Rosenheim (Bayern): Randalierer greift Beamte an

Die Polizei wurde von Verkehrsteilnehmer verständigt, dass im Bereich der Schönfeldstraße ein Mann auf der Fahrbahn steht und versucht, Autos anzuhalten und teilweise auch probiert, auf diese einzuschlagen.
Vor Ort konnte ein 21-Jähriger Mann aus Frasdorf angetroffen werden. Der Mann wurde angesprochen und zeigte sich sofort gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv. Er konnte nicht beruhigt werden und versucht weiter, auf Autos loszugehen, anzuhalten bzw. auf diese einzuschlagen. Der Mann sollte daraufhin in Gewahrsam genommen werden.
Bei der Gewahrsamnahme wehrte er sich, schlug wild mit den Händen und Fäusten um sich und konnte nur durch den Einsatz von Handschellen fixiert werden. Anschließend durfte der Mann seinen „Rausch“ in einer Zelle ausschlafen. Der Tathergang wurde von den Beamten durch die mitgeführte Bodycam aufgenommen und dokumentiert.
Der Frasdorfer war stark alkoholisiert, ein Test war ihm nicht mehr möglich.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 10.02.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Wütender 73-Jähriger fährt Polizistin an

In Friedrichshain hat gestern ein 73-Jähriger eine Polizeibeamtin mit seinem Auto angefahren und leicht verletzt. Die Polizistin war gegen 14.20 Uhr in der Straße Am Ostbahnhof unterwegs und gerade dabei den Verkehrsverstoß eines ordnungswidrig geparkten Toyota zu ahnden, als dessen Nutzer zu seinem Wagen zurückkam. Nach Angaben der Polizistin fing der 73-Jährige sofort an, sich über die Ahndung aufzuregen, die Polizistin zu beschimpfen und sie zu beleidigen. Als die Beamtin ihm daraufhin erklärte, dass er sich nun noch zusätzlich wegen einer Beleidigung strafbar gemacht habe und den Mann aufforderte seine Personalpapiere auszuhändigen, weigerte er sich. Die Polizistin forderte daraufhin über Funk weitere Polizisten zur Unterstützung an, woraufhin sich der wütende Mann in sein Auto setzte und den Motor anließ. Die Beamtin stellte sich hinter das auf dem Gehweg stehende Fahrzeug, um den Mann an der Flucht zu hindern. Dieser fuhr jedoch trotzdem rückwärts und gegen die Polizeibeamtin, die hierbei Schmerzen im rechten Bein erlitt. Die Beamtin zog den 73-Jährigen daraufhin aus seinem Fahrzeug. Zeugen, die auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, liefen in den Bahnhof und informierten Beamte der Bundespolizei, die wenig später hinzukamen und die Personalien des Mannes aufnahmen. Im Zuge der Maßnahmen beleidigte der 73-Jährige zudem einen Zeugen, der ihn auf sein Verhalten ansprach, der jedoch von einer Anzeige absah. Die Beamtin erlitt eine leichte Verletzung am Bein, verzichtete jedoch vor Ort auf eine ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung dauern an.

PM (0359) des PP Berlin vom 10.02.2020

 

Lilienthal (Niedersachsen): Angriff auf Polizeibeamten

Eine Schlägerei mit mehreren Personen wurde der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 03:10 Uhr vor einem Gasthaus in der Straße „Am Heidberg“ gemeldet. Auf dem Weg zum Einsatzort kam den Polizeibeamten eine größere Personengruppe entgegen. Als diese zur Aufklärung des Sachverhaltes befragt werden sollten, reagierte ein 19 Jahre alter Mann aggressiv, beleidigte die Beamten und schlug einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Dieser wurde dadurch leicht verletzt. Der 19-Jährige wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen und die Entnahme einer Blutprobe bei ihm angeordnet. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Außerdem kommen auf ihn die Kosten für die Übernachtung bei der Polizei zu.

PM der PI Verden/Osterholz vom 10.02.2020

 

Achim-Baden (Niedersachsen): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag mussten Polizeibeamte in Achim-Baden mehrfach einschreiten. Gegen 01:40 Uhr wurden die Beamten zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen im Wohngebiet entlang der Straße „Am Badener Bahnhof“ / „Königsberger Straße“ gerufen. Rund 15 Personen wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt. Die Gruppe fiel jedoch weiterhin durch lautes Rufen und Streitgespräche auf, weshalb erneut ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Hiermit zeigten sich zwei Männer nicht einverstanden. Ein 58 Jahre alter Mann schlug einen der Beamten vor Ort gegen die Brust. Der Polizeibeamte blieb hierbei unverletzt. Der 58-Jährige wurde im Anschluss dem Polizeigewahrsam zugeführt. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde zudem die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Mann steht zudem im Verdacht im Rahmen der Streitigkeiten mit einem Gegenstand aus Metall ein geparktes Auto beschädigt zu haben. Gegen den Mann wurde nun ein polizeiliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Außerdem wird er die Kosten für die Übernachtung bei der Polizei übernehmen müssen.

PM der PI Verden/Osterholz vom 10.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Betrunkener leistet Widerstand

In der Sonntagfrüh, gegen 5:00 Uhr kam es im Eingangsbereich einer Karlsruher Diskothek in der Hirschstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem alkoholisierten Paar und dem Personal. Während der Personalien-Feststellung durch die Polizei kam es schließlich zu Widerstandshandlungen.
Der Auslöser war vermutlich, dass das Paar seine Jacken beim Verlassen der Diskothek nicht zurückerhielt, da diese ihre Garderobenmarken verloren hatten.
Sie gerieten darüber so in Rage, dass das Garderobenpersonal die Polizei alarmierte. Der 29-Jährige und seine Begleiterin ließen sich auch während der Anwesenheit der Polizei nicht beruhigen, er verhielt sich weiterhin aggressiv und unkooperativ. Als die eingesetzten Beamten den jungen Mann daran hindern wollten die Diskothek während der Polizeikontrolle wieder zu betreten, leistete dieser Widerstand. Letztendlich konnte die Situation durch die Hinzuziehung weitere Kräfte unter Kontrolle gebracht und der 29-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der junge Mann musste die Nacht in einer Zelle verbringen und nun zusätzlich mit einer Anzeige wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“
rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 10.02.2020

 

Heidelberg-Kirchheim (Baden-Württemberg): 17-jähriger macht sich auffällig an Autos zu schaffen – weitere Zeugen und Geschädigte gesucht

Eine aufmerksame Zeugin beobachtete am Sonntagabend kurz vor 22 Uhr in der Adolf-Engelhardt-Straße einen Jugendlichen, der sich an mehreren geparkten Autos zu schaffen machte indem er an den Türgriffen rüttelte. Sie verständigte die Polizei, die im Rahmen der Fahndung kurz darauf einen 17-jährigen Tatverdächtigen in der Schwarzwaldstraße vorläufig festnahm. Bei seiner Durchsuchung konnte kein Diebesgut aufgefunden werden. Auf dem Revier wurde der Jugendliche erkennungsdienstlich behandelt, dabei beleidigte er einen der Beamten. Anschließend wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei den weiteren Überprüfungen konnten keine aufgebrochenen Autos festgestellt werden.
Weitere Zeugen bzw. eventuell Geschädigte werden gebeten, sich unter Telefon 06221/34180 beim Polizeirevier Heidelberg-Süd zu melden.

PM des PP Mannheim vom 10.02.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Alkoholisierter provoziert Polizeieinsätze und landet im Beseitigungsgewahrsam

Ein offensichtlich stark alkoholisierter 28-Jähriger provozierte durch sein Verhalten am Sonntagvormittag mehrere Polizeieinsätze in der Stadtmitte von Ludwigsburg. Zunächst trat der Mann gegen 6:40 Uhr an einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße auf. Dort musste er bereits durch verständigte Polizeibeamte beruhigt werden, nachdem er Kunden und Mitarbeiter der Tankstelle angepöbelt hatte. Die Beamten sprachen ihm einen Platzverweis und er verließ die Örtlichkeit. Gegen 9:15 Uhr trat der 28-Jährige dann wieder in einem Linienbus auf. Er war augenscheinlich so betrunken, dass er auf den Sitzen liegend nicht mehr fähig war, den Bus eigenständig zu verlassen. Zuvor habe er andere Fahrgäste belästigt. Erneut wurde die Polizei hinzugezogen, die ihn dann am Zentralen Omnibusbahnhof aus dem Bus brachte. Außerhalb des Busses verhielt sich der Mann gegenüber den Beamten und Passanten verbal aggressiv. Nachdem ihm der Beseitigungsgewahrsam angedroht worden war, stellte der Mann sein Verhalten immer noch nicht ein, so dass er durch die Beamten zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht wurde. Dort verblieb er bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamseinrichtung.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.02.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 33-Jähriger greift Fahrkartenkontrolleurin und Polizisten an

Ein 33 Jahre alter Mann hat am Samstagabend (08.02.2020) gegen 18:00 Uhr während einer polizeilichen Maßnahme im Bundespolizeirevier Stuttgart einen Beamten mit einem Kugelschreiber angegriffen. Der 33-jährige mongolische Staatsangehörige fiel zuvor in einem Regionalzug nach Stuttgart auf, wo er sich offenbar aggressiv gegenüber Fahrgästen verhielt und unter anderem versucht haben soll, eine Fahrkartenkontrolleurin zu schlagen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei traf den Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof an und verbrachte ihn für eine Feststellung seiner Identität auf das Revier. Bei einer dortigen Durchsuchung konnte bei dem mit über zwei Promille Alkoholisiertem zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Als der im Landkreis Schwäbisch Hall wohnhafte Mann schriftlich über die mutmaßlich begangenen Straftaten belehrt werden sollte, versuchte er mit einem Kugelschreiber in seiner geballten Faust in das Gesicht eines Bundespolizisten zu schlagen. Die Beamten konnten den Schlag abwehren und den Mann zu Boden bringen und fixieren.
Hierbei erlitt der Angreifer eine Schwellung unter dem Auge. Die Polizisten blieben bei dem Vorfall unverletzt. Gegen den 33-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 10.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Streifenwagen beschädigt – Zeugen gesucht

Unbekannte beschädigten am späten Freitagabend (07.02.2020) ein geparktes Dienstfahrzeug der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Gegen 23:20 Uhr parkten die Polizeibeamten ihr Streifenfahrzeug aufgrund eines Einsatzes vor dem Eingang zur Königstorpassage. Als sie gegen 23:50 Uhr zurückkamen, stellten sie fest, dass die Windschutzscheibe des Streifenwagens gesplittert war. Neben dem Fahrzeug lag noch eine Flasche, das mutmaßliche Tatwerkzeug.
Der entstandene Sachschaden beträgt über 1.000 Euro.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter der Telefonnummer 0911/2112-6115 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 10.02.2020

 

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Renitente Frau attackiert Polizistin

Erst randalierte sie bei einer Feier in Vreden, danach griff eine 51-Jährige beim Transport zur Wache eine Polizeibeamtin an: Die Vredenerin hatte am Samstag gegen 17.30 Uhr zunächst für einen Einsatz der Polizei in Vreden gesorgt: Dort war ein Streit mit einem 36-jährigen Vredener derart eskaliert, dass dieser leichte Verletzungen davontrug. Die beschuldigte 51-Jährige zeigte sich gegenüber den Beamten uneinsichtig: Sie stritt die Vorwürfe ab und zeigte sich renitent. Um weitere Straftaten zu verhindern, brachten die Polizisten die alkoholisierte Frau zur Wache in Ahaus. Die 51-Jährige griff dabei eine Polizeibeamtin an und verletzte diese derart, dass die Beamtin ihren Dienst abbrechen musste. Den Beamten gelang es schließlich, den Widerstand der Frau zu brechen. Sie kam ins Gewahrsam. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 10.02.2020

 

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte mit Messer bedroht

Nur mit dem Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt ließ sich am Samstag in Vreden der aggressive Verursacher eines Unfalls bremsen. Das Geschehen spielte sich gegen 14.20 Uhr auf der Straße Am Bülten ab: Ein 20 Jahre alter Vredener hatte zuvor mit einem Auto die Alstätter Straße in Richtung Ringstraße befahren, war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Begrenzungsstein geprallt. Der 20-Jährige entfernte sich zu Fuß; Einsatzkräfte der Polizei konnten ihn stellen. Daraufhin bedrohte der Vredener die Beamten mit einem Messer – auch als diese ihn schließlich fixiert hatten, blieb er aggressiv. Die Beamten brachten den Mann zur Polizeiwache nach Ahaus ins Gewahrsam. Dort entnahm ein Arzt Blutproben, da der Beschuldigte unter dem Einfluss von Drogen stand. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der der 20-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Der von ihm gefahrene Pkw stellte sich als gestohlen heraus. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher.

PM der KPB Borken vom 10.02.2020

 

Oberhausen, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): 20-Jährigen im Oberhausener Hauptbahnhof wegen Widerstandes vorläufig festgenommen

Ein Mann (20) leistete am Samstagmorgen (8. Februar) um 6.50 Uhr im Oberhausener Hauptbahnhof Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Mit mehreren Polizeibeamten wurde er unter Gegenwehr zur Dienststelle gebracht. Die Erziehungsberechtigten holten den 20-Jährigen von der Polizeidienststelle ab. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Zuvor hatte sich der 20-Jährige mit Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG angelegt.
Er randalierte auf einem Bahnsteig und flüchtete. Bundespolizei und Landespolizei fahndeten nach dem Randalierer und trafen den 20-Jährigen am Haupteingang des Oberhausener Hauptbahnhofs in einem Streitgespräch an. Es drohte zu eskalieren und die Polizisten der Landes- und Bundespolizei griffen ein.
Ausweisen wollte sich der junge Mann nicht und auf dem Weg zur Wache versuchte er sich der Mitnahme zu entziehen. Auf der Dienststelle beleidigte er die Beamten und versuchte nach ihnen zu schlagen und zu treten. Weitere polizeiliche Maßnahmen konnten nur unter Zwang erfolgen. Durch eine Richterin wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Der junge Mann stand vermutlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Alle eingesetzten Beamten wurden durch den Widerstand nicht verletzt. Nach dem sich der 20-Jährige beruhigt hatte, konnte er den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des Widerstandes und der Beleidigungen ermittelt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.02.2020

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): Tasereinsatz wegen Randalierer im Krankenhaus

Völlig ausgerastet war ein 19-jähriger Mann am frühen Sonntagmorgen in einer Frankfurter Klinik in der Schulstraße. Der Angreifer konnte erst mit Hilfe des Tasers unter Kontrolle gebracht werden.
Der 19-Jährige war gegen 4:30 Uhr von seinen Freunden in die Notaufnahme gebracht worden. Hier änderte sich allmählich sein Gemütszustand derart, dass er zunehmend aggressiver gegenüber dem Klinikpersonal wurde. Schließlich griff er Ärzte und Krankenschwestern an und schlug bzw. trat um sich. Der 19-Jährige ließ sich auch durch die zur Hilfe gerufene Polizei nicht beruhigen. Schließlich setzten die Beamten den Taser ein und konnten so den Mann unter Kontrolle bringen. Selbst eine medikamtentöse Behandlung zur weiteren Beruhigung des 19-Jährigen zeigte nur langsam Wirkung. Später gab der junge Mann an, zuvor Marihuana geraucht zu haben. Ob dies ursächlich für seinen Gemütszustand war, bleibt zunächst offen. Durch den Angriff des 19-Jährigen wurden insgesamt drei Krankenhausmitarbeiter und ein Polizeibeamter verletzt.

PM (200210 – 0138) des PP Frankfurt a.M. vom 10.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Fahrraddieb verletzte Polizeibeamte – Haftantrag

Gestern Nachmittag (09.02.2020) nahmen Polizeibeamte einen mutmaßlichen Fahrraddieb im Nürnberger Nordosten fest. Der 21-Jährige verhielt sich renitent und verletzte in der Folge seiner Festnahme zwei Polizeibeamte.
Zeugen hatten gegen 15:00 Uhr die Polizei verständigt, da sie den 21-jährigen Tatverdächtigen dabei beobachtet hatten, wie dieser in der Marloffsteiner Straße ein Fahrrad entwendete. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost konnten den mutmaßlichen Fahrraddieb kurz darauf ohne das entwendete Fahrrad in der Nähe des Tatorts antreffen und festnehmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt verhielt sich der Tatverdächtige renitent, weshalb er von der Polizeistreife überwältigt werden musste, bevor ihm Handschellen angelegt werden konnten.
In den Diensträumen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost mussten die Beamten erneut unmittelbaren Zwang anwenden. Der 21-Jährige, dessen Identität erst durch einen Abgleich seiner Fingerabdrücke geklärt werden konnte, versuchte aus der Polizeiwache zu flüchten. Hierbei fügte der Festgenommene zwei Polizisten (26 und 30 Jahre alt) Kratzwunden zu.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den wohnsitzlosen 21-Jährigen Haftantrag. Er wird im Laufe des heutigen Tages (10.02.2020) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Neben dem Fahrraddiebstahl wird dem Mann auch ein Ladendiebstahl vorgeworfen. In einem Pullover, den er bei seiner Festnahme am Körper trug, war noch die Diebstahlssicherung angebracht. Neben den beiden Diebstählen muss er sich außerdem wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 10.02.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Beleidigungen, Widerstand und versuchter tätlicher Angriff auf Bundespolizisten

Am Samstag, den 08. Februar 2020 bemerkte eine Streife der Bundespolizei gegen 17:45 Uhr eine dreiköpfige Personengruppe im Hauptbahnhof Magdeburg, bei der ein 22-Jähriger aufgrund seines Verhaltens besonders negativ auffiel: Er grölte lautstark umher und schlug permanent an die Tunnelwand des Hauptbahnhofes. Die Bundespolizisten wiesen den Deutschen an, sich zu mäßigen.
Daraufhin warf er einen Bierdeckel nach den Beamten und vermummte sich mit seinem Schal. Bei der sich anschließenden Kontrolle wurde der Mann immer aggressiver und beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten.
Zudem versuchte er sich mehrfach der Kontrolle zu entziehen, nahm eine Kampfstellung ein, ballte die Fäuste und drohte den Einsatzkräften. Nachdem er versuchte, die Bundespolizisten anzugreifen, war das Maß voll: Der Widersacher wurde zu Boden gebracht, gefesselt und für alle weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle der Bundespolizei auf dem Bahnsteig 1 gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,34 Promille. Den Mann erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie einen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte im Versuch.

PM der BPOLI Magdeburg vom 10.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 39-Jähriger attackiert Ordnungsbeamte und Polizisten

Ein 39-Jähriger wurde am Samstagmittag mehrfach vom Filialleiter eines Supermarktes in der Pariser Straße aufgefordert, den Laden zu verlassen. Weil er dieser Aufforderung nicht nachkam, verständigte der Filialleiter das Ordnungsamt. Beim Eintreffen der Ordnungsbeamten zeigte sich der 39-Jährige äußerst aggressiv und attackierte den Ordnungsdienst. Aufgrund dessen wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Doch auch auf der Polizeidienststelle ließ sich der Beschuldigte nicht beruhigen. Stattdessen ging er nun auf die Polizeibeamten los. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff abwehren und blieben unverletzt. Gegen den 39-Jährigen wird nun ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 10.02.2020

 

Halver (Nordrhein-Westfalen): Schläge nach Kneipenbesuch/Randalierer leistet Widerstand

Besucher einer Gaststätte an der Bahnhofstraße schlugen sich Sonntag, 5.25 Uhr, gegenseitig. Der Hintergrund des Streits ist noch unklar. Die beiden Männer aus Halver (18 und 22) wurden leicht verletzt müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten. Der 18-Jährige weigerte sich einem Platzverweis nachzukommen und musste in Gewahrsam genommen werden. Er schlief seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle aus.
Randalierer in einer Spielhalle an der Frankfurter Straße. Dieser Einsatzanlass rief Sonntagabend Polizeibeamte auf den Plan. Der stark alkoholisierte Halveraner (45) hatte Kunden angepöbelt und sich dann geweigert zu gehen. Auch ein Platzverweis der Beamten ließ ihn kalt. Er verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Allerdings nicht ohne sich heftig zu wehren und u.a.
gegen den Streifenwagen zu treten. Nun muss er sich außerdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 10.02.2020

 

Hohentengen (Baden-Württemberg): Aggressiver Fasnachtsbesucher kommt in Gewahrsam

Mit einem aggressiven Mann bekamen es am Samstagabend, 08.02.2020, Besucher, der Sicherheitsdienst und die Polizei beim Narrentreffen in Hohentengen zu tun. Letztlich musste der alkoholisierte 24-jährige in Gewahrsam genommen werden. Gegen 23:30 Uhr wurde der Mann von einem anderen Besucher zur Rede gestellt, da er dessen Trinkbecher mitgenommen hatte. Der Angesprochene reagierte sofort aggressiv und ging andere Personen an, weshalb er festgehalten und dem Sicherheitsdienst übergeben wurde. Bei der Übergabe kam es zu einem Gerangel, ein Security-Mitarbeiter bekam einen Schlag auf die Lippe ab.
Gegenüber der Polizei gab der Mann falsche Personalien an. Da sich der merklich alkoholisierte Mann weiterhin aggressiv zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM des PP Freiburg vom 10.02.2020

 

Werdohl (Nordrhein-Westfalen): Barfuß über die Fahrbahn getorkelt

Die Polizei sammelte am Samstagabend gegen 20 Uhr einen 35-jährigen Mann ein, der ohne Schuhe und offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auf der Fahrbahn der Neustadtstraße herumtorkelte. Die hinzu gerufenen Polizeibeamten bedachte er mit einem Schwall von Drohungen und Beleidigungen. Er wurde ins Gewahrsam verfrachtet, wo er mehrmals nach den Beamten trat. Die Polizei zog einen Arzt und das Ordnungsamt hinzu. Die veranlassten eine Einweisung nach PsychKG. Anzeigen bekam er trotzdem: Wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 10.02.2020

 

Breisach am Rhein (Baden-Württemberg): Randalierende Jugendgruppe

Am Freitag, den 07.02.2020, gegen 20:10 Uhr wurde der Polizei Breisach eine randalierende Gruppe 13- bis 20-jähriger Jugendliche am Bahnhof gemeldet. Dort sei eine Scheibe zerstört worden. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten einige der Personen in unterschiedliche Richtungen. Es entwickelte sich ein „Katz und Maus Spiel“, wobei ein Großteil der Personen eingeholt werden konnte. Im späteren Verlauf konnte die gesamte Gruppe einer Kontrolle unterzogen werden. Während der Personalienfeststellung kam es zu massiven Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Des Weiteren war ein Stromverteilerkasten vor der evangelischen Kirche durch einen Tritt beschädigt worden. Zeugen, die Tathandlungen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Breisach unter der Rufnummer 07667 91170 zu melden.

PM des PP Freiburg vom 10.02.2020

 

Rüdersdorf (Brandenburg): Betrunken zur Wehr gesetzt

Ein 27-jähriger Mann besuchte in der Nacht zum 9. Februar eine Karnevalsveranstaltung. Im alkoholisierten Zustand (2,3 Promille) trat er gegen eine Tür, so dass die eingesetzten Securitymitarbeiter sich seiner annehmen mussten. Doch er wehrte sich so heftig, dass auch noch die Polizei angefordert wurde. Selbst gegen die Weisungen der Polizisten setzte er sich zur Wehr, so dass ihm letztlich Handfesseln angelegt werden mussten. Im Krankenhaus Strausberg überprüfte ein Arzt seine Gewahrsamstauglichkeit. Hier wurde auch eine Blutprobe abgenommen. Mit zwei Anzeigen konnte er, nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, das Polizeirevier verlassen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 10.02.2020

 

Kassel-Mitte (Hessen): Verdächtiger Geruch verrät Drogenbesitz: 38-Jähriger verletzt Polizist

Gleich wegen mehrerer Straftaten muss sich ein 38-Jähriger aus Kassel nach einer Verkehrskontrolle am gestrigen Sonntagabend durch Polizisten des Kasseler Innenstadtreviers verantworten. Die Beamten hielten den offenbar unter Drogeneinfluss stehenden Mann am Steuer eines Suzukis an und wollte anschließend an seiner Wohnung den Führerschein einsehen. Vor der Wohnungstür griff er die Beamten, die deutlichen Marihuanageruch wahrnehmen konnte, gemeinsam mit seiner 23-jährigen Begleiterin an, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde. In der Wohnung des Festgenommenen fanden die Polizisten anschließend knapp 150 Gramm Marihuana und stellten die Drogen sicher. Da er nach ersten Ermittlungen gar keinen Führerschein hat, muss er sich nun neben des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, Trunkenheit im Verkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Wie die Polizisten des Reviers Mitte berichten, hatten sie den Suzuki gegen 21:30 Uhr auf der Wilhelmshöher Allee angehalten. Der offensichtlich berauschte Fahrer beteuerte gegenüber den Beamten, dass er seinen Führerschein zuhause vergessen habe. Bei der Überprüfung an seiner Anschrift war es dann plötzlich zu dem Angriff auf die Polizisten gekommen. Da auch seine 23-jährige Begleiterin aus Kassel die Beamten aggressiv zurückdrängte, fertigten die Polizeibeamten gegen sie ebenfalls eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Durchsuchung der Wohnung förderte anstelle des Führerscheins, den der Kasseler offensichtlich gar nicht besitzt, die Betäubungsmittel zutage. Den 38-Jährigen, der sich bei der Festnahme leicht verletzte, brachten sie Polizisten auf das Revier, wo er sich einer Blutprobe wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss unterziehen musste. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern an. Der leicht verletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Nordhessen vom 10.02.2020

 

Freiburg-Altstadt (Baden-Württemberg): 20-jähriger schlägt, beißt und versprüht Pfefferspray – Widerstand bei der Festnahme

Mit Gegenwehr reagierte ein 20-jähriger Mann, der nach einem Körperverletzungsdelikt in der Freiburger Innenstadt festgenommen wurde.
Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit zwei 24-jährigen Männern. In einer Bar in der Niemsstraße soll der Beschuldigte ein Glas in die Richtung eines der Geschädigten geworfen haben. Auch nachdem Türsteher den 20-jährigen nach draußen befördert haben sollen, sei es dort zu weiteren Attacken gekommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der Beschuldigte einen der Geschädigten gebissen und Pfefferspray eingesetzt. Danach sei der Täter geflüchtet und zu Fuß verfolgt worden. Eine Polizeistreife nahm in dieser Situation ebenfalls die Verfolgung auf und stellte den Täter in der Humboldstraße.
Der 20-jährige Beschuldigte setzte sich körperlich zur Wehr. Er wurde festgenommen und in Handschließen zur Wache gebracht. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Neben dem Vorwurf der Körperverletzung wird er sich wegen des Widerstands gegen die polizeilichen Maßnahmen verantworten müssen. Für mehrere Stunden erhielt der Mann einen Platzverweis für den Innenstadtbereich.

PM des PP Freiburg vom 10.02.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Mann belästigt Frau und greift Polizisten an

Ein Mann hat am Sonntagmittag, 09.02.2020, in Lörrach im Rosenfelspark eine Frau beleidigt und bedroht, die die Polizei verständigte.
Eine Streife traf auf den 38-jährigen Mann, der sich gleich aggressiv und uneinsichtig zeigte. Einen ausgesprochenen Platzverweis akzeptierte er nicht, stattdessen bedrohte und beleidigte nun auch die Einsatzkräfte. Unvermittelt griff er einen Beamten an und nahm diesen in einen Würgegriff, als ihm der Gewahrsam erklärt wurde. Mit Hilfe eines Passanten konnte der Mann unter erheblicher Gegenwehr überwältigt werden. Sowohl die zwei Polizeibeamten als auch der Mann wurden leicht verletzt.

PM des PP Freiburg vom 10.02.2020

 

Hamburg: Vier vorläufige Festnahmen nach gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung innerhalb einer Familie in Hamburg-Barmbek-Süd

Tatzeit: 07.02.2020, 18:30 Uhr bis 09.02.2020, 16:10 Uhr Tatort: Hamburg-Barmbek-Süd, Von-Essen-Straße: Gestern Nachmittag wurde eine 22-Jährige in Barmbek-Süd in ihrer elterlichen Wohnung zunächst von ihrer Mutter tätlich angegriffen und danach auch von ihrem Vater und zwei Brüdern mit Messern bedroht.
Nach ersten Erkenntnissen war die libanesischstämmige Familie offenbar mit dem Lebensstil der 22-Jährigen nicht einverstanden, woraufhin die Angehörigen der jungen Frau am Freitag das Handy weggenommen und sie seitdem außerhalb ihrer Arbeitszeiten in ihrem Zimmer eingesperrt haben sollen. Als die Geschädigte gestern Nachmittag von ihrer Arbeitsstelle zurückkehrte, attackierte zunächst ihre 44-jährige Mutter sie mit einem bislang unbekannten spitzen Gegenstand, wodurch sie oberflächliche Verletzungen an der Schulter erlitt. Als daraufhin auch ihr 53-jähriger Vater und ihre 19- und 21-jährigen Brüder hinzukamen, flüchtete die Frau aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung. Auf der Straße machte die Frau durch laute Hilferufe auf sich aufmerksam, woraufhin zahlreiche Passanten umgehend die Polizei alarmierten. Sowohl hinzugeeilte Passanten als auch die eintreffenden Polizeibeamten wurden in der Folge durch die aggressiv auftretenden Brüder bedroht.
Die Beamten nahmen sowohl die beiden als auch ihre Eltern vorläufig fest.
Mangels Haftgründen wurden alle Festgenommenen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Polizei entlassen.
Die Geschädigte wurde zur Behandlung ihrer nicht lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Anschließend wurde sie an einem der Familie unbekannten Ort untergebracht.
Die Ermittlungen werden bei der für die Region Nord zuständigen Fachdienststelle für Beziehungsgewaltdelikte (LKA 146) geführt und dauern an.

PM der POL Hamburg vom 10.02.2020

 

Nieste (Hessen): Polizisten nehmen geistig verwirrten Mann mit Axt in Nieste fest

Ein geistig verwirrter 35-Jähriger, der am heutigen Montagmorgen zu Fuß mit einer Axt in Nieste unterwegs war, sorgte für einen Polizeieinsatz. Nachdem besorgte Anwohner gegen 10:10 Uhr über den Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen darüber informierten, dass sie den Mann mit dem Werkzeug beim Verlassen seiner Wohnung in Nieste gesehen hatten, eilten mehrere Streifen der Polizei dorthin. Nur kurze Zeit später konnten sie den Mann in der Kaufunger Straße, nahe „Am Friedhof“, aufspüren und festnehmen. Hierbei blieb er unverletzt. Die Axt stellten die Beamten sicher. Zu einer Gefährdung Unbeteiligter kam es dank des schnellen Einsatzes der zahlreichen Polizeistreifen nicht. Der 35-Jährige wurde nach seiner Festnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

PM des PP Nordhessen vom 10.02.2020

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei vor Disko: Aggressor schubst Polizisten/Einbruch in Hundeschule

Vor einer Diskothek an der Hans-Böckler-Straße kam es Sonntag, 4.55 Uhr, zu einer Schlägerei. Zwei Besucher aus Menden (18+19) hatten die Räumlichkeiten verlassen und gerieten vor der Tür mit zwei Tatverdächtigen in Streit. Nach zunächst verbalen Beschimpfungen soll einer der Täter einem der Opfer mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als der Kumpel zur Hilfe eilte, erhielt auch er einen Faustschlag. Kurz darauf soll ein 20-jähriger Iserlohner die beiden mit einem Messer und einer Schusswaffe bedroht haben. Kurz vor Eintreffen der Polizei versuchte der Tatverdächtige die Waffen zu entsorgen.
Zeugen bekamen dies jedoch mit. Sowohl die Schusswaffe (PTB-Waffe) als auch ein Einhandmesser konnten aufgefunden und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige erhielt einen Platzverweis. Ihn erwartet ein Strafverfahren u.a. wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz. Der zweite Tatverdächtige ist noch unbekannt.
Während des Einsatzes stritten sich zwei weitere Männer in Gegenwart der Polizei. Polizeibeamte trennten die Streithähne. Daraufhin ging einer der beiden, ein 19-jähriger Iserlohner, auf einen Polizeibeamten los und schubste ihn. Der 19-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorgelegt.
Am Steltenberg hebelten Unbekannte in der Nacht auf Sonntag die Tür zu einer Hundeschule auf. Sie entwendeten Bargeld sowie eine Hecken- und eine Elektrosäge. Es entstand Sachschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 10.02.2020

 

Tellingstedt (Schleswig-Holstein): Betrunkener Rollerfahrer versucht zu türmen

Am späten Samstagnachmittag hat ein Mann in alkoholisiertem Zustand mit dem Motorroller eine Tankstelle in Tellingstedt aufgesucht. Im Beisein der daraufhin alarmierten Beamten versuchte er zu flüchten, was ihm allerdings misslang.

Kurz vor 18.00 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei, nachdem ein Betrunkener mit einem Mofa die Tankstelle in der Hauptstraße aufgesucht hatte. Gegenüber der Polizei verweigerte der Beschuldigte zunächst die Angabe seiner Personalien – ein Atemalkoholtest bei ihm lieferte ein Ergebnis von 2,06 Promille. Nachdem der Dithmarscher seine Identität schließlich doch preisgegeben hatte, sollte er sein nicht versichertes Fahrzeug mit abgelaufenen Kennzeichen von einer Zapfsäule der Tankstelle entfernen. Dies tat er bereitwillig und ergriff im Anschluss die Flucht. Diese endete nach einem Sprung über eine Hecke mit einem Sturz auf die Straße, wo die Einsatzkräfte den 26-Jährigen schließlich fixierten und im Anschluss zum Polizeifahrzeug brachten. Währenddessen beschimpfte und beleidigte der Beschuldigte die Polizisten mehrfach. Letztlich entnahm ihm ein Arzt auf dem Heider Polizeirevier eine Blutprobe. Der Beschuldigte, der keinen Führerschein besaß, muss sich nun unter anderem wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 10.02.2020

 

Dortmund, Kamen (Nordrhein-Westfalen): Wegen „Nichtigkeit“ Bahnmitarbeiter mit Pfefferspray angegriffen – Ellenbogenschlag gegen Bundespolizisten

Die Nichtannahme eines Grußes veranlasste einen 41-Jährigen offenbar dazu, erst Mitarbeiter der Bahnsicherheit mit Pfefferspray anzugreifen und anschließend auch Einsatzkräfte der Bundespolizei anzugehen.
Am frühen Sonntagmorgen (9. Februar) gegen 4 Uhr, informierte sich der Mann aus Kamen am Infopoint der Bahn im Dortmunder Hauptbahnhof. Dort bekam er die gewünschte Information. Als er sich daraufhin mit einer „Ghetto-Faust“ (Der Faustgruß oder Faustcheck ist eine informelle Form der Begrüßung) bedanken wollte, schlug ein Bahnmitarbeiter seinen Dank aus.
Dies störte den alkoholisierten 41-Jährigen offensichtlich so sehr, dass er den 45-Jährigen erst beleidigte und bedrohte und anschließend mit Pfefferspray besprühte. Danach flüchtete er auf einen Bahnsteig.
Dort sollte er durch Einsatzkräfte der Bundespolizei festgenommen werden.
Dagegen wehrte er sich mit Ellenbogenschlägen gegen den Kopf eines Beamten.
Dieser überwältigte den Mann, der anschließend durch vier Bundespolizisten zur Wache getragen werden musste.
Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass er mit 1,4 Promille nicht unerheblich alkoholisiert war. Gegen den Mann aus Kamen, der bereits wegen mehrfacher Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten ist und der zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam kam, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Beamte mit Messer angegriffen – Festnahme

Am Montagmorgen (10.02.2020) wurden Beamte bei der Durchführung einer Maßnahme in Nürnberg-Langwasser von einer Frau mit einem Messer angegriffen. Sie konnte festgenommen werden.
Gegen 06:30 Uhr sollte ein Mann in der Beuthener Straße, im Rahmen der Vollzugshilfe, zur Durchführung der Abschiebung, in Gewahrsam genommen werden.
Während ihm die Maßnahme erklärt wurde, verhielt sich dessen Ehefrau bereits aggressiv, sodass sie gefesselt werden musste.
Nachdem der Mann durch Beamte aus der Unterkunft hinaus geführt worden war, wurden der 24-Jährigen die Handfesseln abgenommen. Unvermittelt ergriff die Frau daraufhin ein Messer, ging zielstrebig auf die Beamten zu und schrie etwas in einer unverständlichen Sprache.
Einem Beamten der PI Nürnberg-Süd gelang es, der Frau das Messer, unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, abzunehmen. Sie wurde gefesselt und zur Dienststelle gebracht.
Die beteiligten Kollegen blieben unverletzt.
Gegen die 24-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 10.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 7. Grötzinger Narrensprung

Am Sonntag fand der Grötzinger Narrensprung zum siebten Male statt. Pünktlich um 14.11 Uhr startete der Umzug mit 66 Fastnachtsgruppen und ca. 1500 Teilnehmern. Mehr als 9000 Zuschauer säumten die Strecke. In mehreren Kleingruppen waren auch ca. 2000 Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Umzugsstrecke, die offensichtlich keinerlei Interesse am eigentlichen Faschingstreiben hatten. Mit zunehmender Alkoholisierung wurde die Stimmung zwischen den einzelnen Gruppen aggressiver. Von den eingesetzten Jugendschutzteams wurden 627 Ansprachen durchgeführt und in 122 Fällen alkoholische Getränke entsorgt. 24 Jugendliche mussten den Eltern überstellt werden. Bei einem 16-Jährigen wurden 2,12 Promille und bei einer 15-Jährigen
1,78 Promille gemessen. Insgesamt kam es zu drei Körperverletzungsdelikten, zwei Sachbeschädigungen, zwei Verstößen gegen das Waffengesetz, drei Beleidigungen von Polizeibeamten und zwei Widerstandshandlungen. Es mussten 22 Platzverweise ausgesprochen werden. Drei Personen wurden aufgrund ihrer Alkoholisierung zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP Karlsruhe vom 10.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – 48-jährige Disko-Besucherin greift Polizeibeamte und Feiernde an

Am Sonntag (9. Februar), kurz nach Mitternacht, hat eine 48-jährige Besucherin einer Diskothek im Nürnberger Hauptbahnhof zunächst zwei junge Frau geschlagen. Anschließend griff sie drei einschreitende Beamte der Bundespolizei tätlich an.
Die 49-jährige Ukrainerin war in der Diskothek mit zwei jungen Frauen in Streit geraten und hatte diese geschlagen. Aus diesem Grund verwiesen die Türsteher die Frau aus der Diskothek. Unzufrieden mit dieser Maßnahme, gebärdete sie sich vor dem Eingang zur Disko aggressiv gegen die Security-Mitarbeiter, die daraufhin die Bundespolizei verständigten. Auch gegenüber den Beamten trat die Frau aggressiv auf, so dass die Identitätsfeststellung auch wegen der sprachlichen Barriere vor Ort nicht möglich war. Gegen die Mitnahme zur Dienststelle wehrte sich die Ukrainerin, bespuckte die Polizeibeamten und trat nach ihnen. Schließlich musste die renitente Frau gefesselt und ihr ein Spuckschutz angelegt werden. In der Dienststelle beleidigte sie die Beamten und trat zwei Polizisten gegen die Beine. Die drei angegriffenen Polizeibeamten wurden nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Eine 20-jährige Disko-Besucherin hatte Kratzer im Gesicht erlitten und klagte über Kopfschmerzen.
Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Tatverdächtige wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidung.

PM der BPOLI Nürnberg vom 10.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): 21-jährige Disko-Besucherin würgt Kontrahentin und greift Polizeibeamte massiv an

In der Samstagnacht (8. Februar) sind zwei junge Frauen vor einer Diskothek im Nürnberger Hauptbahnhof in Streit geraten. Später griff die jüngere der beiden in der Wache auch noch drei Beamte der Bundespolizei tätlich an.
Eine 21-jährige Jamaikanerin soll sich in der Warteschlange einer Diskothek im Nürnberger Hauptbahnhof vorgedrängt und damit eine 26-jährige US-Amerikanerin provozierte haben. Die Amerikanerin schob wohl die Dränglerin beiseite und so kam es zu einer Rangelei zwischen den beiden, die damit endete, dass sich die Damen gegenseitig am Hals kratzten und würgten. Eine hinzukommende Streife der Bundespolizei trennte die Streitenden und brachte sie zur nahegelegenen Dienststelle. Ohne erkennbaren Grund begann dort die Jamaikanerin mit den Füßen gegen die Polizeibeamten zu treten. Auch nachdem sie überwältigt und gefesselt wurde, trat sie weiterhin gegen die Beamten. Daher wurde sie in die Arrestzelle verlegt. Nach einiger Zeit beruhigte sich die junge Frau, so dass ihr die Handfesseln wieder abgenommen werden konnten. Kurze Zeit später betätigte sie die Ruftaste in der Zelle. Als die Beamten die Zellentüre öffneten, griff die Renitente erneut die Beamten mit Tritten und Schlägen an, zerriss das Diensthemd eines 27-jährigen Beamten und fügte ihm Kratzwunden am Hals zu. Ein 33-jähriger Beamter erlitt Kratzspuren an den Unterarmen. Eine erneute Fesselung war die Folge. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Aufgrund ihres weiterhin aggressiven Verhaltens verblieb die 21-Jährige noch einige Zeit im Unterbindungsgewahrsam, bevor sie letztendlich die Bundespolizeiwache verlassen durfte. Die angegriffenen Beamten waren weiterhin dienstfähig.
Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die tatverdächtige Jamaikanerin wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Auch die Amerikanerin erhielt eine Anzeigewegen Körperverletzung.

PM der BPOLI Nürnberg vom 10.02.2020

 

Mülheim an der Ruhr: 28-Jähriger wirft rohes Ei aus dem 4. Stock auf Beamte und „lockt“ sie so zu seinen „Marihuanavorräten“ – Vorläufige Festnahme

45468 MH.-Altstadt II: Gestern Vormittag (9. Februar, 10:13 Uhr) wurde ein 28-Jähriger vorläufig festgenommen, bei ihm zuhause fanden die Beamten Betäubungsmittel.
Ursprünglich waren die Polizisten zu einer Verkehrsbehinderung an der Klopstockstraße gerufen worden. Während sie vor Ort Maßnahmen tätigten, öffnete der 28-Jährige ein Fenster. Er beleidigte die Beamten zunächst und warf dann ein rohes Ei nach ihnen. Dieses verfehlte die Beamten knapp und verursachte Sachschaden auf einem geparkten Auto. Als die Polizisten ins Haus kamen, um die Identität des 28-Jährigen festzustellen, kam ihnen starker Marihuana-Geruch entgegen. Weil der junge Mann sich weigerte, seine Tür zu öffnen, verschafften die Beamten sich eigenhändig Zutritt und nahmen ihn vorläufig fest.
In seiner Wohnung wurden Betäubungsmittel, eine Schreckschusswaffe und ein Polizei-Schild sichergestellt. Der 28-Jährige wurde nach Ende der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der POL Essen vom 10.02.2020

 

Östringen (Baden-Württemberg): Polizeischüler unterstützt bei Widerstand – Zeugen gesucht

Ein Polizeischüler hat am Montag gegen 11.15 Uhr in der Östringer Franz-Lehar-Straße seinen Kollegen geholfen, einen mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehenden 23-Jährigen bis zu seiner Fesselung in Schach zu halten.
Eine Hinweisgeberin hatte dem Polizeiposten Östringen zuvor eine verwirrte und völlig desorientiere Person gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der angetroffene 23-Jährige völlig unberechenbar und schlug einer Polizeibeamtin ins Gesicht.
Ein Polizeischüler war auf die Situation aufmerksam geworden, versetzte sich kurzerhand in den Dienst und half bei der Festnahme.
Am Ende musste der 23-Jährige wegen seines Zustandes – er stand aufgrund eines sichergestellten Tütchens mit entsprechendem Stoff sehr wahrscheinlich unter dem Einfluss von Amphetamin – in eine Klinik eingeliefert werden. Verletzt wurde bei der Festnahmeaktion niemand.
Das Polizeirevier Bad Schönborn bittet Zeugen, aber auch den helfenden Polizeischüler, sich unter 07253 80260 zu melden.

PM des PP Karlsruhe vom 10.02.2020

 

Lorch (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Polizeibeamte beleidigt

Zwei Polizeibeamte sind am Samstag von einen 15-Jährigen leicht verletzt worden.
Der junge Mann hatte um 19:15 Uhr am Rande einer Faschingsveranstaltung in Lorch randaliert und sollte daraufhin kontrolliert werden. Nach einem gescheiterten Fluchtversucht wurde er von den Polizeibeamten durchsucht, wogegen er sich massiv wehrte. Weiter bedrohte und beleidigte er die Polizisten. Bei seiner Durchsuchung wurden ein großes Messer und ein Taschenmesser aufgefunden. Bei der Widerstandshandlung wurden zwei Beamte leicht verletzt, Dienstunfähigkeit trat nicht ein
Gegen den 15-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und schließlich den Erziehungsberechtigten übergeben. Die Messer wurden einbehalten.

PM des PP Aalen vom 10.02.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Verdacht auf Sachbeschädigung – Betrunkener bepöbelt Polizisten und landet in der Zelle

In einer Gewahrsamszelle endete für einen 23-Jährigen der Samstagabend in Pforzheim.
Der Mann hatte laut Zeugenaussage gegen 20:00 Uhr in der Hohenstaufenstraße mit der Faust gegen den Außenspiegel eines Fahrzeugs geschlagen, wodurch dieser möglicherweise beschädigt wurde. Bei der folgenden polizeilichen Aufnahme des Vorfalls verhielt der 23-Jährige sich auch gegenüber den Einsatzkräften aggressiv und beleidigte einen der Beamten mehrfach und grundlos mit üblen Ausdrücken. Nachdem der betreffende Polizeibeamte den 23-Jährigen fragte, warum er ihn beleidige, sagte dieser sinngemäß, dass es sein Recht auf freie Meinungsäußerung sei. Letztlich nahmen die Einsatzkräfte den 23-Jährigen wegen seiner Aggressivität sowie seiner hohen Alkoholisierung in Gewahrsam. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Den 23-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige sowie eine Gebührenrechnung für den Aufenthalt in der Zelle.

PM des PP Pforzheim vom 10.02.2020

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Frau nach diversen Straftaten in Gewahrsam genommen

Eine 48-jährige Frau wurde am vergangenen Samstagabend von dem Besitzer einer Spielhalle in der Warschauer Straße aufgefordert die Einrichtung zu verlassen, da sie mehrmals zuvor Gäste belästigt haben soll. Der Aufforderung des Inhabers kam die Frau nicht nach, sodass die Polizei verständigt wurde, die sodann das Hausrecht des Inhabers durchsetzte. Aber auch auf die Polizisten wollte die 48-Jährige nicht hören, beleidigte alle Anwesenden, zum Teil fremdenfeindlich und wurde schließlich von den Polizisten unter erheblicher Gegenwehr in Gewahrsam genommen. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Hausfriedensbruch. Die Kriminalpolizei ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 10.02.2020

 

Rathenow (Brandenburg): Streit nach Diskobesuch

Eine Zeugin informierte die Polizei am frühen Sonntagmorgen über eine körperliche Auseinandersetzung in der Mittelstraße, im Zuge derer auch ein PKW beschädigt wurde. Nach ersten Erkenntnissen waren zwei Männer zunächst in einer Diskothek verbal in Streit geraten. Dabei handelt es sich um einen 38-Jährigen und einen 19-Jährigen aus dem Havelland. Später trafen die beiden Personen außerhalb des Gebäudes wieder aufeinander. Nachdem es schließlich zu einer Rangelei gekommen war, versuchte ein weiterer Mann, ein 42-jähriger Havelländer, die beiden Streitenden auseinanderzubringen und zu beruhigen. Daraufhin riss der 19-jährige einen Abfallbehälter aus seiner Verankerung und warf diesen gegen den geparkten PKW des 42-Jährigen. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung der drei Männer, bei der der 19-Jährige leicht verletzt wurde. Beim Eintreffen der Polizeibeamten beleidigte und bedrohte der 19-Jährige die Polizisten, woraufhin er kurz fixiert werden musste und sich anschließend auch beruhigte. Die Beamten wurden nicht verletzt. Ein Atemalkoholtest ergab, dass alle drei Männer alkoholisiert waren. Gegen den 19-Jährigen wurden zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung sowie eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 10.02.2020

 

Zossen, Wünsdorf (Brandenburg): Tatverdächtiger nach Bedrohung festgenommen

Ein 21-jähriger Wünsdorfer (somalischer Staatsbürger) betrat gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr eine Tankstelle in Wünsdorf, um dort etwas käuflich zu erwerben. Während der 21-Jährige nach dem Kauf sein Portemonnaie wegsteckte, fiel ihm eine Tüte mit einer betäubungsmittelverdächtige Substanz auf den Boden, die von einem der Tankstellenmitarbeiter aufgehoben wurde. Der Mitarbeiter informierte daraufhin die Polizei. Ein weiterer Zeuge, der sich in der Tankstelle aufhielt, hatte den Sachverhalt beobachtet, lief dem Tatverdächtigen hinterher und erzählte diesem offensichtlich von dem Fund des Mitarbeiters. Der 21-Jährige kehrte daraufhin zurück zu der Tankstelle und forderte das Tütchen, welches ihm der Mitarbeiter verwehrte. Er sprang sodann auf den Verkaufstresen und griff nach einer Schere, die in der Nähe lag und bedrohte die Mitarbeiter mit dieser. Das Tütchen mit der betäubungsmittelverdächtige Substanz wurde ihm jedoch weiterhin nicht ausgehändigt. Weitere Zeugen, die in den Verkaufsraum traten, versuchten den Tatverdächtigen zu beruhigen, der schließlich das Tankstellengelände verließ, aber noch einmal wiederkehrte, um gegen die nun verschlossene Eingangstür der Tankstelle zu treten und diese zu beschädigen.
Die kurz darauf eintreffenden Beamten wurden in der Zwischenzeit von der Bedrohung informiert und trafen den Tatverdächtigen unweit der Tankstelle in der Berliner Allee an, wo seine Identität festgestellt werden sollte. Der 21-Jährige reagierte nicht auf die Aufforderung der Polizisten, die Schere wegzulegen, die der Mann immer noch in der Hand hielt. Im Gegenteil, der 21-Jährige ging mit dem gefährlichen Gegenstand zügig weiter auf einen der Beamten zu, der daraufhin seine Dienstwaffe zog und den Schusswaffengebrach androhte, falls sich der 21-Jährige aus Somalia nicht den Aufforderungen entsprechend verhält. Der Tatverdächtige legte die Schere nicht weg und ging weiter bedrohlich auf den Polizeibeamten zu. Der Polizist gab schließlich einen Warnschuss in die Luft ab. Zeitgleich trafen seitlich weitere Polizeibeamte ein, die Reizgas gegen den Tatverdächtigen einsetzten, der im Anschluss überwältigt und fixiert werden konnte.
Aufgrund des sich bestätigten Drogenkonsums des Mannes und eines psychisch auffälligen Verhaltens wurde er von einem Rettungswagen in eine Fachklinik gebracht. Die Kriminalpolizei wurde bereits gestern Abend informiert und vernahm Zeugen und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Der 21-Jährige wurde durch den Einsatz des Reizgases leicht verletzt. Die Kriminalpolizei in Teltow-Fläming hat die weitere Bearbeitung übernommen.

PM der PD Brandenburg West vom 10.02.2020

 

Görlitz (Sachsen): Randalierer greift Polizisten an

Am frühen Samstagmorgen haben Görlitzer Polizisten einen randalierenden 33-jährigen Deutschen an der Rothenburger Straße in Gewahrsam genommen. Bei der Maßnahme leistete der Mann Widerstand.
Der Beschuldigte fiel in der Nacht durch mehrere Vorkommnisse auf. Mutmaßlich belästigte er eine Frau und zerstörte eine Schaufensterscheibe sowie eine Werbetafel. Um weitere Straftaten und Ordnungsstörungen zu verhindern nahmen die Beamten den offenbar Alkoholisierten mit zum Revier. Ein Atemalkoholtest zeigte 1,94 Promille. Mit der Übernachtung bei der Executive war der Überführte offenbar nicht einverstanden und wehrte sich. Hierbei beschädigte er die Funkgarnitur eines Polizisten. Ein Arzt entnahm ihm Blut und bescheinigte die Gewahrsamstauglichkeit. Der Randalierer muss sich nun wegen der Sachbeschädigungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Kriminalpolizei ermittelt.

PM der PD Görlitz vom 10.02.2020

 

Görlitz (Sachsen): Auf Angriff folgt Entschuldigung

In der Nacht zu Samstag haben Anwohner der Elisabethstraße in Görlitz eine Schlägerei bei der Polizei gemeldet. Mehrere Streifen eilten vor Ort und beendeten die handgreifliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 25 und 50 Jahren. Da die Streithähne offensichtlich verletzt waren, forderten die Polizisten Rettungskräfte an.
Der jüngere der Beiden wehrte sich während der Maßnahmen erheblich, weshalb ihm die Ordnungshüter Handfesseln anlegten. Als eine Beamtin die Verletzungen des jungen Mannes fotografisch dokumentieren wollte, trat ihr der Beschuldigte gegen den Arm. Sie blieb unverletzt, die Kamera war jedoch zerstört. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro.
Sanitäter brachten die alkoholisierten Männer unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus. Es folgten Anzeigen aufgrund der wechselseitigen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf die Vollstreckungsbeamtin.
Am Samstagvormittag meldeten sich die Beschuldigten auf dem Polizeirevier und kündigten einen Besuch an. Am Abend entschuldigten sie sich bei den betroffenen Beamten für den Vorfall in der Nacht.

PM der PD Görlitz vom 10.02.2020

 

Dortmund, Kamen, Dülmen (Nordrhein-Westfalen): Bedrohung und rassistische Beleidigung im Schnellrestaurant – Bundespolizei ermittelt gegen 38-jährigen Tatverdächtigen

In einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof soll es am Sonntagmorgen (9. Februar) zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen sein. Dabei soll ein 27-jähriger Mann mit Migrationshintergrund rassistisch beleidigt worden sein. Auch vor Einsatzkräften der Bundespolizei machte der Tatverdächtige nicht halt. Sie wurden ebenfalls beleidigt und bedroht.
Gegen 4:30 Uhr wurden Einsatzkräfte in das Schnellrestaurant gerufen. Nach Zeugenaussagen waren dort ein 27-jähriger Deutscher und ein 38-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus Kamen in Streit geraten. Nach Angaben des 27-Jährigen aus Dülmen, hätte der 38-Jährige in der Schlange vor dem Verkaufstresen gedrängelt und ihn anschließend kräftig gegen die Brust geschlagen. Daraufhin hätte er den Polizeinotruf gewählt.
Im Beisein der Bundespolizisten titulierte der türkische Staatsangehörige den 27-Jährigen als „scheiß Nigger“, einen Bundespolizisten beleidigte er ebenfalls und drohte diesen mit einer Kopfnuss zu verletzten. Daraufhin wurde er zur Wache gebracht.
Dort beruhigte sich der bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannte Mann. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.02.2020

 

Gießen (Hessen): Polizisten angegriffen

Gegen 02.50 Uhr Sonntagfrüh (09.Februar) kontrollierten Polizeibeamte einen 41-jährigen Mann in der Ludwigstraße. Als der Mann sich nicht ausweisen konnte und zwecks einer Identitätsfeststellung zur Wache mitkommen sollte, trat der 41-Jährige gegen das Polizeifahrzeug. Weiterhin beleidigte er die Beamten und trat nach ihnen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-Jährigen eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter Tel. 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen vom 10.02.2020

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz wegen Randalierer in Hotel – Verdächtiger durch Spezialkräfte festgenommen

Ein 29 Jahre alter Mann sorgte heute Nachmittag für einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr in einem Hotel in Stadtmitte. Beamte der Inspektion Mitte wurden um 14.22 Uhr wegen eines Randalierers zum Hotel an der Bismarckstraße gerufen.
Die Polizisten trafen dort auf den mit Messern bewaffneten, aggressiven Gast und machten daraufhin Gebrauch von der Dienstwaffe. Verletzt wurde dabei niemand.
Der Mann zog sich dann in ein Zimmer im zweiten Obergeschoss des Hotels zurück, demolierte die Einrichtung und stellte sich immer wieder an das geöffnete Fenster und drohte, in die Tiefe zu springen. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, wodurch es zeitweilig zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Gegen 16 Uhr wurde der Georgier durch Beamte einer Spezialeinheit in dem Hotelzimmer festgenommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

PM der POL Düsseldorf vom 10.02.2020

 

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Sonderkontrolle der Drogenkontrollgruppe der PI Neuwied

Am 10.02.2020 führten Beamte der Polizei Neuwied vom Nachmittag bis in die frühen Abendstunden gemeinsam mit Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik zum wiederholten Male stationäre Verkehrskontrollen an verschiedenen Örtlichkeiten im Dienstgebiet der PI Neuwied durch. Dabei wurden mehr als 100 Fahrzeuge kontrolliert. Zwei Fahrzeugführer mussten wegen Drogenkonsums eine Blutprobe abgeben, ein weiterer musste sein Fahrzeug wegen Alkoholkonsums im Ordnungswidrigkeitenbereich stehen lassen.
Dieser Autofahrer beleidigte zudem auf der Dienststelle mehrere Polizeibeamte.
In drei Fällen wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgelegt. Außerdem wurden mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht, unsachgemäßer Kindersicherung u.ä. vorgelegt.
Ein Pkw wurde wegen erheblicher Veränderungen sichergestellt und abgeschleppt.

PM der PI Neuwied/R. vom 10.02.2020

 

Illertissen – Au (Bayern): Faschingsveranstalltung in Au

Am Sonntagnachmittag fand ab 14:00 Uhr der traditionelle Faschingsumzug in Au statt. Geschätzte 4.000 Besucher erlebten einen Faschingszug ohne Zwischenfälle. Nach dem Umzug nahmen viele Besucher bis etwa 22:00 Uhr an dem bunten Faschingstreiben in der Ortsmitte teil. Während des Faschingsumzugs konnte eine Polizeistreife einen 15-Jährigen erkennen, der einen Joint rauchte. Als der Jugendliche die Polizei erkannte, warf er den Joint weg und flüchtete. Die Polizeistreife konnte den jungen Mann jedoch alsbald stellen. Die Erziehungsberechtigten holten ihren Schützling ab, den nun eine Anzeige erwartet. Im Veranstaltungsraum wurden an diesem Nachmittag im Rahmen der Jugendschutzkontrollen mehrere alkoholisierte Jugendliche angetroffen. Ein 14-jähriges Mädchen wies knapp 1 Promille auf, ein 16-jähriger Junge hatte 1,5 Promille. Ein 15-jähriger Junge wurde mit einem Wert über 1,6 Promille festgestellt, der im Verlauf der Kontrolle die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte. Alle Jugendlichen wurden den Erziehungsberechtigten übergeben. Den 15-Jährigen erwartet zudem eine Strafanzeige. Gegen 18.00 Uhr ereignete sich in der Josef-Weikmann-Halle eine gefährliche Körperverletzung. Ein unbekannter Täter attackierte mit einer Flasche einen 17-jährigen Jugendlichen und verletzte ihn dabei am Kopf. Der 16-jährige Freund kam dem Opfer zu Hilfe und bekam von dem Unbekannten die zwischenzeitlich zerbrochene Flasche ins Gesicht geschlagen. Er erlitt dabei Schnittverletzungen im Gesicht. Beide Geschädigten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der unbekannte Täter trug offenbar ein braunes Bärenkostüm und hatte dunkle, lockige Haare. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Illertissen unter Tel. 07303/9651-0.

PM des PP Schwaben Spüd/West vom 10.02.2020

 

Türkheim (Bayern): Untersuchungshaft nach Messerangriff

Der gleiche 26-jährige Mann, welcher in der letzten Woche für mehrere Polizeieinsätze in Türkheim sorgte, griff am Freitagabend, 07.02.2020, in der Asylbewerberunterkunft in der Kirchenstraße einen Mitbewohner mit einem Messer an.

Ohne dass eine Auseinandersetzung vorausgegangen wäre, griff er unvermittelt einen 19-jährigen Mitbewohner an und fügte diesem mit einem Küchenmesser Schnittwunden im Gesicht und am Hals bei. Der Geschädigte erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Täter wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt, von welchem am Samstagvormittag die Untersuchungshaft angeordnet wurde. Während sich der Mann noch auf der Polizeidienststelle befand, beleidigte dieser hier noch zwei Beamte. Zudem wurde bekannt, dass der gleiche Mann bereits am Freitagnachmittag in der Unterkunft eine versperrte Tür aufgebrochen und diese beschädigt hatte. Die Ermittlungen der Polizei zu den Vorfällen der letzten Woche und des Wochenendes dauern noch an.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.02.2020

 

Wien: Aggressiver Mann zündelt und bedroht Polizisten

Gestern wurde ein 62-jähriger Mann (Stbg: Österreich) von einer Polizeistreife dabei betreten, wie er mit einem Feuerzeug einen Zeitungsständer anzündete, wodurch mehrere Zeitungen Feuer fingen. Die Polizisten der dortigen Polizeiinspektion löschten zunächst den Kleinbrand mit dem im Streifenwagen mitgeführten Feuerlöscher. Als der 62-Jährige kurz darauf angesprochen wurde, bedrohte dieser die Beamten mit einem Taschenmesser. Dem mehrmals wiederholten Befehl, das Messer wegzuwerfen, kam er schließlich nach, es wurde die Festnahme gegen ihn ausgesprochen. Der Mann befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 10.02.2020

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