Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Handfester Widerstand nach vorangegangener Trunkenheitsfahrt auf dem Bahnhofsvorplatz

Gegen 15:15 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei Bad Kreuznach einen Radfahrer auf dem Bahnhofsvorplatz fest, der allem Anschein nach „nicht mehr ganz nüchtern“ war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von knapp 1,7 Promille. U.a. zur unumgänglichen Entnahme einer Blutprobe sollte der 38-jährige Radfahrer daraufhin durch eine hinzugezogene Streife zur Dienststelle der PI Bad Kreuznach (zuständige Landespolizei) verbracht werden. Hierbei schlug der Beschuldigte mehrfach mit der Faust in Richtung eines Beamten, um sich dieser angedachten Maßnahme zu widersetzen. Die Schläge konnten abgewehrt und der sich weiterhin wehrende und körperlich sperrende Beschuldigte unter hohem Kraftaufwand zu Boden gebracht und dort fixiert werden. Hierbei versuchte er weiterhin einen Beamten mit dem Ellbogen zu attackieren. Nach Hinzukommen weiterer Polizeibeamter gelang es schließlich, dem Beschuldigten Handfesseln anzulegen, ihn in den Streifenwagen zu setzen und zur Dienststelle zu verbringen. Hier erfolgte die Vorstellung bei einem verständigten Arzt, welcher auch die Entnahme der Blutprobe durchführte. Die eingesetzten Polizeikräfte blieben körperlich unversehrt, der Beschuldigte verletzte sich leicht am Arm.

Der Einsatz erregte bei den umherstehenden Passanten sichtbar Aufmerksamkeit und Interesse. Den Beschuldigten erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie des Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte.

PM der PI Bad Kreuznach vom 09.05.2021

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