Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte vor Einkaufsmarkt

Gestern, kurz nach 19:00 Uhr, informierte ein Mitarbeiter eines großen Einkaufsmarktes in der Wiesenstraße die Polizei über ein aggressives Pärchen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die beiden amtsbekannten „Aggressoren“, ein 25jähriger Mann und eine 42jährige Frau, so betrunken waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. Den beiden wurde ein Platzverweis erteilt. Ohne Einwirkung der Polizei stürzte die Frau und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Ein Rettungswagen wurde vorsorglich alarmiert. In der Zwischenzeit begannen die beiden, die Beamten zu beleidigen und auch nach den Beamten zu treten. Beide mussten gefesselt werden. Da sie nicht gewahrsamsfähig waren, wurden beide in das Krankenhaus verbracht, wo jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der PD Pirmasens vom 22.01.2020

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizist angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt

Ein 21-Jähriger hat gestern Abend einen Polizisten bei einem Einsatz in Altglienicke erst angegriffen und dann ausländerfeindlich beleidigt. Die Kräfte des Polizeiabschnittes 65 waren zur Unterstützung von Ordnungsamtsmitarbeitern gegen 20.35 Uhr in der Lehmusstraße bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms, bei dem die Musikanlage des 21-jährigen Verursachers sichergestellt werden sollte. Wild gestikulierend verwies der aggressive junge Mann die Einsatzkräfte aus der Wohnung. Ein Polizeimeister wurde dabei zunächst am Kopf getroffen. Nachdem der Lärmverursacher mit Zwang auf ein Bett gesetzt worden war, fing er an, den Polizeimeister ausländerfeindlich zu beleidigen. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Berlin/Reinickendorf: Polizisten volksverhetzend beleidigt

Während einer Streife auf dem U-Bahnhof Franz-Naumann-Platz in Reinickendorf wurden gestern Mittag zwei Polizisten unter anderem mit volksverhetzenden Worten beleidigt. Gegen 12.40 Uhr stießen die Beamten des Polizeiabschnitts 36 auf dem Bahnsteig auf zwei rauchende Männer und kontrollierten diese wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Eine 30-jährige Begleiterin der Raucher soll in der Folge zwei Einsatzkräfte fortlaufend, auch mit volksverhetzenden Äußerungen, beleidigt haben. Bei der Festnahme leistete die Frau Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte zu treten. Währenddessen setzte sie ihre Beleidigungen fort. Die Festgenommene wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Anschließend wurde die 30-Jährige entlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie Volksverhetzung verantworten.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Hof (Bayern): Nach Joint ins Krankenhaus

Nachdem eine 17-Jährige zweimal an einem Joint gezogen hat, musste sie sich am Dienstagnachmittag in ärztliche Behandlung begeben. Gegen den Besitzer des Rauchmittels wird nun ermittelt.
Ein Lehrer der Berufsschule am Pestalozziplatz verständigte gegen 14.50 Uhr die Einsatzkräfte, da eine Schülerin gesundheitliche Probleme hatte. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten schnell fest, dass die 17-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nach ihren Angaben zog sie zweimal an einem Joint, welcher ihr von einem ebenfalls 17-jährigen Mitschüler angeboten wurde. Nachdem der Besitzer des Rauschmittels die Polizisten erblickte, versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch festgehalten werden. Das Mädchen musste sich dennoch in ärztliche Behandlung ins Sana-Klinikum Hof begeben. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung beleidigte er zudem noch einen Polizisten.
Der junge Mann muss sich nun wegen mehreren Straftaten verantworten.

PM der PI Hof vom 22.01.2020

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen eines Einsatzes an der Mülheimer Straße, am 22.01.2020 gegen 01:00 Uhr, ist es zu Beleidigungen und einem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen.
Ein Anwohner (43) hatte anscheinend Ruhe von einer Gruppe mit mehreren Personen eingefordert. Daraufhin kam zu gegenseitigen Beleidigungen und Bedrohungen. Die Gruppe verhielt sich der eintreffenden Polizei gegenüber äußerst aggressiv und unkooperativ. Um die polizeilichen Maßnahmen durchzusetzen, musste ein Mann (49) fixiert werden. Ein Junge (15) griff einen Polizeibeamten an und musste ebenfalls fixiert werden. Eine junge Frau (18) beleidigte die eingesetzten Beamten durchgängig schwer und spuckte nach diesen. Nach Beendigung der Maßnahmen wurden die Personen frei gelassen und entsprechend Anzeigen gegen die beteiligten Personen erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 22.01.2020

 

Lingen (Niedersachsen): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Heute gegen 07:00 Uhr kam es in der Sternstraße in Lingen zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt. Dabei sollte ein unter Drogeneinfluss stehende Beschuldigter aus der Wohnung verwiesen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblich Wiederstand und griff die eingesetzten Polizeibeamten an. In Folge dessen stürzte einer der Beamten und verletzte sich leicht am Kopf. Bereits im Vorfeld hatte der Beschuldigte ein Ofer leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 22.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt Polizisten angegriffen

Eine 34-jährige Autofahrerin und ihre Beifahrerin sehen seit Dienstagabend gleich mehreren Anzeigen entgegen, nachdem die Fahrerin auf der Straßburger Straße mit Alkohol am Steuer ertappt wurde. Gegen 23:30 Uhr war die Mittdreißigerin mit ihrem Citroen an einer Kontrollstelle von den Kehler Beamten angehalten worden. Dabei stellte sich heraus, dass sie mit rund 0,6 Promille am Steuer ihres Kleinwagens saß. Mit der Ordnungswidrigkeit konfrontiert, wurde die Frau immer ungehaltener und warf zunächst ihren Führerschein aus dem Fenster. Im weiteren Verlauf zeigte sie sich weiter unkooperativ, leistete dabei auch Widerstand gegen die einschreitenden Polizisten und beleidigte diese sowie eine Ärztin, die mit der Erhebung eine Blutprobe beauftragt worden war. Auch ihre 28 Jahre alte Beifahrerin zeigte sich renitent und versuchte zunächst die Amtshandlungen zu stören. Im weiteren Verlauf ihres Tuns, trat sie nach einem Beamten und traf ihn dabei am Bein. Auch sie offenbarte dabei ihr Repertoire an Beleidigungen gegenüber den Anwesenden. Wegen Fahrens unter Alkohol, Beleidigung, Widerstands und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sieht das Duo nun gesonderten Anzeigen entgegen. Weitere Ermittlungen im Nachbarland sind derzeit noch im Gange, da sich der Verdacht ergab, dass der Citroen weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert sein könnte.

PM des PP Offenburg vom 22.01.2020

 

Schöppingen (Nordrhein-Westfalen): Ein Schwerverletzter nach Auseinandersetzung

Der Dienstagabend endete für einen alkoholisierten Randalierer auf der Intensivstation. Gegen 19.00 Uhr hatte der 24-jährige Mann auf der Hauptstraße in Schöppingen gestanden und offensichtlich mit seiner Freundin gestritten. Im Zuge dessen nötigte er mehrere Fahrzeugführer anzuhalten und zeigte sich äußerst aggressiv. Mit einem 42-jährigen Motorrollerfahrer geriet er daraufhin in einen eskalierenden Streit: Der Randalierer schlug dem Motorroller mit einer Bierflasche auf den Kopf. Dieser reagierte darauf mit einer Kopfnuss. Auch bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der Aggressor nicht. Die Beamten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Boden liegend schlug der Gefesselte beabsichtigt mehrfach mit dem Kopf auf dem Boden.
Die Beamten griffen ein und stoppten das selbstverletzende Verhalten.
Rettungskräfte brachten den verletzen 24-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er intensivstationär verblieb. Ein Arzt entnahm ihm Blut, um den Konsum von Alkohol und möglicherweise von Drogen exakt nachzuweisen. Die leichten Verletzungen des 42-Jährigen wurden ärztlich vor Ort versorgt.

PM der KPB Borken vom 22.01.2020

 

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Die Polizei hat gegen einen 37-jährigen Mann aus Rheine eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorgelegt. Am späten Dienstagabend (21.01.2020), gegen 23.15 Uhr, war den Beamten an der Breite Straße eine verdächtige Person gemeldet worden. Als die Polizisten dort eintrafen, hantierte die offenbar angetrunkene Person gerade an dem Schloss eines abgestellten Fahrrades. Um den Vorfall zu klären, sprachen sie den Rheinenser an. Dieser reagierte äußerst aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien, pöbelte die Beamten unmittelbar an und beleidigte sie. Im Weiteren wurde der 37-Jährige immer lauter, schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Erst als diese Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Mann ergriffen und zur Polizeidienststelle gebracht werden. Der Mann sperrte sich auch währenddessen, schlug um sich und versuchte, sich wegzudrehen. Dem Rheinenser wurde eine Blutprobe entnommen, wobei er sich weiterhin sperrte.

PM der POL Steinfurt vom 22.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Zeugen stoppen wild gewordenen 37-Jährigen

Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 37-jähriger Mann am späten Dienstagabend in der Innenstadt ausgetickt. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Kurz vor halb 12 war die Polizei darüber informiert worden, dass ein Mann in der Fackelstraße einen Passanten attackiert habe. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte das Opfer schlafend auf einer Bank gelegen, als der 37-Jährige ihn unvermittelt angriff und ihm gegen Oberkörper und Kopf schlug und trat. Zeugen gelang es schließlich, den Täter zu stoppen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Während das 53-jährige Opfer vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde, wollten Polizeibeamte mit dem Tatverdächtigen sprechen. Er zeigte sich jedoch zunehmend aggressiver, wollte sich nicht kontrollieren lassen und ging schließlich mit erhobenen Fäusten auf die Einsatzkräfte zu. Der Mann musste deshalb zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wobei er allerdings massiven Widerstand leistete, nach den Beamten schlug, trat und spuckte. Auch nachdem er zur Dienststelle transportiert und in einer Zelle untergebracht wurde, hörte er nicht auf zu randalieren. Die eingesetzten Beamten blieben zum Glück unverletzt.

PM des PP Westpfalz vom 22.01.2020

 

Stolberg, Aachen (Nordrhein-Westfalen): Fazit zweier Polizeieinsätze: zwei Männer zwangseingewiesen – zwei Zeugen und drei Beamte verletzt – ein Auto beschädigt

Gestern (21.01.2020) schritten Polizei und Rettungsdienst gleich zweimal zusammen ein, nachdem Zeugen in Stolberg und später auch in Aachen jeweils einen randalierenden und psychisch auffälligen Mann meldeten. In Stolberg, in der Salmstraße, randalierte gegen 17 Uhr ein 31- Jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus. Er warf mehrere Glasflaschen im Hausflur umher, bedrohte einen Zeugen und warf diverse Gegenstände aus seiner Wohnung durch das Fenster auf die Straße. Ein Auto wurde dabei von hinunterfallenden Teilen beschädigt; verletzt wurde niemand. Der Randalierer konnte von den Polizisten nur mit erheblicher Kraft und mit dem Einsatz von Pfefferspray gestoppt und fixiert werden, nachdem verbale Ansprachen komplett ins Leere gelaufen waren. Ein herbeigerufener Notarzt stellte bei dem Mann eine akute Fremd- und Eigengefährdung fest; das Ordnungsamt veranlasste daraufhin eine Zwangseinweisung. Noch im Rettungswagen war der 31- Jährige nicht zur Ruhe zu bringen; in Begleitung der Polizei brachte man ihn ins Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes und versuchter gefährlicher Körperverletzung fertigten die Beamten.
In Aachen, auf dem Adalbertsteinweg, kam es gegen 21 Uhr zu einer weiteren Zwangseinweisung. Ein 47- jähriger Mann, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses zunächst zwei Zeugen geschlagen hatte, griff anschließend die herbeigerufenen Polizisten an. Auch hier konnten die Beamten die Person nur mit großer Mühe überwältigen. Da er sich nicht beruhigen ließ und weiter Widerstand leistete, musste eine Notärztin ihn medizinisch versorgen und ruhigstellen; erst danach war ein Transport des nun ebenfalls Zwangseingewiesenen in ein Krankenhaus möglich. Durch den Widerstand wurden zwei Beamte leicht verletzt, eine Beamtin konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Den 47- Jährigen erwartet ebenfalls eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung.

PM der POL Aachen vom 22.01.2020

 

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Vollstreckung eines Haftbefehls

Am Dienstagmittag nahmen Polizeibeamte in Landstuhl einen per Haftbefehl gesuchten Mann fest. Der 27-Jährige konnte unmittelbar vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden. Als er durchsucht werden sollte, riss er sich los und schlug zwei Beamten ins Gesicht, einem dritten in den Genitalbereich.
Letztendlich konnte er überwältigt und in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert werden, wo er seine mehrjährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verbüßen muss.

PM der PD Kaiserslautern vom 22.01.2020

 

Balingen (Baden-Württemberg): Parfum gestohlen und geflüchtet

Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Balingen gegen einen 21-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Mittwochvormittag in einer Parfümerie in der Friedrichstraße mehrere Parfumflakons gestohlen hat. Der Tatverdächtige hielt sich demnach gegen 9.45 Uhr im Verkaufsraum des Geschäfts auf, nahm die Waren aus der Auslage und rannte in Richtung Eyach davon. Der 62 Jahre alte Geschäftsinhaber verfolgte den Flüchtenden und konnte ihn nach mehreren hundert Metern einholen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung soll der junge Mann außerdem wiederholt auf den 62-Jährigen eingeschlagen haben. Dieser erlitt nach bisherigem Kenntnisstand leichte Verletzungen. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam geworden war, eilte zu Hilfe und unterstützte den Inhaber beim Festhalten des Tatverdächtigen, der in der Folge von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Dabei betitelte der offensichtlich alkoholisierte 21-Jährige die Beamten mit nicht zitierfähigen Beleidigungen und bespuckte sie. Er musste im Anschluss im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Bis sich der Mann gegebenenfalls vor Gericht verantworten muss, befindet er sich auf freiem Fuß.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

 

Reichenbach (Baden-Württemberg): Frontalkollision mit Streifenwagen – Polizeibeamtin schwer verletzt

Reutlingen (ots) – Reichenbach (ES) / Uhingen (GP): Vor Polizei geflüchtet und mit Streifenwagen kollidiert (Zeugenaufruf).
Bei der Flucht eines 36-jährigen Autofahrers vor der Polizei ist es am Mittwochnachmittag in Reichenbach zu einer Frontalkollision zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Streifenwagen gekommen. Eine Polizeibeamtin wurde dabei schwer verletzt. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, sollte das Fahrzeug gegen 16.10 Uhr bei Uhingen im Landkreis Göppingen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Daraufhin flüchtete es mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 297 nach Kirchheim und weiter über Wernau bis nach Reichenbach. Dabei verursachte der Fahrer mehrere Verkehrsunfälle. An der Verfolgung des Tatverdächtigen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. In der Karlstraße in Reichenbach stieß der Passat gegen 16.35 Uhr frontal mit einem entgegenkommenden Streifenwagen zusammen. Dabei wurde eine 35 Jahre alte Polizeibeamtin auf dem Fahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der 24-jährige Beifahrer des Streifenwagens blieb weitgehend unverletzt. Er wurde dennoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Der Tatverdächtige, der ebenfalls ins Krankenhaus gebracht wurde und nach aktuellem Erkenntnisstand keine Fahrerlaubnis besitzt, wurde an der Unfallstelle vorläufig festgenommen. Der Gesamtschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf zirka 70.000 Euro belaufen. Die Unfallaufnahme und die Sperrung der Karlstraße dauern aktuell noch an. Die total beschädigten Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Zeugen, die durch die Fahrweise des Passat gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

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