Langenfeld (Tirol): Körperverletzung und Verdacht des Widerstandes gegen die Staatsgewalt

Am 08.04.2019 um 19:15 Uhr randalierte ein 34-jähriger ungarischer StA auf dem Grundstück eines 28-jährigen Ötztalers im Gemeindegebiet von Längenfeld. Der Ötztaler stellte den ihm unbekannten Mann zur Rede und wurde sogleich mit einer Whiskey-Flasche angegriffen. In einem Handgemenge biss der Ungar dem Gegenüber in das Gesicht und verletzte ihn durch Schläge an die Nase. Bis zum Eintreffen einer verständigen Polizeistreife konnte der Ötztaler sein Gegenüber am Boden fixieren. Im Zuge der Amtshandlung trat der Ungar gezielt gegen den Kopf eines Beamten. Er wurde festgenommen und mit Unterstützung einer weiteren angeforderten Polizeistreife ins Polizeianhaltezentrum Innsbruck eingeliefert. Der Ötztaler wurde bei dem Vorfall unbestimmten Grades verletzt. Der attackierte Polizist blieb unverletzt. Der aggressive ungarische StA wird nach Abschluss der Erhebungen an die zuständigen Stellen angezeigt.

PM der PI Sölden vom 09.04.2019

Nienburg (Niedersachsen): Häusliche Gewalt artet in Schlägerei aus-Wegweisung für den Täter

Am Montagabend, 08.04.2019, gegen 23.30 Uhr, alarmierte ein Bewohner der Hans-Böckler-Straße die Polizei, weil es in einer Nachbarwohnung zu einer Schlägerei mit über einem Dutzend Beteiligten komme. Die drei eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen fanden vor Ort etwa 15 männlichen Personen, alle mit Migrationshintergrund, vor, die sich auch den erkennbaren Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv und angriffslustig verhielten. Die Verständigung stellte sich aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse bei den rivalisierenden Gruppen als sehr schwierig heraus. Nach mehreren Gesprächen konnten die Polizeibeamten schließlich ermitteln, dass eine Häusliche Gewalt, begangen durch einen 19-jährigen gegenüber seiner ebenfalls 19-jährigen Freundin, der Auslöser für die Schlägerei gewesen ist. Nachdem das Opfer und daraufhin auch der Täter andere Personen um Hilfe und Unterstützung gerufen hatten, kam es innerhalb dieser Parteien zu den Auseinandersetzungen. Sogar in Anwesenheit der Polizei gingen die Personen aufeinander los und konnten teilweise nur durch Anlegen von Handfesseln von weiteren Taten abgehalten werden. Während des gesamten Einsatzes herrschte auch auf der Straße ein extrem lautes Geschrei in einer von den Beamten nicht zu verstehenden Sprache. Im Laufe der begangenen Körperverletzungen wurden drei Beteiligte in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter für die Häusliche Gewalt wurde für 14 Tage aus der Wohnung gewiesen und darf sich in dem Zeitraum dort nicht mehr aufhalten. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,7 o/oo.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.04.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Nach Angriff vorläufig festgenommen

In den gestrigen Abendstunden kam es in einem Supermarkt in Kreuzberg zu einer Auseinandersetzung. Gegen 20.30 Uhr alarmierte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei zu dem Supermarkt in der Wrangelstraße. Dort geriet er mit einem 44-jährigen Alkoholisierten in Streit, da dieser ein Hausverbot für den Markt hatte. Gegenüber den Einsatzkräften sprach der 44-Jährige Bedrohungen aus und wollte dem Platzverweis nicht Folge leisten. Als die Polizistin und der Polizist ihn aus dem Geschäft begleiten wollten, leistete er erheblichen Widerstand. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann zum Gewahrsam zu bringen, in dem er sich einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er wieder entlassen wurde. Eine Polizistin erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf, am Knie und an der Hand und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Ihr Kollege wurde am Unterarm verletzt, blieb jedoch im Dienst. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

München (Bayern): Zweimal Widerstand durch 33-Jährigen – Nach Ausnüchterung gleich wieder auffällig

Gegen einen 33-Jährigen ermittelt die Bundespolizei, der innerhalb weniger Stunden am Montag (8. April) gleich zweimal mit Beamten in Konflikt geraten war und diese körperlich attackierte.
Ein 33-jähriger Deutscher hatte kurz vor 14 Uhr im Meridian 79026, auf dem Weg nach München, Reisende bepöbelt. Als ihn die Zugbegleiterin zu beruhigen versuchte, griff er die 39-Jährige unvermittelt an, schubste sie und schlug sowie drückte gegen die Frau, dass dabei deren Brille zu Boden fiel. Außerdem beleidigte er die unverletzt gebliebene Frau mehrfach verbal.
Auch gegenüber den ihn am Ostbahnhof erwartenden Bundespolizisten verhielt sich der mit 3,8 Promille Alkoholisierte äußerst aggressiv und renitent. Als er ausgenüchtert gegen 17 Uhr aus dem Unterbindungsgewahrsam entlassen worden war, fiel er wenig später erneut auf.
Reisende meldeten am S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz gegen 18:30 Uhr eine augenscheinlich schwankende Person, die drohte in die Gleise zu stürzen. Die alarmierten Beamten erkannten den 33-Jährigen sofort wieder. Bei der Verbringung zum Dienst-Kfz versuchte der Mann aus Rosenheim nach Beamten, deren Maßnahmen er zudem mit einigen „netten“ Worten begleitete, zu schlagen und gegen sie zu treten. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Jetzt wird gegen ihn in mehreren Fällen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

PM der BPOLD München vom 09.04.2019

Kellinghusen (Schleswig-Holstein): Publikumswirksamer Einsatz

Einen aufsehenerregenden Auftritt hat am Montagnachmittag in Kellinghusen ein Mann hingelegt, der lauthals auf offener Straße ihm bekannte Frauen und die Polizei beschimpfte. Er kam schließlich ins Polizeigewahrsam, wo er bis zum heutigen Morgen verblieb.
Einsatzanlass für die Polizei war in der Nacht zum Montag die häusliche Gewalt eines Mannes gegenüber seiner Partnerin in der Lehmbergstraße. Letztlich sprachen die Beamten dem 34-Jährigen gegenüber eine Wegweisung über sieben Tage aus.
Montagnachmittag war dieselbe männliche Person erneut Grund für das Ausrücken zweier Streifen. Laut einer Berechtigten sollte der Kellinghusener mit ihrem Fahrzeug unterwegs sein – den Wagen wolle sie nun jedoch zurückhaben, was sich allerdings schwierig gestalte.
Gegen 16.10 Uhr trafen die Einsatzkräfte den Beschuldigten dann in besagtem Fahrzeug schlafend auf dem Lidl-Parkplatz An der Stör an.
Bereits hier zeigte sich der 34-Jährige uneinsichtig und wenig kooperativ. Später dann kam es gegenüber der Polizei und seiner hinzugekommenen Partnerin und ihren Freundinnen zu wilden und schreienden Beschimpfungen unfeiner Art. Weil der Aggressor sich nicht beruhigte und sich verbotenerweise immer wieder seiner Lebensgefährtin näherte, verfrachteten die Polizisten ihn schließlich unter erheblichem Widerstand in einen Streifenwagen und brachten ihn ins Itzehoer Polizeigewahrsam. Hier musste er sich einer Blutprobenentnahme unterziehen, weil anzunehmen war, dass er Alkohol und Rauschmittel konsumiert hatte. Dabei riss sich der Mann die Spritze aus dem Arm und schüttete später einem Beamten ein erbetenes Glas Wasser ins Gesicht. In den folgenden Stunden bekam der Beschuldigte dann die Chance, sich in den Wänden einer Zelle zu beruhigen. Mit einigen Anzeigen im Gepäck verließ er am heutigen Morgen schließlich das Revier.

PM der PD Itzehoe vom 09.04.2019

Krombach (Bayern): Frau beleidigt und bespuckt Polizisten

Eine stark alkoholisierte junge Frau beleidigte und bespuckte am Montagabend mehrere eingesetzte Polizisten. Gegen 20.30 Uhr hatte eine Anwohnerin der Hauptstraße mitgeteilt, dass bei ihr im Hof eine betrunkene Frau sitzen würde. Die Streife konnte dann eine 30-jährige Frau antreffen, die offenbar stark alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Da die Frau auch keinen festen Wohnsitz hatte, wurde sie zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Beim Transport auf die Dienststelle, fing sie dann zu randalieren an und bespuckte und beleidigte die Streifenbesatzung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde deshalb auf der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen diese wehrte sich die Frau ebenfalls und versuchte dabei die Polizisten zu treten. Außerdem bespuckte und beschimpfte sie die Polizisten auch auf der Dienststelle. Die Frau wurde dann anschließend in einem Haftraum ausgenüchtert. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben zum Glück alle unverletzt. Am Dienstagmorgen konnte die junge Frau nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gegen. Auf sie kommt nun allerdings eine Anzeige wegen diverser Delikte zu.

PM der PI Alzenau vom 09.04.2019

Seeshaupt-Penzberg (Bayern): Widerstand

Gestern am späten Nachmittag teilte ein aufmerksamer Bürger über Notruf der Polizei mit, dass er auf der Strecke zwischen Seeshaupt und Penzberg hinter einem Starnberger Mercedes gefahren sei, der Schlangenlinien fahren würde. Der Mercedesfahrer stehe nun vor einem Schnellimbiss und kaufe sich einen Döner.
Bei Eintreffen der Streife konnte der 51 jährige Mercedesfahrer mit einem Döner in der Hand festgestellt werden. Nach einer kurzen Diskussion gab der 51jährige unter Tränen zu, dass er der Fahrer des Mercedes sei. Es wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab ein Ergebnis von drei Promille. Da sich der 51 jährige Fahrer gegen weitere Maßnahmen massiv wehrte, wurde er durch die Polizeibeamten gefesselt. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus Penzberg verbracht.
Den Mercedesfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Penzberg vom 09.04.2019

Bamberg (Bayern): 22-Jähriger beleidigt Polizisten

In der Promenadestraße beleidigte am Montagnachmittag ein 22-jähirger Mann zwei Polizeibeamte, die dort in ihrem Streifenwagen unterwegs waren. Als die Beamten an dem Mann vorbeifuhren, rief er lautstarke Beleidigungen und hob beide Mittelfinger in Richtung des Streifenwagens. Im Zuge der anschließend durchgeführten Anzeigenaufnahme beleidigte der 22-Jährige die zwei Polizisten schließlich erneut.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 09.04.2019

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt löst großen Polizeieinsatz aus

Polizeikräfte aus Unterfranken wollten am Montagmittag auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg den Fahrer eines VW Polos einer Verkehrskontrolle unterziehen.
Mittels Anhaltesignalgebers verdeutlichten die bayerischen Beamten dem zu diesem Zeitpunkt noch Unbekannten ihr Vorhaben. Der Fahrer entzog sich der Anhaltung und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Hierbei überholte er mehrfach unerlaubt andere Verkehrsteilnehmer und gefährdete sie auch teilweise. Am Autobahnkreuz Würzburg West wechselte der Flüchtende auf die A81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Insgesamt waren bereits fünf bayerische Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz und verfolgten den Fahrer des Polos. In Höhe Wertheim durchquerte der Mann eine Baustelle auf der Autobahn und verursachte hierbei Sachschaden. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran weiterhin Gas zu geben und vor der Polizei zu flüchten. Drei weitere Streifenwagen vom Polizeirevier Tauberbischofsheim wurden in den Einsatz mit eingebunden. In Höhe Tauberbischofsheim hatte der Fahrer wohl genug von der Verfolgungsfahrt und fuhr an einem Rasthof raus. Dort konnten die Beamten den Fahrer in seinem Fahrzeug festnehmen. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand, so dass sich ein Beamter leichte Verletzungen zuzog. In dem Fahrzeug konnten die Polizeibeamten eine geringe Menge Betäubungsmittel feststellen, sowie ein als gestohlen gemeldetes Smartphone auffinden. Zudem war der Pkw nicht zugelassen und mit falschen Kennzeichen versehen. Der 27-Jährige verursachte auf seiner Flucht Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Auch ein bayerischer Streifenwagen wurde bei der Verfolgung beschädigt. Der aus Hessen stammende Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 09.04.2019

Oranienburg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden gestern gegen 23.50 Uhr von Anwohnern in die Sachsenhausener Straße gerufen, weil ein 42-jähriger deutscher Mann an Haustüren eines Mehrfamilienhauses klopfte und klingelte. Der Mann war dort bereits bekannt und gegen ihn wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Die Polizeibeamten sprachen dem 42-Jährigen ein Platzverweis aus, dem er zunächst auch nachkam. Wenig später erschien er jedoch wieder an dem Mehrfamilienhaus und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand, indem er nach den Beamten trat und sich körperlich sperrte. Die Polizisten wurden nicht verletzt. Der 42-Jährige musste gefesselt werden und blieb über Nacht im Polizeigewahrsam. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Personenschaden – Mann ignoriert Absperrung

Am Dienstagvormittag, 09:55 Uhr, kam es im Einmündungsbereich Berliner Straße/ Rehstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Eine 58-jährige Radfahrerin bog von der Berliner Straße nach rechts in die Rehstraße ab und kam dabei zu Fall. Nach jetzigem Erkenntnisstand handelt es sich um einen Alleinunfall, ob ein Pkw an dem Unfall beteiligt war, wird derzeit geprüft. Die Radfahrerin musste nach dem Sturz mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden und verblieb dort stationär. Während der Sperrung der Unfallstelle versuchte ein 70-Jähriger, mit seinem Auto in die Rehstraße einzufahren. Er missachtete die Absperrung der Polizisten und kam den Aufforderungen, sich auszuweisen nicht nach. Da er sich auch mehrfach mit seinem Pkw auf Beamten zu bewegte, stellten die Polizisten zunächst die Fahrzeugschlüssel sicher. Sie veranlassten, dass der Gesundheitszustand des Mannes durch einen Arzt begutachtet wird. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Das Verkehrskommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

PM der POL Hagen vom 09.04.2019

Singen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Über drei Promille ergab der Alkoholtest eines 53-Jährigen, der am Montagabend von Passanten auf dem Gehweg der Hauptstraße liegend angetroffen wurde. Nachdem der Mann aggressiv auf die Verständigung des Rettungsdienstes reagiert und sich stark torkelnd entfernt hatte, nicht ohne Passanten anzupöbeln, konnte er wenig später von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers angetroffen werden. Da sich der Betrunkene auch gegenüber den Beamten wenig kooperativ verhielt, brachten ihn die Polizisten zur Dienststelle, wo er auf richterliche Anordnung die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Stockach (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Als Beamte des Polizeireviers beim Kreisverkehr B 313/Johann-Glatt-Straße am späten Montagabend gegen 22.50 Uhr Verkehrskontrollen durchführten und einen 24-jährigen Pkw-Lenker überprüften, mischte sich der 21-jährige Beifahrer in das Kontrollgespräch ein. Nachdem er von einem der Polizisten aufgefordert wurde, die Kontrolle nicht zu stören, fing der junge Mann an, das Gespräch und die polizeilichen Kontrollmaßnahmen mit seinem Handy aufzunehmen. Obwohl der 21-Jährige mehrfach darauf hingewiesen wurde, dies zu unterlassen, folgte der Mann nicht den Anweisungen. Er wollte sich in der Folge nicht ausweisen und verweigerte die Aushändigung des Handys als Beweismittel. Nach der Beschlagnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft mussten die Polizisten den 21-Jährigen festhalten, um ihm das Handy abzunehmen. Der junge Mann hat sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Annaberg-Buchholz (Sachsen): Alkoholfahrt unterbunden

Am Montagabend wurde die Polizei wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt zu einem Parkplatz in der Chemnitzer Straße gerufen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten einen 26-Jährigen fest, der laut vor Ort befindlichen Zeugen mit einem Pkw BMW die Chemnitzer Straße und den Parkplatzbereich mit hoher Geschwindigkeit befahren haben soll. Bei dem 26-Jährigen bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Für den Mann folgten zwei Blutentnahmen, da ein Nachtrunk nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Führerschein des 26-Jährigen konnte nicht sichergestellt werden, da er nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist.
Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr in Verbindung mit Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden gefertigt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Als die Beamten im Verlauf des Abends den Parkplatz erneut aufsuchten, stellten sie den 26-Jährigen erneut dort fest. Der Mann bepöbelte die vor Ort befindlichen Personen und kam einem durch die Polizisten ausgesprochenem Platzverweis nicht nach. Auch versuchte er, nach den Beamten zu schlagen. Nun kam zu den obigen Anzeigen noch eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte hinzu.
Der 26-Jährige wurde über Nacht zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen.

PM der PD Chemnitz vom 09.04.2019

Königswartha (Sachsen): Polizeifassade fällt Täter zum Opfer

Ein 41-Jähriger hat am späten Montagabend die Sprechanlage sowie die zum Eingang führende Treppe des Polizeistandorts in Königswartha beschädigt. Der bekannte Verdächtige löste unter anderem eine Granitplatte des Aufgangs aus dem Stufengefüge und legte sie auf die vor dem Gebäude verlaufende Gutsstraße. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Görlitz vom 09.04.2019

München (Bayern): Pkw-Fahrer missachtet Anhaltesignale der Polizei – Mittersendling

Am Montag, 08.04.2019, gegen 14:55 Uhr, versuchte eine Zivilstreife der Münchner Polizei in der Friedrich-Hebbel-Straße einen Pkw Mercedes einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Der 34-jährige Fahrer aus München reagierte jedoch nicht auf die deutlichen Anhaltesignale (durch Sondersignale und Anhaltekelle). Es wurde mehrfach versucht ihm zu signalisieren, dass er anhalten solle, was er jedoch ignorierte. Als beim Streifenwagen Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet wurden, reagierte eine vor dem 34-Jährigen fahrende Pkw-Fahrerin und bremste ihren Mercedes Pkw bis zum Stillstand ab.
Der Streifenwagen hielt links neben dem Mercedes, sodass dieser nicht mehr weiter fahren konnte. Als die Polizeibeamten ausstiegen und zum Fahrzeug gingen, rammte der 34-Jährige das vor ihm stehende Fahrzeug und den links neben ihm stehenden Streifenwagen.
Die kontrollierende Polizeibeamtin musste zur Seite springen, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Ihr Streifenpartner schlug die Beifahrerscheibe des Mercedes ein und konnte dadurch den 34-Jährigen stoppen. Er wurde aus dem Fahrzeug gezogen und gefesselt.
An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro. Die Unfallstelle musste für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden.
Der 34-Jährige wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Ermittlungen zur Klärung der Details des Vorfalls wurden von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 09.04.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Uneinsichtige Autofahrerin versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen

Anzeigen wegen Widerstands, Straßenverkehrsgefährdung, Missachtung von Zeichen und Weisungen durch Polizeibeamte, zusätzlich diverse Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie die Beschlagnahme des Führerscheins, sind das Ergebnis des Verhaltens einer 41-Jährigen heute Mittag in Kreuzberg. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des zuständigen Abschnitts 53 führten seit den Vormittagsstunden eine Verkehrskontrolle im Bereich der Skalitzer Straße / Schlesische Straße / Oberbaumstraße / Falckensteinstraße durch. Gegen 11.30 Uhr fiel dabei eine 41-Jährige in ihrem Audi auf, weil sie verbotswidrig in die Oberbaumstraße einfuhr. Ein Polizeibeamter wies sie auf ihren Fehler hin und bat sie, umzukehren. Die Frau folgte den Anweisungen etwas uneinsichtig, fuhr dann jedoch zurück. Wenig später fiel sie anderen Polizeibeamten des Abschnitts in der Köpenicker Straße auf, weil sie während der Fahrt ein Handy bediente. Sie wurde daraufhin in die Kontrollstelle gebeten und hier verkehrsrechtlich überprüft. Den Verstoß stritt sie ab und verhielt sich, nach Angaben der kontrollierenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, äußerst unkooperativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige durfte die Frau ihren Weg fortsetzen. Hierbei fuhr sie so unachtsam aus der Kontrollstelle, dass es fast zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtberechtigten Radfahrer gekommen wäre. Der Radfahrer hatte durch eine Gefahrenbremsung und Ausweichen einen Zusammenstoß verhindern können. Die Polizeibeamten entschieden sich daraufhin, die Autofahrerin abermals in die Kontrollstelle zu bitten und ihre Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Die 41-Jährige weigerte sich jedoch anzuhalten und versuchte weiterzufahren. Ein Polizeibeamter versuchte daraufhin die Fahrertür zu öffnen, die jedoch verschlossen war. Die Frau schrie mehrfach hysterisch durch das offen stehende Fenster, dass sie nicht stehen bleiben werde und fuhr mit durchgetretenem Gaspedal und quietschenden Reifen los. Der Polizist, der noch den Türgriff festhielt, wurde nach vorne geschleudert und zog sich leichte Verletzungen an der rechten Hand zu. Zwei weitere Polizisten, die die Szene beobachtete hatten, rannten dem Wagen hinterher und konnten die Frau in der Köpenicker Straße Ecke Schlesische Straße stoppen, indem beide ihre Dienstwaffen zogen und auf die Motorhaube des Wagens und den Boden richteten. Daraufhin stieg die 41-Jährige freiwillig aus dem Fahrzeug, zeigte sich aber weiterhin sehr uneinsichtig und aufgebracht. Sowohl eine Atemalkoholkontrolle als auch ein Drogenvortest bei der Frau verliefen negativ. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

Ebersbach (Bayern): Nach häuslichem Streit Polizisten angegriffen

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Ebersbach zu einem häuslichen Streit. Ein Mann suchte mehrfach in der Nacht seine Ex-Lebensgefährtin in Ebersbach auf und randalierte vor deren Haustür und schrie herum. Die eingesetzten Streifen konnten nach längerer Suche den Randalierer feststellen. Als der aggressive Mann in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er sich gegen die Mitnahme zu wehren und leistete massiv Widerstand. Den Polizeibeamten gelang es schließlich den Mann zu überwältigen und mit zur Dienststelle zu nehmen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte und der Randalierer leicht verletzt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.04.2019

Zug (Kanton Zug): Ladendieb wird gegen Polizei ausfällig

Ein Mann stahl in einem Laden Ware und wurde dabei von der Polizei beobachtet. Als zivile Polizisten ihn kontrollieren wollten, rastete der Mann aus. Er wurde festgenommen.
Am Dienstagmorgen (9. April 2019), kurz vor 07:30 Uhr, beobachtete eine zivile Polizeipatrouille, wie ein Mann in einem Verkaufsgeschäft beim Bahnhofplatz in Zug Lebensmittel entwendete. Als der Delinquent den Laden verliess, hielten ihn die Polizisten an, um ihn zu kontrollieren. Der 20-Jährige wurde zuerst verbal ausfällig gegen die Polizisten, dann versuchte er sich durch massive Gegenwehr der Personenkontrolle zu entziehen. Erst durch das Beiziehen von weiteren Polizisten konnte er arretiert werden.
Der renitente Mann wurde vorläufig festgenommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Er muss sich wegen Ladendiebstahls, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Hinderung einer Amtshandlung verantworten.

PM der Zuger Polizei vom 09.04.20189

Altenburg (Sachsen): Beleidung und Bedrohung von Rettungskräften

Heute Nacht (09.04.2019), gegen 00:40 Uhr kam die Feuerwehr aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Theodor-Neubauer-Straße zum Einsatz. Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen vor Ort beleidigt und bedrohte der 46-jährige Wohnungsinhaber die Rettungskräfte der Feuerwehr massiv. Durch die hinzugezogenen Polizeibeamten wurde der 47-jährige aufgefordert die Wohnung zu verlassen. Er gab sich weiter unkooperativ und beleidigte nunmehr auch die Polizeibeamten, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei leistete er massiv Widerstand. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung vom Rauch befreit und der 46-jährige medizinisch untersucht wurde, konnte er seine Wohnung wieder betreten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 09.04.2019

Waidhofen (Niederösterreich): Mordversuch auf Polizisten

Ein psychisch labiler 42-jähriger österreichischer Staatsbürger aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya versuchte am heutigen Tage, um 07.25 Uhr in Waidhofen an der Thaya bei einer Intervention der Bediensteten der Polizeiinspektion Waidhofen an der Thaya am Anwesen seiner Mutter nach vorheriger gefährlichen Drohung mit einem Messer gegen seine Mutter auf einen Polizeibeamten einzustechen. Nur durch eine reflexartige Bewegung des Beamten zur Seite konnte eine schwere Verletzung abgewendet werden.
Im Zuge der Ausweichbewegung konnte ein Beamter den Beschuldigten an der messerführenden, rechten Hand erfassen, fixieren und vorerst eine weitere Gefahr durch das Messer abwenden.
Zur gleichen Zeit versetzte der Beschuldigte dem zweiten Beamten mit der linken Hand einen Schlag in das Gesicht und trat ihm mit einem Fuß gegen das rechte Knie, um sich der Fixierung der beiden Beamten zu widersetzen. Aus diesem Grund wurde gegen den Beschuldigten der Pfefferspray eingesetzt.
Der Verdächtige wurde danach von den Beamten am Boden mittels Körperkraft fixiert. Dabei äußerste der Tatverdächtige gegenüber seiner Mutter und den Polizisten Morddrohungen.
Der Beschuldigte sowie der verletzte Polizist wurden in das Landesklinikum Waidhofen an der Thaya eingeliefert.
Der 42-Jährige wird wegen versuchter Mordversuche über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems in die Justizanstalt Krems eingeliefert.

PM der LPD Niederösterreich vom 09.04.2019

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Eine Salzburgerin rief in den Morgenstunden des 9. April 2019 die Polizei da bei einem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts ein Mann nächtigen würde. Die Beamten konnten einen 46-jährigen Polen antreffen und forderten ihn auf die Örtlichkeit zu verlassen. Der Pole weigerte sich zu gehen und wurde zunehmend aggressiv. Er schrie die Beamten an und versetzte einem Polizisten einen Schlag in den Brustbereich. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Verletzt wurde niemand. Der 46-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

Zell a.S. (Salzburg): Festnahme in Zell am See

Beamte der Stadtpolizei Zell am See führten um die Mittagszeit am 9. April 2019, Verkehrskontrollen auf einem Parkplatz in Zell am See durch. Im Zuge einer Verkehrskontrolle eines 58-jährigen Pinzgauers stellten sie fest, dass der Mann seinen Führerschein auf Grund eines Behördenauftrags abgeben müsste. Während der Kontrolle sprang der 58-Jährige aus dem Auto und wurde zusehens aggressiv. Er gab an die Fahrt fortzusetzen. Gegenüber den drei Beamten verhielt er sich weiterhin aggressiv und ging auf diese los. Im Zuge der Amtshandlung wurden die drei Beamten der Stadtpolizei unbestimmten Grades verletzt. Polizisten von der PI Zell am See unterstützten bei der Amtshandlung und nahmen den Aggressor schließlich fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 58-Jährige in die Justizanstalt Salzburg gebracht.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

Lübtheen/Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz in Lübtheen

Am Freitagabend kam es in Lübtheen zu einem Polizeieinsatz. Hinweisgeber informierten zuvor den Notruf über eine Personengruppe, die im Bereich des Grünen Weges den Verkehr behindern und dort randalieren würde.
Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten stellten verschiedene Sachbeschädigungen sowie Körperverletzungsdelikte fest. Dabei wurden sie von zwei Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren aus der Personengruppe heraus zunächst beleidigt. Die beiden alkoholisierten Lübtheener griffen die Polizisten im weiteren Verlauf körperlich an, so dass der Einsatz von Reizstoff gegen die Tatverdächtigen erfolgte. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Die beiden Tatverdächtigen wurden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Rostock vom 08.04.2019

Diez (Rheinland-Pfalz): Bedrohung von Polizeibeamten mit einem Steakmesser

Am Montag, den 08.04.2019 gegen 00.45 Uhr wurde eine vorbeifahrende Streife der Polizei Diez durch einen 20jährigen Mann aus Diez beleidigt. Bei der anschließenden Personalienfeststellung zog der junge Mann ein Steakmesser aus der Jackentasche und bedrohte damit die Streife. Nach Androhung des Schusswaffengebrauchs legte er das Messer ab und er konnte festgenommen werden. Er wurde anschließend zur Dienststelle verbracht, wo es noch zu einer Widerstandshandlung gegen die Beamten kam. Die Ermittlungen zu den Hintergründen seiner Handlung dauern noch an.

PM der PD Montabaur vom 08.04.2019

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher nicht zu bremsen/ Einbruchsversuch

Am 07.04.2019, gegen 1.55 Uhr, konnten zwei 16-jährige Lüdenscheider im Rahmen einer Fahndung nach jugendlichen Randalierern im Bereich der Kampstraße angetroffen werden. Bei der Kontrolle versuchte einer der beiden 16-Jährigen, einen der eingesetzten Beamten zu schlagen. Zudem beleidigte der alkoholisierte Lüdenscheider die Beamten aufs Übelste und wurde in Gewahrsam genommen. Er wurde auf im Anschluss daran auf der Polizeiwache in die Obhut der Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen Widerstands verantworten.
Ein Unbekannter versuchte in der Nacht zum Samstag in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Parkstraße einzubrechen. Darauf deuten Hebelspuren an der Eingangstür, die sich nicht mehr richtig verschließen lässt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Schwarzenbach /S. (Bayern): Jugendliche randalieren

Am So., 07.04, gegen 17.50 Uhr, wurde durch Zeugen gemeldet, dass am Parkplatz des Einkaufsmarktes in der Kirchenlamitzer Straße zwei Jugendliche randalieren würden. Die beiden Mädchen hatten unter anderem Einkaufswagen umgeschmissen und gaben bei Erkennen der Streife Fersengeld. Die beiden 14- u 15-jährigen Jugendlichen konnten jedoch noch vor Ort gestellt werden. Allerdings verweigerte sie die Angabe ihrer Personalien und gingen stattdessen auf die eingesetzten Beamten los und beleidigten diese massiv.
Letztendlich konnten die beiden nur mit Hilfe einer Unterstützungsstreife gebändigt und abtransportiert
werden. Aber auch auf der Dienststelle leisteten beide Widerstand und beleidigten die Polizeibeamten weiterhin übelst. Bei beiden wurde eine Blutentnahme angeordnet und nachdem sie sich beruhigt hatten wurden sie wieder in die Obhut ihre Wohngruppe in der Schwarzenbacher Jugendhilfeeinrichtung übergeben. Beide habe allerdings nun Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung am Hals.

PM der Polizeistation Rehau vom 08.04.2019

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Auf Platzverweis folgte Widerstand

Am Samstag, 6.4.2019 erteilten Polizisten gegen 15.00 Uhr einem 48-Jährigen bei einem Einsatz einen Platzverweis an der Freiherr-von-Langen-Straße in Warendorf. Damit war der Warendorfer nicht einverstanden und betrat trotz der polizeilichen Anordnung ein Grundstück. Die Beamten hielten den Mann fest, woraufhin er um sich schlug und trat. Die Einsatzkräfte brachten den 48-Jährigen zu Boden, wo er weiterhin erheblichen Widerstand leistete. Daraufhin nahmen die Polizisten den alkoholisierten Warendorfer für mehrere Stunden in Gewahrsam. Auf der Fahrt zur Polizeiwache beleidigte er die Beamten und spuckte im Fahrzeug herum.

PM der POL Warendorf vom 08.04.2019

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Germersheim – Exhibitionist beleidigt und bespuckt Polizeibeamte

Ein alkoholisierter 28 Jähriger beleidigte am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums in Germersheim zunächst mehrere Passanten und entblößte in der Folge sein Geschlechtsteil. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme musste der Beschuldigte gefesselt werden, wogegen er sich wehrte und die eingesetzten Beamten beleidigte und bespuckte. Der 28 Jährige wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung, exhibitionistischer Handlungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM der PD Landau vom 08.04.2019

Menden (Nordrhein-Westfalen): Angriff im Hausflur/ Dreiste Diebin

Eine 39-jährige Frau sorgte am Sonntagabend für einen Polizeieinsatz. Sie klingelte gegen 22.15 Uhr an der Tür einer 89-jährigen Mendenerin. Als die öffnete, zog sie die alte Frau an den Haaren in den Hausflur und die Treppe herunter. Einem Nachbarn, der zu Hilfe eilte, schlug die Angreiferin die Brille aus dem Gesicht.
Als die hinzu gerufene Polizei erschien, war die zunächst Unbekannte verschwunden. Doch sie tauchte kurz darauf erneut bei der Seniorin auf und begann, die Polizeibeamten zu beschimpfen. Die legten ihr schließlich Handfesseln an und brachten sie zur Feststellung der Identität auf die Polizeiwache. Das Ordnungsamt veranlasste nach einer ärztlichen Untersuchung eine Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus. Das 89-jährige Opfer gab an, die Angreiferin nicht zu kennen.
Am 05.04.2019, gegen 18:50 Uhr, betrat eine unbekannte Frau trotz eines Hausverbotes ein Textilgeschäftes an der Unteren Promenade. Der mehrfachen Aufforderung durch zwei Mitarbeiterinnen des Geschäftes, dieses zu verlassen, kam sie nicht nach. Die Unbekannte beleidigte die beiden Angestellten im Anschluss daran auf sexueller Grundlage und warf Ware aus dem Geschäft auf den Parkplatz des Geschäftes. Ein Sachschaden entstand nicht. Die Diebin/Beleidigerin kann wie folgt beschrieben werden: Weiblich, 1,60 m groß, zwischen 40 und 45 Jahre alt, korpulent, dunkler Hautton, Kopftuch, Muttermal im Gesicht, hatte lockere Stoffhose und Bluse an. Zeugen, die Hinweise geben können werden gebeten, sich mit der Polizei in Menden (Tel.: 9099-0) in Verbindung zu setzen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Crailsheim (Baden-Württemberg): BMW-Fahrer verletzt zwei Beamte bei Verkehrskontrolle

Ein 19 Jahre alter BMW-Fahrer war am Samstagmorgen gegen 4:00 Uhr in der Hofäckerstraße in Richtung Bildstraße unterwegs. Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise fiel er einer Streifenwagenbesatzung auf, welche daraufhin eine Verkehrskontrolle durchführen wollte. Um den Wagen zu stoppen, stellten die Beamten den Streifenwagen vor dem BMW quer. Zunächst schien es, als wolle der Fahrer bei der Kontrolle kooperieren und an einem Atemalkoholtest mitwirken. Unvermittelt rannte er dann jedoch zu seinem Wagen und versuchte den Motor zu starten. Durch die offene Seitenscheibe auf der Fahrerseite versuchten die beiden Polizisten auf den Fahrer einzuwirken, damit dieser nicht losfahren könne. Dieser konnte den Motor jedoch starten und seinen Wagen stark beschleunigen. In der Folge kollidierte der BMW mit dem Streifenwagen. Auch die Polizisten wurden bei dem Fahrmanöver verletzt. Der junge Fahrer flüchtete mit seinem Auto in Richtung Ellwanger Straße. Die Beamten nahmen mit ihrem Streifenwagen die Verfolgung auf. Am Kreisverkehr am Bullinger Eck verlor der BMW-Lenker die Kontrolle über seinen Wagen und überfuhr eine Verkehrsinsel, bevor sein Wagen zum Stehen kam. Die Beamten konnten den 19-Jährigen unter Einsatz von Pfefferspray festnehmen. Eine anschließend richterlich angeordnete Blutentnahme in einer Klinik war nur durch Einsatz mehrerer Polizeibeamter möglich. Anschließend wurde der BMW-Fahrer in Gewahrsam genommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Auf ihn kommen nun mehrere Strafanzeigen zu. Die leicht verletzten Polizisten wurden ebenfalls in einer Klinik behandelt. Sie konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Aalen vom 08.04.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Verkehrsbehinderungen durch Autokorso – Polizei sucht Zeugen

Uneinsichtig und aggressiv verhielten sich die Teilnehmer eines größeren Autokorsos, der am Samstagnachmittag gegen
14:40 Uhr anlässlich einer türkischen Hochzeit in der Ludwigsburger Innenstadt unterwegs war. Nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer die Polizei alarmiert hatten, traf eine Streifenbesatzung in der unteren Reithausstraße wild hupende Autofahrer an, die mit durchdrehenden Reifen kurze Spurts hinlegten und dabei von Trommlern und einem Kameramann begleitet wurden. Der übrige Verkehr war dadurch zum Erliegen gekommen. Auf ihr Verhalten angesprochen reagierten die Fahrer aggressiv und provokant und entfernten sich in Richtung der Schwieberdinger Straße. Dort wurden sie auf Höhe der Aral-Tankstelle unter Einsatz von 11 Streifenbesatzungen benachbarter Polizeireviere gestoppt und kontrolliert. Während der Kontrolle mussten Polizeihunde eingesetzt werden, da die Situation zu eskalieren drohte. Im Anschluss an die Kontrolle wurden die Fahrer einzeln aus der Kolonne entlassen. Möglicherweise waren Teilnehmer dieses Autokorsos auch in Kornwestheim und auf der A 81 im Bereich Ludwigsburg unterwegs.
Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die durch den Autokorso behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.04.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Nicht unerheblich verletzt wurde ein 25-jähriger Polizeibeamter am späten Freitagabend, nachdem er von einem 19-jährigen jungen Mann eine etwa eineinhalb Meter hohe Terrassenmauer hinuntergestoßen wurde. Der 19-Jährige war zuvor in Ailingen einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, wie er im Bereich der Schule offenbar im Besitz von Joints war. Nachdem die Streife ihn und seine Begleiter kontrollieren wollte, flüchtete die gesamte Gruppe. Der 19-Jährige wurde von dem Beamten verfolgt, rannte in einen Hinterhof und kletterte dort die Mauer auf eine dahinter befindliche Terrasse hoch. Als der 25-jährige Polizeibeamte die Mauer ebenfalls überwand und sich auf der Terrassenfläche gerade aufrichtete, nahm der 19-Jährige Anlauf und stieß den Polizisten rückwärts über die Kante, sodass dieser auf die darunter befindliche Pflasterfläche fiel.
Hierdurch verletzte sich der Beamte im Bereich der Hüfte, er musste seinen Dienst abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Der 19-Jährige, der deutlich unter Alkohol- und möglicherweise auch unter Betäubungsmittelbeeinflussung stand, konnte schließlich unter Gegenwehr vom zweiten Beamten der Streife überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Er wird sich nun wegen verschiedener Delikte strafrechtlich zu verantworten haben.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Nürnberg (Bayern): Streit unter Pärchen endet mit Schlägen

Zu Schlägen und Beleidigungen kam es am Samstagabend (6. April) nach Beziehungsstreit im Nürnberger Hauptbahnhof. Dabei schlug der Begleiter der Frau den ehemaligen Lebensgefährten mit der Faust nieder.
Gegen 21 Uhr kam es zunächst in der Mittelhalle zwischen einem getrennt lebenden Pärchen zum einem Streit wegen des gemeinsamen Kindes. Der 16-jährige Begleiter der Frau mischte sich ein und schlug den 28-jährigen Kindsvater mit der Faust ins Gesicht. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete dies, trennte die Streitenden und nahm den Minderjährigen fest. Dies brachte die 26-jährige Mutter derart in Rage, dass sie die eingesetzten Beamten aufs Gröbste beleidigte. Die Frau konnte erst durch eine weitere, hinzugezogene Streife beruhigt werden. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen konnten die verständigten Eltern den Jugendlichen bei Bundespolizeiinspektion abholen.
Gegen die Kindsmutter und ihren jugendlichen Begleiter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung bzw. Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Nürnberg vom 08.04.2019

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt 36-Jährigen Werbetafel auf den Kopf – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen in Gewahrsam

Am Samstagmorgen (06. April) schlug ein 32-jähriger Mann aus Recklinghausen einem 36-Jährigen ein Werbeschild auf den Kopf und flüchtete anschließend. Bundespolizisten nahmen ihn später im Innenstadtbereich in Gewahrsam.
Gegen 08:00 Uhr meldete sich der 36-jährige Berliner in der Wache der Bundespolizei. Er erklärten den Einsatzkräften, dass er Opfer einer gefährlichen Körperverletzung geworden sei. Nach Angaben des Berliners habe er im Hauptbahnhof Recklinghausen an einem Fahrausweisautomaten gestanden, um sich ein Ticket zu kaufen.
Hinterrücks hätte ihm dann eine unbekannte Person eine Werbetafel auf den Kopf geschlagen und sei anschließend geflüchtet. Auf Grund der guten Personenbeschreibung konnte der 32-jährige Tatverdächtige im Bereich der Innenstadt in Gewahrsam genommen werden.
Da sich der polizeibekannte 36-Jährige gegenüber den Bundespolizisten äußerst aggressiv zeigte, wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Gegen den mit 1,2 Promille alkoholisierten Recklinghäuser leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Das Motiv der Tat konnte nicht ermittelt werden.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.04.2019

Landshut (Bayern): Betrunkener Radfahrer beleidigt Polizeibeamte

Am Freitag, gegen 22.30 Uhr, wurde eine Polizeistreife im Stadtgebiet auf einen 23-jährigen Radfahrer aus Landshut aufmerksam. Er fuhr in starken Schlangenlinien und sollte deshalb angehalten und kontrolliert werden. Der 23-Jährige missachtete dies und begann mit dem Fahrrad zu flüchten. Währenddessen zeigte er den Polizisten den rechten Mittelfinger. Im weiteren Verlauf gelang es einem Beamten, den Radfahrer zur Fuß einzuholen und vom Fahrrad zu ziehen. Der 23-Jährige wurde zum Zwecke einer Blutentnahme in ein Krankenhaus verbracht.

PM der PI Landshut vom 08.04.2019

Kumhausen (Bayern): Alkoholisierter Ladendieb wurde renitent

Am Samstag, gegen 11.45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Schulstraße 1 gerufen. Ein 38-Jähriger aus Vilshofen hatte im Geschäft Bier konsumiert und bezahlte dieses nicht. Im Laden wollte der Mann in einen Büroraum urinieren. Ein Polizeibeamter konnte ihn davon abhalten. Daraufhin wurde der alkoholisierte 38-Jährige zunehmend aggressiv, er musste im weiteren Verlauf unter heftiger Gegenwehr gefesselt werden. Weil er trotzdem versuchte mit den Füßen gegen Polizeibeamte zu treten, erfolgte auch eine Fesselung der Beine. Der Betroffene selbst sowie zwei Polizeibeamte erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen. Nach einer Blutentnahme konnte der 38-Jährige seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Gegen ihn hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Ladendiebstahl sowie Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 08.04.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Männer geraten in Streit und greifen dann Polizeibeamte an

Am Sonntagabend, 07.04.2019, sind gegen 19.15 Uhr zwei Männer vor einem Lokal auf der Kirchstraße in Streit geraten und prügelten sich. Als die inzwischen alarmierten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, ging einer der beiden, ein 22-jähriger Essener, trotz Aufforderung, sich zu beruhigen, auf eine Beamtin zu und drohte sie zu schlagen. Die Polizisten konnten ihn nur mit erheblichem körperlichem Aufwand überwältigen. Auch der zweite Beteiligte, ein 35-jähriger Gelsenkirchener, verhielt sich gegenüber den Beamten zunächst aggressiv und flüchtete anschließend zurück in das Lokal. Dort konnte er durch weitere Kräfte vorläufig festgenommen werden. Die beiden „Streithähne“ wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Gewahrsam gebracht. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben bei dem Essener einen Alkoholwert von 1,38 Promille und bei dem Gelsenkirchener einen Wert von 1,48 Promille.
Später nahm ihnen ein hinzugerufener Arzt eine Blutprobe ab. Gegen die beiden Männer wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.04.2019

Eberswalde (Brandenburg): Handgreiflich geworden

Am Abend des 06.04.2019 betrat eine Frau ein Lokal in der Heegermühler Straße, nahm an einem eigentlich reservierten Tisch Platz und trank dann selbst mitgebrachten Alkohol. Das Personal forderte sie mehrfach zum Verlassen des Objektes auf, was sie mit Handgreiflichkeiten beantwortete. Auch hinzugezogene Polizisten mussten sich Gewalttätigkeiten erwehren. So verfehlte eine Glasflasche nur durch schnelle Reaktion den Kopf eines Beamten. Letztlich fand sich die Wütende in Handfesseln auf dem Boden wieder. Die 39-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo ihr nun ärztliche Hilfe zuteil werden kann.

PM der PD Brandenburg Ost vom 08.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – 35-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am Samstag, 06.04.2019, riefen mehrere Zeugen gegen 03:45 Uhr im Bereich der Düppenbeckerstraße die Polizei. Ein 35-Jähriger randalierte dort und pöbelte Passanten an. Er war, wie sich später herausstellte, mit fast zwei Promille stark alkoholisiert. Als der Mann die Polizisten sah, entfernte er sich.
Ein Beamter forderte den Betrunkenen auf, stehen zu bleiben.
Daraufhin warf der 35-Jährige eine Bierflasche in Richtung der Beamten und sprach Beleidigungen aus. Als die Polizisten den Mann festhielten, setzte dieser sich massiv zur Wehr. Nur mit mehreren Beamten und unter Einsatz des Pfeffersprays gelang es, den stark alkoholisierten Randalierer zu bändigen. Dabei biss er einem 25-jährigen Polizisten in den Finger. Der Randalierer verbachte die restliche Nacht im Polizeigewahrsam und muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 08.04.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 16-Jährige beißt Polizisten

Außer Rand und Band war am frühen Sonntagmorgen eine 16-Jährige aus Otterberg. Zeugen verständigten die Polizei, weil es in der Pirmasenser Straße zu einer Lärmbelästigung kam. Vor Ort konnte die Teenagerin alkoholisiert angetroffen werden.
Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie eine dort ansässige Bar aufgrund ihres Alters verlassen musste. Hierüber ärgerte sie sich lautstark auf der Straße, weshalb sich Anwohner gestört fühlten. Weil sich die Jugendliche den Beamten gegenüber äußerst aggressiv verhielt, wurde ihr ein Platzverweis ausgesprochen, welchem sie jedoch nicht nachkam. Ein eingesetzter Beamter hielt sie fest – daraufhin schrie die 16-Jährige laut und schlug um sich. Außerdem gelang es ihr, dem Polizisten in die linke Hand zu beißen, wodurch eine blutende Bisswunde entstand. Die Jugendliche wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Die Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 08.04.2019

Menden (Nordrhein-Westfalen): Hochzeitskorso mit „Schüssen“

Mehrere Anrufer meldeten der Polizei am Samstagnachmittag „Schüsse“. Mit einem größeren Aufgebot stoppte die Polizei darauf einen Hochzeitskonvoi auf der Werler Straße. 15 zum Teil getunte Fahrzeuge mit etwa 50 Personen wurden kontrolliert, dabei aber keine (Schreckschuss-)Waffen gefunden. Die Insassen reagierten sehr aggressiv gegenüber den Polizeikräften, akzeptierten aber schließlich den ausgesprochenen Platzverweis.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Duisburg/Neudorf-Süd (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlägt zu – Festnahme

Weil ein Mann (37) am Samstag (6. April) in einem Wettbüro auf der Kammerstraße Hausverbot erhielt und nicht gehen wollte, rückte um 19 Uhr eine Streifenwagenbesatzung aus. Bereits am Vortag hatte ein Mitarbeiter des Lokals den 37-Jährigen vor die Türe gesetzt. Als die Beamten den Mann ansprachen, schlug er mit seinem Ellenbogen nach einem Polizisten und traf ihn im Gesicht. Während die Ordnungshüter den Randalierer fesselten, beleidigte er sie und versuchte einen Beamten zu beißen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten fest, dass der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz hat. Sie nahmen ihn daraufhin fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Weil er einräumte, regelmäßig Alkohol und Drogen zu konsumieren, entnahm ein Arzt ihm zwei Blutproben. Der gebürtige Husumer befindet sich im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nunmehr in Hauptverhandlungshaft und wird im Verlauf der Woche einem Haftrichter vorgeführt. Der verletzte Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM der POL Duisburg vom 08.04.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt endet in Widerstand

Nach einer vorangegangenen Trunkenheitsfahrt am frühen Sonntagmorgen in Böblingen widersetzte sich ein 25-Jähriger den polizeilichen Maßnahmen. Gegen 03:45 Uhr wollte eine Polizeistreife den jungen Mann, der mit einem VW unterwegs war, in der Tübinger Straße / Galgenbergstraße anhalten und kontrollieren. Auf die darauffolgenden Stoppsignale reagierte der Fahrer jedoch nicht und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Die Polizisten nahmen hierauf die Verfolgung auf. Im Bereich der Harbigstraße bog der 25-Jährige schlagartig nach rechts in eine Parklücke ein. Er schaltete sofort die Beleuchtung aus und versuchte das Auto zu verlassen. Dies konnten die Beamten jedoch verhindern. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei dem 25-jährigen Fahrer Alkoholgeruch fest. Nach Durchführung eines Atemalkoholtestes sollte sich der junge Mann im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Doch der 25-Jährige weigerte sich, woraufhin die Maßnahme abgebrochen und der Querulant auf das Polizeirevier Böblingen gebracht wurde. Während des Transports beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach. Auf dem Revier sollte ein hinzugezogener Arzt die noch ausstehende Blutentnahme durchführen. Auch hier widersetzte sich der 25-Jährige, beleidigte erneut und leistete erheblichen Widerstand. Nachdem er noch versucht hatte die eingesetzten Beamten zu treten, wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Letztendlich musste er sich der Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Als der Mann am Boden lag, schlug er mehrmals seinen Kopf auf den Boden. Im Zuge einer Eigengefährdung wurde der 25-Jährige schließlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.04.2019

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Mann randaliert und kommt in Polizeigewahrsam

Gleich zwei Polizeieinsätze löste eine 24-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Mann war zunächst auf einem Privatgelände unterwegs und hatte dort lautstark randaliert. Nachdem alarmierte Polizeibeamte den Mann des Platzes verwiesen hatten und er diesem Platzverweis auch nachkam, wurde kurze Zeit später erneut die Polizei gerufen. Der gleiche Mann war erneut auf dem Privatgelände zu Gange und trat aus Frust über den Platzverweis wiederholt auf ein Fußgängertor ein. Er schlug es darüber hinaus mehrfach kräftig zu, sodass es beschädigt wurde. Die Polizei nahm den Mann, nachdem dieser sich nicht beruhigen ließ und aggressiv war, in Gewahrsam. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde er wieder entlassen. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei wegen Sachbeschädigung.

PM der PD Brandenburg West vom 08.04.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei vor Bar – drei Männer prügeln auf 33-Jährigen ein

In der Nacht zu Sonntag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Barbesuchern. Drei Männer schlugen auf das Opfer ein, als dieses bereits am Boden lag. Bei der Festnahme leistete ein Täter Widerstand.
Ein falscher Blick war offenbar der Auslöser für eine Schlägerei, die sich am Sonntag gegen 01:00 Uhr in der Wilhelmsstraße ereignete.
Einer der mutmaßlichen Täter fühlte sich offenbar von einem 33 Jahre alten Mann aus Düren provoziert, der vor einer Bar stand und rauchte.
Unvermittelt gab er seinem Opfer einen Kopfstoß. Der Dürener ging zu Boden, wo er von mehreren Personen weiter getreten und leicht verletzt wurde. Zeugen verständigten die Polizei.
Diese konnte die zunächst flüchtigen Täter stellen. Einer der Männer leistete Widerstand gegen einen Polizeibeamten, sodass er zu Boden gebracht wurde und ihm Handschellen angelegt wurden. Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 28-Jährigen und einen 30-Jährigen aus Niederzier und einen 26 Jahre alten Dürener.
Die Beschuldigten wurden zur Wache gebracht, wo Blutproben entnommen wurden.

PM der POL Düren vom 08.04.2019

Dresden (Sachsen): Frühlingserwachen? – Körperverletzung, Widerstand und jede Menge Alkohol

So wurde mit Unterstützung der Bundespolizeibereitschaftspolizei aus Bad Düben, Duderstadt, Bayreuth und in bewährter Zusammenarbeit mit der Landespolizei Sachsen, am Sonntag das Fußballspiel Dynamo Dresden – Union Berlin abgesichert.
Zudem wurden am Freitag, dem 05.04.19 von 06:00 bis 22:00 Uhr, unter Einbeziehung zusätzlicher Verbandskräfte, verstärkte Kontrollen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Dresden durchführt. Der Schwerpunkt der umfangreichen Komplexkontrollen lag auf der Minimierung von Tatgelegenheiten durch Erhöhung polizeilicher Präsenz am Hauptbahnhof Dresden, der Erhöhung des Fahndungsdrucks auf mutmaßliche Straftäter und damit verbunden eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im öffentlichen Raum.
Im Zuge des Komplexeinsatzes und dem Wochenende wurden über 100 polizeilich relevante Feststellungen getroffen. In den drei Tagen wurden 27 Straftaten, 17 Ordnungswidrigkeiten und 40 Fahndungstreffer registriert und bearbeitet. Exemplarisch hierfür einige herausragende
Sachverhalte:
Am Freitag, dem 05.04.19 um 07:20 Uhr, urinierte ein 31-jähriger deutscher Staatsangehöriger im Bahnhof Dresden-Neustadt in ein Gepäckschließfach. Nachdem er durch die Beamten festgestellt worden ist, beleidigt er Diese. Anschließend war er nicht bereit seine Identität anzugeben und widersetzte sich aktiv den polizeilichen Maßnahmen. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet.
Gegen 09:00 Uhr stellte die Bundespolizei einen 23-jährigen lybischen Staatsangehörigen am Flughafen Dresden International fest.
Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Diebstahls des Amtsgerichts Dresden bestand. Der Verhaftete wurde in die JVA Dresden eingeliefert.
Am Samstag, dem 06.04.19, gegen 01:15 Uhr stellten Bundespolizisten einen 21-Jährigen im Hauptbahnhof Dresden liegend fest. Der junge Mann war nicht ansprechbar. Bundespolizisten leiteten sofort eine Erstversorgung ein und informierten den Rettungsdienst.
Beim Transport des Coswigers, der zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein war, versuchte dieser den Sanitäter mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dies wurde sofort unterbunden. Ein anschließender Atemalkoholtest ergibt 3,17 Promille. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte erfolgte.
Am Sonntag, dem 07.04.19 erfolgte eine Kontrolle eines 49-Jähriger im Hauptbahnhof Dresden. Bei der Überprüfung der Personalien stellen die Beamten fest, dass der deutsche Staatsangehörige wegen Erschleichens von Leistungen per Haftbefehl durch das Amtsgericht Dresden gesucht wurde. Der Dresdner konnte die Geldstrafe in Höhe von 150 EUR nicht entrichten und musste deshalb eine 15-tägige Haftstrafe antreten.
Ebenfalls am Sonntag, gegen 19:15 Uhr streckte ein 28-Jähriger beim Anblick einer Bundespolizeistreife vor dem Hauptbahnhof demonstrativ den rechten Arm zum „Hitlergruß“ aus. Bei der folgenden Identitätsfeststellung beleidigte er die Beamten und entkleidete sich zudem vollständig. Ein Atemalkoholtest ergab 1,27 Promille. Zudem ist der Dresdner in der Vergangenheit mehrfach wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten. Nun sieht er Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit entgegen.

PM der BPOLI Dresden vom 08.04.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Randalierer in Gewahrsam

Deutlich alkoholisiert war ein 20-Jähriger, der am späten Samstagabend auf dem P+R-Parkplatz am Seerhein in der Reichenaustraße eine private Feier störte und sich dort gegenüber Frauen aufdringlich verhielt. Als er deshalb von den Feiernden abgewiesen wurde, fing er an zu pöbeln und einzelne Personen zu attackieren. Bevor eine Streifenwagenbesatzung eintraf, trat der junge Mann aus Verärgerung noch mehrfach gegen zwei Mülleimer und riss einen dabei aus seiner Verankerung. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 200 Euro. Nachdem die Polizeibeamten dem 20-Jährigen einen Platzverweis erteilt hatten, mussten sie ihn wenig später in Gewahrsam nehmen, da er entgegen der polizeilichen Weisung wieder auf den Platz zurückgekehrt war.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Gaienhofen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Äußerst renitent verhielt sich ein 22-Jähriger am Sonntagabend in einer Asylbewerberunterkunft. Der erheblich alkoholisierte Mann hatte zuvor Streit mit Mitbewohnern, woraufhin er herumschrie und mit einem Messer in der Hand Drohungen aussprach. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Radolfzell das Zimmer des jungen Mannes betraten, wurden sie sofort beleidigt. Da der 22-Jährige immer aggressiver wurde, mussten ihn die Polizisten mit Handschließen fesseln. Auf dem Weg zum Streifenwagen beleidigte er die Beamten weiter und fing an, diese zu bespucken. In der Gewahrsamszelle beim Polizeirevier wurde die psychische Verfassung des Mannes zunehmend auffälliger, weshalb er nach ärztlicher Untersuchung in ein Fachkrankenhaus gebracht werden musste.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Villach (Kärnten): Ordnungsstörung Festnahme

Am 08.04.2019 gegen 14:10 Uhr wurde von Passanten die Stadtleitstelle Villach in Kenntnis gesetzt, dass am Hauptbahnhof Villach eine Person auf der Fahrbahn liegen solle. Eine Streife der PI Hauptplatz fand eine 23 jährige Villacherin vor, die sich laut schreiend zur Wehr setzte, als Passanten ihr helfen wollten. Durch das Verhalten der 23 jährigen wurde der Straßenverkehr im Bereich des Bahnhofes stark beeinträchtigt. Von den Beamten der PI Hauptplatz wurde die 23 jährige von der Fahrbahn weggetragen, wobei sich die 23 jährige dagegen zur Wehr setzte. Sie ließ sich immer wieder fallen und versuchte gegen die Polizeibeamten mit ihren Füßen zu treten. Nachdem es den Beamten gelang die 23 jährige zu beruhigen, begann sie nach einer kurzen Unterbrechung wiederum zu schreien und versuchte wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Nachdem die 23 jährige ihr Verhalten nicht einstellte und auch nicht beruhigt werden konnte, musste sie festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Villach eingeliefert werden.
Die Durchführung eines Alkotests war bislang nicht möglich. Die 23 jährige wird angezeigt.

PM der LPD Kärnten vom 08.04.2019

Deinigen/Augsburg (Bayern): Radfahrer in psychischer Ausnahmesituation

Eine 22-jährige Frau wurde am 07.04.2019 gegen 15:00 Uhr völlig unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt und grundlos auf das Übelste beleidigt. Ein offensichtlich psychisch auffälliger 40-jähriger Radfahrer fuhr im Webersteig mehrmals gegen ihren stehenden Pkw und verursachte dabei an der Türe einen Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich. Der Mann schrie wilde und obszöne Beleidigungen gegenüber der Frau aus und flüchtete danach zu Fuß. Zwei alarmierte Streifen trafen den Flüchtigen kurze Zeit später auf dem Radweg zwischen Deiningen und Nördlingen an. Nach einer Verfolgung konnten die Polizisten den Mann schließlich in einem Feld stellen. Der Ärger nahm weiter seinen Lauf, als der Mann mit erhobenen Fäusten auf die Beamten losging. Dem Mann mussten Handschellen angelegt werden. Trotzdem ließ er sich nicht beruhigen. Fortan schrie er Beleidigungen in sämtlichen Variationen aus. Bei dem offensichtlich alkoholisierten Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Der sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Mann wurde einem Psychologen vorgeführt. Auf der Fahrt dorthin wurden sämtliche Einsatzkräfte massiv beleidigt und auch angespuckt.

PM des PP Schwaben Nord vom 08.04.2019

 

Passau (Bayern): Geparkte Dienstfahrzeuge der Polizei beschädigt – Kripo Passau bittet um Hinweise

Gestern (07.04.19) wurden an drei vor einer Passauer Polizeidienststelle geparkten Dienstfahrzeugen erhebliche Schäden festgestellt. Offensichtlich wurden diese mutwillig beschädigt. Die Kriminalpolizei Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gestern Mittag, gegen 13 Uhr, wurden an drei Dienst-Pkw`s, welche auf ausgezeichneten Polizeiparkplätzen abgesetzt vor der Verkehrspolizeiinspektion Passau in der Regensburger Straße geparkt waren, erhebliche Schäden festgestellt. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter schlugen dabei unter anderem die Seitenscheibe eines VW-Kombis ein und zerkratzten das Fahrzeug. Bei einem BMW sowie einem Touran wurde offensichtlich ebenfalls mit einem Gegenstand gezielt gegen die Windschutzscheiben geschlagen, welche dadurch erheblich beschädigt wurden.
Die Zerstörungswut richtete sich augenscheinlich gezielt gegen die Fahrzeuge auf den ausgewiesenen Polizeiparkplätzen. Fahrzeuge auf nicht ausgewiesenen Polizei-Parkplätzen wurden nicht beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Tausend Euro.
Die Kriminalpolizei Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im Zeitraum von Freitag, ca. 12 Uhr, bis Sonntag, ca. 13 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Parkplatzes beobachten können? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Passau unter der Telefon-Nummer 0851/ 95110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM des PP Niederbayern vom 08.04.2019

Radebeul (Sachsen): Polizisten verletzt

Am frühen Sonntagmorgen wurden zwei Polizeibeamte an der Kötzschenbrodaer Straße leicht verletzt.
Die Beamten waren zu einer privaten Feier in einen Club gerufen worden, bei der ein Gast aggressiv aufgetreten war und um sich geschlagen hatte.
Die Polizisten sahen sich am Ort einer Vielzahl teils alkoholisierter Gäste gegenüber. Als sie den Tatverdächtigten (26) stellten, wehrte sich dieser gegen die Maßnahmen, unter anderem trat er um sich. Dabei wurden zwei Beamte (43, 58) leicht verletzt.
Gegen den 26-jährigen Deutschen wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.
Da der Mann vorher durch einen 24-jährigen Deutschen geschlagen worden sein soll, wurde gegen diesen ebenfalls die Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt.
Zudem fanden die Beamten bei einem 20-jährigen Deutschen eine geringe Menge Cannabis. Gegen ihn wird wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

PM der PD Dresden vom 08.04.2019

Erfurt-Hochheim (Thüringen): Widerspenstiger Fahrgast

Ein 36-jähriger Mann sorgte am Samstagmittag in Hochheim für Unruhe. Zuerst fiel er in einem Einkaufsmarkt negativ auf, als er mehrere Kunden und Angestellte belästigte. Wenig später pöbelte er auch noch in einem Bus andere Fahrgäste an, so dass der Busfahrer schlussendlich die Polizei verständigte. Als die Beamten den alkoholisierten Mann am Busbahnhof in Hochheim aufgriffen, verweigerte dieser nicht nur die Herausgabe eines Personaldokumentes, sondern wurde zudem handgreiflich. Er wurde von den Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen. Den Rest des Tages verbrachte er auf Anordnung eines Richters in einer Gewahrsamszelle des Inspektionsdienstes Erfurt-Süd. Dieser alkoholbedingte Aussetzer endete für den Mann mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 08.04.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Demonstrationen in Magdeburg am Samstagabend weitgehend störungsfrei verlaufen

Am heutigen Samstagabend fanden im Stadtgebiet von Magdeburg mehrere versammlungsrechtliche Aktionen statt. Mehr als 200 Personen des bürgerlichen und linken Spektrums demonstrierten unter dem Motto „Für Menschenrechte ohne Nazis“ überwiegend friedlich gegen einen Aufmarsch der Vertreter des Mottos: „Gegen die Islamisierung Magdeburgs“. Dieser führte mit ebenfalls ca. 200 Teilnehmern vom Willy-Brandt-Platz in Richtung Hasselbachplatz und über „Breiter Weg“ wieder zurück zum Hauptbahnhof. Eine Sitzblockade in der Otto-von-Guericke-Straße wurde durch Polizeikräfte aufgelöst – auch unter Einsatz von Zwangsmitteln, nachdem die Teilnehmer der Sitzblockade mehrfach aufgefordert wurden, die Straße zu räumen. Bei allen Teilnehmern der Sitzblockade wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Vereinzelt wurde durch einige Teilnehmer der Versammlung „Für Menschenrechte ohne Nazis“ versucht, Polizeibeamte durch Werfen von Pyrotechnik zu verletzen, einige der Teilnehmer vermummten sich.
Eine Person wurde auf Grund von Widerstandshandlungen in Gewahrsam genommen, jedoch nach Beendigung der Veranstaltungen wieder entlassen.
Mit rund 600 Polizeibeamten aus Sachsen-Anhalt und drei weiteren Bundesländern sowie Kräften der Bundespolizei ist der Schutz der Versammlungen gewährleistet worden. Größere Ausschreitungen sowie Gewalttätigkeiten zwischen Demonstrationsteilnehmern blieben aus. Bedingt durch das Demonstrationsgeschehen waren temporäre Straßensperrungen, insbesondere rund um den Hasselbachplatz erforderlich. Auch der Bahnverkehr der MVB war in diesem Bereich stark eingeschränkt.

PM der PI Magdeburg vom 07.04.2019

 

Hauenstein (Rheinland-Pfalz): Schlägerei endet in Zelle

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam es in einer Gaststätte in Hauenstein zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die zwei Täter, ein 27-jähriger und ein 28-jähriger aus dem Landkreis, betraten im betrunkenen Zustand die Gaststätte und pöbelten die Gastwirtin und die Gäste an. Als ein Gast der Wirtin helfen wollte, schlugen die beiden um sich. Hierbei zog sich ein Gast einen Bruch des Nasenbeins zu. Die Wirtin erlitt Verletzungen am Hinterkopf. Durch die herbeigeeilten Polizeistreifen konnten die beiden Täter auf der Flucht gestellt werden. Da sich diese sehr aggressiv verhielten und weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, mussten sie in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Pirmasens vom 07.04.2019

 

Augustdorf (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und renitent bei Verkehrskontrolle

In der Nacht zu Samstag wurde ein 39jähriger Augustdorfer Pkw-Fahrer in Augustdorf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass er augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der 39jährige Augustdorfer versuchte sich durch Flucht der Kontrolle und den weiteren Maßnahmen zu entziehen. Dies wurde durch die kontrollierenden Polizisten unterbunden. Gegen die folgenden Maßnahmen leistete der Augustdorfer dann auch noch Widerstand. Nach der Entnahme einer Blutprobe erwartet ihn nun noch ein Strafverfahren.

PM der POL Lippe vom 07.04.2019

 

München (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – 29-Jähriger psychisch auffällig

Große Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte ein 29-Jähriger, der am Samstagnachmittag (6. April) bei Absperrmaßnahmen an einem eintreffenden Fußball-Sonderzug am Münchner Hauptbahnhof versuchte die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.
Gegen 15:25 Uhr führten Bundespolizeikräfte Absperrmaßnahmen am Querbahnsteig, Höhe Bahnsteig 18, durch. Dort galt es Fans von Borussia Dortmund zu erwarten, die zum „Classico“ FC Bayern – BVB Dortmund mit einem Sonderzug nach München reisten. Während des Absperrren des Bahnsteiges versuchte ein 29-jähriger Rumäne die Polizeiabsperrung zum Bahnsteig hin zu durchbrechen. Dabei sprang und rannte er zweimal massiv gegen die Absperrung, sprich gegen Bundespolizisten. Daraufhin wurde mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Dabei und bei der Fesselung leistete er erheblichen Widerstand. Die anschließende Verbringung zur hiesigen Dienststelle war ebenfalls nur mit erheblichen Mehraufwand von Beamten möglich. In der Dienststelle verweigerte der in Berlin polizeilich gemeldete jegliche Zusammenarbeit.
Gegen 16:00 Uhr sollte der Beschuldigte für weitere Maßnahmen dem Gewahrsamsraum zugeführt werden. Dabei versuchte der Rumäne im Wachbereich der Inspektion einen Beamten zu treten. Dieser konnte jedoch dem Fußtritt gegen den Kopf ausweichen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Zudem wurde der Mann zwecks Richtervorführung am Folgetag in die Haftanstalt überstellt.
Hinsichtlich der Tathandlungen war keinerlei Fußballbezug erkennbar. Der Rumäne zeigte im Polizeigewahrsam psychische Auffälligkeiten, die möglicherweise auch ursächlich für die Tat sein könnten.

PM der BPOLI München vom 07.04.2019

 

Dannstadt-Schauernheim (Rheinland-Pfalz): Betrunkener beleidigt Polizisten

Am Freitagabend, 05.04.19, gegen
21:00 Uhr, wurde der Polizei eine aggressive Person in einem Supermarkt in Dannstadt gemeldet, der im betrunkenen Zustand Kunden beleidigen würde. Anschließend entfernte sich der Mann und bedrohte einen Passanten mittels Messer. In der Obergasse konnte der Mann kontrolliert werden, der ein Taschenmesser bei sich trug. Während der Durchsuchung wurden die eingesetzten Beamten aufs Heftigste beleidigt. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,87 Promille. Aufgrund seines Zustands musste der 61-jährige Mann in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen aufgrund von Beleidigung und Bedrohung.

PM der PD Ludwigshafen vom 07.04.2019

 

Coburg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Eine Strafanzeige wegen Beleidigung hat sich am Sonntagmorgen ein 20-Jähriger aus Neustadt eingehandelt. Der junge Mann führte sich gegen 5 Uhr Früh alkoholisiert im Steinweg auf und war von der Streife zur Ordnung angehalten worden. Dabei beleidigte er die Beamten mit den Worten „ihr seid Scheiße“. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Coburg vom 07.04.2019

 

Geretsried (Bayern): Betäubungsmittel und Beleidigung

In der Nacht von 06.04.2019 auf 07.04.2019 wurde ein 22-jähriger Geretsrieder durch zivile Kräfte der Polizeiinspektion Geretsried einer Kontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle ließ der Geretsrieder ein Papierbriefchen fallen.
Bei der näheren Kontrolle des Briefchens und nach einem durchgeführten Drogentest an den Resten des Inhalts konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Inhalt um Betäubungsmittel handelte.
Der 22-jährige wurde daraufhin zur Polizeiinspektion Geretsried verbracht. Im Anschluss wurde das Zimmer des Mannes im elterlichen Wohnanwesen, nach ergangenen Beschluss der Staatsanwaltschaft, durchsucht. Hierbei konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden.
Der Geretsrieder muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Während der durchgeführten Kontrolle wurden die eingesetzten Beamten durch einen unbeteiligten 23-jährigen Geretsrieder massiv beleidigt.
Dieser wurde durch eine hinzugezogene Streifenbesatzung ebenfalls zur Polizeiinspektion verbracht.
Aufgrund seiner Äußerungen erwartet den 23-jährigen eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Geretsried vom 07.04.2019

 

Buchholz (Niedersachsen): Betrunkener will Polizisten beißen und treten

Am späten Samstagabend wurde die Polizei zu einem Supermarkt in Buchholz gerufen. Ein Kunde (36 Jahre) wollte den Markt nicht verlassen, obwohl dieser schließen wollte. Der alkoholisiert Kunde zeigte sich der Polizei gegenüber wenig kooperativ und wollte seine Personalien nicht nennen. Aus diesem Grund sollte er zur Wache nach Buchholz gebracht werden. Im Streifenwagen versuchte er einen Polizisten in die Hand zu beißen und Kopfstöße zu geben. Auf der Wache beleidigte er dann die Polizisten fortwährend und versuchte sie zu treten. Den Rest der Nacht verbrachte er daraufhin zur Ausnüchterung in der Zelle.

PM der PI Harburg vom 07.04.2019

 

Bonn/Köln (Nordrhein-Westfalen): Warnschuss bei Festnahme in Bonn

Am Samstagmorgen (6. April) hat ein mit Haftbefehl gesuchter Bonner (42) in Bonn Bad Godesberg bei seiner Festnahme in der Wohnung einer Freundin Polizisten massiv bedroht. Die Beamten überwältigten den als gewalttätig bekannten Mann nach Einsatz von Pfefferspray und Abgabe eines Warnschusses.
Nach ersten Aussagen wollten die Polizisten den Gesuchten gegen
8.30 Uhr in der Wohnung einer Freundin auf der Koblenzer Straße festnehmen. Als der 42-Jährige sich in den Räumen verschanzte, verschafften sich die Beamten gewaltsam Zugang zur Wohnung und trafen dort auf ihn.
Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zu der Bedrohung und den Umständen der Festnahme übernommen.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

 

Berlin- Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Treptow-Köpenick: Straftaten und Störaktionen am Rande einer Demonstration

Am Rande einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ drangen gestern Nachmittag drei Personen gewaltsam in ein leerstehendes Geschäft in Kreuzberg ein. Weit über zehntausend Menschen hatten sich ab 11 Uhr versammelt und waren vom Alexanderplatz in Mitte bis zur Puschkinallee in Treptow gelaufen. Die Demonstration verlief weitestgehend störungsfrei. In wenigen Einzelfällen wurden Pyrotechnik abgebrannt, Vermummung angelegt und polizeifeindliche Sprechchöre skandiert. Die Demonstration wurde gegen 16.40 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet und zeitgleich dazu aufgefordert, sich zu einer Spontanversammlung in der Wrangelstraße zu begeben.
Parallel zur Demonstration hatten Zivilkräfte der Polizei dort gegen 15.15 Uhr festgestellt, dass sich Personen gewaltsam Zugang zu einem leerstehenden Ladengeschäft verschafft hatten. Bei einer Begehung trafen die Polizisten in dem leerstehenden Geschäft zwei Frauen und einen Mann an. Alle drei Personen wurden von den Beamten in Gewahrsam genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch bereits bis zu 200 Personen vor dem Ladengeschäft versammelt und es wurde über Lautsprecher dazu aufgerufen, die drei Personen in dem leerstehenden Gebäude zu unterstützen. Daraufhin versuchten die Personen vor dem Geschäft, in Teilen äußerst aggressiv, in das Geschäft einzudringen. Um dies zu verhindern, verbarrikadierten die sechs in dem Gebäude befindlichen Zivilkräfte der Polizei Berlin den Zugang mittels Mobiliar. Die Personen vor dem Objekt ließen dennoch nicht ab und versuchten weiterhin gewaltsam in das Geschäft zu gelangen. Uniformierte Polizeikräfte, die sich zu dem Geschäft begeben wollten um den Zugang zu sichern, wurden teilweise massiv bedrängt, gestoßen, vereinzelt attackiert und mit Flaschen beworfen. Mittels Lautsprecherdurchsagen im Nahbereich wurde versucht, die polizeilichen Maßnahmen zu verdeutlichen. Dies zeigte jedoch keine Wirkung. Nur unter Anwendung körperlicher Gewalt und des Einsatzes von Reizstoff, gelang es uniformierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten letztlich, den Zugang des Geschäfts zu erreichen und ihn zu sichern. Auch hierbei wurden sie weiterhin bedrängt und angegriffen. In einem Fall versuchte ein Mann, einem Beamten die Schusswaffe zu entreißen, was abgewendet werden konnte. Er wurde festgenommen. In einem anderen Fall wurde einem Polizisten das Reizstoffsprühgerät entrissen und gegen die Polizeikräfte eingesetzt. Ein Polizeibeamter gab an, in der Menschenmenge von einem Unbekannten bedroht worden zu sein, indem dieser ihm ein Messer vor die Brust gehalten habe. Dieser und ein zweiter Beteiligter flüchteten unerkannt in die Menschenmenge. Der bedrohte Polizist stand unter Schock und trat vom Dienst ab.
Vor dem Ladengeschäft und in unmittelbarer Nähe hatten sich in der Spitze bis zu 700 Personen zusammengefunden. Erst nachdem weitere Polizeikräfte zur Unterstützung hinzukamen und der Zugang verstärkt gesichert werden konnte, trat vor dem Geschäft eine Lageberuhigung ein. Um diese Lageberuhigung noch weiter zu fördern, wurde den Anwesenden ermöglicht, ihren Protest friedlich in der Wrangelstraße Ecke Cuvrystraße fortzuführen.
Polizeikräfte einer technischen Einsatzeinheit befestigten in den Abendstunden den Zugang zu dem leerstehenden Geschäft, um ein neuerliches gewaltsames Eindringen zu verhindern.
Insgesamt wurden 14 Personen vorläufig festgenommen. Ein Festgenommener erlitt bei der Festnahme diverse Prellungen und klagte über Schmerzen und Probleme beim Gehen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und untersucht, nach einer Behandlung jedoch wenig später wieder entlassen. Anschließend brachten Polizeikräfte ihn in ein Polizeigewahrsam und lieferten ihn für den Polizeilichen Staatsschutz ein. Neun Polizistinnen und Polizisten erlitten Verletzungen. Von diesen traten zwei vom Dienst ab, ein Beamter wegen eines Schocks und eine Beamtin wegen eines Handbruchs.
Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten leiteten insgesamt 21 Strafermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen schweren Hausfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Diebstahls und Sachbeschädigung. Die Auswertung von Videomaterial dauert an.

PM des PP Berlin vom 07.04.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Frau leistet Widerstand nach Verkehrsunfallflucht

Nach der Kollision mit einer Leitplanke und im weiteren Verlauf mit einer Schranke flüchtete am Samstagnachmittag eine alkoholisierte Pkw-Führerin zu Fuß. Ein Zeuge verfolgte sie bis zum Eintreffen der Polizei. Anschließend leistete sie erheblichen Widerstand.
Die 60-jährige Passatfahrerin befuhr gegen 17:40 Uhr den George-Marshall-Ring in Fahrtrichtung Truppenübungsplatz. Aufgrund ihrer Alkoholisierung kam sie zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit der dortigen Leitplanke. Sie setzte ihre Fahrt aber unbeirrt fort und durchbrach im weiteren Verlauf die geschlossene Schranke zum dortigen Truppenübungsplatz. Anschließend verließ sie ihren nicht mehr fahrbereiten Pkw und flüchtete zu Fuß.
Ein aufmerksamer Zeuge verfolgte die Flüchtige bis zum Eintreffen der Polizei. Aufgrund ihrer starken Alkoholisierung sollte sie zwecks Blutentnahme zur Polizeiwache Paderborn gebracht werden. Hiermit war sie nicht einverstanden und leistete vor Ort und auch auf dem Weg zur Polizeiwache erheblichen Widerstand. Mehrere Polizisten waren erforderlich, um die Frau zu bändigen. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Gefährung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ihr Pkw wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Der Gesamtsachschaden wird auf 8000,- EUR geschätzt.

PM der POL Paderborn vom 07.04.2019

 

Bernau/Barnim (Brandenburg): Landfriedensbruch in Bernau

Am Freitag gegen 21:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei in den Stadtpark Bernau gerufen. Dort hatten sich Anwohner über massive Ruhestörungen beschwert. Bei Ein-treffen vor Ort befanden sich ca. 150 Personen im Park, die bei Wahrnahme der Be-amten teilweise flüchteten. Aus einer größeren Gruppierung heraus kam es zu Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte, durch die aber kein Beamter getroffen wurde. Im Zuge des Einsatzes, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, kam es zu 52 Identitätsfeststellungen. 2 Personen kamen den erteilten Platzverweisen nicht nach und mussten in Gewahrsam genommen werden.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Ost vom 07.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Passant beleidigt Polizeibeamte

Am 05.04.2019 stand ein Streifenwagen gegen 16:40 Uhr an einer roten Ampel in der Inverness-Allee, Ecke Hofrat-Röhrer-Straße. Unmittelbar vor dem Dienstfahrzeug überquerte ein 19-jähriger Mann die Fahrbahn und zeigte den beiden Polizeibeamten unvermittelt mit beiden Händen den Mittelfinger. Anschließend betitelte der Mann die im Fahrzeug sitzenden Beamten lauthals mit verschiedensten Beleidigungen und griff sich demonstrativ in den Schritt. Auch der Umstand, dass die Polizeibeamten seine Personalien feststellten, hinderte den Beschuldigten nicht daran, diese fortgesetzt zu beleidigen. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme verabschiedete sich der 19-Jährige mit dem Hinweis, sich nun erstmal einen Joint drehen zu wollen. Rauschgift konnten die Beamten bei dem Beschuldigten allerdings keines feststellen.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Schlägerei am Königsplatz

Am 05.04.2019 ging gegen 23:50 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen vor einem Club am Königsplatz ein. Vor Ort konnte durch Zeugen ein 20-jähriger Mann als Mitwirkender bei der körperlichen Auseinandersetzung benannt werden. Dieser versuchte zunächst zu flüchten, konnte jedoch von Polizeibeamten eingeholt und in ein Dienstfahrzeug verbracht werde. Ein 18-jähriger Begleiter des Mannes wollte daraufhin die Türe des Streifenwagens zu öffnen, um seinem Freund zu Hilfe zu kommen. Nachdem dieses Unternehmen scheiterte zeigte der 18-Jährige mehreren Einsatzkräften den Mittelfinger. Die Beschuldigten standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Da sich die
Auseinandersetzung im videoüberwachten Bereich des Königsplatzes abspielte, wertet die PI Augsburg Mitte Aufnahmen für das weitere Strafverfahren aus.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

 

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Angriff

Ein 18-jähriger Afrikaner provozierte am 06.04.2019 gegen 19:00 Uhr an einem Imbiss am Schützenplatz einen anderen jungen Migranten, trat diesen und schrie ihn an. Imbisspersonal forderte den Provokateur auf, sich zu entfernen, ein Security-Mitarbeiter des Einkaufszentrums unterstützte dies. Zweimal kam der Mann aus Gambia anschließend zurück und wollte mit einem abgebrochenen Flaschenhals auf den 42-jährigen Secutritymann losgehen. Ein Polizeibeamter außer Dienst hielt den Betrunkenen fest, um den Angriff zu stoppen. Die alarmierten Polizeibeamten bedrohte und beleidigte der Betrunkene, bei dem ein Test über 2,5 Promille Atemalkohol ergab. Der Mann bekam einen Platzverweis, gegen ihn wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle/S. vom 07.04.2019

Senden (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und verletzt

Ein aus einer Klinik geflohener Jugendlicher konnte am Samstagvormittag durch eine Polizeistreife in Senden angetroffen werden. Dieser war sofort aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Weiter wehrte er sich stark gegen die geplante Mitnahme zur Polizeiinspektion. Er bespuckte die Beamten und trat gegen das Polizeifahrzeug, sowie in Richtung der Polizisten. Erst nach Eintreffen einer weiteren Streife konnte der junge Mann unter Kontrolle gebracht werden. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt, zudem wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Jugendliche muss mit Anzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen. (PI Weißenhorn)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

 

Memmingen (Bayern): Betrunkener rastet aus

Nicht schlecht staunte ein Taxifahrer, als sich ihm am Sonntagmorgen in der Lindentorstraße in Memmingen ein junger Mann aus Gambia in den Weg stellt und ihn zum Anhalten bringt. Als das Taxi zum Stehen kommt, reißt der betrunkene 23 Jahre alte Mann, der in Tannheim wohnt, am Taxi den Scheibenwischer ab und wirft ihn auf den Boden. Sofort eilt der Türsteher einer nahegelegenen Gaststätte dazu und hält den Täter bis zum Eintreffen der herbeigerufenen Polizei fest. Auch den Polizisten gegenüber verhält sich der Mann äußerst aggressiv, weswegen er zur Verhinderung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen wird. Selbst vier Stunden nach seiner Festnahme hat der Mann umgerechnet noch über 1,5 Promille Alkohol im Körper, weswegen er auf richterliche Anordnung hin weiter ausgenüchtert werden musste.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

Hahnstätten (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung durch alkoholisierte PKW-Fahrerin

Am Samstag, den 06.04.2019 gegen 03.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen auffällig geführten PKW. Als der PKW anhielt, stellte der Zeuge fest, dass starker Alkoholgeruch aus dem PKW drang. Die Fahrerin, eine 60jährige aus der VG Hahnstätten, setzte dann ihre Fahrt fort und konnte in ihrem Wohnort von der Polizei angetroffen werden. Sie zeigte sich dabei sehr aggressiv, schlug nach dem Zeugen und nach den Polizeibeamten. Da sie sich nicht beruhigen ließ, musste sie gefesselt und ins Gewahrsam verbracht werden. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein wurde sichergestellt. Nachdem sich der Alkoholpegel der Dame wieder auf ein erträgliches Maß reduziert hatte, wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

 

Diez (Rheinland-Pfalz): Betrunkener randaliert im Einkaufsmarkt

Am Samstag, den 06.04.2019 um 20.45 Uhr meldete eine Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes Probleme mit einer betrunkenen Person, die das Geschäft, trotz Aufforderung, nicht verlässt. Er wurde durch die Polizei zunächst nach draußen gebeten. Vor der Tür rannte er umgehend wieder zurück in den Markt, was dazu führte, dass er jetzt vor die Tür verbracht wurde. Da er dem Platzverweis nicht nachkam und er zunehmend aggressiver wurde, musste er in Gewahrsam genommen werden, bis er wieder ausgenüchtert war.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizei Köln stellt bei Versammlungslage dutzende Personalien fest

Mit starken Einsatzkräften hat die Polizei Köln am Sonntagnachmittag (7. April) im Stadtteil Kalk das Versammlungsrecht der Kölner AfD und mehrerer angemeldeter Gegendemonstrationen gewährleistet.
Beginnend ab 15 Uhr protestierten mehr als tausend Demonstrationsteilnehmer des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ an der Kalker Post. Nach einer Auftaktkundgebung zogen sie anmeldekonform in Richtung des Bürgerhauses Kalk und führten dort an mehreren Polizeiabsperrungen ihren Protest fort. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen startete die öffentliche Versammlung der AfD in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses verspätet.
Mehrfach versuchten Gegendemonstranten des linken Spektrums die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Polizistinnen und Polizisten verhinderten das Durchbrechen der Absperrung durch den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks. Drei Beamtinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Verletzte auf Seiten der Versammlungsteilnehmer sind aktuell nicht gemeldet.
Die Versammlung im Bürgerhaus eröffnete der verantwortliche Leiter gegen 19.15 Uhr. Teilnehmer der Versammlung störten durch dauerhaftes Klatschen, Gesänge und Zwischenrufe den ordnungsgemäßen Verlauf der Versammlung in grober Weise. Der Leiter sprach daraufhin die Störer mehrfach an und forderte sie zur Ruhe auf. Als dies nicht wirkte, schloss er sie entsprechend den Bestimmungen des Versammlungsgesetzes von seiner Versammlung aus und forderte sie auf, den Raum zu verlassen.
Da die Störer den Raum nicht freiwillig verließen, führten Polizisten insgesamt 41 Personen aus dem Saal. Zu Widerstandshandlungen kam es dabei nicht. Wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Versammlungsgesetz leiteten die Beamten gegen diesen Personenkreis Ermittlungsverfahren ein und erteilten ihnen Platzverweise. Um 20.50 Uhr beendete der Versammlungsleiter der AfD seine Veranstaltung.
Während des Einsatzes stellten Polizisten vor dem Bürgerhaus fest, dass ein Demonstrationsteilnehmer (29) per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam.
Zusätzlich zu den bereits dargestellten Anzeigen legten die Einsatzkräfte 13 weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung, Widerstands, Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung vor. Insgesamt nahmen die Polizisten sieben Personen in Gewahrsam.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

Mühlhausen (Thüringen): Medieninformation PI Unstrut-Hainich

In den späten Nachmittagsstunden am Samstag waren zwei Rettungswagen in der Wanfrieder Straße in Mühlhausen im Einsatz. Dieser Umstand wurde durch einen 26jährigen Mann aus dem hessischen Sontra beobachtet. Dieser begab sich zu den Rettungswagen und öffnete eine Schiebetür. Im weiteren Verlauf entwendete der Mann einen Notfallrucksack und entfernte sich in Richtung „Zur Roten Löwenmühle“. Diverse Zeugen beobachteten den Vorfall von einer gegenüberliegenden Tankstelle. Darunter befand sich ein Polizeibeamter aus Mühlhausen in seiner Freizeit. Dieser eilte in vollständiger Motorradkleidung nach und stellte den Dieb. Hierbei leistete der Mann gegenüber dem Polizeibeamten erheblichen Widerstand, wobei dieser verletzt und der Motorradhelm beschädigt wurde. Dieser konnte den 26jährigen Mann überwältigen und bis Eintreffen der Kollegen sichern. Gegen den 26jährigen Mann aus Sontra wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Nordhausen vom 07.04.2019

Linz (Oberösterreich): Aggressiver Mann festgenommen

Am 7. April 2019 um 1:10 Uhr wurde die Polizeiinspektion Sonderdienste zum OK Platz beordert, da dort eine Rauferei von vier bis sechs Personen im Gange gewesen sein soll. Die Polizisten konnten jedoch keine Rauferei wahrnehmen. Jedoch stiegen aus zwei Rettungsfahrzeugen Sanitäter aus, die im Vorbeifahren die Rauferei beobachtet hatten. Einer der Sanitäter gab an, dass sie vor einem Mann geflüchtet waren, der ihn gegenüber handgreiflich geworden war. Währenddessen konnten die Polizisten eine lautstarke und hitzige Diskussion im angrenzenden Lokal wahrnehmen. Die Polizisten begaben sich zum Eingangsbereich des Lokals und versuchten die Situation zu klären. Dabei wurde ein 45-Jähriger Linzer äußerst aggressiv und begann zu toben und zu schreien. Da er sich trotz Aufforderung nicht beruhigte, wurde ihm die Festnahme angedroht. Dies zeigte jedoch ebenfalls keine Wirkung. Eine Frau im Lokal versuchte den Beschuldigten mit der Eingangstüre wieder zurück in das Lokal zu schieben, was ihr nicht gelang bzw. ihn nur aggressiver machte. Er schlug der Frau die Türe regelrecht hinauf bzw. holte er auch mit der Hand in Richtung Frau aus. Ein Polizist konnte ihn zurückhalten, was ihn nur noch aggressiver machte. Die Frau wurde dabei nicht verletzt. Der 45-Jährige bäumte sich vor den Polizisten auf, ballte die Hände zu Fäusten und fuchtelte wild herum. Auch die Androhung des Pfeffersprays und des Tasers zeigte keinerlei Besserung, sondern die Situation eskalierte noch mehr. Durch eine der anwesenden Frauen konnte die Situation etwas beruhigt werden, indem diese die anderen Unbeteiligten in das Lokal drängte und die Türe hinter sich verschloss. Nachdem sämtliche Versuche den Verdächtigen zu beruhigen und auch die mehrmalige Androhung der Festnahme keine Wirkung zeigte wurde er am 7. April 2019 um 1:20 Uhr festgenommen. Er wurde in das Polizeianhaltezentrum Linz gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 07.04.2019

Bad Brückenau (Bayern): Orientierungslos durch Drogen

Am Donnerstagabend fiel einer Streife der Polizeiinspektion Bad Brückenau ein offensichtlich orientierungslos am Busbahnhof umherirrender Mann auf. Er hatte auch schon Passanten angesprochen. Die Kontrolle des 28Jährigen brachte schnell Licht in die Sache. Er stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen. Die Durchsuchung förderte zudem rund 10 Gramm Haschisch aus der Hosentasche. Als er zur nahen Inspektion gebracht werden sollte, zeigte sich der Mann aggressiv und uneinsichtig, weswegen er nach Androhung gefesselt werden musste. Die benachrichtigte Jourstaatsanwältin erwirkte zudem einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung im hessischen Vogelsbergkreis. Die Kollegen aus Lauterbach unterstützten die Beamten in der Kurstadt. Die Durchsuchung verlief jedoch ergebnislos. Bei seiner Vernehmung räumte der 28Jährige ein, schon mehrfach Haschisch erworben zu haben. Gegen ihn wird jetzt eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft Schweinfurt vorgelegt.

PM der PI Bad Brückenau vom 06.04.2019

 

Olsberg (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung endete mit Ingewahrsamnahme

Am Freitagabend (05.04.2019, 22:30h) wurde die Polizei zu einer Schlägerei mit mehreren Personen (mittleren Alters aus Hamm und Einbeck) zu einer Diskothek in der Stehestraße gerufen.
Ein Rettungswagen wurde ebenfalls eingesetzt. Nach Eintreffen der ersten Polizeibeamten am Ort wurden von diesen weitere Kräfte angefordert. Eine weitere Auseinandersetzung konnte damit unterbunden werden. Der Betreiber erteilte fünf Gästen ein Hausverbot. Zwei Gäste waren damit jedoch nicht einverstanden und folgten auch nicht dem anschließend durch die Polizei ausgesprochenem Platzverweis. Sie wurden schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung wurden zwei Personen leicht verletzt.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 06.04.2019

 

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Alkohol und Aggression führen zu mehreren Einsätzen auf dem Frühjahrsmarkt

Die Polizei rückte am Abend des 05.04.2019 zunächst gegen 21:30 Uhr zu einer größeren Schlägerei, mit mehreren Einsatzfahrzeug auf dem Frühjahrsmarkt aus. Grund hierfür war eine gemeldete Schlägerei zwischen 8-10 Jugendlichen. Bei Eintreffen der Streifen hatte die Täter bereits die Flucht ergriffen, konnten jedoch im Nachgang ermittelt werden. Es stellte sich heraus, dass ein 17-Jähriger aus Ludwigshafen, nach einem verbalen Disput, von mehreren Jugendlichen aus Frankenthal getreten und geschlagen wurde und eine Blutende Nase sowie Lippe davontrug. Es wurden entsprechende Strafverfahren gegen die Täter eingeleitet.
Bereits vor Ort waren die Beamten diesmal auf Grund des vorangegangenen Einsatzes, als sie zu einer weiteren Schlägerei gerufen wurden, bei welcher ein 15-jähriger aus Neuleinigen auf einen ebenfalls 15-jährigen aus Beindersheim mit der Faust eingeschlagen haben und diesem so eine Platzwunde zugefügt haben soll. Der Täter ergriff bei Erkennen der Polizeibeamten sofort die Flucht, konnte aber verfolgt und im Gebüsch eines angrenzenden Supermarktes aufgefunden und festgenommen werden. Nicht genug, dass der 15-jährige mit 2,11 % Atemalkohol erheblich alkoholisiert war, beleidigte er die eingesetzten Beamten nachfolgend immer wieder aufs Übelste. Er wurde letztlich auf die Dienststelle verbracht, wobei er sich ebenfalls äußerst unrühmlich verhielt und an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Sein Verhalten führt nun dazu, dass er sich wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten muss.

PM der PD Ludwigshafen vom 06.04.2019

 

Wien: Pit Bull Terrier attackiert Polizeibeamtin

Am Donnerstagabend kam es vor der Polizeiinspektion Brunnengasse zu einem Vorfall mit einem s.g. Listenhund. Eine Polizeibeamtin hatte bemerkt, wie das Tier ohne Maulkorb auf einem leeren Marktstand des Brunnenmarktes saß. Eine Frau hielt den Hund an der Leine. Als die Polizistin den Sachverhalt klären wollte, entriss sich der Hund seiner Führerin und sprang die Beamtin an. Das Tier verbiss sich im Einsatzgurt, in Folge löste sich eine Tragetasche samt Taschenlampe von dem Gurt. Die Hundeführerin konnte einen neuerlichen Angriff verhindern, indem sie das Tier nun an der kurzen Leine hatte. Bei dem Vorfall wurde die Beamtin nicht verletzt, es entstand Sachschaden an der Uniform der Beamtin und an Ausrüstungsgegenständen. Die Halterin (34) ist nicht im Besitz eines erforderlichen Sachkundenachweises und wurde mehrfach angezeigt. Der eigentliche Besitzer war zum Vorfallszeitpunkt in der nahegelegenen Polizeiinspektion. Da der Mann den Pit Bull Terrier der Frau nicht überlassen hätte dürfen, wurde auch er mehrfach nach den Bestimmungen des Wiener Tierhaltegesetzes zur Anzeige gebracht. Der Hundebesitzer ist im Besitz des Hundeführscheines.

PA der LPD Wien vom 06.04.2019

Wien: PKW-Fahrer demoliert bei Flucht vor Polizei gestohlenes Auto

Gestern früh meldete ein Aufforderer dem Polizeinotruf, dass im 20. Bezirk ein alkoholisierter Lenker unterwegs sei. In der Marchfeldstraße konnte das Fahrzeug durch die Einsatzkräfte schließlich eingeholt werden. Der Lenker ignorierte jedoch alle Anhalteversuche und flüchtete. Hierbei setzte er mehrere schwerwiegende Verkehrsdelikte (z.B. Überfahren von Kreuzungen bei Rotlicht) und verursachte einen Verkehrsunfall. Während seiner Flucht gefährdete er etliche andere KFZ-Lenker. Bei einem Anhalteversuch rammte der Lenker einen Streifenwagen, wodurch drei Polizisten verletzt wurden. Letztlich kam das schwer beschädigte Fluchtfahrzeug auf der A22 zwischen Nordbrücke und Strebersdorf zum Stillstand.
Die einschreitenden Polizeikräfte sperrten sofort alle Richtungsfahrbahnen der Auto-bahn. Da sich Lenker und Beifahrerin (beide 19, Stgb: Österreich) des Fluchtautos weigerten, das Fahrzeug zu verlassen, wurden beide Personen mit Zwangsgewalt aus dem Auto verschafft und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass das Fluchtfahrzeug kurz zuvor in Klosterneuburg gestohlen worden war, der 19-jährige Fluchtlenker ist nicht im Besitz einer entsprechenden Lenkberechtigung. Darüber hinaus befand sich im PKW ein laut Beschuldigtenangaben gestohlener Safe aus einem Hotel in Niederösterreich.
Der 19-Jährige wurde wegen schwerem Diebstahls, schwerer Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl und vorsätzlicher Gemeingefährdung angezeigt, auch die Beifahrerin muss sich teilweise vor Gericht verantworten. Hinzu kommen noch etliche schwere Verwaltungsübertretungen, die im Zuge der Fluchtfahrt begangen worden waren. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt.

PA der LPD Wien vom 06.04.2019

Saalfeld (Thüringen): Polizist bei Einsatz wegen berauschtem Mann verletzt

Ein 39-Jähriger fuhr am Donnerstagabend in der Könitzer Straße als ein ihm unbekannter Mann plötzlich auf die Straße gesprungen sein soll und versucht habe, gegen den Pkw zu treten. Der Autofahrer alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten den Mann vor Ort fest und wollten ihn einer Kontrolle unterziehen. Der offenbar berauschte 31-Jähriger versuchte, vor den Beamten zu flüchten. Als diese ihn aufhielten, schlug und trat der Mann um sich und musste am Boden gefesselt werden. Dabei wurde ein 46-jähriger Polizeibeamter verletzt und war danach nicht mehr dienstfähig. Bei dem Beschuldigten wurde in der Folge ein Atemalkoholwert von knapp zwei Promille ermittelt. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst. Gegen den 31-Jährigen wurden mehrere Anzeigen erstattet.

PM der LPI Saalfeld vom 05.04.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte bei Widerstand verletzt

Zwei Beamte der Kriminalinspektion Neustadt wurden am gestrigen Morgen bei der Vollstreckung eines Haftbefehls leicht verletzt.
Die Beamten wollten gegen 09:45 Uhr einen 29-jährigen Mann aus Neustadt festnehmen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Gegen die Festnahme wehrte sich der Mann mit aller Kraft indem er um sich schlug und trat und einem der Beamten sogar in den Finger und den Oberarm biss.
Er konnte schließlich überwältigt werden und wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Beamten erlitten Prellungen, sowie Schürf- und Bisswunden und mussten ärztlich behandelt werden.

PM der PD Neustadt/W. vom 05.04.2019

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Schorndorf: Frau im psychischem Ausnahmezustand verletzte Beamten

Eine 27-jährige Frau aus Schorndorf befand sich am Donnerstagabend deutlich erkennbar in einem psychischen Ausnahmezustand und bedurfte dringend eine fachliche Unterbringung. Familienangehörige haben die Polizei hinzugezogen, nachdem die junge Frau Vorbereitungen getroffen hatte einen Mülleimer in ihrer Wohnung in Brand zu setzen. Die Frau war nicht bereit sich selbst in eine Klinik zu begeben, weshalb sie von der Polizei dorthin verbracht wurde. Die Frau wehrte sich massiv gegen das Vorhaben und bespuckte und kratzte die Beamten. Ein Beamter wurde hierbei auch leicht verletzt. Auf der Fahrt in die psychiatrische Klinik musste die Frau festgehalten und fixiert werden. Die strafrechtlichen Ermittlungen zum Vorfall dauern an.

PM des PP Aalen vom 05.04.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Betrunkene Frau fährt aggressiv mit ihrem Auto durch die Stadt und schlägt dann auf Polizeibeamte ein

Ein bisschen Sekt führte zu drei Strafanzeigen. Während der Streifenfahrt fiel den Polizeibeamten am Donnerstagabend ein VW Golf auf dem Cyriaksring auf, der mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. An den Ampeln bremste es stark ab, um dann bei Grünlicht mit quietschenden Reifen wieder loszufahren. Auf gerader Strecke beobachteten die Polizisten auch noch, dass das Fahrzeug in Schlangenlinien fuhr.
Bei einer Kontrolle der 55-jährigen Fahrzeugführerin am Madamenweg stellten die Polizisten fest, dass die Frau deutlich alkoholisiert war. „Ein bisschen Sekt“ hatte für einen Atemalkoholwert von fast 1,5 Promille gesorgt.
Die Polizisten fuhren mit der Frau zur Dienststelle, wo ihr eine Blutprobe entnommen werden musste.
Als die Frau dort zur Toilette gehen wollte, schlug ihre Stimmung jedoch um. Sie wurde gebeten wenige Minuten zu warten, bis eine Kollegin in die Wache komme, um sie zu durchsuchen bzw. zu begleiten.
Dies ist während der polizeilichen Maßnahmen unabdingbar, um ein Verhalten der Beschuldigten zu verhindern, das ihr selbst oder dem Strafverfahren schaden könnte.
Dieser Erklärung schenkte sie jedoch keine Beachtung und schlug den beiden Polizeibeamten in Richtung Gesicht. Im weiteren Verlauf beleidigte die Frau die Polizisten mehrfach, was auch Außenstehende mitbekamen.
Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der POL Braunschweig vom 05.04.2019

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Widerstand verletzt

Am Donnerstagnachmittag (04.04., 15.05 Uhr) wurde die Polizei über Trennungsstreitigkeiten an der Breiten Straße informiert.
Vor Ort trafen die eingesetzten Beamten auf einen äußerst aufgebrachten und aggressiven 30-jährigen Mann. Ermittlungen ergaben, dass dieser zuvor Streit mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin und weiteren Männern vor dem Haus gehabt habe. Dabei ist es durch ihn bereits zu Sachbeschädigungen und einer Körperverletzung zum Nachteil eines 36-jährigen Mannes aus Rheda-Wiedenbrück gekommen.
Während der Anzeigenaufnahme trat der 30-jährige Pole an einen 26-jährigen Polizeibeamten heran und schlug diesem zweimal in das Gesicht. Anschließend schubste er eine weitere Polizeibeamtin.
Daraufhin wurde der 30-Jährige in Gewahrsam genommen. Ein Drogenvortest ergab einen positiven Wert. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei dem 26-Jährigen an.
Der 26-jährige Polizeibeamte wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.
Gegen den 30-jährigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 05.04.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Versuchter Raub auf dem Bahnhofsvorplatz

– Mit starken Polizeikräften wurde am Donnerstagabend ein Polizeieinsatz auf dem Bahnhofsvorplatz in Soest bearbeitet.
Gegen zirka 21.30 Uhr lief ein 20-jähriger, alkoholisierter Mann vom Möhnesee hinter einem 65-jährigen Soester hinterher. Der Soester wurde von dem Mann belästigt. Weiterhin schlug der 20-Jährige dem Soester mehrfach mit der Faust gegen den Hinterkopf. Er blieb hierdurch jedoch unverletzt. Der Soester suchte daraufhin Schutz in einem dort wartenden Bus. Ein 22-jähriger Lippstädter, der an dem Bus wartete, kam dann dem Mann zu Hilfe. Er erklärte dem 20-Jährigen, dass er das lassen solle, da er ansonsten die Polizei rufen werde.
Nun holte er sein Handy heraus, um das Telefonat führen zu können. Er wurde jetzt von einem 27 und 32-jährigen Mann vom Möhnesee attackiert, die offensichtlich diese Gelegenheit ausnutzen wollten.
Der 27-Jährige versuchte dem Lippstädter mit einer Flasche auf den Kopf zu schlagen, traf jedoch lediglich dessen Schulter. Der 32-Jährige versuchte hierbei das Handy des Lippstädters zu entwenden.
Hierbei wurde das Handydisplay beschädigt. Der Lippstädter flüchtete nun mit seinem beschädigten Handy über den Vorplatz, wobei der 27-Jährige noch die Flasche hinter ihm herwarf, ihn hierbei jedoch nicht traf. Der 32-Jährige und 27-Jährige man vom Möhnesee wurden daraufhin wegen versuchten Raub durch die Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Der angetrunkene 27-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 0,96 Promille und der 32-Jährige einen Wert von 1,36 Promille.
Sie blieben über Nacht im Gewahrsam der Polizei. Sie werden am Folgetag noch durch die Kriminalpolizei vernommen. Sie werden sich nun unter anderem wegen versuchten, schweren Raub verantworten müssen. Der 20-Jährige Soester wurde ebenfalls mit zur Wache genommen. Er beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten fortwährend und bespuckte sie. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen.
Er verblieb bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Er muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Erst in der letzten Woche hatte er bereits Bekanntschaft mit der Polizei wegen mehrerer Diebstähle aus Kraftfahrzeugen und einem Fahrraddiebstahl gemacht.

PM der KPB Soest vom 05.04.2019

 

Berlin-Mitte: Flaschenwurf auf Reisenden

Bundespolizisten nahmen am Donnerstagabend einen Mann vorläufig fest, der einen Unbekannten mit Flaschenwürfen angegriffen hatte.
Gegen 21 Uhr warf ein Mann aus unbekannter Ursache einem Reisenden auf dem S-Bahnhof Beusselstraße eine Bierflasche gegen den Hinterkopf. Ein zweiter Wurf konnte durch einen Zeugen verhindert werden, der den 37-jährigen deutschen Angreifer bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten festhielt. Währenddessen verließ der angegriffene Mann den Bahnhof. Bei der vorläufigen Festnahme beleidigte der alkoholisierte Angreifer (2,5 Promille
Atemalkoholgehalt) einen der Beamten und zeigte ihm mehrfach den Mittelfinger.
Die Bundespolizisten leiteten gegen den wohnungslosen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.

PM der BPOLD Berlin vom 05.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Unbelehrbar zurück zum Ermittlungsrichter

Am Donnerstagabend (04.04.2019) verletzte ein 37-Jähriger einen Mitarbeiter der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) und zwei Polizeibeamte in der Nürnberger Innenstadt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.
Gegen 18:45 Uhr unterstützte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte Mitarbeiter der Nürnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) bei der Personalienfeststellung eines Fahrgastes im Bereich des Königstors. Ein Unbekannter störte zunächst lautstark die Amtshandlungen und entfernte sich dann wieder. Kurz darauf rannte der Unbekannte auf die Beamten zu, trat einen Mitarbeiter der VAG mit dem Fuß und versuchte dann zu flüchten.
Nach einer kurzen Verfolgung holten die Beamten den Mann ein und nahmen ihn fest. Hierbei schlug er mehrfach mit Fäusten auf die Beamten ein und versuchte sich mit Gewalt der Festnahme zu entziehen. Der 37-Jährige musste letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Der Mitarbeiter der VAG und beide Polizeibeamte wurden durch die Angriffe leicht verletzt. Auch der 37-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Im Verlauf der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 37-Jährige erst vor zwei Tagen aus der Justizvollzugsanstalt entlassen wurde, nachdem er eine Haftstrafe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verbüßte.
Gegen den 37-Jährigen wird nun wieder wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Tatverdächtige erneut dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 05.04.2019

 

Nabburg/Regensburg (Bayern): Verwirrter Mann hält Polizei in Atem

Gestern Mittag wurde der Polizei gemeldet, dass ein nackter Mann durch Wernberg-Köblitz läuft. Dieser konnte wenig später durch Beamte der PI Nabburg angetroffen werden. Es handelte sich um einen 31jährigen Slowaken. Er gab in englischer Sprache an, im Wald zu leben und sich von Blumen zu ernähren. Er wurde vom BRK Wernberg mit Kleidung versorgt und anschließend zur Polizei Nabburg verbracht. Nach Rücksprache mit dem LRA Schwandorf sollte der Mann zunächst ärztlich untersucht und anschließend in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden. Als der Rettungsdienst für den Transport bei der Dienststelle eintraf, beschädigte der Mann die verschlossene Türe zum Wachraum und flüchtete in Richtung Oberer Markt. Er konnte jedoch nach wenigen Metern von mehreren Beamten eingeholt und überwältigt werden. Sowohl gegen die notwendige Fesselung als gegen die Verbringung in den Rettungswagen wehrte sich der Mann heftig. Hierbei wurden der Mann, sowie ein Polizeibeamter und ein Rettungssanitäter leicht verletzt. Nach einer ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus Schwandorf wurde der Mann wegen Selbst- und Allgemeingefährlichkeit seitens des LRA Schwandorf ins Bezirkskrankenhaus Regensburg eingewiesen. Wie am späteren Abend bekannt wurde, gelang dem Mann auch dort zunächst die Flucht aus der Einrichtung. Er kletterte über einen Zaun, sprang vom Dach eines Gebäudes, wobei er sich leicht verletzte und verließ das Gelände des Bezirksklinikums. Nachdem er einer Radfahrer in die Handtasche entwendet hatte, konnte er im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung durch Polizeibeamte erneut festgenommen werden. Auch hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Mittlerweile befindet sich der Mann wieder in der geschlossenen Abteilung des Bezirksklinikums Regensburg. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung , Sachbeschädigung und Diebstahls eingeleitet.

PM der PI Nabburg vom 05.04.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Enkeltrick-Betrüger/ Ladendiebinnen/ Rettungskräfte angegriffen

Die Enkeltrick-Betrüger lassen nicht locker. Am Donnerstag bettelte eine angebliche Nichte zahlreiche ältere Iserlohnerinnen an. Sie habe angeblich einen Autounfall gehabt und brauche nun dringend Geld. Die Rede war von einer fünfstelligen Summe. Am Nachmittag machte sich darauf eine 89-jährige Frau mit ihrem Sparbuch auf den Weg zur Bank. Es kam allerdings nicht zur Geldübergabe. Bei mehreren 80- und 81-jährigen Iserlohnerinnen blitzte die Anruferin hingegen sofort ab.
Die Polizei schnappte am Donnerstag am Alten Rathausplatz zwei mutmaßliche Ladendiebinnen. Ein Modegeschäft hatte die Polizei benachrichtigt, nachdem die beiden Frauen das Haus verlassen hatten.
Eine Fahndung führte zum Erfolg: Eine Streife entdeckte die beschriebenen Frauen und brachte sie samt ihren prall gefüllten Taschen zur Polizeiwache. Darin steckten diverse Bekleidungsstücke, Drogerieartikel (Parfüm) und Modeschmuck im Gesamtwert von mehreren Hundert Euro. Die 18-jährige Hemeranerin und die 45-jährige Plettenbergerin hatten Sicherheitsetiketten herausgeschnitten und die Ware dann in ihre Taschen gestopft. Die Polizei stellte die mutmaßliche Diebesware sicher.
Schläge statt Hilfe: Ein 23-jähriger Iserlohner hat am Donnerstag am Hombruch die Besatzung eines Rettungswagens tätlich angegriffen.
Als die Notfallsanitäter eintrafen, war bereits der Notarzt bei dem internistischen Notfall in der Wohnung. Der urteilte, dass akute Lebensgefahr bestehe, weshalb ein Transport ins Krankenhaus nötig war. Bereits gegenüber den ersten Helfern verhielt sich der langsam zu Kräften kommende Patient aggressiv. Auf die Notfallsanitäter ging er nun mit erhobenen Händen los. Es kam zu einer regelrechten Rangelei. Der 23-Jährige schlug einem Helfer die Brille aus dem Gesicht und warf mit Beleidigungen um sich. Erst die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Mann fixieren. Auch sie bedachte der Mann mit einem Schwall von Fäkalausdrücken und Beleidigungen. Mit vereinten Kräften konnte der Iserlohner am Ende doch in den Rettungswagen und ein Krankenhaus gebracht werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.04.2019

 

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen.

Anwohner der Käthe-Kollwitz-Straße riefen am Donnerstag um 23:30 Uhr die Polizei, da eine Gruppe Jugendlicher nicht nur lautstark randalieren sollte, sondern sich offenbar auch prügelte. Ein 17-Jähriger, bereits polizeibekannter Jugendlicher suchte offensichtlich die Auseinandersetzung, beging Sachbeschädigungen und griff auch die Polizeibeamten beim Eintreffen an. So wurde er zunächst fixiert, um ihn in der Folge zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam zu nehmen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 05.04.2019

 

Herzberg (Brandenburg): Polizeibeamte bedroht und beleidigt

Bereits Donnerstagmittag wurde ein 59 Jahre alter Mann ohne festen Wohnsitz in einer Verkaufseinrichtung in der Leipziger Straße bei einem Ladendiebstahl erwischt. Zuvor hatte der mit 1,43 Promille Alkoholisierte in anderen Einrichtungen randaliert. Der der Polizei einschlägig Bekannte wurde in Gewahrsam genommen. Er beleidigte und bedrohte die Beamten intensiv. Weitere Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 05.04.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): 16-Jähriger fällt erneut auf

Am Donnerstag entwendete ein 16-Jähriger gegen 12.00 Uhr aus einem Drogeriemarkt in der Innenstadt Parfums. Er wurde durch Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Diebesbeute hatte er nicht mehr bei sich. Der Jugendliche, der in den letzten Monaten wegen einer Vielzahl von Straftaten aufgefallen ist, beleidigte in der Folge die Polizeibeamten massiv und durchgehend. Ein weiteres Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 05.04.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte schützen zweifachen Autodieb vor aufgebrachten Clanmitgliedern

Nur durch Verstärkungskräfte und der Androhung, Pfefferspray einzusetzen, konnten sich gestern Nachmittag (04. April) gegen 13:45 Uhr, Polizeibeamte auf der Grasstraße gegen eine Personengruppe von Clanmitgliedern wehren, die versuchten, einem soeben von den Beamten festgenommenen Autodieb habhaft zu werden. Zeugen hatten die Polizei darüber informiert, dass ein 30-jähriger Mann aus Wesel eine in einem Auto sitzende Frau angegriffen und deren Handy entrissen hatte. Die Geschädigte (45) wehrte sich außerhalb des Wagens massiv gegen die Wegnahme, so dass der Täter sie zu Boden schubste. Im Anschluss sprang er in das Fahrzeug und konnte von Polizeibeamten im letzten Moment festgenommen werden, bevor er mit dem Auto flüchtete. Durch die Schreie der Frau wurden ihre Familienmitglieder alarmiert, die ihr zu Hilfe eilten und dem Täter an den Kragen wollten. Als die Polizisten dies verhinderten, bedrängten etwa sechs Personen die Beamten, gingen aggressiv auf diese zu und nahmen eine drohende Haltung ein. Nur die Androhung des Einsatzes von Pfefferspray und schnell eintreffende Unterstützungskräfte hielten die Gruppe auf. Im Rahmen der Tatortaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Festgenommene bereits am Vormittag in Wesel ein Auto entwendet hatte und im Rahmen der Fahndung von der Polizei angetroffen wurde. Dabei gelang ihm samt Fahrzeug die Flucht, die ihn dann nach Essen führte. Bei seiner Festnahme stand der Dieb unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Fahrzeug wurden zudem geringe Mengen von Cannabis gefunden. Der 30-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein besonders aggressives Familienmitglied des Opfers wurde zur Durchsetzung seines Platzverweises in Gewahrsam genommen.

PM der POL Essen vom 05.04.2019

 

Raststätte Michendorf Süd (Brandenburg): Ladendieb leistet Widerstand

Ein 32-Jähriger versuchte Am Donnerstagnachmittag aus einem Ladengeschäft auf der Raststätte Michendorf vier Dosen eines Energy-Drinks zu stehlen. Als Mitarbeiter des Ladens den Diebstahl bemerkten und den Mann am Verlassen des Marktes hindern wollten, leistete dieser erhebliche Gegenwehr. Auch nachdem die Polizei eintraf, war der 32-Jährige nicht kooperativ. Da bei ihm Alkohol in der Atemluft feststellbar war, wurde zunächst ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,9 Promille. Der Mann wurde aus diesem Grund zu einem Polizeirevier gebracht, wo eine Blutentnahme erfolgte. Auch dabei leistet er Wiederstand, sodass mehrere Beamte den Arzt bei der Blutentnahme unterstützen mussten. Im Anschluss wurde der Mann zu Fuß entlassen. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen räuberischen Diebstahls und Widerstand.

PM der PD Brandenburg West vom 05.04.2019

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Streifenwagen beschmiert

Polizeibeamte wurden gestern Abend gegen 17.00 Uhr in das Parkhaus eines Einkaufszentrums am Postplatz aufgrund einer Ruhestörung gerufen. Während die Polizisten Kontakt mit den Mitarbeitern des Wachschutzes aufnahmen, beschmierten vorerst Unbekannte den geparkten Streifenwagen mit einem schwarzen Filzstift. Die gesamte rechte Fahrzeugseite und die Frontscheibe wurden mit beleidigenden Sprüchen beschmiert. Im Rahmen der ersten Ermittlungen konnte ein 30-jähriger Deutscher bekannt gemacht werden. Dem 30-Jährigen und seinen Begleitern, die vor Ort noch festgestellt werden konnten, wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Die Kripo ermittelt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 05.04.2019

 

Frankfurt-Nordend (Hessen): Aggressiver Ladendieb

Gestern, am späten Abend, schlug ein Dieb den Mitarbeiter einer Tankstelle in der Eckenheimer Landstraße und leistete anschließend Widerstand gegen die alarmierten Polizeibeamten.
Der 45-Jährige klaute, gegen 22.00 Uhr, in der Tankstelle eine Flasche Apfelwein. Als der 51-jährige Mitarbeiter ihn auf den Diebstahl ansprach, gab er die Flasche zurück. Statt anschließend zu gehen, folgte er dem Mitarbeiter, beleidigte diesen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der 51-Jährige trug glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen davon. Der 45-Jährige verließ daraufhin die Tankstelle und der Angestellte rief die Polizei.
Die Polizeibeamten stellten den Mann und nahmen ihn fest. Dabei wehrte er sich enorm. Letztendlich gelang es den Beamten, unter starkem Widerstand, ihm auf dem Boden die Handfesseln anzulegen.
Dabei zog er sich leichte Schürfwunden zu. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten fest, dass der 45-Jährige ein 9 cm langes Küchenmesser in seiner Socke und ein Pfefferspray in seiner rechten Hosentasche versteckt hatte.
Der erheblich alkoholisierte Mann wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Beamten trugen durch die Widerstandshandlungen glücklicherweise keine Verletzungen davon.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 05.04.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 40-jähriger Mann randaliert und muss ins Gewahrsam

Am Donnerstagabend, 04.04.2019, kam es gegen
22.15 Uhr auf der Hagenstraße in Buer zu Streitigkeiten unter mehreren Arbeitskollegen, die bis dahin den Abend zusammen verbracht hatten. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Lage beruhigt, jedoch wurde einer der Beteiligten von seinen Kollegen vermisst. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung trafen ihn die Beamten auf der Rottmannsiepe. Dort schlug er mit einem mitgeführten Teleskopschlagstock um sich und beleidigte die Beamten massiv. Trotz mehrfacher Aufforderung legte er den Stock nicht aus der Hand, so dass die Beamten Pfefferspray gegen ihn einsetzten und ihn schließlich überwältigten. Hinzugerufene Rettungskräfte spülten ihm aufgrund der Wirkung des Pfeffersprays die Augen. Anschließend brachten ihn die Polizisten zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein sieben Zentimeter langes Klappmesser sowie ein Kubotan, einen Stab aus Holz für den Nahkampf. Gegen den Gelsenkirchener wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 05.04.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Die Nacht in der Ausnüchterungszelle der Polizei verbringen musste ein 30-jähriger Mann, der am Freitag, gegen 02.00 Uhr, in einer Gaststätte aufgefallen war. Der erheblich Alkoholisierte, der sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, war nicht nur zahlungsunwillig, sondern wollte auch das Lokal nicht verlassen. Als eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers eintraf und der Betrunkene nach den Polizisten zu treten versuchte, wurde er mit Handschließen gefesselt und mit Unterstützung des Rettungsdienstes, der ebenfalls verständigt worden war, aus der Gaststätte getragen.
Nach seiner Untersuchung im Krankenhaus brachten ihn die Polizisten zur Dienststelle in die Ausnüchterungszelle.

PM des PP Konstanz vom 05.04.2019

 

Berlin-Reinickendorf: Fluggast leistet Widerstand nach Platzverweis

Am Freitagvormittag wollte ein Passagier am Flughafen Berlin-Tegel ohne ausreichende Mittel und erforderliche Dokumente in die USA fliegen. Bundespolizisten mussten einschreiten, um den Reisenden aus dem Sicherheitsbereich zu entfernen.
Gegen 9:20 Uhr informierte das Abfertigungspersonal eines Fluges nach Newark/USA die Bundespolizei über einen Fluggast, der ihren Aufforderungen, den Abflugbereich zu verlassen, nicht nachkam. Auch dem Platzverweis der alarmierten Beamten leistete der 26-Jährige keine Folge. Da der syrische Staatsangehörige den Aufforderungen nicht nachkam, nahmen die Bundespolizisten den Mann mit zur Dienststelle. Dabei versuchte sich der Syrer mehrfach gewalttätig aus dem Festhaltegriff der Beamten zu lösen und schlug mit den Ellenbogen in Richtung der Einsatzkräfte. Bei der Maßnahme blieben alle Beteiligten unverletzt.
Die Bundespolizei leitete gegen den Syrer ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein und übergab den Mann zur weiteren Bearbeitung an die Kollegen der Polizei Berlin.

PM der BPOLD Berlin vom 05.04.2019

 

Husum (Schleswig-Holstein): Verkehrskontrolle – Mittelfinger mit Folgen

Am Mittwoch (03.04.2019), im Zeitraum von 07:30 bis ca. 15:00 Uhr, wurden diverse mobile Polizeikontrollen im Revierbereich Husum sowie eine Standkontrolle im Bereich des Südfriedhofs durchgeführt.
Hierbei wurden zahlreiche Kraftfahrzeuge unterschiedlichster Art kontrolliert. Insgesamt wurden 46 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht, Handynutzung, Überfahren von Stoppschildern, fehlende Warnmittel etc. gefertigt.
Hinzu kam es zu einer Strafanzeige wegen Beleidigung. Zwei Polizeibeamte befanden sich auf einer Streifenfahrt im Bereich Westerende in Viöl. Als man kurzfristig verkehrsbedingt halten musste, wurde man von einem 15-jährigen Fußgänger „gegrüßt“. Der Gruß erfolgte mittels ausgestrecktem Mittelfinger. Die Beamten erwiderten den Gruß mittels einer Personalien-Feststellung und der Fertigung einer Strafanzeige. Der junge Bursche ist den Kollegen der Polizeistation in Viöl hinlänglich bekannt.
Erfreulicherweise waren alle Verkehrsteilnehmer fahrtüchtig und, bis auf eine Ausnahme, der polizeilichen Verkehrsüberwachung wohlgesonnen. Teilweise zeigte man sich sogar höchst erfreut über die Kontrollmaßnahmen.

PM der PD Flensburg vom 05.04.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Versammlungsrechtliche Aktion am Freitagabend

Am heutigen Abend, dem 05.04.2019, kam es während einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung der linken Szene, unter dem Motto „Staat und Nazis Hand in Hand“, teilweise zu Störungen und unfriedlichen Aktionen gegen Polizeibeamte.
Der Aufzug bestand aus ca. 190 Teilnehmern, welche sich in der Innenstadt beginnend, über den Stadtteil Sudenburg, in Richtung Stadtfeld bewegte. Der überwiegende Teil der Demonstranten verhielt sich friedlich. Zwischenzeitlich musste der Aufzug gestoppt werden, da durch einige gewaltbereite Teilnehmer zielgerichtet versucht wurde Polizeibeamte, durch Schlagen mit unbekannten Gegenständen und Werfen von Pyrotechnik, zu verletzten. Außerdem kam es zeitweise zu Vermummungen von Einzelpersonen.
Auch für den Samstag sind versammlungsrechtliche Aktionen angemeldet und die Polizei wird vermehrt im Stadtgebiet präsent sein, um den Schutz von friedlichen Demonstrationen zu gewährleisten.

PM der PI Magdeburg vom 05.04.2019

Wien: Betrunkener randaliert in Wohnung

Ein Paar verständigte gestern die Polizei, da ihr Untermieter in der Wohnung randalierte und bereits eine Person verletzt hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte verbarrikadierte sich der Mann (29, Stbg: Deutschland) in seinem Zimmer. Da er den Dialog mit den Polizisten verweigerte, wurde die Türe gewaltsam geöffnet. Als der 29-Jährige schließlich begann, körperliche Gewalt gegen die Beamten einzusetzen, erfolgte die Festnahme. Ein Beamter wurde bei der Durchsetzung der Anhaltung leicht verletzt. Eine Überprüfung der Atemluft des Mannes ergab einen Alkoholgehalt von 2,42 Promille. Der 29-Jährige beschädigte des Weiteren die Arrestzelle in der Stadtleitstelle Döbling. Er befindet sich zur Stunde in Haft. Gegen den 29-Jährigen wurden etliche Anzeigen wegen strafrechtlicher Deliktsbegehungen gelegt und eine sicherheitspolizeiliche Wegweisung zum Schutz vor Gewalt ausgesprochen.

PM der LPD Wien vom 05.04.2019

Linz-Land (Oberösterreich): Zwei Suchtgiftdealer festgenommen

Polizisten aus Traun nahmen in Zusammenarbeit mit dem EKO Cobra einen 24-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land fest, welcher beschuldigt wird insgesamt 1102 Stück XTC Tabletten zum Verkauf angeboten zu haben. Im Zuge der weiterführenden Erhebungen zeigte sich der Beschuldigte geständig die sichergestellten Tabletten von einem 23-Jährigen Somalier aus Linz erworben zu haben.
Beiden Beschuldigten wurde der Suchtgifthandel in mehrfacher Grenzmengenüberschreitung nachgewiesen. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz festgenommen und in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Der 24-Jährige widersetzte sich bei seiner Festnahme wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde.

PM der LPD Oberösterreich vom 05.04.2019

Leipzig/Gohlis-Mitte (Sachsen): Streifenwagen gerammt und geflüchtet

In der Nacht zum Freitag entschloss sich eine Streife in der Lützowstraße, einen entgegenkommenden Fiat Doblo zu kontrollieren. Sie zeigten ein elektronisches Anhalte-Signal, dem der entgegenkommende Fahrer auch zunächst Folge leistete. Als die Polizisten jedoch ausgestiegen waren und an den Fiat herantraten, gab der Fahrer plötzlich Gas und versuchte so, der Kontrolle zu entgehen. Im Vorbeifahren kollidierte das Fahrzeug mit dem Heck des Funkstreifenwagens. Der Fahrer setzte die Fahrt dennoch fort und bog einige Meter weiter in die Krokerstraße ein. Dort verließen mindestens zwei Insassen das Fahrzeug und liefen davon. Da der Fahrer aber die Handbremse nicht angezogen hatte, rollte der Fiat gegen einen ordnungsgemäß geparkten Ford Focus, an welchem Sachschaden entstand. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Der Fiat ist in Polen zugelassen. Zu Halter und Fahrer laufen die Ermittlungen. Der flüchtende Beifahrer, ein 34-jähriger Ukrainer konnte gestellt werden.
Zu einer weiteren Verfolgungsfahrt kam es gegen 02:15 Uhr in Marienbrunn. Eine Streife nahm im Verkehr einen grauen Audi A 3 wahr, von dem sie aus der Vergangenheit wussten, dass ihn gern ein 38-Jähriger nutzt, der keine Fahrerlaubnis hat. Sie entschlossen sich an der Tabaksmühle zur Kontrolle. Der Audi beschleunigte und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit davon. Die Polizisten folgten ihm. Die Fahrt ging durch zahlreiche Anliegerstraßen im Viertel. Letztlich ließ der Fahrer das Fahrzeug an der Märchenwiese stehen und lief zu Fuß davon. Die Streife traf zwar erst ein, als er bereits deutlich und letztlich uneinholbar davongelaufen war, aber die Beamten erkannten in ihm besagten 38-Jährigen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eröffnet.

PM der PD Leipzig vom 05.04.2019

Wissen (Rheinland-Pfalz): Widerstand, Beleidigung von Polizeibeamten, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz

Am Di.,02.04.2019, gegen 21:42 Uhr, zogen zwei tatverdächtige junge Männer, 17 und 19 Jahre, durch die Bergfeldstr. und beschädigten, vermutlich mit einem mitgeführten Teleskopschlagstock, die Heckscheibe von einem Pkw Opel Vectra eines 47-jährigen Fahrzeughalters. Der 47-Jährige hatte die Tat selbst zwar nicht beobachtet, war aber durch Geräusche auf diese aufmerksam geworden und sah die beiden jungen Männer in Richtung Bruchstraße davonrennen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau nahm er die Verfolgung der Tatverdächtigen mit seinem Pkw auf und konnte diese noch in der Bergfeldstr. einholen. Nachdem er aus seinem Fahrzeug ausgestiegen war und die Tatverdächtigen ansprach und aufforderte stehen zu bleiben, wurde der 47-Jährige von diesen bedroht und attackiert. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen. Im Zuge dieses Geschehensablaufes trafen alarmierte Kräfte der Polizeiwache Wissen ein. In ebenso aggressiver und drohender Haltung gingen die beiden jungen Männer auch die Polizeibeamten an. Durch die Polizei musste Pfefferspray eingesetzt werden, wobei im Gerangel auch ein 58-jähriger Beamter im Gesicht getroffen und ebenfalls leicht verletzt wurde. Den beiden jungen Männern gelang währenddessen die Flucht. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf die Identität der beiden Personen. Mit Unterstützungskräften der Polizeiinspektion Betzdorf wurde die Wohnanschrift des 19-Jährigen aufgesucht. Hier konnten beide angetroffen, vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Betzdorf zugeführt werden. Während der Festnahme zeigten die beiden Männer erneut ein sehr aggressives Verhalten und beleidigten zudem lautstark die Polizeibeamten. Bei beiden Personen konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der Schlagstock wurde nicht aufgefunden. Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei weitere Fahrzeuge mit eingeschlagener Heckscheibe in der Bergfeldstr. festgestellt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PW Wissen  vom 04.04.2019

 

Waldkraiburg (Bayern): Gastwirt bespuckt – Verwirrter Mann leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein Gastwirt machte am Mittwoch, gegen 12.00 Uhr, von seinem Hausrecht Gebrauch und verwies einen 38jährigen Mann aus Waldkraiburg nach einem Streit aus seinem Lokal am Stadtplatz. Dies missfiel dem Mann derart, dass er den Wirt beim Verlassen des Gastraumes beleidigte und bespuckte. Die verständigten Beamten der Polizei in Waldkraiburg konnten den offensichtlich verwirrten Mann in einem Hauseingang eines Nebengebäudes antreffen. Als die Beamten den 38 Jährigen aus dem Anwesen führen wollten, leistete der Mann massiven Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Aufgrund der psychischen Verfassung des Mannes wurde dieser in eine Fachklinik gebracht.

PM der PI Waldkraiburg vom 04.04.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Widerstand am Kölner Hauptbahnhof – Bundespolizei ermittelt

Gestern leistete ein Mann Widerstand gegen Bundespolizisten, da er mit der Personenkontrolle nicht einverstanden war – er wurde festgenommen.

Kurz vor Mitternacht kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 35-jährigen Mann am Kölner Hauptbahnhof. Das polizeiliche Fahndungssystem ergab, dass die Staatsanwaltschaften Bielefeld und Köln den Mann suchten, da er nach unbekannt verzogen war.

Um die Identität zweifelsfrei festzustellen, entschieden sich die Beamten für eine Überprüfung der Fingerabdrücke auf der Dienststelle. Auf dem Weg verhielt sich der Gesuchte zunehmend aggressiv. Die Beamten forderten ihn mehrfach auf, nicht in die Jackentasche zu greifen, was er trotzdem immer wieder tat. Als die Polizisten die Hände festhielten, schlug der Mann um sich und traf einen der Beamten im Gesicht.

Der Mann wurde festgenommen und wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Der Polizist konnte nach ärztlicher Behandlung seinen Dienst fortsetzen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ein – weitere Ermittlungen dauern an.

PM der BPOL Sankt Augustin / BPOLI Köln vom 04.04.2019

 

Wenzenbah (Bayern): Familienangehörige und Einsatzkräfte attackiert

Nach einer Mitteilung über einen aggressiven und randalierenden Familienangehörigen nahmen Beamte der Polizeiinspektion einen 25-jährigen Mann in Gewahrsam. Der Mann, der sich in den Abendstunden am Mittwoch, 03.04.2019 augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, setzte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr und beleidigte die eingesetzten Beamten aufs übelste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM der PI Regenstauf vom 04.04.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen ): Mann schlägt auf Opfer ein und geht in Haft

Nachdem er auf einen Bekannten, am Mittwoch, den 03.04.2019, eingeschlagen hatte, überführten Polizisten einen 30-jährigen Bielefelder. Gegen ihn bestanden zwei Haftbefehle.

Ein 41-jähriger Bielefelder gab an, von dem 30-Jährigen an der Föhrenstraße mehrfach geschlagen worden zu sein. Seiner Aussage nach, kenne er den Mann. Nach einer gemeinsamen Busfahrt habe der 30-Jährige, gegen 18:30 Uhr, auf ihn eingeschlagen und sein Handy aus dem Rucksack gestohlen. Danach sei er in einem nahegelegenen Diskounter einkaufen gegangen. Als er wieder zurückkam, habe der Mann nochmals auf sein Opfer eingeschlagen. Zeugen, die den Vorfall beobachteten, konnten bestätigen, dass der 30-Jährige mehrfach auf den 41-Jährigen eingeschlagen hatte. Zudem habe er sein Opfer auch getreten. Als ihn die eintreffenden Polizisten festnahmen, leistete der 30-Jährige erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Dabei war der Bielefelder der Polizei bereits bekannt. Gegen ihn bestehen zwei Haftbefehle, der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Er wurde sowohl wegen Besitzes von Drogen als auch gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

PM des PP Bielefeld vom 04.04.2019

 

Grainet (Bayern): Polizeibeamter bei Widerstandshandlung schwer verletzt

Am Dienstag, 02.04.2019, gegen 11 Uhr, meldete eine Frau der Polizei einen jungen Mann mit einem Fahrrad,  der offensichtlich Häuser und Grundstücke auskundschaften würde. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Freyung konnte den Mann schließlich in Grainet antreffen.

Da er keinerlei Ausweisdokumente mitführte, sollte er zur Polizeiinspektion Freyung verbracht werden. Während das Fahrrad verladen wurde, sicherte ein Polizeibeamter den Verdächtigen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Mann äußerst ruhig und kooperativ verhalten.

Der Festgehaltene versuchte unvermittelt und unvorhersehbar zu flüchten. Dabei trat er den neben ihm stehenden Beamten gezielt gegen den Fußknöchel. Der anschließende Fluchtversuch endete nach kurzer Verfolgung mit der Festnahme.

Der bei dem Angriff schwer verletzte Beamte wurde ins Klinikum Freyung eingeliefert.

Bei der Überprüfung der Personalien des Verdächtigen auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass er gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst falsche Angaben über seine Personalien gemacht hatte.

Der 22-jährige mazedonische Staatsangehörige wurde am Mittwoch, 03.04.19, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau dem Haftrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt.  Nachdem dieser Haftbefehl erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Er muss sich nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Freyung vom 04.04.2019

 

Hamburg:  Schwerpunkteinsatz der „Task-Force“ zur Drogenbekämpfung

Zeit: 03.04.2019, 05:30 Uhr – 04.04.2019, 03:30 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Zuge eines erneuten Einsatzes der „Task Force“ zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben insgesamt Polizeibeamte 121 Personen überprüft und 47 Aufenthaltsverbote erteilt. Drei Personen wurden dem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich des Polizeikommissariats 11 wurde ein 58-jähriger Deutscher bei einem mutmaßlichen Betäubungsmittel-Handel beobachtet und anschließend vorläufig festgenommen. Die mutmaßliche Käuferin (33) wurde ebenfalls vorläufig festgenommen und ein Verfahren gegen sie eingeleitet. Der 58-Jährige führte 22 Briefchen Heroin und ca. 50 Euro mutmaßliches Dealgeld mit sich, welches sichergestellt wurde. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte weiterhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Dealers in Hamburg Harburg, bei dessen Vollstreckung die Beamten weitere 40 Gramm Heroin sicherstellten. Der Beschuldigte wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich Harburg nahmen die Beamten einen bislang noch nicht identifizierten Mann vorläufig fest, der auf offener Straße offenbar Betäubungsmittel verkaufte. Während der Beschuldigte bei seiner Festnahme Widerstand leistete, konnte die mutmaßliche Erwerberin flüchten. Der Beschuldigte führte ca. 170 Euro vermeintliches Dealgeld mit sich, welches sichergestellt wurde. Er wies sich mit einem totalgefälschten Ausweisdokument aus, so dass gegen ihn auch wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt wird. Bei seiner Festnahme spuckte der Unbekannte zudem ein Heroinsteinchen aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann bei seiner Festnahme Betäubungsmittel verschluckt haben könnte, wurde er zwecks intensivmedizinischer Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nachdem eine gesundheitliche Gefahr für den Festgenommenen ausgeschlossen worden war, wurde er einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich des Sternschanzenparks konnte ein 18-Jähriger aus Guinea-Bissau festgenommen und später einem Haftrichter zugeführt werden, nachdem er einer Drogenkonsumentin drei Beutel Marihuana verkauft hatte. Bei dem 18-Jährigen wurden 55 Euro sichergestellt.

Die Diensthunde „Buk“ und „Balu“ wurden in St. Pauli im Umfeld der Balduintreppe zur Absuche nach Betäubungsmittel-Depots eingesetzt. Hier spürten sie insgesamt sechs Depots mit insgesamt 145 Griptütchen Marihuana sowie einer Träne Kokain auf. Diensthund „Balu“ wurde zudem an einer vor einem Lokal abgestellten Couch in der St. Pauli Hafenstraße fündig. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin weitere 120 Gripbeutel mit Marihuana.

In sämtlichen Fällen übernehmen die Ermittler des Drogendezernats (LKA 68) die weiteren Ermittlungen.

PM des PP Hamburg vom 04.04.2019

 

Steinen / Lörrach (Baden-Württemberg ): Aufgebrachter Mann kommt in Gewahrsam

Letztlich hatte die Polizei keine andere Möglichkeit und musste am Donnerstagmorgen einen Mann in Lörrach in Gewahrsam nehmen. Der 45-järhige hatte die Polizei gegen 04:00 Uhr nach Steinen in die Wohnung seiner Freundin gerufen. Gegenüber der Polizei gab er vor, dass sie Hilfe benötige, was vor Ort aber tatsächlich nicht der Fall. Vielmehr war er aggressiv und rastlos, weshalb er aus der Wohnung gewiesen wurde. Er setzte sich in einen Pkw und fuhr davon. Wie sich herausstellte, hatte der Mann gar keinen Führerschein mehr. Am Morgen gegen 07:30 Uhr wurde der Mann dann in Lörrach in Gewahrsam genommen. Dort hatte er in einer Wohnung randaliert. Der Mann war derart in Rage, dass mit ihn nicht vernünftig gesprochen werden konnte. Er beleidigte nun auch die anwesenden Polizeibeamten. Aufgrund seiner Verfassung wurde er in Gewahrsam genommen.

PM des PP Freiburg vom 04.04.2019

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Aggressiver Betrunkener

Offenbar zu stark dem Alkohol zugesprochen hatte ein 22-jähriger Mann, der am Mittwochabend in der Hochbildstraße mit seiner Freundin in Streit geraten war. Nachdem diese ihn aus der Wohnung verwiesen hatte, kehrte er kurze Zeit später dorthin zurück und versuchte, sich durch Dauerklingeln und Klopfen abermals Zutritt zu verschaffen. Daraufhin rief die Frau die Polizei zu Hilfe, welche den 22-Jährigen an der Terrassentüre antreffen konnte. Der augenscheinlich stark unter Alkoholeinwirkung stehende Mann ignorierte zunächst die Beamten und versuchte, sich an ihnen vorbei in die Wohnung zu drängen. Er musste deshalb festgehalten werden, wogegen er sich so heftig wehrte, dass ihm Handschließen angelegt wurden. Aufgrund seiner Alkoholisierung sowie seiner Aggressivität wurde der 22-Jährige schließlich in Gewahrsam genommen und in die Gewahrsamseinrichtung beim Polizeirevier Überlingen eingeliefert. Auf dem Transport dorthin beleidigte und bespuckte er die eingesetzten Beamten. Er gelangt nun entsprechend zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 04.04.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein ): Das letzte Wort hatten dann doch die Beamten…

Im Rahmen eines Einsatzes in Itzehoe am gestrigen Tag haben sich Einsatzkräfte einem Hagel von Beschimpfungen und Beleidigungen ausgesetzt gesehen. Da der Betroffene seine verbalen Entgleisungen nicht in den Griff bekam und auch ansonsten alles andere als friedlich war, landete er im Polizeigewahrsam.

Kurz nach Mitternacht waren mehrere Streifen in der Edendorfer Straße eingesetzt, nachdem ein 27-Jähriger seine Exfreundin körperlich angegriffen, bedroht und beleidigt hatte. Auch den Polizisten gegenüber legte der aus dem Itzehoer Umland Stammende kein besseres Verhalten an den Tag und betitelte sie unter anderem lauthals als Ratten, Wichser und Arschlöcher. Einem Platzverweis kam der Beschuldigte nicht nach und auch die Androhung der Gewahrsamnahme bewirkte keine Verhaltensänderung. Aus diesem Grund, wegen der vorab begangenen Straftaten und weil der Mann vor die Wohnungstür seiner ehemaligen Partnerin uriniert und die Luft aus den Reifen eines Fahrzeugs gelassen hatte, kam er schließlich in das Itzehoer Polizeigewahrsam. Ein hier durch ihn absolvierter Atemalkoholtest lieferte einen Wert von 1,31 Promille.

Der Beschuldigte muss sich nun wegen diverser Straftaten verantworten, unter anderem wegen der Beleidigung der Einsatzkräfte.

PM der PD Itzehoe vom 04.04.2019

 

Goslar (Niedersachsen ): Diebstahl einer Deko-Figur:

Am Mittwoch, den 03.04.2019, gegen 21.30 Uhr, wurde die Polizei gerufen, weil sich zwei randalierende Männer in einer Bushaltestelle an der Landstraße in Harlingerode aufhalten sollten. Die 37 und 38 Jahre alten Männer wurde dann auf dem Fußweg zwischen den Ortsteilen Harlingerode und Schlewecke angetroffen. Bei sich trugen sie eine ca. 2 Meter große Dekorationsfigur. Die Männer waren erheblich alkoholisiert und wie sich herausstellte, hatten sie diese Puppe zuvor von einem Grundstück in der Landstraße entwendet. Während der Befragung und Personalienüberprüfung wurde der 38jährige zunehmend aggressiv und uneinsichtig. Er wurde zum Schutz und zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt.

PM des PP Goslar vom 04.04.2019

 

Passau (Bayern): Randalierer festgestellt

Am gestrigen Mittwoch, gegen 19:45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Randalierer Einsatz in die Bahnhofstraße beordert. Ein 50-Jähriger bekam bereits von einer Streife der Bundespolizei ein Platzverweis am Bahnhofsgelände erteilt, da er dort randalierend und aggressiv auffiel. Beim zweiten Einsatz hielt er sich wieder im Bahnhofsbereich erheblich alkoholisiert und verbal aggressiv auf, so dass er von Beamten der Polizeiinspektion Passau in Gewahrsam genommen und bei der PI Passau ausgenüchtert wurde. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

PM der PI Passau vom 04.04.2019

 

Siegburg/Bonn (Nordrhein-Westfalen): Rucksack weggerissen: Festnahme durch Bundespolizei in Siegburg

Mittwochmittag wurde die Bundespolizei im Siegburger Bahnhof durch einen Zeugen um Hilfe gebeten. Ein Mann hatte einer Frau in der Straßenbahn den Rucksack weggerissen, jedoch hat die Reisende mit Hilfe eines Zeugen ihr Eigentum zurückgeholt. Die Bundespolizisten nahmen den 56-Jährigen fest und übergaben ihn zuständigkeitshalber an die Landespolizei.

Schnelles Handeln war um 11:30 Uhr gefragt, als ein Reisender zwei Bundespolizisten im Siegburger Bahnhof ansprach: „Gerade wurde eine Frau in der Straßenbahnlinie 66 geschlagen, bitte helfen Sie!“

Die Streife traf im Siegburger Bahnhof auf die Geschädigte, die angab, dass ein Mann ihr soeben ihren Rucksack entrissen hatte. Den Rucksack konnte sie sich jedoch zurückholen, da ein junger Zeuge zur Hilfe kam. Die Bundespolizisten nahmen den aggressiven Tatverdächtigen noch in der Straßenbahn (Linie 66) vorläufig fest. Auch gegenüber den Polizisten ballte er seine Fäuste und zeigte sich uneinsichtig. Die Landespolizisten der Kreispolizeibehörde Rhein Sieg Kreis holten den Aggressor zuständigkeitshalber aus der Wache der Bundespolizei ab. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Räuberischem Diebstahl ein.

PM der BPOLI Sankt Augustin / BPOLI Köln vom 04.04.2019

 

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Polizei Euskirchen bittet um Mithilfe: Suche nach Rollerfahrer – Wer kennt den rücksichtlosen Fahrer?

Die Polizei Euskirchen bittet bei der Suche nach einem Rollerfahrer um Mithilfe. Der Fahrer sollte zur Verkehrskontrolle angehalten werden. Er ergriff bei Erblicken der eingesetzten Polizeibeamten sofort die Flucht und fuhr durch Kommern teilweise mit circa 100 km/h.

Die Fahrweise war derart rücksichtlos, halsbrecherisch und gefährlich, dass die aufgenommene Nachfahrt abgebrochen wurde.

Beschreibung: männlich, ca. 18 bis 20 Jahre alt, schmales Gesicht, schlanke Statur, Sturzhelm mit gelben und dunklen Streifen, olivfarbener Rucksack

Der bläuliche gefärbte Motorroller war offenbar ohne gültiges Kennzeichen unterwegs.

Der Rollerfahrer verfügte offensichtlich über Ortskenntnisse und wird vermutlich im Nahbereich von Kommern wohnen.

Beobachtungen und sachdienliche Hinweise werden telefonisch an 02251/799-476 oder 02251/799-0 erbeten.

PM der KPB Euskirchen  vom 04.04.2019

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer ohne Führerschein und mit Haftbefehl festgenommen

Heute Nacht (4. April 2019) nahmen Polizeibeamte einen Rollerfahrer fest, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Sie stellten dabei weitere Verstöße fest.

Gegen 2:30 Uhr hielt eine Streifenwagenbesatzung den Rollerfahrer an, der auf der Venloer Straße stadtauswärts fuhr. Er stellte sein Fahrzeug auf dem Parkstreifen hinter der Kreuzung Siempelkampstraße ab und lief plötzlich weg. Die Beamten verfolgten den Mann durch unwegsames Gelände. Als sie ihn schließlich einholen konnten, wehrte sich der 27-Jährige heftig und verletzte einen Beamten.

Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor. Zudem hatte er weder Führerschein noch Versicherungsschutz. Es bestand der Verdacht, dass er unter Drogen stand. Daher musste er eine Blutprobe abgeben bevor der Haftbefehl vollstreckt und er der JVA Moers überstellt wurde. Schließlich stellten die Beamten auch noch den Roller sicher, weil nicht klar war, wem er gehört.

Der verletzte Beamte musste zur Behandlung in ein Krankenhaus. Er war nicht mehr dienstfähig. Den Angreifer erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM des PP Krefeld  vom 04.04.2019

 

Leipzig (Sachsen): Wachpolizist angegriffen

In der Nacht zum Donnerstag waren auf dem Markt Wachpolizisten im Einsatz. Gegen 01:00 Uhr kam ein Mann aus Richtung Augustusplatz gelaufen und lief zielstrebig auf die Wachpolizisten zu und sprach sie mit „Entschuldigung!“ an. Dann schlug er einen von ihnen wie aus dem Nichts ins Gesicht. Die Angegriffenen reagierten darauf, indem sie zugriffen, den Angreifer zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegten. Warum er zugeschlagen hatte, blieb unklar. Der angegriffene Wachpolizist (m/28) wurde leicht verletzt. Der 27-jährige Angreifer muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten. Er wurde über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM der PD Leipzig vom 04.04.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 38-jähriger wurde am Mittwochabend in Polizeigewahrsam genommen. Der Mann hatte in Drewitz einen Streit mit seiner Lebensgefährtin und diese dabei bedroht und angegriffen. Nachdem er einem durch die Polizei ausgesprochenen Wohnungsverweis nicht nachkommen wollte und den Einsatz wiederholt störte, entschlossen sich die eingesetzten Beamten den Mann in Gewahrsam zu nehmen. Auch dort wollte der 38-Jährige nicht mit den Beamten kooperieren. In der Gewahrsamszelle fing er an mehrfach mit dem Kopf gegen die Zellenwand zu schlagen, sodass die Beamten ihn fixieren mussten. Dabei schlug er einen Beamten mit dem Ellenbogen ins Gesicht und trat einem anderen Polizeibeamten gegen den Hals. Beide Beamten wurden dabei verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Gegen den Mann ermittelt nun die Kriminalpolizei unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 04.04.2019

 

Rohrbach (Oberösterreich): 66-Jähriger fuhr in Schlangenlinien – Festnahme

Am 3. April 2019 wurde um 18:34 Uhr bei der Polizeiinspektion Rohrbach angezeigt, dass ein Pkw-Lenker in Rohrbach-Berg auf der B 38 in Schlangenlinie fahre und sich bereits beide rechten Reifen kaputtgefahren habe. Der Pkw konnte von den Beamten kurz darauf auf einem Parkplatz in Rohrbach abgestellt vorgefunden werden, vom Lenker fehlte vorerst jede Spur. Nach der persönlichen Kontaktaufnahme mit der Lebensgefährtin des 66-jährigen Zulassungsbesitzers fuhren die Beamten wieder in Richtung des beschädigten Pkw. Nach etwa 100 Metern wurde der 66-Jährige zu Fuß torkelnd und blutverschmiert angetroffen.
Im Zuge der Befragung zeigte sich der Mann, der den Beamten unbekannt war und kein Dokument mitführte, wenig kooperativ, war äußerst aggressiv und verweigerte einen Alkotest.
Daraufhin wurde der 66-Jährige festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht.
Es stellte sich heraus, dass sich der Mann bei einem Sturz auf dem Gehsteig verletzte. Der Mann wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 04.04.2019

Gaggenau (Baden-Württemberg): – Bei Verkehrskontrolle Benimm verloren

Was am Dienstagnachmittag in der Straße `Bäumbachring´ lediglich als eine Verkehrskontrolle wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurtes begann, endete mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen 17 Uhr wurden zwei Beamte auf einen 58 Jahre alten Mann am Steuer seines Autos aufmerksam, da dieser den Gurt nicht angelegt hatte. Als sie den Wagen stoppten und dem Mann den Grund für die Kontrolle eröffneten, beleidigte dieser die beiden jungen Beamten sofort und gab zu verstehen, dass er nicht kooperieren werde. Dabei stieg er aus seinem Fahrzeug, ging zeitweise mit erhobener Hand auf die Beamten zu und versuchte diese offenbar einzuschüchtern. Der Endfünfziger musste schließlich auf Abstand gehalten werden. Währenddessen wählte der Mann den Polizeinotruf, um sich über die seiner Ansicht nach offenbar zu jungen Beamten zu beschweren. Dabei beleidigte er die Ordnungshüter auch am Telefon noch weiter. Neben einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, wird auch die Führerscheinstelle über sein Verhalten in Kenntnis gesetzt.

PM des Polizeipräsidium Offenburg vom 03.04.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Polizei stellt 51 Schusswaffen sicher – 29-Jähriger wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt gegen einen 29 Jahre alten Mann wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei einer am vergangenen Freitag (29.03.2019) durchgeführten Durchsuchung seines Zimmers in einer Wohnung im Stadtteil Stöcken fanden die Beamten insgesamt 51 größtenteils erlaubnispflichtige Schusswaffen. Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Mitte Februar 2019 hatten die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Der Hintergrund: Der 53-jährige Inhaber der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Stöcken soll über ein Internetportal versucht haben, eine scharfe Pistole zu bestellen.

Ein durch einen Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erlassener Durchsuchungsbeschluss für die Räumlichkeiten wurde am vergangenen Freitag umgesetzt.

Nachdem die Beamten den 53-Jährigen in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses festgestellt hatten, trafen sie wenig später in seiner Wohnung noch auf dessen 29-jährigen Sohn, der dort zwar aufhältig, jedoch nicht gemeldet war.

Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass offenbar nicht der Vater versucht hatte, die Waffe zu bestellen, sondern der 29-Jährige.

Bei der weiteren Durchsuchung fanden sie in seinem Zimmer insgesamt 51 größtenteils scharfe, erlaubnispflichtige Schusswaffen (16 Langwaffen, drei Maschinenpistolen, 17 Pistolen, acht Revolver und sieben Signalwaffen), mehrere Kilogramm Munition unterschiedlichen Kalibers sowie militärische Nebeltöpfe und stellten sie sicher.

Zudem beschlagnahmten die Polizisten etwa 100.000 Euro Bargeld, deren Herkunft derzeit geprüft wird, mehrere Devotionalien aus dem Dritten Reich (unter anderem Orden, Ehrenzeichen und Bilder) sowie Laptops.

Beim Betreten seines Zimmers setzte sich der 29 Jahre alte Tatverdächtige gegen die eingesetzten Beamten massiv zur Wehr und leistete erheblichen Widerstand. Einen 53-jährigen Ermittler verletzte er dabei leicht durch einen gezielten Faustschlag ins Gesicht. Der Mann wurde daraufhin überwältigt und festgenommen.

Gegen ihn ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Richter schickte ihn noch am Freitag in Untersuchungshaft.

Die Überprüfungen der Funktionsfähigkeit der sichergestellten Waffen sowie zu deren Herkunft dauern derzeit noch an. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund gibt es bei dem 29-Jährigen zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

PM der PD Hannover vom 03.04.2019

 

Basel/Lörrach (Baden-Württemberg): Renitenter Mann im Fernzug

Vermutlich aufgrund der erheblichen Mengen von Drogen in seinem Blut rastete ein 44-Jähriger am gestrigen Morgen in einem Zug zwischen Freiburg und Basel aus und wurde am Ende in Zentrum für Psychiatrie eingeliefert. Der deutsche Staatsangehörige konnte im Rahmen der Fahrausweiskontrolle kein Zugticket vorlegen, verweigerte die Angaben seiner Personalien und wurde zunehmend aggressiv gegenüber dem Zugbegleiter, so dass ein, auf dem Arbeitsweg befindlicher Beamter des Polizeirevier Lörrach einschreiten musste. Auch ihm gegenüber zeigte sich der Mann unkooperativ und verweigerte alle Angaben und Maßnahmen. Auch die Androhung von unmittelbarem Zwang und der Einsatz einfacher körperlicher Gewalt änderten daran nichts. Stattdessen führte er einen Faustschlag in Richtung Kopf des Beamten aus, welcher jedoch ausweichen konnte und so nur an der Wange gestreift wurde. Bei der anschließenden Fesselung beleidigte und bedrohte der 44-Jährige den Polizisten. Am Basel Badischen Bahnhof wurde die Person durch die Bundespolizei, mit Unterstützung der Kantonspolizei Basel-Stadt aus dem Zug in die Diensträume verbracht. Auch auf dem Weg dorthin sperrte sich der Deutsche gegen die Maßnahmen. Im Anschluss verweigerte er zunächst weiterhin die Angaben zur seiner Person oder zum Sachverhalt, zeigte sich nicht kooperativ und verbal aggressiv. Bei der Durchsuchung konnten vier Tabletten Ecstasy aufgefunden werden und ein Drogenwischtest verlief positiv auf Amphetamine. Da die Überprüfung der Fingerabdrücke in Deutschland und der Schweiz keinen Treffer ergab mussten sich die Beamten auf das, von dem 44-Jährigen eröffnete Ratespiel um seinen Namen einlassen und konnten so seine Identität ermitteln. Das sich das Verhalten des Herren auch in der Folge nicht änderte, er gereichtes Wasser für eine giftige Substanz hielt und den Beamten daraufhin versuchte mit einem Kopfstoß zu treffen wurde die Vorführung in einem Krankenhaus durchgeführt. Aufgrund der erheblichen Drogenintoxikation musste der 44-Jährige zunächst im Krankenhaus behandelt werden. Am Abend erfolgte dann die Einlieferung ins Zentrum für Psychiatrie. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den deutschen Staatsangehörigen eingeleitet, unter anderem wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Erschleichen von Leistungen und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzt.

PM der BPOLI Weil am Rhein  vom 03.04.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Städtische Kehrmaschine „stört“ – ausgetickt

Wiesbaden, Mauergasse, 02.04.2019, 06:55 Uhr: Die einen wollen´s sauber; die anderen wollen´s ruhig. Ein 48-jähriger Wiesbadener wollte es scheinbar ganz ruhig, denn er verhielt sich solange der Wiesbadener Polizei gegenüber respektlos und beleidigend, bis eine Richterin eine Ingewahrsamnahme anordnete. Was war geschehen? Der alkoholisierte 48-Jährige fühlte sich gestern Morgen gegen 07:00 Uhr von einer städtischen Kehrmaschine in seiner Ruhe gestört. Auf der Suche nach dem „Störenfried“ fand er den Fahrer in einer Bäckerei. Um sich sein Frühstück zu besorgen, hatte er kurzzeitig die Kehrmaschine verlassen. Zeugenangaben zufolge ging der Wiesbadener den Fahrer sofort äußerst aggressiv an. Er beleidigte diesen mehrfach und bedrängte ihn auch körperlich. Der Streit verlagerte sich auf die Straße, wo der 48-Jährige den Mitarbeiter der Stadt sogar geschlagen haben soll. Auch im Beisein der hinzugerufenen Streife beleidigte der Betrunkene den Fahrer. Als ihn die Beamten aufforderten dies zu unterlassen, wurden sie selbst Opfer der Verbalattacken. Einem ausgesprochenen Platzverweis folgte der Wiesbadener ganze drei Minuten, kam dann jedoch zurück um weiterhin alle Beteiligten aggressiv anzugehen. Als er nun festgenommen werden sollte, widersetzte er sich dieser Maßnahme. Dies verhinderte jedoch nicht das Anlegen der Handfesseln und ein Verbringen auf ein Polizeirevier. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 48-Jährige dann auf Anordnung einer Richterin bis zum Nachmittag in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM des PP Westhessen vom 03.04.2019

 

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Beamte beleidigt

Die Überprüfung eines offenen Feuers durch Beamte des Polizeireviers Lahr mündete am frühen Mittwochmorgen für einen 22-Jährigen mit mehreren Anzeigen. Gegen 2 Uhr bemerkte eine Streifenbesatzung ein offenes Feuer neben einem Gebäude in der Biermannstraße. Bei der Suche nach Verantwortlichen stießen die Beamten in dem Haus auf einen jungen Mann, der sich bereits bei der Begrüßung nicht sonderlich über den Besuch erfreut zeigte. Tief in den Fundus seines Fäkalwortschatzes greifend, beleidigte er die eingesetzten Beamten und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Als er einen Beamten angriff und diesen dabei wegstieß, wurde der 22-Jährige zu Boden gebracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstandes und Beleidigung.

PM ders PP Offenburg vom 03.04.2019

 

Rosenheim (Bayern): Widerstand gegen Zollbeamte

Die Anzahl der Fälle von Widerstand gegen Vollzugsbeamte nimmt zu. Dies bekommen auch die Zollbeamten der Kontrolleinheiten Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim immer öfter zu spüren.

Am vergangenen Wochenende hatten es die Beamten gleich mit mehreren Widerstandshandlungen zu tun. Die Bandbreite reichte dabei von groben verbalen Attacken über das Ignorieren von Aufforderungen, Weglaufen bis hin zu aggressivster körperlicher Gewalt.

Ein Schmuggler mit kroatischer Staatsangehörigkeit, bei dem die Kontrollbeamten des Zolls Crystal Metamfetamin fanden setzte den Beamten besonders zu. Er setzte sich passiv wie auch durch Schläge so heftig zur Wehr, dass ein Zöllner dabei verletzt wurde. Erst zu dritt gelang es den erfahrenen Beamten, den Mann unter Kontrolle zu bringen um ihm die Handschellen anlegen und ihn sicher zur Durchsuchung transportieren zu können.

Gewaltausbrüche treten vor allem dann auf, wenn die kontrollierten Personen unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln stehen, wobei geringe Mengen meist schon ausreichen. So unterdrückt Crystal Meth beispielsweise Müdigkeit, Hungergefühl und Schmerz und verleiht kurzzeitig Selbstvertrauen und ein Gefühl der Stärke.

Insgesamt waren eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und acht eingeleitete Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz das Ergebnis des letzten Wochenendes.

In diesem bunten Strauß an unterschiedlichen Betäubungsmitteln fanden die Zöllner Marihuana, Metamphitamin, Haschisch, Crystal, LSD auf Zucker + Mush Rooms (Pilzen) , Cannabis Cookies und Cannabis Schokolade.

Der Mengenmäßig größte Fund waren 144 Tabletten, die nach einem Test positiv auf einen Stoff der zur Ecstasy-Gruppe gehört reagierte. Der Mann aus Gambia, der die einfuhrverbotenen Rauschmittel mit sich führte, wurde an die Polizei übergeben und von dieser dem Haftrichter überführt.

PM des Hauptzollamts Rosenheim vom 03.04.2019

 

Erding (Bayern): Körperverletzung und Beleidigung auf Parkplatz eines Supermarktes

Am Dienstagvormittag gegen 09:35 Uhr fuhr ein 40jähriger Nittendorfer mit seinem Lkw auf dem Parkplatz des HIT-Supermarktes, als neben ihm ein Pkw einparkte und dessen drei bulgarische Insassen unvermittelt begannen den Fahrer zu beschimpfen und durch das geöffnete Fenster zu bespucken. Sie schlugen gegen die Fahrertüre des Lkw, versuchten diese aufzureißen um den Fahrer zu schlagen, was nicht gelang. Eine Zeugin konnte den Vorfall mit ihrem Handy filmen, weshalb die drei Tatverdächtigen schnell zu ermitteln waren. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Erding vom 03.04.2019

 

Schifferstadt (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Jugendlicher greift Polizisten und Sanitäter an

Weil ein 17-jähriger Jugendlicher dem Alkohol zu sehr zugesprochen und sich mehrfach erbrochen hatte, verständigte dessen Bruder den Rettungsdienst und den Notarzt. Routinemäßig ist die Polizei durch die Integrierte Leitstelle ebenfalls informiert worden. Als die Sanitäter vor Ort den 17-jährigen dann für den Transport ins Krankenhaus vorbereiten wollten, fing dieser an um sich zu schlagen. Die eingesetzten Polizeibeamten versuchten, den Jugendlichen zu beruhigen, doch er reagierte nur mit wüsten Beleidigungen. Plötzlich und unvermittelt versuchte er, eine Polizeibeamtin mit einem Schwinger zu schlagen. Sie konnte zum Glück ausweichen. Der Jugendliche ist dann durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert worden. Anschließend ist er in den Krankenwagen und mit Polizeibegleitung ins Krankenhaus gebracht worden. Dort hatte sich der 17-jährige wieder etwas beruhigt und er entschuldigte sich für sein Verhalten. Ihn erwartet nun dennoch ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Angehörige des Rettungsdienstes.

PM der PI Schifferstadt vom 03.04.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Am Bahnhof Passanten und Polizeibeamte beleidigt
Ein polizeibekannter, psychisch auffälliger Mann hat am Dienstagvormittag mehrere Passanten mit zum Teil fremdenfeindlichen Ausdrücken beleidigt und bedroht. Der offenbar deutlich betrunkene 49-Jährige hielt sich gegen elf Uhr am Bahnhof in Reutlingen auf und betitelte auch die durch Zeugen hinzugerufenen Polizeibeamten mit nicht zitierfähigen Ausdrücken. Da der Mann nicht zu beruhigen war und sich weiterhin aggressiv verhielt, mussten ihm Handschellen angelegt werden. Er wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht und dort stationär aufgenommen. Außerdem wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

PM des PP Reutlingen vom 03.04.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Beleidigung eines Mitarbeiters der Stadt

Als am Dienstagvormittag, den 02.04.2019, ein 48-Jähriger, von einem Mitarbeiter des Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Bad Kissingen, einen Strafzettel erhielt, beleidigte er diesen mit derben Kraftausdrücken. Gegen ihn wird jetzt wegen Beleidigung ermittelt.

PM der PI Bad Kissingen vom 03.04.2019

 

Wertheim-Reinhardshof (Baden-Württemberg): 50-Jähriger in Discountmarkt ausgerastet

Nachdem ein 50-Jähriger am Dienstagnachmittag die Mitarbeiterinnen eines Discounters in Wertheim-Reinhardshof beleidigt hat, kam es zu einem Polizeieinsatz. Der Mann hatte sich darüber beschwert, dass es eine bestimmte Zigarettensorte nicht zu kaufen gab. Infolge beschimpfte er mehrere Mitarbeiterinnen des Supermarkts, ließ sich nicht beruhigen und schlug eine der Kassiererinnen. Die herbeigerufene Streifenwagenbesatzung wollte die Situation mit dem 50-Jährigen klären. Dieser lief jedoch mit nach vorne gestoßenen Armen auf die Polizeibeamten zu, wobei es zu einem Handgemenge kam, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Daraufhin brachte die Streifenwagenbesatzung den Mann zum Polizeirevier. Anschließend wurde der 50-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP Heilbronn vom 03.04.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Alkoholisierte Fahrradfahrerin verursacht Unfall und flüchtet

Sichtlich alkoholisiert war eine 32-jährige Fahrradfahrerin, die am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr gegen einen in der Turnierstraße geparkten Pkw prallte und anschließend stürzte. Zeugen des Unfalls wollten der gestürzten Frau aufhelfen, wurden jedoch von ihr aggressiv angeschrien. Anschließend rannte die 32-Jährige in Richtung Gartenstraße davon. Da an dem Pkw ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro entstanden war, verständigten die Zeugen die Polizei. Beamte konnten die Frau kurze Zeit später in der Gartenstraße antreffen. Auch ihnen gegenüber verhielt sie sich unkooperativ, beleidigend und aggressiv. Da sich die immer noch höchst aggressive Frau weigerte, einen Atemalkoholtest durchzuführen, wurde sie vorläufig festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Dort veranlassten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe. Anschließend wurde die Frau zur Ausnüchterung in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht.

PM der PP Konstanz vom 03.04.2019

 

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Öffentlich gepöbelt und uriniert

Ein 25-Jähriger hat gestern (02.04.) gegen 15.10 Uhr Passanten angepöbelt und geschlagen. Zum Schluss hat er auch noch vor Polizisten uriniert. Polizisten wurden gestern Nachmittag in die Stationsstraße gerufen. Dort beschwerten sich Passanten, dass ein stark betrunkener junger Mann verschiedene Passanten wahllos aggressiv angehen würde. Einen 72-Jährigen hatte er ohne offensichtlichen Grund ins Gesicht geschlagen.

Ein Gespräch mit den Beamten war aufgrund der starken Alkoholisierung des 25-jährigen Kölners nicht möglich. Während des Einsatzes urinierte er vor den Beamten auf die Straße.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der junge Mann bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen 23.00 Uhr wurde er wieder entlassen.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis  vom 03.04.2019

 

Besigheim (Baden-Württemberg): Kellerbrand

Aus bislang noch unbekannter Ursache entstand am Mittwoch gegen 05.30 Uhr in der Straße „Im Neusatz“ in Besigheim ein Feuer im Keller eines Einfamilienhauses. Die drei 14, 41 und 46 Jahre alten Bewohner des Hauses bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Insgesamt rückten 80 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren Besigheim und Gemmrigheim zum Brandort aus. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich zunächst wohl aufgrund der enormen Hitzeentwicklung schwierig, doch den Wehrleuten gelang es ein Übergreifen der Flammen auf das Erd- und Obergeschoss des Hauses zu verhindern. Gegen 08.00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand vollständig gelöscht. Trotzdem ist das Haus aufgrund von Rußablagerungen bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 100.000 Euro belaufen. Der 41-jährige Bewohner verhielt sich während des Feuerwehr-Einsatzes aus unbekanntem Grund aufbrausend und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften und versuchte mehrfach in das Objekt zu gelangen, so dass die eingesetzten Polizeibeamten einen Platzverweis aussprechen mussten. Schließlich beruhigte sich der Mann jedoch. Vermutlich erlitten alle drei Bewohner Rauchgasvergiftungen. Das 14 Jahre alte Mädchen und die 46-jährige Frau wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.04.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Räuberische Erpressung in der Schönbornstraße

Dienstag, 02.04.2019, 16:45 bis 18:45 Uhr: Ein 13-Jähriger wird von zwei bisher unbekannten Jugendlichen im Bereich der Schönbornstraße abgepasst. Einer der beiden spricht ihn dort unter einem Vorwand an. Im Verlauf des Gesprächs fordern die beiden Jugendlichen den 13-Jährigen verbal aggressiv auf, einen Pfand herauszugeben. Aus Angst händigt er seine Kopfhörer aus und begibt sich mit den beiden, wie gefordert, zu Fuß in Richtung Höfchen. In der Hoffnung sein Eigentum zurück zu bekommen, fährt er anschließend mit den Jugendlichen nach Mainz-Kastel. Dort lassen sie den 13-Jährigen im Bereich einer Bushaltestelle alleine stehen. Nach der Tat verständigt er seine Erziehungsberechtigte, die mit ihm gemeinsam bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Es wurde ein Strafverfahren wegen räuberischer Erpressung eingeleitet.
Der 13-Jährige beschreibt die beiden Täter wie folgt: Täter 1: männlich, ca. 16 Jahre, ca. 170cm groß, schlank, blonde Haare mit Undercut. Täter 2: männlich, ca. 18 Jahre, ca. 165 cm groß, kräftig, schwarze Haare, Bart.

PM der PP Mainz vom 03.04.2019

 

Winsen (Niedersachsen): Polizeibeamten Zigarette ins Gesicht geschnippt

Am Dienstagabend, gegen 20.45 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhofsvorplatz gerufen. Ein 22-jähriger Mann hatte dort versucht, mit einer ungültigen Monatskarte in einem Linienbus mitzufahren. Als der Busfahrer die Karte einbehielt und die Mitnahme verweigerte, stellte sich der 22-Jährige vor den Bus und verhinderte so dessen Abfahrt. Er wollte dadurch die Herausgabe seiner abgelaufenen Karte erzwingen.

Als die Beamten eintrafen, reagierte der Mann sofort aggressiv. Ihm wurde die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Erschleichens von Leistungen und Nötigung bekannt gegeben. Außerdem erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis für den Bahnhofsvorplatz. Als die Polizisten im Begriff waren, in den Streifenwagen zu steigen, zündete sich der Mann eine Zigarette an und schnippte sie aus kurzer Distanz in das Gesicht eines 37-jährigen Beamten. Glücklicherweise blieb der Beamte unverletzt. Der 22-Jährige sollte daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich so heftig, dass eine Beamtin Pfefferspray gegen den Mann einsetzen musste. Letztlich wurde er fixiert und mit dem Streifenwagen zur Dienststelle verbracht. Wegen des Angriffs auf den Beamten wurde ein weiteres Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 03.04.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Zum Glück nur leicht verletzt wurde ein Polizeibeamter bei einem Einsatz am Dienstagabend in Heilbronn. Der Rettungsdienst forderte bei der Polizei Unterstützung an, weil die Besatzung eines Rettungswagens Probleme mit einem 42-Jährigen hatte. Der Mann schlage in seiner Wohnung Möbel zusammen, wurde gemeldet. Gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann sehr aggressiv, so dass er am Boden mit Handschließen fixiert werden musste. Dabei wehrte er sich so heftig, dass ein Polizist Verletzungen erlitt. Anschließend wurde der 42-Jährige mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Bei dem Mann fand die Polizei kleine Mengen Rauschgift. Als er sich beruhigt hatte, gab er auch zu, Kokain konsumiert zu haben.

PM des PP Heilbronn vom 03.04.2019

 

Gössenheim (Bayern): Notarzt verletzt und Polizeibeamte angegriffen, 30 g Haschisch aufgefunden

Da am Dienstagabend ein 41-jähriger Mann zuhause randalierte, wurde die Polizei verständigt. Zwei Polizeistreifen, ein Rettungswagen sowie der Notarzt trafen gleichzeitig gegen 21.45 Uhr am Anwesen ein. Als der Notarzt ins Bad eilte, um sich schnellstmöglichst um den Mann zu kümmern, schlug ihm dieser unvermittelt ins Gesicht, woraufhin er Nasenbluten bekam. Der Randalierer war auch den Beamten gegenüber sehr aggressiv und versuchte mehrfach, einen Polizeibeamten zu schlagen. Er konnte schließlich überwältig und in den Krankenwagen verbracht werden.
Da der Verdacht bestand, dass der 41-Jährige eine Mischintoxikation zu sich genommen hat, wurde er zur weiteren Überwachung zunächst in eine Würzburger Klinik eingewiesen. Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden in der Wohnung zwei Brocken Haschisch aufgefunden. Der Mann erhält eine Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Körperverletzung und wegen versuchten tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PS Gemünden vom 03.04.2019

 

Ischgl (Österreich): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung und Verbrechen nach dem Verbotsgesetz in Ischgl

Am 3. April 2019 gegen 00:00 Uhr kam es in einem Lokal in Ischgl zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Österreicher und seinen Freunden. Im Zuge dieser Auseinandersetzung versuchte der 28-Jährige seine Begleiter zu verletzen, indem er Flaschen nach ihnen warf. Der Streit verlagerte sich ins Freie bis zum Bereich des Zugangs des Dorftunnels. Dort kam es erneut zu Tätlichkeiten, bei welchen zwei Begleiter des Mannes, zwei 25-jähriger Deutsche, unbestimmten Grades verletzt wurden. Den Begleitern gelang es schließlich den Österreicher am Boden zu fixieren und ein unbeteiligter Urlaubsgast verständigte die Polizei.  Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes und des nach wie vor äußerst aggressiven Verhalten des 28-Jährigen wurde dieser von den Beamten vor Ort vorläufig festgenommen. Während der Durchsetzung der Festnahme trat der Mann mehrmals mit den Füßen gegen die einschreitenden Polizisten und bedrohte diese gefährlich. Aufgrund des massiven Widerstandes gelang es den Beamten erst mit Hilfe eines weiteren Urlaubsgastes, einem 23-jährigen Deutschen, dem Mann die Handfesseln anzulegen. Dabei wurde der 23-Jährige vom Österreicher in den Oberschenkel gebissen und leicht verletzt. Da eine Alkohol- und/oder Suchtmittelintoxikation nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Festgenommene mit der Rettung, unter Begleitung von zwei Polizeibeamten, vorerst ins Krankenhaus Zams verbracht. Im Rettungsfahrzeug äußerte der Mann mehrmals eindeutige Aussprüche im Sinne des Verbotsgesetzes. Nach erfolgter Untersuchung durch einen Arzt und ambulanter Behandlung, wurde der Österreicher zur PI Landeck verbracht und dort im Laufe des Vormittages einvernommen. Der Mann zeigte sich zum Sachverhalt nicht geständig. Nach Abschluss der Ersterhebungen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck erfolgt die Anzeige auf freiem Fuß. Die einschreitenden Polizisten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der Österreicher wird wegen Verdacht des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung und Verbrechen nach dem Verbotsgesetz an die Staatsanwaltschaft Innsbruck zur Anzeige gebracht.

PA der PI Ischgl / LPD Tirol vom 03.04.2019

 

Usingen (Hessen ): Ladendiebin beißt zu

Usingen, Neuer Marktplatz, 02.04.2019, gg. 15.00 Uhr: Ein aufsehenerregender Einsatz der Usinger Polizei endete gestern Nachmittag mit der Festnahme von zwei Männern und einer Frau. Das Trio wurde zuvor in einem Lebensmittelgeschäft in Usingen dabei beobachtet, wie sie im großen Stil diverse hochwertige Waren in ihren Rücksäcken verschwinden ließen. Die Szene wurde von einem Mitarbeiter beobachtet, der sofort die Polizei verständigte. Nachdem die drei mutmaßlichen Ladendiebe an der Kasse jeweils nur eine Kleinigkeit bezahlt hatten, versuchten sie das Geschäft mit dem Diebesgut zu verlassen. Dabei wurden sie jedoch von den verständigten Polizeibeamten vor dem Geschäft in Empfang genommen und angehalten. Wie aufgrund der Schilderung des Ladendetektives nicht anders zu erwarten, kamen bei der Durchsuchung der beiden Männer im Alter von 39 und 46 Jahren, sowie bei der Frau im Alter von 33 Jahren, diverse gestohlene Waren aus dem Geschäft zum Vorschein. Außerdem hatte einer der Männer ein griffbereites Einhandmesser einstecken. Bei der Festnahme der Frau eskalierte die Situation schließelich, da sie den Schilderungen der Einsatzkräfte zufolge laut herumschrie, absichtlich zu Boden stürzte, sich selbst zu verletzten versuchte und die Beamten bespuckte. Außerdem biss sie einer Polizeibeamtin in einen Finger, die jedoch Handschuhe trug und somit nicht verletzt wurde. Nach der Festnahme wurde das Trio mit zur Polizeistation genommen, wo weitere Maßnahmen eingeleitet wurden.

PM des PD Hochtaunus – Polizeipräsidium Westhessen  vom 03.04.2019

 

Neukölln (Berlin) :Gräber von im Dienst getöteten Polizisten geschändet

Unbekannte schändeten und verwüsteten vergangene Nacht in Britz Gräber von zwei im Dienst getöteten Polizeibeamten. Gegen 8.45 Uhr wurden Einsatzkräfte des zuständigen Polizeiabschnittes zu einem Friedhof am Buckower Damm alarmiert. Dort hatten zuvor Mitarbeiter des Friedhofes zwei Gräber festgestellt, bei denen die Grabsteine mit Hakenkreuzen beschmiert und die Pflanzen herausgerissen worden waren. Bei einem der Gräber wurde zudem der Grabstein umgestoßen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

PM der POL Berlin vom 03.04.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Junger Uelzener flüchtet (ohne Führerschein) mit nichtzugelassenem Pkw vor der Polizei – Streifenwagen muss ausweichen und verunfallt – Drogen festgestellt

Wegen verschiedener Straftatbestände, u.a. Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß Pflichtversicherungsgesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt die Polizei gegen einen 23 Jahre alten Uelzener nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der junge Uelzener hatte halsbrecherisch in den Mittagsstunden des 02.04.19 mit einem nichtzugelassenen Pkw mit falschen Kfz-Kennzeichen einer Polizeikontrolle im Bereich Stadtwald zu entgehen. Dabei verunfallte auch ein Streifenwagen, als dieser dem abrupt bremsenden Pkw VW Golf des 23-Jährigen ausweichen musste. Es entstand Sachschaden. Im Fahrzeug stellte die Polizei eingewickeltes Marihuana sicher.

PM der PI Lüneburg vom 03.04.2019

 

Leipzig (Sachsen): Renitenter Ladendieb

Ein 47-jähriger Ladendetektiv beobachtete in einem Baumarkt einen Mann beim Diebstahl von zwei Bohrhämmern. Der Detektiv konnte diesen stellen und informierte anschließend die Polizei. Der Stehlschaden beträgt ca. 450 Euro. Beim Eintreffen der Beamten verweigerte dieser die Angaben zu seiner Person. Bei der darauffolgenden Durchsuchung nach den Ausweispapieren wehrte er sich vehement mit Schlägen und Tritten gegen die Beamten. Diese brachten den renitenten Ladendieb unter Kontrolle. Anhand einer aufgefundenen Rechnung gab es erste Anhaltspunkte auf die Identität des Tatverdächtigen. Bei den weiteren Prüfungshandlungen wurde bekannt, dass es sich um einen 26-Jährigen aus dem Landkreis Leipzig handelte. Er wurde zu weiteren polizeilichen Maßnahmen in das zuständige Polizeirevier gebracht.

PM der PD Leipzig vom 03.04.2019

München-Pasing (Bayern): Widerstand bei einer Verkehrskontrolle

Am Dienstag, 02.04.2019, gegen 10:15 Uhr, wurde ein 27-jähriger Pkw-Fahrer von einer Streife der Polizeiinspektion 45 (Pasing) einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem der Pkw Smart am Schützeneck anhielt, sprang der Fahrer unvermittelt aus seinem Fahrzeug und versuchte den kontrollierenden Polizeibeamten mit der Faust gegen den Kopf zu schlagen, was ihm jedoch nicht gelang.
Im Anschluss trat er mit dem Fuß gegen den Oberkörper des Beamten, der dadurch leicht verletzt wurde. Seine Kollegin kam dem 36-jährigen Polizisten zu Hilfe und sie brachten den 27-Jährigen zu Boden (dabei kam auch das dienstliche Pfefferspray zum Einsatz).
Der Pkw-Fahrer, ein bosnisch-herzegowinische Staatsbürger aus München, wurde mit Handfesseln fixiert und zur Polizeiinspektion 45 (Pasing) gebracht. Sein Pkw wurde abgeschleppt.
Es wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der ein positives Ergebnis anzeigte. Deshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet und der 27-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, da er angab, bei dem Vorfall leichte Verletzungen erlitten zu haben.
Er wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Führens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln angezeigt.

PM des PP München vom 03.04.2019

Tostedt (Niedersachsen): Jugendlicher Ladendieb leistet Widerstand – Polizei sucht Zeugen
Am Montag, gegen 18.35 Uhr, wurde ein 15-Jähriger dabei beobachtet, wie er in einem Kaufhaus an der Kastanienallee eine Wodkaflasche und einen Stift in die Bauchtasche seines Pullovers steckte und sich an der Kasse vorbeischlängeln wollte. Als der Jugendliche von Mitarbeiten angesprochen wurde, wurde er sofort aggressiv. Einen Mitarbeiter schubste er weg. Auch ein Kunde, der unterstützend tätig wurde, ist möglicherweise von dem Jugendlichen angegriffen worden. Dieser Kunde wird von der Polizei als Zeuge gesucht und gebeten, sich auf einer Dienststelle zu melden.
Im Rahmen der Fahndung konnten Beamte den 15-Jährigen in der Straße Waldgarten aufgreifen. Er wehrte sich auch hier und trat nach den Polizisten. Sie mussten den Jugendlichen zu Boden bringen, um ihn fixieren zu können. Dabei verletzte er sich leicht.
Da der Jugendliche bei einem Atemalkoholtest mehr als 1,6 Promille erreichte und nach eigenen Angaben auf Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend übergaben die Beamten ihn an seine Erziehungsberechtigten.
PM der PI Harburg vom 02.04.2019

Soest (Nordrhein-Westfalen): Drogen und Pöbeleien
Am Montagabend gab es gleich zwei Einsätze für die Polizei in der Nähe des Bahnhofs. Um 19:10 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. Der hatte Marihuana Geruch bei einer Gruppe Männer festgestellt. Die Beamten trafen auf drei Männer, die gerade einen Joint herumreichten. Es handelte sich um einen 29-jährigen russischen Staatsbürger, einen 28-jährigen Mann aus Warstein und einen 44-jährigen Wickeder. Neben dem Joint stellten die Polizisten noch mehrere Klemmverschlusstütchen mit Marihuana sicher. Um 21:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Supermarkt im City-Center gerufen. Hier war ein 38-jähriger Mann aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Echtrop beim Ladendiebstahl erwischt worden. Seinen Unmut über das Hausverbot des Supermarkts und den Platzverweis der Polizisten quittierte er, indem er die Beamten beleidigte. Auch dazu wurde eine entsprechende Anzeige geschrieben.
PM der KPB Soest vom 02.04.2019

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Mann bedrohte seine Mutter
Ein Mann hat am Montagnachmittag in Parchim einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Der 23-Jährige hatte zunächst Bargeld von ihr gefordert und sie dabei massiv bedroht. Später begab der Mann sich auf den Balkon einer Wohnung und drohte vom fünften Obergeschoss in die Tiefe zu springen.
Erst einem Bekannten gelang es schließlich, den 23-Jährigen von seinen Absichten abzubringen und ihn zum Verlassen des Balkons in der
Geschwister- Scholl- Straße zu überreden. Beim Versuch, den 23-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen, bedrohte der Mann die eingesetzten Polizisten mit einem Messer. Der augenscheinlich unter Drogeneinwirkung stehende 23-Jährige konnte jedoch überwältigt werden. Er ist anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht worden. Gegen den Mann, der bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt ist, wird nun wegen Bedrohung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PI Ludwigslust vom 02.04.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Mann leistet Widerstand im Oberhausener Hauptbahnhof – Bundespolizist verletzt
Ein Deutscher (44) leistete am Montagabend (1. April) um 21.30 Uhr im Oberhausener Hauptbahnhof Widerstand gegen Polizeibeamte. Ein Bundespolizist ist vorerst dienstunfähig.
Die Gleise 7/8 wurden für einfahrende Züge im Oberhausener Hauptbahnhof gesperrt, weil sich dort ein Reisender unbefugt aufhalten sollte. Als die alarmierten Bundespolizisten eintrafen, saß auf dem Bahnsteig 6/7 ein angetrunkener Mann, der zuvor durch den Gleisbereich spazierte. Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG hatten ihn aus den Gleisen geholt. Bei der Personalienfeststellung versuchte der Mann unvermittelt auf die Beamten einzuschlagen und zu treten.
Der 44-Jährige wurde anschließend der Dienststelle zugeführt. Auf dem Weg dorthin versuchte er sich immer wieder in die Hosentasche zu fassen. Daraufhin durchsuchten die Beamten seine Tasche und fanden ein zugriffsbereites Cuttermesser. Das Messer wurde dem Mann abgenommen und sichergestellt. Bei der Widerstandshandlung des Tatverdächtigen kam es bei einem Beamten zu einer Schulterverletzung, die er sich in einem Krankenhaus behandeln ließ. Der Bundespolizist war nicht weiter dienstfähig.
Ein Polizeiarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des Betrunkenen. Um 4.50 Uhr des Folgetages wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des unbefugten Aufenthaltes in den Gleisen sowie ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den Tatverdächtigen eingeleitet.
PM der BPOLD St. Augustin vom 02.04.2019

Nürnberg (Bayern): Brisanter Polizeieinsatz in Nürnberger U-Bahn
Am Montagabend (01.04.2019) kam es in der Nürnberger U-Bahn zu einem brisanten Polizeieinsatz. Letztlich konnte die Lage bereinigt und ein Tatverdächtiger festgenommen werden.
Gegen 19:15 Uhr riefen mehrere Personen über Notruf bei der mittelfränkischen Einsatzzentrale die Polizei. Ein offenbar aggressiver und womöglich auch geistig verwirrter Mann stehe am Bahnsteig des U-Bahnhofes „Langwasser-Mitte“ und bedrohe Fahrgäste mit dem Messer.
Unverzüglich rückten mehrere Streifen der Nürnberger Polizei an und trafen auf den Mann. Er hatte ein Messer in der Hand und bedrohte tatsächlich anwesende Personen. Auch waren nun die Beamten Ziel des Mannes.
Nachdem der 23-Jährige auf Ansprache nicht reagierte und mehrere Aufforderungen, das Messer wegzulegen, missachtete, drohten die Beamten den Schusswaffengebrauch und den Einsatz von Pfefferspray an.
Letzterer führte schließlich zur Überwältigung und Festnahme des Mannes.
Wie sich in der Dienststelle herausstellte, war der Beschuldigte offenbar nicht frei von psychischen Störungen. Nach ärztlicher Haftfähigkeitsprüfung und durchgeführtem Alkoholtest (mehr als 1,6 Promille zeigte das Gerät an) musste der Mann in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen zahlreicher strafrechtlich relevanter Verstöße verantworten.
PM des PP Mittelfranken vom 02.04.2019

Schwabach (Bayern): Brandstiftung in Spielhalle – Festnahme eines Tatverdächtigen
Gestern Abend (01.04.2019) kam es in Schwabach zu einem Brand in einer Spielhalle. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelte einen mutmaßlichen Brandstifter.
Nach ersten Erkenntnissen soll ein zunächst unbekannter Täter gegen 22:50 Uhr den Handtuchhalter der Herrentoilette in Brand gesetzt haben und flüchtete. Angestellte wurden auf das Feuer aufmerksam und konnten es glücklicherweise schnell löschen. Während der Tat befanden sich mehrere Personen in der Spielhalle, die glücklicherweise allesamt unverletzt blieben.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Schwabach einen 29-jährigen Mann, welcher in dringendem Tatverdacht steht, für den Brand verantwortlich zu sein.
Dieser leistete Widerstand gegen seine Festnahme.
Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach hat unverzüglich die Ermittlungen übernommen und erste kriminalpolizeiliche Maßnahmen am Tatort durchgeführt. Der 29-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung verantworten.
PM des PP Mittelfranken vom 02.04.2019

Duisburg- Neudorf (Nordrhein-Westfalen): Mit Rache gedroht
Weil ein Mann in der Wohnung einer Bekannten auf der Blumenstraße randalierte, alarmierte eine 29-Jährige Montagabend (1. April, 22:00 Uhr) die Polizei. Als die Beamten ihn aus der Wohnung bringen wollten, wehrte sich der 32 Jahre alte Duisburger.
Beim Anlegen der Handschellen drohte er den Polizisten, dass er sie finden und sich rächen werde. Auch im Streifenwagen auf dem Weg zum Gewahrsam beleidigte er die Uniformierten und versuchten einem Beamten Kopfstöße zu verpassen. Die Einsatzkräfte erstatteten eine Anzeige wegen Widerstands und Beleidigung.
PM der POL Duisburg vom 02.04.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Nach Verfolgungsfahrt wird 36-Jähriger gestellt, Drogen aufgefunden, Widerstand geleistet
Am Montag gegen 14.15 Uhr befuhr ein 36-jähriger Mann mit einem Mercedes Viano, von einem Getränkemarkt kommend, die Waldstraße in Richtung Vogelstang. Eine Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Sandhofen wollte den Mercedes und dessen Fahrer einer Kontrolle unterziehen. Trotz Anhaltezeichen, Blaulicht und Martinshorn setzte der Mercedes seine Fahrt fort. Der 36-Jährige bog in der Kasseler Straße ab und flüchtete durch mehrere Straßen u.a. den Speckweg vor dem Streifenwagen.
Zu guter Letzt befuhr der 36-Jähre wieder die Waldstraße in Richtung Sandhofen. Kurz vor der Walter-Pahl-Brücke, bildeten mehrere Fahrzeuge, aufgrund des eingeschaltenen Martinshorns eine Rettungsgasse. Der Flüchtende nutzte diese, streifte jedoch beim Durchfahren der Gasse einen BMW und einen VW. Der Mercedes konnte schließlich nach der Walter-Pahl-Brücke auf einem Standstreifen gestoppt werden. Trotzdem versuchte der 36-Jährige rückwärts zu fahren und seine Flucht fortzusetzen, stieß hierbei er gegen einen Funkwagen, der hinter dem Mercedes stand und beschädigte diesen.
Der 36-Jährige wurde anschließend vorläufig festgenommen. Hierbei widersetzte er sich den Polizeibeamten. Der 36-Jährige wurde bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt. Sein 52-jähriger Beifahrer wurde zunächst ebenfalls widerstandslos vorläufig festgenommen.
Polizeibeamte wurden nicht verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen stand der 36-Jährige unter dem Einfluss von Amphetamin und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Mercedes war nicht für den Straßenverkehr zugelassen und auch nicht versichert, die angebrachten Kennzeichen waren nicht für den Mercedes zugeteilt. Außerdem fanden die Beamten im Fahrzeug 32 XTC-Tabletten.
Das Eigentumsverhältnis des Mercedes stand zum Berichtzeitpunkt nicht fest, hier bedarf es weitere Ermittlungen. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 3.000 Euro.
Der 36-Jährige wurde u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Fahren unter Drogeneinwirkung, Verkehrsunfallflucht, Verstoß gegen das BtmG, Urkundenfälschung, Verstoß gegen die Abgabeordnung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.
Nach Entnahme einer Blutprobe und weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden der 36-Jährige und sein Beifahrer wieder auf freien Fuß gesetzt.
PM des PP Mannheim vom 02.04.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Ladendiebin bedroht Zeugin und beleidigt Polizisten
Die Polizei hat am Dienstag, 2. April, eine 33-jährige Ladendiebin festgenommen. Sie hatte zwischen 9.20 Uhr und
10.10 Uhr zwei Jacken aus einem Bekleidungsgeschäft im Allee-Center gestohlen und eine Zeugin verbal bedroht. Als die alarmierte Polizei eintraf, beleidigte die 33-Jährige einen der Beamten. Als die Polizisten die Ladendiebin durchsuchten, fanden sie ein Taschenmesser. Die 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.
PM des PP Hamm vom 02.04.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Keine Freunde der Polizei
Recht aggressiv verhielten sich am Montagabend zwei Männer in Heilbronn. Gegen 20 Uhr wurde eine Gruppe von etwa zehn ganz offensichtlich betrunkenen Personen auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Charlottenstraße gemeldet. Da auch Kunden belästigt wurden, sprach die Polizei einen Platzverweis gegen alle aus. Ein 45-Jähriger weigerte sich, diesem nachzukommen und verhielt sich den Beamten gegenüber sehr aggressiv, so dass ihn diese mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden bringen mussten. Erst als er mit Handschließen fixiert wurde, konnte er auf das Polizeirevier mitgenommen werden, wo er seine fast 1,4 Promille in einer Zelle ausschlafen konnte. Eine Dreiviertelstunde später kam es in der Urbanstraße, Ecke Werderstraße, zu einer Rangelei zwischen Betrunkenen. Dieses Mal wehrte sich ein 32-Jähriger gegen die Maßnahmen der alarmierten Polizei. Er gab jedoch auch in der Zelle keine Ruhe, sondern verrichtete sein kleines Geschäft nicht dort, wo dies eigentlich vorgesehen ist, sondern direkt an die Zellentür.
Seine Gewahrsamsrechnung wird entsprechend teurer ausfallen.
PM des PP Heilbronn vom 02.04.2019

Rosenheim (Bayern): Tätlicher Angriff in Grenzkontrollstelle – Ungarin muss 50 Tage in Haft
Am Montag hat die Rosenheimer Bundespolizei eine ungarische Staatsangehörige wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten hinter Gitter gebracht. Sie hatte sich in der Grenzkontrollstelle auf der A93 vehement den Maßnahmen der eingesetzten Beamten widersetzt.
Nun muss sie voraussichtlich 50 Tage im Gefängnis bleiben.
An der Rastanlage Inntal-Ost stoppten die Bundespolizisten einen Wagen mit ungarischen Kennzeichen. Die Fahrerin hatte zwar die erforderlichen Einreisepapiere dabei, aber ihr Pkw wies erhebliche Mängel auf. Ein Seitenspiegel war nur mit Klebeband befestigt, der zweite fehlte sogar komplett. Zudem behinderten dunkle Folien im hinteren Bereich des Autos die Sicht. Ein sicheres Führen des an einigen Stellen bereits durchgerosteten Fahrzeugs war so nicht möglich, deshalb untersagten die Polizisten die Weiterfahrt. Die Ungarin wurde aufgefordert, ihre Reise zu unterbrechen. Doch sie konnte oder wollte das nicht verstehen. Als ein Beamter nach dem Schlüssel griff, trat die Frau nach einem der Beamten und versuchte mehrfach, ihn zu beißen. Sie wurde festgenommen.
In der Rosenheimer Dienststelle der Bundespolizei konnte sich die ungarische Staatsangehörige wieder beruhigen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie dem Richter vorgeführt. Dieser verurteilte die 49-Jährige aufgrund der klaren Sachlage in einem beschleunigten Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten. Bundespolizisten brachten sie in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Dort musste sie ihre 50-tägige Haftstrafe antreten.
PM der BPOLD München vom 02.04.2019

Cottbus (Brandenburg): Drogen, Widerstand und Beleidigung
Während der gemeinsamen Streife des städtischen Ordnungsamtes und der Polizei kontrollierten Beamte am Montag gegen 16:40 Uhr einen 22 Jahre alten Mann. Er fiel auf, weil er in der Spremberger Straße mit einem nicht angeleinten Hund unterwegs war. In seinen mitgeführten Sachen entdeckten sie ein szenetypisches Cliptütchen mit betäubungsmittelverdächtigen Substanzen. Der polizeilich bereits Bekannte reagierte daraufhin äußerst aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte zu fliehen. Daran wurde er gehindert. Auch mit angelegten Handfesseln versuchte er, sich aggressiv zu wehren. Die Drogen wurden sichergestellt, der Mann mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung entlassen.
PM der PD Brandenburg Süd vom 02.04.2019

Kaarst (Nordrhein-Westfalen): Polizei überprüft verdächtiges Duo – Drogen gefunden
Am Montagabend (01.04.), gegen 20:00 Uhr, erhielt die Polizei einen Hinweis, dass sich zwei Verdächtige an der Martinusstraße aufhalten würden. Die Beamten trafen in der Nähe der Alten Heerstraße auf die vom Zeugen beschriebenen jungen Männer im Alter von 17 und 19 Jahren. Bei der Überprüfung des Duos stieg den Polizisten sofort deutlicher Geruch von Marihuana in die Nase.
Tatsächlich fanden die Ermittler mehrere Tütchen mit Cannabis bei den Beiden. Die Polizei stellte, neben dem Rauschgift, auch sogenanntes Dealgeld sicher. Sie nahm die Verdächtigen vorläufig fest.
Während der weiteren Überprüfung, griff der äußerst aggressiv auftretende 19-Jährige die Beamten tätlich an. Er schlug und trat um sich, so dass er nur mit Hilfe von Handfesseln unter Kontrolle gebracht werden konnte. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch weiter versehen. Da aufgrund eines Vortestes nicht auszuschließen war, dass der Aggressor unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Beide erwarten Strafverfahren wegen Verdacht des Handels von Betäubungsmittel. Der 19-Jährige wird sich zudem noch wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die Eltern des 17-Jährigen erhielten Kenntnis vom Vorfall und nahmen ihn in ihre Obhut. Die Ermittlungen dauern an.
PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 02.04.2019

Mosbach (Baden-Württemberg): 37-Jährige verletzt Polizeibeamten
Zu einer randalierenden Frau wurden Beamte des Polizeireviers Mosbach am Montagabend, gegen 22.30 Uhr, in das Mosbacher Krankenhaus gerufen. Grund für den Notruf war, dass die Frau das Klinikpersonal angegriffen hatte. Vor Ort wurden die Beamten von der lautstark herumschreienden Frau zunächst beleidigt. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste die 37-Jährige festgehalten werden. Da sie sich zusehends beruhigte, lösten die Beamten die Haltegriffe. Diesen Moment nutzte die Frau, um unvermittelt die Hand eines Beamten zu ergreifen und daran zu reißen. Dabei wurde dieser verletzt und musste sich, nachdem die Frau erneut fixiert worden war, einer ärztlichen Behandlung unterziehen. Hintergründe des Vorfalls waren offenbar gesundheitliche Probleme der Frau. Sie musste in eine Fachklinik gebracht werden.
PM des PP Heilbronn vom 02.04.2019

Meinigen (Thüringen): 18-Jähriger schlägt und würgt anderen jungen Mann
Gestern Abend gegen 20:00 Uhr kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern am Meininger Busbahnhof. Dabei schlug und würgte ein 18-jähriger Deutscher einen ein Jahr älteren Landsmann. Eine in der Nähe befindliche Streife der Bundespolizei unterband den Angriff, wogegen sich der 18-Jährige wehrte. Aus dem Grund fesselten ihn die Beamten und nahmen ihn mit zur Dienststelle. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Der 19-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt. Gegen den ohne festen Wohnsitz lebenden 18-Jährigen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten ein.
PM der BPOLI Erfurt vom 02.04.2019

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz auf Grund von Hilfeschreien – ungewollte Schussabgabe aus einer Dienstwaffe
Am 01.04.2019 gegen 22.45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehrere Notrufe von Gästen und Angestellten eines Hotels in der Straße Amsee in Waren. Sie berichteten übereinstimmend von Hilfeschreien einer Frau aus einem der Hotelzimmer, die dem Anschein nach durch einen Mann in dem Zimmer misshandelt wird. Als die Beamten des Warener Polizeihauptreviers vor Ort eintrafen, hörten sie durch die geschlossene Hotelzimmertür angsterfüllte Hilfeschreie einer Frau sowie lautstarkes Gepolter. Für die Beamten bestand der Verdacht, dass sich in dem besagten Hotelzimmer eine Frau in Lebensgefahr befindet. Aus diesem Grund forderten die Beamten durch lautstarkes Klopfen die sofortige Öffnung der Tür und gaben sich als Polizisten zu erkennen. Darauf gab es zunächst keine Reaktion. Stattdessen schien die körperliche Auseinandersetzung gegen die Frau weiterzugehen. Mutmaßlich flogen sogar Möbel im Zimmer umher. Dann öffnete eine männliche Person von großer, breiter Statur die Zimmertür, schrie die Beamten an, dass sie sich „verpissen“ sollen und schlug die Tür wieder zu, bevor die Beamten dies verhindern konnten. Die Beamten forderten den Mann auf, mit erhobenen Händen herauszukommen. Daraufhin öffnete der Unbekannte erneut die Tür und so konnten die Beamten eine verletzte Frau auf dem Boden liegen sehen. Der Tatverdächtige kam der abermals ausgesprochenen Forderung, seine Hände hoch zu halten und aus dem Zimmer zu treten, nicht nach.
Stattdessen versteckte er sich zunächst hinter der Zimmertür und zeigte den Beamten deutlich, dass er keiner Aufforderung der Beamten Folge leisten wird. Da die Beamten nun mit einem Angriff rechnen mussten und nicht erkennbar war, ob der Tatverdächtige bewaffnet war, zog einer der Beamten sein Pfefferspray und der andere Beamte zog seine vorschriftsmäßig geladene Dienstwaffe, welche er vorwärts abwärts gerichtet hielt. Plötzlich und ohne Vorwarnung kam der aggressive Tatverdächtige hinter der Tür hervor und ging mit Fäusten auf die Beamten los. Aus diesem Grund setzten die Beamten Pfefferspray gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen ein, welches allerdings keine Wirkung zeigte. In der Folge wehrten die Beamten den Angreifer mittels körperlicher Gewalt ab, woraus sich ein Handgemenge entwickelte. Hierbei kamen sie mit dem Tatverdächtigen ins Stolpern und stürzten, wobei es zu einer ungewollten Schussabgabe kam. Durch den Schuss wurde niemand verletzt.
Die 40-jährige verletzte Urlauberin aus Thüringen wurde zur medizinischen Behandlung stationär im Krankenhaus in Waren aufgenommen. Ihr 34-jähriger tatverdächtiger Lebensgefährte wurde festgenommen und dem Polizeihauptrevier Waren zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 1,8 Promille. Gegen den 34-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung und des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte ermittelt. Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren aufgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der 34-Jährige nach erfolgter Beschuldigtenvernehmung, erkennungsdienstlichen Behandlung und Gefährdeanprache aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
PM der PI Neubrandenburg vom 02.04.2019

Detmold/Rinteln (Nordrhein-Westfalen): Polizei fasst Flüchtigen nach Verfolgungsfahrt
Die Polizei Detmold verfolgte am Freitag, 29.03.2019, einen BMW vom Kalletal bis nach Niedersachsen. Nach einem Unfall flüchtete der unter Drogeneinfluss stehende Fahrer zu Fuß weiter, die Polizisten konnten ihn kurz darauf stellen.
Als eine Streifenwagenbesatzung im Rahmen einer Fahndung nach einem flüchtigen Sicherungshäftling gegen 22:20 Uhr die Bundesstraße
238 in Richtung Dalbke befuhr, bemerkten die Beamten vor sich den gesuchten BMW. Der BMW-Fahrer beschleunigte beim Erblicken des Streifenwagens massiv und flüchtete augenscheinlich mit Vollgas vor der Polizei.
Die Polizisten schalteten das Blaulicht und Martinshorn an und nahmen die Verfolgung auf. In einer engen Kurve zwischen Langenholzhausen und Möllenbeck geriet der BMW aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit mehrfach ins Schleudern. Durch Fahren von Schlangenlinien verhinderte er zudem ein Überholen des Streifenwagens.
In Höhe der Einmündung Wiewels Sieck kam der BMW von der Straße ab. Der Fahrer verließ unverletzt das beschädigte Auto und flüchtete zu Fuß weiter, obwohl ihn die Polizisten zum Stehenbleiben aufforderten.
Zu diesem Zeitpunkt vermuteten die Polizeibeamten, dass es sich bei dem Flüchtigen um den gesuchten Häftling handelt. Ein Polizeibeamter gab einen Warnschuss ab. Der Flüchtige reagierte nicht, sondern lief weiter auf das Gelände einer Schule zu. Dort konnte er von Polizisten gestellt werden, die die Fahndung unterstützt hatten. Bei dem flüchtigen Fahrer handelte es sich letztlich nicht um den Gesuchten, sondern um einen 29-Jährigen aus dem Kreis Lippe.
Der Mann war vor der Polizei geflohen, da er keinen gültigen Führerschein hatte und zudem unter Drogeneinfluss stand. Sein Fluchtfahrzeug erlitt einen Totalschaden.
PM der POL Lippe am 02.04.2019

Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Größerer Polizeieinsatz im Stadtteil Idar
Am Montag, 01.04.2019 gegen 23.35 Uhr ging bei der PI Idar-Oberstein über Notruf ein Hinweis auf einen angeblichen Wohnungseinbruchsdiebstahl in der Tiefensteiner Straße im Stadtteil Idar ein, an dem mehrere Personen beteiligt sein sollten.
Das Tatobjekt wurde durch mehrere Streifen angefahren. Eine dort angetroffene männliche Person entzog sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht. Im Rahmen der Nacheile durch die eingesetzten Polizeibeamten stürzte einer der Beamten eine ca. 8 m hohe Mauer hinunter und verletzte sich hierbei schwer. Da sich die Rettungsaktion des Beamten schwierig gestaltete, musste die Freiwillige Feuerwehr Idar-Oberstein den Rettungsdienst bei der Bergung und Erstversorgung unterstützen. Da die Sachlage weiterhin zunächst unklar war, waren starke Kräfte der Polizeidienststellen Idar-Oberstein, Birkenfeld, Baumholder, Morbach, Kirn, ein Polizeidiensthundeführer, Beamte der Kriminaldirektion Trier und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte die flüchtende Person und eine weitere männliche Person angetroffen werden. Die Personen wurden zunächst vorläufig festgenommen, im Laufe des Vormittags durch die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach aber wieder entlassen, nachdem sich der Verdacht eines Einbruchsdeliktes nicht bestätigt hatte. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.
PM der PD Trier vom 02.04.2019

Bad Pyrmont (Niedersachsen): Nachbarin und zwei Polizeibeamte leicht verletzt – 24-Jähriger nur schwer in Schach zu halten
In der Nacht von Montag (01.04.2019) auf Dienstag (02.04.2019) beschäftigte ein 24-jähriger Mann aus Bad Pyrmont gleich mehrere Streifenwagen über viele Stunden. Seine anfängliche, vergleichbar harmlose Randale gipfelte schließlich in einer Körperverletzung an seiner 55-jährigen Nachbarin und dem Widerstand gegen mehrere Polizeibeamte.
Am Montagabend gegen 22:00 Uhr meldete zunächst ein Mann aus Bad Pyrmont, dass sein Nachbar vor seiner Wohnungstür randalieren würde.
Beim Eintreffen der Beamten aus Bad Pyrmont war der 24-jährige Verursacher bereits geflüchtet. Der Anrufer gab gegenüber der Polizei an, dass sein Nachbar nach einem normalen Gespräch plötzlich aggressiv geworden sei. Er habe gegen seine Wohnungstür getreten und ihn aufgefordert diese zu öffnen.
Gegen 23:00 Uhr mussten die Beamten dann zum Einsatz in eine benachbarte Straße. Hier hatte ein Anwohner entdeckt, dass auf einem seiner Gartenstühle ein ihm unbekannter Mann sitze. Dieser hätte ihn nur angegrinst und sei dann geflohen. Die Beschreibung des Unbekannten passte hierbei auf den Randalierer.
Später in der Nacht (gegen 02:30 Uhr) kehrte der 24-jährige zu seiner Wohnanschrift zurück und trat die Wohnungstür einer 55-jährigen Nachbarin auf. Im Anschluss schlug er ihr unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Frau erlitt eine Platzwunde und der Mann flüchtete erneut aus dem Haus.
Die hinzugezogenen Unterstützungskräfte aus Hameln konnten den Täter im Rahmen der Fahndung an der Grießemer Straße antreffe. Der 24-Jährige weigerte sich zunächst stehen zu bleiben und sich gegenüber den Polizisten auszuweisen. Als ein 41-jähriger Polizeioberkommissar ihm an den Arm fasste, um ihn zum Stehenbleiben zu bewegen, begann der Bad Pyrmonter laut zu schreien und warf sich auf die Straße. Die Beamten wollten die Gunst der Stunde nutzen und den Beschuldigten festzunehmen. Hierbei wehrte er sich stark gegen die Griffe der Polizisten.
Eine 22-jährige Polizeikommissarsanwärterin und ihr Kollege konnten den 24-jährigen nur unter größter Kraftanstrengung am Boden halten. Während die Beamten den Mann mit Handschellen fesseln wollten, griff dieser an den Einsatzgürtel des Oberkommissars. Als der 41-jährige Polizist den Griff lösen wollte, schlug ihm der Beschuldigte mit der Faust ins Gesicht. Durch die Gegenwehr des Mannes bekam auch die 22-jährige Polizistin einen Schlag seines Ellenbogens in das Gesicht.
Beide Beamte wurden leicht verletzt und konnten im Dienst verbleiben.
Auch bei dem folgenden Transport auf die Wache in Hameln, durch eine weitere Streifenwagenbesatzung, zeigte sich der 24-jährige Mann renitent und schlug und trat um sich. Bei der anschließenden Blutentnahme mussten die Polizisten den Mann mit mehreren Beamten fixieren, um eine Verletzung des Arztes und des Beschuldigten zu verhindern.
Gegen den Bad Pyrmonter wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs gegen Vollzugsbeamte eingeleitet. Der Mann ist bereits in der Vergangenheit mehrfach in Erscheinung getreten und wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.
PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 02.04.2019

Neukirchen (Sachsen): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt
Am Montagmorgen wurden Polizeibeamte des Revieres Stollberg zu einem Einsatz wegen des Verdachtes einer körperlichen Auseinandersetzung gerufen. Vor Ort bei einem Mehrfamilienhaus in der Adorfer Hauptstraße angekommen, konnte Geschrei eines Mannes (28) aus seiner Wohnung vernommen werden. Die Beamten hielten durch die Wohnungstür Rücksprache mit dem Mann, welcher jedoch sehr aggressiv auftrat. In der weiteren Folge machte sich ein Betreten der Wohnung erforderlich. Der Mann wurde überwältigt und aufgrund seines psychischen Zustandes ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter (48) verletzt.
Eine körperliche Auseinandersetzung, wie zunächst gemeldet, hatte es offensichtlich nicht gegeben. Der Mann hatte sich allein in der Wohnung befunden.
PM der PD Chemnitz vom 02.04.2019

Bern: Intervention zur Trennung von Fanlagern
Am Sonntagabend ist es in Bern zu Auseinandersetzungen zwischen Fanlagern des BSC YB und des FC Thuns gekommen. Die Kantonspolizei Bern musste intervenieren, um die Fans zu trennen und setzte Zwangsmittel ein. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Nach den Fussballspielen von BSC YB gegen den FC St. Gallen in Bern und von Neuchâtel Xamax gegen den FC Thun in Neuenburg ist es am Sonntag, 31. März 2019, in der Unterführung des Bahnhofs Bern zu verbalen Provokationen und tätlichen Angriffen zwischen abreisenden Anhängern des BSC YB und zurückreisenden Fans des FC Thuns gekommen.
Einsatzkräfte der Transportpolizei und der Kantonspolizei Bern gingen umgehend dazwischen. Um die Situation zu beruhigen und die Fanlager zu trennen, mussten mehrmals gezielt Reizstoff und der Einsatzstock eingesetzt werden. Die Anhänger des FC Thun wurden schliesslich durch die Polizei zum Zug begleitet. Dabei wurden die Einsatzkräfte mittels vollen Getränkedosen und Pfefferspray angegriffen. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
PM der KaPo Bern vom 02.04.2019

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Mann greift Polizisten an
Am Nachmittag des 02.04.2019 kam es in Bitburg auf einem Parkplatz im Südring zu einer handfesten, körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Die Personen fügten sich gegenseitig erheblichen Verletzungen im Gesichtsbereich zu. Als diese Auseinandersetzung beendet war, kam ein 35 Jahre alter Bekannter von einer der zuvor beteiligten Frauen hinzu. Der Mann beabsichtigte die Kontrahentin seiner Bekannten zur Rede zu stellen und wollte die Frau am Wegfahren mit ihrem Wagen hindern. Dazu schlug er auch auf die Motorhaube des Autos ein. Die Frau konnte aber mit ihrem Wagen vom Parkplatz wegfahren. Ein Streifenteam der Polizeiinspektion Bitburg wurde auf die Vorfälle aufmerksam. Die Polizisten stoppten zunächst das wegfahrende Fahrzeug. Bei der Befragung der Fahrerin kam der 35 jährige Mann zu dem Auto gelaufen, um an die Fahrerin des Wagens zu gelangen. Der hochaggressive Mann schrie die Beamten an und versuchte die Polizisten wegzustoßen. Die Polizeibeamten setzten sich zur Wehr und überwältigten den Angreifer. Dieser wurde daraufhin vorübergehend in Gewahrsam genommen. Eine Polizistin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.
PM der PD Wittlich vom 02.04.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei endet mit drei Ingewahrsamnahmen
Am Sonntag, 31. März, gegen 23.00 Uhr schlagen mehrere alkoholisierte Männer in einem Mehrfamilienhaus in der Geranienstraße aufeinander ein. Bei dem Versuch der eingesetzten Polizeibeamten, die Personen zu trennen, leisten drei Personen Widerstand. Ein Unbekannter versuchte anschließend eine der festgehaltenen Personen zu befreien. Die drei Tatverdächtigen wurden anschließend in das Polizeigewahrsam eingeliefert; der Unbekannte konnte fliehen. Gegen die drei Beschuldigten wird ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand eingeleitet. Hinweise auf den Unbekannten, gegen den ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet wird, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02381-9160 entgegen.
PM des PP Hamm vom 01.04.2019

Berlin-Mitte: Polizist rassistisch beleidigt
Während eines Einsatzes wurde gestern Nachmittag ein Polizeibeamter in Gesundbrunnen rassistisch beleidigt. Gegen 16 Uhr wurden mehrere Einsatzkräfte wegen einer Körperverletzung zu einem Mehrfamilienhaus an der Brunnenstraße alarmiert. Im Verlauf der Sachverhaltsklärung soll der 46-jährige Tatverdächtige der Körperverletzung einen Polizeikommissar wegen dessen Hautfarbe beleidigt haben. Wiederholte Aufforderungen die fortgesetzten Beleidigungen zu unterlassen, soll der Mann ignoriert haben. Nach Feststellung seiner Personalien konnte er in der Wohnung verbleiben. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
PM des PP Berlin vom 01.04.2019

Bottrop: Schlägerei am Freitagabend
Am Freitagabend (29.03.) um 21:40 kam es am Berliner Platz zu einer Schlägerei, an der mehrere Personen beteiligt gewesen sein sollen. Zeugen riefen die Polizei, weil sich etwa 10 bis
15 Personen prügelten. Als die Beamten eintrafen, waren ein 14-Jähriger aus Bottrop und ein 25-Jähriger aus Hilden leicht verletzt. Offensichtlich waren sie mit einem entfernten Bekannten und dessen Begleitern in Streit geraten. Dieser Streit wurde anschließend mit Fäusten ausgetragen. Ein 17-jähriger Bottroper musste noch mit zur Wache, weil er die Maßnahmen der Polizisten gestört hatte und einen Polizisten geschubst hatte. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen und bekam eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu den anderen Beteiligten dauern an.
PM des PP Recklinghausen vom 01.04.2019

Karlsruhe/Offenburg (Baden-Württemberg): Abgelehnter Asylbewerber nach unerlaubter Einreise in Zurückschiebehaft
Am 31. März wurde Beamten der Bundespolizeiinspektion Offenburg, durch den Zugbegleiter eines Regionalzuges, ein 31-jähriger Gambier übergeben, weil er ohne Ticket von Karlsruhe nach Offenburg unterwegs war und zudem keinerlei Ausweispapiere bei sich hatte.
Im Rahmen einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte seine Identität festgestellt werden. Demnach handelte es sich um einen in Deutschland abgelehnten Asylbewerber, der im Jahr 2018 in die Niederlande abgeschoben wurde.
Als ihm eröffnet wurde, dass er unerlaubt nach Deutschland eingereist war und er wieder in die Niederlande zurückmüsse, verhielt er sich den Beamten gegenüber aggressiv und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen.
Auf Anordnung des zuständigen Amtsgerichts, wurde der unerlaubt eingereiste Mann am 31. März in Zurückschiebehaft genommen und in die Abschiebehafteinrichtung Pforzheim eingeliefert. Zudem werden gegen ihn Ermittlungsverfahren eingeleitet, wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM der BPOLI Offenburg vom 01.04.2019

Drensteinfurt (Nordrhein-Westfalen): Polizei beendete Feier
In der Nacht von Samstag, 30.3.2019 auf Sonntag, 31.3.2019 nahm die Polizei mehrere Einsätze anlässlich einer Feier an der Blumenstraße in Drensteinfurt wahr. Bereits am frühen Samstagabend kam es zu einer Ruhestörung, bei der sich die Veranstalterin uneinsichtig verhielt. Gegen 3.45 Uhr mussten die Polizei dort erneut einschreiten. Ein Unbekannter hatte einen 28-jährigen Bielefelder zunächst geschlagen und ihn dann am Boden liegend gegen den Kopf getreten. Rettungskräfte brachten den Mann zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen 5.00 Uhr erklärte die Polizei die Feier nach einer weiteren Ruhestörung für beendet. Als die Beamten abrückten, sahen sie in der Nähe einen alkoholisierten jungen Mann auf der Fahrbahn liegen. Rettungskräfte nahmen sich der Person an und brachten sie in ein Krankenhaus.
Zwischenzeitlich nutzten die Feiernden die Gelegenheit die Musik wieder aufzudrehen. Als die Beamten der Veranstalterin mitteilten, dass sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen sie einleiteten, beleidigte ein 20-jähriges Familienmitglied die Einsatzkräfte. Des weiteren weigerte er sich seine Personalien anzugeben und randalierte massiv. Einem weiteren Partygast gelang es den Drensteinfurter zu beruhigen, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.
PM der POL Warendorf vom 01.04.2019

Cloppenburg (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte auf Schulgelände
Am Freitag, 30. März 2019, kam es auf einem Schulgelände an der Bahnhofstraße zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Um 17.00 Uhr wurde der Polizei Cloppenburg eine Gruppe Jugendlicher gemeldet, die auf einem Schulgelände Alkohol trinke und das Gelände verschmutze.
Durch die Beamten wurde eine achtköpfige Gruppe im Alter von 15 bis
23 Jahren angetroffen. Bei einem 16-jährigen Cloppenburger ergab sich der Verdacht, dass er Drogen besitzen könnte. Aus diesem Grund sollte er genauer kontrolliert werden. Hierbei schlug er in Richtung eines Polizisten, ohne diesen zu treffen. Da er auch weiterhin aggressiv blieb wurde er vor Ort fixiert und zur Polizeidienststelle verbracht.
Hier wurde ein Atemalkoholwert von 0,73 Promille gemessen. Außerdem bestand der Verdacht, dass der Jugendliche unter dem Einfluss von Drogen gestanden haben könnte. Daher wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Cloppenburger an seine Eltern übergeben. Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 01.04.2019

Beckum (Nordrhein-Westfalen): In Gewahrsam genommener Mann sollte befreit werden
Am Sonntag, 31.3.2019 kam es gegen 19.00 Uhr zu einem Polizeieinsatz am Busbahnhof an der Hans-Böckler-Straße in Beckum, bei der ein in Gewahrsam genommener Mann befreit werden sollte. Ein erheblich alkoholisierter 27-Jähriger beleidigte einen 61-jährigen Busfahrer und trat mehrfach gegen einen Bus. Bei der Kontrolle zeigte er sich auch gegenüber den Polizeibeamten verbal aggressiv und ging drohend auf sie zu. Die Einsatzkräfte brachten den Beckumer daraufhin zu Boden, um ihn in Gewahrsam zu nehmen. Der 27-Jährige wehrte sich mit Tritten dagegegen und wurde gefesselt.
Familienangehörige kamen dazu und störten die polizeiliche Maßnahme erheblich. Als er im Steifenwagen saß, riss eine 21-Jährige die Tür auf, um den Beckumer zu befreien. Die Beamten drohten daraufhin den Einsatz von Pfefferspray an. Im Anschluss brachten die Einsatzkräfte den 27-Jährigen ins Gewahrsam, wo er mehrere Stunden blieb.
PM der POL Warendorf vom 01.04.2019

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 45-Jähriger greift Polizisten an
Die Nacht zum Sonntag musste ein 45-jähriger Mann nachdem er in der Martastraße in Sindelfingen Polizeibeamte angegriffen und beleidigt hatte, in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Sindefingen verbringen. Kurz nach 00.00 Uhr bekamen es die Beamten mit dem vermutlich alkoholisierten Mann zu tun. Provokant stellte er sich vor die Fahrertür des Streifenwagens, als die Beamten in ihr Fahrzeug einsteigen wollten. Mehrere Aufforderungen sich wegzubewegen, ignorierte der 45-Jährige, so dass ein Einsteigen nicht möglich war. Plötzlich begann er die Polizisten übel zu beleidigen und ging mit erhobenen Fäusten auf einen der beiden zu. Dieser Angriff wurde durch den Polizisten abgewehrt, worauf sich die Aggression des 45-Jährigen weiter steigerte, so dass er von den Beamten zu Boden gebracht werden musste. Anschließend brachten sie ihn zum Polizeirevier Sindelfingen, um ihn in Gewahrsam zu nehmen. Im Polizeirevier wehrte sich der 45-Jährige erneut heftig gegen die polizeiliche Maßnahme und beleidigte die anwesenden Beamten erneut.
Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.
PM des PP Ludwigsburg vom 01.04.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Betrunkener randaliert in Sauna
Ein alkoholisierter Gast randalierte am Sonntagabend im Saunabereich eines Schwimmbades „Am Maradis“ und musste in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Gegen 19:00 Uhr wurde bei der Polizeiinspektion Marktheidenfeld angerufen, weil ein betrunkener Mann die Ruhe stört, andere Saunagäste beleidigte und trotz Aufforderung nicht gehen wollte. Vor Ort zeigte sich der 40-Jährige sehr aggressiv und verweigerte auch gegenüber der Streifenbesatzung jegliche Kooperation. Daher musste er mit Zwangsmaßnahmen aus dem Saunabereich gebracht werden.
Anschließend wurde er mit zur Dienststelle genommen. Nachdem sich der 40jährige vorläufig beruhigt hatte, reagiert er auf der Wache mit einem Wutausbruch. Er sparte nicht an Beschimpfungen und Beleidigungen mit diversen Kraftausdrücken den Beamten gegenüber. Auch verweigerte er vehement einen Atemalkoholtest.
Der telefonisch informierten Mutter des Mannes war solches Verhalten in angetrunkenem Zustand offenbar hinlänglich bekannt. Da Übergriffe auf die Eltern nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der 40jährige in einer Haftzelle ausgenüchtert. Erst drei Stunden später war der Mann dann doch bereit, dort einen Alkoholtest durchzuführen. Dieser ergab immer noch einen Wert von 1,88 Promille.
Im Nachgang zu dem Einsatz wurde noch bekannt, dass der Betrunkene im Maradis einen Zeitungsständer sowie eine Wand im Saunabereich beschädigte. Gegen ihn laufen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen diverser Delikte.
PM der PI Marktheidenfeld vom 01.04.2019

Marktredwitz (Bayern): Zuviel Alkohol intus
Am Samstag, 30.03.2019 gegen 21:00 Uhr fiel ein 47-jähriger Hofer unangenehm im Zug von Nürnberg nach Hof auf. Er randalierte und beleidigte zunächst u. a. andere Mitreisende des Zuges. Im Zug befand sich ein 22-jähriger Polizeibeamter, der auf Grund des Verhaltens des 47-Jährigen einschritt und diesen als Beschuldigten bezüglich der zuvor begangenen Beleidigungen belehrte. Der Randalierer ließ sich davon nicht beeindrucken und beleidigte den jungen Polizisten mit den Worten „Arschlosch, Wichser“ und zeigte zudem unter dem Ausruf „Heil Hitler“ den „Hitlergruß“. Weiterhin wurde der junge Beamte von dem 47-Jährigen am Rücken bespuckt. Der Hofer wurde am Bahnhof in Marktredwitz vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Marktredwitz verbracht. Dort fuhr er mit seinen Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamten fort. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten u. a. wurde der Hofer in Gewahrsam genommen. Den 47-jährigen Hofer erwarten nun diverse Anzeigen wegen Beleidigung, die in Kürze der Staatsanwaltschaft Hof zur Entscheidung vorgelegt werden.
PM der PI Marktredwitz vom 01.04.2019

Selb (Bayern): Beleidigung von Beamten
Am Samstagabend beleidigte ein 36-jähriger Lappersdorfer am Grafenmühlweiher zwei Beamten der Polizeiinspektion Marktredwitz, welche diesen einer Kontrolle unterziehen wollten. Der spätere Beschuldigte begrüßte die beiden Kollegen bereits auf deren Anfahrt beidhändig mit dem Stinkefinger. Dies wiederholte er mehrmals. Gegen den 36-Jährigen ermittelt nun die Polizei Marktredwitz wegen Beleidigung. Vor Ort erhielt er von den Beamten einen Platzverweis.
PM der PI Marktredwitz vom 01.04.2019

Nagold (Baden-Württemberg): Aggressiver Mann leistet Widerstand
Am Samstag mussten gleich zwei Streifenwagenbesatzungen zu einer Auseinandersetzung an der Bushaltestelle in der Horber Straße ausrücken. Tatsächlich hatten sich dort um Mitternacht ein 28-Jähriger und ein 38-Jähriger in die Haare bekommen. Nachdem die beiden Streithähne getrennt wurden, richtete sich die aggressive Haltung des 28-Jährigen gegen die Polizeibeamten. Er verhielt sich immer angriffslustiger, beleidigte die Polizisten massiv und versuchte auf sie einzutreten. Der völlig außer Kontrolle geratene Mann ließ weder durch den Einsatz von Pfefferspray noch durch den Einsatz der Bodycam beruhigen. Bei der Festnahme wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ob die leichten Verletzungen, die der Angreifer davontrug von der Festnahme stammen oder von seiner vorherigen körperlichen Auseinandersetzung ist nicht mehr nachvollziehbar. Er wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt.
PM des PP Karlsruhe vom 01.04.2019

Landsberg (Sachsen-Anhalt): Unerlaubter Gleisaufenthalt endet im Gefängnis
Am Samstag, den 30. März 2019, gegen 13:50 Uhr, wurde das Bundespolizeirevier Halle über eine Person an und in den Bahngleisen am Bahnhof Landsberg informiert. Eine Streife des Bundespolizeireviers fuhr unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten den Ereignisort an und stellte einen 28-jährigen Mann.
Bei Erkennen der Beamten versuchte er diese unvermittelt mit einem mitgeführten Schlagring anzugreifen. Die Attacke konnte nur durch körperliche Kraft und dem Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden.
Der Mann wurde gefesselt und zur Dienststelle auf dem Hallenser Hauptbahnhof gebracht. Ein Bundespolizist erhielt durch den Angriff leichte Verletzungen, war jedoch weiter dienstfähig. Bei der Nachschau in den mitgeführten Sachen wurden die Beamten weiter fündig. So wurden 0,55 Gramm vermutlich Crystal Meth fest- und anschließend durch die Polizisten sichergestellt. Bei dem Abgleich der Personalien des 28-Jährigen im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass der Mann zudem mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle gesucht wurde. Bereits im Mai 2018 erging durch das Amtsgericht Halle der Strafbefehl wegen Erschleichens von Leistungen. So wurde er zu einer Strafe von 600 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt. Da er die Strafe nicht beglich, erstellte die Staatsanwaltschaft Halle im März dieses Jahres den Haftbefehl. Auch am Samstag konnte der 28-Jährige die Geldstrafe nicht zahlen und wurde durch die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Halle gebracht. Hier wird er die nächsten 60 Tage verbringen und erhält erneut Anzeigen wegen des unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich, Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Neben dem Betäubungsmittel wurde auch der verwendete Schlagring durch die Beamten sichergestellt.
PM der BPOLI Magdeburg vom 01.04.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): 15-Jähriger leistet Widerstand nach Festnahme wegen versuchten Raubes
Am frühen Samstagmorgen haben Polizeibeamte zwei jugendliche Tatverdächtige nach einem versuchten Straßenraub und einer Körperverletzung festgenommen. Einer der Beiden leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte dabei einen Beamten leicht an der Hand.
Die beiden 24 und 27 Jahre alten Geschädigten wurden nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 05 Uhr in Höhe Sophienblatt 65 von zwei Jugendlichen angegriffen. Zudem hätten sie versucht, ein mitgeführtes Fahrrad zu rauben. Die Täter flüchteten anschließend ohne Beute.
Ein Polizeibeamter des 4. Reviers, der sich gerade auf dem Weg zum Dienst befand, konnte die Auseinandersetzung beobachten, informierte umgehend seine Kollegen und verfolgte die flüchtenden Tatverdächtigen.
Die 15 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen konnten im Rahmen der Fahndung von Beamten des 3. Reviers in der Gablenzstraße angetroffen und festgenommen werden. Der 15-Jährige leistete bei seiner Festnahme Widerstand und verletzte dabei einen der Beamten an der Hand. Der Polizist blieb aber dienstfähig. Bei seinem Mittäter konnte bei der Durchsuchung ein Messer aufgefunden werden.
Beide kamen ins Polizeigewahrsam und konnten dort nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen von ihren Eltern abgeholt werden.
PM der PD Kiel vom 01.04.2019

Lörrach (Baden-Württemberg): Unbelehrbare Ruhestörer kommen in Gewahrsam
Drei unbelehrbare Ruhestörer hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag in Lörrach in Gewahrsam genommen. Die drei jungen Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren waren an diesem Abend drei Mal aufgefallen. Zuerst gegen 22:00 Uhr am Senser Platz, kurz vor Mitternacht im Rosenfeldpark und zum Schluss in Nacht zum Sonntag gegen 01:35 Uhr am Meeraner Platz beschwerten sich Bürger über den ruhestörenden Lärm. Die drei Männer waren jedes Mal dabei und auch mehrmalige Ansprachen und Platzverweise wiesen sie nicht in die Schranken. Rücksichtslos spielten sie Musik laut ab und schrien absichtlich herum, provozierten die Einsatzkräfte, zeigten sich aggressiv und zogen deren Anweisungen ins Lächerliche. Letztlich blieb, nachdem auch die Beschlagnahme einer Musikbox keine Wirkung erzielte, nichts anderes übrig, als die drei Rädelsführer in Gewahrsam zu nehmen. Neben Anzeigen werden den Dreien ebenso die Gebühren für die Polizeieinsätze in Rechnung gestellt.
PM des PP Freiburg vom 01.04.2019

Senftenberg (Brandenburg): Aggressiv und beleidigend
Ein 40-jähriger Fahrradfahrer wurde am Freitag gegen 19:30 Uhr in der Ernst-Thälmann-Straße ohne Licht am Rad durch Polizeibeamte angetroffen, angehalten und kontrolliert. Er zeigte sich in der weiteren Folge der polizeilichen Maßnahmen sehr unkooperativ und aggressiv gegenüber den Beamten. Das führte sogar dazu, dass er während des Einsatzes vor den Polizisten urinierte, sie beleidigte und Gewalt androhte. Die Situation beruhigte sich erst nach dem Eintreffen eines weiteren Einsatzfahrzeuges. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Zur Beweissicherung erfolgte eine Blutprobe. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
PM der PD Brandenburg Süd vom 01.04.2019

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Alkohol – 50-Jährige leiste erheblichen Widerstand
Am späten Samstagabend (30.03., 22.55 Uhr) meldete sich eine aufmerksame Zeugin bei der Polizei und teilte mit, dass ein BMW mit deutlichen Schlangenlinien auf der Bruder-Konrad-Straße in Fahrtrichtung Am Hütttenbrink fahren würde.
In unmittelbarer Nähe der Kreuzung Bruder-Konrad-Straße/Am Hütttenbrink/Verler Straße trafen die sofort eingesetzten Polizeibeamten auf einen 50-jährige Frau aus Gütersloh, die sich neben dem beobachteten Fahrzeug aufhielt.
Augenscheinlich stand sie erheblich unter dem Einfluss von Alkohol.
Daraufhin suchten die Beamten das Gespräch mit der Frau und eröffneten ihr den Tatvorwurf. Daraufhin beleidigte die 50-Jährige die Polizeibeamten aufs Übelste. Zudem reagierte sie uneinsichtig und aggressiv, eine Gesprächsführung war schlecht möglich, da die Frau den Polizeibeamten immer wieder ins Wort fiel.
Als der Gütersloherin eine Blutprobe entnommen und sie dazu transportiert werden sollte, leistete sie erheblichen Widerstand. Obwohl sie gefesselt war, versuchte die Frau immer wieder in Richtung der Polizeibeamten zu treten und mit dem Kopf und Oberkörper gegen diese zu stoßen.
Weiterhin besteht der Verdacht, dass die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Gegen die 50-jährige Gütersloherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
PM der POL Gütersloh vom 01.04.2019

Hockenheim (Baden-Württemberg): 32-Jähriger erscheint auf Polizeirevier und beleidigt Beamten
Ein 32-jähriger Mann beleidigte am Samstagabend im Polizeirevier Hockenheim einen Polizeibeamten und beschädigte zudem einen Streifenwagen. Der Mann erschien gegen 18.30 Uhr auf dem Polizeirevier und gab dem anwesenden Beamten zu verstehen, dass er ein Alkoholproblem habe und ihn die Polizei, als Freund und Helfer, umgehend in eine Entzugsklinik fahren solle. Dies lehnte der Beamten jedoch ab und verwies den Anfragenden darauf, den Bus oder ein Taxi zur Fahrt dorthin zu nehmen. Erbost über diese Antwort, wurden der 43-Jährige nun ungehalten und aggressiver, was den Beamten dazu veranlasste, seine Bodycam zu aktivieren. Dies beeindruckte den Mann jedoch wenig, er begann nun damit den Polizisten zu beleidigten. Anschließend verließ er schnellen Schrittes die Polizeidienststelle und beschädigte im Anschluss daran ein vor dem Gebäude abgestelltes Streifenfahrzeug. Da der Polizeibeamte dem 43-Jährigen gefolgt war, konnte dieser noch vor dem Revier festgenommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 0,5 Promille. Der Mann wurde nach Feststellung seiner Identität und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.
PM des PP Mannheim vom 01.04.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann fasst 13-Jährige an die Brust
Ein rumänischer Staatsangehöriger (40) fasste am Samstagmittag (30. März) um 12.50 Uhr einer 13-Jährigen im Düsseldorfer Hauptbahnhof an die Brust. Beamte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Auf Bahnsteig 9/10 kam der 40-Jährige dem 13-jährigen Mädchen zu nahe und grapschte ihr an die Brust. Der Vater sah dies, hielt den Mann fest und machte auf sich aufmerksam. Bundespolizisten kamen hinzu und nahmen den Tatverdächtigen mit auf die Wache. Ein Test verriet, dass der Mann einen Atemalkohol von 2,2 Promille hatte.
Auf der Dienststelle versuchte er sich mehrmals selbst zu verletzen. Daraufhin wurde er in der Gewahrsamszelle gefesselt.
Während der Fesselung trat der Tatverdächtige einer Polizeibeamtin in den Magen. Die Beamtin blieb weiterhin dienstfähig.
Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde bekannt, dass gegen den Mann drei Aufenthaltsermittlungen bestanden. Er war bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt.
Um 17.00 Uhr wurde der Tatverdächtige mit der Mitteilung über ein eingeleitetes Strafverfahren wegen der sexuellen Belästigung, dem Widerstand und der Körperverletzung entlassen.
PM der BPOLD St. Augustin vom 01.04.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 16-Jähriger beschäftigt die Polizei
Sein Verhalten hat einem Jugendlichen aus dem Landkreis am Freitagabend mehrere Anzeigen eingebracht. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen.
Nachdem Polizeibeamte bereits gegen 17 Uhr am Willy-Brandt-Platz mit dem 16-Jährigen zu tun hatten – weil er dort als „Wildpinkler“ auffiel und dafür eine Ordnungswidrigkeitsanzeige kassiert – löste der polizeibekannte Jugendliche gegen 18 Uhr einen weiteren Polizeieinsatz aus. Diesmal hatte er sich in der Nähe der Mall so aggressiv aufgeführt, dass Zeugen die Polizei verständigten. Mit dem 16-Jährigen wurde ein eindringliches Gespräch geführt, ihm ein Platzverweis erteilt und ihm auch mögliche Konsequenzen erläutert, falls er sich nicht daran hält.
Knapp zwei Stunden später kam es dann allerdings erneut am Fackelrondell zu einem Tumult, in dessen Mittelpunkt der Jugendliche stand. Weil er sich weigerte, mit seiner Mutter nach Hause zu gehen, und andeutete, weiter in der Stadt zu bleiben, wurde der 16-Jährige in Gewahrsam genommen.
Vermutlich aus „Protest“ legte sich der Jugendliche auf den Boden.
Als ihm Polizeibeamte Handfesseln anlegen wollten, leistete er Widerstand und trat auch nach den Einsatzkräften. Darüber hinaus stieß er unentwegt Beleidigungen gegen die Polizisten aus und spuckte mehrfach um sich. Ihm mussten deshalb sowohl Hand- als auch Fußfesseln und die Spuckschutzhaube angelegt werden.
Auf richterliche Anordnung sollte dem Jungen eine Blutprobe entnommen werden. Weil er dann allerdings plötzlich über gesundheitliche Probleme klagte, wurde der Rettungsdienst verständigt, der den 16-Jährigen – im Beisein seines Vaters – mit ins Krankenhaus nahm. Laut Atemtest hatte der Jugendliche zu diesem Zeitpunkt einen Alkoholpegel von 0,72 Promille.
PM des PP Westpfalz vom 01.04.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei muss Fanlager im Dortmunder Hauptbahnhof trennen
Alle Hände voll zu tun hatten Einsatzkräfte der Bundespolizei vergangenen Samstag (30.
März) im Ruhrgebiet. Gleich zwei Bundesligapartien und die damit verbundene An- und Abreise zahlreicher Fans zu und von den Spielorten, machte eine starke Präsenz der Bundespolizei an den Bahnhöfen und in Zügen erforderlich.
Auf Grund ihres Verhaltens wurden Hamburger-Fans zurück in Richtung Norddeutschland begleitete. Im Dortmunder Hauptbahnhof trafen Dortmunder, Wolfsburger und Hamburger Fans aufeinander und lieferten sich eine Prügelei. Bundespolizisten setzten Schlagstock und Pfefferspray ein.
Im Rahmen der Abreise von Dortmunder- und Wolfsburger-Fans, trafen diese auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof mit Hamburger-Fans, welche in einem ICE auf die Weiterfahrt warteten, zusammen. Sofort suchten circa 30 Hamburger die körperliche Auseinandersetzung mit mehreren Wolfsburger-Fans. An der Schlägerei beteiligten sich zudem Dortmunder-Fans, die sich ebenfalls auf dem Bahnsteig aufhielten.
Daraufhin setzten Einsatzkräfte der Bundespolizei Pfefferspray und Schlagstöcke ein und beendeten so weitere Auseinandersetzung. Drei Personen wurde durch Bundespolizisten festgenommen. Anschließend wurden zahlreiche Platzverweise und Gefährderansprachen durchgeführt.
Nach Abreise der Hamburger und großer Teile Dortmunder-Fans, beruhigte sich die Lage im Hauptbahnhof wieder.
Die Bundespolizei leitete mehrere Strafverfahren wegen Diebstahl, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch ein. Die Ermittlungen dauern an.
PM der BPOLD St. Augustin vom 01.04.2019

Aldenhofen (Nordrhein-Westfalen): Kinder geschlagen und Beamte beleidigt
Gegen einen 40 Jahre alten Mann aus Aldenhoven ermittelt die Polizei derzeit wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung. Am Samstag hatte er zunächst Kinder angegriffen und anschließend die eingesetzten Polizisten verbal attackiert.
Gegen 15:00 Uhr meldeten Zeugen eine Auseinandersetzung auf dem Gelände eines Schnellrestaurants in Aldenhoven. Augenscheinlich hatte ein Erwachsener die Hand gegen zwei Kinder erhoben. Die entsandte Streifenwagenbesatzung konnte vor Ort folgendes ermitteln:
Zunächst hatte es Zeugenaussagen zufolge einen Streit unter Kindern und Jugendlichen gegeben, in dessen Folge ein Zehnjähriger nach Hause lief und mit seinem Vater zurückkehrte. Dieser habe sich dann zu einem zwölf- und einem 14-Jährigen begeben, die beiden Jungen angeschrien und ihnen ins Gesicht geschlagen. Der augenscheinlich alkoholisierte Vater erklärte, er habe die beiden Jungs wegen eines versuchten Raubdelikts zum Nachteil seines eigenen Sohnes zur Rede stellen wollen. Intensive Befragungen der anwesenden Beteiligten ergaben jedoch keinerlei Hinweise auf das Vorliegen einer derartigen Straftat. Der 40-jährige Aldenhovener war während der Sachverhaltsklärung kaum zu beruhigen und zeigte sich dauerhaft aggressiv. Die eingesetzten Beamten erteilten ihm zum Abschluss einen Platzverweis für den Bereich des Restaurantparkplatzes. Diesem kam er zwar widerwillig nach, beleidigte die Beamten allerdings verbal, was ihm neben der Strafanzeige wegen Körperverletzung eine weitere Anzeige mit entsprechendem Tatvorwurf bescherte.
PM der POL Düren vom 01.04.2019

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Randalierer landet in Zelle
Als Polizisten am Samstagmorgen zu einer Familie in Jülich gerufen werden, leistet ein Randalierer Widerstand und beleidigt die Beamten. Weil er sich nicht beruhigte, wurde er in Gewahrsam genommen.
Um 05:45 Uhr wurden die Beamten von der Familie des Randalierers vor einem Hauseigang in Güsten erwartet. Es handelte sich um die Eltern und den Bruder des 40 Jahre alten Beschuldigten. Dieser habe betrunken im Haus randaliert, schlafe aber inzwischen. Wenig später erschien der 40-Jährige jedoch im Hausflur und wurde direkt aggressiv, als er die Polizisten sah. Er schrie und schlug nach dem Beamten, sodass diese ihn nach mehrmaliger Ermahnung fixieren mussten. Auch mit Handfesseln versuchte er noch, die Polizisten zu treten, sodass auch seine Füße fixiert wurden. Daraufhin mischte sich der 73 Jahre alte Vater des Randalierers plötzlich ein und ging die Beamten an. Beide Männer beschimpften die Polizisten fortwährend wüst.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Gefahrenabwehr wurde der 40-Jährige schließlich zur Wache in Jülich gebracht und dort in Gewahrsam genommen. Ein Arzt nahm dem Mann, der sich auch auf der Wache kaum beruhigen wollte, Blut ab. Nach eigenen Angaben hatte der Beschuldigte Alkohol getrunken und Drogen konsumiert.
Es wurden Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung gefertigt.
PM der POL Düren vom 01.04.2019

Duisburg-Neudorf (Nordrhein-Westfalen): Grafftiy-Sprayer leistet Widerstand
Ein Hausmeister hat in einer Tiefgarage an der Friedrich-Alfred-Straße heute Nacht (1. April, 3:40 Uhr) drei Graffity-Sprayer auf frischer Tat ertappt. Die alarmierten Polizisten konnten zwei (17, 18) von ihnen festhalten und eine Spraydose sicherstellen. Der 18 Jahre alte Duisburger wehrte sich und versuchte, einen Beamten in den Schwitzkasten zu nehmen. Beide stürzten zu Boden und verletzten sich leicht durch die Auseinandersetzung. Mit Handschellen ging es für den jungen Mann zur Polizeiwache. Da er nach Alkohol und Cannabis roch, entnahm ihm ein Arzt Blutproben. Rettungssanitäter versorgten seine und die Verletzungen des Polizisten. Anschließend durfte er nach Hause gehen.
Die erwischte 17-Jährige wurde von ihrer Mutter abgeholt. Beide müssen sich jetzt mit einem Verfahren wegen Sachbeschädigung durch Grafftity auseinandersetzen. Bei dem 18-Jährigen kommt noch der Widerstand gegen die Polizisten dazu. Den Namen des dritten Sprayers verrieten sie bisher nicht, so dass die Kripo die Ermittlungen aufgenommen hat. Wer den Flüchtigen, der mit einem Fahrrad weggefahren sein soll, gesehen hat, meldet sich bitte beim KK 36 unter 0203 280-0.
PM der POL Duisburg vom 01.04.2019

Duisburg-Wanheimerort (Nordrhein-Westfalen): Discobesucherin greift Frau und Polizisten an
Laut Zeugenaussagen soll Samstagnacht (30. März, 3:20 Uhr) auf der Wanheimer Straße eine Discobesucherin (24) einer Gleichaltrigen im Streit um eine E-Zigarette eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben. Als die alarmierten Polizisten die alkoholisierte Angreiferin zur Blutprobenentnahme mit zur Wache nehmen wollten, wehrte sie sich vehement, trat und spuckte in Richtung der Beamten. Auch auf der Wache versuchte sie sich loszureißen, riss Stühle und Tische um. Nachdem der Arzt ihr Blut abgenommen hatte, krampfte sie und erbrach sich. Danach wurde sie wieder ausfallend und bespuckte die Schränke in der Polizeiwache. Mit einem Rettungswagen ging es für die 24-Jährige zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Sie muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und des Widerstands auseinandersetzen. Die Frau, die die Bierflasche auf den Kopf geschlagen bekam, wurde dadurch verletzt und wollte selber zum Arzt gehen.
PM der POL Duisburg vom 01.04.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisiert auf der Fahrbahn
Sich selbst und andere in Gefahr gebracht hat eine 48 Jahre alte Frau am Sonntag in Bocholt: Polizeibeamte griffen die Bocholterin auf, als sie gegen 19.55 Uhr alkoholisiert auf der Fahrbahn der Dinxperloer Straße umherlief. Die Beamten nahmen sie zunächst in Gewahrsam. In der Polizeiwache Bocholt bespuckte sie einen der Polizisten. Ein Krankenwagen brachte die Frau schließlich in ein Krankenhaus.
PM der KPB Borken vom 01.04.2019

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): „Miststück, Brillenschlange,…“ – Randalierer beleidigt und greift Polizisten an
Mit Worten wie „Miststück“ und „Brillenschlange“ beleidigte ein Randalierer Sonntagnacht (31. März, 00:45 Uhr) eine Polizistin im Streifenwagen auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam. Sie solle nach Feierabend gut auf sich aufpassen, da sie sonst tot sei, drohte der Mann und versuchte, ihr einen Kopfstoß zu verpassen.
Selbst im Polizeigewahrsam, wo ein Arzt dem Alkoholisierten eine Blutprobe entnahm, spuckte er in Richtung der Uniformierten.
Einsatzanlass war, dass ein Zeuge beobachtet hatte, wie der Mann auf der Buschstraße erst eine Mülltonne umtrat und dann die Glasscheibe einer Haustür beschädigte. Da der Randalierer während der Polizeikontrolle zunehmend aggressiver wurde, sollte der 29-Jährige zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam. Er muss sich jetzt mit einem Verfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung auseinandersetzen.
PM der POL Duisburg vom 01.04.2019

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Mann hat Drogen dabei
Im Rahmen einer Bootsstreife kontrollierte die Wasserschutzpolizei am Samstag (30. März, 19 Uhr) auf dem Mittellandkanal im Bereich Westhafen ein Trio (alle 19), das an einem Treppenabgang einer Kleinfahrzeugliegestelle saß. Einer von ihnen ließ plötzlich etwas in seiner Jacke verschwinden. Als er durchsucht werden sollte, wehrte er sich und versuchte zu flüchten. Die Polizisten fixierten den Mann, fanden ein Tütchen mit weißem Pulver bei ihm und stellten es sicher. Bei der Auseinandersetzung wurde kein Polizist verletzt. Der 19-Jährige zog sich Schürfwunden zu. Einen Rettungswagen wollte er nicht. Die Beamten versorgten ihn mit einem Pflaster. Die Wasserschützer schrieben Anzeigen wegen des Widerstands und des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der junge Mann erstattete gegen die eingesetzten Beamten Anzeige bei den Mindenern „Landpolizisten“ wegen Körperverletzung.
PM der POL Duisburg vom 01.04.2019

Singen (Baden-Württemberg): Alkoholisiert Unfälle verursacht und Widerstand geleistet
Gleich zwei Verkehrsunfallfluchten werden einem 37-jährigen Autofahrer vorgeworfen, der am Sonntagmorgen zunächst die L 191 in Richtung Welschingen befuhr und am Parkplatz Höhe Mühlhausen-Ehingen rechts von der Fahrbahn abkam. Hierbei beschädigte er einen Leitpfosten und fuhr anschließend in Richtung Singen davon. Kurze Zeit später auf der Landesstraße, am Ende des zwei-spurigen Ausbaus, kam der Autofahrer erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Leitplanken. Danach fuhr der 37-Jährige wieder weiter, ohne sich um den Gesamtsachschaden in Höhe von über 8.000 Euro zu kümmern. Durch Zeugenaussagen konnten an der Wohnanschrift des Fahrers sowohl der Pkw parkend festgestellt als auch der 37-jährige Fahrer und ein Familienmitglied angetroffen werden. Als Beamte des Verkehrskommissariats Mühlhausen-Ehingen mit dem Autofahrer weitergehende Ermittlungsmaßnahmen durchführen wollten wollten, kam es zu Widerstandshandlungen. Hierbei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Der offensichtlich stark alkoholisierte 37-Jährige wurde im Anschluss auf das Revier Singen gebracht und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Nachdem dieser einen Wert von 2,1 Promille ergab, veranlassten die Polizisten zwei ärztliche Blutentnahmen und beschlagnahmten den Führerschein.
PM des PP Konstanz vom 01.04.2019

Kassel (Hessen): Streife schnappt Autoaufbrecher: 21-Jähriger wehrt sich bei Festnahme und geht in U-Haft
Einer Streife des Polizeireviers Mitte ist am Samstagmorgen die Festnahme eines Mannes gelungen, der im dringenden Tatverdacht steht, in ein Auto in der Unteren Königsstraße in Kassel eingebrochen zu sein. Bei seiner Festnahme leistete der 21-jährige Tatverdächtige erheblichen Widerstand. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Kassel ordnete ein Haftrichter auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft die U-Haft für den Mann an, der in der Vergangenheit bereits mehrfach durch Eigentums- und Drogendelikte bei der Polizei aufgefallen war.
Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, wurden sie gegen 5:15 Uhr während ihrer Streifenfahrt auf den Einbruch in den BMW aufmerksam. Zu dieser Zeit fiel ihnen an dem Wagen eine eingeschlagene Scheibe und eine Person auf, die sich hinter dem Fahrzeug abduckte und offenbar versuchte sich zu verstecken. Beim Erblicken des Streifenwagens ergriff der Mann unvermittelt die Flucht in Richtung Stern. Die Streife nahm sofort die Verfolgung auf und stellte den Tatverdächtigen mit der Unterstützung weiterer Funkwagen im Hinterhof eines Supermarktes in der Kurt-Schumacher-Straße. Bei der Festnahme wehrte sich der Flüchtige mit Schlägen und Tritten gegen die Beamten, wodurch er selbst und ein Polizist leichte Verletzungen davontrugen. Der Beamte konnte seinen Dienst weiter fortsetzen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Polizisten ein Tütchen mit Amphetamin in seiner Hosentasche. Am Tatort stellte sich heraus, dass der Innenraum des Wagens durchwühlt war. Den Schaden am Fahrzeug schätzten die Beamten auf 1.500 Euro.
Sie brachten den Mann aus Somalia, der zurzeit keinen festen Wohnsitz hat, zunächst in das Gewahrsam und anschließend zum Haftrichter. Es folgte der U-Haftbefehl und die Fahrt in die Justizvollzugsanstalt Kassel.
PM des PP Nordhessen vom 01.04.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Ingewahrsamnahmen nach Streitigkeiten mit Axteinsatz und Widerstand
Am Freitag, 29.03.2019, gegen 19:00 Uhr, waren zwei Gelsenkirchener im Alter von 31 und 37 Jahren zusammen in der Altstadt und konsumierten im Bereich des Bahnhofsvorplatzes Alkohol. Sie gerieten in Streit mit einer Personengruppe und wurden aus der Gruppe heraus mit kleinen Steinen beworfen. Der 37-Jährige zog daraufhin eine Axt aus seinem Rucksack und rannte auf die Gruppe zu. Zeugen riefen die Polizei. Gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte sich der alkoholisierte Gelsenkirchener äußerst uneinsichtig und gab an, dass er bereit sei, seine Axt im Streitfall auch gegen Menschen einzusetzen. Als die Polizeibeamten die Axt beschlagnahmen wollte, wehrte sich der 37-Jährige. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und beschlagnahmten die Axt. Der stark alkoholisierte 31-Jährige versuchte, dem 37-Jährigen bei seinem Widerstand gegen die Polizeibeamten zu helfen. Er beleidigte die eingesetzten Beamten massiv. Die Beamten nahmen ihn ebenfalls in Gewahrsam. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,06 Promille. Beide Männer konnten das Gewahrsam nach erfolgter Ausnüchterung verlassen. Sie erwarten Strafverfahren.
PM der POL Gelsenkirchen vom 01.04.2019

Mosbach (Baden-Württemberg): Uneinsichtiger Autofahrer verletzt Polizeibeamte
Mit einem entstempelten Autokennzeichen war ein 65-jähriger Autofahrer am Freitag, gegen 12 Uhr, mit seinem Volkswagen in der Mosbacher Pfalzgraf-Otto-Straße unterwegs. Da er den Polizeibeamten gegenüber ankündigte, dennoch weiterfahren zu wollen, sollte der Fahrzeugschlüssel des Mannes beschlagnahmt werden. Diesen gab er aber nicht freiwillig heraus und versuchte davon zulaufen. Als ihn ein Beamter daran hindern wollte, ging er auf diesen los. Da er nun festgehalten werden sollte, schlug und trat der Mann auf die Beamten ein. Beim darauffolgenden Gerangel biss der 65-Jährige einem Polizeibeamten in den Arm und trat ihm zudem gegen die Beine. Der Mann leistete weiter Widerstand und musste auf dem Boden fixiert werden, wo er sich zunächst weiter heftig wehrte. Durch das Eintreffen einer weiteren Streife konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Der Mann musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden, da er sich an der Schulter verletzt hatte. Die beiden zuerst eingesetzten Beamten wurden durch die Schläge, Tritte und Bisse des 65-Jährigen ebenfalls verletzt. Neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Kfz-Steuergesetz muss sich der Mann nun auch wegen des Widerstands gegen die Polizeibeamten und der Körperverletzung zum Nachteil der beiden verantworten.
PM des PP Heilbronn vom 01.04.2019

Maulbronn (Baden-Württemberg): 37-Jähriger nach Übergriffen auf Familie in Untersuchungshaft
Ein 37 Jahre alter Mann wollte gegen Samstagmittag in Maulbronn offenbar seine 24-jährige Partnerin und die sieben Jahre alte Tochter aus dem Fenster der im Dachgeschoss gelegenen Wohnung werfen. Der aus Syrien stammende Tatverdächtige wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim der Haftrichterin vorgeführt und kam in Untersuchungshaft.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei war es am Samstag gegen 11.45 Uhr – wie offenbar schon öfter – zu Streitigkeiten beider Partner gekommen. Bei dieser neuerlichen Auseinandersetzung habe der 37-Jährige auf seine Ehefrau eingeschlagen und versucht, sie aus dem Fenster zu drücken. Als sich wohl die 7-jährige Tochter einmischte, habe er das Kind hochgehoben und gleichfalls versucht, es aus dem Dachfenster des zweistöckigen Hauses zu werfen. Allerdings ging den Ermittlungen zufolge die Mutter dazwischen und konnte schlimmeres verhindern.
Schließlich konnten hinzugerufene Polizeibeamte des Polizeireviers Mühlacker den sehr aggressiv gestimmten wie auch uneinsichtigen Mann, der mit seiner Familie in einer dortigen Asylunterkunft wohnt, vorläufig festnehmen. Während der Festnahme bedrohte und beleidigte er darüber hinaus die Beamten. Derzeit dauern die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kriminalkommissariats Pforzheim wegen des Verdachts eines versuchten zweifachen Tötungsdeliktes noch an.
PM des PP Karlsruhe vom 01.04.2019

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstandshandlung gegen Rettungskräfte und Polizeibeamte
Am Freitag (29.03.), gegen 18.35 Uhr, sprach eine Rettungswagenbesatzung eine zufällig anwesende Streifenwagenbesatzung der Polizei an. Die Männer gaben an, dass sie gerade einen stark alkoholisierten 40jährigen Mann aufgenommen hätten. Dieser Mann hätte ihnen gegenüber einen Krankheitsfall angegeben. Bei einer Untersuchung habe man aktuell keinen Krankheitsfall feststellen können. Gleichwohl habe man sich entschlossen, den stark alkoholisierten Mann nach Ibbenbüren in ein Krankenhaus zu bringen.
Als man ihm die Entscheidung mitteilte, habe der Mann im Innern des Rettungswagens randaliert und wollte während der Fahrt aussteigen.
Nur mit großer Mühe habe man den Mann fixieren können. Dabei habe dieser immer wieder versucht, die Rettungskräfte anzuspucken und zu schlagen. Auch im Beisein der Polizeibeamten verhielt sich der Mann äußerst renitent. Er torkelte auf die Fahrbahn und drohte dabei den eingesetzten Beamten. Die Beamten entschlossen sich, den Mann in eine Ausnüchterungszelle zu bringen. Zu ihrer Sicherheit legten sie ihm Handfessel an. Dabei mussten sie den Mann mit vereinten Kräften festhalten, weil sich dieser mit aller Kraft gegen das Fesseln wehrte. Und selbst auf der Polizeiwache drohte der 40jährige Mann den anwesenden Polizeibeamten und sperrte sich mit großer Kraft gegen weitere polizeiliche Maßnahmen. Die Beamten ordneten eine Blutprobeentnahme an und eröffneten ein Strafverfahren. Ein zuständiger Richter vom Amtsgericht Rheine ordnete die Ingewahrsamnahme bis zum nächsten Morgen an.
PM der POL Steinfurt vom 01.04.2019

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Zivilcourage endete mit körperlicher Attacke
Eine Streife der Bundespolizei wurde am Abend des 30. März 2019 am Hauptbahnhof Rostock auf eine Gruppe von Reisenden aufmerksam, die offensichtlich Hilfe benötigte. Sofort begaben sie sich zu den hilfesuchenden Personen. Hier erfuhren sie, dass zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren Fahrgäste einer S-Bahn massiv belästigten. Als ein Reisender versuchte dieses zu unterbinden, wurde er durch die jungen Männer verbal und körperlich angegriffen, indem sie ihm ins Gesicht schlugen. Beim Versuch Zeugen zu befragen, störten die Beschuldigten immer wieder lautstark die polizeiliche Maßnahme und beleidigten die Beamten. Den Beschuldigten wurden daraufhin der Zugang zur S-Bahn verwehrt, ein Fahrtausschluss ausgesprochen und ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Der Geschädigte verzichtete auf die Hinzuziehung ärztlicher Versorgung.
Die S-Bahn konnte aufgrund des Vorfalls ihre Reise in Richtung Güstrow mit 23 Minuten Verspätung fortsetzen.
PM der BPOLI Rostock vom 01.04.2019

Wiesbaden (Hessen): Alkoholisierte Frau beleidigt, schlägt und tritt mehrere Beamtinnen und Beamte
Am Freitagmorgen zeigte sich eine stark alkoholisierte Frau mit den polizeilichen Maßnahmen, welche sie selbst ausgelöst hatte, nicht einverstanden und beschimpfte in der Folge die Einsatzkräfte.
Weiterhin trat sie, den eingesetzten Beamten zufolge, nach diesen und traf einen Beamten im Gesicht. Die 28-jährige Wiesbadenerin wurde gegen 07:50 Uhr von der Besatzung eines Krankenwagens in der Georg-August-Straße, seitlich der Fahrbahn liegend, aufgefunden.
Aufgrund der starken Alkoholisierung sollte sie einem Verwandten übergeben werden. Den Angaben der eingesetzten Einsatzkräfte zufolge versuchte sie jedoch plötzlich zu flüchten versuchte auf die Straße zu laufen. Als die Streife sie nun zurückhielt, habe sie die Beamten wild beschimpft, geschlagen und getreten. Auch innerhalb des Polizeigewahrsams verhielt sie sich gegenüber weiteren Polizeibeamten und Beamtinnen widerspenstig. Da aufgrund ihres weiteren Verhaltens nunmehr eine Gefahr für sie selbst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die 28-Jährige in eine Klinik verbracht.
PM des PP Westhessen vom 01.04.2019

Berlin-Lichtenberg: Reisende und Beamte mit Steinen attackiert
In der Nacht zu Sonntag bewarf ein Mann am Bahnhof Lichtenberg zuerst Reisende und danach Polizeibeamte mit Steinen.
Gegen 1:15 Uhr holte ein 20-jähriger Somalier Schottersteine aus dem Gleisbett und bewarf damit auf einem Bahnsteig zwei Reisende. Als diese in eine abfahrbereite S-Bahn flüchteten, beschädigte er durch weitere Würfe eine Scheibe des Zuges. Beim Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten bewarf er auch die Einsatzkräfte. Zusammen mit einem Zeugen und Kollegen der Berliner Polizei gelang es den Beamten den Angreifer zu Boden zu bringen und ihn vorläufig festzunehmen. Ein Polizist wurde durch einen Steinwurf am Handgelenk verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.
Gegen den Mann leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wies eine Ärztin den Mann in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses ein.
PM der BPOLD Berlin vom 01.04.2019

Wittenberge (Brandenburg): Rempler mit Folgen
Ein 43-jähriger Syrer verließ am Samstag um 15.00 Uhr eine Lokalität in der Friedrich-Engels-Straße. Dabei rempelte er offenbar versehentlich einen 72-jährigen Wittenberger an, der daraufhin sehr aufgebracht reagierte. Er beschimpfte den 43-Jährigen und schlug unvermittelt auf dessen Oberkörper ein, wodurch der Syrer Verletzungen erlitt. Der 72-Jährige ließ sich auch von den eintreffenden Polizeibeamten nicht beruhigen und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Da er die Polizeibeamten während der Ermittlungen beleidigte, wurde gegen ihn auch eine entsprechende Anzeige gefertigt.
PM der PD Brandenburg Nord vom 01.04.2019

Neuruppin (Brandenburg): Alkohol, Beleidigungen und Gewahrsamnahme
Gestern Mittag kontrollierten Polizeibeamte in der Rudolf-Breitscheid-Straße einen alkoholisierten 24-jährigen Neuruppiner, der die Straße mit einem Pkw Mercedes entlangfuhr. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,88 Promille. Vor Ort konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. Zudem beleidigte er die Beamten mehrfach. Der 24-Jährige wurde daraufhin aus dem Auto gesprochen und ihm wurden Handfesseln angelegt. Der 24-jährige deutsche Beifahrer konnte ebenfalls keine Personaldokumente vorlegen. Im Kofferraum des Mercedes fanden die Beamten teilweise abgepackte Tüten mit mutmaßlichen Cannabisblüten. Beide wurden anschließend zur Polizeiinspektion gebracht, wo die Identität der beiden Männer zweifelsfrei geklärt wurde. Ein Drogentest bei dem Fahrer verlief positiv auf Cannabis. In der Folge wurde ihm eine Blutprobe entnommen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin wurden die beiden Wohnungen der jungen Männer durchsucht. An der Anschrift des Fahrers und an der des Beifahrers wurden weitere betäubungsmittelsuspekten Substanzen sowie Utensilien zum Konsum aufgefunden und beschlagnahmt. Die beiden 24-Jährigen wurden nach Abschluss der Durchsuchungen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin vorläufig festgenommen. Am heutigen Tage wurde der Beifahrer nach polizeilicher Vernehmung entlassen. Der 24-jährige Fahrer soll noch heute einem Richter am Amtsgericht Neuruppin vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
PM der PD Brandenburg Nord vom 01.04.2019

Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen): „Fahrweise“ verursacht größeren Polizeieinsatz
Die „Fahrweise“ eines 24-jährigen Oer-Erkenschwickers hat am Samstagnachmittag (30.03.) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 16.40 Uhr ein Fahrzeugführer aufgefallen, der auf der Kreuzung Holtgarde/Karlstraße im Kreis fuhr, die Straße durch durchdrehende Reifen einnebelte, hupte und den Verkehr durch sogenannte „Donuts“
massiv behinderte.
Während die Polizisten den Wagen anhielten und den Fahrer kontrollierten, stießen rund 30 Mitglieder einer türkischen Hochzeitsgesellschaft dazu, zu der auch der 25-Jährige gehörte. Der Versuch der Beamten, beruhigend auf die Gäste einzuwirken, gelang nicht. Aufgrund des zunehmend aggressiven Verhaltens entschieden sich die Polizisten, Verstärkung zu rufen.
Nach der Ankunft der Unterstützungskräfte beruhigten sich die anwesenden Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft wieder.
Am Auto des 25-jährigen Oer-Erkenschwickers stellte die Polizei so gravierende Mängel fest, dass die Beamten dem 24-Jährigen die Weiterfahrt untersagten und den Pkw sicherstellten. Zudem erstatten sie gegen den Fahrer eine Anzeige.
PM des PP Recklinghausen vom 01.04.2019

Leipzig (Sachsen): Autoeinbrecher auf frischer Tat ertappt
Vor dem Haftrichter und anschließend in der Justizvollzugsanstalt endete gestern die Reise eines 48-Jährigen, welcher verdächtig ist, in zwei Autos eingebrochen zu sein. So war er von Polizisten in einem Transporter ertappt worden.
Er hatte Sonntagmorgen die Scheibe des VW aber auch die eines Seat Leons zerschlagen, um in die Autos zu gelangen und Wertgegenstände stehlen zu können. Der Hinweis eines Bürgers, dass ein Mann auf einem Parkplatz in der Eisenbahnstraße um parkende Autos schleichen würde, rief die Polizei auf den Plan. Diese konnte den 48-Jährigen ertappen, der in einem weißen Transporter hantierte und dessen polternde Geräusche ihn verrieten. Als die Gesetzeshüter den Mann daraufhin vorläufig festnehmen wollten, begegnete er ihnen mit einem Messer. Dieses hielt er in der Hand und drohte den Polizisten. Doch diese reagierten zügig und legten ihm schließlich Handschellen an.
Bei der Durchsuchung seiner Kleidung fanden die Gesetzeshüter Tabletten, eine Zange, einen mobilen Lautsprecher, eine Solarzelle, einen Schlüsselbund, das Bauteil einer Lichterkette und die Zulassung des VW Transporters. Allesamt stellten sie sicher. Ebenso entdeckten sie das Fahrrad des 48-Jährigen, samt einer prall gefüllten Tasche. Mit diesem war er zum Tatort gekommen. In der Tasche, welche am Fahrrad hing, hatte der Langfinger ein Tablet, eine Schreibmappe, das Portmonee eines anderen Mannes, zwei Jacken, eine Jeans, einen Schal, eine Mütze und eine Sonnenbrille verstaut.
Zu guter Letzt stellten die Gesetzeshüter auch den Seat zur kriminaltechnischen Untersuchung sicher und ließen ihn abschleppen. Der Hinweisgeber, der seinen 5er BMW in der Eisenbahnstraße parkte, entdeckte ebenso an diesem Einbruchsspuren und zeigte das im Zuge des Polizeieinsatzes an. Hineingelangt war der Langfinger aber nicht.
Die Ermittlungen wegen Verdacht des besonders schweren Diebstahls sind gegen den 48-Jährigen aufgenommen, gegen den der Haftrichter Haftbefehl erließ und umgehend in Vollzug setzte.
PM der PD Leipzig vom 01.04.2019

Leipzig (Sachsen): Aggressive Gruppe sucht Streit
Der Hilferuf seiner Lebensgefährtin, sie würde an der Haltestelle von Fremden belästigt, ließ einen 24-Jährigen am Sonntag auf die Straße eilen. Tatsächlich fand er seine Freundin aufgebracht an der Haltestelle, bedrängt von fünf Männern, gegen die sie sich lautstark zur Wehr setzte. Er zog die 24-Jährige in sein Auto. Es kam noch zum kurzen Gerangel mit den Personen, bei dem aber niemand verletzt wurde. Dann gingen alle ihrer Wege. Kurz danach betrat die Gruppe einen Dönerimbiss. Zwei aus der Gruppe suchten offenbar Streit mit den Mitarbeitern. Sie warfen Gläser auf den Boden und gaben einem der Mitarbeiter eine Ohrfeige. Es kam auch hier zum Gerangel, bei dem die Mitarbeiter die Gruppe vor die Tür drängte. Dabei soll einer der Imbissverkäufer eine Flasche gegen den Kopf bekommen haben. Einer der beiden Aggressoren kam kurz darauf mit einer Eisenstange in der Hand zurück und versuchte erneut, in den Imbiss zu gelangen. Dies beobachtete der 24-Jährige, der zuvor schon seine Freundin aus besagter unangenehmer Lage befreien musste. Er griff ein und versuchte, die Eisenstange an sich zu bringen, was jedoch nicht gelang. Es kam wieder zum Gerangel mit den zwei aggressiven Personen aus der Gruppe. Zwischenzeitlich traf die Polizei ein, die von Passanten zu Hilfe gerufen wurde. Auch den Beamten gegenüber waren die Beiden äußerst aggressiv. Ihnen wurden Handfesseln angelegt und sie wurden in Gewahrsam genommen. Beide waren stark alkoholisiert. Erst am Abend bzw. am folgenden Morgen konnten sie die Zelle wieder verlassen. Sie müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und wegen eines Sexualdeliktes verantworten.
PM der PD Leipzig vom 01.04.2019

Oschatz (Sachsen): Randaliert und Widerstand geleistet
Dem Polizeirevier in Oschatz wurde telefonisch mitgeteilt, dass sich ein Mann auf der Bahnhofstraße bewegt, Fahrzeuge anhielt und anschließend diese durch Fußtritte beschädigt. Als die Polizeibeamten eintrafen, konnten sie zunächst Niemanden feststellen. Dann jedoch machte sich ein Mann kurze Zeit später durch verbale und gestenreiche Drohungen gegen die Beamten bemerkbar. Den Polizeibeamten war dieser namentlich bekannt. Es handelte sich um einen 33-Jährigen. Bei der Kontaktaufnahme ergriff der 33-Jährige die Flucht auf einen angrenzenden Solarpark. Die Beamten konnten ihn auf dem Gelände stellen. Er leistete jedoch erheblichen Widerstand und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beamten und dem 33-Jährigen, welche nur mit einfacher körperlicher Gewalt und Hilfsmitteln unterbunden werden konnte. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der anschließend durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Der 33-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Auch hier beruhigte er sich nicht und demolierte die Einrichtung des Gewahrsamsraums. Bei den anschließend durchgeführten Ermittlungen hinsichtlich der Sachbeschädigungen von Fahrzeugen wurde bekannt, dass ein Reisebus beschädigt wurde. Andere Fahrzeugführer meldeten sich telefonisch bei der Polizei und teilten mit, dass der 33-Jährige sich auf der Straße bewegte und teilweise Tritte und Schläge gegen die vorbeifahrenden Fahrzeuge durchführte. Bisher wurden aber keinerlei weitere Anzeigen wegen Sachbeschädigungen erstattet.
PM der PD Leipzig vom 01.04.2019

Merzig (Saarland): Polizeikontrollen „Alkohol im Straßenverkehr“
Am vergangenen Wochenende wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Merzig an unterschiedlichen Standorten im Inspektionsbereich Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt „Alkohol im Straßenverkehr“ durchgeführt.
Bei Kontrollen, die in unmittelbarer Grenznähe zu Luxemburg durchgeführt wurden, konnten in der Nacht zu Sonntag und in der Nacht zu Montag insgesamt zehn Kraftfahrzeugführer festgestellt werden, die alkoholisiert ihr Fahrzeug führten. Neben fünf Strafverfahren wurden auch fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die Fahrzeugführer eingeleitet. Im Rahmen der Strafverfahren wurden die Führerscheine der Betroffenen sichergestellt, ein mehrmonatiges Fahrverbot steht den Personen bevor. Gegen einen der alkoholisierten Fahrzeugführer wurde zudem ein Strafverfahren wegen Beamtenbeleidigung eingeleitet.
In Merzig, Straße Alter Leinpfad, konnte ein Autofahrer festgestellt werden, welcher seine Fahrt unmittelbar beginnen wollte. Bei dem Mann wurde der Fahrzeugschlüssel gefahrenabwehrend sichergestellt, er trat seinen Nachhauseweg zu Fuß an.
Ebenso wurde ein Fußgänger innerhalb der Ortslage von Beckingen kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Mann Betäubungsmittel mit sich führte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ein weiteres Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde auch gegen einen alkoholisierten Mann aus Perl eingeleitet, der sich bei einem Einsatz „Häusliche Gewalt“ gegenüber seinem Partner renitent verhielt. Da sich der Mann auch gegenüber den Polizeibeamten nicht beruhigen konnte und diese fortlaufend beleidigte, wurde er in Gewahrsam genommen.
PM der PI Merzig vom 01.04.2019

Minden (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Mann hat Drogen dabei
Im Rahmen einer Bootsstreife kontrollierte die Wasserschutzpolizei am Samstag (30. März, 19 Uhr) auf dem Mittellandkanal im Bereich Westhafen ein Trio (alle 19), das an einem Treppenabgang einer Kleinfahrzeugliegestelle saß. Einer von ihnen ließ plötzlich etwas in seiner Jacke verschwinden. Als er durchsucht werden sollte, wehrte er sich und versuchte zu flüchten. Die Polizisten fixierten den Mann, fanden ein Tütchen mit weißem Pulver bei ihm und stellten es sicher.
Bei der Auseinandersetzung wurde kein Polizist verletzt. Der 19-Jährige zog sich Schürfwunden zu. Einen Rettungswagen wollte er nicht. Die Beamten versorgten ihn mit einem Pflaster. Die Wasserschützer schrieben Anzeigen wegen des Widerstands und des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der junge Mann erstattete gegen die eingesetzten Beamten Anzeige bei den Mindenern „Landpolizisten“ wegen Körperverletzung.
PM der POL Minden/Lübbecke vom 01.04.2019

Limburg (Hessen): Randalierer widersetzt sich Festnahme
Am frühen Sonntagnachmittag hat sich ein 33-jähriger Mann in der Blumenröder Straße in Limburg zur Wehr gesetzt, als er durch eine Streife der Limburger Polizei festgenommen werden sollte. Zeugen hatten zuvor die Polizei informiert, weil der türkischstämmige Mann im Bereich einer Moschee randaliert und Personen belästigt haben soll. Als die Streife den Randalierer festnehmen wollte, um ihn zur Überprüfung seines Gesundheitszustandes in eine Klinik zu bringen, soll der 33-Jährige dann um sich getreten und die Motorhaube eines dort stehenden Fahrzeuges beschädigt haben. Den eingesetzten Beamten gelang es schließlich den Mann festzunehmen und ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus zu bringen.
PM der PD Limburg-Weilburg vom 01.04.2019

Memmingen (Bayern): Betrunkener greift Polizeibeamte an
In den Nachtstunden des Samstags (30.03.2019) fiel einer Streifenbesatzung ein Jugendlicher auf, der auf einem Parkplatz in der Allgäuer Straße schreiend und wankend umherlief. Nachdem er noch an die Rückseite eines Gebäudes gepinkelt hatte, wurde er von den Polizeibeamten angesprochen. Unvermittelt holte er dann aus und wollte einem der Beamten einen Schlag versetzen. Er konnte im Anschluss zu Boden gebracht und gefesselt werden. Während der Verbringung zur Dienststelle beleidigte er noch mehrmals die Polizeibeamten. Bis auf eine leichte Verletzung des Jugendlichen blieben alle Beteiligten unverletzt.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.04.2019

Neutraubling (Bayern): Festgenommener beleidigt Beamten
Am Samstagabend verhafteten Beamte der Polizeiinspektion Neutraubling einen Mann, da ein Haftbefehl gegen ihn bestand. Auf der Dienststelle beleidigte der 44 Jährige schließlich die Beamten. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.
PM der PI Neutraubling vom 31.03.2019

Siershahn (Rheinland-Pfalz): Widerstand und andere Delikte durch betrunkenen Fahrradfahrer in Siershahn
Am 29.03.2019 um 21:50 Uhr wurde die Polizei in Montabaur über einen betrunkenen Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße in Siershahn informiert, der gegen einen geparkten PKW gestoßen sei.
Als die Polizei vor Ort eintraf und die Personalien bei dem Beschuldigten feststellen wollte, leistete dieser gegenüber der Polizei Widerstand und schlug um sich. Später wurde bei dem 36-jährigen Beschuldigten aus der VG Wirges eine deutliche Alkoholisierung festgestellt und Ermittlungsverfahren wegen Widerstand, Beleidigungen und eine Trunkenheitsfahrt eingeleitet. Dem Beschuldigten wurde zudem eine Blutprobe entnommen, um die Beeinflussung von Alkohol und Drogen zu untersuchen.
PM der PD Montabaur vom 31.03.2019

Bayreuth (Bayern): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt Ziel mehrerer Angriffe, bei denen es unter den Polizisten auch Verletzte gab.
Gegen 01:00 Uhr wurde ein 24-jähriger Bayreuther in der Bayreuther Innenstadt einer Kontrolle unterzogen. Es wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Als ihm dieser eröffnet wurde, ergriff er die Flucht und konnte erst nach einigen Metern eingeholt werden. Nun griff er unvermittelt einen der Polizisten an und verletzte ihn dabei am Knie. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
Im weiteren Verlauf der Nacht wurden die Beamten gegen 03:00 Uhr zu einer angeblichen Schlägerei in der unteren Fußgängerzone gerufen. Als sie dort eintrafen, lenkten sich die Aggressionen eines 19-jährigen Bayreuthers sofort gegen die Polizisten und er begann, sie zu beschimpfen, zu bespucken und zu bedrohen. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, wehrte er sich nach Leibeskräften, so dass mehrere Beamte notwendig waren, um den jungen Mann, welcher stark alkoholisiert war, unter Kontrolle zu bringen. Auch in diesem Fall wurde ein Beamter leicht verletzt. Der junge Mann bekam im Anschluss die Gelegenheit, sein Gemüt in einer Haftzelle abzukühlen. Auch ihn erwarten entsprechende Anzeigen.
PM der PI Bayreuth-Stadt vom 31.03.2019

Steinheim (Nordrhein-Westfalen): Fahren unter Alkoholeinfluss, Widerstand
Am Samstag, 30.03.2019 in der Zeit von 23.35 Uhr bis 02.55 Uhr befuhr ein 32jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW mehrfach die B 252 und fiel durch seine riskanten Fahrmanöver auf.
Durch Zeugen konnte festgestellt werden, dass der Fahrer offenbar unter Alkoholeinfluss stand. Weitere Ermittlungen durch die eingesetzten Polizeibeamten führten zu dem 32jährigen, die die Zeugenangaben bestätigt fanden. Bei der sich anschließenden Blutentnahme wurde durch den Beschuldigten erheblicher Widerstand geleistet. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.
PM der KPB Höxter vom 31.03.2019

Freckenfeld (Rheinland-Pfalz): Schlechte Idee
Eine schlechte Idee hatte am frühen Sonntagmorgen ein 26jähriger aus dem benachbarten Frankreich. Er setzte sich betrunken und unter Medikamenteneinfluss in seinen Toyota Hilux und befuhr gegen 00:45Uhr die Hauptstraße in Freckenfeld. Mit über 2 Promille Alkohol im Blut verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen einen geparkten Pkw am rechten Fahrbahnrand. Anschließend fuhr er gegen einen massiven Betonpfosten und eine Grundstücksmauer, die ihn letztendlich zum Stillstand brachte. Der entstandene Sachschaden dürfte mindestens 20.000,-EUR betragen. Der 26jährige erlitt u.a. eine Kopfplatzwunde und wurde in ein nah gelegenes Krankenhaus verbracht. Dort lehnte er eine ärztliche Behandlung ab und randalierte, so dass die Polizei sich erneut mit ihm befassen musste.
Er griff die eingesetzten Beamten an und sperrte sich gegen eine Fesselung. Mit vereinten Kräften konnte er überwältigt werden und wurde auf einem Krankenhausbett fixiert. Doch damit nicht genug. Er riss die Fixierung heraus und musste erneut überwältigt werden.
Anschließend wurde er im Krankenhaus durch die Polizei bewacht, bis er keine Gefahr mehr für sich oder andere darstellt. Er muss sich wegen verschiedener Straftaten verantworten: Gefährdung des Straßenverkehrs, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.
PM der PD Landau vom 31.03.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Verkehrsunfall mit Flucht
Am Samstag, 30.03.19 gegen 23:00 Uhr kam es Ortsteil Erle auf der Haunerfeldstraße zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Auto mit einer Laterne kollidierte. Anschließend entfernte sich das Fahrzeug vom Unfallort. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte die vermeintliche 71-jährige Fahrerin an der Wohnanschrift angetroffen werden. Da sie deutlich alkoholisiert war, sollte ihr eine Blutprobe entnommen werden. Ihr leicht alkoholisierter, 76-jähriger Ehemann versuchte jedoch diese Maßnahme zu verhindern. Zunächst versuchte er die Beamten wegzudrängen. Als ihm dies nicht gelang, schlug er um sich, so dass er letztlich zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Daraufhin schlug die Ehefrau den agierenden Beamten gegen die Schulter, so dass sie ebenfalls fixiert werden musste. Anschließend wurde der Ehemann zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Der Frau wurde auf der Polizeiwache Buer eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.
Beide erwartet nun ein Strafverfahren.
PM der POL Gelsenkirchen vom 31.03.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Am Sonntag, 31.01.2019 gegen 05:15 Uhr kam es vor einer Gaststätte auf der Ringstraße im Ortsteil Altstadt zu einer Schlägerei. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden die Beamten von einem 29-jährigen Gelsenkirchener als „Scheiß Bullen“ bezeichnet. Da er der Aufforderung sich auszuweisen nicht nachkam und sich darüber hinaus weiterhin verbal aggressiv verhielt, wurden ihm die Handfesseln angelegt. Den anderen Beteiligten wurden Platzverweise erteilt. Ein 26-jähriger Duisburger befolgte diesen erst nach wiederholter Aufforderung, drehte sich dann aber wieder um und bewarf die Beamten mit einem gefüllten Getränkebecher, die durch den Becher bzw. dessen Inhalt am Kopf und im Gesicht getroffen wurden. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen, wobei er die Beamten beleidigte und bedrohte. Beide wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo dem Duisburger eine Blutprobe entnommen wurde. Beide erwartet nun ein Strafverfahren.
PM der POL Gelsenkirchen vom 31.03.2019

Aschaffenburg (Bayern): Nach Gewahrsamnahme kurz in Freiheit
Nur kurz nach ihrer Entlassung aus einem Polizeigewahrsam musste eine 32-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg erneut den Weg in eine Haftzelle antreten. Die Dame wurde am Samstagmorgen, nachdem sie ausreichend ausgenüchtert war, aus einem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen 11:00 Uhr hatte sich die Dame, inzwischen bei einem Bekannten in der Nelseestraße untergekommen, erneut in einen hilflosen Zustand versetzt, so dass der Rettungsdienst und die Polizei hinzugerufen wurden. Nachdem die Frau geweckt wurde und sie die eingesetzten Kräfte wahrnahm, begann sie diese in unflätigster Weise zu beleidigen. Eine erneute Gewahrsamnahme war die Folge. Zudem muss sie sich wegen ihrer Ausdrucksweise in einem Strafverfahren verantworten.
PM der PI Aschaffenburg vom 31.03.2019

Weiden (Bayern): Türsteher vor Diskothek angegriffen
Eine Alkoholkonzentration von 2,1 Promille wies ein 30-jähriger aus Weiden auf, als er der Polizei von den Türstehern einer Weidener Diskothek übergeben wurde. Der Mann hatte am Sonntag, um 03:15 Uhr, aus Ärger über den ihm verwehrten Zutritt zunächst einen der Türsteher körperlich angegriffen und leicht verletzt. Um den äußerst aggressiven Mann bis zum Eintreffen der Polizei zu bändigen, musste er bis zum Eintreffen der Streifen vom Sicherheitspersonal festgehalten werden. Auch den Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der 30-jährige wenig kooperativ, weshalb er gefesselt in den Haftraum der Polizeiinspektion verbracht und dort ausgenüchtert werden musste. Ihn seiner ebenfalls erheblich angetrunkenen weiblichen Begleitung zu übergeben, war nachvollziehbar keine geeignete Option.
Den Weidener erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Körperverletzung. Zudem wurden bei der Rangelei mit den Türstehern zwei Pkw beschädigt, die in der Nähe der Diskothek geparkt standen.
Kleine Notiz am Rande: der polnischstämmige Mann ließ es sich bei seiner Entlassung partout nicht nehmen, quer über die Straße lautstark gegen das Polizeigebäude zu wettern. Das Ganze klang zwar alles andere als freundlich – da aber keiner der Beamten über die erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse verfügte, läuft das Ganze unter „Theaterdonner“! …
PM der PI Weiden vom 31.03.2019

Schwarmstedt, Walsrode (Niedersachsen): Betrunkener Radfahrer/Widerstand
Am Freitag Nachmittag gegen 16:30 sollte ein stark alkoholisierter Fahrradfahrer in Schwarmstedt durch die Kollegen kontrolliert werden. Der 48-jährige widersetzte sich allerdings mittels Beleidigungen, Tritten und Bissen den Maßnahmen der beiden Beamtinnen derart, dass weitere Kollegen hinzugerufen wurden. Erst jetzt gelang es, den Betrunkenen mit 2,38 Promille zu beruhigen. Eine Beamtin wurde von einem Tritt am Knie getroffen und leicht verletzt. Die Folge des Verhaltens waren drei Anzeigen, eine Blutentnahme sowie das Ausschlafen seines Rauschs im Krankenhaus.

Walsrode- Widerstand gegen Polizeibeamte Am Samstag Abend kam es in Walsrode in der Langen Straße zu einem Polizeieinsatz, da ein stark alkoholisierter 17-jähriger Gegenstände aus seiner Wohnung auf die Straße warf. Als ihn die Polizisten in Gewahrsam nehmen wollten, widersetzte er sich und biss einem Polizeibeamten in den Finger. Dem anderen Beamten schlug er auf die Hand. Der 17-jährige konnte allerdings überwältigt und beruhigt werden. Es folgten eine Blutentnahme sowie Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM (auszugsweise) der PI Heidekreis vom 31.03.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Vorfälle beim Fußballspiel Borussia Dortmund gegen Vfl Wolfsburg
Der BVB hat gestern (30. März) im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt 81.365 Zuschauern gegen den Vfl Wolfsburg gespielt. Unter den Stadionbesuchern befanden sich rund 2.800 Gästefans.
Nach Spielende begaben sich Teile der Dortmunder Ultragruppierungen zum Ausgang der Gastfans. Die Dortmunder Gruppe griff unmittelbar dort wartende Wolfsburger Fans und Kräfte des Ordnungsdienstes an. Hinzugezogene Polizeieinsatzkräfte konnten die Auseinandersetzung beenden. In diesem Zusammenhang kam es durch heraneilende Polizeibeamte unbemerkt zu einer Verletzung eines 10-jährigen Jungen in einem Treppenhaus des Stadions. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei einem tätlichen Angriff wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus war dieser nicht mehr dienstfähig.
Insgesamt wurden während der Spielbegegnung acht Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Weiterhin wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Gewerbeordnung gefertigt. Die Ermittlungen dauern an.
Hinweis an alle Medienvertreter: Rückfragen zum Sachverhalt können Sie zu den üblichen Bürozeiten der Pressestelle, Montag – Freitag in der Zeit von 7 bis 21 Uhr, an diese richten.
PM der POL Dortmund vom 31.03.2019

Bremen: 42-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle
Am späten Samstagabend versuchte ein 42 Jahre alter Mann in Bremen-Hemelingen mit seinem BMW vor der Polizei zu fliehen. Mehrere Fahrzeuge, darunter auch ein Streifenwagen, wurden dabei beschädigt.
Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Sein Auto und sein Führerschein wurden sichergestellt.
Gegen 22.30 Uhr fiel der BMW einer Streifenwagenbesatzung an der Kreuzung Autobahnzubringer/An der Grenzpappel auf. Der 42-Jährige missachtete offensichtlich das Rotlicht der dortigen Ampel und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter über die Hannoversche Straße in Richtung Christernstraße. Die Polizisten gaben dem Mann das Signal anzuhalten, welches er jedoch ignorierte und stattdessen seine Fahrt durch Hemelingen fortsetzte. Auf seiner Flucht verursachte er mehrere Beinaheunfälle, die nur dank aufmerksamer Verkehrsteilnehmer verhindert werden konnten. Auf der Hemelinger Heerstraße fuhr der 42-Jährige auf die Gegenfahrbahn, sodass andere Autofahrer auf den Geh- und Radweg ausweichen mussten. An der Ecke Osterhop/Hinter den Ellern bremste der Fahrer plötzlich und ohne ersichtlichen Grund so stark ab, dass der Streifenwagen auf den BMW auffuhr. Der Mann versuchte seine Flucht auch nach dem Zusammenstoß weiter fortzusetzen, konnten von den Polizisten jedoch daran gehindert werden. Als er mit seinem Fahrzeug nicht weiter kam, nahm er zu Fuß die Flucht auf. Die Beamten stellten den Flüchtigen wenige Meter weiter auf einem Garagenhof. Der 42-Jährige versuchte sich erfolglos gegen seine Festnahme zu wehren. Er wurde vorübergehend festgenommen.
Da der Verdacht besteht, dass der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, wurde eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt.
Sein Fahrzeug sowie sein Führerschein wurden sichergestellt.
Bei der anschließenden Überprüfung des Fluchtweges konnte festgestellt werden, dass vermutlich vier weitere Fahrzeuge durch den Flüchtenden beschädigt wurden. Aktuell beträgt die Schadenshöhe etwa 15.000 bis 20.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand.
PM der POL Bremen vom 31.03.2019

Rottenburg (Baden-Württemberg): Erst Taxirechnung nicht bezahlt und dann auf Polizeibeamte losgegangen
Zu einem Einsatz mit einem alkoholisierten 55-Jährigen sind die Beamten des Polizeireviers Rottenburg am Sonntagmorgen um 01.00 Uhr ausgerückt, da er eine Taxirechnung zunächst nicht bezahlen wollte.
Nach Begleichung der Rechnung wurde ihm ein Platzverweis für das Tankstellengelände ausgesprochen. Plötzlich und unvorhersehbar schlug er dann einem Polizeibeamten ins Gesicht, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Betrunkene dermaßen, dass insgesamt vier Beamte erforderlich waren, um ihn zu bändigen. Der 55-Jährige muss sich deshalb nicht nur wegen Betrug sondern auch wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Der Polizeibeamte wurde durch den Angriff derart verletzt, dass er seinen Nachtdienst nicht mehr fortführen konnte.
PM des PP Reutlingen vom 31.03.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Polizisten angegriffen
Polizeibeamte angegriffen hat eine Gruppe am Samstag auf der Moselstraße in Bocholt. Vorangegangen war ein Streitgeschehen unter Jugendlichen, das sich gegen 18.45 Uhr dort entwickelt hatte. Als die Beamten eintrafen und den Sachverhalt klären wollten, wurden sie von mehreren Beteiligten verbal und körperlich attackiert. Den Polizisten gelang es, die Angreifer abzuwehren. Vier Beteiligte im Alter zwischen 13 und 40 Jahren aus Bocholt kamen in polizeiliches Gewahrsam.
PM der KPB Borken vom 31.03.2019

Radolfzell (Baden-Württemberg): Schlägerei in Asylbewerberunterkunft
Der Polizei wurde am Samstag gegen 19.40 Uhr eine Schlägerei mit
6-7 Beteiligten in einer Asylbewerberunterkunft in der Kasernenstraße gemeldet. Beim Eintreffen mit mehreren Streifenwagenbesatzungen vor Ort konnten im Hof eine Vielzahl von Personen festgestellt werden.
Ein erheblich alkoholisierter 23-jähriger Bewohner der Unterkunft lief gerade mit einer Holzlatte mit herausstehenden Schrauben und Nägeln bewaffnet auf eine Personengruppe zu. Die Holzlatte, welche nach ersten Erkenntnissen noch nicht zu Einsatz kam, legte er nach Erkennen der Polizei sofort weg. Laut Zeugen wurde der 23-Jährige zuvor von mehreren bislang unbekannten Personen angegangen, worauf er kurze Zeit später mit der Holzlatte zurückkam. Drei Personen wurden durch die Auseinandersetzung leicht verletzt, wobei ein 19-Jähriger zu Behandlung einer Verletzung oberhalb des Auges durch einen Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der 23-Jährige verhielt sich während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme sehr aggressiv und drohte eine weitere Auseinandersetzung an. Er wurde in Gewahrsam genommen und musste die Nacht auf richterliche Anordnung in einer Zelle des Polizeireviers verbringen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte bei ihm zudem eine kleine Menge Marihuana aufgefunden werden.
PM des PP Konstanz vom 31.03.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am Sonntag gegen 00:30 Uhr fiel ein 20 jähriger Mann im Zusammenhang einer Körperverletzung vor einer Gaststätte in der Montfortstraße in Friedrichshafen auf. Dem offensichtlich alkoholisierten, aggressiven und uneinsichtigem Mann sowie seinen Begleitern wurde durch die Polizei ein Platzverweis erteilt. Gegen
01:50 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen, nachdem der 20 jährige Mann die Gaststätte wiederum betreten hatte. Durch die Polizei sollte der Mann aus der Gaststätte verbracht und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete dieser erheblichen Widerstand und schlug mit den Armen um sich. Dadurch wurde eine Polizeibeamtin im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Zwei weitere Männer im Alter von 22 und 29 Jahren solidarisierten sich mit dem Mann, störten die Amtshandlung der Polizei und versuchten die Gewahrsamnahme des Mannes aktiv zu verhindern. Schlussendlich begleitete der Mann die einsetzten Beamten freiwillig vor die Tür der Gaststätte und versuchte dann zu Fuß zu flüchten. Der Mann konnte durch die Polizei eingeholt und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete der Mann erneut Wiederstand und verbrachte daher die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung beim Polizeirevier Friedrichshafen.
PM des PP Konstanz vom 31.03.2019

Goslar, Bad Harzburg (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten / Missachtung von Haltezeichen
Am Sonntag, dem 31.03.2019, gegen 00.02 Uhr, sollte ein 40-jähriger Bad Harzburger Fahrradfahrer auf der Herzog-Wilhelm-Straße kontrolliert werden, da er entgegengesetzt der Einbahnstraße auf den Fußweg fuhr. Der Fahrradfahrer missachtete die Haltezeichen der Polizeibeamten und flüchtete in Richtung Bismarckstraße. Beim Wegfahren zeigte er den Beamten den ausgestreckten Mittelfinger, welches als triumphal beleidigende Geste zu werten ist. Anschließend missachtete er noch einmal die Haltezeichen auf der Bismarckstraße, konnte aber letztendlich dort gestellt werden. Gegen den Fahrradfahrer wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Missachtung von Haltezeichen gefertigt.
PM der PI Goslar vom 31.03.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Trotz kurzer Flucht Haftbefehl vollstreckt
Obwohl sich ein 37-jähriger Mann am Samstag um 16.45 Uhr im östlichen Stadtgebiet durch eine kurze Flucht vor seiner Festnahme drücken wollte konnten die Polizeibeamten den Mann stellen und festnehmen. Gegen seine Festnahme setzte sich der Mann zur Wehr und leistete erheblichen Widerstand. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Auf dem Weg zum Streifenwagen wurde aus einer Ansammlung von Personen ein gefüllter Tetrapack auf die Polizeibeamten geworfen. Getroffen wurde zum Glück niemand. Es musste Verstärkung angefordert werden um eine weitere Eskalation zu verhindern. Wer der Werfer war ist Gegenstand von Ermittlungen. Dem Festgenommen wurde auf der Wache in der Gaustraße nach richterlicher Anordnung eine Blutprobe entnommen.
PM des PP Westpfalz vom 31.03.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person / … / Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte
Am 30.03.2019, um 18:44 Uhr, wurde in der Bismarckstraße in Wilhelmshaven ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass insgesamt vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. Eine Unfallbeteiligte (42 Jahre) wurde schwer verletzt und bereits durch anwesende Rettungssanitäter versorgt. Nach bisherigem Ermittlungsstand ereignete sich der Unfall wie folgt: ein 27jähriger Fahrzeugführer aus Wilhelmshaven befuhr die Bismarckstraße mit seinem Audi A4 in Fahrtrichtung Westen, offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit. Zwischen dem Rathausplatz und der Mitscherlichstraße versuchte der Fahrzeugführer, vom rechten auf den linken Fahrstreifen zu wechseln. Hierbei touchierte er einen am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW. Unmittelbar danach streifte das Fahrzeug einen PKW Nissan, welcher sich im Fließverkehr der Bismarckstraße befand, am Heck. Der 27jährige Fahrzeugführer setzte seine Fahrt ohne zu Halten fort und fuhr an der Kreuzung zur Siebethsburger Straße in das Heck eines Opel Adams, der an der dortigen Ampel bei Rotlicht wartete (Mittelstreifen). Der Opel Adam kam durch die Wucht des Aufpralles an einem Laternenmast an der dortigen Fußgängerfurt zum Stehen. In diesem befand sich die durch den Aufprall verletzte 42jährige Fahrzeugführerin.
Der 27jährige Fahrzeugführer stieg aus seinem Fahrzeug aus, beleidigte die anwesenden Zeugen und flüchtete zu Fuß in Richtung Schillerstraße. Ein zufällig anwesender Polizeibeamter in seiner Freizeit nahm die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeugführers auf und konnte diesen in der Schillerstraße antreffen. Der Polizeibeamte gab sich eindeutig als solcher zu erkennen und forderte den 27jährigen mehrfach auf, stehenzubleiben. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und wurde daraufhin von dem Polizeibeamten zu Boden gebracht und dort fixiert. Da sich der 27jährige gegen diese Maßnahme weiter wehrte, bat der Polizeibeamte einen 24jährigen Zeugen um Hilfe, der der Zeuge sofort nachkam. Die wenig später am Einsatzort eintreffenden Polizeibeamten übernahmen den Beschuldigten und verbrachten diesen zum Funkstreifenwagen.
Auch hier leistete er weiter Widerstand. Bei einer Durchsuchung des Beschuldigten konnte eine geladene Schreckschusswaffe bei diesem aufgefunden werden. Dem Beschuldigten, der unter dem Einfluss alkoholscher Getränke stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein sowie der Audi A4 wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg beschlagnahmt. Den 27jährigen Beschuldigten erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Führen eines Fahrzeuges unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, fahrlässiger Körperverletzung, Verstoß gg. das Waffengesetz sowie Widerstand gg. Vollstreckungsbeamte/Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei dringend eine Zeugin. Ein weiterer Zeuge beobachtete eine ältere Dame mit einem Fahrrad, die an der Kreuzung Bismarckstraße/Siebethsburger Straße stand. Im Vorbeigehen habe der Beschuldigte in den Korb oder ihre Handtasche gegriffen, die sich auf dem Gepäckträger befand. Es besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte dort etwas abgelegt hat, evtl. das zur Zeit noch fehlende Magazin der Schreckschußwaffe. Die Frau soll laut Angaben des Zeugen Ende 60 gewesen sein und ein dunkles Fahrrad mit Korb geführt haben. Die Handtasche sei grau gewesen. Die Polizei bittet die Zeugin dringend, sich unter der Telefonnummer 04421/942-215 zu melden.
PM der PI Wilhelmshaven vom 31.03.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Gefährliche Körperverletzung und mehrfach Widerstand, verletzte Polizisten
Am 29.03.2019, zwischen 17:10 Uhr und 18:10 Uhr, kam es in der Bunsenstraße in Wilhelmshaven zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 57jährigen. Dieser wurde von einem 62jährigen aufgesucht, der mit dem 57jährigen Mietstreitigkeiten besprechen wollte. Der 62jährige führte hierbei ein Teppichmesser mit und setzte dieses im Verlaufe des Streitgespräches ein. Das Opfer wehrte sich und zog sich eine Schnittverletzung am rechten Unterarm zu. Später kam es zu einer weiteren Körperverletzung gegen das Opfer. Widerstand gg. Vollstreckungsbeamte / Tätliche Angriffe gg. Vollstreckungsbeamte
Am 29.03.2019, um 16:57 Uhr, wurde eine randalierende männliche Person in der Marktstraße in Wilhelmshaven gemeldet. Vor Ort wurde ein 34jähriger angetroffen, der sich zunächst ruhig verhielt, wenig später aber anfing, lautstark herumzuschreien. Einem ausgesprochenen Platzverweis kam er nicht nach und beleidigte die eingesetzten Beamten fortlaufend. Bei der sich anschließenden Ingewahrsamnahme wehrte sich der 34jährige u.a. durch Tritte und verletzte hierdurch zwei Beamte (21 und 23 Jahre) leicht. Die Beamten konnten weiter
ihren Dienst versehen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab
einen Wert von 2,78 Promille. Dem Beschuldigte wurde eine Blutprobe entnommen.
Am 29.03.2019, um 18:40 Uhr, kam es zu einem Einsatz in der Annenstraße (Streitigkeiten). Als zur Sachverhaltsaufnahme eine Person befragt werden sollte, ging diese (37 Jahre, männlich) unvermittelt auf die eingesetzten Polizeibeamten los und versuchte, diese zu schlagen. Der Angriff konnte zunächst abgewehrt werden, doch der nunmehr Beschuldigte wurde zunehmend aggressiver. Auch der Einsatz von Pfefferspray konnte den Widerstand nicht brechen. Erst durch weitere Unterstützungskräfte konnte der Beschuldigte fixiert werden. Eine Blutprobenentnahme erfolgte, der Beschuldigte wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Ein Polizeibeamter (36 Jahre) wurde leicht verletzt.
Am 31.03.2019, um 01:00 Uhr, wurde eine hilflose männliche Person gemeldet, die auf der Fahrbahn der Autobahnabfahrt an der Flutstraße sitzen solle. Vor Ort konnte ein 41jähriger angetroffen werden. Im Rahmen der Identitätsfeststellung wollte der 41jährige immer wieder auf die Straße laufen und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten fortlaufend. Wenige Augenblicke später griff er die eingesetzten Beamten an und musste zur Verhinderung des Angriffes zu Boden gebracht und fixiert werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,81 Promille. Die Person wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Beleidigungen hielten auch während der Zeit der Ingewahrsamnahme an.
PM der PI Wilhelmshaven vom 31.03.2019

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte angegriffen und verletzt
Mehrere aggressive Personen sorgten am frühen Samstagmorgen (30.03.2019) für einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. Ein Beamter wurde angegriffen und leicht verletzt.
Gegen 02:45 Uhr wurden die Beamten zu einer aggressiven Personengruppe in die Adlerstraße gerufen. Die Personen sollen Feuerwerkskörper gezündet und randaliert haben.
In Anwesenheit der Beamten randalierten mehrere Personen woraufhin eine Identitätsfeststellung durchgeführt werden sollte. Auf Ansprache reagierten mehrere junge Männer aggressiv und kamen den Weisungen der Einsatzkräfte nicht nach. Während der Kontrolle griffen Personen aus der Gruppe einen Polizeibeamten unvermittelt durch Faustschläge tätlich an. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Im Rahmen der Festnahme kam es zu weiteren Widerstandshandlungen.
Die Beamten leiteten gegen vier junge Männer (19, 20, 22, 27
Jahre) entsprechende Ermittlungsverfahren u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
Sie wurden nach Durchführung einer Blutentnahme nach Abschluss der Sachbearbeitung wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
PM des PP Mittelfranken vom 31.03.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizei löst Feier nach Ruhestörungen auf – 21-Jähriger leistet Widerstand – 19 Cannabispflanzen sichergestellt
Am späten Samstagabend (30.03.2019, gegen 22 Uhr) musste die Polizei eine Feier auf der Altenessener Straße wegen Ruhestörungen auflösen. Dabei kam es durch mehrere Personen zu respektlosem, provokantem Verhalten und zu Beleidigungen bis hin zu Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte.
Als die Beamten durch Anwohner wegen erheblicher Ruhestörungen (laute Stimmen und Spielen von Schlagzeug) gerufen wurden, stellten sie vor Ort zunächst eine größere Personengruppe (etwa 40 Menschen) fest. Beim Versuch einen Verantwortlichen auszumachen, tat sich unter anderem ein 21-jähriger Deutscher durch besonders provokantes und beleidigendes Verhalten hervor. Einem Platzverweis kam er nicht nach und erklärte zum Beispiel: „Es ist ja kein Wunder, dass alle die Polizei hassen.“ Als er sich bedrohlich vor einem Polizisten aufstellte und diesen mit beiden Händen gegen den Brustkorb stieß, wurde der 21-Jährige zu Boden gebracht und festgenommen. Eine Personengruppe von 8-10 Menschen solidarisierte sich mit dem Festgenommenen und ging auf die eingesetzten Polizisten zu. Nur durch starke Kräfte und dem vereinzelten Einsatz des Mehrzweckstockes konnte die Gruppe verdrängt werden. Der 21-Jährige verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam und wurde am frühen Sonntagmorgen entlassen. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Bei einer Durchsuchung des Gebäudes nach weiteren Personen, die sich zuvor beleidigend äußerten, beschlagnahmten die Beamten 19 Cannabispflanzen, ein Tütchen mit Cannabis und diverse Gegenstände mit möglichen Anhaftungen von Drogen.
Die Polizei ermittelt neben dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetzt.
PM der POL Essen vom 31.03.2019

Langwedel (Niedersachsen) – Bremen: Ein Mann nach Überfall festgenommen, weiterer Täter flüchtig
– Polizei sucht Zeugen
Nach einem Überfall auf einen Lebensmitteldiscounter am Samstagabend in der Großen Straße konnte einer von zwei Männern nach ihrer Flucht über die A27 in Bremen festgenommen werden, während ein Mittäter fliehen konnte.
Ein Mann verschaffte sich zunächst im Supermarkt in Langwedel gewaltsam Zugriff auf eine der Kassen. Die 58-jährige Kassiererin wurde nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt, erlitt jedoch einen Schock. Mit Bargeld in noch nicht bekannter Höhe flüchteten beide Personen zunächst zu Fuß. Während der Fahndung wurde ein Auto auf der A27 in Fahrtrichtung Cuxhaven ermittelt, mit dem die Täter ihre Flucht fortsetzten. Über die Ortschaft Schwanewede flüchteten sie teils mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach Bremen und reagierten nicht auf Haltesignale eines folgenden Streifenwagen der an der Fahndung beteiligten Polizei Osterholz. In der Schwaneweder Straße, Ecke Pürschweg, verunfallten die Männer vermutlich aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit mit ihrem Fluchtfahrzeug. Der 28-jährige Beifahrer leistete bei seiner Festnahme durch die Beamten Widerstand, sodass beide Beamte sich leicht verletzten, jedoch weiter dienstfähig waren. Der 28-jährige Mann wurde ebenfalls medizinisch versorgt und anschließend in das Gewahrsam der Polizei Osterholz gebracht. Der Fluchtwagen wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt.
Die Polizei Verden hat die Ermittlungen umgehend aufgenommen und bittet um Hinweise auf den zweiten, noch unbekannten Täter, wie auch zum gesamten Geschehen. Der unbekannte Mann wird auf 30-35 Jahre geschätzt und hat kurze dunkelblonde Haare. Er hat außerdem ein dunkles Oberteil, eine kurze Hose und ein dunkles Cap getragen.
Mögliche Zeugen werden unter 04231/8060 gebeten, sich mit den Beamten in Verbindung zu setzen.
PM der PI Verden / Osterholz vom 31.03.2019

Oberursel (Hessen): Körperverletzung/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Samstag, 30.03.2019, 20.05 Uhr. Zur o.g. Tatzeit gerieten ein 31-Jähriger und ein 55-Jähriger in Streit. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme war der Aggressor nicht zu beruhigen. Er beschimpfte, beleidigte und bespuckte die eingesetzten Beamten, so dass er festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.
PM des PP Westhessen vom 31.03.2019

Frankfurt-Sindlingen (Hessen): Pkw beschädigt
Auf dem Parkplatz einer Sportanlage an der Hoechster-Farben-Straße wurden am Samstag, den 30. März 2019, gegen 23.45 Uhr, sechs Pkw beschädigt. Der hierdurch entstandene Sachschaden beziffert sich auf mehrere tausend EUR.
Der Tat verdächtig ist ein 30-jähriger Frankfurter, der noch am Tatort festgenommen werden konnte. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und trat nach den Beamten. Dabei wurde ein 23-jähriger Beamter an der Brust getroffen.
PM des PP Frankfurt a.M. vom 31.03.2019

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Nach Farbschmierereien – Festnahme
Nach einer Sachbeschädigung in der vergangenen Nacht in Schöneberg nahmen Polizisten einen Mann und eine Frau vorläufig fest. Gegen 22.55 Uhr beobachtete eine aufmerksame Zeugin, wie das Duo einen unleserlichen, gelben Schriftzug an eine Hauswand in der Akazienstraße aufbrachte und alarmierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten konnten das Paar in der Hauptstraße stellen und vorläufig festnehmen. Während der Maßnahmen zeigte sich das Duo unkooperativ, beleidigte die Beamten und griff diese tätlich an. Als die Polizisten dem 22-Jährigen die Handfessel anlegten, versuchte seine 20-jährige Komplizin dies zu verhindern, sprang den festnehmenden Beamten an, schlug und trat um sich. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten ein Messer in der Jackentasche, welches sie sicherstellten. Das Duo wurde anschließend in ein Gewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und einer Blutentnahme unterzogen. Zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrollen ergaben Werte von rund 1,7 und 0,8 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden Festgenommenen die Gefangenensammelstelle wieder verlassen. Ein Polizist trat mit einer Knieverletzung vom Dienst ab, zwei weitere eingesetzte Beamte setzten ihren Dienst mit leichten Verletzungen fort.
PM des PP Berlin vom 31.03.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): 24-Jähriger leistet massiven Widerstand – drei Polizisten verletzt
Ein stark alkoholisierter Mann (24) hat am Freitagabend (29. März) drei Polizisten bei einem Einsatz auf einer Hochzeitsfeier in Köln-Niehl zum Teil schwer verletzt. Der Einsatz endete für den 24-Jährigen in einer Zelle des Polizeigewahrsams.
Um 23.45 Uhr alarmierten die Gäste der Feier an der Bremerhavener Straße die Beamten der Bereitschaftspolizei über die „110“ zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Vor Ort stellte sich ein 24-Jähriger als Rädelsführer heraus, der sich trotz der Anwesenheit der Bereitschaftspolizisten aggressiv gegenüber anderen Gästen und seinen Kontrahenten zeigte. Die Beamten entschlossen sich, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Aus diesem Grund sollte er aus der Gruppe separiert werden. Der Mittzwanziger reagierte auf Ansprache gereizt und uneinsichtig. Er baute sich bedrohlich auf und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten zu. Bei seiner Fixierung leistete er erheblichen Widerstand: Einem Polizisten biss er so stark in den kleinen Finger, dass der Beamte nicht mehr dienstfähig war. Einen weiteren Polizisten würgte der Angreifer, dem dritten Uniformierten trat er mit seinem Schuh ins Gesicht.
Ein Atemalkoholtest im Polizeigewahrsam ergab über 1,5 Promille.
Der 24-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstands und gefährlicher Körperverletzung verantworten.
PM der POL Köln vom 31.03.2019

Berlin/Pankow: Türsteher verletzt Polizistinnen und Polizisten mit Reizgas
Gestern Abend wurden Polizeikräfte bei einem Einsatz in Prenzlauer Berg verletzt. Gegen 20.30 Uhr unterstützten Polizistinnen und Polizisten der 15. Einsatzhundertschaft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Berlin bei einem Einsatz in einem Club in der Storkower Straße. Als sich die Einsatzkräfte dem Club näherten, war die Eingangstür geöffnet. Als der Türsteher die Polizistinnen und Polizisten bemerkte, schloss er sofort die Tür. Mehrmalige Aufforderungen, die Tür zu öffnen, wurden ignoriert. Daraufhin versuchten, die Beamtinnen und Beamten die Tür aufzuziehen. Als diese einen Spalt breit offen war, sprühte der Türsteher ein Reizgas nach draußen und traf drei Polizeibeamte am Kopf. Anschließend gelang es weiteren Kräften die Eingangstür komplett zu öffnen. Im Eingangsbereich versprühte der Türsteher dann erneut Reizgas, wovon eine Polizistin und zwei Kollegen von ihr getroffen wurden. Anschließend wurde der Türsteher vorläufig festgenommen. Bei seiner Durchsuchung entdeckten Polizisten einen Teleskopschlagstock in seinem Hosenbund. Dieser sowie eine entleerte Reizgaskartusche wurden beschlagnahmt. Zum Zeitpunkt der Festnahme des 42-jährigen Türstehers hielten sich noch seine 34 Jahre alte Ehefrau und ein weiterer Mann im Alter von 28 Jahren im Eingangsbereich auf. Die Personalien beider wurden festgestellt. Die mit Reizgas attackierte Polizistin und ihre fünf Kollegen erlitten Augen- und Atemwegsreizungen, kamen zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus und mussten anschließend ihre Dienste beenden. Der Türsteher, der bereits polizeibekannt ist, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Direktion 1.
PM des PP Berlin vom 31.03.2019

Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen): Zwei alkoholisierte Brüder randalieren in Brünen und begehen hierbei eine Reihe an Straftaten
Am 30.03.2019 um 19:00 Uhr begingen zwei alkoholisierte Brüder aus Hamminkeln, im Alter von 28 und 32 Jahren, auf der Weseler Straße in Höhe der Rohstraße im Ortsteil Brünen neben Verkehrsdelikten auch Bedrohungen und Sachbeschädigungen. Bei ihrer Ingewahrsamnahme durch die Polizei leistete einer der Beiden zudem Widerstand. Zunächst hatte der Ältere auf der Weseler Straße Fahrzeuge zum Anhalten genötigt und gegen diese geschlagen.
Anschließend trat er mit seinem Bruder gegen die Eingangstür eines Hauses an der Weseler Straße. An einem Haus der angrenzenden Rohstraße schlugen sie eine Scheibe an der Eingangstür ein, konnten die Tür öffnen und ins Haus gelangen. Hier bedrohten sie die beiden Hausbewohner, eine 88-jährige Frau und einen 98-jährigen Mann. Bei Eintreffen der Polizei konnte der Ältere auf der Weseler Straße angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Der Jüngere befand sich bereits wieder in seiner Wohnung an der Weseler Straße, wurde dort angetroffen und in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand und schlug einen der Polizeibeamten, der sich leicht verletzte. Beide Brüder wurden der Wache Wesel zugeführt und verblieben dort im Gewahrsam. Sie waren deutlich alkoholisiert und wurden erst am Folgetag nach Ausnüchterung und Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. An den betroffenen PKW und den Türen der angegangenen Wohnhäuser entstand Sachschaden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
PM der KPB Wesel vom 31.03.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte
Am frühen Freitagabend, gegen 17.50 Uhr, geriet ein 24-Jähriger aus Dessau-Roßlau mit einer 39-jährigen Verwandten in der Merseburger Straße in Streit. Eingesetzte Polizisten versuchten zu schlichten. Der Dessauer wurde zunehmend aggressiver und befolgte keinerlei polizeiliche Anweisungen. Er versuchte, nach den Beamten zu treten und zu schlagen. Letztlich spuckte der Mann nach den Einsatzkräften. Ein Notarzt kam zum Einsatz. Der Mann wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht.
PM der PI Halle vom 31.03.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am Samstagabend, gegen 20.20 Uhr, schlug ein 32-jähriger Weißenfelser mittels eines Teleskopschlagstockes auf einen PKW und riss die beiden amtlichen Kennzeichentafeln des Fahrzeuges ab. Die Motive waren private und zwischenmenschliche Angelegenheiten. Polizisten konnten das Tatmittel sicherstellen. Der Mann bedrohte während der Abarbeitung des Vorfalls die Beamten, richtete ein Reizstoffsprühgerät in Richtung der Polizisten und beleidigte sie. Darüber hinaus drohte er den Einsatzkräften, eine scharfe Waffe gegen sie einzusetzen. Eine Durchsuchung nach einer Waffe blieb ergebnislos. Der Mann musste gefesselt und in das Zentrale Polizeigewahrsam nach Halle (Saale) gebracht werden, aus welchem er heute, 06.00 Uhr, entlassen wurde. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung und
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
PM der PI Halle vom 31.03.2019

Neunkirchen (Saarland): Angriff auf Polizeibeamte in einem Discounter in Neunkirchen
Am vergangenen Freitag wurde die Polizei Neunkirchen gegen 13:00 Uhr zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung in einen Discounter in Neunkirchen gerufen. Der Rettungswagen war zunächst zur Versorgung eines Patienten mit vermeintlichen Atembeschwerden gerufen worden. Als sie den 76jährigen, stark alkoholisierten Mann dann antrafen zeigte sich dieser sehr aggressiv gegenüber den Rettungskräften. Die hinzugezogenen Polizisten griff der Mann dann mit Boxhieben an. Letztlich musste der Mann zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
Wie sich im Nachgang herausstellte lag bei dem Mann kein medizinischer Notfall vor. Er hatte vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung (annähernd 2 Promille) starke Gleichgewichtsprobleme, griff sich immer an den Hals und verlangte lautstark nach Schnaps.
Gegen den Mann läuft nun ein Strafverfahren wegen Widerstands.
PM der PI Neunkirchen vom 31.03.2019

St. Ingbert (Saarland): 33-Jähriger Kneipengänger geht Polizeibeamten an
Am Samstagabend, 30.03.2019, wurden Beamte der Polizei St. Ingbert gegen 22 Uhr zu einer Kneipe in der Alten Bahnhofstraße gerufen. Hintergrund sei eine Bedrohungshandlung durch einen Kneipengast gewesen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme wurde mitgeteilt, dass auch ein 33-Jähriger aus St. Ingbert mit der Sache zu tun gehabt hätte. Der Mann war erheblich alkoholisiert. Bei den folgenden Maßnahmen zeigte sich der Mann aggressiv gegenüber den Beamten. Letztendlich versuchte er sogar nach einem der aufnehmenden Beamten zu Schlagen. In der Folge musste der Mann in Polizeigewahrsam genommen werden. Gegen ihn wird nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PI St. Ingbert vom 31.03.2019

Augsburg (Bayern): Streife verbal angegangen
Jakobervorstadt – Beamte der PI Augsburg Mitte waren gerade dabei einen Falschparker in der Jakoberstraße schriftlich zu verwarnen, als ein unbeteiligter 49jähriger Mann sich zu der Polizeistreife dazugesellte. Nach allgemeinen ausländerfeindlichen Kommentaren beleidigte er die Polizeibeamten und bedrohte diese verbal. Letztendlich reagierte der alkoholisierte Mann auf einen Platzverweis und die Beamten konnten ihre Arbeit fortsetzen. Der Mann muss sich nun wegen allen in Frage kommenden Delikten verantworten.
PM des PP Schwaben Nord vom 31.03.2019

Augsburg (Bayern): Jugendgruppe geht bei einer Identitätsfeststellung Polizeibeamte an
Am Sonntag, 31.03.2019 gegen 05:00 Uhr wurde die Polizei von dem Sicherheitsdienst eines Schnellrestaurants am Königsplatz verständigt, dass sich eine Gruppe junger Männer trotz der Sperrstunde nicht aus dem Lokal entferne. Festgestellt wurde eine Gruppe junger Männer rund um die späteren vier Beschuldigten im Alter von 18 – 23 Jahren. Bei der Identitätsfeststellung stieß einer gegen die Brust eines Polizeibeamten. Bei der anschließenden Festnahme mit Gegenwehr mischte sich ein weiterer ein und versuchte diesen zu befreien. Auch dieser wehrte sich bei er anschließenden Festnahme. Nun kam ein Dritter dazu und sprang einem festnehmenden Beamten in den Rücken. Bei der Festnahme dieser drei Personen mischte sich dann ein Vierter ein. Letztendlich beruhigte sich die Situation, nachdem ein größeres Aufgebot von Polizeistreifen vor Ort war. Alle vier leicht alkoholisierten Aggressoren mussten in Gewahrsam genommen werden. Gegen diese wird aufgrund aller in Frage kommender Delikte ermittelt. Es wurde kein Polizeibeamter verletzt.
PM des PP Schwaben Nord vom 31.03.2019

Augsburg (Bayern): Polizeibeamte in der Wache verbal angegangen
Am 30.03.2019 (Sa), gegen 07:00 Uhr wollte ein 46jähriger Mann eine Anzeige in der PI Augsburg Mitte erstatten. Bereits bei der ersten Ansprache hatte der aufnehmende Beamte ein ungutes Gefühl. Bei der genauen Befragung zum Sachverhalt fing der Mann sofort an den aufnehmenden Beamten anzuschreien und zu beleidigen. Es fielen anfangs Fäkalausdrücke und später rechtsradikale Beschimpfungen. Dem nicht genug. Im weiteren Verlauf bäumte er sich mit geballten Fäusten auf und forderte die Beamten zum Boxkampf auf. Der vermeintliche Anzeigenerstatter befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation, weshalb er einem Psychologen vorgeführt wurde. Dennoch muss er sich allen in Frage kommenden Delikten verantworten.
PM des PP Schwaben Nord vom 31.03.2019

Kempten (Bayern): Randalierer in Gewahrsam genommen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in einer Kemptener Bar in der Kotterner Straße eine Streitigkeit mit einem 18-jährigen Randalierer. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, bildete sich eine Menschentraube von etwa 15-20 Personen um die Beamten. Der Randalierer wurde von der Personengruppe getrennt. Der Personalienfeststellung wollte er sich zunächst entziehen. Nach kurzer Flucht stoppte er jedoch plötzlich, machte kehrt und rannte schreiend und bedrohlich gestikulierend auf einen der Beamten zu, der den Angriff mit Pfefferspray abwehrte. Der Einsatz wurde wiederholt von einem unbeteiligten 19-jährigen aus Baden-Württemberg gestört, der mehreren Aufforderungen sich zu entfernen nicht nachkam. Schließlich mussten beide den Rest der Nacht in den Hafträumen der PI Kempten verbringen. Beide waren erheblich alkoholisiert.
PM der PI Kempten vom 31.03.2019

Salzburg: Anhaltung eines Mopedlenkers mit anschließender Festnahme
Am 30. März 2019, um 23.10 Uhr, wurden Polizeibeamte, welche in Zell am See Fahndungskontrollen durchführten, auf einen Moped Lenker aufmerksam. Als die Beamten diesen anhalten wollten, wendete er sein Moped und fuhr davon. Die Beamten konnten ihn jedoch nach einer kurzen Verfolgung anhalten. Der Lenker, ein 54-jähriger Mann aus dem Bezirk Zell am See, wurde im Zuge der Kontrolle jedoch derart aggressiv, dass er festgenommen und auf die PI Zell am See verbracht werden musste. Er wird in weiterer Folge wegen zahlreicher Verwaltungsübertretungen zur Anzeige gebracht. Unter anderem verweigerte er den angeordneten Alkomattest, besitzt keine gültige Lenkberechtigung und war mit selbst hergestellten Kartonkennzeichen auf dem nicht zum Verkehr zugelassenen Moped unterwegs.
PA der LPD Salzburg vom 31.03.2019