Crailsheim (Baden-Württemberg): Ladendiebin erwischt – Polizeibeamte beleidigt

Am Mittwoch kurz vor 17:30 Uhr wurde eine 46-jährige Frau dabei beobachtet, wie sie in einem Drogeriemarkt in der Wilhelmstraße Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet hatte. Die Tatverdächtige wurde wenig später in der Worthingtonstraße entdeckt und vorläufig festgenommen. Dabei beleidigte die Frau die eingesetzten Polizeibeamten mit unflätigen Kraftausdrücken. Offenbar stand die Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde festgestellt, dass die Frau bereits vorher einen weiteren Drogeriemarkt in der in der Karlstraße aufgesucht haben muss und hier ebenfalls Waren im Wert von rund 200 Euro entwendet haben musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Dame wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihr droht nun ein Strafverfahren.

PM des PP Aalen vom 19.03.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Streit zwischen zwei Familien eskaliert – Polizei muss „Taser“ einsetzen

Am Dienstagabend (17.03.2020), gegen 19.30 Uhr, wurde die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich in der Lagerhausstraße zwei Personengruppen streiten würden. Vor Ort wurden die Gruppen zweier zerstrittener Familien angetroffen. Die Stimmung war sehr aufgebracht. Nach ersten Informationen sollte ein 24-jähriger Mann einen 51-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Bei der Sachverhaltsaufnahme reagierte die 44-jährige Mutter des 24-Jährigen sehr aufgebracht. Um die Situation zu beruhigen, sollte die Frau deshalb von einem Polizeibeamten zur Seite begleitet werden. Dies wollte der 24-jährige Sohn nicht zulassen. Er griff den Polizeibeamten an und schlug mehrfach mit Fäusten nach diesem. Da angenommen werden musste, dass der 24-Jährige auch noch ein Messer mitführte, wurde er unter Androhung des Einsatzes des Distanzelektroimpulsgerätes („Taser“) aufgefordert, den Angriff zu unterlassen. Dem kam er nicht nach. Er musste darauf-hin zwei Mal beschossen werden bis der Treffer Wirkung erzielte. Nun mischte sich der 21-jährige Bruder ein. Er griff weitere Polizisten an und wollte diese mit seinen Fäusten schlagen. Die Angriffe konnten abgewehrt und der junge Mann gefesselt werden.
Das besagte Messer konnte schließlich unter dem Auto des 51-Jährigen aufgefunden werden. In seinem Wagen fanden die Beamten noch ein Einhandmesser und zwei Teleskopschlagstöcke.
Die beiden Brüder und deren Mutter wurden anschließend zur Polizeidienststelle verbracht. Die Mutter hatte sich dort wieder beruhigt, weshalb sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden konnte. Die beiden Männer wurden zur Verhinderung weiterer Gewalttaten über Nacht in Gewahrsam genommen.
Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das WaffG eingeleitet.
Und dann war da noch ein völlig unbeteiligter 33-Jähriger, der sich während der Anzeigenaufnahme am Einsatzort einmischte und die Polizisten beschimpfte. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, welche er auch nachkam. Dazu wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 19.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Polizeifahrzeug beschmiert

Eine bislang unbekannte Person verursachte gestern in der Zeit von 18.00 -19.00 Uhr einen Sachschaden an einem Dienstfahrzeug der Polizei, indem er mit einem schwarzen Permanent-Marker das Fahrzeug verschmierte, welches am Parkplatz des Aberdeenparks abgestellt war. Wer hierzu Zeugenhinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord unter der Telefonnummer 0941/506 2222 zu melden.

PM der PI Regensburg Nord vom 19.03.2020

 

Einbeck (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am Mittwoch, 18.03.2020 erschien eine 37 Jahre alte Frau aus Kröpelin gegen 20.10 Uhr auf der Polizeidienststelle in Einbeck.
Nachdem sie sich im Vorraum zur Wache befand und mit ihr über eine Gegensprechanlage Kontakt aufgenommen wurde, fing sie an zu randalieren, indem sie mehrmals gegen die Wachraumtür trat und auf die Sprechanlage einwirkte, um so ein Betreten des Wachraumes zu erreichen. Hierbei schrie sie fortwährend Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten. Als die alkoholisierte Frau schließlich von den Beamten in die Räumlichkeiten geführt wurde, trat sie auch hier weiterhin gegen Stühle und verband dies mit weiteren wüsten Beschimpfungen.
Daraufhin wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.

PM der PI Northeim vom 19.03.2020

 

Kassel (Hessen): Betrunkene pöbelt in Getränkehandel und muss nach Tritt gegen Auto in Gewahrsam

Eine stark betrunkene Frau hat am gestrigen Mittwochabend für einen Polizeieinsatz in der Wilhelmshöher Allee gesorgt. Die
35 Jahre alte Frau aus Kassel, bei der ein Atemalkoholtest später über 2,4 Promille ergab, hatte gegen 21 Uhr in einem Getränkehandel andere Gäste angepöbelt und den Laden trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen wollen.
Erst als die alarmierte Polizeistreife des Reviers Mitte eintraf, verließ die 35-Jährige das Geschäft. Da sie draußen jedoch die Beamten beleidigte und in der angrenzenden Hermannstraße einen VW Passat durch einen Tritt beschädigte, endete der Abend für sie in Polizeigewahrsam. Die Streife brachte die Betrunkene zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszellen im Polizeipräsidium. Die 35-Jährige muss sich zudem nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM des PP Nordhessen vom 19.03.2020

 

Wingst (Niedersachsen): Nach Trunkenheitsfahrt – Fahrer beleidigt Streifenbeamte

Am Mittwochabend (18.03.2020) meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 22:00 Uhr einen vor ihm fahrenden Transporter samt Anhänger, welcher auffallend Schlangenlinien fuhr. Das Gespann konnte schließlich an der Wohnanschrift eines 24-jährigen Mannes aus Oberndorf festgestellt werden. Als der Fahrzeugführer durch die Beamten angesprochen wurde, konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Dem Fahrzeugführer sollte daraufhin eine Blutprobe entnommen werden. Während der Durchführung beleidigte der Mann die Polizeibeamten lautstark. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung.

PM der PI Cuxhaven vom 19.03.2020

 

Klettgau (Baden-Württemberg): Mann belästigt Frau am Bahnhof – kurzzeitiger Gewahrsam

Ein betrunkener Mann hat am Mittwoch, 18.03.2020, am Bahnhof in Klettgau-Erzingen eine Frau belästigt und musste deshalb kurzfristig in Gewahrsam genommen werden. Gegen 12:30 Uhr hatte die Frau die Belästigung durch den Betrunkenen bei der Polizei gemeldet. Sie sei sogar vom Bahnsteig gejagt worden. Auf dem Bahnsteig traf eine Polizeistreife die beiden Personen an.
Während die Frau nach der Sachverhaltsaufnahme in den Zug stieg, folgte ihr der 56-jährige Mann und betrat ebenso den Zug. Das wurde von einem Polizeibeamten unterbunden, nachdem der Mann zuvor nicht auf die Anweisungen der Polizei reagiert hatte. Er baute sich mit erhobenen Fäusten vor den Polizisten auf, weshalb er auf den Boden gelegt und seine Hände fixiert wurden. Nachdem der Zug weg und der Mann zugänglich war, wurde er entlassen. Verletzt wurde niemand.

PM des PP Freiburg vom 19.03.2020

 

Bamberg (Bayern): 30-jähriger Mann sorgt für zwei Polizeieinsätze

Am Mittwochmittag verpasste ein 30-jähriger Mann in einer sozialen Einrichtung in der Siechenstraße einem anderen Mann einen Faustschlag auf die Nase. Der Geschädigte musste mit Verdacht auf eine Nasenbeinfraktur ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Täter verließ anschließend die Einrichtung und wurde gegen 14.20 Uhr in der Nürnberger Straße aufgegriffen. Dort war er unter den Einfluss von Drogen unterwegs und sollte aufgrund seiner Stimmungsschwankungen in Gewahrsam genommen werden. Damit war der Mann offensichtlich nicht einverstanden und flüchtete zunächst. Bei seiner anschließenden Festnahme widersetzte sich der 30-Jährige und beleidigte die eingesetzten Beamten mit übelsten Ausdrücken. Außerdem beschädigte er die Uhr eines Polizeibeamten, an der Sachschaden von etwa 250 Euro entstanden ist. Bei der Verbringung in eine Arrestzelle und der anschließenden von der Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme warf er erneut mit Beleidigungen um sich und spuckte noch gegen die eingesetzten Beamten. Der Mann muss sich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 19.03.2020

 

Burgkunstadt (Bayern): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Dienstagabend wurden Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels zu einer Schlägerei am Bahnhof in Burgkunstadt gerufen. Vor Ort konnten zwei Gruppen junger Leute angetroffen werden, von der die eine Gruppe aufgrund erhöhten Alkoholkonsums in Streit mit der anderen geraten war. Im Verlauf dieser Schlägerei wurde ein 19 Jahre junger Mann zu Boden gestoßen, ins Gesicht geschlagen und getreten und kam deshalb vorsorglich zur Abklärung ins Klinikum. Auch wurden im Rahmen dieser Schlägerei die eingesetzten Polizeibeamten massiv beleidigt und auch zwei hierbei leicht verletzt. Dem aggressiven Schläger mussten Fußfesseln angelegt werden und er durfte die Nacht in der Zelle der Polizeiinspektion verbringen.

PM der PI Lichtenfels vom 19.03.2020

 

Bad Saulgau (Baden-Württemberg): Jugendliche randalieren vor Krankenhaus

Vor dem Haupteingang des Krankenhauses haben zwei Jugendliche am Mittwochabend erst randaliert und im Anschluss die hinzugerufene Polizei beleidigt und angegriffen. Die Jugendlichen wurden über Notruf gemeldet, da sie mit Bierflaschen herumwarfen. Als eine Polizeistreife die beiden 15- und 16-Jährigen kontrollieren wollte, beleidigten die Jugendlichen die Beamten. Als einer der Polizisten den 15-Jährigen nach einem Ausweis durchsuchen wollte, schlug dieser nach dem Beamten. Der Jugendliche musste daraufhin mit Handschließen geschlossen werden. Letzten Endes wurden die beiden Randalierer nach Hause verbracht und Erziehungsberechtigten überstellt. Auf sie kommen nun Anzeigen wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte zu.

PM des PP Ravensburg vom 19.03.2020

 

Berlin/Mitte: Polizist rassistisch beschimpft

In der vergangenen Nacht ist ein Polizeibeamter in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft worden. Der Polizeimeister und sein Kollege sowie eine weitere Funkwagenbesatzung wurden gegen 22.40 Uhr zu einer gegenwärtigen Bedrohung in der Wiesen- Ecke Hochstraße alarmiert und nahmen am Ort einen 42-Jährigen vorläufig fest, nachdem er den bisherigen Erkenntnissen nach einen 26-Jährigen angesprochen und verbal bedroht haben soll. Die Beamten forderten den 42-Jährigen zunächst auf, die Hände aus den Taschen zu nehmen und sich auf den Boden zu legen. Da er die Aufforderungen ignorierte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Personalienfeststellung schaute der Festgenommene dann in Richtung des Polizeimeisters und beleidigte diesen aufgrund seiner Hautfarbe. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte eine Atemalkoholkontrolle bei dem 42-Jährigen durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene am Ort entlassen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gefertigt. Die Ermittlungen zur Beleidigung werden beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin geführt.

PM des PP Berlin vom 19.03.2020

 

Parthenstein (Sachsen): Flüchtender Pkw rammt zwei Funkstreifenwagen – ein Täter gestellt

Polizeibeamte hatten am Mittwochabend in der Ortslage Köhra die Absicht VW Polo zu kontrollieren. Am Fahrzeug waren Kennzeichen angebracht, die nicht zum Fahrzeug gehörten. Deutlich sichtbar, war die Zulassungsplakette entfernt. Im Fahrzeug waren vier männlichen Insassen. Der Fahrer gab Gas und entzog sich der Kontrolle. Während der Verfolgungsfahrt forderten die Beamten über Funk Verstärkung an. Eine weitere Streife fuhr dem flüchtigen Pkw auf der Kreisstraße 8363 in Richtung Beiersdorf entgegen. Mit eingeschaltetem Blaulicht versperrten sie mit dem Funkstreifenwagen die Fahrbahn. Der Fahrer des VW Polo versuchte dennoch vorbeizufahren, touchierte dabei aber den Streifenwagen. Beim Versuch zu überholen wurde das verfolgende Polizeifahrzeug in einer Linkskurve ebenfalls seitlich touchiert. Nach dieser Berührung kam der VW Polo an einer Böschung zum Stehen und alle vier Insassen flüchteten zu Fuß in einen angrenzenden Wald. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten einen 16-Jährigen stellen. Die anderen Drei konnten in der Dunkelheit entkommen. Sie konnten aber im Zuge der anschließenden Ermittlungen bekannt gemacht werden. Es wurden Ermittlungen wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Kennzeichenmissbrauch eingeleitet. Das Fluchtfahrzeug wurde sichergestellt und wird durch Kriminaltechniker auf Spuren untersucht. Die beiden Funkstreifenwagen waren zwar noch fahr- jedoch nicht mehr einsatzbereit. An ihnen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 8.000 Euro.

PM der PD Leipzig vom 19.03.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Randaliert

Ein bereits polizeibekannter 24-jähriger Somalier beschädigte heute gegen 01.10 Uhr die Einrichtung seines Zimmers in einer Unterkunft in der Martin-Ebell-Straße. Der Mann war alkoholisiert und ließ sich nicht vom Sicherheitsdienst beruhigen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen den 24-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Dabei leistete er Widerstand und versuchte die Beamten zu schubsen und zu treten. Verletzt wurde niemand. Dabei spuckte der 24-Jährige um sich und verunreinigte den Streifenwagen. Zudem beschimpfte und beleidigte er die Beamten. Mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung wurden aufgenommen.
Heute Morgen wurde der Mann nach Belehrung aus dem Gewahrsam entlassen. Kurze Zeit später meldeten sich die Wachschutzmitarbeiter der Unterkunft erneut, weil der Mann in seinem Zimmer randalierte. Er hatte sich dabei leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 24-Jährige wurde im Anschluss zur psychiatrischen Behandlung auf eine geschlossenen Station eingewiesen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 19.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamten wurden gestern Nachmittag zum Busbahnhof in die Straße Am Stern gerufen. Ein 29-jähriger Deutscher hatte dort den Hitlergruß skandiert. Die Beamten konnten den Mann feststellen und nahmen eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Gegen 17.40 Uhr wurden die Beamten erneut gerufen, weil der 29-Jährige ein Bushaltestellenschild beschädigt und Passanten beleidigt hatte. Der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand, sodass er gefesselt werden musste. Verletzt wurde niemand.

PM der PD Brandenburg Nord vom 19.03.2020

 

Freiburg-Wiehre (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Verkehrskontrolle

Am Abend des 16.03.2020, gegen 23:45 Uhr sollte ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug in der Oltmannsstraße in Freiburg-Wiehre einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Mit dieser Maßnahme war der 20-Jährige wohl nicht einverstanden und versuchte nach dem Aussteigen aus seinem Fahrzeug den kontrollierenden Beamten zu schlagen, was ihm nicht gelang.
Im Anschluss an eine fußläufige Flucht in Richtung Merzhauserstraße wurde der 20-Jährige festgenommen. Er muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Freiburg vom 19.03.2020

 

Stuttgart-Vaihingen (Baden-Württemberg): Randalierer verletzt drei Polizeibeamte

Ein 61 Jahre alter Mann hat am Mittwochnachmittag (18.03.2020) in seiner Wohnung an der Österfeldstraße randaliert und bei seiner Festnahme drei Polizeibeamte verletzt. Zeugen hatten gegen 13.00 Uhr die Polizei verständigt, da der offenbar psychisch kranke Mann in der Wohnung randalierte.
Dies war offenbar in den vergangenen Tagen bereits mehrfach vorgekommen, zudem gab es Hinweise, dass sich in der Wohnung mehrere Äxte und Stichwaffen befinden sollen. Da der Mann die Wohnungstüre nicht öffnete, brachen die Beamten die Türe auf. Der Mann hatte sich im Bad verschanzt. Als die Beamten auch diese Tür aufbrachen, warf ihnen der Tatverdächtige Scherben des Badezimmerfensters, das die Beamten zuvor vom Balkon aus eingeschlagen hatten, entgegen. Mit einem Hammer in der erhobenen Hand stürmte er auf die Beamten zu, konnte aber von einer Beamtin mit einem Besen zurückgedrängt werden. Als er dann plötzlich zusätzlich einen Schraubendreher in der Hand hielt und offensichtlich wieder auf die Beamten losgehen wollte, brachten ihn diese unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock zu Boden. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es, den 61-Jährigen zu überwältigen und ihm den Hammer zu entwinden. In dieser unübersichtlichen Situation wurde ein 54-jähriger Beamter von einem Diensthund in den Oberarm gebissen. Ein 55-jähriger Hundeführer wurde durch die Glassplitter leicht im Gesicht verletzt, außerdem erlitt er eine Prellung am Oberschenkel durch einen Hammerschlag. Eine 31-jährige Hundeführerin verletzte sich leicht am Fuß. Der sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Mann wurde in eine Klinik gebracht.

PM des PP Stuttgart vom 19.03.2020

 

Kempen (Nordrhein-Westfalen): Nach Widerstand und Corona-Bluff – Polizei schickt Rechnung

Am gestrigen Donnerstag wurden Einsatzkräfte der Kempener Polizei gegen 20.00 Uhr zu einem Restaurant auf der St.-Peter-Allee gerufen. Ein Zeuge hatte dort verdächtige Personen beobachtet. Er vermutete einen Einbruch. Die beobachteten Personen sollten ebenfalls an einer gefährlichen Körperverletzung beteiligt gewesen sein, die sich am Dienstag im gleichen Restaurant zugetragen haben soll. Die Einsatzkräfte trafen die Verdächtigen, die durch den Zeugen gut beschrieben worden waren, auf dem Brahmsweg in Kempen an. Da die Einsatzkräfte den Hinweis hatten, dass einer der Verdächtigen ein Messer bei sich führen könnte, gingen sie mit äußerster Vorsicht vor. Als die Beamten die Männer ansprachen stehen zu bleiben, drehte sich einer von ihnen um, ging drohend auf die Beamten zu und rief: „Verpisst Euch ihr Bullen – ich hab Corona!“ Als die Einsatzkräfte den Mann auf Distanz hielten und vorläufig festnehmen wollten, kam ein zweiter Verdächtiger hinzu, schubste einen Beamten weg und versuchte, den ersten Verdächtigen wegzuziehen, um so die Festnahme zu verhindern. Daraufhin setzen die Beamten Pfefferspray ein und nahmen beide Männer vorläufig fest. Mit Atemschutzmasken wurden beide Männer ins Gewahrsam gebracht. Der erste, ein 43-jähriger Kempener (türkisch) stand unter Alkoholeinfluss (ca. 1,7 Promille).
Bei dem zweiten ergab ein Drogenvortest ein positives Ergebnis. Dieser, der 37-jährige Bruder (türkisch) des ersten Verdächtigen, gab ebenfalls an, mit Corona infiziert zu sein. Beiden Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen, Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung wurden erstattet. Wegen des Verdachtes einer COVID-19 Infizierung trafen die Beamten entsprechende Maßnahmen. Unter anderem eine Sonderreinigung der Streifenwagen und die Sonderreinigung des Polizeigewahrsams. Bei dem Transport wurden entsprechende Schutzausrüstungen verbraucht. Im Polizeigewahrsam gaben beide dann kleinlaut zu, nicht infiziert zu sein. Dieses Vorgehen, das man noch nicht einmal als „üblen Scherz“ bezeichnen kann, hat weitreichende Folgen: Neben den strafrechtlichen Folgen dürften die beiden 42- und 37 Jahre alten Kempener die Kosten für alle Maßnahmen zu tragen haben.

PM der KPB Viersen vom 19.03.2020

 

Zwickau (Sachsen): Männer zeigen „Hitlergruß“ und beleidigen Polizeibeamten

Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei bekannt, dass in einer Wohnung an der Lutherstraße über einen längeren Zeitraum lautstark gefeiert wurde. Dabei ging ein 28-jähriger Tatverdächtiger mehrfach ans Fenster und zeigte den „Hitlergruß“. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Während der anschließenden Identitätsfeststellung beleidigte ein 32-Jähriger einen der Polizeibeamten. Gegen die beiden Tatverdächtigen (deutsch) wurden Anzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bzw. wegen Beleidigung erstattet.

PM der PD Zwickau vom 19.03.22

 

Cottbus (Brandenburg): Nach Widerstand in Gewahrsam

Auf Grund von ruhestörendem Lärm wurde die Polizei am Mittwoch gegen 23:00 Uhr in die Petersilienstraße gerufen. Bei Eintreffen der Beamten wurden diese durch einen 20-Jährigen angepöbelt. Da der Syrer einem bereits gegen ihn erteilten Platzverweis aus einem vorhergehenden Einsatz, Körperverletzung im Bereich der Puschkinpromenade, nicht nachkam, erfolgte die Gewahrsamnahme. In der Zelle leistete er weiterhin aktiven Widerstand, indem er nach den Polizisten trat und spuckte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Gegen den Mann ermittelt jetzt die Kriminalpolizei wegen Körperverletzung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Süd vom 19.03.2020

 

Ichenhausen (Bayern): Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr / Beleidigung / Nötigung im Straßenverkehr

Durch eine RTW-Besatzung wurde am 18.03.20, 18.00 Uhr, telefonisch mitgeteilt, dass ein 19-Jähriger in der Krumbacher Straße gezielt auf die Straße vor Kraftfahrzeuge springen würde, um diese zum Abbremsen/Anhalten zu bewegen. Als er von der RTW-Besatzung angesprochen wurde, dass die Polizei alarmiert wurde, beleidigte er diese. Als eine Autofahrerin ihn anhupte, weil er vor deren Auto sprang, zeigte er ihr den „Mittelfinger“. Im Rahmen des Einsatzes kam es wiederholt zu massiven Beleidigungen des amtsbekannten, alkoholisierten Beschuldigten zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Zudem baute er sich vor diesen in „Kampfstellung“ auf. Des Weiteren filmte er gezielt die Beamten und den Streifenwagen. Mit seinem Verhalten wollte er unbedingt eine Eskalation provozieren. Nach Beendigung der Maßnahmen zeigte er den Beamten beim Vorbeifahren gezielt den „Mittelfinger“. Den Beschuldigten erwarten mehrere Anzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Beleidigt und beschimpft

Gegen Mitternacht teilte ein Mann über Notruf einen Notfall mit, so dass ein Funkstreifenwagen zu seiner Adresse gesandt wurde. Vor Ort konnte die geschilderte Situation nicht vorgefunden werden. Jedoch zeigte sich der Anrufer mehr als unkooperativ. Er lungerte stark angetrunken vor dem Hauseingang rum, beleidigte und beschimpfte die Polizisten. Einem Platzverweis leistete er nicht folge, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich vehement und trat nach den Polizisten. Der 42-Jährige wurde heute Nachmittag aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der LPI Erfurt vom 19.03.2020

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