Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 stellte eine Streife der Bundespolizei gegen 14:15 Uhr einen Ladendieb. Dieser entwendete zuvor mehrere Gegenstände aus einem Geschäft im Hallenser Hauptbahnhof, ohne diese zu bezahlen. Im Rahmen der strafprozessualen Maßnahmen wurde bei der Durchsuchung des 33-Jährigen und seiner Sachen neben dem Diebesgut, zwölf szenetypische Cliptütchen mit unterschiedlichen mutmaßlichen Drogen, Drogenutensilien sowie eine Feinwaage fest- und anschließend sichergestellt. Plötzlich klagte der tschechische Staatsangehörige über Schmerzen. Die Bundespolizisten verständigten sofort einen Rettungswagen. Dieser traf kurze Zeit später samt Notarzt auf den Bahnhofsvorplatz ein. Nach Einschätzung des Notarztes benötigte der Mann keine weitere medizinische Versorgung. Daraufhin wurde der 33-Jährige aufgefordert den Rettungswagen wieder zu verlassen. Der Aufforderung kam er jedoch nur sehr widerwillig nach und seinen Unmut darüber äußerte er prompt. Zudem forderte er die Herausgabe seiner Betäubungsmittel ein. Er ging auf einen der eingesetzten Sanitäter los. Ein Bundespolizist stellte sich zwischen den Sanitäter und den 33-Jährigen und verhinderte so vermutlich schlimmeres. Unvermittelt ballte der Tatverdächtige anschließend seine rechte Faust und schlug in Richtung des Oberkörpers des Beamten. Der Angreifer wurde zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Den 33-Jährigen erwarten Strafanzeigen wegen seines begangenen Diebstahls, des tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten sowie wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.06.2020

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