Werl (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter beleidigt Beamten

Gegen 16:55 Uhr am späten Dienstagnachmittag, wollte sich ein 38-jähriger Enser alkoholisiert mit seinem Fahrrad von der Neheimer Straße aus auf den Weg nach Hause machen. Eine Zeugin alarmierte daraufhin die Polizei. Den Beamten, der den Mann nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit davon abbringen wollte, beschimpfte er als „Affen“, „Pisser“ und „Stück Müll“. Zudem drohte er ihm und Passanten Schläge an. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und verbrachte die Nacht in der Zelle.

PM der KPB Soest vom 27.11.2019

 

Lübz (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierte Autofahrerin nach Unfallflucht gestellt

Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht hat die Polizei am Dienstagnachmittag bei Lübz die mutmaßliche Unfallverursacherin stoppen können.
Die 39-jährige Autofahrerin, bei der die Polizei später einen Atemalkoholwert von 2,44 Promille feststellte, soll den bisherigen Erkenntnissen zufolge in der Plauer Chaussee in Lübz auf ein verkehrsbedingt haltendes Auto aufgefahren sein.
Durch den Aufprall wurde ein weiteres Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Die mutmaßliche Unfallverursacherin flüchtete nach dem Vorfall mit ihrem Wagen, der Beschädigungen im Frontbereich aufwies. In der nur wenige Kilometer entfernten Ortschaft Passow haben Polizisten das beschädigte Auto entdeckt und es schließlich stoppen können. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete die 39-jährige Fahrerin den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber aktiven Widerstand, sodass ihr zeitweilig Handfesseln angelegt werden mussten.
Gegen die Frau, die zur Blutprobenentnahme gebracht wurde, ist Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet worden. Zudem hat die Polizei den Führerschein der Frau sichergestellt. Der durch den Auffahrunfall verursachte Gesamtschaden wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

PM der PI Ludwigslust vom 27.11.2019

 

Weilheim (Bayern): Staatsleugner leistet bei Vollzug eines Haftbefehls Widerstand

Ein 65-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim hatte wegen einer Verwarnung 20 Euro zu bezahlen. Da er den Staat nicht anerkennt, weigerte er sich diese 20 Euro zu entrichten. Dies führte letztendlich dazu, dass von einem Richter ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen wurde.
Beim Vollzug des Haftbefehls, den der Mann jederzeit mit der Zahlung der 20 Euro abwenden konnte, wurde er an seiner Wohnadresse aufgesucht. Es war eindeutig, dass er sich in seiner Wohnung befand. Er verweigerte jedoch die Öffnung der Wohnungstür. Deshalb musste die Wohnung mittels Schlüsseldienst zwangsweise geöffnet werden. Als die eingesetzten Polizeibeamten die Wohnung des Mannes betraten, weigerte er sich ihren Weisungen Folge zu leisten und musste letztendlich gefesselt werden. Dabei leistete er passiven Widerstand. Auch eine Zahlung zur Abwendung des Haftbefehls verweigerte er weiterhin. Aus diesem Grund wurde er zur Dienststelle der PI Weilheim in eine Arrestzelle gebracht. Erst nachdem er dort eine gewisse Zeit zugebracht hatte, erklärte sich der Mann bereit, mit Hilfe einer Vertrauensperson den Haftbefehl durch Zahlung der Geldbuße abzuwenden. Allerdings hatte er vorher noch die Matratze in seiner Zelle verkotet.
Die eingesetzten Beamten wurden durch die Widerstandshandlungen nicht verletzt. Der Mann wurde nach der Zahlung der Geldbuße wieder entlassen.

PM der PI Weilheim vom 27.11.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt vom Kamener Kreuz bis Mülheim: Festnahme am Rastplatz Entenfang mit Nagelbalken

Auf einer fast 100 Kilometer langen Strecke zwischen dem Kamener Kreuz und Mülheim an der Ruhr verfolgten Streifenwagen aus mehreren NRW-Städten am Dienstag (26.11.2019) einen Pkw aus dem Kreis Euskirchen. Der Land Rover fiel zunächst ab 22.25 Uhr mehreren Verkehrsteilnehmern auf der Autobahn 2 bei Bielefeld in Richtung Dortmund auf. Sie verständigten die Polizei.
Kurz vor dem Kamener Kreuz erkannte ein Streifenteam der Dortmunder Autobahnpolizei den weiterhin auffälligen Pkw, dessen Fahrweise bei bis zu 200 km/h extrem gefährlich war. Der Fahrer wechselte bei hohem Tempo immer wieder die Spuren, fuhr dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf, bremste mehrmals auch stark ab und ignorierte die Stoppzeichen der Polizeifahrzeuge. Mehrfach gefährdete der Fahrer den Verkehr.
Die Verfolgungsfahrt führte über die A2 durch Lünen, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herten, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und Oberhausen auf die Autobahn 3 in Richtung Köln vorbei an Duisburg und Mülheim. Eine erste Sperrstelle konnte der Fahrer bei Oberhausen mit einem riskanten Manöver durchbrechen. Kurz darauf rammte er zwei Streifenwagen.
Zwischen dem Rastplatz „Entenfang“ in Mülheim und dem Kreuz Breitscheid überfuhr der Mann auf der A3 einen von der Polizei ausgelegten Nagelbalken. Mehrere Einsatzkräfte nahmen auf der gegen 23.40 Uhr kurzzeitig gesperrten Autobahn den Fahrer, einen 60-jährigen Mann aus dem Kreis Euskirchen, fest.
Bei dem Einsatz wurden drei Polizisten und der Fahrer leicht verletzt. Zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es nicht. Vier Streifenwagen der Polizei und das Fluchtfahrzeug wurden durch gezieltes Rammen und Kollisionen beschädigt.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs gegen den geistig verwirrten Mann, der in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde.

PM (1386) der POL Dortmund vom 27.11.2019

 

Jüchen (Nordrhein-Westfalen): Angetrunken gegen wartendes Auto gefahren – Rollerfahrerin erwartet mehrere Strafverfahren

Übermäßiger Genuss von Alkohol war wohl die Ursache für einen Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (26.11.) in Jüchen. Gegen 16:40 Uhr war eine 38-jährige Rollerfahrerin auf der Neusser Straße in Richtung der Autobahn
540 unterwegs. Nach Angaben von Zeugen fuhr die bis dato unbekannte Lenkerin in „Schlangenlinien“, wobei sie zeitweise auch den Gehweg mit benutzte.
Am Kreisverkehr Neusser Straße / In der Aue stieß sie letztendlich gegen eine Mercedes A-Klasse, dessen 36-jähriger Fahrer verkehrsbedingt auf der Neusser Straße hielt. Die Fahrerin des Kleinkraftrades stürzte zu Boden, rappelte sich auf und versuchte die Unfallstelle zu verlassen. Als der Mercedesfahrer die augenscheinlich unverletzte Frau zur Rede stellte, reagierte diese ausgesprochen aggressiv und attackierte den Jüchener. Während der Unfallaufnahme stellte sich schnell heraus, dass die 38-jährige Bikerin offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemtest bestätigte die Wahrnehmungen der Polizisten. Dieser ergab einen Wert deutlich über dem des Erlaubten. Zwecks erforderlich gewordener Blutprobenentnahme sollte die Frau zur Wache gefahren werden. Das passte der nun immer aggressiver auftretenden Korschenbroicherin anscheinend überhaupt nicht.
Sie leistete Widerstand und sperrte sich mit Händen und Füßen gegen die Maßnahmen der Beamten. Der 38-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Den Führerschein der Korschenbroicherin brauchten die Ordnungshüter nicht sicherzustellen – sie hatte überhaupt keinen.
Die Rollerfahrerin erwartet neben einem Strafverfahren wegen alkoholbedingter Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizeibeamte, auch ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 27.11.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Im Rausch: Frau geht gegen Polizeibeamten

Völlig außer sich war in der Dienstagnacht eine 47-Jährige. Die Frau verabredete sich spontan über das Internet mit einem Mann in Kaiserslautern. Laut Aussagen des 28-jährigen Mannes, kam die Frau bereits unter Drogeneinfluss zum Date. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, noch eine halbe Flasche Gin zu konsumieren. Die Mischung führte wohl dazu, dass sie nicht mehr in der Lage war sich auf den Füßen zu halten.
Daraufhin fuhr der 28-Jährige die Frau in ein Krankenhaus. In der Notaufnahme sträubte sie sich jedoch mit Händen und Füßen gegen eine Behandlung und musste sich immer wieder übergeben. Auch das Eintreffen der Polizei, beeindruckte die 47-Jährige nur peripher. Gegenüber den Beamten zeigte sie sich respektlos. Sie spuckte gezielt in Richtung eines Beamten und trat mehrmals in dessen Richtung.
Um weiteres Spucken zu unterbinden, wurde die Spuckschutzhaube aufgesetzt.
Nachdem die Frau fixiert wurde, war sie behandlungsfähig. Gegen sie wird nun ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 27.11.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Alkoholisierter Mann beleidigt Bundespolizisten nach Diebstahl

Gestern Abend gegen 22.45 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Diebstahl im Bahnhof Neumünster gerufen. Ein junger Mann hatte eine Getränkedose im DB Store entwendet.
Nach Identitätsfeststellung und Fertigung einer Strafanzeige wegen Diebstahls auf der Dienststelle verabschiedete der 30-Jährige sich mit einem „verbotenen Gruß“. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,0 Promille.
Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis und begleiteten ihn aus dem Bahnhof. Dort wiederholte er seinen Gruß vor anwesenden Reisenden. Das nächste Strafverfahren wurde eingeleitet wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Dem Platzverweis kam der Mann nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt nach, dabei beleidigte er die Bundespolizisten. Die dritte Strafanzeige wurde geschrieben.

PM der BPOLI Flensburg vom 27.11.2019

 

Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt in Notaufnahme um sich und beleidigt Klinik-Personal

Ein 48-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen hat am Dienstagabend in der Notaufnahme des Krankenhauses randaliert. Der Mann drohte den dort tätigen Helfern und schlug um sich. Dabei traf er einen Arzt am Arm.
Zudem beleidigte er das Klinik-Personal massiv und gab dabei lautstark rassistische Äußerungen von sich.
Auch in Anwesenheit der zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräfte der Polizei setzte der offenbar unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss stehende Mann seine verbalen Attacken fort. Als der mit erhobenen Fäusten auf die Beamten losgehen wollte, setzten die den 48-Jährigen mit Reizgas außer Gefecht und legten ihm Handschellen an.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde dem Bad Oeynhausener eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde der Mann in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 27.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Gesuchter Syrer dreht durch

Gestern Vormittag haben Bundespolizisten einen gesuchten Syrer (24) im Hauptbahnhof festgenommen.
Zivilfahndern fiel der Syrer in der Bahnhofshalle auf. Bei der Kontrolle wurde er sofort aggressiv und fing an, sich auszuziehen. Dabei schrie er fortwährend und beleidigte die Beamten mehrfach als Hurensöhne.
Anschließend folgte eine ausführliche Überprüfung auf der Wache. Der Asylbewerber ist mehrfach vorbestraft und wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover zur Aufenthaltsermittlung wegen Bedrohung gesucht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zudem 5,1 Gramm Marihuana. Der Syrer verhielt sich völlig uneinsichtig, aggressiv und überheblich gegenüber den Beamten.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Syrer ins Zentrale Polizeigewahrsam zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens gebracht.

PM der BPOLI Hannover vom 27.11.2019

 

Aichtal (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Widerstand geleistet

Wegen einer ganzen Reihe von Straftaten ermitteln das Polizeirevier Nürtingen und die Verkehrspolizei Esslingen gegen einen 45-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Dienstagabend in offenbar alkoholisiertem Zustand einen Verkehrsunfall verursacht und gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten Widerstand geleistet hat. Der Mann hielt sich zunächst kurz vor 22 Uhr trotz eines bestehenden Hausverbots in einer Gaststätte in der Harthäuser Straße in Grötzingen auf, weshalb die Polizei verständigt wurde. Noch vor dem Eintreffen der Beamten fuhr der 45-Jährige mit seinem Fiat mit quietschenden Reifen davon.
Dabei zog er offensichtlich wiederholt die Handbremse, geriet auf der Raiffeisenstraße auf die Gegenfahrspur und verursachte mehrere Meter lange Blockierspuren. Kurz vor dem Ortsbeginn von Aich überholte der Mann trotz Gegenverkehrs einen 32 Jahre alten Golf-Fahrer, der dadurch stark abbremsen musste und zu einem Ausweichmanöver nach rechts gezwungen wurde. Dennoch streiften sich die Außenspiegel der beiden Pkw, worauf der 45-Jährige seine Fahrt, ohne anzuhalten fortsetzte. Auf dem Friedhofsparkplatz in Aich stellte er seinen Wagen ab und versuchte, zu Fuß vor den anfahrenden Polizeibeamten zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es diesen, den Mann zu stellen.
Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der Beschuldigte derart heftig Widerstand, dass die Unterstützung von weiteren Streifenwagenbesatzungen nötig war. Dabei zogen sich zwei Beamte leichte Verletzungen zu. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem 45-Jährigen einen vorläufigen Wert von über einem Promille, weshalb diesem in der Folge eine Blutprobe entnommen wurde. Auch hiergegen setzte er sich massiv zur Wehr. Die restliche Nacht verbrachte der Beschuldigte in einer Gewahrsamszelle. Er wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs zur Anzeige gebracht.

PM des PP Reutlingen vom 27.11.2019

 

Lenningen (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung in Gewahrsam genommen

Gleich mehreren Anzeigen sieht ein 58-Jähriger entgegen, der am Dienstagabend in Oberlenningen von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste. Nach einem vorangegangenen Vorfall im häuslichen Umfeld hatte die Polizei nach dem alkoholisierten Mann gefahndet und ihn gegen 21.45 Uhr in der Marktstraße angetroffen. Gegen seine Ingewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand.
Mit hohem Kraftaufwand konnte der Mann zu Boden gebracht und überwältigt werden.
Dabei trug er leichte Verletzungen davon. Nach der Untersuchung in einer Klinik verbrachte er die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Reutlingen vom 27.11.2019

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Polizei im Bergischen Städtedreieck kontrolliert Verkehrssünder und fahndet nach Straftätern

Gestern (26.11.2019) führte die Polizei im Bergischen Städtedreieck im Rahmen einer landesweiten Aktion gezielte Kontrollen durch. Ziel war es Straftäter und Verkehrsrowdys aufzuspüren und kriminelle Strukturen weiter aufzuhellen. Dazu wurden starke Kräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen zwischen 10:00 Uhr und 00:00 Uhr in Wuppertal, Remscheid und Solingen eingesetzt. Uniformierte und zivile Polizisten kontrollierten Fahrzeuge auf den Straßen und Personen in Gaststätten und in den innerstädtischen Bereichen.
89 Personen mussten sich vor dem Hintergrund eines Verdachts der
Eigentums- und Straßenkriminalität kontrollieren lassen. Drei von ihnen wurden festgenommen. Eine Schusswaffe konnte sichergestellt werden. Sieben Strafanzeigen, unter anderem wegen Delikten der Straßenkriminalität, wurden vorgelegt. Darunter gegen einen Jugendlichen, der in Solingen Widerstand leistete, nachdem er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Als ein Mann wegen eines Ladendiebstahls auffiel, stellte sich bei der Kontrolle seines Fahrzeugs heraus, dass er Einbruchswerkzeug mit sich führte. Ihn erwarten ebenfalls eine Strafanzeige und die Fragen der Ermittler.
Beamte der Verkehrspolizei führten an 10 Standorten Kontrollen durch.
Dabei kam es zu 233 Fahrzeug- und 234 Personenkontrollen. Bei 87 Fahrzeugen kam es zu Beanstandungen. Insgesamt wurden 63 Verwarnungsgelder erhoben und Ordnungswidrigkeiten gefertigt. Wegen strafrechtlicher Verstöße im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr mussten vier Strafanzeigen gefertigt werden. Darüber hinaus lag gegen vier kontrollierte Personen ein Haftbefehl vor.
Kriminaldirektor Robert Gereci, der den Einsatz leitete: „Mit dem Einsatz bin ich sehr zufrieden. Mit solchen Schwerpunktaktionen und Nadelstichen sorgen wir für ein sicheres Bergisches Städtedreieck.
Kein Straftäter darf das Gefühl haben, unentdeckt zu bleiben.“

PM der POL Wuppertal vom 27.11.2019

 

Weiden (Bayern): Randale am Busbahnhof

Am Dienstag, um 22:00 Uhr, informierten Passanten die Polizei Weiden darüber, dass ein Mann im Bereich des ZOB randaliere und andere Passanten belästige und beschimpfe, zudem beschädigte er ein dort abgestelltes Fahrrad, sodass ein Schaden von ca. 100 EUR entstand. Aufgrund der hohen Aggressivität des 24-jährigen Weidners wurde er durch Polizeibeamte der Zivilen Einsatzgruppe des Operativen Ergänzungsdienstes Weiden in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Weiden verbracht. Ein Alkoholtest des randalierenden Mannes ergab einen Wert von annähernd 3 Promille. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 27.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Nach dem Ordnungshüter geschlagen

Wegen des üblen Zustandes eines 21-Jährigen am Montagnachmittag in Heilbronn wurden der Rettungsdienst und die Polizei in die Mannheimer Straße gerufen. Der stark alkoholisierte Wohnsitzlose schaffte einen Atemalkoholtest, der einen Wert von vier Promille ergab. Aufgrund der starken Alkoholisierung sollte er mittels eines Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht werden, wozu er auch einwilligte.
Als ein Polizeibeamter ihn im Krankenwagen angurten wollte, schlug er plötzlich einen heftigen Schwinger in Richtung des Kopfes des Polizisten. Dieser konnte gerade noch ausweichen, so dass ihn die Faust nur streifte. Mit Handschließen versehen wurde der junge Mann dann trotzdem in die Klinik gebracht. Als er vom Klinikpersonal gefragt wurde, warum er das gemacht habe, brachte er als
Begründung: „Weil du ein Scheißbulle bist.“. Nun erhält er eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Heilbronn vom 27.11.2019

 

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Betrunkener 20-Jähriger leistet erheblichen Widerstand

Ein 20jähriger Bewohner des Ankunftszentrums leistete am späten Dienstagabend erheblichen Widerstand bei seiner Ingewahrsamnahme durch die Polizei. Nachdem es zuvor mit anderen Bewohnern zu Streitigkeiten, Sachbeschädigungen und versuchten Körperverletzungen gekommen war, wurden die beiden alkoholisierten Verursacher durch herbeigerufene Polizeibeamte in Gewahrsam genommen, Während der 35jährige Aggressor immer ruhiger wurde und den Anordnungen der Polizei Folge leistete, wehrte sich der 20-Jährige mit Händen und Füßen. Nachdem er durch Beamte fixiert wurde, legten sie ihm Handschellen an und trugen ihn zum Streifenwagen. Im Fahrzeug trat er wüst um sich, sodass ihm Fußfesseln angelegt werden mussten. Weil er sich mehrmals selbstgefährdete, indem er seinen Kopf auf den Boden und später mehrmals gegen die Autoscheibe schlug, brachten ihn die Beamten in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Der 35-Jährige kam in die Gewahrsamszelle am Polizeikommissariat Walsrode und führte dort einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis lautete 1,27 Promille. Eine Polizeibeamtin wurde von Tritten getroffen, allerdings nicht verletzt. Gegen die Beteiligten wurden mehreren Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI heidekreis vom 27.11.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Schlägerei angezettelt und Führerschein verloren

Mit der Mitteilung über eine angebliche Schlägerei begann der Sachverhalt für die Polizei. Vor Ort konnten die Beamten mehrere Personen und Zeugen antreffen. Die beiden tatverdächtigen Stendaler (26J. und 37J.) zeigten sich nicht sehr kooperativ mit den Polizeibeamten. Weitere Polizisten erschienen vor Ort. Beide Männer zeigten sich sehr aggressiv und leisteten bei den Folgemaßnahmen Widerstand. Aber dennoch, der 26-Jährige hatte den Pkw gefahren und pustete in der Dienststelle 1,74 Promille. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe abgenommen, der Führerschein sichergestellt. So endete die Geburtstagsfeier für den Fahrer bei der Polizei. Eine mögliche Schlägerei konnte nicht geklärt werden, es wurde niemand verletzt.

PM des PRev Stendal vom 27.11.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Nach Sachbeschädigung und Beleidigung in Polizeigewahrsam

Zunächst wurde die Polizei in der vergangenen Nacht wegen einer vermeintlichen Körperverletzung in die Waldstadt II gerufen. Dort befanden sich auf der Straße zwei verletzte Männer, wobei einer eine Handverletzung aufwies und der Zweite Mann mehrfach das Bewusstsein verlor. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann, der immer wieder ohnmächtig wurde, zuvor von allein eine Treppe heruntergestürzt war. Er wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann mit der Handverletzung indes hatte zuvor in einer Wohnung, während eines Streits mit einer Bekannten, eine Scheibe zerschlagen und sich so die Verletzung zugezogen. Er verhielt sich den Polizisten gegenüber von Beginn an aggressiv und beleidigte die Beamten mehrfach massiv. Da er auch den Weisungen der Beamten nicht nachkam, sondern vielmehr einen Polizisten schubste und versuchte, sich vom Ort zu entfernen, wurde er zunächst fixiert und anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung. Der Verdacht einer Körperverletzung hat sich nicht bestätigt.

PM der PD Potsdam West vom 27.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Kaffee und Schokolade

In einem Lebensmittelmarkt in Eutritzsch steckte ein Mann gleich dreizehn Packungen Kaffee in dreistelligem Gesamtwert ein. Mit einer prall gefüllten Tüte verließ er den Markt ohne zu bezahlen. Als der Diebstahlsalarm ertönte und zwei Mitarbeiterinnen auf ihn zukamen, ließ er die Tüte fallen und wollte davon laufen. Die beiden Verfolgerinnen konnten ihn aber festhalten und den hinzugerufenen Polizeibeamten übergeben. Der 35-Jährige hat keinen festen Wohnsitz und gilt als Konsument von Betäubungsmitteln. Da er in den vergangenen Wochen häufig gleichgelagerte Delikte begangen hatte, wurde er vorläufig festgenommen. Im Verlaufe des Mittwochs soll er noch dem Haftrichter vorgeführt werden.In einem Lebensmittelmarkt am Brühl steckte ein Mann insgesamt 34 Tafeln Schokolade in seinen mitgeführten Rucksack. Dann drapierte er Bekleidung darüber, um die Ware zu verdecken. Dabei wurde er von einem Polizeibeamten in zivil, der zum Einkaufen im Geschäft war, beobachtet. Der informierte die Mitarbeiterinnen und sprach den Mann an. Der stritt erst alles ab, gab dann einen Teil der eingesteckten Ware, ca. 10 Tafeln heraus. Dann versuchte er, mit dem Rest der Beute zu flüchten. Er wurde aber vom Polizisten festgehalten. Weitere Versuche, sich loszureißen, gelangen nicht. Auch als er um sich schlug, konnte er dem Griff des Beamten nicht entkommen. Die Kollegen kamen zum Ort. Der 34-Jährige muss sich nun wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Schokolade hatte insgesamt einen oberen zweistelligen Warenwert.

PM der PD Leipzig vom 27.11.2019

 

Salzburg: Widerstand durch Jugendlichen

Bei einer Streifenfahrt am Nachmittag des 26. November fiel zwei Polizisten in Maxglan eine rund zehnköpfige Gruppe von Jugendlichen auf. Als sich die Polizisten näherten, liefen die Jugendlichen davon. Die Beamten konnten einen 16-jährigen Salzburger einholen. Der Bursche riss sich los und flüchtete erneut. Als ihn die Beamten abermals fassten und festhielten, wurde ein Beamter unbestimmten Grades verletzt. Beim Jugendlichen konnten knapp sechs Gramm Marihuana sichergestellt werden. Er wurde festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 27.11.2019, 09:46 Uhr

 

Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich): Aggressiver Adventmarktbesucher in Haft

Am 24. November 2019 gegen 19:25 Uhr randalierte und bedrängte ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck beim Kreuzgang des Adventmarktes Mondsee die anwesenden Gäste massiv. Die einschreitenden Polizeibeamten forderten den Mann auf, das Verhalten einzustellen und sich auszuweisen. Der 67-Jährige leistete den Anordnungen der Beamten keine Folge und verhielt sich gegenüber den Beamten weiterhin äußerst aggressiv. Bei der anschließend durchgeführten Visitierung schlug dieser in Richtung eines Beamten, dieser konnte den Schlag abwehren. Nachdem der 67-Jährige festgenommen wurde, sprach dieser noch eine gefährliche Drohung gegenüber den Beamten aus. Der Vöcklabrucker wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 27.11.2019

Berkheim (Baden-Württemberg): Nach Randale ins Krankenhaus / Am Montag demolierte in Berkheim ein Betrunkener seine Wohnung und machte Feuer.

Gegen 18 Uhr sei laut Polizeiangaben in der Hauptstraße ein 30-Jähriger ausgerastet. In einem psychischen Ausnahmezustand habe der Mann Möbel und andere Gegenstände durch die Fenster geworfen. Flaschen seien auf die Straße geflogen und in einem Zimmer soll der Mann Dokumente verbrannt haben.
Zeugen riefen zunächst die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen sei der Mann aus dem Zimmer gestürmt und habe gegenüber den Einsatzkräften eine bedrohliche Haltung eingenommen. Nachalarmierte Polizisten nahmen den Randalierer fest. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Das Feuer war von selbst erloschen. Der Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro.

PM des PP Ulm vom 26.11.2019

 

Hamburg: Zwei vorläufige Festnahmen nach Diesel-Diebstahl von einer Baustelle in Hamburg-Bahrenfeld

Tatzeit: 25.11.2019, 23:28 Uhr Tatort: Hamburg-Bahrenfeld, Osdorfer Weg
Beamte des Polizeikommissariats 25 haben in der vergangenen Nacht auf einer Baustelle zwei Polen (24 / 29) auf frischer Tat beim Diebstahl von Diesel angetroffen und vorläufig festgenommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma gestern Abend über eine Überwachungskamera festgestellt, dass sich zwei Personen unberechtigt auf einem Baustellengelände befanden. Er verständigte umgehend die Polizei.
Die eingesetzten Beamten umstellten daraufhin das Gelände. Als Zivilfahnder es zur Absuche nach möglichen Tätern betraten, versuchten zwei Männer, sich hinter einem Bagger zu verstecken. Sie flüchteten dann aber in unterschiedliche Richtungen.
Der 29-Jährige wurde noch auf dem Gelände durch die Zivilfahnder vorläufig festgenommen.
Der 24-Jährige flüchtete zunächst in ein anliegendes Waldstück, wurde im weiteren Verlauf aber durch einen Polizeibeamten gestellt und vorläufig festgenommen. Hierbei leistete der Mann Widerstand, bei dem sowohl der Beamte als auch der Mann selbst leicht verletzt wurden.
Beide Festgenommenen hatten jeweils Messer (Taschenmesser, Teppichmesser) bei sich.
Auf dem Baustellengelände wurden diverse zum Teil mit Diesel gefüllte Kanister, Tatwerkzeuge wie Bolzenschneider und Schraubendreher sowie zwei bereits in die Tanks von Baggern eingeführte Plastikschläuche sichergestellt, die den Tatverdächtigen zugeordnet werden.
In einem von den Tatverdächtigen in der Nähe geparkten Opel Vectra Caravan fanden die Beamten weiteres Tatwerkzeug und eine geringe Menge an Betäubungsmitteln.
Die beiden Männer wurden für weitere Ermittlungen und zur Übergabe an den Kriminaldauerdienst (LKA 26) zum Polizeikommissariat 25 gebracht.
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden beide erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Die Ermittlungen des für die Region Altona zuständigen Einbruchdezernats (LKA
122) dauern an.

PM der POL Hamburg vom 26.11.2019

 

Peiting (Bayern): Randalierer in Gewahrsam genommen

Am Montag, 25.11.2019, gegen 17:40 Uhr, wurde die Polizei verständigt, weil ein Betrunkener im Kapellenfeld in Peiting auf einen Betreuer losging und diesen geschlagen hatte. Hintergrund war, dass der 28-jährige Mann, der derzeit obdachlos ist, einer 23-jährigen Heimbewohnerin Drogen anbot. Dies lehnte jedoch die 23-Jährige ab und informierte ihren 39-jährigen Betreuer. Als dieser wiederum den 28-Jährigen zur Rede stellte, schlug er den Betreuer mit der Faust gegen den Kiefer. Dieser wurde durch den Schlag leicht verletzt. Anschließend entfernte sich der 28-Jährige vom Kapellenfeld und ging zurück in die Obdachlosenunterkunft, wo er sich derzeit aufhält. Dort fing der 28-Jährige das Randalieren an und beschädigte mutwillig im Zimmer ein Fenster. Als die Polizeistreife in der Obdachlosenunterkunft eintraf, war der Mann gerade dabei, einen Feuerlöscher von der Wandhalterung zu nehmen. Da der Mann extrem aggressiv war, musste er in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Während der Fahrt zur Dienststelle beleidigte er fortwährend die beiden Beamten. Das Verhalten des Mannes und seine Beleidigungen konnten durch eine von den Polizeibeamten mitgeführten BodyCam aufgenommen werden. Nachdem der Mann über Nacht in der Arrestzelle verbleiben musste, randalierte er in der Zelle weiter und zerriss in der Zelle eine Wolldecke. Ein durchgeführter Alkotest bei dem Mann zeigte einen Wert von fast 2 Promille an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte der Mann am nächsten Morgen aus dem Gewahrsam entlassen werden. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet; unter anderem wegen Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, mehrere Sachbeschädigungen und Beleidigung gegenüber den Polizeibeamten.

PM der PI Schongau vom 26.11.2019

 

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): Polizei fasst Einbrecherduo auf frischer Tat

1911114 / Am Montagabend (25. November 2019) hat die Polizei in Ratingen ein Einbrecherduo auf frischer Tat gestellt und festgenommen. Die beiden Männer aus Osteuropa (24 und 39 Jahre alt) werden noch am heutigen Dienstag (26.
November 2019) einem Haftrichter vorgeführt. Das war geschehen:
Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen verschafften sich gegen 19:40 Uhr zwei Einbrecher Zugang in ein freistehendes Einfamilienhaus an der Zieglerstraße in Ratingen-Zentrum, indem sie ein rückwärtig gelegenes Kellerfenster aufhebelten. Dabei lösten sie den Einbruchsalarm der Alarmanlage aus, wodurch zeitnah die Polizei über den gerade stattfindenden Einbruch informiert werden konnte.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte nur sieben Minuten nach Eingang des Notrufs bei der Leitstelle zu einem schnellen Festnahmeerfolg für die Polizei vor Ort: Bei der Umstellung des Gebäudes konnten zwei Tatverdächtige in einem Gebüsch direkt am Haus gesichtet werden. Als das Duo die Polizei erblickte, flüchteten die beiden Männer zu Fuß. Die Beamten waren jedoch schneller und konnten die beiden nach einer kurzen Verfolgung stellen und nach einer körperlichen Auseinandersetzung schließlich überwältigen. Dabei wurde der 24-jährige Tatverdächtige im Gesicht verletzt, als ihn ein Polizeibeamter zu Boden warf. Er musste später in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch eine Polizeibeamtin wurde bei der Auseinandersetzung in Mitleidenschaft gezogen – sie konnte ihren Dienst wegen einer Verletzung am Fuß nicht mehr fortführen und musste im späteren Verlauf ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.
Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen stellte die Polizei mehrere aus dem Haus entwendete Gegenstände sowie Einbruchswerkzeug sicher. Daraufhin nahmen die Polizeibeamten die beiden Männer fest und brachten sie ins Polizeigewahrsam auf die Wache nach Ratingen, wo sie die Nacht verbringen mussten. Gegen das Duo wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die beiden Männer werden noch am heutigen Dienstag (26. November 2019) einem Haftrichter vorgeführt.

PM der KPB Mettmann vom 26.11.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Betrunken auf Weihnachtsmarkt herumgepöbelt – Polizeibeamte beleidigt und bei Festnahme Widerstand geleistet – zwei Beamte verletzt

Ein Passant machte am Montagabend um 20.15 Uhr eine Weihnachtsmarktstreife der Polizei auf mehrere junge Männer aufmerksam, die an der Ecke Kornmarkt/Karlstraße Flaschen zu Boden werfen und sehr aggressiv Leute anpöbeln würden. Die jungen Männer wurden an der Örtlichkeit angetroffen und eine Personenkontrolle durchgeführt. Ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Karlsruhe beleidigte die eingesetzten Beamten dabei mit unflätigen Ausdrücken und verhielt sich höchst aggressiv. Als er anschließend noch mit der Faust gegen einen vorbeifahrenden Bus schlug, wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Der Festnahme widersetzte er sich massiv, konnte aber schließlich mit Handschließen geschlossen werden. Der 25-Jährige aus dem Landkreis Heilbronn, wollte dem 24-Jährigen helfen, auch er wurde trotz heftiger Gegenwehr überwältigt und in Gewahrsam genommen. Durch die Widerstandhandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Ein Alkoholtest auf dem Revier ergab bei dem 24-Jährigen einen Atemalkoholwert von über 1,7 Promille, beim dem 25-Jährigen von über 1,4 Promille. Nach der Ausnüchterung im Gewahrsam wurde das Duo wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung bzw. Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Mannheim vom 26.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann randaliert und schlägt mit Bierflasche um sich

Mehrere Streifenwägen der Polizei fuhren am Montag gegen 23:00 Uhr in die Pforzheimer Weststadt, nachdem dort ein alkoholisierter Mann gemeldet wurde, der in einem Zimmer randalierte.
Nachdem die Beamten in dem Haus in der Durlacher Straße eingetroffen waren, sollte der 41-Jährige zunächst das Zimmer verlassen. Statt jedoch den Anweisungen Folge zu leisten, griff er sich eine auf dem Tisch stehende Bierflasche, um daraus zu trinken. Letztlich schlug er mit der Flasche unvermittelt in Richtung der Beamten und beleidigte diese. Mit körperlichem Einsatz konnte der Mann schließlich überwältigt werden, wobei sich zwei Polizisten Verletzungen zuzogen. Ein Polizist musste aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus behandelt werde und konnte den Rest der Nacht keinen Dienst mehr verrichten.
Der 41-Jährige musste in der Folge auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe abgeben. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen musste er den Rest der Nacht im Gewahrsam verbringen. Ihn erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 26.11.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): 30-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Dienstagmorgen leistete ein 30-jähriger Mann im Stadtteil Neckarstadt heftigen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen.
Der Mann fiel erstmals kurz nach drei Uhr auf, als er mit seinem Mitsubishi in der Waldhofstraße an einem Waschsalon vorbeifuhr und dabei mit vier weiteren Männern in lautstarken Streit geriet. Beamte des nahegelegenen Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt wurden auf das Geschrei aufmerksam und begaben sich zum Ereignis-ort, um den Streit zu schlichten. Alle Beteiligten wurden zunächst zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht. Auch der 30-jährige Autofahrer wurde gestoppt und kontrolliert. Dabei bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in dessen Atem. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 0,9 Promille. Die Fahrzeugschlüssel wurden vorübergehend einbehalten.
Kurz nach fünf Uhr, kurz nachdem er das Polizeirevier wieder verlassen hatte, wurde der 30-Jährige von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er in der Schimperstraße erneut mit einer 23-jährigen Frau in Streit geraten war, in dessen Verlauf er die Freu geschlagen und getreten haben soll. Der Mann erhielt darauf von den Polizeibeamten einen Platzverweis, den er jedoch ignorierte.
Gegen einen anschließende Gewahrsamnahme setzte sich der 30-Jährige zur Wehr, indem er versuchte, sich aus den Haltegriffen zu winden und trat und schlug wild um sich. Mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Pfefferspray konnte der Widersetzliche schließlich überwältigt werden. Dabei wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Auch der 30-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Gegen den 30-Jährigen wird nun zum einen wegen Verkehrsteilnahme unter Alkoholeinflusses ermittelt, zum anderen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM des PP Mannheim vom 26.11.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Randalierer

Vorsätzliche Körperverletzung, Beleidigung und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, alle diese Vergehen „darf“ sich nun, seit Montagabend ein 29-jähriger Mann aus Marktredwitz auf die Fahne schreiben. Gegen 20.40 Uhr wurde die Polizei Marktredwitz darüber verständigt, dass in der Leopoldstraße eine Person randalieren würde. Die eingesetzten Beamten fuhren zum Tatort und trafen dort den 29-Jährigen an, der laut Atemalkoholtest mit über 2 Promille, deutlich alkoholisiert war und sich den Beamten gegenüber stark aggressiv verhielt. Er beleidigte die Polizisten mit deutlichen Worten wie z. B. „Arschlöcher, Wichser, ACAB“ u.a. Der 29-Jährige konnte dann schließlich von den eingesetzten Beamten überwältigt werden. Da er sich verbal nicht beruhigen ließ und er sich den Beamten gegenüber aggressiv zeigte, war es erforderlich ihn zu Boden zu bringen und die Handfesseln anzulegen. Aber selbst in dieser Lage trat er noch mit Füßen nach den Polizisten. Einen weiteren Beamten biss der Rowdy in den Finger. Dadurch trugen einige der eingesetzten Polizisten leichte Verletzungen von diesem Einsatz davon. Damit noch nicht genug. Als der 29-jährige ins Klinikum eingeliefert wurde, um eine Blutentnahme durchzuführen, beleidigte er einen Polizisten und spuckte ihn an. Außerdem habe der junge Mann auch noch von sich selbst behauptet, „rechtsradikal“ zu sein. Nach der Blutentnahme wurde er dann in Gewahrsam genommen und in den Haftraum der Polizei Marktredwitz verbracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Die Polizei Marktredwitz zeigt den Rowdy nun wegen der oben genannten Vergehen an.

PM der PI Marktredwitz vom 26.11.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Beleidigung von Polizeibeamten

Unerfreulich überrascht waren ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin während ihrer Fahrt mit dem Streifenwagen hinter einem Schulbus am 25.11.19, gegen 10.45 Uhr, in Landau im Westring. Ein im Schulbus auf der Rückbank sitzender Junge zeigte mehrfach den Mittelfinger durch die rückwärtige Scheibe in Richtung Streifenwagen. Dies wurde mittels Kamera dokumentiert und an der nächsten Haltestelle der Schulbus samt Schüler kontrolliert. Der 14-jährige wurde zwecks Idenditätsfeststellung mit zur Wache genommen. Er war äußerst uneinsichtig. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PD Landau vom 26.11.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

26.11.2019, 02.05 Uhr – Im Rahmen eines Einsatzes sollten am 26.11.2019, gegen 02.05 Uhr, in Landau, Kronstraße zwei männliche Personen einer Kontrolle unterzogen werden.
Einer flüchtete zu Fuß, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt werden.
Beide Personen konnten dann einer Idenditätsfeststellung unterzogen werden.
Während dieser Maßnahme griff der 19-jährige der mit eingesetzten Polizeibeamtin unvermittelt an die Schutzweste. Dies wurde abgewehrt und der 19-jährige zu Boden gebracht. Während der 21-jährige sich passiv verhielt schlug der 19-jährige nach den Polizeibeamten und traf einen davon im Gesicht. Er wurde an der Lippe verletzt. Beide standen unter Alkoholeinfluss. Der 19-jährige musste eine Blutentnahme auf der Dienststelle über sich ergehen lassen und wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM der PD Landau vom 26.11.2019

 

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte , Polizeibeamte beleidigt, bedroht und bespuckt !

Am 25.11.19, gegen 19:00 Uhr, wurde die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass es auf dem Spielplatz im Kurpark zu einer Körperverletzung zum Nachteil von zwei Personen im Alter von 17- und 18 Jahren gekommen sei. Diese waren durch einen zunächst unbekannten Täter umgestoßen, bespuckt und durch Schläge und Tritte verletzt worden. Der Täter hätte sich dann in Richtung Bahnhof entfernt. Dort hatte er dann eine 18-jährige Frau an eine Wand gedrückt und einen ebenfalls 18-Jährigen Mann bedroht. Beide waren zuvor auch auf dem Spielplatz gewesen. Durch die Funkstreifenbesatzung der PI Bad Dürkheim konnte der Täter am Bahnhof angetroffen und überprüft werden. Hierbei verhielt sich der 22-Jährige, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, sofort aggressiv und versuchte nach der Jacke eines Polizeibeamten zu greifen.
Obwohl ein Begleiter des 22-Jährigen versuchte diesen zu beruhigen, verhielt er sich weiterhin aggressiv, so dass er gefesselt werden musste. Auf dem Weg zum Streifenwagen beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten. Im Streifenwagen spuckte er in Richtung der Polizeibeamten, ohne sie jedoch zu treffen. Ihm wurde nach Rücksprache mit dem Bereitschafts-Staatsanwalt eine Blutprobe entnommen.
Den Rest der Nacht verbrachte er im Polizeigewahrsam in Neustadt. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

PM der PI Bad Dürkheim vom 26.11.2019

 

Imst (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 24. November 2019, gegen 05:30 Uhr randalierte ein stark alkoholisierter 21-jähriger Türke in einem Lokal in Imst. Kurze Zeit später traf der inzwischen verständigte 40-jährige, ebenfalls alkoholisierte, Vater des Mannes im Lokal ein und versuchte seinen Sohn aus dem Lokal zu verbringen. Dabei verletzten sich beide Männer unbestimmten Grades.
Beamte einer Polizeistreife trennten die Kontrahenten und nahmen den 21-Jährigen fest. Der Mann versuchte sich der Festnahmen zu widersetzen und verletzte dabei beide Polizisten unbestimmten Grades.
Der 40-Jährige versuchte ebenfalls die Festnahme seines Sohnes zu verhindern. Auch er wurde im Anschluss festgenommen. Beide wurden in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

PA der LPD Tirol vom 26.11.2019

 

Altausse (Steiermark): Mann attackierte Polizisten

Ein betrunkener 62-Jähriger ging Montagabend, 25. November 2019, auf Polizisten los und verletzte dabei einen Beamten.
Der betrunkene 62-jährige Einheimische war gegen 20:15 Uhr nach einem Lokalbesuch auf der sogenannten Wimstraße zu Fuß unterwegs. Dies wurde wegen der Gefährdung über Notruf der Polizei angezeigt. Nach dem Eintreffen der Streife der Polizeiinspektion Bad Aussee auf Höhe des Bauhofes Altaussee begann der 62-Jährige die Beamten zu beschimpfen sowie zu attackieren und musste deswegen festgenommen werden. Beim Vorfall wurde der 62-Jährige leicht und ein Polizist strafrechtlich gesehen schwer verletzt. Der 62-Jährige wird wegen des Widerstandes gegen die Staatsgewalt und weiterer Delikte an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 26.11.2019

 

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierende Neusserinnen mit offensichtlich geklautem Tannenbaum unterwegs

Am Montagabend (25.11.), gegen 21:30 Uhr, wurden Beamte zur Büttger Straße gerufen. Aufmerksame Zeugen schilderten, dass zwei Frauen an Scheiben einer Lokalität schlagen und Mülltonnen gegen geparkte Fahrzeuge werfen würden.
Als die Polizisten an der Einsatzörtlichkeit ankamen, trafen sie auf zwei augenscheinlich stark alkoholisierte Frauen im Alter von 42 und 32 Jahren, die von den aufmerksamen Zeugen festgehalten wurden. Die Frauen machten nicht nur durch die Pöbeleien auf sich aufmerksam, sondern hatten auch noch gemeinsam einen Tannenbaum getragen. Es stellte sich heraus, dass die Beiden diesen im Innenstadtbereich von einer Laterne abgebunden und offensichtlich geklaut hatten. Während des Gesprächs mit den Polizisten und dem ausgesprochenen Platzverweis, wurde die 32-Jährige immer aggressiver und beleidigte die Ordnungshüter lautstark.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Polizeibeamten die aggressive Neusserin in Gewahrsam. Das Duo wird sich wegen Diebstahl des Tannenbaums verantworten müssen. Zusätzlich erwartet die 32-Jährige ein Strafverfahren wegen Beleidigung. An den geparkten Autos konnten die Polizisten keine Beschädigungen feststellen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 26.11.2019

 

Wien: Ladendieb verletzt Polizisten

25.11.2019, 14.30 Uhr / 6., Mariahilfer Straße
Ein Polizist konnte am 25. November 2019 im Rahmen seines Fußstreifendienstes ein Handgemenge zwischen einem Kaufhaus-Detektiv und einem Ladendieb wahrnehmen. Der Beschuldigte konnte vorerst beruhigt werden, im Zuge der Klärung des Sachverhalts attackierte der 44-Jährige jedoch auch noch den Polizisten und verletzte ihn leicht im Bereich des Gesichts und des Schienbeines. Der slowakische Staatsangehörige wurde festgenommen, der Polizist konnte seinen Dienst nicht weiter versehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 26.11.2019, 09:42 Uhr

Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeilicher Großeinsatz auf Grund einer Schlägerei

In der Nacht vom 23. zum 24. November 2019 wurde in der Anklamer Mehrzweckhalle „Volkshaus“ eine Tanzveranstaltung durchgeführt. Um 03:54 Uhr teilte ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über Notruf mit, dass es vor dem „Volkshaus“ zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen einer Vielzahl von Personen käme.
Den ersten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Anklam bot sich bei ihrem Eintreffen im Bereich vor dem „Volkshaus“ eine unübersichtliche und unklare Lage. In einer Menschenmenge von ca. 150 bis 200 Personen kam es zu zum Teil heftigen verbalen Auseinandersetzungen zwischen mehreren, nicht eindeutig voneinander abgrenzbaren, Personengruppen.
Auch Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Veranstaltung waren zeitweise betroffen. Mehrere, teilweise stark angetrunkene, Personen versuchten mehrfach, die polizeilichen Maßnahmen der eingesetzten Beamten zu stören. Zur Trennung der Personengruppen und zum Schutz der Beamten wurde gegen eine Vielzahl von Personen Platzverweise ausgesprochen und ein Diensthund eingesetzt. Im weiteren Einsatzverlauf konnte so die Anzahl der Personen vor dem „Volkshaus“
auf ca. 40 bis 50 verringert werden.
Bei der Durchsetzung der Platzverweise kam es zu einer Widerstandshandlung gegen einen der eingesetzten Polizeibeamten durch einen 35-Jährigen aus einer Gemeinde des Amtes Anklam-Land. Der Beamte und der Tatverdächtige blieben unverletzt. Ein 29-Jähriger aus Anklam wurde durch weitere eingesetzte Beamte in Gewahrsam genommen, da dieser die Einsatzmaßnahmen massiv störte und dem ihm erteilten Platzverweis nicht Folge leistete.
Durch den Einsatz weiterer Funkstreifenbesatzungen und einer verstärkten Polizeipräsenz im Stadtgebiet gelang es, die Lage bis 05:00 Uhr soweit zu beruhigen, dass der polizeiliche Einsatz im Anklamer Stadtgebiet beendet werden konnte.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand war eine wechselseitig begangene Körperverletzung zwischen einem 23-Jährigen und einem 33-Jährigen, beide wohnhaft in einer Gemeinde des Amtes Anklam-Land, ursächlich für die Auseinandersetzungen vor dem „Volkshaus“. Beide erlitten jeweils Verletzungen im Gesichtsbereich und wurden mit Rettungswagen in das Anklamer Klinikum verbracht. Zu den Hintergründen oder Motiven können derzeit keine Angaben gemacht werden, diese sind u. a. Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Insgesamt kamen 15 Funkstreifenwagen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sowie 3 Funkstreifenwagen der Bundespolizeiinspektion Pasewalk zum Einsatz.
Die Kriminalpolizei Anklam hat Ermittlungen, u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, aufgenommen. Zeugen oder Geschädigte der Auseinandersetzungen vor dem „Volkshaus“ werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Anklam unter der Tel.-Nr. 03971 251-0, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.11.2019

 

Stephanskirchen (Bayern): Beamte angegriffen und beleidigt

Beamte wurden wegen eines Streites nach Stephanskirchen gerufen. Dort konnte ein 37-Jähriger Mann vor Ort angetroffen werden. Der Sachverhalt konnte ermittelt werden, dass der Mann sich mit einem 31-Jährigen stritt und wohl auch geschlagen hatte.
Der 37-Jährige wurde immer aggressiver, zeigte sich unkooperativ und gewaltbereit. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, dem er letztlich auch nachkam und die Wogen schienen sich beruhigt zu haben.
Rund 30 Minuten später verständigte der 31-Jährige die Polizei, dass sein Kontrahent jetzt wieder vor der Tür steht. Dort von der Polizei angetroffen wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Der Mann baute sich vor der Streife auf, ballte die Fäuste und schrie, dass die Beamten ruhig herkommen können. Plötzlich ging der Mann auch auf die Beamten los und er konnte letztlich überwältigt und gefesselt werden. Auf dem Transport zum Dienst-Pkw spuckte der Mann herum und im Inneren des Fahrzeuges trat er mit den Füßen gegen die Fahrzeugsitze. Fortlaufend beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mit übelsten Schimpfwörtern.
Der gesamte Vorgang wurde mit der mitgeführten BodyCam der Beamten aufgenommen. Es kam zu keinen Verletzungen der Beamten. Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Blutentnahme an, da der Randalierer einen Atemalkoholtest verweigerte.
Ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung und Hausfriedensbruchs zum Nachteil seines 37-Jährigen Nachbarn wurde eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 25.11.2019

 

Wolfratshausen (Bayern): Wolfratshauser randaliert in Tankstelle und leistet Widerstand bei Festnahme

Der Sonntagnachmittag endete für einen 31-jährigen Wolfratshauser, der zunächst in einer Tankstelle randaliert hat, im Krankenhaus Wolfratshausen. Es wird wegen diverser Straftaten gegen ihn ermittelt.
Der 31-jährige Wolfratshauser nahm am Donnerstagnachmittag, den 24.11.2019 gegen 16.00 Uhr, in der Tankstelle in der Königsdorfer Straße mehrere Gegenstände aus den Regalen, warf sie auf den Boden und schrie in Anwesenheit mehrerer Kunden herum. Doch dabei blieb es nicht. Ein 59-jähriger Mann aus Königsdorf, der gerade getankt hatte und in der Tankstelle noch einen Kaffee trank, wurde vom Wolfratshauser gepackt und gegen die Theke gedrückt. Zwischen dem Wolfratshauser und dem Mann aus Königsdorf entwickelte sich eine Auseinandersetzung, im Laufe derer der Wolfratshauser den Königsdorfer einen Faustschlag ins Gesicht verpasste und ihm auch noch in die Rippen schlug.
Auch durch eine Streife der Wolfratshauser Polizei konnte die Situation nicht gleich unter Kontrolle gebracht werden. Der 31-Jährige setzte sein aggressives und absolut unberechenbares Verhalten fort. Er wehrte sich mit Kräften gegen die Fesselung der Polizeibeamten und versuchte auch die Polizisten zu bespucken. Da der 31-jährige Randalierer sich selbst in der Tankstelle eine Verletzung am Kopf zuzog, wurde er ins Krankenhaus Wolfratshausen gefahren. Allerdings legte sich eine Aggression auch dort erst, als ihm ein Notarzt eine Beruhigungsspritze verabreichte.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II wurde im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Der 31-Jährige, der über zwei Promille Alkohol intus hatte und offensichtlich auch unter Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.
Sein Verhalten wurde nicht nur durch die Kamera in der Tankstelle, sondern auch durch die von den Polizeibeamten mitgeführte Body-Cam aufgezeichnet.
Der 31-Jährige ist bei der Polizei kein Unbekannter. Er fiel in den letzten Jahren immer wieder mit Diebstählen, Sachbeschädigung und zuletzt mit einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz auf.

PM der PI Wolfratshausen vom 25.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Gesuchter Straftäter widersetzt sich der Polizei – Festnahme

Am Freitag, 22.11.19, gegen 21.30 Uhr, erkannten Polizisten aus Weil einen gesuchten 20-jährigen Mann in einem Zug bei der Haltestelle Pfädlistraße. Da auch der 20-jährige die Polizisten wahrnahm, versuchte er sich im Zug zu verstecken. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls, unter anderem wegen Diebstahls- und Betrugsdelikten, wurde der Mann festgenommen, wogegen er sich mit Leibeskräften zur Wehr setzte. Er konnte jedoch überwältigt, festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. Den Mann erwartet nun eine weitere Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Freiburg vom 25.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Personen stören Maßnahmen von Polizeibeamten

Gleich mehrere unbeteiligte Personen störten am Samstagnachmittag eine Maßnahme von Polizeibeamten vor einem Supermarkt in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Als diese kontrolliert werden sollten, widersetzten sich zwei aus der Gruppe dagegen mit Gewalt, so dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden mussten.
Eine Polizeistreife war um 14.40 Uhr aufgrund eines Körperverletzungsdelikts vor dem Einkaufsmarkt mit der Aufnahme des Falles beschäftigt. Personen aus einer von der Tat unbeteiligten Gruppe störten die Maßnahmen der Beamten immer wieder und kamen den ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Schließlich mussten zwei weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung nachalarmiert werden.
Als der Gruppe die Kontrolle angekündigt wurde, ging ein 33-Jähriger wild gestikulierend auf die Polizisten zu. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Der Mann widersetzte sich der Maßnahme und musste schließlich gewaltsam zum Polizeirevier verbracht werden. Angeblich die 24-jährige Freundin des Mannes, die ebenfalls der Gruppe angehörte, versuchte noch den 33-Jährigen aus dem Griff der Polizeibeamten zu befreien. Auch sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Revier transportiert. Dabei versuchte sie die Polizisten zu treten und leistete genauso Widerstand. Zudem beleidigte sie alle Polizeikräfte mehrfach.
Das Paar stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alkoholtest beim 33-Jährigen ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der Gewahrsam wurde am Abend aufgehoben.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Wiehl/Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): Angriffe auf Polizisten

Am Sonntag (24. November) wurden Polizisten bei Einsätzen in Wiehl und Gummersbach von unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Randalierern angegriffen und verletzt. Auf der Brucher Straße war gegen 04.30 Uhr ein Rettungswagen im Einsatz, weil ein alkoholisierter 18-Jähriger in die Wiehl gefallen war. Völlig durchnässt drohte dem jungen Mann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine Unterkühlung. Doch helfen lassen wollte sich der 18-Jährige aus Wiehl offenbar nicht – er verhielt sich gegenüber der Rettungswagenbesatzung ausgesprochen aggressiv. Zu Hilfe gerufene Polizisten beleidigte der 18-Jährige fortwährend und schlug beim Transport im Rettungswagen um sich, so dass ein Polizeibeamter leichte Verletzungen davontrug. Die Polizei leitete gegen den Wiehler ein Strafverfahren ein. Weil er neben Alkohol- vermutlich auch Drogeneinfluss stand, veranlassten die Beamten zwei Blutprobenentnahmen. Im zweiten Fall war eine Streifenwagenbesatzung am Sonntagabend zu einem Streit im Ortsteil Gummersbach-Becke gerufen worden. Als die Beamten schlichtend eingreifen wollten, schlug ein 34-jähriger Gummersbacher mehrfach auf einen Beamten ein und verletzte diesen am Kopf. Der 34-Jährige konnte von den Beamten überwältigt werden, versuchte sich aber fortwährend mit Schlägen und Tritten zur Wehr zu setzen. Zudem stieß der Mann gegen die eingesetzten Polizisten immer wieder Bedrohungen mit dem Tode aus. Der Beschuldigte stand stark unter Alkoholeinfluss, hatte nach eigenen Angaben aber im Verlaufe des Wochenendes mehrfach Betäubungsmittel konsumiert. Auch in diesem Fall veranlasste die Polizei zwei Blutprobenentnahmen und leitete ein Strafverfahren ein.

PM (251119-1049) der KPB Oberbergischer Kreis vom 25.11.2019

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Mann leistete Widerstand

Als die alarmierten Rettungskräfte am Samstagmorgen, 23.11.2019, gegen 07.00 Uhr, auf der Krohnestraße bei einer auf dem Gehweg liegenden Person eintrafen und ihn ansprachen, reagierte der 35-jährigen Klever aggressiv und fing an, um sich zu schlagen. Auch die hinzugerufene Funkstreife konnte den offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Mann nicht beruhigen. Dabei beleidigte er die Polizisten aufs übelste. So endete der Morgen für den Mann nicht im Krankenhaus, sondern im Polizeigewahrsam. Dabei fanden die Beamten augenscheinliche Drogen bei dem Klever. Sie ließen ihm eine Blutprobe entnehmen.

PM der KPB Kleve vom 25.11.2019

 

Mainz – Altstadt (Rheinland-Pfalz): 19-Jähriger randaliert und provoziert – Polizisten mit Flaschen beworfen

Erst provoziert er einen Sicherheitsmitarbeiter des KUZ, beim Vorbeigehen mit den Worten „Komm doch her“ und beleidigt diesen mehrfach, dann klettert er über einen Zaun auf das Gelände eines geschlossenen Restaurants, wirft eine Sitzbank über den Zaun auf den Malakoff-Platz, liefert sich danach ein Gerangel mit dem Sicherheitsmitarbeiter und wird am Ende von hinzugerufenen Polizeibeamten und vorläufig festgenommen. Trotz angelegter Handschellen ruft er weiterhin „ich mach euch alle platt“. Erst auf der Dienststelle beruhigt sich der 19-Jährige aus Rheinhessen, bei welchem noch 4 möglicherweise gefälschte Geldscheine aufgefunden worden sind. Es wird nun gegen ihn wegen Beleidigung, Sachbeschädigung möglicherweise Körperverletzung und eines Falschgelddeliktes ermittelt. Er erhält einen Platzverweis für die Mainzer Innenstadt und wird kurz darauf aus dem Gewahrsam entlassen und aufgefordert Mainz zu verlassen. Gegen 01:40 Uhr taucht der Rheinhesse in Zusammenhang mit einer Körperverletzung in einem Club in der Holzhofstraße wieder auf. Zuvor ist es in diesem Club zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein 23-jähriger Täter und er sind aus der Lokalität verwiesen worden und konnten kurz darauf kontrolliert werden. Da er seinem Platzverweis nicht Folge geleistet hatte, verbrachte der 19-jährige die restliche Nacht in einer Zelle des Altstadtreviers.
Während des Einsatzes sind Polizeibeamte mit zwei Bierflaschen, vermutlich aus einem nahegelegenen Anwesen, beworfen worden. Die Flaschen verfehlten die Einsatzkräfte knapp und zersplitterten auf der Straße. Die Ermittlungen wegen eines tätlichen Angriffs auf Einsatzkräfte werden durch die Kriminalpolizei Mainz aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 25.11.2019

 

Kassel (Hessen): Nach gefährlicher Flucht quer durch Kassel: Autofahrer rammt Streifenwagen und wird festgenommen

Völlig rücksichtslos ist am frühen Samstagmorgen ein Autofahrer vor der Polizei quer durch Kassel geflüchtet. Erst nachdem der 21-Jährige aus dem Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein sich in eine Sackgasse manövriert hatte, gelang seine Festnahme. Dabei versuchte er noch vergeblich, sich durch das Rammen eines Streifenwagens freie Bahn zu verschaffen. Bei seiner Festnahme griff er die Beamten zudem noch mit Reizstoff an. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende 21-Jährige, von dem die Beamten durch einen Arzt eine Blutprobe entnehmen ließen und seinen Führerschein sicherstellten, wurde anschließend wegen seines psychischen Zustands in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.
Auf den Hyundai aufmerksam geworden war eine Streife des Polizeireviers Mitte gegen 4:50 Uhr in der Fünffensterstraße wegen dessen auffällig langsamer Fahrweise und weil deutlich sichtbar im Wagen vom Fahrer ein Mobiltelefon benutzt wurde. Die dem Fahrer daraufhin von den Beamten gegebenen Anhaltesignale ignorierte der Mann völlig und begann stattdessen mit zunehmender Geschwindigkeit über rote Ampeln in Richtung Südstadt zu flüchten. Sofort wurden weitere Funkstreifen der Kasseler Polizei alarmiert, um die rücksichtslose und gefährliche Fahrt schnellstmöglich zu stoppen. Wie die Beamten berichten, erreichte der Pkw auf seiner weiteren Flucht, die über die Frankfurter Straße, die Credestraße, das Auestadion, die Ludwig-Mond-Straße bis zum Vorderen Westen und schließlich zurück nach Wehlheiden verlief, jedoch mehrfach Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h. An der Auestadion-Kreuzung soll er in seinem Kleinwagen beispielsweise mit solchem Tempo ungebremst über die rote Ampel in die Kreuzung gefahren sein. Nur durch einen Zufall querten zu dieser Zeit keine Fahrzeuge seinen Weg.
Gefährliche Flucht endet in Sackgasse.
Letztlich als der Fahrer die Kohlenstraße in Richtung Schönfelder Straße befuhr und nach links in die Friedenstraße abbog, manövrierte er sich in eine Sackgasse. Dort gelang es einer Streife dem Kleinwagen den Fluchtweg zu versperren. Zweimal, einmal rückwärts, einmal vorwärts, rammte der 21-Jährige den Funkwagen daraufhin noch, ehe er in seinem Wagen festgenommen wurde. Dabei hatte er den Reizstoff in Richtung der Polizisten gesprüht, wodurch zwei Beamte Atemwegsreizungen erlitten. Die beiden Beamten zogen sich zudem durch die Gegenwehr des Fahrers jeweils Verletzungen an der Hand zu. Der 21-Jährige, der durch Pfefferspray, das die Streife gegen ihn eingesetzt hatte, und bei seiner Festnahme ebenfalls leichte Verletzungen erlitt, wurde anschließend vorsorglich in Begleitung von Polizeibeamten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Anschließend brachten die Beamten ihn das psychiatrische Krankenhaus.
An dem Kleinwagen und an dem Funkwagen waren durch das Rammen jeweils Sachschäden entstanden. Die Schadenshöhe wird insgesamt auf rund 3.000 Euro beziffert.

PM des PP Nordhessen vom 25.11.2019

 

Butzbach (Hessen): Widerstand geleistet

In einer Spielothek in der Limes-Galerie randalierte ein Gast am frühen Samstagmorgen, gegen 03.25 Uhr. Der Mitarbeiter der Spielothek verständigte die Polizei, die vor Ort die Personalien des Mannes feststellen wollte. Er zeigte sich unkooperativ und wehrte sich heftig, als er schließlich nach Dokumenten durchsucht werden sollte. Er stieß einen Tisch und Barhocker um und trat nach den Polizisten, wobei er eine Beamtin leicht am Bein verletzte. Mit fünf Polizisten gelang es schließlich den Mann zu bändigen und in die Gewahrsamszellen der Polizei zu bringen, wobei er auf dem Weg dorthin auch noch eine Delle in die Tür eines Polizeifahrzeuges trat. Der Betrunkene, bei dem es sich um 34-jährigen Waldsolmser handelte, musste die Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle bleiben. Am nächsten Morgen konnte er wieder seines Weges gehen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 25.11.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Passanten angegriffen und Polizisten geschlagen

Mainz – Bahnhofsvorplatz (ots) – Während eines Einsatzes der Mainzer Kriminalpolizei, konnte ein 30-jähriger Mann beobachtet werden, der zunächst wahllos Passanten anpöbelte. Als er plötzlich anfing mit einer Plastikflasche gegen einen Passanten zu schlagen und diesen zu Schubsen, wurden die Kripo Beamten auf die Situation aufmerksam und wollten den 30-Jährigen einer Kontrolle unterziehen. Der bereits polizeibekannte Mann beleidigte die Beamten massiv und ließ sich nicht beruhigen. Während der Durchsetzung einer richterlich angeordneten Ingewahrsamnahme schlug und spukte der 30-Jährige gegen mehrere Beamte. Ein Beamter zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Gegen den 30-Jährigen wurde nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte gefertigt.

PM des PP Mainz vom 25.11.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Naziparole und Beleidigungen gebrüllt

Am frühen Morgen des 23.11.2019 wurden Polizisten in die Franz-Wienholz-Straße gerufen, nachdem Ruhestörungen die Anwohner um den Schlaf gebracht hatten. Ein 30-jähriger Prenzlauer erhielt daraufhin einen Platzverweis, dem er anfangs auch ohne Zögern nachkam. Doch hatte er es sich zwischenzeitlich wohl wieder anders überlegt. In der Folge rief er lauthals eine Naziparole und beleidigte die Beamten, die ihn zuvor des Feldes verwiesen hatten. Der bereits hinlänglich bekannte Mann konnte zu diesem Zeitpunkt 1,54 Promille aufweisen. Die Nacht verbrachte er dann im polizeilichen Gewahrsam.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Klosterfelde (Brandenburg): In Gewahrsamszelle gelandet

Bei einem Sachverhalt in der Bahnhofstraße, über den die Polizei am 23.11.2019, gegen 23:47 Uhr informiert wurde, kam einiges zusammen. Zeugen hatten hier gehört wie eine Personengruppe gelärmt und ein Mann aus ihr verfassungsfeindliche Ausrufe getätigt haben soll. Im Rahmen des Einsatzes, an dem auch Zivilkräfte beteiligt waren, fanden die Beamten die besagte Wohnung und betraten sie. Darin trafen die Polizisten auf den 26-Jährigen Tatverdächtigen, der einen Atemalkoholwert von zwei Promille pustete. Der Mann war aber ohne die Einwilligung der Wohnungsinhaberin dort und hatte sie auf ihre Aufforderung hin die Wohnung zu verlassen, bereits geschubst und getreten. Während der Anzeigenaufnahme konnte er sich nicht beruhigen, so dass die Beamten ihm Handfesseln anlegen und ihn ins Gewahrsam verbringen mussten. Hierbei wehrte sich der Mann dann erfolglos gegen die Beamten. Die in der Wohnung gefundenen Betäubungsmittel stellte die Polizei sicher. Der 26-Jährige schlief seinen Rausch in einer Zelle aus und erhielt mehrere Anzeigen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Plochingen (Baden-Württemberg): Mehrere Personen angegriffen

Mehreren Strafanzeigen sieht ein 22-Jähriger entgegen, der am Sonntagabend in der Esslinger Straße durch sein aggressives Verhalten aufgefallen ist und sowohl Zeugen als auch Polizeibeamte attackiert hat. Gegen 20.20 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von eskalierenden Streitigkeiten auf dem Gelände einer Tankstelle berichtet wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der alkoholisierte Mann in Begleitung mehrerer Personen an der Tankstelle aufgehalten und war zunächst mit einer Bekannten in Streit geraten. In diesem Zusammenhang hatte er auch eine Angestellte der Tankstelle gestoßen, die sich dabei leicht an der Hand verletzt hatte. Als die alarmierte Polizei vor Ort eintraf, trat der Verdächtige gegen den Pkw eines weiteren Begleiters und versuchte zu flüchten. Einen 51-jährigen Zeugen, der sich ihm in den Weg stellte, stieß er zu Boden. Der Mann zog sich dabei Verletzungen zu, die später in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Gegen seine anschließende Ingewahrsamnahme wehrte sich der renitente 22-Jährige dermaßen, dass die Polizeibeamten Pfefferspray und auch den Schlagstock einsetzen mussten. Zwei Beamte wurden bei der Überwältigung des weiterhin renitenten Beschuldigten leicht verletzt. Auch der 22-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Gegen ihn wir nun unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Reutlingen vom 25.11.2019

 

Kerken (Nordrhein-Westfalen): Zeugen beobachten Alkoholfahrt

Weil der vor ihnen fahrende Pkw in Schlangenlinien fuhr und in den Grünstreifen geriet, haben die Fahrzeuginsassen am Samstagabend, 23.11.2019, gegen 22.15 Uhr die Polizei informiert und waren dem Autofahrer bis zu seiner Wohnung gefolgt. Auf Ansprache reagierte der 42-jährige aggressiv, beschimpfte die Zeugen und schlug gegen deren Fahrzeugscheiben. Schließlich ging er in seine Wohnung. Auch den hinzugerufenen Polizisten gegenüber verhielt sich der offenbar alkoholisierte Mann aggressiv und wenig kooperativ. Da er durch die Zeugen als Fahrer zweifelsfrei identifiziert wurde, wurde dem Mann auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen sowie sein Führerschein sichergestellt. Die Nacht verbrachte er dann im Polizeigewahrsam.

PM der KPB Kleve vom 25.11.2019

 

Hamburg: Bundespolizisten mit dem Tode bedroht

Ein Mann rastete in der S-Bahn aus und bedrohte die eingesetzten Bundespolizisten sowie deren Familien mit dem Tode. Nach mehreren Stunden hatte er sich soweit wieder beruhigt, dass er auf freien Fuß gesetzt werden musste.
Am 24.11.2019 gegen 07:15 Uhr wurden Bundespolizisten zum S-Bahnhof Landungsbrücken gerufen. Hier sollte es zu einer Auseinandersetzung in der S-Bahn gekommen sein.
Vor Ort stellten die Beamten einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, der eine 35-jährige ebenfalls deutsche Staatsangehörige mit den Worten „Hure, Fotze, etc.“ beleidigte. Ferner drohte er ihr Schläge an.
Die uniformierte Streife ging sofort dazwischen und untersagte dem 30-Jährigen, die Frau weiterhin anzugehen. Da er sich nicht beruhigen ließ, sollte er dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt werden. Zuvor hatte er noch versucht, weitere Mitreisende dazu zu bewegen, ihn zu unterstützen, was unterblieb.
Während der Zuführung leistete der Mann massiven Widerstand, er trat und schlug um sich.
Der Bundespolizistin und dem Bundespolizisten gegenüber rief er lautstark Sätze wie „ich töte euch“, „ich töte eure Kinder“ und ähnliches zu.
Da der Mann nicht zu beruhigen war, wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Amtsarzt überprüfte die Gewahrsamsfähigkeit.
Nach vier Stunden erklärte sich der Mann mit einem Atemalkoholtest einverstanden, der einen Wert von fast zwei Promille ergab.
Nachdem er sich vollständig beruhigt hatte, musste er wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren eingeleitet wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der BPOLI Hamburg vom 25.11.2019

 

Büsum (Schleswig-Holstein): Kranker Mann bedroht Polizisten

Am Sonntagmorgen hat ein als psychisch krank bekannter Mann die Büsumer Polizeidienststelle aufgesucht und die dort tätigen Beamten mit einem Hammer bedroht. Letztlich kam der 39-Jährige auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Um 09.30 Uhr begab sich der offensichtlich verwirrte Büsumer in die Vereinsallee und trat in den Wachraum. Dort tat er den Beamten einige seiner Theorien und Ansichten kund, in die er sich lauter und aggressiver werdend hineinsteigerte.
Schließlich begab er sich wieder aus dem Gebäude stellte sich mitten auf die Straße. Dort zückte er einen Zimmermannshammer und bedrohte die Polizisten, die ihm gefolgt waren. Da sich der Beschuldigte nicht beruhigen ließ, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Letztlich gelang es den Einsatzkräften, den Mann widerstandslos in einen Streifenwagen zu setzen und in ein Klinikum zu bringen.
Das Verhalten des Beschuldigten wird eine Strafanzeige zur Konsequenz haben.
Zwei weitere fertigten die Beamten bereits am Vortag, nachdem der 39-Jährige in Büsum eine Passantin und das Verkaufspersonal eines Geschäftes beleidigt und belästigt hatte.

PM der PD Itzehoe vom 25.11.2019

 

Linkenheim-Hochstetten (Baden-Württemberg): Polizeibeamten angegriffen und dienstunfähig verletzt

Am Samstagabend wurde ein Polizeibeamter in Linkenheim-Hochstetten von einem 62-Jährigen unvermittelt angegriffen und dabei so verletzt, dass er im weiteren Verlauf seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt wurden gegen 18 Uhr in die Max-Plank-Straße gerufen, nachdem es dort zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen war, bei dem ein 62-jähriger Mann einen Hausmitbewohner geschlagen hatte. Bei den anschließenden Ermittlungen vor Ort schlug der 62-Jährige völlig unvermittelt auf einen der Polizisten ein und traf diesen am Ohr. Hierdurch erlitt der Beamte Verletzungen und konnte wenig später seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Angreifer konnte jedoch überwältigt und zu Boden gebracht. Die Polizisten brachten dem offensichtlich alkoholisierten Mann im Anschluss auf die Dienststelle und ein Richter ordnete eine Blutentnahme an. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen musste der 62-Jährige seinen Rausch in der Gewahrsamszelle ausschlafen.
Ihn erwarten nun eine Anzeige wegen Körperverletzung sowie eine Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Lierenfeld (Nordrhein-Westfalen): Auf der Flucht vor der Polizei – Kradfahrer ohne Führerschein kollidiert mit Streifenwagen – Anzeige – Motorrad sichergestellt

Weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte, beschleunigte Samstagnacht ein 20-jähriger Deutscher sein Motorrad auf innerstädtischen Straßen auf über 100 km/h und überfuhr zahlreiche Ampeln bei Rotlicht. Erst die Kollision mit einem Streifenwagen konnte den jungen Mann stoppen. Sowohl er als auch seine Sozia blieben unverletzt.
Am Samstag, 23. November 2019, gegen 23:35 Uhr, befuhr eine Streifenwagenbesatzung die Gumbertstraße in Fahrtrichtung Zeppelinstraße, als den Beamten eine rote Honda CBR 600 mit abgelaufenem Saisonkennzeichen auffiel.
Das Kraftrad war besetzt mit einem jungen Mann und einer Frau als Sozia. In Höhe der Gumbertstraße/Jägerstraße zeigten die Beamten dem Fahrer erstmalig eindeutige Anhaltezeichen, was dieser zum Anlass nahm, Gas zu geben und über mehrere rote Ampeln die Flucht anzutreten. Hierbei erreichte das Motorrad teilweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h.
In einer Sackgasse des Höherweg versuchte sich der Flüchtige schließlich zu verstecken, was jedoch nicht gelang. Während seine 22-jährige Beifahrerin zwischenzeitlich abgestiegen war, quetschte sich der Düsseldorfer mit seiner Maschine zwischen einem Poller und dem Streifenwagen durch, blieb aber stecken.
Die Einsatzkräfte überwältigten ihn und legten dem Mann Handschellen an. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten noch ein verbotenes Einhandmesser. Wie sich herausstellen sollte, ist der 20-Jährige weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch konnte er einen Eigentumsnachweis für das Krad vorweisen. Ihn erwartet nun ein umfängliches Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Verkehrsverstöße und wegen des mitgeführten Einhandmessers. Das Motorrad wurde sichergestellt.

PM der POL Düsseldorf vom 25.11.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Betrunken am Steuer eingeschlafen

Eine Troisdorfer Streife sah in der Samstagnacht (23.11.2019) gegen 02.00 Uhr, wie ein unbeleuchteter PKW von der Mendener Straße auf einen Parkplatz abbog. Die Beamten bogen ebenfalls auf den Parkplatz ab und kontrollierten den 52-jährigen Fahrer. Der Mann aus Troisdorf zeigte deutliche Anzeichen für eine Alkoholisierung. Ein Alkotest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Als die Polizisten den Fahrer zur Blutentnahme in den Streifenwagen baten, leistete der 52-Jährige Widerstand und wollte nicht einsteigen. Letztlich landete er in Handschellen auf der Rücksitzbank der Streife. Auf dem Weg zur Blutprobenentnahme im Troisdorfer Krankenhaus simulierte er dann eine Ohnmacht. Diese endete prompt, als eine Ärztin mit ihren Untersuchungen begann. Ihm wurden zwei Blutproben wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss und unter Drogeneinfluss entnommen. Einen Führerschein konnte der Troisdorfer nicht vorzeigen. Es besteht der Verdacht, dass der Mann seit 2005 nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 25.11.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Polizeibeamter angegriffen

Ein 28 Jahre alter Mann hat am Sonntagmorgen (24.11.2019) während einer Personenkontrolle an der Kriegsbergstraße einen 41-jährigen Polizeibeamten geschlagen und ist im Anschluss geflüchtet. Die Beamten kontrollierten gegen 06.30 Uhr einen 24-jährigen Mann und seinen 28-jährigen Begleiter, der mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand.
Während seiner Durchsuchung versuchte der 28-Jährige offenbar etwas in seiner Hosentasche zu verstecken. Er schlug dem Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und flüchtete im Anschluss. Die Beamten fuhren zu der Wohnanschrift des 28-Jährigen und nahmen ihn dort vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen sie ihn wieder. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen.

PM des PP Stuttgart vom 25.11.2019

 

Werl (Nordrhein-Westfalen): Nach Streitigkeiten Tatverdächtigen gefasst

Ein 35-jähriger Werler geriet in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 00.30 Uhr, mit einem 18 und 26-jährigen Werler, in der Pater-Oswald-Straße in Streit. Im weiteren Verlauf soll es dann zu Schlägen und Tritten gegen den 35-Jährigen gekommen sein, worauf dieser leicht verletzt mit dem Rettungswagen in das örtliche Krankenhaus gebracht wurde. Da die Personalien der flüchtigen Tatverdächtigen nicht feststanden wollten Polizeibeamte im Bereich der Steinerstraße drei Personen kontrollieren. Als die Drei den Streifenwagen sahen rannten sie sofort weg. Der unter Alkoholeinfluss stehende 26-Jährige, konnte nach kurzer Verfolgung im Steinergraben gestellt werden. Er zog ein Messer, worauf ein Polizeibeamter seine Dienstwaffe zog und den Werler anwies das Messer fallen zu lassen. Dieser warf das Messer nach mehreren Aufforderungen weg.
Während die Beamten den 26-Jährigen fesselten, beleidigte er sie. Er stritt ab, an der Körperverletzung zum Nachteil des 35-Jährigen beteiligt gewesen zu sein.
Nun wird gegen den Werler wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM der KPB Soest vom 25.11.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann verletzt zwei Bundespolizisten

Ein Guineer (19) leistete am Freitagabend (22. November) um 22.50 Uhr einen tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte auf der Friedrich-Ebert-Straße in Düsseldorf und verletzte dabei zwei Polizisten. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann wegen des tätlichen Angriffs, der Körperverletzung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln.
Passanten meldeten der Bundespolizei ein Körperverletzungsdelikt auf der Friedrich-Ebert-Straße. Als die Streife der Bundespolizei den Einsatzort erreichte, flüchtete der 19-Jährige. Die Beamten eilten dem Flüchtigen hinterher, nahmen ihn fest, fesselten ihn und brachten ihn mit einem Dienstfahrzeug zur Wache. Während des Transportes leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er bespuckte die Bundespolizisten, trat nach ihnen und schlug einem Beamten mit den geballten, gefesselten Fäusten in den Unterleib.
Auf der Wache wurden elf Verschlusstütchen Marihuana bei dem 19-Jährigen aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Beamter erlitt eine blutende Wunde an seinem Finger, der andere hatte Schmerzen durch die Schläge in den Unterleib. Beide Beamten setzten ihren Dienst fort.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Dienststelle konnte er kurz nach Mitternacht verlassen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Gesuchter Straftäter widersetzt sich der Polizei – Festnahme

Am Freitag, 22.11.19, gegen 21.30 Uhr, erkannten Polizisten aus Weil einen gesuchten 20-jährigen Mann in einem Zug bei der Haltestelle Pfädlistraße. Da auch der 20-jährige die Polizisten wahrnahm, versuchte er sich im Zug zu verstecken. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls, unter anderem wegen Diebstahls- und Betrugsdelikten, wurde der Mann festgenommen, wogegen er sich mit Leibeskräften zur Wehr setzte. Er konnte jedoch überwältigt, festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. Den Mann erwartet nun eine weitere Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Freiburg vom 25.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Personen stören Maßnahmen von Polizeibeamten

Gleich mehrere unbeteiligte Personen störten am Samstagnachmittag eine Maßnahme von Polizeibeamten vor einem Supermarkt in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Als diese kontrolliert werden sollten, widersetzten sich zwei aus der Gruppe dagegen mit Gewalt, so dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden mussten.
Eine Polizeistreife war um 14.40 Uhr aufgrund eines Körperverletzungsdelikts vor dem Einkaufsmarkt mit der Aufnahme des Falles beschäftigt. Personen aus einer von der Tat unbeteiligten Gruppe störten die Maßnahmen der Beamten immer wieder und kamen den ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Schließlich mussten zwei weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung nachalarmiert werden. Als der Gruppe die Kontrolle angekündigt wurde, ging ein 33-Jähriger wild gestikulierend auf die Polizisten zu. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Der Mann widersetzte sich der Maßnahme und musste schließlich gewaltsam zum Polizeirevier verbracht werden. Angeblich die 24-jährige Freundin des Mannes, die ebenfalls der Gruppe angehörte, versuchte noch den 33-Jährigen aus dem Griff der Polizeibeamten zu befreien. Auch sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Revier transportiert. Dabei versuchte sie die Polizisten zu treten und leistete genauso Widerstand. Zudem beleidigte sie alle Polizeikräfte mehrfach.
Das Paar stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alkoholtest beim 33-Jährigen ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der Gewahrsam wurde am Abend aufgehoben.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Waldernbach, Rückershausen, Kreis-Straße 451 (Hessen): Alkoholisiert vor Streifenwagen gelaufen

Am Freitagabend hat sich ein 57 Jahre alter Mann auf der Kreisstraße 451 zwischen Waldernbach und Rückershausen einer Polizeikontrolle widersetzt. Die Streife war gegen 22.50 Uhr auf der Kreisstraße in Fahrtrichtung Rückershausen unterwegs, als der Mann zu Fuß aus dem Bereich eines Feldes unvermittelt auf die Fahrbahn lief und in der Dunkelheit dem Streifenwagen entgegenging. Um einen Zusammenstoß mit dem Mann zu verhindern, bremste der Fahrer des Streifenwagens stark ab und hielt mit seinem Fahrzeug an. Als die beiden Beamten den 57-Jährigen im Anschluss kontrollieren wollten, soll der Mann die Anweisungen der Beamten ignoriert und sich unter anderem mit Tritten und Schlägen gegen die polizeiliche Maßnahme gewehrt haben. Dabei wurden sowohl der 57-jährige Fußgänger, als auch ein Polizeibeamter verletzt und aufgrund der erlittenen Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Da der 57-Jährige augenscheinlich stark alkoholisiert war, musste er sich im Krankenhaus zudem einer Blutentnahme unterziehen. Im Anschluss wurde der Mann zur Ausnüchterung zur Polizeistation nach Weilburg gebracht. Gegen den 57-Jährigen wurde eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, sowie wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt und er muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM des PP Westhessen vom 25.11.2019

 

Dortmund, Bochum (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten mit dem Tode bedroht – Bundespolizei ermittelt gegen 55-jährigen Bochumer

Auf dem Weg zur Nachtschicht wurde am Samstagabend (23. November) zwei Bundespolizisten beleidigt und mit Tode bedroht. Bei der Überprüfung des 55-jährigen Tatverdächtigen stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft nach ihm fahndete.
Gegen 17:10 Uhr befanden sich zwei Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Weg zur Nachtschicht (Dienstbeginn 18 Uhr). Im Dortmunder Hauptbahnhof beobachteten die Beamten, wie der Sicherheitsdienst der Bahn einen 55-jährigen Bochumer an einer Wand fixierte. Nach Angaben der beiden Bahnmitarbeiter hatte der Mann Reisende und auch Kinder im Hauptbahnhof angesprochen und belästigt. Mehreren Aufforderungen den Hauptbahnhof zu verlassen, kam der Mann nicht nach. Als er daraufhin durch die Sicherheitsdienstmitarbeiter aus dem Bahnhof geführt werden sollte, wehrte er sich.
Da der Bochumer auch verbal aggressiv gegenüber den Bundespolizisten auftrat, erheblich alkoholisiert war, und eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, sollte er zur Wache gebracht werden. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Einsatzkräfte und bedrohte sie mit den Worten:“ Wenn ich jetzt eine Waffe hätte, könnte ich Euch umbringen. Und ich würde es auch tun“.
Eine Überprüfung des Bochumers ergab, dass die Staatsanwaltschaft in Bochum nach ihm suchte. Er wird dort mit einem räuberischen Diebstahl in Verbindung gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 55-Jährigen ein Wert von 1,4 Promille.
Gegen den in mehr als 20 Fällen polizeibekannten 55-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Nötigung und Bedrohung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Fischbach (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt und geschlagen

Weil ein erheblich alkoholisierter 54-jähriger Mann am Sonntag gegen Mitternacht torkelnd auf der Zeppelinstraße ging und sich zudem mitten auf die Fahrbahn setzte, riefen Zeugen die Polizei. Der sich kaum auf den Beinen haltende Mann reagierte bei der Personenkontrolle aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er aufgrund seines Zustands und Verhaltens in Gewahrsam genommen werden sollte, sperrte er sich gegen jegliche Maßnahmen, schlug und trat um sich und verletzte hierbei zwei Polizisten. Im Krankenhaus wurde eine Haftfähigkeitsuntersuchung durchgeführt, anschließend wurde er in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Friedrichshafen gebracht. Wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung muss er sich nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Luckenwalde (Brandenburg): Widerstand geleistet

2950 Landkreis Teltow-Fläming, Luckenwalde, Schützenstraße / Sonntag, 24.11.2019, 01:05 Uhr
Im Rahmen einer Feierlichkeit in Luckenwalde wurde eine größere Personengruppe kontrolliert, aus welcher ein 17-Jähriger plötzlich, trotz eines sichtlich alkoholisierten Zustandes, auf ein Fahrrad stieg und davonfuhr. Die Beamten untersagten dem Jugendlichen die Fahrt, dieser ignorierte die Weisungen jedoch und setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Der Tatverdächtige fuhr sodann die Poststraße in Richtung Trebbiner Straße mit sehr starken Schlängellinien entlang und war augenscheinlich nicht in der Lage das Fahrrad sicher im Straßenverkehr zu führen. Schließlich beabsichtigten die Beamten die Fahrt des jungen Mannes zu beenden, da dieser die Weisungen weiterhin beharrlich ignorierte. Bei diesem Versuch, schubste und entzog sich der 17-Jährige mit körperlicher Gewalt der polizeilichen Maßnahmen. Schließlich versuchte der Mann zu Fuß zu flüchten, konnte aber kurz darauf an der Straße Am Burgwall von den Polizisten eingeholt und fixiert werden. Während der Maßnahme und der aktiven Gegenwehr des Mannes wurde ein Polizist leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Der 17-Jährige aus Luckenwalde hatte einen Atemalkoholwert von 1,44 Promille, sodass er aufgrund der Ausfallerscheinungen, die er beim Führen des Fahrrades zeigte, zu einer Blutprobenentnahme mit in die Polizeiinspektion genommen wurde. Es wurden diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und Widerstandes gefertigt.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): 17-Jähriger leistet Widerstand und beschimpft Polizisten

In der Nacht von Freitag (22.11.2019) auf Samstag (23.11.2019) wollten Polizisten einen Streit am Hauptbahnhof schlichten. Ein aufgebrachter junger Mann zeigte sich aggressiv, beschimpfte die Polizisten und musste letztlich in Gewahrsam genommen werden.
Gegen 00:15 Uhr erregte lautstarkes Geschrei zwischen Jugendlichen die Aufmerksamkeit von Polizeibeamten, die am Hauptbahnhof unterwegs waren. Am Südeingang gab es Streitigkeiten zwischen einem jugendlichen Mädchen und einem jungen Mann. Der junge Mann baute sich bedrohlich vor der jungen Frau auf und bewegte sich mit geballten Fäusten auf sie zu. Ein weiterer junger Mann gehörte offenbar auch zu der Gruppe. Die Beamten schritten ein und forderten den jungen Mann auf, sich ruhig zu verhalten. Die beiden männlichen Jugendlichen verhielten sich allerdings weiter aggressiv, sodass die Beamten den Streit beendeten, indem sie sie fixierten. Während sich einer der beiden daraufhin beruhigte, begann der, der ursprünglich auch das Mädchen bedroht hatte, die Beamten wüst zu beschimpfen und wehrte sich gegen die Maßnahmen. Da er sich auch im weiteren Verlauf nicht kooperativ verhielt, wurde der 17-Jährige aus Düren schließlich in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zur Wache ließ er es sich nicht nehmen, die Beamten weiterhin aufs Übelste zu beleidigen.
Bis zur Beruhigung seines Gemütszustandes blieb der junge Mann in Gewahrsam, außerdem wurde seine Mutter benachrichtigt. Ausgangspunkt des Streites waren wohl persönliche Unstimmigkeiten. Das junge Mädchen und der 17-Jährige kennen sich.

PM der POL Düren vom 25.11.2019

 

Dortmund, Emsdetten, Münster (Nordrhein-Westfalen): Bahnmitarbeiter mit dem Tode bedroht und mit der Faust ins Gesicht geschlagen – Bundespolizei nimmt 24-jährigen Tatverdächtigen fest

Zu einer Bedrohung und einem Angriff auf einen Bahnmitarbeiter kam es Sonntagmorgen (24. November, 08:45 Uhr) in einer Eurobahn (RB 89924) zwischen Dortmund-Derne und dem Dortmunder Hauptbahnhof.
Den Zug nutzt ein 24-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Emsdetten der in einer Sitzgruppe eingeschlafen war. Als der Prüfdienst der Eurobahn den Fahrausweis des Mannes überprüfen wollte und ihn deswegen weckte, begann dieser sofort den 53-jährigen Eurobahnmitarbeiter zu beleidigen und mit dem Tode zu bedrohen.
Im weiteren Verlauf der lautstarken Auseinandersetzung soll der 24-Jährige dem 53-Jährigen gegen den Kopf geschlagen haben. Diesem kam daraufhin ein 43-jähriger Fahrgast zur Hilfe und verhinderte so einen weiteren Angriff.
Bundespolizisten nahmen den Mann im Dortmunder Hauptbahnhof fest. Dort gab er sich als eine andere Person aus, indem er den Schülerausweis einer fremden Person vorzeigte. Zudem beleidigte er die Beamten fortwährend als Rassisten und Nazis.
Das brachte ihm neben einer Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung auch ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Fulda (Hessen): Festnahme nach Diebstahl / Widerstand

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen:
Zwei Täter nach Bandendiebstahl festgenommen – Ein Täter leistet massiven Widerstand und verletzt Polizistin!
Fulda – Am Mittwoch (20.11.) gegen 10:50 Uhr, stahlen zwei männliche Personen diverse kosmetische Artikel, im Wert von circa 1.200 Euro, aus einem Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße.
Innerhalb einer sofort eingeleiteten Fahndung und einer sehr guten vorliegenden Personenbeschreibung, konnte eine Streife der Polizeistation Fulda eine Person im Bereich des Jerusalem-Parks feststellen. Im Rahmen der folgenden Personenkontrolle konnte die Streife in unmittelbarer Nähe zu der Person die zuvor gestohlenen Kosmetikartikel auffinden.
Bei der nun anschließenden Festnahme wehrte sich der Täter, ein 18-Jähriger aus dem Raum Gießen, massiv und verletzte eine Polizeibeamtin durch einen Ellenbogenstoß. Die Beamtin erlitt hierdurch einen Rippenanbruch. Auch ihr Kollege wurde durch den Beschuldigten im Bereich des Gesichts und des Handgelenks (Prellungen und Schürfwunden) verletzt.
Nur durch weitere hinzugerufene Polizeistreifen konnte der Täter letztlich festgenommen und zur Polizei nach Fulda verbracht werden.
Ein weiterer Täter, ein 31-Jähriger ebenfalls aus dem Raum Gießen, konnte durch die Polizei im Bereich der Rabanusstraße festgenommen werden.
Gegen die beiden Diebe wird nun wegen Bandendiebstahl ermittelt, da vermutlich weitere unbekannte Personen an der Diebstahlstat beteiligt waren. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.
Die beiden Täter wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe bestanden.

PM des PP Osthessen vom 25.11.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Betrunkener attackiert Rettungsdienst und Polizei

Nachdem der Rettungsdienst in der Nacht zum Sonntag gegen 01.50 Uhr wegen eines erheblich alkoholisierten Mannes in die Friedrich-Hecker-Straße gerufen worden war, wurden einem Rettungssanitäter von dem 25-Jährigen in der Wohnung zwei Faustschläge ins Gesicht versetzt. Da sich der Alkoholisierte auch gegenüber den zur Unterstützung gerufenen Polizisten äußerst aggressiv verhielt, musste er überwältigt und mit Handschließen gefesselt werden. Auf der Fahrt ins Krankenhaus spuckte der 25-Jährige auf die Rückbank. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Mann in Ausnüchterungsgewahrsam genommen. Er hat sich jetzt wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Während eine Streifenwagenbesatzung bei einem Einsatz wegen mehrerer alkoholisierter Jugendlicher den Streifenwagen für etwa 30 Minuten in der Höllturm-Passage abgestellt hatte, trat ein unbekannter Täter einen Außenspiegel ab. Der hierbei angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Personen, die in der Nacht zum Samstag zwischen 00.30 -01.00 Uhr Verdächtiges in der Höllturm-Passage beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, Kontakt mit dem Polizeirevier Radolfzell, Tel. 07732/95066-0, aufzunehmen.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Torgau (Sachsen): Flucht endete in der Zelle

Als Polizisten des Polizeireviers Torgau einen Renault Twingo kontrollieren wollten, missachtete der Fahrer das Anhalte-Signal und gab Gas. Er versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen, fuhr dabei in rücksichtsloser Art und Weise über die Bundesstraße 182. Dort wechselte er mehrfach die Fahrstreifen, fuhr auch im Gegenverkehr, so dass entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen mussten. Mit mehreren Funkstreifenwagen wurde er schließlich zum Anhalten gezwungen. Wie sich herausstellte, hatte der 21–jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis. Ein Atemalkoholtest bei ihm zeigte knapp 0,8 Promille. Das Fahrzeug war nicht versichert, stattdessen mit einem gestohlenen Kennzeichen versehen. Mit Fahrzeug und Kennzeichen wurde offenbar erst kürzlich ein Tankbetrug im Bereich Dessau begangen. Ermittlungen hierzu laufen noch. Der 21-Jährige wurde bereits per Haftbefehl gesucht. Gleich drei Haftbefehle lagen gegen ihn vor. Er wurde festgenommen. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl verantworten. Gegen einen der beiden Insassen (m/19) wird ebenfalls wegen Urkundenfälschung ermittelt. Er hatte sich mit einem gefälschten vorläufigen Personalausweis ausgewiesen.

PM der PD Leipzig vom 25.11.2019

 

Burghausen (Bayern): Stark alkoholisiert und mit Messer Sicherheitsdienst und Polizei bedroht

Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einer dezentralen Unterkunft für Asylbewerber wurden in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 24.11.2019, von einem 33-jährigen Bewohner mit einem Messer bedroht. Nachdem er mit dem Messer anschließend auch bedrohlich auf die verständigten Polizisten zuging, musste er mit unmittelbarem Zwang überwältigt werden. Der Asylbewerber aus Nigeria wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Polizeiinspektion Burghausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mehrfach ermahnten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der dezentralen Unterkunft für Asylbewerber im Burghauser Ortsteil Lindach einen 33-jährigen, nigerianischen Staatsangehörigen zur Ruhe, nachdem er zuvor wiederholt mit lauter Musik die anderen Bewohner der Unterkunft belästigt hatte. Gegen 01:00 Uhr am frühen Sonntagmorgen drehte der Bewohner den Lautstärkeregler erneut soweit nach oben, dass ihm die Security-Mitarbeiter die Lautsprecherboxen schließlich abnahmen.
Hierauf reagierte der 33-jährige sehr aggressiv und bedrohte den Sicherheitsdienst zunächst mit einem Staubsaugerrohr. Anschließend holte er aus seinem Zimmer ein größeres Küchenmesser und setzte damit seine Bedrohungen fort. Der Sicherheitsdienst zog sich zurück und verständigte die Polizeiinspektion Burghausen.
Während der ersten, polizeilichen Befragung des Sicherheitsdienstes kam der 33-Jährige plötzlich, mit dem gleichen Messer bewaffnet hinzu und ging erneut bedrohlich auf die Polizeibeamten und die Sicherheitsdienstmitarbeiter zu. Von den wiederholten und lautstarken Aufforderungen der Polizisten, das Messer fallen zu lassen, ließ sich der Mann zunächst wenig beeindrucken. Erst nachdem beide Polizeibeamte zur Eigensicherung ihre Schusswaffen gezogen hatten, warf der Aggressor das Messer wenige Meter weg.
Jedoch widersetzte er sich den weiteren polizeilichen Anweisungen und versuchte vielmehr erneut, nach dem in kurzer Entfernung liegenden Messer zu greifen. Noch bevor ihm dies gelang, konnte er von den Polizeibeamten mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und schlussendlich gesichert werden. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen, die anschließend ambulant im Krankenhaus Burghausen behandelt wurden.
Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung über zwei Promille und der damit verbundenen Fremdgefährlichkeit wurde der Mann bei der Polizeiinspektion Burghausen in Gewahrsam genommen und nach seiner Ausnüchterung am Sonntagmittag wieder entlassen.
Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Polizeiinspektion Burghausen ermittelt nun wegen Bedrohung gegen den Mann.

PM des PP Oberbayern Süd vom 25.11.2019

 

Dillingen a.d.D. (Bayern): Alkoholisierte Pkw-Fahrerin leistet Widerstand

Am Sonntag, 24.11.19, fuhr eine 57-Jährige gegen 20:50 Uhr mit ihrem Auto rückwärts aus einem Grundstück auf die Schützenstraße in Dillingen aus. Sie prallte gegen einen auf der Fahrbahn geparkten Pkw Opel. Die 57-Jährige fuhr ihren Wagen nach dem Zusammenstoß etwas vorwärts, setzte dann erneut zurück und prallte abermals gegen das geparkte Auto. Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. Die 57-Jährige wollte bei deren Eintreffen vor den Beamten zu Fuß flüchten, wurde nach kurzer Verfolgung aber schnell eingeholt und gestellt. Dabei leistete die deutlich alkoholisierte Frau Widerstand und musste gefesselt werden. Bei ihr wurde eine Blutentnahme angeordnet und ihr Führerschein wurde sichergestellt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 900 Euro.
Gegen die 57-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Nord vom 25.11.2019

 

Hamm-Mitte (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsrowdies provozieren, attackieren und verletzen Polizeibeamte bei Kontrolle

Hammer Polizeibeamte hatten es am frühen Sonntagabend mit zwei äußerst aggressiven und abgebrühten Männern zu tun, die sie unter anderem körperlich angriffen und massiv beleidigten. Zudem setzten die 26 und 19 Jahre alten Aggressoren aus Beckum und Hamm dazu an, einen Streifenwagen zu beschädigen. Im Rahmen ihres unkooperativen Verhaltens kam es außerdem zu Nötigungshandlungen, Angabe falscher Personalien, Erregung öffentlichen Ärgernisses sowie versuchter Gefangenenbefreiung. Insgesamt drei Amtsträger wurden bei dem Potpourri von Straftaten leicht verletzt. Gegen 19 Uhr beabsichtigten zwei 32 und 35 Jahre alte Beamten, die Insassen eines Mercedes Benz auf der Unionstraße zu kontrollieren, da mit dem Fahrzeug zuvor eine Reihe von Verkehrsverstößen begangen worden war. Nachdem das Oberklassefahrzeug angehalten hatte, stieg der 26-jährige Fahrer aus und stieß einen der beiden Beamten gewaltsam zur Seite. Anschließend öffnete der Beckumer seinen Hosenschlitz und setzte in Anwesenheit der Beamten auf offener Straße dazu an, vor sein Fahrzeug zu urinieren. Nach entsprechender Aufforderung, dieses zu unterlassen, würdigte er die Beamten mit obszönen und verunglimpfenden Vokabeln herab. Auch der 20-jährige Beifahrer stand seinem Begleiter bei seinem verächtlichen Verhalten in nichts nach. So weigerte er sich beharrlich, seine Personalien gegenüber den Beamten preiszugeben. Anschließend beleidigte auch er die Ordnungshüter (für Passanten deutlich hörbar) immer wieder mit unflätigen und respektlosen Begriffen. Von seinem Begleiter angestachelt, begann nun auch der Fahrer wieder, gegenüber den Polizisten Gewalt anzudrohen und durch Pöbeleien Druck auszuüben. Das verächtliche und feindselige Verhalten der beiden Aggressoren fand schließlich seinen Höhepunkt darin, dass sie brennende Zigarettenkippen in den Lüftungsschacht des Streifenwagens schnippten. Den Beamten gelang es rasch, die Glut zu löschen und sie forderten personelle Unterstützung an. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme versuchte der 26-jährige Unruhestifter, den 20-Jährigen gewaltsam zu befreien. Zudem näherten sich plötzlich zwei unbekannte Männer und störten die Amsthandlungen der Polizei, indem sie versuchten, die beabsichtigte Maßnahmen zu vereiteln. Einer der beiden Männer hatte ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Er trug einen Vollbart. Der andere kann nicht weiter beschrieben werden. Beide Typen konnten durch körperlichen Einsatz und unter Zuhilfenahme von Pfefferspray zurückgedrängt werden und entfernten sich in Richtung Bahnhofstraße. Eine Identifizierung dieser Personen war vor Ort nicht möglich. Letztendlich gelang es den einschreitenden Beamten, die beiden anderen Randalierer in Gewahrsam zu nehmen. Dem Fahrer wurde wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eine Blutprobe entnommen. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Wer Angaben zu den beiden unbeteiligten Männern machen kann, welche die Maßnahmen der Polizei zu verhindern versuchten, möge sich unter der Nummer 02381 – 916 – 0 beim Polizeipräsidium Hamm melden.

PM des PP Hamm vom 25.11.2019

Einen 14-jährigen Jugendlichen überprüften Bundespolizisten am Sonntagabend (24. November) im Gelsenkirchener Hauptbahnhof.
Dieser flüchtete während der Kontrolle. Dazu hatte er auch allen Grund. In seiner Tasche wurde Drogen sichergestellt. Dazu war er als vermisste Person zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben.

Gegen 20:15 Uhr erreichte der 14-Jährige mit einer S-Bahn den Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Auf Grund seines jugendlichen Aussehens überprüfte eine Streife der Bundespolizei den Oberhausener. Dieser flüchtete sofort und konnte kurz darauf, unter erheblicher Gegenwehr, festgenommen werden.

Bei seiner Überprüfung wurden mehrere Konsumeinheiten Marihuana sichergesellt.
Zudem stellte sich heraus, dass er von der Gelsenkirchener Polizei, als vermisste Person, zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war.

Die Drogen wurden sichergestellt und der 14-Jährige wurde nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden in eine Jugendschutzeinrichtung in Gelsenkirchen eingeliefert.

Gegen den Oberhausener wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Frau verletzt einen Polizeibeamten durch einen Tritt

Am 23.11.19 gegen 21:40 Uhr wurde die Polizei Bad Kreuznach zu einem Anwesen in der Richard-Wagner-Straße in Bad Kreuznach gerufen. Eine 35 jährige Frau würde dort ihren Vermieter und ihre Nachbarn anschreien. Eine Stunde zuvor hatte sie bereits an dem Anwesen eine Sachbeschädigung begangen. Die Frau stürmte bei Eintreffen der ersten Streife direkt auf die Beamten zu und beleidigte diese heftig. Im weiteren Verlauf des Einsatzes trat sie einem der eingesetzten Polizeibeamten ans Schienbein. Dieser wurde hierdurch leicht verletzt. Die Frau wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Im Verlauf des Einsatzes beleidigte sie immer wieder die eingesetzten Beamten. Ein von ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,4 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Bad Kreuznach vom 24.11.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Unfallflucht unter Alkoholeinfluss

Am Morgen des 24.11.19, gegen 03:50 Uhr, meldete eine Zeugin, dass ihr und ihrem Mann ein stark verunfallter PKW in der Poststraße in Mainz-Finthen entgegenkamen. Unter anderem fuhr der PKW vorne rechts nur noch auf der Felge.
Da der PKW hielt, konnten die Zeugen den Schlüssel abziehen und eine Weiterfahrt verhindern. Beim Eintreffen der Streife zeigte sich der 19-jährige Fahrer verbal aggressiv, er beleidigte fortwährend den Zeugen und die eingesetzten Beamten.
Der 19-jährige wurde zur Dienststelle mitgenommen und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen die polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand.
Den 19-jährigen erwarten Anzeigen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte. Aufgrund der starken Beschädigungen am PKW ist davon auszugehen, dass es kurz vorher zu einem Unfall kam.
Die Unfallörtlichkeit wird noch gesucht, Zeugen können sich bei der PI Mainz 3 unter der 06131-654310 melden.

PM des PP Mainz vom 24.11.2019

 

Amberg (Bayern): Betrunkener Randalierer

Am Freitagnachmittag meldete ein Zeuge einen offenbar betrunkenen Radfahrer in der Katharinenfriedhofstraße mit. Auf Ansprache reagierte der Radfahrer aggressiv und versuchte mit einer Flasche gegen das Tor eines Autohauses zu werfen. Die verständigte Polizeistreife stellte bei dem 64-jährigen Radfahrer einen Atemalkoholwert von 1,8 Promille fest. Zudem gab der Mann an Marihuana konsumiert zu haben. Nach erfolgter Blutentnahme musste der Amberger aufgrund seiner anhaltenden Aggressionen im polizeilichen Gewahrsam verbleiben. Er muss sich wegen Trunkenheit im Verkehrs sowie versuchter Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Amberg vom 24.11.2019

 

Salzgitter-Lebenstedt (Niedersachsen): Widerstand

Nachdem ein 21-Jähriger mit seinem Bruder in der elterlichen Wohnung in Streit geraten war, sollte dieser von der Polizei eine Wohnungswegweisung erhalten.
Hierbei leistete er aktiven Widerstand, indem er versuchte die eingesetzten Beamten zu schlagen und zu beißen. Ihm wurden Handschellen angelegt und es erfolgte eine Zuführung ins Gewahrsam . Während seines Aufenthaltes in der Zelle, beschädigte er diese. Nun erhält er auch noch eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.

PM der POL Salzgitter vom 24.11.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstag gegen 17:00 Uhr wurde eine kleine Personengruppe in der Schillerstraße kontrolliert, nachdem sich diese zuvor ungebührlich gegenüber Passanten verhalten hatte. Im Rahmen der Kontrolle fiel vor allem ein 35-Jähriger auf, der sich auch gegenüber den eingesetzten Beamten sofort aggressiv und äußerst respektlos verhielt. Im Verlauf der Kontrolle beleidigte er die Beamten mehrfach mit wüsten Beschimpfungen und Gesten, weshalb ihn nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung erwartet. Den im Anschluss erteilten Platzverweis kamen die Störenfriede letztendlich nach.

PM der PI Aschaffenburg vom 24.11.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Trunkenheit im Straßenverkehr

Trunkenheit im Straßenverkehr In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es im Oldenburger Stadtgebiet zu zwei Trunkenheitsfahrten. Nach Zeugenhinweise konnte am Damm ein Fahrzeugführer kontrolliert werden. Dieser war durch seine unsichere Fahrweise mehreren Verkehrsteilnehmern aufgefallen. Ein Alcotest ergab eine Atemalkoholkonzentrattion von 2,60 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein wurde sichergestellt, außerdem wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Da der Fahrer die eingesetzten Beamten zusätzlich noch beleidigte wurde eine gesonderte Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt. Ferner wurde gegen den Fahrzeugführer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da er gegenüber den Beamten seine Personalien verweigerte.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 24.11.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): 18-Jähriger greift Polizisten an

Am Samstagabend (23.11.19), gegen 22:40 Uhr, wurde die Neumünsteraner Polizei zu einem Spielplatz im Stadtteil Faldera gerufen, weil sich dort Jugendliche schlagen sollten. Während die Beamten den Sachverhalt klärten zeigte sich ein 18-Jähriger Neumünsteraner sehr aggressiv gegenüber der Polizei und griff einen Polizeibeamten an, indem er diesen an den Hals griff. Daraufhin wurden dem 18-Jährigen Handfesseln angelegt und er sollte zum Polizeirevier gebracht werden. Als zwei Polizisten ihm den Sicherheitsgurt im Streifenwagen anlegen wollten, trat der 18-Jährige einem der Polizisten ins Gesicht, wodurch der Polizist verletzt wurde. Auf dem Weg zum Polizeirevier beruhigte sich der 18-Jährige nicht. Er beschädigte eine Scheibe im Streifenwagen, beleidigte und bedrohte die Polizisten. Auf dem Polizeirevier wurde eine Blutprobe entnommen, da der 18-Jährige erheblich alkoholisiert war (2,24 Promille Atemalkohol). Aufgrund seines gezeigten Verhaltens musste er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Bei der vorangegangenen Auseinandersetzung auf dem Spielplatz handelte es sich lediglich um einen Streit zwischen Freunden, die zusammen Alkohol konsumierten.

PM der PD Neumünster vom 24.11.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Flüchtender Rollerfahrer fährt Streifenwagen an

Auf der Flucht vor der Polizei sind in der Nacht zum Sonnabend zwei 16 Jahre alte Jugendliche mit einem Motorroller gegen einen Streifenwagen gefahren. Sie wurden festgenommen. Gegen vier Uhr sollte der Roller, auf dem die beiden 16-Jährigen fuhren, in der Voßstraße von der Polizei kontrolliert werden. Allerdings missachteten die beiden Jugendlichen mehrere Aufforderungen zum Anhalten der Polizeibeamten und versuchten vor ihnen zu flüchten. An der Kreuzung Feldstraße/ Auf der Bult gelang es den Polizisten zunächst, den Motorroller zum Anhalten zu bringen. Als ein Beamter ausstieg, versuchten die beiden 16-Jährigen erneut zu flüchten. Dabei stießen sie gegen den Streifenwagen und beschädigten ihn. Die weitere Verfolgung endete dann in der Altonaer Straße und die beiden Jungen wurden festgenommen. Eine Fahrerlaubnis für den Roller besaßen sie nicht. Darüber hinaus muss noch geklärt werden, woher der Roller stammt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bremerhaven vom 24.11.2019

 

VS-Villingen (Baden-Württemberg): Junger Gambier greift Polizisten an

Am Donnerstagmorgen hat ein 22-jähriger Gambier, der im Schwarzwald-Baar-Kreis wohnhaft ist, im Landratsamt eine Streife vom Polizeirevier Villingen tätlich angegriffen.

Gegen 10.15 Uhr kam ein Hilferuf aus dem Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises, weil der 22-Jährige sich weigerte, das Gebäude zu verlassen. Als die beiden Beamten vom Polizeirevier Villingen dort ankamen, trafen sie auf einen bereits ziemlich „geladenen“ jungen Mann, der zunächst durchsucht werden sollte. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Gambier. In dem nun folgenden Gerangel traf er einen der beiden Beamten im Gesicht. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray gab der 22-Jährige auf und konnte dann in Gewahrsam genommen werden. Das hinderte ihn aber nicht daran, die Beamten auf der Fahrt zum Polizeirevier zu beleidigen und Morddrohungen auszustoßen.
Gegen ihn wird jetzt unter Anderem wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Tuttlingen vom 24.11.2019

 

Altkreis Norden (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Bedrohung mit Messer, Beleidigung

Am späten Samstagabend randalierten mehrere Jugendliche auf dem Popke-Fegter-Platz in Norden, wo sie unter anderem gegen abgestellte Fahrzeuge traten, Fahrräder umwarfen und gegen Scheiben des „Norder Tors“ schlugen. Bei Eintreffen der Polizei lag eine der Personen am Boden, weshalb zunächst von einer Notlage ausgegangen wurde. Nach Ansprache durch die Polizei sprang der Jugendliche auf und attackierte eine dritte Person. Beim Trennen der Parteien schlug eben jene Person einem 28-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht. Zur Verhinderung weiterer Angriffe und Straftaten musste der 17-jährige mittels körperlicher Gewalt fixiert und in Gewahrsam genommen werden. Er leistete erhebliche Gegenwehr, stieß durchgehend wüste Beleidigungen aus und spuckte um sich. Dabei verfehlte er eine 24-jährige Polizeibeamtin nur knapp. Auch verunreinigte er einen Streifenwagen sowie die Gewahrsamszelle durch sein Verhalten, bis ihm ein Spuckschutz aufgesetzt werden konnte. Weiterhin wurde festgestellt, dass er zuvor den Inhaber einer im „Norder Tor“ ansässigen Gastronomie mit einem Messer bedrohte und ebenfalls scharf beleidigte. Auf den jungen kommen nun neben mehreren Strafanzeigen auch die Kosten für die Reinigung der Zelle und des Streifenwagens zu.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 24.11.2019

 

Peine (Niedersachsen): Betrunkene Person verletzt einen Polizeibeamten

Mehrere Strafverfahren und eine hohe Kostenrechnung erwarten einen 25jährigen alkoholisierten Peiner. Er versuchte am frühen Sonntagmorgen zunächst, sich in der Werderstraße in Peine einer Personalienfeststellung durch Polizeibeamte nach einer Körperverletzung in einer nahegelegenen Gastwirtschaft durch Flucht zu entziehen. Er konnte jedoch nach kurzer Verfolgung auf einem Hinterhof gestellt werden. Hier bedrohte er die Polizeibeamten, die ihn aber sofort zu Boden bringen konnten. Ein 34jähriger Polizist aus Peine wurde bei der Ingewahrsamnahme des 25 Jährigen leicht verletzt. Er ist zunächst nicht mehr dienstfähig. Der Täter und sein ebenfalls stark alkoholisierter 24jähiger Begleiter aus Hannover verbrachten den Rest der Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam.

PM der PI Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel, Kommissariat Peine vom 24.11.2019

 

Radevormwald (Nordrhein-Westfalen): Handfester Streit – Widerstand gegen Polizeibeamte

Zu einem handfesten Streit zwischen zwei Personengruppen ist es am Samstag (23. November) um kurz nach Mitternacht in der Straße „Markt“ gekommen. Als die Polizisten eintrafen, um die Streithähne zu trennen, wurden sie auf eine Schusswaffe aufmerksam, die einer der Kontrahenten, ein 29-jähriger Radevormwalder, griffbereit mitführte. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Umgehend fixierten die Beamten den 29-Jährigen und legten ihm Handschellen an. Dabei leistete der 29-Jährige erheblichen Widerstand. Er versuchte sich aus dem Griff zu lösen, trat um sich und versuchte, einen Polizisten zu beißen. Er wurde zunächst zur Polizeiwache und später zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Da er alkoholisiert war, eine Blutprobe abgeben. Da er leicht verletzt war, wurde er Während des Einsatzes in der Straße „Markt“ störte ein 27-jähriger Radevormwalder die Maßnahmen der Polizei. Immer wieder ging er auf die Beamten zu und verhielt sich sowohl gegenüber der Polizei als auch umstehenden Passanten gegenüber äußerst aggressiv. Mehrfach forderten die Polizisten ihn auf, dies zu unterlassen und sich einige Meter zu entfernen. Schließlich mussten die Beamten auch ihn fixieren. Später, als er sich wieder beruhigt hatte, konnte er vor Ort wieder entlassen werden. Gegen die Beteiligten wird nun wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung ermittelt. Gegen den 29-Jährigen zudem noch wegen Verstoß gegen das Waffengesetz; die Waffe wurde beschlagnahmt.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 24.11.2019

 

Stein (Bayern): Junger Mann leistete erheblichen Widerstand

Nachdem er eine Sachbeschädigung begangen hatte, sollte die Identität eines jungen Mannes festgestellt werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.
Heute früh (24.11.19) sprachen die Streifenbeamten den Mann gegen 00:40 Uhr an, er möge stehen bleiben und seine Personalien feststellen lassen. Aber auch auf mehrfache Anrufe reagierte der 27-Jährige nicht. Dann ging er unvermittelt auf einen Polizeibeamten los, warf zunächst einen unbekannten Gegenstand in dessen Richtung und schlug mit der Faust zum Kopf des Beamten. Der konnte jedoch den Schlag abwehren und drohte dem Angreifer unmittelbaren Zwang an.
Vollkommen unbeeindruckt verhielt sich der Mann weiterhin sehr aggressiv und attackierte die Beamten. Erst mithilfe weiterer Streifen konnte der 27-Jährige schließlich festgenommen und zur Sachbearbeitung zur Inspektion gebracht werden.
Während der gesamten Anzeigenbearbeitung wurden die Beamten von dem Festgenommenen beleidigt und bespuckt.
Der 27-Jährige wurde nach Beendigung der Sachbearbeitung wieder aus dem Gewahrsam entlassen, wird aber unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 24.11.2019

 

Ansbach (Bayern): Randalierende junge Männer lösen Polizeieinsatz aus

Ein Zeuge teilte am Samstag (23.11.19) der Polizei mit, dass in der Windsbacher Straße Jugendliche randalieren sollen. Bei einem anschließenden Polizeieinsatz mit mehreren Kräften wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Gegen 02:30 Uhr konnten von einer Polizeistreife etwa 15 bis 20 Jugendliche vor einem Anwesen angetroffen werden, die offenbar Blumenkästen beschädigt hatten.
Bei einer Personalienfeststellung der Beteiligten wurde ein 20-Jähriger zunehmend aggressiver, verbal ausfallend und weigerte sich, seine Personalien anzugeben.
Daraufhin sollte der junge Mann zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen werden. Nun leistete er erheblichen Widerstand und schlug in Richtung der Beamten.
Mehrere Jugendliche solidarisierten sich mit dem 20-Jährigen und versuchten die Festnahme zu verhindern, indem sie ihn immer wieder von den Beamten wegzogen. Da immer mehr Personen zu der Gruppe hinzukamen, wurden weitere Kräfte der Polizeiinspektion und Hundeführer hinzugezogen.
Es gelang, die Gruppe zu beruhigen und einige Platzverweise auszusprechen, denen dann auch Folge geleistet wurde. Der 20-Jährige verhielt sich allerdings weiterhin sehr aggressiv, schlug um sich und beleidigte fortwährend alle Beamten. Bei seiner Festnahme wurden zwei Beamte leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig.
Im Anschluss an die Sachbearbeitung, der eine Anzeige wegen Beleidigung, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte folgt, wurde der alkoholisierte 20-Jährige seinen Eltern übergeben.

PM des PP Mittelfranken vom 24.11.2019

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): 24-Jähriger bedroht Passanten – 1,6 Promille

Ein 24-jähriger Essener hat am frühen Sonntagmorgen (24. November) alkoholisiert mehrere Personen in Bochum bedroht und einen Mann geschlagen. Die Polizei brachte ihn ins Gewahrsam, dabei leistete er Widerstand.
Gegen 4.30 Uhr wurde die Polizei zur Kortumstraße in der Bochumer Innenstadt gerufen. Ein 24-jähriger Mann aus Essen ging aggressiv auf Passanten zu und bedrohte diese mit einem abgebrochenen Flaschenhals. Ein 23-jähriger Wittener bekam nach aktuellem Kenntnisstand einen Schlag gegen den Kopf.
Als die Polizeibeamten den Essener festhielten, leistete er Widerstand. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Ermittlungen gegen ihn laufen.

PM der POL Bochum vom 24.11.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Große Party endet im Tumult – Polizei stellt 14 Personalien fest und nimmt zwei Partygäste in Gewahrsam

45143 E.-Altendorf: Die Polizei musste heute Nacht (24. November) eine Privatparty auf der Helenenstraße auflösen – weil Partygäste sich weigerten, den durch die Beamten ausgesprochenen Platzverweisen nachzukommen, endete die laute Partynacht für zwei von ihnen im Polizeigewahrsam.
Nachbarn des Partygastgebers hatten sich gegen 00:45 Uhr über zu laute Musik und Gespräche beschwert. Als die Polizei eintraf, war der Lärmpegel so groß, dass die Partygäste zunächst nicht auf Schellen und Klopfen der Beamten reagierten.
Nachdem die Polizisten wiederholt angemessene Lautstärke angemahnt hatten, die etwa 40 Partygäste aber nicht reagierten, riefen die Beamten Verstärkung (unter anderem Diensthundeführer), um die Feierlichkeit aufzulösen.
Nachdem die Partygäste die Wohnung zunächst ruhig verlassen hatten, sammelten sie sich vor dem Haus und weigerten sich, den erteilten Platzverweisen nachzukommen. Weil ein 24-jähriger Partygast den Diensthund (mit angelegtem Beißkorb) und seinen Hundeführer verbal und körperlich angriff und die anderen Gäste sich solidarisch mit ihrem Partykumpanen zeigten, kam es zum Tumult, den die Polizisten unter Einsatz von Pfefferspray und Einsatzmehrzweckstöcken beenden konnten.
Bei 14 Partygästen wurden die Personalien festgestellt, zwei von ihnen (24 und 26 Jahre) verblieben bis zum Morgen im Polizeigewahrsam. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, verblieben aber im Dienst.

PM der POL Essen vom 24.11.2019

 

Hohenems (Vorarlberg): Angriff gegen Beamte in Hohenems

Mehrere Beamte der PI Hohenems schritten am 23.11.2019 gegen Mitternacht anlässlich einer angezeigten Schlägerei vor dem Tennis-Event-Center in Hohenems ein. Vor Ort -die Schlägerei war nicht mehr im Gange- trafen sie unter anderem auf einen 28jährigen Mann aus Dornbirn, der augenscheinlich verletzt und alkoholisiert war. Dieser weigerte sich, seine Personalien bekannt zu geben und Angaben zum Sachverhalt zu machen, versuchte zu flüchten, konnte aber von den Beamten zurückgehalten werden. Im Zuge dessen wehrte sich der Mann aktiv gegen die Amtshandlung und versuchte, einen Beamten mit der Hand zu schlagen. Dies misslang, da der Beamte ausweichen konnte. In Folge wurde der 28jährige festgenommen, wehrte sich jedoch weiter und trat mit den Füßen wiederholt gegen die Beamten. Einer wurde am Bein getroffen, jedoch nicht verletzt. Sämtliche amtshandelnden Beamten blieben unverletzt. Ein im Anschluss durchgeführter Alkotest erbrachte beim Beschuldigten einen Alkoholisierungsgrad von ca. 1,5 Promille. Dieser wird -auf freiem Fuß- wegen Verdacht der versuchten schweren Körperverletzung und des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt werden. Inwieweit der Beschuldigte in die angezeigte Schlägerei und noch weitere Straftagen verwickelt ist, bzw. wie und gegebenenfalls vom wem er verletzt wurde, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

PA der LPD Vorarlberg vom 24.11.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann bedroht und beleidigt Polizistin in Freizeit

Mit den Worten „Ich bringe dich um, du Bullenschlampe!“ soll an der KVB-Haltestelle Hansaring am frühen Samstagmorgen (23. November) ein Passant (24) auf eine Polizistin losgegangen sein. Die Beamtin war in ihrer Freizeit in zivil unterwegs und stand um kurz nach 6.30 Uhr auf dem Bahnsteig in Richtung Friesenplatz. Auf dem Bahnsteig gegenüber befand sich zu diesem Zeitpunkt der 24-Jährige, der die Polizisten offensichtlich erkannte.
Der augenscheinlich alkoholisierte Mann soll ihr daraufhin erst den Mittelfinger gezeigt und dann die Polizistin lautstark beleidigt und beschimpft haben. Als sie darauf nicht reagierte, soll er auch andere Personen auf dem Bahnsteig angepöbelt haben. Dann soll der 24-Jährige die Gleise überquert und aggressiv gestikulierend auf die Beamtin zugestürmt sein. Bevor er sie erreichte, überwältigen Passanten den Angreifer und alarmierten die Polizei.
Wenig später trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein und nahmen den Randalierer zur Ausnüchterung mit in das Polizeigewahrsam. Dabei leistete der Gefesselte weiterhin erheblichen Widerstand, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde.
Bei der Durchsuchung der Kleidung des 24-Jährigen fanden die Beamten eine geringe Menge an Betäubungsmitteln. Er wird sich nun wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten müssen.
Zeugen, die den Vorfall am Hansaring beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de an die Polizei Köln zu wenden.

PM des PP Köln vom 24.11.2019

 

Ebern (Bayern): Widerstand fordert zwei verletzte Polizisten

Ebern, Lkrs. Haßberge: In der Nacht vom 23.11. auf den 24.11.2019 kam es nach einem Einsatz im Eberner Stadtgebiet zu erheblichen Widerstandshandlung eines 27-jährigen Mannes aus dem nördlichen Landkreis Haßberge. Ausgang war ein lautstarker Streit zwischen einem Paar in deren privaten Wohnung. Da der Mann sehr stark dem Alkohol zugesprochen hatte und die Lebensgefährtin Angst um sich und ihr 1,5 Jahre altes Kind hatte, forderte sie ihren Freund auf die Wohnung zu verlassen. Nachdem er dieser Aufforderung nicht nachkam, rief sie über eine Freundin die Polizei zur Hilfe. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung war der Mann sofort sehr aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten. Nach einiger Zeit verließ er dann die Wohnung im Beisein der Polizei und wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle in Ebern verbracht. Ein freiwillig durchgeführter Alcotest ergab 0,87 mg/l. Daraufhin wurde dem Mann der Sicherheitsgewahrsam eröffnet. Beim Verbringen in den Haftraum beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten und versuchte einem Beamten ins Gesicht zu schlagen. Beim zu Boden bringen wurden zwei Polizeibeamte der PI Ebern verletzt, konnten aber den Dienst fortsetzen. Durch die Staatsanwaltschaft Bamberg wurde eine Blutentnahme beim Beschuldigten angeordnet. Bei dieser leistete der Mann erneut Widerstand und beleidigte die Beamten. Den Mann erwarten nun eine Anzeige aufgrund Widerstands gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Ebern vom 24.11.2019

 

Berlin/Reinickendorf: Wildschwein nach Unfall von Qualen erlöst

Bei einem Unfall heute Mittag in Tegel ist ein Wildschwein schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 80-Jähriger gegen 12.20 Uhr mit seinem Honda in der Bernauer Straße in Richtung Neheimer Straße unterwegs und erfasste einige Meter vor der „Wasserwerkskurve“ das Wildschwein, das von links aus dem Wald auf die Straße gelaufen war. Nach dem Unfall schleppte sich das Tier verletzt in den Wald und blieb dort leidend liegen. Ein Polizeibeamter setzte daraufhin seine Dienstpistole ein und erlöste das Wildschwein von seinen Qualen. Unbeteiligte waren zu keiner Zeit durch den Schusswaffengebrauch gefährdet.

PM (2804) des PP Berlin vom 24.11.2019

 

Augsburg (Bayern): Schlägerei endet mit Angriff auf Polizeibeamte

Am 23.11.19, gegen 03:45 Uhr, bemerkten Polizeibeamte im Rahmen der Streifenfahrt einen Streit zwischen zwei Personengruppen in der Maximilianstraße. Als die Beamten ihr Fahrzeug anhielten, um schlichtend einzugreifen, begannen mehrere Männer der Gruppen auf einander einzuschlagen. Trotz des sofortigen Einschreitens der zwei Einsatzkräfte schlugen und traten die zwei Personengruppen weiterhin auf die Kontrahenten ein. Ein 24-jähriger Beschuldigter griff auch die Beamten mit gezielten Fußtritten an. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray gelang es den Einsatzkräften den 24-jährigen Angreifer zu überwältigen und die Schlägerei zu beenden. Gegen fünf Männer im Alter von 20, 23, 24, 26 und 28 wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung sowie Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Alle Beschuldigten waren mit Atemalkoholwerten zwischen 1,0 und knapp 1,9 Promille erheblich alkoholisiert.

PM des PP Schwaben Nord vom 24.11.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): außer Rand und Band

Samstag, 23.11.2019; gg. 21.10 Uhr / Am Samstagabend meldete das Personal einer Lokalität in der Brandenburger Innenstadt der Polizei, dass ein Gast ausrastet und die Örtlichkeit nicht verlassen möchte. Der polizeibekannte 27-jährige Brandenburger hatte sich gegenüber mehreren Gästen verbal aggressiv verhalten und sie auch körperlich angegriffen. U.a. hatte er ein Glas in Richtung eines Gastes geworfen und einen weiteren mit einem Stuhl attackieren wollen. Nach derzeitigen Erkenntnissen blieben alle Gäste unverletzt.
Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten leistete der lautstarke Störenfried Widerstand, sodass er zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Ein Beamter verletzte sich dabei leicht, blieb aber dienstfähig. Im Polizeigewahrsam wurde, unter andauernden Beleidigungen des 27-Jährigen, durch einen Arzt seine Unterbringung in eine psychiatrische Fachklinik angewiesen. Nun wird sich der 27-Jährige für mehrere zuvor begangene Delikte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg West vom 24.11.2019

 

Bern: Sechs Polizeimitarbeitende bei Angriffen verletzt

Bei einem Einsatz im Zuge einer Liegenschaftsbesetzung sowie Sachbeschädigungen sind in der Nacht auf Sonntag in Bern sechs Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern bei Angriffen verletzt worden. Zudem kam es zu einem Umzug von der Laupenstrasse auf die Schützenmatte, bei welchem ebenfalls Sachbeschädigungen verübt wurden. Die Polizei musste Mittel einsetzen, zwei Personen wurden angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern beobachteten am Samstag, 23. November 2019 kurz vor 2230 Uhr, dass sich zahlreiche Menschen bei einer sich im Umbau befindenden Liegenschaft an der Laupenstrasse in Bern einfanden. Im Verlaufe der Nachtstunden wurden durch mehrere Personen Sachbeschädigungen durch Sprayereien im Bereich der Geleise und des Bahnhofs verübt. In der Folge hielten die Einsatzkräfte dort zwei Personen an. Kurz nach der Anhaltung wurden die Mitarbeitenden von Personen aus der Liegenschaft heraus massiv angegriffen und mit Wurfgegenständen beworfen. Sechs Polizeimitarbeitende wurden dabei unter anderem durch Steinwürfe an den Kopf sowie Pyrotechnika verletzt. Sie mussten sich teilweise in ärztliche Kontrolle begeben. Zum eigenen Schutz mussten sie Mittel einsetzen, darunter auch den Einsatz der Schusswaffe androhen. Nach dem Abtransport der angehaltenen Personen zogen sich die Angreifer vorerst in das Gebäude an der Laupenstrasse zurück.
Kurz nach 0200 Uhr verliessen die Personen die Liegenschaft und es formierte sich ein grosser Umzug mit zahlreichen Teilnehmern. Dieser zog von der Laupenstrasse in Richtung Schützenmatte. Dabei wurden erneut Pyrotechnika abgebrannt und es kam es zu weiteren Sachbeschädigungen; so wurde die Scheibe eines Einsatzfahrzeuges zerstört. Zudem kam es wiederum zu Angriffen auf die Polizeikräfte, welchen den Umzug begleiteten, um einen Marsch in die Innenstadt zu verhindern. Die Einsatzkräfte mussten deshalb erneut Mittel einsetzen. Auf der Schützenmatte löste sich die Personengruppe schliesslich auf.
Im Zusammenhang mit den Ereignissen, so etwa den Angriffen auf die Einsatzkräfte sowie den Sachbeschädigungen in und rund um die Liegenschaft an der Laupenstrasse wurden Ermittlungen aufgenommen.

PM der KAPO Bern vom 24.11.2019

 

Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich): Streitende attackierten Polizisten

Zwei Asylwerber gerieten am 23. November 2019 um 20:50 Uhr in einer Asylunterkunft in Thalham in Streit. Warum der 27-jährige Iraner und sein 22-jähriger Landsmann stritten, ist noch unklar. Nachdem bereits in ihrem Zimmer in der Betreuungsstelle ein Spiegel und ein Teller zu Bruch gegangen waren, setzte sich der Streit im Außenbereich der Unterkunft fort.
Als die eintreffenden Polizisten die am Boden liegenden Raufenden trennten und deren Identität feststellen wollten, attackierten die beiden die Beamten. Die Männer konnten unter Einsatz von Körperkraft fixiert und festgenommen werden.
Nach Anordnung durch die StA Wels wurden beide in die JA Wels eingeliefert. Sie werden wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Sachbeschädigung angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Versammlung am 24. November 2019 in Volkmarsdorf

Am Sonntag fand im Stadtteil Volkmarsdorf eine Versammlung statt, welche unter dem Motto „Gegen Neonazi-Strukturen im Leipziger Osten“ stand. Zum Zweck der Meinungskundgabe nahmen ca. 300 Personen an der Versammlung teil.
Nach einer zunächst stationären Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen vom Tonband bewegte sich der Demonstrationszug anschließend von der Eisenbahnstraße über die Wurzner Straße zur Geißlerstraße und schließlich zurück zur Eisenbahnstraße. Der Zug setzte sich im weiteren Verlauf in Richtung Torgauer Platz zur Gorkistraße und zum Stannebeinplatz in Bewegung. Im Anschluss begaben sich die Kundgebungsteilnehmer über die Hermann-Liebmann-Straße zum Rabet, wo die Versammlung schließlich, gegen 16:40 Uhr für beendet erklärt wurde.
Im Rahmen der Kundgebung kam es in den Stadtteilen Volkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld zu Verkehrseinschränkungen.
Während des Aufzuges begleiteten die Einsatzkräfte der Polizei den Demonstrationszug, schützten das Recht auf Versammlungsfreiheit und achteten auf die Einhaltung bestehender versammlungsrechtlicher Beschränkungen, die von der Versammlungsbehörde (Stadt Leipzig) vorgegeben waren.
Insgesamt war ein weitgehend friedlicher Verlauf der Kundgebung, ohne relevante Ereignisse oder größere Vorkommnisse, zu verzeichnen. Aus der Versammlung heraus kam es jedoch zu „ACAB, Hass wie noch nie“-Rufen. Derartige Hassparolen gegenüber der Polizei sind nicht hinnehmbar. Die Rolle der Polizei ist klar – die Absicherung der Grundrechte der Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit vor Ort.
Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 24. November 2019, 16:45 Uhr) ermittelt die Polizei in einem Fall wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (durch einen Außenstehenden) und wegen des Zündens von Pyrotechnik. Als sich der Demonstrationszug in Höhe Hermann-Liebmann-Straße/Ludwigstraße befand, wurden auf dem Dach eines Wohnhauses mehrere Personen mit Pyrotechnik festgestellt, welche abgebrannt wurde. Dabei fielen Überreste auf die Straße und gefährdeten Außenstehende und Polizisten. Daraufhin begaben sich Polizeibeamte in das Gebäude. Der Sachverhalt wird einer genaueren Prüfung unterzogen. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Zeugen, die Hinweise zu Straftaten geben können, die im Zusammenhang mit der Versammlung stehen oder die durch Personen verübt wurden, die selbst nicht Teilnehmer der Versammlung waren, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

PM der PD Leipzig vom 24.11.2019

Am Sonntag, 24.11.2019 kam es in einem Lokal am Lenbachplatz zu Körperverletzungsdelikten, bei denen die Tatbeteiligten im Anschluss flüchteten. Im Zuge dieses Einsatzes konnten zwei Beteiligte, darunter ein 27-jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, durch polizeiliche Einsatzkräfte am Lenbachplatz auf der Freifläche vor dem Wittelsbacher Brunnen angetroffen und festgenommen werden. Bei der Festnahme leisteten die Personen erheblichen Widerstand.
Ein VW Bus der Münchner Polizei traf zur Unterstützung am Festnahmeort ein. Die Beamten verließen sofort das Fahrzeug, um schnellstmöglich die Widerstandshandlungen unterbinden zu können. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand wurde dabei in dem VW Bus der Schalthebel der Automatik durch den verantwortlichen 22-jährigen Fahrer nicht auf „P“ gestellt, sondern in die Position „N“ gebracht. Daraufhin rollte das Fahrzeug einige Meter führerlos weiter. Der 27-jährige Festgenommene saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden. Als die Kollegen das Heranrollen des Fahrzeugs bemerken, gelang es ihnen nicht mehr, den 27-Jährigen noch wegzuziehen. Der Mann wurde vom Fahrzeug erfasst, unterhalb der Frontstoßstange eingeklemmt und schwer verletzt.

Durch die unmittelbar verständigte Feuerwehr gelang die Bergung des 27-Jährigen. Im Anschluß wurde er durch den Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus verbracht. Zur objektiven Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde eine externe Sachverständige hinzugezogen. Im Bereich des Unfallortes kam es deshalb noch für ca. zwei Stunden zu Sperrungen.

PM (1751) des PP München vom 24.11.2019

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Halberstadt

Am 22.11.2019 gegen 19:30 Uhr kam es in Halberstadt auf dem Hohen Weg zu einer Nötigung von Verkehrsteilnehmern. Ein stark alkoholisierter 26 Jahre alter, männlicher Asylbewerber aus Mali betrat in seinem Zustand die Fahrbahn und zwang mit seinem Verhalten Fahrzeugführer zum Anhalten. Teilweise mussten diese eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Asylbewerber konnte gestellt werden, musste aber auf Grund seiner Aggressivität mit Handfesseln fixiert werden. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er aktiven Widerstand und schlug gezielt in Richtung der Beamtin und des Beamten.
Weitere Beamte, die sich in der Anfahrt zum Einsatzort befanden und die handelnden Kollegen unterstützen wollten, bemerkten im Bereich des Domplatzes eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Bei der Prüfung des Sachverhaltes stellte sich heraus, dass ein 23-jähriger Asylbewerber aus Guinea-Bissau auf einen 18-jährigen Afghanen einschlug und eintrat. Es konnte noch wahrgenommen werden, wie er versuchte mit einer abgebrochenen Flasche den 18-Jährigen zu verletzten. Unverzüglich schritten die Beamten ein und konnten den Angreifer überwältigen. Bei dem 18-jährige wurde eine leichte Verletzung durch die Schläge festgestellt, er lehnte aber jede medizinische Behandlung ab.
Der Mann aus Guinea-Bissau stand ebenfalls erheblich unter Alkoholeinwirkung und versuchte die eingesetzte Beamtin und den Beamten zu schlagen. Durch körperliche Gewalt und den Einsatz der Handfessel wurde er am Boden fixiert. Im Nahbereich befand sich ein weiterer Asylbewerber, ein 21-jähriger Somalier, welcher dem am Boden liegenden 23 Jährigen zu Hilfe kommen wollte. Dabei schlug und trat er gezielt nach beiden Beamten. Die Situation konnte nur mit Unterstützung der Beamten vom Einsatz Nötigung unter Kontrolle gebracht werden. Auch der Mann aus Somalia stand erheblich unter dem Einfluss von Alkohol.
Der 23 Jahre alte Mann aus Guinea-Bissau musste auf Grund seines Alkoholgenusses ins Ameos Klinikum eingeliefert werden. Die beiden anderen Beschuldigten wurden im Polizeirevier Harz in Gewahrsam genommen.
Durch den tätlichen Angriff wurde ein 30-jähriger Beamter leicht verletzt.
Insgesamt waren 12 Beamte zur Realisierung aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen am Einsatzort eingesetzt.

PM des PRev Harz vom 23.11.2019

 

Polling (Bayern): Betrunkene und renitente Jugendliche verursachen Großeinsatz

Zu einem Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr kam es in den späten Abendstunden des 22.11.2019.
Anlass war zunächst die Mitteilung, dass sich zwei Jugendliche am Eingang der Fischzuchtanlage bei Polling verdächtig verhielten. Beide sollten gemäß erster Mitteilung stark betrunken und mit dem Fahrrad unterwegs sein, sie konnten durch die anfahrenden Streifenbesatzung zunächst nicht angetroffen werden.
Kurz danach erfolgte die nächste Mitteilung, wonach nun Schreie zu hören seien. In der Folge konnte ein 16-jähriger Weilheimer angetroffen werden, der durch den Tiefenbach geflüchtet war. Bei Sichtung der Polizei befand er sich im kalten Wasser und konnte von den ersten Beamten (in kompletter Uniform) aus dem etwa brusttiefen Wasser gezogen werden. Gegen die anschließende Festnahme setzte er sich erheblich zu Wehr; verletzt wurde dabei jedoch niemand.
In der Folge wurde versucht, die Identität seines Begleiters festzustellen; auch um auszuschließen, dass sich auch dieser im Bach befand. Da der 16-jährige völlig unterschiedliche Angaben machte, konnte der Aufenthalt des Begleiters nicht sofort ermittelt werden, so dass eine Absuche des Baches durch massive Kräfte von Wasserwacht, Bergwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr anlief.
Letztendlich konnte ermittelt werden, dass es sich bei dem Begleiter um einen 15-jährigen Weilheimer handelte, der durch eine Streife bei einem Freund angetroffen werden konnte. Somit war gesichert, dass sich keine zweite Person mehr im Bach befand und Hilfe benötigte.
Gegen beide Jugendlichen werden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, da sie zur Tatzeit erheblich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.
Ferner wird gegen den 16-jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt – letztere wurden in geringer Menge in seinem Rucksack aufgefunden. Dieser musste wegen des Aufenthaltes im Bach mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden.
In diesem Zusammenhang wird noch ein Zeuge für den Vorfall gesucht:
Dieser soll in Oderding wohnen und den 15-jährigen nach Hause gebracht haben. Der Zeuge wird gebeten, sich mit der Polizei in Weilheim in Verbindung zu setzen.
An dieser Stelle ergeht durch die PI Weilheim nochmals ein Herzliches Dankeschön an etwa 200 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr, die bei dem Einsatz unterstützend tätig wurden!!

PM (auszugsweise) der PI Weilheim vom 23.11.2019

 

Stadt Tangermünde, Konventsteig (Sachsen-Anhalt): Einsatz der Polizei anlässlich einer möglichen Bedrohungslage

22.11.2019, 18:20 Uhr bis 23.11.2019, 01:53 Uhr
Der 36-jährige Beschuldigte meldete der Rettungsleitstelle, dass sich im Konventsteig in der Ortslage Tangermünde eine Frau mit Stichverletzungen befinden soll. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Beschuldigten vor Ort in einer Gartenlaube ausfindig machen. Hier bestätigte der Beschuldigte die getätigten Angaben, verweigert den Beamten jedoch den Zutritt zum Objekt und verbarrikadierte sich in der Folge in der Gartenlaube. Als die Beamten sich Zutritt zum Objekt verschaffen wollten, richtete der Beschuldigte eine Schreckschusswaffe in Richtung der Polizeibeamten. Unter Hinzuziehung des Spezialeinsatzkommandos konnte der Beschuldigte überwältigt und in ein Fachkrankenhaus eingewiesen werden. Während des Einsatzes wurden der Beschuldigte und mehrere Polizeibeamte leicht verletzt. Eine verletzte Frau bzw. andere Personen befanden sich nicht im Objekt. Im Zuge der Durchsuchung des Objektes wurden zudem ein Schlagring und ein Beil aufgefunden. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

PM der PI Stendal vom 23.11.2019

 

Borkum (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Körperverletzung in Gaststätte

In der Nacht von Freitag auf Samstag kommt es gegen 00:40 Uhr in einer Diskothek in der Borkumer Innenstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 44-jährigen Mann und einem anderen 34-jährigen Gast. Der 44-jährige auf Borkum wohnhafte Mann trifft den Jüngeren mit einem Faustschlag im Gesicht und greift im Anschluss auch den Sicherheitsdienst der Gaststätte an. Unter anderem wirft dieser ein Glas in Richtung des Mitarbeiters. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung leistet der aggressive und alkoholisierte Täter erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Er wird zwecks Zuführung zur Dienststelle mit Handfesseln fixiert in den Streifenwagen verbracht. Im Fahrzeuginneren randaliert der Beschuldigte weiter und beschädigt durch einen Tritt das dort installierte Funkgerät. Bei Erreichen der Dienststelle tritt er in Richtung der eingesetzten Beamten und versucht diese zu verletzen. Außerdem werden die Einsatzkräfte fortlaufend von dem Beschuldigten beleidigt. Der Mann wird nach Anordnung und Durchführung einer Blutentnahme der Zelle zugeführt. Gegen den Beschuldigten werden nunmehr die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Leer/Emden vom 23.11.2019

 

Bad Tölz (Bayern): Tölzer erneut auffällig

Am Freitag, 22.11.19, wurden die Beamten der Polizeiinspektion Bad Tölz zu einem Ladendiebstahl in die Marktstraße gerufen. Gegen 17.35 Uhr wurde hier in einem Verbrauchermarkt ein Mann beim Diebstahl von Nahrungsmitteln erwischt. Keine große Überraschung erwartete die Beamten in Form des Ladendiebs. Sie trafen auf einen bereits vielfach in Erscheinung getretenen 69jährigen Tölzer. Wie auch in der Vergangenheit, beleidigte der verhaltensauffällige Mann die Angestellten des Geschäfts sowie die eingesetzten Beamten.

PM (auszugsweise) der PI Bad Tölz vom 23.11.2019

 

Zwiesel, Lkr. Regen (Bayern): Tumult vor einer Diskothek und Gewahrsam
Kurz zuvor geriet ein 23-jähriger Mann aus Regen mit einer Frau in Streit, weil er seine Garderobenmarke nicht fand. Als er durch den Sicherheitsdienst nach draußen verbracht wurde, geriet er immer mehr in Rage. Er beruhigte sich auch nach dem Eintreffen der Polizei nicht und musste, auch wegen der erheblichen Alkoholisierung, in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurden in seiner Hose noch zwei Joints aufgefunden. Als er am Morgen wieder entlassen wurde, wollte er noch zum Bahnhof gefahren werden – zum Gehen habe er jetzt keine Lust, so war seine Begründung! Dieses Ansinnen wurde durch die Polizeibeamten aber abgelehnt und dem jungen Mann lediglich die Himmelsrichtung gezeigt.

PM (auszugsweise) der PI Zwiesel vom 23.11.2019

 

Selb (Bayern): Hausfriedensbruch und Bedrohung
Ein amtsbekannter 31-Jähriger verschaffte sich am Freitag gegen 19:00 Uhr unbefugt Zugang zu der Wohnung einer 21 jährigen Selberin, indem er diese beiseite schob und mehrere anwesende Personen bedrohte. Dabei randalierte er, wobei mehrere Glasflaschen zersprangen und die Wohnungsbesitzerin verletzte. Nach Angaben der Zeugen entwendete der Täter mehrere Betäubungsmittel, welche in der Wohnung lagen. Er konnte unweit des Tatortes zusammen mit seiner 52-jährigen Begleiterin gestellt werden. Diese zeigte sich von der Anfang November im Bereich des Polizeipräsidium Oberfranken eingeführten BodyCam, welche die Polizeibeamten trugen, nicht abgeschreckt und begann, die Polizisten zu beleidigen. Die Polizei Marktredwitz ermittelt nun wegen mehreren Delikten.
PM (auszugsweise) der PI Marktredwitz vom 23.11.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): 23.11.19, 02:00 Uhr Randalierender Gast in Landauer Diskothek nach vorausgehender Körperverletzung

Ein 20-jähriger Gast einer Landauer Diskothek widersetzte sich trotz ausgesprochenem Hausverbot und einem Alkoholgehalt von 1,57 Promille den dortigen Türstehern, sodass dieser fixiert werden musste, nachdem er versuchte die Sicherheitsleute zu verletzen. Aufgrund des aggressiven Zustands des Heranwachsenden, musste dieser zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden die vor Ort befindlichen Kollegen zudem noch massiv beleidigt.

PM der PD Landau vom 23.11.2019

 

Leipzig (Connewitz), Brandstraße (Sachsen): Demonstrationsgeschehen am 23. November 2019

Zeit: 23.11.2019, gegen 11:00 bis gegen 12:30 Uhr
Am Samstag fand in der Brandstraße 28 bis 30 im Stadtteil Connewitz, wie von der Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig beschieden, eine stationäre Kundgebung des Herrn André Poggenburg (11:00 Uhr bis 12:30 Uhr) mit dem Motto „Ja zu Leipzig – nein zu Linksextremismus“ in unmittelbarer Nähe zu einem Stadtteilbüro der Partei „Die Linke“, dem „linXXnet“, statt. An der Versammlung nahm ein kleiner Personenkreis, mit dem Ziel der politischen Meinungskundgabe,
teil. Die Kundgebung wurde gegen 12:00 Uhr ohne Vorkommnisse beendet.
In Reaktion darauf wurden bei der Stadt Leipzig zwei Gegenversammlungen angemeldet. Zum einen unter dem Motto „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ durch die Landtagsabgeordnete der Partei „Die Linke“, Frau Juliane Nagel und zum anderen durch die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde
Leipzig-Connewitz-Lößnig. Diese hielt unter dem Motto „Herz statt Hetze“ eine Mahnwache ab. Auch diese Kundgebungen verliefen überwiegend friedlich.
Lediglich zu Beginn der Versammlung, welche durch Frau Nagel angemeldet worden war, kam es aus der Menge heraus zu einzelnen beleidigenden Äußerungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Diese wurden aus der Versammlung heraus als „Bullenschweine“ beschimpft.
Hierzu Polizeipräsident Torsten Schultze: „Es ist meines Erachtens nach nicht hinnehmbar, dass die, die das Versammlungsrecht nutzen, diejenigen beschimpfen und beleidigen, welche das Versammlungsrecht gewährleisten und schützen. Dass hier u. a. Äußerungen, wie „Bullenschweine“ getätigt werden, ist nicht akzeptabel.“
Dennoch ist insgesamt ein friedlicher Verlauf der Demonstrationen und Kundgebungen zu verzeichnen. Dabei war es die Prämisse des polizeilichen Handelns, die Ausübung des Grundrechts der Versammlungsfreiheit, die Ausübung der freien politischen Rede und der öffentlichen Meinungsbildung zu sowie den Schutz aller Versammlungsteilnehmer zu gewährleisten.
Im Zuge des Demonstrationsgeschehens kam es im öffentlichen Nahverkehr zu kleineren Einschränkungen des Linienverkehrs.
Zum aktuellen Zeitpunkt, (Stand: 23. November 2019, 12:50 Uhr), ermittelt die Polizei in einem Fall wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen drei Ordnungswidrigkeiten (u. a. Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Zünden eines Nebeltopfes).
Zeugen, die Hinweise zu Straftaten geben können, die im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen stehen oder sich im Stadtgebiet Connewitz ereignet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

PM der PD Leipzig vom 23.11.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei nimmt Einbrecher im Steak-Restaurant fest

In der vergangenen Nacht wurde die Polizei über einen möglichen Einbruch in einem Steak-Restaurant in der Rostocker Innenstadt informiert. Sofort eingesetzte Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Rostock sowie ein Polizeihund konnten den Tatverdächtigen in dem Objekt antreffen und festnehmen. Der alkoholisierte Tatverdächtige leistete dabei Widerstand.
Der Kriminaldauerdienst Rostock begann im Anschluss sofort mit den Ermittlungen. Im Rahmen der Tatortarbeit konnten unter anderem Spuren gesichert werden. Eine durch den Ermittlungsrichter angewiesene Wohnungsdurchsuchung bei dem Tatverdächtigen führte dazu, dass umfangreiches Diebesgut aufgefunden werden konnte. Die Staatsanwaltschaft Rostock beantragt daher eine Untersuchungshaft für den Tatverdächtigen. Hierzu wird der Tatverdächtige am 24.11.2019 durch die Polizei dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Rostock vom 23.11.2019

 

Binz (Mecklenburg-Vorpommern): Demonstrationsgeschehen am 23.11.2019 in Binz

Anlässlich zwei bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter stationärer Versammlungen sowie eines angemeldeten Aufzuges führte die Polizeiinspektion Stralsund am heutigen Sonnabend, dem 23.11.2019, einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund durch Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und weiterer Dienststellen aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg unterstützt.
Parallel dazu waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund im Einsatz.
Das Bündnis „RÜGEN FÜR ALLE – Gemeinsam gegen Rechts“ hatte für den Zeitraum von etwa 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Aufzug unter dem Motto: „GeFlügelfest – Für Demokratie und Toleranz“ angemeldet, der durch die Ortschaft Binz führte. Kurz nach 11:00 Uhr startete der Aufzug am Binzer Hauptbahnhof in Richtung Strandpromenade. Nach einer Kundgebung und weiteren Programmpunkten auf einer Veranstaltungsbühne im Bereich der Proraer Straße, Ecke Hans-Beimler-Straße bewegte sich der Aufzug gegen 13:00 Uhr über die Dünenstraße, Dollahner Straße und Schillerstraße zum Seebrückenvorplatz, von wo aus die Versammlungsteilnehmer zurück in Richtung Veranstaltungsbühne gingen. Nach einem abschließenden Programm erklärte die Leiterin die Versammlung gegen 15:45 Uhr für beendet.
Außerdem führte das Bündnis „Greifswald für alle“ in der Zeit von 11:00 bis circa 13:30 Uhr auf der Strandpromenade eine angemeldete stationäre Versammlung unter dem Motto: „Kein Raum der AfD“ durch.
Am 23.11.2019 gegen 02:45 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei in Binz in der Dollahner Straße in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Sachbeschädigung in Form von mehreren Graffitis in schwarzer Farbe mit Bezug zum AfD-Flügeltreffen in Binz fest. Hier wurden eine Bushaltestelle, eine Hauswand und ein Müllcontainer besprüht. In diesem Zusammenhang konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden, gegen die nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt wird.
Abseits des angemeldeten Versammlungsgeschehens kam es durch vorherige Versammlungsteilnehmer zu einer kleineren Störaktion in der Proraer Straße.
Mehrere Personen versuchten, eine Zufahrt zum Veranstaltungsort zu verhindern.
Polizeikräfte schritten ein, um ein Passieren dieser Stelle für PKW und Fußgänger zu ermöglichen.
Im Bereich der Strandpromenade kam es zu zwei Widerstandshandlungen. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie in einem Fall wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

PM der PI Stralsund vom 23.11.2019

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Betrunkene, aggressive Person in Gewahrsam genommen

Im Rahmen des Sondereinsatzes anlässlich des diesjährigen Weihnachtsmarktes in Trier wurden zwei Zivilkräfte der Polizei durch eine männliche Person im Bereich des Hauptmarktes angesprochen. Die männliche Person bettelte um Geld. Nachdem die beiden Polizisten eine Spende abgelehnt hatten, ging die Person den beiden Polizisten hinterher und bettelte weiter. Daraufhin gab sich ein Polizeibeamte als Polizist zu erkennen und wies sich mit seinem Dienstausweis aus. Im Anschluss wurde eine Personenkontrolle durchgeführt.
Während der Kontrolle wurde die stark alkoholisierte Person immer aggressiver und entriss einem Polizisten den zuvor ausgehändigten Ausweis, woraufhin der Mann zu Boden gebracht und mittels Handfesseln fixiert werden musste. Aufgrund der hohen Alkoholisierung und seines aggressiven Verhaltens wurde die Person in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Eine Alco-Test ergab 2,4 Promille. Ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme an.

PM der PD Innenstadt Trier vom 23.11.2019

 

Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierte Person in Gewahrsam genommen

Am heutigen Nachmittag wurde der Polizei in Idar-Oberstein eine massive Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten gemeldet.
Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort konnte einer der Beteiligten festgestellt werden. Während der Kontrolle der aggressiven Person fing diese an sich körperlich massiv gegen die polizeiliche Maßnahme zu wehren. Daher musste sie letztendlich fixiert und in Gewahrsam genommen werden.

PM der PI Idar-Oberstein vom 23.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Unterschiedliche versammlungsrechtliche Aktionen in der Landeshauptstadt Hannover: Die Polizeidirektion Hannover zieht eine vorläufige Einsatzbilanz

Am Samstag, 23.11.2019, hat in der Zeit von 14:00 Uhr bis kurz nach 18:00 Uhr die Demonstration der NPD mit rund 120 Teilnehmenden in der Landeshauptstadt Hannover stattgefunden. Die Polizeidirektion Hannover zieht nach Abschluss dieser Kundgebungen und parallel stattfindenden Demonstrationen eine vorläufige Einsatzbilanz.
Die Versammlung der NPD hatte um 14:00 Uhr am Dietrich-Kittner-Platz begonnen. In der Folge bewegte sich der Aufzug über den Altenbekener Damm und am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer entlang. Nach einer Zwischenkundgebung am dort gelegenen NDR Landesfunkhaus bewegte sich der Aufzug bis Aegidientorplatz. Bei den zwei zeitgleich stattfindenden Gegenversammlungen der Grünen Jugend Hannover (stationär: Hildesheimer Straße/Heinrich-Heine-Straße) und des ver.di Landesbezirks Niedersachsen-Bremen (Aufzug vom Stephansplatz über die Hildesheimer Straße zum Aegidientorplatz) gingen circa 7.000 Menschen auf die Straße. Die Versammlungen verliefen überwiegend ohne größere Zwischenfälle.
In Einzelfällen kam es zu kurzen Störungen. Beispielsweise versuchten im Bereich der Straße An der Tiefenriede mehrere Personen auf die Aufzugsstrecke der NPD zu gelangen. Dies konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt durch die Polizei verhindert werden. In diesem Zusammenhang wurden vier Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Im Zuge des Polizeieinsatzes sind nach aktuellem Stand zwei Personen und zwei Polizeieinsatzkräfte leicht verletzt worden.
Einsatzleiter, Polizeivizepräsident Jörg Müller, zeigte sich mit dem polizeilichen Einsatzverlauf zufrieden: „Unser taktisches Konzept in dem für die Polizei durchaus schwierigen Einsatz ist aufgegangen. Durch konsequentes Einschreiten ist ein Aufeinandertreffen der beiden Lager weitestgehend verhindert worden.“

PM der PD Hannover vom 23.11.2019

 

Bezirk Linz (Oberösterreich): Führerscheinloser Drogenlenker wollte vor Polizei flüchten

Im Zuge des Außendienstes nahmen am 22. November 2019 um 20:12 Uhr Polizisten einen Pkw in Haid auf der Weberstraße wahr und nahmen unter Verwendung beider Warnsignale unverzüglich die Nachfahrt auf. Der Pkw-Lenker, ein 28-jähriger Afghane aus dem Bezirk Liz-Land, der nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist, versuchte jedoch zu flüchten bzw. die Polizeistreife abzuhängen. Bei der Verfolgungsfahrt durch das Ortsgebiet von Haid, bei welcher überhöhte Geschwindigkeiten erreicht wurden, konnte der Lenker unmittelbar darauf angehalten und einer Lenker und Fahrzeugkontrolle unterzogen werden. Im Zuge der Verfolgungsfahrt wurden vom 28-Jährigen mehrere Verkehrsdelikte gesetzt. Da die Beamten beim Pkw-Lenker eindeutige Symptome einer Suchtmittelbeeinträchtigung feststellten, wurde dieser zu einer klinischen Untersuchung aufgefordert, welche der 28-Jährige sofort verweigerte.
Während der gesamten Amtshandlung zeigte sich der amtsbekannte Angezeigte gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und unkooperativ. Trotz Abmahnung stellte dieser sein Verhalten nicht ein. Der Fahrzeugschlüssel wurde abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der 28-Jährige wird der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 23.11.2019

Erding (Bayern): Frau rastet in der Therme aus

Am Donnerstagnachmittag gegen 15:45 Uhr teilten Mitarbeiter der Therme mit, dass eine 32jährige Münchnerin in der Therme randaliert und eine Angestellte geschlagen hat. Daraufhin wurde sie aufgefordert ihre
Rechnung zu bezahlen und die Therme zu verlassen. Sie weigerte sich und wurde deshalb durch die hinzugerufene Polizeistreife in ein Büro verbracht. Auf dem Weg dorthin beleidigte und bespuckte sie die Beamten mehrmals und biss einem Polizeibeamten in die rechte Hand. Sie war sturz betrunken, konsumierte zuvor offensichtlich Drogen und verhielt sich äußerst aggressiv. Anschließend wurde sie ins Klinikum Erding zur Blutentnahme verbracht. Die Nacht verbrachte die Frau in der Arrestzelle der PI Erding. Die polizeibekannte Dame erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung, Zechbetrug und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte.

PM der PI Erding vom 22.11.2019

 

Meinerzhagen (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger Taxifahrer fährt auf Polizeibeamten zu und touchiert ihn

Aufgrund der Vollsperrung der Autobahn A 45 nach mehreren glätte-bedingten Verkehrsunfällen, leitete ein Polizeibeamter am 20.11.2019, gegen 8 Uhr, den Verkehr an der Auffahrt zur A 45 ab. Ein Auffahren war dort nicht mehr möglich.
Der zunächst unbekannte Fahrer eines Taxis (Kombi weiß mit Taxi-Schild) wollte ungeachtet dieser Sperrung auf die A 45 auffahren. Er wurde von dem Beamten zur Weiterfahrt aufgefordert. Als er daraufhin sofort wenden wollte, was an dieser Stelle jedoch unzulässig und aufgrund des starken Gegenverkehrs gefährlich war, wurde er nochmals angewiesen zunächst weiterzufahren und an geeigneter Stelle zu wenden. Dem widersetzte sich der Fahrer. Nur wenige Meter weiter wendete er unter Missachtung der Verkehrsvorschriften. Aus diesem Grunde begab sich er Beamte auf die betreffende Gegenfahrbahn und gab dem Taxifahrer deutliche Anhaltezeichen. Die ignorierte er und fuhr auf den Beamten zu. Nur durch einen Sprung an die Seite, konnte der schließlich verhindern, nicht überfahren zu werden. Die Situation war so knapp, dass der Beamte von dem PKW noch leicht touchiert, jedoch nicht verletzt wurde.
Inzwischen konnte der betreffende Taxifahrer aus dem Oberbergischen Kreis ermittelt werden. Gegen ihn wird nun u.a. wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Da im Tatzeitraum aufgrund der Sperrung dichter Fahrzeugverkehr herrschte, muss davon ausgegangen werden, dass andere Verkehrsteilnehmer den Vorfall mitbekamen.
Zeugen werden deswegen gebeten, sich unter 02351/90990 bei der Polizei in Lüdenscheid oder auch bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

PM der KOPB Märkischer Kreis vom 22.11.2019

 

Kochel am See (Bayern): Pöbelei in Badeanstalt in Kochel am See

Nachdem ein 49-jähriger Münchner am Donnerstag in der Gaststätte einer Badeanstalt mehrere alkoholische Getränke konsumiert hatte, stiegen ihm diese zu Kopf und er fing gegen 22:30 Uhr an, andere Gäste anzupöbeln.
Daraufhin wurde er mehrmals durch das dortige Personal aufgefordert, das Schwimmbad zu verlassen. Dies hatte jedoch zur Folge, dass er das Personal ebenfalls beleidigte, worauf ihm dann sogar ein Hausverbot ausgesprochen wurde.
Da der Münchner das Schwimmbad trotz mehrmaliger Aufforderung nicht verließ, wurde der alkoholisierte Mann von der Polizei in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung in die Arrestzelle der Polizei Bad Tölz verbracht. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er am nächsten Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM der PI Bad Tölz vom 22.11.2019

 

Erfurt (Thüringen): Aggressiver Fahrgast

Aggressiv verhielt sich am Donnerstagmorgen der Fahrgast in einer Straßenbahn. Er hatte keinen Fahrschein und beschimpfte andere Fahrgäste sowie die Kontrolleure. Sein handgreifliches Verhalten führte dazu, dass die hinzugerufenen Polizeibeamten den 48-jährigen Mann die Handschellen anlegen mussten. Selbst während der polizeilichen Maßnahmen leistete der alkoholisierte Fahrgast aktiv Widerstand. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde er vorsorglich in die Klinik gebracht. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 22.11.2019

 

Kassel (Hessen): Mann springt vor Bus auf die Straße, um mitgenommen zu
werden: Strafanzeigen nach Vollbremsung

Fuldabrück (Landkreis Kassel): Weil er scheinbar wegen eines Termins dringend nach Kassel wollte, ist ein 38-Jähriger aus Edermünde am gestrigen Donnerstagvormittag vor einem fahrenden Linienbus auf die Straße gesprungen. Wie der 59-jährige Busfahrer später gegenüber der Polizei angab, habe er nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern können.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Der 38-Jährige hatte anschließend die Weiterfahrt des Busses verhindert, um mitgenommen zu werden. Darüber hinaus wehrte er sich später gegen seine Festnahme durch die Polizei. Gegen ihn wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Wie die Beamten des Polizeireviers Ost berichten, hatte sich der Vorfall gegen 10:50 Uhr im Bereich des Kreisels am Ostring in Fuldabrück-Bergshausen ereignet.
Nachdem der Bus aus dem Kreisel in Richtung Landstraße rausgefahren war, sei plötzlich der Mann auf die Straße gesprungen und habe so die Vollbremsung verursacht, so der Busfahrer gegenüber den Polizisten. Da der zunächst Unbekannte auf der Straße stehenblieb, vehement seine Mitnahme einforderte und die Weiterfahrt des Busses verhinderte, suchte der Fahrer das Gespräch mit dem Mann. Dieser schilderte nun seine Terminnot, legte eine Fahrkarte vor und stieg ohne Zögern in den Bus ein. Der Busfahrer verständigte daraufhin die Polizei und hielt an der nächsten Haltestelle in der Albert-Einstein-Straße an. Als er sich die Personalien des noch im Bus sitzenden Mannes notieren wollte, versuchte dieser zu flüchten. Auf ein danach im Freien entstandenes Gerangel zwischen dem verfolgenden Fahrer, einem helfenden Zeugen und dem 38-Jährigen wurde ein zufällig mit seinem Auto privat vorbeikommender Polizist aufmerksam. Er hielt den 38-Jährigen daraufhin bis zum Eintreffen der alarmierten Streife des Reviers Ost fest, wobei dieser sich gegen seine Festnahme wehrte. Die Beamten brachten den Festgenommenen anschließend für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle und entließen ihn danach wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 22.11.2019

 

Oelde (Nordrhein-Westfalen): Randalierender Mann in Gewahrsam genommen

Am Donnerstag, 21.11.2019 nahm die Polizei einen in Oelde randalierenden Mann in Gewahrsam. Der 59-Jährige verhielt sich gegen 21.45 Uhr in einer Gaststätte an der Straße Am Markt anstößig und weigerte sich das Lokal zu verlassen. Ferner schrie der Mann „Heil Hitler“ und zeigte den Hitlergruß.
Als die Polizei dazu kam, weigerte sich der Obdachlose weiterhin die Räumlichkeit zu verlassen. Zur Durchsetzung des Platzverweises und zur Verhinderung weiterer Straftaten entschieden sich die Beamten den Uneinsichtigen in Gewahrsam zu nehmen. Bei dem Transport zum Streifenwagen trat er einen Polizisten und verletzte ihn leicht. Während der Fahrt zur Polizeiwache beleidigte der 59-Jährige die Polizeibeamten massiv und skandierte weiterhin „Heil Hitler“. Die Einsatzkräfte leiteten gegen den in Oelde untergebrachten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

PM der POL Warendorf vom 22.11.2019

 

Finsterwalde (Brandenburg): Widerstand

Der Rettungsdienst und die Polizei wurden gegen Mitternacht in der Nacht zum Freitag in die Eichholzer Straße gerufen. Dort hatte sich ein Mann aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes selbst Verletzungen zugefügt. Der 23-Jährige musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, wobei er auf der Fahrt von einem Polizeibeamten begleitet wurde. Im Krankenwagen schlug der Syrer dem Polizisten unvermittelt ins Gesicht. Gegen ihn wurden Ermittlungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Süd vom 22.11.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Widerstand und Körperverletzung

Am Donnerstag, d. 21.11.2019, 10.45 Uhr, wurde die Polizei zu einer Pflegeeinrichtung in Zellerfeld zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen.
Ein Patient der Einrichtung sollte vom Rettungsdienst in eine Fachklinik transportiert werden. Auf dem Weg zum Krankenwagen rastet der 31-jährige Patient völlig aus. Auf einer Treppe im Pfegeheim kommt es zu körperlichen Übergriffen auf einen Sanitäter und einen Pfleger. Beide Personen werden hierbei verletzt und der Patient ergreift die Flucht. Der 31-jährige Mann kann im Rahmen der Fahndung am alten Bahnhof entdeckt werden, versucht auch hier zunächst weiter zu Fuß zu flüchten, gibt dann aber auf. In der Polizeidienststelle gibt der Festgenommene an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben, daher erfolgt dann eine Blutprobenentnahme. Auch hierbei leistet er Widerstand, verletzt wurde hierbei aber niemand. Nach anschließender Begutachtung durch einen Arzt wird er zwangseingewiesen. Der Transport nach Göttingen erfolgte durch den Rettungsdienst mit Polizeibegleitung.

PM der PI Goslar vom 22.11.2019

 

Warendorf-Freckenhorst (Nordrhein-Westfalen): Deutlich alkoholisiert in Gewahrsam genommen

Am Freitag, 22.11.2019 belästigte ein 38-Jähriger gegen 9.00 Uhr zunächst eine junge Freckenhorsterin in einem Textilgeschäft an der Industriestraße in Freckenhorst. Dann beschädigte er einen Pkw im Bereich des Kennzeichens und wurde von zwei Personen angesprochen. Darauf reagierte der Ennigerloher äußert aggressiv und schrie die Autobesitzerin aus Hoetmar lautstark an. Ein auf die Situation aufmerksam gewordener 48-Jähriger kam hinzu und wollte die Situation beruhigen. Dabei kam es zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern. Der Freckenhorster hielt den 38-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Diese nahm den Mann mit, um weitere Überprüfungen durchzuführen. Während des Transports im Streifenwagen leistete der Ennigerloher erheblichen Widerstand, so dass er in das Gewahrsam gebracht wurde. Da der Tatverdächtige erheblich alkoholisiert war und scheinbar unter Drogeneinfluss stand, ordnete das Amtsgericht die Blutprobenentnahme an. Die Beamten leiteten gegen den 38-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage, der Sachbeschädigung, der Körperverletzung sowie des Widerstands gegenüber den Einsatzkräften ein.

PM der POL Warendorf vom 22.11.2019

 

Wernigerode (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 21.11.2019 versuchte derzeitigen Erkenntnissen zufolge ein 15-Jähriger aus der Stadt Wernigerode, gegen 23:20 Uhr in einen Supermarkt in der Minslebener Straße gewaltsam einzudringen. Dabei verletzte er sich an der Hand. Als die Beamten ihn nach einem Zeugenhinweis stellen wollten, versuchte er zunächst zu flüchten, was ihm jedoch nicht gelang. Dabei leistete der 15-Jährige aktiven Widerstand gegenüber den Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Jugendlichen einen Vorwert von 1,80 Promille. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Sachbeschädigung ein. Darüber hinaus steht der 15-Jährige im Verdacht, ein Fenster einer Schule in der Minslebener Straße eingeworfen zu haben.

PM des PRev Harz vom 22.11.2019

 

Denzlingen (Baden-Württemberg): Besonnen und professionell

Die Polizei hat häufig auch sehr schwierige Probleme zu lösen, von denen Außenstehende nichts mitbekommen. Leider kommt es zum Beispiel häufig zu innerfamiliären Streitigkeiten, die nach Erfahrung der Polizei regelmäßig in Straftaten münden oder gar lebensgefährliche Situationen erzeugen können. Am Donnerstag wurde eine Polizeistreife zu einem Streit in eine Wohnung gerufen.
Die Situation war beim Eintreffen der Polizei bereits derart verfahren, dass der Vater mit dem gemeinsamen Kleinkind auf dem Arm mit einem Messer drohte. Nur durch das besonnene und professionelle Einschreiten der eingesetzten Polizeibeamten, konnte die Situation zwar mit körperlicher Gewalt, aber ohne größere Verletzungen befriedet werden. Das Kind blieb komplett unverletzt. Die Ermittlungen zu den bereits begangenen strafbaren Handlungen, vor allem aber die Bemühungen für das Wohl des Kleinkindes, werden nun in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Behörden sicherlich einige Anstrengungen in Anspruch nehmen.

PM des PP Freiburg vom 22.11.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 38-Jähriger beleidigt Bundespolizisten und leistet Widerstand

Ein 38-jähriger Mann hat am Donnerstagabend (21.11.2019) gegen
19:30 Uhr Widerstand gegen die Maßnahmen von Bundespolizisten geleistet und diese dabei mehrfach beleidigt. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollte der deutsche Staatsangehörige zunächst im S-Bahnbereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs einer Identitätsfeststellung unterzogen werden. Der 38-Jährige versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, weshalb er von den eingesetzten Beamten festgehalten wurde. Der bereits polizeibekannte Mann versuchte sich mehrmals den Griffen der Beamten zu entreißen und schlug gegen die Arme eines Polizisten, sodass er letztendlich unter weiteren Widerstandshandlungen zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Nachdem die Beamten den wohnsitzlosen Mann zum Bundespolizeirevier verbracht hatten, beleidigte er diese und spuckte in der Dienststelle um sich. Im Rahmen des Vorfalls zogen sich ein Polizeivollzugsbeamter sowie der 38-Jährige leichte Schürfwunden zu. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Stuttgart vom 22.11.2019

 

Bad Soden a.T. (Hessen): 25-Jähriger geht bei Festnahme auf Polizisten los

Hauptstraße, 21.11.2019, 23:36 Uhr
Ein 25-jähriger Mann hat am Donnerstagabend einen Polizisten bei einer Widerstandhandlung leicht verletzt. Laut ersten Erkenntnissen wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Eschborn gegen 23:30 Uhr in der Hauptstraße in Bad Soden auf eine männliche Person aufmerksam. Diese hantierte scheinbar an einem abgestellten Fahrzeug herum. Bei der anschließenden Personenkontrolle konnte festgestellt werden, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Daraufhin reagierte der 25-Jährige zunehmend aggressiver und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizisten. Während der Fahrt zur Polizeistation Eschborn kam es zu mehreren Übergriffen gegen einen Polizeibeamten. Dabei wurde dieser sowie der 25-jährige Mann leicht verletzt. Die beiden Betroffenen wurden medizinisch versorgt und der 25-Jährige schließlich in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

PM des PP Westhessen vom 22.11.2019

 

Trebsen/Mulde (Sachsen): Pkw-Fahrer flüchtet vor Polizei und wird gestellt

Ort: Trebsen/Mulde, An der Aue Zeit: 22.11.2019, gegen 04:25 Uhr
Als Polizeibeamte des Polizeireviers Grimma am Freitagmorgen die Bundesstraße 107 von Bach in Richtung Trebsen befuhren, nahmen sie einen Honda Prelude vor sich wahr und entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle. Dazu schalteten sie das übliche Anhaltesignal ein und gaben dem Fahrer, weil er dieses scheinbar nicht wahrnahm, zusätzlich noch Lichtzeichen. Zunächst blinkte der Fahrer des Honda rechts, um ein scheinbares Anhalten zu signalisieren, fuhr kurz darauf jedoch weiter und bog nach links, auf einen kleinen Parkplatz ab. Dort führte er unkontrollierte Fahrmanöver durch und wollte die Beamten dadurch „abschütteln“. Daraufhin schalteten diese das Blaulicht ein. Der Honda fuhr schließlich weiter auf dem Radweg in Richtung Stadtwald und erhöhte seine Geschwindigkeit deutlich. Der Honda-Fahrer fuhr den Radweg weiter in Richtung Walzig und kam dabei immer wieder ins Schleudern. In einer 90-Grad-Kurve, kurz vor der Ortslage Walzig, fuhr der Fahrer des Honda letztendlich geradeaus die Böschung hinab, in mehrere Büsche hinein. Daraufhin begaben sich die Beamten sofort zu dem Honda und sahen, dass der Fahrer und dessen Beifahrer versuchten, durch das Dickicht zu entkommen. Dies gestaltete sich, aufgrund des Unterholzes, sowohl für die Flüchtenden als auch für die verfolgenden Beamten äußerst schwierig. Den Beamten gelang es jedoch, beide zu stellen. Da sich der Fahrer heftig wehrte und auch den Versuch unternahm erneut zu flüchten, legten die Beamten ihm Handschellen an. Auch dem Beifahrer wurden Handschellen angelegt. Danach wurden der Fahrer (30) und der Beifahrer (24) einer Identitätsfeststellung unterzogen. Des Weiteren wurde bekannt, dass der 30-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein durchgeführter Drogentest reagierte zudem positiv auf Methamphetamine und Opiate. Bei der Überprüfung des Beifahrers zeigte es sich, dass bei diesem der Verdacht einer illegalen Einreise gegeben war. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen wurden die beiden Männer in ein Polizeirevier verbracht. Nach einer Rücksprache mit einer Bereitschaftsstaatsanwältin wurde der Honda beschlagnahmt und soll eine genauere Durchsuchung unterzogen werden. Ermittlungen wegen u. a. einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort, wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen einem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz wurden eingeleitet.

PM der PD Leipzig vom 22.11.2019

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bitburg

Am Mittwoch, dem 20.11.2019, gegen 05.00 Uhr, wurde die Polizei Bitburg über eine Ruhestörung im Bitburger Stadtteil Mötsch informiert. Vor Ort konnte Rücksprache mit der Mitteilerin gehalten werden. Aus der Wohnung ihres Mieters im Untergeschoss konnte lautstarke Musik wahrgenommen werden, die den ganzen Straßenzug beschallte. Auf Klingeln und Klopfen reagierte niemand. Mit einem Zweitschlüssel der Vermieterin wurde die Wohnung aus Gründen der Gefahrenabwehr betreten.
Der 24-jährige Wohnungsmieter konnte unmittelbar nach Öffnung der Tür im Flur seiner Wohnung angetroffen und angesprochen werden. Auf Ansprache reagierte dieser sofort verbal aggressiv. Noch bevor eine weitere Sachverhaltsaufnahme erfolgen konnte, griff der Beschuldigte die eingesetzten Polizeibeamten an und schlug nach Ihnen. Die Beamten konnten die Angriffe abwehren, die Person überwältigen und letztlich festnehmen.
Im Rahmen des Einsatzes zog sich ein 36-jähriger Polizeibeamter erhebliche Verletzungen zu. Er erlitt multiple Verletzungen am rechten Bein sowie einen komplizierten Trümmerbruch an der rechten Hand. Eine weitere 28-jährige Polizeibeamtin wurde leicht verletzt. Beide wurden zur ersten Behandlung ins Bitburger Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Sie werden für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen.
Der Beschuldigte stand augenscheinlich unter dem erheblichen Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Zuge der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurden erhebliche Mengen an Betäubungsmitteln (u.a. Kokain, Ecstasy, Cannabis, psychogene Pilze, Amphetamin) sowie an zugriffsbereiten gefährlichen Gegenständen, u.a. eine Wurfaxt, aufgefunden. Der Beschuldigte wurde bis auf weiteres in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Die Gewalt- und Aggressionsbereitschaft ließ auch während des Transports nicht nach. Der Beschuldigte spukte die eingesetzten Beamten an, beleidigte diese fortwährend mit übelsten Schimpfwörtern, die hier nicht zitierfähig sind, und drohte ihnen damit sie umzubringen.
Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet und die Staatsanwaltschaft Trier unmittelbar über die Vorfälle informiert. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der PI Bitburg vom 21.11.2019

 

Weitramsdorf (Bayern): Betrunkener geht auf Polizisten los

Am Mittwochmittag wurde die Polizei zu einem Anwesen gerufen, da dort ein Mann durch eine Glastür gestürzt ist und sich dabei verletzte. Vor Ort wurde festgestellt, dass der Mann erheblich betrunken war. Er wurde zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht, wo er dann aggressiv wurde und auf die eingesetzten Polizeibeamten losging. Dabei schlug er mit den Fäusten nach ihnen, konnte aber überwältigt werden. Die Beamten blieben unverletzt.

PM der PI Coburg vom 21.11.2019

 

Graz (Steiermark): In Zelle randaliert

Ein 20-jähriger Häftling setzte Mittwochnachmittag, 20. November 2019, seine Zelle in Brand und attackierte einen Justizwachebeamten. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 13.00 Uhr randalierte der 20-jährige Afghane in der Zelle einer Justizanstalt. Dabei setzte er die Zelle auf bislang unbekannte Weise in Brand. Beamte der Betriebsfeuerwehr reagierten rasch und konnten den Brand schnell löschen. Als sich schließlich ein Justizwachebeamter mit schwerem Atemschutz in die noch stark verrauchte Zelle begab, um nach dem Häftling zu sehen, attackierte der 20-Jährige den Beamten mit dem Bruchstück einer Plexiglasscheibe. Dabei konnte sich der Justizwachebeamte unverletzt zurückziehen. Der 20-Jährige verließ schließlich ohne weiteren Widerstand die Zelle und wurde von der Einsatzgruppe der Justizanstalt übernommen. Auch er blieb unverletzt.

PA der LPD Steiermark vom 21.11.2019

 

Hamburg: Zeugenaufruf nach gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr von Hamburg-Hohenfelde

Tatzeit: 12.11.2019, 08:55 Uhr Tatort: Hamburg-Hohenfelde, Hohenfelder Allee
Am Dienstagmorgen der vergangenen Woche entzog sich der Fahrer eines schwarzen Mercedes Benz einer Verkehrskontrolle. Zu Beginn seiner Flucht fuhr er auf einen Polizeibeamten derart zu, das sich dieser nur mit einem Sprung zur Seite aus der Gefahrenzone bringen konnte.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen stand der Fahrer eines schwarzen Mercedes Benz E 350 d im Halteverbot in der Hohenfelder Allee.
Der dort zuständige Stadtteilpolizist bemerkte den Mann und sprach ihn durch die geschlossene Fahrerscheibe an. Dieser öffnete nach Aufforderung jedoch nicht die Scheibe. Stattdessen schaute er den Beamten an und startete den Motor.
Unmittelbar danach verriegelte er hörbar die Türen. Lautstarke Ansprachen durch den Polizeibeamten wurden von dem Mann ignoriert.
Der Fahrer setzte plötzlich seinen Pkw schräg zurück, sodass sich der Beamte entsprechend vor dem Fahrzeug befand. Der Beamte forderte nunmehr den Fahrer deutlich auf, sofort stehen zu bleiben. Anstatt dem Folge zu leisten, beschleunigte dieser seinen Mercedes und fuhr direkt auf den Beamten zu.
Nur durch einen Sprung zur Seite konnte der Beamte verhindern, von dem Pkw erfasst zu werden.
Der Fahrer setzte seine Flucht mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Güntherstraße und von dort weiter nach links in die Straße Kuhmühle fort.
Eine Fahndung führte nicht zur Festnahme des Täters.
Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
„südländische“ Erscheinung – etwa 30 Jahre – schwarze, kurze
Haare – auffällige Augenbrauen – schwarzer Vollbart – schwarze Jacke
Die Verkehrsermittler des Polizeikommissariats 33 bitten nun Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich unter der Rufnummer 040/4286-63330 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

PM der POL Hamburg vom 21.11.2019

 

Wartenberg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstagfrüh gegen 02.30 Uhr wurde die Polizei nach Wartenberg gerufen, weil ein 18jähriger seinen Suizid angekündigt hatte. Nach kurzer Fahndung wurde der Mann in seinem Auto im Thenner Industriegebiet aufgefunden. Zunächst war er nicht ansprechbar, weshalb der Rettungsdienst hinzugezogen wurde. Während der ärztlichen Behandlung kam er zu Bewusstsein. Im weiteren Verlauf beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten und schlug mit der Faust auf einen Polizeibeamten ein.
Da er sichtlich angetrunken war und Rauschgift bei ihm sichergestellt werden konnte, wurde er ins Klinikum Erding zur Blutentnahme verbracht. Anschließend wurde er ins BKH Taufkirchen eingeliefert. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Erding vom 21.11.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 26-Jähriger leistet Widerstand

Vermutlich aufgrund von Beziehungsstreitigkeiten kam es am Donnerstagmorgen in der Liesel-Bach-Straße in Böblingen zu einer Auseinandersetzung, bei der eine 24-Jährige durch ihren 26-jährigen Ex-Freund in der gemeinsamen Wohnung mutmaßlich attackiert wurde. Die 24-Jährige hatte sich zusammen mit ihrer 44 Jahre alten Mutter in der Wohnung aufgehalten. Gegen 05.30 Uhr kehrte der vermutlich alkoholisierte Ex-Freund in die Wohnung zurück. Dort soll er die 24-Jährige anschließend geschlagen und obendrein beleidigt haben. Nachdem er noch gegen die 44-Jährige die Hand erhoben und sie ebenfalls beleidigt haben soll, wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten trafen den höchst aggressiven Mann in der Wohnung schließlich an und ihm wurde mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen. Der Weisung wurde nicht nachgekommen, weshalb der Querulant aufgrund seiner aggressiven Stimmung mittels Handschließen gefesselt werden musste. Im weiteren Verlauf sollte der Störenfried in Gewahrsam genommen und zum Streifenfahrzeug gebracht werden. Auf dem Weg zum Wagen sperrte sich der 26-Jährige gegen die Maßnahmen und versuchte sich aus den Griffen der Polizeibeamte loszureißen. Vor dem Wohnhaus musste der Widersacher zu Boden gebracht werden. Hierbei setzte der Mann zu einem Kopfstoß an und traf mit dem Hinterkopf das Gesicht eines Polizeibeamten. Der Beamte wurde durch den Stoß leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Der 26-Jährige wurde letztendlich am Boden fixiert und zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Mit richterlicher Anordnung musste er bis 13.00 Uhr in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Er wird sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und für den tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 21.11.2019

 

St. Wendel (Saarland): Mann außer Rand und Band

Am frühen Morgen des 20.11.2019 beschäftigte ein 55jähriger Mann aus Ottweiler die St. Wendeler Polizei über mehrere Stunden.
Zunächst teilten mehrere Verkehrsteilnehmer mit von einem anderen Fahrzeugführer genötigt worden zu sein. Dieser sei ihnen sogar bis auf den Parkplatz ihrer Arbeitsstätte gefolgt und habe sie zusätzlich beschimpft.
Vor Ort konnten die Mitteiler sowie der Störer angetroffen werden.
Auch der Polizei gegenüber legte der Verursacher kein kooperatives Verhalten an den Tag. Er beschimpfte die Polizisten und zeigte sich völlig uneinsichtig. Nachdem die Personalien in Erfahrung gebracht werden konnten, wurde bestätigt, dass der 55jährige der Polizei nicht unbekannt war. Darüber hinaus war er mit einem Fahrzeug unterwegs, das nicht ihm gehörte und führte dies auch ohne die erforderliche Fahrerlaubnis mit gestohlenen Kennzeichen.
Als er zur Dienststelle verbracht werden sollte, legte sich der Mann schreiend auf den Boden und bezichtigte die Beamten der Körperverletzung. Dies gipfelte darin, dass er von den eingesetzten Beamten zum Streifenwagen getragen werden musste. Im Streifenwagen verlor der Mann völlig die Kontrolle und beleidigte die Beamten, drohte ihnen mehrfach und spuckte in alle Richtungen.
Nachdem er dem Polizeigewahrsam zugeführt wurde, entkleidete sich der Mann völlig und verunreinigte zusätzlich noch die Gewahrsamszelle mit Exkrementen.
Da der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln nicht ausgeschlossen werden konnte wurde ein Arzt zur Dienststelle beordert. Mit dem Mediziner führte der Mann ein kooperatives Gespräch, was die beurteilende Richterin dazu veranlasste, die Entlassung des Mannes anzuordnen. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und die Fahrzeuginhaberin kontaktiert, welche ihren Schlüssel wieder in Empfang nahm.
Kaum auf freiem Fuß ging er zurück zu dem ursprünglich geführten Fahrzeug, dass die eigentliche Besitzerin gerade wieder an sich nehmen wollte. Dieser drohte er dann ebenfalls mit körperlicher Gewalt, sodass die St. Wendeler Polizisten erneut zur Tat schreiten mussten. Hier hatte er sich zuvor entfernt, konnte aber dennoch festgestellt werden. Erneut wurde ein Fahrzeugschlüssel bei ihm sichergestellt. Dann änderte die Eigentümerin ihre Meinung und gab den Beamten gegenüber an, dass er die Schlüssel doch behalten könne. Sie hätte kein weiteres Interesse an diesen, sodass die Polizisten nach Beendigung ihrer Maßnahmen die Örtlichkeit wieder verließen. Den Mann erwarten jetzt gleich mehrere Strafverfahren.

PM der PI St. Wendel vom 21.11.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Ladendieb beleidigt und bedroht Polizeibeamte

Wegen Ladendiebstahl, Beleidigung und Bedrohung muss sich nun ein 18-Jähriger verantworten, der am Mittwoch gegen 18.45 Uhr am Romanshorner Platz nach einem begangenen Ladendiebstahl mehrere Polizeibeamte beleidigte und ihnen drohte. Der junge Mann hatte aus einer Auslage eines Modegeschäfts, welche im Freien stand, zwei Pullis und ein Paar Schuhe herausgenommen und verließ die Örtlichkeit, ohne die Ware zu bezahlen. Ein Zeugen und eine Mitarbeiterin beobachteten den Diebstahl, informierten die Polizei und folgten dem Mann. Als die Beamten den augenscheinlich in einem Ausnahmezustand stehenden 18-Jährigen kontrollierten, beleidigte er sie und drohte ihnen, sie umzubringen.

PM des PP Konstanz vom 21.11.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten

Zu einem tätlichen Angriff auf eine zivile Streife der Bundespolizei kam es am Montagabend im McDonalds am Hauptbahnhof Koblenz.
Beim Versuch, einen 26-jährigen Deutschen zu kontrollieren, griff dieser unvermittelt die Beamten an. Quer durch das Schnellrestaurant schleuderte er Stühle in Richtung der Polizisten, die nur durch intuitives Ausweichen vermeiden konnten, getroffen zu werden. Anschließend versuchte der Mann sich mittels Faustschlägen gegen die nun beabsichtigte Festnahme zu wehren.
Der Widerstand wurde mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen; er wurde zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht.
Aufgrund seines verwirrten Zustands und unter dem Aspekt einer weiteren Fremdgefährdung wurde er, nach Anordnung und Entnahme einer Blutprobe, in die Rhein-Mosel-Fachklink in Andernach eingeliefert.
Durch den Vorfall erlitt einer der Polizisten leichte Verletzungen, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Inwieweit Schäden am Mobiliar entstanden sind ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Gegen den bereits in 37 Fällen polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 21.11.2019

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Widerrechtliches Eindringen auf das Gelände des Polizeipräsidiums Mönchengladbach

Eine Person ist heute (21.11.), gegen 3:20 Uhr, durch Übersteigen des Zaunes widerrechtlich auf das Gelände des Polizeipräsidiums Mönchengladbach an der Krefelder Straße eingedrungen und hat das Gelände nach weniger als einer Minute mit einer Tragetasche verlassen. Dabei wurde sie von einer zweiten Person unterstützt. Das Eindringen auf das rückwärtige Polizeigelände geschah unter Verwendung von zwei mitgebrachten Leitern, die jeweils auf der Außenseite und der Innenseite an den Zaun gelehnt wurden. Die Tat wurde durch die polizeiliche Videoüberwachung aufgezeichnet. Zur Tatzeit war die Handlung nicht bemerkt worden. Später in der Nacht entdeckte ein Polizeibeamter die beiden Leitern. Diese Entdeckung führte zu sofortigen polizeilichen Schutz-und Aufklärungsmaßnahmen. Das Polizeigelände, hier der rückwärtige Bereich (Parkplätze für Dienstkraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), wurde intensiv, auch unter Einsatz eines Sprengstoffspürhundes, abgesucht. Nach Abschluss dieser Maßnahme wurde das Gelände wieder für den polizeilichen Gebrauch freigegeben.
Die Polizei Mönchengladbach stellt derzeit einen Zusammenhang zu einer Fahrzeugsicherstellung von Samstag, 16.11.2019 her. Das Auto war wegen des Verdachts, dass sich im Fahrzeug Betäubungsmittel befinden, sichergestellt und auf das Gelände des Polizeipräsidiums Mönchengladbach verbracht worden. Das Fahrzeug war bislang nicht geöffnet und durchsucht worden, weil noch kein Fahrzeugschlüssel des Berechtigten vorlag, die Erlangung aber in Aussicht stand.
Die Videoaufzeichnung zeigt zwei schlanke Personen. Eine Person hatte graue Bekleidung an (vermutlich Jogginganzug mit Kapuze). Die andere Person trug vermutlich schwarze Bekleidung (ebenfalls vermutlich Jogginganzug mit Kapuze).
Beide verdeckten mit der Kapuze ihr Gesicht. Die Person mit der grauen Bekleidung war es, die unter Zuhilfenahme der beiden Leitern den Zaun überkletterte und mit einer Tragetasche das Polizeigelände auf gleichem Wege verließ.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie fragt: Wer hat zur fraglichen Zeit im Bereich des Polizeipräsidiums Mönchengladbach verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit diesem Geschehen in Verbindung gebracht werden können? Hinweise an die Polizei Mönchengladbach, Tel. 02161-29-0.
Die Polizei Mönchengladbach nimmt den Vorfall zum Anlass, die Sicherungsmaßnahmen des Geländes zu analysieren. Darüber hinaus bereitet sie den Sachverhalt intern nach, um zukünftige Vorfälle ähnlicher Art zu verhindern.

PM der POL Mönchengladbach vom 21.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Randalierender Hotelgast

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Waldstraße / Zeit: 21.11.2019, gegen 02:30 Uhr.
In der Nacht zum Donnerstag wurde die Polizei in ein Hotel in der Waldstraße gerufen. Dort hatte ein Mann in seinem Zimmer randaliert. Offenbar hatte er dort mehrere Gegenstände herumgeworfen und versucht, die Verbindungstür zum Nachbarzimmer gewaltsam zu öffnen. Als die Polizisten in sein Zimmer kamen, sprühte er mit einem Feuerlöscher in ihre Richtung. Dabei verletzte er einen 32-jährigen Polizeibeamten an den Augen. Er musste später im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Vier weitere Beamte erlitten Augenreizungen, brauchten aber keine medizinische Versorgung. Mit dem Feuerlöscher schlug der Angreifer dann nach den Polizisten, wurde dabei aber überwältigt. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 1,8 Promille. Der 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Da der gebürtige Ire keinen Wohnsitz in Deutschland hat und sich nur auf der Durchreise befindet, wurde über die Staatsanwaltschaft die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte beantragt.

PM der PD Leipzig vom 21.11.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Ruhestörung – Beleidigung – Gewahrsamsnahme

Hoch her ging es am Mittwochabend um 20.15 Uhr Oberen Burachstraße, wo sich mehrere Personen in der Wohnung einer 33-jährigen Frau trafen. Die Polizei traf in der Wohnung die Wohnungsinhaberin und deren Besucher an, die offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol standen. Die 33-Jährige Wohnungsinhaberin wurde zur Ruhe ermahnt. Eine 28-jährige Besucherin der Wohnung ließ sich während des Einsatzes der Polizei dazu hinreißen, eine Polizeibeamtin mehrfach übel zu beleidigen. Bereits eine halbe Stunde nach dem ersten Einsatz wurde die Polizei erneut wegen Ruhestörung zu der Wohnung gerufen. Vor dem Eintreffen der Polizei hatte die 33-Jährige mit ihren Besuchern die Wohnung zu einem Spaziergang verlassen. Gegen 23.00 Uhr war ein weiterer Einsatz der Polizei in der sich in einem Mehrfamilienhaus befindlichen Wohnung erforderlich.
Die 33-Jährige war zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihres Rauschzustandes nicht mehr zu beruhigen und musste zur Wiederherstellung der Ruhe im Haus durch die Polizei nach ärztlicher Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit in Gewahrsam genommen werden. Den Rest der Nacht verbrachte die 33-Jährige in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ravensburg.

PM des PP Konstanz vom 21.11.2019

 

Vöhringen (Bayern): Brüderpaar beleidigt Passanten und Beamte

Am Mittwochabend wurde der Polizeiinspektion Illertissen mitgeteilt, dass im Bereich der Bahnhofstraße zwei Männer Passanten anpöbeln würden. Vor Ort trafen die Beamten auf zwei junge Frauen, welche von den zunächst Unbekannten unerlaubt gefilmt und anschließend auch noch mit herablassenden Ausdrücken belegt worden waren. Im Rahmen der Fahndung konnte im Bereich der Memminger Straße ein tatverdächtiges Brüderpaar festgestellt werden. Die beiden 25- und 30-jährigen Männer verhielten sich auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten aus Illertissen, Weißenhorn und Neu-Ulm äußerst aggressiv und respektlos. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsabklärung fielen ebenfalls diverse Beleidigungen in Richtung der Polizisten. Die Hintergründe für das Verhalten der Brüder sind unklar. Bei dem Jüngeren lag eine leichte Alkoholisierung vor. Der Ältere verweigerte jegliche Kooperation.
Da sich die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen allerdings beruhigt hatten, erhielten sie einen Platzverweis und wurden nach Hause entlassen. Die Brüder erwartet ein Strafverfahren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.11.2019

 

Salzburg: Zwei Polizeibeamte bei Widerstand verletzt

Zu einem angeblichen Raufhandel am Bahnhofsvorplatz wurde eine Polizeistreife am 20. November kurz nach 20 Uhr gerufen. Beim Eintreffen waren mehrere männliche Personen dort. Ein 20-jähriger Afghane verhielt sich zunehmend aggressiv und unkooperativ. Um die Lage zu beruhigen wollten die Beamten den Mann von den anderen trennen. Dabei fing er an, um sich zu schlagen und versetzte einem Beamten einen Stoß gegen den Oberkörper. Daraufhin wurde gegen den Mann die Festnahme ausgesprochen. Nun schlug er erst recht um sich. Mit Unterstützung einer zweiten Polizeistreife gelang es, den Mann festzunehmen. In der Zwischenzeit versuchte ein 21-jähriger afghanischer Freund des Festgenommenen, die Beamten bei ihrer Amtshandlung zu stören und ignorierte sämtliche Aufforderungen der Polizeibeamten. Eine weitere Streife konnte den 21-Jährigen vom Vorfallsort wegbringen. Bei der Amtshandlung selbst erlitten zwei Beamte Verletzungen unbestimmten Grades. Der 20-jährige Afghane wird wegen schwerer Körperverletzung und Widerstand angezeigt.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 21.11.2019, 10:32 Uhr

 

Weißwasser (Sachsen): Entwendeter Audi nach Verfolgung verunfallt – Täter geflüchtet

Weißwasser/O.L., Karl-Liebknecht-Straße / 19.11.2019, 17:00 Uhr – 20.11.2019, 10:40 Uhr / Jämlitz, K 8480 / 20.11.2019, gegen 17:25 Uhr
Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen Audi A 4 an der Karl-Liebknecht-Straße in Weißwasser geklaut. Der graue Wagen mit dem amtlichen Kennzeichen L RB 1906 hatte nach Angaben des Eigentümers einen Wert von rund 15.000 Euro. Die Soko Kfz nahm die Ermittlungen auf.
Am späten Nachmittag beabsichtigte ein unbekannter Täter mit dem gestohlenen Auto die Grenze in Bad Muskau nach Polen zu passieren.
Beamte der Bereitschaftspolizei ließen dies nicht zu und versuchten den Wagen anzuhalten. Der Pkw drehte vor den Polizisten und flüchtete. Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Verfolgung auf und stellten den A 4 bei Jämlitz an der K 8480, kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg. Dort kam es jedoch zum Unfall. Der Pkw kam in einer Linkskurve von der Straße ab, kollidierte mit mehreren Bäumen und überschlug sich. Der Fahrer stieg aus dem Audi und flüchtete zu Fuß, noch ehe die Polizei vor Ort war. Das Verfolgungsfahrzeug verunfallte ebenfalls, da durch den vorherigen Crash ein Baum auf die Straße gestürzt war. Eine Beamtin verletzte sich dabei leicht. Die Ermittlungen dauern an. Der entwendete Audi hat nur noch Schrottwert.

PM der PD Görlitz vom 21.11.2019

Villach (Kärnten): Rechtswidrige Einreise, Widerstand, Festnahme

Im Zuge einer fremdenpolizeilichen Kontrolle in einem Nachtzug von Deutschland nach Italien im Bereich von Villach wurde am 20.11.2019 um 03:45 Uhr ein 27-jähriger Mann aus Cote d’Ivoire aufgrund fehlender Dokumente festgenommen und zur weiteren Amtshandlung zur Polizeiinspektion am Hauptbahnhof Villach gebracht. Vor der Expositur begann sich der Mann der Festnahme zu widersetzen und versuchte zu flüchten. Die Beamten konnten eine Flucht verhindern. Da er sein aggressives Verhalten nicht einstellte wurde er ins Polizeianhaltezentrum Villach gebracht. Er wird angezeigt. Weitere fremdenpolizeiliche Maßnahmen werden vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl gesetzt.

PA der LPD Kärnten vom 20.11.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Bahnhof

Am Dienstag, um 20:45 Uhr, wurde die Polizei vom Sicherheitsdienst des City-Centers zum Bereich den Busbahnhofs gerufen. Hier hatte ein 19-jähriger Mann randaliert. Der Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Echtrop hatte die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bespuckt als sie versuchten einen Streit zu schlichten. Später hatte er dann eine automatische Tür des City-Centers stark beschädigt. Der Mann war bereits am Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, bei einer körperlichen Auseinandersetzung vor dem Bahnhof aufgefallen. Als die Polizisten auf den Mann zugingen, erhob dieser gleich seine Arme und kam aggressiv auf die Beamten zu. Diese mussten ihn zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen. Nachdem ein Arzt bei dem alkoholisierten Mann die Gewahrsamsfähigkeit festgestellt hatte, wurde er für den Rest der Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Zelle gebracht.

PM der KPB Soest vom 20.11.2019

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Tötungsdelikt in Krankenhaus – Mordkommission ermittelt

In Charlottenburg griff gestern Abend ein Mann den Redner eines medizinischen Vortrages in einem Krankenhaus an und verletzte ihn hierbei tödlich. Nach derzeitigen Erkenntnissen befand sich der 57-Jährige gegen 19 Uhr ebenfalls im Vortragsraum der Klinik am Heubnerweg in Charlottenburg und griff dort den 59-jährigen Redner des Fachvortrages mit einem Messer an. Hierbei verletzte er ihn so schwer, dass der 59-Jährige trotz sofort eingeleiteter Reanimation wenig später verstarb. Ein privat anwesender 33-jähriger Polizeibeamter überwältigte den Angreifer, sodass dieser festgenommen werden konnte. Hierbei verletzte der Tatverdächtige den Polizisten schwer. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Polizistinnen und Polizisten brachten den 57-Jährigen Tatverdächtigen in ein Gewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin soll er noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen der 8. Mordkommission, insbesondere auch zu dem Motiv des Mannes, dauern an.

PM (2466) des PP Berlin vom 20.11.2019

 

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Festnahme nach Fahrzeugdiebstahl

Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg 20. November 2019 | Kreis Stormarn -15.11.2019 – Ahrensburg:
Bereits am 15.11.2019, gegen 03:30 Uhr, kam es in Siek zu einer Festnahme nach einem Fahrzeugdiebstahl.
Gegen 02:30 Uhr wurde ein hochwertiger BMW X5 aus der Straße Rickmerspark in Ahrensburg entwendet. Die Geschädigte habe den schwarzen BMW auf der Einfahrt ihres Grundstückes geparkt. Der BMW verfügt über ein sogenanntes Keyless-Go System. Wie man in das Fahrzeug gelangen und es anschließend starten konnte, ist bislang unbekannt. Der Wert des Pkw wird auf ca. 42.000,- Euro geschätzt. Die Geschädigte habe in der Nacht eine Autotür zuschlagen gehört und dann aus dem Fenster ihr Fahrzeug davonfahren gesehen. Daraufhin verständigte sie sofort über Notruf die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung entdeckten Beamte des Polizeirevieres Ahrensburg den entwendeten Pkw und nahmen auf dem Ostring die Verfolgung auf. Ein weiterer hinzugezogener Streifenwagen wurde von dem flüchtenden Fahrzeug angefahren. In Siek verunfallte der BMW, so dass der Tatverdächtige seine Flucht trotz Verletzungen zu Fuß fortsetzte. Gegen 03:25 Uhr gab eine Anwohnerin aus Siek den entscheidenden Hinweis auf den verletzten Tatverdächtigen, so dass dieser kurzen Zeit später durch die eingesetzten Beamten festgenommen werden konnte.
Der 19-jährige wurde zunächst der Kriminalpolizei Ahrensburg zugeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Ratzeburg dauern noch an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige, der über einen festen Wohnsitz verfügt, nach der polizeilichen Vernehmung aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen.
Es wurden keine Polizeibeamten bei diesem Einsatz verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen:
Wer hat in Ahrensburg, im Bereich Rickmerspark und der näheren Umgebung, verdächtige Personen gesehen? Wer kann Angaben zur Tat machen. Wer hat im Bereich des Tatortes verdächtige Personen bzw. Fahrzeuge beobachtet?
Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/809-0. Dr. Ulla Hingst Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck und Rena Bretsch Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg Hinweise:
Nachfragen zu dieser Medieninformation richten Sie bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

PM der PD Ratzeburg vom 20.11.2019

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Betrunkener widersetzt sich der Polizei und wird beleidigend

Am Dienstag 19.11.2019, um 15:28 Uhr wurde die Polizei über Notruf verständigt, dass ein Betrunkener im Bereich Basler Straße / Marktplatz mehrere Straßenmusikanten körperlich angegangen habe.
Die Polizei konnte den Aggressor bei einer naheliegenden Gaststätte antreffen.
Hierbei verhielt sich der Mann äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und beleidigte diese immer wieder. Er wurde überwältigt, wobei er absichtlich noch mit seinem Kopf auf die Motorhaube eines Streifenwagens schlug.
Gegen den 27-jährigen Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Sachbeschädigung eingeleitet. Die nächsten Stunden musste er in der Gewahrsamszelle verbringen.

PM des PP Freiburg vom 20.11.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Widerstand am Hauptbahnhof ++ Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizeibeamten

Am gestrigen Dienstagnachmittag, 19. November 2019, gab es einen größeren Polizeieinsatz am Oldenburger Hauptbahnhof. Ein Bundespolizeibeamter wurde leicht verletzt.
Beamte der Bundespolizei erteilten gegen 16 Uhr einer Personengruppe am Hauptbahnhof einen Platzverweis, da die Personen aus der Gruppe heraus Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit bespuckt und beleidigt hatten.
Die Personen zeigten sich daraufhin uneinsichtig und aggressiv. Ein 20-jähriger, obdachloser Tatverdächtiger aus der Gruppe attackierte plötzlich einen Bundespolizeibeamten und schlug diesem mit einer Kette, an welcher ein Vorhängeschloss befestigt war, an den Kopf. Durch den tätlichen Angriff wurde der Beamte verletzt und war nicht weiter dienstfähig.
Durch mittlerweile eingetroffene Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland wurde der Tatverdächtige fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine weitere Person aus der Gruppe machte nunmehr Anstalten eine Polizeibeamtin körperlich anzugreifen und wurde ebenfalls fixiert und zur Dienststelle gebracht.
Nach den beiden Ingewahrsamnahmen beruhigte sich die Situation vor Ort.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 20.11.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Behinderung eines Rettungs- und Polizeieinsatzes infolge einer Körperverletzung

Am 19. November 2019, gegen 19.30 Uhr kam es in der Kröpeliner-Tor Vorstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde eine 19- jährige Frau durch einen 20-jährigen Mann ins Gesicht geschlagen, so dass ein Schneidezahn abbrach. Die herbeigerufenen Rettungskräfte informierten die Polizei, da sie bei der Versorgung der Geschädigten von mehreren Männern gestört wurden. Diese entfernten sich vom Tatort, noch bevor die Polizei eintraf.
Während der Anzeigenaufnahme durch die Polizeibeamten erschienen zwei weitere junge Männer (19 und 20 Jahre), die die ärztlichen und polizeilichen Maßnahmen erheblich behinderten. Die Männer leisteten den eingesetzten Beamten gegenüber körperlichen Widerstand. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes beleidigte der 20-Jährige die Polizeibeamten.
Die Geschädigte wurde in eine Klinik verbracht. Der 20-jährige Täter verletzte sich während des Widerstandes leicht. Die Polizei blieb unverletzt.
Die Kriminalpolizei Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM der PI Rostock vom 20.11.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizistin in der Freizeit attackiert

Sie ist junge Mutter und sie ist Polizeibeamtin im Hauptrevier Schwerin.
Die später Geschädigte war unterwegs und hatte gerade ihre Tochter in der Kindertagesstätte in der Euler Straße abgegeben.
Als sie beim Verlassen der KiTa laute Schreie von der gegenüberliegenden Straßenseite hörte, reagierte zunächst nicht.
Die polizeibekannte Frau bewegte sich mit einer Bierflasche in der Hand zügig auf die Geschädigte zu und beleidigte sie aufs Übelste.
Die junge Mutter setzte sich in ihren Pkw, um die Situation nicht eskalieren zu lassen, sie wollte losfahren. Sie erkannte die schreiende Frau aus vergangenen polizeilichen Einsätzen und wusste um deren Verhalten gegenüber anderen Personen.
Die Geschädigte startete den Motor, woraufhin die Tatverdächtige auf den Pkw der Geschädigten zulief und an der Fahrertür zu reißen begann.
Dann riss sie die Beifahrertür auf und holte mit der Bierflasche aus. Zum Schlag kam es nicht, die junge Polizistin konnte sich mit dem Fahrzeug entfernen. Sie informierte die Kollegen, die nach kurzer Zeit die Tatverdächtige festnahmen.
Bei der Frau handelt es sich um eine 43-jährige Schwerinerin, die die Beamten des Polizeihauptreviers beinahe täglich mit ähnlichen Fällen beschäftigt.
Die Tatverdächtige darf gemäß gerichtlicher Auflagen kein Alkohol zu sich nehmen. Der Wert von 1,96 Promille Atemalkohol zeigt deutlich ein Verstoß gegen die Auflagen, die Frau wurde auf richterliche Anordnung in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der PI Berlin vom 20.11.2019

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Uneinsichtiger Mini-Fahrer

Anhaltezeichen eines Streifenwagens missachtend fuhr am Dienstagmittag der Fahrer eines Mini-Coopers durch Baden-Baden und sieht nun einer Anzeige entgegen. Gegen 12 Uhr fiel der 53-jährige Mann den Beamten auf, weil er im Bereich Sinzheim in Richtung Baden-Baden fahrend an einer Kreuzung einem anderen Fahrzeug sehr dicht auffuhr. Daher entschlossen sich die Beamten, den Mini-Cooper anzuhalten. Rund einen Kilometer fahrend ignorierte er das Blaulicht und den eingeschalteten Schriftzug „Stopp Polizei“. Auch als die Beamten auf der B 500 neben ihn fuhren und ihm mit der Anhaltekelle signalisierten zu stoppen, erwiderte er gestenreich sein Desinteresse an der Verkehrskontrolle. Als er im Bereich Schwarzwaldstraße schließlich anhielt, trat er den Beamten verbal aggressiv entgegen. Sein Aufbrausen rettete ihn schlussendlich nicht vor einem nun anstehenden Bußgeld und einem Punkt in Flensburg.

PM des PP Offenburg vom 20.11.2019

 

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): Wegen Ruhestörung kam es zum Polizeieinsatz – Body-Cam zeichnete Entgleisungen auf

Am Mittwoch, kurz nach Mitternacht musste die Polizei zu einem Anwesen in die Pirnermühle ausrücken. Nachbarn hatten in ihrer Not und wegen massiver Lärmbelästigung die Polizei zu Hilfe gerufen.
Dort angekommen hörten die Beamten schon von weitem den entsprechenden Lärmpegel. Der Verursacher war schnell ausgemacht, jedoch zeigte sich der 18-Jährige Wohnungsnehmer alles andere als kooperativ. Ein Beamter, der mit der Body-Cam ausgerüstet war, schaltete das Gerät ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Der 18-Jährige war unbeeindruckt und setzte noch einen drauf. Er beleidigte nun auch die Einsatzkräfte mit unflätigen Ausdrücken, die nun abgespeichert sind.
Grund für die Entgleisung könnte im überhöhten Alkoholkonsum liegen. Ein Alkotest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.
In der Wohnung konnte noch eine weitere Person angetroffen werden, die erheblich unter Alkoholeinfluss stand und zu dem erst 15-Jahre jung war.
Der Jugendliche hantierte dazu noch mit einem verbotenen Messer vor den Beamten herum. Ein Alkotest bei ihm ergab knapp 1,6 Promille. Getrunken hatte er Bier und Schnaps. Letzteren hatte er von seinem 3 Jahre älteren Saufkumpan bekommen, den nun eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz wegen der Abgabe von Schnaps an unter 18-Jährige, erwartet.
Der Jugendliche wurde mitgenommen und an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Der 18-Jährige wurde entsprechend belehrt, zur Ruhe ermahnt und durfte in seiner Wohnung bleiben.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 20.11.2019

 

Pritzwalk (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte stellten gestern gegen 19.30 Uhr in einer Verkaufseinrichtung in der Straße Zur Hainholzmühle einen 53-jährigen Prignitzer fest. Der Mann war zuvor von seiner Betreuungseinrichtung als vermisst gemeldet worden. Bei Eintreffen der Beamten war der 53-Jährige alkoholisiert und aggressiv. Er holte zum Schlag aus, der Polizeibeamte konnte jedoch ausweichen. Dann versuchte der Mann zu flüchten, konnte jedoch daran gehindert werden. Dabei wurden ein Polizeibeamter und der 53-Jährige leicht verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde der inzwischen gefesselte Prignitzer in ein Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab 2,14 Promille. Eine richterlich angeordnete Blutprobenentnahme wurde durchgeführt und eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Der Mann war nicht gewahrsamstauglich und blieb im Krankenhaus.

PM (2019/3129) der PD Brandenburg Nord vom 20.11.2019

 

Gießen (Hessen): Beamte bespuckt

Bei einem Einsatz am Dienstagabend spuckte ein 12-jähriger Junge Polizisten ins Gesicht. Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in der Rödgener Straße informierten gegen 18.10 Uhr die Polizei, da der Junge gegen Türen schlug und um sich spuckte. Beim Eintreffen mehrerer Streifen der Gießener Polizei zeigte sich das Kind äußerst aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Da eine psychische Störung nicht ausgeschlossen werden konnte, sollte er einem Arzt einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt werden. Auf der Fahrt im Rettungswagen trat und schlug der Junge weiter um sich und spuckte den Polizisten ins Gesicht.
Letztlich nahm ein Arzt das aus Afghanistan stammende Kind zwangsweise in der psychiatrischen Einrichtung auf.

PM des PP Mittelhessen vom 20.11.2019

 

Dortmund, Hagen (Nordrhein-Westfalen): 34-Jähriger wird mit zwei Haftbefehlen gesucht und greift später Bundespolizisten an

Weil ein 34-jähriger rumänischer Staatsangehöriger in der heutigen Mittagszeit (20. November) einen Zug ohne Fahrschein nutzte, wurde die Dortmunder Bundespolizei um Hilfe gebeten. Bei einer Überprüfung des Mannes stellte sich dann heraus, dass er mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde.
Einen Regionalexpress von Hagen nach Dortmund nutzte heute ein 34-jähriger Mann ohne erforderlichen Fahrschein. Mitarbeiter der DB baten daraufhin die Bundespolizei in Dortmund um Hilfe. Diese überprüften den Hagener nach seiner Ankunft im Hauptbahnhof Dortmund und stellten schnell fest, dass er gleich mit zwei Haftbefehlen wegen Nötigung und Diebstahl gesucht und zu einer Geldstrafe von insgesamt 1.500 Euro verurteilt wurde. Da er den Geldbetrag jedoch nicht begleichen konnte, wurde er festgenommen und sollte den Bundespolizisten auf die Wache folgen. Der 34-Jährige verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften zunehmend aggressiver und schlug später in der Gewahrsamszelle gegen Wände und Tür. Als sie den Mann beruhigen wollten, ging er auf diese zu und versuchte einen Polizeibeamten mit der Faust zu schlagen. Der Schlag jedoch konnte abgewehrt werden.
Der 34-Jährige wurde zur Verbüßung einer ersatzweisen Freiheitsstrafe von 70 Tagen in die JVA eingeliefert. Zudem erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.11.2019

 

München (Bayern): Widerstandshandlung bei Personenkontrolle – Altstadt

Am Dienstag, 19.11.2019, gegen 09:25 Uhr, bemerkten uniformierte Polizeibeamte in der Burgstraße einen in Tarnkleidung gewandeten Mann, der sich mit einem dunklen Gegenstand und Rucksack in auffälliger Weise in Richtung der dortigen Fußgängerzone bewegte. Der Mann sollte deshalb einer Personenkontrolle unterzogen werden. Dabei verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien und verbarg seine Hände in den Jackentaschen. Als die Polizeibeamten auf den 35-Jährigen zutraten, schlug dieser unvermittelt nach ihnen und beleidigte sie verbal. Er wurde daraufhin mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt.
Bei der Durchsuchung seiner Person wurden in einer der Jackentaschen ein Messer sowie ebenfalls mitgeführte, mutmaßlich entwendete, Fahrzeugteile aufgefunden. Der 35-Jährige wurde daraufhin festgenommen.

PM des PP München vom 20.11.2019

 

Dresden (Sachsen): Brand in Gefängniszelle

Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Brandausbruch in einer Gefängniszelle der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden am Hammerweg. Der Haftinsasse (35) setzte in seiner Zelle ein Regal in Brand und informierte anschließend das Personal der JVA über die Gegensprechanlage. Diese leiteten entsprechende Maßnahmen ein, die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die Gefängniszelle wurde stark verrußt und ist nicht bewohnbar. Es wurden keinen Personen verletzt. Die Schadenshöhe ist unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen, ein Brandursachenermittler ist am heutigen Tag im Einsatz.

PM der PD Dresden vom 20.11.2019