Rosenheim (Bayern): Frostiger Badespaß endet in Zelle

Zunächst wurde die Rosenheimer Polizei über Ärger im Bereich eines Spielplatzes verständigt. Dort sollen sich mehrere Personen unberechtigt aufhalten, Alkohol trinken und kurz vor dem Randalieren sein. Die Gruppe konnte von der Polizei angetroffen werden und ihnen wurde erklärt, dass sie sich einen anderen Platz aussuchen sollen. Etwas widerwillig ging die Personengruppe letztlich und sie sagten, nun in die Rosenheimer Innenstadt ziehen zu wollen. Mit dem Hinweis, auch brav zu bleiben, wurden sie von der Polizei entlassen.
Nur kurze Zeit später ereilten wieder Notrufe die Rosenheimer Polizei, wieder soll die Gruppe vor Ort sein. Auf dem Spielplatz konnte zwar niemand mehr angetroffen werden, aber im Mangfalldamm badete eine Person aus der Gruppe. Der 28-jährige Rosenheimer hüpfte und sprang im Wasser herum und hatte wohl seinen Spaß am Baden, seine Kleidung hatte er noch am Körper und nicht ausgezogen. Der Rosenheimer kam nach Aufforderung aus dem Wasser und ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille. Er zeigte sich dann nicht mehr so belustigt, sondern aggressiv gegenüber der Streife. Es gab keine andere Möglichkeit und der Freischwimmer wurde nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen. Der Badespaß endete in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei.

PM der PI Rosenheim vom 18.03.2020

 

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): Ertappte Ladendiebin wehrte sich nach Kräften – Zeugen leisteten keine Hilfe

Eine 31-jährige Dinslakenerin stahl gestern Vormittag in einem Drogeriefachgeschäft an der Hohlstraße diverse Kosmetikartikel. Als sie gegen 11.45 Uhr das Geschäft verlassen wollte, sprach sie eine 36-jährige Mitarbeiterin an und wollte in die Tasche der Frau sehen.
Daraufhin flüchtete die Frau aus dem Geschäft in Richtung Sterkrader Straße. In Höhe einer Bäckerei holte die 36-Jährige die Diebin ein, die sich daraufhin kräfig wehrte und der 36-Jährigen unter anderem in den Unterleib trat.
Als eine 49-jährige Mitarbeiterin des Drogeriefachgeschäfts hinzukam gelang es den beiden Frauen, die sich nach Kräften wehrende Diebin bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Nicht nachvollziehbar und für uns nicht zu fassen:
Während beide Frauen mit der renitenten 36-Jährigen „rangen“, sprachen sie immer wieder erfolglos Vorbeilaufende an und baten um Hilfe.
Die Krönung war in diesem Zusammenhang ein Zeuge, der statt zu helfen, nach einem Handy griff und den ganzen Sachverhalt filmte!
Auch im Beisein der Polizei versuchte die ertappte Diebin immer wieder, sich loszureißen und zu flüchten.
Schließlich fesselten die Polizisten die Frau und nahmen sie vorläufig fest.
Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 18.03.2020

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Bewaffneter Verdächtiger leistet Widerstand bei Festnahme: Polizist verletzt

Heute, 00.19 Uhr, meldeten Anwohner der Caller Straße einen Verdächtigen im Garten eines Wohnhauses. Polizeibeamte rückten an und fahndeten im Umfeld. Versteckt in einer Gartenlaube fanden sie einen 33-jährigen Mann aus Rumänien ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der aggressive und alkoholisierte Verdächtige leistete erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme. Unter anderem trat und biss er mehrfach zu. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Der Verdächtige war mit einem Butterflymesser und einem sog. „Neckknife“ bewaffnet.
Bei der anschließenden Begutachtung der Umgebung fanden die Polizisten eine aufgebrochene Garage, vor der ein Yamaha-Kraftrad auf dem Boden lag. Dies hatte nach Angaben der Geschädigten zuvor ordnungsgemäß in der Garage gestanden.
Garage und Motorrad wurden beschädigt.
Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchten Einbruchdiebstahls sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 18.03.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Randalierer

Am Dienstag, um 17:45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Supermarkt an der Niederbergheimer Straße gerufen. Hier randalierte ein unbekannter Mann.
Er schlug gegen abgestellte Fahrräder und beschädigte eine Werbetafel.
Anschließend urinierte er vor dem Geschäft gegen einen Mülleimer und fuhr dann ohne Schuhe mit einem Fahrrad davon. Aufgrund einer sehr genauen Personenbeschreibung konnte eine Polizeistreife den Mann am Müllingser Weg antreffen. Er beleidigte die Polizisten auf übelste Art und Weise und drohte Ihnen. Der 37-jährige Soester wurde letztlich in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 2,48 Promille.

PM der KPB Soest vom 18.03.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Polizeibeamte und widersetzt sich der Festnahme

Am Dienstag, 17.03.20, gegen 19.20 Uhr, lief ein alkoholisierter jähriger Mann an zwei Polizeibeamten in der Teichstraße vorbei und beleidigte sie grundlos. Bei der anschließenden Personalienfeststellung versuchte er zu flüchten, er konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden Hiergeben setzte sich der Mann erheblich zur Wehr, weshalb er überwältigt werden musste. Der 43-jährige wird wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 18.03.2020

 

Völklingen (Saarland): Widerstandshandlung durch 43-Jährigen

Am Dienstagmorgen gegen 08:30 Uhr kam es in der Dienststelle der Polizeiinspektion Völklingen zu einer Widerstandshandlung durch einen 43-Jährigen, bei der 3 Polizeibeamte durch Schürfwunden leicht verletzt wurden.
Zunächst meldete sich der 16-jährige Sohn des 43-Jährigen fernmündlich gegen
03:15 Uhr bei der Dienststelle und bat um Inobhutnahme durch das Jugendamt. Als Grund gab er an, von seinem Vater geschlagen worden zu sein und nicht mehr in die Familie zurückzuwollen. Der Jugendliche wurde daraufhin durch ein Kommando zur Dienststelle gebracht. Gegen 08:30 Uhr gelang es dann dem Vater im Rahmen des Publikumsverkehrs unberechtigt den Vorraum der Dienststelle zu betreten, in welchem sein Sohn auf Mitarbeiter des Jugendamtes wartete. Nachdem er dann versuchte, lautstark und aggressiv auf seinen Sohn einzuwirken wurde ihm ein Platzverweis erteilt, dem er nicht nachkam. Letztendlich musste er mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Vorraum der Dienststelle gedrängt werden. Dabei leistete er aktiven Widerstand, indem er versuchte, sich aus dem Haltegriff der Beamten zu winden und diese von sich wegzustoßen. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Sein Sohn wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

PM der PI Völklingen vom 18.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Randalierender Mann löst Polizeieinsatz aus und leistet Widerstand

Ein Zeuge teilte am Dienstag (17.03.2020) der Polizei mit, dass er Schüsse aus einer Nachbarwohnung im Stadtteil Laufamholz gehört hätte. Bei einem anschließenden Polizeieinsatz leistete ein Mann vehementen Widerstand.
In einem Notruf informierte ein Anwohner gegen 15 Uhr die Polizei über einen randalierenden und lärmenden Nachbar. Nach einem Streit wegen Ruhestörung hätte er aus dessen Wohnung zwei Schüsse gehört. Dies löste einen größeren Polizeieinsatz bei dem Wohnanwesen aus. Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost stellten vor Ort eine eingeschlagene Türe und ein im Eingangsbereich liegendes Messer fest.
Der 35-jährige Mann kam letztlich selbst ins Treppenhaus – ignorierte aber alle Anweisungen der Einsatzkräfte. Die Polizisten konnten den Tatverdächtigen nun überwältigen. Hierbei leistete der Mann erheblichen Widerstand und versuchte auch einem Beamten in die Hand zu beißen.
In der Wohnung des Tatverdächtigen konnten eine Schreckschusspistole sowie zwei Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Anhaltspunkte für eine tatsächliche Schussabgabe ergaben sich aber nicht.
Die Bereitschaftsrichterin ordnete eine Blutentnahme beim Tatverdächtigen an.
Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Körperverletzung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 18.03.2020

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Alkoholisierter randaliert und leistet Widerstand

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hat sich ein 33-Jähriger zu verantworten, der am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr in der Karl-Wolf-Straße aufgefallen war. Passanten hatten der Polizei einen stark alkoholisierten Mann gemeldet, welcher ständig hinfiel und äußerst aggressiv gegenüber Personen war, die ihm helfen wollten. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann zunächst kooperativ und ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über zwei Promille, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde. Während des Transports und auf dem Polizeirevier verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, schrie herum, beleidigte die Beamten und versuchte diese zu schlagen und zu treten. Nur mühsam konnten mehrere Polizisten den Aggressor festhalten. Nach längerer Suche nach einem Arzt zur Untersuchung des 33-Jährigen konnte schließlich die Übergabe des Mannes in eine Fachklinik erfolgen.

PM des PP Konstanz vom 18.03.2020

 

Frankfurt-Gutleutviertel (Hessen): 43-Jähriger verletzt drei Polizisten bei Festnahme

Gesternabend griff ein 43-jähriger Mann in der Speicherstraße drei Polizisten an und verletzte diese. Unter erheblichem Widerstand konnte er schließlich festgenommen werden. Der Tatverdächtige führte bei dem Angriff drei Messer bei sich.
Gegen 19:00 Uhr wollten Polizeibeamte den 43-Jährigen einer Personenkontrolle unterziehen. Grund hierfür war, dass Mitarbeiter gemeldet hatten, dass der Mann zuvor Kunden in einer Bäckerei belästigt hätte. Unvermittelt versuchte der Aggressor, einen 24-jährigen Beamten an der Schutzweste zu Boden zu reißen und würgte ihn.
Bei der anschließenden Festnahme leistete er weiter erheblichen Widerstand. Er trat einem 31-jährigen Polizisten gegen das Knie, einen 34-jährigen verletzte er am Finger. Schlussendlich konnten die Beamten den Angreifer unter Kontrolle bringen.
Bei der Durchsuchung konnten zwei Taschen- und ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden werden, die der Mann griffbereit bei sich trug.
Der Wohnsitzlose wurde im Anschluss an die Festnahme in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt transportiert. Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 18.03.2020

 

Hamburg: Warnschussabgabe nach körperlicher Auseinandersetzung in Hamburg-St. Pauli

Tatzeit: 18.03.2020, 01:10 Uhr Tatort: Hamburg-St-Pauli, Große Freiheit
Nach einer mutmaßlichen körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen haben Polizeibeamte in der vergangenen Nacht auf St. Pauli zwei Warnschüsse abgegeben. Ein Jugendlicher wurde vorläufig festgenommen.
Ein Zeuge meldete eine mutmaßliche Schlägerei zwischen vier Männern in der Großen Freiheit. Auch war die Rede von einer Glasflasche, die möglicherweise zum Einsatz gekommen sein sollte.
Als die ersten der eingesetzten Streifenwagenbesatzungen eintrafen, ergriffen alle Männer sofort die Flucht. Einer von ihnen kehrte jedoch unvermittelt um und lief nun mit hohem Tempo auf die Beamten zu. Auf mehrfache Aufforderungen stoppte der Mann nicht, sondern setzte seine Flucht unvermittelt fort. Im Verlauf gaben zwei Polizeibeamte je einen Warnschuss in die Luft ab.
Letztlich wurde der Flüchtende auf der Reeperbahn gestellt und vorläufig festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 16-jährigen Deutschen. Gegen seine Festnahme leistete der Jugendliche noch Widerstand. Er wurde anschließend für die weiteren polizeilichen Maßnahmen an das Polizeikommissariat 15 transportiert.
Später wurde der polizeibekannte Jugendliche nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Die Hintergründe und weiteren Beteiligten der vorangegangen Auseinandersetzung sind bislang unbekannt.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 18.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung in Übergangswohnheim

Am Dienstagabend wollte ein Mitarbeiter das Gespräch mit einem Bewohner des Übergangswohnheimes suchen. Dieser jedoch stach nach derzeitigen Erkenntnissen unvermittelt mit einem Messer nach dem Mitarbeiter und verletzte den 48-Jährigen hierbei. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Der 26-jährige Bewohner, der sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzte und daher fixiert werden musste, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen den Mann.

PM der PD Brandenburg West vom 18.03.2020

 

Leutenbach (Baden-Württemberg): Mann verletzt zwei Polizisten

Zwei Polizeibeamte wurden bei einem Einsatz in der Nacht zum Mittwoch durch einen 20-jährigen Mann verletzt. Zunächst wurde den Beamten eine Ruhestörung im Lehmgrubenweg, ausgehend von dem 20-Jährigen, mitgeteilt. Als sich schließlich herauskristallisierte, dass der Mann sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, sollte er in eine Fachklinik gebracht werden. Nachdem er sich damit zunächst einverstanden zeigte, wehrte er sich schließlich heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen und verletzte dabei die Beamten. Zudem beleidigte er die eingesetzten Polizisten. Der Mann, der mit rund einem Promille zudem alkoholisiert war, wurde schließlich in eine entsprechende Klinik eingeliefert.

PM des PP Aalen vom 18.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch mehrere Personen – Polizeibeamter verletzt

Bei der Festnahme eines flüchtigen Ladendiebes zeigten sich mehrere junge Männer solidarisch mit diesem und attackierten die eingesetzten Polizeibeamten.
Am Dienstag, den 17.03.2020 kam es gegen 17:55 Uhr in der Regensburger Innenstadt zu einem Ladendiebstahl. Der Täter entwendete Bekleidung im Wert eines niedrigen dreistelligen Eurobetrages und konnte zunächst flüchten.
Circa eine halbe Stunde später konnte im Rahmen der Fahndung ein 14-jähriger Tatverdächtiger von Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt stand er in einer Personengruppe auf dem Steg zwischen dem Bahnhof und den Arcarden.
Bei der Kontrolle solidarisierten sich seine insgesamt sechs Begleiter im Alter von 15 bis 18 Jahren und attackierten die Polizeibeamten körperlich. Hierbei wurde ein Polizeibeamter durch einen Schlag im Kopfbereich verletzt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und Kräften der PI Regensburg Süd konnte die Situation beruhigt werden.
Der Tatverdächtige des Ladendiebstahls nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Diese war jedoch von kurzer Dauer, da er im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden konnte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahl.
Gegen seine Begleiter wird unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Der verletzte Polizeibeamte musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Regensburg Süd vom 18.03.2020

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisiert randaliert, Widerstand, Gewahrsam

Die Polizei Gütersloh wurde durch Zeugen in der Mittwochnacht (18.03., 02.28 Uhr) verständigt, als eine Gruppe von fünf Personen am Bahnhofsplatz in Rheda mit Sachbeschädigungen auffiel.
Die eingesetzten Beamten führten anschließend eine Kontrolle der 19- bis 33-Jahre alten Gruppe Rheda-Wiedenbrücker durch. Im Umfeld der Gruppe konnten Beschädigungen einer Glasscheibe sowie eines Hinweisschildes festgestellt werden.
Im Rahmen der Personenkontrolle wurde die Gruppe zunehmend aggressiver und in der Folge kam es zu Widerstandshandlungen gegen die Polizeikräfte. Nur unter Hinzuziehung weiterer Streifenwagenbesatzungen konnten die Beamten eine weitere Eskalation der Situation verhindern.
Nach Beendigung der Maßnahme wurden ein 31-Jähriger, 21-Jähriger und 19-Jähriger aus der Gruppe zur Verhinderung weiterer Straftaten in das polizeiliche Gewahrsam transportiert. Zudem stellten die Beamten bei freiwillig durchgeführten Atemalkoholtests der Festgenommenen jeweils deutlichen Alkoholgenuss fest.
Gegen die gesamte fünfköpfige Gruppe wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigungen eingeleitet. Die drei in Gewahrsam genommen Personen müssen sich zudem wegen des Widerstandes gegen die Polizeibeamten verantworten.

PM der POL Gütersloh vom 18.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Streit in Asylbewerberunterkunft endet in versuchtem schwerem Raub

Polizeibeamte waren am Montagabend zu einem Streit mit mehreren Beteiligten in einer Asylbewerberunterkunft in Regensburg gerufen worden. Ein 29 Jahre alter Mann griff dabei einen Polizeibeamten tätlich an. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt unter anderem wegen versuchten schweren Raubes.
Am 16.03.2020 kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in der Zeißstraße, bei dem zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von drei Männern im Alter zwischen 19 und 29 Jahren körperlich angegangen worden waren. Diese verletzten sich dabei leicht und riefen die Polizei. Als die Einsatzkräfte an der Örtlichkeit angekommen waren, konnten die drei Aggressoren getrennt werden.
Der 29 – jährige Mann, der von Beamten der PI Regensburg Süd zur genaueren Sachverhaltsklärung befragt werden sollte, griff auf einmal an die Waffe eines Polizisten, die sich im Holster befunden hatte, und wollte sie entreißen. Das konnte allerdings verhindert werden, indem der Mann zu Boden gebracht wurde.
In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde bei allen drei Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter beim AG Regensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erließ dieser Haftbefehl wegen versuchten schweren Raubes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die beiden anderen beteiligten Asylbewerber wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie liegt eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vor.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen.

PM des PP Oberpfalz vom 18.03.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten mit spitzem Gegenstand an – Täter mit Schuss ins Bein gestoppt

Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Köln geben bekannt:
Am späten Dienstagabend (17. März) hat ein Polizist (29) in Lindlar-Eichholz den Angriff eines jungen Mannes (26) mit einem Schuss ins Bein abgewehrt. Dem verletzten 26-Jährigen wird vorgeworfen, zuvor in seinem Wohnhaus randaliert und anschließend vor dem Haus die Beamten mit einem spitzen Gegenstand bedroht zu haben.
Gegen 21.30 Uhr informierte ein Bewohner (52) über Notruf die Polizei, dass sein Sohn im Reihenhaus im Rapunzelweg randaliere und in sehr aggressiver Stimmung sei. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Randalierer vom Balkon im ersten Stock aus die eintreffenden Beamten bedroht und schwere Gegenstände in ihre Richtung geworfen haben. Eines dieser Wurfgeschosse traf sowohl geparkte Autos als auch einen 23-jährigen Polizisten und verletzte diesen leicht. Anschließend verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Dabei bedrohte er sie mit einem spitzen Gegenstand in der Hand. Da der Angreifer der Aufforderung, stehenzubleiben nicht nachkam, schoss der 29-Jährige Polizist. Der Verletzte flüchtete zunächst zurück ins Wohnhaus. Im Hausflur nahmen ihn die Beamten kurze Zeit später fest und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Im Krankenhaus entnahm ein Arzt dem Tatverdächtigen zwei Blutproben.

PM des PP Köln vom 18.03.2020

 

Calw (Baden-Württemberg): 21-Jähriger leistet nach Verfolgung Widerstand

Ein 21-Jähriger leistete am Mittwochmorgen in Calw nach einer Verfolgung erheblichen Widerstand.
Nach einer handfesten Auseinandersetzung zwischen heranwachsenden Männern wurde einer der Beteiligten leicht verletzt und kurz vor Mitternacht in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. Laut seinen Angaben fiel ihm bei seiner Entlassung vor dem Krankenhaus ein gelbes Fahrzeug ohne Kennzeichen auf. Da er bei den Insassen seine vorherigen Kontrahenten wiedererkannte, befürchtete er eine erneute Auseinandersetzung und verständigte die Polizei. Die alarmierten Beamten entdeckten das gelbe Fahrzeug daraufhin im Bereich der Eduard-Conz-Straße und wollten seine Insassen einer Kontrolle unterziehen.
Anstatt anzuhalten, gab der Fahrer des Wagens jedoch Gas und versuchte zu flüchten. An der Kreuzung Welzbergweg positionierte sich daraufhin eine weitere Polizeistreife, um das flüchtende Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer des gelben Autos versuchte an dem Streifenwagen vorbeizufahren und kollidierte letztlich mit der Fahrzeugfront des Streifenwagens. Während der Autofahrer in der Folge fußläufig die Flucht ergriff, gelang es den Einsatzkräften den 21-jährigen Beifahrer festzunehmen, wogegen er sich heftig zur Wehr setzte. Ihn erwartet deshalb eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Die Ermittlungen nach dem noch flüchtigen Autofahrer dauern an.

PM des PP Pforzheim vom 18.03.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerspenstiger 18-Jähriger

Während der Verkehrskontrolle eines 18-jährigen Autofahrers am Mittwoch gegen
01.30 Uhr stellten die Beamten fest, dass er Pkw-Lenker mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Beschuldigte lehnte einen Urintest und die von den Polizeibeamten angeordnete Blutentnahme ab. Nachdem er sich in der Klinik gegen die Entnahme einer Blutprobe mit allen Kräften wehrte, musste er von mehreren Polizeibeamten festgehalten werden, bis der behandelnde Arzt die Maßnahme durchführen konnte. Da durch das Verhalten des 18-Jährigen auch Inventar in der Klinik beschädigt wurde, wird er wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Fahren unter Drogeneinfluss angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 18.03.2020

 

Sonthofen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gestern Nachmittag musste eine Streife der Polizei Sonthofen in die Bogenstraße ausrücken. Zeugen gaben an, dass sich vor einem Geschäft ein Mann aufhalten würde, der sich äußerst aggressiv gegenüber Passanten benehme. Bei Eintreffen der Beamten schien der Mann völlig aufgelöst und gab an mit einer anderen Person, die nicht mehr vor Ort war, verbal in Streit geraten zu sein. Trotz gutem Zureden ließ sich der Betroffen nicht beruhigen und drohte sich und die Kollegen umzubringen. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, einhergehend mit groben Beleidigungen. Letztlich konnte der Randalierer bis auf weiteres in Polizeigewahrsam genommen werden. Körperlich verletzt wurde Niemand.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.03.2020

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