Landau (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte, Einsatz des Tasers

Zum Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (kurz: „Taser“) kam es am Montagabend gegen 19:30 Uhr im Bereich der ehemaligen Rundsporthalle in Landau. Ersten Ermittlungen zu Folge wollte ein 28 Jahre alter Mann aus dem Raum Landau unberechtigterweise in ein dortiges Gebäude eindringen. Als er hierauf von den eingesetzten Beamten gestellt wurde, versuchte er diese anzugreifen. Der Angriff wurde durch den Einsatz des Tasers unterbunden. Da gegen den Täter zudem noch ein Haftbefehl bestand, wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihn erwartet, neben seiner ohnehin zu verbüßenden Freiheitsstrafe, ein Verfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der PI Landau vom 17.03.2020

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Kreisklinikum

Ein entlassener Patient (68) randaliert im Krankenhaus und verbringt die Nacht letztendlich im Polizeigewahrsam.
Montagabend (16.03.), gegen 21:30 Uhr, mussten Beamte der Wache Weidenau das Pflegepersonal im Kreisklinikum unterstützen. Ein 68-jähriger „Ex-Patient“ randalierte im Eingangsbereich des Krankenhauses. Er spuckte, schrie und schlug um sich. Er weigerte sich, dass Krankenhaus zu verlassen und störte massiv die Patienten. Ein geregelter Betrieb in der Patientenaufnahme war nicht mehr möglich.
Die Beamten versuchten zunächst mit dem völlig uneinsichtigen Mann zu sprechen.
Dieser beleidigte die Beamten auf das Übelste, bespuckte sie, schlug und trat um sich.
Letztendlich wurde der 68-Jährige in Gewahrsam genommen und zur Wache nach Weidenau gebracht. Die Entlassung am heutigen Morgen verlief allerdings auch nicht problemlos: An der Bushaltestelle vor der Polizeiwache randalierte der Mann wieder. Ständig wählte er den Notruf und behinderte die Arbeit in den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei. Das Handy musste zunächst sichergestellt werden. Vermutlich wird der Mann noch für weitere polizeiliche Einsätze sorgen.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 17.03.2020

 

Oldenburg (Niedersachsen): Angriff auf Polizeibeamte bei Personenkontrolle

In der Nacht zu Sonntag, 15. März 2020, teilten Anwohner der Hans-Fleischer-Straße in Oldenburg mit, dass eine Personengruppe auf einem dortigen Parkplatz Lärm verursachen und augenscheinlich Drogen konsumieren würden.
Gegen 00.30 Uhr stellten die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort circa 15 Personen sowie Cannabisgeruch fest. Trotz Aufforderung weigerten sich mehrere Personen aus der Gruppe sich entsprechend auszuweisen und bedrängten sowie schubsten die Beamten. Ein später identifizierter 28-Jähriger griff schließlich aus der Gruppe heraus einen Polizeibeamten an und versuchte, diesen zu schlagen.
Mit dem Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten schließlich, den Mann am Boden zu fixieren. Während der 28-Jährige versuchte, sich loszureißen, wurde durch eine andere, männliche Person eine gefüllte Plastikflasche an den Kopf eines Polizeibeamten geworfen, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Ein weiterer Flaschenwurf verfehlte die Beamten.
Der „Flaschenwerfer“ flüchtete mit weiteren Gruppenmitgliedern und konnte bislang noch nicht identifiziert werden, sodass Zeugen des Vorfalles gebeten werden, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 17.03.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Radfahrer widersetzt sich der Blutentnahme

Gestern, gegen 19:00 Uhr, kam ein Radfahrer in der Wiesenstraße einer Polizeistreife entgegen. Als er den Streifenwagen sah, stieg er ab und war offensichtlich unsicher auf den Füssen, weshalb sich die Beamten zu einer Kontrolle entschlossen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,28 Promille. Daraufhin beleidigte er die Beamten mehrfach und sperrte sich schließlich bei der Blutentnahme auf der Dienststelle. Er musste zu Boden gebracht werden, um die Blutentnahme zu ermöglichen. Zu Verletzungen kam es hierbei nicht. Eine Gewahrsamsfähigkeit bis zur Ausnüchterung wurde vom anwesenden Arzt abgelehnt, da der 38jährige Mann zusätzlich zu dem hohen Alkoholwert mit großer Wahrscheinlichkeit auch unter dem Einfluss von Betäubungsmittels stand. Er wurde deshalb ins Krankenhaus verbracht.
Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstandes sind eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 17.03.2020

 

Werneck (Bayern): In fremden Gartenhaus „verschanzt“ – Offenbar psychisch belasteter Mann verursacht größeren Polizeieinsatz

Am Montagnachmittag hat die Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über einen aggressiven Mann erreicht, der sich unberechtigt auf einem Privatgrundstück aufhalten würde. Da er unter anderem über eine Axt verfügte, folgte ein größerer Polizeieinsatz. Die Beamten überwältigten den offenbar psychisch Belasteten und brachten ihn in einem Bezirkskrankenhaus unter.
Ein Zeuge hatte kurz nach 14.00 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mitgeteilt, dass sich ein Mann unberechtigt auf einem Grundstück aufhalten und gegen eine Gartenhütte treten würde. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt am Einsatzort in der Nähe der Julius-Echter-Straße eintraf, hatte sich der Verdächtige bereits in der Gartenlaube verbarrikadiert. Er war äußerst aggressiv, schrie lauthals und hielt zeitweise eine Axt in seiner Hand. Ermittlungen ergaben, dass der Mann zuvor bereits in psychiatrischer Behandlung war.
Die eingesetzten Beamten forderten sofort Unterstützungskräfte an. Insbesondere wurde auch ein Spezialeinsatzkommando angefordert. Auch die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken wurde aufgerufen. Kurz vor Eintreffen der Spezialkräfte verließ der Mann eigenständig und unbewaffnet das Gartenhaus. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.
Verletzt wurde während des Einsatzes niemand. An der Gartenhütte verursachte der Beschuldigte einen Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 1.000 Euro belaufen dürfte. Der offenbar psychisch belastete Mann ist nun amtlich in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.

PM des PP Unterfranken vom 17.03.2020

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): 29-jähriger Ladendieb landet im Gewahrsam

Aggressiv verhielt sich ein 29-jähriger Ladendieb am Montag, 16. März, gegen 19 Uhr, in einem Bekleidungsgeschäft im Allee Center. Ein Ladendetektiv beobachtete den Mann, wie er mehrere Kleidungsstücke in seinen Rucksack steckte. Als er ihn ansprach wurde er aggressiv und schrie herum. Auch als die eingesetzten Polizisten eintrafen, beruhigte sich der Mann nicht. Er beleidigte die Beamten und versuchte sie zu schlagen. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Hamm vom 17.03.2020

 

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Polizeistreife auf Schulgelände

Eine Beamtin und ein Beamter trafen nachts auf zwei 15- und 16-Jährige, die zunehmend aggressiv wurden und Widerstand leisteten.
Streifenbeamte begaben sich am Montag (16. März) um 23:45 Uhr auf das Schulgelände der Grundschule am Park in der Broichstraße. Dort trafen sie auf zwei 15- und 16-Jährige, die sich in einem Dunstkreis von Marihuana befanden.
Darauf angesprochen, bestritten sie einen Zusammenhang. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Drogenutensilien und eine auf einen anderen Namen ausgestellte Schülerkarte des ÖPNV.
Da beide keine Ausweisdokumente mitführten, sollten sie den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Nach Beleidigungen und Fluchtversuchen legten die Polizisten beiden Handfesseln an.
Die Jugendlichen sind in der Nacht der erziehungsberechtigen Mutter übergeben worden. Sie müssen sich in einem Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Verdachtes des Diebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 17.03.2020

 

Görwihl (Baden-Württemberg): Betrunkener will nicht gehen

Ein Betrunkener wollte sich am Montag, 16.03.2020, in Görwihl nicht von der einer Örtlichkeit entfernen, weshalb die Polizei gerufen wurde.
Gegen 16:00 Uhr war der Mann dort erschienen, um seine Sozialstunden abzuleisten. Er war jedoch total betrunken und roch außerdem nach Marihuana, weshalb er wieder nach Hause geschickt wurde. Dies ignorierte der Mann allerdings. Die verständigten Polizeibeamten beleidigte der Mann zuallererst, einem ausgesprochenen Platzverweis kam er nicht nach, weshalb er ergriffen wurde. Dagegen wehrte er sich heftig. Die Polizei brachte den Mann weg. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen an den Händen, dem Betrunkenen wurde die Jacke beschädigt. Gegen den 27-jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 17.03.2020

 

Kassel (Hessen): 18- und 19-Jähriger blenden Streife mit Laserpointer: Festnahme und Strafanzeige

Polizisten des Reviers Mitte wurden in der Nacht zum heutigen Dienstag bei einer Streifenfahrt in der Kasseler Südstadt mit einem Laserpointer geblendet. Kurze Zeit später konnten sie die zwei 18 und 19 Jahre alten mutmaßlichen Verantwortlichen ausfindig machen. Die beiden müssen sich nun wegen einer Straftat, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, verantworten.
Zunächst hatte der Polizeibeamte am Steuer des Streifenwagens gegen 23:45 Uhr in der Straße „An der Karlsaue“ den grünen Laserstrahl beim Blick in den Rückspiegel bemerkt. Nachdem er gedreht hatte, wurde der Laserpointer auf die Frontscheibe gerichtet und beide Polizisten dadurch erheblich geblendet.
Glücklicherweise erlitten sie keine Verletzungen an den Augen. Bei der Suche nach dem Verursacher stieß die Streife schnell auf die beiden jungen Männer. Die Durchsuchung des 19-Jährigen aus dem Landkreis Northeim förderte einen Laserpointer zutage, den die Beamten sicherstellten. Ob er oder sein 18 Jahre alter Begleiter aus Espenau die Polizisten damit geblendet hatte, ist bislang noch ungeklärt und bedarf weiterer Ermittlungen.

PM des PP Nordhessen vom 17.03.2020

 

Berlin/Mitte: Nach Körperverletzung Festnahmen auf Bahnsteig

Gestern Nachmittag wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung in Wedding zwischen einer Frau und zwei Männern gerufen. Nach Angaben der 40-Jährigen saß sie gegen 17.30 Uhr am Leopoldplatz auf einer Parkbank, als zwei Männer hinzukamen und sie aufgefordert hätten, die Bank zu verlassen. Zwischen den drei Personen soll es in der Folge zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Beide Männer sollen ein Messer bei sich gehabt haben und einer von ihnen soll der 40-Jährigen in der Folge des Streits den Messergriff gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend soll das Duo in Richtung U-Bahnhof Leopoldplatz weggegangen sein. Ein Zeuge und die Angegriffene folgten den beiden Männern und riefen die Polizei. Alarmierte Kräfte des Polizeiabschnitts 17 trafen einen der Tatverdächtigen, einen 29-Jährigen mit einem Messer in der Hand auf dem Bahnsteig an und forderten diesen mit der Dienstwaffe in der Hand auf, das Messer fallen zu lassen, was dieser auch tat. Sein Begleiter, ein 38 Jahre alter Mann, wurde in der Nähe von Kräften festgenommen. In seiner Jackentasche fanden die Polizisten ein Messer, an dem sich ein Beamter leicht verletzte. Der 38-jährige Festgenommene wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Sein jüngerer Begleiter wurde am Ort überprüft und konnte danach seinen Weg fortsetzen. Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 1 übernommen und dauern an.

PM (0643) des PP Berlin vom 17.03.2020

 

Emden (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Belästigung und Sachbeschädigung

Am 16.03.2020 kam es in der Zeit von 17:55 Uhr bis 18:05 Uhr zu mehreren aufeinanderfolgenden Ereignissen im weiteren Bereich der Straße Lookvenne in der Innenstadt von Emden. Nachdem ein 39-jähriger Mann aus Emden eine junge Frau belästigte und kurz darauf einen Spielzeugautomaten beschädigte, beabsichtigten die hinzugerufenen Polizeibeamten die Kontrolle des Mannes in der Straße Kattewall. Bei der folgenden Identitätsfeststellung griff der Beschuldigte die eingesetzten Beamten mit hohem Aggressionspotential an. Die eingesetzten Beamten konnten den alkoholisierten Mann unter Anwendung von Zwangsmitteln in Gewahrsam nehmen. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 17.03.2020

 

Finsterwalde (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Polizeibeamte wurden am Montagnachmittag gegen 15:15 Uhr zu einem Verbrauchermarkt in der Berliner Straße gerufen. Ein 41-Jähriger hatte im dortigen Supermarkt das Personal bedrängt. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten trat er verbal aggressiv und beleidigend auf. Daraufhin wurde der Mann fixiert und in Gewahrsam genommen. Auch auf dem Weg dorthin ließ er sich nicht beruhigen und randalierte im Funkstreifenwagen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Die weiteren Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 17.03.2020

 

Frankfurt-Europaviertel (Hessen): Diebe verletzen, beleidigen und bedrohen mehrere Polizisten bei Festnahme

Am Montagabend (16.03.2020) sollten vier Männer nach gemeinschaftlichem Diebstahl mit Waffen durch die Polizei festgenommen werden.
Hierbei kam es zu massiven Widerstandshandlungen und Beleidigungen, zwei Polizisten wurden verletzt. Drei Tätverdächtige konnten vor Ort festgenommen werden, eine weitere Person konnte sich der Kontrolle entziehen.
Gegen 19:15 Uhr sollten drei Männer im Alter von 18, 20 und 21 Jahren durch die Polizisten kontrolliert werden. Sie hatten zuvor, mit einer weiteren unbekannten männlichen Person, einen Diebstahl begangen, bei dem sie arbeitsteilig vorgingen.
Bei der Festnahme leistete der 18-Jährige massiven Widerstand, sodass eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter verletzt wurden. Bei der anschließenden Personenkontrolle konnte festgestellt werden, dass der Angreifer ein Pfefferspray einstecken hatte. Weiterhin hält er sich in Deutschland ohne erforderlichen Aufenthaltstitel auf.
Auch bei dem 20-Jährigen konnte festgestellt werden, dass er über keinen gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland verfügt. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten erheblich.
Der 18-jährige Tatverdächtige wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden anderen Männer mussten aufgrund des Mangels an Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

PM (200317 – 0254) des PP Frankfurt a.M. vom 17.03.2020

 

Ostrach (Baden-Württemberg): Psychischer Ausnahmezustand

Mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand sich ein 21-jähriger Mann, der am Montagabend in einer Unterkunft im „Grund“ anderen Mitbewohnern gegenüber äußerst aggressiv und bedrohlich auftrat. Auch die daraufhin verständigten Polizeibeamten ging der Mann unmittelbar provokativ und lauthals an, sodass ihm zunächst der Gewahrsam angedroht und, nachdem sich der 21-Jährige immer weiter in Rage schrie und anfing, sich selbst zu verletzen, auch durchgesetzt wurde. Aufgrund seiner Aggressivität musste der Mann an Händen und Füßen gefesselt und ihm, nachdem er anfing, nach den Polizeibeamten zu spucken, eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Während des folgenden Transports in ein Krankenhaus beleidigte der 21-Jährige, der deutlich unter Alkohol- und möglicherweise auch unter Drogeneinwirkung stand, die Beamten fortwährend. Er wurde schließlich in einer Fachabteilung des Krankenhauses stationär aufgenommen.

PM des PP Ravensburg vom 17.03.2020

 

Minden (Nordrhein-Westfalen): Streit in Innenstadt-Bar eskaliert

Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizei wegen einer schweren Körperverletzung in die Innenstadt gerufen.
Ersten Erkenntnissen zufolge waren gegen 3.30 Uhr in einem Tanzlokal am Markt zwei Männer aneinander geraten. Infolge eines Wortwechsels auf der Tanzfläche hatte ein 22-Jähriger aus Kirchlengern einem Mann (27) aus Bad Nenndorf zunächst einen Faustschlag versetzt. Anschließend nahm der 22-Jährige nach Zeugenaussagen ein Glas und schlug mit diesem abermals an den Kopf des Anderen, wodurch dieser verletzt zu Boden ging. Während Ersthelfer sich um das Opfer kümmerten, hielten Kräfte des Sicherheitsdienstes den Angreifer fest und alarmierten die Polizei.
Der Nenndorfer wurde zwischenzeitlich von Rettungskräften ins Klinikum Minden eingeliefert.
Die Einsatzkräfte brachten den Aggressor auf die Wache, wo er Widerstand leistete. Hier entnahm man ihm eine Blutprobe. Zuvor hatte der Mann versucht, den Beamten eine falsche Identität vorzugaukeln. Nach Abklingen seiner Aggressivität und endgültiger Feststellung der Personalien konnte er das Polizeigewahrsam am Sonntagvormittag wieder verlassen. Die Kriminalpolizei nahm wegen des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzungen die Ermittlungen gegen ihn auf.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 17.03.2020

 

Würzburg (Bayern): Opfer einer Körperverletzung greift Polizeibeamte an

Am Montagabend (16. März) wurde ein Mann am Würzburger Hauptbahnhof von einem anderen Mann angegriffen. Das Opfer suchte anschließend die Konfrontation mit der Bundespolizei.
Gegen 22:15 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung in der Haupthalle informiert. Die alarmierten Kollegen trafen dort auf einen 24-Jährigen, der gerade einen 20-jährigen Mann im Schwitzkasten hatte und zu Boden drückte. Die Beamten trennten die beiden Streithähne und erkundigten sich zunächst nach dem Gesundheitszustand des stark alkoholisierten Opfers. Während sich der 24-jährige Angreifer beruhigte, kippte die Stimmung beim 20-Jährigen. Er verhielt sich äußerst aggressiv und angriffslustig, weshalb er schließlich mit Handfesseln fixiert und zu Boden gebracht werden musste. Im weiteren Verlauf sperrte er sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen und bespuckte die Beamten. Zur Dienststelle musste er teilweise getragen werden.
Eine dort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 2,6 Promille. Nachdem er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbracht hatte, konnte er am Dienstagmorgen (17. März) die Dienststelle wieder verlassen.
Gegen die beiden Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet, wobei sich der 20-jährige Mann zusätzlich wegen des Angriffs auf die Polizeibeamten verantworten muss.

PM der BPOLI Würzburg vom 17.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag, um 19:15 Uhr, ging eine Mitteilung an die Polizei, dass ein Betrunkener von einer Parkbank in der Südbahnhofstraße gefallen war. Nach der Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens, sollte der 37-Jährige aufgrund seiner starken Alkoholisierung (knapp zwei Promille) in Schutzgewahrsam genommen werden. Hierbei versuchte er einem eingesetzten Beamten eine Kopfnuss zu geben, eine Beamtin wurde übelst beleidigt. Beim Verbringen in die Arrestzelle folgten weitere „Kraftausdrücke“. Auf Anordnung eine Richterin wurde eine Blutentnahme angeordnet und durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt. Der Mann wurde anschließend ausgenüchtert.

PM der PI Aschaffenburg vom 17.03.2020

 

Ellwangen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Nachdem ein 37-Jähriger am Montagabend gegen 23.45 Uhr in alkoholisiertem Zustand auf mehrere Security-Mitarbeiter der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen losging, wurde er, nachdem er sich auch den eingetroffenen Polizeibeamten gegenüber deutlich aggressiv zeigte, in Polizeigewahrsam genommen.

PM des PP Aalen vom 17.03.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Festnahme nach Auseinandersetzung

Polizisten nahmen gestern Abend einen Mann nach einer Auseinandersetzung in Kreuzberg fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein Polizeibeamter des Abschnitts 53 gegen 19.35 Uhr an der Kreuzung Wiener Straße/ Skalitzer Straße/ Oranienstraße/Manteuffelstraße auf eine Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und drei Männern aufmerksam. Er begab sich dorthin und forderte Unterstützung an. Die drei Männer sprachen den Polizisten bereits von weitem an und teilten mit, dass der junge Mann Frauen auf dem Görlitzer Bahnhof belästigt hätte. Der Beamte ergriff daraufhin den 19-Jährigen und wollte ihn festnehmen. Dieser wehrte sich nun gegen die Festnahme und das Trio lief zielgerichtet auf den Polizisten und den 19-Jährigen zu. Da einer der Unbekannten einen Baseballschläger in der Hand hielt und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dieser gegen den 19-Jährigen oder auch den Polizisten eingesetzt werden würde, musste der Beamte sich von dem 19-Jährigen abwenden, zog seine Dienstpistole und forderte den Unbekannten lautstark auf, den Baseballschläger fallen zu lassen. Nach mehrfachen Aufforderungen ließ der Mann nun den Schläger fallen und das Trio flüchtete vom Ort. Anschließend wendete der Beamte sich wieder dem 19-Jährigen zu, der sich gegen die Festnahme weiter wehrte, unter anderem um sich schlug, dadurch den Beamten im Gesicht traf und ihn leicht verletzte. Unterstützungskräfte kamen jetzt hinzu und es gelang schließlich die Festnahme des Mannes. Er wurde wegen seines psychischen Zustandes einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt. Der Arzt lehnte jedoch nach einer Untersuchung die Unterbringung in dem Krankenhaus ab. Daraufhin kam der Festgenommene nach weiteren polizeilichen Maßnahmen auf einem Polizeiabschnitt wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen zu den drei geflüchteten Männern dauern derzeit noch an.

PM (0645) des PP Berlin vom 17.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Beamte beschimpft

Passanten informierten gestern gegen 13.20 Uhr die Polizei, weil ein Mann Am Stern die Leute beschimpfte und beleidigte. Dabei soll er auch den Hitlergruß skandiert haben. Die Polizeibeamten konnten den 29-jährigen Prignitzer vor Ort feststellen. Auch sie wurden von ihm beschimpft und beleidigt. Die Beamten stellten bei dem Mann Betäubungsmittel sicher und nahmen ihn in Gewahrsam. Mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung, wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.03.2020

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Beleidigt und beschimpft

Zeugen riefen gestern gegen 16.00 Uhr die Polizei zum Postplatz, weil mehrere alkoholisierte Jugendliche Passanten beschimpften und beleidigten. Die Beamten sprachen den vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren einen Platzverweis bis zum nächsten Morgen aus. Eine 18-jährige Oberhavelerin beleidigte die Beamten und kam der Aufforderung nicht nach. Daraufhin wurde sie in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab 2,5 Promille. Eine Strafanzeige wegen Beleidung eines Polizeibeamten wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.03.2020

 

Buchloe (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Am frühen Montagabend wurde eine Streife der Polizeiinspektion Buchloe zu einem Familienstreit in der Flurstraße gerufen. Ein 47-jähriger Mann hatte dort randaliert und dabei eine Fensterscheibe zerschlagen. Während der Anzeigenaufnahme verhielt sich der offensichtlich stark alkoholisierte Mann äußerst aggressiv. Deshalb wurden Unterstützungskräfte aus Kaufbeuren und Bad Wörishofen hinzugezogen. Der Aggressor widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen körperlich und verbal. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte. Letztlich wurde er wegen Fremdgefährdung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Beamten blieben unverletzt. Ein Alkomatentest verlief mit einem Ergebnis von über zwei Promille positiv. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.03.2020

 

Gera (Thüringen): Einsatz in Geschwister-Scholl-Straße

Weil er aufgrund seines stark alkoholisierten Zustandes ein Wohnheim in der Geschwister-Scholl-Straße nicht betreten durfte, reagierte ein 36-jähriger Mann äußerst aggressiv und beleidigte bzw. bedrohte die dortigen Mitarbeiter. Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der 36-Jährigen nicht und leistete in der Folge Widerstand. Der mit 1,8 Promille alkoholisierte Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 17.03.2020

 

Suhl (Thüringen): Sicherungseinsatz auf dem Suhler Friedberg

Im Rahmen des polizeilichen Sicherungseinsatzes zur Durchsetzung der Quarantäneverordnung in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Suhler Friedberg kam es am Montag zu einigen Störungen ausgehend von einer ca. 15 bis 20 Mann starken Gruppe, vorwiegend aus Georgien und aus den Maghreb-Staaten. Die Personen versuchten ihren Unmut über die Anordnung kund zu tun und verbarrikadierten teilweise den Weg zur Kantine der Einrichtung. Auch postierten sie Kinder vor sich, um die Einsatzkräfte davon abzuhalten, sich ihnen zu nähern. Mit konsequent deeskalierendem Auftreten und dem Mittel der Kommunikation konnten die Gemüter beruhigt werden und die Lage entspannte sich zusehends. Während des Einsatzes stellten die Beamten fest, dass einige der Männer islamistische Symbole zeigten und auch der Hinweis, dass ein Bewohner eine Fahne mit spezieller Symbolik hochhielt, wurde an die Polizisten gegeben. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt hat der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Suhl übernommen. Diese dauern gegenwärtig an.

PM der LPI Suhl vom 17.03.2020

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