Berlin/Treptow-Köpenick: Junge Männer fremdenfeindlich beleidigt

In Niederschöneweide zeigten gestern Abend zwei junge Männer eine fremdenfeindliche Beleidigung und Körperverletzung an. Nach Angaben des 19-Jährigen und seines 21 Jahre alten Begleiters waren beide gegen 20 Uhr auf der Johanna-Tesch-Straße auf dem Heimweg, als ihnen ein alkoholisiert wirkender Mann fremdenfeindliche Äußerungen entgegenrief und in der Folge auf die beiden eingeschlagen haben soll. Zwei unbekannt gebliebene Passanten sollen dann dazwischen gegangen sein. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen fest, der dabei Widerstand leistete und die Polizisten nun auch beleidigte. Ein festnehmender Beamte wurde leicht am Bein verletzt. Er konnte seinen Dienst fortsetzten. Die beiden angegriffenen jungen Männer klagten über Kopf- und Nackenschmerzen, der 19-Jährige erlitt zudem Hautabschürfungen an einer Hand. Beide lehnten eine medizinische Behandlung ab. In einem Polizeigewahrsam musste sich der Festgenommene einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde der 39-Jährige entlassen. Er muss sich nun wegen Körperverletzungen, Beleidigungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM (0362) des PP Berlin vom 11.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 18-Jährige verletzt Polizistin

Bei einer Vorführung durch die Polizei leistete eine 18-Jährige Widerstand und verletzte eine Beamtin.
Eine Streife der Polizeiinspektion Kaiserslautern 2 befand sich Montagvormittag,
9:30 Uhr in einem Einsatz im Bereich Bännjerrück. Eine Heranwachsende war unerlaubt ihrer Verhandlung beim Amtsgericht Kaiserslautern ferngeblieben, weshalb der zuständige Richter die Vorführung der jungen Frau anordnete. Die Beamten trafen sie in ihrer Wohnung an und forderten sie auf, die Streife zum Gericht zu begleiten.
Da die 18-Jährige jedoch nicht freiwillig mitkommen wollte, musste sie zwangsweise durch die Polizisten mitgenommen werden. Hiergegen wehrte sie sich vehement, indem sie um sich schlug und trat und versuchte, sich aus den Griffen der Einsatzkräfte loszureißen. Ein Tritt traf eine 28 Jahre alte Polizistin am Kopf, wodurch sie leicht verletzt wurde.
Da die Streife sie nicht anders bändigen konnte, fesselte sie die Frau und brachte sie dann zum Gerichtssaal. Hier übergab sie die Beschuldigte an Justizbeamte. Die leicht verletzte Polizistin konnte ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Westpfalz vom 11.02.2020

 

Fürth (Bayern): Zwei Polizisten bei Festnahme verletzt – Heranwachsender griff Beamte tätlich an

Am 10.02.2020 leistete ein 20-Jähriger nach Auffinden von Marihuana heftige Gegenwehr. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.
Gegen Mittag unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Fürth auf der Fürther Freiheit einen Heranwachsenden einer Kontrolle. Hierüber ärgerte sich der Heranwachsende so sehr, dass er ein Kuvert mit Marihuana aus der Jacke nahm und den Inhalt auf die Straße kippte. Nachdem die kontrollierende Polizistin das Rauschgift wieder aufgehoben hatte, schlug es ihr der 20-Jährige aus der Hand.
Nach einem kurzen Gerangel bekamen die Polizisten die Situation wieder in den Griff. Der 20-Jährige wurde zur Dienststelle verbracht.
Die eingesetzten Polizisten wurden durch die Gegenwehr des 20-Jährigen leicht verletzt und sind weiterhin dienstfähig.
Der junge Mann zog sich eine oberflächliche Verletzung im Gesicht zu. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 11.02.2020

 

Herford (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin im Einkaufsmarkt- Polizeibeamter verletzt

Am Montagabend (10.2.) gegen 21.20 Uhr wurde die Leitstelle über eine Randaliererin in einem Einkaufsmarkt am Deichkamp informiert. Eine 25-jährige Herforderin befand sich als Kundin im Markt und gestikulierte lauthals im Bereich der Obst- und Gemüseabteilung. Als sie von einem Mitarbeiter auf ihr Verhalten angesprochen wurde reagierte sie äußerst aggressiv und warf Lebensmittel in Richtung des Mitarbeiters. Dieser informierte daraufhin die Polizei. Den Polizeibeamten gelang es zunächst die polizeibekannte Herforderin zu beruhigen, und boten der scheinbar psychisch erkrankten Person ärztliche Unterstützung an. Die Frau wollte das Angebot freiwillig annehmen und sich in eine psychiatrische Einrichtung bringen lassen. Plötzlich und ohne erkennbaren Grund schlug die 25-Jährige einem Polizeibeamten mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht und widersetzte sich allen polizeilichen Maßnahmen. Die Beschuldigte wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und in eine psychiatrische Unterbringung außerhalb des Kreisgebietes verbracht. Der Polizeibeamte erlitt durch den Schlag eine größere Platzwunde im Nasenbereich und weitere Prellungen im Gesichtsbereich. Er musste im Krankenhaus ärztlich behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig.

PM der KPB Herford vom 11.02.2020

 

Selb (Bayern): Joint geraucht und Polizisten beleidigt

Eine gute Nase bewies eine Polizeistreife die in anderer Angelegenheit in einem Mehrfamilienhaus in der Sedanstraße zu tun hatte. Aus einer Wohnung wehte ihnen, deutlich wahrnehmbar, der Geruch von Marihuana entgegen.
Auf Nachfrage beim Wohnungsinhaber, einem 51jährigen Rentner, gab der ganz stolz an, dass er sich gerade einen „reinzieht“ und bat die Beamten zum Nachschauen auch noch ein seine Wohnung.
Als die dort eine geringe Menge Marihuana fanden und den Mann über die Strafbarkeit belehrten, war die gute Stimmung dahin. Der Mann wurde ausfällig. Er beleidigte die Polizeibeamten mit nicht druckreifen Ausdrucken und zeigte ihnen den ausgestreckten Mittelfinger.
Neben einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz hat sich der Rentner auch noch eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung eingehandelt. Das Rauschgift wurde sichergestellt.

PM der PI Marktredwitz vom 11.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Wem gehören die Sägen?

Während einer Streifenfahrt sind Polizeibeamte in der Nacht zu Dienstag auf zwei Fußgänger aufmerksam geworden. Die beiden Männer „spazierten“ mitten in der Nacht durch die Pariser Straße.
Als die Beamten kurz vor 4 Uhr die beiden ansprachen und einer Kontrolle unterzogen, wurden im Rucksack des jüngeren Mannes zwei offensichtlich neuwertige Akku-Sägen gefunden. Während der 28-Jährige angab, die Geräte von einem Freund erhalten zu haben, sagte sein 42 Jahre alter Begleiter aus, die Sägen gekauft zu haben. Bis zur Klärung der genauen Eigentumsverhältnisse wurden die beiden Geräte sichergestellt.
Weil der 42-Jährige während der Maßnahmen immer aggressiver wurde, musste eine Streife zur Verstärkung hinzugezogen werden. Zu weiteren Straftaten kam es nicht.

PM des PP Westpfalz vom 11.02.2020

 

Leipzig (Sachsen): Helfer angegriffen – Polizist verletzt

Ort: Leipzig (Holzhausen), Walter-Markov-Ring / Zeit: 10.02.2020, gegen 15:15 Uhr
Gestern Nachmittag erhielt die Polizei einen Notruf der Rettungsleitstelle. Ein Notarzt versuchte gemeinsam mit seinen Sanitätern einen Mann (deutsch, 78) zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus zu bringen. Der 78-Jährige wehrte sich jedoch vehement. Als die Polizeibeamten in Holzhausen eintrafen, kehrte der 78-Jährige zurück in seine Wohnung. Dort versuchten sowohl der Notarzt als auch ein Polizist beruhigend auf ihn einzuwirken – allerdings vergeblich. Der ältere Herr drohte, aus dem Fenster zu springen. Als man ihn daraufhin vom geöffneten Fenster wegzog, griff der 78-Jährige nach einem Glas. Er zerbrach es und warf den schweren Glasboden gegen den Polizisten (m, 36), der ihn soeben davor bewahrt hatte, aus dem Fenster zu springen. Der Beamte konnte nicht mehr auszuweichen, sodass ihn das Glas an der Schläfe traf und er eine stark blutende Platzwunde erlitt. Dank des anwesenden Rettungsdienstes konnte die Wunde vor Ort versorgt und dann später im Krankenhaus geklebt werden. Der 78-Jährige wurde indessen vom Arzt beruhigt und unter Begleitung der Polizei in ein Fachkrankenhaus gebracht.

PM der PD Leipzig vom 11.02.2020

 

Landshut (Bayern): Randaliererin im Klinikum

Am Montag, gg. 18.25 Uhr, beleidigte eine 63-jährige Landshuterin im Klinikum das Personal beim Empfang. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Die 63-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und war in keinster Weise einsichtig. Sie verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien und kam der Aufforderung, das Klinikum zu verlassen, nicht nach. Anschließend durchsuchten die Polizisten die 63-Jährige nach Ausweispapieren, dabei entwickelte sich ein Gerangel, wobei die Dame zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Im weiteren Verlauf beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten.

PM der PI Landshut vom 11.02.2020

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Renitente, alkoholisierte Frau beschäftigt die Nachtschicht der Bundespolizei

In der vergangenen Nacht machten Reisende gegen 22:30 Uhr Beamte des Bundespolizeireviers auf eine gestürzte Frau am Hauptbahnhof aufmerksam. Bei Eintreffen der Streife hatte sich die Frau bereits übergeben, blutete aus der Nase und hatte große Schwierigkeiten das Gleichgewicht zu halten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,43 Promille. Ein Rettungswagen wurde angefordert. Die 42-Jährige zeigte sich zunehmend aggressiv: Sie spuckte und trat unkontrolliert um sich. Nach mehrmaliger Androhung kam schließlich eine Spuckschutzhaube zum Einsatz. In Absprache mit einem hinzugezogenen Polizeiarzt und Mitarbeitern des zuständigen Ordnungsamtes wurde vereinbart die Frau zur medizinischen Wundversorgung in das evangelische Stiftkrankenhaus zu verbringen und sie im Anschluss der Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach zuzuführen.

PM der BPOLI Trier vom 11.02.2020

 

Lindau (Bayern): Unerlaubt Eingereister leistet Widerstand und versucht Geld zu verschlucken/ Bundespolizei schiebt Italiener zurück

Am Montag (10. Februar) hat die Bundespolizei einen polizeibekannten Italiener, dem die Freizügigkeit als Unionsbürger aberkannt worden war, nach Österreich zurückgeschoben. Der Mann war am Vortag unerlaubt mit einem Fernbus eingereist.
Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Ziegelhaus die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Bei der Überprüfung eines Italieners stellten die Beamten ein bis Januar 2028 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland fest. Aufgrund zahlreicher Straftaten, die auch in eine zweieinhalbjährige Haftstrafe mündeten, war dem in Hessen geborenen Italiener durch das Regierungspräsidium Darmstadt die Freizügigkeit als EU-Bürger aberkannt und der Mann Ende Januar nach Italien abschoben worden.
Der als gewalttätiger Betäubungsmittelkonsument bekannte Südeuropäer erhielt von der Lindauer Bundespolizei eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes und sollte anschließend auf eigene Kosten mit dem Zug nach Österreich zurückgeschoben werden. Da sich der Mann jedoch weigerte, am Schalter ein Zugticket zu kaufen, wollten die Bundespolizisten den unerlaubt Eingereisten kostenpflichtig mit dem Dienstwagen nach Österreich überstellen. Beim Verlassen des Bahnhofes leistete der Polizeibekannte gegen die Beamten Widerstand, steckte sich den in seiner Hand befindlichen 50-Euro-Schein in den Mund und versuchte diesen herunterzuschlucken. Die eingesetzten Beamten konnten dies verhindern und legten dem Italiener Handschellen an, wogegen er sich erneut wehrte. Letztlich konnten die Bundespolizisten dann am späten Montagnachmittag die Zurückschiebung vollziehen.

PM der BPOLI Kempten vom 11.02.2020

 

Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): Henstedt-Ulzburg – Diebstahl, Bedrohung, Angriff auf Polizeibeamte / Polizei nimmt renitenten Ladendieb fest

Nur unter erheblicher Gegenwehr konnte am Montagabend ein 22-jähriger Ladendieb in der Gutenbergstraße in Henstedt-Ulzburg von der Polizei festgenommen werden, ein Beamter erlitt einen Faustschlag ins Gesicht.
Ein Warenhausdetektiv hatte gegen 20:30 Uhr über Notruf die Polizei verständigt, da ein aufgedeckter Warendiebstahl in dem Geschäft eskaliert war. Der Täter war dem Detektiv zunächst friedlich in die Büroräume gefolgt, nachdem dieser beim versuchten Diebstahl einer Musikbox beobachtet worden war. Die Situation spitze sich jedoch schnell zu: Beleidigungen des Detektives durch den Warendieb folgten Bedrohungen und der gezielte Wurf eines Schraubenschlüssels. Auf die Situation aufmerksam gewordene Mitarbeiter versuchten daraufhin erfolglos, die Flucht des Diebes zu verhindern.
Im Eingangsbereich des Geschäftes trafen der Täter, zwei ihn begleitende Personen mitsamt eines Kampfhundes sowie der Ladendetektiv erneut aufeinander.
Auch die zwischenzeitlich alarmierten Polizeikräfte kamen hinzu. Bei der nun folgenden Festnahme kam es zu Faustschlägen gegen den Ladendetektiv und einen der Polizeibeamten. Erst im Anschluss gelang es, den Angreifer zu Boden zu bringen. Dessen Begleitung hatte sich zwischenzeitlich entfernt und wurde vor Ort nicht mehr angetroffen.
Die Polizisten durchsuchten den Täter und fanden hierbei diverse Werkzeuge, eine geringe Menge Marihuana sowie ein zugriffsbereites Einhandmesser, bei dem es sich um einen verbotenen Gegenstand handelt. Das bloße Mitführen einer solchen Waffe wirkt sich bei einem Diebstahl strafverschärfend aus.
Das Einhandmesser des aus dem Kaltenkirchener Umland stammenden Täters wurde sichergestellt. Er selbst konnte nach Personalienfeststellung und Entnahme einer Blutprobe wieder entlassen werden. Ihn erwarten diverse Strafverfahren, unter anderem wegen versuchten Diebstahls, Körperverletzung, Widerstand, Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

PM der PD Bad Segeberg vom 11.02.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Beschimpft und beleidigt

Ein Passant meldete sich gestern gegen 19.45 Uhr bei der Polizei und gab an, dass ein Mann aus einem Fenster einer Wohnung in der Straße An der Schwimmhalle „Sieg Heil“ gerufen hat. Die Beamten suchten den Rufer – einen 36-jährigen Prignitzer – in der Wohnung auf und nahmen eine Strafanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Der 36-Jährige war alkoholisiert, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest. Die Beamten belehrten den Mann und zeigten ihm die Konsequenzen bei erneutem derartigen Rufen auf.
Kurze Zeit später meldete sich der 36-Jährige via Notruf bei der Polizei und bedrohte und beschimpfte die Beamten. Daraufhin kamen erneut Polizeibeamte in die Wohnung und nahmen den Mann in Gewahrsam. Er sprach wiederum Beschimpfungen und Beleidigungen aus. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde seine Gewahrsamstauglichkeit von einem Arzt überprüft. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, in das er stationär aufgenommen wurde. Erneut wurden Strafanzeigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 11.02.2020

 

Hofgeismar (Hessen): Unfall mit 2,4 Promille: 37-Jähriger flüchtet und greift Polizisten an; Zeugen in Hofgeismar gesucht

Ein betrunkener 37-Jähriger war in der Nacht zum heutigen Dienstag am Steuer eines VW in Hofgeismar unterwegs, erfasste bei seiner Fahrt über einen Bürgersteig beinahe einen Fußgänger und krachte wenige Minuten später in einen geparkten Smart. Als hinzugeeilte Polizisten den geflüchteten Fahrer kurz darauf festnahmen, griff der aggressive Mann die Beamten an, indem er nach ihnen schlug und versuchte, sie zu beißen. Die Polizeibeamten blieben glücklicherweise unverletzt. Da der 37-Jährige auch noch Drogen dabeihatte, muss er sich nun neben Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, Straßenverkehrsgefährdung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
VW fährt über Bürgersteig
Ein Fußgänger meldete sich gegen 22:50 Uhr aus dem „Unteren Weg“ bei der Polizei, weil er durch einen Sprung zur Seite einem silbergrauen VW ausweichen musste, der über den Bürgersteig gefahren war. Danach verlor der schockierte Zeuge den in Richtung Innenstadt fahrenden Wagen aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief zunächst ohne Erfolg.
Unfall im Tannenweg
Nur 10 Minuten später rief ein anderer Zeuge aus dem Tannenweg an, weil dort offenbar das gleiche Auto in einen geparkten Smart gekracht war. Der sichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer ließ seinen VW einfach stehen und verschwand kurzerhand in einem Haus. Bei der Festnahme durch die hinzugeeilten Beamten der Polizeistation Hofgeismar war der 37-Jährige vollkommen außer Rand und Band, während er die Polizeibeamten fortwährend beleidigte und bedrohte. Ein Atemalkoholtest hatte 2,4 Promille zum Ergebnis, weshalb ein Arzt eine Blutprobe bei ihm entnahm. Die Polizisten brachten ihn zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam und beschlagnahmten seinen Führerschein. Auch den Schlüssel für den demolierten VW stellten sie vorsorglich sicher.
Die aufnehmenden Beamten entdeckten an dem Auto des 37-Jährigen mehrere frische Unfallschäden und können aus diesem Grund nicht ausschließen, dass der Betrunkene bei seiner nächtlichen Fahrt durch Hofgeismar noch weitere Unfälle verursacht haben könnte und danach geflüchtet war.
Die Polizei sucht Zeugen, die den silbergrauen VW in der Nacht zum heutigen Dienstag bei seiner Fahrt durch Hofgeismar gesehen haben oder möglicherweise weitere Unfälle beobachtet haben. Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizeistation Hofgeismar unter Tel.: 05671-99280 oder der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

PM des PP Nordhessen vom 11.02.2020

 

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): 60 jähriger Polizist wird mehrere Meter mitgeschliffen

Ein 76 jähriger Fahrzeugführer aus Oer-Erkenschwick befuhr gegen 19:40 Uhr die Ludwigstraße in Oer-Erkenschwick in südliche Richtung. Aufgrund eines anderweitigen Verkehrsunfalls mit Personenschaden auf der Kreuzung Verbandsstraße / Horneburger Straße*** staute sich der Verkehr an der dortigen Ampelanlage. Der 76 jährige Fahrzeugführer fuhr in dem vorherrschenden Stop & Go Verkehr seinem Vordermann auf. Der Oer-Erkenschwicker wendete seinen PKW, ohne einen Personalienaustausch seinerseits, und befuhr nunmehr unfallbeschädigt die Ludwigstraße in nördliche Richtung. Aufgrund des Verkehrsunfalls mit Personenschaden an der Unfallstelle Ludwigstraße in Höhe der dortigen Jet- Tankstelle waren die Kräfte der Polizei bereits eingetroffen, so dass diese den flüchteten Fahrzeugführer noch erblicken konnten. Der Streifenwagen nahm unmittelbar die Verfolgung auf. Der 76 jährige Fahrzeugführer musste an der Kreuzung Ludwigstraße / Walterstraße verkehrsbedingt abbremsen. Der Streifenwagen fuhr neben den flüchteten PKW, stoppte diesen und setzte sich leicht versetzt vor dem PKW des Flüchtenden. Der Beifahrer des Streifenwagens stieg aus und wollte an das Fahrzeug des Flüchtenden herantreten. Plötzlich fuhr der 76 jährige los und rammte dabei die offenstehende Beifahrertür des Streifenwagens und schliff den Beamten an der Fahrertür etwa 3-4 Meter mit.
Unvermittelt blieb der 76 jährige mitten auf der Kreuzung stehen und die Beamten konnten an das Fahrzeug treten und den Fahrzeugführer an der Weiterfahrt hindern. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine erhebliche Alkoholisierung. Der Kollege, welcher mitgeschliffen wurde, verblieb unverletzt und dienstfähig. Der Streifenwagen wurde erheblich beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Bei dem Oer-Erkenschwicker wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein entzogen. Schadenshöhe: ca. 15.000.- Euro

PM des PP Recklinghausen vom 11.02.2020

 

Kempten (Bayern): Renitenter Fahrgast wird in Gewahrsam genommen

Am Montagabend, gegen 23:40 Uhr, stieg ein 38-jähriger Mann in Kempten in ein Taxi ein. Er konnte aber keine Zieladresse nennen. Auch wollte der 38-Jährige auf Aufforderung des Taxifahrers nicht mehr aus diesem aussteigen, weshalb der Taxifahrer den Fahrgast zur Polizeiinspektion Kempten brachte. Nachdem der Fahrgast dort auf Aufforderung den ausstehenden Betrag bezahlte und aus dem Taxi ausgestiegen war, geriet er in Rage und versuchte einen eingesetzten Polizeibeamten wegzuschubsen. Der 38-Jährige musste unter Anwendung unmittelbaren Zwangs in Gewahrsam genommen werden. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.02.2020

 

Wien: Festnahme nach mehrmaligem Fluchtversuch mit Pkw

Vorfallszeit: 10.12.2019, 11:30 Uhr / Vorfallsort: 10., Fernkorngasse
Sachverhalt: Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten führten im Bereich der Ferkorngasse eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durch, da sie einen Lenker ohne Verwendung des Sicherheitsgurtes wahrnehmen konnten. Nachdem die Beamten bei dem Fahrzeug mehrere Mängel festgestellt hatten, wurde der 55-jährige Lenker über eine Überprüfung des Pkw bei der Landesprüfanstalt informiert. Der Mann verweigerte die Mitfahrt, woraufhin die Beamten aufgrund des Zustandes des Fahrzeuges die Kennzeichentafeln abmontieren wollten. Der Lenker widersetzte sich schließlich der Amtshandlung und fuhr plötzlich los. Ein Beamter konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermeiden. Einige Meter später kam der Pkw kurzzeitig zum Stillstand. Bei dem neuerlichen Versuch den Tatverdächtigen zu stoppen, wurden zwei Beamte von dem Fahrzeug zu Boden gestoßen und der Mann fuhr weg. Sofort wurde durch weitere Polizeikräfte des Stadtpolizeikommandos Favoriten die Verfolgung des Flüchtenden aufgenommen. Im Bereich der Raxstraße konnte der Tatverdächtige schließlich angehalten und festgenommen werden. Neben mehreren strafrechtlichen Anzeigen, wird der 55-jährige österreichische Staatsbürger wegen zahlreicher Verwaltungsübertretungen angezeigt. Im Zuge des Fluchtversuchs wurden ein Polizeiauto beschädigt und ein Beamter verletzt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 11.02.2020, 11:09 Uhr

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