Schwandorf (Bayern): Haftentlassener randaliert

Ein 31-Jähriger gebürtiger Tscheche wurde am Mittwoch aus einer vorausgegangenen Haft entlassen und strandete am Bahnhof in Schwandorf. Von dort wollte der Wohnsitzlose mit einem Taxi in seine Heimat weiter fahren. Da er jedoch nur 25.- Euro bei sich hatte, verweigerte der Taxifahrer die Fahrt an die Grenze. Aus Wut über die Ablehnung schlug der 31-Jährige mit der Hand gegen den Außenspiegel des Taxis und beschädigte ihn. Zudem beleidigte er den Taxifahrer. Die hinzugerufene Streife musste den weiterhin erregten und angetrunkenen 31-Jährigen vor Ort fesseln. Anschließend wurde er zur Dienststelle gebracht, um die Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidung aufzunehmen. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der 31-Jährige entlassen. Nach kurzer Zeit kam er jedoch wieder zur Dienststelle zurück und begann mit Händen und Füßen gegen die Eingangstüre und die Klingelanlage zu hämmern. Aufgrund seiner Alkoholisierung und um weitere Straftaten zu verhindern wurde der 31-Jährige schließlich über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM der PI Schwandorf vom 26.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Weil ein Mann raucht, muss die Bundespolizei einschreiten

Ein Mann rauchte am gestrigen Abend (25. März) trotz Verbotes im Gelsenkirchener Hauptbahnhof, beleidigte einen Mitarbeiter der DB und löste somit einen Einsatz der Bundespolizei aus.
Die Bundespolizei wurde am gestrigen Abend zu einem Einsatz in den Gelsenkirchener Hauptbahnhof gerufen. Nach Angaben eines Mitarbeiters der DB beobachtete dieser einen 49-jährigen Mann, der in der Halle rauchen würde. Als er den Gelsenkirchener auf das Verbot ansprach, wäre dieser ihm gegenüber ausfallend und aggressiv geworden. Im weiteren Verlaufe der verbalen Auseinandersetzung, habe er das Rauchverbot weiterhin missachtet und den DB-Mitarbeiter übelst beleidigt. Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt auf.
Auch ihnen gegenüber zeigte sich der 49-Jährige aggressiv und unkooperativ.
Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet und eine Ordnungswidrigkeit aufgrund des Rauchverbotes erhoben.

PM der BPOLD St. Augustin vom 26.03.2020

 

Neustadt b.C. (Bayern): Fahrt unter Alkohol

Am Donnerstagfrüh, kurz nach Mitternacht, konnte eine Streifenbesatzung der PI Neustadt einen alkoholisierten 39-Jährigen aus dem Verkehr ziehen. Der Mann wurde im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterzogen und war den Beamten bereits wegen eines anderen Vorfalles am Mittwochabend bekannt. Daher wussten die Polizisten auch, dass er erheblichst alkoholisiert war. Der Volvo-Fahrer verweigerte bei der Kontrolle jedoch jegliche Kooperation. Um die erforderlichen Folgemaßnahmen durchzuführen, fesselten die Beamten den Volvo-Fahrer und brachten ihn zur Dienststelle. Dort beruhigte er sich zunächst. Bei der anschließenden Blutentnahme mussten die Polizisten allerdings erneut zugreifen, da der Mann diese verweigerte. Die Beschlagnahme des Führerscheines und Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr sind die Folge der nächtlichen Fahrt.

PM der PI Neustadt bei Coburg vom 26.03.2020

 

Kassel (Hessen): Polizeieinsätze wegen alkoholisiertem Randalierer und „Sturmklingeln“: Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Für zwei aggressive Männer endete der gestrigen Mittwoch mit einer Unterbringung im Polizeigewahrsam und Strafanzeigen. Während ein 34-Jähriger aus Kassel in der Germaniastraße randalierte und eine Haustür beschädigte, belästigte ein 28 Jahre alter Mann an einem Haus in der Wilhelmshöher Allee die Bewohner durch „Sturmklingeln“ und kam anschließend einem Platzverweis der eingesetzten Polizisten nicht nach.
Mehrere Anrufe von Anwohnern der Germaniastraße waren gegen 16:45 Uhr bei der Polizei eingegangen, weil der laute Randalierer an die Wände eines Mehrfamilienhauses getreten und die Haustür beschädigt hatte. Die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte konnten den aggressiven und schreienden 34-Jährigen in der Herkulesstraße ausmachen und festnehmen. Den unter Alkoholeinfluss stehenden Kasseler, der bereits polizeibekannt ist, brachten sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.
In der Wilhelmshöher Allee, nahe der Pettenkoferstraße, riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 23:30 Uhr die Polizei wegen des fremden Manns, der Sturm klingelte. Auch die Polizisten des Reviers Süd-West konnten den aggressiven Mann nicht beruhigen. Einem Platzverweis kam er nicht nach, weshalb er von den Beamten in Gewahrsam genommen wurde. Dagegen setzte sich der 28-Jährige massiv zu Wehr und versuchte sogar, die Polizisten zu schlagen. Die Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Warum der amtsbekannte Mann aus dem Wetteraukreis, der nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, derart ausgerastet war, ist bislang nicht bekannt. Neben einer Kostenrechnung für die Übernachtung im Gewahrsam erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Nordhessen vom 26.03.2020

 

Bonn-Hochkreuz (Nordrhein-Westfalen): 51-Jähriger Randalierer in Klinik eingewiesen

Am Mittwochmorgen (25.03.2020) wurde der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei ein Randalierer an der Haltestelle Olof-Palme-Allee in Bonn-Hochkreuz gemeldet.
Nach Zeugenangaben habe der Mann dort gegen 07:45 Uhr Passanten angepöbelt, soll auf den Schienen der Stadtbahn umhergelaufen sein und habe gegen eine Fahrplaninformationstafel uriniert. Einen 46-jährigen Mann soll er versucht haben anzuspucken, nachdem er zuvor geäußert habe an dem Corona-Virus erkrankt zu sein.
Eine Streifenwagenbesatzung der Wache Godesberg stellte den Verdächtigen an einem Tankstellengelände auf der Godesberger Allee. Der 51-Jährige zeigte sich aggressiv und beleidigte die Polizisten. Als er sich schließlich vor den Beamten mit erhobenen Fäusten aufbaute, wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Dabei leistete er Widerstand. Der Verdächtige wurde zunächst zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ein hinzugerufener Notarzt verfügte schließlich die Einweisung in eine Klinik.

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Im Supermarkt randaliert

Die Beamten des Polizeireviers Lahr wurden am Mittwochabend in einen Supermarkt in der Tiergartenstraße zu Hilfe gerufen. Dort hatte ein offensichtlich alkoholisierter Mann randaliert und sich auch mit dem anwesendem Sicherheitspersonal angelegt. Gegenüber den Polizisten verweigerte er die Angabe seiner Personalien und wurde Ihnen gegenüber zunehmend aggressiv. Darüber hinaus beleidigte der 34-Jährige die Beamten. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab, dass er mutmaßlich über zwei Promille intus hatte. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

PM des PP Offenburg vom 26.03.2020

 

Rüsselsheim-Königstädten (Hessen): 32-Jährige greift Polizeibeamtin an

In der Nacht zum Donnerstag (26.03.), gegen 01.30 Uhr, wurde eine Polizeibeamtin von einer 32-Jährigen in der Waldgartenstraße angegriffen.
Zeugen meldeten der Polizei, dass sich auf einem dortigen Parkplatz Frauen befänden und Autos beschädigen würden. Umgehend begaben sich die Ordnungshüter zum Parkplatz. Dort trafen sie zwei Frauen an. Während der Ausübung der polizeilichen Maßnahmen, griff die 32-Jährige eine Ordnungshüterin an. Nach derzeitigem Kenntnisstand schlug die Angreiferin der Polizistin ins Gesicht. Bei ihrer Festnahme leistete die Frau erheblichen Widerstand. Hierbei hatte sie es erneut auf die Beamtin abgesehen und biss ihr in die Hand. Die Polizistin wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber weiter fortsetzen. An den Fahrzeugen konnten, ersten Ermittlungen zufolge, keine Beschädigungen festgestellt werden.
Die 32-jährige Angreiferin wurde festgenommen und musste aufgrund ihrer Alkoholisierung eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Südhessen vom 26.03.2020

 

Büsum (Schleswig-Holstein): Widerständler bespuckt Polizeibeamten

Nachdem ein Mann in Büsum wiederholt Streit mit seinem Nachbarn gesucht hatte, nahm eine Streife den 37-Jährigen in der Nacht zu gestern in Gewahrsam. Hiergegen wehrte sich der Beschuldigte erheblich und bespuckte einen Beamten.
Gegen 02.00 Uhr war eine Streife in der Theodor-Storm-Straße eingesetzt, um einen Streit zwischen zwei Nachbarn zu schlichten. Die Einsatzkräfte verwiesen die beiden Kontrahenten in ihre Wohnungen, woraufhin Ruhe einkehrte. Dieser Zustand dauerte nicht lange an, denn der bereits während des ersten Einsatzes Uneinsichtige suchte gegen 03.00 Uhr erneut die Auseinandersetzung mit seinem Hausgenossen. Da er dieses Mal nicht in sein Zuhause zurückkehren wollte, sprachen die Einsatzkräfte die Gewahrsamnahme aus. Gegen die Mitnahme sperrte sich der Beschuldigte erheblich, so dass die Polizisten ihm Handfesseln anlegen mussten. Mit diesen setzten sie den Büsumer in das Dienstfahrzeug, wo der 37-Jährige den sich neben ihm befindenden Ordnungshüter beleidigte, bespuckte und mit dem Kopf nach ihm schlug. Mittels einfacher Gewalt ließ sich das Verhalten unterbinden, das Aussteigen am Heider Revier gestaltete sich erneut schwierig und war nur gewaltsam umsetzbar. Ein Atemalkoholtest bei dem Büsumer ergab einen Promillewert von 2,46, woraufhin ein Richter die Entnahme einer Blutprobe anordnete. Der Betrunkene musste einige Stunden in einer Gewahrsamszelle verbringen und wird sich strafrechtlich wegen seines Verhaltens verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 26.03.2020

 

Großbettlingen (Baden-Württemberg): Unfall verursacht, geflüchtet und Widerstand geleistet

Mit einem VW Touran, dessen Schlüssel er zuvor einem Familienmitglied entwendet hatte, hat ein 23-Jähriger am Mittwochvormittag an der Kreuzung Breiter Weg / Sudetenstraße einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht. Der junge Mann war gegen 10.30 Uhr mit dem VW auf der Straße Breiter Weg unterwegs. Weil er jedoch viel zu schnell fuhr, kam er an der Kreuzung zur Sudetenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und knallte nachfolgend gegen eine dortige Steinmauer. Der unverletzte Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung wenig später angetroffen werden. Dabei griff er die Polizeibeamten sofort mit Schlägen und Tritten an, wobei einer der Beamten leicht verletzt wurde. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindende Mann wurde vorläufig festgenommen. Weil der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, wurde er einem Arzt vorgeführt, der eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme durchführte. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde einbehalten. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Der Touran war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 6.000 Euro geschätzt.

PM des PP Reutlingen vom 26.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unerlaubte Filmaufnahme während einer Kontrolle

Zwei Polizeibeamte einer Zivilstreife erstatteten am Mittwoch, den 25.03.2020, Anzeige gegen einen Bielefelder, weil er sie filmte, als sie einen Drogenkonsumenten an der Stresemannstraße kontrollierten. Die Beamten führten im Rahmen eines Einsatzes zur Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität Kontrollen am Kesselbrink durch. Gegen 16:00 Uhr fielen ihnen drei Personen auf, die eng beieinander saßen und augenscheinlich etwas austauschten. Bei der Durchsuchung der Männer, fanden die Beamten bei einem 24-jährigen Bielefelder eine Tüte, die offensichtlich mit Marihuana gefüllt war.
Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Alle drei erhielten einen Platzverweis, auch mit dem Hinweis auf das bestehende Infektionsschutzgesetz. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten in Zivil, dass sie von einer Bankfiliale aus gefilmt wurden. Ein Mann hielt die Handykamera auf sie gerichtet, während das Blitzlicht auf der Rückseite des Gerätes permanent leuchtete. Sie stellten den Mann zur Rede. Zunächst stritt der 28-jährige Bielefelder die Tat ab. Dann zeigte er den Beamten das Video in einer Messenger Anwendung. Darüber hatte er den Film bereits veröffentlicht. Während des Gesprächs gelang es dem Bielefelder, das Video aus dem Messengerdienst zu löschen. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin das Smartphone. Bei einer Personenüberprüfung stellten die Polizisten fest, dass gegen den Bielefelder zwei Haftbefehle ausstanden, weil er sich wegen Drogendelikten verantworten muss. Darüber hinaus hatte er eine hohe Summe Bargeld bei sich. Weil er nach eigenen Angaben jedoch Sozialleistungen bezieht, besteht der Verdacht des Sozialleistungsbetrugs. Die Beamten stellten das Geld sicher. Da der 28-jährige Bielefelder sie zuvor gefilmt hatte, erstatteten die Beamten außerdem Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz.

PM des PP Bielefeld vom 26.03.2020

 

Schönau (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Polizeibeamte beleidigt

Gestern Abend, gegen 21.45 Uhr, wurde das Polizeirevier Neckargemünd von einem Zeugen verständigt, der beobachtet hatte, wie in Schönau-Altneudorf an der Gemarkungsgrenze ein Pkw-Fahrer einen Holzzaun beschädigt hatte. Anschließend war der Unfallverursacher weitergefahren ohne sich um den Schaden am Zaun in Höhe von mehreren hundert Euro zu kümmern.
Nach der Unfallaufnahme konnte im Rahmen der anschließenden Fahndung nach dem Unfallverursacher ein abgestellter Toyota mit korrespondierenden Beschädigungen festgestellt werden.
Ein 37-jährige Mann wurde als Fahrer des PKWs ermittelt und konnte angetroffen werden. Hierbei stellten die Polizeibeamten bei dem 37-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch sowie Ausfallerscheinungen fest. Da der Unfallverursacher einen angebotenen Alkoholtest ablehnte, sollte ihm im Polizeirevier eine Blutprobe entnommen werden. Da er immer aggressiver wurde, mussten dem Mann Handschließen angelegt werden. Während der Fahrt und im Polizeirevier beleidigte er hierbei die Polizeibeamten massiv. Der Beschuldigte muss sich nun neben Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Trunkenheit im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung auch noch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Mannheim vom 26.03.2020

 

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizei zum Boxen aufgefordert

Ein Betrunkener hielt am Mittwochabend in Osterburken zwei Polizeistreifen auf Trab. Die Polizei war gerufen worden, weil ein 34-Jähriger in der Wemmershöfer Straße Personen angepöbelt hatte und aggressiv geworden war. Der Mann ignorierte die Anweisung der Polizei sich auszuweisen und stellte sich stattdessen mit erhobenen Fäusten vor einen Streifenbeamten und forderte ihn zum Boxen auf.
Nachdem alle beruhigenden Worte nicht mehr weiterhalfen und der Mann auch einer Aufforderung sich auf den Boden zu legen nicht Folge leistete, mussten die Polizisten Pfefferspray gegen den 34-Jährigen einsetzten. Ein Rettungswagen kam an den Ort des Geschehens und behandelte den Mann außerdem wurde er im Krankenhaus untersucht. Danach musste er mit den Beamten aufs Polizeirevier Buchen kommen und die Nacht in einer Zelle verbringen. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von über 2,8 Promille.

PM des PP Heilbronn vom 26.03.2020

 

Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Täter zersticht an mehrerer Pkw die Reifen

Am Mittwoch, 25. März, gegen 21.15 Uhr, wurde ein 29-jähriger, männlicher Täter in einem Parkhaus an der Straße An der Friedensburg dabei beobachtet wie er den Reifen eines parkenden Fahrzeugs zerstach. Als der Zeuge ihn ansprach, flüchtete der Mann auf den Bahnsteig, wo er durch dazu gerufene Polizisten festgenommen werden konnte. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Als der Tatort in Augenschein genommen wurde, stellten die Beamten fest, dass insgesamt an drei Fahrzeugen Reifen zerstochen worden waren. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und die Beamten erstatteten Anzeige gegen ihn. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern weiter an.

PM der KPB Heinsberg vom 26.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Streit unter Hotelgästen führt zu größerem Feuerwehr- und Polizeieinsatz – Die Polizei ermittelt

In den frühen Morgenstunden (26.03.2020) führte ein Streit unter zwei Hotelgästen zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ermittelt.
Gegen 01:20 Uhr ging bei der Nürnberger Feuerwehr ein Feueralarm eines Hotels am Königstorgraben ein, zu dem drei Löschzüge und Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte anfuhren. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Eine 27-jährige Frau war mit ihrem 52-jährigen Begleiter in Streit geraten und hatte das Hotelzimmer verlassen. Auf dem Weg zur Lobby schlug sie dann aus Zorn die Glasscheibe eines Feuermelders ein und löste so den Feueralarm aus.
In der Lobby konnten die beiden Gäste dann angetroffen werden. Nachdem die 27-Jährige unvermittelt auf den 52-Jährigen losgehen wollte, griffen die Polizeibeamten ein und hielten die Frau von ihrem Vorhaben ab. Hierbei trat und schlug sie gegen die eingesetzten Beamten, die sie schließlich mit zur Wache nahmen.
Nachdem die 27-Jährige wieder nüchtern war, wurde sie entlassen.
Bei dem Einsatz wurde keiner der eingesetzten Polizeibeamten verletzt.
Sie wird sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen, Widerstandes und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PP Mittelfranken vom 26.03.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Mann beleidigt Polizisten

Am Mittwoch, den 25.03.2020, 11:40 Uhr, nahm die Polizei einen Einsatz auf dem Berliner Platz wahr. Ein 35-jähriger Mann, der gar nicht Anlass für den Einsatz war, störte die Polizisten und erhielt Platzverweis. Kurz darauf fiel der Mann erneut – diesmal in der Bahnhofshalle – negativ auf, als er Passanten beleidigte und auch die eingesetzten Polizisten übel beschimpfte. Die Beamten legten ihm Handfesseln an und brachten ihn in das Polizeigewahrsam. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM der POL Hagen vom 26.03.2020

 

Alfter-Witterschlick (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer nach Zeugenhinweis von Polizeistreife gestoppt – 36-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Erkrankung“

In den Vormittagsstunden des 25.03.2020 meldete eine Zeugin über Notruf einen verdächtigen Kastenwagen, dessen Fahrer augenscheinlich mit einer Bierflasche in der Hand und in Schlangenlinien auf der Hauptstraße in Alfter Witterschlick unterwegs war: Gegen 11:15 Uhr hatte die Zeugin zu der beschriebenen Fahrweise auch beobachtet, wie das Fahrzeug auch auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet – andere Verkehrsteilnehmer mussten hierdurch ausweichen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand touchierte der Fahrer des beschriebenen Wagens auf der Hauptstraße auch ein anderes Auto – hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die von der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei daraufhin zur Fahndung koordinierten Funkstreifenwagenbesatzungen stellten den Kastenwagen kurze Zeit später im Bereich des Ahrweges fest. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers bestätigte sich der Verdacht einer augenscheinlich nicht unerheblichen Alkoholisierung. Die Polizisten stellten deutlich wahrnehmbaren Alkoholgeruch in der Atemluft des 36-Jährigen fest. Der Mann verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ, beleidigte sie fortwährend und hustete und spuckte sie unter dem Hinweis, dass er aus „Heinsberg“ komme und „Corona positiv“ sei, an. Der Beschuldigte wurde schließlich fixiert und in das Polizeigewahrsam verbracht. Hier wurde ihm zunächst eine Blutprobe zur Beweissicherung wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt entnommen. Darüber hinaus ordnete das zuständige Amtsgericht aufgrund seiner Alkoholisierung für den 36-Jährigen den weiteren Gewahrsam an. Die vier betroffenen Einsatzkräfte leiteten wegen des Anspuckens und Anhustens ein zusätzliches Strafverfahren gegen den 36-Jährigen ein.
Die Nachfrage bei den umliegenden Gesundheitsämtern und auch in Heinsberg führte zu keiner Fallbestätigung. Dem Beschuldigten wurde auf freiwilliger Basis zur weiteren Abklärung ein entsprechender Probeabstrich entnommen. Gegen 21:00 Uhr fügte sich der 36-Jährige in seiner überwachten Zelle eine oberflächliche Verletzung an einem Arm zu – diese wurde ärztlich versorgt. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen, zu denen auch eine erkennungsdienstliche Behandlung gehörte, wurde der Mann in den Mittagsstunden des 26.03.2020 aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren:
Das zuständige Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinwirkung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort übernommen. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten führt das Kriminalkommissariat in Bad Godesberg

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

 

Kraichtal (Baden-Württemberg): Mann in Ritterrüstung und mit Schwert bewaffnet löst Polizeieinsatz aus

Ein 35-Jähriger kam zunächst am Mittwoch gegen 21.00 Uhr, aufgrund schwelender Streitigkeiten zu einem Anwesen in der Burgstraße in Menzingen und trat dort die Haustüre ein. Er ging dann davon, um kurz darauf wiederzukommen und lautstark vor dem Haus zu randalieren. Er entfernte sich danach erneut und kehrte in einer mittelalterlichen Ritterrüstung und mit einem Schwert bewaffnet zu dem Anwesen zurück. Hier stieß er das Schwert durch den Glaseinsatz der Haustüre. Dabei fügte er einem hinter der Türe stehenden 29-Jährigen eine Schnittverletzung an der Hand zu. Beim Erkennen der verständigten Polizei flüchtete er auf ein benachbartes Grundstück, konnte dort aber von der Streifenwagenbesatzung gestellt werden. Das Schwert, das er den Beamten auf Brusthöhe entgegenhielt, legte er erst nach mehrmaliger Aufforderung und der Androhung des Schusswaffengebrauchs beiseite. Zur Festnahme des 35-Jährigen musste dann unmittelbarer Zwang angewendet werden. Von einer weiteren Streife wurde der Beschuldigte dann zum Polizeirevier gefahren. Bei der Fahrt teilte er dann den Beamten mit, dass er am Coronavirus erkrankt sei.
Daraufhin wurden alle notwendigen polizeilichen Maßnahmen im Hof des Polizeireviers durchgeführt und ein Arzt hinzugezogen. Anschließend wurde der 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Die vier Beamten, die Kontakt zu dem Beschuldigten hatten, wurden umgehend vom Dienst freigestellt. Die Gesundheitsbehörden wurden sofort eingeschaltet. Am Donnerstagvormittag wurde den Ermittlern mitgeteilt, dass nach eingehender ärztlicher Untersuchung, eine Erkrankung des 35-Jährigen am Coronavirus, aufgrund fehlender Symptome eher auszuschließen sei. Er wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der Mann muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

 

Ludwigsfelde (Brandenburg): Aggressiver Mann nach Bürgerhinweis in Gewahrsam genommen

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte heute am frühen Morgen gegen 06:44 Uhr einen sich sehr aggressiv verhaltenden Mann, der in der Potsdamer Straße in Ludwigsfelde unterwegs war und mit einem Gegenstand gegen ein Fahrzeug schlug. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf von Polizeibeamten angetroffen und angesprochen. Der stark alkoholisierte 24-Jährige (1,8 Promille) war nicht einsichtig. Im Gegenteil, er kündigte gegenüber den Polizisten weitere Straftaten an und beruhigte sich nicht, sodass der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen wurde. An dem Fahrzeug konnte kein Schaden festgestellt werden.

PM der PD Brandenburg West vom 26.03.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Messerangriff auf Lokführer

Am 25. März 2020, gegen 22: 40 Uhr kam es auf dem Hauptbahnhof Magdeburg zu einem Messerangriff auf einen Triebfahrzeugführer einer Abellio-Bahn. Der 54-Jährige befand sich vor seinem Zug auf Bahnsteig 5, als er von einem Mann angesprochen wurde, der ihn aufforderte, ihn sofort mit der Bahn nach Oschersleben zu fahren. Der Triebfahrzeugführer lehnte dies mit der Begründung ab, dass er gemäß Fahrplan jetzt nach Haldensleben fahren werde. Nun wurde der 29-jährige Mann, der ihn angesprochen hatte, zunächst verbal aggressiv und beleidigte den Triebfahrzeugführer. Seine Aggression schaukelte sich so weit hoch, dass er aus seiner Tasche ein 7,5 Zentimeter langes Küchenmesser zog und damit den Lokführer angriff. Dieser konnte die Attacke zunächst abwehren und den Angreifer auf dem Boden fixieren. Im weiteren Verlauf befreite sich der 29-Jährige wieder aus dieser Fixierung und griff erneut an. Nur das beherzte Eingreifen von zwei Mitarbeitern der Bahnreinigung, die den Angreifer stellten und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festhielten, verhinderte Schlimmeres.
Die alarmierten Beamten legten dem Tatverdächtigen Handfesseln an und brachten ihn auf die Dienststelle. Gegen diese polizeiliche Maßnahme wehrte er sich. Dort angekommen, wurde neben der Identitätsfeststellung bei dem klar agierenden Mann auch ein Atemalkoholwert von 1,9 Promille gemessen. Der angegriffene Triebfahrzeugführer trug glücklicherweise, außer Kratzern, keine sichtbaren ernsthaften Verletzungen bei dieser Attacke davon und lehnte auch eine ärztliche Behandlung ab. Jedoch brach er seinen Dienst ab und begleitet die Bundespolizisten zur Aussageaufnahme auf die Dienststelle.
Der 29-jährige Deutsche wird sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.
Mit den beiden Bahnmitarbeitern, die eingriffen und den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Beamten festhielten, wird sich die Bundespolizei in Verbindung setzen, um ihnen für ihre gezeigte Zivilcourage zu danken.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Erst geflüchtet, dann angehustet

Heute Morgen kam Beamten in einer Einbahnstraße in Erfurt ein Fahrzeug entgegen. Als sie das Auto kontrollieren wollten, flüchtete es mit hoher Geschwindigkeit. Durch Erfurt, bis nach Udestedt verfolgten die Polizisten den Pkw. Dort fuhr er in eine Hecke und der Fahrer flüchtete zu Fuß. Im Auto zurück blieb der Beifahrer, der Vater des 22-Jährigen. Umfangreiche Suchmaßnahmen, in die der Polizeihubschrauber und der Fährtenhund eingebunden waren, führten schließlich zu dem Mann. Er konnte gestellt und festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die Kennzeichen an dem Auto entstempelt waren. Bei dem Einsatz hustete er einem Beamten ins Gesicht und gab an, Kontakt mit Corona-Verdachtsfällen gehabt zu haben. Der Mann wurde im Krankenhaus vorgestellt und danach auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der LPI Erfurt vom 26.03.2020

 

Einbeck (Niedersachsen): Verstoß gegen die Allgemeinverfügung/Infektionsschutzgesetz
im Zusammenhang mit Corona

Am Mittwoch, 25.03.2020, erhielt eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Einbeck gegen 18.50 Uhr einen Einsatz in den Neuen Markt in Einbeck. Dort sollte ein Hausbewohner Besuch von mehreren männlichen Personen bekommen haben, die nicht in dessen Wohung wohnen. Tatsächlich konnten neben dem 32 Jahre alten Wohnungsinhaber noch weitere drei Männer (20, 21 und 30 Jahre alt) festgestellt werden. Allen vier Personen wurde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises mitgeteilt, was auch einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz darstellt. Nachdemm sie belehrt wurden, sollte von allen die Identität festgestellt werden. Hierbei verhielten sich die Männer unkooperativ und teilweise aggressiv. Letztendlich gaben der 20 jährige, der in einem Einbecker Ortsteil wohnhaft ist und der 21 jährige aus Einbeck zunächst falsche Personalien an, sodass gegen beide ein weiteres Verfahren wegen der falschen Personalienangabe eingeleitet wurde. Die drei Männer, die nicht in die Wohnung am Neuen Markt gehörten, verließen dann die Örtlichkeit.

PM der PI Northeim vom 26.03.2020

 

Waldkirch (Baden-Württemberg): Platzverweis nicht befolgt

Am frühen Mittwochabend informierte eine Waldkircher Bürgerin die Polizei, dass sich auf dem Spielplatz einer Schule mehrere Jugendliche aufhielten. Die Polizei geht solchen Hinweisen derzeit zur Minimierung von Infektionen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach und gibt sich viel Mühe, Personen zu erklären, weshalb der Aufenthalt in Gruppen derzeit gefährlich und verboten ist. Nahezu ausnahmslos zeigen Bürger Einsicht in dieser Ausnahmesituation. Als sich die Polizei allerdings dem benannten Spielplatz näherte, versuchten sich einige der Jugendlichen in der Dämmerung zu verstecken. Einer der Jugendlichen, der der Polizei gut bekannt ist, zeigte überhaupt keine Einsicht. Nicht nur, dass er sofort aggressiv wurde und den Beamten falsche Personalien angab. Er sah es partout nicht ein, die Örtlichkeit auf Anordnung der Polizei zu verlassen.
Diese musste ihn dann mit viel Mühe und unnötiger Nähe vom Spielplatz schieben.
Hierbei wurde er beleidigend und so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gleich mehrerer Verstöße. Bereits für das Betreten des öffentlichen Spielplatzes ist derzeit ein sehr hohes Bußgeld und für die Missachtung des von den Polizeibeamten erteilten Platzverweises eine Gebührenrechnung vorgesehen. Die Ermittlungen, auch gegen seine Begleiter, dauern an.

PM des PP Freiburg vom 26.03.2020

 

Harzgerode (Sachsen-Anhalt): Feierende zeigten sich uneinsichtig

Am 25.03.2020 gegen 19:00 Uhr wurde die Polizei vom Ordnungsamt der Stadt Harzgerode um Unterstützung gebeten. Auf der Laderampe des Bahnhofs der Harzer-Schmalspurbahn befanden sich mehrere Personen, die dort feierten. Insgesamt konnten sieben Personen festgestellt werden, die zum Teil alkoholisiert waren. Aufgrund der Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden die Personen darauf hingewiesen, dass Zusammenkünfte in dieser Größenordnung nicht erlaubt sind und erteilten den Feierenden einen Platzverweis. Die zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 27 und 35 Jahren zeigten sich nicht einsichtig und reagierten verbal aggressiv. Nur mit Nachdruck konnten sie des Platzes verwiesen werden. Sie wurden wiederholt darüber belehrt, dass derartige Zusammenkünfte laut Verordnung über die Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt nicht erlaubt sind. Da die Personen gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben, wurden Anzeigen gefertigt.

PM des PRev Harz vom 26.03.2020

 

Memmingen (Bayern): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte in Memmingen

In den Nachmittagsstunden des Mittwochs (25.03.20) fiel einer Streifenbesatzung in der Haydnstraße in Memmingen ein E-Scooter-Fahrer auf, der ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle versuchte der 25-jährige Fahrer zunächst zu flüchten, konnte aber einige hundert Meter weiter vorläufig festgenommen werden, nachdem er sich zuvor seines E-Scooters entledigte. Bei der anschließenden Durchsuchung versuchte er die Polizeibeamten wegzustoßen und musste letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
In den frühen Nachmittagsstunden ging von Passanten die Mitteilung ein, dass ein Mann deutlich alkoholisiert an einer Tankstelle in der Dr.-Karl-Lenz-Straße liegen würde. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung zeigte er sich sehr aggressiv und wollte sich nicht ausweisen. Um die Personalien festzustellen, sollte er gefesselt und anschließend durchsucht werden. Wie auch in vorherigen Fall leistete er dabei Widerstand und beleidigte und bespuckte die Beamten. Der wohnsitzlose 33 Jahre alte Mann wurde im Anschluss in Polizeigewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Betrunkener 30-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am späten Mittwochabend hat ein offensichtlich betrunkener 30-Jähriger erfolglos versucht Gebäude- und Autotüren zu öffnen. Er musste die Nacht daraufhin im Polizeigewahrsam verbringen.
Ein Passant hatte den 30-Jährigen zunächst dabei beobachtet, wie er an der Eingangstür eines Gebäudes in der Schauenburgstraße rüttelte. Da die Tür sich nicht öffnen ließ, versuchte er es bei den Türen eines vor dem Gebäude geparkten Fahrzeug. Bei der anschließenden Kontrolle durch die verständigte Polizei verweigerte der wohnsitzlose 30-Jährige sämtliche Angaben zu seiner Person und verhielt sich äußerst unkooperativ. Auch einen Alkoholtest lehnte der offensichtlich stark alkoholisierte Mann ab. Aufgrund seines Zustandes und seines aggressiven Verhaltens musste der 30-Jährige schließlich die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ein Schaden an den Türen war augenscheinlich nicht entstanden.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 31-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Infektion“ – Festnahme

Der beschuldigte Tunesier steht im Verdacht am 25.03.2020 gegen 10:45 Uhr im Stadtteil Lankow in einem Supermarkt einen räuberischen Diebstahl begangen zu haben. Im Zuge der Nahbereichsfahndung konnte der Beschuldigte sowie ein weiterer Tatverdächtiger (32-jähriger Tunesier) von den Beamten des Polizeihauptreviers Schwerin festgestellt werden. Die beiden Beschuldigten wurden durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der 31-Jährige Widerstand gegenüber den Polizeivollzugsbeamten. Er hat sie augenscheinlich absichtlich angehustet und dabei geäußert, dass er die Infektionskrankheit Corona habe.
Nach ärztlicher Untersuchung und aufgrund fehlender Symptomatik wurden die beiden Tatverdächtigen aus dem Gewahrsam an ihre Meldeadresse, der Erstaufnahmeeinrichtung Stern Buchholz, entlassen.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen.
In der Einrichtung widersetzte sich der 31-Jährige im Laufe des Abends mehrfach den Anweisungen des dortigen Sicherheitspersonals sowie der eingesetzten Polizeibeamten. Abermals versuchte der Beschuldigte in Richtung der Beamten zu niesen und zu spucken und teilte wiederholt mit, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe.
Es folgte eine Ingewahrsamnahme und weitere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung.
Auf Grund der Aussage, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei sowie seines renitenten Verhaltens erlies das Amtsgericht Schwerin einen Beschluss zur Freiheitsentziehung (polizeilicher Gewahrsam nach SOG M-V) bis zum 28.03.2020.
Dem Beschuldigten wurde ein Abstrich zur Überprüfung des Wahrheitsgehaltes seiner Aussage abgenommen. Nach Eingang des Ergebnisses der Untersuchung wird es weitere entsprechende Entscheidungen geben.

PM des PP Rostock vom 26.03.2020

 

Meiningen (Thüringen): Körperverletzung führt in den Gewahrsam

Ein 30-Jähriger randalierte Mittwochabend in seiner Wohnung in der Eleonorenstraße in Meiningen und schlug einem anderen Mann, der sich in seiner Wohnung aufhielt, ins Gesicht. Die Beamten versuchten den 30-Jährigen zu beruhigen, aber dieser ließ sich auf keinerlei Gespräche ein. Er widersetzte sich allen polizeilichen Maßnahmen und so legten ihm die Polizisten Handfesseln an und nahmen ihn zur Unterbindung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle. In der Wohnung waren zudem weitere, nicht zur Familie gehörende Personen anwesend. Diese wurden belehrt und des Ortes verwiesen.

PM der LPI Suhl vom 26.03.2020

 

A6 / Rubigen (Bern): Lenker nach Fluchtfahrt angehalten

Am Mittwoch versuchte sich ein Autolenker auf der Autobahn bei Rubigen einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei verunfallte er. Der Jugendliche wurde angehalten und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Mittwoch, 25. März 2020, kurz vor 13.00 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A6, zwischen Bern-Ostring und Muri ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf. Die Patrouille beabsichtigte das Fahrzeug bei der Ausfahrt Muri von der Autobahn zu führen und zu kontrollieren. Der Lenker des Fahrzeugs folgte dem Polizeiauto zunächst, schwenkte dann aber von der Ausfahrt zurück auf die Autobahn und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in allgemeine Richtung Thun. Die Patrouille nahm mit eingeschalteten Warnvorrichtungen die Nachfahrt auf. In Rubigen verliess der Lenker die Autobahn und fuhr dort an einer stehenden Fahrzeugkolonne vorbei, wobei er mit seinem Auto ein Fahrzeug aus der Kolonne streifte.
Eine weitere Patrouille der Kantonspolizei Bern, welche sich zu diesem Zeitpunkt beim Kreisel an der Belpstrasse befand, versuchte, das nun in Richtung Rubigen fahrende Auto zu stoppen. Beim Versuch, das Polizeiauto zu umfahren, kam es zur Streifkollision, worauf das flüchtende Auto erst mit einem Kandelaber und dann einem parkierten Auto kollidierte und zum Stillstand kam.
Der minderjährige Lenker und seine Beifahrerin konnten angehalten werden. Die Beifahrerin wurde durch eine Ambulanz zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Der jugendliche Lenker wird sich vor der Justiz verantworten müssen.

PM der KAPO Bern vom 26.03.2020

 

Regis-Breitingen (Sachsen): Zwei Insassen der Jugendstrafvollzugsanstalt legen in der Zelle Feuer

Am Mittwochnachmittag wurden Polizeibeamte des Polizeirevier Borna in die Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen gerufen. Ein 20–Jähriger (tunesisch) und ein 21-Jähriger (marokkanisch) hatten in einer Zelle auf bisher unbekannte Art eine Matratze angezündet. Mitarbeiter bemerkten, wie sich Rauch entwickelte und löschten das Feuer. Die Insassen wurden in andere Zellen verlegt. Verletzt wurden sie nicht. Sie müssen sich nun wegen Brandstiftung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 26.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Corona: aktuelles Einsatzgeschehen am 26. März 2020

Ein Supermarkt in Borna hatte aufgrund der bestehenden Situation Schutzmaßnahmen für die Kunden getroffen. Eine dieser Schutzmaßnahmen beinhaltete, dass Kunden den Markt nur noch mit einem frisch desinfizierten Einkaufkorb, bzw. Wagen betreten durften. Eine männliche Person, die schon ein Hausverbot für diesen Einkaufsmarkt hatte, hielt sich nicht an diese Maßnahme. Er betrat den Markt ohne Einkaufswagen und schubste am Eingang einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einfach zur Seite. Dabei wurde der Mitarbeiter leicht verletzt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten den Mann im Markt. Dieser erwies sich als äußert renitent und leistete Widerstand. Neben seinem erfolglosen Einkauf erhielt er eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, wegen Hausfriedensbruch und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 26.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Offenbar in Rage und uneinsichtig

Kamenz, Macherstraße / 25.03.2020, 09:00 Uhr
Leppersdorf / 25.03.2020, 12:05 Uhr
Offenbar sichtlich in Rage und uneinsichtig ist am Mittwoch ein 32-Jähriger in Kamenz gewesen. Resultat waren am Ende des Tages insgesamt sieben Anzeigen für den Deutschen.
Der Mann war am Morgen mit einem VW auf einem Parkplatz an der Macherstraße angekommen. Dort beschädigte er augenscheinlich beim Öffner der Tür seines Transporters einen parkenden Streifenwagen und hinterließ damit etwa 300 Euro Sachschaden. Zeugen informierten den Polizisten, der mit dem Pkw unterwegs war. Als der Ordnungshüter den 32-Jährigen darauf ansprach, antwortete dieser mit Beleidigungen und einem Faustschlag in dessen Richtung. Der Beamte konnte den Angriff abwehren und den Wütenden fixieren. Auch Pfefferspray kam zum Einsatz. Unterstützung eilte hinzu.
Der Uniformierte bemerkte Alkoholgeruch in der Atemluft des Angreifers. Ein Test wies umgerechnet 1,3 Promille aus. Offenkundig war der Tatverdächtige betrunken mit seinem Transporter gefahren. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und zogen seinen den Führerschein ein. Eine Blutentnahme folgte. Die Beamten stellten zudem eine manipulierte HU-Plakette am VW fest. Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollzugbeamte, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Urkundenfälschung folgten. Außerdem behandelte ein Kriminalist den Beschuldigten auf dem Revier erkennungsdienstlich. Dazu nahm er Fingerabdrücke und fertigte Fotos.
Als der 32-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen hatte, lief er offenbar geradewegs zurück zu seinem Transporter und setzte sich erneut ans Steuer. Eine Polizeistreife stoppte ihn in Leppersdorf. Um eine weitere Alkoholfahrt zu verhindern, stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Volkswagen sicher. Im Atem des Mannes war noch umgerechnet ein Promille Alkohol. Damit summierten sich eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige hinzu.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

 

Hoyerswerda (Sachsen): 60 Straftaten im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung festgestellt

Hoyerswerda, Lausitzer Platz / 25.03.2020, 18:30 Uhr
Einsatzkräfte haben am Abend einen 19-Jährigen in einem Einkaufscenter am Lausitzer Platz in Hoyerswerda kontrolliert. Dieser war damit jedoch nicht einverstanden. Er weigerte sich nach Hause zu gehen und begann stattdessen die Beamten zu bespucken und in deren Richtung zu husten. Die Polizisten konnten seinen „Auswürfen“ jedoch ausweichen. Es folgten entsprechende Anzeigen.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

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