Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Unfall-Fahrer versuchte Polizisten zu schlagen

Am Dienstag, den 24.03.20, gegen 20:30 Uhr befuhr ein 34-jähriger Pkw- Fahrer die St.-Pius-Straße in Richtung Bad Neuenahr. In Höhe der St.-Pius-Brücke wollte er nach links auf diese abbiegen. Beim Abbiegevorgang kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Gebüsch. Bereits bei Eintreffen an der Unfallstelle konnten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten feststellen, dass der Unfallfahrer erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Während der Unfallaufnahme attackierte er einen Polizeibeamten und versuchte diesen zu schlagen. Er konnte durch die eingesetzten Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Wert von 2,08 Promille. Es folgten die obligatorische Blutentnahme und der Führerschein wurde einbehalten. Gegen den 34- jährigen aus der Kreisstadt wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinwirkung eingeleitet.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 25.03.2020

 

Oldenburg (Niedersachsen): 29-Jähriger verletzt mehrere Menschen – Ein Polizeibeamter vorerst nicht mehr dienstfähig

Ein 29-jähriger Oldenburger hat am Dienstagabend drei Menschen verletzt und mehrere Polizeibeamte auf Trab gehalten. Der aggressive Mann musste die Nacht in der Zelle verbringen.
Anwohner der Fröbelstraße hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei alarmiert und eine Schlägerei zwischen zwei Männern gemeldet. Den Angaben zufolge war zunächst ein 46-jähriger Mann mit seinen beiden Hunden in der Fröbelstraße unterwegs. In einigen Metern Entfernung habe der Fußgänger einen anderen Mann gesehen, der mit dem Fuß gegen Mülltonnen trat und diese umstieß. Als der 46-Jährige den Mann zur Rede stellen wollte, stürmte dieser auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. Als der 46-Jährige auf dem Boden lag, habe der Unbekannte noch mindestens zweimal zugetreten. Kurz darauf sei das Opfer in eine Wohnung geflüchtet, während der aggressive Mann von Zeugen zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Beamten konnten den Beschuldigten kurz darauf als 29-jährigen Oldenburger identifizieren. Der Mann beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und sperrte sich vehement gegen die Maßnahmen der Polizei. Bei dem Versuch, dem 29-Jährigen Handfesseln anzulegen, wurde ein 35-jähriger Beamter am Handgelenk verletzt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.
Ein weiterer Beamter erlitt Kratzer im Gesicht. Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 25.03.2020

 

Gößweinstein (Bayern): Sonstiges

Am Dienstagnachmittag teilten besorgte Angehörige der Polizei mit, dass ein 36-jähriger Mann sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und in der Wohnung randaliert. Beim Eintreffen der Streife blieb trotz guten Zuredens der unter Alkoholeinfluss stehende Mann uneinsichtig und reagierte äußerst gereizt. Den polizeilichen Maßnahmen leistete er nicht Folge, so dass mehrere Streifen angefordert wurden. Auch dadurch zeigte sich der Renitente unbeeindruckt und beleidigte die eingesetzten Beamten massiv. Bei der Gewahrsamnahme fing der Uneinsichtige zu schlagen an, bespuckte und bedrohte die Beamten. Letztendlich konnte der Mann mit vereinten Kräften gefesselt und in ein Krankenhaus verbracht werden.
Ein Ermittlungsverfahren wegen diverser Straftaten unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Ebermannstadt vom 25.03.2020

 

Eschwege (Hessen): Ruhestörung in Privatwohnung endet mit Widerstandshandlungen gegen Polizisten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei in Hessisch Lichtenau kurz nach Mitternacht zu einer Ruhestörung in die Straße im Tal in Hessisch Lichtenau gerufen. Anwohner hatten sich zuvor über überlaute Musik aus einer dortigen Privatwohnung beschwert.
Die Beamten suchten die betreffende Wohnung auf und stellten bei einer 23-jährigen Frau aus Hessisch Lichtenau schließlich einen Tablet-PC sicher, der über eine Musikanlage gekoppelt war und über den die Frau zusammen mit dem 24-jährigen Wohnungsinhaber laute Musik gehört hatte. Bei der Sicherstellung des Tablet-PC kam es dann zu Widerstandshandlungen seitens der Frau gegenüber den Beamten, die Frau versuchte die Beamten zu schlagen und verhielt sich äußerst aggressiv. Die Beamten konnten den Angriff aber schnell mittels einfacher körperlicher Gewalt abwehren.
Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Nachdem die Beamten abrückten, kam es gegen 01.15 Uhr erneut zu einer Ruhestörung aus der gleichen Wohnung, so dass die Beamten nochmals vorstellig werden mussten und neben dem zuvor sichergestellten Tablet auch noch die Musikanlage in Verwahrung nehmen mussten.

PM des PP Nordhessen vom 25.03.2020

 

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Polizisten beleidigt – Gewahrsam

Unbelehrbar zeigten sich am Dienstagabend drei Männer in Rheinfelden. Zunächst vielen die Drei auf einem Tankstellengelände auf, wo sie gemeinsam Alkohol konsumierten und den Betrieb störten. Einem polizeilichen Platzverweis kamen sie hierbei noch widerwillig nach und verzogen sich. Gegen
22.30 Uhr meldete ein Zeuge dann eine Dreier-Gruppe auf einem Schulhof in der Karl-Fürstenberg-Straße. Wiederum handelte es sich um die drei Männer. Einem weiteren Platzverweis leisten sie jedoch keine Folge und begannen die Polizeibeamten zu beleidigen. Schließlich mussten zwei Männer, im Alter von 20 und 23 Jahren, in Gewahrsam genommen werden, wogegen sich 23-Jährige heftig zur Wehr setzte. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Neben den Kosten für den Aufenthalt bei der Polizei kommen auf die Männer nun entsprechende Strafverfahren unter anderem wegen Widerstandes, Beleidigung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz zu.

PM des PP Freiburg vom 25.03.2020

 

Oberwolfach (Baden-Württemberg): Beamte bedroht

Nach einer zunächst verbalen Streitigkeit zwischen einem 23-Jährigen und dessen Vermieter am Dienstagabend sieht der junge Mann nun strafrechtlichen Unannehmlichkeiten entgegen. Die Beamten des Polizeireviers Haslach wurden gegen 21.30 Uhr zu dem betroffenen Anwesen gerufen und um Hilfe gebeten. Im Zuge der Kontaktaufnahme mit dem 23-Jährigen zeigte sich dieser unmittelbar aggressiv und bedrohte die Ermittler mit einem Messer. Letzteren gelang es, unter massivem Einsatz von unmittelbarem Zwang und unter Verwendung des Pfeffersprays den Mann zu Boden zu bringen. Er wurde unter weiterem Widerstand in Gewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden haben.

PM des PP Offenburg vom 25.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand und beißt Polizisten

Ein Bielefelder widersetzte sich am Dienstagabend, den 24.03.2020, an der Oelmühlenstraße Polizisten, versuchte sie mit Eisenstangen zu schlagen und biss einen Beamten in die Hand.
Gegen 18:30 Uhr meldete der Hausmeister eines Mehrfamilienhauses an der Oelmühlenstraße der Polizei telefonisch einen randalierenden Hausbewohner, der andere Bewohner mit einem Messer bedrohe.
Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, kam ihnen der 42-jährige Randalierer in der Grundstückseinfahrt mit einer angezündeten Zigarette in der Hand entgegen.
Die Beamten sprachen den Mann an, der aggressiv reagierte und mit Fäusten nach den Einsatzkräften schlug. Ein Polizist setzte Pfefferspray ein. Der 42-Jährige lief daraufhin zu einem nahegelegenen Sperrmüllhaufen und griff sich dort zwei Eisenstangen.
Mit den Stangen in den Händen lief er laut schreiend auf die Polizisten zu und versuchte sie mit den Metall-Stangen zu schlagen. Die Beamten wichen den Schlägen aus, traten beiseite und sprühten Pfefferspray, so dass der Angreifer sich zurückzog und die Eisenstangen fallen ließ.
Diesem Moment nutzten die Streifenbeamten, ergriffen ihn und versuchten den sich weiter wehrenden Mann festzuhalten. Zwei 55- und 51-jährige Zeugen kamen den Polizisten zur Hilfe und gemeinsam gelang es, den Randalierer zu Boden zu bringen. Während ein Polizist den Oberkörper des Liegenden fixierte, leistete dieser weiterhin Widerstand und schaffte es, dem Polizisten durch die Handschuhe in die Hand zu beißen. Mit Hilfe weiterer eintreffender Streifenwagenbesatzungen fesselten sie den polizeibekannten Bielefelder. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten kein Messer.
Der leicht verletzte Polizist wurde ärztlich versorgt. Ein Arzt entnahm den vorläufig Festgenommenen eine Blutprobe. Gegen den 42-Jährigen ist ein Strafverfahren wegen Wiederstands sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 25.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 23-Jähriger randaliert an zwei Orten

Sein aggressives Verhalten hat einem jungen Mann aus dem Stadtgebiet am Dienstag eine Strafanzeige eingebracht. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, in der Mittagszeit sowohl in der Karl-Marx-Straße als auch in der Fackelstraße eine Sachbeschädigung begangen zu haben.
Gegen halb 1 wurde der Polizei zunächst ein Randalierer in der Fußgängerzone gemeldet. Der Mann habe an einem Imbiss – ohne erkennbaren Grund – die Ladentheke abgeräumt und sei dann weiter in Richtung Mall gelaufen.
Während die Streife nach dem Täter suchte, ging eine weitere Meldung aus der Karl-Marx-Straße ein. Hier hatte ein Mann (vermutlich schon vor dem Vorfall in der Fußgängerzone) in einer öffentlichen Einrichtung eine Tür eingetreten. Die Beschreibung des Täters passte auch auf den Randalierer aus der Fackelstraße.
Der Tatverdächtige konnte wenig später in der Pariser Straße gesichtet werden.
Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann sofort aggressiv. Die Vorwürfe bestritt er.
Wegen seines sprunghaften Verhaltens wurde der 23-Jährige vorsorglich aus Eigenschutzgründen gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle genommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann in diesem Jahr schon mehrfach wegen Gewaltdelikten und Hausfriedensbruch aufgefallen ist.
Auf ihn kommt nun ein weiteres Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 25.03.2020

 

Berlin/Pankow: Polizeikräfte mit Holzlatte attackiert

Kräfte des Polizeiabschnitts 14 und der 24. Eisatzhundertschaft nahmen gestern Mittag in Karow einen Mann fest, der sich mit einer Holzlatte in einer Kirche befand. Gegen 13 Uhr soll sich der 43-Jährige in die Kirche in Straße Alt-Karow begeben haben, in der er den Innenraum zunächst stark verwüstet haben soll. Danach zog er sich auf den Orgelbalkon zurück und schrie unverständliche Worte. Beim Versuch der Beamten, auf den Mann zuzugehen, nahm er eine Holzlatte zur Hand und wehrte so die Kräfte ab. Danach schlug er weiter auf das Mobiliar der Kirche ein. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte beruhigte sich der Mann immer noch nicht. Er schlug dann mit der Holzlatte auf einen Beamten ein, welcher sich mit einem Schutzschild dem aufgebrachten Mann näherte. Letztendlich wurde der 43-Jährige von Kräften der 24. Einsatzhundertschaft festgenommen, wobei er weiterhin mit der Holzlatte um sich schlug. Die getroffenen Polizeikräfte wurden nicht verletzt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann in einem Krankenhaus einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

 

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): junge Männer nehmen Kontrolle zum Anlass sich mit der Polizei anzulegen

Mit drei äußerst aggressiv auftretenden jungen Männern bekam es eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Sachsenheim am Dienstag gegen 18.40 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Karl-Heinz-Lüth-Straße in Großsachsenheim zu tun. Die beiden Beamten führten Kontrollen die Corona-Verordnung betreffend durch und stellten fest, dass drei junge Männer gemeinsam in einem VW auf den Parkplatz gefahren waren. Hierauf sollten sie kontrolliert werden. Doch bereits beim Aussteigen reagierten die drei polizeibekannten Personen provokant und aggressiv auf die Polizistin und ihren Kollegen. Die Kontrollmaßnahme wurde sogleich angezweifelt. Zunächst verweigerten der 19- und die beiden 20-Jährigen die Herausgabe ihrer Ausweise und gaben auf Fragen Unwahrheiten an. Einer der beiden 20 Jahre alten Männer begab sich während der Kontrollmaßnahme zurück zu seinem VW, angeblich wollte er etwas trinken. Tatsächlich versuchte er wohl einen kleinen Beutel mit Marihuana verschwinden zu lassen, den er in seiner Kleidung mitführte und fallen ließ.
Dies blieb jedoch von den Beamten nicht unbemerkt. In der Folge wurde dem 20-Jährigen ein Tatvorhalt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gemacht. Hierüber regte sich der zweite 20-Jährige auf und beleidigte der Beamten schließlich auch. Um die weiteren Maßnahmen durchführen zu können und da die drei jungen Männer den einzuhaltenden Mindestabstand ständig unterschritten, forderten die beiden Polizisten Unterstützung durch zwei weitere Streifenwagenbesatzungen an. Im weiteren Verlauf wurden alle drei Personen sowie der PKW durchsucht. Bei dem 19-Jährigen fanden die Polizisten eine Kräutermühle, die zum Zerkleinern von Cannabis benutzt werden kann. Die Durchsuchung des VW förderte mehrere Tabletten eines rezeptpflichtigen Schmerzmittels zu Tage, das als Rauschmittel missbraucht werden kann. Das Betäubungsmittel, die Mühle sowie die Tabletten wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Beleidigung dauern an. Darüber hinaus müssen alle drei Männer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Randalierer eingewiesen

Auf dem Bismarckplatz wurde gestern um 18.20 Uhr ein Randalierer gemeldet, der bereits einen dort abgestellten Audi beschädigt hatte; Schadenshöhe ca. 1.500 Euro. Vor Ort wurde ein polizeilich bekannter 29-jähriger Deutscher angetroffen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. In einem Krankenhaus sollte seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden. Während der Maßnahmen versuchte der 29-Jährige die Polizeibeamten zu treten und traf einen Beamten am Arm. Weiterhin beleidigte er einen Arzt sowie die Polizisten. Eine Spuckschutzhaube wurde dem Mann angelegt. Die Gewahrsamstauglichkeit wurde durch den Arzt verneint und der Mann wurde auf eine psychiatrische Station eingewiesen. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Als dort die Spuckhaube abgenommen wurde, spuckte der 29-Jährige sofort in Richtung des Arztes, sodass die Haube wieder aufgesetzt wurde. Insgesamt wurden gegen den Mann fünf Ermittlungsverfahren, darunter Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 25.03.2020

 

Berlin/Lichtenberg: Polizeikräfte nach Hitlergruß mit Messer bedroht

Bei einem Einsatz bedrohte ein Mann in Lichtenberg gestern Abend Polizeikräfte mit einem Messer. Nach bisherigen Ermittlungen beobachtete ein nicht im Dienst befindlicher Polizist gegen 21.40 Uhr in der Siegfriedstraße den 36-jährigen Mann dabei, wie er mehrmals den Hitlergruß gezeigt haben soll. Er alarmierte Unterstützungskräfte und zeigte diesen eine Wohnung, in die der Mann zwischenzeitlich gegangen war. Als der 36-Jährige die Wohnungstür öffnete, hielt er ein Messer in der Hand und bedrohte damit die uniformierten Kräfte. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Angreifer auf, das Messer fallen zu lassen. Der Aufforderung kam er nach und flüchtete ins Badezimmer, in dem er festgenommen werden konnte. Bei seiner Durchsuchung fanden die Kräfte ein zweites Messer griffbereit in seiner Jacke. Anschließend wurde der Festgenommene in ein Gewahrsam gebracht, in dem er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme unterziehen musste.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): „Corona“- Uneinsichtige Parkbesucher beleidigen eingesetzte Beamte- Polizei schreitet konsequent ein

45128 E.-Südviertel: Im Rahmen ihrer Streifenfahrt durch das Südviertel gestern Mittag (24. März, 13 Uhr) bemerkten Polizeibeamte der Wache Mitte im Stadtgarten eine vierköpfige Gruppe (zw. 34 und 50 Jahre alt) von Männern, die am dort befindlichen Teich saßen und, mit einem Getränk in der Hand, ein Gespräch führten. Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus sind zum Schutz vor Neuinfizierungen grundsätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Daher begaben sich die Beamten zu der Gruppe und erläuterten die aktuelle Rechtslage.
Insbesondere zwei Essener (49/35) zeigten sich uneinsichtig, unterschritten mehrfach den Mindestabstand von 1,5 Meter und zogen die Maßnahmen ins Lächerliche. Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Männer auf und fertigten gegen alle vier Männer Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Sie müssen mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen. Die beiden 49 und 35 Jahre alten Essener beleidigten die Polizisten im Gespräch, sodass diese noch mit einer Strafanzeige rechnen müssen. Den ausgesprochenen Platzverweisen folgten die Männer. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörde bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen im Kampf gegen das Coronavirus. Unser gemeinsames Ziel, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, hat höchste Priorität.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Streit unter Brüdern – Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Hanfplantage aufgefunden

Regensburg. Nach einem Streit untereinander kommen auf zwei Brüder mehrere Strafanzeigen zu.
Am Dienstag, den 24.03.2020 gegen 22:00 Uhr kam es zwischen zwei volljährigen Brüdern in deren Regensburger Wohnung zu einem lauten Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. Kurz darauf trafen mehrere von den Nachbarn telefonisch verständigte Polizeibeamte ein. Noch im Treppenhaus trafen sie auf die beiden sichtlich alkoholisierten und aggressiven Brüder. Zumal die Beamten Marihuanageruch aus der Wohnung der beiden wahrnahmen, sollten sie in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrten sich die beiden heftig mit Schlägen und Tritten. Trotzdem konnten sie in festgenommen und bei der PI Regensburg Süd ausgenüchtert werden. In der Wohnung wurde eine kleinere selbst angelegte Hanfplantage aufgefunden und sichergestellt werden.
Bei dem Vorfall wurden insgesamt drei Polizeibeamte, davon einer im Gesicht, verletzt.
Die PI Regensburg Süd leitete jeweils Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und der Körperverletzung untereinander gegen die Brüder ein.

PM der PI Regensburg Süd vom 25.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen stoppte die Fahrt einer mutmaßlich angetrunkenen und aggressiven Mülheimer Autofahrerin

45359 E.- Schönebeck: In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 25. März gegen 00:50 Uhr) fiel Polizeibeamten auf der Frintroper Straße ein langsam fahrender grauer Mercedes auf, dessen Fahrerin augenscheinlich in „Schlangenlinien“ fuhr. Nachdem die Fahrerin nicht auf die Haltesignale des verfolgenden Streifenwagens reagierte, überholten die Beamten und stoppten die B-Klasse mit dem abbremsenden Dienstwagen. Da die 32-jährige Mülheimerin nicht die erforderlichen Ausweispapiere vorlegen konnte und deutliche Ausfallerscheinungen zeigte, setzten die Polizisten sie zum Transport in den Streifenwagen. Schon dem Weg zur Polizeiinspektion Nord, wo ihre Identität festgestellt und eine Blutprobe entnommen werden sollte, sperrte sich die Fahrerin gegen die polizeilichen Maßnahmen und biss schließlich einen der Beamten. Erst mit angelegten Handfesseln beruhigte sich die Frau. Gegen sie wird jetzt strafrechtlich ermittelt.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Beziehungsstreit endet in Arrestzelle

Am Dienstag, um 23:15 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, dass im Bereich Herstallturm zwei Personen einen heftigen verbalen Streit austragen würden. Mehreren Anrufen zu Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung, nun auch körperlich, bis zur Kolpingstraße, bis die alarmierten Streifen eintrafen. Hier konnte ein 33-Jähriger angetroffen werden, der erheblich alkoholisiert war und von der Täterin mehrfach mit Hand und Faust ins Gesicht geschlagen worden war. Seine gleichaltrige Kontrahentin verhielt sich gegenüber der Streife sofort äußerst aggressiv und drohte, so dass ihr Handfesseln angelegt werden sollten. Ihr wurde der Gewahrsam erklärt, worauf sie sich massiv gegen das Verbringen zum Dienstauto sträubte und die Beamten attackierte. Beim Einliefern in die Haftzelle beleidigte sie außerdem die Ordnungshüter und musste mit unmittelbarem Zwang „hinter Gitter“ gebracht werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet, die durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt wurde. Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte wird vorgelegt.

PM der PI Aschaffenburg vom 25.03.2020

 

St. Veit (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Am 24. 03. gegen 19:15 Uhr kam es in einer Wohnung in St. Veit/Glan zwischen einer 39-jährigen und einer im gemeinsamen Haushalt lebenden 40-jährigen Frau zu einem lautstarken Streit mit tätlicher Auseinandersetzung worauf hin Wohnungsnachbarn und die 39-jährige selbst Anzeige erstatteten. Im Zuge der Sachverhalts-ermittlung wurde gegen die 40-jährige alkoholisierte Frau ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen, wobei sie sich gegenüber den Beamten renitent verhielt und mit Händen und Füßen um sich schlug und trat und einen Beamten dabei im Brustbereich traf. Die 40-Jährige wurde in der Folge vorläufig festgenommen. Sie wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 25.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): 28-Jähriger verletzt Polizeibeamten

So stark verletzt, dass er danach seinen Dienst beenden musste, wurde am Dienstagabend ein Polizeibeamter in Pforzheim bei der Gewahrsamnahme eines 28-Jährigen.
Kurz nach 19 Uhr eilten Polizeibeamte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Brüdern in der Bahnhofstraße. Nach Eintreffen der Ordnungshüter zeigte sich der 28-jährige Beteiligte sofort verbal aggressiv. Nachdem alle Versuche der Beamten, den tobenden Mann zu beruhigen, scheiterten, wurde ihm daraufhin der Gewahrsam erklärt. Als er dann von der Örtlichkeit wegbegleitet werden sollte, wehrte sich der 28-Jährige dagegen massiv und wurde handgreiflich. Erst mit Verstärkung und dem Einsatz von Pfefferspray, gelang es den Einsatzkräften, den 28-jährigen Mann zu überwältigen. Hierbei verletzte sich einer der Beamten so stark am Handgelenk und im Nackenbereich, dass er bis auf weiteres dienstunfähig wurde. Der 36-Jährige schien die vorherige Auseinandersetzung mit seinem Bruder zu diesem Zeitpunkt wohl vergessen zu haben und griff nun seinerseits die Polizeibeamten an, sodass die Einsatzkräfte auch gegen ihn Pfefferspray einsetzen mussten. Beide erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM des PP Pforzheim vom 25.03.2020

 

Dietzhölztal (Hessen): 25-Jähriger randaliert, beleidigt und hustet absichtlich

Mit einer Ausnüchterung im Polizeigewahrsam sowie Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und versuchter Körperverletzung endete für einen 25-Jährigen heute in den frühen Morgenstunden (25.03.2020) ein Polizeieinsatz.
Gegen 02.50 Uhr steuerten zwei Streifenwagen ein Wohnhaus in Ewersbach an. Ein 25-jähriger Bewohner war ausgerastet und hatte mehrere Türen zerschlagen.
Offensichtlich war es unter Alkoholeinfluss zu Streitigkeiten zwischen den Bewohner gekommen. Der Aggressor sperrte sich gegen seine Festnahme und trat vergeblich nach den Ordnungshütern. Anschließend hustete er mit dem Hinweis auf eine Corona-Erkrankung absichtlich in Richtung der Kollegen. Daraufhin setzten sie ihm eine sogenannte „Spuckmaske“ auf – eine Haube, die verhindert, dass die Spucke die Kollegen trifft. Der 25-Jährige reagierte mit wüsten Beschimpfungen.
Unter anderem beleidigte er einen der Kollegen als „Scheiß-Türken“. Auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er mit angelegten Handschellen den neben ihm sitzenden Polizisten mit Kopfnüssen zu treffen und beschimpfte ihn als „Scheiß-Bullen“ und „Hurensohn“. Die Schimpftiraden gegen die Kolleginnen und Kollegen setzten sich solange fort, bis er in der Zelle saß.

PM des PP Mittelhessen vom 25.03.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Schwarzfahrer durch die Bundespolizei festgenommen

Ein aggressiver Schwarzfahrer musste durch die Bundespolizei im Hauptbahnhof Freiburg vorläufig festgenommen und gefesselt werden. Der 31-jährige deutsche Staatsangehörige reiste am Dienstagmittag mit dem Intercity von Basel nach Freiburg im Breisgau als er von einem Kontrolleur nach dem Fahrschein gefragt wurde. Der Mann reagierte so aggressiv und uneinsichtig, dass er im Freiburger Hauptbahnhof durch die Bundespolizei einer Identitätsüberprüfung unterzogen wurde. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 31-Jährige so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Auch die Durchsuchung des Mannes war nur unter Zwang möglich. Letztendlich konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch die Bundespolizei eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 25.03.2020

 

Donauwörth (Bayern): Beleidigung nach Festnahme

Ein 29-jähriger Ulmer wurde gestern, um 16.45 Uhr, im Rahmen einer Fahndung wegen gefährlicher Körperverletzung mittels Teleskopschlagstock im angrenzenden Mittelfranken von Kontrollkräften der Polizeiinspektion Donauwörth auf der B2, Höhe Itzing, in seinem Pkw angehalten und vorläufig festgenommen. Der Aufgegriffene beleidigte die Beamten dabei massiv. Er wurde in die Arrestzelle der Inspektion verbracht. Hierbei konnte bei der Durchsicht seiner persönlichen Gegenstände ein zweiter Führerschein aufgefunden werden, den der Mann zuvor bei der Stadt Ulm schriftlich als verloren gemeldet hatte. Bei der Abfrage des Dokuments im polizeilichen Datenbestand ergab sich daher ein Fahndungstreffer. Der Führerschein wurde sichergestellt und der Inhaber unter anderem wegen Beleidigung der Beamten sowie eines Verstoßes gegen die CoVID-Allgemeinverfügung – die Begehung von Straftaten und die Flucht vor der Polizei sind keine dort genannten Gründe, die eigene Wohnung zu verlassen – angezeigt. Zusätzlich stellte die zuständige PI Treuchtlingen Haftantrag gegen den 29-Jährigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen der vorausgegangenen Gewaltdelikte in deren Dienstbereich.

PM der PI Donauwörth vom 25.03.2020

 

Bodenkirchen (Bayern): Brand eines Einfamilienhauses – ein Kind und ein Mann verstorben, mehrere Personen verletzt – Update

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses erlagen ein vierjähriger Junge und sein Vater den schweren Brandverletzungen. Weitere Familienmitglieder werden notversorgt.
Wie bereits berichtet kam es heute (25.03.2020), gegen 10.30 Uhr, aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Zum Brandzeitpunkt befand sich die gesamte siebenköpfige Familie in dem Wohnhaus. Die Familie besteht aus zwei Erwachsenen, dem 46-jährigen Familienvater und seiner 35-jährigen Ehefrau, sowie fünf Kindern im Alter von 1-12 Jahren. Nachdem die Brandmeldeanlage anschlug, konnten die Mutter und ein 8-jähriger Junge das Haus noch rechtzeitig verlassen. Der Vater und die vier weiteren Kinder mussten von den Feuerwehrkräften aus dem brennenden Haus gerettet werden.
Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen vor Ort ist ein vierjähriger Junge noch am Unglücksort an den Folgen des Brandes verstorben. Der 46-jährige Vater erlag wenig später seinen schweren Verletzungen in einem Landshuter Krankenhaus. Die übrigen drei Kinder befinden sich in verschiedenen Krankenhäusern und werden dort notversorgt. Der Gesundheitszustand der weiteren Kinder ist kritisch. Die Polizei wird bei relevanten Änderungen nachberichten.
Durch die Rauchentwicklung wurden auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt, sie konnten vor Ort ambulant behandelt werden.
Das Einfamilienhaus wurde durch den Brand erheblich beschädigt und kann wohl nicht mehr restauriert werden. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen ca. 300.000 Euro betragen.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hierzu dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 25.03.2020

 

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Polizei-Kradfahrer rettete sich durch Sprung

Auf einem Parkplatz an der Grünewalderstraße sprach am heutigen frühen Nachmittag (25.03.2020) ein 49-jähriger Leverkusener eine in ihrem Pkw sitzende 41-jährige Solingerin an. Als die Frau nicht reagierte, griff der Unbekannte zunächst durch das offene Fenster, öffnete die Fahrertür, zog sie aus ihrem Pkw und flüchtete in dem Fahrzeug. Im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter durch einen Polizeikradfahrer entdeckt werden. Auf einem Feldweg im Bereich Nöhrenhauser Kotten blockierte der Kradfahrer den Weg mit seinem Krad und ging auf den Pkw zu. Der Beschuldigte wendete, beschleunigte stark und fuhr auf den Beamten zu, der nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermied. Durch alarmierte Verstärkungskräfte konnte der Beschuldigte wenige Meter später angehalten und widerstandslos festgenommen werden. Wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt nun eine Mordkommission gegen den polizeilich bereits bekannten Mann.

PM der POL Wuppertal vom 25.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Gestellt

Gestern Nachmittag versuchte ein Diebespärchen in Erfurt in eine Wohnung einzubrechen. Anwohner bemerkten das Treiben und informierten die Polizei. Die Beamten stellten das Duo, beide wehrten sich mit Händen und Füssen gegen die Festnahme. Vor allem die Frau war kaum zu bändigen, sie verletzte eine Beamtin, zerriss ein Uniformteil und beschädigte den Funkstreifenwagen. Beide waren stark alkoholisiert und verbrachten die Nacht in Gewahrsam. Heute Vormittag wurde durch die Staatsanwaltschaft Erfurt entschieden, dass das Gaunerpärchen wieder auf freien Fuß zu setzen ist.

PM der LPI Erfurt vom 25.03.2020

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.