Halle (Sachsen-Anhalt): Alkoholisierter bespuckt und beleidigt Zugbegleiter

Am 16. Mai 2020, um 00:00 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle von einem Zugbegleiter einer S-Bahn, die in Richtung Brehna fahren wollte, um Hilfe gebeten. Er berichtete, dass ein vor Ort befindlicher alkoholisierter Fahrgast in bespuckte und beleidigte. Am Bahnsteig 5 trafen die Beamten auf einen 34-Jährigen, der sich sofort aggressiv auch gegenüber den Beamten äußerte. Zusätzlich bewegte er sich mit erhobener Faust auf die Bundespolizisten zu und drohte. Zunächst wurde er auf Abstand gebracht, unterließ es jedoch im Weiteren nicht den Beamten zu drohen, so dass er auf den Boden gebracht werden musste. Dagegen wehrte er sich mit Schlägen und Tritten.
Glücklicherweise kam es bei niemanden zu Verletzungen. Im weiteren Verlauf beruhigte sich der Deutsche wieder enorm und konnte nach den notwendigen polizeilichen Maßnahmen unter Begleitung einer Streife mit dem Zug nach Brehna fahren. Er wird sich wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.05.2020

 

Duisburg/Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Großaufgebot der Polizei am Pollmannkreuz – Haftbefehl vollstreckt

Mit einem Großaufgebot war die Polizei am Sonntag (17. Mai, 17:45 Uhr) am Pollmannkreuz im Einsatz.
Eine Streifenwagenbesatzung hatte auf der Straße einen Mann erkannt, gegen den ein Haftbefehl wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung bestand. Der 18-Jährige versuchte sich in ein Haus an der Kaiser-Friedrich-Straße zu flüchten. Dort konnte er jedoch von den Beamten festgehalten werden. Da er sich massiv gegen die Festnahme wehrte, setzten die Polizisten Pfefferspray ein.
In kurzer Zeit versammelten sich rund 30 Angehörige der Verdächtigen im Hausflur und auf der Straße, schrien lautstark, filmten die Einsatzmaßnahmen und versuchten die Festnahme zu verhindern. Alarmierten Unterstützungskräften gelang es, die Menschen in Richtung Pollmannkreuzung abzudrängen und sie dort in Schach zu halten. Die 17-Jährige Schwester des Verdächtigen ließ nicht davon ab, zu ihrem Bruder zu gelangen. Nachdem sie bereits einen Platzverweis erhalten hatte, schlug und trat sie fortlaufend nach den Uniformierten, so dass sie vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde.
Erst jetzt konnte der Tatverdächtige in den Streifenwagen gesetzt werden. Unter fortwährenden Beleidigungen in Richtung der Beamten („Hurensöhne“) und der Drohung, dass er die Polizisten umbringen wird, ging es für ihn zur Wache.
Dort behandelten Rettungssanitäter seine durch das Pfefferspray gereizten Augen und eine Verletzung an der Nase, die er sich bei dem Widerstand zugezogen hatte.
Weil er angab, Drogen genommen und Alkohol getrunken zu haben, entnahm ihm ein Arzt auf Anordnung eines Richters Blutproben.
Der 18-Jährige steht im dringenden Verdacht Ende Januar (31. Januar, 18:30 Uhr) vor einer Trinkhalle an der Hagedornstraße gemeinsam mit seinem Bruder und mindestens zwei weiteren mutmaßlichen Mittätern einen damals 44-Jährigen attackiert zu haben. Bei dem Angriff verletzte sich der Mann schwer und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.
Die Kripo kam dem Quartett im Zuge der Ermittlungen auf die Schliche. Die Geschwister stellten sich hierbei als Haupttäter heraus. Bereits am 21. Februar gelang es Streifenwagenbesatzungen den 20-jährigen Bruder auszumachen und festzunehmen. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Die beiden Mittäter (16, 20) konnten ebenfalls von der Polizei identifiziert werden. Nach den Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen blieben sie auf freiem Fuß.
Die Hintergründe des Angriffs sind zurzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Bei dem gestrigen Einsatz verletzten sich zwei Polizisten leicht. Sie waren weiterhin dienstfähig. Die Beamten schrieben Anzeigen unter anderem wegen Landfriedensbruch, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen und überprüft die Tatbeteiligung der einzelnen Angehörigen.

PM der POL Duisburg vom 18.05.2020

 

Duisburg/Hochfeld (Nordrhein-Westfalen): Schussabgabe verletzt 56-Jährigen auf der Hochfeldstraße

Am Montag (18. Mai, 11:50 Uhr) hat ein Unbekannter auf der Hochfeldstraße in Höhe der Straße Zum Schulhof einen Schuss auf einen anderen Mann abgegeben. Nach derzeitigem Erkenntnisstand traf dieser statt des eigentlichen Ziels einen umstehenden Passanten. Der Schuss traf den 56-Jährigen im Fuß. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei fahndet derzeit nach dem Schützen, der in Richtung der Parkanlage an der Blücherstraße flüchtete. Er soll circa 25 Jahre alt sein und einen schwarzen Bart haben. Er ist von dünner Statur und trägt blaue Jeans. Die Hintergründe und das Motiv der Tat sind derzeit noch unklar. Zeugen des Geschehens wenden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 an das Kriminalkommissariats 11.

PM der POL Duisburg vom 18.05.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Zwei Mal wurden Frauen geschlagen

Am 17.05.2020, gegen 13:50 Uhr, rief ein couragierter Ludwigshafener bei der Polizei an und teilte mit, dass in einer Nachbarwohnung ein Mann seine Frau schlagen würde. Als die Polizeibeamten eintrafen und an der Wohnung klingelten, öffnete ihnen ein 42-Jähriger, der zunächst verbal sehr aggressiv gegenüber den Beamten war. Die 45-Jährige Frau erklärte den Beamten, dass der 42-Jährige ihr mehrere Ohrfeigen gegeben habe und sie danach am Hals gepackt und gegen die Wand gedrückt habe.
Die Polizeibeamten verwiesen den 42-Jährigen aus der Wohnung und der Kontakt zur 45-Jährigen wurde ihm für die nächsten Tage verboten. Die Frau wurde über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.
Am 17.05.2020, gegen 17:40 Uhr, meldeten mehrere Ludwigshafener der Polizei eine schreiende Frau. Ermittlungen der Polizeibeamten ergaben, dass ein 40-Jähriger seine 22-Jährige Freundin geschlagen hatte. Danach war er mit der schreienden Frau in einem weißen Transporter weggefahren. An der Wohnung der Frau konnten die Beamten beide antreffen. Die 22-Jährige war im Gesicht und an den Armen verletzt. Bei dem Mann stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Während der Sachverhaltsaufnahme verhielt er sich verbal sehr aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und weigerte sich ihnen zuzuhören als sie ihm das Kontaktverbot erklären wollten. Da die Gefahr bestand, dass er die polizeilichen Anordnungen ignoriert, wurde er in Gewahrsam genommen. Der Kontakt zu der 22-Jährigen wurde ihm für die nächsten Tage verboten. Die Frau wurde zudem über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.
Der Polizei kommt im Umgang mit häuslicher Gewalt als ständig erreichbare und schnell verfügbare Organisation eine entscheidende Rolle zu. Prävention, konsequente Strafverfolgung sowie weitreichender Opferschutz und Opferhilfe sollen Opfern von häuslicher Gewalt effektiven Schutz gewähren.
Wenn auch Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Bei allen Polizeidienststellen stehen Ihnen speziell geschulte Ansprechpartner zur Verfügung.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.05.2020

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