Gattendorf – BAB 93 /Lkrs. Hof (Bayern): Marihuana im Fahrzeug und bei Kontrolle Widerstand geleistet

Am Montagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Cottbus. Hierbei wurde zunächst durch die Beamten auf dem Sitz der 42-jährigen deutschen Beifahrerin ein Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Marihuana aufgefunden. Daraufhin entriss der 33-jährige deutsche Fahrer dem Beamten das Druckverschlusstütchen, infolgedessen er zu Boden gebracht, gefesselt und vorläufig festgenommen wurde. Bei der weiteren Durchsuchung wurden neben Rauschgiftutensilien noch Cannabissamen beim Fahrer aufgefunden. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Nachdem die Beamten bei dem Fahrer drogentypische Auffälligkeiten feststellten, wurde die Weiterfahrt unterbunden und dieser musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Die Beifahrerin muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und als Fahrzeughalterin wegen des Ermächtigens als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. Der Fahrer wurde wegen Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM der GPI Selb vom 14.01.2020

 

Berlin/Neukölln: Nach Verkehrsunfall – Fahrer schlägt nach Polizisten

Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte muss sich nun ein Autofahrer verantworten, der in der vergangenen Nacht einen Verkehrsunfall in Neukölln verursacht und anschließend nach einem Polizisten geschlagen hat. Der 45-jährige Fahrer eines Smart fuhr auf der Sonnenallee, von der Hänselstraße kommend in Richtung Dammweg. Gegen 23.15 Uhr soll der Mann nach Angaben von Augenzeugen mehrmals seinen Pkw beschleunigt und kurz darauf abgebremst haben. In der Sonnenallee Ecke Krebsgang hatte der Mann mit seinem Pkw dann eine Fahrbahnabtrennung durchbrochen und war auf dem Gehweg stehen geblieben. Im Fahrzeug saß seine elfjährige Tochter, die unter dem Eindruck des Geschehens stand. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 45-Jährige alkoholisiert war. Im Unfallfahrzeug fanden die Beamtinnen und Beamten zudem ein Tütchen mit Drogen. Während der Unfallaufnahme beleidigte der Mann die Einsatzkräfte und schlug nach der Hand und dem Kopf eines Beamten, sodass er vorübergehend gefesselt werden musste, um weitere Attacken gegen die Polizeikräfte zu verhindern. In einem Polizeigewahrsam wurde bei dem 45-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Seine Tochter wurde der Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

PM (0131) des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Tirol: Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt, mehrere Anzeigen nach StVO, KFG und FSG in Osttirol

Am 13.01.202, gegen 10.45 Uhr, ignorierte ein 16-Jähriger Österreicher mit einem PKW das Anhaltezeichen der Polizeistreife in Nußdorf-Debant und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit bis nach Görtschach in Kärnten. Dort wollte der PKW Lenker rechts an einem stehenden LKW vorbei fahren. Der PKW wurde jedoch zwischen LKW und Steinmauer eingeklemmt. Alle Versuche den Lenker vorher anzuhalten verliefen negativ. Das eingeschaltete Blaulicht sowie das Folgetonhorn wurden vom Lenker ignoriert.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Am PKW entstand schwerer Sachschaden. Der Lenker wird wegen mehrere StVO Übertretungen zur Anzeige gebracht. Auch wird er nach dem FSG – Lenken ohne Lenkberechtigung – angezeigt. Die 19-jährige Mitfahrerin und Zulassungsbesitzerin wird der BH Lienz wegen Überlassen des KFZ angezeigt. Die Anzeigen gegen den 16-Jährigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr sowie nach dem Suchtmittelgesetz werden der Staatsanwaltschaft Innsbruck vorgelegt.

PM der LPD Tirol vom 14.01.2020

 

Berlin/Lichtenberg: Polizist von randalierender Person verletzt

Gestern Nachmittag verletzte ein Mann einen Polizisten in Rummelsburg, nachdem er zuvor randaliert haben soll. Ein 35-jähriger Zeuge machte gegen 17.50 Uhr den Polizeibeamten auf den Mann aufmerksam, der auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Hauptstraße gegen Autos getreten haben soll. Als der Polizist den Tatverdächtigen ansprach, versuchte dieser dem 58-jährigen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, traf ihn aber nur am Arm. Mit Hilfe des Zeugen konnte eine Flucht des Tatverdächtigen verhindert und dieser festgenommen werden. Eine bei dem 35-jährigen Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Er wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss wieder entlassen. Der Polizist erlitt leichte Arm- und Beinverletzungen und trat vom Dienst ab. Die Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM (0133) des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Ebersbach (Baden-Württemberg): Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach Suizidandrohung – 38-Jährige schwer verletzt

Ebersbach (Kreis Göppingen): Am Montagabend kam es in Ebersbach bei einem polizeilichen Einsatz wegen einer Suizidandrohung zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem eine 38-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Die Frau, die wegen einer psychischen Auffälligkeit zurückliegend bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen war, hatte gegen 21.45 Uhr selbst über Notruf beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ulm angerufen und Suizid angekündigt. Der unverzüglich zum Wohnort der Anruferin entsandten Streifenwagenbesatzung gelang es, über die geschlossene Wohnungstür Kontakt mit der Frau aufzunehmen, wobei diese an ihren Suizidabsichten festhielt, die Tür aber nicht öffnete. Während die alarmierte Feuerwehr mit der Notöffnung der Tür begann, öffnete die mit einem Küchenmesser bewaffnete 38-Jährige unvermittelt die Wohnungstür. Aufforderungen, das Messer wegzulegen, folgte sie nicht. Als sie mit der über 20 cm langen, nach vorne gerichteten Klinge zielgerichtet auf die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zuging, machten die eingesetzten Polizeibeamten von der Schusswaffe Gebrauch. Die 38-Jährige erlitt dabei Schussverletzungen und wird in einem Krankenhaus stationär behandelt. Nach derzeitigem Stand besteht Lebensgefahr. Eine Mitarbeiterin des im Einsatz befindlichen Rettungsdienstes musste wegen eines sogenannten Knalltraumas medizinisch versorgt werden. Um jeden Anschein einer Befangenheit von Anfang an zu vermeiden, übernahm die Kriminalpolizeidirektion Esslingen die weiteren Ermittlungen.

PM des PP Reutlingen vom 17.01.2020

 

 

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Gestern Abend wurde die Polizei in Wismar über einen Ladendiebstahl in Wismar Wendorf informiert. Ersten Erkenntnissen zufolge schlug ein akustischer Alarm an, als ein junger Mann dort einen Einkaufsmarkt verließ.
Entgegen der Aufforderung des Personals stehen zu bleiben, flüchtete er.
Passanten, die auf den Vorgang aufmerksam geworden waren, setzten dem Tatverdächtigen nach und brachten den sich wehrenden 21-Jährigen bereits kurze Zeit später zurück zum Supermarkt. Dort räumte er anschließend ein, Waren im Wert von fast 80 EUR entwendet zu haben und gab die Sachen heraus. In der weiteren Folge ergaben sich Hinweise auf den Besitz von Betäubungsmitteln.
Entsprechende Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Auffindung einer geringen Menge einer verdächtigen Substanz. In Absprach mit der Staatsanwaltschaft Schwerin erfolgte die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen zwecks Haftprüfung. Im Gewahrsam der Polizei beschädigte der 21-Jährige zudem eine Zelle in geringem Umfang und beleidigte die Beamten. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls, Verstoßes gegen das BtMG, Beleidigung und Sachbeschädigung.

PM der PI Wismar vom 14.01.2020

 

Waldenbuch (Baden-Württemberg): 54-Jähriger stört Verkehrskontrolle und leistet Widerstand gegen Polizei

Polizeibeamte des Polizeirevier Böblingen bekamen es am Dienstag gegen 0:30 Uhr in Waldenbuch bei einer Verkehrskontrolle in der Nürtinger Straße zunächst mit einer vermutlich berauschten 21-Jährigen und dann mit ihrem 54-Jährigen Vater zu tun. Bereits in der Stuttgarter Straße fiel die junge Frau mit ihrem BMW auf, weswegen sich die Beamten in der Nürtinger Straße zu einer Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit entschlossen. Aufgrund ihres Verhaltens bei der Kontrolle und körperlicher Auffälligkeiten wurde der 21-Jährigen ein freiwilliger Drogenvortest angeboten. Nachdem dieser positiv reagierte, wurde ihr das weitere Vorgehen in Bezug auf eine Blutentnahme erläutert. Hierbei wollte sie jedoch nicht kooperieren und verständigte ihren 54-jährigen Vater, der daraufhin vor Ort kam. Da der Mann in der Folge die Identitätsfeststellung seiner Tochter und die Blutentnahme verhindern wollte, wurde ihm die vorläufige Festnahme erklärt. Gegen diese Maßnahme leistete der Mann dann Widerstand, so dass mehrere Beamte ihn zu Boden bringen mussten, um ihm Handschließen anlegen zu können. Vater und Tochter müssen jetzt mit Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

 

Eberdingen / Weissach (Baden-Württemberg): 62-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Beharrlich versuchte ein 62 Jahre alter Opel-Lenker am Montagabend einer Kontrolle durch Beamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz zu entgehen und lieferte sich im Zuge dessen eine Verfolgungsfahrt mit den Polizisten. Gegen 22.00 Uhr fiel der Opel-Lenker der Streifenwagenbesatzung auf, da er auf seiner Fahrt zwischen Hochdorf und Eberdingen Kurven schnitt und in Schlangenlinien unterwegs war. Am Eingang von Eberdingen sollte der Fahrer deshalb kontrolliert werden. Doch der Mann ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und setzte seine Fahrt durch Eberdingen hindurch in Richtung Weissach fort. Die Polizisten schalteten hierauf auch das Blaulicht und das Martinshorn ein, was den Opel-Fahrer jedoch ebenfalls nicht zum Anhalten bewegen konnte.
Auch auf der Strecke zwischen Eberdingen und Weissach, auf der kein Gegenverkehr herrschte, war die Fahrweise des Mannes auffällig. Wieder schnitt er sogar unübersichtliche Kurven und fuhr Schlangenlinien. Lautsprecherdurchsagen der Beamten ignorierte er ebenfalls. Kurz vor Weissach befand sich ein noch unbekannter BMW-Lenker vor dem Opel. Dieser unterstützte die Polizisten indem er sein Fahrzeug abbremste, so dass der 62-Jährige ebenfalls bis zum Stillstand abbremsen musste. Einer der Beamten begab sich hierauf zur Fahrertür des Opel und forderte den Fahrer zum Aussteigen auf. Dieser legte stattdessen den Rückwärtsgang ein und setzte etwa 100 Meter zurück, bevor er dann wieder vorwärts auf den Streifenwagen zufuhr. Durch Querstellen des Streifenwagens konnte die Fahrbahn schließlich blockiert werden, so dass der 62-Jährige nicht mehr weiterfahren konnte. Anstatt nun aus seinem Fahrzeug auszusteigen, blieb der Mann jedoch im verschlossenen PKW sitzen. Die Beamten mussten schlussendlich eine Fensterscheibe des Opel einschlagen, um den 62-Jährigen heraus ziehen zu können. Er wurde dann zu Boden gebracht, wobei der 62-Jährige leichte Verletzungen erlitt, und es wurden ihm Handschließen angelegt. Ein durch den Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Darüber hinaus könnte er unter Medikamenteneinfluss gestanden haben. Der Führerschein des 62-Jährigen wurde beschlagnahmt und er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, sucht nun den BMW-Lenker und bittet diesen, sich zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mann bedroht Partnerin

Zugespitzt hat sich am Montagabend ein Streit zwischen einem Paar aus Kaiserslautern. Erste Ermittlungen ergaben, dass die 39-jährige Frau aufgrund der Beziehungsprobleme zu ihrer Mutter ins Stadtgebiet gezogen war. Ihr 49-jähriger Partner suchte die Wohnung auf und wollte zu der Frau.
Nachdem ihm der Zugang verwehrt wurde, trat der Mann die Tür ein und bedrohte laut Zeugenaussagen seine Frau mit einem Messer. Die 39-Jährige konnte mit ihrem Kind die Wohnung verlassen und flüchtete von der Örtlichkeit. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, war der 49-Jährige zunächst nicht anwesend. Wenige Minuten später wurde er jedoch in einem laufenden PKW unmittelbar vor dem Haus festgestellt. Der Mann schwankte sehr stark, war erheblich alkoholisiert und äußerst aggressiv. Den mehrfachen Anforderungen der Polizisten kam er nicht nach, weshalb ihm die Ingewahrsamnahme angedroht wurde. Der Beschuldigte zeigte sich jedoch unbeeindruckt und versuchte sich immer wieder loszureißen. Er wurde mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte zu Boden gebracht, wogegen er sich mit aller Kraft wehrte. Den mehrfachen Aufforderungen die Arme freizugeben, so dass die Handschellen angebracht werden konnten, kam er nicht nach. Auch die Androhungen des Distanz-Elektroimpulsgerätes hielten ihn nicht davon ab, sich gegen die Beamten mit Händen und Füßen zu Wehr zu setzen. Das Gerät wurde schließlich im Kontaktmodus eingesetzt. Dadurch gelang es schließlich den 49-Jährigen zu fixieren und ihn zur Dienststelle zu verbringen. Es wurde die Ingewahrsamnahme bis zum heutigen Morgen angeordnet. Weitere Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 14.01.2020

 

Odderade (Schleswig-Holstein: Widerstand nach Platzverweis

Im Rahmen eines Einsatzes nach einer Körperverletzung in Odderade am Montagabend erteilten Beamte dem Beschuldigten einen Platzverweis.
Dem widersetzte sich der Mann und griff die Einsatzkräfte an. Letztlich landete der Dithmarscher im Gewahrsam.
Kurz nach 23.00 Uhr rückten mehrere Streifen nach einer Körperverletzung zum Nachteil einer Frau und eines Mannes in die Hauptstraße aus. In einer Wohnung trafen die Polizisten alle Beteiligten an und verwiesen den alkoholisierten Beschuldigten der Örtlichkeit. Der begab sich zwar noch aus dem Haus hinaus, beabsichtigte aber immer wieder zum Ort des Geschehens zurückzukehren. Letztlich drohten die Ordnungshüter dem Mann die Gewahrsamnahme an, worauf der 42-Jährige sich vor den Einsatzkräften aufbaute und sie anging. Der Einsatz von Pfefferspray zeigte bei dem polizeilichen Gegenüber keinerlei Wirkung – schließlich brachten die Beamten den als gewalttätig und Drogenkonsument bekannten Mann mit vereinten Kräften zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Im Streifenwagen trat der Beschuldigte nach den Polizisten und beschimpfte sie. Ein Atemalkoholtest bei ihm lieferte ein Ergebnis von 1,89 Promille – der Heider musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Er wird sich nicht nur wegen der Körperverletzung zum Nachteil seiner Bekannten verantworten müssen, sondern unter anderem wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Bei dem Geschehen zogen sich zwei Einsatzkräfte Verletzungen zu, wobei eine kurzzeitig ein Krankenhaus aufsuchen musste und nach der Entlassung nicht mehr dienstfähig war.

PM der PD Itzehoe vom 14.01.2020

 

Schwetzingen (Baden-Württemberg): Exhibitionist festgenommen!

Am Montagnachmittag nahmen die Beamten der Polizeireviere Schwetzingen und Hockenheim einen Exhibitionisten auf frischer Tat fest.
Gegen 15 Uhr hielt sich ein teilweise entblößter Mann auf einem Kinderspielplatz auf dem Berliner Platz auf. Als die Uniformierten den 26-Jährigen noch auf dem Gelände antrafen, lag dieser mit heruntergelassener Hose hinter einer Parkbank und manipulierte an seinem erigierten Glied. Auch nach Ansprache durch die Polizeibeamten stoppte der junge Mann sein verhalten nicht. Bei der anschließenden Festnahme widersetzte sich der 26-Jährige derart, dass zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Als der der Mann in das Polizeirevier Schwetzingen verbracht werden sollte, trat er zudem nach den Polizisten und widersetzte sich dann wenig später erneut.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren keine Kinder auf dem Spielplatz. Ein Polizeibeamter konnte aufgrund der erlittenen Verletzungen seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der 26-Jährige gelangt wegen exhibitionistischen Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs zur Anzeige. Er wurde anschließend in einer psychiatrischen Klinik eingewiesen.

PM des PP Mannheim vom 14.01.2020

 

Zeesen (Brandenburg): Nach Widerstand in Polizeigewahrsam

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes riefen am Dienstagmorgen kurz nach Mitternacht die Polizei zur Asylbewerberunterkunft in der Spreewaldstraße. Gemeldet wurde zunächst eine Gruppe von alkoholisierten und randalierenden Männern. Ein bereits polizeibekannter, 23-jähriger Mann aus Eritrea, der nicht in der Einrichtung wohnhaft ist, wurde per Hausrecht des Gebäudes verwiesen, worauf er sowohl den Wachschutz wie auch die eintreffenden Beamten körperlich angriff. Verletzt wurde dabei niemand, aber auf Grund der psychischen Ausnahmesituation wurde ein Notarzt hinzugezogen. Bis zu dessen Eintreffen wurde er vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam genommen. Auf ärztliche Anweisung wurde der Mann in fachmedizinische Betreuung stationär eingewiesen. Weitere Ermittlungen führt inzwischen die Kriminalpolizei.

PM (0222) der PS Brandenburg Süd vom 14.01.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Musikbox entrissen – Widerstand

Am Montagabend (13.01., 20.50 Uhr) wurde die Polizei über eine Auseinandersetzung im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs / Hauptbahnhofs Gütersloh informiert.
Ein 22-jähriger Gütersloher hielt sich auf dem Gelände des ZOBs auf, als ihm durch zwei Männer eine um den Oberkörper getragene Musikbox weggerissen wurde.
Die Tatverdächtigen rannten anschließend davon, hielten sich aber noch in dem Bereich auf, als die Polizei eintraf.
Die den Polizeibeamten ebenfalls bekannten 23- und 22- jährigen Männer aus Gütersloh versuchten beim Erblicken der Polizisten in Richtung Eickhoffstraße zu flüchten. Als sie angesprochen wurden, beleidigte der 23-jährige Mann die einschreitenden Beamten. Dabei kündigte er mehrfach verbal an handgreiflich zu werden. Unterstützt wurden seine Aussagen durch entsprechende Gesten. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, mischten sich weitere Personen in die Auseinandersetzung ein. Eine Person musste unter Androhung eines Pfeffersprayeinsatzes davon abgehalten werden, den 23-jährigen zu unterstützen, sich zu befreien. Währenddessen riss sich der 23-Jährige aus los und rannte mit dem 22-jährigen Tatverdächtigen davon. Dabei spuckte der 23-Jährige einen Beamten an. Kurze Zeit später konnte er im Bereich der Schulstraße gestellt werden und in Gewahrsam genommen werden.
Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 14.01.2020

 

Lüdinghausen, Hinterm Hagen (Nordrhein-Westfalen):Polizeibekannter Steinfurter verhält sich respektlos

Respektlos gegenüber Polizisten verhielt sich ein polizeibekannter 30-jähriger Autofahrer aus Steinfurt während einer Verkehrskontrolle am Montag (13.1.20). Die Beamten hielten den Mann gegen 14.40 Uhr auf der Straße „Hinterm Hagen“ in Lüdinghausen an, weil er zu schnell unterwegs war. In einer 30er-Zone konnten die Polizisten ihn mit 44 km/h messen.
Während der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass die Rückleuchten des Autos schwarz lackiert sind. Dadurch erlosch die Betriebserlaubnis. Der Steinfurter zeigte sich am Appell zum verkehrssicheren Verhalten nicht interessiert und verhielt sich uneinsichtig. Zudem „duzte“ er die Beamten. Er muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 90 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen. Auch der Halter des Autos muss aufgrund der veränderten Rückleuchten mit einem Bußgeld rechnen. Auf ihn kommen 135 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister zu. Auf eine Anzeige wegen Beleidigung verzichten die Beamten.

PM der POL Coesfeld vom 14.01.2020

 

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Verdächtiger verletzt auf der Flucht zwei Polizisten

Zeugen meldeten der Polizei am Montagabend (13.01.2020) einen verdächtigen PKW auf dem Parkplatz am Aggerbogen in Lohmar-Wahlscheid, in dem zwei Personen offensichtlich Drogen konsumierten. Als sich die Streife dem schwarzen VW Polo näherte, stiegen die Personen eilig aus und liefen in unterschiedliche Richtungen davon. Die Beamten verfolgten zu Fuß den mutmaßlichen Fahrer, einen 26-jährigen gebürtigen Troisdorfer. Als die Polizisten ihn am Arm ergreifen konnten, schlug er wild um sich und versuchte sich immer wieder loszureißen. Letztlich überwältigten sie den Flüchtigen, brachten ihn auf die Erde und legten ihm Handfesseln an. Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurden die 22-jährige Polizistin und ihr 33-jähriger Kollege leicht verletzt. Ihren Dienst konnten sie trotz Verletzung und völlig verschmutzter Uniform fortsetzen. Bei der Durchsuchung des wohnungslosen 26-Jährigen und seines PKW fanden die Beamten gestohlene Kfz-Kennzeichen, eine geringe Menge Marihuana, einen falschen 50,- Euro Schein sowie eine kleine fünfstellige Summe Bargeld. Der Verdächtige, der wegen Eigentums- und Drogendelikten polizeibekannt ist, wurde vorläufig festgenommen. Seinen nicht zugelassenen PKW und die aufgefundenen Gegenstände stellten die Polizisten sicher. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Urkundenfälschung, Kennzeichendiebstahl in zwei Fällen, Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Inverkehrbringen von Falschgeld und Besitz von Betäubungsmitteln dauern derzeit noch an. Auch die Herkunft des sichergestellten Bargeldes ist noch unklar. Der 26-Jährige wird heute einem Haftrichter vorgeführt, der prüft, ob der Verdächtige in Untersuchungshaft genommen wird. Die zweite Person aus dem Fahrzeug, ein dunkel gekleideter etwa
30 Jahre alter Mann, ist weiterhin flüchtig.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 14.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 38-jährige „Hausfriedensbrecherin“ sperrt sich gegen polizeiliche Maßnahme und versucht Bundespolizisten zu verletzten

Am Montag, den 13. Januar 2020 wurde eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 22.05 Uhr durch Sicherheitsmitarbeiter der Bahn auf eine Frau aufmerksam gemacht, die sich ebenfalls im besagten Bahnhof aufhielt. Allerdings besteht gegen die Deutsche noch bis Mitte 2021 ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle. Die eingesetzten Bundespolizisten befragten sie nach ihren Reiseabsichten, die sie offensichtlich nicht hatte und belehrten sie bezüglich des Hausverbotes. Die 38-Jährige wich der Streife aus.
Die Bundespolizisten sprachen ihr daraufhin einen Platzverweis aus, dem die Frau nicht nachkam. Die Durchsetzung des Platzverweises mit unmittelbaren Zwang drohten ihr die Bundespolizisten daraufhin dreimal an und setzen ihn anschließend um. Gegen diese polizeiliche Maßnahme sperrte sich die Frau, kniff einer Beamtin in den Arm und schlug mit der Faust in Richtung des Streifenpartners. Beide Bundespolizisten blieben glücklicherweise unverletzt.
Die Frau muss sich nun wegen des Hausfriedensbruchs sowie eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.01.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Renitenter Ehemann greift Polizisten an

Mit Pfefferspray hat ein Mann am späten Montagabend in der Ravensburger Südstadt eine Polizeistreife angegriffen. Am Ende des Einsatzes landete der 34-Jährige im Polizeiarrest.
Gegen 22.10 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, in dem wegen eines Ehestreits um Hilfe gebeten wurde. Zwei Streifen vom Polizeirevier Ravensburg fuhren zum Ort des Geschehens in die Uferstraße. Im Flur vor der betroffenen Wohnung roch es bereits stark nach Pfefferspray. Ein alkoholisierter Mann öffnete die Tür und gab den eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu verstehen, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Im weiteren Verlauf des Geschehens wollte seine Frau die Wohnung verlassen, was der 34-Jährige gewaltsam zu verhindern wusste. Er schloss zunächst die Tür, öffnete sie aber gleich darauf wieder, um die Polizisten mit Pfefferspray anzugreifen. Nach der Pfefferattacke mussten die Streifen die Örtlichkeit zum eigenen Schutz kurzzeitig verlassen. Als aus der Wohnung Schreie der Ehefrau drangen, griffen die Einsatzkräfte sofort durch, setzten ihrerseits Pfefferspray ein und nahmen den nach wie vor angriffslustigen Ehemann in Gewahrsam. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ist eingeleitet worden. Der 34-Jährige muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

PM des PP Ravensburg vom 14.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Mehrere Fahrzeuge beschädigt – Tatverdächtiger festgenommen

Ein 31-jähriger Mann sorgte am frühen Dienstagmorgen (14.01.2020) für einen größeren Polizeieinsatz im Stadtteil St. Peter. Spezialeinsatzkräfte nahmen den 31-Jährigen fest.
Gegen 06:30 Uhr teilten Zeugen einen Mann mit, der in der Albertstraße geparkte Fahrzeuge beschädigen soll. Vor dem Eintreffen der Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost hatte sich der mutmaßliche Täter bereits entfernt. Die Polizeibeamten stellten im Bereich eine Vielzahl beschädigter Fahrzeuge fest, an denen u. a. die Reifen beschädigt worden waren.
Aufgrund weiterer Zeugenhinweise konnte ein möglicher Tatverdächtiger in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses lokalisiert werden. Da dieser jedoch auf jegliche Kontaktaufnahme nicht reagierte und konkrete Hinweise vorlagen, dass sich in der Wohnung möglicherweise Waffen oder gefährliche Gegenstände befinden könnten, wurden Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei sowie speziell geschulte Gesprächsbeamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen.
Der Tatverdächtige, der auch weiterhin auf keinerlei Kontaktaufnahme reagierte, wurde im weiteren Verlauf von Spezialeinsatzkräften festgenommen. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen, die zunächst durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in einer Klinik behandelt wurden. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an über einem Dutzend Fahrzeugen die Reifen mittels eines spitzen Gegenstandes zerstochen.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den 31-Jährigen ein. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er anschließend in einer Fachklinik untergebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 14.01.2020

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Festnahme nach Sachbeschädigungen und tätlichem Angriff auf Polizisten

Heute Vormittag nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 44 einen Mann nach Sachbeschädigungen fest.
Gegen 7.10 Uhr wurde ein Zeuge im U-Bahnhof Tempelhof auf eine Sachbeschädigung aufmerksam und alarmierte die Polizei. Seinen Angaben zufolge soll ein Mann mehrere Scheiben der ausfahrenden U-Bahn mit einem Notfallhammer eingeschlagen haben. Danach habe er den Bahnhof in Richtung Ringbahnstraße verlassen und am Tempelhofer Damm die Scheiben einer Bushaltestelle teilweise zerstört. Durch eine Passantin wurden die eintreffenden Einsatzkräfte auf einen randalierenden Mann im Hausflur eines Mehrfamilienhaues an der Ringbahnstraße aufmerksam gemacht, der gerade mit einem Stift eine Glastür beschmierte. Das Aussehen des Mannes stimmte hierbei mit der Beschreibung des Täters zu den vorherigen Sachbeschädigungen überein. Als die Polizistinnen und Polizisten den alkoholisierten 40-jährigen Mann ansprachen, wurde dieser zunehmend aggressiver und schrie polizeifeindliche Parolen. Nach Aufforderung dies zu unterlassen, schubste er einen Polizisten und ging mit erhobener Faust auf ihn zu. Nur durch den Einsatz von Reizstoff konnte er von weiteren Angriffen abgehalten, zu Boden gebracht und festgenommen werden. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er einem Psychiater vorgestellt wurde. Im Anschluss konnte er seinen Weg jedoch fortsetzen. Der angegriffene Polizist wurde nicht verletzt und verblieb im Dienst. Der 40-Jährige muss sich nun unter anderem wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Randalierer von Haltestelle gefasst

In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden in Rostock Dierkow vier Straßenbahnhaltestellen durch Randalierer zerstört. Eine Zeugin meldete die jungen Männer bei der Polizei. Ein 18-jähriger und 19-jähriger Tatverdächtiger konnten in der Nähe des Tatorts durch die Beamten nach großem Widerstand festgenommen werden. Durch die Spurenlage kam die Polizei den Beiden auf die Schliche. Darüber hinaus wurde durch die Zeugenaussage bekannt, dass die Jugendlichen die Zerstörung der Haltestellenunterstände mit dem Handy filmten.
Einer der beiden räumte ein, am Vorabend Betäubungsmittel zu sich genommen zu haben. Der gesamte Schaden beläuft sich auf ca. 10.000EUR. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PI Rostock vom 14.01.2020

 

Leipzig (Sachsen): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße
Zeit: 13.01.2020, gegen 19:45 Uhr
Am Montagabend beschädigte ein Mann mit einem Stein einen Fahrkartenautomaten am S-Bahn-Haltepunkt Möckern. Wenig später flog noch ein Stein gegen einen einfahrenden Zug. Dies blieb nicht unbemerkt und Zeugen riefen die Polizei. Der Steinewerfer stieg dann in die S-Bahn in Richtung Miltitzer Allee. Beamte stellten den Tatverdächtigen (24) im Zug fest, unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei wehrte sich der Mann heftig, verletzte einen Polizisten (36) durch einen Tritt ins Gesicht. Der Leipziger wurde überwältigt und vorläufig festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der Vortest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Aus diesem Grund wurde die Blutentnahme angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt. Nach allen polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige wieder entlassen. Er hat sich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten. Am Fahrkartenautomat entstand ein so großer Sachschaden, so dass dieser nicht mehr bedient werden kann. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

PM der PD Leipzig vom 14.01.2020

 

München (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Altstadt

Am Sonntag, 12.01.2020, gegen 07:00 Uhr, geriet ein 25-Jähriger im Eingangsbereich eines Lokals in der Sonnenstraße in Streit mit dem dort befindlichen Sicherheitspersonal. Daher wurde die Polizei hinzugerufen. Der 25-Jährige zeigte beim Eintreffen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten spontan den Hitler-Gruß und rief lautstark „Heil-Hitler“. Er versuchte im Anschluss daran zu flüchten.
Bei der darauffolgenden Festnahme versuchte er sich mehrfach loszureißen und konnte durch unmittelbaren Zwang zu Boden gebracht und schließlich fixiert werden. Dabei zog er der eingesetzten Polizeibeamtin an den Haaren. Er wurde zu einer in der Nähe befindlichen Polizeiinspektion gebracht. Dort äußerte er gegenüber der eingesetzten Beamtin, dass er alle Frauen hassen würde.
Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt. Der Tatverdächtige erlitt oberflächliche Verletzungen. Er war zum Tatzeitpunkt deutlich alkoholisiert.
Nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wurde er von dort aus wieder entlassen.

PM (54) des PP München vom 14.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand nach Platzverweis

Nachdem ein 25jähriger Mann aufgrund Fehlverhaltens seine Hospitation an einer Schule in der Otto-Reutter-Straße am gestrigen Tage beendet bekam, erschien dieser am Dienstagmorgen gegen 08.30 Uhr erneut in der Schule und wurde wieder auffällig. Hinzugerufene Polizeibeamte erteilten ihm einen Platzverweis und mussten ihn vom Schulgrundstück tragen, da er sich zunächst einfach fallen ließ.
Dann entfernte er sich vorläufig, wurde aber kurz darauf von den Beamten erneut vor einem Klassenzimmer festgestellt. Bei seiner Festnahme leistete er nun erheblichen Widerstand durch Tritte und Schläge, der nur durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden konnte. Bis zum Unterrichtsende wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 14.01.2020

 

Wörth a.d.I. (Bayern): Verfolgungsfahrt auf der BAB A 92 – Zwei Polizeibeamte und Flüchtiger verletzt

Eine rund 120 Kilometer lange Verfolgungsfahrt lieferte sich der Fahrer eines Pontiacs aus Berlin am heutigen Nachmittag (14.01.2020) mit mehreren Streifenfahrzeugen. An der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kollidierte der Berliner mit einem Streifenwagen, zwei Polizeibeamte und der 60-jährige Fahrer des Pontiacs wurden mittelschwer verletzt.
Nach momentanem Stand der Ermittlungen sollte der 60-Jährige von einer Streifenbesatzung auf der BAB A 92, auf Höhe des Münchner Flughafens kontrolliert werden. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete auf der Autobahn weiter in Richtung Deggendorf. Trotz mehrerer Anhalteversuche im Bereich Landshut und Dingolfing flüchtete der Fahrer bis zur Anschlussstelle Wallersdorf und verließ dort zunächst die Autobahn um schließlich seine Flucht, z. T. mit 180 Stundenkilometern, wieder auf der A 92 in Fahrtrichtung München fortzusetzen.
Auf Höhe der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kam es im Zuge der Verfolgung zu einer Kollision mit einem Streifenfahrzeug, wodurch sich beide Fahrzeuge überschlugen.
Weshalb der 60-Jährige sich der Kontrolle entziehen wollte, dürfte wohl mehrere Gründe gehabt haben. Das Fahrzeug war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht versichert, zudem dürfte der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Außerdem besteht gegen den 60-Jährigen ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal.
An der Fahndung waren rund ein Dutzend Streifenwägen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.
Die Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Pontiacs gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, Tel. 0991/3896-310, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Niederbayern vom 14.01.2020

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