Würding/Bad Füssing (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kam es in Würding zu zwei Polizeieinsätzen aufgrund eines Randalierers. Bereits gegen 02 Uhr geriet der 24-jährige Mann aus Bad Füssing mit einem anderen jungen Mann in einer Parkanlage in Würding in Streit, die Polizei wurde alarmiert, der genaue Sachverhalt bedarf jedoch noch der Abklärung. Gegen 06:30 Uhr fiel der junge Mann abermals negativ auf, er randalierte in einer Wohnung in der Hochrainstraße in Würding, woraufhin die Bewohner die Polizei verständigten. Diese fand den Mann stark alkoholisiert am Gehweg schlafend und stellten ihn zur Rede. Im Rahmen der Sachverhaltsabklärung zeigte sich der Mann äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten und verweigerte sämtliche Maßnahmen, woraufhin er gefesselt und zur Polizeiinspektion Bad Griesbach verbracht werden musste. Hierbei beleidigte er mehrfach die Beamten und wehrte sich gegen das Verbringen in die Arrestzelle. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren, er verbrachte den Tag in Polizeigewahrsam, ein Richter wurde informiert.

PM der PI Bad Griesbach vom 09.08.2019

 

Regensburg (Bayern): Betäubungsmittelkonsument beleidigt Polizisten

In der Freitagnacht beleidigte ein Regensburger Student eine vorbeifahrende Polizeistreife. Bei der anschließenden Kontrolle wurden bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden.
Der 33jährige hielt sich gegen 03:00 Uhr in der Keplerstraße vor einer Bar auf. Als sich eine motorisierte Polizeistreife näherte, zeigte er den Beamten den Mittelfinger. Der Tatverdächtige wurde daraufhin einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass er in seiner Hosentasche einen Joint mitführte. Die Drogen wurden beschlagnahmt und den Mann erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung sowie einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Regensburg Süd vom 09.08.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Polizist will in Straßenbahn Streit schlichten und wird selbst angegriffen und leicht verletzt, Zeugen gesucht!

Am Donnerstag kurz vor 23 Uhr kam es in der Straßenbahn Linie 4, in Fahrtrichtung Waldfriedhof in Höhe der Haltestelle Universitätsklinikum zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und einem 50-jährigen Mann.
Um die Auseinandersetzung zu beenden gab sich ein in seiner Freizeit befindlicher 27-jähriger Polizist als solcher aus und versetzte sich in den Dienst. Der Polizist zeigte seinen Ausweis und forderte das Duo auf den Disput zu beenden. Der 50-Jährige zeigte sich unbeeindruckt. Nach der zweiten Ansage des Polizisten und erneutem Zeigen des Dienstausweises richtete der 50-Jährige seine Angriffe gegen den Polizeibeamten und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Hierbei verletzte sich der Polizist leicht.
Der Straßenbahnfahrer hatte zwischenzeitlich die Polizei verständig.
Beim Eintreffen von vier Funkwagenbesatzungen lag der 50-Jährige vom Polizeibeamten fixiert am Boden der Straßenbahn.
Der 50-Jährige wurde zu Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen ins Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt verbracht. Ein bei ihm durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.
Warum es zu der ursprünglichen Auseinandersetzung in der Bahn gekommen war, ist nun u.a. Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt.
Die Ermittler suchen außerdem Zeugen des Vorfalls. Diese mögen sich unter 0621 33010 melden und ihre Wahrnehmungen mitteilen.

PM des PP Mannheim vom 09.08.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Schläge und Fußtritte gegen Polizisten

Völlig außer Rand und Band geriet heute Nacht ein 18-jähriger Weidener. Anwohner verständigten gegen 04:45 Uhr die Polizei, da der junge Mann in seiner Unterkunft völlig aus den Fugen geriet und seine gesamte Einrichtung demolierte. Beamte der PI Weiden fanden den 18-jährigen schließlich vor dem Anwesen. Noch bevor die Polizeibeamten sich über den Sachverhalt erkundigen konnten, stand der junge Mann auf und ging auf die Beamten los. Diese bedachte er mit mehreren Faustschlägen und auch Tritten gegen den Kopf. Und auch das Dienstfahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nur unter erheblichem Kraftaufwand und nach längerer Rangelei konnte der 18-jährige fixiert werden. Aber auch hier wollte er sich nicht beruhigen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde und zur Wache verbracht wurde. Aber auch im Haftraum beruhigte er sich nur sehr langsam, weshalb ein Richter den weiteren Gewahrsam anordnete. Erst nach und nach verflachte die Aggression des jungen Mannes.
Das Resultat seiner völligen Entgleisung: Diverse zerstörte Einrichtungsgegenstände in seiner Unterkunft, zwei Verletzte Polizeibeamte, ein beschädigtes Dienstfahrzeug.
Eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ist dem 18-jährigen sicher. Und auch für die Sachbeschädigungen wird er sich demnächst verantworten müssen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 09.08.2019

 

Binau (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

Zwei verletzte Polizeibeamte waren die Folgen einer Personenkontrolle am Donnerstagabend in Binau. Aufgrund eines Hinweises, dass ein 24-Jähriger regelmäßig Drogen „verticke“, wurde der Gambier am Bahnhof kontrolliert. Dafür hatte der junge Mann kein Verständnis und weigerte sich, seinen Ausweis zu zeigen. Es kam so weit, dass er von den Beamten zu Boden gebracht werden musste, um ihm Handschließen anzulegen. Er wehrte sich so heftig, dass zwei der Ordnungshüter leichte Verletzungen erlitten. Seinen Ausweis bekamen die Polizisten trotzdem. Der 24-Jährige ist polizeibekannt und gilt als gewalttätig. Rauschgift führte er keines mit sich.

PM des PP Heilbronn vom 09.08.2019

 

Bludenz (Vorarlberg): Alkoholisierte Frau verletzt Polizisten

Am 08.08.2019 um 23.18 Uhr wurde eine Streife der Polizei Bludenz verständigt, da eine Frau am Postplatz Bludenz randalieren würde. Beim Eintreffen der Streife konnte eine 37-jährige Frau, offensichtlich stark alkoholisierte Frau angetroffene werden, die aufgrund ihres Verhaltens bereits von zwei Passanten festgehalten werden musste. Bei der Amtshandlung biss die Tobende einer Polizistin in den Arm und versetzte einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht. Einem gezielten Kopfstoß konnte der Beamte gerade noch ausweichen. Die Frau wurde festgenommen und wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Beide Polizisten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Polizeiinspektion Bludenz, Tel. +43 (0) 59 133 8100

PA der LPD Vorarlberg vom 09.08.2019

 

Leonberg-Höfingen (Baden-Württemberg): 23-Jährige wehrt sich gegen Polizeibeamte

Mit einer uneinsichtigen und aggressiven 23 Jahre alten Frau bekamen es Beamte des Polizeireviers Leonberg am Donnerstag kurz nach 13.00 Uhr im Tonweg in Höfingen zu tun. Die junge Frau, die eine verhängte Geldstrafe wegen eines Diebstahlsdeliktes nicht geleistet hatte, sollte zur Vollziehung der Ersatzfreiheitsstrafe festgenommen werden. Sie konnte in ihrer Wohnung angetroffen werden und reagierte auf die Polizisten sogleich aggressiv. Als sie zum Dienstwagen gebracht wurde, schrie sie durch den Hausflur und beleidigte die Beamten, die ihr Handschließen angelegt hatten. Darüber hinaus versuchte sie einem Polizisten mehrfach ein Bein zu stellen. Im Wagen drohte sie die Polizisten anzuspucken, so dass ihr eine Spuckschutzhaube angelegt werden musste. Im Anschluss an die haftrichterliche Vorführung wurde die 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Sie muss sich nun wegen Wiederstrands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Ludwigsburg vom 09.08.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): 39-Jähriger geht mit abgeschlagener Flasche auf Polizeibeamte los

Am frühen Freitagmorgen ging ein 39-jähriger Mann im Stadtteil Neckarstadt mit einer abgeschlagenen Weinflasche auf Polizeibeamte los.
Gegen 0.30 Uhr hatte der Mann am Neuen Messplatz einen 36-jährigen Autofahrer gestoppt und anschließend mit einer Weinflasche die Heckscheibe dessen Fahrzeugs eingeschlagen. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der 39-jährige Tatverdächtige in der Waldhofstraße, in Höhe der Heinrich-Zille-Straße, angetroffen werden. Eine Aufforderung, stehenzubleiben, ignorierte er zunächst. Auf wiederholte Ansprache durch die Polizeibeamten zerschlug er die Flasche auf der Fahrbahn und ging schließlich mit dem abgebrochenen Flaschenhals drohend auf die Beamten zu. Da der Mann diesen bereits bedrohlich nah gekommen war, kündigten diese den Gebrauch der Schusswaffe an. Daraufhin ließ sich der 39-Jährige widerstandslos festnehmen. Er wurde anschließend zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Erhebung einer DNA-Probe wurde der Mann nach ärztlicher Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert.
Gegen den Mann wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie wegen Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 09.08.2019

 

Hennef (Nordrhein-Westfalen): Zur Verkehrskontrolle Seitenfenster eingeschlagen

Gestern Abend (08.08.2019) gegen 22.10 Uhr sahen die Beamten der Polizeiwache Siegburg auf der Lohmarer Hauptstraße einen verdächtigen PKW mit polnischen Kennzeichen. Bevor die Beamten ihren Streifenwagen wenden konnten, war der schwarze Audi bereits auf die Autobahn 3 in Richtung Frankfurt ausgefahren. Die Polizisten fuhren ebenfalls auf die Autobahn und konnten den Audi Kombi kurz vor dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg überholen. Sie schalteten das „Bitte Folgen“ Signal ein und beabsichtigten den Fahrer an einer sicheren Stelle anzuhalten. Statt dem Streifenwagen zu folgen, bog der Fahrer auf die Autobahn 560 in Richtung Hennef ab. Dabei erhöhte er seine Geschwindigkeit deutlich. Die Polizeibeamten folgten dem Audi weiter.
Der Audi-Fahrer missachtete jegliche Anhaltesignale. Am Ausbauende der Autobahn bog er dann bei Rot zeigender Ampelanlage nach links in das Industriegebiet ab. Dabei umfuhr er einen zweiten Streifenwagen, der dort mit eingeschaltetem Blaulicht auf ihn wartete. Nut durch glückliche Umstände kam es nicht zu einem Unfall. Am Ortseingang Hennef-Dondorf war dann schließlich Schluss mit der Flucht. Der Audi konnte mit Hilfe eines dritten Streifenwagens auf der Dondorfer Straße gestoppt werden. Der Fahrer, wie sich später herausstellte ein 40-jähriger Mann aus Lohmar, hatte die Autotüren verschlossen und blieb in seinem Wagen sitzen. Da er nicht öffnen wollte, schlugen die Polizisten die Seitenscheibe des Audis ein und öffneten so die Fahrertür. Da er auch nicht aussteigen wollte, waren ihm die Beamten dabei behilflich und beförderten ihn in Handschellen auf die Motorhaube seines Kombis. Grund der Flucht war vermutlich, dass der 40-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Alkohol oder Drogen hatte er nicht zu sich genommen. Der Lohmarer war in der Vergangenheit schon mehrfach beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden und hatte sich regelmäßig uneinsichtig gezeigt. Die gleiche Verhaltensweise legte er wieder an den Tag, so dass die Beamten seinen Audi zur Gefahrenabwehr sicherstellten. Das Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch rücksichtloses Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 09.08.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Betrunkene Jugendliche randalieren

Der Polizeiinspektion Bad Kissingen wurde am Freitagmorgen, gegen 05.20 Uhr, eine Ruhestörung im Bereich Lindesmühlpromenade gemeldet. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung rannten mehrere Jugendliche davon. Zwei konnten bei ihrer Flucht bei den Tennisplätzen angetroffen werden. Die beiden Jugendlichen im Alter von 15 Jahren waren alkoholisiert, weshalb ihre Eltern verständigt und gebeten wurden, ihre Kinder auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Bad Kissingen abzuholen. Einer der Jugendlichen beleidigte einen Beamten mehrfach verbal. Es wurden nun u.a. Ermittlungen wegen Ruhestörung und Beleidigung aufgenommen. Das Jugendamt wird aufgrund der Alkoholisierung von 0,26 und 1,38 Promille über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Bad Kissingen vom 09.08.2019

 

Frankfurt a.M. (Hessen): Bundespolizei nimmt Berufsfeuerwehrmann fest

Am Freitagmorgen, den 09.08.2019 gegen 10:00 Uhr nahmen Beamte der Bundespolizei einen 35-jährigen Mann am Frankfurter Hauptbahnhof fest. Der Mann hatte zuerst eine Streife der Bahnsicherheit angegriffen und beleidigt. Im weiteren Verlauf trat und beleidigte der Berufsfeuerwehrmann auch einen Bundespolizisten. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,73 Promille. Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die Ermittlungen dauern noch an. Der Bundespolizist ist weiter dienstfähig.

PM der BPOLI Frankfurt a.M. vom 09.08.2019

 

Recke (Niedersachsen): Körperverletzung/Widerstand, Beleidigung

Der Polizei ist in der Nacht zum Freitag (09.08.2019) am Wiesengrund in Recke eine Randaliererin gemeldet worden. Die Frau ließ sich den Anrufern zufolge nicht beruhigen. Nur mit Mühe konnten Polizeibeamtinnen und -beamte sie zur Wache bringen.
Dort wurde sie ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 02.00 Uhr hatte die Frau zwei anwesende Männer beleidigt. Die Auseinandersetzung eskalierte, die Frau stieß dabei nach Zeugengaben einen der Männer zu Boden. Als dieser am Boden lag, erhielt er von ihr noch einige Fußtritte. Zwei Männer wollten die Frau nun festhalten, was auch zunächst gelang. Dann riss sie sich los und trat unvermittelt gegen einen geparkten PKW. Daran entstand ein Schaden in Höhe von geschätzt 250 Euro. Gegenüber den einschreitenden Polizisten zeigte sie sich wenig kooperativ, widersetzte sich ständig und attackierte sie. Zudem beleidigte sie die Polizistinnen und Polizisten immer wieder mit verschiedensten Aussprüchen, meist auf sexueller Grundlage. Gegen die 31-jährige Frau aus Lengerich wurden Anzeigen, wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Sachbeschädigung und Beleidigung vorgelegt.

PM der POL Steinfurt vom 09.08.2019

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Hilfesuchen und dann Widerstand leisten

Am Donnerstagmorgen, gegen 03:35 Uhr, kam es auf der Polizeidienststelle zu einem Widerstand und Beleidigung gegen Polizeibeamte. Ein 21-Jährige kam hilfesuchend, mit seinem Fahrrad auf die Polizei gefahren, wobei durch die eingesetzten Beamten eine Alkoholisierung des 21- Jährigen von 1 Promille festgestellt wurde.
Dem 21- Jährigen wurde hierauf die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt und mit dessen Einverständnis ein Taxi organisiert. Beim Verlassen der Dienststelle in Richtung Taxi, beleidigte der 21- Jährige die eingesetzten Beamten plötzlich und unerwartet. Daraufhin wurde dem 21-Jährigen ein Platzverweis erteilt und er wurde aufgefordert mit dem Taxi wegzufahren. Bei diesem Gespräch schlug der Mann einem eingesetzten Polizisten mit der Faust ins Gesicht, worauf der 21-Jahrige in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 09.08.2019

 

Langwedel (Niedersachsen): 49-Jähriger unter Alkohol am Steuer leistete Widerstand gegen Maßnahmen der Polizei

Ein 49-jähriger Fahrer eines Ford leistete am frühen Freitagmorgen Widerstand gegen Beamte der Polizei Langwedel, nachdem bei ihm festgestellt worden war, dass er unter Alkoholeinfluss am Steuer gesessen hatte. Auf der A27 in Fahrtrichtung Cuxhaven in Höhe der Raststätte Goldbach wurde der Mann angehalten und kontrolliert.
Bei einem Atemalkoholtest stellte sich heraus, dass er 1,71 Promille Alkohol in der Atemluft hatte, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte. Weil er dafür von der Wache in Langwedel zu einem Krankenhaus gebracht werden sollte, leistete er Widerstand, indem er die Beamten zu treten versuchte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Später beruhigte sich der 49-Jährige wieder. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Verden/Osterholz vom 09.08.2019

 

Velten (Brandenburg): Widerstand geleistet

Zeugen informierten die Polizei gestern gegen 22.10 Uhr über einen auf dem Boden liegenden Mann in der Germendorfer Straße. Die Beamten konnten einen 21-jährigen Mann aus dem Landkreis Teltow-Fläming feststellen, der angab, in einen Streit mit seiner 17-jährigen Freundin geraten zu sein. Der 21-Jährige beschimpfte die Beamten und widersetzte sich ihren Anweisungen. Schließlich musste der Mann gefesselt werden. Danach gab er an, sich das Leben nehmen zu wollen. Daraufhin forderten die Beamten einen Rettungswagen an, der den 21-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Die 17-Jährige konnte im Anschluss aufgesucht werden. Sie war unverletzt und sah von einer Strafanzeige ab. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.08.2019

 

BAB 2, AS Lehnin (Brandenburg): Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Einsatzkräfte der Autobahnpolizei beabsichtigten in der Nacht zum Donnerstag, auf der Bundesautonahn 2 in Richtung Berlin einen Nissan zu kontrollieren, an dem polnische Kennzeichen angebracht waren, die für einen Skoda ausgegeben wurden. Als der Nissan-Fahrer die Kontrollabsicht der Beamten bemerkte, beschleunigte er und versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen. Dazu wollte er die Autobahn an der Anschlussstelle Lehnin verlassen, verlor jedoch aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit im weiteren Verlauf die Kontrolle über den Nissan und kollidierte mit einem Grundstückszaun, an dem er dann auch zu Stehen kam. Der Fahrer konnte seine Flucht zunächst fußläufig fortsetzen, wurde dann aber später, unter dem Einsatz eines Diensthundes und des Polizeihubschraubers aufgefunden. Er hatte sich in einer Gartenlaube versteckt. Es handelt sich um einen 36-jährigen polnischen Mann, den die Einsatzkräfte dann vorläufig festnehmen konnten. Eine Fahrerlaubnis hat er nicht. Auch war der Nissan zuvor in Niedersachsen gestohlen worden. Der Nissan wurde sichergestellt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf über 27.000 Euro.
Im Rahmen der erste Nacheile zum flüchtenden Täter verletzte sich ein Beamter der Autobahnpolizei, beim Übersteigen eines Zauns an der Hand. Der Beamte war anschließend nicht mehr dienstfähig.

PM der PD Brandenburg West vom 09.08.2019

Bamberg (Bayern): 43-jähriger Mann beleidigt und bedroht Polizeibeamte

Während eines Polizeieinsatzes am Mittwochvormittag im Bamberger Klinikum wurden zwei Polizeibeamte von einem 43-jährigen Mann mit üblen Ausdrücken betitelt. Außerdem bedrohte der Mann die beiden Beamten mit Erschießen. Er muss sich nun wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 08.08.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung in der Weststadt

Die Beamten des Polizeireviers Offenburg wurde am frühen Donnerstagmorgen in die Marlener Straße gerufen. Vor einer Diskothek war es kurz nach 3 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern gekommen. Ein 18-Jähriger hatte mutmaßlich einem Kontrahenten einen Faustschlag verpasst, so dass dieser sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Ein 17-Jähriger störte die polizeiliche Aufnahme des Sachverhaltes dabei so sehr, dass ihm der Gewahrsam erklärt werden musste. Er wurde nach einem Atemalkoholtest, der einen Wert von über 1,5 Promille ergab, von seinen Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt. Auch der vermeintliche Schläger stand annähernd unter dem gleichen Einfluss von Alkohol. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er einen Polizisten. Den 18-Jährigen erwarten nun gleich mehrere Anzeigen.

PM des PP Offenburg vom 08.08.2019

 

Gotha (Thüringen): Gewahrsam nach Angriff auf Polizeibeamte

Am späten Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in die Waltershäuser Straße gerufen. Nachdem die Beamten die entsprechende Wohnung lokalisiert hatten, klopften sie an der Tür. Diese öffnete der 34-Jährige Täter, welche die Polizeibeamten unvermittelt angriff. Die Attacke konnte jedoch schnell abgewehrt und der Mann unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund des fortwährenden Widerstands gegen die polizeiliche Maßnahme, ordneten die Beamten das Gewahrsam an. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und ein Einhandmesser. Somit erwarten den 34-Jährigen mehrere Anzeigen u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen zu genauen Hintergründen dauern an.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019

 

Thyrnau (Bayern): Polizeibeamter bei Widerstand verletzt

Donnerstag, gegen 01:00 Uhr, sollte ein 27jähriger Mann aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes einer Klinik zugeführt werden. Die Polizeikräfte fanden den 27jährigen in seinem Bett. Als die Beamten die Lage erklärten, wurde der 27-Jährige zunehmend aggressiver und setzte sich gegen die Maßnahme massiv und schlagend zur Wehr. Dabei wurde ein 33jähriger Beamter leicht verletzt. Der 27-Jährige wurde in eine Klinik eingewiesen. Es wird wegen Widerstand Körperverletzung ermittelt. -012984-

PM des PP Niederbayern vom 08.08.2019

 

Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Polizisten angegriffen und verletzt

Die Beamten sollten eine Schlägerei zwischen zwei Personengruppen schlichten und wurden dabei selbst Opfer von Gewalt und Respektlosigkeit.
Um 04:45 Uhr fuhren am Mittwochmorgen (07. August) mehrere Streifenwagen zu einer Schlägerei in die Kentener Heide. Dort trafen sie zunächst niemanden an und erfuhren, dass die Beteiligten in eine angrenzende Grünanlage geflüchtet seien. Dort trafen die Beamten auf sechs Männer, die aufeinander einschlugen. Die Beamten gaben sich zu erkennen und die Aggression richtete sich schlagartig auf die Beamten, die von drei mit Schlagwerkzeugen bewaffneten Tätern angegriffen wurden. Ein Polizeischüler, eine Polizistin und ein Polizist erlitten dabei Verletzungen. Die Täter flüchteten. Ein 27-Jähriger konnte in der Straße „Zum Biotop“ festgenommen werden.
Um 06:00 Uhr keimte erneut eine Schlägerei zwischen mehreren Personen am gleichen Ort auf. Hierbei nahmen die Beamten zwei weitere Täter im Alter von 30 und 20 Jahren vorläufig fest, die zuvor die Polizisten verletzten. Einer von ihnen stand mit 1,64 Promille deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs leiteten die Beamten ein. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariates 22 in Kerpen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 08.08.2019

 

Olpe (Nordrhein-Westfalen): 48-Jähriger pöbelt in Bäckerei

Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr hat sich eine Mitarbeiterin einer Bäckereifiliale auf der Martinstraße bei der Leitstelle gemeldet, da dort ein Gast die Angestellten belästigte und anpöbelte. Beim Eintreffen der Beamten rauchte der hinreichend polizeibekannte 48-Jährige einen Joint. Zudem zeigte er sich aggressiv und unkooperativ. Die Drogen stellten die Beamten sicher und erteilten einen Platzverweis, dem er auch nachkam. Sie schrieben eine entsprechende Anzeige.

PM der KPB Olpe vom 08.08.2019

 

München (Bayern): Zwei Gewaltdelikte im Hauptbahnhof

Zu zwei Gewaltdelikten kam es am Dienstagabend (6. August) bzw. Mittwochmorgen (7. August) im Hauptbahnhof. Ein 70-Jähriger spuckte dabei in einem Fall zwei Bundespolizisten ins Gesicht und beim anderen Vorfall wurde eine 24-Jährige sexuell belästigt.
Nr. 185:
Gegen 23:30 Uhr fiel am Dienstagabend ein 70-Jähriger im Hauptbahnhof auf. In einem Imbissgeschäft an der Arnulfstraße schrie er lautstark herum und beleidigte dabei wiederholt eine 29-jährige Rumänin. Als Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit einschritten und den Schwabinger aus dem Bahnhof verwiesen, wurde er den Sicherheitsmitarbeitern angriffslustig. Hinzukommende Bundespolizisten schrie der 70-Jährige zunächst an, bedrohte sie dann mit erhobenen Fäusten und spuckten den 28 und 33 Jahre alten Beamten zu guter Letzt unvermittelt ins Gesicht. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 08.08.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Schlangenlinien und Stinkefinger

Reptilienreiche Zeiten bei der PI Weiden i.d.OPf. Gestern die Kornnatter, heute Schlangenlinien eines 57-jährigen aus dem Raum Tirschenreuth. Der Herr war heute Nacht gegen 02:15 Uhr mit seinem Pkw in Weiden unterwegs. Einem weiteren Pkw-Lenker, der ebenfalls zu dieser Zeit unterwegs war, fiel die deutlich unsichere Fahrweise des 57-jährigen auf. Der Herr brauchte mehrfach die gesamte Fahrbahnbreite zum Führen seines Fahrzeugs. Der Zeuge verfolgte das unsichere Fahrzeug und verständigte die Polizei. Als der Verfolgte bemerkte, dass er wohl ein Begleitfahrzeug hatte, streckte er dem Pkw-Lenker mehrfach den Stinkefinger entgegen. Kurze Zeit später konnte der Schlangenlinienfahrer im Bereich der Neustädter Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hier stellte sich dann heraus, dass der Fahrer vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Ein Test erbrachte rund 0,8 Promille. Er durfte seinen Pkw stehen lassen und die Beamten zur Wache zu einer Blutentnahme begleiten.
Dort bekam er dann auch noch offenbart, dass er nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen darf. Und auch die Möglichkeit einer weiteren Anzeige wegen Beleidigung mittels Stinkefinger steht noch im Raum.
Der Herr wird sich in Kürze vor dem Staatsanwalt für seine Verfehlungen verantworten dürfen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 08.08.2019

 

Miltenberg (Bayern): Randalierer begehen Sachbeschädigungen

Ein gestörtes Verhältnis zum Besitz fremden Eigentums zeigte eine Personengruppe in den frühen Morgenstunden des Donnerstags.
Gegen 04.00 Uhr, teilte ein Anwohner in der Hauptstraße eine randalierende Personengruppe mit, welche vor einem Café Tische und Stühle umgeworfen und beschädigt hatte. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung konnte vor Ort lediglich noch ein 31-Jähriger angetroffen werden. Diese Person wurde vorläufig festgenommen; die anderen „Störenfriede“ konnten flüchten. Der junge Mann zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr unkooperativ, war aufbrausend und schrie immer wieder lauthals herum. Aufgrund seiner aggressiven Haltung und des Umstandes, dass er mit 1,76 Promille angetrunken war, verschaffte ihm eine Nacht in der Arrestzelle der Polizeiinspektion Miltenberg.
Der Sachschaden wird vorläufig auf ca. 100 Euro geschätzt.

PM der PI Miltenberg vom 08.08.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Streithähne landen in Arrestzelle

Am Dienstag, gegen 21.00 Uhr, bemerkten Beamte der Zivilen Einsatzgruppe im Stadtgebiet zwei Männer, die offensichtlich im angetrunkenen Zustand in eine verbale Streitigkeit verwickelt waren. Es handelt sich um einen 27-jährigen Landshuter und einen 25-Jährigen aus dem Landkreis. Eintreffende Polizeistreifen konnten den Streit zwar schlichten, den erteilten Platzverweisen kamen die beiden betrunkenen Personen nicht nach. Da weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, wurden sie in Gewahrsam genommen. Der 25-Jährige war mit den Maßnahmen nicht einverstanden, er wehrte sich und musste deshalb durch Anwendung von unmittelbarem Zwang in das Dienstfahrzeug verbracht werden.

PM der PI Landshut vom 08.08.2019

 

Wittingen (Niedersachsen): Autofahrt unter Alkohol und Drogen endete für Fahrer im Polizeigewahrsam

Am Nachmittag des 07.08.2019, gegen 16:30 Uhr ereilten die Wittinger Polizisten mehrere Hinweise aus der Bevölkerung auf einen Betrunkenen Fahrzeugführer, der durch die Ortschaft fahren soll. Vor Ort eingetroffen, stießen die Beamten auf einen 32jährigen Wittinger und seinen Kumpel. Beide standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und zumindest der Fahrer auch unter anderen berauschenden Mitteln. Dem 32-Jährigem Fahrzeugführer, welcher sich sehr aggressiv den Polizisten gegenüber verhielt, wurde sein Fehlverhalten vorgeworfen und die nun folgende Blutentnahme angekündigt. Dies passte dem Wittinger so gar nicht und veranlasste ihn zur Flucht. Diese verlief nicht ganz erfolgreich, da er wenig später an seinem Pkw wieder gestellt werden konnte. Schlussendlich wurde dem jungen Mann Blut abgenommen und er durfte seinen Rausch in einer polizeilichen Gewahrsamszelle ausschlafen.

PM der PI Gifhorn vom 08.08.2019

 

München (Bayern): Zwei Gewaltdelikte im Hauptbahnhof: 24-Jährige sexuell belästigt und Bundespolizisten bespuckt

Zu zwei Gewaltdelikten kam es am Dienstagabend (6. August) bzw. Mittwochmorgen (7. August) im Hauptbahnhof. Ein 70-Jähriger spuckte dabei in einem Fall zwei Bundespolizisten ins Gesicht und beim anderen Vorfall wurde eine 24-Jährige sexuell belästigt.
Gegen 23:30 Uhr fiel am Dienstagabend ein 70-Jähriger im Hauptbahnhof auf. In einem Imbissgeschäft an der Arnulfstraße schrie er lautstark herum und beleidigte dabei wiederholt eine 29-jährige Rumänin. Als Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit einschritten und den Schwabinger aus dem Bahnhof verwiesen, wurde er den Sicherheitsmitarbeitern angriffslustig. Hinzukommende Bundespolizisten schrie der 70-Jährige zunächst an, bedrohte sie dann mit erhobenen Fäusten und spuckten den 28 und 33 Jahre alten Beamten zu guter Letzt unvermittelt ins Gesicht. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Kurz nach 1 Uhr am Mittwoch wurde die Bundespolizei über eine Schlägerei am Ausgang Bayerstraße informiert. Ein Unbekannter hatte einer 24-jährigen Deutschen im Vorbeigehen ans Gesäß gefasst. Zwei Begleiter der Frau stellten den Mann daraufhin zur Rede. Unvermittelt gab der Unbekannte einem der beiden, einem 29-jährigen Iraker eine Kopfnuss und schlug ihm ins Gesicht, bevor er flüchtete. Der 29-Jähroiger erlitt durch einen Cut am Auge sowie auf dem Nasenbein und ein Hämatom an der Wange. Er wurde medizinisch versorgt und in eine Münchner Klinik transportiert. Die Bundespolizei wertet nun die Videoaufzeichnungen aus und hofft dem Unbekannten auf die Spur zu kommen. Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und sexueller Belästigung wurden eingeleitet.

PM der BPOLI München / BPOLD München vom 08.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 40-Jähriger beleidigt Familie in Straßenbahn

Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei wurden Mittwochabend durch einen Reisenden im Karlsruher Hauptbahnhof angesprochen. In einer Straßenbahn konnte dieser beobachten, wie ein Mann gegenüber einer augenscheinlich ausländischen Familie mehrfach den Hitlergruß zeigte.
Durch den Zeugen konnte der Mann identifiziert werden. Die Kontrolle erfolgte prompt. Der 40-jährige Rumäne zeigte sich äußert unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach, als diese seine Personalien feststellten. Der offensichtlich alkoholisierte Mann erhielt schließlich einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof, welchem er jedoch nicht nachkam. Zur Vermeidung weiterer freiheitsbeschränkender Maßnahmen, entschieden sich die Beamten, den Mann schlussendlich an seine Karlsruher Wohnanschrift zu verbringen. Dort lebt der 40-Jährige mit seiner Mutter zusammen, welche versprach, sich um ihren Sohn zu kümmern. Während der Verbringung nach Hause beleidigte und bedrohte der Mann die Beamten erneut. Ihn erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.08.2019

 

Ilmenau (Thüringen): Fahren ohne Fahrerlaubnis – Widerstand bei Verkehrskontrolle

Am Mittwochvormittag stellten die Beamten der PI Arnstadt-Ilmenau in der Ackermannstraße einen amtsbekannten Fahrzeugführer fest, welcher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. In der Folge kam es zur Verkehrskontrolle und die Polizisten eröffneten dem 60-Jährigen die Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel zur Unterbindung der Weiterfahrt. Gegen die Maßnahme versuchte sich der Herr plötzlich mittels körperlicher Gewalt zur Wehr zu setzen. Dies misslang jedoch und der Mann konnte unter Kontrolle gebracht werden. Somit endete seine unerlaubte Fahrzeugnutzung auf der Dienststelle der PI Arnstadt-Ilmenau und nun erwartet den 60-Jährigen neben der Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Weitere wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019

 

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand gegen Polizisten durch einen psychisch kranken Mann

Am Mittwochnachmittag, dem 07.08.2019, konnte die Polizei in Stralsund einem 30-jährigen Mann, welcher aus dem Helios Klinikum abgängig war, habhaft werden. Dieser war per richterlichen Beschluss in der Einrichtung untergebracht und wurde ca. 30 Minuten nach Bekanntwerden des Sachverhalts gegen 13:45 Uhr von einer Streifenbesatzung des Polizeihauptreviers Stralsund an einem Supermarkt im Stadtteil Grünhufe aufgegriffen.
Vor Ort widersetzte der psychisch kranke Mann sich den Anweisungen der eingesetzten Beamten und griff einen Polizisten körperlich an.
Dabei wurde der Beamte augenscheinlich nicht verletzt. In der weiteren Folge kam es zum Einsatz des Reizstoffsprühgeräts gegen den 30-Jährigen. Er wurde durch die Beamten zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert. Während der polizeilichen Maßnahmen vor dem Supermarkt beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten öffentlichkeitswirksam. Eine Atemalkoholkontrolle des Mannes ergab einen Wert von 1,17 Promille. Nach einer ärztlichen Versorgung wurde der Tatverdächtige wieder in die Einrichtung zurückgebracht. Hier erfolgte zudem die Durchführung der angeordneten Blutprobenentnahme bei dem Mann.
Der 30-Jährige muss sich nun wegen des Verdachtes der Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Stralsund vom 08.08.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Sachbeschädigung und Widerstand

Wegen Sachbeschädigung an einem abgestellten Dienstwagen der Bundespolizei wurde das Polizeirevier Singen von einem Zeugen in der Nacht auf Donnerstag gegen 01.00 Uhr verständigt. Der Zeuge sah, wie mehrere Personen die Kennzeichenschilder des Fahrzeuges abrissen und anschließend versuchten, die Frontscheibe mit einem Holzstock einzuschlagen. Eine 21-jährige Frau und zwei junge Männer im Alter von 23 und 24 Jahren konnten von Beamten des Polizeireviers Singen in Tatortnähe festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Frau und der 23-jährige Mann leisteten bei der Festnahme erheblichen Widerstands und beleidigten die eingesetzten Beamten. Diese müssen sich nun auch wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Koblenz vom 08.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Mutmaßlicher Ladendieb greift Polizeibeamten an

Beamte der Haft- und Vorführgruppe der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten sich am Dienstagmorgen (06.08.2019) mit einem renitenten Mann beschäftigen. Er leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen.
Bereits am Montagabend (05.08.2019) war ein 35-jähriger Mann nach einem Ladendiebstahl in einem Baumarkt in der Äußeren Bayreuther Straße festgenommen worden. Der Tatverdächtige war zuvor von Zeugen beim Diebstahl von Werkzeugen beobachtet und anschließend festgenommen worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde Haftantrag gestellt. Da der Beschuldigte am Dienstagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden sollte, wurde er über Nacht in einem Haftraum verwahrt.
Auf dem Weg zum Transportfahrzeug reagierte der 35-Jährige sehr aggressiv, beleidigte die eingesetzten Beamten und drohte mit einem Angriff, woraufhin er gefesselt werden sollte. Unvermittelt versuchte er sich der Fesselung zu entziehen und einem Polizeibeamten gegen den Kopf zu schlagen. Der Beamte wich dem Schlag aus und blieb unverletzt. Im daraufhin entstandenen Gerangel erlitt der Angreifer leichte Verletzungen (Schürfwunden) und wurde anschließend dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den in Deutschland wohnsitzlosen 35-Jährigen.
Der Beschuldigte muss sich nun in einem weiteren Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 08.08.2019

 

Spremberg (Brandenburg): Brdohung

Am Mittwochabend wurde die Polizei wegen einer hilflosen Person in die Heinrichstraße gerufen. Ein offensichtlich alkoholisierter 53 Jahre alter Mann hatte lautstark Passanten belästigt und anschließend Rettungskräfte und Polizeibeamte bedroht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Arzt bestätigte zuvor seine Gewahrsamstauglichkeit.

PM der PD Brandenburg Süd vom 08.08.2019

 

Ostbevern (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

In der Nacht zu Donnerstag, 08.08.2019, nahm die Polizei in Ostbevern nach einem Einsatz wegen Ruhestörung zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren in Gewahrsam. Um 00.00 Uhr meldeten Zeugen der Polizei eine Ruhestörung durch mehrere Jugendliche auf dem Parkplatz am Friedhof in Ostbevern. Die Einsatzkräfte trafen mehrere Jugendliche an, die dort laut Musik hörten. Sie forderten die Jugendlichen auf, ruhig zu sein und die Örtlichkeit zu verlassen. Kurz darauf fiel die Gruppe auf der Hauptstraße erneut durch eine Ruhestörung auf. Als diese der mehrfachen Aufforderung der Einsatzkräfte ruhig zu sein und die Örtlichkeit zu verlassen nicht nachkamen, nahmen die Beamten den Wortführer der Gruppe in Gewahrsam. Hierbei wehrte sich der 19-Jährige durch Kratzen und Beißen. Ein 18-Jähriger versuchte noch die Ingewahrsamnahme zu verhindern, kam aber unter Androhung des Einsatzes von Pfefferspray der Aufforderung nach, Abstand zu halten.
Die Beamten brachten den 19-Jährgen in das Zentralgewahrsam nach Ahlen. Nachdem sich die Jugendlichen zunächst entfernt hatten, kamen sie kurz darauf zu den Einsatzkräften zurück. Sie beleidigten die Beamten und spuckten auf die Streifenwagen. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte einen 18-Jährigen ebenfalls in Gewahrsam. Da die anderen Jugendlichen versuchten, die Ingewahrsamnahme zu verhindern, setzten die Beamten das Pfefferspray ein. Dies hielt sie von weiteren Störversuchen ab und sie entfernten sich von der Örtlichkeit. Die Beamten brachten den 18-Jährigen in das Zentralgewahrsam und leiteten Ermittlungsverfahren gegen die beiden ein.

PM der POL Warendorf vom 08.08.2019

 

Duisburg- Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb wehrt sich gegen Festnahme

Ladendetektive haben am Mittwochmittag (7. August, 11:20 Uhr) einen Dieb dabei beobachtet, wie er in einem Supermarkt auf dem August-Bebel-Platz Schnaps stehlen wollte. Sie hielten den 31-Jährigen fest und riefen die Polizei. Weil der Dieb keine Papiere bei sich hatte, nahmen die Beamten ihn mit zur Wache.
Vor der Wache riss sich er los und rannte über den August-Bebel-Platz in Richtung Weseler Straße. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den mutmaßlichen Täter auf der Kaiser-Friedrich-Straße stellen. Dort wehrte sich der Dieb mit Händen und Füßen gegen seine Festnahme. Es gelang den Polizisten, den Mann zu überwältigen. Sie nahmen ihn mit zur Wache, überprüften seine Personalien und schrieben eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Ladendiebstahl.

PM der POL Duisburg vom 08.08.2019

 

Schwante (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein 59-jähriger Deutscher bedrohte gestern Morgen im Lindenweg seine 56 Jahre alte ehemalige Lebensgefährtin aus Schwante mit dem Tode. Darüber hinaus drohte er an, das Haus anzünden zu wollen. Polizisten trafen den psychisch stark belasteten Mann kurz darauf an. Während der Kontrolle seiner Personalien leistete er Widerstand, konnte jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt werden. Er wurde später zur Begutachtung seines Geisteszustandes auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses eingeliefert. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 08.08.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Bundespolizei wurde wegen Ladendieb gerufen, dieser zog ein Messer

30-jähriger verletzte sich selbst mit Einhandmesser schwer und bedrohte die Beamten.
Mittwochabend, 08.08.2019, kurz vor 22.00 Uhr, wurde die Bundespolizei um Unterstützung gebeten. Ein Mann hatte im Supermarkt im Kieler Hauptbahnhof Waren eingesteckt und den Markt verlassen wollen, ohne zu bezahlen. Als die Bundespolizisten eintrafen, saß der Mann auf einem Stuhl und machte mündliche Angaben zu seiner Person.
Die Beamten wollten die Identität überprüfen und bemerkten, dass der Mann immer nervöser wurde. Tatsächlich gab es keine Person mit den gemachten Angaben. Plötzlich hielt er ein Messer in der Hand und stieß sich das Messer in die Brust. Anschließend schwang er das Messer bedrohlich vor den Bundespolizisten und warf es schließlich in Richtung der Beamten, die allerdings nicht getroffen wurden. Die Bundespolizisten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn.
Anschließend leisteten sie Erste Hilfe und forderten Rettungskräfte an. Bei dem Vorgang rutschte dem 30-jährigen ein Tütchen mit weißem Pulver aus der Tasche. Als der Rettungswagen eintraf, wurde die Person übergeben und ins Krankenhaus gefahren. Dort stellte sich heraus, dass die Verletzungen, die sich der Mann mit dem Messer zugefügt hatte, doch schwerer waren. Er wurde sofort operiert.
Bei der Durchsuchung der mitgeführten Gegenstände des Mannes durch die Bundespolizei wurden weitere Betäubungsmittel gefunden.
Mittlerweile hatte der 30-jährige im Krankenhaus korrekte Angaben zu seiner Identität gemacht, die Überprüfung ergab, dass es sich um einen polizeibekannten Intensivtäter handelt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Kiel vom 08.08.2019

 

Lengerich (Niedersachsen): Diebstahl/räubersicher Diebstahl/Widerstand

Die Polizei ist am Mittwochmittag (07.08.2019), um kurz nach 13.00 Uhr, zur Knemühlenstraße, im Außenbereich von Lengerich, gerufen worden. Nach ersten Angaben war dort ein fremder Mann aus dem Wohnhaus einer älteren Dame gekommen. Ein Nachbar würde diesen nun festzuhalten. Als die Beamten dort eintrafen, sahen sie zwei Personen im Straßengraben liegen. Offenbar handelte es sich um den vermeintlichen Dieb und um den Verfolger, der ihn festhielt. Der Unbekannte wollte sich immer wieder befreien. Bei dieser Aktion erlitten beide Personen leichte Verletzungen. Die Polizisten konnten den Mann ergreifen und ihn festnehmen. Auch dabei leistete er Widerstand. Polizeibeamtinnen/ -beamte wurden nicht verletzt. Der Mann, der keine Ausweispapiere mitführte, wurde zur Polizeidienststelle gebracht. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um einen 27-Jährigen handeln, der im Rheinland gemeldet ist.
Noch vor Ort konnten der Zeuge und die Geschädigte den Vorfall schildern. Die ältere Dame hatte gesehen, dass der unbekannte Mann aus ihrem Haus, das nicht komplett verschlossen war, kam und dann mit einem Fahrrad wegfuhr. Sie alarmierte den zufällig mit einem Auto vorbeifahrenden Nachbarn, der die Verfolgung aufnahm und ihn stellen konnte. Was der 27-Jährige in dem Haus gemacht hatte und ob er etwas aus dem Haus gestohlen hatte, war zunächst unklar. An der Stelle, an der er von dem Zeugen festgehalten wurde, fanden die Polizeibeamten dann einen Autoschlüssel. Dieser stammte aus dem Haus an der Knemühlenstraße. Die Polizei stellte das Fahrrad des jungen Mannes sicher, um zu prüfen, ob es gestohlen worden ist. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM der POL Steinfurt vom 08.08.2019

 

Dahme (Schleswig-Holstein): Polizei beendet ausufernde Partnerschaftsstreitigkeiten

Um 19.50 Uhr ging bei der Polizei in Grube am Mittwochabend (07.08.2019) die Mitteilung ein, dass eine Frau in Dahme von einem Mann verprügelt würde.
Am Einsatzort eingetroffen fanden die Beamten die Einsatzmitteilung bestätigt. Auf einer Terrasse hinter dem Haus, zu dessen Adresse sie entsandt worden waren, lief ein 41-jähriger Mann sehr aufgeregt umher und brüllte ununterbrochen. Eine Frau saß zusammengekauert und eingeschüchtert auf einem Stuhl in der Ecke der Terrasse. Auch das Erscheinen der uniformierten Beamten wirkte zunächst nicht beruhigend auf den Mann, er schrie weiter herum und schlug der Frau, als diese sich zu ihrem Rucksack hinabbeugte, trotz der anwesenden Polizisten auf den Rücken.
Weil die Beamten den Mann jetzt sofort von der Frau wegstießen versuchte dieser, mit erhobenen Fäusten auf einen Polizisten loszugehen – und so fand der Aggressor aus dem Kreis Stormarn sich kurze Zeit später mit Handfesseln fixiert auf dem Boden wieder.
Nachdem mittlerweile noch eine zweite Funkwagenbesatzung eingetroffen war, konnten die Beamten den Versuch unternehmen, sich die Ursache des Streits schildern zu lassen und den Mann zur Ruhe zu bringen. Die Ursache des Streits war schnell erläutert und muss hier nicht dargestellt werden. Der 41-jährige allerdings war auch weiterhin nicht zu beruhigen und immer noch sehr aufgebracht, obwohl ihm zwischenzeitlich sogar schon die Handfesseln abgenommen worden waren. Für die eingesetzten Beamten war daher zu befürchten, dass er bei der nächsten Gelegenheit wieder auf seine Partnerin losgehen würde.
Der deutlich alkoholisierte Mann (vorläufiger Wert Atemalkoholtest: 1,84 Promille) wurde daher dem Zentralen Polizeigewahrsam in Lübeck zugeführt, nachdem er bei der Verbringung zum Funkwagen erneut Widerstand leistete und Handfesseln angelegt bekommen musste.

PM der PD Lübeck vom 08.08.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Randalierer greift Polizeibeamte an

Am 08.08.19, gegen 00.20 Uhr, wurde eine Polizeistreife in die Gudestraße entsandt, da dort ein Betrunkener randalieren und mit Gegenständen werfen sollte. Im Bereich der Schmiedestraße trafen die Polizeibeamten auf einen offenbar betrunkenen 21-Jährigen. Da der 21-Jährige offenbar nicht mehr in der Lage war seinen Weg allein fortzusetzen, wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt trat der 21-Jährige nach den Polizeibeamten und beleidigte sie. Den Rest der Nacht verbrachte er trotzdem in einer Zelle. Weiterhin wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 08.08.2019

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung im ICE zwischen Karlsruhe und Baden-Baden/Bundespolizei sucht Zeugen und Geschädigte

Am Donnerstag Abend gegen 17:00 Uhr wurde der Bundespolizei Offenburg über die Transportleitung der DG AB eine Person gemeldet, die im ICE 70 von Karlsruhe nach Offenburg, auf Höhe Baden-Baden, randaliert und bereits zwei Reisende angegriffen hat.
Der im Zug befindliche Zugbegleiter sprach einen Polizisten an, welcher sich ebenfalls im Zug befand und bat um Unterstützung. Der zur Hilfe eilende Bundespolizist konnte den 31-jährigen Mann überwältigen und trotz heftigem Widerstand fesseln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verletzte sich hierbei die Person leicht. Am Bahnhof Baden-Baden konnte der aggressive Reisende dann von Landes- und Bundespolizeikräfte übernommen werden und wehrte sich weiterhin vehement. Die Person hyperventilierte am Bahnsteig und musste ins Krankenhaus verbacht werden. Dort wird er polizeilich bewacht. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen und Geschädigte.
Wer Angaben zu dem Sachverhalt machen kann oder Geschädigter des Angriffs wurde, wird gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190-0 in Verbindung zu setzen.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 08.08.2019

 

Gotha (Thüringen): Gewahrsam nach Streitigkeit am Coburger Platz

Am Mittwochabend erhielt Polizei Gotha die Information über eine Schlägerei von mehreren Personen am Coburger Platz. Nachdem sofort mehrere Streifenwagen zum Einsatz kamen, konnte der Sachverhalt schnell geklärt werden. Konkret ereignete sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem 32-Jährigen Tatverdächtigen und zwei Frauen. Während der polizeilichen Anzeigenaufnahme vor Ort verhielt sich eine weitere 28-Jährige Unbeteiligte jedoch derart aggressiv und störend, dass sie durch die eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen werden musste. Hier verweigerte die Dame auch die Angabe ihrer Personalien, welche im erst im Nachgang geklärt werden konnten. Somit erwartet die Frau nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Doch auch nach der Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam am Donnerstagmorgen sorgte die 28-Jährige für Aufruhr. Sie begab sich nun zur Bahnstrecke zwischen Gotha und Sättelstädt und bewegte sich auf den Gleisen von Fröttstedt in Richtung Gotha. Erst kurz vor dem Bahnhof Gotha gelang es den Einsatzkräften in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei der Frau habhaft zu werden. Sie wurde im Anschluss erneut zur Dienststelle des Inspektionsdienstes der Landespolizeiinspektion Gotha gebracht. Somit leitete die Bundespolizei ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen unbefugten Aufenthalts in den Gleisen ein. Der Bahnverkehr war von 08:40 Uhr bis 09:15 Uhr gesperrt.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019

Hannover (Niedersachsen): Familienmitglieder prügeln sich im Hauptbahnhof
Gestern Mittag mussten Bundes- und Landespolizisten eine Prügelei zwischen zwei jungen Männern (22, 28) im Hauptbahnhof beenden. Sie traten und schlugen aufeinander ein.
Die beiden Kontrahenten haben einen türkischen Migrationshintergrund. Sie stritten sich in einer Familienangelegenheit. Beide wurden vorläufig festgenommen. Der 22-Jährige aus Lehrte leistete dabei Widerstand. Eine Beamtin wurde an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Gegen die beiden deutschen Staatsbürger wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
PM der Bundespolizeiinspektion Hannover vom 07.08.2019

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Handel mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln in Hamburg-Jenfeld
Gestern Abend haben Beamte des Polizeikommissariats 38 (PK 38) und des Drogendezernats (LKA 68) drei Männer vorläufig festgenommen und eine Wohnung durchsucht. Hierbei wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sichergestellt.
Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 (PK 38) wurden gestern Abend auf vier junge Männer aufmerksam, die sich in einer Parkanlage aufhielten. Zwei der Männer begaben sich wenig später zielstrebig mit einer Einkaufstasche in ein nahegelegenes Wohnhaus. Als sie aus dem Wohnhaus zu den beiden im Park wartenden Männern zurückkehrten, war die mitgeführte Tasche sichtbar gefüllter als zuvor. Die Polizisten entschieden sich aufgrund des verdächtigen Verhaltens der Männer, sie zu kontrollieren. Als sie sich den Männern näherten, flüchteten diese in unterschiedliche Richtungen. Dennoch nahmen die Beamten die beiden Männer, die zuvor mit der Einkaufstasche das Wohnhaus betreten hatten, nach kurzer Verfolgung vorläufig fest. Es handelt sich hierbei um einen 17- und einen 19-jährigen Deutschen. Der 17-Jährige wird bei der Polizei als jugendlicher Intensivtäter geführt. In der mitgeführten Tasche fanden die Fahnder zwei Vakuumierbeutel mit insgesamt 230 Gramm Marihuana. Der Träger der Tasche führte darüber hinaus einen Gefrierbeutel mit weiteren 20 Gramm Marihuana mit sich. Sämtliche Behältnisse mit Betäubungsmitteln wurden sichergestellt. Den Beamten ermittelten die Wohnung in dem Wohnhaus, die die beiden Festgenommenen zuvor aufgesucht hatten. Da der Verdacht bestand, dass die Männer die Drogen in dieser Wohnung bezogen hatten, ordneten die Polizisten die sofortige Durchsuchung der Wohnung mit Gefahr im Verzuge an. Durch Beamte des Drogendezernats (LKA 68) wurde die Wohnung, in der sich zu diesem Zeitpunkt ausschließlich ein Rottweiler aufhielt, durchsucht. Hierbei stellten sie unter anderem 1900 Gramm Marihuana und szenetypische Verpackungsutensilien sicher. Der Hund wurde für die Dauer der Maßnahme aus gefahrenabwehrenden Gründen sichergestellt und Mitarbeitern eines Tierheims übergeben. Der beschuldigte mutmaßliche Bewohner, ein 27-jähriger Deutscher, kehrte während der noch andauernden Durchsuchung zu seiner Anschrift zurück. Durch einen Zuruf aus einem Nachbarhaus wurde er über den Polizeieinsatz informiert und flüchtete daraufhin zu Fuß. Die eingesetzten Beamten konnten den Mann auf seiner Flucht stellen und ebenfalls vorläufig festnehmen. Hierbei leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten und verletzte einen von ihnen leicht. Auch ein Einsatzwagen der Polizei wurde im Rahmen des Zugriffs beschädigt. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt.
Alle drei Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Die Ermittlungen, die die Fachdienststelle für Rauschgiftkriminalität (LKA 68)führt, dauern an.
PM des PP Hamburg vom 07.08.2019

Bad Schwalbach (Hessen): Alkoholisierter Straftäter nach Widerstand in Gewahrsam genommen
Bahnhofstraße (REWE-Parkplatz), Dienstag, 06.08.2019, 17:50 Uhr
Am Dienstagabend versuchte ein alkoholisierter 28-Jähriger Gegenstände aus einem abgestellten PKW zu entwenden. Die Gelegenheit ergab sich aufgrund einer heruntergelassenen Seitenscheibe. Bereits im Vorfeld fiel der Mann durch mehrfaches Pöbeln gegenüber Passanten auf. Der 28-Jährige wurde von der Polizei kontrolliert. Hierbei beleidigte er die Beamten und leistete bei der Feststellung seiner Personalien körperlichen Widerstand. Bei einem Vortest mit einem Atemalkoholmessgerät wurden 2,5 Promille festgestellt. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann in Polizeigewahrsam genommen.
PM des PP Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden vom 07.08.2019

Soest (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb schrie Passanten an und trag gegen Auto
Ein 45-jahre alter Werler war am Dienstag, gegen 17 Uhr, in einem Supermarkt am Opmünder Weg in Soest. Nachdem der Mann in dem Supermarkt die Kunden angepöbelt hatte, fiel einer Mitarbeiterin auf, dass der Mann augenscheinlich versuchte eine Schachtel Zigaretten zu stehlen. Sie sprach ihn darauf an, worauf er die Schachtel auf das Förderband war. Eine andere Zigarettenschachtel nahm er mit und verließ das Geschäft. Außerhalb des Geschäftes schrie er Passanten an und trat gegen ein Auto. Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten wollte er sich nicht ausweisen. Auch hier zeigte er sich teilweise apathisch und dann wieder aggressiv. Es entstand der Eindruck, dass der Werler und Alkohol-/Drogeneinfluss stehen könnte. Die Beamten legten ihm Handfesseln an und dursuchten ihn. Anschließend nahmen sie ihn in Gewahrsam und verbrachten ihn zur Wache. Hierbei leistete er Widerstand.
PM der KPB Soest vom 07.08.2019

Fulda (Hessen): Aufmerksame Mitarbeiter stellen Dieb
Am Mittwoch (07.08.), gegen 03:10 Uhr, beobachteten aufmerksame Mitarbeiter eine männliche Person, welche auf ein Firmengelände in der Leipziger Straße lief und dort in einen Lkw stieg. Aus diesem stahl sie ein Tablet und entfernte sich wieder vom Gelände. Die Mitarbeiter konnten den erheblich alkoholisierten Täter in einiger Entfernung vom Tatort stellen und hielten diesen bis zum Eintreffen einer hinzugerufenen Polizeistreife fest. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen bespuckte und beleidigte er die Polizisten und versuchte diese auch zu schlagen. Neben der Anzeige wegen Diebstahl erwartet den Täter nun auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die nächsten Stunden bis zu seiner Ausnüchterung wurde er in einer Zelle der Polizei untergebracht.
PM des PP Osthessen vom 07.08.2019

Untermünkheim (Baden-Württemberg): Betrunkener bedroht Polizeibeamte
Am Mittwoch um kurz vor 3 Uhr erhielt das Polizeirevier Schwäbisch Hall einen Anruf, wonach von einem Wohnungsinhaber mitgeteilt wurde, dass sein Besuch die Wohnung nicht mehr verlassen will. Nachdem die Polizeibeamten Am Berg eintrafen, forderten auch sie den sichtbar alkoholisierten und aggressiven 60-jährigen Gast mehrfach auf, die Wohnung zu verlassen. Trotz dem Erteilen eines Platzverweises und mehrmaliger Androhung einer Ingewahrsamnahme, war der Mann nicht bereit zu gehen. Als er aus der Wohnung gebracht werden sollte, wehrte er sich und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Beamten aufs Heftigste. Weiterhin baute er sich vor den Beamten bedrohlich auf. Er wurde deswegen durch die beiden Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, geschlossen und zur Dienststelle verbracht. Eine durchgeführte Atemalkoholüberprüfung ergab ein Ergebnis von über 2,2 Promille. Er durfte anschließend die Nacht in der kostenpflichtigen polizeilichen Arrestzelle verbringen. Außerdem muss er mit Anzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung, Widerstand und Hausfriedensbruch rechnen.
PM des PP Aalen vom 07.08.2019

Brandenburg an der Havel (Brandenburg): Entwichener Strafgefangener von Polizei festgenommen
Altstadt, Magdeburger Straße, Amtsgericht. Dienstag, 06. August 2019, Nachmittags
Am Dienstagnachmittag ergriff ein 27-jähriger Strafgefangener, im Anschluss an einer Gerichtsverhandlung, während der Verbringung in den Gefangenentransportwagen der Justiz, die Flucht. Sofort wurden Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Brandenburg mit den Fahndungsmaßnahmen betraut. Die Suchmaßnahmen erstreckten sich über das gesamte Stadtgebiet der Stadt Brandenburg an der Havel. Die Beamten prüften unter anderem ihnen bekannt gewordene Kontaktadressen im Stadtgebiet ab. Dabei mussten sie auch die Wohnung einer im Stadtteil Görden lebenden 36-jährigen Frau, unter Inanspruchnahme eines Schlüsseldienstes öffnen lassen. Jedoch konnte auch dort der Flüchtige nicht aufgefunden werden.
Später, gegen 18:40 Uhr erkannten zivile Polizeibeamte den Flüchtigen an einer Straßenbahnhaltestelle in der Gördenallee. Als diese sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, flüchtete der 27-Jährige erneut. Diesmal durch das Buschwerk in Richtung Silokanal. Unterstützt wurde er dabei von seinen Begleitern, jener 36-jährigen Frau in deren Wohnung der Flüchtige zuvor vermutet wurde, sowie ihrem 16 jährigen Sohn. Während die Frau die Beamten zurückhielt, schlug der 16-Jährige einer Beamtin ins Gesicht und ermöglichte so die erneute Flucht des 27-Jährigen. Dazu fertigten die Beamten später gesonderte Strafanzeigen, wegen Strafvereitelung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Beamtin blieb unverletzt und weiterhin dienstfähig. Eine sofortige Absuche im Bereich des Silokanals blieb jedoch erfolglos. Kurze Zeit später erkannten Polizeibeamte den Entflohenen erneut. Er wurde in der Sophienstraße, auf offener Straße gestellt, festgenommen und zurück in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort kam es während der Übergabe an die Justizbeamten zu einer Widerstandshandlung. Dabei griff der 27-Jährige die Beamten an und trat einem Polizeibeamten gegen dessen Oberschenkel, bevor er mit einfacher körperlicher Gewalt gefesselt und in die Obhut der Justizbeamten übergeben werden konnte.
In der Nacht zum Mittwoch erschien die 36-Jährige Frau, die am Vorabend die weitere Flucht des 27-Jährigen ermöglichte, im Polizeirevier Brandenburg und forderte in ihrem stark alkoholisierten Zustand, die Herausgabe, der wegen zuvor durchgeführten Wohnungsöffnung, ausgetauschten Wohnungsschlüssel. Dabei beleidigte sie die Polizisten fortwährend und ließ sich nicht beruhigen. Als sie dann, in ihrer aggressiven Grundstimmung und einer offensichtlich rauschbedingten Enthemmtheit nach einer Glasflasche griff, werteten die Beamten dies als möglichen Angriff und unterbunden das durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt. Die Frau wurde ins Polizeigewahrsam genommen. Dort wurde die Frau durchsucht. In ihrer Handtasche fanden die Polizisten dann Subtanzen, die offenbar Betäubungsmittel waren und stellten diese fest. Neben der Strafvereitelung und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vom Vorabend, ermittelt nun die Kriminalpolizei nun auch wegen Beleidigung und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
PM der PD West vom 07.08.2019

Tauberbischofsheim-Dittigheim (Baden-Württemberg): Zwei verletzte Polizeibeamte nach Widerstand
Im Rahmen einer angeordneten Durchsuchung am Montagabend in einem Wohnhaus in der Unteren Torstraße in Tauberbischofsheim-Dittigheim kam es zu einem Widerstand gegen Polizeibeamten. Vor Ort stellten Beamte im Innenhof des Gebäudes mehrere Personen fest, die soeben dabei waren Marihuana zu konsumieren. Ein 19-Jähriger ergriff sofort die Flucht, wobei es zu den Widerstandshandlungen gegen zwei Polizeibeamte kam. Der junge Mann konnte an der Flucht gehindert werden und wurde anschließend zum Polizeirevier verbracht. Ein Beamter kam aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus. Der 19-Jährige muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.
PM des PP Heilbronn vom 07.08.2019

Saarbrücken (Saarland): Gefährliche Körperverletzung in Saarbahnzug
Saarbrücken. Am Dienstagabend kam es um 19:35 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung an der Haltestelle Kaiserstraße. Mehrere jugendliche Täter schlugen in dem stehenden Saarbahnzug auf einen Heranwachsenden ein, nachdem dieser einen der einsteigenden Täter aufforderte seine klimmende Zigarette zu löschen.
Der Hauptaggressor konnte in der Folge von der Polizei festgenommen werden, wobei er Widerstand gegen seine Festnahme leistete. Zuvor war er bereits bei einem versuchten Diebstahl eines Kleinkraftrades am Hauptbahnhof Saarbrücken festgestellt worden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten musste der alkoholisierte Täter die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.
Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder dem Geschehensablauf geben können, werden gebeten diese an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt zu melden. Tel.: 0681 / 9321 233.
PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 07.08.2019

Lüdinghausen (Nordrhein-Westfalen): Julis-Maggi-Straße/ Ohne Führerschein auf dem Kleinkraftrad
Einen unschönen Verlauf hat eine Verkehrskontrolle am Dienstag (06.08.) gegen 14 Uhr in Lüdinghausen auf der Julius-Maggi-Straße genommen. Ein 50-jähriger Dülmener war dort mit einem Kleinkraftrad unterwegs. Polizisten stellten fest, dass dem Dülmener die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Da der 50-Jährige im Laufe der Kontrolle die Beamten massiv beleidigte, erwarten ihn nun zwei Strafverfahren. Fahren ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung.
PM der Polizei Coesfeld vom 07.08.2019

Lörrach (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Reisende am Haltepunkt – Unterbringung in der Psychiatrie
Ein 35-Jähriger beleidigte am Haltepunkt Brombach mehrere Reisende und in der Folge auch die eingesetzten Beamten. Aufgrund seines Verhaltens und einer Eigengefährdung wurde er in Zentrum für Psychiatrie eingeliefert. Am Dienstagmittag wurde die Bundespolizei alarmiert, da sich am Haltepunkt Brombach ein Mann auffällig verhielt. Der 35-Jährige hatte mehrere Reisende beleidigt, sein Gesäß entblößt und gegen Schilder geschlagen. Da die Identität des Mannes vor Ort nicht geklärt werden konnte sollte er zur Dienststelle verbracht werden. Daraufhin drohte er der Streife und beleidigte sie wiederholt. Auf der Dienststelle verhielt sich der deutsche Staatsangehörige weiterhin auffällig und schlug seinen Kopf gegen die Wand des Warteraumes. Aufgrund dieser Eigengefährdung wurde Rücksprache mit einer Psychiaterin gehalten, die entschied, den 35-Jährigen ins Zentrum für Psychiatrie (ZfP) einzuweisen. Er wurde daraufhin durch einen Rettungswagen, unter Begleitung durch eine Streife der Landespolizei ins ZfP eingeliefert. Wegen Beleidigung wird eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft vorgelegt.
PM der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein vom 07.08.2019

Töging a. Inn (Bayern): Streit und Sachbeschädigung am Bahnhof
Am 06.08.2019, gegen 18.20 Uhr, kam es am Bahnhof in Töging a. Inn zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Einer der Beteiligten entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei und ist bisher unbekannt. Ca. 6 Stunden später, gegen 00.16 Uhr, wurde einer der vorher Beteiligten, ein 27 jähriger welcher auch in Töging wohnhaft ist, erneut auffällig. Passanten sahen ihn, wie er auf dem Dach eines am Bahnhof geparkten Pkw saß. Der am Fahrzeug festgestellte Schaden wird auf ca. 1000,- Euro geschätzt. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zeigte er sich nun aggressiv, war zudem alkoholisiert und musste deshalb die restliche Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Um die genauen Tatumstände klären zu können werden Zeugen gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Altötting, unter der Rufnummer 08671/96440, zu melden.
PM des PI Altötting vom 07.08.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Drogenhändler fliegt bei Verkehrskontrolle auf
Seine ungewöhnliche Fahrweise veranlasste am Dienstag Beamte der Polizeiwache Düren dazu, einen Autofahrer zu kontrollieren. Am Ende wurde er wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.
Gegen 16:20 Uhr war der 30-Jährige Dürener mit seinem Wagen auf der Kölner Landstraße unterwegs. Seine Fahrweise erregte dabei die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle äußerte er dann spontan, zum einen nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein und zum anderen auch Marihuana und Amphetamin konsumiert zu haben. Da er auch sonst keinen Ausweis mit sich führte, fuhren die Beamten mit dem Mann zu seiner Wohnanschrift, um dort den Personalausweis einzusehen. Auf der Fahrt dorthin wurde der Mann immer nervöser. Die Vorstellung, die Polizisten mit in seine Wohnung nehmen zu müssen, behagte ihm offensichtlich nicht. Die Beamten schöpften Verdacht und holten über die Staatsanwaltschaft und eine Bereitschaftsrichterin einen Durchsuchungsbeschluss ein. Dies führte dazu, dass sein Unbehagen während der Fahrt in Aggressivität umschlug, sodass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Auch sein Versuch, einen Familienangehörigen vor seinem Wohnhaus vor den Beamten in seine Wohnung zu lotsen, scheiterte. Als die Beamten schließlich die Wohnung durchsuchten, stießen sie auf eine größere Menge Betäubungsmitteln verschiedenster Art, was zu dem Verdacht führte, dass der Mann gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge treibt. Er wurde vorläufig festgenommen und am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt. Dieser erließ gegen den einschlägig vorbestraften Mann einen Untersuchungshaftbefehl
PM der POL Düren vom 07.08.2019

Bamberg (Bayern): Betrunkener greift Polizisten an
Am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr wurde die Polizei zum Jazz-Festival am Maxplatz gerufen, weil dort ein 42-jähriger Mann mehreren Personen anpöbelte. Der Mann wurde bis zum Eintreffen der Polizei von Securitymitarbeitern hinter die Bühne begleitet und dort festgehalten. Beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der Mann zunehmend aggressiv und musste von vier Polizisten gefesselt ins Polizeiauto gebracht werden. Bei einem Alkoholtest brachte es der Mann auf 2,40 Promille, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste. Während der Festnahme trat der Betrunkene nach einem Polizeibeamten und kratzte ihn.
PM der PI Bamberg vom 07.08.2019

Neu-Ulm (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte
Gegen 23.00 Uhr stürzte ein 37-jähriger Mann an seiner Wohnanschrift aufgrund seiner Alkoholisierung und zog sich hierbei eine Kopfplatzwunde zu. Vom verständigten Rettungsdienst wurde der Mann zur Untersuchung und Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Dort verweigerte er dann aber die Behandlung und war sehr aggressiv. Er schrie und spuckte umher, weshalb die Polizei hinzugerufen wurde. Beim Eintreffen der Streifen wollte der 37-jährige Mann gerade die Klinik verlassen und musste letztendlich von den Beamten fixiert werden. Er spuckte nach ihnen und beleidigte sie fortlaufend mit diversen Kraftausdrücken. Nach Abschluss der ärztlichen Behandlung wurde der Mann in Sicherheitsgewahrsam genommen und sollte zur Dienststelle verbracht werden, wogegen er sich widersetzte. Aufgrund dessen musste er mit unmittelbarem Zwang zur Dienststelle und dort in eine Arrestzelle verbracht werden. Hier wurden ihm die zuvor angelegte Spuckschutzhaube sowie die Handfesseln abgenommen. In diesem Augenblick spuckt er einem 29-jährigen Beamten ins Gesicht. Gegen den 37-Jährigen wird wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.08.2019

Senden (Bayern): Beleidigende Sachbeschädigung
In dem Tatzeitraum von 05.08.2019, 09:30 Uhr bis 06.08.2019, 14:30 Uhr wurde auf der Ostseite des Rathauses eine Treppe sowie eine Wand mit schwarzem Stift durch einen bislang unbekannten Täter mit beleidigendem Inhalt zum Nachteil von Polizeibeamten der Polizeistation Senden beschmiert. Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07307/ 91000-0, bei der Polizei Senden zu melden.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.08.02019
Kamern/Schönfeld (Sachsen-Anhalt): Verletztes Reh nach Unfall erlöst
Auf der Bundesstraße 107 lief bei Schönfeld einer 22-jährigen Brandenburgerin ein Reh vor den Pkw. Ein Zusammenstoß konnte nicht verhindert werden. Das Reh wurde verletzt und musste durch die Polizei vor Ort vor seinen Leiden erlöst werden. Am Pkw entstand Sachschaden, die Fahrerin des Pkw Audi stand leicht unter Schock.
PM des PRev Stendal vom 07.08.2019

Schweinfurt (Bayern): Polizeibeamte mit Uhr beworfen
Am Dienstagabend wurde die Polizei Schweinfurt zum TV Oberndorf gerufen. Dort nahm sich zuvor ein 55 Jahre alter Mann ganz unverfroren einen Laptop aus einem Büroraum, um diesen zu entwenden.
Das anwesende Personal hielt den Mann jedoch auf und verständigte die Polizei.
Bei deren Eintreffen verhielt sich der Dieb noch kooperativ und begab sich freiwillig mit auf die Dienststelle, um dort die weiteren Maßnahmen abzuwickeln. Dort angekommen wurde er jedoch immer aggressiver, weshalb er in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Polizeiinspektion verbracht werden sollte.
Hierbei leistete er schließlich Widerstand, beleidigte die Beamten und warf seine Armbanduhr in Richtung einer Beamtin, deren Kopf er nur knapp verfehlte.
Nachdem der Mann in die Zelle verbracht wurde, begann er schließlich sich selbst zu verletzen, in dem er seinen Kopf gegen die Wände der Zelle schlug. Dies musste zur Vermeidung von Verletzungen durch die Polizisten unterbunden werden.
Wegen Selbstgefährdung musste der Mann schließlich in ein Wernecker Krankenhaus eingeliefert werden.
Aufgrund seines Verhaltens erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen versuchten Diebstahls, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter, gefährlicher Körperverletzung.
PM der PI Schweinfurt vom 07.08.2019

Wien: Übergriff auf Parkraumüberwachungsorgan
Eine 27-jährige Mitarbeiterin der Wiener Parkraumüberwachungsgruppe wurde gestern während der Beanstandung eines Fahrzeuges von einem unbekannten Autolenker angegriffen. Der Mann beschimpfte sie, ergriff ihre Hand und wollte sie offensichtlich an der Durchführung der Amtshandlung hindern. Der 27-Jährigen gelang es, sich loszureißen und sich vom Vorfallsort zu entfernen. Indes ergriff der Angreifer mit seinem Auto die Flucht. Es wurde eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt gegen einen derzeit noch unbekannten Täter gelegt. Das Überwachungsorgan wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.
PA der LPD Wien vom 07.08.2019

Bamberg (Bayern): Betrunkene Männer zechten und konnten Rechnung nicht bezahlen

Am Montagabend gegen 21.30 Uhr wurde die Polizei über zwei Zechpreller in einer Gaststätte in der Gartenstadt informiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass die beiden Männer im Alter von 20 und 22 Jahren für knapp 41 Euro gegessen und getrunken hatten, obwohl sie nicht genügend Bargeld dabei hatten. Die beiden Zechpreller wurden dann mit aufs Polizeirevier genommen; der 22-Jährige Mann war dabei höchst aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizisten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 06.08.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Gelassenheit auf Knopfdruck

Ein 30 Jahre alter Autofahrer zeigte sich am Montagnachmittag offenbar beeindruckt von den neuen Body-Cams der Polizei. Als er bei einer Verkehrskontrolle zunächst aufbrausend wurde, zeigte er sich nach Einschalten der Kamera auffallend gelassen. Der 30-Jährige sollte von den Polizeibeamten kontrolliert werden, weil er zuvor mit seinem Wagen verbotswidrig auf einem Radfahrstreifen stand. Als ihm der Grund der Verkehrskontrolle genannt wurde, zeigte er sich uneinsichtig und wurde immer aggressiver. Als einer der Polizisten den Aufnahmemodus der Kamera aktivierte, verhielt sich der Betroffene sofort ruhig und kooperativ und die Verkehrskontrolle konnte ohne weitere Zwischenfälle durchgeführt werden. Um ein Verwarnungsgeld kam er aber dennoch nicht herum.

PM der POL Bremerhaven vom 06.08.2019

 

Hamburg: Nach Körperverletzung auf dem S-Bahnsteig – Bedrohungen gegen Bundespolizisten

Im S-Bahnhof Wilhelmsburg fand eine Körperverletzung statt. Als der Tatverdächtige dem Bundespolizeirevier zugeführt werden sollte, bedrohte er die Bundespolizisten mit dem Tode.
Am 05.08.2019 gegen 20:00 Uhr befanden sich Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Bahn im S-Bahnhof Wilhelmsburg auf dem Bahnsteig. Hier sahen sie, dass ein Mann von einem anderen verprügelt wurde.
Sie konnten den aggressiven 36-jährigen deutschen Tatverdächtigen von dem 25-jährigen deutschen Geschädigten losreißen. Zuvor hatte der Schläger noch versucht, seinen Rucksack nach einem der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu werfen.
Hinzueilende Bundes- sowie Landespolizisten nahmen sich des Sachverhaltes an. Aufgrund des weiterhin bestehenden aggressiven Auftretens des Tatverdächtigen sollte dieser in Gewahrsam genommen werden. Bei der Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof bedrohte der Mann mehrfach die Bundespolizisten mit dem Tode. Da er des Weiteren ständig um sich spuckte, wurde ihm eine sogenannte Spuckschutzhaube aufgesetzt. Auch dies hinderte den Aggressor nicht daran, damit weiterzumachen.
Im Bundespolizeirevier angekommen, trat und sprang der Tatverdächtige gegen die Wände des Gewahrsam-Raums.
Erst nach mehreren Stunden hatte sich der Mann wieder soweit beruhigt, dass er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden konnte. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der BPOLI Hamburg vom 06.08.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Randalierer lässt Hose runter; Bundespolizei nimmt Kölner in Gewahrsam

Montag wurde ein Randalierer in einer Bäckerei im Kölner Hauptbahnhof in Gewahrsam genommen. Es stellte sich heraus, dass er im Laufe des Tages mehrfach seine Hose heruntergezogen hatte, um an seinem Geschlechtsteil zu „spielen“.
Am späten Nachmittag des 05. August traf eine Streife der Bundespolizei auf einen 41-Jährigen in einer Bäckerei im Kölner Hauptbahnhof. Mehrere Zeugen berichteten, dass er sehr aggressiv sei, einen Blumenkübel umgestoßen und sich entblößt habe, um an seinem Glied herum zu spielen. Der Kölner wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht.
Nach seiner Identitätsfeststellung mittels Fingerabdruckscan wurde ihm eröffnet, dass er zunächst im polizeilichen Gewahrsam verbleiben würde. Er schubste die Polizisten beiseite und rannte aus der Containerwache. Nach einigen Metern Flucht stolperte er und fiel zu Boden. Seine „Verfolger“ legten ihm umgehend Handschellen an. Auch damit war er nicht einverstanden und wehrte sich vehement gegen die Maßnahmen der Polizisten. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt.
Der Aggressor hatte einen Atemalkoholwert von zwei Promille und blieb im Gewahrsam. Es stellte sich bei weiteren Ermittlungen heraus, dass er bereits durch die Polizei Köln einen Platzverweis für den Innenstadtbereich erhalten hatte, da er auf der Domplatte ebenfalls seine „Hüllen“ fallen ließ.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 06.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Renitenter 20-Jähriger leistet Widerstand und beißt Polizeibeamten

Am frühen Montagabend kam es auf dem Bahnhofsvorplatz zu einer Widerstandshandlung durch einen 20-Jährigen. Gegen 17.40 Uhr bemerkten Zivilkräfte der Polizei den auf dem Vorplatz herumgrölenden Mann und unterzogen ihn einer Personenkontrolle. Obwohl sich die Beamten eindeutig als Polizeibeamte zu erkennen gaben, wollte sich der junge Mann nicht kontrollieren lassen. Nachdem sich der 20-Jährige der Kontrolle entziehen wollte, wurde er durch die Polizeikräfte festgehalten, wogegen er sich vehement wehrte und sich im Bein eines Beamten verbiss. Erst durch unmittelbaren Zwang des Beamten, hörte der 20-Jährige auf zu beißen. Im Anschluss konnte der renitente Mann in Handschließen zur nahegelegenen Wache der Bundespolizei gebracht werden. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass er von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gesucht wurde. Der 20-Jährige stand zur Tatzeit weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der junge Mann wieder gehen. Die Beamten konnten ihren Dienst, trotz einiger Blessuren fortsetzen.

PM des PP Karlsruhe vom 06.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte bei Widerstand verletzt

Mehrere Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West waren am Montagabend (05.08.2019) notwendig, um einen Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Drei Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt.
Gegen 19:15 Uhr wurde eine Streife zu einem Familienstreit in die Fuggerstraße gerufen. Ein Mann soll hierbei heftig mit seiner Frau streiten und randalieren. Als die Beamten das Mehrfamilienhaus betraten, kam ihnen der aufgebrachte Ehemann bereits entgegen. Sofort attackierte er sie zunächst verbal. Alle Versuche, den Randalierer zu beruhigen, schlugen fehl. Er bedrohte stattdessen die Einsatzkräfte und schlug mit Fäusten bereits um sich.
Als er sich nicht beruhigen ließ, drohten ihm die Polizeibeamten die Gewahrsamnahme an. Beim Versuch, ihn zu fesseln, schlug der 40-Jährige einem 32-jährigen Beamten unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf. Erst mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es dann, den Angreifer zu fixieren. Bei der Festnahme wehrte sich der 40-Jährige immer noch nach Kräften, wobei zwei weitere Beamte ebenfalls verletzt wurden.
Der 32-jährige Kollege erlitt durch den Faustschlag eine Platzwunde, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die beiden weiteren verletzten Polizisten (21, 29) erlitten Schürfwunden und Hämatome. Der Angreifer blieb nach eigenen Angaben unverletzt, verweigerte jedoch auch jegliche medizinische Untersuchung.
Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 32-Jährige in einer Haftzelle verwahrt.
Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM (1090) des PP Mittelfranken vom 06.08.2019

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Auseinandersetzung auf dem Fischmarkt – Polizei nimmt mehrere Strafanzeigen auf und spricht Platzverweise aus

Am 05.August 2019 gegen 19:05 Uhr wurde über Notruf mitgeteilt, dass es auf dem Fischmarkt zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe deutscher Männer und einer Gruppe ausländischer Männer kommt. Der Zeuge teilte mit, dass die Situation sehr angespannt sei und dass eine körperliche Auseinandersetzung unmittelbar bevorstehe. Insgesamt wurden vier Funkstreifenwagen des Polizeireviers Harz sowie ein Funkstreifenwagen der Bundespolizei eingesetzt.
Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Auseinandersetzung der beiden Gruppen gelegt. Vor Ort hatten nun mehrere deutsche Männer Streit. Die beiden Gruppen waren sehr aggressiv und mussten getrennt werden.
Nach der Befragung von Zeugen und den Beteiligten wurde bekannt, dass es im Vorfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe mit vier Halberstädtern (33 Jahre, 31 Jahre, 30 Jahre, 31 Jahre) sowie einer Gruppe mit Asylbewerbern aus Guinea kam. Zum Teil konsumierten die Männer in den Gruppen Alkohol und waren dementsprechend alkoholisiert. Es kam dann zu einem verbalen Streit. Zeugen konnten beobachten, wie die Männer sich untereinander schubsten und versuchten zu schlagen.
Im Vorfeld dieser Auseinandersetzung fiel ein Schwarzafrikaner (20 Jahre), der erheblich alkoholisiert war, in Glasscherben und verletzte sich an der Hand. Während der Aufnahme des Sachverhalts nahm die Polizei Personalien auf und führte Personenkontrollen durch. Bei einem Schwarzafrikaner, der nicht in den Streit involviert war, jedoch sich mit auf dem Fischmarkt aufhielt, konnten mehrere Tütchen Betäubungsmittel sowie ein Messer aufgefunden werden. Die Betäubungsmittel und das Messer wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde kein Haftantrag gegen den Schwarzafrikaner gestellt, so dass dieser nach der Maßnahme von der Polizei entlassen wurde.
Während einer erneuten Streife auf dem Fischmarkt, nur eine Stunde später, gegen 20:15 Uhr, stellte die Polizei eine erneute Körperverletzung fest. Ein 30-jähriger Halberstädter, der zuvor schon auf dem Fischmarkt bezüglich der Auseinandersetzung mit den Schwarzafrikanern aufgefallen war, kniete auf einem Mann und schlug auf diesen ein. Der Halberstädter war so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Der geschädigte Mann flüchtete daraufhin und konnte bisher nicht namentlich gemacht werden. Es soll sich jedoch um einen deutschen Mann gehandelt haben. Diese Maßnahme wurde von weiteren Männern, die ebenfalls aus der Gruppe der Deutschen zuvor stammten, massiv gestört. Daher wurden Platzverweise ausgesprochen.
Die Männer aus der deutschen Gruppe sind alle einschlägig polizeibekannt und unter anderem wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten vorbestraft. Der Schwarzafrikaner, bei dem das Messer und die Betäubungsmittel gefunden wurden, ist ebenfalls polizeibekannt. Gegen ihn wurde bereits wegen Gewaltdelikte ermittelt.
Die Polizei nahm mehrere Strafanzeigen auf. Unter anderem wird nunmehr wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM des PRev Harz vom 06.08.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand-Polizei sucht geschädigten Autofahrer

Am Montagnachmittag lief ein Fußgänger die Großbeerenstraße entlang und überquerte die Heinrich-George-Straße. Nach derzeitigen Erkenntnissen bog ein schwarzer PKW Audi zu diesem Zeitpunkt in die Heinrich-George-Straße ein. Nach Zeugenaussagen hielt der PKW wegen des Fußgängers an. Dieser jedoch soll sodann auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe des PKW geschlagen und gegen das Heck getreten haben. Als der PKW-Fahrer ausstieg und fragte, was das solle, sei er von dem Fußgänger geschlagen und geschubst worden. Nach einer kurzen Rangelei sei er dann wieder in das Auto gestiegen und davongefahren. Eingesetzte Polizeibeamte konnten vor Ort den Fußgänger und Zeugen des Vorfalls antreffen. Der alkoholisierte 28-Jährige begann im Zuge der polizeilichen Maßnahmen zunächst die Zeugen anzubrüllen und zu beleidigen. Im weiteren Verlauf verhielt er sich auch den Polizisten gegenüber aggressiv und aufbrausend, so dass er fixiert wurde und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam genommen wurde. Von dort wurde er wegen möglicher gesundheitlicher Probleme in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Widerstandes. Da der geschädigte Autofahrer bislang unbekannt ist, wird dieser gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu melden.

PM der PD Brandenburg West vom 06.08.2019

 

Lindau (Bayern): Mann muss Nacht in Haftzelle verbringen

Nachdem ein 37-Jähriger in Lindau am Montagabend am Bahnhof Lindau randalierte und einem Mann einen Kopfstoß versetzte, wurde dieser durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Der Mann war mit über 2 Promille deutlich alkoholisiert und äußerst aggressiv. Nachdem er zur Polizei Lindau transportiert wurde, griff er einen Beamten in der Zelle an und versuchte diesen zu würgen. Der Polizeibeamte konnte den Angriff abwehren, jedoch zerriss der Betrunkene dem Beamten dabei sein Hemd. Zudem beleidigte er drei Polizeibeamte massiv. Der Mann wird nun wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.08.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Eskalierte Streitigkeit

Montagabend, gegen 23.00 Uhr, gerieten ein 37-jähriger Bewohner und eine 42-jährige Bewohnerin eines städtischen Wohnheims aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund in Streit. Dieser eskalierte und die 42-Jährige verbrannte auf der Terrasse eine Jackes ihres Kontrahenten. Hierbei entstand ein Schaden in Höhe von 200 Euro. Zudem schlug die Frau dem 37-Jährigen ins Gesicht, so dass dieser eine kleine blutende Wunde davontrug. Beide Beteiligte waren zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert, was eine genaue Klärung des Sachverhalts unmöglich machte. Dienstagmorgen, kurz vor 03.00 Uhr, kam es im gleichen Wohnheim nochmals zu einem Einsatz. Bewohner hatten mitgeteilt, dass der 37-Jährige laut herumschreit und sehr aggressiv ist. Auch den eingesetzten Beamten gegenüber verhielt sich der Mann sehr aggressiv, woraufhin er in Sicherheitsgewahrsam genommen wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.08.2019

 

Bezirk Gänserndorf (Niederösterreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein bislang unbekannter Pkw-Lenker entzog sich am 5. August 2019, gegen 23:35 Uhr, im Gemeindegebiet von Hohenau an der March der polizeilichen Anhaltung und fuhr auf der Landesstraße Bundesstraße 49 von Richtung Waltersdorf kommend in Richtung Hohenau davon. Das Fahrzeug fuhr dabei ohne Beleuchtung und mit überhöhter Geschwindigkeit vor dem nachfahrendem Einsatzfahrzeug der Polizeiinspektion Hohenau an der March.
Der Lenker entzog sich vorerst weiteren Anhalteversuchen durch die unterstützende Streife der Polizeiinspektion Marchegg und der nachfahrenden Streife der Polizeiinsektion Hohenau. Im Ortsgebiet von Hohenau konnte die Anhaltung erzwungen werden, wobei die Beamten das Einsatzfahrzeug zur Verhinderung der Weiterfahrt hinter dem Fluchtwagen in Position brachten.
Der Lenker des flüchtenden Pkw fuhr daraufhin rückwärts auf den außerhalb des Fahrzeugs befindlichen Polizisten zu, welcher sich durch einen Sprung retten konnte. Zur Erzwingung der rechtmäßigen Festnahme und zur Verhinderung der Weiterfahrt des Pkw wurden vom Polizisten Schüsse aus der Dienstwaffe auf die Karosserie des Fluchtfahrzeuges abgegeben.
Der Lenker fuhr abermals in rücksichtsloser Art und Weise davon und lenkte den Pkw ohne Beleuchtung und mit überhöhter Geschwindigkeit. Das durch die Schusswirkung fahrunfähig gewordene Fahrzeug wurde in Hohenau an der March, Lagerhausgasse/Dammgasse, zurückgelassen.
Die weitere Flucht von den zwei unbekannten, mutmaßlichen Tätern erfolgte zu Fuß, vermutlich über die nahe Staatsgrenze. Die sofortige Fahndung unter Einbindung des Polizeihubschraubers und sämtlich verfügbaren Polizeikräften verlief negativ.
Im sichergestellten Täterfahrzeug wurden ein griffbereites Messer und ein Schraubenzieher sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass die flüchtigen Unbekannten in Zusammenhang mit Tathandlungen im Bezirk Gänserndorf stehen, wobei es seit Mitte April 2019 zu Einbruchsdiebstählen in Weinkellern, Scheunen und sonstigen Lagerräumen gekommen ist.
Es wurden keine Personen verletzt. Betreffend des Täterfahrzeuges, es handelt sich um einen Fiat Tipo, sind weitere Ermittlungen erforderlich. Es besteht die Annahme, dass es sich um einen in der Slowakei gestohlenen Pkw handeln könnte. Die weiteren Ermittlungen und Spurenauswertung erfolgt durch Polizisten des Bezirk Gänserndorf und Ermittlern des Landeskriminalamts Niederösterreich.

PA der LPD Niederösterreich vom 06.08.2019

 

Sömmerda (Thüringen): Pech für Streithahn

Am Montagabend stritt sich ein polizeibekanntes Pärchen vor der Sömmerdaer Polizeidienststelle. Das Geschrei der beiden war so laut, dass die Beamten auf sie aufmerksam wurden und vor dem Haus nach den beiden Streithähnen sahen. Bei der Befragung wurde eine zurückliegende Körperverletzung bekannt. Zur Klärung wurde der 31-jährige Mann mit auf die Dienststelle genommen. Hier beleidigte und bedrohte er einen Polizisten. Bei seiner Durchsuchung wurden verschiedene Dokumente aufgefunden, die offenbar von einem Diebstahl stammten. Der Mann erhielt einen Platzverweis. Zudem wurden gegen ihn mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 06.08.2019

Roding (Bayern): Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle beleidigt

Am frühen Montagmorgen, gegen 00.40 Uhr, unterzogen Beamte der PI Roding in der Schulstraße ein Fahrzeug einer Verkehrskontrolle. Während dem Gespräch mit der Fahrerin, sprang plötzlich der Beifahrer, ein 61jähriger, aus dem Fahrzeug, ging wutentbrannt auf die Beamten zu und stellte lauthals den Kontrollzweck in Frage. Darüber beschimpfte er die Polizisten mit Worten wie „Wegelagerer“ und „Raubritter“. Nachdem sich der Mann auf Ansprache einigermaßen beruhigt hatte, wurde die Verkehrskontrolle beendet und Weiterfahrt gestattet. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Roding vom 05.08.2019

 

St. Wendel (Saarland): Randalierer in Diskothek, 3 verletzte Polizeibeamte

In der Nacht zu Samstag, gg. 02:30 Uhr, erreichte die Polizei St. Wendel ein Hilfeersuchen aus einer Diskothek, in der ein betrunkenes Mitglied der amerikanischen Streitkräfte aggressiv Inventar zerstörte.
Der Aggressor war keinem Gespräch zugänglich und griff die einschreitenden Polizeibeamten an. Die Beamten konnten den Randalierer unter Anwendung körperlicher Gewalt zunächst festnehme. Er versuchte jedoch auf dem Weg in den Streifenwagen zu flüchten. Als er im Anschluss in den Polizeigewahrsam gebracht worden war, rastete er erneute aus und griff die Beamten an, die hierbei nicht unerheblich verletzt wurden. Den Beschuldigten erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI St. Wendel vom 05.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand am Berliner Platz

Am 04.08.2019, gegen 5:40 Uhr, kam es am Berliner Platz zu einer Widerstandshandlung eines 29-Jährigen. Er hatte die Polizeibeamten bei einer anderen Sachverhaltsaufnahme durch Einmischen, Pöbeln und laute Zwischenrufe derart gestört, dass seine Identität festgestellt werden sollte. Dem versuchte er sich durch Flucht und Verstecken zu entziehen.
Als er gestellt wurde, verweigerte er sämtliche Angabe zu seiner Person und sperrte sich massiv gegen Durchsuchungsmaßnahmen. Daher wurde er schließlich zu Boden gebracht, fixiert und anschließend für die Durchführung weiterer Maßnahmen auf die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 verbracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Im Anschluss konnte der 29-Jährige gehen.

PM des PP Rheinpfalz vom 05.08.2019

 

Lappersdorf (Bayern): Beleidigung und Widerstand nach Diebstahlsvorwurf

Nach der Mitteilung einer Frau, dass sich am Samstagnachmittag, 03.08.2019 gegen 16.00 Uhr in ihrer Wohnung ein fremder Mann aufgehalten hat und nun Gegenstände aus der Wohnung fehlen, gelang es Beamten der Polizeiinspektion Regenstauf in Tatortnähe zwei Tatverdächtige festzustellen. Hierbei handelt es sich um eine 26-jährige Frau und einen 52-jährigen Mann aus dem Landkreis Regensburg. Nach Schilderung des Opfers wurde sie von der Frau abgelenkt während der Mann über die offen stehende Terrassentüre in ihre Wohnung gelangte. Als die Beamten die beiden Tatverdächtigen mit dem Diebstahlsvorwurf konfrontierten, begann der 52-Jährige die Einsatzkräfte zu beleidigen und als er zu einem Schlag gegen einen Beamten ausholte, wurde er mit Handschellen fixiert. Im Rucksack des Tatverdächtigen fanden die Beamten einen Gegenstand, der eindeutig der Geschädigten zugeordnet werden kann. Das Pärchen sieht sich nun mit einer Strafanzeige wegen Diebstahls konfrontiert. Zudem wird gegen den 52-Jährigen wegen Beleidigung sowie versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Regenstauf vom 05.08.2019

 

Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen): Unfall unter Alkoholeinfluss- Polizeibeamte beleidigt

Auf der Löhner Straße in Hiddenhausen kam es am Sonntagabend gegen 21:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrzeugführer leicht verletzt wurde. Ein 31-jähriger Polo-Fahrer aus Löhne befuhr die Löhner Straße aus Hiddenhausen kommend in Richtung Enger. Der Polo-Fahrer verlor im Verlauf der Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr rechtsseitig in den Graben. Aufgrund der Wucht des Aufpralles drehte sich das Fahrzeug und kam auf dem anliegenden Feld zum Stillstand. Während der Pkw durch den Graben fuhr wurden ca. 20m Weidezaun beschädigt. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die aufnehmenden Beamten eine Alkoholisierung des Polo-Fahrers. Da der Verdacht bestand, dass der Fahrzeugführer auch nach dem Unfall noch Alkohol konsumiert hat, wurden ihm auf Anordnung zwei Blutproben entnommen. Der Führerschein wurde zunächst sichergestellt. Für die Behandlung der Verletzungen und für die Entnahme der Blutproben, wurde der 31-Jährige in ein Herforder Krankenhaus verbracht. Im Krankenhaus verhielt der Fahrer sich sehr unkooperativ und machte durchweg einen aggressiven Eindruck. Er beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Neben der Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss wird ihn jetzt noch dazu ein Strafverfahren wegen Beleidigung erwarten.

PM der KPB Herford vom 05.08.2019

 

Duisburg-Altstadt (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte beim Weinfest

Am Samstag (03. August) um 22:50 Uhr kam es aufgrund von Streitigkeiten um ein Taxi im Bereich des Opernplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Während die hinzugerufenen Polizisten den Sachverhalt klärten, provozierte einer der Beteiligten (31) einen seiner Kontrahenten (32). Aufforderungen der Polizei, Distanz einzuhalten, missachtete der 31-jährige, stark alkoholisierte Mann. Während ein Beamter ihn zurückdrängte, stieß er diesen zur Seite. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seines Alkoholgehaltes von knapp zwei Promille verbrachte der Duisburger die weitere Nacht im Polizeigewahrsam. Auch hier randalierte er und beleidigte die Polizeibeamten. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der POL Duisburg vom 05.08.2019

 

Bamberg (Bayern): 32-Jähriger greift Autofahrer an

Am Sonntagabend kurz vor 20.00 Uhr griff im Bereich Untere Brücke / Am Kranen ein 32-jähriger Fußgänger völlig grundlos den Fahrer eines Ferrari an. Der Mann betitelte sein ausgesuchtes Opfer gleich mit Beleidigungen und schüttete ihm ein Glas Bier durch das geöffnete Fahrerfenster. Als der Autofahrer dann aus seinem Pkw ausgestiegen war, wurde er vom Angreifer erneut angegriffen. Auch gegenüber den eingesetzten Polizisten war der 32-Jährige noch sehr angriffslustig und uneinsichtig, weshalb er zur Verhütung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden musste. Er muss sich wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 05.08.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): 37-jährige verletzt und beleidigt Rettungsdienst und Polizei

Am Sonntag um kurz nach 20 Uhr wurde die Polizei in die Ledergasse gerufen, nachdem dort eine Frau randaliert hatte. Die 37-Jährige konnte mittels der Polizei auf einer Krankentransportliege fixiert werden, während sich sowohl der Rettungsdienst als auch die Polizeibeamten diverse Beleidigungen anhören mussten. Im Haus der Gesundheit konnte sich die 37-Jährige mit dem rechten Bein aus der Fixierung befreien und trat damit nach den Beamten und den Mitarbeitern des Rettungsdienstes. Nachdem die 37-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde, brachten die Beamten die Dame anschließend in die polizeiliche Gewahrsamszelle. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 05.08.2019

 

Velbert (Nordrhein-Westfalen): Über drei Promille: Polizei stoppt völlig betrunkenen Autofahrer

Am Sonntagnachmittag (4. August 2019) hat die Polizei in Velbert einen völlig betrunkenen sowie aggressiven Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 17:10 Uhr meldeten sich Anwohner der Straße „Am Kostenberg“ bei der Polizei. Sie beschwerten sich über einen Mann, der mit seinem Auto auf einem Parkplatz in eine Hecke gefahren war und dabei augenscheinlich deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand.
Als die Beamten an der beschriebenen Adresse eintrafen, saß der Mann, ein 41-jähriger Velberter, noch immer am Steuer. In einer Hand hielt er eine offene Bierflasche. Daraufhin führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem Velberter durch. Dabei kam ein Wert von über drei Promille (1,52 mg/l) heraus. Die Polizeibeamten teilten dem Mann nun mit, dass er sie zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache begleiten müsse. Der 41-Jährige reagierte drauf aggressiv und sperrte sich gegen die Maßnahme. So mussten ihm die Beamten Handfesseln anlegen.
Nachdem ein Arzt dem Mann auf der Wache Blutproben entnommen hatte und ihm das Führen von Fahrzeugen untersagt wurde, durfte er die Wache wieder verlassen. Allerdings fiel der Velberter nur kurze Zeit später erneut auf. Nachdem er die Wache verlassen hatte, war er zu seinem Auto zurückgekehrt, hatte herumgegrölt und die Musikanlage in seinem Wagen derart aufgedreht, dass die Polizei wegen einer Ruhestörung einschreiten musste. Die Beamten stellten daraufhin den Fahrzeugschlüssel des Mannes sicher. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Mettmann vom 05.08.2019

 

Rheine (Niedersachsen): Widerstand/Ingewahrsamnahme

Am frühen Sonntagmorgen (04.08.) haben Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streife zwei Streitigkeiten in der Kolpingstraße bemerkt. Gegen 4.30 Uhr ist ein 24-Jähriger aus einem Lokal verwiesen worden. Die Beamten sprachen gegen ihn einen Platzverweis aus. Der 24-Jährige reagierte daraufhin sofort aggressiv und versuchte einen Beamten zu treten. Der Polizist konnte diesen Angriff jedoch abwehren. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und leistete dabei weiterhin erheblichen Widerstand. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Etwa drei Stunden später, gegen 7.45 Uhr, kam es erneut zu einem Einsatz in der Kolpingstraße. Dort gab es eine Rangelei mit mehreren Personen. Die Polizeibeamten konnten diese unterbinden und die Beteiligten voneinander trennen. Im weiteren Verlauf ist unter anderem einem 31-jährigen Rheinenser aus dieser Gruppe ein Platzverweis erteilt worden. Der Mann reagierte gegenüber den Beamten daraufhin sofort verbal und körperlich aggressiv. Auch er ist in Gewahrsam genommen worden und es wurde Strafanzeige gegen ihn erstattet.

PM der POL Steinfurt vom 05.08.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Einbrüche/ Betrunkene torkeln über die Straße/ Hochprozentiges in der Unterhose


Am frühen Sonntagmorgen holte die Polizei drei erheblich alkoholisierte Männer von der Fahrbahn der stark befahrenen Westfalenstraße. Autofahrer machten die Polizeibeamten auf die Männer aufmerksam. Zunächst ermahnten die Polizeibeamten die drei nur, nicht auf der Fahrbahn zu laufen. Eine halbe Stunde später standen die Männer trotzdem wieder mitten auf der Straße. Zwei gingen nach mehreren Aufforderungen zurück auf den Gehweg. Der dritte ging mit geballten Fäusten auf die Polizeibeamten los. Erst im letzten Moment drehte er ab. Die Polizeibeamten brachten ihn zu Boden. Alle drei wurden nun ins Gewahrsam der Polizei gebracht. Dort konnten sie ihren Rausch ausschlafen. Es handelt sich um zwei 31 bzw. 36 Jahre alte Männer. Die Identität des dritten Mannes konnte am Sonntag nicht ermittelt werden. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Mit Hochprozentigem in der Unterhose versuchten sich zwei 13- und 14-Jährige am Freitagnachmittag aus einem Supermarkt am Theodor-Heuss-Ring davonzustehlen – ohne zu bezahlen. Mitarbeiter des Geschäftes stoppten die beiden. Einer der beiden Jungs hatte außerdem ein Küchenmesser in der Hosentasche, um sich „zu verteidigen“, wie der den hinzu gerufenen Polizeibeamten erklärte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Altena (Nordrhein-Westfalen): EC-Kartelesegerät gestohlen/Randalierer in Gaststätte

Am Sonntagmorgen wurde aus einem der Mittelalter-Stände an der Lenneuferstraße ein EC-Kartenlesegerät gestohlen. Zwischen Mitternacht und 10.30 Uhr hat ein unbekannter eine Planenbefestigung an der Rückseite des Verkaufsstandes aufgerissen und eine Holzkiste an sich genommen. Darin lag das Kartenlesegerät.
Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes überwältigten am Sonntagnachmittag in einer Gaststätte an der Lennestraße einen Randalierer. Der Mann setzte sich mit Schlägen und Tritten zur Wehr.
Er wurde der Polizei übergeben, die ihn ins Gewahrsam nach Iserlohn brachte. Der 27-jährige Dortmunder verweigerte einen Alkoholtest. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Aggressor greift Polizeibeamte an

Nach ausufernden Streitigkeiten auf dem Paradeplatz am frühen Sonntagmorgen mussten Beamten des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt eingreifen. Dabei wurden vier Beamte leicht verletzt.
Zwei Personengruppen gerieten um kurz nach 5 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle in einen lautstarken Streit. Als die Beteiligten einer Personenkontrolle unterzogen und der Örtlichkeit verwiesen wurden, stieg ein Großteil in die wartende Bahn ein. Darin entfachte der Streit erneut, wobei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Als Rädelsführer konnte schnell ein 20-Jähriger von den Beamten ausgemacht werden. Der Aufforderung die Bahn zu verlassen kam er nicht nach, weshalb dieser hinausbegleitet werden sollte. Offensichtlich nicht mit der polizeilichen Maßnahme einverstanden, wehrte sich der Aggressor dagegen, indem er sich an Haltestangen festhielt und beim Verbringen aus der Bahn einem Beamten mit dem Ellenbogen ins Gesicht schlug. Außerhalb der Straßenbahn ließ der 20-Jährige nicht davon ab, die Uniformierten weiter anzugehen, wobei er einen Beamten umklammerte und in die Bestuhlung eines Cafés stürzte. Auf dem Boden trat und schlug der junge Mann um sich – dabei wurden vier Beamte leicht verletzt. Nach der Festnahme wurde der 20-Jährige in das Polizeirevier verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab
2,36 Promille. Der junge Mann muss sich nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriffs strafrechtlich verantworten. Die Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Mannheim vom 05.08.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Beim Schützenfest randaliert/Verwirrter Mann am Straßenrand/Einbruch in Werkstatt/Fahrzeuge beschädigt

Ein 50-jähriger Iserlohner versuchte am Freitagmorgen an der Märkischen Straße in Hemer mit einer Krücke auf vorbeifahrende Autos zu schlagen. Dazu lief er immer wieder auf die Fahrbahn. Als die Polizei eintraf, bedrohte der offenbar verwirrte Mann auch die Polizeibeamten. Notarzt und Ordnungsamt ordneten eine Einweisung in der psychiatrische Klinik an.
Das Schützenfest in Deilinghofen endete am Sonntagmorgen für einen 26-jährigen Iserlohner im Gewahrsam der Polizei. Der Sicherheitsdienst hatte zunächst versucht, den renitenten und alkoholisierten Besucher vom Festgelände zu verweisen. Als er der Anweisung nicht folgte, fesselten sie ihn und übergaben ihn der Polizei. Auch den Polizeibeamten begegnete er aggressiv. Wie sich herausstellte, hatte er auf dem Fest seine Freundin geschlagen. Zur Ausnüchterung und um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der Iserlohner ins Gewahrsam nach Iserlohn gebracht werden. Im Streifenwagen wurde der Mann handgreiflich gegenüber den Polizeibeamten. Die Beamten schrieben Anzeigen wegen Körperverletzung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Unbekannte sind in der Nacht zum Freitag in eine Autowerkstatt an der Zeppelinstraße eingebrochen. Sie entwendeten Werkzeug und eine Plexiglasscheibe.
Unbekannte beschädigten in der Nacht zum Sonntag mehrere an der Felsenmeerstraße geparkte Pkw. Ein Geschädigter meldete sich am Sonntagmorgen bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass mindestens drei weitere Fahrzeuge beschädigt waren. Ein Unbekannter hat Scheibenwischer verbogen oder abgebrochen und Lack zerkratzt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Ascholding (Bayern): Bilanz der Veranstaltung „Maisfeldparty Ascholding 2019“ aus polizeilicher Sicht

Vergangenes Wochenende fand in Ascholding (Gde. Dietramszell) die „Maisfeldparty 2019“ statt. Das Event gab es zuletzt vor zwei Jahren und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. 4.000 Besucher hatte der Veranstalter erwartet und die kamen dank der guten Witterung auch! Die Anreise erfolgte überregional und zum Teil organisiert. Aufgrund des Andrangs musste der Einlass bereits zwei Stunden nach Beginn gegen 22:00 Uhr eingestellt werden. Auch wenn später zum Teil wieder Eintritt gewährt werden konnte, so erwies sich die in Kauf genommene, mehrstündige Wartezeit für bis zu 500 Personen als erfolglos – sie mussten unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Die Organisation des Veranstalters und der eingesetzte Sicherheitsdienst erwiesen sich als professionell. Und so war es aus polizeilicher Sicht bis ca. 02:00 Uhr eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Abreise der mehreren tausend Besucher brachte dann aber zum Ende hin größere Probleme mit sich: bedingt durch die nicht ausreichende Zahl an Mitfahrgelegenheiten kam es zu tumultartigen Szenen im Dorf und auf der Staatsstraße 2072: zahlreiche zum Teil erheblich betrunkene Besucher hielten sich auf der Fahrbahn auf und versuchten, Mitfahrgelegenheiten zu ergattern oder ankommende Taxen anzuhalten. Die Staatsstraße musste mehrmals komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, die Feuerwehr Ascholding musste zur Unterstützung herangezogen werden und half mit bis zu 10 Einsatzkräften bei den Ordnungsmaßnahmen vor Ort. Bedingt durch das hohe Fahrzeugaufkommen im Umfeld der Veranstaltung kam es darüber hinaus auch zu Störungen in der Abreise. Zahlreiche Besucher harrten bei kühlen Temperaturen, zum Teil leicht bekleidet und alkoholisiert, mehrere Stunden aus, um die Heimreise antreten zu können. Der Rettungsdienst des BRK musste hinzugezogen werden, um einzelne Personen vor der drohenden Unterkühlung zu bewahren. Letzte Besuchergruppen warteten schließlich bis gegen 06:00 Uhr auf ihre Abholung.
Trauriger Höhepunkt war der tätliche Angriff eines hochgradig alkoholisierten und aggressiven Festbesuchers auf einen Polizeibeamten gegen 03:15 Uhr: ein 29jähriger Schäftlarner war zunächst mit einem 3 Jahre jüngeren Familienangehörigen in Streit geraten. Als sich dieser zu gegenseitigen Körperverletzungen steigerte, wurden Polizeikräfte darauf aufmerksam und trennten die beiden Streithähne. Daraufhin ließen beide ihre Aggressionen an den Polizeibeamten aus. Der 29jährige musste von mehreren Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Sein Kontrahent kam aufgrund seiner hohen Alkoholisierung von über 2 Promille vorsorglich mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Bei dem Angriff wurde ein Polizist leicht im Gesicht verletzt, eine Brille ging zu Bruch. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand und Körperverletzung. Neben diesem Vorfall waren weitere polizeiliche Einsätze im Rahmen der „Maisfeldparty“ zu verzeichnen: …

PM (auszugsweise) der PI Geretsried vom 05.08.2019

 

Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen): Vom Wochenende: wieder schlimme Motorradunfälle; von Dieben, Schlägern, einem Lama und einem renitenten Kirmesmann

Einsatzmäßig war für die Polizistinnen und Polizisten in der Städteregion Aachen wieder viel los am Wochenende. Nach den schlimmen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche, vermeldet die Polizei weitere Unfälle mit Motorradfahrern.


Simmerath:
Dann gab es am Sonntagabend Zoff auf der Kirmes in Eicherscheid.
Dabei landete ein 56-jähriger Betreiber eines Fahrgeschäftes im Polizeigewahrsam. Nach Angaben von mehreren Zeugen hatte er sich bereits am Vormittag mit einem anderen Kirmesbetreiber in die Haare bekommen und ihn geschlagen. Hintergrund war wohl Konkurrenzkampf.
Kampf gab es dann auch am Abend, als die Polizei um 18 Uhr alarmiert wurde. Jetzt war der 56-Jährige wieder auf den Konkurrenten losgegangen. Dieses Mal hatte er gar einen Baseballschläger dabei.
Kirmesbesucher und andere Standbetreiber verhinderten Schlimmeres.
Die Polizei stellte bei dem Mann den Baseballschläger und Pfefferspray sicher. Ein Richter entschied, dass der Mann erst am Montagmorgen freigelassen werden darf.
Aachen:
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei am Samstagabend einen 53-jährigen Fahrraddieb festnehmen. Der Mann, der in Inden (Kreis Düren) wohnt, hatte in der Hartmannstraße mit einem Winkelschleifer ein E-Bike geknackt und war geflüchtet. Die alarmierte Polizei konnte ihn wenig später auf der Theaterstraße abfangen und festnehmen. Der Dieb hatte in seinem Rucksack zwei Dut-zend Handys und andere elektronische Geräte. Vermutlich Diebesgut. Das wird aber noch ausgewer-tet. Der zuständige Richter entschied in diesem Fall weitere Haft.
Fast als Selbststeller kann man einen 41-jährigen Mann bezeichnen, der um 12.30 Uhr am Sonntag auf dem Adalbertsteinweg ein Auto knackte und dabei vom Besitzer des Wagens erwischt und festge-halten wurde.
Die Polizisten brauchten den Mann nur noch übernehmen. Dabei fanden sie in seinen Sachen Betäubungsmittel. Heraus kam auch, dass der 41-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Er hat noch 11 Monate abzusitzen.
Würselen:
Wenig harmonisch klang für ein Ehepaar das Weinfest in der Würselener Innenstadt aus. Das Paar (er 62 Jahre alt, sie 55) hatte sich auf dem Heimweg in die Haare bekommen. Zunächst verbal und dann auch handgreiflich. Jedenfalls wurde die Polizei ins Krankenhaus gerufen, wo die 55-Jährige aufgrund der Auseinandersetzung behandelt wurde. Der Ehemann war indes nach Hause gegangen. Dort bekam er Besuch von der Polizei. Die Beamten wurden direkt von dem 62-Jährigen aggressiv angegangen. Nase an Nase stand man sich gegenüber. Als der Mann die Fäuste ballte und schrie: „Mal sehen, wer stärker ist!“, behielten die Polizisten die Oberhand und legten dem Mann Handschellen an. Dabei verletzte sich ein Polizist leicht. Über Schmerzen in der Schulter klagte auch der 62-Jährige. Die wurde ärztlich in Augenschein genommen. Gegen den Mann wurde ein Rückkehrverbot verhängt. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizisten erfolgte auf dem Fuße.
Alsdorf:
Wie ein spuckendes Lama verhielt sich eine 24-jährige Frau bei einem Einsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Wohnhaus in der Vennstraße. Die Frau und ihr 34-jähriger Begleiter waren dort zu Besuch, benahmen sich jedoch derart daneben, dass der Wohnungsinhaber sie raus-werfen wollte. Als das nicht klappte, rief der Gastgeber die Polizei. Die geleitete das sehr aggressive Pärchen durch den Hausflur. Dabei trat vor allem die Frau gegen die Wohnungstüren der anderen Mieter und verursachte solch einen Lärm, dass die Bewohner allesamt geweckt wurden. Vor der Haustüre ging sie auf einen Beamten zu und spuckte ihm ins Gesicht. Ihr wurden daraufhin mit enormen Aufwand Handfesseln angelegt und ein Spucktuch übergezogen. Dennoch trat und schlug die Frau nach allem was sich bewegte. Ernsthaft verletzt wurde keiner. Der Mann verhielt sich relativ ruhig. Bei ihm fanden die Beamten eine geringe Menge Rauschgift. Die 24-Jährige blieb im Polizeigewahrsam. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizisten wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 05.08.2019

 

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Platzverweis nicht beachtet – 45-Jährige in Gewahrsam genommen

In Gewahrsam nehmen musste die Polizei eine 45-jährige Frau aus Warendorf am Samstag, 04.08.2019, um 04.05 Uhr.
Sie war einem zuvor erteilten Platzverweis auf der Klosterstraße in Warendorf nicht nachgekommen. Die Frau hatte nach einer Streitigkeit in einem Lokal auf der Klosterstraße durch den Betreiber ein Hausverbot erhalten. Als die Einsatzkräfte das Hausverbot durchsetzen und die Personalien der Frau feststellen wollten, schlug diese einen der Beamten mit der Faust gegen die Brust. Dem erteilten Platzverweis kam die Frau zunächst nach, kehrte jedoch kurze Zeit später zu der Örtlichkeit zurück. Als die Einsatzkräfte die Frau zurückführen wollten, schlug sie einen Beamten mit der Hand in das Gesicht. Die Beamten brachten die Frau zu Boden, fesselten sie und brachten sie in das Polizeigewahrsam nach Ahlen. Noch während der Fahrt beleidigte die Frau die Einsatzkräfte massiv und versuchte sich durch Fußtritte der Maßnahme zu widersetzen. In der Polizeiwache Ahlen ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und leiteten gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 05.08.2019

 

Ennigerloh (Nordrhein-Westfalen): Konsequentes Einschreiten gegen Jugendliche erforderlich

Am Samstag, 03.08.2019, um 03.35 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer Ruhestörung durch eine Personengruppe, die sich auf einem Schulgelände an der Straße Zur Windmühle in Ennigerloh aufhielt. An der Örtlichkeit trafen die Beamten etwa 20 Personen an. Als die Einsatzkräfte die Personalien der Personen feststellen wollten, wurden sie von diesen sofort beleidigt, mit Gegenständen beworfen und auch körperlich angegriffen. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin das Pfefferspray ein, um die Personen auf Distanz zu halten. Gleichzeitig forderten sie Verstärkungskräfte über die Einsatzleitstelle an. Nach deren Eintreffen beruhigte sich die Lage zunächst und die Beamten stellten die Personalien der angetroffenen Personen fest. Anschließend erteilten die Beamten den Personen Platzverweise. Da mehrere Jugendliche aus der Gruppe den Platzverweisen trotz mehrfacher und wiederholter Aufforderung nicht nachkamen, nahmen die Beamten zwei Personen im Alter von 21 Jahren in Gewahrsam und verbrachten sie in das Zentralgewahrsam zur Polizeiwache Ahlen. Daraufhin löste sich die Gruppe der Jugendlichen auf. Die Einsatzkräfte leiteten gegen die Jugendlichen ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 05.08.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Körperverletzung/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 03.08.2019, um 17:20 Uhr, wurde in der Rosengasse eine randalierende Person vor einem Imbiss gemeldet. Bei Eintreffen der Streife zeigte sich der 39-jährige Mann uneinsichtig und aggressiv. Trotz mehrmaliger Aufforderung sich zu beruhigen, schubste der Mann einen Polizeibeamten. Der erheblich alkoholisierte Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Auch gegen diese Maßnahme sträubte er sich, trat einem Polizeibeamten in den Rücken und verbog einem anderen den Daumen. Der Mann wurde zur Ausnüchterung in die Zelle verbracht. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 05.08.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Rettungskräfte mit Messer bedroht

Eine 63-jährige Frau aus Troisdorf hatte am Samstagabend (03.08.2019) gegen 20.30 Uhr den Rettungsdienst alarmiert, da sie medizinische Hilfe benötigte. Drei Rettungssanitäter und ein Notarzt (31 bis 55 Jahre alt) kamen der Dame in ihrer Innenstadtwohnung zur Hilfe. In der Wohnung wurden sie dann von dem 65-jährigen Mitbewohner mit einem Brotmesser bedroht und aus dem Haus getrieben, bevor sie sich um die Hilfsbedürftige kümmern konnten. Einer der Retter nahm sich einen umherstehenden Besen zur Hilfe, um den aggressiven und offensichtlich betrunkenen 65-Jährigen notfalls auf Distanz halten zu können. Nachdem die Helfer bis auf die Straße zurückgewichen waren, blieb der Mann mit dem Messer drohend in der Tür stehen und verwehrte dem Rettungsdienst weiter den Zutritt.
Die alarmierte Polizei kam hinzu und konnte den 65-Jährigen unter Drohung mit der Dienstwaffe und dem Einsatz von Pfefferspray überwältigen. Im Polizeigewahrsam sagte er, die anwesenden Polizisten beim nächsten Mal „abzustechen“. Ein Alkotest ergab bei ihm einen Wert von 2,6 Promille. Die Rettungskräfte und der Notarzt blieben unverletzt und konnten sich anschließend um die Frau in der Wohnung kümmern. Gegen den 65-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Rettungskräfte und Polizisten sowie wegen Bedrohung eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 05.08.2019

 

Altenburg (Thüringen): Widerstand geleistet

Weil aus einer Gruppe heraus ein Fahrrad und eine Bierflasche in Richtung seines Fahrzeuges geworfen wurden, informierte am Samstagabend (03.08.2019), gegen 21:50 Uhr ein Zeuge die Polizei. Glücklicherweise blieben sowohl er als auch sein Fahrzeug unverletzt bzw. unbeschädigt. Die betroffene Personengruppe konnte in der Folge noch in der Zwickauer Straße angetroffen werden. Bei zwei Personen (22, deutsch) wurde eine kleine Menge Drogen aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen der Identitätsfeststellungen leistete ein 41-jähriger, stark alkoholisierter Mann aus der Gruppe Widerstand gegen die Polizeibeamten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde dieser schließlich in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen seitens der PI Altenburger Land wurden aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 05.08.2019

 

Hühnhan (Hessen): Kopfstoß gegen Polizeibeamten

Am Samstag (03.08.) kam es gegen 03:00 Uhr zu mehreren Schlägereien auf der Kirmes in Hünhan. Gegen einen 21-jährigen Hauptverursacher aus Hünfeld wurde im Anschluss von den verantwortlichen Ausrichtern der Kirmes ein Hausverbot ausgesprochen, welches er nicht befolgen wollte. Gegen eine hinzugerufene Polizeistreife zeigte der erheblich alkoholisierte Mann sich zunehmend aggressiv und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Während diesen versetzte der junge Mann einem Polizeibeamten einen Kopfstoß, wodurch dieser leicht verletzt wurde.
Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Osthessen vom 05.08.2019

 

Oberndorf (Baden-Württemberg): Betrunken im Freibad – 33-Jähriger leistete Widerstand, bespuckte und beleidigte Polizeibeamte

Ein 33-jähriger betrunkener Besucher des Freibades musste am Sonntagnachmittag von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Der Mann hatte sich volltrunken den Anweisungen des Bademeisters widersetzt und sich am Beckenrand erbrochen. Auch den Aufforderungen der gerufenen Polizeibeamten kam der 33-Jährige nicht nach. Vielmehr bewarf er die Beamten mit von ihm mitgebrachten Gegenständen. Als er bei einer Beamtin nach dem Pfefferspray griff, wurde der Mann überwältigt und zu Boden gebracht. Auf dem Transport zum Polizeirevier leistete der Beschuldigte massiven Widerstand und versuchte die Polizisten zu bespucken. Während des gesamten Einsatzes, auch bei der Blutentnahme im Krankenhaus, zeigte sich der 33-Jährige völlig uneinsichtig und aggressiv. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz keiner der Beamten verletzt. Der Beschuldigte wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Widerstands gegen Polizeibeamte sowie Beleidigung angezeigt.

PM des PP Tuttlingen vom 05.08.2019

 

Hof (Bayern): Hofer Volksfest – Polizei zieht insgesamt positive Bilanz

Mit einer Körperverletzung, bei der ein 19-jähriger Heranwachsender einen 18-Jährigen schlug und diesen dabei leicht verletzte, endete das Hofer Volksfest 2019 aus polizeilicher Sicht. Insgesamt zieht die Sicherheitsbehörde ein positives Fazit, nicht zuletzt aufgrund des abgestimmten und bewährten Sicherheitskonzeptes mit der Stadt Hof als Veranstalter, den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie den Gewerbetreibenden.
Zu rund 30 Polizeieinsätzen kam es während der letzten zehn Tage, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung standen. Ein Schwerpunkt lag dabei bei körperlichen Auseinandersetzungen, deren Ursache nicht zuletzt im übermäßigen Konsum von Alkohol zu suchen war. Glücklicherweise endeten diese Delikte nach bisherigem Kenntnisstand mit keinen schwereren körperlichen Folgen.
Die ausgesprochenen und überwachten Haus- bzw. Betretungsverbote für das Festgelände gegenüber dahingehend auffällig gewordenen Personen zeigten zudem ihre präventive Wirkung.
Einen Wermutstropfen hinterlässt jedoch der am letzten Dienstag am Festgelände und ohne Fremdeinwirkung gestürzte 20-jährigen Radfahrer aus Helmbrechts, der sich schwerste Kopfverletzungen zuzog und kurze Zeit in Lebensgefahr schwebte. Die sofort hinzugezogenen Rettungskräfte leiteten umgehend eine notfallmedizinische Behandlung ein, so dass zu hoffen bleibt, dass der junge Mann keine bleibenden Schäden davon tragen wird.
In diesem Zusammenhang behinderte der 24-jährige Begleiter des Verletzten die Rettungsarbeiten und griff schließlich sogar anwesende Polizisten an. Neben dieser Tat und wenigen Beleidigungen kam es jedoch erfreulicherweise zu keinen weiteren Delikten, die sich gegen Polizeibeamte richteten.
Aufgrund der vergleichsweise wenigen Delikte im Zusammenhang mit der Veranstaltung und des überwiegend friedvollen Verlaufs zieht die Hofer Polizei insgesamt ein positives Resümee und hofft auf eine ähnlich erfreuliche Entwicklung im nächsten Jahr.

PM der PI Hof vom 05.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Vorgetäuschte hilflose Lage führt zur Dienstunfähigkeit von zwei Bundespolizisten

Freitagnachmittag teilte eine Hinweisgeberin der Bundespolizei mit, dass sich am Bahnhofsvorplatz ein Mann in einer hilflosen Lage befinde. Ein Rettungswagen sei schon verständigt.
Sofort begab sich eine Streife zu dem Mann, um noch vor Eintreffen der Rettungskräfte den Gesundheitszustand des 65-jährigen Türken zu überprüfen. Der am Boden sitzende Mann hatte jedoch andere Pläne.
Unmittelbar, nachdem er die Beamten in seiner Nähe wahrgenommen hatte, begann er mit Schlägen und Tritten auf sie einzuwirken. Eine Beamtin verletzte er hierbei am Knie. Durch ihren Kollegen konnte der Mann fixiert werden, schaffte es jedoch, sich aus dem Griff zu befreien. Sofort griff er die nach Unterstützung funkende Beamtin erneut an und versetzte ihr einen gezielten Tritt in den Rücken. Der hinzukommenden Streife gelang es, den Mann festzunehmen. Der 65-Jährige gab dennoch nicht auf, wehrte sich gegen die Maßnahme und spuckte einem Beamten ins Gesicht. Der als psychisch- und verhaltensgestört geltende Mann wurde wenige Zeit später durch Beamte der Landespolizei übernommen. Zwei Beamte der Bundespolizei konnten ihren Dienst aufgrund der Angriffe durch den Mann nicht fortsetzen und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 05.08.2019

 

Oberstenfeld-Gronau (Baden-Württemberg): Streitigkeiten führten zu handfester Auseinandersetzung

Verbale Streitigkeiten führten am Sonntag gegen 03.00 Uhr in der Hauptstraße in Oberstenfeld-Gronau zu einer handfesten Auseinandersetzung. Drei Männer im Alter von 18, 21 und 22 Jahren, die mutmaßlich alkoholisiert waren, sind bei einem Hoffest aus noch ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Während der Streitigkeiten, die sich zum angrenzenden Sportplatz verlagert hatten, ging auch eine Flasche zu Bruch und zwei der insgesamt drei Männer haben Schnittverletzungen erlitten. Die alarmierte Polizei hat die drei Tatverdächtigen im Bereich des Sportplatzes und im näheren Umfeld angetroffen. Bevor sich der hinzugezogene Rettungsdienst um die zwei Verletzten kümmern konnte, hat sich einer von ihnen, ein 21-Jähriger, gegen die Polizisten gewehrt. Der verletzte Mann, der augenscheinlich stark alkoholisiert am Boden lag, verweigerte sämtliche Maßnahmen und sollte mittels Handschließen geschlossen werden. Hierbei versuchte er einen Beamten zu schlagen. Dies gelang ihm nicht, allerdings wurde bei weiteren Widerstandshandlungen das Diensthemd eines Polizisten zerrissen. Es waren mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, unter anderem Unterstützungskräfte des angrenzenden Polizeipräsidiums Heilbronn. Die drei Tatverdächtigen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen wurden, müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der 21-Jährige, der sich auch einer Blutentnahme unterziehen musste, wird sich zudem noch wegen Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die polizeilichen Ermittlungen zu den näheren Umständen des Geschehens dauern noch an.

PM des PP Ludwigsburg vom 05.08.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Tätlicher Angriff auf zivilen Polizeibeamten im Nauwieser Viertel

Am Samstag, 03.08.2019 gegen 23:20 Uhr führten vier Polizeibeamte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt in zivil eine Personenkontrolle auf dem Max-Ophüls-Platz durch.
Eine fünfköpfige Personengruppe ging vorbei, betitelte die Beamten als „Zivilbullen“ und einer aus der Gruppe zeigte den Polizisten den „Stinkfinger“.
Die Beamten verfolgten die Gruppe junger Männer in Richtung Nassauerstraße. Dort konnten letztlich alle Personen gestellt werden, wobei ein 20-Jähriger und ein 17-Jähriger aus der Gruppe vorerst wegliefen.
Bei der anschließenden Identitätsfeststellung schlug der 20-Jährige einem 28-jährigen Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Polizeibeamte erlitt unter anderem eine Platzwunde am Auge und Schwellungen im Gesichtsbereich.

PM (Nr. 99) der PI Saarbrücken-Stadt vom 05.08.2019

 

Velbert (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beschädigen Gabelstapler und verletzen Polizeibeamte

Am Sonntagabend des 04.08.2019, gegen 20:35 Uhr, beobachteten Zeugen drei männliche Personen, die auf dem Verladehof eines Verbrauchermarktes an der Friedrichstraße in Velbert randalierten und dabei die Scheiben eines abgestellten Gabelstaplers einschlugen. Bei Eintreffen der Streifenwagenbesatzung flüchteten zwei der Männer.
Einen der Tatverdächtigen – einen 16-jährigen Jugendlichen – konnten die Beamten an der Tatörtlichkeit vorläufig festnehmen. Zwei weitere Männer flüchteten zunächst von der Tatörtlichkeit. Noch während der Aufnahme des Sachverhaltes kehrte einer der geflüchteten Randalierer an die Örtlichkeit zurück und griff die Polizisten an. Ein 23-jähriger Beamter konnte diverse Faustschläge gegen den Kopfbereich abwehren, erlitt hierbei jedoch Verletzungen am Handgelenk.
Schließlich gelang es den Polizisten, den 22-jährigen Angreifer, trotz seiner massiven Gegenwehr, zu überwältigen und festzunehmen.
Während der Festnahme erlitt eine weitere Beamtin ebenfalls Verletzungen und musste anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen die beiden Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Die Identität des dritten Randalierers ist derzeit noch ungeklärt.
Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:
– südländisches Aussehen
– schwarze Haare
– drei – Tage – Bart
– trug zum Tatzeitpunkt einen roten Kapuzenpullover
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051/ 946-6110, jederzeit entgegen.

PM der POL Mettmann vom 05.08.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Betrunkener Rollstuhlfahrer pöbelt gegen Polizisten

Besorgte Bürger meldeten am Sonntagabend einen älteren Rollstuhlfahrer, der bewegungslos inmitten des Schwarzen Weges stehen würde. Als Polizeibeamte am Einsatzort eintrafen bemerkten sie, dass der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war. Er gab an, dass er an einer Tankstelle Alkohol gekauft hatte und anschließend nach Hause fahren wollte. Zwischenzeitlich war er jedoch eingeschlafen. Der 62-jährige Brandenburger verhielt sich sofort aggressiv gegenüber den Beamten, und beleidigte sie massivst. Außerdem drohte er, mit seinen geballten Fäusten, die handelnden Beamten anzugreifen. Dies konnte jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke den Rollstuhl im öffentlichen Straßenverkehr geführt hat. Da der Atemalkoholtest einen Wert von: 2,22 Promille ergab, wurde zunächst eine Blutprobe, anschließend die Verbringung ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg angeordnet. Er konnte das Gewahrsam dann in den frühen Morgenstunden wieder verlassen. Gegen ihn wurden nun Ermittlungen zum Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Werst vom 05.08.2019

 

Wesseling (Nordrhein-Westfalen): Autodiebe flüchteten

Am Sonntag (04. August) gegen 22:40 Uhr stahlen zwei Unbekannte einen Audi. Auf der Flucht verursachte einer von ihnen absichtlich einen Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen.
Ein Zeuge bemerkte einen Mann in einem dunklen Kombi, der auf der Hitzeler Straße stand. Als er genauer hinsah, bemerkte er einen zweiten Mann, der sich zu dem davor parkenden Audi begab und diesen öffnete. Als der Fahrer des Kombi den Zeugen bemerkte, hupte er. Der Kombi flüchtete über die Brühler Straße, der zweite Mann floh in dem gestohlenen Audi in Richtung der Langenackerstraße. Der Zeuge verständigte den Notruf der Polizei, die nach dem gestohlenen Audi und dem Kombi fahndeten.
Gegen 23:00 Uhr traf ein Streifenwagen auf der Kerkrader Straße auf den gestohlenen Audi. Die Polizisten setzten sich vor das Auto und forderten den Fahrer durch Anhaltezeichen „Stopp Polizei“ auf, stehen zu bleiben. Der Autodieb missachtete die Anhaltezeichen, überholte den Streifenwagen auf der zweispurigen Straße und rammte diesen. Durch den Unfall war der Streifenwagen nicht mehr fahrbereit (Achsbruch), so dass die Verfolgung nicht fortgesetzt werden konnte.
Der Fahrer flüchtete über die Kerkrader Straße in Richtung Industriestraße. Verletzt wurde keiner der Beamten.
Den Wagen fanden weitere Polizisten gegen 23:30 Uhr verlassen auf der Vorgebirgsstraße. Der Zeuge konnte einen der Täter beschreiben.
Dabei handelt es sich um einen etwa 185 Zentimeter großen Mann, circa Mitte 30 Jahre alt und von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug er ein T-Shirt und eine kurze Hose. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 05.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand nach Festnahme

Am Samstagnachmittag geriet ein 31-jähriger Mann mit einem 42-Jährigen in der Gneisenaustraße in Wiesbaden aneinander. In dem dortigen Kiosk sprach der 31-Jährige den 42-jährigen Mann an, ob er Zigaretten für ihn habe. Als dieser dies verneinte begann der 31-Jährige ihn zu titulieren. Dieser entzog sich dann der Konfrontation und verließ den Kiosk. Hierbei wurde er von dem 31-jährigen Mann verfolgt und attackiert. Es kam zu einem Gerangel, wobei sie auf den Boden fielen. Letztendlich trennten sich beide Beteiligte und der Beschuldigte floh. Der Geschädigte begab sich verletzt zurück zum Kiosk und rief die Polizei. Im Verlauf der unmittelbar eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die Beamten den Beschuldigten antreffen und festnehmen. Dieser leistete erheblichen Wiederstand und versuchte einen Polizisten zu beißen. Letztendlich wurde der 31-Jährige ins Gewahrsam überführt. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige gefertigt.

PM des PP Westhessen vom 05.08.2019

 

Hückelhoven (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte durch Pfefferspray verletzt / Zwei Personen wurden festgenommen

Am Samstag (3. August) bat gegen 19 Uhr eine 24-jährige Frau um polizeiliche Hilfe. Sie hatte nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann die gemeinsame Wohnung verlassen, benötigte aber noch einige Sachen. Da sie eine weitere Eskalation befürchtete, wandte sie sich an die Polizei. Daraufhin suchten zwei Beamtinnen mit der Hückelhovenerin die Wohnung am Saarweg auf und der Mann ließ die Frauen ins Haus. Nachdem die Gegenstände gepackt waren und das Haus verlassen wurde, kam es vor dem Gebäude zu einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Männern, die zuvor beim Eintreffen der Polizistinnen mit dem Ehemann vor dem Haus gestanden hatten. Auf die Situation aufmerksam geworden, hatten sich zwischenzeitlich weitere Personen vor dem Haus eingefunden und agierten ebenfalls gegen die Polizei. Zusätzliche Einsatzkräfte der Polizei mussten hinzugezogen werden. Bei der Durchsetzung ihrer polizeilichen Maßnahmen wurden die Beamten mit Pfefferspray attackiert. Dadurch trugen zwei Polizistinnen und ein Polizist leichte Verletzungen davon. Schließlich gelang es den Beamten die beiden 27 bzw. 29 Jahre alten Männer aus Hückelhoven in Gewahrsam zu nehmen und brachten sie zur Polizeiwache. Bei dem Einsatz wurden Pfefferspray, ein Messer und ein Teleskopschlagstock sichergestellt.
Nach ärztlicher Versorgung konnten eine Beamtin und ein Beamter ihren Dienst wieder aufnehmen, eine Beamtin war nicht mehr dienstfähig. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an.

PM der KPB Heinsberg vom 05.08.2019

 

Rottweil (Baden-Württemberg): Drogenkonsument widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen

Ein 33-jähriger Mann, der am Sonntagvormittag zusammen mit einem Bekannten im ehemaligen Fabrikgelände des Moker-Areals Drogen konsumierte, zeigte sich gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten sehr uneinsichtig. Bei seiner vorläufigen Festnahme leistete er Widerstand. Erst nach einem Gerangel konnte der Mann überwältigt werden. Seine Personalien nannte der Beschuldigte zunächst nicht. Bei seiner Durchsuchung fand man geringe Mengen Drogen. Auch bei der richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Beamten auf geringe Mengen.
Gegen den 33-Jährigen wird jetzt wegen Widerstands gegen Polizeibeamte sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM des PP Tuttlingen vom 05.08.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Mehrere Widerstände am Samstagabend

Mit mehreren Widerstandshandlungen hatten es die Beamten des Polizeireviers Rastatt am vergangenen Samstag zu tun.
Gegen 16:50 Uhr stürzte in der Bahnhofstraße ein Mann und zog sich dabei solche Verletzungen zu, dass er durch den Rettungsdienst versorgt werden musste. Dabei versuchte die ebenfalls anwesende und gleichermaßen alkoholisierte Ehefrau des Gestürzten die weiblichen Rettungskräfte von ihrem Mann fernzuhalten. Als Polizeibeamte dies zu verhindern versuchten, richtete die Frau ihre Attacke gegen diese und verletzte dabei eine Beamtin leicht. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme zur Beweisführung musste im Anschluss ebenfalls gegen den Widerstand der Frau durchgeführt werden. Darüber hinaus muss die Frau wegen ihren ausgesprochenen Beleidigungen mit einer weiteren Anzeige rechnen.
Bei einer Körperverletzung in der Karlsruher Straße soll ein 20 Jahre alter Mann kurz nach 21 Uhr zwei 19-jährige Radfahrer ersten Ermittlungen zu Folge grundlos angegriffen und einen der beiden Radler mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die hinzugerufenen Beamten wollten daraufhin den zwischenzeitlich in einem Auto sitzenden Mann kontrollieren. Beim Verlassen des Fahrzeuges verlor der Mann dabei ein etwa 20 Zentimeter langes Messer und ging in Boxerhaltung auf die Beamten zu. Mehrere Polizisten waren notwendig, um den offenbar in Rage befindlichen 20-Jährigen zu bändigen. Er wurde in Gewahrsam genommen. Wegen seiner Alkoholisierung von rund einem Promille und einem möglicherweise vorangegangen Rauschgiftkonsum wurde eine Blutprobe erhoben. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter an der Hand verletzt und benötigte medizinische Versorgung.
Um 23 Uhr wurde die Polizei über einen Mann in Kenntnis gesetzt, der in und vor einem Restaurant in der Poststraße Gäste belästigen würde. Als die Polizeibeamten dem angetrunkenen 34-Jährigen einen Platzverweis aussprachen, kam er selbigem nur widerwillig nach und sollte vom Ort des Geschehens geleitet werden. Hierbei wurde er immer aggressiver und beleidigte die Polizisten. Als auch er schließlich die Fäuste erhob und auf die Beamten zu ging, wurde er zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Bis zur Ankunft in der behördlichen Unterkunft leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Offenburg vom 05.08.2019

 

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein Polizeibeamter wurde gestern gegen 22.00 Uhr bei einem Einsatz in einer Wohnung in der Ringstraße verletzt. Eine 40-jährige Oberhavelerin hatte tagsüber bereits zweimal für Einsätze gesorgt, da sie laut herum gebrüllt hatte. Strafanzeigen wegen Ruhestörung sind aufgenommen worden und der Frau war bereits eine Ingewahrsamnahme angedroht worden. Bei Eintreffen der Beamten am Abend verweigerte sie die Öffnung der Tür, so dass ein Schlüsseldienst hinzugezogen werden musste. Die 40-Jährige war zunächst ruhig, schlug dann jedoch eine Tür zu und verletzte dabei einen Polizeibeamten an der Hand. Da sich die Frau offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Notarzt wies sie in ein Krankenhaus ein. Noch während des Transportes beleidigte die 40-Jährige die Beamten. Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung wurden aufgenommen. Der Beamte blieb weiter dienstfähig.

ÜM (2019/2125) der PD Brandenburg Nord vom 05.08.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

Mit einem Platzverweis durch die Polizei endete der Aufenthalt eines 40-jährigen Mannes beim Kulturufer, der am Sonntagabend gegen 18 Uhr dem Sicherheitsdienst in der Uferstraße aufgefallen war. Der Wohnsitzlose hatte dort mehrfach Passanten belästigt und mit einem Messer herumgefuchtelt. Als ihn Beamte des Polizeireviers ihm das Messer abnahmen und seine Personalien feststellten, beleidigte der erheblich alkoholisierte Mann die Polizisten mit üblen Ausdrücken.
Zur Vermeidung weiterer Störungen erteilten die Beamten dem 40-Jährigen einen Platzverweis für das gesamte Festgelände und zeigten ihn an.

PM des PP Konstanz vom 05.08.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Heranwachsender handelt sich mehrere Strafanzeigen ein

Mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzung und dem versuchten tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte muss sich seit Sonntagabend ein 20 Jahre alter Mann aus Kehl auseinandersetzen. Kurz vor Mitternacht wurde die Polizei von Zeugen informiert, dass der Mann in der Berliner Straße an zwei geparkten Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten habe. Wenige Minuten später traf eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Kehl den Verdächtigen auf einer Wiese in der Vogesenstraße an, als er dort über einem Jugendlichen kniete und diesen schlug. Die Beamten mussten beim sofortigen Eingreifen Pfefferspray einsetzen und konnten den Aggressor vorläufig festnehmen. Während der Jugendliche im Krankenhaus medizinische Versorgung erhielt, wurde der mit über zwei Promille alkoholisierte 20-Jährige zum Polizeirevier gebracht, wo er versuchte die Beamten tätlich anzugreifen. Selbst hinzugerufene Angehörige konnten den jungen Mann nicht beruhigen, der im weiteren Verlauf einen Computerbildschirm in den Diensträumen zerstörte. Bis zum Montagmorgen musste der Heranwachsende in Gewahrsam genommen werden, um weitere Störungen zu verhindern. Ihn erwarten nun Kostenrechnungen und Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 05.08.2019

 

Bersenbrück (Niedersachsen): Abreise-Kontrollen/ Fazit beim Reggae Jam

Die Bersenbrücker Polizei spricht von einem ruhigen Festival-Verlauf, allerdings ist ein Anstieg von Diebstählen aus Zelten zu verzeichnen. In der Zeit zwischen Samstag und Sonntag wurden unterschiedliche polizeiliche Sachverhalte bearbeitet. So ging es z.B. um Streitigkeiten, Sachbeschädigungen, Bedrohungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und sogar um die Vollstreckung eines Haftbefehls. Drei Personen bewegten ihr Auto unter Drogen- bzw.
Alkoholeinfluß. Am Montag wurden bei der Abreise 93 Fahrzeuge kontrolliert, acht Personen wurde eine Blutprobe entnommen, weil der Verdacht bestand, dass sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto gefahren sind. Eine Person war ohne Führerschein unterwegs.

PM der PI Osnabrück vom 05.08.2019

 

Zell/Traben-Trarbach (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Waffe

Am Sonntag, 04.08.2019, wird die Polizei Zell um 12:40 Uhr über Notruf alarmiert, weil ein Mann andere Gäste in einer Traben-Trarbacher Spielhalle mit einer Schußwaffe bedrohe. Während Streifen aus Zell, Bernkastel und Wittlich mit Sondersignalen zum Tatort fahren, wird telefonisch ermittelt, dass der als etwa 50 Jahre alt, betrunken und untersetzt beschriebene Täter in der Zwischenzeit zu Fuß in Richtung Trarbacher Fußgängerzone unterwegs sei. Auf Grund der guten Personenbeschreibung kann der an der Mosel wohnende EU-Bürger durch Fahndungskräfte zeitnah lokalisiert und vor einer Eisdiele überwältigt und festgenommen werden. Der Transport zur Dienststelle nach Zell muss zunächst gestoppt werden, weil der kein Deutsch verstehende Mann heftig über Atemnot klagt, um sich schlägt und brüllt. Nachdem der per Hubschrauber eingeflogene Notarzt sich den Täter angesehen hat, wird dieser mit dem Rettungswagen zum Zeller Krankenhaus gebracht. Hier wird ihm eine Blutprobe entnommen und er kann dann ins polizeiliche Gewahrsam eingewiesen werden. Bei der Waffe handelt es sich um eine täuschend echte Nachbildung einer Pistole, die mit Druckluftkartuschen betrieben wird und mit der Metallkugeln verschossen werden können. Entsprechende Munition führt er in großem Umfang mit sich. Die drei bedrohten Personen stehen sichtbar unter dem Eindruck des Geschehenen. Der polizeilich bekannte 56-jährige Täter wird sich wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung verantworten müssen. Er wurde nach Ausnüchterung wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Wittlich vom 05.08.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Flucht vor Polizeikontrolle endet in Sackgasse – offenbar Drogen im Spiel

Eine 24-jährige Dortmunderin hat sich in der Nacht zu Samstag (3.8.) einer Polizeikontrolle entzogen und fuhr dann mit ihrem Roller in eine Sackgasse. Offenbar stand die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen.
Polizeibeamte wollten die Rollerfahrerin gegen 0.10 Uhr auf der Hannöverschen Straße anhalten und kontrollieren. Diesen Entschluss teilte die Fahrerin offenbar nicht und fuhr trotz Anhaltezeichen weiter. Über die Flughafenstraße ging es in den Kaldehofweg – und von dort über die Straße Am Westheck wieder auf die Hannöversche Straße.
Während dieser „Rundfahrt“ ignorierte die Dortmunderin eine Rotlicht zeigende Ampel und kollidierte beinahe mit einem Streifenwagen, als sie dessen Fahrspur kreuzte und auf dem Gehweg weiterfuhr.
In einer Sackgasse an der Flughafenstraße endete die Fahrt.
Offenbar im Bewusstsein über ihre nun ausweglose Situation versuchte die Frau zwar noch zu wenden, doch die Beamten versperrten ihr mit dem Streifenwagen den Weg. Um sie kurz darauf zu stellen und einen erneuten Fluchtversuch zu unterbinden.
Bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass das am Roller angebrachte Versicherungskennzeichen im Jahr 2013 gültig war, dass die Frau offenbar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs war. Ein entsprechender Vortest verlief positiv auf THC. Ein Arzt entnahm der 24-Jährigen eine Blutprobe.
Die Beamten stellten Kennzeichen und Roller sicher. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 05.08.2019

 

Bautzen (Sachsen): Sonntägliches Dilemma

Am Sonntagabend hat ein 24-Jähriger an der Töpferstraße in Bautzen das Aufsehen einiger Passanten erregt. Der Mann betrat soeben ein Restaurant am Rande der Straße, nachdem er aus einem Auto gestiegen und seinen Körper mit einem Gürtel umschlungen hatte, an dem offenbar ein Waffenholster befestigt war.
Hinzueilende Beamte erwarteten den abendlichen Gast bereits, als er wenig später zurück auf den Gehsteig der Straße trat. Zwar konnte der 24-Jährige einen „Kleinen Waffenschein“ vorweisen, der ihn zum Tragen der CO2-Pistole, die in seinem Schulterholster steckte, berechtigte. Allein der süßliche Duft, der plötzlich in der Luft lag, stimmte die Ordnungshüter misstrauisch. Ein Atemalkoholtest bestätigte kurz darauf den Rausch des Mannes. Umgerechnet 0,94 Promille veranlassten die Beamten dazu, das Schießeisen nebst Berechtigungsschein zu beschlagnahmen. Die zuständige Waffenbehörde wird entscheiden, ob der junge Herr weiterhin geeignet ist, erlaubten Umgang mit Waffen zu haben.
Um ausschließen zu können, dass der Mann weitere Waffen bei sich trug, durchsuchten die Beamten ihn indes unmittelbar darauf. Dies missfiel dem 24-Jährigen offenkundig. Er widersetzte sich, indem er versuchte, sich gewaltsam aus dem Griff der Polizisten zu befreien. Die Ordnungshüter sahen sich hierdurch gezwungen, die Hände des Mannes zu fesseln. Die Begutachtung der Kleidung förderte keine weiteren Waffen zu Tage. Der junge Herr hatte überdies wieder zur Ruhe gefunden. Die Polizisten lösten die Schellen hierauf von seinen Handgelenken. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eröffnet.
Umstehende berichteten unterdessen, dass der berauschte 24-Jährige zuvor hinter dem Steuer eines Autos am Ort des Geschehens eingetroffen war. Die Beamten eröffneten ein Bußgeldverfahren und verboten dem Herrn, seinen Weg fahrend fortzusetzen.

PM der PD Görlitz vom 05.08.2019

 

Wien: Offensichtlich beeinträchtigte Frau mit Kind attackiert Polizisten

Zeugen verständigten am 4. August 2019 um 22.45 Uhr die Polizei, da eine offensichtlich beeinträchtige Frau mit ihrem 6-jährigen Sohn in Wien-Brigittenau Richtung U-Bahn unterwegs war. Im Zuge einer Kontrolle verweigerte die 36-Jährige die Legitimation, schlug einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht und versuchte sie zu bespucken. Ein nach der Festnahme durchgeführter Alkovortest ergab den Wert von rund 1,6 Promille Alkohol im Blut. Der Sohn wurde von einer zivilen Polizeibeamtin erstbetreut und in ein Krisenzentrum gebracht. Da sich an der Wohnadresse der Frau in Wien-Brigittenau ein Hund alleine in der Wohnung befand, verbrachten ihn Beamte der Polizei-Diensthundeeinheit gemeinsam mit der Tierrettung in ein Tierquartier. Die deutsche Staatsangehörige wurde wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt, die MA11 (Wiener Kinder- und Jugendhilfe) wurde vom Vorfall in Kenntnis gesetzt.

PA der LPD Wien vom 05.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Verfolgungsfahrt

Sonntagabend, gegen 22:10 Uhr, lieferte sich ein 39-jähriger Mann eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Erfurter Polizei. Er sollte auf der Ostumfahrung mit seinem Motorrad kontrolliert werden. Statt anzuhalten gab der Mann Gas und flüchtete in Richtung Autobahn 4. Er durchbrach eine Sperre der Polizei und fuhr über mehrere rote Ampeln. Dabei gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer, sowie einen Polizisten, der sich nur mit einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Der Flüchtige wurde schließlich Am Haarberg gestoppt. Wie sich herausstellte, stand er unter Drogeneinfluss. Außerdem war das Motorrad nicht zugelassen und hatte gefälschte Kennzeichen angebracht. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Personen, die durch den Motorradfahrer gefährdet oder Zeugen des Geschehens wurden werden gebeten, sich beim Inspektionsdienst Süd (0361/7443-0) unter Angabe der Vorgangsnummer 195919 zu melden.

PM der LPI Erfurt vom 05.08.2019

Bad Neustadt (Bayern): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Am späten Samstagabend wurde in der Brendanlage in Bad Neustadt eine Jugendschutzkontrolle durchgeführt. Hierbei wurden zwei 16-jährige Damen und ein 18-jähriger Mann angetroffen. Da es im Bereich der Brendanlage wiederholt zu Ruhestörungen gekommen war, wurden die drei Personen angewiesen, die Örtlichkeit zu verlassen. Den ausgesprochenen Platzverweisen wurde allerdings wiederholt keine Folge geleistet. Folglich sollten die Jugendlichen in polizeilichen Gewahrsam genommen und an die Erziehungsberechtigten übergeben werden. Nach Ankündigung dieser Maßnahme fing die eine der beiden 16-jährigen an die anwesenden Polizeibeamten massiv zu beleidigen. Außerdem trat sie in die Richtung der Beamten. Als die 16-Jährige zum Dienstfahrzeug verbracht wurde, kam der 18-Jährige auf die Beamten zu, da er zu seiner Bekannten gelangen wollte. Obwohl er mehrfach angewiesen wurde, die polizeilichen Maßnahmen nicht zu behindern, entfernte er sich nicht und schlug stattdessen einen Beamten gegen den Arm. Infolgedessen wurde der 18-Jährige vorläufig festgenommen. Da beide Tatverdächtige merklich unter Alkoholeinfluss standen, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft bei Beiden eine Blutentnahme durchgeführt. Die Eltern wurden verständigt. Die Ermittlungen bezüglich des Vorfalls wurden aufgenommen.

PM der PI Bad Neustadt vom 04.08.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Polizeieinsatz gestört und Beamte beleidigt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag störte ein 50-Jähriger einen Polizeieinsatz und beleidigte anschließend die eingesetzten Beamten.
Gegen 23:15 Uhr befanden sich mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt am Albrecht-Dürer-Platz, um dort eine verbale Streitigkeit zwischen zwei männlichen Personen zu schlichten. Ein 50-jähriger Passant, der mit diesem Sachverhalt bis dahin nichts zu tun hatte, kam hinzu und störte die polizeilichen Maßnahmen durch Zurufen und lautem Schreien. Aus diesem Grund wurde ihm von den Einsatzkräften ein Platzverweis für die Örtlichkeit erteilt. Daraufhin begab der 50-Jährige sich auf die andere Straßenseite und schrie hierbei lautstark Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten. Einer erneuten Aufforderung sich zu entfernen kam der Mann nicht nach. Aus diesem Grund musste er in Gewahrsam genommen werden und die Nacht in einer Haftzelle der Polizeiinspektion Schweinfurt verbringen.
Nachdem sich der 50-Jährige beruhigt hatte, durfte er die Dienststelle am nächsten Morgen wieder verlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Schweinfurt vom 04.08.2019

 

Burglengenfeld (Bayern): Bei Festnahme Widerstand geleistet

Aus einer Gruppe von sieben Jugendlichen heraus schlugen Zwei im Alter von 14 und 15 Jahren am Sonntag kurz nach Mitternacht mindestens zwei Außenspiegel von Pkw ab. Während der 15-Jährige die Angabe seiner Personalien verweigerte und auf die Motorhaube des Polizeifahrzeugs spuckte, leistete der der 14-Jährige erheblich Widerstand. Da er die Beamten angriff, wurde er mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Selbst auf der Polizeidienststelle brüllte er herum und war kaum zu bändigen. Erst als seine Mutter eintraf, wurde er zugänglicher. Ein Alkotest ergab 0,86 Promille. Neben einer Anzeige wegen Sachbeschädigung erwartet den 15-jährigen eine Anzeige wegen Falscher Namensangabe und den 14-Jährigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da sich der 15-Jährige beim Abschlagen des Außenspiegels an der Hand verletzte, wurde er durch den Rettungsdienst versorgt.

PM der PI Burglengenfeld vom 04.08.2019

 

Selb (Bayern): Betrunkener Randalierer attackiert Polizeibeamte

Kurz nach Mitternacht in der Nacht von Samstag auf Sonntag baten Security Mitarbeiter einer Bar in der Schillerstrasse die Polizei um Hilfe, da ein betrunkener renitenter Gast Probleme bereitete. Beim Eintreffen der polizeilichen Einsatzkräfte warf der 37 Jährige Selber mit Split auf die Beamten, die ihn daraufhin festnahmen und unter heftiger Gegenwehr ins Einsatzfahrzeug verbrachten. Nachdem er wiederholt nach den Polizeibeamten getreten hatte, wurde er auch an den Füßen gefesselt und schließlich in der Ausnüchterungszelle untergebracht. Während des gesamten Einsatzes beleidigte, bespuckte und bedrohte er die eingesetzten Beamten fortwährend, was ihm Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung einbrachte.

PM der PI Marktredwitz vom 04.08.2019

 

Marktredwitz (Bayern): 62 Jähriger lässt sich nicht helfen

Am Samstag Nachmittag wurde die Polizei von einem Notarzt um Hilfe gebeten. Ein in der Putzenreuthstrasse wohnender 62 jähriger Mann, der gesundheitliche Probleme hatte, trat aggressiv den Mitarbeitern des Rettungsdienstes gegenüber auf. Der stark alkoholisierte Mann äußerte gegenüber den Polizeibeamten Selbstmordgedanken, gegen die dadurch notwendig gewordene Einweisung in die Bezirksklinik Rehau wehrte er sich, so dass er gefesselt werden musste, um den Transport durchzuführen.

PM der PI Marktredwitz vom 04.08.2019

 

Asbach (Rheinland-Pfalz): Kirmes Asbach

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu mehreren Ingewahrsamnahmen durch die Polizei Straßenhaus auf der Kirmes in Asbach. Ein alkoholisierter 23-Jähriger leistete gegenüber Polizeibeamten nach einer Körperverletzungshandlung zum Nachteil einer 20-Jährigen Kirmesbesucherin erheblichen Widerstand und musste vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Ein 18-Jähriger wurde nach wiederholter Missachtung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen. Ein weiterer alkoholisierter 18-Jähriger versuchte dies zu verhindern, indem er die eingesetzten Beamten anging. Er wurde daraufhin ebenfalls in polizeilichen Gewahrsam genommen.

PM der PD Neuwied/R. vom 04.08.2019

 

Lippstadt (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter durch Radfahrer verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag sollte gegen 01.40 Uhr ein Radfahrer, der ohne Beleuchtung unterwegs war, im Bereich Dusternweg/Hasenfang angehalten und überprüft werden. Bei Erblicken der Polizei flüchtete der Radfahrer zunächst, konnte aber wenig später wieder im Nahbereich lokalisiert werden. Trotz eindeutiger Aufforderung der Beamten, stehen zu bleiben, fuhr der junge Mann weiter. Als er sich auf dem Parkplatz der Sparkasse an der Langeschen Wiese befand, stellt sich ihm ein Polizeibeamter in der Parkplatzzufahrt entgegen und forderte ihn erneut auf, anzuhalten.
Auch diese Anweisung ignorierte der Radfahrer und fuhr offenbar in voller Absicht und mit unverminderter Geschwindigkeit in den Beamten hinein. Beide erlitten durch die Kollision Verletzungen. Da der 20-Jährige Radfahrer aus Lippstadt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, erfolgte eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus.
Während dieser Maßnahme wurden die anwesenden Polizeibeamten massiv beleidigt und bespuckt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Soest vom 04.08.2019

 

Innsbruck (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz

Am 03.08.2019, gegen 23.53 Uhr, konnte ein Polizist über die Videoüberwachung in der Polizeiinspektion Bahnhof beobachten, wie zwei Personen versuchten, ein vor der Polizeiinspektion angekettetes Fahrrad zu stehlen. Die zwei im Bezirk Innsbruck-Land wohnhaften Österreicher wurden von einer Polizeistreife noch am Tatort angehalten. Der 20-jährige Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen, da er seine Identität nicht nachweisen konnte. Der zweitbeteiligte 21-jährige Beschuldigte versuchte anschließend, diesen zu befreien, indem er ihn von dem Polizisten losriss. Der 20-Jährige konnte allerdings von dem Polizisten rasch wieder eingefangen werden. Nun versuchte der 21-Jährige selber zu flüchten, konnte allerdings von einem Polizisten eingeholt werden. Dabei versuchte er sich mit Schlägen gegen die Brust des Polizisten aus der Festnahme zu befreien. Beide Festgenommene wurden schließlich in die Polizeiinspektion Bahnhof gebracht. Bei der Personendurchsuchung wurden verschiedene Suchtmittel bei beiden Beschuldigten gefunden. Der 21-Jährige wurde nach Abschluss der Amtshandlung in das Polizeianhaltezentrum Innsbruck gebracht, der 20-Jährige wurde auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht. Im Zuge der Amtshandlung wurden zwei Polizisten und die zwei Beschuldigten leicht verletzt.

PA der LPD Tirol vom 04.08.2019

 

Homburg (Bayern): 19-Jähriger randaliert angetrunken auf Homburger Weinfest

Homburg, Lkr. Main-Spessart
Am Samstag kurz nach Mitternacht randalierte ein 19-Jähriger in angetrunkenem Zustand auf dem Homburger Weinfest herum. Er setzte sich dann auf eine Mauer am Ausgang des Schlossplatzes und pöbelte nach Hause gehende Gäste an. Er schrie herum und warf sich auf die Straße. Nachdem er versuchte, gegen zwei Passanten handgreiflich zu werden, wurde er von den zwischenzeitlich eintreffenden Polizeibeamten des Platzes verwiesen. Auch gegenüber den Beamten war er uneinsichtig und schrie weiter herum. Dem Platzverweis kam er nur widerwillig nach.

PM der PI Marktheidenfeld vom 04.08.2019

 

Brakel (Nordrhein-Westfalen): Einsatzlage Annentage Brakel

Die im Rahmen der Annentags-Kirmes eingesetzten Polizeibeamten hatten in der Nacht von Samstag, 03.08.2019, auf Sonntag, 04.08.2019, wiederum einige Einsätze zu bewältigen.
Insgesamt wurden vier Straftaten nach Körperverletzungen angezeigt, in zwei Fällen wurden Messer sichergestellt, die nach dem Waffengesetz verboten sind. Eine Person musste nach einer Zechprellerei in Gewahrsam genommen werden. Ebenso wurde eine weitere Person in die Zelle eingeliefert, die bei einem der Schausteller beschäftigt war. Sie randalierte zunächst auf dem Festgelände. Als die Personalien festgestellt werden sollten, leistete der 24-jährige Mann aus Polen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten.
Dabei wurden drei Kollegen leicht verletzt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

PM der KPB Höxter vom 04.08.2019

 

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): Randalierer leistete Widerstand

03.08.2019, 23:14 Uhr, Salzwedel, Neuperverstraße, Rathausturmplatz: Der Polizei in Salzwedel wurde eine Sachbeschädigung auf dem Rathausturmplatz mitgeteilt. Hierbei soll ein 29-Jähriger einen Blumenkübel beschädigt und den Müll aus einem Mülleimer auf dem Rathausturmplatz verteilt haben. Ferner soll dieser Passanten auf dem Rathausturmplatz belästigt haben. Der Randalierer säuberte im Beisein der Polizeibeamten den Rathausturmplatz.
Bei der Abarbeitung des polizeilichen Sachverhalts leistete der 29-Jährige Salzwedeler Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und schlug unvermittelt in Richtung eines Polizeibeamten. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Der 29 Jährige wurde daraufhin durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht. Da dieser weiter versuchte die Polizeibeamten und Passanten anzugreifen wurden ihm kurzfristig Handfesseln angelegt.
Der nun Beschuldigte stand unter erheblicher Einwirkung von Alkohol und ist polizeilich bekannt. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,94 Promille. Im Altmarkklinikum Salzwedel wurde einen Blutprobenentnahme, auf freiwilliger Basis, durchgeführt. Gegen den 29 Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 04.08.2019

 

Ludwigshafen-Innenstadt (Rheinland-Pfalz): „Geburtstagsgeschenk“ eingefordert und erhalten

Am frühen Sonntagmorgen waren mehrere Polizeibeamte auf dem Berliner Platz bei der Aufnahme eines Sachverhalts gebunden. Aufgrund ihrer Beschäftigung konnten sie leider einem Mannheimer nicht die von ihm gewünschte Aufmerksamkeit schenken, obwohl dieser sie überaus hartnäckig einforderte. Unter anderem versuchte er durch Zwischenrufe und Anpöbeln der Beamten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Leider verließ ihn dann der Mut, denn als sich zwei Beamte erbarmten und sich seiner annahmen, versucht er zu flüchten. Gegen die Aufforderung sich auszuweisen leistete er erfolglos Widerstand. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Nach Feststellung der Identität erhielt der junge Mann, der in dieser Nacht seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte, einen Platzverweis für den Berliner Platz. Als weiteres Geburtstagsgeschenk erwartet ihn noch eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und verweigerter Personalienangabe.

PM des PP Rheinpfalz vom 04.08.2019

 

Haren (Niedersachsen): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01:30 Uhr, erforderte das Verhalten von zwei türkischen Männern an der Wasserskianlage im Ferienpark Schloss Dankern ein energisches Einschreiten der Polizei.
Nachdem zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Männer bei Vorbereitungen zum Drogenkonsum feststellten, schlugen die Täter unvermittelt mehrfach auf die Sicherheitskräfte ein und beleidigten sie dabei. Hierbei wurden beide leicht verletzt. Als die hinzugerufenen Einsatzstreifen der Polizei eintrafen attackierte einer der Täter (25) die eingesetzten Beamten direkt und schlug und trat nach ihnen. Darüber hinaus bespuckte er die Beamten, denen es im weiteren Verlauf gelang, dem Täter Handfesseln anzulegen. Unter erheblichem Widerstand wurde der 25 jährige Mann dann in Gewahrsam genommen. Dabei mussten ihm auch Fußfesseln angelegt werden. Da er durchweg spuckte und sich extrem renitent verhielt, konnte keine Blutentnahme durchgeführt werden. Ein Transport zum Krankenhaus wäre mit erheblichen Gefahren für die eingesetzten Beamten und für den hochaggressiven Mann selbst verbunden gewesen. Er verblieb bis zum heutigen Morgen in Gewahrsam. Bei den Tätern wurde während des Einsatzes eine geringe Menge Drogen aufgefunden. Sie müssen sich nun in mehreren Strafverfahren für ihr Verhalten verantworten.
Insbesondere dem 25 jährigen Täter könnte eine empfindliche Strafe drohen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 04.08.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 22-Jähriger nach Sachbeschädigungen festgenommen – Verdächtiger bewarf Polizisten mit einer Flasche

Polizeibeamte nahmen am 04.08.2019 einen 22-jährigen Mann aus Unna in der Dortmunder Innenstadt fest, nachdem er mehrere Sachbeschädigungen begangen hatte – gegen seine Festnahme leistete der Verdächtige erheblichen Widerstand.
Gegen 03.45 Uhr konnten zivile Beamte der Dortmunder Polizei den 22-Jährigen dabei beobachten, wie er auf der Johannesstraße ein Hinweisschild, einen Bauwagen sowie einen Stromkasten mit einem schwarzen Edding beschmierte.
Als sich die Beamten zu erkennen gaben, ergriff der Unneraner die Flucht. Dabei rannte er in Richtung einer Polizeibeamtin, auf die er unvermittelt eine Bierflasche warf und sie trotz Ausweichbewegung auch traf.
Im Laufe der weiteren Verfolgung des Verdächtigen zu Fuß setzten die Beamten auch Pfefferspray ein. Im Bereich des Westenhellwegs stoppte der Mann seine Flucht zwar, bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten nun aber mit den Fäusten. Gegen seine Festnahme wehrte er sich, ohne Nachzulassen, auch noch, als die Polizisten ihn bereits zu Boden gebracht hatten.
Erst als er gefesselt werden konnte, gab der 22-Jährige auf. Bei seinem massiven Widerstand hatte er sich selbst Verletzungen zugezogen, die ambulant in einem Krankenhaus versorgt wurden.
Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Widerstandes sowie tätlichen Angriffs gegen /auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung (Flaschenwurf) und wegen Sachbeschädigung erstattet.
Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten verblieben dienstfähig.

PM (0881) der POL Dortmund vom 04.08.2019

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung und Widerstand

Am Sonntagmorgen gegen 06.30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle in Koblenz ein Randalierer in der Nähe der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr gemeldet. Der Tatverdächtige sei anscheinend stark alkoholisiert und liege auf einer Rasenfläche. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde der 23-jährige Mann aus Baden Württemberg wie beschrieben vorgefunden. Er hatte mit Steinen eine Fensterscheibe zum Pfarrheim und eine Scheibe eines Pkws eingeworfen bzw. eingeschlagen und sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Bei der Personalienfeststellung wehrte sich der Mann massiv und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und er verblieb bis zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle.

PM der PD Mayen vom 04.08.2019

 

Frankfurt-Bundesautobahn (Hessen): Betrunkener Autofahrer mit zwei Kindern auf dem Rücksitz

Am Freitagnachmittag zog die Polizei einen betrunkenen Autofahrer auf der BAB5 Richtung Darmstadt in Höhe Cargo City Süd aus dem Verkehr. Der Mann hatte seine zwei kleinen Kinder dabei.
Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten den 35-jährigen Corsafahrer auf der A5, da dieser durch seine Fahrweise andere Autofahrer zum Teil gefährdete. In einem Baustellenbereich kam der Mann sogar nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr mehrere Klappwarnbaken. Eine Polizeistreife verfolgte das Fahrzeug und konnte den 35-Jährigen schließlich zum Anhalten bringen. Auf Ansprache reagierte der Mann überhaupt nicht und öffnete auch nicht seine Fahrertür. Die Beamten schlugen die Seitenscheibe ein und nahmen den 35-Jährigen vorübergehend fest. Ein Atemalkoholtest ergab zwei Promille. Auf dem Rücksitz hatte der 35-Jährige seinen 2-jährigen Sohn und seine 4 Jahre alte Tochter dabei. Diese wurden anschließend der Mutter übergeben.
Sowohl der 35-Jährige, als auch die beiden Polizeibeamten mussten wegen diverser Schnittwunden ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

PM (190804 – 814) des PP Frankfurt a.M. vom 04.08.2019

 

Frankfurt-Oberrad (Hessen): Entlaufener Hund beißt zu

Ein entlaufener Schäferhund hat gestern Morgen eine Reitlehrerin und einen Polizisten gebissen.
Um 9:30 Uhr wurde eine Streife des 8. Polizeirevieres zu einem Reiterhof in Oberrad gerufen. Dort hatte die 37-jährige Reitlehrerin einen herrenlosen Schäferhund eingefangen und in einen Seminarraum eingesperrt. Die Beamten wollten den bis dahin artigen Hund mitnehmen und den Halter verständigen. Doch nun bekam es der Vierbeiner offenbar mit der Angst zu tun. Als die Beamten die Tür öffneten sprang der Hund hinaus und biss erst den Hund der Reitlehrerin. Dann wurde die 37-Jährige und schließlich auch ein Polizeibeamter gebissen.
Ein herbeigerufener Diensthundeführer konnte den aufgebrachten Hund einfangen. Er wurde Beamten der Stadt übergeben, die das Tier zunächst in eine Unterbringung nach Mühlheim brachten. Sowohl die 37-Jährige, als auch der Polizeibeamte mussten wegen ihrer Bisswunden von einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Halter des Hundes konnte mittlerweile ermittelt werden.

PM (190804 – 816) des PP Frankfurt a.M. vom 04.08.2019

 

Rottweil (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz am Rande des Ferienzaubers

Am Freitagabend haben zwei renitente Personen am Rande des Festgeländes am Wasserturm die Polizei beschäftigt. Anrufer hatten gegen 22.30 Uhr über Notruf mitgeteilt, dass ein 28 Jahre alter Mann auf dem Festgelände mit einem Messer unterwegs sei und auch eine Person gebissen habe. Als die Polizeistreifen den Mann in der Nähe des Wasserturms antrafen fanden sie bei einer Durchsuchung ein Klappmesser bei ihm. Da er zusätzlich eine Haftstrafe zu verbüßen hatte wurde er festgenommen. Als ihm Handschließen angelegt wurden und er weggebracht werden sollte griff eine 22-jährige Begleiterin die Beamten an und beleidigte die Polizisten. Da auch sie letzten Endes aufgrund der permanenten Angriffe auf die Beamten zu Boden gebracht und geschlossen wurde, nutzte der 28-Jährige seine Chance und ergriff die Flucht. Schon nach wenigen Metern stoppte ein ebenfalls anwesender Diensthund diesen Versuch und brachte den Flüchtigen zu Fall. Um sich selbst zu befreien biss der Mann den Hund. Auch eine hinzukommende Polizistin biss er in den Finger. Durch Kratzen verletzte er eine andere Beamtin am Unterarm. Ein Beamter wurde an der Hand verletzt. Der Mann und seine 22-jährige Fluchthelferin mussten beide zum Polizeirevier gebracht werden. Zuvor wurde ihnen im Krankenhaus Blut abgenommen. Während des gesamten Einsatzes beleidigte das Duo die Polizeibeamten. Während der 28-Jährige aufgrund seiner zu verbüßenden Haftstrafe in eine Justizanstalt gebracht wurde, musste die junge Frau in Polizeigewahrsam genommen werden. Nun kommen Strafverfahren, unter anderem wegen Widerstands, Gefangenenbefreiung, Beleidung und Bedrohung auf die beiden zu.

PM des PP Tuttlingen vom 04.08.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Ladendieb muss in das Polizeigewahrsam

Nachdem ein 28-jähriger Deutscher am frühen Samstagabend bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt der Grimbergstraße aufgefallen war, beleidigte und bedrohte er Personal und Kunden. Auf der Anfahrt befindliche Polizeibeamte konnten den weglaufenden Gelsenkirchener stellen und trotz Gegenwehr festsetzen.
Dabei wurden sie auf das Übelste beleidigt. Aufgrund seiner aggressiven Umgangsart sollte der 28-jährige nun dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Auch auf dem Weg dorthin und im Gewahrsam leistete der Gelsenkirchener erheblichen Widerstand und stieß fortlaufend heftigste Beleidigungen aus. Bis zu seiner Ausnüchterung verblieb der alkoholisierte Mann im Polizeigewahrsam. Zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit wurden ihm Blutproben entnommen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gelsenkirchen vom 04.08.2019

 

Marschacht (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt mit Widerstand und Ingewahrsamnahme

Am Freitagabend teilte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen in auffälliger Fahrweise geführten Audi mit, der später an der Halteranschrift in Seevetal angetroffen werden konnte. Bei dem Fahrzeughalter (43) konnten Hinweise erlangt werden, dass dieser sein Fahrzeug tatsächlich unter Alkoholeinfluss fuhr. Bei der später durchgeführten Blutentnahme leistete er durch Tritte und Schläge aktiv Widerstand gegen mehrere Polizeibeamte, sodass er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen musste. Die Beamten blieben unverletzt. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 04.08.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Unter Drogen ohne Führerschein

Am späten Samstagabend (03.08.2019), gegen 22.40 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Neuelandstraße ein BMW wegen seiner Fahrweise auf. Der Wagen wurde gestoppt. Bei der anschließenden Kontrolle des 37-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zudem wies er eindeutige körperliche Merkmale auf, die auf einen Drogenkonsum schließen ließen. Der Mann räumte den Konsum von Kokain ein. Da sein 34-jähriger Beifahrer zunehmend aggressiv wurde, sich mit seinem Begleiter solidarisierte und die polizeilichen Maßnahmen störte, wurde er der Örtlichkeit verwiesen. Bei dem Fahrer erfolgte eine Blutentnahme und es wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM der POL Bremerhaven vom 04.08.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Unnötige Szenen an Unfallstelle – Autofahrerin uneinsichtig und aggressiv – Widerstandsanzeige

Eine 50-jährige Düsseldorferin machte ihrem Unmut im Stau vor einer Unfallstelle an der Brüsseler Straße in Düsseldorf am vergangenen 31. Juli 2019 derart aggressiv Luft, dass sie nun mit einer Strafanzeige rechnen darf.
Die Düsseldorferin stand mit ihrem Auto im Stau, unmittelbar hinter der Unfallstelle. Die Rettungskräfte der Feuerwehr waren gerade damit beschäftigt, den verunglückten 16-Jährigen mit schwerem Gerät zu befreien. Währenddessen stieg die 50-Jährige immer wieder aus ihrem Fahrzeug und zeigte wenig Verständnis über die Sperrmaßnahmen vor Ort. Sie störte immer wieder durch penetrantes Nachfragen, wann sie endlich weiterfahren könne, da sie einen Termin habe. Die Frau trat dabei immer wieder in die Rettungsgasse, die für nachfolgende Rettungsfahrzeuge gesperrt war. Die Beamtinnen und Beamten erläuterten ihr mehrfach, dass die Straße für die Bergungs,- und Rettungsmaßnahmen gesperrt sei. Immer wieder wiesen die Beamtinnen und Beamten die 50-Jährige an in ihrem Auto zu bleiben, um nicht die Unfallmaßnahmen zu behindern. Diese Anweisungen wurden von der Frau jedoch konsequent ignoriert. Selbst als man ihr in einem erneuten Gespräch den Ernst der Lage erläuterte, nämlich dass die Rettungskräfte gerade vor Ort um ein Menschenleben kämpfen würden, zeigte sie keinerlei Einsicht. Sie entgegnete den verdutzten Beamten, dass ihr das Verständnis für die Sperrung habe. Der Fehler liege bei nicht bei ihr. Sie sei gezwungen zu warten, obwohl sie einen Termin habe. Um die Einsatzkräfte nicht weiter von der Unfallaufnahme abzuhalten, wies man sie an, in ihr Fahrzeug zu steigen. Dieser Anweisung kam die Frau zunächst nach, um dann erneut auszusteigen.
Jetzt schrie sie die Polizeikräfte laut und unüberhörbar an, da sie nicht mehr warten könne. Sie müsse sonst ihren Termin absagen. Erneut erläuterten Einsatzkräfte der Verkehrsteilnehmerin den Ernst der Situation und warben um ihr Verständnis. Sie wiesen die Frau daraufhin hin, dass sich auch Angehörige vor Ort befinden und ihre Äußerungen deplatziert seien. Statt Einsicht zu zeigen, bemängelte die 50-Jährige nun erneut lautstark, dass es zu lange dauern würde die eine Person zu bergen. Es handele sich „doch nur um einen einzigen Motorradfahrer.“ Da sich die Frau noch immer nicht beruhigen ließ, verlangten die Beamten nun die Personalien. Dies wurde von der Düsseldorferin verweigert. Trotz rechtlicher Belehrung verweigerte sie ihre Personalien. Als die Einsatzkräfte die Handtasche der Frau zwecks Personalienfeststellung durchsuchen wollten, versuchte die Düsseldorferin dies durch das Festhalten der Tasche zu verhindern.
Die Frau verhielt sich bis zur Weiterfahrt weiterhin äußerst uneinsichtig und renitent. Nun erwartet die 50-Jährige eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Düsseldorf vom 04.08.2019

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Olewiger Weinfest: Samstag

Auch der zweite Tag des Olewiger Weinfestes war aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig. In Relation zum recht hohen Besucheraufkommen hielten sich die polizeilichen Einsätze in Grenzen.
Bis nachts gegen 02:00 Uhr wurden einige alkoholbedingte Streitigkeiten unter Festbesuchern geschlichtet. Es wurden insgesamt lediglich 3 Platzverweise ausgesprochen. Nicht zuletzt aufgrund der polizeilichen Präsenz gab es keine besonderen Vorkommnisse.
Zwischen 22:00 und 03:00 Uhr wurde auf der Wiese, die zum Parken an der Riesling-Wein-Straße freigegeben war, durch unbekannte Täter ein Auto zerkratzt.
Gegen 02:30 Uhr kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein alkoholisierter Mann störte eine polizeiliche Maßnahme. Verschiedenen Anordnungen kam er nicht nach und schlug letztendlich nach einem Polizeibeamten, der durch den Schlag leicht verletzt wurde. Es wurde Pfefferspray eingesetzt, woraufhin der Mann zunächst flüchtete. Später in der Nacht konnte er bei seiner Behandlung durch Sanitäter gesichtet und die Personalien festgestellt werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Gegen 03:30 Uhr wurde ein Stehtisch entwendet. Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine Gruppe junger Männer festgestellt, die als Täter in Betracht kamen. Einer der alkoholisierten Männer unterschritt laufend den Sicherheitsabstand zu den Beamten und stieß einen Beamten gegen die Brust. Während des anschließenden Gerangels wurde Pfefferspray eingesetzt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen die beiden anderen Männer wurden Platzverweise ausgesprochen.
Einer kam diesem nach; der andere Mann wurde zunächst in Gewahrsam genommen und auf der Dienststelle in die Obhut seiner Eltern übergeben. Gegen 04:30 Uhr war der Einsatz auf dem Festgelände beendet.

PM der PD Trier vom 04.08.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Gewalt gegen Polizei – Pärchen in Zelle

Der vergangene Samstag (03.08.19) endete für ein Neumünsteraner Paar im Polizeigewahrsam.
Am späten Abend gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei aus Neumünster von einem Restaurantbesitzer im Stadtteil Faldera um Hilfe gebeten.
Ein alkoholisierter Mann suche ständig Streit mit Gästen einer größeren Feierlichkeit.
Als die eingesetzten Beamten die Person vor dem Restaurant antrafen reagierte diese sofort aggressiv und wollte den fälligen Platzverweis für das Lokal nicht akzeptieren. Auch die zur Verstärkung hinzugezogene Polizeistreife wurde umgehend angegangen.
In das aufgeheizte Geschehen mischte sich zusätzlich lautstark die Lebensgefährtin des 37-jährigen Störers ein, die schließlich versuchte, die mit ihrem Begleiter befassten Beamten anzugreifen, was jedoch unterbunden werden konnte.
Der Mann traktierte derweil die eingesetzten Polizisten mit Fäusten und verletzte dabei eine 24-jährige Beamtin im Gesicht, bevor die Situation bereinigt werden konnte.
Der 35-Jährige als auch seine ebenfalls stark angetrunkene Begleiterin wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsamszellen verbracht.
Strafanzeigen folgen hinsichtlich tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung; die verletzte Polizeibeamtin konnte ihren Dienst fortsetzen.

PM der PD Neumünster vom 04.08.2019

 

Traunreut (Bayern): Randale in Eisdiele

Am 03.08.2019 gegen 18:30 Uhr kam es in einer Eisdiele am Rathausplatz in Traunreut zu Randalen. Ein alkoholisierter 47-Jähriger zerstörte im Innenbereich vorsätzlich Geschirr, indem er die dortige Theke „abräumte“. Zudem warf er mit Stühlen um sich. Im Anschluss randalierte er im Außenbereich weiter und schmiss dort Tische um. Dabei wurden die Tische beschädigt und weiteres Geschirr zerstört. Passanten bewiesen Zivilcourage und versuchten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Dabei bekam ein 53-jähriger Traunreuter einen Bauchtritt und ein 51-jähriger Traunreuter wurde gegen ein Möbelstück gestoßen.
Eine Streife der Polizeistation Traunreut musste den Mann beim Eintreffen am Einsatzort fesseln. Dabei leistete er Wiederstand. Da der Mann ohne festen Wohnsitz ist und zudem stark alkoholisiert war, wurde er vorläufig festgenommen. Im weiteren Verlauf beleidigte er dann, noch während der Anzeigenaufnahme, einen Polizeibeamten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Da er damit nicht einverstanden war, musste diese mit Hilfe von unmittelbarem Zwang durchgeführt werden. Zudem wurde eine Vorführung vor dem Richter(in) für den nächsten Morgen durch die Staatsanwaltschaft angeordnet. Der 47-Jährige wurde am nächsten Tag nach seiner Vernehmung und erneuter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.
Den 47-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der PI Trostberg vom 04.08.2019

 

Neuffen (Baden-Württemberg): Randalierer auf Festival in Gewahrsam genommen

Zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Erwachsenen und dem Sicherheitspersonal ist es am frühen Morgen, gegen 03.15 Uhr, auf dem Festgelände in Neuffen gekommen. Nach dem Eintreffen von mehreren Streifen des Polizeireviers Nürtingen wurden zunächst Platzverweise gegenüber einzelnen Personen der aggressiv auftretenden Gruppe ausgesprochen. Da drei Personen den Aufforderungen, das Gelände zu verlassen, nicht nachkamen, mussten sie in Gewahrsam genommen werden.
Dabei leisteten sie gegenüber den Beamten erheblichen Widerstand, wobei vier Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Die drei alkoholisierten Personen wurden schließlich zum Polizeirevier Nürtingen verbracht und mussten dort die restliche Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 04.08.2019

 

Spiesen-Elversberg (Saarland): Mann greift Polizeibeamte an

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei in Neunkirchen zu einem Einsatz nach Elversberg gerufen. Zuvor wurde durch mehrere Anrufer über Notruf eine Schlägerei in der Straße Im Großenbruch mitgeteilt. Dort konnte ein stark alkoholisierter 22-jähriger Mann angetroffen werden. Der Mann war anscheinend zuvor an mehreren Schlägereien beteiligt und beschädigte auch mehrere geparkte Fahrzeuge. Er schien augenscheinlich verletzt und blutete aus mehreren Schürfwunden am Kopf und an den Beinen.
Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich der Mann hochgradig aggressiv und war keinem Gespräch zugänglich. Er beleidigte die Polizisten durchgehend, ging schließlich mit erhobenen Fäusten auf einen der Beamten zu und versuchte diesen zu schlagen. Der 22-jährige konnte schließlich überwältigt und festgenommen werden, bevor er die eingesetzten Beamten verletzen konnte.
Er wurde zur Dienststelle der PI Neunkirchen verbracht und eine Blutprobenentnahme durchgeführt.
Bei dem Randalierer handelte es sich um einen Mann ohne festen Wohnsitz, welcher bereits aufgrund zweier Haftbefehle gesucht wurde.
Folglich wurden mehrere Verfahren eingeleitet (unter anderem wegen Wiederstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte) und er wurde zunächst dem Polizeigewahrsam der PI Neunkirchen zugeführt. Am Sonntagvormittag wurde der Mann aufgrund der bestehenden Haftbefehle der JVA Ottweiler zugeführt.

PM der PI Neunkirchen vom 04.08.2019

 

Berlin/Neukölln: Polizeigebäude und Einsatzwagen beschmiert

In der vergangenen Nacht stellten Polizisten in Neukölln an einem Polizeigebäude an der Fassade und einen Einsatzwagen Farbschmierereien fest. Gegen 22.20 Uhr nahm ein Polizeibeamter gerade die Beschädigungen in Form mehrerer mit Farbe aufgetragener Sprüche und Diffamierungen auf, als er auf der Rollbergstraße einen 27-Jährigen bemerkte, der mit Taten in diesem Deliktsbereich in der jüngeren Vergangenheit polizeilich in Erscheinung trat. Weitere Polizisten hielten den Mann an. Nachdem ihn die eingesetzten Beamten rechtlich belehrten, gab er die Tat zu und führte die Einsatzkräfte zu der zuvor weggeworfenen Sprühdose. Da gegen den 27-Jährigen eine Aufenthaltsverbotsverfügung für den Bereich um das Polizeigebäude herum besteht, brachten ihn Polizisten in ein Gewahrsam, aus dem er während der Vormittagsstunden des heutigen Tages wieder entlassen wurde.

PM des PP Berlin vom 04.08.2019

 

Kempten (Bayern): Streit unter Pärchen eskaliert

Am Samstagmittag kam es auf der Fußgängerbrücke am Illerdamm zu einem Streit eines Pärchens. Im Verlauf des Streits stieß der 27-jährige Kemptener seine 26-jährige Freundin zuerst gegen das dortige Geländer und dann zu Boden. Die gebürtige Kemptenerin wurde dabei leicht verletzt. Beide Personen standen unter Alkoholeinfluss. Der arbeitslose Mann war äußerst aggressiv und schrie lauthals herum. Nach mehrmaliger Aufforderung legte sich der Aggressor auf den Boden, wo ihm die Handfesseln angelegt wurden. Im Dienstfahrzeug spuckte der 27-Jährige mehrmals um sich und beleidigte die Beamten mit vielfältigen Kraftausdrücken. Er wurde bis in die frühen Abendstunden in Gewahrsam genommen. Es folgen nun Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.08.2019

 

Memmingen (Bayern): Zwei Ladendiebinnen werden gegenüber Personal handgreiflich und beleidigen Polizeibeamtin

Am Nachmittag des 03.08.2019 kam es in Memmingen zu einem räuberischen Diebstahl in einem Lebensmitteldiscounter in Memmingen. Zwei türkische Staatsangehörige wurden durch zwei Ladendetektive dabei beobachtet, wie sie gemeinschaftlich Waren entwendeten. Als die beiden Damen durch die Ladendetektive auf den Diebstahl angesprochen wurden, wurden beide äußerst aggressiv. Die Angestellten des Geschäfts konnten die beiden Diebinnen an der Flucht hindern, wogegen diese sich wehrten und bis zum Eintreffen der Streife mehrfach auf die Angestellten und Ladendetektive einschlugen. Diese wurden leicht verletzt. Außerdem beleidigten sie die Angestellten. Bei Eintreffen der Streife wurde zudem eine Beamtin durch eine der beiden Frauen beleidigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.08.2019

 

Wien: Festnahme zweier betrunkener Männer

03.08.2019, 15:40 Uhr / 02., Ennsgasse
Gestern nahmen Polizeibeamte drei stark alkoholisierte Männer wahr, die neben einem Fahrzeug mit laufendem Motor standen. Die Türen des Autos waren offen und es wurde mit großer Lautstärke Musik abgespielt. Die intervenierenden Polizisten stießen bei den Männern sofort auf renitentes und aggressives Verhalten.
Jenem Mann (36), der das Auto in Betrieb genommen hatte, wurde aufgrund einer Alkoholisierung von 1,84 Promille der Führerschein vor Ort vorläufig abgenommen.
Über die beiden anderen, ebenfalls schwer alkoholisierten Männer (26, 36) wurde aufgrund ihres fortgesetzten Verhaltens die Festnahme ausgesprochen. Diese Festnahmen konnten nicht ohne Anwendung von Zwangsgewalt durchgeführt werden. Während der Administration der Anhaltungen auf der Polizeiinspektion Pappenheimgasse attackierte der 26-Jährige (Stbg: Polen) einen Beamten mit einem Fußtritt und fügte ihm eine Knieverletzung zu. Alle beteiligten Personen wurden wegen verschiedenen Deliktsbegehungen zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Wien vom 04.08.2019

 

Wien: Betrunkene Lokalgäste attackieren Polizisten

03.08.2019, 05:10 Uhr / 07., Lerchenfelder Gürtel
Ein Lokalbesitzer ersuchte die Besatzung eines Streifenwagens um Hilfe, da er Probleme mit einigen Lokalgästen habe. Die Beamten konnten nach Betreten der Lokalität auch einige Personen wahrnehmen, die schreiend randalierten. Auch die Polizisten wurden mit Sesseln und Gläsern beworfen. Aufgrund der gefährlichen Situation schritten in Folge sieben weitere Streifenbesatzungen ein, darunter zwei WEGA-Mannschaften. Beim Versuch, Ordnung herzustellen, attackierte ein 31-Jähriger (Stbg: Türkei) einen Polizisten mit Faustschlägen.
Der Mann wurde unter Anwendung von Zwangsgewalt festgenommen. Hier mischte sich ein weiterer Lokalgast (42, Stbg: Türkei) ein und versuchte, auf die Beamten einzuschlagen. Gegen den 42-Jährigen wurde erfolgreich der Reizgasspray zur Anwendung gebracht und die Festnahme ausgesprochen.
Bei dieser Intervention wurden drei Polizisten leicht verletzt. Beide Männer wurden auf freiem Fuße wegen diverser verwaltungs- und strafrechtlicher Deliktsbegehungen angezeigt.

PA der LDP Wien vom 04.08.2019

 

Stadt Steyr (Oberösterreich): Jugendlicher verursachte schweren

Jugendlicher verursachte schweren Verkehrsunfall und ging auf Einsatzkräfte los.
Am 4. August 2019 gegen 10 Uhr lenkte ein 18-Jähriger aus Steyr einen Pkw im Stadtgebiet von Steyr auf der Haratzmüller Straße in Richtung stadteinwärts. Laut Angaben mehrerer Zeugen, tat er dies mit weit überhöhter Geschwindigkeit. Auf Höhe eines Autohauses lief er auf einen Pulk von drei Fahrzeugen auf, die die linke der beiden stadteinwärts führenden Fahrspuren benutzten. Um diese zu überholen, überfuhr er die doppelte Sperrlinie und überholte indem er die 2. Spur des Gegenverkehrs benutzte. Ein ihm auf dieser Spur entgegenkommender Pkw-Lenker konnte einen Frontalzusammenstoß nur verhindern, indem er sein Fahrzeug nach rechts verriss. Trotz dieser Reaktion touchierte der 18-Jährige leicht mit diesem Fahrzeug. Außerdem kollidierte er bei dem Manöver seitlich auch mit einem der Fahrzeuge, die er überholen wollte. Danach fuhr er entgegen der Fahrtrichtung in den Kreisverkehr Rederbrücke ein. Dort kollidierte er mit dem Pkw eines 46-Jährigen aus dem Bezirk Amstetten, der den Kreisverkehr vorschriftsmäßig durchfuhr. Durch die Wucht des Aufpralles wurde dessen Fahrzeug gegen ein dort befindliches Haus katapultiert, sodass dessen Hauswand teilweise eingerissen wurde. Der 46-jährige Lenker wurde schwer verletzt in das Lkh Steyr gebracht. Seine 44-jährige Ehegattin am Beifahrersitz erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in den Neuromed Campus geflogen. Beide mussten zuvor von der Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeug geborgen werden. Der 18-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt. Noch während der Bergung und Versorgung der Verletzten begann er plötzlich zu randalieren und tätlich gegen Polizei und Rettung vorzugehen. Er konnte nicht beruhigt werden und flüchtete plötzlich zu Fuß auf der Haratzmüller Straße in Richtung stadtauswärts. Nach kurzer Flucht konnte er von den Beamten eingeholt werden, auf die er sofort mit den Fäusten einschlug. Er konnte nur durch Einsatz von Pfefferspray gebändigt werden. Der Mann wurde anschließend mit einem zweiten Hubschrauber in das Ukh Linz geflogen. Durch die StA Steyr wurde die Beschlagnahme des im Krankenhaus abgenommenen Blutes angeordnet. Ein Alkotest war nicht möglich.

PA der LPD Oberösterreich vom 04.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Verkehrskontrolle eskaliert infolge enthemmter Begleiter

Am Morgen des 04.08.2019, um 00:45 Uhr, stellten Beamte des ID Süd eine 22jährige Fahrerin eines E-Scooters in der Erfurter Bahnhofstraße fest, welche trotz ihrer Alkoholisierung das Kraftfahrzeug fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille, weshalb die Erfurterin die Polizeibeamten zur gerichtsverwertbaren Alkoholwertbestimmung begleiten sollte.
Nunmehr mischten sich Bekannte der Betroffenen, mit denen zuvor gemeinsam Geburtstag gefeiert wurde, in die Kontrolle ein. Die Beamten wurden letztlich durch acht Personen im Alter von 24 bis 54 Jahren bedrängt, welche versuchten die Verbringung zur Dienststelle zu verhindern. Letztlich halfen weder das kommunikative Einwirken auf die Gruppe, die Aussprache eines Platzverweises, die Androhung des Pfeffersprayeinsatzes noch das Erscheinen weiterer Beamter. Ein 32jähriger Kollege des ID Nord wurde stattdessen unvermittelt mittels Faustschlags in das Gesicht attackiert und verletzt. Der 50jährige Täter dieser Körperverletzung wehrte sich bei der anschließenden Festnahme derart, dass die beiden festnehmenden Beamten diverse leichtere Verletzungen davontrugen und Einsatztechnik im Wert ca. 2.000,- Euro beschädigt wurde. Da die Personengruppe weiterhin auf Beamten einwirkte, musste Pfefferspray angewendet werden. Hierdurch wurden zwei Personen verletzt.
Erst der Einsatz von insgesamt sechs Streifenteams der Erfurter Polizei und einer Streife der Bundespolizei führte dazu, dass die Tumulte beendet werden konnten. Von allen Anwesenden wurden nun die Personalien und Atemalkoholwerte erhoben, die Verletzten wurden durch den nachgeforderten
Rettungsdienst versorgt. Die Personen erwartet nun eine Strafanzeige wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Körperverletzung und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 04.08.2019

 

Gear (Thüringen): Betrunkener Radfahrer

Samstagnacht wurde durch die Polizei gegen 21:23 Uhr in der Heinrichstraße ein männlicher Fahrradfahrer festgestellt, welcher sichtlich Schwierigkeiten hatte, sein Fahrrad zu lenken. Bei der Kontrolle des Mannes wurde ein Atemalkoholwert von 1,77 Promille festgestellt. Bei der darauffolgenden Blutentnahme leistete der Mann gegen die Polizeibeamten Widerstand, um die Maßnahme zu verhindern. Die Beamten konnten den Mann jedoch fixieren, sodass die notwendige Blutentnahme durchgeführt werden konnte. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Widerstandes und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 04.08.2019

Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt zweifachen Autoräuber nach kurzer Verfolgung

Mit Pressemitteilung vom 31.07.2019 – 15:54 Uhr, berichtete die Polizei von einem Raubüberfall auf eine Audifahrerin am Mittwochmittag ( 31.07.). Am Marktplatz in Grevenbroich-Wevelinghoven zwang ein bis dato unbekannter Mann die Frau unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe ihres A3. Am Freitagnachmittag (02.08.) konnte das geraubte Fahrzeug in Wevelinghoven auf der Straße „Am krummen Bend“ verlassen aufgefunden werden. Wenig später, gegen 14:40 Uhr, kam es erneut zu einem vergleichbaren Fahrzeugraub. Intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem entwendeten Audi Q3 führten gegen 17:20 Uhr dazu, dass Beamte der Polizeiwache Grevenbroich das Fahrzeug mit einem Verdächtigen am Steuer fahrend in Wevelinghoven feststellten. Der Räuber versuchte sich durch Flucht der drohenden Festnahme zu entziehen. Seine Fahrt endete ironischerweise wieder am Ausgangsort des ersten Raubes am Marktplatz in Wevelinghoven. Der 55-jährige Mönchengladbacher rammte beim Versuch zu entkommen leicht einen Streifenwagen und fuhr sich so selbst fest. Die Besatzung eines zweiten Streifenwagens verhinderte, dass der Tatverdächtige zu Fuß entkommen konnte und nahm ihn widerstandslos fest. Die geraubten Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Zu den Hintergründen der Taten und der möglichen Motivation des Festgenommenen ermittelt derzeit die Kriminalpolizei.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 03.08.2019

 

Puderbach (Rheinland-Pfalz): 24 – jähriger entwendete Behördenkennzeichen und leistete Widerstand

Am frühen Samstagmorgen wurde die Polizeiinspektion Straßenhaus zu einer Ruhestörung in die Schulstraße nach Puderbach gerufen. Die Kontrolle der 7 männlichen Personen verlief friedlich und ruhig, im Beisein der Beamten räumten die Jugendlichen auf und verließen den Schulhof. Bei der Rückkehr zum Streifenwagen stellten die Beamten fest, dass die beiden Behördenkennzeichen fehlten. Einer der Jugendlichen brachte die Kennzeichen kurze Zeit zurück, die in einem angrenzenden Garten lagen. Daraufhin rastete der 24-jährige, alkoholisierte Beschuldigte aus. Er schlug den „Finder“ ins Gesicht und fragte, warum er die Nummernschilder „denen“ wiederbringe. Anschließend äußerte der Beschuldigte, dass er „die Bullen hassen würde und die Kennzeichen deshalb entwendet hatte. Der aufgebrachte Mann versuchte dabei, nach einem Beamten zu treten. Er konnte mit körperlicher Gewalt von den Polizeibeamten fixiert und gefesselt werden. Während der Fahrt zur Dienststelle leistete er weiter Widerstand, spuckte in den Streifenwagen und beleidigte fortlaufend die Beamten. Im Polizeigewahrsam wurde ihm durch einen Arzt zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen und die Gewahrsamsfähigkeit bescheinigt. Bei den Widerstandshandlungen wurde glücklicherweise kein Beamter verletzt.
Der Beschuldigte erlitt leichte Verletzungen. Ein Richter entscheidet über die Dauer der Gewahrsamnahme.

PM der PD Neuwied/R. vom 03.08.2019

 

Spittal/Drau (Kärnten): Festnahme nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise wurde am 02.08., gegen 24:00 Uhr, in Spittal/Drau ein 23-jähriger PKW-Lenker angehalten. Da sich der alkoholisierte Mann aus Spittal/Drau beim Einschreiten gegenüber den Polizeibeamten äußerst aggressiv verhielt und sein Verhalten nicht einstellte, wurde er nach Eintreffen einer weiteren Streife festgenommen.
Der Mann, bei dem ein Alkovortest positiv verlief, verweigerte in weiterer Folge den Alkotest. Im Fahrzeug konnten diverse Suchtgiftutensilien sichergestellt werden.
Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Nach Abschluss weiterer Erhebungen wird der Mann angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 03.08.2019

 

Ludwigshafen-Gartenstadt (Rheinland-Pfalz): Mann beißt Beamten in den Arm

Am frühen Freitagabend, gegen 21:00h ersuchte eine Frau über Notruf um Hilfe, da ihr betrunkener Ehemann auf sie und die Familie losgehen würde. Vor Ort zeigt sich, dass sich die Aggressionen des 43-jährigen, alkoholisierten Mannes offensichtlich nicht nur gegen seine eigene Familie richteten. Er beleidigte auch die Polizeibeamten als „blöde Idioten“ und baute sich aggressiv und bedrohlich vor ihnen auf. Der Mann war vollkommen außer sich und ein normales Gespräch war nicht möglich. Auch seine eingeschüchterte Familie bezeichnete das gezeigte Verhalten als vollkommen unberechenbar, weshalb der Mann die Wohnung verlassen sollte. Da er dies verweigerte, musste er gefesselt werden, was dazu führte, dass er sich immer wieder auf den Boden fallen ließ, so dass er letztlich zum Streifenwagen getragen werden musste. Als ihm im Streifenwagen der Sicherheitsgurt angelegt wurde, nutzte er die Gelegenheit und biss einem der Beamten in den Arm. Der Beamte wurde dadurch leicht verletzt. Um weitere Angriffe zu verhindern und um dem Mann Gelegenheit zur Beruhigung zu geben, wurde er über Nacht in Gewahrsam genommen und in einer Zelle untergebracht.

PM des PP Rheinpfalz vom 03.08.2019

 

Hof (Bayern): Polizisten beleidigt

Am frühen Samstagmorgen beobachtete eine Streife der Hofer Polizei zwei junge Männer, die ungeniert an einem Zaun in der Kreuzsteinstraße ihre Notdurft verrichteten. Auf ihr Verhalten angesprochen zeigten sich die beiden ziemlich uneinsichtig und beleidigten schließlich sogar die Polizeibeamten. Die beiden handelten sich damit eine Anzeige ein.

PM der PI Hof vom 03.08.2019

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Streitendes Ehepaar landet nach Widerstand gegen Polizeibeamte in der Gewahrsamszelle

Eine 25-jährige und ihr 32-jähriger Lebensgefährte aus Worms besuchten eine Kneipe in Speyer West. Dort gerieten sie in einen heftigen Streit und fingen an sich gegenseitig ins Gesicht zu schlagen. Einem anwesenden Pärchen wurde dies zu heftig und ging dazwischen. Der 32-jährige ließ sich dies nicht gefallen und schubste die 18-jährige Geschädigte nach hinten, welche dann über einen Stuhl und Tisch stolperte und sich am Rücken verletzte. Den 19-jährigen Freund wollte der Beschuldigte mit einem Stuhl niederschlagen, was jedoch misslang, da der Stuhl am Boden angekettet war. Daraufhin rannte der Beschuldigte aus der Kneipe. Die hinzugerufene Streife konnte den Beschuldigten in der näheren Umgebung feststellen und einer Personenkontrolle unterziehen. Während der Kontrolle kam dessen 25-jährige Freundin hinzu und schlug dem Beschuldigten unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht, was dieser mit einem Wurf eines Feuerzeugs erwiderte. Das Feuerzeug traf jedoch einen 29-jährigen Polizeibeamten. Der Beschuldigte wurde daraufhin am Boden fixiert, wobei er wild um sich schlug und den Polizeibeamten im Gesicht traf.
Nun solidarisierte sich die zuvor streitsüchtige Freundin und ging auf den Polizeibeamten los. Die 25-jährige Beschuldigte sollte dann ebenfalls am Boden fixiert werden. Auch diese schlug um sich und biss dem Polizeibeamten in den kleinen Finger. Mit Unterstützung von 2 Passanten konnten die beiden Beschuldigten am Boden fixiert werden, bis Verstärkung eintraf. Das beschuldigte Pärchen wurde in Gewahrsam genommen und eine Blutprobe entnommen. Bei der Widerstandshandlung verletzte sich die 25-jährige eingesetzte Polizeibeamtin am linken Unterarm und an der linken Hand. Beide eingesetzten Polizeibeamte konnten weiterhin Dienst verrichten.

PM der PD Ludwigshafen vom 03.08.2019

 

Gelsenkirchen Buer (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach Einbruch in Realschule

Ein 23-jähriger Recklinghäuser und seine zur Zeit noch flüchtige Komplizin wurden durch einen aufmerksamen Zeugen beim Einbruch in ein Schulgebäude in Gelsenkirchen Buer beobachtet.
Zwar gelang ihnen zunächst die Flucht vom Tatort, aufgrund der guten Beschreibung konnte der 23-jährige jedoch im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen identifiziert und festgenommen werden. Gegen seine Festnahme setzte er sich zur Wehr und versuchte die Polizeibeamten zu schlagen. Den 23-jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. Die Polizisten wurden durch die Widerstandshandlungen nicht verletzt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 03.08.2019

 

Damme (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte/ Beleidigung

Am 03.08.2019; 01:30 Uhr, kommt es in einer Gaststätte in Damme zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, die im Anschluss aus der Gaststätte verwiesen werden. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes beleidigte ein 41-jähriger Dammer die eingesetzten Polizeibeamten und versuchte eine andere Person aus der gegnerischen Gruppe zu schlagen. Dieses konnte durch die Einsatzkräfte unterbunden werden. Im Folgenden trat der angetrunkene Dammer nach den eingesetzten Beamten und beleidigte diese fortwährend. Unter dem Einsatz weiterer Einsatzkräfte wurde die Person dem Gewahrsamsbereich des PK Vechta zugeführt, wo u.a. eine Blutprobe durchgeführt wurde.
Zu Verletzungen der Einsatzkräfte kam es nicht.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 03.08.2019

 

Passau (Bayern): Öffentlich uriniert und Polizeibeamte beleidigt

Am 02.08.2019 gegen 20:45 Uhr wurden zwei Männer aus Passau dabei beobachtet, wie sie in der Neuburger Straße in Passau an ein Gebäude urinierten. Die beiden 22-jährigen Passauer wurden deshalb angezeigt.
Gegen 21:50 Uhr erschienen die beiden zuvor Angezeigten bei der Polizei Passau, um sich über die zuvor durchgeführte Kontrolle zu beschweren. Nachdem die Polizeibeamten mit den beiden Männern sprachen, beleidigte einer der beiden beim Verlassen der Dienststelle die Polizeibeamten mit einem unflätigen Ausdruck. Der junge Mann wurde wegen eines Vergehens der Beleidigung angezeigt.

PM der PI Passau vom 03.08.2019

 

Leutkirch (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / Beleidigung

Um Unterstützung durch das Polizeirevier Leutkirch bat am Samstagmorgen gegen 00:41 Uhr eine Rettungswagenbesatzung, die zu einer betrunkenen, kollabierten Person auf einem Spielplatz gerufen wurde. Vor Ort konnte von der Streifenwagenbesatzung kein medizinischer Notfall festgestellt werden, sondern ein stark alkoholisierter Mann, der sich in einem Streitgespräch mit den anwesenden Personen befand. Um den Streit zu beenden, wurde der betrunkene Mann des Platzes verwiesen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, sondern beleidigte die eingesetzten Beamten. Da sich der Mann weder beruhigen lies noch die Örtlichkeit verlassen wollte, wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Durchführung der Ingewahrsamnahme widersetzte sich der Tatverdächtige massiv, sodass er auf den Boden abgelegt und die Arme fixiert werden mussten. Auf dem Weg zur Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leutkirchs beleidigte er die Beamten im Fahrzeug weiter. Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Konstanz vom 03.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 03:00 Uhr in der Wallstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 45-jährigen Oldenburger und einer 18-jährigen Frau aus dem Landkreis Friesland.
Da der alkoholisierte Oldenburger verbal immer aggressiver wurde und sich auch durch die hinzugerufene Polizei nicht beruhigen ließ, wurde ihm zunächst ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam der 45-Jährige jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht nach, sodass er zur Durchsetzung des Platzverweises durch Beamte des Einsatz- und Streifendienstes dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt werden sollte.
Als der ebenfalls anwesende 21-jährige Sohn dies erkannte, stellte er sich gegen die einschreitenden Polizisten, stieß einem Beamten dabei mit beiden Händen gegen die Brust, beleidigte die Beamten fortwährend und versuchte eine Beamtin anzuspucken. Der Sohn konnte durch weitere eingesetzte Beamte fixiert werden, woraufhin wiederum der Vater äußerst aggressiv reagierte und ebenfalls fixiert werden musste.
Beide, Vater und Sohn, wurden anschließend in Gewahrsam genommen.
Gegen die beiden wird nun u.a. wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Während des Geschehens fertigte ein weiterer 21-jähriger Mann aus Oldenburg Bild- und Tonaufnahmen und videografierte u.a. die Gespräche der Polizeibeamten. Der Aufforderung, die Aufnahmen zu unterlassen und den Platz zu verlassen, kam der 21-Jährige nicht nach, sodass auch er zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen wurde.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes gem. § 201 StGB eingeleitet; im Rahmen des Verfahrens wurde sein Mobiltelefon zur Beweissicherung beschlagnahmt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 03.08.2019

 

Hermagor (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 03.08.2019 gegen 00:15 Uhr führte die Sektorstreife der PI Herrmagor eine Amtshandlung wegen Lärmerregung in der Bahnhofstraße in Hermagor gegen ein alkoholisiertes österr. Urlauberpaar durch. Der Bruder des Störers, ein 33jähriger Mann aus Braunau und dessen Freundin (31), beide ebenfalls stark alkoholisiert, mischten sich in die Amtshandlung ein wobei die Freundin den einschreitenden Beamten zur Seite stieß. Als sie vom Beamten zur Ausweisleistung aufgefordert wurde, versetzte ihr Freund dem Beamten einen Fuß Stoß (Sidekick) gegen die Hüfte.
Der Angreifer wurde nach Einsatz von Pfefferspray vorläufig festgenommen. Ihm wurden die Handschellen angelegt.
Die Beamten und die Beteiligten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der Festgenommene wurde nach Abschluss der Ersterhebungen freigelassen. Er und seine Freundin werden wegen „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 03.08.2019

 

Senden (Bayern): Betäubungsmittel aufgefunden und Sicherheitswacht bedroht

In den späten Nachtstunden am Freitag, 02.08.2019, stellte die Sicherheitswacht auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses in Senden drei junge Männer fest und sprach diese an. Daraufhin rannten zwei der jungen Männer davon. Dabei verlor einer der Beiden beim Weglaufen eine kleine Menge Marihuana. Als die Sicherheitswacht nach den Personalien des vor Ort gebliebenen jungen Mannes fragte, traten weitere junge Männer an die drei Herren der Sicherheitswacht heran. Einer dieser jungen Männer im Alter von 19 Jahren bedrohte und beleidigte dann die Sicherheitswacht. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen Bedrohung und Beleidigung strafrechtlich ermittelt. Zudem wurden Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Infostand einer Partei angegangen

Heute Nachmittag (03.08.2019) kam es in der Nürnberger Innenstadt zu politisch motivierten Störungen. Mehrere Personen versammelten sich vor dem Infostand einer Partei. Dabei kam es vereinzelt zu Straftaten.
Etwa 150 Personen versammelten sich gegen 14:30 Uhr vor dem Infostand einer Partei am Nürnberger Jakobsplatz und blockierten diesen. Die Betreiber verständigten die Polizei, woraufhin mehrere Streifen und Unterstützungskräfte in den Einsatzraum beordert wurden.
Durch die Personen wurde eine Spontanversammlung erklärt, welche durch die Nürnberger Polizei mit Auflagen versehen wurde. Da die Auflagen teilweise nicht eingehalten wurden, mussten sie – nach Androhung von unmittelbarem Zwang – vereinzelt mittels Drücken und Schieben durchgesetzt werden. Zwei Personen durchbrachen dabei die Polizeiabsperrung und rissen eine Fahne des Infostands ab. Sie wurden in Polizeigewahrsam genommen. Außerdem kam es zu mehreren Beleidigungen und zwei Körperverletzungsdelikten.
Der Infostand wurde gegen 16:30 Uhr abgebaut, woraufhin sich auch die Versammlung auflöste. Die Nürnberger Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

PM des PP Mittelfranken vom 03.08.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Demonstrationsgeschehen verläuft störungsfrei

Bei dem Demonstrationsgeschehen am 03.08.2019 in Landau nahmen insgesamt ca. 300 Personen teil.
Das „Frauenbündnis Kandel“ zählte in der Spitze ca. 150 Teilnehmer.
An der Gegendemonstration des Vereins „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz e.V.“, waren ca. 120 Personen beteiligt.
Die stationäre Versammlung auf dem Bahnhofsvorplatz zählte etwa 30 Personen.
Zum Berichtszeitpunkt lag der Polizei eine Strafanzeige wegen Beleidigung vor. Ein Ordner des Frauenbündnisses wurde von einer Teilnehmerin der Gegendemonstration beleidigt.
In der Ostbahnstraße passierten die Versammlungsteilnehmer des Frauenbündnisses zwei nicht angemeldete Versammlungen. Die erste Personengruppe stand mit Bannern in Höhe des Ostparks, die zweite Gruppe hielt sich wenige Meter weiter vor einem Café auf und protestierte mit mitgebrachten Transparenten. Es blieb bei verbalen Unmutsäußerungen.
Am Rande des Demonstrationsgeschehens wurden eingesetzte Polizeibeamte von unbeteiligten Anwohnern aus deren Wohnung heraus übel beschimpft. Die beiden 26-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Der Einsatz wurde nach Abreise aller Versammlungsteilnehmer kurz nach 18:00 Uhr beendet.

PM der PD Landau vom 03.08.2019

 

Wien: Körperverletzung bei Festnahme

Intervention am Praterstern: Polizist schwer verletzt
Vorfallszeit: 02.08.2019, 20:12 Uhr / Vorfallsort: 02., Praterstern
Sachverhalt: Aufgrund ihres fortgesetzten Verhaltens wurde gestern die verwaltungsrechtliche Festnahme gegenüber einer Frau (50; Stbg: Slowakei) ausgesprochen. Bei der Durchführung der Maßnahme trat die 50-Jährige gegen das Knie eines Polizisten, der hierdurch schwer verletzt wurde. Die Frau befindet sich in Haft und muss sich wegen diversen Delikten verwaltungs- und strafgerichtlich verantworten.

PA der LPD Wien vom 03.08.2019

Rosenheim (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

Ein 29-jähriger Mann aus Rosenheim verständigte die Polizei, da er mit einem jungen Mann im Salingarten streitet, er ihn nun auch bedroht und kurz davor ist, körperlich anzugehen.
Als die Streife nur kurz danach vor Ort eintraf, lief der Täter in Richtung Riederstraße davon und die Polizei nahm die Verfolgung auf.
Auf Höhe der Einmündung in die Herzog-Otto-Straße konnte der Mann eingeholt werden. Er verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und zeigte sich äußerst aggressiv und gewaltbereit. Dem Jugendlichen wurde angedroht, dass er nach Personalien durchsucht und zur weiteren Klärung mit zur Dienststelle verbracht werden wird. Bei der Verbringung zum Dienst-Pkw griff der 16-jährige Rosenheimer die Beamten plötzlich an und ihm wurden Handschellen angelegt. Er wehrte sich weiter, sperrte sich gegen die Maßnahmen und versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Als der Rosenheimer auf die Rücksitzbank verbracht werden konnte, trat er mit beiden Füßen gegen die Beamten, die den Tritten ausweichen konnten. Wüste Beleidigungen schrie der Mann den Beamten entgegen und letztlich konnte der 16-jährige nur mit großer Mühe in eine Zelle verbracht werden.
Im weiteren Verlauf des Abends konnte die Mutter des Jugendlichen erreicht werden, sie holte ihren Sohn bei der Polizei ab.
Der gesamte Ablauf wurde durch die Beamten durch die mitgeführte Bodycam aufgezeichnet und dokumentiert.
Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 02.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei auf der Boeler Straße – Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Am Donnerstag, 01.08.2019, riefen mehrere Zeugen gegen 19:30 Uhr die Polizei. Zwei Alkoholisierte (37, 51) prügelten sich auf der Boeler Straße. Als die Beamten eintrafen, waren beide Männer verletzt. Sie behaupteten jedoch zunächst, sich lediglich umarmt zu haben. Kurz darauf beschuldigten sie den jeweils anderen, mit dem Streit begonnen zu haben. Der 51-Jährige (fast 2,5 Promille) war mit dem Erscheinen der Ordnungshüter offenbar nicht einverstanden und drohte den Polizisten mit Gewalt. Der Mann wurde, wie wenig später auch sein Kontrahent, in Gewahrsam genommen. Ein Arzt entnahm beiden eine Blutprobe. Die Streithähne müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 02.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Massiver Widerstand nach Unfall

Zu einer Festnahme mit Widerstand kam es am 01.08.2019, gegen 11:40 Uhr, nach einem Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße. Eine 26-Jährige hatte gegen 10:20 Uhr mit ihrem Auto ein am Fahrbahnrand parkenden PKW touchiert und dabei insgesamt einen Sachschaden in Höhe von 6.500 Euro verursacht. Bei der Unfallaufnahme konnte Atemalkoholgeruch bei der 26-Jährigen wahrgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,44 Promille. Um eine Blutprobe zu entnehmen, sollte die Autofahrerin zur Dienststelle verbracht werden. Hierbei zeigte sich die 26-Jährige hochgradig aggressiv und widerständig. Nach mehreren Androhungen wurde sie von den Polizeibeamten durch körperlichen Zwang in den Wagen gedrückt. Immer wieder versuchte sie im Anschluss die Beamten körperlich durch Tritte anzugehen und beleidigte diese. Als sie sogar versuchte die Schusswaffe zu entreißen, mussten die Beamten körperliche Gewalt anwenden. Dabei wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Erst als zwei Polizeibeamte die Frau am Boden des Wagens fixierten, konnte sie zur Dienststelle gefahren werden. Hier wurde eine Blutprobe entnommen. Die 26-Jährige konnte nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen nach Hause.
Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Der Führerschein der Frau wurde beschlagnahmt.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.08.2019

 

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Nach Auseinandersetzung festgenommen

Am Donnerstag (01. August) ist ein 30-jähriger Mann zwei Passanten auf der Lusienstraße begegnet. Einen schlug er mit einer Flasche nieder. Danach wehrte er sich gegen die einschreitenden Polizisten.
Die beiden Passanten (43/33) kamen dem 30-Jährigen gegen 19:15 Uhr auf dem Fußweg der Luisenstraße entgegen. Als sie ihn passierten, sprach der Mann sie in polnischer Sprache an und ging hinter ihnen her. Als er versuchte, sie körperlich anzugreifen, wehrte der 43-Jährige ihn ab. Dabei stießen die beiden gegen ein parkendes Auto, wodurch die Frontscheibe beschädigt wurde.
Der 30-Jährige schlug plötzlich mit einer Flasche gegen den Kopf des Älteren, der daraufhin flüchtete und die Polizei verständigte.
Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Wenig später trafen Polizisten den 30-Jährigen schlafend auf einer Parkbank auf einem Fußweg zur Kolpingstraße an. Als die Beamten ihn weckten, verhielt er sich auch ihnen gegenüber aggressiv und schlug und trat nach ihnen. Einen Ausweis hatte er nicht dabei. Mit körperlichem Einsatz mehrerer Beamter nahmen sie den Mann fest. Dabei verletzten sich zwei Beamte und der 30-Jährige leicht. Die Beamten leiteten gegen den 30-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, Strafverfahren ein. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 02.08.2019

 

Hammelburg (Bayern): Frau verletzt Rettungsassistenten und beleidigt Polizeibeamten

Am späten Donnerstagabend wurde eine alkoholisierte Frau im Stadtgebiet aufgrund einer Eigengefährdung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Bereits vor dem Abtransport leistete die Frau erheblichen Widerstand und wurde während der Behandlung zunehmend aggressiver und verletzte einen Rettungsassistenten. Dieser erlitt leichte Kratzwunden am Arm. Weiterhin beleidigte die Frau die eingesetzten Polizeibeamten und die Rettungskräfte mit zahlreichen Schimpfworten. Im Krankenhaus wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Die 38-Jährige erwarten nun Strafanzeigen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Beleidung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Hammelburg vom 02.08.2019

 

Saarlouis (Saarland): Flüchtiger Verkehrsunfallverursacher durch Taser von der Polizei gestoppt

Am Freitagmorgen gegen 03:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Saarlouis von einem Zeugen in Kenntnis gesetzt, dass ein blauer 4er VW Golf auf dem Großen Markt in Saarlouis mit einem Baum koillidiert und dann weggefahren sei. Dem eingesetzten Streifenkommando an der Unfallörtlichkeit zeigte der Zeuge das Unfallverursacherfahrzeug, welches gerade im Begriff war den Großen Markt über die Deutsche Straße zu verlassen. Unverzüglich nahmen die Polizisten die Verfolgung mit dem Funkstreifenwagen auf. Trotz eindeutiger Anhaltezeichen blieb das flüchtige Fahrzeug mit französischen Kennzeichen nicht stehen. So zog sich die Verfolgung mit hoher Geschwindigkeit über die Holtzendorffer Straße, Schanzenstraße, Bahnhofstraße, Lebacher Straße. Im dortigen Kreisverkehr bog der Pkw in die Lachwaldstraße ab und fuhr auf einen dortigen Parkplatz.
Beide Insassen sprangen dort aus ihrem Fluchtfahrzeug und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Nachdem einer der Flüchtigen durch einen Beamten gestellt wurde, griff dieser den Polizisten an.
Durch den Einsatz eines Elektroimpulsgerätes (Taser) konnte der Angreifer jedoch gestoppt und festgenommen werden. Dieser musste später zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht werden.
Die zweite flüchtige Person konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr aufgefunden werden.
Die Polizei geht davon aus, dass es neben dem Mitteiler auch noch weitere Zeugen des Unfalls und der anschließenden Flucht mit Verfolgungsfahrt gegeben haben muss und bittet nun die Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Saarlouis unter der Telefonnummer 06831 / 9010 zu melden.

PM der PI Saarlouis vom 02.08.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Mann schlägt und beleidigt Bundespolizisten

Heute Morgen gegen 00.45 Uhr wurden Bundespolizisten bei der Bestreifung des Bahnhofs Neumünster auf eine Streitigkeit aufmerksam. Die Beamten schlichteten den Streit und stellten fest, dass der Mann den Zugbegleiter beschimpft hatte. Der 49-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Beleidigung und erhielt einen Platzverweis für den Bahnhof.
Kurze Zeit später erschien der Mann abermals im Bahnhof und wurde von den Bundespolizisten auf den Platzverweis hingewiesen. Unverhofft schlug der Mann einem Beamten ins Gesicht.
Der aggressive Mann musste fixiert werden und wurde mit zur Dienststelle genommen. Auch dort beleidigte er die eingesetzten Beamten.
Er muss nun mit weiteren Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Flensburg vom 02.08.2019

 

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte beleidigt

Während einer Personenkontrolle in der Kirchheimer Straße rief der Insasse eines vorbei fahrenden Auto’s derbe Beleidigungen in Richtung Polizei. Den schwarzen BMW hatten die Beamten dann am „Autobahnkreisel“ eingeholt. Der Beifahrer, der sich zunächst schlafend stellte, wurde als Täter festgestellt. Angeblich hatte er es nicht so gemeint. Während seiner Kontrolle zeigte sich der 34-Jährige aus Kerzenheim aber ausgesprochen unkooperativ, u.a. wollte er keine Personalien angeben.

PM der PD Neustadt/W. vom 02.08.2019

 

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Mann mit Messer am Bahnhof

Gestern Abend gegen 21.30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei im Bahnhof Elmshorn auf zwei Männer aufmerksam die sich offensichtlich stritten. Ein Bundespolizist erkannte ein Messer in der Hand eines Mannes. Dieser wurde aufgefordert das Messer sofort fallen zu lassen. Diesem kam er nicht sofort nach, erst als die Beamten den Schusswaffengebrauch ankündigten, ließ er das Messer fallen. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Landespolizei trafen zusätzlich zur Unterstützung am Bahnhof ein.
Der Mann wurde am Boden fixiert. Den 19-Jährigen erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der BPOLI Flensburg vom 02.08.2019

 

Waldshut (Baden-Württemberg): Betrunkenes Paar hantiert am Busbahnhof mit einer Soft-Air-Waffe herum – beide kommen in Gewahrsam

Ein betrunkenes Paar hat am Donnerstagabend, 01.08.2019, am Busbahnhof in WT-Waldshut mit einer Soft-Air-Waffe herumhantiert. Die Frau soll damit auch Personen bedroht haben. Um 19:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein Paar auf Passanten losgehen würde. Ein zweiter Anrufer sprach von einer Pistole, mit der das Paar herumfuchteln würde. Vor Ort konnten zwei aufgebrachte Personengruppen angetroffen werden, die sich verbal angingen. Zuvor hatte sich das Paar aus einer der Gruppen bedroht gefühlt, weshalb die Frau die Pistole aus dem Hosenbund des Mannes zog. Da sich das stark betrunkene Paar, ein Mann im Alter von 41 und eine Frau von 40 Jahren, nicht beruhigen ließ, sich äußerst aggressiv zeigte und auch die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte und bespuckte, wurden die beiden in Gewahrsam genommen. Hierzu mussten sowohl der Mann als auch die Frau überwältigt werden. Die Pistole, eine Soft-Air-Waffe, wurde beschlagnahmt. Das Paar hatte diese vor Eintreffen der Polizei bereits versteckt. Das Paar musste ihren Rausch in getrennten polizeilichen Unterkünften ausschlafen. Gegen beide wird ermittelt.
Die Landespolizei wurde bei diesem Einsatz von zwei Streifen der Bundespolizei unterstützt.

PM des PP Freiburg vom 02.08.2019

 

Flüelen (Uri): Mann bedroht Polizisten mit Waffe

Am Donnerstag, 1. August 2019, ca. 6.00 Uhr, kontrollierte eine Polizeipatrouille in Flüelen einen Fahrzeuglenker. Da beim 47-jährigen Schweizer starker Atemalkoholgeruch wahrgenommen wurde, führten die Polizisten einen Alkoholtest durch, der ein Resultat von 0.83 mg/l ergab. Im Verlauf der weiteren Kontrolle flüchtete der Mann zu sich nach Hause. Dort behändigte er eine Pistole, setzte seine Flucht zu Fuß fort und bedrohte mit dieser die ihn verfolgenden Polizeiangehörigen. Schließlich konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wurden weitere Waffen entdeckt und sichergestellt. Weitere Abklärungen, insbesondere zu den Umständen und zum genauen Tatablauf, sind im Gange.
Der Mann wurde festgenommen und befindet sich derzeit in Haft.

PM der KAPO Uri vom 02.08.2019

 

Mengen (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme – Streit in Gaststätte

Deutlich alkoholisiert war der 51-jährige Gast einer Gaststätte in der Pfarrstraße am Donnerstagabend gegen 21.45 Uhr. Es kam zum Streit mit dem Wirt, der daraufhin dem Gast Hausverbot erteilte. Da dieser das Lokal nicht freiwillig verließ, mussten Beamte des Polizeireviers Bad Saulgau ihn schließlich dazu bewegen, die Gaststätte zu verlassen. Vor dem Lokal zeigte sich der Betroffene weiterhin uneinsichtig, er drohte den Polizeibeamten und beleidigte sie. Da sich der Mann durch Kopfstöße gegen das Streifenfahrzeug selbst verletzte, musste er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 02.08.2019

 

Hergensweiler (Bayern): Polizeibeamte bespuckt und beleidigt

Im Rahmen eines Festes in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein pöbelnder 25-jähriger Mann vom Sicherheitspersonal des Geländes verwiesen. Da er dem Platzverweis nicht nachkommen wollte, wurde eine Streife hinzugerufen. Die Streifenbesatzung sowie die Security-Mitarbeiter wurden von dem 25-Jährigen fortlaufend aufs beleidigt. Ein Beamter wurde sogar angespuckt. Bei der Gewahrsamnahme kam es zudem noch zu Widerstandhandlungen. Der stark alkoholisierte Mann musste die Nacht in der Haftzelle verbringen. Gegen ihn wird aufgrund diverser Delikte strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.08.2019

 

Nattenhausen (Bayern): Renitenter betrunkener Fahrradfahrer

Am gestrigen Donnerstag, den 01.08.2019 gegen 23.00 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer mit, dass ein Radfahrer ohne Licht und sehr unsicher von Krumbach nach Nattenhausen unterwegs sei. Kurze Zeit später konnte ein 49-jähriger Radfahrer, der einen stark alkoholisierten Eindruck machte, in der Hauptstraße in Nattenhausen angetroffen werden. Da der Verdacht der Trunkenheit im Verkehr bestand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Radfahrer verhielt sich äußerst unkooperativ. Neben der Verweigerung des freiwilligen Alkoholtests, wollte er seine Personalien nicht angeben. Außerdem drohte er damit, die Polizeibeamten schlagen zu wollen. Zur Durchführung der Maßnahme musste der 49-Jährige letztendlich gefesselt werden. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, muss sich der Mann nun auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.08.2019

 

Heidenau (Sachsen): Angriff auf Polizeibeamte

Am Donnerstagabend nahmen Pirnaer Polizisten einen Mann (30) auf der Bahnhofstraße fest, der sie zuvor attackiert hatte.
Die Polizisten waren wegen eines im Gebüsch schlafenden Mannes zum Ort gerufen worden. Als sie diesen weckten und sich nach dem Wohlbefinden erkundigen wollten, schlug er unvermittelt nach den Beamten. Sie konnten den 30-Jährigen überwältigen. Er wurde vorläufig festgenommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,7 Promille.

PM der PD Dresden vom 02.08.2019

 

Leipzig (Sachsen): Wirr und ohne Zusammenhang

Donnerstagmittag kontrollierte ein Streifenteam der Leipziger Polizei einen 21-Jährigen in der Lützner Straße, Ecke Schönauer Straße. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann zwei gestohlene Mobiltelefone bei sich trug, zu deren Herkunft er Geschichten auftischte, die die Polizisten für sehr fragwürdig hielten. Aus diesem Grund wurden ihm die Telefone abgenommen und damit wäre der Einsatz auch beendet gewesen, wenn er nicht so vehement darauf bestanden hätte, die Beamten am Davonfahren zu hindern. In dem Moment, in dem ihn die Gesetzeshüter allein lassen wollten, stellte er sich vor den Streifenwagen und hinderte sie so am Wegfahren. Dabei schrie er lauthals in einer fremden Sprache und äußerte wirre, unzusammenhängende Sätze. Die Beamten redeten auf ihn ein, zu gehen, doch er wollte nicht. Im nächsten Moment sprang er in den Fußraum auf der Beifahrerseite und krallte sich am Sitz fest. Die Kollegen hatten mittlerweile über Funk um Hilfe gebeten und ein weiteres Streifenteam war hinzugekommen. Gemeinsam versuchten die Beamten, den 21-Jährigen aus dem Wagen herauszubekommen. Der wiederum hielt sich immer wieder am Dach, Sitz oder Fenster fest, biss zwischenzeitlich sogar in den Türgriff und schrie fortwährend. Irgendwann setzte er sich auch auf die Motorhaube, legte sich sogar unter den Streifenwagen und zwang die Beamten damit, ihm mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, als ursprünglich geplant. Letzten Endes wurden ihm Handschellen angelegt und man brachte ihn in das Revier Leipzig-Südwest. Dort wurde ihm die vorläufige Festnahme ausgesprochen, was er erneut mit wirren Äußerungen quittierte. Zwischenzeitlich war auch bekannt geworden, dass der 21-Jährige bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt ist. Er ist wegen mehrfacher Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten bekannt. Am heutigen Tag wurde er zwar dem Haftrichter vorgeführt, um einen Aufenthalt in der JVA kam er aber herum.

PM der PD Leipzig vom 06.08.2019

 

Salzburg: Staatsverweigerer angezeigt

Einen 48-jährigen Mann aus Saalfelden überprüften Polizisten in Zell am See im Bereich der Fußgängerzone, nachdem von Passanten die Meldung über ein auffälliges Verhalten des Mannes eingelangt war. Der Mann wurde äußerst aggressiv und drohte den Beamten mit körperlicher Gewalt. Außerdem gab er an, den illegalen Staat Österreich und seine Diener nicht anzuerkennen. Nach weiteren Beschimpfungen drohte er den Beamten mit dem Umbringen, woraufhin er festgenommen wurde. Ein Alkotest ergab 2,22 Promille. Der Mann wurde über Verfügung der Staatsanwaltschaft Salzburg in die JA Salzburg eingeliefert. Er wird wegen Widerstand, gefährlicher Drohung und Verdacht der Mitgliedschaft in einer staatsfeindlichen Verbindung angezeigt.

PA der LPD Salzburg vom 02.08.2019

Schwandorf (Bayern): Beamten beleidigt und Haftbefehl vollstreckt

Ein 49-jähriger Schwandorfer beleidigte am 31.07.2019 eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schwandorf. Bei der im Anschluss durchgeführten Kontrolle des Mannes wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht. Der 49-jährige konnte seine Freiheitstrafe von 15 Tagen mit der Zahlung von 285 EUR abwenden und wurde wieder auf freien Fuß gelassen.

PM der PI Schwandorf vom 01.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Gesuchter versteckt sich unter Bett und leistet Widerstand

Am Mittwoch, 31.07.2019, waren gegen 14:00 Uhr Beamte des zivilen Eingreiftrupps in der Selbecker Straße im Einsatz.
Nach ihren Informationen hielt sich dort in einer Wohnung ein mit U-Haft-Befehl Gesuchter auf. Als eine Frau die Wohnungstür öffnete, behauptete diese zunächst, dass der 21-Jährige sich nicht in der Wohnung befände. Die Hagenerin machte einen nervösen und unruhigen Eindruck. Die Polizisten durchsuchten die Räume. In einem Zimmer lugte unter einem Bett zwischen mehreren Taschen ein Bein hervor. Als der mutmaßlich Gesuchte nicht hervorkommen wollte, zogen die Fahnder das Bett zur Seite. Daraufhin begann der 21-Jährige nach den Polizisten zu treten und wehrte sich bei seiner darauf folgenden Festnahme massiv. Zwei Beamte wurden leicht verletzt, bevor der Mann in Untersuchungshaft genommen werden konnte.

PM der POL Hagen vom 01.08.2019

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Betrunkener Randalierer verletzt Polizisten

Gegen 17:20 Uhr verständigte ein Anwohner der Urbanstraße am Mittwoch die Polizei, da sein Nachbar randalieren würde. Vor Ort trafen die Polizisten einen deutlich betrunkenen 42 Jahre alten Mann an, der im Verlauf des Gesprächs immer aggressiver wurde. Als dieser mehrfach versuchte, in Richtung der Beamten zu schlagen, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei wehrte er sich so heftig, dass letztlich zwei Polizisten Verletzungen erlitten. Der Mann blieb zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Aalen vom 01.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Raucher beleidigt Beamte

Mittwochnachmittag wurde ein 30-jähriger Ukrainer von einer Polizeistreife im Hauptbahnhof Karlsruhe auf das bestehende Rauchverbot hingewiesen. Der Mann schien mit der Zurechtweisung nicht einverstanden, denn umgehend wurde er aggressiv und beleidigte die Beamten mehrfach. Zur Krönung seines Verhaltens spuckte er den Beamten dann auch noch vor die Füße.
Er hat sich nun wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz zu verantworten.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 01.08.2019

 

Ochtendung (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und Beleidigung der eingesetzten Polizeibeamten

Am späten Nachmittag des 31.07.19, konnte in Ochtendung, eine 52 jährige PKW-Fahrerin mit ihrem beschädigten Fahrzeug angetroffen werden, welche erheblich dem Alkohol zugesprochen und sich kaum auf den Beinen halten konnte. Zuvor fuhr sie mit dem Fahrzeug gegen einen Baum, wodurch der Airbag im Fahrzeug ausgelöst wurde. Die Pkw-Fahrerin zeigte sich uneinsichtig und beleidigte die ermittelnden Beamten während der Verkehrsunfallaufnahme. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Des Weiteren erwartet sie nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Beamtenbeleidigung.

PM der PD Mayen vom 01.08.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Mittwoch, den 31.07.2019 pöbelte und beleidigte ein Mann aus Estland einen 58-jährigen Mann aus Münster in einem Hotel im Hansapark.
Gegen 19:00 Uhr erhielt die Magdeburger Polizei die Meldung, dass ein alkoholisierter Mann in einem Hotel randalieren würde und dabei auch andere Hotelgäste beleidigt. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Magdeburg am Hotel eintrafen und den Mann, ein 41-Jähriger aus Estland, kontrollieren wollten, verweigerte dieser sich fortlaufend. Unter anderem nahm der 41-Jährige seine Hände trotz mehrfacher Aufforderung nicht aus seinen Hosentaschen, jedoch konnten die Beamten erkennen, dass der 41-Jährige einen messerähnlichen Gegenstand griffbereit in seiner Hosentasche hielt. Daraufhin wurde der Mann aus Estland überwältigt und zu Boden gebracht. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ein Einhandmesser in der Hose des Mannes aus Estland fest- und sichergestellt. Da sich der 41-jährige Mann aber weiterhin massiv wehrte, musste ihm die Handfessel angelegt werden. Ein späterer Atemalkoholtest im Zentralen Polizeigewahrsam ergab einen Wert von über 2,5 Promille.

PM des PRev Magdeburg vom 01.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): In Polizeiwache randaliert und Widerstand geleistet

Völlig anders, als erwartet, verlief am Mittwochabend (31.07.2019) der Besuch eines 39-jährigen Mannes bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Letztlich kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Polizeibeamten.
Der offenbar leicht angetrunkene Mann sprach gegen 19:15 Uhr in der Wache vor und wollte Anzeige wegen „Rufschädigung“ erstatten.
Nach einem kurzen Vorgespräch in der Schleuse ließ man ihn in die Wachräume, wo er den Beamten kurz darauf ein amtliches Schreiben vorlegte. Nach eingehender Prüfung des Inhalts stand fest, dass dieses Schreiben keinerlei strafrechtliche Relevanz hatte und bat ihn, die Wache wieder zu verlassen.
Nun mangelte es an der Einsicht des 39-Jährigen. Das veranlasste ihn u.a,, gegen die Beamten beleidigend und verbal aggressiv zu werden. Obwohl er mehrfach gebeten wurde, die Wache zu verlassen, weigerte er sich vehement. Durch leichtes Schieben versuchten die Beamten zunächst ihr Glück.
Plötzlich schlug der nun Beschuldigte auf sie ein, traf aber dank der schnellen Reaktion der Polizisten nur oberflächlich. Die Anwendung unmittelbaren Zwanges war erforderlich, am Ende sogar die Fesselung.
Nach geraumer Zeit konnte man den Beschuldigten wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Er wird wegen versuchter Körperverletzung, Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung angezeigt. Die Beamten blieben unverletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.08.2019

 

Möhnesee (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Körbecke

Gestern, gegen 17.50 Uhr, wurde die Polizei über einen Randalierer in Körbecke in Kenntnis gesetzt. Mehre Passanten hatten den Notruf gewählt. Ein 40-jähriger Mann vom Möhnesee hatte zuvor in der Meister-Stütting-Straße mehrere Passanten geschubst und beleidigt. Das Fahrrad eines Passanten warf er dabei zu Boden und trat dagegen. Anschließend warf er Stühle gegen einen Wagen, welcher hierdurch aber nicht beschädigt wurde. Der Möhneseer flüchtete daraufhin in Richtung Kirchplatz. Hier konnte er von den Polizeibeamten im weiteren Straßenverlauf angetroffen werden. Nach dem er sich weigerte seine Personalien anzugeben und sich auszuweisen, versuchte er in Richtung Kolpingstraße zu fliehen. Er konnte bereits nach wenigen Metern gestellt werden. Hierbei schlug er einen Beamten und griff einen Zweiten ebenfalls an. Unter Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes gab der 40-Jährige schließlich auf und lies sich fesseln. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1 Promille. Auch der Drogenvortest schlug positiv an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht wurde eine Blutprobe angeordnet. Insgesamt machte der 40-Jährige einen verwirrten und aggressiven Eindruck. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeiten, der Stimmungsschwankungen und Aggressivität wurde er in die LWL-Klinik Warstein eingewiesen.

PM der KPB Soest vom 01.08.2019

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen – Vier Polizeibeamte verletzt

Mittwochabend (31.07.2019), gegen 21:00 Uhr, wurde eine Streife der Polizeiwache Weidenau nach Niederschelden gerufen. In der Heinrich-Schütz-Straße waren in einem Mehrfamilienhaus eine 40-jährige Frau und ein 50-jähriger Bewohner wegen einer Nichtigkeit in Streit geraten. Der 50-jährige alkoholisierte Mann randalierte im Haus, beleidigte und bedrohte die Frau.
Sehr schnell war klar, dass eine verbale Kommunikation mit dem aggressiven Randalierer unmöglich war und er in Gewahrsam genommen werden musste. Dagegen wehrte er sich und biss einem 43-jährigen Beamten in den Finger. Der Biss verletzte den Beamten so stark, dass er ärztlich behandelt werden musste und vorerst keinen Dienst versehen kann.
Nachdem der Mann zur Wache nach Weidenau gebracht worden war, sperrte er sich weiter gegen alle Anweisungen. Nur mit mehreren Polizisten konnte der schwergewichtige randalierende Mann in eine Gewahrsamszelle verbracht werden. Dabei verletzte er drei weitere Beamte.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 01.08.2019

 

Barchfeld (Thüringen): Personen belästigt und Körperverletzung begangen

Mittwochabend verhielt sich ein betrunkener Mann aggressiv gegenüber einer Familie in der Straße „Erlich“ in Barchfeld. Die informierten Beamten stellten den Mann fest, der zunächst mehrere Personen verbal angriff. Einer Frau, die ihn beruhigen wollte, schlug er ins Gesicht. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm ein Wert von 2,2 Promille. Die Beamten erteilten dem Mann einen Platzverweis für das Wohnhaus. Da er diesen nicht befolgte und erneut Anwohner bedrohte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Er konnte in der Gewahrsamszelle in der Polizeiinspektion Bad Salzungen ausnüchtern und erhielt Anzeigen wegen Körperverletzung und Bedrohung.

PM der LPI Suhl vom 01.08.2019

 

Regen (Bayern): Dienstfahrzeug beschädigt

Alkoholisierter Volksfestbesucher trat gegen das Heck eines uniformierten Dienstfahrzeuges und beschädigte dieses.

Eine aufmerksame Zeugin konnte gestern abend, 31.07.2019, gegen 22.20 Uhr, beobachten, wie ein stark alkoholisierter 22-jähriger Besucher des Pichelsteiner Volksfestes gegen das hintere Kennzeichen eines am Einsatzort in Regen abgestellten Dienstfahrzeuges trat und dabei die Kennzeichenhalterung beschädigte. Durch diese Beobachtung konnte der Täter dieser Sachbeschädigung noch in der Nähe festgestellt und festgenommen werden. Ihn erwartet neben der Strafanzeige auch noch die Reparaturrechnung für das Dienstfahrzeug.

PM der PI Regen vom 01.08.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Gesuchten Mann nach Verhaftung ins Krankenhaus eingeliefert

– Gestern Nachmittag haben Zivilfahnder der Bundespolizei einen mit Untersuchungshaftbefehl gesuchten Mann (36) im Hauptbahnhof verhaftet.
Der polizeibekannte Gewalttäter aus dem Drogenmilieu wurde von den Fahndern am Ausgang Fernroder Straße erkannt. Der in Kasachstan geborene Deutschen ist wegen Raubes angeklagt und nicht zur Verhandlung erschienen.
Während seiner Verhaftung zeigte der 36-Jährige Entzugserscheinungen. Er wurde aufbrausend, aggressiv und schlug nach den Beamten. Daraufhin erfolgte die Einlieferung ins Krankenhaus.
Dort musste er fixiert und intensiv medizinisch betreut werden.
Aus Sicherheitsgründen blieben zwei Bundespolizisten in der Nacht im Krankenhaus. Heute Vormittag erfolgte die Übergabe des Mannes an die Haftstation im Amtsgericht zur Richtervorführung.

PM der BPOLI Hannover vom 01.08.2019

 

Berlin/Mitte: Mann verletzt Polizisten und Fahrkartenprüfer

Mittwochmorgen nahmen Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Friedrichstraße vorläufig fest, nachdem er ohne gültigen Fahrausweis reiste und im Anschluss auf die Beamten eintrat.
Gegen 6:20 Uhr kontrollierten Fahrkartenprüfer einen 21-jährigen äthiopischen Staatsangehörigen. Da er weder einen gültigen Fahrausweis vorweisen konnte noch seinen Ausweis aushändigen wollte, alarmierten die Kontrolleure die Bundespolizei.
Daraufhin nahmen die Beamten den 21-Jährigen zur Identitätsklärung mit zur Dienststelle. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, drehte sich aus den Griffen heraus und trat nach den Beamten und Fahrkartenprüfern.
Da der Angreifer sich gegen die Festnahme so stark wehrte, unterstützten die Kontrolleure die Beamten. Sie erlitten dabei Hautabschürfungen, Hämatome am Unterarm sowie ein geschwollenes Handgelenk. Daraufhin brachen sie ihren Dienst ab.
Ein Polizeibeamter verletzte sich am Ellenbogen, setzte seinen Dienst aber fort.
Die Bundespolizei leitete gegen den jungen Mann Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen ein.

PM der BPOLD Berlin vom 01.08.2019

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter mit Blut bespuckt

Gestern, gegen 20:15 Uhr, teilte ein Passant über die Rettungsleitstelle mit, dass ein Mann bewusstlos im Park „Am Wedebrunnen“ liegen würde. Der Anrufer wurde vor Ort neben der hilflosen Person angetroffen. Der alarmierte Rettungsdienst übernahm sofort die Behandlung. Der Mann war offensichtlich so stark alkoholisiert, dass er sich bei einem daraus resultierenden Sturz Verletzungen an Mund, Kinn und Knie zugezogen hatte. Zur weiteren Behandlung wurde er in das Krankenhaus verbracht, wo er zunehmend aggressiv wurde. Die begleitenden Beamten unterstützen das Pflegepersonal. Dabei wurde ein Beamter mit Blut bespuckt, das sich aufgrund der Sturzverletzungen in der Mundhöhle des Betroffenen angesammelt hatte. Der Polizeibeamte wurde aus nächster Nähe frontal ins Gesicht getroffen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 01.08.2019

 

Ostfildern-Ruit (Baden-Württemberg): Nach Schlägerei in Gewahrsam

Nach einer Schlägerei am Mittwochabend in der Plochinger Straße sehen drei Männer nun unter anderem Strafanzeigen wegen Körperverletzung entgegen. Kurz vor 21 Uhr war es im Freien vor einem Lokal zwischen einem 37 und zwei 29 und 56 Jahre alten Männern zu Streitigkeiten gekommen, die in eine handfeste Auseinandersetzung mündete, bei der die Fäuste flogen. Eine hinzukommende Streifenwagenbesatzung konnte die Beteiligten nur mit Mühe trennen.
Dem 37-Jährigen mussten Handschließen angelegt werden, bevor er vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Weil er auch dort randalierte und wie zuvor schon die Polizeibeamten auch das Klinikpersonal beleidigte, nahm die Polizei den noch immer aggressiven Mann schließlich in Gewahrsam.

PM des PP Reutlingen vom 01.08.2019

 

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): 36-Jähriger pöbelt und entblößt sich

Mit einem aggressiven 37-Jährigen bekamen es Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Mittwoch gegen 18.10 Uhr in der Panoramastraße in Bissingen zu tun. Der polizeibekannte Mann hielt sich vor einem Imbiss auf und pöbelte Passanten und Gäste an.
Er beleidigte die Anwesenden und entblößte schließlich auch sein Geschlechtsteil. Auf seiner anschließenden Flucht schlug er mit einer Kühlbox, die er bei sich trug, gegen einen PKW. Glücklicherweise entstand kein Sachschaden. Die alarmierten Polizisten konnten den 37-Jährigen an der Wohnanschrift einer Bekannten feststellen und nahmen ihn in Gewahrsam. Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen ließ der 37-Jährige erneut seine Hosen herunter und entblößte sich vor den Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung und exhibitionistischen Handlungen mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 01.08.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall verursacht…

Bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalles auf dem Koblenzer Moselring stellten die Polizeibeamten gestern um 19:40 Uhr bei dem 58-jährigen Verursacher Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest bestätigte dies. Das Ergebnis lag bei über zwei Promille.
Anschließend lief der Mann wieder zu seinem Auto und wollte damit wegfahren. Um dies zu verhindern musste er von den Polizeikräften aus dem Wagen herausgenommen werden. Er leistete Widerstand und somit kommt zu dem Verkehrsdelikt auch noch ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf ihn zu.

PM des PP Koblenz vom 01.08.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung

Zu einer Auseinandersetzung im Eingangsbereich eines Einkaufsmarktes in der Öhringer Haagstraße wurde die Polizei am Mittwoch gegen 20 Uhr gerufen. Einer der Beteiligten verwende sogar einen Schlagstock, so die Zeugen. Als die Beamten vor Ort eintrafen stellten sie einen Streit zwischen mehreren Personen fest. Ein 34-Jähriger wollte gerade auf eine andere Person losgehen. Als die Beamten die Männer voneinander trennten, schlug der 34-Jähriger um sich. Die Polizisten brachten ihn daraufhin zu Boden, was der Mann offensichtlich auch nicht so lustig fand. Er schrie weiter und wurde zunehmend aggressiv. Um eine weitere Eskalation des unter Alkohol und vermutlich Betäubungsmittel stehenden Mannes zu verhindert, wurde er in Gewahrsam genommen. In der Zelle des Polizeireviers konnte er sich dann beruhigen. Bei der Auseinandersetzung gab es drei leicht Verletzte. Bei der Festnahme des 34-Jährigen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM des PP Heilbronn vom 01.08.2019

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Nach Flucht vor der Polizei – Autofahrer und Polizist leicht verletzt

Gestern Abend wurde die Polizei Berlin in Amtshilfe wegen einer Vermisstenanzeige und einer behördlichen Unterbringung eines 56-Jährigen für ein Krankenhaus tätig. Als Beamte des Polizeiabschnitts 24 den Mann in seinem Auto sitzend in der Suarezstraße in Charlottenburg feststellten, flüchtete der Mann plötzlich. Dabei fuhr er mit seinem Volvo erst rückwärts, traf mit seiner Stoßstange einen Polizisten und verletzte ihn am Bein. Dann beschädigte er den Funkwagen und fuhr davon. Die ihm folgenden Polizisten konnten dann beobachten, wie der 56-Jährige über mindestens zwei rote Ampeln fuhr und mehrere Fahrzeuge beschädigte. Er flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Autobahn 115. An der Autobahnausfahrt Teltow stoppten die Polizisten das Auto, das aufgrund der starken Beschädigungen nur noch langsam fahren konnte. Der 56-Jährige versuchte den Funkwagen von der Fahrbahn zu drängen, prallte dabei selbst gegen die Leitplanke und kam zum Stehen. Der 56-Jährige wurde von den eingesetzten Beamten festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Der leicht verletzte Polizist blieb im Dienst. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Im Auto des Mannes wurden zwei Ampullen Betäubungsmittel gefunden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Gegen ihn wird nun wegen Verkehrsunfallflucht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM 81864) des PP Berlin vom 01.08.2019

 

Lengerich (Niedersachsen): Ruhestörung und Wiederstand

Ein 32-Jähriger hat am frühen Donnerstagmorgen, 01.08., 01.20 Uhr, in der Lienener Straße durch laute Musik und Gegröle Anwohner gestört. Darauf angesprochen, schlug der Mann mit der Faust eine Türverglasung ein. Beim Eintreffen der verständigten Polizei reagierte er sofort verbal aggressiv gegen die Beamten. Er bedrohte und beleidigte sie. Kurz danach ging der Mann plötzlich auf einen Beamten zu und versuchte ihn mit den Fäusten zu schlagen. Der Beamte konnte den Schlägen ausweichen. Auch im weiteren Verlauf leistete der Mann erheblichen Widerstand. Wegen seiner Handverletzung, die sich der Mann beim Einschlagen der Türverglasung zugezogen hatte, wurde er zunächst ambulant behandelt. Nach Entnahme einer Blutprobe ist er von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Steinfurt vom 01.08.2019

 

Eschweiler (Nordrhein-Westfalen): Nach Einsatz Streitigkeiten wird Polizistin von Hund in Hand gebissen

Hoch her ging es am Mittwochabend im Hausflur eines Hauses auf der Dürener Straße. Die Polizei war gegen 20.30 Uhr von Anwohnern gerufen worden, weil Nachbarn sich stritten und dabei ein Staubsaugerrohr und Pfefferspray zum Einsatz kamen.
Die Streithähne hatten sich bei Eintreffen der Polizei zumindest soweit beruhigt, dass sie nicht mehr aufeinander einschlugen. Eine Frau und ein Mann sahen in der Polizei ihren nächsten Streitpartner.
Die Beamten wurden angeschrien und angepöbelt, teils in unflätigster Art und Weise. Dazwischen noch ein Rottweiler-Mischling, der von jener Frau fortwährend in Richtung Polizisten aufgehetzt wurde.
Die Sachverhaltsklärung war äußerst schwierig bis gar unmöglich.
Als alle Personalien festgestellt wurden kam heraus, dass gegen die renitente Frau ein offener Haftbefehl bestehlt. Gegen die folgerichtige Festnahme wehrte sich die 44-Jährige mit Händen und Füßen, trat nach den Beamten und bespuckte sie. Mit Unterstützung herbeigerufener Polizisten konnte sie schließlich überwältigt und fixiert werden. Indes biss der Hund einer Beamtin ins Bein und anschließend in die Hand.
Der Lebensgefährte der Festgenommenen versuchte dabei, seine Lebensgefährtin zu befreien und setzte bei einer Beamtin einen Kopfstoß an. Der konnte verhindert werden. Auch er konnte überwältigt und fixiert werden.
Getrennt kamen die Frau und der 34-jährige Mann ins Polizeigewahrsam. Der Lebensgefährte konnte am Donnerstag wieder nach Hause. Die 44-Jährige kommt aufgrund ihres bestehenden Haftbefehls heute in eine Justizvollzugsanstalt.
Gegen beide laufen nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizisten. Alle Polizisten und Polizistinnen konnten trotz der harten Auseinandersetzung ihren Dienst weiter versehen.

PM der POL Aachen vom 01.08.2019

 

Duisburg- Hochfeld (Nordrhein-Westfalen): Randalierer spuckt Polizisten an

Ein Mann soll am Mittwoch (31. Juli, 19:35 Uhr) in einer Wohnung auf der Siechenhausstraße randaliert haben. Er beleidigte die alarmierten Polizisten und kam einem Platzverweis nicht nach. Als es für den 61-Jährigen mit angelegten Handfesseln ins Gewahrsam ging, wehrte er sich, bespuckte eine Polizistin und versuchte die Beamten zu beißen. Ein Arzt entnahm dem Alkoholisierten, der keinen festen Wohnsitz hat, eine Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er heute dem Haftrichter wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 01.08.2019

 

Würzburg (Bayern): Gesuchter Straftäter leistet Widerstand

Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann ging der Bundespolizei am Mittwochabend (31. Juli 2019) am Würzburger Hauptbahnhof ins Netz. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Kollegen. Die Person wurde schließlich in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gegen 22:15 Uhr wurde ein 28-jähriger Deutscher durch Beamte der Bundespolizei auf einem Bahnsteig am Würzburger Hauptbahnhof kontrolliert. Die Fahndungsnotierungen ergaben, dass der Mann wegen mehreren Straftaten gesucht wurde. Nachdem die Kollegen den aus dem Main-Tauber-Kreis stammenden Mann über den Haftbefehl informierten, ließ er sich dieser auf den Boden fallen. Im weiteren Verlauf beleidigte er die Beamten auf übelste Weise und schlug um sich. Hierbei verletzte er einen Beamten im Gesichtsbereich, der seinen Dienst aber fortsetzten konnte.
Da sich der 28-jährige Mann nicht beruhigte, wurden ihm Handschellen angelegt.
Noch in der Nacht wurde die gesuchte Person zur Justizvollzugsanstalt Würzburg verbracht. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Würzburg vom 01.08.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Nach versuchter Körperverletzung ins Polizeigewahrsam

Am Mittwochabend betrat ein 69-jähriger Mann ein Lebensmittelgeschäft in der Ludwig-Boltzmann-Straße. Da er bereits ein Hausverbot hatte, sprachen hin hierauf zwei Mitarbeiter an und forderten ihn auf, das Geschäft zu verlassen. Der Mann allerding kam dem nicht nach und begann die Mitarbeiter zu beleidigen, in ihre Richtung zu spucken und mit einem Regenschirm nach ihnen zu schlagen. Daraufhin wurde die Polizei informiert. Nun verließ der Mann das Geschäft und wollte sich entfernen, woran ihn die Mitarbeiter hinderten. Als die Beamten vor Ort eintrafen und ihn aufforderten den Schirm beiseite zu legen, kam er dem nicht nach, sondern schrie einen Polizisten an, woraufhin er von den Beamten fixiert wurde. Der stark alkoholisierte Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Körperverletzung, Widerstandes und Hausfriedensbruchs.

PM der PD Brandenburg West vom 01.08.2019

 

Wehr (Baden-Württemberg): Betrunkener bedroht Polizisten mit Messern – bei Gewahrsamnahme von Polizeihund gebissen

Ein stark angetrunkener Mann hat in der Nacht zum Donnerstag, 01.08.2019, in Wehr Polizisten mit Messern bedroht. Zuvor hatte er in einer Gaststätte provoziert, weshalb die Polizei gegen
00:15 Uhr gerufen worden war. Anlass war wohl ein defekter Zigarettenautomat in der Gaststätte, an dem der 20 Jahre alte Mann und sein Begleiter keine Zigaretten bekamen. Hieraufhin begannen die Zwei lauthals zu protestieren, weshalb sie des Gastraumes verwiesen wurden, dieser Aufforderung allerdings nicht nachkamen. Eine Polizeistreife packte die Zwei kurzerhand in den Streifenwagen und brachte sie nach Hause in eine nahe gelegene Flüchtlingsunterkunft.
Während sich der eine kooperativ zeigte, wollte der 20-jährige wieder zurück zur Gaststätte, was ihm verwehrt wurde. Der 20-jährige habe dann drohend die Fäuste erhoben und sich gegen das Festhalten gewehrt. Mit massivem Krafteinsatz gelang es dem Mann, zu entkommen und in ein Gebäude zu flüchten. Mit mehreren Messern bewaffnet kam er wieder nach draußen und ging so auf die Beamten zu. Er habe gedroht, die Polizisten zu töten. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, zogen sich diese zunächst zurück. Mit Hilfe eines angeforderten Polizeihundes und weiteren Polizeistreifen konnte der Mann in einer Wiese neben der Unterkunft überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurde er mehrmals vom Hund gebissen und leicht verletzt. Drei Messer wurden beschlagnahmt. Einen Streifenwagen hatte der Mann damit noch zerkratzt. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz, die die Einsatzstelle ausleuchtete. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiposten Wehr.

PM des PP Freiburg vom 01.08.2019

 

Augsburg, Lechhausen (Bayern): Nach Streitigkeiten ausgerastet – Mann in Klinik eingewiesen

Im Rahmen eines Einsatzes wegen offenbar familiären Streitigkeiten sollte gestern (31.07.2019) gegen 21.15 Uhr ein bereits bei der zuständigen Polizeiinspektion hinreichend bekannter 51-jähriger Mann an seiner Wohnanschrift aufgesucht werden. Bei der Anfahrt dorthin kam der Streifenbesatzung der 51-Jährige mit seinem Auto in der Widderstraße entgegen. Als er angehalten werden sollte, beschleunigte er sein Fahrzeug und ignorierte ab diesem Zeitpunkt alle Anhalte- und Sondersignale der Polizeistreife. Die Verfolgungsfahrt ging anschließend von der Widderstraße, über die Blücherstraße, Lechhauser Straße, Paul-Lenz-Straße, bevor er schließlich zusammen mit einer weiteren Streife in der Sebastian-Mayr-Straße gestoppt werden konnte.
Auf der Blücherstraße (Tempolimit 70km/h) fuhr der 51-Jährige zum Teil mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Außerdem missachtete er insgesamt vier rote Ampeln, zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es hier gottseidank nicht.
Beim Herantreten an den Pkw warf der Mann durch das geöffnete Beifahrerfenster gezielt mit einem Schlüsselbund nach einem Beamten, verfehlte diesen aber. Nachdem er nicht freiwillig aussteigen wollte, wurde er mittels unmittelbaren Zwangs aus dem Auto geholt. Der 51-Jährige machte hierbei einen desorientierten Eindruck und schrie herum. Ein Alkoholtest ergab 0,00 Promille, aufgrund seines Allgemeinzustandes wurde er nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingewiesen.
Gegen ihn wird nun u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Flüchtenden gefährdet wurden (insbesondere an den roten Ampeln), werden gebeten, sich bei der PI Augsburg Ost unter 0821/323 2310 zu melden.

PM des PP Schwaben Nord vom 01.08.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Beleidigung von Polizeibeamten

Polizeibeamte kontrollierten am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr auf dem Bahnhofsplatz einen 18-jährigen Mann wegen des Verdachtes, er sei im Besitz von Betäubungsmitteln. Der Betroffene zeigte sich den Maßnahmen der Polizei gegenüber nicht einsichtig. Weiterhin sah er nicht ein, eine brennende Zigarette wegzulegen, wozu die Beamten ihn aus Gründen der Eigen- und Fremdgefährdung baten. Nachdem die Polizeibeamten ihre Aufforderungen mit Zwang durchsetzen mussten, ließ er sich dazu hinreißen, die Polizeibeamten zu beleidigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 01.08.2019

 

Hilpoltstein (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach versuchtem Tötungsdelikt

Am Abend des 01.08.2019 kam es in Hilpoltstein (Lkrs. Roth) nach einem versuchten Tötungsdelikt zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der mutmaßliche Täter schwer verletzt.
Kurz nach 19:00 Uhr kam aus einem Mehrfamilienhaus in der Wittelsbacher Straße der Notruf, dass ein Bewohner mit einer Metallstange auf den im Haus wohnenden Vermieter einschlagen würde.
Der mutmaßliche Täter sei noch im Haus und zerstöre die gesamte Einrichtung.
Unverzüglich fuhren mehrere Streifen der PI Hilpoltstein und der VPI Feucht zum Ereignisort und errichteten nach Eintreffen eine äußere Absperrung um das Gebäude.
Kurz darauf verließ der 70-jährige Geschädigte das Anwesen. Er blutete stark am Kopf und war offensichtlich schwer verletzt. Ein Notarzt kümmerte sich umgehend um den Mann und veranlasste anschließend die Einlieferung in ein Krankenhaus. Seinen Angaben nach ist Lebensgefahr nicht auszuschließen.
Nach nun vorliegenden Erkenntnissen soll sich der 39-jährige Tatverdächtige noch im Haus aufhalten. Plötzlich stand der Mann davor, erkannte die Polizeibeamten und flüchtete hinter das Haus in den Garten. Dort traf er auf weitere Beamte. Er war mit einer massiven Metallstange bewaffnet und nahm sofort eine bedrohliche Angriffshaltung ein. Dabei ging er auf die Beamten zu. Trotz mehrfacher Aufforderungen, die Stange wegzulegen und sich zu ergeben, ging der Mann weiter. Die Situation ließ einen unmittelbaren Angriff mit der Stange erwarten.
In dieser für die Beamten lebensgefährlichen Lage feuerte ein Polizist einen Warnschuss ab. Der zeigte beim Angreifer keine Wirkung. Er griff, obwohl inzwischen auch Pfefferspray eingesetzt wurde, die Beamten mit der Stange an. Es kam zum Schusswaffengebrauch, bei dem der Beschuldigte im Bein getroffen wurde. Er sackte zusammen und konnte unmittelbar danach überwältigt werden. Auch er kam nach ärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus.
Wie dann bekannt wurde, hielt sich während des Ereignisses die 51-jährige Lebensgefährtin im Haus auf. Sie flüchtete, während der Tatverdächtige die Wohnung zerstörte. Sie wurde am Abend in Allersberg angetroffen.
Von den eingesetzten Beamten wurde keiner verletzt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Die weitere Sachbearbeitung übernimmt das Fachkommissariat er Kripo Schwabach. Das Bayerische Landeskriminalamt wurde in die Ermittlungen eingebunden.
Es wird ggf. nachberichtet.

PM des PP Mittelfranken vom 01.08.2019

 

Wien: Festnahme nach Widerstand

Im Zuge von Schwerpunktkontrollen der Wiener Bereitschaftseinheit (BE) wurde bei einem 32-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen eine Personskontrolle durchgeführt. Der Mann wollte sich nicht kontrollieren lassen und begann auf die Polizisten einzuschlagen. Er konnte überwältigt und festgenommen werden. Aufgrund mehrfacher Schluckbewegungen während der Amtshandlung wurde eine CT-Untersuchung durchgeführt. Insgesamt wurden 25 rundliche Fremdkörper entdeckt. Der Tatverdächtige wurde in eine „Schluckerzelle“ gebracht.

PA der LPD Wien vom 01.08.2019

 

Wien: Festnahme nach Widerstand

Polizisten kontrollierten einen 26-jährigen Mann. Nach der Kontrolle ging der Mann an einem Funkwagen vorbei und wollte sich in diesen setzen. Nachdem die Beamten den tschechischen Staatsangehörigen davon abgehalten hatten, ging der Mann zu einem weiteren Funkwagen und schlug gegen die Scheibe sowie den Außenspiegel. Der 26-Jährige versuchte sich anschließend der Festnahme zu widersetzen und auch zu flüchten – vergeblich. Er wurde festgenommen.

PA der LPD Wien vom 01.08.2019

 

Görlitz (Sachsen): Einsatz vor Polizeidirektion Görlitz

Am Donnerstagmorgen hat ein Zeuge bei der Polizei zwei vermutlich angetrunkene Männer gemeldet, welche sich an der Brunnenstraße in Görlitz aufhielten. Der Bürger gab weiterhin an, dass die beiden, wahrscheinlich alkoholisierten, Männer herumbrüllen und offenbar auch Dinge beschädigen würden.
Eine sofort eingesetzte Streife des Polizeireviers Görlitz traf die Männer an der Christoph-Lüders-Straße an. Während der polizeilichen Maßnahme ging einer der beiden unvermittelt auf die Beamten los, trat und schlug um sich. Nur mit Hilfe von Pfefferspray und mehrerer Polizisten konnte er schließlich beruhigt und festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest bei dem der 42-Jährigen ergab einen Wert von 1,38 Promille. Die Kriminalpolizei eröffnete ein Ermittlungsverfahren aufgrund von Sachbeschädigung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Görlitz vom 01.08.2019

 

Greußen (Thüringen): Betrunkener Mann unbelehrbar

Ein betrunkener 37-jähriger Mann aus Greußen sorgte am Mittwoch gleich für zwei Polizeieinsätze. Gegen 18 Uhr beschädigte er in der Lindenstraße zwei Schindeln an einer Hausfassade. Über 2,5 Promille ergab ein Test durch die eingesetzten Polizisten. Nur wenige Minuten später wieder ein Notruf aus Greußen. Diesmal belästigte der Mann mehrere junge Männer Am Rittertor, drohte verbal und warf mit Flaschen um sich. Als die Polizisten eintrafen, stellte sich der Störenfried leblos, so dass sofort ein Rettungswagen hinzugezogen werden musste. Plötzlich griff der vermeintlich Hilflose einen Polizisten an, worauf der Angreifer gefesselt und in Gewahrsam genommen wurde. Nach den polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Mann beruhigt und wurde entlassen. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der LPI Nordhausen vom 01.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Verletzt

Vier Beamte waren gestern früh im Einsatz, um einen mit Haftbefehl gesuchten 19-Jährigen festzunehmen. Erst vor ein paar Tagen war ihnen der Mann entwischt, als er sich aus der zweiten Etage abseilte und flüchtete. Diesmal sprang der 19-Jährige aus dem 2. OG und konnte danach durch die Beamten daran gehindert werden, erneut zu fliehen. Er setzte sich massiv zur Wehr, teilte Kopfnüsse aus und beleidigte und bedrohte die vier Ordnungshüter. Eine Beamtin und ein Beamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Aktuell befindet sich der 19-Jährige im Krankenhaus.

PM der LPI Erfurt vom 01.08.2019

Stavenhagen (Brandenburg): Vier erfolgreiche Durchsuchungen
In Stavenhagen haben Rauschgift-Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg heute Morgen vier Wohnungen durchsucht. Bei den vier Tatverdächtigen, die durch wochenlange Ermittlungsarbeit ins Visier der Beamten geraten waren, wurden geringe Mengen an Betäubungsmitteln sowie zwei noch unbenutzte Aufzuchtzelte sichergestellt, außerdem professionelles Zubehör und Stecklinge sowie vorbereitete Samen-Pads. Die sichergestellten Sachen sprechen für das Vorhaben, eine Indoor-Plantage einzurichten.
Gegen die 38-jährige tatverdächtige Deutsche und die drei tatverdächtigen Männer (30, 27 und 25 Jahre alt) – ebenfalls Deutsche – wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln ermittelt.
Während der laufenden Durchsuchung kam es zu einer Widerstandshandlung gegen die Ermittler durch den 30-jährigen Tatverdächtigen. Er konnte durch einfache körperliche Gewalt durch die Ermittler beruhigt werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Zu möglichen Zusammenhängen zwischen den vier Tatverdächtigen wird weiter ermittelt.
PM des PP Neubrandenburg vom 31.07.2019

Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt
Am späten Dienstagabend (30.07.2019) gegen 22.25 Uhr ist ein Autofahrer von der Garnaustraße auf die Gravenhorster Straße abgebogen. Dabei und auf der Fahrt in Richtung Innenstadt fiel er durch seine unsichere Fahrweise auf. Er fuhr in starken Schlangenlinien, wobei er auch die Gegenfahrbahn benutzte. Hier kam es nach Zeugenangaben zu gefährlichen Situationen mit Entgegenkommenden. An der Ampel Weststraße/Widukindstraße musste der Mann dann vor der roten Ampel anhalten. Eine Zeugin nutzte dies unmittelbar, ging auf den Wagen zu und forderte den Fahrer auf, auszusteigen. Das tat er auch, machte sich aber unmittelbar aus dem Staub. Die Frau und zwei inzwischen aufmerksam gewordene Männer folgten ihm und konnten ihn in Höhe des Merschweges stoppen und der Polizei übergeben. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 46-Jährige zeigte sich wenig kooperativ, war verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Da er sich gegen alle polizeilichen Maßnahmen sperrte, gelang es nur mit Mühe, ihn zur Dienststelle und dort ins Gewahrsam zu bringen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer aus Ostwestfalen wurden Verfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und wegen wiederholten Widerstandes sowie wegen der Beleidigungen eingeleitet.
PM der POL Steinfurt vom 31.07.2019

Nettetal-Schaag (Nordrhein-Westfalen): Widerstand und sexuelle Beleidigungen
Erheblichen Widerstand verbunden mit fortgesetzten – auch sexuellen- Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte der Polizeiwache Viersen leistete ein 52-jähriger Mann am Dienstag um 17:00 Uhr. Die Polizei war alarmiert worden, weil der Mann mehrere Erzieherinnen an einer Kindertagesstätte in Lötsch sexuell beleidigt hatte. Bei der Fahndung stellten die Einsatzkräfte den Verdächtigen auf dem Hubertusplatz fest. Dort beobachteten sie, wie er einem Jungen den Arm um die Schulter legte und dem Kind etwas zuflüsterte. Daraufhin sprachen die Einsatzkräfte den Verdächtigen an und forderten ihn auf, mit zum Streifenwagen zu kommen. Dieser Aufforderung kam der polizeibekannte 52-Jährige nicht nach. Er sperrte sich und leistete Widerstand, so dass er gefesselt werden musste. In dieser Situation war es nicht mehr möglich, die Personalien des Jungen festzustellen. Sollte er von der Situation zu Hause erzählt haben, werden die Eltern gebeten, sich bei der Kripo zu melden. Auf dem Weg zur Wache Viersen bedrohte und beleidigte der Verdächtige die Einsatzkräfte fortlaufend. Auf der Wache entblößte er sein Geschlechtsteil vor den Einsatzkräften und setzte seine sexuellen Beleidigungen gegen eine Polizeibeamtin fort. Da der Mann offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stand, sollte ihm eine Blutprobe entnommen werden. Auch gegen diese Maßnahme setzte er sich zur Wehr, trat nach dem Arzt und schlug nach den Polizeibeamten. Es wurde niemand verletzt. Die Blutprobe konnte letztlich nur mit körperlichem Zwang durchgesetzt werden. Die Ermittlungen dauern an. Mögliche weitere Geschädigte und die Eltern des Kindes werden gebeten, sich bei der Kripo unter der Rufnummer 02162/377-0 zu melden. Derzeit wird die Unterbringung des Verdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus geprüft.
PM der Kreispolizeibehörde Viersen vom 31.07.2019

Balingen (Baden-Württemberg): Widerstand bei Drogenkontrolle
m Dienstagabend kam es im Bereich des Balinger Bahnhofs zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Hintergrund war eine Drogenkontrolle durch zivile Polizeibeamte. Die Zivilkräfte kontrollierten einen 31 Jahre alten Mann, dem sie sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben. Der Mann reagierte verbal aggressiv und beleidigte die Beamten. Einer Durchsuchung verwehrte er sich massiv, sodass er geschlossen werden musste. Die Beamten fanden neben Haschisch auch synthetische Drogen bei dem Mann. Er musste die Beamten für weitere Maßnahmen auf das Polizeirevier begleiten. Auf ihn kommt nun neben der Anzeige wegen des Besitzes von Drogen auch eine Anzeige wegen Widerstand und Beleidigung zu.
PM des PP Tuttlingen vom 31.07.2019

Köln (): Polizist gewürgt, geschlagen und gegen den Kopf getreten – Gewahrsamszelle!
Schlägerei durch Videobeobachtung der Polizei Köln erkannt und Polizeikräfte entsandt
In der Nacht zu Mittwoch (31. Juli) sind zwei Polizisten von mehreren Männern angegriffen und geschlagen worden. Die beiden Beamten zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Mit Hilfe von Unterstützungskräften beendeten die Uniformierten schließlich die Schlägerei zwischen mehreren hochaggressiven Kölnern, die Anlass des polizeilichen Einsatzes war.
Gegen 0.30 Uhr erhielten die eingesetzten Polizisten den Auftrag, in der Parkanlage des Kaiser-Wilhelm-Rings eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern zu unterbinden. Bei dem Versuch den aggressivsten Beteiligten (17) von der Gruppe zu trennen, schlug dieser einem Polizisten (29) mit der Faust ins Gesicht. Zeitgleich kam ein weiterer gewaltbereiter Kölner (18) von hinten zu dem Polizisten, packte ihn, riss ihn zu Boden und würgte ihn dabei. Als der Beamte am Boden lag, trat er ihm noch gegen den Kopf. Diesen Moment nutze der 17-Jährige um wegzurennen.
Weitere Streifenteams überwältigten den 18-jährigen Kölner und nahmen ihn in Gewahrsam. Die tatsächliche Gewaltbereitschaft des 17-jährigen Hauptaggressors zeigte sich, als er während der Sachverhaltsklärung zurückkam und erneut Polizisten attackierte – Ingewahrsamnahme.
Die Polizei Köln leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und gefährlicher Körperverletzung ein. Nach abschließenden Identifizierungsmaßnahmen und ihrer Ausnüchterung verließen die Beschuldigten das Polizeigewahrsam
PM des PP Köln vom 31.07.2019

Nürnberg (Bayern): Mutmaßlicher Dieb leistete massiven Widerstand – mehrere Polizeibeamte verletzt
Ein 22-jähriger Afrikaner leistete heute Morgen (31.07.2019) mehreren Beamten der PI Nürnberg-Mitte erheblichen Widerstand. Vorausgegangen war ein Vorfall in einer Nürnberger Innenstadtdiskothek.
Der spätere Beschuldigte hielt sich gegen 03:30 Uhr in der Diskothek am Hallplatz auf, als er von einem Beschäftigten beim versuchten Diebstahl mehrerer Jacken erwischt wurde. Sofort wehrte sich der Mann und versuchte, seinem Gegenüber ins Gesicht zu schlagen. Die Polizei wurde verständigt.
Den eintreffenden Beamten gelang es zunächst nicht, den um sich schlagenden Mann unter Kontrolle zu bringen. Als es ihm gelang, sich mit einer Hand aus einer Fessel zu befreien, schlug er mit der anderen, noch gefesselten Hand weiter um sich und traf dabei drei Beamtinnen u.a. im Gesicht. Dabei wurde die Brille einer Kollegin zerstört. Letztlich aber wurde der Rabauke überwältigt, gefesselt und abtransportiert. Bei ihm fand man wenig später auch Drogen.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Blutentnahme an. Als der Mann in einer Zelle arretiert wurde, schlug er seinen Kopf mehrfach gegen die Gitterstäbe und verletzte sich dabei. Wegen seines offenbar psychisch ungeordneten Zustandes wies ihn die Polizei in eine Fachklinik ein.
Drei eingesetzte Polizeibeamte erlitten Verletzungen, die ärztlicher Behandlung bedurften. Ob sie weiterhin dienstfähig sind, ist derzeit unbekannt.
Gegen den 22-Jährigen wurden mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.
PM des PP Mittelfranken vom 31.07.2019

PM des PP Mittelfranken vom 31.07.2019
Salzgitter (Niedersachsen): Alkoholisierter und aggressiver Mann leistete in Salzgitter Widerstand und beleidigte die Beamten
Salzgitter, Lebenstedt, Stromtal, Fußgängerzone Stromtal/Riesentrapp, 30.07.2019, 21:55 Uhr.
Polizeibeamte mussten zu einer alkoholisierten und aggressiven Person in die Fußgängerzone fahren. Auf Grund seines Verhaltens sollte der 38-jährige Mann in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat er nach den Beamten und beleidigte diese massiv. Gegen den Mann leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein.
PM des PP Salzgitter vom 31.07.2019

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Beleidigt und bespuckt
Am Montagabend wurde eine Streifenwagenbesatzung in die Bahnhofstraße gerufen. Eine 17-Jährige wehrte sich gegen die Hilfsmaßnahmen eines Rettungswagens. Da die 17-jährige aufgrund von Alkoholkonsums nicht mehr laufen konnte und auf einem Bürgersteig lag, sollte sie in ein Krankenhaus gebracht werden. Mithilfe der Beamten konnte das Mädchen in den Rettungswagen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Während des Einsatzes beleidigte das Mädchen die eingesetzten Kräfte und spuckte einer Kollegin ins Gesicht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
PM der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis vom 31.07.2019

Darmstadt (Hessen): 39-Jähriger rastet in S-Bahn aus Heftiger Widerstand bei Festnahme
Ein 39 Jahre alter Mann hat am Dienstagnachmittag (30.7.), in einer am Darmstädter Hauptbahnhof stehenden S-Bahn, mehrere Personen attackiert und ging bei seiner Festnahme auch auf die Polizeibeamten los. Gegen 16 Uhr war die Polizei alarmiert worden, nachdem der augenscheinlich stark alkoholisierte und berauschte Mann in der Bahn ausgerastet war. Ersten Ermittlungen zufolge soll er dabei die Fahrgäste nicht nur mit Worten, sondern auch mit einem abgebrochenen Kleiderbügel bedroht haben. Zudem bespuckte er die Mitreisenden und schlug mit Fäusten um sich, wobei er einen 55 Jahre alten Fahrgast aus dem Main-Kinzig-Kreis im Gesicht traf.
Unter heftigem Widerstand, der sich auch gegenüber den herbeigeeilten Streifen in Treten und Spucken äußerte, konnte er schließlich überwältigt und festgenommen werden. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde er im Anschluss in eine Klinik gebracht. Ob sein berauschter Zustand ebenfalls Grund für sein Verhalten war, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.
PM des PP Südhessen vom 31.07.2019

Nürnberg (Bayern): Im Rausch gestürzt und Widerstand geleistet
Am 30.07.2019 kam es nach einem eigenverursachten Verkehrsunfall am Nürnberger Frauentorgraben zu einem Widerstand mit Polizeibeamten. Alkohol spielte dabei eine wesentliche Rolle.
Gegen 23:50 Uhr war eine 36-jährige Frau auf ihrem Roller am Frauentorgraben in Richtung Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs. Auf Höhe eines Hotels kam sie nach links auf den Bordstein, verlor die Kontrolle über ihr Gefährt und stürzte zu Boden. Dabei verletzte sie sich leicht und wurde deshalb vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Als kurz darauf die Polizei eintraf, bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei der Frau. Ein Test ergab einen Wert von mehr als einem Promille.
Mit den nun angeordneten Maßnahmen erklärte sich die Beschuldigte nicht einverstanden. Sie wurde immer aggressiver, ging am Ende sogar auf die Beamten los. Es blieb der Polizei nur die Fesselung der Frau, um sie zu beruhigen und die Verkehrsunfallaufnahme zum Abschluss zu bringen.
Die Beschuldigte wird nun nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
PM des PP Mittelfranken vom 31.07.2019

Nürnberg (Bayern): Drogen im Skulpturengarten – Festnahme
Beamte des Nürnberger Unterstützungskommandos mussten sich gestern Nachmittag (30.07.2019) im wahrsten Sinne des Wortes mit zwei Drogenkonsumenten herumschlagen. Am Ende stehen nun mehrere Strafanzeigen.
Die Beamten waren im Rahmen ihres Streifendienstes gegen 13:30 Uhr im Skulpturengarten am Nürnberger Frauentorgraben unterwegs, als ihnen zwei Männer auf einer Parkbank auffielen. Ihr Verhalten begründete den Verdacht, dass sie Drogen konsumierten.
Zunächst überprüfte man einen 21-Jährigen. Bei ihm fand man keine Drogen. Bei seinem Begleiter, einem 45-Jährigen aus dem Nahen Osten, sah die Sache schon etwas anders aus. Der Mann zeigte sich sofort aggressiv und verweigerte jegliche Kooperation. Der Grund war schnell klar: unter der Parkbank fand man eine Verpackung, deren Inhalt Reste von Drogen war. Sie gehörte dem 45-Jährigen. Die anschließende körperliche Durchsuchung verweigerte der Mann, indem er sich bedrohlich hinstellte und den Beamten die geballten Fäuste zeigte. In einer davon fand man später in Papier eingewickelte Drogen.
Als am Ende die Fesselung durchgesetzt werden sollte, kam es zu einer heftigen Rangelei zwischen dem Beschuldigten und vier Beamten des Unterstützungskommandos. Dabei zog sich der Drogenkonsument durch Eigenverschulden leichtere Verletzungen (Schürfwunden) zu. Letztlich aber wurde er überwältigt und zur Dienststelle gefahren. Sein Begleiter musste ebenfalls kurzfristig in Gewahrsam genommen und gefesselt werden, da er sich trotz mehrfach angeordneten Platzverweises nicht entfernte und aggressiv wurde.
In der Dienststelle führte ein Arzt eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme beim 45-Jährigen durch. Anschließend durfte sowohl er als auch sein 21-jähriger Kumpel wieder gehen.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wurden eingeleitet. Die eingesetzten Beamten blieben weiterhin dienstfähig.
PM des PP Mittelfranken vom 31.07.2019

Hof/Rehau (Bayern): Bundespolizeidirektion München: Bahnreisender randaliert im Zug und am Hofer Hauptbahnhof
Ein Mann aus Brandenburg randalierte am Dienstag (30. Juli) in einem Zug und später auch noch am Hofer Hauptbahnhof.
Am Vormittag bestieg der 43-jährige Mann in Hof ohne Fahrschein einen Triebwagen nach Rehau und wollte sich am Sammelticket einer im Zug befindlichen Personengruppe beteiligen. Als der Zugbegleiter dem Reisenden erklärte, dass er ein eigenes Ticket kaufen muss, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. In der Folge warf der aggressive Mann dem Zugbegleiter eine Zeitung entgegen, nahm Anlauf und rannte auf ihn zu. Dem Schaffner gelang es jedoch auszuweichen und er konnte den Angriff damit verhindern. Unmittelbar danach stieg der Angreifer beim Halt in Wurlitz aus und entfernte sich vom Haltepunkt. Im Rahmen der Fahndung konnten Bundespolizisten vom Revier Hof den derzeit wohnsitzlosen Randalierer am Ortsrand von Rehau feststellen und ihn mit zur Dienststelle nehmen. Nach der Sachbearbeitung, bei der er einen Beamten mehrfach beleidigte, wurde er von der Dienststelle entlassen.
Am Nachmittag kam es in einem Servicebetrieb in der Hofer Schalterhalle erneut zu Ausschreitungen durch den Brandenburger. Nachdem er einen Kaffeebecher aus dem Kühlregal nahm und sich ohne zu bezahlen Richtung Ausgang begab, sprach ihn das Personal an woraufhin er den Kaffeebecher Richtung Thekenkraft warf und sich vom Bahnhof entfernte. Auch hier konnten ihn die mittlerweile verständigten Bundespolizisten im Bahnhofsbereich antreffen und erneut mit auf die Dienststelle nehmen. Den Maßnahmen der Bundespolizisten setzte er sich heftig zur Wehr und leistete Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Nach einer Zeit beruhigte er sich jedoch und durfte die Dienststelle verlassen.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Nötigung, Erschleichen von Leistungen, versuchter Körperverletzung, Beleidigung, Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM der BPOLD München vom 31.07.2019

Regen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Alkoholisierter 34-jähriger Mann aus Mali pöbelt auf dem Pichelsteinerfest zunächst lautstark Festgäste an, erhält daraufhin Hausverbot und Platzverweis und leistet im Anschluss bei der Personalienfeststellung durch die Polizei Widerstand.
Am 30.07.19, gegen 18.10 Uhr, befand sich ein 34-jähriger Mann aus Mali im Weißbierzelt des Pichelsteinerfestes, wo er erkennbar erheblich alkoholisiert immer wieder Gäste anpöbelte. Nachdem der Mann unter Polizeibegleitung das Zelt verlassen hatte, wurden im Anschluss die Personalien desselben festgestellt. Hierbei kam es im weiteren Verlauf zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen des Beschuldigten gegenüber den Beamten. Aufgrund dessen und aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung wurde der 34-jährige von den Beamten in Gewahrsam genommen und im Haftraum der PI Regen untergebracht. Dort musste er nach richterlicher Bestätigung des Gewahrsams die Nacht verbringen und wurde am Morgen des darauffolgenden Tages wieder entlassen. Gegen den Mann wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
PM der PI Regen vom 31.07.2019

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Aggressiver Mann im Straßenverkehr…
Gegen 15:45 Uhr wurde der Koblenzer Polizei von Passanten ein Mann gemeldet, welcher im Bereich der Balduinbrücke gegen Laternen trat und sich sehr auffällig verhielt. Die Polizeistreife traf den Mann an. Die Angaben der Passanten bestätigten sich und der auffällige Mann bekam durch die Polizeikräfte einen Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er nicht nach und lief mehrmals unkontrolliert auf die Straße. Beim Versuch ihn davon abzuhalten leistete er erheblichen Widerstand und musste in Gewahrsam genommen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet und im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, da er vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand.
PM des PP Koblenz vom 31.07.2019

Morbach (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsätze St.-Anna-Kirmes
Vom Freitag, dem 26.07.2019 bis Dienstag 30.07.2019 wurde in Morbach die St.-Anna-Kirmes veranstaltet. Tausende von Besuchern feierten ein friedliches und stimmungsvolles Volksfest, sodass die Beamten der PI Morbach nur in einigen Fällen tätig werden mussten. Insgesamt wurden drei Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten aufgenommen. Unter anderem schlug ein 16-jähriger Jugendlicher einem 18-Jährigen Mann ein Bierglas an den Kopf. Da das Glas bei dem Schlag zerbrach, erlitten beide alkoholisierten Personen so schwere Schnittverletzungen das eine Versorgung der Wunden in einem Krankenhaus erforderlich war. Des Weiteren kam es in einem Fall zu einer Widerstandshandlung gegen einen Vollstreckungsbeamten des Ordnungsamt Morbach. Ein 52-jähriger Mann wurde durch Vollstreckungsbeamte des OA Morbach beim urinieren im öffentlichen Verkehrsraum angetroffen. Der anschließenden Personalienfeststellung widersetzte sich der Betroffene. Im Verlauf der Kirmes kam es dann noch zu zwei weiteren Einsätzen von Beamten der PI Morbach. Einmal mussten die Beamten wegen einer alkoholisierten hilflosen Person ausrücken und in einem anderen Fall störte eine Person den Betrieb von einem Fahrgeschäft.
PM der PI Morbach vom 31.07.2019

Plettenberg Randalierer an der Oestertalsperre
Zeugen beobachteten gestern, 19.25 Uhr, die Polizei über einen Randalierer an der Oestertalsperre. Ein 17-jähriger Plettenberger soll dort gegen ein Metallgeländer getreten und es dabei beschädigt haben. Als Polizeibeamte hinzukamen, bepöbelte und beleidigte er diese. Einen Platzverweis ignorierte er.
Die Polizisten nahmen ihn in Gewahrsam, wogegen er sich sperrte. Die Mutter des Jungen erhielt Kenntnis vom Vorfall und holte ihren Sohn auf der Wache ab. Ihn erwartet ein Strafverfahren.
PM der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis vom 31.07.2019

Gernsbach (Baden-Württemberg): Nach gescheitertem Angriff in Gewahrsam genommen
Wegen einer vermeintlichen Schlägerei wurden Beamte des Polizeireviers Gaggenau am Dienstag an den Bahnhofsplatz gerufen, was für einen 19-Jährigen nun eine Reihe von Anzeigen nach sich zieht. Gegen 23:45 Uhr war der Heranwachsende mit der Stadtbahn aus Richtung Gaggenau gekommen und zusammen mit einem anderen, ihm unbekannten 18 Jahre alten Fahrgast ausgestiegen. Den Jüngeren pöbelte er ersten Erkenntnissen nach dabei an und versuchte diesen mit einem Stein aus dem Gleisbett zu schlagen. Der Attacke konnte sich sein Gegenüber jedoch mit einem Faustschlag erwehren und den Aggressor zu Boden bringen. Bis zum Eintreffen der Polizei hielt der 18-Jährige den jungen Mann fest. Die eingesetzten Polizisten beleidigte und bedrohte der leicht alkoholisierte Tatverdächtige während der notwendigen Maßnahmen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von dem Mann weitere Gefahren ausgehen könnten, wurde er in Gewahrsam genommen und wurde zum Polizeirevier Gaggenau gebracht, wo er gegen 2 Uhr in die Obhut eines Angehörigen übergeben werden konnte. Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung muss er sich nun einem Strafverfahren stellen.
PM des PP Offenburg vom 31.07.2019

Solms-Oberndorf: BMW überschlägt sich / Betrunkener beleidigt Polizisten –
Gestern Abend (30.07.2019) verunglückte bei Oberndorf ein 23-jähriger BMW-Fahrer. Der 23-Jährige beleidigte Polizisten und musste im Rettungswagen an der Trage fixiert werden. Gegen 20.00 Uhr war der Braunfelser mit einem BMW zwischen Oberndorf und Braunfels unterwegs. In einer Kurve kam er wegen überhöhter Geschwindigkeit mit dem Wagen von der Fahrbahn, überfuhr zwei Schilder und landete auf dem Dach. Er konnte sich selbst aus dem Wagen befreien und zog sich Prellungen zu. Die Erstversorgung übernahmen Rettungsassistenten in einem Rettungswagen. Da der Braunfelser eine deutliche Alkoholfahne hatte, eröffneten ihm die Polizisten, dass er vorläufig festgenommen und eine Blutentnahme angeordnet sei. Der Braunfelser wurde immer aggressiver und musste letztlich an der Trage fixiert werden. Auch mittlerweile an der Unfallstelle eingetroffene Bekannte des Crashpiloten schafften es nicht ihn zu beruhigen. An der Unfallstelle und auf dem Weg ins Krankenhaus titulierte er die Beamten als „Scheiß Bullen“ und „Spasten“. Er bezeichnete sich selbst als Polizeifeind und erklärte die „Bullen ohne Weste und Knarren fertig zu machen“. Während der Untersuchung im Krankenhaus und der sich anschließenden Blutentnahme gingen die Beschimpfungen weiter. Auch in Anwesenheit seines Anwalts beleidigte er fortwährend die Polizisten. Die stellten seinen Führerschein sicher und übergaben ihn in die Obhut des Krankenhauses. Auf den Braunfelser kommen nun Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung und Bedrohung zu.
PM des Polizeipräsidium Mittelhessen vom 31.07.2019

Landau (Rheinland-Pfalz): Volltrunkener Jugendlicher am frühen Montagabend
Am frühen Montagabend kam es in der Cornichonstraße in Landau zu einem Einsatz mit einem volltrunkenen 14-Jähringen. Der als hilflose Person gemeldete Jugendliche zeigte sich bereits bei Eintreffen der eingesetzten Beamten respektlos und verbal aggressiv. Die eingesetzten Beamten wurden von dem Jugendlichen bei dem über mehrere Stunden gehenden Einsatz massiv beleidigt und bedroht. Dabei war er sich nicht zu schade, eine Beamtin in extremer Art und Weise sexuell zu beleidigen und in Richtung der Beamten zu spucken. Der Jugendliche wurde daraufhin zur Unterbindung weiterer Straftaten gefesselt und aufgrund des hohen Alkoholwertes (1,86 Promille) zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht, wo er durch die Polizei bewacht werden musste. Da sich auch dort sein Verhalten nicht änderte und der weitere Aufenthalt im Krankenhaus nicht mehr tragbar war, wurde seine Mutter verständigt, die ihn mit nach Hause nahm.
PM der PD Landau vom 31.07.2019

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizist ergreift jugendlichen Straftäter und verletzt sich dabei schwer
Weil mehrere Jugendliche in der Gehart-Hauptmann-Straße Lärm verursachten und einer von ihnen gegen Pkw’s trat, informierte heute Nacht ein Anwohner die Polizei.
Beim Eintreffen des Streifenwagens flüchtete ein Tatverdächtiger. Ein Beamter nahm die Verfolgung auf, stürzte und verletzte sich dabei schwer. Den 14-jährigen Tatverdächtigen überwältigte er dennoch. Anschließend wurde der verletzte Polizeibeamte mit einem Rettungswagen ins Klinikum gebracht, er wird mehrere Wochen dienstunfähig bleiben.
Der 14-jährige Tatverdächtige ist der Polizei einschlägig bekannt. Er unterließ es auch nicht, während der Verbringung in das Polizeirevier die Beamten anzuspucken und aufs Übelste zu beleidigen. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 1,92 Promille.
Gegen Mitternacht holte die Mutter den Jugendlichen aus dem Polizeihauptrevier ab. Die Kripo ermittelt wegen Sachbeschädigung und Beleidigung.
PM der PI Schwerin vom 31.07.2019

Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt
Am späten Dienstagabend (30.07.2019) gegen 22.25 Uhr ist ein Autofahrer von der Garnaustraße auf die Gravenhorster Straße abgebogen. Dabei und auf der Fahrt in Richtung Innenstadt fiel er durch seine unsichere Fahrweise auf. Er fuhr in starken Schlangenlinien, wobei er auch die Gegenfahrbahn benutzte. Hier kam es nach Zeugenangaben zu gefährlichen Situationen mit Entgegenkommenden. An der Ampel Weststraße/Widukindstraße musste der Mann dann vor der roten Ampel anhalten. Eine Zeugin nutzte dies unmittelbar, ging auf den Wagen zu und forderte den Fahrer auf, auszusteigen. Das tat er auch, machte sich aber unmittelbar aus dem Staub. Die Frau und zwei inzwischen aufmerksam gewordene Männer folgten ihm und konnten ihn in Höhe des Merschweges stoppen und der Polizei übergeben. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 46-Jährige zeigte sich wenig kooperativ, war verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Da er sich gegen alle polizeilichen Maßnahmen sperrte, gelang es nur mit Mühe, ihn zur Dienststelle und dort ins Gewahrsam zu bringen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer aus Ostwestfalen wurden Verfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und wegen wiederholten Widerstandes sowie wegen der Beleidigungen eingeleitet.
PM der Pol Steinfurt vom 31.07.2019

Niddatal (Hessen): Fahndungsmaßnahmen nach potentiellem Einbrecher – Folgemeldung
Niddatal: Mit einer Vielzahl von uniformierten und zivilen Kräften fahndete die Polizei am Nachmittag nach einem potentiellen Einbrecher bei Bönstadt. Ein Tatverdächtiger ist noch immer auf der Flucht, zwei weitere konnten festgenommen werden.
Bereits am heutigen Morgen erhielt die Polizei Wetterau durch Zeugen einen Hinweis auf ein verdächtiges Fahrzeug, welches zuletzt im Zusammenhang mit Einbrüchen aufgefallen war. Zivilkräfte konnten den PKW aufnehmen, dessen Insassen im Verdacht stehen im Raum Altenstadt Einbrüche begangen zu haben. Gegen 12.50 Uhr ließen die Insassen den PKW in der Gutenbergstraße in Bönstadt zurück und ergriffen zu Fuß die Flucht. Zwei der Insassen, bei denen sich um Männer albanischer Herkunft handelt, konnten festgenommen werden, einem weiteren gelang es zu entkommen. Er wird als etwa 1.80m groß, mit athletischer Figur, kurzem Vollbart, grauer kurzer Hose, weißem T-Shirt und dunklen Turnschuhen beschrieben.
Im Rahmen der Fahndung nach dem Flüchtigen kam es zur Schussabgabe durch Polizeibeamte. Verletzt wurde niemand. Mit einer Vielzahl uniformierter und ziviler Kräfte fahndete die Polizei nach dem Flüchtigen. Dazu kam zwischen 13.30 und 14.30 Uhr auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Die Suchmaßnahmen nach dem Flüchtigen sind inzwischen beendet, er konnte bislang nicht aufgegriffen werden. Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet in diesem Zusammenhang weiterhin um Hinweise.
Die beiden Festgenommenen werden Morgen einem Haftrichter vorgeführt. Weitere Details zu den Tatorten und Ermittlungen können derzeit aufgrund der andauernden Ermittlungsmaßnahmen nicht mitgeteilt werden.
PM des PP Mittelhessen vom 31.07.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Geistig verwirrter Mann greift Motorradpolizisten auf der KÖ an – Beamter leicht verletzt – Mann in psychiatrischer Klinik
Altstadt – Geistig verwirrter Mann greift Motorradpolizisten auf der KÖ an – Beamter leicht verletzt – Mann in psychiatrischer Klinik
Gestern Nachmittag ist ein 52-jähriger Motorradpolizist auf der Königsallee von einem 21-jährigen Mann attackiert worden. Nach zunächst verbaler Provokation wurde der Mann schnell handgreiflich und es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung mit dem Beamten.
Dieser konnte den jungen Mann schließlich überwältigen und auf dem Boden fixieren. Der geistig verwirrt wirkende 21-Jährige wurde vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Ein Motorradpolizist war um 16.50 Uhr mit der Aufnahme eines Verkehrsunfalls beschäftigt, als er plötzlich von einem psychisch labil wirkenden 21-Jährigen verbal bedrängt wurde. Im weiteren Verlauf wurde der Mann immer aggressiver. Schließlich vergriff er sich an der Dienstjacke des Polizisten, warf diese zu Boden und wollte sich aus dem Staub machen. Als er bemerkte, dass der Beamte ihm folgte, wollte er diesem einen gezielten Faustschlag ins Gesicht verpassen. Der Kradpolizist konnte dem Schlag ausweichen, setzte sich in der folgenden Auseinandersetzung sowohl mit Pfefferspray als auch mit Abblocktechniken gegen die weiteren Angriffe des Mannes zur Wehr und brachte ihn nach kurzer Zeit zu Boden. Dort legte er ihm Handschellen an. Der psychisch auffällige Mann wurde vorläufig in einer Klinik aufgenommen. Bei dem Angriff wurde der Motorradpolizist leicht verletzt und konnte seinen Dienst nach ärztlicher Versorgung wieder aufnehmen.
PM der POL Düsseldorf vom 31.07.2019

Augsburg (Bayern): Dienstunfähig nach Widerstandshandlungen
Nachdem ein Anwohner Hilfeschrei aus einem Anwesen in der Schwibbogengasse gehört hatte, rückte eine Polizeistreife an und konnte die betreffende Wohnung zusammen mit dem Mitteiler lokalisieren. Wie sich herausstellte waren die 48-jährige Bewohnerin und ihr 44-jähriger Freund in Streit geraten, wobei die Frau von ihm geschlagen und gewürgt worden war, weshalb sie um Hilfe rief. Beide waren erheblich alkoholisiert, wobei sich der 44-Jährige (knapp 2,5 Promille) aggressiv gegenüber den Beamten verhielt und seine Personalien verweigerte.
Er wurde deshalb zur weiteren Abklärung auf die Dienststelle in der Frölichstraße mitgenommen.
Auf dem Treppenaufgang innerhalb der Inspektion ließ sich der Mann dann völlig unvermittelt nach hinten auf einen nachfolgenden Polizeibeamten fallen, dieser verlor das Gleichgewicht und fiel rückwärts die Treppe hinunter. Hierbei zog er sich u.a. einen Rippenbruch und Verletzungen an Schienbein und Fußgelenk zu. Er musste anschließend mit dem Rettungsdienst in die Uniklinik gefahren werden, wo sein Dienst dann verletzungsbedingt endete. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus war nicht erforderlich.
Nach Rücksprache mit dem Jour-Staatsanwalt soll der 44-Jährige, der nun wegen aller im Raum stehender Delikte (u.a. Körperverletzung und Widerstand) angezeigt wird, dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, da er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt.
PM des PP Schwaben Nord vom 31.07.2019

Uhldingen-Mühlhofen (Baden-Württemberg): Tätliche Auseinandersetzung
Offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand ein 20-jähriger Heranwachsender, der am frühen Mittwochmorgen gegen 01.45 Uhr in Oberuhldingen zunächst mit seiner Freundin in lautstarken Streit geraten war. Im Zuge des folgenden Gerangels wollte der 64-jährige Vater des Mannes beide Parteien trennen, woraufhin sich zwischen Vater und Sohn eine handfeste Auseinandersetzung entwickelte, in deren Verlauf beide Beteiligte durch Schläge und Tritte leicht verletzt wurden. Nachdem der Sohn im Anschluss zunächst aus dem Haus flüchtete, konnte er im Rahmen der polizeilichen Fahndung im Bereich der Lichtenbergschule angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sich der 20-Jährige so massiv, dass er schließlich an Händen und Füßen gefesselt werden musste. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten fortwährend. Aufgrund seines Gesundheitszustands wurde der Mann schließlich in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er wird sich nun strafrechtlich für sein Verhalten zu verantworten haben.
PM des PP Konstanz vom 31.07.2019

München-Freimann (Bayern): Polizeibeamter durch Wurf eines Glases verletzt
Am Samstag, 27.07.2019, gegen 23:40 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Polizei über eine laute Party im Innenhof eines Wohnanwesens informiert. Beim Eintreffen der ersten Streifen wurden ca. 20 feiernde Personen festgestellt.
Aus der Menge heraus wurde ein Glas geworfen, welches einen 30-jährigen Polizeibeamten am Kopf traf. Dieser erlitt durch den gefährlichen Angriff eine Platzwunde. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Durch weitere Streifen und Unterstützungskräfte wurden anschließend die Personalien der Anwesenden aufgenommen sowie drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Landfriedensbruch werden durch das Kommissariat 25 geführt.
PM (1112) des PP München vom 31.07.2019

 

Wien: Aggressiver Alkoholisierter verletzte Polizistin am Knie

Vorfallszeit: 30.07.2019, 10:00 Uhr / Vorfallsort: Wien-Meidling, Meidlinger Haupstraße
Sachverhalt: Passanten verständigten die Polizei, weil offenbar ein Mann auf der Meidlinger Hauptstraße unterwegs war, der sich aggressiv verhielt, herumschrie und gegen Gegenstände schlug. Zwei Polizisten konnten den Mann antreffen und führten eine Identitätsfeststellung durch. Während der gesamten Amtshandlung verhielt sich der Tatverdächtige hochgradig aggres-siv, beschimpfte die Beamten auf vulgäre Art und Weise, schrie herum und spuckte in Richtung der Polizisten. Zudem verweigerte er die Ausweisleistung.
Aufgrund seines anhaltend aggressiven Verhaltens wurde er festgenommen. Beim Versuch, ihn in den Arrestantenwagen zu bringen, wehrte er sich heftig und versuchte mehrmals, Polizisten zu schlagen und zu treten. Unterstützung wurde angefordert, um den Abtransport des Festgenom-menen ohne unnötige Eigen- oder Fremdgefährdung aller Beteiligten durchführen zu können. Beim erneuten Versuch, den Mann in das Fahrzeug zu bringen, versetzte er einer Polizistin ge-zielte Tritte gegen das Knie und verletzte sie. Die Beamtin konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
Dem Festgenommenen mussten schließlich auch Fußfesseln angelegt werden, um ihn abtrans-portieren zu können. Ein im Arrestbereich durchgeführter Alkovortest ergab einen Messwert von 2,94 Promille. Auch die Identität des Mannes konnte festgestellt werden. Es handelt sich um einen 45-jährigen rumänischen Staatsbürger, der bereits wegen zahlreicher strafrechtlicher An-zeigen amtsbekannt ist. Er wurde wegen aggressiven Verhaltens und Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Wien vom 31.07.2019

 

Salzburg: Polizeibeamte verleumdet

Ein 20-jähriger Afghane wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Verleumdung angezeigt. Der Mann hatte am 30. Juli in der Früh bei einer Polizeistation Anzeige erstattet, dass er kurz zuvor bei einer Amtshandlung von Beamten einer anderen Dienststelle geohrfeigt und beschimpft worden sei. Der Mann blieb trotz Belehrung vorerst bei seinen mündlichen Anschuldigungen. Bei einer späteren schriftlichen Einvernahme widerrief er sämtliche Anschuldigungen unter Verweis auf seine vorherige Alkoholisierung. Bei der besagten Amtshandlung sei er bei einem Laufhaus angeblich für bezahlte Dienste nicht zu seiner vollständigen Zufriedenheit bedient worden und die einschreitenden Beamten haben ihn über die rechtliche Lage und die Zuständig-keiten aufgeklärt. Daraufhin habe er die Beamten wissentlich falsch angezeigt.

PA der LPD Salzburg vom 31.07.2019

 

Erfurt (Thüringen): Katz und Maus Spiel

Mehrere Anrufe erhielt die Polizei gestern Abend wegen lauten Jugendlichen im Luisenpark. Größere Personengruppen hielten sich dort auf und schrien teilweise lautstark herum. Beim Ein-treffen von Sicherheitsdienst und Polizei bekamen sie teilweise flinke Füße und versteckten sich auch vor den Ordnungshütern. Ein 21-Jähriger gab sich besonders Mühe für Aufsehen zu sor-gen. Er trat gegen den Außenspiegel eines Funkwagens und verursachte so einen Schaden von ca. 200 EUR. Außerdem bespuckte er den Streifenwagen und beleidigte zwei Polizisten. Der aufmüpfige junge Mann konnte gestellt werden, die entsprechenden Anzeigen wurden gefertigt.

PM der LPI Erfurt vom 31.07.2019