Rotenburg (Niedersachsen): Randalierer im Metronom – Bundespolizei bittet um Unterstützung

Mehrere Beamte der Rotenburger Polizei haben am Mittwochnachmittag im Rotenburger Bahnhof einen Randalierer aus dem Metronom geholt. Ein Beamter der Bundespolizei hatte sich gegen 15 Uhr bei seinen Rotenburger Kollegen gemeldet und von dem Schwarzfahrer ohne gültiges Ticket berichtet. Da der 50-jährige Mann sich von ihm nichts sagen ließ und mittlerweile ein Zugabteil verdreckt hatte, forderte der Bundesbeamte Unterstützung aus Rotenburg an. Vier Polizisten trugen den Widerspenstigen aus dem Zug. Der Mann muss sich jetzt wegen der Beförderungserschleichung verantworten und darf auch für den Polizeieinsatz tief in die Tasche greifen.

PM der PI Rotenburg vom 06.02.2020

 

Ulm (Baden-Württemberg): Berauschter Fahrer flüchtet / Nicht kooperativ zeigte sich am Donnerstag ein Autofahrer nach einer Polizeikontrolle in Ulm

Gegen 3.30 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der Wallstraßenbrücke ein Honda auf. Dessen Fahrer sei in Schlangenlinien in Richtung Neu-Ulm gefahren und ruckartig auf ein Gelände abgebogen. Dort soll er noch ohne Licht weitergefahren sein, bevor er anhielt. Bei der anschließenden Kontrolle sei der Mann zu Fuß geflüchtet und von einem Polizisten eingeholt worden. Der 29-Jährige soll deutlich unter Alkohol- und möglicherweise auch unter Drogeneinwirkung gestanden haben. Sämtliche Tests verweigerte der Mann, weshalb er Blutproben abgeben mussten. Auch das wollte er nicht, weshalb ihn die Beamten festhalten mussten. Seinen Führerschein und den Autoschlüssel beschlagnahmte die Polizei.
Info: Mit einer Teilnahme am Straßenverkehr im berauschten Zustand gefährden sich Verkehrsteilnehmer nicht nur selbst, sondern insbesondere auch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Um Gefährdungen und Schädigungen zu vermeiden, sollte ein Fahrtantritt unter allen Umständen nur im „nüchternen“ Zustand erfolgen.

PM des PP Ulm vom 06.02.2020

 

Langelsheim (Niedersachsen): Randalierer

Am frühen Donnerstagmorgen wurden Beamte der Polizeistation Langelsheim zu einem Randalierer gerufen, der in der Straße Am Glockenkamp die Ruhe störte. Angetroffen wurde ein 23-jähriger Mann aus Wolfshagen. Bei der Personalienfeststellung leistete der Mann Widerstand und wollte auf einen 61-jährigen Polizeibeamten losgehen und musste zu Boden gebracht werden. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann ins Polizeigewahrsam der Polizei Goslar gebracht. Hierbei wurde u.a. festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, sodass er einer JVA zugeführt wurde.

PM der PI Goslar vom 06.02.2020

 

Lüneburg (Niedersachsen): renitenter Ladendieb

Gegen einen 34 Jahre alten, polizeilich bekannten Mann, hat die Polizei am 05.02.20 ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebstahls mit Waffen eingeleitet. Der stark alkoholisierte 34-Jährige, bei einem Alkoholtest pustete er einen Wert von 1,92 Promille, war gegen 12.30 Uhr in einem Drogeriefachhandel in der Grapengießerstraße aufgefallen, wo er zwei Flaschen eines Herrenparfums im Wert von mehr als 100 Euro eingesteckt hatte. Bei der folgenden Durchsuchung wurde u.a. ein Taschenmesser in seiner Jacke gefunden. Als die eingesetzten Polizeibeamten ihn anschließend mit zur Wache nehmen wollten, leistete der 34-Jährige erheblichen Widerstand, trat nach den Polizeibeamten und beleidigte sie. Mit Hilfe einer zweiten Polizeistreife wurde er jedoch zur Polizeiwache gebracht, wo er vor seiner Entlassung erkennungsdienstlich behandelt wurde. Es wurden Strafverfahren gegen den 34-Jährigen eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 06.02.2020

 

München (Bayern): Erst ohne Ticket – dann Bundespolizisten beleidigt / Aserbaidschaner will „Gott“ sein

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (5. Februar) einen Aserbaidschaner trotz seiner göttlichen Herkunft ins Gefängnis gebracht.
Er reiste nicht nur ohne gültigen Fahrschein in einem Railjet, sondern beleidigte bei der anschließenden Kontrolle auch noch die hinzugerufenen Bundespolizisten.
Die Bahnmitarbeiterin eines Zuges, der regelmäßig von München nach Wien verkehrt, informierte die Bundespolizei, dass ein junger Mann kein Ticket vorweisen könne. Zudem habe er auch die Möglichkeit ausgeschlossen, eine Fahrkarte nachzulösen. Die verständigte Streife stellte am Bahnhof in Rosenheim die Personalien des 21-Jährigen fest. Dabei verhielt sich der Aserbaidschaner aggressiv und beleidigte die Beamten unter anderem mit den Worten „Schlampe“ und „Bastard“. Seine Dokumente händigte er widerwillig mit dem Hinweis aus, dass er Gott sei und nicht machen müsse, was die Bundespolizisten von ihm verlangten.
Sie hätten ihm nichts zu sagen. Auf dem Weg zur Dienststelle zeigte sich der Mann weiterhin körperlich und verbal aggressiv.
Aufgrund der klaren Sachlage beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft beim Rosenheimer Amtsgericht, ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen. Das Gericht entsprach dem Antrag und verurteilte den aserbaidschanischen Staatsangehörigen wegen Leistungserschleichung und Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1200 Euro. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, brachten die Bundespolizisten ihn für 120 Tage in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLI Rosenheim vom 06.02.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Zivile Polizeibeamte als Raubopfer ausgeguckt – zwei Festnahmen

Da hatten sich zwei Tatverdächtige offensichtlich das falsche Opfer für ihren Raub ausgesucht und nicht damit gerechnet, dass sie – anstelle Beute zu machen – im Polizeigewahrsam landen.
Die beiden Jugendlichen aus Algerien (14 und 15 Jahre), ohne festen Wohnsitz in Deutschland, sind bereits polizeibekannt und in jüngster Vergangenheit mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Der 14-Jährige war erst gestern wegen eines Diebstahlsdelikts vorläufig festgenommen worden, musste allerdings aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Gewahrsam wieder entlassen werden.
In der Nacht zu heute (6. Februar) hatten zivile Polizeibeamte ein Auge auf die Verdächtigen. In der Saarlandstraße / Ecke Stolzestraße sprach der 14-Jährige um 2:05 Uhr einen der beiden Zivilbeamten an und versuchte ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Gleichzeitig näherte sich der 15-Jährige und stellte sich neben den Beamten. Als der 14-Jährige plötzlich die Fäuste erhob, schlagen wollte und zeitgleich sein Komplize nach dem Handy griff, gaben sich das vermeintliche Opfer und sein Kollege als Polizeibeamte zu erkennen.
Es folgten Widerstandshandlungen bei der Festnahme, der Einsatz von Pfefferspray durch Polizeibeamte und ein Gerangel. Den Jüngeren nahmen die Beamten sofort fest. Den Älteren schnappte sich eine Polizeibeamtin nach dessen kurzzeitiger Flucht.
Beide wurden in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden die beiden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der POL Dortmund vom 06.02.2020

 

Wittlich (Rheinland-Pfalz): Beinaheunfall durch Skateboardfahrer endet mit Ingewahrsamnahme

Am Donnerstag, den 06.02.2020, ca. 16.45 Uhr entdeckte eine Streifenwagenbesatzung der PI Wittlich in der Schloßstraße einen Skateboardfahrer, der gerade mit hoher Geschwindigkeit auf seinem fahrbaren Untersatz den Schloßberg entgegen der Einbahnstraße herunterfuhr. Als es im Einmündungsbereich der Oberen Kordel zum Schloßberg beinahe zu einer Kollision mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw kam, folgten die Beamten dem Skateboardfahrer und konnten diesen zunächst im Bereich der Kirchstraße stellen.
Dem äußerst aggressiv auftretenden Mann gelang es, sich der Kontrolle zu entziehen und er flüchtete nun zu Fuß über die Kirchstraße und Pariser Platz bis zum Platz an der Lieser, wo ein Passant auf die Situation aufmerksam wurde und beherzt die Polizeibeamten bei der Überwältigung der Person unterstützte. Der Mann hatte zuvor auf seiner Flucht eine noch teils gefüllte Weinflasche nach den Beamten geworfen, die die Beamten glücklicherweise knapp verfehlte. Im Rahmen der Verfolgung sowie bei den anschließenden Maßnahmen beleidigte und provozierte der Mann die eingesetzten Beamten fortlaufend. Da der Verdacht bestand, dass die Person unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand und sich zudem in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden schien, wurde diese zur Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit in Gewahrsam genommen. Zeugen des Geschehens, insbesondere der Fahrer des im Schloßberg entgegenkommenden Pkw, werden gebeten sich mit der Polizei Wittlich in Verbindung zu setzen, Tel.: 06571/9260.

PM der PI Wittlich vom 06.02.2020

 

Kaltental (Bayern): Reh muss erschossen werden

Am Mittwochmorgen war ein 2-5jähriger Pürgener mit seinem Pkw von Engratshofen in Richtung Gerbishofen unterwegs, als ein Reh über die Straße lief und von ihm erfasst wurde. Da das Reh schwer verletzt liegen blieb, musste es von der Polizei mit einem Schuss aus der Dienstwaffe erlöst werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.02.2020

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