Am Samstag, den 5. Juni 2021 gegen 12:35 Uhr wiesen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn einen 33-Jährigen auf dem Bahnhof Merseburg auf seinen fehlenden Mund-Nasen-Schutz hin. Daraufhin versuchte der Deutsche einem Bahnmitarbeiter das Zugehörigkeitsabzeichen von seiner Schutzweste zu reißen. Als dieser sich dagegen wehrte, schlug ihm der Maskenverweigerer mit der Faust gegen den Oberkörper und stürmte aus dem Bahnhofsgebäude. Dabei trat er mit dem Fuß gegen die Automatiktüren, so dass eine Glasscheibe riss. Die Bahnsicherheitsmitarbeiter verständigten daraufhin das Bundespolizeirevier Halle und meldeten, dass sich der Deutsche auf dem Bahnhofsvorplatz befindet und seine Aggressionen verbal an Passanten und körperlich an Sitzbänken und Straßenlaternen entlädt. Daraufhin begab sich eine Streife der Bundespolizei in Absprache mit der Landespolizei zum Ereignisort, um dem Mann Einhalt zu gebieten. Bei Eintreffen der Bundespolizisten am Hauptbahnhof Merseburg konnten diese den Randalierer etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt feststellen. Als sie ihn ansprachen, trat er nach den Einsatzkräften, beleidigte diese sowie die Bahnmitarbeiter mit ehrverletzenden Worten und musste schließlich aufgrund seines fortwährenden Widerstandes mit Handfesseln fixiert werden. Der Mann war alkoholisiert. Nach einer Untersuchung durch den hinzugerufenen Notarzt wurde der Mann aufgrund seines Zustandes von den Bundespolizisten nach Hause gebracht. Diese Fahrt wird ihn in Rechnung gestellt.

Gegen den 33-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Zudem wird der Verstoß gegen die Pflicht des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes angezeigt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.06.2021

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