Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / Beleidigung

Im Rahmen eines Einsatzes wegen einer massiven Ruhestörung kam es am Samstagmorgen gegen 06:15 Uhr in der Maxstraße zu einem Widerstandsdelikt gegen eingesetzte Polizeibeamte. Die Polizeibeamten waren im Laufe der Nacht bereits mehrfach aufgrund von Anwohnerbeschwerden zur Wiederherstellung der Ruhe verständigt worden, weil sich immer wieder Personen im Bereich einer Gaststätte ansammelten und lautstark die Nachtruhe störten. Als sich gegen 05:20 Uhr noch eine größere Personengruppe im Bereich der Maxstraße aufhielt, musste die Ansammlung mit mehreren Polizeistreifen aufgelöst werden.

Der überwiegende Teil der Personen verließ die Örtlichkeit, eine 9-köpfige Gruppe zeigte sich jedoch besonders uneinsichtig und versuchte die Polizeibeamten zu provozieren. Nach erneuter Aussprache eines Platzverweises verließen schließlich 4 Personen der Gruppe die Örtlichkeit, die 5 verbliebenen jungen Männer zeigten sich aber zunächst weiter uneinsichtig. Gegen einen 26-jährigen Mann, der weiter provozierte indem er begann Filmaufnahmen von dem Einsatz zu fertigen, wurde der angedrohte Platzverweis schließlich unter Anwendung von unmittelbarem Zwang mit einer Ingewahrsamnahme durchgesetzt. Er wird sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen. Bei den weiteren Querulanten zeigte die Maßnahme Erfolg, sie verließen schließlich auch die Örtlichkeit.

PM der PI Zweibrücken vom 27.06.2021

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