Erkrath (Nordrhein-Westfalen): Erst volltrunken am Steuer, dann auch noch Widerstand!

Am nächtlichen Freitagmorgen des 07.02.2020, gegen 01.05 Uhr, beobachtete eine Streifenwagenbesatzung der Erkrather Polizei einen silbergrauen PKW Opel Astra, der in erkennbaren Schlangenlinien, über die Max-Planck-Straße in Unterfeldhaus, in Richtung Düsseldorf fuhr. Die erkennbare Fahrunsicherheit des PKW-Fahrers, der mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet und sogar beinahe mit einer Verkehrsinsel kollidierte, führte zur unverzüglichen Überprüfung des Fahrzeugs und seines Fahrers.
Bei der Kontrolle des 26-jährigen Erkrathers nahmen die Beamten sofort deutlichen Alkoholgeruch aus dem Astra wahr. Beim Verlassen des Opels konnte sich der junge Mann nur mit schwankenden Bewegungen auf den Beinen halten.
Außerdem sprach er in stark lallender Sprache, als er den Kontrolleuren eröffnete, dass er keine Papiere mit sich führte. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille (0,9 mg/l). Daraufhin leitete die Erkrather Polizei ein Strafverfahren gegen den 26-jährigen Beschuldigten ein.
Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt.
Als der Beschuldigte für die Durchführung der angeordneten Blutprobe zur Hildener Polizeiwache transportiert wurde, leistete dieser im Streifenwagen und auch bei den späteren polizeilichen Maßnahmen Widerstand dagegen. Da hierbei und bei der ärztlichen Begutachtung der begründete Verdacht entstand, dass der Erkrather nicht nur unter Alkohol-, sondern zusätzlich auch unter dem Einfluss weiterer Drogen stand, wurden gleich mehrere Blutproben durchgeführt.
Da sich der 26-Jährige weiterhin uneinsichtig und renitent zeigte, dabei ankündigte, dass er die Fahrt mit seinem Wagen zeitnah fortsetzen werde, wurden die Fahrzeugschlüssel des Opels vorläufig sichergestellt und der Beschuldigte für mehrere Stunden zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Die Erkrather Polizei leitete ein zusätzliches Strafverfahren wegen Widerstandes gegen den 26-jährigen Erkrather ein. Jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihm bis auf weiteres ausdrücklich untersagt, auch wenn sein Führerschein noch nicht sofort sichergestellt oder beschlagnahmt werden konnte. Diesbezügliche Maßnahmen sind jedoch eingeleitet.

PM der KPB Mettmann vom 07.02.2020

 

Feldkirch (Vorarlberg): Bedrohung mit einem Messer

Am 06.02.2020 verließ eine Mutter mit ihrer 20-jährigen Tochter um 16:30 Uhr ein Geschäft am Marktplatz in Feldkirch. Direkt nach dem Verlassen des Geschäftes kam ein 25-jähriger in Frastanz wohnhafter Mann auf das 20-jährige Mädchen zu, umfasste dieses von hinten um den Hals und hielt ihr ein Küchenmesser an die Kehle. Als die Mutter ihrer Tochter zu Hilfe kommen wollte, richtete der Mann das Messer auch gegen die Mutter. Nachdem die Mutter begann den Mann mit persönlichen Gegenständen zu bewerfen, konnte das Mädchen sich aus dem Griff des Mannes befreien und lief einige Meter davon. Das Mädchen erlitt dadurch eine Schnittverletzung an der Hand. Anschließend flüchtete auch der Täter in Richtung Johannitergasse, wo er von mehreren Passanten aufgehalten und bis zum Eintreffen der inzwischen verständigten Polizeibeamten, mit Besen und Eisenstangen in Schach gehalten wurde. Beim Eintreffen der Beamten der PI-Feldkirch, der PI-Frastanz und der Sicherheitswache Feldkirch, wurde der Mann aufgefordert sein Messer abzulegen. Nachdem der 25-jährige das Messer gegen die Beamten und in weiterer Folge auch sich selbst an den Hals hielt, wurde versucht unter Verwendung des Teleskopeinsatzstockes den Mann zu entwaffnen. Da dies nicht die gewünschte Wirkung zeigte, wurde der Pfefferspray eingesetzt, woraufhin der 25-jährige das Messer fallen ließ und festgenommen werden konnte. Der 25-jährige psychisch beeinträchtigte Mann wird derzeit von den Beamten der Polizeiinspektion Feldkirch einvernommen und in weiterer Folge in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert werden. Das Mädchen und ihre Mutter werden durch das Kriseninterventionsteam betreut.

PM der LPD Vorarlberg vom 07.02.2020

 

A8 / Stuttgart (Baden-Württemberg): Auf Absperrfahrzeug aufgefahren

Vermutlich infolge von Alkoholeinwirkung ist der 36-jährige Fahrer eines Mazda am Donnerstagabend gegen 22:25 Uhr auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Flughafen/Messe und Stuttgart-Degerloch auf einen Transporter mit Anhänger aufgefahren. Das Gespann eines Bauunternehmens war auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe am Beginn eines Baustellenbereichs abgestellt und mit gelbem Blinklicht und blauem Pfeil nach rechts abgesichert. Durch den ungebremsten Aufprall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 65.000 Euro.
Personen wurden nicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte bei dem 36-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest. Sie veranlassten die Entnahme einer Blutprobe und beschlagnahmten seinen Führerschein. An der Unfallstelle waren neben Polizei und Abschleppdienst auch 29 Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr und der Feuerwehr Stuttgart eingesetzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.02.2020

 

Duisburg/Hochemmerich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlägt Polizisten

Am Donnerstagabend (6. Februar, gegen 19:10 Uhr) hat ein betrunkener 22-Jähriger vor einem Geschäft an der Friedrich-Alfred-Straße randaliert. Unter anderem soll er einer 63-Jahre alten Frau gedroht haben, sie zu schlagen. Auch die alarmierte Polizei konnte den Mann nicht beruhigen. Er beleidigte die Beamten als „Wichser“ und versuchte auf sie einzuschlagen. Als die Polizisten ihm Handschellen anlegen wollten, wehrte er sich und verletzte dabei sich selbst und die beiden Beamten jeweils am Knie. Die Polizisten nahmen den Mann mit zur Wache. Ein Arzt entnahm dem Randalierer auf Anordnung einer Richterin eine Blutprobe. Danach ging es für ihn mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Duisburger muss sich jetzt mit einer Anzeige unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 07.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Ein junger Mann hat am Donnerstagvormittag (6. Februar) am Nürnberger Hauptbahnhof zwei Polizeibeamte angegriffen. Ein Polizist wurde dabei verletzt und ist derzeit nicht dienstfähig.
Eine Zivilstreife der Bundespolizei sprach am Donnerstagvormittag am Nürnberger Hauptbahnhof einen 22-jährigen Deutschen an, um seine Identität zu überprüfen. Die beiden Beamten zeigten ihre Dienstausweise vor und forderten ihrerseits den jungen Mann auf, sich auszuweisen. Trotz mehrfacher Aufforderung ignorierte der Mann die Anweisung der Polizeibeamten und versuchte dann zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung konnte er aber gestellt werden. Nach einem Beamten, der ihn am Arm festhielt, schlug er mit der Faust. Der Angegriffene konnte sich wegducken, so dass der Schlag ins Leere ging. Gemeinsam konnten die beiden Zivilpolizisten den aggressiven Mann zu Boden bringen und trotz heftiger Gegenwehr letztendlich fesseln. Eine hinzugezogene uniformierte Streife der Bundespolizei brachte den Festgenommenen zur Wache. Bei der Festnahme verletzte sich ein 56-jähriger Polizeibeamter. Er erlitt Prellungen und Schürfwunden an Händen, am Knie und an der Schulter. Er musste seinen Dienst abbrechen und begab sich in ärztliche Behandlung.
Bei der Bundespolizei in Nürnberg wird nun gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung geführt.

PM der BPOLI Nürnberg vom 07.02.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt 44-Jährigen nach häuslicher Gewalt in Gewahrsam

In Hagen Haspe kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einer häuslichen Gewalt. Ein 44-Jähriger hatte seiner Ehefrau ein Mobiltelefon gegen den Kopf geworfen und sie dabei verletzt. Als die Polizei eintraf, reagierte der Mann weiter aggressiv und versuchte die Beamten am Betreten der Wohnung zu hindern. Sein Widerstand endete im Polizeigewahrsam. Die Ehefrau kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der 44-Jährige wurde vor der Ingewahrsamnahme der Wohnung verwiesen und die Beamten sprachen ihm ein zehntägiges Rückkehrverbot aus. Zusätzlich erhält der Mann eine Strafanzeige.

PM der POL Hagen vom 07.02.2020

 

Duisburg/Dellviertel (Nordrhein-Westfalen): Polizeiauto angepinkelt

Da trauten die Polizisten am Donnerstagmittag (6. Februar, 14 Uhr) ihren Augen nicht: Sie beobachteten aus ihren Büros, wie ein Mann auf dem Parkplatz des Polizeipräsidiums einen Zivilwagen anpinkelte. Den Beamten erzählte der 50-Jährige, dass er zuvor vier Liter Wasser getrunken hätte. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen der Erregung öffentlichen Ärgernisses auseinandersetzen. P.S.: Das Polizeipräsidium ist zwar ein älterer Bau, verfügt aber über Toilettenanlagen – auch öffentliche…

PM der POL Duisburg vom 07.02.2020

 

Bremerhaven (Bremen): Jugendliche nach Autoaufbruch festgenommen

Fünf junge Leute im Alter zwischen 16 und 18 Jahren konnten in der Nacht zum Freitag in der Batteriestraße von der Polizei festgenommen werden. Sie werden beschuldigt, versucht zu haben, ein Auto aufzubrechen. Ein Zeuge rief die Polizei, weil ihm die Gruppe Jugendlicher verdächtig vorkam. Nach der Festnahme der jungen Leute konnten die Beamten feststellen, dass versucht wurde, an einem Fiat die Tür aufzubrechen. In der Nähe konnten die Polizisten Werkzeuge auffinden, die offenbar für den Aufbruchsversuch benutzt wurden. Ein 16-Jähriger aus der Gruppe beleidigte die Einsatzkräfte und leistete Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Da in Tatortnähe ein weiterer beschädigter Pkw aufgefunden wurde, wird jetzt geprüft, ob ein Zusammenhang besteht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bremerhaven vom 07.02.2020

 

Ulm (Baden-Württemberg): 44-Jähriger schlägt Rettungssanitäter

Ein 44-Jähriger hat am Donnerstagabend (06.02.2020) gegen 19:15 Uhr zwei Rettungssanitäter im Ulmer Hauptbahnhof geschlagen und anschließend Widerstand gegen die Maßnahmen zweier Bundespolizisten geleistet. Die beiden Rettungskräfte waren zunächst aufgrund einer bewusstlosen Person in ein Zeitschriftengeschäft des Ulmer Hauptbahnhofs gerufen worden. Während sie den 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen versorgten, kam dieser offenbar zu sich und schlug daraufhin wohl unvermittelt einem der Helfer auf die Schulter und dem anderen ins Gesicht. Als eine von Zeugen alarmierte Streife der Bundespolizei den aggressiven Mann am Boden fixierte und fesselte, trat dieser nach den eingesetzten Beamten und traf dabei einen Polizisten am Bein. Der mit über drei Promille alkoholisierte Tatverdächtige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und mit Verstärkung einer Streife der Landespolizei zur Dienststelle verbracht.
Einer der Sanitäter erlitt eine leichte Verletzung im Gesicht. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Der 44-Jährige muss nun unter anderem mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 07.02.2020

 

Uhingen (Baden-Württemberg): 36-Jähriger schlägt bei Verkehrskontrolle nach Polizist / Mehrere Strafanzeigen handelte sich am Donnerstag in Uhingen ein BMW-Fahrer ein

Der Verdächtige kam einer Polizeistreife gegen 16.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Schmiedefelder Straße entgegen. Die Beamten stoppten ihn zu einer Kontrolle. Da er keinen Führerschein hat und mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen stand, sollte er zur Dienststelle gebracht werden. Das wollte der Verdächtige nicht. Er stieß einen Polizisten zur Seite und wollte flüchten. Bei einem anschließenden Gerangel erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen. Der Verdächtige muss jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ulm vom 07.02.2020

 

Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher schmeißt Stein auf fahrendes Auto

Am Donnerstag fuhr ein 29-jähriger mit seinem Alfa Romeo, gegen 22:30 Uhr, auf der Hagener Straße in Richtung Ennepetal. An der Kreuzung Nirgena fiel ihm eine vierköpfige Jugendgruppe auf, die sich auf dem Gehweg befand. Kurz bevor er losfahren wollte, hörte er einen lauten Knall an seinem Fahrzeug. Er erschreckte sich derart, dass er das Lenkrad verriss und zum Stillstand kam. Als er nachschaute, sah er einen Schaden an der Beifahrerseite.
Die Jugendlichen rannten davon, als sie bemerkten, dass der Fahrer die Polizei verständigte. Ein Zeuge, der als Fußgänger an der Ampel stand sagte, dass er gesehen habe, wie sich einer der Jugendlichen gebückt und etwas gegen den Pkw geschmissen habe. Die Jugendlichen konnten durch eine Polizeistreife in der Jahnstraße angetroffen werden. Bei Erblicken der Streife versuchte ein Jugendlicher, dessen Beschreibung auf den Werfer zutraf, erneut zu flüchten. Auf einem Fußweg konnte der Flüchtende, ein 18-jähriger Gevelsberger, schließlich eingeholt werden. Der 18-Jährige wehrte sich gegen das Festhalten, so dass er durch eine Polizeibeamtin zu Boden gebracht werden musste. Ein unbeteiligter Passant unterstützte die Beamten bei der Fixierung. Auf Nachfrage, warum er geflüchtet sei, gab er an, keine Probleme mit der Polizei zu wollen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstand ermittelt.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 07.02.2020

 

Perleberg (Brandenburg): Widerstand, Körperverletzung und Betäubungsmittel

Gestern Abend wurde die Polizei gegen 21.30 Uhr in die Wittenberger Straße gerufen, weil es dort zu einer Schlägerei gekommen sein soll. Vor Ort trafen die Polizeibeamten eine Deutsche im Alter von 20 und einen Deutschen im Alter von 26 Jahren an. Der Ältere schrie die Beamten bereits beim Eintreffen an und holte zum Schlagen aus. Der Angriff wurde abgewehrt und der Mann letztlich am Boden mit Handfesseln fixiert. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab 0,19 Promille. Zudem soll er angegeben haben, Cannabis konsumiert zu haben. Bei ihm wurden keine weiteren Drogen gefunden. Offenbar gerieten beide zuvor in einer Bar in Streit. Der 26-Jährige erhielt vor Ort einen Platzverweis. Während der Einsatzmaßnahmen wurde ein 26-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt. Er blieb weiterhin dienstfähig.

PM (2020/283) der PD Brandenburg Nord vom 07.02.2020

 

Hamburg: Nach Schussabgabe: Polizei stellt 77 Kilogramm Marihuana sicher!

Zeit: 06.02.2020, 18:51 Uhr Ort: Hamburg-Neuallermöhe, Felix-Jud-Ring:
Gestern Abend versuchte ein 35-jähriger Mercedesfahrer sich einer polizeilichen Überprüfung in Neuallermöhe zu entziehen, indem er mit hoher Geschwindigkeit auf die Beamten zuraste. Diese machten von ihren Schusswaffen Gebrauch.
Bereits seit 2019 ermittelt das Rauschgiftdezernat (LKA 62) gegen den 35-jährigen Deutschen wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels mit nicht geringen Mengen.
Nachdem der Verdächtige gestern Kontakt zu einem 48-jährigen Polen hatte, entschlossen sich die Beamten, die beiden Männer in Neuallermöhe zu kontrollieren. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 35-Jährige zu diesem Zeitpunkt in einer Mercedes E-Klasse hinter dem 48-Jährigen her, der einen gemieteten Transporter Mercedes Vito fuhr.
Nachdem die zivilen Beamten den voranfahrenden Transporter angehalten und gleichzeitig den hinteren Wagen mit ihren Einsatzfahrzeugen blockiert hatten, nahmen sie den Fahrer des Vito vorläufig fest. Der 35-Jährige in der E-Klasse gab daraufhin Gas. Er rammte mit seinem Auto den Vito sowie zwei zivile Polizeiwagen und durchbrach somit die Absperrung, um zu flüchten. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf die eingesetzten Polizeibeamten zu, welche sich durch Beiseitespringen aus dem Gefahrenbereich retteten und mehrere Schüsse auf die E-Klasse abgaben. Dennoch konnte der 35-Jährige flüchten. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, an denen unter anderem auch der Polizeihubschrauber Libelle 1 und ein Personenspürhund beteiligt waren, fanden die Polizisten zunächst die verlassene E-Klasse in der Von-Hacht-Straße wieder.
Später spürten sie den Flüchtigen in Begleitung seiner Lebensgefährtin und eines Freundes in St. Pauli auf und nahmen ihn vorläufig fest. Da gegen seine Begleiter kein Tatverdacht bestand, verblieben diese auf freiem Fuß.
Durch das Durchbrechen der Polizeiabsperrung mit dem Fahrzeug und die Schussabgaben wurde niemand verletzt.
Bei der Durchsuchung des angehaltenen Mercedes Vito fanden die Polizisten im Laderaum insgesamt 77 kg Marihuana, verteilt auf sieben Sporttaschen. In der Mercedes E-Klasse wurde kein weiteres Rauschgift aufgefunden, in der Wohnung des 35-Jährigen nur geringe Mengen Marihuana.
Gegen die Tatverdächtigen wird wegen des gewerbsmäßigen Handels mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln ermittelt. Gegen den 35-Jährigen wurde nun zudem ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Beide Beschuldigte wurden einem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 07.02.2020

 

Mannheim (Baden-Württemberg): 38-Jähriger wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Haft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde ein 38-Jähriger ghanaischer Staatsangehöriger am Freitagmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Der Mann steht im dringenden Verdacht, am Donnerstagmittag einen Polizeibeamten tätlich angegriffen und dabei verletzt zu haben.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen soll der Beschuldigte am Donnerstag gegen 12:30 Uhr im Bereich der Schwetzinger Straße zunächst eine Amtshandlung des 30-jährigen Beamten gestört haben. Der uniformierte Beamte dirigierte zu diesem Zeitpunkt einen festgefahrenen Lastkraftwagen mittels Handzeichens, da dieser kurz vor einem Zusammenstoß mit einem Verkehrszeichen stand. Der bis dahin unbeteiligte Beschuldigte kam zufällig vor Ort und soll dabei den Lkw-Fahrer mit energischem Winken entgegen der polizeilichen Weisung zur Weiterfahrt aufgefordert haben. Als der 38-Jährige auch nach Aufforderung des Polizeibeamten dies nicht unterließ, wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen.
Hiernach soll sich der Beschuldigte dem Beamten genähert und unvermittelt mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. In einem darauffolgenden Gerangel stürzten beide zu Boden, wobei der 38-Jährige nunmehr auf dem Uniformierten saß und mehrfach mit der Faust auf den Kopf des Beamten eingeschlagen haben soll.
Selbst im Beisein des hinzueilenden Kollegen soll der Mann nicht von seinen Angriffen abgelassen haben. Mit Hilfe weiterer Polizeibeamten wurde der 38-Jährige unter dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock festgenommen.
Der Haftrichter beim Amtsgericht Mannheim ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.
Der Richter sah den Haftgrund der Fluchtgefahr als gegeben an, u.a. da der Beschuldigte bereits innerhalb der letzten neun Monate Polizeibeamte angegriffen hat und somit mit einer entsprechend hohen Strafe zu rechnen sei. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Der 30-jährige Polizeibeamte konnte seinen Dienst aufgrund seiner Verletzungen nicht weiter fortsetzen.

PM des PP Mannheim vom 07.02.2020

 

Bruchsal (Baden-Württemberg): Polizeibeamte und Diensthund bei Widerstandshandlungen verletzt

Eine Polizistin, zwei Polizeibeamte und ein Polizeidiensthund wurden am Donnerstagabend bei Widerstandshandlungen eines 38-jährigen Tunesiers verletzt. Gegen 21.15 Uhr teilte die Freundin des 38-Jährigen der Polizei mit, dass sie von ihm mehrere Sprachnachrichten mit beleidigendem Inhalt erhalten habe und er alkoholisiert sei. Kurz zuvor hatte sich der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Beschuldigte über Notruf bei der Polizei gemeldet und den Beamten am Telefon beleidigt. Von zwei Streifenwagenbesatzungen und einer Streife der Polizeihundeführerstaffel konnte der 38-Jährige in einem Einkaufsmarkt in der John-Bopp-Straße angetroffen werden. Gegen eine Gewahrsamnahme setzte sich der Beschuldigte mit Tritten und Schlägen zur Wehr.
Beim Einsatz des Diensthundes trat und schlug er zunächst auf den Hund ein und würgte ihn schließlich. Nur mit erheblichem Kraftaufwand konnten dem 38-Jährigen schließlich Handschließen angelegt werden. Er erlitt bei den Widerstandshandlungen Verletzungen, die im Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Anschließend wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 07.02.2020

 

Hamburg: Eine vorläufige Festnahme nach Handel mit BTM in Hamburg-St. Georg

Zeit: 06.02.2020, 12:15 Uhr Ort: Hamburg-St. Georg, Kirchenweg
Zivilfahnder des Polizeikommissariats 17 haben gemeinsam mit den Ermittlern des Rauschgiftdezernats (LKA 62) einen mutmaßlichen Dealer vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge betrieben zu haben.
Bereits im Vorwege gab es intensive Ermittlungen gegen einen 36-jährigen Deutschen, der bereits wegen des Handels mit Betäubungsmitteln rechtskräftig verurteilt worden war. Am Donnerstagmittag wurde im Zusammenhang mit den Ermittlungen ein Durchsuchungsbeschluss an der Anschrift des Mannes in Hamburg-St. Georg vollstreckt.
Nachdem erste Polizeibeamte die Wohnung betreten hatten, wurden sie von einem kräftigen, muskulösen Hund angegriffen. Um nicht verletzt zu werden, musste gegen das unkontrollierbare Tier die Schusswaffe eingesetzt werden. Hierbei wurde der Hund tödlich verletzt.
Der 36-jährige Deutsche wurde in der Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen.
Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten 580 g Kokain, 4 g Marihuana und 3.900 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.
Der 36-jährige Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen einem Amtsarzt vorgestellt, der ihn daraufhin zur Beobachtung in eine psychiatrische Einrichtung einwies.
Ein mittlerweile vorliegender Haftbefehl wird im Anschluss vollstreckt werden.

PM der POL Hamburg vom 07.02.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Aus dem Gewahrsam entlassen und wieder Straftat begangen:
Schnelle Festnahme und Ermittlungen führen in die Untersuchungshaft

Nach insgesamt 16 Straftaten innerhalb weniger Tage ordnete das Amtsgericht Dortmund am Freitag (7.2.) die Untersuchungshaft gegen zwei Algerier an. Sie stehen unter dem Verdacht, mehrere Taschendiebstähle, einen Raubüberfall auf zivil eingesetzte Polizeibeamte begangenen und mehrfach Widerstand geleistet zu haben.
In der Nacht zu Donnerstag (6.2.) lieferte die Polizei die beiden Verdächtigen ins Gewahrsam ein – denn im Saarlandstraßenviertel hatten sie versucht, zwei Zivilkräfte der Polizei zu überfallen. Da an dem Tag keine Gründe für einen Untersuchungshaftbefehl vorlagen, konnten sie den Zellentrakt im Präsidium am Donnerstagmittag zunächst wieder verlassen.
Keine 90 Minuten nach der Entlassung aus dem Gewahrsam beobachteten Zivilkräfte auf der Balkenstraße in der Innenstadt einen Taschendiebstahls-Versuch. Sie erkannten die beiden zuvor aus dem Gewahrsam entlassenen Männer als Tatverdächtige, die eine 63-jährige Frau aus Hagen ins Visier genommen und in ihre Handtasche gegriffen hatten. Die aufmerksame Passantin bemerkte den Diebstahlsversuch allerdings – die Männer taten so, als sei nichts gewesen und gingen weiter durch die Innenstadt.
Ihre zivil gekleideten Verfolger blieben dran. Auf der Katharinenstraße kam es dann zur Festnahme. Abermals leisteten die Tatverdächtigen Widerstand. Erneut lieferte die Polizei sie ins Gewahrsam ein, wo sie randalierten und Polizisten mehrfach beleidigten.
Auf Antrag der Dortmunder Staatsanwaltschaft ordnete ein Richter am Freitagabend die Untersuchungshaft an. Nach Abschluss der Ermittlungen durch die Polizei entscheidet die Staatsanwaltschaft über eine Anklage beim Amtsgericht.
Derzeit bestehen erhebliche Zweifel an den Altersangaben (14, 15) der beiden Beschuldigten. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie. Sie sollen u.a. zahlreiche Eigentumsdelikte begangen und illegal Drogen besessen haben.

PM der POL Dortmund vom 07.02.2020

 

Deggendorf (Bayern): Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses – Kripo Deggendorf ermittelt

Am Donnerstag (06.02.20) kam es in einem Mehrfamilienwohnhaus zu einem Brand. Die Kripo Deggendorf ermittelt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf.
Gestern gegen 16 Uhr wurde ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses mitgeteilt. Die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Kripo Deggendorf führt die weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.
Durch Beamte der Polizeiinspektion Deggendorf wurde zunächst vor Ort ein 33-jähriger Bewohner vorläufig festgenommen. Zur Klärung der Frage, inwieweit er für das Brandgeschehen verantwortlich ist, sind nach derzeitigem Stand noch weitere Abklärungen erforderlich. Eine fahrlässige Brandlegung kann momentan ebenso nicht ausgeschlossen werden.
Nachdem die Beamten dem Mann die vorläufige Festnahme erklärten reagierte er äußerst aggressiv. Während der Fahrt zur Dienststelle kam es im Streifenwagen zu einem tätlichen Angriff des alkoholisierten Festgenommenen auf einen Beamten. Der Beamte erlitt dabei einen Bruch seines Mittelhandknochens.
Die Ermittlungen von Kriminalpolizei Deggendorf und Staatsanwaltschaft dauern an.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 33-Jährige nach den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP Niederbayern vom 07.02.2020

 

Lindau (Bayern): Streitigkeit

Die Polizei Lindau wurde am Donnerstag zu einem lautstarken Nachbarschaftsstreit gerufen. Nachdem der Aggressor amtsbekannt war und schon am
Vortag die Nacht auf der hiesigen Dienststelle verbringen musste, fuhren gleich zwei Streifenbesatzungen zum Einsatzort. Vor Ort konnte der Mann
nicht beruhigt werden und beleidigte die anwesenden Beamten. Eine friedliche Gewahrsamnahme war nicht möglich. Die Person wurde schließlich mit körperlicher Gewalt aus der Wohnung gebracht. Auf Grund seiner psychischen Auffälligkeit wurde eine Unterbringung durch die Polizei in einem Klinikum angeordnet. Wegen dem Widerstand, den Beleidigungen und dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte wird er zur Anzeige gebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.02.2020

 

Saalfeld/ Bad Blankenburg (Thüringen): Haft wegen Drogendelikten und Widerstand

Während einer Personenkontrolle in Bad Blankenburg leistete ein 31-jähriger Widerstand gegen die Polizeibeamten. Grund dafür könnte wohl gewesen sein, dass bei der anschließenden Durchsuchung größere Mengen an illegalen Betäubungsmitteln (Cannabis, Speed, Ecstasy) bei ihm gefunden wurden. Ein Drogenschnelltest bei ihm verlief positiv auf Cannabis und Amphetamin und er hatte einen Atemalkoholwert von 1, 02 Promille. Der Mann ohne festen Wohnsitz wurde anschließend mit zur Polizeidienststelle genommen und gestern Nachmittag, nachdem vom Haftrichter die vorläufige Festnahme bestätigt wurde, in eine Haftanstalt eingewiesen.

PM der LPI Saalfeld vom 07.02.2020

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