Nachdem ein 56-jähriger Pole am Freitagmittag in der Bahnhofshalle urinierte und gegen ein aktuelles Bahnhofsverbot verstieß erfolgte ein Platzverweis durch eine Streife der Bundespolizei Trier.

Kurze Zeit später erschien der alkoholisierte Mann nochmals am Bahnhof. Aufgrund seines Zustandes konnte er sich nicht auf den Beinen halten, fiel mehrfach hin und versuchte mit Schlägen und Tritten gegen die Bundespolizisten einzuwirken.

Weiterhin steckte er mehrmals seine Finger in den Mund, um anschließend die in ihrer Nähe befindlichen Personen damit zu berühren. Ein durchgeführter Alkohol-Test ergab 2,58 Promille.

Durch den hinzugezogenen Rettungsdienst wurde der Mann in ein Krankenhaus in Trier verbracht. Während der Fahrt versuchte er wiederum die mitfahrenden Bundespolizisten anzugreifen. Auch im Verlaufe der ärztlichen Untersuchung wehrte er sich mit Tritten und Schlägen. Es erfolgte eine umgehende Fesselung und Verbringung zur Dienststelle.

Nach Rücksprache ordnete der Bereitschaftsrichter AG Trier die Entnahme einer Blutprobe an.

Nachdem der Alkoholpegel auf ein erträgliches Maß gesunken war, wurde der Mann am Samstagmorgen aus dem Gewahrsam entlassen. Strafverfahren wegen Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Hausfriedensbruch wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 15.02.2021

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