Losheim (Saarland): 2 verletzte Polizisten bei Widerstand

Am 18.11.2019 gegen 16.30 Uhr wurde bei der Polizeiinspektion Nordsaarland mitgeteilt, dass ein 21 Jähriger Mann aus Losheim unter Drogeneinfluss und ohne erforderliche Fahrerlaubnis an der Anschrift der Lebensgefährtin vorgefahren sei. Polizeibeamte der PI Nordsaarland konnten ihn in der Wohnung der Lebensgefährtin antreffen. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme und der Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels, um weitere Fahrten zu verhindern kam es zu massiven Angriffen des jungen Mannes gegen die Polizeibeamten. Der vermutlich unter Drogeneinfluss stehende, hochaggressive Täter versuchte mit Tritten und Faustschlägen die Maßnahme zu verhindern. Erst nach dem Eintreffen weiterer Kräfte wurde der Mann festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Ihn erwarten u.a. Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Eine Beamtin und ein Beamter wurden erheblich verletzt. Beide konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

PM der PI Nordsaarland vom 19.11.2019

 

Berlin/Neukölln: Mann mit Messer verletzt – Widerstand bei Festnahme

Gestern Vormittag soll ein Mann in Neukölln einen anderen Mann mit einem Messer verletzt und bei der anschließenden Festnahme Widerstand geleistet haben. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 31-jähriger Mann kurz vor 12 Uhr einen 56-jährigen Mann in der Karl-Marx-Allee von hinten in den Oberschenkel gestochen haben. Der 56-jährige Geschädigte habe, als er die Treppe zur U-Bahn hinauflief, zunächst nur eine Art Schlag bemerkt und dann Blut an seiner Hose festgestellt. Der 31-jährige Tatverdächtige konnte anschließend trotz Messer in der Hand von Bekannten des Geschädigten, die sich in der Nähe aufhielten, bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 54 festgehalten werden. Der mutmaßliche Messerstecher ließ sich erst anstandslos festnehmen, randalierte aber kurze Zeit später in dem Einsatzwagen der Polizeistreife. Als die Streifenbesatzung ihn von Sachbeschädigungen im Fahrzeug abhalten wollte, erhielt ein Polizeibeamter beim Öffnen der Fahrzeugtür einen Kopfstoß. Im Polizeigewahrsam angekommen, verletzte der Festgenommene dann denselben Polizeibeamten durch Fußtritte. Der 31.Jährige wurde nach einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Maßnahmen einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt und soll einem Richter vorgeführt werden. Der 56-Jährige erlitt durch den Messerstich eine Fleischwunde, der Polizeibeamte Prellungen und eine Schürfwunde, beide verzichteten zunächst auf eine ärztliche Behandlung.

PM (2756) des PP Berlin vom 19.11.2019

 

Bühl, Oberbruch (Baden-Württemberg): Beamten attackiert

Nach einem handfesten Streit zwischen einem Mann und einer Frau am frühen Montagabend in einer Unterkunft in der Campingstraße haben die auf den Plan gerufenen Beamten des Polizeireviers Bühl nun gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet. Nach ersten Ermittlungen steht der 33-Jährige im Verdacht, eine Frau kurz nach 19 Uhr nicht nur verbal, sondern auch körperlich attackiert zu haben, weshalb diese den Notruf absetzte. Beim Eintreffen der um Schlichtung bemühten Ordnungshüter richtete der Mann seine Aggressionen gegen die Beamten.
Diese legten ihm daher umgehend Handschließen an, um Schlimmeres zu vermeiden.
Trotz der Fixierung versuchte der 33-Jährige, den Ermittlern Kopfstöße zu versetzen und beleidigte sie fortlaufend. Hierbei stürzte der stark alkoholisierte Randalierer und zog sich Verletzungen zu, die einer Behandlung in einer örtlichen Klinik bedurften. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 19.11.2019

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Mit Joint an der Polizei vorbei – Angriff auf Polizeibeamte

Am Dienstag, 19.11.19, gegen 00.15 Uhr, waren Polizisten am Berliner Platz im Einsatz. Hierbei lief ein 27-jähriger Mann vorbei, der offensichtlich gerade einen Joint rauchte. Er wurde daraufhin angesprochen und sollte kontrolliert werden. Darauf reagierte der Mann äußerst aggressiv und versuchte unvermittelt einem Polizisten Faustschläge zu versetzen. Nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung wurden weitere Joints und geringe Mengen an Cannabis gefunden. Der Mann wird angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 19.11.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Dieb leistet Widerstand

Am Montagnachmittag (18.11., 17.00 Uhr) betrat ein 44-jähriger Mann das Ladenlokal einer Tankstelle an der Berliner Straße. Nachdem er eine ein alkoholhaltiges Getränk aus dem Kühlschrank des Verkaufsraums entnahm, verließ er den Laden. Dabei verhielt er sich verbal aggressiv gegenüber dem Mitarbeiter der Tankstelle. Als der Mann nach kurzer Zeit wieder erschien, um eine weitere Dose aus dem Kühlschrank zu entnehmen, informierte der Mitarbeiter die Polizei.
Einem Platzverweis kam der offensichtlich alkoholisierte Mann nicht nach.
Um weitere Straftaten zu unterbinden, sollte der Gütersloher in Gewahrsam genommen werden. Dagegen sperrte er sich. Er leistete Widerstand indem er um sich schlug. Aufgrund der Widerstandshandlung wurde dem Mann in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
Bis zur erfolgten Gemütsberuhigung wurde verblieb er im Polizeigewahrsam.

PM der POL Gütersloh vom 19.11.2019

 

Haag i. OB (Bayern): Randalierender 26-Jähriger leistet Widerstand

Am Montag, um 23.00 Uhr, wurde die Polizei in Waldkraiburg über einen stark alkoholisierten Mann informiert, der zu Fuß durch Haag i. OB unterwegs, und der nach Einschätzung des Mitteilers im Begriff war, Sachen zu beschädigen. Beamte der Polizei Waldkraiburg trafen den stark alkoholisierten Mann schließlich in der Wasserburger Straße an. Da sich der 26-jährige Haager äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten verhielt und Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme leistete, wurde er zunächst in Sicherheitsgewahrsam genommen und schließlich aufgrund erheblicher Eigengefährdung in einer Spezialklinik untergebracht.

PM der PI Waldkraiburg vom 19.11.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 34-Jähriger randaliert in Kneipe und beleidigt Polizeibeamte

Aus noch unbekannter Ursache geriet ein 34 Jahre alter Gast am Montag gegen 20.20 Uhr in einer Gaststätte in der Klaffensteinstraße in Böblingen außer Rand und Band. Der Mann, der zunächst mehrere alkoholische Getränke in der Kneipe zu sich genommen hatte, trat urplötzlich die Toilettentür ein und flüchtete anschließend. Der Wirt des Gasthauses alarmierte hierauf die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen nahmen die Fahndung nach dem Tatverdächtigen auf. Zwei Beamte konnten ihn schließlich in der Tübinger Straße feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Im Verlauf der Kontrolle beleidigte der 34-Jährige die Polizisten mehrfach. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte der Mann. Die Freundin des Tatverdächtigen holte diesen dann in der Tübinger Straße ab. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 19.11.2019

 

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Ungebetener Gast übernachtet letztendlich im Polizeigewahrsam

Gestern Nachmittag (18.11.2019) gegen 15.15 Uhr versuchte ein 22-jähriger Mann bei einem weitläufigen Bekannten in Alsdorf Schaufenberg eine Übernachtungsgelegenheit zu bekommen. Hintergrund war, dass ihm vor kurzem ein Rückkehrverbot ausgesprochen wurde und er darüber hinaus aus der anschließenden Notunterkunft rausgeflogen war. Der Bekannte wollte aber keine Schlafunterkunft zur Verfügung stellen und verwies den 22-jährigen der Wohnung. Sichtlich erregt schlug dieser von außen gegen die Haustür. Dabei zerbrach eine Glasscheibe in der Haustür, so dass er sich wieder Zutritt zur Wohnung verschaffen konnte. Den 31-jährigen Geschädigten schlug er ins Gesicht und legte sich dort schlafen. Das Opfer rief die Polizei, die den Täter aus der Wohnung transportierte.
Unvermittelt setzte er dabei zu einem Faustschlag in Richtung eines Polizisten an, der dies unterbinden konnte. Dabei wurde der 22-jährige leicht verletzt. Die Fixierung erfolgte am Boden und die Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Da er sich im Verlauf der Maßnahmen beruhigt hatte, gab es keine rechtliche Möglichkeit, weitere Folgemaßnahmen anzuwenden und so blieb es bei einer Androhung. Das Recht den Rest des Tages in Freiheit zu verbringen, verwirkte der 22-jährige gegen 18.00 Uhr. Ein Taxifahrer meldete in Alsdorf Hoengen einen randalierenden Fahrgast, der das Taxi auch schon bereits beschädigt hatte. Hier traf die Polizei erneut auf den 22-jährigen Mann. Ein weiteres Strafverfahren wurde eingeleitet und zudem hatte er eine Übernachtungsmöglichkeit im Polizeigewahrsam gefunden.

PM der POL Aachen vom 19.11.2019

 

Amberg (Bayern): Betrunken im Anwesen geirrt

Polternd und an alle Türen hämmernd lief am Montagabend ein 30-Jähriger in einem Mehrfamilienhaus in der Schwindstraße herum. Die Bewohner riefen die Polizei zu Hilfe, die kurze Zeit später eintraf.
Der Übeltäter empfing die Polizeibeamten zuerst im Treppenhaus mit Beleidigungen und warf dann während eines Wortwechsels seine Wurstsemmel nach einem Ordnungshüter. Getroffen hat er nicht, aber da er sich völlig betrunken weigerte das Anwesen zu verlassen, musste er zur Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Dagegen wehrte er sich heftig mit Schlägen und Tritten, wurde jedoch mit unmittelbarem Zwang gefesselt und verbrachte den Rest der Nacht zur Ausnüchterung in einer Zelle. Vermutlich hatte er sich aufgrund seiner Alkoholisierung von über 2 Promille in der Hausnummer geirrt, denn wie sich herausstellte, wohnt der Amberger im Anwesen nebenan. Die hinzugezogene Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an und ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der PI Amberg vom 19.11.2019

 

Frankfurt-Fechenheim (Hessen): Dankbarkeit sieht anders aus

Gestern Abend wollten Passanten einen Betrunkenen von Straßenbahngleisen in Fechenheim herunterholen. Zum Dank beleidigte und bedrohte er sie. Hinzugerufene Polizisten griff der Wohnsitzlose anschließend sogar an.
Gegen 18:30 Uhr nahmen zwei Passanten einen offensichtlich betrunkenen Mann wahr, der im Fechenheimer Leinpfad auf den Gleisen der Straßenbahnlinie 11 lag.
Sie sprachen ihn an, um ihn auf die Gefahr hinzuweisen. Der 39-jährige Wohnsitzlose reagierte hierauf nur mit Beschimpfungen und Drohungen. Daraufhin rief man die Polizei. Bei deren Eintreffen stand der Mann noch immer im Bereich der Gleise. Als die Polizei ihn ansprach, griff er diese unvermittelt an. Er bespuckte die Beamten und trat nach ihnen. Daraufhin wurde er festgenommen.
Ersten Anhaltspunkten zufolge war der 39-Jährige stark betrunken.

Im Anschluss an eine Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 19.11.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Andreasmarkt – polizeiliche Bilanz

Der Andreasmarkt in Rheda ging am Sonntagabend zu Ende und verlief aus polizeilicher Sicht eher ruhig. Neben kleineren Streitigkeiten, die ohne weitere Folgemaßnahmen beendet werden konnten, sprach die Polizei 17 Platzverweise aus und fertigte an dem Wochenende (15.11. – 17.11.) insgesamt sechs Strafanzeigen. Hierbei kam es zu fünf Anzeigen wegen einfacher Körperverletzungen sowie einem Widerstand gegen Polizeibeamte.
Weiterhin wurde eine Strafanzeige zu einem Fahrraddiebstahl aufgenommen. Im Rahmen einer Polizeikontrolle wurde am Samstagabend (16.11., 23.45 Uhr) auf der Hauptstraße in Rheda ein augenscheinlich alkoholisierter Fahrradfahrer angehalten. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest verlief positiv, so dass anschließend eine Blutprobe in einem nahegelegenen Krankenhaus durchgeführt wurde.

PM der POL Gütersloh vom 19.11.2019

 

Fröndenberg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kommt Platzverweis nicht nach: 22-Jähriger verbringt Abend im Gewahrsam

Erst trat er am Montagabend (18.11.2019) gegen 18 Uhr wiederholt vor die Eingangstür des Rathauses in Fröndenberg, dann randalierte er an einem Kiosk an der Graf-Adolf-Straße und wurde – alkoholisiert – zunehmend aggressiv, auch dem Kioskbesitzer gegenüber. Von den vor Ort eingetroffenen Einsatzkräften wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Weil er diesem trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachkam, wurde er ins Polizeigewahrsam nach Unna gebracht, wo er den Rest des Abends verbrachte. Bei der Durchsuchung des polizeibekannten, 22-jährigen Fröndenbergers wurden Betäubungsmittel gefunden.
Nun kommt ein weiteres Strafverfahren auf ihn zu.

PM der KPB Unna vom 19.11.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Unflätiges Benehmen: 20-Jähriger wird von Zugfahrt ausgeschlossen und leistet Widerstand

Am Montagabend, den 18. November 2019 bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 23.40 Uhr eine Gruppe von Heranwachsenden, die sich johlend und brüllend zum Bahnsteig 11 begaben und in eine Regionalbahn Richtung Dessau einstiegen. Auch im Zug verhielten sich die teilweise alkoholisierten Personen lautstark und wenig kooperativ. Insbesondere fiel hier ein 20-Jähriger auf, der die Zugbegleiterin mit Cola bespritzte und die Ansprachen der hinzueilenden Bundespolizisten, als auch der Zugbegleiterin ignorierte. Durch sein unakzeptables Verhalten lehnte es die Zugbegleiterin ab, den jungen Mann zu befördern und schloss ihn von der Fahrt aus. Der Deutsche weigerte sich allerdings den Zug zu verlassen und musste durch die Bundespolizisten aus dem Zug gebracht werden. Dabei leistete er aktiv Widerstand. Auch auf dem Weg zur Dienststelle ließ er sich mehrfach fallen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 19.11.2019

 

Aulendorf (Baden-Württemberg): Sachbeschädigung und Beleidigung

Ein 20-jähriger Heranwachsender hielt sich am Montagabend gegen 23.15 Uhr mit einem weiteren Heranwachsenden im Alter von 19 Jahren und einer 17-jährigen Jugendlichen auf dem Schlossplatz auf. Dort ließ sich der 20-Jährige dazu hinreißen, an einem geparkten Pkw ein Kennzeichenschild mit Halterung abzureißen. Die drei Personen gingen anschließend vom Schlossplatz bis in den Breiteweg, wo der 20-Jährige mutwillig gegen die Karosserie eines dort abgestellten Pkw trat und an dem Pkw einen deutlichen Sachschaden verursachte.
Polizeibeamten des Polizeireviers Weingarten gelang es, den Tatverdächtigen im Bereich einer Tankstelle festzustellen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden die beiden Begleiter des Tatverdächtigen in einer Privatwohnung angetroffen. Da die Jugendliche wie auch die beiden Heranwachsenden unter dem Einfluss von Alkohol standen, erfolgten weitere Maßnahmen zum Jugendschutz, was den 19-jährigen bewegte, die Polizeibeamten zu beleidigen. Das Polizeirevier Weingarten leitete gegen den 20-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gegen den 19-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein. Die 17-jährige Jugendliche wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung in Gewahrsam genommen und an der Wohnanschrift ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

PM des PP Konstanz vom 19.11.2019

 

Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Trio flüchtet vor Polizeikontrolle

Am 18.11.2019 gegen 18.40 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung ein verdächtiges Fahrzeug im Bereich MC Donalds auf der Bahnhofstraße kontrollieren. Als die Insassen dies bemerkten, flüchteten sie mit dem Pkw von dem Gelände. Dabei wurde der Streifenwagen beschädigt. Durch den Zusammenstoß verletzten sich die beiden Polizeibeamten leicht. Auch eine Passantin erlitt leichte Verletzungen, als sie vor dem flüchtenden Pkw zur Seite springen musste.
Das flüchtige Fahrzeug konnte kurze Zeit später in der Nähe verlassen aufgefunden und sichergestellt werden. Eine Überprüfung ergab, dass das Kennzeichen als gestohlen einlag. Die Fahndung nach den drei zu Fuß geflüchteten Insassen verlief bisher negativ.
Ausgangspunkt der Kontrolle war die Fahndung nach einem Fahrzeug nach einer Verkehrsunfallflucht gegen 16.05 Uhr auf dem Altstadtring. Eine 39-jährige Recklinghäuserin stand mit ihrem Pkw vor einer roten Ampel, als ein mit zwei Personen besetzter blauer Audi auffuhr. Als die Frau die Männer zur Rede stellen wollte, flüchteten diese mit dem Pkw von der Unfallstelle.

PM des PP Recklinghausen vom 19.11.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Handfeste Auseinandersetzung

Nach einem handfesten Disput am heutigen Dienstagmorgen in der Kohlenstraße haben die Beamten des Polizeireviers Rastatt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Während die genauen Hintergründe noch nicht eindeutig geklärt sind, lassen die ersten Ermittlungen darauf schließen, dass es zunächst zu einem Streit zwischen drei Männern gekommen war. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll einer der Beteiligten versucht haben, ein Küchenmesser einzusetzen. Letztlich soll es beim Versuch geblieben sein. Im Zuge der Ermittlungen behinderte eine 39 Jahre alte Frau fortlaufend die polizeilichen Maßnahmen. Die stark alkoholisierte Störerin beleidigte die Beamten und leistete massiven Widerstand, weshalb sie letztlich kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden musste. Die Beamten blieben bei den Vorfällen unverletzt.

PM des PP Offenburg vom 19.11.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 42-Jährige sollte beraubt werden – drei junge Männer dingfest gemacht

Wegen versuchter räuberischer Erpressung werden sich drei junge Männer im Alter von 16, 17 und 19 Jahren verantworten müssen, die am Montag kurz nach 22.00 Uhr in der Bahnhofstraße in Böblingen zuschlugen. Ihr Opfer, ein 42 Jahre alter Mann, ging in Richtung des Bahnhofs, als ihm das Trio entgegen kam. Zunächst habe wohl einer der Tatverdächtigen gegen ein abgestelltes Fahrrad getreten. Dann soll er auf den 42-Jährigen zugegangen sein und Geld gefordert haben. Während dessen trat er nach dem Mann, der jedoch ausweichen konnte. Der 16-jährige Komplize, der sein Gesicht mit einem roten Tuch verdeckte, verlangte nun ebenfalls die Herausgabe von Bargeld, worauf der 42-Jährige in einer nahegelegene Gaststätte Schutz suchte. Nachdem ihm einer der Tatverdächtigen noch bis zum Eingangs des Lokals gefolgt war, flüchteten die drei dann in Richtung des Unteren Sees. Die alarmierte Polizei führte sofort Fahndungsmaßnahmen anhand der vorliegenden Personenbeschreibungen durch. Im Bereich des Unteren Sees konnten Polizeibeamte schließlich eine Gruppe von Personen feststellen. Unter ihnen entdeckten die Beamten drei junge Männer, die auf die Beschreibungen passten. Da sich die drei den Polizisten gegenüber aggressiv verhielten, wurden ihnen Handschließend angelegt. Als sich der Verdacht, dass sie die Tat verübt haben könnten, verdichtete, wurden sie vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Nach Durchführung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Tatverdächtigen auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 19.11.2019

 

Bad Brückenau (Bayern): Abschied mit „Stinkefinger“

Am Montagabend hielt sich im Zuge einer familiären Streitigkeit eine 36-jährige Frau aus Bad Brückenau in den Räumen der Polizeiinspektion auf. Nachdem sie mit den Maßnahmen und Entscheidungen der Beamten offensichtlich nicht einverstanden war, zeigte sie beim Verlassen des Gebäudes der Streife durch das Fenster den gestreckten Mittelfinger. Der Vorfall wird wegen Beleidigung der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

PM der PI Bad Brückenau vom 19.11.2019

 

Dresden, Görlitz (Sachsen): Verfolgungsfahrt endet mit vorläufiger Festnahme

Beamte der gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden haben am Montagvormittag auf der BAB 4 Erfurt in Richtung Dresden ein gestohlenes Fahrzeug bemerkt. Die Polizisten nahmen die Verfolgung des in den Niederlanden entwendeten Range Rover Sport auf.

Schließlich gelang es drei Streifen der Fahndungsgruppe aus Dresden gemeinsam mit einer der gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen das Fahrzeug an der Raststätte Oberlausitz Süd zum Abfahren zu bewegen. Die Ordnungshüter stoppten das Auto. Bei dem 35-jährigen Fahrzeugführer klickten die Handschellen. Im Zuge der Festnahme rollte der Rover noch gegen einen Streifenwagen. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro.
Die Beamten stellten das Diebesgut sicher und behandelten den Ertappten erkennungsdienstlich. Der polnische Staatsbürger wird sich nun des Vorwurfs der Hehlerei stellen müssen. Über einen Haftantrag entscheidet die niederländische Justiz.

PM der PD Görlitz vom 19.11.2019

 

München (Bayern): 20-Jähriger beschädigt mehrere Fahrzeuge und verletzt Polizeibeamte bei Festnahme – Maxvorstadt

Am Dienstag, 19.11.2019, gegen 02:45 Uhr, wurde dem Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine Person in der Maxvorstadt dort geparkte Fahrzeuge beschädigen soll. Dabei hat der Tatverdächtige unter anderem einen Pflasterstein auf einen Pkw geworfen. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) konnte unweit der Tatörtlichkeit eine verdächtige Person feststellen. Bei der Kontrolle pöbelte die Person die Polizeibeamten an und schlug mit Fäusten auf sie ein. Hierbei wurden beide Beamte leicht verletzt.
Der Täter konnte anschließend fixiert werden. Er führte keine Ausweisdokumente mit sich und gab an, sich auf der Durchreise zu befinden. Da er bisher nicht identifiziert werden konnte, wurde er vorläufig festgenommen und wird zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei München übernommen.

PM (1726) des PP München vom 19.11.2019

 

Mühlhausen (Thüringen): Streifenwagen beschädigt

Nachdem mehrere junge Männer am Montagnachmittag, gegen 17 Uhr, in einem Supermarkt in der Industriestraße Tabak gestohlen hatten, informierte ein Mitarbeiter des Marktes die Polizei. Bei der Durchsuchung der zwei Jugendlichen, im Alter von 15 und 16 Jahren, sowie eines 19-Jährigen, fanden die Beamten weiteres Diebesgut aus anderen Märkten. Nach der Anzeigenaufnahme entdeckten die Beamten einen Brandschaden auf der Motorhaube des Streifenwagens. Der 19 Jahre alte Mann und der 15-Jährige Begleiter hatten einen Knallkörper auf der Motorhaube entzündet.

PM der LPI Nordhausen vom 19.11.2019

Wernberg-Köblitz (Bayern): Einsatz wegen Ruhestörung mit Folgen

Am Samstagnacht, gg. 23.45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Einsatz wegen Ruhestörung zu einem Anwesen in der Regensburger Straße gerufen. In der Wohnung befanden sich der 29-jährige Bewohner und sein 21-jähriger Bekannter. Beide Männer waren stark alkoholisiert und zeigten sich bei der Ermahnung der Polizeibeamten hinsichtlich Abstellung der Ruhestörung völlig uneinsichtig. Letztendlich mussten beide Männer in Gewahrsam genommen werden. Der Jüngere der beiden Männer leistete dabei Widerstand, was nun eine Strafanzeige gegen ihn zur Folge hat. Aufgrund ihrer Uneinsichtigkeit und alkoholbedingten Aggressivität mussten Beide die Nacht in der Arrestzelle verbringen.

PM der PI Nabburg vom 18.11.2019

 

Gera (Thüringen): 39-Jähriger leistete Widerstand

Im Zuge eines Einsatzes hinsichtlich einer Diebstahlshandlung kontrollierten Polizeibeamte heute Nacht (18.11.2019, gegen 00:30 Uhr) einen 39-jährigen Mann in einer Lokalität in der Heinrichstraße. Hierbei wurde dieser zunehmend aggressiver und schmiss eine Bierflasche um sich. Als die Beamten den Mann aus dem lokal beförderten, leistete dieser starken Widerstand. Gleichzeitig beleidigte er die Beamten und spuckte in deren Richtung. Die Einsatzkräfte brachen den Widerstand und verbrachten den 39-Jährigen aus Rumänien zur Dienststelle. In einer Gewahrsamszelle konnte er über Nacht seinen Rausch ausschlafen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 18.11.2019

 

Breisach (Baden-Württemberg): Aggressiver Gast kommt in Gewahrsam

Am Sonntagmorgen, 17.11.2019, gegen 4:30 Uhr, wurde die Polizei in eine Gaststätte in Breisach gerufen. Zwei Männer waren in Streit geraten und warfen Einrichtungsgegenstände durch die Gaststätte. Bei Eintreffen vor Ort verhielt sich einer der beiden Männer, der Polizei gegenüber derart aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Zudem muss der 28jährige Mann, der einen Atemalkoholwert von über 2 Promille aufwies, mit einer Anzeige rechnen, da er die Beamten massiv beleidigte.

PM des PP Freiburg vom 18.11.2019

 

Plauen (Sachsen): Eskalation nach Sachsenpokalspiel auf Plauener Bahnhof

Bei der Rückreise vom Sachsenpokalspiel VFC Plauen gegen 1. FC Lok Leipzig kam es am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr am oberen Bahnhof in Plauen zu Auseinandersetzungen zwischen Fans des 1. FC Lok Leipzig und Einsatzkräften der Bundespolizei, wobei auch Personen verletzt wurden.
Auslöser der Eskalation war der Umstand, dass die abreisenden Fußballfans den Anweisungen der Einsatzkräfte zur ordnungsgemäßen Abreise nicht folgten. Ein Teil der teilweise stark alkoholisierten Fans reagierte aggressiv und versuchte, eine Absperrung zu durchbrechen. Das konnte nur unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt durch die Bundespolizisten verhindert werden. In der Folge kam es zu Flaschen- und Dosenwürfen auf die Einsatzkräfte, welche die Angriffe mittels Reizgas- und Schlagstockeinsatz unterbanden.
Es erfolgte dann die Räumung des Zuges und die Identitätsfeststellung aller abreisenden Fußballfans. In diesem Zusammenhang stellten die Beamten darüber hinaus Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und erstatteten gegen die Beschuldigten Anzeige.
Nach Abschluss aller polizeilichen Erstmaßnahmen erfolgte die Abreise der Spielbesucher in Kleingruppen mit verschiedenen Zugverbindungen während der Abendstunden in Richtung Leipzig.
Am Einsatz beteiligt waren rund 100 Polizisten der Bundespolizei und der Polizei des Landes Sachsen.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Klingenthal vom 18.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizisten gebissen

In den Unterarm eines Polizisten biss ein 33-Jähriger am Sonntagabend.
Vorausgegangen war dem Vorfall die Weigerung zweier Verkäuferinnen im Eisstadion, dem offensichtlich alkoholisierten und aggressiven Mann noch alkoholische Getränke zu verkaufen. Da er sich nicht beruhigte riefen die Angestellten die Polizei zu Hilfe. Er weigerte sich, einen Platzverweis zu akzeptieren, weshalb ihn die Beamten zur Dienststelle bringen wollten. Dagegen wehrte er sich heftig und biss im Laufe der Auseinandersetzung einem Polizisten in den Arm. Genutzt hat es ihm nichts, er wurde in eine Zelle verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,7 Promille.

PM des PP Heilbronn vom 18.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen

Passanten pöbelte ein 30-Jähriger am Abend des vergangenen Freitags beim Heilbronner K3 an. Als die alarmierte Polizei eintraf, saß der Mann vor einer Gaststätte auf dem Boden. Die Beamten halfen dem stark Alkoholisierten beim Aufstehen und führten ihn zum Streifenwagen. Bei diesem angekommen wurde er schlagartig aggressiv und schlug seinen Kopf gegen die Seitenscheibe des Dienstfahrzeugs. Er musste am Boden fixiert und mit Handschließen versehen werden. Im Streifenwagen begann er, die Beamten zu beleidigen und um sich zu spucken. Als er dann endlich in einer Zelle untergebracht war, fing er an, sich nackt auszuziehen. Er warf seine Kleidung zum Teil in die Toilette und trat gegen Wände und die Tür. Eine Untersuchung durch eine Ärztin verweigerte er.
Irgendwann gab er Ruhe und schlief seinen Rausch aus.

PM des PP Heilbronn vom 18.11.2019

 

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Am Samstag wurde eine Polizeistreife in einen Supermarkt an der Kaiserstraße gerufen. Auslöser des Einsatzes war ein 42-Jähriger, der stark alkoholisiert mit einem kleinen Taschenmesser für Unsicherheit sorgte. Auf Aufforderung eines Kassierers, das Geschäft zu verlassen, reagierte der Mann nicht. Auch auf die Aufforderung der eingesetzten Polizeistreife wollte der polizeibekannte Mann nicht reagieren. Zuvor sorgte er bereits durch diverse Pöbeleien für drei Polizeieinsätze in der Innenstadt. Der 42-Jährige wurde gefesselt und zur Polizeiwache ins Gewahrsam gebracht. Als ihm die Handfesseln gelöst wurden, randalierte der Mann weiter und schlug und trat in Richtung der Beamten. Hierbei traf er eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten, wodurch sich diese leicht verletzten. Sie blieben beide dienstfähig. Dem Randalierer wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 18.11.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Gleich zwei tätliche Angriffe gegen Bundespolizisten in einer Schicht, Polizeischülerin betroffen

Im Bereich des Hauptbahnhofes Halle kam es innerhalb einer Nachtschicht gleich zu mehreren tätlichen Angriffen gegen Bundespolizisten.
Unter anderem war davon auch eine Auszubildende betroffen: Hierbei stieg ein Mann am Freitag, den 15. November, um 21.20 Uhr in eine Regionalbahn ein, die von Halle nach Merseburg fuhr. Er schrie umher, belästigte verschiedene Reisende, setzte sich in die 1. Klasse und legte seine beschuhten Füße auf dem gegenüberliegenden Sitz. Ein Zugbegleiter wollte noch vor Abfahrt der Regionalbahn den Fahrschein des Deutschen sehen. Diesen konnte er allerdings nicht vorweisen. Der sich anschließenden Aufforderung des Zugbegleiters, den Zug zu verlassen, kam er nicht nach. So mussten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Bahn den 41-Jährigen aus dem Zug begleiten. Eine hinzugerufene Streife der Bundespolizei erwartete den Mann auf dem Bahnsteig und wollte seine Identität feststellen. Der Mann verweigerte die Herausgabe eines Personaldokuments, so dass die Bundespolizisten ihn mit zur Dienststelle nahmen. Auf dem Weg dorthin sperrte er sich aktiv und versuchte einen 54-jährigen Bundespolizisten wegzustoßen. Auf der Dienststelle fanden die eingesetzten Bundesbeamten dann sein Personaldokument sowie ein Klappmesser, was präventiv sichergestellt wurde.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Da der Mann über Schmerzen klagte, riefen die Bundespolizisten einen Rettungswagen.
Nach dem Eintreffen der Rettungssanitäter verhielt er sich erneut höchst aggressiv und versuchte eine 24-jährige Polizeischülerin anzugreifen. Dies konnte durch weitere Bundespolizisten verhindert werden. Der Mann musste mit den Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund seines hohen Aggressionspotentials wurde er durch die 24- und 54-jährigen Bundespolizisten begleitet. Auf dem Weg ins Krankenhaus beleidigte der Mann die Beiden noch massiv mit ehrverletzenden Worten. Er verblieb im Krankenhaus und ihn erwarten mehrere Strafanzeigen wegen Leistungserschleichung, Hausfriedensbruch, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Am Samstag, den 16.
November 2019 bemerkten die Bundespolizisten dann um 03.30 Uhr einen weiteren Mann in der Bahnhofshalle. Er fiel durch sein lautstarkes Verhalten auf, zudem schrie er eine Verkäuferin an und spuckte mehrfach auf den Boden. Die Bundespolizisten kontrollierten den 30-Jährigen, der seine Identität ebenfalls nicht preisgeben wollte und somit auf die Dienststelle verbracht wurde. Dagegen wehrte er sich aktiv und versuchte die Bundesbeamten zu schlagen. Somit wird auch gegen den Spanier wegen Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte und einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Des Weiteren kassierte er von der Deutschen Bahn ein zweijähriges Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.11.2019

 

Lippstadt-Bad Waldliesborn (Nordrhein-Westfalen): Supermarkteinbrecher gefasst

Am Sonntag, um 03:30 Uhr, verständigte ein Zeuge die Polizei.
Er hatte an einem Supermarkt an der Quellenstraße einen Einbrecher bemerkt. Als die ersten Polizisten eintrafen, versuchte der Täter gerade aus einem Fenster wieder herauszuklettern. Er bemerkte die Polizisten und verschwand wieder im Supermarkt. Hier konnte er durch Fenster beobachtet werden. Nach einer Weile flüchtete er aus einem anderen Fenster. Durch die Beamten konnte er jedoch nach etwa 400 Metern gefasst werden. Bei der Festnahme bezeichnete er die Polizisten als „Hurensöhne“. Der Einbrecher hatte ein Fenster aufgebrochen, um ins Innere zu gelangen. Der 21-jährige Mann aus Lippstadt wurde in Gewahrsam genommen. Nach Vernehmungen wurde er am Montagvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der KPB Soest vom 18.11.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand in der Hochstraße

Ein 26-jähriger Mann sorgte am Sonntagmorgen für einen Polizeieinsatz. Um 07:10 Uhr erhielten die Einsatzkräfte einen Einsatz in die Hochstraße, wo Anwohner sich über die laute Musik beschwerten. In der Wohnung befanden sich mehrere alkoholisierte Gäste, deren Personalien überprüft werden sollten. Der 26-jährige konnte keinen Ausweis vorweisen und widersetzte sich der Durchsuchung, indem er um sich schlug. Die Polizisten mussten den Mann mit Armhebeln zu Boden bringen. Er kam in das Polizeigewahrsam, wo festgestellt wurde, dass er über 1,8 Promille in der Atemluft hatte. Ein Polizeibeamter verletzte sich leicht an der Hand, verblieb aber dienstfähig. Den 26-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Hagen vom 18.11.2019

 

Darmstadt (Hessen): 34-Jähriger rastet bei Kontrolle aus / Ermittlungsverfahren eingeleitet

Außer Rand und Band zeigte sich ein 34 Jahre alter Mann aus Otzberg am frühen Samstagmorgen (16.11.), als er von Polizeibeamten kurz nach 2 Uhr auf dem Karolinenplatz kontrolliert wurde. Zeugen hatten zuvor die Ordnungshüter verständigt, nachdem sich der offenbar stark alkoholisierte 34-Jährige lautstark randalierend vor dem Schlosskeller gezeigt haben soll.
Bei Eintreffen der Beamten war der Mann mit seinen Begleitern bereits vor das Unigebäude auf dem Karolinenplatz gezogen, augenscheinlich mit unverändertem Verhalten. Im Rahmen seiner Überprüfung leistete er erheblichen Widerstand und wurde schlussendlich festgenommen. Dabei beleidigte er fortwährend die Beamten, trat und schlug nach ihnen. Infolge der Tritte und Schläge verletzten sich zwei Polizisten leicht.
Der frühe Morgen endete für den 34-Jährigen auf der Polizeiwache. Dort wurde Anzeige erstattet und er musste eine Blutprobeentnahme über sich ergehen lassen.
Im Anschluss kam er zur Ausnüchterung und Verhinderung von Straftaten in eine Gewahrsamszelle. Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wird er sich nun zukünftig strafrechtliche verantworten müssen.

PM des PP Südhessen vom 18.11.2019

 

Michelstadt (Hessen): 29-Jähriger greift Polizistin an

Nach einem Polizeieinsatz am frühen Samstagmorgen (16.11.) muss sich ein 29 Jahre alter Mann wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Trunkenheitsfahrt in einem Verfahren verantworten.
Ein Zeuge meldete gegen kurz vor 4 Uhr der Polizei, dass vor ihm ein Auto in Schlangenlinien fährt. Als eine Streife der Polizeistation Erbach den Fahrer auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Oberhammerwiesenstraße kontrollieren wollte, griff er die Beamten an.
Die Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen, um den 29-Jährigen vorläufig festnehmen zu können. Bei dem Widerstand wurde die eingesetzte Streife nicht verletzt. Der Michelstädter musste allerdings wegen des Einsatzes von Pfefferspray im Krankenhaus versorgt werden, wo aufgrund der Alkoholisierung eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

PM des PP Südhessen vom 18.11.2019

 

Halle, Magdeburg, Burg (Sachsen-Anhalt): 52 „Schwarzfahrten“ durch vermutliche Fußballanhänger, Widerstand, Beleidigungen, Landfriedensbruch, Bedrohung, Körperverletzung, Tätlicher Angriff

52 namentlich bekanntgemachte Tatverdächtige registrierte die Bundespolizei am 16. November 2019 allein bei der Anreise zum Landespokalspiel zwischen dem BSV Halle Ammendorf und dem 1. FC Magdeburg. Die Reisenden mit der Fanbekleidung des 1. FC Magdeburg fuhren vom Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug bis zum Hauptbahnhof Halle, allerdings ohne die jeweils erforderlichen Fahrausweise. Am Hauptbahnhof Halle wurden ihre Identitäten von der Bundespolizei festgestellt. Hierbei verhielten sich die 52 Personen äußerst unkooperativ und verbal aggressiv gegenüber den Beamten. In dem betroffenen Zug fanden die Bundespolizisten im Nachgang noch mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln, die jedoch zunächst nicht mehr zugeordnet werden konnten.
Nach dem Spielende kam es bei der Rückreise zu massiven Straftaten durch diese Fangruppierung. Die durch Bundespolizisten im Zug begleiteten Fußballanhänger versuchten das Bahnpersonal und die Beamten verbal und durch störende Handlungen zu provozieren. Ein ausgesprochener Platzverweis eines Mannes musste gegen dessen Widerstand durchgesetzt werden. Am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug provozierte die Menschenmenge weiterhin, indem sie den Bahnsteig am Haltepunkt nicht verließ und somit für andere Fahrgäste den Zu- und Abgang zum Regionalexpress verhinderte. Den ausgesprochenen Platzverweisen widersetzten sich die Personen. Aufgrund des massiven Widerstandes Einzelner aus der Menge heraus musste durch die Bundespolizisten Reizgas eingesetzt werden. Bei den Übergriffen wurde ein Fußballanhänger an der Oberlippe verletzt, verzichtete jedoch auf ärztliche Hilfe. Die Tatverdächtigen erhalten Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, und Erschleichen von Leistungen. Zudem ermittelt die Bundespolizei wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.
Nach Zeugenaussagen randalierten circa 10 Männer mit der Fanbekleidung des Fußballvereins 1. FC Magdeburg an diesem Abend gegen 22.00 Uhr auch auf dem Bahnhof Burg. Dabei rissen sie unter anderem einen Papierkorb aus seiner Verankerung und beschädigten einen Stromkasten. Ob diese Taten ebenfalls durch die genannten Personen begangen wurden, wird derzeit durch die Bundespolizei ermittelt.
Am nächsten Tag, den 17. November 2019 gegen 05:00 Uhr fielen circa 25 Personen, die Fanutensilien des 1. FC Magdeburg trugen, in einem Regionalexpress von Burg nach Magdeburg auf. Hier bedrohten sie einen im Zug befindlichen Bundespolizisten, der sich gerade auf dem Weg zum Dienst befand, massiv mit Eingriffen in seine körperliche Unversehrtheit. Ein Tatverdächtiger stieß den jungen Beamten zudem mit dem Knie an seinen Körper. Glücklicherweise wurde der 22-Jährige nicht verletzt. Am Hauptbahnhof Magdeburg konnten durch sofort alarmierte Bundespolizisten von 15 der Personen die Identität festgestellt werden. Darunter befanden sich auch vier Männer, die an den Straftaten des Vortages beteiligt waren. Diese 15 Fußballanhänger werden sich nun wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen. Zudem wird bei einer der Personen wegen Körperverletzung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.11.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Rauschgifthändler festgenommen

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Polizeibeamte haben in der Nacht auf Samstag (16.11.2019) in der Breitscheidstraße einen 26 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift zu handeln. Den Beamten fiel der Tatverdächtige gegen 04.50 Uhr im Rahmen einer Fußstreife auf, insbesondere da der 26-Jährige beim Erkennen der Polizeibeamten unverzüglich seine Laufrichtung änderte und schlussendlich auf Ansprache die Flucht ergriff. Es gelang den Beamten, den Mann einzuholen und festzuhalten. Dagegen wehrte sich der Tatverdächtige und schlug mehrfach mit den Fäusten auf die Beamten ein. Es gelang ihnen jedoch den Mann festzunehmen. Noch während der körperlichen Auseinandersetzung warf der 26-Jährige etwas weg. Bei einer Nachschau fanden die Polizeibeamten insgesamt zwölf Klemmtütchen mit mutmaßlichem Amphetamin. Bei der Auseinandersetzung erlitten sowohl die Polizeibeamten als auch der 26-Jährige leichte Verletzungen. Der bereits einschlägig polizeibekannte türkische Tatverdächtige wurde noch am Sonntag (17.11.2019) mit Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Richter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 18.11.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Schlägerei nach Disco-Besuch in der Samstagnacht

Braunschweig, Innenstadt 17.11.2019, 04.30 Uhr
Nach einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einer Diskothek eskalierte der Streit und mündete auf offener Straße in eine Schlägerei, bei der auch Polizeibeamte verletzt wurden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in einer Diskothek in der Innenstadt zu einem Streit zwischen drei Personen, der mit einer körperlichen Auseinandersetzung einherging.
Nachdem die beteiligten Personen von Mitarbeitern der Diskothek herausgebeten wurden, verlagerte sich die Personengruppe und es kamen weitere Personen hinzu.
Im Bereich der Welfenhof-Passage eskalierte die Situation und es kam anschließend zu einer Schlägerei, bei der nicht nur Schläge eine Rolle spielten, sondern auch ein Messer eingesetzt wurde.
Die Beteiligten erlitten leichte Verletzungen, ersten Erkenntnissen zu Folge aber nicht durch das Messer.
Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als er die aufgebrachten Kontrahenten voneinander trennen musste. Eine weitere Polizeibeamtin konnte einem Schlag noch ausweichen und wurde nicht getroffen.
Als eine 25-jährige Beteiligte der Schlägerei ins Polizeigewahrsam gebracht wurde, leistete sie Widerstand.
Wie sich die Auseinandersetzung im Einzelnen zugetragen haben, ermittelt die Polizei im Rahmen der eingeleiteten Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der POL Braunschweig vom 18.11.2019

 

Oranienburg (Brandenburg): Widerstand geleistet 1

Im Rahmen einer Streitigkeit in der Berliner Straße kamen Polizeibeamte am Samstag um 04.10 Uhr zum Einsatz. Ein 23-jähriger Deutscher wollte seine Lebensabschnittgefährtin nach bisherigen Erkenntnissen daran hindern, die Wohnung zu verlassen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 23-Jährige (2,84 Promille) in Gewahrsam genommen, wobei er Widerstand leistete. Bei der Ingewahrsamnahme verletzte sich ein Polizeibeamter leicht am Knie. Er blieb weiterhin dienstfähig. Die Gewahrsamstauglichkeit des Mannes wurde durch einen Arzt überprüft. Nun muss sich der Mann u. a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Brandenburg Nord vom 18.11.2019

 

Gransee (Brandenburg): Widerstand geleistet 2

Polizeibeamte wollten gestern um 00.30 Uhr in der Straße Am Gewerbepark einen Pkw VW Caddy einer Verkehrskontrolle unterziehen, für den kein Versicherungsschutz mehr bestand. Das Fahrzeug entfernte sich jedoch und konnte erst wieder stehend im Stadtgebiet festgestellt werden. Zum Fahrzeug erschienen anschließend ein 22-jähriger polizeibekannter Deutscher und eine 37-jährige Deutsche. Dem 22-Jährigen wurde im weiteren Verlauf ein Platzverweis erteilt, welchem er nicht nachkam. Zudem fing der junge Mann an zu schubsen, woraufhin ihn die Beamten in Gewahrsam nahmen. Als er in den Streifenwagen gebracht wurde, schlug er um sich und verletzte einen Polizisten, sodass dieser nicht mehr dienstfähig war. Zudem ist er als Fahrer des Wagens nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Das Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt. Letztlich wurden gegen den Mann mehrere Strafanzeigen, u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen die Abgabenordnung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 18.11.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Seniorin von 31-Jährigem massiv eingeschüchtert und bedrängt – couragierte Zeugen verständigen Polizei und eilen der Dame zu Hilfe

45127 E-Innenstadt: Freitagmittag (15. November, gegen 15 Uhr) meldeten aufmerksame Zeugen dem Notruf der Polizei eine Situation, die den Anrufern merkwürdig vorkam. Sie beobachteten eine ziemlich verängstigte Seniorin (87), die augenscheinlich von einem ihr unbekannten Mann gezwungenermaßen umschlungen und begleitet wurde. Der Mann soll die Dame von der Marktkirche über die Kettwiger Straße zum Willy-Brandt-Platz hin begleitet haben. Da den Zeugen
(61/48/16/15) die Situation sehr eigenartig vorkam und sie eine Straftat zum Nachteil der älteren Dame nicht ausschließen konnten, meldeten sie sich beim Notruf. Eine Joggerin (26) erkannte ebenfalls die sonderbare Situation und sprach die Dame, die sich mit dem Mann (31) mittlerweile auf der Hollestraße befand, direkt an. Um die Situation zu entschärfen gab sich die Essenerin als Bekannte der Dame aus, nahm diese in den Arm und teilte dem überraschten Mann mit, die Seniorin nun nach Hause zu begleiten. Der 31-jährige Essener wurde daraufhin jedoch ausfallend und beleidigend. Zeitgleich trafen die alarmierten Beamten ein und kontrollierten den Essener. Dieser verhielt sich von Beginn an den Beamten gegenüber sehr aggressiv, sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte diese abfällig. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er über Nacht in Gewahrsam genommen. Die Polizei lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich das couragierte Eingreifen der Passanten!

PM der POL Essen vom 18.11.2019

 

Lingen (Niedersachsen): Polizisten durch Betrunkenen mit Messer angegriffen

Am Sonntagabend wurden zwei Beamte der Polizei in Lingen von einer betrunkenen Person mit zwei Messern bedroht. Zuvor wurde im Bereich der Rheiner Straße eine männliche Person gemeldet, die dort versuche, Autos anzuhalten. Als die Beamten den Einsatzort erreichten, flüchtete die Person zunächst in ein Wohnhaus. Als der betrunkene 35-jährige kurze Zeit später die Wohnung wieder verließ, kam er mit zwei Messern bewaffnet auf die Polizisten zu.
Der Aufforderung, die Messer fallen zu lassen, widersetzte sich der Täter. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray ließ der Mann die Messer fallen und konnte überwältigt werden. Auch bei der Ingewahrsamnahme leistete der Beschuldigte erhebliche Gegenwehr. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,39 Promille. Die Polizeibeamten blieben bei dem Einsatz unverletzt. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 18.11.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Gewahrsam

Im polizeilichen Gewahrsam endete die Nacht auf Sonntag für einen 20-jährigen alkoholisierten Mann, den Beamte des Reviers gegen 02.45 Uhr in der Reichenaustraße vorläufig festgenommen haben. Vom Mitarbeiter eines Schnellrestaurants war zuvor über Notruf eine Schlägerei im Restaurant mitgeteilt worden. Beim Eintreffen der ersten Streife flüchtete der 20-Jährige sofort quer über die Reichenaustraße, konnte jedoch von Polizisten kurze Zeit später eingeholt werden. Der Mann musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige zunehmend aggressiver und musste schließlich unter Anwendung von unmittelbarem Zwang in eine Gewahrsamszelle auf das Revier gebracht werden. Zum Tathergang im Schnellrestaurant konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 20-Jährige dort mit einem 21-jährigen Mann aneinandergeraten war, da er offenbar dessen weiblicher Begleitung zu nahe gekommen war. Bei der Auseinandersetzung erlitt der 21-Jährige eine Platzwunde am Hinterkopf als er gegen eine Glastür stürzte, die zu Bruch ging.

PM des PP Konstanz vom 18.11.2019

 

Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen): Auseinandersetzung in Ovelgönne führt zu großem
Polizeiaufgebot

Weil es im Rahmen einer Feierlichkeit zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens zehn Personen kam, wurde die Polizei Brake zu einer Gaststätte in Ovelgönne in der Neustädter Straße gerufen. Die Polizei Brake erhielt zunächst Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland sowie der Polizei Nordenham.
Als die Polizisten aus Nordenham und Varel am Sonntag, 17. November 2019, gegen 0:50 Uhr, am Einsatzort eintrafen, solidarisierten sich die Verursacher vor Ort gegen die eingesetzten Beamten und widersetzten sich den polizeilichen Maßnahmen, so dass weitere Unterstützungskräfte angefordert werden mussten.
Durch ein Großaufgebot der Polizei konnte die Situation vor Ort beruhigt werden.
Es konnten drei Hauptverursacher ausgemacht werden, die die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten und zum Teil erheblichen Widerstand leisteten bzw. Angriffe auf die Beamten verübten.
Alle drei Personen mussten zwecks Verhinderung weiterer Angriffe, auch auf weitere Besucher der Veranstaltung, dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
An dem Einsatz waren Beamtinnen und Beamte der PI Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, der PI Wilhelmshaven/Friesland, PI Oldenburg-Stadt/Ammerland, der PI Cuxhaven sowie Diensthundeführer der PD Oldenburg beteiligt.
Ernsthafte Verletzungen erlitten weder Besucher noch Polizeibeamte. Die Verursacher wurden im Laufe des Sonntags aus dem Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen zum Tathergang laufen.

PM der PI Delmenhorst vom 18.11.2019

 

Lüchow (Niedersachsen): Polizei muss bei innerfamiliärem Streit eingreifen

Zu einem handfesten Streit zwischen zwei bereits polizeilich bekannten 26 und 32 Jahre alten Brüdern in den Mittagsstunden des 17.11.19 im häuslichen Umfeld der beiden Männer aus Lüchow. Der 26-Jährige hatte gegen 12:45 Uhr seinen Bruder mit einer Machete bedroht. Die alarmierten Polizeibeamten trennten die Männer und verbrachten den 26-Jährigen, gegen den wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird, zur Polizeidienststelle. Dieser leistete dabei Widerstand, trat, beleidigte und bespuckte die Beamten.

PM der PI Lüneburg vom 18.11.2019

 

Saal a.D. (Bayern): 33-Jähriger randaliert im Haus seiner Eltern – Polizei findet Cannabis-Plantage

Ein 33-jähriger Mann randalierte am Samstag, 16.11.2019, kurz vor Mittag, im elterlichen Anwesen in einem Gemeindeteil von Saal a. d. Donau. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz verletzt. Der 33-Jährige wurde in einem Bezirksklinikum untergebracht.
Kleinholz versuchte ein 33-Jähriger aus seinem Zimmer in der Verwaltungsgemeinschaft Saal a. d. Donau zu machen. Nachdem die Polizei eintraf, verbarrikadierte sich der Mann zunächst in seinem Zimmer. Als es gelang, die Türe zu öffnen, verletzte der Mann einen Beamten an der Hand, sodass er ärztlich behandelt werden musste. In einem Nebenzimmer fanden die Beamten schließlich noch eine Cannabis-Plantage, mit zum Teil erntereifen Pflanzen und einigen Jungpflanzen.
Gegen den Mann werden nun Ermittlungen, u. a. wegen illegalem Anbau von Betäubungsmittel, Tätlicher Angriff/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung geführt.

PM des PP Niederbayern vom 18.11.2019

 

Füssen (Bayern): Im Krankenhaus gegen polizeiliche Hilfe gewehrt

Am frühen Sonntagmorgen traten bei einer 24-Jährige Krampfanfälle auf. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Obwohl sie dort Hilfe erwartete, wurde sie aggressiv, beleidigte und griff das Krankenhauspersonal tätlich an. Eine Pflegerin wurde von der Patientin bespuckt, gekratzt und geschlagen. Angesichts dieser Eskalation wurde die Polizei hinzugerufen. Die Dame war weiterhin aggressiv und nicht zu beruhigen. Daher ordneten die Beamten eine Unterbringung in ein Bezirkskrankenhaus an. Gegen die Verbringung wehrte sie sich abermals vehement. Schließlich musste sie fixiert werden, was sie jedoch zunächst nicht daran hinderte, mit den Füßen nach den Beamten zu treten. Dabei wurde jedoch niemand verletzt. Die Frau muss sich jetzt wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.11.2019

 

Bad Wörishofen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, kam es zu einem heftigen Streit zwischen einem Pärchen, bei dem von Seiten des 49-jährigen Mannes auch Beleidigungen fielen. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Als der Mann offenbar auch noch auf die 54-jährige Frau losgehen wollte, wurde er von der Polizeistreife zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei leistete er Widerstand. Da er zudem auch noch erheblich alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in die Haftzelle der Polizeiinspektion Bad Wörishofen verbracht. Der Einsatz wurde von den Einsatzkräften mit der erst kürzlich eingeführten Body-Cam aufgezeichnet. Gegen den Täter wird nun wegen Widerstand, Nötigung und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.11.2019

 

Kleinkötz (Bayern): Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Eine weibliche Person meldete in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei der Polizeiinspektion Günzburg, dass sich ein Besucher in ihrer Wohnung befinde und diese nach mehrmaliger Aufforderung nicht verlassen möchte. Des Weiteren habe er sie am Hals gewürgt, woraufhin sie die Wohnung verließ und die Polizei verständigte. Vor Ort konnte der deutlich alkoholisierte und aggressive 28-jährige Besucher angetroffen werden. Ihm wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt, welchem er vorerst nachkam. Beim Verlassen der Wohnung trug er ein Küchenmesser im hinteren Hosenbund, dieses wurde ihm seitens der eingesetzten Beamten als gefahrenabwehrende Maßnahme abgenommen. Während der gesamten Amtshandlung beleidigte er die eingesetzten Beamten fortlaufend. Bereits kurze Zeit später, gegen 01:30 Uhr wurde die Polizei erneut alarmiert, da sich die Frau erneut bedroht fühlte. Der 28-Jährige wurde erneut in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses der Mitteilerin angetroffen. Nachdem sich der Beschuldigte aggressiv und uneinsichtig gegenüber den Beamten verhielt, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Da der Mann aber bedrohlich auf die Polizisten zuging und davon auszugehen war, dass ein körperlicher Angriff unmittelbar bevorsteht, wurde nach mehrfacher Androhung Pfefferspray eingesetzt. Im Anschluss musste er fixiert werden, wobei er abermals Widerstand leistete, indem er die Arme sperrte. Durch den hinzugerufenen Rettungsdienst wurde der 28-Jährige ambulant versorgt. Als der Beschuldigte schließlich in den Streifenwagen verbracht werden sollte, sperrte er sich erneut und verpasste einem der Polizeibeamten einen Kopfstoß unter das rechte Auge. Dieser musste nach dem Einsatz zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht werden, er war nicht mehr dienstfähig. Die Verbringung des Angreifers in die zur Polizeiinspektion Günzburg verlief ohne weitere Vorkommnisse.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.11.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Der Gaststätte verwiesen und ausgerastet

Nachdem ein 30 jähriger Mann in einer Sonneberger Gaststätte bereits am vergangenen Donnerstag ein Hausverbot erteilt bekam, erschien dieser trotz dessen am Sonntag in der Lokalität. Hier wurde er erneut auf das Hausverbot hingewiesen und wurde zum Gehen aufgefordert. Der 30 Jährige reagierte hierauf mit wilden Beschimpfungen gegenüber den Hausrechtsinhabern und spuckte einem Geschädigten in Gesicht. Auch nach dem Eintreffen der hinzugerufenen Polizei beleidigte der Mann die Beamten und spuckte um sich. Weiterhin leistete der Mann Widerstand und musste hiernach zunächst in Gewahrsam genommen werden. Die Sonneberger Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Saalfeld vom 18.11.2019

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall unter Alkohol, flüchtiger Unfallverursacher leistet Widerstand – eine Person verletzt

Am Samstag (16.11.2019) ereignete sich um 18.25 Uhr auf der Gemmericher Straße in Ahlen ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Ein 29-jähriger Ahlener befuhr mit seinem Pkw die Gemmericher Straße in Richtung Ahlen. Er kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Danach geriet das Fahrzeug in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem Pkw einer 48-jährigen Frau, ebenfalls aus Ahlen. Diese wurde hierbei leicht verletzt. Der Unfallverursacher wendete anschließend seinen Pkw, touchierte dabei zwei weitere Fahrzeuge sowie ein Verkehrszeichen und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Durch die Polizei konnte der Flüchtige schließlich im Bereich der Fritz-Husemann Straße in Ahlen angehalten werden. Er leistete umgehend Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Da bei ihm im weiteren Verlauf Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen werden konnte, wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst, sein Führerschein wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 17.000,- Euro.

PM der POL Warendorf vom 17.11.2019

 

Olpe (Nordrhein-Westfalen): Bedrohung mit Messer

Am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlichtunterkunft in den Stachelauer Weg in Olpe gerufen. Dort hatte ein 48-jähriger Mann einen 21-jährigen Mitbewohner mit einem Messer bedroht. Da der angetrunkene Aggressor sich auch im Beisein der Beamten nicht beruhigte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt und eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt.

PM der KPB Olpe vom 17.11.2019

 

Graz (Steiermark): 59-jährige Grazerin festgenommen

Bei einer Amtshandlung mit einer 59-Jährigen aus Graz wurden in der Nacht auf Sonntag, 17. November 2019, zwei Polizistinnen der Polizeiinspektion Karlauerstraße leicht verletzt.
Gegen 01.15 Uhr wurde die Grazerin wegen einer Ordnungsstörung angehalten und zur Feststellung der Identität auf die Polizeiinspektion Karlauerstraße gebracht. Bei der folgenden Amtshandlung in der Polizeiinspektion wurde die 59-Jährige aggressiv und trat mit ihren Stöckelschuhen gezielt gegen die Beine zweier Polizistinnen und verletzte diese leicht (Hämatome). Zusätzlich beschimpfte sie die einschreitenden Beamten. Die Grazerin wurde festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert. Die Festgenommene blieb bei der Amtshandlung unverletzt.

PA der LPD Steiermark vom 17.11.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, 16. November 2019 gegen 19 Uhr kam es im Ortsteil Ückendorf zu einem Widerstandsdelikt gegen Polizeiamte. Zuvor war auf der Wildenbruchstraße ein 27-jähriger Autofahrer überprüft worden, der unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln stand. Da auch bei seinem 19-jährigen Beifahrer Betäubungsmittel aufgefunden wurden, sollten beide zur weiteren Sachverhaltsaufnahme und Durchsuchung der naheliegenden Polizeiwache zugeführt werden. Der 19-jährige Herner wurde jedoch zunehmend aggressiver, beleidigte die eingesetzten Beamten und leistete Widerstand indem er sich sperrte. Als er in den Streifenwagen gesetzt werden sollte trat er nach einem Beamten und traf ihn im Bauchbereich. Letztendlich konnte er jedoch in den Streifenwagen gedrückt und fixiert werden. Danach wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.11.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach versuchtem Einbruch und Sachbeschädigung

In der Nacht zum Sonntag, 17.November 2019 kam es zu einem weiteren Widerstandsdelikt. Ein 32-jähriger Gelsenkirchener war zunächst gegen 2:30 Uhr in einen Supermarkt auf dem Scheideweg im Ortsteil Scholven eingebrochen, wobei er sich an den Händen verletzte. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte er Tatortnähe angetroffen werden. Auf Grund seiner Handverletzungen wurde er mit einem Krankenwagen zur ambulanten Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Gegen 4:30 Uhr fiel er dann erneut auf, als er eine Haltestelle auf der Dorstener Straße beschädigte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte er zu flüchten, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestellt werden. Bei seiner Festnahme versuchte er die Beamten zu treten konnte aber schließlich fixiert werden. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auf der Fahrt dorthin beleidigte und bedrohte er die Einsatzkräfte.
Außerdem versuchte er sie anzuspucken und zu beißen, was aber durch einen gezielten Faustschlag unterbunden wurde. Wegen beider Delikte wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.11.2019

 

Heidelberg / Altstadt (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt und angegriffen

In der Nacht zum Sonntag wurden Beamte des Polizeirevier Heidelberg-Mitte, die sich auf Streife durch die Altstadt befanden, durch einen 18-jährigen Mann zunächst beleidigt und bei der anschließenden Kontrolle durch Tritte angegriffen.
Auch bei der Festnahme und dem Transport zum Polizeirevier unterließ es der betrunkene Mann nicht, die Beamten fortlaufend unflätig zu beschimpfen und zu treten. Auch versuchte er sich durch Fluchtversuche, den Maßnahmen der Polizei zu entziehen.
Bei den Angriffen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Der Angreifer verblieb bis zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam und muss sich nun einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte stellen.

PM des PP Mannheim vom 17.11.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte 16.11.19, 22:57 Uhr

38239 Salzgitter, Sierscher Weg: Am Samstagabend kam es im Rahmen einer privaten Feierlichkeit zu innerfamiliären Streitigkeiten. Da der Streit drohte zu eskalieren, rief die Ehefrau des nunmehr Beschuldigten die Polizei zur Schlichtung hinzu. Da sich der sechsunddreißigjährige Mann sich aber auch nach Eintreffen der Polizeibeamten nicht beruhigen ließ, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hiermit war der Beschuldigte jedoch nicht einverstanden, beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und wehrte sich daraufhin massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen. Am Boden liegend trat er nach einem sechsundzwanzigjährigen Polizeibeamten und traf diesen über dem rechten Auge. Hierbei wird der Beamte leicht verletzt. Im weiteren Verlauf droht der Täter einem Polizeibeamten mit dem Tode. Gegen den Beschuldigten wird wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und Nötigung ermittelt. Der leicht verletzte Polizeibeamte ist weiterhin dienstfähig.

PM der POL Salzgitter vom 17.11.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am 16.11.2019, gegen 00:15 Uhr, stand eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. in der Fußgängerzone. Ein 41 jähriger Weidner erblickte das Dienstfahrzeug, ging unvermittelt auf dieses zu, und zeigte den beiden Polizeibeamten den rechten Mittelfinger. Diese Geste rief bei den Beamten ein gewisses Unbehagen hervor, so dass eine Personenkontrolle mit anschließender Personalienfeststellung erfolgte. Der augenscheinlich alkoholisierte 41 jährige muss sich nunmehr wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 17.11.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizeibeamten gegen die Brust geboxt

Am 15.11.2019, gegen 14:30 Uhr, konnte am Rande einer Versammlung beobachtet werden, wie ein 16 jähriger aus dem Landkreis Neustadt a.d.WN. Aufkleber verteilte. Da mit diesen Aufklebern in der Nacht zuvor die Innenstadt komplett beklebt wurde, bestand der Verdacht, dass es sich bei dem Jugendlichen auch um die Person handelt, welche die Sachbeschädigungen verursacht hatte. Als Polizeibeamten den 16 jährigen zur Seite nahmen, um seine Personalien zu erheben, fing dieser an, sich zu sträuben und schlug einen Polizeibeamten zweifach auf die Brust. Weiterhin biss er den Beamten in die Hand. Zu einer Verletzung kam es hierbei nicht, da der Polizeibeamte Sicherheitshandschuhe trug. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens mussten die Polizeibeamten den Jugendlichen fesseln und zur Polizeiinspektion Weiden verbringen. Dort wurde er seinen Eltern übergeben. Neben den Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung wurde nun auch eine Anzeige wegen Widerstand und Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 17.11.2019

 

Amberg (Bayern): Drei Schläger greifen Fußgänger an

Während der Streifenfahrt stellten Beamte der PI Amberg am Samstag, um 1.30 Uhr, drei Männer fest, die im Bereich des Hallplatzes auf einen am Boden liegenden Mann einschlugen und eintraten. Die Polizeibeamten gingen sofort dazwischen und hielten die Täter fest. Die Abklärung des Sachverhalts ergab, dass der 41-jährige Fußgänger aus Ammerthal plötzlich und grundlos durch die ihm entgegenkommenden Männer angegriffen und geschlagen wurde. Durch das schnelle Eingreifen der Polizeibeamten blieb es beim Geschädigten bei leichten Verletzungen. Die drei Täter aus Sulzbach-Rosenberg im Alter zwischen 18 und 26 Jahren waren allesamt alkoholisiert. Die Atemalkoholwerte lagen zwischen 1,45 und 2 Promille. Einer der Täter leistete bei der anschließenden Blutentnahme Widerstand und verletzte dabei einen Polizeibeamten leicht an der Hand. Die Täter sind bereits wegen Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getreten. Sie müssen sich nun wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten.

PM der PI Amberg vom 17.11.2019

 

Bamberg (Bayern): Zwei Fälle von Widerständen gegen Polizeibeamte

Ein 23-jähriger aus dem Landkreis Bamberg wurde Samstagnacht aufgrund seiner Alkoholisierung aus einer Diskothek in der Innenstadt verwiesen. Nachdem ihn die Türsteher, seiner Meinung nach zu Unrecht, vor die Tür setzten, rief der Mann selbst bei der Polizei an, und bat um Unterstützung. Gegenüber der eingesetzten Polizeibeamten zeigte sich der Mann uneinsichtig, unbelehrbar und spöttisch. Schließlich musste er aufgrund seiner Aggressivität gefesselt werden. Hierbei leistete er Widerstand. Auch er durfte die Nacht in der Zelle verbringen.
Samstagfrüh wurden Polizei und Feuerwehr zur Wohnung eines 35-jährigen Bambergers gerufen. Hier kam Rauch aus der Wohnung und auch der Rauchmelder hatte angeschlagen. Der 35-jährige lag in seinem Wohnzimmer, während sein am Herd stehendes Essen anbrannte. Hierum kümmerte sich die Feuerwehr. Ein Gebäudeschaden war jedoch nicht entstanden.
Gegenüber den Polizeibeamten zeigte sich der Mann sehr unkooperativ und wollte sich nicht ausweisen. Zudem konnten diverse Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Daraufhin suchten die Beamten nach einem Ausweisdokument und nach Betäubungsmitteln. Währenddessen versuchte der Mann die Beamten mit seinem Handy zu filmen. Er sollte daraufhin gefesselt werden, um die Störung der Amsthandlungen zu unterbinden. Hierbei leiste er Widerstand, indem er sich losriss und sich gegen die Fesselung sperrte.
Auch wurde in der Wohnung des 35-jährigen noch Marihuana und Haschisch aufgefunden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 17.11.2019

 

Rostock/Hauptbahnhof (Mecklenburg-Vorpommern): Männergruppe randaliert am Bahnhof und in der Straßenbahn

Am gestrigen Abend gegen 18.30 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Rostock von Mitarbeitern der Deutschen Bahn darüber informiert, dass eine männliche Personengruppe in einem Fahrstuhl am Hauptbahnhof Rostock feststeckte. Zuvor randalierte diese im Fahrstuhl und traten u. a. gegen die Innentüren, sodass diese sich nicht mehr öffnen ließen.
Durch die Bundespolizei kamen sofort mehrere Streifenbesatzungen zu Einsatz. Die Personen konnten im Anschluss aus dem Aufzug befreit werden. Der Fahrstuhl wurde gesperrt und musste außer Betrieb gesetzt werden. Bei der Personengruppe handelte es sich zum Teil um junge Männer im Alter von 34, 21 und 17 Jahren. Im Rahmen der anschließenden Identitätsfeststellungen kam es durch den 34-Jährigen zu einer Widerstandshandlung gegenüber einem eingesetzten Beamten, indem er mit der erhobenen Faust in Richtung PVB schlug. Der Angriff konnte abgewehrt werden.
Der Beamte wurde nicht verletzt. Eine vor Ort durgeführte Atemalkoholkontrolle beim mutmaßlichen Täter ergab einen Wert von 3,3 Promille. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und dem Zentralgewahrsam (ZGW) der Landespolizei zugeführt.
Gegen die verbliebenden Personen wurde nach Abschluss der Ermittlungen ein Platzverweis ausgesprochen. Zwei der Jugendlichen verließen daraufhin den Bahnhof mit einer S- Bahn. Doch damit nicht genug. Zwei weitere entfernten sich zunächst in Richtung der unterhalb liegenden Straßenbahnebene und begingen weitere Sachbeschädigungen, wobei sie unter anderem einen Fahrausweisautomaten (FAA) beschmierten. Diese konnten jedoch wenig später an einer Straßenbahnhaltestelle im Stadtgebiet erneut aufgegriffen werden und wurden auf richterliche Anordnung bis zum nächsten Morgen ebenfalls in Gewahrsam genommen, nachdem sie auch in der Straßenbahn weitere Sachbeschädigungen begangen haben.
Bei den Minderjährigen wurden die Fürsorgeberechtigten benachrichtigt. Durch die
Bundes- und Landespolizei wurden Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betrieb, Gemeinschädlicher Sachbeschädigungen und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLI Rostock vom 17.11.2019

 

Bremen/Hamburg/Lüneburg: Schlafender Schwarzfahrer wegen Weckservice nicht begeistert

Erst in Handschellen auf dem Bahnsteig liegend hat sich ein 19-jähriger Schwarzfahrer besonnen, dass man Bundespolizisten nicht angreifen sollte.
Der junge Mann war am frühen Sonnabendmorgen in einem Metronom vom Hamburg nach Lüneburg nach einer durchzechten Nacht eingeschlafen. Um 04:15 Uhr ließ er sich auch durch den Zugbegleiter nicht wecken. Als ihn Bundespolizisten in Lüneburg wachrüttelten, aus dem Zug führten und seine Personalien feststellen wollten, riss er sich los. Dabei schlug er nach einem Beamten und versuchte zu fliehen.
Trotz seines Repertoires von Flüchen und Beleidigungen klickten die Handschellen.
Der 19-jährige Deutsche aus Stelle hatte eine Atemalkoholwert von 1,3 Promille.
Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Bremen vom 17.11.2019

 

Nürnberg (Bayern): Pkw beschädigt und Widerstand geleistet

Am frühen Sonntagmorgen (17.11.2019) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg West zwei Personen fest. Zuvor kam es zu Sachbeschädigungen u. a. an einem Pkw.
Gegen 05:15 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass Personen in der Unteren Kanalstraße randalieren und u. a. ein Fahrzeug beschädigt haben sollen.
Nach ersten Zeugenbefragungen soll ein junger Mann auf einen Mercedes gestiegen sein und diesen beschädigt haben. Außerdem wurde der Mercedesstern des Fahrzeuges abgebrochen. Die Randalierer flüchteten anschließend. Im Zuge der Fahndung nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West im Nahbereich einen 22-jährigen Mann fest, auf den die Beschreibung zutraf.
Der 22-Jährige zeigte sich den Beamten gegenüber sofort aggressiv, woraufhin unmittelbarer Zwang angewendet werden musste, um den 22-Jährigen zu beruhigen.
Die 23-jährige Begleiterin des Tatverdächtigen bedrängte die Polizisten ebenfalls, woraufhin sie aufgefordert wurde, dies zu unterlassen. Da sie auf mehrfache Aufforderungen nicht abließ, musste sie zurückgedrängt werden. Bei dem daraufhin entstandenen Gerangel erlitt eine Polizeibeamtin Verletzungen an der Hand.
Gegen beide Personen leiteten die Polizeibeamten Ermittlungsverfahren ein. Der 22-Jährige muss sich nun u. a. wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und die 23-Jährige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 17.11.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zusammenstoß auf Kreuzung

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg wurde gestern Abend ein 45-jähriger Autofahrer leicht verletzt und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen von Zeugen befuhr ein 25-Jähriger mit einem Mercedes gegen 20.10 Uhr den Mehringdamm in Richtung Süden mit überhöhter Geschwindigkeit, soll dabei den Motor zum Aufheulen gebracht haben und fuhr vermutlich bei Rot in die Kreuzung Mehringdamm/Yorckstraße/Gneisenaustraße ein. Dort stieß er mit dem Opel des 45-Jährigen zusammen, der in entgegengesetzter Richtung auf dem Mehringdamm unterwegs war und nach links in die Yorckstraße einbiegen wollte. Außer dem Opel-Fahrer wurde niemand verletzt. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der Mercedes-Fahrer einen Polizisten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet, ebenso ein Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens kurz vor dem Zusammenstoß. Der Führerschein des 25-Jährigen und der Mercedes wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und den angezeigten Straftaten dauern an.

PM des PP Berlin vom 17.11.2019

 

Albstadt, Tailfingen (Baden-Württemberg): Polizei verhindert Blockade der Zollern-Alb-Halle – Einsatzkräfte beleidigt – Ermittlungen eingeleitet

Anlässlich einer Informationsveranstaltung der AfD in der Zollern-Alb-Halle kam es am Samstagabend zu mehreren Demonstrationen. Während die zwei Versammlungen des bürgerlichen Lagers ohne Zwischenfälle verliefen, versammelten sich gegen 18.00 Uhr mehrere Personen der Antifa Stuttgart, der Alboffensive sowie der OATS Villingen zu einer Spontanversammlung. Einige Teilnehmer der Spontandemo versuchten den Zugang zur AfD-Veranstaltung zu blockieren. Die Polizei konnte durch den schnellen Einsatz von zahlreichen Beamtinnen und Beamten dies verhindern. Dabei wurden sie von den Demonstrationsteilnehmern wiederholt beleidigt. Außerdem kam es zu kleineren körperlichen Auseinandersetzungen. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch niemand. Aufgrund der Blockadeaktion war es Besuchern einer in der Nähe befindlichen Kirche für kurze Zeit nicht möglich das Gebetshaus nach dem Gottesdienst zu verlassen. Des Weiteren wurde der Pkw eines Gastredners der AfD durch bislang unbekannte Täter beschädigt. Strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

PM des PP Tuttlingen vom 17.11.2019

 

Sulz (Baden-Württemberg): 44-Jähriger renitent und aggressiv – Polizeibeamte beleidigt und angegriffen

Zwei Polizeibeamte des Reviers Oberndorf hatten es von Samstag auf Sonntag mit einem äußerst aggressiven und renitenten Mann zu tun, der sie übel beleidigte und einen der Polizisten körperlich anging. Die Streife war wegen einer Ordnungswidrigkeit in die Hauptstraße gerufen worden. Ein 25-Jähriger hatte an die Hausfassade eines Lokals uriniert. Noch während der Sachverhaltsaufnahme mischte sich der 44-jährige Kollege des Betroffenen ein und tat lautstark seinen Unmut über das polizeiliche Einschreiten kund. Dabei wurde der Beschuldigte zusehends aggressiver und beleidigte die Polizeibeamten mit üblen Schimpfwörtern. Für einen kurzen Moment verschwand der 44-Jährige schließlich mit seinem Kollegen im Lokal, trat nach wenigen Augenblicken jedoch wieder alleine ins Freie und lief mit geballten Fäusten direkt auf einen der Beamten zu. Als er sich etwa eine Armlänge von ihm entfernt befand, schlug er plötzlich in Richtung dessen Gesicht. Dem Polizisten gelang es den Schlag abzuwehren. Gemeinsam mit seinem Streifenkollegen gelang es dem Angegriffenen den Mann zu überwältigen. Während der gesamten Maßnahme wehrte sich der 44-Jährige heftig. Verletzt wurden die Beamten bei dem Einsatz nicht. Der Beschuldigte hingegen erlitt leichte Verletzung im Gesicht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte sowie wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Bedrohung.

PM des PP Tuttlingen vom 17.11.2019

 

Königsbrunn (Bayern): 2493 – Pfeffersprayeinsatz und Festnahmen nach Schlägerei

In der Nacht von Freitag (15.11.2019) auf Samstag (16.11.2019) kam es in der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße Ecke St.-Johannes-Straße vor einer Bar zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Männer. Beteiligt waren nach ersten Angaben bis zu 20 Personen.
Zunächst kam es vor der Bar zu einem Streit zwischen einigen jungen Männern. In Folge dessen schlugen wohl gemeinschaftlich bis zu 14, teils stark alkoholisierte, Personen der einen, auf vier Personen der anderen Gruppe ein. Hierbei wurden diese mit Schlägen und Tritten, auch schon am Boden liegend, traktiert und dadurch verletzt.
Alle vier Personen mussten später im Krankenhaus und in der Uniklinik behandelt werden. Durch den Tumult auf der Straße auf die Schlägerei aufmerksam geworden, wurde die Polizeiinspektion Bobingen von einer Anwohnerin informiert und zur Hilfe gerufen.
Die entsandte Bobinger Funkstreifenbesatzung wurde kurz nach dem Eintreffen, beim Feststellen der Personalien mehrerer Beteiligter, ebenfalls von der größeren Jugendgruppe attackiert, woraufhin eine Person festgenommen wurde.
Da der Festgenommene erheblichen Widerstand leistete und einige Personen aus der Jugendgruppe versuchten diesen zu befreien, wurde durch die Polizeibeamten sofortige Unterstützung auch aus Augsburg angefordert.
Eine Gefangenenbefreiung konnte schlußendlich nur durch den massiven Einsatz von Pfefferspray, mehreren Festnahmen und zeitweise den Einsatz von zehn Streifenwagen und einem Diensthundeführer verhindert werden. Fünf Beteiligte mussten die Nacht in Augsburger Arrestzellen verbringen. Im Verlauf des Einsatzes kam es zu mehrfachen Beleidigungen und Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten. 14 Personen erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Nord vom 17.11.2019

 

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Demonstrationen am Volkstrauertag – Polizei zieht Bilanz nach mehreren Veranstaltungen in der Innenstadt

Die für den 17. November in der Duisburger Innenstadt angekündigten Versammlungen und Demonstrationen fanden weitgehend friedlich statt.
Die angemeldete Versammlung von „PEGIDA NRW“ und „NRW stellt sich quer“ zog auf dem Bahnhofsvorplatz etwa 270 Teilnehmer an. Vor Versammlungsbeginn überprüfte die Polizei einzelne Teilnehmer. Bei den Kontrollen stellten die Ordnungshüter in drei Fällen verbotene Gegenstände sicher (Quarzhandschuhe, Messer). Nach Abschluss der Auftaktkundgebung schloss sich ein Aufzug durch die Innenstadt an.
Insgesamt hatten an diesem Volkstrauertag sieben weitere Gruppierungen unterschiedlicher politischer Ausrichtung Gegendemonstrationen angemeldet – davon sagte ein Veranstalter noch vor Versammlungsbeginn wieder ab, zwei weitere erschienen nicht. Die übrigen – darunter „Duisburg stellt sich quer“, „DU+Wir“ und „Die Linke“ – konnten in der Spitze einen Zulauf von circa 1.100 Teilnehmern verzeichnen.
An der Aufzugstrecke der PEGIDA-Versammlung versuchten Gegendemonstranten an mehreren Stellen die Polizeisperren zu durchbrechen. Trotz mehrfacher Aufforderungen, dieses zu unterlassen, mussten die Ordnungshüter vereinzelt zu Pfefferspray und Schlagstöcken greifen. Eine Sitzblockade von sieben Personen an der Kreuzung Musfeld-/Plessingstraße wurde durch Polizeikräfte aufgelöst.
Nach einer Zwischenkundgebung im Kantpark fand der PEGIDA-Aufzug um kurz nach 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz sein Ende. Um 18:35 Uhr hoben die Polizeikräfte die letzten Verkehrssperren in der Innenstadt wieder auf.
In insgesamt 22 Fällen erstattete die Polizei Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und gegen das Versammlungsgesetz.
Zeitgleich mit den Demonstrationen war an diesem Sonntagnachmittag auch der Duisburger Weihnachtsmarkt geöffnet. Abgesehen von Einschränkungen bei der Anfahrt zu diesem Traditionsmarkt, konnte er ungehindert stattfinden. Viele Besucher hatten die von der Polizei und der DVG zuvor veröffentlichten Umleitungshinweise offensichtlich beachtet. Die Polizei konnte mit ihrem extra eingerichteten Bürgertelefon 23 Anrufern weiterhelfen.

PM der POL Duisburg vom 17.11.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Zeugen gesucht: BMW-Fahrer gefährdet durch Flucht bei Verkehrskontrolle mehrere Fahrzeugführer und Polizeibeamte

Im Zuge einer Verkehrskontrolle in der Dudweilerstraße flüchtete am Sonntag, den 17.11.2019, gegen 03:00 Uhr, ein schwarzer BMW-Kombi mit SB-Kreiskennzeichen. Wie die Fahndungsüberprüfung ergab, wurden die angebrachten Kreiskennzeichen bereits am 07.11.2019 in Saarbrücken entwendet. Im Zuge seiner Flucht gefährdete er offensichtlich mehrere Verkehrsteilnehmer, die sich bislang jedoch nicht bei der Polizei gemeldet haben. Schließlich gefährdete der Fahrzeugführer in der Straße Im Sauerbrod einen Polizeibeamten, der versuchte das Fahrzeug zu stoppen. Das Fluchtfahrzeug wurde später verlassen in Jägersfreude aufgefunden. Besetzt war das Fahrzeug mit einem männlichen Fahrer, ca. 25 Jahre alt, schwarze Haare, Basecap in schwarz-grauer Farbe sowie einer weiblichen Beifahrerin, ca. 25 Jahre alt, schulterlange, nach hinten gebundene Haare, bekleidet mit braunem Mantel.
Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt; Strafverfahren wurden eingeleitet. In dem Zusammenhang werden Zeugen und Fahrzeugführer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, gebeten, sich mit der Polizei in Saarbrücken, Karcherstraße 5, Tel.: 0681-9321-233, in Verbindung zu setzen.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 17.11.2019

 

Weißenhorn (Bayern): Polizeibeamten nach Verkehrskontrolle beleidigt

Am Samstagabend (16.11.2019) wurde bei einer 19-Jährigen eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt. Sie zeigte sich gegenüber den Beamten umgehend verbal aggressiv und tat ihre Missachtung der polizeilichen Arbeit kund. Erläuterungen der Polizeibeamten, dass die Verkehrssicherheit einer der größten Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit sei, führten nicht zur Einsicht. Nachdem sie die Polizeibeamten nach dem Dienstausweis und dem Namen fragte, zeigte sie ihnen den Mittelfinger. Die 19-Jährige erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.11.2019

 

Sonthofen (Bayern): Auseinandersetzung vor Diskothek

Am frühen Sonntagmorgen kam es vor einer Diskothek in Sonthofen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 32-jährigen und einem 34-jährigen Mann. Die beiden stark alkoholisierten Streithähne mussten von einem Mitarbeiter der Security getrennt werden. Hierbei wurde der Mitarbeiter von dem 32-jährigen Mann mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht verletzt. Während der Aufnahme der Streitigkeit mischte sich dann eine unbeteiligte 27-jährige Frau ein. Die Frau missachtete einen Platzverweis und verweigerte im Anschluss ihre Personalien. Zudem beleidigte die Frau die eingesetzten Beamten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.11.2019

 

Immenstadt (Bayern): Unbekannter uriniert vor Polizeistreife

Ein 19-jähriger Mann lief in der Nacht auf Sonntag entlang der Bahnhofstraße in Immenstadt. Als er eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife bemerkte, drehte sich der Mann provokativ um und urinierte mitten auf den Gehweg. Daraufhin wurde der Mann von der Streife zur Rede gestellt. Er war deutlich alkoholisiert und zeigte sich absolut uneinsichtig bzgl. seines Fehlverhaltens. Den Mann erwartet nun eine Anzeige nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.11.2019

 

Sondershausen (Thüringen): Folgenreiche Alkoholfahrt

Am Samstag Abend gegen 23:30 Uhr wurde in Sondershausen in der Borntalstraße / Martin – Anderson – Nexö – Str. ein VW Tiguan angehalten und kontrolliert. In der Atemluft des 43 – jährigen Fahrers stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Der darauf durchgeführte freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Bei der Blutentnahme im Krankenhaus leistete der Fahrer Widerstand. Somit erwarten ihn nun zwei Anzeigen, einmal wegen des Fahrens unter Alkohol und wegen Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.

PM der LPI Nordhausen vom 17.11.2019

Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen): weiterer Polizeieinsatz gegen Clankriminalität – Null Toleranz für Straftäter

In der Nacht zu Samstag (16.11.2019) hat die Kreispolizeibehörde Unna gemeinsam mit dem Zoll, der Steuerfahndung und den Kommunen zwischen 19 Uhr und 1 Uhr erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Clankriminalität durchgeführt.
In Kamen, Unna und Bönen wurden Shisha Bars, Wettbüros und eine Teestube gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Rahmen der „Null-Toleranz-Strategie“ des Landes Nordrhein-Westfalen umfangreich kontrolliert.
Folgende Maßnahmen haben sich aus den Kontrollen ergeben:
Insgesamt wurden etwa 150 Personenkontrollen durchgeführt. 2 Personen mussten zur Identitätsfeststellung zur Wache mitgenommen werden und konnten anschließend wieder entlassen werden.
Fast in allen kontrollierten Shisha Bars stellte der Zoll unversteuerten Tabak sicher.
Eine überprüfte Person führte unerlaubte Betäubungsmittel mit sich. Gegen sie wurde eine Strafanzeige gefertigt. Ebenso gegen eine Person auf Grund von Widerstandshandlungen bei einer Verkehrskontrolle. Wegen des Verdachtes des illegalen Glückspiels wurde eine Bar geschlossen, vorgefundene Geldspielautomaten sichergestellt und ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.
Weitere Schwerpunkteinsätze dieser Art werden im Rahmen des landweiten Kampfes gegen kriminelle Familienclans auch im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna folgen.

PM der KPB Unna vom 16.11.2019

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Hamm, des Zolls, des Finanzamts Hamm und der Polizei Hamm zu den Kontrollen auf der Südstraße

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65844/4441414 –
Gemeinsam für mehr Sicherheit der Hammer Bürgerinnen und Bürger: Das ist das Ziel der beteiligten Behörden, die am Samstag, 16. November, ab 0.40 Uhr, die Lokalitäten und Gaststätten auf der „Hammer Meile“ kontrollierten.
Die Einsatzkräfte der Polizei Hamm und der Bereitschaftspolizei NRW unterstützten hierbei die Kontrollen des Ordnungsamtes, des Jugendamtes, des Ausländeramtes, des Finanzamtes sowie des Hauptzollamtes Bielefeld mit der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit.
Insgesamt wurden auf der Südstraße 14 gastronomische Betriebe zeitgleich kontrolliert. Dabei lag der Fokus insbesondere auf Einhaltung des Jugendschutz- und Nichtraucherschutzgesetzes sowie auf Überprüfung bau- und gewerberechtlicher Vorschriften. Für die Mitarbeiter des Zolls stand die Bekämpfung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Leistungsbetrug im Mittelpunkt.
Beamte des Finanzamtes überprüften die Einhaltung der ordnungsgemäßen Aufzeichnung und Buchung von Kasseneinnahmen.
Die Maßnahmen, die bis 3.30 Uhr andauerten, verliefen weitestgehend störungsfrei. Drei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, weil sie Platzverweise nicht befolgten. Insgesamt wurden 103 Personen überprüft. Ein Mann aus Hamm wurde in die JVA gebracht, weil gegen ihn ein siebenmonatiger Haftbefehl vorlag.
In zehn Fällen stellten die Beamten des Zolls Verstöße gegen Meldepflichten zur Sozialversicherung fest. Drei Mal erhärtete sich der Verdacht des Leistungsbetruges.
Das Finanzamt Hamm konnte mehrere nicht ordnungsgemäße Kassenführungen in den Betrieben feststellen. Hier werden weitere Prüfungen im Nachgang folgen.
Die Mitarbeiter der Stadt Hamm erfassten einen gewerberechtlichen Verstoß von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Neben jeweils einem Verstoß gegen das Nichtraucherschutz- und Jugendschutzgesetz bestand in einem Fall der Verdacht einer illegal geführten Shisha-Bar.
In 13 der 14 überprüften gastronomischen Betriebe wurden die Notausgänge und Fluchtwege bemängelt.
Vier Betriebe wurden aufgrund gewerberechtlicher Verstöße geschlossen und noch in der Nacht durch die Stadt Hamm versiegelt.
Die Polizei erstattete drei Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Ein Messer, das eine in Gewahrsam genommene Person mit sich führte, wurde sichergestellt.
Die kontrollierenden Behörden wurden von der Feuerwehr Hamm technisch unterstützt, die die Südstraße mit zwei Lichtmasten ausleuchtete.
Auch die Auto- und Zweiradfahrer standen im Fokus der Polizei Hamm. Ein Schwerpunkt wurde insbesondere auf die Tuner- und Poserszene gelegt. Bei 63 Fahrzeugkontrollen im Bereich der Innenstadt wurden insgesamt sieben Verwarngelder erhoben und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem wegen der verbotswidrigen Nutzung des Mobiltelefons, Erlöschen der Betriebserlaubnis und Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit geschrieben. Ein Roller, der als gestohlen einlag, wurde durch die Beamten sichergestellt. Zudem besaß dessen Fahrer nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Der polizeiliche Einsatzleiter Polizeidirektor Link sowie die Einsatzleiter Zolloberamtsrat Olaf Göttner und der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Hamm, Jörg Wiesemeier, loben die erfolgreiche Aktion und ziehen eine positive Bilanz:
„Bei diesen Kontrollen zeigt sich sich, wie gut das Zusammenspiel zwischen den Behörden in Hamm funktioniert.“
Um für die Sicherheit in unserer Stadt und auf unseren Straßen zu sorgen, führen Polizei und deren Ordnungspartnern auch zukünftig gemeinsame Kontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch.

PM des PP Hamm vom 16.11.2019

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Dank Zeugin betrunkenen Fahrzeugführer angehalten

Eine aufmerksame Zeugin meldete am gestrigen Abend (15.11.2019) gegen 20:00 Uhr einen sehr unsicher fahrenden Fahrzeugführer, der an der Kreuzung Siempelkampstraße/Kempener Allee das Rotlicht mißachtete und das Licht am Fahrzeug nicht eingeschaltet hatte. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug angetroffen und zum Anhalten gebracht werden. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugführers wehrte sich dieser vehement. Durch den Widerstand des alkoholisierten 30-jährigen Fahrzeugführers aus Lettland wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Lette das Fahrzeug am Morgen in Dortmund entwendet hatte. Am Anhalteort meldete sich zudem noch ein Fahrzeugführer, der durch eine Unfallflucht des Letten geschädigt wurde. Der 30 Jährige Mann aus Lettland besaß keine Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, das Fahrzeug wurde sichergestellt.

PM des PP Krefeld vom 16.11.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstandshandlung nach Verunreinigung

In der Nacht zum Samstag, 16.11.2019, befuhr eine Zivilstreife der Polizei den Hasper Kreisel. In der Frankstraße fiel den Beamten ein 22-jähriger Mann auf, der in einen Hauseingang urinierte. Als die Beamten sich als Polizisten zu erkennen gaben und den jungen Mann aus Hagen auf sein Verhalten ansprachen, reagierte dieser sofort mit wüsten Beschimpfungen und körperlichen Attacken. Der Angreifer konnte durch die Beamten überwältigt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Der 22-jährige war erheblich alkoholisiert. Auf ihn kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes und Körperverletzung zu. Für die Verunreinigung wird er ebenfalls gerade-stehen müssen.

PM der POL Hagen vom 16.11.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Pressemeldung PK Oberharz in Clausthal – Zellerfeld

Am Samstag, den 16.11.2019, gegen 00:30 Uhr, wurde durch Angestellte einer im Ortsteil Clausthal befindliche Lokalität gemeldet, dass sich mehrere Personen weigern würden, die Räumlichkeiten zu verlassen. Vor Ort wurde durch die eingesetzten Beamten eine 20-30-köpfige Personengruppe festgestellt, die sich untereinander rangelten. Beim Anblick des Funkstreifenwagens löste sich diese Personengruppe jedoch bis auf wenige Personen zügig auf. Den jetzt noch Anwesenden wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt. Als die Streife kurze Zeit später erneut die Örtlichkeit befuhr, wurde sie von einer Person angesprochen, die mitteilte, dass sie zuvor von 2 männlichen Personen aus der besagten Personengruppe tätlich angegriffen wurde. Die beiden Personen, die sich trotz Platzverweis am Ort aufhielten, stritten die Vorwürfe ab und behaupteten das Gegenteil. Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde den 2 Personen ein erneuter Platzverweis ausgesprochen. Da sich eine der Personen weigerte, die Örtlichkeit zu verlassen und sich aggressiv verhielt, sollte sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und der hiesigen Dienststelle zugeführt werden. Die Person, die deutlich unter Alkoholeinfluss stand, leistete gegen diese Maßnahme Widerstand, konnte aber durch die Beamten unter Kontrolle gebracht und in eine Gewahrsamszelle verbracht werden. Entsprechende Strafverfahren wurden durch die eingesetzten Beamten eingeleitet.

PM des PK Oberharz in Clausthal – Zellerfeld vom 16.11.2019

 

Hersfeld-Rotenburg, Osthessen (Hessen): Bekämpfung der Einbruchskriminalität: Großangelegte Verkehrskontrolle des Polizeipräsidiums Osthessen auf der BAB 4

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/4441448 –
Bekämpfung der Einbruchskriminalität: Großangelegte Verkehrskontrolle des Polizeipräsidiums Osthessen auf der BAB 4
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit führt das Polizeipräsidium Osthessen auch in diesem Jahr wieder verstärkt Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch. Sie sind Teil eines Konzepts, das im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen bereits seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Trotz gesunkener Fallzahlen – im Jahr 2018 sanken die Fallzahlen des vollendeten Wohnungseinbruchsdiebstahls in Osthessen auf den niedrigsten jemals gemessenen Stand von 123 Taten – legt die osthessische Polizei auch weiterhin einen starken Fokus auf diesen Deliktsbereich.
Nachdem es in den vergangenen Wochen bereits zu kleineren Kontrollmaßnahmen kam, führte das Polizeipräsidium Osthessen in der Nacht zu Samstag (16.11.) eine großangelegte Verkehrskontrolle zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität auf der Bundesautobahn 4 im Bereich des Parkplatzes Nadelöhr durch. An diesem Einsatz waren neben Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Osthessen auch Kräfte der hessischen Bereitschaftspolizei und des Bundeskriminalamtes beteiligt.
Im Zeitraum von 21 Uhr bis 2 Uhr kontrollierten die Polizisten insgesamt 51 Fahrzeuge und 106 Personen. Dabei wurden drei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Ladungssicherheit und fünf Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zwei Fahrzeugführer waren ohne Führerschein unterwegs. Unter den Kontrollierten befanden sich fünf Personen mit einschlägigen Erkenntnissen im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität.
„Ziel unserer Kontrollen war es nicht nur Verstöße zu ahnden, sondern auch mögliche Tätergruppen aus der Anonymität zu holen und Erkenntnisse über Strukturen, Tatzusammenhänge und Reisebewegungen zu gewinnen“, sagt Pressesprecher Dominik Möller und fügt an: „Die Menschen in Osthessen leben sicher, das belegen die Zahlen. Unsere Kontrollen tragen dazu bei, dass dies auch weiterhin der Fall ist und sich die osthessische Bevölkerung sicher fühlen kann.“
So erwies sich die Kontrolle eines 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen als
Volltreffer: In seinem Fahrzeug fanden die Polizisten eine große Menge an vermutlich gestohlenen Kosmetikartikeln vor. Bei der Personenüberprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Einbruchsdiebstahl vorliegt. Zuvor missachtete der 30-Jährige die Anhaltesignale der Polizei an der Kontrollstelle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit, sodass es zu einer Verfolgungsfahrt kam. An der Ausfahrt Wildeck-Obersuhl fuhr der Flüchtige von der Autobahn ab und wollte weiter in Richtung eines dortigen Industriegebiets fahren. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Schaufensterscheibe eines Spielwarenladens. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 30-jährige erheblichen Widerstand.
Neben solchen Kontrollmaßnahmen setzt das Polizeipräsidium Osthessen auch auf eine intensive Präventionsarbeit im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität.
So bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle Prävention nicht nur kostenlose Beratungen bei Bauherren, Geschäftsleuten, Haus- und Wohnungsbesitzern an, sondern sind auch auf vielen Veranstaltungen mit Informationsständen und Fachvorträgen vertreten.

PM des PP Osthessen vom 16.11.2019

 

Kevelaer (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter nach Widerstand verletzt

Am Freitag, 15.11.19, gegen 13:50 Uhr, sollte ein 35-jähriger Mann aus Kevelaer im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes auf der Kroatenstraße kontrolliert werden. Nachdem der 35-Jährige zunächst nicht auf Ansprache reagierte und sich entfernte, drehte er sich plötzlich herum und stürmte mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Zunächst konnte er zu Boden gebracht werden. Hier wehrte sich der Mann jedoch weiter so heftig, dass er erst unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und gefesselt werden konnte. Hierbei fügte er einem Polizeibeamten eine tiefe Bisswunde an der Hand zu. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Kleve vom 16.11.2019

 

Celle (Niedersachsen): Bedrohung mit Kettensäge

Um 07:50 Uhr meldet sich ein zunächst anonymer Mann über Notruf bei der Polizei und gibt an, aufgrund von Beziehungsproblemen Tabletten nehmen zu wollen, um nie wieder aufzuwachen. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung an dem vom ihm angegebenen Aufenthaltsort in Westercelle erwartet die Beamten eine böse Überraschung. Vor einem Einfamilienhaus steht ein äußerst aggressiver Mann mit einer laufenden Kettensäge. Die Tür zu dem Haus steht offen, zu allem Überfluss befinden sich in dem Haus zwei Frauen und ein Kleinkind, vermutlich seine Familienangehörigen. Der Mann steht offenbar unter Drogen -und Alkoholeinfluss und bedroht die Beamten mit der Kettensäge. Durch die Polizisten vor dem Haus kann der Mann soweit in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt werden, dass es einer weiteren Funkstreifenbesatzung gelingt, die Frauen und das Kind über die Terrasse auf der Rückseite des Hauses in Sicherheit zu bringen. Als die Kettensäge ausgeht und der Mann kurz abgelenkt ist, wagen die Beamten den Zugriff. Der Mann kann zu Boden gebracht und fixiert werden. Bei dem Zugriff wird ein Beamter durch die Kette der Säge leicht verletzt, kann den Dienst jedoch fortsetzen. Der 24-jährige Mann wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

PM der PI Celle vom 16.11.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

In der Nacht zum Samstag kam es in zwei Fällen zu Widerstandshandlungen sowie tätlichen Angriffen.
Am 16. November 2019 gegen 2 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Günnigfelder Straße im Ortsteil Ückendorf gerufen. Hier wurde eine 27-jährige Gelsenkirchenerin angetroffen, die augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Sie verhielt sich äußerst aggressiv und uneinsichtig. Im Verlauf der Sachverhaltsabklärung beleidigte sie zunächst die eingesetzten Beamten und griff sie anschließend tätlich an, wobei eine Beamtin leicht verletzt wurde. Sie musste im Anschluss an den Einsatz in einem örtlichen Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Aggressorin konnte letztendlich nach Einsatz von Pfefferspray überwältigt und mit Handfesseln am Boden fixiert werden, wobei sie auch hier noch versuchte die Beamten zu treten. Anschließend wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo ihr Blutproben entnommen wurden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Gegen 4 Uhr kam es dann im Ortsteil Erle auf der Cranger Straße in Höhe der Friedenstraße zu einem weiteren Widerstandsdelikt. Zuvor war im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem 24-jährigen Autofahrer Alkoholkonsum festgestellt worden. Zudem konnte er keinen gültigen Führerschein vorweisen. Als er daraufhin zur Polizeiwache nach Buer gebracht werden sollte bedrohte und beleidigte er die Beamten. Außerdem versuchte er einen Beamten zu schlagen. Auch die beiden Fahrzeuginsassen (21 und 24 Jahre alt), die zwischenzeitlich Platzverweise erhalten hatten mischten sich in die polizeilichen Maßnahmen ein und wollten den Transport zur Polizeiwache verhindern, indem sie mit erhobenen Fäusten auf die Beamten losgingen. Letztendlich konnten aber alle mit Hilfe weiterer Einsatzkräften überwältigt, fixiert und anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Hier wurden ihnen Blutproben entnommen. Auch hier wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Gelsenkirchen vom 16.11.2019

 

Nürtingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte verletzt und beleidigt

Äußerst aggressiv aufgetreten ist ein 26-jähriger Verletzter am Samstagfrüh gegen 0.35 Uhr am Dürerplatz, als eine Polizeistreife einer Rettungsdienstbesatzung zur Hilfe gekommen ist. Der Mann, der sich aus noch unbekannten Gründen eine Verletzung am Kopf zugezogen und bereits die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes angegangen hatte, konnte weder durch anwesende Bekannte noch durch die Polizei beruhigt werden. Die Situation gipfelte, als er sich beim Anlegen der Handschließen sperrte, nach den Beamten schlug und heftige Gegenwehr leistete. Auch bei der Fahrt ins Krankenhaus zur medizinischen Versorgung der Kopfverletzung hatte sich der stark alkoholisierte Aggressor noch nicht beruhigt und beleidigte sämtliche Anwesende mit nicht zitierfähigen Worten. Auf welche Art und Weise sich der 26-Jährige seine Kopfplatzwunde zugezogen hatte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Er musste den Rest der Nacht aus medizinischen Gründen im Krankenhaus verbringen. Zwei Polizeibeamte im Alter von 28 und 30 Jahren trugen durch die Widerstandshandlung Verletzungen davon, konnten ihren Dienst jedoch zu Ende bringen.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 16.11.2019

 

Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): Unter Alkoholeinfluss Unfall verursacht

Ein Zeuge beobachtete in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Verkehrsunfall auf der Bergstraße – weil der Unfallverursacher sich danach nicht mehr rührte, verständige er den Rettungsdienst.
Der 37-jährige Fahrer fuhr um 00:30 Uhr mit seinem Pkw auf der Westtangente in Richtung Südliche Bergstraße. Auf Höhe der Bahnbrücke nahe eines Baumarkts verlor er dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß in die Schutzleitplanke der Gegenfahrbahn. Gemeinsam mit den alarmierten Beamten des Polizeireviers Weinheim und den Rettungskräften wurde der Mann, der zunächst nicht ansprechbar war, aus dem Auto geborgen. Kurz darauf wurde festgestellt, dass sich der Unfallverursacher nur schlafend stellte und nach Alkohol roch. Als er der vermeintliche Schlafende „aufwachte“ und untersucht werden sollte, zeigte er sich zunehmend aggressiv, sodass er festgenommen werden musste. Dabei leistete er derart Widerstand, dass weitere Beamten und ein Rettungssanitäter notwendig waren. Auch während der Fahrt in die Dienststelle und bei der anschließenden Blutentnahme verhielt sich der 37-jährige aggressiv und griff die Beamten an, wobei diese leicht verletzt wurden. Währenddessen beleidigte er zudem die Polizisten. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Er muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs und Beleidigung strafrechtlich verantworten. Bei dem Unfall wurde der 37-Jährige nicht verletzt. An seinem Auto und an der Leitplanke entstand Sachschaden.

PM des PP Mannheim vom 16.11.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Ein Feuer für die Stimmung

In der Nacht von Freitag auf Samstag hielten sich zwei junge Männer, 25 und 35 Jahre alt, aus Ludwigshafen, an einer Tankstelle in der Maudacher Straße auf. Um der Kälte entgegenzuwirken entfachten sie mit Pappe ein kleines Feuer. Der Tankstellenbetreiber verständigte daraufhin die Polizei. Beim Erblicken der Beamten versuchten die beiden Männer zu fliehen, konnte aber nach wenigen Metern gestellt werden. Der jüngere Mann verhielt sich einsichtig, sein alkoholisierter Begleiter trat den Beamten angriffslustig entgegen. Bevor es zu Handgreiflichkeiten gegen die Beamten kam, wurde dieser auf dem Boden fixiert.
Da der Mann sich nicht beruhigte und immer aggressiver wurde, erhielt er eine Schlafgelegenheit in der Ausnüchterungszelle. Das kleine Feuer wurde mit einfachen Mitteln gelöscht. Sachschaden entstand nicht.

PM des PP Rheinpfalz vom 16.11.2019

 

BAMBERG (Bayern): Vier erheblich alkoholisierte Männer wurden am Freitagabend durch den verantwortlichen Sicherheitsdienst aus der Brose Arena verwiesen. Da die Männer im Weiteren gegen Verkehrszeichen schlugen, auf den Gehweg urinierten und den Anweisungen der Polizeibeamten nicht Folge leisteten, mussten drei von ihnen die Nacht in den Hafträumen der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt verbringen. Der Vierte im Bunde zeigte sich einsichtig und konnte alleine seinen Heimweg antreten.
Eine weibliche Besucherin der Veranstaltung in der Brose Arena zeigte ähnliches Verhalten. Als die eingesetzten Beamten der überaus aggressiven Dame einen Platzverweis aussprachen, begann diese diverse Beleidigungen gegen die Polizeibeamten zu formulieren. Auch die angekündigte Übernachtung in den Hafträumen der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt führte nicht zur Einsicht – die Dame setzte die Beleidigungen bis zum Verschluss der Zellentüre fort.

PM (auszugsweise) der PI Bamberg-Stadt vom 16.11.2019

 

HALLSTADT (Bayern): Am frühen Samstagmorgen wurde ein 27jähriger Verkehrsteilnehmer einer Kontrolle unterzogen. Aufgrund des körperlichen Zustandes des Pkw-Fahrers mussten die Beamten davon ausgehen, dass der Mann unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Als diesem Verdacht auf den Grund gegangen werden sollte, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Die Lebensgefährtin des Fahrers räumte im Weiteren sowohl den Konsum von Droge „Crystal“ als auch das Vorhandensein weiterer Betäubungsmittel in der gemeinsamen Wohnung ein. Im Rahmen der folgenden Wohnungsdurchsuchung wurden diverse Drogen und dazugehörige Gebrauchsgegenstände aufgefunden und sichergestellt. Hinsichtlich der – zwischenzeitlich eingeräumten – Fahrt unter Drogeneinfluss wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt. In den zurückliegenden Wochen war gegen den Mann bereits einmal wegen dem Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln Anzeige erstattet worden. Die eingesetzten Beamten wurden durch die Widerstandshandlungen des Mannes nicht verletzt.

PM (auszugsweise) der PI Bamberg-Stadt vom 16.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Streitigkeit an der Diskothek

In den Morgenstunden des 16.11.19 kam es an einer Bad Kissinger Diskothek zu einer Streitigkeit zwischen mehreren teils erheblich alkoholisierten Personen, in dessen Verlauf die Kleidung eines Securitymitarbeiters beschädigt wurde. Den aufnehmenden Beamten vor Ort gegenüber verhielten sich die Beteiligten dann teilweise unkooperativ und aggressiv. Welche Straftaten genau im Raum stehen, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben.

PM (auszugsweise) der POL Bad Kissingen vom 16.11.2019

 

Laim, München (Bayern): Pkw kollidiert mit Fußgängern – ein Jugendlicher wird tödlich und eine
Jugendliche schwer verletzt – Laim

Am 15.11.2019 gegen 23.10 Uhr fuhr ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einem BMW Pkw auf der Landsberger Straße. Dort wendete er verbotswidrig. Dies fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion 41 (Laim) auf, die den Pkw darauf anhalten wollten. Bei dem Anhalteversuch entfernte sich der BMW so schnell, dass die Streife innerhalb kürzester Zeit den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug verlor. Sie forderten Unterstützungskräfte an.
Nach dem jetzigen Ermittlungsstand soll der BMW auf der Fürstenrieder Straße mehrere rote Ampeln missachtet haben.
An der Kreuzung zur Aindorferstraße wollten mehrere Jugendliche die Fahrbahn an der dortigen Fußgängerampel überqueren. In diesem Moment näherte sich der flüchtende Pkw und kollidierte dabei mit einem 14-Jährigen und einer 16-Jährigen (beide mit Wohnsitzen in München). Beide Fußgänger wurden schwer verletzt. Der BMW setzte danach seine Fahrt fort. Eine weitere Streifenbesatzung, die im Rahmen der Funkfahndung alarmiert war, sah die Verletzten auf der Fahrbahn und die Beamten begannen sofort mit intensiven Erste Hilfe Maßnahmen. Da die sie bei dem 14-Jährigen keine Vitalfunktionen feststellen konnten, starteten sie eine Reanimation, die vom
Rettungsdienst fortgesetzt wurde. Beide Verletzten wurden in Münchner Krankenhäuser gebracht, wo der 14-Jährige gegen 00.40 Uhr verstarb.
Auf der weiteren Flucht verursachte der BMW Fahrer noch einen Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw Fahrer leicht verletzt wurde.
Der BMW wurde von einer Streifenwagenbesatzung an der Kreuzung Inderstorfer Straße und Fürstenrieder Straße bemerkt, wo er langsam ohne Fahrer ausrollte. Die Streife konnte den Pkw stoppen.
Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Fahrer eingeleitet, an denen über 15 Streifen beteiligt waren. Der 34-Jährige wurde gegen 00.30 Uhr im Bereich des Westparks festgenommen. Dabei leistete er Widerstand.
Durch den Unfall war zuvor er verletzt worden und er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er nach wie vor behandelt wird.
Während der Unfallaufnahme war der Unfallbereich bis ca. 04.00 Uhr gesperrt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs übernommen. Der Schwerpunkt der nun intensiv geführten Ermittlungen liegt auf der Rekonstruktion des Tatgeschehens sowie einer Überprüfung einer möglichen Beeinflussung des Fahrers durch berauschende Mittel.

PM des PP München vom 16.11.2019

 

Kufstein (Tirol, Österreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt – Nachtrag zur PA vom 15.11.2019, Teil 4, Pkt 7

„Am 14.11.2019 gegen 22:00 Uhr kam es in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Kufstein zu einem Einsatz für die Rettung. Nachdem von den Rettungskräften in der Wohnung ein Toter aufgefunden wurde, sich außerdem mehrere Personen in der Wohnung aufhielten und diese sich zudem aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielten, wurde die Polizei hinzugezogen. In der Wohnung hielten sich der 16-jährige Bruder des Toten sowie ein weiterer Bursche, 15 Jahre und eine Frau, 20 Jahre alt, auf. Beim Toten handelt es sich um einen 20-jährigen Österreicher.
Nach der Tatortarbeit versiegelten die Beamten die Wohnung und forderten die Anwesenden auf, das Gebäude zu verlassen, woraufhin der 15-jährige Jugendliche aggressiv wurde und tätlich auf einen Beamten losging. Die anwesenden Polizisten konnten den Burschen schließlich festnehmen und verbrachten diesen zur PI Kufstein. Der Bruder des Toten wurde von vier Beamten aus der Wohnung begleitet, da er sich schon während der gesamten Amtshandlung über sehr aggressiv, unkooperativ und äußerst unberechenbar verhielt, wurde das EKO Cobra hinzugezogen und schließlich auf Grund seines Ausnahmezustandes in das KH Hall gebracht.
Die 20-Jährige verließ die Wohnung ohne weiteren Widerstand. Der 15-Jährige wird heute erneut vernommen, Erhebungen sind im Gange. Als Todesursache wurde bei der Obduktion eine Intoxikation festgestellt.“
Der 15-jährige Bursche wurde am 15.11.2019 auf der PI Kufstein zum vorliegenden Sachverhalt vernommen, wobei er sich immer wieder aggressiv verhielt. Am Ende der Vernehmung ging er gegen einen Polizeibeamten tätlich vor, sodass er von den Beamten unter Anwendung von Körperkraft fixiert und mit angelegten Handfesseln in den Anhalteraum gebracht werden musste. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt. Nach der weiteren Einvernahme am 16.11.2019 wurde der Jugendliche über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

PA (auszugsweise) der PI Kufstein vom 16.11.2019

 

Treptow-Köpenick (Berlin): Jugendliche Randalierer festgenommen

Gestern Abend sollen bis zu 15 alkoholisierte Jugendliche in Köpenick randaliert haben. Gegen 21.15 Uhr sollen betrunkene Jugendliche auf mehreren Autos und einem Stromkasten in dem Bereich der Mahlsorfer Straße Ecke Hoernlestraße herumgesprungen sein. Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 66 stellten bei ihrem Eintreffen zwei 15- und ein 16-Jährigen fest, die als mutmaßliche Täter einem Polizeigewahrsam überstellt wurden. Ein 15-Jähriger leistete dabei erheblichen Widerstand. Nachdem die Jugendlichen erkennungsdienstlich behandelt und ihre Schuhe als Beweismittel beschlagnahmt wurden, wurden sie von Ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Die Atemalkoholkonzentration der drei lag zwischen 0,36 und 0,57 Promille. Das Jugendgruppengewaltkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruches übernommen.

PM Nr. 2731 der POL Berlin vom 16.11.2019

 

Neukölln (Berlin): Mann in Wohnung verstorben

In einer Wohnung in Neukölln ist ein Mann heute Vormittag verstorben. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurden Einsatzkräfte kurz nach 11 Uhr in die Jahnstraße alarmiert, weil ein Mann in einem Treppenhaus mit einem Messer hantiert haben soll. Dort angekommen wurden die Polizistinnen und Polizisten von dem 55-jährigen Mann mit dem Messer bedroht, woraufhin sie das Pfefferspray einsetzten. Ihm gelang es sich in die Wohnung zurückzuziehen. Mit Unterstützung weiterer Polizistinnen und Polizisten drangen die Einsatzkräfte in die Wohnung ein und sahen den 55-Jährigen schwerverletzt am Boden liegen. Rettungskräfte versuchten vergeblich den Mann zu reanimieren. Ebenfalls in der Wohnung befand sich ein 51-jähriger Mann, der vorläufig festgenommen wurde und derzeit mit einer Gesichtsverletzung in einem Krankenhaus behandelt wird. Eine Obduktion und die vom LKA geführten Ermittlungen sollen nun die Umstände klären, die zum Tod des Mannes geführt haben.

PM Nr. 2732 der POL Berlin vom 16.11.2019

 

Saarbrücken Mehrere Versammlungen und Aufzüge in der Saarbrücker Innenstadt.
Störaktionen gegen den “Marsch für das Leben” und eingesetzte Polizeibeamte

Am Samstag, den 16.11.2019, wurden in der Zeit von 15:00 bis 18:45 Uhr drei angemeldete Versammlungen in Form eines Aufzuges des “Aktionskommitees Christen für das Leben” unter dem Motto “Marsch für das Leben” mit ca. 150 Teilnehmern, eines Aufzuges der “Partei” mit ca. 150 Teilnehmer zum Thema “Politisierung der Unpolitischen” und einer stationären Kundgebung mit 43 Teilnehmer in der Heinestraße unter dem Motto “Solidarität mit der Arbeit der Pro Familia” durchgeführt. Im Verlauf der Wegstrecke des “Aktionskommitees” kam es immer wieder zu massiven Störaktionen, u.a. einer Straßenblockade in der Mainzer Straße, durch Mitglieder der “Antifa” gegen den Aufzug des “Aktionskommitees” und auch gegen eingesetzte Polizeibeamte, sodass nur durch starke Polizeikräfte der ordnungsgemäße Ablauf des Aufzuges des “Marsches für das Leben” zum Schlusskundgebungsplatz vor der Europagalerie gewährleistet werden konnte. Hier musste die Versammlung weiter gegen Störungen einer “Gegendemonstration” mit 80 bis 100 Teilnehmer geschützt werden, die Gegenstände auf Polizeibeamte und Demonstrationsteilnehmer warfen. Im Zusammenhang mit Ermittlungen hinsichtlich begangener Straftaten gegen das Versammlungsgesetz und Strafgesetzbuch wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Innenstadtbereich.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 16.11.2019

 

Bezirk Linz-Land (Oberösterreich): Polizist von Motocross-Lenker niedergefahren

Ein 19-Jähriger und der 17-Jähriger, beide aus dem Bezirk Linz-Land, fuhren am 15. November 2019 gegen 16:50 Uhr mit ihren nicht angemeldeten und unbeleuchteten Motocross-Motorrädern auf öffentlichen Straßen im Gemeindegebiet von Enns und Asten umher. Dabei wurden sie gegen 17 Uhr in Asten von Ennser Polizisten gesehen. Bei einem Anhalteversuch betrat einer der Polizisten die Fahrbahn der Breitwiesenstraße. Der als erster fahrende 17-Jährige bremste sein Motorrad zwar kurz ab, beschleunigte sein Fahrzeug aber und versuchte am Polizisten vorbeizufahren. Dieser wurde dabei vom Motorrad gestreift und stürzte. Der 17-Jährige flüchtete mit seinem Motorrad Richtung B1. Der unmittelbar dahinter fahrende 19-Jährige, er hatte sein Motorrad zuvor ebenfalls kurz abgebremst, versuchte nach eigenen Angaben noch auszuweichen, überfuhr aber den am Boden liegenden Polizeibeamten und kam ebenfalls zu Sturz. Sein Motorrad fiel dabei auf den Polizisten. Dieser erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins UKH Linz eingeliefert und dort ambulant behandelt. Der 19-Jährige wurde festgenommen und zur PI Enns eskortiert. Nach längerem Leugnen – er hatte anfangs behauptet den zweiten Fahrer nicht zu kennen – nannte er dessen Namen. Die beiden wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 16.11.2019, 09:23 Uhr

Klagenfurt (Kärnten): Festnahme – aggressives Verhalten

Am 15.11.2019, gegen 01.12 Uhr urinierte ein 19-jähriger Mann aus Klagenfurt auf eine Fahrbahn in der Innenstadt von Klagenfurt/WS.
Als er eine vorbeifahrende Polizeistreife sah, lief er davon. Kurze Zeit später konnte der Mann von den Beamten angehalten werden. Er beschimpfte die Beamten und verhielt sich ihnen gegenüber aggressiv.
Der 19-jährige wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt überstellt.

PA der LPD Kärnten vom 15.11.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Fahrgast „dreht ab“

Am gestrigen Abend, gegen 23 Uhr, musste die Polizei zu einer Bushaltestelle am Theodor-Heuss-Ring fahren, weil dort ein Fahrgast einen Busfahrer während der Fahrt angegriffen und bespuckt hatte.
Bei Sachverhaltsabklärung außerhalb des Busses zeigte sich der 23 jährige Iserlohner unkooperativ und aggressiv. Auf Nachfrage der Beamten beleidigte der Angetroffene den Beamten auf Übelste und schlug unvermittelt auf diesen ein. Der Aggressor konnte von den beiden Polizisten überwältigt und fixiert werden.
Hierbei spuckte er die Beamten an. Neben Beleidigungen auf sexueller Basis der einschreitenden Beamtin gegenüber mussten die Polizisten diverse Bedrohungen über sich ergehen lassen. Der alkoholisierte Iserlohner wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo er sich im Nachgang wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstands verantworten muss. Hinzu kommt eine Körperverletzungsanzeige zum Nachteil des geschädigten 43 jährigen Busfahrers.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 15.11.2019

 

Einbeck (Niedersachsen): Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung nach Bedrohungen und Beleidigungen

Am Donnerstagabend bekam die Polizeiwache in Einbeck einen Anruf, dass in der Tiedexer Straße ein 51-jähriger Anwohner in seiner Wohnung herumrandalieren würde. Vor Ort wurde der Verursacher dann auch angetroffen und aufgefordert, sich entsprechend der Nachtzeit ruhig zu verhalten. Nach Verlassen des Einsatzortes musste die Polizeistreife jedoch erneut anfahren, da ein weiterer Anruf bei der Polizei einging, dass der Verursacher wieder in der Wohnanlage randalieren und jetzt sogar die Nachbarschaft beleidigen und bedrohen würde. Eine Ansprache durch die Polizei hatte dann auch keinen Erfolg mehr, im Gegenteil wurden jetzt auch die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach beleidigt. Da nun eine Nachtruhe so nicht mehr herstellbar war wurde der Verursacher und jetzt auch Beschuldiger mehrerer Strafverfahren zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt.

PM der PI Northeim vom 15.11.2019

 

Graz (Steiermark): Verfolgungsfahrt: Zeugenaufruf

Ein 51-jähriger alkoholisierter Pkw-Lenker widersetzte sich Donnerstagabend, 14. November 2019, einer polizeilichen Anhaltung und setzte dabei massive Verwaltungsübertretungen. Der Mann befindet sich in Haft.
Eine Streife der Polizeiinspektion Graz-Jakomini führte kurz vor Mitternacht am Schönaugürtel Lasermessungen durch. Dabei wurde der 51-jährige Pkw-Lenker aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit über 80 km/h gemessen. Der 51-Jährige zeigte den Polizisten den gestreckten Mittelfinger und fuhr in Richtung Conrad-von-Hötzendorf-Straße weiter.
Die Polizisten nahmen daraufhin einsatzmäßig die Verfolgung auf. Der 51-Jährige befuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit den Schönaugürtel, den Jakominigürtel, die Klosterwiesgasse, die Steyrergasse, die Brockmanngasse, den Karlauergürtel, die Triester Straße und die Fabrikgasse.
Während dieser Fahrt schaltete der 51-Jährige zeitweise das Fahrzeuglicht aus, missachtete Rotlicht an Ampeln und beschleunigte zwischendurch auf fast 150 km/h. Auch versuchte der 51-Jährige den verfolgenden Streifenwagen in den Gegenverkehr abzudrängen. In der Triester Straße touchierte der 51-Jährige ein weiteres Polizeifahrzeug und beschädigte dieses. In der Zwischenzeit waren alle verfügbaren Streifen in die Fahndung eingebunden.
Da das Fahrzeug des Flüchtenden bereits rauchte, hielt der Flüchtende seinen PKW im Kreuzungsbereich Fabrikgasse zum Lazarettgürtel an. Die Polizisten nahmen den 51-Jährigen fest, ein Alkostest verlief positiv und ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Der 51-Jähige gab bei seiner Erstbefragung an, er habe sich der Anhaltung wegen seiner Alkoholisierung entziehen wollen. Der Verdächtige befindet sich derzeit im Polizeianhaltezentrum Graz in Haft. Er wird unter anderem wegen des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt und zahlreicher Verwaltungsübertretungen angezeigt.
Die Polizeiinspektion Graz-Jakomini bittet Zeugen des Vorfalles, sich unter der Telefonnummer 059133/6583 zu melden.

PA der LPD Steiermark vom 15.11.2019

 

Berlin/Pankow: Polizist gegen Kopf getreten

Bei einem Polizeieinsatz in Prenzlauer Berg wurde gestern ein Polizist verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren in zivil gekleidete Polizeikräfte des Abschnitts 15 gegen 15.45 Uhr in der Greifenhagener Straße unterwegs und beobachteten einen mutmaßlichen Drogenhandel. Daraufhin überprüften die Polizeikräfte zunächst den mutmaßlichen Erwerber und fanden bei ihm Betäubungsmittel. Nach der Bestätigung, dass es sich um einen Drogenverkauf gehandelt hatte, wollten die Beamten in der Gethsemanestraße den mutmaßlichen Verkäufer überprüfen. Der 16-Jährige versuchte sofort, sich der Kontrolle zu entziehen, attackierte einen Polizeibeamten und schleuderte ihn zu Boden. Anschließend trat er dem am Boden liegenden Beamten gegen den Kopf und rannte davon. Ein weiterer Polizist nahm die Verfolgung auf und rief dem Flüchtenden mehrfach „Polizei, stehen bleiben“ hinterher. Ein 35-jähriger Passant, der darauf aufmerksam wurde, stellte sich dem Flüchtenden in den Weg und bekam von diesem daraufhin einen Schlag ins Gesicht. Weil der Flüchtende hierzu jedoch stoppen musste, gelang es dem ihn verfolgenden Polizisten, ihn zu ergreifen und mit einem Schlag zu Boden zu bringen. Gemeinsam mit dem zuvor getretenen Polizeibeamten gelang es schließlich, den heftig um sich tretenden und schlagenden Jugendlichen zu fixieren und ihm die Handfessel anzulegen. Hierbei beleidigte der bereits als Intensivtäter bei der Polizei Berlin registrierte 16-Jährige die Beamten durchgehend. In einer mitgeführten Tasche fanden die Polizisten neun Tütchen, mutmaßlich gefüllt mit Drogen, sowie Bargeld. Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 16-Jährige wurde seiner Mutter übergeben. Die Ermittlungen, unter anderem wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Widerstands, dauern an. Der 35-jährige Passant erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Der verletzte Polizist trat nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab.

PM (2717) des PP Berlin vom 15.11.2019

 

Berlin/Reinickendorf: Rettungskräfte wollten helfen, wurden jedoch angegriffen

Gestern Abend wurde die Besatzung eines Rettungswagens in Reinickendorf angegriffen. Gegen 19.30 Uhr traf ein alarmierter Rettungswagen des Bundeswehrkrankenhauses in der Raschdorffstraße ein, um einem 19-jährigen alkoholisierten Mann zu helfen. Dieser wollte jedoch keine Hilfe, sprang in Richtung des Rettungswagens und warf ein Klappmesser in Richtung der Helfer, welches diese jedoch verfehlte. Anschließend trat der junge Mann an die Fahrertür heran und schlug durch die geöffnete Seitenscheibe in Richtung des Kopfes des Fahrers. Dem Fahrer gelang es auszuweichen und der 19-Jährige trat anschließend mehrmals gegen die Fahrertür. Zwischenzeitlich lief der Beifahrer zur Fahrerseite, um seinem Kollegen zur Hilfe zu kommen. Er versuchte den Angreifer vom Fahrzeug wegzuziehen und am Boden zu sichern. Dabei unterstützten ihn der Fahrer sowie der Vater des jungen Mannes. Der Alkoholisierte konnte dabei den Beifahrer kurzzeitig in den Schwitzkasten nehmen und ihn würgen. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte kamen dazu und es gelang schließlich, den Randalierenden festzunehmen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Ein Bruder des Festgenommenen versuchte die polizeilichen Maßnahmen zu stören sowie zu verhindern und zerstörte in der Folge die Glasscheibe einer Hauseingangstür. Dabei verletzte er sich an einer Hand und am Unterarm, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Da der 16-Jährige sich sehr aggressiv zeigte, musste er zu Boden gebracht und ihm Handschellen angelegt werden. Nach der Sachverhaltsklärung beruhigte sich die Situation wieder und der ebenfalls alkoholisierte Jugendliche, eine Atemalkoholmessung ergab knapp 0,8 Promille, wurde nach einer Identitätsfeststellung am Ort entlassen. Sein älterer Bruder kam zur richterlich angeordneten Blutentnahme in ein Gewahrsam, von wo er anschließend wieder entlassen wurde. Eine Atemalkoholmessung ergab zuvor einen Wert von etwa 1,1 Promille. Fahrer und Beifahrer des Rettungswagens erlitten leichte Verletzungen, setzten ihren Dienst jedoch fort.

PM des PP Berlin vom 15.11.2019

 

Bischweier (Baden-Württemberg): Zwei Polizisten nach tätlichem Angriff verletzt

Nach einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte durch einen 33 Jahre alten Mann, trugen zwei Polizisten am Donnerstagabend leichte Verletzungen davon. Überdies ging hierbei die Brille eines Beamten zu Bruch. Vorausgegangen war der Notruf eines Bewohners in Ortsrandlage kurz nach 22 Uhr, dass der 33-Jährige trotz Aufforderung sein Grundstück nicht verlassen wollte. Auch die Anweisungen und ein ausgesprochener Platzverweis einer hinzugerufenen Streifenbesatzung des Polizeireviers Gaggenau veranlassten den augenscheinlich Alkoholisierten zu keinem Umdenken. Er blieb beharrlich sitzen. Als er schließlich von den Gesetzeshütern vom Privatgelände geführt werden sollte, schlug und trat der Mittdreißiger plötzlich um sich. Um dem massiven Widerstand Herr zu werden, mussten die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Währenddessen hatten sie eine Tirade an Beleidigungen zu erdulden. Das unsägliche Verhalten des mit über zwei Promille unter Alkoholeinfluss stehenden Mannes fand in der Ausnüchterungszelle sein Ende. Während des Transportes zum Polizeirevier verunreinigte der 33-Jährige den Streifenwagen mit allerlei Speichelansammlungen und Nasensekret. Auf ihn kommen nun etliche Strafverfahren zu.

PM des PP Offenburg vom 15.11.2019

 

Villach (Kärnten): Aggressives Verhalten, Alkoholisierung und Suchmittelkonsum

Nachdem Polizeibeamte in Villach am 15.11., morgens, gegen einen randalierenden 22-jährigen Mann einschreiten wollten, verhielt sich der Villacher aggressiv und beschimpfte die Beamten. Da er sein Verhalten trotz mehrerer Abmahnungen nicht einstellte, musste der Mann festgenommen werden.
Ein Alkotest bei dem Mann verlief positiv. Ebenso ergab ein durchgeführter Harntest Hinweise auf Suchtmittelkonsum.
Nach Abschluss weiterer Ermittlungen werden die erforderlichen Anzeigen gegen den Mann erstattet.

PA der LPD Kärnten vom 15.11.2019

 

Leonberg-Eltingen (Baden-Württemberg): Zwei Leichtverletzte nach Streit vor einer Bar

Am Donnerstag gegen 21:15 Uhr kam es vor einer Gaststätte in der Brennerstraße in Eltingen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Ein 25-jähriger, vermutlich alkoholisierter Mann stand vor der Bar und belästigte wohl vor dem Lokal wartende Gäste. Als der 38-jährige Besitzer den Mann zur Rede stellte, kam es zu einem Streit, der schließlich handgreiflich wurde. Beide Männer erlitten in Folge dessen leichte Verletzungen. Da sich der 25-Jährige auch nach dem Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten aggressiv verhielt, wurden ihm zunächst Handschließen angelegt. Der Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf durchsucht, wobei die Polizisten eine Kleinstmenge Betäubungsmittelt bei ihm auffanden. Beide Männer müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Gegen den 25-Jährige, der auch wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt wird, wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Anschließend wurden beide Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Ludwigsburg vom 15.11.2019

 

Schöllkrippen (Bayern): Junge Frau greift Polizeibeamten an und beleidigt sie

Eine stark alkoholisierte junge Frau hat am Donnerstagnachmittag eine Polizeistreife angegriffen und diese auch noch beleidigt.
Ein Bahnmitarbeiter hatte gegen 17 Uhr eine hilflose, stark alkoholisierte Frau mitgeteilt, die in einem Zug der Bembel lag. Die Streife konnte die 31-jährige Frau an der Endstation in Schöllkrippen antreffen. Zunächst wurden bei der Frau die Personalien erhoben. Als sie aus dem Zug geführt werden sollte, wehrte sie sich und versuchte die Beamten zu schlagen. Die Beamten konnten dem Angriffsversuch allerdings ausweichen und die Frau fesseln. Da sie offenbar mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden war, beleidigte sie die beiden Polizisten mit einigen nicht druckreifen Worten. Aufgrund der Gesamtsituation wurde die Frau schließlich in Gewahrsam genommen und in einem Haftraum ausgenüchtert. Ein Alkotest hatte einen Wert von 2,24 Promille ergeben. Sie wurde am Freitagvormittag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Beide Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Alzenau vom 15.11.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Polizeibekannte Jugendliche fallen im Krankenhaus auf

Am Mittwochabend wurde die Polizei über einen Diebstahlsversuch und einen festgehaltenen Tatverdächtigen im Bocholter Krankenhaus informiert.
Zwei polizeibekannte Jugendliche hatten sich nach Zeugenangaben „längere Zeit“
im Krankenhaus aufgehalten und waren ab 16.00 Uhr auf mehreren Stationen gesehen worden.
Am Abend wurde dann ein Patient auf einen Jugendlichen aufmerksam, der im Patientenzimmer einen Schrank durchsuchte. Der Zeuge schaltete das Licht ein, woraufhin der Täter sofort davonrannte.
Eine Krankenschwester eilte hinzu und sah die beiden Jugendlichen davon rennen.
Einer der beiden Tatverdächtigen, ein 15-jähriger Intensivtäter aus Bocholt, konnte durch die Zeugen festgehalten werden. Den zweiten Tatverdächtigen, einen 14-jährigen Bocholter, trafen Polizeibeamte noch in der Nähe des Krankenhauses an. Ob etwas entwendet wurde, steht noch nicht endgültig fest.
Der 14-Jährige, ebenfalls polizeibekannt, der sich gegenüber den Polizeibeamten durchgehend respektlos und aggressiv verhielt, machte deutlich, dass er die Sache überhaupt nicht ernst nimmt. Gegen ihn wurde auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Beide Jugendlichen wurden an ihre Wohnanschrift gebracht und in die Obhut ihrer Betreuer übergeben.

PM der KPB Borken vom 15.11.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beschädigt fünf Streifenwagen der Polizei: Zeuge ermöglicht Festnahme

Ein aufmerksamer Zeuge ermöglichte in der Nacht zu Freitag (15.11.) in der Dortmunder Innenstadt die Festnahme eines Randalierers, der mit einem Pflasterstein mehrere Streifenwagen der Polizei massiv beschädigte.
Um 0.41 Uhr beobachtete der 21-jährige Zeuge auf der Ruhrallee im Vorbeifahren aus seinem Auto heraus, wie der Unbekannte vor der Polizeidienststelle im Landesbehördenhaus mit dem Stein immer wieder auf fünf geparkte Streifenwagen einschlug. Der Zeuge hielt an, stieg aus seinem Pkw aus, sprach den Mann an, verständigte sofort die Polizei und übermittelte eine Täterbeschreibung von dem nun flüchtenden Mann.
Mit diesen Angaben konnten Polizisten bei einer sofort eingeleiteten Fahndung kurz darauf einen Fußgänger anhalten, auf den die Personenbeschreibung zutraf.
Der Zeuge erkannte den Mann wieder. Bei dem Tatverdächten handelt es sich um einen 29-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol und wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Drei von fünf Streifenwagen wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr einsatzbereit sind. Der Sachschaden liegt geschätzt in einem hohen vierstelligen Euro-Bereich.

PM der POL Dortmund vom 15.11.2019

 

Peine (Niedersachsen): Alkoholisiert und aggressiv

Am Donnerstag gegen 12:35 Uhr befuhr ein 44-jähriger Peiner mit seinem Passat die Nord-Süd-Brücke in Richtung Ilseder Straße. Nach aktuellem Erkenntnisstand würgte der Fahrer seinen PKW ab, als er nach rechts in die Wiesenstraße einbog. Im Anschluss daran stieg der Fahrer aus derzeit unbekannten Gründen aus einem Fahrzeug aus. Zu diesem Zeitpunkt habe er eine Bierflasche in der Hand gehalten und sei schließlich auf drei Passanten (33, 34 und 57 Jahre alt) zugegangen. Mit der Flasche soll er versucht haben, die Männer anzugreifen.
Die drei Männer aus Ilsede und Peine riefen daraufhin die Polizei und hielten den Fahrer fest. Die Polizeibeamten konnten bei ihrem Eintreffen Anzeichen für eine Alkoholbeeinflussung bei dem sehr aggressiven Fahrzeugführer feststellen.
Da eine Atemalkoholkontrolle durch den Fahrer abgelehnt wurde, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an. Während der Maßnahmen wurde der Peiner zunehmend aggressiv und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Was tat er genau? Der Fahrer wird zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Fahrzeugschlüssel des VW-Passat wurden durch die Polizei sichergestellt, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Zwei Polizeibeamte wurden im Rahmen des Einsatzes verletzt. (Alter) Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer ein.

PM der PI Salzgitter/Peine vom 15.11.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Fahren unter Drogeneinfluss – Widerstand gegen Polizisten – ein Beamter leicht verletzt – Zeugenaufruf!

Zu einem Widerstand mit Polizeibeamten kam es am Donnerstag, kurz vor 16:00 Uhr, in der Luitpoldstraße. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wollte eine Polizeistreife einen Transporter anhalten. Dessen Fahrer machte zunächst den Anschein anhalten zu wollen, indem er nach rechts lenkte. Plötzlich beschleunigte er unvermittelt und versuchte zu entkommen. Er fuhr in die Straße „Am Rathaus“, stoppte auf dem dortigen Parkplatz und flüchtete zu Fuß. Den beiden Polizeibeamten gelang es, den 23-Jährigen zu stoppen und zu Boden zu bringen. Da der Mann immer wieder versuchte, sich der Festnahme zu entziehen, musste er gefesselt werden. Außerdem zeigte der junge Mann typische Anzeichen für einen Drogenkonsum. Er wurde mit zur Dienststelle genommen, wo durch einen Arzt eine Blutentnahme vorgenommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Durch den Vorfall wurde ein Beamter leicht im Gesicht sowie am Arm verletzt.
Die Polizei Marktheidenfeld bittet Passanten bzw. Fahrzeugführer, die durch das Fahrverhalten des Mannes eventuell gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 09391/9841-0 zu melden.

PM der PI Marktheidenfeld vom 15.11.2019

 

Gießen (Hessen): Personalienfeststellung und ein Widerstand

Gegen einen 16 – Jährigen aus Lich mussten nach einer Kontrolle am späten Donnerstagabend in der Westanlage Strafverfahren eingeleitet werden. Der Jugendliche war im Bereich der Mühlstraße kontrolliert worden. Da er keinen Ausweis mitführte, mussten die Beamten ihn durchsuchen. Dabei schlug er vergeblich mit der Faust nach den Beamten. Die Beamten fesselten den 16 – Jährigen und nahmen ihn fest. Er wurde später, nach den polizeilichen Maßnahmen, wieder entlassen. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 15.11.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Beziehungsstreit auf Polizeiparkplatz endet mit Blutentnahme

Vermutlich aufgrund von Beziehungsstreitigkeiten kam es in der Nacht zum Freitag in der Talstraße in Böblingen zwischen einem Paar zu einer Auseinandersetzung. Gegen 01.50 Uhr fuhr eine 23-Jährige mit ihrem Wagen im Beisein ihres gleichaltrigen Partners auf dem Parkplatz des Polizeireviers Böblingen. Die beiden Insassen stiegen anschließend aus dem Fahrzeug aus und es entwickelte sich ein lautstarker Streit. Im Rahmen der verbalen Streitigkeit soll der 23-jährige Mann das Mobiltelefon seiner Lebensgefährtin aus dem geparkten Auto entwendet haben. Als er anschließend zu Fuß in Richtung Busbahnhof unterwegs war, rannte die Frau ihm hinterher. Die 23-Jährige schrie ihren Freund an und forderte mehrfach die Herausgabe ihres Telefons. Hierauf zeigte der Mann wohl keine Reaktion und setzte seinen Weg fort. Nachdem die Frau mit den Fäusten gegen die Brust des Mannes geschlagen haben soll, überreichte er ihr das Handy. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehrere Polizeibeamte zu den zwei Streithähnen unterwegs. Vom angrenzenden Revier hatten die Beamten den Streit zuvor beobachtet und wollten die Situation beruhigen. Beide Personen sollten vorläufig festgenommen werden, um die genauen Umstände auf dem Revier klären zu können. Zu diesem Zeitpunkt saß die Frau bereits wieder in ihrem Auto und wollte die Örtlichkeit verlassen. Eine Beamtin packte sie daraufhin am Arm und komplimentierte sie aus dem Wagen. Währenddessen verhielt sich die Frau verbal sehr aggressiv und war uneinsichtig. Die Beamten wollten ihr daraufhin Handschließen anlegen. Da sich die Frau vehement dagegen wehrte, musste sie zu Boden gebracht werden. Dabei erlitt die 23-Jährige leichte Verletzungen. Der 23-jährige Mann hat sich gegenüber den Beamten kooperativ verhalten und beide Personen wurden anschließend zum Revier gebracht. Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellten Polizeibeamte bei der 23-Jährigen Anzeichen auf Drogenbeeinflussung fest. Nach einem positiven Drogenvortest musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen. Während der 23-jährige Mann mit einer Diebstahlsanzeige rechnen muss, wird sich die junge Frau wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Fahren unter Drogeneinfluss verantworten müssen. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Ludwigsburg vom 15.11.2019

 

Bremen: Strafanzeige statt Haftbesuch

Am Mittwoch wollten zwei 50 und 54 Jahre alte Männer einen in Abschiebehaft sitzenden 46-Jährigen besuchen. Das Vorhaben endete für den 54-Jährigen mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung, einer Sicherstellung seines Messers und einem dauerhaften Besuchsverbot.
Das Duo erschien am Nachmittag am Polizeipräsidium, um den 46-Jährigen zu besuchen. Der 54 Jahre alte Bremer führte ein Taschenmesser mit sich und gab dieses vorher an der Wache ab. Als beide Personen vorschriftsmäßig durchsucht werden sollten, zeigte sich der 54-Jährige damit nicht einverstanden. Er schrie herum und beleidigte die Polizisten mehrfach. Es fielen Wörter, wie „Wichser“, „Arschloch“ und „Nazis“. Dem Bremer wurde daraufhin ein dauerhaftes Besuchsverbot erteilt. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gemäß § 185 StGB wegen Beleidung gefertigt, die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an. Sein Taschenmesser wurde polizeirechtlich sichergestellt. Die Durchsuchung des 50-Jährigen verlief ohne Komplikationen, er konnte seinen Besuch wahrnehmen.

PM der POL Bremen vom 15.11.2019

 

Erfurt (Thüringen): Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Heute Nacht bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Erfurter Hauptbahnhof lautes Geschrei und Rufe, die aus dem Aufenthaltsraum kamen.
Bahnreisende machten auf eine darin befindliche Frau aufmerksam, die andere Reisende anschrie und belästigte. Beim Eintreffen der Beamten schrie die 49-Jährige immer noch. Sie konnte sich nicht ausweisen und wollte auch keine Angaben zu ihrer Person machen. Außerdem wehrte sie sich, schlug und trat nach den Beamten. Diese nahmen die Frau in Gewahrsam und leiteten ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLI Erfurt vom 15.11.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Ein erheblich unter Alkoholeinwirkung stehender Mann hat sich am Donnerstag eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingehandelt, nachdem er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen gewehrt hatte.
Der 33-Jährige hatte sich vormittags in das Gebäude eines Gymnasiums in der Vogesenstraße begeben. Als er von einem Beschäftigten der Schule gegen 11:30 Uhr zum Verlassen des Gymnasiums aufgefordert wurde, zeigte er sich ungehalten und ging einen weiteren Angehörigen der Schule an. Den hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Offenburg gelang es, den Störer zu überwältigen und ihn in Handschellen zu legen. Verletzt wurde hierbei niemand. Dass der 33-Jährige mit dem Einschreiten der Gesetzeshüter nicht einverstanden war, brachte er mit etlichen Beleidigungen deutlich zum Ausdruck. Nach einem erfolgten Alkoholtest, der er einen Wert von über drei Promille zu Tage brachte, führte ihn der weitere Weg direkt in die Ausnüchterungszelle. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 15.11.2019

 

Kufstein (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 14.11.2019 gegen 22:00 Uhr kam es in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Kufstein zu einem Einsatz für die Rettung. Nachdem von den Rettungskräften in der Wohnung ein Toter aufgefunden wurde, sich außerdem mehrere Personen in der Wohnung aufhielten und diese sich zudem aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielten, wurde die Polizei hinzugezogen. In der Wohnung hielten sich der 16-jährige Bruder des Toten sowie ein weiterer Bursche, 15 Jahre und eine Frau, 20 Jahre alt, auf. Beim Toten handelt es sich um einen 20-jährigen Österreicher.
Nach der Tatortarbeit versiegelten die Beamten die Wohnung und forderten die Anwesenden auf, das Gebäude zu verlassen, woraufhin der 15-jährige Jugendliche aggressiv wurde und tätlich auf einen Beamten losging. Die anwesenden Polizisten konnten den Burschen schließlich festnehmen und verbrachten diesen zur PI Kufstein. Der Bruder des Toten wurde von vier Beamten aus der Wohnung begleitet, da er sich schon während der gesamten Amtshandlung über sehr aggressiv, unkooperativ und äußerst unberechenbar verhielt, wurde das EKO Cobra hinzugezogen und schließlich auf Grund seines Ausnahmezustandes in das KH Hall gebracht.
Die 20-Jährige verließ die Wohnung ohne weiteren Widerstand. Der 15-Jährige wird heute erneut vernommen, Erhebungen sind im Gange.

PA der LPD Tirol vom 15.11.2019

 

Immenstadt (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstag, gegen 09.00 Uhr, sollte ein 35-Jähriger Immenstädter auf Grund eines richterlichen Beschlusses durch das Landratsamt Oberallgäu ins Bezirkskrankenhaus Kempten eingewiesen werden. Da bereits im Voraus bekannt war, dass der Mann als aggressiv galt, wurde die Polizei hinzugezogen. Der Mann konnte zu Hause angetroffen werden, leistete aber erheblichen Widerstand gegen die Maßnahme und trat mit den Füßen gegen die eingesetzten Beamten. Hierbei wurden zwei Beamte leicht verletzt. Er wurde anschließend trotz seiner Gegenwehr ins Bezirkskrankenhaus gebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.11.2019

 

Wien: Vier mutmaßliche Täter nach Raub und der Abgabe von Schreckschüssen festgenommen

Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus konnten am 14. November 2019 vier junge Männer nach dem Raub eines Rucksackes festnehmen. Zuvor versuchten die Tatverdächtigen im Alter von 14 bis 16 Jahren (drei österreichische Staatsbürger, ein bulgarischer Staatsangehöriger) zu flüchten, zwei Schreckschüsse wurden abgegeben. Das Diebesgut wurde sichergestellt und dem Opfer zurückgegeben, es wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 15.11.2019

Binzen (Baden-Württemberg): Ertappter alkoholisierter Autofahrer wird ausfällig

Ein ertappter alkoholisierter Autofahrer wurde in der Nacht zum Donnerstag, 14.11.2019, in Binzen gegenüber den Polizeibeamten ausfällig. Der 58-jährige war kurz nach Mitternacht auf dem Gelände einer Tankstelle kontrolliert worden. Er war einer Streife aufgefallen, die dort tankte. Der Mann hatte seinen Wagen abgestellt und hatte sich im Tankstellenshop mit Bier eingedeckt. Da bei ihm Alkoholgeruch und andere Unsicherheiten wahrnehmbar waren, wurde ein Alcomatentest gemacht, der über 1,2 Promille ergab. Als der Mann dann mit zur Blutprobe sollte, wurde er ungehalten und beleidigend. Um eine Blutentnahme kam er aber nicht herum. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Freiburg vom 14.11.2019

 

Quirnbach (Rheinland-Pfalz): erfolgreicher Pferdemarkt

Erfreulich fällt die Bilanz der Polizei Kusel für den diesjährigen Pferdemarkt aus. Es wurde lediglich eine Körperverletzung bekannt, bei der ein Unbekannter kurz vor 22.00 Uhr zwei jungen Erwachsenen ins Gesicht schlug, nachdem einer ihn zuvor beim Tanzen unabsichtlich angerempelt hatte. Der Täter konnte unerkannt das Festzelt verlassen. Wer kann Hinweise auf den jungen Mann mit schwarzer Strickmütze, ca. 1,90 cm groß, hagere Figur, deutschsprachig, dunkle Oberbekleidung und Jeans geben?
Bei der Kontrolle des Abreiseverkehrs wurden zwei Polizeibeamte durch den Beifahrer eines kontrollierten Pkw beleidigt. Ansonsten verlief die Kontrolle des Abreiseverkehrs, die mit zusätz-lichen Kräften der Bereitschaftspolizei durchgeführt wurde, ohne Beanstandungen.

PM der PD Kaiserslautern vom 14.11.2019

 

Ursensollen (Bayern): Anhaltezeichen missachtet und auf Polizeibeamten losgefahren

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg half in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in den benachbarten Dienstbereichen aus und begleitete einen Schwertransport von Wernberg-Köblitz kommend in Richtung Autobahn A 6 zur Anschlussstelle Amberg-West.
Im dortigen Bereich mussten sie die linke Fahrbahn des Autobahnzubringers sperren, um dem Konvoi, der aus drei Fahrzeugen bestand, das Einfahren in die Autobahn zu ermöglichen. Kurz vor Mitternacht näherte sich aus Amberg ein blauer Mercedes Benz, dem schon von weitem, deutliche Anhaltesignale gezeigt wurden. Der Fahrer verringerte auch seine Geschwindigkeit deutlich, wodurch klar war, dass er die Polizei und die Gefahrenstelle erkannt hatte.
Als er am uniformierten Dienst-Fahrzeug vorbei war, beschleunigte er sein Fahrzeug wieder und wollte offensichtlich auch auf die Autobahn einfahren. Dies war aber auf Grund des Schwertransportes, der mit dem Abbiegevorgang bereits begonnen hatte, nicht möglich. Der zweite Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberger war zuvor ausgestiegen und sicherte die Gegenfahrbahn aus Richtung Neumarkt ab. Er stand dort an der Abbiegespur und forderte den Pkw-Fahrer auf, stehenzubleiben.
Die deutlichen Zeichen ignorierte er, genauso, wie er sich weigerte, die Scheibe der Fahrertür herunterzulassen, um besser mit ihm kommunizieren zu können.
Unvermittelt schlug er sein Lenkrad stark nach links ein und trat das Gaspedal durch. Dadurch fuhr er direkt auf den Beamten zu, der sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Der blaue Mercedes fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ursensollen davon. Auf Grund des Umstandes, dass die Beamten beim Schwertransport gebunden waren, war ihnen eine Verfolgung unmöglich. Glücklicherweise wurde durch das grob verkehrswidrige Verhalten des Pkw-Fahrers niemand verletzt.
Eine sofortige Fahndung im Nahbereich brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Beamten konnten bei nachfolgenden Recherchen den vermeintlichen Fahrer bereits identifizieren. Es handelt sich offenbar um einen 39-jährigen Mann mit Wohnsitz in Amberg. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige mit einer ganzen Reihe von Tatvorwürfen.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 14.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Alkoholisierter Mann schlägt um sich

Am Mittwochnachmittag, gegen 16.45 Uhr, erhielt die Polizeiinspektion Bad Kissingen die Mitteilung über einen um sich schlagenden, alkoholisierten Mann vor einem Verbrauchermarkt in der Steubenstraße. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung hatten eine Rettungswagen-Besatzung sowie in Freizeit befindlicher Polizeibeamter den Mann bereits unter Kontrolle gebracht. Zuvor hatte der Betrunkene einem Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes, der einen Platzverweis erteilt hatte, ins Gesicht gespuckt und in den Bauch geschlagen. Zudem bespuckte er auch den Polizisten und beleidigte die Streifenbeamten mehrfach verbal. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht, wo er dann in einer Haftzelle ausgenüchtert wurde. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,7 Promille. Es werden nun Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte geführt.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.11.2019

 

Passau (Bayern): Polizeibeamter verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde im Rahmen einer allgemeinen Personenkontrolle am ZOB ein 24-Jähriger aggressiv gegenüber einem Polizeibeamten. Der 24-Jährige war mit der Kontrolle nicht einverstanden und wehrte sich vehement. Ein Polizeibeamter wurde dadurch leicht verletzt.

PM der PI Passau vom 14.11.2019

 

Mosbach (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Ein Polizeibeamter wurde am Donnerstagmorgen, gegen halb vier Uhr in der Pforte des Polizeireviers Mosbach mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als er mit seinem Kollegen einen Streit zwischen einem Taxifahrer und einem Fahrgast schlichten wollte. Die beiden konnten sich über die Zahlungsweise nicht einigen.
Als der Polizeibeamte dem Fahrgast mitteilte, dass er wegen Erschleichen von Leistungen angezeigt werden könnte, schlug dieser unvermittelt zu. Dem 28-Jährigen wurden daraufhin die Handschließen angelegt. Dabei unterließ es der Festgenommene nicht, die Polizeibeamten zu beleidigen. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Täter wieder freigelassen. Der Polizeibeamte wurde leicht im Gesicht verletzt.

PM des PP Heilbronn vom 14.11.2019

 

Bremen: Jugendliche leisten Widerstand bei Festnahme

Am Mittwochabend wehrte sich ein 16-Jähriger in der Bremer Neustadt massiv gegen seine Festnahme. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort, weil Umstehende die Arbeit der Einsatzkräfte behinderten und versuchten, den Jugendlichen zu befreien.
Gegen 16:15 meldeten Zeugen eine Schlägerei zwischen bis zu 15 Jugendlichen an der Kreuzung Kirchweg/Thedinghauser Straße. Als die Einsatzkräfte kurz darauf eintrafen, war die Auseinandersetzung schon beendet. Die Zeugen konnten aber einige der Beteiligten identifizieren. Als die Polizisten die Identität eines 16-Jährigen feststellen wollten, weigerte sich dieser und sperrte sich auch gegen eine Durchsuchung nach Ausweisdokumenten. Daraufhin nahmen ihn die Einsatzkräfte vorläufig fest, dabei leistete er massiv Widerstand. Umstehende Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren solidarisierten sich und versuchten die Festnahme zu verhindern. Hinzugerufene Einsatzkräfte beendeten die Auseinandersetzung schließlich. Die beteiligten Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen und die Eltern informiert. Sie müssen jetzt mit Strafanzeigen unter anderem wegen Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Zeugen der Auseinandersetzung und auch der vorherigen Schlägerei werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

PM der POL Bremen vom 14.11.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung mit einem Messer

Am Dienstagnachmittag, 12. November 2019, gegen 16:30 Uhr, wurde die Polizei über Notruf durch Anwohner darüber informiert, dass eine Frau lautstark in ihrer Wohnung herumschreien würde.
Die eingesetzten Beamte der Operativen Einheit der PI Saarbrücken-Stadt eilten zu dem Wohnhaus im Hangweg in Saarbrücken-Brebach.
Dort öffnete ihnen die 12-jährige Tochter. Sie war unverletzt, jedoch verängstigt. Das Mädchen schilderte, dass die Mutter sehr aufgebracht sei und ein Messer habe. Sie verließ die Wohnung, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Mutter kam nun mit einem 18 cm langen Messer, welches sie hinter ihrem Rücken in den Händen hielt, auf die eingesetzten Beamten zu. Die 42-jährige Frau war offensichtlich apathisch und reagierte nicht auf ein Ansprechen. Es gelang den Beamten die Frau trotz engster Platzverhältnisse im Eingangsbereich der Wohnung zu überwältigen. Dabei ließ sie das Messer fallen.
Bei der Ingewahrsamnahme leistete die Frau körperlichen Widerstand. Verletzt wurde niemand.
Die 42-Jährige musste zur Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden. Das Mädchen wurde kurzfristig durch das Jugendamt in Obhut genommen.
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 14.11.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Mann schlägt sich Flaschen auf den Kopf und bespuckt Polizisten

Am Mittwochmorgen, gegen 10 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Aschaffenburg ein Randalieren in einem Wohnhaus in der Aschaffenburg Innenstadt gemeldet. Der eintreffenden Streife öffnete ein blutüberströmter Mann die Türe. Der 38-Jährige war stark alkoholisiert und hatte zuvor versucht, sich zwei Glasflaschen auf dem Kopf zu zerschlagen. Da dies misslang, warf er die Flaschen in einen Spiegelschrank. Mit den so entstandenen Scherben verletzte sich der Mann selbst an Bauch und Hals. Die Polizisten fixierten den 38-Jährigen mittels ihrer Handfesseln und verbrachten ihn in einen Rettungswagen. Hier trat der Mann um sich und bespuckte einen Polizisten im Gesicht. Während der Sachverhaltsklärung fand man bei dem 38-Jährigen eine geringe Menge Marihuana auf. Letztendlich wurde er zur Erstversorgung und weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Der Mann hat nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung und nach dem Betäubungsmittelgesetz zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 14.11.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann lehnte Hilfe gewaltsam ab – Festnahme durch Bundespolizei

Am heutigen Morgen fiel den Bundespolizisten im Rahmen einer Streife ein Mann im Ankunftsbereich des Flughafen Düsseldorf auf, der augenscheinlich Hilfe benötigte. Der 32-Jährige trug keine Schuhe und war nur auf Strümpfen unterwegs. Da er jegliche Hilfe ablehnte und auf Nachfrage angab, keinen Personalausweis mit sich zu führen, weckte er weiteres Interesse bei den Beamten.

Die Bundespolizisten stellten fest, dass der eritreische Staatsangehörige eine Verletzung am rechten Fuß aufwies. Zu dem klagte der Mann über Schmerzen im Fuß.
Die Beamten forderten einen RTW an, um ihn ärztlich behandeln zu lassen. Anstatt sich in den bereitgestellten Transportstuhl des Rettungswagens zu setzen, flüchtete der Mann. Jedoch konnte die Person in Höhe eines Schnellrestaurants gestellt werden. Hierbei versuchte er nach einem Bundespolizisten zu schlagen, welcher den Angriff abwehren und den Angreifer zu Boden bringen konnte. Mit Unterstützung der eingesetzten Landespolizei NRW wurden dem Eritreer die Handfesseln angelegt, um weitere Tätlichkeiten zu verhindern. Die mündlichen Angaben zu seiner Person konnten nicht zur Identifizierung beitragen, so dass die Bundes- und Landespolizei den Mann in einen Dienstraum verbrachten. Auf dem Weg dorthin, leistete er im Aufzug heftigen Widerstand durch Treten und Schlagen, so dass er erneut zu Boden gebracht wurde. Nach kurzer Zeit beruhigte sich der 32-jährige Mann wieder und folgte den Anweisungen der Polizisten. Eine Identitätsfeststellung zeigte an, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe den Mann zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Er wurde bereits wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 513,50 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen verurteilt. Da er diese bisher nicht bezahlen hatte, musste der 32-Jährige seine Haftstrafe antreten. Vorher wurde er einem Krankenhaus zur medizinischen Behandlung zugeführt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

 

Hamm-Herringen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Randalierer nach Beleidigung und Widerstand eingesperrt

Am heutigen Vormittag(14. November) nahmen Polizeibeamte einen erheblich alkoholisierten Mann in Gewahrsam, nachdem dieser an einem Kiosk in der Herringer Heide randaliert und die Einsatzkräfte mehrfach beleidigt hatte. Gegen 10.15 Uhr nahmen Kunden des Verkaufshäuschens Anstoß an dem provokanten und herabwürdigen Verhalten des 50-Jährigen. Sodann eingesetzte Polizeibeamte wurden ebenfalls unvermittelt mit Worten und obszönen Gesten brüskiert. Als er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden sollte, steigerte sich das aggressive Verhalten des Krawallmachers, so dass er gefesselt werden musste. Es wartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte auf den Randalierer.

PM des PP Hamm vom 14.11.2019

 

Hamburg: aggressiver Bettler im Hamburger Hauptbahnhof per Haftbefehl gesucht

Ein Mann fiel im Hamburger Hauptbahnhof durch aggressives Betteln auf. Beamte der Hamburger Bundespolizei überprüften ihn, worüber der Mann sehr erbost schien. Er wurde per Haftbefehl gesucht.
Ein 27-jähriger deutscher Staatsangehöriger bettelte in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs aggressiv um Geld. Dies fiel auch einer Streife der Bundespolizei auf, welche den Mann einer Kontrolle unterzog. Hierüber schien er sehr erbost und trat auch den Bundespolizisten gegenüber sehr aggressiv auf.
Eine Überprüfung des Mannes ergab, dass er mittels Haftbefehl wegen mehrerer Diebstahlsdelikte, dies auch in zwei besonders schweren Fällen und Beleidigungen gesucht wurde. Der Haftbefehl war erst zwei Tage zuvor erlassen worden.
Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof wurde bei der Durchsuchung der Person ein Messer sowie ein Schraubendreher aufgefunden. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
In der Zelle schlug der 27-Jährige so heftig gegen die Türe, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten.
Nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen Amtsarzt wurde er in eine Hamburger Haftanstalt überstellt.
Hier erwartet ihn eine Gesamtrestfreiheitstrafe von 457 Tagen.

PM der BPOLI Hamburg vom 14.11.2019

 

Bretten (Baden-Württemberg): Couragierte Zeugen greifen ein – Aggressor festgenommen

Drei couragierte Zeugen kamen am Mittwochabend einem 17-Jährigen zu Hilfe, der beim Brettener Bahnhof von einem 19-jährigen Afghanen unvermittelt angegriffen und verletzt wurde. Auch eine der Helferinnen wurde von dem Heranwachsenden verletzt. Er flüchtete zwar nach der Tat, konnte aber von der Polizei aufgrund einer guten Personenbeschreibung der Zeugen festgenommen werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich das 17-Jährige Opfer gegen 19:15 Uhr zusammen mit zwei Freunden auf dem Weg zum Busbahnhof. Auf dem Bahnhofsvorplatz kam den Dreien der 19-Jährige entgegen, der dem 17-Jährigen völlig unvermittelt zwei Mal mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 17-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen.
Ein 24-jähriger Zeuge griff als Erster in das Geschehen ein und hielt den Täter davon ab, weiter auf den 17-Jährigen einzuschlagen. Zwei weitere Zeuginnen verständigten währenddessen die Polizei und kümmerten sich um den Verletzten.
Der Aggressor ging schließlich noch auf eine der beiden Zeuginnen los, nachdem der Geschädigte von der Örtlichkeit flüchtete. Dabei trat der 19-Jährige gegen die junge Frau und riss sie zu Boden. Anschließend flüchtete er vom Tatort, konnte aber kurz darauf im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndung festgenommen werden.
Nach dem Ergreifen des Täters stellte die Polizei fest, dass dieser erheblich alkoholisiert war. Er zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv, weshalb er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle untergebracht werden musste. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.

PM des PP Karlsruhe vom 14.11.2019

 

Hochheim a.M. (Hessen): 33-jährige Frau geht auf Polizistin los

Am Samstagabend ist eine 33-jährige Frau auf dem Hochheimer Markt auf eine Polizistin losgegangen. Diese blieb dabei unverletzt. Marktbesucher machten die Polizistin zunächst mit zwei weiteren Polizeibeamten auf eine 33-jährige Frau aufmerksam. Diese machte einen hilfsbedürftigen Eindruck. Während der Befragung der Polizeibeamten verhielt sich die Frau zusehends aggressiver und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Weiterhin lehnte sie den herbeigerufenen Rettungsdienst ab. Schließlich trat sie der Polizeibeamtin mehrmals gegen den Unterkörper. Zur Beruhigung der Lage mussten der Frau Handschellen angelegt werden. Auf der Polizeistation ergaben sich Hinweise auf eine vorangegangene
Alkohol- und Drogeneinnahme, sodass auf der Polizeistation Flörsheim eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Danach wurde die Frau entlassen.

PM des PP Westhessen vom 14.11.2019

 

Hohenstein-Ernstthal (Sachsen): 31-Jähriger randaliert im Haus und bedroht Polizeibeamte mit Messer

In der Nacht zum Donnerstag wurde die Polizei informiert, da eine Person in einem Treppenaufgang eines Mehrfamilienhauses an der Dresdner Straße randaliert haben soll. Die vor Ort geeilten Beamten stellten einen 31-Jährigen fest. Dieser bedrohte die Polizisten mit einem Messer, anschließend begab er sich in seine Wohnung. Da unklar war, ob von dem Mann eine Eigen- oder Fremdgefährdung ausgeht, wurde versucht, ihn im Rahmen eines Gesprächs zum Verlassen seiner Wohnung zu animieren. Um 06:40 Uhr konnten Einsatzbeamte den 31-jährigen Deutschen dann in seiner Wohnung stellen.
Anschließend durchsuchten sie dessen Wohnung und stellten das Messer sicher, mit dem er zuvor die Polizeibeamten bedroht hatte. Darüber hinaus wurden keine gefährlichen Gegenstände festgestellt.
Der eingesetzte Notarzt wies den 31-Jährigen in ein Krankenhaus ein, um zu prüfen, ob bei ihm eine psychische Erkrankung vorliegt.

PM der PD Zwickau vom 14.11.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Polizei nimmt mutmaßlichen Dealer fest / Eine Schreckschusswaffe hatte ein Mann am Donnerstag in Ulm dabei

Polizeibeamte hatten den Mann kurz nach 16 Uhr in der Deutschhausgasse bemerkt. Er ist den Polizisten als Drogenkonsument und mutmaßlicher Dealer bekannt. Als sie den 29-Jährigen kontrollieren wollten, griff er nach einer Pistole, die er im Holster mitführte. Sofort griffen die Polizisten zu und verhinderten, dass er die Pistole aus dem Holster nehmen konnte. Dennoch löste sich im folgenden Gerangel ein Schuss aus der Schreckschusspistole. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Polizisten nahmen den 29-Jährigen fest. In seinem Besitz fanden die Beamten auch etwas Rauschgift und Medikamente. Die Polizei ermittelt nun weiter und prüft, ob der 29-Jährige auf freiem Fuß bleiben kann.

PM des PP Ulm vom 14.11.2019

 

Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): 23-Jähriger schlägt Baumarktmitarbeiter nach Diebstahl Glasflasche an den Kopf und verletzt Polizisten bei Festnahme

Ereignisort: Toom-Baumarkt, Friedländer Landstraße 17 in 17389 Anklam Ereigniszeit: 14.11.2019 14:45 Uhr Am 14.11.2019 kam es zu einem räuberischen Diebstahl im Anklamer Toom-Baumarkt. Ein 23-jähriger Beschuldigter entwendete mehrere Farbspraydosen aus dem Laden und wurde dabei durch einen Mitarbeiter beobachtet. Der 60-jährige Mitarbeiter beabsichtigte den Ladendieb im Eingangsbereich zu stellen, als der Täter dem Mitarbeiter plötzlich eine Glasflasche an den Kopf schlug. Der Geschädigte wurde dadurch schwer am Kopf verletzt und musste stationär im Anklamer Krankenhaus aufgenommen werden. Der bereits polizeibekannte Ladendieb flüchtete und wurde durch Zeugen verfolgt.
Durch das couragierte und sofortige Handeln der Zeugen konnte der 23-jährige Beschuldigte in der Nähe des Baumarktes festgestellt und durch die hinzueilenden Einsatzkräfte festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte Widerstand und verletzte einen Beamten leicht. Der 23-jährige Beamte konnte nach kurzer Behandlung in der Notaufnahme Anklam seinen Dienst wieder aufnehmen.
Weiterhin steht der festgenommene 23-Jährige im Verdacht für diverse Graffiti- Sachbeschädigungen und den Diebstahl eines Fahrrades im Anklamer Stadtgebiet verantwortlich zu sein. Dies ist zum gegenwertigen Zeitpunkt noch Gegenstand der Ermittlungen. Durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde eine vorläufige Festnahme des Beschuldigten angeordnet.

PM des PP Neubrandenburg vom 14.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Hausfriedensbruch und Beleidigung

Im Warteraum der Arbeitsagentur in der Reuttier Straße kam es am Mittwochvormittag zu einem Hausfriedensbruch und Beleidigung gegenüber einem Polizeibeamten. Ein 62-jähriger Mann hatte einen Termin bei der Arbeitsagentur. Er wurde von seiner 64-jährigen Ehefrau und seinem 33-jährigen Sohn begleitet. Als die Angestellte der Arbeitsagentur der Ehefrau und dem Sohn den Zutritt zum Gesprächstermin verwehrte, wurden beide verbal aggressiv. Der Sicherheitsdienst forderte Ehefrau und Sohn auf, dass Gebäude zu verlassen. Da die beiden der Aufforderung nicht nachkamen, wurde die Polizei verständigt. Nach mehrmaliger Aufforderung seitens der Polizeibeamten verließen die Ehefrau und Sohn eigenständig das Gebäude. Hierbei beleidigte der 33-Jährige einen Polizeibeamten. Die 64-Jährige und ihr 33-jähriger Sohn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. Der 33-Jährige muss sich zudem wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.11.2019

 

Rothenburg (Sachsen): Nach Kontrollflucht Täter gestellt

Einsatzkräfte der Verbundgruppe (Bundespolizei/Zoll) beabsichtigten in den Abendstunden des Mittwochs die Kontrolle eines Pkw Audi A6 mit polnischen Kennzeichen. Der polnische Fahrzeugführer reiste zuvor über den Grenzübergang Podrosche nach Deutschland ein. Durch den Fahrer des Audis wurden die Anhaltesignale der Beamten ignoriert und er flüchtete auf der S 127 in Richtung Lodenau. In der Ortslage Steinbach erfolgte ein weiterer Anhalteversuch. Auch diesen missachtete der A6-Fahrer. Dabei fuhr er gerade auf den Anhalteposten zu. Einen Frontalzusammenstoß konnte der Beamte noch abwenden, jedoch touchierte der Spiegel den Arm des Polizisten, welcher infolge an der Hand verletzt wurde. Zur Verhinderung der weiteren Flucht wurde in Lodenau ein Kontrollpunkt eingerichtet. Nach Erkennen dieser Einsatzkräfte wendete der Audifahrer seinen Pkw wieder in Richtung Steinbach. Einen dort nun ausgelegten Nagelgurt überfuhr der Tatverdächtige. Trotz beschädigter Reifen versuchte er weiter in Richtung Polen zu flüchten. Noch vor der Überquerung der Staatsgrenze konnte der Pkw gestoppt und der Fahrer vorläufig festgenommen werden. Der verletzte Polizeibeamte begab sich in ärztliche Behandlung. Der Fahrer des A6 stand zum Zeitpunkt der Flucht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen wurden im Pkw mehrere leere Kraftstoffbehälter, ein 60 Liter Fass und zwei 20 Liter Kraftstoffkanister aufgefunden und sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht des gewerbsmäßigen Tankbetruges und weiterer Delikte übernommen.

PM der PD Görlitz vom 14.11.2019

 

Wien: Polizist durch Kopfstoß verletzt – Beschuldigter festgenommen

13.11.2019, 12:15 Uhr / Wien – Donaustadt
Die Beamten wurden zu einer Wohnung gerufen, da laut Hausbewohner eine Gartenparty in einer Erdgeschosswohnung zu eskalieren drohte. Die Polizisten wurden bei der Klärung des Sachverhaltes sofort von den augenscheinlich alkoholisierten Gästen beschimpft. Einer der Gäste, ein 31-jähriger Österreicher, wurde schlussendlich festgenommen. Im Zuge der Festnahme versetzte er einem der Beamten einen Kopfstoß, sodass dieser in ein Spital gebracht werden musste. Er wurde im Gesichtsbereich verletzt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. Des Weiteren bedrohte er die Beamten mit dem Umbringen. Der 31-Jährige befindet sich in Haft.

Presseaussendung der LPD Wien vom 14.11.2019, 11:41 Uhr

Gaildorf (Baden-Württemberg): Polizeibeamter wurde gebissen

Am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr betraten mehrere Polizeibeamte mit einem Durchsuchungsbeschluss eine Wohnung in der Christoph-Wagner-Straße. In diesem Zusammenhang leistete der 43-jährige Wohnungsinhaber erheblichen Widerstand und biss einen Polizeibeamten, so dass dieser verletzt wurde. Der 43-Jährige konnte anschließend festgenommen und zum Polizeirevier Schwäbisch Hall verbracht werden.

PM des PP Aalen vom 13.11.2019

 

Kirchdorf i.W. (Bayern): Beleidigung eines Polizeibeamten

Mann reagierte aufbrausend am Telefon und beleidigte Polizeibeamten.
Am Dienstag, 12.11.2019, gegen 20.30 Uhr, telefonierte ein Einsatzbeamter der Polizeiinspektion Regen im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen mit einem 32-jährigen Mann aus Kirchdorf im Wald. Im Laufe des Gespräches wurde dieser aufbrausend und beleidigte schlussendlich den Beamten. Aufgrund dessen wird durch die Polizei eine entsprechende Strafanzeige vorgelegt werden.

PM der PI Regen vom 13.11.2019

 

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Mann beleidigt nach Lokalbesuch Polizeibeamte

In der vergangenen Nacht, gegen 01:00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen verständigt, da sich ein Gast, nachdem er aus einem Lokal in der Klammstraße verwiesen wurde, ungebührlich verhielt.
Vor dem Nachtlokal kam der 28jährige Garmisch-Partenkirchner einem Platzverweis, der ihm durch die Polizeibeamten erteilt wurde, nicht nach und wurde aus diesem Grund in Gewahrsam genommen und in die Zelle verbracht.
Bei dieser polizeilichen Maßnahme leistete der Mann Widerstand, indem er sich gegen die Gewahrsamnahme sträubte, und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.
Die nachträglichen Ermittlungen ergaben, dass dem Vorfall eine wechselseitige Körperverletzung des Täters mit einem 43jährigem Garmisch-Partenkirchner in dem Lokal vorausgegangen ist.
Beide Beteiligte waren alkoholisiert.
Gegen den 28jährigen Mann wird nun auf Grund von Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 13.11.2019

 

Calw (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung Widerstand geleistet

Der 42-jährige Mitarbeiter eines Imbisses in der Ostlandstraße hat am Dienstagabend den Inhaber mit einem Küchenmesser bedroht. Die beiden Männer hatten zuvor gestritten, was offensichtlich die Bedrohungslage ausgelöst hatte.
Dem Geschädigten und einem Zeugen gelang es, den Angreifer zu Boden zu bringen und festzuhalten. Gegenüber den hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Calw verhielt sich der 42-Jährige ebenfalls aggressiv und leistete Widerstand gegen seine Gewahrsamnahme. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Widerstand in Rheda-Wiedenbrück – Couragierte Zeugen greifen ein

Die Kia-Fahrerin soll auf der Haupstraße bereits eine Warnbarke umgefahren haben und im weiteren Verlauf auf der Herzebrocker Straße in den Gegenverkehr geraten sein. Richtigerweise informierten die Zeugen die Polizei. Als der Pkw aufgrund der polizeilichen Anhaltezeichen am Wösteweg anhielt, war schon in einem ersten Gespräch sowohl bei der Fahrerin als auch in der Atemluft des Beifahrers Alkoholgeruch wahrnehmbar.
Als der 38-jährigen Autofahrerin eröffnet wurde, dass ihr die Weiterfahrt untersagt wird und eine Blutprobe in einem nahegelegenen Krankenhaus entnommen werden soll, reagierte sie ungehalten und aggressiv. Sie sperrte sich und musste letztendlich durch einfache körperliche Gewalt gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Der 30-jährige Beifahrer ging während der Maßnahme auf eine Polizeibeamtin zu und versuchte seine Bekannte loszureißen. Er schubste anschließend die Polizeibeamtin, hielt sie an den Armen und drückte sie gegen einen Zaun.
Bemerkenswert couragierte Zeugen griffen ein und halfen der Polizeibeamtin, den Mann zu fixieren. Während des kompletten Einsatzes beleidigte der 30-jährige Mann aus Herzebrock-Clarholz die eingesetzten Polizeibeamten. Auch während der Fahrt in einem unterdessen hinzugerufenen Streifenwagen beleidigte er fortwährend.
Beiden alkoholisierten Personen wurden im Anschluss Blutproben entnommen.
Entsprechende Strafverfahren, u.a. wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, den Beleidigungen und der Widerstandshandlung wurden eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen und verletzt

Am Dienstagnachmittag hat ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer so massiv Widerstand geleistet, dass ein Polizeibeamter schwere Verletzungen erlitt. Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt mussten gegen 13.30 Uhr auf den Werderplatz ausrücken, weil dort eine mutmaßliche Schlägerei gemeldet wurde. Bei einer Überprüfung der anwesenden Personen, weigerte sich ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer seine Personalien anzugeben und verhielt sich sofort sehr aggressiv gegenüber den Polizisten. Er schlug einem eingesetzten Polizeibeamten zunächst auf den Unterarm. Als der Beamte dann die Herausgabe des Personalausweises forderte, schlug ihm der 35-Jährige unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Als die Polizisten den Mann zu Boden brachten, fiel ein aufgeklapptes Einhandmesser aus einer Tasche des Mannes. Gegen seine Festnahme leistete er weiterhin massiven Widerstand. Der Angreifer stand vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Bei seiner Durchsuchung förderten die Polizisten Betäubungsmittel zutage. Die Verletzungen des Polizeibeamten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 35-Jährige wird nun wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Rosbach (Hessen): Randaliert und Widerstand geleistet

Eine Anwohnerin verständigte am späten Dienstagabend, gegen 23.30 Uhr die Polizei. Lautstark schreiend und gegen jegliche Gegenstände schlagend lief ein Mann durch Rodheim. Aufgrund der Mitteilung konnte die Polizei diesen kurz darauf in der Amtsgasse festnehmen. Es handelte sich um einen 29-jährigen Frankfurter, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Der aggressive 29-Jährige wehrte sich gegen die Festnahme, schlug nach den Polizisten und beleidigte sie. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben einem Schlagring in der Hosentasche auch kleine Mengen Marihuana und Amphetamin.
Der 29-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Bislang wurden keine Schäden bekannt, die er in Rodheim anrichtete. Sollten heute noch Beschädigungen festgestellt werden, wird um Mitteilung an die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, gebeten.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung durch Ingewahrsamnahme beendet

Am Dienstagabend wurde die Polizei über eine Ruhestörung in einem Rheder Wohngebiet (zwischen Schlossstraße und Burloer Straße) informiert. Eine 50-jährige Frau randalierte (zum wiederholten Male) lautstark auf ihrem Balkon und schrie Beleidigungen in den Innenhof der Nachbarhäuser.
Die Polizeibeamten ermahnten die Frau zur Ruhe, was aber keinen nachhaltigen Erfolg hatte, sodass die Beamten erneut um Hilfe gebeten wurden. Diese beendeten die erneute Ruhestörung und Belästigung und nahmen die Frau für die nächsten Stunden in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 13.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Mann prellt mehrfach die Zeche, randaliert und beleidigt

Gegen 18.00 Uhr wurde am Dienstag die Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einem Döner-Imbiss in die Münchener Straße gerufen, da dort ein Mann Streit mit zwei Personen hatte und er trotz Aufforderung des Inhabers den Imbiss nicht verlassen wollte. Bei Eintreffen der Streife teilte der Mann mit, dass er die Kosten von 8,50 Euro für sein Bier und seinen Döner nicht zahlen werde. Gutes Zureden seitens der Streifenbeamten nützte nichts. Der Mann wurde zunehmend aggressiv, schmiss seine persönlichen Sachen durch den Imbiss, schrie herum und ging auf einen Streifenbeamten zu. Daraufhin wurde er mit auf die Dienststelle genommen und ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Nach Aufnahme des Sachverhalts wurde der Mann dann kurz vor 21.00 Uhr wieder entlassen. Es wurden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Zechbetruges aufgenommen.
Beim Verlassen der Dienststelle zeigte er dem diensthabenden Beamten den ausgestreckten Mittelfinger und warf im Vorraum der Polizeiwache einen Abfalleimer so vehement zu Boden, dass dieser zu Bruch ging. Weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung wurden aufgenommen.
Zwei Stunden später trat der Mann erneut in Erscheinung. In einem Bistro in der Spargasse weigerte er sich, den Betrag von 14,- Euro für seine verzehrten Getränke zu bezahlen. Daraufhin wurde durch den Besitzer des Bistros die Polizei verständigt. Die Streifenbesatzung nahm dem Mann dann erneut mit auf die Dienststelle, wo er aufgrund seines Verhaltens in den vorangegangenen Stunden in einer dortigen Zelle ausnüchtern „durfte“.

PM der PI Bad Kissingen vom 13.11.2019

 

Darmstadt (Hessen): Betrunkener leistet Widerstand / Polizist weicht Schlag aus

Ein 34-jähriger Darmstädter wird sich in einem Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.
Der stark alkoholisierte Mann randalierte am Dienstagabend (12.11.) gegen 19.40 Uhr in einer Straßenbahn und wurde daraufhin von einer Streife des zweiten Polizeireviers im Bereich des Böllenfalltors festgenommen.
Während der Personenkontrolle versuchte der Darmstädter einen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dem Schlag konnte glücklicherweise ausgewichen werden, sodass es keine Verletzte gab.
Der 43 Jahre alte Mann musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Südhessen vom 13.11.2019

 

Hofgeismar (Hessen): 38-Jähriger greift Vater und Sohn im Streit an und verletzt Polizist durch Tritte

Ein außer Kontrolle geratener Streit zwischen zwei Männern rief am gestrigen Dienstagabend im Hofgeismarer Stadtteil Hombressen die Polizei auf den Plan. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 38-Jähriger einen 31-Jährigen, bei dem er zu Besuch war, ein Messer vorgehalten, ihn gewürgt und gegen eine Wand gedrückt haben. Anschließend soll er auch den 60-jährigen Vater des Opfers, der zu Hilfe eilte, angegriffen haben. Gegen die Festnahme durch die hinzugerufenen Polizisten wehrte sich der aggressive 38-Jährige erheblich. Ein Polizist erlitt hierbei leichte Verletzungen und konnten seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Der Tatverdächtige muss sich nun neben den Körperverletzungen auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Wie die aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Hofgeismar berichten, waren sie gegen 20:10 Uhr wegen einer körperlichen Auseinandersetzung nach Hofgeismar-Hombressen gerufen worden. Dort trafen sie neben den beiden dort wohnenden Männern, die leicht verletzt waren, auch den Tatverdächtigen sowie eine Rettungswagenbesatzung an. Nach ersten Ermittlungen hatte das 31-jährige Opfer an dem Abend Besuch von dem 38-Jährigen aus Hofgeismar, bei dem beide Alkohol tranken und es schließlich zu der handfesten Auseinandersetzung kam. Bei der Festnahme durch die Polizeibeamten setzte sich der 38-Jährige erheblich zu Wehr. Der um sich tretende und vollkommen aggressive Mann konnte schließlich mithilfe weiterer hinzugerufener Polizisten festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund 2,5 Promille, weshalb ihn die Polizisten zur Ausnüchterung in das Gewahrsam brachten. Auch einer Blutprobe musste sich der 38-Jährige unterziehen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 13.11.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Pärchen randaliert auf Bundespolizeiwache

Gleich eine ganze Serie von Straftaten haben sich Dienstagnachmittag ein 33-jähriger Syrer und eine 25-jährige Deutsche zu Schulden kommen lassen. Sie machten sich ohne gültiges Zugticket von Stuttgart aus auf den Weg nach Karlsruhe. Bereits bei dem planmäßigen Halt in Vaihingen/Enz wurden Landes- und Bundespolizei vom Zugpersonal gerufen, um die beiden aus dem Zug zu verbringen und die Identität festzustellen. Das dreiste Pärchen versteckte sich, außerhalb des Zuges solange die Polizei vor Ort war und schlüpfte ungesehen kurz vor der Weiterfahrt wieder in den Zug. Als sie dann erneut auf das Zugpersonal trafen, wurde dieses von den beiden beleidigt. Der 33-jährige Mann nötigte dazu noch den Zugbegleiter durch verbale Äußerungen. Die erneut alarmierte Bundespolizei nahm das Pärchen nun im Karlsruher Hauptbahnhof in Empfang und verbrachte es auf die Dienststelle. Dort überschlugen sich dann die Ereignisse. Aus der Wachenschleuse heraus erschwerten sie durch lautes Schreien und trommeln gegen die Scheibe den Dienstbetrieb. Das Geschrei schwoll immer weiter an, mündete dann in Beleidigungen, zeigen des Hitlergrußes und lautes „Sieg Heil“ rufen. Nach einer weiteren verbalen Attacke gegen die Beamten, nahm der Mann unvermittelt seinen Pullover, warf diesen über die in etwa 2,30 m Höhe angebrachte Spiegelhalterung in der Schleuse, knotete die Ärmel zusammen, schlang sie um seinen Hals. Durch ruckartiges fallenlassen versuchte er sich zu strangulieren. Das schnelle eingreifen der Beamten beendete den ohnehin untauglichen Versuch. Der Mann wurde in den Wachraum verbracht und musste gefesselt werden. Die Frau blieb in der Schleuse. Aber auch das war noch nicht genug Aufregung. Während der Mann nun versuchte sich selbst zu verletzen, indem er immer wieder ruckartig an den Handfesseln zog und seinen Kopf gegen die Wand schlug, randalierte die Frau in der Schleuse. Sie nahm sich einen Mülleimer und zerstörte durch werfen den dort befindlichen Spiegel. Verletzt wurde sie hierbei nicht. Der Mann feuerte die Frau neben seinen Selbstverletzungsversuchen lautstark an. Die Beamten brachten beide Personen unter Kontrolle. Der verständigte Polizeiarzt veranlasste letztendlich die Einlieferung des Mannes in die Psychiatrie. Bei der Frau bestand nach Beurteilung des Arztes kein Anlass dazu. Als der 33-Jährige auf dem Weg in die Psychiatrie war und die 25-jährige von der Dienststelle entlassen wurde, konnten die Beamten endlich aufatmen.
Hatten diese beiden sie doch den ganzen Tag auf Trab gehalten. Was der Grund für das Verhalten der beiden Personen war, ist nicht bekannt. Ein Zusammenhang mit der bestehenden Alkoholisierung und einer polizeibekannten Betäubungsmittelabhängigkeit ist nicht auszuschließen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Pforzheim – Eutingen (Baden-Württemberg): Drei Polizeibeamte nach Widerstand leicht verletzt

Bei Widerstandshandlungen durch einen 16-Jährigen am Dienstagabend in Pforzheim-Eutingen, wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen 18.20 Uhr sollte das Zimmer des 16-Jährigen sowie der Jugendliche selbst nach Betäubungsmittel durchsucht werden. Bei der Durchsuchung seiner Person leistete er jedoch erheblichen Widerstand und schlug und trat gegen die eingesetzten Beamten. Ein Beamter wurde durch einen gezielten Tritt gegen den Kopf dienstunfähig verletzt. Der 16-Jährige stand deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste. Bei den im Zimmer aufgefundenen Gegenständen muss noch geklärt werden, woher sie stammen.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Alkoholisierter Mann belästigt Mädchen und leistet Widerstand gegen die Polizeibeamten

Am Dienstagmittag ging in der Lenaustraße in Sonneberg ein 39 jähriger Mann auf ein 15 jähriges Mädchen los. Der alkoholisierte Mann berührte zunächst das Mädchen unsittlich und trat dieser im Anschluss in den Gesäßbereich. Weiterhin warf der Mann eine geleerte Wodkaflasche nach ihr. Durch ein weiteres Mädchen wurde hiernach die Polizei zu Hilfe gerufen. Als der Mann erneut auf das Mädchen losgehen wollte, verhinderten die zwischenzeitlich eingetroffenen Beamten dies. Der 39 jährige leistete Widerstand und musste schließlich zu Boden gebracht werden. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen. Aufgrund aller Vorkommnisse und einem Atemalkoholwert des Mannes von 2,14 Promille, wurde er in Unterbindungsgewahrsam genommen. Gegen den 39 jährigen wird nun neben Körperverletzungsdelikten und sexueller Belästigung, auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 13.11.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): 60-Jährige beleidigt und bedroht Gastwirt und Polizeibeamte

Eine der Polizei bereits bekannte 60-Jährige hat am Dienstagabend, gegen 22 Uhr, einen 32-jährigen Gastwirt, als auch die eingetroffenen Polizisten beleidigt und bedroht. Nachdem der Gastwirt der alkoholisierten 60-Jährigen den Zutritt zu seinem Lokal in der Lauterbadstraße verwehrte, beleidigte sie den 32-Jährigen und kam der Aufforderung zu Gehen nicht nach. Die daraufhin verständigten Polizisten hatten bereits am Vorabend der 60-Jährigen einen Platzverweis erteilt. Als sie der Frau erklärten, dass sie die Örtlichkeit zu verlassen hat, warf sie wieder mit Beleidigungen um sich, und sprach Drohungen gegen den Gastwirt aus. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber den anderen Gästen, dem Gastwirt und den Polizisten, musste die Frau in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Tuttlingen vom 13.11.2019

 

Versmold (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger in Versmold in Gewahrsam genommen

Am Mittwochmittag (12.11., 13.30 Uhr) wurde die Polizei über einen Vorfall in einer Kommunalen Unterkunft am Brüggenkamp informiert. Ein 26-jähriger Bewohner sollte in eine andere Unterkunft umziehen.
Er zeigte sich den städtischen Mitarbeitern und dem Sicherheitspersonal gegenüber aggressiv. Er griff zunächst zu einem Messer, welches ihm durch einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals abgenommen wurde. Nachdem der 26-Jährige weiterhin zu einer Flasche griff, wurde die Polizei informiert.
Der Bewohner konnte in seinem Zimmer angetroffen werden. Er befolgte keine Anweisung der eingesetzten Polizeibeamten. Zur Fixierung des Mannes musste Pfefferspray eingesetzt werden, da er drohte abermals ein Messer zu nehmen.
Anschließend konnte er in den Streifenwagen geführt werden. Vor dem Haus kam ein weiterer Bewohner hinzu. Dieser versuchte die Maßnahmen zu stören. Auch der 21-jährige Mann musste in Gewahrsam genommen werden, nachdem er mehrfach den Polizeieinsatz störte.
Nach erfolgter Gemütsberuhigung wurden beide Männer wieder entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Angetrunkener beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

Am Dienstagabend meldeten Zeugen eine Gruppe von vier bis fünf Personen, die im Umfeld der Rathenower Bahnhofes laut Musik hören würden und in dem Bereich der Wartehalle ihre Notdurft verrichteten. Als die Polizei eintraf, stellte sie die Gruppe fest und erteilte den fünf Männern einen Platzverweis. Vier von ihnen kamen der polizeilichen Weisung nach und verließen das Bahnhofgebäude, nachdem sie ihren Unrat entsorgt hatten. Ein 45-jähriger Somalier weigerte sich aber den Bereich zu verlassen. Trotz mehrmaliger Aufforderung reagierte der Mann nicht, wurde aggressiv und musste dann von der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden. Dabei leistete er heftigen Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme und beleidigte die Beamten fortwährend. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Einsatz leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Nachdem der Mann aus dem Gebäude gebracht war, wurde mit ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,45 Promille ergab. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Aufnahme einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 13.11.2019

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener wird renitent

Zunächst nicht ansprechbar war ein 29-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag gegen 00.45 Uhr auf dem Boden eines Zuges liegend im Bahnhof angetroffen wurde.
Der erheblich alkoholisierte Mann, der sich allein nicht auf den Beinen halten konnte, reagierte anschließend auf die Hilfe von Polizisten und des Rettungsdienstes aggressiv, schlug und spuckte um sich. Die Beamten waren deshalb gezwungen, dem 29-Jährigen Handschließen und einen Spuckschutz anzulegen. Der Betrunkene, der auch im Krankenhaus laut herumschrie, wurde dort für den Rest der Nacht untergebracht.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

 

Herbertingen (Baden-Württemberg): Klingelstreich endet im Gewahrsam

Ein 33-jähriger Mann wurde am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen, nachdem er betrunken in der Hindenburgstraße bei mehreren Bewohnern geklingelt und diese angepöbelt hatte. Außerdem schrie der Mann in der Straße laut herum, so dass Anrainer schließlich per Notruf die Polizei alarmierten. Eine Streifenwagenbesatzung brachte den Mann daraufhin nach Hause.
Hiervon unbeeindruckt begab sich der Betrunkene erneut auf Tour, um an den Häusern in der Hindenburgstraße zu klingeln. Da der 33-Jährige weiterhin unbelehrbar war, wurde er in Gewahrsam genommen und nach anschließender Haftfähigkeitsuntersuchung im Krankenhaus in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

 

Augsburg (Bayern): Ausschreitungen bei Eishockeyspiel

Am Dienstagabend, 12.11.19, fand die Eishockeybegegnung zwischen den Augsburger Panthern und dem EHC Biel/Bienne (Schweiz) im Curt-Frenzel-Stadion statt.
Im Laufe der Partie kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen Ordnern des AEV und Anhängern des EHC Biel/Bienne. Letztere sollten deshalb einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die beiden Männer jedoch unvermittelt auf die kontrollierenden Beamten losgingen, mussten sie mittels körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dies ereignete sich im Bereich der Toilettenanlagen des Stadions.
Etwa 25 Gästefans wurden auf die polizeilichen Maßnahmen aufmerksam und begaben sich in Richtung der Herrentoiletten. Dort griffen die Anhänger des EHC Biel/Bienne die eingesetzten Beamten körperlich an. Vier Beamte wurden durch Faustschläge bzw. Fußstritte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Drei aus der Schweiz stammende Männer im Alter von 25, 28 und 36 Jahren, wurden vorläufig festgenommen. Nach telefonischer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg erfolgte bei den Beschuldigten eine Blutentnahme. Im Anschluss an die Maßnahmen wurden sie entlassen und konnten die Heimreise mit ihrem Fanbus antreten.
Gegen die drei Männer wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (2469) des PP Schwaben Nord vom 13.11.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeikontrolle gestört und Widerstand geleistet

In der zurückliegenden Nacht störte ein 38-Jähriger aus dem Rhein-Erft-Kreis wiederholt eine in der Bertramstraße stattfindende Personenkontrolle der Polizei. Schlussendlich kam es zu wüsten Beleidigungen und einer Blutentnahme bei dem Probanden. Dieser hatte gegen 01:00 Uhr unablässig eine polizeiliche Kontrolle gestört und dies, trotz mehrfacher Aufforderung, nicht unterlassen. Im weiteren Verlauf folgten Beleidigungen durch Gesten und Worte. Auf dem 1. Polizeirevier gingen die Beleidigungen weiter, welche schließlich sogar in Drohungen gegenüber den eingesetzten Einsatzkräften mündeten. Während einer Blutentnahme leistete der stark alkoholisierte 38-Jährige körperlichen Widerstand. Nach Abschluss sämtlicher Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.

PM des PP Westhessen vom 13.11.2019

 

Senden/Weißenhorn (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gestern Abend (12.11.2019) gingen bei der Polizeiinspektion Weißenhorn mehrere Meldungen über einen lautstarken Streit zwischen zwei Männern auf einer Straße in Senden ein. Dort konnten dann ein 28- und ein 29-jähriger Mann angetroffen werden, die den Beamten erklärten, gute Bekannte zu sein und es bei der vorausgegangenen Meinungsverschiedenheit zu keinerlei Straftaten kam.
Wenig später traf dann am Einsatzort ein 49-jähriger alkoholisierter Geschädigter ein, der den Beamten erklärte, dass ihm zuvor aus einem nahe gelegenem Café sein Handy entwendet wurde und verdächtige hierbei die beiden anderen jüngeren Männer. Anschließend wurde den beiden die Festnahme erklärt und sie wurden zur Dienststelle gebracht, wo ein Alkoholtest beim Jüngeren einen Wert von über 1,7 Promille ergab. Der Ältere verweigerte diesen. Bei der weiteren Abklärung des Sachverhaltes leistete er dann massiv Widerstand gegen die beteiligten Beamten, wobei ein Beamter leicht an der Hand verletzt wurde.
Der 29-jährige Beschuldigte musste anschließend in den Gewahrsam genommen werden. Am Einsatzort der vorangegangenen Meinungsverschiedenheit konnte dann das Handy des 49-jährigen Geschädigten, sowie seine Kredit- und EC-Karten aufgefunden und sichergestellt werden.
Gegen die beiden Beschuldigten wird jetzt wegen Diebstahls und gegen den 29-Jährigen zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.11.2019

 

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena

Einen Platzverweis mussten Polizeibeamte Dienstagmittag gegen einen 37-jährigen Besucher des Klinikums aussprechen. Er hatte sich äußerst aggressiv am Einlass verhalten, dies auch gegen den hinzu gezogenen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, gegen den es bereits zu Tätlichkeiten gekommen war. Auch den Anweisungen der Polizeibeamten leistete der Mann nicht Folge, so dass diese Pfefferspray gegen ihn einsetzen mussten. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung aufgenommen.

PM der LPI Jena vom 13.11.2019

Auen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, HAFT

Am 11.11., gegen 18.44 Uhr, wurde die PI Auen von Anrainern informiert, dass ein 50 jähriger Villacher seinen PKW, der vor seinem Wohnhaus in Villach abgestellt war, in alkoholisierten Zustand in Betrieb nehmen wolle. Nachdem er von eingetroffenen Polizeibeamten der PI Auen einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen wurde, begann er die einschreitenden Polizeibeamten zu beschimpfen und aggressiv vorzugehen. Nach Androhung des Einsatzes mit dem Pfefferspray wollte der 50 jährige zu Fuß weggehen. Nachdem er der Aufforderung stehen zu bleiben nicht nachkam und wiederum aggressiv gegen die Polizeibeamten vorging, wurde die Festnahme ausgesprochen. Im Zuge der Festnahme schlug der 50 jährige mit der Faust mehrfach gegen den Kopf eines 29 jährigen Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Einen weiteren 31 jährigen Polizeibeamten bespuckte er und verletzte diesen ebenfalls leicht, durch Kratzwunden. Die Polizisten wollten den 50 jährigen in den mittlerweile am Einsatzort eingetroffenen Arrestantenwagen verbringen, wobei sich dieser heftig zur Wehr setzte und auf den Boden fallen ließ. Dadurch zog er sich eine Verletzung am Kopf zu und verlor kurzfristig das Bewusstsein, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Der 50 jährige erlangte wiederum das Bewusstsein und verhielt sich gegenüber der Notärztin und den Rettungssanitätern ebenfalls überaus aggressiv, woraufhin die Notärztin dem tobenden 50 jährigen ein Beruhigungsmittel intravenös verabreichte. Der 50 jährige wurde in das LKH Villach eingeliefert, dort ambulant versorgt und anschließen in das Polizeianhaltezentrum Villach eingeliefert. Er wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung zur Anzeige gebracht.

PA (PI Nr. 8) der LPD Kärnten/PI Auen vom 12.11.2019

 

Landskron (Kärnten): Körperverletzung, Betretungsverbot

Am 12.11., um 01.45 Uhr, kam ein 33 jähriger Mann aus Villach alkoholisiert nach Hause und zerrte nach einem Streit seine Lebensgefährtin samt dem 1- jährigen gemeinsamen Kind aus der Wohnung und sperrte diese aus. Im Zuge dessen wurde sie an den Armen verletzt. Da der Mann die Wohnungstüre nicht mehr öffnete, wurde von einschreitenden Beamten der PI Landskron der Schlüsseldienst angefordert, der die Türe öffnen konnte. Im Zuge der Nachschau in der Wohnung konnte der Mann im Schlafzimmer angetroffen werden. Er ging sofort aggressiv gegen die einschreitenden Beamten vor, weshalb nach Abmahnung die Festnahme unter Anwendung von Körperkraft vollzogen werden musste. Dies gelang auf Grund der Enge des Raumes nur mit Mühe. Ihm wurden die Handfesseln am Rücken angelegt.
Nach Überstellung in das Polizeianhaltezentrum mit dem Arrestantenwagen wurde er in den Arrest abgegeben. Ein durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung.
Das Opfer wurde durch den körperlichen Übergriff an den Armen verletzt bzw. klagte über Schmerzen. Eine entsprechende Anzeige ergeht nach Abschluss der Erhebungen. Es wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.

PA (PI Nr. 10) der LPD Kärnten/PI Landskron vom 12.11.2019

 

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Ereignisreiche 10 Minuten an Kontrollstelle in E´brück

Am späten Montagabend richteten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bitburg kurzzeitig eine Kontrollstelle in der Ortslage von Echternacherbrück ein. Um 23.00 Uhr wurde zunächst ein Fahrzeuggespann aus PKW und Anhänger kontrolliert.
Hierbei wurde festgestellt, dass der 42 Jahre alte Fahrer nicht im Besitz einer ausreichenden Fahrerlaubnisklasse war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Während dieser Kontrolle wurde um 23.05 Uhr ein zweiter Wagen angehalten. Bei dieser Kontrolle ergab sich sofort der Verdacht, dass die drei Insassen, inklusive des 26 Jahre alten Fahrers, unter Betäubungsmitteleinfluss standen. Im Laufe der Kontrolle wurde der Fahrzeugführer derart renitent, dass er gefesselt werden musste. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer keine Fahrberechtigung mehr für das Bundesgebiet hatte. In dem PKW wurden zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel, sowie eine Co2 Pistole des Fahrzeugführers, samt einer Vielzahl von Gaskartuschen und Munition, gefunden und sichergestellt. Der Mann war nicht im Besitz eines dafür erforderlichen Waffenscheines. Bei dem Fahrer erfolgte eine Blutprobenentnahme und die Einleitung diverser Strafverfahren. Nur 3 Minuten später kam ein Motorrad in unsicherer Fahrweise auf die Beamten zugefahren und wurde daher ebenfalls gestoppt. Der 28 Jahre alte Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 1.6 Promille. Zudem war sein Motorrad nicht zugelassen. Auch hier erfolgte eine Blutentnahme bei dem Fahrzeugführer und es wurden mehrere Strafverfahren gegen diesen eingeleitet. Eine zufällig am Kontrollort vorbeikommende Streife der Bundespolizei unterstützte die Bitburger Polizisten bei der Durchführung der Maßnahmen.

PM der PD Wittlich vom 12.11.2019

 

Winnenden (Baden-Württemberg): Mann rastet aus

Vermutlich infolge Drogen- und Alkoholeinflusses ist am Montagabend ein 30 Jahre alter Mann ausgerastet. Zunächst war er gegen 21:45 Uhr mit seiner Ehefrau in Streit geraten und hatte ihr mit einem Schlag eine blutende Wunde im Gesicht zugefügt. Durch die alarmierte Streifenbesatzungen wurde er in Gewahrsam genommen, wogegen er sich wehrte. Hierbei schlug er mit seinem Kopf mehrfach gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens, wodurch er sich selbst verletzte.
Die Beamten mussten den Mann überwältigen und verbrachten ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM des PP Aalen vom 12.11.2019

 

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof in Osterburken. Vorausgegangen war dem Vorfall ein schlafender Fahrgast, der einen Zug am Bahnhof nicht verlassen wollte. Ein Lokführer der Deutschen Bahn fand einen Mann schlafend am Endbahnhof Osterburken im hinteren Abteil des Zuges auf. Er wurde gebeten, den Zug zu verlassen worauf er aggressiv und ausfallend reagierte. Erst nachdem das Reinigungspersonal dem Lokführer zu Hilfe kam, verließ der Angetroffene den Zug.
Unmittelbar danach sprang er ins Gleisbett und schmiss mehrere Steine gegen den Zug. Der Zugverkehr musste für kurze Zeit gesperrt werden. Die Polizei wurde verständigt. Als die eingetroffenen Beamten den Steinewerfer nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, widersetzte sich dieser der Durchsuchung so vehement, dass er zu Boden gebracht werden musste. Hierbei versetzte er einem der Beamten einen gezielten Kopfstoß, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Im Anschluss wurde er in Gewahrsam genommen. Derzeit wird geprüft, ob durch das Steinewerfen ein Schaden am Zug entstand. Die Bundespolizei Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

 

Erding (Bayern): Frau greift Polizeibeamte mit Hammer an

Am Montagnachmittag wurde eine Streife der PI Erding zur Unterstützung eines Gerichtsvollziehers angefordert. Dieser musste bei einer 33jährigen Frau die Zwangsräumung ihrer Wohnung durchsetzen. Im Laufe des Einsatzes wurden die Beamten durch die Betroffene mehrfach beleidigt. Als sie ihre persönlichen Sachen packen sollte, versuchte sie sich im Schlafzimmer einzusperren. Diese konnte durch blockieren der Türe verhindert werden. Unmittelbar danach griff die 33jährige nach einem Hammer und versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Durch konsequentes Einschreiten konnte der Angriff abgewehrt und die Täterin überwältigt werden. Keiner der eingesetzten Beamten wurde durch den Angriff verletzt. Letztendlich wurde die Wohnung geräumt und die 33jährige wegen einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

PM der PI Erding vom 12.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizei mit Stuhlbein bedroht

Mit einem Stuhlbein bedrohte am Montagnachmittag ein 22-Jähriger in einem Heilbronner Obdachlosenheim zwei Polizisten. Die Beamten waren alarmiert worden, weil der junge Mann mehrere Betreuer in der Unterkunft bedroht hatte. Dies tat er, weil ihm aufgrund ungebührlichen Verhaltens sein Zimmer gekündigt und der Aufenthalt im Heim untersagt worden war. Anschließend verwüstete er sein Zimmer.
Als er die Polizeistreife mit einem Stuhlbein bedrohte, drohten die Beamten mit dem Einsatz ihres Schlagstocks zurück. Da gab er seine „Waffe“ lieber ab. Als ihm die Festnahme erklärt wurde, schwenkte er wieder um und meinte: „Versucht es doch“. Obwohl er mehrfach nach den Beamten mit der Faust schlug, konnte er von diesen überwältigt werden ohne dass jemand verletzt wurde. Der Tag endete für den 22-Jährigen in einer Zelle.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei Verletzte mit Stichverletzungen

Polizisten wurden gestern Abend zu einer Auseinandersetzung in Kreuzberg alarmiert. In der Lobeckstraße teilten Zeugen den eingetroffenen Einsatzkräften gegen 18 Uhr mit, dass es auf dem Gehweg zu einer Auseinandersetzung zwischen Männern gekommen sein soll. Dabei soll ein Mann durch einen Messerstich verletzt worden sein. Dieser habe sich jedoch zwischenzeitlich selbst, ebenso wie die möglichen Kontrahenten, auf den Weg zu einem Krankenhaus gemacht haben. Die Polizisten sicherten den Tatort und informierten weitere Einsatzkräfte, die das Krankenhaus aufsuchten. Dort stellten sie sowohl einen 23-Jährigen, als auch einen 33-Jährigen mit Stichverletzungen fest. Beide Verletzten machten keine Angaben zur Tat und verblieben zu stationären Behandlungen. Lebensgefahr bestand nicht. In der Rettungsstelle der Klinik erschienen nach und nach Angehörige und Bekannte der Verletzten, die versuchten zu ihnen zu gelangen. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnten die Personen abgedrängt und die Arbeitsfähigkeit der Rettungsstelle gewährleistet werden. Hierbei wurden die Personalien von sechs Männern im Alter von 18 bis 37 Jahren festgestellt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 ermittelt.

PM des PP Berlin vom 12.11.2019

 

Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Motorrollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Montag, gegen 15 Uhr, wollten Polizeibeamte auf der Waldenburger Straße einen 19-jährigen Motorrollerfahrer aus Castrop- Rauxel kontrollieren, da dieser mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der 19-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und fuhr weiter. Die Beamten verfolgten den Rollerfahrer. Dieser fuhr teilweise über den Fußweg und dann wieder auf die Straße zurück. Als er kurzfristig abbremste, um in die Danziger Straße abzubiegen, kollidierten der Streifenwagen und der Rollerfahrer.
Der 19-Jährige stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde im Rettungswagen ambulant behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der Motorroller wurde sichergestellt. Bei dem Zusammenstoß entstand 1.800 Euro Sachschaden Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 12.11.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 20-Jähriger greift Bundespolizisten an

Bereits am Samstag, den 09. November, gegen 09:00 Uhr wurden Bundespolizisten in Halle von einem 20-jährigen Afghanen angegriffen. Kurz zuvor wurde die Bundespolizei von einer Zugbegleiterin eines Intercityexpresses aus Berlin um Hilfe gebeten, da diese von dem jungen Mann keine Fahrkarte bekam und auf sexueller Basis mit Worten und Gestiken beleidigt wurde. Eines Zugverweises in Wittenberg durch sie kam der Mann ebenfalls nicht nach. In Halle kam er auch der Aufforderung der Bundespolizisten den Zug zu verlassen nicht nach und musste deshalb aus dem Zug gebracht werden. Auf dem Bahnsteig wurde er aggressiv und versuchte zu fliehen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Dabei wehrte er sich weiterhin massiv und drei Beamte verletzten sich leicht. Zur Feststellung seiner Identität wurde er mit auf die Wache genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sollte er aus dem Gewahrsam entlassen werden. Dabei griff er einen Beamten mit Faustschlägen Richtung Gesicht und Oberkörper an. Nur mit Hilfe eines weiteren Beamten konnten der 20-Jährige zur Räson gebracht werden.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Ein weiteres Belassen im Gewahrsamsbereich wurde abgelehnt und der Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich nun wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand und Blutprobe

Am gestrigen Abend, gegen 21:35 Uhr, meldete ein Zeuge die auffällige Fahrweise eines Fahrzeugführers mit einem Siegener Caddy. Der Fahrzeugführer parkte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Supermarktes am der Märkischen Straße und kam aus dem Markt, als die Polizei ebenfalls am Parkplatz ankam. Als die Polizisten den Fahrzeugführer ansprachen, reagierte dieser bereits sehr aggressiv und wollte den Parkplatz fußläufig verlassen. Als er aufgefordert wurde, sich auszuweisen, beleidigte er die anwesenden Beamten. Als der 35 jährige Hagener nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, versuchte er, die Polizistin zu treten. Mit vereinten Kräften überwältigten die Polizisten den Aggressor und brachten ihn nach seiner Widerstandshandlung und weiteren Beleidigungen zum Polizeigewahrsam nach Iserlohn. Hier wurde ein Alkotest bei dem Widerständler durchgeführt, der einen Wert von über 1,1 % anzeigte.
Daraufhin wurde dem Hagner eine Blutprobe entnommen. Ob die Trunkenheitsfahrt der Grund für die aggressive Haltung war, die dazu führte, dass die Polizistin leicht verletzt wurde, wird im Rahmen der anstehenden Ermittlungen wohl geklärt werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.11.2019

 

Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Hotelgast belästigt zwei Mitarbeiterinnen eines Hotelbetriebes und greift kurze Zeit später Polizeibeamte an

Am Dienstag, dem 12.11.2019, kurz nach 8 Uhr morgens wurden in einem Hotelbetrieb im Zentrum von Bad Zwischenahn zwei weibliche Angestellte von einem dortigen 20jährigen männlichen Hotelgast aus Rinteln sexuell belästigt und beleidigt. Nachdem der Gast das Hotel verlassen hatte und sich im Nahbereich des Kurparks aufhielt, wurden auch hier unbeteiligte Personen verbal angegangen und provoziert. Außerdem soll die Personen dort randaliert haben. Als die erste Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, wurden auch die beiden Polizeibeamten unvermittelt beleidigt, bespuckt und versucht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und mit Unterstützung einer zweiten Funkstreifenwagenbesatzung konnte der Randalierer überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Da der Verdacht der Beeinflussung durch Alkohol und Betäubungsmittel bestand, wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.11.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Polizisten nach Platzverweis beleidigt

Gleich zwei Polizeibeamte hat eine renitente Gaststättenbesucherin am Montagabend, gegen 21 Uhr, in einem Lokal in der Stuttgarter Straße beleidigt. Bereits am Nachmittag sprachen die Polizisten der Besucherin auf Wunsch des Gaststättenbesitzers einen Platzverweis aus, nachdem diese sich im Lokal ungebührlich verhalten hatte. Am Abend kam die 60-jährige Frau trotzdem wieder in die Gaststätte. Nachdem ihr nochmals klargemacht wurde, dass sie die Gaststätte verlassen muss, fuchtelte sie mit einem Gegenstand vor den Polizisten herum, sodass die Beamten die Frau höflich aber bestimmt nach draußen geleiten mussten. Die 60-Jährige zeigte sich draußen noch immer uneinsichtig und verweigerte den Beamten ihre Personalien. Stattdessen warf sie mit Beleidigungen gegen die Beamten um sich. Schlussendlich konnte die Frau davon überzeugt werden, nach Hause zu gehen.

PM des PP Tuttlingen vom 12.11.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Maßnahmen nach ruhestörendem Lärm

Mehrfach mussten Polizeibeamte des Polizeireviers Ravensburg am Montagabend im Zeitraum von 20.45 bis 22.30 Uhr in einer Wohnung in der Südstadt wegen Ruhestörungen tätig werden. Bei der ersten Überprüfung der Wohnung verließen gerade vier Personen die dort veranstaltete Party, eine fünfte Person wurde durch die Beamten aufgrund eines aktuell bestehenden Haftbefehls festgenommen.
Die verbliebenen Personen wurden zur Ruhe ermahnt. Dass diese Mahnung nicht fruchtete, stellte sich bereits etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Einsatz heraus, erneut waren die Polizeibeamten wegen lautstarker Musik aus der betreffenden Wohnung gefordert. Letztlich half gegen die Uneinsichtigkeit der 28-jährigen Wohnungsinhaberin nur die Sicherstellung der Netzstecker der betriebenen Musikgeräte, um weitere Störung der öffentlichen Ordnung durch die unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stehenden Personen zu unterbinden. Der 26-jährige Mann, gegen den im Zusammenhang mit diesen beiden Einsätzen ein Haftbefehl vollstreckt werden konnte, ließ sich dazu hinreißen, die Polizeibeamten mehrfach übel zu beleidigen. Da er unter dem Einfluss von Drogen stand und eine Haftfähigkeit durch einen zugezogenen Arzt ausgeschlossen wurde, musste der 26-Jährige zunächst im Zentrum für Psychiatrie untergebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 12.11.2019

 

Hoyerswerda (Sachsen): Parkverstoß eskaliert

Weil ein 33-jähriger deutscher Pkw-Fahrer vor der Einfahrt zu einem Betriebsgelände anhielt, um sein Kind aus der Schule abzuholen, rastete der 53-jährige Firmenbesitzer zunächst verbal, später jedoch auch in bedrohlicher Art und Weise aus.
Der junge Mann, der die Einfahrt offenbar nicht als solche erkannte, stieg nach dem aggressiven Auftreten des Älteren aus seinem Fahrzeug aus, um zu erfahren, welches Problem bestand. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei welchem dem Geschädigten offenbar sein Schlüssel aus der Tasche fiel. Als der Firmeninhaber ihn aufforderte, seine Einfahrt nicht weiter zu blockieren, fuhr der Mann weg.
Später stellte er den Verlust seines Schlüsselbundes fest und begab sich deshalb zurück zum Gelände, um diesen zu holen. Dabei rastete der Eigentümer nun vollends aus, bedrohte den Mann mit einer Eisenstange und verweigerte die Herausgabe des Schlüssels. Da die Situation unübersichtlich erschien, informierte der Angegriffene die Polizei. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 53-Jährige aggressiv und distanzlos, widersetzte sich den Anweisungen und musste sogar mit einfacher körperlicher Gewalt zur Raison gebracht werden.
Erst nach längerer Zeit ließ er sich beruhigen. Offensichtlich resultierte sein Verhalten auch aus seinem im Vorfeld erfolgten Alkoholkonsum. Ein Alkoholtest ergab den Wert von umgerechnet 1,78 Promille. Nachdem ein Angehöriger des Mannes auf ihn einredete, gab der aggressionsgeladene Mann die Schlüssel heraus. Der Deutsche wird sich nun wegen Unterschlagung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben.

PM der PD Görlitz vom 12.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Angetrunkener auf der Straße

Am Montagmittag fiel einer Streife in der Zweinaundorfer Straße ein augenscheinlich stark angetrunkener Mann mit einer Flasche Wodka in der Hand auf. Er lief torkelnd mitten auf der Straße – fahrende Autos mussten ausweichen. Als die Polizisten ihn anhielten und von der Straße holten, erschien seine Ex-Freundin am Ort. Das war offenbar zu viel für ihn. Er verlor völlig die Fassung und setzte sich gegen die Feststellung seiner Personalien aktiv zur Wehr. Er schlug und trat nach den Beamten und warf volle Getränkedosen nach ihnen. Dennoch wurde er überwältigt. Wegen psychischer Probleme wurde er letztlich in ein Krankenhaus eingeliefert und dort behandelt. Nun muss sich der 19-Jährige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

 

Borna (Sachsen): Verkehrskontrolle „mit Biss“

Polizeibeamte des Polizeireviers Borna hatten am Montagvormittag die Absicht, die Fahrerin eines Opel Corsa einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Dies gestaltete sich für die Beamten jedoch schwieriger als gedacht. Zunächst schalteten die Beamten, wie üblich, das Anhaltesignal ein. Die Fahrerin achtete jedoch nicht darauf und reagierte erst beim dritten Setzen des Anhaltesignal. Und das, obwohl die Beamten eindeutig an ihrer Uniform und ihrem Funkstreifenwagen erkennbar waren. Als die Beamten gerade im Begriff waren auszusteigen, versuchte die Pkw-Fahrerin auch noch wegzufahren. Den Beamten gelang es jedoch, dies zu verhindern. Nachdem sie sich zu dem Fahrzeug hinbegeben und die Fahrerin auf ihre polizeiliche Maßnahme hingewiesen hatten, griff einer der Beamten in den Fahrzeuginnenraum, um den Fahrzeugschlüssel des Pkw abzuziehen. Das wollte die Frau jedoch verhindern und versuchte plötzlich, den Beamten in dessen rechte Hand zu beißen. Dies konnte jedoch durch eine rasche Reaktion des Polizisten unterbunden werden. Nachdem die Beamten die Identität der 46-jährigen Frau festgestellt hatten, eröffneten sie ihr den Tatvorwurf. Während der Maßnahme duzte die Frau die Beamten fortwährend. Die 46-Jährige, die weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung zu verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

 

Plattling (Bayern): Asylbewerber randaliert – 3 Pol.-Beamte verletzt und 5 Fahrzeuge beschädigt

Am Dienstag (12.11.2019) gegen 12.20 Uhr wurde der PI Plattling mitgeteilt, dass ein 23-jähriger afghanischer Asylbewerber aus Plattling aufgrund eines Bescheides des Ausländeramtes Suizid angekündigt hat. Ebenso hatte er bereits gegenüber einer Sozialpädagogin geäußert, dass er im Ausländeramt Straftaten begehen werde.
Der junge Mann verließ seinen Arbeitsplatz in Deggendorf / Mainkofen und begab sich in Richtung Plattling. In der Asylunterkunft in der Plattlinger Innenstadt, konnte der Asylbewerber durch mehrere Polizeistreifen gestellt werden. Dort flüchtete er zunächst unter Anwendung von Gewalt gegenüber den Polizeibeamten in seine Wohnung und verschanzte sich darin. Im weiteren Verlauf flüchtete der Täter über ein Fenster aus dem zweiten Stock. Hierbei widersetzte er sich wiederum der Festnahme der Polizeibeamten und demolierte ein Dienstfahrzeug und zwei dort geparkte weitere PKWs mit einer Holzstange. Einen Polizeibeamten bedrohte er mit dem Holzstock. Den Stock ersetzte er dann durch eine zwei Meter lange Eisenstange, die er aus der naheliegenden Baustelle entnahm.
Im weiteren Verlauf rannte der Asylbewerber in Richtung Innenstadt. Dort konnte er durch einen Streifenwagen an seiner Flucht gehindert werden. Zuvor schlug er jedoch mit der Eisenstange auf das Dienstfahrzeug ein. Unter Anwendung von Pfefferspray und körperlicher Gewalt durch mehrere Polizeibeamte konnte der Asylbewerber überwältigt und gefesselt werden.
Insgesamt wurden durch die Tathandlungen drei Dienstfahrzeuge und zwei Privat-Pkws beschädigt, insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000.-€.
Drei Polizeibeamte wurden durch die Widerstandshandlungen des Täters verletzt, zwei von ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Der Asylbewerber wurde nach seiner Festnahme zu seiner eigenen Sicherheit im Bezirksklinikum Mainkofen untergebracht. Er muss sich nun wegen verschiedener Straftaten verantworten.

PM des PP Niederbayern vom 12.11.2019

 

Sonthofen (Bayern): Im Gerichtssaal randaliert

Auf Antrag des Gerichts während einer Verhandlung wurde die Polizei Sonthofen gestern Nachmittag gebeten, bei einem Tatverdächtigen einen Atemalkoholtest durchzuführen. Dieser ergab einen Wert von knapp 3,0 Promille bei dem 33-jährigen Angeklagten. Als daraufhin der Verhandlung vertagt wurde, fing der Mann an aggressiv und beleidigend zu werden. Bei der Durchsuchung der Jacke des Mannes erhärtete sich zusätzlich der Verdacht eines vorausgegangenen Ladendiebstahles. Gegen eine vorläufige Festnahme leistete er heftigen Widerstand, weshalb die Polizeikräfte ihn fesseln mussten und zur weiteren Gewahrsamnahme in eine Arrestzelle der Polizei brachten. Dort wurde die Verweildauer durch die persönlich anwesende Richterin am Amtsgericht festgelegt und später beendet. Neben den Anzeigen wegen Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung dauern die Ermittlungen zu möglich weiteren Diebstahlsdelikten noch an.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.11.2019

 

Wien: Widerstand

11.11.2019, 23.50 Uhr / 15., Märzstraße
Beamte der Abteilung Fremdenpolizei und Anhaltevollzug führten in einem Lokal in der Märzstraße Kontrollen durch. Im Zuge dieser kontrollierten die Beamten auch einen 37-Jährigen (serbischer Staatsangehöriger). Da sich der Mann bereits während der gesamten Lokalkontrolle äußerst renitent verhielt, forderten die Beamten Verstärkung an. Im Laufe der Personenkontrolle des 37-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser festzunehmen war. Der Mann reagierte äußerst aggressiv auf diesen Umstand und versuchte sich durch Faustschläge und Tritte der Festnahme zu widersetzen. Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte verletzt. Sie erlitten Prellungen sowie Abschürfungen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:32 Uhr

 

Wien: Widerstand

11.11.2019, 18.20 Uhr / 23., Bezirk
Ein 42-Jähriger missachtete ein Betretungsverbot weswegen die Polizei gerufen wurde. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der 42-Jährige (österreichischer Staatsbürger) bereits von der Örtlichkeit entfernt. Er konnte jedoch in einer Haltestelle einer angrenzenden Straße angetroffen werden. Als die Beamten den 42-Jährigen auf die begangene Verwaltungsübertretung ansprachen und einen Ausweis forderten, wurde der Mann plötzlich aggressiv. Mehrmalige Aufforderungen sein Verhalten einzustellen wurden von dem 42-Jährigen ignoriert. Aus diesem Grund sprachen die Beamten die Festnahme aus. Im Zuge dieser begann der Mann auf die Beamten einzuschlagen und sich der Festnahme zu widersetzten. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und die Unterstützung weiterer Beamten konnte der 42-Jährige festgenommen werden. Ein Polizist wurde durch die Schläge im Gesichtsbereich verletzt und musste vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:31 Uhr

 

Wien: Straßensperre durchbrochen – drei Beamte verletzt

10.11.2019, 23:25 Uhr / 10., Neilreichgasse
Die Polizei wurde alarmiert, da ein alkoholisierter Lenker auf der Troststraße unterwegs sei. Die Anruferin gab an, ihr Ex-Freund, ein 25-jähriger serbischer Staatsangehöriger, habe sich nach einer Geburtstagsfeier stark alkoholisiert in den PKW gesetzt und sei los gefahren.
Rasch konnte eine Funkstreife den PKW auf der Troststraße wahrnehmen. Bei dem Versuch das Fahrzeug anzuhalten beschleunigte der Lenker jedoch. Die Beamten konnte bei der Verfolgung eine auffallend unsichere Spurhaltung wahrnehmen. In der Neilreichgasse fuhr der 25-Jährige auf das Gelände einer Tankstelle und hielt an. Als die Beamten aussteigen wollten beschleunigte der Mann jedoch erneut. Im Zuge der Verfolgung fuhr der Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit und missachtete zahlreiche rote Ampeln. Eine weitere Funkstreife stellte ihren PKW in der Neilrechgasse quer, um eine Straßensperre zu errichten.
Der Flüchtende reduzierte seine Geschwindigkeit jedoch nicht und kollidierte schlussendlich mit dem quergestellten Polizei-PKW. Durch den wuchtigen Aufprall wurden drei Polizisten verletzt und zwei geparkte PKW beschädigt.
Der Beschuldigte musste mit Körperkraft aus seinem PKW verbracht werden. Bei der Festnahme wehrte er sich heftig, sodass erneut Körperkraft angewendet werden musste. Eine Alkoholuntersuchung verweigerte der 25-Jährige.
Die drei verletzten Polizisten mussten mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 11.11.2019, 11:29 Uhr

Jägersfreude (Saarland): Passanten halten Randalierer nach Schlägerei bis zum Eintreffen der Polizei fest, zwei Personen werden verletzt

Am 10.11.19 gegen 22:50 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in Jägersfreude gemeldet.
Die Örtlichkeit wurde von 2 Streifenwagen der Polizei Sulzbach und einem Streifenwagen der Polizei Saarbrücken-Stadt aufgesucht.
Beim Eintreffen der Polizei wurde eine Personengruppe festgestellt, welche einen 27- jährigen Beschuldigten auf dem Boden liegend festhielt.
Der Täter versuchte sich durch Tritte gegen das Festhalten zu wehren. Er wurde daraufhin von den Polizeibeamten mit Handfesseln fixiert und später in eine Zelle verbracht.
Der Mann stand sichtlich unter Drogeneinfluss.
Befragungen vor Ort ergaben, dass der Beschuldigte zuvor von zwei Frauen, die ihn von der Schulzeit her kannten, vom Hbf Saarbrücken abgeholt und nach Jägersfreude gefahren worden war. Dort angekommen weigerte er sich aus dem Fahrzeug auszusteigen. Als die Frauen ihn zum Aussteigen aufforderten, wurde er aggressiv und beleidigte diese. Passanten wurden darauf aufmerksam und eilten den Frauen zu Hilfe. Der Täter griff einen der Passanten unvermittelt an und trat nach dessen Hund.
Eine der Bekannten des Täters, eine 31jährige Frau aus Jägersfreude, ging dazwischen und wurde dabei vom Beschuldigten mehrmals mit der Faust ins Gesicht und gegen den Kehlkopf geschlagen sowie in die Hand gebissen. Weiterhin zerrte er sie an den Haaren zu Boden und trat auf sie ein, wobei er sie auch im Gesicht traf.
Ein weiterer Passant wurde auf die Situation aufmerksam und unterstützte. Gemeinsam gelang es ihnen, den Mann bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren.
Die verletzte Frau und der Passant mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.
Der Beschuldigte wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Polizei Sulzbach verbracht.
Beim Transport zur Dienststelle leistete er weiterhin Widerstand, indem er nach den Beamten trat und biss. Die Beamten konnten die Angriffe unterbinden und blieben unverletzt.
Dem Täter wurde eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Gefährlicher Köperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Widerstand und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der PI Sulzbach vom 11.11.2019

 

Gundelsheim (Bayern): Nacht in der Zelle verbracht

In Gewahrsam genommen werden musste am Samstagabend ein stark alkoholisierter Mann in der Rothenbühlstraße. Vorausgegangen waren verbale Streitigkeiten mit seinem Mitbewohner. Da sich der 36-Jährige auch gegenüber den Streifenbeamten äußerst aggressiv verhielt und sich nicht beruhigen ließ, musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

PM der PI Bamberg-Land vom 11.11.2019

 

Bad Vilbel (Hessen): Erheblichen Widerstand geleistet

In einer Bar Am Spitzacker geriet ein 19-jähriger Rosbacher in der Nacht zum Sonntag, gegen 02.40 Uhr in eine Auseinandersetzung mit einem Türsteher. Die Hintergründe hierzu sind noch nicht weiter bekannt. Um eine Eskalation der Auseinandersetzung zu verhindern, erhielt der sich äußerst aggressiv verhaltende 19-Jährige einen Platzverweis von der Polizei. Diesem kam er jedoch nicht nach. Mit körperlicher Gewalt musste er zurückgehalten werden, um die Auseinandersetzung nicht fortzuführen. Diese suchte er daraufhin mit den Polizisten. Er trat nach diesen, beleidigte und bedrohte sie. Vier Beamte verletzte er dabei leicht. Schließlich konnte der Rosbacher soweit beruhigt werden, dass er in die Obhut seines Vaters übergeben werden konnte und die Örtlichkeit verließ.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Wetterau vom 11.11.2019

 

Duisburg-Duissern (Nordrhein-Westfalen): 27-Jähriger leistet Widerstand – Zwei Polizisten verletzt

Weil ein 27-Jähriger am Samstagmorgen (9. November, 4:10 Uhr) nicht die Wohnung seiner Ex-Freundin (30) auf der Brauerstraße verlassen wollte, verständigte die Duisburgerin die Polizei. Als die Beamten mit dem Mülheimer sprachen, stand er mutmaßlich unter Drogeneinfluss und behauptete, dass er zu Fuß zur Wohnung der 30-Jährigen gegangen sein, obwohl sein schwarzer Opel Astra auf der Brauerstraße geparkt war. Weil er einem Platzverweis der Beamten nicht nachkam und sich aggressiv verhielt, forderten die Polizisten Verstärkung an.
Als die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen aus der Wohnung bringen wollten, packte er einen Polizisten am Hals und drückte zu. Der Beamte konnte sich befreiten und verletzte sich hierbei an seiner Schulter. Während die weiteren Beamten den 27-Jährigen zu Boden brachten und festnahmen, trat er nach den Ordnungshütern und schlug einer Beamtin gegen die Wange. Während die Polizistin den Dienst fortsetzen konnte, war der verletzte Polizist nicht mehr dienstfähig.
Den Randalierer brachten die Ordnungshüter ins Gewahrsam, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Bei seiner Durchsuchung fanden sie neben einem in Mülheim ausgestellten Führerschein auch einen belgischen Führerschein, der sich als Totalfälschung entpuppte. Der Tatverdächtige wird sich unter anderem wegen Widerstandes und Urkundenfälschung vor Gericht verantworten müssen.

PM der POL Duisburg vom 11.11.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Seniorin beraubt / Mann mit Haftbefehl leistet Widerstand


Kontrolle endet in Widerstand: Am gestrigen Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr, wurde im Rahmen einer Streifenfahrt ein Mann im Bereich der Straße In der Läger angetroffen und sollte kontrolliert werden. Der Angetroffene verhielt sich sofort verbal aggressiv und wollte seine Personalien nicht angeben. Als er mit zur Wache sollte leistete der 32-jährige Iserlohner erheblichen Widerstand. Es musste Pfefferspray eingesetzt werden. Auf der Polizeiwache wurde der Grund des Widerstandes schnell herausgefunden: Gegen den 32-jährigen Mann lag ein Haftbefehl vor. Zur Festnahme kommt nun noch eine Anzeige wegen Widerstands.
Hinweise zu allen Taten nimmt die Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 11.11.2019

 

Oerlenbach (Bayern): 22-Jähriger verhält sich aggressiv gegenüber seiner Ex-Frau – Polizei setzt Pfefferspray ein

Das aggressive Verhalten eines 22-Jährigen gegenüber seiner getrennt lebenden Ehefrau führte am Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz. Da sich der junge Mann auch gegenüber den alarmierten Polizeibeamten aggressiv verhielt und drohend auf die Polizisten zuging, setzten diese Pfefferspray ein. Zum Schutz der Frau sprach die Polizei einen Platzverweis und ein Kontaktverbot aus.
Der im Landkreis Aschaffenburg wohnende Mann wollte gegen 16:00 Uhr den bei seiner getrennt lebenden Frau wohnenden Sohn besuchen und versuchte seine Frau in immer aggressiver werdender Art davon zu überzeugen ihn in die Wohnung zu lassen. Da er sich in keinster Weise davon abringen ließ, die Wohnung betreten zu wollen, rief seine 21-jährige Ex-Frau die Polizei.
Bereits beim Eintreffen der alarmierten Streife der Polizei Bad Kissingen zeigte er sich auch gegenüber der Polizei hoch aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er drohend auf die Polizisten zuging, setzten diese Pfefferspray ein. Anschließend flüchtete der Angreifer, konnte kurze Zeit später jedoch vorläufig festgenommen werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, in Verbindung mit einem Kontaktverbot, setzte die Polizei Bad Kissingen den Mann wieder auf freien Fuß.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Steinbach-Hallenberg (Thüringen): Widerstand geleistet

Beamte der Suhler Polizei haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Bereitschaftspolizei in Erfurt bei einem 62-jährigen Mann, der der Reichsbürgerbewegung angehört, am Freitagabend einen Haftbefehl verwirklichen wollen. Der Mann musste eine Ersatzfreiheitsstraße ableisten, weil er eine Geldstrafe nicht zahlte. Den eingesetzten Beamten war aus zurückliegenden Einsätzen bekannt, dass der 62-Jährige mit der Polizei nicht zusammenarbeitet und auch in der Vergangenheit Widerstand geleistet hat, so auch am Freitagabend. Er öffnete auf mehrfache Aufforderung die Tür seines Hauses in der Hallenburgstraße in Steinbach-Hallenberg nicht. Die Polizisten verschafften sich daraufhin gewaltsam Zutritt und konnten den 62-Jährigen mit Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges überwältigen. Dabei wurde der Mann verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

PM der LPI Suhl vom 11.11.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Sachbeschädigung/Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am 08.11.2019, gegen 19:30 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass im Schwimmbadweg in Berching ein Mann in seinem Zimmer einer Arbeiterunterkunft randaliert und alle Möbelstücke zerschlägt. Auch bei Eintreffen der Beamten ließ sich der 31-Jährige, der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, nicht beruhigen. Nachdem er einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Sicherheitsgewahrsam genommen. In der Zelle schlug der Mann mit seinem Kopf gegen die Gitterstäbe und die Zellenwand, so dass die Beamten ihn fesseln mussten, um eine weitere Selbstverletzung zu unterbinden. Hierbei wehrte sich der Mann heftig, schlug und trat nach einem Polizisten, biss und bespuckte ihn. Der 31-Jährige wurde ins schließlich ins Bezirkskrankenhaus nach Regensburg verbracht. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 11.11.2019

 

Marschacht/Winsen (Niedersachsen): Erst Opfer, dann Täter

Ein 27-jähriger Mann ist bei einer Tanzveranstaltung in Oldershausen am frühen Sonntagmorgen verletzt worden. Gegen 03 Uhr hatte ein 51-Jähriger Mann dem 27-Jährigen ein Glas ins Gesicht geschlagen. Beide Beteiligte standen unter deutlichem Alkoholeinfluss. Gegen den 51-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Der 27-Jährige kam anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Winsen. Schon während der Fahrt wurde der Verletzte zunehmend aggressiv, weil er nicht einsah, dass seine Verletzungen behandelt werden mussten. Er beleidigte die Rettungskräfte und beschädigte ein Lüftungsgitter im Rettungswagen. Auch im Krankenhaus hatte er sich noch nicht beruhigt. Er beleidigte und bedrohte mehrere Polizeibeamte. Gegen den 27-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidung und Bedrohung eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 11.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter am Sonntagnachmittag bei einer Auseinandersetzung in Heilbronn. Vorausgegangen war dem Vorfall die Beobachtung eines Passanten. Der Mann sah, wie ein zunächst Unbekannter versuchte, im Bereich der Gutenberg- und der Lerchenstraße einen PKW zu öffnen. Als ihm dies nicht gelang, kletterte er über eine Mauer und legte sich in einen Vorgarten zum Schlafen. Als ihn die alarmierte Polizei weckte und kontrollierte, fanden die Beamten eine kleine Menge Haschisch in seiner Hosentasche. Da der 21-Jährige sichtlich verwirrt und orientierungslos war, sollte er zu seinem eigenen Schutz mit zur Dienststelle genommen werden. Dafür zeigte er überhaupt kein Verständnis und wurde plötzlich so rabiat, dass er zu Boden gebracht und mit Handschließen versehen werden musste. Bei der heftigen Gegenwehr verletzte er einen Beamten.
In eine Zelle musste er trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 11.11.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkenes Pärchen prügelt im Nürnberger Hauptbahnhof einen Mann krankenhausreif und geht auf Polizisten los – Dritter Schläger flieht unerkannt

Bundespolizei Nürnberg bittet um Hinweise zum geflohenen Täter

Am frühen Samstagmorgen (9. November) hat ein betrunkenes Pärchen zusammen mit einem Unbekannten einen 42-Jährigen krankenhausreif geschlagen. Nach Discobesuch stritt eine 23-Jährige zunächst mit dem späteren Geschädigten und schlug dann auf ihn ein. Der 24-jährige Freund der rabiaten Frau prügelte ebenfalls auf den Mann ein. Als dieser schließlich zu Boden ging, traktierte das Pärchen den Liegenden weiter mit einer Vielzahl von Schlägen und Tritten. Ein bisher unbekannter dritter Täter packte den Kopf des Opfers und stieß diesen wiederholt gegen den Handlauf des Treppengeländers. Passanten verständigten über den Notruf die Polizei. Daraufhin floh der Unbekannte.
Als die herbeigerufenen Beamten der Bundespolizeiinspektion Nürnberg einschritten, griff der 24-Jährige auch sie mit Faustschlägen und Kopfstößen an. Erst mithilfe von Pfefferspray konnten die Bundespolizisten den Schläger überwältigen und anschließend fesseln.
Der Rettungsdienst brachte das 42-jährige Opfer in ein Nürnberger Klinikum. Der Mann erlitt multiple Verletzungen am Kopf, laut Ärzten schwebt er jedoch nicht in Lebensgefahr.
Gegen das Schlägerpärchen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Gegen den 24-jährigen wohnsitzlosen Beschuldigten ordnete der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an. Alle bekannten Beteiligten der Auseinandersetzung sind deutsche Staatsbürger.
Die Bundespolizei bittet Personen, die Hinweise zu dem unbekannten Schläger geben können, sich mit der Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 205551-0 in Verbindung zu setzen.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.11.2019

 

Zetel, Wilhelmshaven (Niedersachsen): Einsatzgeschehen auf dem Zeteler Markt – neben den veranstaltungstypischen Straftaten führten Jugendamt und Polizei Jugendschutzkontrollen durch – Fahrzeuge aufgebrochen und Werkzeug entwendet

Anlässlich des Zeteler Marktes kam es in den ersten beiden Markttagen zu insgesamt acht angezeigten einfachen Körperverletzungsdelikten unter überwiegend alkoholisierten Marktbesuchern.
Zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeivollzugsbeamten kam es bei einer Sachverhaltsaufnahme zu einer Körperverletzung. Der 28-jährige Beschuldigter schlug dem aufnehmenden Polizeibeamten ins Gesicht, der dadurch eine Gesichtsprellung erlitt. Die Polizei leitete gegen den 28-Jährigen ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.
In der unmittelbaren Umgebung des Festplatzes kam es außerdem zu einigen Sachbeschädigungen. U.a. wurden auf einem Grundstück ein Pkw, eine Fensterscheibe sowie ein Zaun beschädigt.
Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten in Tatortnähe einen erheblich alkoholisierten 21-jährigen Verdächtigen feststellen, der zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Außerdem führten das Jugendamt gemeinsam mit der Polizei von 19 bis 3 Uhr Jugendschutzkontrollen durch. Dabei wurden insgesamt 100 Jugendliche kontrolliert und 14 von ihnen, teils erheblich alkoholisiert, in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.
Im Tatzeitraum vom späten Freitagabend und Montagmorgen kam es in Zetel im Nahbereich des Zeteler Marktes zu insgesamt drei Einbruchdiebstählen. Es wurden auf zwei verschiedenen Firmenarealen insgesamt drei Transporter aufgebrochen und aus diesen Fahrzeugen hochwertige Werkzeuge entwendet.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Zetel unter der Rufnummer 04453/4799 entgegen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 11.11.2019

 

Duisburg-Alt-Hamborn (Nordrhein-Westfalen): Nach Streit im Bus ging es zum Gewahrsam

Weil sich zwei Frauen (29, 31) am Sonntag (10. November, 22:50 Uhr) in einem Gelenkbus des Schienenersatzverkehrs auf der Duisburger Straße gestritten haben, alarmierte der Busfahrer die Polizei. Obwohl der Busfahrer die Parteien aus dem Bus verwies, wollte die 29-Jährige nicht aussteigen. Auch den Aufforderungen der Streifenwagenbesatzung leistete sie nicht Folge und weigerte sich vehement auszusteigen. Die Polizisten griffen ihre Arme und versuchten die alkoholisierte Frau in Richtung Tür zu schieben. Sie sperrte sich und schlug mit ihrem Kopf in Richtung der Beamten. Die Uniformierten brachten sie zu Boden. Mit Hilfe des Einsatzmehrzweckstockes hebelten sie ihre Arme auf den Rücken und konnten die Handschellen anlegen. So konnten die Beamten sie zum Streifenwagen bringen und zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam bringen. Zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades entnahm ihr ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe. Die Duisburgerin muss sich mit einer Strafanzeige unter anderem wegen des Widerstands auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 11.11.2019

 

Karlsruhe und Umgebung (Baden-Württemberg): Polizei hat in acht Fällen betrunkene Autofahrer erwischt

Beamte verschiedenster Polizeireviere im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe hatten es am Wochenende mit acht offensichtlich durstigen Verkehrsteilnehmern zu tun. Die Damen und Herren waren bei ihrer Teilnahme am Verkehrsgeschehen nicht unerheblich alkoholisiert.

In Walzbachtal fiel am Freitag gegen 18.45 Uhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer auf, der offensichtlich in Schlangenlinien unterwegs war. Ein Zeuge verfolgte den Mann bis in die Jöhlinger Straße und wartete dort auf die Polizei. Die Beamten des Polizeireviers Bretten konnten den mutmaßlichen Fahrer, der sich gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv zeigte, dann auch in einer Wohnung antreffen.
Da der Wert des Alkoholtests 1,4 Promille anzeigte, musste der 32-Jährige außer einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.

PM (auszugsweise) des PP Karlsruhe vom 11.11.2019

 

Altenburg (Thüringen): Polizei und Rettungskräfte tätlich angegriffen

Am 08.11.2019, gegen 22:15 Uhr beschädigte ein 29-jähriger Mann einen Pkw in der Otto-Dix-Straße, so dass Polizeibeamte zum Einsatz kamen. Während der Identitätsfeststellung versuchte der 29-Jährige zunächst einen Polizeibeamten und anschließend die hinzugezogenen Rettungskräfte tätlich anzugreifen. Dies konnte durch die eingesetzten Beamten verhindert und der Angreifer schließlich in Gewahrsam genommen werden. In der Folge wurde er in die Obhut medizinischen Fachpersonals übergeben und ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 11.11.2019

 

Bonn-Zentrum (Nordrhein-Westfalen): Haltezeichen missachtet – Autofahrer hielt auf Polizisten zu

Ein bislang unbekannter Autofahrer soll am späten Freitagabend (08.11.2019) auf der Rabinstraße mit seinem Audi gezielt auf einen Polizisten (29) zugefahren sein. Dieser konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Nun wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.
Zur Tatzeit gegen 22:00 Uhr wollte die gemischte Fußstreife der Wache GABI (Polizei/Ordnungsamt) den dunkelblauen Audi A6 kontrollieren, der in der Thomas-Mann-Straße an der roten Ampel hielt und in die Rabinstraße einbiegen wollte. Die Beamten traten auf die Rabinstraße und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen, die jedoch missachtet wurden. Stattdessen steuerte der Mann direkt auf den Polizisten zu. Nur durch den Sprung gegen einen Bauzaun konnte sich der Beamte in Sicherheit bringen. Hierbei verletzte er sich leicht am Knie.
Der Audi fuhr in Richtung Norden davon.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Wagen später unverschlossen in der Eifelstraße gefunden. Ersten Ermittlungen zur Folge war das Fahrzeug seit März 2019 stillgelegt und wurde zur Tatzeit mit entwendeten Kennzeichen geführt.
Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Lindhorst in enger Abstimmung mit Staatsanwältin Claudia Heitmann die Ermittlungen. Wer das Geschehen beobachtet hat, Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder der Identität des Fahrers geben kann, wird gebeten sich unter 0228 15-0 bei den Ermittlern zu melden.

PM der POL Bonn vom 11.11.2019

 

Hamburg: Mit Haftbefehl gesuchter Mann rempelt vorsätzlich Bundespolizistin an-Verhaftung

Eine Streife der Bundespolizei befand sich im Hamburger Hauptbahnhof. Plötzlich wurde die Bundespolizistin durch einen entgegenkommenden Mann vorsätzlich angerempelt. Er wurde verhaftet, da er mittels Haftbefehl gesucht wurde.
Am 10.11.2019 gegen 19:30 Uhr befand sich eine uniformierte Streife der Bundespolizei im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Weg zu einem Einsatz. Plötzlich rempelte ein entgegenkommender 24-jähriger deutscher Staatsangehöriger provokativ die eingesetzte Beamtin an. Die Bundespolizisten übergaben die Wahrnehmung des ursprünglichen Einsatzes einer weiteren Bundespolizeistreife und nahmen sich stattdessen des Mannes an.
Hierbei stellte sich heraus, dass er mittels Haftbefehl nach Diebstahl gesucht wurde. Er wurde verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt.
Auf der Dienststelle wurde dem 24-Jährigen die Möglichkeit eingeräumt, dessen Lebensgefährtin zu benachrichtigen.
Diese erschien ca. eine Stunde später im Bundespolizeirevier und legte den haftbefreienden Betrag von 390.- Euro vor.
Dadurch wurde ihr Freund vor einer 39-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe bewahrt.
Im Anschluss verließen beide gemeinsam die Dienststelle.

PM der BPOLI Hamburg vom 11.11.2019

 

Erfurt (Thüringen): Nach Streit Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden am frühen Sonntagmorgen in eine Wohnung im Erfurter Ortsteil Ilversgehofen gerufen. Dort war es zwischen einem 26-jähriger Mann und dessen Freundin zum Streit gekommen. Die Wohnung hatte der Mann bereits vor dem Eintreffen der Beamten verlassen. Als die Polizisten den leicht verletzten Mann im Hausflur antrafen, wurde dieser aggressiv und beleidigend. Er musste gefesselt werden und leistete dabei heftig Widerstand. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde der Mann in die Klinik gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 11.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): 27-Jährige randaliert in Hotel – Polizei muss Hausverbot durchsetzen – Polizist leicht verletzt

Unterstützung von der Polizei benötigten am Sonntagmittag Angestellte eines Hotels in der Frühlingstraße bei der Durchsetzung eines Hausverbotes. Eine 27-Jährige hatte wenige Stunden nach dem Einchecken in das Hotel begonnen zu randalieren. Da sie dem ausgesprochenen Hausverbot nicht Folge leistete, zogen die Hotelangestellten die Polizei Bad Kissingen hinzu.
Die junge Frau hatte erst am Sonntagmorgen ihr Zimmer in der Frühlingstraße bezogen, als sie bereits wenige Stunden später anfing erheblich alkoholisiert zu randalieren. Nachdem die 27-Jährige nicht bereit war das Hotel zu verlassen, zogen die Mitarbeiter eine Streife der Polizei Bad Kissingen hinzu.
Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte sie sich ausgesprochen uneinsichtig und weigerte sich das Hotel zu verlassen. Bei dem Versuch, sie mit leichtem unmittelbarem Zwang zum Gehen zu veranlassen, leistete die junge Frau erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Fahrt zur Polizeiinspektion Bad Kissingen fügte sie einem Polizisten leichtere Kratzwunden zu.
Da die psychische Verfassung auf eine Fremd- und Eigengefährdung schließen ließ, brachte die Polizei Bad Kissingen die 27-Jährige in einem Bezirkskrankenhaus unter. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren konnte die junge Frau am Montagmittag wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Bad Camberg (Hessen): Auf der Flucht Streifenwagen beschädigt

Ein mutmaßlicher Verstoß gegen ein Annäherungs- und Kontaktverbot hatte gestern Mittag in Bad Camberg für einen 63-Jährigen schwerwiegende Folgen. Der Mann hielt sich gegen 14.05 Uhr in seinem Wagen in unmittelbarer Nähe der betroffenen Frau auf und sollte daher von der Polizei kontrolliert werden. Beim Anblick des Streifenwagens gab der Mann in seinem Wagen Gas, mutmaßlich um sich der Kontrolle durch die Beamten zu entziehen. Nachdem der Fahrer sämtliche Anhaltesignale missachtet hatte, fuhr er mehrere gefährliche Fahrmanöver, unter anderem als die Polizisten versuchten, den Flüchtigen zu überholen. Als es aufgrund einer blockierten Fahrbahn für den 63-Jährigen in seinem Skoda nicht weiterging, setzte er zurück und krachte zunächst gegen den nachfolgenden Streifenwagen. Nachdem weitere Beamte zur Verstärkung eingetroffen waren, kam es zu einem erneuten Zusammenstoß mit dem verfolgenden Streifenwagen, bevor der Flüchtige schließlich gestoppt werden konnte. Gegen seine anschließende Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Im Nachgang musste der 63-Jährige schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.

PM der PI Limburg-Weilburg vom 11.11.2019

 

Werneck (Bayern): Patient mit Messer löst Polizeieinsatz in Bezirkskrankenhaus aus – Spezialeinsatzkommando macht von Schusswaffe Gebrauch

Ein mit einem Messer bewaffneter Patient hat am frühen Montagmorgen einen Polizeieinsatz im Bezirkskrankenhaus ausgelöst. Während des Einsatzes kam es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, wodurch der Mann am Bein verletzt wurde. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen 02.20 Uhr informierte das Pflegepersonal des Bezirkskrankenhauses die Schweinfurter Polizei über einen 35-jährigen Patienten, der mit einem Messer bewaffnet in den Gängen umher laufe. Als die ersten Streifenbesatzungen eintrafen, zog sich der offenbar psychisch belastete Mann in einen Raum zurück. Er hielt sich dort alleine auf und es befanden sich keine Personen in seinem unmittelbaren Umfeld. Die Polizeibeamten sicherten daher den Bereich und forderten neben der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken auch ein Spezialeinsatzkommando an.
Sämtliche Versuche der Verhandlungsgruppe, die Situation kommunikativ zu lösen und den 35-Jährigen zum Aufgeben zu bewegen, schlugen fehl. Stattdessen begann der Patient, Gegenstände in dem Raum zu demolieren und sich mit dem Messer selbst zu verletzten. Zu dem polizeilichen Schusswaffengebrauch kam es, als der Mann die Glasscheibe der Zimmertür einschlug und mit dem Messer in der Hand drohend auf die Beamten des Spezialeinsatzkommandos losging. Er wurde am Bein getroffen und verletzt. Die Verletzungen des Mannes sind nicht lebensbedrohlich.
Die Ermittlungen in Zusammenhang mit dem polizeilichen Schusswaffengebrauch werden – wie in solchen Fällen üblich – vom Bayerischen Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt. Darüber hinaus wurde gegen den 35-jährigen Patienten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Einsatz am Klinikum

Am heutigen Montagnachmittag wurde die Polizei Idar-Oberstein wegen einer vermissten Person ins Klinikum Idar-Oberstein gerufen. Im Bereich des Hubschrauberlandeplatzes konnte der Vermisste zeitnah festgestellt werden. Da die Person sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und sich einen nicht näher definierbaren, messerähnlichen Gegenstand an den Hals hielt und sich auf die Polizisten zubewegte, mussten die Beamten zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Personen ihre Dienstwaffen ziehen.
Glücklicherweise konnte der 34-jährige Mann schließlich dazu bewegt werden sich widerstandslos festnehmen zu lassen und so wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

PM der PD Trier vom 11.11.2019

 

Friedberg (Bayern): Polizeiarrest

Am Sonntag, den 10.11.19, kurz vor Mitternacht, wurde eine Polizeistreife in die Münchner Straße im Bereich der Gaststätten/Tiefgarage gerufen. Anlass war eine stark betrunkene männliche Person die am Boden lag. Der 44jährige hatte laut Atemalkoholtest einen Wert von 2,18 Promille. Offensichtlich war der „Durst noch nicht gestillt“ da der Herr immer wieder in die vor Ort befindlichen Gaststätten wollte. Trotz ausgesprochenen Platzverweises ließ der Mann sich nicht von seinem Vorhaben abhalten. Er wurde gegenüber der eingesetzten Polizeistreife aggressiv und beleidigte diese mehrfach.
Daraufhin wurde der 44jährige in Gewahrsam genommen und in den Polizeiarrest verbracht.

PM der PI Friedberg vom 11.11.2019

 

Schaffhausen: Schussabgabe bei Schaffhauser Polizei

Am Montagabend (11.11.2019) hat sich bei der Schaffhauser Polizei bei der Manipulation an einer Dienstwaffe ein Schuss gelöst.
Am Montagabend (11.11.2019) um 17.20 Uhr löste sich aus einer Dienstwaffe eines Polizisten der Schaffhauser Polizei während einer Manipulationsvornahme ein Schuss. Zwei Personen wurden in Spitalpflege verbracht. Der hantierende Polizist hat sich dabei an der Hand verletzt, bei einem ebenfalls anwesenden Polizisten besteht der Verdacht einer Gehörverletzung. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Schaffhausen.

PM der Schaffhauser Polizei vom 11.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Ein 53-jähriger verursachte am Sonntagnachmittag in einem Wohnheim in der Leibnizstraße mehrere Polizeieinsätze. Zunächst teilte eine 50-jährige Bewohnerin mit, dass der stark alkoholisierte Mann mit einem Beil und einem Hammer bewaffnet durch die Unterkunft laufen und Streit suchen würde. Die Polizeistreife vor Ort stellte Beil und Hammer sicher und drohte dem Randalierer den Gewahrsam an, falls er wieder auffällig werden würde. Daraufhin beruhigte sich der 53-jährige zunächst. Noch bei der Aufnahme des Sachverhaltes in der benachbarten Wohnung stellten die Polizeibeamten jedoch fest, dass der Störer wiederum in aggressiver Weise herumschrie und von weiteren Sicherheitsstörungen ausgegangen werden musste. Ihm wurde die Gewahrsamnahme angekündigt. Als die Polizeibeamten den Mann fesseln wollten, zog er seine Arme weg, stieß die eingesetzte Polizeibeamtin von sich weg und beleidigte die Einsatzkräfte aufs Übelste. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Der zuständige Bereitschaftsrichter bestätigte die Ingewahrsamnahme. Den Täter erwartet nun eine Strafanzeige wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.11.2019

Coesfeld (Nordrhein-Westfalen): Mann verletzt Sanitäterin und Polizeibeamten

Am 09.11.2019, 22.15 Uhr, wurde der Polizei und dem Rettungsdienst ein verletzter Mann auf dem Wiederauer Weg in Coesfeld gemeldet.
Im Rahmen der Erstversorgung durch die Rettungssanitäter wurde der 27jährige Mann aus Coesfeld renitent. Auch die zur Hilfe erschienen Polizeibeamten konnten den alkoholisierten Mann nicht beruhigen. Er leistete weiterhin Widerstand, schlug und trat um sich und verletzte dabei eine Rettungssanitäterin und einen Polizeibeamten leicht. Er wurde schließlich überwältigt und in das Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand.

PM der POL Coesfeld vom 10.11.2019

 

Schwandorf (Bayern): Hilfe unerwünscht

Ein Rettungswagen wollte am frühen Sonntagmorgen einem 23 jährigen Schwandorfer helfen, der wegen einer Kopfplatzwunde versorgt werden musste. Diese war vermutlich aufgrund der Alkoholisierung bzw. wegen des Einflusses von Betäubungsmitteln entstanden. Auf jeden Fall verweigerte der Mann die Behandlung und wurde renitent, weshalb wiederum Beamte der Polizei und Autobahnpolizei Schwandorf gerufen wurden. Da die Wunde ärztlich versorgt werden musste, wurde der Mann ins Krankenhaus Schwandorf verbracht. Auch hier war der 23 jährige nicht mit der notwendigen Behandlung einverstanden, weshalb diese durch Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgeführt werden musste. Da der Mann nun chancenlos war, suchte er sein Heil in Beleidigungen. Die Behandlung konnte er zwar dadurch nicht verhindern, aber dafür wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet und zusätzlich das Verhalten mittels der mitgeführten Body-Cam aufgezeichnet. Nach Beendigung der Versorgung wurde der junge Mann an seine Eltern übergeben.

PM der PI Schwandorf vom 10.11.2019

 

Heidesheim a.R. (Rheinland-Pfalz): Widerstand unter Einsatz von Pfefferspray nach Diskothekbesuch „London“

Am 10.11.2019 gegen 04:00Uhr wird die Polizeiinspektion Ingelheim zu einem renitenten Gast vor der Diskothek „London“ in Heidesheim am Rhein gerufen. Vor Ort kann ein 36-jähriger Mann aus Eppelsheim angetroffen werden. Dieser ist augenscheinlich stark alkoholisiert und ist bereits der Aufforderung durch die Türsteher, das Gelände der Diskothek aufgrund seines aggressiven Verhaltens zu verlassen, nicht nachgekommen. Er zeigte sich gegenüber den eingesetzten Beamten respektlos und stellte die Echtheit dieser in Frage. Dem Mann wird ein Platzverweis erteilt, dem er zunächst nicht nachkommt. Nach Androhung der Ingewahrsamnahme entfernt sich der 36-Jährige zunächst von der Örtlichkeit, erscheint jedoch kurze Zeit später wieder vor der Diskothek. Daraufhin wird ihm die Ingewahrsamnahme erklärt, was ihn veranlasst, sich gegen die Fesselung mit vollem Körpereinsatz zu wehren. Da der 36-Jährige mehrfach versucht mit seinem Kopf in Richtung der Beamten zu stoßen und diese zu beißen, wird Pfefferspray eingesetzt, was die Widerstandshandlungen auf ein Mindestmaß reduzierte. Nach anschließender Versorgung durch den Rettungsdienst wird der Beschuldigte zur Dienststelle verbracht. Während den polizeilichen Maßnahmen beleidigt er die eingesetzten Beamten durchgehend.

PM der PI Ingelheim vom 10.11.2019

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Festnahme und Widerstand

Am Samstagabend gegen 18:40 Uhr konnte ein mit Haftbefehl gesuchter 23-jähriger Weißenthurmer an seiner Wohnanschrift festgenommen werden. In den letzten Tagen hatte er sich immer wieder bei seiner ehemaligen Lebensgefährtin gemeldet und diese belästigt. Vor Eintreffen der Polizei konnte er sich jedoch immer wieder entfernen. Samstagabend konnte er an seiner Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten und versuchte zu flüchten. Letztendlich wurde er in die JVA Koblenz eingeliefert. Er wird noch 241 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen müssen. Es wurde niemand verletzt.

PM der PD Koblenz vom 10.11.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizisten im Einsatz gefilmt, Handy sichergestellt

Ein 22-jähriger Weidener wurde am Samstag, um 00:40 Uhr, durch eine Streife der Polizeiinspektion Weiden in der Braunmühlstraße in Weiden angehalten. Grund hierfür war, dass der junge Mann ohne Beleuchtung mit dem Fahrrad unterwegs war.
Der 22-jährige zeigte sich mit der Maßnahme insgesamt nicht einverstanden, war unkooperativ und völlig uneinsichtig. Schließlich nahm er die beiden Beamten während der Durchführung ihrer Maßnahme anscheinend mit dem Handy auf. Da wiederum die Beamten ihrerseits damit nicht einverstanden waren und dies zudem eine Straftat darstellt, wurde das Handy des unvernünftigen Radfahrers sichergestellt. Eine Durchsicht brachte tatsächlich zutage, dass ein entsprechendes Video auf dem Handy vorhanden war.
Es geht für den jungen Mann nun nicht mehr mit einer Verwarnung wegen der fehlenden Beleuchtung aus, vielmehr ist er nun Beschuldigter in einem Strafverfahren. Für ihn vermutlich besonders schmerzlich: Das Handy bleibt als Beweismittel sichergestellt und wird entsprechend ausgewertet. Der Unbelehrbare muss damit rechnen, wegen der Auswertung und bis zur anschließenden Entscheidung durch die Staatsanwaltschaft unter Umständen für einige Monate auf sein Gerät verzichten zu müssen.

PM der PI Weiden vom 10.11.2019

 

Passau (Bayern): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag gegen 23:00 Uhr kam es nach dem gemeinsamen Besuch einer Gaststätte in Passau zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Freunden. Im weiteren Verlauf eskalierte der Streit, worauf zwei der Freunde aufeinander einschlugen. Kurze Zeit später mischte sich eine weitere Person ein und es wurde massiv auf den späteren Geschädigten eingeschlagen. Dieser erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen und musste ins Klinikum Passau verbracht werden. Gegenüber den eintreffenden Beamten verhielt sich einer der Täter äußerst aggressiv und beleidigte diese mehrmals. Aufgrund dieses Verhaltens wurde er in Gewahrsam genommen, was er mit einem tätlichen Angriff zu verhindern versuchte. Die durchgeführten Alkoholtests ergaben eine erhebliche Alkoholisierung bei allen Beteiligten.

PM der PI Passau vom 10.11.2019

 

Mayen (Rheinland-Pfalz): Streifenwagen beschädigt – 21jähriger leistet bei Personalienfeststellung Widerstand und landet im Polizeigewahrsam

Am späten Samstagabend wurde in Mayen vor der Polizeidienststelle ein dort abgestellter Streifenwagen gleich zweimal kurz hintereinander erheblich beschädigt. Im Rahmen der durchgeführten Fahndung nach dem bzw. den Täter/n wurde in Mayen im Bereich Entenpfuhl ein 21jähriger einer Personenkontrolle unterzogen. Dieser leistete bei der Personalienfeststellung den Beamten gegenüber Widerstand und beleidigte diese mehrfach. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, weiterhin wurde er vorläufig in Gewahrsam genommen.

PM der PD Mayen vom 10.11.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Beleidigungen und „Hitlergruß“ – 42-jähriger wird in Gewahrsam genommen

Am Samstag, gegen 16:15 Uhr, wurde die Polizei Wilhelmshaven zu einem Einsatz zum Theaterplatz gerufen. Vor Ort wurde ein alkoholisierter 42-jähriger Wilhelmshavener angetroffen, welcher lautstark seine rechtsradikale Gesinnung zum Ausdruck brachte. Zwei 15-jährige Wilhelmshavener, welche einen Migrationshintergrund aufweisen, wurden durch den 42-jährigen massiv beleidigt. Zudem zeigte dieser den sogenannten „Hitlergruß“. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der 42-jährige die beiden Personen im Beisein der eingesetzten Beamten fortführend, so dass ein Platzverweis ausgesprochen wurde.
Anstatt dem Platzverweis Folge zu leisten, beleidigte dieser die eingesetzten Beamten. Der 42-jährige wurde in Gewahrsam genommen.
Dieser wird sich neben diversen Anzeigen wegen Beleidigung auch einem Ermittlungsverfahren wegen „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidrigen Organisationen“ verantworten müssen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 10.11.2019

 

St. Wendel (Saarland): Aggressiver Jugendlicher

Ein 16-jähriger Bewohner einer Wohngruppe in Scheuern meldete der Polizeiinspektion St. Wendel am Samstagnachmittag, er werde von einem anderen 16-jährigen bedroht. Es gehe um Betäubungsmittel, die weggekommen seien.
Als der Täter von den Beamten angesprochen wurde, reagierte er sofort übermäßig provokativ und aggressiv.
Auf die Frage, wie er die Situation schildert, rief er gleich „Das geht euch ein Scheißdreck an!“
Nach seinen Personalien befragt, sagte er, dass es die Polizei nicht zu interessieren hat.
Als er immer aggressiver wurde, wurde ihm eröffnet, dass er zu weiteren Untersuchungen in Hinsicht auf BTM-Konsum zur Dienststelle verbracht werden müsse. Nun baute er sich gegenüber den Beamten auf und trat einen kleinen Couchtisch in ihre Richtung.
Der Tisch traf einen Beamten am Schienbein, er wurde jedoch nicht verletzt.
Daraufhin wurde er von den Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden verbracht.
Ihm wurden Handfesseln angelegt, da sich sein Verhalten auch am Boden nicht verbesserte.
Er war „außer Rand und Band.“ Er konnte gar nicht beruhigt werden und beleidigte die Beamten mit „Scheiß Bullen“, „Krüppel“, „Arschlöscher“ usw.
Auf der Dienststelle beruhigte er sich zusehends. Durch einen Test konnte ermittelt werden, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand.
Anschließend nahm ihn sein Betreuer in seine Obhut und verbrachte ihn in eine andere Einrichtung.
Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet

PM der PI St. Wendel vom 10.11.2019

 

Schongau (Bayern): Betrunkener geht nach vorausgegangener Sachbeschädigung Polizeibeamten tätlich an

Am Samstag, gegen 00:15 Uhr, gerieten zwei 33-jährige Schongauer an der Abzweigung Dießener Straße und Peitinger Straße in Schongau in Streit, in dessen Verlauf einer der beiden die Heckscheibe vom Pkw des anderen mit der Faust einschlug. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten zeigte sich der sichtlich angetrunkene Tatverdächtige äußerst unkooperativ, aggressiv und provokant. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme ging er unvermittelt einen der eingesetzten Polizeibeamten an, woraufhin der Schongauer fixiert werden musste. Der Beamte blieb bei diesem Angriff unverletzt. Auf Grund der Handverletzung, die sich der Tatverdächtige beim Beschädigen der Heckscheibe zugezogen hatte, wurde er in Polizeibegleitung ins Krankenhaus Schongau verbracht. Dort wurde er ambulant behandelt und außerdem wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II angeordnet worden war. Da sich der Schongauer im Laufe der Behandlung beruhigt hatte, konnte er entlassen werden. Nichts desto trotz erwartet ihn neben der Sachbeschädigung ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schongau vom 10.11.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Beziehungsstreit eskaliert

Am Sonntag, 10. November 2019, früh um 03.00 Uhr, teilte die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Lichtenfels, Seubelsdorf, mit, dass ein heftiger Streit bei den Nachbarn im Gange sei. Die Streife traf in der Wohnung einen 42jährigen Mann, seine 40jährige Lebensgefährtin und deren 12jährige Tochter an. Ein Streit war eskaliert und der erheblich betrunkene Mann hatte seine Lebensgefährtin am Hals gepackt und deren Tochter geohrfeigt. Dem Mann wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt. Er verließ zunächst auch die Wohnung. Als die Beamten ihn im Hof des Anwesens erneut antrafen, machte er Anstalten, in die Wohnung zurückzukehren. Da er einem erneuten Platzverweis nicht nachkam und sich laut brüllend den Beamten in den Weg stellte, musste er mit Gewalt zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen werden. In der Zelle wurde ihm Gelegenheit gegeben, seinen Rausch und seine Aggressivität abzubauen. Ein Alkotest erbrachte bei ihm einen Wert von 2,72 Promille. Der Gewahrsam wurde richterlich bestätigt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen zweifacher Körperverletzung. Zudem wurde ihm ein polizeiliches Kontaktverbot erteilt.

PM der PI Lichtenfels vom 10.11.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Randalierer im Lokal

Am Sonntag, gegen 04.00 Uhr, kam es zu einem heftigen Streit zwischen einem 29jährigen Lichtenfelser und einer 22jährigen Lichtenfelserin in einem Lokal in der Coburger Straße in Lichtenfels. Der Streit führte schließlich dazu, dass der Mann seiner Partnerin mehrfach ins Gesicht schlug. Der anwesende Sicherheitsdienstler warf darauf den Störenfried aus dem Lokal. Die Sache verlagerte sich dann auf einen gegenüberliegenden Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs. Dort schlug der Mann wieder auf seine Freundin und eine 25jährige Frau ein, die der Freundin zu Hilfe gekommen war. Die beiden Frauen lagen dabei am Boden. Daraufhin begab sich der Security dorthin und zog den Schläger von den beiden Frauen weg. Bei dem Versuch ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren, indem dem Mann Handfesseln angelegt werden, konnte sich der Mann losreißen und schlug nun mit der Handfessel auf den Security ein. Als er dann wegrannte, konnte ihn der Security nach kurzer Verfolgung zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der Polizeistreife festhalten. Der Randalierer hatte zu diesem Zeitpunkt eine Atemalkoholkonzentration von 2,24 Promille, die Geschädigte von 2,14 Promille. Alle Beteiligten wurden zum Glück nur leicht verletzt.

PM der PI Lichtenfels vom 10.11.2019

 

Karlsruhe/Offenburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Reisender kassiert gleich mehrere Anzeigen

Ein aggressiver Reisender ohne Fahrschein in einem ICE von Karlsruhe nach Offenburg hat heute Morgen die Bundespolizei in Offenburg auf den Plan gerufen. Ein 23-jähriger Somalier konnte bei der Fahrkartenkontrolle kein Ticket vorweisen, reagierte aggressiv und ging den Zugbegleiter an. Als ein Kollege ihm zu Hilfe kam, wurde auch dieser vom 23-Jährigen angegangen und hierbei ging seine Brille zu Bruch. Als der renitente Fahrgast beim Halt des Zuges im Bahnhof Offenburg auf die Beamten der Bundespolizei traf, richtete sich seine Aggressivität auch gegen diese. Da er nicht aussteigen wollte, sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzte und die Beamten fortlaufend beleidigte, mussten ihm Handschellen angelegt werden. Erst danach gelang es, ihn zur Dienststelle zu verbringen, wo man seine Personalien feststellen konnte. Ihn erwarten nun gleich mehrere Anzeigen.

PM der BPOLI Offenburg vom 10.11.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 27-Jähriger will Wohnung der Eltern nicht verlassen – vier Polizeibeamte verletzt

45144 E.-Frohnhausen: Am Samstag, 9. November, wurden bei einem Polizeieinsatz in der Kerckhoffstraße vier Polizeibeamte verletzt. Gegen 17.55 Uhr alarmierte ein Ehepaar (51 und 60 Jahre alt) die Polizei, weil der 27-jährige Sohn aggressiv sei und sich weigere, deren Wohnung zu verlassen. Auch als die Polizisten den Mann aufforderten die Wohnung zu verlassen, weigerte er sich und wehrte sich gegen den Versuch, ihn am Arm zu fassen und aus der Wohnung zu führen. Durch den Widerstand des 27-Jährigen wurde ein Beamter verletzt, sodass die Polizisten zunächst Verstärkung anforderten. Als ein weiterer Streifenwagen eingetroffen war, wurde der Mann erneut aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Er weigerte sich jedoch weiterhin und griff die Polizisten an, als diese ihn fassen wollten. Der 27-Jährige leistete erheblichen Widerstand und verletzte insgesamt vier Polizeibeamte, bis er schließlich fixiert werden konnte. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und anschließend in eine Fachklinik eingewiesen. Auch drei der verletzten Beamten wurden in Krankenhäuser gebracht, zwei waren nicht mehr dienstfähig.

PM der POL Essen vom 10.11.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Junge Kölner schlagen Männer zu Boden – Jugendlicher leistet Widerstand

Zwei junge Kölner (17, 18) haben in der Nacht auf Samstag (9. November) zwei Männer (21, 25) im Stadtteil Ehrenfeld zusammengeschlagen und zum Teil schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen schlugen und traten die Heranwachsenden den 25-Jährigen in der Zwischenebene der Stadtbahnhaltestelle „Venloer Str. / Gürtel“. Als der 21-Jährige eingreifen wollte, gingen die zwei Angreifer auch auf den Helfer los. Dabei erlitt der Zeuge schwere Verletzungen.
Gegen 1.30 Uhr sprachen die Täter den 25 Jahre alten Kölner unter einem Vorwand an. Unvermittelt schlugen sie Ihr Opfer zu Boden. Aufgrund der Schläge und Tritte stürzte der Verletzte eine Rolltreppe hinunter. Der 21-Jährige versuchte das Opfer zu schützen und stellte sich vor den auf dem Boden liegenden Mann. Die zwei Täter ließen von dem 25-Jährigen ab und griffen den Helfer an.
Alarmierte Polizisten stellten die zwei alkoholisierten Schläger noch an der Bahnhaltestelle und nahmen sie zur Identitätsfeststellung mit auf die Polizeiwache. Dort versuchte der 17-Jährige einen Polizisten zu schlagen. Die Beamten nahmen ihn in fest und ordneten eine Blutprobe an.

PM der POL Köln vom 10.11.2019

 

Hamburg: Kräfteintensiver Polizeieinsatz bei einem Konzert in Hamburg-Winterhude

Zeit: 10.11.2019, 02:10 Uhr Ort: Hamburg-Winterhude, Überseering
Im Zusammenhang mit der Auflösung eines Konzertes durch den Veranstalter kam es in der vergangenen Nacht zu einem kräfteintensiven Polizeieinsatz, bei welchem drei Personen vorläufig festgenommen und sieben Polizeibeamte leicht verletzt wurden.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen erklärte der Veranstalter das Konzert in einem Veranstaltungsraum aufgrund eines zu hohen Besucherzulaufs für beendet.
Insgesamt hielten sich im und am Veranstaltungsort mehr als 450 Personen mit zum Teil aggressiver Stimmungslage auf, sodass die Polizei mit zahlreichen Kräften hinzugezogen wurde.
Einzelne Personengruppen versuchten immer wieder, den Veranstaltungssaal zu betreten, was durch Polizeibeamte unterbunden werden musste.
Im weiteren Verlauf kam es insgesamt zu drei vorläufigen Festnahmen wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Zwei dieser Personen hatten im Veranstaltungssaal diverses Mobiliar beschädigt.
Ein Strafverfahren gegen diese wegen des Verdachts der Sachbeschädigung wurde eingeleitet.
Bei den vorläufig festgenommenen und in Gewahrsam genommenen Personen handelt es sich um männliche Besucher im Alter zwischen 22 und 32 Jahren.
Gegen 03:00 Uhr hatten sich alle Personen von der Örtlichkeit entfernt.
Insgesamt sieben Polizeibeamte wurden bei diesem Einsatz leicht verletzt. Ein Polizeibeamter erlitt eine Bisswunde, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Über 20 Funkstreifenwagen sowie Kräfte der Landesbereitschaftspolizei waren eingesetzt.

PM der POL Hamburg vom 10.11.2019

 

Dortmund, Hagen (Nordrhein-Westfalen): 23-Jähriger spuckt zwei Bundespolizisten in das Gesicht und tritt einem in die Genitalien

Eine Identitätsfeststellung eskalierte am Freitagabend (8. November) dermaßen, dass dabei mindestens ein Bundespolizist verletzt wurde.
Der Tatverdächtige, gegen den wegen Brandstiftung ein Hausverbot in Süddeutschland besteht und der sich mit 5 verschiedenen Identitäten unerlaubt in Deutschland aufhält, wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Dieses durfte er später wieder verlassen.
Gegen 21 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort hatte ein Mann einen Intercity von Hagen nach Dortmund ohne Fahrausweis genutzt. Da er sich weigerte Identitätspapiere vorzuzeigen, wurde er zur Wache gebracht. Dort sollten seine Fingerabdrücke überprüft werden.
Dabei versuchte der 23-Jährige erst den Fingerscanner durch Fußtritte zu beschädigen und spuckte anschließend einem 43-jährigen Bundespolizisten in das Gesicht und auf die Uniform. Dieser musste sich, auf Grund des empfundenen Ekels, mehrmals übergeben.
Daraufhin wurde dem somalischen Staatsangehörigen eine Spuckschutzhaube übergestülpt. Da er sich gegenüber allen anwesenden Bundespolizisten erheblich aggressiv zeigt, diese fortwährend beleidigte und in der Gewahrsamszelle randalierte, sollte er in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden.
Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen sich die Spuckschutzhaube vom Kopf zu schieben, so dass er den ihn begleitenden 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spuckte und anschließend in die Genitalien trat. Zwei weitere Bundespolizisten überwältigten ihn und lieferten den Somalier in das Dortmunder Polizeigewahrsam ein.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann mit gleich fünf Identitäten im Bundesgebiet aufhält. Einen Aufenthaltstitel für die BRD besitzt er nicht. Zudem wurde gegen den Mann ein Hausverbot ausgesprochen, weil er im Verdacht steht in einer Flüchtlingsunterkunft in Süddeutschland eine Brandstiftung begangen zu haben.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.
Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später, mit der Aufforderung sich bei der Ausländerbehörde zu melden, aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.11.2019

 

Essen, Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Erst Randale im Bahnhof, anschließend Faust- und Ellenbogenstöße gegen Bundespolizisten

Am Freitagmorgen (08. November) sollen drei Männer im Essener Hauptbahnhof randaliert haben. Nach Zeugenaussagen wurde dabei auch eine Mülltonne aus der Verankerung getreten und beschädigt. Als Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Bahnsteig eintrafen, wurden diese erst verbal und später durch Faust- und Ellenbogenstöße angegangen.
Gegen 1 Uhr wurde die Bundespolizei durch Bahnmitarbeiter gerufen, weil auf einem Bahnsteig mehrere Personen randalieren würden. Als Einsatzkräfte dort eintrafen stellten sie fest, dass eine Mülltonne aus der Verankerung getreten wurde. Zeugen erklärten, dass drei Personen für die Sachbeschädigung verantwortlich seien.
Als die Bundespolizisten die drei Tatverdächtigen befragen wollten, verhielten diese sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Zudem entgegnete eine Person aus der Gruppe:“ Ich ficke euer System, ihr seid gar nix. Eure Regeln sind mir scheißegal. Ihr seid Hunde und Sklaven eures Systems. Fickt euch mit euren Regeln“.
Da eine Sachverhaltsklärung vor Ort nicht möglich war wurde das Trio, bei denen es sich um deutsche Staatsangehörige (19/20/20) aus Duisburg handelt, zur Wache gebracht. Im Zugangsbereich der Wache griff der 19-Jährige einen Bundespolizisten erst mit Faust- und anschließend mit Ellenbogenstößen an.
Dieser konnte den Angriff abwehren und seinen Angreifer überwältigen.
Auf Grund der hohen Aggressivität die von den drei alkoholisierten Männern (0,2 – 1,4 – 2,2 Promille) ausging, wurden sie später in das Polizeigewahrsam in Gelsenkirchen eingeliefert.
Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.11.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Verlauf Allerheiligenkirmes

Der Kirmesverlauf war am Samstagabend aus Sicht der Polizei sehr unruhig. Die Beamten mussten bis in die späten Morgenstunden insgesamt 22 Platzverweise aussprechen und 16 Kirmesbesucher in Gewahrsam nehmen. In den meisten Fällen wollten sie dem ausgesprochenen Platzverweis keine Folge leisten.
Immer wieder kam es zu alkoholbedingten Ausschreitungen, so dass 17 Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten gefertigt werden mussten. 13 Mal schritten die Beamten wegen Betäubungsmittelverstößen, zweimal wegen Diebstahl und zweimal wegen Sachbeschädigungen ein. Ein 17-jähriger Werler schlug einen der Polizeibeamten bei einer Betäubungsmittelkontrolle unvermittelt ins Gesicht. Der Beamte wurde hierbei leicht verletzt.

PM der KPB Soest vom 10.11.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Eine Auseinandersetzung mit Polizeibeamten endete am Freitag in Bocholt für zwei Männer im Gewahrsam. Seinen Ausgang hatte das Geschehen gegen
17.10 Uhr auf dem Burloer Weg genommen. Die Polizei war dort wegen eines Falls von Unfallflucht eingetroffen. Vor Ort erschien eine wachsende Zahl an Personen, die sich in die Klärung des Sachverhalts einmischten. Daraus entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit den beiden Beschuldigten, die sich den Polizeibeamten gegenüber besonders aggressiv verhielten. Mit weiteren eintreffenden Kräften fixierten die Beamten schließlich die beiden Männer und brachten sie zur Polizeiwache, wo sie in Gewahrsam genommen wurden.

PM der KPB Borken vom 10.11.2019

 

Trostberg (Bayern): Widerstand und anschließende Einweisung

In den frühen Morgenstunden des 10.11.2019 informierte ein 21-jähriger Traunreuter über Notruf die Polizei, dass er Probleme mit der Bezahlung in einem Lokal habe. Beim Eintreffen der Polizeistreife wurde der junge Mann immer aggressiver, leistet Widerstand und beleidigte die Beamten. Bei der anschließend vom Staatsanwalt angeordneten Blutentnahme im Krankenhaus Trostberg kam es erneut zu massiven Widerstandshandlungen, welche sich in der Arrestzelle der PI Trostberg fortsetzten. Es waren teilweise bis zu 5 Beamte und Beamtinnen der Polizeistation Traunreut und Polizeiinspektion Trostberg zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen notwendig. Da sich der Mann nicht beruhigen und eine Selbst- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in eine Spezialklinik eingewiesen. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Den Täter erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Widerstand und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der PI Trostberg vom 10.11.2019

 

Oberhausen (Bayern): Jugendlicher greift Beamten mit Flasche an

Am Samstag gegen 23.45 Uhr fiel einer Polizeistreife ein 16-Jähriger auf, der im Bereich eines Kinderspielplatzes in der Dieselstraße an einen Baum urinierte. Die Beamten wiesen den jungen Mann auf dessen Fehlverhalten hin und stellten seine Personalien fest. Dies missfiel offenbar einem ebenfalls 16-Jährigen, der aus rund 20 Metern die Beamten vehement lautstark beleidigte. Anschließend lief er mit Glasflaschen in der Hand auf einen Polizeibeamten zu. Der offensichtliche Angriff konnte abgewehrt und der junge Mann zu Boden gebracht werden. Dabei leistete er so massiv Widerstand, dass mehrere Polizeistreifen nötig waren, um den Jugendlichen zu fesseln. Den Polizeieinsatz erschwerten die sieben jugendlichen Begleiter des 16-Jährigen. Einer von ihnen – dessen Zwillingsbruder – folgte dem Platzverweis nicht und störte stetig die Arbeit der Beamten. Er musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Der 16jährige renitente Mann verbrachte die Nacht im Polizeiarrest. Er muss sich wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Widerstand, Beleidigung und versuchter gefährliche Körperverletzung verantworten. Ob eine der Flaschen zum Zeitpunkt des vermeintlichen Angriffs bereits abgebrochen war, bedarf noch den Ermittlungen. Verletzt wurde niemand.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.11.2019

 

Augsburg (Bayern): Fahrradfahrer stürzt und droht Polizisten

Am Samstag gegen 17.00 Uhr stürzte ein 52jähriger Fahrradfahrer alleinbeteiligt in
der Barfüßerstraße. Eine Polizeistreife stellte fest, dass der Mann zuvor offenbar berauschende
Substanzen konsumiert hatte. Er konnte sich schwer auf den Beinen halten, schlief ständig ein
und war nicht orientiert. Aus diesem Grund wurde wegen sog. Trunkenheit im Verkehr eine
Blutentnahme durchgeführt. Die Beamten stellten fest, dass das benutzte Fahrrad scheinbar
gestohlen war und stellten es sicher. Die dritte Anzeige handelte sich der 52-Jährige ein, indem er
einen Beamten mit dem Tod bedrohte. Der Mann wurde vorrübergehend in Gewahrsam
genommen.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.11.2019

 

Baiersbronn (Baden-Württemberg): Betrunkene 43-Jährige verletzt Rettungssanitäter und tritt gegen Polizei

Mit einer renitenten Betrunkenen hatten es Rettungsdienst und Polizei in der Nacht zum Sonntag zu tun.
Gegen 00.20 Uhr bat der Rettungsdienst um polizeiliche Unterstützung, weil eine alkoholisierte Patientin aggressiv war und einen Rettungssanaitäter bereits tätlich angegriffen hatte. Der Mann wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Nach dem Eintreffen der Polizei am Ereignisort, der zwischen dem Seniorenheim Oettinger und der Einmündung der L350 lag, ging die renitente Frau mit unkontrollierten Faustschlägen und Fußtritten auch auf die Beamten los. Die beiden Gesetzeshüter konnten die außer Rand und Band geratene Frau überwältigen.
Sie wurde dann mit polizeilicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht. Hier kam es zu einem weiteren Angriff gegen die Polizisten, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Die Frau stand sichtlich unter Alkoholeinwirklung, was das Ergebnis eines Atemalkoholtests bestätigte (1,88 Promille). Gegen die Frau wird jetzt wegen der tätlichen Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte und Hilfeleistende sowie wegen Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Tuttlingen vom 10.11.2019

 

Mindelheim (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 00.45 Uhr, meldete eine Bedienung einer Bar in Mindelheim der Polizei, dass bei ihnen soeben ein stark alkoholisierter junger Asylant des Lokals verwiesen wurde, weil er andere Barbesucher belästigt hatte. In der Mitteilung hieß es weiter, der Mann sei äußerst aggressiv. Er konnte kurz darauf durch die Polizeistreife in der Innenstadt in Mindelheim angetroffen werden. Der Mann lag zunächst bewegungslos auf der Straße. Als die Polizeibeamten ihm zu Hilfe eilen wollten, sprang er unvermittelt auf und attackierte den Streifenwagen durch Schläge, Abreißen eines Scheibenwischers und Spucken. Lauthals schreiend beschimpfte er die Beamten ohne Unterlass in englischer Sprache mit Worten wie „Motherfucker“, „I fuck you“ und „I kill you“. Erst im weiteren Verlauf konnte er durch mehrere Beamte unter Kontrolle gebracht werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen durch Tritte gegen die Beamten. Ein Polizist wurde dabei getroffen. An dem Streifenwagen entstand ein Sachschaden. Der Mann wurde bei der Polizeiinspektion zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und am darauffolgenden Morgen wieder entlassen. Den Mindelheimer aus Eritrea erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Bedrohung und Beleidigung. Das Einsatzgeschehen wurde erstmals bei der Polizeiinspektion Mindelheim durch eine sogenannte „Body-Cam“ der eingesetzten Beamten festgehalten. Dadurch sind das überaus aggressive Verhalten des Eritreers und die fruchtlosen Versuche zur Deeskalation durch die Polizeibeamten sehr anschaulich in Wort und Bild dokumentiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.11.2019

 

Kamsdorf (Thüringen): Mopedfahrer flüchtet vor Polizei

Am Samstagabend fiel einer Streifenbesatzung bei der Bestreifung der Ortslage Kamsdorf ein Mopedfahrer auf, welcher mit stark überhöhter Geschwindigkeit und ohne Versicherungskennzeichen am Fahrzeug unterwegs war. Beim Versuch, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen, flüchtete der 19-jährige zunächst, und stürzte nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit seinem Moped, welches hierbei auch den verfolgenden Streifenwagen beschädigte. Der Fahrer versuchte im Anschluss zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch nach kurzer Zeit durch die nacheilenden Beamten gestellt werden. Die Aktion des Betroffenen führt insgesamt 6 Anzeigen nach sich, u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der LPI Saalfeld vom 10.11.2019

 

Apolda (Thüringen): Medieninformation der PI Apolda …


Am Freitag gegen 18:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer einen betrunkenen Radfahrer, der in Schlangenlinien und ohne Licht die B 87 aus Richtung Mattstedt kommend in Richtung Apolda befuhr. In Höhe der Motocross-Strecke kam er sogar zu Fall und ließ daraufhin sein Fahrrad mitten auf der Fahrbahn zurück. Seinen Weg setzte er dann zu Fuß bis zur nächstgelegenen Tankstelle in Apolda fort, um Bier zu kaufen. Dort konnte der 36-jährige polizeibekannte Apoldaer durch die Beamten aufgegriffen werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,19 Promille. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Hierzu war die Blutentnahme im Krankenhaus erforderlich. Während der Maßnahmen beleidigte der Mann mehrfach die Beamten, was separat zur Anzeige gebracht worden ist.

PM der LPI Jena vom 10.11.2019

 

Suhl (Thüringen): Schlagkräftige Argumente zur Meininger Kneipennacht

Am Samstag, dem 10.09.2019 fand in den Gaststätten und Lokalen Meiningens erneut die Meininger Kneipennacht statt. Im Zuge dieser Veranstaltung kam es in unterschiedlichen Lokalitäten zu mehrfachen Körperverletzungen und Beleidigungen. Hierbei wurden mehrere Personen verletzt, einige von Ihnen mussten im Klinikum stationär behandelt werden. Die Streitigkeiten konnten durch die eintreffenden Polizeibeamte schnell beendet werden, ein Unruhestifter zeigte sich jedoch wenig einsichtig, er wurde nach der Begehung von mehreren Straftaten, welche auch gegen Polizeibeamte stattfanden, über Nacht in Gewahrsam genommen. Der junge Mann konnte am nächsten Morgen nüchtern und einsichtig aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

PM der LPI Suhl vom 10.11.2019