Hall i.T. (Tirol): Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 15.03.2020 gegen 16.15 Uhr kam es in Hall in Tirol im Bereich des Unteren Stadtplatzes aus bisher unbekannter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei ein 47-jähriger serbischer Staatsbürger sein Gegenüber mit einem Messer bedrohte, worauf auch dieser ein Taschenmesser zog, um sich zu verteidigen. Daraufhin verließ der 47-jährige den Tatort. Die Auseinandersetzung wurde von einem zufällig anwesenden Polizeibeamten (außer Dienst) beobachtet. Zur Aufklärung und Anhaltung des Verdächtigen stellte er sich in den Dienst. Bei der Anhaltung des Mannes kam es schließlich zu Handgreiflichkeiten und zu einem Gerangel, im Zuge dessen beide Personen zu Boden stürzten. Der Beamte wurde von mehreren Kniestößen im Gesicht getroffen und dabei leicht verletzt. Der Verdächtige blieb unverletzt und konnte schließlich von Polizeibeamten der PI Hall in Tirol festgenommen werden. Der Mann, gegen den auch ein Waffenverbot besteht, wird auf freiem Fuß der Staatsanwaltschaft angezeigt.

PM der PI Hall i.T. vom 16.03.2020

 

Bonn-Bad Godesberg (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksamer Zeuge meldete verdächtige Person – Pkw-Aufbrecher festgenommen

Am Sonntagmorgen (15.03.2020) konnten Beamte der Wache Godesberg im Ortsteil Muffendorf einen Pkw-Aufbrecher auf frischer Tat festnehmen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Gegen 05:45 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei informiert, weil er eine verdächtige Person auf der Lyngsbergstraße wahrgenommen hatte, der verdächtig in die dort abgestellten Fahrzeuge geschaut hatte. Eine kurze Zeit später eintreffende Streifenwagenbesatzung konnte einen auf die Beschreibung des Zeugen passenden Verdächtigen antreffen. Dieser saß auf der Beifahrerseite eines Pkw. Beim Anblick des Polizeifahrzeuges flüchtete der Mann. Die Polizisten verfolgten ihn und konnten den Mann in einer Tiefgarageneinfahrt stellen. Bei seiner Festnahme leistete der 37-Jährige Widerstand, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Bei seiner Durchsuchung wurden neben dem Diebesgut (Bargeld) aus dem Pkw auch verschiedene Aufbruchwerkzeuge aufgefunden.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Erneut führte der schnelle Notruf eines aufmerksamen Zeugen zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Generell appelliert die Bonner Polizei: Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend den Notruf 110, bleiben Sie aufmerksam und schildern der Polizei Ihre Beobachtungen.

PM der POL Bonn vom 16.03.2020

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlägt auf Polizeibeamten ein

Am Samstag (14.03.), gegen 11:30 Uhr, wurden Beamte der Wache Weidenau zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) nach Siegen gerufen.
Ein 64-Jähriger, stark alkoholisierter Mann (mehr als 1,8 Promille) randalierte zunächst in der City-Galerie, schrie herum und pöbelte Passanten an. Als die Beamten an der City-Galerie eintrafen, war der Mann bereits in einen haltenden Bus eingestiegen. Dort randalierte er ebenfalls und schrie grundlos die Fahrgäste an. Mit gutem Zureden schafften es die Polizisten, dass der 64-Jährige zunächst aus dem Bus ausstieg. Allerdings verschärfte sich die Situation draußen wieder. Der Mann schlug und boxte einem Beamten in den Magen. Letztendlich konnte der Randalierer zur Polizeiwache gebracht werden.
Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstand, Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 16.03.2020

 

Kranenburg (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Verkehrsdelikt

Am Sonntagnachmittag (15.03.2020) gegen 17:40 Uhr rief ein besorgter Vater die Polizei, da sein Kind von einem Rollerfahrer auf der Große Straße beinahe umgefahren wurde. Der Fahrer des Rollers hatte sich nach dem Verkehrsdelikt in ein nahegelegenes Lokal begeben, wo die Polizeibeamten im Anschluss versuchten den Fahrer des Rollers zu ermitteln. Die Beamten wurden zunächst von einem 34-jährigen Mann aus Kranenburg angesprochen, der sich als Besitzer des Fahrzeuges ausgab, jedoch die Herausgabe seiner Personalien verweigerte. Durch Schubsen und Schlagen versuchter er sich der Identitätsfeststellung zu entziehen. Erst danach gab sich der tatsächliche Fahrer des Rollers zu erkennen und übergab den Beamten seine Personalien.
Der Rollerfahrer muss sich nun wegen des Verkehrsdeliktes verantworten, während den 34-Jährigen eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

PM der KPB Kleve vom 16.03.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Diebe leisten Widerstand

Zwei 22 und 23 Jahre alte Diebe waren am Sonntagmorgen, zwischen
02.00 Uhr und 02.50 Uhr, in Boele aktiv. Sie probierten an mehreren Autos aus, ob diese verschlossen waren. An zwei Transportern sowie einem VW Polo waren sie erfolgreich, aus den unverschlossenen Wagen entnahmen sie ein Radio, ein Navigationsgerät sowie Kabel und USB-Sticks. Als die Polizei nach Hinweisen eines Zeugen eintraf, liefen die Täter die Schwerter Straße in Richtung Boeler Marktplatz entlang. Es gelang den Einsatzkräften, beide Männer zu stellen. Einer der beiden wehrte sich heftig, schlug und trat um sich. Auch biss er einen Polizisten in die Hand, der in einem Handschuh steckte. Zwei Beamte verletzten sich leicht, verblieben aber dienstfähig. Die Männer kamen in das Polizeigwahrsam. Die Beute stellte die Polizei sicher.

PM der POL Hagen vom 16.03.2020

 

Cuxhaven (Niedersachsen): Trunkenheit im Straßenverkehr – Beschuldigter leistet Widerstand – ein Beamter leicht verletzt

Sonntagnacht (15.03.2020) kontrollierten Beamte der Polizei Cuxhaven gegen 23:30 Uhr einen 50-jährigen Mann mit seinem PKW im Westerwischweg in Cuxhaven. Während der Kontrolle wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Dem Fahrzeugführer sollte eine Blutprobe entnommen werden. Gegen diese Maßnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Während seiner Befragung gab der Mann an am gleichen Tag Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Cuxhaven vom 16.03.2020

 

Wolfratshausen (Bayern): 36-Jähriger leistet Widerstand und kommt in Haft

Am Freitagabend gegen 21.00 Uhr wurde der 36-jährige Ex-Freund einer 25-jährigen Wolfratshauserin an deren Wohnung vorstellig.
Da der Mann bereits in der Vergangenheit für mehrere Gewaltdelikte zum Nachteil der 25-Jährigen verantwortlich war und dessen Anwesenheit gegen den ausdrücklichen Willen der 25-Jährigen erfolgte, alarmierte sie die Polizei. Der 36-Jährige konnte im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses von einer Streife der Polizeiinspektion Wolfratshausen angetroffen werden. Er versuchte gerade, sich mit Gewalt Zutritt zur Wohnung der Ex-Freundin zu verschaffen. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Wolfratshausen hinderten ihn daran – allerdings wehrte sich der 36-Jährige dermaßen dagegen, dass die beiden Polizeibeamten und der 36-Jährige zu Sturz kamen. Am Boden liegend ließ die Aggression des 36-Jährigen immer noch nicht nach. Er versuchte sich mit Gewalt aus der Fixierung der Streifenbesatzung zu befreien. Erst mit großer Mühe gelang es, ihn unter Kontrolle zu bringen und mit Unterstützung von weiteren Streifen aus Wolfratshausen und Geretsried zu fesseln.
Einer der Beamten erlitt aufgrund der heftigen Gegenwehr des 36-Jährigen eine Fraktur an einem Finger. Noch am späten Freitagabend wurde er im Wolfratshauser Krankenhaus versorgt und ein Gips angelegt.
Da der 36-Jährige alles andere als ein unbeschriebenes Blatt war und eine offene Bewährungsstrafe hatte, wurde er nach Rücksprache mit der Münchner Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete an, dass der 36-Jährige aufgrund der neuerlichen Straftaten nun eine Haftstrafe zu verbüßen hat. Dem 36-Jährigen war die Tragweite seines Handelns wohl bewusst. Er kündigte in Gegenwart der Streifenbesatzungen an, dass er seine Ex-Freundin umbringen wolle, sobald er wieder aus der Haft frei kommt.

PM der PI Wolfratshausen vom 16.03.2020

 

Marburg (Hessen): Falschgeld, Widerstand und versuchte Gefangenenbefreiung

Der Fund von offensichtlichem Falschgeld in einer Bar in der Oberstadt führte in der Nacht zum Samstag, 14. März, zu einem folgenreichen Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen. Im Ergebnis stehen jetzt Ermittlungen u.a. wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung sowie wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Die Polizei wurde gegen 04.35 Uhr zu der Bar gerufen, weil man im Kassenbestand und auf der Tanzfläche Falschgeld, es handelte sich um falsche 50 Euro-Scheine, gefunden hatte. Der Sicherheitsdienst der Bar wies auf drei Verdächtige Männer hin, die diese Scheine an andere Gäste verschenkt aber offenbar auch zum Bezahlen genutzt haben sollen. Zwei der drei polizeibekannten Männer im Alter von 21, 28 und 31 Jahren, waren absolut unkooperativ und höchst aggressiv. Die von ihnen angegriffenen Polizeibeamten mussten zur Abwehr und Durchsetzung der vorläufigen Festnahme das Pfefferspray und den Schlagstock einsetzen. In und vor der Bar versuchten mehrere Personen die Festnahme und den Abtransport zu verhindern und sogar die Festgenommenen aus dem Streifenwagen zu befreien. Die Polizei konnte dies letztlich nur durch die Androhung weiterer Zwangsmaßnahmen unterbinden. Bei der Durchsuchung von zwei der drei Tatverdächtigen fand die Polizei weiteres Falschgeld. Bei den 50 Euro-Scheinen handelt es sich bei näherem Hinsehen um deutlich erkennbare Farbkopien ohne jedes Sicherheitsmerkmal. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg ordnete der zuständige Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Marburg die Durchsuchung der Wohnung des 31jährigen Beschuldigten an. Hierbei stellte die Polizei mehrere Schlagringe und fast 50 Gramm Marihuana sicher. Die Polizei entließ die Tatverdächtigen nach Durchführung der notwendigen Maßnahmen aus dem Gewahrsam, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Verdächtigen der versuchten Gefangenenbefreiung, sowie zur Herkunft des Betäubungsmittels und der Falsifikate dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Sachsenheim – Hohenhaslach (Baden-Württemberg): 16-Jähriger legt sich mit der Polizei an

Ein 16-Jähriger, der aus einer Jugendeinrichtung abgängig war, konnte am Sonntag gegen 23:30 Uhr durch Polizeibeamte an einer Adresse in Sachsenheim – Hohenhaslach angetroffen werden. Da der Jugendliche nicht freiwillig zurück in die Einrichtung gehen wollte, musste er durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Im Streifenwagen versuchte der 16-Jährige dann zunächst einen neben ihm sitzenden Beamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Als dies aufgrund der Abwehr des Beamten nicht gelang, schlug der Jugendliche seinen Kopf gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens. Im weiteren Verlauf des Gerangels versammelten sich Angehörige um den Streifenwagen und solidarisierten sich zunächst mit dem Jugendlichen. Als dieser einen der Polizeibeamten auch zweimal gegen den Oberschenkel trat, wurde er jedoch von zwei Angehörigen zurückgedrängt und durch Polizeibeamte gewaltsam in den Streifenwagen gebracht.
Dabei versuchte er sich weiterhin durch sich winden und Kopfstöße zu befreien und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Letztlich half alles nichts und der junge Mann wurde der Jugendeinrichtung überstellt.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Alkoholisierter greift Polizeibeamtin während der Unfallaufnahme an

Am Sonntag gegen 13.50 Uhr beschädigte in der Johann-Weiß-Straße ein 58-jähriger Fahrer eines Hyundais, beim Einparken einen am Straßenrand ordnungsgemäß geparkten VW, Touran.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.
Bei der Unfallaufnahme versuchte der 58-Jährige eine Polizeibeamtin zu schlagen.
Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme setzte er sich zur Wehr und versuchte diese zu verhindern. U.a. versuchte er einen Polizeibeamten zu beißen.
Der Mann wurde zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gefahren. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.
Die Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung, versuchte Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.

PM des PP Mannheim vom 16.03.2020

 

Ludwigsburg-Nord (Baden-Württemberg): 31-Jährigen in Gewahrsam genommen

Nachdem am Sonntag gegen 01:05 Uhr ein Hyundai-Lenker, ohne zu blinken, in Ludwigsburg von der Maybachstraße in die Dornierstraße abgebogen ist, wollte eine Streifenwagenbesatzung den Pkw anhalten und kontrollieren. Auf Haltezeichen reagierte der Fahrer zunächst nicht. Erst als die Beamten das Blaulicht und die Sirene eingeschaltet hatten, hielt der 31-jährige Fahrer am Fahrbahnrand an. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 31-Jährige deutlich alkoholisiert war. Etliche Versuche einen Atemalkoholtest durchzuführen, sind jedoch gescheitert. Im Verlauf der Kontrolle wurde der Autofahrer zunehmend aggressiver. Weitere Streifen mussten hinzugezogen und der Querulant mit Handschließen gefesselt werden. Während der Blutentnahme, die sich der 31-Jährige auf dem Polizeirevier Ludwigsburg unterziehen musste, wurde er fixiert. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann das Revier wieder verlassen. Gegen 02.00 Uhr gingen beim Polizei-Notruf und bei der Rettungsleitstelle mehrere Anrufe seitens des 31-Jährigen ein. Es stellte sich heraus, dass er unter einem Vorwand angerufen hatte und sich zu dem Zeitpunkt vor dem Polizeirevier in Ludwigsburg befand. Da er im weiteren Verlauf unablässig die Klingel des Reviers betätigte, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Der 31-Jährige kam dieser Aufforderung allerdings nicht nach und legte sich unterdessen rücklings auf die Stuttgarter Straße. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht beim Polizeirevier.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksame Zeugin verhindert Einbruch

Am Sonntag, den 15.03.2020, beobachtete eine Anwohnerin einen jungen Mann, der sich an einem Juwelier an der Bahnhofstraße zu schaffen machte und verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen fest.
Gegen 04:30 Uhr hörte die Bielefelderin einen lauten Knall. Da es in letzter Zeit häufiger zu Sachbeschädigungen und Graffitischmierereien gekommen war, schaute sie aus dem Fenster. Eine Person hielt sich an dem beschädigten Schaufenster eines Juweliergeschäftes auf. Scheinbar hatte er dort keinen Erfolg und ging kurze Zeit später zu einem Fenster eines Bekleidungsgeschäfts und kniete sich nieder.
Als ein Streifenwagen eintraf, hatte sich der Täter bereits von den Geschäften entfernt. Dank der detaillierten Personenbeschreibung der Zeugin, konnten die Beamten den Bielefelder an der Zimmerstraße festnehmen. Der 18-Jährige war den Polizisten wohl bekannt.
Erst am Vortag war der Bielefelder gegen 14:45 Uhr bei einem Ladendiebstahl an der Artur-Ladebeck-Straße erwischt worden. Zusammen mit Komplizen hatte er sich in einem Supermarkt ein Paar Turnschuhe und ein Glätteisen in den Rucksack gesteckt und wurde dabei von einem Ladendetektiv beobachtet. Daraufhin wurde gegen ihn Anzeige wegen Ladendiebstahls erstattet.
Am Abend des 14.03.2020 geriet der Bielefelder dann in eine Schlägerei in einem Mehrfamilienhaus an der Gütersloher Straße. Dort war er mit einem 19-jährigen Bielefelder aneinander geraten. Er verhielt sich den Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv und uneinsichtig. Um ihn von weiteren Taten abzuhalten, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Nachdem er sich beruhigt hatte, entließen die Beamten den Bielefelder.
Nach dem versuchten Einbruch an der Bahnhofstraße nahmen ihn die eingesetzten Polizisten erneut in Gewahrsam und erstatten Anzeige gegen den 18-Jährigen.

PM des PP Bielefeld vom 16.03.2020

 

Dahlem (Nordrhein-Westfalen): Missbrauch vom Notruf

Ein Mann (36) aus Dahlem rief am vergangenen Freitagnachmittag mehrfach – offensichtlich grundlos – den Notruf der Polizei Euskirchen an.
Er wurde an seiner Wohnanschrift angetroffen und war augenscheinlich stark alkoholisiert. Den Beamten gegenüber war er verbal aggressiv. Bei der Sachverhaltsklärung lief er weg und konnte nach kurzer Nacheile festgehalten werden.
Hierbei wehrte er sich und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Er wurde daraufhin zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und dem Polizeigewahrsam Euskirchen zugeführt.
Bei dem Transport leistete er erheblichen Widerstand durch gezielte Tritte und Schläge.
Als Grund für seinen Notruf gab er an, er habe „nur mal die Reaktionszeit“
testen wollen.
Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Missbrauchs von Notrufen sind eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 16.03.2020

 

Angermünde (Brandenburg): Keine Ruhe gegeben

Am frühen Morgen des 15.03.2020 wurden Polizisten in eine Gartenanlage im Mürower Weg gerufen. Dort hatte eine private Feier stattgefunden und die überschwängliche Stimmung auf die nachtschlafende Zeit keine Rücksicht genommen. Die Teilnehmer reagierten auf das Erscheinen der Uniformierten nicht gerade einsichtig, folgten letztlich aber doch der Anweisung, den Lärm zu unterlassen.
Leider war diese Einsicht nicht von langer Dauer. Gegen 04:00 Uhr riefen Anwohner erneut um polizeiliche Hilfe, da der Geräuschpegel ihnen wiederum den Schlaf raubte. Von den einstmals 20 Personen waren nun noch zwölf vor Ort, die abermals ungehalten auf das Erscheinen der Beamten reagierten. Ihnen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Der „Partyveranstalter“ wollte sich dem als Einziger aber immer noch nicht beugen. Der 45-Jährige verbrachte deshalb die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam. Das zuständige Ordnungsamt ist informiert und wird das Geschehen noch einmal genau unter die Lupe nehmen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 16.03.2020

 

Darmstadt (Hessen): 29-Jähriger nach Widerstand festgenommen

Ein 29 Jahre alter Mann randalierte am Sonntag (15.03.), gegen
06.00 Uhr, in einer Gaststätte in der Zeughausstraße.
Umgehend begaben sich mehrere Polizeistreifen zur Örtlichkeit. Dort trafen die Ordnungshüter den 29-Jährigen an. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Hierbei wurde einer der Beamten leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter fortsetzen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beleidigte er die Beamten während der Maßnahmen fortlaufend.
Im polizeilichen Gewahrsam angekommen, leistete der Mann erneut Widerstand gegen die Ordnungshüter. Wegen Anzeichen auf die Einnahme berauschender Mittel, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Warum der Mann derart außer Rand und Band geriet, ist Gegenstand der Ermittlungen. Er wird sich in den Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Südhessen vom 16.03.2020

 

Rothstein (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag gegen 23:00 Uhr stellten Polizeibeamte am Ortseingang von Rothstein einen Radfahrer fest, der ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs war. Die Polizisten wiesen den Mann auf das Fehlverhalten hin, worauf er sofort verbal aggressiv wurde und seine Fahrt fortsetzte. Der 33-Jährige ignorierte die Haltesignale der Polizisten, touchierte in der weiteren Folge einen Außenspiegel des stehenden Einsatzfahrzeuges und kam dadurch zu Fall. Anschließend versuchte er, zu Fuß zu flüchten. Einen nacheilenden Polizeibeamten griff er unvermittelt an, schlug auf ihn ein und verletzte ihn. Der Mann musste mit polizeilichen Zwangsmitteln fixiert werden. Ein Drogenvortest reagierte zudem positiv auf Amphetamine. In einem Krankenhaus wurde er anschließend ambulant behandelt und eine beweissichernde Blutprobe veranlasst. Der Beamte musste ebenfalls behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den bereits polizeilich Bekannten aus der Region unter anderem wegen der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (1424) der PD Brandenburg Süd vom 16.03.2020

 

Minden (Nordrhein-Westfalen): Bei Kontrolle: Mindener beleidigt und attackiert Polizisten

Ärger mit der Polizei hat sich ein 38-jähriger Mindener am Sonntag in den frühen Morgenstunden eingehandelt. Dem Mann wird vorgeworfen, bei einer Kontrolle an der Viktoriastraße die Beamten beleidigt zu haben. Zudem soll der Mindener falsche Personalien angegeben und versucht haben, sich der Überprüfung durch Flucht zu entziehen. Als die Polizisten ihn festhielten, soll er um sich geschlagen und getreten haben.
Erst durch den Einsatz von Reizgas konnten die Einsatzkräfte dem Mann Handschellen anlegen. Bei der Widerstandshandlung erlitt der Beschuldigte leichte Verletzungen. Da der 38-Jährige alkoholisiert war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Der Mindener war gegen 4.45 Uhr einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, da er mit seinem Fahrrad an der Ecke mit der Zufahrt zum Bahnhofsvorplatz die Viktoriastraße bei „Rot“ passierte, während der Streifenwagen dort abbog.
Daraufhin gegebene Haltezeichen der Polizisten missachtete der Radfahrer zunächst. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 16.03.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Nach erheblichem Widerstand in Gewahrsam

Nach einer Körperverletzung im Stadtgebiet Neumünster wurden am 13.03.2020 gegen 21.55 Uhr im Rahmen einer Fahndung durch eine Streifenwagenbesatzung drei tatverdächtige Personen (2 weibliche Personen, 19 und 27 Jahre alt,1 männliche Person, 23 Jahre alt) angetroffen. Bei der anschließenden Sachverhaltsabklärung und Personalienfeststellung verhielten sich die Personen hochgradig aggressiv und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei wurde eine 32-jährige Beamtin des 1. PR Neumünster durch zwei Tritte an den Kopf verletzt. Die Beamtin war im Anschluss nicht mehr dienstfähig. Bei den drei Beschuldigten wurden auf Anordnung der StA Kiel Blutproben entnommen. Die 19 jährige Beschuldigte sowie der 23 Jahre alte Beschuldigte wurden dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Die 27 jährige Beschuldigte wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Alle drei Personen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Neumünster vom 16.03.2020

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Beamte des Polizeireviers Konstanz kontrollierten in der Nacht zum Sonntag gegen 03.30 Uhr einen 37-jährigen Autofahrer auf der B 33 in Höhe der Abfahrt Reichenau. Während der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die 30-jährige Beifahrerin zur Festnahme ausgeschrieben war. Nachdem ihr die Festnahme erklärt wurde, spuckte die alkoholisierte und hysterische Frau nach den Polizisten und beleidigte diese mehrfach. Aufgrund der Aggressivität wurde die 30-Jährige von den Beamten gefesselt und zum Polizeirevier gebracht. Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Nachdem die Frau auf der Dienststelle die ausstehende Geldstrafe bezahlt hatte, wurde sie auf freien Fuß entlassen. Sie wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Konstanz vom 16.03.2020

 

Frankfurt-Nordend (Hessen): Betrunkene Frau leistet Widerstand

Eine 31 Jahre alte Frau war am späten Freitagabend infolge ihres offensichtlichen Alkoholgenusses von Beamten des 13. Reviers vorsorglich ins Präsidium gebracht worden. Das gefiel ihr gar nicht.
Zuvor war die junge Frau in der Robert-Mayer-Straße aufgefallen. Passanten riefen die Polizei, da die 31-Jährige so stark beeinträchtigt war, dass sie nicht mehr in der Lage war, sich zu orientieren. Als die Kollegen sie zur Ausnüchterung in eine Zelle bringen wollten, erlangte die 31-Jährige offenbar ungeahnte Kräfte und wehrte sich vehement gegen die Ingewahrsamnahme. Sie schlug und kratze die Beamten und biss einer Beamtin in die Hand. Dank der Handschuhe erlitt die Beamtin keine Verletzungen. Schließlich beruhigte sich die 31-Jährige wieder.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.03.2020

 

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Notarzt bei Reanimation gestört

Am gestrigen Sonntagmittag, den 15.03.2020, kam es im Bereich einer Drogenhilfseinrichtung im Bahnhofsgebiet zu einem dringenden Notarzteinsatz. Eine Person störte die Hilfeleistung massiv sodass die Polizei einschreiten musste. Hier kam es zu Widerstandshandlungen.
Gestern Mittag, gegen 12:15 Uhr, wurde vor der Drogenhilfseinrichtung in der Niddastraße ein medizinischer Notfall gemeldet, welcher einen Notarzteinsatz erforderlich machte. Eine Person vor der Einrichtung musste durch diesen reanimiert werden. Während der Reanimationsmaßnahmen kam es zu massiven Störungen durch einen 23-Jährigen. Vor Ort anwesende Polizeibeamte schritten ein und erteilten dem Störer einen Platzverweis. Diesem wollte der 23-Jährige jedoch nicht nachkommen und sollte nun durch die Beamten wegbegleitet werden. Bereits dagegen wehrte sich der Verdächtige und begann, um sich zu schlagen und zu treten. Ein Beamter wurde dadurch an der Hand verletzt und musste sich zur Untersuchung in ein Krankenhaus begeben.
Beim Tatverdächtigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er in die Gewahrsamszellen verbracht.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.03.2020

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener Pkw-Lenker verursacht Verkehrsunfälle und leistet Widerstand

Mehrere Fahrzeuge beschädigte ein mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung stehender 18-jähriger Pkw-Lenker am frühen Sonntagmorgen auf seiner Fahrt zwischen der Brunnenbergstraße und der Straße „In den Käppeleswiesen“. Vor der Abzweigung der Brunnenbergstraße in die Hohenzollernstraße streifte der Mann mit seinem Fahrzeug einen geparkten BMW. Danach fuhr er über den „Zollerngraben“
weiter und beschädigte den polizeilichen Ermittlungen zufolge noch mindestens zwei weitere Pkw. Anschließend begab er sich in eine Lokalität in den „Käppeleswiesen“. Da diese gerade schloss, setzte sich der 18-Jährige wieder hinter das Steuer seines Wagens und trat den Rückweg an. Die Beschädigungen am Fahrzeug durch die vorangegangenen Unfälle verursachten jedoch Geräusche, die Zeugen aufmerksam werden ließen. Diese verständigten die Polizei und folgten dem Pkw, bis dieser schließlich von den Beamten angetroffen und der 18-Jährige kontrolliert werden konnte. Hierbei zeigte der Mann deutliche Anzeichen von Alkohol- und mutmaßlich auch Drogeneinwirkung, ein Atemalkoholtest war vor Ort nicht möglich. Daraufhin ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an. Auf dem Weg ins Krankenhaus fing der Mann an, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen, und wollte den Streifenwagen verlassen. Es entwickelte sich ein Gerangel, in dessen Verlauf der 18-Jährige zunächst mit den Füßen nach den Polizeibeamten trat und einen der Beamten schließlich in den Oberschenkel biss und diesem hierdurch eine stark blutende Wunde zufügte. Die anschließende Blutentnahme im Krankenhaus musste unter Zwang und mit Unterstützung von fünf Polizeibeamten durchgeführt werden. Auch hiergegen wehrte sich der junge Mann äußerst heftig, sodass ein weiterer Beamter leicht am Knie verletzt wurde.
Aufgrund seines Erregungszustands wurde der 18-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorübergehend in einer Fachabteilung des Krankenhauses aufgenommen. Ihn erwartet nun eine Reihe von Anzeigen. Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt und bittet Personen, deren geparkte Fahrzeuge möglicherweise ebenfalls von dem Unfallfahrer gestreift wurden, sich unter Tel. 07571/104-0 zu melden.

PM des PP Ravensburg vom 16.03.2020

 

Herborn (Hessen): Pöbeleien, Beleidigungen und Bedrohungen / 20-Jähriger ausgenüchtert

Nach Beleidigungen und Beschädigungen an einem Funkwagen, musste ein 20-Jähriger am Wochenende ausgenüchtert werden.
Die Streife der Herborner Polizei war am Samstagabend (14.03.2020) wegen Streitigkeiten unter Gästen zu einem Einsatz zu einer Gaststätte in der Mühlgasse ausgerückt. Die Situation war geklärt, einer der Beamten notierte sich noch die letzten Personalien, als ein Unbeteiligter telefonierend und alkoholisiert aus der Gaststätte kam. Nach dem Telefongespräch ging er zu dem Polizisten und sagte: „Halt mal mein Handy, ich muss die Nase putzen!“. Der Kollege lehnte ab und gab ihm den Tipp das Handy solange auf eine Mülltonne zu legen. Darauf reagierte der junge Mann mit: „Spast!“. Ob er richtig gehört habe, wollte der Polizist wissen, worauf sein Gegenüber deutlich hörbar sagte: „Spasti!“. Der Aufforderung seine Personalien wegen dieser Beleidigung zu nennen kam er nicht nach. Als die Polizisten seine Kleidung nach Dokumenten durchsuchen wollte, stemmte er sich gegen sich und riss sich los. Daraufhin legten ihm die Ordnungshüter Handschellen an. Da sein Ausweis in seiner Jacke in der Gaststätte steckte, einigte man sich diesen dort zu holen. Eine Gruppe von Bekannten des Mannes, die gemeinsam an einem Tisch saßen, verweigerten die Herausgabe der Jacke. Somit gingen die Polizisten mit dem Festgenommenen zurück auf die Straße und setzten ihn in den Funkwagen, um eine Personalienfeststellung auf der Wache durchzuführen. Jetzt kamen die Bekannten ebenfalls auf die Straße und versuchten offensichtlich die Polizeibeamten daran zu hindern mit ihrem Kumpanen davonzufahren. Inzwischen rastete der Festgenommene im Wagen komplett aus: Vom Rücksitz aus trat er zigfach mit beiden Füssen gegen eine Fondtür und die Scheibe, so dass sich das Blech deutlich nach außen verbog und der Türrahmen oben am Dach deutlich erkennbar abstand. Kurzerhand setzten sich die Ordnungshüter in den Wagen und fuhren in Richtung Dienstelle. Sofort setzte eine Schimpftirade gegen sie ein: Arschloch, Wichser, Spasti, Decksau, Bullenschweine, pädophile Bullen, Scheiß Staatsmacht, das wirst du bereuen, ich kriege euch, ich werde dich platt machen, ich schlage dich tot, ich schlage dir auf die Fresse, ich ficke deine Mutter und ich ficke dich! – wiederholte er unzählige Male auf dem Weg zur Wache.
Das Display des Alkoholtestes des 20-jährigen Herborners zeigte einen Wert von 1,99 Promille an. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an.
Neben dem Alkoholgrad, soll damit auch ein möglicher Drogenkonsum nachgewiesen werden.
Auch die hinzugerufenen Eltern des jungen Mannes schafften es nicht ihn zu beruhigen – die Beschimpfungen gegen die Polizisten gingen weiter.
Letztlich nüchterten ihn die Ordnungshüter aus und entließen ihn am nächsten Morgen aus dem Polizeigewahrsam. Auf ihn kommen Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie Sachbeschädigung zu.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Psychisch auffällig und renitent

Erst durch hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Offenburg konnte am Sonntagnachmittag eine 62-Jährige zur Räson gebracht werden. Die Dame hatte kurz nach 14 Uhr die Mitarbeiterin eines Lokals in der Hauptstraße mit einem Messer bedroht. Auch gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich Frau äußerst aggressiv und spuckte eine Polizeibeamtin an. Letztendlich wurde die 62-Jährige in eine Fachklinik eingeliefert. Die Ermittlungen der Polizei in Offenburg dauern an.

PM des PP Offenburg vom 16.03.2020

 

Eppingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

Bei einem Einsatz am frühen Sonntagmorgen wurden in Eppingen zwei Polizeibeamte verletzt. Die Polizisten waren zu einer Ruhestörung in die Zunfthausgasse gerufen worden und trafen dort auf zwei streitende Männer. Ein 34-jähriger Anwohner war bei der Auseinandersetzung verletzt worden. Seinem 32 Jahre alten Kontrahenten wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt, den dieser aber nicht einhielt. Der Mann grölte der Streifenbesatzung Beleidigungen entgegen und ließ sich auch durch gutes Zureden nicht beruhigen. Ihm wurde daraufhin der Gewahrsam erklärt. Beim Versuch dem 32-Jährigen die Handschließen anzulegen trat dieser um sich und verletzte dadurch zwei Polizisten. Doch das half ihm auch nichts. Für den Randalierer ging es weiter zur Blutentnahme und in eine Gewahrsamszelle.

PM des PP Heilbronn vom 16.03.2020

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand nach Tierrückholversuch

Am späten Samstagnachmittag drang ein 35 Jahre alter Mann widerrechtlich auf das Grundstück eines Tierheimes ein. Zielgerichtet bewegte sich der Mann dann zu einem Hundezwinger, aus diesem er dann seinen, zuvor vom Amt in amtliche Verwahrung genommenen, Hund entnahm. Dabei wurde er von Verantwortlichen des Tierheimes angetroffen und sein Handeln unterbunden. Weil sich der 35-Jährige dabei sehr aggressiv verhielt wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen.
Sein Verhalten änderte er auch nach Eintreffen der Polizei nicht, er trat sogar nach den Beamten, so dass diese ihn mit einfacher körperlicher Gewalt fixieren und zur Polizeiinspektion Brandenburg bringen mussten. Dabei wurden Uniformteile eines Beamten beschädigt. Verletzt wurde jedoch niemand. Nachdem er sich dann beruhigt hatte, wurde er dann dort später wieder entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Jüterbog (Brandenburg): Ohne Fahrschein im Zug randaliert

Die Polizei wurde am Freitagmittag telefonisch von der Notfallleitestelle der Deutschen Bahn informiert, dass ein Fahrgast ohne Fahrschein den Regionalexpress der ODEG nutzen wollte. Nachdem er dann von einem Servicemitarbeiter darauf angesprochen wurde, reagierte der Mann zunächst verbal aggressiv, wurde dann aber handgreiflich gegenüber Fahrgästen. Offenbar hatte er auch versucht einen Fahrgast mit einer Schnapsflasche zu schlagen, was ihm jedoch nicht gelang. Als die Beamten dann am Jüterboger Bahnhof eintrafen, beleidigte und bedrohte er die Polizisten, verhielt sich ihnen gegenüber respektlos und stark aggressiv. Auch kam er einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Daher wurde dieser zwangsweise durchgesetzt. Die Beamten nahmen den 38-jährigen Sudanesen zur Verhinderung weiterer Straftaten bzw. zur Durchsetzung des Platzverweises ins Luckenwalder Polizeigewahrsam.
Während der Fahrt dorthin versuchte er dann mehrfach in Richtung der Kollegen zu spucken und verhielt sich weiter unkooperativ. In der Gewahrsamszelle zerstörte der Mann dann eine Matratze und randalierte in der Gewahrsamszelle. Dies wurde dann unterbunden, indem er mit Handfesseln an der Gewahrsamswand solange fixiert wurde, bis er sich beruhigt hatte. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann mit 0,74 Promille alkoholisiert war. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, einem versuchten Körperverletzungsdelikt, mehrerer Sachbeschädigungen sowie den mehrerer Beleidigungen und Bedrohungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Luckenwalde (Brandenburg): Nach Platzverweis Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

Zeugen meldeten der Polizei am Samstagabend einen 28-jährigen Mann, der mit drei anderen Personen Streit hatte und es zu Schubsereien kam. Da sich der 28-Jährige auch nach Eintreffen der Beamten nicht beruhigen konnte und sich auch gegenüber den Polizisten weiter aggressiv verhielt, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Weil er diesem jedoch auch nach mehrmaliger Aussprache nicht nachkam, wurde er ins Gewahrsam der Polizeiinspektion nach Luckenwalde gebracht. Im Aufnahmebereich der Gewahrsamsräume leistete der Mann dann aktiv Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizeibeamten und musste deswegen mit Handfesseln fixiert werden. Alle agierenden Beamten, wie auch der Beschuldigte, blieben unverletzt. Es wurde eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): 55- Jähriger läuft zündelnd und randalierend durch die Straßen – der psychisch auffälliger Mann wird festgenommen

In der Nacht zu Sonntag (15.03.2020) gegen 3 Uhr fiel ein 55- jähriger Mann mehrfach im Bereich des Adalbertsteinweges auf, wie er Mülleimer bzw. dessen Inhalt in Brand steckte. Als die gerufenen Polizeibeamten ihn in Tatortnähe stellten, reagierte er äußerst aggressiv und ausfallend. Der wohl angetrunkene Mann beleidigte und bespuckte die Beamten und versuchte diese anzugreifen. Zur Ausnüchterung nahm man ihn daraufhin mit ins polizeiliche Gewahrsam. Morgens nach seiner Entlassung fiel er jedoch wieder negativ auf; im Bereich Drimborn zündelte er erneut, nun brannte unter anderem bereitgestelltes Sperrgut. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte alle Brände löschen, es entstand insgesamt ein Schaden von mehreren tausend Euro. Bei seinem Weg durch die Straßen beschädigte er zudem mehrere geparkte Fahrzeuge; eingeschlagene Autoscheiben, ein umgeworfenes Motorrad und abgebrochene Außenspiegel gehen ebenfalls auf sein Konto. Nach seiner erneuten Festnahme prüfen nun zuständige Stellen seine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.

PM der POL Aachen vom 16.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Brennende Baustellenabsperrung mit anschließender Beleidigung und Widerstandshandlung gegenüber Polizeibeamten

Sonntagnacht wurde durch mehrere Personen eine Baustellenabsperrung aus Holz, die zum Schutz an einem Baum angebracht war, entfernt. Anschließend stapelten die Tatverdächtigen (m, 29, 16, 29, deutsch) das Holz im Kreuzungsbereich auf und zündeten dieses an. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte gelöscht und die Personalien der vor Ort anwesenden Personen festgestellt werden. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen vor Ort kam es durch den 16-Jährigen darüber hinaus zu Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten sowie zu einer Widerstandshandlung durch einen der 29-jährigen Tatverdächtigen.
Es wird nunmehr wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 16.03.2020

 

Aachen / … / Hambach (Nordrhein-Westfalen): Polizeiliche Personenkontrolle am Hambacher Forst – 18- Jähriger mit Drogen und verbotenem Messer angetroffen und festgenommen

Letzten Freitag (13.03.2020) führten Polizeibeamte eine Kontrolle bei einer verdächtigen Person am Waldrand des Hambacher Forstes im Bereich der Elsdorfer Straße durch. Bei der Person fanden die Polizeibeamten ein verbotenes Einhandmesser und Betäubungsmittel. Da die Identität des Tatverdächtigen nicht feststand, wurde er vorläufig festgenommen.
Als die Beamten ihn zur Wache transportieren wollten, stellten sich auf Höhe der Mahnwache an der L 257 zwei vermummte Personen dem Streifenwagen in den Weg und blockierten die Weiterfahrt. Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizei den Weg zu räumen, wurde nicht reagiert. Erst nach der Androhung des Einsatzes von Pfefferspray, entfernten sich die Vermummten. Während der gesamten polizeilichen Maßnahme leistete die Person Widerstand, verhielt sich aggressiv und beleidigte die Beamten. Nach seiner Identitätsfeststellung wurde der bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene 18- Jährige entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz.

PM der POL Aachen vom 16.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Alkoholisierter 18-Jähriger greift Polizeibeamten an

Ein 18-Jähriger hat am Samstag gegen 22.20 Uhr im Parkhaus eines Einkaufscenters an der Ludwig-Erhard-Allee/Rüppurrer Straße Polizeibeamte beleidigt und einen Polizisten zu Boden gebracht.
Das Streifenpaar war nach gemeldeten Streitigkeiten an die Örtlichkeit beordert worden. Beim Eintreffen waren drei alkoholisierte weibliche und zwei männliche Personen zugegen, wobei einer der jungen Männer mit blutender Nase am Boden lag.
Bei der Sachverhaltsabklärung beleidigte der andere Mann die Uniformierten mit Ausdrücken übelster Art. Der Aufforderung, sich ruhig zu verhalten und seine Äußerungen einzustellen, wollte er nicht nachkommen.
Nachdem ihm unmittelbarer Zwang angedroht worden war, entledigte sich der 18-Jährige seiner Jacke, nahm Anlauf und sprang mit ganzer Wucht gegen den Polizeibeamten. Dieser kippte nach hinten zu Boden. Als der 18-Jährige mit geballter Faust auf sein Gesicht einschlagen wollte, konnte das Vorhaben von der Streifenpartnerin verhindert werden. In der Folge konnten die Polizisten den Aggressor unter massivem Krafteinsatz ruhigstellen und fesseln.
Ein Alkoholtest ergab bei dem Angreifer einen Wert von 1,5 Promille, was noch die Entnahme einer Blutprobe nach sich zog. Bis sich der Heranwachsende beruhigt hatte, musste er noch geraume Zeit im Polizeigewahrsam untergebracht werden. Er wird sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 16.03.2020

 

Gießen (Hessen): Polizeibeamten bespuckt

In der Bahnhofstraße zeigte sich ein 20 – Jähriger am frühen Sonntagmorgen äußerst renitent. Der Asylbewerber aus Somalia fiel den Beamten auf, als er sich mit einer anderen Person gegen 01.20 Uhr in der Bahnhofstraße prügelte. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der 20 – Jährige sehr aggressiv. Auch als andere Streifen eintrafen, beruhigte er sich nicht und bespuckte mehrfach die Beamten. Er konnte dann gefesselt und festgenommen werden. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Gießen (Hessen): Polizisten angegriffen

In einem Mehrfamilienhaus im Pfarrgarten kam es am Freitag zu einem Übergriff auf Polizisten. Wegen einer Auseinandersetzung waren die Polizisten zu einer Familie gerufen worden. Während der Klärung griff ein 27-jähriger Mann zunächst den einen Polizisten an und trat wenig später nach dem Anderen. Dabei erlitten die Ordnungshüter leichte Verletzungen und konnten ihren Dienst fortsetzen. Der 27-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Neustadt (Baden-Württemberg): 39-Jähriger meldet angebliche Bedrohung und beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, 14.03.20, meldete ein Paar eine Bedrohung durch einen Unbekannten mit einer Axt. Die Bedrohung habe demnach im Zug nach Neustadt stattgefunden.
Als die hinzugerufenen Polizeibeamten gegen 19:35 Uhr den einfahrenden Zug überprüften, konnten sie den angeblichen Täter nicht feststellen. Durch die Ermittlungen ergaben sich Zweifel an der Mitteilung über die Bedrohung.
Vielmehr stellten die Beamten aber fest, dass der vermeintlich Geschädigte deutlich alkoholisiert war und mehr als zwei Promille pustete. Der 39-Jährige wurde im Verlauf der Ermittlungen zusehends aggressiver und fing an, die Beamten zu beleidigen und zu bedrohen. Selbst auf dem Polizeirevier setzte er die Beleidigung weiterer Polizeibeamten fort.
Die Folge des Verhaltens war ein nächtlicher Aufenthalt in der Gewahrsamszelle.

PM des PP Freiburg vom 16.03.2020

 

Mainz Altstadt (Rheinland-Pfalz): Schlägerei mit Folgen

Für vier 16 und 17-jährige Freunde aus dem Großraum Mainz, endete der Freitagabend teils mit blutende Schürfwunden, Schwellungen, Kopfschmerzen und einer Behandlung durch den Rettungsdienst. Die vier späteren Geschädigten befanden sich gegen 21:00 Uhr mit einer größeren Gruppe von Freunden im Bereich der Malakoff-Terrasse, als der 18-jährige spätere Täter zur Gruppe hinzustößt und diese in ein Gespräch verwickelt. Nachdem der 18-Jährige seinerseits mehrere Freunde um sich geschart hatte, fingen diese plötzlich an auf die Gruppe der Geschädigten einzuschlagen. Laut späteren Zeugenaussagen sollen teilweise auch auf dem Boden liegende Personen getreten worden sein. Nachdem die Polizeistreifen des Altstadtreviers verständigt wurden, flüchteten die Täter.
Der 18-Jährige konnte allerdings noch während der Flucht von einer Funkstreife gestellt werden. Während der Personalienfeststellung beleidigte der 18-Jährige die Polizeibeamten fortlaufend und war derart aggressiv, dass er die Nacht in der Gewahrsamszelle des Altstadtreviers verbringen musste. Bei der Maßnahme erlitten zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Neben einer Strafanzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung, muss sich der 18-Jährige nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mainz vom 16.03.2020

 

Ried (Tirol): Klärung von Sachbeschädigungen und versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zillertal

Vorerst unbekannte Täter beschmierten in der Nacht von 14. auf 15. März 2020 im Ortsgebiet von Ried im Zillertal mehrere Wände und Objekte sowie ein Polizeifahrzeug mittels schwarzem Sprühlack. Nach umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der PI Ried im Zillertal konnte eine 16-jährige Österreicherin als Tatverdächtige ausgeforscht werden. Bei der 16-Jährigen wurde am 16. März 2020 eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wobei konkrete Hinweise zur Tatbegehung der Sachbeschädigungen sowie zwei im Nachhinein bekanntgewordenen Diebstählen sichergestellt werden konnten. Im Zuge der Hausdurchsuchung bedrohte die Österreicherin eine einschreitende Polizistin mit dem Umbringen. Die Verdächtige wurde daraufhin festgenommen und zur PI Ried im Zillertal verbracht. Bei der Hausdurchsuchung konnte eine weitere 16-jährige Österreicherin als Tatverdächtige ausgeforscht werden, welche in weiterer Folge freiwillig auf der Polizeiinspektion erschien. Im Zuge einer ersten Vernehmung zeigte sich diese Frau geständig. Da die nach wie vor festgenommene 16-Jährige nach erfolgter Vernehmung die Polizeiinspektion aus eigenem wieder verlassen wollte, wurde sie von anwesenden Polizeibeamten daran gehindert. Aufgrund der massiven Gegenwehr der Frau musste sie von mehreren Beamten fixiert und ihr die Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde sie in das Polizeianhaltezentrum nach Innsbruck überstellt. Die Schadenshöhe der Sachbeschädigungen ist noch nicht bekannt. Durch den versuchten Widerstand wurden keine Personen verletzt.

PA der LPD Tirol vom 16.03.2020

 

Lengenwang (Bayern): Widerstand geleistet

Am Sonntagmittag kam es zu einem Polizeieinsatz in Lengenwang. Ein 61-Jähriger wollte immer wieder in eine Wohnung, in der er sich jedoch nicht mehr aufhalten durfte, wie ihm vom Gericht mitgeteilt wurde. Dies wollte er aber partout nicht einsehen, weshalb der Wohnungseigentümer die Polizei verständigte. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Dieser wirkte jedoch nicht lange. Er kehrte zurück und versuchte erneut in die Wohnung zu gelangen. Beim erneuten Eintreffen der Polizei hatte er schon das Türschloss beschädigt. Da er absolut uneinsichtig und in einer psychischen Ausnahmesituation war, musste er in Polizeigewahrsam genommen werden. Dagegen wehrte er sich aufs Heftigste. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

 

Günzburg (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 15.03.2020 gegen 22.40 Uhr wurde die Polizei Günzburg in das BKH Günzburg gerufen. Ein 19-jähriger Patient randalierte dort. Der Mann musste durch insgesamt zwei Streifenbesatzungen überwältigt und fixiert werden. Hierbei wurden die eingesetzten Beamten mehrfach durch den 19-jährigen Mann beleidigt und bedroht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

 

Bezirk Linz (Oberösterreich): Drogenlenker flüchtete vor Polizei

Am 15. März 2020 gegen 19:45 Uhr missachtete ein 30-jähriger Pkw-Lenker in der Linzer Wiener Straße sämtliche Anhaltezeichen einer Polizeistreife und versuchte vor dieser zu flüchten. Über die Hamerlingstraße kam er zur Kreuzung mit der Lenaustraße. Dort bog er bei Rotlicht links entgegen der Einbahn Richtung stadteinwärts ab. Mehrere entgegenkommende Fahrzeuglenker mussten dadurch stark abbremsen oder ausweichen, um Kollisionen zu verhindern. Er fuhr dann wieder Richtung Wiener Straße und über die Unionstraße Richtung Leonding, wobei er abermals mehrere rote Ampeln missachtete. Bei seiner Flucht, die er Richtung Alkoven fortsetzte, durchfuhr der 30-Jährige mehrere Ortsgebiete mit mehr als 130 km/h und 30 km/h-Zonen mit über 70 km/h. Auf der Bundesstraße 129 gelang es den Polizisten schließlich den Mann zu überholen und zum Anhalten zu zwingen, wobei dieser beim Überholvorgang noch versuchte das Einsatzfahrzeug abzudrängen. Während die Polizisten abbremsten rammte er das Heck des Polizeiautos. Unmittelbar danach legte er den Rückwärtsgang ein und fuhr gegen die Front eines mittlerweile dahinter abgestellten zweiten Polizeiautos. Nachdem er dann mit seinem Pkw zum Stillstand gekommen war, stellten die Beamten fest, dass die Fahrzeugtüren verriegelt waren. Deshalb schlugen die Polizisten eine Seitenscheibe ein und gelangten so zum 30-Jährigen. Bei dem Mann fanden die Beamten Crystal Meth und Marihuana. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Dies war seinen Angaben zufolge auch der Grund seiner Flucht. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde zudem die Fahruntauglichkeit aufgrund einer Suchtmittelbeeinträchtigung festgestellt. Er wurde festgenommen und ins Linzer Polizeianhaltezentrum eingeliefert. Seine beiden Hunde, die er im Auto mitführte, wurden ins Linzer Tierheim gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 16.03.2020

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