Hagen (Nordrhein-Westfalen): 36-Jähriger tritt Autospiegel ab und wird in das Polizeigewahrsam gebracht

Am Dienstag, 11. Februar, beschädigte ein 36-Jähriger in der Schwerter Straße gegen 20:45 Uhr zwei Fahrzeuge. Während er an geparkten Autos vorbeiging, trat er gegen die Außenspiegel von einem Renault sowie einem Opel.
Bei der Tat wurde der Mann von einem Ehepaar beobachtet. Der 36-jährige Zeuge folgte ihm bis zur Denkmalstraße und verständigte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, versuchte der Tatverdächtige zu flüchten und reagierte aggressiv. Er musste zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwartet eine Strafanzeige. Die Höhe der Sachschäden an den beiden Pkw konnte noch nicht näher beziffert werden.

PM der POL Hagen vom 12.02.2020

 

Langenau/Giengen (Baden-Württemberg): Autofahrer entzieht sich Polizeikontrolle / Mit hohem Sachschaden und drei Verletzten Personen endete die Fahrt eines 49-Jährigen am Mittwoch auf der A7.

Gegen 0.15 Uhr meldete ein Zeuge einen unliebsamen Gast auf dem Gelände einer Tankstelle im Bereich Seligweiler. Der hatte dort ein Hausverbot und hielt sich auf dem Gelände auf. Eine Polizeistreife fuhr an. Nach einem erneuten Anruf eines Zeugen sei der Mann in sein Auto gestiegen und weggefahren.
Der Fahrer solle vermeintlich alkoholisiert gewesen sein. Eine Polizeistreife entdeckte den VW in Richtung Langenau fahren. Mittels Blaulicht und Anhaltesignal versuchten die Beamten das Fahrzeug stoppen. Die Anhaltesignale ignorierte der Fahrer und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit weiter. Im Bereich der Anschlussstelle Langenau ignorierte er eine rote Ampel und fuhr auf die A7 in Richtung Würzburg auf. Er beschleunigte sein Auto stark. Seine Fahrt setzte er mit hoher Geschwindigkeit fort. Von der Rastanlage Lonetal Ost beschleunigte eine weitere Polizeistreife mit eingeschaltetem Sondersignal auf die Autobahn und befand sich vor dem flüchtigen VW. Der flüchtende Fahrer fuhr dem stark beschleunigenden Streifenwagen ungebremst in das Heck. Bei dem Unfall erlitt der 49-Jährige Unfallverursacher schwere Verletzungen. Die beiden Polizeibeamten im verunfallten Streifenwagen erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.
Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 80.000 Euro. Dem 49-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Die soll nun klären, ob er alkoholisiert war oder nicht.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Für die Dauer Einsatzmaßnahmen war die Autobahn an der Unfallstelle bis etwa 2 Uhr in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

PM des PP Ulm vom 12.02.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Vermisster Jugendlicher verletzt Polizeibeamte

Ein 17-Jähriger verletzte am Dienstag in der Europaallee zwei Polizeibeamte. Gegen den Jugendlichen bestand ein Haftbefehl. Er sollte in einer Arrestanstalt untergebracht werden. Die Polizei fahndete nach ihm. Am Abend erkannten Beamte den 17-Jährigen in einem Schnellrestaurant, weshalb der Gesuchte versuchte zu flüchten. Die Polizisten hielten den Jugendlichen fest.
Der 17-Jährige attackierte die Einsatzkräfte und verletzte sie. Die Polizisten überwältigten den Mann. Die verletzten Beamten waren nach dem Einsatz nicht mehr dienstfähig. Der ebenfalls leicht verletzte Angreifer wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt. Den 17-Jährigen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
PM des PP Westpfalz vom 12.02.2020

 

Seevetal/Maschen (Niedersachsen): Widerstand geleistet

Ein 36-jähriger Mann ist am Dienstagabend in Gewahrsam genommen worden, nachdem er zuvor Polizeibeamte angespuckt und in ihre Richtung getreten hatte.
Die Beamten waren gegen 20.15 Uhr in den Moorweidendamm gerufen worden, weil es dort zu häuslichen Streitigkeiten gekommen war. Dabei hatte der Mann Einrichtungsgegenstände in der gemeinsamen Wohnung beschädigt.
Während des Einsatzes bespuckte der 36-Jährige die Beamten und trat nach ihnen.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen.
Da er bei einem Atemalkoholtest einen Wert von mehr als 2 Promille erreichte, entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Gegen den 36-Jährigen wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 12.02.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte nach körperlicher Auseinandersetzung

Bei der Schlichtung eines Streits im Hauptbahnhof Freiburg, leistete ein 52-Jähriger gegenüber Beamten der Bundespolizei erheblichen Widerstand. Am frühen Dienstagmorgen kam es im Freiburger Hauptbahnhof zu einer handfesten Auseinandersetzung, zwischen einem Security Mitarbeiter und einem Kunden. Der togolesische Staatsangehörige wurde zuvor durch den Security Mitarbeiter des Geschäfts verwiesen. Daraus entwickelte sich erst eine verbale, danach eine körperliche Auseinandersetzung. Die verständigten Beamten der Bundespolizei, konnten die beiden Männer, am Boden liegend und miteinander kämpfend, vorfinden. Der 52-Jährige widersetzte sich seiner Festnahme so vehement, dass er gefesselt werden musste. Bei der Durchsuchung des Mannes wurde durch die Beamten ein Joint aufgefunden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Gegen den Mann wurde durch die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 12.02.2020

 

Varel (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte – 48-Jähriger versucht Polizeibeamte mit einem Messer anzugreifen, es folgen eine Gewahrsamnahme und die anschließende Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung

Am Montag, den 10.02.2020, ereignete sich gegen 16:04 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Bockhorner Straße ein Widerstand gegen Beamte des Polizeikommissariats Varel.
Der 48-Jährige Tatverdächtige meldete sich zuvor bei der Polizei und teilte eine Bedrohung zu seinem Nachteil mit. Daraufhin fuhren die Beamten zum Einsatzort und kontaktierten den 48-Jährigen. Dieser öffnete seine Wohnungstür, zog untermittelt ein Messer hervor und ging auf die Beamten zu, die den Mann überwältigen konnten und dabei unverletzt blieben.
Der alkoholisierte 48-Jährige wehrte sich massiv und erlitt leichte Verletzungen. Durch eine weitere Funkstreifenwagenbesatzung konnte der 48-Jährige fixiert und der Dienststelle zugeführt werden. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,11 Promille, so dass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg eine Blutprobenentnahme erfolgte.
Unter Hinzuziehung eines Arztes, einem Mitarbeiter des Landkreises Friesland sowie auf Antrag des Amtsgerichtes Oldenburg folgte die Veranlassung, den 48-Jährigen einer psychiatrischen Einrichtung zuzuführen.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung ein und beschlagnahmten das Messer, die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wilhelmshaven vom 12.02.2020

 

Mühlhausen (Thüringen): Betrunkener nach Flaschenwürfen in Gewahrsam

Mit über 2,3 Promille intus beschäftigte ein 33-jähriger Mann aus Bad Langensalza in der Nacht zum Mittwoch die Polizei in Mühlhausen. Bereits am Abend mussten die Polizisten in die Thomas-Müntzer-Straße fahren, da er dort auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes randalierte und Kunden belästigte. Die Polizisten belehrten den betrunkenen Mann, der daraufhin den Parkplatz verlies. Doch nach einer knappen dreiviertel Stunde kehrte der Betrunkene zurück, warf mit Flaschen um sich und traf dabei eine 17-Jährige. Auch gegen einen Hund soll der aggressive Mann getreten haben. Da er sich nicht beruhigen ließ und die Polizisten angriff, nahmen sie ihn in Gewahrsam und steckten ihn in die Zelle. Dort beruhigte sich der 33-Jährige wieder und konnte noch in der Nacht auf freien Fuß gesetzt werden. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der LPI Nordhausen vom 12.02.2020

 

Frankfurt-Nordend (Hessen): Randalierer leistet erheblichen Widerstand bei Festnahme

Ein 42-jähriger Mann randalierte gestern Abend in seinem Wohnhaus. Bei Eintreffen der Polizei griff er diese an und leistete massiven Widerstand gegen die Festnahme.
Gegen 21:15 Uhr riefen Bewohner eines Wohnhauses in der Luisenstraße die Polizei. Hintergrund war, dass ein Nachbar, stark alkoholisiert und aggressiv, im Treppenhaus herumschreien und gegen die Eingangstüren schlagen und treten würde. Eine Streife der Polizei konnte den stark alkoholisierten 42-jährigen im Treppenhaus antreffen. Im Rahmen der Sachverhaltserfragung versuchte der Frankfurter unvermittelt einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.
Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand, bis er letztendlich fixiert werden konnte. Aufgrund der Alkoholisierung, gepaart mit dem durchweg aggressiven Verhalten, verbrachte der Randalierer die Nacht anschließend in einer Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main.
Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten massiv und teils rassistisch. Polizistinnen oder Polizisten wurden durch die Angriffe nicht verletzt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 12.02.2020

 

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein): Widerstand gegen Polizeibeamte

Nachdem ein junger Mann in die Wohnung seiner Eltern in Brunsbüttel eingedrungen war, leistete er bei seiner späteren Überprüfung einigen Widerstand. Einem Polizisten schlug er dabei ins Gesicht.
Am Dienstagnachmittag suchte eine Streife die Wohnung eines 22-Jährigen in der Schmiedestraße auf, nachdem dieser in das Zuhause seiner Eltern in der Eddelaker Straße eingebrochen sein sollte. Wie fast schon erwartet, fanden die Einsatzkräfte bei dem Beschuldigten genau die Dinge auf, die seinen Eltern fehlten – ein Laptop und ein Fernseher. Als der Vater ebenfalls zur Wohnung seines Sohnes kam, ging der Beschuldigte mit einem Schlagstock auf ihn los. Die Beamten griffen ein, entrissen dem Aggressiven seine Waffe und versuchten ihn zu beruhigen. Dies misslang zunächst und bis die Polizisten den Angreifer schließlich zu Boden brachten, schlug er einem Beamten zwei Mal mit der Faust ins Gesicht. Letztlich fesselten die Ordnungshüter den 22-Jährigen am Boden, wo er sich dann doch entspannte. Dem Geschädigten händigten die Einsatzkräfte sein Eigentum wieder aus und fertigten gegen den Beschuldigten eine Anzeige wegen des Widerstandes, des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen des Einbruchs. Da der Beschuldigte sich am Ende doch friedlich verhielt, durfte er in seinen eigenen vier Wänden verbleiben.

PM der PD Itzehoe vom 12.02.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Pöbelei, Widerstand und Hose runter vor laufender Bodycam

Ein 47-jähriger Mann hat gestern gleich zwei Anzeigen bei der Bundespolizei kassiert und wurde anschließend in Gewahrsam genommen.
Kurz nach Mitternacht war der alkoholisierte Jordanier (1,24 Promille) mit dem Intercity-Express aus Göttingen unterwegs. Während der Fahrt belästigte er mehrfach Reisende. Der Zugchef schloss ihn von der Weiterfahrt aus. Jedoch wollte der Mann den Zug nicht verlassen, auch nicht, als Bundespolizisten in Hannover anrückten.
Schließlich musste der Jordanier zwangsweise aus dem Zug geholt werden. Auf dem Bahnsteig zog er plötzlich die Hose runter und zeigte noch sein Genital vor laufender Bodycam.
Nach ein paar Stunden der Ausnüchterung im amtlichen Gewahrsam konnte der Mann die Wache am Morgen verlassen.

PM der BPOLI Hannover vom 12.02.2020

 

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): Widerstand

Am 11.02. gegen 15:30 Uhr kam es am Krankenhaus in Schwelm zu einem Körperverletzungsdelikt. Ein 26-jähriger Gevelsberger führte im Foyer des Krankenhauses telefonisch ein lautes Streitgespräch. Als eine Angestellte des Krankenhauses ihn um Ruhe bat, beschimpfte er sie zunächst und versuchte dann sie zu schlagen. Zwei Passanten kamen der Angestellten zu Hilfe, einer der Helfer, ein 41-jähriger Wuppertaler, wurde durch den Gevelsberger mit der Faust im Gesicht getroffen und dadurch leicht verletzt. Hinzugerufene Polizeibeamte trafen den Mann in der Nähe des Krankenhauses an. Im Zuge der Anzeigenaufnahme verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien. Er wurde erneut aggressiv und biss einem der Polizisten in den Arm. Der Randalierer wurde zur Polizeiwache gebracht und wurde nach Abschluss sämtlicher Maßnahmen wieder entlassen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 12.02.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Widerstand geleistet

Zeugen meldeten gestern gegen 17.20 Uhr eine auf der Landesstraße zwischen Neuruppin und Dammkrug offenbar hilflose Frau, die auf der Fahrbahn lief. Polizeibeamte konnten die Frau – eine 52-jährige Ostprignitz-Ruppinerin – feststellen, die sofort weglief. Die Beamten konnten die 52-Jährige ergreifen. Dabei leistete sie Widerstand und trat um sich. Eine Beamtin wurde dadurch verletzt, blieb jedoch dienstfähig. Aufgrund des psychischen Zustandes der Frau, wurde sie mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM (2020/316) der PD Brandenburg Nord vom 12.02.2020

 

Perleberg (Brandenburg): Am Ende in Gewahrsam genommen

Ein 37-jähriger Prignitzer beging gestern mehrere Körperverletzungen und musste letztlich in Gewahrsam genommen werden. Gegen 13.00 Uhr nahm er in der Wilsnacker Straße eine 69-jährige Prignitzerin in den Schwitzkasten. Als ein 57-jähriger Pritznitzer der Frau zu Hilfe kam, schlug ihn der offenbar alkoholisierte 37-Jährige. Noch vor Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten flüchtete der Mann jedoch. Wenig später lief er in einem Supermarkt in der Ritterstraße schreiend herum. Da er blutende Verletzungen hatte, wurde ein Rettungswagen gerufen. Mit 2,81 Promille in der Atemluft wurde er unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Am Abend war der Mann dann in einer Wohnung in der Dobberziner Straße und verletzte die Bewohnerin mit einer Zigarette. Er erhielt von den hinzugerufenen Polizeibeamten einen Platzverweis, dem er jedoch nicht nachkam. Der 37-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Körperverletzung wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 12.02.2020

 

Zürich: Stadtpolizist bei Verkehrsunfall leicht verletzt – Zeugenaufruf

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer der Stadtpolizei Zürich und einem Personenwagen ist am Samstagabend (8.2.2020) in Zürich der Zweiradfahrer leicht verletzt worden.
Im Zusammenhang mit dem Fussballspiel FC Zürich gegen den FC Basel begleitete gegen 21.25 Uhr der 37-jährige Stadtpolizist den Fanmarsch auf seinem Motorrad. Im Bereich der Luggweg- / Badenerstrasse kam es zu einer leichten Kollision zwischen dem Motorradfahrer und dem entgegen kommenden Personenwagen. Dabei kam der Zweiradlenker zu Fall. Wie sich später herausstellte, wurde er an der Hand verletzt. Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem Polizisten verliess der Autofahrer die Unfallstelle. Wie in solchen Fällen üblich, wird die Rapporterstattung von einem anderen Polizeikorps übernommen.
Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Lenker eines silberfarbenen Autos machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrspolizeilicher Einsatzdienst, Telefon 044 247 38 70, in Verbindung zu setzen.

PM der KAPO Zürich vom 12.02.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt in den Bodenseekreis: Nagelsperre der Polizei hält flüchtenden Verkehrssünder nicht auf

In der Nacht zum Mittwoch ist ein Autofahrer in Ravensburg vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Die anschließende Verfolgung endete erst im Bodenseekreis. Kurz vor 1 Uhr fuhr ein Renault Megane mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Meersburger Straße. Deswegen wollte eine Streifenbesatzung den Wagen anhalten und den Fahrer kontrollieren. Die Anhaltezeichen der Gesetzeshüter wurden vom Lenker des Pkw ignoriert. Der 33-Jährige flüchtete in Richtung Innenstadt, fuhr am Frauentor bei Rot über die Ampel und raste anschließend weiter in Richtung B32, die er nach wenigen Kilometern wieder verließ, um in Richtung Bodenseekreis weiterzufahren. Zu der Zeit waren bereits mehrere Streifenwagen in die Fahndung eingebunden. An der Kreuzung der K 7712 mit der L 326 bei Prestenberg gelang es der Polizei, eine Nagelsperre auszulegen, die der 33-Jährige kurze Zeit später auch überfuhr.
Trotz vier platter Reifen setzte der Flüchtige seine Fahrt in südliche Richtung fort. Allerdings musste er sein Tempo deutlich reduzieren. Diesen Umstand nutzte eine Streifenbesatzung, um den Renault Megane zu überholen. Zirka 100 Meter vor der Wildpoldsweiler Kreuzung (L331/L333/K7712) blockierten die Beamten mit ihrem Dienstwagen die Kreisstraße so, dass zumindest eine ungebremste Weiterfahrt nicht möglich war. Der 33-Jährige zog seinen Renault deswegen nach rechts, um das Polizeifahrzeug zu umfahren. Dabei prallte er gegen die Leitplanke und in der Folge auch gegen den Streifenwagen. Bei der sich anschließenden Kontrolle leistete der leicht verletzte Mann Widerstand und weigerte sich, aus seinem Auto auszusteigen. Letztendlich blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als ihn zu überwältigen und aus seinem Pkw zu holen. Da der 33-Jährige Anzeichen von Drogeneinwirkung zeigte, ordnete die Staatsanwaltschaft Ravensburg eine Blutprobe an. Am Renault des Tatverdächtigen, der abgeschleppt werden musste, und am Streifenwagen der Polizei entstand ein Gesamtsachschaden von rund 10.000 Euro. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Mann zumindest wegen der begangenen Verkehrsdelikte und der Widerstandshandlung angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 12.02.2020

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): größerer Polizeieinsatz in der Feldbergstraße

Am Mittwoch gegen 12.30 Uhr eskalierte auf einem Parkplatz im Bereich eines Einkaufsmarkts in der Feldbergstraße in Sindelfingen ein Streit zwischen zwei Männern. Mutmaßlich dürfte eine zurückliegende Beleidigung ausschlaggebend für ein Streitgespräch zwischen einem 19 Jahre alten und einem 33-jährigen Mann gewesen sein. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung soll der Ältere dem Jüngeren mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der 19-Jährige setzte hierauf wohl ein Tierabwehrspray ein und soll seinen Kontrahenten damit besprüht haben. Eine Passantin alarmierte schließlich die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen rückten zu dem Parkplatz aus. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, wurde der 33-Jährige bereits durch den Rettungsdienst behandelt.
Es befand sich eine größere Anzahl von Zeugen und unbeteiligten Personen auf dem Parkplatz. Während die Anzeigenaufnahme durchgeführt wurde, wollte eine Beamtin einen 29 Jahre alten Mann kontrollieren. Die Aufforderung sich auszuweisen, ignorierte die Person allerdings und versuchte zu flüchten. Als er von einem Beamten eingeholt werden konnte, reagierte er aggressiv und wollte sich der Kontrolle erneut entziehen. Der Polizist hielt ihn nun fest, worauf er sofort begann um sich zu schlagen. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Pfeffersprayeinsatz des Beamten, bevor es erst mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter möglich war, den bereits polizeibekannten 29-Jährigen zu überwältigen und zu Boden zu bringen. Der Mann wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Polizisten wurden während des tätlichen Angriffs leicht verletzt. Die Ermittlungen hinsichtlich der Körperverletzung zwischen den beiden 19 und 33 Jahre alten Männern sowie bezüglich des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte durch den 29-Jährigen dauern derzeit an.

PM des PP Ludwigsburg vom 12.02.2020

 

Neu-Ulm (Bayern) Hausfriedensbruch und Beleidigung

Am Dienstagvormittag hielt sich ein 19-jähriger Somalier unberechtigt in einer Unterkunft für Asylbewerber in der Reuttier Straße auf. Er wurde von einem Hausverantwortlichen aufgefordert, die Unterkunft zu verlassen. Nachdem er sich weigerte und zudem noch eine Wand in der Unterkunft mit Kugelschreiber verschmierte, wurde die Polizei verständigt. Die Polizeibeamten wurden bei Eintreffen von dem 19-Jährigen wüst beschimpft. Auf der Dienststelle wurde dann die Identität des Mannes festgestellt, im Anschluss wurde er von dort aus zunächst entlassen. Als er sich nur wenige Minuten später wieder trotz Platzverweis in der Unterkunft aufhielt, wurde er in Gewahrsam genommen. Der 19-Jährige wurde wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Sachbeschädigung angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.02.2020

 

Unterallgäu (Bayern): Pfeffersprayeinsatz beendet Randale

Ein 47-jähriger Mann randalierte am Mittwochvormittag, 12.02.2020, im Haus seiner Eltern im nördlichen Landkreis. Der alkoholisierte Mann durchschlug dabei eine Glastüre und beschädigte einiges an Mobiliar. Die Eltern des 47-jährigen alarmierten die Polizei, weil sie sich nicht mehr anders zu helfen wussten. Insgesamt vier Polizeistreifen rückten daraufhin zum Einsatzort aus. Vor Ort hatte sich der 47-Jährige im 2. Stock des Einfamilienhauses verschanzt. Ein Durchkommen war nur unter erschwerten Bedingungen möglich, da das Treppenhaus mit umhergeworfenem Mobiliar verbarrikadiert war. Nachdem das Treppenhaus durch die eingesetzten Beamten freigeräumt werden konnte, erfolgte eine Kontaktaufnahme. Hierbei wurde zunächst eine stark blutenden Schnittwunde an der Hand des Mannes festgestellt, die er sich bei wohl bei der Beschädigung der Glastür selbst zugefügt hatte. Im weiteren Gespräch zeigte er sich durchwegs uneinsichtig und drohte den Beamten. Mittels Pfeffereinsatz gelang es den Beamten, den Mann schließlich zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er passiven Widerstand und beleidigte die Beamten mehrfach. Bei dem Einsatz wurden die Polizeibeamten durch den Pfeffersprayeinsatz selbst leicht verletzt. Außerdem wurde deren Dienstkleidung stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach eigenen Angaben hatte der Mann zuvor eine halbe Flasche Wodka und mehrere Flaschen Bier getrunken.
Der Osteuropäer wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.02.2020

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