Am Dienstag, den 22. September 2020 beendeten mehrere Bundespolizisten des Bundespolizeireviers Halle gegen 21:00 Uhr ihren Dienst und begaben sich in ziviler Kleidung zu ihren Privatautos. Auf dem Weg dorthin stellten sie in der Nähe der Ernst-Kamieth-Straße einen Mann fest, der randalierte und eine Flasche auf ein Gebäude warf. Der 31-Jährige war lediglich mit einem T-Shirt und einer Unterhose bekleidet. Die Bundespolizisten gaben sich als solche zu erkennen, woraufhin der Tatverdächtige sie unvermittelt angriff.

Der Deutsche musste zu Boden gebracht und fixiert werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und versuchte die agierenden Bundespolizisten anzuspucken, zu beißen und zu treten. Eine Streife der Nachtschicht eilte ihren Kollegen zu Hilfe. Da der Mann sich nicht beruhigen wollte, mussten ihm die

Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Dennoch wehrte er sich weiter massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte auch, sich selbst zu verletzten. Da er zudem stark alkoholisiert war und starke Stimmungsschwankungen hatte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Während der sich anschließenden Durchsuchung seiner Sachen fanden die Bundespolizisten in seinem Portemonnaie eine betäubungsmittelähnliche Substanz, die in Alufolie eingewickelt war. Die Drogen wurden sichergestellt und zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.

Der Mann musste in Begleitung von einer Streife der Bundespolizei in ein Krankenhaus gebracht werden. Er wird sich wegen Körperverletzung, Widerstandes gegen sowie Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 23.09.2020

Am Dienstag (22.09.2020) wollte ein 77-jähriger Mann im Stadtteil Altenfurt offenbar einem Bekannten zu Hilfe kommen, der beim Fahrradfahren gesundheitliche Probleme bekommen hatte. Da er dabei alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs war, zog ihn eine Polizeistreife aus dem Verkehr. Der Tatverdächtige leistete den Beamten hierbei allerdings Widerstand.

Zunächst waren Rettungsdienst und Polizei gegen 13:30 Uhr in die Sprottauer Straße gerufen worden, weil es dort zu einem Verkehrsunfall mit einem 77-jährigen Radfahrer gekommen sein sollte. Schnell stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass kein Verkehrsunfall vorlag. Der Senior hatte während des Radfahrens schlichtweg gesundheitliche Probleme bekommen, weshalb die Betreuung durch den Rettungsdienst notwendig geworden war. Während der Behandlung des Radfahrers kam dessen ebenfalls 77-jähriger Bekannter mit seinem Pkw an die Einsatzörtlichkeit. Den Beamten fiel dabei jedoch auf, dass der Mann nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille.

Die Polizeibeamten erklärten dem 77-Jährigen daraufhin, dass er seine Fahrt nicht fortsetzten dürfe und sie zu einem gerichtsverwertbaren Alkoholtest zur Dienststelle begleiten müsse. Gegen diese Maßnahme setzte sich der alkoholisierte Tatverdächtigte jedoch körperlich zur Wehr. Sowohl die Sicherstellung seines Fahrzeugschlüssels als auch die Mitnahme zur Dienststelle mussten die Beamten zwangsweise durchsetzen und dem uneinsichtigen Autofahrer letztlich auch Handfesseln anlegen. Den anschließenden Atemalkoholtest in der Dienststelle verweigerte der 77-Jährige ebenfalls. Ein Arzt musste bei dem Tatverdächtigen daher eine Blutentnahme durchführen.

Den 77-Jährigen erwartet nun neben einem Bußgeldverfahren wegen der alkoholisierten Teilnahme am Straßenverkehr ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 23.09.2020

Nachdem eine 26-Jährige in der Nacht zum Mittwoch an einem Imbiss in der Altstadt ihre Cola in die Pommes eines Gleichaltrigen schüttete, eskalierte ein Streit zwischen zwei Gruppen. Plötzlich flogen Plastikbecher durch die Luft. Es kam zur Rangelei und ein 33-Jähriger verletzte zwei Personen. Die Beteiligten wurden von der Polizei in der Steinstraße angetroffen. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung auf. Den teilweise alkoholisierten und aggressiven Personen wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ein Platzverweis erteilt. Weil die 26-Jährige und ein 34-Jähriger der Anordnung nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen. Während der Maßnahme beleidigten die Festgenommenen die Einsatzkräfte. Sie erwartet nun auch eine Strafanzeige.

PM des PP Westpfalz vom 23.09.2020

Am Montag, den 21. September 2020 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei gegen 10:45 Uhr auf dem Hauptbahnhof Halle einen Mann. Dabei stellten sie bei dem Deutschen ein Einhandmesser sowie ein Tierabwehrspray fest.

Zudem sichteten die Einsatzkräfte in seinem Gepäck ein Drogenbesteck. Für alle weiteren polizeilichen Maßnahmen sollte der 26-Jährige mit zur Dienststelle genommen werden. Hierbei leistete er massiv Widerstand und beleidigte die Bundespolizisten sowohl mit ehrverletzenden Worten, als auch durch Gesten. Bei der sich anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte dann noch eine Ampulle mit circa fünf Gramm vermutlich Amphetaminen. Die Drogen, das dazugehörige Drogenbesteck und die Waffe wurden sichergestellt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige aus der Dienststelle entlassen und ihm wurde ein Platzverweis für den Hauptbahnhof Halle ausgesprochen. Während die Bundespolizisten den Mann den Platzverweis nochmals erläuterten, warf dieser einem Beamten eine nicht brennende Zigarette ins Gesicht. Diese traf ihn am Kinn. Der Mann wurde daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei verletzte sich ein Bundespolizist leicht und eine Brille wurde beschädigt. Den 26-Jährigen erwarten aufgrund seines Gebarens nun gleich mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 22.09.2020

Ein großes Graffiti mit der Buchstabenfolge KATR ist in der Nacht zum Montag auf ein Firmengebäude in der Präses-Held-Straße aufgesprüht worden. Die Buchstaben heben sich an der Wand deutlich von älteren Farbschmierereien ab.

An einem gegenüberliegenden Laternenpfosten wurden zudem die Buchstaben A.C.A.B. gesprüht, was sich beleidigend gegen Polizisten richtet.

Die Polizei in Lauterecken bittet um Hinweise zur Sachbeschädigung und dabei auch zum Sinn beziehungsweise dem Hintergrund des Schriftzuges KATR unter Telefon-Nummer 06382 9110.

PM der PI Lauterecken vom 21.09.2020

Wegen seiner Alkoholfahne ist ein Autofahrer am frühen Sonntagmorgen aufgefallen. Der 35-Jährige war gegen 6.30 Uhr in der Mainzer Straße in eine Verkehrskontrolle geraten, dabei rochen die eingesetzten Polizeibeamten den Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein erster Atemtest bescheinigte ihm einen „Pegel“ von 1,46 Promille.

Der 35-Jährige musste daraufhin mit zur Dienststelle kommen und sich eine Blutprobe entnehmen lassen. Die Fahrerlaubnis wurde ihm vorläufig entzogen und die Fahrzeugschlüssel an seine Freundin übergeben.

Im Zusammenhang mit einer Verkehrskontrolle hat sich auch ein 28-jähriger Mann aus dem Donnersbergkreis eine Strafanzeige eingehandelt. Er wurde am frühen Sonntagmorgen in der Schneiderstraße kontrolliert, wobei sein drogentypisches Verhalten auffiel; zudem strömte Alkoholgeruch aus dem Wageninneren. Ein Alkoholtest zeigte 0 Promille an, einen Urintest lehnte der Mann ab. Er musste sich deshalb auf der Dienststelle eine Blutprobe entnehmen lassen, leistete dabei allerdings Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte fortwährend. Auf den Mann kommt ein Strafverfahren wegen Beleidigung zu. Ob er auch mit einer Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss rechnen muss, hängt vom Ergebnis der Blutprobe ab.

Am gleichen Morgen konnte eine Streife in der Siegfriedstraße eine Trunkenheitsfahrt verhindern. Gegen 7 Uhr wurden Polizeibeamte auf einen Pkw aufmerksam, in dem ein junger Mann saß. Bei der Kontrolle des 22-Jährigen fiel sein Atemalkoholgeruch auf. Ein freiwilliger Test zeigte einen Wert von 1,37 Promille an. Der Fahrzeugschlüssel wurde daraufhin sichergestellt. Der junge Mann kann ihn bei der Polizei abholen, wenn er wieder nüchtern ist.

PM des PP Westpfalz vom 21.09.2020

Am Samstagmorgen (19.09.2020) löste ein betrunkener Mann grundlos den Nothalt einer U-Bahn aus. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten den aggressiven und hochgradig alkoholisierten 18-Jährigen anschließend in Gewahrsam nehmen.

Ein Verkehrsmeister der Nürnberger Verkehrsbetriebe hatte den 18-Jährigen am Samstag gegen 05:30 Uhr im U-Bahnhof Plärrer aufgehalten und die Polizei verständigt. Zuvor hatte der betrunkene Mann ohne erkennbaren Grund den Nothalt der U-Bahn-Linie U3 in Fahrtrichtung Nordwestring ausgelöst. Der betroffene Zug war daraufhin bereits vor der Einfahrt in den U-Bahnhof Rothenburger Straße zum Stehen gekommen.

Als die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte die Identität feststellen wollte, verhielt er sich auch gegenüber den Beamten aggressiv und verweigerte die Angabe seine Personalien. Da der junge Mann außerdem eine Alkoholisierung von über zwei Promille aufwies, legten ihm die Beamten Handfesseln an und nahmen ihn in Gewahrsam.

In der Dienststelle konnten die Polizisten den zunächst unbekannten Mann durch den Abgleich seiner Fingerabdrücke identifizieren. Anschließend hielten ihn die Beamten in Gewahrsam bis er sich beruhigt hatte. Bislang ist nicht bekannt, ob es durch die Notbremsung der U-Bahn Verletzte gab. Der 18-jährige muss sich jedoch unabhängig davon wegen eines Missbrauchs von Notrufen verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.09.2020

Am 19. September 2020, gegen 19:20 Uhr zerbrach ein alkoholisierter 31-Jähriger mehrere Bierflaschen auf dem Bahnsteig 6 des Hauptbahnhofes Magdeburg. Jedoch blieb es nicht dabei. Der somalische Staatsangehörige warf auch mit Flaschen auf dort Wartende, die verängstigt aber glücklicherweise nicht verletzt wurden. Zudem beschimpfte er sie. Nachdem Bundespolizisten auf dem Bahnsteig angekommen waren, trafen sie auf den stark betrunkenen Mann, der eine blutende Wunde an der Hand hatte. Bei Erkennen der Beamten hielt er sich einen abgebrochenen Flaschenhals an seine Kehle und deutetet an sich umbringen zu wollen. Sehr schnell griffen die Bundespolizisten ein und schlugen ihm das Glas aus der Hand. Er wurde gefesselt und mit auf die Wache der Bundespolizei genommen. Zeitgleich wurde ein Rettungswagen angefordert. Dieser nahm ihn anschließend mit in eine Klinik. Der 31-Jährige wird sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und Verunreinigung von Bahnanlagen verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 21.09.2020

Am 20.09.2020 um 03:40 Uhr verständigte eine Anwohnerin die Polizei Grünstadt aufgrund einer stattfindenen Party mit lauter Musik. Die eingesetzten Beamten konnten in einem Schrebergarten zwischen Bitzenstraße und Friedrich-Ebert-Straße die besagte Party aufgrund des Geräuschpegels schnell ausfindig machen. Die 23-jährige Gastgeberin der Feier sowie ihre Gäste wurden eindringlich zur Ruhe ermahnt und die Musik wurde abgestellt. Ein weiterer Anruf um 04:21 Uhr erforderte das erneute Erscheinen der Polizeistreife vor Ort. Die 23-jährige Grünstadterin zeigte sich nun äußerst aggressiv und aufbrausend gegenüber den Beamten. Die Frau zeigte keinerlei Einsicht und beleidigte gar die Beamten. Erst die Androhung des Polizeigewahrsams ließ die junge Frau schließlich zur Ruhe kommen. Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige erwartet die Störerin auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Grünstadt vom 21.09.2020

Am Freitagnachmittag (18.09.2020) musste ein alkoholiserter 14-Jähriger im Nürnberger Stadtteil Gostenhof in Gewahrsam genommen werden. Er bedrohte Polizeibeamte mit einer Eisenstange.

Gegen 13:40 Uhr teilten Betreuer einer Jugendeinrichtung im Nürnberger Stadtteil Gostenhof der Polizei mit, dass mehrere Jugendliche in der Einrichtung randalieren würden. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen, wurden diese von einem 14-Jährigen mit einer Eisenstange bedroht, mit unflätigen Ausdrücken beleidigt und bespuckt.

Der mit über einem Promille alkoholisierte 14-Jährige wurde in einem günstigen Augenblick überwältigt und vorläufig festgenommen. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.

Der Jugendliche muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der Beleidigung und der versuchten Körperverletzung verantworten. Zudem wurde er in die Obhut einer fachärztlichen Klinik übergeben.

PM des PP Mittelfranken vom 20.09.2020