Bad Nenndorf (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 12.01., gegen 01.10 Uhr, kam es in der Flüchtlingsunterkunft in Bad Nenndorf zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Sicherheitsmitarbeiters. Ein 33 Jahre alter Mann hatte einen Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Da der 33 jährige nicht zu beruhigen war, wurde er anschließend von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Hierbei wurden die eingesetzten Polizeibeamtinnen durch einen 20 Jahre alten Mann beleidigt. Auch der 20 jährige konnte nicht beruhigt werden. Auch dieser wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Beide Männer standen unter Alkoholeinfluss. In der Gewahrsamszelle vom Polizeikommissariat verletzte der 33 jährige Mann einen Polizeibeamten im Gesicht, wobei dieser leicht verletzt wurde. Bei dem 20 jährigen wurde ein Joint aufgefunden. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet. Beide Personen blieben bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 13.01.2020

 

Gotha (Thüringen): Randaliert und beleidigt

Am Sonntagnachmittag trat ein Jugendlicher den Taster der Fußgängerampel an der sogenannten Europakreuzung ab. Eine Zeugin beobachtete dies, verständigte die Polizei und konnte entscheidende Fahndungshinweise geben. Der 15-jährige Täter konnte im Bereich er Orangerie gestellt werden. Sein ebenfalls jugendlicher Begleiter ließ sich dabei zu einer Beleidigung der Polizeibeamten hinreißen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 13.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Angegriffen

Eine mutmaßlich alkoholisierte 19 Jahre alte Frau hat in den Nachtstunden von Sonntag auf Montag am Bahnhofsvorplatz einen Polizisten angegriffen und die eingesetzten Beamten beleidigt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen der Heranwachsenden und ihrem 32 Jahre alten Lebensgefährten in einem Lokal am Bahnhof. Ein Beschäftigter der Gaststätte hatte gegen 2:45 Uhr um polizeiliche Hilfe gebeten, weil der 32-Jährige laut Schilderung des Anrufers unter anderem das Personal beschimpft haben soll. Nachdem die hinzugerufenen Polizisten für Ruhe und Einigkeit gesorgt hatten, fiel ihnen bei einer Kontrollfahrt wenige Minuten später die 19-Jährige blutverschmiert vor dem Bahnhof stehend auf. Die Ermittler gehen nach derzeitigem Sachstand davon aus, dass der nicht mehr vor Ort befindliche Lebensgefährte für die Verletzungen der Frau verantwortlich sein dürfte. Nach einem kurzen Dialog griff die Verletzte unvermittelt einen Beamten von hinten an und umklammerte ihn. Der Beamte konnte sich allerdings schnell aus der Umklammerung befreien. Verletzt wurde hierbei niemand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende 19-Jährige Angehörigen übergeben. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Kehl dauern an.

PM des PP Offenburg vom 13.01.2020

 

München (Bayern): 42-Jähriger schlägt 87-Jährige

Weitere Reisende angegriffen – mehrere Reisende und Beamte beschimpft, beleidigt und bedroht
München – Ein 42-Jähriger schlug am Sonntagmittag (12. Januar) am Bahnsteig am Marienplatz einer 87-Jährigen ins Gesicht. Zudem versuchte er nach einer 41-Jährigen zu schlagen. Außerdem beschimpfte, beleidigte und bedrohte der Polizeibekannte neben den beiden Frauen auch mehrere Reisende sowie hinzukommende Bundespolizisten, die er zudem tätlich angriff. Heute wird der Polizeibekannte dem Haftrichter vorgeführt.
Völlig unvermittelt wurde einer 87-Jährigen aus Sendling, die am S-Bahnsteig am Marienplatz auf einer Wartebank saß, von einem 42-jährigen Russen – zu dem sie zuvor keinerlei Kontakt hatte – ins Gesicht geschlagen; die Frau zudem beleidigt. Kurz darauf fuhr auf Gleis 2 eine S3, Richtung Mammendorf ein, in die eine 44-Jährige aus Sendling einsteigen wollte. Der Wohnsitzlose schubste die Frau an der Türe unvermittelt zurück und beleidigte auch sie. In der S-Bahn ging er auf eine 41-Jährige aus Unterhaching zu, erhob die Hand und versuchte auch auf sie einzuschlagen. Die Frau konnte ausweichen, dann bedrohte und beleidigte er auch sie. Die zuvor zur Seite Gestoßene zog in der S-Bahn die Notbremse, woraufhin kurz darauf alarmierte Bundespolizisten eintrafen.
Am Treppenabgang zur U-Bahn war der Aggressor von weiteren Fahrgästen umstellt und damit festgehalten und der Bundespolizei übergeben worden. Während der Polizeimaßnahmen schrie der, wie sich bei einem Datenabgleich herausstellte, Polizeibekannte Passanten an und beleidigte und bedrohte sie. Dann stellte er sich in „Boxermanier“ vor einen Beamten, ballte die Fäuste und schlug zweimal in Richtung des Kopfes des Bundespolizisten. Dieser wehrte die Angriffe ab und überwältigte, zusammen mit weiteren Beamten den Angreifer. Auch danach versuchte der 42-Jährige auf die Beamten einzuwirken und gegen diese zu schlagen bzw. zu treten.
Gegen den nicht alkoholisierten Russen wird nun von der Münchner Bundespolizei wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Widerstand sowie Tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete gegen den Festgenommenen die Haftrichtervorführung an. Seit 2003 war der Russe immer wieder, u.a. wegen Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Sexualdelikten auffällig geworden und in Haft gesessen bzw. auch in psychologischen Einrichtungen untergebracht worden.

PM der BPOLI München vom 13.01.2020

 

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet vor Polizei

Mit mehreren Streifenwagen hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag einen flüchtigen Autofahrer verfolgt und ihn nach rund 70 Kilometern auf der BAB 19 bei Malchow stoppen können. Der 32-Jährige Fahrer sollte in Parchim von der Polizei kontrolliert werden, als er plötzlich auf das Gaspedal trat und davonfuhr. Trotz mehrerer Anhalteversuche, flüchtete der Mann mit seinem Wagen in Richtung Lübz, Plau und Krakow am See. Dabei soll er mit bis zu 170 km/h unterwegs gewesen sein und auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.
Zwischenzeitlich versuchte der Autofahrer mehrfach, Streifenwagen der Polizei von der Straße abzudrängen. Letztlich gelang es der Polizei, das Auto in einer Baustelle auf der BAB 19 bei Malchow zu stoppen. Nach dem Stillstand des Fluchtautos hatte der 32-Jährige den Wagen von innen verriegelt, sodass Polizisten die Scheibe der Beifahrertür einschlagen mussten, um an den Fahrer zu gelangen. Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert und stand einem Vortest zufolge unter Drogeneinwirkung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Eine gültige Fahrerlaubnis besitzt der Fahrer nicht. Zudem war sein Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen bzw. versichert. In seinem Auto entdeckte die Polizei eine geringe Menge rauschgiftverdächtiger Substanzen. Bei den weiteren Überprüfungen wurde festgestellt, dass der Fahrer in der Vergangenheit bereits wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Kennzeichenmissbrauchs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Gegen den aus Parchim stammenden Mann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens unter Drogeneinwirkung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.
An der ca. 30 Minuten andauernden Verfolgungsfahrt waren sukzessiv bis zu 6 Streifenwagen der Polizei aus Parchim, Güstrow, Neubrandenburg und dem Autobahn und Verkehrspolizeirevier Stolpe beteiligt.

PM der PI Ludwigslust vom 13.01.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Nachdem Beamte des Polizeireviers Lahr am Sonntagmittag zu einem Streit in den `Kanadaring` gerufen wurden, laufen nun Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ordnungshüter wurden gegen 13 Uhr zu dem im familiären Umfeld entstandenen Streit in einer Wohnung gerufen. Nachdem es auch zu Handgreiflichkeiten zwischen einem Mann und einer Frau gekommen sein soll, konnten hinzugerufene Rettungskräfte keine behandlungsbedürftigen Verletzungen feststellen. Bei dem Transport zum Streifenwagen leistete der mutmaßliche Aggressor Widerstand und ließ es sich nicht nehmen, die Beamten zu beleidigen. Der offenbar Alkoholisierte wurde in Gewahrsam genommen.

PM des PP Offenburg vom 13.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Randalierer belästigt Anwohner in Kirchlinde – Polizei setzt Diensthund ein

Weil am späten Sonntagabend (12. Januar) ein 29-jähriger Dortmunder die Mieter eines Mehrfamilienhauses an den Rand der Verzweiflung brachte, schritt die Polizei ein.
Demnach warf der Mann mit Bierflaschen im Hausflur um sich und hämmerte mit seinen Fäusten gegen die Wohnungstüren der Mieter. Auf deren Ansprache reagierte er nur mit weiteren Pöbeleien. Weil es den Mietern zu bunt wurde, riefen sie gegen 23.40 Uhr die Polizei. Diese erschien wenig später am Mehrfamilienhaus in der Zollernstraße – verstärkt durch Diensthündin Pina, die sogleich zur Tat schritt.
Im obersten Stockwerk angekommen, bemerkten die Beamten, dass der 29-Jährige immer noch weit entfernt von einem gesunden Ruhepuls war. Nach einer Weile gelang es ihnen jedoch, die Stimmungslage des Mannes zu verbessern – offenbar nur kurzfristig. Denn als sie auf ihn zugingen, fuhr der Puls des 29-Jährigen offenbar wieder hoch. Er schubste einen Polizisten zur Seite und rannte zurück in seine Wohnung. Zügig, aber nicht schnell genug für Pina. Mit einem Biss ins Sitzfleisch konnte sie ihn aufhalten.
Nach einer ambulanten Behandlung verbrachte der alkoholisierte Mann den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle.

PM der POL Dortmund vom 13.01.2020

 

Regen (Bayern): Aggressionsdelikte gegen die Polizei

Junge Frau erneut mit Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Widerstand gegen die eingesetzten Einsatzkräfte auffällig.
In der Zeit von Freitag, 10.01.2020, zu Sonntag, 12.01.2020, kam es durch eine 25-jährigen Frau aus Regen erneut zu verschiedenen Straftaten gegen Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Straubing, Plattling und Regen. Nachdem die junge Frau bereits am vergangenen Dienstag in das Bezirkskrankenhaus Mainkofen eingeliefert werden musste, beschäftigte sie wiederum die diensthabenden Polizeibeamten mit Anrufen, die Beleidigungen zum Inhalt hatten. Später zerkratzte sie mit einem scharfkantigen Gegenstand ein vor der Polizei in Regen abgestelltes Einsatzfahrzeug. Als sie sich schließlich wieder in einer akuten psychischen Ausnahmesituation befand und von einer hohen Eigengefährdung auszugehen war, musste sie durch die Polizei und Rettungskräfte des BRK zwangsweise in das Bezirkskrankenhaus Mainkofen transportiert werden. Dabei wehrte sie sich erneut gegen die Maßnahmen der Polizei und spuckte um sich. Verletzt wurde durch das umsichtige Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte glücklicherweise niemand.

PM der PI Regen vom 13.01.2020

 

Brilon (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrersitz ins Gewahrsam

Eine Autofahrt am Sonntagabend endete für einen 60-jährigen Briloner im Gewahrsam der Polizei. Gegen 22.10 Uhr beabsichtigte eine Streife das Auto des Briloners auf der Landstraße 870 zwischen Brilon Wald und Messinghausen zu kontrollieren. Der Mann ignorierte zunächst die Haltezeichen, hielt aber nach etwa einem Kilometer an. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten eine deutliche Alkoholfahne bei dem Fahrer. Einen Alkoholtest verweigerte der Mann. Insgesamt zeigte sich der Mann mit den Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden. Zwecks Blutentnahme sollte er zur Polizeiwache mitgenommen werden. Er beleidigte und bedrohte die Beamten und weigerte sich, in den Streifenwagen einzusteigen. Der Mann musste gefesselt werden. Während setzte er seine Beleidigungen fort. Auch auf der Wache widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen. Zur Blutentnahme musste der Mann mit mehreren Beamten festgehalten werden. Nach der Blutentnahme wurde der Mann ins Gewahrsam gebracht. Nach erfolgter Ausnüchterung durfte er dieses am Montagmorgen verlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 13.01.2020

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Disco-Besuch endet in Krankenhaus und Gewahrsam/ Einbruchversuch/Angriff auf Vollstreckungsbeamte/Autos gestohlen oder aufgebrochen

Die Nacht in der Disco endete am Sonntagmorgen für zwei Männer in Krankenhaus bzw. Polizei-Gewahrsam. Gegen 5.30 Uhr wurde die Polizei zu einer Prügelei an der Baarstraße gerufen. Ein 29-jähriger Mann aus Nachrodt und ein 28-Jähriger aus Iserlohn, beides Marokkaner, hatten zuvor in einer Disco gefeiert. Der Nachrodter geriet mit einem Unbekannten in einen Streit. Um zu schlichten, verließ der Iserlohner dann mit den beiden Streithähnen das Lokal in Richtung Postbank-Parkplatz. Dort gerieten jedoch die stark alkoholisierten Landsleute aneinander und prügelten sich. Eine Scheibe des Autos des Iserlohners ging zu Bruch. Als die Polizei eintraf, wurde der Nachrodter auch aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten steckten sie den Mann ins Gewahram. Ein Rettungswagen brachte den Iserlohner ins Krankenhaus.
Ein Abschleppwagen transportierte seinen Wagen ab. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Körperverletzung gegen beide Kontrahenten sowie wegen Sachbeschädigung gegen den Nachrodter.
Ein Unbekannter versuchte zwischen Montagabend und Freitagmittag, in eine Wohnung Im Lau einzubrechen. Am Freitag stellte der Wohnungsinhaber die diversen Hebelmarken an der Tür fest.
Bei einer Kontrolle am Freitag um 23.40 Uhr in der Fußgängerzone Wermingser Straße hat ein 24-jähriger Iserlohner die Mitarbeiter des Ordnungsamtes angegriffen. Die städtischen Mitarbeiter wollten einen Streit schlichten, als einer der Männer auf sie losging. Die Ordnungsamts-Mitarbeiter überwältigten den Angreifer. Die hinzu gerufene Polizei nahm den alkoholisierten Mann mit und steckte ihn ins Gewahrsam. Die Beamten schrieben Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Einer der Ordnungsamts-Mitarbeiter wurde leicht verletzt.
Innerhalb der letzten drei Wochen wurde der an der Oberen Mühle abgestellte graue Ford Mercury Grand Marquis mit dem amtlichen Kennzeichen MK-DL 8 entwendet. Der Diebstahl wurde am 10. Januar festgestellt. Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs und/oder den Dieben nimmt die Polizei in Iserlohn entgegen.
In der Nacht zum gestrigen Sonntag wurde der rot/schwarze Audi A 1 Sportback am Schleddenhofer Weg aufgebrochen. Es wurden persönliche Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendet. Am Saatweg musste ein grauer Opel unter einem Carport herhalten. Hier hatten die Diebe die Beifahrertür geknackt (Tatzeitraum bis gestern Nachmittag, 16 Uhr) und das Fahrzeug/Handschuhfach durchsucht. Über Art und Umfang der Beute können bislang noch keine Angaben gemacht werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 13.01.2020

 

Darmstadt-Kranichstein (Hessen): Flucht nach Kontrolle endet mit Widerstand und Festnahme / Ermittlungsverfahren eingeleitet

Nicht nur wegen des Verdachts des Handels mit Drogen, sondern auch wegen Widerstand gegen Polizisten wird sich ein 22 Jahre alter Mann nach seiner Festnahme in der Bartningstraße, am Freitagnachmittag (10.1.), strafrechtlich verantworten müssen. Gegen 16 Uhr hatte der Beschuldigte versucht sich der Kontrolle der Beamten zu entziehen und war zu Fuß und zusammen mit seinem 22-jährigen Komplizen geflüchtet. Zeugen hatten zuvor die Polizei informiert und vier verdächtige Personen in einem Keller gemeldet, die laut Hinweisgeber dort Drogen konsumierten. Bei Eintreffen der Beamten suchte das Duo sofort das Weite. Auf ihrem Weg warfen sie zudem einen verdächtigen Beutel weg.
Doch die Flucht der beiden endete bereits nach wenigen Metern und auch den weggeschmissenen Beutel stellten die Ordnungshüter sicher. Bei seiner Festnahme wehrte sich der Beschuldigte derart massiv mit Tritten und Schlägen, dass drei der Beamten leicht verletzt wurden, ihren Dienst glücklicherweise jedoch fortsetzen konnten. Grund für sein Handeln dürfte der Inhalt des Beutels gewesen sein, in dem die Ordnungshüter unter anderem auf rund 46 Gramm Marihuana und eine Feinwaage entdeckten.

PM des PP Südhessen vom 13.01.2020

 

Wedel (Schleswig-Holstein): Polizei entdeckt Cannabisplantage

Am vergangenen Freitag, den 10. Januar 2020, entdeckten Beamte der Wedeler Polizei am Nachmittag nach einem Bürgerhinweis eine in Betrieb befindliche Cannabisplantage in einer 4-Zimmer-Wohnung in der Straße Galgenberg.
Die Drogenfahnder der Ermittlungsgruppe Rauschgift übernahmen die weiteren Ermittlungen und stellten in der Wohnung insgesamt über 150 Cannabispflanzen sicher.
Die von einer 23-jährigen Frau und einem gleichaltrigen Mann angemietete Wohnung wurde ausschließlich für die Aufzucht der Pflanzen genutzt, bewohnt wurde sie nicht mehr.
Während der Tatortarbeit erschien ein 26-jähriger Hamburger, der zunächst flüchtete als ihn die Beamten entdeckten. Nach einer kurzen, fußläufigen Verfolgung konnte er jedoch vorläufig festgenommen werden. Er und zwei Polizisten verletzten sich hierbei leicht. Die beiden Beamten konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Die anschließende Durchsuchung des Autos und der Wohnung des Hamburgers führte zum Auffinden von verbotenen Gegenständen im waffenrechtlichen Sinn sowie von Bargeld.
Außerdem kam es zu einer weiteren Wohnungsdurchsuchung im Herzogtum Lauenburg.

PM der PD Bad Segeberg vom 13.01.2020

 

Tauberbischofsheim/Weikersheim (Baden-Württemberg): Mehrere Beamte nach Partyprügeleien verletzt

Gleich zwei Mal wurden am Wochenende Polizisten im Nachgang von Diskoprügeleien verletzt. In der Nacht auf Samstag wurde die Polizei zu einer Körperverletzung in einer Diskothek in der Straße „Zum Schneekasten“ in Tauberbischofsheim gerufen. Die eintreffende Streife konnte beobachten wie ein 19-Jähriger vor dem Club einen 27 Jahre alten Mann körperlich anging und verletzte. Um die Kontrahenten zu trennen sollte der jüngere der beiden Männer in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte er sich aber so heftig, dass beide Beamte leicht verletzt wurden. Da sich der Heranwachsende auch auf der Dienststelle weiterhin höchst aggressiv verhielt wurde der Gewahrsam vom zuständigen Richter bis zum folgenden Nachmittag bestätigt. Bei einem Alkoholtest zeigte sich dann auch der mutmaßliche Grund der Aggressionen. Der junge Mann hatte fast 2,1 Promille Alkohol im Körper. In der folgenden Nacht erwischte es dann Beamte in Weikersheim-Elpersheim. Hier war es bei einer Apres-Ski-Party im Dürrbachweg zu einer Schlägerei gekommen. Als die Polizei am Tatort eintraf, fiel sogleich ein Mann auf, der aggressiv gegen andere agierte. Um die Situation zu entschärfen wurde der 18-Jährige von der Streife beiseite genommen. Schon hierbei sperrte sich der junge Mann. Schließlich kam auch noch der ältere Bruder des Zurseitegenommenen hinzu, um den Jüngeren zu befreien. Bei der anschließenden Rangelei wurde ein Polizist leicht verletzt. Nach Aufnahme der Personalien wurden den Brüdern ein Platzverweis ausgesprochen.

PM des PP Heilbronn vom 13.01.2020

 

Weil a.R. (Baden-Württemberg): Fluchtversuch endet im Gefängnis

Ein 36-Jähriger versuchte vor eine Streife der Bundespolizei zu flüchten. Er konnte gestellt und aufgrund eines Haftbefehls festgenommen werden. In der Nacht von Freitag auf Samstag fiel einer Streife der Bundespolizei ein 36-Jähriger in Weil am Rhein-Friedlingen auf. Als die Streife den deutschen Staatsangehörigen ansprach und die Kontrolle ankündigte flüchtete dieser auf seinem Roller, unter anderem in dem er über Gehwege fuhr. In einer Sackgasse gelang es der Streife den Rollerfahrer zu stellen, wobei der 36-Jährige erheblichen Widerstand leistete und mit Handschellen gefesselt werden musste. Die anschließende Überprüfung des Mannes ergab einen offenen Haftbefehl wegen Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz. Er war zu einer Geldstrafe in Höhe von 4200 Euro verurteilt worden. Ersatzweise drohten im 120 Tage Freiheitsstrafe. Zudem bestanden drei Aufenthaltsermittlungen wegen Urkundefälschung, Betrug und Unerlaubten Entfernen vom Unfallort gegen ihn. Des Weiteren wurde ermittelt, dass der 36-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille und der Mann gab an unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Die Bearbeitung der Verkehrsdelikte, unter anderem wegen Verdacht Fahren ohne Führerschein, Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs, führt das Polizeirevier Weil am Rhein. Durch die Bundespolizei wurde zudem ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der 36-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 4200 Euro nicht bezahlen. Er wurde durch die Bundespolizei festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Der Festgenommene sowie ein Beamter der Bundespolizei erlitten während der Widerstandshandlungen leichte Verletzungen.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 13.01.2020

 

Zittau (Sachsen): Bei Flucht Polizeifahrzeug gerammt

Bei der Flucht vor der Polizei rammte ein bislang unbekannte Fahrer einen polnischen Mercedes ein Dienst-Kfz der Bundespolizei.
Bundespolizisten wollten den Mercedes am 12. Januar 2020 gegen 08:45 Uhr auf Höhe des Gewerbegebiets Zittau – Weinau anhalten und kontrollieren. Dieser Aufforderung kam der Fahrer nicht nach und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der B 99 in Richtung Hirschfelde. Da sich eine zweite Streife in Hirschfelde befand, wollten man gemeinsam auf Höhe eines Supermarkts das Fahrzeug stoppen. Der Fahrer des Mercedes sah dies, zog unvermittelt nach links in die Dr. Külz Straße und beachtete das mittlerweile auf gleicher Höhe fahrende Dienst-Kfz nicht. So kam es, trotz Vollbremsung des Dienst-Kfz, zum Zusammenstoß. Dies interessierte den Mercedes Fahrer jedoch nicht und er setzte seine Flucht, jetzt wieder in Richtung Zittau fort. Auf der B 178n überquerte er die Bundesgrenze und die Fahrt ging in Richtung Porajew weiter. Da der Mercedes an einem Bahnübergang, welcher bereits rot leuchtete und der ankommende Zug schon zu sehen war, nicht hielt brach die Streife der Bundespolizei die Nacheile ab, um weder sich noch Dritte zu gefährden. Der Mercedes konnte somit unerkannt entkommen. Da das Kennzeichen bekannt ist, werden sich die Ermittlungen nun gegen den Halter des Fahrzeugs richten.

PM der BPOLI Ebersbach vom 13.01.2020

 

Nordkirchen, Südkirchen, Graf-von-Galen-Straße (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener greift Polizisten an

Im Rahmen eines Einsatzes griff am frühen Sonntag Morgen ein betrunkener Mann die eingesetzten Polizeibeamten an. Der 28-jährige Ascheberger wurde schlafend auf der Straße angetroffen. Nachdem die Polizisten ihn geweckt hatten, schlug er mit der Faust auf den Oberkörper eines Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten die Polizisten den Mann ins Gewahrsam, von wo er nach erfolgter Ausnüchterung entlassen wurde. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Coesfeld vom 13.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 29-jähriger Randalierer beschädigt Auto und verletzt Polizistin

45239 E.-Fischlaken: Zeugen riefen am Sonntag, 12. Januar, gegen
1.30 Uhr, die Polizei, weil ein 29-Jähriger auf der Velberter Straße randalierte und gegen ein dort geparktes Auto trat. Außerdem beleidigte er die Zeugen. Als die Beamten den augenscheinlich alkoholisierten Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen wollten, setzte er sich zur Wehr. Der 29-Jährige wurde daraufhin gefesselt und in den Streifenwagen gesetzt. Auf dem Weg zur Wache verhielt er sich weiter aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte, sich aus der Fesselung zu befreien. Auch auf der Wache war der Mann weiter aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Durch den Widerstand des 29-Jährigen wurde eine Polizistin verletzt und war nicht mehr dienstfähig. Den 29-Jährigen erwarten nun Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung.

PM der POL Essen vom 13.01.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Zwei leicht verletzte Polizisten

Ein 51 Jahre alter Mann sollte am Samstagabend zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden. Hiermit war er nicht einverstanden. Er wehrte sich und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Gegen 20:00 Uhr erhielt die Polizei Hinweise zu einer männlichen Person, die an einem Gebäude in der Eisenbahnstraße randalierte. Als die Beamten kurze Zeit später dort eintrafen, torkelte der Beschriebene gefährlich nahe am Fahrbahnrand entlang und drohte mehrfach, auf die Straße zu fallen. Die Polizisten hielten ihn fest, doch aufgrund seines augenscheinlich stark alkoholisierten Zustands war der Mann nicht in der Lage, sich sicher auf den Beinen zu halten. Als er dann auf dem Boden saß, trat er völlig unvermittelt nach den Beamten und traf einen von ihnen am Kopf. Einen weiteren verletzte er später ebenfalls durch einen Tritt. Der 51-Jährige aus Düren wurde daraufhin in den Streifenwagen gesetzt, der ihn zur Wache nach Düren bringen sollte. Während der Fahrt beschimpfte und beleidigte er die Polizisten und versuchte, sie anzuspucken und nach der Dienstwaffe eines Beamten zu greifen.
Aufgrund der starken Alkoholisierung konnte der Beschuldigte nicht im Polizeigewahrsam bleiben. Ein RTW brachte ihn unter polizeilicher Aufsicht in ein Krankenhaus, wo er medizinisch betreut und ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er entlassen werden. Eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wurde gefertigt.

PM der POL Düren vom 13.01.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Ruhestörung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte ein 42-Jähriger während einer Ruhestörung einen Polizeibeamten.
Gegen 01:54 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in ein Mehrfamilienhaus auf der Aachener Straße gerufen. Im Treppenhaus trafen die Polizisten auf mehrere Personen, die sich lautstark unterhielten. Nachdem sie von den Beamten dazu aufgefordert wurden, das Gespräch in die Wohnung zu verlegen, erklärten die anwesenden Personen, dass sie die Örtlichkeit nun verlassen würden. Ein 42- Jähriger weigerte sich jedoch, da er den Sachverhalt mit dem Melder der Ruhestörung klären wollte. Als der zunehmend aggressiver werdende Mann auch nach wiederholter Aufforderung durch die Beamten nicht davon ablassen wollte, an der Wohnungstür des Melders zu klingeln, wurde ihm ein Platzverweis erteilt.
Daraufhin griff der, augenscheinlich alkoholisierte, 42-Jährige einen der Beamten unvermittelt an und versuchte diesen mehrfach zu schlagen. Der Beamte konnte diese Schläge abwehren, verletzte sich hierbei jedoch leicht. Die übrigen anwesenden Personen, die sich noch vor dem Haus aufhielten, wurden im Verlauf des Einsatzes den Beamten gegenüber zunehmend aggressiv. Zur Unterstützung hinzugezogene Polizisten sprachen ihnen gegenüber einen Platzverweis aus.
Der 42-Jährige wurde anschließend in Gewahrsam genommen, dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.

PM der POL Düren vom 13.01.2020

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): HL-Innenstadt-Willy-Brandt-Allee / Einmietbetrüger flüchtet und leistet Widerstand

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck: Am späten Samstagabend (11.01.) teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass sich in einem Lübecker Hotel zwei Gäste befinden, welche offenbar mit einer falschen Identität eingecheckt hätten. Einer der beiden Tatverdächtigen flüchtete vor der Polizei und leistete erheblichen Widerstand bei der vorläufigen Festnahme. Zwei Polizisten wurden verletzt; einer der Beamten muss operiert werden.
Aufgrund eines Zeugenhinweises wollten Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck ein Hotel in Lübeck aufsuchen. Dort sollten sich zwei Männer Zimmer gebucht und dazu gefälschte Papiere genutzt haben. Einer der Männer, ein 30-jähriger Hamburger, ließ sich kurz vor 21:00 Uhr beim Eintreffen der alarmierten Polizisten widerstandslos vor dem Hoteleingang festnehmen. Bei dem Mann wurde zudem eine mit Marihuana gefüllte Dose aufgefunden und sichergestellt.
Ein 28-jähriger Hamburger lief zeitgleich in Richtung Musik- und Kongresshalle und wollte sich einer vorläufigen Festnahme durch Flucht entziehen. Nach einem kurzen Verfolgungslauf konnte der Mann von einer Beamtin und einem Beamten des 1. Polizeireviers eingeholt und festgehalten werden. Dabei wurden die Polizisten von einem Passanten unterstützt. Dieser war ein junger Kollege der Hamburger Polizei, welcher sich in seiner Freizeit in Lübeck aufhielt. Beim Rückweg zum Hotel versuchte sich der Festgenommene aber erneut zu befreien und es kam zu einem Gerangel. Hierbei stieß er den Lübecker Beamten zu Boden. Gemeinsam gelang es den drei Polizeibeamten jedoch, den Mann zu überwältigen. Während der Hamburger Polizist unverletzt blieb, erlitten die beiden Lübecker Beamten durch die Widerstandshandlungen des 28-jährigen Verletzungen. Die Polizeibeamtin verletzte sich an beiden Knien, ihr Kollege brach sich während des Gerangels einen Finger. Er wurde ins Krankenhaus gefahren und wird operiert werden müssen, so dass er aktuell nicht dienstfähig ist
Auch bei dem 28-jährigen wurde Marihuana gefunden. Ein Urintest verlief positiv auf Kokain und THC, so dass ihm Blutproben entnommen wurden. Außerdem hatte der Mann neben einem deutschen Personalausweis eine italienische Identitätskarte bei sich, die auf einen anderen Namen und andere Geburtsdaten lautete.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer zunächst wieder entlassen.

PM der PD Lübeck vom 13.01.2020

 

Wald-Michelbach (Hessen): Unter Alkoholeinfluss am Steuer/Polizei stellt Führerschein sicher

Eine 36 Jahre alte Autofahrerin kontrollierten Beamte der Polizeistation Wald-Michelbach am Sonntag (12.01.), gegen 18.30 Uhr, auf der Landesstraße 3120, zwischen Wald-Michelbach und Weiher.
Rasch bemerkten die Ordnungshüter, dass die Frau deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Sie wurde vorläufig festgenommen und musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihr Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt.
Die Frau wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten haben. Zudem droht ihr aufgrund ihres rabiaten Verhaltens gegenüber den Gesetzeshütern ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM des PP Südhessen vom 13.01.2020

 

Schwarzenbach (Bayern): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am Sa., 11.01., gegen 22.10 Uhr wurde ein 36jähriger Pkw-Fahrer
aus dem Landkreis Wunsiedel in der Chr.-Heinrich-Sandler-Straße kontrolliert. Da bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, war ein Alkotest die Folge, welcher dann auch einen Wert von 1,14 Promille ergab. Wohl angesichts der nun drohenden Blutentnahme gab der Betroffene plötzlich Fersengeld und versuchte so den Beamten zu entkommen. Allerdings unterschätzte er wohl die Sprintqualitäten der eingesetzten Beamten und wurde schon nach kurzer Distanz eingeholt. Da er sich gegen seine Festnahme zur Wehr setzte musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden, wobei sich ein Beamter leicht an der Hand verletzte. Anschließend musste er doch mit zur Blutentnahme, die er letztlich über sich ergehen ließ. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sind die Folge.

PM der PSt Rehau vom 13.01.2020

 

Wertheim (Baden-Württemberg): Räuber gefasst

Zwei Männer wurden am frühen Sonntagmorgen in Wertheim Opfer eines Überfalls.
Die beiden hielten sich gegen in der Zeit zwischen 1 Uhr und 2 Uhr in einem Bankautomatenraum an der Bahnhofstraße auf, um hier auf ihren Zug zu warten. Zwei weitere Männer betraten den Raum und kamen mit den Anwesenden ins Gespräch. Nach kurzer Zeit kippte die Stimmung und einer der Hinzugekommenen, ein 36 Jahre alter Mann, begann die Wartenden verbal einzuschüchtern und deren Alkohol zu fordern. Sein 23-Jähriger Begleiter versperrte die Tür und somit den Fluchtweg der beiden Opfer. Dadurch verängstigt übergaben die Angegangenen ihren mitgeführten Alkohol, woraufhin sich die Tatverdächtigen aus dem Automatenraum entfernten. Eine sofort hinzugezogene Polizeistreife konnte die Flüchtigen dann in der näheren Umgebung des Tatorts aufgreifen. Beide verhielten sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ. Vermutlich auch wegen ihres beachtlichen Alkoholpegels. Das Alkoholtestgerät zeigte bei beiden einen Wert von über 2 Promille an. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und am Sonntag wegen der zugrundeliegenden räuberischen Erpressung dem Haftrichter vorgeführt. Der 36-Jährige wurde daraufhin unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Der Jüngere verblieb in Untersuchungshaft.

PM des PP Heilbronn vom 13.01.2020

 

Ingolstadt (Bayern): Ein rabiater Fahrgast hat am Sonntagmorgen (12. Januar) zwei Polizeibeamte im Ingolstädter Hauptbahnhof verletzt
Am frühen Samstagmorgen fuhr ein 29-jähriger Hamburger mit dem ICE von München nach Ingolstadt. Da der Reisende bei der Kontrolle durch den Zugbegleiter keine Fahrkarte vorlegen konnte und den Fahrpreis auch nicht bezahlen wollte, übergab ihn der Zugbegleiter im Ingolstädter Hauptbahnhof an die Bundespolizei. Auf dem Weg zu den Diensträumen griff der 29-Jährige plötzlich die beiden Beamten mit Faustschlägen und Fußtritten an. Der hochaggressive Mann konnte trotz erheblicher Gegenwehr überwältigt und anschließend gefesselt werden. Die Polizeibeamten erlitten Schürfwunden und Prellungen an den Armen und dem Oberkörper. Einer der beiden musste wegen erlittener Schläge gegen den Kopf kurzzeitig in einer Ingolstädter Klinik behandelt werden.
Gegen den renitenten Reisenden ermittelt die Bundespolizei nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen.

PM der BPOLI Nürnberg vom 13.01.2020

 

Frankfurt-Praunheim (Hessen): Wohnung aufgebrochen

Am Sonntag, den 12. Januar 2020, gegen 16.30 Uhr, verständigte die Mieterin einer Wohnung in der Ludwig-Landmann-Straße die Polizei, da sie Lichtschein aus ihren Räumlichkeiten wahrnehmen konnte. Die Polizei konnte dann feststellen, dass die Terrassentür aufgehebelt worden war und sich eine Person in der Wohnung befand. Die Person, ein 39-jähriger Mann, konnte zunächst widerstandslos festgenommen werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem 39-Jährigen um den ehemaligen Lebensgefährten der Geschädigten, gegen den ein Annäherungsverbot verfügt worden war.
Im Streifenwagen begann der 39-Jährige plötzlich zu treten und zu spucken. Durch einen Tritt wurde ein Beamter am Kopf verletzt, ein Kollege konnte einem Kopfstoß durch den Beschuldigten noch ausweichen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 13.01.2020

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Ein tätlicher Angriff

Ein tätlicher Angriff auf Kollegen der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Koblenz, im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes, ereignete sich am Samstagabend am Hauptbahnhof Trier. Ein augenscheinlich stark alkoholisierter Mann, der mehrfach auf den Boden stürzte, bat die Polizisten um Hilfe. Einen Rettungswagen
(RTW) lehnte er ab; seinen Heimweg wollte er alleine antreten. Nach einem nochmaligen Sturz wurde der RTW angefordert, worauf der 36-Jährige zunehmend aggressiv reagierte und nach den Kollegen schlug, diese aber verfehlte. Er wurde gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,85 Promille. Nach Anordnung und Entnahme einer Blutprobe wurde er auf freiem Fuß belassen. Ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der BPOLI Trier vom 13.01.2020

 

Isny i.A. (Baden-Württemberg): 39-jähriger bedroht Polizeibeamten

Am Sonntagabend hat ein 39-jähriger Mann in Isny einem Polizeibeamten damit gedroht, ihn umzubringen.
Mehrere Beamte ermittelten kurz vor 21 Uhr in der Bahnhofstraße wegen eines Körperverletzungsdelikts. Der 39-Jährige galt hier zunächst als Tatverdächtiger.
Weil der stark alkoholisierte Mann gegenüber den Beamten von Beginn an sehr aggressiv war, legten sie ihm letztendlich Handschließen an. Daraufhin bedrohte er einen der Polizisten mit dem Tod und beleidigte die übrigen Einsatzkräfte mehrfach. Wegen seiner Trunkenheit und der anhaltend wütenden Stimmungslage nahm ihn die Polizei in Gewahrsam. Der gegen ihn gehegte Verdacht der Beteiligung an einer tätlichen Auseinandersetzung bestätigte sich nicht. Seine Verletzungen hatte er sich bei einem Sturz zugezogen.

PM des PP Ravensburg vom 13.01.2020

 

Geisenheim (Hessen): Alkoholisierter 44-jähriger Randalierer greift Polizisten an

Geisenheim, Blumenstraße, 12.01.2020, 09.00 Uhr,
Ein alkoholisierter 44-jähriger Mann randalierte am Sonntagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Blumenstraße und griff anschließend die eingesetzten Polizisten an. Der 44-Jährige hatte gegen 09.00 Uhr im Hausflur seines Wohnhauses randaliert, so dass ein Nachbar schließlich die Polizei verständigte. Als die Beamten wenige Minuten später vor Ort eintrafen und den laut schreienden Mann in seine Wohnung begleiteten, griff sich dieser plötzlich einen Bund Pinsel und versuchte hiermit die Polizisten zu attackieren. Der 44-Jährige wurde von den Beamten festgenommen und zur Dienststelle gebracht.
Dort kam es dann zu einer weiteren Widerstandhandlung, bei welcher ein Polizist durch einen Schlag leicht verletzt wurde. Da in der Wohnung des Mannes zudem Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt worden sind, muss sich der 44-Jährige neben dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auch noch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM des PP Westhessen vom 13.01.2020

 

Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg): Zwei Mal Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, gg. 20:30 Uhr, kam es in der Schützenstraße im Zusammenhang mit einer Einweisung eines 20-Jährigen zu Widerstandshandlungen, als der als eigen- und fremdgefährdend eingestufte Betreffende in das Zentrum für Psychiatrie nach Emmendingen eingeliefert werden sollte.
Hierbei wehrte sich der junge Mann so heftig, dass beim Durchsetzen der notwendigen Maßnahme drei Polizeibeamte verletzt wurden, eine Polizeibeamtin davon konnte im Anschluss ihren Dienst nicht weiter fortführen.
Ein entsprechendes Strafverfahren wird gegen den der Polizei aus der Vergangenheit bereits bekannten Mann gambischer Staatsangehörigkeit eingeleitet.
In derselben Nacht, gg. 04:15 Uhr, fiel einer Streife in der Scheuerlenstraße ein auffällig fahrender Pkw auf. Dessen 18jähriger Pkw-Lenker versuchte zunächst sich einer Kontrolle zu entziehen. Nachdem die Streife ihn vor seiner Wohnanschrift stellen konnte, wollte sich der nach Alkohol riechende Fahrer weder ausweisen noch in irgendeiner Form den polizeilichen Weisungen Folge leisten. Nur durch Anwendung von unmittelbarem Zwang konnte der sich gegen anstehende Maßnahmen körperlich Wehrende schließlich zum Polizeirevier verbracht werden.
Der weitere Grund seines zunächst unkooperativen Verhaltens konnte dann geklärt werden. Dieser zeigte sich neben der deutlichen Alkoholisierung auch bei einem positiven Drogentest. Neben der Blutentnahme, des Führerscheinentzugs und des Vorwurfs der Trunkenheit im Verkehr wird gegen den Beschuldigten nun zudem auch ein Strafverfahren wegen Widerstands gg. Vollstreckungsbeamte und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 13.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt: 29-Jähriger wird beleidigend und beschädigt Polizeifahrzeug

Die Pforzheimer Wilhelm-Becker-Straße war am frühen Samstagmorgen der Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Straftaten, für die sich ein 29-jähriger Autofahrer nun verantworten muss.

Der 29-Jährige befand sich gegen 00:15 Uhr in der Wilhelm-Becker-Straße Ecke Karlsruher Straße, als er mit einer 25-jährigen Verkehrsteilnehmerin in Streit geriet und diese offensichtlich auch beleidigte. Im weiteren Verlauf stieß er mit seinem Wagen gegen das Fahrzeug der 25-Jährigen und fuhr dann einfach davon.
Einer Streife des Polizeireviers Pforzheim-Nord gelang es jedoch, den 29-Jährigen noch auf der Wilferdinger Höhe ausfindig zu machen und einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei fiel auf, dass er alkoholisiert ist. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Auf dem Polizeirevier beleidigte der 29-Jährige gleich mehrere Beamte und beschädigte zudem den Außenspiegel eines Streifenwagens. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM des PP Pforzheim vom 13.01.2020

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