Aalen (Baden-Württemberg): Polizisten bespuckt mit Widerstand

Die Polizei wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr in den Kiefernweg gerufen, wild dort ein 36-Jähriger sich unberechtigt in einer Wohnung aufhielt und selbige nicht verlassen wollte. Im Zuge der Maßnahmen bedrohte und beleidigte er die Polizisten und wollte die Örtlichkeit partout nicht verlassen. Er musste des halb zur Störungsbeseitigung in Gewahrsam genommen werden wogegen er sich wehrte und einen der Ordnungshüter bespuckte. Er konnte schließlich überwältigt werden, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Der mit rund zwei Promille alkoholisierte Mann musste die Nacht über in der Gewahrsamszelle verbringen.
Zudem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 23.01.2020

 

Bad Staffelstein (Bayern): Ladendieb beleidigt Beamte

Während einer Streifenfahrt am Mittwochnachmittag fiel den Beamten der Polizeistation vor einem Verbrauchermarkt in der Bamberger Straße ein geparktes Krad mit Verkehrsmängeln auf. Als der Fahrer aus einem Verbrauchermarkt herauskam und die Beamten erblickte, versuchte er sich hinter dem Gebäude zu verstecken. Auf Grund dieses Verhaltens und der Tatsache, dass der 17-Jährige erst vor Kurzem bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, unterzogen ihn die Beamten einer Kontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass er unbezahlte Ware im Wert von 12,00 Euro aus dem Verbrauchermarkt bei sich hatte. Zudem führte er ein Messer mit sich. Da er während der Festnahme Widerstand leistete und zudem die Beamten beleidigte wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl mit Waffen, Widerstand und Beleidung gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.

PM der PSt Bad Staffelstein vom 23.01.2020

 

Gräfenberg (Bayern): Alkoholisierter Mann wehrt sich – Ein Beamter und eine Beamtin verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde der PI Ebermannstadt ein 29-jähriger Mann mitgeteilt, der unter Alkoholeinfluss in einem Supermarkt und anschließend in einer Bäckerei am Marktplatz Kunden und Mitarbeiter anpöbelte. Nachdem ihm von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis erteilt wurde, kam er dieser Aufforderung jedoch nicht nach, sondern setzte sich an einen Tisch in der Bäckerei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Beamten, die renitente Person außerhalb der Reichweite von Kunden und Mitarbeiter zu bringen. Nachdem er erneut einem angedrohten Platzverweis nicht Folge leistete und sich widersetzte, wendeten die Beamten körperliche Gewalt an und fesselten ihn. Hierbei wurden die beiden eingesetzten Beamten leicht verletzt. Im Anschluss wurde der uneinsichtige Mann in der Haftzelle der PI Ebermannstadt untergebracht und ausgenüchtert. Er hatte über 1,6 Promille intus. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte sich ein Kunde einer Metzgerei mit der Polizei in Verbindung setzen. Dieser betrat im Vorfeld so gegen 16 Uhr den Laden und wurde unvermittelt von dem Querulanten handgreiflich angegangen, so dass dieser unverzüglich das Geschäft wieder verließ.

PM der PI Ebermannstadt vom 23.01.2020

 

Flughafen München (Bayern): Keine Spur von Altersmilde -Betrunkener 73-Jähriger beleidigt Bundespolizisten

Weise und altersmilde? Von wegen. Das Bild vom harmlosen Senior hat ein 73-Jähriger gestern (22. Januar) Abend in ein anderes Licht gerückt. Angekommen mit dem letzten Flug aus Moskau, war der Russe offenbar mit der Arbeit der Bundespolizisten in der Grenzkontrolle nicht ganz so zufrieden. Nachdem er die Beamten schließlich auch noch als Nazis beschimpft hatte, musste er sie zur Wache begleiten. Dort sollte ein Atemalkoholtest eine eventuelle Erklärung für das Verhalten des älteren Herren liefern: 1,8 Promille.
Suff hin oder her, der Russe wird sich nun wegen Beamtenbeleidigung verantworten müssen.
Bundespolizisten im Terminal 1 waren gerade bei der grenzpolizeilichen Kontrolle des letzten Fluges aus Moskau, als sie eine Diskussion zwischen einem älteren Herren und einer jungen Frau vor der Kontrollstelle beobachteten. Nachdem die Frau mit ihren Kindern schließlich an die Kontrollstelle herantrat und sich der Grenzkontrolle unterzog, störte der Senior die Kontrolle vehement, indem er den Diskretionsabstand partout nicht einhalten wollte. Also musste ein Bundespolizist den 73-Jährigen an die Diskretionslinie begleiten. Dies kommentierte der Russe mit Beschimpfungen in seiner Muttersprache. Andere Reisende waren dann so freundlich und übersetzten den Bundesbeamten die Worte. Danach hatte der Aggressor die Polizisten unter anderem als Nazis beschimpft. Nachdem mit dem Mann vor Ort nicht zu reden und eine normale grenzpolizeiliche Kontrolle seiner Person aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht möglich war, musste der 73-Jährige die Grenzpolizisten zur Wache begleiten.
Dort sollte sich ein potentieller Grund für das Verhalten des Mannes offenbaren. Ein Atemalkoholtest brachte zu Tage, dass der ältere Herr wohl im Flugzeug zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Alko-Test zeigte knapp 1,8 Promille an. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Wertes sollte es munter weitergehen. Der Hitzkopf verhielt sich unkooperativ, war aggressiv und erhob den Polizisten gegenüber immer wieder die Stimme. Auch den zuständigen Staatsanwalt ließ er am Telefon kaum zu Wort kommen und wurde dem Strafverfolger gegenüber immer lauter, bevor er einfach das Gespräch beendete. Dieses Verhalten sollte sich die ganze Zeit über nicht ändern, der Senior trotz vorgerückter Stunde nicht müde werden, die Beamten zu provozieren. Weiterhin drohte er den Polizisten mit Konsequenzen, da er schließlich gute Kontakte in höhere Kreise habe.
Die Bundespolizisten ihrerseits nahmen diese Drohung gelassen zur Kenntnis und quittierten den Nazivorwurf mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung. Der Staatsanwalt seinerseits ließ sich ebenfalls nicht vom Verhalten des Russen beirren und verlangte dem Beschuldigten 5.000 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens ab. Bei einem angeblichen Monatsverdienst von umgerechnet gut 43.000 Euro sollte der Reisende dies verkraften können.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren und der 73-Jährige einigermaßen ausgenüchtert war, durfte er die Wache der Bundespolizei wieder verlassen.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.01.2020

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am 22.01.2020 gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße in Neubrandenburg.
Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert. Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.
In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt.
Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BI Neubrandenburg vom 23.01.2020

 

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger vor der Polizei geflohen – Gründe gab es genug

Am gestrigen Tag (Mittwoch, 22.01.2020) floh ein 26-Jähriger Ratinger bei einer Verkehrskontrolle zu Fuß vor den Polizeibeamten. Er konnte nach kurzer Verfolgung gestoppt und von den Beamten festgenommen werden.
Gegen 18:25 Uhr hatten die Polizeibeamten die Absicht gehabt, einen Audi A6 wegen auffallend unsicherer Fahrweise und deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer missachtete jedoch die deutlichen Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt auf der Lise-Meitner-Straße fort. Im Einmündungsbereich zur Westtangente wollten die Beamten das Fahrzeug überholen und an der Weiterfahrt hindern. In diesem Moment stieg der Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug und flüchtete in Richtung Robert-Koch-Straße. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige unter dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Ein Rettungswagen versorgte den Festgenommenen erstmedizinisch.
Anschließend konnte er zur Polizeiwache Ratingen gebracht werden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige gleich eine Vielzahl von Gründen hatte, vor der Polizei zu fliehen:
Der Ratinger gab zu, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben und bestätigte auch, dass die bei ihm aufgefundenen Drogen sein Eigentum seien. Zur weiteren Beweissicherung bezüglich des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben auf der Polizeiwache Ratingen angeordnet. Zu seinem Fahrzeug befragt gab er zu, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Audi angemeldet seien. Tatsächlich war der A6 nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Da die Eigentumsverhältnisse nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde das Fahrzeug abgeschleppt und – gemeinsam mit den Kennzeichen – sichergestellt. Auch eine Überprüfung der Person ergab überraschende Erkenntnisse: Der 26-Jährige war mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Fahndungssystem ausgeschrieben.
Der Ratinger wurde direkt festgenommen. Die Konsequenzen aus den neuen Strafanzeigen wird der Mann zusätzlich tragen müssen.

PM der KPB Mettmann vom 23.01.2020

 

Neumarkt (Bayern): Sachbeschädigung, Gewahrsamnahme

Am 22.01.2020, gg. 20.05 Uhr befuhr eine 30-jährige Frau mit dem Pkw in Woffenbach die Woffenbacher Straße in Richtung Ortsmitte. Ein 34-jähriger Mann ging auf dem Fußweg in entgegengesetzter Richtung. Auf Höhe der Bahnbrücke stellte er sich vor das Fahrzeug der Frau und versuchte die Beifahrertüre zu öffnen, um einzusteigen. Da dies misslang, schlug er mit dem Fuß gegen die Beifahrertüre und beschädigte diese. Schaden ca. 800 Euro. Anzeige wurde erstattet.
Der 34-Jährige wurde gegen 20.17 Uhr von der Polizeistreife torkelnd angetroffen. Es wurde festgestellt, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Als er mit zur Dienststelle fahren sollte, wurde er aggressiv, sodass er daraufhin gefesselt wurde. Zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 23.01.2020

 

Hof (Bayern): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizisten mit Pfefferspray angegriffen

Ein mit Haftbefehl Gesuchter flüchtete am Mittwochvormittag zusammen mit seiner Begleiterin beim Anblick einer Polizeistreife. Um seine Festnahme zu verhindern, griff er die Beamten mit Pfefferspray an.
Gegen 10 Uhr wollten die Polizisten einen 28-Jährigen und seine 36-jährige Begleiterin in der Pfarr kontrollieren. Beim Erblicken des Streifenwagens nahmen beide die Füße in die Hand und flüchteten. Während ein Polizist zu Fuß die Verfolgung aufnahm, folgte sein Streifenpartner mit dem Dienstwagen. Bei seiner Flucht drehte sich der Mann um und sprühte dem ihm nacheilenden Beamten Pfefferspray entgegen. In der Königstraße überwältigte die Streifenbesatzung den Mann, brachte ihn zu Boden und legte ihm Handschellen an. Zuvor hatte er erneut mit seinem Gas-Spray in Richtung der Einsatzkräfte gesprüht.
Seine Begleiterin schubste einen Beamten bei der Durchführung der Festnahme des 28-Jährigen zur Seite. Inzwischen eingetroffene Unterstützungskräfte legten ihr daraufhin auch Handschellen und nahmen sie vorläufig fest. Durch den Einsatz des Reizgases verletzten sich vier Polizisten leicht.
Der Grund der Flucht offenbarte sich beim Blick in die Fahndungsdatei. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle zur Verbüßung mehrjähriger Haftstrafen. Dazu kommt jetzt noch ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten ihn die Polizisten direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Auch die Begleiterin zeigten sie an.

PM der PI Hof vom 23.01.2020

 

Mömbris (Bayern): Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando – 44-Jähriger in Gewahrsam

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein psychisch Belasteter einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 44-Jährige hatte mit einer Eisenstange Nachbarn bedroht, Polizeibeamte angegriffen und sich dann in sein Wohnhaus zurückgezogen. Mit Unterstützung eines SEK konnte er am späten Vormittag in Gewahrsam genommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.
Am Donnerstagmorgen gegen 05:00 Uhr meldete sich über den Polizeinotruf eine besorgte Nachbarin des 44-jährigen Mannes und teilte mit, dass dieser vor ihrem Wohnhaus mit einer Eisenstange randaliert und aggressiv herumschreit. Der Mann zeigte sich gegenüber der ersten rasch eintreffenden Streife der Polizei fortgesetzt aggressiv, bewarf die Ordnungshüter aus seinem Haus heraus mit diversen Gegenständen, stieß verbale Drohungen aus und weigerte sich das Haus zu verlassen.
Alle Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihn zu beruhigen, schlugen fehl. Zur Sicherheit der eingesetzten Beamten, der Anwohner und des 44-Jährigen wurde ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Der Bereich um das Wohnhaus war bereits frühzeitig mit Unterstützung mehrerer Streifen der angrenzenden Dienststellen aus Aschaffenburg abgesperrt.
Gegen 10:45 Uhr konnte der psychisch belastete Mann schließlich vom SEK in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Der Mann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Vorsorglich war die örtliche Feuerwehr vor Ort.
Gegen den bereits polizeibekannten 44-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 23.01.2020

 

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb leistet Widerstand

Mit einem renitenten und aggressiven Ladendieb bekamen es am Dienstag, 21.01.2020, das Personal eines Drogeriemarktes in WT-Tiengen und eine Polizeistreife zu tun. Gegen 16:40 Uhr wurde der 20 Jahre alte Mann dort beim Diebstahl ertappt. Er hatte mehrere Artikel in seinem Rucksack verstaut und wollte den Markt verlassen. Am Ausgang wurde er vom Personal angehalten. Dabei schlug er einem Angestellten auf die Lippe, konnte jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Da sich der Tatverdächtige nach wie vor hochgradig aggressiv zeigte, mussten ihm die Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte er sich und versuchte, einen Polizeibeamten zu treten. Üble Beleidigungen folgten zudem. Ein Polizist verletzte sich leicht am Arm. Gegen den Mann wurde Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstandes eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 23.01.2020

 

Falkensee, Finkenkrug (Brandenburg): Nach mehrfachem Platzverweis in Gewahrsam

Mittwoch, 22.01.2020, 16:04 Uhr: Am Mittwochvormittag wurden die Beamten der Polizeiinspektion Havelland von einer Anruferin informiert, dass sich ein Verwandter der Frau abermals unberechtigt auf einem Grundstück aufhält. Der Mann hatte bereits mehrfach Platzverweise erhalten. Die Beamten verwiesen auch diesmal den Mann des Grundstücks und sprachen auch für zwei weitere Adressen erneut Platzverweise aus. Da der 43-Jährige anschließend dennoch an einer der Adressen erschien und trotz Aufforderung das Haus nicht verlies, wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs von Amts wegen gefertigt. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Dienst wurde der Havelländer aus dem Gewahrsam wieder entlassen. Noch am selben Nachmittag tauchte er wieder bei der Geschädigten auf und bedrohte diese massiv. Die erneut herbeigerufenen Polizisten konnten den Mann im Umfeld antreffen. Da der 43-Jährige sehr aggressiv wirkte und auch die Beamten bedrohte, musste er an Händen und Füßen gefesselt werden. Dabei trat und schlug er um sich und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beschuldigte kam daraufhin erneut in Gewahrsam und wurde heute nach einer weiteren Vorstellung beim sozialpsychiatrischen Dienst entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 23.01.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Ohne Fahrschein und kiffend im ICE

Dreister geht es kaum. Ein Mann (29) aus Leipzig war gestern Nachmittag ohne Fahrschein im Intercity Express von Berlin nach Braunschweig unterwegs – ohne Fahrschein. Er schloss sich in der Toilette ein und zündete sich noch einen Joint an.
In Braunschweig wollten Bundespolizisten den Mann aus dem Zug holen. Der weigerte sich dann auch noch auszusteigen, leistete Widerstand und beleidigte die Beamten permanent. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten zwei Gramm Marihuana bei dem einschlägig polizeibekannten Leipziger.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Erschleichens von Leistungen wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 23.01.2020

 

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): 22-Jähriger befolgt Platzverweis nicht und leistet Widerstand

Grünstadt, Goethestraße – 23.01.2020, 11:15 Uhr (ots) – Ein 22-Jähriger war zu Besuch bei einer Familie, in der sein 1-jähriges Kind untergebracht war. Die Familie wollte, dass er das Haus verlässt, nachdem sich der 22-Jährige aggressiv verhielt. Die Stimmung kochte hoch, als es zu einem Wortgefecht zwischen dem 22-Jährigen und der Familie kam. Einem polizeilichen Platzverweis kam der junge Mann nicht nach. Als ihn ein Polizeibeamter am Arm nach draußen führen wollte, stieß er den Polizeibeamten von sich. Einer Fesselung widersetzte sich der 22-Jährige durch massive Gegenwehr. Der Widerstand musste sodann gebrochen werden. Angaben zufolge soll der 22-Jährige auch Amphetamin genommen haben, weshalb ihm eine Blutprobe genommen wurde.

PM der PD Neustadt/W. vom 23.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Bissig bei der Festnahme

Nachdem eine Frau bei einem Ladendiebstahl vorläufig festgenommen werden sollte, versuchte sie sich am Mittwochnachmittag dagegen durch Bisse zu wehren. Gegen 16:40 Uhr war die 56-Jährige dabei ertappt worden, als sie offenbar Kosmetikartikel in einem Drogeriemarkt in der Straßburger Straße entwendete und unter Zahlung anderer Artikel das Geschäft verlassen wollte. Da sie keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte, sollte sie die Beamten zu deren Dienststelle begleiten. Dabei ergriff sie den Arm eines Beamten und versuchte diesen zu beißen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Neben einer Anzeige wegen des ursprünglichen Diebstahls, muss sich die Frau aus dem benachbarten Ausland nun auch einem Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 23.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Gestern Mittag wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Personenkontrolle in Kreuzberg verletzt. Ersten Erkenntnissen nach sollen die Zivilbeamte des Verkehrsdienstes gegen 13.30 Uhr von Vater und Sohn im Alter von 41 und 17 Jahren in der Wrangelstraße angepöbelt worden sein, nachdem diese ihr Fahrzeug verließen und in ein Restaurant gingen. Die Verkehrsbeamten schauten sich das Auto der beiden daraufhin genauer an und sollen Manipulationen am Siegel der Kennzeichen festgestellt haben. Die Polizisten betraten daraufhin das Lokal und gaben sich gegenüber Vater und Sohn als Polizeibeamte zu erkennen und erkundigten sich nach den Fahrzeugpapieren des VW. Mit der Angabe, diese seien im Fahrzeug, begaben sich alle Beteiligten zum Auto und die zu Kontrollierenden setzten sich ins Fahrzeug, um vermeintlich nach den Dokumenten zu suchen. Der auf dem Fahrersitz sitzende 41-Jährige steckte plötzlich den Fahrzeugschlüssel in Zündschloss und startete den Motor. Der Polizeimeister habe sich daraufhin durch die offene Fahrertür in das Auto gelehnt, um den Autoschlüssel abzuziehen und so den Fahrer am Wegfahren zu hindern. Der 41-Jährige habe den 28-jährige Beamten daraufhin mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Brustkorb traktiert, um diesen von seinem Vorhaben abzubringen. Als dies keine Wirkung zeigte, habe der Tatverdächtige den Rückwärtsgang eingelegt und den Polizisten einige Meter mitgeschleift. Der Beamte, dessen Brille bei dem Angriff beschädigt wurde, zog sich eine blutende Lippe sowie Schürfwunden zu. Es gelang ihm jedoch trotzdem, die Handbremse an- und schließlich auch den Fahrzeugschlüssel abzuziehen Der an der Beifahrerseite des Autos stehende Polizeiobermeister bemerkte zuvor das Wegfahren des Fahrzeuges und soll mit seiner Dienstwaffe die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Der 17-jährige Beifahrer fing nun ebenfalls an, sich gegen die Kontrolle zur Wehr zu setzen. Hierbei soll sich der 32-jährige Beamte Schnittverletzungen an der eingeschlagenen Scheibe zugezogen haben. Vater und Sohn wurden aus dem Fahrzeug gezogen und festgenommen. Durch hinzualarmierte Unterstützungskräfte wurden die Tatverdächtigen und das Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, der Wagen nicht zugelassen sowie versichert ist und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehören. Eine Durchsuchung des Wagens führte zudem zum Auffinden von mutmaßlichem Einbruchswerkzeug und Bekleidungsstücken, die der Begehung von Diebstählen dienen könnten. Die beiden Festgenommenen wurden nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung. Die verletzten Polizisten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PM (0214) des PP Berlin vom 23.01.2020

 

Sauldorf (Baden-Württemberg): Autofahrer wird renitent

Strafrechtliche Konsequenzen hat das Verhalten eines Autofahrers, der am Dienstagnachmittag nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 313 eine Polizeiabsperrung ignorierte. Als eine Streifenwagenbesatzung während der Unfallaufnahme den Verkehr an der Abzweigung nach Boll ableitete, beachtete gegen 15.40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer nicht das mit blinkendem Blaulicht quer auf der Bundesstraße stehende Polizeifahrzeug und fuhr an diesem vorbei.
Erst auf entsprechende Anhaltesignale einer Beamtin hielt der junge Mann mit einer Vollbremsung an. Nachdem ihm erklärt worden war, warum die Straße gesperrt ist, gab der Pkw-Lenker wieder Gas und fuhr mit quietschenden Reifen in Richtung Unfallstelle weiter. Dabei musste einer der Polizisten zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Die Streifenwagenbesatzung fuhr dem Autofahrer hinterher und konnte diesen zur Rede stellen, als er an der Unfallstelle bei den Rettungsfahrzeugen anhielt und ausstieg. Der 23-Jährige reagierte jedoch sofort sehr aufgebracht, erhob die Fäuste und baute sich angriffslustig vor einem der Polizisten auf. Erst nach einem Gerangel und dem Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation beruhigt werden. Der junge Mann hat sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu verantworten.

PM des PP Ravensburg vom 23.01.2020

 

Illertissen (Bayern): Mann geht auf Lebensgefährtin los und beleidigt Polizisten

Am Mittwochabend ging bei der Polizei Illertissen die Mitteilung ein, dass ein 33-jähriger seine Lebensgefährtin tätlich angegriffen hatte. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Die Polizisten klärten zunächst den Sachverhalt mit der Geschädigten ab und nahmen anschließend Kontakt zu dem 33-jährigen auf. Dieser reagierte den Beamten gegenüber sofort aggressiv. Er beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend mit diversen Ausdrücken und musste im weiteren Verlauf wegen seines aggressiven Verhaltens gefesselt werden. Auch bei der Dienststelle in Illertissen änderte sich sein Verhalten zunächst nicht. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Mann schließlich wieder beruhigt. Er konnte deshalb entlassen werden. Allerdings erhielt er ein Kontaktverbot zu seiner Lebensgefährtin. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

 

Durach (Bayern): Randalierer in Durach | Zwei Polizeibeamte verletzt

In der Nacht auf Donnerstag meldeten sich mehrere Anwohner in der Weidacher Straße in Durach, dass eine Person auf der Straße herumschreit. Die Polizeibeamten stellten vor Ort einen 39-jährigen Duracher fest. Der Mann konnte zunächst beruhigt und in seine Wohnung zurückgebracht werden. Da der Mann gegen 06:00 Uhr wieder auffiel rückte die Streife erneut an. Hierbei stellte sich heraus, dass er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Der Mann sollte deshalb einer Klinik zugeführt werden. Darüber geriet er so in Rage, dass er bedrohlich auf die eingesetzten Beamten zuging und sie mit Fäusten bedrohte. Schlussendlich konnte der Mann nur unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

 

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz

… Im Bereich der Katharinenstraße stoppten Einsatzkräfte den Aufzug. Dabei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray. Anschließend verließen die Versammlungsteilnehmer den Ort. …

PM (auszugsweise) der PD Dresden vom 23.01.2020

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