Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Drogen? – 36-Jähriger wirft Kleingeld auf Bundespolizisten – Mann wird mit Haftbefehl gesucht

Gestern Abend (14. Januar) wollten Einsatzkräfte einen 36-jährigen Dortmunder überprüfen. Der deutsche Staatsangehörige hatte gegen die Tür eines Restaurants getreten. Als er überprüft werden sollte, warf er mit seinem Kleingeld auf die Bundespolizisten. Diese nahmen ihn fest. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor zudem hatte er Drogen dabei.
Gegen 23 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf den laut schreienden Mann vor einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof aufmerksam. Als der Mann dann gegen die Tür des Restaurants trat, sollte er überprüft werden.
Daraufhin begann der 36-Jährige erneut lautstark zu schreien und warf sein Kleingeld auf die Einsatzkräfte. Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Dort wurde neben Marihuana in seiner Tasche festgestellt, dass ein Haftbefehl des Amtsgerichts gegen den Dortmunder vorlag.
Dieses hatte gegen den 36-Jährigen die Hauptverhandlungshaft angeordnet. Er gilt als Tatverdächtiger eines Diebstahls und einer Körperverletzung. Der Hauptverhandlung war er unentschuldigt ferngeblieben, weshalb der Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.
Bundespolizisten lieferten ihn später in das Polizeigewahrsam ein. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den mit 1,4 Promille alkoholisierten 36-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.01.2020

 

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrrad in die Zelle

Am Dienstagmorgen wurde der Polizei zunächst eine hilflose Frau auf einer Bank am Ruhrtalradweg gegenüber der Jahnallee gemeldet. Bereits auf der Anfahrt meldeten Zeugen, dass die stark alkoholisierte Frau aufgestanden und mit ihrem Fahrrad in Richtung Rathaus losgefahren war. Die Beamten trafen die obdachlose Fahrradfahrerin auf dem Radweg an. Die 53-Jährige zeigte sich mit der anschließenden Kontrolle nicht einverstanden. Unvermittelt schlug sie einen Polizisten ins Gesicht. Die Frau wurde zu Boden gebracht. Da sie sich sperrte und weiter in Richtung der Polizisten schlug, mussten ihr Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde sie zur Polizeiwache gebracht. Hier wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der Polizist erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 15.01.2020

 

Bockenheim (Rheinland-Pfalz): Aggressiver 38-Jähriger landet in der Psychiatrie

Bockenheim, Leininger Ring – 13.01.2020, 19:00 Uhr – Der 38-jährige Beschuldigte hat angeblich den ganzen Tag über Alkohol getrunken, weil er mit einer Entscheidung seines Hausarztes nicht einverstanden war. Er wurde zunehmend aggressiv und ließ dies zunächst an seiner 71-jährigen Mutter aus, indem er sie gegen die Wand schubste und ins Gesicht schlug. Beim Eintreffen der Polizei hatte er sich aus der Wohnung entfernt, konnte aber im Bereich des Bahnhofs angetroffen werden. Gegenüber den Beamten war er ebenfalls sehr aggressiv und baute sich mit erhobenen Händen auf, woraufhin er gefesselt werden musste. Im weiteren Verlauf bespuckte und beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mit üblen Worten. Letztlich musste der 38-Jährige in eine Psychiatrie verbracht werden.

PM der PD Neustadt/W. vom 15.01.2020

 

Stutensee-Blankenloch (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme eines 18-Jährigen endet in Widerstand

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs musste ein 18-Jähriger in Blankenloch in Gewahrsam genommen werden. Der Mann wehrte sich derart dagegen, sodass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Gegen 02:20 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt zu einer Familienstreitigkeit nach Blankenloch gerufen. Obwohl der Streit schnell geschlichtet werden konnte, war eine Ingewahrsamnahme des Sohnes aufgrund seines weiteren Verhaltens unumgänglich. Der Heranwachsende zeigte sich mit der Maßnahme nicht einverstanden und leistete dagegen Widerstand. Zudem beleidigte er die Beamten und beschmutzte den Innenraum des Dienstwagens mit Spucke. Ein Beamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 18-jährige Mann nicht verletzt. Ein Sachschaden entstand nach aktuellem Stand ebenso nicht. Der Heranwachsende muss sich nun wegen Widerstand gegen sowie tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Er verbrachte die Nacht aufgrund seines Zustandes in einer Gewahrsamseinrichtung des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Die Motive für das Handeln des jungen Mannes sind derzeit noch unklar.

PM des PP Karlsruhe vom 15.01.2020

 

Offenbach (Hessen): Einbruch in eine Tankstelle – Schussabgabe durch die Polizei – Nidderau-Windecken

Nach einem Einbruch in eine Tankstelle in der Eugen-Kaiser-Straße am Mittwochmorgen und der sofort eingeleiteten Fahndung kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Gegen 2 Uhr hatte eine Anwohnerin die Polizei alarmiert, weil sie laute Schlaggeräusche im Bereich der 40er-Hausnummern wahrgenommen hatte. Eine Person soll sich zu Fuß entfernt haben. Ebenso sei ein Fahrzeug weggefahren. Im Zuge der Fahndung und der Tatortaufnahme kam es dann auf dem Tankstellengelände zur Schussabgabe auf ein Auto. Die Fahrerin kam bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass sie eine Tankstellenmitarbeiterin ist. An dem Renault wurde nach ersten Erkenntnissen ein Rad beschädigt. An dem Tankstellengebäude war von Unbekannten eine Scheibe eingeschlagen worden. Ob etwas aus dem Verkaufsraum gestohlen wurde, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen zum Einbruch und der Schussabgabe dauern an. Die Kriminalpolizei in Hanau bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

PM des PP Südosthessen vom 15.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 42-jährigen Italiener nach sexueller Belästigung festgenommen

Dienstagabend gegen 17:30 Uhr wurde die Bundespolizei im Karlsruher Hauptbahnhof angefordert. Am Bahnsteig soll ein Mann zwei 14- und 15-jährige Jungen sowie einen 20-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn sexuell belästigt haben, indem er ihnen gegenüber sexuelle Äußerungen tätigte und dabei seinen eigenen, bekleideten Intimbereich berührte.
Vor Ort nahmen die Beamten einen 42-jähriger Italiener fest. Um weitere Maßnahmen zu treffen, sollte der Mann sie auf die Dienststelle begleiten.
Bereits hier versuchte der 42-Jährige einem Beamten in den Intimbereich zu fassen. Auf der Dienststelle folgten weitere sexuelle Beleidigungen und Anspielungen. Auch versuchte der Mann weiterhin, die Beamten unsittlich zu berühren. Ein gegen 20:30 Uhr durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,4 Promille.
Der 42-Jährige ist der Bundespolizei bereits hinreichend bekannt, bisher jedoch nie aufgrund von Sexualdelikten aufgefallen. Wegen übermäßigen Alkoholkonsums befand er sich allerdings bereits mehrfach im Gewahrsam. Auch diese Nacht verbrachte er im Gewahrsam der Bundespolizei, da er aufgrund seiner Alkoholisierung nicht in der Lage war, seinen Weg selbstständig fortzusetzen.
Gegen 1:30 Uhr wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 15.01.2020

 

Eschwege (Hessen): 54-Jähriger Fußgänger greift unvermittelt zwei Polizeibeamte an

Am Dienstagabend zwischen 22.45 Uhr und 23.00 Uhr wurde eine Streife der Polizei in Witzenhausen auf einen Fußgänger aufmerksam, der auf der Bundesstraße B 80 mittig auf dem Fahrstreifen stadtauswärts unterwegs war.
Da bereits einige Fahrzeuge, die auf der B 80 von der Anschlussstelle zur B 27 kommend in Richtung stadteinwärts unterwegs waren, wegen des Mannes stark bremsen mussten um einen Zusammenstoß zu vermeiden, entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle des Fußgängers.
Als die Polizisten den Mann ansprachen, griff er diese unvermittelt und ohne erkennbaren Grund an. Die Beamten nahmen den Mann, der offenbar auch unter Alkoholeinfluss stand, schließlich fest und transportierten ihn schließlich zur Dienststelle, wo er aufgrund seines alkoholisierten Zustands auch die Nacht verbringen musste. Bei dem Mann handelt es sich um einen 54-Jährigen aus Witzenhausen, der sich nun u.a. wegen Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten und wegen Nötigung strafrechtlich verantworten muss.
Da der Tatverdächtige 54-Jährige vor Eintreffen der Polizei in einer Tankstelle schon unangenehm aufgefallen war und außerdem die Beamten während des Einsatzes fortwährend beleidigte, wurden weiterhin auch Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Nordhessen vom 15.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Dreister Ladendieb festgenommen – Haftantrag gestellt

Dreister geht’s kaum! Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte beendeten die ausgiebige Diebestour eines 36-jährigen Nürnbergers.
Gegen 11:00 Uhr teilten Mitarbeiter eines Bekleidungsgeschäfts in der Kaiserstraße einen Ladendiebstahl mit. Ein vermeintlicher Kunde war zuvor aufgefallen, da er sich hochpreisige Hosen zur Anprobe aushändigen ließ. Als er das Geschäft verlassen wollte, stellten die Mitarbeiter fest, dass ein Preisetikett aus der Hose herausragte. Bei der anschließenden Überprüfung wurde festgestellt, dass der 36-Jährige eine der beiden Hosen unter seiner eigenen trug.
Der mutmaßliche Dieb zeigte sich gegenüber den Polizisten aggressiv und musste mittels unmittelbaren Zwangs fixiert und gefesselt werden. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten anschließend noch ein sog. Cuttermesser.
Im weiteren Verlauf der Anzeigenaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 36-Jährige mit einem Einkaufswagen, in welchem sich weiteres Diebesgut befand, zum Geschäft kam.
Die entwendeten Gegenstände hatten einen Wert von mehreren hundert Euro. Die Beamten stellten das Diebesgut sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen ein.
Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beschuldigten. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 15.01.2020

 

Beelitz (Brandenburg): Frau mit Betäubungsmitteln leistet Widerstand – Polizistin verletzt

Mittwoch, 15. Januar 2020, 06:45 Uhr
Am Mittwochmorgen meldete sich eine 30-jährige Frau beim Notruf der Polizei und meldete, dass sie Angst habe, weil sie verfolgt würde. Sie gab weiter bekannt, dass sie im Bereich der Stadt Beelitz zum Bahnhof unterwegs war. Einsatzkräfte der Beelitzer Polizei nahmen sich der Sache umgehend an und trafen die Frau dann auch am Beelitzer Bahnhof an. Informationen aus der ersten Befragung ergaben dann jedoch, dass die Dame offenbar nicht verfolgt wurde, sondern offensichtlich unter psychischen Problemen leidet. Da sie parallel auch den Rettungsdienst anrief, kamen diese ebenfalls zum Beelitzer Bahnhof. Plötzlich wandelte sich der Gemütszustand der Frau, und die Beamten mussten sie mit einfacher körperlicher Gewalt beruhigen bzw. fixieren. Ein Notarzt verfügte anschließend eine zwangsweise Einweisung in eine Fachklinik. Während die Frau beruhigt und fixiert werden musste wurde eine handelnde Polizistin leicht verletzt. Sie blieb jedoch weiter dienstfähig. Bei der anschließend durchgeführten Durchsuchung der Frau fanden die Beamten dann noch eine geringe Menge betäubungsähnlicher Substanzen, die sie dann sicherstellten. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (119) der PD Brandenburg West vom 15.01.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Erst Busfahrer angepöbelt und angespuckt, dann Widerstand gegenüber der Polizei geleistet – zwei Tatverdächtige in Gewahrsam genommen

In der Nacht vom 14. zum 15. Januar 2020 beschimpften und bespuckten eine 37-Jährige und ein 30-Jähriger den Fahrer eines Busses, der den Gerüstbauerring in Groß Klein befuhr.
Nachdem die zwei Personen sich im Bus daneben benommen hatten, verwies der Fahrer sie aus dem Bus. Allerdings stiegen die Frau und der Mann wieder ein, pöbelten den Busfahrer an, bespuckten ihn und belästigten die Fahrgäste.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten sprachen im Rahmen ihrer Maßnahmen für beide Personen mehrfach einen Platzverweis aus. Die Frau wollte denen nicht folgen und versuchte, die Beamten zu schlagen und ebenfalls anzuspucken. Daraufhin wurde sie an den Händen gefesselt und in den Streifenwagen verbracht. Als der Mann anschließend probierte, sie aus dem Streifenwagen zu befreien, wurden auch ihm nach fehlgeschlagenem Fluchtversuch die Handschellen angelegt. Beide sind anschließend zum Polizeirevier Lichtenhagen verbracht und in Gewahrsam genommen worden. Die Frau war alkoholisiert. Der Mann wurde per Haftbefehl gesucht und muss sich nun mit einer Strafanzeige wegen versuchter Gefangenenbefreiung auseinandersetzen.
Die Rostocker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

PM der PI Rostock vom 15.01.2020

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): Autodieb mit GPS geortet – Festnahme

Gestern endete die Fahrt für einen Autodieb schlagartig in Sachsenhausen. Gegen die Festnahme wehrte er sich heftig. Das gestohlene Fahrzeug war zuvor über GPS geortet worden.
Gegen 20:30 Uhr meldete sich die Polizei aus Werne / NRW beim 8. Polizeirevier.
Sie teilte mit, dass man soeben einen gestohlenen SUV im „Mittleren Hasenpfad“
geortet habe. Das Auto sei gegen Mittag mit Originalschlüsseln von einer Sportanlage in Werne gestohlen worden. Der Täter sei dabei auch von einer Kamera gefilmt worden. Unverzüglich fuhren uniformierte und zivile Polizeibeamte in die genannte Straße. Dort fanden sie in einer dunklen Ecke das gesuchte Auto stehend vor. Noch während sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, öffnete sich die hintere Tür und der mutmaßliche Autodieb sprang ihnen entgegen. Gegen die folgende Festnahme wehrte er sich heftig. Alle Beteiligten blieben jedoch unverletzt.
Der 37-Jährige aus Werne hatte eigenen Angaben zufolge gehofft, dass Auto im Raum Frankfurt absetzen zu können. Neben einem Strafverfahren wegen Autodiebstahls kommt zudem noch eines wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf ihn zu. In Ermangelung von Haftgründen wurde er nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.01.2020

 

Brackenheim-Meimsheim (Baden-Württemberg): Wer nicht hören will, muss in die Zelle

Ordentlich auf Trab hielt ein 34-Jähriger die Polizei am Dienstag. Schon morgens um 8 Uhr wurde mitgeteilt, dass der Mann in Meimsheim zuhause randaliere. Als die Streife eintraf, saß der Betroffene auf der Treppe vor dem Haus und erklärte, dass er dieses Mal nicht wie in der vergangenen Nacht, als die Polizei schon einmal da war, freiwillig gehen werde. Er wurde zunehmend aggressiver, als seine Frau sich weigerte, ihn wieder in die Wohnung zu lassen. Deshalb, weil er in der Vergangenheit schon öfter wegen gewalttätigen Übergriffen aufgefallen ist und weil er begann, die Polizisten übel zu beleidigen wurde er in Gewahrsam genommen. Er musste bis in den Nachmittag in einer Zelle seinen Rausch ausschlafen. Kurz nach 19 Uhr ging der nächste Notruf ein. Die Ehefrau hatte ihn wieder in die Wohnung gelassen und es gab wieder Streit. Da sein Verhalten sich zu dem am Morgen nicht unterschied, wurde ihm wieder der Gewahrsam erklärt.
Dafür hatte er überhaupt kein Verständnis, weshalb ihm die Beamten Handschließen anlegen mussten. Da er sich beim Streit mit seiner Frau verletzt hatte, wurde er zunächst im Krankenhaus behandelt, dann ging es zurück in seine ihm wohlbekannte Zelle. Ein vorher durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen hohen Promillewert.

PM des PP Heilbronn vom 15.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Rauschgiftdealer greift bei seiner Festnahme Polizisten an – Foto – Drogen und Bargeld in fünfstelliger Höhe bei dem in Goch gemeldeten Beschuldigten gefunden

45138 E.- Huttrop: Gewaltsam endete Dienstagabend (14. Januar gegen 20:30 Uhr) die Festnahme eines 42-jährigen, mutmaßlichen Rauschgiftdealers an der Huttropstraße. Zivilfahnder der Polizeiinspektion Mitte hatten das richtige Gespür, als sie zwei Personen überprüften, die sie zuvor im Bereich der Kreuzung Huttropstraße/Ruhrallee entdeckt hatten. Bei dem 43-jährigen Deutschen und mutmaßlichen Drogenabhängigen, der ohne festen Wohnsitz ist, fanden die Fahnder offensichtlich Rauschgift. Dieses hatte er offenbar zuvor von der zweiten Person erhalten, die unmittelbar darauf gestellt und festgenommen werden konnte. Bei der schlagartigen Festnahme des 42-jährigen Mannes, der als Zuwanderer aus Guinea in Goch gemeldet ist, beteiligten sich mehrere Fahnder.
Dem Versuch seiner Fesselung widersetzte sich der Verdächtige massiv, u.a. ergriff er die Finger eines Beamten und versuchte so diesen erheblich zu verletzen. Den Angriff beendeten die Beamten entschlossen, wobei der 42-Jährige sogenannte „Bobbels“, mit Heroin gefüllte Ballons, ausspuckte. Obwohl der Beschuldigte angab in Goch zu wohnen, fanden die Polizisten Hinweise auf eine Essener Adresse. Seine Wohnungs- und Haustürschlüssel passten zu der ermittelten Essener Anschrift. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räume fanden die Beamten einen größeren, fünfstelligen Bargeldbetrag und diverse Mengen unterschiedlicher Rauschgifte – siehe Foto. Der Beschuldige ist den Kriminalbeamten des hiesigen Kommissariats 12 bereits aus anderen Rauschgiftermittlungen bekannt. Sie übernehmen die weiteren Ermittlungen und Vernehmungen des festgenommenen Mannes aus Goch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der Mann heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Essen vom 15.01.2020

 

Thun (Bern): Polizist bei Anhaltung verletzt

Bei der Anhaltung eines aus einer psychiatrischen Institution entwichenen Mannes ist am Dienstagabend in Thun ein Polizist verletzt worden. Der Mann setzte sich massiv zur Wehr. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Nach einer Meldung, dass sich am Bahnhof Thun ein aus einer psychiatrischen Institution entwichener Mann aufhalte, rückte eine Patrouille der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 14. Januar 2020, kurz nach 17.00 Uhr vor Ort aus. Der entsprechende Mann konnte angesprochen und kontrolliert werden. Wie die Abklärungen bestätigten, war er tatsächlich entwichen. Als er in der Folge in die Institution zurückgeführt werden sollte, setzte er sich jedoch massiv zur Wehr. So musste er durch den Polizisten und die Polizistin mit Körperkraft zu Boden geführt und dort arretiert werden. Aufgrund der akuten Situation wurden weitere Patrouillen zur Unterstützung beigezogen. Der Mann konnte schliesslich in die psychiatrische Institution zurückgebracht werden. Im Zuge der Anhaltung schlug der Mann mit einer Glasflasche nach dem Polizisten. Dieser wurde dabei verletzt und musste sich nach dem Einsatz zur ärztlichen Versorgung ins Spital begeben. Während der Anhaltung wurde die Polizistin zudem von einer der zahlreichen umstehenden Personen gegen den Rücken getreten. Aufgrund der Umstände konnte die betreffende Person jedoch nicht angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Insbesondere Personen, die über Bildmaterial verfügen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 33 227 61 11 zu melden.

PM der KAPO Bern vom 15.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): 31-Jährige leistet Widerstand

In der vergangenen Nacht leistete eine 31-jährige Wiesbadenerin während eines Polizeieinsatzes Widerstand und trat nach den eingesetzten Beamten.
Verletzt wurden die Einsatzkräfte jedoch nicht. Die Polizei wurde um 03:30 Uhr in ein Hotel im Kaiser-Friedrich-Ring gerufen, da die Dame dort randalieren würde. Die Beamten sprachen zunächst einen Platzverweis aus und forderten die Wiesbadenerin auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Als sie diesem nicht nachkam, wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Während der Festnahme und des Transportes auf die Dienststelle kam es dann, nach Angaben der eingesetzten Kräfte, zu den Tritten. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

PM des PP Westhessen vom 15.01.2020

 

Fulda (Hessen): Massiver Widerstand gegen Bundespolizisten

Für erheblichen Ärger im Bahnhof Fulda sorgte gestern Abend ein 21-Jähriger aus Bad Salzschlirf. Der Mann war anfänglich aufgefallen, weil er am Bahnhofsvorplatz Reisende belästigt haben soll.
Beamte vom Bundespolizeirevier fahndeten nach dem Mann und stellten den Störenfried in der Bahnhofshalle. Schon ab Beginn der polizeilichen Maßnahmen, der Überprüfung seiner Identität, zeigte sich der junge Mann extrem widerwillig und gewalttätig gegenüber den Bundespolizisten.
Er versuchte, die Beamten immer wieder mit Tritten zu treffen. Zudem bespuckte er einen Bundespolizisten bei der Durchführung des Alkoholtestes. (Ergebnis: rund 2 Promille)
Zur Ausnüchterung sollte der 21-Jährige in die Gewahrsamszellen der Polizei Fulda umziehen. Hierbei wurde er erneut gewalttätig und attackierte die Polizisten wieder sehr massiv. Hinzu kamen zahlreiche Beleidigungen. Der 21-Jährige und ein Bundespolizist wurden bei den Attacken leicht verletzt.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet (vgl. § 114 StGB).

PM der BPOLI Kassel vom 15.01.2020

 

Zusmarshausen (Bayern): Frau will sich bei der Polizei bedanken und beleidigt Polizisten

Nachdem sich gestern, um 11:45 Uhr, eine 56jährige Frau für einen vorangegangen Einsatz bei der PI Zusmarshausen bedanken wollte, betrat sie die Wache und bedankte sich für die Wegnahme ihres Führerscheins und Fahrzeugscheins und betitelte einen am Einsatz unbeteiligten Wachbeamten als Arschloch und Bullen und entfernte sich nachdem sie dem Polizisten noch den Stinkefinger gezeigt hatte.
Als der Polizist der Frau folgte, zeigte sie ihm noch vor der Dienststelle 2 Mal den Mittelfinger bis sie endgültig verschwand.
Die Frau wurde in der Vergangenheit aufgrund psychischer Auffälligkeiten in das BKH eingewiesen.
Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Zusmarshausen vom 15.01.2020

 

Gießen (Hessen): Bundespolizeieinsatz wegen streitendem Pärchen

Als nach verbalen Streitigkeiten ein Pärchen sich sogar körperlich anging, kam gestern Morgen (14.1.) die Bundespolizei im Bahnhof Gießen zum Einsatz. Ein 34-Jähriger stieß hierbei seine gleichaltrige Freundin aus Lich (Landkreis Gießen) gegen die Brust und drückte sie dadurch gegen ein Gitter. Die Frau blieb unverletzt.
Die von Zeugen verständigten Ordnungshüter trennten die Streithähne. Der Mann zeigte sich bei der Identitätsfeststellung äußerst aggressiv und unkooperativ.
Zudem verweigerte er die Bekanntgabe seiner Identität, stattdessen versuchte er zu flüchten. Das konnten die Bundespolizisten verhindern und nahmen den Störenfried mit zur Dienststelle.
Dass der Mann bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt war, zeigte das Ergebnis seiner fahndungsmäßigen Überprüfung. In weiteren 29 Fällen war der 34-jährige, aus Gotha stammende Wohnsitzlose, strafrechtlich bisher in Erscheinung getreten. Körperverletzungen, Diebstähle und Leistungserschleichungen bilden den Schwerpunkt seines Straftatenkontos.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein weiteres Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 34-Jährige wieder frei. Weitere Hinweise zu dem Fall nimmt die Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Tel.-Nr. 81616-0 entgegen.

PM der BPOLI Kassel vom 15.01.2020

 

Duisburg, Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kopfnuss gegen Bundespolizistin

Eine 19-jährige, renitente „Schwarzfahrerin“ versuchte am Dienstagabend (14. Januar) im Duisburger Hauptbahnhof eine Bundespolizistin (42) gleich mehrfach zu verletzen. Ersten Ermittlungen zufolge stand die Frau unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein und brachte die Beschuldigte ins Polizeigewahrsam.
Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn AG zog nach einer Auseinander-setzung mit der 19-Jährigen zwecks Identitätsfeststellung die Bundespolizei hinzu. Die eingesetzten Beamten versuchten zunächst beruhigend auf die Person einzuwirken, leider ohne Erfolg. Die 19-Jährige wehrte sich vehement gegen den ausgesprochenen Fahrtausschluss und wollte den Zug nicht freiwillig verlassen.
Als die junge Frau zwecks Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme am Arm angefasst wurde, trat und schlug sie gezielt in Richtung der Einsatzkräfte. Auf dem Weg zur Dienststelle äußerte die Festgenommene, dass sie Drogen und Alkohol konsumiert habe.
Auf der Wache angekommen zeigte sich die junge Frau weiterhin extrem aggressiv und versuchte sogar, eine Polizistin mit einer „Kopfnuss“ im Gesicht zu verletzen. Nur der guten Reaktion der Beamtin war es zu verdanken, dass diese unverletzt blieb.
Der diensthabende Polizeiarzt führte bei der 19-Jährigen eine Blutentnahme durch und bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit der Person. Die Tatverdächtige schlief ihren Rausch im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Duisburg aus.
Die 19-Jährige war mit einem Zug von Dortmund-Mengende nach Düsseldorf unterwegs. Ein Zugbegleiter kontrollierte die junge Frau auf Höhe Essen-Altenessen. Eine Fahrkarte konnte sie nicht vorzeigen. Der Zugbegleiter versuchte sie von der Fahrt auszuschließen. Sie reagierte daraufhin aggressiv und verstört, sodass in Duisburg die Bundespolizei hinzugezogen wurde.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.01.2020

 

Senden (Bayern): Radfahrer dreht bei Kontrolle durch

Am Dienstagabend (14.01.2020) fiel einer Streife ein Fahrradfahrer auf, der der Streife ohne jegliche Beleuchtung entgegenkam. Einer Aufforderung zum Anhalten kam der Radler nicht nach, sondern flüchtete über die stark befahrene Kemptener Straße. Als der Radfahrer endlich in einer Nebenstraße angehalten werden konnte, schrie er die Beamten lauthals an: „Wollt ihr mich verarschen?“ Es stellte sich heraus, dass der 37-jährige Mann schon vor zwei Wochen bei einer Polizeikontrolle aus gleichem Grund beanstandet worden war. Als nun jetzt ein Verwarnungsgeld erhoben werden sollte, rastete der Mann völlig aus, wurde verbal aggressiv, beschimpfte die Beamten als „Scheißbullen“ und schickte sich an zu gehen. Da der Mann jedoch keinen festen Wohnsitz hatte, wurde er aufgehalten. Dagegen wehrte er sich so heftig, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft musste der Radler eine Sicherheitsleistung von 200 Euro hinterlegen, danach wurde er auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.01.2020

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