Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Theatermacher endet in Zelle; Betrüger scheitern

Unbeteiligte Dritte riefen am gestrigen frühen Abend, gegen
19 Uhr, die Polizei, weil sich ein Mann auf offener Straße -Kreuzweg- mit seiner Freundin streiten solle. Beim Eintreffen konnte lediglich ein stark alkoholisierter 26 jähriger Lüdenscheider angetroffen werden. Ihm wurde für die dortige Örtlichkeit ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch auch nach mehrfacher Aufforderung nicht nachkam. Bei der angedrohten Ingewahrsamnahme und Einlieferung in das Polizeigewahrsam trat der Lüdenscheider nach den eingesetzten Polizeibeamten und leistete Widerstand. Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Ob er auch noch Ärger mit seiner Lebensgefährtin bekommt, ist der Polizei bisher nicht bekannt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 20.03.2020

 

Großalmerode (Hessen): Alkoholisierter 42-Jähriger aus Großalmerode landet nach Sachbeschädigung im Polizeigewahrsam

Ein 42-jähriger Mann aus Großalmerode ist am Donnerstagabend im Gewahrsam der Polizei gelandet und musste dort die Nacht verbringen, nachdem er in stark alkoholisiertem Zustand eine Glastür eingetreten hatte. Gegen den 42-Jährigen wird nun u.a. wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Gegen 19.40 Uhr war eine Streife der Polizei in Hessisch Lichtenau in den Gartenweg nach Großalmerode gerufen worden. Dort hatte sich der 42-jährige Aggressor eine lautstarke verbale Auseinandersetzung mit seiner 40-jährigen Lebensgefährtin geliefert. Im weiteren Verlauf des Streits hatte der 42-jährige Mann dann offenbar in einem Wutanfall im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses die Glastür einer Nachbarwohnung eingetreten und sich dadurch Verletzungen am Fuß zugezogen, da der Mann keine Schuhe trug.
Zur Unterstützung zogen die Polizeibeamten schließlich noch eine weitere Streife hinzu, da der 42-Jährige sich in seinem Zustand äußerst renitent zeigte. Die Beamten brachten die Situation dann unter Kontrolle und führten den stark angetrunkenen Mann schließlich einer Behandlung im Krankenhaus zu, wo er wegen einer Schnittverletzung am Fuß kurzzeitig behandelt werden musste.
Im Anschluss wurde der alkoholisierte 42-Jährige schließlich ins Polizeigewahrsam eingeliefert, wo er die Nacht in einer Zelle verbringen musste.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung an der Glastür, deren Schaden auf ca. 100 Euro geschätzt wurde.

PM des PP Nordhessen vom 20.03.2020

 

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb droht Polizisten

Ein renitenter Ladendieb hat am Donnerstag (19. März, 19:30 Uhr) Polizisten gedroht, sie „Kalt zu machen“. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Weseler Straße ihn beim Stehlen von Schnaps erwischt.
Er weigerte sich den alarmierten Beamten seinen Ausweis zu zeigen, brüllte rum und war aggressiv. Die Polizisten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Weg zur Wache wehrte er sich vehement. Verletzt wurde niemand. Nachdem ihm ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen hatte, blieb er bis zur Gemütsberuhigung im Gewahrsam. Neben der Anzeige wegen Diebstahls muss er sich mit einem Verfahren wegen des Widerstands auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 20.03.2020

 

Walsrode (Niedersachsen): Polizisten genötigt

Ein 47jähriger Walsroder versuchte am vergangenen Sonntag, gegen 16.30 Uhr eine Kontrolle zu verhindern, indem er zielstrebig den Abstand zu einem Polizeibeamten unterschritt und wiederholt rief, dass er „Corona“ habe. Außerdem drohte er mehrmals damit, einen bissigen Hund aus dem Haus zu lassen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Nötigung eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 20.03.2020

 

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb leistete Widerstand

Nach einem Ladendiebstahl am Donnerstag (19. März) in einem Supermarkt an der Uhlstraße hat die Polizei einen 25-jährigen Mann vorläufig festgenommen.
Ein Zeuge (46) beobachtete gegen 21:00 Uhr, wie sich ein Mann Lebensmittel einsteckte und an der Kasse nur einen Bruchteil davon auch bezahlte. Als er den Dieb darauf ansprach, reagierte dieser sehr aggressiv und versuchte zu flüchten.
Der 46-Jährige verständigte die Polizei und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest. Auch gegenüber den Polizisten war der alkoholisierte (1,32 Promille) 25-Jährige nicht kooperativ und leistete starken Widerstand. Die Ordnungshüter nahmen ihn vorläufig fest, da der Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist. Die 35-jährige Freundin des Ladendiebs, die am Tatort erschien, behinderte die Beamten bei der Festnahme des 25-Jährigen und muss sich nun in einem eigenen Strafverfahren verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 20.03.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Widerstand – zwei Polizeibeamtinnen verletzt

Am Donnerstagnachmittag (19.03., 17.40 Uhr) wurden zwei Beamtinnen auf eine Gruppe Personen an der Blessenstätte aufmerksam.
Ein Mülleimer wurde von einer Person der Gruppe geworfen. Es gab offensichtlich Streit zwischen den Menschen.
Als die Beamtinnen die Gruppe ansprachen, wurden sie auf 21-jährigen Mann innerhalb der Ansammlung aufmerksam gemacht. Dieser war augenscheinlich verletzt und war sehr aggressiv. Als er angesprochen wurde, rannte der Mann davon. Er schmiss einer der Beamtinnen dabei einen Elektroroller vor die Füße. Diese verletzte sich dabei leicht. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme wehrte sich der 21-Jährige heftig. Nachdem weitere Polizisten hinzukamen, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenso wurde ein Strafverfahren wegen der vorausgegangenen Körperverletzung zum Nachteil einzelner Personen aus der Gruppe eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 20.03.2020

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ins Hallenbad eingebrochen und geschwommen

Seelenruhig hat ein 28-Jähriger am Donnerstag im Hallenbad von Rhede seine Bahnen gezogen – der Mann war mit Gewalt dort eingedrungen, obwohl das Bad wegen des Coronavirus geschlossen war. Der Rheder hatte gegen 16.10 Uhr eine Scheibe mit einem Hammer eingeschlagen, um hineinzukommen. Das war nicht unbemerkt geblieben: Mitarbeiter der Stadt Rhede hatten den Schwimmer entdeckt und vergeblich aufgefordert, aus dem Becken zu kommen. Auch den hinzugeeilten Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der Rheder uneinsichtig und aggressiv. Der 28-Jährige schlug um sich und verletzte die Polizistin und den Polizisten leicht. Beide setzten ihren Dienst fort. Der Täter kam zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.

PM der KPB Borken vom 20.03.2020

 

Leonberg-Eltingen (Baden-Württemberg): gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr – Polizeipilot geblendet

Ein 41 Jahre alter Mann aus Leonberg wird sich wegen gefährliches Eingriffs in den Luftverkehr verantworten müssen, nachdem er am Donnerstag gegen 22.00 Uhr den Piloten eines im Einsatz befindlichen Polizeihubschraubers mit einem Laser geblendet haben soll. Die Besatzung des Hubschraubers führte über Leonberg Fahndungsmaßnahmen nach einer vermissten Person durch, als Pilot und Co-Pilot plötzlich einen grünen Laserstrahl wahrnahmen, der das Cockpit traf und durch den der Pilot auch geblendet wurde. Die sich anschließenden Ermittlungen führten die Beamten des Polizeireviers Leonberg zu einer Wohnung in einem Hochhaus im Stadtteil Eltingen. Dort konnten die Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen feststellen. Zur Durchführung der polizeilich notwendigen Maßnahmen wurde der Mann auf das Polizeirevier Leonberg gebracht und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.03.2020

 

Eisenhüttenstadt (Brandenburg): Widerstand geleistet und beleidigt

Ein Anrufer informierte die Polizei am frühen Abend des 19.03.2020 darüber, dass ein Mann vor einem Einkaufszentrum Kunden belästigen würde. Ort des Geschehens war ein Verbrauchermarkt in der Fährstraße. Vor Ort trafen die Beamten einen stark alkoholisierte 32-Jährige mit drei Hunden an. Da der Mann sehr aggressiv war und jede Kooperation verweigerte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Polizisten. Die Hunde des Mannes wurden von einem Tierheim abgeholt und kamen dort übergangsweise unter. Während des Transportes zum Gewahrsam randalierte der 32-Jährige dann im Funkstreifenwagen. Hierbei verletzte er einen der Polizisten durch Tritte leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Der nunmehr Beschuldigte verbrachte die Nacht in einer Zelle des Polizeigewahrsams.

PM der PD Brandenburg Ost vom 20.03.2020

 

Ochsenfurt (Bayern): Randalierer greift Polizeibeamte und Krankenschwester an

Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gerufen. Der Wohnungsinhaber bat um polizeiliche Unterstützung, da er und seine Lebensgefährtin von einem ehemaligen Arbeitskollegen körperlich angegriffen und beleidigt werden.
Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Bereitschaftspolizei ging der Aggressor sofort auf die Beamten los, beleidigte diese und attackierte sie massiv körperlich. Die Beamten konnten die Angriffe abwehren und nahmen den 27 jährigen polnischen Staatsangehörigen, zusammen mit einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt, vorläufig fest.
Der Randalierer setzte jedoch seine Übergriffe auf die Beamten fort, bespuckte diese, trat nach ihnen und bedrohte sie mehrfach. Aus diesem Grund musste er an Händen und Füßen gefesselt werden, um weitere Übergriffe zu verhindern.
Da der Randalierer sich bei der Festnahme verletzte und zeitweise Kreislaufprobleme hatte, wurde er zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Auch während des Krankenhausaufenthaltes gab es keine Ruhe. Als er zum Röntgen auf einer Liege lag, trat er unvermittelt, trotz gefesselten Beinen, gegen eine behandelnde Krankenschwester. Diese wurde hierdurch am Kinn verletzt.
Da sich das Verhalten des Probanden nicht verbesserte, er einen Atemalkoholwert von 1,36 Promille aufwies und auch Anzeichen auf Drogenkonsum vorlagen, wurde durch die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme angeordnet. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in eine Haftzelle der Polizeiinspektion-Stadt verbracht, wo er die Nacht verbringen musste.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der polnische Staatsangehörige, nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten, am Donnerstagvormittag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Dem 27 jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand- und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.

PM der PI Ochsenfurt vom 20.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Ladendieb randaliert auf der Straße und leistet Widerstand

45359 E.-Frintrop: Ein 23-Jähriger hat, am Donnerstag, 19. März, nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl auf der Frintroper Straße randaliert und dann gegenüber den alarmierten Polizisten Widerstand geleistet. Gegen 14.40 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil der 23-Jährige zuvor Kosmetikartikel aus einem Supermarkt gestohlen haben soll. Außerdem berichteten Zeugen, dass der Mann vor mehreren Geschäften in der Straße Himmelpforten randaliert habe. Als die Polizei eintraf, saß der 23-Jährige nahe des Supermarktes in einem blauen Audi. Eine Überprüfung ergab, dass der Wagen wenige Stunden zuvor in Oberhausen als gestohlen gemeldet worden war. Der 23-Jährige verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und leistete Widerstand. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache versuchte, er einen Beamten zu schlagen. In der Wache verlief ein Alkoholtest positiv. Außerdem nahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Polizei ermittelt nun wegen Ladendiebstahls, Sachbeschädigung, wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls von Kraftwagen, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der POL Essen vom 20.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener Wiesbadener randaliert bei der Bundespolizei

Ein 44-jähriger Mann aus Wiesbaden hat am Donnerstagmorgen bei der Bundespolizei im Wiesbadener Hauptbahnhof randaliert. Nachdem er die Gegensprechanlage am Eingang zur Wache mit einem Hammer traktiert hatte, widersetzte er sich im Anschluss gegen die Festnahme und beleidigte die Beamten auf das Übelste.
Eigentlich fing alles ganz ruhig und entspannt an. Der 44-Jährige klingelte an der Eingangstür und gab in etwas undeutlicher Aussprache an, den Diebstahl seiner Geldbörse anzeigen zu wollen. In der Wache gestaltete sich die Aufnahme der Anzeige allerdings extrem schwierig. Der Mann konnte oder wollte sich an nichts mehr erinnern. Da er auch nicht mehr wusste bei welcher Bank er sein Konto hat, scheiterte selbst das Sperren seiner EC-Karte. Mit dem Hinweis, dass es wohl besser sei, wenn er zuerst seinen Rausch ausschlafen würde, um danach die Anzeige zu erstatten, verließ er die Wache. Wenige Minuten später kam es jedoch zurück, um mit einem Hammer auf die Sprechanlage einzuschlagen. Gegen die anschließenden Festnahme widersetzte er sich und beleidigte die Beamten mit den übelsten Schimpfwörtern.
Erst nachdem er sich wieder beruhigt hatte und bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,1 Promille festgestellt wurde, durfte er die Wache ohne Hammer wieder verlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gegen ihn eingeleitet.

PM der BPOLI Frankfurt a.M. vom 20.03.2020

 

Lich (Hessen): Taser Einsatz am Schlossgarten

Nicht zu beruhigen war ein 43 – Jähriger am Donnerstagabend in einer Wohnung in Lich. Letztendlich mussten die Beamten den Taser einsetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 19.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei auf dem Balkon des Mehrfamilienhauses gemeldet. Es stellte sich heraus, dass der 43 – Jährige Bewohner offenbar in der Wohnung randaliert hatte und auch gegenüber seiner Ehefrau gewalttätig wurde. Auch als die Streifen eintrafen, blieb der Mann weiter sehr aggressiv. Der Taser Einsatz wurde zunächst angedroht. Als auch dies nichts half, kam es zum Einsatz des DEIG („Distanzelektroimpuls-Gerät“). Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401 – 91430.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

 

Nettetal-Kaldenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet und verletzt Polizeibeamtin

Gegen 04.00 Uhr am Freitagmorgen wurden Polizeikräfte zu einer Tankstelle auf der Straße ‚An der Kleinbahn‘ in Kaldenkirchen gerufen. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass ein Kunde, der mit seinem Pkw auf das Gelände der Tankstelle gefahren war, augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer, einen 50-jährigen Briten, antreffen und kontrollieren. Der Mann war mit einem britischen Pkw unterwegs, einen festen Wohnsitz hat er nach den Feststellungen vor Ort weder in den Niederlanden noch im Bundesgebiet. Der 50-Jährige willigte in einen Alkoholtest ein, das Ergebnis: 1,6 Promille. Der Brite, der sich zunächst mit einem Pass auswies, setzte sich ins Fahrzeug unter dem Vorwand, weitere Papiere holen zu wollen. Unvermittelt startete er sein Fahrzeug, legte den Rückwärtsgang ein und beschleunigte. Eine 24-jährige Polizistin, die in der Nähe des Mannes geblieben war, wurde von der noch offen stehenden Tür erfasst und stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Brite fuhr weiter rückwärts und beschädigte dabei das Tankstellengebäude. Anschließend flüchtete der 50-Jährige stark beschleunigend in Richtung Tegelen/NL. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung der niederländischen Polizei konnte der Flüchtige nicht gefunden werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

PM der KPB Viersen vom 20.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): In Gewahrsam

Aufgrund von ruhestörendem Lärm waren Polizeibeamte gegen Mitternacht im Färberwaidweg im Einsatz. Dem ausgesprochenen Platzverweis kam der 23-jährige Betrunkene nicht nach. Außerdem versuchte er die Polizisten zu treten und sich mit einem Kopfstoß der Maßnahme zu entziehen. Er durfte den Rest der Nacht auf der Dienststelle, in der Gewahrsamszelle verbringen. Bei dem durchgeführten Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von 1,7 Promille.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Mit Axt unterwegs – Aggressiven Tatverdächtigen gefasst

Am Donnerstagabend hat sich eine besorgte Bürgerin bei der Polizei gemeldet, weil sie auf der Spremberger Straße in Görlitz einen Mann mit einem Beil gesehen hat.
Sämtliche Kräfte eilten sofort zum Einsatzort und stellten tatsächlich den besagten Tatverdächtigen fest. Der 44-Jährige widersetzte sich jeglichen polizeilichen Maßnahmen und war äußerst aggressiv. Es gelang den Beamten schließlich ihm die Axt abzunehmen. Mittels Handfesseln fixierten sie den Renitenten. Alle beteiligten Passanten und Polizisten blieben unverletzt.
Die Ordnungshüter brachten den Deutschen auf das Revier. Er beruhigte sich über die gesamte Zeit nicht und schlug auch in der Zelle noch gegen die Tür. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,28 Promille. Ein Drogentest zeigte den Konsum von Amphetaminen an.
Die Ordnungshüter erstatteten Anzeige gegen den Bürger wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PD Görlitz vom 20.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Leicht verletzt

Leicht verletzt wurde heute Morgen eine Polizeibeamtin im Erfurter Süden. Zeugen hatten beobachtet wie zwei junge Männer mit drei Fahrrädern unterwegs waren und informierten die Polizei. Als das Duo den Funkstreifenwagen erblickte, bekam es flinke Füße. Ein Mann konnte flüchten, ein 17-Jähriger konnte gestellt werden. Sofort entledigte er sich diverser Betäubungsmittel und verstreute sie auf dem Boden. Bei der anschließenden Durchsuchung wehrte er sich vehement und verletzte die Beamtin dabei leicht. Weil er versuchte zu flüchten, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Die beiden Fahrräder die er mit sich führte wurden sichergestellt, woher diese stammen ist noch nicht geklärt.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

 

Berlin/Mitte: Flasche in Richtung von Polizisten geworfen – Festnahme

Gestern Nachmittag hat ein Mann in Wedding eine Flasche in Richtung von zwei Polizisten geworfen. Gegen 15.40 Uhr befanden sich die beiden Polizeibeamten vor dem Haupteingang des Polizeiabschnitts 17 in den Osram-Höfen in der Oudenarder Straße, als der Mann plötzlich in ihre Richtung eine Flasche warf. Diese kam etwa 30 Meter von den Einsatzkräften entfernt auf dem Boden auf und ging zu Bruch. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Groninger Straße. Die Polizisten begaben sich daraufhin zu ihrem Funkwagen, stiegen ein und fuhren los, um dem Mann zu folgen. Plötzlich hielt der Mann ein Küchenmesser in der Hand und ging auf den Einsatzwagen zu. Daraufhin setzte der Kraftfahrer zurück, stoppte dann den Funkwagen in sicherer Entfernung und die beiden Polizisten stiegen aus. Mit ihren Schusswaffen in der Hand forderten sie den Mann, der weiter auf sie zu ging, auf, das Messer fallen zu lassen. Diesen Aufforderungen kam der Tatverdächtige nach. Anschließend begaben sich die Einsatzkräfte zu dem Mann, brachten ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Das Messer beschlagnahmten die Polizisten. Nach Angaben des Festgenommenen soll sich in der Flasche, die er geworfen hatte, Terpentin befunden haben. Der 50-Jährige wurde anschließend in eine Klinik gebracht, einem Arzt vorgestellt und verblieb dort stationär.

PM (0677) des PP Berlin vom 20.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Passanten und Polizisten bespuckt – Corona?

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Kröbelstraße / Zeit: 19.03.2020, gegen 16:45 Uhr
Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in die Kröbelstraße gerufen, da sich dort ein Mann recht ungebührlich verhalten solle. Nach Aussage von Zeugen hätte er bereits eine Mutter angeschrien und auch bespuckt. Sofort schickte die Polizei daraufhin einen Unterstützungswagen der Bereitschaftspolizei zum Ort, um die Lage zu klären. Hierauf wurden die Beamten ebenfalls von dem Mann angespuckt, der daraufhin noch äußerte, er wäre an Corona erkrankt. Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-Jährigen (deutsch), der der Polizei wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Die Polizei setzte sich nach diesem Vorfall mit dem Gesundheitsamt und dem Bereitschaftsrichter in Verbindung. Es wurde entschieden, dass bei dem 31-Jährigen ein Test auf Corona durchgeführt werden soll. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der Mann bis zum Eingang des Ergebnisses in polizeilichen Gewahrsam zu nehmen sei. Dieses Ergebnis ist am heutigen Tag jedoch nicht vor 16 Uhr zu erwarten. Bisher wird gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Diese Ermittlungen müssen perspektivisch ausgeweitet werden, sofern der Test auf Corona positiv ausfallen sollte.
Gegen 17:00 Uhr erhielt die Polizeidirektion Leipzig die Information, dass der Test des 31-Jährigen negativ auf Corona ausgefallen ist. Damit wurde er aus dem Gewahrsam entlassen

PM der PD Leipzig vom 20.03.2020

 

Oberhausen (Bayern): Widerstandhandlungen gegen Polizeibeamte

Oberhausen 1 – Aufgrund einer offenbar lautstarken Auseinandersetzung zwischen Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in der Donauwörther Straße (im Bereich der 200er Hausnummern) wurde gestern (19.03.2020) kurz vor Mitternacht die Polizei gerufen. Als die Beamten an der betreffenden Wohnung klingelten, wurden sie schon von dem 75-jährigen Wohnungsinhaber erwartet, nachdem sein 39-jähriger weiblicher Besuch offenbar partout nicht gehen wollte. Erst nach klarer Ansprache durch die Polizeistreife verließ die Frau widerwillig das Anwesen. Einen anschließenden Platzverweis ignorierte sie und klingelte bei den Wohnungsparteien stattdessen Sturm. Als sie daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, kam es zu massiven Widerstandshandlungen. Unter anderem versuchte die tobende Frau durch gezielte Faustschläge gegen den Kopf die Beamten zu verletzten, was ihr jedoch nicht gelang. Während der Fahrt in den Polizeiarrest biss die um sich spuckende 39-Jährige einen Beamten in die Hand und verletzte ihn durch die getragenen Handschuhe hindurch. Mit Spuckhaube wurde sie schließlich in den Arrest eingeliefert, wo sie weiterhin heftigen Widerstand leistete, Drohungen aussprach und die Anwesenden beleidigte. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände wurde dann auch noch ein gefälschter 500-Euro-Schein gefunden und sichergestellt. Aufgrund der Spuck- und Beißattacken der Frau musste der betroffene Polizeibeamte in der Uniklinik behandelt werden und war für die restliche Nachtschicht nicht mehr dienstfähig. Die Frau wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte angezeigt.
Oberhausen 2 – Am gleichen Tag, kurz nach 11.00 Uhr, wurde die Polizei zum Helmut-Haller-Platz am Oberhauser Bahnhof gerufen, nachdem dort ein Mann offenbar massiv unter Drogeneinfluss stehen und sich aggressiv verhalten solle. Aufgrund der mutmaßlichen Betäubungsmittel-Intoxikation sollte der 19-Jährige im hinzugerufenen Rettungswagen in die Uniklinik gefahren werden. Dagegen wehrte er sich allerdings massiv, bedrohte und beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizeibeamten auf die Uniform. Bei den Widerstandshandlungen verletzte sich einer der eingesetzten Beamten leicht am Daumen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der 19-Jährige ist übrigens kein Unbekannter; bereits am Vortag hatte er in ähnlichem Zustand Polizeibeamte angegriffen, nun kommen weitere Strafanzeigen auf ihn zu.

PM (0545) des PP Schwaben Nord vom 20.03.2020

 

Nördlingen (Bayern): Betrunkener Randalierer

Am 19.03.2020, um 13.25 Uhr ging bei der Polizei eine Mitteilung über einen betrunkenen Mann in Nördlingen ein, welcher Passanten belästigt ein. Der 34 jährige Mann konnte von der Polizeistreife angetroffen und belehrt werden. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Kurz nach 14.00 Uhr erfolgte dann eine Mitteilung eines 41 jährigen Mannes, dass sowohl er, wie auch seine Mutter von diesem Mann beleidigt und bedroht wurden. Zudem schlug der Mann mit einer Bierflasche nach ihm. Er traf ihn dabei leicht im Gesicht. Der Geschädigte konnte den Mann mit einem mitgeführten Pfefferspray abwehren. Auch die eintreffende Polizeistreife wurde durch den Mann mehrfach beleidigt. Zudem war er nun so stark angetrunken, dass er zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden musste. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von deutlich über 2 Promille.

PM der PI Nördlingen vom 20.03.2020

 

Mering (Bayern): Polizist beleidigt

Am Donnerstag, den 19.03.20, gegen 21:45 Uhr, teilte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Ohmstraße mit, dass sich mehrere Personen in der Tankstelle aufhielten, die ihn anpöbelten und immer wieder Sonnenbrillen aus dem Regal nahmen. Letztlich fehlte eine Sonnenbrille. Der Mitarbeiter sprach dies an und die vierköpfige Gruppe im Alter von 16 bis 23 Jahren entfernte sich daraufhin. Die eingesetzte Streife konnte die Gruppe unweit der Tankstelle antreffen. Bei der Abklärung des Sachverhalts wurde ein Polizeibeamter durch die durchwegs gereizte, aggressive Gruppe beleidigt. Gegen den 23-jährigen wird wegen des Tatbestandes der Beleidigung ermittelt.
Die fehlende Sonnenbrille konnte durch den Angestellten nachträglich im Waschbecken der Toilette aufgefunden werden.

PM der PI Friedberg vom 20.03.2020

 

Altenstadt (Hessen): Abend endet im Polizeibewahrsam

Zeugen meldeten der Polizei am Donnerstag gegen 20.15 Uhr einen Mann, der mit einem Messer in der Hand am Bahnhof herumlaufe und unter anderem gegen eine Scheibe der Bahnhofshalle schlagen würde.
Mehrere sofort entsendete Polizeistreifen waren bereits kurze Zeit später vor Ort. Da der sichtlich alkoholisierte Randalierer das Messer auch auf mehrfache Aufforderung nicht fallen ließ, setzten die Ordnungshüter schließlich Pfefferspray ein, woraufhin sie ihn vorläufig festnehmen konnten. Der dann durchgeführte Atemalkoholtest ergab knapp 2 Promille. Rettungskräfte spülten ihm den versprühten Reizstoff aus den Augen.
Die Polizeibeamten nahmen den 36-jährigen Altenstädter schlussendlich mit zur Dienststelle, wo er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen musste.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Randalierer verletzt Polizeibeamten

Am Donnerstagabend (19.03.2020) gegen 20.45 Uhr traf eine Polizeistreife mehrere Personen auf dem Vorplatz der Fuggerhalle an. Beim Gespräch, in dem die Personen für die aktuelle Lage sensibilisiert werden sollten, um sie zu mehr Distanz zur Vermeidung von Ansteckungen zu bewegen, beleidigte ein 24-Jähriger aus Weißenhorn die Beamten übel. Als daraufhin seine Personalien festgestellt werden sollten, ging er auf einen der Polizeibeamten los und stieß ihn von sich weg. Der Angreifer musste daraufhin zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Bei der Verbringung in den Streifenwagen war der Mann weiterhin sehr aggressiv und versetzte einem weiteren Polizeibeamten einen Kopfstoß gegen Stirn und Nase. Der Beamte musste sich anschließend in einem Krankenhaus behandeln lassen und war nicht weiter dienstfähig. Beim Verbringen in die Haftzelle leiste der junge Mann erneut Widerstand. Weil der Verdacht bestand, dass der Mann zuvor Alkohol oder Betäubungsmittel konsumierte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Weil der Mann hierbei angab, grippeähnliche Symptome zu haben, wird er auch auf das Coronavirus getestet. Die Polizeibeamten, die mit dem jungen Mann Kontakt hatten, werden bis das Ergebnis des Coronavirus-Tests vorliegt vom Dienst freigestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.03.2020

 

Rudolstadt (Thüringen): Beleidigender Parfumsprayer

Vorgestern Abend entnahm ein 26-jähriger Afghane aus einem Warenträger in einem Rudolstädter Einkaufsmarkt ein Parfum, öffnete die Verpackung und sprühte sich damit ein. Danach stellte er die angefangene Packung zurück in den Warenträger. Er ging dann zur Kasse und bezahlte seine Waren. Durch den Ladendetektiv auf das geöffnete Parfum angesprochen, weigerte er sich dieses zu bezahlen und wollte seinen Ausweis nicht vorzeigen. Durch den Detektiv wurde daraufhin die Polizei verständigt, Personalien wurden festgestellt und dem Detektiv übergeben. Nach Beendigung der Maßnahme beleidigte er auf dem Parkplatz des Marktes einen der eingesetzten Polizeibeamten.

PM der LPI Saalfeld vom 20.03.2020

 

Hermsdorf (Thüringen): Meldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis

Eine Gruppe Jugendlicher konnte am Donnerstagmittag beim Globusmarkt in Hermsdorf dabei beobachtet werden wie diese alkoholische Getränke konsumierten und anschließend mit einem Pkw den Parkplatz verließen. Der Zeuge fuhr hinterher und konnte die Polizei somit auf dem aktuellen Stand halten. Als die Beamten den Fahrer an dessen Wohnanschrift antrafen, stellte sich heraus, dass dieser mit seinen 18 Jahren einen Atemalkohol von 0,34 Promille hatte. Der junge Mann aus St. Gangloff sollte anschließend zur Dienststelle für weitere Maßnahmen verbracht werden, als sich dessen Vater gegen die Maßnahmen aussprach und es zu Widerstandshandlungen mit diesem gekommen kam. Da sich der 18-Jährige noch in der Probezeit befindet und hier die Null-Promille-Grenze gilt, muss er sich nun wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten. Seinen Vater erwartet indes eine Anzeige wegen Widerstandes.

PM der LPI Jena vom 20.03.2020

Crailsheim (Baden-Württemberg): Ladendiebin erwischt – Polizeibeamte beleidigt

Am Mittwoch kurz vor 17:30 Uhr wurde eine 46-jährige Frau dabei beobachtet, wie sie in einem Drogeriemarkt in der Wilhelmstraße Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet hatte. Die Tatverdächtige wurde wenig später in der Worthingtonstraße entdeckt und vorläufig festgenommen. Dabei beleidigte die Frau die eingesetzten Polizeibeamten mit unflätigen Kraftausdrücken. Offenbar stand die Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde festgestellt, dass die Frau bereits vorher einen weiteren Drogeriemarkt in der in der Karlstraße aufgesucht haben muss und hier ebenfalls Waren im Wert von rund 200 Euro entwendet haben musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Dame wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihr droht nun ein Strafverfahren.

PM des PP Aalen vom 19.03.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Streit zwischen zwei Familien eskaliert – Polizei muss „Taser“ einsetzen

Am Dienstagabend (17.03.2020), gegen 19.30 Uhr, wurde die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich in der Lagerhausstraße zwei Personengruppen streiten würden. Vor Ort wurden die Gruppen zweier zerstrittener Familien angetroffen. Die Stimmung war sehr aufgebracht. Nach ersten Informationen sollte ein 24-jähriger Mann einen 51-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Bei der Sachverhaltsaufnahme reagierte die 44-jährige Mutter des 24-Jährigen sehr aufgebracht. Um die Situation zu beruhigen, sollte die Frau deshalb von einem Polizeibeamten zur Seite begleitet werden. Dies wollte der 24-jährige Sohn nicht zulassen. Er griff den Polizeibeamten an und schlug mehrfach mit Fäusten nach diesem. Da angenommen werden musste, dass der 24-Jährige auch noch ein Messer mitführte, wurde er unter Androhung des Einsatzes des Distanzelektroimpulsgerätes („Taser“) aufgefordert, den Angriff zu unterlassen. Dem kam er nicht nach. Er musste darauf-hin zwei Mal beschossen werden bis der Treffer Wirkung erzielte. Nun mischte sich der 21-jährige Bruder ein. Er griff weitere Polizisten an und wollte diese mit seinen Fäusten schlagen. Die Angriffe konnten abgewehrt und der junge Mann gefesselt werden.
Das besagte Messer konnte schließlich unter dem Auto des 51-Jährigen aufgefunden werden. In seinem Wagen fanden die Beamten noch ein Einhandmesser und zwei Teleskopschlagstöcke.
Die beiden Brüder und deren Mutter wurden anschließend zur Polizeidienststelle verbracht. Die Mutter hatte sich dort wieder beruhigt, weshalb sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden konnte. Die beiden Männer wurden zur Verhinderung weiterer Gewalttaten über Nacht in Gewahrsam genommen.
Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das WaffG eingeleitet.
Und dann war da noch ein völlig unbeteiligter 33-Jähriger, der sich während der Anzeigenaufnahme am Einsatzort einmischte und die Polizisten beschimpfte. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, welche er auch nachkam. Dazu wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 19.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Polizeifahrzeug beschmiert

Eine bislang unbekannte Person verursachte gestern in der Zeit von 18.00 -19.00 Uhr einen Sachschaden an einem Dienstfahrzeug der Polizei, indem er mit einem schwarzen Permanent-Marker das Fahrzeug verschmierte, welches am Parkplatz des Aberdeenparks abgestellt war. Wer hierzu Zeugenhinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord unter der Telefonnummer 0941/506 2222 zu melden.

PM der PI Regensburg Nord vom 19.03.2020

 

Einbeck (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am Mittwoch, 18.03.2020 erschien eine 37 Jahre alte Frau aus Kröpelin gegen 20.10 Uhr auf der Polizeidienststelle in Einbeck.
Nachdem sie sich im Vorraum zur Wache befand und mit ihr über eine Gegensprechanlage Kontakt aufgenommen wurde, fing sie an zu randalieren, indem sie mehrmals gegen die Wachraumtür trat und auf die Sprechanlage einwirkte, um so ein Betreten des Wachraumes zu erreichen. Hierbei schrie sie fortwährend Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten. Als die alkoholisierte Frau schließlich von den Beamten in die Räumlichkeiten geführt wurde, trat sie auch hier weiterhin gegen Stühle und verband dies mit weiteren wüsten Beschimpfungen.
Daraufhin wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.

PM der PI Northeim vom 19.03.2020

 

Kassel (Hessen): Betrunkene pöbelt in Getränkehandel und muss nach Tritt gegen Auto in Gewahrsam

Eine stark betrunkene Frau hat am gestrigen Mittwochabend für einen Polizeieinsatz in der Wilhelmshöher Allee gesorgt. Die
35 Jahre alte Frau aus Kassel, bei der ein Atemalkoholtest später über 2,4 Promille ergab, hatte gegen 21 Uhr in einem Getränkehandel andere Gäste angepöbelt und den Laden trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen wollen.
Erst als die alarmierte Polizeistreife des Reviers Mitte eintraf, verließ die 35-Jährige das Geschäft. Da sie draußen jedoch die Beamten beleidigte und in der angrenzenden Hermannstraße einen VW Passat durch einen Tritt beschädigte, endete der Abend für sie in Polizeigewahrsam. Die Streife brachte die Betrunkene zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszellen im Polizeipräsidium. Die 35-Jährige muss sich zudem nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM des PP Nordhessen vom 19.03.2020

 

Wingst (Niedersachsen): Nach Trunkenheitsfahrt – Fahrer beleidigt Streifenbeamte

Am Mittwochabend (18.03.2020) meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 22:00 Uhr einen vor ihm fahrenden Transporter samt Anhänger, welcher auffallend Schlangenlinien fuhr. Das Gespann konnte schließlich an der Wohnanschrift eines 24-jährigen Mannes aus Oberndorf festgestellt werden. Als der Fahrzeugführer durch die Beamten angesprochen wurde, konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Dem Fahrzeugführer sollte daraufhin eine Blutprobe entnommen werden. Während der Durchführung beleidigte der Mann die Polizeibeamten lautstark. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung.

PM der PI Cuxhaven vom 19.03.2020

 

Klettgau (Baden-Württemberg): Mann belästigt Frau am Bahnhof – kurzzeitiger Gewahrsam

Ein betrunkener Mann hat am Mittwoch, 18.03.2020, am Bahnhof in Klettgau-Erzingen eine Frau belästigt und musste deshalb kurzfristig in Gewahrsam genommen werden. Gegen 12:30 Uhr hatte die Frau die Belästigung durch den Betrunkenen bei der Polizei gemeldet. Sie sei sogar vom Bahnsteig gejagt worden. Auf dem Bahnsteig traf eine Polizeistreife die beiden Personen an.
Während die Frau nach der Sachverhaltsaufnahme in den Zug stieg, folgte ihr der 56-jährige Mann und betrat ebenso den Zug. Das wurde von einem Polizeibeamten unterbunden, nachdem der Mann zuvor nicht auf die Anweisungen der Polizei reagiert hatte. Er baute sich mit erhobenen Fäusten vor den Polizisten auf, weshalb er auf den Boden gelegt und seine Hände fixiert wurden. Nachdem der Zug weg und der Mann zugänglich war, wurde er entlassen. Verletzt wurde niemand.

PM des PP Freiburg vom 19.03.2020

 

Bamberg (Bayern): 30-jähriger Mann sorgt für zwei Polizeieinsätze

Am Mittwochmittag verpasste ein 30-jähriger Mann in einer sozialen Einrichtung in der Siechenstraße einem anderen Mann einen Faustschlag auf die Nase. Der Geschädigte musste mit Verdacht auf eine Nasenbeinfraktur ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Täter verließ anschließend die Einrichtung und wurde gegen 14.20 Uhr in der Nürnberger Straße aufgegriffen. Dort war er unter den Einfluss von Drogen unterwegs und sollte aufgrund seiner Stimmungsschwankungen in Gewahrsam genommen werden. Damit war der Mann offensichtlich nicht einverstanden und flüchtete zunächst. Bei seiner anschließenden Festnahme widersetzte sich der 30-Jährige und beleidigte die eingesetzten Beamten mit übelsten Ausdrücken. Außerdem beschädigte er die Uhr eines Polizeibeamten, an der Sachschaden von etwa 250 Euro entstanden ist. Bei der Verbringung in eine Arrestzelle und der anschließenden von der Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme warf er erneut mit Beleidigungen um sich und spuckte noch gegen die eingesetzten Beamten. Der Mann muss sich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 19.03.2020

 

Burgkunstadt (Bayern): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Dienstagabend wurden Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels zu einer Schlägerei am Bahnhof in Burgkunstadt gerufen. Vor Ort konnten zwei Gruppen junger Leute angetroffen werden, von der die eine Gruppe aufgrund erhöhten Alkoholkonsums in Streit mit der anderen geraten war. Im Verlauf dieser Schlägerei wurde ein 19 Jahre junger Mann zu Boden gestoßen, ins Gesicht geschlagen und getreten und kam deshalb vorsorglich zur Abklärung ins Klinikum. Auch wurden im Rahmen dieser Schlägerei die eingesetzten Polizeibeamten massiv beleidigt und auch zwei hierbei leicht verletzt. Dem aggressiven Schläger mussten Fußfesseln angelegt werden und er durfte die Nacht in der Zelle der Polizeiinspektion verbringen.

PM der PI Lichtenfels vom 19.03.2020

 

Bad Saulgau (Baden-Württemberg): Jugendliche randalieren vor Krankenhaus

Vor dem Haupteingang des Krankenhauses haben zwei Jugendliche am Mittwochabend erst randaliert und im Anschluss die hinzugerufene Polizei beleidigt und angegriffen. Die Jugendlichen wurden über Notruf gemeldet, da sie mit Bierflaschen herumwarfen. Als eine Polizeistreife die beiden 15- und 16-Jährigen kontrollieren wollte, beleidigten die Jugendlichen die Beamten. Als einer der Polizisten den 15-Jährigen nach einem Ausweis durchsuchen wollte, schlug dieser nach dem Beamten. Der Jugendliche musste daraufhin mit Handschließen geschlossen werden. Letzten Endes wurden die beiden Randalierer nach Hause verbracht und Erziehungsberechtigten überstellt. Auf sie kommen nun Anzeigen wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte zu.

PM des PP Ravensburg vom 19.03.2020

 

Berlin/Mitte: Polizist rassistisch beschimpft

In der vergangenen Nacht ist ein Polizeibeamter in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft worden. Der Polizeimeister und sein Kollege sowie eine weitere Funkwagenbesatzung wurden gegen 22.40 Uhr zu einer gegenwärtigen Bedrohung in der Wiesen- Ecke Hochstraße alarmiert und nahmen am Ort einen 42-Jährigen vorläufig fest, nachdem er den bisherigen Erkenntnissen nach einen 26-Jährigen angesprochen und verbal bedroht haben soll. Die Beamten forderten den 42-Jährigen zunächst auf, die Hände aus den Taschen zu nehmen und sich auf den Boden zu legen. Da er die Aufforderungen ignorierte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Personalienfeststellung schaute der Festgenommene dann in Richtung des Polizeimeisters und beleidigte diesen aufgrund seiner Hautfarbe. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte eine Atemalkoholkontrolle bei dem 42-Jährigen durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene am Ort entlassen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gefertigt. Die Ermittlungen zur Beleidigung werden beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin geführt.

PM des PP Berlin vom 19.03.2020

 

Parthenstein (Sachsen): Flüchtender Pkw rammt zwei Funkstreifenwagen – ein Täter gestellt

Polizeibeamte hatten am Mittwochabend in der Ortslage Köhra die Absicht VW Polo zu kontrollieren. Am Fahrzeug waren Kennzeichen angebracht, die nicht zum Fahrzeug gehörten. Deutlich sichtbar, war die Zulassungsplakette entfernt. Im Fahrzeug waren vier männlichen Insassen. Der Fahrer gab Gas und entzog sich der Kontrolle. Während der Verfolgungsfahrt forderten die Beamten über Funk Verstärkung an. Eine weitere Streife fuhr dem flüchtigen Pkw auf der Kreisstraße 8363 in Richtung Beiersdorf entgegen. Mit eingeschaltetem Blaulicht versperrten sie mit dem Funkstreifenwagen die Fahrbahn. Der Fahrer des VW Polo versuchte dennoch vorbeizufahren, touchierte dabei aber den Streifenwagen. Beim Versuch zu überholen wurde das verfolgende Polizeifahrzeug in einer Linkskurve ebenfalls seitlich touchiert. Nach dieser Berührung kam der VW Polo an einer Böschung zum Stehen und alle vier Insassen flüchteten zu Fuß in einen angrenzenden Wald. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten einen 16-Jährigen stellen. Die anderen Drei konnten in der Dunkelheit entkommen. Sie konnten aber im Zuge der anschließenden Ermittlungen bekannt gemacht werden. Es wurden Ermittlungen wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Kennzeichenmissbrauch eingeleitet. Das Fluchtfahrzeug wurde sichergestellt und wird durch Kriminaltechniker auf Spuren untersucht. Die beiden Funkstreifenwagen waren zwar noch fahr- jedoch nicht mehr einsatzbereit. An ihnen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 8.000 Euro.

PM der PD Leipzig vom 19.03.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Randaliert

Ein bereits polizeibekannter 24-jähriger Somalier beschädigte heute gegen 01.10 Uhr die Einrichtung seines Zimmers in einer Unterkunft in der Martin-Ebell-Straße. Der Mann war alkoholisiert und ließ sich nicht vom Sicherheitsdienst beruhigen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen den 24-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Dabei leistete er Widerstand und versuchte die Beamten zu schubsen und zu treten. Verletzt wurde niemand. Dabei spuckte der 24-Jährige um sich und verunreinigte den Streifenwagen. Zudem beschimpfte und beleidigte er die Beamten. Mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung wurden aufgenommen.
Heute Morgen wurde der Mann nach Belehrung aus dem Gewahrsam entlassen. Kurze Zeit später meldeten sich die Wachschutzmitarbeiter der Unterkunft erneut, weil der Mann in seinem Zimmer randalierte. Er hatte sich dabei leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 24-Jährige wurde im Anschluss zur psychiatrischen Behandlung auf eine geschlossenen Station eingewiesen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 19.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamten wurden gestern Nachmittag zum Busbahnhof in die Straße Am Stern gerufen. Ein 29-jähriger Deutscher hatte dort den Hitlergruß skandiert. Die Beamten konnten den Mann feststellen und nahmen eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Gegen 17.40 Uhr wurden die Beamten erneut gerufen, weil der 29-Jährige ein Bushaltestellenschild beschädigt und Passanten beleidigt hatte. Der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand, sodass er gefesselt werden musste. Verletzt wurde niemand.

PM der PD Brandenburg Nord vom 19.03.2020

 

Freiburg-Wiehre (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Verkehrskontrolle

Am Abend des 16.03.2020, gegen 23:45 Uhr sollte ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug in der Oltmannsstraße in Freiburg-Wiehre einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Mit dieser Maßnahme war der 20-Jährige wohl nicht einverstanden und versuchte nach dem Aussteigen aus seinem Fahrzeug den kontrollierenden Beamten zu schlagen, was ihm nicht gelang.
Im Anschluss an eine fußläufige Flucht in Richtung Merzhauserstraße wurde der 20-Jährige festgenommen. Er muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Freiburg vom 19.03.2020

 

Stuttgart-Vaihingen (Baden-Württemberg): Randalierer verletzt drei Polizeibeamte

Ein 61 Jahre alter Mann hat am Mittwochnachmittag (18.03.2020) in seiner Wohnung an der Österfeldstraße randaliert und bei seiner Festnahme drei Polizeibeamte verletzt. Zeugen hatten gegen 13.00 Uhr die Polizei verständigt, da der offenbar psychisch kranke Mann in der Wohnung randalierte.
Dies war offenbar in den vergangenen Tagen bereits mehrfach vorgekommen, zudem gab es Hinweise, dass sich in der Wohnung mehrere Äxte und Stichwaffen befinden sollen. Da der Mann die Wohnungstüre nicht öffnete, brachen die Beamten die Türe auf. Der Mann hatte sich im Bad verschanzt. Als die Beamten auch diese Tür aufbrachen, warf ihnen der Tatverdächtige Scherben des Badezimmerfensters, das die Beamten zuvor vom Balkon aus eingeschlagen hatten, entgegen. Mit einem Hammer in der erhobenen Hand stürmte er auf die Beamten zu, konnte aber von einer Beamtin mit einem Besen zurückgedrängt werden. Als er dann plötzlich zusätzlich einen Schraubendreher in der Hand hielt und offensichtlich wieder auf die Beamten losgehen wollte, brachten ihn diese unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock zu Boden. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es, den 61-Jährigen zu überwältigen und ihm den Hammer zu entwinden. In dieser unübersichtlichen Situation wurde ein 54-jähriger Beamter von einem Diensthund in den Oberarm gebissen. Ein 55-jähriger Hundeführer wurde durch die Glassplitter leicht im Gesicht verletzt, außerdem erlitt er eine Prellung am Oberschenkel durch einen Hammerschlag. Eine 31-jährige Hundeführerin verletzte sich leicht am Fuß. Der sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Mann wurde in eine Klinik gebracht.

PM des PP Stuttgart vom 19.03.2020

 

Kempen (Nordrhein-Westfalen): Nach Widerstand und Corona-Bluff – Polizei schickt Rechnung

Am gestrigen Donnerstag wurden Einsatzkräfte der Kempener Polizei gegen 20.00 Uhr zu einem Restaurant auf der St.-Peter-Allee gerufen. Ein Zeuge hatte dort verdächtige Personen beobachtet. Er vermutete einen Einbruch. Die beobachteten Personen sollten ebenfalls an einer gefährlichen Körperverletzung beteiligt gewesen sein, die sich am Dienstag im gleichen Restaurant zugetragen haben soll. Die Einsatzkräfte trafen die Verdächtigen, die durch den Zeugen gut beschrieben worden waren, auf dem Brahmsweg in Kempen an. Da die Einsatzkräfte den Hinweis hatten, dass einer der Verdächtigen ein Messer bei sich führen könnte, gingen sie mit äußerster Vorsicht vor. Als die Beamten die Männer ansprachen stehen zu bleiben, drehte sich einer von ihnen um, ging drohend auf die Beamten zu und rief: „Verpisst Euch ihr Bullen – ich hab Corona!“ Als die Einsatzkräfte den Mann auf Distanz hielten und vorläufig festnehmen wollten, kam ein zweiter Verdächtiger hinzu, schubste einen Beamten weg und versuchte, den ersten Verdächtigen wegzuziehen, um so die Festnahme zu verhindern. Daraufhin setzen die Beamten Pfefferspray ein und nahmen beide Männer vorläufig fest. Mit Atemschutzmasken wurden beide Männer ins Gewahrsam gebracht. Der erste, ein 43-jähriger Kempener (türkisch) stand unter Alkoholeinfluss (ca. 1,7 Promille).
Bei dem zweiten ergab ein Drogenvortest ein positives Ergebnis. Dieser, der 37-jährige Bruder (türkisch) des ersten Verdächtigen, gab ebenfalls an, mit Corona infiziert zu sein. Beiden Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen, Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung wurden erstattet. Wegen des Verdachtes einer COVID-19 Infizierung trafen die Beamten entsprechende Maßnahmen. Unter anderem eine Sonderreinigung der Streifenwagen und die Sonderreinigung des Polizeigewahrsams. Bei dem Transport wurden entsprechende Schutzausrüstungen verbraucht. Im Polizeigewahrsam gaben beide dann kleinlaut zu, nicht infiziert zu sein. Dieses Vorgehen, das man noch nicht einmal als „üblen Scherz“ bezeichnen kann, hat weitreichende Folgen: Neben den strafrechtlichen Folgen dürften die beiden 42- und 37 Jahre alten Kempener die Kosten für alle Maßnahmen zu tragen haben.

PM der KPB Viersen vom 19.03.2020

 

Zwickau (Sachsen): Männer zeigen „Hitlergruß“ und beleidigen Polizeibeamten

Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei bekannt, dass in einer Wohnung an der Lutherstraße über einen längeren Zeitraum lautstark gefeiert wurde. Dabei ging ein 28-jähriger Tatverdächtiger mehrfach ans Fenster und zeigte den „Hitlergruß“. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Während der anschließenden Identitätsfeststellung beleidigte ein 32-Jähriger einen der Polizeibeamten. Gegen die beiden Tatverdächtigen (deutsch) wurden Anzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bzw. wegen Beleidigung erstattet.

PM der PD Zwickau vom 19.03.22

 

Cottbus (Brandenburg): Nach Widerstand in Gewahrsam

Auf Grund von ruhestörendem Lärm wurde die Polizei am Mittwoch gegen 23:00 Uhr in die Petersilienstraße gerufen. Bei Eintreffen der Beamten wurden diese durch einen 20-Jährigen angepöbelt. Da der Syrer einem bereits gegen ihn erteilten Platzverweis aus einem vorhergehenden Einsatz, Körperverletzung im Bereich der Puschkinpromenade, nicht nachkam, erfolgte die Gewahrsamnahme. In der Zelle leistete er weiterhin aktiven Widerstand, indem er nach den Polizisten trat und spuckte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Gegen den Mann ermittelt jetzt die Kriminalpolizei wegen Körperverletzung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Süd vom 19.03.2020

 

Ichenhausen (Bayern): Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr / Beleidigung / Nötigung im Straßenverkehr

Durch eine RTW-Besatzung wurde am 18.03.20, 18.00 Uhr, telefonisch mitgeteilt, dass ein 19-Jähriger in der Krumbacher Straße gezielt auf die Straße vor Kraftfahrzeuge springen würde, um diese zum Abbremsen/Anhalten zu bewegen. Als er von der RTW-Besatzung angesprochen wurde, dass die Polizei alarmiert wurde, beleidigte er diese. Als eine Autofahrerin ihn anhupte, weil er vor deren Auto sprang, zeigte er ihr den „Mittelfinger“. Im Rahmen des Einsatzes kam es wiederholt zu massiven Beleidigungen des amtsbekannten, alkoholisierten Beschuldigten zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Zudem baute er sich vor diesen in „Kampfstellung“ auf. Des Weiteren filmte er gezielt die Beamten und den Streifenwagen. Mit seinem Verhalten wollte er unbedingt eine Eskalation provozieren. Nach Beendigung der Maßnahmen zeigte er den Beamten beim Vorbeifahren gezielt den „Mittelfinger“. Den Beschuldigten erwarten mehrere Anzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Beleidigt und beschimpft

Gegen Mitternacht teilte ein Mann über Notruf einen Notfall mit, so dass ein Funkstreifenwagen zu seiner Adresse gesandt wurde. Vor Ort konnte die geschilderte Situation nicht vorgefunden werden. Jedoch zeigte sich der Anrufer mehr als unkooperativ. Er lungerte stark angetrunken vor dem Hauseingang rum, beleidigte und beschimpfte die Polizisten. Einem Platzverweis leistete er nicht folge, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich vehement und trat nach den Polizisten. Der 42-Jährige wurde heute Nachmittag aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der LPI Erfurt vom 19.03.2020

Rosenheim (Bayern): Frostiger Badespaß endet in Zelle

Zunächst wurde die Rosenheimer Polizei über Ärger im Bereich eines Spielplatzes verständigt. Dort sollen sich mehrere Personen unberechtigt aufhalten, Alkohol trinken und kurz vor dem Randalieren sein. Die Gruppe konnte von der Polizei angetroffen werden und ihnen wurde erklärt, dass sie sich einen anderen Platz aussuchen sollen. Etwas widerwillig ging die Personengruppe letztlich und sie sagten, nun in die Rosenheimer Innenstadt ziehen zu wollen. Mit dem Hinweis, auch brav zu bleiben, wurden sie von der Polizei entlassen.
Nur kurze Zeit später ereilten wieder Notrufe die Rosenheimer Polizei, wieder soll die Gruppe vor Ort sein. Auf dem Spielplatz konnte zwar niemand mehr angetroffen werden, aber im Mangfalldamm badete eine Person aus der Gruppe. Der 28-jährige Rosenheimer hüpfte und sprang im Wasser herum und hatte wohl seinen Spaß am Baden, seine Kleidung hatte er noch am Körper und nicht ausgezogen. Der Rosenheimer kam nach Aufforderung aus dem Wasser und ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille. Er zeigte sich dann nicht mehr so belustigt, sondern aggressiv gegenüber der Streife. Es gab keine andere Möglichkeit und der Freischwimmer wurde nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen. Der Badespaß endete in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei.

PM der PI Rosenheim vom 18.03.2020

 

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): Ertappte Ladendiebin wehrte sich nach Kräften – Zeugen leisteten keine Hilfe

Eine 31-jährige Dinslakenerin stahl gestern Vormittag in einem Drogeriefachgeschäft an der Hohlstraße diverse Kosmetikartikel. Als sie gegen 11.45 Uhr das Geschäft verlassen wollte, sprach sie eine 36-jährige Mitarbeiterin an und wollte in die Tasche der Frau sehen.
Daraufhin flüchtete die Frau aus dem Geschäft in Richtung Sterkrader Straße. In Höhe einer Bäckerei holte die 36-Jährige die Diebin ein, die sich daraufhin kräfig wehrte und der 36-Jährigen unter anderem in den Unterleib trat.
Als eine 49-jährige Mitarbeiterin des Drogeriefachgeschäfts hinzukam gelang es den beiden Frauen, die sich nach Kräften wehrende Diebin bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Nicht nachvollziehbar und für uns nicht zu fassen:
Während beide Frauen mit der renitenten 36-Jährigen „rangen“, sprachen sie immer wieder erfolglos Vorbeilaufende an und baten um Hilfe.
Die Krönung war in diesem Zusammenhang ein Zeuge, der statt zu helfen, nach einem Handy griff und den ganzen Sachverhalt filmte!
Auch im Beisein der Polizei versuchte die ertappte Diebin immer wieder, sich loszureißen und zu flüchten.
Schließlich fesselten die Polizisten die Frau und nahmen sie vorläufig fest.
Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 18.03.2020

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Bewaffneter Verdächtiger leistet Widerstand bei Festnahme: Polizist verletzt

Heute, 00.19 Uhr, meldeten Anwohner der Caller Straße einen Verdächtigen im Garten eines Wohnhauses. Polizeibeamte rückten an und fahndeten im Umfeld. Versteckt in einer Gartenlaube fanden sie einen 33-jährigen Mann aus Rumänien ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der aggressive und alkoholisierte Verdächtige leistete erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme. Unter anderem trat und biss er mehrfach zu. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Der Verdächtige war mit einem Butterflymesser und einem sog. „Neckknife“ bewaffnet.
Bei der anschließenden Begutachtung der Umgebung fanden die Polizisten eine aufgebrochene Garage, vor der ein Yamaha-Kraftrad auf dem Boden lag. Dies hatte nach Angaben der Geschädigten zuvor ordnungsgemäß in der Garage gestanden.
Garage und Motorrad wurden beschädigt.
Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchten Einbruchdiebstahls sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 18.03.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Randalierer

Am Dienstag, um 17:45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Supermarkt an der Niederbergheimer Straße gerufen. Hier randalierte ein unbekannter Mann.
Er schlug gegen abgestellte Fahrräder und beschädigte eine Werbetafel.
Anschließend urinierte er vor dem Geschäft gegen einen Mülleimer und fuhr dann ohne Schuhe mit einem Fahrrad davon. Aufgrund einer sehr genauen Personenbeschreibung konnte eine Polizeistreife den Mann am Müllingser Weg antreffen. Er beleidigte die Polizisten auf übelste Art und Weise und drohte Ihnen. Der 37-jährige Soester wurde letztlich in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 2,48 Promille.

PM der KPB Soest vom 18.03.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Polizeibeamte und widersetzt sich der Festnahme

Am Dienstag, 17.03.20, gegen 19.20 Uhr, lief ein alkoholisierter jähriger Mann an zwei Polizeibeamten in der Teichstraße vorbei und beleidigte sie grundlos. Bei der anschließenden Personalienfeststellung versuchte er zu flüchten, er konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden Hiergeben setzte sich der Mann erheblich zur Wehr, weshalb er überwältigt werden musste. Der 43-jährige wird wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 18.03.2020

 

Völklingen (Saarland): Widerstandshandlung durch 43-Jährigen

Am Dienstagmorgen gegen 08:30 Uhr kam es in der Dienststelle der Polizeiinspektion Völklingen zu einer Widerstandshandlung durch einen 43-Jährigen, bei der 3 Polizeibeamte durch Schürfwunden leicht verletzt wurden.
Zunächst meldete sich der 16-jährige Sohn des 43-Jährigen fernmündlich gegen
03:15 Uhr bei der Dienststelle und bat um Inobhutnahme durch das Jugendamt. Als Grund gab er an, von seinem Vater geschlagen worden zu sein und nicht mehr in die Familie zurückzuwollen. Der Jugendliche wurde daraufhin durch ein Kommando zur Dienststelle gebracht. Gegen 08:30 Uhr gelang es dann dem Vater im Rahmen des Publikumsverkehrs unberechtigt den Vorraum der Dienststelle zu betreten, in welchem sein Sohn auf Mitarbeiter des Jugendamtes wartete. Nachdem er dann versuchte, lautstark und aggressiv auf seinen Sohn einzuwirken wurde ihm ein Platzverweis erteilt, dem er nicht nachkam. Letztendlich musste er mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Vorraum der Dienststelle gedrängt werden. Dabei leistete er aktiven Widerstand, indem er versuchte, sich aus dem Haltegriff der Beamten zu winden und diese von sich wegzustoßen. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Sein Sohn wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

PM der PI Völklingen vom 18.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Randalierender Mann löst Polizeieinsatz aus und leistet Widerstand

Ein Zeuge teilte am Dienstag (17.03.2020) der Polizei mit, dass er Schüsse aus einer Nachbarwohnung im Stadtteil Laufamholz gehört hätte. Bei einem anschließenden Polizeieinsatz leistete ein Mann vehementen Widerstand.
In einem Notruf informierte ein Anwohner gegen 15 Uhr die Polizei über einen randalierenden und lärmenden Nachbar. Nach einem Streit wegen Ruhestörung hätte er aus dessen Wohnung zwei Schüsse gehört. Dies löste einen größeren Polizeieinsatz bei dem Wohnanwesen aus. Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost stellten vor Ort eine eingeschlagene Türe und ein im Eingangsbereich liegendes Messer fest.
Der 35-jährige Mann kam letztlich selbst ins Treppenhaus – ignorierte aber alle Anweisungen der Einsatzkräfte. Die Polizisten konnten den Tatverdächtigen nun überwältigen. Hierbei leistete der Mann erheblichen Widerstand und versuchte auch einem Beamten in die Hand zu beißen.
In der Wohnung des Tatverdächtigen konnten eine Schreckschusspistole sowie zwei Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Anhaltspunkte für eine tatsächliche Schussabgabe ergaben sich aber nicht.
Die Bereitschaftsrichterin ordnete eine Blutentnahme beim Tatverdächtigen an.
Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Körperverletzung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 18.03.2020

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Alkoholisierter randaliert und leistet Widerstand

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hat sich ein 33-Jähriger zu verantworten, der am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr in der Karl-Wolf-Straße aufgefallen war. Passanten hatten der Polizei einen stark alkoholisierten Mann gemeldet, welcher ständig hinfiel und äußerst aggressiv gegenüber Personen war, die ihm helfen wollten. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann zunächst kooperativ und ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über zwei Promille, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde. Während des Transports und auf dem Polizeirevier verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, schrie herum, beleidigte die Beamten und versuchte diese zu schlagen und zu treten. Nur mühsam konnten mehrere Polizisten den Aggressor festhalten. Nach längerer Suche nach einem Arzt zur Untersuchung des 33-Jährigen konnte schließlich die Übergabe des Mannes in eine Fachklinik erfolgen.

PM des PP Konstanz vom 18.03.2020

 

Frankfurt-Gutleutviertel (Hessen): 43-Jähriger verletzt drei Polizisten bei Festnahme

Gesternabend griff ein 43-jähriger Mann in der Speicherstraße drei Polizisten an und verletzte diese. Unter erheblichem Widerstand konnte er schließlich festgenommen werden. Der Tatverdächtige führte bei dem Angriff drei Messer bei sich.
Gegen 19:00 Uhr wollten Polizeibeamte den 43-Jährigen einer Personenkontrolle unterziehen. Grund hierfür war, dass Mitarbeiter gemeldet hatten, dass der Mann zuvor Kunden in einer Bäckerei belästigt hätte. Unvermittelt versuchte der Aggressor, einen 24-jährigen Beamten an der Schutzweste zu Boden zu reißen und würgte ihn.
Bei der anschließenden Festnahme leistete er weiter erheblichen Widerstand. Er trat einem 31-jährigen Polizisten gegen das Knie, einen 34-jährigen verletzte er am Finger. Schlussendlich konnten die Beamten den Angreifer unter Kontrolle bringen.
Bei der Durchsuchung konnten zwei Taschen- und ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden werden, die der Mann griffbereit bei sich trug.
Der Wohnsitzlose wurde im Anschluss an die Festnahme in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt transportiert. Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 18.03.2020

 

Hamburg: Warnschussabgabe nach körperlicher Auseinandersetzung in Hamburg-St. Pauli

Tatzeit: 18.03.2020, 01:10 Uhr Tatort: Hamburg-St-Pauli, Große Freiheit
Nach einer mutmaßlichen körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen haben Polizeibeamte in der vergangenen Nacht auf St. Pauli zwei Warnschüsse abgegeben. Ein Jugendlicher wurde vorläufig festgenommen.
Ein Zeuge meldete eine mutmaßliche Schlägerei zwischen vier Männern in der Großen Freiheit. Auch war die Rede von einer Glasflasche, die möglicherweise zum Einsatz gekommen sein sollte.
Als die ersten der eingesetzten Streifenwagenbesatzungen eintrafen, ergriffen alle Männer sofort die Flucht. Einer von ihnen kehrte jedoch unvermittelt um und lief nun mit hohem Tempo auf die Beamten zu. Auf mehrfache Aufforderungen stoppte der Mann nicht, sondern setzte seine Flucht unvermittelt fort. Im Verlauf gaben zwei Polizeibeamte je einen Warnschuss in die Luft ab.
Letztlich wurde der Flüchtende auf der Reeperbahn gestellt und vorläufig festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 16-jährigen Deutschen. Gegen seine Festnahme leistete der Jugendliche noch Widerstand. Er wurde anschließend für die weiteren polizeilichen Maßnahmen an das Polizeikommissariat 15 transportiert.
Später wurde der polizeibekannte Jugendliche nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Die Hintergründe und weiteren Beteiligten der vorangegangen Auseinandersetzung sind bislang unbekannt.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 18.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung in Übergangswohnheim

Am Dienstagabend wollte ein Mitarbeiter das Gespräch mit einem Bewohner des Übergangswohnheimes suchen. Dieser jedoch stach nach derzeitigen Erkenntnissen unvermittelt mit einem Messer nach dem Mitarbeiter und verletzte den 48-Jährigen hierbei. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Der 26-jährige Bewohner, der sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzte und daher fixiert werden musste, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen den Mann.

PM der PD Brandenburg West vom 18.03.2020

 

Leutenbach (Baden-Württemberg): Mann verletzt zwei Polizisten

Zwei Polizeibeamte wurden bei einem Einsatz in der Nacht zum Mittwoch durch einen 20-jährigen Mann verletzt. Zunächst wurde den Beamten eine Ruhestörung im Lehmgrubenweg, ausgehend von dem 20-Jährigen, mitgeteilt. Als sich schließlich herauskristallisierte, dass der Mann sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, sollte er in eine Fachklinik gebracht werden. Nachdem er sich damit zunächst einverstanden zeigte, wehrte er sich schließlich heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen und verletzte dabei die Beamten. Zudem beleidigte er die eingesetzten Polizisten. Der Mann, der mit rund einem Promille zudem alkoholisiert war, wurde schließlich in eine entsprechende Klinik eingeliefert.

PM des PP Aalen vom 18.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch mehrere Personen – Polizeibeamter verletzt

Bei der Festnahme eines flüchtigen Ladendiebes zeigten sich mehrere junge Männer solidarisch mit diesem und attackierten die eingesetzten Polizeibeamten.
Am Dienstag, den 17.03.2020 kam es gegen 17:55 Uhr in der Regensburger Innenstadt zu einem Ladendiebstahl. Der Täter entwendete Bekleidung im Wert eines niedrigen dreistelligen Eurobetrages und konnte zunächst flüchten.
Circa eine halbe Stunde später konnte im Rahmen der Fahndung ein 14-jähriger Tatverdächtiger von Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt stand er in einer Personengruppe auf dem Steg zwischen dem Bahnhof und den Arcarden.
Bei der Kontrolle solidarisierten sich seine insgesamt sechs Begleiter im Alter von 15 bis 18 Jahren und attackierten die Polizeibeamten körperlich. Hierbei wurde ein Polizeibeamter durch einen Schlag im Kopfbereich verletzt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und Kräften der PI Regensburg Süd konnte die Situation beruhigt werden.
Der Tatverdächtige des Ladendiebstahls nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Diese war jedoch von kurzer Dauer, da er im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden konnte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahl.
Gegen seine Begleiter wird unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Der verletzte Polizeibeamte musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Regensburg Süd vom 18.03.2020

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisiert randaliert, Widerstand, Gewahrsam

Die Polizei Gütersloh wurde durch Zeugen in der Mittwochnacht (18.03., 02.28 Uhr) verständigt, als eine Gruppe von fünf Personen am Bahnhofsplatz in Rheda mit Sachbeschädigungen auffiel.
Die eingesetzten Beamten führten anschließend eine Kontrolle der 19- bis 33-Jahre alten Gruppe Rheda-Wiedenbrücker durch. Im Umfeld der Gruppe konnten Beschädigungen einer Glasscheibe sowie eines Hinweisschildes festgestellt werden.
Im Rahmen der Personenkontrolle wurde die Gruppe zunehmend aggressiver und in der Folge kam es zu Widerstandshandlungen gegen die Polizeikräfte. Nur unter Hinzuziehung weiterer Streifenwagenbesatzungen konnten die Beamten eine weitere Eskalation der Situation verhindern.
Nach Beendigung der Maßnahme wurden ein 31-Jähriger, 21-Jähriger und 19-Jähriger aus der Gruppe zur Verhinderung weiterer Straftaten in das polizeiliche Gewahrsam transportiert. Zudem stellten die Beamten bei freiwillig durchgeführten Atemalkoholtests der Festgenommenen jeweils deutlichen Alkoholgenuss fest.
Gegen die gesamte fünfköpfige Gruppe wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigungen eingeleitet. Die drei in Gewahrsam genommen Personen müssen sich zudem wegen des Widerstandes gegen die Polizeibeamten verantworten.

PM der POL Gütersloh vom 18.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Streit in Asylbewerberunterkunft endet in versuchtem schwerem Raub

Polizeibeamte waren am Montagabend zu einem Streit mit mehreren Beteiligten in einer Asylbewerberunterkunft in Regensburg gerufen worden. Ein 29 Jahre alter Mann griff dabei einen Polizeibeamten tätlich an. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt unter anderem wegen versuchten schweren Raubes.
Am 16.03.2020 kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in der Zeißstraße, bei dem zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von drei Männern im Alter zwischen 19 und 29 Jahren körperlich angegangen worden waren. Diese verletzten sich dabei leicht und riefen die Polizei. Als die Einsatzkräfte an der Örtlichkeit angekommen waren, konnten die drei Aggressoren getrennt werden.
Der 29 – jährige Mann, der von Beamten der PI Regensburg Süd zur genaueren Sachverhaltsklärung befragt werden sollte, griff auf einmal an die Waffe eines Polizisten, die sich im Holster befunden hatte, und wollte sie entreißen. Das konnte allerdings verhindert werden, indem der Mann zu Boden gebracht wurde.
In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde bei allen drei Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter beim AG Regensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erließ dieser Haftbefehl wegen versuchten schweren Raubes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die beiden anderen beteiligten Asylbewerber wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie liegt eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vor.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen.

PM des PP Oberpfalz vom 18.03.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten mit spitzem Gegenstand an – Täter mit Schuss ins Bein gestoppt

Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Köln geben bekannt:
Am späten Dienstagabend (17. März) hat ein Polizist (29) in Lindlar-Eichholz den Angriff eines jungen Mannes (26) mit einem Schuss ins Bein abgewehrt. Dem verletzten 26-Jährigen wird vorgeworfen, zuvor in seinem Wohnhaus randaliert und anschließend vor dem Haus die Beamten mit einem spitzen Gegenstand bedroht zu haben.
Gegen 21.30 Uhr informierte ein Bewohner (52) über Notruf die Polizei, dass sein Sohn im Reihenhaus im Rapunzelweg randaliere und in sehr aggressiver Stimmung sei. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Randalierer vom Balkon im ersten Stock aus die eintreffenden Beamten bedroht und schwere Gegenstände in ihre Richtung geworfen haben. Eines dieser Wurfgeschosse traf sowohl geparkte Autos als auch einen 23-jährigen Polizisten und verletzte diesen leicht. Anschließend verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Dabei bedrohte er sie mit einem spitzen Gegenstand in der Hand. Da der Angreifer der Aufforderung, stehenzubleiben nicht nachkam, schoss der 29-Jährige Polizist. Der Verletzte flüchtete zunächst zurück ins Wohnhaus. Im Hausflur nahmen ihn die Beamten kurze Zeit später fest und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Im Krankenhaus entnahm ein Arzt dem Tatverdächtigen zwei Blutproben.

PM des PP Köln vom 18.03.2020

 

Calw (Baden-Württemberg): 21-Jähriger leistet nach Verfolgung Widerstand

Ein 21-Jähriger leistete am Mittwochmorgen in Calw nach einer Verfolgung erheblichen Widerstand.
Nach einer handfesten Auseinandersetzung zwischen heranwachsenden Männern wurde einer der Beteiligten leicht verletzt und kurz vor Mitternacht in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. Laut seinen Angaben fiel ihm bei seiner Entlassung vor dem Krankenhaus ein gelbes Fahrzeug ohne Kennzeichen auf. Da er bei den Insassen seine vorherigen Kontrahenten wiedererkannte, befürchtete er eine erneute Auseinandersetzung und verständigte die Polizei. Die alarmierten Beamten entdeckten das gelbe Fahrzeug daraufhin im Bereich der Eduard-Conz-Straße und wollten seine Insassen einer Kontrolle unterziehen.
Anstatt anzuhalten, gab der Fahrer des Wagens jedoch Gas und versuchte zu flüchten. An der Kreuzung Welzbergweg positionierte sich daraufhin eine weitere Polizeistreife, um das flüchtende Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer des gelben Autos versuchte an dem Streifenwagen vorbeizufahren und kollidierte letztlich mit der Fahrzeugfront des Streifenwagens. Während der Autofahrer in der Folge fußläufig die Flucht ergriff, gelang es den Einsatzkräften den 21-jährigen Beifahrer festzunehmen, wogegen er sich heftig zur Wehr setzte. Ihn erwartet deshalb eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Die Ermittlungen nach dem noch flüchtigen Autofahrer dauern an.

PM des PP Pforzheim vom 18.03.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerspenstiger 18-Jähriger

Während der Verkehrskontrolle eines 18-jährigen Autofahrers am Mittwoch gegen
01.30 Uhr stellten die Beamten fest, dass er Pkw-Lenker mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Beschuldigte lehnte einen Urintest und die von den Polizeibeamten angeordnete Blutentnahme ab. Nachdem er sich in der Klinik gegen die Entnahme einer Blutprobe mit allen Kräften wehrte, musste er von mehreren Polizeibeamten festgehalten werden, bis der behandelnde Arzt die Maßnahme durchführen konnte. Da durch das Verhalten des 18-Jährigen auch Inventar in der Klinik beschädigt wurde, wird er wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Fahren unter Drogeneinfluss angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 18.03.2020

 

Sonthofen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gestern Nachmittag musste eine Streife der Polizei Sonthofen in die Bogenstraße ausrücken. Zeugen gaben an, dass sich vor einem Geschäft ein Mann aufhalten würde, der sich äußerst aggressiv gegenüber Passanten benehme. Bei Eintreffen der Beamten schien der Mann völlig aufgelöst und gab an mit einer anderen Person, die nicht mehr vor Ort war, verbal in Streit geraten zu sein. Trotz gutem Zureden ließ sich der Betroffen nicht beruhigen und drohte sich und die Kollegen umzubringen. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, einhergehend mit groben Beleidigungen. Letztlich konnte der Randalierer bis auf weiteres in Polizeigewahrsam genommen werden. Körperlich verletzt wurde Niemand.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.03.2020

Landau (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte, Einsatz des Tasers

Zum Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (kurz: „Taser“) kam es am Montagabend gegen 19:30 Uhr im Bereich der ehemaligen Rundsporthalle in Landau. Ersten Ermittlungen zu Folge wollte ein 28 Jahre alter Mann aus dem Raum Landau unberechtigterweise in ein dortiges Gebäude eindringen. Als er hierauf von den eingesetzten Beamten gestellt wurde, versuchte er diese anzugreifen. Der Angriff wurde durch den Einsatz des Tasers unterbunden. Da gegen den Täter zudem noch ein Haftbefehl bestand, wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihn erwartet, neben seiner ohnehin zu verbüßenden Freiheitsstrafe, ein Verfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der PI Landau vom 17.03.2020

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Kreisklinikum

Ein entlassener Patient (68) randaliert im Krankenhaus und verbringt die Nacht letztendlich im Polizeigewahrsam.
Montagabend (16.03.), gegen 21:30 Uhr, mussten Beamte der Wache Weidenau das Pflegepersonal im Kreisklinikum unterstützen. Ein 68-jähriger „Ex-Patient“ randalierte im Eingangsbereich des Krankenhauses. Er spuckte, schrie und schlug um sich. Er weigerte sich, dass Krankenhaus zu verlassen und störte massiv die Patienten. Ein geregelter Betrieb in der Patientenaufnahme war nicht mehr möglich.
Die Beamten versuchten zunächst mit dem völlig uneinsichtigen Mann zu sprechen.
Dieser beleidigte die Beamten auf das Übelste, bespuckte sie, schlug und trat um sich.
Letztendlich wurde der 68-Jährige in Gewahrsam genommen und zur Wache nach Weidenau gebracht. Die Entlassung am heutigen Morgen verlief allerdings auch nicht problemlos: An der Bushaltestelle vor der Polizeiwache randalierte der Mann wieder. Ständig wählte er den Notruf und behinderte die Arbeit in den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei. Das Handy musste zunächst sichergestellt werden. Vermutlich wird der Mann noch für weitere polizeiliche Einsätze sorgen.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 17.03.2020

 

Oldenburg (Niedersachsen): Angriff auf Polizeibeamte bei Personenkontrolle

In der Nacht zu Sonntag, 15. März 2020, teilten Anwohner der Hans-Fleischer-Straße in Oldenburg mit, dass eine Personengruppe auf einem dortigen Parkplatz Lärm verursachen und augenscheinlich Drogen konsumieren würden.
Gegen 00.30 Uhr stellten die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort circa 15 Personen sowie Cannabisgeruch fest. Trotz Aufforderung weigerten sich mehrere Personen aus der Gruppe sich entsprechend auszuweisen und bedrängten sowie schubsten die Beamten. Ein später identifizierter 28-Jähriger griff schließlich aus der Gruppe heraus einen Polizeibeamten an und versuchte, diesen zu schlagen.
Mit dem Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten schließlich, den Mann am Boden zu fixieren. Während der 28-Jährige versuchte, sich loszureißen, wurde durch eine andere, männliche Person eine gefüllte Plastikflasche an den Kopf eines Polizeibeamten geworfen, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Ein weiterer Flaschenwurf verfehlte die Beamten.
Der „Flaschenwerfer“ flüchtete mit weiteren Gruppenmitgliedern und konnte bislang noch nicht identifiziert werden, sodass Zeugen des Vorfalles gebeten werden, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 17.03.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Radfahrer widersetzt sich der Blutentnahme

Gestern, gegen 19:00 Uhr, kam ein Radfahrer in der Wiesenstraße einer Polizeistreife entgegen. Als er den Streifenwagen sah, stieg er ab und war offensichtlich unsicher auf den Füssen, weshalb sich die Beamten zu einer Kontrolle entschlossen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,28 Promille. Daraufhin beleidigte er die Beamten mehrfach und sperrte sich schließlich bei der Blutentnahme auf der Dienststelle. Er musste zu Boden gebracht werden, um die Blutentnahme zu ermöglichen. Zu Verletzungen kam es hierbei nicht. Eine Gewahrsamsfähigkeit bis zur Ausnüchterung wurde vom anwesenden Arzt abgelehnt, da der 38jährige Mann zusätzlich zu dem hohen Alkoholwert mit großer Wahrscheinlichkeit auch unter dem Einfluss von Betäubungsmittels stand. Er wurde deshalb ins Krankenhaus verbracht.
Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstandes sind eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 17.03.2020

 

Werneck (Bayern): In fremden Gartenhaus „verschanzt“ – Offenbar psychisch belasteter Mann verursacht größeren Polizeieinsatz

Am Montagnachmittag hat die Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über einen aggressiven Mann erreicht, der sich unberechtigt auf einem Privatgrundstück aufhalten würde. Da er unter anderem über eine Axt verfügte, folgte ein größerer Polizeieinsatz. Die Beamten überwältigten den offenbar psychisch Belasteten und brachten ihn in einem Bezirkskrankenhaus unter.
Ein Zeuge hatte kurz nach 14.00 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mitgeteilt, dass sich ein Mann unberechtigt auf einem Grundstück aufhalten und gegen eine Gartenhütte treten würde. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt am Einsatzort in der Nähe der Julius-Echter-Straße eintraf, hatte sich der Verdächtige bereits in der Gartenlaube verbarrikadiert. Er war äußerst aggressiv, schrie lauthals und hielt zeitweise eine Axt in seiner Hand. Ermittlungen ergaben, dass der Mann zuvor bereits in psychiatrischer Behandlung war.
Die eingesetzten Beamten forderten sofort Unterstützungskräfte an. Insbesondere wurde auch ein Spezialeinsatzkommando angefordert. Auch die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken wurde aufgerufen. Kurz vor Eintreffen der Spezialkräfte verließ der Mann eigenständig und unbewaffnet das Gartenhaus. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.
Verletzt wurde während des Einsatzes niemand. An der Gartenhütte verursachte der Beschuldigte einen Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 1.000 Euro belaufen dürfte. Der offenbar psychisch belastete Mann ist nun amtlich in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.

PM des PP Unterfranken vom 17.03.2020

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): 29-jähriger Ladendieb landet im Gewahrsam

Aggressiv verhielt sich ein 29-jähriger Ladendieb am Montag, 16. März, gegen 19 Uhr, in einem Bekleidungsgeschäft im Allee Center. Ein Ladendetektiv beobachtete den Mann, wie er mehrere Kleidungsstücke in seinen Rucksack steckte. Als er ihn ansprach wurde er aggressiv und schrie herum. Auch als die eingesetzten Polizisten eintrafen, beruhigte sich der Mann nicht. Er beleidigte die Beamten und versuchte sie zu schlagen. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Hamm vom 17.03.2020

 

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Polizeistreife auf Schulgelände

Eine Beamtin und ein Beamter trafen nachts auf zwei 15- und 16-Jährige, die zunehmend aggressiv wurden und Widerstand leisteten.
Streifenbeamte begaben sich am Montag (16. März) um 23:45 Uhr auf das Schulgelände der Grundschule am Park in der Broichstraße. Dort trafen sie auf zwei 15- und 16-Jährige, die sich in einem Dunstkreis von Marihuana befanden.
Darauf angesprochen, bestritten sie einen Zusammenhang. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Drogenutensilien und eine auf einen anderen Namen ausgestellte Schülerkarte des ÖPNV.
Da beide keine Ausweisdokumente mitführten, sollten sie den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Nach Beleidigungen und Fluchtversuchen legten die Polizisten beiden Handfesseln an.
Die Jugendlichen sind in der Nacht der erziehungsberechtigen Mutter übergeben worden. Sie müssen sich in einem Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Verdachtes des Diebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 17.03.2020

 

Görwihl (Baden-Württemberg): Betrunkener will nicht gehen

Ein Betrunkener wollte sich am Montag, 16.03.2020, in Görwihl nicht von der einer Örtlichkeit entfernen, weshalb die Polizei gerufen wurde.
Gegen 16:00 Uhr war der Mann dort erschienen, um seine Sozialstunden abzuleisten. Er war jedoch total betrunken und roch außerdem nach Marihuana, weshalb er wieder nach Hause geschickt wurde. Dies ignorierte der Mann allerdings. Die verständigten Polizeibeamten beleidigte der Mann zuallererst, einem ausgesprochenen Platzverweis kam er nicht nach, weshalb er ergriffen wurde. Dagegen wehrte er sich heftig. Die Polizei brachte den Mann weg. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen an den Händen, dem Betrunkenen wurde die Jacke beschädigt. Gegen den 27-jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 17.03.2020

 

Kassel (Hessen): 18- und 19-Jähriger blenden Streife mit Laserpointer: Festnahme und Strafanzeige

Polizisten des Reviers Mitte wurden in der Nacht zum heutigen Dienstag bei einer Streifenfahrt in der Kasseler Südstadt mit einem Laserpointer geblendet. Kurze Zeit später konnten sie die zwei 18 und 19 Jahre alten mutmaßlichen Verantwortlichen ausfindig machen. Die beiden müssen sich nun wegen einer Straftat, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, verantworten.
Zunächst hatte der Polizeibeamte am Steuer des Streifenwagens gegen 23:45 Uhr in der Straße „An der Karlsaue“ den grünen Laserstrahl beim Blick in den Rückspiegel bemerkt. Nachdem er gedreht hatte, wurde der Laserpointer auf die Frontscheibe gerichtet und beide Polizisten dadurch erheblich geblendet.
Glücklicherweise erlitten sie keine Verletzungen an den Augen. Bei der Suche nach dem Verursacher stieß die Streife schnell auf die beiden jungen Männer. Die Durchsuchung des 19-Jährigen aus dem Landkreis Northeim förderte einen Laserpointer zutage, den die Beamten sicherstellten. Ob er oder sein 18 Jahre alter Begleiter aus Espenau die Polizisten damit geblendet hatte, ist bislang noch ungeklärt und bedarf weiterer Ermittlungen.

PM des PP Nordhessen vom 17.03.2020

 

Berlin/Mitte: Nach Körperverletzung Festnahmen auf Bahnsteig

Gestern Nachmittag wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung in Wedding zwischen einer Frau und zwei Männern gerufen. Nach Angaben der 40-Jährigen saß sie gegen 17.30 Uhr am Leopoldplatz auf einer Parkbank, als zwei Männer hinzukamen und sie aufgefordert hätten, die Bank zu verlassen. Zwischen den drei Personen soll es in der Folge zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Beide Männer sollen ein Messer bei sich gehabt haben und einer von ihnen soll der 40-Jährigen in der Folge des Streits den Messergriff gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend soll das Duo in Richtung U-Bahnhof Leopoldplatz weggegangen sein. Ein Zeuge und die Angegriffene folgten den beiden Männern und riefen die Polizei. Alarmierte Kräfte des Polizeiabschnitts 17 trafen einen der Tatverdächtigen, einen 29-Jährigen mit einem Messer in der Hand auf dem Bahnsteig an und forderten diesen mit der Dienstwaffe in der Hand auf, das Messer fallen zu lassen, was dieser auch tat. Sein Begleiter, ein 38 Jahre alter Mann, wurde in der Nähe von Kräften festgenommen. In seiner Jackentasche fanden die Polizisten ein Messer, an dem sich ein Beamter leicht verletzte. Der 38-jährige Festgenommene wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Sein jüngerer Begleiter wurde am Ort überprüft und konnte danach seinen Weg fortsetzen. Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 1 übernommen und dauern an.

PM (0643) des PP Berlin vom 17.03.2020

 

Emden (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Belästigung und Sachbeschädigung

Am 16.03.2020 kam es in der Zeit von 17:55 Uhr bis 18:05 Uhr zu mehreren aufeinanderfolgenden Ereignissen im weiteren Bereich der Straße Lookvenne in der Innenstadt von Emden. Nachdem ein 39-jähriger Mann aus Emden eine junge Frau belästigte und kurz darauf einen Spielzeugautomaten beschädigte, beabsichtigten die hinzugerufenen Polizeibeamten die Kontrolle des Mannes in der Straße Kattewall. Bei der folgenden Identitätsfeststellung griff der Beschuldigte die eingesetzten Beamten mit hohem Aggressionspotential an. Die eingesetzten Beamten konnten den alkoholisierten Mann unter Anwendung von Zwangsmitteln in Gewahrsam nehmen. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 17.03.2020

 

Finsterwalde (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Polizeibeamte wurden am Montagnachmittag gegen 15:15 Uhr zu einem Verbrauchermarkt in der Berliner Straße gerufen. Ein 41-Jähriger hatte im dortigen Supermarkt das Personal bedrängt. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten trat er verbal aggressiv und beleidigend auf. Daraufhin wurde der Mann fixiert und in Gewahrsam genommen. Auch auf dem Weg dorthin ließ er sich nicht beruhigen und randalierte im Funkstreifenwagen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Die weiteren Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 17.03.2020

 

Frankfurt-Europaviertel (Hessen): Diebe verletzen, beleidigen und bedrohen mehrere Polizisten bei Festnahme

Am Montagabend (16.03.2020) sollten vier Männer nach gemeinschaftlichem Diebstahl mit Waffen durch die Polizei festgenommen werden.
Hierbei kam es zu massiven Widerstandshandlungen und Beleidigungen, zwei Polizisten wurden verletzt. Drei Tätverdächtige konnten vor Ort festgenommen werden, eine weitere Person konnte sich der Kontrolle entziehen.
Gegen 19:15 Uhr sollten drei Männer im Alter von 18, 20 und 21 Jahren durch die Polizisten kontrolliert werden. Sie hatten zuvor, mit einer weiteren unbekannten männlichen Person, einen Diebstahl begangen, bei dem sie arbeitsteilig vorgingen.
Bei der Festnahme leistete der 18-Jährige massiven Widerstand, sodass eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter verletzt wurden. Bei der anschließenden Personenkontrolle konnte festgestellt werden, dass der Angreifer ein Pfefferspray einstecken hatte. Weiterhin hält er sich in Deutschland ohne erforderlichen Aufenthaltstitel auf.
Auch bei dem 20-Jährigen konnte festgestellt werden, dass er über keinen gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland verfügt. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten erheblich.
Der 18-jährige Tatverdächtige wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden anderen Männer mussten aufgrund des Mangels an Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

PM (200317 – 0254) des PP Frankfurt a.M. vom 17.03.2020

 

Ostrach (Baden-Württemberg): Psychischer Ausnahmezustand

Mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand sich ein 21-jähriger Mann, der am Montagabend in einer Unterkunft im „Grund“ anderen Mitbewohnern gegenüber äußerst aggressiv und bedrohlich auftrat. Auch die daraufhin verständigten Polizeibeamten ging der Mann unmittelbar provokativ und lauthals an, sodass ihm zunächst der Gewahrsam angedroht und, nachdem sich der 21-Jährige immer weiter in Rage schrie und anfing, sich selbst zu verletzen, auch durchgesetzt wurde. Aufgrund seiner Aggressivität musste der Mann an Händen und Füßen gefesselt und ihm, nachdem er anfing, nach den Polizeibeamten zu spucken, eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Während des folgenden Transports in ein Krankenhaus beleidigte der 21-Jährige, der deutlich unter Alkohol- und möglicherweise auch unter Drogeneinwirkung stand, die Beamten fortwährend. Er wurde schließlich in einer Fachabteilung des Krankenhauses stationär aufgenommen.

PM des PP Ravensburg vom 17.03.2020

 

Minden (Nordrhein-Westfalen): Streit in Innenstadt-Bar eskaliert

Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizei wegen einer schweren Körperverletzung in die Innenstadt gerufen.
Ersten Erkenntnissen zufolge waren gegen 3.30 Uhr in einem Tanzlokal am Markt zwei Männer aneinander geraten. Infolge eines Wortwechsels auf der Tanzfläche hatte ein 22-Jähriger aus Kirchlengern einem Mann (27) aus Bad Nenndorf zunächst einen Faustschlag versetzt. Anschließend nahm der 22-Jährige nach Zeugenaussagen ein Glas und schlug mit diesem abermals an den Kopf des Anderen, wodurch dieser verletzt zu Boden ging. Während Ersthelfer sich um das Opfer kümmerten, hielten Kräfte des Sicherheitsdienstes den Angreifer fest und alarmierten die Polizei.
Der Nenndorfer wurde zwischenzeitlich von Rettungskräften ins Klinikum Minden eingeliefert.
Die Einsatzkräfte brachten den Aggressor auf die Wache, wo er Widerstand leistete. Hier entnahm man ihm eine Blutprobe. Zuvor hatte der Mann versucht, den Beamten eine falsche Identität vorzugaukeln. Nach Abklingen seiner Aggressivität und endgültiger Feststellung der Personalien konnte er das Polizeigewahrsam am Sonntagvormittag wieder verlassen. Die Kriminalpolizei nahm wegen des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzungen die Ermittlungen gegen ihn auf.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 17.03.2020

 

Würzburg (Bayern): Opfer einer Körperverletzung greift Polizeibeamte an

Am Montagabend (16. März) wurde ein Mann am Würzburger Hauptbahnhof von einem anderen Mann angegriffen. Das Opfer suchte anschließend die Konfrontation mit der Bundespolizei.
Gegen 22:15 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung in der Haupthalle informiert. Die alarmierten Kollegen trafen dort auf einen 24-Jährigen, der gerade einen 20-jährigen Mann im Schwitzkasten hatte und zu Boden drückte. Die Beamten trennten die beiden Streithähne und erkundigten sich zunächst nach dem Gesundheitszustand des stark alkoholisierten Opfers. Während sich der 24-jährige Angreifer beruhigte, kippte die Stimmung beim 20-Jährigen. Er verhielt sich äußerst aggressiv und angriffslustig, weshalb er schließlich mit Handfesseln fixiert und zu Boden gebracht werden musste. Im weiteren Verlauf sperrte er sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen und bespuckte die Beamten. Zur Dienststelle musste er teilweise getragen werden.
Eine dort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 2,6 Promille. Nachdem er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbracht hatte, konnte er am Dienstagmorgen (17. März) die Dienststelle wieder verlassen.
Gegen die beiden Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet, wobei sich der 20-jährige Mann zusätzlich wegen des Angriffs auf die Polizeibeamten verantworten muss.

PM der BPOLI Würzburg vom 17.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag, um 19:15 Uhr, ging eine Mitteilung an die Polizei, dass ein Betrunkener von einer Parkbank in der Südbahnhofstraße gefallen war. Nach der Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens, sollte der 37-Jährige aufgrund seiner starken Alkoholisierung (knapp zwei Promille) in Schutzgewahrsam genommen werden. Hierbei versuchte er einem eingesetzten Beamten eine Kopfnuss zu geben, eine Beamtin wurde übelst beleidigt. Beim Verbringen in die Arrestzelle folgten weitere „Kraftausdrücke“. Auf Anordnung eine Richterin wurde eine Blutentnahme angeordnet und durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt. Der Mann wurde anschließend ausgenüchtert.

PM der PI Aschaffenburg vom 17.03.2020

 

Ellwangen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Nachdem ein 37-Jähriger am Montagabend gegen 23.45 Uhr in alkoholisiertem Zustand auf mehrere Security-Mitarbeiter der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen losging, wurde er, nachdem er sich auch den eingetroffenen Polizeibeamten gegenüber deutlich aggressiv zeigte, in Polizeigewahrsam genommen.

PM des PP Aalen vom 17.03.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Festnahme nach Auseinandersetzung

Polizisten nahmen gestern Abend einen Mann nach einer Auseinandersetzung in Kreuzberg fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein Polizeibeamter des Abschnitts 53 gegen 19.35 Uhr an der Kreuzung Wiener Straße/ Skalitzer Straße/ Oranienstraße/Manteuffelstraße auf eine Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und drei Männern aufmerksam. Er begab sich dorthin und forderte Unterstützung an. Die drei Männer sprachen den Polizisten bereits von weitem an und teilten mit, dass der junge Mann Frauen auf dem Görlitzer Bahnhof belästigt hätte. Der Beamte ergriff daraufhin den 19-Jährigen und wollte ihn festnehmen. Dieser wehrte sich nun gegen die Festnahme und das Trio lief zielgerichtet auf den Polizisten und den 19-Jährigen zu. Da einer der Unbekannten einen Baseballschläger in der Hand hielt und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dieser gegen den 19-Jährigen oder auch den Polizisten eingesetzt werden würde, musste der Beamte sich von dem 19-Jährigen abwenden, zog seine Dienstpistole und forderte den Unbekannten lautstark auf, den Baseballschläger fallen zu lassen. Nach mehrfachen Aufforderungen ließ der Mann nun den Schläger fallen und das Trio flüchtete vom Ort. Anschließend wendete der Beamte sich wieder dem 19-Jährigen zu, der sich gegen die Festnahme weiter wehrte, unter anderem um sich schlug, dadurch den Beamten im Gesicht traf und ihn leicht verletzte. Unterstützungskräfte kamen jetzt hinzu und es gelang schließlich die Festnahme des Mannes. Er wurde wegen seines psychischen Zustandes einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt. Der Arzt lehnte jedoch nach einer Untersuchung die Unterbringung in dem Krankenhaus ab. Daraufhin kam der Festgenommene nach weiteren polizeilichen Maßnahmen auf einem Polizeiabschnitt wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen zu den drei geflüchteten Männern dauern derzeit noch an.

PM (0645) des PP Berlin vom 17.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Beamte beschimpft

Passanten informierten gestern gegen 13.20 Uhr die Polizei, weil ein Mann Am Stern die Leute beschimpfte und beleidigte. Dabei soll er auch den Hitlergruß skandiert haben. Die Polizeibeamten konnten den 29-jährigen Prignitzer vor Ort feststellen. Auch sie wurden von ihm beschimpft und beleidigt. Die Beamten stellten bei dem Mann Betäubungsmittel sicher und nahmen ihn in Gewahrsam. Mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung, wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.03.2020

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Beleidigt und beschimpft

Zeugen riefen gestern gegen 16.00 Uhr die Polizei zum Postplatz, weil mehrere alkoholisierte Jugendliche Passanten beschimpften und beleidigten. Die Beamten sprachen den vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren einen Platzverweis bis zum nächsten Morgen aus. Eine 18-jährige Oberhavelerin beleidigte die Beamten und kam der Aufforderung nicht nach. Daraufhin wurde sie in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab 2,5 Promille. Eine Strafanzeige wegen Beleidung eines Polizeibeamten wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.03.2020

 

Buchloe (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Am frühen Montagabend wurde eine Streife der Polizeiinspektion Buchloe zu einem Familienstreit in der Flurstraße gerufen. Ein 47-jähriger Mann hatte dort randaliert und dabei eine Fensterscheibe zerschlagen. Während der Anzeigenaufnahme verhielt sich der offensichtlich stark alkoholisierte Mann äußerst aggressiv. Deshalb wurden Unterstützungskräfte aus Kaufbeuren und Bad Wörishofen hinzugezogen. Der Aggressor widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen körperlich und verbal. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte. Letztlich wurde er wegen Fremdgefährdung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Beamten blieben unverletzt. Ein Alkomatentest verlief mit einem Ergebnis von über zwei Promille positiv. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.03.2020

 

Gera (Thüringen): Einsatz in Geschwister-Scholl-Straße

Weil er aufgrund seines stark alkoholisierten Zustandes ein Wohnheim in der Geschwister-Scholl-Straße nicht betreten durfte, reagierte ein 36-jähriger Mann äußerst aggressiv und beleidigte bzw. bedrohte die dortigen Mitarbeiter. Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der 36-Jährigen nicht und leistete in der Folge Widerstand. Der mit 1,8 Promille alkoholisierte Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 17.03.2020

 

Suhl (Thüringen): Sicherungseinsatz auf dem Suhler Friedberg

Im Rahmen des polizeilichen Sicherungseinsatzes zur Durchsetzung der Quarantäneverordnung in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Suhler Friedberg kam es am Montag zu einigen Störungen ausgehend von einer ca. 15 bis 20 Mann starken Gruppe, vorwiegend aus Georgien und aus den Maghreb-Staaten. Die Personen versuchten ihren Unmut über die Anordnung kund zu tun und verbarrikadierten teilweise den Weg zur Kantine der Einrichtung. Auch postierten sie Kinder vor sich, um die Einsatzkräfte davon abzuhalten, sich ihnen zu nähern. Mit konsequent deeskalierendem Auftreten und dem Mittel der Kommunikation konnten die Gemüter beruhigt werden und die Lage entspannte sich zusehends. Während des Einsatzes stellten die Beamten fest, dass einige der Männer islamistische Symbole zeigten und auch der Hinweis, dass ein Bewohner eine Fahne mit spezieller Symbolik hochhielt, wurde an die Polizisten gegeben. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt hat der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Suhl übernommen. Diese dauern gegenwärtig an.

PM der LPI Suhl vom 17.03.2020

Hall i.T. (Tirol): Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 15.03.2020 gegen 16.15 Uhr kam es in Hall in Tirol im Bereich des Unteren Stadtplatzes aus bisher unbekannter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei ein 47-jähriger serbischer Staatsbürger sein Gegenüber mit einem Messer bedrohte, worauf auch dieser ein Taschenmesser zog, um sich zu verteidigen. Daraufhin verließ der 47-jährige den Tatort. Die Auseinandersetzung wurde von einem zufällig anwesenden Polizeibeamten (außer Dienst) beobachtet. Zur Aufklärung und Anhaltung des Verdächtigen stellte er sich in den Dienst. Bei der Anhaltung des Mannes kam es schließlich zu Handgreiflichkeiten und zu einem Gerangel, im Zuge dessen beide Personen zu Boden stürzten. Der Beamte wurde von mehreren Kniestößen im Gesicht getroffen und dabei leicht verletzt. Der Verdächtige blieb unverletzt und konnte schließlich von Polizeibeamten der PI Hall in Tirol festgenommen werden. Der Mann, gegen den auch ein Waffenverbot besteht, wird auf freiem Fuß der Staatsanwaltschaft angezeigt.

PM der PI Hall i.T. vom 16.03.2020

 

Bonn-Bad Godesberg (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksamer Zeuge meldete verdächtige Person – Pkw-Aufbrecher festgenommen

Am Sonntagmorgen (15.03.2020) konnten Beamte der Wache Godesberg im Ortsteil Muffendorf einen Pkw-Aufbrecher auf frischer Tat festnehmen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Gegen 05:45 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei informiert, weil er eine verdächtige Person auf der Lyngsbergstraße wahrgenommen hatte, der verdächtig in die dort abgestellten Fahrzeuge geschaut hatte. Eine kurze Zeit später eintreffende Streifenwagenbesatzung konnte einen auf die Beschreibung des Zeugen passenden Verdächtigen antreffen. Dieser saß auf der Beifahrerseite eines Pkw. Beim Anblick des Polizeifahrzeuges flüchtete der Mann. Die Polizisten verfolgten ihn und konnten den Mann in einer Tiefgarageneinfahrt stellen. Bei seiner Festnahme leistete der 37-Jährige Widerstand, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Bei seiner Durchsuchung wurden neben dem Diebesgut (Bargeld) aus dem Pkw auch verschiedene Aufbruchwerkzeuge aufgefunden.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Erneut führte der schnelle Notruf eines aufmerksamen Zeugen zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Generell appelliert die Bonner Polizei: Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend den Notruf 110, bleiben Sie aufmerksam und schildern der Polizei Ihre Beobachtungen.

PM der POL Bonn vom 16.03.2020

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlägt auf Polizeibeamten ein

Am Samstag (14.03.), gegen 11:30 Uhr, wurden Beamte der Wache Weidenau zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) nach Siegen gerufen.
Ein 64-Jähriger, stark alkoholisierter Mann (mehr als 1,8 Promille) randalierte zunächst in der City-Galerie, schrie herum und pöbelte Passanten an. Als die Beamten an der City-Galerie eintrafen, war der Mann bereits in einen haltenden Bus eingestiegen. Dort randalierte er ebenfalls und schrie grundlos die Fahrgäste an. Mit gutem Zureden schafften es die Polizisten, dass der 64-Jährige zunächst aus dem Bus ausstieg. Allerdings verschärfte sich die Situation draußen wieder. Der Mann schlug und boxte einem Beamten in den Magen. Letztendlich konnte der Randalierer zur Polizeiwache gebracht werden.
Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstand, Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 16.03.2020

 

Kranenburg (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Verkehrsdelikt

Am Sonntagnachmittag (15.03.2020) gegen 17:40 Uhr rief ein besorgter Vater die Polizei, da sein Kind von einem Rollerfahrer auf der Große Straße beinahe umgefahren wurde. Der Fahrer des Rollers hatte sich nach dem Verkehrsdelikt in ein nahegelegenes Lokal begeben, wo die Polizeibeamten im Anschluss versuchten den Fahrer des Rollers zu ermitteln. Die Beamten wurden zunächst von einem 34-jährigen Mann aus Kranenburg angesprochen, der sich als Besitzer des Fahrzeuges ausgab, jedoch die Herausgabe seiner Personalien verweigerte. Durch Schubsen und Schlagen versuchter er sich der Identitätsfeststellung zu entziehen. Erst danach gab sich der tatsächliche Fahrer des Rollers zu erkennen und übergab den Beamten seine Personalien.
Der Rollerfahrer muss sich nun wegen des Verkehrsdeliktes verantworten, während den 34-Jährigen eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

PM der KPB Kleve vom 16.03.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Diebe leisten Widerstand

Zwei 22 und 23 Jahre alte Diebe waren am Sonntagmorgen, zwischen
02.00 Uhr und 02.50 Uhr, in Boele aktiv. Sie probierten an mehreren Autos aus, ob diese verschlossen waren. An zwei Transportern sowie einem VW Polo waren sie erfolgreich, aus den unverschlossenen Wagen entnahmen sie ein Radio, ein Navigationsgerät sowie Kabel und USB-Sticks. Als die Polizei nach Hinweisen eines Zeugen eintraf, liefen die Täter die Schwerter Straße in Richtung Boeler Marktplatz entlang. Es gelang den Einsatzkräften, beide Männer zu stellen. Einer der beiden wehrte sich heftig, schlug und trat um sich. Auch biss er einen Polizisten in die Hand, der in einem Handschuh steckte. Zwei Beamte verletzten sich leicht, verblieben aber dienstfähig. Die Männer kamen in das Polizeigwahrsam. Die Beute stellte die Polizei sicher.

PM der POL Hagen vom 16.03.2020

 

Cuxhaven (Niedersachsen): Trunkenheit im Straßenverkehr – Beschuldigter leistet Widerstand – ein Beamter leicht verletzt

Sonntagnacht (15.03.2020) kontrollierten Beamte der Polizei Cuxhaven gegen 23:30 Uhr einen 50-jährigen Mann mit seinem PKW im Westerwischweg in Cuxhaven. Während der Kontrolle wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Dem Fahrzeugführer sollte eine Blutprobe entnommen werden. Gegen diese Maßnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Während seiner Befragung gab der Mann an am gleichen Tag Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Cuxhaven vom 16.03.2020

 

Wolfratshausen (Bayern): 36-Jähriger leistet Widerstand und kommt in Haft

Am Freitagabend gegen 21.00 Uhr wurde der 36-jährige Ex-Freund einer 25-jährigen Wolfratshauserin an deren Wohnung vorstellig.
Da der Mann bereits in der Vergangenheit für mehrere Gewaltdelikte zum Nachteil der 25-Jährigen verantwortlich war und dessen Anwesenheit gegen den ausdrücklichen Willen der 25-Jährigen erfolgte, alarmierte sie die Polizei. Der 36-Jährige konnte im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses von einer Streife der Polizeiinspektion Wolfratshausen angetroffen werden. Er versuchte gerade, sich mit Gewalt Zutritt zur Wohnung der Ex-Freundin zu verschaffen. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Wolfratshausen hinderten ihn daran – allerdings wehrte sich der 36-Jährige dermaßen dagegen, dass die beiden Polizeibeamten und der 36-Jährige zu Sturz kamen. Am Boden liegend ließ die Aggression des 36-Jährigen immer noch nicht nach. Er versuchte sich mit Gewalt aus der Fixierung der Streifenbesatzung zu befreien. Erst mit großer Mühe gelang es, ihn unter Kontrolle zu bringen und mit Unterstützung von weiteren Streifen aus Wolfratshausen und Geretsried zu fesseln.
Einer der Beamten erlitt aufgrund der heftigen Gegenwehr des 36-Jährigen eine Fraktur an einem Finger. Noch am späten Freitagabend wurde er im Wolfratshauser Krankenhaus versorgt und ein Gips angelegt.
Da der 36-Jährige alles andere als ein unbeschriebenes Blatt war und eine offene Bewährungsstrafe hatte, wurde er nach Rücksprache mit der Münchner Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete an, dass der 36-Jährige aufgrund der neuerlichen Straftaten nun eine Haftstrafe zu verbüßen hat. Dem 36-Jährigen war die Tragweite seines Handelns wohl bewusst. Er kündigte in Gegenwart der Streifenbesatzungen an, dass er seine Ex-Freundin umbringen wolle, sobald er wieder aus der Haft frei kommt.

PM der PI Wolfratshausen vom 16.03.2020

 

Marburg (Hessen): Falschgeld, Widerstand und versuchte Gefangenenbefreiung

Der Fund von offensichtlichem Falschgeld in einer Bar in der Oberstadt führte in der Nacht zum Samstag, 14. März, zu einem folgenreichen Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen. Im Ergebnis stehen jetzt Ermittlungen u.a. wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung sowie wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Die Polizei wurde gegen 04.35 Uhr zu der Bar gerufen, weil man im Kassenbestand und auf der Tanzfläche Falschgeld, es handelte sich um falsche 50 Euro-Scheine, gefunden hatte. Der Sicherheitsdienst der Bar wies auf drei Verdächtige Männer hin, die diese Scheine an andere Gäste verschenkt aber offenbar auch zum Bezahlen genutzt haben sollen. Zwei der drei polizeibekannten Männer im Alter von 21, 28 und 31 Jahren, waren absolut unkooperativ und höchst aggressiv. Die von ihnen angegriffenen Polizeibeamten mussten zur Abwehr und Durchsetzung der vorläufigen Festnahme das Pfefferspray und den Schlagstock einsetzen. In und vor der Bar versuchten mehrere Personen die Festnahme und den Abtransport zu verhindern und sogar die Festgenommenen aus dem Streifenwagen zu befreien. Die Polizei konnte dies letztlich nur durch die Androhung weiterer Zwangsmaßnahmen unterbinden. Bei der Durchsuchung von zwei der drei Tatverdächtigen fand die Polizei weiteres Falschgeld. Bei den 50 Euro-Scheinen handelt es sich bei näherem Hinsehen um deutlich erkennbare Farbkopien ohne jedes Sicherheitsmerkmal. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg ordnete der zuständige Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Marburg die Durchsuchung der Wohnung des 31jährigen Beschuldigten an. Hierbei stellte die Polizei mehrere Schlagringe und fast 50 Gramm Marihuana sicher. Die Polizei entließ die Tatverdächtigen nach Durchführung der notwendigen Maßnahmen aus dem Gewahrsam, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Verdächtigen der versuchten Gefangenenbefreiung, sowie zur Herkunft des Betäubungsmittels und der Falsifikate dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Sachsenheim – Hohenhaslach (Baden-Württemberg): 16-Jähriger legt sich mit der Polizei an

Ein 16-Jähriger, der aus einer Jugendeinrichtung abgängig war, konnte am Sonntag gegen 23:30 Uhr durch Polizeibeamte an einer Adresse in Sachsenheim – Hohenhaslach angetroffen werden. Da der Jugendliche nicht freiwillig zurück in die Einrichtung gehen wollte, musste er durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Im Streifenwagen versuchte der 16-Jährige dann zunächst einen neben ihm sitzenden Beamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Als dies aufgrund der Abwehr des Beamten nicht gelang, schlug der Jugendliche seinen Kopf gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens. Im weiteren Verlauf des Gerangels versammelten sich Angehörige um den Streifenwagen und solidarisierten sich zunächst mit dem Jugendlichen. Als dieser einen der Polizeibeamten auch zweimal gegen den Oberschenkel trat, wurde er jedoch von zwei Angehörigen zurückgedrängt und durch Polizeibeamte gewaltsam in den Streifenwagen gebracht.
Dabei versuchte er sich weiterhin durch sich winden und Kopfstöße zu befreien und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Letztlich half alles nichts und der junge Mann wurde der Jugendeinrichtung überstellt.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Alkoholisierter greift Polizeibeamtin während der Unfallaufnahme an

Am Sonntag gegen 13.50 Uhr beschädigte in der Johann-Weiß-Straße ein 58-jähriger Fahrer eines Hyundais, beim Einparken einen am Straßenrand ordnungsgemäß geparkten VW, Touran.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.
Bei der Unfallaufnahme versuchte der 58-Jährige eine Polizeibeamtin zu schlagen.
Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme setzte er sich zur Wehr und versuchte diese zu verhindern. U.a. versuchte er einen Polizeibeamten zu beißen.
Der Mann wurde zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gefahren. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.
Die Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung, versuchte Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.

PM des PP Mannheim vom 16.03.2020

 

Ludwigsburg-Nord (Baden-Württemberg): 31-Jährigen in Gewahrsam genommen

Nachdem am Sonntag gegen 01:05 Uhr ein Hyundai-Lenker, ohne zu blinken, in Ludwigsburg von der Maybachstraße in die Dornierstraße abgebogen ist, wollte eine Streifenwagenbesatzung den Pkw anhalten und kontrollieren. Auf Haltezeichen reagierte der Fahrer zunächst nicht. Erst als die Beamten das Blaulicht und die Sirene eingeschaltet hatten, hielt der 31-jährige Fahrer am Fahrbahnrand an. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 31-Jährige deutlich alkoholisiert war. Etliche Versuche einen Atemalkoholtest durchzuführen, sind jedoch gescheitert. Im Verlauf der Kontrolle wurde der Autofahrer zunehmend aggressiver. Weitere Streifen mussten hinzugezogen und der Querulant mit Handschließen gefesselt werden. Während der Blutentnahme, die sich der 31-Jährige auf dem Polizeirevier Ludwigsburg unterziehen musste, wurde er fixiert. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann das Revier wieder verlassen. Gegen 02.00 Uhr gingen beim Polizei-Notruf und bei der Rettungsleitstelle mehrere Anrufe seitens des 31-Jährigen ein. Es stellte sich heraus, dass er unter einem Vorwand angerufen hatte und sich zu dem Zeitpunkt vor dem Polizeirevier in Ludwigsburg befand. Da er im weiteren Verlauf unablässig die Klingel des Reviers betätigte, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Der 31-Jährige kam dieser Aufforderung allerdings nicht nach und legte sich unterdessen rücklings auf die Stuttgarter Straße. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht beim Polizeirevier.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksame Zeugin verhindert Einbruch

Am Sonntag, den 15.03.2020, beobachtete eine Anwohnerin einen jungen Mann, der sich an einem Juwelier an der Bahnhofstraße zu schaffen machte und verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen fest.
Gegen 04:30 Uhr hörte die Bielefelderin einen lauten Knall. Da es in letzter Zeit häufiger zu Sachbeschädigungen und Graffitischmierereien gekommen war, schaute sie aus dem Fenster. Eine Person hielt sich an dem beschädigten Schaufenster eines Juweliergeschäftes auf. Scheinbar hatte er dort keinen Erfolg und ging kurze Zeit später zu einem Fenster eines Bekleidungsgeschäfts und kniete sich nieder.
Als ein Streifenwagen eintraf, hatte sich der Täter bereits von den Geschäften entfernt. Dank der detaillierten Personenbeschreibung der Zeugin, konnten die Beamten den Bielefelder an der Zimmerstraße festnehmen. Der 18-Jährige war den Polizisten wohl bekannt.
Erst am Vortag war der Bielefelder gegen 14:45 Uhr bei einem Ladendiebstahl an der Artur-Ladebeck-Straße erwischt worden. Zusammen mit Komplizen hatte er sich in einem Supermarkt ein Paar Turnschuhe und ein Glätteisen in den Rucksack gesteckt und wurde dabei von einem Ladendetektiv beobachtet. Daraufhin wurde gegen ihn Anzeige wegen Ladendiebstahls erstattet.
Am Abend des 14.03.2020 geriet der Bielefelder dann in eine Schlägerei in einem Mehrfamilienhaus an der Gütersloher Straße. Dort war er mit einem 19-jährigen Bielefelder aneinander geraten. Er verhielt sich den Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv und uneinsichtig. Um ihn von weiteren Taten abzuhalten, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Nachdem er sich beruhigt hatte, entließen die Beamten den Bielefelder.
Nach dem versuchten Einbruch an der Bahnhofstraße nahmen ihn die eingesetzten Polizisten erneut in Gewahrsam und erstatten Anzeige gegen den 18-Jährigen.

PM des PP Bielefeld vom 16.03.2020

 

Dahlem (Nordrhein-Westfalen): Missbrauch vom Notruf

Ein Mann (36) aus Dahlem rief am vergangenen Freitagnachmittag mehrfach – offensichtlich grundlos – den Notruf der Polizei Euskirchen an.
Er wurde an seiner Wohnanschrift angetroffen und war augenscheinlich stark alkoholisiert. Den Beamten gegenüber war er verbal aggressiv. Bei der Sachverhaltsklärung lief er weg und konnte nach kurzer Nacheile festgehalten werden.
Hierbei wehrte er sich und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Er wurde daraufhin zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und dem Polizeigewahrsam Euskirchen zugeführt.
Bei dem Transport leistete er erheblichen Widerstand durch gezielte Tritte und Schläge.
Als Grund für seinen Notruf gab er an, er habe „nur mal die Reaktionszeit“
testen wollen.
Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Missbrauchs von Notrufen sind eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 16.03.2020

 

Angermünde (Brandenburg): Keine Ruhe gegeben

Am frühen Morgen des 15.03.2020 wurden Polizisten in eine Gartenanlage im Mürower Weg gerufen. Dort hatte eine private Feier stattgefunden und die überschwängliche Stimmung auf die nachtschlafende Zeit keine Rücksicht genommen. Die Teilnehmer reagierten auf das Erscheinen der Uniformierten nicht gerade einsichtig, folgten letztlich aber doch der Anweisung, den Lärm zu unterlassen.
Leider war diese Einsicht nicht von langer Dauer. Gegen 04:00 Uhr riefen Anwohner erneut um polizeiliche Hilfe, da der Geräuschpegel ihnen wiederum den Schlaf raubte. Von den einstmals 20 Personen waren nun noch zwölf vor Ort, die abermals ungehalten auf das Erscheinen der Beamten reagierten. Ihnen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Der „Partyveranstalter“ wollte sich dem als Einziger aber immer noch nicht beugen. Der 45-Jährige verbrachte deshalb die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam. Das zuständige Ordnungsamt ist informiert und wird das Geschehen noch einmal genau unter die Lupe nehmen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 16.03.2020

 

Darmstadt (Hessen): 29-Jähriger nach Widerstand festgenommen

Ein 29 Jahre alter Mann randalierte am Sonntag (15.03.), gegen
06.00 Uhr, in einer Gaststätte in der Zeughausstraße.
Umgehend begaben sich mehrere Polizeistreifen zur Örtlichkeit. Dort trafen die Ordnungshüter den 29-Jährigen an. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Hierbei wurde einer der Beamten leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter fortsetzen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beleidigte er die Beamten während der Maßnahmen fortlaufend.
Im polizeilichen Gewahrsam angekommen, leistete der Mann erneut Widerstand gegen die Ordnungshüter. Wegen Anzeichen auf die Einnahme berauschender Mittel, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Warum der Mann derart außer Rand und Band geriet, ist Gegenstand der Ermittlungen. Er wird sich in den Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Südhessen vom 16.03.2020

 

Rothstein (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag gegen 23:00 Uhr stellten Polizeibeamte am Ortseingang von Rothstein einen Radfahrer fest, der ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs war. Die Polizisten wiesen den Mann auf das Fehlverhalten hin, worauf er sofort verbal aggressiv wurde und seine Fahrt fortsetzte. Der 33-Jährige ignorierte die Haltesignale der Polizisten, touchierte in der weiteren Folge einen Außenspiegel des stehenden Einsatzfahrzeuges und kam dadurch zu Fall. Anschließend versuchte er, zu Fuß zu flüchten. Einen nacheilenden Polizeibeamten griff er unvermittelt an, schlug auf ihn ein und verletzte ihn. Der Mann musste mit polizeilichen Zwangsmitteln fixiert werden. Ein Drogenvortest reagierte zudem positiv auf Amphetamine. In einem Krankenhaus wurde er anschließend ambulant behandelt und eine beweissichernde Blutprobe veranlasst. Der Beamte musste ebenfalls behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den bereits polizeilich Bekannten aus der Region unter anderem wegen der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (1424) der PD Brandenburg Süd vom 16.03.2020

 

Minden (Nordrhein-Westfalen): Bei Kontrolle: Mindener beleidigt und attackiert Polizisten

Ärger mit der Polizei hat sich ein 38-jähriger Mindener am Sonntag in den frühen Morgenstunden eingehandelt. Dem Mann wird vorgeworfen, bei einer Kontrolle an der Viktoriastraße die Beamten beleidigt zu haben. Zudem soll der Mindener falsche Personalien angegeben und versucht haben, sich der Überprüfung durch Flucht zu entziehen. Als die Polizisten ihn festhielten, soll er um sich geschlagen und getreten haben.
Erst durch den Einsatz von Reizgas konnten die Einsatzkräfte dem Mann Handschellen anlegen. Bei der Widerstandshandlung erlitt der Beschuldigte leichte Verletzungen. Da der 38-Jährige alkoholisiert war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Der Mindener war gegen 4.45 Uhr einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, da er mit seinem Fahrrad an der Ecke mit der Zufahrt zum Bahnhofsvorplatz die Viktoriastraße bei „Rot“ passierte, während der Streifenwagen dort abbog.
Daraufhin gegebene Haltezeichen der Polizisten missachtete der Radfahrer zunächst. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 16.03.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Nach erheblichem Widerstand in Gewahrsam

Nach einer Körperverletzung im Stadtgebiet Neumünster wurden am 13.03.2020 gegen 21.55 Uhr im Rahmen einer Fahndung durch eine Streifenwagenbesatzung drei tatverdächtige Personen (2 weibliche Personen, 19 und 27 Jahre alt,1 männliche Person, 23 Jahre alt) angetroffen. Bei der anschließenden Sachverhaltsabklärung und Personalienfeststellung verhielten sich die Personen hochgradig aggressiv und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei wurde eine 32-jährige Beamtin des 1. PR Neumünster durch zwei Tritte an den Kopf verletzt. Die Beamtin war im Anschluss nicht mehr dienstfähig. Bei den drei Beschuldigten wurden auf Anordnung der StA Kiel Blutproben entnommen. Die 19 jährige Beschuldigte sowie der 23 Jahre alte Beschuldigte wurden dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Die 27 jährige Beschuldigte wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Alle drei Personen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Neumünster vom 16.03.2020

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Beamte des Polizeireviers Konstanz kontrollierten in der Nacht zum Sonntag gegen 03.30 Uhr einen 37-jährigen Autofahrer auf der B 33 in Höhe der Abfahrt Reichenau. Während der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die 30-jährige Beifahrerin zur Festnahme ausgeschrieben war. Nachdem ihr die Festnahme erklärt wurde, spuckte die alkoholisierte und hysterische Frau nach den Polizisten und beleidigte diese mehrfach. Aufgrund der Aggressivität wurde die 30-Jährige von den Beamten gefesselt und zum Polizeirevier gebracht. Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Nachdem die Frau auf der Dienststelle die ausstehende Geldstrafe bezahlt hatte, wurde sie auf freien Fuß entlassen. Sie wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Konstanz vom 16.03.2020

 

Frankfurt-Nordend (Hessen): Betrunkene Frau leistet Widerstand

Eine 31 Jahre alte Frau war am späten Freitagabend infolge ihres offensichtlichen Alkoholgenusses von Beamten des 13. Reviers vorsorglich ins Präsidium gebracht worden. Das gefiel ihr gar nicht.
Zuvor war die junge Frau in der Robert-Mayer-Straße aufgefallen. Passanten riefen die Polizei, da die 31-Jährige so stark beeinträchtigt war, dass sie nicht mehr in der Lage war, sich zu orientieren. Als die Kollegen sie zur Ausnüchterung in eine Zelle bringen wollten, erlangte die 31-Jährige offenbar ungeahnte Kräfte und wehrte sich vehement gegen die Ingewahrsamnahme. Sie schlug und kratze die Beamten und biss einer Beamtin in die Hand. Dank der Handschuhe erlitt die Beamtin keine Verletzungen. Schließlich beruhigte sich die 31-Jährige wieder.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.03.2020

 

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Notarzt bei Reanimation gestört

Am gestrigen Sonntagmittag, den 15.03.2020, kam es im Bereich einer Drogenhilfseinrichtung im Bahnhofsgebiet zu einem dringenden Notarzteinsatz. Eine Person störte die Hilfeleistung massiv sodass die Polizei einschreiten musste. Hier kam es zu Widerstandshandlungen.
Gestern Mittag, gegen 12:15 Uhr, wurde vor der Drogenhilfseinrichtung in der Niddastraße ein medizinischer Notfall gemeldet, welcher einen Notarzteinsatz erforderlich machte. Eine Person vor der Einrichtung musste durch diesen reanimiert werden. Während der Reanimationsmaßnahmen kam es zu massiven Störungen durch einen 23-Jährigen. Vor Ort anwesende Polizeibeamte schritten ein und erteilten dem Störer einen Platzverweis. Diesem wollte der 23-Jährige jedoch nicht nachkommen und sollte nun durch die Beamten wegbegleitet werden. Bereits dagegen wehrte sich der Verdächtige und begann, um sich zu schlagen und zu treten. Ein Beamter wurde dadurch an der Hand verletzt und musste sich zur Untersuchung in ein Krankenhaus begeben.
Beim Tatverdächtigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er in die Gewahrsamszellen verbracht.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.03.2020

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener Pkw-Lenker verursacht Verkehrsunfälle und leistet Widerstand

Mehrere Fahrzeuge beschädigte ein mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung stehender 18-jähriger Pkw-Lenker am frühen Sonntagmorgen auf seiner Fahrt zwischen der Brunnenbergstraße und der Straße „In den Käppeleswiesen“. Vor der Abzweigung der Brunnenbergstraße in die Hohenzollernstraße streifte der Mann mit seinem Fahrzeug einen geparkten BMW. Danach fuhr er über den „Zollerngraben“
weiter und beschädigte den polizeilichen Ermittlungen zufolge noch mindestens zwei weitere Pkw. Anschließend begab er sich in eine Lokalität in den „Käppeleswiesen“. Da diese gerade schloss, setzte sich der 18-Jährige wieder hinter das Steuer seines Wagens und trat den Rückweg an. Die Beschädigungen am Fahrzeug durch die vorangegangenen Unfälle verursachten jedoch Geräusche, die Zeugen aufmerksam werden ließen. Diese verständigten die Polizei und folgten dem Pkw, bis dieser schließlich von den Beamten angetroffen und der 18-Jährige kontrolliert werden konnte. Hierbei zeigte der Mann deutliche Anzeichen von Alkohol- und mutmaßlich auch Drogeneinwirkung, ein Atemalkoholtest war vor Ort nicht möglich. Daraufhin ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an. Auf dem Weg ins Krankenhaus fing der Mann an, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen, und wollte den Streifenwagen verlassen. Es entwickelte sich ein Gerangel, in dessen Verlauf der 18-Jährige zunächst mit den Füßen nach den Polizeibeamten trat und einen der Beamten schließlich in den Oberschenkel biss und diesem hierdurch eine stark blutende Wunde zufügte. Die anschließende Blutentnahme im Krankenhaus musste unter Zwang und mit Unterstützung von fünf Polizeibeamten durchgeführt werden. Auch hiergegen wehrte sich der junge Mann äußerst heftig, sodass ein weiterer Beamter leicht am Knie verletzt wurde.
Aufgrund seines Erregungszustands wurde der 18-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorübergehend in einer Fachabteilung des Krankenhauses aufgenommen. Ihn erwartet nun eine Reihe von Anzeigen. Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt und bittet Personen, deren geparkte Fahrzeuge möglicherweise ebenfalls von dem Unfallfahrer gestreift wurden, sich unter Tel. 07571/104-0 zu melden.

PM des PP Ravensburg vom 16.03.2020

 

Herborn (Hessen): Pöbeleien, Beleidigungen und Bedrohungen / 20-Jähriger ausgenüchtert

Nach Beleidigungen und Beschädigungen an einem Funkwagen, musste ein 20-Jähriger am Wochenende ausgenüchtert werden.
Die Streife der Herborner Polizei war am Samstagabend (14.03.2020) wegen Streitigkeiten unter Gästen zu einem Einsatz zu einer Gaststätte in der Mühlgasse ausgerückt. Die Situation war geklärt, einer der Beamten notierte sich noch die letzten Personalien, als ein Unbeteiligter telefonierend und alkoholisiert aus der Gaststätte kam. Nach dem Telefongespräch ging er zu dem Polizisten und sagte: „Halt mal mein Handy, ich muss die Nase putzen!“. Der Kollege lehnte ab und gab ihm den Tipp das Handy solange auf eine Mülltonne zu legen. Darauf reagierte der junge Mann mit: „Spast!“. Ob er richtig gehört habe, wollte der Polizist wissen, worauf sein Gegenüber deutlich hörbar sagte: „Spasti!“. Der Aufforderung seine Personalien wegen dieser Beleidigung zu nennen kam er nicht nach. Als die Polizisten seine Kleidung nach Dokumenten durchsuchen wollte, stemmte er sich gegen sich und riss sich los. Daraufhin legten ihm die Ordnungshüter Handschellen an. Da sein Ausweis in seiner Jacke in der Gaststätte steckte, einigte man sich diesen dort zu holen. Eine Gruppe von Bekannten des Mannes, die gemeinsam an einem Tisch saßen, verweigerten die Herausgabe der Jacke. Somit gingen die Polizisten mit dem Festgenommenen zurück auf die Straße und setzten ihn in den Funkwagen, um eine Personalienfeststellung auf der Wache durchzuführen. Jetzt kamen die Bekannten ebenfalls auf die Straße und versuchten offensichtlich die Polizeibeamten daran zu hindern mit ihrem Kumpanen davonzufahren. Inzwischen rastete der Festgenommene im Wagen komplett aus: Vom Rücksitz aus trat er zigfach mit beiden Füssen gegen eine Fondtür und die Scheibe, so dass sich das Blech deutlich nach außen verbog und der Türrahmen oben am Dach deutlich erkennbar abstand. Kurzerhand setzten sich die Ordnungshüter in den Wagen und fuhren in Richtung Dienstelle. Sofort setzte eine Schimpftirade gegen sie ein: Arschloch, Wichser, Spasti, Decksau, Bullenschweine, pädophile Bullen, Scheiß Staatsmacht, das wirst du bereuen, ich kriege euch, ich werde dich platt machen, ich schlage dich tot, ich schlage dir auf die Fresse, ich ficke deine Mutter und ich ficke dich! – wiederholte er unzählige Male auf dem Weg zur Wache.
Das Display des Alkoholtestes des 20-jährigen Herborners zeigte einen Wert von 1,99 Promille an. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an.
Neben dem Alkoholgrad, soll damit auch ein möglicher Drogenkonsum nachgewiesen werden.
Auch die hinzugerufenen Eltern des jungen Mannes schafften es nicht ihn zu beruhigen – die Beschimpfungen gegen die Polizisten gingen weiter.
Letztlich nüchterten ihn die Ordnungshüter aus und entließen ihn am nächsten Morgen aus dem Polizeigewahrsam. Auf ihn kommen Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie Sachbeschädigung zu.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Psychisch auffällig und renitent

Erst durch hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Offenburg konnte am Sonntagnachmittag eine 62-Jährige zur Räson gebracht werden. Die Dame hatte kurz nach 14 Uhr die Mitarbeiterin eines Lokals in der Hauptstraße mit einem Messer bedroht. Auch gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich Frau äußerst aggressiv und spuckte eine Polizeibeamtin an. Letztendlich wurde die 62-Jährige in eine Fachklinik eingeliefert. Die Ermittlungen der Polizei in Offenburg dauern an.

PM des PP Offenburg vom 16.03.2020

 

Eppingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

Bei einem Einsatz am frühen Sonntagmorgen wurden in Eppingen zwei Polizeibeamte verletzt. Die Polizisten waren zu einer Ruhestörung in die Zunfthausgasse gerufen worden und trafen dort auf zwei streitende Männer. Ein 34-jähriger Anwohner war bei der Auseinandersetzung verletzt worden. Seinem 32 Jahre alten Kontrahenten wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt, den dieser aber nicht einhielt. Der Mann grölte der Streifenbesatzung Beleidigungen entgegen und ließ sich auch durch gutes Zureden nicht beruhigen. Ihm wurde daraufhin der Gewahrsam erklärt. Beim Versuch dem 32-Jährigen die Handschließen anzulegen trat dieser um sich und verletzte dadurch zwei Polizisten. Doch das half ihm auch nichts. Für den Randalierer ging es weiter zur Blutentnahme und in eine Gewahrsamszelle.

PM des PP Heilbronn vom 16.03.2020

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand nach Tierrückholversuch

Am späten Samstagnachmittag drang ein 35 Jahre alter Mann widerrechtlich auf das Grundstück eines Tierheimes ein. Zielgerichtet bewegte sich der Mann dann zu einem Hundezwinger, aus diesem er dann seinen, zuvor vom Amt in amtliche Verwahrung genommenen, Hund entnahm. Dabei wurde er von Verantwortlichen des Tierheimes angetroffen und sein Handeln unterbunden. Weil sich der 35-Jährige dabei sehr aggressiv verhielt wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen.
Sein Verhalten änderte er auch nach Eintreffen der Polizei nicht, er trat sogar nach den Beamten, so dass diese ihn mit einfacher körperlicher Gewalt fixieren und zur Polizeiinspektion Brandenburg bringen mussten. Dabei wurden Uniformteile eines Beamten beschädigt. Verletzt wurde jedoch niemand. Nachdem er sich dann beruhigt hatte, wurde er dann dort später wieder entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Jüterbog (Brandenburg): Ohne Fahrschein im Zug randaliert

Die Polizei wurde am Freitagmittag telefonisch von der Notfallleitestelle der Deutschen Bahn informiert, dass ein Fahrgast ohne Fahrschein den Regionalexpress der ODEG nutzen wollte. Nachdem er dann von einem Servicemitarbeiter darauf angesprochen wurde, reagierte der Mann zunächst verbal aggressiv, wurde dann aber handgreiflich gegenüber Fahrgästen. Offenbar hatte er auch versucht einen Fahrgast mit einer Schnapsflasche zu schlagen, was ihm jedoch nicht gelang. Als die Beamten dann am Jüterboger Bahnhof eintrafen, beleidigte und bedrohte er die Polizisten, verhielt sich ihnen gegenüber respektlos und stark aggressiv. Auch kam er einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Daher wurde dieser zwangsweise durchgesetzt. Die Beamten nahmen den 38-jährigen Sudanesen zur Verhinderung weiterer Straftaten bzw. zur Durchsetzung des Platzverweises ins Luckenwalder Polizeigewahrsam.
Während der Fahrt dorthin versuchte er dann mehrfach in Richtung der Kollegen zu spucken und verhielt sich weiter unkooperativ. In der Gewahrsamszelle zerstörte der Mann dann eine Matratze und randalierte in der Gewahrsamszelle. Dies wurde dann unterbunden, indem er mit Handfesseln an der Gewahrsamswand solange fixiert wurde, bis er sich beruhigt hatte. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann mit 0,74 Promille alkoholisiert war. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, einem versuchten Körperverletzungsdelikt, mehrerer Sachbeschädigungen sowie den mehrerer Beleidigungen und Bedrohungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Luckenwalde (Brandenburg): Nach Platzverweis Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

Zeugen meldeten der Polizei am Samstagabend einen 28-jährigen Mann, der mit drei anderen Personen Streit hatte und es zu Schubsereien kam. Da sich der 28-Jährige auch nach Eintreffen der Beamten nicht beruhigen konnte und sich auch gegenüber den Polizisten weiter aggressiv verhielt, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Weil er diesem jedoch auch nach mehrmaliger Aussprache nicht nachkam, wurde er ins Gewahrsam der Polizeiinspektion nach Luckenwalde gebracht. Im Aufnahmebereich der Gewahrsamsräume leistete der Mann dann aktiv Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizeibeamten und musste deswegen mit Handfesseln fixiert werden. Alle agierenden Beamten, wie auch der Beschuldigte, blieben unverletzt. Es wurde eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 16.03.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): 55- Jähriger läuft zündelnd und randalierend durch die Straßen – der psychisch auffälliger Mann wird festgenommen

In der Nacht zu Sonntag (15.03.2020) gegen 3 Uhr fiel ein 55- jähriger Mann mehrfach im Bereich des Adalbertsteinweges auf, wie er Mülleimer bzw. dessen Inhalt in Brand steckte. Als die gerufenen Polizeibeamten ihn in Tatortnähe stellten, reagierte er äußerst aggressiv und ausfallend. Der wohl angetrunkene Mann beleidigte und bespuckte die Beamten und versuchte diese anzugreifen. Zur Ausnüchterung nahm man ihn daraufhin mit ins polizeiliche Gewahrsam. Morgens nach seiner Entlassung fiel er jedoch wieder negativ auf; im Bereich Drimborn zündelte er erneut, nun brannte unter anderem bereitgestelltes Sperrgut. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte alle Brände löschen, es entstand insgesamt ein Schaden von mehreren tausend Euro. Bei seinem Weg durch die Straßen beschädigte er zudem mehrere geparkte Fahrzeuge; eingeschlagene Autoscheiben, ein umgeworfenes Motorrad und abgebrochene Außenspiegel gehen ebenfalls auf sein Konto. Nach seiner erneuten Festnahme prüfen nun zuständige Stellen seine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.

PM der POL Aachen vom 16.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Brennende Baustellenabsperrung mit anschließender Beleidigung und Widerstandshandlung gegenüber Polizeibeamten

Sonntagnacht wurde durch mehrere Personen eine Baustellenabsperrung aus Holz, die zum Schutz an einem Baum angebracht war, entfernt. Anschließend stapelten die Tatverdächtigen (m, 29, 16, 29, deutsch) das Holz im Kreuzungsbereich auf und zündeten dieses an. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte gelöscht und die Personalien der vor Ort anwesenden Personen festgestellt werden. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen vor Ort kam es durch den 16-Jährigen darüber hinaus zu Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten sowie zu einer Widerstandshandlung durch einen der 29-jährigen Tatverdächtigen.
Es wird nunmehr wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 16.03.2020

 

Aachen / … / Hambach (Nordrhein-Westfalen): Polizeiliche Personenkontrolle am Hambacher Forst – 18- Jähriger mit Drogen und verbotenem Messer angetroffen und festgenommen

Letzten Freitag (13.03.2020) führten Polizeibeamte eine Kontrolle bei einer verdächtigen Person am Waldrand des Hambacher Forstes im Bereich der Elsdorfer Straße durch. Bei der Person fanden die Polizeibeamten ein verbotenes Einhandmesser und Betäubungsmittel. Da die Identität des Tatverdächtigen nicht feststand, wurde er vorläufig festgenommen.
Als die Beamten ihn zur Wache transportieren wollten, stellten sich auf Höhe der Mahnwache an der L 257 zwei vermummte Personen dem Streifenwagen in den Weg und blockierten die Weiterfahrt. Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizei den Weg zu räumen, wurde nicht reagiert. Erst nach der Androhung des Einsatzes von Pfefferspray, entfernten sich die Vermummten. Während der gesamten polizeilichen Maßnahme leistete die Person Widerstand, verhielt sich aggressiv und beleidigte die Beamten. Nach seiner Identitätsfeststellung wurde der bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene 18- Jährige entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz.

PM der POL Aachen vom 16.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Alkoholisierter 18-Jähriger greift Polizeibeamten an

Ein 18-Jähriger hat am Samstag gegen 22.20 Uhr im Parkhaus eines Einkaufscenters an der Ludwig-Erhard-Allee/Rüppurrer Straße Polizeibeamte beleidigt und einen Polizisten zu Boden gebracht.
Das Streifenpaar war nach gemeldeten Streitigkeiten an die Örtlichkeit beordert worden. Beim Eintreffen waren drei alkoholisierte weibliche und zwei männliche Personen zugegen, wobei einer der jungen Männer mit blutender Nase am Boden lag.
Bei der Sachverhaltsabklärung beleidigte der andere Mann die Uniformierten mit Ausdrücken übelster Art. Der Aufforderung, sich ruhig zu verhalten und seine Äußerungen einzustellen, wollte er nicht nachkommen.
Nachdem ihm unmittelbarer Zwang angedroht worden war, entledigte sich der 18-Jährige seiner Jacke, nahm Anlauf und sprang mit ganzer Wucht gegen den Polizeibeamten. Dieser kippte nach hinten zu Boden. Als der 18-Jährige mit geballter Faust auf sein Gesicht einschlagen wollte, konnte das Vorhaben von der Streifenpartnerin verhindert werden. In der Folge konnten die Polizisten den Aggressor unter massivem Krafteinsatz ruhigstellen und fesseln.
Ein Alkoholtest ergab bei dem Angreifer einen Wert von 1,5 Promille, was noch die Entnahme einer Blutprobe nach sich zog. Bis sich der Heranwachsende beruhigt hatte, musste er noch geraume Zeit im Polizeigewahrsam untergebracht werden. Er wird sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 16.03.2020

 

Gießen (Hessen): Polizeibeamten bespuckt

In der Bahnhofstraße zeigte sich ein 20 – Jähriger am frühen Sonntagmorgen äußerst renitent. Der Asylbewerber aus Somalia fiel den Beamten auf, als er sich mit einer anderen Person gegen 01.20 Uhr in der Bahnhofstraße prügelte. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der 20 – Jährige sehr aggressiv. Auch als andere Streifen eintrafen, beruhigte er sich nicht und bespuckte mehrfach die Beamten. Er konnte dann gefesselt und festgenommen werden. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Gießen (Hessen): Polizisten angegriffen

In einem Mehrfamilienhaus im Pfarrgarten kam es am Freitag zu einem Übergriff auf Polizisten. Wegen einer Auseinandersetzung waren die Polizisten zu einer Familie gerufen worden. Während der Klärung griff ein 27-jähriger Mann zunächst den einen Polizisten an und trat wenig später nach dem Anderen. Dabei erlitten die Ordnungshüter leichte Verletzungen und konnten ihren Dienst fortsetzen. Der 27-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen.

PM des PP Mittelhessen vom 16.03.2020

 

Neustadt (Baden-Württemberg): 39-Jähriger meldet angebliche Bedrohung und beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, 14.03.20, meldete ein Paar eine Bedrohung durch einen Unbekannten mit einer Axt. Die Bedrohung habe demnach im Zug nach Neustadt stattgefunden.
Als die hinzugerufenen Polizeibeamten gegen 19:35 Uhr den einfahrenden Zug überprüften, konnten sie den angeblichen Täter nicht feststellen. Durch die Ermittlungen ergaben sich Zweifel an der Mitteilung über die Bedrohung.
Vielmehr stellten die Beamten aber fest, dass der vermeintlich Geschädigte deutlich alkoholisiert war und mehr als zwei Promille pustete. Der 39-Jährige wurde im Verlauf der Ermittlungen zusehends aggressiver und fing an, die Beamten zu beleidigen und zu bedrohen. Selbst auf dem Polizeirevier setzte er die Beleidigung weiterer Polizeibeamten fort.
Die Folge des Verhaltens war ein nächtlicher Aufenthalt in der Gewahrsamszelle.

PM des PP Freiburg vom 16.03.2020

 

Mainz Altstadt (Rheinland-Pfalz): Schlägerei mit Folgen

Für vier 16 und 17-jährige Freunde aus dem Großraum Mainz, endete der Freitagabend teils mit blutende Schürfwunden, Schwellungen, Kopfschmerzen und einer Behandlung durch den Rettungsdienst. Die vier späteren Geschädigten befanden sich gegen 21:00 Uhr mit einer größeren Gruppe von Freunden im Bereich der Malakoff-Terrasse, als der 18-jährige spätere Täter zur Gruppe hinzustößt und diese in ein Gespräch verwickelt. Nachdem der 18-Jährige seinerseits mehrere Freunde um sich geschart hatte, fingen diese plötzlich an auf die Gruppe der Geschädigten einzuschlagen. Laut späteren Zeugenaussagen sollen teilweise auch auf dem Boden liegende Personen getreten worden sein. Nachdem die Polizeistreifen des Altstadtreviers verständigt wurden, flüchteten die Täter.
Der 18-Jährige konnte allerdings noch während der Flucht von einer Funkstreife gestellt werden. Während der Personalienfeststellung beleidigte der 18-Jährige die Polizeibeamten fortlaufend und war derart aggressiv, dass er die Nacht in der Gewahrsamszelle des Altstadtreviers verbringen musste. Bei der Maßnahme erlitten zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Neben einer Strafanzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung, muss sich der 18-Jährige nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mainz vom 16.03.2020

 

Ried (Tirol): Klärung von Sachbeschädigungen und versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zillertal

Vorerst unbekannte Täter beschmierten in der Nacht von 14. auf 15. März 2020 im Ortsgebiet von Ried im Zillertal mehrere Wände und Objekte sowie ein Polizeifahrzeug mittels schwarzem Sprühlack. Nach umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der PI Ried im Zillertal konnte eine 16-jährige Österreicherin als Tatverdächtige ausgeforscht werden. Bei der 16-Jährigen wurde am 16. März 2020 eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wobei konkrete Hinweise zur Tatbegehung der Sachbeschädigungen sowie zwei im Nachhinein bekanntgewordenen Diebstählen sichergestellt werden konnten. Im Zuge der Hausdurchsuchung bedrohte die Österreicherin eine einschreitende Polizistin mit dem Umbringen. Die Verdächtige wurde daraufhin festgenommen und zur PI Ried im Zillertal verbracht. Bei der Hausdurchsuchung konnte eine weitere 16-jährige Österreicherin als Tatverdächtige ausgeforscht werden, welche in weiterer Folge freiwillig auf der Polizeiinspektion erschien. Im Zuge einer ersten Vernehmung zeigte sich diese Frau geständig. Da die nach wie vor festgenommene 16-Jährige nach erfolgter Vernehmung die Polizeiinspektion aus eigenem wieder verlassen wollte, wurde sie von anwesenden Polizeibeamten daran gehindert. Aufgrund der massiven Gegenwehr der Frau musste sie von mehreren Beamten fixiert und ihr die Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde sie in das Polizeianhaltezentrum nach Innsbruck überstellt. Die Schadenshöhe der Sachbeschädigungen ist noch nicht bekannt. Durch den versuchten Widerstand wurden keine Personen verletzt.

PA der LPD Tirol vom 16.03.2020

 

Lengenwang (Bayern): Widerstand geleistet

Am Sonntagmittag kam es zu einem Polizeieinsatz in Lengenwang. Ein 61-Jähriger wollte immer wieder in eine Wohnung, in der er sich jedoch nicht mehr aufhalten durfte, wie ihm vom Gericht mitgeteilt wurde. Dies wollte er aber partout nicht einsehen, weshalb der Wohnungseigentümer die Polizei verständigte. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Dieser wirkte jedoch nicht lange. Er kehrte zurück und versuchte erneut in die Wohnung zu gelangen. Beim erneuten Eintreffen der Polizei hatte er schon das Türschloss beschädigt. Da er absolut uneinsichtig und in einer psychischen Ausnahmesituation war, musste er in Polizeigewahrsam genommen werden. Dagegen wehrte er sich aufs Heftigste. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

 

Günzburg (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 15.03.2020 gegen 22.40 Uhr wurde die Polizei Günzburg in das BKH Günzburg gerufen. Ein 19-jähriger Patient randalierte dort. Der Mann musste durch insgesamt zwei Streifenbesatzungen überwältigt und fixiert werden. Hierbei wurden die eingesetzten Beamten mehrfach durch den 19-jährigen Mann beleidigt und bedroht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

 

Bezirk Linz (Oberösterreich): Drogenlenker flüchtete vor Polizei

Am 15. März 2020 gegen 19:45 Uhr missachtete ein 30-jähriger Pkw-Lenker in der Linzer Wiener Straße sämtliche Anhaltezeichen einer Polizeistreife und versuchte vor dieser zu flüchten. Über die Hamerlingstraße kam er zur Kreuzung mit der Lenaustraße. Dort bog er bei Rotlicht links entgegen der Einbahn Richtung stadteinwärts ab. Mehrere entgegenkommende Fahrzeuglenker mussten dadurch stark abbremsen oder ausweichen, um Kollisionen zu verhindern. Er fuhr dann wieder Richtung Wiener Straße und über die Unionstraße Richtung Leonding, wobei er abermals mehrere rote Ampeln missachtete. Bei seiner Flucht, die er Richtung Alkoven fortsetzte, durchfuhr der 30-Jährige mehrere Ortsgebiete mit mehr als 130 km/h und 30 km/h-Zonen mit über 70 km/h. Auf der Bundesstraße 129 gelang es den Polizisten schließlich den Mann zu überholen und zum Anhalten zu zwingen, wobei dieser beim Überholvorgang noch versuchte das Einsatzfahrzeug abzudrängen. Während die Polizisten abbremsten rammte er das Heck des Polizeiautos. Unmittelbar danach legte er den Rückwärtsgang ein und fuhr gegen die Front eines mittlerweile dahinter abgestellten zweiten Polizeiautos. Nachdem er dann mit seinem Pkw zum Stillstand gekommen war, stellten die Beamten fest, dass die Fahrzeugtüren verriegelt waren. Deshalb schlugen die Polizisten eine Seitenscheibe ein und gelangten so zum 30-Jährigen. Bei dem Mann fanden die Beamten Crystal Meth und Marihuana. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Dies war seinen Angaben zufolge auch der Grund seiner Flucht. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde zudem die Fahruntauglichkeit aufgrund einer Suchtmittelbeeinträchtigung festgestellt. Er wurde festgenommen und ins Linzer Polizeianhaltezentrum eingeliefert. Seine beiden Hunde, die er im Auto mitführte, wurden ins Linzer Tierheim gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 16.03.2020

Bad Neustadt (Bayern): Ausnüchterung in der Zelle

Am Samstag gegen 12.45 Uhr teilte eine Passantin mit, dass ein betrunkener Mann mit einer Weinflasche in der Hand im Bereich der Stadthalle umhertorkelt. Die eingesetzte Streife konnte den Mann dann kurze Zeit später am Busbahnhof ausfindig machen. Der 34jährige Mann war zu diesem Zeitpunkt stark alkoholisiert und verhielt sich den eingesetzten Beamten gegenüber äußerst aggressiv und hysterisch. Da der Betroffene sich kaum artikulieren konnte und er auch nicht in der Lage war, sich alleine fortzubewegen wurde er in Schutzgewahrsam genommen und durfte den Nachmittag und die Nacht in der sicheren Haftzelle der Polizei verbringen.

PM der PI Bad Neustadt vom 15.03.2020

 

Völklingen (Saarland): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Sonntag, gegen 03:20 Uhr, kam es auf dem Rathausplatz zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Passant erschien auf der Polizeidienststelle und machte auf einen Mann aufmerksam, der Passanten anpöbelte. Die benannte Person, ein 32-jähriger Mann aus Völklingen, konnte neben dem Rathaus festgestellt werden. Dieser war stark alkoholisiert, trug nur einen Schuh und hatte eine blutende Platzwunde an der Stirn. Nach Ansprache durch die Polizei zog dieser sich nackt aus, beleidigte, bespuckte und bedrohte die Beamten. Der Mann musste in Gewahrsam genommen werden. Gegen die Maßnahme leistete er erheblichen Widerstand. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Völklingen vom 15.03.2020

 

Wadern (Saarland): Randalierer muss in Polizeigewahrsam übernachten

Am Abend des 14.03.2020 mussten die Beamten der Polizeiinspektion Nordsaarland mehrfach zu einem Lokal im Waderner Stadtgebiet ausrücken. Dort kam es zu Streitigkeiten zwischen mehreren Gästen, in deren Verlauf ein 33jähriger stark alkoholisierter Mann aus Wadern auffällig wurde. Der Mann ließ sich nicht beruhigen, zudem beleidigte er die Beamten und kündigte an, einem der Polizisten das Nasenbein brechen zu wollen. Schließlich musste er in Gewahrsam genommen werden und verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Nordsaarland.

PM der PI Nordsaarland vom 15.03.2020

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Mit Alkohol am Steuer – 18-jähriger Autofahrer beleidigt Polizisten – Blutprobe entnommen und Führerschein weg

Polizisten entdeckten am Freitagabend (13.3., 23:30 Uhr) auf ihrer Streifenfahrt einen Pkw, der in Amelsbüren in Höhe der Straße Böckenhorst mit laufendem Motor und eingeschalteten Licht im Graben stand. Die Beamten stoppten ihr Fahrzeug und nahmen den Opel Corsa in Augenschein. Dabei sahen sie, dass eine männliche Person durch die Fahrertür nach draußen stieg. Weiter Pkw-Insassen hatten das Fahrzeug bereits verlassen und warteten am Straßenrand.
Bei der Überprüfung des 18-jährigen Fahrers rochen die Polizisten Alkohol in der Atemluft. Ein freiwilliger Test zeigte einen Wert von 1,4 Promille. Der Mann wurde zwecks Blutprobenentnahme zunächst zur Wache und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Schon auf der Fahrt und ins Krankenhaus war der junge Mann aggressiv uns beleidigte die Beamten. Im Krankenhaus sperrte er sich zunächst auch gegen die Maßnahme der Ärztin, bevor ihm dann die Blutprobe entnommen werden konnte. Die Polizisten beschlagnahmten im Anschluss den Führerschein des jungen Italieners.
Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.

PM der POL Münster vom 15.03.2020

 

Passau (Bayern): Renitente Frau leistet Widerstand

Am 14.03.2020 gegen 19:15 Uhr kam es im Stadtgebiet Passau zu einem Polizeieinsatz, bei dem eine 39-jährige Frau in Gewahrsam genommen wurde, da sie wiederholt Streit mit einer anderen Frau hatte und einen ausgesprochenen Platzverweis der Polizei nicht befolgte. Die Frau aus Baden-Württemberg, die sich derzeit in Passau aufhält, wurde beim Verbringen zum Dienst-Pkw den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber aggressiv, beleidigte und bespuckte die Beamten. Beim Verbringen in die Arrestzelle der Polizeiinspektion Passau versuchte die Dame außerdem, eine Polizeibeamtin zu schlagen. Die erheblich alkoholisierte Frau wurde ausgenüchtert. Sie erwarten nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamten und da sie eine Polizeibeamtin auch leicht verletzte, eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. Am Morgen des 15.03.2020 wurde die Frau aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

PM der PI Passau vom 15.03.2020

 

Kirchheim/Teck (Baden-Württemberg): In Gaststätte randaliert

Die Polizei Kirchheim ist am Samstagmorgen zu einer Gaststätte in Bahnhofsnähe gerufen worden, da sich drei Personen ungebührlich verhalten hatten. Beim Eintreffen der Polizei konnten die drei Personen an einem Tisch sitzend angetroffen werden. Den Aufforderungen der Polizei kamen sie zunächst nicht nach, weshalb ein 33-Jähriger nochmals zum Gehen aufgefordert wurde. Als er auch dieser Aufforderung nicht nachkam, sollte er durch die eingesetzten Beamten aus der Gaststätte gebracht werden. Hierbei widersetzte er sich massiv gegen die Maßnahmen. Eine Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Der 33-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Reutlingen vom 15.03.2020

 

Dannenberg (Niedersachsen): Beleidigung gegen Polizeibeamte

Samstagnachmittag kam es in Dannenberg zwischen einer Frau und einem Mann zu Streitigkeiten. Der Mann schlug die Frau mit einer Eisenleiste auf die Hand. Die alarmierten Polizeibeamten wollten der Frau helfen. Diese jedoch beleidigte die eingesetzten Beamten und zeigte ihnen zweimal den ausgestreckten Mittelfinger.

PM der PI Lüneburg vom 15.03.2020

 

Uelzen (Niedersachsen): Ingewahrsamnahmen


Mehrfach hatte die Polizei am Wochenende mit Angehörigen einer Uelzener Großfamilie zu tun, welche bereits in der Nacht zum Samstag an körperlichen Auseinandersetzungen in der Gudesstraße beteiligt waren. Am Samstagmorgen kurz nach Mitternacht fühlte sich ein 26-jähriges Mitglied dieser Familie von einem 31-Jährigen beleidigt, nachdem dieser ihm den Handschlag verweigerte. Folge für den 31-jährigen war ein Faustschlag ins Gesicht. Gegen 03:00 Uhr war der 26-Jährige wiederum an einer Schlägerei mit einem 20-jährigen Somalier beteiligt. Mehrere Personen aus dem Umfeld beider Kontrahenten beteiligten sich an den Körperverletzungen. Den Grund für diese körperliche Auseinandersetzung konnte die Polizei in der Nacht nicht herausfinden. Die beiden Kontrahenten wurden für den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam genommen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Bereits bei der Entlassung aus dem Polizeigewahrsam in den Morgenstunden des Samstags ließen beide Männer trotz Anwesenheit von Polizeibeamten keinen Zweifel an ihrer gegenseitigen Vergeltungsabsicht für die Schmach der vergangenen Nacht. Der 26-Jährige ließ hierbei auch klar durchblicken, dass er die Polizeibeamten ebenso für seine Gegner hält und er diese nicht als staatliche Autoritäten anerkennt. Am Samstag gegen 13:00 Uhr meldeten dann mehrere Personen unabhängig voneinander über Notruf die Verfolgung eines jungen Mannes durch eine Gruppe junger Männer mit Schlagstock und Baseballschläger im Uelzener Stadtgebiet. Ein Zeuge meldete, ein junger Mann habe sich vor Verfolgern in seinen Garten in der Karlstraße gerettet. Die Polizeibeamten trafen erneut auf die Kontrahenten der vergangenen Nacht sowie einige Unterstützer auf der Seite des 26-Jährigen. Der 20-jährige Somalier hatte nach Angaben des 26-Jährigen diesen zuvor in den sozialen Medien bedroht, was dazu führte, dass der 26-Jährige Vergeltung wollte. Der 26-Jährige sowie seine beiden Begleiter wurden erneut in Gewahrsam genommen. Bei einem der Begleiter wurden bei der Durchsuchung sowohl ein Messer als auch Betäubungsmittel aufgefunden. Ein hinzugerufener Bereitschaftsrichter bestätigte die Ingewahrsamnahmen und ordnete deren Dauer für zwei der drei Männer bis zum Sonntagmorgen an, ein weiterer Mann mit geringerer Tatbeteiligung durfte das Gewahrsam verlassen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag unterstützten Beamte der Bereitschaftspolizei die Beamten der Uelzener Polizeidienststelle und legten hierbei ihr Hauptaugenmerk auf die Kneipenszene. In dieser Nacht blieb es ruhig in der Stadt.

PM (auszugsweise) der PI Lüneburg vom 15.03.2020

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 13.03.2020, um 13:30 Uhr, sollte eine 56jährige männliche Person in der Weserstraße vor einem Supermarkt in Gewahrsam genommen werden, da diese Kunden belästigte und Aufforderungen, sich zu entfernen zuvor nicht nachkam. Auf Grund der Alkoholisierung (3,50 Promille) war der 56jährige nicht mehr wegefähig. Bei der Ingewahrsamnahme leistete der 56jährige durch Tritte und Schläge gegen die eingesetzten Beamten aktiv Widerstand. Weiterhin bespuckte er einen Polizeibeamten. Gegen den 56jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte / Widerstand eingeleitet.

PM der PI Wilhelmshaven vom 15.03.2020

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Mit Alkohol am Steuer – 18-jähriger Autofahrer beleidigt Polizisten – Blutprobe entnommen und Führerschein weg

Polizisten entdeckten am Freitagabend (13.3., 23:13 Uhr) auf ihrer Streifenfahrt einen Pkw, der in Amelsbüren in Höhe der Straße Böckenhorst mit laufendem Motor und eingeschaltetem Licht im Graben stand. Die Beamten stoppten ihr Fahrzeug und nahmen den Opel Corsa in Augenschein. Dabei sahen sie, dass eine männliche Person durch die Fahrertür nach draußen stieg. Weitere Pkw-Insassen hatten das Fahrzeug bereits verlassen und warteten am Straßenrand.
Bei der Überprüfung des 18-jährigen Fahrers rochen die Polizisten Alkohol in der Atemluft. Ein freiwilliger Test zeigte einen Wert von 1,4 Promille. Der Mann wurde zwecks Blutprobenentnahme zunächst zur Wache und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Schon auf der Fahrt ins Krankenhaus war der junge Mann aggressiv und beleidigte die Beamten. Im Krankenhaus sperrte er sich zunächst auch gegen die Maßnahme der Ärztin, bevor ihm dann die Blutprobe entnommen werden konnte. Die Polizisten beschlagnahmten im Anschluss den Führerschein des jungen Italieners. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.

PM der POL Münster vom 15.03.2020

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte beleidigt

In einer Gewahrsamszelle der Polizeiwache in Bocholt endete die Nacht zum Samstag für einen 22-Jährigen. Polizeibeamte hatten gegen 03.55 Uhr auf der Ravardistraße den handfesten Streit einer Gruppe von mehreren Männern beendet. Trotz mehrfacher Ermahnungen und eines Platzverweises schrie der Bocholter weiter herum und beleidigte die eingesetzten Beamten. Diese nahmen ihn schließlich in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 15.03.2020

 

Amberg (Bayern): 18-jähriger randaliert und bespuckt Polizeibeamte

Am Sonntag, um 3 Uhr, wurden Polizeibeamte in die Philippstraße gerufen, nachdem der 18-jährige Sohn in der elterlichen Wohnung randalierte. Bei Eintreffen der Streife wurde festgestellt, dass der erheblich alkoholisierte 18-jährige bereits ein Fenster eingeschlagen und sich hierbei auch verletzt hat. Nachdem die Verletzungen nicht versorgt werden mussten und sich der 18-jährige weiterhin aggressiv verhielt, musste er durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Beim Verbringen in die Zelle beleidigte der junge Mann die Polizeibeamten und spuckte einem Polizeibeamten ins Gesicht. Den bereits polizeibekannten Randalierer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung.

PM der PI Amberg vom 15.03.2020

 

Legden (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte angegangen

Mehr als uneinsichtig zeigte sich ein 29-Jähriger in der Nacht zum Sonntag in Legden Polizeibeamten gegenüber. Diese waren zu einem Streit unter mehreren Männern an die Straße Fliegenmarkt gerufen worden, der zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskaliert war. Der Beschuldigte beleidigte die Polizisten und schlug gegen den Funkstreifenwagen. Als die Beamten ihn daraufhin in Gewahrsam nehmen wollten, sperrte sich der Legdener so sehr, dass die Polizisten ihn fesseln mussten. Sie brachten ihn zur Polizeiwache in Ahaus, wo er zur Verhinderung weiterer Straftraten in eine Gewahrsamszelle kam.

PM der KPB Borken vom 15.03.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Körperliche Auseinandersetzung mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte endet in Gewahrsamszelle

In den Nachmittagsstunden des 14.03.2020 (Samstag) kam es gegen 16:45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Reichenbacher Straße. Ein 48-Jähriger und sein 42-jähriger Begleiter befanden sich auf dem dortigen Kinderspielplatz. Der 48-Jährige, welcher zum Zeitpunkt der Tat erheblich alkoholisiert war, ging im Verlauf des Geschehens zu zwei Kindern, welche auf einer Wippe saßen und belästigte diese beim Spielen. Der 31-jährige Vater der Kinder bat den 48-Jährigen dies zu unterlassen und sich zu entfernen. Der 48-Jährige zeigte keine Einsicht und versuchte den Vater der Kinder zu schlagen. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten wurde dem 48-Jährigen und seinem 42-jährigen Begleiter ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem wollte der 48-Jährige jedoch keine Folge leisten. Stattdessen versuchte er, die eingesetzten Beamten körperlich anzugreifen. Zur Abwehr des Angriffs mussten die Beamten ein Reizstoffsprühgerät gegen den Angreifer einsetzen. Anschließend wurde der 48-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt. Nach kurzer Behandlung durch den Rettungsdienst wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Bei der Verbringung in die Zelle leistete er massiven Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Keiner der Beteiligten wurde bei dem Vorfall verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.03.2020

 

Wien: Festnahme nach Widerstand gegen Polizisten

Vorfallszeit: 14.03.2020, 14:40 Uhr / Vorfallsort: 03., Landstraßer Hauptstraße
Streifenbeamte bemerkten gestern einen in einer Bushaltestelle Schlafen-den und versuchten, ihn gängig zu machen. Im Zuge der Amtshandlung attackierte der alkoholisierte Mann (27, Stbg: Slowakei) die einschreitenden Polizisten, weshalb die Festnahme gegen ihn ausgesprochen wurde. Ein Beamter erlitt diverse leichte Verletzungen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 15.03.2020, 10:11 Uhr

 

Eisenach (Thüringen): Sehr einfacher Drogenfund

Als Polizeibeamte am Samstag gegen 22 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Eisenacher Oststadt durchführten, lief eine 41-jährige Frau an den Beamten vorbei. Diese konnten einen deutlichen Geruch von Marihuana wahrnehmen, da die Dame ganz unverfroren einen Joint konsumierte. Als die Beamten das Betäubungsmittel beschlagnahmen wollten, leistete die Dame erheblichen Widerstand und musste letztlich am Boden gefesselt werden. In einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten weitere Rauschmittel festgestellt werden. Ein Strafverfahren wegen Widerstands, Beleidigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 15.03.2020

Weiz (Steiermark, Österreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein 42-Jähriger aus dem Bezirk Weiz zeigte sich Freitagnacht, 13. März 2020, bei einer Amtshandlung aggressiv und attackierte die einschreitenden Polizisten. Verletzt wurde niemand.
Gegen 21.30 Uhr fuhr eine Polizeistreife in die Weizbergstraße, nachdem angezeigt worden war, dass eine Person in einer Wohnung randaliere würde. Beim Eintreffen der Polizisten lagen bereits zahlreiche Gegenstände im Stiegenhaus und in der Wohnung des Mannes. Dieser konnte dort mit einer blutenden Schnittwunde im Bereich des linken Unterschenkels angetroffen werden. Zur weiteren Abklärung und zur medizinischen Erstversorgung begaben sich die Polizisten und der Mann vor das Wohnhaus. Dort zeigte sich der 42-Jährige äußerst aggressiv, beschimpfte und bedrohte die Beamten mehrmals verbal und sprang immer wieder auf die vorbeiführende Straße. Da der Mann mit einem Fußtritt einen Beamten angegriffen hatte und sich weiterhin aggressiv verhielt wurde er festgenommen und zur weiteren Versorgung in das LKH Weiz gebracht. Im Krankenhaus beschimpfte der Mann das medizinische Personal und bespuckte einen Polizisten. Der 42-Jährige wurde in ein weiteres Krankenhaus nach Graz gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

PA der LPD Steiermark vom 14.03.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Bundespolizei stellt verbotene Tabletten und Betäubungsmittel sicher

Im Rahmen einer Kontrolle durch die Bundespolizei im Bahnhof Offenburg, beleidigte vergangene Nacht ein 28-Jähriger die Beamten mehrfach, verhielt sich unkooperativ und aggressiv. Grund für sein Verhalten könnte möglicherweise der Inhalt seiner Jackentasche gewesen sein. Dort fanden die Beamten 60 verbotene Ecstasy Tabletten, eine geringe Menge Marihuana und szenetypische Utensilien. Den deutschen Staatsangehörigen erwarten nun Anzeigen wegen Beleidigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Offenburg vom 14.03.2020

 

Lingen (Niedersachsen): Zwei Widerstände an nur einem Tag

Am Freitag ist es in Lingen gleich in zwei Fällen zu Widerständen gegen Polizeibeamte gekommen. Gegen 14 Uhr wurde zunächst eine 36-jährige Frau auf der Dienststelle renitent. Sie griff zwei Beamte an und bespuckte diese mehrfach. Gegen 22.45 Uhr wurde eine Streifenbesatzung wegen einer Körperverletzungsanzeige zum Konrad-Adenauer-Ring gerufen. Als sie den alkoholisierten und aggressiven 27-jährigen Täter in Gewahrsam nehmen wollten, trat er nach den Beamten und setzte sich gegen diese zur Wehr. Als ihm später auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen werden sollte, griff der die Beamten erneut an. In beiden Fällen kamen die Polizisten ohne nennenswerte Verletzungen davon.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 14.03.2020

 

Papenburg (Niedersachsen): Junge Frau verletzt Polizeibeamten

Am Freitagabend wurde eine Streifenbesatzung der Polizei Papenburg zur Schlichtung von Streitigkeiten in die Bahnhofstraße entsandt. Eine vierköpfige Clique war dort gegen kurz vor 22.30 Uhr lautstark aneinandergeraten. Nachdem die Beamten die Streitparteien voneinander getrennt hatten, verweigerte eine 26-jährige Beteiligte die Nennung ihrer Personalien.
Sie beschimpfte die Polizisten fortwährend und trat einem der Polizisten unvermittelt gegen das linke Bein. Die Frau musste überwältigt und zur Dienststelle transportiert werden. Ein Schnelltest auf Alkohol ergab einen Wert von 1,43 Promille. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutprobe an. Den Rest der Nacht verbrachte die junge Frau in der Gewahrsamszelle. Der leicht verletzte Beamte blieb weiter dienstfähig.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 14.03.2020

 

Aurich (Niedersachsen): 24-jähriger beschäftigt die Polizei den gesamten Vormittag

Am Freitagvormittag verursachte ein 24-jähriger Auricher mehrere polizeiliche Einsätze im Innenstadtbereich der Stadt Aurich. Am frühen Vormittag geriet der 24-jährige zunächst mit einem 26-jährigen in eine handfeste Auseinandersetzung, welche von einem der dortigen Marktbetreiber versucht wurde zu schlichten.
Während des Schlichtungsversuches wurde dem Marktbetreiber dann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Im weiteren Verlauf des Vormittages entwendete der 24-jährige dann diverse Bastelutensilien aus einem Geschäft in der Auricher Fußgängerzone.
Hierbei konnte der 24-jährige eindeutig identifiziert werden. Als zwei Beamte der Polizei Aurich den 24-jährigen kurze Zeit später beim ZOB in Aurich antrafen und ihn bezüglich des Diebstahls kontrollieren wollten, leistete dieser erheblichen Widerstand, so dass die einschreitenden Polizeibeamten leicht verletzt wurden. Gegen den 24-jährigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 14.03.2020

 

GRAFENRHEINFELD, Lkr. SCHWEINFURT (Bayern): Alkoholisierter Mann schlägt Scheibe eines Rettungswagens ein und beleidigt Einsatzkräfte

Am Freitagabend ging ein 41-jähriger Mann einen Rettungswagen sowie die zugehörigen Einsatzkräfte an. Hierbei beleidigte er die Rettungskräfte und schlug schließlich eine Scheibe des Fahrzeugs ein.
Gegen 22:15 Uhr wurde die Ehefrau des 41-Jährigen in einem Rettungswagen in der Frühlingstraße behandelt. Da der Mann stark alkoholisiert wirkte und sich aggressiv zeigte, wurde ihm der Zutritt in das Fahrzeug verwehrt. Daraufhin beleidigte der Mann die beiden Rettungskräfte mit diversen Schimpfworten und schlug gegen die Seitenscheibe des Rettungswagens, sodass diese zu Bruch ging. Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten verhielt sich der 41-Jährige weiterhin aggressiv,
sodass ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2 Promille. Da der Mann sich auch weiterhin nicht beruhigen ließ und begann um sich zu spucken, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Schweinfurt verbracht. Durch das Einschlagen der Scheibe erlitt der Beschuldigte leichte Verletzungen.
Am nächsten Morgen durfte der Mann die Dienststelle wieder verlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel sowie wegen Beleidigung.

PM (auszugsweise) der PI Schweinfurt vom 14.03.2020

 

Imsweiler (Rheinland-Pfalz): Drogendelikt eines 52-jährigen Mannes

Eine für ihn ungünstige Mitfahrgelegenheit suchte sich ein 52-jähriger Mann aus Winnweiler aus. Er versuchte in der Nacht vom 13.03.20 auf den 14.03.20 ein Fahrzeug in Imsweiler anzuhalten, das ihn nach Hause bringen sollte. Bei diesem Fzg handelte es sich allerdings um einen Streifenwagen der Polizei. Bei der anschließenden Personenkontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Mann augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand. Auch beleidigte er während der Kontrolle einen Polizisten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Seine Heimfahrt musste er selbst in die Wege leiten.

PM der PD Kaiserslautern vom 14.03.2020

 

Hecklingen (Sachsen-Anhalt): Fahrzeugführer unter Alkohol

In den frühen Morgenstunden des 14.03.2020 stellten Polizeibeamte im Rahmen der Streifentätigkeit in der Teichstraße in Hecklingen, einen 40-jährigen Fahrzeugführer aus Hecklingen mit seinem Pkw fest. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamten beim Fahrzeugführer erheblichen Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholvortest ergab beim 40-jährigen Fahrzeugführer einen Vorwert von 2,13 Promille. Gegen den 40-jährigen wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, sowie ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Während der Amtshandlung der Polizeibeamten leistete der 40-jährige Fahrzeugführer erheblichen Widerstand, so dass er zum Schutz der Beamten gefesselt werden musste. Im Ergebnis wurde gegen den 40-jährigen Fahrzeugführer ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PRev Salzlandkreis vom 14.03.2020

 

Friedberg, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (Steiermark, Österreich): Auf Polizisten losgegangen

Freitagnacht versuchte sich ein 57-Jähriger einer Amtshandlung zu widersetzen und wurde festgenommen. Der Beschuldigte und ein Polizist wurden verletzt.
Gegen 00.30 Uhr erstattete die Kellnerin eines Lokales bei der Polizei die Anzeige, dass ein Mann einen anderen Gast durch einen Schlag ins Gesicht verletzt habe. Beim Einschreiten durch die zuständige Polizeistreife verhielt sich der Beschuldigte, ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, auch gegenüber den Beamten aggressiv und ging schließlich tätlich auf die Polizisten los. Er konnte nur unter Anwendung des Pfeffersprays und Körperkraft festgenommen werden. Der Festgenommene verhielt sich weiterhin aggressiv und konnte erst nach Anlegen der Hand- und Fußfesseln transportiert werden. Der 57-Jährige war stark alkoholisiert, er und ein Polizist wurden bei der Amtshandlung leicht verletzt.
Nach Abschluss der Erhebungen wurde der 57-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Er wird angezeigt und ein Waffenverbot wurde erlassen.

PA der LPD Steiermark vom 14.03.2020

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Körperverletzungen und Widerstand

Am frühen Samstagmorgen kam es gegen 3.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vor einer Gaststätte in der Grabenstraße. Ein 18-Jähriger zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizisten aggressiv und musste in Gewahrsam genommen werden. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten wiederholt und leistete Widerstand. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen. Die Ermittlungen dauern an.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 14.03.2020

 

Kempten (Bayern): Betrunken hinterm Steuer

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in Kempten bei Kontrollen zwei Pkw-Fahrer festgestellt, die deutlich zu viel Alkohol getrunken hatten. Eine 42-jährige Fahrzeugführerin wies bei einem Alkoholtest einen Wert von über zwei Promille auf. Sie war mit einem Pkw im Kemptener Stadtgebiet unterwegs, als sie zur allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten wurde. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Zudem darf sie ab sofort keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen, ihren Führerschein übergab sie den Beamten noch vor Ort.
Ebenfalls eine Strafanzeige erwartet einen 47-jährigen Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Pkw und mehreren Insassen im Bereich Lenzfried unterwegs war. Als dieser, weil er bei der Kontrolle deutlich nach Alkohol roch, von den Beamten einen freiwilligen Alkoholtest angeboten bekommen hatte, nahm er kurzerhand „die Beine in die Hand“ und flüchtete. Er sprang über ein Geländer, rutschte einen ca. zwei Meter hohen Abhang hinunter und landete dort in einem Bach. Beim Durchqueren des Baches verletzte er sich an einem Zaun und setzte schließlich seine Flucht noch ca. 800 Meter weiter über eine Wiese fort. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten mit Hilfe hinzugerufener Kräfte den Entlaufenen, der sich auf der Wiese im Dunkeln zu verstecken versuchte, auffinden und dingfest machen. Auf der Dienststelle wurde ein Atemalkoholwert von knapp 1,5 Promille gemessen. Der Beschuldigte war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er zog sich leichte Blessuren zu, die Beamten blieben beim Einsatz unverletzt. Der Mann wird sich nun wegen einer Trunkenheit im Verkehr und eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. In diesem Zusammenhang wird gegen eine 50-jährige Mitfahrerin des Mannes wegen eines Vergehens gegen das Kunsturheberrechtsgesetz ermittelt, da sie eigenen Angaben nach unerlaubt von den eingesetzten Kräften ein Video gedreht und bereits veröffentlicht hatte. Eine weitere Insassin des Pkws, eine 51-jährige Frau, musste kurzfristig in Gewahrsam genommen werden, da sie die polizeilichen Maßnahmen massiv störte und einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.03.2020

 

Lindenberg (Bayern): Widerstand bei Polizeigewahrsam

Am Freitagabend wurde der Polizeiinspektion Lindenberg ein Streit zwischen zwei Bewohnern einer Asylbewerberunterkunft in Lindenberg mitgeteilt. Zur Unterbindung von Straftaten wurde einer der Beteiligten, welcher zudem noch stark alkoholisiert war, durch eine Streife der Polizei Lindenberg in Gewahrsam genommen. Bei der Verbringung in den Haftraum sperrte sich der 30-Jährige eritreische Staatsangehörige zunächst und musste im Anschluss aufgrund seiner Gegenwehr zu Boden gebracht werden. Hierbei wehrte er sich massiv, sodass mehrere Beamte nötig waren um den Herrn zu fixieren. Den Rest der Nacht verbrachte er im Haftraum der Polizeiinspektion. Auf ihn kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.03.2020

 

Jettingen – Scheppach (Bayern): Trunkenheit im Verkehr / Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, 14.03.2020, um 02.10 Uhr, kontrollierte ein Streifenbesatzung der PI Burgau einen Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Pkw auf der Siemensstraße in Jettingen-Scheppach unterwegs war. Hierbei wurde durch die Beamten beim Fahrer Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein freiwillig angebotener Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,91 mg/l. Anschließend versuchte der Verkehrsteilnehmer sich der Blutentnahme durch Flucht zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung durch die Beamten konnte der 39-Jährige eingeholt und gestellt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde und zur ambulanten Erstversorgung ins Krankenhaus musste. Bei dem Pkw-Führer wurde schließlich eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Auf dem Weg zur PI Burgau beleidigte er noch beide Beamten und verweigerte jegliche Angaben zu seiner Identität. Der Fahrzeugführer wird wegen mehrerer Delikte zur Anzeige gebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.03.2020

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Waste Watcher und Polizisten beleidigt

Am Donnerstagabend, 19:35 Uhr, erhielt die Polizei einen Einsatz zum Graf-von-Galen-Ring. Die Waste Watcher meldeten Probleme mit einem Bürger.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei Waste Watcher eine Ordnungswidrigkeit eines 57-jährigen Mannes ahnden wollten, der damit gar nicht einverstanden war. Er war aufgebracht und beleidigte alle Anwesenden, auch die Polizisten. Da er auch das Fahrzeug der Waste Watcher bespuckte, dies auch bei den Mitarbeitern versuchte und einem Platzverweis nicht nachkam, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei sperrte er sich und schlug sich selbst mit der Hand ins Gesicht. Ihm mussten Handfesseln angelegt werden. Der Mann verbrachte einige Stunden im Polizeigewahrsam und erhält nun eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Hagen vom 13.03.2020

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Zivilfahnder immer im Dienst – Professionelle Ladendiebe gestellt – Spektakuläre Festnahme

Dem geschulten Auge eines Polizeibeamten in seiner Freizeit ist es zu verdanken, dass der Düsseldorfer Polizei gestern Nachmittag zwei professionelle Ladendiebe auf der Königsallee ins Netz gegangen sind. Der Observation des Duos folgte eine spektakuläre Festnahme aus dem Täterfahrzeug.
Gegen 15 Uhr fielen dem Polizisten auf der Königsallee zwei Männer (49 und 44 Jahre alt) auf, die sich verdächtig verhielten. Immer wieder betrat einer der Männer unterschiedliche Ladenlokale, während sich der andere vor der Tür aufhielt. Nach Verlassen eines Geschäfts konnte der Beamte beobachten, wie einer der Männer zahlreiche Bekleidungsstücke unter seiner Jacke hervorholte und auf der Girardet-Brücke an seinen Mittäter übergab. Nach ihrer „Einkaufstour“ wollten die Diebe in einem BMW wegfahren. Hinzugerufene Beamte stoppten das Fahrzeug sofort. Nachdem die beiden Insassen nicht freiwillig aus dem Fahrzeug ausstiegen, mussten sie gewaltsam aus dem Pkw geholt und festgenommen werden.
Der 50-jährige kroatische Fahrzeugführer konnte sich nur mit falschen Papieren ausweisen. Im Fahrzeug stießen die Beamten auf zahlreiche Bekleidungsstücke, die wohl aus anderen Diebstählen stammen. Außerdem wurde entsprechendes „Werkzeug“ sichergestellt. Der 49-Jährige muss sich nun vor dem Haftrichter verantworten.
Der 44-jährige Mittäter wurde aus Mangel an Haftgründen entlassen. Die Ermittlungen zu weiteren Straftaten dauern an.

PM der POL Düsseldorf vom 13.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Bei Widerstand Polizistin verletzt

Wegen eines Streits ist die Polizei in der Nacht zu Freitag zu einer Adresse im westlichen Stadtgebiet gerufen worden. Eine Frau hatte die Streife gegen 1 Uhr verständigt, weil ihr Lebensgefährte zusammen mit einem ihr unbekannten Mann in der gemeinsamen Wohnung Marihuana konsumierte – was sie vom Schlafen abhielt. Die 30-Jährige wollte dieses „Treffen“ beenden und verwies den Fremden der Wohnung. Der Mann kam der Aufforderung jedoch nicht nach.
Die ausgerückten Polizeibeamten erteilten dem 40 Jahre alten Mann einen Platzverweis, was diesen allerdings auch nicht zu interessieren schien. Er wurde deshalb von den Polizisten in den Hausflur geführt. Dort wurde der Mann dann allerdings aggressiv, leistete körperlichen Widerstand und verletzte eine Beamtin leicht.
Der 40-Jährige wurde zunächst zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert und anschließend in Gewahrsam genommen. Der Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss; laut Atemtest hatte er einen Pegel von 2,56 Promille. Ihm wurde deshalb auch eine Blutprobe entnommen.
Eine Ärztin bescheinigte seine Gewahrsamsfähigkeit, so dass der 40-Jährige die restliche Nacht in einer Polizeizelle verbrachte. Gegen den 40-Jährigen wird nun wegen Widerstands und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich ermittelt. Auch auf den Lebensgefährten der Frau kommt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 13.03.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Jugendlicher rastet bei Kontrolle aus und verletzt einen Angehörigen der Sicherheitswacht

Bereits am Freitag, den 06.03.2020, verhielt sich ein Jugendlicher gegenüber zwei Mitarbeitern der Sicherheitswacht verbal und körperlich aggressiv, sodass einer der Männer leicht verletzt wurde.
Gegen 21:15 Uhr führten zwei Angehörige der Sicherheitswacht in Burglengenfeld Identitätsfeststellungen bei Jugendlichen durch. Aufgrund immer widerkehrender Ruhestörungen und Sachbeschädigungen in der Gegend, waren die beiden Männer ehrenamtlich dort im Einsatz.
In der Regensburger Straße befand sich eine Gruppe von Jugendlichen, die Flaschen in der Hand hielten und erkennbar angetrunken waren. Nachdem sich die Sicherheitswacht-Angehörigen vorgestellt hatten, zeigten sich die Mädchen kooperativ und gaben zu, dass es sich bei den Getränken um Spirituosen handeln würde.
Daneben hatte sich auch ein 17- Jähriger befunden, der auf einmal anfing, die beiden Männer zu beschimpfen. Er warf auf einen der Sicherheitswachtler aus bislang unklaren Gründen ein gebrauchtes Kondom, das er aus seiner Jackeninnentasche gezogen hatte und zeigte den ausgestreckten Mittelfinger. Der Junge wollte sich auf gutes Zureden der Sicherheitswacht und der Mädchen nicht beruhigen und griff die Männer letztlich körperlich an. Diese mussten den Minderjährigen festhalten. Zudem wurde die Polizei umgehend verständigt. Als die Beamten der PI Burglengenfeld eintrafen, wurden dem 17-Jährigen Handfesseln angelegt.
Der Jugendliche war so außer Kontrolle, dass er einen Mitarbeiter der Sicherheitswacht gebissen hatte. Dieser erlitt leichte Verletzungen und begab sich anschließend in ein Krankenhaus.
Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem Jungen einen Wert von ca. 1,3 Promille. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und übergaben ihn anschließend seinem Vater.
Die Polizeiinspektion Burglengenfeld hat nun ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.
Aufgrund der Gesamtumstände wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg der Vorfall im „priorisierten Verfahren“ bearbeitet. Diese beschleunigte Sachbehandlung ermöglicht eine rasche sowie konsequente Verfolgung und juristische Ahndung nach dem Ereignis.

PM des PP Oberpfalz vom 13.03.2020

 

Berlin/Neukölln: Polizisten mit Fußtritten angegriffen

Gestern Nacht griff ein Mann zwei Polizisten in Neukölln an. Gegen 23 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei zu einer Straftat in einem Mehrfamilienhaus an der Nogatstraße und teilte mit, dass er Schreie einer Frau aus der Wohnung unter ihm gehört haben wollte. Er sei daraufhin zu der betreffenden Wohnung gegangen und wollte fragen, ob alles in Ordnung sei. Ein Mann öffnete die Wohnungstür, soll dem Anrufer sofort ins Gesicht geschlagen und die Tür wieder geschlossen haben. Nun klopften und klingelten die Einsatzkräfte an der betreffenden Wohnung, woraufhin eine Frau die Tür öffnete, die mehrere Verletzungen im Gesicht, an einem Arm und einem Bein aufwies. Neben der bereits geschilderten Körperverletzung, bestand der Verdacht einer weiteren Straftat mit einer weiteren Verletzten. Daher betraten die Polizeikräfte die Wohnung und versuchten die Identitäten der Frau und des ebenfalls anwesenden Mannes festzustellen. Dagegen setzte sich dieser jedoch zur Wehr, indem er zwei Polizisten mit Faustschlägen und Fußtritten attackierte. Selbst der Einsatz von Reizgas konnte weitere Angriffe, wobei einem Polizeioberkommissar ins Gesicht getreten wurde, nicht verhindern. Beim späteren Anlegen der Handfessel verletzte der 35-Jährige den unterstützenden Polizeikommissar an dessen Hand. Erst nach erheblichem Kraftaufwand konnte der mutmaßliche Angreifer schließlich mit zwei Handfesseln gefesselt und bewegungsunfähig gemacht werden. Die beiden Kommissare erlitten leichte Verletzungen, ebenso wie der 35-Jährige. Nachdem die Situation beruhigt werden konnte, wollten die Einsatzkräfte nun auch die Personalien des Anrufers und der verletzten Frau feststellen. Beide weigerten sich jedoch ihre Namen und Geburtsdaten zu nennen. Die Frau bestritt im Rahmen einer Straftat verletzt worden zu sein und gab an, dass dies mit ihrem Einvernehmen geschehen sein soll. Der zuvor vorgeblich von dem 35-Jährigen geschlagene Zeuge, machte nun widersprüchliche Angaben. Der Tatverdächtige wurde, bevor er zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht wurde, von alarmierten Sanitätern ambulant behandelt. Die verletzten Polizisten verzichteten zunächst auf eine ärztliche Behandlung, konnten ihren Dienst jedoch nicht fortsetzen. Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte, einfacher Körperverletzung und Körperverletzung im Rahmen Häuslicher Gewalt ermittelt.

PM (0627) des PP Berlin vom 13.03.2020

 

Alzenau (Bayern): Nach Familienstreit – 80-Jähriger leistet Widerstand

Ein 80 Jahre alter Mann hat am Donnerstagabend nach einem heftigen Streit mit dessen Familie die herbeigerufene Polizeistreife angegriffen und mit Reizgas und einem Biss leicht verletzt. Der alkoholisierte Senior musste bei der Polizeiinspektion Alzenau ausgenüchtert werden. Gegen ihn wird nun wegen unterschiedlichster Delikte ermittelt.
Der Schwiegersohn des 80-Jährigen hatte sich gegen 21.30 Uhr bei der Alzenauer Polizei gemeldet und mitgeteilt, der Senior hätte dessen Ehefrau aus der gemeinsamen Wohnung ausgesperrt, sie beleidigt und auch bereits tätlich angegriffen. Auch gegen den im selben Haus wohnenden Mitteiler und dessen Kinder habe der Mann sich aggressiv verhalten. Eine Streife der Polizeiinspektion Alzenau fuhr daraufhin zur Wohnanschrift. Auch die Streife wurde durch den 80-Jährigen jedoch nicht eingelassen, sondern nur durch die Tür beleidigt.
Die Beamten entschlossen sich daraufhin, die Wohnungstür von außen zu öffnen und mussten unmittelbaren Zwang in Form von Pfefferspray einsetzen, da der Senior sofort dazu ansetzte, sie anzugreifen. Der 80-Jährige sprühte daraufhin selbst ein Reizstoffsprühgerät in Richtung der Beamten und biss einen Beamten zudem später beim Einsteigen in den Streifenwagen in die Hand. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt und in der Dienststelle vom Rettungsdienst versorgt. Auch bei dem Beschuldigten musste eine Augenreizung behandelt werden. Zudem wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Anschließend verblieb der Beschuldigte zur Ausnüchterung über Nacht in Polizeigewahrsam.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Nötigung, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Mit der Familie des Mannes steht der Sachbearbeiter bereits wegen verschiedenen Möglichkeiten bei häuslicher Gewalt in Kontakt.

PM des PP Unterfranken vom 13.03.2020

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizisten stoppen Randalierer mit Hilfe der Diensthunde

Fünf Polizeibeamte und zwei Diensthunde waren in der Nacht zum Freitag, 13. März, im Mönchengladbacher Stadtteil Schmölderpark im Einsatz, um einen Randalierer zu stoppen.
Der 26 Jahre alte Mann hatte am Donnerstag, 12. März, in den Abendstunden in einem Haus an der Eibenstraße mit einem Baseballschläger gegen Türen geschlagen.
Die Polizei wurde gegen 23.20 Uhr alarmiert. Der mit einem Messer bewaffnete Mann bedrohte einen Diensthundeführer. Daraufhin wurde der Einsatz des Hundes angedroht und auch umgesetzt. Der Randalierer wurde durch einen Biss des Hundes leicht am Arm verletzt und konnte schließlich von den Beamten fixiert werden.
Nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus kam der Mann ins Polizeigewahrsam. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der POL Mönchengladbach vom 13.03.2020

 

Nienburg (Niedersachsen): Einsatz des Veterinäramtes Schaumburg endet mit einem polizeilichen Großeinsatz

Am heutigen Tage gegen 14 Uhr haben Spezialkräfte aus Hannover den Einsatz im Auetal bei Rehren beendet. Nachdem der 62-Jährige zuerst auf die SEK-Beamten geschossen und gedroht hatte, durch weitere Schüsse eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, konnten die eingesetzten Beamten den Mann mit einem Beinschuss überwältigen und festnehmen. Durch den bereits vor Ort anwesenden Rettungsdienst konnte der Mann sofort medizinisch versorgt werden. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die Beamten stellten auf dem „Resthof“ des Mannes diverse Tiere, die sich teilweise in einem pflegebedürftigen Zustand befanden fest, beispielsweise waren dies Hunde, Katzen, Kaninchen, Schweine und Schafe. Aus polizeilicher Sicht werden gegen den Mann nun diverse Straftaten eingeleitet, u.a. wegen Verdachts Verstoß gegen das Waffengesetz, versuchte gefährliche Körperverletzung, Bedrohung sowie Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Zum jetzigen Zeitpunkt dauern die Folgemaßnahmen und weiteren Ermittlungen an.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 13.03.2020

 

VS-Schwenningen (Baden-Württemberg): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Alle Hände voll zu tun hatten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Schwenningen und unterstützender Polizeidienststellen aus der Nachbarschaft, die am heutigen Freitagmittag gegen
12.45 Uhr nach einem Notruf zu einem Mehrfamiliengebäude in der Uhlandstraße entsandt wurden.
Bei dem Notruf war der Polizei mitgeteilt worden, dass ein in diesem Gebäude wohnhafter Mann randalieren würde und dass es nach Rauch rieche. Da eine Brandgefahr nicht auszuschließen war, veranlasste der den Notruf entgegennehmende Polizeibeamte sogleich die Verständigung der Freiwilligen Feuerwehr, die ebenfalls in die Uhlandstraße ausrückte.
Bei dem betroffenen Wohngebäude wurden die am Tatort eintreffenden Polizeibeamten auf den im obersten Stockwerk des Gebäudes randalierenden, 32 Jahre alten Mann aufmerksam, der den Polizeibeamten im Treppenhaus entgegentrat.
Der Tatverdächtige ließ sich dazu hinreißen, einen vermutlich teilweise entleerten Feuerlöscher mit einem Füllgewicht von zehn Kilogramm auf die sich auf der Treppe befindlichen Polizeibeamten zu werfen. Dem Feuerlöscher folgten Klappstühle und weitere Gegenstände.
Mehrere Polizeibeamte wurden durch die als Wurfgeschosse missbrauchten Gegenstände getroffen und verletzt. Gleichwohl gelang es den Polizeibeamten, den gewaltbereiten Störer trotz weiterer Widerstandshandlungen zu überwältigen, zu fixieren und in Gewahrsam zu nehmen. Hierzu setzten sie Pfefferspray ein, von dessen Wirkung sie selbst zusätzlich betroffen waren. Verletzungen erlitten insgesamt sechs Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Einer der geschädigten Beamten musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Gegen den 32-jährigen Tatverdächtigen der vor Jahren als Flüchtling aus einem Bürgerkriegsland in die Region gelangte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Er war beim Polizeirevier Schwenningen bereits wegen einschlägiger Vorkommnisse und wegen seiner psychischen Auffälligkeit bekannt. Der Tatverdächtige wurde durch einen Arzt zur Behandlung in ein Fachkrankenhaus eingewiesen.

PM des PP Konstanz vom 13.03.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Hundediebstahl, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand – alkoholisierter Randalierer landet im Gewahrsam

Traurige Bilanz nach mehreren Vorfällen am Mittwochnachmittag, 11. März: Eine Strafanzeige wegen versuchten Diebstahl und versuchter Körperverletzung, eine Anzeige wegen Beleidigung und eine wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte mussten gegen einen 35-Jährigen vorgelegt werden. Gegen 14 Uhr versuchte zunächst der Mann an der Essener Straße, Ecke Turfstraße in Gelsenkirchen, einer Frau den Hund zu klauen. Dabei wurde er von einem Passanten, der dies gesehen hatte, an der Tat gehindert. Im Zuge dessen wurde der Alkoholisierte aggressiver und versuchte den Zeugen zu schlagen. Als die alarmierte Polizei hinzukam, beruhigte sich der 35-Jährige jedoch nicht. Nun beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und missachtete jegliche Anweisungen. Eine störungsfreie Sachverhaltsklärung aufgrund des aggressiven und gewaltbereiten Verhaltens des Täters war vor Ort nur schwer möglich. Aus diesem Grund wurden ihm zunächst Handschellen angelegt. Dies hinderte den Randalierer dennoch nicht daran, weiterhin aggressiv zu handeln. So versuchte er trotz Handschellen einen Polizisten durch einen Kopfstoß anzugreifen und zu verletzen. Um weitere strafbare Handlungen zu verhindern, wurde er anschließend ins Polzeigewahrsam gebracht.

PM der POL Gelsenkirchen vom 12.03.2020

 

München (Bayern): Aggressiver geht Reisende und Beamte an 33-Jähriger vermutlich unter Drogeneinfluss

Mittwochabend (11. März) ging ein 33-Jähriger am Ostbahnhof Reisende, Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit und Bundespolizisten an. Zur Eigensicherung musste er an Händen und Beinen gefesselt werden. Nach einer Blutentnahme musste der, vermutlich unter Drogeneinfluss Stehende, weiter im Krankenhaus verbleiben.
Mittwochabend, gegen 21:45 Uhr, wurde eine Streife der Bundespolizei im östlichen Personentunnel des Münchner Ostbahnhofs nach einem Hinweis auf einen 33-Jährigen aufmerksam. Er soll mehrere Reisende verbal und teilweise auch körperlich angegangen sein. Gegenüber einer Streife der Deutsche Bahn Sicherheit, welche den Deutschen bereits an der Wand fixiert hatte, verhielt er sich ebenfalls aggressiv und bedrohte sie unter anderem mit dem Tode.
Er wurde daraufhin auf die Bundespolizeiwache am Ostbahnhof gebracht, wo er aus Gründen der Eigensicherung durchsucht werden sollte. Hierbei bedrohte er auch die Beamten mit dem Tode, trat nach einem Bundespolizisten und traf ihn am Knie/Schienbein. Daraufhin wurden im Hand- und Fußfesseln angelegt um weitere Attacken zu verhindern. Der 24-jährige Beamte erlitt keine Verletzungen und war weiterhin dienstfähig.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem Münchner einen Wert von 3,63 Promille. Außerdem zeigte er Drogentypisches Verhalten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese eine Blutentnahme bei dem 33-Jährigen an. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er nach der Blutentnahme noch zur weiteren medizinischen Behandlung bleiben musste.
Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.

PM der BPOLI München vom 12.03.2020

 

Herford (Nordrhein-Westfalen): Schwimmbadbesucher leistet Widerstand- Polizeibeamter verletzt

Am Dienstagabend (10.3.) gegen 20.30 Uhr wurden Beamte der Polizei Herford zur Wiesenstraße gerufen. Hier befand sich innerhalb eines Schwimmbades eine männliche Person, die lautstark randalierte und das Personal belästigte. Durch die eingesetzten Beamten wurde dem augenscheinlich alkoholisierten 56-Jährigen aus Bad Oeynhausen ein Platzverweis ausgesprochen.
Dieser Aufforderung wollte der Betroffene nicht folgen, sondern reagierte aggressiv und beleidigte die Beamten mehrfach. Als der 56-Jährige aus dem Schwimmbad geführt werden sollte, schlug dieser plötzlich einem der Polizeibeamten mit der Faust direkt ist Gesicht. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme leistete der Betroffene weiterhin erheblichen Widerstand, in dem er mit Armen und Beinen um sich schlug. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten zur Polizeiwache Herford verbracht. Nach einer Blutprobenentnahme und Ausnüchterung durfte der Bad Oeynhausener das Gewahrsam wieder verlassen. Neben einer Strafanzeige wegen Widerstand erhält er auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Der verletzte Beamte konnte nach ambulanter Behandlung der Verletzungen im Gesicht und an der Hand das Krankenhaus wieder verlassen.

PM der KPB Herford vom 12.03.2020

 

Voerde (Nordrhein-Westfalen): 28-Jähriger verletzte Polizeibeamte

Am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr randalierte ein 28-jähriger Voerder in einer Wohnung am Hügelweg.
Die alarmierten Polizeibeamten mussten den Mann schließlich fesseln, da er mehrfach nach ihren Dienstwaffen langte und die Beamten angriff.
Die Polizisten (45 Jahre und 26 Jahre alt) erlitten leichte Verletzungen. Dem renitenten 28-Jährigen entnahm ein Arzt eine Blutprobe.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 12.03.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Couragierte Zeugin erwischt Diebe auf frischer Tat

Am Mittwochnachmittag, 11.03.2020, hat eine 21-jährige Frau vier Jugendliche dabei bemerkt, wie diese vermutlich Gegenstände aus einer Umkleide eines Vereinsheims an der Hoppenstedtstraße im hannoverschen Stadtteil Südstadt entwendet haben. Die Täter sind anschließend durch alarmierte Polizeibeamte gestellt worden.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte die Zeugin gegen 15:30 Uhr bemerkt, wie sich vier Personen, davon zwei junge Frauen, vermutlich unberechtigt in den Umkleideräumen aufhielten und diese anschließend fluchtartig verließen. Die aufmerksame 21-Jährige verfolgte die Jugendlichen bis zu einem Spielplatz in der Nähe und alarmierte die Polizei. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass die Teenager mehrere Gegenstände, unter anderem eine Powerbank dabei hatten, welche soeben offensichtlich aus den Umkleideräumen geklaut worden war.
Während der Kontrolle verhielten sich die zwei jungen Frauen (beide 16 Jahre) und die beiden jungen Männer (16 und 17 Jahre) gegenüber den Beamten unkooperativ und beleidigten diese. Im Verlauf dessen kam es zu Widerstandshandlungen von den zwei männlichen Jugendlichen. Da bei den beiden eine Drogen- und Alkoholbeeinflussung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden ihnen Blutproben entnommen. Anschließend wurden alle Teenager an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
Die vier Jugendlichen erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Hannover vom 12.03.2020

 

Hennef (Nordrhein-Westfalen): Randalierer greift Polizisten an

Am Mittwoch, 11.03.2020 gegen 14:20 Uhr, wurde die Polizei nach Hennef-Uckerath zur Westerwaldstraße gerufen. Vor einer Pizzeria sollte ein Mann randalieren. Die Melder schilderten, der Unbekannte würde auf die Fahrbahn springen und versuchen Autos anzuhalten. Ferner würde er an Haustüren rütteln sowie Passanten anpöbeln und bedrohen. Als die eingesetzten Polizisten den Mann ansprachen, wurde dieser sofort aggressiv. Er wollte sich nicht ausweisen und keinerlei Anweisungen Folge leisten. Stattdessen bedrohte und beleidigte er die Polizisten fortwährend. Da sich der 50-jährige Hennefer nicht beruhigen ließ, sondern immer aggressiver wurde, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er derart Widerstand, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten.
Erst mit Hilfe einer weiteren Streifenwagenbesatzung und eines Bundespolizisten, der außer Dienst auf die Situation aufmerksam geworden war, konnte der Hennefer fixiert werden. Schließlich gelang es, den offenbar von akuten psychischen Problemen betroffenen Mann in ein Krankenhaus zu bringen. Eine Mitarbeiterin des zuständigen Ordnungsamtes wurde hinzugezogen und verfügte, nach Begutachtung durch einen Arzt, die zwangsweise Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Die Polizei musste den Hennefer auf dem Krankentransport nach Bonn begleiten, weil er nach wie vor um sich trat und das medizinische Personal bedrohte. Hinweise auf Drogen- oder Alkoholkonsum gab es nicht. Ein Strafverfahren wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und anderer Tatbestände wurde eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 12.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Bewaffneter Taxiräuber nach waghalsiger Flucht durch Polizeibeamte gestoppt und festgenommen

Zivile Beamte der Nürnberger Polizei stoppten am frühen Donnerstagmorgen (12.03.2020) die Flucht eines 23-Jährigen. Der Mann hatte unmittelbar zuvor ein Taxi geraubt und mehrere Polizeibeamte gefährdet.
Gegen 03:45 Uhr teilte ein Taxifahrer der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass er soeben beraubt wurde. Ein Fahrgast, den er zuvor in der Innenstadt aufgenommen hatte, ließ sich in die Holzschuherstraße fahren. Dort angekommen, zog der vermeintliche Fahrgast unvermittelt ein Messer und bedrohte den Fahrer.
Er forderte ihn auf, das Taxi zu verlassen und flüchtete anschließend mit dem Fahrzeug.
Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit mehreren uniformierten und zivilen Polizeistreifen eingeleitet. Nur wenige Minuten später stellte eine Zivilstreife das gesuchte Taxi fest, welches die Rothenburger Straße etwa auf Höhe der Schreyerstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr. In diesem Streckenabschnitt ist die Rothenburger Straße eine zweispurige und üblicherweise stark frequentierte Einbahnstraße.
Die Zivilbeamten versuchten das Taxi anzuhalten, indem sie ihr Fahrzeug quer über die Fahrbahn stellten. Der Fahrer des geraubten Taxis verlangsamte zwar seine Fahrt, setzte seine Flucht aber anschließend über den Gehweg fort. Um eine weitere Flucht und eine Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer zu verhindern, stoppte eine weitere Zivilstreife das Fahrzeug. Hierbei kam es zum Kontakt beider Fahrzeuge.
Mehrere Polizeibeamte versuchten anschließend, den Tatverdächtigen festzunehmen.
Dieser wehrte sich jedoch massiv und versuchte weiterhin, mit dem Pkw zu flüchten. Nur durch das blockierende Dienstfahrzeug konnte dies verhindert werden. Nur mit mehreren Beamten und unter großer Kraftanstrengung gelang es, den 23-Jährigen festzunehmen.
Der Taxifahrer sowie die eingesetzten Polizeibeamten blieben körperlich unverletzt. Am Dienstfahrzeug sowie dem Taxi entstand Sachschaden von einigen tausend Euro.
Im Fahrzeug fanden die Polizisten anschließend das mutmaßliche Tatmesser. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes gegen den 23-Jährigen ein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der Festgenommene im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.

PM des PP Mittelfranken vom 12.03.2020

 

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Nach Widerstand in Polizeigewahrsam

Mit der richterlichen Anordnung des Polizeigewahrsams endete am Mittwoch für einen berauschten, polizeibekannten 27-Jährigen eine Sachbeschädigung in der Bahnhofstraße. Der Mann hatte auf dem Bürgersteig mit Flaschen umhergeworfen, wie der Polizei um 17:45 Uhr gemeldet wurde. Als er von den Beamten angesprochen wurde, ging er mit Fäusten auf sie los und verletzte einen Polizisten. Selbst als er in die Inspektion gebracht wurde, versuchte er, weitere Personen mit Kopfstößen zu verletzen. Der Mann war einem Atemalkoholtest zufolge mit 1,12 Promille alkoholisiert, darüber hinaus stand er unter dem Einfluss von Amphetaminen, wie ein Vortest ergab. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurde daher die beweissichernde Blutprobe angeordnet. Was nun folgte, waren Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (1359) der PD Brandenburg Süd vom 12.03.2020

 

Frankfurt/O. (Brandenburg): Polizistin verletzt

Am späten Vormittag des 11.03.2020 unterstützten Polizisten Mitarbeiter der Stadtverkehrsgesellschaft bei einem Einsatz zur Verhinderung von „Schwarzfahrten“. Die Kontrolleure der SVG hatten gegen 11:10 Uhr einen Mann in einer Straßenbahnlinie ohne gültigen Fahrschein ertappt. Der Delinquent wollte sich auch nicht ausweisen. Als eine Polizistin nun die Straßenbahn betrat, wurde sie von dem Delinquenten umgehend mit einem Fußtritt aus der Tür befördert. Die 45-Jährige kam in der Folge zu Fall und erlitt eine Verletzung, die sie bis auf Weiteres dienstunfähig machen wird. Der Wüterich musste mit Pfefferspray und einfacher körperlicher Gewalt zur Räson gebracht werden. Doch bei seiner Verbringung zum Revier wollte er abermals keine Ruhe geben und leistete wieder aktiven Widerstand. Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem 33-jährigen Wohnungslosen zu tun, der bereits hinlänglich bekannt war. Er ist vorläufig festgenommen und soll zügig einem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der PD Brandenburg Ost vom 12.03.2020

 

Hainfeld (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss, Beleidigung

Ursächlich dürfte überhöhter Alkoholkonsum sowie nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein, weshalb am heutigen Morgen (12.03.2020) kurz vor 7 Uhr eine 37-jährige Autofahrerin in der Straße Am Schloßgarten nach links von der Fahrbahn abkam und mit einem geparkten Mazda kollidierte. Bei der Unfallaufnahme konnte bei der Fahrzeugführerin Atemalkohol festgestellt werden.
Ein Test ergab 1,75 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Ihre Fahrerlaubnis wurde beschlagnahmt. Weil die Frau die eingesetzten Beamten beleidigte, muss sie sich wegen einem weiteren Strafverfahren verantworten. Die Schadenshöhe liegt bei über 6000 Euro.

PM der PI Edenkoben vom 12.03.2020

 

Bad Bentheim (Niedersachsen): Drogenschmuggler festgenommen / Polizeibeamter bei Fluchtversuch verletzt

Wegen Drogenschmuggels haben Beamte der Bundespolizei gestern einen 30-Jährigen festgenommen. Bei einem Fluchtversuch verletzte er einen Beamten. Der Drogenkurier sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Der 30-Jährige war mit einem Nahverkehrszug aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der Marokkaner gegen 17:55 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim von einer Streife der Bundespolizei überprüft. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten einen durchdringenden Geruch von Marihuana aus dem Gepäck des Mannes.
In der Reisetasche des Mannes fanden die Bundespolizisten einen bunten Mix verschiedenster Drogen. Zwischen seinem persönlichen Besitz entdeckten sie rund 450 Gramm Marihuana, 80 Gramm Haschisch, 85 Gramm Opium und 10 Gramm Kokain.
Außerdem wurde eine Kleinstmenge MDMA gefunden.
Als der Mann erkannte, dass der versuchte Drogenschmuggel aufgeflogen war, versuchte er zu fliehen. Er rannte über den Bahnsteig davon. Allerdings kam er nicht weit. Eine zweite vor Ort anwesende Streife der Bundespolizei konnte den Fluchtversuch schnell beenden.
Dabei sprang der 30-Jährige aus vollem Lauf mit angezogenem Knie gegen einen Beamten, der ihn aufzuhalten versuchte. Bei dem darauffolgenden gemeinsamen Sturz zu Boden verletzte sich der Beamte am Kopf. Er musste sich in ärztliche Behandlung begeben und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zusammen mit den Drogen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben zusammen im Straßenhandel einen Preis von ca. 7.100,- Euro.
Der Drogenschmuggler wurde heute Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 30-Jährigen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 12.03.2020

 

Lüneburg (Niedersachsen): betrunken auf dem Fahrrad – Tritt gegen Polizeifahrzeug – Schlag gegen Polizeibeamten

Der 26jährige fuhr am 11.03.20 gegen 21.00 Uhr augenscheinlich betrunken mit dem Fahrrad durch die Schomakerstraße in Richtung der Herderschule. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den 26jährigen stoppen, der von seinem Fahrrad sprang und ohne Vorwarnung vor Wut gegen den Streifenwagen trat. Dann ging er mit erhobener Faust auf die Polizeibeamten los, die ihn überwältigen konnten. Gegen den Trunkenbold wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, er verbrachte die Nacht zum Ausnüchtern in der Zelle, mehrere Verfahren wurden eingeleitet. Die Polizeibeamten blieben zum Glück unverletzt, der Streifenwagen ohne Beschädigung.

PM der POL Lüneburg vom 12.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Angriff auf Polizeibeamte

Görlitz, Lutherstraße/Jauernicker Straße / 11.03.2020, 22:30 Uhr
Am späten Mittwochabend hat ein alkoholisierter 39-jähriger Deutscher an der Jauernicker Straße in Görlitz zwei Polizeibeamte angegriffen. Die Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Görlitz fuhr zunächst wegen einer Ruhestörung vor Ort. Die Polizisten versuchten die Personalien des Störers festzustellen, womit dieser jedoch nicht einverstanden war. Als sie den Beschuldigten nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, ging dieser unvermittelt auf die Ordnungshüter los.
Bei der anschließenden Rangelei verletzte sich eine Beamtin leicht. Nachdem die Lage unter Kontrolle war, fand sich der Ausweis in einer Tasche des Renitenten auf. Da dieser einen Atemalkoholtest zunächst verweigerte, war eine Blutentnahme erforderlich. Ein späterer Test ergab umgerechnet 2,8 Promille. Der Beschuldigte muss sich nun aufgrund des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Görlitz vom 12.03.2020

 

Kyritz (Brandenburg): Mitgeschleift

Auf dem Gelände einer Tankstelle an der Bundesstraße 5 wurde gestern gegen 14.40 Uhr eine Polizeibeamtin in Zivil durch einen 21-jährigen Deutschen verletzt. Die Beamtin hatte den polizeibekannten Mann angesprochen und versucht, ihm den Zündschlüssel des von ihm geführten Pkw Renault wegzunehmen. Der Mann war ihr wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bereits polizeilich bekannt. Im anschließenden Handgemenge konnte der 21-Jährige sich dennoch in den Pkw setzen und losfahren. Dabei wurde die Beamtin mehrere Meter mitgeschleift und verletzt. Sie musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der 21-Jährige setzte seine Fahrt fort. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte der 21-Jährige in den späten Abendstunden in einer Wohnung in Kyritz festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin stellte Haftantrag beim Amtsgericht, eine Vorführung ist für heute Nachmittag geplant. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 12.03.2020

 

Tettnang (Baden-Württemberg): Alkoholisiert unterwegs und einen Polizeibeamten beleidigt

Nachdem ein 34-jähriger Autofahrer am Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr in der Lindauer Straße einen Streifenwagen erkannte, parkte er sein Fahrzeug auf einem Grundstück und wollte sich zu Fuß entfernen. Hierzu war er aufgrund seines alkoholisierten Zustandes jedoch nicht mehr in der Lage. Nachdem er aggressiv reagierte und die eingesetzten Beamten beleidigte, wurde eine weitere Streifenbesatzung hinzugezogen. Die Polizisten veranlassten bei dem 34-Jährigen in einer Klinik die Entnahme einer Blutprobe und beschlagnahmten seinen Führerschein. Zudem wird er wegen Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 12.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Auf die Straße gelegt und Beamte beleidigt

Ein 37-Jähriger aus Kostheim legte sich gestern gegen 11:00 Uhr im volltrunkenen Zustand auf den Bismarckring und hob darüber hinaus noch einen Gullideckel aus einem entsprechenden Schacht. Damit gefährdete er nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer welche den Hindernissen entsprechend ausweichen mussten. Als hinzugerufene Einsatzkräfte den Mann von der Straße und anschließend zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam brachten, überzog er sie mit wüsten Beleidigungen und Drohungen. Bevor er dann zur Ausnüchterung die Nacht im Gewahrsam verbrachte, wurde ihm noch eine Blutprobe entnommen. Gegen den renitenten 37-Jährigen wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.

PM des PP Westhessen vom 12.03.2020

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt endet mit Kollision und einer Liste von Vorwürfen in der Anzeige

Eine Verfolgungsfahrt ist in der Nacht zum Donnerstag, 12. März, mit einer Kollision zwischen einem Funkstreifenwagen und einem Ford Mondeo zu Ende gegangen – und mit einer ganzen Liste von Anzeigenvorwürfen gegen einen 36-Jährigen aus Mönchengladbach.
Polizeibeamten war am Mittwoch, 11. März, kurz vor Mitternacht auf der Monschauer Straße der Ford Mondeo aufgefallen, der mehrere Unfallkratzer an der Fahrerseite und ein defektes Rücklicht aufwies – und zudem vom Fahrzeugführer in Schlangenlinien gesteuert wurde. Auf Anhaltezeichen samt Blaulicht und Martinshorn reagierte der Fahrer jedoch nicht. Bei der Verfolgung, die von der Monschauer Straße über Karstraße und Hehner Straße, erneut über die Monschauer Straße und dann weiter über die Waldnieler Straße bis zur Burggrafenstraße führte, erreichte der Pkw zeitweise eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h.
Auf der Burggrafenstraße gelang es den Polizeibeamten schließlich, den Pkw zu stoppen. Dabei kollidierten die beiden Wagen miteinander. Da die Fahrertür blockiert war, kletterte der Pkw-Fahrer auf den Beifahrersitz, um auf diesem Weg den Wagen zu verlassen. In aggressiver Haltung kam er den Beamten entgegen, reagierte nur zögerlich auf Anweisungen und widersetzte sich der Festnahme, bei welcher der 36-Jährige leichte Verletzungen erlitt.
Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurden Blutproben entnommen.
Es steht nicht nur der Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung durch Fahren unter Alkoholeinfluss und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Raum, sondern zu den Vorwürfen im Anzeigentext gehören auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis, eine Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie Urkundenfälschung, da die an dem Auto angebrachten Kennzeichen gefälscht waren. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Mönchengladbach vom 12.03.2020

 

BAB 5, Höhe Weingarten (Baden-Württemberg): Autofahrer fährt einem im Einsatz befindlichen Streifenwagen hinterher und überschreitet die zulässige Höchstgeschwindigkeit

Ein 31-jähriger Audi-Fahrer fuhr am Mittwoch gegen 10:30 Uhr auf der Bundesautobahn 5 mit erhöhter Geschwindigkeit einem Streifenwagen hinterher, welcher gerade von seinem Sonder- und Wegerecht Gebrauch machte, um eine gemeldete Gefahrenstelle aufzusuchen. Die Polizisten waren in Fahrtrichtung Nord unterwegs, als sie zwischen der Anschlussstelle Nord und der Anschlussstelle Bruchsal den weißen Audi bemerkten. Mit über 40 km/h zu schnell und teilweise unter Nichteinhaltung des Mindestabstandes setzte der 31-Jährige Fahrer die Fahrt fort. Phasenweise zückte er sogar ein Smartphone und tätigte möglicherweise Filmaufnahmen.
Nach negativer Überprüfung der Gefahrenstelle, wurde der Autofahrer zur Durchführung einer Verkehrskontrolle an die Tank- und Rastanlage Bruchsal gelotst. Das Smartphone des Mannes wurde als Beweismittel beschlagnahmt.

PM des PP Karlsruhe vom 12.03.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Schwarzfahrer griff Bundespolizisten an

Am späten Mittwochabend, 12.03.2020 wurden die Beamten der Bundespolizeiinspektion Köln zur Hilfe gerufen, da ein Mann am Bahnsteig 6 im Kölner Hauptbahnhof Reisende belästigte. Bei Eintreffen der Polizisten/-innen war der Randalierer bereits in den dort wartenden Zug in Richtung Bonn eingestiegen und schrie die Reisenden an.
Als die Beamten/-innen den Mann ansprachen, versuchte dieser unvermittelt mit seinen blutigen Händen den Polizisten ins Gesicht zu schlagen. Ein Kollege, der sich auf dem Heimweg befand, beobachtete die Situation und unterstützte bei der darauf folgenden Festnahme. Auch hierbei wehrte sich der Ägypter mit allen Kräften und trat den Beamten gegen das Schienbein.
Der Mann wurde gefesselt und zur Dienststelle der Bundespolizei verbracht. Hier stellte sich heraus, dass der Randalierer kurz zuvor als Schwarzfahrer im Zug aufgefallen war und seine Identität bereits durch die Bundespolizei festgestellt wurde.
Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Der Tatverdächtige wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 12.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Eierwerfer festgenommen

Gestern Nacht (11.03.2020) erhielt die Polizei Mitteilung, dass Personen größere Eiswürfel auf die Straße werfen würden. In der Philippine-Welser-Straße, im Bereich der 20er Hausnummern, konnten die Beamten feststellen, dass es sich um rohe Eier handelt, die bis zu den Gleisen am Moritzplatz lagen. Auf der Dachterrasse des dortigen Gebäudes wurden leere Alkoholflaschen sowie weitere kaputte Eier entdeckt. Fündig wurden die Polizeistreifen schließlich bei der Durchsuchung der Kellerräume. Hier trafen sie auf die fünfköpfige Personengruppe im Alter von 18 – 23 Jahren und fanden weitere Alkoholflaschen und kaputte rohe Eier. Bei der Überprüfung der Personen stellte sich heraus, dass der 23-Jährige mittels Haftbefehl gesucht wurde. Noch vor Festnahme flüchtete die Person und konnte in der Annastraße durch eine Polizeistreife gestellt und festgenommen werden. Bei der Flucht der Person, versuchte eine 18-Jährige aus der Gruppe die Beamten an der Verfolgung zu hindern, indem sie ihre Tasche vor die Füße der Beamten warf und die Einsatzkräfte versuchte festzuhalten. Ihr Vorhaben die Festnahme zu vereiteln führte sogar soweit, dass die 18-Jährige vor den fahrenden Streifenwagen springen wollte. Die Beamten konnten einen Unfall nur durch schnelles Festhalten der Person vermeiden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens im Gebäude wird derzeit noch geprüft.
Die Personengruppe muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch verantworten. Die 18-Jährige erwartet zudem noch eine Anzeige wegen Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM des PP Schwaben Nord vom 12.03.2020

 

Lindau (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Kurz vor Mitternacht randalierte am Mittwoch eine 33-jährige an einer Tankstelle in Lindau. Sie übergab sich vor dem Kassenbereich und pöbelte die Kassiererin und Kunden an. Bereits beim Eintreffen wurden die Polizeibeamten von der Lindauerin beleidigt. Sie konnte von den Polizeibeamten nicht beruhigt werden. Trotz der anwesenden Polizeibeamten ging sie auf eine Kundin los. Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen der Randaliererin und der Kundin konnte gerade noch verhindert werden, woraufhin diese in Gewahrsam genommen wurde. Sie beschimpfte die Polizeibeamten und trat auch nach Ihnen. Die Polizeibeamten wurden bei der Gewahrsamnahme der Frau nicht verletzt. Aufgrund der massiven Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Lindauerin erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.03.2020

 

Nordhausen (Thüringen): Mann muss in Polizeigewahrsam

Am Mittwochabend geriet ein 21-Jähriger, gegen 19.30 Uhr, in einem Mehrfamilienhaus Am Roßmannsbach mit einem Familienangehörigen in eine Auseinandersetzung. Als ein Nachbar den Streitenden im Treppenhaus begegnete, wurde er von dem 21-Jährigen bedroht. Als die hinzugerufenen Polizisten vor Ort eintrafen, leistete der junge Mann Widerstand und beleidigte die Beamten. Bei ihm fanden die Polizisten ein Messer. Dieses wurde sichergestellt. Der 21-Jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Ein Test ergab über 1,9 Promille. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, musste er die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

PM der LPI Nordhausen vom 12.03.2020

Rosenheim (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

Mehrere Anwohner in der Papinstraße meldeten lautes Geschrei in ihrer Nachbarschaft. Durch Beamte der Rosenheimer Polizei wurde die Örtlichkeit angefahren und trafen noch im Hof der genannten Adresse, auf einen 37-Jährigen. Dabei stellte sich heraus, dass der 37-jährige Mann mit anderen Bewohner im Haus in Streit geriet, wohl auch mit gegenseitigen Schubsereien und Schlägen. Der Rosenheimer schrie fortwährend die Beamten an, zeigte sich aggressiv und gewaltbereit. Merklich stand er auch unter Alkoholeinfluss. Dem Mann wurde gesagt, dass er in Gewahrsam genommen wird. Als die Beamten den Mann in das Dienstfahrzeug verbringen wollten, ballte er seine Hand zu einer Faust und versuchte in das Gesicht einer 24-jährigen Polizeibeamtin zu schlagen. Dem Schlag konnte ausgewichen werden und dem Mann wurden Handschellen angelegt. Während der Maßnahme versuchte er fortwährend auf die Beamten mit Händen und Füßen einzuschlagen. Die Beamtin und ihr 26-jähriger Streifenpartner konnten den Schlägen und Tritten aber auswichen und den Rosenheimer letztlich fesseln. Im Anschluss erfolgte die Gewahrsamnahme mit Verbringung in eine Zelle der Rosenheimer Polizei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde eine Blutentnahme durchgeführt, da der Rosenheimer zu keinem Atemalkoholtest bereit war.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Auch der vorherige Streit mit den Anwohnern bzw. Mitbewohnern wird weiter verfolgt, Ermittlungen wegen Körperverletzungen wurden eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 11.03.2020

 

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt + Beleidigung = Gewahrsamnahme

Am Dienstag, den 10.03.2020 gegen12:20 Uhr kam es in Lambsheim zu mehreren Beleidigungen, durch eine alkoholisierte, männliche Person. Der 57-jährige Beschuldigte konnte durch Streifen, der Polizei Maxdorf und Polizei Frankenthal, kontrolliert werden. Ein Atemalkoholtest verweigerte er. Da der Beschuldigte stark alkoholisiert war und laut Zeugenaussagen Fahrrad gefahren war, wurde er zur Blutprobenentnahme zur Dienststelle verbracht. Da er sich weiter aggressiv verhielt und augenscheinlich nicht Herr seiner Sinne war, wurde er in Gewahrsam genommen.
Das Fahrrad des Beschuldigten wurde sichergestellt, da sich Hinweise darauf ergaben, dass das Fahrrad nicht ihm gehört. Die Polizei sucht nun den Eigentümer des Fahrrades.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 11.03.2020

 

Aalen (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

In der Weidenfelder Straße sprachen Beamte des Polizeireviers Aalen am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr zwei Männer an, um sie einer Personenkontrolle zu unterziehen. Daraufhin flüchteten die beiden, wobei ein 20-Jähriger am ZOB gestellt und werden konnte. Er wehrte sich sogleich heftig, wobei die beiden Polizisten verletzt und im Krankenhaus behandelt wurden. Beide konnten ihren Dienst nicht mehr weiter fortführen. Warum der 20-Jährige sich der Kontrolle entzog und sich derart wehrte, blieb unklar. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf die Straße entlassen.

PM des PP Aalen vom 11.03.2020

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Familienstreit endet mit der Festnahme eines 31-Jährigen

Am Dienstag, 10.03.2020, gegen 17:20 Uhr, wurden Polizeibeamte der Wache Weidenau zu einen handfesten Familienstreit in die Wallgrabenstraße gerufen.
Obwohl sich die 28-jährige Frau schon vor längerer Zeit von ihrem 31-jährigen Mann auch räumlich getrennt hatte, suchte der Mann seine Frau weiterhin auf.
Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu verbalen Auseinandersetzungen, Beleidigungen und auch körperlichen Übergriffen.
Am gestrigen Tage bedrohte und beleidigte der 31-Jährige wieder seine Frau. Die Beamten versuchten zunächst die Parteien zu trennen. Dies gelangt nicht wirklich. Der Mann widersetzte sich den Anordnungen und beleidigte die Polizisten und auch die Frau weiter auf das Übelste. Letztendlich wurde er durch die Beamten aus der Wohnung gebracht und festgenommen, da neben den jetzigen Straftaten (Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand, Bedrohung) auch noch ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 11.03.2020

 

Kassel (Hessen): Renitenter Ladendieb verletzt Verkäuferin und Polizist

Ein renitenter Ladendieb rief am gestrigen Dienstagnachmittag im Kasseler Stadtteil Rothenditmold die Polizei auf den Plan. Der aggressive 32-Jährige hatte nach einem Diebstahl eine Verkäuferin des Geschäfts geschlagen und griff anschließend die hinzugerufenen Polizisten an. Die 41-jährige Frau und ein Polizeibeamter erlitten leichte Verletzungen. Der festgenommene Dieb mit polnischer Staatsangehörigkeit hat in Deutschland keinen Wohnsitz und wird am heutigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.
Wie die eingesetzten Polizisten des Reviers Nord berichten, waren sie um 17:45 Uhr wegen des aggressiven Ladendiebs zu dem Discounter in der Wolfhager Straße, nahe der Angersbachstraße, gerufen worden. Der unter Alkoholeinfluss stehenden 32-Jährige hatte zuvor Lebensmittel in seinen Rucksack gesteckt und wollte das Geschäft verlassen, ohne zu bezahlen. Als ihn die Verkäuferin auf den Diebstahl ansprach, ging der Ertappte auf die 41-Jährige los und schlug sie. Auch die hinzugeilten Polizisten griff der Dieb an und setzte sich gegen die Festnahme massiv zur Wehr, während er die Beamten fortlaufend beleidigte. Bei der Auseinandersetzung verletzte sich auch der Ladendieb leicht. Nach einer ärztlichen Behandlung wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. Eine entnommene Blutprobe soll nun Aufschluss über die genaue Alkoholisierung des 32-Jährigen geben. Der polizeibekannte Mann muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung sowie wegen des Ladendiebstahls verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 11.03.2020

 

Marktredwitz (Bayern): Unruhestifter leistet Widerstand

Für reichlich Unruhe sorgte am Dienstagabend ein 54jähriger im Stadtgebiet. Der angetrunkene
Mann löste mehrere Polizeieinsätze aus weil er an mehreren öffentlichen Plätzen Passanten angepöbelt hatte.
Weil der Mann partout keine Ruhe geben wollte, gutem Zureden und Ermahnungen nicht zugänglich war und auch Platzverweise keine Wirkung zeigten, musste er zur Unterbindung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen werden.
Auf der Wache ging es dann erst richtig los. Der Mann leistete gegenüber den Polizeibeamten erheblichen Widerstand.
Er trat nach ihnen, versuchte Kopfstöße zu verteilen und sparte er nicht mit Beleidigungen.
Letztlich wurde er mit Bestätigung eines Richters in der Zelle untergebracht und am nächsten Früh wieder entlassen.
Gegen ihn wird jetzt wegen Tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Widerstand und Beleidigung ermittelt.

PM der PI Marktredwitz vom 11.03.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Verängstigte Passanten – Junge Frau läuft mit Messer durch den Hauptbahnhof

Am 10. März 2020, gegen 14:45 Uhr erhielt die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg durch mehrere Passanten den Hinweis, dass eine junge, offensichtlich psychisch beeinträchtigte Frau, bewaffnet mit einem Messer, durch den Hauptbahnhof läuft. Sofort schritten die Beamten ein und trafen auf die 19-jährige Deutsche vor einem Geschäft, das zum Bahnhofsvorplatz lag. Vor ihr lag das beschriebene 33 Zentimeter lange Messer, dass die Frau bei Erkennen der Bundespolizisten in ihren Stiefel steckte. Der Aufforderung es abzulegen kam sie nach. Durch taktisch kluges Handeln der Beamten konnte es ihr abgenommen werden.
Hierbei wurde die Frau festgehalten, wogegen sie sich heftig wehrte, so dass sie sogar gefesselt werden musste. Auch bei der Verbringung zur Wache der Bundespolizei versuchte sie sich den Beamten zu entziehen und nach den Dienstwaffen zu greifen. Beides blieb erfolglos. Nachdem ihre Identität, die sie zuvor nicht preisgegeben hatte, geklärt war, wurde sie in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gefahren. Die 19-Jährige wird sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 11.03.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Polizisten bei Kontrolle angegangen und beleidigt

Mit zwei uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern bekamen es Beamte des Polizeireviers Böblingen zu tun, die am Dienstag gegen 15.15 Uhr eine Verkehrskontrolle im Bereich des Bonifatiusplatzes in Böblingen durchführten. Zunächst war der Lenker eines Mercedes aufgefallen, da dieser sein Handy während der Fahrt benutzte und nicht angegurtet war. Während der sich anschließenden Kontrolle stellte eine Polizistin fest, dass auch die Beifahrerin keinen Gurt angelegt hatte. Die kontrollierende Beamtin wurde hierauf durch einen weiteren Polizisten unterstützt. Diesem gegenüber bezichtigte die 39-jährige Beifahrerin die Beamtin sogleich der Lüge. Des Weiteren stellte sie alle Maßnahmen der Polizisten in Frage und mischte sich mehrfach in das Gespräch zwischen der Beamtin und dem 31 Jahre alten Fahrer ein. Dieser reagierte schließlich ebenfalls aggressiv, öffnete die Fahrertür, beleidigte die Polizistin und schlug ihr den Kugelschreiber aus der Hand. Nach Beendigung der Maßnahme beleidigte der 31-Jährige die Beamtin im Wegfahren ein weiteres Mal. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.03.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Nach Widerstand in Gewahrsam

Weil der 26-Jährige in einer Spielhalle in der Brachenfelder Straße Kunden und Angestellte anpöbelte und den Ort auf Aufforderung nicht verlassen wollte, wurde die Polizei hinzugezogen. Die Beamten sahen sich einem renitenten jungen Mann gegenüber, der auch die Worte der Polizei unbeachtet ließ. Im Gegenteil, er griff einen Beamten mit einem Schlag ins Gesicht an. Auch auf dem Boden liegend trat und schlug er nach den Beamten. Als ein weiterer Gast unterstützte, konnten dem 26-Jährigen Handfesseln angelegt werden. Der Angreifer wurde zur Dienststelle gebracht. Ein Richter ordnete wegen des Verdachts auf
Alkohol- und / oder Betäubungsmittelgenuss die Entnahme einer Blutprobe und danach die vorübergehende Unterbringung in einer Gewahrsamszelle an. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, er blieb jedoch dienstfähig. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Neumünster vom 11.03.2020

 

Frankfurt-Seckbach (Hessen): Festgenommener flieht aus Krankenhaus

Gestern Abend floh ein 27-jähriger Mann, der sich in polizeilicher Bewachung befand, aus der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) im Frankfurter Stadtteil Seckbach.
Bereits am Montag, 09.03.2020, wurde der Mann durch eine Polizeistreife im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle angetroffen. Hier versuchte er sich der Kontrolle zu entziehen und flüchtete zu Fuß. Im Rahmen der Flucht stürzte er mehrfach ohne fremdes Zutun und konnte letztlich durch die Beamten festgenommen werden. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Drogenhandelsdelikten vor.
Aufgrund der durch die Stürze resultierten Verletzungen musste der Festgenommene in der BGU medizinisch behandelt werden. Hierbei stand er unter permanenter Überwachung durch die Polizei.
Gestern Abend wurde der 27-Jährige durch die zuständige Polizeistreife in einem Rollstuhl vor das Klinikgebäude geführt, um eine Zigarette zu rauchen. Als ein Pkw in der Nähe des Eingangs vorfuhr und hielt, sprang der Mann aus seinem Rollstuhl auf und rannte in Richtung des Fahrzeuges. Er konnte in das Fahrzeug gelangen, welches sich daraufhin zügig entfernte.
Ein Polizeibeamter, der dem Flüchtenden nacheilte, verletzte sich leicht am Bein, als er versuchte, den Mann im Fahrzeug festzuhalten. Das Fahrzeug konnte kurz nach der Tat festgestellt werden. Die Auswertung der Aussagen des Fahrzeughalters und weiteren Zeugen steht noch aus.
Personenbeschreibung:
Männlich, ca. 180cm groß, südländisches Erscheinungsbild, schlank, schwarze kurze Haare, Dreitagebart, Narben an Stirn und Schläfe, pockennarbiges Gesicht, rotes T-Shirt, schwarze Steppjacke, schwarze Jogginghose mit Löchern.
Die Polizei führt umfangreiche Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen durch.
Hinweise, dass von dem Flüchtigen eine konkrete Gefahr ausgeht, liegen derzeit nicht vor.
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 /
755-53111 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 11.03.2020

 

Teltow (Brandenburg): Widerstand geleistet

Am Dienstagabend kam es zu einem Polizeieinsatz in der Potsdamer Straße, nachdem im Bereich eines dortigen Imbiss zwei Verwandte untereinander eine Auseinandersetzung hatten. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen vor Ort verhielt sich ein alkoholisierter 17-jähriger Beteiligter den Beamten gegenüber immer aggressiver und kam auch einem erteilten Platzverweis nicht nach. Als ihm daraufhin die Handfesseln angelegt wurden, leistete er gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand und beleidigte die Beamten. Er wurde daraufhin in Polizeigewahrsam genommen.
Die Beamten nahmen vor Ort Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstandes auf. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 11.03.2020

 

Rudolstadt (Thüringen): 21-Jähriger spuckt und tritt auf Polizeibeamte ein

Am Montagnachmittag informierte ein Busfahrer die Polizei darüber, dass ein Fahrgast trotz Erreichen der Endhaltestelle Oststraße in Rudolstadt nicht wach zu kriegen sei. Die eingesetzten Beamten konnten den jungen Mann (m, libysch, 21 Jahre) dann letztlich doch aufwecken, woraufhin er höchst aggressiv wurde und unaufhörlich in Richtung der Beamten spuckte und trat. Der 21-jährige polizeibekannte Libyer wurde aus dem Bus gebracht und gefesselt. Da der Beschuldigte weiterhin unglaublich aggressiv war, musste ihm seitens eines Notarztes Beruhigungsmittel verabreicht werden. Trotz allem trat er einem der Beamten ins Gesicht-dieser blieb glücklicherweise weitestgehend unverletzt. Mithilfe der Unterstützung einer weiterer Funkstreifenbesatzung konnte der Libyer schließlich ins Krankenhaus transportiert werden- auch dort musste er erneut medikamentös ruhiggestellt werden. Eine Überprüfung von Alkohol- oder Drogenbeeinflussung des Täters konnte durch die Beamten zunächst nicht durchgeführt werden.

PM der LPI Saalfeld vom 11.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Schwarzfahren, Schlagen und Steine werfen

Mehrere Straftaten bei der Bundespolizei Leipzig sammelte letzte Nacht ein 30-Jähriger. Bereits gegen 21 Uhr wurde er ohne Ticket in der S-Bahn von Zwickau nach Leipzig vom Zugpersonal erwischt. Anstatt die Fahrkarte zu bezahlen, fing er an, den Zugbegleiter und das anwesende Team der DB – Sicherheit zu beleidigen und auf sie einzuschlagen. Nach Ankunft der S-Bahn im Leipziger Hauptbahnhof versuchte der aus der Nähe von Zwickau stammende Mann zu flüchten, wurde aber durch die alarmierten Beamten der Bundespolizei Leipzig gestellt. Nachdem die Bundespolizei Leipzig Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und Körperverletzung gegen den Mann eingeleitet hatten, wurde er aus der Wache entlassen.
Nur drei Stunden später erschien der 30-Jährige an der Eingangstür der Bundespolizei und trat mehrfach gegen diese. Anschließend warf er noch einen Pflasterstein gegen die Tür und zerstörte eine der Türscheiben. Zusätzlich zu den bereits eingeleiteten Ermittlungsverfahren wurde ein weiteres Verfahren wegen Sachbeschädigung gegen den Mann eingeleitet.

PM der BPOLI Leipzig vom 11.03.2020

 

Lindau (Bayern): Demonstration in Lindau

Am Montagabend wurde in der Fußgängerzone in Lindau durch eine politische Partei eine angemeldete Versammlung mit 20 bis 30 Teilnehmern abgehalten. Im Gegenzug wurde eine Gegendemo organisiert mit ca. 250 bis 300 Personen Teilnehmern. Im Verlauf der Versammlungen kam es zu Störungen der erstangemeldeten Versammlung durch die Gegendemonstranten, u.a. unter Zuhilfenahme eines Megaphons. Durch die Polizei wurden mind. fünf Teilnehmer der Gegendemo auf das Vermummungsverbot bei Versammlungen aufmerksam gemacht. Gegen eine Frau wird wegen Beleidigung ermittelt. Es wird geprüft, ob Verstöße gegen das Versammlungsrecht vorliegen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.03.2020

 

Krumbach (Bayern): Alkoholisierter 52-jähriger Mann widersetzt sich polizeilichem Gewahrsam

Am gestrigen Dienstag, den 21.03.2020 gegen 21.00 Uhr teilte eine 53-jährige Frau mit, dass sie von ihrem getrennt lebenden Ehemann in ihrer Wohnung geschlagen worden war. Bis zum Eintreffen der Streife hatte sich der Beschuldigte jedoch bereits vom Tatort entfernt. Ca. eine Stunde später konnte der polizeibekannte 52-jährige Mann stark alkoholisiert im Stadtgebiet angetroffen werden. Aufgrund dieses Zustandes wurde gegen ihn der polizeiliche Gewahrsam angeordnet. Mit der Maßnahmen war der uneinsichtige Mann jedoch nicht einverstanden, weshalb die Maßnahme mit Zwang durchgesetzt werden musste. Hierbei beleidigte der 52-Jährige die Polizeibeamten. Auf der Dienststelle widersetzte er sich weiterhin sämtlichen Maßnahmen und trat nach einem Polizeibeamten, der hierdurch leicht verletzt wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.03.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Randalierende Heranwachsende

Am Dienstag gegen 22.30 Uhr wurden ein 19-jähriger und ein 20-jähriger Heranwachsender beobachtet, wie diese in der Kantstraße ein Wahlplakat zerstörten und im Anschluss das Rücklicht und den Außenspiegel eines geparkten Autos mutwillig mit Fußtritten malträtierten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Beide Heranwachsenden waren erheblich alkoholisiert. Sie wurden zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen beide Täter wird nun wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen ermittelt. Der 20-Jährige beleidigte bei der Aufnahme des Sachverhaltes zusätzlich noch einen Polizeibeamten und wurde deswegen angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.03.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Dienstagabend um 17.50 Uhr wurde in der Zeppelinstraße in einer Asylbewerberunterkunft eine 29-jährige Frau von einer 31-jährigen Frau geschlagen und bedroht. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes vor Ort stellte sich heraus, dass die 31-jährige Täterin der 29-jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug und deren Handy zerstörte. Während der Auseinandersetzung wurde die 29-jährige auch noch mit einem Messer bedroht. Die 31-Jährige zeigte sich auch noch während der polizeilichen Aufnahme äußerst aggressiv und schlug mit einem Regenschirm auf einen Beamten ein. Sie wurde zunächst zur Polizeiinspektion Neu-Ulm gebracht. Dort versuchte sie dann eine Polizeibeamtin durch einen Fußtritt zu verletzen. Da die 31-jährige Täterin sich auch auf der Dienststelle nicht beruhigen ließ und aufgrund ihrer Aggressivität eine Gefahr für Dritte nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sie zur psychischen Behandlung in eine Klinik gebracht. Gegen die 31-jährige Täterin wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bedrohung erstattet. Zudem muss sie sich wegen Tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und mehrerer versuchter Körperverletzungsdelikte verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.03.2020