Sömmerda (Thüringen): Nach Sachbeschädigungen Polizeibeamte mit Schwert und Machete bedroht

In Sömmerda sorgte am Freitagabend ein 28 Jähriger für einen größeren Polizeieinsatz. Der Mann sei lt. Erstmeldung zunächst in der Salzmannstraße aggressiv aufgetreten, bedrohte dort einen Anwohner, zerschlug dessen Balkonverkleidung und zerstörte einen Müllkübel vor dem Wohnblock. Als die Beamten nach Hinweisen an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen ankamen, um ihn zum vorangegangenen Sachverhalt zu befragen, stellten sie den Mann bereits im Treppenhaus fest. Auch hier war er noch sehr aggressiv und wirkte unberechenbar. Ein normales Gespräch war nicht möglich. Als der Mann in seine Wohnung flüchten wollte, konnten die Beamten dies verhindern, indem sie die Wohnungstür blockierten. Jedoch griff er sich in seiner Wohnung ein Schwert und eine Machete und bedrohte die Beamten. Erst mit Hilfe von mehreren Unterstützungskräften, konnte die Lage vor Ort unter Kontrolle gebracht werden und der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Er war stark alkoholisiert und der Drogenvortest ergab ebenfalls ein positives Ergebnis.

PM der LPI Erfurt vom 08.06.2019

 

Bad Schwalbach (Hessen): 33-jähriger bedroht Rettungskräfte und Polizei mit Messer

Am Freitagabend wurde eine Rettungswagenbesatzung im Rahmen ihres Einsatzes plötzlich in der Wohnung des Patienten mit einem Messer bedroht. Diese zogen sich daraufhin zurück und verständigten die Polizei. Beim Eintreffen der Polizei konnte der 33-jährige Mann in der Nähe seines Wohnhauses festgestellt werden. Er führte ein Messer in der Hand und ging auf die Beamten zu. Auch der mehrmaligen Aufforderung der Polizeibeamten stehen zu bleiben und das Messer fallen zu lassen kam er nicht nach. Erst nach der Abgabe eines Warnschusses stoppte der 33-jährige und ging zu seinem Wohnhaus zurück. Kurze Zeit später konnte der Mann widerstandslos vor dem Wohnhaus festgenommen werden. Verletz wurde bei dem Einsatz niemand.
Der Mann wurde im Anschluss wegen einer allgemeinen Erkrankung in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP Westhessen vom 08.06.2019

 

Dießem/Lehmheide (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Randalierer greift Polizeibeamte an

Heute morgen (08. Juni 2019), um 00:35 Uhr randalierte ein 20-jähriger in der Wohnung eines Bekannten und griff hinzugerufene Polizeibeamte an.
Die eingesetzten Polizeibeamten (31 und 32 Jahre alt) wollten seine Personalien feststellen, als der Randalierer sie unvermittelt angriff. Er konnte durch die Beamten überwältigt werden. Da er sich weiterhin massiv wehrte, gelang es erst mit Hilfe weiterer Polizisten ihn zu fesseln. Anschließend kam er zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt. Die Beamten wurden nur leicht verletzt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Krefeld vom 08.06.2019

 

Schüttorf (Niedersachsen): Gefährdung im Straßenverkehr

Beamte der Polizeistation Schüttorf wollten gestern Nachmittag gegen 16:45 Uhr in der Straße Auf dem Bült einen Rollerfahrer kontrollieren, da kein Versicherungskennzeichen an seinem Roller angebracht war.
Der unbekannte Fahrer missachtete jedoch die Haltezeichen der Polizei und fuhr in das dortige Wohngebiet. En Beamter nahm zu Fuß die Verfolgung auf. Wenig später kehrte der Rollerfahrer zurück und missachtete erneut die Weisung des auf der Fahrbahn stehenden Polizisten. Ohne seine Geschwindigkeit zu reduzieren, fuhr der unbekannte Mann an dem Polizisten vorbei und traf ihn am Arm.
Anschließend bog er nach rechts auf die Quendorfer Straße ab, wo der Fahrer eines roten Motorrads ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Rollerfahrer fuhr anschließend in Richtung Lessingstraße davon.
Der dunkle Roller war mit einem Sportauspuff versehen. Der Fahrer trug einen schwarzen Helm, hatte eine eher sportliche Figur und war mit einer blauen Jacke bekleidet.
Zeugen, insbesondere der Fahrer des roten Motorrads, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Bentheim unter der Rufnummer (05922)9800 zu melden.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 08.06.2019

 

Stegaurach (Bayern): Randalierer musste in die Zelle

Wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung muss sich ein 43jähriger verantworten, der sich in der Samstagnacht am Tankstellengelände in der Bamberger Straße ungebührlich verhielt. Im Verlauf eines Streites ging er tätlich auf eine Gruppe Jugendliche zu und verletzte diese dabei leicht. Zudem beschädigte er durch Fußtritte ein Fahrrad. Durch die herbeigerufene Streife konnte der Randalierer nicht beruhigt werden, weshalb eine Gewahrsamnahme zur Unterbindung weiterer Straftaten unumgänglich war. Er wurde in einem Haftraum im Bamberger Polizeigebäude untergebracht. Während dieser Aktion beleidigte er zudem einen Kollegen.

PM der PI Bamberg-Land vom 08.06.2019

 

Fürstenzell (Bayern): Betrunkene Randalierer und Schläger auf dem Weinhügelfest in Fürstenzell. Zwei Beamte verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 03.30 Uhr, kam es im Festzelt des Weinhügelfestes in Fürstenzell zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich ca. 20 streitende Personen vor dem Weinzelt. Hierbei konnten zwei Hauptakteure der Schlägerei ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um zwei männliche, eritreische Staatsangehörige, welche zuvor bereits im Festzelt die Gäste provozierten. Dabei kam es zu ersten Handgreiflichkeiten.
Die beiden Eritreer waren auch nach dem Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten der PI Passau höchst aggressiv und wurden zunächst zu Boden gebracht und fixiert. Einer der Beiden wehrte sich gegen die Maßnahme und schlug wie wild um sich. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und unter Mithilfe des Sicherheitsdienstes konnte der Widerstand gebrochen und die Person fixiert werde. Dabei wurden zwei Beamte verletzt.
Bei dem Transport der Personen zu den Dienstfahrzeug beschädigte einer der Beschuldigten das Fahrzeug durch einen Fußtritt. Anschließend wurden sie in polizeilichen Gewahrsam genommen. -009170194-
Ein 37 jähriger Fürstenzeller, welcher an der vorrausgegangenen Körperverletzung beteiligt war, störte die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Polizeibeamten. Auch er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen. Die Anzeigen wurden aufgenommen.
Im gleichen Zeitraum wurde eine weitere Körperverletzung auf dem Festgelände angezeigt. Hierbei kamen ein 46jähriger in Deutschland lebender Österreicher und ein 24jähriger Münchner zunächst in Streit. Im Verlauf dessen schlug der 46jährige den 24jährigen mehrfach mit der Faust gegen den Kopf. Dabei erlitt der Geschädigte eine Platzwunde am Kopf. Anzeige wurde aufgenommen. -009175199-

PM der PI Passau vom 08.06.2019

 

Weilheim (Bayern): Randalierer lässt sich auch von Polizei nicht beruhigen

Am Freitag um 20:50h wurde die Polizei zu einer Asylbewerberunterkunft in Weilheim gerufen. Ein 20-jähriger Gast der Bewohner hatte dort zu randalieren begonnen und unter anderem einen Kinderwagen und eine Tür beschädigt. Ferner wurden einige der Bewohner beleidigt. Bei Eintreffen der Polizei kam der stark betrunkene Randalierer keineswegs zur Räson, vielmehr beleidigte er nun die eingesetzten Beamten und ließ trotz Anwesenheit von Damen auch die Hose herunter und entblößte sein Geschlechtsteil. Da er sich nicht beruhigen ließ, sollte er gefesselt werden, wogegen er sich wehrte und auch um sich spuckte. Dabei wurde eine Beamtin am Arm getroffen. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung immerhin niemand.
Da das Verhalten und der Zustand des Täters eine Nächtigung in der Zelle nicht zuließen, wurde er im Anschluss an die Sachverhaltsaufnahme in die Psychiatrie eingewiesen.

PM der PI Weilheim vom 08.06.2019

 

Passau (Bayern): tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Zunächst erreichte die PI Passau aus dem Klinikum Passau die Mitteilung, dass ein älterer Herr sich dort ungebührend verhielt, er randalierte und war aggressiv. Im Verlauf verließ er das Klinikum und begab sich auf die Innstraße. Um die Person nicht aus den Augen zu verlieren, wurde sie von mehreren Klinik-Mitarbeiter verfolgt. Zunächst wechselte er immer wieder die Straßenseite und ging in Richtung Ingling. Da nicht klar war, was die Beweggründen dafür waren und er weiter aggressiv war, sprachen ihn die eingetroffenen Polizeibeamten an und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Unverhofft drehte sich der Mann um und schlug auf einen Polizeibeamten ein und verletzte diesen im Gesicht. Anschließend konnte der Mann, u.a. auch durch den Einsatz von Pfefferspray überwältigt und fixiert werden. Weitere hinzugerufene Polizeibeamte unterstützen die Beamten. Anschließend wurde der Mann ins Bezirksklinikum Passau eingewiesen. Die Ermittlungen und Anzeigen wurden aufgenommen. – 009135195- Nachtrag: Die Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr. Der Polizeibeamte wurde durch den Vorfall leicht verletzt.

PM der PI Passau vom 08.06.2019

 

Bad Soden a.T. (Hessen): Polizeibeamte mit Stein beworfen – Zeugen gesucht

Eine Streifenbesatzung der Polizeistation in Eschborn wurde im Umfeld des Kurparks in Bad Soden am Taunus von einer bislang unbekannten Person offensichtlich gezielt mit einem Stein beworfen.
Der Stein verfehlte eine 22-jährige Beamtin nur knapp.
Die gefertigte Strafanzeige wird bei der Ermittlungsgruppe der Polizei in Eschborn bearbeitet. Sofern Sie sachdienliche Hinweise zur Tat oder Täter geben können, teilen Sie diese bitte mit. Die Telefonnummer der Polizei in Eschborn lautet: 06196 / 9695 – 0.

PM der PD Main-Taunus vom 08.06.2019

 

Klingenmünster (Rheinland-Pfalz): 51-Jähriger geht mit Messer auf Polizeibeamte los

Am Freitagabend, 07.06.2019, kam es gegen 21:12 Uhr in der Klinik für forensische Psychiatrie des Pfalzklinikums Klingenmünster zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch.
Ein 51-jähriger Patient des Maßregelvollzuges konnte vom Klinikpersonal nicht überzeugt werden, ein Besteckmesser zurückzugeben. Zur Unterstützung wurden Polizeikräfte angefordert.
Auf diese ging der 51-Jährige mit dem Messer zu und konnte nur durch den Gebrauch der Schusswaffe durch einen Schuss ins Bein gestoppt werden.
Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.
Ein 58-jähriger Polizeibeamter wurde verletzt (Knalltrauma) und war nicht mehr dienstfähig.
Die Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Rheinpfalz hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Landau die Ermittlungen aufgenommen. Im Laufe der nächsten Woche wird nachberichtet.

PM des PP Rheinpfalz vom 08.06.2019

 

Schnaitsee (Bayern): Widerstand nach Auseinandersetzung

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 08.06.19, kam es in einem Lokal zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die einen größeren Polizeieinsatz zur Folge hatte. Zwei Männer müssen sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten. Einer der beiden Tatverdächtigen musste zusätzlich in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen werden.
Über den Notruf der Einsatzzentrale wurden am Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, drei randalierende Asylbewerber in einem Schnaitseer Lokal mitgeteilt. Während insgesamt sieben Polizeistreifen anfuhren, verlagerte sich das Geschehen aus dem Lokal ins Freie. Dort warfen die Tatverdächtigen verschieden Gegenstände, u.a. Steine und einen Stuhl, auf die noch anwesenden Gäste und verletzten dabei vier Personen leicht. Beim Eintreffen der Polizeistreifen befanden sich die drei Männer bereits in einer Seitenstraße. Auf dem Weg dorthin hatten sie offensichtlich die Seitenscheibe eines abgestellten Pkw eingeschlagen und die Wohnungstür eines Anwohners beschädigt.
Als dem 19-jährigen, alkoholisierten Hauptaggressor die vorläufige Festnahme erklärten wurde, begann er erheblichen Widerstand zu leisten und dabei nach den Beamten zu spucken sowie mehrfach auf die Fahrertür des Dienstwagens einzutreten. Nachdem aufgrund des weiteren Verhaltens eine Selbstgefährdung nicht auszuschließen war, wurde er in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Während von den beiden weiteren Tatverdächtigen ein 21-Jähriger nach der Anzeigenaufnahme wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte, musste ein 30-Jähriger aufgrund seiner Alkoholisierung bis zum Samstagmorgen in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Oberbayern Süd vom 08.06.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Erst mit dem Vater gerangelt und dann Polizeibeamtin angegriffen

Am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei eine Auseinandersetzung in einer Wohnung gemeldet. Die Polizeibeamten trafen in der Wohnung Vater und Sohn an, die sich eine körperliche Auseinandersetzung lieferten. Die Beamten trennten die Streithähne.
Kurz darauf versuchte der alkoholisierte Sohn (31 Jahre alt) eine Polizeibeamtin mit einem Kopfstoß zu verletzen. Er wurde in Gewahrsam genommen. Die Beamtin blieb unverletzt.

PM der KPB Borken vom 08.06.2019

 

Kempten (Bayern): Randalierer versucht Polizisten anzuspucken

In der Nacht von Freitag auf Samstag meldete ein Bürger der Polizei eine aggressive Person in der Innenstadt von Kempten. Die Person würde ausrasten, Stress suchen und habe bereits eine Glasflasche auf die Straße geworfen. Gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten zeigte sich der 31-jährige amtsbekannte Mann unbeeindruckt. Um Straftaten zu verhindert wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Er sperrte sich gegen das Einsteigen in den Dienst-Pkw, beleidigte die Beamten und versuchte einen Polizeibeamten anzuspucken. Selbst in der Haftzelle wehrte er sich weiterhin. Drei Beamten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.06.2019

 

Kempten (Bayern): Betrunkene beleidigt Polizeibeamte und Rettungsdienst

Aufmerksame Bürger meldeten am Freitagabend eine gestürzte weibliche Person. Der hinzugezogene Rettungsdienst untersuchte die Dame – stellte jedoch keine akute Behandlungsbedürftigkeit fest. Im Anschluss daran sollte die Dame ihren Weg fortsetzen – war jedoch nicht in der Lage sich auf den Beinen zu halten. Sie musste in Gewahrsam genommen werden. Dabei beleidigte sie die eingesetzten Hilfskräfte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.06.2019

 

Passau (Bayern): Jugendlicher Pkw-Fahrer liefert sich wilde Verfolgungsfahrt mit Polizei

18-jähriger flieht mit nicht zugelassenem Pkw und ohne Führerschein vor der Polizei und kollidiert schließlich mit Streifenwagen.
Den Fahrer eines älteren Kleinwagens wollte eine Streifenbesatzung der PI Passau am Freitagabend im Stadtgebiet einer Kontrolle unterziehen, als der Wagen plötzlich Gas gab und mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet davonfuhr. Mehrere rote Ampeln missachtend fuhr der Fahrer in Richtung Süden und gefährdete bei seiner waghalsigen Flucht mehrmals den Gegenverkehr, bis er schließlich in der Nähe von Fürstenzell von zwei Polizeistreifen gestoppt werden konnte. Beide Streifenwagen rammte der Fahrer, bevor er schließlich nicht mehr weiterfahren konnte. Der Grund der Flucht war schnell klar. Der 18jährige Fahrer aus dem Kreis Rottal-Inn hatte weder einen Führerschein, noch war sein Auto zugelassen. Zudem stand er deutlich unter Drogeneinfluss. Bei seinen drei 17, 15 und 14 Jahre alten Mitfahrern bestand ebenfalls der Verdacht des Drogenkonsums. Bei einer Durchsuchung des Autos wurde auch noch eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Gegen den jungen Mann wurde ein Verfahren Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und einer Vielzahl anderer Delikte eingeleitet. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Verkehrsteilnehmer, welche sich am Freitagabend (07.06.2019) zwischen 21.45 Uhr und 22.15 Uhr auf der Strecke Passau-Pfennigbach-Fürstenzell befanden und durch den Flüchtenden gefährdet wurden, mögen sich bei der VPI Passau unter Tel. 0851/9511-521 melden.

PM des PP Niederbayern vom 08.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Schlägerei auf dem Erfurter Anger

Am Freitagnachmittag kam es auf dem Erfurter Anger zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei schlug ein 24-Jähriger Mann einem 19-Jährigen mehrfach ins Gesicht, sodass dieser zu Boden fiel und verletzt liegen blieb. Der Geschädigte musste durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden. Durch die Polizei konnte der Täter vor Ort ergriffen werden. Da sich dieser nicht beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen. Als der Täter in den Streifenwagen verbracht wurde, leistete dieser massiv Widerstand und trat einem der eingesetzten Polizeibeamten ins Gesicht, sodass dieser leicht verletzt wurde. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam beruhigte sich das Gemüt des Mannes wieder, sodass er am Samstagmorgen entlassen werden konnte.

PM der LPI Erfurt vom 08.06.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung endet mit Ingewahrsamnahme

Am Donnerstagabend (6. Juni) kam es gegen 22 Uhr auf der Taubenstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 27-Jährigen und einem 31-Jährigen, beide wohnhaft in Hamm. Im Verlauf der Zwistigkeiten, denen verbale Streitigkeiten vorausgegangen waren, traktierten sich die Beteiligten gegenseitig mit Schlägen. Später behaupteten sie, vom jeweils anderen mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Beide Personen erlitten leichte Verletzungen, lehnten es aber ab, sich ärztlich behandeln zu lassen.
Da sich der 27-jährige, alkoholisierte Streithahn auch in Gegenwart der Polizei unkooperativ und aggressiv verhielt, musste der alkoholisierte Raufbold die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Hamm vom 07.06.2019

 

Bonn-Nordstadt (Nordrhein-Westfalen): Radfahrerin bei Verkehrsunfall leicht verletzt – Unfallbeteiligter verletzte Polizeibeamten am Arm

Leichte Verletzungen trug eine 22-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Thomastraße in der Bonner Nordstadt:
Die Radlerin war gegen 19:10 Uhr auf der Thomastraße in Richtung Bahnhof unterwegs. Als sie einen rechtsseitigen Taxistand passierte, fuhr ein 69-jähriger Fahrer mit seinem Taxi an und scherte aus Sicht der Radfahrerin unvermittelt nach links aus. Die 22-Jährige stieß gegen die rechte Fahrzeugseite und zog sich hierbei leichte Verletzungen im Handbereich zu. Sie sucht ggf. selbstständig einen Arzt auf. An dem Taxi wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der 69-Jährige zeigte sich im Gespräch mit den Polizeibeamten uneinsichtig und unkooperativ – als ein Polizist ihm zum Abschluss der Unfallaufnahme die Ausweis- und Fahrzeugpapiere in den Wagen reichen wollte, zog dieser die Autotür zu und verletzte den Beamten leicht an einem Arm. Die weiteren Ermittlungen zu dem Geschehen führt nun das zuständige Kommissariat. Die Beamten legten gegen den 69-Jährigen eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vor. Darüber hinaus wird auch die zuständige Führerscheinstelle über das gezeigte Verhalten des 69-jährigen Fahrers informiert.

PM der POL Bonn vom 07.06.2019

 

Mannheim-Neuhermsheim (Baden-Württemberg): Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Ein 31-jähriger Einbrecher konnte am frühen Freitagmorgen unmittelbar nach Tatausführung im Stadtteil Neuhermsheim festgenommen werden. Der Mann brach gegen 4 Uhr in eine Doppelhaushälfte in der Hermsheimer Straße ein. Nach derzeitigem Erkenntnisstand drang er über die Terrasse in die Wohnräume ein und durchsuchte Schränke und Schubladen im gesamten Haus. Dies bemerkte eine Bewohnerin und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten befand sich der Einbrecher zunächst noch im Haus, versuchte dann jedoch durch die rückseitig gelegenen Gärten der Nachbargrundstücke zu flüchten. Der Tatort wurde durch mehrere Polizeistreifen abgesperrt. Nach kurzer Flucht durch benachbarte Gärten konnte der Täter schließlich mithilfe eines Polizeihundes gestellt und festgenommen werden. Gegen seine Festnahme leistete der 31-jährige Mann aus Rumänien massiven Widerstand. Mit vereinten Kräften durch mehrere Polizeibeamte konnte er jedoch überwältigt werden. Bei seiner Durchsuchung wurde bei ihm Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Diebesgut aufgefunden. Seine weitere Beute hatte er bei der Flucht auf der Terrasse zurückgelassen. Bei einer weiteren Nachschau wurde festgestellt, dass der Täter offenbar auch versucht hatte, in die andere Doppelhaushälfte einzubrechen.
Da der Festgenommene leichte Verletzungen, unter anderem in Form von Bisswunden am Gesäß, erlitten hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Stunde behandelt wird.
Gegen den 31-jährigen Täter wird nun wegen Einbruchsdiebstahls und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.
Gegen 7.30 Uhr wurde der Polizei ein weiterer Einbruch im Husarenweg gemeldet. Inwiefern der 31-Jährige auch bei diesem Einbruch als Täter in Betracht kommt, ist Gegenstand der weiteren Tatermittlungen des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.
Weitere Geschädigte und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 07.06.2019

 

Frankfurt a.M. (Hessen): Zwei verletzte Bundespolizisten nach Widerstand

Zwei offenbar volltrunkene ukrainische Staatsangehörige verletzten am 5. Juni zwei Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt am Main. Die beiden Ukrainer verpassten, wahrscheinlich aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes, ihren Flug nach Lissabon. Darüber in Rage, begannen sie an den Monitoren im Abflugbereich des Terminals 1 zu reißen und fertigten Videoaufnahmen von Mitarbeitern des Flughafens. Während die alarmierten Streifen der Bundes- und Landespolizei die Personalien der Frau und ihres Begleiters feststellten, fingen beide lauthals an zu schreien. Den beiden Ukrainern wurde ein Platzverweis für den Sicherheitsbereich ausgesprochen. Statt diesem nachzukommen, warf sich die Frau zu Boden. Während ihr Begleiter sich nicht aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen sperrte, schlug die 47-Jährige gezielt nach den eingesetzten Bundespolizisten. Trotz der darauffolgenden Fixierung mit Handfesseln zeigte sich die Ukrainerin weiterhin aggressiv gegenüber den Beamten. Sie widersetzte sich fortdauernd auf dem Weg zur Wache, indem sie nach den Beamten trat und diese bespuckte.
Letztendlich musste die Frau getragen werden. Nachdem die Aggressoren auf der Wache durchsucht wurden, wurde der 49-jährige Ukrainer nach Feststellung seiner Personalien entlassen. Durch den aktiven Widerstand der 47-jährigen Ukrainerin erlitten die beiden Bundespolizisten Schürfwunden an Armen und Beinen. Sie konnten ihren Dienst trotz der Verletzungen fortsetzen. Die Frau wurde zwecks Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie in der Nacht auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt a.M. vom 07.06.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Ladendieb beißt zu

Mit Schlägen, Bissen und Tritten hat ein 33 Jahre alter Mann am Donnerstagnachmittag versucht, sich seiner Festnahme nach einem Ladendiebstahl in der Innenstadt zu entziehen.
Beherzte Zeugen hielten ihn aber bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Angestellte eines Discounters in der Bürgermeister-Smidt-Straße hatten den 33-Jährigen gegen 16.20 Uhr dabei beobachtet, wie er zwei Flaschen Alkohol einsteckte und den Markt damit verließ. Sie nahmen seine Verfolgung bis in die Sielstraße auf. Dort versteckte sich der Tatverdächtige in einem Gebüsch, wurde aber von seinen Verfolgern entdeckt. Als er hier festgehalten werden sollte, geriet der 33-Jährige außer Rand und Band und verletzte einen seiner Verfolger.
Dennoch gelang es ihnen, den vermeintlichen Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Tatverdächtige aggressiv. Er wurde festgenommen und musste den Alkohol wieder hergeben. Jetzt wird gegen ihn wegen „Räuberischen Diebstahls“ ermittelt.

PM der POL Bremerhaven vom 07.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkener verletzt Polizeibeamten

Ein stark angetrunkener Reisender hat am Nürnberger Hauptbahnhof einen Polizeibeamten mit einem Fußtritt verletzt.
Kurz nach Mitternacht (7. Juni) forderte eine Rettungswagenbesatzung der Johanniter-Unfall-Hilfe bei einem Einsatz im Nürnberger Hauptbahnhof die Unterstützung der Bundespolizei an. Ein betrunkener 25-Jähriger war beim Urinieren ins Gleis gestürzt und hatte sich dabei eine stark blutende Platzwunde am Kopf zugezogen, welche der sofortigen medizinischen Versorgung bedurfte. Da der junge Mann uneinsichtig war und zunehmend aggressiver wurde, bat die Rettungswagencrew um Unterstützung durch die Nürnberger Bundespolizei. Nach gutem Zureden der Beamten beruhigte sich der Verletzte zunächst und ging mit zum Rettungswagen. Als er sich für den Transport im Rettungswagen auf die Trage legen sollte, rastete er aus, trat und schlug um sich. Dabei traf er mit einem Fußtritt einen 48-jährigen Polizeioberkommissar und verletzte diesen an der Hand. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Betrunkene (2,00 Promille) klinisch ausgenüchtert. Der verletzte Polizeibeamte begab sich in ärztliche Behandlung.
Gegen den Zecher leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie ein Ordnungwidrigkeitenverfahren wegen Verunreinigung einer Bahnanlage ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 07.06.2019

 

Wolfratshausen (Bayern): Einsatz in Asyl-Unterkunft wegen Drogen – Bewohner rastet aus

Am Donnerstagabend, den 06.06.2019 gegen 22.00 Uhr, stellten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Asyl-Unterkunft, Am Loisachbogen, fest, dass einer der Bewohner einen Joint rauchte. Ein Gemeinschaftszimmer, in dem sich auch ein 37-jähriger Nigerianer befand, wurde daraufhin von einer Streife der Wolfratshauser Inspektion und einem Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Murnau betreten. Bei der Durchsuchung des Zimmers geriet der 37-Jährige, der eigentlich völlig unbeteiligt war, plötzlich in Rage und begann im Zimmer der Gemeinschaftsunterkunft zu randalieren.
Um zu verhindern, dass er die eingesetzten Polizeibeamten verletzt, musste er fixiert und gefesselt werden. Dabei wehrte er sich mit Leibeskräften und versuchte sich aus dem Griff der Beamten herauszuwinden. Als der 37-Jährige aus der Unterkunft begleitet wurde, schlug er unvermittelt mit dem Kopf gegen eine Glasfüllung der Eingangstüre, sodass diese zu Bruch ging. Er selbst zog sich dabei eine leichte Kopfverletzung zu.
Andere Unterkunftsbewohner hatten sich zwischenzeitlich mit dem Nigerianer solidarisiert und konnten durch den Sicherheitsdienst nur zurückgehalten werden, in dem die Zugangstüre der Unterkunft zugehalten wurde.
Der 37-jährige Nigerianer sollte mit dem VW-Bus der Wolfratshauser Inspektion zur Dienststelle gebracht werden, als er erneut ausrastete. Er schlug mit seinem Kopf dermaßen fest gegen die Seitenscheibe des VW-Buses, dass diese ebenfalls zu Bruch ging. Der 37-Jährige selbst erlitt hierbei eine Platzwunde am Kopf. Während des Wartens auf einen Rettungswagen beleidigte der Nigerianer die Wolfratshauser Polizisten. Als die Sanitäter eintrafen, verweigerte er die medizinische Versorgung. Aufgrund der offensichtlichen Eigengefährdung wurde er in eine Fachklinik überstellt.
Gegen den Nigerianer wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt. Der 37-Jährige trat bereits zahlreiche Male wegen diverser Delikte in Erscheinung.
Die Mitteilung des Sicherheitsdienstes der Asyl-Unterkunft war im Übrigen nicht unbegründet. Bei der Durchsuchung des Zimmers konnte Marihuana und ein bislang unbekanntes Rauschgift, das in einer Folie eingepackt war, aufgefunden werden. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Es erfolgt eine Überprüfung auf DNA, um den letzten Besitzer ausfindig zu machen.
Die Wolfratshauser Beamten und der Hundeführer wurden durch Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim und der Polizei Geretsried unterstützt, die eintrafen, als der Nigerianer bereits aus der Unterkunft gebracht worden war.
Der Vorfall wurde mittels Body-Cam aufgezeichnet. Die beteiligten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Wolfratshausen vom 07.06.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach Ladendiebstahl mit Waffen

Der Versuch, sich kostenlos mit einer Speicherkarte zu versorgen, kommt einen 22-jährigen Mann teuer zu stehen. Jetzt hat er Anzeigen wegen Ladendiebstahls mit Waffen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz am Bein. Der Mitarbeiter eines Elektronikmarktes am Kurt-Schumacher-Ring hatte den Mann am Mittwoch beobachtet, wie er eine 128-GB-Speicherkarte vom Ständer nahm, unter der Jacke versteckte und aus dem Laden verschwinden wollte. Doch kurz bevor der 22-Jährige verschwand, sprach ihn der Mitarbeiter an und zitierte ihn ins Büro. Dort händigte der Mann ohne festen Wohnsitz das Diebesgut und ein Messer aus. Gegenüber der Polizei war er deutlich weniger entgegenkommend. Er wollte sich nicht durchsuchen lassen und begann, um sich zu schlagen. Die Polizeibeamten brachten ihn zu Boden, nahmen ihn vorläufig fest und transportierten den alkoholisierten Tatverdächtigen in Handfesseln ins Gewahrsam. In seinem Rucksack entdeckten sie ein Pfefferspray. Der Festgenommene wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Hauptverhandlungshaft an. Die Hauptverhandlung soll im Rahmen des sog. „beschleunigten Verfahrens“ bereits am kommenden Mittwoch stattfinden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 07.06.2019

 

Zwickau (Sachsen): Renitenter Fahrgast ruft Bundespolizei auf den Plan

Am gestrigen Donnerstagnachmittag mussten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Zwickau unter Einsatz körperlicher Gewalt einen 46-Jährigen zum Verlassen eines Zuges, der von Hof nach Dresden fuhr, bewegen. Der Mann war zuvor durch die Zugbegleiterin von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden, weil er mit seinem von ihm mitgeführten Fahrrad inklusive eines dazugehörigen Anhängers Fluchtwege im Zug blockierte und einen Hund ohne Maulkorb bei sich hatte. Auf entsprechende Belehrungen reagierte er nicht.
Da er der Aufforderung, den Zug zu verlassen nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts der Bahn hinzugerufen. Den Beamten gegenüber verhielt sich der Chemnitzer aggressiv und beleidigend, weshalb er schließlich vorübergehend gefesselt werden musste. Da er sich den polizeilichen Maßnahmen massiv widersetzte, erlitt er dabei Schürfwunden an den Armen und im Gesicht, auch ein Beamter wurde verletzt. Eine medizinische Behandlung lehnte der Beschuldigte ab, der Bundespolizist konnte seinen Dienst fortsetzen.
Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und nach den notwendigen polizeilichen Erstmaßnahmen wieder entlassen. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,14 Promille. Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Klingenthal vom 07.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Fahrradfahrer landet im Gewahrsam

Donnerstagabend, 22:30 Uhr, fiel zwei Polizeibeamten in Haspe ein Fahrradfahrer auf, der ohne Beleuchtung auf der Enneper Straße unterwegs war. Auf Anhaltezeichen reagierte der Mann nicht, er floh im Gegenteil in Schlangenlinien auf seinem Fahrrad vor der Polizei in den Bereich Kirmesplatz / Gesamtschule Haspe. Durch einen Begrenzungspfosten konnten die Beamten die Verfolgung mittels Streifenwagen nicht fortsetzen. Wenig später erwischten sie den Mann dennoch auf dem Preselweg. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille, zudem bestand der Verdacht, dass der Mann Drogen konsumiert hatte. Weil er die Beamten bedrohte und beleidigte, musste er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, wo ihm auch die Blutproben entnommen wurden. Den 25-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 07.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Randalierender Hotelgast leistete Widerstand – Haftantrag gestellt

Mit einem randalierenden Hotelgast mussten sich gestern Abend (06.06.2019) mehrere Streifen der PI Nürnberg-Mitte beschäftigen. Am Ende stand die Vorführung zum Ermittlungsrichter.
Gegen 22:15 Uhr saß der Mann an der Bar eines Hotels der Nürnberger Innenstadt. Hier pöbelte er mehrere Gäste an, die daraufhin die Bar verließen. Ein Angestellter bat den Mann mehrfach, die Bar ebenfalls zu verlassen. Als er dieser Bitte nicht nachkam, sprach man ein Hausverbot aus, das ihn aber ebenfalls nicht interessierte. Die Polizei wurde gerufen.
Schon beim Eintreffen der Beamten zeigte sich 53-Jährige sehr aggressiv und beleidigte sie in unflätiger Weise. Um das Hausverbot letztlich durchsetzen zu können, musste unmittelbarer Zwang angewandt werden. Auch vor dem Hotel war der Rabauke uneinsichtig und weigerte sich, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. Unter anderem leistete er Widerstand und stieß einen Beamten heftig gegen den Oberkörper. Erst nach seiner Fesselung beruhigte sich der nun Beschuldigte ein wenig und konnte zur Dienststelle gefahren werden.
Dort wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt.
Der Wohnsitzlose wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Wegen zahlreicher strafrechtlich relevanter Verstöße, u.a. Widerstandes gegen und tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 07.06.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Rauschgiftdealer gefasst

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen:
Wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Marihuana und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei gegen einen 22 Jahre alten Staatenlosen aus Metzingen.
Beamte der Rauschgiftermittlungsgruppe wollten am Donnerstagabend, gegen 20.20 Uhr, auf dem Manfred-Öchsle-Platz den einschlägig polizeibekannten Tatverdächtigen und seine beiden Begleiter kontrollieren. Während diese sich kooperativ verhielten und nach der Kontrolle gehen konnten, widersetzte sich der 22-Jährige den Maßnahmen. Zunächst versuchte er, zwei fertig verpackte Konsumeinheiten Marihuana heimlich zu entsorgen, dann wurde er gegenüber den Polizeibeamten handgreiflich. Mit Unterstützung einer Streifenwagenbesatzung musste er zu Boden gebracht und durchsucht werden. Dabei schlug er weiter um sich und trat nach den Einsatzkräften. Drei Beamte wurden hierbei leicht verletzt. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen wurde weiteres, teils verkaufsfertig portioniertes und verpacktes Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt.
Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Reutlingen gebracht, wobei er die eingesetzten Polizeibeamten fortdauernd massiv beleidigte und beschimpfte.
Noch am gleichen Abend wurde die Wohnung des 22-Jährigen durchsucht. Dabei fanden und beschlagnahmten die Fahnder neben dealertypischen Utensilien weitere mehr als 24 Gramm Marihuana.
Der 22-Jährige wurde am Freitagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl erließ und gegen Auflagen außer Vollzug setzte.

PM des PP Reutlingen vom 07.06.2019

 

Tengen (Baden-Württemberg): Körperverletzung und tätlicher Angriff

Während ein Busfahrer am Donnerstagnachmittag gegen 13.00 Uhr seine Pause an der Haltestelle bei der Grundschule Tengen verbrachte, versuchte ein 52-jähriger alkoholisierter Mann mit seinem Schäferhund mehrfach in den Bus einzusteigen, was ihm aber von dem Busfahrer verwehrt wurde. Außer sich vor Wut schlug daraufhin der Alkoholisierte mit den Fäusten gegen die Front- und Seitenscheibe des Omnibusses. Indes lief sein Hund frei auf dem Parkplatz umher, weshalb die an der Haltestelle wartenden Schüler verängstigt davonrannten. Als ein Verantwortlicher der Schule und der Vater eines Schülers, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren, den 52-Jährigen zur Rede stellten, versuchte dieser dem Vater einen Kopfstoß zu versetzen. Dem 24-Jährigen gelang es zwar, dem Angriff auszuweichen, er wurde aber vom Schäferhund des Tatverdächtigen in den Oberarm gebissen. Nachdem das Tier auch dem Lehrer zwei Bisswunden zugefügt hatte, trat der 52-Jährige noch gegen den Pkw des jungen Mannes, in den er sich flüchtete. Als der aufgebrachte Hundebesitzer selbst in den Arm gebissen wurde, band er seinen Hund an einem Laternenmast fest und setzte sich auf eine Bank, wo er durch weitere Zeugen bis zum Eintreffen der verständigten Polizei festgehalten werden konnte. Auch auf der Fahrt zur Dienststelle und später in der Gewahrsamszelle verhielt sich der alkoholisierte Mann äußerst aggressiv und renitent. Auf richterliche Anordnung wurde bei dem Tatverdächtigen die Entnahme einer Blutprobe veranlasst und der Gewahrsam aufrechterhalten. Der Hund wurde an die Tierrettung übergeben, nachdem über die Stadt Tengen eine Beschlagnahme-Anordnung eingeholt worden war.

PM des PP Konstanz vom 07.06.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Verfolgungsfahrt im Pfingstreiseverkehr endet glimpflich

Nur dem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass die Flucht eines Fahrzeuges nicht mit schweren Unfallfolgen endete.
Einer Streife der Autobahnpolizei war ein Wagen aufgefallen, der auffallende Schlangenlinien fuhr. Als sie dem Auto Haltezeichen gaben, beschleunigte der Fahrzeugführer stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei touchierte er mehrmals die Schutzplanke und nutzte für die Flucht trotz des starken Pfingstreiseverkehrs alle drei Fahrstreifen.
In Höhe des Autobahnkreuzes Wolfsburg-Königslutter überholte der bis dahin Unbekannte diverse Fahrzeuge über den Standstreifen. Kurz vor dem Parkplatz Essehof wechselte der Wagen von der ganz linken Fahrspur und fuhr mit ungefähr 100 km/h auf dem Parkplatz. Hier kollidierte er mit einer dort stehenden Mülltonne, die zur Seite geschleudert wurde und fast Parkplatzbesucher getroffen hätte.
Nachdem der Wagen zwei Steinfindlinge gerammt hatte, blieb er stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit sehen. Bei der Festnahme leistete der 37-jährige polnische Fahrzeugführer erheblichen Widerstand. Ein Polizeibeamter verletzte sich bei der Festnahme leicht.
Bei dem Beschuldigten wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, so dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Weiter wurde der Führerschein beschlagnahmt.
Da der Mann sich weiterhin aggressiv verhielt wurde er schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Die Autobahnpolizei Braunschweig bittet Zeugen der Flucht und weitere Personen, die durch den Mann am Freitagnachmittag gefährdet wurden, sich telefonisch unter der Rufnummer 0531 / 476-3715 zu melden.

PM der POL Braunschweig vom 07.06.2019

 

Graz (Steiermark): Randalierer festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend, 7. Juni 2019, einen 18-Jährigen fest, nachdem er zuvor, gemeinsam mit zwei weiteren Personen, im Bereich einer Bushaltestelle randaliert und die öffentliche Ordnung gestört hatte.
Kurz nach 18.30 Uhr wurden Polizisten zu einer Bushaltestelle (Linie 53) am Grazer Hauptbahnhof gerufen, nachdem Anzeige über randalierende Personen erstattet wurde. Vor Ort stellten die Beamten einen bereits polizeilich bekannten 18-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung fest. Bei Eintreffen der Streife entblößte dieser sein Gesäß und streckte es den Polizisten entgegen. Auf der Wartebank befanden sich eine 20-Jährige sowie ein 33-Jähriger, beide aus Graz. Alle drei Personen wirkten offensichtlich stark alkoholisiert. Die 20-Jährige schlief auf der Bank, zahlreiche Gegenstände und Bierdosen lagen im Wartebereich sowie auf dem Boden umher.
Die Polizisten forderten die drei in der Folge auf, ihr Verhalten einzustellen und wiesen sie vom äußerst stark frequentierten Bahnhofs-Vorplatz weg. Diese kamen der Aufforderung jedoch nicht nach. Vor allem der 18-Jährige missachtete die Anweisungen, indem er mit nacktem Oberkörper vor den Beamten stand und provozierend sein Bier trank. Nachdem er schließlich die Polizisten mehrmals lautstark beschimpfte, er immer aggressiver wurde und auch begann in Richtung eines Beamten zu schlagen (kein Treffer), nahmen Polizisten ihn fest. Nachdem eine Fixierung des 18-Jährigen im Stehen nicht gefahrlos möglich schien, er verspannte seine Oberkörper und ballte die Fäuste, brachten ihn die Polizisten mittels Einsatztechnik zu Boden und legten ihm Handfessel an.
Als die 20-Jährige, sie war vom 33-Jährigen geweckt worden, dem Festgenommenen zu Hilfe kommen wollte, wiesen Polizisten sie zurück. Mit Unterstützung einer weiteren Streife wurde der 18-Jährige schließlich auf eine Polizeiinspektion überstellt. Dort konnten ihm wenig später die Handfesseln abgenommen werden, nachdem er sich beruhigt hatte.
Verletzt wurde niemand. Alle drei Personen werden angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 07.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Betrunkene Radler

Heute Nacht wurde ein blutender Radfahrer in der Löberstraße einer Kontrolle unterzogen. Der 52-Jährige hatte Gesichtsverletzungen. Nachdem die Beamten den Radfahrer stoppen, stürzte er mit seinem Fahrrad um und fiel gegen das Polizeifahrzeug. Bei dem durchgeführten Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von über 1,4 Promille. Aufgrund seiner Gesichtsverletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Ein 20-Jähriger radelte heute Nacht mit einer weiteren Person auf dem Gepäckträger durch die Altstadt, als er durch Polizeibeamte gestoppt wurde. Er war mit 2,21 Promille erheblich alkoholisiert. Gegen die Radfahrer wurde Anzeige erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 07.06.2019

Hamburg: Drei Festnahmen nach Diebstahl und Widerstand in Hamburg-Wandsbek

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 37 haben gestern Nachmittag drei Personen vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, Kosmetikartikel aus einem Drogeriemarkt in Hamburg-Wandsbek entwendet zu haben.
Die zivilen Polizeibeamten befanden sich in der Wandsbeker Marktstraße und bemerkten drei Männer, die sich konspirativ verhielten, Austauschhandlungen vornahmen und einen prall gefüllten Rucksack sowie eine prall gefüllte Plastiktüte mit sich führten.
Als die Fahnder an die drei Männer herantraten, entzog sich eine der Personen sofort der polizeilichen Kontrolle. Ein Zivilfahnder konnte den Flüchtigen nach kurzer Verfolgung in der Wandsbeker Chaussee stellen. Hierbei leistete der Tatverdächtige (32) gegenüber dem Polizeibeamten Widerstand. Dem Fahnder gelang es jedoch die Person festzunehmen.
Die drei aus Georgien stammenden Männer (32, 33, 34) wurden im Anschluss zum Polizeikommissariat 37 gebracht.
In den mitgeführten Sachen stellten die Fahnder diverse Kosmetikartikel eines Drogeriemarktes in der Wandsbeker Marktstraße fest.
Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die drei Georgier dem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes 15 dauern an.

PM der POL Hamburg vom 06.06.2019

 

Fulda (Hessen): Polizeibeamtin bei Festnahme verletzt

Bei der Festnahme eines aus der psychiatrischen Abteilung des Klinikums geflüchteten Mannes wurde am Mittwochmorgen (5.6.), gegen 08.25 Uhr, eine Beamtin der Polizeistation Fulda so schwer verletzt, dass sie auch nach der ärztlichen Behandlung im Krankenhaus ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Im Rahmen der Fahndung überprüfte die eingesetzte Funkstreife auch die Wohnanschrift des 30-jährigen Mannes in der Rhönstraße und traf ihn dort an. Nachdem sie ihm seine Festnahme eröffnet hatten, weigerte er sich mit den Beamten zu gehen und versuchte zu flüchten.
Zunächst gelang es den Polizisten ihn festzuhalten, doch schließlich wehrte er sich so heftig, dass die Polizeioberkommissarin zu Boden stürzte und mit dem Hinterkopf auf den Betonplatten aufschlug. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass sie zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus gebracht werden musste. Da der Kollege zunächst seine verletzte Streifenpartnerin versorgte, gelang dem 30-jährigen Psychiatriepatienten die Flucht. Er konnte allerdings noch im Verlauf des Tages aufgespürt und festgenommen werden.

PM des PP Osthessen vom 06.06.2019

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Bad Säckingen: Mann greift Rettungssanitäter an – Passanten greifen ein

Ein Mann hat am Mittwoch, 05.06.2019, in Bad Säckingen einen Rettungssanitäter angegriffen. Durch das beherzte Eingreifen von Passanten konnte der Mann bis zum Eintreffen der Polizei ruhig gestellt werden. Der Rettungsdienst war gegen 16:00 Uhr verständigt worden, da der Mann auf dem Gehweg in der Innenstadt lag.
Als ein Rettungssanitäter den Mann untersuchen wollte, rastete dieser aus und griff den Helfer an. Dadurch fiel der Sanitäter eine Treppe hinunter und wurde dadurch verletzt. Passanten griffen ein und hielten den Mann am Boden fest. Auch gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten verhielt sich der Mann aggressiv, beleidigte diese und schrie herum, auch biss er mehrmals in die Rückenlehne des Streifenwagens, in den er gesetzt wurde. Er kam zunächst in Gewahrsam. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

PM des PP Freiburg vom 06.06.2019

 

Eisenberg (Thüringen): Vom Bus in die Zelle

Weil ein 63-jähriger Mann am Mittwochnachmittag gegen 14:30 Uhr einen Bus am Eisenberger Busbahnhof nicht verlassen wollte, kam die Polizei zum Einsatz. Die Beamten trugen ihn gegen seinen Willen aus dem Bus heraus, wobei er Widerstand leistete. Ein Atemtest ergab bei ihm 2,8 Promille, weshalb er zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen wurde. Er wurde am Abend wieder entlassen und seiner Familie übergeben.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 06.06.2019

 

Mannheim-Luzenberg (Baden-Württemberg): Polizei wird zu Auseinandersetzung gerufen und angegriffen, drei Beamte teilweise schwer verletzt

Am Mittwoch gegen 18 Uhr kam es zwischen zwei Familien in der Steinstraße zu Auseinandersetzungen, weshalb die Polizei verständigt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 21-Jähriger eine 45-jährige Frau mit einem 1,20 m langen Kantholz geschlagen haben. Die 45-Jährige erlitt hierbei Prellung am Kopf und am Arm. Des Weiteren soll der 21-Jährige ein Fenster in der Steinstraße mit dem Kantholz eingeschlagen haben.
Die 45-Jährige soll ihrerseits eine 40-Jährige mit einem Messer an einem Finger verletzt haben. Außerdem erlitt die 40-Jährige oberflächige Verletzungen an Arm und Schenkel.
Beim Eintreffen der Polizei griff der 21-Jährige plötzlich und unvermittelt die Beamten an. Der Beschuldigt schlug mehrfach mit der Faust auf den Kopf eines 32-Jährigen Polizisten ein. Dieser erlitt zahlreiche Prellungen im Gesicht.
Bei seiner anschließenden vorläufigen Festnahme leistete der 21-Jährige Widerstand. Bei einem Faustschlag des Beschuldigten erlitt ein 27-jähriger Polizist einen 2 cm langen Cut am Kinn, der geklammert und genäht werden musste. Außerdem zog er sich bei einem weiteren Faustschlag eine Prellung des Jochbeins zu. Während der Festnahme wurde ein weiterer 51-jähriger Polizeibeamter leicht an einem Finger verletzt.
Der 21-jährige Beschuldigte konnte schließlich festgenommen werden. Bei den Angriffen und der anschließenden Festnahme zog sich der Beschuldigte eine Kopfplatzwunde, Prellungen und Schürfwunden zu. Außerdem brach er sich eine Mittelhand.
Sowohl der Beschuldigte als auch die zwei schwerer verletzten Polizeibeamten wurden mit Rettungswägen in Krankenhäuser verbracht.
Die zwei Polizeibeamten konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Beschuldigte am Donnerstag gegen 11.30 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt, da Haftgründe nicht gegeben waren. Er verblieb jedoch zur weiteren Abklärung im Krankenhaus.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt u.a.
wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung dauern an.

PM des PP Mannheim vom 06.06.2019

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Sperrmaßnahme wegen Bombenentschärfung / 54-Jähriger Autofahrer verhält sich aggressiv und leistet Widerstand

Im Rahmen einer Bombenentschärfung am Mittwoch (05. Juni 2019) an der Minoritenstraße musste nachmittags mehrere Straßen in Kleve gesperrt werden. An der Sperrstelle im Bereich der Kreuzung Emmericher Straße/ Klever Ring verhielt sich gegen 17:10 Uhr ein Verkehrsteilnehmer in unmittelbarer Nähe der Polizeibeamten auffällig. Während die Ampel rot zeigte, ließ der 54-Jährige aus Kleve auf der Emmericher Straße den Motor seines Wagens im Stand immer wieder aufheulen. Auf die Frage einer 29-jährigen Polizeibeamtin, ob alles in Ordnung sei, antwortete der Mann, dass er sauer sei, weil er wegen der Sperrungen nicht nach Hause könne. Auch während des Gesprächs ließ er den Motor seines Wagens mehrfach aufheulen. Die Polizeibeamtin bat ihn, dies zu unterlassen und ihm Führerschein und Fahrzeugschein zu zeigen. Der 54-Jährige weigerte sich mehrmals und reagierte auch nicht auf den Hinweis eines hinzugekommenen 54-jährigen Polizeibeamten, dass man ihn zur Not unter körperlichen Zwang aus dem Wagen holen würde. Als er sich weiterhin verweigerte und die Polizeibeamten den Hinweis in die Tat umsetzten, sperrte sich der 54-Jährige vehement. Auch außerhalb des Fahrzeugs wehrte er sich gegen die Maßnahme und traf den 54-jährigen Polizisten dabei in der Magengegend. Aufgrund seines körperlich aggressiven Verhaltens wurden dem Mann Handfesseln angelegt und die Beamten brachten ihn in einem Polizeifahrzeug zur Wache in Kleve.
Weil der Verdacht bestand, dass der 54-Jährige Drogen genommen hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein.

PM der KPB Kleve vom 06.06.2019

 

Glückstadt (Schleswig-Holstein): Endstation Polizeigewahrsam

Nachdem eine Frau in Glückstadt am Dienstag und am Mittwoch Grund mehrerer Polizeieinsätze gewesen ist, landete sie schließlich unter Widerstand im Itzehoer Polizeigewahrsam.
Ursächlich für das Verhalten der 37-Jährigen dürften Beziehungsstreitigkeiten gewesen sein. Am Dienstag beschädigte die Dithmarscherin ein Fahrzeug, in der darauffolgenden Nacht war sie an einer Auseinandersetzung beteiligt und störte später die Nachtruhe einiger Hausbewohner der Straße Am Neuendeich durch Tritte gegen die Haustür. Nachdem Einsatzkräfte der Frau bereits im Vorwege eine Gewahrsamnahme angedroht hatten, setzten sie sie diese nun um. Die Betroffene reagierte hierauf mit heftigem Widerstand, so dass die Beamten der Alkoholisierten Handfesseln anlegten und sie anschließend in das Polizeigewahrsam brachten. Hier entnahm ein Arzt der Beschuldigten eine Blutprobe. Sie muss sich neben der Sachbeschädigung nun auch wegen des Widerstandes verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 06.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Beamtenbeleidigung führt zur Anzeige

Bundespolizisten kontrollierten heute Nacht gegen 1:30 Uhr einen 19-jährigen ukrainischen Staatsbürger, der es sich nicht nehmen lassen wollte, die Beamten als „Bullen“ zu bezeichnen.
Danach half es ihm auch nicht mehr, dass er sich mit der Ausrede herausreden wollte, dass dies doch alle sagen würden. Der junge Mann bekam eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der BPOLI Erfurt vom 06.06.2019

 

Rottweil (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann erhielt Platzverweis – Beamte beleidigt

– Ein 44-jähriger Mann verhielt sich am Mittwochnachmittag in der Höllgasse gegenüber anderen Personen aggressiv und streitsüchtig. Eine Streife des Reviers erteilte dem 44-Jährigen einen Platzverweis. Der Aufforderung die Örtlichkeit zu verlassen, kam der Beschuldigte jedoch nicht nach. Die Beamten mussten körperlich gegen den 44-Jährigen vorgehen, damit er sich entfernte. Bei den polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Beschuldigte uneinsichtig und beleidigte einen der Beamten. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Tuttlingen vom 06.06.2019

 

Verden (Niedersachsen): Polizeibeamte verhindern Brand

Bereits am Dienstagabend kurz vor Schließen der Domweih haben Beamte der Polizei Verden einen 18-Jährigen gefasst, der im Bereich des Johanniswalls im Begriff war, einen Müllhaufen anzuzünden. Durch ihr Eingreifen haben sie das Ausbrechen eines Feuers verhindern können. Um weitere Vorfälle zu verhindern, sollte der 18-Jährige die Nacht auf der Polizeiwache verbringen. Während des Fußweges zum Streifenwagen begann er jedoch, sich gegen die Anordnungen der Beamten zu widersetzen: Er versuchte eine Polizeibeamtin zu treten und drohte beiden Polizisten mit weiteren körperlichen Attacken. Unter Hilfe von zwei weiteren Beamten wurde der 18-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Gegen den Mann wurden nun zwei Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PI Verden/Osterholz vom 06.06.2019

 

Coesfeld (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt, Diebstahl, Widerstand

Betrunken ist ein führerscheinloser Billerbecker (29) auf dem unversicherten Roller eines Kumpels am Donnerstagvormittag (6. Juni) gegen 11 Uhr zu einem Discounter an der Industriestraße in Billerbeck gefahren, um dort eine Flasche Jägermeister zu stehlen. Als Polizisten den Mann aufgriffen, wurde der 29-Jährige handgreiflich. Die Beamten nahmen ihn und seinen ebenfalls berauschten Kumpel, einen 29-jährigen Dülmener, mit zur Wache. Der Dülmener wurde auf Veranlassung des Dülmener Ordnungsamts in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen, weil er besorgniserregende Stimmungsschwankungen zeigte. Der Billerbecker bekam Gelegenheit, sich in der Gewahrsamszelle zu beruhigen und auszunüchtern. Für beide wird der Vorfall ein juristisches Nachspiel haben.

PM der POL Coesfeld vom 06.06.2019

 

Wurzen (Sachsen): Verfolgungsfahrt endete im Wald

Am Mittwochnachmittag sahen Beamte vom Polizeirevier Grimma in Kühren einen Skoda Fabia vorbeifahren. Sie wussten, dass der Eigentümer des Fahrzeuges keinen Führerschein hat und das Fahrzeug auch nicht zugelassen und versichert ist. Sie fuhren hinterher, um den Skoda anzuhalten. Der Fahrer dachte gar nicht daran anzuhalten. Er versuchte zu entkommen und die Polizisten am Überholen zu hindern, indem er mittig auf der Straße fuhr und einmal den Versuch unternahm, den Streifenwagen beim Überholvorgang zu rammen. Nur durch eine Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Nach geraumer Zeit bog der Fahrer in ein Waldstück bei Kühren ab. Das war allerdings eine Sackgasse. Die Beamten ergriffen ihn. Der 56-Jährige muss sich nun erneut wegen zahlreicher Verkehrsdelikte verantworten. Bei der Verfolgungsfahrt rund um Kühren legten die Beamten eine Strecke von ca. 15 Kilometern zurück.

PM der PD Leipzig vom 06.06.2019

 

Mering (Bayern): Respektlos bei Verkehrskontrolle

Ein 21-jähriger Augsburger verhielt sich heute früh gegen zwei Uhr ziemlich respektlos und ungebührlich gegenüber der Polizei.
Er fuhr einen Mercedes Sprinter und wurde in der Aichacher Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Von Anfang an verhielt er sich respektlos, in dem er die Polizisten duzte und ständig mit „Hey Bruder“ ansprach. Er redete sich lautstark in Rage, wollte diskutieren und empfand die Verkehrskontrolle als Belästigung.
Es gipfelte darin, dass er den Notruf anrief und sich dort schreiend über die Kontrolle beschwerte. Deswegen hat er sich nun eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen eingehandelt.

PM des PP Schwaben Nord vom 06.06.2019

 

Simbach a.I. (Bayern): Bei Personenkontrolle gefälschten Ausweis vorgezeigt – Mann widersetzt sich der Personalienfeststellung

Am Mittwoch (05.06.2019) verweigerte ein 59-Jähriger aus Simbach, im Rahmen einer Grenzkontrolle, die Angabe seiner Personalien und zeigte einen falschen Ausweis vor. Der Mann widersetzte sich der weiteren Feststellung seiner Personalien, verletzt wurde niemand.
Beamte der Bereitschaftspolizei kontrollierten gegen 16.30 Uhr, auf der Innbrücke einen Mann, der mit einem Pkw aus Österreich in das Bundesgebiet einreisen wollte. Bei der anschließenden Kontrolle verweigerte der Mann die Angabe seiner Personalien und zeigte einen vermeintlich peruanischen Personalausweis vor. Nachdem das vorgelegte Papier Fälschungsmerkmale aufwies, sollten die Personalien des Mannes überprüft werden. Da der Mann weiterhin seine Personalien nicht angab, sollten er und sein Fahrzeug nach weiteren Ausweispapieren durchsucht werden. Der 59-Jährige kam mehreren Aufforderungen, aus seinem Fahrzeug auszusteigen, nicht nach. Er widersetzte sich den Maßnahmen, indem er die Anweisungen der Beamten sein Fahrzeug zu verlassen nicht befolgte und nicht freiwillig ausstieg. Durch den Einsatz wurde niemand verletzt. Im Fahrzeug des Mannes konnte letztlich ein gültiger deutscher Führerschein aufgefunden werden. Der 59-Jährige ist der Reichsbürger-Szene zuzuordnen, er wurde nach der Überprüfung seiner Personalien wieder entlassen.
Die Kriminalpolizei Passau ermittelt nun gegen den Mann wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verdacht der Urkundenfälschung.

PM des PP Niederbayern vom 06.06.2019

 

Senden (Bayern): Mehrere Fälle von Vandalismus

In der Nacht von 05.06.2019, 22:30 Uhr bis 06.06.2019 05:00 Uhr ereigneten sich mehrere Fälle von Vandalismus im nördlichen Stadtgebiet. Zunächst wurden an einem Pkw, welcher auf dem Parkplatz vor einem Baumarkt in der Berliner Straße abgestellt wurde, beide Außenspiegel durch einen bislang unbekannten Täter abgetreten. Kurze Zeit später warf ein bislang unbekannter Täter eine Glasflasche gegen die Eingangstüre einer dortigen Diskothek, wodurch diese komplett zersplitterte. Im Anschluss an diese Tat nahm der Unbekannte einen Kanaldeckel und warf diesen gegen die Mitarbeitereingangstüre des dortigen Baumarktes, sodass diese zu Bruch ging. Gegen 04:30 Uhr widmetet sich der Täter schließlich der Haupteingangstüre von der Polizeistation Senden und warf hier mehrfach eine Glasflasche dagegen, sodass die Scheibe der Türe einen Sprung bekam. Aufgrund des „Modus Operandi“ geht die Polizei bislang von einem Täter aus. Der Sachschaden beläuft sich derzeit auf ca. 2.500 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07307/ 91000-0 bei der Polizei Senden zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/west vom 06.06.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Mann lässt Kleinkind auf einer Anliegerstraße krabbeln

Am heutigen Nachmittag ließ ein 24-jähriger Mann ein in seiner Obhut befindliches Kleinkind im Alter von 10 Monate auf einer Anliegerstraße krabbeln, woraufhin die Polizei informiert wurde. Eine konkrete Gefahr durch den Straßenverkehr bestand für das Kleinkind nicht.
Die Beamten konnten vor Ort zunächst keine Feststellungen mehr treffen, fanden den Jungen schließlich alleine im Keller eines Wohnanwesens. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wurde das Kleinkind schließlich an die Mutter übergeben, die sich als Gast während des Geschehenen in der Wohnung des 24-Jährigen aufhielt. Die Mutter trat daraufhin die Heimreise an. Der Mann wurde aufgrund seines Verhaltens gegenüber der Polizei in Gewahrsam genommen. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten und versuchte auch einen Kollegen mit seinem Kopf zu verletzen. Gegen den 24-Jährigen werden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Das Jugendamt wird noch einmal über den Gesamtvorgang informiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.06.2019

Meinerzhagen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Schwarzfahrer
Die Polizei holte am Dienstag einen betrunkenen Schwarzfahrer aus dem Regionalexpress 16. Der Fahrgast hatte kein Ticket dabei und konnte sich auch nicht ausweisen. Deshalb rief der Kontrolleur die Polizei, die kurz vor 18 Uhr am Bahnhof in Plettenberg wartete. Der Mann saß schlafend auf seinem Sitz, umgeben von einer großen Bierlache. Bei seiner Durchsuchung beschimpfte und beleidigte er die Polizeibeamten. Zur Feststellung der Personalien wollten ihn die Polizeibeamten zur Wache mitnehmen. Dagegen sperrte sich der Fahrgast, ließ sich immer wieder fallen, verschränkte die Beine, drohte mit Kopfnüssen und bespuckte die Beamten. Die Schimpfkanonade setzte sich auf der Wache in Plettenberg fort. Um weitere Straftaten zu vermeiden, wurde der 26-jährige Mann ohne festen Wohnsitz ins Polizeigewahrsam nach Lüdenscheid gebracht. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.06.2019

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 38-Jähriger leistet Widerstand (und eine Randgeschichte dazu)
Am Dienstagnachmittag (05.06., 15.15 Uhr) wurde die Polizei von Zeugen über einen Mann informiert, der im Bereich des Bahnhofvorplatzes und des ZOBs an der Kaiserstraße Passanten belästigen und Fensterscheiben bespucken würde.
Daraufhin suchten Polizeibeamte umgehend die Örtlichkeit auf und trafen den Tatverdächtigen in einem Kiosk am ZOB an. Als sie ihn dort in den Innenräumen ansprachen, reagierte er sofort aggressiv und versuchte, sich den Beamten zu entziehen.
Der Mann – ein 38-Jähriger, der zur Zeit in Gütersloh lebt – schrie die Beamten an und beleidigte sie. Daraufhin sollte der zur Personalienfeststellung und weitere polizeiliche Maßnahmen in Gewahrsam genommen werden.
Dagegen leistete er erheblichen Widerstand. Daraufhin brachten die Polizeibeamten ihn zu Boden und fixierten ihn mit Handfesseln. Weil der Beschuldigte sich nach wie vor erheblich körperlich zur Wehr setzte und die Beamten bespuckte, wurde ihm zur Verhinderung dessen sein T-Shirt über den Kopf gezogen. Ein Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlung leicht verletzt.
Da der Verdacht bestand, dass der 38-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschenden Mitteln stand, wurde ihm in der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet. Was auch berichtet werden muss:
Beim Transport des Beschuldigten zum Streifenwagen mussten mehrere Leute, welche sich vor der Kiosktür aufhielten und den Ausgang blockierten, weil sie sich nichts von dem Geschehen entgehen lassen wollten, aufgefordert werden Platz zu machen.
Einige der überwiegend jugendlichen Gaffer kamen dieser Polizeiverfügung jedoch nicht nach und mussten durch die Polizeibeamten (die ja schon alle Hände voll zu tun hatten) durch leichtes Anrempeln zur Seite geschoben werden, was hämisch kommentiert wurde.
Die Personalien dieser Leute konnten aufgrund der Situation nicht festgestellt werden.
PM der POL Gütersloh vom 05.06.2019

Schorndorf (Baden-Württemberg): : Polizeibeamte nehmen 49-Jährigen fest: Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte
Ein 49-Jähriger hat sich am Dienstagmittag (04.06.2019) gegen 15:10 Uhr am Bahnhof Schorndorf den Maßnahmen von Beamten der Landespolizei widersetzt. Eine Zeugin meldete zuvor über den Polizeinotruf einen lautstark schreienden Mann in der Karlstraße in Schorndorf. Eine alarmierte Streife der Landespolizei traf den 49-jährigen Mann letztlich auf Bahnsteig 1 des Schorndorfer Bahnhofs an. Bei Erkennen der Beamten versuchte der im Rems-Murr-Kreis wohnhafte deutsche Staatsangehörige zu flüchten und musste in der Folge durch die Landespolizisten am Boden fixiert und gefesselt werden. Hierbei widersetzte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte mehrfach in Richtung einer Polizistin zu treten, was ihm allerdings nicht gelang. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten in den Sachen des Mannes zudem zwei Tütchen mit Marihuana auf. Der 49-Jährige wurde daraufhin auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen und in eine Fachklinik verbracht. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
PM der BPOLI Stuttgart vom 05.06.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Erneut drei Polizisten bei Widerständen verletzt
Am Dienstag (4. Juni) und Mittwoch (5. Juni) haben erneut drei Polizisten durch Widerstandshandlungen von drei Männern (19, 23, 47) in der Kölner Innenstadt Verletzungen davongetragen. Insgesamt verzeichnete die Polizei Köln zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen sieben Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Fall 1: Am Dienstagvormittag (4. Juni) ergriff ein Mann (47) vor Polizisten des Präzenzteams der Innenstadtwache die Flucht, als diese gegen 9.30 Uhr am Neumarkt auf ihn zukamen. Nach wenigen Metern stellten die uniformierten Beamten den Flüchtenden im Bereich des dortigen Kiosks. Er sperrte sich massiv gegen seine Durchsuchung und verletzte einen Polizisten leicht. In seinen Hosentaschen fanden die Beamten Drogen.
Fall 2: Am Dienstagmittag leistete ein 23 Jahre alter Kölner gegen 14.30 Uhr im Kölner Polizeigewahrsam massiven Widerstand. Als ihm eine Ärztin eine Blutprobe entnehmen wollte, trat er nach ihr, traf allerdings einen neben der Frau stehenden Polizisten. Ein Streifenteam hatte den alkoholisierten Mann an der Stadtbahnhaltestelle „Eifelstraße“ in Gewahrsam genommen, nachdem er in einer Bahn wahllos Fahrgäste angepöbelt und geraucht hatte.
Fall 3: In der Nacht zu Mittwoch (5. Juni) überprüften Polizisten in der Neustadt-Süd auf der Zülpicher Straße gegen 3 Uhr mehrere Männer und eine Frau, die zuvor durch lautes Grölen aufgefallen waren. Die Frau soll zudem den Seitenspiegel eines Autos durch einen Schlag beschädigt haben. Während der Kontrolle trat ein 19-jähriger Mann einem Beamten unvermittelt in den Schritt. Bei seiner Fixierung und der anschließenden Fahrt ins Polizeigewahrsam leistete der Bonner erheblichen Widerstand. Er verletzte zwei Polizisten durch Schläge und Tritte. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte fortwährend aufs Übelste. Im Gewahrsam entnahm ein Arzt dem Verdächtigen eine Blutprobe.
PM des PP Köln vom 05.06.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): E-Bike-Dieb leistete Widerstand – Festnahme – Beamter verletzt – Ermittlungen dauern an
Beamte des zivilen Einsatztrupps der Polizeiinspektion Mitte konnten gestern Nachmittag einen E-Bike-Dieb auf frischer Tat festnehmen. Der polizeibekannte Mann leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Ein 28-jähriger Beamter wurde verletzt und ist vorerst nicht dienstfähig. Der 53-jährige Tatverdächtige verfügt über einen festen Wohnsitz in Düsseldorf und wird nach seiner Vernehmung entlassen.
Am Nachmittag beobachteten die Fahnder einen „alten Bekannten“ auf seinem Fahrrad im Bereich der Altstadt und am Rheinufer, wie er sich augenscheinlich für abgestellte teure Räder interessierte. Schlussendlich manipulierte er an einem E-Bike am Rathausufer und entfernte sich zunächst. Nach einigen Augenblicken kehrte er zu dem E-Bike zurück, stellte sein eigenes ab und entfernte sich mit dem E-Bike. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Schließlich konnten sie den Verdächtigen am Maxplatz stellen. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Dabei wurden er selbst und ein 28-jähriger Beamter verletzt. Mit Unterstützungskräften konnte der Mann überwältigt werden. Er wurde zunächst vorläufig festgenommen und heute nach seiner Vernehmung entlassen. Die Ermittlungen in Zusammenhang mit weiteren E-Bike-Diebstählen dauern an.
PM der POL Düsseldorf vom 05.06.2019

Kassel (Hessen): 48-Jähriger bedroht Passanten mit Taschenmesser und verletzt bei Festnahme zwei Ordnungspolizisten
Am gestrigen Dienstagnachmittag bedrohte ein 48-Jähriger aus Kassel in der Kasseler Fußgängerzone mehrere Passanten mit einem Taschenmesser. Eine 23 Jahre alte Frau aus Kassel musste wegen des aggressiv auf sie zu kommenden Mannes zurückweichen. Dabei soll das Taschenmesser ihr Bein nur knapp verfehlt haben. Der Tatverdächtige konnte wenige Augenblicke später durch eine Streife des Kasseler Ordnungsamtes gestellt und festgenommen werden. Dagegen wehrte sich der 48-Jährige heftig, wobei beide Ordnungspolizisten leicht verletzt wurden.
Wie die ebenfalls zum Ort des Geschehens eilenden und bei der Festnahme unterstützenden Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, soll der 48-Jährige mit dem Taschenmesser in der Hand zunächst gegen 14:50 Uhr am Königsplatz Passanten angepöbelt haben. Dort hatte die 23-Jährige zurückweichen müssen, als der Tatverdächtige bedrohlich auf sie zukam. Die Ordnungspolizisten, die zu dieser Zeit auf Streife in der Fußgängerzone waren, hatten sofort die Verfolgung des Mannes aufgenommen, als er bei ihrem Anblick in Richtung Stern davonlief. Noch in der Fußgängerzone gelang der Streife des städtischen Ordnungsamtes die Festnahme des 48-Jährigen, der das Messer zu dieser Zeit bereits wieder eingesteckt hatte. Aufgrund seiner heftigen Gegenwehr ging dabei zudem die Glasscheibe einer Auslage bei der dortigen Fleischerei zu Bruch.
Den Festgenommenen, der bereits bei der Polizei bekannt ist, brachte die Streife des Reviers Mitte anschließend für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle. Sein Taschenmesser, das die Beamten bei seiner Durchsuchung fanden, wurde sichergestellt. Der 48-Jährige muss sich nun wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
PM des PP Kassel vom 05.06.2019

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Obermeiderich: Randalierer bedroht Frau und Polizist im Feierabend
In seiner Freizeit hat ein Duisburger Polizist am Dienstag (4. Juni, 23 Uhr) gesehen, wie ein Mann eine unbekannte Frau mit einem Messer bedrohte. Der Beamte griff sich einen Stock und hielt den Bedroher in Schach. Seine alarmierten Streifenkollegen konnten dem Mann Handfesseln anlegen und durchsuchen. Bei ihm fanden sie neben dem Messer auch ein Tütchen Cannabis und stellten beides sicher. Da der 40-Jährige aggressiv war, ging es für ihn zur Beruhigung ins Polizeigewahrsam. Auf dem Weg dahin wehrte er sich und versuchte mit seinem Kopf die Beamten zu treffen. Niemand wurde dabei verletzt. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen der Bedrohung und des Widerstands. Von der unbekannten Frau, die ebenfalls mit dem Messer bedroht wurde, fehlt jede Spur. Sie wird gebeten, sich beim KK 34 unter 0203 280-0 zu melden.
PM der POL Duisburg vom 05.06.2019

Delmenhorst (Niedersachsen): Betrunkener Randalierer greift Polizeibeamte an
Ein betrunkener Randalierer hat am Dienstag, 04. Juni 2019, gegen 20:15 Uhr, Beamte der Polizei Nordenham angegriffen.
Ein Anwohner der Rintelner Straße meldete über den Notruf der Polizei, dass ein Mann auf seinem Grundstück randalieren würde. Die eingesetzten Beamten trafen vor Ort auf einen stark alkoholisierten, 44-jährigen Mann aus Nordenham, der die beiden Beamten beleidigte. Im weiteren Verlauf fügte er einem Beamten durch einen Tritt gegen das Schienbein eine schmerzhafte Prellung zu.
Da sich der 44-Jährige nicht beruhigen ließ und zudem einen Atemalkoholwert von über 2,8 Promille aufwies, wurde er in Gewahrsam genommen. Während des Transports zur Dienststelle beleidigte er die Beamten fortwährend. Bevor er in die Zelle gebracht werden konnte, musste der Mann noch durchsucht werden. Dabei leistete er erneut Widerstand und trat um sich.
Die Nacht musste der 44-Jährige in der Gewahrsamszelle verbringen. Wegen des tätlichen Angriffs wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
PM der PI Delmenhorst / Oldenburg-Land / Wesermarsch vom 05.06.2019

Wolfsburg (Niedersachsen): Autofahrer gefährdet mit 3,31 Promille andere Verkehrsteilnehmer
Helmstedt, B1, Braunschweiger Straße 04.06.2019, 22.10 Uhr
Mit sage und schreibe 3,31 Promille hinterm Steuer stoppte die Polizei am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr einen 29 Jahre alten polnischen Staatsbürger.
Der junge Mann war zuvor aufmerksamen Zeugen aufgefallen, als er mit seinem BMW in Schlangenlinien und ohne eingeschaltetes Abblendlicht auf der Bundesstraße 1 von Süpplingen in Richtung Helmstedt unterwegs war. Dabei geriet der 29-Jährige mit seiner Fahrweise so stark in den Gegenverkehr, dass Fahrzeugführer ausweichen mussten um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Weiterhin behinderte er einen Notarzt- und Rettungswagen, die mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in Richtung Helmstedt unterwegs waren und mehrfach abbremsen mussten, da sie den BMW wegen dessen übermäßiger Fahrbahnnutzung nicht überholen konnten.
Die Zeugen befanden sich hinter dem BMW und hatten die Warnblinkanlage eingeschaltet, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Mittlerweile hatten sie auch über Notruf die Polizei alarmiert, die den BMW kurze Zeit später auf der B 1 kurz vor der Kreuzung B 1/ B 244 aufnehmen konnte. Zwei Funkstreifenwagen setzten sich direkt hinter den BMW und schalteten neben dem Blaulicht auch das Anhaltezeichen „Stopp Polizei“ ein.
Doch anstatt zu halten beschleunigte der 29-Jährige seinen BMW, überfuhr die Kreuzung B1/B244 und rauschte über die Straße Braunschweiger Tor, den Kreuzungsbereich Triftweg, Glockbergstraße, Henkestraße und anschließend verbotswidrig in die Straße Braunschweiger Tor davon. Hier ging es weiter in Richtung Braunschweiger Straße wo es einem Funkstreifenwagen gelang, kurz vor der Leuckartstraße, sich vor den BMW zu setzen und diesen auszubremsen. Dabei fuhr der 29-Jährige mit seinem BMW in den vor ihm haltenden Funkstreifenwagen und beschädigt diesen.
Nun griffen die Polizeibeamten zu, zogen den Zündschlüssel ab und nahmen den 29-Jährigen widerstandslos fest. Ein nunmehr durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte stattliche 3,31 Promille. In der Folge wurde dem Fahrzeugführer im Helmstedter Klinikum eine Blutprobe entnommen.
Der junge Mann durfte die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei zu Gast sein und seinen Rausch ausschlafen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 29-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ferner hat der 29-Jährigen den BMW ohne Zustimmung des rechtmäßigen Besitzers benutzt.
Somit wird sich der 29-Jährige nunmehr vor der Staatsanwaltschaft neben diversen Verkehrsordnungswidrigkeiten auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr und Unbefugter Ingebrauchnahme eines Kraftfahrzeugs verantworten müssen.
Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang bei der aufmerksamen Zeugin, die die Polizei alarmierte und sich mit eingeschaltetem Warnblinklicht hinter den BMW gesetzt hat um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.
PM der POL Wolfsburg vom 05.06.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Nach Streitigkeiten und Widerstand mit 1,54 Promille ins Gewahrsam
Am Dienstag, 04.06.2019, gegen 14:20 Uhr, eskalierten verbale Streitigkeiten zwischen einem 34-jährigen und einem 32-jährigen Gelsenkirchener vor einer Bäckerei auf der Hochstraße in Buer. Als es zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern kam, ging ein 30-jähriger Gelsenkirchener dazwischen und trennte die Streithähne. Die hinzugerufenen Polizeibeamten sprachen mit den Beteiligten und Zeugen, um den Sachverhalt zu klären. Der 34-Jährige gebärdete sich fortwährend uneinsichtig und aggressiv. Er beschimpfte die Polizeibeamten lautstark. Seine Atemluft roch nach Alkohol, auf Nachfrage gab er an, Alkohol konsumiert zu haben. Einen Atemalkoholtest lehnte er ab. Die Polizeibeamten erteilten ihm einen Platzverweis, dem er nicht nachkam. Daraufhin wollten ihn die Polizisten zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam nehmen. Der Gelsenkirchener wehrte sich, versuchte sich aus den Griffen der Beamten zu befreien und ihnen Kopfstöße zu versetzen. Außerdem trat er nach den Polizisten und versuchte sie anzuspucken. Aufgrund des enormen körperlichen Widerstandes des 34-Jährigen war es den Beamten nicht möglich, ihn in den Streifenwagen zu setzen, so dass ein Gefangenentransportwagen angefordert wurde. Da der Gelsenkirchener die Polizeibeamten weiter anspuckte, setzten sie ihm eine sogenannte „Spuckmaske“ auf. Im Gewahrsam führte der 34-Jährige freiwillig einen Atemalkoholtest durch, der 1,54 Promille ergab. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, verblieb jedoch dienstfähig. Er konnte nach erfolgter Ausnüchterung den Heimweg antreten. Ihn erwartet ein Strafverfahren.
PM des PP Gelsenkirchen vom 05.06.2019

Dülmen, Hiddingsel, Rödderstraße (Nordrhein-Westfalen): Zeugen stoppen lebensgefährliche Trunkenheitsfahrt
In Schlangenlinien fuhr ein Audifahrer (49) aus Dülmen Dienstagabend (4. Juni, gegen 19.30 Uhr) über die B474 und K27 von Dülmen Richtung Hiddingsel – zwischenzeitlich mit lediglich 40 km/h. Mehrfach steuerte der 49-Jährige in den Gegenverkehr, fuhr den Außenspiegel eines entgegenkommenden Wagens ab, der ausweichen musste, um Schlimmeres zu verhindern. Nähe Sportplatz Rödder warf der Dülmener eine Bierflasche aus dem Fenster. Um ein Haar fuhr er in eine Rennradgruppe. Eine Autofahrerin versuchte, den Audi auszubremsen. Als sie merkte, dass der Fahrer nicht stoppte, wich sie nach rechts aus. Auf der Daldruper Straße/Brinkstraße in Hiddingsel bremste der Dülmener schließlich. Zeugen nutzen diesen Moment, um die Türen zu öffnen und den Audi-Schlüssel aus dem Zündschloss zu ziehen. Als Polizisten ihn aufforderten, auszusteigen, weigerte sich der 49-Jährige, klammerte sich ans Lenkrad. Dass der Mann betrunken war, war offensichtlich. Die Beamten mussten ihn aus dem Wagen ziehen, wobei der Mann Widerstand leistete. Polizisten nahmen ihn mit zur Wache Dülmen. Dort wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten fest: Der Führerschein ist dem Dülmener bereits per Gerichtsbeschluss dauerhaft entzogen worden. Der Autoschlüssel wurde sichergestellt. Ein Taxi brachte den Mann später nach Hause. Die Trunkenheitsfahrt wird natürlich ein Nachspiel haben: 1. Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss. 2. Fahren ohne Fahrerlaubnis. 3. Unfallflucht. 4. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM der POL Coesfeld vom 05.06.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Reisender attackiert aus Solidarität Bundespolizisten
Gestern Nachmittag wurden Beamte der Bundespolizei am Mannheimer Hauptbahnhof darüber informiert, dass eine junge männliche Person in der Bahnhofsunterführung mehrere Reisende belästige. Als sich die Bundespolizisten auf die Suche nach dem beschriebenen Mann machten, bemerkten Sie im Untergeschoss des Bahnhofsgebäudes ein lautstarkes Streitgespräch zwischen mehreren Personen. Einer der Querulanten passte auf die Personenbeschreibung. Als die Beamten versuchten den aus Somalia stammenden 26-jährigen Streithahn von der Gruppe zu trennen, schrie dieser und weigerte sich den Weisungen der Beamten Folge zu leisten. Die Streife versuchte ihn darauf am Arm wegzuführen, wogegen dieser sich körperlich wehrte. Anschließend packte der junge Mann einen der Beamten an der Schulter und ließ sich mit ihm zu Boden fallen. Ein Polizist wurde hierdurch an der Schulter verletzt und musste anschließend den Dienst abbrechen. Auf diese Situation wurde ein bis dahin unbeteiligter 65-jähriger Reisender aufmerksam. Dieser schrie die Streife an, dass die Beamten die Person loslassen sollen bzw. nicht mitnehmen dürften. Danach ging der 65-Jährige auf die Streife los und versuchte die Beamten von dem jungen Mann wegzustoßen. Beide Männer wurden infolge dessen festgenommen und auf die Wache verbracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten diese ihren Weg wieder fortsetzten. Den 26-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, seinen 65-jährigen Unterstützer eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
PM der BPOLI Karlsruhe vom 05.06.2019

Moers (Nordrhein-Westfalen): 30-Jähriger wehrte sich gegen Polizeibeamte
Am Mittwochmorgen gegen 07.45 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen 30-jährigen Fahrradfahrer aus Moers an der Homberger Straße.
Als dabei der Verdacht aufkam, dass der Moerser gegen das Betäubungsmittelgesetzt verstoßen haben könnte, stieß er urplötzlich einen der Beamten gegen die Brust und schubste ihn.
Der Mann konnte daraufhin durch die Beamten überwältigt werden. Im Anschluss beleidigte er die Beamten, die den renitenten Moerser zur Wache mitnahmen.
Ein Polizeibeamter erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Den Moerser erwartet nun ein Strafverfahren.
PM der KPB Wesel vom 05.06.2019

Moers (Nordrhein-Westfalen): Ertappter Fahrraddieb wehrte sich nach Kräften
Am Dienstag gegen 13.50 Uhr erkannte ein 33-jähriger Mann aus Moers auf der Bismarckstraße das Fahrrad wieder, das in der Nacht zuvor aus seiner Garage gestohlen worden war.
Auf dem Fahrrad saß ein 38-jähriger Mann aus Russland, der das Rad hinwarf und plötzlich Fersengeld gab, als der Moerser ihn festhalten wollte.
Der Moerser konnte den Fahrraddieb schließlich auf dem Gelände einer Autowerkstatt an der Klever Straße stellen.
Der Dieb schlug auf den Moerser ein und wehrte sich nach Kräften, um zu entkommen. Auch ein 40-Jähriger aus Kamp-Lintfort erkannte die Situation und griff ebenfalls ein, um den Dieb festzuhalten.
Als ein Polizeibeamter vor Ort erschien, wehrte sich der Mann weiter und versuchte, seine vorläufige Festnahme zu verhindern. Der 38-Jährige musste schließlich gefesselt werden, um die Gegenwehr zu unterbinden.
Aufgrund weiterer Gegenstände, die der Mann mitführte, wird derzeit geprüft, ob der Mann auch für weitere Diebstähle verantwortlich ist.
Der Moerser verletzte sich bei der Rangelei mit dem Dieb so schwer, dass er stationär in einem Krankenhaus behandelt werden muss.
PM der KPB Wesel vom 05.06.2019

Friedrichshafen-Fischbach (Baden-Württemberg): Beleidigung
Offenbar grundlos zeigte ein 25-jähriger Mann am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr in der Zeppelinstraße einer vorbeifahrenden Streifenwagenbesatzung den ausgestreckten Mittelfinger. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle äußerte der deutlich Betrunkene, in seiner Handlung den Straftatbestand der Beleidigung nicht erfüllt zu sehen. Ob er mit seiner Einschätzung richtig liegt, wird nun die zuständige Staatsanwaltschaft zu entscheiden haben, der 25-Jährige wurde von den Polizeibeamten entsprechend angezeigt.
PM des Polizeipräsidium Konstanz vom 05.06.2019

Aalen (Baden-Württemberg): Nach Diebstahl rotzfrech
In einem Drogeriemarkt in der Friedhofstraße schlug die Überwachungsanlage am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr an, als zwei Jugendliche zwei Headsetsw entwendeten und den Laden verließen. Einer der beiden 14-Jährigen konnte an Ort und Stelle bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden, dem anderen gelang zunächst die Flucht. Ein Zeuge, der sofort die Verfolgung aufgenommen hatte, konnte ihn jedoch im Stadtgarten ebenfalls festhalten. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten wurden von dem ebenfalls 14-Jährigen heftig beleidigt, was von mehreren Zeugen wahrgenommen wurde. Die beiden Jugendlichen wurden zur Aufnahme des Sachverhaltes mit zur Dienststelle genommen und anschließend ihren Eltern übergeben.
PM des PP Aalen vom 05.06.2019

Barntrup-Sommersell (Nordrhein-Westfalen): 18-Jähriger verletzt Polizeibeamtin.
Dienstagabend riefen Bewohner eines Hauses „Am Hang“ die Polizei zur Hilfe. Ein 18-jähriger Mann aus Dörentrup sei während eines Streites handgreiflich geworden. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte sich der 18-Jährige uneinsichtig. Mehrfach musste er zurechtgewiesen werden. Da er den Aufforderungen der Beamten nicht nachkam, drängten sie den jungen Mann von dem Grundstück. Unvermittelt ging der Mann dann jedoch wieder auf die Anwohner sowie auf die Polizeibeamten los. Diese brachten ihn zu Boden, konnten ihn jedoch ohne weitere Unterstützung nicht bändigen. Der Mann schlug und spuckte um sich und verletzte dabei eine Polizeibeamtin. Nachdem der 18-Jährige gefesselt werden konnte, wurde er einer psychiatrischen Klinik zugeführt. Einige Personen haben von dem polizeilichen Einsatz offensichtlich Videos gefertigt. Das Kriminalkommissariat in Lemgo bittet diese Zeugen des Vorfalls sich unter der Rufnummer 05261 / 9330 zu melden.
PM der POL Lippe vom 05.06.2019

Viernheim (Hessen): A67 Wiesbaden: Unfallstelle gefilmt? Autofahrer gibt Gas und gefährdet Polizistin
Ein 56 Jahre alter Mann muss sich nach seiner Festnahme am Dienstagabend (04.06.) in einem Verfahren strafrechtlich verantworten. An einer Unfallstelle hatte er unter anderem eine Polizistin gefährdet. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Wiesbadener gegen 19.30 Uhr auf der Autobahn 67 zwischen Viernheim und Lorsch unterwegs. Gegen 18 Uhr hatte es hier einen schweren Verkehrsunfall mit einer anschließenden Vollsperrung gegeben. Nach Aufhebung der Vollsperrung wurde der Verkehr auf der linken der drei Spuren an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Die Einsatzkräfte konnten in diesem Zusammenhang wahrnehmen, wie der 56-Jährige beim Vorbeifahren sein Smartphone in der Hand hielt und es Richtung der Unfallbeteiligten drehte. Für die Polizisten hatte es den Anschein, als ob er die Unfallstelle filmte. Eine Polizeibeamtin der Polizeiautobahnstation Südhessen stoppte ihn daraufhin. Die Aushändigung seiner Papiere verweigerte er jedoch. Obwohl die Polizistin noch die Hand im offenen Fenster hatte, gab der Fahrer stattdessen Gas und setzte seine Fahrt fort. Durch eine schnelle Reaktion konnte sich die Beamtin in Sicherheit bringen.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung nahm eine Polizeistreife der Polizeiautobahnstation Wiesbaden den 56 Jahre alten Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift vorläufig fest. Gegen ihn wurde Strafanzeige unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
PM des PP Südhessen vom 05.06.2019

Günzburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Am Abend des vergangenen Montag gab sich eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Günzburg am Bahnhof gegenüber einem Jugendlichen zu erkennen und sprach diesem einen Platzverweis aus, nachdem er unter Alkoholeinfluss stand und sich ungebührlich benommen hatte. Der Jugendliche rastete dabei plötzlich und unvermittelt aus und griff die beiden Polizeibeamten an. Nur durch Anwendung von körperlicher Gewalt konnten die beiden Polizeibeamten den Angriff des Jugendlichen beenden. Hierbei wurde der Angreifer leicht verletzt und anschließend zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Nach einer kurzen Beruhigungsphase rastete der Jugendliche in dem Krankenhaus erneut aus, beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten massiv und trat mit dem Fuß nach einem Beamten und streifte diesen dabei im Kopfbereich. Letztlich war die Unterbringung des Jugendlichen in einem psychiatrischen Krankenhaus notwendig. Durch den Angriff des Jugendlichen wurden drei Polizeibeamte zum Teil massiv verletzt, wobei zwei Beamte anschließend dienstunfähig waren. Gegen den Angreifer wird nun unter anderem wegen des Verdachtes eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Körperverletzung und Widerstand ermittelt.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.06.2019

Leipheim (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte
Gestern, kurz vor Mitternacht, wurde die Polizei Günzburg zu einem vermeintlichen Streit unter Lebenspartnern in einer Wohnung im Stadtbereich gerufen. Bei der Aufnahme bzw. Abklärung des Sachverhaltes zeigte sich einer der Streitenden gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten unkooperativ. Der 25-Jährige beleidigte die Beamten massiv und schlug mit der Hand gegen den Oberkörper eines der Beamten. Unter Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt wurde seitens der Beamten der Angriff des Mannes, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand, beendet. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme kam ein Angehöriger des Angreifers hinzu und ohrfeigte diesen. Weitere Schläge wurden durch die Polizeibeamten unterbunden. Nach erfolgter Sachverhaltsaufnahme und Beendigung dieses Einsatzes, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde, trafen die Polizeibeamten einige Zeit später im Stadtgebiet wieder auf den 25-Jährigen. Hierbei wiederholte er seine massiven Beleidigungen. Gegen den Mann wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.06.2019

Neu-Ulm (Bayern): Körperverletzung
Gleich mehrere Mitteilungen über eine größere Schlägerei im Bereich des Petrusplatz gingen gestern Nachmittag, gegen 14.50 Uhr, bei der Polizei ein. Vor Ort konnten dann eine 44-jährige Frau und ihr 43-jähriger Freund sowie drei Fahrscheinkontrolleure der Stadtwerke Ulm angetroffen werden. Nach ersten Ermittlungen wurde die Frau im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle angetroffen. Als der Bus im Bereich des Petrusplatz anhielt, wollte die Frau den Bus zügig verlassen, was jedoch von einem Kontrolleur verhindert wurde, indem er sie festhielt. Daraufhin ging der Freund der Frau auf einen Kontrolleur los und es kam zu einem Handgemenge zwischen dem 43-Jährigen und den Fahrscheinkontrolleuren. Hierbei mischte sich die 44-Jährige ebenfalls wieder ein und schlug einen der Kontrolleure. Letztendlich gelang es den Kontrolleuren die Frau und den Mann zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Als dem 43-Jährigen von den Beamten Handschellen angelegt werden wollten, widersetzte er sich auch hier und wehrte sich gegen die Fesselung. Das Pärchen wurde mit zur Dienststelle genommen und die Frau wurde nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mann wurde, da er über keinen festen Wohnsitz verfügt, heute Nachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ jedoch keinen Haftbefehl. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.06.2019

Saalfeld (Thüringen): Unbekannter beschädigt Streifenwagen
Zeugen sucht die Polizei zu einer Unfallflucht, bei der am Dienstagabend am Saalfelder Bahnhof ein Streifenwagen der Bundespolizei beschädigt wurde. Offenbar war zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr ein Unbekannter mit seinem PKW auf dem Bahnhofsvorplatz gegen einen dort abgestellten Polizeibus gefahren. Nach den bisher gesicherten Spuren könnte der Verursacher beim Rückwärtseinparken unter Umständen mit einer Anhängerkupplung gegen den VW-Bus gestoßen sein. An dem Einsatzfahrzeug entstanden deutliche Sachschäden am Stoßfänger. Da sich bisher kein Unfallverursacher meldete, ermitteln die Beamten der Landespolizeiinspektion Saalfeld nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die Dienstagabend verdächtige Fahrzeuge oder Personen am Bahnhofsvorplatz bemerkten. Hinweise nehmen die Saalfelder Ermittler unter der Telefonnummer 03671/560 entgegen.
PM der LPI Saalfeld vom 05.06.2019

Maxdorf/Birkenheide (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigungen an PKW

Am Montag, den 03.06.2019 gegen 08:00 Uhr wird die Polizeiwache Maxdorf über eine verdächtige Person informiert, die scheinbar willkürlich die Scheiben von parkenden PKW’s zerstört und sich hierbei bereits verletzt habe. Hierbei scheint sich die Person vom Birkenweg in Birkenheide in Richtung Sohlsstraße in Maxdorf zu bewegen. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen kann die Person durch Beamte der Polizeiwache Maxdorf und der Polizeiinspektion Frankenthal vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistet die Person Widerstand gegen die Festnahme. Eine Überprüfung der gemeldeten Wegstrecke ergibt, dass an mindestens drei geparkten PKW’s die Heckscheibe eingeschlagen wurde. An einem weiteren PKW kam es zum Versuch. Der Sachschaden wird zurzeit auf ca. 1700 EUR geschätzt. Geschädigte, welche bislang nicht durch die Polizei informiert wurden werden gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf in Verbindung zu setzen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 04.06.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Autofahrer droht Polizeibeamten Schläge an

Polizeibeamte kontrollierten am Montag gegen 23.25 Uhr auf der Ochtruper Straße einen 28-jährigen Autofahrer aus Gronau, der seinen PS-starken Wagen sehr stark und unter erheblicher Lärmentwicklung beschleunigt hatte.
Im Laufe der Kontrolle wurde der 28-Jährige immer aggressiver.
Schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf einen der Beamten zu und drohte diesem Schläge an. Der Angriff konnte durch die Androhung des Pfeffersprays abgewendet werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 04.06.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeibeamte durch psychisch auffälligen Mann angegriffen

Mit einem Hammer in der Hand soll zur gestrigen Mittagszeit ein 53-jähriger Mann in der Carl-Malchin-Straße (Krebsförden) Mitbewohner bedroht haben.
Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei hielt sich der Tatverdächtige in seiner Wohnung auf.
Wie Anwohner mitteilten, soll der Mann öfter herumschreien und die Anwohner belästigen.
Die Kontaktaufnahme mit dem Tatverdächtigen erfolgte durch die Beamten an dessen Wohnungstür. Im Laufe der Identitätsfeststellung verweigerte sich der 53-Jährige den Anweisungen und griff einen Beamten tätlich an.
Der Angriff wurde abgewehrt, der Angreifer überwältigt und gefesselt. Personen wurden nicht verletzt.
Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde der Mann im Polizeihauptrevier ärztlich begutachtet. Nach eingehender Beratung ließ sich der 53-Jährige freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen, er wird dort jetzt behandelt.
Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

PM der PI Schwerin vom 04.06.2019

 

Eutin (Schleswig-Holstein): Unerwartete Polizeikontrolle

Am Montagabend (03. Juni 2019) führte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Eutin eine Kontrolle auf dem Schulgelände der Schule „Am Kleinen See“ durch.
Gegen 20:30 Uhr fuhren die beiden Revierbeamten im Rahmen des Streifendienstes auf das Schulgelände, um dort nach dem Rechten zu sehen. An einer Tischtennisplatte standen mehrere Personen, von denen einige nach dem Erkennen des Streifenwagens sofort in ein angrenzendes Gebüsch flüchteten. Die Beamten forderten Unterstützung an und konnten letztendlich fünf Personen stellen. Auf der Tischtennisplatte stellten die Polizisten offen liegende Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln fest. Im Weiteren konnten Dinge aufgefunden werden, die den Verdacht auf einen Handel mit Marihuana erhärteten.
Außerdem stand ein Motorroller auf dem Schulhof, welcher in Bad Schwartau entwendet wurde. An dem Fahrzeug sichteten die aufmerksamen Beamten frische Unfallspuren. Der vermeintliche Nutzer des Motorrollers befand sich ebenfalls auf dem Schulhof. Er hatte mögliche unfallbedingte Verletzungen, die später in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der junge Mann beleidigte die Beamten im Zuge des Einsatzes.
Während der Maßnahmen erschien ein junger Mann fahrend mit einem Leicht-/Kleinkraftrad auf dem Schulgelände. Bei diesem waren Hinweise auf einen Betäubungsmitteleinfluss festzustellen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Zu dieser Kontrolle wurden Strafverfahren u.a. wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Diebstahl eingeleitet.
Bei den Beschuldigten handelt es sich Jugendliche/Heranwachsende zwischen fünfzehn und zwanzig Jahren, die aus dem Raum Eutin stammen.

PM der PD Lübeck vom 04.06.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Cannabis – 22-Jähriger leistet Widerstand und flüchtet

Am frühen Dienstagmorgen (04.06., 00.15 Uhr) wurden zivile Polizeibeamte in der Straße Am Dettmers Bach im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf einen silberfarbenen BMW aufmerksam, neben sich zwei Männer befanden. Daraufhin hielten die Polizeibeamten an, um die beiden zu überprüfen. Bereits beim Aussteigen aus dem zivilen Streifenwagen nahmen die Beamten starken Cannabisgeruch wahr.
Nachdem sich die Polizeibeamten als solche zu erkennen gegeben und ausgewiesen hatten, wurde einer der Männer sofort nervös. Er ging um das Auto herum und versuchte, dort mehrere Tütchen mit Cannabis zu verstecken. Als die Polizeibeamten ihn daraufhin aufforderten, diese herauszugeben, kam es zu einem Gerangel zwischen ihnen. Der Tatverdächtige konnte sich von den Polizeibeamten losreißen und zu Fuß über die Straße Am Dettmers Bach in Richtung Kolonatsweg und Grenzweg flüchten. Obwohl ihm einer der Polizeibeamten folgte, gelang dem Beschuldigten die Flucht.
Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen 22-Jährigen Gütersloher handelte.
Die Durchsuchung des zurückgebliebenen Mannes – ein 23-jähriger Gütersloher – sowie des Autos verlief indes negativ.
Gegen den flüchtigen Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 04.06.2019

 

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Das Verhalten eines 51 Jahre alten Mannes am späten Montagabend in der Mietersheimer Hauptstraße zieht nun Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Lahr nach sich. Nachdem es in einem dortigen Anwesen zunächst zu heftigen Streitigkeiten gekommen sein soll, rückten die um Schlichtung bemühten Ordnungshüter an. Der 51-Jährige soll dann nicht nur massiv beleidigend geworden sein – er widersetzte sich zudem vehement körperlich den Maßnahmen der Beamten.
Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 04.06.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Verbotswidriges Befahren der Fußgängerzone – Rollerfahrer beleidigt kontrollierenden Polizisten
Ein Ermittler des Polizeikommissariats Mitte musste sich am Montagvormittag im Zuge einer Personenkontrolle derbe Beschimpfungen anhören.
Der Polizist war in zivil auf dem Rückweg zur Dienststelle, als ihm in der Fußgängerzone ein Motorroller entgegenkam. Er gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und forderte den Mann auf anzuhalten.
Daraufhin stieß der 66-jährige Fahrer lautstark wüste Beleidigungen aus und setzte seine Fahrt unvermindert fort. Er konnte kurz darauf an der Schlosspassage kontrolliert werden.
Bei der Kontrolle zeigte der Mann sich weiter uneinsichtig. Neben dem fälligen Verwarngeld wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.

PM der POL Braunschweig vom 04.06.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme nach Schlägerei

Warum es in der Nacht zum Dienstag, kurz nach Mitternacht, in der Dammstraße zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten kam, ist unklar. Die Auseinandersetzung verlagerte sich dann in die Schaeuffelenstraße. Dort musste ein sich besonders wütend aufführender 37-Jähriger von einem Zeugen festgehalten werden, damit er nicht auf seine drei Widersacher losgehen konnte. Auch als mehrere Streifen der alarmierten Polizei eintrafen, beruhigte sich der Mann nicht, weshalb ihm der Gewahrsam erklärt wurde. Da er keine Ruhe gab, mussten ihm Handschließen angelegt werden. Die Beleidigungen, die er in Richtung der Einsatzkräfte schrie, sind nicht druckreif. Als ihm auf dem Polizeirevier vor dem Verbringen in eine Zelle die Handschließen abgemacht wurden, dankte er auf seine Art. Er ballte die Fäuste und ging auf die Polizeibeamten los. Er geriet allerdings, aus seiner Sicht, an die Falschen und musste dann doch seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Einen Atemalkoholtest machte er vorher noch mit. Dieser ergab einen Wert von fast 2,7 Promille. Der 37-Jährige ist ein alter Bekannter der Polizei und fällt seit über 20 Jahren immer wieder wegen Eigentumsdelikten, Gewalttaten und Drogen auf.
Einer seiner Widersacher musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM des PP Heilbronn vom 04.06.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Männer leisten Widerstand

Am Montagvormittag kam es im Zuge eines Polizeieinsatzes, der zur Festnahme eines 22-jährigen, gambischen Mannes führen sollte, zu einem Widerstand auf dem Vorplatz des Landratsamts in Böblingen.
Gegen 10.00 Uhr sollte der 22-Jährige, der eine verhängte Geldstrafe wegen eines Betäubungsmitteldelikts nicht geleistet hatte, zur Vollziehung der Ersatzfreiheitsstrafe festgenommen werden. Nachdem sich der Mann hatte widerstandslos festnehmen lassen, tauchte plötzlich ein 20-jähriger Landsmann auf, und baute sich vor den eingesetzten Beamten auf. Währenddessen sprach er mutmaßlich in seiner Muttersprache mit dem Festgenommenen, so dass die Polizisten dies nicht verstehen konnten. Der 20-Jährige verhielt sich weiterhin aggressiv und gestikulierte wild. Plötzlich versuchte er eine Beamtin zur Seite zu schieben, vermutlich um sich dem Festgenommenen zu nähern. Da er Anweisungen sein Verhalten zu unterbinden bislang ignoriert hatte, stoppte ein Polizist den 20-Jährigen durch einen Schlag. Anschließend sollte der Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden, wogegen er sich heftig wehrte. Zwischenzeitlich versuchte der 22-Jährige, der bereits in einen Streifenwagen gesetzt worden war, wieder auszusteigen und zu türmen. Schließlich versuchte auch er sich durch Drehen und Winden gegen seine bereits erfolgte Festnahme zu wehren. Doch die Beamten konnten dies unterbinden, so dass der 22-Jährige schlussendlich, nach seiner haftrichterlichen Vorführung, in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde. Der zwei Jahre jüngere Tatverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Beide Tatverdächtigen müssen mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte bzw. wegen Widerstands rechnen. Durch die Widerstandhandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Einer der beiden konnte seinen Dienst vorerst nicht fortsetzten.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.06.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Sachbeschädigung, Bedrohung, Widerstand

Ein mit 2,52 Promille alkoholisierter 34-jähriger Cottbuser randalierte am Montag gegen 17:50 Uhr in einem Parkhaus in der Stadtmitte. Er beschädigte eine Zufahrtsschranke und bedrohte einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals. Der Betrunkene rief dann selbst lauthals nach der Polizei. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete er aktiven Widerstand gegen die Beamten, trat nach ihnen und beleidigte sie. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 04.06.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Ladendieb leistet Widerstand, biss einen Beamten in die Hand und wurde per Haftbefehl gesucht

Am 03.06.2019 gegen 13:20 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg zu einem Supermarkt im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg gerufen, da dort Unterstützung bei der Feststellung eines aggressiven Ladendiebes benötigt wird. Als die Beamten dort ankamen, befand sich im Eingangsbereich eine Personengruppe, in deren Mitte eine Person auf dem Boden liegend festgehalten wurde.
Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand konnte der Ladendetektiv über den Monitor in seinem Büro beobachten, wie der 25-jährige Tatverdächtige aus dem Regal mehrere Waren entnahm und unter seinem T-Shirt versteckte. Anschließend passierte er den Kassenbereich, ohne die versteckten Waren zu bezahlen. Hinter dem Kassenbereich wurde der Tatverdächtige durch die Ladendetektiv angesprochen und mit in sein Büro gebeten. Bevor der Detektiv die Bürotür öffnen konnte, flüchtete der 25-Jährige mit der entwendeten Ware in Richtung Ausgang. Durch lautes Rufen des Detektives wurde ein Zeuge aufmerksam, welcher eingriff und so die weitere Flucht des Tatverdächtigen verhindern konnte. Der Ladendetektiv und weitere Mitarbeiter kamen dann zur Hilfe. Sie konnten den 25-Jährigen unter Kontrolle bringen, da dieser weiterhin versuchte, zu flüchten.
Nach Aufforderung zeigte der 25-Jährige den Beamten das Diebesgut (vier Marken-Kopfhörer im Wert von 200 Euro), welche er unter seinem T-Shirt hervorholte. Bei der Durchsuchung wurden keine weiteren Gegenstände aufgefunden. Bei der Personenüberprüfung stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige zur Fahndung ausgeschrieben ist.
Hintergrund ist das Vorliegen eines Haftbefehls wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs. Aus diesem Grund wurde er vorläufig festgenommen und zunächst zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 25-Jährige die Beamten mehrfach und leistete aktiven körperlichen Widerstand, in dem er einen Beamten in die Hand biss und mit Beinen und Armen um sich schlug, so dass ein weiterer Beamter Abschürfungen an den Armen erlitt. Aus diesem Grund fixierten die Beamten den Tatverdächtigen an den Armen und Beinen, bis er irgendwann sagte, dass er aufgibt. Am gestrigen Nachmittag wurde der 25-Jährige dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Bützow verbracht. Dabei hat er sich bei dem Beamten für den Biss entschuldigt.
Die entwendete Ware konnte im Markt verbleiben, so dass kein Schaden entstanden ist. Die beiden verletzten Beamten haben sich ambulant im Ärztehaus behandeln lassen und waren aber weiterhin dienstfähig. Der 25-Jährige muss sich nun wegen Diebstahls, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Neubrandenburg vom 04.06.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 31-Jähriger verbringt die Nacht im Polizeigewahrsam

Böblingen: 31-Jähriger verbringt die Nacht im Polizeigewahrsam
Ein 31 Jahre alter Mann musste die Nacht zum Dienstag in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen verbringen, nachdem er gegen 00.10 Uhr am Bahnhof in Böblingen Passanten beleidigt und angepöbelt hatte. Ein 22 Jahre alter Zeuge, der das Verhalten des 31-Jährigen beobachtet hatte, hatte hierauf die Polizei alarmiert und war dem Mann gefolgt. Schließlich konnte er ihn sogar festhalten, wobei er jedoch beleidigt und geschlagen worden sein soll. Als die Polizei eintraf, riss sich der 31-Jährige, der vermutlich alkoholisiert war, los. Die Beamten konnten den Flüchtigen gemeinsam mit dem Zeugen wieder einholen und brachten ihn zu Boden. Anschließend wurde er zum Polizeirevier Böblingen gebracht, wo er den Rest der Nacht verbringen musste. Darüber hinaus muss er sich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.06.2019

 

Göppingen (Baden-Württemberg): Maientage / Die Polizei zieht eine weitestgehend positive Bilanz über die Göppinger Maientage

Nur am Donnerstag und am Freitag verzeichnete die Polizei Gewaltdelikte. Im Einzelnen waren dies vier Körperverletzungen. Im Vorjahr waren es noch sechs. In einem Fall warf ein Betrunkener im Zelt einen Maßkrug, den ein Besucher am Kopf traf. Negativ sei jedoch die Zahl der Delikte gegen die Einsatzkräfte der Polizei, die für die Sicherheit sorgten: Fünfmal beleidigten Festbesucher Polizisten, darunter auch eine 15-jährige Jugendliche.
In einem anderen Fall sollte ein betrunkener 20-Jähriger in die Obhut seiner Familie gegeben werden. Der junge Mann sei darüber in Rage geraten und habe sich gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr gesetzt. Nun muss er zusätzlich mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Bei den vielen Jugendschutzkontrollen übergaben die Einsatzkräfte mehrmals teilweise stark alkoholisierte Jugendliche ihren Eltern. Die Polizisten fanden auch Kleinmengen an Marihuana. Durch die starke Präsenz fielen vereinzelte Betrunkene auf, die in der Öffentlichkeit urinierten.
Auch sie werden jetzt angezeigt. Für die Veranstaltungstage spricht die Polizei insgesamt von einem ruhigen Verlauf. Sie sieht das mit ihren Partnern erarbeitete Sicherheitskonzept bestätigt.

PM des PP Ulm vom 04.06.2019

 

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Widerstand geleistet und Polizeiauto beschädigt

Am Vormittag des 03.06.2019 wurden Polizisten in die Sophienstraße gerufen. Dort hatte ein Mann die Scheibe einer Hauseingangstür beschädigt und sich dann in den Flurbereich begeben. Tatsächlich fanden die Beamten dort einen 44 Jahre alten Mann, der erheblich alkoholisiert war und aggressiv auftrat. Ein Atemalkoholtest erbrachte immerhin den Wert von 2,55 Promille. Daraufhin sollte er in den polizeilichen Gewahrsam gebracht werden. Doch wollte sich der Delinquent den Anweisungen der Uniformierten nicht beugen. Er leistete Widerstand und beschädigte die Frontscheibe eines Streifenwagens. Letztlich fand er sich in Handfesseln wieder und konnte die nächsten Stunden seinen Rausch ausschlafen. Gegen ihn ist ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Ost vom 04.06.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Autos beschädigt und Widerstand geleistet

Am heutigen Morgen wurde die Polizei in die Leipziger Straße gerufen, da dort ein Mann auf Autos herumspringen und die Leute anpöbeln soll. Wie sich dann vor Ort herausstellte, hatte der Mann zuvor einen fahrenden PKW angehalten und gegen das Heck getreten. Anschließend hielt der Mann einen weiteren PKW an, schlug mit einer Tischtenniskelle auf das Fahrzeug und stieg sodann auf die Motorhaube und das Dach des Autos. Anschließend lief er in einen Hinterhof, wo ihn die Polizisten auch antrafen. Hier hatte der 48-jährige Potsdamer ein weiteres Fahrzeug mit einer Eisenstange beschädigt. Gegen die polizeilichen Maßnahmen der Beamten setzte er sich zur Wehr und leistete Widerstand. Verletzt wurde hierbei niemand. Er wurde nun durch die Beamten fixiert und anschließend in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten nahmen Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstandes auf.

PM der PD Brandenburg West vom 04.06.2019

 

Brandenburg-Havelland (Brandenburg): Polizist im Zug angegriffen

Ein Mann, der am Montagnachmittag in einem Regionalzug von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde, griff einen Berliner Polizisten an und verletzte diesen leicht.
Gegen 16:40 Uhr löste ein rauchender Mann in der Zugtoilette des RE 2 auf der Fahrt von Berlin nach Wittenberge einen akustischen Alarm aus. Die Zugbegleiterin schloss den 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen daraufhin, im Rahmen ihres Hausrechtes, von der Weiterfahrt ab dem Bahnhof Nauen aus. Ein Polizeibeamter des Landes Berlin, der sich in Uniform auf dem Heimweg befand, unterstützte die Zugbegleiterin, woraufhin der Mann mehrfach auf ihn einschlug. Der 43-jährige Beamte wehrte die Schläge mittels Pfefferspray ab und überwältigte den Angreifer.
Rettungskräfte versorgten die Augenreizungen des Angreifers vor Ort. Der Polizist erlitt eine Prellung am Kopf, die ebenfalls ärztlich versorgt wurde.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie den in Brandenburg wohnhaften Angreifer wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 04.06.2019

 

Illertissen (Bayern): Mann beleidigt Passanten und Polizisten

Am späten Montagabend gingen bei der Polizei Illertissen mehrere Anzeigen von Bürgern ein, welche im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße von einem zunächst unbekannten Mann beleidigt worden waren. Der Unbekannte zeigte den vorbeifahrenden Geschädigten jeweils unvermittelt den sogenannten Stinkefinger. Eine Absuche in dem Bereich durch eine Streife der Polizei verlief zunächst ergebnislos. Im Rahmen der weiteren Fahndung stellten die Beamten dann einen 26-jährigen Mann auf einem Balkon fest, welcher der Streifenbesatzung ebenfalls den Mittelfinger zeigte. Da auch die Personenbeschreibung der anderen Geschädigten auf den Verdächtigen passte, wurden die entsprechenden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Nach dem Abrücken der Beamten fing der Mann jedoch in seiner Wohnung an zu randalieren und wurde auch gegenüber den Nachbarn verbal ausfällig. Als die Streifenbesatzung erneut vor dem Anwesen eintraf, beschimpfte dieser die Beamten mit diversen verbalen Beleidigungen. Dem 26-Jährigen wurde daraufhin der Gewahrsam erklärt. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, sollte er zur Verhinderung weiterer Straftaten ausgenüchtert werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 26-Jährige, so dass ihn die Beamten mit Zwangsmaßnahmen in die Arrestzelle verbringen mussten. Der junge Mann wird sich wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.06.2019

 

Bad Salzungen (Thüringen): Gewalttäter aus der GU Merkers festgenommen

Am 04.06.2019, 14.13 Uhr wurde auf dem Bahnhof in Bad Salzungen ein 22-jähriger Libyer aufgrund eines Haftbefehls vom Amtsgericht Eisenach festgenommen. Der Haftbefehl wurde aufgrund mehrerer Gewaltdelikte in den Gemeinschaftsunterkünften Gerstungen und Merkers unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeibeamte erlassen. Der letzte Vorfall hatte sich am 28.05.2019 ereignet, dabei wurde ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt

PM der LPI Suhl vom 04.06.2019

 

Bautzen (Sachsen): Verfassungswidriges Benehmen – Gewahrsamnahme

Ein 33-Jähriger hat am späten Montagvormittag auf dem Postplatz in Bautzen das Aufsehen diverser Passanten erregt. Der Mann rief mehrere Male verfassungsfeindliche Parolen aus und reckte in grundgesetzwidriger Weise den Arm in die Höhe. Alarmierte Polizisten beleidigte er kurz darauf.
Da der Mann seinem rechtswidrigen Wortschwall auch nach einem eingehenden Gespräch keinen Einhalt gebot, nahmen die Ordnungshüter ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest verdeutlichte kurz darauf seinen Rausch. Umgerechnet 2,28 Promille leuchteten auf dem Display des Messgeräts auf.
Nachdem der 33-Jährige am späten Nachmittag aus dem Polizeirevier Bautzen zurück ins Tageslicht getreten war, ließen erneute Zwischenfälle nicht lange auf sich warten. An der Goschwitzstraße rief der Mann wenig später erneut widerrechtliche Parolen aus und sorgte somit für einen abermaligen Besuch des reviereigenen Zellentraktes.
Am frühen Dienstagmorgen entließen die Beamten den Mann erneut in die Freiheit. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen eröffnet.

PM der PD Görlitz vom 04.06.2019

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Mann randaliert im Krankenhaus und Polizeigewahrsam

Ein 43-jähriger Mann aus Wesel hat am Sonntag gegen 01.25 Uhr in einem Krankenhaus an der Pastor-Janßen-Straße randaliert.
Er ist als alkoholisierte, leicht verletzte Person in die Notaufnahme eingeliefert worden. Dort randalierte er und beschädigte einen Beistelltisch und versuchte zu entkommen. Ein 29-jähriger Rettungssanitäter aus Voerde folgte dem Mann. Der 43-Jährige griff den Sanitäter an, indem er ihn am Bein packte und mehrere Treppenstufen herunter stieß. Der Sanitäter verletze sich am Daumen und am Knie und war nicht mehr dienstfähig.
Der 43-jährige verließ das Krankenhaus und konnte durch Polizisten in der Nähe des Krankenhauses liegende auf dem Boden gefunden werden.
Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache. Im Polizeigewahrsam randalierte er weiter. Ein Arzt hat dem Mann auch eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Wesel vom 03.06.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb reißt Regale um und verletzt Polizeibeamten

Ein Ladendieb hat am Samstag Randale in der Innenstadt veranstaltet und einen Polizeibeamten erheblich verletzt.
Kurz vor 15 Uhr riefen uns die Mitarbeiter einer Drogerie an der Altenaer Straße: Sie hatten zwei Ladendiebe beim Parfüm-Diebstahl beobachtet. Einer flüchtete, der andere saß nun im Büro. Ein Gespräch war nicht möglich: Der Erwischte spricht kein Deutsch und wurde im Verlauf des Gesprächs mit der Polizei zunehmend aggressiver. Als die Polizeibeamten ihn fixieren wollten, riss er sich los und rannte in den Verkaufsraum. Dort riss er mehrere Regale um, um seinen Verfolgern den Weg zu versperren.
Die Verfolgungsjagd führte einmal über die Altenaer Straße in Richtung Sternplatz und weiter durch die Fußgängerzone Wilhelmstraße.
Immer wieder stellten sich ihm Passanten in den Weg. Mehrmals stürzte der Mann, rappelte sich aber immer wieder auf. In Höhe eines Bekleidungsgeschäftes holten ihn die Polizeibeamten schließlich ein.
Der Dieb stürzte sich in einen vor dem Laden stehenden Kleiderständer. Die Kleider verteilten sich in der Fußgängerzone. Mit Tritten, Kratzen, Kneifen und gezielten schmerzhaften Griffen versuchte er, sich dem Zugriff zu entziehen. Ihn in den Streifenwagen zu verfrachten, war uns nur unter erheblichem Kräfteaufwand möglich.
Die brutale Gewalt setzte sich im Streifenwagen und im Gewahrsam fort. Einer Polizeibeamter wurde so erheblich verletzt, dass er anschließend dienstunfähig war.
Inzwischen ist die Identität geklärt: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Polen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann am Sonntagmorgen entlassen. Die Polizei ermittelt wegen Ladendiebstahls, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Der Sachschaden: ca. 2000 Euro.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 03.06.2019

 

Darmstadt (Hessen): Schlossgrabenfest verläuft an allen Festtagen friedlich / Polizei zieht eine positive Gesamtbilanz

Das 21. Schlossgrabenfest ist seit Sonntagnacht (02.06.) vorbei und damit gingen auch für die Polizei vier Einsatztage zu Ende. Mit Rückblick auf alle Festtage zieht die Polizei eine positive Gesamtbilanz und zeigt sich mit dem Verlauf der diesjährigen Veranstaltung überaus zufrieden. Dieser Trend, der sich bereits in der Halbzeit abzeichnete (wir haben berichtet) setzte sich somit erfreulicherweise fort.

Aus polizeilicher Sicht verlief das Musikfestival, bei dem über die vier Festtage annähernd 400.000 Besucher gezählt wurden, friedlich. Bei bestem Wetter feierten die Besucher, bis auf wenige überschaubare Ausnahmen, vorbildlich. Auf dem Veranstaltungsgelände kam es nahezu zu keinen relevanten Vorkommnissen. Das Konzept der verstärkten Präsenz, verbunden mit dem konsequenten und frühzeitigen Einschreiten der Beamten ging auf und bewährte sich.

In der Gesamtübersicht erhielten 65 Personen während der Festtage einen Platzverweis. Sie waren rundum der Veranstaltung, in unterschiedlicher Art und Weise, meist in Zusammenhang mit aggressiven Pöbeleien, aufgefallen. 10 Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, da sie ihrem Platzverweis nicht nachgekommen waren und wiederholt auffielen. 27 Anzeigen wurden wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet, darunter zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels eingeleitet. Insgesamt drei Anzeigen wegen Beleidigung von Polizeibeamten wurden aufgenommen.

PM (auszugsweise) des PP Südhessen vom 03.06.2019

 

Rosenheim (Bayern): Pensionsgast fängt zu randalieren an

Ein 27-jähriger und seine 36-jährige Lebensgefährtin aus Rumänien, teilen sich in einer Pension ein Zimmer. Beide sind in Deutschland aktuell auf Arbeitssuche.
Beide tranken am Sonntagabend eine größere Menge Alkohol und der 27-jährige Rumäne fing dann an, herumzubrüllen und Gegenstände im Zimmer herumzuwerfen.
Die anderen Gäste beschwerten sich beim Pensionsbetreiber und ging deshalb sofort zu den beiden Rumänen, um für Ruhe zu sorgen. Der Mann ließ sich aber nicht beruhigen und letztlich rief der die Polizei.
Nachdem die Gemüter beruhigt werden konnten und es auch der Wunsch seiner Lebensgefährtin war, dass er das Zimmer verlässt, packte er seine Sachen. Er bezahlte den noch ausstehenden Betrag für die Zimmermiete und gab seinen Schlüssel ab.
Vor der Eingangstür zur Pension wollte der Rumäne die Situation wieder „klären“. Er versuchte sich an den Beamten vorbei zu drängen, um mit seiner Freundin und dem Pensionsbetreiber zu sprechen.
Die Beamten sagten ihm, dass er gehen solle und erneut forderte er ein, die Sache „klären“ zu wollen. Mehrfach ausgesprochene Platzverweise ignorierte er und sein aggressives Verhalten steigerte sich ständig.
Da mit ihm kein Gespräch mehr möglich war, er auch deutlich alkoholisiert war, musste er die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Einen Atemalkoholtest verweigerte er.

PM der PI Rosenheim vom 03.06.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Schüler landet im Bezirkskrankenhaus

Am Freitag, gegen 18.30 Uhr, kam es in der Preysingallee, im Rahmen einer Schülerfeier, zu einer Streitigkeit. Ein 20-jähriger Schüler aus Landshut, der erheblich angetrunken war, schrie dabei „Heil Hitler“. Zum Zwecke der Feststellung seiner Personalien und der Tatsache geschuldet, dass der Mann rund zwei Promille intus hatte, nahmen ihn die Polizisten mit zur Dienststelle. Bei der Polizeiinspektion Landshut spuckte er auf den Boden und versuchte mit den Füßen in Richtung einer Polizeibeamtin zu treten. Deshalb mussten ihm Fesseln angelegt werden. Dagegen wehrte sich der Schüler massiv und beleidigte ständig die anwesenden Beamten. Selbst in einer Arrestzelle war der Randalierer nicht zu beruhigen. Dort schlug er mehrfach mit seinem Kopf gegen die Wand, so dass eine Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus unumgänglich war.

PM der PI Landshut vom 03.06.2019

 

München (Bayern): Mehrere Gewaltdelikte am Wochenende. Alkoholisierte beschäftigen Bundespolizei

München – Am vergangenen Wochenende (1. bis 2. Juni) hatte es die Münchner Bundespolizei an verschiedenen Bahnhöfen und Haltepunkten oft mit alkoholisierten Personen zu tun. Daraus resultieren mehrere Strafanzeigen.
Nr. 138
Ein 44-jähriger Deutscher schlief gegen Samstagabend 20:15 Uhr in einem Schnellrestaurant des Ostbahnhofes und wollte dieses auch nach Aufforderung des Hausrechtsinhabers nicht verlassen. Auch einem Platzverweis einer hinzugerufenen Streife der Bundespolizei folgte der Mann nicht und begann diese zu beleidigen. Mit zwei Streifen wurde der Münchner zwangsweise aus dem Lokal und zur Dienststelle am Ostbahnhof verbracht, wogegen er sich jedoch zu sperren versuchte.
In der Gewahrsamszelle verletzte sich der mit 3,54 Promille Alkoholisierte selbst am Ellenbogen und Bein, indem er gegen Wand und Liege schlug. Der 44-Jährige wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Platzwunde genäht werden musste.
Ermittelt wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch.
Nr. 139
Sonntagmorgen, gegen 06:40 Uhr, übergab sich ein 17-Jähriger, vermutlich alkoholbedingt, am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz/Stachus. Anschließend schlief er auf einer dortigen Sitzgelegenheit ein. Eine Streife der DB-Sicherheit wurde auf den Kroaten aufmerksam und sprach diesen an, worauf er jedoch nicht reagierte. Nachdem sie den jungen Mann wachrüttelten begann dieser unvermittelt auf sie einzuschlagen und zu treten. Die DB-Mitarbeiter setzten sich mit Pfefferspray zur Wehr, woraufhin der 17-Jährige aufhörte. Bundespolizisten brachten den Dachauer auf die Dienststelle am Hauptbahnhof, wo er ein Ausspülen seiner Augen durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst ablehnte. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,48 Promille. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit wurden durch den Angriff verletzt und mussten ihren Dienst abbrechen.
Gegen den jungen Mann wir wegen Körperverletzung ermittelt.
Nr. 140
Wenig später kam es ebenfalls am Karlsplatz/Stachus, auf einer Rolltreppe zum unteren Zwischengeschoss, zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 24-jährigen Deutschen und einem 20-jährigen Russen.
Unten angekommen versetzte die 24-Jährige dem jungen Mann einen Stoß gegen die Schulter, sodass dieser taumelte, obwohl er nüchtern war. Wenig später ging die Frau aus Aubing am Bahnsteig wieder auf den Allacher los, kratze ihn im Halsbereich und packte ihn am Kragen. Ein 20-Jähriger Begleiter des aus Russland stammenden trennte die Beiden schließlich. Hinzukommende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit hielt alle Beteiligten bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei fest. Die Aubingerin, die einen Atemalkoholwert von 2,6 Promille hatte, erhielt eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.
Nr. 141
Sonntagabend, gegen 20:40 Uhr, gerieten in einer Regionalbahn von München nach Ingolstadt zwei Deutsche (männlich 31 und 35 Jahre) und ein 18-jähriger Iraker aneinander. Hintergrund war, dass der 18-Jährige und sein Begleiter im Zug Bier tranken, womit die beiden Deutschen nicht einverstanden waren. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung soll es auch zu Schlägen gekommen sein. Ein 21-Jähriger Mitreisender wählte den Notruf und verließ mit den beiden Bier-Trinkern am nächsten Halt in Dachau den Zug. Die Drei wurden dort von Landes- und Bundespolizei empfangen. Bei dem 18-Jährigen, in Dachau Wohnhaften, wurde eine Atemalkoholwert von 1,98 Promille gemessen.
Die beiden Deutschen aus dem Landkreis Miesbach verblieben im Zug und wurden am Bahnhof Ingolstadt von Bundespolizisten angetroffen und strafprozessualen Maßnahmen unterzogen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerten sie.
Gegen Sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 03.06.2019

 

Bad Nenndorf (Niedersachsen): 60-jährige verletzt und beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, 01.06.2019, gegen 19.50 Uhr, teilte die Geschäftsführerin einer Gaststätte in Lauenau der Nenndorfer Polizei mit, dass sich in ihrem Lokal eine weibliche Person aufhalten würde, die trotz Aufforderung die Gaststätte nicht verlassen wolle. Mittlerweile sei die Situation stark eskaliert und andere Gäste würden gestört. Beim Eintreffen der ersten Polizeibeamten ging die in dem Lokal bekannte Frau auf einen 22-jährigen Beamten los und schlug diesen gegen den Arm sowie in den Bauch. Mit Unterstützung einer weiteren, zwischenzeitlich eingetroffenen Funkstreifenwagenbesatzung, sollte der ausgesprochene Platzverweis unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt werden – die Randaliererin sollte am Arm nach draußen geleitet werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich die Frau erheblich und verletzte dabei zwei Polizeibeamte, wobei sie eine Polizistin in den Arm biss und ihrem Kollegen erhebliche Kratzwunden zufügte. Nach dem danach erforderlichen Anlegen der Handfesseln trat die Ingewahrsam Genommene weiter nach den Beamten und beleidigte diese während des Transportes zur Dienststelle. Nach der Inaugenscheinnahme durch einen Arzt, wurde die Barsinghäuserin in eine Klinik eingewiesen. Die verletzten Polizeibeamten wurden im Klinikum Vehlen untersucht und behandelt. Gegen die 60-jährige sind Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet worden.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Marburg (Hessen): Einbrecher leisten bei Festnahme erheblichen Widerstand – Insgesamt fünf verletzte Polizisten

Die Polizei Marburg nahm in der Nacht zum Montag, 03. Juni, zwei Männer als Tatverdächtige eines versuchten Einbruchs in der Gisselberger Straße vorläufig fest. Insgesamt neun Polizeibeamte und der gezielte Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock waren nötig, um die erheblichen Widerstand leistenden, polizeibekannten Männer im Alter von 32 und 37 Jahren festzunehmen. Zwei Polizeibeamte und die beiden Festgenommenen erlitten bei diesem Einsatz leichte Verletzungen. Den 32-Jährigen hatte die Polizei bereits am Samstagnachmittag nach einem Einbruch vorübergehend festgenommen.
Auch bei dieser Festnahme leistete der in Frankfurt gemeldete Deutsche erheblichen Widerstand und verletzte drei Polizeibeamte leicht. Nach der letzten Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft Marburg Blutproben an. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer, die auch die Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für einen Haft- oder Unterbringungsbefehl beinhalten, dauern derzeit noch an.
Die erste Begegnung mit dem 32-jährigen Deutschen war am Samstag, 01. Juni, zwischen 14.30 und 14.50 Uhr in der Frankfurter Straße. Der Mann trat in einem Studentenwohnheim eine Zimmertür ein, durchwühlte den Raum und stahl ein Laptop, Fotos, Schmuck, Wäsche und Bargeld.
Die Polizei nahm den Mann außerhalb des Gebäudes fest, stellte die Beute sicher und gab sie zurück. Der mutmaßliche Täter halluzinierte und stand deutlich erkennbar unter dem Einfluss von Rauschgift. Sein bei der Festnahme geleisteter Widerstand erforderte den Einsatz von drei Streifen und führte zu drei leicht verletzten Polizeibeamten.
Nach der erfolgten ärztlichen Behandlung gab es keine weiteren Festnahmegründe gegen den 32-Jährigen. Seine Freiheit nutzte der Mann in der Nacht zum Montag für die nächste Tat. Er und ein 37 Jahre alter, ebenfalls hinlänglich polizeibekannter, in Äthiopien geborener Mann, nutzten das Betreten des Hauses Gisselberger Straße durch einen Anwohner aus und schlüpften mit hinein. Die Männer klingelten an diversen Türen und versuchten nach dem Öffnen durch einen Bewohner einzudringen. Der Anwohner konnte beide unter größter Kraftanstrengung draußen halten und rief die Polizei. Die stellte die beiden Männer vor dem Gebäude. Sie hatten ein Bild dabei, dessen Herkunft noch nicht geklärt ist. Bei der anschließenden Festnahme leisten beide Männer ganz erheblichen Widerstand, wobei der eine stets versuchte, den anderen zu befreien. Die Polizei musste sowohl Pfefferspray als auch den Schlagstock einsetzen, um die Festnahme zu ermöglichen. Letztendlich waren neun Polizeibeamte im Einsatz. Zwei erlitten dabei leichtere Verletzungen. Das Verhalten der Festgenommenen erweiterte die Ermittlungen wegen versuchten Einbruchs noch u.a. auf Widerstand, versuchte Gefangenenbefreiung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. Beide standen augenscheinlich unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Marburg-Biedenkopf vom 03.06.2019

 

Nordhorn (Niedersachsen): 23-Jähriger in Untersuchungshaft

Am frühen Samstagabend sind Beamte der Autobahnpolizei Lingen an der Denekamper Straße in Nordhorn auf zwei Männer aufmerksam geworden. Die beiden 23- und 29-jährigen Fußgänger aus Lingen und Nordhorn waren soeben von den Niederlanden aus über die Grenze gekommen. Bei anschließender Kontrolle fanden die Polizisten bei dem 23-Jährigen etwa 50 Gramm Amphetamin und 60 Ecstasytabletten und 17 Gramm Marihuana. Ihm gelang zwischenzeitig kurzfristig, nach vorangegangenem Widerstand, die Flucht. Er konnte allerdings wenig später in einem nahegelegenen Getreidefeld festgenommen werden. Gegen beide Männer wird nun ermittelt. Der 23-Jährige wurde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA eingeliefert. Ob der 29-Jährige auch etwas mit dem Drogenschmuggel zu tun hatte, ist aktuell unklar.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 03.06.2019

 

Hassel (Niedersachsen):28-jährige verletzt Polizeibeamtin

Am Samstagmittag, 01.06.2019, gegen 13.10 Uhr, wurde die Polizei über den Notruf informiert, dass in Hassel, im Hasseler Bruch, offenbar ein Streit auf offener Straße außer Kontrolle geraten war. Die eintreffenden Polizeibeamten aus Hoya konnten gerade noch einen Messerangriff einer Frau gegen einen Mann verhindern. Während der Ingewahrsamnahme wehrte sich die Tatverdächtige heftig und verletzte eine zur Unterstützung eingesetzte Beamtin aus Nienburg durch einen Tritt an der Hand. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass dieser Einsatz die bisherige Krönung eines länger andauernden Streits zwischen der 28-jährigen und ihrem nunmehr vermutlichen Exlebensgefährten darstellte. Dieser war während der Messerattacke geflüchtet. Nach der ärztlichen Behandlung von Verletzungen, die sich die Frau im Zusammenhang mit dem Zerlegen von Mobiliar zugefügt hatte, wurde noch eine angeordnete Blutprobenentnahme durchgeführt, sowie der Frau verboten, die Wohnung ihres (Ex)-Lebensgefährten für die kommenden zwei Wochen zu betreten. Die verletzte Polizeibeamtin konnte nach ärztlicher Versorgung ihren Dienst zu Ende bringen.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Eberbach (Baden-Württemberg): Eberbacher Frühlingsfest verläuft überwiegend friedlich und störungsfrei

Die Gesamtbilanz des Eberbacher Frühlingsfests in Eberbach fällt positiv aus. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich und ohne größere Ereignisse.
Die Polizei hatte es überwiegend mit Vorfällen im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun. Mehrere Jugendliche mussten aufgrund ihrer Alkoholisierung in Gewahrsam genommen und anschließend in die Obhut ihrer Eltern gegeben werden.
Der Einsatzleiter der Polizei, EPHK Lipponer, zieht ein positives Fazit der Veranstaltung und zeigt sich mit dem überwiegend friedlichen Verlauf zufrieden. Veranstalter, Security und Polizei arbeiteten erneut gut zusammen und sorgten für objektive Sicherheit und ein gutes subjektives Sicherheitsgefühl bei den Festbesucherinnen und -besuchern. Die Eberbacher Polizei zeigt sich mit der „Sicherheitsbilanz“ zufrieden.
Am Rande der Veranstaltung war frühen Sonntagmorgen, kurz vor zwei Uhr, ein 18-Jähriger mit seiner Freundin in Streit geraten und hatte daraufhin aus Wut gegen die Fensterscheibe eines Anwesens am Leopoldsplatz geschlagen. Die äußere Scheibe ging dabei zu Bruch und der 18-Jährige zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu. Die Verletzung wurde durch die Polizeibeamten erstversorgt. Ein Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von über 1 Promille. Er wurde in Gewahrsam genommen und anschließend in die Obhut seines Vaters überführt.
Wenig später, kurz nach zwei Uhr, wurden Polizeibeamte auf einen 39-jährigen Mann aufmerksam gemacht, der gegen ein Veranstaltungszelt uriniert hatte. Er erhielt daraufhin einen Platzverweis, den er erst sehr zögerlich befolgte. Später versuchte er, Polizeibeamte weiter zu provozieren, indem er Anstalten machte, weiterhin in der Öffentlichkeit zu urinieren. Zudem zog er von den Beamten und einer Beamtin die Hose herunter und entblößte seinen Intimbereich. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Eberbach gebracht. Hier beleidigte er die anwesenden Polizisten und trat fortlaufend gegen die Tür der Notarrestzelle. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er wieder auf freien Fuß entlassen.
Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass er zu einem weiteren Vorfall in einem Dönerimbiss gekommen sein soll. Hier soll der 39-Jährige die Anwesenden provoziert haben. Ob es hierbei zu strafrechtlich relevanten Handlungen durch ihn gekommen war, ist derzeit nicht bekannt. Zeugen, die auf den Vorfall im Imbiss aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise hierzu geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eberbach, Tel.: 06271/9210-0 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 03.06.2019

 

Hamburg: Schussabgabe bei Fahrzeugkontrolle in Hamburg-Winterhude

Als Polizeibeamte in Winterhude gestern Abend einen Sprinter-Fahrer anhalten und überprüfen wollten, kam es nach einer kurzen Verfolgungsfahrt zu einer Schussabgabe, bei der der Fahrer verletzt wurde.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wollten Beamte des Polizeikommissariats 33 den Mercedes Sprinter im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle anhalten und den Fahrer überprüfen. Trotz eingeschalteter Anhaltezeichen setzte der Fahrer seine Fahrt fort und missachtete dabei mehrere Rotlicht zeigende Ampeln. Eine weitere Funkstreifenwagenbesatzung eilte zur Unterstützung und setzte sich im Bereich der Sierichstraße/ Hudtwalckerstraße schließlich vor den verkehrsbedingt haltenden Sprinter. Nachdem die Beamten den Funkstreifenwagen daraufhin verlassen und sich in Richtung des Sprinters begeben hatten, setzte der Fahrer den Sprinter zurück.
Obwohl im weiteren Verlauf ein Beamter die Fahrerscheibe des Fahrzeugs einschlug, um den Fahrer zu stoppen, fuhr dieser erneut an.
Er fuhr nun vorwärts auf einen der beiden Beamten zu, woraufhin dieser seine Schusswaffe einsetzte.
Der Sprinter-Fahrer (35) erlitt eine Kopfverletzung. Er wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht und dort zunächst stationär aufgenommen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Es ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob die Verletzung durch direkte Einwirkung des Projektils oder anderweitig, beispielsweise durch Glassplitter, entstanden ist.
Bei der Durchsuchung des Sprinters stellten die Beamten Kleinstmengen von Betäubungsmitteln (Haschisch, Crack, Kokain und „Poppers“) sowie 16.000 Euro sicher.
Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die ersten Ermittlungen gegen den Sprinter-Fahrer aufgenommen. Neben den gefundenen Betäubungsmitteln geht es hier insbesondere auch sowohl um die Betrachtung seines Fahrverhaltens als auch um das unmittelbare Zufahren auf den Polizeibeamten. Darüber hinaus wird noch geprüft, ob der Mann überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und ob er gegen das Geldwäschegesetz verstoßen hat.
Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Hamburg vom 03.06.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Gefährliche Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und eine Widerstandshandlung durch einen 23-Jährigen

Am späten Freitagnachmittag, gegen 18:00 Uhr, kam es in Koblenz-Ehrenbreitstein zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 23-jähriger Mann aus Koblenz riss einen 81-jährigen Fahrradfahrer zu Boden. Dann schlug und trat er mehrmals auf den am Boden liegenden Senior ein. Durch einen Zeugen wurde die Polizei gerufen. Der 23-Jährige flüchtete beim Eintreffen der Polizeistreife. Dennoch gelang es den jungen Mann festzunehmen als er in einen Hausflur verschwinden wollte. Dabei biss er einem Polizeibeamten in den Arm.
Insgesamt sechs Polizeibeamte waren nötig um dem Mann in einem Krankenhaus eine Blutprobe zu entnehmen. Aufgrund seiner extremen Aggressivität wurde er in eine Fachklinik eingeliefert. Das Gericht erließ einen U-Haftbefehl. Nun sitzt der 23-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Koblenz vom 03.06.2019

 

Meschede (Nordrhein-Westfalen): Randalierer belästigt Frauen

Ein 47-jähriger Mann zerstört in der Nacht zum Sonntag den Schaukasten eines Reisebüros in der „Von-Stephan-Straße“.
Anschließend streitet er mit zwei Frauen und berührt diese unsittlich. Auch gegenüber der Polizei zeigt er sich uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten sperren den Mann ins Gewahrsam.
Zeugen konnten den alkoholisierten Täter gegen 01.30 Uhr bei der Zerstörung des Schaukastens sehen und die Polizei informieren. Beim Eintreffen der Beamten stand der aus der Türkei stammende Mann diskutierend mit zwei 28- und 24-jährigen Frau im Bereich des Tatorts. Der Mann ignorierte die Anweisungen der Polizei und wurde zunehmend aggressiver. Nachdem er die Beamten beleidigte und bedrohte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Ausnüchterung ins Mescheder Polizeigewahrsam gebracht. Die beiden Frauen aus Meschede gaben an, dass der in Wuppertal lebende Mann diese während der Diskussion unsittlich berührt hatte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 03.06.2019

 

Münchberg (Bayern): Kontrollaktion der Münchberger Polizei

Die Polizeiinspektion Münchberg führte am gestrigen Sonntagnachmittag bis weit in die Nachtstunden eine geplante Kontrollaktion im Stadtgebiet Münchberg mit Schwerpunkt am Autohof in der August-Horch-Straße durch. Im Fokus der Beamten standen vor allem Alkohol-, Drogen- und Verkehrsdelikte. Insgesamt kontrollierten die Beamten 42 Fahrzeuge und rund 120 Personen. 19 Strafanzeigen, 2 Fahndungstreffer und 1 verhütete Trunkenheitsfahrt zog die Kontrollaktion nach sich.
Das Resümee im Einzelnen: 8 Tatverdächtige Personen, darunter ein Brite, gingen den Münchberger Beamten ins Netz, die im Besitz von Betäubungsmittel waren. Insgesamt konnten hierbei über 8 Gramm Cannabis, Amphetamin und Metamphetamin aus dem Verkehr gezogen und sichergestellt werden.
4 Pkw-Fahrer, darunter ein 28-jähriger Lette, waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und wurden zur Anzeige gebracht. Ein total gefälschter Führerschein konnte hierbei ebenfalls sichergestellt werden, mit dem der Mann aus Lettland die geschulten Beamten zu täuschen suchte.
Höhepunkt der Aktion war schließlich ein 27-jähriger Mann aus Berlin, der unter dem Einfluss von Drogen am Steuer erwischt wurde. Als der Mann der Blutentnahme zugeführt werden sollte, leistete er Widerstand gegen die Beamten, so dass insgesamt drei Polizeistreifen nötig waren, um den Mann unter Kontrolle zu bringen und zu fesseln. Ihn erwartet nun ebenfalls eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Verletzt wurde hierbei niemand.
Weitere Delikte wie eine Fundunterschlagung und mehrere Verstöße von LKW-Fahrern nach dem Fahrpersonalgesetz konnten ebenfalls aufgedeckt werden. Bei einigen der Probanden war außerdem eine erkennungsdienstliche Behandlung notwendig. Auch waren zwei der kontrollierten Personen zur Fahndung ausgeschrieben. Zu guter Letzt konnte noch ein LKW-Fahrer aus Litauen festgestellt werden, der auf dem Autohof seine Ruhezeit einbrachte und am nächsten Morgen die Fahrt zu seiner Entladestation nach Hof fortsetzen wollte. Nachdem ein Atemalkoholtest bei ihm 2,5 Promille ergab und nicht zu erwarten war, dass er den Alkohol bis zu seinem Fahrtantritt abgebaut hätte, wurden seine Fahrzeugschlüssel präventiv sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

PM der PI Münchberg vom 03.06.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Keine Freundin der Polizei

Dass sie keine Freundin der Polizei ist, machte eine 35-Jährige am Sonntagabend in Heilbronn deutlich. Den Ordnungshütern wurde mitgeteilt, dass am Heilbronner Hauptbahnhof mehrere stark alkoholisierte Personen sitzen würden. Passanten hatten schon den Rettungsdienst verständigt. Als die Polizei eintraf, reagierte die Frau sofort aggressiv. Einen Atemalkoholtest machte sie dann trotzdem mit und dieser erbrachte einen Wert von immerhin knapp 3,6 Promille.
Ihr wurde zur Vermeidung der Selbstgefährdung der Gewahrsam erklärt, wofür sie überhaupt kein Verständnis hatte. Die Beamten mussten der widerspenstigen Frau Handschließen anlegen, was diese mit Fußtritten gegen den Streifenwagen quittierte. Das alles nutzte ihr nichts, sie musste ihren Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.

PM des PP Heilbronn vom 03.06.2019

 

Bückeburg (Niedersachsen): Bückeburgerin leistet Widerstand

Eine 33jährige Frau musste am Samstag gegen 23.50 Uhr durch Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden, weil die Frau in einem Lokal auf der Langen Straße in Bückeburg Gäste belästigte und durch ihr Verhalten unangenehm auffiel.
Die unter Alkoholeinfluss stehende 33jährige versuchte während der polizeilichen Maßnahmen im Lokal eine Polizeibeamtin zu schlagen und wurde von den Einsatzkräften zur Polizeidienststelle verbracht, weil zudem ein Gast von der Frau gegen den Oberkörper getreten wurde.
Der Bückeburgerin wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bückeburg eine Blutprobe entnommen. Der vorläufige Promillewert wurde mit 2,9 Promille gemessen.
Gegen die Beschuldigte, die auf der Wache ihre Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten fortsetzte, wurde Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin landet im Polizeigewahrsam

Zweimal musste die Polizei am Sonntagmorgen in die Straße Am Hauptbahnhof ausrücken. Um 04:30 Uhr und um 07:50 Uhr war es jedes Mal eine 30-jährige Hagenerin, die in einer Bar als Randaliererin auffiel. Da die Frau fortwährend andere Gäste belästigte, nahmen die Beamten sie in Gewahrsam. Dabei sperrte sie sich und trat nach den Einsatzkräften. Auch im Polizeigewahrsam trat sie die Polizisten. Eine Richterin bestätigte die Freiheitsentziehung. Die Polizeibeamten verletzten sich nicht bei dem Einsatz. Die 30-Jährige erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Hagen vom 03.06.2019

 

Guben (Brandenburg): Nach Widerstand festgenommen

Im Stadtgebiet von Guben wollten Polizeibeamte am Samstagabend kurz vor Mitternacht einen PKW RENAULT aus Polen kontrollieren. Der 28-jährige polnische Fahrer erhöhte jedoch die Geschwindigkeit und versuchte, mit dem Auto zu flüchten. Dabei stieß er unter anderem gegen den Streifenwagen und beschädigte diesen im Heckbereich. Bei diesem Einsatz wurde ein Polizeibeamter verletzt. Er musste im Krankenhaus behandelt werden und ist nicht mehr dienstfähig. Der Pole war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, aber mit 1,94 Promille alkoholisiert. Seine 38-jährige Mitfahrerin hatte einen Alkoholwert von 3,
76 Promille aufzuweisen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Sein nicht mehr fahrbereites Auto wurde zur Beweissicherung sichergestellt und eine Blutprobe veranlasst. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 03.06.2019

 

Erding (Bayern): Thermenbesuch mit Folgen

Gestern Abend geriet ein Pärchen aus dem Raum Ludwigsburg in der Erdinger Therme wegen beidseitiger starker Alkoholisierung in Streit. Da dieser Streit zu wechselseitigen Körperverletzungen eskalierte, wurde die Polizei verständigt. Bei Eintreffen der Streife wurde die 27-jährige Frau bereits im Rettungswagen behandelt. Da sie während der Behandlung auf die Rettungssanitäter einschlug, schritten die Beamten ein. Auch die Beamten wurden dann sogleich von der wütenden Frau mit Schlägen traktiert. Die Frau wurde dann festgehalten und ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe gebracht. Gegen die Dame werden nun Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte geführt.

PM der PI Erding vom 03.06.2019

 

Bad Münster a.St. (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung durch Farbschmierereien im KUNA Park Bad Münster am Stein

Eine Spaziergängerin bemerkte am 31.05.2019, gegen 08:10 Uhr, dass im sogenannten „Kuna-Park“ in Bad Kreuznach; Stadtteil Bad Münster am Stein/Ebernburg Parkbänke und der asphaltierte Fußweg neben der Nahe mit Symbolen besprüht worden waren. Die verständigten Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass bisher unbekannte Täter vermutlich in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai dort an insgesamt acht verschiedenen Stellen mit pinkfarbener Sprühfarbe verbotene Symbole wie Hakenkreuze und das Akronym „ACAB“ aufgesprüht hatten. Zeugen die Hinweise zu dem/den Täter/n geben können, werden gebeten sich telefonisch unter der Tel-Nr. 0671/88110 mit der Polizei in Bad Kreuznach in Verbindung zu setzen.

PM der PD Bad Kreuznach vom 03.06.2019

 

Bleckede (Niedersachsen): betrunkener 33-Jährige hält Polizei in Atem – Flucht mit Motorroller scheitert

Die Flucht eines 33 Jahre alten betrunkenen und aggressiven Mannes beendete die Polizei in den Nachtstunden zum 03.06.19 auch unter Einsatz von Pfefferspray. Der Bleckeder war bereits im Verlauf des 02.06.19 aufgrund Belästigungen und Bedrohungen zum Nachteil von zwei 21 und 37 Jahre alten Personen aufgefallen, die in den späten Abendstunden die Polizei alarmierten. Dabei trafen die Beamten gegen 00:20 Uhr auf den betrunkenen 33-Jährigen, der die Flucht ergriff und dabei mit seinem Motorroller auf die Beamten zufuhr. Im Rahmen der weiteren Flucht konnten die Beamten den Mann, der einen Alkoholwert von 2,1 Promille hatte und vermutlich unter Drogeneinfluss stand, verfolgen und stoppen. Dabei setzten die Beamten auch Pfefferspray ein. Der Bleckeder leistete parallel Widerstand, so dass ihn neben Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz auch ein Strafverfahren wegen Widerstands erwartet.

PM der PI Lüneburg vom 03.06.2019

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): 55-jähriger Mann bedroht Reisende mit Messer

gemeinsamer Einsatz von Polizei Bochum und Bundespolizei:
Ein 55-jähriger deutscher Staatsangehöriger hat am vergangenen Samstag (1. Juni) Reisende in der S-Bahn 1 mit einem Messer bedroht. Später konnte er gemeinsam von Einsatzkräften der Bundes- und Landespolizei festgenommen werden.
Gegen 8 Uhr riefen Reisende am Samstag aus der S-Bahn 1, die sich auf dem Weg zum Bochumer Hauptbahnhof befanden, den Notruf der Polizei. Sie teilten der Leitstelle mit, dass sie in der Bahn von einem Mann mit einem Messer bedroht würden. Sofort begaben sich Streifen der Bundes- und Landespolizei zum Bahnsteig im Hauptbahnhof.
Dort wartende Zeugen deuteten auf einen Mann, der hinter einem Verteilerkasten stand und urinierte. Er wurde von den Polizisten unmittelbar aufgefordert, die Hose zu schließen und seine Hände zu zeigen. Auch mehrmaligen Aufforderungen der Einsatzkräfte kam der 55-Jährige nicht nach. Er wurde anschließend zu Boden gebracht und gefesselt. In seiner Jackentasche konnte ein entsprechendes Klappmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 cm aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Aussagen von Zeugen soll der Mann ohne ersichtlichen Grund Reisenden gegenüber geäußert haben „haltet die Schnauze, sonst steche ich euch ab“. Danach soll er aufgestanden sein, habe das Messer aus seiner Tasche geholt und es aufgeklappt.
Der Mann wurde wegen Bedrohung von der Bundespolizei beanzeigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam in Bochum eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.06.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizist angegriffen und verletzt

Bei einer Drogenkontrolle tickte am gestrigen Abend ein 23-jähriger Schweriner in der Goethestraße aus. Er griff einen Polizisten während der Personenkontrolle an. Der Beamte erlitt eine Verletzung im Rückenbereich und ist vorerst nicht dienstfähig.
Der Angreifer wurde überwältigt, gefesselt und in Gewahrsam genommen.
Ein Drogentest in der Dienststelle verlief positiv. Zudem hatte der polizeibekannte und vorbestrafte Mann Betäubungsmittel und Drogenutensilien bei sich, die den Verdacht des Handelns mit Betäubungsmitteln begründeten.
Zuvor war am gestrigen Abend einer Streifenwagenbesatzung im Bereich der Haltestelle »Schlossblick« aufgefallen, dass innerhalb einer fünfköpfigen Personengruppe augenscheinlich mit Drogen gehandelt wurde. Bei der Kontrolle fanden die Beamten geringe Mengen.
Gegen die betreffenden Personen wurden gesonderte Strafverfahren eingeleitet.
Gegen den 23-Jährigen wird ermittelt wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Körperverletzung.

PM der PI Schwerin vom 03.06.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Jugendliche schubsen und bespucken Zugbegleiter

Am 1. Juni 2019, gegen 05:45 Uhr beleidigten, bespuckten und bedrängten drei Jugendliche aus Eritrea einen Zugbegleiter am Hauptbahnhof Halle. Die Jugendlichen wollten eine S-Bahn in Richtung Leipzig nehmen. Das verweigerte ihnen der Zugbegleiter jedoch, da sie mit brennenden Zigaretten in den Zug einsteigen wollten, sich sehr laut und ungebührlich verhielten.
Zusätzlich hatten sie kurz zuvor auf dem Aufgang zum Bahnsteig mehrere Bierflaschen zerbrochen. Am Zug entstand nun eine Diskussion zwischen dem Zugbegleiter und den drei Männern im Alter von 20, 22 und 23 Jahren. Hierbei wurde der 33-jährige Zugbegleiter bedrängt.
Die Männer umringten ihn, schubsten, bespuckten und beleidigten ihn lautstark mit „Nazischwein“ und Fäkalausdrücken. Der Speichel traf ihn im Gesicht. Glücklicherweise blieb der Zugbegleiter unverletzt.
Bei Eintreffen der Bundespolizisten verhielten die Täter sich weiter aggressiv, so dass die Beamten körperlich in Form von Drücken und Festhalten gegen die Täter vorgehen mussten. Wegen bedrohlichen Gebarens, musste ein 20-Jähriger kurzzeitig auf den Boden gebracht und gefesselt werden. Die Täter, die sich in einer größeren Gruppe gleicher Staatsangehöriger befanden, erhalten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedenbruchs, Nötigung und Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.06.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Widerstand folgt auf Widerstand

Im Laufe des Sonntagabends lieferte ein Hotelgast wiederholt Anlass zu polizeilichem Einschreiten. Mehrere Beamte wurden durch das aggressive Verhalten des Mannes leicht verletzt.
Gegen 20:40 Uhr wurde die Polizei über einen randalierenden Gast in einem Hotel informiert. Als die Beamten kurze Zeit später in dem Gebäude Im Großen Tal eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Doch dieser Zustand währte nicht lange, denn um 22:15 Uhr wurden die Polizisten erneut gerufen. Besagter Hotelgast hatte in seinem Zimmer gewütet und andere Hotelbesucher durch lautes Herumschreien auf den Fluren belästigt. Der Aufforderung, die Unterkunft zu verlassen, war er bislang nicht nachgekommen. Der Unbekannte, dessen Personalien zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststanden, brüllte auch im Beisein der Beamten in englischer Sprache weiter. Zur Durchsetzung des Hausverbots sollte der Mann aus dem Gebäude geführt werden. Hierbei kam es zu massiven Widerstandhandlungen, wodurch die Beamten gezwungen waren, körperliche Gewalt einzusetzen. Auch nachdem dem Randalierer Handfesseln angelegt und er in den Streifenwagen gesetzt wurde, beruhigte er sich nicht. Er schimpfte und trat nach den Polizisten.
Für eine kurze Zeitspanne beruhigte er sich wieder, griff jedoch auf der Polizeiwache in Düren weitere Polizeikräfte an, die ihn in eine Gewahrsamszelle bringen wollten.
Sowohl der Angreifer selbst als auch zwei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Die Polizisten blieben dienstfähig. Für den Randalierer wurde eine Ärztin gerufen, die seinen Gesundheitszustand überprüfte und ihm auch zwei Blutproben entnahm. Zum einen war deutlicher Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahrnehmbar, zum anderen ließen die andauernden starken Stimmungsschwankungen den Verdacht von Betäubungsmittelkonsum aufkommen. Es wurden zwei separate Strafanzeigen wegen der Widerstandshandlungen gefertigt.
Am Montagmorgen war der Beschuldigte wieder nüchtern. Seine Identität konnte festgestellt werden: es handelte sich um einen 33 Jahre alten Mann aus Großbritannien. Nach erfolgter Vernehmung, in der er sich für sein Verhalten entschuldigte, wurde er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

PM der POL Düren vom 03.06.2019

 

Wittstock/Dosse (Brandenburg): Randalierende Frau

In einem Reisebus randalierte am 01.06. in den frühen Morgenstunden eine 66-jährige polnische Frau. Der Busfahrer meldete sich telefonisch gegen 04.30 Uhr bei der Polizei, weil die Frau sich weigerte, an der Raststätte Prignitz-West auszusteigen. Sie hatte zudem andere Fahrgäste beleidigt. Die Polizeibeamten nahmen Kontakt zu der 66-Jährigen auf und baten sie, aus dem Bus auszusteigen. Da die Frau sich weigerte, wurde sie mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug geholt. Dabei leistete sie Widerstand und eine Polizeibeamtin wurde verletzt, sie blieb jedoch dienstfähig. Die 66-Jährige kam aufgrund ihres psychischen Zustandes in ein Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 03.06.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Radfahrer leistet Widerstand

Während einer Streifenfahrt wurden Polizeibeamte am Sonntagabend auf einen 15-Jährigen aufmerksam, der während des Radfahrens telefonierte. Die Polizeibeamten stoppten den Jugendlichen und machten ihn darauf aufmerksam, dass das Telefonieren bei der Fahrt untersagt sei. Der Jugendliche geriet dabei derartig in Rage, dass er die Beamten beleidigte und sich der polizeilichen Maßnahme widersetzen wollte. Trotz mehrmaliger Aufforderungen, beruhigte sich der Mann nicht und wurde von den Polizeibeamten vor Ort fixiert. Danach wurde der Mann ruhiger und er konnte wieder aus der Fixierung gelöst werden. Nachdem ihm der Tatvorwurf insgesamt erläutert wurde, konnte der Jugendliche seine Fahrt fortsetzen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 03.06.2019

 

Nauen (Brandenburg): 43-Jähriger leistet Widerstand

Ein 43-jähriger Bewohner eines Übergangswohnheimes war am Sonntagnachmittag alkoholisiert und offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Der Mann ließ seinen Aggressionen freien Lauf und verließ trotz mehrfacher Aufforderung durch einen Wachschutzmitarbeiter das Wohnheim nicht. Auch als alarmierte Polizeibeamte eintrafen, ließ sie der Mann aus Kenia nicht beruhigen. Die Polizeibeamten überwältigten den Mann, der sich heftig wehrte und dabei auch einen Polizisten leicht verletzte. Der Beamte blieb dienstfähig. Ein alarmierter Rettungsdienst konnte eine gesundheitliche Ursache für das Verhalten des Mannes nicht ausschließen, weshalb er von einem Rettungswagen in eine Fachklinik gebracht wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 03.06.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Geburtstagsfeier endet mit Festnahme

Nach einer Geburtstagsfeier sind polizeiliche Einsatzkräfte in der Brüssower Allee am 01.06.2019 gegen 00:10 Uhr angegriffen worden. Zunächst waren einige Gäste in Streit geraten. Als die Polizeibeamten die Auseinandersetzung beenden wollten, wurden sie attakiert.
Durch die polizeilichen Einsatzkräfte konnte der Angriff durch den Einsatz des Reizstoffsprühgerätes abgewehrt und der 21-jährige Tatverdächtige in Gewahrsam genommen werden.
Eine weitere 24-jährige Person, die mit einem Feldstein über den Kopf erhoben auf die Beamten zulief, wurde mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und in der Folge vorläufig festgenommen.
Die beiden Tatverdächtigen werden sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 03.06.2019

 

Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen): Verwirrter Mann beschädigt Autos und widersetzt sich der Polizei

Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer riefen am Sonntag (2.6.), gegen 23 Uhr, die Polizei zu Hilfe, weil ein halbnackter Mann ihre Autos mit Stöcken offenbar mutwillig beschädigt hatte. Er war jeweils unvermittelt auf die Kreisstraße 27 getreten und hatte gegen die Fahrzeuge geschlagen. Im Zuge der Fahndung stellten Polizisten den scheinbar verwirrten Mann nahe der Landstraße 69, nachdem er versucht hatte, in ein Feld zu flüchten. Der 34-Jährige kam den Aufforderungen der Beamten, die Stöcke niederzulegen nicht nach. Im Gegenteil, er warf damit nach den Ordnungshütern und verfehlte einen Polizisten nur knapp am Kopf.
Anschließend kletterte er einen Strommast empor. Letztlich schien er dann doch die Ausweglosigkeit seiner Lage zu erkennen und stieg wieder herab. Die Beamten nahmen den Mann aus Rumänien vorläufig fest. Da der 34-Jährige offenbar wirr handelte wurden ein Arzt und ein Mitarbeiter der Ordnungsbehörde hinzugezogen, die eine Einweisung in eine Fachklinik veranlassten.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 03.06.2019

 

Erfurt/Eisenach/Crossen (Thüringen): Wochenendrückblick der Bundespolizei


Am Samstagvormittag entwendete ein 18-jähriger Syrer einer Reisenden in einer Regionalbahn Mobiltelefon und Bargeld. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Leipzig nach Gera. Der Täter soll den Zug in Crossen verlassen haben. Hier nahm ihn in der Folge eine Streife der Bundespolizei fest. Die Beamten hatten ihn auf Grund der Täterbeschreibung erkannt. Beim Eintreffen der Beamten warf der Mann noch eine Kaugummipackung ins Gebüsch. In dieser befand sich eine kristalline Substanz, bei der es sich um eine geringe Menge Betäubungsmittel handelt. Gegen den 18-Jährigen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen des Diebstahls und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Sonntagfrüh, gegen 5:20 Uhr, kam es zum tätlichen Angriff auf Bundespolizisten. Die Beamten hatten es mit einem 22-Jährigen und einer 31-Jährigen (beide deutsche Staatsangehörige) zu tun, die an Streitigkeiten vor einem Schnellrestaurant im Erfurter Hauptbahnhof beteiligt waren. Die Streife war gerufen worden, weil die Beiden andere Personen belästigt haben sollen. Just im Moment des Eintreffens der Beamten, versuchte der 22-Jährige auf andere Personen einzuschlagen. Die Beamten schritten ein und wurden in der Folge selbst angegriffen. Dabei versuchte der Erfurter, einen der Polizisten ins Gesicht zu treten. Auch die 31-jährige Erfurterin wehrte sich gegen die Beamten und versuchte weiter die anderen Personen anzugreifen. Beide mussten gefesselt werden und bekamen Anzeigen wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Bei ihnen durchgeführte Atemalkoholmessungen ergaben Werte von jeweils über zwei Promille.
Am Nachmittag belästigte ein 39-jähriger Deutscher in aggressiver Weise Reisende im Bahnhof Eisenach. Als eine Streife der Bundespolizei eintraf, versuchte der Mann gerade in einen ICE einzusteigen, ohne einen dafür erforderlichen Fahrschein zu haben.
Die Aufforderungen der Beamten, andere Reisende nicht weiter zu belästigen, ignorierte der Mann, so dass diese einen Platzverweis gegen den ohne festen Wohnsitz Lebenden aussprachen.

PM (auszugsweise) der BPOLI Erfurt vom 03.06.2019

 

Holzkirchen (Bayern): 45. Holzkirchner Frühlingsfest war weitgehend friedlich!

Lag es am verordneten Alkoholverbot im Ortsgebiet oder an dem regnerischen Eröffnungstag, das diesjährige Frühlingsfest verlief weitgehend friedlich.
Trotz schlechtem Wetter herrschte hoher Besucherandrang am Eröffnungstag, so dass das Zelt zeitweise geschlossen werden musste. Es bildeten Schlangen am Eingang, es herrschte aber im Zelt und auf dem Festgelände eine insgesamt friedliche Stimmung. Trotz zweier Gewahrsamnahmen wegen übermäßigem Alkoholgenuss und einer wechselseitigen Körperverletzung blieb es relativ ruhig.

Am Samstag war das Frühlingsfest wieder gut besucht. Die Eingänge mussten zeitweise aufgrund des Besucherandrangs geschlossen werden. Im Großen und Ganzen herrschte eine friedliche Stimmung und kleinere Sicherheitsstörungen konnten im Keim erstickt werden. Lediglich ein Besucher musste wegen übermäßigem Alkoholgenuss gemischt mit Tablettenaufnahme die Nacht in der Zelle verbringen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstand, Bedrohung und Beleidigung.
Am Sonntag waren bei sommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucher am Frühlingsfest, der Andrang war jedoch überschaubar. Es gab keinerlei polizeiliche Einsätze.
Insgesamt kam es während des Frühlingsfestes zu zwei Körperverletzungsdelikten mit einer wechselseitigen Körperverletzung.
Die Widerstandshandlungen nahmen gegenüber Polizeibeamten zu, es waren deren drei. Alle Täter waren alkoholisiert, beleidigten oder bedrohten die eingesetzten Polizisten.
Diese Tatabläufe konnten mittels der jetzt mitgeführten „Body-Cam“ aufgezeichnet und können als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Dieses Instrument der Beweissicherung hat sich bewährt und wurde am Frühlingsfest das erst Mal eingesetzt!

PM (auszugsweise) der PI Holzkirchen vom 03.06.2019

 

Pressath (Bayern): Verbale Entgleisungen gegenüber Polizeistreife

Am gestrigen Sonntagabend meldete sich die Wirtin einer Gaststätte in Pressath. Ein Pärchen wurde von ihr wiederholt darauf hingewiesen ihre Liebesbekundungen, in Form von Küssen und Streicheleinheiten, etwas dezenter oder außerhalb des Lokals vorzunehmen. Die zeigten sich jedoch wenig beeindruckt, weshalb die Wirtin die Polizei verständigte. Auch die eintreffende Streife wies die beiden wiederholt in die Schranken und musste schließlich einen Platzverweis aussprechen.
Daraufhin folgten seitens des Mannes zahlreiche beleidigende Ausdrücke gegenüber der Streife. Um dem ganzen Geschehen eine Ende zu bereiten musste der 61-Jährige festgehalten und in Gewahrsam genommen werden. Er verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Ein Alkotest bestätigte die deutlich erkennbare Alkoholisierung. Seine Partnerin, ebenfalls alkoholisiert, wurde nach Hause gebracht.

PM der PI Eschenbach vom 03.06.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten führen zu Platzverweis und Strafanzeige

Streitigkeiten auf offener Straße haben am frühen Sonntagmorgen in der Pirmasenser Straße die Polizei auf den Plan gerufen. Zeugen alarmierten gegen halb 7 eine Streife, weil es vor einem Lokal zu einer lautstarken Auseinandersetzung kam.
Dabei fiel ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach auf, weil er laut herumschrie und ein Handy gegen eine Hauswand warf.
Wie sich vor Ort herausstellte, handelte sich um das eigene Handy des Mannes. Dem 23-Jährigen wurde ein Platzverweis erteilt, dem er auch nachkam.
Während des Einsatzes störte allerdings eine Frau mehrmals die polizeilichen Maßnahmen, indem sie sich immer wieder zwischen den 23-Jährigen und die Polizeibeamten stellte und mit ihren Armen herumfuchtelte. Als daraufhin ihre Personalien festgestellt werden sollten, weigerte sich die Frau, gestikulierte wild herum und stieß Beleidigungen aus. Weil sie sich aus dem Staub machen wollte, wurde sie von einer Polizeibeamtin aufgehalten. Die angekündigte Durchsuchung ihrer Sachen, um ihre Personalien festzustellen, versuchte die Frau zu verhindern; sie schrie weiter herum und beleidigte dabei auch immer wie die Einsatzkräfte.
Auch als der „Furie“ Handfesseln angelegt werden sollten, leistete sie massiv Widerstand. Sie wurde schließlich zur Dienststelle gebracht, wo ihre Identität festgestellt werden konnte.
Die 32-Jährige war stark alkoholisiert; laut Schnelltest hatte sie einen Pegel von 1,96 Promille. Sie wurde schließlich in Absprache mit der Justiz in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Auf die Frau kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 03.06.2019

 

Berlin-Mitte: Mehrere Reisende durch Angriffe mit Hammer und Schere verletzt

Bundespolizisten überwältigten am Samstagabend eine Frau, die mehrere Reisende mit einem Hammer und einer Schere angegriffen und verletzt hat.
Gegen 19:30 Uhr griff eine Frau aus unbekannter Ursache mehrere Reisende im Berliner Hauptbahnhof an. Zunächst attackierte sie eine 59-jährige deutsche Staatsangehörige mit einem Zimmermannshammer und traf sie am Kopf. Die Berlinerin ging zu Boden und klagte über Kopfschmerzen. Ihr 55-jähriger Lebensgefährte ging dazwischen und wurde ebenfalls mit dem Hammer am Kopf getroffen. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf. Ein weiterer Zeuge, ein 38-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger, eilte den Opfern zu Hilfe. Ihn verletzte die Angreiferin mit einer Schere. Der 38-Jährige erlitt eine schwere Stichverletzung in der Brust. Alle Opfer kamen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.
Die Angreiferin versuchte auch, die alarmierten Bundespolizisten zu attackieren. Ein Beamter in Ausbildung wurde mit der Schere getroffen und erlitt Schnittverletzungen am Arm, die genäht werden mussten. Die 32-jährige deutsche Staatsangehörige konnte schließlich überwältigt werden.
Die Bundespolizei leitete Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die Berliner Kriminalpolizei übernahm die Tatortarbeit und die weiteren Ermittlungen. Gegen die 32-Jährige wurde ein Unterbringungsbeschluss erwirkt.

PM der BPOLD Berlin vom 03.06.2019

 

Philippsburg (Baden-Württemberg): 19-Jähriger bedrängt sexuell Mütter und deren Kinder

Möglicherweise unter Drogeneinfluss belästigte ein 19-jähriger Mann aus Guinea am Freitag gegen 16.50 Uhr im Waldgebiet Rheinhöhe zwischen Philippsburg und Rheinsheim zwei Mütter sexuell im Beisein ihrer drei Kinder.
Die beiden Familien waren entlang des Rheins spazieren, als sich der junge Mann mit freiem Oberkörper auf einem Fahrrad näherte. Zunächst versuchte er, eine der Frauen unsittlich zu berühren. Als die Frau sich mit ihren Kindern ins Auto setzte und die Türen verriegelte, führte er neben dem Pkw sexuelle Handlungen an sich durch.
Schließlich verständigten die Frauen ihre Angehörigen, die den Radfahrer bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Danach leistete der Übeltäter gegenüber den Beamten des Polizeireviers Philippsburg noch Widerstand bei seiner vorläufigen Festnahme und versuchte, nach den Beamten zu treten. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Kriminalkommissariat Bruchsal wegen sexuellem Missbrauch von Kindern, exhibitionistischen Handlungen und sexueller Belästigung.

PM des PP Karlsruhe vom 03.06.2019

 

Hamburg: Alkoholisierter Mann greift Passanten an, leistet Widerstand und wird mit Europäischem Haftbefehl gesucht

Nach derzeitigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei kam es am 2.Juni 2019 gegen 16:00 Uhr zu einer Körperverletzung am Hamburger Hbf. Hierbei griff ein, mit Haftbefehl gesuchter, 27-jähriger polnischer Staatsangehöriger einen 44-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof an. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
Zunächst hatte der 27-Jährige den, auf einer Bank in der Mönckebergstraße sitzenden, Mann belästigt. Dieser entfernte sich daraufhin in Richtung Fischerturm/Hbf. Der Tatverdächtigte holte ihn ein und trat dem Geschädigten am Hauptbahnhof ins Gesicht. Er wurde am Kinn getroffen.
Bundespolizisten konnten den 27-jährigen Tatverdächtigen vor Ort feststellen. Der alkoholisierte Mann verweigerte vor Ort die Angabe seiner Personalien. Daraufhin sollte er dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand und musste durch mehrere Beamte gefesselt werden.
Im Revier konnte seine Identität festgestellt werden. Ein Abgleich mit den Fahndungssystemen ergab einen Europäischen Haftbefehl. Der Mann wurde seit Mai 2019 durch sein Heimatland gesucht. Er war wegen mehreren Diebstählen zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 19 Monaten verurteilt worden und hatte sich bislang nicht zum Haftantritt gestellt. Der 27-Jährige wurde festgenommen und einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.
Eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 2,23 Promille.

PM der BPOLI Hamburg vom 03.06.2019

 

Gießen (Hessen): Junggesellinnenabschied endet mit Strafverfahren

Nach einem Junggesellinnenabschied kam es am frühen Samstagmorgen im Oberlachweg zu einem Angriff auf die eingesetzten Rettungskräfte.
Zunächst war ein Krankenwagen zur Diskothek geschickt worden. Die Braut musste wegen einer Alkoholvergiftung durch einen Rettungswagen behandelt werden. Bei den ersten Maßnahmen der Rettungssanitäter kam eine weitere Teilnehmerin der Feier dazu und wurde gegenüber den Hilfeleistenden handgreiflich. Sie warf eine Flasche und schlug nach den Personen. Auch als Polizeibeamte dazu kamen, schlug sie nach den Beamten und beleidigte sie. Die 22 – Jährige, die ebenfalls erheblich angetrunken war, musste danach in die Ausnüchterungszelle. Gegen sie wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Beamte ermittelt. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 -7006 3755.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Gießen vom 03.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Ein sonniges Wochenende in Köln – acht im Dienst verletzte Polizisten

Immer wieder werden auch Kölner Polizistinnen und Polizisten mit Gewalt konfrontiert. Allein am vergangenen Wochenende (1.-2. Juni) trugen acht Ordnungshüter leichte Verletzungen davon.
Die meist alkoholisierten oder unter Drogeneinfluss stehenden Verursacher landeten mehrheitlich in der Gewahrsamszelle. In Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte müssen sie sich nun verantworten.
Den fragwürdigen Auftakt bildete in der Nacht von Freitag auf Samstag (31.5.-1.6.) der unsägliche Auftritt eines volltrunkenen 23-Jährigen in Zündorf: Innerhalb einer Gruppe von circa 30 alkoholisierten Personen sollte es gegen Mitternacht am Burgweg zu einer Körperverletzung gekommen sein. Einen Streifenbeamten, der Personalien von Beteiligten aufnehmen wollte, griff dann der Schläger laut schreiend an. Der Kölner, der zudem Betäubungsmittel konsumiert hatte, stieß den Polizisten zurück und ging mit erhobenen Händen weiter auf ihn los. Als der Angreifer daraufhin zu Boden gebracht wurde, schlug er wild um sich und versuchte, die Beamten zu beißen und zu treten. Unablässig bedrohte und beleidigte der Deutsche die Polizisten noch während der Fahrt ins Polizeigewahrsam: „Ich werde Dich finden und dann töte ich Dich und Deine Hurenmutter! Ihr Hurensöhne, ich f… Eure Mütter, ich bringe Eure Familien um, Ihr Wichser!“ Im Hinblick auf seinen augenscheinlichen Alkohol- und Drogenkonsum wurden dem 23-Jährigen zwei Blutproben entnommen. Eine Beamtin hatte Schürfwunden davongetragen.
Am Samstagmittag schrie ein 34-jähriger Kölner vor einer Kirche in der Mülheimer Adamsstraße laut vor sich hin. Darauf aufmerksam gewordene Zivilpolizisten, die den Mann kontrollieren wollten, zogen allein damit dessen Aggression auf sich: Der stark nach Marihuana und Alkohol riechende Verdächtige ballte seine Hand zur Faust und holte aus – woraufhin er von den Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. In einer Tasche führte der Mann Drogen und einen Crusher mit sich. Alle Beteiligten erlitten Schürfwunden.
Ein 21-jähriger Mann aus dem bayerischen Karlstadt bedrohte gegen 20.30 Uhr an der Amsterdamer Straße eine Kölner Rettungswagenbesatzung: „Ich bringe Euch um!“ – und rannte mit geballter Faust auf die Überraschten zu. Diese alarmierten daraufhin die Polizei. Noch vor deren Eintreffen nahm der alkoholisierte Randalierer einen dazwischengehenden Kölner (26) in den Schwitzkasten und drohte auch ihm mit dem Tode. Mit Schlägen und Tritten versuchte der Angreifer dann die eintreffende Streifenwagenbesatzung zu verletzen. Er wurde mit vereinten Kräften zu Boden gebracht und an Händen und Füßen gefesselt. Ein Atemalkoholtest ergab circa 1,3 Promille. Zwei Streifenbeamte trugen leichte Verletzungen davon.
Wenige Minuten nach Mitternacht führte sich ein 17-Jähriger in der Merheimer Servatiusstraße besonders renitent auf: Auch hier waren Polizisten wegen einer Schlägerei hinzugerufen worden. Als die Uniformierten die Beteiligten trennten und den halbnackten Minderjährigen zum Streifenwagen führten, wurde dieser auch gegenüber den Ordnungshütern gewalttätig und trat um sich. Die Beamten mussten den mal weinerlich, mal angriffslustig auftretenden Jugendlichen, der sich fortwährend in Beleidigungen erging und sich massiv sperrte, zu Boden bringen und fesseln. Auf der Wache übergaben die Polizisten den 17-Jährigen an Erziehungsberechtigte. Auch hier hatte ein Beamter leichte Verletzungen erlitten.
Gegen 4.30 Uhr kam es am Hohenzollernring in der Innenstadt zu einer Schlägerei. Einer (20) der Beteiligten schlug unvermittelt mit beiden Händen gegen die Schulter einer eingesetzten Beamtin und verletzte diese leicht. Anschließend baute sich der Aggressor drohend vor den Beamten auf. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Ein Atemalkoholtest ergab circa 1 Promille.
Ein polizeibekannter Fahrrad-Dieb (34) wurde nach Zeugenhinweisen am Sonntagabend auf frischer Tat in Bickendorf gestellt. Gegen 21.40 Uhr hantierte der Verdächtige an mehreren Fahrrädern an der Rochusstraße. Angesichts der sich nähernden Streifenwagenbesatzung nahm er Reißaus und rannte in Richtung Venloer Straße. Mit seinen Ellenbogen schlug der Ertappte heftig nach einem ihn verfolgenden Polizisten und verletzte ihn im Gesicht. In der Hosentasche des zu Boden gebrachten und fixierten Mannes stellten die Beamten ein Einhandmesser sicher. Der 34-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und muss sich nun wegen schweren Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der POL Köln vom 03.06.2019

 

Tauberrettersheim (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Konsequenzen wird das Verhalten zweier junger Männer auf dem Tauberrettersheimer Weinfest nach sich ziehen. Die Beiden wurden beobachtet, als sie beim Anblick einer Polizeistreife hektisch versuchten, Gegenstände in den Hosentasche zu verstauen. Im Rahmen einer näheren Kontrolle fanden die Beamten Rauschgiftutensilien in unmittelbarer Nähe der Männer auf dem Boden. Der Ältere hatte zudem noch eine geringe Menge Marihuana einstecken, das sofort beschlagnahmt wurde. Während der nun folgenden Aufnahme des Sachverhalts beleidigten die sichtlich angetrunkenen Weinfestbesucher die Polizisten mit üblen Schimpfworten. Beiden wurden nach Feststellung ihrer Personalien Platzverweise erteilt, denen sie nach mehrfacher Aufforderung auch nachkamen. Es wird Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung erstattet.

PM der PI Ochsenfurt vom 03.06.2019

 

Saarlouis (Saarland): Emmes 2019 – Die Polizei zieht Bilanz

In einer ersten Pressemitteilung vom 03.06.2019 teilte die Polizeiinspektion Saarlouis mit, dass es im Rahmen des Einsatzes anlässlich des Volksfestes Emmes in Saarlouis im Vergleich zum Vorjahr zu deutlich mehr Ersuchen und Zwischenfällen kam.
Die eigentliche Veranstaltung mit einem sehr hohen Besucheraufkommen verlief über die drei Tage aus Sicht der Polizei unproblematisch – wie in den vergangenen Jahren auch. Erst in den frühen Morgenstunden der Nächte von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag kam es in der Altstadt von Saarlouis zu zahlreichen strafrechtlich relevanten Zwischenfällen.
Während im Jahr 2018 in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Straftaten (Gefährliche Körperverletzung) zu verzeichnen waren, wurden dieses Jahr im gleichen Zeitraum acht Straftaten gezählt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag verschärfte sich dieses Verhältnis erneut. Während 2018 vier Strafanzeigen gezählt wurden, registrierte die Polizei in diesem Jahr 19 Straftaten. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um Körperverletzungsdelikte, darunter auch ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Beschuldigte dieser Straftat versuchte, einen Polizeibeamten, der auf dem Boden kniend einem Verletzten erste Hilfe leistete, an den Kopf zu treten.
Auch in anderen Einschreitsituationen wurden die Polizeibeamten von umstehenden Personen beschimpft und teilweise bedrängt.
Bei den festgestellten Tatverdächtigen handelte es sich zum Teil um polizeibekannte Menschen aus Saarlouis und Umgebung.
Aus Sicht der Polizeiinspektion Saarlouis war nicht absehbar, dass die Lage in der Altstadt, insbesondere am frühen Sonntagmorgen, weit nach dem Ende der eigentlichen Veranstaltung Emmes, diesen Verlauf nehmen würde. Die Polizei Saarlouis wird die Erfahrungen aus der Emmes 2019 bei der Planung zukünftiger Einsätze berücksichtigen.

PM der PI Saarlouis vom 03.06.2019

 

Wildflecken (Bayern): Betrunkener rastet aus – junge Frau verletzt, Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Im Zuge eines Trinkgelages auf dem Gehweg der Reußendorfer Straße sorgte ein 36-Jähriger Mann in der Nacht von Samstag auf Sonntag für einigen Ärger.
Zunächst ging er ohne ersichtlichen Grund auf eine 17-Jährige und ihren 18-jährigen Freund los. Er traktierte die beiden mit Tritten und einem Kopfstoß. Sie suchten ihr Heil in der Flucht und riefen die Polizei.
Nach der Aufnahme des Geschehens stellten Streifenbeamte den Wüstling zur Rede. Auch hier reagierte er sofort mit Beleidigungen. Als er schließlich auch gegen die Beamten tätlich wurde, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam und brachten ihn in die Haftzelle in Bad Brückenau zum Ausnüchtern.
Die Liste der ihm nun zur Last gelegten Vorwürfe ist lang und enthält unter anderem einen tätlichen Angriff auf Vollzugsbeamte und gefährliche Körperverletzung.

PM der PI Bad Brückenau vom 03.06.2019

 

Bad Homburg-Gonzenheim (Hessen): 17-Jähriger widersetzt sich Festnahme

Bahnhof, Samstag, 01.06.2019, 02:12 Uhr – 03:59 Uhr, (hf) In der Nacht von Freitag auf Samstag attackierte ein 17- Jähriger aus bisher ungeklärten Gründen einen Gleichaltrigen mit Schlägen und Tritten am Bahnhof in Bad Homburg- Gonzenheim. Hierbei wurde der 17- jährige Geschädigte leicht verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, verständigten daraufhin die Polizei. Nach Angaben der eingesetzten Beamten widersetzte sich der 17-jährige Täter anschließend seiner Festnahme und schlug nach einem von ihnen. Diese mussten den Schläger zwecks Fesselung zu Boden bringen, wobei dieser leicht verletzt wurde. Die Beamten blieben unverletzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17- Jährige in die Obhut seiner Eltern übergeben.

PM der PD Hochtaunus vom 03.06.2019

 

Wien: Festnahme nach Angriff auf Frau und Polizisten

Gestern wurde die Polizei verständigt, nachdem ein Mann (56, Stbg: Österreich) eine Frau (41) aus einem Auto und in eine Parkanlage gezerrt haben soll. Erstintervenierende Polizisten konnten beide Personen aufgrund ihres Geschreis im Park wahrnehmen. Vor den Augen der Beamten stieß der Mann die Frau zu Boden und zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv. Er wurde in Folge festgenommen, wobei er zwei Polizisten durch Schläge verletzte. Im offen stehenden Auto des Mannes fanden Beamte diverse Suchtmittel und eine Armbrust. Bei dem 54-Jährigen wurden auch Anzeichen einer Beeinträchtigung wahrgenommen.
Der 56-Jährige wurde wegen diverserer strafbarer Handlungen nach dem Strafgesetzbuch sowie dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Darüber hinaus muss er sich für das Lenken des PKW in einem durch Suchtmittel beeinträchtigten Zustand verantworten. Über ihn wurden außerdem ein Betretungsverbot und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

PA der LPD Wien vom 03.06.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Oberhausen Ole

Ca. 22.000 Zuschauer besuchten in diesem Jahr die Musikveranstaltung OB Olé. Bezogen auf die Besucherzahl verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht ruhig.
Insgesamt wurden vier Personen in Gewahrsam genommen und für zwei Personen endeten die polizeilichen Maßnahmen in einer Festnahme.
Zudem wurden 13 Strafverfahren eingeleitet. Die Hintergründe für die Strafverfahren waren u. a. Beleidigungen, Körperverletzungen, Widerstand gegen Polizeibeamte und ein Diebstahlsdelikt.

PM des PP Oberhausen vom 02.06.2019

 

Hof (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

Eine Streifenbesatzung der PI Marktredwitz führte einen 26jährigen Wohnsitzlosen wegen eines Untersuchungshaftbefehls noch diversen Eigentumsdelikten beim Amtsgericht Hof vor. Die Untersuchungshaft wurde bestätigt und der Mann sollte in die JVA Hof verbracht werden. Auf dem PP vor dem Gerichtsgebäude leistete der Mann plötzlich jedoch Widerstand und schlug mit dem Ellenbogen zum Körper eines Beamten. Der Angriff konnte abgewehrt und der Widerstand gebrochen werden. Der Mann wurde in die JVA verbracht. Polizeibeamte wurden nicht verletzt. Es folgen nun weitere Anzeigen wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand und versuchter Körperverletzung.

PM der PI Marktredwitz vom 02.06.2019

 

Erkelenz (Nordrhein-Westfalen): Randalierer wurde in Gewahrsam genommen

Am Samstag randalierte vor einem Supermarkt an der Antwerpener Straße ein 40jähriger Mann. Dieser schlug nach Passanten und verletzte den Ladendetektiv. Außerdem versuchte er, einer Kundin die Handtasche zu entreißen und einen gefüllten Einkaufswagen zu rauben. Auch die eintreffenden Polizeibeamten wurden von dem Mann angegriffen. Die Person wurde gefesselt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Heinsberg vom 02.06.2019

 

Bad Driburg (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheit im Verkehr und Widerstand

Am Samstag, 01.06.2019 gegen 23.00 Uhr wurde eine 43jährige Radfahrerin im Rahmen einer Verkehrskontrolle im Sulburgring angehalten und überprüft. Sie war den Polizeibeamten aufgrund des Fahrens ohne Licht aufgefallen. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Gegen die Entnahme einer angeordneten Blutprobe leistete sie Widerstand. Diese wurde ihr auf der Polizeiwache Bad Driburg entnommen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der KPB Höxter vom 02.06.2019

 

Brakel (Nordrhein-Westfalen): Gefährliche Körperverletzung und Beleidigung

Am Samstag, 01.06.2019 gegen 01.50 h kam es im Rahmen des Stadtfestes in Brakel auf der Ostheimer Straße zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 23jähriger einem 50jährigem zunächst mit der Faust ins Gesicht schlug und anschließend auch noch mit dem beschuhten Fuß in das Gesicht trat. Dabei erlitt der 50jährige leichte Verletzungen. Eine Strafanzeige wird gefertigt.
Noch während des laufenden Polizeieinsatzes wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch einen 32jährigen der sich unweit des vorgenannten Einsatzortes befand beleidigt. Auch hier wurde nach erfolgter Personalienfeststellung ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Höxter vom 02.06.2019

 

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Ladendiebstahl eines 17-Jährigen mit anschließender versuchter Körperverletzung und Beleidigung von Polizeibeamten

Am 01.06.2019 gegen 23:00 Uhr meldete eine Mitarbeiterin einer Tankstelle in Bad Dürkheim einen Diebstahl von mehreren Getränken aus der Tankstelle. Aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibung konnte der Beschuldigte im Bereich des Wurstmarktplatzes in Bad Dürkheim angetroffen werden. Es handelte sich hierbei um einen 17-Jährigen aus Blieskastel. Der Beschuldigte verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten und spuckte in deren Richtung, weswegen er gefesselt werden musste. Anschließend beleidigte er die Beamten noch in unflätiger Weise. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen stolzen Wert von 1,8 Promille. Da der 17-Jährige offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne war, wurde er im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert. Der kontaktierte Vater des Beschuldigten zeigte sich verständlicher Weise alles andere als erfreut. Den jungen Mann erwarten nun Strafverfahren wegen Landendiebstahls sowie versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PD Neustadt/W. vom 02.06.2019

 

Ludwigshafen-City (Rheinland-Pfalz): Beleidigung des Kommunalen Vollzugsdienstes endet in der Gewahrsamszelle

Am Samstag, 01.06.2019, gegen 14.40 Uhr, wurden Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienstes der Stadt Ludwigshafen im Rahmen einer Fußstreife in der Innenstadt auf einen augenscheinlich hilflosen und alkoholisierten Mann aufmerksam.
Nachdem die Mitarbeiter des Vollzugsdienstes den 32-jährigen Ludwigshafener ansprachen, wurden sie sofort mit mehreren Schimpfworten beleidigt. Da sich der stark alkoholisierte Mann auch während der darauffolgenden Anzeigenaufnahme gegenüber den Polizeibeamten aggressiv und uneinsichtig zeigte, wurde er zur Verhinderung weitere Straftaten in Gewahrsam genommen und verbrachte wieder einmal die Nacht in einer Polizeizelle zur Ausnüchterung. Auch hier erwarten ihn die Kosten des Einsatzes.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.06.2019

 

Büchenbeuren (Rheinland-Pfalz): Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte

Ein Vermieter aus Büchenbeuren teilte am Samstagnachmittag bei der Polizei in Simmern mit, dass er Probleme mit einem Mieter habe. Der Mieter sei aktuell alkoholisiert und aggressiv. Die gerade stattfindenden Streitigkeiten drohten in eine körperliche Auseinandersetzung auszuarten, aus diesem Grund wurde um das Erscheinen der Polizei gebeten. Vor Ort versuchte der alkoholisierte, aggressive Mieter die Beamten körperlich anzugehen und sich den Maßnahmen der Polizei zu widersetzen.

PM der PD Koblenz vom 02.06.2019

 

Simmern (Rheinland-Pfalz): Widerstandshandlung und Beleidigung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 02:35 Uhr, fielen Polizeibeamten zwei männliche, alkoholisierte Personen, auf. Die zwei Personen suchten auf dem Maimarktgelände durch aggressives und provokantes Auftreten Konfrontationen mit anderen Besuchern des Maimarktes herbeizuführen. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen kam es zu Beleidigungen mit anschließenden Widerstandshandlungen durch die beiden männlichen Personen.

PM der PD Koblenz vom 02.06.2019

 

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Verkehrsstraftaten im Bereich der PI Neuwied am Wochenende …


Nach einem schweren Verkehrsunfall musste die Polizei am Spätnachmittag des 31.05.2019 den Kreisel Langendorfer Straße / Andernacher Straße kurzzeitig für den Fahrzeugverkehr zwecks durchzuführender Spurensicherungsmaßnahmen sperren. Den 67jährigen männlichen Fahrzeugführer eines Pkw Dacia interessierte die Sperrung und ausdrückliche Ansprache des Polizeibeamten, dass er aktuell nicht in den Kreisel einfahren könne, jedoch nicht. Er fuhr mehrfach mit seinem Fahrzeug in nötigender Weise auf den Beamten zu, so dass dieser gezwungen war, beiseite zu treten. Weiterhin beleidigte er den Beamten und fuhr hiernach ungeachtet der Sperrung weiter, wobei er in der Folge auch die Zeichen und Weisungen eines anderen Beamten missachtete. Der bis zuletzt uneinsichtige Fahrzeugführer wird sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung und Beleidigung zu verantworten haben.

PM (auszugsweise) der PD Neuwied/R. vom 02.06.2019

 

Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Fahrradfahrer beleidigt Polizeibeamte

Am 01.06.2019 gegen 21.30 Uhr wird ein 50-jähriger Ingelheimer Fahrradfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen, da er einer vorbeifahrenden Polizeistreife den Mittelfinger zeigte. Anschließend versuchte er sich vergeblich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Es kann festgestellt werden, dass der Fahrradfahrer erheblich unter Alkoholeinfluss steht. Ihn erwarten nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Hierzu wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Ingelheim vom 02.06.2019

 

Erding (Bayern): Streitigkeit in der Therme

Am Freitagabend gegen 20:45 Uhr kam es in der Therme Erding aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums zu einer Streitigkeit zwischen einem 21-Jährigen und seiner 27-jährigen Freundin, beide aus München. Dabei ging der Münchner auf seine Freundin los.
Nachdem die beiden Beteiligten getrennt wurden, wurde dem 21-Jährigen ein Platzverweis erteilt, welchem dieser jedoch nicht nachkam. Aufgrund dessen sollte der 21-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Dem widersetzte er sich ebenfalls und leistete Widerstand. Dabei wurden zwei Beamte der Polizeiinspektion Erding verletzt. Die Nacht verbrachte der Täter anschließend in der Arrestzelle. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Erding vom 02.06.2019

 

Passau (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 01.06.2019, 21.20 Uhr, kam es durch einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen in der Lüftlbergstraße zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte, sowie einer Körperverletzung gegen einen Gastwirt.
Der 29-Jährige wollte zuerst Zutritt zu einer Zahnarztpraxis, was ihm aber nicht gelang, weil die Angestellten aufgrund Notdienst noch vor Ort waren. Der Beschuldigte machte sich dann auf den Weg zu einer Gaststätte in der Lüflbergstraße.
Dort wollte er weiter Alkohol konsumieren. Dies wurde ihm aber von dem 47-jährigen Gastwirt aufgrund seiner Alkoholisierung verweigert. Der 29-Jährige war darüber verärgert und trat dem Gastwirt gegen das Schienbein, so dass dieser leicht verletzt wurde.
Beim Eintreffen der Polizei und durchgeführten Identitätsfeststellung bespuckte der 29-Jährige unvermittelt einen Beamten. Bei der anschließenden Festnahme und erforderlichen Fesselung trat er einem weiteren Beamten mit dem Fuß in den Bauch. Der Beamte wurde leicht verletzt.
Beide Beamte konnten ihren Dienst fortsetzen. Der erheblich alkoholisierte Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen.
Er muss sich wegen diverser Straftaten, u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

PM der PI Passau vom 02.06.2019

 

Meine (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstagabend kam es beim Schützenfest in Meine zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Festbesuchern und Polizeibeamten nebst Sicherheitsdienst. Zwei männliche Personen urinierten öffentlich unter einer Laterne an den Zaun des Festgeländes. Von beiden Personen wollten die eingesetzten Polizeibeamten die Personalien für eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aufnehmen. Ein 40-jährige Weyhäuser verweigerte die Angabe seiner Personalien und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Ein hinzugekommener Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde von der Person unvermittelt geschlagen. Der Begleiter des Weyhäusers floh in diesem Moment. Der Weyhäuser selbst wurde in Gewahrsam genommen.
Dabei wehrte er sich heftig und schlug einem 24-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht sowie einem 45-jährigen Polizeibeamten gegen die Hand. Beide Beamte wurden bei dem Angriff verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Der 45-jährige Beamte ist bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig. Bei der Gewahrsamnahme kam ein 33-jähriges Familienmitglied aus Abbesbüttel hinzu und wollte die Person aus dem Gewahrsam befreien. Der Abbesbütteler wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Beide Personen leisteten massiven Widerstand und konnten durch Mithilfe des Sicherheitsdienstes unter Kontrolle gebracht werden. Beide Personen waren alkoholisiert und wurden dem Gewahrsam zugeführt. Es wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Gefangenenbefreiung gegen die Beteiligten eingeleitet.

PM der PI Gifhorn vom 02.06.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt / Bodycam zeichnet Schimpftriade auf

Mehr als ungebührlich verhielt sich ein 27jähriger Mann am Sonntag kurz nach Mitternacht in der Ulmer Fußgängerzone.
Aufgefallen war der Mann einer vorbeifahrenden Streife, weil er sich mit einem Obdachlosen stritt. Anstatt sich nach dem Streit zu beruhigen setzte sich der 27jährige auf ein Rondell und beleidigte die Besatzung des Streifenwagens mit mehreren Ausdrücken. Dies veranlasste die Polizeibeamten ihre Bodycam einzuschalten. Noch während seiner Personalienfeststellung kam es zu weiteren Beleidigungen, die jetzt aufgezeichnet wurden. Aufgrund seines Zustandes musste der Mann den Rest der Nacht in der Zelle ausgenüchtert werden. Ein Alkotest hatte einen Wert von mehr als 2,4 Promille ergeben. Gegen den Mann wird nun vom Polizeirevier Ulm-Mitte ermittelt.

PM des PP Ulm vom 02.06.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Randale mit Folgen

Am Samstagmorgen musste die Polizei Kaiserslautern einen 22-jährigen und einen 24-jährigen Mann gewaltsam der Wache verweisen. Zunächst erschienen die beiden Männer freiwillig auf der Polizeidienststelle und wollten sich über die Gewahrsamnahme ihres 22-jährigen Freundes beschweren. Dieser hatte zuvor in einer Gaststätte in der Innenstadt von Kaiserslautern randaliert und die Polizeibeamten aufs Übelste beleidigt. Nachdem den beiden Besuchern die polizeiliche Maßnahme erklärt wurde, zeigten sie sich dennoch uneinsichtig und weigerten sich, trotz mehrfacher Aufforderung, die Wache zu verlassen. Daraufhin wurden sie aus dem Gebäude geschoben.
Dort rüttelten die beiden Männer jedoch unaufhörlich an der Tür und betätigten die Klingel, woraufhin erneut ein Platzverweis durch die Polizei erteilt wurde. Da lediglich der 24-Jährige der Weisung Folge leistete, musste der 22-Jährige ebenfalls in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Westpfalz vom 02.06.2019

 

Northeim (Niedersachsen): Schlägerei, Widerstand gegen Polizeibeamte

Gegen 02.10 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen nach Northeim, Sudetenstraße, vor einem dortigen Tanzlokal gerufen. Ein 56-jähriger Göttinger und ein 39-jähriger Northeimer sollen bei der Schlägerei einen 20-jährigen aus Northeim verletzt haben. Dabei sei der 20-Jährige leicht verletzt worden. Alle drei Personen waren alkoholisiert. Während der Sachverhaltsaufnahme störte ein ebenfalls unter Alkoholeinfluss stehender 21-Jähriger aus Northeim so massiv die Amtshandlungen der Polizei, dass er zur Verhinderung in Gewahrsam genommen wurde. Kurze Zeit später meldete sich der 56-jährige Göttinger bei der Polizei und zeigte den 39-jährigen Northeimer wegen einer weiteren Körperverletzung an. Insgesamt gab es 2 leicht verletzte Personen und es wurden 3 Strafanzeigen gefertigt.

PM der PI Northeim vom 02.06.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Zeugen

Bei einer Widerstandshandlung am Samstag (01.06.2019) gegen 03.30 Uhr beim Bebenhäuser Hof wurden zwei Polizeibeamte so stark verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Zudem erlitt auch ein sie unterstützender Zeuge des Geschehens Verletzungen. Zunächst war einem aus Bosnien-Herzegowina stammenden 21-Jährigen von Beamten des Kriminaldauerdienstes aufgrund seines aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Bereich des Dreifarbenhauses ausgesprochen worden. Nachdem er diesen trotz der Androhung einer Gewahrsamnahme wiederholt missachtet hatte, wurde er von zwei 23 und 28 Jahre alten Polizeibeamten in Beseitigungsgewahrsam genommen. Auf dem Weg zum Streifenfahrzeug griff der 21-Jährige völlig unvermittelt einen Beamten an und versetzte ihm einen Faustschlag. Daraufhin mischte sich auch sein Begleiter, ein alkoholisierter, ebenfalls 21-jähriger Landsmann des Beschuldigten, handgreiflich ein und beide traktierten die Beamten mit Faustschlägen. Nur mit Mühe gelang es, einen der Täter zu Boden zu bringen. Mit Hilfe eines couragierten 38-jährigen Zeugen konnte schließlich auch der zweite Täter überwältigt werden.
Nach Abschluss der ersten Ermittlungsmaßnahmen wurden die beiden Beschuldigten auf die Straße entlassen. Weitere Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Stuttgart vom 02.06.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Beleidigung und Widerstand

Samstagabend, gegen 20.20 Uhr, wurde eine weibliche Person im Bereich der Julius-Bührer-Straße / Maggistraße beobachtet, wie sie mehrere aufgestellte Verkehrszeichen umschmiss und teilweise auf die Durchgangsstraße warf. Ein vorbeifahrendes Fahrzeug musste deshalb ausweichen. Durch Polizeibeamte des Polizeireviers Singen konnte die Tatverdächtige in Begleitung eines Mannes angetroffen werden. Eine Aufforderung der Beamten stehen zu bleiben, ignorierten die Beiden und mussten gestoppt werden. Beim Festhalten der 21jährigen Person wurde diese äußerst aggressiv und musste zur nahegelegenen Polizeidienststelle verbracht werden. Dort kam es zu weiteren Aggressionen seitens der Dame, in dem sie nach den Polizeibeamten spuckte und in der Gewahrsamseinrichtung eine Liegematratze zerriss.
Dem männlichen Begleiter wurden im Verlauf des Einsatzes die mitgeführten Alkoholflaschen abgenommen, um weiteres aggressives Verhalten durch Alkoholkonsums zu verhindern. Dies quittierte er mit Beleidigungen gegenüber den einschreitenden Beamten. Zeugen zum Vorgang in der Julius-Bührer- Straße, Ecke Maggistraße, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Singen in Verbindung zu setzen. Telefonnummer: 07731-888-0.

PM des PP Konstanz vom 02.06.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Störung der Unfallaufnahme endet im Gewahrsam

Eine Streifenwagenbesatzung der Gelsenkirchener Polizei wollte einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Person aufnehmen, bereits bei Eintreffen standen ca. 40 Personen (alles zuvor Gäste einer nahen Veranstaltung) an der Unfallstelle. Mehrfach mussten die schaulustigen Personen aufgefordert werden die Unfallstelle zu räumen, kamen dieser Aufforderung aber nicht oder nur sehr zögerlich nach.
Eine Person, ein 22-jähriger Gelsenkirchener, versuchte besonders vehement zu einer Unfallbeteiligten zu gelangen. Er reagierte auf Ansprache nur durch Beleidigungen und Drohungen und versuchte einen Beamten wegzudrängen. Als er daraufhin festgehalten werden sollte, wurde aus dem Kreis der Umstehenden Partei ergriffen und man versuchte die Beamten an den weiteren Maßnahmen zu hindern, der Beamte wurde auch zu Boden gestoßen und verletzte sich leicht.
Durch den Einsatz dann gleich mehrerer Streifenwagen konnte die Personengruppe zerstreut und die Unfallaufnahme später durchgeführt werden. Der weiterhin aggressive Störer wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, ihn und seinen ihm helfenden Bruder erwartet nun eine Strafanzeige.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Widerlicher Widerstand

Am Freitagnachmittag (31.05.2019) endete ein Polizeieinsatz im Nürnberger Stadtteil Maxfeld mit einem widerlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Dem Beamten wurde ein Blut-Speichelgemisch in den Mund gespuckt.
Gegen 16:30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost zu einem Mehrfamilienhaus in die Rollnerstraße beordert.
Dort soll sich ein Mann gewaltsam Zutritt zu der Wohnung eines Nachbarn verschafft haben. Beim Eintreffen vernahmen die Beamten lautstarke Drohung des späteren Tatverdächtigen gegen seinen Nachbarn, woraufhin sich das Streifenteam Zutritt zur Wohnung verschaffte.
Der 29-jährige Tatverdächtige griff sofort die Polizeibeamten an.
Diese konnten die Angriffe abwehren und brachten den 29-Jährigen unter erheblichen Widerstand zu Boden und fesselten ihn. Hierbei wurden zwei Beamte durch Tritte leicht verletzt. Der 29-Jährige zog sich hierbei eine blutende Wunde an der Unterlippe zu.
Eine weitere Streife brachte dann den 29-Jährigen zum Dienstfahrzeug. Auf dem Weg dorthin spuckte der 29-Jährige gezielt einem Beamten ein Blut-Speichelgemisch in den Mund. Der Beamte begab sich später zur Abklärung möglicher Infektionen in medizinische Behandlung.
Der 29-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 02.06.2019

 

Hof (Bayern): Frau rastet aus

Völlig neben sich stand am Samstagnachmittag eine 36jährige in der Dienststelle der Hofer Polizei. Gegen 14.25 war die Frau erschienen, um wegen verschiedener Vorfälle Anzeige zu erstatten. Angeblich habe sich jemand unberechtigt in ihrer Wohnung aufgehalten. Ihre Schilderung war aber derart wirr und zusammenhanglos, dass schnell ein ganz anderer Verdacht aufkam. Offenbar hatte die Frau berauschende Mittel zu sich genommen. Darauf angesprochen reagierte sie ziemlich aggressiv und wollte plötzlich von einer Anzeigenerstattung nichts mehr wissen.
Allerdings war die Frau in ihrem Zustand mit dem Auto zur Dienststelle gefahren. Auf diesen Umstand hingewiesen, rastete sie nun vollkommen aus, beleidigte die Beamten und drohte, mit der Handtasche zuzuschlagen. Gegen die fällige Blutentnahme wehrte sie sich, so dass sie schließlich gefesselt werden musste.
Die Frau erwarten jetzt Anzeigen u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr. Auch mit dem ursprünglich zur Anzeige gebrachten Hausfriedensbruch, sofern es den überhaupt gegeben hat, befasst sich die Polizei und ermittelt gegen Unbekannt.

PM der PI Hof vom 02.06.2019

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Busfahrer und Einsatzkräfte der Polizei attackiert

Erhebliche Gegenwehr leistete ein Mann bei seiner Festnahme heute früh in Schöneberg. Der 23-Jährige soll kurz nach 5 Uhr die Seitenscheibe des Busses der Linie M29 eingeschlagen und auf den 61-jährigen Fahrer mit der Faust eingeschlagen haben. Der Busfahrer gab den alarmierten Einsatzkräften später an, dass er mit seinem Bus von der Haltestelle Wittenbergplatz gerade in Richtung Roseneck losfuhr, als der 23-Jährige an die Fahrerseite des Busses herantrat und so die Scheibe einschlagen konnte. Neben dem Busfahrer wurden zwei zu Hilfe eilende Fahrgäste ebenfalls verletzt. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 41 zogen den Tatverdächtigen von dem Fahrer weg und brachten ihn zunächst zu Boden, wo der 23-Jährige weiterhin um sich schlug und trat. Hierbei wurden eine Polizistin und ihr Kollege verletzt. Durch weitere zur Unterstützung angeforderte Dienstkräfte konnte der äußerst aggressive und offenbar unter Einfluss von Alkohol stehende Mann gefesselt und einem Rettungswagen übergeben werden, der ihn zur Beobachtung in ein Krankenhaus brachte. Dort wurde eine Blutentnahme angeordnet, um festzustellen, ob der Mann möglicherweise auch Drogen oder Medikamente zu sich genommen hatte. Sowohl die Polizistin, die kurzfristig in einem Krankenhaus behandelt werden musste, als auch ihr Kollegen konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der 61-jährige BVG-Mitarbeiter musste ebenfalls in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der 23-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

PM 1315 des PP Berlin vom 02.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Mann greift mehrfach Polizisten an

In der Nacht zu Samstag (1. Juni) ist die Polizei Köln zu einer angeblichen Massenschlägerei am Rheindamm in Köln-Porz-Zündorf gerufen worden. Im Laufe des Einsatzes griff ein junger Mann (23) kurz nach Mitternacht unvermittelt die Beamtinnen und Beamten an, verletzte sie dabei leicht und bedrohte sie mit dem Tod.
In der Nähe des Spielplatzes an der Groov trafen die Polizisten eine etwa 30-köpfige und stark alkoholisierte Personengruppe an. Als die Beamten einen Verdächtigen aus der Gruppe gerade kontrollieren wollten, rannte ein weiterer (23) aus der Menge plötzlich von hinten auf die Einsatzkräfte zu. Er stieß einen der Beamten zur Seite. Als der 23-Jährige mit erhobenen Fäusten erneut auf den Polizisten losgehen wollte, stoppte der den Angreifer durch einen gezielten Tritt.
Mehrere Beamte waren nötig, um den pöbelnden und um sich schlagenden Mann mit Handfesseln zu fixieren und ihn in den Streifenwagen zu setzen. Dabei erlitten mehrere Streifenbeamte Schürfwunden und Prellungen. „Ich finde euch und bringe eure Familien um“, war nur eine der zahlreichen Drohungen, die der Verdächtige den Polizisten entgegenbrüllte.
Selbst im Wagen kam der 23-Jährige nicht zur Ruhe. Er versuchte den Polizisten auf der Rückbank mit Kopfstößen und Tritten zu verletzen und ihm in die Hand zu beißen. Das Verhinderte der Beamte jedoch erfolgreich.
Da der Mann deutlich alkoholisiert war, ordneten die Beamten eine Blutprobe an.

PM der POL Köln vom 02.06.2019

 

Andernach/Kruft (Rheinland-Pfalz): Widerstand

Am Freitag, den 31.05.19, können in Kruft zwei stark alkoholisierte, junge Männer festgestellt werden, die vorbeigehende Passanten anschreien, belästigen und Bierflaschen umherwerfen. Die Personen werden einer Kontrolle unterzogen. Einer der Männer weigert sich hierbei seinen Ausweis auszuhändigen und versucht sich prompt der Kontrolle zu entziehen. Der Aufforderung stehen zu bleiben kommt er nicht nach.
Nachdem dieser festgehalten wird, wehrt sich dieser erheblich, reißt sich los und schlägt nach dem Beamten. Er muss schließlich zu Boden gebracht werden, wo er jedoch weiterhin erheblichen Widerstand leistet. Der zweite Mann filmt die Maßnahme derweil mit dem Handy.
Dieses wird im Anschluss als Beweismittel sichergestellt. Von dem Widerständler wird eine Blutprobe genommen. Entsprechende Anzeigen werden gefertigt.

PM der PD Koblenz vom 02.06.2019

 

Hamburg: Festnahmen nach Landfriedensbruch in Hamburg-Altona

Tatzeit: 02.06.2019, 03:00 Uhr Tatort: :Hamburg-Altona, Wohlers Allee
Mehrere Personen haben heute in den frühen Morgenstunden diverse Flaschen auf die Wohlers Allee geworfen und die vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte bedrängt und angegriffen. Ein Funkstreifenwagen wurde dabei nicht unerheblich beschädigt.
Das für Staatsschutzangelegenheiten zuständige LKA 7 führt die weiteren Ermittlungen.
Eine Gruppe von 50-80 Personen haben heute Morgen gegen 03:00 Uhr diverse Flaschen auf die Wohlers Allee in Hamburg-Altona geworfen.
Nachdem mehrere Einsatzkräfte sich vor Ort befanden und Kontakt zu der Gruppe aufnehmen wollten, wurde diese sofort aus der Menschenmenge heraus beleidigt. Gleichzeitig bemerkten die Polizeibeamten eine Person, als diese eine abgebrochene Flasche unter den Reifen eines Streifenwagens legte. Bei der anschließenden Festnahme des 19-jährigen Deutschen solidarisierten sich die anwesenden Personen gegen die Polizei. Ein junger Mann trat aus der Menge heraus und versuchte den festnehmenden Beamten von hinten anzugreifen. Der Angriff konnte jedoch von weiteren Polizisten verhindert werden. Der 18-Jährige Deutsche wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme leistete dieser erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Gleichzeitig wurden die Einsatzkräfte von ca. 25 Personen massiv bedrängt, so dass der Einsatz von Pfefferspray und Einsatzstock angedroht werden musste.
Aus der Menge heraus wurden Beleidigungen, u.a. „Verpisst euch“, „Ganz Hamburg hasst die Polizei“, „Bullenschweine“ und „ACAB“ skandiert. Als die Beamten die Festnahmen zur Dienststelle transportieren wollten, legte sich eine Person aus der Gruppe auf die Motorhaube des Funkstreifenwagens „Peter 16/10“ und schlug mit der Hand auf diese ein. Der Funkstreifenwagen wurde durch Tritte, Schläge und einem Flaschenwurf bei der Abfahrt beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1500 Euro.
Nachdem weitere Polizeikräften zur Unterstützung angefordert wurden, flüchteten die Personen vom Einsatzort in unterschiedliche Richtungen. Im Anschluss wurden Präsenz- und Raumschutzmaßnahmen eingeleitet. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

PM der POL Hamburg vom 02.06.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Missbrauch von Notrufen, Beleidigung, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Widerstand gg. Polizeibeamte, Körperverletzung

Am Samstagmittag in der Zeit zwischen 12:30 und 13:00 Uhr wurde der Notruf 110 insgesamt 15 Mal von einer 44-jährigen Frau missbräuchlich betätigt, ohne dass wirklich eine Notlage o.ä. vorlag.
Bereits nach dem ersten Mal, als von der eingesetzten Funkstreife das Nichtvorhandensein eines entsprechenden Grundes festgestellt wurde, wurde die Frau entsprechend mündlich verwarnt. Auch hier zeigte sie bereits schon ein aggressives Verhalten gegenüber den Kollegen.
Als sie nach Beendigung des Einsatzes weiterhin den Notruf wählte, wurden die Beamten bei ihrem erneuten Erscheinen massiv von der Verursacherin beleidigt. Sie schrie dabei die Beamten durch ein geöffnetes Fenster auf der Straße an.
Nachdem sie erneut zur Unterlassung der Notrufe eindringlich aufgefordert worden war und die Kollegen sich erneut entfernten, ergingen weiter Notrufe ein.
Beim dritten und letzten Einsatz -hier sollte das verwendete Handy sichergestellt werden- wurde auf Klingeln und Klopfen jedoch nicht geöffnet.
Durch den Briefschlitz der Wohnungstür konnten die Beamten erkennen, dass sie ein Messer in der Hand hielt. Zeitgleich schrie sie, dass sie sich umbringen werde.
Daraufhin wurde die Tür mit Gewalt geöffnet. Sie warf das Messer in Richtung der Beamten und traf einen damit am Unterschenkel.
Glücklicherweise wurde der Beamte offensichtlich nur mit dem Griff getroffen. Die stark übergewichtige Frau wurde zu Boden gebracht. Hier schlug sie mit den Armen und trat mit beiden Beinen nach den Beamten. Eine Kollegin wurde am Oberschenkel, ein Kollege an der Wade verletzt.
Die anschl. gefesselte Frau wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum verbracht. Auf dem Weg dorthin bespuckte sie einen Beamten ins Gesicht und am Arm.
Auf die Frau warten nun diverse Ermittlungsverfahren.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 02.06.2019

 

Neuwied-Feldkirchen (Rheinland-Pfalz): Betrug zum Nachteil von Taxifahrer, Beleidigung von Polizeibeamten

Am Morgen des 01.06.2019, um 00:40 Uhr ersuchte ein Taxifahrer um polizeiliche Hilfe. Er hatte zuvor zwei Fahrgäste nach Feldkirchen befördert, die am Zielort das Taxi einfach verlassen hätten, ohne zu zahlen. Der geprellte Taxifahrer verfolgte die beiden jungen Männer, bis die Polizei eintraf. Gegenüber den Beamten verhielten sich die beiden alkoholisierten Beschuldigten, 21 und 24 Jahre alt, sehr unkooperativ, aggressiv und provokant. Beide waren bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, dem 21jährigen ist zudem aufgrund gerichtlicher Verfügung untersagt, berauschende Mittel zu sich zu nehmen. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurden sie in Gewahrsam genommen und verbrachten die Nacht zwecks Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

PM der PD Neuwied/R. vom 02.06.2019

 

Traunstein (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr teilte ein aufmerksamer Mitteiler der Polizei Traunstein einen Randalierer im Bereich der Brunnwiese mit. Dieser schlage unter anderem gegen die dort geparkten Fahrzeuge.
Nachdem es dem Randalierer zunächst gelang, sich unerkannt zu entfernen, konnte er im Rahmen der Fahndung durch eine Streife der Polizei Traunstein gestellt werden.
Hierbei wies er schwere Schnittverletzungen auf, die er sich vermutlich bei einer der vorausgegangenen Sachbeschädigungen zugezogen hatte.
Bei der anschließenden Festnahme leistete der Randalierer, ein 22 jähriger Traunsteiner, massiven Widerstand. Durch die blutenden Schnittwunden wurden die Polizeibeamten und ihre Uniformen stark verschmutzt.
Der Randalierer wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.
Er wird sich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und diversen Sachbeschädigungen verantworten müssen.
In dem Zusammenhang werden Geschädigte, aus dem Bereich zwischen der Schützenstraße und dem Klosterberg, gebeten, sich mit der Polizei unter der 0861/9873-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Traunstein vom 02.06.2019

 

Kühbach (Bayern): Brauereifest Kühbach

Am Samstag Abend gegen 23.00 Uhr gerieten auf dem Festgelände ein 55jähriger Mann und ein 22jähriger Mann aneinander. Im Laufe der Auseinandersetzung schlug nach bisherigen Erkenntnissen der Ältere seinem Kontrahenten mehrmals mit dem Ellenbogen in dessen Gesicht. Der junge Mann musste vom Rettungsdienst erstversorgt werden. Gegen den Angreifer wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.
Gegen 23.20 Uhr wurden zwei auf dem Brauereifest eingesetzte Polizeibeamte durch einen mit über zwei Promille stark alkoholisierten 29jährigen Mann angegangen. Im Rahmen einer notwendigen Personalienfeststellung versuchte der Mann auf die Beamten einzuschlagen. Zudem wurden die Polizeibeamten verbal und durch Zeigen des „Mittelfingers“ beleidigt. Der Mann wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung angezeigt.
Gegen 23.45 Uhr wurde ein 21jähriger durch den Sicherheitsdienst aus dem Festzelt verwiesen. Dabei kam es zu einem Gerangel zwischen dem jungen Mann und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes, in dessen Verlauf der Mann vom Sicherheitsdienst durch einen Schlag des 21jährigen am Bein verletzt wurde. Die Polizei Aichach hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

PM der PI Aichach vom 02.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Landfriedensbruch am 1. und 2. Juni 2019 in Connewitz

Nach einer Demonstrationslage, die am 1. Juni 2019 gegen 22:30 Uhr, auf dem Herderplatz in Leipzig-Connewitz ohne Vorkommnisse beendet wurde, wurden Kräfte der Polizei etwa eine Stunde später am Herderplatz durch eine unbekannte, größere, vermummte Gruppierung angegriffen. Die Angreifer trugen Sturmhauben und bewarfen die Einsatzkräfte und deren Fahrzeuge massiv mit Steinen. Hierbei wurden zwei Polizeifahrzeuge und ein drittes unbeteiligtes Fahrzeug beschädigt.
Nachfolgend wurde der Tatort durch die Polizei weiträumig abgesperrt. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen wurden Einsatzkräfte der Polizei mehrfach versucht mit Flaschen zu bewerfen und ein Nebeltopf wurde im Bereich der Wolfgang-Heinze-Straße gezündet. Gegen 03:00 Uhr am 2. Juni 2019 erfolgte ein erneuter Angriff durch vermummte Täter mit Steinen auf Polizeibeamte im Bereich der Hammerstraße/Biedermannstraße.
Zum aktuellen Zeitpunkt, (Stand: 2. Juni 2019, 07:00 Uhr), ermittelt die Polizei wegen des Verdachts zweier Landfriedensbrüche, mehrerer versuchter gefährlicher Körperverletzungen, einer versuchten Körperverletzung, einer Beleidigung und einer Ordnungswidrigkeit (Nebeltopf). Im Zuge der Maßnahmen vor Ort konnten zwei Täter gestellt werden. Einer von ihnen wurde vorläufig festgenommen.
Durch die Angriffe wurde kein Polizist verletzt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann bisher noch nicht gesagt werden. Die Ermittlungen im Zusammenhang der gesamten Nacht dauern derzeit noch an.
Hinweisgeber und Zeugen, die in der vergangenen Nacht Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den verschiedenen Straftaten im Stadtgebiet Connewitz im Zusammenhang stehen, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

PM der PD Leipzig vom 02.06.2019

 

Kempten (Bayern): Jugendlicher leistet Widerstand

Einen Tag nach seiner Haftentlassung handelte sich ein 17-jähriger Kemptener am Samstagabend wieder juristische Konsequenzen ein. Im Rahmen eines Präventiveinsatzes am Illerdamm war dem stark alkoholisierten jungen Mann von Beamten der Bereitschaftspolizei ein Platzverweis ausgesprochen worden, dem er zunächst widerwillig Folge leistete. Kurze Zeit später kam er wieder auf die Beamten zu. Er begann unvermittelt einen der Polizisten zu schubsen und zu beleidigen. Nachdem wiederholte Ermahnungen, sich zu beruhigen nicht fruchteten, wurde er schließlich zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei und in der Folge trat er um sich und deckte die beteiligten Beamten mit vielfältigen Schimpfworten ein. Er musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Es wurden Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der PI Kempten/des PP Schwaben Süd/West vom 02.06.2019

 

Kempten (Bayern): Betrunkener küsst Straße

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging gegen 02:30 Uhr bei der Polizei der Hinweis auf einen Volltrunkenen in der Mariaberger Straße ein, der immer wieder den Boden küssen würde. Eine Streife traf den hilflosen 40-Jährigen schließlich auf dem Boden liegend an. Für die angebotene Hilfe bedankte er sich mit einer Tirade von Beleidigungen. Außerdem bedrohte der hochgradig aggressive Herr die Beamten mit dem Tode. Er wurde in Gewahrsam genommen und angezeigt.

PM der PI Kempten vom 02.06.2019

 

Weißenhorn (Bayern): Berauschter Fahrradfahrer verletzt zwei Polizisten

Durch einen Zeugen wurde der Polizei mitgeteilt, dass ein Mann am Samstag, den 01.06.2019, gegen 23:30 Uhr, versuchte mit seinem Fahrrad zu fahren, jedoch immer wieder stürzte. Der 25-Jährige wurde von der eintreffenden Streife einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurden Alkoholgeruch und starke Ausfallerscheinungen festgestellt. Zudem warf er beim Eintreffen der Streife einen „Joint“ weg. Wegen der Fahrt mit dem Fahrrad unter Alkohol- und Drogeneinfluss sollte der 25-Jährige zur Polizeiinspektion Weißenhorn verbracht werden um eine Blutentnahme durchführen zu können. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch zwei der eingesetzten Beamten verletzt wurden und dadurch dienstunfähig waren. Der Mann wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen, bis er sich beruhigt hatte. Er konnte am nächsten Morgen von der Dienststelle entlassen werden. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und dem Besitz von Betäubungsmittel.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.06.2019

 

Bezirk Kirchdorf a.d.K. (Oberösterreich): Einbrecher kurz nach Tat festgenommen

Ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf suchte am 1. Juni 2019 gemeinsam mit einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf und einer 20-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land das Einfamilienhaus eines 61-Jährigen im Bezirk Kirchdorf auf. Der 25-Jährige wählte das Haus aus, da es sich in völliger Alleinlage befindet. Zu diesem Zweck begaben sich die drei Personen gegen 19:20 Uhr zum Objekt und versuchten zuerst durch die geöffnete Haustüre ins Innere zu gelangen. Da jedoch die Vorraumtür versperrt war, begaben sie sich zu einem Flügeltor an der Hinterseite. Der 26-Jährige trat gegen dieses Tor, sodass ein Kantholz, das die beiden Flügel des Tores schloss, zerbrach und das Tor geöffnet werden konnte. Im Vorhof des Hauses nahmen die drei eine Person wahr und flüchteten. Die alarmierte Polizei konnte bei der Anfahrt auf dem Forstweg, der direkt zum Wohnhaus führt, die drei Verdächtigen antreffen, die nach Klärung der Umstände gegen 19:55 Uhr fest genommen wurden. Der 26-Jährige verhielt sich bei der Festnahme zunächst äußerst aggressiv. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Festgenommenen geständig. Die Staatsanwaltschaft ordnete Anzeige auf freiem Fuß an.

PA der LPD Oberösterreich vom 02.06.2019

Kamen (Nordrhein-Westfalen): Fahren unter Alkoholeinfluss mit anschließendem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am heutigen Morgen wurde die Polizei gegen 01.50 Uhr wegen ruhestörenden Lärms durch Jugendliche zum Postpark gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, sahen sie einen dunklen PKW Golf, der quer zur Fahrtrichtung auf der Fahrbahn der Poststraße stand. Während sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, setzte sich dieses rückwärts in Bewegung und stieß dabei fast gegen einen Begrenzungsstein. Danach fuhr es vorwärts, prallte fast gegen die Bordsteinkante und beschleunigte stark. Die Beamten folgten dem sich mit hoher Geschwindigkeit entfernenden PKW mit Blaulicht und eingeschalteten Anhaltezeichen Stopp Polizei. Auf der Bahnhofstraße Höhe Hochstraße gab der Fahrer die Flucht auf und konnte angehalten werden. Bei der Kontrolle des 18jährigen Fahrers aus Kamen wurde Alkoholgeruch in seiner Atemluft festgestellt. Als er mit zur Wache genommen werden konnte, ergriff er fußläufig die Flucht.
Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnte er an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er wurde zwecks Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache genommen. Hier versuchte er erneut, zu flüchten. Einer jungen Polizeibeamtin, die ihn daran hinderte, biss er so kräftig in den Finger, dass dieser blau wurde und anschwoll.
Nach Beendigung der Maßnahmen, Blutprobenentnahme und Führerscheinsicherstellung, wurde der 18jährige wieder entlassen.
PM der KPB Unna vom 30.05.2019

Unna (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei und nach der Festnahme von Schlägern
Heute Morgen beobachteten Zeugen gegen 01.40 Uhr, wie ein 31jähriger Fröndenberger von einer vierköpfigen Personengruppe junger Männer in der Fußgängerzone Nordring Ecke Bahnhofstraße zunächst angepöbelt und dann brutal angegriffen wurde. Als der 31jährige versuchte, zu fliehen, wurde er derart zu Boden geschlagen, dass er mit seinem Kopf und Hals gegen eine Fensterbank und dann auf eine Bank schlug. Hilflos am Boden liegend wurde er dann von mindestens einem der Vier mehrfach gegen den Kopf getreten.
Erst Interventionen herbeieilender Rettungssanitäter konnten die Täter von weiteren Tathandlungen abhalten. Nachdem sich die Täter entfernt hatten, behandelten Rettungskräfte den Schwerverletzten.
Während der Behandlung kehrten zwei der Täter zurück und pöbelten die Rettungskräfte und den Geschädigten an. Als die hinzugerufenen Polizeikräfte eintrafen, ergriffen die Täter, ein 18- und ein 30jähriger Unnaer, die Flucht. Im Rahmen fußläufiger Verfolgung wurden beide auf der Schäferstraße gestellt. Als sie dann zum Streifenwagen gebracht werden sollten, sperrten sie sich und leisteten erheblichen, gewaltsamen Widerstand. Dabei versuchten sie, die Beamten zu schlagen. Gegen einen der beiden musste nach entsprechender Androhung Reizgas eingesetzt werden. Beide konnten überwältigt und gefesselt werden, ohne dass sie oder die Beamten weiteren Schaden erlitten.
Da der 30jährige in der Polizeiwache wieder massiv gewaltsam randalierte, musste er erneut gefesselt werden. Auch hier leistete er derartigen Widerstand, dass ein erneuter Einsatz des Reizgases gegen ihn nötig war. Beiden alkoholisierten Tätern wurden in der Wache Blutproben entnommen. Sie wurden erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Ausnüchterung entlassen. Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden gefertigt.
Einer der beiden noch flüchtigen Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, zirka 165 bis 170 Zentimeter groß, schlank, polnisch sprechend, trug eine schwarze Basecap und eine Jacke mit schwarzen Ärmeln und einem Tribal auf der Brust.
Hinweise zur Tat oder den noch flüchtigen Tätern nimmt die Polizei in Unna (Tel.: 02303/9213122) entgegen.
PM der KPB Unna vom 30.05.2019

Boock (Sachsen-Anhalt): Betrunken mit dem Auto unterwegs
Altmärkische Höhe, Boock, 30.05.2019, 00:19 Uhr
In der Nacht zum Donnerstag kontrollierte die Polizei in Boock einen Pkw. Der 27-jährige Mann aus Leppin schien alkoholisiert zu sein. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, es wurde ein Wert von 1,99 ‰ gemessen. Nachdem die Beamten dem Mann erklärten, dass bei ihm eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden muss, leistete er Widerstand.
Nun werden zwei Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet, eines wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und eines wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM des PR Stendal vom 30.05.2019

Südbrookmerland (Niedersachsen): Unter Betäubungsmitteleinfluss Pkw geführt
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde gegen 01:05 Uhr auf der Tom-Brook-Straße der Pkw eines 24-jährigen Mannes kontrolliert, der in Südbrookmerland wohnt. Nachdem der Mann zunächst falsche Personalien angab wurde ermittelt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Während der anschließenden Blutentnahme leistete der Mann Widerstand und beleidigte die Polizeibeamte. Verletzt wurde zum Glück niemand, auf den Mann kommen nun mehrere Verfahren zu.
PM des PP Aurich/Wittmund vom 30.05.2019

Tauberrettersheim (Bayern): Betrunkener verletzt Security-Mitarbeiter und Polizeibeamtin
Schmerzhaft endete ein Polizeieinsatz am Tauberrettersheimer Weinfest für einen Security-Mitarbeiter und eine Polizeibeamtin, als am frühen Donnerstagmorgen (30.05.2019), um 03.15 Uhr, ein stark alkoholisierter Gast des Platzes verwiesen wurde.
Der 29-Jährige fiel bereits zuvor im Barbereich bei Streitigkeiten auf und wurde durch einen Security-Mitarbeiter aus dem Zelt geleitet. Hier wurde der aggressive junge Mann an die Polizei übergeben. Da er aber nur widerwillig seinen Heimweg antrat, wurde er hierbei überwacht. Der junge Mann pöbelte unentwegt wahllos Festbesucher an. Als er schließlich handgreiflich werden wollte, gingen Polizei und Security dazwischen. Der Betrunkene musste gefesselt werden, da er sich überhaupt nicht beruhigte. Im Rahmen dieser Festhaltung wurden der Security-Mitarbeiter und eine Polizeibeamtin verletzt. Der junge Mann, welcher mit 1,78 Promille stark alkoholisiert war, wurde in Gewahrsam genommen und musste sich in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Ochsenfurt einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PI Ochsenfurt vom 30.05.2019

Wadgassen (Saarland): Zeugenaufruf nach Verfolgungsfahrt in Wadgassen
Am 29.05.2019, gegen 23:15 Uhr, wurden Polizeibeamte der PI Saarbrücken-Burbach auf der A 620, Fahrtrichtung Mannheim, in Höhe des Autobahnkreuzes Saarlouis, auf einen dunkelfarbenen BMW aufmerksam, welcher mit stark überhöhter Geschwindigkeit geführt wurde. Der Fahrzeugführer, ein 28-jähriger Mann aus Rehlingen-Siersburg, missachtete im weiteren Verlauf die Anhaltezeichen der Polizeibeamten und setzte seine Fahrt unbeirrt fort, bis dieser die Autobahn schließlich im Bereich der Anschlussstelle Wadgassen in Fahrtrichtung Völklingen verließ. Von dort flüchtete der Fahrer mit seinem Pkw weiter über die Lindenstraße in Wadgassen, bis dieser schließlich in einer Sackgasse gestellt und widerstandslos festgenommen werden konnte. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Im Rahmen der Verfolgungsfahrt kam es durch die rasante Fahrweise zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, die gefährdet wurden, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, Tel.: 0681-97150, in Verbindung zu setzen.
PM der PI Saarbrücken- Burbach vom 30.05.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Täterfestnahme nach Sachbeschädigungs-Serie an geparkten Fahrzeugen
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beobachteten mehrere Zeugen, dass eine männliche Person in der Schäferstraße drei geparkte Fahrzeuge beschädigt hatte. Bei einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte ein 27 Jahre alter Mann kontrolliert werden, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Da der alkoholisierte Beschuldigte äußerst aggressiv war, wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Ingewahrsamnahme leistete der Beschuldigte Widerstand und beleidigte hinterher noch die eingesetzten Beamten. Der Gesamtschaden an den geparkten Fahrzeugen wird auf ca. 2500 EUR geschätzt.
PM der PD Primasens vom 30.05.2019

Landau (Rheinland-Pfalz): Diebstahl aus Pkw’s – Täterfestnahme
In den frühen Morgenstunden des 30.05.2019, wurden durch mehrere Mitteiler verdächtige Geräusche aus dem Bereich des Drosselweg / Vogelsang in Landau mitgeteilt. Die Tatörtlichkeit wurde umgehend durch mehrere Steifen der hiesigen Dienststelle aufgesucht. Hierbei konnte der flüchtige Täter festgestellt und nach kurzer Verfolgung zu Fuß festgenommen werden.
Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Täter, ein 23-jähriger Mann aus dem Raum Landau, insgesamt 8 Pkw’s unter Zuhilfenahme eines Gullideckel’s aufgebrochen und beschädigt hatte. Nach derzeitiger Einschätzung beläuft sich der Sachschaden auf ca. 25.000,- EUR.
Im Rahmen der Festnahme leistete der alkoholisierte Täter Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Dieser wurde daraufhin zur Dienststelle verbracht und bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Des Weiteren wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Weitere Geschädigte sowie Zeugen können sich mit der Polizeiinspektion Landau, Tel.: 06341/287-0 oder per E-Mail: pilandau@polizei.rlp.de in Verbindung setzten.
PM der PI Landau vom 30.05.2019

Kirn (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Mofa-Fahrer leistet Widerstand
Am Abend des 29.05.2019 gegen 21:36 Uhr wurde an der Tankstelle in der Binger Landstraße ein 44-jähriger und betrunkener Mofa-Fahrer von zwei aufmerksamen jungen Männern (20, 25 Jahre) daran gehindert, weiterzufahren. Zuvor hatte der Mofa-Fahrer durch seine unsichere Fahrweise auf der B41 auf sich aufmerksam gemacht. Als die eintreffenden Beamten den Ausweis und die Fahrzeugpapiere verlangten, reagierte der 44-Jährige überaus aggressiv und versuchte hierbei einen Beamten zu schlagen. In der Folge wurden ihm unter Einsatz des Pfeffersprays die Handschellen angelegt. Auf der Dienststelle musste der Mann, dem der Führerschein bereits im vergangenen Jahr entzogen wurde, eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Zudem muss er sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Polizeibeamten erlitten glücklicherweise nur Reizungen der Atemwege und konnten im Anschluss ihren Dienst weiter verrichten.
PM der PI Kirn vom 30.05.2019

Hamburg: 23-Jähriger belästigt Frau im S-Bahnhof Reeperbahn und begeht anschließend zahlreiche weitere Straftaten
Nach derzeitigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei belästigte am 29. Mai 2019 gegen 06:00 Uhr ein 23-jähriger Deutscher eine 30-jährige Frau im S-Bahnhof Reeperbahn. Unvermittelt griff er ihr dabei in den Genitalbereich. Die Frau stellte den Mann zur Rede. Dieser entfernte sich daraufhin in Richtung Ausgang. Hier trat er vor der Rolltreppe einem 37-jährigen Mann in den Rücken. Dieser kam daraufhin ins Straucheln, konnte einen Sturz aber verhindern. Anschließend flüchtete der Täter ins Stadtgebiet. Bundespolizisten konnten den Tatverdächtigen am Hamburger feststellen. Hier war er in eine tätliche Auseinandersetzung mit einem 33-jährigen türkischen Staatsangehörigen verwickelt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme ergriff er die Flucht, konnte aber an der Kreuzung Reeperbahn/Hamburger Berg durch Bundespolizisten gestellt werden. Beim Versuch sich loszureißen, ging der Mann zu Boden. Er wurde daraufhin gefesselt. Unter Widerstandshandlungen wurde er dem Bundespolizeirevier Hamburg Altona zugeführt. Auch hier leiste er erheblichen Widerstand, beleidigte und bedrohte die Beamten. Vermutlich beim Sturz auf der Reeperbahn, hatte sich der Mann am Knie verletzt. Zur Versorgung der Wunde wurde ein Rettungswagen angefordert. Die Rettungswagenbesatzung beleidigte er ebenfalls. Der Mann wurde unter Polizeibegleitung einem Hamburger Krankenhaus zugeführt. Auch hier beleidigte er das ärztliche Personal. Die Behandlung musste gefesselt erfolgen. Nach Abschluss der ärztlichen Behandlung beruhigte sich der Mann zusehends. Da keine Haftgründe vorlagen, musste er entlassen werden. Gegen 11:00 Uhr wurde er seiner Mutter und seinem Bruder übergeben.
Gegen den polizeibekannten Mann wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung, der Sexuellen Belästigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten, der Körperverletzung, der Beleidigung, der Bedrohung, der Nötigung und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
PM des BPOLI Hamburg vom 30.05.2019

Langerwehe (Nordrhein-Westfalen): Berauscht und gefährlich rücksichtslos
Besonders unverfroren und höchst gefährlich war das Verhalten eines 19 Jahre alten Autofahrers aus Herzogenrath, den die Polizei in der Nacht zum Donnerstag erst nach einer fußläufigen Verfolgung zur Verantwortung ziehen konnte.
Kurz vor Mitternacht hatte der Heranwachsende mit seinem Kleinwagen die Autobahn 4 in Fahrtrichtung Köln befahren. Zwischen den Anschlussstellen Weisweiler und Langerwehe kam es dann zu einem Unfall, dessen exakter Hergang noch geklärt werden muss. Jedenfalls soll der 19-Jährige womöglich mit Absicht den Wagen einer 23 Jahre alten Frau aus dem Aachener Land seitlich gerammt haben. Dies hatte zur Folge, dass das Auto der Frau mitsamt der Beifahrerin gegen die (als Fahrbahnteiler aufgebaute) Mittelbetonwand geschoben wurde und dort vehement in die Bande krachte. Glücklicherweise blieben die beiden Insassinnen unverletzt und es kam auch nicht zu Folgeunfällen auf der Autobahn, dennoch entstand hoher Sachschaden. Unmittelbar nach dem Geschehen soll der 19-jährige Beschuldigte dann angehalten haben und sich bei den von ihm „abgeschossenen“ Fahrzeuginsassinnen erkundigt haben, ob sie wohlauf seien. Dann jedoch habe er sich mit dem Hinweis „Den Rest macht die Versicherung“ wieder ins Fahrzeug gesetzt und sei ohne Licht geflüchtet.
Dank der reaktionsschnellen Hinweise von Zeugen wurde die Polizei schnell auf die Spur des Flüchtigen gebracht, der zwischenzeitlich die Autobahn bei Langerwehe verlassen hatte. Dort hatte er noch vor Eintreffen der ersten Beamten bereits einen zweiten Unfall verursacht, indem er von der L12n abgekommen und in einen Graben gefahren war. Dort war sein Wagen stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit liegengeblieben. Beim Hinzukommen der Polizisten flüchtete der 19-Jährige jedoch zu Fuß und rannte über einen angrenzenden Acker davon. Allerdings waren die Beamten schneller und ausdauernder, so dass der Herzogenrather eingeholt und festgehalten werden konnte. Der stark berauscht wirkende 19-Jährige ließ dann auf der Fahrt zur Polizeiwache eine verbale Entgleisung (nicht zitierfähig) nach der anderen folgen, so dass auch noch Beleidigungen übelster Art dokumentiert werden mussten. Zudem wurde ihm ein verbotenes Einhandmesser abgenommen und die zur Beweissicherung erforderliche Blutentnahme musste unter Zwang erfolgen.
Ob der Beschuldigte neben Alkohol auch andere Substanzen im Blut hatte, werden die Auswertungen ergeben müssen. Bereits jetzt wurden der Führerschein einkassiert und ein umfangreiches Strafverfahren eingeleitet.
Die Ermittlungen gegen den 19-Jährigen dauern an.
PM der POL Düren vom 30.05.2019

Triefenstein-Trennfeld (Bayern): Nach Eigentumssicherung Polizeibeamte beleidigt
Bei Ermittlungen am frühen Mittwochabend in Trennfeld, stellten Beamte der PI Marktheidenfeld einen steckenden Haustürschlüssel, in einem Anwesen in der Sonnenstraße fest. Nachdem sie sich vergewisserten das Berechtigte nicht anwesend waren, verschlossen die Polizisten die Türe, hinterließen einen Hinweiszettel und nahmen den Schlüssel mit. Bei der Abholung der Schlüssel auf der Polizeiinspektion in Marktheidenfeld, beleidigte der 27-jährige Eigentümer die anwesenden Polizisten. Ein Verfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.
PM der PI Marktheidenfeld vom 30.05.2019

Passau (Bayern): Betrunkenen Randalierer in Gewahrsam genommen
Am 29.05.2019 gegen 23:00 Uhr wurde ein stark alkoholisierter 20-jähriger Passauer von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er einen auf Höhe des Klostergarten abgestellten Pkw Audi mutwillig beschädigte, in dem er den Außenspiegel des Pkws zerstörte. Die hinzugerufene Polizeistreife nahm eine Strafanzeige gegen den jungen Mann wegen eines Vergehens der Sachbeschädigung auf und erteilte dem Passauer einen Platzverweis, den er vorerst auch befolgte.
Knapp eine Stunde später fiel der Mann im Stadtgebiet erneut negativ auf. Dieses Mal aktivierte er vorsätzlich die Brandmeldeanlage eines Parkhauses in der Nikolastraße. Die hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Passau nahm daraufhin die Ermittlungen gegen den betrunkenen Mann wegen eines Vergehens des Missbrauchs von Notrufen auf und nahm den Mann in polizeilichen Gewahrsam, um weitere Straftaten des Betrunkenen zu verhindern. Der junge Mann bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten bei seiner Ingewahrsamnahme. Außerdem griff er auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Passau einen Polizeibeamten körperlich an. Der Mann wurde in eine Arrestzelle bei der PI Passau verbracht, wo er die restliche Nacht verbringen musste. ihn erwarten nun weitere Strafanzeigen wegen Vergehen der Bedrohung, Beleidigung, tätlicher Angriff auf einen Vollstreckungsbeamten und vorsätzlicher Körperverletzung.
Nachdem der Passauer wieder nüchtern war, wurde er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
PM des PP Passau vom 30.05.2019

Vahrenwald (Niedersachsen): Zwei Autos bei Flucht vor Polizei beschädigt
Ein 19-Jähriger hat am Mittwoch, 29.05.2019, versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Auf seiner Flucht hat er mit einem VW Polo zwei Autos, darunter einen Streifenwagen, beschädigt.
Gegen 11:00 Uhr beabsichtigten Polizeibeamte, den 19-Jährigen an der Gradestraße in Hannover-Vahrenwald zu kontrollieren. Statt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und touchierte den Streifenwagen, der ihm entgegen gekommen war. Dabei riss er einen Spiegel ab und setzte seine Fahrt über den Gehweg fort. Mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit wollte der Fahrer dann nach links auf den Nordring einbiegen, geriet aber nach rechts von der Straße ab. Er prallte gegen einen dort parkenden Wagen. Anschließend wollte der 19-Jährige zu Fuß flüchten, wurde aber von den Beamten daran gehindert.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Drogenvortest fiel positiv auf THC aus. Zudem fanden sie geringe Mengen von Betäubungsmitteln in dem Polo. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Insgesamt entstand ein Sachschaden schätzungsweise in Höhe von 4 000 Euro.
PM der PD Hannover vom 30.05.2019

Erfurt (Thüringen): Fahrradstreife im Luisenpark endet mit mehreren Strafanzeigen
Aufgrund wiederholter Beschwerden über Lärm und jugendlichen Vandalismus im Erfurter Luisenpark führen Beamte des Inspektionsdienstes Süd der Erfurter Polizei vermehrt Fuß- und Fahrradstreifen in den betroffenen Parkanlagen durch. Am Mittwochabend, gegen 20:15 Uhr wurde im Rahmen einer solchen Fahrradstreife eine etwa 20-köpfige Personengruppe ausgemacht, die hochprozentige Getränke konsumierten und sich lautstark artikulierten. Aufgrund des augenscheinlich jungen Alters einiger Person entschlossen sich die Beamten, die Einhaltung der jugendschutzrechtl. Bestimmungen, sowie der Stadt-und Parkordnung zu kontrollieren. Schon beim Erblicken der Beamten, rannten drei Jugendliche weg. Im Rahmen der Nacheile konnte ein Jugendlicher gestellt werden. Ein polizeilich bekannter 19-Jähriger lief zudem direkt auf die Beamten zu und machte den Anschein, die Beamten unvermittelt angreifen zu wollen. Ein Beamter konnte durch Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt den Angriff abwehren und den 20-Jährigen zu Boden bringen. Hierbei beleidigte er die Beamten mehrfach und spuckte vor deren Füße. Nachdem er sich beruhigt hatte, wählte er einige Zeit später den Notruf, um sich über die Maßnahmen zu beschweren. Dass es sich hierbei nicht um eine Notlage handelt, und derartige Anrufe keinen Notruf darstellen, war ihm egal. Nach Feststellung seiner Personalien und Beruhigung der Situation wurde er entlassen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Beleidigung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, sowie Notrufmissbrauchs. Die übrigen Personen der Gruppe verhielten sich kooperativ und ruhig. Auch hier wurden die Personalien erhoben und vereinzelt Platzverweise erteilt. Bei der weiterführenden Kontrolle eines 16-Jährigen, der sich auch in der Gruppe befunden hatte, konnten mehrere Farbspraydosen aufgefunden werden, welche für das Sprühen von Graffiti Verwendung finden. Die Dosen wurden sichergestellt, um entsprechende Sachbeschädigungen zu verhindern.
PM der LPI Erfurt vom 30.05.2019

Wien: Raufhandel am Praterstern – Tatverdächtiger attackiert Polizisten
Der Streifenwagen der PI Lassallestraße wurde wegen eines Raufhandels zu einem Einsatz auf den Praterstern gerufen. Vor Ort bot sich den Beamten ein unübersichtliches und erhitztes Lagebild. Etwa 15 Personen standen in einer Traube zusammen, schrien sich an und schubsten sich gegenseitig. Die Beamten forderten Unterstützung an, hielten alle Beteiligten an und forderten sie auf, sich in einer Reihe entlang der Wand zu positionieren.
Dabei bemerkten sie, wie sich ein Mann (der in weiterer Folge 36-jährige rumänische Tatverdächtige) versuchte, sich der Amtshandlung zu entziehen. Als er aufgefordert wurde, stehen zu bleiben, verhielt er sich sofort aggressiv. Er wirkte an der Klärung des Sachverhalts nicht mit, weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen und kam den Polizisten immer wieder mit ruckartigen Bewegungen nahe. Als ein Beamter ihn zurückschob, um den für die Eigensicherung nötigen Sicherheitsabstand herzustellen, schlug er dessen Arm zur Seite. Danach griff der Tatverdächtige in seine Jackentasche, ergriff einen Schlüssel und machte eine ruckartige Bewegung in Richtung des Polizisten, sodass es den Anschein machte, als würde er ihm einen Stich versetzen wollen.
Der 36-Jährige wurde daraufhin festgenommen. Dabei widersetze er sich heftig und biss schließlich einem Beamten in die Hand, wobei von Glück zu sprechen ist, dass nur dessen Handschuh beschädigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde unter Anwendung von Körperkraft festgenommen und wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt.
Bezüglich des ursprünglichen Einsatzes wurde schließlich eine Körperverletzung angezeigt, bei dem ein 22-jähriger Tatverdächtiger
(Stbg: Österreich) einen 25-jährigen Mann leicht verletzt haben soll.
PA der LPD Wien vom 30.05.2019

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Zweiter Veranstaltungstag Strohhutfest

Für den zweiten Veranstaltungstag des Strohhutfestes lässt sich aus polizeilicher Sicht grundsätzlich eine positive Bilanz ziehen.
Bei strahlendem Frühsommerwetter kommt es unter den ca. 50.000 feiernden Besuchern zu einigen körperlichen Auseinandersetzungen.
Kurz vor Beginn der Hauptacts auf den Bühnen muss eine Person in Gewahrsam genommen werden, die einen vorherigen Platzverweis nicht befolgt. Im Laufe des Abends nehmen die durch die Polizei registrierten alkoholbedingte Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte zu. Unter anderem werden sowohl Rettungskräfte als auch hinzugerufene Polizeibeamte von einer betrunkenen Person angegriffen und beleidigt. Bei mehreren Festbesuchern kann bei Durchsuchungen Betäubungsmittel festgestellt werden. An einem Schaufenster entsteht Sachschaden, als betrunkene Passanten sich raufen. Daneben wird im Rahmen von Kontrollen ein Fahrzeugführer daran gehindert, eine Fahrt unter Trunkenheit anzutreten. Außerdem wird ein Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss festgestellt und eine entsprechende Strafanzeige vorgelegt. Gegen sieben Personen ist ein Platzverweis ausgesprochen worden und eine Person verbringt den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam Über den Verlauf des Fests müssen durch den Sanitätsdienst ca. 20 – 25 Personen wegen übermäßigem Alkoholkonsum behandelt werden. Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass Verkehrsteilnehmer auf der Heimfahrt verstärkt mit Kontrollen rechnen müssen. Wer also auf dem Strohhutfest Alkohol trinken möchte, sollte lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzten oder zu Fuß nach Hause gehen. An allen Veranstaltungstagen werden Sonderzüge der Bahn eingerichtet. Auch wer alkoholisiert mit dem Fahrrad erwischt wird, riskiert seinen Führerschein und seine Gesundheit.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 01.06.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Gefährliche Körperverletzung in der Ludwigstraße

Am Freitag, 31.05.2019, gegen 19.45 Uhr, kam es in der Ludwigstraße in Ludwigshafen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 32-jährigen Mann aus Ludwigshafen und einem 68-jährigen Mann aus Ludwigshafen. Nach einem Streitgespräch schlug der 32-jährige den 68-jährigen mit einem Faustschlag nieder und trat anschließend auf den hilflos am Boden liegenden 68-jährigen ein. Als die Polizeibeamten an der Örtlichkeit eintrafen, musste der erheblich alkoholisierte 32-jährige Mann zu Boden gebracht und gefesselt werden, da dieser sich auch aggressiv gegenüber den Polizeibeamten verhielt und ein möglicher Angriff des Mannes auf die Beamten unmittelbar bevorstand. Da der 32-jährige anfing in Richtung der Polizeibeamten zu spucken, wurde ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Der 32-jährige Mann wurde in Gewahrsam genommen und auf die Polizeidienststelle verbracht. Dort nüchterte er in einer Gewahrsamszelle bis zum Morgen des Folgetages aus. Zuvor wurde dem stark alkoholisierten Mann noch eine Blutprobe entnommen.
Neben der Strafanzeige erwarten ihn auch die Kosten des Einsatzes.

PM des PP Rheinpfalz vom 01.06.2019

 

Hallstadt (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und Pfleger verletzt – Diskobesucher rastet aus

Ein Besucher einer Diskothek in Hallstadt ist in der Nacht von Freitag auf Samstag aufgrund hoher Alkoholisierung ausgerastet, wurde aggressiv gegenüber anderen Gästen und beleidigte in der Folge sowohl Polizeibeamte als auch Rettungskräfte. Der junge Mann war nicht zu beruhigen und fügte sich selbst Verletzungen zu, so dass er in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Dort verletzte er aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens einen Pfleger leicht. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 01.06.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Beleidigung von Polizeibeamten

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beleidigte ein 28-Jähriger Marktredwitzer grundlos eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife vor einer Gaststätte in der Klingerstraße. Auch bei der anschließenden Personalienfeststellung zeigte sich der mit über 1,6 Promille deutlich alkoholisierte Mann uneinsichtig und aggressiv. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Marktredwitz vom 01.06.2019

 

Herdecke (Nordrhein-Westfalen): Herdecker Mai verläuft überwiegend friedlich

Aufgrund der guten Witterung war das Fest am Freitagabend, den 31.05.20919, gut besucht. Dies galt sowohl für den Veranstaltungsraum in der Fußgängerzone, als auch für das Freizeitgelände Bleichstein. Am Bleichstein waren in Spitzenzeiten zwischen 600- 700 Personen anwesend. Durch regelmäßig durchgeführte Personenkontrollen durch das OA und der Polizei, verlief die Veranstaltung fast störungsfrei. Lediglich zwei Personen mussten nach Widerstandshandlungen in Gewahrsam genommen werden. Es wurden noch zwei Körperverletzungsdelikte und ein Diebstahlsdelikt angezeigt.
Ansonsten kam es zu keinen weiteren nennenswerten Störungen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 01.06.2019

 

Oppershausen (Niedersachsen): Betrunkener randaliert auf Schützenfest

In der Nacht zum Samstag, den 01. Juni hatte ein Besucher des Oppershäuser Schützenfestes wohl deutlich einen über den Durst getrunken. Der stark alkoholisierte 30-jährige riss zunächst ein Lebkuchenherz vom Verkaufswagen ab und warf anschließend die Zuckerwattemaschine zu Boden, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienst kam. Die hinzugerufenen Polizeibeamten beleidigte der aus Bremen angereiste Mann und widersetzte sich anschließend den polizeilichen Maßnahmen.

PM der PI Celle vom 01.06.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Nach Körperverletzung auch auf Polizeibeamte losgegangen

Ein 24-jähriger Mann schlug am frühen Samstagmorgen in der Mannheimer Innenstadt zunächst einem 26-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht und nach seiner Festnahme ging er auf die Polizeibeamten los. Zwei Beamte konnte während der Streife gegen 0.30 Uhr beobachten, wie der 24-Jährige seinem Opfer unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug und anschließend, zusammen mit mehreren Begleitern, flüchtete. Er konnte in Höhe der Quadrate P1/P2 festgenommen werden. Bei der Ansprache durch die Polizeibeamten verhielt sich der 24-jährige Mann sowie einer seiner Begleiter sehr aggressiv und die Männer bauten sich vor den Polizisten auf. Um die Personalien des Mannes aufzunehmen, sollte dieser von seinen Begleitern getrennt werden. Dabei sperrte er sich gegen die Maßnahmen. Im Weiteren schlug er einem 32-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht. Hierbei trat er dem Beamten mit den Füßen gegen die Beine. Er wurde schließlich zum Polizeirevier Mannheim-Innenstadt gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Er wurde anschließend in der Arrestzelle untergebracht. Auch hier gebärdete er sich weiterhin aggressiv, schrie umher, schlug und trat mehrfach gegen die Zellentür. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, wurde er gegen 6 Uhr auf freien Fuß entlassen.
Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 01.06.2019

 

Hildesheim-Söhlde (Niedersachsen): Unbeteiligte Person stört pol. Maßnahmen und leistet Widerstand

Am frühen Samstagmorgen, gegen 01:00 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz auf dem Schützenfest in Söhlde. Dort hatten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einem Jugendlichen den Zutritt zum Zelt verwehrt, woraufhin es zu Streitigkeiten gekommen war. Der folgende Polizeieinsatz verlief völlig friedlich, als sich plötzlich eine unbeteiligte Person in das Geschehen einmischte. Der 22jährige alkoholisierte Mann aus der Gemeinde Giesen fühlte sich bewogen, sich in die vor Ort laufende Sachverhaltsaufnahme einzumischen. Daraufhin wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch nicht nachkommen wollte. Aufgrund des weiterhin grundlos störenden und aggressiven Verhaltens sollte die Person nun in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Als sich der Giesener schließlich aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr setzen wollte, wurde dieser kontrolliert zu Boden gebracht und am Boden fixiert. Der Giesener leistete dabei Widerstand, in dem er versuchte, um sich zu treten und wieder loszureißen. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach auf übelste Weise. Der 22jährige Mann wurde schließlich dem Polizeigewahrsam in Hildesheim zugeführt. Ihm wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Nach erfolgter Ausnüchterung durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Der ursprünglich nicht von den Maßnahmen betroffene Mann sieht sich nun u. a. einem Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber. Bei dem Einsatz wurde zum Glück niemand verletzt.
Insgesamt waren vor Ort drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt.

PM der PI Hildesheim vom 01.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Menschenauflauf in der Friedensstraße

Am Samstagnachmittag, 16:00 Uhr, kam es in der Friedensstraße in Altenhagen zu einem Menschenauflauf auf der Straße, der den Verkehr beeinträchtigte. Der Rapper Nursan C. wollte ein Video drehen. Bis zu 400 Personen begrüßen den Musiker. Die Feiernden leisteten den Anweisungen der Polizei nicht Folge. Erst als die Polizei den Rapper selbst in Gewahrsam nahm, beruhigte sich die feiernde Menge. Eine weitere Person behinderte die Polizeiarbeit und musste die Beamte ebenfalls ins Polizeigewahrsam begleiten. Aus der Gruppe von größtenteils minderjährigen Fans kam es zu Straftaten gegenüber der Polizei. Die Personen bespuckten die Beamten und die Einsatzfahrzeuge. Es kam auch zu Beleidigungen von Polzisten. Die Einsatzkräfte leiteten Strafverfahren ein. Eine Richterin bestätigte die Freiheitsentziehung gegen Nursan C.

PM der POL Hagen vom 01.06.2019

 

Stephansposching (Bayern): Mehrere Polizeibeamte bei Einsatz in Asylbewerberunterkunft verletzt – sechs tatverdächtige Nigerianer im Alter zwischen 23 und 38 Jahre festgenommen

Fünf verletzte Polizeibeamte, so das Resultat eines Einsatzes in der Asylbewerberunterkunft heute (31.05.2019), gegen 16.45 Uhr.
Kurz vor 17.00 Uhr wurde die Plattlinger Polizeiinspektion zu einer Ruhestörung in die Asylbewerberunterkunft nach Stephansposching gerufen. Angeblich würden mehrere Bewohner die Einrichtung beschädigen und randalieren. Nachdem vier Streifen vor Ort waren und die Situation zunächst ruhig schien, heizte sich die Stimmung immer mehr auf, in der Folge solidarisierten sich rund 30 Bewohner der Unterkunft, beleidigten die Einsatzkräfte auf das Übelste, attackierten und bedrängten die Beamten.
Nachdem es den Einsatzkräften gelungen ist, einen der Rädelsführer aus der Menschenmenge in Gewahrsam zu nehmen, eskalierte die Situation vollkommen. Mehrere Personen schlugen darauf auf die Polizeibeamten ein und warfen sogar vor der Unterkunft abgestellte Fahrräder auf die Beamten, um so den Festgenommen zu befreien. Einem der Beamten spuckte ein Bewohner sogar noch ins Gesicht. Die massiven und aggressiven Angriffe gegen die eingesetzten Polizeibeamten konnten letztendlich nur durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden.
Nachdem der Rädelsführer bereits am Dienstfahrzeug war, sprang einer der Asylbewerber mit beiden Füßen in die Seitenscheibe des Polizeifahrzeuges. Die restlichen Personen verbarrikadierten die Ausfahrt aus dem Ankerzentrum mit Steinen, Kabeltrommeln und versperrten das Tor mit Fahrradschlössern, um so die Ausfahrt aus der Unterkunft zu verhindern. Letztendlich gelang es den Beamten nur noch, über einen rückwärtigen Bauzaun das Gelände zu verlassen.
In der Folge wurden massiv Polizeikräfte um das Ankerzentrum angefordert, um so eine weitere Eskalation zu unterbinden und auch um mögliche weitere Tatverdächtige festzunehmen. An dem Folgeeinsatz waren auch Beamte des angrenzenden Polizeipräsidiums Oberpfalz angefordert worden. Zunächst wurden 15 Personen vor Ort in Gewahrsam genommen. Nach den ersten polizeilichen Befragungen wurden sechs Personen festgenommen und der Kripo Deggendorf zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Dort soll im Laufe des morgigen Tages die Haftfrage in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf geklärt werden. Da die Person, die bei dem anfänglichen Einsatz in Gewahrsam genommen werden sollte, flüchtig war, wurde die Fahndung u. a. mit einem Polizeihubschrauber aufgenommen. Gegen 21.00 Uhr stellte sich der Flüchtige im Zuge der Fahndung den Einsatzkräften vor Ort.
Derzeit laufen kriminalpolizeiliche Ermittlungen vorerst gegen sechs Nigerianer, u. a. wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verdacht des schweren Landfriedensbruchs und der Gefangenenbefreiung. Die eingesetzten Beamten erlitten Schnitt-und Rippenverletzungen, sowie Verletzungen an den Augen. Vier Beamte mussten sich zur ambulanten Behandlung in eine Klinik begeben.
NACHTRAG vom 01.06.2019:
Am gestrigen Freitag (31.05.2019) kam es in den späten Nachmittagsstunden zu einem Polizeieinsatz in der Asylbewerberunterkunft in Stephansposching. Mehrere Polizeibeamte wurden dabei verletzt.
Mehrere Polizeibeamte bei Einsatz in Asylbewerberunterkunft verletzt – sechs tatverdächtige Nigerianer im Alter zwischen 23 und 38 Jahre festgenommen »
Nachdem einige Bewohner der Unterkunft offensichtlich Einrichtungsgegenstände beschädigen würden, fuhren mehrere Streifen zur Unterkunft. In der Folge solidarisierten sich rund 30 Bewohner, die die Polizeibeamten beleidigten, bespuckten und sogar mit Fahrrädern beworfen. Bei dem Einsatz wurden fünf Polizeibeamte verletzt, erfreulicherweise trugen sie nur leichte Verletzungen davon. Die vorläufige Festnahme eines Bewohners sollte durch die Randale scheinbar verhindert werden, einer der Randalierer trat mit beiden Füßen sogar die Seitenscheibe eines Streifenwagens ein.
Bei dem Einsatz wurden letztendlich sechs nigerianische Asylbewerber im Alter zwischen 23 und 38 Jahren festgenommen.
Die Kripo Deggendorf hat noch vor Ort in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen. Aufgrund der bislang durchgeführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen beantragte die Staatsanwaltschaft Deggendorf nun gegen drei tatverdächtige Asylbewerber Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung. Die drei Nigerianer wurden nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Deggendorf in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf gegen die sechs Tatverdächtigen dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 31.05.2019 mit Nachtrag vom 01.06.2019

 

Stadt Linz (Oberösterreich): Aggressiven Lokalgast festgenommen

Am 1. Juni 2019 um 10:25 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Lokal im Bereich des Linzer Hauptbahnhofes gerufen, da sich dort ein aggressiver Gast aufhalten soll. Der Gast, ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land, wollte sein Bier nicht bezahlen und schrie laut im Lokal umher. Als die Polizisten den Mann zur Ausweisleistung aufforderten, verhielt sich dieser sofort aggressiv und schrie weiterhin lauthals umher. Schließlich zahlte der 39-Jährige die offene Rechnung in Höhe von 4,20 Euro und er wurde daraufhin von den Beamten aus dem Lokal verwiesen und aufgefordert die Örtlichkeit zu verlassen. Vor dem Lokal schrie der Mann erneut umher und beschimpfte die Beamten. Nachdem der 39-Jährige trotz mehrfachen Wegweisens von der Örtlichkeit immer wieder zum Lokal zurückkehrte, wurde er festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert. Anzeigen folgen.

PM der LPD Oberösterreich vom 01.06.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Polizeieinsatz anlässlich zahlreicher Veranstaltungen am 1. Juni …


Mit aktuellem Stand hat die Polizei fünf Strafanzeigen aufgenommen, darunter zwei Anzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Teilnehmer der Versammlung unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft 2019“ hatten verfassungswidrige Symbole auf der Bekleidung bzw. als Tätowierung zur Schau gestellt.
Weiterhin sind im Küchwald gegen 10.45 Uhr zivile Einsatzkräfte durch eine Personengruppe bedrängt worden. Die Beamten blieben unverletzt. Etwa 20 Personen wurden in der Schloßteichstraße kurze Zeit später einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurden zwei Tatverdächtige (21, 22) identifiziert, gegen die nunmehr wegen Verdachts der Nötigung und Bedrohung ermittelt wird.
Kurz nach 15.00 Uhr waren im Park der Opfer des Faschismus zwei Personengruppen, offenbar aus den widerstreitenden Versammlungen aufeinandergetroffen. Dabei soll es zu Flaschen- und Steinwürfen gekommen sein. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Daraus resultierend wurden sieben Personen einer Kontrolle unterzogen. Die Klärung des Sachverhaltes dauert derzeit noch an.

PM der PD Chemnitz vom 01.06.2019

Holzkirchen (Bayern): Vatertag am Frühlingsfest

Angenehme Temperaturen lockten zahlreiche Besucher am Vatertag auf das Frühlingsfest. Der Tag verlief aus polizeilicher Sicht aber erfreulich ruhig.
Ein Ausreißer war ein 26-jähriger aus dem Raum Erding. Dem stieg wohl sein übermäßiger Alkoholkonsum zu Kopf und er pöbelte immer wieder die Einsatzkräfte an. Schließlich folgte er ihnen sogar bis zur Dienststelle, wo er dann, zum Glück vergeblich, auf die Dienststellentüre einschlug. Zudem hatte er zuvor noch die Polizeibeamten beleidigt. Er verweigerte dann auch noch die Herausgabe seiner Personalien und wiedersetzte sich den Maßnahmen der Polizeibeamten. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen. Für ihn hat sich wohl der Ausflug nach Holzkirchen nicht ausgezahlt.

PM der PI Holzkirchen vom 31.05.2019

 

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Erster Tag Strohhutfest 2019 – Frankenthaler feiern am Eröffnungstag … grundsätzlich friedlich …

Für den Eröffnungstag des Strohhutfestes lässt sich aus polizeilicher Sicht grundsätzlich eine positive Bilanz ziehen. Bei mildem Frühsommerwetter und wenig Niederschlägen kommt es unter den ca. 50.000 feiernden Besuchern zu einigen körperlichen Auseinandersetzungen. Bereits in den frühen Abendstunden muss eine Person Ingewahrsam genommen werden, die einem vorherigen Platzverweis nicht Folge leistet. Im Zuge der Festnahme wehrt sich die Person und versucht, die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu schlagen und bedroht und beleidigt sie. Im Laufe des Abends nehmen die durch die Polizei registrierten alkoholbedingte Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte zu. Daneben werden im Rahmen von Kontrollen sechs Fahrzeugführer daran gehindert, eine Fahrt unter Trunkenheit anzutreten. Außerdem werden zwei Fahrzeugführer unter BtM-Einfluss bzw. Alkoholeinfluss festgestellt und entsprechende
Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafanzeigen vorgelegt.
Gegen fünf Personen ist ein Platzverweis ausgesprochen worden und eine Person verbringt den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam
Über den Verlauf des Fests müssen durch den Sanitätsdienst ca. 20 Personen wegen übermäßigem Alkoholkonsum behandelt werden.
Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass Verkehrsteilnehmer auf der Heimfahrt verstärkt mit Kontrollen rechnen müssen. Wer also auf dem Strohhutfest Alkohol trinken möchte, sollte lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzten oder zu Fuß nach Hause gehen. An allen Veranstaltungstagen werden Sonderzüge der Bahn eingerichtet.
Auch wer alkoholisiert mit dem Fahrrad erwischt wird, riskiert seinen Führerschein und seine Gesundheit.

PM der PD Ludwigshafen vom 31.05.2019

 

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt zwei Zuggäste und verletzt Polizeibeamte

Ein 30-jähriger Mann aus Frankreich hat am Mittwoch gegen 15.40 Uhr zwei Polizeibeamte bei einem Einsatz verletzt.
Der Mann hatte zuvor in einem Regionalzug zwei Fahrgäste ohne Grund mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Um seine Personalien festzustellen, haben Polizeibeamte ihn mit zur Wache Wesel genommen. Auf dem Weg dorthin hat er sich gegen die eingesetzten Beamtinnen und Beamten gewehrt.
Der 30-Jährige verletzte zwei Polizeibeamte leicht. Sie blieben aber dienstfähig.

PM der KPB Wesel vom 31.05.2019

 

Rosenheim (Bayern): Beamte mit glimmender Zigarette beworfen

Beamte des Operativen Ergänzungsdienstes (OED Rosenheim) beanstandeten in der Adelzreiterstraße mehrere Pkw, da diese im absoluten Haltverbot parkten.
So auch den Pkw eines 21-jährigen Mannes aus Rosenheim. Während die Beamten die Verwarnung ausfüllten, kam der Autobesitzer mit seinem 20-jährigen Bekannten zu seinem BMW Cabrio zurück. Der Fahrer sah die ganze Sache ein, aber nicht sein Bekannter. Er schrie die Beamten an, sie sollen gefälligst etwas Ordentliches tun und sich um andere Dinge kümmern, als so Kleinigkeiten. Die Beamten versuchten den Mann zu beruhigen und letztlich stiegen beide in den BMW ein und fuhren los.
Als das Cabrio an den Beamten vorbeifuhr, warf der 20-jährige Beifahrer provokativ eine glimmende Zigarette in Richtung der beiden Beamten, die ausweichen konnten. Nach einer kurzen Nachfahrt und Anhaltung des BMW in der Kaiserstraße wurden beide zur Rede gestellt.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Sein Verhalten sah er nach wie vor nicht ein.

PM der PI Rosenheim vom 31.05.2019

 

Rosenheim (Bayern): Beamte mit Messer bedroht

Gegen einen 32-jährigen Mann aus Rosenheim bestand ein Haftbefehl des Amtsgerichts Mühldorf. Seit längerer Zeit fahndeten die Beamten nach dem Mann.
Die Beamten erhielten den Hinweis, dass sich der Gesuchte in seiner Wohnung aufhalten soll und tatsächlich öffnete der Mann die Tür, als die Beamten läuteten.
Die Beamten eröffneten den Mann den bestehenden Haftbefehl und plötzlich zog der Rosenheimer aus der Hosentasche ein sog. Einhandmesser. Provokativ warf er es vor den Augen der Beamten von der einen in die andere Hand. Zeitgleich sagte er zu den Beamten, sie sollen sich schon mal einen Grabstein aussuchen, da er jetzt beide umbringen werden.
Den Beamten bleib keine andere Wahl, als die Dienstwaffe zu ziehen und sie schrien den Mann an, sofort das Messer wegzulegen.
Der Rosenheimer erkannte zum Glück für alle Beteiligten, dass die Aufforderung ernst gemeint ist und warf das Messer zu Boden.
Ohne jeglichen weiteren Widerstand konnte der Mann festgenommen werden. Im Anschluss wurde er in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Aufgrund der Drohung mit dem Messer und seinen Äußerungen hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 31.05.2019

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Mann bedroht Rettungskräfte und beleidigt Polizisten

Als sich die Besatzung eines Rettungswagens am Donnerstag, 30.05., um einen 48jährigen Klever kümmern wollte, eskalierte die Situation. Das Rettungsteam war gegen 18:00 wegen einer hilflosen Personen durch einen Zeugen in den Bereich des Bahnhofs gerufen worden. Der offenbar alkoholisierte und wohl auch unter Einfluss von Rauschmitteln stehende Mann bewarf die Rettungskräfte zunächst mit einer Flasche, die ihr Ziel verfehlte.
Als die hinzugezogene Polizei eintraf, hatte die Besatzung des Angreifer bereits am Boden fixiert. Beim Transport in das Krankenhaus wehrte sich der Mann heftig und beleidigte die Rettungskräfte und Polizeibeamten aufs Übelste. Er musste schließlich in der Notaufnahme fixiert werden. Ihm wurde zudem eine Blutprobe entnommen werden.

PM der KPB Kleve vom 31.05.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Mann attackiert Zugbegleiter / Couragierte Zeugen unterstützen bei Festnahme

Hauptbahnhof; Ein 23-Jähriger hat am späten Mittwochabend einen Mitarbeiter der NordWestBahn (NWB) attackiert.
Der 42-jährige Zugbegleiter hatte den stark alkoholisierten Mann zuvor beim „Schwarzfahren“ erwischt. Der Aufforderung des Mitarbeiters der NWB den Zug der Regio-S-Bahn auf der Fahrt nach Oldenburg zu verlassen, kam der renitente Deutsche nicht nach.
Unmittelbar vor Halt des Zuges im Oldenburger Hauptbahnhof schubste der Delmenhorster den Zugbegleiter. Nach dem Ausstieg versuchte die Person den Zugbegleiter zu schlagen, streifte ihn dabei am Hinterkopf. Zwischenzeitlich verständigte Bundespolizisten nahmen den aggressiven Mann noch auf dem Bahnsteig fest und mussten ihn fesseln.
Zwei Zeugen unterstützten die Beamten dabei. Noch auf der Dienststelle der Bundespolizei im Oldenburger Hauptbahnhof bedrohte er die Beamten teilweise massiv. Eine freiwillig abgegebene Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,17 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Gegen den polizeibekannten Mann wurden umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 31.05.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand und Polizeigewahrsam

Am Donnerstag, 30.05.2019, fuhr ein Rollerfahrer gegen 23:00 Uhr über die Berliner Straße. Aus bis dahin ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über seinen Peugeot und stürzte.
Passanten halfen ihm auf die Beine, mussten dabei jedoch deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Die hinzugerufenen Polizisten erklärten dem 58-Jährigen, dass eine Blutprobe zur Beweiserhebung entnommen werden müsse. Dies sah der Betrunkene anders. Er wehrte sich gegen alle Maßnahmen, sodass die Polizisten ihn auf der Trage eines Krankenwagens fixieren mussten. Dabei schlug und trat er nach den Beamten. Im Krankenhaus, in dem die Blutprobe entnommen wurde, beleidigte und bedrohte er die Ordnungshüter. Unmittelbar darauf kam es zu einer erneuten Widerstandshandlung, als der 58-Jährige versuchte auf die Polizisten einzuschlagen. Aufgrund des Verhaltens des Betrunkenen nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Abgesehen von zerrissenen Diensthemden blieben die Polizisten unverletzt. Der 58-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 31.05.2019

 

Seehafen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): „Herrentagstour“ endet mit Widerstand

Eine Überwachungsstreife der Bundespolizei wurde am 30.05.2019 gegen 23:50 Uhr Zeuge einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer sechsköpfigen Personengruppe im Bereich der Bushaltestelle am Fähranleger im Seehafen Rostock. Die Gruppe befand sich offensichtlich auf dem Heimweg von ihrer „Herrentagstour“. Beim Versuch die Streithähne zu trennen, stellten diese sich sofort aggressiv gegen die eingesetzten Beamten, was den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks erforderlich machte. Zur Unterstützung wurde eine weitere Streife der Bundespolizei herangezogen. Einer der Täter versuchte sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Durch eine Beamtin wurde er aufgefordert stehen zu bleiben. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, konnte aber von ihr wenig später aufgehalten werden.
Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Auch gegen diese Maßnahme wehrte er sich heftig und verletzte die Beamtin leicht am Arm. Zudem tätigte er permanente Beleidigungen in Richtung der Beamtin und bespuckte sie mehrmals. Zur Versorgung der Augenreizungen wurde ein Rettungswagen angefordert. Nachdem die Situation von den Bundespolizisten unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden gegen einen 22 und 29-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Beamtin konnte ihren Dienst fortsetzen.

PM der BPOLI Rostock vom 31.05.2019

 

Pocking (Bayern): Trunkenheit im Straßenverlehr – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Beleidigung

Am 31.05.19, gegen 00.00 Uhr, befuhr ein 16-jähriger Auszubildender aus Bad Griesbach mit seinem Microcar (Leichtkraftfahrzeuge, welche mit der Fahrerlaubnisklasse AM geführt werden dürfen) die Kreisstraße PA 64 bei Pocking. Dabei kam er alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der junge Mann aus dem Fahrzeug befreit. Zur weiteren Untersuchung wurde der augenscheinlich Unverletzte in den Rettungswagen verbracht. Vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Mann aber in ein angrenzendes Feld. Dort konnte er von Feuerwehrkräften bis zum Eintreffen der Streife festgehalten werden. Schnell zeigte sich der Grund für den Fluchtversuch. Der Fahrer war erheblich alkoholisiert. Ein freiwilliger Alko-Test wurde verweigert. Aus diesem Grund eine Blutentnahme in einem umliegenden Krankenhaus angeordnet und wurde der Führerschein sichergestellt. Da der Auszubildende schon an der Unfallstelle äußerst aggressiv war und Widerstand leistete, musste er gefesselt werden. Auch im Krankenhaus kam es zu massiven Widerstandshandlungen. Zudem beleidigte er die eingesetzten Beamten während des ganzen Einsatzes mit verschiedensten Schimpfwörtern unter anderem als Wixer, Deppen und Schwuchteln. Der junge Mann ließ sich auch von den verständigten Eltern zunächst nicht bändigen. Nach der ärztlichen Untersuchung beruhigte sich der Auszubildende aber soweit, dass er seinen Eltern übergeben werden konnte. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der PI Bad Griesbach vom 31.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): Mann schlägt zwei Kontrahenten nieder und beleidigt Polizeibeamte

– In den frühen Freitagmorgenstunden (31.05.2019) verletzte ein 29-Jähriger in der Nürnberger Innenstadt zwei Männer nicht unerheblich und beleidigte Polizeibeamte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Gegen 00:30 Uhr geriet der 29-Jährige mit zwei Männern (29 und 36 Jahre alt) am Frauentorgraben in der Nähe des Hauptbahnhofs in Streit. Nach bisherigem Ermittlungsstand soll der 29-Jährige seine Kontrahenten mit Kopf- und Fauststößen niedergeschlagen und dem 36-Jährigen mit dem Fuß in das Gesicht getreten haben. Danach flüchtete der 29-Jährige. Die beiden Kontrahenten erlitten erhebliche Gesichtsverletzungen und mussten in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Beamte der Bundespolizei nahmen den 29-Jährigen in der Königstorpassage fest. Bei der Festnahme beleidigte er die Beamten der Bundespolizei und zu einem späteren Zeitpunkt die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mit unflätigen Kraftausdrücken.
Der 29-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bittet Zeugen, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-6115 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 31.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Nach Fluchtversuch und Widerstand in Haft

Sozusagen vervielfacht hat ein junger Mann aus dem Stadtgebiet seinen „Konflikt mit dem Gesetz“ am Mittwochnachmittag. Der 23-Jährige, der schon häufig polizeilich aufgefallen ist, war wegen eines bestehenden Haftbefehls von den Fahndern der Kaiserslauterer Kripo festgenommen und beim Amtsgericht vorgeführt worden.
Nach der Vorführung und der Eröffnung des Untersuchungshaftbefehls versuchte der Beschuldigte beim Verlassen des Justizgebäudes zu flüchten. Er konnte aber umgehend überwältigt werden. Allerdings leistete der 23-Jährige dabei massiven Widerstand, trat und spuckte um sich und biss einem Beamten in den Finger; der Polizist wurde dadurch leicht verletzt.
Weil der junge Mann anschließend immer wieder versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde er zunächst in einer Fachklinik vorgestellt und dann in ein Gefängnis gebracht, wo er nun wegen diverser Drogendelikte eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten verbüßt.
Wegen des Widerstands und weil er während der Maßnahme sowohl die Polizeibeamten als auch die Vertreterin der Justiz beleidigte, kommen auf den 23-Jährigen neue Strafanzeigen zu.

PM des PP Westpfalz vom 31.05.2019

 

Ettlingen (Baden-Württemberg): 29-Jähriger leistete erheblichen Widerstand

Erheblichen Widerstand leistete ein 29-Jähriger am späten Donnerstagabend in Ettlingen. Der Mann wurde gegen 22:15 Uhr aus einem Lokal in der Rheinstraße aufgrund seines aggressiven Verhaltens durch Security-Mitarbeiter verwiesen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkommen wollte wurde das Polizeirevier Ettlingen verständigt. Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, zeigte sich der Mann sofort aggressiv, ein ruhiges Gespräch mit ihm war nicht möglich. In der Folge sollte er daher in Gewahrsam genommen werden. Gegen diese Maßnahme setzte sich der 29-Jährige massiv mit Händen und Füßen zur Wehr. Letztendlich konnte er jedoch von den Beamten überwältigt und an Händen und Füßen fixiert werden. Beim Transport in die Gewahrsamseinrichtung leistete der Mann weiterhin enormen Widerstand. Er spuckte die Beamten an und versuchte trotz Fußfesseln nach ihnen zu treten. Da der Mann sich bei den Widerstandshandlungen Verletzungen zuzog wurde er vorsorglich zur ambulanten Behandlung erst in eine Klinik gebracht bevor in die Zelle kam. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 31.05.2019

 

Innsbruck (Tirol): 2-facher versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt mit Körperverletzung

Am Vormittag des 29. Mai 2019 begab sich ein Gerichtsvollzieher zu einem Mehrparteienhaus in Innsbruck, da er dort eine Strafsache einbringlich zu machen hatte. Im Stiegenhaus traf er auf den betreffenden 49-jährigen Kroaten. Er sprach den Mann an und legitimierte sich mittels Dienstausweis. In weiterer Folge kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung im Zuge dessen der Kroate zunehmend aggressiver wurde. Anschließend kam es zu einem Handgemenge, bei welchem der 49-Jährige den Gerichtsvollzieher am Kragen erfasste und versuchte diesen über die Stiege zu stoßen. Im Zuge der weiteren Auseinandersetzung erfasste der Kroaten den Gerichtsvollzieher, welcher zwischenzeitlich seinen dienstlich zugewiesenen Pfefferspray aus seiner Tasche genommen hatte, am Arm und verdrehte ihm diesen. Ohne Einsatz des Pfeffersprays durch den Gerichtsvollzieher begab sich der Kroate anschließend vor die Haustüre. Der Gerichtsvollzieher folgte dem Mann und gemeinsam warteten Beide auf das Eintreffen der Polizei. Von den eingetroffenen Polizeibeamten wurde der 49-Jährige dann zur Ausweisleistung aufgefordert. Der Kroate wurde wieder zunehmend aggressiver, sodass er von den Polizisten festgenommen werden musste. Der Mann widersetzte sich jedoch mit aktiver Gewalt gegen Festnahme und schlug dabei um sich. Aufgrund der heftigen Gegenwehr konnte die Festnahme des 49-Jährigen erst nach dem Eintreffen weiterer Streifen letztlich durchgesetzt und er auf die nächste Polizeiinspektion verbracht werden. Durch die beiden Widerstandshandlungen wurden sowohl der Gerichtsvollzieher, als auch die beiden ersteinschreitenden Polizeibeamten leicht verletzt. Auch der 49-jährige Kroate wurde leicht verletzt. Er wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

PA der PI Innsbruck- Neu Arzl /der LPD Tirol vom 31.05.2019

 

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Himmelfahrt- Bilanz 2019

Die Polizeidirektion Ratzeburg kann einen ruhigen Feiertagsverlauf vermelden.
Im Bereich Stormarn und Herzogtum Lauenburg war die Polizeidirektion Ratzeburg mit verstärkten Einsatzkräften präsent und hatte ein Auge auf „Vatertagsgruppen“.
Im Verlauf des gesamten Himmelfahrtstages wurden durch die Regionalleitstelle Süd für Stormarn und Herzogtum Lauenburg insgesamt 215 Einsätze bearbeitet, davon 40 mit „Himmelfahrtsbezug“.
Der Schwerpunkt im Herzogtum Lauenburg lag am Lütauer See in Mölln, wo sich zeitweise bis zu 500 Menschen aufgehalten haben sollen. Um eine alkoholbedingte Eskalation am Lütauer See zu vermeiden, wurde die „Feier“ abends, ohne besondere Vorkommnisse, aufgelöst. Dort kam es nach derzeitigem Stand zu keinen nennenswerten Straftaten.
Wie im letzten Jahr auch, hielten sich ca. 250 Personen (ganz überwiegend Heranwachsende und junge Erwachsene) bis in die späten Abendstunden im Stadtpark Bargteheide sowie am angrenzendem Schulzentrum auf. Die Polizei nahm 3 Strafanzeigen wegen Körperverletzungen und jeweils eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Bedrohung auf, in einem Fall kam es zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, dabei wurde niemand verletzt. 3 Personen erhielten Platzverweise zur Gefahrenabwehr, überwiegend weil sie sich alkoholbedingt aggressiv zeigten.

PM der PD Ratzeburg vom 31.05.2019

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Beleidigung vor Polizeiwache – Anzeige

Am Donnerstag (30.05., 14.30 Uhr) war eine Gruppe von Männer auf der Hauptstraße unterwegs.
Alle standen offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol, sie waren laut und grölten. Als die Gruppe sich in Höhe der dortigen Polizeiwache befand, beleidigte ein 48-jähriger Mann aus der Gruppe laut und deutlich hörbar die Polizeibeamten mit üblen Ausdrücken.
Daraufhin wurde der Wiedenbrücker – auch er war deutlich alkoholisiert – zwecks Feststellung seiner Personalien in die Polizeiwache gebracht.
Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 31.05.2019

 

Halver (Nordrhein-Westfalen): Bedrohung, Beleidigung, Widerstand

Wenn Man(n) sich nicht benehmen kann…. Am gestrigen Vatertag, gegen 20.15 Uhr, wurde ein 20 jähriger Halveraner von Sicherheitskräften eines Veranstaltung an der Heerstraße verwiesen. Der aggressive junge Mann kam dem durch die Polizei ausgesprochenen Platzverweis auch zunächst nach. Da er aber meinte, zurück zur Veranstaltung zu wollen, wurde ihm die Ingewahrsamnahme in Aussicht gestellt. Dies nahm er zum Anlass, die Beamten mit einer Glasflasche zu bedrohen und diverse Beleidigungen aus der Fäkaliensprache auszusprechen. Fazit: Der Halveraner wurde in Gewahrsam genommen. Da er bei der Festnahme leicht verletzt wurde, wurde er nicht dem Polizeigewahrsam in Lüdenscheid sondern dem Klinikum Hellersen zugeführt. Er muss sich nun wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstands verantworten.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 31.05.2019

 

Northeim (Niedersachsen): Schlägerei am Northeimer Freizeitsee

Am Donnerstag wanderten rund 150 Personen in unterschiedlichen Gruppierungen zu der Brücke unter der ICE-Trasse südöstlich des großen Freizeitsees. Gegen 16.00 Uhr gerieten dort mehrere alkoholisierte Personen in heftigen Streit. Es wurde mit Flaschen geworfen, gewürgt, geschlagen und getreten. Die Polizei wurde alarmiert und erschien mit insgesamt 8 Streifenwagen am Einsatzort.
Drei aus Moringen und Höckelheim stammende Opfer im Alter von 19 bis 22 Jahren gaben sich gegenüber der Polizei zu erkennen. Alle drei waren sichtbar verletzt, benötigten aber keine Versorgung durch Rettungssanitäter. Aufgrund ihrer Schilderungen wurde ein 29 Jahre alter Mann aus Berka als Beschuldigter ermittelt. Dieser wurde durch die Einsatzkräfte angesprochen und vorläufig festgenommen. Auf dem Weg zum Streifenwagen versuchte ein 30 Jahre alter Northeimer den 29-Jährigen zu befreien. Der Angriff wurde abgewehrt und der 30-Jährige ebenfalls mit zur Wache genommen.
Aufgrund der aufgeheizten Stimmung wurden alle Gruppen anschließend aufgefordert, die Örtlichkeit nacheinander in unterschiedliche Richtungen zu verlassen.
Bei dem Mann aus Berka wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2.26 Promille festgestellt. Der Wert des Northeimers lag bei 1,93 Promille. Den beiden Beschuldigten wurde jeweils eine Blutprobe abgenommen.
Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und vorsätzlicher Körperverletzung wurden eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 31.05.2019

 

Erlenbach (Bayern): Weinwandertag in Erlenbach gesamtheitlich ruhig verlaufen

Ohne größere Sicherheitsstörungen verlief am Donnerstag der Weinwandertag in Erlenbach. Ein 20-jähriger junger Mann brannte während der Veranstaltung auf dem Fußballplatz in Erlenbach ein Bengalfeuer ab und muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffrecht verantworten. Ein 19-Jähriger hatte deutlich zu viel Alkohol getrunken und konnte kaum mehr eigenständig laufen.
Nachdem zu befürchten stand, dass er nicht unverletzt nach Hause kam, musste er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Ansonsten wurden im Rahmen der für den Anlass obligatorischen Jugendschutzkontrollen Zigaretten und Alkohol bei Minderjährigen Besuchern der Veranstaltung sichergestellt.

PM der PI Marktheidenfeld vom 31.05.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): „Himmelfahrtstag“ … – Polizei zieht bis auf wenige Ausnahmen ein positives Fazit

Die Polizei in Magdeburg zieht zum Einsatzgeschehen um die Feierlichkeiten des Himmelfahrtstages und des Festes der Begegnung eine positive Bilanz.
Bis zum späten Donnerstagnachmittag verzeichnete die Polizei nur wenige Anlass bezogene Einsätze. Im gesamten Stadtgebiet gab es verschiedene Veranstaltungen die vielerorts, friedlich und ohne Vorkommnisse verliefen.
Erst mit Blick auf den frühen Abend kam es vereinzelt zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen angetrunkenen Personen. Aber auch hier konnten die Einsatzkräfte die Lage immer wieder schnell beruhigen.
So griffen gegen 17:20 Uhr zwei Jugendliche im Rothehornpark einen 49-jährigen Mann aus Gerwisch erst verbal und nachfolgend körperlich an. Hierbei wurde der 49-Jährige einmal mit der Faust am Kopf getroffen. Durch Polizeikräfte konnten die beiden Beschuldigten unmittelbar danach ergriffen und identifiziert werden.
Zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen zwei, jeweils aus drei Männern bestehenden, Personengruppen kam es gegen 17:50 Uhr ebenfalls im Rothehornpark. Ein 26-jähriger Mann geriet mit einem 22-Jährigen in Streit. Im Anschluss versuchte der 26-jahrige den 22-jährigen zu schlagen, was jedoch misslang. Der 22-jährige schlug daraufhin einmal mit der Faust in das Gesicht des 26-Jährigen, sodass sich dieser an der Lippe verletzte. Auch hier konnten eingesetzte Polizeikräfte beide Personengruppen aufgreifen und alle entsprechenden polizeilichen Maßnahmen durchführen.
Am Freitagmorgen, den 31.05.2019, wurde der Polizei gegen 1:30 Uhr eine hilflose Person im Bereich des Hasselbachplatzes gemeldet. Als Rettungskräfte die hilflose Person medizinisch versorgten, warf ein 34-jähriger polnischer Staatsbürger eine Glasflasche, jedoch ohne jemanden zu treffen, in Richtung einer abseits stehenden Personengruppe. Als Polizeibeamte den 34-jährigen darauf ansprachen, beleidigte der Mann die Beamten mehrfach und leistete Widerstand. Daraufhin solidarisierten sich mehrere Personen im Nahbereich und griffen die handelnden Polizeibeamten, unter anderen mit Pfefferspray, Schlägen und Tritten an. Hierbei konnten zwei Beschuldigte, ein 18-jähriger und ein 19-jähriger Magdeburger durch die eingesetzten Polizeikräfte festgesetzt werden.
Kurz darauf lief ein 35-Jähriger aus bisher ungeklärter Ursache flüchtend aus einer im Nahbereich stehenden Personengruppe in Richtung Otto-von-Guericke-Straße. Sechs bis sieben Personen verfolgten den 35-Jährigen, welcher sich in einen naheliegenden Döner-Imbiss begab und dort einen spitzen Gegenstand ergriff und seinen Verfolgern damit drohte. Die sechs bis sieben Personen griffen sich daraufhin Tische und Stühle und warfen diese in Richtung des 35-Jährigen. Im Nahbereich befindliche Polizeikräfte konnten eine weitere Eskalation unmittelbar unterbinden und den 35-Jährigen vorläufig festnehmen. Alle vier Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss. Da gegen die 35-Jährigen auch ein offener Haftbefehl vorlag, wurde der Magdeburger im Anschluss aller polizeilichen Maßnahmen direkt in die JVA Burg verbracht.

PM des PRev Magdeburg vom 31.05.2019

 

Rüsselsheim (Hessen): Gaststättenkontrolle mit Folgen/Polizei stellt Drogen sicher und untersagt Betrieb

Beamte der Polizeidirektion Groß-Gerau und der Stadtpolizei kontrollierten am Dienstagabend (28.05.) eine Shisha-Bar in der Innenstadt.
Bei einem 22 Jahre alten Gast fanden die Ordnungshüter anschließend insgesamt rund 30 Gramm Haschisch und Marihuana.
Daraufhin schauten sich die Polizisten später aufgrund eines über die Staatsanwaltschaft Darmstadt erwirkten Gerichtsbeschlusses auch in der Wohnung des Mannes um. Als sie dort ankamen, bemerkten sie einen weiteren, ebenfalls 22 Jahre alten Mann, der gerade eine Tüte mit Betäubungsmitteln aus dem Fenster der Wohnung warf.
In der Wohnung wurden anschließend unter anderem über 80 Gramm Marihuana, mehrere illegale Böller und nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, wie ein Teleskopschlagstock, eine Machete und eine Federdruckwaffe sichergestellt. Auf einem benachbarten Grundstück fanden die Ordnungshüter anschließend in einem Gebüsch weitere rund 100 Gramm Haschisch, die einem der Männer zugeordnet werden konnten.
Das Duo wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizisten erstatteten Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz. Zudem zeigten sie den in der Shisha-Bar festgenommenen Mann wegen seiner unflätigen Beschimpfungen gegenüber den Beamten auch wegen Beleidigung an.
In der Shisha-Bar wurde von den Kontrolleuren ein illegales Wettterminal außer Betrieb gesetzt, zahlreiche Getränkeflaschen ohne Pfand und unverzollter Tabak sichergestellt sowie fehlende CO2-Melder und eine ungeeignete Feuerstelle der Shishakohlen bemängelt. Der Shisha-Betrieb wurde daraufhin sofort untersagt.
Entsprechende Anzeigen wegen Verstößen gegen das Hessische Gaststättengesetz, gegen das Verpackungsgesetz und des Verdachts auf ein Steuervergehen werden eingeleitet.

PM des PP Südhessen vom 31.05.2019

 

Gera (Thüringen): Polizeibeamte tätlich angegriffen

Im Zusammenhang mit einer geschehenen Sachbeschädigung kontrollierten am Nachmittag des gestrigen Tages (30.05.2019, gegen 15:40 Uhr) Polizeibeamte den 29 Jahre alten, stark alkoholisierten Täter in der Maler-Fischer-Straße. Dieser Kontrolle widersetzte sich der Mann massiv, wobei er in der Folge die Beamten nicht nur beleidigte, sondern auch in deren Richtung trat und einen dabei leicht verletzte. Für den hochgradig aggressiven 29-Jähigen wurde nunmehr ein Rettungswagen angefordert. In diesem beschädigte er Teile des Inventars, so dass er letztlich in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht wurde. Dennoch ließ sich der Mann nicht beruhigen und leistete weiterhin Widerstand. Seinen Rausch konnte er schließlich bis zum Folgetag in der Gewahrsamszelle ausschlafen. Entsprechende Ermittlungsverfahren gegen ihn wurden eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 31.05.2019

 

Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen): Randaliert und gedroht

Im polizeilichen Gewahrsam endete der Mittwoch für einen 29-Jährigen in Stadtlohn: Der Südlohner war zuvor randalierend in der Innenstadt aufgefallen: Erst hatte er an der Grabenstraße eine Schaufensterscheibe eingeschlagen, danach auf einem Parkplatz an der Vredener Straße ein Auto beschädigt. Herbeigerufene Polizeibeamte nahmen den Mann in Gewahrsam, als er einem Platzverweis nicht folgen wollte. Zuvor hatte der alkoholisierte 29-Jährige Passanten beleidigt und Drohungen gegen die Polizeibeamten ausgesprochen. Als er mit seinem Fahrrad flüchten wollte, überwältigten ihn die Beamten. Ein Arzt entnahm dem Südlohner in der Polizeiwache Ahaus Blutproben, ehe er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen durfte.

PM der KPB Borken vom 31.05.2019

 

Erftstadt (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Täter festgenommen

Polizisten haben einen 17-Jährigen aus Erftstadt nach mehreren Straftaten festgenommen und bis zur Ausnüchterung und Übergabe an seine Eltern im Gewahrsam behalten.
Eine Zeugin bemerkte um 19:05 Uhr eine weinende 14-Jährige auf der Jahnstraße und verständigte die Polizei. Die Jugendliche berichtete, dass ihr und einem Familienangehörigen (29) zuvor ein flüchtig bekannter Jugendlicher auf dem Fußweg entgegen kam. Der 17-Jährige versperrte ihr den Weg, bedrängte sie und fasste sie unsittlich an.
Der 29-Jährige ging dazwischen und wurde von dem Jugendlichen mehrfach geschlagen und dabei leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihnen in ein Krankenhaus.
Um 19:20 Uhr schlug und trat er vor einer Gaststätte auf der Bahnhofstraße schlug der 17-Jährige plötzlich einen bisher unbekannten 51-Jährigen. Der 51-Jährige kam dadurch zu Fall, woraufhin der 17-Jährige ihn auf dem Boden liegend trat. Sein 61-jähriger Begleiter ging zusammen mit zwei Zeuginnen (30/33) dazwischen. Bei dem Gerangel verletzte der 17-Jährige den 61-Jährigen und die 30-Jährige leicht. Erst als die 33-Jährige den Täter mit Wasser aus einer Gießkanne bespritzte, flüchtete er.
Die verständigten Polizeibeamten trafen den Jugendlichen unmittelbar danach an dem Park zur Grachtstraße an. Der Täter hatte seinen Oberkörper entblößt und kam direkt aggressiv auf die Beamten zu. Als er auch auf weitere Ansprachen nicht reagierte, nahmen die Beamten ihn fest. Dabei leistete er gegen die eingesetzten Polizisten Widerstand, indem er mehrfach versuchte, sie zu schlagen und zu treten. Dabei erlitt ein Beamter leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Die Polizisten legten dem Jugendlichen Hand- und Fußfesseln an und brachten ihn zu einer Polizeiwache.
Er roch stark nach Alkohol. Aufgrund seines Gesamtverhaltens bestand zudem der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Arzt entnahm ihm daher eine Blutprobe und die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren ein. Nach erfolgter Ausnüchterung übergaben die Polizisten ihn seinen Erziehungsberechtigten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 31.05.2019

 

Wetzlar-Dutenhofen (Hessen): Schlägerei am Feiertag löst Polizeieinsatz aus

Während der Vatertagsfeierlichkeiten an einer Gaststätte am Dutenhofener See kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.
Mehrere Streifen der Wetzlarer und Gießener Polizei mussten anrücken, um die Situation wieder zu beruhigen. Gegen 19.55 Uhr alarmierte der Sicherheitsdienst die Wetzlarer Ordnungshüter. Ein 22-jähriger Gast hatte zuvor im Zelt randaliert, einem Besucher auf die Nase und später einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aufs Auge geschlagen. Nachdem er vom Gelände verwiesen wurde, geriet der Gießener mit einer Gruppe in Streit, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Im Rettungswagen randalierte er weiter und musste von Polizisten gefesselt werden. Zudem versuchten einige seiner Bekannten, in den Rettungswagen einzudringen. Um das zu verhindern, setzte ein Polizist Pfefferspray ein, was einen zweiten Rettungswageneinsatz zur Folge hatte. Letztlich beruhigte sich die Situation wieder. Die Wetzlarer Polizei ermittelt gegen den Gießener wegen Körperverletzung.

PM des PP Mittelhessen vom 31.05.2019

 

Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Taxi-Fahrt eskaliert

Im Anschluss an einen Zahlstreit wurde ein Taxi beschädigt. Im weiteren Verlauf kam es zur Auseinandersetzung mit der Polizei.
Zwei Männer bestellten sich am Donnerstagabend (30.05.) um kurz nach 22.00 Uhr ein Taxi zur Rausmühle. Von dort ließen sich ein 48-jähriger Wermelskirchener und ein 36-Jähriger aus Reinfeld den Berg hinauf fahren. Der Fahrer nannte den geringen Fahrpreis, der zunächst auch bezahlt wurde.
Nachdem die beiden Männer das Taxi verlassen hatten, brachten sie lautstark zum Ausdruck, dass sie sich betrogen fühlten. Der Fahrer verriegelte von innen die Türen. Daraufhin traten die Männer, die augenscheinlich deutlich alkoholisiert waren, gegen den Daimler und rissen das Taxi-Schild vom Dach.
Als die Polizei eintraf, hatte einer der Männer noch das Taxi-Schild in der Hand. Bei der Kontrolle zeigte sich insbesondere der 36-Jährige völlig unkooperativ. Er versuchte einen Beamten mit dem Ellenbogen wegzustoßen, als dieser ihn durchsuchen wollte.
Anschließend kam er gefesselt auf die Polizeiwache, wo er um kurz nach 02.00 Uhr von einem Familienangehörigen abgeholt wurde.
Beide Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, den 36-Jährigen zusätzlich noch wegen Widerstand.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 31.05.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

Am Donnerstag, kurz nach 03.00 Uhr, meldete eine Ärztin des Bad Kissinger Krankenhauses eine randalierende und alkoholisierte Person, welche zur Behandlung einer Unterarmwunde im Krankenhaus war. Während der Behandlung wurde der 43-Jährige zunehmend aggressiver und fing an das Krankenhauspersonal zu beleidigen. Durch eine hinzugezogene Streifenbesatzung musste der stark alkoholisierte Patient mit zur Ausnüchterung auf die Dienststelle der Polizeiinspektion Bad Kissingen genommen werden. Während der Behandlung im Krankenhaus und auch auf der Dienststelle beleidigte er die eingesetzten Polizisten und Polizistinnen mehrfach, weshalb nun u.a. Ermittlungen wegen Beleidigung aufgenommen wurden. Auf der Dienststelle verbrachte er den Rest der Nacht in der Haftzelle.

PM der PI Bad Kissingen vom 31.05.2019

 

Region Hannover (Niedersachsen): Bilanz zu Polizeieinsätzen am Himmelfahrtstag


In der hannoverschen City, und hier vor allem rund um den Maschpark sowie den Maschsee, verzeichneten die Polizisten einen witterungsbedingt ruhigeren Einsatzverlauf als im letzten Jahr.
Dennoch verlagerten viele ihre „Vatertagstour“ wieder in den Bereich der Innenstadt. Nachdem hier bis in die Nachmittagsstunden hinein ausgelassen, aber weitestgehend friedlich gefeiert worden war, registrierte die Polizei, wie in den Jahren zuvor auch, ab etwa 17:00 Uhr aufgrund der hohen Alkoholisierung der Besucher ein zunehmend aggressives Verhalten. Dieses mündete schließlich in mehrere Auseinandersetzungen unter den Feiernden, aber auch in respektlosem und aggressivem Verhalten gegenüber den eingesetzten Beamten.
So zum Beispiel gegen 17:30 Uhr in Höhe des Kestner Museums. Dort fiel den Polizisten ein stark betrunkener Jugendlicher auf. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,48 Promille.
Während der Kontrolle setzte sich der 16-Jährige gegen die Einsatzmaßnahmen zur Wehr. Er wurde anschließend in eine Polizeidienststelle gebracht und von dort durch Erziehungsberechtigte abgeholt. Gegen den Jugendlichen wurde ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Gegen 19:15 Uhr bespuckte ein betrunkener, 17-jähriger Radfahrer – ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille – im Vorbeifahren berittene Polizeibeamte. Während der anschließenden Identitätsfeststellung leistete auch er sowohl am Kontrollort als auch später im Polizeigewahrsam erheblichen Widerstand. Die Folge: Ein Strafverfahren wegen Widerstandes, Beleidigung und Trunkenheit im Straßenverkehr.
Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte rund um den Maschsee sowie den Maschpark 35 Strafverfahren ein – und damit deutlich weniger als im Jahr 2018. Darunter waren neun Körperverletzungen, sechs Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, ein tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten, neun Beleidigungen sowie drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Polizisten erlitten bei Widerstandhandlungen leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Im Bereich „Weiße Düne“ in Mardorf feierten in der Spitze etwa 600 Personen. Auch hier registrierte die Polizei aufgrund des zum Teil erheblichen Alkoholisierungsgrades der Besucher ab zirka 16:00 Uhr vermehrt aggressives Verhalten und schritt konsequent ein. Hier leiteten die Ermittler elf Strafverfahren ein. Im Einzelnen waren dies sechs Körperverletzungen, zwei Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte einen Diebstahl, eine Sachbeschädigung und eine Trunkenheit im Verkehr.

Trotz der festgestellten Rohheitsdelikte in den verschiedenen Bereichen zieht die Polizei eine positive Bilanz des „Vatertagseinsatzes“. Die Einsatzkräfte haben durch ihr umsichtiges, aber auch konsequentes Einschreiten weitere Auseinandersetzungen verhindert.
Die erlassenen Allgemeinverfügungen der jeweils zuständigen Kommunen haben zudem Wirkung gezeigt und die Maßnahmen der Polizei positiv beeinflusst.

PM (auszugsweise) der POL Hannover vom 31.05.2019

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): An Christi Himmelfahrt unterwegs – nicht immer ohne Folgen

Am gestrigen Feiertag waren bei gutem Wetter wieder zahlreiche Menschen im Kreisgebiet zu den unterschiedlichsten Festivitäten unterwegs. Die Auswirkungen der anscheinend teils üppig zu sich genommenen Erfrischungsgetränke führten allerdings mancherorts zu einem Polizeieinsatz: In Brüggen wurde ein Autofahrer auf der B221 in Richtung Niederkrüchten angehalten, weil er mit Schlangenlinien unterwegs war. Ergebnis des Alkoholtest: 1 Promille.
Die Folge hier: Eine Blutprobe und eine Anzeige für den 21-jährigen Niederkrüchtener. Als Beifahrer saß zudem der Halten des Wagens mit im Auto. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige. Bei einer Veranstaltung auf der Borner Straße in Brüggen kam es gegen 20.00 Uhr zu einer Schlägerei. Hierbei wurden mehrere Personen verletzt. Gegen 15.50 Uhr wurden Einsatzkräfte nach Grefrath-Auffeld gerufen. Ein stark alkoholisierter 18-jähriger Kölner randalierte im Erste-Hilfe-Zelt, beleidigte Ersthelfer und Einsatzkräfte und leistete erheblichen Widerstand. Die Folge hier: Die Einsatzkräfte nahmen den Mann in Gewahrsam, fertigten eine Anzeige und ließen eine Blutprobe entnehmen. Im Polizeigewahrsam endete auch der Tag für einen 26-jährigen Mönchengladbacher. Dieser hatte gegen 18.00 in Viersen-Bistard versucht, gewaltsam einen Bus einer Reisegruppe zu besteigen. Dort kam es dann ebenfalls zu einer Schlägerei, bei der eine Person leicht verletzt wurde. Insgesamt wurden am gestrigen „Vatertag“ vier Personen in Gewahrsam genommen.

PM der KPB Viersen vom 31.05.2019

 

Hesel (Niedersachsen): Mutmaßlicher Unfallflüchtiger leistete Widerstand

Am Donnerstagabend, gegen 18:10 Uhr, verursachte ein 27-jähriger Heseler womöglich im alkoholisierten Zustand in der Amselstraße einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend. Der Mann wird verdächtigt, in der Amselstraße Ecke Zeisigweg bei einem Abbiegevorgang mit seinem Motorrad gegen einen haltenden PKW gefahren zu sein. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete mit seinem Motorrad, konnte jedoch durch den 30-jährigen Beifahrer aus dem PKW bis zu einem nahegelegenen Grundstück verfolgt werden. Der 27-Jährige flüchtete dort in eine Wohnung. Zuvor hatte er dem 30-Jährigen gegen das Bein getreten, als dieser versucht hatte, den mutmaßlichen Unfallverursacher an der Flucht zu hindern. Der 30-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alarmierte Polizeibeamte konnten sich schließlich Zugang zu der Wohnung verschaffen und den 27-Jährigen, der wahrnehmbar unter Alkoholeinfluss stand, antreffen. Die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren gegen ihn ein und veranlassten zur Beweissicherung eine Blutentnahme. Den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher. Bei dem beschriebenen Verkehrsunfall war es lediglich zu Sachschäden gekommen. Das mutmaßliche Unfallmotorrad fanden die Beamten auf dem Grundstück, auf welches der 27-Jährige geflüchtet war, vor.

PM der PI Leer/Emden vom 31.05.2019

 

Bagenz (Brandenburg): Polizeieinsatz

Durch Zeugen wurde die Polizei am Donnerstag gegen 15:15 Uhr über eine Gruppe auf einem Campingplatz informiert, die gemeinsam rechtsextremistische Parolen rief und einzelne Personen mehrfach den Hitlergruß zeigten. Am Ereignisort wurden insgesamt 22 Personen angetroffen, die teils gewalttätig gegen die eintreffenden Polizeibeamten vorgingen. Durch den Einsatz von Reizgas und einfacher körperlicher Gewalt konnten die Angriffe unterbunden werden. Nach der Feststellung der Identität wurde den Personen ein Platzverweis ausgesprochen. Drei Männer kamen diesem nicht nach und wurden in Polizeigewahrsam genommen. Verletzt wurde während des Polizeieinsatzes niemand.

PM der PD Brandenburg Süd vom 31.05.2019

 

Finsterwalde (Brandenburg): Widerstand

Unter die friedlichen Versammlungsteilnehmer einer Demonstration für Tierschutz mischten sich am Donnerstagnachmittag im Langen Damm rund ein Dutzend meist polizeibekannte Personen, welche in der weitern Folge Besucher einer Veranstaltung sowie Polizisten bepöbelten und beleidigten. Im Rahmen der Durchführung einer Identitätsfeststellung kam es zu Widerstandshandlungen und zwei anschließenden Gewahrsamsnahmen. Ein 24-Jähriger musste ambulant behandelt werden, da er sich bei dem Tumult selbst verletzte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer aus dem Gewahrsam entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 31.05.2019

 

Kiel/Kreis Plön (Schleswig-Holstein): Polizei sorgte mit starker Präsenz am Himmelfahrtstag für Ruhe und Ordnung

Vor allem eine starke Polizeipräsenz und die im Vorwege des Himmelfahrtstages 2019 getroffenen ordnungsbehördlichen und polizeilichen Maßnahmen (Deklaration von „gefährlichen Orten“ in Preetz und Heikendorf/Möltenort, Einrichtung von Flaschenverbotszonen) sorgten für Ruhe und Ordnung in der Polizeidirektion Kiel. Hierfür war jedoch auch ein konsequentes, präventives Einschreiten der Polizei notwendig. Mehrere hundert Menschen feierten trotz des durchaus bescheidenden Wetters ausgelassen an verschiedenen Plätzen im Kreis Plön und der Landeshauptstadt Kiel. Gegen 49 sich unfriedlich verhaltende Personen musste die Polizei im Kreis Plön Platzverweise aussprechen. Sechs Personen mussten hier zudem in Gewahrsam genommen werden, weil sie Platzverweisen nicht nachkommen wollten, zu alkoholisiert waren oder die Gefahr bestand, dass sie Straftaten begehen würden. Sorge bereitete der Polizei vor allem der hohe Alkoholkonsum einiger Jugendlicher, die mit Atemalkoholwerten von teils über Zwei Promille an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Im Kreis Plön wurden zudem insgesamt vier Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, vier Verfahren wegen des Verdachts der Beleidigung gegen Polizisten, sieben Verfahren wegen des Verdachts des Diebstahls/Unterschlagung und zwei Verfahren wegen des Verdachts Führens eines KFZ unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet.
In der Landeshauptstadt Kiel war die Lage ähnlich ruhig wie im Kreis Plön. Lediglich im Bereich des Schrevenparks musste die Polizei in den Abendstunden ihre Präsenz sichtbar erhöhen. Dort kam es zuvor zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppierungen junger Erwachsener. Während der polizeilichen Maßnahmen gegen einen 26-jährigen Beschuldigten, griff dieser die Polizisten körperlich an und leistete erheblichen Widerstand. Hierbei verletzte er durch einen Fußtritt einen Polizisten leicht an der Stirn. Die Polizei nahm den Beschuldigten in Gewahrsam. Auf Anordnung eines Richters wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, da er unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen zu stehen schien. Er wird sich nun in einem Strafverfahren für sein Handeln verantworten müssen.
Aus polizeilicher Sicht haben eine starke Präsenz, konsequentes Einschreiten, klare und deutliche Ansagen an Störenfriede sowie die Einrichtung der sogenannten „gefährlichen Orte“ in Preetz und Möltenort und eine enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Behörden dazu beigetragen, dass der Himmelfahrtstag 2019 so friedlich war, wie selten in den Jahren zuvor.

PM der PD Kiel vom 31.05.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Jugendlicher randaliert

Wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Polizisten wird ein 17-jähriger Jugendlicher nach einem Einsatz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr auf dem Skaterplatz in Weißenau angezeigt. Zeugen hatten gemeldet, dass dort mehrere Jugendliche Alkohol trinken und Flaschen zerschlagen würden. Der 17-Jährige, bei dem ein Atemalkoholtest rund 2,2 Promille ergab, beleidigte einen der eingesetzten Polizisten mit dem ausgestreckten Mittelfinger und massiven Kraftausdrücken. Er weigerte sich anschließend, in das Dienstfahrzeug zu steigen und musste mit unmittelbarem Zwang zum Einsteigen in den Streifenwagen bewegt werden. Dabei trat er mit einem Fuß nach dem Polizisten, den er zuvor bereits beleidigt hatte und spuckte ihm vor die Füße sowie in den Innenraum des Fahrzeugs. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 17-Jährige einem Erziehungsberechtigten übergeben.

PM des PP Konstanz vom 31.05.2019

 

Wangen i.A. (Baden-Württemberg): Randalierende Frau

Eine 36-jährige Frau wurde am heutigen Freitag gegen 02.30 Uhr nach einem Polizeieinsatz im Krankenhaus in Gewahrsam genommen. Die Frau hatte sich zuvor selbst ins Krankenhaus begeben, laut dem diensthabenden Arzt lag jedoch keinerlei Behandlungsbedürftigkeit vor. Daraufhin belästigte die 36-Jährige mehrere Patienten in ihren Zimmern, woraufhin die Polizei verständigt wurde. Gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte sich die 36-Jährige sehr renitent und weigerte sich, das Krankenhaus zu verlassen, so dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden musste. Auf der Fahrt zur Dienststelle beleidigte sie die Streifenwagenbesatzung mit drastischen Kraftausdrücken und trat mit dem Bein nach einem der Beamten. Die Frau wurde nach Abschluss der Maßnahmen einem Familienangehörigen übergeben.

PM des PP Konstanz vom 31.05.2019

 

Nierstein (Rheinland-Pfalz): Schlägerei am Bahnhof in Nierstein mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 30.05.2019, gegen 21:00 Uhr, kam es am Bahnhof in Nierstein zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf auch eine Person auf das Gleisbett fiel. Es kam hierdurch zu einer circa 30 minütigen Gleissperrung. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten wurden von Zeugen auf eine auf dem Fahrrad flüchtende, männliche Person aufmerksam gemacht, die im weiteren Verlauf zu Fuß eingeholt werden konnte und die sich mit einer weiteren, männlichen Person zusammenschloss. Es handelte sich hierbei um einen 28-jährigen Niersteiner und einen 24-jährigen Dienheimer. Beide Personen wirkten alkoholisiert und aggressiv. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden von den beiden Personen verbal beleidigt. In der weiteren Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 28-jährigen Niersteiner und den eingesetzten Polizeibeamten. Ein Polizeibeamter wurde hierbei von diesem getreten und leicht verletzt. Dieser konnte seinen Dienst fortsetzen. Der 28-jährige wurde in Gewahrsam genommen. Unterstützungskräfte mussten die sich solidarisierenden Bekannten des 28-jährigen von dem Geschehen fernhalten.

PM der PI Oppenheim vom 31.05.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Zunahme an Gewaltdelikten am Vatertag – Polizei räumte am Abend den Prinzenpark

Die Polizei beobachtete am Vatertag nicht nur zahlreiche Personengruppen, die ausgelassen und fröhlich unter freiem Himmel feierten, sondern auch einen erhöhten Alkoholkonsum und eine gesteigerte Gewaltbereitschaft, die sich zum Teil gegen die Polizei richtete. Insgesamt wurden rund 40 Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, aber auch wegen Landfriedensbruchs eingeleitet.
Bis zum Abend begingen in den Parkanlagen, am Heidbergsee und den Grünanlagen des gesamten Braunschweiger Stadtgebiets bis zu 2000 Personen überwiegend friedlich den sogenannten Vatertag.
Allerdings verzeichnete die Polizei ein deutlich erhöhtes Einsatzaufkommen mit alkoholisierten und aggressiven Jugendlichen und Erwachsenen, die in Streit und körperliche Auseinandersetzungen gerieten, die nur durch polizeiliches Einschreiten beendet werden konnten.
Um in Einzelfällen eine Eskalation der Aggressivität und Gewaltbereitschaft vor Ort zu unterbinden, sprachen die Polizeibeamten im Laufe des Tages rund 70 Platzverweise gegen einzelne Personen aus, denen allerdings nicht immer Folge geleistet wurde. Daher mussten die Beamten mehr als zehn Personen vorübergehend in Gewahrsam nehmen.
Die örtlichen Schwerpunkte lagen am Heidbergsee und im Prinzenpark, wo die Polizei eine ständige Präsenz zeigte.
Eine besondere Brisanz entstand, als sich am Nachmittag ein wiederum alkoholisierter 15-Jähriger sich mit einer Soft Air-Waffe im Prinzenpark in dem dunklen Flakbunker aufhielt. Auf Grund des entschiedenen, aber ruhigen Einschreitens der Polizei legte der Junge seine Waffe aber sofort ab, so dass jede weitere Gefahr für die Anwesenden ausgeschlossen werden konnte. Ein Verfahren nach dem Waffengesetz wurde auch gegen diesen Jugendlichen eingeleitet, anschließend wurde er seinen Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Einsatzlage spitze sich am Abend gegen 20 Uhr im Prinzenpark deutlich zu, während sich noch rund 600 Personen bei lauter Musik und fortwährendem Alkoholkonsum im Bereich der Cheyenne-Wiese aufhielten.
Polizeibeamte trennten gerade die Kontrahenten einer körperlichen Auseinandersetzung, um weitere Maßnahmen treffen zu können, als sich bis zu 150 gewaltbereite Personen aus der Menge zusammentaten und die Polizisten teils körperlich angriffen. Nur durch die Hinzuziehung weiterer Kräfte gelang es den Polizeibeamten, die Situation vor Ort zu beruhigen
Um eine erneute Eskalation der Lage und die weitere Begehung von Straftaten zu verhindern, räumte die Polizei nach Lautsprecherdurchsagen und zahlreichen Gesprächen Stück für Stück den Prinzenpark.
Vereinzelt kam es hierbei zu Flaschenwürfen und Widerstandshandlungen durch aufgebrachte und gewaltbereite Personen.
Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

PM der POL Braunschweig vom 31.05.2019

 

Frankfurt-Ginnheim (Hessen): Festnahme nach Drogenfund

Einem Polizeibeamten wurde am Mittwochabend (29. Mai 2019) ein Schlag ins Gesicht versetzt, nachdem er bei einem Verdächtigen während einer Personenkontrolle Betäubungsmittel fand.
Der Angreifer wurde festgenommen.
In der Platenstraße eröffneten sie dem jungen Mann, etwa gegen 19.05 Uhr, die Kontrolle seiner Person. Die Beamten verlangten nach seiner Umhängetasche, die er auch sogleich aushändigte. Im nächsten Augenblick schlug er aber dem Schutzmann so unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, dass der erfahrene Polizist den Schlag nicht mehr abwehren konnte. Direkt danach ergriff der Schläger die Flucht, allerdings vergebens, denn nur wenige Meter weiter, überwältigten die Beamten den 21-Jährigen mühelos, trotz noch immer andauernder Gegenwehr.
Dieser muss sich nun wegen des Besitzes von rund 38 g Marihuana und 8 g Kokain sowie des Angriffs und des Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten; und das nachdem er erst im Januar dieses Jahres aus der Haft entlassen wurde.
Der 41-jährige Polizist aus Frankfurt erlitt bei dem Vorfall eine Schädelprellung.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 31.05.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Nach Ruhestörung und Widerstand im Polizeigewahrsam

In der vergangenen Nacht wurde die Polizei wegen Ruhestörung in den Otterkiez gerufen. Während die Beamten den Sachverhalt prüften, erschien eine weitere Person an der betreffenden Wohnung. Der Mann verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv und versuchte die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Zudem versuchte er, die Beamten zur Seite zu drängen und leistete massiv Widerstand, wobei zwei Beamte leicht verletzt wurden. Infolge dessen wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Widerstandes gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte auf.

PM der PD Brandenburg West vom 31.05.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Sieben Strafanzeigen nach Widerstand gegen Polizisten

Die Polizei wurde am Donnerstag nach Plaue gerufen. Dort kam es am Abend zu mehreren Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Nachdem ein 27-jähriger Mann zunächst das Gartentor seiner ehemaligen Schwiegereltern beschädigt und sich dann anschließend entfernt hatte, übersprang er den Gartenzaun zu den Nachbarn und beschädigte dort ebenfalls den Zaun. Als man dann versuchte den 27-Jährigen von weiteren Straftaten abzuhalten, eskalierte die Situation. Der 27-Jährige und ein Geschädigter prügelten sich wechselseitig. Dabei trat der 27-Jährige auf den Geschädigten ein, obwohl dieser bereits am Boden lag. Ein weiterer Geschädigter (55) wollten dem am Bodenliegenden zur Hilfe kommen, wurde dann aber ebenfalls geschlagen bis er am Boden lag. Zusätzlich biss ihn der 27-Jährige. Dabei erlitt der 55-Jährige so schwere Verletzungen, dass ihn Rettungskräfte später, zur weiteren Untersuchung, in ein umliegendes Krankenhaus bringen mussten.
Als die Polizeibeamten dann eintrafen versuchte der 27-Jährige diese ebenfalls tätlich anzugreifen. Die Beamten erkannten das sofort und konnten weiteren Handlungen, durch Einwirken auf den 27-Jährigen mit körperlicher Gewalt, entgegenwirken. Als der Mann dann am Boden mit Handschellen fixiert wurde, solidarisierte sich ein 44-jähriger Kumpel des Beschuldigten und versuchte ihm zu helfen. Er störte die Maßnahmen der Beamten und griff diese ebenfalls tätlich an. Denen blieb nichts weiter übrig, als auch ihn, ebenfalls mit Handschellen, zu fixieren. Beide Störer wurden ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg gebracht, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten. Während der Widerstandshandlungen zeigte der 27-jährige Beschuldigte außerdem einen „Hitlergruß“ und schrie Naziparolen. Zwar blieben alle Beamten unverletzt, mussten jedoch die Beschädigung eines Funkgerätes beklagen. Der Alkoholisierungsgrad des 44-Jährigen war erheblich. Während er sich auf einen Wert über 2,20 Promille pustete, konnte der Alkoholisierungsgrad des 27-jährigen nicht gemessen werden, lag aber offenbar im gleichen Level.
Insgesamt nahmen die Beamten sieben Strafanzeigen auf (2x Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, 2x Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen). Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg West vom 31.05.2019

 

Ludwigsfelde (Brandenburg): Polizeieinsatz endet für Tatverdächtigen im Gewahrsam

Durch einen Zeugen wurde die Polizei über eine Gruppe junger Männer informiert, die sich in der Nähe der Badestelle des Siethener Sees aufhalten sollen. Eine Person, die später von einem Zeugen identifiziert werden konnte, soll dabei Ausrufe mit volksverhetzendem Inhalt gegrölt haben. Der Tatverdächtige verhielt sich im Anschluss bei den polizeilichen Maßnahmen und der Anzeigenaufnahme extrem unkooperativ, sodass der 18-Jährige in Gewahrsam genommen wurde. Während der Maßnahmen beleidigte er beide Beamte wiederholt, versuchte diese zu treten und zu bespucken. Der Mann stand des Weiteren erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Die Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 18-Jährigen.

PM der PD Brandenburg West vom 31.05.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Dieb widersetzt sich Polizeimaßnahmen

Ein 41-Jähriger hat am Mittwochnachmittag
(29.05.2019) gegen 15:00 Uhr Waren aus einem Drogeriemarkt am Stuttgarter Hauptbahnhof entwendet und im Anschluss Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendete der polnische Staatsangehörige zunächst zwei alkoholische Mischgetränke aus der Auslage der Drogerie und wurde hierbei durch einen Ladendetektiv gestellt. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei traf den aggressiven Mann in der Filiale an und führte eine Personenkontrolle durch. Auf dem Weg zum Polizeirevier versuchte der 41-Jährige zu flüchten und musste in der Folge fixiert und gefesselt werden. Hierbei widersetzte sich der mit fast 3,6 Promille alkoholisierte Festgenommene gegen die polizeilichen Maßnahmen und wurde letztlich in Gewahrsam genommen.
Durch den Vorfall wurde keiner der eingesetzten Bundespolizisten verletzt. Der ausgenüchterte Mann durfte die Polizeiwache am Folgetag wieder verlassen und muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 31.05.2019

 

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): Zwei verletzte Polizeibeamte nach Widerstand

Zwei verletzte Polizeibeamte lautete das traurige Ergebnis eines Einsatzes am frühen Freitagmorgen gegen 01:00 Uhr in Bietigheim-Bissingen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte eine Streitigkeit in einer Asylunterkunft in der Geisinger Straße gemeldet, weshalb eine Streife des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen an die Örtlichkeit fuhr. Ein 28-jähriger Bewohner der Unterkunft hatte augenscheinlich Betäubungsmittel konsumiert und fing in der Folge immer wieder Streit mit anderen Bewohnern an. Auch den eingesetzten Beamten vor Ort entgegnete er aggressiv. Nachdem er die Hand eines Polizisten wegschlug, wurde er zu Boden gebracht und mittels Handschließen gefesselt. In der Folge setzte er sich massiv zur Wehr. Auch während des Transports zum Polizeirevier widersetzte sich der Mann durch Fußtritte. Einen Beamten biss er ins Bein, sodass die Hose an dieser Stelle aufgerissen wurde. Der 26-Jährige verbrachte die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen und wurde im Anschluss daran wieder auf freien Fuß gesetzt. Durch den Einsatz wurden beide Polizeibeamte verletzt. Einer davon musste sogar seinen Dienst beenden. Im Zuge der Widerstandshandlungen erlitt der Querulant ebenfalls leichte Verletzungen.

PM des PP Ludwigsburg vom 31.05.2019

 

Kreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen): Vatertag beschert der Polizei viele Einsätze

Auch in diesem Jahr hatte die Polizei im Mühlenkreis rund um den sogenannten Vatertag wieder viel zu tun. Hierbei wurde die deutliche Präsenz der heimischen Beamten in Bad Oeynhausen durch Einsatzkräfte der Reiterstaffel sowie der Bereitschaftspolizei Bielefeld unterstützt. Ebenso bewährten sich zum wiederholten Male die Vorabsprachen und die Zusammenarbeit der Polizei mit den Ordnungsämtern. Während es im Tagesverlauf ruhiger war als in den Vorjahren, machten sich insbesondere in den Abendstunden alkoholbedingte Ausfälle der Feiernden bemerkbar.
In Bad Oeynhausen kamen im Laufe des Tages im Bereich der Saline rund 1000 hautsächlich Jugendliche und Heranwachsende zusammen. An der Rehmer Insel sowie in der Innenstadt zählten die Einsatzkräfte in der Spitze jeweils circa 600 Feiernde. Insgesamt nahm die Polizei 16 Strafanzeigen wegen diverser Delikte, unter anderen vier Körperverletzungen, auf. Gegen 19.45 Uhr konnten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei den Angriff eines Bad Oeynhausener (19) mit einer Bierflasche auf einen 16-Jährigen verhindern. Hierbei trat und schlug der Mann zwei Polizisten, die hierdurch leichte Verletzungen erlitten. Der Abend endete für den Aggressor in der Polizeizelle.
Das Familienfest an Kanzler Weide in Minden besuchten rund 400 friedlich feiernde Gäste. Darüber hinaus trafen sich an den Weserwiesen circa 400 zumeist Jüngere, viele von ihnen mit Bollerwagen. Gegen 18.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Weserpromenade gerufen. Dort war eine größere Menschenmenge in Streit geraten. Ein 20-Jähriger aus Porta Westfalica erlitt dabei durch einen bisher Unbekannten zwei Messerstiche im Rückenbereich. Diese wurde im Klinikum Minden behandelt. Darüber hinaus wurden mindestens zwei weitere Personen durch Flaschenschläge verletzt. Die Kripo hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen aufgenommen.
Am Badesee in Lahde feierten in der Spitze rund 450 Personen. Hier wurden zwei Körperverletzungen durch Schläge angezeigt.
In Lübbecke-Gehlenbeck trafen sich an der Kanalbrücke im Bereich der Berliner Straße im Laufe des Tages rund 300 Personen. Hierbei kam es auch zu Rangeleien und Unstimmigkeiten zwischen mehreren Beteiligten. Zur Anzeige wurde lediglich ein Diebstahl gebracht. Ein Schnellrestaurant in Lübbecke war Treffpunkt von rund 60 Leuten. Hier wurden keine Auffälligkeiten gemeldet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 31.05.2019

 

Hofheim, Hattersheim, Flörsheim (Hessen): Auseinandersetzungen halten Polizei auf Trab

Gleich drei Auseinandersetzungen in Hofheim, Hattersheim und Flörsheim sorgten in den Abendstunden des gestrigen Donnerstages für Polizeieinsätze. Zunächst wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr alarmiert, da ein 28-jähriger einem 20-jährigen Hofheimer im weiteren Verlauf eines zunächst verbalen Geplänkels in der Schlossstraße in Hofheim in sein Gesicht geschlagen und den 20-Jährigen hierbei verletzt haben soll. In diesem Zusammenhang ermittelt die Polizei in Hofheim nun wegen Körperverletzung. Nur kurze Zeit später entwickelte sich ein Streitgespräch auf einem Parkplatz in der Rheinstraße im Hattersheimer Stadtteil Okriftel zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Gegen 17:40 Uhr sollen hier zwei 46 und 60 Jahre alte Männer aus Hattersheim aufeinander losgegangenen sein und sich gegenseitig verletzt haben. Zur weiteren Behandlung kam auch ein Rettungswagen zum Einsatz. Während der Anzeigenaufnahmen und der damit verbundenen Feststellung von Zeugen des Vorfalles, griff ein bis dato unbeteiligter 54-jähriger Hattersheimer einen eingesetzten Polizeibeamten an. Gegen den 54-Jährigen wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Um kurz nach 20:00 Uhr ereignete sich eine weitere, ersten Erkenntnissen zufolge alkoholbedingte, Rangelei auf dem Bahnhofsvorplatz in Flörsheim.
Verbale Provokationen zweier Parteien waren in eine wechselseitige Körperverletzung gemündet, bei der zwei Beteiligte leicht verletzt wurden, jedoch die Behandlung in einem Rettungswagen ablehnten. Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei nun gegen einen 15- und 18-Jährigen sowie einen 20- und 52-Jährigen.

PM des PP Westhessen vom 31.05.2019

 

Wittenberge (Brandenburg): Streit endet im Polizeigewahrsam

Ein 30-jähriger Mann geriet gestern gegen 22.45 Uhr mit seiner 29-jährigen Lebenspartnerin in der Ernst-Thälmann-Straße in Streit. Dabei kam es zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung, bei der er sie gewürgt haben soll. Ein 28-jähriger Verwandter der Frau wurde nach einer wechselseitigen Körperverletzung von dem 30-Jährigen mit einem Messer bedroht. Der 30-Jährige leistete gegenüber den hinzugerufenen Beamten Widerstand. Daraufhin wurde der 30-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Da er unter Einfluss von Alkohol stand, wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Bei seiner Entlassung aus dem Gewahrsam erhielt er zusätzlich eine zehntägige Verweisung für die gemeinsame Wohnung. Mehrere Strafanzeigen wurden aufgenommen, darunter auch der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Nord vom 31.05.2019

 

Oranienburg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Einer Verkehrskontrolle in der Annahofer Straße versuchte ein 21-jähriger Oberhaveler gestern gegen 20.15 Uhr sich durch Flucht zu entziehen. Der Mann war mit einem Pkw Opel gefahren, an dem polnische Kennzeichen angebracht waren, die offenbar in Berlin entwendet worden sind. In einer Sackgasse konnte er gestellt werden. Der 21-jährige und sein 18-jähriger Beifahrer mussten aus dem Pkw geholt werden, dabei schlug der 21-Jährige die Beamten und trat nach ihnen. Er musste gefesselt werden. Der Oberhaveler war alkoholisiert (1,34 Promille) und stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Zudem hat er keine Fahrerlaubnis und der Opel war nicht haftpflichtversichert. Im Wageninneren stellten die Beamten ein Einhandmesser und mehrere leere Schnapsflaschen fest. Das Messer wurde sichergestellt und eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Da der 21-Jährige weiter aggressiv blieb und immer wieder die Beamten angriff, wurde er in Gewahrsam genommen. Verletzt wurde niemand. Strafanzeigen u.a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 31.05.2019

 

Landkreise Verden und Osterholz (Niedersachsen): „Himmelfahrt“-Veranstaltungen aus polizeilicher Sicht


In einem Fall hat ein 30-Jähriger einem 19-Jährigen durch einen Kopfstoß die Nase gebrochen. In einem anderen Fall hat ein 24-jähriger Mann den Anweisungen der Polizei Widerstand geleistet und einen Beamten verletzt: Nach einer Auseinandersetzung sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden, er wehrte sich dagegen, beleidigte die Beamten und versuchte einen zu schlagen. Der Schlag verfehlte sein Ziel, jedoch zog sich ein anderer Beamter bei dem Gerangel leichte Verletzungen zu.
Insgesamt spricht die Polizei vor dem Hintergrund der Vielzahl der Menschen, die am „Vatertag“ im Landkreis unterwegs waren, von einem ruhigen Verlauf der Feierlichkeiten.

PM (auszugsweise) der PI Verden/Osterholz vom 31.05.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Auf die Straße gelegt und Widerstand geleistet

Gestern Mittag legte sich ein 53-jähriger Wiesbadener auf die Dotzheimer Straße und behinderte währenddessen den fließenden Verkehr. Bei seiner Festnahme durch Beamte der Wiesbadener Polizei leistete er, nach Angaben der eingesetzten Kräfte, Widerstand und ließ sich unvermittelt zu Boden fallen. Verletzt wurde er bei seinem gefährlichen Tun glücklicher Weise nicht. Ermittlungen ergaben, dass dies nicht das erste Mal war, dass sich der Wiesbadener anscheinend grundlos auf eine Straße legte. Die Hintergründe seines Handelns sind Gegenstand der Ermittlungen seitens der Wiesbadener Kriminalpolizei.

PM des PP Westhessen vom 31.05.2019

 

Marbach am Neckar (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte

Am Freitagvormittag gegen 11 Uhr randalierte ein 25-jähriger, polizeibekannter Libanese zunächst im Rathaus in Marbach, nachdem er mit einer behördlichen Entscheidung nicht einverstanden war. Dabei beschädigte er mehrere Türen und Glasscheiben. Vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete der Tatverdächtige und begab sich zu seiner Wohnanschrift. Als die Einsatzkräfte dort eintrafen, hatte sich der Mann mit einem Messer im Bauchbereich selbst verletzt. Während der Behandlung durch die hinzugerufenen Rettungskräfte geriet er erneut in Rage und griff diese, sowie zwei Polizeibeamte körperlich an. Erst nach Hinzuziehung weiterer Streifen gelang es schließlich, den 25-Jährigen zu überwältigen und zu beruhigen. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Rettungskräfte sowie die beiden Polizeibeamten jeweils leicht verletzt. Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen Tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte und Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Ludwigsburg vom 31.05.2019

 

Pöhl (Sachsen): Angriff auf Polizeibeamte

Am Donnerstagmittag wurde die Polizei zu einer randalierenden Gruppe in die Dorfstraße gerufen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurden diese von zirka 30 Personen mit Flaschen beworfen und Faustschlägen attackiert. Vier Polizisten trugen leichte Verletzungen davon. Fünf Tatverdächtige im Alter von 22 bis 24 Jahren wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen die jungen Männer wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Zwickau vom 31.05.2019

 

Etting (Bayern): Tätliche Auseinandersetzung

Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt die Kripo Erding, nachdem es gestern Nachmittag aus noch ungeklärter Ursache in einer Arbeiterunterkunft zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam, bei der ein 33-Jähriger von zwei Mitbewohnern schwer verletzt wurde.
Am Donnerstag (30.05.2019), gegen 13.00 Uhr, griffen zwei Bewohner einer Arbeiterunterkunft einen 33-jährigen Bulgaren in dessen Zimmer tätlich an. Dabei versetzten die beiden Angreifer, ein 46-jähriger Landsmann des Opfers und ein 25-jähriger Litauer, dem Geschädigten mehrere Faustschläge und Fußtritte, bevor das Opfer schließlich flüchten konnte. Der 33-jährige musste infolge der Schläge schwer verletzt zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.
Bei der Festnahme der Tatverdächtigen durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Erding leistete der 25-Jährige heftigen Widerstand. Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt die Kriminalpolizei Erding wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen die beiden Beschuldigten, die zur Tatzeit erheblich unter Alkoholeinfluss standen.
Beide Tatverdächtigen werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut im Laufe des Nachmittags dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Oberbayern Nord vom 31.05.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Sachbeschädigungen an Pkw

Am 31.05.2019, gegen 01.45 Uhr, wurde ein 21-Jähriger von Zeugen dabei beobachtet, wie er in der Honold- und der von-Hörmann-Straße geparkte Fahrzeuge mit Steinen bewarf und versuchte, diese zu öffnen. Der Täter wurde anschließend in der Neugablonzer Straße angetroffen. Er war mit knapp 2,2 Promille stark alkoholisiert und leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Bei der Durchsuchung konnten bei ihm Diebesgut aus einem der angegangen Fahrzeuge sichergestellt werden. Der bisher bekannte Schaden beläuft sich auf ca. 2.200 Euro. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren, Telefonnummer 08341/9330, zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 31.05.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Polizeibeamte bei Ruhestörung beleidigt

Kurz nach 22 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Neu-Ulm wegen einer Ruhestörung in die Hauptstraße beordert. Im Garten einer 43-jährigen Anwohnerin feierten einige Personen lautstark und aus der Nachbarschaft gab es deswegen eine Beschwerde. Die 43-Jährige und ihr Ehemann sowie die Gäste wurden zur Ruhe ermahnt und belehrt ehe die Streife das Grundstück wieder verließ. Nachdem die Feiernden sehr uneinsichtig gewirkt hatten, fuhr die Streife nach etwa zehn Minuten nochmals zu der Anschrift. Hierbei stellen sie fest, dass es schon wieder zu laut ist, weshalb sie sich erneut in den Garten begaben. Als dies der 56-jährige Ehemann der Gastgeberin sah rief er mehrmals lautstark Arschlöcher in Richtung der Beamten. Er bekommt nun eine Anzeige wegen Beleidigung und seine Frau eine Anzeige wegen der Ruhestörung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 31.05.2019

 

Gräfenhain (Thüringen): Schlägerei bei Männertagsveranstaltung – Bodycam erfolgreich eingesetzt

Am Donnerstagabend zeigte sich ein 40-Jähriger während einer Veranstaltung in der Steigerstraße besonders aggressiv. Zum einen beleidigte der Mann eine weibliche Geschädigte und zum anderen schlug er einem 36-Jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Selbst gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten verhielt sich der Mann sehr aufgebracht und weigerte sich seine Personalien anzugeben. Erst durch den Einsatz der Bodycam (eine am Körper getragenen Kamera) entspannte sich die Situation merklich und der 40-Jährige gab seine Identität preis. Hier zeigt sich der besondere Wert der Bodycam, da deren Einsatz eine weitere Eskalation verhinderte.

PM der LPI Gotha vom 31.05.2019

 

Weisswasser (Sachsen): Bekämpfung der Eigentumskriminalität


Ebenfalls in Weißwasser, an der Muskauer Straße, befassten sich die Beamten kurz darauf mit einem 37-jährigen Radfahrer, der nahezu mit einem Streifenwagen kollidierte. Der Mann sah anschließend nicht davon ab, die Ordnungshüter unablässig zu beleidigen und zu bedrohen. Während der Kontrolle leistete er zudem regen Widerstand.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 31.05.2019

 

Meiningen (Thüringen): Gleich mehrere Anzeigen

Ein 34-Jähriger pöbelte Donnerstagabend mehrere Personen im Außenbereich eines Lokals in der Ernestiner Straße in Meiningen an. Als die informierten Beamten eintrafen, fuhr der Mann mit seinem Fahrrad in Richtung Schlossplatz davon. Die Beamten konnten ihn anhalten, wobei der Radler versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen und Widerstand leistete. Beim Anlegen der Handschellen wehrte er sich. Dabei verletzten er und ein Polizist sich leicht. Da der Mann einen Alkoholtest verweigerte, wurde die Blutentnahme angeordnet. Die Beamten mussten sich im Nachhinein noch zahlreiche Beleidigungen gefallen lassen, was mehrere Anzeigen zur Folge hatte.

PM der LPI Suhl vom 31.05.2019

 

Crimmitschau (Sachsen): Graffiti an Polizeistandort angebracht

Am Donnerstag, in der Zeit von 14:00 Uhr bis 18:15 Uhr beschädigten Unbekannte die Fassade des Polizeistandortes an der Fabrikstraße. Die Täter brachten darauf Graffiti in der Größe von etwa 2 x 3 Metern an. Der dabei entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.
Zeugen, welche die Täter beobachtet haben oder sonstige Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Zwickau zu melden, Telefon 0375 4284480.

PM der PD Zwickau vom 31.05.2019