Schongau (Bayern): Widerstand und Beleidigungen gg. Polizisten

Am Freitagabend gegen 21.00h wurde ein 19-jähriger Altenstädter von Passanten ohnmächtig an den Holl-Treppen aufgefunden und riefen die Polizei. Durch die Streife konnte der Altenstädter aufgeweckt werden. Er war sichtlich alkoholisiert und versuchte daraufhin wegzulaufen, was ihm aber aufgrund seiner Alkoholisierung nicht gelang, da er nach wenigen Metern wieder stürzte. Bei der Personalienfeststellung wurde er zunehmend aggressiver und beleidigte die Polizeibeamte. Er griff diese dann an und versuchte auf sie einzuschlagen. Der Altenstädter wurde gefesselt und auf die Dienststelle zur Ausnüchterung gebracht. Während der Fahrt zur und in der Dienststelle beleidigte er weiterhin die Polizisten. Ein Alko-Test war aufgrund seiner Aggressivität nicht möglich. Verletzt wurde bei dem Einsatz keiner der Polizeibeamten. Gegen den Altenstädter wurde ein Strafverfahren u.a. wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Schongau vom 19.01.2020

 

München (Bayern): Bahn-Security und Bundespolizisten attackiert

In drei Fällen, einer am Donnerstag (16. Januar) und zwei am Freitag (17. Januar) wurden Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit und zweimal bei Folgemaßnahmen zudem Bundespolizisten am Ost- bzw. Hauptbahnhof körperlich attackiert bzw. tätlich angegriffen.
Nr. 15: Kurz nach Mitternacht zu Donnerstag weckte eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit einen 22-jährigen Kirgisen, der schlafend in einer S2 am Ostbahnhof in München angetroffen wurde. Da die S-Bahn zur Abstellung fuhr, wurde der Kirgise aufgefordert die S-Bahn zu verlassen. Er sollte zudem einen gültigen Fahrschein für seine Fahrt zum Ostbahnhof vorzeigen. Beides verweigerte der 22-Jährige, griff stattdessen die Sicherheitsmitarbeiter mittels Faustschlägen und versuchten Kopfstößen unvermittelt tätlich an. Zwischenzeitlich alarmierte Bundespolizisten griffen ein und überwältigten den Aggressor. Bei dessen Verbringung zur Dienststelle trat der Kirgise nach einem 26-jährigen Bundespolizisten und traf ihn im Bereich des Oberschenkels; der Beamte wurde hierdurch jedoch nicht verletzt.
Während der gesamten Maßnahmen kam es immer wieder zu Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Bundespolizisten. Nach einem Schutzgewahrsam wurde der 26-Jährige, der auf einen Betäubungsmitteltest positiv reagierte, am Morgen vom Revier am Ostbahnhof entlassen. Er befindet sich seit 2005 im Bundesgebiet, besitzt eine unbefristete Niederlassungserlaubnis und fiel bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich auf. Die Münchner Bundespolizei ermittelt gegen den 26-Jährigen nun wegen Tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen.
Nr. 16: Gegen 20:45 Uhr beobachteten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG am Freitag, wie ein 53-jähriger Deutscher am Ostbahnhof in München Reisende anrempelte und beschimpfte. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, beleidigte er eine Mitarbeiterin der Deutsche Bahn Sicherheit. Als die drei sich im Revier der Bundespolizei befanden, um Anzeige zu erstatten, war der 53-Jährige auch gegenüber den Beamten uneinsichtig und aggressiv. Im Zuge der Anzeigenaufnahme ballte der Beschuldigte seine Fäuste, stellte sich in Kampfstellung einem Bundespolizisten gegenüber und äußerte, dass er ihn fertigmachen werde. Dann versuchte er nach dem Beamten zu schlagen. Der Beamte wich aus und überwältigte den Mann aus Markt Schwaben. Durch den Vorfall wurde keiner der Beteiligten verletzt.
Beim Unterschreiben notwendiger Dokumente machte der mit 3,42 Promille Alkoholisierte rechtsradikale Äußerungen hob den rechten Arm zum „Hitlergruß“. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwendung verfassungswidriger Organisationen.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 19.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Vater unter Alkoholeinfluss am Steuer; sechsjährige Tochter auf dem Rücksitz

Bei einer Verkehrskontrolle eines 44-jährigen Pirmasensers am 18.01.2020 um 19.55 Uhr in der Kronenstraße in Pirmasens konnten die eingesetzten Beamten feststellen, dass der Fahrer merklich nach Alkohol roch.
Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,88 Promille.
Bei der Polizei in Pirmasens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Über die komplette Zeit der Maßnahmen zeigte sich der Mann unkooperativ und beleidigte einen der eingesetzten Polizeibeamten, weshalb er während der Kontrolle kurzzeitig gefesselt werden musste.
Die sechsjährige Tochter des Mannes saß auf dem Rücksitz in einem Kindersitz, war allerdings nicht ordnungsgemäß gesichert. Das Kind wurde aufgrund des gezeigten Verhaltens des Fahrers durch eine Streife zur Polizei verbracht und dort durch die Mutter abgeholt.

PM der PD Pirmasens vom 19.01.2020

 

Bremen: 15-Jährige bespuckt und beleidigt Bundespolizisten

Während der Personalienfeststellung wegen eines nicht ausreichenden Fahrscheins und falscher Namensangabe hat eine Jugendliche am Bahnhof Cuxhaven erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet. Zudem schien sie stark alkoholisiert zu sein – so war eine Gewahrsamnahme erforderlich.
Als sie zu ihren Eltern gefahren werden sollte, bespuckte und beleidigte sie die Bundespolizisten. Dabei trat sie um sich und versuchte zu fliehen. Schließlich mussten dem sich heftig wehrenden Mädchen zur Mitfahrt im Streifenwagen Handschellen angelegt werden. Die 15-Jährige wurde zur weiteren Betreuung an Polizistinnen übergeben und schließlich nach Hause gefahren. Der eigentliche Grund für Ihr Verhalten ist unklar.

PM der BPOLI Bremen vom 19.01.2020

 

Memmelsdorf (Bayern): Frau geschlagen

Am Samstagnachmittag rief in der Dr.-Ritz-Straße eine 68-jährige Frau die Polizei zur Hilfe, da sie von ihrem 74-jährigen Mann während eines heftigen Familienstreites angegriffen und geschlagen wurde. Durch die Angriffe erlitt sie blutende Verletzungen im Gesicht. Während der polizeilichen Aufnahme bedrohte der Mann schließlich die Polizeibeamten mit einem Küchenmesser. Er musste überwältigt und gefesselt werden. Da der Rentner deutliche psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde er in eine psychiatrische Einrichtung untergebracht. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Geschädigte begab sich in ärztliche Behandlung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Bamberg-Land vom 19.01.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte in zwei Fällen

Am Samstag, 18.01.20 gegen 23:00 Uhr begaben sich Polizeibeamte des PP Gelsenkirchen nach Meldung einer RTW-Besatzung zum Consolpark in Gelsenkirchen-Bismarck. Dort hatte ein Randalierer die Jacke eines im Vorfeld besorgten Passanten zerrissen. Dieser hatte über die Feuerwehr für den alkoholisierten Mann einen Krankenwagen erbeten. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der alkoholisierte 48jährige Gelsenkirchener so aggressiv, dass er letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Gegen diese Maßnahmen leistete der Mann jedoch Widerstand und beleidigte die Beamten auf dem Weg zum Polizeigewahrsam erheblich. Aufgrund der beschädigten Jacke wurde eine separate Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt, so dass nun zwei Strafverfahren auf den Mann warten.
Des Weiteren trafen Polizeibeamte im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes am
Sonntag,19.01.20 gegen 00:45 Uhr auf der Fürstinnenstraße in Gelsenkirchen-Feldmark auf eine erheblich alkoholisierte 53jährige Gelsenkirchenerin. Während der notwendigen Sachverhaltsklärung drohte die Frau einem ebenfalls anwesenden Zeugen so aggressiv, dass die Polizeibeamten eingreifen mussten. Im Zuge dessen griff die Frau einen Beamten körperlich an, was dazu führte, dass sie dem Polizeigewahrsam Gelsenkirchen zur Verhinderung weiterer Übergriffe zugeführt werden musste. Auf dem Weg dorthin wurden die Beamten durch die 53Jährige außerdem beleidigt. Auf der Wache wurde eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige vorgelegt. Es wurde niemand verletzt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 19.01.2020

 

Vechta (Niedersachsen): Gefährliche Körperverletzung/ Widerstand

Am Sonntag, den 19.01.2020 gegen 01:20 Uhr, wurde eine 21-jährige aus Vechta wegen einer Alkohol/Drogenintoxikation mit dem RTW Vechta dem Krankenhaus zugeführt. Während des Transportes trat und schlug die 21-jährige nach den Rettungskräften, so dass diese eine Unterstützung der Polizei anforderte. Im Krankenhaus leistete diese weiterhin Widerstand und trat nach den eingesetzten Polizeibeamten. Eine Verletzung trugen weder die Rettungskräfte noch die Polizeibeamten davon.

PM des PK Vechta vom 19.01.2020

 

Amberg (Bayern): Betrunkener Randalierer wird handgreiflich und beschädigt mehrere Gegenstände

Am Samstagabend, gegen 21 Uhr, randalierte ein betrunkener 23-jähriger Poppenrichter auf einer Geburtstagsfeier in einer Gaststätte im Ortsteil Neumühle. Scheinbar aus verschmähter Liebe warf der zunächst einen Biergartenschirm um und beschädigte diesen. Nach kurzer Beruhigung rastete er erneut aus, trat zunächst gegen sein eigenes Auto, schlug danach zwei Scheiben der Gaststätte ein und beschädigte eine kleine private Schranke. Nachdem er kurz danach die herbeigerufene Polizeistreife erkannte versuchte er zu flüchten, konnte jedoch eingeholt und gefesselt werden. Die Abklärung des Sachverhalts vor Ort ergab zudem, dass der Betrunkene zuvor versuchte die Gastwirtin zu schlagen. Nachdem der Mann blutende Wunden aufwies wurde ein Rettungswagen herbeigerufen. Trotz Fixierung verbiss sich der Poppenrichter in das Kopfpolster der Krankentrage und riss dabei den Bezug auf. Nach erfolgter Behandlung erfolgte die Ausnüchterung des Mannes in Hafträumen der PI Amberg. Er muss sich nun wegen mehrerer Sachbeschädigungen sowie einer versuchten Körperverletzung strafrechtlich verantworten. Zudem kommt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf den 23-jährigen zu, nachdem er nach seiner Entlassung am frühen Sonntagmorgen die ihm im Klinikum mitgegebenen Tüten sowie seinen Abfall in einem Grünstreifen in der Kümmersbrucker Straße entsorgte.

PM der PI Amberg vom 19.01.2020

 

Bremen: Schwarzfahrer leistet Widerstand

IC Hannover – Bremen, Hauptbahnhof Bremen, 18.01.2020 / 18:41 Uhr
Nachdem ein 19-jähriger Mann in einem Intercity von Hannover nach Bremen ohne Fahrschein unterwegs war und sich lautstark mit dem Zugbegleiter angelegt hatte, wollte er den Zug nicht verlassen. Auf dem Bahnsteig lieferte er sich eine Rangelei mit Bundespolizisten und verletzte einen Beamten.
Der Zugbegleiter des IC 2036 hatte am Sonnabend die Bundespolizeiinspektion Bremen informiert und um eine Personalienfeststellung gebeten. Der junge Mann verweigerte seinen Ausweis und sollte zur Wache geführt werden. Auf dem Bahnsteig sperrte sich der 19-jährige Iraker und wurde zu Boden gebracht. Beim Versuch seine Arme zu fixieren, wurde ein 31-jähriger Bundespolizist am Kopf getroffen – er erlitt eine Prellung und klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit.
Vorsorglich wurde der Beamte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte es aber nach der Untersuchung wieder verlassen und kam mit einer Prellung davon. Er brach den Dienst ab.
Ermittlungen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen dauern an. Der 19-Jährige wurde anschließend entlassen

PM der BPOLI Bremen vom 19.01.2020

 

Feldkirchen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 18. 01. gegen 17:40 Uhr riss ein 47-jähriger Mann aus Feldkirchen in alkoholisiertem Zustand in Feldkirchen mehrere Schneestangen aus und beschädigte diese. Ein Passant der dies beobachtete erstattete Anzeige. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der 47-jährige äußerst aggressiv, verweigerte die Ausweisleistung und wurde gegen die Beamten tätlich. Im Zuge der Festnahmehandlungen erlitt ein Beamter Schürfwunden, Prellungen und Blutergüsse am Bein. Der Renitente wurde vorläufig in Verwahrung genommen und wird in weiterer Folge auf freiem Fuße angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 19.01.2020

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Pressebericht


Eine aus dem Ruder gelaufene Party in Saffig sorgte in der Nacht auf Sonntag für einen Polizeieinsatz, in dessen Rahmen der 24-jährige Beschuldigte aus der Verbandsgemeinde Pellenz erheblich Widerstand leistete und zwei Beamte der Polizei Andernach verletzt wurden. Auf der Party kam es im Vorfeld zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten und einem weiteren Gast. Dem ausgesprochenen Platzverweis zur Verhinderung weiterer Straftaten kam er nicht nach und er gab an, dass er polizeilichen Anweisungen keinerlei Folge leisten werde. Bei dem Versuch, ihn von der Örtlichkeit wegzuführen, griff der Beschuldigte einen 37-jährigen Beamten aktiv an und verletzte ihn im Gesicht und am Auge. Der Angriff des Beschuldigten konnte nur noch durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Die hinzueilende 29-jährige Freundin des Beschuldigten konnte ebenfalls nur durch den Einsatz von Pfefferspray von ihrem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte abgehalten werden. In diesem Zuge wurde auch eine 29-jährige Beamtin leicht verletzt. Dem deutlich alkoholisierten Beschuldigten wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz eine Blutprobe entnommen; er und seine Freundin werden sich nun den entsprechenden Strafverfahren stellen müssen.

PM der PI Andernach vom 19.01.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet und der sich daran anschließenden Blutentnahme hat ein angetrunkener 29jähriger Mann erbitterten Widerstand geleistet. Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen wollten am späten Samstagabend im Stadtgebiet einen Daimler-Benz einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer flüchtete zunächst, hielt aber kurz darauf an. Ein Mann stieg aus und rannte weg. Er konnte von den Beamten eingeholt und festgehalten werden. Der 29jährige stand unter Alkoholeinwirkung.
Er wehrte sich derart heftig, so dass er geschlossen werden musste. Bei der sich anschließenden Blutentnahme kam es wieder zu Widerstandshandlungen. Erst nach Anwendung eines Haltegriffs durch die eingesetzten Polizisten war es dem Arzt möglich, die Blutprobe zu nehmen. Im weiteren Verlauf versuchte der hochgradig aggressive Mann einem Beamten die Waffe zu entreißen. Dies wurde durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang verhindert. Erst nach dem Eintreffen einer weiteren Streife beruhigte sich der Mann soweit, dass er im Anschluss an die Maßnahme gehen konnte. Eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wird folgen.

PM des PP Ravensburg vom 19.01.2020

 

Giebelstadt (Bayern): Streitigkeit artet aus

Am Samstagabend kam es zu einer Streitigkeit vor einem Lokal in der Würzburger Straße. Ein augenscheinlich betrunkener 34-Jähriger wollte sich Zutritt zu einer geschlossenen Gesellschaft verschaffen. Als ihm dies verwehrt wurde, fing er an Essen umherzuwerfen, weshalb die Polizei verständigt wurde.
Gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der Mann nicht kooperativ und reagierte zunächst nicht auf Ansprache. Während die Beamten die Personalien feststellten, holte der Mann unvermittelt aus und setzte zum Schlag gegen einen der Beamten an. Daraufhin wurde er festgenommen und in den Streifenwagen verbracht. Hierbei trat er einem weiteren Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land, welcher zur Unterstützung am Einsatzort war, mit dem Knie an den Kopf. Der Beamte erlitt hierbei eine Prellung und Schwellung und musste nach kurzer Behandlung in einer Klinik seinen Nachtdienst abbrechen. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten noch beleidigt und bedroht.
Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung von 2,32 Promille und seines Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert. Im Zuge des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens u.a. wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung wurde zudem noch eine Blutentnahme durchgeführt.

PM der PI Ochsenfurt vom 19.01.2020

 

Rotenburg (Niedersachsen): Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Angerburger Straße musste ein 52-jähriger Mann am Freitagnachmittag von der Polizei Rotenburg überwältigt werden, nachdem er beim Randalieren einen Mercedes beschädigt hatte und sich anschließend nicht vom Tatort entfernen wollte. Als der Mann zur Wache der Polizei Rotenburg gebracht werden sollte, leistete er Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten und beleidigte sie während des Einsatzes. Gegen ihn wurden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet. Bei der Sachbeschädigung des Mercedes entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

PM der PI Rotenburg vom 19.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter, führerscheinloser Unfallfahrer fährt mit gestohlenem Fahrzeug gegen einen Hydranten – Polizei muss flüchtenden Fahrer gewaltsam zu Boden bringen

45127 E-Innenstadt: Viel Arbeit hatten Polizeibeamte der Wache Mitte gestern Mittag (18. Januar) mit einem 36-jährigen polizeibekannten Mann, der alkoholisiert und ohne Führerschein mehrere Unfälle mit einem kurz zuvor gestohlenen Fahrzeug verursachte. Der 36-jährige war erst am selbigen Tag aus einer Haftanstalt für einen Hafturlaub entlassen worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendete er dem Bruder (32) einer Freundin (31) dessen Fahrzeugschlüssel sowie dessen Renault und begab sich anschließend von Dortmund nach Essen. Dort verursachte er gegen 19:42 Uhr zunächst einen Unfall auf der Akazienallee, Ecke Am Handelshof, als er entgegengesetzt der Einbahnstraße gegen einen geparkten BMW fuhr und daraufhin flüchtete. Zwei Zeugen beobachteten den Unfall und meldeten der Polizei einen Teil des abgelesenen Kennzeichens. Die auf der Anfahrt befindlichen Beamten entdeckten auf der Friedrich-Ebert-Straße das gesuchte Fahrzeug, das entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gegen einen Hydranten gefahren ist. Eine unmittelbar hinter dem Hydranten befindliche Zeugin (34) hatte großes Glück, da der Hydranten einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug verhinderte. Als die Beamten den Fahrzeugführer ansprachen, flüchtete dieser über den Beifahrersitz fußläufig davon, konnte aber nach kurzer Nacheile mittels Eingriffstechniken zu Boden gebracht werden. Er sperrte sich vehement, beleidigte und bedrohte die Beamten und versuchte sie, trotz Handfesseln, anzugreifen. Ihm wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme an. Der 36-Jährige wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Essen vom 19.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Aggressiver Mann biss Polizeibeamten

Am Samstag (18.01.2020) bekamen es Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West mit einem hochgradig aggressiven Mann zu tun. Nachdem sich der 23-jährige bereits gegenüber Passanten aggressiv und bedrohlich gebärdet hatte, biss er bei seiner Festnahme einem Polizeibeamten in den Arm.
Der Polizei war gegen 02:30 Uhr mitgeteilt worden, dass sich im Park & Ride Parkhaus Röthenbach ein aggressiver Mann aufhalten sollte. Dieser habe sich gegenüber mehreren Passanten weiderholt bedrohlich verhalten und mit einer zerbrochenen Glasflasche hantiert. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West in dem Parkhaus eintrafen, zeigte sich der 23-Jährige weiterhin hochgradig aggressiv und begann sofort die Beamten zu beleidigen und anzugehen.
Als der renitente Mann überwältigt und festgenommen wurde, biss er einem 42-jährigen Polizeibeamten in den Unterarm.
Der 23-Jährige setzte sein aggressives Verhalten bis in die Verwahrzelle der Polizei fort. Er beleidigte die beteiligten Einsatzkräfte und stieß zudem wiederholt auch verfassungsfeindliche Parolen aus. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,5 Promille. Der 23-Jährige wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam gehalten. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Renitente Frau im Südklinikum griff Polizeibeamten an

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd wurden am Samstag (18.01.2020) wegen einer renitenten Frau in die Notaufnahme des Südklinikums gerufen. Als sie die Frau in Gewahrsam nahmen, versetzte diese einem Polizeibeamten einen Faustschlag ins Gesicht.
Der Sicherheitsdienst des Krankenhauses verständigte gegen 13:00 Uhr die Polizei. Eine 50-jährige Frau war am gleichen Tag in der Notaufnahme des Südklinikums vorstellig geworden, um ihren 54-jährigen Begleiter ärztlich behandeln zu lassen. Ärzte hatten daraufhin festgestellt, dass dieser keineswegs behandlungsbedürftig war. Da die 50-Jährige diese Diagnose nicht akzeptierte, weigerte sie sich in der Folge, die Notaufnahme wieder zu verlassen.
Auch beim Eintreffen der Polizei verhielt sich die sichtlich alkoholisierte Frau aggressiv. Die Beamten nahmen die 50-Jährige daher in Gewahrsam. Als sie in den Streifenwagen gebracht wurde, schlug sei einem 30-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht und beleidigte diesen mit diversen Ausdrücken.
Ein Atemalkoholtest bei der renitenten Frau erbrachte einen Wert von über 1,5 Promille. Sie wurde in eine Haftzelle eingeliefert. Gegen die 50-Jährige wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt Falschfahrer auf der A 45 bei Hagen

Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag (18. Januar) einen 80-jährigen Autofahrer auf der A 45 bei Hagen gestoppt. Zuvor fuhr der Mann etwa 20 Kilometer auf der Autobahn in die falsche Richtung.
Die Irrfahrt des Senioren startete gegen 2.30 Uhr am Rastplatz Sauerland-West.
Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr der Mann aus Dillenburg mit seinem Pkw auf die Richtungsfahrbahn Frankfurt auf – allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Sofort verfolgte ihn ein Streifenwagen der Autobahnpolizei. Davon zeigte sich der Mann am Steuer jedoch unbeeindruckt. Währenddessen stoppte ein weiterer Streifenwagen den entgegenkommenden Verkehr in Höhe der Anschlussstelle Schwerte-Ergste. Anschließend fuhren die Beamten vorsichtig weiter und errichteten in Höhe einer Baustelle eine deutlich sichtbare Sperre. Doch auch diese schien den Senior nicht zu interessieren. Unbeeindruckt von den in allen Farben leuchtenden Streifenwagen quetschte er sich an der Engstelle vorbei und rollte langsam weiter bis zur Reihe der wartenden Fahrzeuge. Längst von Streifenwagen umzingelt, weigerte sich hier der Mann aus seinem Wagen auszusteigen. Als die Polizisten bereits an seiner Fahrertür standen, rollte dessen Auto erneut an. Durch zügiges Eingreifen konnten die Beamten die Tür öffnen und ein Weiterfahren unterbinden.
Der 80-Jährige wurde anschließend zur nächsten Polizeiwache gefahren. Das Auto des Mannes wurde sichergestellt – ebenso wie der Fahrzeugschlüssel. Die Polizei ermittelt jetzt gegen ihn wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Während seiner Geisterfahrt passierte der Mann etwa 50 entgegenkommende Fahrzeuge. Wie durch ein Wunder ereignete sich dabei kein Verkehrsunfall.

PM (auszugsweise der POL Dortmund vom 19.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Junge Männer attackieren Polizisten

Am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr kam es in der Torstraße zu einer Sachbeschädigung mittels eines Edding-Stifts an einer Hauswand. Zeugen sahen zwei Täter flüchten. Polizeibeamte konnten einen 21-jährigen und einen 24-jährigen Hallenser feststellen. Der Ältere von beiden schlug eine Beamtin, um sich dieser Maßnahme zu entziehen. In der weiteren Folge beleidigte der Mann die handelnden Polizisten und drohte erneut mit Schlägen. Der Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes wurde angedroht und musste dann auch nach dem anhaltenden rüden und sehr aggressiven Verhalten des Tatverdächtigen gegenüber der Beamtin eingesetzt werden. Der junge Mann versuchte zu flüchten und musste kurzzeitig gefesselt werden. Ärztliche Hilfe verweigerte der 24-Jährige. Bei dem Jüngeren ist der Eddingstift aufgefunden worden. Ein Atemalkoholtest beim Älteren ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Nach dem Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen sind die beiden Männer wieder entlassen worden. Der Sachschaden an der Hauswand beläuft sich auf 100,- €.

PM der PI Halle vom 19.01.2020

 

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Samstagmittag gegen 13.00 Uhr kam es auf einer Polizeidienststelle in Sangerhausen zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei jungen männlichen Personen im Alter von jeweils 18 Jahren. Die Heranwachsenden gerieten auf der Dienststelle in Streit, weswegen sie getrennt werden sollten. Einer der Streithähne versuchte zwei Polizisten zu schlagen, was ihm nicht gelungen ist. Der junge Angreifer versuchte sich zu wehren und musste kurzzeitig gefesselt werden, bis die Situation beruhigt werden konnte. Grund des Erscheinens auf der Dienststelle waren wechselseitige Körperverletzungen, die sich beide jungen Männer gegenseitig zufügten. Die beiden Heranwachsenden erschienen freiwillig. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und zu den Körperverletzungen laufen bereits. Beide Männer waren nüchtern.

PM der PI Halle vom 19.01.2020

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Hausfriedensbruch, Widerstand, Verstoß Waffengesetz, Verstoß Betäubungsmittelgesetzes

Eine Geschädigte meldete der Polizei, das sich auf ihrem Gartengrundstück eine unbekannte männliche Person befindet und sie jetzt Angst habe. Beamte konnte eine Person, auf welche die Beschreibung passte in der Nähe des Grundstücks feststellen. Beim Anblick der Beamten flüchtete die Person, konnte jedoch bei der Nacheile gestellt werden. Es handelte sich um einen 39-jährigen aus Brandenburg a.d.H.. Beim Verbringen zum Streifenwagen versuchte die Person unauffällig eine Schreckschusswaffe aus seinem Hosenbund fallen zu lassen. Für die Waffe hatte er keinen Waffenschein. Bei der anschließenden Durchsuchung leistete der Beschuldigte Widerstand. Es wurde eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel gefunden. Er bekam mehrere Anzeigen, die Betäubungsmittel sowie die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete zudem die Durchsuchung seiner Wohnung an. In dieser wurden weitere Betäubungsmittel sowie eine größere Menge an sogenannten „Polenböllern“ fest- und sichergestellt. Dies führte zu einer weiteren Anzeige, da diese in der BRD verboten sind und unter das Sprengstoffgesetz fallen. Die weitere Bearbeitung übernimmt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 19.01.2020

 

Marktoberdorf (Bayern): Angetrunkener Randalierer geht auf Polizeibeamte los

Am frühen Samstagabend wurde eine Streife der Polizei Marktoberdorf zum Hallenbad gerufen da eine Person sich weigerte das Bad zu verlassen. Bei Eintreffen der Streife erwartete diese einen äußerst aggressiven 21-Jährigen Mann, der sich auch von den Polizisten durch gutes Zureden nicht dazu bewegen ließ seine Personalien anzugeben bzw. eben das Bad zu verlassen. Als er schließlich nach einem Polizeibeamten schlug kam es zum Einsatz von Pfefferspray, er konnte überwältigt und festgenommen werden. Da er sich aber auch in der Arrestzelle der Polizei Marktoberdorf nicht beruhigte wurde er schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ihn erwarten nun neben dem Hausfriedensbruch im Hallenbad noch mehrere andere Strafanzeigen, nämlich Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.01.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Versammlungsgeschehen in der Landeshauptstadt ohne größere Zwischenfälle verlaufen

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Zerstörung Magdeburgs im II. Weltkrieg kam es am Freitag, dem 17. Januar zu über 20 versammlungsrechtlichen Veranstaltungen, darunter drei Aufzüge sowie kurzfristige Spontanversammlungen. In Anbetracht der Vielzahl der Veranstaltungen verlief der Einsatz ohne große Zwischenfälle. Nach bislang vorliegenden Informationen wurde eine Person zwischenzeitlich festgenommen.
An dem sogenannten Trauermarsch der rechten Szene hatten bis zu 150 Personen teilgenommen. Rund 750 Personen waren an den Aufzügen des linken und bürgerlichen Klientels beteiligt. Teilweise war es auf der Marschroute des rechten Klientels zu Sitzblockaden durch kleinere Personengruppen gekommen. Mehrfache Versuche von Personengruppen der linken Szene an die Aufzugstrecke „rechts“ zu gelangen oder Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, mussten mittels einfacher körperlicher Gewalt und in Einzelfällen durch Anwendung des Einsatzmehrzweckstockes zum Zwecke des Abdrängens durch Einsatzkräfte unterbunden werden. Neben 33 Identitätsfeststellungen und 42 Platzverweisen hat die Polizei eine Strafanzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie fünf Anzeigen wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen. Durch die Vielzahl der versammlungsrechtlichen Aktionen und die Aufzüge kam es insbesondere im Innenstadtbereich zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei war mit rund 850 Beamten aus insgesamt fünf Bundesländern im Einsatz.

PM der PI Magdeburg vom 18.11.2020

 

Gelsenkirchen/Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei zieht positive Bilanz nach Start in die Rückrunde

Nach dem gestrigen Start in die Rückrunde der Bundesliga, zieht die zuständige Dortmunder Bundespolizei nach der Spielbegegnung FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach eine positive Bilanz.
Die Bundespolizei war am gestrigen Abend (17. Januar) mit zahlreichen Einsatzkräften am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen anlässlich der Spielbegegnung Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach präsent. Während der An- und Abreise zum/vom Spielort nach Gelsenkirchen, nutzten etwa 4.200 Fans beider Vereine Züge über den dortigen Bahnhof. Eine Vielzahl reiste dabei mit einem Entlastungszug aus Mönchengladbach an. Während es im Rahmen der Anreise zu keinerlei Vorkommnissen kam, verzeichnete die Bundespolizei während der Rückreise der Fans lediglich eine Straftat. Hierbei beleidigte ein 28-jähriger deutscher Staatsangehöriger Bundespolizisten. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme konnte der Mann aus Wesel seine Heimreise fortsetzen.
Die Bundespolizei resümiert am Ende einen insgesamt ruhigen und störungsfreien Einsatzverlauf.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 18.01.2020

 

Holdorf (Niedersachsen): Trunkenheit im Verkehr

Am Freitag, 17.01.2020, 20.40 Uhr, wurde in einer Gaststätte an der Große Straße in Holdorf ein betrunkener und randalier Gast gemeldet. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei diesem um einen 25-jährigen aus Holdorf. Der stark alkoholisierte junge Mann zeigte sich wegen seines Fehlverhaltens uneinsichtig.
Ihm gegenüber wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er auch nachkam. Nur kurze Zeit später kehrte er mit einem Fahrrad fahrend an den Ereignisort zurück.
Er fuhr in einer starken Schlangenlinie und behinderte hierdurch den fließenden Verkehr. Eine Überprüfung seiner Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von
2,74 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt. Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen war der Holdofer äußerst aggressiv. Er musste dem Gewahrsam zugeführt werden.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 18.01.2020

 

Ulm (Baden-Württemberg): Schlägerei mit Türstehern / Ein unangenehmes Nachspiel hatte die alkoholbedingte Uneinsichtigkeit dreier Brüder in einer Ulmer Gaststätte am Samstag.

Weil er kurz nach zwei Uhr im Thekenbereich immer wieder volltrunken stürzte, gab ein Türsteher einem 20jährigen Mann zu verstehen, dass es Zeit wird die Heimreise anzutreten. Dies bekamen seine zwei Brüder im Alter von 22 und 23jahren mit. Statt der Anweisung des Sicherheitspersonals Folge zu leisten und das Lokal zu verlassen, entschieden sich die Drei lieber mit den Türstehern ein Gerangel einzugehen. Aus dem Gerangel entwickelte sich vor der Gaststätte eine Schlägerei. Auf diese wurde eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte aufmerksam. Beim Versuch die Beteiligten zu trennen schlug der 20jährige nach einem der Beamten. Erst nach Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es die Auseinandersetzung zu beenden. Alle drei Schläger mussten im Anschluss zum Polizeirevier Ulm-Mitte verbracht werden. Da sich auch dort das Mütchen der Männer nicht kühlen lies, mussten der 20 und auch der 22jährige seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Der 23jährige konnte seinen Heimweg antreten. Gegen alle drei wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Ulm vom 18.01.2020

 

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Sicherheitsgewahrsam nach Widerstand und Sachbeschädigungen

Am Freitagabend, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Streit in einem Mehrfamilienhaus in der Würzburger Straße gerufen. Ein 23-jähriger Mann geriet in einer Wohnung mit zwei Frauen in Streit, während dem es auch zu Sachbeschädigungen kam.
Als die eintreffenden Beamten den Mann kontrollieren wollten, beleidigte er diese und gebärdete sich zunehmend aggressiv.
Gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete den Mann anschließend Widerstand.
Der Beschuldigte wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und eine Blutentnahme durchgeführt. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 18.01.2020

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Kempener Feld/Baakeshof: betrunkener Randalierer leistet Widerstand

Heute am Samstagmorgen (18. Januar 2020) randalierte ein Mann nach Platzverweis und leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Um 02:30 Uhr waren zwei Polizeibeamte auf der Gutenbergstraße, wo ein 30-jähriger Mann Hausverbot erteilt bekommen hatte und dem nicht nachkam. Der wohnsitzlose Österreicher wollte auch einen Platzverweis durch die Polizei nicht befolgen. Als die Polizeibeamten den Platzverweis durchsetzten, leistete er zunächst passiv Widerstand. Während des Transportes im Hausflur, leistete er dann aktiv Widerstand indem er sich am Treppengeländer festhielt. Zudem versuchte er die Beamten zu schlagen, was diese aber verhindern konnten. Der alkoholisierte Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht, wo er die Beamten dann noch beleidigte und mit seiner Unterwäsche bewarf.
Dort verblieb er bis zur Ausnüchterung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ihn erwartet ein Strafverfahren. Die Beamten wurden nicht verletzt.

PM des PP Krefeld vom 18.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Vandalismus

Am späten Freitagabend beschädigte ein alkoholisierter Mann in der Daniel-Häberle-Straße drei Personenkraftwagen.
Der 24-Jährige aus dem Stadtgebiet trat gegen die Außenspiegel der geparkten Fahrzeuge. Nach den Hinweisen von Anwohnern konnte eine Polizeistreife den Randalierer in Tatortnähe feststellen. Er war aggressiv und beleidigte während der Kontrolle die Polizeibeamten. Ein Alkoholtest ergab mehr als ein Promille Atemalkohol.
Der Tatverdächtige musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von mehreren hundert Euro. Ein Strafverfahren wird eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2020

 

Wiesmoor (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

In der Nacht zum Sonnabend, 18.01.2020 gegen 00:50 Uhr, wurden Beamte der Polizei Wiesmoor zu einem randalierenden Jugendlichen in Wiesmoor gerufen. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme wurden die eingesetzten Beamten durch den 16-jährigen Verursacher massiv beleidigt. Gegen den 16-jährigen Wiesmoorer wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 18.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand, Beleidigung und Einweisung in die Psychiatrie

Am frühen Freitagabend meldeten Pkw-Fahrer auf der Autobahn, BAB A 7, ein schlangenlinienfahrendes Fahrzeug in nördlicher Fahrtrichtung. Eine Streife konnte den Pkw von der Autobahn lotsen und einer Kontrolle unterziehen. Die 31-jährige Dame aus Füssen verhielt sich zunächst ruhig und stimmte einem Alkoholtest zu. Als sie das Ergebnis von weit über 1,1 Promille erfuhr, ging sie auf die Streifenbesatzung los, schubste eine Kollegin und schlug nach den Einsatzkräften. Bereits bei Eintreffen der Unterstützungsstreife war die Dame gefesselt und hatte sich soweit beruhigt. Bei der nun folgenden Blutentnahme auf der Dienststelle beleidigte die Beschuldigte die anwesenden Beamten. Da die Probandin sich nicht mehr beruhigen und vehement ihrem Leben ein Ende setzen wollte, musste sie zur psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Dame erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Widerstand und Beleidigung. Der Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.01.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 15-Jähriger leistet massiven Widerstand gegen Polizisten

Zwei pöbelnden Jugendlichen ist am Donnerstagabend, 16. Januar 2020, gegen 19.30 Uhr, auf der Bahnhofstraße in Gelsenkirchen-Altstadt von Polizisten ein Platzverweis erteilt worden. Diesem kam ein 15-Jähriger nicht nach und wurde im Innenstadtbereich erneut von den Polizisten angesprochen. Der Gelsenkirchener verhielt sich erneut verbal aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden sollte, leistete er enormen Widerstand. Mit Tritten und Schlägen ging er gegen die Polizisten vor. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Auch während des Transportes zur Wache gab der Jugendliche keine Ruhe. Er bedrohte und beleidigte die Polizisten weiterhin. Bei der Durchsuchung des Randalierers stellte die Polizei einen Schlagring sicher. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von seiner Mutter abgeholt. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.01.2020

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstagabend gegen 19 Uhr zwei Personen in der Postgasse. Ein 20-Jähriger ging an der Gruppe vorbei, grüßte die beiden Personen und zündete sich beim Vorbeigehen einen Joint an. Als einer der zivilen Beamten sich als Polizist zu erkennen gab, warf der junge Mann den Joint auf den Boden und versuchte, diesen zu zertreten. Auf die Aufforderung dies zu unterlassen, reagierte der 20-Jährige nicht, weshalb er von dem Beamten am Arm gepackt wurde. Der 20-Jährige versuchte daraufhin, den Polizeibeamten wegzustoßen und leistete gegen seine vorläufige Festnahme erheblichen Widerstand, wodurch der Beamte verletzt wurde.

PM des PP Aalen vom 17.01.2020

 

Berlin-Neukölln: Polizist schwer verletzt

Bei einem Einsatz gestern Abend in Neukölln erlitt ein Polizeibeamter einen Bruch des Unterschenkels und musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zivilfahnder sahen gegen 20.30 Uhr vor dem U-Bahnhof Boddinstraße ein Gerangel zwischen drei Mitarbeitenden eines Sicherheitsdienstes und drei Männern. Als die Zivilkräfte die Personen voneinander trennten, stürzte der 45-jährige Polizeioberkommissar mit einem in der Gruppe stehenden Heranwachsenden im Alter von 18 Jahren. Bei dem Sturz zog sich der Polizist neben dem Unterschenkelbruch eine Bänderverletzung zu. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 18-Jährige nicht unmittelbar an der Auseinandersetzung beteiligt war, sondern schlichten wollte. Zuvor kam es auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes zu Handgreiflichkeiten zwischen den Mitarbeitenden und zwei Männern im Alter von 33 und 52 Jahren. Grund hierfür war das aggressive Verhalten der beiden Männer, die laut herumschrien und den Bahnhof nicht verlassen wollten. Bei dem Gerangel wurde eine 33-jährige Mitarbeiterin am Arm leicht verletzt. Wegen des Verdachts der Körperverletzung müssen sich die Männer nun verantworten.

PM (0161) des PP Berlin vom 17.01.2020

 

Trier, Gerolstein (Rheinland-Pfalz): Zwei Straftaten in drei Stunden – 34-Jähriger in Gewahrsam genommen

Drei Stunden, eine Person, zwei Vorfälle. Ein 34-jähriger Deutscher hielt die Bundespolizei am gestrigen Abend gleich zwei Mal auf Trab. Gegen 20:00 Uhr wurde er beobachtet, wie er im Zug von Köln nach Gerolstein aus einer Damenhandtasche diverse Gegenstände gestohlen hat. Durch das Eingreifen des Lokführers konnte der leicht alkoholisierte Mann festgehalten und samt Stehlgut einer Streife der Bundespolizei übergeben werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freiem Fuß belassen.
Nur drei Stunden später kam es zur zweiten Begegnung. Der 34-Jährige wurde nach Ankunft eines Zuges aus Gerolstein am Hbf Trier auf dem Boden eines Reisezugwagens regungslos vorgefunden. Er wirkte stark alkoholisiert und desorientiert. Während der Überprüfung verhielt er sich zunehmend unkooperativ und aggressiv; er wurde gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,56 Promille. Nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch den Amtsarzt wurde er zur vorübergehenden Ausnüchterung in einer Zelle untergebracht. Am heutigen Morgen, 09:30 Uhr wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizei Trier hat Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und, da er in beiden Fällen nicht im Besitz eines Zugtickets war, Erschleichen von Leistungen eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 17.01.2020

 

Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg): Mann belästigt Spaziergänger und leistet anschließend Widerstand gegen Polizeibeamte – Geschädigte gesucht

Einen Polizeibeamten unvermittelt angegriffen und verletzt hat ein 34-Jähriger am Donnerstag, 16.01.2020, in Titisee-Neustadt. Ein Zeuge teilte der Polizei gegen 16 Uhr mit, dass ein Mann auf einem Waldweg nahe des Skisprungstadions Hochfirstschanze Radfahrer und Fußgänger auf aggressive Weise verbal belästige, zudem legte der Mann mehrere Holzstämme quer über einen Waldweg.
Der Mann, der barfuß und in kurzer Hose unterwegs war, konnte wenig später durch eine Streife des Polizeireviers Titisee-Neustadt angetroffen werden. Bei der Kontrolle leistete der 34-Jährige Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten, sodass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Der Angreifer, der sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde zur weiteren Abklärung in das Zentrum für Psychiatrie nach Emmendingen gebracht.
Das Polizeirevier Titisee-Neustadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Geschädigte – insbesondere einen Radfahrer sowie eine junge Frau mit Kinderwagen und Hund, die von dem Mann belästigt worden sein sollen – sich unter der Telefonnummer 07651 9336-0 zu melden.

PM des PP Freiburg vom 17.01.2020

 

Taunusstein (Hessen): Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen – Polizisten beleidigt

Taunusstein, Bleidenstadt, Rudolf-Dietz-Straße, 16.01.2020, 16.00 Uhr,
Am Donnerstagnachmittag kam es in Taunusstein-Bleidenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 14-jährigen Jugendlichen und einer Gruppe von vier Mädchen und einem Jungen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Die Fünfergruppe und die 14-Jährige waren gegen 16.00 Uhr in der Rudolf-Dietz-Straße in einen Streit geraten, der schließlich in eine handfeste Auseinandersetzung mündete, bei der neben Fäusten auch ein Gürtel als Schlagmittel eingesetzt wurde. Darüber hinaus sei es auch zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen.
Als die von Zeugen verständigten Polizisten vor Ort eintrafen, verhielten sich die vier Mädchen aus der Gruppe den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, indem sie in deren Richtung spuckten und Beleidigungen aussprachen. Nachdem die Anzeigenaufnahme bezüglich der zuvor ergangenen Schlägerei unter den widrigen Umständen beendet war, wurden den Jugendlichen Platzverweise erteilt. Statt diesen nachzukommen, führte ein Teil der Mädchen die Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten weiter aus, sodass sie zwecks Übergabe an die Erziehungsberechtigten auf die Polizeistation in Bad Schwalbach verbracht wurden. Gegen sämtliche Beteiligte wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Darüber hinaus müssen sich die Mädchen wegen ihres Verhaltes gegenüber den Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Westhessen vom 17.01.2020

 

Northeim (Niedersachsen): Aufregung an Northeimer Schule

Am Freitag gegen 10.00 Uhr kam es an der Northeimer BBS II zu einem polizeilichen Einsatz. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Ein 23 Jahre alter Schüler hatte eine jüngere Mitschülerin wiederholt gegen deren Willen angesprochen und belästigt. Die 16-Jährige wendete sich an ihren Vertrauenslehrer, der daraufhin mit dem 23-Jährigen das Gespräch suchte.
Die wirren Äußerungen des 23-Jährigen veranlassten die Schulleitung wenig später, den sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Northeim zu verständigen. Nach einem eingehenden Gespräch mit dem 23 Jahre alten Northeimer veranlassten die Ärztin und der Anordnungsbevollmächtigte des Landkreises eine Einweisung des jungen Mannes in eine psychiatrische Klinik. Ein RTW wurde bestellt.
Der 23-Jährige ließ sich trotz aller Bemühungen durch die Anwesenden nicht zum freiwilligen Mitfahren überreden. Letztendlich musste die Northeimer Polizei gerufen werden. Vier Polizeibeamte legten dem sich sperrenden Schüler gegen dessen Willen Handfesseln an. Anschließend fand gegen 11.40 Uhr der Transport mit dem RTW in die Göttinger Fachklinik statt.

PM der PI Northeim vom 17.01.2020

Beckingen (Saarland): 42jähriger alkoholisierter PKW-Fahrer zeigt nach Verkehrsunfall den polizeilichen Einsatzkräften den nackten Hintern

Gestern, gg. 17:30 Uhr, meldete eine 21jährige aus Losheim der Polizei in Wadern einen Verkehrsunfall auf der Landstraße L 156 zwischen Losheim-Wahlen und Beckingen-Oppen. Hierbei beobachtete sie, dass ein vor ihr fahrender PKW deutlich in Schlangenlinien fuhr und währenddessen auch mit der rechten Schutzplanke kollidierte. Von der alarmierten Polizei konnte der 42jährige aus Schmelz am Ortseingang Oppen angetroffen werden. Er hatte sein Fahrzeug auf dem rechten Gehweg geparkt und saß schlafend auf dem Fahrersitz.
Nachdem der Schlafende von den Einsatzkräften der PI Nordsaarland geweckt wurde, war eine erhebliche alkoholische Beeinflussung feststellbar. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Während der Unfallaufnahme wurde der 42jährige immer aggressiver und streitsüchtiger. Dies gipfelte schließlich darin, dass er die Polizeibeamten unentwegt mit übelsten Schimpfwörtern beleidigte, seine Hose herunter zog und seinen nackten Hintern in Richtung der Polizeibeamten streckte. Währenddessen setzte er seine Tirade von beleidigenden Äußerungen immer weiter fort.
Dem Fahrzeugführer wurde auf der Dienststelle in Wadern zur Feststellung seiner Verkehrstüchtigkeit eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung.

PM der PI Nordsaarland vom 16.01.2020

 

Bremervörde (Niedersachsen): Polizei nimmt Randalierer in Gewahrsam

Beamte der Bremervörder Polizei haben am Dienstagabend auf dem Gelände einer Tankstelle an der Gnarrenburger Straße einen 36-jährigen Mann in Gewahrsam genommen. Trotz eines bestehenden Hausverbots hatte er sich gegen 18.30 Uhr dort aufgehalten. Nach einer ersten Ansprache verließ der 36-Jährige zunächst das Gelände. Kurze Zeit später kehrte der Mann zurück. Jetzt zeigte er sich gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv und bedrohte sie mit zwei Flaschen, die er gegen sie richtete. Der Mann konnte überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei leitete gegen ihn ein Strafverfahren ein.

PM der PI Rotenburg vom 16.01.2020

 

Hamburg: Task Force – Einsatz zur Drogenbekämpfung in mehreren Hamburger Stadtteilen

Zeit: 15.01.2020, 05:30 Uhr – 16.01.2020, 05:30 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet
Bei einem weiteren Einsatz der Task Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Rauschgiftfahnder in dem o.g. Zeitraum insgesamt 181 Personen überprüft.
Sie verhängten 27 Platzverweise und 40 Aufenthaltsverbote.
Darüber hinaus wurden zwei Strafanzeigen gegen mutmaßliche Dealer sowie 12 Strafanzeigen wegen des Verdachts des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln (Btm) gefertigt.
Zwei Guineer (24, 29) wurden von den Beamten beim Verkauf von Kokain im Bereich des Bahnhofes Reeperbahn beobachtet. Der 24-Jährige leistete bei der vorläufigen Festnahme Widerstand, durch den ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die Tatverdächtigen wurden im Anschluss dem PK 11 zugeführt und nach Prüfung der Haftgründe anschließend entlassen.
Fahnder des Polizeikommissariats 17 (PK 17) beobachteten im Bereich der Fruchtallee zwei Personen, die sich konspirativ verhielten und vermeintliche Austauschhandlungen vornahmen. Der mutmaßliche Erwerber, ein 21-jähriger Deutscher, wurde kurze Zeit später angehalten und vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde ein Gripbeutel Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Der mutmaßliche Dealer wurde schließlich im Bereich der Osterstraße angehalten und vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler 18 zum Verkauf vorportionierte Gripbeutel sowie 100 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.
Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Deutscher, wurde anschließend dem Haftrichter zugeführt.
Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 16.01.2020

 

Sankt Augustin Nordrhein-Westfalen): Verkehrsdelikt: Betrunkener bedrängt Ehefrau mit dem Auto

Am Mittwochmorgen (15.01.2020) meldete sich telefonisch eine 47-jährige Frau aus ihrem Auto heraus bei der Leitstelle der Polizei. Sie gab an, dass sie soeben von ihrem getrennt lebenden Ehemann mit dem Auto bedrängt worden sei. Nach ihren Angaben hatte sie ihren Sohn zur Schule in Bonn gefahren. Dort tauchte dann der 48-jährige Noch-Ehemann auf und blockierte ihren Wagen mit seinem Auto. Sie umfuhr die Blockade und setzte ihren Weg fort. Der 48-Jährige überholte sie daraufhin, bremste sie aus und blockierte erneut die Weiterfahrt. Die Frau konnte wiederum an dem Audi des 48-Jährigen vorbeifahren und auf die Autobahn in Richtung Köln abbiegen. Von dort verständigte sie die Polizei, wobei sie von ihrem Ehemann verfolgt wurde. Die 47-Jährige erhielt die Weisung, sofort zur nächsten Polizeiwache, in diesem Fall die Polizeiwache in Troisdorf, zu fahren. Der Mann fuhr dann auf der Autobahn weiter. Während die verängstigte Frau auf der Wache den Sachverhalt schilderte, wurde eine Streife zur Wohnanschrift des Mannes in Sankt Augustin entsandt. Kurze Zeit später kam der 48-Jährige mit seinem Audi angefahren. Er wurde von den Beamten angehalten und kontrolliert. Ein Alkotest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Auf dem Weg zur Polizeiwache und bei der folgenden Blutprobenentnahme zeigte er sich wenig kooperativ, aggressiv und beleidigend. Mit dem Einsatz von leichtem körperlichem Zwang konnten die polizeilichen Maßnahmen durchgesetzt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 48-Jährige in Gewahrsam genommen und musste in der Zelle ausnüchtern. Am späten Nachmittag konnte er entlassen werden. Seinen Führerschein bekam er erstmal nicht zurück. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 16.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): alkoholisierte 48-Jährige legt sich mit der Polizei an

Mit einer aggressiven 48 Jahre alten Frau bekamen es am Mittwochabend erst Kundinnen eines Discounters in der Waldstraße in Schönaich und anschließend Beamte des Polizeireviers Böblingen in Böblingen zu tun. Die Frau hatte gegen 20.15 Uhr den Discounter betreten und dort eine aus Kamerun stammende 20 Jahre alte Kundin beleidigt und bedroht. Anschließend lud die Tatverdächtige, die laut den Anwesenden bereits dort alkoholisiert gewesen sein soll, ihre gekauften alkoholischen Getränke in ihren VW und fuhr davon. Die alarmierte Polizei fahndete nach der VW-Lenkerin und konnte sie schließlich an ihrer Wohnadresse in Böblingen feststellen. Während der ersten Kontaktaufnahme mit der 48-Jährigen konnten die Polizisten Atemalkoholgeruch wahrnehmen. Im weiteren Gespräch ging die Frau plötzlich in Richtung ihres Wohnzimmers, worauf die Polizisten nachsetzten. Da in der Küche mehrere Messer offen herumlagen, sollte der 48-Jährigen der Zugang in diesen Raum verwehrt werden. Trotzdem versuchte sie sich an dem Beamten vorbeizuschieben. Hierauf hielt der Polizist die Frau fest, die schließlich versuchte, ihn zu schlagen. Die Frau führte, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte, einen Atemalkoholtest durch, der positiv verlief. Als ihr die weiteren Maßnahmen erklärt wurden, steigerte sich die Aggressivität der Frau erneut und sie beleidigte eine Polizistin. Der 48-Jährigen wurden nun Handschließend angelegt und sie wurde zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Im Anschluss musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen, an der sie zunächst nicht mitwirken wollte. Als ihr erklärt wurde, dass eine Blutentnahme auch unter Zwang durchgeführt werden könne, ließ sie die Maßnahme zu. Die 48-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Bedrohung, Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.01.2020

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Zivilpolizist tätlich angegriffen, beleidigt und bespuckt / 21-Jähriger in Untersuchungshaft

Am 14. Januar (Dienstag), gegen 13 Uhr, kontrollierten Zivilpolizisten des Bochumer Einsatztrupps an der Grabenstraße einen jungen Mann.
Völlig unvermittelt versetzte der 21-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, einem der Polizeibeamten einen gezielten Kopfstoß gegen dessen Nase. Wenig später spuckte der Mann dem Polizisten ins Gesicht und beleidigte ihn mit den Worten „Blutest du auch wenigstens schön“.
Nach der Festnahme setzte die Person während der Fahrt zum Polizeipräsidium ihr aggressives Verhalten fort und versuchte, auf die Beamten einzuschlagen.
Der verletzte Zivilpolizist begab sich nach dem Vorfall in ärztliche Behandlung.
Dabei wurde ein Nasenbeinbruch diagnostiziert.
Auf Antrag der für Straftaten zum Nachtteil von Amtsträgern zuständigen Abteilung der Bochumer Staatsanwaltschaft wurde der 21-Jährige gestern bei Gericht vorgeführt und ein Haftbefehl erlassen.

PM der POL Bochum vom 16.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Versuchte räuberische Erpressung zum Nachteil eines 14-Jährigen – Festnahme

Am Mittwochnachmittag (15.01.2020) bedrohte ein zunächst Unbekannter einen 14-Jährigen in Gostenhof und forderte die Herausgabe von Bargeld und persönlichen Gegenständen. Ein 40-jähriger Mann konnte festgenommen werden.
Der Junge befand sich gegen 17:15 Uhr am Jamnitzerplatz, als er von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann forderte Bargeld und bedrohte den 14-Jährigen. Als dieser entgegnete, kein Bargeld bei sich zu haben, verlangte der Täter dessen Handy.
Der Geschädigte wählte den Notruf, woraufhin der Mann von ihm abließ. Beim Weggehen warf er mit einem unbekannten Gegenstand nach dem Jungen und traf ihn im Gesicht.
Als eine Streife der PI Nürnberg-West eintraf, flüchtete der Täter, konnte aber eingeholt und unter Anwendung von unmittelbarem Zwang festgenommen werden. Zudem beleidigte der 40-Jährige die eingesetzten Beamten.
Der alkoholisierte Beschuldigte wurde durch die Beamten in Gewahrsam genommen.
Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer droht Mitbewohnern und Polizisten mit einem
Schraubendreher- Beamte überwältigen Angreifer und transportieren ihn zum Polizeigewahrsam

45327 E.- Katernberg: Anwohner der Bruchstraße in Katernberg alarmierten wegen eines aggressiven Randalierers in der vergangenen Nacht (Donnerstag, 16. Januar, gegen 3:45 Uhr) die Polizei. Im Hausflur schreiend, trafen die Beamten auf den 41-jährigen Essener, der die Polizisten durch die abgeschlossene Haustür beschimpfte und beleidigte. Als die Einsatzkräfte in den Flur gelangten, nahm der auch wegen Gewaltdelikte bekannte Mann eine drohende Haltung ein. In seiner Hand hielt er einsatzbereit einen Schraubendreher. Als der Randalierer Anstalten machte, aufwärts zu den Wohnungen zu gehen, griffen die Beamten zu. Mittels Festnahmetechniken und gezielter Schläge konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Trotz seiner Fesselung versuchte der Angreifer auch beim Transport zur Wache, die Beamten mit Tritten und Kopfstößen zu verletzen. Dies unterbanden die Polizisten konsequent. Ein Arzt entnahm später auf der Wache die angeordnete Blutprobe und attestierte auch die Gesichtsverletzungen des Beschuldigten. Gegen ihn wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und andere Straftaten ermittelt. Zur Beruhigung und Ausnüchterung wird er einige Stunden im Polizeigewahrsam verbringen.

PM der POL Essen vom 16.01.2020

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Mercedes-Fahrer flieht vor Polizeikontrolle und verursacht Verkehrsunfall – 36-Jähriger vorläufig festgenommen

45473 Mh.-Winkhausen: Ein 36-Jähriger versuchte am Mittwoch, 15. Januar, auf der Mellinghofer Straße sich einer Geschwindigkeitskontrolle zu entziehen und vor der Polizei zu fliehen. Als die Beamten den Mercedes-Fahrer gegen 23.30 Uhr wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung anhalten wollten, ignorierte er die Anhaltezeichen und beschleunigte. Der Polizist, der den Wagen stoppen wollte, sprang zur Seite, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Mercedes-Fahrer zeigte sich davon unbeirrt und setzte seine Fahrt in Richtung Eppinghofer Straße fort. Sofort nahmen die Beamten im Streifenwagen die Verfolgung des Fahrers auf. An der Ecke Mellinghofer Straße/Clevesche Straße stellten die Polizisten fest, dass der Mercedes gegen eine Wand gefahren war und der 36-jährige Fahrer seine Flucht zu Fuß in Richtung Aktienstraße fortgesetzte.
Während ein weiteres alarmiertes Streifenteam die Unfallstelle absicherte und den Unfall aufnahm, nahmen mehrere Einsatzkräfte die Fahndung nach dem Flüchtigen auf. Dabei wurde auch ein Diensthund eingesetzt. Nachdem die Einsatzkräfte den Flüchtigen aus den Augen verloren hatten, entdeckten sie ihn in der Engelbertusstraße wieder. Bei der Nacheile wurde irrtümlicherweise ein Polizeibeamter von dem eingesetzten Diensthund gebissen und leicht verletzt.
Anschließend gelang es dem Hund, die Spur des Flüchtigen aufzunehmen und die Beamten zu einem Gelände an der Zinkhüttenstraße zu führen. Dort konnte der 36-Jährige vorläufig festgenommen werden. Er hatte einen mutmaßlich gefälschten serbischen Führerschein und mehrere Hundert Euro Bargeld dabei. Ein Alkohol- sowie Drogentest fielen negativ aus. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und weiteren Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

PM der POL essen/Mülheim a.d.R. vom 16.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein Verletzter nach Saufgelage

Mit einer Kopfwunde ging es am Mittwochabend für einen 52-Jährigen ins Krankenhaus. Der Mann hatte vor einer Kneipe am Wollhaus in Heilbronn mit Bekannten gezecht und war dabei mit einem 37-Jährigen in Streit geraten. Der Jüngere schnappte sich daraufhin einen Stuhl und zog diesen seinem Kontrahenten über den Kopf. Auch das Eintreffen der einer Polizeistreife konnte den Stuhlprügler nicht beruhigen. Er verhielt sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und uneinsichtig, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Die Nacht verbrachte der Mann dann in einer Zelle des Polizeireviers Heilbronn.

PM des PP Heilbronn vom 16.01.2020

 

Wolfsburg (Niedersachsen): Berauschter Fahrer leistet Widerstand bei Verkehrskontrolle

Wegen Fahren unter Drogeneinfluss, Drogenbesitz und wegen Widerstand gegen Polizeibeamte muss sich ein 25 Jahre alter Wolfsburger strafrechtlich verantworten. Der 25-Jährige wurde am Mittwochabend um 19.45 Uhr mit seinem VW Golf routinemäßig bei einer Verkehrskontrolle in der Straße Am Mühlengraben in der Innenstadt überprüft. Hierbei ergaben sich schnell Hinweise auf Drogenkonsum. Zudem entdeckten die Beamten sowohl auf dem Rücksitz des Fahrzeugs als auch in dem mitgeführten Rucksack des 25-Jährige eine pulvrige Substanz, die nach Geruch und Aussehen Marihuana zuzuordnen war. Als der Wolfsburger eine Blutprobe abgeben sollte, setzte sich der 25-Jährige derart zu Wehr, so dass die Einsatzkräfte dem Fahrer Handschellen anlegen mussten. Schon seit Beginn der Kontrolle unterlag der junge Wolfsburger deutlichen Stimmungsschwankungen, was auf Rauschgiftkonsum hindeutete. Zum Abschluss untersagten die Polizisten dem 25-Jährigen die Weiterfahrt.

PM der POL Wolfsburg vom 16.01.2020

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Bei Kontrolle – Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten

Am 15. Januar 2020, gegen 15:00 Uhr wurden Bundespolizisten auf dem Bahnhof Halberstadt von einem Mitarbeiter des Verkehrsunternehmens Abellio um Unterstützung gebeten. Auf dem Bahnsteig 4 des Bahnhofs befand sich ein Mann, der lautstark herum schrie und Bier verschüttete. Beim Eintreffen der Bundespolizisten beruhigte sich der 26-jährige Deutsche nicht. Er schrie weiter, beleidigte und bedrohte die Beamten. Plötzlich ging er unvermittelt auf einen Bundespolizisten los und versuchte diesen zu schlagen. Glücklicherweise gelang ihm das nicht, da sein Kollege sofort einschritt, den 26-Jährigen fixierte und ihm Handschellen anlegte. Zur Kontrolle seines Blutalkoholgehaltes wurde der Mann nach richterlicher Anordnung in ein Klinikum gebracht. Er erhält Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand im Polizeigewahrsam

Am Donnerstagmorgen, 01:19 Uhr, waren mehrere Streifenwagen der Polizei an der Boeler Straße in Altenhagen im Einsatz. Ein 27-Jähriger hatte Pyrotechnik in einem Hausflur gezündet und Anwohner belästigt. Auch gegenüber der Polizei verhielt sich der Mann aggressiv und behinderte die Durchsuchung, die die Beamten durchführten, da er sich nicht ausweisen konnte. Nachdem ihn die Polizisten in das Polizeigewahrsam gebracht hatten, versuchte er dort, die Beamten mit Kniestößen zu verletzten und beleidigte sie darüber hinaus. Er konnte in die Zelle verbracht werden, ohne dass jemand verletzt wurde. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige erwartet den Mann nun auch ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM der POL Hagen vom 16.01.2020

 

Bad Kötzting (Bayern): Beleidigung

Am Mittwoch, den 15.01.2020 um 18:00 Uhr wurde ein Pkw Ford Fiesta am Bgm.-Seidl-Platz aufgrund eines technischen Defekts zur Verkehrskontrolle angehalten. Die 43-jährige Fahrerin zeigte sich während der Kontrolle äußerst aufgebracht. Nachdem der Grund der Anhaltung der Frau eröffnet wurde beleidigte sie die Polizeibeamtin.

PM der PI Bad Kötzting vom 16.01.2020

 

Stuttgart-Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Diebstahl aus Zigarettenautomat – Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Polizeibeamte haben am Mittwochabend (15.01.2020) drei Jugendliche vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, an der Daimlerstraße gegen einen Zigarettenautomaten getreten zu haben in der Absicht, Zigaretten oder Bargeld stehlen zu können. Zeugen verständigten gegen
21.55 Uhr die Polizei und teilten mit, dass an der Daimlerstraße drei Jugendliche gegen einen Zigarettenautomaten treten und das herausspringende Münzgeld an sich nehmen würden. Danach liefen sie in Richtung Cannstatter Carré.
Hier nahmen alarmierte Polizeibeamte die drei Jugendlichen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren fest. Der 14- und der 16-Jährige leisteten dabei und später auf dem Revier durch Schlagen und Treten erheblichen Widerstand, weiterhin beleidigten sie die Einsatzkräfte. Die Jugendlichen erbeuteten offenbar Münzgeld im Wert von mehr als 20 Euro, sie müssen nun mit mehreren Anzeigen rechnen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden sie an ihre Eltern übergeben.

PM des PP Stuttgart vom 16.01.2020

 

Heringsdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Diebe flüchten vor Polizei – Täter in Swinemünde gestellt

In der vergangenen Nacht wollten Beamte der Gemeinsamen Diensteinheit (GDE) in der Ortschaft Zirchow einen polnischen Transporter im Rahmen einer stationären Verkehrskontrolle überprüfen. Als sich dieser der Kontrollstelle näherte, begab sich ein Polizeibeamter rechtzeitig auf die Straße, um das Anhaltesignal zu geben. Statt sein Fahrzeug zu stoppen, beschleunigte der Fahrer des Transporters und steuerte auf den Beamten zu, welcher nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug verhindern konnte. Unmittelbar danach nahmen weitere Einsatzkräfte die Verfolgung des flüchtenden Transporters auf. Diese verlief auf der B 110 und im Rahmen der Nacheile über die deutsch-polnische Grenze bis nach Swinemünde. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr der Fahrer durch die Stadt, bis er in einem Kreisverkehr in der Straße Grunwaldzka gegen einen Bordstein fuhr und wenig später auf dem Parkplatz eines Supermarktes zum Stehen kam. Beide Insassen versuchten zu Fuß zu fliehen, jedoch konnte einer der beiden, der 37-jährige polnische Fahrer, durch Kräfte der GDE gestoppt und festgehalten werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand gegenüber den beiden Beamten, wobei einer leicht verletzt wurde. Über das Gemeinsame Zentrum der Deutsch-Polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko wurden die polnischen Behörden informiert, welche sofort zum Einsatzort fuhren und unterstützten.
Wie sich herausstellte, befanden sich im Transporter u. a. mehrere Autobatterien und Gasflaschen. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass es sich hierbei um Diebesgut aus einem Einbruch im Raum Demmin handelt. Woher diese Gegenstände stammen, bleibt Gegenstand der Ermittlungen. Des Weiteren war der bereits polizeibekannte Fahrer zur Fahndung ausgeschrieben, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Diebstahls erlassen wurde. Außerdem war er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegen den Fahrer wurden demnach mehrere Strafanzeigen (Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Verbotenes Kraftfahrzeugrennen) erstattet.
Die weiteren Maßnahmen erfolgen durch die polnische Polizei.

PM der PI Anklam vom 16.01.2020

 

Emden (Niedersachsen): Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 15.01.2020, gegen 21:35 Uhr, gingen bei der Polizei mehrere Meldungen bezüglich einer randalierenden Person im Espenweg ein. Als die eingesetzten Kräfte die genannte Örtlichkeit erreichten, bemerkten sie einen 28-jährigen Emder, welcher umgehend ein Fahrrad in Richtung des Funkstreifenwagens warf, diesen aber knapp verfehlte. Die Beamten sprachen den Mann an und stellten hierbei fest, dass er bereits Verletzungen im Gesicht aufwies. Der Verursacher zeigte sich zunehmend aggressiv und war für eine Ansprache in keiner Form zugänglich. Als die Beamten den Mann in Gewahrsam nehmen wollten, setzte sich der 28-jährige zur Gegenwehr und verletzte zwei der eingesetzten Beamten am Knie. Bei der weiteren Sachverhaltsaufnahme konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Mann unmittelbar zuvor für mehrere Sachbeschädigungen verantwortlich war. Unter anderem wurden Beschädigungen an einem Fenster, an einem Gartenzaun und auch an einem Terrassendach festgestellt. Der Betroffene wurde zur Dienststelle in Emden verbracht. Ebenso wurden die Verletzungen, die sich der Mann bei den durchgeführten Beschädigungen zugezogen hatte, durch herbeigerufene Rettungskräfte versorgt. Der 28-jährige Mann räumte ein, dass er Betäubungsmittel und Alkohol konsumiert hatte. Aufgrund der gesamten Tatumstände wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der PI leer/Emden vom 16.01.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Drogen? – 36-Jähriger wirft Kleingeld auf Bundespolizisten – Mann wird mit Haftbefehl gesucht

Gestern Abend (14. Januar) wollten Einsatzkräfte einen 36-jährigen Dortmunder überprüfen. Der deutsche Staatsangehörige hatte gegen die Tür eines Restaurants getreten. Als er überprüft werden sollte, warf er mit seinem Kleingeld auf die Bundespolizisten. Diese nahmen ihn fest. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor zudem hatte er Drogen dabei.
Gegen 23 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf den laut schreienden Mann vor einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof aufmerksam. Als der Mann dann gegen die Tür des Restaurants trat, sollte er überprüft werden.
Daraufhin begann der 36-Jährige erneut lautstark zu schreien und warf sein Kleingeld auf die Einsatzkräfte. Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Dort wurde neben Marihuana in seiner Tasche festgestellt, dass ein Haftbefehl des Amtsgerichts gegen den Dortmunder vorlag.
Dieses hatte gegen den 36-Jährigen die Hauptverhandlungshaft angeordnet. Er gilt als Tatverdächtiger eines Diebstahls und einer Körperverletzung. Der Hauptverhandlung war er unentschuldigt ferngeblieben, weshalb der Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.
Bundespolizisten lieferten ihn später in das Polizeigewahrsam ein. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den mit 1,4 Promille alkoholisierten 36-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.01.2020

 

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrrad in die Zelle

Am Dienstagmorgen wurde der Polizei zunächst eine hilflose Frau auf einer Bank am Ruhrtalradweg gegenüber der Jahnallee gemeldet. Bereits auf der Anfahrt meldeten Zeugen, dass die stark alkoholisierte Frau aufgestanden und mit ihrem Fahrrad in Richtung Rathaus losgefahren war. Die Beamten trafen die obdachlose Fahrradfahrerin auf dem Radweg an. Die 53-Jährige zeigte sich mit der anschließenden Kontrolle nicht einverstanden. Unvermittelt schlug sie einen Polizisten ins Gesicht. Die Frau wurde zu Boden gebracht. Da sie sich sperrte und weiter in Richtung der Polizisten schlug, mussten ihr Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde sie zur Polizeiwache gebracht. Hier wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der Polizist erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 15.01.2020

 

Bockenheim (Rheinland-Pfalz): Aggressiver 38-Jähriger landet in der Psychiatrie

Bockenheim, Leininger Ring – 13.01.2020, 19:00 Uhr – Der 38-jährige Beschuldigte hat angeblich den ganzen Tag über Alkohol getrunken, weil er mit einer Entscheidung seines Hausarztes nicht einverstanden war. Er wurde zunehmend aggressiv und ließ dies zunächst an seiner 71-jährigen Mutter aus, indem er sie gegen die Wand schubste und ins Gesicht schlug. Beim Eintreffen der Polizei hatte er sich aus der Wohnung entfernt, konnte aber im Bereich des Bahnhofs angetroffen werden. Gegenüber den Beamten war er ebenfalls sehr aggressiv und baute sich mit erhobenen Händen auf, woraufhin er gefesselt werden musste. Im weiteren Verlauf bespuckte und beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mit üblen Worten. Letztlich musste der 38-Jährige in eine Psychiatrie verbracht werden.

PM der PD Neustadt/W. vom 15.01.2020

 

Stutensee-Blankenloch (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme eines 18-Jährigen endet in Widerstand

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs musste ein 18-Jähriger in Blankenloch in Gewahrsam genommen werden. Der Mann wehrte sich derart dagegen, sodass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Gegen 02:20 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt zu einer Familienstreitigkeit nach Blankenloch gerufen. Obwohl der Streit schnell geschlichtet werden konnte, war eine Ingewahrsamnahme des Sohnes aufgrund seines weiteren Verhaltens unumgänglich. Der Heranwachsende zeigte sich mit der Maßnahme nicht einverstanden und leistete dagegen Widerstand. Zudem beleidigte er die Beamten und beschmutzte den Innenraum des Dienstwagens mit Spucke. Ein Beamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 18-jährige Mann nicht verletzt. Ein Sachschaden entstand nach aktuellem Stand ebenso nicht. Der Heranwachsende muss sich nun wegen Widerstand gegen sowie tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Er verbrachte die Nacht aufgrund seines Zustandes in einer Gewahrsamseinrichtung des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Die Motive für das Handeln des jungen Mannes sind derzeit noch unklar.

PM des PP Karlsruhe vom 15.01.2020

 

Offenbach (Hessen): Einbruch in eine Tankstelle – Schussabgabe durch die Polizei – Nidderau-Windecken

Nach einem Einbruch in eine Tankstelle in der Eugen-Kaiser-Straße am Mittwochmorgen und der sofort eingeleiteten Fahndung kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Gegen 2 Uhr hatte eine Anwohnerin die Polizei alarmiert, weil sie laute Schlaggeräusche im Bereich der 40er-Hausnummern wahrgenommen hatte. Eine Person soll sich zu Fuß entfernt haben. Ebenso sei ein Fahrzeug weggefahren. Im Zuge der Fahndung und der Tatortaufnahme kam es dann auf dem Tankstellengelände zur Schussabgabe auf ein Auto. Die Fahrerin kam bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass sie eine Tankstellenmitarbeiterin ist. An dem Renault wurde nach ersten Erkenntnissen ein Rad beschädigt. An dem Tankstellengebäude war von Unbekannten eine Scheibe eingeschlagen worden. Ob etwas aus dem Verkaufsraum gestohlen wurde, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen zum Einbruch und der Schussabgabe dauern an. Die Kriminalpolizei in Hanau bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

PM des PP Südosthessen vom 15.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 42-jährigen Italiener nach sexueller Belästigung festgenommen

Dienstagabend gegen 17:30 Uhr wurde die Bundespolizei im Karlsruher Hauptbahnhof angefordert. Am Bahnsteig soll ein Mann zwei 14- und 15-jährige Jungen sowie einen 20-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn sexuell belästigt haben, indem er ihnen gegenüber sexuelle Äußerungen tätigte und dabei seinen eigenen, bekleideten Intimbereich berührte.
Vor Ort nahmen die Beamten einen 42-jähriger Italiener fest. Um weitere Maßnahmen zu treffen, sollte der Mann sie auf die Dienststelle begleiten.
Bereits hier versuchte der 42-Jährige einem Beamten in den Intimbereich zu fassen. Auf der Dienststelle folgten weitere sexuelle Beleidigungen und Anspielungen. Auch versuchte der Mann weiterhin, die Beamten unsittlich zu berühren. Ein gegen 20:30 Uhr durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,4 Promille.
Der 42-Jährige ist der Bundespolizei bereits hinreichend bekannt, bisher jedoch nie aufgrund von Sexualdelikten aufgefallen. Wegen übermäßigen Alkoholkonsums befand er sich allerdings bereits mehrfach im Gewahrsam. Auch diese Nacht verbrachte er im Gewahrsam der Bundespolizei, da er aufgrund seiner Alkoholisierung nicht in der Lage war, seinen Weg selbstständig fortzusetzen.
Gegen 1:30 Uhr wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 15.01.2020

 

Eschwege (Hessen): 54-Jähriger Fußgänger greift unvermittelt zwei Polizeibeamte an

Am Dienstagabend zwischen 22.45 Uhr und 23.00 Uhr wurde eine Streife der Polizei in Witzenhausen auf einen Fußgänger aufmerksam, der auf der Bundesstraße B 80 mittig auf dem Fahrstreifen stadtauswärts unterwegs war.
Da bereits einige Fahrzeuge, die auf der B 80 von der Anschlussstelle zur B 27 kommend in Richtung stadteinwärts unterwegs waren, wegen des Mannes stark bremsen mussten um einen Zusammenstoß zu vermeiden, entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle des Fußgängers.
Als die Polizisten den Mann ansprachen, griff er diese unvermittelt und ohne erkennbaren Grund an. Die Beamten nahmen den Mann, der offenbar auch unter Alkoholeinfluss stand, schließlich fest und transportierten ihn schließlich zur Dienststelle, wo er aufgrund seines alkoholisierten Zustands auch die Nacht verbringen musste. Bei dem Mann handelt es sich um einen 54-Jährigen aus Witzenhausen, der sich nun u.a. wegen Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten und wegen Nötigung strafrechtlich verantworten muss.
Da der Tatverdächtige 54-Jährige vor Eintreffen der Polizei in einer Tankstelle schon unangenehm aufgefallen war und außerdem die Beamten während des Einsatzes fortwährend beleidigte, wurden weiterhin auch Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Nordhessen vom 15.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Dreister Ladendieb festgenommen – Haftantrag gestellt

Dreister geht’s kaum! Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte beendeten die ausgiebige Diebestour eines 36-jährigen Nürnbergers.
Gegen 11:00 Uhr teilten Mitarbeiter eines Bekleidungsgeschäfts in der Kaiserstraße einen Ladendiebstahl mit. Ein vermeintlicher Kunde war zuvor aufgefallen, da er sich hochpreisige Hosen zur Anprobe aushändigen ließ. Als er das Geschäft verlassen wollte, stellten die Mitarbeiter fest, dass ein Preisetikett aus der Hose herausragte. Bei der anschließenden Überprüfung wurde festgestellt, dass der 36-Jährige eine der beiden Hosen unter seiner eigenen trug.
Der mutmaßliche Dieb zeigte sich gegenüber den Polizisten aggressiv und musste mittels unmittelbaren Zwangs fixiert und gefesselt werden. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten anschließend noch ein sog. Cuttermesser.
Im weiteren Verlauf der Anzeigenaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 36-Jährige mit einem Einkaufswagen, in welchem sich weiteres Diebesgut befand, zum Geschäft kam.
Die entwendeten Gegenstände hatten einen Wert von mehreren hundert Euro. Die Beamten stellten das Diebesgut sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen ein.
Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beschuldigten. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 15.01.2020

 

Beelitz (Brandenburg): Frau mit Betäubungsmitteln leistet Widerstand – Polizistin verletzt

Mittwoch, 15. Januar 2020, 06:45 Uhr
Am Mittwochmorgen meldete sich eine 30-jährige Frau beim Notruf der Polizei und meldete, dass sie Angst habe, weil sie verfolgt würde. Sie gab weiter bekannt, dass sie im Bereich der Stadt Beelitz zum Bahnhof unterwegs war. Einsatzkräfte der Beelitzer Polizei nahmen sich der Sache umgehend an und trafen die Frau dann auch am Beelitzer Bahnhof an. Informationen aus der ersten Befragung ergaben dann jedoch, dass die Dame offenbar nicht verfolgt wurde, sondern offensichtlich unter psychischen Problemen leidet. Da sie parallel auch den Rettungsdienst anrief, kamen diese ebenfalls zum Beelitzer Bahnhof. Plötzlich wandelte sich der Gemütszustand der Frau, und die Beamten mussten sie mit einfacher körperlicher Gewalt beruhigen bzw. fixieren. Ein Notarzt verfügte anschließend eine zwangsweise Einweisung in eine Fachklinik. Während die Frau beruhigt und fixiert werden musste wurde eine handelnde Polizistin leicht verletzt. Sie blieb jedoch weiter dienstfähig. Bei der anschließend durchgeführten Durchsuchung der Frau fanden die Beamten dann noch eine geringe Menge betäubungsähnlicher Substanzen, die sie dann sicherstellten. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (119) der PD Brandenburg West vom 15.01.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Erst Busfahrer angepöbelt und angespuckt, dann Widerstand gegenüber der Polizei geleistet – zwei Tatverdächtige in Gewahrsam genommen

In der Nacht vom 14. zum 15. Januar 2020 beschimpften und bespuckten eine 37-Jährige und ein 30-Jähriger den Fahrer eines Busses, der den Gerüstbauerring in Groß Klein befuhr.
Nachdem die zwei Personen sich im Bus daneben benommen hatten, verwies der Fahrer sie aus dem Bus. Allerdings stiegen die Frau und der Mann wieder ein, pöbelten den Busfahrer an, bespuckten ihn und belästigten die Fahrgäste.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten sprachen im Rahmen ihrer Maßnahmen für beide Personen mehrfach einen Platzverweis aus. Die Frau wollte denen nicht folgen und versuchte, die Beamten zu schlagen und ebenfalls anzuspucken. Daraufhin wurde sie an den Händen gefesselt und in den Streifenwagen verbracht. Als der Mann anschließend probierte, sie aus dem Streifenwagen zu befreien, wurden auch ihm nach fehlgeschlagenem Fluchtversuch die Handschellen angelegt. Beide sind anschließend zum Polizeirevier Lichtenhagen verbracht und in Gewahrsam genommen worden. Die Frau war alkoholisiert. Der Mann wurde per Haftbefehl gesucht und muss sich nun mit einer Strafanzeige wegen versuchter Gefangenenbefreiung auseinandersetzen.
Die Rostocker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

PM der PI Rostock vom 15.01.2020

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): Autodieb mit GPS geortet – Festnahme

Gestern endete die Fahrt für einen Autodieb schlagartig in Sachsenhausen. Gegen die Festnahme wehrte er sich heftig. Das gestohlene Fahrzeug war zuvor über GPS geortet worden.
Gegen 20:30 Uhr meldete sich die Polizei aus Werne / NRW beim 8. Polizeirevier.
Sie teilte mit, dass man soeben einen gestohlenen SUV im „Mittleren Hasenpfad“
geortet habe. Das Auto sei gegen Mittag mit Originalschlüsseln von einer Sportanlage in Werne gestohlen worden. Der Täter sei dabei auch von einer Kamera gefilmt worden. Unverzüglich fuhren uniformierte und zivile Polizeibeamte in die genannte Straße. Dort fanden sie in einer dunklen Ecke das gesuchte Auto stehend vor. Noch während sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, öffnete sich die hintere Tür und der mutmaßliche Autodieb sprang ihnen entgegen. Gegen die folgende Festnahme wehrte er sich heftig. Alle Beteiligten blieben jedoch unverletzt.
Der 37-Jährige aus Werne hatte eigenen Angaben zufolge gehofft, dass Auto im Raum Frankfurt absetzen zu können. Neben einem Strafverfahren wegen Autodiebstahls kommt zudem noch eines wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf ihn zu. In Ermangelung von Haftgründen wurde er nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.01.2020

 

Brackenheim-Meimsheim (Baden-Württemberg): Wer nicht hören will, muss in die Zelle

Ordentlich auf Trab hielt ein 34-Jähriger die Polizei am Dienstag. Schon morgens um 8 Uhr wurde mitgeteilt, dass der Mann in Meimsheim zuhause randaliere. Als die Streife eintraf, saß der Betroffene auf der Treppe vor dem Haus und erklärte, dass er dieses Mal nicht wie in der vergangenen Nacht, als die Polizei schon einmal da war, freiwillig gehen werde. Er wurde zunehmend aggressiver, als seine Frau sich weigerte, ihn wieder in die Wohnung zu lassen. Deshalb, weil er in der Vergangenheit schon öfter wegen gewalttätigen Übergriffen aufgefallen ist und weil er begann, die Polizisten übel zu beleidigen wurde er in Gewahrsam genommen. Er musste bis in den Nachmittag in einer Zelle seinen Rausch ausschlafen. Kurz nach 19 Uhr ging der nächste Notruf ein. Die Ehefrau hatte ihn wieder in die Wohnung gelassen und es gab wieder Streit. Da sein Verhalten sich zu dem am Morgen nicht unterschied, wurde ihm wieder der Gewahrsam erklärt.
Dafür hatte er überhaupt kein Verständnis, weshalb ihm die Beamten Handschließen anlegen mussten. Da er sich beim Streit mit seiner Frau verletzt hatte, wurde er zunächst im Krankenhaus behandelt, dann ging es zurück in seine ihm wohlbekannte Zelle. Ein vorher durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen hohen Promillewert.

PM des PP Heilbronn vom 15.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Rauschgiftdealer greift bei seiner Festnahme Polizisten an – Foto – Drogen und Bargeld in fünfstelliger Höhe bei dem in Goch gemeldeten Beschuldigten gefunden

45138 E.- Huttrop: Gewaltsam endete Dienstagabend (14. Januar gegen 20:30 Uhr) die Festnahme eines 42-jährigen, mutmaßlichen Rauschgiftdealers an der Huttropstraße. Zivilfahnder der Polizeiinspektion Mitte hatten das richtige Gespür, als sie zwei Personen überprüften, die sie zuvor im Bereich der Kreuzung Huttropstraße/Ruhrallee entdeckt hatten. Bei dem 43-jährigen Deutschen und mutmaßlichen Drogenabhängigen, der ohne festen Wohnsitz ist, fanden die Fahnder offensichtlich Rauschgift. Dieses hatte er offenbar zuvor von der zweiten Person erhalten, die unmittelbar darauf gestellt und festgenommen werden konnte. Bei der schlagartigen Festnahme des 42-jährigen Mannes, der als Zuwanderer aus Guinea in Goch gemeldet ist, beteiligten sich mehrere Fahnder.
Dem Versuch seiner Fesselung widersetzte sich der Verdächtige massiv, u.a. ergriff er die Finger eines Beamten und versuchte so diesen erheblich zu verletzen. Den Angriff beendeten die Beamten entschlossen, wobei der 42-Jährige sogenannte „Bobbels“, mit Heroin gefüllte Ballons, ausspuckte. Obwohl der Beschuldigte angab in Goch zu wohnen, fanden die Polizisten Hinweise auf eine Essener Adresse. Seine Wohnungs- und Haustürschlüssel passten zu der ermittelten Essener Anschrift. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räume fanden die Beamten einen größeren, fünfstelligen Bargeldbetrag und diverse Mengen unterschiedlicher Rauschgifte – siehe Foto. Der Beschuldige ist den Kriminalbeamten des hiesigen Kommissariats 12 bereits aus anderen Rauschgiftermittlungen bekannt. Sie übernehmen die weiteren Ermittlungen und Vernehmungen des festgenommenen Mannes aus Goch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der Mann heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Essen vom 15.01.2020

 

Thun (Bern): Polizist bei Anhaltung verletzt

Bei der Anhaltung eines aus einer psychiatrischen Institution entwichenen Mannes ist am Dienstagabend in Thun ein Polizist verletzt worden. Der Mann setzte sich massiv zur Wehr. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Nach einer Meldung, dass sich am Bahnhof Thun ein aus einer psychiatrischen Institution entwichener Mann aufhalte, rückte eine Patrouille der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 14. Januar 2020, kurz nach 17.00 Uhr vor Ort aus. Der entsprechende Mann konnte angesprochen und kontrolliert werden. Wie die Abklärungen bestätigten, war er tatsächlich entwichen. Als er in der Folge in die Institution zurückgeführt werden sollte, setzte er sich jedoch massiv zur Wehr. So musste er durch den Polizisten und die Polizistin mit Körperkraft zu Boden geführt und dort arretiert werden. Aufgrund der akuten Situation wurden weitere Patrouillen zur Unterstützung beigezogen. Der Mann konnte schliesslich in die psychiatrische Institution zurückgebracht werden. Im Zuge der Anhaltung schlug der Mann mit einer Glasflasche nach dem Polizisten. Dieser wurde dabei verletzt und musste sich nach dem Einsatz zur ärztlichen Versorgung ins Spital begeben. Während der Anhaltung wurde die Polizistin zudem von einer der zahlreichen umstehenden Personen gegen den Rücken getreten. Aufgrund der Umstände konnte die betreffende Person jedoch nicht angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Insbesondere Personen, die über Bildmaterial verfügen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 33 227 61 11 zu melden.

PM der KAPO Bern vom 15.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): 31-Jährige leistet Widerstand

In der vergangenen Nacht leistete eine 31-jährige Wiesbadenerin während eines Polizeieinsatzes Widerstand und trat nach den eingesetzten Beamten.
Verletzt wurden die Einsatzkräfte jedoch nicht. Die Polizei wurde um 03:30 Uhr in ein Hotel im Kaiser-Friedrich-Ring gerufen, da die Dame dort randalieren würde. Die Beamten sprachen zunächst einen Platzverweis aus und forderten die Wiesbadenerin auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Als sie diesem nicht nachkam, wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Während der Festnahme und des Transportes auf die Dienststelle kam es dann, nach Angaben der eingesetzten Kräfte, zu den Tritten. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

PM des PP Westhessen vom 15.01.2020

 

Fulda (Hessen): Massiver Widerstand gegen Bundespolizisten

Für erheblichen Ärger im Bahnhof Fulda sorgte gestern Abend ein 21-Jähriger aus Bad Salzschlirf. Der Mann war anfänglich aufgefallen, weil er am Bahnhofsvorplatz Reisende belästigt haben soll.
Beamte vom Bundespolizeirevier fahndeten nach dem Mann und stellten den Störenfried in der Bahnhofshalle. Schon ab Beginn der polizeilichen Maßnahmen, der Überprüfung seiner Identität, zeigte sich der junge Mann extrem widerwillig und gewalttätig gegenüber den Bundespolizisten.
Er versuchte, die Beamten immer wieder mit Tritten zu treffen. Zudem bespuckte er einen Bundespolizisten bei der Durchführung des Alkoholtestes. (Ergebnis: rund 2 Promille)
Zur Ausnüchterung sollte der 21-Jährige in die Gewahrsamszellen der Polizei Fulda umziehen. Hierbei wurde er erneut gewalttätig und attackierte die Polizisten wieder sehr massiv. Hinzu kamen zahlreiche Beleidigungen. Der 21-Jährige und ein Bundespolizist wurden bei den Attacken leicht verletzt.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet (vgl. § 114 StGB).

PM der BPOLI Kassel vom 15.01.2020

 

Zusmarshausen (Bayern): Frau will sich bei der Polizei bedanken und beleidigt Polizisten

Nachdem sich gestern, um 11:45 Uhr, eine 56jährige Frau für einen vorangegangen Einsatz bei der PI Zusmarshausen bedanken wollte, betrat sie die Wache und bedankte sich für die Wegnahme ihres Führerscheins und Fahrzeugscheins und betitelte einen am Einsatz unbeteiligten Wachbeamten als Arschloch und Bullen und entfernte sich nachdem sie dem Polizisten noch den Stinkefinger gezeigt hatte.
Als der Polizist der Frau folgte, zeigte sie ihm noch vor der Dienststelle 2 Mal den Mittelfinger bis sie endgültig verschwand.
Die Frau wurde in der Vergangenheit aufgrund psychischer Auffälligkeiten in das BKH eingewiesen.
Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Zusmarshausen vom 15.01.2020

 

Gießen (Hessen): Bundespolizeieinsatz wegen streitendem Pärchen

Als nach verbalen Streitigkeiten ein Pärchen sich sogar körperlich anging, kam gestern Morgen (14.1.) die Bundespolizei im Bahnhof Gießen zum Einsatz. Ein 34-Jähriger stieß hierbei seine gleichaltrige Freundin aus Lich (Landkreis Gießen) gegen die Brust und drückte sie dadurch gegen ein Gitter. Die Frau blieb unverletzt.
Die von Zeugen verständigten Ordnungshüter trennten die Streithähne. Der Mann zeigte sich bei der Identitätsfeststellung äußerst aggressiv und unkooperativ.
Zudem verweigerte er die Bekanntgabe seiner Identität, stattdessen versuchte er zu flüchten. Das konnten die Bundespolizisten verhindern und nahmen den Störenfried mit zur Dienststelle.
Dass der Mann bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt war, zeigte das Ergebnis seiner fahndungsmäßigen Überprüfung. In weiteren 29 Fällen war der 34-jährige, aus Gotha stammende Wohnsitzlose, strafrechtlich bisher in Erscheinung getreten. Körperverletzungen, Diebstähle und Leistungserschleichungen bilden den Schwerpunkt seines Straftatenkontos.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein weiteres Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 34-Jährige wieder frei. Weitere Hinweise zu dem Fall nimmt die Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Tel.-Nr. 81616-0 entgegen.

PM der BPOLI Kassel vom 15.01.2020

 

Duisburg, Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kopfnuss gegen Bundespolizistin

Eine 19-jährige, renitente „Schwarzfahrerin“ versuchte am Dienstagabend (14. Januar) im Duisburger Hauptbahnhof eine Bundespolizistin (42) gleich mehrfach zu verletzen. Ersten Ermittlungen zufolge stand die Frau unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein und brachte die Beschuldigte ins Polizeigewahrsam.
Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn AG zog nach einer Auseinander-setzung mit der 19-Jährigen zwecks Identitätsfeststellung die Bundespolizei hinzu. Die eingesetzten Beamten versuchten zunächst beruhigend auf die Person einzuwirken, leider ohne Erfolg. Die 19-Jährige wehrte sich vehement gegen den ausgesprochenen Fahrtausschluss und wollte den Zug nicht freiwillig verlassen.
Als die junge Frau zwecks Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme am Arm angefasst wurde, trat und schlug sie gezielt in Richtung der Einsatzkräfte. Auf dem Weg zur Dienststelle äußerte die Festgenommene, dass sie Drogen und Alkohol konsumiert habe.
Auf der Wache angekommen zeigte sich die junge Frau weiterhin extrem aggressiv und versuchte sogar, eine Polizistin mit einer „Kopfnuss“ im Gesicht zu verletzen. Nur der guten Reaktion der Beamtin war es zu verdanken, dass diese unverletzt blieb.
Der diensthabende Polizeiarzt führte bei der 19-Jährigen eine Blutentnahme durch und bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit der Person. Die Tatverdächtige schlief ihren Rausch im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Duisburg aus.
Die 19-Jährige war mit einem Zug von Dortmund-Mengende nach Düsseldorf unterwegs. Ein Zugbegleiter kontrollierte die junge Frau auf Höhe Essen-Altenessen. Eine Fahrkarte konnte sie nicht vorzeigen. Der Zugbegleiter versuchte sie von der Fahrt auszuschließen. Sie reagierte daraufhin aggressiv und verstört, sodass in Duisburg die Bundespolizei hinzugezogen wurde.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.01.2020

 

Senden (Bayern): Radfahrer dreht bei Kontrolle durch

Am Dienstagabend (14.01.2020) fiel einer Streife ein Fahrradfahrer auf, der der Streife ohne jegliche Beleuchtung entgegenkam. Einer Aufforderung zum Anhalten kam der Radler nicht nach, sondern flüchtete über die stark befahrene Kemptener Straße. Als der Radfahrer endlich in einer Nebenstraße angehalten werden konnte, schrie er die Beamten lauthals an: „Wollt ihr mich verarschen?“ Es stellte sich heraus, dass der 37-jährige Mann schon vor zwei Wochen bei einer Polizeikontrolle aus gleichem Grund beanstandet worden war. Als nun jetzt ein Verwarnungsgeld erhoben werden sollte, rastete der Mann völlig aus, wurde verbal aggressiv, beschimpfte die Beamten als „Scheißbullen“ und schickte sich an zu gehen. Da der Mann jedoch keinen festen Wohnsitz hatte, wurde er aufgehalten. Dagegen wehrte er sich so heftig, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft musste der Radler eine Sicherheitsleistung von 200 Euro hinterlegen, danach wurde er auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.01.2020

Gattendorf – BAB 93 /Lkrs. Hof (Bayern): Marihuana im Fahrzeug und bei Kontrolle Widerstand geleistet

Am Montagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Cottbus. Hierbei wurde zunächst durch die Beamten auf dem Sitz der 42-jährigen deutschen Beifahrerin ein Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Marihuana aufgefunden. Daraufhin entriss der 33-jährige deutsche Fahrer dem Beamten das Druckverschlusstütchen, infolgedessen er zu Boden gebracht, gefesselt und vorläufig festgenommen wurde. Bei der weiteren Durchsuchung wurden neben Rauschgiftutensilien noch Cannabissamen beim Fahrer aufgefunden. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Nachdem die Beamten bei dem Fahrer drogentypische Auffälligkeiten feststellten, wurde die Weiterfahrt unterbunden und dieser musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Die Beifahrerin muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und als Fahrzeughalterin wegen des Ermächtigens als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. Der Fahrer wurde wegen Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM der GPI Selb vom 14.01.2020

 

Berlin/Neukölln: Nach Verkehrsunfall – Fahrer schlägt nach Polizisten

Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte muss sich nun ein Autofahrer verantworten, der in der vergangenen Nacht einen Verkehrsunfall in Neukölln verursacht und anschließend nach einem Polizisten geschlagen hat. Der 45-jährige Fahrer eines Smart fuhr auf der Sonnenallee, von der Hänselstraße kommend in Richtung Dammweg. Gegen 23.15 Uhr soll der Mann nach Angaben von Augenzeugen mehrmals seinen Pkw beschleunigt und kurz darauf abgebremst haben. In der Sonnenallee Ecke Krebsgang hatte der Mann mit seinem Pkw dann eine Fahrbahnabtrennung durchbrochen und war auf dem Gehweg stehen geblieben. Im Fahrzeug saß seine elfjährige Tochter, die unter dem Eindruck des Geschehens stand. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 45-Jährige alkoholisiert war. Im Unfallfahrzeug fanden die Beamtinnen und Beamten zudem ein Tütchen mit Drogen. Während der Unfallaufnahme beleidigte der Mann die Einsatzkräfte und schlug nach der Hand und dem Kopf eines Beamten, sodass er vorübergehend gefesselt werden musste, um weitere Attacken gegen die Polizeikräfte zu verhindern. In einem Polizeigewahrsam wurde bei dem 45-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Seine Tochter wurde der Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

PM (0131) des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Tirol: Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt, mehrere Anzeigen nach StVO, KFG und FSG in Osttirol

Am 13.01.202, gegen 10.45 Uhr, ignorierte ein 16-Jähriger Österreicher mit einem PKW das Anhaltezeichen der Polizeistreife in Nußdorf-Debant und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit bis nach Görtschach in Kärnten. Dort wollte der PKW Lenker rechts an einem stehenden LKW vorbei fahren. Der PKW wurde jedoch zwischen LKW und Steinmauer eingeklemmt. Alle Versuche den Lenker vorher anzuhalten verliefen negativ. Das eingeschaltete Blaulicht sowie das Folgetonhorn wurden vom Lenker ignoriert.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Am PKW entstand schwerer Sachschaden. Der Lenker wird wegen mehrere StVO Übertretungen zur Anzeige gebracht. Auch wird er nach dem FSG – Lenken ohne Lenkberechtigung – angezeigt. Die 19-jährige Mitfahrerin und Zulassungsbesitzerin wird der BH Lienz wegen Überlassen des KFZ angezeigt. Die Anzeigen gegen den 16-Jährigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr sowie nach dem Suchtmittelgesetz werden der Staatsanwaltschaft Innsbruck vorgelegt.

PM der LPD Tirol vom 14.01.2020

 

Berlin/Lichtenberg: Polizist von randalierender Person verletzt

Gestern Nachmittag verletzte ein Mann einen Polizisten in Rummelsburg, nachdem er zuvor randaliert haben soll. Ein 35-jähriger Zeuge machte gegen 17.50 Uhr den Polizeibeamten auf den Mann aufmerksam, der auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Hauptstraße gegen Autos getreten haben soll. Als der Polizist den Tatverdächtigen ansprach, versuchte dieser dem 58-jährigen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, traf ihn aber nur am Arm. Mit Hilfe des Zeugen konnte eine Flucht des Tatverdächtigen verhindert und dieser festgenommen werden. Eine bei dem 35-jährigen Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Er wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss wieder entlassen. Der Polizist erlitt leichte Arm- und Beinverletzungen und trat vom Dienst ab. Die Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM (0133) des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Ebersbach (Baden-Württemberg): Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach Suizidandrohung – 38-Jährige schwer verletzt

Ebersbach (Kreis Göppingen): Am Montagabend kam es in Ebersbach bei einem polizeilichen Einsatz wegen einer Suizidandrohung zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem eine 38-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Die Frau, die wegen einer psychischen Auffälligkeit zurückliegend bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen war, hatte gegen 21.45 Uhr selbst über Notruf beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ulm angerufen und Suizid angekündigt. Der unverzüglich zum Wohnort der Anruferin entsandten Streifenwagenbesatzung gelang es, über die geschlossene Wohnungstür Kontakt mit der Frau aufzunehmen, wobei diese an ihren Suizidabsichten festhielt, die Tür aber nicht öffnete. Während die alarmierte Feuerwehr mit der Notöffnung der Tür begann, öffnete die mit einem Küchenmesser bewaffnete 38-Jährige unvermittelt die Wohnungstür. Aufforderungen, das Messer wegzulegen, folgte sie nicht. Als sie mit der über 20 cm langen, nach vorne gerichteten Klinge zielgerichtet auf die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zuging, machten die eingesetzten Polizeibeamten von der Schusswaffe Gebrauch. Die 38-Jährige erlitt dabei Schussverletzungen und wird in einem Krankenhaus stationär behandelt. Nach derzeitigem Stand besteht Lebensgefahr. Eine Mitarbeiterin des im Einsatz befindlichen Rettungsdienstes musste wegen eines sogenannten Knalltraumas medizinisch versorgt werden. Um jeden Anschein einer Befangenheit von Anfang an zu vermeiden, übernahm die Kriminalpolizeidirektion Esslingen die weiteren Ermittlungen.

PM des PP Reutlingen vom 17.01.2020

 

 

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Gestern Abend wurde die Polizei in Wismar über einen Ladendiebstahl in Wismar Wendorf informiert. Ersten Erkenntnissen zufolge schlug ein akustischer Alarm an, als ein junger Mann dort einen Einkaufsmarkt verließ.
Entgegen der Aufforderung des Personals stehen zu bleiben, flüchtete er.
Passanten, die auf den Vorgang aufmerksam geworden waren, setzten dem Tatverdächtigen nach und brachten den sich wehrenden 21-Jährigen bereits kurze Zeit später zurück zum Supermarkt. Dort räumte er anschließend ein, Waren im Wert von fast 80 EUR entwendet zu haben und gab die Sachen heraus. In der weiteren Folge ergaben sich Hinweise auf den Besitz von Betäubungsmitteln.
Entsprechende Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Auffindung einer geringen Menge einer verdächtigen Substanz. In Absprach mit der Staatsanwaltschaft Schwerin erfolgte die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen zwecks Haftprüfung. Im Gewahrsam der Polizei beschädigte der 21-Jährige zudem eine Zelle in geringem Umfang und beleidigte die Beamten. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls, Verstoßes gegen das BtMG, Beleidigung und Sachbeschädigung.

PM der PI Wismar vom 14.01.2020

 

Waldenbuch (Baden-Württemberg): 54-Jähriger stört Verkehrskontrolle und leistet Widerstand gegen Polizei

Polizeibeamte des Polizeirevier Böblingen bekamen es am Dienstag gegen 0:30 Uhr in Waldenbuch bei einer Verkehrskontrolle in der Nürtinger Straße zunächst mit einer vermutlich berauschten 21-Jährigen und dann mit ihrem 54-Jährigen Vater zu tun. Bereits in der Stuttgarter Straße fiel die junge Frau mit ihrem BMW auf, weswegen sich die Beamten in der Nürtinger Straße zu einer Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit entschlossen. Aufgrund ihres Verhaltens bei der Kontrolle und körperlicher Auffälligkeiten wurde der 21-Jährigen ein freiwilliger Drogenvortest angeboten. Nachdem dieser positiv reagierte, wurde ihr das weitere Vorgehen in Bezug auf eine Blutentnahme erläutert. Hierbei wollte sie jedoch nicht kooperieren und verständigte ihren 54-jährigen Vater, der daraufhin vor Ort kam. Da der Mann in der Folge die Identitätsfeststellung seiner Tochter und die Blutentnahme verhindern wollte, wurde ihm die vorläufige Festnahme erklärt. Gegen diese Maßnahme leistete der Mann dann Widerstand, so dass mehrere Beamte ihn zu Boden bringen mussten, um ihm Handschließen anlegen zu können. Vater und Tochter müssen jetzt mit Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

 

Eberdingen / Weissach (Baden-Württemberg): 62-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Beharrlich versuchte ein 62 Jahre alter Opel-Lenker am Montagabend einer Kontrolle durch Beamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz zu entgehen und lieferte sich im Zuge dessen eine Verfolgungsfahrt mit den Polizisten. Gegen 22.00 Uhr fiel der Opel-Lenker der Streifenwagenbesatzung auf, da er auf seiner Fahrt zwischen Hochdorf und Eberdingen Kurven schnitt und in Schlangenlinien unterwegs war. Am Eingang von Eberdingen sollte der Fahrer deshalb kontrolliert werden. Doch der Mann ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und setzte seine Fahrt durch Eberdingen hindurch in Richtung Weissach fort. Die Polizisten schalteten hierauf auch das Blaulicht und das Martinshorn ein, was den Opel-Fahrer jedoch ebenfalls nicht zum Anhalten bewegen konnte.
Auch auf der Strecke zwischen Eberdingen und Weissach, auf der kein Gegenverkehr herrschte, war die Fahrweise des Mannes auffällig. Wieder schnitt er sogar unübersichtliche Kurven und fuhr Schlangenlinien. Lautsprecherdurchsagen der Beamten ignorierte er ebenfalls. Kurz vor Weissach befand sich ein noch unbekannter BMW-Lenker vor dem Opel. Dieser unterstützte die Polizisten indem er sein Fahrzeug abbremste, so dass der 62-Jährige ebenfalls bis zum Stillstand abbremsen musste. Einer der Beamten begab sich hierauf zur Fahrertür des Opel und forderte den Fahrer zum Aussteigen auf. Dieser legte stattdessen den Rückwärtsgang ein und setzte etwa 100 Meter zurück, bevor er dann wieder vorwärts auf den Streifenwagen zufuhr. Durch Querstellen des Streifenwagens konnte die Fahrbahn schließlich blockiert werden, so dass der 62-Jährige nicht mehr weiterfahren konnte. Anstatt nun aus seinem Fahrzeug auszusteigen, blieb der Mann jedoch im verschlossenen PKW sitzen. Die Beamten mussten schlussendlich eine Fensterscheibe des Opel einschlagen, um den 62-Jährigen heraus ziehen zu können. Er wurde dann zu Boden gebracht, wobei der 62-Jährige leichte Verletzungen erlitt, und es wurden ihm Handschließen angelegt. Ein durch den Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Darüber hinaus könnte er unter Medikamenteneinfluss gestanden haben. Der Führerschein des 62-Jährigen wurde beschlagnahmt und er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, sucht nun den BMW-Lenker und bittet diesen, sich zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mann bedroht Partnerin

Zugespitzt hat sich am Montagabend ein Streit zwischen einem Paar aus Kaiserslautern. Erste Ermittlungen ergaben, dass die 39-jährige Frau aufgrund der Beziehungsprobleme zu ihrer Mutter ins Stadtgebiet gezogen war. Ihr 49-jähriger Partner suchte die Wohnung auf und wollte zu der Frau.
Nachdem ihm der Zugang verwehrt wurde, trat der Mann die Tür ein und bedrohte laut Zeugenaussagen seine Frau mit einem Messer. Die 39-Jährige konnte mit ihrem Kind die Wohnung verlassen und flüchtete von der Örtlichkeit. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, war der 49-Jährige zunächst nicht anwesend. Wenige Minuten später wurde er jedoch in einem laufenden PKW unmittelbar vor dem Haus festgestellt. Der Mann schwankte sehr stark, war erheblich alkoholisiert und äußerst aggressiv. Den mehrfachen Anforderungen der Polizisten kam er nicht nach, weshalb ihm die Ingewahrsamnahme angedroht wurde. Der Beschuldigte zeigte sich jedoch unbeeindruckt und versuchte sich immer wieder loszureißen. Er wurde mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte zu Boden gebracht, wogegen er sich mit aller Kraft wehrte. Den mehrfachen Aufforderungen die Arme freizugeben, so dass die Handschellen angebracht werden konnten, kam er nicht nach. Auch die Androhungen des Distanz-Elektroimpulsgerätes hielten ihn nicht davon ab, sich gegen die Beamten mit Händen und Füßen zu Wehr zu setzen. Das Gerät wurde schließlich im Kontaktmodus eingesetzt. Dadurch gelang es schließlich den 49-Jährigen zu fixieren und ihn zur Dienststelle zu verbringen. Es wurde die Ingewahrsamnahme bis zum heutigen Morgen angeordnet. Weitere Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 14.01.2020

 

Odderade (Schleswig-Holstein: Widerstand nach Platzverweis

Im Rahmen eines Einsatzes nach einer Körperverletzung in Odderade am Montagabend erteilten Beamte dem Beschuldigten einen Platzverweis.
Dem widersetzte sich der Mann und griff die Einsatzkräfte an. Letztlich landete der Dithmarscher im Gewahrsam.
Kurz nach 23.00 Uhr rückten mehrere Streifen nach einer Körperverletzung zum Nachteil einer Frau und eines Mannes in die Hauptstraße aus. In einer Wohnung trafen die Polizisten alle Beteiligten an und verwiesen den alkoholisierten Beschuldigten der Örtlichkeit. Der begab sich zwar noch aus dem Haus hinaus, beabsichtigte aber immer wieder zum Ort des Geschehens zurückzukehren. Letztlich drohten die Ordnungshüter dem Mann die Gewahrsamnahme an, worauf der 42-Jährige sich vor den Einsatzkräften aufbaute und sie anging. Der Einsatz von Pfefferspray zeigte bei dem polizeilichen Gegenüber keinerlei Wirkung – schließlich brachten die Beamten den als gewalttätig und Drogenkonsument bekannten Mann mit vereinten Kräften zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Im Streifenwagen trat der Beschuldigte nach den Polizisten und beschimpfte sie. Ein Atemalkoholtest bei ihm lieferte ein Ergebnis von 1,89 Promille – der Heider musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Er wird sich nicht nur wegen der Körperverletzung zum Nachteil seiner Bekannten verantworten müssen, sondern unter anderem wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Bei dem Geschehen zogen sich zwei Einsatzkräfte Verletzungen zu, wobei eine kurzzeitig ein Krankenhaus aufsuchen musste und nach der Entlassung nicht mehr dienstfähig war.

PM der PD Itzehoe vom 14.01.2020

 

Schwetzingen (Baden-Württemberg): Exhibitionist festgenommen!

Am Montagnachmittag nahmen die Beamten der Polizeireviere Schwetzingen und Hockenheim einen Exhibitionisten auf frischer Tat fest.
Gegen 15 Uhr hielt sich ein teilweise entblößter Mann auf einem Kinderspielplatz auf dem Berliner Platz auf. Als die Uniformierten den 26-Jährigen noch auf dem Gelände antrafen, lag dieser mit heruntergelassener Hose hinter einer Parkbank und manipulierte an seinem erigierten Glied. Auch nach Ansprache durch die Polizeibeamten stoppte der junge Mann sein verhalten nicht. Bei der anschließenden Festnahme widersetzte sich der 26-Jährige derart, dass zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Als der der Mann in das Polizeirevier Schwetzingen verbracht werden sollte, trat er zudem nach den Polizisten und widersetzte sich dann wenig später erneut.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren keine Kinder auf dem Spielplatz. Ein Polizeibeamter konnte aufgrund der erlittenen Verletzungen seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der 26-Jährige gelangt wegen exhibitionistischen Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs zur Anzeige. Er wurde anschließend in einer psychiatrischen Klinik eingewiesen.

PM des PP Mannheim vom 14.01.2020

 

Zeesen (Brandenburg): Nach Widerstand in Polizeigewahrsam

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes riefen am Dienstagmorgen kurz nach Mitternacht die Polizei zur Asylbewerberunterkunft in der Spreewaldstraße. Gemeldet wurde zunächst eine Gruppe von alkoholisierten und randalierenden Männern. Ein bereits polizeibekannter, 23-jähriger Mann aus Eritrea, der nicht in der Einrichtung wohnhaft ist, wurde per Hausrecht des Gebäudes verwiesen, worauf er sowohl den Wachschutz wie auch die eintreffenden Beamten körperlich angriff. Verletzt wurde dabei niemand, aber auf Grund der psychischen Ausnahmesituation wurde ein Notarzt hinzugezogen. Bis zu dessen Eintreffen wurde er vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam genommen. Auf ärztliche Anweisung wurde der Mann in fachmedizinische Betreuung stationär eingewiesen. Weitere Ermittlungen führt inzwischen die Kriminalpolizei.

PM (0222) der PS Brandenburg Süd vom 14.01.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Musikbox entrissen – Widerstand

Am Montagabend (13.01., 20.50 Uhr) wurde die Polizei über eine Auseinandersetzung im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs / Hauptbahnhofs Gütersloh informiert.
Ein 22-jähriger Gütersloher hielt sich auf dem Gelände des ZOBs auf, als ihm durch zwei Männer eine um den Oberkörper getragene Musikbox weggerissen wurde.
Die Tatverdächtigen rannten anschließend davon, hielten sich aber noch in dem Bereich auf, als die Polizei eintraf.
Die den Polizeibeamten ebenfalls bekannten 23- und 22- jährigen Männer aus Gütersloh versuchten beim Erblicken der Polizisten in Richtung Eickhoffstraße zu flüchten. Als sie angesprochen wurden, beleidigte der 23-jährige Mann die einschreitenden Beamten. Dabei kündigte er mehrfach verbal an handgreiflich zu werden. Unterstützt wurden seine Aussagen durch entsprechende Gesten. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, mischten sich weitere Personen in die Auseinandersetzung ein. Eine Person musste unter Androhung eines Pfeffersprayeinsatzes davon abgehalten werden, den 23-jährigen zu unterstützen, sich zu befreien. Währenddessen riss sich der 23-Jährige aus los und rannte mit dem 22-jährigen Tatverdächtigen davon. Dabei spuckte der 23-Jährige einen Beamten an. Kurze Zeit später konnte er im Bereich der Schulstraße gestellt werden und in Gewahrsam genommen werden.
Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 14.01.2020

 

Lüdinghausen, Hinterm Hagen (Nordrhein-Westfalen):Polizeibekannter Steinfurter verhält sich respektlos

Respektlos gegenüber Polizisten verhielt sich ein polizeibekannter 30-jähriger Autofahrer aus Steinfurt während einer Verkehrskontrolle am Montag (13.1.20). Die Beamten hielten den Mann gegen 14.40 Uhr auf der Straße „Hinterm Hagen“ in Lüdinghausen an, weil er zu schnell unterwegs war. In einer 30er-Zone konnten die Polizisten ihn mit 44 km/h messen.
Während der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass die Rückleuchten des Autos schwarz lackiert sind. Dadurch erlosch die Betriebserlaubnis. Der Steinfurter zeigte sich am Appell zum verkehrssicheren Verhalten nicht interessiert und verhielt sich uneinsichtig. Zudem „duzte“ er die Beamten. Er muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 90 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen. Auch der Halter des Autos muss aufgrund der veränderten Rückleuchten mit einem Bußgeld rechnen. Auf ihn kommen 135 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister zu. Auf eine Anzeige wegen Beleidigung verzichten die Beamten.

PM der POL Coesfeld vom 14.01.2020

 

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Verdächtiger verletzt auf der Flucht zwei Polizisten

Zeugen meldeten der Polizei am Montagabend (13.01.2020) einen verdächtigen PKW auf dem Parkplatz am Aggerbogen in Lohmar-Wahlscheid, in dem zwei Personen offensichtlich Drogen konsumierten. Als sich die Streife dem schwarzen VW Polo näherte, stiegen die Personen eilig aus und liefen in unterschiedliche Richtungen davon. Die Beamten verfolgten zu Fuß den mutmaßlichen Fahrer, einen 26-jährigen gebürtigen Troisdorfer. Als die Polizisten ihn am Arm ergreifen konnten, schlug er wild um sich und versuchte sich immer wieder loszureißen. Letztlich überwältigten sie den Flüchtigen, brachten ihn auf die Erde und legten ihm Handfesseln an. Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurden die 22-jährige Polizistin und ihr 33-jähriger Kollege leicht verletzt. Ihren Dienst konnten sie trotz Verletzung und völlig verschmutzter Uniform fortsetzen. Bei der Durchsuchung des wohnungslosen 26-Jährigen und seines PKW fanden die Beamten gestohlene Kfz-Kennzeichen, eine geringe Menge Marihuana, einen falschen 50,- Euro Schein sowie eine kleine fünfstellige Summe Bargeld. Der Verdächtige, der wegen Eigentums- und Drogendelikten polizeibekannt ist, wurde vorläufig festgenommen. Seinen nicht zugelassenen PKW und die aufgefundenen Gegenstände stellten die Polizisten sicher. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Urkundenfälschung, Kennzeichendiebstahl in zwei Fällen, Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Inverkehrbringen von Falschgeld und Besitz von Betäubungsmitteln dauern derzeit noch an. Auch die Herkunft des sichergestellten Bargeldes ist noch unklar. Der 26-Jährige wird heute einem Haftrichter vorgeführt, der prüft, ob der Verdächtige in Untersuchungshaft genommen wird. Die zweite Person aus dem Fahrzeug, ein dunkel gekleideter etwa
30 Jahre alter Mann, ist weiterhin flüchtig.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 14.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 38-jährige „Hausfriedensbrecherin“ sperrt sich gegen polizeiliche Maßnahme und versucht Bundespolizisten zu verletzten

Am Montag, den 13. Januar 2020 wurde eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 22.05 Uhr durch Sicherheitsmitarbeiter der Bahn auf eine Frau aufmerksam gemacht, die sich ebenfalls im besagten Bahnhof aufhielt. Allerdings besteht gegen die Deutsche noch bis Mitte 2021 ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle. Die eingesetzten Bundespolizisten befragten sie nach ihren Reiseabsichten, die sie offensichtlich nicht hatte und belehrten sie bezüglich des Hausverbotes. Die 38-Jährige wich der Streife aus.
Die Bundespolizisten sprachen ihr daraufhin einen Platzverweis aus, dem die Frau nicht nachkam. Die Durchsetzung des Platzverweises mit unmittelbaren Zwang drohten ihr die Bundespolizisten daraufhin dreimal an und setzen ihn anschließend um. Gegen diese polizeiliche Maßnahme sperrte sich die Frau, kniff einer Beamtin in den Arm und schlug mit der Faust in Richtung des Streifenpartners. Beide Bundespolizisten blieben glücklicherweise unverletzt.
Die Frau muss sich nun wegen des Hausfriedensbruchs sowie eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.01.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Renitenter Ehemann greift Polizisten an

Mit Pfefferspray hat ein Mann am späten Montagabend in der Ravensburger Südstadt eine Polizeistreife angegriffen. Am Ende des Einsatzes landete der 34-Jährige im Polizeiarrest.
Gegen 22.10 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, in dem wegen eines Ehestreits um Hilfe gebeten wurde. Zwei Streifen vom Polizeirevier Ravensburg fuhren zum Ort des Geschehens in die Uferstraße. Im Flur vor der betroffenen Wohnung roch es bereits stark nach Pfefferspray. Ein alkoholisierter Mann öffnete die Tür und gab den eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu verstehen, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Im weiteren Verlauf des Geschehens wollte seine Frau die Wohnung verlassen, was der 34-Jährige gewaltsam zu verhindern wusste. Er schloss zunächst die Tür, öffnete sie aber gleich darauf wieder, um die Polizisten mit Pfefferspray anzugreifen. Nach der Pfefferattacke mussten die Streifen die Örtlichkeit zum eigenen Schutz kurzzeitig verlassen. Als aus der Wohnung Schreie der Ehefrau drangen, griffen die Einsatzkräfte sofort durch, setzten ihrerseits Pfefferspray ein und nahmen den nach wie vor angriffslustigen Ehemann in Gewahrsam. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ist eingeleitet worden. Der 34-Jährige muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

PM des PP Ravensburg vom 14.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Mehrere Fahrzeuge beschädigt – Tatverdächtiger festgenommen

Ein 31-jähriger Mann sorgte am frühen Dienstagmorgen (14.01.2020) für einen größeren Polizeieinsatz im Stadtteil St. Peter. Spezialeinsatzkräfte nahmen den 31-Jährigen fest.
Gegen 06:30 Uhr teilten Zeugen einen Mann mit, der in der Albertstraße geparkte Fahrzeuge beschädigen soll. Vor dem Eintreffen der Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost hatte sich der mutmaßliche Täter bereits entfernt. Die Polizeibeamten stellten im Bereich eine Vielzahl beschädigter Fahrzeuge fest, an denen u. a. die Reifen beschädigt worden waren.
Aufgrund weiterer Zeugenhinweise konnte ein möglicher Tatverdächtiger in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses lokalisiert werden. Da dieser jedoch auf jegliche Kontaktaufnahme nicht reagierte und konkrete Hinweise vorlagen, dass sich in der Wohnung möglicherweise Waffen oder gefährliche Gegenstände befinden könnten, wurden Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei sowie speziell geschulte Gesprächsbeamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen.
Der Tatverdächtige, der auch weiterhin auf keinerlei Kontaktaufnahme reagierte, wurde im weiteren Verlauf von Spezialeinsatzkräften festgenommen. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen, die zunächst durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in einer Klinik behandelt wurden. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an über einem Dutzend Fahrzeugen die Reifen mittels eines spitzen Gegenstandes zerstochen.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den 31-Jährigen ein. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er anschließend in einer Fachklinik untergebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 14.01.2020

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Festnahme nach Sachbeschädigungen und tätlichem Angriff auf Polizisten

Heute Vormittag nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 44 einen Mann nach Sachbeschädigungen fest.
Gegen 7.10 Uhr wurde ein Zeuge im U-Bahnhof Tempelhof auf eine Sachbeschädigung aufmerksam und alarmierte die Polizei. Seinen Angaben zufolge soll ein Mann mehrere Scheiben der ausfahrenden U-Bahn mit einem Notfallhammer eingeschlagen haben. Danach habe er den Bahnhof in Richtung Ringbahnstraße verlassen und am Tempelhofer Damm die Scheiben einer Bushaltestelle teilweise zerstört. Durch eine Passantin wurden die eintreffenden Einsatzkräfte auf einen randalierenden Mann im Hausflur eines Mehrfamilienhaues an der Ringbahnstraße aufmerksam gemacht, der gerade mit einem Stift eine Glastür beschmierte. Das Aussehen des Mannes stimmte hierbei mit der Beschreibung des Täters zu den vorherigen Sachbeschädigungen überein. Als die Polizistinnen und Polizisten den alkoholisierten 40-jährigen Mann ansprachen, wurde dieser zunehmend aggressiver und schrie polizeifeindliche Parolen. Nach Aufforderung dies zu unterlassen, schubste er einen Polizisten und ging mit erhobener Faust auf ihn zu. Nur durch den Einsatz von Reizstoff konnte er von weiteren Angriffen abgehalten, zu Boden gebracht und festgenommen werden. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er einem Psychiater vorgestellt wurde. Im Anschluss konnte er seinen Weg jedoch fortsetzen. Der angegriffene Polizist wurde nicht verletzt und verblieb im Dienst. Der 40-Jährige muss sich nun unter anderem wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 14.01.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Randalierer von Haltestelle gefasst

In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden in Rostock Dierkow vier Straßenbahnhaltestellen durch Randalierer zerstört. Eine Zeugin meldete die jungen Männer bei der Polizei. Ein 18-jähriger und 19-jähriger Tatverdächtiger konnten in der Nähe des Tatorts durch die Beamten nach großem Widerstand festgenommen werden. Durch die Spurenlage kam die Polizei den Beiden auf die Schliche. Darüber hinaus wurde durch die Zeugenaussage bekannt, dass die Jugendlichen die Zerstörung der Haltestellenunterstände mit dem Handy filmten.
Einer der beiden räumte ein, am Vorabend Betäubungsmittel zu sich genommen zu haben. Der gesamte Schaden beläuft sich auf ca. 10.000EUR. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PI Rostock vom 14.01.2020

 

Leipzig (Sachsen): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße
Zeit: 13.01.2020, gegen 19:45 Uhr
Am Montagabend beschädigte ein Mann mit einem Stein einen Fahrkartenautomaten am S-Bahn-Haltepunkt Möckern. Wenig später flog noch ein Stein gegen einen einfahrenden Zug. Dies blieb nicht unbemerkt und Zeugen riefen die Polizei. Der Steinewerfer stieg dann in die S-Bahn in Richtung Miltitzer Allee. Beamte stellten den Tatverdächtigen (24) im Zug fest, unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei wehrte sich der Mann heftig, verletzte einen Polizisten (36) durch einen Tritt ins Gesicht. Der Leipziger wurde überwältigt und vorläufig festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der Vortest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Aus diesem Grund wurde die Blutentnahme angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt. Nach allen polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige wieder entlassen. Er hat sich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten. Am Fahrkartenautomat entstand ein so großer Sachschaden, so dass dieser nicht mehr bedient werden kann. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

PM der PD Leipzig vom 14.01.2020

 

München (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Altstadt

Am Sonntag, 12.01.2020, gegen 07:00 Uhr, geriet ein 25-Jähriger im Eingangsbereich eines Lokals in der Sonnenstraße in Streit mit dem dort befindlichen Sicherheitspersonal. Daher wurde die Polizei hinzugerufen. Der 25-Jährige zeigte beim Eintreffen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten spontan den Hitler-Gruß und rief lautstark „Heil-Hitler“. Er versuchte im Anschluss daran zu flüchten.
Bei der darauffolgenden Festnahme versuchte er sich mehrfach loszureißen und konnte durch unmittelbaren Zwang zu Boden gebracht und schließlich fixiert werden. Dabei zog er der eingesetzten Polizeibeamtin an den Haaren. Er wurde zu einer in der Nähe befindlichen Polizeiinspektion gebracht. Dort äußerte er gegenüber der eingesetzten Beamtin, dass er alle Frauen hassen würde.
Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt. Der Tatverdächtige erlitt oberflächliche Verletzungen. Er war zum Tatzeitpunkt deutlich alkoholisiert.
Nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wurde er von dort aus wieder entlassen.

PM (54) des PP München vom 14.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand nach Platzverweis

Nachdem ein 25jähriger Mann aufgrund Fehlverhaltens seine Hospitation an einer Schule in der Otto-Reutter-Straße am gestrigen Tage beendet bekam, erschien dieser am Dienstagmorgen gegen 08.30 Uhr erneut in der Schule und wurde wieder auffällig. Hinzugerufene Polizeibeamte erteilten ihm einen Platzverweis und mussten ihn vom Schulgrundstück tragen, da er sich zunächst einfach fallen ließ.
Dann entfernte er sich vorläufig, wurde aber kurz darauf von den Beamten erneut vor einem Klassenzimmer festgestellt. Bei seiner Festnahme leistete er nun erheblichen Widerstand durch Tritte und Schläge, der nur durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden konnte. Bis zum Unterrichtsende wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 14.01.2020

 

Wörth a.d.I. (Bayern): Verfolgungsfahrt auf der BAB A 92 – Zwei Polizeibeamte und Flüchtiger verletzt

Eine rund 120 Kilometer lange Verfolgungsfahrt lieferte sich der Fahrer eines Pontiacs aus Berlin am heutigen Nachmittag (14.01.2020) mit mehreren Streifenfahrzeugen. An der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kollidierte der Berliner mit einem Streifenwagen, zwei Polizeibeamte und der 60-jährige Fahrer des Pontiacs wurden mittelschwer verletzt.
Nach momentanem Stand der Ermittlungen sollte der 60-Jährige von einer Streifenbesatzung auf der BAB A 92, auf Höhe des Münchner Flughafens kontrolliert werden. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete auf der Autobahn weiter in Richtung Deggendorf. Trotz mehrerer Anhalteversuche im Bereich Landshut und Dingolfing flüchtete der Fahrer bis zur Anschlussstelle Wallersdorf und verließ dort zunächst die Autobahn um schließlich seine Flucht, z. T. mit 180 Stundenkilometern, wieder auf der A 92 in Fahrtrichtung München fortzusetzen.
Auf Höhe der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kam es im Zuge der Verfolgung zu einer Kollision mit einem Streifenfahrzeug, wodurch sich beide Fahrzeuge überschlugen.
Weshalb der 60-Jährige sich der Kontrolle entziehen wollte, dürfte wohl mehrere Gründe gehabt haben. Das Fahrzeug war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht versichert, zudem dürfte der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Außerdem besteht gegen den 60-Jährigen ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal.
An der Fahndung waren rund ein Dutzend Streifenwägen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.
Die Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Pontiacs gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, Tel. 0991/3896-310, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Niederbayern vom 14.01.2020

Bad Nenndorf (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 12.01., gegen 01.10 Uhr, kam es in der Flüchtlingsunterkunft in Bad Nenndorf zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Sicherheitsmitarbeiters. Ein 33 Jahre alter Mann hatte einen Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Da der 33 jährige nicht zu beruhigen war, wurde er anschließend von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Hierbei wurden die eingesetzten Polizeibeamtinnen durch einen 20 Jahre alten Mann beleidigt. Auch der 20 jährige konnte nicht beruhigt werden. Auch dieser wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Beide Männer standen unter Alkoholeinfluss. In der Gewahrsamszelle vom Polizeikommissariat verletzte der 33 jährige Mann einen Polizeibeamten im Gesicht, wobei dieser leicht verletzt wurde. Bei dem 20 jährigen wurde ein Joint aufgefunden. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet. Beide Personen blieben bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 13.01.2020

 

Gotha (Thüringen): Randaliert und beleidigt

Am Sonntagnachmittag trat ein Jugendlicher den Taster der Fußgängerampel an der sogenannten Europakreuzung ab. Eine Zeugin beobachtete dies, verständigte die Polizei und konnte entscheidende Fahndungshinweise geben. Der 15-jährige Täter konnte im Bereich er Orangerie gestellt werden. Sein ebenfalls jugendlicher Begleiter ließ sich dabei zu einer Beleidigung der Polizeibeamten hinreißen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 13.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Angegriffen

Eine mutmaßlich alkoholisierte 19 Jahre alte Frau hat in den Nachtstunden von Sonntag auf Montag am Bahnhofsvorplatz einen Polizisten angegriffen und die eingesetzten Beamten beleidigt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen der Heranwachsenden und ihrem 32 Jahre alten Lebensgefährten in einem Lokal am Bahnhof. Ein Beschäftigter der Gaststätte hatte gegen 2:45 Uhr um polizeiliche Hilfe gebeten, weil der 32-Jährige laut Schilderung des Anrufers unter anderem das Personal beschimpft haben soll. Nachdem die hinzugerufenen Polizisten für Ruhe und Einigkeit gesorgt hatten, fiel ihnen bei einer Kontrollfahrt wenige Minuten später die 19-Jährige blutverschmiert vor dem Bahnhof stehend auf. Die Ermittler gehen nach derzeitigem Sachstand davon aus, dass der nicht mehr vor Ort befindliche Lebensgefährte für die Verletzungen der Frau verantwortlich sein dürfte. Nach einem kurzen Dialog griff die Verletzte unvermittelt einen Beamten von hinten an und umklammerte ihn. Der Beamte konnte sich allerdings schnell aus der Umklammerung befreien. Verletzt wurde hierbei niemand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende 19-Jährige Angehörigen übergeben. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Kehl dauern an.

PM des PP Offenburg vom 13.01.2020

 

München (Bayern): 42-Jähriger schlägt 87-Jährige

Weitere Reisende angegriffen – mehrere Reisende und Beamte beschimpft, beleidigt und bedroht
München – Ein 42-Jähriger schlug am Sonntagmittag (12. Januar) am Bahnsteig am Marienplatz einer 87-Jährigen ins Gesicht. Zudem versuchte er nach einer 41-Jährigen zu schlagen. Außerdem beschimpfte, beleidigte und bedrohte der Polizeibekannte neben den beiden Frauen auch mehrere Reisende sowie hinzukommende Bundespolizisten, die er zudem tätlich angriff. Heute wird der Polizeibekannte dem Haftrichter vorgeführt.
Völlig unvermittelt wurde einer 87-Jährigen aus Sendling, die am S-Bahnsteig am Marienplatz auf einer Wartebank saß, von einem 42-jährigen Russen – zu dem sie zuvor keinerlei Kontakt hatte – ins Gesicht geschlagen; die Frau zudem beleidigt. Kurz darauf fuhr auf Gleis 2 eine S3, Richtung Mammendorf ein, in die eine 44-Jährige aus Sendling einsteigen wollte. Der Wohnsitzlose schubste die Frau an der Türe unvermittelt zurück und beleidigte auch sie. In der S-Bahn ging er auf eine 41-Jährige aus Unterhaching zu, erhob die Hand und versuchte auch auf sie einzuschlagen. Die Frau konnte ausweichen, dann bedrohte und beleidigte er auch sie. Die zuvor zur Seite Gestoßene zog in der S-Bahn die Notbremse, woraufhin kurz darauf alarmierte Bundespolizisten eintrafen.
Am Treppenabgang zur U-Bahn war der Aggressor von weiteren Fahrgästen umstellt und damit festgehalten und der Bundespolizei übergeben worden. Während der Polizeimaßnahmen schrie der, wie sich bei einem Datenabgleich herausstellte, Polizeibekannte Passanten an und beleidigte und bedrohte sie. Dann stellte er sich in „Boxermanier“ vor einen Beamten, ballte die Fäuste und schlug zweimal in Richtung des Kopfes des Bundespolizisten. Dieser wehrte die Angriffe ab und überwältigte, zusammen mit weiteren Beamten den Angreifer. Auch danach versuchte der 42-Jährige auf die Beamten einzuwirken und gegen diese zu schlagen bzw. zu treten.
Gegen den nicht alkoholisierten Russen wird nun von der Münchner Bundespolizei wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Widerstand sowie Tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete gegen den Festgenommenen die Haftrichtervorführung an. Seit 2003 war der Russe immer wieder, u.a. wegen Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Sexualdelikten auffällig geworden und in Haft gesessen bzw. auch in psychologischen Einrichtungen untergebracht worden.

PM der BPOLI München vom 13.01.2020

 

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet vor Polizei

Mit mehreren Streifenwagen hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag einen flüchtigen Autofahrer verfolgt und ihn nach rund 70 Kilometern auf der BAB 19 bei Malchow stoppen können. Der 32-Jährige Fahrer sollte in Parchim von der Polizei kontrolliert werden, als er plötzlich auf das Gaspedal trat und davonfuhr. Trotz mehrerer Anhalteversuche, flüchtete der Mann mit seinem Wagen in Richtung Lübz, Plau und Krakow am See. Dabei soll er mit bis zu 170 km/h unterwegs gewesen sein und auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.
Zwischenzeitlich versuchte der Autofahrer mehrfach, Streifenwagen der Polizei von der Straße abzudrängen. Letztlich gelang es der Polizei, das Auto in einer Baustelle auf der BAB 19 bei Malchow zu stoppen. Nach dem Stillstand des Fluchtautos hatte der 32-Jährige den Wagen von innen verriegelt, sodass Polizisten die Scheibe der Beifahrertür einschlagen mussten, um an den Fahrer zu gelangen. Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert und stand einem Vortest zufolge unter Drogeneinwirkung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Eine gültige Fahrerlaubnis besitzt der Fahrer nicht. Zudem war sein Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen bzw. versichert. In seinem Auto entdeckte die Polizei eine geringe Menge rauschgiftverdächtiger Substanzen. Bei den weiteren Überprüfungen wurde festgestellt, dass der Fahrer in der Vergangenheit bereits wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Kennzeichenmissbrauchs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Gegen den aus Parchim stammenden Mann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens unter Drogeneinwirkung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.
An der ca. 30 Minuten andauernden Verfolgungsfahrt waren sukzessiv bis zu 6 Streifenwagen der Polizei aus Parchim, Güstrow, Neubrandenburg und dem Autobahn und Verkehrspolizeirevier Stolpe beteiligt.

PM der PI Ludwigslust vom 13.01.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Nachdem Beamte des Polizeireviers Lahr am Sonntagmittag zu einem Streit in den `Kanadaring` gerufen wurden, laufen nun Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ordnungshüter wurden gegen 13 Uhr zu dem im familiären Umfeld entstandenen Streit in einer Wohnung gerufen. Nachdem es auch zu Handgreiflichkeiten zwischen einem Mann und einer Frau gekommen sein soll, konnten hinzugerufene Rettungskräfte keine behandlungsbedürftigen Verletzungen feststellen. Bei dem Transport zum Streifenwagen leistete der mutmaßliche Aggressor Widerstand und ließ es sich nicht nehmen, die Beamten zu beleidigen. Der offenbar Alkoholisierte wurde in Gewahrsam genommen.

PM des PP Offenburg vom 13.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Randalierer belästigt Anwohner in Kirchlinde – Polizei setzt Diensthund ein

Weil am späten Sonntagabend (12. Januar) ein 29-jähriger Dortmunder die Mieter eines Mehrfamilienhauses an den Rand der Verzweiflung brachte, schritt die Polizei ein.
Demnach warf der Mann mit Bierflaschen im Hausflur um sich und hämmerte mit seinen Fäusten gegen die Wohnungstüren der Mieter. Auf deren Ansprache reagierte er nur mit weiteren Pöbeleien. Weil es den Mietern zu bunt wurde, riefen sie gegen 23.40 Uhr die Polizei. Diese erschien wenig später am Mehrfamilienhaus in der Zollernstraße – verstärkt durch Diensthündin Pina, die sogleich zur Tat schritt.
Im obersten Stockwerk angekommen, bemerkten die Beamten, dass der 29-Jährige immer noch weit entfernt von einem gesunden Ruhepuls war. Nach einer Weile gelang es ihnen jedoch, die Stimmungslage des Mannes zu verbessern – offenbar nur kurzfristig. Denn als sie auf ihn zugingen, fuhr der Puls des 29-Jährigen offenbar wieder hoch. Er schubste einen Polizisten zur Seite und rannte zurück in seine Wohnung. Zügig, aber nicht schnell genug für Pina. Mit einem Biss ins Sitzfleisch konnte sie ihn aufhalten.
Nach einer ambulanten Behandlung verbrachte der alkoholisierte Mann den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle.

PM der POL Dortmund vom 13.01.2020

 

Regen (Bayern): Aggressionsdelikte gegen die Polizei

Junge Frau erneut mit Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Widerstand gegen die eingesetzten Einsatzkräfte auffällig.
In der Zeit von Freitag, 10.01.2020, zu Sonntag, 12.01.2020, kam es durch eine 25-jährigen Frau aus Regen erneut zu verschiedenen Straftaten gegen Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Straubing, Plattling und Regen. Nachdem die junge Frau bereits am vergangenen Dienstag in das Bezirkskrankenhaus Mainkofen eingeliefert werden musste, beschäftigte sie wiederum die diensthabenden Polizeibeamten mit Anrufen, die Beleidigungen zum Inhalt hatten. Später zerkratzte sie mit einem scharfkantigen Gegenstand ein vor der Polizei in Regen abgestelltes Einsatzfahrzeug. Als sie sich schließlich wieder in einer akuten psychischen Ausnahmesituation befand und von einer hohen Eigengefährdung auszugehen war, musste sie durch die Polizei und Rettungskräfte des BRK zwangsweise in das Bezirkskrankenhaus Mainkofen transportiert werden. Dabei wehrte sie sich erneut gegen die Maßnahmen der Polizei und spuckte um sich. Verletzt wurde durch das umsichtige Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte glücklicherweise niemand.

PM der PI Regen vom 13.01.2020

 

Brilon (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrersitz ins Gewahrsam

Eine Autofahrt am Sonntagabend endete für einen 60-jährigen Briloner im Gewahrsam der Polizei. Gegen 22.10 Uhr beabsichtigte eine Streife das Auto des Briloners auf der Landstraße 870 zwischen Brilon Wald und Messinghausen zu kontrollieren. Der Mann ignorierte zunächst die Haltezeichen, hielt aber nach etwa einem Kilometer an. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten eine deutliche Alkoholfahne bei dem Fahrer. Einen Alkoholtest verweigerte der Mann. Insgesamt zeigte sich der Mann mit den Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden. Zwecks Blutentnahme sollte er zur Polizeiwache mitgenommen werden. Er beleidigte und bedrohte die Beamten und weigerte sich, in den Streifenwagen einzusteigen. Der Mann musste gefesselt werden. Während setzte er seine Beleidigungen fort. Auch auf der Wache widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen. Zur Blutentnahme musste der Mann mit mehreren Beamten festgehalten werden. Nach der Blutentnahme wurde der Mann ins Gewahrsam gebracht. Nach erfolgter Ausnüchterung durfte er dieses am Montagmorgen verlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 13.01.2020

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Disco-Besuch endet in Krankenhaus und Gewahrsam/ Einbruchversuch/Angriff auf Vollstreckungsbeamte/Autos gestohlen oder aufgebrochen

Die Nacht in der Disco endete am Sonntagmorgen für zwei Männer in Krankenhaus bzw. Polizei-Gewahrsam. Gegen 5.30 Uhr wurde die Polizei zu einer Prügelei an der Baarstraße gerufen. Ein 29-jähriger Mann aus Nachrodt und ein 28-Jähriger aus Iserlohn, beides Marokkaner, hatten zuvor in einer Disco gefeiert. Der Nachrodter geriet mit einem Unbekannten in einen Streit. Um zu schlichten, verließ der Iserlohner dann mit den beiden Streithähnen das Lokal in Richtung Postbank-Parkplatz. Dort gerieten jedoch die stark alkoholisierten Landsleute aneinander und prügelten sich. Eine Scheibe des Autos des Iserlohners ging zu Bruch. Als die Polizei eintraf, wurde der Nachrodter auch aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten steckten sie den Mann ins Gewahram. Ein Rettungswagen brachte den Iserlohner ins Krankenhaus.
Ein Abschleppwagen transportierte seinen Wagen ab. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Körperverletzung gegen beide Kontrahenten sowie wegen Sachbeschädigung gegen den Nachrodter.
Ein Unbekannter versuchte zwischen Montagabend und Freitagmittag, in eine Wohnung Im Lau einzubrechen. Am Freitag stellte der Wohnungsinhaber die diversen Hebelmarken an der Tür fest.
Bei einer Kontrolle am Freitag um 23.40 Uhr in der Fußgängerzone Wermingser Straße hat ein 24-jähriger Iserlohner die Mitarbeiter des Ordnungsamtes angegriffen. Die städtischen Mitarbeiter wollten einen Streit schlichten, als einer der Männer auf sie losging. Die Ordnungsamts-Mitarbeiter überwältigten den Angreifer. Die hinzu gerufene Polizei nahm den alkoholisierten Mann mit und steckte ihn ins Gewahrsam. Die Beamten schrieben Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Einer der Ordnungsamts-Mitarbeiter wurde leicht verletzt.
Innerhalb der letzten drei Wochen wurde der an der Oberen Mühle abgestellte graue Ford Mercury Grand Marquis mit dem amtlichen Kennzeichen MK-DL 8 entwendet. Der Diebstahl wurde am 10. Januar festgestellt. Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs und/oder den Dieben nimmt die Polizei in Iserlohn entgegen.
In der Nacht zum gestrigen Sonntag wurde der rot/schwarze Audi A 1 Sportback am Schleddenhofer Weg aufgebrochen. Es wurden persönliche Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendet. Am Saatweg musste ein grauer Opel unter einem Carport herhalten. Hier hatten die Diebe die Beifahrertür geknackt (Tatzeitraum bis gestern Nachmittag, 16 Uhr) und das Fahrzeug/Handschuhfach durchsucht. Über Art und Umfang der Beute können bislang noch keine Angaben gemacht werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 13.01.2020

 

Darmstadt-Kranichstein (Hessen): Flucht nach Kontrolle endet mit Widerstand und Festnahme / Ermittlungsverfahren eingeleitet

Nicht nur wegen des Verdachts des Handels mit Drogen, sondern auch wegen Widerstand gegen Polizisten wird sich ein 22 Jahre alter Mann nach seiner Festnahme in der Bartningstraße, am Freitagnachmittag (10.1.), strafrechtlich verantworten müssen. Gegen 16 Uhr hatte der Beschuldigte versucht sich der Kontrolle der Beamten zu entziehen und war zu Fuß und zusammen mit seinem 22-jährigen Komplizen geflüchtet. Zeugen hatten zuvor die Polizei informiert und vier verdächtige Personen in einem Keller gemeldet, die laut Hinweisgeber dort Drogen konsumierten. Bei Eintreffen der Beamten suchte das Duo sofort das Weite. Auf ihrem Weg warfen sie zudem einen verdächtigen Beutel weg.
Doch die Flucht der beiden endete bereits nach wenigen Metern und auch den weggeschmissenen Beutel stellten die Ordnungshüter sicher. Bei seiner Festnahme wehrte sich der Beschuldigte derart massiv mit Tritten und Schlägen, dass drei der Beamten leicht verletzt wurden, ihren Dienst glücklicherweise jedoch fortsetzen konnten. Grund für sein Handeln dürfte der Inhalt des Beutels gewesen sein, in dem die Ordnungshüter unter anderem auf rund 46 Gramm Marihuana und eine Feinwaage entdeckten.

PM des PP Südhessen vom 13.01.2020

 

Wedel (Schleswig-Holstein): Polizei entdeckt Cannabisplantage

Am vergangenen Freitag, den 10. Januar 2020, entdeckten Beamte der Wedeler Polizei am Nachmittag nach einem Bürgerhinweis eine in Betrieb befindliche Cannabisplantage in einer 4-Zimmer-Wohnung in der Straße Galgenberg.
Die Drogenfahnder der Ermittlungsgruppe Rauschgift übernahmen die weiteren Ermittlungen und stellten in der Wohnung insgesamt über 150 Cannabispflanzen sicher.
Die von einer 23-jährigen Frau und einem gleichaltrigen Mann angemietete Wohnung wurde ausschließlich für die Aufzucht der Pflanzen genutzt, bewohnt wurde sie nicht mehr.
Während der Tatortarbeit erschien ein 26-jähriger Hamburger, der zunächst flüchtete als ihn die Beamten entdeckten. Nach einer kurzen, fußläufigen Verfolgung konnte er jedoch vorläufig festgenommen werden. Er und zwei Polizisten verletzten sich hierbei leicht. Die beiden Beamten konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Die anschließende Durchsuchung des Autos und der Wohnung des Hamburgers führte zum Auffinden von verbotenen Gegenständen im waffenrechtlichen Sinn sowie von Bargeld.
Außerdem kam es zu einer weiteren Wohnungsdurchsuchung im Herzogtum Lauenburg.

PM der PD Bad Segeberg vom 13.01.2020

 

Tauberbischofsheim/Weikersheim (Baden-Württemberg): Mehrere Beamte nach Partyprügeleien verletzt

Gleich zwei Mal wurden am Wochenende Polizisten im Nachgang von Diskoprügeleien verletzt. In der Nacht auf Samstag wurde die Polizei zu einer Körperverletzung in einer Diskothek in der Straße „Zum Schneekasten“ in Tauberbischofsheim gerufen. Die eintreffende Streife konnte beobachten wie ein 19-Jähriger vor dem Club einen 27 Jahre alten Mann körperlich anging und verletzte. Um die Kontrahenten zu trennen sollte der jüngere der beiden Männer in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte er sich aber so heftig, dass beide Beamte leicht verletzt wurden. Da sich der Heranwachsende auch auf der Dienststelle weiterhin höchst aggressiv verhielt wurde der Gewahrsam vom zuständigen Richter bis zum folgenden Nachmittag bestätigt. Bei einem Alkoholtest zeigte sich dann auch der mutmaßliche Grund der Aggressionen. Der junge Mann hatte fast 2,1 Promille Alkohol im Körper. In der folgenden Nacht erwischte es dann Beamte in Weikersheim-Elpersheim. Hier war es bei einer Apres-Ski-Party im Dürrbachweg zu einer Schlägerei gekommen. Als die Polizei am Tatort eintraf, fiel sogleich ein Mann auf, der aggressiv gegen andere agierte. Um die Situation zu entschärfen wurde der 18-Jährige von der Streife beiseite genommen. Schon hierbei sperrte sich der junge Mann. Schließlich kam auch noch der ältere Bruder des Zurseitegenommenen hinzu, um den Jüngeren zu befreien. Bei der anschließenden Rangelei wurde ein Polizist leicht verletzt. Nach Aufnahme der Personalien wurden den Brüdern ein Platzverweis ausgesprochen.

PM des PP Heilbronn vom 13.01.2020

 

Weil a.R. (Baden-Württemberg): Fluchtversuch endet im Gefängnis

Ein 36-Jähriger versuchte vor eine Streife der Bundespolizei zu flüchten. Er konnte gestellt und aufgrund eines Haftbefehls festgenommen werden. In der Nacht von Freitag auf Samstag fiel einer Streife der Bundespolizei ein 36-Jähriger in Weil am Rhein-Friedlingen auf. Als die Streife den deutschen Staatsangehörigen ansprach und die Kontrolle ankündigte flüchtete dieser auf seinem Roller, unter anderem in dem er über Gehwege fuhr. In einer Sackgasse gelang es der Streife den Rollerfahrer zu stellen, wobei der 36-Jährige erheblichen Widerstand leistete und mit Handschellen gefesselt werden musste. Die anschließende Überprüfung des Mannes ergab einen offenen Haftbefehl wegen Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz. Er war zu einer Geldstrafe in Höhe von 4200 Euro verurteilt worden. Ersatzweise drohten im 120 Tage Freiheitsstrafe. Zudem bestanden drei Aufenthaltsermittlungen wegen Urkundefälschung, Betrug und Unerlaubten Entfernen vom Unfallort gegen ihn. Des Weiteren wurde ermittelt, dass der 36-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille und der Mann gab an unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Die Bearbeitung der Verkehrsdelikte, unter anderem wegen Verdacht Fahren ohne Führerschein, Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs, führt das Polizeirevier Weil am Rhein. Durch die Bundespolizei wurde zudem ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der 36-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 4200 Euro nicht bezahlen. Er wurde durch die Bundespolizei festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Der Festgenommene sowie ein Beamter der Bundespolizei erlitten während der Widerstandshandlungen leichte Verletzungen.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 13.01.2020

 

Zittau (Sachsen): Bei Flucht Polizeifahrzeug gerammt

Bei der Flucht vor der Polizei rammte ein bislang unbekannte Fahrer einen polnischen Mercedes ein Dienst-Kfz der Bundespolizei.
Bundespolizisten wollten den Mercedes am 12. Januar 2020 gegen 08:45 Uhr auf Höhe des Gewerbegebiets Zittau – Weinau anhalten und kontrollieren. Dieser Aufforderung kam der Fahrer nicht nach und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der B 99 in Richtung Hirschfelde. Da sich eine zweite Streife in Hirschfelde befand, wollten man gemeinsam auf Höhe eines Supermarkts das Fahrzeug stoppen. Der Fahrer des Mercedes sah dies, zog unvermittelt nach links in die Dr. Külz Straße und beachtete das mittlerweile auf gleicher Höhe fahrende Dienst-Kfz nicht. So kam es, trotz Vollbremsung des Dienst-Kfz, zum Zusammenstoß. Dies interessierte den Mercedes Fahrer jedoch nicht und er setzte seine Flucht, jetzt wieder in Richtung Zittau fort. Auf der B 178n überquerte er die Bundesgrenze und die Fahrt ging in Richtung Porajew weiter. Da der Mercedes an einem Bahnübergang, welcher bereits rot leuchtete und der ankommende Zug schon zu sehen war, nicht hielt brach die Streife der Bundespolizei die Nacheile ab, um weder sich noch Dritte zu gefährden. Der Mercedes konnte somit unerkannt entkommen. Da das Kennzeichen bekannt ist, werden sich die Ermittlungen nun gegen den Halter des Fahrzeugs richten.

PM der BPOLI Ebersbach vom 13.01.2020

 

Nordkirchen, Südkirchen, Graf-von-Galen-Straße (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener greift Polizisten an

Im Rahmen eines Einsatzes griff am frühen Sonntag Morgen ein betrunkener Mann die eingesetzten Polizeibeamten an. Der 28-jährige Ascheberger wurde schlafend auf der Straße angetroffen. Nachdem die Polizisten ihn geweckt hatten, schlug er mit der Faust auf den Oberkörper eines Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten die Polizisten den Mann ins Gewahrsam, von wo er nach erfolgter Ausnüchterung entlassen wurde. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Coesfeld vom 13.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 29-jähriger Randalierer beschädigt Auto und verletzt Polizistin

45239 E.-Fischlaken: Zeugen riefen am Sonntag, 12. Januar, gegen
1.30 Uhr, die Polizei, weil ein 29-Jähriger auf der Velberter Straße randalierte und gegen ein dort geparktes Auto trat. Außerdem beleidigte er die Zeugen. Als die Beamten den augenscheinlich alkoholisierten Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen wollten, setzte er sich zur Wehr. Der 29-Jährige wurde daraufhin gefesselt und in den Streifenwagen gesetzt. Auf dem Weg zur Wache verhielt er sich weiter aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte, sich aus der Fesselung zu befreien. Auch auf der Wache war der Mann weiter aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Durch den Widerstand des 29-Jährigen wurde eine Polizistin verletzt und war nicht mehr dienstfähig. Den 29-Jährigen erwarten nun Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung.

PM der POL Essen vom 13.01.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Zwei leicht verletzte Polizisten

Ein 51 Jahre alter Mann sollte am Samstagabend zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden. Hiermit war er nicht einverstanden. Er wehrte sich und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Gegen 20:00 Uhr erhielt die Polizei Hinweise zu einer männlichen Person, die an einem Gebäude in der Eisenbahnstraße randalierte. Als die Beamten kurze Zeit später dort eintrafen, torkelte der Beschriebene gefährlich nahe am Fahrbahnrand entlang und drohte mehrfach, auf die Straße zu fallen. Die Polizisten hielten ihn fest, doch aufgrund seines augenscheinlich stark alkoholisierten Zustands war der Mann nicht in der Lage, sich sicher auf den Beinen zu halten. Als er dann auf dem Boden saß, trat er völlig unvermittelt nach den Beamten und traf einen von ihnen am Kopf. Einen weiteren verletzte er später ebenfalls durch einen Tritt. Der 51-Jährige aus Düren wurde daraufhin in den Streifenwagen gesetzt, der ihn zur Wache nach Düren bringen sollte. Während der Fahrt beschimpfte und beleidigte er die Polizisten und versuchte, sie anzuspucken und nach der Dienstwaffe eines Beamten zu greifen.
Aufgrund der starken Alkoholisierung konnte der Beschuldigte nicht im Polizeigewahrsam bleiben. Ein RTW brachte ihn unter polizeilicher Aufsicht in ein Krankenhaus, wo er medizinisch betreut und ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er entlassen werden. Eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wurde gefertigt.

PM der POL Düren vom 13.01.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Ruhestörung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte ein 42-Jähriger während einer Ruhestörung einen Polizeibeamten.
Gegen 01:54 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in ein Mehrfamilienhaus auf der Aachener Straße gerufen. Im Treppenhaus trafen die Polizisten auf mehrere Personen, die sich lautstark unterhielten. Nachdem sie von den Beamten dazu aufgefordert wurden, das Gespräch in die Wohnung zu verlegen, erklärten die anwesenden Personen, dass sie die Örtlichkeit nun verlassen würden. Ein 42- Jähriger weigerte sich jedoch, da er den Sachverhalt mit dem Melder der Ruhestörung klären wollte. Als der zunehmend aggressiver werdende Mann auch nach wiederholter Aufforderung durch die Beamten nicht davon ablassen wollte, an der Wohnungstür des Melders zu klingeln, wurde ihm ein Platzverweis erteilt.
Daraufhin griff der, augenscheinlich alkoholisierte, 42-Jährige einen der Beamten unvermittelt an und versuchte diesen mehrfach zu schlagen. Der Beamte konnte diese Schläge abwehren, verletzte sich hierbei jedoch leicht. Die übrigen anwesenden Personen, die sich noch vor dem Haus aufhielten, wurden im Verlauf des Einsatzes den Beamten gegenüber zunehmend aggressiv. Zur Unterstützung hinzugezogene Polizisten sprachen ihnen gegenüber einen Platzverweis aus.
Der 42-Jährige wurde anschließend in Gewahrsam genommen, dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.

PM der POL Düren vom 13.01.2020

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): HL-Innenstadt-Willy-Brandt-Allee / Einmietbetrüger flüchtet und leistet Widerstand

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck: Am späten Samstagabend (11.01.) teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass sich in einem Lübecker Hotel zwei Gäste befinden, welche offenbar mit einer falschen Identität eingecheckt hätten. Einer der beiden Tatverdächtigen flüchtete vor der Polizei und leistete erheblichen Widerstand bei der vorläufigen Festnahme. Zwei Polizisten wurden verletzt; einer der Beamten muss operiert werden.
Aufgrund eines Zeugenhinweises wollten Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck ein Hotel in Lübeck aufsuchen. Dort sollten sich zwei Männer Zimmer gebucht und dazu gefälschte Papiere genutzt haben. Einer der Männer, ein 30-jähriger Hamburger, ließ sich kurz vor 21:00 Uhr beim Eintreffen der alarmierten Polizisten widerstandslos vor dem Hoteleingang festnehmen. Bei dem Mann wurde zudem eine mit Marihuana gefüllte Dose aufgefunden und sichergestellt.
Ein 28-jähriger Hamburger lief zeitgleich in Richtung Musik- und Kongresshalle und wollte sich einer vorläufigen Festnahme durch Flucht entziehen. Nach einem kurzen Verfolgungslauf konnte der Mann von einer Beamtin und einem Beamten des 1. Polizeireviers eingeholt und festgehalten werden. Dabei wurden die Polizisten von einem Passanten unterstützt. Dieser war ein junger Kollege der Hamburger Polizei, welcher sich in seiner Freizeit in Lübeck aufhielt. Beim Rückweg zum Hotel versuchte sich der Festgenommene aber erneut zu befreien und es kam zu einem Gerangel. Hierbei stieß er den Lübecker Beamten zu Boden. Gemeinsam gelang es den drei Polizeibeamten jedoch, den Mann zu überwältigen. Während der Hamburger Polizist unverletzt blieb, erlitten die beiden Lübecker Beamten durch die Widerstandshandlungen des 28-jährigen Verletzungen. Die Polizeibeamtin verletzte sich an beiden Knien, ihr Kollege brach sich während des Gerangels einen Finger. Er wurde ins Krankenhaus gefahren und wird operiert werden müssen, so dass er aktuell nicht dienstfähig ist
Auch bei dem 28-jährigen wurde Marihuana gefunden. Ein Urintest verlief positiv auf Kokain und THC, so dass ihm Blutproben entnommen wurden. Außerdem hatte der Mann neben einem deutschen Personalausweis eine italienische Identitätskarte bei sich, die auf einen anderen Namen und andere Geburtsdaten lautete.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer zunächst wieder entlassen.

PM der PD Lübeck vom 13.01.2020

 

Wald-Michelbach (Hessen): Unter Alkoholeinfluss am Steuer/Polizei stellt Führerschein sicher

Eine 36 Jahre alte Autofahrerin kontrollierten Beamte der Polizeistation Wald-Michelbach am Sonntag (12.01.), gegen 18.30 Uhr, auf der Landesstraße 3120, zwischen Wald-Michelbach und Weiher.
Rasch bemerkten die Ordnungshüter, dass die Frau deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Sie wurde vorläufig festgenommen und musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihr Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt.
Die Frau wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten haben. Zudem droht ihr aufgrund ihres rabiaten Verhaltens gegenüber den Gesetzeshütern ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM des PP Südhessen vom 13.01.2020

 

Schwarzenbach (Bayern): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am Sa., 11.01., gegen 22.10 Uhr wurde ein 36jähriger Pkw-Fahrer
aus dem Landkreis Wunsiedel in der Chr.-Heinrich-Sandler-Straße kontrolliert. Da bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, war ein Alkotest die Folge, welcher dann auch einen Wert von 1,14 Promille ergab. Wohl angesichts der nun drohenden Blutentnahme gab der Betroffene plötzlich Fersengeld und versuchte so den Beamten zu entkommen. Allerdings unterschätzte er wohl die Sprintqualitäten der eingesetzten Beamten und wurde schon nach kurzer Distanz eingeholt. Da er sich gegen seine Festnahme zur Wehr setzte musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden, wobei sich ein Beamter leicht an der Hand verletzte. Anschließend musste er doch mit zur Blutentnahme, die er letztlich über sich ergehen ließ. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sind die Folge.

PM der PSt Rehau vom 13.01.2020

 

Wertheim (Baden-Württemberg): Räuber gefasst

Zwei Männer wurden am frühen Sonntagmorgen in Wertheim Opfer eines Überfalls.
Die beiden hielten sich gegen in der Zeit zwischen 1 Uhr und 2 Uhr in einem Bankautomatenraum an der Bahnhofstraße auf, um hier auf ihren Zug zu warten. Zwei weitere Männer betraten den Raum und kamen mit den Anwesenden ins Gespräch. Nach kurzer Zeit kippte die Stimmung und einer der Hinzugekommenen, ein 36 Jahre alter Mann, begann die Wartenden verbal einzuschüchtern und deren Alkohol zu fordern. Sein 23-Jähriger Begleiter versperrte die Tür und somit den Fluchtweg der beiden Opfer. Dadurch verängstigt übergaben die Angegangenen ihren mitgeführten Alkohol, woraufhin sich die Tatverdächtigen aus dem Automatenraum entfernten. Eine sofort hinzugezogene Polizeistreife konnte die Flüchtigen dann in der näheren Umgebung des Tatorts aufgreifen. Beide verhielten sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ. Vermutlich auch wegen ihres beachtlichen Alkoholpegels. Das Alkoholtestgerät zeigte bei beiden einen Wert von über 2 Promille an. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und am Sonntag wegen der zugrundeliegenden räuberischen Erpressung dem Haftrichter vorgeführt. Der 36-Jährige wurde daraufhin unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Der Jüngere verblieb in Untersuchungshaft.

PM des PP Heilbronn vom 13.01.2020

 

Ingolstadt (Bayern): Ein rabiater Fahrgast hat am Sonntagmorgen (12. Januar) zwei Polizeibeamte im Ingolstädter Hauptbahnhof verletzt
Am frühen Samstagmorgen fuhr ein 29-jähriger Hamburger mit dem ICE von München nach Ingolstadt. Da der Reisende bei der Kontrolle durch den Zugbegleiter keine Fahrkarte vorlegen konnte und den Fahrpreis auch nicht bezahlen wollte, übergab ihn der Zugbegleiter im Ingolstädter Hauptbahnhof an die Bundespolizei. Auf dem Weg zu den Diensträumen griff der 29-Jährige plötzlich die beiden Beamten mit Faustschlägen und Fußtritten an. Der hochaggressive Mann konnte trotz erheblicher Gegenwehr überwältigt und anschließend gefesselt werden. Die Polizeibeamten erlitten Schürfwunden und Prellungen an den Armen und dem Oberkörper. Einer der beiden musste wegen erlittener Schläge gegen den Kopf kurzzeitig in einer Ingolstädter Klinik behandelt werden.
Gegen den renitenten Reisenden ermittelt die Bundespolizei nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen.

PM der BPOLI Nürnberg vom 13.01.2020

 

Frankfurt-Praunheim (Hessen): Wohnung aufgebrochen

Am Sonntag, den 12. Januar 2020, gegen 16.30 Uhr, verständigte die Mieterin einer Wohnung in der Ludwig-Landmann-Straße die Polizei, da sie Lichtschein aus ihren Räumlichkeiten wahrnehmen konnte. Die Polizei konnte dann feststellen, dass die Terrassentür aufgehebelt worden war und sich eine Person in der Wohnung befand. Die Person, ein 39-jähriger Mann, konnte zunächst widerstandslos festgenommen werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem 39-Jährigen um den ehemaligen Lebensgefährten der Geschädigten, gegen den ein Annäherungsverbot verfügt worden war.
Im Streifenwagen begann der 39-Jährige plötzlich zu treten und zu spucken. Durch einen Tritt wurde ein Beamter am Kopf verletzt, ein Kollege konnte einem Kopfstoß durch den Beschuldigten noch ausweichen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 13.01.2020

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Ein tätlicher Angriff

Ein tätlicher Angriff auf Kollegen der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Koblenz, im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes, ereignete sich am Samstagabend am Hauptbahnhof Trier. Ein augenscheinlich stark alkoholisierter Mann, der mehrfach auf den Boden stürzte, bat die Polizisten um Hilfe. Einen Rettungswagen
(RTW) lehnte er ab; seinen Heimweg wollte er alleine antreten. Nach einem nochmaligen Sturz wurde der RTW angefordert, worauf der 36-Jährige zunehmend aggressiv reagierte und nach den Kollegen schlug, diese aber verfehlte. Er wurde gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,85 Promille. Nach Anordnung und Entnahme einer Blutprobe wurde er auf freiem Fuß belassen. Ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der BPOLI Trier vom 13.01.2020

 

Isny i.A. (Baden-Württemberg): 39-jähriger bedroht Polizeibeamten

Am Sonntagabend hat ein 39-jähriger Mann in Isny einem Polizeibeamten damit gedroht, ihn umzubringen.
Mehrere Beamte ermittelten kurz vor 21 Uhr in der Bahnhofstraße wegen eines Körperverletzungsdelikts. Der 39-Jährige galt hier zunächst als Tatverdächtiger.
Weil der stark alkoholisierte Mann gegenüber den Beamten von Beginn an sehr aggressiv war, legten sie ihm letztendlich Handschließen an. Daraufhin bedrohte er einen der Polizisten mit dem Tod und beleidigte die übrigen Einsatzkräfte mehrfach. Wegen seiner Trunkenheit und der anhaltend wütenden Stimmungslage nahm ihn die Polizei in Gewahrsam. Der gegen ihn gehegte Verdacht der Beteiligung an einer tätlichen Auseinandersetzung bestätigte sich nicht. Seine Verletzungen hatte er sich bei einem Sturz zugezogen.

PM des PP Ravensburg vom 13.01.2020

 

Geisenheim (Hessen): Alkoholisierter 44-jähriger Randalierer greift Polizisten an

Geisenheim, Blumenstraße, 12.01.2020, 09.00 Uhr,
Ein alkoholisierter 44-jähriger Mann randalierte am Sonntagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Blumenstraße und griff anschließend die eingesetzten Polizisten an. Der 44-Jährige hatte gegen 09.00 Uhr im Hausflur seines Wohnhauses randaliert, so dass ein Nachbar schließlich die Polizei verständigte. Als die Beamten wenige Minuten später vor Ort eintrafen und den laut schreienden Mann in seine Wohnung begleiteten, griff sich dieser plötzlich einen Bund Pinsel und versuchte hiermit die Polizisten zu attackieren. Der 44-Jährige wurde von den Beamten festgenommen und zur Dienststelle gebracht.
Dort kam es dann zu einer weiteren Widerstandhandlung, bei welcher ein Polizist durch einen Schlag leicht verletzt wurde. Da in der Wohnung des Mannes zudem Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt worden sind, muss sich der 44-Jährige neben dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auch noch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM des PP Westhessen vom 13.01.2020

 

Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg): Zwei Mal Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, gg. 20:30 Uhr, kam es in der Schützenstraße im Zusammenhang mit einer Einweisung eines 20-Jährigen zu Widerstandshandlungen, als der als eigen- und fremdgefährdend eingestufte Betreffende in das Zentrum für Psychiatrie nach Emmendingen eingeliefert werden sollte.
Hierbei wehrte sich der junge Mann so heftig, dass beim Durchsetzen der notwendigen Maßnahme drei Polizeibeamte verletzt wurden, eine Polizeibeamtin davon konnte im Anschluss ihren Dienst nicht weiter fortführen.
Ein entsprechendes Strafverfahren wird gegen den der Polizei aus der Vergangenheit bereits bekannten Mann gambischer Staatsangehörigkeit eingeleitet.
In derselben Nacht, gg. 04:15 Uhr, fiel einer Streife in der Scheuerlenstraße ein auffällig fahrender Pkw auf. Dessen 18jähriger Pkw-Lenker versuchte zunächst sich einer Kontrolle zu entziehen. Nachdem die Streife ihn vor seiner Wohnanschrift stellen konnte, wollte sich der nach Alkohol riechende Fahrer weder ausweisen noch in irgendeiner Form den polizeilichen Weisungen Folge leisten. Nur durch Anwendung von unmittelbarem Zwang konnte der sich gegen anstehende Maßnahmen körperlich Wehrende schließlich zum Polizeirevier verbracht werden.
Der weitere Grund seines zunächst unkooperativen Verhaltens konnte dann geklärt werden. Dieser zeigte sich neben der deutlichen Alkoholisierung auch bei einem positiven Drogentest. Neben der Blutentnahme, des Führerscheinentzugs und des Vorwurfs der Trunkenheit im Verkehr wird gegen den Beschuldigten nun zudem auch ein Strafverfahren wegen Widerstands gg. Vollstreckungsbeamte und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 13.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt: 29-Jähriger wird beleidigend und beschädigt Polizeifahrzeug

Die Pforzheimer Wilhelm-Becker-Straße war am frühen Samstagmorgen der Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Straftaten, für die sich ein 29-jähriger Autofahrer nun verantworten muss.

Der 29-Jährige befand sich gegen 00:15 Uhr in der Wilhelm-Becker-Straße Ecke Karlsruher Straße, als er mit einer 25-jährigen Verkehrsteilnehmerin in Streit geriet und diese offensichtlich auch beleidigte. Im weiteren Verlauf stieß er mit seinem Wagen gegen das Fahrzeug der 25-Jährigen und fuhr dann einfach davon.
Einer Streife des Polizeireviers Pforzheim-Nord gelang es jedoch, den 29-Jährigen noch auf der Wilferdinger Höhe ausfindig zu machen und einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei fiel auf, dass er alkoholisiert ist. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Auf dem Polizeirevier beleidigte der 29-Jährige gleich mehrere Beamte und beschädigte zudem den Außenspiegel eines Streifenwagens. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM des PP Pforzheim vom 13.01.2020

Regensburg (Bayern): Diskobesucher belästigt und schlägt Frau und leistet Widerstand

Am Sonntag, den 12.01.2020 um ca. 02:30 Uhr, belästigte ein 21-jähriger Diskobesucher eine 24-Jährige in einer Diskothek im St.-Peters-Weg sexuell, indem er diese unsittlich am Gesäß berührte. Nach einer verbalen Auseinandersetzung versetzte der 21-Jährige der Besucherin einen Kopfstoß. Die mittlerweile eingetroffenen Polizeistreifen mussten den aggressiven Diskobesucher fesseln. Dabei wurden die Polizeibeamten mit mehreren Kraftausdrücken beleidigt. Da sich der Randalierer nicht beruhigen ließ, wurde dieser in Polizeigewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Regensburg Süd verbracht. Hierbei leistete dieser gegen die polizeiliche Maßnahme erheblichen Widerstand, trat dabei um sich und versuchte sich der Maßnahme zu entziehen. Aufgrund der hohen Alkoholisierung wurde beim Widerstandleistenden eine Blutentnahme durchgeführt. Die restliche Nacht verbrachte der Diskobesucher in den Gewahrsamsräumen der Polizeiinspektion. Die Diskobesucherin wurde durch den Kopfstoß leicht verletzt. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.
Dem 21-Jährigen aus dem benachbarten Landkreis erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Regensburg Süd vom 12.01.2020

 

Weilheim (Bayern): Betrunkener wird gegenüber Polizei renitent

Am Samstag gegen 17:00h ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass in einem Supermarkt in der Lohgasse ein betrunkener Kunde läge, der nicht mehr zu erwecken sei. Die Streife vor Ort schaffte dies nach mehreren Versuchen dann doch und konnte den Herrn, einen 51-jährigen Weilheimer, zunächst zum Gehen überreden. Am Ausgang wollte er den Supermarkt nun doch nicht mehr verlassen und wurde zunehmend aggressiv. Nachdem er auf den Parkplatz geschoben werden konnte, schlg er einem Beamten gegen die Brust und packte ihn am Kragen. In der Folge wurde er zu Boden gebracht und gefesselt., auch gegen diese Maßnahmen sperrte er sich nach Kräften.
Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Auf dem Weg dorthin und bei Verbringung in die Zelle bedachte er die Beamten noch mit diversen unflätigen Ausdrücken.
Im Laufe des Abends beruhigte sich der Mann aber zunehmend, so dass er noch deutlich vor Mitternacht aus der Zelle entlassen werden konnte.

PM der PI Weilheim vom 12.01.2020

 

Coburg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Im Verlauf einer Verkehrskontrolle hat am Sonntagmorgen ein 49-jähriger Mann, der als Beifahrer in einem Pkw saß, die Polizeibeamten angepöbelt und als Idioten beleidigt. Als er sich der Aufforderung sich auszuweisen widersetzte, musste er festgehalten und nach Ausweispapieren durchsucht werden. Der Mann wird nun wegen Beleidigung angezeigt.

PM der PI Coburg vom 12.01.2020

 

Großheubach (Bayern): Mehrere Vorkommnisse beim Nachtumzug

Während des Nachtumzuges in Großheubach wurde bei einem 19-Jährigen Marihuana festgestellt, sodass diesen nun eine Anzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln erwartet. Weiter kam es zu mehreren Sicherheitsstörungen, sodass insgesamt drei Personen in Gewahrsam genommen werden mussten und ein 17-Järiger dem Platz verwiesen wurde. Ein weiterer 17-Jähriger leistete zudem bei der Feststellung seiner Identität Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der PI Miltenberg vom 12.01.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Streitigkeiten und Platzverweis in Ludwigshafen

Nach einem verbalen Streit mit seiner 23-jährigen Ehefrau am frühen Sonntagmorgen, 12.01.2020, gegen 02:15 Uhr, wurde einem 28-jährigen Ludwigshafener, in der Rheingönheimer Straße in Ludwigshafen, ein Platzverweis erteilt. Nachdem der deutlich alkoholisierte Mann erneut die Wohnung der Ehefrau aufsuchte und randalierte, wurde er festgenommen. Im Rahmen der Festnahme erlitt er leichte Verletzungen, da er gegen die Maßnahme der Polizei Widerstand leistete. Die Beamten blieben unverletzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung mit anschließendem Widerstand

Innerhalb von knapp zwei Stunden beschädigte ein 18-jähriger, in Pirmasens wohnhafter Mann, eine Ausfahrtschranke am Exerzierplatz-Parkhaus und die Schranke eines Parkplatzes in der Blumenstraße.
Im Rahmen der Fahndung konnte der junge Mann angetroffen werden. Im Rahmen der Kontrolle durch die Polizeibeamten zog der junge Mann ein feststehendes Messer aus seiner Jackentasche. Er konnte überwältigt und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf spuckte er nach den Beamten und beleidigte sie mehrfach. Auch drohte er einem Beamten, diesen umzubringen. Es wurde kein Beamter verletzt. Der junge Mann war alkoholisiert und stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Aufgrund seines Zustandes wurde er in die Psychiatrie des Städtischen Krankenhauses Pirmasens eingeliefert.

PM der PI Pirmasens vom 12.01.2020

 

Leer (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten

Am Sonntag randalierte ein 25-jähriger aus Dörpen gegen 01:00 Uhr vor einer Diskothek im Windelkampsweg. Die herbeigerufenen Beamten konnten den Mann nicht beruhigen. Dieser ging unvermittelt auf einen Beamten los und schlug diesem mit der Faust ins Gesicht. Bei der anschließend durchgeführten Ingewahrsamnahme leistete der Emsländer heftigen Widerstand und beleidigte die Beamten fortlaufend. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der PI Leer/Emden vom 12.01.2020

 

Emden (Niedersachsen): Körperverletzungen

Am Samstag, 23.50 Uhr, kam es in der Lise-Meitner-Straße in einem Wohnhaus zu einer Rangelei zwischen einer Frau (19) und ihrem Bekannten (23).
Als der Nachbar (53) zur Hilfe gerufen wurde und das Haus betrat, wurde er sogleich von dem Bekannten mit Schlägen ins Gesicht und gegen den Körper angegriffen. Beide stürzten zu Boden, wo sie die Auseinandersetzung kurze Zeit später beendeten. Bei Eintreffen der Polizei begann der Bekannte erneut, sich aggressiv zu verhalten und zeigte drogentypische Ausfallerscheinungen. Ihm mussten schließlich Handschellen angelegt werden, um ihn dann mit dem Rettungswagen dem Klinikum zuzuführen. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.
Der Täter wurde angezeigt.

PM der PI Leer/Emden vom 12.01.2020

 

Rotenburg (Niedersachsen): 51-Jähriger randalierte in Innenstadt

Nachdem ein 51-jähriger in der Nacht zu Sonntag einen Pkw in der Innenstadt in der Großen Straße beschädigt hatte und einen weiteren Pkw während der Fahrt zu beschädigen versuchte, griff er nach ersten Erkenntnissen auch noch dessen 27-jährigen Fahrer an und beleidigte ihn. Bei der anschließenden Aufnahme des Sachverhaltes beleidigte er zudem die Beamten der Polizei Rotenburg. Der offenbar alkoholisierte Mann war seines Fehlverhaltens nicht einsichtig und musste die restliche Nacht bis zum frühen Morgen im Polizeigewahrsam verbringen, um weitere Vorfälle zu verhindern. Der Mann versuchte sich erfolglos gegen die Maßnahmen der Polizei zu wehren. Schließlich wurde bei dem 51-Jährigen auch noch eine geringe Menge mutmaßlicher Drogen aufgefunden. Gegen ihn wurden nun Ermittlungen unter anderem wegen unerlaubten Drogenbesitzes, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rotenburg vom 12.01.2020

 

Crailsheim (Baden-Württemberg): Nach Unfall Polizisten beleidigt

Am Samstag gegen 23:30 Uhr fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Fahrrad von der Ellwanger Straße in den Kreisverkehr ein. Dort fuhr er gegen den VW Polo einer 27-Jährigen. Am Pkw der Geschädigten entstand nur geringer Sachschaden in Höhe von ca. 250 EUR. Allerdings wurde bei der Unfallaufnahme festgestellt, dass der Radfahrer unter erheblicher Alkoholbeeinflussung stand. Deswegen wurde bei ihm im Klinikum eine Blutentnahme durchgeführt. Während der Maßnahmen beleidigte der Radfahrer die anwesenden Polizeibeamten fortlaufend. Deswegen erwartet ihn nun neben der Anzeige bezüglich des Fahrens unter Alkoholeinfluss auch eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Aalen vom 12.01.2020

 

Brey (Rheinland-Pfalz): Widerstand u.a.

Samstag, 11.01.2020, 14:00 Uhr, Brey Zum wiederholten Male (ingesamt3x in den letzten 2 Wochen) musste eine alkoholisierte, psychisch kranke 23jährige Frau, der Psychiatrie in Andernach zugeführt werden, da eine Eigen- und Fremdgefahr bestand. Wie in den vergangenen Fällen leistete die Frau Widerstand gegen die Polizeibeamten bei der Durchführung der Maßnahmen. Ein Richter ordnete eine Blutentnahme an, da neben Alkohol auch Drogen im Spiel waren. Es wurden verschiedene Strafanzeigen erstellt. Die Fachbehörden wurden hinsichtlich der Einweisung informiert. Es wird aber erwartet, dass die kranke Frau in den nächsten 2-3 Tagen wiederum aus der Klinik entlassen wird und die gleiche Schleife wieder in Gang kommt.

PM der PI Boppard vom 12.01.2020

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung – Widerstand geleistet, Polizeibeamter verletzt

Am Samstagmorgen, gegen kurz nach 02:00 Uhr, kam es auf der Breiten Straße, zu einer Körperverletzung, in dessen Verlauf, eine 34-jährige Frau verletzt wurde. Der alkoholisierte Beschuldigte entfernte sich vom Tatort, konnte jedoch durch Polizeibeamte angetroffen werden. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen vor Ort wehrte sich der Mann, spuckte umher und beleidigt die eingesetzten Beamten.
Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Dem 36-jährigen Mann wurde eine Blutprobe entnommen, danach wurde er ins polizeiliche Gewahrsam verbracht, wo er bis zum Morgen verblieb.
Gegen den Mann wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Andernach vom 12.01.2020

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Mann durch alkoholisierten Pkw-Fahrer angefahren – bei Polizei Widerstand geleistet

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf dem Parkplatz einer Diskothek in der Koblenzer Straße, zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein junger Mann leicht verletzt wurde.
Nach derzeitigem Stand drehte ein 31-jähriger Mann mit seinem Pkw auf dem Parkplatzgelände einer Diskothek einige Runden und verletzte hierbei einen 20-jährigen Mann am Knie. Der 31-jährige Fahrer stand stark unter Alkoholeinfluss. Bei den polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand.
Dem jungen Mann wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Andernach vom 12.01.2020

 

Zürich: Mehrere Personen nach Streit im Kreis 5 verhaftet – Zeugenaufruf

Am Sonntagmorgen, 12. Januar 2020, gerieten mehrere Personen im Kreis 5 aneinander. Der Streit eskalierte und endete mit mehreren leicht verletzten Personen und der Verhaftung von sechs involvierten jungen Männern. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 01.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich wegen eines Streits an den Maagplatz gerufen. Gemäss ersten Erkenntnissen waren mehrere Personen beim Verlassen eines in der Nähe liegenden Clubs in einen Streit geraten. Auf der Strasse eskalierte der Streit und dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt. Die Stadtpolizei rückte mit mehreren Patrouillen an die Örtlichkeit aus. Um die Situation und aufgeheizte Stimmung sofort zu beruhigen, wurde ein sogenannter Leerschuss mit einem Mehrzweckwerfer abgegeben. Danach konnte mit den ausgerückten Einsatzkräften und mit Unterstützung von Diensthunden der Platz für die Fallaufnahme freigehalten werden. Vor Ort wurden sechs mutmasslich involvierte junge Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren vorübergehend verhaftet. Die weiteren Ermittlungen und Abklärungen werden nun durch die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die Angaben zu dem geschilderten Vorfall beim Maagplatz machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich unter der Telefonnummer 0 444 117 117 zu melden.

PM der StaPo Zürich vom 12.01.2020

 

Nalbach (Saarland): Randalierer endet in Polizeigewahrsam

Am Samstag, den 11.01.2020, um 00:15 Uhr wird der Polizei Saarlouis ein Randalierer gemeldet, der in Nalbach u.a. Autos beschädigt. Als Täter konnte ein polizeibekannter 24-Jähriger aus Saarwellingen überführt werden. Aufgrund fortwährendem aggressiven Verhaltens und starker alkoholischer Beeinflussung erfolgte zur Verhinderung weiterer Straftaten eine Ingewahrsamnahme des Täters. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

PM der PI Saarlouis vom 12.01.2020

 

Fürth (Bayern): (46) Gegen polizeiliche Maßnahme Widerstand geleistet

Weil seine Personalien festgestellt werden sollten, rastete am Samstag (11.01.20) ein 46-Jähriger aus und biss einem Polizeibeamten in den Finger.
Anwohner verständigten gegen 16:20 Uhr die Polizei wegen einer Ruhestörung. Ein unbekannter Mann soll im Hausflur eines Anwesens in der Königstraße ständig laut herumschreien. Eine Streife traf den Mann auch an und wollte seine Identität feststellen. Dies verweigerte er aber und als er nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, setzte er sich massiv zu wehr und biss schließlich einem Beamten in den Finger.
Letztlich konnte der 46-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Nach ersten Erkenntnissen stand er weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss und muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Der verletzte Beamte wurde im Krankenhaus untersucht und ist derzeit nicht dienstfähig.

PM des PP Mittelfranken vom 12.01.2020

 

Werpeloh (Niedersachsen): Betrunkener Fahrer leistet Widerstand

In der Nacht zu Sonntag kontrollierten Beamte der Polizei Hümmling einen Transporter auf der Hauptstraße. Gegen kurz nach 0 Uhr stellten sie bei dem 32-jährigen Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch fest. Der Mann weigerte sich den Anweisungen der Beamten zu folgen, weshalb es zu einer körperlichen Auseinadersetzung kam. Der Verdächtige versuchte zu flüchten. Unter Einsatz des Pfeffersprays wurde er überwältigt und zur Polizei Papenburg gefahren. Ein Schnelltest ergab dort einen Atemalkoholwert von 1,7 Promille.
Der Mann aus Dörpen muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Wiederstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr verantworten. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 12.01.2020

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Tätlicher Angriff / Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntag, gegen 02:00 Uhr, wurde die Polizei Wilhelmshaven zu einer häuslichen Gewalt in der Brahmsstraße gerufen, da ein 30 Jahre alter Mann auf seine Ehefrau einschlug.
Hierzu sollte der Beschuldigte aus der Wohnung verwiesen werden.
Dieser Aufforderung kam er nicht an, sondern griff indes die eingesetzten Beamten tätlich an. Diese mussten sich mit Pfefferspray zur Wehr setzen. Auch bei der zwangsweisen Verbringung aus der Wohnung leistete er erheblichen Widerstand, der nur mit Hilfe einer weiteren Funkstreife letztendlich durchgesetzt werden konnte.
Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt.

PM der PI Wilhelmshaven vom 12.01.2020

 

Saarbrücken (Saarland): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am vergangenen Sonntag Morgen, gegen 07:30 Uhr, wurde der Polizei Saarbrücken-Stadt eine hilflose, schlafende Person in der Arndtstraße in Saarbrücken vor einer dort befindlichen Bäckerei mitgeteilt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen griff der 25-jährige Mann aus Illingen, welcher offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, unvermittelt die einschreitenden Polizeibeamten mit mehreren gezielten Faustschlägen an.
Schließlich konnte der Angriff durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt und unterbunden werden. Auch nach Fixierung zeigte sich die Person weiterhin aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten fortlaufend. Er wurde im Anschluss zur Polizeidienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen und er zwecks Ausnüchterung in Gewahrsam genommen wurde. Die Polizeibeamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 12.01.2020

 

Borken-Weseke (Nordrhein-Westfalen): 15-Jähriger randaliert und leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag randalierter ein alkoholisierter 15-Jähriger aus Weseke gegen 05.00 Uhr im Bereich einer Schule an der Borkenwirther Straße. Als Polizeibeamte eintrafen, ging er sofort auf den Streifenwagen zu, bespuckte diesen und beleidigte die Beamten massiv. Da er sich nicht beruhigte, nahmen ihn die Beamten aus gefahrenabwehrenden Gründen in Gewahrsam. Gegen die Maßnahme leistete der Jugendliche erfolglos Widerstand. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 12.01.2020

 

Bramsche (Niedersachsen): Polizeibeamter durch Randalierer verletzt

Am späten Samstagabend wurde die Polizei in die Gleiwitzer Straße nach Hesepe gerufen. Dort randalierte seit längerer Zeit ein 22-jähriger Mann in einem Wohnhaus. Die hilflosen Eltern hatten den Notruf gewählt. Die Beamten versuchten beruhigend auf den jungen Mann einzuwirken, dies zeigte allerdings keine Wirkung. Im Gegenteil, der Mann ging unmittelbar auf die Beamten los und sollte daraufhin festgenommen werden. Bei der Festnahme biss er einen 37-jährigen Polizisten in den Unterarm und versuchte die Beamten zu bespucken. Mit Verstärkung konnten dem Mann schließlich Handfesseln angelegt werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beleidigte er unablässig alle Anwesenden. Da von Alkohol- und Drogenkonsum ausgegangen werden musste, wurde dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Es wurden auch noch Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der 37-jährige Polizeibeamte war nach der Bissattacke weiterhin dienstfähig.

PM der PI Osnabrück vom 12.01.2020

 

Fürstenwalde (Brandenburg): Flucht vor der Polizei endete mit Totalschaden

Am Samstagmorgen fiel im Bereich Nord ein PKW VW Passat auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Mitte fuhr. Nacheilende Beamte folgten der rasanten und vor allem rücksichtslosen Fahrt durch die gesamte Innenstadt und weiter stadtauswärts auf die B168 nach Norden. Dabei wurden selbst innerorts Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h abgelesen. Im Bereich Jänickendorf sollte der PKW gestoppt werden, streifte aber einen Funkwagen und versuchte über Feld- und Waldwege weiter zu flüchten. Als der PKW dann an einem Baum verunfallte, konnte der 26-jährige Fahrer überwältigt werden. Er stand unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel und hat nicht nur am PKW seiner Mutter einen Totalschaden hinter-lassen, es wird auch fraglich, ob er jemals wieder ein Kraftfahrzeug in Deutschland führen darf. Die Fahrerlaubnis wurde sofort eingezogen und eine Blutentnahme angeordnet.

PM der PD Brandenburg Ost vom 12.01.2020

 

Woltersdorf (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Samstag, 11.01.2020, 18:40 Uhr
Polizeibeamte kamen aufgrund einer Ruhestörung in Woltersdorf zum Einsatz. Ein 24-jähriger Mann wurde vor seiner Wohnanschrift randalierend angetroffen und äußerte, sich das Leben nehmen zu wollen, er war alkoholisiert und stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei Fixierung des 24-jährigen leistete dieser Widerstand, wobei sich ein 32-jähriger Polizeibeamter am Fuß verletzte. Er war nach Beendigung des Einsatzes nicht mehr dienstfähig. Der beschuldigte 24-jährige Mann wurde nach Vorstellung beim Notarzt mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus verbracht, außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 12.01.2020

 

Rhauderfehn/Ostrhauderfehn (Niedersachsen): Festnahme nach Bedrohungshandlung

Am heutigen Vormittag kam es während des Gottesdienstes in drei Kirchen der Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn zu einer Bedrohungshandlung durch einen 33-jährigen Mann aus Rhauderfehn mit ivorischer Staatsangehörigkeit. Gegen 09:55 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass eine männliche Person in der Hoffnungskirche in Rhauderfehn in der Straße Untenende den Gottesdienst durch lautes Geschrei gestört haben soll.
Die männliche Person verließ daraufhin die Kirchengemeinde und begab sich anschließend zum Gottesdienst in die Katholische Kirche in der Kirchstraße in Rhauderfehn. Auch dort machte der Mann durch lautes Geschrei auf sich aufmerksam und rief „Allahu Akbar“. Danach verließ er wieder die Kirche und fand sich in der Petruskirche in der Kirchstraße in der Gemeinde Ostrhauderfehn ein. Auch in diesem Falle störte er den dort stattfindenden Gottesdienst. Nach derzeitigen Informationen bedrohte der 33-jährige Ivorer verbal die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes. Einige von ihnen verließen daraufhin fluchtartig den Gottesdienst. Der Mann verließ daraufhin ebenfalls die Kirche. Die Polizei, die zu diesem Zeitpunkt bereits nach der Person fahndete, konnte ihn gegen 11:20 Uhr an der Hauptstraße, in Höhe des dortigen Gewerbegebietes, in Ostrhauderfehn auffinden und vorläufig festnehmen. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen leistete der 33-jährige durch erhebliches Sperren Widerstand. Die Beamten fixierten den Mann und brachten ihn zur Dienststelle.
Bei der Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Sachen konnten keine Waffen oder anderweitig gefährliche Gegenstände aufgefunden werden. Beamte des Staatsschutzes der Polizeiinspektion Leer/Emden haben die Ermittlungen aufgenommen. Die getätigten Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise, dass es sich hierbei um eine politisch motivierte Tat handelt. Während der Sachverhaltsaufnahme machte der 33-jährige einen verwirrten und psychisch auffälligen Eindruck. Aus diesem Grund wurde auch der Landkreis Leer über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeiten musste der Mann in eine Fachklinik eingewiesen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch den Einsatz niemand verletzt. Durch die Staatsanwaltschaft Aurich wurden weitere Maßnahmen zur Sachverhaltsklärung beschlossen. Gegen den 33-jährigen wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 12.01.2020

 

Illertissen (Bayern): Faschingsumzug mit anschließender Narrenfeier in Illertissen

Am Samstag fand in Illertissen der traditionelle Faschingsumzug statt. 50 Fußgruppen zogen von der Apothekerstraße über die Memminger Straße und Hauptstraße zum Rathaus. Geschätzte 3000 Besucher schauten sich das Treiben am Straßenrand an. Anschließend zogen sie zahlreich zum Festplatz an der Friedhofstraße und feierten weiter. Die Polizei musste eine Vielzahl von Einsätzen bewältigen. Insbesondere alkoholbedingt kam es zu mehreren Vorfällen. Gegen 16.30 Uhr kam es zu einer Schlägerei im Bereich des Martinsplatzes. Ein 17-Jähriger verpasste einem 22-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Der Täter, welcher aus einer Personengruppe heraus agierte, war zunächst flüchtig. Später erkannten Polizeibeamte aufgrund der Personenbeschreibung die Gruppe am Rande des Faschingsumzuges wieder. Details zum Grund der Auseinandersetzung sind derzeit noch nicht bekannt. Die ersten Aussagen der Beteiligten widersprechen sich. Der 22-Jährige wurde nicht unerheblich verletzt und musste in einem Krankenhaus untersucht werden. Gegen 18.05 Uhr fiel ein 25-Jähriger ebenfalls im Bereich des Martinsplatzes negativ auf. Der Mann provozierte andere Veranstaltungsteilnehmer und war sichtlich aggressiv. Polizeibeamte stellten seine Personalien fest und ließen ihn zunächst in der Obhut seiner Begleiter. Allerdings änderte sich das Verhalten des 25-Jährigen nicht. Er blieb weiter aggressiv, weshalb die Beamten ihn im Auge behielten. Als der Mann mit voller Wucht gegen eine Absperrung trat, erfolgte seine Ingewahrsamnahme. Hiergegen leistete der 25-Jährige Widerstand und trat sogar nach einem Polizisten. Dieser wurde nur leicht getroffen und deshalb nicht verletzt. Der Mann musste auf Anordnungen eines Richters die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Außerdem erfolgte wegen seiner Alkoholisierung eine Blutentnahme. Gegen 19.40 Uhr schrie eine 16-Jährige volltrunken vor dem Festgelände herum und wurde deshalb vom Sicherheitsdienst angesprochen. Die junge Dame wurde sofort aggressiv und verpasste im weiteren Verlauf einem Security eine Ohrfeige. Die Jugendliche wurde zur Polizeiinspektion Illertissen verbracht und der Mutter übergeben. Die 16-Jährige erhält eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. Um 20.25 Uhr ging dann eine Mitteilung ein, dass auf dem Martinsplatz ein großes Saufgelage abgehalten wird und Flaschen zerschlagen werden. Etwa 20 Personen erhielten von der Polizei einen Platzverweis, dem auch Folge geleistet wurde. Um 22.25 Uhr fiel ein 19-Jähriger durch seine Orientierungslosigkeit im Bereich des Festplatzes der Polizei auf. Der junge Mann wusste nicht wo er hin sollte und wurde gegenüber den Beamten provozierend. Er wurde deshalb in Gewahrsam genommen und den Eltern übergeben. Ein Alkotest zeigte einen Wert jenseits der zwei Promille. Gegen 22.45 Uhr kam es zwischen einer Personengruppe und zwei Polizeibeamten zu einem Streitgespräch im Bereich der Friedhofstraße. Als ein 19-Jähriger immer aggressiver wurde, mussten ihm die Handschellen angelegt werden und es erfolgte seine Gewahrsamnahme. Auch er verbrachte die Nacht in der Arrestzelle. Allerdings solidarisierte sich dadurch am Einsatzort die Personengruppe und ging weiter provozierend auf die Polizei los. Nur durch ein massives Polizeiaufkommen konnte die Angelegenheit befriedet werden. Die Personen kamen dann den ausgesprochenen Platzverweisen bzw. Aufenthaltsverboten nach. Gegen 00.50 Uhr fanden Polizeibeamte einen volltrunkenen Mann im Bereich Friedhofstraße, Ecke Siemensstraße. Der Mann war nicht mehr ansprechbar und musste dem Rettungsdienst übergeben werden. Gegen 00.30 Uhr ging ein 32-Jähriger im Bereich des Festplatzes aggressiv auf eine Personengruppe zu. Es entwickelte sich ein Handgemenge. Durch das schnelle Einschreiten der Polizei kam es zu keinen Straftaten. Der 32-Jährige wurde von den Beamten zu Boden gebracht und fixiert. Hiernach beruhigte sich der Mann und erhielt deshalb lediglich einen Platzverweis, dem er auch folgeleistete. Bereits vor Beginn des Faschingsumzuges führten Polizeibeamtinnen mit Mitarbeiterinnen des Jugendamtes Neu-Ulm Alkoholkontrollen bei offensichtlich Minderjährigen durch. Bei 11 Jugendlichen wurde hierbei hochprozentiger Alkohol festgestellt. Die Betroffenen erhielten eine Belehrung und die Alkoholika wurden sichergestellt. Außerdem erfolgte die Unterrichtung der Eltern.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.01.2020

 

Sonthofen (Bayern): Betäubungsmittel

In einer Diskothek in Sonthofen wurde am frühen Sonntagmorgen ein 26-jähriger Urlauber von einem Mitarbeiter der Security beim Konsum von Betäubungsmitteln erwischt. Die eintreffende Streife konnte bei dem Mann noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sicherstellen. Der Mann sowie seine 27-jährige Begleiterin wurden mit zur Dienststelle genommen und im Anschluss daran das Hotelzimmer der Beiden durchsucht. Während der Maßnahme beleidigten die Beiden fortlaufend die eingesetzten Beamten. Neben einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz müssen sich nun Beide noch wegen Beamtenbeleidigung verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.01.2020

 

Weimar (Thüringen): Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen


Während des Fantreffens entstand, vor allem aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums zahlreicher Teilnehmer, eine erhebliche Lärmbelästigung und Verunreinigung des Platzes. In der Folge wurde die Veranstaltung durch die Polizei aufgelöst. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei konnten insgesamt 54 Personen identifiziert und des Platzes verwiesen werden. Während des Einsatzes wurden sieben weitere Strafverfahren eingeleitet, u.a. wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Neben Kräften der Polizeiinspektion Weimar und der Bereitschaftspolizei war auch die Bundespolizei zur Sicherung des Bahnhofs Weimar eingesetzt. Viele der Teilnehmer reisten extra mit dem Zug an.
Der Bereich um den Neptunbrunnen, musste durch Mitarbeiter der Stadt Weimar gereinigt werden.
Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Tätern und Zeugen der verbotenen Parolen dauern an.

PM (auszugsweise) der PI Weimar vom 12.01.2020

Vechta (Niedersachsen): Sachbeschädigung

Am 11.01.20, gegen 01:30 Uhr, schlug ein 21-jähriger aus Afghanistan eine Fensterscheibe zu einer Wohngruppe ein. Während die Polizei den Sachverhalt aufnahm, kehrte der 21-jährige zum Tatort zurück und öffnete durch das eingeschlagene Fenster hindurch die Tür. Dort nahm er den Stein, den er zuvor hindurchgeworfen hatte, wieder an sich und flüchtete fußläufig als er die Polizei im Gebäude erblickte. Nach kurzer Verfolgung konnte der Mann durch die Polizei gestellt werde. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien wurden die Beamten von dem 21-jährigen fortwährend beleidigt.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 11.01.2020

 

Schelklingen (Baden-Württemberg): Betrunken den Verstand verloren – Betrunken haben zwei junge Männer am Freitagabend auf einer Veranstaltung in Schelklingen randaliert.

Bereits gegen 21:50 Uhr waren die beiden 19- und 20-jährigen Männer derart betrunken, dass sie sich nicht mehr im Griff hatten. Auf einer Veranstaltung in der Stadthalle traten sie auf der Männertoilette gegen ein Pissoir. Dieses zersprang. Security Mitarbeiter wurden auf die Randalierer aufmerksam und griffen sich diese. Sie verbrachten die Aggressoren aus der Halle. Der Jüngere ließ das geschehen, während der Ältere sich dagegen sträubte und wehrte. Zudem war er gegenüber den Security Mitarbeitern sehr aggressiv.
Diese fixierten den Betrunkenen bis zum Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Ehingen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde aufgenommen.
Beide bekamen einen Platzverweis und durften die Veranstaltung nicht mehr besuchen. Der 19-Jährige zog von dannen. Das Verhalten des 20-Jährigen änderte sich jedoch auch in Anwesenheit der Polizisten nicht. Er war weiterhin aggressiv und leistete dem Platzverweis keine Folge. Er wurde deshalb zunächst in Gewahrsam genommen und musste in die Zelle. Ein Arzt untersuchte ihn zuvor. Der Vater des jungen Mannes konnte telefonisch erreicht werden. Dieser holte seinen Zögling später auf der Dienststelle ab. Neben der Strafanzeige wegen Sachbeschädigung sieht sich der Heranwachsende nun auch mit diversen Kosten für die Ingewahrsamnahme samt ärztlicher Untersuchung konfrontiert.

PM des PP Ulm vom 11.01.2020

 

Winnweiler (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz): Personenkontrolle

Am Freitagmittag hat eine Streife der Polizeiinspektion Rockenhausen in Winnweiler Betäubungsmittel sichergestellt.
Diese wurden bei einem 27-Jährigen in einer Personenkontrolle in der Schloßstraße aufgefunden. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der Mann die Beamten mehrfach. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Kaiserslautern vom 11.01.2020

 

Freiburg, Landkreis Lörrach, 79618 Rheinfelden, Stadtgebiet (Baden-Württemberg): Beleidigung von Polizeibeamten

Am Freitag, den 10.01.2020, in den Nachmittagsstunden, zeigte sich ein Autofahrer in Rheinfelden als sehr unbelehrbar. Nach vorausgegangenen Verkehrsdelikten wurde dieser zweimal hintereinander durch unterschiedliche Streifen des Polizeireviers Rheinfelden kontrolliert. Während beider Kontrollen erregte sich der Autofahrer dermaßen, dass er die Beamten mehrfach wüst beschimpfte und beleidigte. Nun drohen dem Fahrer zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung.

PM des PP Freiburg vom 11.01.2020

 

Neubukow (Mecklenburg-Vorpommern): Schussabgabe nach Angriff mit Messer auf Polizeibeamten

Am späten Freitagabend kam es im Panzower Weg in Neubukow zu einem Polizeieinsatz. Ein Mann hatte dort, aus dem Fenster einer Wohnung, mit einem Luftgewehr auf zwei Passanten geschossen und leicht verletzt. Als er die Polizei im Umfeld seiner Wohnung wahrnahm, kündigte er seinen Suizid an. Die Beamten konnten sich in die Wohnung des 35jährigen Mannes begeben. Im Gespräch mit dem Mann, griff dieser plötzlich die Beamten mit einem Messer an. Dieser Angriff wurde mit einem Schuss ins Bein des 35jährigen unterbunden. Nach Erster Hilfe durch die Beamten wurde er zur Versorgung seiner Verletzungen einem Krankenhaus überstellt.

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat die Führung der strafrechtlichen Ermittlungen übernommen.

PM des PP Rostock vom 11.01.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer nach Sachbeschädigung und Widerstand ins Polizeigewahrsam

Am Freitag, 10.01.2020 gegen 23.45 Uhr randalierte ein 26-jähriger, alkoholisierter Mann im Bereich der Urbanusstraße in Buer. Dabei beschädigte er mindestens fünf dort geparkte Fahrzeuge. Die eingesetzten Polizeibeamten bewarf er mit einem Schuh und beleidigte sie aufs Übelste. Die Beamten wollten den uneinsichtigen Mann in Gewahrsam nehmen. Der 26-jährige sperrte sich gegen diese Maßnahme, er versuchte, sich aus dem Griff der Beamten zu befreien, schlug um sich, spuckte und beleidigte die Polizeibeamten fortwährend. Er wurde schließlich fixiert und in das Gewahrsam gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Den 26-Jährigen erwartet ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.01.2020

 

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Widerstand/ gef. Körperverletzung/ Verstoß Waffengesetz

Am frühen Samstagmorgen gegen 01:30 Uhr kommt es in der Mühlstraße in Frankenthal vor einer dortigen Gaststätte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Hierbei schlagen die Beteiligten auch mit Teilen eines Aluminiumbesenstiels aufeinander ein.
Um die Auseinandersetzung zu beenden, müssen die Beteiligten im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme durch die eingesetzten Beamten gefesselt werden. Hiergegen leisten zwei der drei Beteiligten massiven Widerstand durch Schlagen und Treten.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen werden neben dem Aluminiumbesenstiel auch ein Multitool mit geöffnetem Messer, ein Baseballschläger, ein Schlagring, ein Klappmesser, ein Cuttermesser, sowie ein Klappmesser im Scheckkartenformat aufgefunden und sichergestellt. Alle drei Beteiligten sind augenscheinlich alkoholisiert und werden in polizeiliches Gewahrsam genommen.
Durch die Widerstandshandlung wird eine Polizeibeamtin durch einen Schlag leicht verletzt, bleibt jedoch weiter dienstfähig.
Gegen die Beteiligten wird ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 11.01.2020

 

Leer (Niedersachsen): Widerstand nach Ladendiebstahl

Erheblichen Widerstand leistete ein 21-jähriger Leeraner gestern Nachmittag gegen 14:25 Uhr nach einem durch ihn begangenen Ladendiebstahl in einem Verbrauchermarkt im Osseweg. Der Mann wurde dabei beobachtet, als er das Geschäft verlassen wollte, ohne zuvor eingesteckte Tabakwaren zu bezahlen. Bei der Ansprache durch eine Mitarbeiterin reagierte der Mann umgehend aggressiv und stieß sie beiseite. Weitere Mitarbeiter wurden auf die Situation aufmerksam und unterstützen durch Festhalten, den 21-Jährigen an seiner Flucht zu hindern.
Dabei wehrte er sich fortwährend und versuchte, sich loszureißen. Womöglich in diesem Zusammenhang erlitt eine unbeteiligte Kundin einen leichten Stoß durch den 21-Jährigen in den Rücken. Sie erlitt hierbei Schmerzen, blieb jedoch unverletzt. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den 21-Jährigen schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle.

PM (auszugsweise) der PI Leer/Emden vom 11.01.2020

 

Leer (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Ein 20-jähriger Mann aus Rheine leistete gestern Abend Widerstand gegen eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten, nachdem diese ihn zur Verhinderung von Straftaten mit zur Dienststelle nahmen. Der Polizei wurde gegen 19:40 Uhr mitgeteilt, dass der alkoholisierte Mann im Bereich des Bahnhofes Passanten belästigt und gegen Scheiben und Türen schlägt. Bei der Identitätsfeststellung beleidigte der Mann die Beamten und behinderte die Durchführung der Maßnahme.
Aufgrund seines womöglich alkoholbedingt aggressiven Verhaltens verbrachte die Streifenwagenbesatzung den Mann zur Dienststelle. Auf dem dortigen Gelände griff er den Beamten an, indem er ihn mit dem Oberkörper gegen einen Streifenwagen stieß. Weiterhin versuchte er, die Beamtin zu treten. Die Beamtin und der Beamte blieben bei dem Vorfall unverletzt. Der 20-Jährige verblieb zur Verhinderung weiterer Straftaten in der Gewahrsamszelle. Im Falle einer Verurteilung droht dem 20-Jährigen eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

PM (auszugsweise) der PI Leer/Emden vom 11.01.2020

 

BAMBERG (Bayern): Party gerät aus den Fugen

In der Nacht von Freitag auf Samstag feierten mehrere Personen in einer Wohnung An der Breitenau eine laute Party wodurch sich mehrere Anwohner in ihrer nächtlichen Ruhe gestört fühlten. Als Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt die Feiernden gegen 01:30 Uhr zur Ruhe ermahnten, zeigten sich diese uneinsichtig. Ein 22jähriger Gast bedrängte die Beamten und musste im Weiteren aufgrund seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Anstatt sich zu besinnen, nutze er die Fahrt im Streifenwagen, um die Polizeibeamten unentwegt zu beleidigen. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM (auszugsweise) der PI Bamberg-Stadt vom 11.01.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Nach Widerstand die Nacht in der Zelle verbracht

Am Freitagabend, 10.01.2020, gegen 21:50 Uhr, wurde ein leicht alkoholisierter 18-jähriger Mann aus Ludwigshafen einer Kontrolle unterzogen, nachdem er wegen vorangegangener Streitigkeiten aus einer Bar in der Innenstadt verwiesen wurde. Die Rechtmäßigkeit der Kontrolle zweifelte er an. Er verweigerte die Preisgabe seiner Personalien und versuchte sich einer Durchsuchung nach seinem Personalausweis zu entziehen, indem er die Beamten von sich wegstieß. Der 18-jährige Mann verbrachte daraufhin die Nacht in einer Zelle und muss sich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.01.2020

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Mann leistet Widerstand und hat Drogen bei sich

Am frühen Samstagmorgen teilte ein besorgter Nachbar der Polizei in Speyer mit, dass gerade eben ein unbekannter Mann mittels einer Plastikkarte die Wohnungstür seines Nachbarn zu öffnen versuche. Beim Eintreffen der Streifen im Stadtteil Vogelgesang hatte sich der Mann bereits Zugang zur Wohnung verschafft und öffnete auf Klopfen die Tür. Während die Polizisten versuchten die Sache aufzuklären wurde der 26-jährige – offensichtlich unter Drogen stehende – Mann zusehends aggressiver, weshalb er gefesselt werden sollte. Hiergegen wehrte sich dieser mit aller Kraft. Schließlich konnte er gefesselt und die Situation beruhigt werden. Im weiteren Verlauf wurden in der Wohnung noch kleine Mengen von Drogen aufgefunden die nach derzeitigem Stand dem 26-jährigen Beschuldigten zugeordnet werden.
Ob er sich – wie von ihm angegeben – mit Einverständnis des eigentlichen Mieters in der Wohnung befand bedarf noch weiterer Ermittlungen.
Bis auf eine leichte Schürfwunde beim Beschuldigten blieben die Beteiligten unverletzt.

PM der PD Ludwigshafen vom 11.01.2020

 

Pewsum (Niedersachsen): Häusliche Gewalt und Beleidigung

Am Sonnabend, 11.01.2020 gegen 01:20 Uhr, nahm die Polizei die Ermittlungen wegen einer Körperverletzung gegen einen 32-jährigen Mann aus der Krummhörn auf. Der Mann soll seiner 33-jährigen Lebensgefährtin Verletzungen zugefügt haben, die einen Transport in ein Krankenhaus erforderlich machten. Im Rahmen des Einsatzes mussten die eingesetzten Polizeibeamten aufgrund des aggressiven Auftretens des Mannes Pfefferspray gegen diesen einsetzen. Zudem beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten, was ebenfalls strafrechtliche Ermittlungen zur Folge haben wird.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 11.01.2020

Rees-Empel (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin tritt und beißt Polizisten/Strafanzeige nach Widerstand

Am Donnerstagabend (9.Januar 2020) gegen 21:55 Uhr wollten sich, durch Passanten herbeigerufene, Polizeibeamte einer alkoholisierten Frau annehmen, die auf der Straße mit Gegenständen um sich warf. Man konnte die Frau aus Rees zunächst beruhigen und wollte sie nach Hause bringen, als die 33-Jährige es sich im Streifenwagen anders überlegte und begann nach den Polizisten zu treten und diese aufs übelste zu beleidigen. Da die Frau immer aggressiver wurde und einen der Beamten sogar biss, wurde die Reeserin in das Polizeigewahrsam Kleve gebracht, wo ihr durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die 33-Jährige muss sich nun wegen Widerstand und Beleidigung verantworten.

PM der KPB Kleve vom 10.01.2020

 

Ilmenau (Thüringen): Versuchter Angriff auf Polizisten endet im Gewahrsam

Gestern Abend versuchte ein 46-Jähriger in der Straße Zum Schlosspark Polizeibeamte mit einem Tierabwehrspray anzugreifen. Den Polizeibeamten gelang es, dem Täter das Spray abzunehmen und ihn zu fixieren. Dabei wehrte sich der Täter massiv und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Zuvor hatte der Täter im Streit einen 51-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und eine 43-Jährige leicht verletzt, indem er eine Wohnungstür zuschlug und dabei die Hand der Frau traf. Die beiden Verletzten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der mit 1,3 Promille alkoholisierte Täter verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigeverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 10.01.2020

 

München (Bayern): Nackt den S-Bahnsteig mit Toilette verwechselt
-Bundespolizisten am Münchner Flughafen müssen Verwirrten aus dem Verkehr ziehen

(Bundes)Polizisten sind immer im Dienst, auch wenn sie gerade auf dem Heimweg vom Dienst sind. Das hat gestern ein Beamter der Bundespolizei im Erdinger Moos wieder erleben dürfen. Am S-Bahnsteig „Terminal“ angekommen, hörte er lautes Geschrei. Wenig später hatte er die Ursache auch schon ausgemacht. Ein junger Mann im Adamskostüm saß wild gestikulierend auf dem Bahnsteig, ein weißes Blatt Papier in der Hand. Auf seine Situation angesprochen, war der Nackte offenbar so aufgeregt, dass er im Sitzen auf den Boden urinierte, aber auf den Uniformierten erst in keiner Weise reagierte. Dieser ließ nicht locker, reichte dem vermeintlichen Anhänger der Freikörperkultur einen Mantel, welchen dieser wiederum aggressiv von sich schleuderte. Immer wieder schlug der 25-Jährige auch wild um sich, so dass dem Bundespolizisten und seinen mittlerweile hinzugekommenen Kollegen nichts anderes übrigblieb, als den offensichtlich stark Verwirrten zu fesseln. Mittels Rollstuhl brachten die Bundesbeamten den Gefesselten schließlich zur Wache. Dort angekommen holten sie einen Arzt hinzu. Der Mediziner diagnostizierte eine akute Psychose und wies den Patienten in die Psychiatrie ein. Den Weg in ein umliegendes Bezirksklinikum sollte er im Rettungswagen bestreiten, nicht jedoch ohne polizeiliche Begleitung.
Ergebnis des Nackt-Sit-Ins sind nun ein Aufenthalt in der Geschlossenen und eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte für den Rumänen, leichtere Blessuren zweier Bundespolizisten und ein wenig Arbeit für den Reinigungsdienst.

PM der BPOLI Flughafen München vom 10.01.2020

 

Coburg (Bayern): Coburger begeht Ladendiebstahl und beleidigt Polizisten

Eine Packung Schweinenackensteaks sowie sieben Dosen Energy-Drink klaute am Donnerstag um 18:20 Uhr ein 18-Jähriger aus Ahorn in einem Verbrauchermarkt am Viktoriabrunnen. Eine Angestellte des Supermarktes bemerkte den Diebstahl, hielt den Ladendieb fest und verständigte die Coburger Polizei. Während der Anzeigenaufnahme im Geschäft beleidigte der aggressive und alkoholisierte 18-Jährige die eingesetzten Beamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Arrestzelle der Coburger Polizei verbringen. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen Ladendiebstahls und Beleidigung.

PM der PI Coburg vom 10.01.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Ohne Ticket unterwegs und Widerstand geleistet

Gestern Abend gegen 20:00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Nigerianer mit einem Regionalzug von Basel nach Offenburg, ohne im Besitz eines Tickets gewesen zu sein und sollte daraufhin durch den Zugbegleiter im Bahnhof Offenburg der Bundespolizei übergeben werden. Am Bahnhof Offenburg angekommen, verließ er sofort den Zug, rannte über den Bahnsteig und die Gleise in Richtung Wohngebiet.
Dort konnte er jedoch nach kurzer Suche gestellt werden, wobei er sich wehrte und nach den Beamten spuckte. Im Rahmen der Personalienfeststellung verhielt er sich unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Er wird nun wegen Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte beanzeigt.

PM der BPOLI Offenburg vom 10.01.2020

 

Weiden (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Ein 24-jähriger wurde bereits zum zweiten Mal bei der Polizei ausgenüchtert. Als ihn Polizeibeamte am Donnerstag, kurz vor sechs Uhr entließen, beleidigte er diese. Nachdem er die Dienststelle nicht freiwillig verlassen wollte, wandten die Beamten unmittelbaren Zwang an. Der 24-jährige wird wegen eines Vergehens der Beleidigung angezeigt.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 10.01.2020

 

Wittstock/Dosse (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein 50-jähriger Ostprignitz-Ruppiner leistete gestern gegen 20.00 Uhr im Ortsteil Schweinrich bei einem Polizeieinsatz in seiner Wohnung Widerstand. Die Beamten waren hinzugerufen worden, weil der Mann in Streit mit einer 48-Jährigen geraten war und diese geschubst hatte. Dabei soll er auch ihr Mobiltelefon beschädigt haben. Die Beamten mussten den alkoholisierten 50-Jährigen zu Boden bringen und fesseln. Da der Mann um sich schlug, wurde die Brille eines Polizeibeamten beschädigt. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Einen Atemalkoholtest lehnte der 50-Jährige ab. Die Beamten nahmen mehrere Strafanzeigen auf, u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der PD Brandenburg Nord vom 10.01.2020

 

Marburg, Gießen (Hessen): Drei Strafanzeigen in einer Stunde

Mit einem Negativrekord beschäftigte gestern ein 32-jähriger Staatenloser die Bundespolizei. Gegen 20.30 Uhr fiel der Mann zum ersten Mal auf, als er eine Zugbegleiterin in einem Regionalexpress auf der Fahrt zwischen Kirchhain und Marburg beleidigte. Die Bahnmitarbeiterin wollte den unliebsamen Fahrgast daraufhin von der Weiterfahrt ausschließen.
Beim Halt In Marburg weigerte sich der Mann, der Aufforderung Folge zu leisten.
Erst als Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen anrückten, verließ der 32-Jährige den Zug. Durch diesen Vorfall erhielt der Regionalexpress eine zehnminütige Verspätung.
Rund eine Stunde später fiel der Mann erneut im Bahnhof Gießen auf. Für die Fahrt von Marburg zur benachbarten Universitätsstadt hatte der Mann diesmal keine Fahrkarte. Gegenüber dem Zugpersonal und den gerufenen Bundespolizisten zeigte er sich erneut von seiner schlechten Seite. Mit äußerst ehrverletzenden Bemerkungen beleidigte er die Ordnungshüter massiv.
Wegen der Beleidigung der Zugbegleiterin und der Bundespolizisten sowie wegen Erschleichens von Leistungen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel jeweils ein Strafverfahren eingeleitet.
Hinzu kommt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer so genannten „Betriebsstörenden Handlung“. Aufgrund des Vorfalles in Marburg erhielt der Zug rund zehn Minuten Verspätung. Auch hierfür muss sich der Mann verantworten.
Wegen seines Gesundheitszustandes kam der 32-Jährige nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in psychiatrische Behandlung.

PM der BPOLI Kassel vom 10.01.2020

 

Fulda (Hessen): Schwarzfahrer tritt nach Bundespolizisten

Unverletzt blieben heute Morgen, gegen 6 Uhr, Beamte des Bundespolizeireviers Fulda, nach dem ein 20-Jähriger aus Genthin die Beamten mit Tritten attackierte. Der Mann aus dem Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) war als Schwarzfahrer zwischen Frankfurt am Main und Fulda aufgeflogen und sollte von den Bundespolizisten kontrolliert werden.
Schon beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann aggressiv. Da er keine Angaben zu seiner Person machen wollte, sollte der Genthiner die Polizisten zur Wache begleiten. Als er den Bundespolizisten nicht freiwillig folgte, griff ihn einer der Bundespolizisten am Arm. Mit Tritten gegen die Gesetzeshüter wehrte sich der 20-Jährige.
Mit einfacher körperlicher Gewalt konnten die Bundespolizisten den Mann überwältigen und zu Boden bringen. Anschließend legten sie ihm Handschellen an. Der 20-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen.
Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen beruhigte sich der Mann. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Schwarzfahrer ein Strafverfahren eingeleitet. Anschließend kam der 20-Jährige wieder frei.

PM der BPOLI Kassel vom 10.01.2020

 

Burscheid (Nordrhein-Westfalen): Pkw-Kontrolle eskaliert – Strafanzeigen folgten

Nach einer Routinekontrolle sind am frühen Freitagmorgen
(10.01) drei Männer in Gewahrsam genommen worden.

Die Beamten überprüften gegen 01:40 Uhr einen BMW mit vier Insassen auf der Höhestraße. Bei der Kontrolle fielen sofort starker Alkohol- und Betäubungsmittelgeruch auf.
Der 24-jährige Fahrer aus Wermelskirchen zeigte sich am Anhalteort völlig unkooperativ und lehnte zunächst alle Vortests ab. Vielmehr versuchte er nach einem Beamten zu schlagen und musste daher kurzfristig gefesselt werden. Dabei bedrohte und beleidigte er die Beamten. Auf der Wache pustete er gut ein Promille und räumte ein, in den letzten Tagen „Joints“ konsumiert zu haben. Es folgten bei ihm die Blutprobe und die Führerscheinbeschlagnahme.
Ein 19-Jähriger versuchte, mit dem BMW während der Kontrolle wegzufahren. Pech für ihn – die Beamten hatten den Schlüssel abgezogen. Daraufhin warf er mit einer Blechdose nach den Polizisten und versuchte, nach Ansprache nach ihnen zu schlagen. Auf der Wache hatte der Beschuldigte einen Krampfanfall. Der Rettungsdienst brachte ihn anschließend zur Versorgung in ein Krankenhaus.
Ein 20-jähriger Mitfahrer in dem BMW pustete über zwei Promille und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Er konnte seinen Rausch in einer Zelle in Bergisch Gladbach ausschlafen.
Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen Widerstand und wegen der Trunkenheitsfahrt.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 10.01.2020

 

Eisenach (Thüringen): Kontrollierter rennt nackt durch den Zug

Bundespolizisten kontrollierten gestern gegen 16:40 Uhr einen 50-jährigen algerischen Staatsangehörigen in einer von Meiningen nach Eisenach fahrenden Regionalbahn. Bei dem Mann fanden die Beamten einen Gegenstand zum Drogenkonsum mit geringen Anhaftungen von Marihuana. Seinen Unmut über die Kontrolle gab der Mann zum Ausdruck, in dem er sich komplett entkleidete und nackt durch den Zug lief. Außerdem beleidigte der die Beamten. Dafür bekam er eine Anzeige.

PM der BPOLI Erfurt vom 10.01.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Volltrunkene in Gewahrsam genommen

Am frühen Freitagmorgen, gegen 3 Uhr, erhielt die Polizei mehrere Mitteilungen, dass eine Frau auf der Würzburger Straße mitten auf der Fahrbahn herumschwanke. Die eintreffende Streife entdeckte eine 39-Jährige, welche ziel- und orientierungslos mitten auf der Straße umherirrte und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Bei der Kontrolle zeigte sich die Frau vollkommen uneinsichtig und renitent und musste durch die Ordnungshüter fixiert und gefesselt werden. Anschließend wurde sie im Dienstauto zur Wache gebracht und in den Arrestzellen ausgenüchtert. Ein Alcotest war ihr nicht mehr möglich.

PM der PI Aschaffenburg vom 10.01.2020

 

Hockenheim (Baden-Württemberg): 25-jähriger Tatverdächtiger wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte u.a. in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 25-jährigen Mann aus Tunesien erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, sich wegen räuberischen Diebstahls, versuchter und vollendeter Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte strafbar gemacht zu haben.
Der Tatverdächtige soll am Donnerstag, den 09.01.2020, gegen 12:30 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Lussheimer Straße in Hockenheim Waren im Wert von rund 90 Euro in seinen mitgeführten Rucksack gepackt und anschließend ohne Bezahlung das Geschäft verlassen haben. Er wurde nach Passieren des Kassenbereichs von einem Mitarbeiter angesprochen. Um im Besitz der Ware zu bleiben, soll der Tatverdächtige daraufhin versucht haben, den Mitarbeiter zur Seite zu schieben und in einem folgenden Handgemenge mit der Faust sowie mit seinem Rucksack nach dem Mitarbeiter geschlagen haben, der aber ausweichen konnte. Anschließend gelang es dem Tatverdächtigen zu flüchten. Im Rahmen einer Fahndung wurde der 25-Jährige schließlich durch Beamte des Polizeireviers Hockenheim in einer Kleingartenanlage gestellt, festgenommen und zum Polizeirevier Hockenheim gebracht. Hier soll er versucht haben, einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Gegen die anschließende Fixierung soll er sich durch Schläge und Tritte gewehrt haben. Ein Beamter wurde bei den Widerstandshandlungen leicht am Unterarm verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen Fluchtgefahr erlassen. Er wurde nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter und Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeireviers Hockenheim dauern an.

PM des PP Mannheim vom 10.01.2020

 

Grimma (Sachsen): Aggressiver Pöbler

In Grimma pöbelte ein Angetrunkener an einer Tankstelle andere Kunden an. Da er sehr aggressiv dabei wirkte, riefen die Mitarbeiter die Polizei. Auch den Beamten gegenüber zeigte sich der 28-Jährige aggressiv und unkooperativ. Als sie ihn des Geländes verwiesen, warf er eine volle Flasche Sekt nach ihnen, verfehlte sie aber. Eine weitere Flasche hob er hoch und drohte damit den Polizisten. Er musste mit körperlicher Gewalt gebändigt werden und verbrachte den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle. Er muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 10.01.2020

 

Augsburg-Hochzoll (Bayern): 42-Jähriger greift 14-Jährigen Schüler an – Passanten helfen

Gestern Mittag befuhr ein 14-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad die Friedberger Straße, als er im Bereich der Hochzoller Straße an einer roten Ampel warten musste. Plötzlich kam ein 42-jähriger Mann auf den Schüler zu, versuchte ihn vom Fahrrad zu schubsen und sein Fahrrad, sowie seine Wertsachen zu entwenden.
Als zwei junge Fußgänger aus Augsburg (17 und 18 Jahre) erkannten, dass der Erwachsene den Jungen körperlich angriff, schritten diese ein. Der 17-Jährige konnte den Angreifer vom 14-Jährigen fernhalten und so weitere Übergriffe auf diesen, sowie die Wegnahme der Sachen, verhindern. Als der couragierte 17-Jährige laut um Hilfe rief, kam zufällig ein Polizeibeamter der Verkehrspolizei Augsburg mit einem Streifenwagen am Geschehen vorbei. Der daraufhin flüchtende Täter konnte von dem Verkehrspolizisten in einem nahegelegenen Gebäude gestellt werden. Nach Hinzuziehung weiterer Streifenbesatzungen, konnte der 42-Jährige schließlich festgenommen werden.
Sowohl bei seiner Festnahme, als auch bei der Verbringung in der Arrest, leistete der Täter Widerstand. Zwei Polizeibeamte, welche mehrfach von Tritten des Beschuldigten getroffen wurden, blieben jedoch unverletzt. Auch der Junge und die helfenden Passanten wurden zuvor nicht verletzt.
Da der Angreifer offensichtlich alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg hat den von der Staatsanwaltschaft Augsburg beantragten Haftbefehl gegen den 42-jährigen Letten mit Wohnsitz in Augsburg wegen des dringenden Verdachts des versuchten Raubes, des versuchten Diebstahls, der versuchten Körperverletzung, sowie des tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erlassen und in Vollzug gesetzt.
Die weiteren Ermittlungen, zu denen keine weiteren Einzelheiten genannt werden, wurden durch die Kriminalpolizei Augsburg übernommen.

PM (0075) des PP Schwaben Nord vom 10.01.2020

 

Augsburg-Pfersee (Bayern): Fußgänger überquert plötzlich die Straße, Zivilfahrzeug der Polizei kann Unfall durch Vollbremsung verhindern

Am vergangenen Donnerstag gegen 09:40 Uhr befuhr ein Zivilfahrzeug der Polizei die Augsburger Straße, als Höhe Kirchbergstraße, plötzlich ein Fußgänger auf die Fahrbahn trat ohne auf den Verkehr zu achten. Durch eine beherzte Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Fußgänger verhindert werden, welcher seinerseits als Reaktion nur den Mittelfinger zeigte. Daraufhin stiegen die zivilen Beamten aus, wiesen sich mit ihrem Dienstausweis als Polizeibeamte aus und wollten die Personalien des Beleidigers aufnehmen. Der 23-jährige Fußgänger verweigerte die Angabe seiner Personalien und wollte sich entfernen. Der Mann wurde daraufhin zur Identitätsfeststellung festgehalten und sollte nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Hierbei leistete er, nachdem er dies auch angekündigt hatte, massiv Widerstand. Der 23-Jährige wurde daraufhin fixiert und vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand. Nachdem sich mehrere Passanten in das Geschehen verbal einmischten, wiesen sich die zivilen Beamten auch gegenüber diesen als Polizeibeamte aus. Trotzdem entfernten sich die unbeteiligten Passanten, welche weiterhin die Freilassung des Festgenommenen forderten, erst nach Eintreffen eines uniformierten Streifenwagens. Als die Personalien des 23-Jährigen geklärt werden konnten, wurde er wieder entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und falscher Namensangabe.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.01.2020

 

Kirchberg i.W. (Bayern): Verwirrter 22-Jähriger bedroht Polizeibeamte mit Bajonett

Heute Nacht wurde die Einsatzzentrale der Polizei darüber informiert, dass ein 22-Jähriger zunächst in der Wohnung randalierte und im Anschluss diese mit einem langen Messer in der Hand verließ.
Nachdem die Polizeibeamten mit dem Randalierer Kontakt aufgenommen hatten, wurden sie mit einem Bajonett bedroht. Die Beamten konnten die Situation deeskalieren und den Mann in Gewahrsam nehmen.
Heute (10.01.2020) nach Mitternacht wurde durch einen Anruf bei der Polizeieinsatzzentrale bekannt, dass ein 22-Jähriger zunächst in der Wohnung randalierte und diese im Anschluss mit einem langen Messer verließ. Nachdem die Polizeibeamten den 22-Jährigen in der Nähe der Wohnung angetroffen hatten, wurden sie mehrmals mit dem Bajonett bedroht. Die Beamten mussten mehrfach den Schusswaffengebrauch androhen um den Mann anschließend überwältigen zu können. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der 22-Jährige, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und im Anschluss in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Die Polizeiinspektion Regen hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Niederbayern vom 10.01.2020

 

Wien: Alkolenker und Beifahrer beschädigen Dienstautos mit PU-Schaum

Beamte des Stadtpolizeikommandos Simmering führten um 23:30 Uhr in der Rinnböckstraße eine Fahrzeuganhaltung durch. Der Fahrzeuglenker (34, österr. Stbg.) wies eine Alkoholisierung von 1,14 Promille auf, weshalb ihm der Führerschein abgenommen wurde. Während der Amtshandlung bezüglich der Führerscheinabnahme in der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse begab sich auch der Beifahrer (29, österr. Stbg.) zur Polizeiinspektion verhielt sich in der Sicherheitsschleuse hochgradig aggressiv, setzte Anstandsverletzungen und schrie herum, woraufhin er festgenommen wurde. Ein Alkovortest beim 29-Jährigen ergab einen Messwert von 1,62 Promille.
Um 00:20 Uhr erfolgte die Enthaftung des 29-Jährigen, weil sich dieser beruhigt hatte und nunmehr gemäßigt verhielt. Ebenso wurde der 34-Jährige nach erfolgter Führerscheinabnahme aus der Polizeiinspektion entlassen.Um 01:30 Uhr bemerkten Polizisten die zwei zuvor Beamtshandelten, wie diese unmittelbar vor der Polizeiinspektion insgesamt drei Dienstfahrzeuge beschädigten, indem sie PU-Schaum in die Lüftungsschlitze sprühten. Anzumerken ist, dass alle drei Fahrzeuge nicht mehr einsatzfähig waren.
Umgehend nahmen die Beamten die Verfolgung der beiden Tatverdächtigen auf, die sich in unmittelbarer Nähe der Polizeiinspektion erneut ins Auto setzen. Das Auto wurde von vier Polizisten umstellt und die Männer aufgefordert, auszusteigen. Statt dieser Aufforderung nachzukommen, raste der 34-Jährige, dem schon zuvor der Führerschein abgenommen worden war, auf die Beamten zu, die sich nur durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen konnten. Danach flüchteten die Tatverdächtigen ohne Licht und mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hauffgasse und dort weiter Richtung Simmeringer Hauptstraße, wo sie aus den Augen verloren wurden.
Neben den zuvor genannten verwaltungsrechtlichen Anzeigen (Alko-Lenker bzw. Lärmerregung, Anstandsverletzung und aggressives Verhalten) wurden strafrechtliche Anzeigen wegen schwerer Sachbeschädigung sowie Widerstands gegen die Staatsgewalt gelegt. Gegen den 34-Jährigen wurde eine Festnahmeanordnung erlassen.

PA der LPD Wien vom 10.01.2020