Ein 31-jähriger stark alkoholisierter Mann hatte am Freitagnachmittag in einem Einkaufsmarkt in der Friedrich-Ebert-Straße Alkohol konsumiert und mehrfach seine Mund-Nasen-Schutz abgenommen. Da er sich gegenüber Kunden und Mitarbeitern aggressiv verhielt und diese angepöbelte, musste letztlich die Polizei hinzugezogen werden. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich aggressiv und leiste einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis keine Folge. Er wurde in Gewahrsam genommen. Auf richterliche Entscheidung schlief er seinen Rausch in der Gewahrsamszelle der Polizei aus.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Verstoß gegen die Corona-Verordnung eingeleitet. Des Weiteren wird er für die Kosten der Ingewahrsamnahme aufkommen müssen.

PM der PI Zweibrücken vom 11.07.2020

Während einer Unfallaufnahme auf der B256 bei Bonefeld, kam es zu Problemen mit einem unbeteiligten, alkoholisierten Zeugen, der immer wieder die Weisungen der Polizeibeamten missachtete und den Mindestabstand (Corona) nicht einhielt. Darüber hinaus beleidigte der 54-jährige Mann aus Hessen die eingesetzten Beamten. Nachdem seine Personalien festgestellt worden waren, erhielt er einen Platzverweis. Er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 11.07.2020

Ein stark alkoholisierter 55-jähriger Mann pöbelte am 10.07.2020, gegen 20:30 Uhr, in einer Kneipe in Ludwigshafen/Hemshof zunächst mehrere Gäste an, weswegen die Polizei verständigt wurde. Bei der Feststellung der Personalien des Mannes beleidigte dieser die Polizeibeamten mehrfach auf das Übelste. Da sich der aggressive Mann zudem nicht beruhigen ließ, musste er schließlich die Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 verbringen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.07.2020

Ein 35-Jähriger zeigte am Freitag (10.07.2020) einer Polizeistreife den Mittelfinger. Die Streife wer gegen 0.20 Uhr im Bereich des Berliner Platzes unterwegs, als beim Vorbeifahren ein Mann seinen Mittelfinger in Richtung den Polizeibeamten zeigte. Der 37-Jährige wurde kontrollierte, konnte sich aber nicht ausweisen. Daraufhin wurde er nach Ausweisdokumenten durchsucht, um seine Identität festzustellen. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich, sodass er gefesselt wurde. Bei der Durchsuchung fanden die Polizeibeamten noch eine geringe Menge an Drogen. Darüber hinaus war der 37-Jährige stark alkoholisiert. Ein Test ergab einen Promillewert von 2,21 Promille. Auf einer Polizeidienststelle wurde im schließlich eine Blutprobe entnommen. Seinen Rausch durfte er in eine Polizeizelle ausschlafen. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM des PP Rheinpfalz vom 10.07.2020

Im Laufe des Nachtdienstes vom 09. auf den 10.07.20 wurden der Polizeiinspektion Bad Ems mehrfach Ruhestörungen im Innenstadtbereich von Bad Ems gemeldet. Es handelte sich um eine Gruppe von ca. 10 jungen Erwachsenen.

Diese zogen alkoholisiert durch die Stadt und wurden durch die eingesetzten Beamten mehrfach aufgefordert sich nachhause zu begeben. Letztendlich kamen einige der Personen dieser Aufforderung zögerlich nach, wurden jedoch kurze Zeit später im Kurpark Biertrinkend angetroffen. Einer aus der Gruppe hob sich mit Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamten hervor und bespuckte sie. Als dieser 16-jährige zum Schlag gegen die Beamten ausholen wollte, wurde er zu Boden gebracht. Durch diese Maßnahme erlitt er starkes Nasenbluten. Auf der Fahrt zur Dienststelle bespuckte er weiterhin die Beamten und verschmutzte das Dienstfahrzeug mit Blut. Ein Alco-Test wurde durchgeführt. Anschließend wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein ähnlicher Vorfall geschah vor ca. 3 Wochen und wurde ebenfalls zur Anzeige gebracht. Im Verlaufe der Maßnahmen auf der Dienststelle versammelten sich die anderen Personen von der Gruppe vor dem Dienstgebäude und verlangten das Herauskommen ihres Kumpanen. Mehrfach ausgesprochene Platzverweise wurden nicht befolgt, sodass Unterstützungskräfte benachbarter Dienststellen und ein Diensthundeführer angefordert werden mussten.

Somit konnte die Gruppe dazu bewegt werden sich zu entfernen, kamen jedoch nach ca. 45 Minuten wieder zurück. Auch hier konnte mit Unterstützung des Diensthundeführer die Personengruppe entfernt werden. Der Beschuldigte wurde später durch einen Streifenwagen nachhause gebracht. Entsprechende Strafanzeige wurden gegen den Beschuldigten gefertigt.

PM der PD Montabaur vom 10.07.2020

Am frühen Mittwochabend kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben mehrere Jugendliche, die im Bereich des Bahnhofes Alkohol konsumierten. Einer der Jugendlichen war wohl mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden und musste aufgrund seines Verhaltens mit Handschellen gefesselt werden. Als der Junge dann seinen Eltern überstellt wurde, betitelte er die beiden Polizeibeamten unter anderem mit „Drecksbullen“ und „Bullenschweine“. Aufgrund seines Verhaltens wurden gegen ihn die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 10.07.2020

Für Aufsehen sorgte am Mittwoch eine 52-Jährige an einer Tankstelle in der Hohenecker Straße. Die Frau attackierte eine 43-Jährige und verletzte zwei Polizeibeamte.

Weil die 52-Jährige die Nutzung eines Smartphones falsch interpretierte, griff sie nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen eine 43-jährige Frau an. Die Frau wartete am Abend an der Waschanlage einer Tankstelle auf ihr Auto. Sie hörte währenddessen die Mailbox ihres Smartphones ab, was die 52-Jährige als Videoaufnahme auffasste. Die psychisch auffällige Frau attackierte die 43-Jährige, bedrohte sie und zerriss ihr das T-Shirt. Als sich die Geschädigte in Sicherheit bringen wollte, wurde sie von der Angreiferin verfolgt. Ein Kunde eilte zur Hilfe, während eine Kassiererin der Tankstelle die Polizei alarmierte.

Die Verdächtige ergriff die Flucht. Sie konnte von einer Polizeistreife in der Brandenburger Straße angetroffen werden. Die 52-Jährige verweigerte die Angaben ihrer Personalien, stattdessen beleidigte und bedrohte sie die Beamten. Mit einer Plastikflasche attackierte sie einen Polizisten. Die Frau wurde festgenommen, wogegen sie sich wehrte. Sie verletzte dabei zwei Polizeibeamte.

Gegen die 52-Jährige wird deshalb auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Auf dem Weg zur Polizeiinspektion, setze die Verdächtige ihre Tirade an Beschimpfungen und Attacken gegen die Beamten fort. Drei Polizistinnen waren erforderlich um die Maßnahmen auf der Polizeidienststelle durchzusetzen. Weil die 52-Jährige psychisch auffällig war, wurde sie im Anschluss in eine Klinik gebracht.

PM des PP Westpfalz vom 09.07.2020

Am 8.7.2020, gegen 16.10 Uhr, kam es zu Streitigkeiten bei einem Discounter im Etzelweg. Ein 49-jähriger Kunde weigerte sich eine Schutzmaske anzuziehen. Nach Ansprache durch einen Mitarbeiter wurde dieser beleidigt. Noch bei Eintreffen der Polizei befand sich der Mann ohne Maske im Geschäft. Da er den Anweisungen der Beamten nicht Folge leistete musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Anschließend erfolgte der Transport zur Dienststelle. Hierbei wurden die eingesetzten Beamten dann ebenfalls beleidigt.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2 Promille. Strafanzeigen wurden erstattet.

PM der PI Zweibrücken vom 09.07.2020

Ein betrunkener Autofahrer versuchte sich gestern den Maßnahmen der Wormser Polizei durch Widerstand zu entziehen. Anwohner hatten kurz vor

17:00 Uhr gemeldet, dass ein betrunkener Mann in der Straße Am Krankenhaus in seinen PKW gestiegen und losgefahren sei. Eine Streife wollte das Fahrzeug anhalten, worauf der Fahrer nicht reagierte und bis zu seiner Wohnanschrift weiterfuhr. Hier stoppte er kurz und sollte kontrolliert werden. Mit durchdrehenden Reifen entzog er sich zunächst der Kontrolle und hielt schließlich auf seinem nahegelegenen Parkplatz an. Da bei dem 57-jährigen Fahrer starker Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde, sollte er die Beamten zwecks Blutprobe zur Dienststelle begleiten. Dies verweigerte er und versuchte sich massiv gegen die Maßnahme zu sperren, auch mit einem Tritt gegen einen Polizeibeamten. Dieser blieb unverletzt. Der Wormser muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Worms vom 09.07.2020

Gestern, gegen 20:30 Uhr, wurde die Polizei anlässlich lautstarker Streitigkeiten in die Neugasse beordert. Zur Klärung des Sachverhaltes wurden die Parteien getrennt. Hierbei spuckte eine amtsbekannte 31jährige Frau aus Pirmasens an einem der Polizeibeamten vorbei in Richtung eines ihrer Kontrahenten. Um auch den Sichtkontakt zu unterbinden, stellte sich eine Beamtin in den Türrahmen zwischen den Zimmern. Daraufhin spuckte die Frau gezielt in das Gesicht der Polizistin, die trotz Mund- und Nasenschutz im Gesicht getroffen wurde. Weitere Spuckversuche scheiterten. Die Beamtin wurde von der Frau fortwährend und lautstark mit den übelsten Schimpfworten belegt.

Die beiden Kinder der Frau, 8 und 12 Jahre alt, waren während der gesamten Maßnahme anwesend. Ein Bericht an das Jugendamt wurde verfasst. Die Dame sieht nun Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung entgegen.

PM der PD Pirmasens vom 09.07.2020