Am Sonntagnachmittag (18.07.2021) wurden Beamte der PI Nürnberg-Süd bei einem Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst in der Südstadt angegriffen und verletzt. Der Beschuldigte wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Gegen 13:15 Uhr bat der Rettungsdienst um Unterstützung bei einem Einsatz in der Südstadt. Angehörige eines 29-jährigen Mannes hatten auf Grund dessen psychisch auffälligen Zustands den Rettungsdienst verständigt.

Noch vor Eintreffen der Streife der PI Nürnberg-Süd flüchtete der Mann. Die Beamten stellten ihn jedoch wenig später in der Landgrabenstraße fest und sprachen ihn an.

Bereits hier ging der 29-Jährige mit Faustschlägen auf die Beamten los. Da jegliche Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlugen, musste Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden. Jedoch hielt auch dies den Beschuldigten nicht davon ab, sich weiterhin massiv zur Wehr zu setzen. Nachdem ihn ein Beamter zu Boden gebracht hatte, schlug er weiterhin mit den Fäusten, unter anderem auf den Kopf des Polizisten, ein.

Ein Passant, der das Geschehen beobachtet hatte, kam den Beamten zu Hilfe. So war es möglich, den 29-Jährigen zumindest auf dem Boden zu fixieren.

Erst nach Eintreffen weiterer Unterstützungsstreifen konnte der Mann letztendlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Durch den Einsatz verletzten sich drei Beamte. Einer der Polizisten musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig.

Der Beschuldigte wurde auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Auf dem Weg dorthin leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Mittelfranken vom 19.07.2021

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