Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern): Trunkenheitsfahrt führt zum Auffinden diverser Waffen Polizei durchsucht Grundstück in Dobin am See

Am Abend des 21.03.2020 wurden die Beamten des Polizeireviers Sternberg nach Dobin am See, Ortsteil Liessow (LK Ludwigslust-Parchim) gerufen.
Einsatzanlass war der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Ein 38-jähriger deutscher Tatverdächtiger soll mit seinem Fahrzeug zwischenzeitlich auf sein Grundstück gefahren sein und sich nunmehr dort aufhalten. Die Streifenwagenbesatzung traf bei ihrem Eintreffen einen sichtlich alkoholisierten und unkooperativen Mann an, welcher einen Atemalkoholtest verweigerte und den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auftrat. Diese forderten zur Durchsetzung der Maßnahmen Verstärkung an. Bevor diese eintraf, verschloss der Tatverdächtige sein Grundstück. Er wollte sein Hoftor darüber hinaus mittels eines Schweißgerätes verschweißen, welches er aus dem Haus holte. Die Beamten untersagten ihm dies und der Beschuldigte drohte nunmehr, aus dem Haus seine Schrotflinte zu holen und diese auf die Polizisten abzufeuern. Die Ehefrau des Beschuldigten und ein durch diese hinzugerufener Freund konnten den Mann so weit beschwichtigen, dass er mit den Beamten ins Krankenhaus und anschließend ins Polizeihauptrevier Schwerin gebracht wurde, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden sollte. Auch hierbei widersetzte sich der Beschuldigte der Maßnahme, so dass diese unter Zwang durchgeführt werden musste. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt wurde eingeleitet und der Führerschein des polizeibekannten Mannes sichergestellt. Der mit den Ermittlungen beauftragte Kriminaldauerdienst Ludwigslust durchsuchte gemeinsam mit Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes, sowie einem Diensthundführer mit Sprengstoffsuchhund das Haus nach den Waffen, deren Anwendung der Tatverdächtige angedroht hatte. Es konnten hierbei zahlreiche Waffen aufgefunden werden. Es handelt sich meist um Schreckschusswaffen, Luft- bzw.
Federdruckwaffen, sowie um mehrere Messer. Die Prüfung eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ist nunmehr Gegenstand eines gesonderten Verfahrens.

PM des PP Rostock vom 22.03.2020

 

Weiden (Bayern): Betrunkene Pkw-Fahrerin

Am 21.03.2020 gegen 0:45 Uhr wurde der PI Weiden i.d.OPf. ein Pkw im Stadtgebiet Weiden i.d.OPf. mitgeteilt, aus dessen Fenster Böller auf die Straße geworfen wurden und so ein geparkter Pkw beschädigt wurde. Die eingesetzte Streife konnte die stark alkoholisierte 35-jährige Pkw-Fahrerin antreffen. Diese wollte sich zunächst, durch wegfahren, der Kontrolle entziehen. Der freiwillige Alkoholtest ergab einen Wert von 1,03 mg/l. Die Fahrerin war nicht mit der angeordneten Blutentnahme einverstanden, was sie die eingesetzten Beamten auch lautstark mitteilte. Sie erwartet neben der Anzeige gegen das Sprengstoffgesetz und Trunkenheit im Verkehr, auch eine Anzeige wegen Beleidung gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

PM der PI Weiden vom 22.03.2020

 

Goslar (Niedersachsen): Randalierende Person

Am Samstag, 21.03.20, gegen 17.00 Uhr, betrat ein alkoholisierter, 30-jähriger Mann aus Goslar, ein Geschäft in der Gutenbergstraße, 38640 Goslar. Hier ging er andere Kunden verbal und körperlich an, beleidigte die Mitarbeiter und bespuckte den Geschäftsinhaber. Der Mann erhielt zunächst einen Platzverweis durch die eingesetzten Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Gegen 21.00 Uhr kam es in der Mühlenstraße, 38642 Goslar zu einem erneuten polizeilichen Einsatz mit dem jungen Mann aus Goslar. Nachbarn beschwerten sich über ruhestörenden Lärm. Der Verursacher verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten derart aggressiv und unkooperativ, dass er dem hiesigen Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

PM der PI Goslar vom 22.03.2020

 

Ludwigshafen-Rheingönheim (Rheinland-Pfalöz): Erst beschädigte Fahrzeuge, dann Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am frühen Samstagnachmittag beschädigte ein 49 Jahre alter Mann aus Ludwigshafen in der Hauptstraße zwei Fahrzeuge, in dem er die Kennzeichen und einen Außenspiegel abriss und anschließend die Örtlichkeit verließ. Während zwei Polizeibeamte den Sachverhalt aufnahmen, kehrte der Beschuldigte in den Tatortbereich zurück und riss an dem in einiger Entfernung abgestellten Streifenwagen ebenfalls die Kennzeichen ab. Daraufhin wurde der aggressive und alkoholisierte Beschuldigte durch die eingesetzten Polizeikräfte gefesselt. Im Rahmen der weiteren Sachverhaltsaufnahme trat der Beschuldigte unvermittelt einem Beamten gegen das Bein. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und nach Entnahme einer Blutprobe wurde dieser dem Gewahrsam zugeführt.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.03.2020

 

Schwandorf (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt

Zu einem Unterstützungseinsatz wurde Freitagmittag eine Polizeistreife in die Klosterstraße gerufen. Eine volltrunkene 40-jährige Frau mit ukrainischen Wurzeln verweigerte laut Notarzt eine dringend erforderliche medizinische Behandlung. Nur unter gutem Zureden war die Frau schließlich dazu zu bewegen, in den Krankenwagen einzusteigen. Hierbei beleidigte sie dann noch die Einsatzkräfte.

PM der PI Schwandorf vom 22.03.2020

 

Göttingen (Niedersachsen): Reisenden Intensivtäter festgenommen

Ein volltrunkener (2,44 Promille) Intensivtäter rastete gestern Nachmittag in einem Intercity Express von Karlsruhe nach Kiel aus. Der 27-Jährige bepöbelte Reisende und schlug dem Zugbegleiter (61) ins Gesicht.
Reisende halfen dem Geschädigten und konnten den Schläger überwältigen und festhalten. In Göttingen holten Bundespolizisten den Randalierer zwangsweise aus dem Zug.
Da der 27-Jährige sich sehr aggressiv verhielt, kam er zunächst in Unterbindungsgewahrsam, um weitere Fremdgefährdung auszuschließen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte er gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
Der wohnsitzlose Mann ist in Greiz geboren und gilt als reisender Intensivtäter.
Insgesamt stehen 97 Straftaten in seinem Strafregister. Er wurde bereits als Kind straffällig und saß mehrfach in Haft. Am Mittwoch ist er aus einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe entlassen worden.

PM der BPOLI Hannover vom 22.03.2020

 

Kufstein (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 21.03.2020, gegen 23.10 Uhr verursachten mehrere Jugendliche in Kufstein eine Lärmerregung, wobei sich der 15-jährige amtsbekannte suchtmittelbeeinträchtigte Österreicher gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten sofort äußerst aggressiv und beleidigend verhielt, den Streifenwagen beschädigte und sich der ausgesprochenen Festnahme aktiv widersetzte, welche unter Verwendung des Pfeffersprays, Anwendung von Körperkraft und anlegen der Handschellen durchgesetzt wurde.
Der Jugendliche sowie ein Polizist wurde leicht verletzt.
Der Jugendliche wird auf Anordnung der StA nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt werden.

PA der PI Kufstein/LPD Tirol vom 22.03.2020

 

Berlin/Neukölln: Polizeibeamter bei Fahrzeugkontrolle verletzt

In der vergangenen Nacht zog sich ein Polizeibeamter in Neukölln, bei dem Versuch einen Fahrzeugführer zu überprüfen, leichte Verletzungen zu. Kurz vor 23 Uhr soll ein Polizeischüler außer Dienst an der Kreuzung Alarichstraße/Konradinstraße einen VW-Fahrer mit stark gerötete Augen beobachtet haben. Der angehende Polizist vermutete, dass der Fahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss steht, verständigte die Polizei und verfolgte bis zum Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen den VW mit seinem Fahrzeug. An einer roten Ampel an der Silbersteinstraße/Karl-Marx-Straße/Lahnstraße habe sich ein Gruppenwagen der 35. Einsatzhundertschaft vor den VW gesetzt und zwei Beamte stiegen aus, um das Fahrzeug zu kontrollieren. In dem Moment, als die Beamten auf das Fahrzeug zugingen, soll der VW-Fahrer zurückgesetzt und dann vorwärts in Richtung der Polizisten beschleunigt haben. Der Einsatzbeamte soll noch versucht haben, mit einem Sprung zu Seite auszuweichen, konnte jedoch ein Überrollen seines Fußes nicht verhindern. In Folge sei der Beamte auf die Fahrbahn gestürzt und habe sich Schürfwunden sowie eine Prellung am Arm zugezogen. Der Fahrer des VW sei dann über die Naumburger Straße in Richtung Bundesautobahn 100 geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte brachten den verletzten Beamten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Er konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. Die Ermittlungen zum Fahrer des VW-Passat dauern an.

PM (0687) des PP Berlin vom 22.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizei muss zu Corona-Einsätzen ausrücken – Unbelehrbare feiern und missachten Sicherheitsregeln

45134 E.-Rellinghausen: Die Polizei wurde am Samstag, 21.03.2020, gegen 10.46 Uhr zu einem Baumarkt auf der Frankenstraße in Rellinghausen gerufen. Der Baumarkt hatte die maximale Besucherzahl, die gleichzeitig in den Markt eingelassen wird, aus Sicherheitsgründen (Corona) beschränkt. Ein 63-jähriger Kunde geriet deshalb mit einer 26-jährigen Mitarbeiterin in Streit.
Der Mann wollte sich trotz der Sicherheitsmaßnahmen Zutritt verschaffen und verletzte die junge Frau, indem er sie zu Boden stieß. Die Mitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen an der Hand und am Knie. Erst weitere Mitarbeiter des Baumarktes konnten den uneinsichtigen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren. Ein weiterer gravierender Verstoß gegen die erlassene Allgemeinverfügung der Stadt Essen führte ebenfalls zu einer Strafanzeige. Am frühen Samstagmorgen (01.40 Uhr) wurde die Polizei darüber informiert, dass sich Personen in einer Gaststätte auf der Langenbeckstraße befinden und weitere Personen über einen Nebeneingang in die Gaststätte gelangen würden. Als die Polizeibeamten an der Gaststätte eintrafen, konnten sie mehrere Stimmen und lautes Gelächter aus dem Inneren der Gaststätte vernehmen. Die Fenster waren abgehangen. Licht war dennoch wahrzunehmen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung der Polizeibeamten wurde die Türe einen Spalt geöffnet. Ein 54-Jähriger erklärte den Beamten, dass man hier eine private Geburtstagsparty feiere und die Polizei sich verziehen solle. Der Mann sagte, dass es ihm Scheiß egal sei, was die Beamten sagen würden. Das 48-jährige weibliche Geburtstagskind zeigte sich einsichtiger. Durch die Polizeibeamten wurde die Party beendet. Die beiden Verantwortlichen erwartet jetzt eine Strafanzeige.
Diese schlechten Beispiele zeigen, dass einige Dummköpfe den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Mit ihrem Egoismus und ihrer Uneinsichtigkeit gefährden sie nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern die Gesundheit aller Bürger dieser Stadt. Deshalb noch einmal der Appel der Polizei:
„Zeigen Sie Solidarität und Verantwortungsgefühl! Vermeiden Sie leichtfertige und nicht notwendige soziale Kontakte! Denn nur dadurch wird die Verbreitung des Virus verlangsamt“.

PM der POL Essen vom 22.03.2020

 

Rotenburg (Niedersachsen): Nach häuslicher Gewalt – Polizei nimmt streitendes Ehepaar in Gewahrsam

Bei einem Einsatz nach häuslicher Gewalt in einer Wohnung am Upaltenweg hat die Rotenburger Polizei am Samstagabend eine 41-jährige Frau und ihren 45-jährigen Ehemann in Gewahrsam genommen. Die Beamten waren gegen 23 Uhr von einer Angehörigen um Hilfe gerufen worden, weil der Streit zwischen den Eheleuten zu eskalieren drohte. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich die beiden Streitenden im eigenen Badezimmer verschanzt. Hinter der verschlossenen Tür wurde jedoch laut weitergestritten. Trotz Aufforderung öffnete das Ehepaar nicht. Nachdem sich die Polizei Zutritt ins Bad verschafft hatte, griff die 41-Jährige eine Beamtin an und verletzte sie mit einem Tritt am Knie. Mehreren Beamten gelang es schließlich, die aggressive Frau unter Kontrolle zu bringen.
Dann stürmte ihr Ehemann aus dem Bad und griff die Polizisten an. Auch er konnte überwältigt werden. Sowohl die Ehefrau als auch ihr Ehemann standen deutlich unter Alkoholeinwirkung. Bei beiden wurde auf der Polizeiwache ein Atemalkoholwert von mehr als 2 Promille ermittelt. Sie blieben über Nacht im Polizeigewahrsam und müssen sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 22.03.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Schlägerei

Am Samstag gegen 18:30 Uhr wurde in der Ravensburger Südstadt eine Auseinandersetzung mehrerer Personen gemeldet. Da die Angaben des Anrufers schwierig nachzuvollziehen waren, wurden mehrere Örtlichkeiten durch insgesamt sechs Streifenwagenbesatzungen überprüft. Die Beamten stellten letztlich fest, dass eine lautstarke Feier in einem Wohnheim in der Robert-Bosch-Straße in einer Streitigkeit endete. Die Situation war aufgeheizt und wurde durch die Polizei geschlichtet. Die Beamten kontrollierten die streitenden Parteien und sprachen Platzverweise gegen mehrere Besucher aus. Ein deutlich alkoholisierter 20-jähriger aus Ravensburg, der sich nicht an den Platzverweis hielt, musste letztlich in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab über 1,7 Promille, weshalb ein Arzt zur Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit hinzugezogen wurde.
Der Bereitschaftsrichter ordnete den Gewahrsam über die Nacht in der Ausnüchterungszelle an. Später kamen drei alkoholisierte Begleiter des 21-jährigen zum Polizeirevier und wollten ihren Kumpan abholen. Sie mussten von mehreren Beamten dazu gebracht werden, das Revier wieder zu verlassen.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

 

Ostrach (Baden-Württemberg): Ruhestörung endet mit Aufnahme in die Psychiatrie

Mehrere Beamte des Polizeireviers Bad Saulgau und eine Streife der Polizeihundeführerstaffel wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 22:30 Uhr nach Ostrach zu einer bereits einschlägig bekannten Person wegen einer Ruhestörung gerufen. Vor Ort sollte der 21-jährige Mann einer Kontrolle unterzogen werden. Sofort ging er mit aggressivem Tonfall und schreiend auf die Beamten zu. Auch spuckte er in deren Richtung und versuchte einen Polizeibeamten zu treten. Der Mann wurde überwältigt und mit Hilfe eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er nach der Untersuchung in die psychiatrische Abteilung aufgenommen. Auch wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der Angreifer gelangt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

 

Saarlouis (Saarland): Ladendieb setzt sich gewaltsam zur Wehr

Am Samstag, den 21.03.20 gegen 09:20 Uhr, wurde der Polizeiinspektion in Saarlouis ein gewalttätiger Ladendieb gemeldet.
Der 32-jährige polizeibekannte und wohnsitzlose Tatverdächtige entwendete in einem Supermarkt im Saarlouiser Stadtteil Roden diverse Lebensmittel. Als er auf seiner Flucht vom Sicherheitsdienst an den Armen ergriffen wurde, setzte sich der nicht unerheblich alkoholisierte Dieb mit Gewalt gegen diesen zur Wehr. Der 36-jährige Sicherheitsbedienstete aus Saarlouis blieb unverletzt. Der Ladendieb zeigte sich weiterhin aggressiv und musste anschließend von den Polizeibeamten fixiert werden. Ihm wurde auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen und er verblieb anschließend bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Den Dieb erwartet eine Strafanzeige wegen räuberischem Diebstahl.

PM der PI Saarlouis vom 22.03.2020

 

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte durch 14-Jährigen

Durch Beamte der Pst Neu Wulmstorf wurde am 21.03.2020, gegen 12:30 Uhr, ein 14-jähriger Hamburger alkoholisiert in der Bahnhofstraße angetroffen, für den zudem ein Betretungsverbot für die Gemeinde Neu Wulmstorf besteht. Nachdem er zur Polizeiwache verbracht worden war, um ihn dort seiner Mutter zu übergeben, griff er die Polizeibeamten an und verletzte einen von ihnen leicht. Da er im Anschluss nicht mehr zu bändigen war, ordnete eine Bereitschaftsrichterin nach Absprache mit dem Jugendamt des Landkreises Harburg die Ingewahrsamnahme des Jugendlichen für einige Stunden an. Nach einer gewissen Zeit hatte sich der junge Mann insoweit beruhigt, dass er an seiner Wohnanschrift in die Obhut seiner Mutter entlassen werden konnte.

PM der PI Harburg vom 22.03.2020

 

Gera (Thüringen): Widerstand nach Hausfriedensbruch

Ein barfüßiger 33-jähriger Mann betrat am Freitag um 07:20 Uhr die Gera-Arcaden. Als er daraufhin vom Sicherheitsdienst mehrfach auf einen Verstoß gegen die Hygienebestimmungen hingewiesen wurde, woraufhin er uneinsichtig reagierte, sollte er das Objekt verlassen. Da er dieser Aufforderung wiederholt nicht nachkam, erfolgte ein Hausverbot mit einem Verweis aus den Arcaden. Bei der Durchsetzung kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der letztlich die Polizei hinzugezogen wurde. Gegenüber der Polizei wies der betrunkene Mann, der 1,16 Promille hatte, aggressive Stimmungsschwankungen auf, sodass es schließlich auch zur Widerstandshandlung gegenüber der Polizei kam. Darauf folgte eine Gewahrsamnahme des Mannes, der im Nachgang, aufgrund eines in anderer Sache erlassenen Haftbefehls, in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

PM der LPI Gera vom 22.03.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 20.03.2020 gegen 12:00 Uhr wurde durch die hiesige Polizeidienststelle das Ordnungsamt bei der Durchsetzung der Allgemeinverfügung unterstützt. Etwa zwei Stunden später konnte festgestellt werden, dass drei der Betrunkenen lediglich ihren Platz gewechselt hatten und dabei Passanten anpöbelten. Nach Erteilung eines Platzverweises spuckte die amtsbekannte Störerin zielgerichtet auf die eingesetzten Beamten. Eine Beamtin wurde davon getroffen. Ein weiterer Spuckversuch wurde durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden. Die Person musste in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurde ein Kollege leicht verletzt.

PM der PI Pirmasens vom 22.03.2020

 

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Spuckender Randalierer landet in Zelle

Ein polizeibekannter 36-jähriger Mann aus Vreden hatte am Freitagnachmittag auf dem Gelände eines Supermarktes an der Straße „Up de Hacke“
Passanten um Geld angebettelt. Die, die ihm kein Geld gaben, bespuckte er. Der alkoholisierte Mann kam einem Platzverweis der eingesetzten Beamten nicht nach, sondern beleidigte sie und versuchte, auch sie zu bespucken. Nach Auskunft von Zeugen war er in der letzten Woche bereits mehrfach mit gleichem Vorgehen vor Supermärkten aufgefallen. Die Beamten leiteten Strafverfahren ein, brachten den Mann zur Wache und sperrten ihn eine Zelle. Dabei kam es zu weiteren Beleidigungen, Spuckversuchen und Widerstandshandlungen.

PM der KPB Borken vom 22.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Samstag, 21.03.2020, 13:00 Uhr
Durch eine Zeugin wurde mitgeteilt, dass eine männliche Person unberechtigt Grundstücke betritt und an den Häusern klingelt. In der Folge konnte der 37-jährige Mann durch die eintreffenden Beamten festgestellt werden. Da sich dieser nicht ausweisen konnte, sollte er zur Identitätsprüfung in die Polizeiinspektion Potsdam verbracht werden. Hierbei leistete der lybische Staatsangehörige Widerstand gegen die Polizeibeamten, wobei sich ein 47-jähriger Polizist leicht verletzte und anschließend nicht mehr dienstfähig war. In der Folge wurde der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz vorläufig festgenommen, ehe er nach Durchführung einer Beschuldigtenvernehmung durch die Staatsanwaltschaft entlassen wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 22.03.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Trunkenheit im Verkehr/ Beleidigung / Widerstand

Im Bereich der Leipziger Chaussee, Höhe Europachaussee kontrollierten Polizeibeamte am 20.03.2020 gegen 22:48 Uhr einen PKW. Der 28-jährige Fahrzeugführer war alkoholisiert und hatte bei einem Atemalkoholtest fast 2 Promille. Er und der Beifahrer (26) beleidigten die Polizeibeamten und beide Männer versuchten sich den Maßnahmen zu widersetzen. Der Führerschein des 28-Jährigen wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe abgenommen. Es wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle vom 22.03.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Frau schlägt Passantin und beleidigt anschließend Polizeibeamte

Samstagmittag wurde die Polizei zu einer Körperverletzung gerufen. Eine 35-jährige Frau schrie zunächst in einer Bankfiliale herum. Anschließend ging sie zu einer nahen Bushaltestelle und schlug grundlos auf eine 78-jährige Frau ein. Die mutmaßliche Täterin konnte anschließend in einem Linienbus festgestellt werden. Dort beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten. Die Frau wurde zunächst zur Polizeiwache verbracht und anschließend in einem Krankenhaus untergebracht. Sie ist amtsbekannt und war erheblich alkoholisiert. Das Opfer wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.03.2020

 

Wien: Aggressiver Mann bedroht und bespuckt Polizisten

Beamte der Polizeiinspektion Am Schöpfwerk wurden wegen eines Streits zu einer Wohnung in der Hetzendorfer Straße gerufen. Im Zuge der Amtshandlung wurde der 57-jährige Tatverdächtige (Stbg.: Österreich) aggressiv und versuchte mehrmals, auf die Beamten einzuschlagen. Weiters bespuckte er die Polizisten und versuchte einen Beamten zu beißen. Auch als er festgenommen wurde, mäßigte sich der Tatverdächtige nicht und bedrohte die Exekutivbediensteten mit dem Umbringen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angezeigt und befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 22.03.2020

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