Ein 39-Jähriger nutzte einen leerstehenden Gebäudekomplex in Steinbühl als Unterschlupf und baute hier Marihuana an. Am Mittwochabend  (12.08.2020) stellte die Polizei die Pflanzen sicher.

Der Stein kam ins Rollen, als sich die Hausverwaltung gegen 17:30 Uhr Zutritt zu dem Gebäudekomplex verschaffen wollte und dazu die Polizei mit hinzuzog. Der 39-Jährige hatte unerlaubt bereits seit Monaten mehrere Zimmer in dem Areal zu einer Art Wohnung umfunktioniert und ein Schild mit „Vorsicht Gefahr“

angebracht. Nachdem sich die Beamten Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, mussten sie feststellen, dass Türklinken mittels Drähten unter Strom gesetzt worden waren. Verletzt wurde glücklicherweise bei dem Einsatz niemand. Des Weiteren war für mehrere Elektrogeräte unberechtigt Strom abgezweigt worden. In einem der Zimmer stellten die Beamten neun Marihuana-Pflanzen sicher, die in einer Aufzuchtanlage mit Beleuchtung standen.

Der Wohnsitzlose wurde des Areals verwiesen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth benannte der 39-Jährige für das zu erwartende Strafverfahren einen Zustellungsbevollmächtigten. Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Entziehung elektrischer Energie und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2020

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