Mayrhofen (Tirol): versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt und tätlicher Angriff auf einen Beamten

Am 02.02.2020 gegen 22:15 Uhr kamen Beamte der Polizeiinspektion Mayrhofen im Zuge einer Überwachung in Mayrhofen zu einem Handgemenge mit etwa 10 beteiligten Personen. Nachdem die Kontrahenten voneinander getrennt und die Identität der augenscheinlichen Hauptverursacher festgestellt werden konnten, versetzte ein äußerst aggressiver 20-jähriger Holländer einem Polizisten 2 Faustschläge ins Gesicht und verletzte diesen dabei. Der Holländer, der zunächst wegen seiner Aggressivität vorläufig festgenommen werden musste, wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.

PA der LPD Tirol / PI Mayrhofen vom 03.02.2020

 

Rosenheim (Bayern): Völlig uneinsichtig, Folge „Bett bei der Polizei“

Ein 25-Jähriger Mann aus Übersee übertrieb es beim Feiern in der Rosenheimer Innenstadt wohl ein wenig. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde ihm durch einen Türsteher der Zutritt in ein Lokal in der Samerstraße verwehrt. Dies saß der Mann nicht ein und wollte unbedingt in das Lokal. Er fing dann an, den Türsteher und weitere Gäste zu belästigen und seine Aggression steigerte sich zusehends. Die Türsteher verständigten die Polizei, doch auch die Streife konnte den Mann nicht beruhigen. Trotz mehrfacher Aufforderung, doch einfach nach Hause zu gehen, versuchte er weiter ins Lokal zu gelangen und seine Gewaltbereitschaft nahm zu. Letztlich blieb keine andere Wahl und der Mann wurde zur Dienststelle verbracht. Hier wehrte er sich gegen die Gewahrsamnahme und die Beamten mussten Handfesseln anlegen. Die restliche Nacht musste der Überseer in einer Ausnüchterungszelle verbringen, einen Atemalkoholtest verweigerte er. Die Beamten beleidigte er dann fortwährend noch mit übelsten Schimpfwörtern
Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der PI Rosenheim vom 03.02.2020

 

Eisenach (Thüringen): Platzverweis nicht befolgt – in Gewahrsam genommen

Am Samstagvormittag wurde in der Wilhelm-Pieck-Straße eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch aufgenommen. Da der 40-jährige Täter dem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei trat er nach den Polizeibeamten, diese blieben unverletzt. Den Samstag musste der alkoholisierte Täter bis in die Abendstunden in der Gewahrsamszelle verbringen, dann konnte er fast ausgenüchtert entlassen werden. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen aufgenommen.

PM der LPI Gotha vom 03.02.2020

 

Rastatt (Baden-Württemberg): In Gewahrsam genommen

Da er zu Hause randaliert hatte, wurde am Sonntagabend ein 27-Jähriger in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Als die Beamten des Polizeireviers Rastatt den Mann gegen 19 Uhr in der Gewahrsamszelle durchsuchen wollten, wehrte sich dieser vehement gegen die Maßnahme. Im weiteren Verlauf schlug der 27-Jährige einem Beamten ins Gesicht und beleidigte alle anwesenden Polizisten mehrfach. Mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, wurden eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 03.02.2020

 

Rinteln (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Blutentnahme

Ein 56-jähriger Mann aus Deckbergen befährt am Sonntag Mittag öffentliche Straßen mit einem Pkw, obwohl er stark unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken steht. In Engern fährt der Mann gegen einen am Straßenrand geparkten Pkw; Schaden ca. 4.500 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellt sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er wird zur Wache des PK Rinteln transportiert, wo ihm eine Blutprobe entnommen werden soll.
Das versucht der Mann zu verhindern, indem er die eingesetzten Beamten beleidigt und sich gegen die Maßnahme zur Wehr setzt. Dabei versucht er auch, einem 36-jährigen Beamten des Polizeikommissariats Bückeburg, der zur Unterstützung der Rintelner Kollegen eingesetzt ist, die Waffe aus dem Holster zu reißen. Dies misslingt dem Mann allerdings und er muss zur Blutentnahme zu Boden gebracht und fixiert werden. Nach der Entnahme beruhigt sich der Mann und kann wieder von der Wache entlassen werden. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.02.2020

 

Oppenweiler (Baden-Württemberg): Betrunkener leistete gegen Polizeimaßnahme widerstand

Wegen zwei betrunkenen Männern kam es in einem Mehrfamilienhaus in Oppenweiler in der Nacht zum Sonntag wegen Ruhestörungen zu mehreren Polizeieinsätzen. Einem 42-jährigen Gast wurde deshalb zur Herstellung der Nachtruhe ein Platzverweis ausgesprochen. Der Wohnungsinhaber wehrt sich gegen diese Maßnahme und beleidigte die eingesetzten Beamten. Zur Durchsetzung der Maßnahme musste der aggressive Wohnungsinhaber kurzzeitig von der Polizei fixiert werden, wobei er leicht verletzt wurde.

PM des PP Aalen vom 03.02.2020

 

Ditzingen-Hirschlanden (Baden-Württemberg): Betrunkener 23-Jähriger verweigert Bezahlung der Taxi-Rechnung und beleidigt Polizeibeamten

Ein 23-Jähriger verweigerte am Sonntag gegen 3:25 Uhr in Hirschlanden in der Elmestraße zunächst die Bezahlung der Taxi-Rechnung und beleidigte in der Folge noch einen Polizeibeamten. Der junge Mann war mit einem Taxi von Leonberg nach Hirschlanden gefahren und wollte dann dort angekommen die Rechnung nicht mehr bezahlen. Im weiteren Verlauf des Streits soll er den 36-jährigen Taxifahrer dann geschlagen und beleidigt haben. Den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten verweigerte er dann seine Personalien und beleidigte noch einen der Beamten mit Kraftausdrücken. In der Folge wurde der 23-Jährige dann zum Polizeirevier Ditzingen gebracht. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest wurde dann eine Atemalkoholkonzentration mit einem Wert von circa zwei Promille gemessen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann seinem Vater übergeben. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.02.2020

 

Pleidelsheim (Baden-Württemberg): Mann springt wegen Streitigkeiten zweimal aus dem Fenster

Anhaltende Streitigkeiten in einer Flüchtlingsunterkunft in Pleidelsheim in der Marbacher Straße forderten am Samstag gegen 15:10 Uhr einen Verletzten. Zwei offensichtlich betrunkene 19 und 23 Jahre alte Männer betraten zunächst gegen 13:50 Uhr das von einer 27-Jährigen und ihrem 26-jährigen Mann bewohnte Zimmer. Der 19-Jährige soll hierbei mit einem Messer in der Hand die 27-Jährige und den 26-Jährigen bedroht haben, was wohl dazu führte, dass der 26-Jährige aus dem Fenster im ersten Obergeschoss gesprungen wäre. Die eingetroffenen Polizeibeamten konnten die Situation beruhigen und nach Androhung der Ingewahrsamnahme begaben sich alle Beteiligten in ihre Zimmer. Als die Polizeibeamten die Örtlichkeit verlassen hatten, kam es offensichtlich erneut zu Streitigkeiten zwischen den Bewohnern, in deren Folge der 26-Jährige nochmals aus dem Fenster im ersten Obergeschoss sprang. Diesmal verletzte er sich jedoch dabei, so dass ein Rettungswagen hinzugezogen werden musste. Der Rettungsdienst brachte den 26-Jährigen dann in ein Krankenhaus. Aufgrund der anhaltenden Streitigkeiten musste der 19-Jährige durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Im weiteren Verlauf bespuckte und beleidigte der Mann die Beamten. In der Gewahrsamseinrichtung des Polizeirevier Marbach begann er dann zu schreien und versuchte sich selbst zu verletzen, was dazu führte, dass er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden musste.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.02.2020

 

München (Bayern): Mehrere Körperverletzungen am Wochenende


Sonntagabend, gegen 18:00 Uhr, gerieten am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz (Stachus) zwei 27-jährige Zwillingsschwestern in einen lautstarken Streit. Im weiteren Verlauf riss die eine (aus Maisach) der anderen (aus Fürstenfeldbruck) ein Haarbüschel aus. Eine Streife der U-Bahnwache wurde auf die beiden Frauen aufmerksam und fixierte die Maisacherin bis zum Eintreffen der verständigen Bundespolizei. Sowohl gegen die Fixierung, als auch gegen die durch die Beamten erfolgte Fesselung, wehrte sie sich mit Bissen und Tritten, sodass auch noch die Füße gefesselt werden mussten. Auf der Wache am Hauptbahnhof wurde ein Atemalkoholwert von 1,6 Promille gemessen und die verständigte Staatsanwaltschaft entschied auf eine Blutentnahme.
Gegen die Maisacherin wird wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 03.02.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand im Polizeigewahrsam – Drei Polizistinnen verletzt

Am Samstag, 01.02.2020, lief gegen 11:00 Uhr ein 39-Jähriger bei regnerischem und kaltem Wetter lediglich in T-Shirt und Leggings bekleidet im Bereich der Körnerstraße entlang. Als eine Streifenwagenbesatzung sich nach dem Wohlergehen des Mannes erkundigen wollte, lief er zunächst davon, konnte kurz darauf aber gestellt werden. Er führte keine Ausweisdokumente mit sich. Die Beamten brachten ihn zur Personalienfeststellung in das Polizeigewahrsam. Dort wurden Fingerabdrücke abgeglichen. Als der 39-Jährige seinen Namen mit einem Kugelschreiber niederschreiben sollte, rastete er plötzlich aus. Der Randalierer stach mit dem Schreibgerät gegen das Gesicht einer Polizistin und verletzte sie leicht. Erst mit fünf Beamtinnen und Beamten gelang es, den Alkoholisierten zu bändigen. Durch weitere gezielte Schläge war es ihm zuvor möglich, zwei weitere Polizistinnen leicht zu verletzen. Der Mann verbachte die Nacht im Gewahrsam und muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 03.02.2020

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Autofahrer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte gestern Mittag mehrere Verkehrsunfälle in Westend und Charlottenburg. Gegen 13.15 Uhr fuhr der 39-jährige VW-Fahrer in der Masurenallee auf den an einer roten Ampel wartenden Opel eines 31-Jährigen auf. Ungeachtet dessen fuhr der Mann weiter und streifte nochmals den Pkw des mittlerweile ausgestiegenen Fahrers. In der Kantstraße verursachte der VW-Fahrer gegen 15.50 Uhr einen weiteren Verkehrsunfall: Hier fuhr er ebenfalls auf einen an einer roten Ampel wartenden Citroën einer 44-jährigen Fahrerin auf. Auch hier blieb der Fahrer nicht stehen, sondern fuhr über den Gehweg, wo er zwei Verkehrsschilder rammte, davon. Über den Kurfürstendamm flüchtete der Fahrer und bog bei Rot entgegen der Fahrtrichtung in die als Einbahnstraße gekennzeichnete Fasanenstraße rechts ein. Einsatzkräfte der Polizei blockierten nun mit ihrem Fahrzeug die Fahrbahn, woraufhin der Mann rückwärts auf den Gehweg fuhr und dort zwei Fußgänger im Alter von 56 und 61 Jahren leicht verletzte. Der Fahrer stieg danach aus, ließ seinen Pkw stehen und rannte davon. Noch in der Fasanenstraße endete seine Flucht; Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 25 nahmen den sich gegen seine Festnahme wehrenden Mann mit Unterstützung einer weiteren Streife fest. Sein Fahrzeug stellten die Beamtinnen und Beamten sicher und brachten den offenbar alkoholisierten 39-Jährigen zu einer Blutentnahme. Er muss sich nun unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht und tätlichen Angriffs verantworten.

PM des PP Berlin vom 03.02.2020

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 54-Jähriger greift Polizisten bei Verkehrskontrolle an

Am Sonntag gegen 23.50 Uhr wollten Beamte des Polizeireviers Sindelfingen einen 54-jährigen Mercedes-Fahrer in Sindelfingen anhalten und kontrollieren. Der Mann, der mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit in der Gartenstraße und in der Ziegelstraße unterwegs war, setzte seine Fahrt über die Leonberger Straße fort. Nachdem die Streifenwagenbesatzung dem Mercedes-Fahrer Zeichen zum Anhalten gegeben hatte, bog dieser in die Rotbühlstraße ab und parkte dort. Im Anschluss daran erfolgte die Verkehrskontrolle. Gleich zu Beginn der Kontrolle trat der 54-Jährige gegenüber den Beamten aggressiv auf und wollte mehrfach das Auto verlassen. Dies wurde ihm allerdings untersagt. Nachdem der Querulant obendrein noch mit seiner Smartwatch Unterstützung holen wollte, versuchten die Einsatzkräfte ihm die Uhr abzunehmen. Der 54-Jährige verhielt sich weiterhin sehr unkooperativ, schrie lautstark umher und schlug in Richtung eines Beamten.
Nachdem er diesen verfehlt hatte, beugte sich ein zweiter Polizist ins Fahrzeug, um so auf den Mann einzuwirken. Daraufhin holte der 54-Jährige zu einem weiteren Schlag aus und traf einen Polizisten am Arm. Der Mann wurde anschließend aus dem Mercedes gezogen und mit einer Handschließe gefesselt. Da er sich zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht ausweisen konnte, wurde der 54-Jährige zum Polizeirevier Sindelfingen transportiert. Nachdem seine Identität festgestellt werden konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch den Angriff wohl niemand verletzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.02.2020

 

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb hatte bereits Hausverbot und war renitent

Am Freitag, 31.1.2020 stahl ein 23-Jähriger mehrere Feuerzeuge aus einem Tankstellenshop an der Beelener Straße in Warendorf. Als Polizisten sich dem Gelände näherten, entdeckten sie den Tatverdächtigen an der B 64. Sie hielten den Mann daraufhin an, kontrollierten und durchsuchten ihn. Hierbei fanden die Einsatzkräfte mehrere neue Feuerzeuge. Diese stellten die Beamten sicher und erteilten dem 23-Jährigen einen Platzverweis. Während die Einsatzkräfte zur weiteren Klärung der Tat in dem Tankstellenshop waren, betrat der Warendorfer diesen erneut. Trotz eines bestehenden Hausverbots. Er stahl erneut ein Feuerzeug, welches die Polizisten später bei ihm fanden. Da der junge Mann völlig unkooperativ war und sich nicht an die Weisungen der Polizei hielt, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei versuchte der 23-Jährige die Maßnahme durch körperliches Sperren zu erschweren. Während der Fahrt zum Gewahrsam sowie auf der Polizeiwache beleidigte er die Einsatzkräfte. Des Weiteren versuchte er einen Polizisten zu treten sowie zu schlagen und bespuckte einen anderen Beamten. Der alkoholisierte 23-Jährige blieb zur Ausnüchterung mehrere Stunden im Gewahrsam.

PM der POL Warendorf vom 03.02.2020

 

Würzburg (Bayern): Volltrunkener beleidigt Reisende und leistet Widerstand

Im Würzburger Hauptbahnhof verhielt sich am Freitagmittag (31. Januar) ein 36-jähriger Deutscher äußerst aggressiv und beleidigte Reisende, den Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn und Polizeibeamte. Der Mann musste von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen werden, weil er Widerstand leistete.
Am Freitagmittag gegen 11:50 Uhr beleidigte ein stark alkoholisierter 36-jähriger Mann am Würzburger Hauptbahnhof die Reisenden und eine Streife vom Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn. Nachdem die alarmierten Beamten der Bundespolizei den aggressiven Mann am Eingangsbereich angetroffen hatten, wurden auch diese wüst beschimpft. Dabei ballte er die Fäuste, schrie und nahm eine Kampfstellung ein. Als der Wohnsitzlose nach einem Beamten schlug, mussten diesem Handschellen angelegt werden. Auch auf dem Weg zur Dienststelle leistete der alkoholisierte Mann Widerstand, bedrohte die Beamten und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Die durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Der 36-Jährige konnte die Dienststelle am Abend wieder verlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Würzburg vom 03.02.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger leistet erheblichen Widerstand, Bundespolizei leitet vier Strafverfahren ein

Ein 26-jähriger Mann leistete am heutigen Morgen (3. Januar) am Hauptbahnhof in Essen während einer Überprüfung durch Bundespolizisten erheblichen Widerstand. Er Schlug auf Polizisten ein und bespuckte diese.
Der Frühdienst begann am heutigen Morgen um sechs Uhr für eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Essen gleich mit Widerstandshandlungen und Angriffen. Als die Einsatzkräfte einen Mann überprüfen wollten, wies sich dieser ihnen gegenüber lediglich mit einem Fahrschein aus. Da eine Feststellung seiner Identität nicht möglich war baten sie den 26-Jährigen, mit zur Wache zu kommen.
Stattdessen nahm er jedoch seine zuvor auf dem Boden abgestellten Tüten und verließ die Örtlichkeit. Als ein Beamter den Mann am Arm festhalten wollte, schlug er sofort in Richtung seines Kopfes. Dem Schlag konnte jedoch ausgewichen werden. Der 26-Jährige wurde immer aggressiver und versuchte sich aus den Griffen der Einsatzkräfte zu befreien. Ein auf dem Weg zum Dienst befindlicher Beamter der Polizei Düsseldorf sowie ein Beamter des Zolls Essen bemerkten die Auseinandersetzung und kamen den Einsatzkräften zur Hilfe. Gemeinsam konnten sie den 26-Jährigen fesseln, dabei leistete er jedoch weiterhin erheblichen Widerstand und bespuckte die Einsatzkräfte. Weitere Bundespolizisten wurden zur Unterstützung angefordert. Der Mann weigerte sich weiterhin selbständig mit zur Wache zu gehen und musste getragen werden. Während weiterer polizeilicher Maßnahmen bespuckte er die Polizisten fortlaufen und schlug und trat in Richtung Kopf und Körper der Beamten. Bei der Durchsuchung des 26-Jährigen wurde ein griffbereites Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 13 cm in seiner mitgeführten Tasche aufgefunden.
Der irakische Staatsangehörige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Des Weiteren leiteten die Bundespolizisten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.02.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 21-Jähriger leistet Widerstand und verletzt drei Polizisten

Ein 21-jähriger Mann hat am Sonntag (02.02.2020) gegen 02:00 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof Widerstand gegen eingesetzte Bundespolizisten geleistet und dabei drei Beamte verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es offenbar zunächst zwischen zwei 20- und 21-jährigen guineischen Staatsangehörigen in einer S-Bahn der Linie S1 auf der Fahrt von Kirchheim nach Stuttgart zu einer körperlichen Auseinandersetzung, welche sich nach der Ankunft des Zuges am Stuttgarter Hauptbahnhof auf dem S-Bahnsteig fortgesetzt haben soll. Während dieser Auseinandersetzung zerstörte der 21-Jährige wohl die Verglasung eines Feuerlöscherschrankes, woraufhin ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Bundespolizei alarmierte. Als die eingetroffenen Beamten die Personen voneinander trennten, schlug der 21-Jährige gegen die Arme der Polizisten und wollte sich entfernen, weshalb er unter Zwangsanwendung kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand, indem er sich versuchte aus den Griffen zu winden und sich gegen die Körper der Beamten stemmte. Auf dem Fußweg zum Bundespolizeirevier beleidigte er mehrfach die eingesetzten Beamten und biss einem Polizisten in die rechte Schulter.
Unbekannte Unbeteiligte filmten den Vorfall und solidarisierten sich zum Teil offenbar verbal mit dem vorläufig festgenommenen. Durch Unterstützung einer weiteren Streife der Landespolizei konnte der 21-Jährige unter anhaltenden massiven Widerstandshandlungen in eine Gewahrsamszelle verbracht werden. Der im Landkreis Esslingen wohnhafte Mann erlitt eine Schürfwunde an der Hand sowie Beulen an Stirn und Schläfe. Sein 20-jähriger Kontrahent leistete keinen Widerstand und wurde auf freiem Fuß belassen. Durch den Vorfall wurden drei Bundespolizisten leicht verletzt: Ein Beamter erlitt eine Bisswunde an der Schulter, ein anderer eine Schürfwunde am Arm und ein dritter zog sich Prellungen an der Hand sowie am Ellenbogen zu. Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 03.02.2020

 

Bad Schönborn (Baden-Württemberg): Polizeibeamter nach Widerstandshandlungen verletzt

Bei Widerstandshandlungen eines 26-Jährigen am Samstagnachmittag in Langebrücken wurde ein Polizeibeamter verletzt. Ein Linienbusfahrer bat gegen 16.00 Uhr die Polizei um Hilfe, da ein alkoholisierter Fahrgast seit Stunden in seinem Bus schlief und er nicht zu wecken war. Zwei Beamte konnten den 26-Jährigen schließlich aufwecken. Als er zur Personalienfeststellung auf die Wache gebracht werden solle, versuchte er aus dem Bus zu rennen. Bei der anschließenden Festnahme wehrte er sich vehement. Nur unter großer Kraftanstrengung konnten dem 26-Jährigen Handschließen angelegt werden. Ein Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,9 Promille. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 03.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Kontrollen nach dem Jugendschutzgesetz


Kurz zuvor hatten Polizeibeamte bereits am Willy-Brandt-Platz einen jungen Mann gestellt, der sich gerade einen Joint „baute“. Als sie den 22-Jährigen ansprachen, reagierte dieser sofort aggressiv. Er musste deshalb fixiert werden, damit die Beamten ihn durchsuchten konnten. Dabei kamen in der Jackentasche des Mannes ein sogenannter „Crusher“ (Mühle zum Mahlen von Marihuana) mit entsprechenden Anhaftungen sowie zwei Tütchen mit jeweils kleinen Mengen an Marihuana zum Vorschein. Die Sachen wurden sichergestellt und mit Einverständnis des 22-Jährigen vernichtet.

PM (auszugsweise des PP Westpfalz vom 03.02.2020

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter durch Hochzeitsgast verletzt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Heinrich-Heine-Straße zu einem Polizeieinsatz auf einer Hochzeit, bei welchem ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Speyer leicht verletzt wurde. Verständigt wurde die Polizei zunächst über einen alkoholisierten Gast, der auf der Hochzeit so aggressiv auftrete, dass man eine Eskalation befürchte. Beim Eintreffen der mit mehreren Streifen angefahren Örtlichkeit befand sich der 28-jährige Mann aus Weinheim schreiend in einer Traube von Hochzeitsgästen auf der Straße. Bei Erblicken der Polizeibeamten trat er aus der Menge auf einen der Polizeibeamten zu und schlug diesem unvermittelt mit der Faust in den Brustbereich. Hochzeitsgäste zogen ihn daraufhin zurück und hielten ihn fest. Nachdem sich die Situation zunächst wieder beruhigt zu haben schien, holte der Festgehaltenen nochmals unvermittelt aus und traf den Polizeibeamten mit der Faust am Hals. Der renitente Gast wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und kam in polizeilichen Gewahrsam. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille. Die Polizei leitete strafrechtliche Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen Körperverletzung und Widerstand ein.

PM der PD Ludwigshafen vom 03.02.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Mutter und Tochter: Schwarzfahrt, Haftbefehl, Angriff auf Bundespolizisten samt Beleidigungen und Beißattacke

Am Samstag, den 01. Februar 2020 nutzte eine Mutter mit ihrer Tochter gegen 15.30 Uhr einen Regionalexpress auf der Strecke Aschersleben – Halle. Bei der Fahrscheinkontrolle wies sich das 15-jährige Mädchen mit einer Kinderfahrkarte aus, die nur bis 14 Jahren gilt. Da das Mädchen aber bereits 15 ist und somit keine gültige Fahrkarte besaß, kam die Bundespolizei nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Halle ins Spiel. Bundespolizisten stellten sowohl bei der Tochter als auch bei der Mutter die Identität fest. Bei der Überprüfung der Personalien in den Fahndungssystemen der Polizei wurde bekannt, dass die 35-jährige Mutter durch die Staatsanwaltschaft Erfurt mittels eines Vollstreckungshaftbefehls gesucht wurde. Demnach erging der Haftbefehl am 10. Januar 2020. Die Deutsche wurde im Juni 2019 durch das Amtsgericht Apolda wegen Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen zu einer Freiheitsstrafe von 120 Tagen beziehungsweise einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Da sie nur einen Teil der Geldstrafe zahlte, folgte im Januar der Haftbefehl, nachdem noch 23 Tage Freiheitsstrafe oder 345 Euro Geldstrafe offen waren. Dies eröffneten die eingesetzten Bundespolizisten der Frau und nahmen sie fest. Auf dem sich anschließenden Weg zur Dienststelle versuchte sich die 35-Jährige gegen die polizeiliche Maßnahme zu wehren, indem sie sich sperrte und heftig um sich schlug. Doch damit nicht genug, sie beleidigte die Bundespolizisten massiv und versuchte sogar einen 32-jährigen Beamten in die Hand zu beißen. Dieses Verhalten bringt der Frau nun gleich mehrere Strafanzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ein. Ihre Tochter wird sich wegen der Schwarzfahrt verantworten müssen. Die Frau konnte die geforderte Restgeldstrafe zahlen und so die Dienststelle nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen als freie Frau,- jedoch mit vier neuen Strafanzeigen im Gepäck, verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.02.2020

 

Bad Segeberg, Am Markt (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter bei Widerstand verletzt

Am Sonntag, den 02.02.2020, verletzte sich ein Polizeibeamter in Bad Segeberg bei einem Widerstand. Einer Polizeistreife fiel gegen 01:00 Uhr ein Radfahrer auf, der kein Licht eingeschaltet hatte. Daraufhin kontrollierten die Beamten den Radfahrer in der Straße „Am Markt.“ Nachdem ein Atemalkoholtest einen Wert von 3,59 Promille ergab, ergriff der 36-jährige Radfahrer zu Fuß die Flucht. Ein 22-jähriger Polizeibeamte lief hinterher und konnte den Flüchtigen stellen. Hierbei gingen beide zu Boden und der Polizist verletzte sich so stark an den Knien, dass er nach dem Einsatz seinen Dienst abbrechen musste.
Dem Radfahrer wurde eine Blutprobe entnommen, hierfür brachten die Polizeibeamten ihn auf die Wache. Auf dem Weg dorthin, versuchte der 36-Jährige noch vergeblich die Polizisten durch Kopfnüsse und Fußtritte zu verletzen. Er muss sich jetzt in einem Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

PM der PD Bad Segeberg vom 03.02.2020

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Nach Sicherstellung aufgefundener Drogen bei 49-Jährigen – Angriff auf Bundespolizisten

Am Samstag, den 01. Februar 2020 fiel einer Streife im Bahnhof Halberstadt gegen 20.00 Uhr ein Mann auf, der sich ziemlich merkwürdig verhielt: So versuchte er den Bahnhof durch Abschreiten zu vermessen, gab an, im Bahnhof einen Film mit „Hollywoodbesetzung“ drehen zu wollen und bestand darauf, dass er adliger Herkunft sei. Dementsprechend wollten die Bundespolizisten die Identität des Deutschen feststellen. Da dies vor Ort nicht möglich war und der Mann angab, keinen Ausweis bei sich zu führen, wurde er mit zur Dienststelle genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten neben seinem Reisepass auch eine geringe Menge an Marihuana und stellten diese sicher. Damit war der 49-Jährige jedoch alles andere als einverstanden. Er forderte die Drogen lautstark zurück und versuchte die eingesetzten Beamten zu treten, ins Gesicht zu schlagen und sogar zu beißen. Der Mann musste mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Daraufhin beruhigte er sich und die notwendigen polizeilichen Maßnahmen konnten zum Abschluss gebracht werden. Neben einer Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss er sich aufgrund seines ungebührlichen Verhaltens nun auch wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Körperverletzung verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.02.2020

 

Kassel-Mitte (Hessen): Quartett demoliert Autos, greift couragierte Zeugin an und verletzt Polizisten durch Schläge und Tritte

Eine vierköpfige Gruppe trieb in der Nacht zum vergangenen Samstag in der Kasseler Westendstraße im Alkoholrausch ihr Unwesen, indem sie drei Autos demolierten und eine couragierte Zeugin angegriffen, die dadurch leichte Verletzungen erlitt. Auch zwei Beamte des Polizeireviers Mitte, die die beiden Männer und Frauen bei der Fahndung kurze Zeit später in der Nähe aufspüren konnten, griffen die aggressiven Tatverdächtigen mit Schlägen und Tritten an.
Das Quartett muss sich nun neben Sachbeschädigung, Körperverletzung und Beleidigung auch wegen des tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Wie die aufnehmenden Polizisten des Kasseler Innenstadtreviers berichten, hatten mehrere Zeugen gegen 23:30 Uhr die Polizei wegen der Randalierer gerufen, die in der Westendstraße über geparkte Autos geklettert waren und Spiegel der Fahrzeuge abgetreten hatten. Als die vorbeifahrende Zeugin die Gruppe ansprach, kletterten sie auf die Motorhaube ihres Wagens und schlugen ihr ins Gesicht, bevor sie die Flucht ergriffen. Nur wenige Minuten später gelang es einer der alarmierten Streifen das beschriebene Quartett in der Kölnischen Straße zu schnappen. Die beiden 33 und 25 Jahre alten Männer aus Kassel sowie die zwei ebenfalls in Kassel wohnenden 25- und 26-jährigen Frauen standen erheblich unter Alkoholeinfluss und setzten sich bei der Festnahme aggressiv zu Wehr, während sie die beiden Beamten fortwährend beleidigten. Auf die Auseinandersetzung wurden drei unbeteiligte Passanten aufmerksam, die beherzt eingriffen und die beiden Polizisten unterstützten, bis weitere Streifen hinzueilten. Die Festgenommenen brachten die Beamten schließlich zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam, wo sie sich auch einer Blutprobe unterziehen mussten. Diese soll nun Aufschluss über den Alkoholisierungsgrad der Tatverdächtigen geben. Die beiden leicht verletzten Polizeibeamten konnten ihren Dienst weiter fortsetzen.
Den angerichteten Schaden an den drei geparkten Autos werden derzeit auf über 1000 Euro beziffert. Die Ermittlungen gegen die vier Tatverdächtigen dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 03.02.2020

 

Bad Ditzenbach (Baden-Württemberg): Polizeibeamte verletzt / Bei einer Auseinandersetzung erlitten Polizeibeamte Verletzungen am Sonntag in Gosbach.

Gegen 0.30 Uhr wurden Polizeibeamte zu einer Auseinandersetzung in ein Festzelt in der Mühlwiesenstraße gerufen. Als die Polizisten eintrafen gingen ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger auf die Beamten los. Die waren zuvor von Mitarbeitern eines Sicherheitsunternehmens des Zeltes verwiesen worden, nachdem sie dort negativ aufgefallen waren und diese auch beleidigten. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme erlitten zwei Polizeibeamten leichte Verletzungen.
Da die jungen Männer sehr aggressiv waren, mussten sie die Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung der Polizei verbringen.

PM des PP Ulm vom 03.02.2020

 

Eberswalde (Brandenburg): Naziparolen gerufen und Polizisten beleidigt

Am späten Abend des 31.01.2020 waren Polizisten im Bereich der Straße Am Markt unterwegs, als ihnen ein junger Mann auffiel, der den Beamten gegenüber obszöne Gesten machte. Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem 20 Jahre alten Barnimer zu tun, welcher bereits hinlänglich bekannt war. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,6 Promille aufzuweisen. Als sich Retter den Mann besehen wollten, leistete er heftigen Widerstand und verletzte dabei einen Polizisten. Außerdem brüllte der Wüterich Naziparolen. Er befindet sich nun in einem Krankenhaus, wo ihm ärztliche Hilfe zuteil wird.

PM der PD Brandenburg Ost vom 03.02.2020

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizisten 02.02.2020

Wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte hat sich ein 30-jähriger zu verantworten, der in der Nacht zum Sonntag gegen 00.45 Uhr in einem Fast-Food-Restaurant am Bahnhofplatz aufgefallen war. Die Mitarbeiter des Restaurants hatten der Polizei zuvor einen Mann gemeldet, der offensichtlich in einer Kabine der Herrentoilette eingeschlafen war. Auch nach mehreren Versuchen war es dem Personal nicht gelungen, ihn aufzuwecken. Zwei Beamten des Polizeireviers gelang es schließlich, den 30-Jährigen zu wecken. Er wurde gebeten, mit vor das Restaurant zu gehen, um seine Personalien festzustellen.
Zunächst ging der 30-Jährige bereitwillig mit den Beamten mit, drehte sich jedoch unvermittelt um, ging den hinter ihm laufenden Polizisten lautstark an und schlug ihm dabei mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Bei dem anschließenden Gerangel wurden beide Beamten leicht verletzt. Dem 30-Jährigen legten die Beamten daraufhin die Handschließen an und brachten ihn zur Dienststelle, wo er auch die Nacht verbringen durfte.

PM des PP Konstanz vom 03.02.2020

 

Brilon (Nordrhein-Westfalen): Ausnüchterung nach Diebstahl

Nach der Ausnüchterung wurde ein 20-jähriger Olsberger am Sonntagmorgen aus dem Gewahrsam der Polizeiwache Brilon entlassen. Der Mann steht im Verdacht ein Handy gestohlen zu haben. Gegen 01.50 Uhr wurde der Olsberger auf frischer Tat beim Diebstahl eines Handys in einer Gaststätte auf der Petrusstraße angetroffen. Als der Mann ein Hausverbot erhielt, zerstörte er eine Scheibe. Vor dem Gebäude wurde der Olsberger durch die Polizei kontrolliert. Er zeigte sich wenig kooperativ und verweigerte die Angaben seiner Personalien. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Personalienfeststellung sollte der Mann zur Wache gebracht werden. Hiermit zeigte er sich nicht einverstanden. Dem Mann mussten Handfesseln angelegt werden. Noch im Gewahrsam beleidigte er die eingesetzten Polizisten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 03.02.2020

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): St. Lorenz Süd Nächtliche Ruhestörung endet im Polizeigewahrsam

In der Samstagnacht (01./02.02.2020) kam es zu diversen Ruhestörungen in der Pommerschen Straße in Lübeck. Zwei Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen durch einen der Männer.
In den letzten Wochen war es zu mehreren Polizeieinsätzen in der Pommerschen Straße gekommen. Auslöser waren zwei Lübecker im Alter von 29 und 25 Jahren, die jedes Mal in ihrer Wohnung laute Musik hörten und herumgrölten.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zunächst um 01.40 Uhr zu einem Einsatz, bei dem die beiden stark angetrunkenen Männer durch die Polizisten des 2. Polizeireviers aufgefordert wurden, sich leiser zu verhalten, um die Nachbarschaft nicht in der Nachtruhe zu stören. Da die lärmenden Männer sich wenig einsichtig zeigten, wurde Ihnen die Gewahrsamnahme angedroht, sollten sie sich nicht an die Aufforderung halten. Als sich gegen 03.00 Uhr erneut Nachbarn meldeten, dass die Musik wieder aufgedreht worden sei und Gebrüll zu hören sei, rückten die Beamten erneut aus und wieder zeigten sich die Männer wenig verständig. Aus diesem Grund wurde ihnen die Gewahrsamnahme ausgesprochen. Der 29-jährige Wohnungsnehmer war mit der Maßnahme nicht einverstanden, leistete Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten.
Dennoch wurden beide zur Verhinderung weiterer Ordnungswidrigkeiten in die Räume des Gewahrsams verbracht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

PM der PD Lübeck vom 03.02.2020

 

Prien a.C. (Bayern): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen

Am späten Sonntagabend wurde durch einen Anwohner im Priener Ortsteil Kumpfmühle ein augenscheinlich betrunkener Autofahrer mitgeteilt. Dieser fiel durch unsichere Fahrweise auf und hatte sich zunächst mit seinem Pkw in einer Wiese festgefahren, konnte sich aber nach mehrmaligem Rangieren selbst befreien. Durch eine alarmierte Polizeistreife konnte das Fahrzeug im Anschluss auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Bernau festgestellt werden. Durch Besucher des Restaurants wurde den Beamten der erheblich alkoholisierte Fahrer des Pkw gezeigt, welcher sich im Restaurant gerade verpflegt hatte. Bei der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen verweigerte und sperrte sich der 32 jährige Priener massiv, sodass unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Keiner der Beteiligten wurde hierbei verletzt. Zur Feststellung des Blutalkoholwertes wurde dem Mann im Anschluss in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Prien durch einen Arzt Blut abgenommen. Bei der Durchsuchung des Beschuldigten konnte weiterhin eine geringe Menge Rauschgift aufgefunden werden. Aufgrund seines aggressiven Zustandes und seiner Alkoholisierung wurde er bis zum nächsten Morgen in Sicherheitsgewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Besitz von Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. Zudem konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen.

PM der PI Prien am Chiemsee vom 03.02.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Dieb durch die Bundespolizei festgenommen

Ein Diebstahl im fahrenden Zug endete für einen 24-jährigen algerischen Staatsangehörigen auf dem Revier der Bundespolizei Freiburg. Zuvor hatte der junge Mann im Intercity zwischen Offenburg und Freiburg, einer Reisenden, eine hochwertige Markenbrille entwendet. Als das mutmaßliche Opfer den Diebstahl bemerkte und den Dieb zur Rede stellen wollte, stand dieser wortlos auf und verließ den Waggon. Bei seiner „Flucht“ nahm der 24-Jährige noch kurzerhand einen abgestellten Trolley, einer anderen Reisenden, mit sich. Auch die Eigentümerin des Trolleys bemerkte den Diebstahl und konnte dem Dieb die Beute entreißen. Danach entfernte sich der Mann in einen anderen Waggon. Beamte der zwischenzeitlich verständigten Bundespolizei, konnten den Mann beim Zughalt in Freiburg noch im Zug antreffen und vorläufig festnehmen. Da der Mann sich nicht ausweisen konnte, wurde er zum Bundespolizeirevier Freiburg verbracht. Der algerische Staatsangehörige war über seine Festnahme so aufgebracht, dass er nicht nur die Beamten beleidigte, sondern auch versuchte, diese durch Kopfstöße zu verletzten. Ermittlungen ergaben, dass der algerische Staatsangehörige in der Schweiz lebt. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und unerlaubten Aufenthalts im Bundesgebiet eingeleitet. Danach wurde der Mann durch die Bundespolizei in die Schweiz zurückgeschoben.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 03.02.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Widerstand geleistet; Bundespolizisten beleidigt

Samstagmorgen gegen 7.45 Uhr wurden Bundespolizisten im Bahnhof Neumünster zu einem Einsatz in einem einfahrenden Zug gerufen. Ein Mann war ohne Fahrkarte durch eine Zugbegleiterin festgestellt worden und hatte sich in der Zugtoilette eingeschlossen.
Die Beamten forderten ihn mehrfach auf, die Tür zur Zugtoilette zu öffnen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, öffnen die Bundespolizisten die Tür. Bei der Mitnahme zur Dienststelle leistete der alkoholisierte Mann Widerstand und er musste fixiert werden.
Nach der Identitätsfeststellung stellten die Beamten fest, dass es sich um einen 21-jährigen Somalier handelte. Er muss mit Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Sonntagmorgen gegen 05.30 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen Mann aufmerksam, der mit freiem Oberkörper auf den Schienen lief. Die Bahnstrecke wurde gesperrt; die Beamten konnten den Mann nach kurzer Zeit stoppen. Auf dem Weg zur Dienststelle beleidigte der Mann die Beamten fortwährend; er wurde in Schutzgewahrsam genommen.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,05.
Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet. Er wurde von einer Familienangehörigen abgeholt.

PM der BPOLI Flensburg vom 03.02.2020

 

Rechlin (Mecklenburg-Vorpommern): Versuchte gefährliche Körperverletzung zum Nachteil eines Polizeibeamten – 53-Jähriger wirft Solarlampe aus dem 4. Stock

Die Polizeibeamten des Polizeireviers Röbel wurden am 03.02.2020 gegen 00:45 Uhr zu einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms in der Straße Am Stadion in 17248 Rechlin gerufen. Als die Beamten kurze Zeit später vor Ort eintrafen, konnten sie die betroffene Wohnung im vierten Stock des Mehrfamilienhauses auf Grund der lauten Musik schnell ausfindig machen und haben wegen der Dunkelheit die vierte Etage mit einer Taschenlampe ausgeleuchtet.
Dabei bemerkten sie eine männliche Person auf dem Balkon der betroffenen Wohnung. Noch bevor die Polizeibeamten sich zu erkennen geben konnten, brüllte der bis dahin unbekannte Mann die Beamten an und warf einen Gegenstand in Richtung eines Beamten. Der Beamte konnte im Schein der Taschenlampe den Gegenstand kommen sehen und diesem noch rechtzeitig ausweichen. Der besagte Gegenstand, eine Solarlampe, schlug dann genau neben dem Beamten auf dem Rasen auf und zerbrach.
Die Beamten sind anschließend zu der besagten Wohnung in den vierten Stock gegangen und trafen dort auf den 53-jährigen deutschen Mieter, welcher zuvor auch die Solarlampe auf den Polizeibeamten geworfen hat, und zwei 46- und 54-jährige deutsche Männer. Den drei Personen wurde der Grund des Polizeieinsatzes erläutert. Nach anfänglicher Zögerung schalteten sie die Musik aus und stellten somit Ruhe her. Dem 53-Jährigen wurde zudem erläutert, dass er sich mit dem Werfen der Solarlampe auf den Polizeibeamten strafbar gemacht hat.
Es wurde eine Strafanzeige wegen der versuchter gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Beamten in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel haben die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 03.02.2020

 

Würzburg (Bayern): Schwarzfahrer nennt falschen Namen und leistet erheblichen Widerstand

Am Montagmorgen (03. Februar) fuhr ein Reisender ohne Fahrschein mit einer Regionalbahn. Bei der polizeilichen Kontrolle nannte er den Beamten einen falschen Namen, weshalb er zur Dienststelle der Bundespolizei begleitet werden musste. Dort leistete er erheblichen Widerstand und bedrohte die Beamten mit dem Tode.
Gegen 10:00 Uhr fuhr ein syrischer Staatsangehöriger ohne Fahrschein mit einer Regionalbahn aus Gemünden kommend nach Würzburg. Da er bei der Fahrscheinkontrolle im Zug keine Berechtigung für die Fahrt vorlegen wollte, wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Würzburg informiert. Den Beamten erklärte er am Bahnsteig, dass er keinen Fahrschein besitzt und keine Ausweispapiere mit sich führt. Da der Schwarzfahrer falsche Personalien nannte, folgten weitere polizeiliche Maßnahmen in der Dienststelle. Dort angekommen verhielt sich der Mann äußerst aggressiv. Er drohte den Beamten mit dem Tode und nahm eine Kampfhaltung ein. Nach einem versuchten Kopfstoß mussten ihm schließlich Handfesseln angelegt werden. Aber auch danach spuckte der Mann nach den Polizeibeamten und beleidigte diese wüst. Verletzte gab es jedoch keine. Nach dem Auffinden der Ausweispapiere bei der Durchsuchung wurde der 27-Jährige, der sich inzwischen etwas beruhigt hatte, auf freien Fuß belassen.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Widerstand, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen aufgenommen.

PM der BPOLI Würzburg vom 03.02.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 28-Jähriger belästigt Eisbahn-Besucher und randaliert nach Ingewahrsamnahme – Spuckhaube kommt zum Einsatz

45127 E.-Stadtkern: Ein 28-Jähriger wurde am Freitagabend (31. Januar, 22:10 Uhr) in Polizeigewahrsam genommen – er hatte zuvor Passanten beleidigt und war einem Platzverweis der Beamten nicht nachgekommen.
Der 28-Jährige soll sich an den Taschen und Rucksäcken, die Besucher vor der Eisbahn deponiert hatten, zu schaffen gemacht haben. Außerdem beschimpfte und beleidigte er einige Menschen – so schilderte es ein Zeuge, der die Leitstelle der Polizei verständigte.
Die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten nahmen die Personalien des 28-Jährigen auf, um Strafanzeige zu erstatten – anschließend erteilten sie ihm einen Platzverweis.
Diesem wollte der 28-Jährige jedoch nicht nachkommen, er spuckte und trat nach den Beamten – weshalb diese ihn in Gewahrsam nahmen. Auf der Fahrt zur Wache setzte der Mann seinen Widerstand mit Spuck- und Kopfnuss-Attacken fort. Ebenso in der Wache, wo er nach einer Blutprobenentnahme eine Glasscheibe zerschlug und die Beamten heftig beleidigte. Den Weg ins Gewahrsam musste der 28-Jährige mit einer Spuckhaube antreten. Am nächsten Morgen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der POL Essen vom 03.02.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Golf-Fahrer flieht vor Polizeikontrolle und leistet Widerstand – 34-Jähriger in Untersuchungshaft

45127 E.-Stadtkern: Ein Golf-Fahrer hat am Samstag, 1. Februar, versucht, sich auf der Kruppstraße einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen 14.45 Uhr fuhr der 34-Jährige von der Hindenburgstraße über die Kruppstraße in Richtung der Auffahrt zur A 40. Kurz vor der Auffahrt ignorierte er die Anhaltezeichen eines Streifenwagens und bog nach rechts auf ein dortiges Unternehmensgelände ab. Während der Golf noch rollte, stieg der Fahrer aus dem Wagen und lief in Richtung Huyssenallee davon. Das führerlose Fahrzeug rollte weiter, bis es gegen eine Mauer prallte und zum Stehen kam. Währenddessen nahm ein Polizist die Verfolgung des Flüchtigen auf. In einer verschlossenen Zufahrt zu einer Tiefgarage konnte er den Mann schließlich stellen und trotz dessen vehementer Gegenwehr festnehmen. Während der Festgenommene zur Polizeiwache gebracht wurde, nahmen weitere Einsatzkräfte den Verkehrsunfall auf und durchsuchten den Golf. In dem Auto fanden die Beamten eine fremde EC-Karte, die zuvor bei einem räuberischen Diebstahl abhandengekommen war, Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln und eine griffbereite, durchgeladene Schreckschusswaffe. Außerdem waren an dem Golf entstempelte Kennzeichen angebracht, die nicht zu dem Auto gehörten. Auf seiner fußläufigen Flucht hatte der Mann außerdem eine Pfeife, die zum Drogenkonsum genutzt wird, verloren. Bei dem Versuch, sich der Festnahme zu widersetzen verlor er außerdem eine Dose mit augenscheinlich Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins ist und schon öfter polizeilich in Erscheinung getreten ist, meist wegen Betäubungsmitteldelikten.
Zuletzt fiel der Mann bei einer Polizeikontrolle am 9. Januar an der Gladbecker Straße auf, über die in den folgenden Tagen ausführlich medial berichtet wurde.
Ein Richter hat gestern Untersuchungshaft gegen den Mann ohne festen Wohnsitz angeordnet.

PM der POL Essen vom 03.02.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörerin darf Rausch im Gewahrsam ausschlafen

45143 E.-Altendorf: Eine 34-jährige Frau, die sich heute Nacht (3.
Februar) wiederholt weigerte, ihre Lautstärke bei Musik und Gesprächen zu reduzieren, wurde gegen 3.30 Uhr ins Polizeigewahrsam gebracht.
Um 2.21 Uhr wurden die Beamten zum ersten Einsatz an der Altendorfer Straße gerufen – Nachbarn fühlten sich durch laute Gespräche im Hausflur in ihrer Nachtruhe gestört. Nachdem die 34-Jährige den Rückzug in ihre Wohnung angetreten und der Besuch das Haus verlassen hatte, kehrte nur kurzzeitig Ruhe im Haus ein.
Bereits um 3:01 Uhr baten Nachbarn die Polizei erneut um Hilfe – laute Musik hindere sie am nächtlichen Schlaf.
Schon im Hausflur konnten die Beamten laute Musik hören. Nach einigem Zögern öffnete die 34-Jährige die Haustüre und wurde zunehmend aggressiv. Weil sie trotz mehrfacher Aufforderung die Musik nicht ausschaltete, zogen die Polizisten den Stecker und kündigten an, dass sie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige schreiben sowie die Musikanlage sicherstellen würden. Die merklich alkoholisierte 34-Jährige äußerte ihren Unmut nicht länger nur verbal, sondern auch körperlich gegenüber den Beamten. Daraufhin wurde sie zur Ausnüchterung ins Gewahrsam gebracht, wo auch eine Alkoholprobe entnommen wurde. Nach einigen Stunden wurde die 34-Jährige wieder entlassen.

PM der POL essen vom 03.02.2020

 

Kassel (Hessen): Schlafender wird plötzlich aggressiv

Angriff auf Bundespolizisten.
Für Ärger sorgte am vergangenen Samstag ein 27-Jähriger aus dem Irak im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel fanden den Mann, gegen 22 Uhr, schlafend und mit einer blutenden Platzwunde am Bahnsteig 4 des ICE-Bahnhofes. Der hilflos wirkende Mann wurde plötzlich aggressiv und ging auf die Bundespolizisten los, als diese ihn weckten.
Mann hatte über zwei Promille.
Nicht nur eine deutliche Alkoholfahne schlug den Beamten entgegen. Mit Schlägen und versuchten Griffen ins Gesicht der Ordnungshüter attackierte der 27-Jährige die Polizisten. Zudem versuchte der Mann die Einsatzmittel der Uniformierten zu ergreifen. Verletzt wurde niemand. Mittel einfacher körperlicher Gewalt konnte der betrunkene Angreifer überwältigt und gefesselt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille.
Zur Ausnüchterung in die Zelle.
Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 27-Jährige, zwecks Ausnüchterung, bis zum nächsten Morgen (2.2.) in die Gewahrsamszelle der Bundespolizei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 27-Jährigen ein Strafverfahren wegen eines „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ (§ 114 StGB) eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 03.02.2020

 

Frankfurt-Bockenheim (Hessen): Einbrecher im Friseurladen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02. Februar 2020) konnten zwei Männer, die in ein Friseurgeschäft in der Clemensstraße eingebrochen waren, auf frischer Tat festgenommen werden.
Eine aufmerksame Anwohnerin hatte gegen 01:45 Uhr verdächtige Geräusche aus einem Innenhof wahrgenommen. Beim näheren Hinsehen stellte sie zwei dunkel gekleidete Personen fest, die sich unberechtigt in den dortigen Friseursalon begeben hatten. Als diese schließlich damit begannen, mehrere Schränke zu öffnen, alarmierte sie sofort die Polizei. Die Einbrecher, welche die eintreffenden Polizeistreifen bemerkt hatten, versuchten noch, über das angrenzende Treppenhaus zu flüchten. Die beiden 21 und 32 Jahre alten Männer kamen jedoch nicht weit und konnten im Haus von Polizeibeamten in einem der oberen Stockwerke angetroffen werden. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 21-Jährige erheblichen Widerstand, wodurch sich ein Polizeibeamter leicht verletzte. Die Durchsuchung der beiden Festgenommenen führte zum Auffinden mehrerer hundert Euro Bargeld und diverser Kosmetikprodukte. Außerdem konnte bei ihnen entsprechendes Aufbruchswerkzug sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Entlassung der beiden Beschuldigten.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 03.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei hat es mit aggressiven Männern zu tun

Gleich zweimal hatte es die Polizei in der Nacht zu Sonntag mit einem Mann aus dem Stadtgebiet zu tun. Zunächst fiel der 32-Jährige am St.-Martins-Platz auf, wo er am Brunnen herumlungerte, und sollte kontrolliert werden. Unvermittelt lief er in aggressiver Haltung auf die eingesetzten Beamten zu, die ihn dann zu Boden brachten. Während die Polizisten die Identität des Mannes überprüften, hörte der 32-Jährige nicht auf, die Beamten zu beleidigen. Er erhielt schließlich einen Platzverweis und wurde dann entlassen.
Etwa zweieinhalb Stunden später hatte es die Streife dann allerdings erneut an beinah der gleichen Stelle mit demselben Mann zu tun – diesmal, weil er einen Geldbeutel und ein Mobiltelefon gestohlen haben sollte. Wegen des Diebstahls und des Verstoßes gegen den Platzverweis wurde der 32-Jährige mit zur Dienststelle genommen. Auch dabei setzte er die Beleidigungstirade gegenüber den Einsatzkräften fort. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Widerstands, Beleidigung und Diebstahls zu.
Ähnlich aggressiv verhielt sich am Samstagnachmittag ein Mann am Willy-Brandt-Platz. Der amtsbekannte 37-Jährige, der schon mehrfach gegen das Hausverbot in einem Parkhaus verstoßen hat und trotz erteilter Platzverweise immer wieder zurückkehrt, tauchte auch an diesem Tag in dem Parkhaus auf. Wieder erhielt er einen Platzverweis und auch diesmal wollte er diesem nicht nachkommen, weshalb er erneut in Gewahrsam genommen wurde. Und auch hier wiederholte sich das Verhalten des Mannes aus früheren Einsätzen: Er spuckte in Richtung der Beamten und machte auch den Anschein, eine Polizistin schlagen zu wollen. Er musste deshalb – einmal mehr – gefesselt werden, wogegen er sich wehrte und abermals um sich spuckte.
Die Liste der Strafanzeigen gegen den 37-Jährigen verlängert sich somit um eine weitere wegen Hausfriedensbruchs, Widerstands und versuchter Körperverletzung.

PM des PP Westpfalz vom 03.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Hauptbahnhof – Mehrere Gewalttaten in einer Nacht

Zu mehreren Gewalttaten innerhalb weniger Stunden ist es in der Nacht von Samstag- auf Sonntagmorgen (1./2. Februar) im Nürnberger Hauptbahnhof gekommen. Dabei wurden die geschädigten Personen zum Teil schwer verletzt.

Kurz nach Mitternacht kontrollierte eine Streife einen jungen Mann im Hauptbahnhof. Da der Mann keine Angabe zu seiner Person machen wollte, nahmen ihn die Bundespolizisten mit zur Dienststelle. Auf den Weg dorthin versuchte der Mann unvermittelt, gegen den Kopf eines Beamten zu schlagen und sich mehrfach von den Beamten loszureißen. Da ihm dies nicht gelang, beleidigte er die Beamten auf das Gröbste. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 21-jährigen türkischen Staatsangehörigen wegen Beleidigung und Widerstand bzw. tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der BPOLI Nürnberg vom 03.02.2020

 

Oberhausen (Bayern): 29-Jähriger verletzt Fahrscheinkontrolleure

Zwei Fahrscheinkontrolleure überprüften am Sonntag, gegen 07:00 Uhr, die Fahrgäste der Straßenbahnlinie 4 in Richtung Augsburg Nord. Zwischen den Haltestellen Klinkertor und Brunnthal prüften die Kontrolleure den Fahrschein eines 29-Jährigen.
Es wurde festgestellt, dass der Fahrgast das Schülerticket eines 11-jährigen Schülers vorzeigte. Als der 29-Jährige damit konfrontiert wurde und zur Flucht ansetzen wollte, hielten ihn die Kontrolleure zurück. Daraufhin griff der Fahrgast die beiden Kontrolleure tätlich an.
Die 25-jährige Fahrscheinprüferin wurde durch einen gezielten Faustschlag und mehrere Schläge mit dem Ellenbogen vom Angreifer getroffen. Den 31-jährigen Fahrscheinprüfer nahm der Fahrgast zudem in den Schwitzkasten, wobei dessen Brille zu Bruch ging. Da der 29-Jährige um sich schlug und trat, eilte ein bis dato noch unbekannter Sicherheitsdienstmitarbeiter den Kontrolleuren zur Hilfe. Gemeinsam schafften sie es, den renitenten Fahrgast am Boden zu fixieren und die Polizei zu verständigen.
Auch nachdem die hinzugerufen Polizeibeamten eintrafen, zeigte sich der Fahrgast erneut aggressiv. Als der 29-Jährige gegenüber den Beamten eine Kampfstellung einnahm und die Fäuste ballte, wurde er gefesselt. Dabei sperrte er sich und versuchte so, die Fesselung zu verhindern. Zudem beleidigte er die eingesetzten Beamten.
Die Fahrscheinkontrolleurin erlitt durch den Angriff eine Gehirnerschütterung, eine Schädelprellung sowie mehrere Prellungen im Gesicht. Ihr Kollege wurde durch Schläge und Tritte des Fahrgastes an der Schulter verletzt. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde durch den zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg Haftbefehl gegen den 29-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung, der vorsätzlichen Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Sachbeschädigung sowie der Beleidigung erlassen und in Vollzug gesetzt.

PM des PP Schwaben Nord vom 03.02.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Widerstand und Beleidigung gegen Polizeibeamte

Ein 26-Jähriger leistete am Sonntagmorgen bei einer Personenkontrolle in der Innenstadt erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizisten.

Der Mann mischte sich um 04.40 Uhr vor einer Diskothek im Bereich des Schloßberges lautstark in eine Personenkontrolle der Polizei ein. Einer Aufforderung der Polizisten, sich zu entfernen, kam er nicht nach. Stattdessen störte er weiterhin die Handlungen der Polizisten. Im Anschluss weigerte er die Angabe seines Namens und seiner Adresse. Der 26-Jährige Mann deutscher Staatsangehörigkeit wurde anschließend festgehalten und nach Ausweispapieren durchsucht. Hierbei versuchte er, sich aus den Festhaltegriffen zu entreißen und beleidigte auch noch die Polizisten. Auf den 26-Jährigen wartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM des PP Pforzheim vom 03.02.2020

 

Fellbach (Baden-Württemberg): Bei Festnahme wurden zwei Polizisten leicht verletzt

Am Freitagabend, gegen 22:20 Uhr, wurde in einer Gaststätte in der Bahnhofstraße von der Polizei ein 46 Jahre alter Mann angetroffen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Als ihm die Festnahme durch die eigesetzten Beamten erklärt wurde, begann der Mann aggressiv zu werden. Während der Durchführung der notwendigen Fixierungsmaßnahmen, trat der 46-Jährige nach einem Polizeibeamten und traf ihn am Schienbein. Zwei Polizeibeamte wurden beim Einsatz von dem renitenten 46-Jährigen leicht verletzt. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Der Festgenommene wurde am 01.02.2020 beim AG Ludwigsburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl wegen Diebstahl in Vollzug, sodass der Mann umgehend von der Polizei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

PM des PP Aalen vom 03.02.2020

 

Treuenbrietzen (Brandenburg): Nach häuslicher Gewalt – alkoholisierter Ehemann landet im Krankenhaus

In den Nachtstunden zum Sonntag wurde die Polizei in die Innenstadt nach Treuenbrietzen gerufen. Die Anruferin meldete, dass sie von ihrem Ehemann geschlagen werde und Hilfe benötigen würde. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung (Atemalkoholwert: 1,92 Promille) sollte der beschuldigte Mann dann zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam gebracht werden. Jedoch verhielt sich der Mann wenig kooperativ, so dass ihn die Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt von der Couch ziehen und in den Streifenwagen bringen mussten. Bei der ärztlichen Untersuchung zur Gewahrsamstauglichkeit, wurden beim Beschuldigten Verletzungen an der Schulter festgestellt, so dass er die Nacht nicht im Gewahrsam, sondern in einem Brandenburger Krankenhaus verbrachte. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 03.02.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Polizistin bei Einsatz verletzt

Bei einem Einsatz wegen einer suizidgefährdeten Person ist am Freitagnachmittag eine Beamtin des Polizeireviers Pforzheim-Süd leicht verletzt worden.
Die Polizeistreife war gegen 15:30 Uhr in ein Haus in der Auerhahnstraße in Pforzheim-Brötzingen gerufen worden. Dort befand sich ein 53-jähriger Mann, der gegenüber einer Bekannten seinen Suizid angekündigt hatte. Nachdem die Beamten sich einen persönlichen Eindruck verschafft hatten und sie aufgrund der Gesamtsituation befürchten mussten, dass der 53-Jährige seine Drohung wahrmacht, entschlossen sie sich, ihn auf dem Polizeirevier einem Arzt vorzustellen. Der 53-Jährige erweckte zunächst den Eindruck, als würde er den Beamten Folge leisten. Auf dem Weg zum Streifenwagen verweigerte er sich dann jedoch vehement, sodass er letztlich an den Armen geführt werden musste. Dagegen wehrte er sich mit aller Kraft und es gelang den Beamten erst mit Unterstützung einer weiteren Streife, ihn unter Kontrolle zu bekommen. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Auf dem Polizeirevier untersuchte ein Arzt den 53-Jährigen und befürwortete seine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung, wohin er dann gebracht wurde.

PM des PP Pforzheim vom 03.02.2020

 

Linden (Hessen): Aggressiver Autofahrer

Sehr aggressiv verhielt sich ein 26 – Jähriger am Samstagmorgen gegen 02.00 Uhr bei einer Verkehrskontrolle. Der Fahrer eines BMW wurde zuvor angehalten, da er durch extrem unsichere Fahrweise auf der A 495 einer Streife auffiel. Bei der Kontrolle in der Gießener Pforte in Linden beschimpfte er die Beamten. Als er dann versuchte, die Polizisten anzugreifen, wurde er festgenommen. Auf ihn warten nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen vom 03.02.2020

 

Isny (Baden-Württemberg): Junger Mann rastet aus

Nachdem ein 23-Jähriger gegenüber Familienangehörigen und anderen Hausbewohnern aggressiv aufgetreten war, wurde die Polizei hinzugerufen. Doch auch das Auftreten der Beamten machte auf den jungen Mann keinen großen Eindruck. Als er sich auch diesen mit Drohgebärden näherte, überwältigten die Polizisten den psychisch auffälligen 23-Jährigen und brachten ihn anschließend in ein Fachkrankenhaus. Die Polizei ermittelt nun gegen den Tatverdächtigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.

PM des PP Ravensburg vom 03.02.2020

 

Viktring (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Waffenverbot

Am 03.02.2020 gegen 15:10 Uhr erstattete ein Kontrolleur eines öffentlichen Buses die Anzeige, dass sich in einem Bus zwei Personen befinden, die keinen Fahrschein haben und sich äußerst unkooperativ und frech verhalten. Bei der nächstgelegenen Bushaltestelle verließen die beiden Personen den Bus und liefen bei ansichtig werden der Polizei davon. Eine 18-jährige Klagenfurterin wurde von Beamten angehalten, weshalb auch ihr 22-jähriger Begleiter zum Bus zurückkam. Er verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und bedrohte die Beamten mehrmals. Nachdem der 22-jährige mehrmals abgemahnt wurde und sein aggressives Verhalten nicht einstellte wurde er, als er in Richtung der Beamten griff, festgenommen. Bei der danach durchgeführten Personsdurchsuchung konnte, trotz aufrechtem Waffenverbot, ein Messer sichergestellt werden. Der 22-jährige wurde ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 03.02.2020

 

Vellmar (Hessen): Mann durch Einsatz der Dienstwaffe tödlich verletzt

Am heutigen Montagabend kam es in Vellmar im Zuge einer Verkehrskontrolle zum Einsatz der Dienstwaffe durch Polizeibeamte auf einen Mann, der nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer bewaffnet war. Die männliche Person erlitt hierbei schwere Verletzungen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch einen hinzugeeilten Notarzt und Rettungskräfte erlag er kurze Zeit später seinen Verletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen war es gegen 20 Uhr zu dem Einsatz und der Schussabgabe im Bereich Weideweg/ Kasseler Straße in Vellmar gekommen.
Zu den genaueren Hintergründen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Wie üblich bei solchen Einsätzen, bei denen Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen, wurde das Hessische Landeskriminalamt verständigt. Auch die Kasseler Staatsanwaltschaft ist bereits informiert.

PM des PP Nordhessen vom 03.02.2020

 

Landensberg (Bayern): Faschingsumzug in Landensberg fordert die Einsatzkräfte

Beim Faschingstreiben am vergangenen Samstag lief gegen 19:30 Uhr ein sichtlich betrunkener 26-Jähriger an einer Polizeistreife vorbei. Er stürzte alleinbeteiligt auf die Straße und konnte nicht mehr aufstehen. Die Beamten halfen dem stark alkoholisierten Mann und beschlossen daher, ihn in Schutzgewahrsam zu nehmen. Als sie den Mann in den Streifenwagen verbrachten, fing er an sich zu wehren. Daher mussten die Beamten ihn durch Drücken bzw. Ziehen auf die Rückbank verbringen. Die eingesetzten Beamten wurden bei der Rangelei nicht verletzt. Ein späterer Alkoholtest ergab über 2,5 Promille. Der Betrunkene konnte seiner Mutter überbracht werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Polizei und Rettungsdienst hatten erheblich mit völlig betrunkenen Personen zu tun. Es wurden 21 Veranstaltungsbesucher im Alter von 15-21 Jahren in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Die Rettungsdienste mussten Unterstützung aus den benachbarten Bereichen anfordern, da die eigenen Kapazitäten nicht ausreichten.
Während des Faschingstreibens wurde zudem ein Zaun, welcher im Eigentum der Gemeinde Landensberg steht, von einem bisher unbekannten Täter beschädigt. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 08222/96900 an die PI Burgau zu wenden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.02.2020

 

Balzhausen (Bayern): Renitente Besucherin beim Balzhauser Fasching

Am Sonntag gegen 18:15 Uhr rauchte eine 23-jährige Besucherin im sogenannten „Ziegelstadel“ eine Zigarette. Daraufhin forderte der Ordnungsdienst die Dame auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Die junge Frau zeigte sich wenig einsichtig und musste deshalb durch die Ordnungskräfte nach draußen geführt werden. Hierbei bespuckte sie eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes und trat ihr außerdem noch gegen das Bein. Gegenüber der hinzugerufenen Polizei verweigerte die junge Frau trotz mehrfacher Aufforderung die Angabe ihrer Personalien, weshalb sie zur Klärung ihrer Identität festgehalten werden musste. Hiergegen wehrte sie sich vehement, weshalb neben des Strafverfahrens wegen Körperverletzung und Beleidigung auch noch ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet wurde. Die Tatsache, dass die Dame stark alkoholisiert war, Bedarf wohl keiner ausdrücklichen Erwähnung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.02.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Verkehrsunfall infolge Alkohols – Mitfahrer geht auf Polizisten los

Am Sonntagabend wurde eine Polizeistreife in der Kasernstraße auf einen 27-jährigen Fahrzeugführer aufmerksam, der mit seinem roten BMW zunächst rückwärtsfuhr und während dieser Fahrt mit einem geparkten Skoda zusammenstieß. Es entstand hierbei ein Gesamtschaden in Höhe von 2.500 Euro. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt wenige Meter fort, hielt dann aber am rechten Fahrbahnrand an. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,9 Promille. Deshalb musste bei dem Unfallverursacher eine Blutentnahme durchgeführt werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt unterbunden. Den Fahrzeugführer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr.
Der 24-jährige Mitfahrer des Unfallverursachers störte die polizeiliche Unfallaufnahme. Gegen ihn musste ein Platzverweis ausgesprochen werden, welchem er aber nicht nachkommen wollte. Als ein Polizeibeamter ihn an der Schulter wegschieben wollte, schlug der 24-jährige Aggressor gegen dessen Hand und versuchte, ihn von sich wegzustoßen. Der Angreifer wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von über 1,2 Promille. Er wurde zunächst zur Dienststelle gebracht und nach Durchführung der Maßnahmen entlassen. Der 24-jährige wurde wegen des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Es wurde niemand verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.02.2020

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