Rosenheim (Bayern): Randalierer beleidigt Beamte

In der Nähe des Bahnhofes meldeten Zeugen einen Mann, der ständig gegen Schaufenster von Geschäften mit der Faust schlagen soll.
Vor Ort konnte durch eine Streife der Rosenheimer Polizei ein 22-Jähriger Mann aus München angetroffen werden. Bereits bei der Ansprache zeigte sich der Münchner sehr aggressiv. Die Beamten baten den Mann, sich doch irgendwo in einem nahegelegenen Hotel ein Nachtquartier zu suchen. Dies interessierte ihn überhaupt nicht, sondern fing nun sogar an, die Beamten zu beleidigen und zu beschimpfen. „Haltet die Fresse, ihr Arschlöcher“ war seine Antwort auf den Hinweis mit dem Hotel.
Der Mann ließ sich nicht mehr beruhigen und letztlich erfolgte die Gewahrsamnahme in einer Zelle der Rosenheimer Polizei. De Alkohol dürfte auch eine Rolle gespielt haben, denn der Atemalkoholtest zeigte über 2,5 Promille an.
Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Rosenheim vom 05.02.2020

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

Der Polizei wurde eine aggressive Person in einer Arztpraxis gemeldet. Vor Ort fanden sich die Angaben bestätigt. Der äußerst aggressive Mann war nicht zu beruhigen, sodass er gefesselt werden musste. Hierbei wehrte er sich und spuckte einer Beamtin ins Gesicht. Der 43 jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

PM der PI Bingen vom 05.02.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Frau leistet Widerstand, nachdem der Lebenspartner die Polizei zu Hilfe rief

Heute Morgen bat gegen 03:00 Uhr ein 33jähriger Mann über Notruf die Polizei um Hilfe. Seine stark alkoholisierte, 30jährige Lebensabschnittsgefährtin sei aktuell nicht mehr von ihm zu kontrollieren und habe bereits mehrfach auf ihn eingeschlagen. Nach Eintreffen der Polizei bestätigte sich der geschilderte Sachverhalt. Der Mann wies Kratzer am Hals auf und sein T-Shirt war eingerissen. Er war von sich aus bereit, zur Deeskalation die Wohnung zu verlassen. Aber auch dies stieß auf Ablehnung bei seiner Freundin. Daher blieb der Polizei nur noch die Möglichkeit, der Dame einen Platzverweis zu erteilen. Da dieser nur unter Zwang durchgesetzt werden konnte, richtete sich nun deren Aggression primär gegen die Polizisten, weshalb sie schließlich sogar gefesselt werden musste. Bei der Verbringung zum Streifenwagen versuchte sie mehrfach, nach den Beamten zu treten. Die Beamten wurden permanent übelst beschimpft und beleidigt. Zur Entnahme einer Blutprobe wurde sie in das Krankenhaus verbracht, wo sie zu einem Atemalkoholtest überredet werden konnte.
Ergebnis: 1,59 Promille. Gegen die Dame wird nun wegen Widersands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM der PD Pirmasens vom 05.02.2020

 

Regenstauf (Bayern): Psychisch auffällige Person an Bildungseinrichtung

Am Dienstagvormittag, 04.02.2020 kam es an einer Bildungseinrichtung im Süden der Gemeinde zu einem polizeilichen Einsatz wegen eines 30-jährigen Mannes, der sich verhaltensauffällig zeigte. Warum der Mann, der an einer Schulungsmaßnahme in der Einrichtung teilnahm, aggressiv gegen Angehörige der Einrichtung vorging soll nun in einer Fachklinik geklärt werden.
Da sich der Mann gegenüber den Beschäftigten der Einrichtung aggressiv zeigte, wurde die Polizei gerufen. Weil der Mann auch für Gespräche mit den Beamten nicht zugänglich war und er sich weiterhin aggressiv zeigte, musste der 30-Jährige überwältigt und fixiert werden. Hierbei zogen sich die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Regenstauf leichte Verletzungen zu. Der Mann wurde daraufhin durch den Rettungsdienst und unter Begleitung einer Streife des Einsatzzuges Regensburg in eine Fachklinik gebracht. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Regenstauf vom 05.02.2020

 

Meiningen (Thüringen): Aggressiver Patient

Dienstagmittag erreichte die Polizei ein Hilferuf, weil ein Patient im Meininger Klinikum vollkommen ausrastete. Er warf mit Gegenständen um sich und trat gegenüber den Mitarbeitern äußerst aggressiv auf. Das Klinikpersonal sah eine deutliche Gefährdung von dem Mann ausgehend, sowohl gegen sich selbst gerichtet als auch gegen andere. Aus diesem Grund wies ihn der sozialpsychiatrische Dienst in das Fachkrankenhaus nach Hildburghausen ein. Doch an das freiwillige Mitkommen dachte der 35-Jährige gar nicht. Er wurde handgreiflich und musste letztendlich mit dem Einsatz von Pfefferspray gebändigte werden. Bei seinem Widerstand verletzte er einen Beamten. Auch auf der Fahrt nach Hildburghausen beruhigte er sich nur schwer. Der Mann muss sich unter anderem wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der LPI Suhl vom 05.02.2020

 

Hof (Bayern): Unter Drogen am Steuer und Widerstand geleistet

Ein 31-jähriger Mann fuhr am Dienstagnachmittag bereits zum wiederholten Mal unter dem Einfluss von Drogen mit seinem Auto im Stadtgebiet umher. Diesmal wehrte er sich gegen die Polizeibeamten.
Hofer Polizeibeamte kontrollierten den Fahrer eines Ford B-Max gegen 16.20 Uhr in der Fischergasse. Bei einer Durchsuchung seiner Person und des Fahrzeuges stellte sich schnell heraus, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Hofer händigte den Beamten diverse Drogenutensilien aus, welche sichergestellt wurden. Einen freiwilligen Drogenvortest verweigerte der Mann, deswegen sollte er sich einer Blutentnahme unterziehen. Aufgrund der Drogeneinwirkung schwankte seine Stimmung plötzlich um und er wurde gegenüber den Polizisten immer aggressiver, sodass er gefesselt werden musste. Dagegen wehrte er sich kurzzeitig. Nachdem ihm die Beamten die Handfesseln angelegt hatten, wurde schließlich eine Blutentnahme im Klinikum Hof durchgeführt. Der Hofer muss sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten.

PM der PI Hof vom 05.02.2020

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Polizeibeamte

Am Dienstag, 04.02.20, gegen 10.30 Uhr, teilte ein Mitarbeiter einer Bankfiliale der Polizei mit, dass sich dort ein Mann aufhalte, welcher den Besucherverkehr stören würde. Die angerückten Polizeibeamten wurden von diesem ebenfalls angeschrien und beleidigt. Da der 41-jährige, alkoholisierte Mann zudem Gegenstände in Richtung der Polizei warf, musste er zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat er mehrmals um sich und versuchte die Polizisten anzuspucken. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung sowie die Kosten für den Aufenthalt beim Polizeirevier.

PM des PP Freiburg vom 05.02.2020

 

Geislingen (Baden-Württemberg): Betrunkener wird aggressiv / Am Dienstag soll ein Betrunkener in Geislingen gegen einen Lichtmast gefahren sein und nach einem Polizisten getreten haben

Gegen 21.45 Uhr bemerkten Anwohner in der Längentalstraße einen Verkehrsunfall. Sie sahen nach einem Knall eine Frau wegrennen. Der mutmaßliche Fahrer blieb an der Unfallstelle. Ein Lichtmast wurde komplett heraus gerissen und lag quer auf der Straße. Nach Erkenntnissen der Polizei war der mutmaßliche Fahrer eines VW zuvor in der Längentalstraße Richtung Eybacher Straße unterwegs.
In einer Kurve war er von der Straße abgekommen und gegen den Mast geprallt. Der 28-Jährige stand deutlich unter alkoholischer Beeinflussung, weshalb er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben musste. Dort sei er zunehmend aggressiver geworden. Er soll die Beamten fortlaufend beleidigt und nach einem Polizisten getreten haben. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen holte ihn ein Bekannter ab. Ihn erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen. Seinen Führerschein behielt die Polizei. Angehörige des Stromversorgers und des Bauhofs kümmerten sich um den Mast und um die Absicherung des Lochs, das der herausgerissene Mast hinterlassen hatte. Der VW wurde abgeschleppt. Die Frau konnte die Polizei bei der Suche nicht antreffen.
Info: Mit einer Teilnahme am Straßenverkehr im berauschten Zustand gefährden sich Verkehrsteilnehmer nicht nur selbst, sondern insbesondere auch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Um Gefährdungen und Schädigungen zu vermeiden, sollte ein Fahrtantritt unter allen Umständen nur im „nüchternen“ Zustand erfolgen.

PM des PP Ulm vom 05.02.2020

 

Twistringen (Niedersachsen): Vor der Polizei geflüchtet

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle sollte in der Nacht zu Mittwoch gegen Mitternacht ein 17-jähriger Twistringer auf seinem Kleinkraftrad von der Polizei kontrolliert werden. Dieser entzog sich der Kontrolle und flüchtete vor dem Funkstreifenwagen. Während der Fahrt mißachtete er mehrmals die Haltesignale der eingesetzten Beamten. Zudem beleidigte er die Beamten durch das Zeigen des „Stinkefingers“. Der Jugendliche konnte allerdings kurze Zeit später Zuhause angetroffen werden. Dabei stellte sich auch der Grund seines Verhaltens raus:
Bei ihm wurde ein Atem-Alkoholtest durchgeführt, der einen Wert von fast einem Promille ergab. Den 17-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der PI Diepholz vom 05.02.2020

 

Bad Neustadt (Bayern): Aggressiver Patient

In einer Arztpraxis in der Gartenstraße hielt sich am Dienstagfrüh ein 51-jähriger Mann auf, der sich sehr unangemessen verhielt. Er schrie lautstark in der Praxis herum und verlangte die Verschreibung einer Beruhigungstablette. Als die Polizeibeamten vor Ort erschienen, „beruhigte“ sich der Betroffene gerade mit einer Flasche Rum im Vorraum der Praxis. Mittlerweile hatten schon einige Patienten verängstigt das Wartezimmer verlassen, weil der Mann so aufgebracht war. Er drohte den Beamten an, dass er den Briefkasten der Arztpraxis zerschlagen würde, wenn er nicht sofort das „süchtig machende“ Medikament erhält. Der Mann wurde nach Rücksprache mit einem Richter aufgrund seiner starken Alkoholisierung in der Haftzelle der PI Bad Neustadt untergebracht, bis er ausgenüchtert war.

PM der PI Bad Neustadt vom 05.02.2020

 

Remseck am Neckar (Baden-Württemberg): Aldingen: Jugendliche randalieren auf Schulgelände

Der Polizeiposten Remseck am Neckar ermittelt derzeit gegen sechs Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, die am Dienstag gegen 20.00 Uhr auf dem Gelände einer Schule in der Neckarkanalstraße in Aldingen randalierten.
Ein Hausmeister hatte zunächst bemerkt, dass die Haupteingangstür der Schule gewaltsam eingedrückt worden war. In einem Innenhof hatten die Tatverdächtigen mehrere Mülltonnen umhergeworfen und mit großer Wucht gegen eine weitere Tür getreten. Darüber hinaus betraten die Jugendlichen auf noch unbekannte Weise die angrenzende Sporthalle. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeiposten Remseck am Neckar konnte schließlich in unmittelbarer Nähe zur Schule sechs Teenager antreffen. Diese reagierten sogleich provozierend und aggressiv auf die beiden Polizeibeamten. Aufgrund dessen wurden weitere Streifenwagenbesatzungen hinzugezogen, um die Jugendlichen kontrollieren zu können. Besonders einer der vier 16-Jährigen tat sich durch aggressives Verhalten den Polizisten gegenüber hervor, worauf er von den restlichen Jugendlichen getrennt wurde und ihm Handschließend angelegt werden mussten. Im Anschluss an die Kontrolle wurden die Jugendlichen auf freien Fuß gesetzt. Vier wurden noch vor Ort von ihren verständigten Erziehungsberechtigten abgeholt. Der äußerst aggressive 16-Jährige wurde durch Polizisten zuhause abgeliefert. Einer der beiden 17-Jährigen, der den Beamten als einziger mit Respekt entgegentrat, konnte seinen Heimweg selbstständig antreten. Der hinterlassene Sachschaden konnte abschießend noch nicht beziffert werden. Die Jugendlichen müssen nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 05.02.2020

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen

Ein Anrufer meldete am Dienstagvormittag eine randalierende Person in einer Wohnung in der Innenstadt. Daraufhin rückten gegen 10.45 Uhr gleich mehrere Streifen des Polizeireviers Rastatt aus. Die Beamten bekamen beim Betreten des Anwesens einige eingetretene Türen zu Gesicht. In einem Zimmer konnte eine 26-jährige Frau angetroffen werden. Direkt im Anschluss kam ein 36-jähriger Mann auf die Frau zu und versuchte augenscheinlich die Frau davon abzuhalten auf weitere Türen einzutreten. Der Mann konnte sie jedoch nicht davon abhalten, woraufhin sie durch die Beamten fixiert und mit zur Dienststelle genommen werden sollte. Plötzlich wandten sich sowohl die Frau als auch der Mann verbal und körperlich gegen die eingesetzten Polizisten. Bei diesem Angriff wurden zwei Beamte leicht verletzt. Beide Angreifer konnten jedoch fixiert und zur Wache gebracht werden. Da sich der Mann auf dem Revier wieder beruhigte, durfte er nach erfolgter Blutentnahme den Nachhauseweg antreten. Die Frau war jedoch nicht zu beruhigen und musste aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustands in eine Fachklinik gebracht werden. Beide Amtsbekannte hatten etwas mehr als eine Promille Alkohol im Blut. Sie erwarten nun eine ganze Palette an Strafanzeigen, unter anderem wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

PM des PP Offenburg vom 05.02.2020

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): 38-jähriger mutmaßlicher Unfallflüchtiger leistet Widerstand – Zeugen gesucht

45472 Mh.-Altstadt I: Gestern Mittag (4. Februar) wurde ein 38-Jähriger ins Polizeigewahrsam gebracht – er soll nach einem Verkehrsunfall geflohen sein und später Widerstand gegen die Polizeibeamten geleistet haben.
Gegen 12 Uhr hatten Zeugen den Notruf verständigt, weil ein aus Richtung Essener Straße kommender (bereits deutlich beschädigter) Audi am Dickswall zwei Warnbaken touchiert habe und dann in eine Baustelle gefahren sei. Dort habe der Fahrer versucht, den schwarzen Audi zu parken und sei beim Aussteigen fast aus dem Wagen gefallen – wobei eine deutliche Alkoholfahne von ihm ausging.
Die Zeugen hielten den 38-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest.
Die Polizisten stellten vor Ort fest, dass kurz zuvor ein Autofahrer einen Unfall mit einer verletzten Person auf der Essener Straße vor der Einmündung Gracht gemeldet habe, bei dem ein schwarzer Audi von der Unfallstelle geflohen sein soll.
Um einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Unfällen zu prüfen, stellten die Beamten den schwarzen Audi sowie den Führschein des 38-jährigen Fahrers sicher. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zunehmend aggressiver gegenüber den Beamten – er spuckte, trat mehrfach nach ihnen und leistete erheblichen Widerstand, als er ins Gewahrsam gebracht wurde. Dort wurde eine Blutprobe entnommen. Am Abend wurde der 38-Jährige entlassen.
Das Verkehrskommissariat 3 sucht Zeugen, die den Unfall auf der Essener Straße kurz vor der Gracht gegen 11.45 Uhr beobachtet haben und Angaben zum Hergang und/oder dem flüchtigen Audi machen können. Diese werden gebeten, sich unter der zentralen Rufnummer 0201/829-0 zu melden.

PM der POL Essen vom 05.02.2020

 

Bad Belzig (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Familienstreit

Rettungskräfte forderten am späten Dienstagnachmittag die Polizei in die Ortslage Ragösen an, weil dort offenbar ein Familienstreit außer Kontrolle zu geraten drohte. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 34-jähriger Mann zuvor Streit mit seinen Eltern und eine Eskalation des offensichtlich stark angetrunkenen Mannes war nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt kam es jedoch zu keinen strafbaren Handlungen. Eine Überprüfung seines Atemalkoholwertes ergab einen Wert von 3,0 Promille. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes wurde der Mann dann aber zunehmend aggressiver. Als er dann mit seinen Händen in Richtung der Gesichter der Beamten umherfuchtelte, und dies auch nach Aufforderung nicht unterließ, fühlten sich die Beamten angegriffen, brachten den 34-Jährigen unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und fixierten ihn dort mit Handfesseln. Dabei wurde der 34-jährige leicht verletzt. Ein Notarzt behandelte ihn noch am Einsatzort. Die Beamten blieben unverletzt. Aufgrund des hohen Alkoholwertes war der Mann nicht gewahrsamsfähig und wurde von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 05.02.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Tumultdelikt zwischen Fußballanhängern des BVB und des Vereins S04

Die Dortmunder Polizei ermittelt nach einem Tumultdelikt zwischen verfeindeten Fußballanhängern des BVB und S04 in der vergangenen Nacht (5. Februar) in der Johannesstraße und der Unionstraße.
Um 2.37 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei die Auseinandersetzung einer größeren Personengruppe in der Johannesstraße. Bei Erblicken der Polizeibeamten flüchteten ca. 30-40 vermummte Personen in Richtung Beurhausstraße. Sie stiegen in Transporter und flüchteten. Acht Personen hinderte die Polizei an der Flucht und nahm sie vorläufig fest.
Polizeibeamte folgten den Fahrzeugen bis zu einem Parkplatz an der Unionstraße / Heinrich-Wenke-Straße. Dort sprangen die Tatverdächtigen aus den Transportern und flüchteten zu Fuß, teilweise in dort zuvor geparkten Pkw.
Bei der Flucht fuhr mindestens ein Auto auf Polizeibeamte zu und erfasste einen Beamten. Dieser erlitt hierdurch aber keinerlei Verletzungen. Als der Fahrer des Wagens, ein 23-Jähriger aus Korschenbroich sich trotz Aufforderung weigerte auszusteigen, schlugen die Beamten die Seitenscheibe ein und nahmen den Mann fest. Auch zwei weitere Männer aus dem Auto nahm die Polizei fest.
Mehrere Personen wurden durch die Polizei zunächst in Gewahrsam genommen. Bis auf eine Person wurden alle wieder entlassen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 05.02.2020

 

Calw (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht unter Alkohol: Polizei findet 29-Jährigen schlafend im Auto

Nachdem er in Calw betrunken einen Unfall verursacht hat, ist ein 29-jähriger Peugeotfahrer am Dienstagabend einfach davongefahren und schließlich in seinem Auto eingeschlafen.
Der 29-Jährige war gegen 22:00 Uhr auf der Lerchenstraße in Calw-Stammheim in Richtung Bundesstraße 296 unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und eine Verkehrsinsel überfuhr. Dabei beschädigte er ein Straßenschild sowie weitere Verkehrszeichen. Ohne sich um den dabei verursachten Sachschaden von etwa 500 Euro zu kümmern, fuhr der Peugeotfahrer danach einfach davon. Die durch eine Zeugin alarmierten Beamten des Polizeireviers Calw fanden an der Unfallstelle neben Fahrzeugteilen auch das abgefallene Kennzeichen des Peugeot. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen entdeckten die Einsatzkräfte dann den gesuchten Wagen auf einem Parkplatz in Althengstett. Darin saß der 29-Jährige auf dem Fahrersitz und schlief. Nach Öffnen der Autotür stellten die Beamten sofort starken Alkoholgeruch fest. Der 29-Jährige war jedoch derart betrunken, dass er keinen Atemalkoholtest durchführen konnte. Ihm wurde deshalb gleich in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Da der 29-Jährige während der Maßnahmen auch noch einen Polizeibeamten beleidigte, erwartet ihn neben der Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht jetzt zusätzlich eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Pforzheim vom 05.02.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Randalierende Heranwachsende

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch kam es in einer Kneipe in der Maximilianstraße zu einem verbalen Streit zwischen zwei Personengruppen. Ein 19- und ein 20-Jähriger betraten die Kneipe und forderten drei männliche Kneipengäste auf, nach draußen zu kommen, um „etwas zu klären“. Da sich die Kneipengäste bedroht fühlten, riefen sie die Polizei. Daraufhin flüchteten die beiden aggressiven Männer. Auf der Flucht beschädigten sie sechs Fahrzeuge, die in der Maximilianstraße geparkt waren. Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Der 20-Jährige fuhr dann auf seiner Flucht mit dem Fahrrad einer Polizeistreife entgegen, welche gerade zum Einsatzort unterwegs war. Als er das Polizeifahrzeug wahrnahm, kreuzte er plötzlich die Fahrtstrecke des Dienstfahrzeuges. Hierbei kam es zu einer kleinen Streifkollision zwischen dem 20-jährigen Radfahrer und der Front des Dienstfahrzeuges. Nach dem Zusammenstoß flüchtete der 20-Jährige zu Fuß weiter, konnte aber nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Beim 20-Jährigen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, da er nach Alkohol roch. Dieser ergab einen Wert von über 1 Promille. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der nachträglichen Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass sich der 20-Jährige beim Zusammenstoß nicht verletzt hatte. Am Fahrrad und am Dienstfahrzeug entstanden leichte Lackschäden. Sein 19-jähriger Begleiter wurde ebenfalls noch in der Maximilianstraße angetroffen. Auch er wurde zunächst zur Dienststelle gebracht. Nach Entlassung randalierte der 19-Jährige weiter und warf einen Stein auf eine Scheibe der Polizeidienststelle. Die Scheibe wurde hierbei beschädigt und es entstand ein Schaden von 300 Euro. Der 19-Jährige wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Während des Aufenthaltes auf der Dienststelle beleidigte der 19-Jährige die Polizeibeamten vor Ort mehrmals.
Den 20-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen mehrerer Sachbeschädigungen und Unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Der 19-Jährige muss sich ebenfalls wegen mehrerer Sachbeschädigungen und Beleidigung verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.02.2020

 

Bezirk Linz Land (Oberösterreich): Gestürzter Radfahrer ging auf Polizisten los

Am 5. Februar 2020 gegen 14:20 Uhr kam Polizisten bei Verkehrskontrollen auf dem Geh- und Radweg der Kremstalstraße in Haid ein Radfahrer entgegen. Dieser fuhr plötzlich ohne Fremdeinwirkung gegen eine Straßenlaterne und kam zu Sturz. Dabei verletzte sich der 27-jährige Rumäne aus dem Bezirk Linz Land leicht. Als ihm die Beamten zur Hilfe eilten, verhielt sich der Mann sofort aggressiv, schrie lautstark herum und versuchte mehrmals die Polizisten anzuspucken. Weil er sich, trotz mehrmaliger Abmahnung nicht beruhigte, wurde der augenscheinlich Alkoholisierte vorübergehend festgenommen und zur Polizeiinspektion Ansfelden gebracht. Dort verweigerte er nach der medizinischen Versorgung durch Rettung und Gemeindearzt den Alkotest und die Untersuchung hinsichtlich einer Suchtmittelbeeinträchtigung. Nachdem er sich gegen 15:20 Uhr wieder beruhigt hatte, wurde er wieder freigelassen. Er wird angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 05.02.2020

 

Suhl (Thüringen): Beleidigungen

Ein 19-jähriger Mann und sein 21-jähriger Begleiter saßen Dienstagabend am Bahnhof in Suhl. Als zwei Personen an ihnen vorbeiliefen, sprachen die beiden mehrfach Beleidigungen in englischer Sprache aus und gaben an, auch eine Waffe zu Hause zu haben. Die Polizei wurde verständigt und brachten die beiden Männer zur Erstaufnahmeeinrichtung auf den Suhler Friedberg, um nach den beschrieben Waffen zu suchen. Doch fündig wurden sie nicht. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigten die Männer die Einsatzbeamten mehrfach. Der 19-Jährige, der eigentlich in einer Gemeinschaftsunterkunft in Sonneberg untergebracht ist, erhielt einen Platzverweis für Suhl. Weil aufgrund seiner Alkoholisierung von 2,1 Promille nicht mehr sichergestellt werden konnte, dass er es allein bis nach Sonneberg schafft, brachten ihn die Polizisten zur Unterkunft. Für den polizeilichen Transport werden Kosten erhoben.

PM der LPI Suhl vom 05.02.2020

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