Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Theatermacher endet in Zelle; Betrüger scheitern

Unbeteiligte Dritte riefen am gestrigen frühen Abend, gegen
19 Uhr, die Polizei, weil sich ein Mann auf offener Straße -Kreuzweg- mit seiner Freundin streiten solle. Beim Eintreffen konnte lediglich ein stark alkoholisierter 26 jähriger Lüdenscheider angetroffen werden. Ihm wurde für die dortige Örtlichkeit ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch auch nach mehrfacher Aufforderung nicht nachkam. Bei der angedrohten Ingewahrsamnahme und Einlieferung in das Polizeigewahrsam trat der Lüdenscheider nach den eingesetzten Polizeibeamten und leistete Widerstand. Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Ob er auch noch Ärger mit seiner Lebensgefährtin bekommt, ist der Polizei bisher nicht bekannt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 20.03.2020

 

Großalmerode (Hessen): Alkoholisierter 42-Jähriger aus Großalmerode landet nach Sachbeschädigung im Polizeigewahrsam

Ein 42-jähriger Mann aus Großalmerode ist am Donnerstagabend im Gewahrsam der Polizei gelandet und musste dort die Nacht verbringen, nachdem er in stark alkoholisiertem Zustand eine Glastür eingetreten hatte. Gegen den 42-Jährigen wird nun u.a. wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Gegen 19.40 Uhr war eine Streife der Polizei in Hessisch Lichtenau in den Gartenweg nach Großalmerode gerufen worden. Dort hatte sich der 42-jährige Aggressor eine lautstarke verbale Auseinandersetzung mit seiner 40-jährigen Lebensgefährtin geliefert. Im weiteren Verlauf des Streits hatte der 42-jährige Mann dann offenbar in einem Wutanfall im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses die Glastür einer Nachbarwohnung eingetreten und sich dadurch Verletzungen am Fuß zugezogen, da der Mann keine Schuhe trug.
Zur Unterstützung zogen die Polizeibeamten schließlich noch eine weitere Streife hinzu, da der 42-Jährige sich in seinem Zustand äußerst renitent zeigte. Die Beamten brachten die Situation dann unter Kontrolle und führten den stark angetrunkenen Mann schließlich einer Behandlung im Krankenhaus zu, wo er wegen einer Schnittverletzung am Fuß kurzzeitig behandelt werden musste.
Im Anschluss wurde der alkoholisierte 42-Jährige schließlich ins Polizeigewahrsam eingeliefert, wo er die Nacht in einer Zelle verbringen musste.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung an der Glastür, deren Schaden auf ca. 100 Euro geschätzt wurde.

PM des PP Nordhessen vom 20.03.2020

 

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb droht Polizisten

Ein renitenter Ladendieb hat am Donnerstag (19. März, 19:30 Uhr) Polizisten gedroht, sie „Kalt zu machen“. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Weseler Straße ihn beim Stehlen von Schnaps erwischt.
Er weigerte sich den alarmierten Beamten seinen Ausweis zu zeigen, brüllte rum und war aggressiv. Die Polizisten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Weg zur Wache wehrte er sich vehement. Verletzt wurde niemand. Nachdem ihm ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen hatte, blieb er bis zur Gemütsberuhigung im Gewahrsam. Neben der Anzeige wegen Diebstahls muss er sich mit einem Verfahren wegen des Widerstands auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 20.03.2020

 

Walsrode (Niedersachsen): Polizisten genötigt

Ein 47jähriger Walsroder versuchte am vergangenen Sonntag, gegen 16.30 Uhr eine Kontrolle zu verhindern, indem er zielstrebig den Abstand zu einem Polizeibeamten unterschritt und wiederholt rief, dass er „Corona“ habe. Außerdem drohte er mehrmals damit, einen bissigen Hund aus dem Haus zu lassen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Nötigung eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 20.03.2020

 

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb leistete Widerstand

Nach einem Ladendiebstahl am Donnerstag (19. März) in einem Supermarkt an der Uhlstraße hat die Polizei einen 25-jährigen Mann vorläufig festgenommen.
Ein Zeuge (46) beobachtete gegen 21:00 Uhr, wie sich ein Mann Lebensmittel einsteckte und an der Kasse nur einen Bruchteil davon auch bezahlte. Als er den Dieb darauf ansprach, reagierte dieser sehr aggressiv und versuchte zu flüchten.
Der 46-Jährige verständigte die Polizei und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest. Auch gegenüber den Polizisten war der alkoholisierte (1,32 Promille) 25-Jährige nicht kooperativ und leistete starken Widerstand. Die Ordnungshüter nahmen ihn vorläufig fest, da der Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist. Die 35-jährige Freundin des Ladendiebs, die am Tatort erschien, behinderte die Beamten bei der Festnahme des 25-Jährigen und muss sich nun in einem eigenen Strafverfahren verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 20.03.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Widerstand – zwei Polizeibeamtinnen verletzt

Am Donnerstagnachmittag (19.03., 17.40 Uhr) wurden zwei Beamtinnen auf eine Gruppe Personen an der Blessenstätte aufmerksam.
Ein Mülleimer wurde von einer Person der Gruppe geworfen. Es gab offensichtlich Streit zwischen den Menschen.
Als die Beamtinnen die Gruppe ansprachen, wurden sie auf 21-jährigen Mann innerhalb der Ansammlung aufmerksam gemacht. Dieser war augenscheinlich verletzt und war sehr aggressiv. Als er angesprochen wurde, rannte der Mann davon. Er schmiss einer der Beamtinnen dabei einen Elektroroller vor die Füße. Diese verletzte sich dabei leicht. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme wehrte sich der 21-Jährige heftig. Nachdem weitere Polizisten hinzukamen, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenso wurde ein Strafverfahren wegen der vorausgegangenen Körperverletzung zum Nachteil einzelner Personen aus der Gruppe eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 20.03.2020

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ins Hallenbad eingebrochen und geschwommen

Seelenruhig hat ein 28-Jähriger am Donnerstag im Hallenbad von Rhede seine Bahnen gezogen – der Mann war mit Gewalt dort eingedrungen, obwohl das Bad wegen des Coronavirus geschlossen war. Der Rheder hatte gegen 16.10 Uhr eine Scheibe mit einem Hammer eingeschlagen, um hineinzukommen. Das war nicht unbemerkt geblieben: Mitarbeiter der Stadt Rhede hatten den Schwimmer entdeckt und vergeblich aufgefordert, aus dem Becken zu kommen. Auch den hinzugeeilten Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der Rheder uneinsichtig und aggressiv. Der 28-Jährige schlug um sich und verletzte die Polizistin und den Polizisten leicht. Beide setzten ihren Dienst fort. Der Täter kam zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.

PM der KPB Borken vom 20.03.2020

 

Leonberg-Eltingen (Baden-Württemberg): gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr – Polizeipilot geblendet

Ein 41 Jahre alter Mann aus Leonberg wird sich wegen gefährliches Eingriffs in den Luftverkehr verantworten müssen, nachdem er am Donnerstag gegen 22.00 Uhr den Piloten eines im Einsatz befindlichen Polizeihubschraubers mit einem Laser geblendet haben soll. Die Besatzung des Hubschraubers führte über Leonberg Fahndungsmaßnahmen nach einer vermissten Person durch, als Pilot und Co-Pilot plötzlich einen grünen Laserstrahl wahrnahmen, der das Cockpit traf und durch den der Pilot auch geblendet wurde. Die sich anschließenden Ermittlungen führten die Beamten des Polizeireviers Leonberg zu einer Wohnung in einem Hochhaus im Stadtteil Eltingen. Dort konnten die Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen feststellen. Zur Durchführung der polizeilich notwendigen Maßnahmen wurde der Mann auf das Polizeirevier Leonberg gebracht und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.03.2020

 

Eisenhüttenstadt (Brandenburg): Widerstand geleistet und beleidigt

Ein Anrufer informierte die Polizei am frühen Abend des 19.03.2020 darüber, dass ein Mann vor einem Einkaufszentrum Kunden belästigen würde. Ort des Geschehens war ein Verbrauchermarkt in der Fährstraße. Vor Ort trafen die Beamten einen stark alkoholisierte 32-Jährige mit drei Hunden an. Da der Mann sehr aggressiv war und jede Kooperation verweigerte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Polizisten. Die Hunde des Mannes wurden von einem Tierheim abgeholt und kamen dort übergangsweise unter. Während des Transportes zum Gewahrsam randalierte der 32-Jährige dann im Funkstreifenwagen. Hierbei verletzte er einen der Polizisten durch Tritte leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Der nunmehr Beschuldigte verbrachte die Nacht in einer Zelle des Polizeigewahrsams.

PM der PD Brandenburg Ost vom 20.03.2020

 

Ochsenfurt (Bayern): Randalierer greift Polizeibeamte und Krankenschwester an

Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gerufen. Der Wohnungsinhaber bat um polizeiliche Unterstützung, da er und seine Lebensgefährtin von einem ehemaligen Arbeitskollegen körperlich angegriffen und beleidigt werden.
Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Bereitschaftspolizei ging der Aggressor sofort auf die Beamten los, beleidigte diese und attackierte sie massiv körperlich. Die Beamten konnten die Angriffe abwehren und nahmen den 27 jährigen polnischen Staatsangehörigen, zusammen mit einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt, vorläufig fest.
Der Randalierer setzte jedoch seine Übergriffe auf die Beamten fort, bespuckte diese, trat nach ihnen und bedrohte sie mehrfach. Aus diesem Grund musste er an Händen und Füßen gefesselt werden, um weitere Übergriffe zu verhindern.
Da der Randalierer sich bei der Festnahme verletzte und zeitweise Kreislaufprobleme hatte, wurde er zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Auch während des Krankenhausaufenthaltes gab es keine Ruhe. Als er zum Röntgen auf einer Liege lag, trat er unvermittelt, trotz gefesselten Beinen, gegen eine behandelnde Krankenschwester. Diese wurde hierdurch am Kinn verletzt.
Da sich das Verhalten des Probanden nicht verbesserte, er einen Atemalkoholwert von 1,36 Promille aufwies und auch Anzeichen auf Drogenkonsum vorlagen, wurde durch die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme angeordnet. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in eine Haftzelle der Polizeiinspektion-Stadt verbracht, wo er die Nacht verbringen musste.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der polnische Staatsangehörige, nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten, am Donnerstagvormittag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Dem 27 jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand- und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.

PM der PI Ochsenfurt vom 20.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Ladendieb randaliert auf der Straße und leistet Widerstand

45359 E.-Frintrop: Ein 23-Jähriger hat, am Donnerstag, 19. März, nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl auf der Frintroper Straße randaliert und dann gegenüber den alarmierten Polizisten Widerstand geleistet. Gegen 14.40 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil der 23-Jährige zuvor Kosmetikartikel aus einem Supermarkt gestohlen haben soll. Außerdem berichteten Zeugen, dass der Mann vor mehreren Geschäften in der Straße Himmelpforten randaliert habe. Als die Polizei eintraf, saß der 23-Jährige nahe des Supermarktes in einem blauen Audi. Eine Überprüfung ergab, dass der Wagen wenige Stunden zuvor in Oberhausen als gestohlen gemeldet worden war. Der 23-Jährige verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und leistete Widerstand. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache versuchte, er einen Beamten zu schlagen. In der Wache verlief ein Alkoholtest positiv. Außerdem nahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Polizei ermittelt nun wegen Ladendiebstahls, Sachbeschädigung, wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls von Kraftwagen, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der POL Essen vom 20.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener Wiesbadener randaliert bei der Bundespolizei

Ein 44-jähriger Mann aus Wiesbaden hat am Donnerstagmorgen bei der Bundespolizei im Wiesbadener Hauptbahnhof randaliert. Nachdem er die Gegensprechanlage am Eingang zur Wache mit einem Hammer traktiert hatte, widersetzte er sich im Anschluss gegen die Festnahme und beleidigte die Beamten auf das Übelste.
Eigentlich fing alles ganz ruhig und entspannt an. Der 44-Jährige klingelte an der Eingangstür und gab in etwas undeutlicher Aussprache an, den Diebstahl seiner Geldbörse anzeigen zu wollen. In der Wache gestaltete sich die Aufnahme der Anzeige allerdings extrem schwierig. Der Mann konnte oder wollte sich an nichts mehr erinnern. Da er auch nicht mehr wusste bei welcher Bank er sein Konto hat, scheiterte selbst das Sperren seiner EC-Karte. Mit dem Hinweis, dass es wohl besser sei, wenn er zuerst seinen Rausch ausschlafen würde, um danach die Anzeige zu erstatten, verließ er die Wache. Wenige Minuten später kam es jedoch zurück, um mit einem Hammer auf die Sprechanlage einzuschlagen. Gegen die anschließenden Festnahme widersetzte er sich und beleidigte die Beamten mit den übelsten Schimpfwörtern.
Erst nachdem er sich wieder beruhigt hatte und bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,1 Promille festgestellt wurde, durfte er die Wache ohne Hammer wieder verlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gegen ihn eingeleitet.

PM der BPOLI Frankfurt a.M. vom 20.03.2020

 

Lich (Hessen): Taser Einsatz am Schlossgarten

Nicht zu beruhigen war ein 43 – Jähriger am Donnerstagabend in einer Wohnung in Lich. Letztendlich mussten die Beamten den Taser einsetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 19.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei auf dem Balkon des Mehrfamilienhauses gemeldet. Es stellte sich heraus, dass der 43 – Jährige Bewohner offenbar in der Wohnung randaliert hatte und auch gegenüber seiner Ehefrau gewalttätig wurde. Auch als die Streifen eintrafen, blieb der Mann weiter sehr aggressiv. Der Taser Einsatz wurde zunächst angedroht. Als auch dies nichts half, kam es zum Einsatz des DEIG („Distanzelektroimpuls-Gerät“). Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401 – 91430.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

 

Nettetal-Kaldenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet und verletzt Polizeibeamtin

Gegen 04.00 Uhr am Freitagmorgen wurden Polizeikräfte zu einer Tankstelle auf der Straße ‚An der Kleinbahn‘ in Kaldenkirchen gerufen. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass ein Kunde, der mit seinem Pkw auf das Gelände der Tankstelle gefahren war, augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer, einen 50-jährigen Briten, antreffen und kontrollieren. Der Mann war mit einem britischen Pkw unterwegs, einen festen Wohnsitz hat er nach den Feststellungen vor Ort weder in den Niederlanden noch im Bundesgebiet. Der 50-Jährige willigte in einen Alkoholtest ein, das Ergebnis: 1,6 Promille. Der Brite, der sich zunächst mit einem Pass auswies, setzte sich ins Fahrzeug unter dem Vorwand, weitere Papiere holen zu wollen. Unvermittelt startete er sein Fahrzeug, legte den Rückwärtsgang ein und beschleunigte. Eine 24-jährige Polizistin, die in der Nähe des Mannes geblieben war, wurde von der noch offen stehenden Tür erfasst und stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Brite fuhr weiter rückwärts und beschädigte dabei das Tankstellengebäude. Anschließend flüchtete der 50-Jährige stark beschleunigend in Richtung Tegelen/NL. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung der niederländischen Polizei konnte der Flüchtige nicht gefunden werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

PM der KPB Viersen vom 20.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): In Gewahrsam

Aufgrund von ruhestörendem Lärm waren Polizeibeamte gegen Mitternacht im Färberwaidweg im Einsatz. Dem ausgesprochenen Platzverweis kam der 23-jährige Betrunkene nicht nach. Außerdem versuchte er die Polizisten zu treten und sich mit einem Kopfstoß der Maßnahme zu entziehen. Er durfte den Rest der Nacht auf der Dienststelle, in der Gewahrsamszelle verbringen. Bei dem durchgeführten Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von 1,7 Promille.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Mit Axt unterwegs – Aggressiven Tatverdächtigen gefasst

Am Donnerstagabend hat sich eine besorgte Bürgerin bei der Polizei gemeldet, weil sie auf der Spremberger Straße in Görlitz einen Mann mit einem Beil gesehen hat.
Sämtliche Kräfte eilten sofort zum Einsatzort und stellten tatsächlich den besagten Tatverdächtigen fest. Der 44-Jährige widersetzte sich jeglichen polizeilichen Maßnahmen und war äußerst aggressiv. Es gelang den Beamten schließlich ihm die Axt abzunehmen. Mittels Handfesseln fixierten sie den Renitenten. Alle beteiligten Passanten und Polizisten blieben unverletzt.
Die Ordnungshüter brachten den Deutschen auf das Revier. Er beruhigte sich über die gesamte Zeit nicht und schlug auch in der Zelle noch gegen die Tür. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,28 Promille. Ein Drogentest zeigte den Konsum von Amphetaminen an.
Die Ordnungshüter erstatteten Anzeige gegen den Bürger wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PD Görlitz vom 20.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Leicht verletzt

Leicht verletzt wurde heute Morgen eine Polizeibeamtin im Erfurter Süden. Zeugen hatten beobachtet wie zwei junge Männer mit drei Fahrrädern unterwegs waren und informierten die Polizei. Als das Duo den Funkstreifenwagen erblickte, bekam es flinke Füße. Ein Mann konnte flüchten, ein 17-Jähriger konnte gestellt werden. Sofort entledigte er sich diverser Betäubungsmittel und verstreute sie auf dem Boden. Bei der anschließenden Durchsuchung wehrte er sich vehement und verletzte die Beamtin dabei leicht. Weil er versuchte zu flüchten, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Die beiden Fahrräder die er mit sich führte wurden sichergestellt, woher diese stammen ist noch nicht geklärt.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

 

Berlin/Mitte: Flasche in Richtung von Polizisten geworfen – Festnahme

Gestern Nachmittag hat ein Mann in Wedding eine Flasche in Richtung von zwei Polizisten geworfen. Gegen 15.40 Uhr befanden sich die beiden Polizeibeamten vor dem Haupteingang des Polizeiabschnitts 17 in den Osram-Höfen in der Oudenarder Straße, als der Mann plötzlich in ihre Richtung eine Flasche warf. Diese kam etwa 30 Meter von den Einsatzkräften entfernt auf dem Boden auf und ging zu Bruch. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Groninger Straße. Die Polizisten begaben sich daraufhin zu ihrem Funkwagen, stiegen ein und fuhren los, um dem Mann zu folgen. Plötzlich hielt der Mann ein Küchenmesser in der Hand und ging auf den Einsatzwagen zu. Daraufhin setzte der Kraftfahrer zurück, stoppte dann den Funkwagen in sicherer Entfernung und die beiden Polizisten stiegen aus. Mit ihren Schusswaffen in der Hand forderten sie den Mann, der weiter auf sie zu ging, auf, das Messer fallen zu lassen. Diesen Aufforderungen kam der Tatverdächtige nach. Anschließend begaben sich die Einsatzkräfte zu dem Mann, brachten ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Das Messer beschlagnahmten die Polizisten. Nach Angaben des Festgenommenen soll sich in der Flasche, die er geworfen hatte, Terpentin befunden haben. Der 50-Jährige wurde anschließend in eine Klinik gebracht, einem Arzt vorgestellt und verblieb dort stationär.

PM (0677) des PP Berlin vom 20.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Passanten und Polizisten bespuckt – Corona?

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Kröbelstraße / Zeit: 19.03.2020, gegen 16:45 Uhr
Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in die Kröbelstraße gerufen, da sich dort ein Mann recht ungebührlich verhalten solle. Nach Aussage von Zeugen hätte er bereits eine Mutter angeschrien und auch bespuckt. Sofort schickte die Polizei daraufhin einen Unterstützungswagen der Bereitschaftspolizei zum Ort, um die Lage zu klären. Hierauf wurden die Beamten ebenfalls von dem Mann angespuckt, der daraufhin noch äußerte, er wäre an Corona erkrankt. Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-Jährigen (deutsch), der der Polizei wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Die Polizei setzte sich nach diesem Vorfall mit dem Gesundheitsamt und dem Bereitschaftsrichter in Verbindung. Es wurde entschieden, dass bei dem 31-Jährigen ein Test auf Corona durchgeführt werden soll. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der Mann bis zum Eingang des Ergebnisses in polizeilichen Gewahrsam zu nehmen sei. Dieses Ergebnis ist am heutigen Tag jedoch nicht vor 16 Uhr zu erwarten. Bisher wird gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Diese Ermittlungen müssen perspektivisch ausgeweitet werden, sofern der Test auf Corona positiv ausfallen sollte.
Gegen 17:00 Uhr erhielt die Polizeidirektion Leipzig die Information, dass der Test des 31-Jährigen negativ auf Corona ausgefallen ist. Damit wurde er aus dem Gewahrsam entlassen

PM der PD Leipzig vom 20.03.2020

 

Oberhausen (Bayern): Widerstandhandlungen gegen Polizeibeamte

Oberhausen 1 – Aufgrund einer offenbar lautstarken Auseinandersetzung zwischen Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in der Donauwörther Straße (im Bereich der 200er Hausnummern) wurde gestern (19.03.2020) kurz vor Mitternacht die Polizei gerufen. Als die Beamten an der betreffenden Wohnung klingelten, wurden sie schon von dem 75-jährigen Wohnungsinhaber erwartet, nachdem sein 39-jähriger weiblicher Besuch offenbar partout nicht gehen wollte. Erst nach klarer Ansprache durch die Polizeistreife verließ die Frau widerwillig das Anwesen. Einen anschließenden Platzverweis ignorierte sie und klingelte bei den Wohnungsparteien stattdessen Sturm. Als sie daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, kam es zu massiven Widerstandshandlungen. Unter anderem versuchte die tobende Frau durch gezielte Faustschläge gegen den Kopf die Beamten zu verletzten, was ihr jedoch nicht gelang. Während der Fahrt in den Polizeiarrest biss die um sich spuckende 39-Jährige einen Beamten in die Hand und verletzte ihn durch die getragenen Handschuhe hindurch. Mit Spuckhaube wurde sie schließlich in den Arrest eingeliefert, wo sie weiterhin heftigen Widerstand leistete, Drohungen aussprach und die Anwesenden beleidigte. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände wurde dann auch noch ein gefälschter 500-Euro-Schein gefunden und sichergestellt. Aufgrund der Spuck- und Beißattacken der Frau musste der betroffene Polizeibeamte in der Uniklinik behandelt werden und war für die restliche Nachtschicht nicht mehr dienstfähig. Die Frau wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte angezeigt.
Oberhausen 2 – Am gleichen Tag, kurz nach 11.00 Uhr, wurde die Polizei zum Helmut-Haller-Platz am Oberhauser Bahnhof gerufen, nachdem dort ein Mann offenbar massiv unter Drogeneinfluss stehen und sich aggressiv verhalten solle. Aufgrund der mutmaßlichen Betäubungsmittel-Intoxikation sollte der 19-Jährige im hinzugerufenen Rettungswagen in die Uniklinik gefahren werden. Dagegen wehrte er sich allerdings massiv, bedrohte und beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizeibeamten auf die Uniform. Bei den Widerstandshandlungen verletzte sich einer der eingesetzten Beamten leicht am Daumen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der 19-Jährige ist übrigens kein Unbekannter; bereits am Vortag hatte er in ähnlichem Zustand Polizeibeamte angegriffen, nun kommen weitere Strafanzeigen auf ihn zu.

PM (0545) des PP Schwaben Nord vom 20.03.2020

 

Nördlingen (Bayern): Betrunkener Randalierer

Am 19.03.2020, um 13.25 Uhr ging bei der Polizei eine Mitteilung über einen betrunkenen Mann in Nördlingen ein, welcher Passanten belästigt ein. Der 34 jährige Mann konnte von der Polizeistreife angetroffen und belehrt werden. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Kurz nach 14.00 Uhr erfolgte dann eine Mitteilung eines 41 jährigen Mannes, dass sowohl er, wie auch seine Mutter von diesem Mann beleidigt und bedroht wurden. Zudem schlug der Mann mit einer Bierflasche nach ihm. Er traf ihn dabei leicht im Gesicht. Der Geschädigte konnte den Mann mit einem mitgeführten Pfefferspray abwehren. Auch die eintreffende Polizeistreife wurde durch den Mann mehrfach beleidigt. Zudem war er nun so stark angetrunken, dass er zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden musste. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von deutlich über 2 Promille.

PM der PI Nördlingen vom 20.03.2020

 

Mering (Bayern): Polizist beleidigt

Am Donnerstag, den 19.03.20, gegen 21:45 Uhr, teilte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Ohmstraße mit, dass sich mehrere Personen in der Tankstelle aufhielten, die ihn anpöbelten und immer wieder Sonnenbrillen aus dem Regal nahmen. Letztlich fehlte eine Sonnenbrille. Der Mitarbeiter sprach dies an und die vierköpfige Gruppe im Alter von 16 bis 23 Jahren entfernte sich daraufhin. Die eingesetzte Streife konnte die Gruppe unweit der Tankstelle antreffen. Bei der Abklärung des Sachverhalts wurde ein Polizeibeamter durch die durchwegs gereizte, aggressive Gruppe beleidigt. Gegen den 23-jährigen wird wegen des Tatbestandes der Beleidigung ermittelt.
Die fehlende Sonnenbrille konnte durch den Angestellten nachträglich im Waschbecken der Toilette aufgefunden werden.

PM der PI Friedberg vom 20.03.2020

 

Altenstadt (Hessen): Abend endet im Polizeibewahrsam

Zeugen meldeten der Polizei am Donnerstag gegen 20.15 Uhr einen Mann, der mit einem Messer in der Hand am Bahnhof herumlaufe und unter anderem gegen eine Scheibe der Bahnhofshalle schlagen würde.
Mehrere sofort entsendete Polizeistreifen waren bereits kurze Zeit später vor Ort. Da der sichtlich alkoholisierte Randalierer das Messer auch auf mehrfache Aufforderung nicht fallen ließ, setzten die Ordnungshüter schließlich Pfefferspray ein, woraufhin sie ihn vorläufig festnehmen konnten. Der dann durchgeführte Atemalkoholtest ergab knapp 2 Promille. Rettungskräfte spülten ihm den versprühten Reizstoff aus den Augen.
Die Polizeibeamten nahmen den 36-jährigen Altenstädter schlussendlich mit zur Dienststelle, wo er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen musste.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Randalierer verletzt Polizeibeamten

Am Donnerstagabend (19.03.2020) gegen 20.45 Uhr traf eine Polizeistreife mehrere Personen auf dem Vorplatz der Fuggerhalle an. Beim Gespräch, in dem die Personen für die aktuelle Lage sensibilisiert werden sollten, um sie zu mehr Distanz zur Vermeidung von Ansteckungen zu bewegen, beleidigte ein 24-Jähriger aus Weißenhorn die Beamten übel. Als daraufhin seine Personalien festgestellt werden sollten, ging er auf einen der Polizeibeamten los und stieß ihn von sich weg. Der Angreifer musste daraufhin zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Bei der Verbringung in den Streifenwagen war der Mann weiterhin sehr aggressiv und versetzte einem weiteren Polizeibeamten einen Kopfstoß gegen Stirn und Nase. Der Beamte musste sich anschließend in einem Krankenhaus behandeln lassen und war nicht weiter dienstfähig. Beim Verbringen in die Haftzelle leiste der junge Mann erneut Widerstand. Weil der Verdacht bestand, dass der Mann zuvor Alkohol oder Betäubungsmittel konsumierte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Weil der Mann hierbei angab, grippeähnliche Symptome zu haben, wird er auch auf das Coronavirus getestet. Die Polizeibeamten, die mit dem jungen Mann Kontakt hatten, werden bis das Ergebnis des Coronavirus-Tests vorliegt vom Dienst freigestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.03.2020

 

Rudolstadt (Thüringen): Beleidigender Parfumsprayer

Vorgestern Abend entnahm ein 26-jähriger Afghane aus einem Warenträger in einem Rudolstädter Einkaufsmarkt ein Parfum, öffnete die Verpackung und sprühte sich damit ein. Danach stellte er die angefangene Packung zurück in den Warenträger. Er ging dann zur Kasse und bezahlte seine Waren. Durch den Ladendetektiv auf das geöffnete Parfum angesprochen, weigerte er sich dieses zu bezahlen und wollte seinen Ausweis nicht vorzeigen. Durch den Detektiv wurde daraufhin die Polizei verständigt, Personalien wurden festgestellt und dem Detektiv übergeben. Nach Beendigung der Maßnahme beleidigte er auf dem Parkplatz des Marktes einen der eingesetzten Polizeibeamten.

PM der LPI Saalfeld vom 20.03.2020

 

Hermsdorf (Thüringen): Meldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis

Eine Gruppe Jugendlicher konnte am Donnerstagmittag beim Globusmarkt in Hermsdorf dabei beobachtet werden wie diese alkoholische Getränke konsumierten und anschließend mit einem Pkw den Parkplatz verließen. Der Zeuge fuhr hinterher und konnte die Polizei somit auf dem aktuellen Stand halten. Als die Beamten den Fahrer an dessen Wohnanschrift antrafen, stellte sich heraus, dass dieser mit seinen 18 Jahren einen Atemalkohol von 0,34 Promille hatte. Der junge Mann aus St. Gangloff sollte anschließend zur Dienststelle für weitere Maßnahmen verbracht werden, als sich dessen Vater gegen die Maßnahmen aussprach und es zu Widerstandshandlungen mit diesem gekommen kam. Da sich der 18-Jährige noch in der Probezeit befindet und hier die Null-Promille-Grenze gilt, muss er sich nun wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten. Seinen Vater erwartet indes eine Anzeige wegen Widerstandes.

PM der LPI Jena vom 20.03.2020

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