Schwandorf (Bayern): Körperverletzung mit anschließendem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Mittwoch gegen 13:15 Uhr konnten Beamte der zivilen Einsatzgruppe beobachten, wie in der Bahnhofshalle in Schwandorf ein amtsbekannter 46-Jähriger aus Schwandorf einem anderen Mann scheinbar grundlos mit der Faust auf den Kopf schlug. Bei der Ansprache des Aggressors leistete dieser sofort Widerstand, indem er gezielt mit den Füßen in Richtung der Beamten trat. Als eine uniformierte Streifenbesatzung zur Unterstützung hinzukam, versuchte der deutlich angetrunkene 46-Jährige auch diese mit gezielten Tritten zu treffen und beleidigte die eingesetzten Beamten mit diversen unflätigen Ausdrücken. Als er zum Dienst-Pkw transportiert wurde, spuckte der 46-Jährige zudem mehrmals in Richtung der Beamten. Der 46-Jährige wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und verbrachte den restlichen Tag und die Nacht in der Zelle der Polizeiinspektion. Erst im Laufe des Nachmittags konnte ein Alkoholtest durchgeführt werden. Dieser ergab immer noch einen Wert von über 1,7 Promille. Der 46-Jährige wird nun neben eines Vergehens der Körperverletzung auch wegen Tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zur Anzeige gebracht.

PM der PI Schwandorf vom 13.02.2020

 

Betzdorf (Rheinland-Pfalz): Patient randaliert im Krankenwagen

In der Nacht zum heutigen Donnerstag benötigte die Besatzung eines Krankenwagens die Hilfe der Polizei. Die Rettungskräfte waren zu einem 19-Jährigen Mann in Betzdorf gerufen worden, der sich selbst verletzt hatte.
Statt sich seine blutenden Wunden behandeln zu lassen, randalierte der Mann im Krankenwagen und schlug nach den Rettungskräften. Der aggressive Mann musste schließlich von der Polizei gefesselt und zwangsweise dem Krankenhaus zugeführt werden. Der 19-Jährige leistete Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Da er erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zur Gefahrenabwehr wurde der 19-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Die Rettungskräfte wurden durch die tätlichen Angriffe nicht verletzt.

PM der PI Betzdorf vom 13.02.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Polizeibeamte bei Unfallaufnahme

Neben dem Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss und Unfallflucht muss sich ein 49 Jahre alter Gelsenkirchener nun auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gestern, 12. Februar 2020, touchierte der zunächst unbekannte Autofahrer gegen 20.45 Uhr an der Hüller Straße in Bulmke-Hüllen den Außenspiegel eines entgegen kommenden Fahrzeuges. Danach entfernte sich der Peugotfahrer trotz Aufforderung des Geschädigten, sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Als Polizeibeamte dann um 21.15 Uhr das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers an der Grimbergstraße in Bismarck kontrollieren wollten, kam plötzlich ein stark alkoholisierter 49 Jahre alter Mann dazu. Er gab sich als Fahrer des Wagens zu erkennen und versuchte die Beamten zunächst mit massiven Beleidigungen und später auch körperlich an der Arbeit zu hindern.
Die Beamten mussten dem Mann aus Gründen der Eigensicherung Handschellen anlegen und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Bei dem Einsatz verletzten sich die Beamten leicht, blieben aber dienstfähig. Ein bei dem Beschuldigten freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest war positiv, so dass ein Arzt dem Mann eine Blutprobe entnahm.

PM der POL Gelsenkirchen vom 13.02.2020

 

Bad Kissingen (Bayern): Polizeibeamtin im Dienst beleidigt

Eine 40-jährige Frau teilte über den Notruf Streitigkeiten mit ihrem Partner mit. Als die Streife vor Ort ankam, konnte nichts dergleichen festgestellt werden. Um die Personalien festzustellen wurden die Jackentaschen der Frau durchsucht und ein Brief gefunden. Die 40-Jährige beleidigte daraufhin mehrmals die Polizeibeamtin. Sie stand deutlich unter Alkoholeinfluss und ihr wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

PM der PI Bad Kissingen vom 13.02.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger geht auf Sicherheitsdienst und Polizei los

Nachdem sich ein 17-jähriger Jugendlicher am Mittwochabend in einem Einkaufszentrum in der Talstraße in Böblingen zunächst mit den Mitarbeitern eines Sicherheitsunternehmens angelegt hatte, leistete er schließlich auch mehrfach Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Diese waren gegen 20.45 Uhr alarmiert worden. Nach einem Streit zwischen dem 17-Jährigen und dem Personal des Sicherheitsdienstes, hatte der Jugendliche einem 20 Jahre alten Mitarbeiter zwei Kopfstöße verpasst. Hierauf wurde er durch den Sicherheitsdienst zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Polizisten legte dem 17-Jährigen Handschließen an und brachten ihn zum Streifenwagen. Dort begann er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren und wollte die Flucht ergreifen. Er musste gemeinsam von den beiden Polizisten und einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes festgehalten werden, bis eine zweite Streifenwagenbesatzung eingetroffen war. Da der Jugendliche ständig um sich trat, wurden ihm auch Fußfesseln angelegt. Während des Transports zum und auch auf dem Polizeirevier Böblingen leistete der polizeibekannte 17-Jährige weiterhin Widerstand gegen die Polizisten und beleidigte diese in übelster Weise. Der Jugendliche musste schlussendlich bis Donnerstagmorgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers bleiben und muss mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 13.02.2020

 

Duisburg- Hochfeld (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Dealer leistet Widerstand

Bei einer Personenkontrolle am Mittwoch (12. Februar, 20:40 Uhr) auf der Tersteegenstraße versuchte ein mutmaßlicher Drogendealer, vor Zivilpolizisten wegzulaufen. Bei seiner Flucht soll er eine Tüte unter ein geparktes Auto geschmissen haben. Die Beamten waren allerdings schneller und schnappten sich den Mann. Der 24-Jährige soll immer wieder mit den Ellenbogen in Richtung der Polizisten geschlagen haben. Niemand wurde verletzt. Als Unterstützungskräfte eintrafen, beruhigte er sich und konnte ins Polizeigewahrsam gebracht werden. Die zuvor weggeworfene Tüte stellten die Ordnungshüter sicher. Sie enthielt rund 340 Gramm Haschisch. Der Duisburger wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln einem Richter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 13.02.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Aggressiven Schwarzfahrer festgenommen: Zehn Straftaten in zwei Monaten

Am späten Nachmittag haben Bundespolizisten gestern einen jungen Mann (20) nach einer Leistungserschleichung vorläufig festgenommen.
Der betrunkene Somalier (1,6 Promille) wurde auf der Wache wegen fehlender Identitätspapiere überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass allein bei der Bundespolizei in den letzten zwei Monaten zehn Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurden. Unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen, Nötigung, Widerstands und Hausfriedensbruchs. Auch bei anderen Behörden werden Ermittlungen gegen ihn geführt.
Daraufhin entschied die Staatsanwältin, den Mann zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens zunächst ins amtliche Gewahrsam zu nehmen.
Der Somalier verhielt sich sehr aggressiv, randalierte in der Zelle und beschwerte sich permanent über die strafprozessualen Maßnahmen.

PM der BPOLI Hannover vom 13.02.2020

 

Grassau (Bayern): Trunkenheitsfahrt mit Widerstand in Grassau

Aufgrund einer Mitteilung über einen „Schlangenlinienfahrer“ wurde am 12.02.20, gegen 18.10 Uhr der Fahrer eines Mofarollers von Beamten der Polizeiinspektion Grassau in Mietenkam angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Hierbei stellte sich schnell heraus, dass dieser alkoholisiert war und einen Atemalkoholwert von mehr als 1,1 Promille aufwies.
Als dem 55jährigen Mann aus dem Achental eröffnet wurde, dass eine Blutentnahme angeordnet wurde, widersetzte er sich körperlich und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Auf den Fahrzeugführer kommt nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM der PI Grassau vom 13.02.2020

 

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Nach Körperverletzung und Widerstand in Polizeigewahrsam

Die Polizei wurde am Mittwoch gegen 20:30 Uhr zum Bahnhofsvorplatz gerufen, um einer angezeigten Körperverletzung nachzugehen. Passanten hatten kurz vorher einen lauten Knall wahrgenommen und mehrere Jugendliche festgestellt. Als ein 46-jähriger Mann die Gruppe daraufhin ansprach, wurde er von einem Jugendlichen attackiert und ersten Aussagen zufolge mehrfach gewaltsam gegen einen Pfeiler gestoßen. Der Mann konnte sich unverletzt aus der Gruppe lösen und informierte die Beamten, die wenig später den Tatverdächtigen stellten. Er griff daraufhin die Polizisten nicht nur verbal an, sondern trat nach ihnen, so dass er zunächst fixiert werden musste. Da seine Identität vor Ort nicht feststellbar war, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dort konnte zweifelsfrei geklärt werden, dass es sich um einen 16-jährigen deutschen Intensivtäter aus der Region handelt, gegen den nun Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes eingeleitet wurden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 13.02.2020

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei stellt Schläger

In der vergangenen Nacht (01.30 Uhr) kam es am Grünen Tal, Höhe Aral-Tankstelle, zu einer Körperverletzung.
Laut Zeugenangaben schlug ein Mann ohne erkennbaren Grund einen Passanten nieder und flüchtete anschließend Richtung Hamburger Allee. Zeugen informierten die Polizei und nahmen die Verfolgung des Tatverdächtigen auf. Im Bereich Perleberger Straße wurde der Mann auf der Flucht durch Polizeibeamte gestellt. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 30-jährigen polizeibekannten Deutschen. Der Mann verhielt sich den Beamten gegenüber renitent und wurde ins Revier gebracht. Dort beruhigte er sich, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2.0 Promille.
Der Geschädigte (42, Deutscher) wurde leicht verletzt und vor Ort durch Rettungssanitäter versorgt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Schwerin vom 13.02.2020

 

Erfurt (Thüringen): Widerstand geleistet

Volltrunken hat ein 37-Jähriger heute früh den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes attackiert. Der Wachmann hatte den Mann im Eingangsbereich der Klinik in der Nordhäuser Straße schlafend festgestellt. Als er ihn weckte und aufforderte seinen Schlafplatz zu verlassen, reagierte dieser sehr ungehalten. Er schlug den Wachmann nieder, trat auf ihn ein und griff auch zu einer Flasche, die dabei zu Bruch ging. Der 58-jährige Wachmann erlitt leichte Verletzungen. Polizeibeamte nahmen den 37-jährigen Mann fest. Während seiner Fesselung leistete er heftig Widerstand und beleidigte zudem die Polizisten. Er wurde in der Gewahrsamszelle der Polizei untergebracht. Gegen den 37-Jährigen wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 13.02.2020

 

Lindlar (Nordrhein-Westfalen): Nach Trunkenheitsunfall Polizistin getreten

Stark alkoholisiert hat ein 18-jähriger Lindlarer am frühen Donnerstagmorgen (13. Februar) einen Unfall gebaut. Nachdem er im Rahmen der Blutprobenentnahme auf eine Polizistin eintrat, verbrachte er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Gegen 01.40 Uhr war der Polizei auf der Landstraße 299 zwischen Klespe und Vellingen ein verunfallter PKW gemeldet worden, der Abseits der Straße im Graben stand. Eine Streifenwagenbesatzung traf an der Unfallstelle auf den 18-jährigen Fahrer, der stark unter Alkoholeinfluss stand; bei einem Vortest zeigte das Gerät einen Wert von über 1,6 Promille an. Mit der Entnahme einer Blutprobe war der Fahranfänger allerdings nicht einverstanden.
Fortwährend beleidigte er die eingesetzten Streifenwagenbesatzungen. Beim Verlassen des Streifenwagens an der Polizeiwache Gummersbach trat er unvermittelt auf eine Polizistin ein, die den Angriff unverletzt überstand. Der Lindlarer verbrachte die nächsten Stunden zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam und sieht nun einem umfangreichen Strafverfahren entgegen. Seinen Führerschein ist er auch los – die Polizei beschlagnahmte ihn.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 13.02.2020

 

Frankfurt-Eckenheim (Hessen): Auseinandersetzung endet in größerem Polizeieinsatz

Gestern Abend, den 12. Februar 2020, kam es im Frankfurter Stadtteil Eckenheim zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Auch eine Eisenstange soll dabei eingesetzt worden sein. Mehrere Polizeistreifen, darunter auch ein Diensthund, waren im Einsatz.
Laut eigenen Angaben, wurde am gestrigen Mittwochabend, gegen 20:30 Uhr, ein 25-jähriger Frankfurter vor seiner Wohnanschrift im Senefelderweg von drei ihm unbekannten Tätern unvermittelt attackiert. Diese sollen mit Fäusten und einem unbekannten Gegenstand auf den jungen Mann eingeschlagen und dabei auch den Kopf getroffen haben. Der Aussage des 25-Jährigen zufolge, erlitt er durch den Angriff nicht nur äußerliche Verletzungen im Gesicht, sondern fiel auch kurze Zeit in Ohnmacht. Als der Geschädigte wieder zu sich kam, waren die drei unbekannten Angreifer bereits verschwunden.
Der 25-Jährige machte sich, mit einer Eisenstange bewaffnet, auf die Suche nach den Tätern. Dabei bedrohte er zunächst einen 51-Jährigen, welchen er fälschlicherweise für einen der Täter hielt. Dieser und ein weiterer Zeuge riefen daraufhin die Polizei und berichteten von einer möglichen Machete als Bewaffnung. Aufgrund dessen wurden mehrere Polizeistreifen, darunter auch ein Polizeihund, in den Bereich entsandt.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der 25-Jährige in der Weilbrunnstraße angetroffen und festgenommen werden. Im näheren Umfeld befanden sich weitere Personen, welche ebenfalls kontrolliert werden sollten. Eine dieser Personen, ein 26-jähriger Frankfurter, hatte kein Interesse an einer Kontrolle und ergriff die Flucht. Der 26-Jährige konnte schnell gefasst werden, verhielt sich jedoch höchst unkooperativ und versuchte, nach einem Polizisten zu schlagen. Auch im Nachgang leistete er weiterhin Widerstand. Der Polizeihund wurde hierbei eingesetzt.
Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, zu möglichen Zusammenhängen und der Tatbeteiligungen dauern an.
Es wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Bei zwei Personen wurden sogenannte „Neck-Knifes“ aufgefunden.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 13.02.2020

 

Rhauderfehn (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Dienstag, gegen 16:45 Uhr, kam es bei der Vollstreckung eines Haftbefehls in der Straße „Rajen“ zu einem körperlichen Widerstand eines 37-jährigen Mannes aus Rhauderfehn. Der Mann musste in seiner Wohnung durch die eingesetzten Beamten zu Boden gebracht werden. Im Anschluss der Maßnahmen wurde er der Dienststelle in Leer zugeführt und in Gewahrsam genommen. Ein Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlung leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Gegen den Mann aus Rhauderfehn wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 13.02.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßliche Drogendealer leisten Widerstand – Festnahme

Mehr als 120 Gramm Marihuana beschlagnahmt.
Dank des Hinweises eines Berechtigten hat die Polizei Köln am Mittwochnachmittag (12. Februar) im Stadtteil Neubrück zwei bereits polizeibekannte Männer (17, 18) vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, im Flur eines Mehrfamilienhauses mit Drogen gehandelt zu haben. Polizisten beschlagnahmten mehr als 120 Gramm Marihuana. Der 18-Jährige sträubte sich gegen die Maßnahmen der Polizisten. Um zu entkommen versuchte er sich loszureißen und trat in Richtung der Zivilbeamten. Beide Beschuldigte müssen sich jetzt in einem Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Bei dem 18-Jährigen kommt der Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.
Gegen 18.20 Uhr betraten mehrere Polizisten einer Einsatzhundertschaft in ziviler Kleidung das an dem Thomas-Dehler-Weg gelegene Mehrfamilienhaus. Im Flur der siebten Etage trafen die Polizisten auf die beiden Männer und gaben sich sofort als Polizeibeamte zu erkennen. Während sich der 17-Jährige ohne Gegenwehr festnehmen ließ, versuchte sein Komplize zu entkommen. Mit großen Kraftaufwand versuchte er sich aus dem Griff der Polizisten zu lösen und trat nach den Einsatzkräften. Die Beamten brachten den Tatverdächtigen gewaltsam zu Boden und fesselten ihn. Dabei trug der 18-Jährige eine leichte Verletzung davon. Auch zwei Beamte wurden verletzt, waren aber weiter dienstfähig.
Die Einsatzkräfte brachten die beiden Festgenommenen zur nächsten Polizeiwache und stellten deren Personalien zweifelsfrei fest. Da keine Haftgründe vorlagen, entließen die Polizisten die beiden Beschuldigten wenig später.

PM des PP Köln vom 13.02.2020

 

Klagenfurt (Kärnten): Festnahme nach Widerstand gegen die Staatsgewalt, Verbrechen nach Suchtmittelgesetz

Am 13. Februar 2020 gegen 16.00 Uhr wurden in Klagenfurt/WS Beamte der PI St. Ruprechter Straße bezüglich eines vermutlichen Raufhandels in die Karfreitstraße beordert. Als die Streife dort eintraf stellte sich heraus, dass es sich um eine Sachbeschädigung handle, wo drei unbekannte Jugendliche gegen das Fahrzeug eines 35-jährigen Mannes getreten und anschließend geflüchtet seien.
Sogleich wurde nach einer groben Täterbeschreibung eine Fahndung nach den drei unbekannten Tätern eingeleitet.
Im Zuge dieser verfolgte ein Beamter eine vom Tatort zu Fuß flüchtende, unbekannte männliche Person. Diese konnte kurz darauf von einer Polizeistreife angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Anschließend wurde diese Person zu weiteren Einvernahmen auf die PI St. Ruprechter Straße gebracht werden, wo sich herausstellte, dass diese mit der Sachbeschädigung nicht in Verbindung stehe. Der Mann sei bei Ansichtig werden der Polizei geflüchtet, da er Suchtgift bei sich hatte, welches anschließend sichergestellt wurde. Des Weiteren bestand gegen ihn eine aufrechte Festnahmeanordnung (ua. wegen gefährlicher Drohung) des Landesgerichtes Klagenfurt/WS. Er wurde in der Folge in die Justizanstalt Klagenfurt/WS eingeliefert.
Bei der zuvor erfolgten Verfolgung übersah ein Polizeibeamter ein quer gespanntes Stahlseil und kam dabei zu Sturz. Das Stahlseil traf den Beamten in dessen Bauchgegend, wodurch dieser eine schwere Schnittwunde erlitt, welche im UKH behandelt werden musste.
Die Fahndung nach den drei unbekannten Personen, welche die KFZ-Sachbeschädigung begangen haben, verlief bis dato negativ.

PA der LPD Kärnten/PI St. Ruprechter Straße vom 13.02.2020

 

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte | Tatverdächtiger in Haft

In den Abendstunden des Dienstags (11.02.2020) erhielt die Polizeiinspektion Memmingen die Mitteilung über das Klinikum Memmingen, dass auf einer Station ein 37-jähriger Mann randalieren würde. Bei Eintreffen von mehreren Streifenbesatzungen verhielt sich der Mann so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Bei der Fesselung beleidigte, bedrohte er die Beamten und leistete Widerstand, indem er sich gegen die Fixierung stemmte. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte bei ihm ein sogenanntes Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Dienststelle und in der Zelle beleidigte er mehrmals die Polizeibeamten. Weiterhin stellte sich heraus, dass er schon im Vorfeld mit dem Fuß gegen einen vor dem Klinikum geparkten Streifenwagen trat, wobei ein Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro entstand. Nachdem er keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft Memmingen die Vorführung des Mannes an. Eine
Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Memmingen folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Mann wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.02.2020

 

Bezirk Wels-Land (Oberösterreich): Führerscheinloser lieferte sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Am 13. Februar 2020 um 9:17 Uhr wurde von einer Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung OÖ Verkehrsstreifendienst mit Schwerpunkt Drogen im Straßenverkehr durchgeführt. Dabei nahmen die Beamten in Marchtrenk auf der B 1 im Bereich Wels-Ost einen verdächtigen Pkw wahr und versuchten diesen zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle anzuhalten. Der Pkw fuhr im Bereich eines Parkplatzes ein, beschleunigte und fuhr wieder auf die Ginzkeystraße aus. Von der Zivilstreife wurde sofort die Nachfahrt mittels Blaulicht und Folgetonhorn aufgenommen. Der Pkw- Lenker ignorierte sämtliche Verkehrsregeln und überquerte die B 1 in Richtung Mitterhoferstraße und fuhr auf weiteren Straßen in Richtung Schafwiesen. Er missachtete sämtliche Anhalteversuche und setzte seine Fahrt mit erheblich hoher Geschwindigkeit fort. Im Bereich Schafwiesenstraße – Auerhahnstraße kam der Pkw aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Gartenzaun. Der Pkw blieb stark beschädigt stehen und die drei männlichen Insassen, ein 20-jähriger Rumäne aus dem Bezirk Wels-Land, ein 19-jähriger Pole aus Linz und ein 21-jähriger Rumäne aus Linz, wurden festgenommen. Verletzt wurde niemand. Am Pkw waren zwei verschiedene entfremdete Kennzeichen angebracht.
Der amtsbekannte 20-jährige Pkw-Lenker ist nicht im Besitz einer Lenkberechtigung.
Die Festgenommenen wurden auf die Polizeiinspektion Marchtrenk gebracht und einvernommen. Es folgen Anzeigen wegen Urkundenunterdrückung, Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

PM der LPD Oberösterreich vom 13.02.2020

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.