Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach räuberischem Diebstahl und Widerstand

Sonntagabend ist es in einer Gaardener Tankstelle zu einem Diebstahl von Getränkedosen gekommen. Als der Angestellte auf den Diebstahl aufmerksam wurde, griffen ihn die beiden Tatverdächtigen an. Ein 31-Jähriger konnte wenig später festgenommen werden.
Nach Angaben des 19 Jahre alten Angestellten und einer 44 Jahre alten Kundin der Tankstelle in der Ratzeburger Straße habe eine Frau diese gegen 19:45 Uhr betreten und umgehend verschiedene Getränkedosen in eine Tasche gesteckt. Darauf angesprochen, sei sie aggressiv geworden und habe die Tankstelle verlassen, nachdem sie sich losgerissen habe. Ihr Begleiter sei dazugekommen und habe den Angestellten ebenfalls körperlich bedrängt. Schließlich seien beide mitsamt dem Diebesgut zu Fuß geflüchtet.
Alarmierte Beamte des 3. Reviers konnten aufgrund der guten Personenbeschreibung rund zehn Minuten später den 31 Jahre alten Tatverdächtigen in der Straße Zum Brook antreffen und vorläufig festnehmen. Hierbei leistete er Widerstand. Keiner der eingesetzten Polizisten wurde verletzt. Die Getränkedosen führte er noch mit sich. Er kam ins Polizeigewahrsam. Seine Begleiterin konnte bislang nicht angetroffen werden, nach ihr wird noch gefahndet.

PM der PD Kiel vom 23.03.2020

 

Osnabrück (Niedersachsen): Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

In der Oststraße, unweit des VFL-Stadions, ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Osnabrücker verletzt wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gab es ein Streitgespräch mit den Insassen eines älteren Ford Transits. Als sich der 16-Jährige in das geöffnete Seitenfenster lehnte oder sich daran festhielt, fuhr der Transit unvermittelt los und schleifte den Jugendlichen mit. Dieser stürzte anschließend auf die Fahrbahn und erlitt dabei schwere Verletzungen. Augenzeugen konnten das Kennzeichen des Transits ablesen, welcher sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Buersche Straße entfernte. Der Verletzte wurde in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Das flüchtige Fahrzeug wurde später in Melle angetroffen und insgesamt fünf Männer, im Alter zwischen 15 und 30 Jahren, vorläufig festgenommen. Eine Person leistete Widerstand gegen die Beamten. Allen Männern wurden die Mobiltelefone und Oberbekleidung abgenommen, sie dienen als Spurenträger. Die Polizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der Ermittlungen. Wer Zeuge des Vorfalls geworden ist und vor Ort noch nicht mit der Polizei gesprochen hat, möge sich bitte bei den Beamten unter der Rufnummer 0541/327-2315 oder -2115 melden.

PM der PI Osnabrück vom 23.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Polizeibeamten am Telefon beleidigt

Am frühen Montagmorgen meldete sich ein 45-Jähriger telefonisch bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord bzgl. einer Familienstreitigkeit. Während des Gesprächs mit dem Beamten, schrie ein Begleiter des Anrufers aus dem Hintergrund ins Telefon. Hierbei forderte er den Polizeibeamten in beleidigender Weise auf, eine Streife zu entsenden. Dies geschah auch. Die Beamten konnten vor Ort ermitteln, dass die unsägliche Bemerkung von einem 21-Jährigen Regensburger ausging. Diesen erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung. Einen Einsatzgrund für die Polizei gab es an der Örtlichkeit nicht.

PM der PI Regensburg Nord vom 23.03.2020

 

Dillenburg (Hessen): Verfolgungsfahrt von Wetzlar nach Limeshain / 43-Jähriger wird im Polizeigewahrsam ausgenüchtert

Wetzlar und Limeshain: Am Sonntagabend (22.03.2020) lieferte sich ein 43-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Er hatte sich nach einer Trunkenheitsfahrt am Nachmittag den Ersatzschlüssel seines Opels gegriffen, war zurück zur Polizeistation in Wetzlar gefahren und von dort in Richtung Wetterau geflohen.
Gegen 15.00 Uhr stoppte eine Streife der Wetzlarer Polizei den 43-Jährigen mit seinem Opel Astra auf dem Karl-Kellner-Ring. Sein Alkoholtest brachte es auf
1,59 Promille. Zudem stellten die Ordnungshüter fest, dass der Wagen nicht zugelassen und die Kennzeichen entstempelt waren. Sie verriegelten den Wagen, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Nachdem ihm ein Arzt eine Blutprobe abgenommen hatte, durfte er die Polizeistation wieder verlassen. Um 19.40 Uhr erschien der in Hüttenberg lebende Promillefahrer auf der Wache und forderte seine Fahrzeugschlüssel zurück. Die Polizisten verweigerten die Herausgabe, was er mit der Drohung „Ich komme morgen wieder und jage euch eine Kugel in den Kopf“ quittierte und die Wache verließ.
Offensichtlich organisierte er sich den Zweitschlüssel, startete seinen Opel im Karl-Kellner-Ring und fuhr um 20.45 Uhr auf den Hof der Wetzlarer Polizeistation. Dort hupte er mehrfach und fuhr dann auf der Frankfurter Straße in Richtung A45 davon. Mehrere Funkwagenbesatzungen nahmen die Verfolgung auf.
Die Fahrt ging auf der A45 in Richtung Hanau, wo er die Anhaltezeichen der Polizisten ignorierte. An der Anschlussstelle Altenstadt (Wettteraukreis) verließ er die Autobahn, fuhr in Richtung Büdingen weiter und bog von der Bundesstraße nach Limeshain-Hainchen ab. Auf der die A45 überführenden Brücke stellten Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Langenselbold ihren Funkstreifenwagen quer, um den Hüttenberger in seinem Opel zu stoppen. Da dieser jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit auf die Sperre zufuhr, entschieden sich die beiden Polizisten den Weg freizumachen. Trotzdem kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem BMW und dem Opel des 43-Jährigen.
Die Airbags in beiden Fahrzeuge lösten aus. Die 28 und 37 Jahre alten Autobahnpolizisten zogen sich Prellungen und HWS zu, die in einer Klinik ambulant behandelt wurden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Hüttenberger erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Nach Untersuchungen im Bad Nauheimer Krankenhaus, wurde er ins Gewahrsam der Polizeistation Büdingen eingesetzt. Um 22.10 Uhr zeigte das Display des Alkoholtestes einen Wert von 1,8 Promille. Der Hüttenberger wird derzeit ausgenüchtert. Vor seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam, werden ihn die Büdinger Kollegen vernehmen und erkennungsdienstlich behandeln.
Auf ihn kommen Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen zulassungsrechtlichen Verstößen zu.

PM des PP Mittelhessen vom 23.03.2020

 

Innsbruck (Tirol): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt

Polizeibeamten der PI Innsbruck-Reichenau führten am 22. März 2020 gegen 13:40 Uhr Überwachungsmaßnahmen der sichtbar abgesperrten und kundgemachten Zone im Bereich des Radweges nächst der Generl-Eccher-Straße/Tiflisbrücke durch. Im Zuge dessen hielten die Beamten einen vorerst unbekannten Radfahrer an, welcher von Osten kommend in Richtung Westen fuhr. Die Person, wie sich später herausstellte handelt es sich dabei um einen 34-jährigen Mann aus Großbritannien, wurde auf seine Übertretung nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz aufmerksam gemacht und auf die entsprechende Lage und Gefahr im Land hingewiesen. Da seitens des Mannes jedoch offensichtlich keine Einsicht für die begangene Übertretung und den Ernst der Lage vorhanden war, wurde er zur Ausweisleistung aufgefordert. Der 34-Jährige zeigte sich nach wie vor unkooperativ und verweigerte konsequent die Bekanntgabe seiner Identität, weshalb er in weiterer Folge festgenommen werden musste. Da sich der Mann im weiteren Verlauf aktiv (herumschlagen) gegen die Verbringung in die Polizeiinspektion wehrte und sich der Festnahme widersetzte, musste er schließlich fixiert und ihm die Handfesseln angelegt werden. In der Polizeiinspektion konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Im Zuge einer Durchsuchung konnten bei dem Festgenommenen eine Bankomatkarte sowie Geldtasche mit einem geringen Bargeldbetrag, Sozialversicherungskarte und einer Bankomatkarte lautend auf zwei andere Personen vorgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wird nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Tirol vom 23.03.2020

 

Ronshausen (Hessen): Alkoholisierte Person geht auf Polizeibeamte los

Am frühen Sonntagmorgen (22.03.), wurde eine Streife der Polizei Rotenburg zu einer verwirrten vermutlich alkoholisierten Person nach Ronshausen in die Gartenstraße gerufen. Dort trafen die Beamten auf eine leicht bekleidete, stark alkoholisierte und orientierungslose Person. Im Zuge der Feststellung seiner Personalien wurde die Person aggressiver und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten los. Diese konnten den Angriff abwehren und die Person festnehmen. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene 21-jährige junge Mann aus Kassel wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Osthessen vom 23.03.2020

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kamen in das Polizeigewahrsam

Mit zwei äußerst renitenten Männern hatten es Polizeibeamte am frühen Samstagmorgen (21.03.), gegen 07:00 Uhr, zu tun.
Die beiden 19- und 20-Jährigen aus Neuss pöbelten in der Parkanlage Rosengarten „Am Obertor“ wahllos Passanten an. Als Polizisten das aggressive Duo zur Rede stellte, ging es auf die Ordnungshüter los. Beide attackierten, beleidigten und bespuckten die Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nahmen die Ordnungshüter die offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Randalierer in Gewahrsam. Mit dieser Maßnahme waren sie offenbar überhaupt nicht einverstanden und leistete erheblichen Widerstand.
Ein Bereitschaftsarzt entnahm den jungen Männern die erforderlich gewordenen Blutproben.
Sie werden sich demnächst wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 23.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Vor Polizeibeamten geflüchtet

Vor Polizeibeamten geflüchtet war Sonntagnacht der Fahrer (21, deutsch) eines weißen BMW, als er im Bereich Bayrischer Platz von Beamten der Bereitschaftspolizei kontrolliert werden sollte. Der Autofahrer flüchtete durch das Stadtgebiet. Auf der Rosa-Luxemburg-Straße stellte sich ein Funkstreifenwagen als Sperre quer. Doch der BMW-Fahrer ignorierte dies und wollte rechts vorbeifahren. Dabei streifte er das Dienstfahrzeug. Der 21-Jährige konnte gestellt werden. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol – Vortest: 0,48 Promille. Die Blutentnahme wurde angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Während die Höhe des Sachschadens am Dienstfahrzeug mit etwa 1.000 Euro angegeben wurde, beträgt der Gesamtsachschaden ungefähr 2.000 Euro. Der BMW als Tatfahrzeug wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt. Gegen den 21-Jährigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 23.03.2020

 

Berlin/Mitte: Verkehrsunfall mit anschließender Reanimation

Gestern Abend kam ein Autofahrer in Mitte aus mutmaßlich gesundheitlichen Gründen von der Fahrbahn ab. Kurz vor 19.30 Uhr beobachteten Zeugen wie der 56-jährige Fahrer eines Mercedes an der Kreuzung Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße trotz grüner Ampel nicht weiter in Richtung Karl-Liebknecht-Straße gefahren sein soll. Nachdem die Fahrerin hinter ihm ihn durch das Betätigen der Hupe zur Weiterfahrt bewegen wollte, soll der Mercedes langsam angerollt und mit geringer Geschwindigkeit rechts gegen ein Gehweggeländer gefahren sein. Der 56-Jährige war nicht ansprechbar, sodass eintreffende Polizeibeamte die Seitenscheibe des Fahrzeuges einschlugen, um die Zentralverriegelung zu lösen und den Fahrer aus dem Fahrzeug zu holen. Hierbei verletzte sich ein Polizeioberkommissar leicht an der Hand. Da bei dem 56-Jährigen nur ein schwacher Puls festgestellt werden konnte, leiteten die eingesetzten Polizeikräfte, unter Beisein eines zufällig anwesenden Arztes, Reanimationsmaßnahmen ein. Diese setzten hinzualarmierte Kräfte der Feuerwehr fort, bis der 56-Jährige so kreislaufstabil war, dass er in ein Krankenhaus zu stationären Behandlung gebracht wurde. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme war die Torstraße in Richtung Karl-Liebknechtstraße gesperrt. Hiervon betroffen war auch der Busverkehr der Linie 142. Die weitere Verkehrsunfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

PM (0698) des PP Berlin vom 23.03.2020

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Besuchsverbot nicht eingesehen

Wenig Einsicht in aktuelle Bestimmungen zum Schutz gegen das Coronavirus gezeigt haben am Sonntag ein 31-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau in Rhede. Das Geschehen spielte sich am späten Abend in einer städtischen Unterkunft ab: Ein Bewohner hatte die Polizei verständigt, weil ein Mitbewohner eine Unbekannte mit in das gemeinsame Zimmer gebracht hatte. Die Stadt Rhede hatte dies untersagt und zum Schutz der dort lebenden Menschen ein Besuchsverbot ausgesprochen. Die Bocholterin zeigte sich zunächst nicht bereit, sich auszuweisen und beleidigte im weiteren Verlauf die eingesetzte Beamtin. Ihr Begleiter äußerte sich zunehmend aggressiv und drohte den Beamten Schläge an.
Die Polizisten erteilten der Frau einen Platzverweis und fertigten eine Strafanzeige gegen sie wegen einer Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz und wegen Beleidigung. Den möglichen Folgen einer weiteren Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sieht sich der 31-Jährige gegenüber.

PM der KPB Borken vom 23.03.2020

 

Greven (Nordrhein-Westfalen): Aufruf zu einer Corona Party, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag (20.03) ging durch einen Zeugen ein Hinweis bei der Polizei in Greven ein, dass zu einer Corona Party aufgerufen worden sei. Wie aus den sozialen Medien zu entnehmen sei, solle die Party am Freitag (20.03.) gegen 21.00 Uhr stattfinden. Der Aufruf zu dieser Party fand über eine private Rufnummer statt. Die Polizei konnte schnell die Adresse zu dieser Rufnummer ausfindig machen. Es handelte sich dabei um eine Wohnung in der Halstrastraße.
Die Polizeibeamten fuhren zu dieser Adresse und trafen dort auf eine 47jährige Frau mit ihrem 25jährigen Sohn. Der junge Mann verhielt sich von Anfang an sehr aggressiv. Er hustete in Richtung der Beamten und sagte dabei, dass er sich in Quarantäne befände. Er habe Kontakt zu einem positiv getesteten Corona Patienten gehabt. Diese Angaben wurden offiziell bestätigt. Da sich die 47jährige Frau ebenfalls sehr unkooperativ verhielt, untersagten die Beamten jegliche Veranstaltungen in der Wohnung mit mehreren Personen. Darüber hinaus wurden das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt über diesen Sachverhalt informiert. Die Polizeibeamten eröffneten gegen die Frau und den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und vorsätzliche Körperverletzung.

PM der POL Steinfurt vom 23.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Angriff auf Zugbegleiter endet verletzungsfrei

Am Freitagnachmittag ist es in einer S-Bahn auf dem Weg von Karlsruhe-Durlach Richtung Hauptbahnhof zu einem Angriff auf einen Zugbegleiter gekommen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Der 26-jährige nigerianische Staatsangehörige befand sich gegen 15:50 Uhr in der S 38853. Hier schrie und pöbelte er scheinbar grundlos herum, bis ihn der Zugbegleiter auf sein Verhalten ansprach. Unvermittelt versetzte der 26-jährige Tatverdächtige dem Mann einen kräftigen Stoß, sodass dieser ins straucheln kam.
Der angegriffene Zugbegleiter konnte sich fangen und blieb unverletzt.
Unmittelbar verständigte er die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof. Die Beamten stellten den 26-Jährigen nach einem kurzen Fluchtversuch in der Bahnhofsunterführung fest. Auch hier verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und schrie weiter herum. Zur weiteren Klärung wurde er auf der Dienststelle polizeilich kontrolliert. Einen Grund für sein Verhalten nannte der Mann nicht.
Er beruhigte sich jedoch wieder, sodass ihn die Bundespolizisten nach Abschluss aller Maßnahmen auf freien Fuß entlassen konnten. Auf den 26-Jährigen kommt nun eine Anzeige wegen Körperverletzung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.03.2020

 

Würzburg, Kitzingen (Bayern): Mann bremst Regionalexpress aus

Am Samstagnachmittag (21. März) stellte sich ein Mann am Kitzinger Hauptbahnhof in die Gleise, um einen Regionalexpress aufzuhalten. Bei der Festnahme leistete er Widerstand.
Am Samstagnachmittag betrat ein 19-jähriger Mann gegen 17:30 Uhr die Gleise am Kitzinger Hauptbahnhof und stellte sich vor einen einfahrenden Regionalexpress. Da der Lokführer bereits die Geschwindigkeit wegen der Einfahrt reduziert hatte, konnte der Zug nach einer Schnellbremsung gerade noch rechtzeitig vor der Person halten. Die beiden Reisenden im Zug blieben dabei unverletzt.
Alarmierte Polizeibeamte der Landes- und Bundespolizei konnten den stark alkoholisierten somalischen Staatsangehörigen von den Gleisen holen und festnehmen. Dabei leistete er Widerstand, spuckte nach den Beamten und beleidigte diese aufs Übelste. Auf der Dienststelle der Bundespolizei in Würzburg folgte eine Blutentnahme und ein freiwilliger Atemalkoholtest, der einen Wert von rund 1,4 Promille erbrachte.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

PM der BPOLI Würzburg vom 23.03.2020

 

Goslar (Niedersachsen): Ruhestörung, Beleidigung

Am Samstag, gegen 21.15 Uhr, kam es in der Mühlenstraße zu einer Beleidigung gegen Polizeibeamte. Nach einer gemeldeten Ruhestörung musste der uneinsichtige und alkoholisierte 24-jährige Goslarer in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat der Mann mehrfach gegen den Streifenwagen und musste gefesselt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 23.03.2020

 

Kirchardt-Berwangen (Baden-Württemberg): Nach Polizeibeamten getreten

Eine einfache Ruhestörung könnte für eine 33-Jährige teuer werden. Am Samstagabend wurde die Polizei wegen der Ruhestörung in Berwangen alarmiert. Als die Beamten vor Ort die Personalien der offensichtlich für den Krach verantwortlichen Frau aufnahm, wollte diese einfach weggehen, was natürlich unterbunden wurde. Zuerst wehrte sie sich gegen die Maßnahme, dann beleidigte sie die Polizisten und trat nach ihnen. Dass bei einem Atemalkoholtest ein Wert von fast zwei Promille herauskam, ließ die Polizei nicht als Entschuldigung gelten. Die 33-Jährige muss nun mit Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

 

Untersteinbach (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizisten

Am Nachmittag des Freitags der vergangenen Woche, weigerte sich ein Bewohner eines Pflegeheimes, sich in eine Psychiatrie einliefern zu lassen. Der Mann verhielt sich gegenüber seinem Pflegepersonal aggressiv, weswegen die Polizei verständigt wurde. Der 60-Jährige weigerte sich mitzukommen und bedrohte die anwesenden Polizisten. Die Lage eskalierte aufgrund des aggressiven Verhaltens des Mannes und es kam zu einer Rangelei, in welcher dieser sich der Bewohner an seiner Hand verletzte. Er riss sich los und verbarrikadierte sich in seinem Zimmer. Weil sich die eingesetzten Polizisten nicht sicher sein konnten, dass der 60-Jährige keine Waffen im Zimmer hat, wurde das Spezialeinsatzkommando verständigt. Gegen 19 Uhr wurde er ohne Widerstand durch das SEK aus seinem Zimmer geholt und zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend konnte er in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert werden. Bei dem Einsatz erlitten drei Beamte leichte Verletzungen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener droht im Wiesbadener Hauptbahnhof mit „Corona“

Im Hauptbahnhof Wiesbaden hat ein 29-jähriger wohnsitzloser Mann Beamten der Bundespolizei mit der Ansteckung mit dem Corona-Virus gedroht.
Die Beamten hatten den Mann kurz vor Mitternacht schlafend in einer abgestellten S-Bahn angetroffen. Als sie ihn weckten und aufforderten den Zug zu verlassen war dieser nicht sonderlich erfreut und fing sofort an die Beamten auf das Übelste zu beileidigen. Da die Beleidigungen wenig Wirkung zeigten, wechselte der Mann seine Strategie und drohte mit dem Corona-Virus. Er wiederholte mehrfach das er ansteckend sei und sie ihn besser in Ruhe lassen sollten. Als die Beamten auch hierauf nicht in gewünschter Art und Weise reagierten, fing er an nach ihnen zu schlagen und zu treten. Erst als ihm letztlich Handfesseln angelegt wurden, beruhigte sich die Situation. In der Wache wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt. Nachdem seine Personalien festgestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet war, dufte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

PM der BPOLI Frankfurt vom 23.03.2020

 

Duisburg- Mittelmeiderich (Nordrhein-Westfalen): Frau randaliert und tritt gegen Autos

Aus Langeweile, wie sie sagt, hat am Sonntagabend (22. März, gegen 18 Uhr) eine 32-Jährige auf der Heinrich-Bongers-Straße randaliert. Sie trat und schlug schreiend gegen eine Hauseingangstür sowie mehrere geparkte Autos. Dabei verletzte sie sich an den Händen. Zeugen riefen die Polizei. Die alkoholisierte Frau beleidigte die eingesetzten Beamten, ging auf sie los und trat einem Polizisten vor das Schienbein. Die Polizisten brachten die Frau zu Boden und legten ihr Handschellen an. Dabei zog sie sich weitere Verletzungen zu und kam zur Behandlung und Blutprobenentnahme ins Krankenhaus. Von da aus ging es zur Gemütsberuhigung direkt ins Gewahrsam. Die Frau muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen Widerstandes und der Sachbeschädigungen auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 23.03.2020

 

Flughafen München (Bayern): Wer ist Franzi? -Bundespolizisten am Münchner Flughafen nehmen 36-jährigen Randalierer fest

Die Vorfahrtszone im Terminal 2 am Samstagnachmittag (21. März). Ein 36-Jähriger drosch auf einen Audi A6 ein und schrie lauthals vor sich hin. Das einzig zu verstehende Wort war ein vermutlicher Frauenname: „Franzi“. Das rief Bundespolizisten auf den Plan. Von den Beamten angesprochen, entlud sich die Aggression des Schreihalses auf die Beamten. Nachdem der Rumäne sich nicht beruhigen ließ, bedurfte es schließlich mehrerer Polizisten und Handschellen, ihn zur Raison zu bringen. Abschließend musste er Beamte der bayerischen Landespolizei auf deren Dienststelle begleiten.
Ein 40-jähriger Bundespolizist traute seinen Augen kaum, als er aus dem Fenster der Wache im Terminal 2 sah. Der Beamte hatte zuvor vom davorliegenden Parkplatz lautes Geschrei gehört. Jetzt sah er einen Mitte dreißigjährigen Mann, wie dieser außer Rand und Band auf das Dach und die Windschutzscheibe eines schwarzen Audi A6 einschlug. Zusammen mit einem Kollegen am Parkplatz angekommen und den Mann angesprochen, musste der 40-jährige Polizist unmittelbar einen Faustschlag ins Gesicht einstecken. Erst unter Mithilfe von weiteren Beamten sowie Handschellen und Fußfesseln gelang es schließlich, den Aggressor auf den Boden und unter Kontrolle zu bringen. Während der ganzen Zeit schrie der 36-Jährige nur ein Wort, den Namen „Franzi“. Was seine Aktion mit dem Namen zu tun hat und warum ihn der oder die Trägerin dieses Namens dermaßen erzürnt beziehungsweise was das alles mit dem Auto zu tun hat, wollte der Rumäne den Polizisten gegenüber nicht preisgeben.
Nachdem die Bundespolizisten den Aggressor unter Kontrolle hatten, riefen sie ihre Kollegen der bayerischen Polizei. Diese sind für die strafrechtliche Bearbeitung der offensichtlich vorliegenden Straftaten wie Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung – zumindest die Frontscheibe des Ingolstädter Automodells war geborsten – zuständig und nahmen den Festgenommenen erst einmal mit zur Wache.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.03.2020

 

Norderstedt (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter durch Hundebiss verletzt

Freitagnachmittag (20.03.2020) erlitt ein Polizeibeamter eine Handverletzung bei dem Versuch einen Hund einzufangen.
Ein Passant hatte kurz nach 16 Uhr einen freilaufenden Hund im Bereich Glashütter Damm, Ecke Jägerlauf, gemeldet.
Ein Beamter der Polizeistation Norderstedt-Ost nahm sich der Sache an. Beim Versuch den Vierbeiner anzulocken, biss dem 54-Jährigen der einem Fox-Terrier ähnelnde Hund in die Hand.
Anschließend lief das Tier davon.
Es handelte sich um ein überwiegend helles Tier mit brauner Einfärbung. Das Fell war kurz und leicht struppig. Der Hund trug ein Halsband mit Marke.
Der verletzte Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.
Das Polizeirevier Norderstedt bittet den Hundehalter, sich zu melden und sucht zudem mögliche Zeugen.
Hinweise nehmen die Beamten unter 040 52806-0 entgegen.

PM der PD Bad Segeberg vom 23.03.2020

 

Furth i.W. (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte auf dem Festplatz

Am Freitagnachmittag stellte eine Polizeistreife auf dem Festplatz in Furth im Wald eine 10-köpfige Gruppe junger Leute fest. Aufgrund des städtischen Konsumverbotes von Alkohol in der Öffentlichkeit sollte diese Menschenansammlung aufgelöst werden. Ein polizeibekannter 22-jähriger Further, der der Drogenszene zuzurechnen ist, zeigte sich sofort äußerst provokant und befolgte den polizeilichen Platzverweis nicht. Außerdem spuckte und hustete er demonstrativ in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und machte sich über sie lustig. Bei der nun folgenden Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand. Zudem griffen zwei weitere Beteiligte die Beamten an und versuchten, die Maßnahme zu verhindern. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften konnten die Angreifer schließlich festgenommen und die Ansammlung aufgelöst werden. Dabei beleidigten die Aggressoren die Beamten mit nicht druckreifen Aussprüchen. Am Ende landeten sie in der Arrestzelle. Aufgrund der hohen sozialen Verwerflichkeit des Verhaltens der Beschuldigten bestimmte die Staatsanwaltschaft Regensburg, dass das Strafverfahren gemäß der Konzeption des Polizeipräsidiums Oberpfalz zur beschleunigten Bearbeitung von Angriffen auf Polizeibeamte geführt wird. Die Täter müssen deshalb zeitnah mit einer Antwort der Justiz auf ihr Tun rechnen. Gerade in der aktuellen Situation, die ein Höchstmaß an Kooperation und Verständnis für polizeiliche und staatliche Maßnahmen erfordert, sind solche Angriffe auf Polizeibeamte besonders zu verurteilen.

PM der PI Furth im Wald vom 23.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Auseinandersetzung

Am Samstagnachmittag wurde die Polizei zum Ernst-Busch-Platz gerufen, da dort ein unbekleideter Mann Leute angreifen soll. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der 30-jährige Tatverdächtige, der zu diesem Zeitpunkt keine Oberbekleidung trug, den 41-jährigen Geschädigten aus bislang unklarer Ursache geschubst, hierbei jedoch nicht verletzt, habe. Da der Tatverdächtige augenscheinlich unter gesundheitlichen Problemen litt, wurde er in eine Fachklinik gebracht. Da er sich jedoch gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er hierfür fixiert werden.
Dem alkoholisierten Geschädigten wurde indes wegen seines Verhaltens ein Platzverweis ausgesprochen, dem er jedoch zunächst nicht nachkam und sich den Beamten gegenüber aggressiv und laut verhielt. Er wurde daraufhin fixiert und zum Funkwagen gebracht. Hier jedoch beruhigte er sich und zeigte sich einsichtig, so dass er nun dem Platzverwies auch nachkam.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

 

Niedergörsdorf (Brandenburg): Nach Platzverweis folgt Gewahrsam

Gestern Abend ist die Polizei zu einem häuslichen Streit in Niedergörsdorf gerufen worden. Dort kam es zu verbalen Aggressionen zwischen einer Mutter und ihrem 43-jährigen Sohn. Da sich der Sohn in der Wohnung der Mutter aufhielt, wurde ihm für diese ein Platzverweis erteilt. Zunächst zeigte sich der 43-Jährige einsichtig. Dieser Eindruck täuschte aber, da die Kollegen kurz darauf wieder zu diesem Einsatzort gerufen wurden, da sich der Sohn wiederum zu der Wohnung begeben hatte. Dem Tatverdächtigen wurden die polizeilichen Maßnahmen angekündigt, die eintreten, sollte er sich nicht an den Platzverweis halten. Da mit einer Entspannung der Situation nicht zu rechnen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Tatverdächtige vehement im Streifenwagen und bespuckte die Polizisten. Gegen den Mann, der einen Alkoholwert von 3,2 Promille hatte, wird nun wegen des Vorwurfs des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

 

Höxter (Nordrhein-Westfalen): Betrunken auf dem Fahrrad in den Gegenverkehr

Ein Fahrradfahrer, der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, fiel am Freitag, 20. März, gegen 13.30 Uhr an der Weserbrücke bei Höxter und im Bereich Brückfeld auf. Mehrfach fuhr er mit seinem Fahrrad in den Gegenverkehr, so dass andere Verkehrsteilnehmer ausweichen mussten. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den 47-jährigen Radfahrer kontrollieren wollten, reagierte er aggressiv, versuchte zunächst zu flüchten und setzte sich gegen die Polizeibeamten zur Wehr. Daher wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, unter anderem erwarten ihn Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Höxter weitere Zeugen, die den Mann auf dem Fahrrad beobachtet haben. Hinweise bitte an die Telefon-Nummer 05271/962-0.

PM der KPB Höxter vom 23.03.2020

 

Gießen (Hessen): Aggressiver Flaschensammler geht auf Bundespolizisten los

Ein 29-Jähriger aus Grünberg ging letzten Samstagnachmittag (21.3.) auf Streifenbeamte vom Bundespolizeirevier Gießen los. Der Polizeibekannte hielt sich, trotz eines bestehenden Hausverbotes, im Bahnhof Gießen auf, um Leergut zu sammeln.
Als er sich der Aufforderung der Beamten, den Bahnhof zu verlassen, widersetzte, wurde er plötzlich aggressiv und ging sofort auf einen Bundespolizisten los. Er versuchte den Uniformträger mit Faustschlägen zu attackieren.
Die Ordnungshüter konnten den Angriff allerdings abwehren. Der 29-Jährige wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Verletzt wurde niemand. Nach einem erneuten Platzverweis musste der Mann den Bahnhof dann schlussendlich verlassen. Ein Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 23.03.2020

 

Cottbus (Brandenburg): Platzverweis nicht nachgekommen

Polizeibeamte mussten am Samstagnachmittag in der Gelsenkirchener Straße einen Platzverweis gegen einen 44-jährigen, bereits polizeilich bekannten Mann aus Sachsendorf aussprechen. Er weigerte sich, diesem nachzukommen und zeigte stattdessen den Hitlergruß. Der mit 2,97 Promille Alkoholisierte versuchte, Widerstand gegen die Beamten zu leisten. Er wurde in Gewahrsam genommen. Eine beweissichernde Blutprobe wurde veranlasst.

PM der PD Brandenburg Süd vom 23.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Nachbarschaftsstreit endet für 36-Jährigen im Polizeigewahrsam – Drei Beamte durch Widerstandshandlungen leicht verletzt

45128 E.- Südviertel: Am Freitag, 20. März, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei wegen eines Streits unter Nachbarn in ein Mehrfamilienhaus an der Goethestraße gerufen. Ursache des Streits war laute Musik aus der Wohnung eines 32-Jährigen, über die sich die Nachbarn bei dem 32-Jährigen beschweren wollten.
Als die Nachbarn, zwei Männer im Alter von 32 und 62 Jahren, vor der Tür des 32-Jährigen standen, kam es zum Handgemenge zwischen ihnen und dem 32-jährigen Wohnungsinhaber und einem 36-jährigen Besucher des 32-Jährigen. Die alarmierte Polizei trennte die Streitenden voneinander und versuchte die Situation zu beruhigen. Schon dabei zeigte sich der 36-jährige Besucher unkooperativ und war verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Als er zum Sachverhalt befragt werden sollte, schlug er einen Polizisten, leistete Widerstand und versuchte weiter die Polizisten zu schlagen. Auch der 32-jährige Mieter leistete Widerstand und versuchte die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Die Beamten setzten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand des 32-Jährigen zu brechen. Dieser beruhigte sich daraufhin auch und ließ von den Beamten ab. Der 36-Jährige griff die Polizisten dagegen weiterhin an. Auch hier setzen die Polizisten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand zu brechen und den 36-Jährigen fesseln zu können. Der 36-Jährige sowie drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der 36-Jährige musste außerdem mit zur Polizeiwache, wo ein Alkoholtest positiv ausfiel und er eine Blutprobe abgeben musste. Auch hier verhielt er sich weiterhin aggressiv, sodass er zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht wurde.

PM der POL Essen vom 23.03.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 19-jähriger Mercedes-Fahrer in Schlangenlinien unterwegs

Nach dem Hinweis eines Zeugen, der am Montag gegen 02.30 Uhr einen Mercedes auf der Bundesstraße 464 von Holzgerlingen in Richtung Böblingen beobachtete, der in Schlangenlinien unterwegs war, konnte der Fahrer des BMW in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen kontrolliert werden. Der 19-jährige Fahrer, der gemeinsam mit zwei weiteren 19 und 25 Jahre alten Mitfahrern unterwegs war, musste zunächst einen Atemalkoholtest durchführen. Dieser erbrachte ein positives Ergebnis, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besitzt. Während der gesamten Maßnahme verhielt sich der 19-Jährige den Polizisten gegenüber provokant und uneinsichtig. Als er zum Streifenwagen gebracht werden sollte, versuchte er die Flucht zu ergreifen und riss sich mehrmals aus den Griffen der Beamten los. Schließlich konnte er am Streifenwagen fixiert werden, dem jungen Mann wurden Handschließen angelegt und die polizeilichen Maßnahmen konnten ohne weiter Zwischenfälle beendet werden. Er wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Der 25 Jahre alte Mitfahrer, bei dem es sich um den Halter des Mercedes handelt, muss außerdem mit einer Anzeige wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 23.03.2020

 

Kassel, Baunatal (Hessen): Flucht von zwei mutmaßlichen Drogendealern mit gestohlenen Kennzeichen endet mit Unfall und zwei verletzten Polizisten

Zwei Männer im Alter von 34 und 35 Jahren versuchten am gestrigen Sonntagnachmittag in Baunatal mit einem Renault vor einer Kontrolle der Polizei zu flüchten. Bei ihrer rücksichtslosen Fahrt streifte der Peugeotfahrer zunächst einen Streifenwagen und krachte anschließend in die Fahrertür eines hinzugeeilten Zivilwagens. Die beiden Polizisten in dem Zivilfahrzeug erlitten dabei leichte Verletzungen. Nachdem die Flüchtigen gestoppt werden konnten, fanden die Polizeibeamten in ihrem Wagen eine Tasche mit rund 230 Gramm Marihuana. Darüber hinaus waren an dem Peugeot gestohlene Kennzeichen angebracht. Die beiden Tatverdächtigen mit albanischer Staatsangehörigkeit müssen sich nun neben Körperverletzung, Urkundenfälschung und Kennzeichendiebstahls auch wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Der 34-jährige wohnsitzlose Fahrer wird am heutigen Montag einem Haftrichter vorgeführt.
Wie die aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West berichten, wollten sie den Peugeot gegen 16 Uhr in der Elgershäuser Straße anhalten. Bei Erblicken des Streifenwagens versuchte der Wagen zu flüchten und streifte den Funkwagen der Polizisten. Nachdem der Peugeot anschließend in den hinzugeeilten Zivilwagen gekracht war, konnten die Polizisten die beiden alkoholisierten Männer festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer 1,8 Promille intus hatte, weshalb er sich auf der Dienststelle einer Blutprobe unterziehen musste. Die Polizeibeamten leiteten gegen ihn zusätzlich ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Auch der 35-jährige Beifahrer stand mit 2,4 Promille deutlich unter Alkoholeinfluss, so das Ergebnis eines Tests. Wie sich dann herausstellte, waren die an dem Peugeot angebrachten Kennzeichen erst am Sonntagnachmittag in Baunatal gestohlen worden, ohne dass der Besitzer den Diebstahl an seinem geparkten Seat bis dahin bemerkt hatte. Den Sachschaden an den beiden Polizeiwagen beziffern die Polizisten auf rund 6.000 Euro. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer dauern an und werden von den Kriminalbeamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo geführt.

PM des PP Nordhessen vom 23.03.2020

 

Wien: Mehrere Festnahmen nach Widerständen gegen die Staatsgewalt

Vorfallszeit: 22.03.2020
Vorfallsort: Wien-Wieden, Meidling, Favoriten
Am 22.03.2020 kam es in Wien zu drei Amtshandlungen, bei denen Tatverdächtige gewaltsam gegen Polizisten vorgingen und aufgrund ihres Verhaltens festgenommen wurden:
• Um 18:35 Uhr bemerkte die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Taubstummengasse auf der Favoritenstraße einen Mann, der auf eine Frau (41) einschlug. Der 55-Jährige wurde festgenommen, attackierte dabei aber einen Beamten mit dem Ellbogen im Kopfbereich. Anschließend ließ er sich fallen, wodurch auch der Polizist zu Sturz kam und sich eine Knieverletzung zuzog. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft.
• Um 20:35 Uhr wurde ein 28-jähriger Pole in der Arndtstraße mit seinem Pkw angehalten, wobei sich der Verdacht einer Alkoholisierung ergab. Im Zuge der Überstellung auf die Polizeiinspektion Hufelandgasse verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, löste schließlich während seiner Mitfahrt im Streifenwagen den Sicherheitsgurt und ging auf die Beamten los. Schließlich konnte der Tatverdächtige überwältigt und festgenommen werden. Der anschließend durchgeführte Alkomattest ergab einen Messwert von 1,56 Promille, weshalb dem 28-Jährigen der Führerschein abgenommen wurde. Weiters wurde bei ihm eine geringe Menge Suchtgift vorgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, wegen Übertretung des Suchtmittelgesetztes sowie des „Covid-19“-Maßnahmengesetztes zur Anzeige gebracht und befindet sich in Haft.
• Beamte der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse wurden um 21:50 Uhr wegen eines lautstarken Streits in eine Wohnung in der Triester Straße beordert. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme konnten 280 Gramm Cannabis und ein Karton mit Marihuana-Schnitt vorgefunden und sichergestellt werden. Die beiden anwesenden Tatverdächtigen, (35 bzw. 40 Jahre alt, beide türkische Staatsbürger), versuchten sich mit Schlägen und Tritten mehrmals der Amtshandlung zu entziehen. Beide mutmaßlichen Täter konnten schließlich festgenommen werden

Presseaussendung der LPD Wien vom 23.03.2020, 13:15 Uhr

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