Alzenau (Bayern): 22-Jähriger leistet Widerstand – zwei Polizeibeamte verletzt und dienstunfähig

Ein 22-Jähriger hat in der Nacht zum Mittwoch zwei Polizeibeamte verletzt, als diese ihn und seinen Begleiter kontrollieren wollten. Vorausgegangen war, dass ein Zeuge die Ordnungshüter auf den Plan rief, nachdem der Beschuldigte auf der Straße randaliert hatte.
Gegen 02.45 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines Zeugen. Dieser war im Ortsteil Hörstein auf zwei Männer aufmerksam geworden, die Plakate und Schilder beschädigt haben sollen. Bereits bei Eintreffen einer Streife der Alzenauer Polizeiinspektion verhielt sich der 22-Jährige – im Gegensatz zu seinem Begleiter – aggressiv und aufbrausend. Im Zuge der anschließenden Personalienfeststellung stieß er die Beamten weg und schlug zu. Der Schlag verfehlte die Beamten, traf allerdings den Begleiter des jungen Mannes.
Im Anschluss daran wurde der unter Alkoholeinfluss stehende Landkreisbewohner in Sicherheitsgewahrsam genommen. Auf der Wache musste er sich eine Blutentnahme gefallen lassen. Nachdem er sich am Mittwochmorgen wieder beruhigt hatte, wurde er aus der Haftzelle wieder entlassen.
Gegen den 22-Jährigen wurden strafrechtliche Ermittlungen u.a. wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzung und der Sachbeschädigung eingeleitet.
Die beiden Streifenbeamten mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Beide sind aufgrund ihrer Verletzungen zunächst nicht mehr dienstfähig.

PM des PP Unterfranken vom 29.05.2019

 

Lathen (Niedersachsen): Männer randalieren an B70

Bereits in der Nacht zu Samstag, 18. Mai, randalierten zwei Männer an der B70 zwischen Lathen und Melstrup. Die alkoholisierten Täter rissen entlang des Rad- und Fußweges zahlreiche Leitpfosten und Verkehrsschilder heraus und warfen sie auf die Fahrbahn. Mehrere Autofahrer wurden dadurch gefährdet. Ein Pkw wurde bei einem Zusammenprall mit den Hindernissen auf der Straße beschädigt. Eine Streifenbesatzung der Polizei traf die Männer in Tatortnähe an und nahm sie in Gewahrsam. Einer der Beiden beleidigte die Polizisten fortlaufend. Sie müssen sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten in einem Verfahren verantworten. Die Ermittler suchen in diesem, Zusammenhang den Fahrer eines VW Sharan, der in Tatortnähe eine Panne hatte. Er kommt als Zeuge in Betracht. Hinweise nimmt die Polizei Lathen unter der Rufnummer (05933)8847 entgegen.

PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 29.05.2019

 

Dannenberg (Niedersachsen): nach Streit in Gewahrsam gegangen

Zu Streitigkeiten zwischen Wohnungsnutzern/-eigentümern in die Lüchower Straße wurde die Polizei in den Abendstunden des 28.05.19 gerufen. Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 34-Jähriger, gegen
20:30 Uhr aggressiv und fing an zu randalieren. Dabei erhob der alkoholisierte Mann immer wieder die Fäuste gegen die Polizeibeamten und bedrohte diese. Die Beamten leiteten entsprechende Strafverfahren ein und nahmen den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.

PM der PI Lüneburg vom 29.05.2019

 

Kassel (Hessen): Jugendliche randalieren an Schule in der Humboldtstraße Beamtin durch flüchtenden Täter verletzt

Für einem Einsatz mehrerer Streifenwagen sorgten am gestrigen Dienstagnachmittag mehrere randalierende Jugendliche an einer Schule in der Humboldtstraße. Nach der vorübergehenden Festnahme eines 18-Jährigen und eines Platzverweises gegenüber anderem Jugendlichen beruhigte sich die Situation zunächst.
Beim Verlassen des Schulgeländes mussten die Beamten allerdings Beleidigungen hinnehmen. Im Rahmen der anschließenden Fahndung schnappten die Beamten die Flüchtenden. Dabei kam es erneut zu massiven Beleidigungen gegenüber den Polizisten. Im Zuge einer Flucht eines 16-Jährigen verletzte sich eine Beamtin. Sie musste in einem Krankenhaus behandelt werden und konnte ihren Dienst nicht weiter fortsetzen.
Wie die eingesetzten Beamten berichten, ging gegen 16:40 Uhr aus der Humboldtstraße ein Notruf bei der Kasseler Polizei ein. Mehrere alkoholisierte Jugendliche sollen im Eingangsbereich des dortigen Gymnasiums andere Schüler anpöbeln und sich aggressiv gebärden. Beim Eintreffen am Einsatzort nahmen die Beamten bereits lautes Geschrei wahr. Sie trafen an der Schule auf sechs Jugendliche, die sich nicht nur aggressiv, sondern auch provozierend gebärdeten. Die Beamten erteilten einen Platzverweis und nahmen einen 18-Jährigen aus einer Jugendeinrichtung in Staufenberg zur Identitätsfeststellung mit zum Polizeirevier. Ein anderer Jugendlicher beleidigte aus einer Gruppe heraus die eingesetzten Beamten beim Verlassen des Schulgeländes auf übelste Weise. Bei der anschließenden Fahndung gelang es den Beamten an der Rathauskreuzung, den Jugendlichen ausfindig zu machen. Sie stoppten den 17-Jährigen, der in Begleitung zweier 16- und 18-Jähriger war. Alle drei Beteiligten stammen ebenfalls aus der Jugendeinrichtung in Staufenberg. Zwei setzten das zuvor auf dem Schulgelände gezeigte aggressive Verhalten fort. Zudem sprachen sie weitere Beleidigungen gegenüber den Beamten aus. Während der 17-Jährige vorläufig festgenommen werden konnte, setzte der 16-Jährigen zur Flucht an. Eine Beamtin des Reviers Mitte eilte hinterher und bekam ihn noch zu fassen. Weil der 16-Jährige sich wehrte, stürzte die Kollegin zu Boden und verletzte sich am Knie.
Dabei gelang es ihr, die Jacke des Flüchtenden festzuhalten, in dem seine persönlichen Sachen steckten. Während die Beamten einen 18-Jährigen vor Ort entließen, nahmen sie den 17-Jährigen mit zur Dienststelle. Kurze Zeit später erschien der Jüngste des Trios mit seiner Erziehungsberechtigten auf dem Revier. Er muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte mit einer verletzten Beamtin verantworten. Gegen den 17-Jährigen legten die Polizisten, wie auch gegen den 16-Jährigen, eine Anzeige wegen Beleidigung vor. Noch am Abend wurden die Jugendlichen in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 29.05.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Ladendieb in Gewahrsam genommen

Mitarbeiter einer Drogeriekette baten die Polizei gestern Nachmittag um eine Anzeigenaufnahme bezüglich eines soeben stattgefundenen Ladendiebstahls. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eingetroffen waren, konnten sie den 34-jährigen Tatverdächtigen vor dem Laden antreffen. Der Mann wurde gebeten die Beamten zur Klärung des Sachverhaltes in das Geschäft zu begleiten, was er ablehnte und sodann sich der polizeilichen Maßnahme widersetzte, indem er versuchte die Polizisten zu schlagen. Die Kollegen wurden Herr der Lage und nahmen eine entsprechende Strafanzeige wegen Diebstahls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf. Da sich der Mann unkooperativ und aggressiv verhielt und zudem stark betrunken war, wurde er um weitere Straftaten zu verhindern in den Polizeigewahrsam gebracht.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 34-Jährigen.

PM der PD Brandenburg West vom 29.05.2019

 

Celle (Niedersachsen): Ladendiebstahl mit anschließendem Widerstand

Zwei männliche Personen wurden gestern gegen 14 Uhr nach einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Straße Zur Hasselklink angesprochen und versuchten zu flüchten. Ein Ladendetektiv beobachtete die 21 und 30 Jahre alten Männer wie sie diverse Blu-ray Discs in ihren mitgeführten Rucksäcken verstauten.
Bei Ansprache der beiden Personen vor dem Markt flohen diese, konnten aber durch einen zufällig privat anwesenden Polizeibeamten verfolgt und festgehalten werden.
Dabei leistete der eine heftigen Widerstand, wodurch der Polizist leicht verletzt wurde. Die zweite Person konnte vom Detektiv festgehalten werden.
Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass die beiden Personen ca. 40 Xbox- und Playstation-Spiele im Wert von etwa 400,- Euro in ihren Rucksäcken hatten. Beide Personen verfügen in Deutschland über keinen festen Wohnsitz und wurden daher vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Celle heute Haftbefehl gegen beide Beschuldigte wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen Diebstahls im besonders schweren Fall sowie hinsichtlich eines Beschuldigten auch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Zugleich stellte die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Entscheidung im beschleunigten Verfahren. Die Verhandlung wurde durch das Amtsgericht Celle daraufhin bereits für den kommenden Dienstag angesetzt.

PM der PI Celle vom 29.05.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Vom Krankenhaus in Ausnüchterungszelle

Ein 55 Jahre alter Mann hat sich am Dienstagabend zu Beleidigungen und Widerstandshandlungen gegenüber Beamten des Polizeireviers Offenburg hinreißen lassen und hat sich hierdurch verschiedene Strafanzeigen eingehandelt. Die Polizisten wurden gegen 23 Uhr wegen eines randalierenden Mannes zum Ortenau Klinikum Offenburg gerufen. Aufgrund seines fortlaufend aufbrausenden Verhaltens wurde dem 55-Jährigen von den Gesetzeshütern der Gewahrsam erklärt. Dies quittierte der mit rund 1,5 Promille alkoholisierte Delinquent mit Beleidigungen. Als er aus den Behandlungsräumen hinausgeführt werden sollte, trat er nach den Beamten, ohne hierbei jedoch jemanden zu verletzen. Die Nacht musste der 55-Jährige in einer spartanisch eingerichteten Unterkunft verbringen.

PM des PP Offenburg vom 29.05.2019

 

Telgte (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung an Schule

Am Dienstag, 28.05.2019, um 20.30 Uhr, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass sich auf dem Dach der Don-Bosco-Schule in Telgte eine Person befinden und Scheiben einschlagen würde. Als die Einsatzkräfte an der Schule eintrafen konnten sie keine Person mehr auf dem Dach feststellen. In unmittelbarer Nähe trafen die Beamten einen 18-Jährigen an, auf den Beschreibung des Zeugen zutraf. Der Jugendliche zeigte sich den Beamten gegenüber sofort verbal aggressiv. Trotz angelegter Handfesseln versuchte der junge Mann die Einsatzkräfte auf dem Weg zum Streifenwagen anzuspucken und zu treten. Da sich der unter Alkoholeinfluss stehende junge Mann immer aggressiver verhielt und nicht zu beruhigen war, wurde er in eine Fachklinik eingewiesen.

PM der POL Warendorf vom 29.05.2019

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Jugendliche beleidigen und bedrohen Polizisten

Vier Jugendliche wurden am Dienstagabend, gegen 19 Uhr, nach einem vorausgegangenen Ladendiebstahl in einem Discounter in der Göppinger Straße vom Ladendetektiv festgehalten. Während die hinzugerufenen Polizisten die Personalien der jungen Männer im Alter zwischen 12 und
15 Jahren feststellen wollten, versuchte einer aus der Gruppe einen Beamten zu schlagen. Weiterhin beleidigten die Jugendlichen die Polizisten aufs Übelste, einer kündigte sogar an, einen der Polizisten töten zu wollen. Die vier Jugendlichen wurden zum Polizeirevier verbracht und anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

PM des PP Aalen vom 29.05.2019

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Fahrausweiskontrolle – Polizeibeamter verletzt!

Die Polizei unterstützte gestern Morgen (28. Mai) die örtlichen Verkehrsbetriebe bei einer Schwerpunktaktion in Bochum.
Die Personalien zweier Fahrgäste (20/23) sollten festgestellt werden, da sie ohne gültigen Fahrausweis die Straßenbahn benutzten. Bei der polizeilichen Maßnahme leistete ein Fahrgast Widerstand, der andere mischte sich mit ein und wollte seinen Bekannten helfen – ein Polizist (57) wurde verletzt.
Was ist genau passiert?
Gegen 10.35 Uhr kontrollierten Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Fahrgäste in der Straßenbahn an der Alleestraße. Zu diesem Zeitpunkt führten zwei Männer keinen gültigen Fahrausweis mit sich und konnten sich zudem nicht ausweisen. Daraufhin wurden sie von den Mitarbeitern aufgefordert, auszusteigen. Das Duo wurde zunehmend verbal aggressiv und kam der Anordnung nicht nach. Auch gegenüber den Polizisten verhielt es sich sehr uneinsichtig und aufgebracht. Letztlich gelang es den Beamten kommunikativ, dass die beiden Männer die Bahn verließen.
Die Personalienfeststellung verweigerten die Männer, der 23-Jährige mischte sich zunehmend in die polizeiliche Maßnahme ein, so dass ihm Handfesseln angelegt werden sollten. Dabei wehrte er sich heftig und schubste die einschreitenden Polizisten. Ein Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe kam zur Hilfe. Durch die Gegenwehr verletzte sich ein Polizist (57), so dass sich der 23-Jährige losreißen konnte und davon rannte. Währenddessen versuchte sein Begleiter (20), seinem Bekannten zu helfen, doch er wurde von weiteren Mitarbeitern auf dem Boden festgehalten.
Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-jährige Bochumer gefesselt zur Polizeiwache gebracht.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten die Personalien des flüchtigen Mannes, dabei handelt es sich um einen 23-jähriger Wattenscheider, festgestellt werden.
Ein Rettungswagen brachte den verletzten Polizeibeamten ins Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Er verbleibt zunächst dienstunfähig.
Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern im zuständigen Bochumer Kriminalkommissariat 31 weiter an.

PM der POL Bochum vom 29.05.2019

 

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Zugbegleiter und Polizeibeamten angegriffen – Untersuchungshaft

Am vergangenen Montag gegen 14:00 Uhr kam es zu einem Vorfall in einer Regionalbahn von Hamburg nach Kiel. Dort hatte ein 23-Jähriger einen Zugbegleiter verletzt, indem er ihn zweimal völlig unvermittelt in das Gesicht schlug und nach ihm trat. Ähnlich erging es einem zufällig anwesenden Polizeibeamten, der im Zug auf dem Weg vom Dienst nach Hause war. Dieser hatte das Geschehen mitbekommen und schritt sofort ein. Obwohl der Beamte sich eindeutig als Polizeibeamter zu erkennen gab und versuchte den Mann zu beruhigen, versetzte ihm dieser ebenfalls völlig unvermittelt einen Kopfstoß und einen Fußtritt. Hierbei wurde der Polizist ebenfalls im Gesicht verletzt.
Nach Einfahrt des Zuges gelang es dann mit Hilfe einiger Reisenden, den Mann aus dem Zug zu schaffen und ihn am Boden zu fixieren. Hier wurde der junge Mann dann von Beamten des Elmshorner Polizeireviers vorläufig festgenommen, gefesselt und auf die Wache gebracht.
Dort übernahmen dann Ermittler der Bundespolizei den Sachverhalt.
Zunächst kam bei der Personalien-Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem heraus, dass der 23-Jährige ohne festen Wohnsitz in Deutschland lebt, hinlänglich polizeilich bekannt war und in insgesamt sieben Fällen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war.
Ein Test auf eventuellen Drogenmissbrauch verlief negativ.
Aufgrund der Schwere der Straftaten und der Fluchtgefahr beantragte die Staatsanwaltschaft Itzehoe in diesem Fall Untersuchungshaft, welche letztlich am Dienstag durch das Amtsgericht Itzehoe angeordnet wurde. Im Anschluss erfolgte dann die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt.
Es erwarten den Mann nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichen von Leistungen.
Die Polizei bedankt sich bei den beteiligten Unterstützern für die gezeigte Zivilcourage.

PM der BPOLI Flensburg vom 29.05.2019

 

Vöhringen (Bayern): Betrunkene randaliert

Am späten Dienstagnachmittag fanden Passanten im Bereich der Illerzeller Straße eine stark alkoholisierte Frau vor. Da die 26-Jährige nicht mehr ansprechbar war, verständigten sie zunächst den Rettungsdienst. Als der Rettungswagen eintraf, verweigerte die Frau die medizinische Behandlung und rannte unkontrolliert davon. Die hinzugerufenen Polizeibeamten fanden die 26-Jährige orientierungslos in einem nahegelegenen Gebüsch auf. Die Frau wurde zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen und sollte in einer Arrestzelle ausgenüchtert werden. Auf dem Weg zur Dienststelle wurde sie aggressiv und fing im Streifenwagen an zu randalieren. Die 26-Jährige musste an Armen und Beinen gefesselt werden. Daraufhin verunreinigte sie den Innenraum des Polizeifahrzeugs mit Speichel. Da sich die Frau nicht beruhigen wollte, wurde sie in ein Krankenhaus eingewiesen. Die eingesetzten Polizeibeamten kamen nicht zu Schaden. Die 26-Jährige wird allerdings für die Reinigung des Streifenwagens und die Ingewahrsamnahme eine Rechnung erhalten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.05.2019

 

München (Bayern): Schlägerei – Westend

Am Montag, 27.05.2019, gegen 18:10 Uhr, befand sich eine 18-jährige Münchnerin (deutsche Staatsangehörige) mit einem 27-jährigen Münchner (bosnischer Staatsangehöriger) in der Schwanthalerstraße. Sie gingen an einer Gruppe bestehend aus einem 19-jährigen Iraner (ohne festem Wohnsitz) und zwei 17-jährige Afghanen (beide mit Wohnsitz in München) vorbei, als diese sich gegenüber der 18-Jährigen in übelster Form mit sexuellem Bezug äußerten.
Der 27-jährige Münchner drehte sich um und sprach die Gruppe daraufhin an. Ohne weitere Vorwarnung wurde er schließlich aus der Gruppe heraus zunächst von einem der drei und im Anschluss durch die ganze Gruppe mit Faustschlägen und Tritten traktiert; dabei wurde auch gegen den Kopf getreten. Die 18-Jährige wurde ebenfalls Opfer der Gewalttätigkeiten. Die beiden Angegriffenen alarmierten den Notruf 110. Kurz darauf flüchteten die Täter, konnten jedoch in Tatortnähe von schnell eintreffenden Polizeikräften festgenommen werden. Bei den polizeilichen Maßnahmen leisteten sie erheblichen Widerstand, griffen die Einsatzkräfte tätlich an, spuckten einem Polizeibeamten ins Gesicht und drohten damit diese abzustechen.
Die drei Angreifer standen zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Sie wurden vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erließ gegen den 19-Jährigen Untersuchungshaftbefehl.
Die zwei jugendlichen Täter wurden wieder entlassen.
Gegen die drei Tatverdächtigen wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

PM des PP München vom 29.05.2019

Bad Füssing (Bayern): Am Lindenstraßenfest randaliert

Am Sonntag, den 26.05.2019, gegen 20.00 Uhr, wurde eine Streifenbesatzung der Polizei Bad Griesbach zum Lindenstraßenfest beordert. Ein 46-jähriger hatte zuvor andere Gäste angepöbelt und beleidigt. Auch war es bereits zu Handgreiflichkeiten gekommen. Gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten zeigte er sich äußerst aggressiv und uneinsichtig. Er griff die Beamten unvermittelt an und musste mit erheblichem Kraftaufwand zu Boden gebracht werden. Er wurde gefesselt und in Gewahrsam genommen. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Den Randalierer erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Bad Griesbach vom 27.05.2019

 

Hof (Bayern): Betrunkener bepöbelt Passanten und beleidigt Polizisten

Mit einer Gewahrsamnahme durch Beamte der Polizeiinspektion Hof endete der „Auftritt“ eines 61jährigen Hofers am Vormittag des 25.05.2019 vor einem Großmarkt in der Hans-Böckler-Straße in Hof. Mitarbeiter des Marktes hatten die Polizeibeamten verständigt, nachdem der 61jährige vor dem Markt Alkohol konsumierte und Kunden anpöbelte. Da ein von der Polizei ausgesprochener Platzverweis nicht befolgt wurde, wurde dem Herren der Gewahrsam erklärt. Dies quittierte der Mann mit Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten.

PM der PI Hof vom 27.05.2019

 

Walchum (Niedersachsen): Betrunkene Frau aus dem Verkehr gezogen

Am Sonntagnachmittag kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizei Lingen eine 35-jährige Frau und ihren Lebensgefährten auf der A 31 in Höhe des Parkplatzes Walchum. Sie waren zuvor auf der A 31 in Richtung Süden unterwegs und aufgrund eines technischen Defektes mit dem VW Polo liegengeblieben.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei der Frau. Einen entsprechenden Test lehnte sie ab.
Ihr wurde auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Der Alkoholwert ist noch nicht bekannt. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass der Frau aus Ihlow der Führerschein entzogen wurde. Zu allem Überfluss beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten fortlaufend.
Auch gegen ihren 27-jährigen Lebensgefährten wurde ein Verfahren eingeleitet. Der erheblich alkoholisierte Mann und Besitzer des Wagens saß auf dem Beifahrersitz. Er ließ als Halter zu, dass seine Partnerin ohne Führerschein mit seinem Auto fuhr. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 4,03 Promille.
Das alkoholisierte Pärchen wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von einem Bekannten abgeholt.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 27.05.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 51-Jähriger stört Restaurantgäste

Am 26.05.2019 gegen 16:15 Uhr meldete ein 60-Jähriger, dass ein 51-jähriger Mann die Gäste seines Lokals in der Bismarckstraßen belästige, indem er ihr Essen vom Teller nahm und es auf den Boden warf. Als der 51-Jährige von der Streife angesprochen wurde, begann er die Beamten zu beschimpfen und drohte mit einem zum Schlag gehobenen Plastikstab. Erst nach Androhung polizeilicher Maßnahmen, ließ er den Stab fallen und ließ sich widerstandlos fesseln. Der 51-Jährige war nicht alkoholisiert. Aufgrund seiner psychischen Verfassung wurde er im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht.

PM des PP Rheinpfalz vom 27.05.2019

 

Leutenbach (Baden-Württemberg): Gewahrsam nach Ruhestörung

Ein 30-jähriger Mann hörte in der Nacht auf Montag, gegen 2 Uhr, so laut Musik, dass die Nachbarn schließlich die Polizei verständigten. Nachdem der betrunkene Mann mehrfach zur Ruhe ermahnt wurde, die Musik aber immer wieder aufdrehte und er zunehmend aggressiv wurde, sollte er schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Hiergegen wehrte er sich vehement und trat unter anderem in Richtung der Beamten. Beim Transport zum Polizeirevier beleidigte er diese mehrfach. Er wurde schließlich zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszelle gebracht. Ihn erwarten nun neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Ruhestörung auch mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 27.05.2019

 

Wismar – Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Handfeste Auseinandersetzung zwischen Sohn und Mutter im Zug

Zu einer offensichtlich heftigen Auseinandersetzung zwischen einem 36-Jährigen und seiner 58-jährigen Mutter kam es am vergangenen Freitag im Regionalzug von Lübeck nach Bad Kleinen. Gegen 13:00 Uhr wurden die Bundespolizisten des Reviers Wismar durch die Deutsche Bahn AG darüber informiert, dass ein Mann im Zug randaliere und dabei auch eine Frau attackiert haben soll.
Beim Eintreffen der Beamten am Bahnhof Bad Kleinen konnten diese den Mann sitzend im Zug antreffen. Um ihm herum waren im ganzen Waggon diverse Kleidungstücke und persönliche Sachen verteilt. Der Aufforderung durch die Beamten, seine Sachen aufzuräumen und den Zug zu verlassen kam er nach. Auf dem Bahnsteig wurde er dann gegenüber den Beamten zunehmend aggressiver, musste gefesselt werden und wurde in Gewahrsam genommen. Bei dem 36-Jährigen konnte ein Atemalkoholwert von 2,33 Promille festgestellt werden.
Zwei Zeugen gaben an, dass er neben dem Randalieren im Zug auch seine mitreisende Mutter angebrüllt und gewürgt haben soll. Diese wollte gegenüber den Beamten keine Strafanzeige erstatten. Unabhängig hiervon wurden durch die Bundespolizei von Amts wegen Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Rostock vom 27.05.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Mannheimer Stadtfest verlief bei bestem Wetter friedlich

Das Mannheimer Stadtfest, das von Freitag, 24. Mai bis Sonntag, 26. Mai im Bereich des Paradeplatzes, den Planken und am Wasserturm stattfand, verlief aus polizeilicher Sicht überwiegend friedlich. Das Stadtfest wurde nach Aussage des Veranstalters täglich von 100.000 bis 125.000 Menschen besucht, die bei bestem Wetter überwiegend friedlich feierten.
Erstmals war auch der Münzplatz beim Stadtquartier Q 6/ Q 7 in die Festmeile mit einbezogen. Zudem fanden zeitgleich im Schneckenhof des Schlosses am Freitag und am Samstag Partys lokaler Radiosender statt.
Für die jüngeren Besucher fand auf den Kapuzinerplanken ein Kinderfest statt.
Während am Freitagabend Verkehrsmaßnahmen in Form von kurzzeitigen Sperrungen am Friedrichsring vor dem Wasserturm erforderlich waren, konnte hierauf an den Folgetagen verzichtet werden. Der Fußgängerüberweg vom Plankenkopf zum Wasserturm wurde in den Stoßzeiten zwischen 20 Uhr und 24 Uhr durch Polizeikräfte überwacht.
Im Veranstaltungszeitraum mussten von der Polizei lediglich wenige Straftaten, wie Beleidigungen, Diebstähle und Körperverletzungen registriert werden. Im Zusammenhang mit Streitigkeiten wurden rund 10 Personen Platzverweise erteilt.
Am Samstagabend, kurz nach 19 Uhr beschädigte ein alkoholisierter 36-jähriger Festbesucher am Wasserturm ein Polizeifahrzeug. Er konnte wenig später festgenommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 27.05.2019

 

Niederaichbach (Bayern): Schlägerei auf Volksfest – Zwei Polizeibeamte verletzt – Täter versuchte einer Beamtin die Dienstwaffe zu entreißen

Im Rahmen des Volksfestes schlug am Freitag, gg. 22.30 Uhr, ein 26-Jähriger aus dem Landkreis einem 22-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Sicherheitsdienst trennte die beiden Kontrahenten. Der 22-Jährige begann kurze Zeit später im Außenbereich massiv zu randalieren. Er warf die Bauzäune um, sodass der Sicherheitsdienst erneut eingreifen musste. Der Mann stand mit weit über zwei Promille erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und war bei Eintreffen der Polizei bzw. des Rettungsdienstes erheblich aggressiv.
Bei dem anschließenden Gerangel griff der alkoholisierte Randalierer nach der Schusswaffe einer Polizistin. Er umklammerte diese und wollte sie aus dem Holster reißen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Während der folgenden Auseinandersetzung spuckte der 22-Jährige der Beamtin ins Gesicht. Dem nicht genug, er versetzte der Beamtin zudem einen Faustschlag ins Gesicht. Im weiteren Verlauf trat er einem Polizisten mit dem Fuß ins Gesicht. Als die Einsatzkräfte mit dem Randalierer beschäftigt waren, mischte sich sein 52-jähriger Vater ein. Er wollte seinen Sohn befreien. Dabei zerriss er den Pullover der Beamtin. Im weiteren Verlauf gelang es auch den Vater zu Boden zu bringen und zu fesseln. Währenddessen beleidigte er die eingesetzten Kräfte massiv. Der 22-Jährige sowie ein Polizeibeamter und seine Kollegin mussten aufgrund ihrer Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen einem tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 27.05.2019

 

Regensburg (Bayern): Sonderpressebericht zur Maidult 2019

Zum Ende der Regensburger Mai-Dult zieht auch die Polizeiinspektion Regensburg Nord Bilanz über die vergangenen 17 Dult–Tage.

Trotz der eher kühlen Wetterlage strömten wieder viele Besucher vor allem an den Wochenenden auf die Dult, um dort das bekannte Regensburger Volksfest zu genießen. Trotz teils heftigem Regen waren die Festzelte sehr gut besetzt und es wurde ausgelassen gefeiert, was letztendlich dann auch Anlass für polizeiliche Einsätze war.
Die polizeiliche Betreuung der Veranstaltung übernahm wie jedes Jahr die Polizeiinspektion Regensburg Nord mit tatkräftiger Unterstützung durch die Einsatzzüge der Operativen Ergänzungsdienste aus Regensburg, Amberg und Weiden sowie Einsatzkräften Bayer. Bereitschaftspolizei. Die Beamtinnen und Beamten sorgten mit großem Engagement für eine aus Sicht der Polizei sichere Dult. Gerade an den Wochenenden, an denen sehr viele Dultbesucher bereits nachmittags in Richtung Dultplatz strömten, sorgte die Polizei mit einer erhöhten Personalpräsenz für einen weitestgehend geordneten Ablauf. Beim Blick auf die Gesamtzahlen der Straftaten fällt besonders die Anzahl der Körperverletzungsdelikte ins Auge. wobei in der überwiegenden Mehrheit der Auseinandersetzungen sog. einfache Körperverletzungsdelikte vorlagen. Auch musste bei der Maidult kein Aufenthaltsverbot ausgesprochen werden. Ebenfalls als sehr positiv zu sehen ist, dass bei den durchgeführten Kontrollen kein Verstoß nach dem Waffengesetz festgestellt wurde.
Darüber hinaus führten Beamte der PI Regensburg Nord gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Regensburg zu unterschiedlichen Zeiten Jugendschutzkontrollen auf und rund um das Festgelände durch. Hierbei kam es zu keinen Auffälligkeiten.
Auch Inspektionsleiter, Erster Polizeihauptkommissar Ludwig Stegerer, zeigte sich zufrieden, dass das von der Stadt und der Polizei erarbeitete Sicherheitskonzept mit einem entsprechend erhöhten Personalansatz umgesetzt werden konnte. Weiter stellte er fest, dass gemessen an der enormen Gesamtzahl der Dultbesucher sicherlich nur ein geringer Teil der Dultbesucher straffällig geworden ist. Festzustellen ist aber auch, dass 66 registrierte und nun abzuarbeitende Straftaten sehr viele sind und die meisten der Straftäter bei der Tat alkoholisiert waren. Als besonders negativen Vorfall ist ein körperlicher Angriff eines 29 – jährigen Deutschen auf einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu benennen. Der Rettungsdienst verbrachte eine verletzte Person am 25.05.2019 gegen 22.00 Uhr mittels Trage zur Wache. Nachdem der 29 – jährige leicht von der Trage berührt wurde, beleidigte dieser zuerst den Sanitäter und schlug dann mit der flachen Hand auf diesen ein. Auffallend war weiter, dass alle der sieben verzeichneten Trunkenheitsfahrten durch Radfahrer begangen wurden, die über der für Fahrräder geltenden Höchstgrenze von 1,6, Promille lagen.
Damit war die Regensburger Maidult für die Polizei wieder zwei einsatzintensive Wochen, an denen aber auch Tausende gezeigt haben, dass man ausgelassen feiern kann, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
Statistische Zahlen (auszugsweise):

Beleidigungen: 5
Zweimal waren Polizeibeamte Geschädigte einer Beleidigung

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte: 2
Ein 15 – jähriger Jugendlicher wollte sich nach einem Körperverletzungsdelikt der polizeilichen Kontrolle entziehen und schlug hierzu mit der Faust auf einen Beamten ein. Weiterhin schlug ein 29-jähriger Deutscher auf einen Rettungsdienstmitarbeiter ein, nachdem der Rettungsdienst einen Verletzten auf einer Trage zur Wache auf der Dult verbrachten.

PM (auszugsweise) der PI Regensburg Nord vom 27.05.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Polizeiliche Einsatzlage vom Wochenende: Bedrohung, Schläge und Einbrüche

Ein 43-jähriger Iserlohner randalierte heute, 3.05 Uhr, im St. Elisabeth Hospital. Er war verbal aggressiv gegenüber dem Krankenhauspersonal und weigerte sich zu gehen, als man ihn dazu aufforderte. Als Polizeibeamte dazu kamen, schrie er auch sie an und versuchte sie zu schlagen. Die Beamten überwältigten den Mann, der sich heftig zur Wehr setzte. Er verbrachte den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle und muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Am Hohler Weg, vor einer dortigen Gaststätte, kam es Sonntag, 4.45 Uhr, zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 41-jähriger Mann soll dort mit einem Schlagstock einen 29-Jährigen geschlagen und ihn dabei leicht verletzt sowie sein Mobiltelefon beschädigt haben.
Polizeibeamte nahmen den Delinquenten in Gewahrsam. Auf der Wache versuchte er die Polizisten mit der Faust zu schlagen. Der alkoholisierte Tatverdächtige verblieb bis zur Ausnüchterung in der Zelle. Die Polizisten legten Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 27.05.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Am Bahnhof randaliert (Zeugenaufruf)

Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Sonntagmittag im Reutlinger Bahnhof zugetragen hat, sucht das Polizeirevier Reutlingen. Passanten alarmierten gegen 13.30 Uhr die Polizei, nachdem im Bereich des Gleis 1 ein Mann aufgefallen war, der dort auf einer Bank gestanden, lautstark herumgebrüllt sowie Fahrgäste angepöbelt und bedroht haben soll. Bei der nachfolgenden Kontrolle beleidigte der möglicherweise unter Drogeneinfluss stehende Mann, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, die eingesetzten Beamten auf das Übelste, sodass er auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen werden musste. Nachdem er in der Gewahrsamseinrichtung weiter randalierte und sich nicht beruhigen ließ, wurde er vom Rettungsdienst unter Polizeibegleitung in eine Fachklinik eingeliefert. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Reutlingen, Telefon 07121/942-3333 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Reutlingen vom 27.05.2019

 

Bad Pyrmont (Niedersachsen): Wild aber erfolglos

Am Freitag, dem 24.05.2019, gegen 23.05 Uhr, sollte ein 30-jähriger Bad Pyrmonter, der mit seinem Mofa die Südstraße in Richtung Bahnhofstraße befuhr, von einer Funkstreifenbesatzung angehalten und überprüft werden. Die Beamten stiegen hierzu aus, gaben Haltzeichen und sprachen den Fahrer auch an. Dieser gab jedoch kurz vor Erreichen des Streifenwagens wieder Gas, umfuhr den Streifenwagen und setzte die Fahrt fort. Nach kurzer Strecke wurde er vom Streifenwagen mit Blaulicht und Horn überholt und dem Fahrer wurde durch das geöffnete Beifahrerfenster mehrfach zugerufen, dass er anhalten solle. Nachdem er auch dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde der Streifenwagen auf dem kombinierten Geh- und Radweg quer gestellt. Der Mofafahrer wendete daraufhin und versuchte in der Gegenrichtung zu entkommen. Dabei fuhr er auch auf das weitläufige Grundstück eines Mehrfamilienhauses. Der Streifenwagen blockierte daraufhin die Zufahrt. Nachdem der Mofafahrer erkannt hatte, dass er von dem Grundstück aus nicht weiterfahren konnte, versuchte er mit Gewalt zwischen Streifenwagen und Torpfosten durchzubrechen. Dabei wurde der Funkstreifenwagen leicht beschädigt. Anschließend ging die Fahrt über die Untere Hauptallee in den Wiesenweg. Dort ließ er das Mofa plötzlich stehen, warf den Helm bei Seite und versuchte sich in einem dortigen Gebüsch zu verstecken. Als die Beamten ihn zu Fuß erreichten, ließ er sich widerstandslos abführen. Der Mann stand erkennbar unter Alkoholeinwirkung, ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Weiterhin gab er an, neben einer halben Flasche Jägermeister auch noch einen Joint konsumiert zu haben. Bei seiner Durchsuchung wurde noch ein Tütchen mit knapp 5 Gramm Marihuana gefunden. Einen Führerschein hat der Mann nicht. Neben den Folgen der Strafanzeige, kann er sich jetzt noch zusätzlich Gedanken über die Reparaturkosten des Streifenwagens machen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 27.05.2019

 

Marburg (Hessen): Betrunkener greift Streife an

Eine Streife des Ordnungsamtes der Stadt Marburg bemerkt aufgrund der Lautstärke und des Tons, dass ein Streit zwischen zwei Männer zu eskalieren drohte. Die Ordnungspolizei, in der Nacht zum Samstag, 25.
Mai, gegen 00.15 Uhr, an den Lahnterrassen unterwegs in Sachen „Sicheres Marburg“, schritt ein. Der Mann wandte sich daraufhin der Streife zu, verhielt sich weiterhin aggressiv und ging mit einer Glasscherbe auf die Streife zu. Die setzte ihr Pfefferspray ein und beendete damit den Angriff, ohne dass es zu weiteren Verletzungen kam. Nach ärztlicher Versorgung und ambulanter Behandlung nüchterte der 37 Jahre alte Mann algerischer Herkunft in der Gewahrsamszelle der Polizei Marburg aus. Sein Alkotest hatte über 1,4 Promille angezeigt.

PM des PP Mittelhessen vom 27.05.2019

 

Herzberg (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen häuslicher Gewalt sollte ein 37-Jähriger am Sonntagmorgen in einem Ortsteil von Herzberg des Hauses verwiesen werden. Der Aufforderung der Beamten kam der Mann nicht nach, er leistete aktiven Widerstand und verletzte einen Beamten im Gesicht. Nur durch den Einsatz polizeilicher Hilfsmittel konnte der Widerstand des Randalierers zunächst gebrochen werden. Aufgrund des augenscheinlich psychischen Ausnahmezustandes wurde der stark alkoholisierte Mann durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Auch auf der Fahrt und in der Klinik verhielt er sich gegenüber allen Einsatzkräften äußert aggressiv. Der Mann wurde stationär aufgenommen. Der verletzte Polizist setzte nach einer medizinischen Behandlung seinen Dienst fort. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM (3487) der PD Brandenburg Süd vom 27.05.2019

 

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Faustschläge und Tritte gegen zwei Bundespolizisten im Solinger Hauptbahnhof

Ein Deutscher (40), der zuvor einen Diebstahl beging, schlug und trat am Sonntagnachmittag (26. Mai) um 15.50 Uhr einen Polizisten (42) und eine Polizistin (29) im Solinger Hauptbahnhof. Beide Beamten wurden verletzt und begaben sich in ärztliche Behandlung. Der Tatverdächtige wurde aufgrund fehlender Haftgründe entlassen.
Zwei Polizisten der Bundespolizei wurden aufgrund eines Ladendiebstahls zu einem Geschäft im Solinger Hauptbahnhof gerufen.
Als der 42-jährige Polizist den Mann überprüfte, schlug und trat er unvermittelt auf den Beamten ein. Faustschläge trafen ihn am Kopf und am Oberkörper. Die 29-Jährige kam ihrem Kollegen zur Hilfe und erhielt einen gezielten Schlag ins Gesicht. Sie fiel zu Boden und der Tatverdächtige trat und schlug auf die am Boden liegende Beamtin ein.
Erst der Einsatz des Pfeffersprays durch den 42-Jährigen führte dazu, dass der aggressive Mann von den Beamten abließ.
Der Tatverdächtige wurde zu Boden gebracht, gefesselt und auf eine Polizeiwache gebracht. Bei einer Durchsuchung wurde das Diebesgut, Spirituosen im Wert von 35 Euro, aus dem Geschäft im Solinger Hauptbahnhof sowie Betäubungsmittel aufgefunden. Vermutlich stand der Tatverdächtige unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Aufgrund dieses Verdachtes wurde eine Blutprobe entnommen. Da es keinen Haftgrund gab, wurde der 40-Jährige entlassen. Die verletzten Beamten waren nicht weiter dienstfähig.

PM der BPOLD St. Augustin vom 27.05.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Randaliererin attackiert Polizeibeamten

Beamte des Polizeireviers Konstanz mussten am Sonntagabend gegen
22.45 Uhr zu einer im Lago befindlichen Gaststätte ausrücken, da eine stark alkoholisierte 32-jährige Frau in dem Restaurant randalierte und trotz Aufforderung des Sicherheitsdienstes das Lokal nicht verlassen wollte. Nachdem sie der nochmaligen Aufforderung der Polizisten nicht nachkam, wurde sie am Arm ergriffen, um sie nach draußen zu führen. Die Frau weigerte sich weiterhin und schlug unvermittelt dem Polizeibeamten ins Gesicht. Als sich hierauf der 33-jährige Ehemann in das Geschehen einmischte, musste die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Neben Bedrohung und Körperverletzung erwartet nun das Duo auch eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM des PP Konstanz vom 27.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Kerwe aus polizeilicher Sicht friedlich

Das erste Kerwe-Wochenende der Kaiserslauterer Maikerwe ist aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen.
Obwohl die Stände, Zelte und Fahrgeschäfte gut besucht waren und sich schon rund 68.000 Besucher auf dem Messeplatz tummelten, gab es für die Einsatzkräfte der Polizei nur wenig Gründe einzugreifen.
Insgesamt registrierten die beteiligten Polizeidienststellen bislang lediglich drei Strafanzeigen: eine wegen Beleidigung eines Polizeibeamten, eine wegen Körperverletzung und eine wegen Unterschlagung einer Geldbörse. Darüber hinaus mussten mehrere Streitereien geschlichtet, acht Platzverweise erteilt und zwei „Hitzköpfe“, die sich nicht beruhigen wollten, in Gewahrsam genommen werden.
Seit der Eröffnung der Kerwe am Freitag wurden von den gemeinsamen Streifen der Polizei, der Stadt und der US-Police schon mehr als 50 Personen kontrolliert. Bislang wurden allerdings erst zwei alkoholisierte Jugendliche festgestellt. In einem Fall stellten die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes Spirituosen sicher, vier weitere Jugendliche mussten ihre Zigaretten abgeben.
Ein junger Kerwe-Besucher wurde beim „Wildpinkeln“ erwischt und erhielt dafür eine Ordnungswidrigkeitsanzeige, einem weiteren Jugendlichen drohen ebenfalls ordnungsrechtliche Konsequenzen, weil er in der Nähe des Kerwegeländes Glasflaschen zerschlug. Mit dem 17-Jährigen wurde ein kurzes aber ernstes Gespräch geführt; er zeigte sich einsichtig.

PM des PP Westpfalz vom 27.05.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ausschreitungen nach Fußballspiel in der Oberliga

Lfd. Nr.: 0596 Beim Spiel des Aplerbecker SC 09 gegen FC Schalke 04 am Sonntag (26.5.) kam es seitens der Gelsenkirchener Anhänger zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte den Einsatzmehrzweckstock und Pfefferspray ein.
Ungefähr 100 Anhänger des FC Schalke 04, darunter zum größten Teil gewaltbereite Ultras, reisten überraschend zu dem Oberligaspiel aus Gelsenkirchen an. Im Eingangsbereich zeigten sich die Ultras unkooperativ. Teilweise sollen sie die Kassen und Ordner überrannt haben. Der Spielanstoß musste um zehn Minuten verzögert werden.
In der zweiten Halbzeit versuchten gewaltbereite Anhänger von Schalke das Stadion unkontrolliert zu verlassen. Dies wollte die Polizei verhindern, um einem provozierten Aufeinandertreffen mit Dortmunder Ultras auf Dortmunder Stadtgebiet vorzeitig entgegenzuwirken. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Ultras führten zum Teil sogenannte Passivbewaffnung mit sich, unter anderem Quarzsandhandschuhe und Mundschutz. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.
Im Umfeld des Stadions konnten einige Personen der Dortmunder-Ultra Szene angetroffen werden. Auch sie führten ebenfalls Passivbewaffnung mit sich. Die Polizeibeamten sprachen mehrere Platzverweise aus.
Letztendlich mussten die Schalker nach Spielende in Polizeiobhut bis zum Eintreffen eines Busses warten, der sie gesammelt aufgenommen und aus Dortmund heraus gefahren hat. Ein gegnerisches Aufeinandertreffen kam somit nicht zustande.
Die Beamten fertigten mehrere Strafanzeigen.

PM der POL Dortmund vom 27.05.2019

 

Hohenems (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt in Hohenems

Am 27.05.2019, um 01.46 Uhr langte bei der PI Hohenems die Mitteilung über eine schreiende Frau vor einem Mehrparteienhaus in Hohenems ein. Sie gab an, von ihrem 34-jährigen Freund mit Fäusten und durch Tritte gegen den Kopf geschlagen worden und aus der Wohnung geworfen worden sei. An der Wohnadresse des 34-jährigen slowakischen Täters kam dieser nach mehrfachem Klingeln auf den Balkon und beschimpfte seine Freundin und die Beamten massiv und beleidigte sie. Anschließend warf er mehrere Kleidungsstücke und ein leeres Marmeladenglas vom Balkon in Richtung des Opfers und den Beamten. Danach kam der Mann nach draußen und beschimpfte die Beamten mit Schimpfwörtern und verhielt sich äußerst aggressiv. Trotz mehrmaliger Abmahnung und Aufforderung zur Einstellung seines Verhaltens beschimpfte er die Polizisten weiterhin und die Beamten sprachen die Festnahme aus. Er wurde mit Körperkraft zu Boden und ins Dienstfahrzeug gesetzt. Dort schlug er mit dem Kopf mehrmals gegen die Seitenscheibe und verschmutzte die Rücksitze. Der Mann wurde auf die PI und in weiterer Folge in die Arrestzelle verbracht. Er verlangte die Verständigung eines Anwaltes, als dieser eintraf, wollte er jedoch nicht mit ihm reden. Weiters verunreinigte er die gesamte Arrestzelle. Als sich der Mann wieder beruhigt hatte, wurde er um 04.40 Uhr enthaftet. Er schrie aber die Beamten abermals an und beschimpfte sie mit Beleidigungen. Zudem weigerte er sich die Dienststelle zu verlassen und setzte sich im Vorraum der PI hin. Als die Beamten ihn nach draußen geleiten wollte, stieß er sie von sich weg, ballte die Fäuste und bedrohte die Beamten abermals. Er wurde erneut mit Körperkraft zu Boden gebracht, festgenommen und in die Arrestzelle verbracht. In der Arrestzelle verstopfte er absichtlich die Toilette und setzte die komplette Arrestzelle inkl. Vorraum unter Wasser. Nach weiteren Abklärungen er um 08.00 Uhr enthaftet.

PA der PI Hohenems /der LPD Vorarlberg vom 27.05.2019

 

Würzburg (Bayern): Bei Identitätsfeststellung Widerstand geleistet – 43-Jähriger in Gewahrsam genommen

Während einer Identitätsfeststellung hat ein 43-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Polizeibeamte der Würzburger Polizei zunächst beleidigt und in der Folge auch körperlich angegangen. Der Mann verbrachte die Nacht in Gewahrsam und wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden gegen 23:10 Uhr mehrere Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu einer Streitigkeit vor einem Restaurant in der Neubaustraße gerufen. Auf Grund der körperlichen Auseinandersetzung zweier Männer sollte in der Folge ein 43-jähriger Mann als Zeuge befragt werden
Der Mann verhielt sich gegenüber den Beamten von Anfang an aggressiv. Er gab an, keinen Respekt vor der Polizei zu haben und äußerte mehrere Beleidigungen. Nachdem er sich mit einem Führerschein ausgewiesen hatte, entriss er diesen dem Beamten, als er sich die Personalien notieren wollte. Zuvor versuchte der 43-Jährige den Polizisten mit seinem Smartphone zu filmen und packte ihn hierbei an der Schulter.
Auf Grund seines Verhaltens wurde dem 43-Jährigen ein Platzverweis erteilt, dem er trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachgekommen ist. Er verhielt sich weiterhin aggressiv und ließ sich auch von seinen Begleitern nicht beruhigen. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der Mann letztendlich in Gewahrsam genommen.
Nach einer Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurde der 43-Jährige, der keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen. Strafrechtlich wird gegen ihn jetzt wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 27.05.2019

 

Falkensee/An der Lage (Brandenburg): Widerstand nach Hausverbot

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes informierten die Polizei in der Nacht auf Samstag über ruhestörenden Lärm in der Unterkunft und einem nicht einsichtigen Verursacher. Die Beamten beabsichtigten sodann das Hausverbot des Sicherheitsdienstes durchzusetzen und baten den 33-jährigen Mann aus Kenia das Haus zu verlassen, was vehement abgelehnt wurde. Die Beamten mussten den Mann daraufhin unter der Anwendung einfacher körperlicher Gewalt in den polizeilichen Gewahrsam bringen. Der Mann wehrte sich auch noch in den Gewahrsamsräumlichkeiten gegen die Maßnahmen. Es wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der PD Brandenburg West vom 27.05.2019

 

Frankfurt-Griesheim (Hessen): Drogendealer rennt vor Polizisten weg und leistet Widerstand

Sonntagnachmittag rannte ein 23-Jähriger vor der Polizei davon und wehrte sich gegen die darauffolgende Festnahme. Die Beamten fanden bei ihm u.a. über 50 Gramm Drogen.
Gegen 14.00 Uhr wollten die Polizisten den Mann an der Straßenbahnhaltestelle „Waldschulstraße“ auf der Mainzer Landstraße kontrollieren. Dies wollte der Mann verhindern, sprang plötzlich über den Zaun der Haltestelle und lief auf die Straße. Die Beamten eilten hinterher und konnten ihn schließlich festnehmen. Allerding wehrte er sich gegen die Festnahme, indem er versuchte die Polizisten zu schlagen. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizeibeamten über 50 Gramm Haschisch, eine Feinwaage und zwei Handys in der Tasche des 23-Jährigen.
Die Beamten beantragten daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des jungen Mannes, fanden dort aber keine weiteren Drogen.
Der 23-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 27.05.2019

 

Lustenau (Vorarlberg): Sachbeschädigung, versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Körperverletzung

Am 27.05.2019, gegen 02.15 Uhr wurde die Polizeistreife in Lustenau verständigt, dass ein aggressiver Gast in einer Tankstelle mit Flaschen um sich werfen würde. Als die Beamten dort eintrafen, weigerte sich der 28-jährige Serbe seine Identität bekannt zu geben. Aufgrund dessen wurde die Festnahme ausgesprochen und er versuchte sofort aus der Tankstelle zu flüchten, wurde aber von den Beamten gestellt und am Boden fixiert. Dies gelang nur teilweise, weil sich der Täter massiv gegen die Festnahme wehrte. Die Beamten setzten Pfefferspray ein, der aber wirkungslos blieb. Der Serbe versuchte wieder aus dem Tankstellenshop zu flüchten. Trotz neuerlichem massivem Widerstand konnte er vor der Tankstelle festgenommen werden. Durch die Widerstandshandlungen wurde ein Beamter verletzt. Im Zuge der Personsdurchsuchung wurde eine geringe Menge einer suchtgiftverdächtigen Substanz festgestellt. Er wird an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.

PA der PI Lustenau / der LPD Vorarlberg vom 27.05.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Volksverhetzung und Angriff gegen Bundespolizisten durch HFC-Fans am Hauptbahnhof Halle

Am Samstag den 25. Mai 2019, kurz nach 22:00 Uhr betraten sechs Fußballanhänger des Halleschen Fußballclubs den Einkaufsmarkt auf dem Hauptbahnhof in Halle. Die sechs Männer brüllten schon bei Betreten des Marktes lautstark herum. Bei Erblicken von drei Personen mit Migrationshintergrund wurden diese bezüglich ihrer Hautfarbe lautstark und im Sprechgesang beleidigt.
Die drei Betroffenen verließen sofort den Markt und konnten nicht mehr namentlich festgestellt werden. Bundespolizisten nahmen die Personalien von den HFC-Fans im Alter zwischen 20 und 26 Jahren auf.
Bei der Identitätsprüfung griff ein 20-Jähriger einen Bundespolizisten unvermittelt an. Der Angriff konnte abgewehrt werden. Bei der Fesselung des 20-Jährigen griff ein weiterer Fan den Beamten von hinten an. Dieser Angriff wurde durch weitere hinzugeeilte Bundespolizisten abgewehrt. Insgesamt erfuhren die Beamten bei den polizeilichen Maßnahmen einen massiven Widerstand durch die Männer. Die Täter erhalten Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Volksverhetzung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.05.2019

 

Bruchsal (Baden-Württemberg): Festnahme mit Widerstandshandlungen vor Diskothek

Gewehrt bei seiner vorläufigen Festnahme hat sich am frühen Sonntagmorgen ein betrunkener 21-Jähriger, nachdem er wegen einer Schlägerei aus einer Diskothek in der John-Deere-Straße verwiesen wurde.
Der junge Mann soll sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 03.45 Uhr in der Diskothek mit mindestens einem Gast geschlagen haben.
Nachdem er durch das Sicherheitspersonal vor die Tür gesetzt worden war, soll der offenkundig Betrunkene wohl in ein Fahrzeug eingestiegen sein, weshalb die Polizei Bruchsal verständigt wurde.
Die Beamten konnten den beschriebenen Mann nicht in einem Fahrzeug aber im Eingangsbereich der Diskothek antreffen, wo er wahllos andere Gäste beleidigte und sich aggressiv zeigte. Der Versuch, ihn einem anwesenden Verwandten zu überstellen, scheiterte. Ihm wurde nach mehrfacher Androhung der Gewahrsam erklärt, dem er sich widersetzte.
Erst auf dem Boden liegend konnte der 21-Jährige geschlossen und anschließend in eine Gewahrsamseinrichtung gebracht werden.

PM des PP Karlsruhe vom 27.05.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 3,40 Promille – 50-Jährige beleidigt und leistet Widerstand

Am Samstag, den 25. Mai 2019, gegen 18:15 Uhr wurde das Bundespolizeirevier am Hallenser Hauptbahnhof über eine 50-jährige Frau informiert, die sich unflätig verhielt und fortlaufend Reisende und Bahnmitarbeiter mit ehrverletzenden Worten beleidigte. Auch bei Erkennen der Bundespolizisten änderte sie ihr Verhalten keineswegs. Die Beamten erhielten ebenfalls zahllose Beschimpfungen. Auf dem Weg zur Dienststelle versuchte sie die Beamten zu schlagen, um sich der polizeilichen Maßnahme zu widersetzen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auf der Dienststelle wurde bei ihr ein Atemalkoholwert von 3,40 Promille gemessen. Aufgrund des Allgemeinzustandes der 50-Jährigen wurde ein Rettungswagen verständigt und brachte sie ihn ein nahegelegenes Krankenhaus. Sie wird sich nun wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Platzverweis für aggressive Randalierer

Mit mehreren aggressiven Randalierern hatte es die Polizei am Wochenende, insbesondere in der Nacht zu Samstag in der Innenstadt zu tun. Unter anderem wurde eine betrunkene und pöbelnde Person kurz nach halb 1 aus der Maxstraße gemeldet. Vor Ort traf die ausgerückte Streife auf zwei betrunkene Männer; einer der beiden verhielt sich auch den Polizeibeamten gegenüber aggressiv und stieß mehrfach Beleidigungen aus. Dem 27-Jährigen wurde mitgeteilt, dass er mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen muss. Im Anschluss wurden beide Männer an die Security Police übergeben und von den amerikanischen Kollegen in Gewahrsam genommen.
Knapp vier Stunden später wurde eine Streife in die Martin-Luther-Straße gerufen, weil ein junger Mann dort lautstark herumpöbelte und sich Passanten gegenüber sehr aggressiv zeigte. Der 24-Jährige wurde einer Kontrolle unterzogen und erhielt anschließend einen Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich. Weil er damit nicht einverstanden war, fing er an, mit den Polizeibeamten zu diskutieren. Erst nach einer kurzen Diskussion, bei der ihm auch die möglichen Konsequenzen erläutert wurden, falls er sich nicht an den Platzverweis hält, trollte sich der Mann.
Am späten Sonntagabend meldete sich eine Frau aus ihrer Wohnung in der Innenstadt und bat um Hilfe. Der Grund: Ihr ehemaliger Lebensgefährte randalierte vor dem Haus, in dem sie wohnt, weil sie ihn nicht herein lassen wollte. Um ins Haus zu kommen, belästigte der Mann sogar andere Bewohner, indem er mehrfach bei ihnen klingelte.
Als die Streife wenig später vor Ort eintraf, hielt sich der 43-Jährige immer noch dort auf. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt und die Gewahrsamnahme angedroht, falls er sich nicht daran hält.

PM des PP Westpfalz vom 27.05.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstandshandlungen bei Festnahmen

(Wiesbaden-Schierstein, 25./26.05.2019) Am vergangenen Wochenende kam es bei zwei polizeilichen Einsätzen zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten. In einem Fall wurde ein Einsatzbeamter leicht verletzt. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 01:45 Uhr, sollten in der Karl-Lehr-Straße in Schierstein im Rahmen eines Einsatzes die Personalien eines 26-jährigen Wiesbadeners festgestellt werden. Da dies vor Ort nicht möglich war und eine Verbringung auf die Dienststelle erfolgen sollte, zeigte sich der 26-Jährige, nach Angaben er eingesetzten Beamten, aggressiv und versuchte ein Anlegen der Handfesseln zu verhindern. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein Beamter dann leicht am Arm verletzt. Gestern Abend, gegen 22:15 Uhr, wurde die Polizei dann auf den Parkplatz der Brita-Arena gerufen. Hier sollten sich mehrere Personen schlagen. Vor Ort traf eine Streife auf zwei Männer, welche in aggressiver Art und Weise miteinander Sprachen und sich beim Erblicken der Polizei entfernten. Auf die Ansprache der Einsatzkräfte, dass man stehen bleiben solle, reagierten die beiden Männer widerwillig. Ein 39-Jähriger habe sich, nach Angaben der Einsatzkräfte, plötzlich auf einen Beamten zu bewegt und habe diesen angegangen. Es sei nun zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen dem 39-Jährigen und dem Beamten gekommen, an deren Ende dem 39-Jährigen Handfesseln angelegt wurden und er auf das 4.Polizeirevier verbracht wurde. Nach Abklärung des Sachverhaltes, erfolgter Personalienfeststellung und Beendigung des Einsatzes, wurden beide Männer wieder entlassen.

PM des PP Westhessen vom 27.05.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Polizeianwärterin sexuell belästigt

Ein 22-Jähriger hat am Freitagabend (24.05.2019) gegen 18.45 Uhr eine Polizeianwärterin der Bundespolizei während einer Personenkontrolle sexuell belästigt. Der mit knapp 0,7 Promille alkoholisierte deutsche Staatsangehörige, welcher in Begleitung von vier weiteren Personen war, berührte die Bundespolizistin an deren Gesäß, grinste sie anschließend an und rechtfertigte seine Handlung ohne jegliche Einsicht für sein Verhalten. Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen sexueller Belästigung rechnen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.05.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Randalierer zerstört Tür zur Bundespolizeiwache – verletzte Beamte

Am 26. Mai 2019, um 19:20 Uhr stellten Bundespolizisten einen 37-jährigen Mann auf dem Hauptbahnhof Magdeburg, da er wegen der Straftat des Erschleichens von Leistungen verdächtigt wurde. Der Täter wollte partout seine Identität nicht preisgeben, so dass er mit auf die Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg genommen wurde. Beim Erfassen seiner Identität wurde der Mann aus Guinea-Bissau immer aggressiver, beleidigte und sperrte sich gewalttätig gegen die Maßnahmen. Hierbei erlitten zwei Beamte Schürfwunden, waren aber weiterhin dienstfähig. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Wache wieder verlassen.
Doch damit nicht genug. Beim Verlassen war er immer noch sehr aggressiv und trat so heftig mehrmals gegen die Tür der Wache, so dass eine Tür der Schleusenanlage am Schloss beschädigt wurde. Sofort wurde der 37-Jährige wieder zurückgeholt. Ein angeregtes beschleunigtes Verfahren gegen den Mann war erfolglos, so dass er am heutigen Tag das Gewahrsam der Polizei wieder verlassen konnte. Er erhält nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Erschleichens von Leistungen, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.05.2019

 

Hamburg: 26-jähriger leistet Widerstand und beißt Bundespolizisten

Am 26. Mai 2019 gegen 23:45 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen 26-jährigen Deutschen im Gleisbereich des Bahnhofs Rahlstedt. Bundespolizisten konnten den Mann vor Ort feststellen. Er wirkte nicht orientiert und wurde in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg aus dem Bahnhof versuchte er, sich loszureißen und griff einen Beamten an. Der Beamte ging durch den Angriff (Umklammerung) zu Boden. Der Mann wurde kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt. Anschließend wurde er dem Revier am Hamburger Hbf zugeführt. Im Dienstfahrzeug leistete er erheblichen Widerstand.
Nach der Zuführung versuchte der Mann, sich in der Gewahrsamszelle selbst zu verletzen. Daraufhin sollten ihm Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Hierbei biss er einem Beamten in den Zeigefinger.
Der Beamte trug zum Zeitpunkt des Bisses Handschuhe.
Durch die Widerstandshandlung wurden zwei Beamte verletzt. Diese verblieben dienstfähig. Eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 0,0 Promille. Der 26-jährige Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der Rahlstedter gegen 05:00 Uhr entlassen werden, da keine Haftgründe vorlagen.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Überdies wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

PM der BPOLI Hamburg vom 27.05.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Untersuchungshaftbefehle für zwei Männer (25 und 42 Jahre) nach mehreren Ladendiebstählen

Ebenfalls am Samstag, 25.05.2019, wurden drei Männer im Tagesverlauf von mehreren Kaufhausdetektiven bei Diebstählen in unterschiedlichen Geschäften in der Saarbrücker Innenstadt beobachtet. Das Trio konnte jedoch von den Detektiven vorerst nicht gestellt werden.
Gegen 17:15 Uhr entdeckten die Ladendetektive das Trio erneut und sie nahmen die Verfolgung auf. In der Dudweilerstraße wollten die Männer in einen geparkten PKW einsteigen. Die Detektive konnten einen der Täter, einen 25-jährigen Mann südosteuropäischer Herkunft, festhalten. Den anderen beiden Tätern gelang zu Fuß die Flucht.
Der Festgehaltene wehrte sich und es kam zur Rangelei mit den Kaufhausdetektiven. Hierbei wurde eine Detektivin leicht am Kopf verletzt.
Auch nach Eintreffen mehrerer Polizeibeamter, die dem Beschuldigten die Festnahme erklärten, setzte sich der 25-Jährige massiv zur Wehr. Der Festgenommene verletzte einen 29-jährigen Beamten durch einen Schlag mit dem Ellenbogen an der Hand.
Einer der beiden flüchtigen Täter, ein 42-jähriger Mann südosteuropäischer Herkunft, kehrte zu dem Fahrzeug zurück und konnte ebenfalls festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass sich in dem Auto der Täter mehrere Taschen mit Diebesgut aus unterschiedlichen Geschäften befanden.
Die beiden festgenommenen Täter wurden am 26.05.2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ U-Haftbefehle gegen die beiden Männer, welche folglich in die JVA Saarbrücken gebracht wurden. Der dritte Täter ist weiterhin flüchtig

PM (Nr. 60) der PI Saarbrücken-Stadt vom 27.05.2019

 

Senden (Bayern): Polizeistreife beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen (26.05.2019) sprach ein offensichtlich betrunkener Mann eine an der roten Ampel wartende Polizeistreife an und verlangte, dass man ihn nach Hause an den Bodensee fährt. Als die Streife ihm die Benutzung eines Taxis empfahl, zeigte der Mann den beiden Polizeibeamten den ausgetreckten Mittelfinger. Daraufhin wurde die Identität des 29-Jährigen festgehalten. Er erhält nun eine Anzeige wegen Beleidigung. Nach Hause gefahren wurde er aber trotzdem nicht.

PM der PI Weißenhorn / des PP Schwaben Süd/West vom 27.05.2019

 

Schleiz (Thüringen): Alkoholisierte Asylbewerber kommen in Gewahrsam

Weil sie Mitarbeiter des Wachdienstes angegriffen und sich auch der hinzu gerufenen Polizei widersetzt haben sollen, kamen zwei alkoholisierte Asylbewerber letzte Nacht in Schleiz in Gewahrsam. Gegen 22.30 Uhr riefen Zeugen die Beamten zu Hilfe, als zunächst ein 22-jähriger Afghane in der Gemeinschaftsunterkunft laut herumgeschrien und dann mindestens einen Wachdienstmitarbeiter getreten, gestoßen und ihm eine sogenannte Kopfnuss versetzt haben soll. Als sich der bereits amtsbekannte Mann auch durch die Polizei nicht beruhigen ließ, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Hierbei kam ein weiterer Afghane hinzu und versuchte, gewaltsam die Mitnahme seines aufgebrachten Bekannten zu verhindern. Da er den mehrfach ausgesprochenen Platzverweisen in seinem alkoholisierten Zustand nicht Folge leistete, kam der 23-Jährige, der ebenfalls bereits amtsbekannt ist, auch in Gewahrsam. Atemalkoholtests ergaben bei den jungen Männern 2,2 und 1,7 Promille. Nun wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zum Glück erlitt nach jetzigen Informationen der Polizei keine der beteiligten Personen schwere Verletzungen. Ein Wachmann und der 22-Jährige Tatverdächtige erlitten leichte Verletzungen. Beide Tatverdächtige mussten die letzte Nacht in Zellen der Schleizer Polizei verbringen.

PM der LPI Saalfeld vom 27.05.2019

Ettal (Bayern): Sachbeschädigung und Widerstand

Am Samstag, 25.05.2019, gg. 19.15 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass ein 20-jähriger Somali im Asylbewerberheim in Ettal randaliert und Scheiben einschlägt.
Aufgrund der starken Alkoholisierung und der hohen Aggressivität wurde der bereits amtsbekannte junge Mann in Gewahrsam genommen, um weitere Beschädigungen zu verhindern.
Hierbei leistete er gegen die eingesetzten Polizeibeamten erheblichen Widerstand.
Gegen ihn wird nun wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 26.05.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Schranken in der Potthofstraße beschädigt

Am frühen Samstag, 26.05.2019, gegen 02:30 Uhr kam es auf einem Parkplatz an der Potthofstraße zu einer Sachbeschädigung an der Schrankenanlage. Ein Zeuge konnte beobachten, wie drei junge Männer die Schranken zunächst beschädigten und sich dann entfernten.
Der Zeuge konnte jedoch so gute Angaben machen, dass die Polizei schnell drei junge Männer aus Meinerzhagen und Lüdenscheid stellen konnte. Der Sachverhalt konnte noch vor Ort geklärt werden und ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Einer der drei jungen Männer, ein 25 jähriger aus Meinerzhagen, war jedoch so aggressiv, dass er den Rest der Nacht in einer Zelle im Polizeipräsidium verbringen musste.

PM der POL Hagen vom 26.05.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Aggressiver Fahrgast

Eine Zugbegleiterin der Deutschen Bahn meldete am Samstagmorgen einen renitenten Fahrgast ohne gültigen Fahrschein. Der Mann fuhr von Nürnberg in Richtung Coburg. Am Bahnhof in Lichtenfels konnte der Mann durch eine Streife der Polizeiinspektion Lichtenfels im Zug angetroffen werden. Der stark alkoholisierte Mann reagierte aggressiv auf die eingesetzten Beamten. Der Mann musste deshalb aus dem Zug begleitet und zur Ausnüchterung in eine Zelle der Polizei verbracht werden.

PM der PI Lichtenfels vom 26.05.2019

 

Nanzdietschweiler (Rheinland-Pfalz): Mallorca Party

Am gestrigen Samstag wurde im Bereich des Sportplatzes Nanzdietschweiler die Mallorca-Party veranstaltet.
Bei der Veranstaltung kam es zwischen dem Sicherheitsdienst, sowie einem 27-jährigen Besucher aus Pfeffelbach zu Streitigkeiten die letztlich in einer versuchen Köperverletzung und einer Bedrohung gegen den Sicherheitsdienst endete. Weiterhin musste ein 32-jähriger aus Nanzdietschweiler nach dem Besuch der Veranstaltung in Polizeigewahrsam genommen werden, da dieser stark alkoholisiert und sich aggressiv gegenüber den Polizeibeamten zeigte. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden die Polizeibeamten durch den 32-jährigen mehrfach beleidigt. Gegen die beiden Personen wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Kaiserslautern vom 26.05.2019

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten bei Einsatz an

Bei einem Einsatz an der Kornstraße hat ein Mann am Samstag (25. Mai 2019) einen Polizisten angegriffen, weil er seine Hunde nicht einsperren wollte.
Eine Frau hatte die Polizei über Streitigkeiten in einer Wohnung informiert.
Als die Bewohnerin die Tür öffnete, stellten die Beamten dort zwei große, freilaufende Hunde des Lebensgefährten fest.
Nachdem sie den 45-Jährigen aufforderten, diese in einen anderen Raum zu bringen, geriet er derart in Rage, dass er zunächst das Haus wutentbrannt verließ.
Als er zurückkehrte, rannte er zielstrebig und aggressiv schreiend mit ausgebreiteten Armen auf einen Beamten los und wollte diesen angreifen.
Die Polizisten fesselten den Mann und brachten ihn in das Polizeigewahrsam.
Ihn erwartet eine Strafanzeige.

PM des PP Krefeld vom 26.05.2019

 

Wipperfürth (Nordrhein-Westfalen): In Ausnüchterungszelle gelandet

Für einen 54-jährigem Wipperfürther endete der Samstagnachmittag (25.Mai) in einer Ausnüchterungszelle der Polizei.
Nachbarn hatten die Polizei gerufen, weil der 54-Jährige im Starenweg randalierte. Unter deutlichem Alkoholeinfluss versuchte dieser die Polizeibeamten zu schlagen und beleidigte sie. Die Beamten nahmen den Trunkenbold um 17 Uhr mit zur Wache und gaben ihm die Gelegenheit, in einer Zelle wieder nüchtern zu werden.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 26.05.2019

 

Lahnstein (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten am Rande der Veranstaltung LAHNECK LIVE

Am Rande der Veranstaltung Lahneck Live am frühen Morgen des 26.05. verlor ein 18-jähriger Mann offenbar sein Handy. Der Polizei teilt der junge Mann mit, das eigesetzte Sicherheitsunternehmen lasse ihn nicht mehr auf das Veranstaltungsgelände und er könne daher nicht nach seinem Handy suchen. Nachdem die Polizeibeamten eintrafen bezichtigte der junge Besucher nunmehr einen bestimmten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sein Handy zu haben, was sich jedoch als unwahr herausstellte. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsklärung zeigte sich der 18-jährige zusammen mit seinen gleichaltrigen Begleitern nunmehr verbal aggressiv, was schließlich in dem Aussprechen von Platzverweisen gegen alle drei Männer mündete. Einer der drei provozierte jedoch weiter verbal, ein anderer begann die Polizeibeamten zu filmen. Zur Verhinderung einer weiteren Eskalation musste einer der Heranwachsenden schließlich in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Zu guter Letzt stellte sich heraus, dass das vermisste Handy zuvor bei der Info abgegeben worden war.

PM der PD Koblenz vom 26.05.2019

 

Essen – Herne (Nordrhein-Westfalen): Schwarzfahrt – Beleidigung – Drogen – Faustschlag – „Schwarzfahrer“ greift Bundespolizisten an

Erst fuhr ein 29-jähriger Mann aus Herne „schwarz“ und beleidigte bei seiner Kontrolle Bundespolizisten als Nazis. Während seiner Durchsuchung, bei der Marihuana aufgefunden wurde, griff er einen Bundespolizisten mit einem Faustschlag an. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Gegen 01:00 Uhr hatten Bahnmitarbeiter den guineischen Staatsangehörigen von der Mitfahrt ausgeschlossen. Der Mann besaß keinen Fahrausweis und verhielt sich gegenüber den Mitarbeitern hoch aggressiv.
Sein Verhalten änderte sich auch trotz Anwesenheit der Bundespolizei nicht. Im Gegenteil, weil er sich vehement weigerte ein Ausweisdokument vorzuzeigen, wurde er zur Wache gebracht. Dort beleidigte er die anwesenden Bundespolizisten als Nazis und griff anschließend einen Bundespolizisten mit einem Faustschlag an. Dieser konnten den Angreifer überwältigen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er anschließend in das Essener Polizeigewahrsam eingeliefert.
Die Bundespolizei leitete gegen den 29-jährigen Asylbewerber ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung, Beleidigung, unerlaubten Drogenbesitzes und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 26.05.2019

 

Frechen (Nordrhein-Westfalen): Ingewahrsamnahme nach Sachbeschädigung und Widerstand

Dank einer aufmerksamen Zeugin gelang es der Polizei, zwei Tatverdächtige zu stellen.
Am Samstag (25. Mai) meldete sich eine Passantin um 01.07 Uhr über den Notruf 110 bei der Polizei. Sie beobachtete auf der Aachener Straße zwei junge Männer, die am Bahnhof Königsdorf auf dem Bahnsteig im Bereich der Sitzgelegenheiten gegen Glasscheiben traten und diese beschädigten. Mit einer guten Personenbeschreibung im Gepäck begaben sich mehrere Streifenwagen zum Tatort. Beide Tatverdächtige wurden im Bereich des Bahnhofs angetroffen. Während ein 19-jähriger Elsdorfer seinen Fluchtversuch nach klarer Ansprache der Polizei abbrach, setzte ein 18-jährige Frechener seine Flucht zu Fuß fort. Er konnte jedoch schnell eingeholt und gestellt werden. Beim Zugriff leistete der Frechener Widerstand. Er wurde in Gewahrsam genommen und der Wache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde (Atemalkoholtest 1,74 Promille). Der ebenfalls alkoholisierte Elsdorfer (Atemtest: 1,58 Promille) wurde nach Personalienfeststellung am Einsatzort entlassen. Beide Personen erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 26.05.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte bei Einsätzen angegriffen und beleidigt

Gleich 6 Polizeibeamtinnen/Polizeibeamte wurden bei Einsätzen am Freitag und Samstag leicht verletzt. Der erste Vorfall ereignete sich am 24.05.2019, um 20.10 Uhr, in der Dr.-Siebenpfeiffer-Straße, in Neustadt. Hier wurde eine randalierende männliche Person an einem Privatanwesen gemeldet. Die hinzugezogenen Beamten wurden beim Versuch der Sachverhaltsklärung plötzlich und unvermittelt von dem 27-jährigen Mann angegriffen. Der Angriff konnte zwar abgewehrt werden, im sich anschließenden Gerangel mit dem Mann zogen sich beide Polizisten jedoch Schürfwunden zu. Aufgrund eines Anfallsleidens musste der Mann im weiteren Verlauf des Einsatzes vom DRK zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der zweite Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 25.05.2019, in der Probstgasse, in unmittelbarer Nähe zum Haardter Weinfest. Zunächst wurde hiesiger Polizeiinspektion ein stark alkoholisierter Mann gemeldet, welcher auf Taxen springen würde. Ein weiterer Mitteiler gab an, dass dieser Mann nun bewusstlos am Boden läge. Vor Ort konnte eine männliche Person mitten auf der Fahrbahn liegend angetroffen werden. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten versuchten den Mann anzusprechen, als dieser plötzlich erwachte und unvermittelt in Richtung der Einsatzkräfte trat und schlug. Da sich der 19-jährige Neustädter massiv wehrte, mussten weitere Beamten hinzugezogen werden, um den Heranwachsenden unter Kontrolle zu bringen. Vier der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten erlitten bei diesem Einsatz Prellungen und Hautabschürfungen. Alle eingesetzten Polizeikräfte wurden zudem während der gesamten Einsatzdauer aufs Übelste beleidigt. Zumindest beim zweiten Vorfall dürften enthemmende Mittel, wie Alkohol und/oder Drogen, eine Rolle gespielt haben. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an. Gegen beide Aggressoren wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Letzterer muss sich zusätzlich wegen der zahlreichen ausgesprochenen Beleidigungen und einem möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 26.05.2019

 

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung

Am 25.05.2019 gegen 18:10 Uhr wird der Polizei in Frankenthal eine Schlägerei in Lambsheim am dortigen Badeweiher gemeldet. Drei Männer im Alter von 32,30 und 27 Jahren, welche sich bereits zuvor anderen Besuchern gegenüber verbal aggressiv verhalten, attackieren eine Gruppe junger Heranwachsender. Dabei schlägt der 32-jährige Grünstädter einem 22-jährigen Mann aus Wachenheim mit der Faust ins Gesicht. Eine weitere Gruppe bestehend aus vier Personen helfen die Schlägerei zu schlichten. Nach ca. 30 Minuten geht der 32-jährige Aggressor bewaffnet mit einem Ast, auf die vierköpfige Personengruppe zu und versucht diese zu schlagen. Durch die Polizei können die drei aggressiven und deutlich unter alkoholstehenden Männer in Gewahrsam genommen werden. Die Polizisten werden dabei fortlaufend beleidigt.

PM der PD Ludwigshafen vom 26.05.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter hellwach

Am frühen Samstagmorgen, gegen 04.30h, befand sich ein Polizeibeamter der Autobahnpolizeiwache Broichweiden mit seinem privaten Pkw auf dem Weg zum Dienst. Er befuhr die B 56 in Richtung Düren. An der Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlage Euskirchener Straße/Miesheimer Weg hielt er sein Fahrzeug an. Ein 21-jähriger Dürener allerdings setzte seine Fahrt in gleicher Fahrtrichtung bei hoher Geschwindigkeit und trotz Rotlicht fort. Der Polizeibeamte folgte dem 21-Jährigen. Nach Missachten einer weiteren Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlage gelang es dem Polizeibeamten schließlich, sein Fahrzeug vor das Fahrzeug des 21-Jährigen zu stellen, so dass dieses nicht weiterfahren konnte. Der Polizeibeamte gab sich als solcher zu erkennen, worauf der 21-jährige unmittelbar „unflätig“ reagierte. Glücklicherweise näherte sich zum gleichen Zeitpunkt eine Streifenwagenbesatzung der Dürener Polizeiwache und schritt ein. Der 21-Jährige beleidigte die Beamten massiv und wiederholt, verhielt sich darüber hinaus aggressiv und respektlos. Da er zudem offensichtlich unter deutlichem Alkoholgenuss stand, wurde er der Wache Düren zugeführt und in Gewahrsam genommen. Hier wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Düren vom 26.05.2019

 

Verden (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Die Polizei erhielt in der Nacht auf Sonntag, gegen 02:40 Uhr, eine Beschwerde über ruhestörenden Lärm in der Fußgängerzone in Verden. Anwohner beschwerten sich über einen lautstark schreienden Gast, welcher sich vor der Tür einer Cocktailbar in der Fußgängerzone befinden sollte. Als die Polizei vor Ort eingetroffen war, versuchte der alkoholisierte Gast gerade andere anwesende Personen körperlich zu attackieren. Als die Polizeibeamten sich vor Ort zu erkennen gaben und den 22-jährigen Verdener zur Besonnenheit aufforderten, wendete sich dieser gegen die Beamten und leistete Widerstand. Der Randalierer wurde daraufhin durch die Polizeibeamten fixiert und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein Polizeibeamter wurde bei der Widerstandshandlung leicht verletzt. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Verden/Osterholz vom 26.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): Bei Festnahme Widerstand geleistet

Am Samstag (25.05.19) leistete ein mutmaßlicher Exhibitionist heftigen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen.
Eine Zeugin meldete sich gegen 17:50 Uhr telefonisch bei der Polizei und gab an, dass auf der Mittelinsel der Dombühler Straße ein Mann stehe, der sein Geschlechtsteil aus der Hose hängen lässt, sich im Kreis dreht und dabei uriniert.
Bei Eintreffen einer Streife konnte der Mann zunächst nicht mehr angetroffen werden. Aufgrund der Personenbeschreibung der Zeugin wurde der mutmaßliche Exhibitionist in einem nahegelegenen Supermarkt angetroffen.
Der 29-jährige Tatverdächtige verhielt sich sofort sehr aggressiv und ging in drohender Körperhaltung auf die Polizeibeamten zu. Als er zur Identitätsfeststellung zur Polizeiinspektion mitgenommen werden sollte, trat er einem Beamten unvermittelt gegen das Schienbein, worauf dieser stürzte und sich am Knie verletzte.
Der 29-jährige Tatverdächtige wurde zur Dienststelle gebracht und wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 26.05.2019

 

Erlenbach a.M. (Bayern): Polizeibeamte im Klinikum angegriffen und verletzt

Im Klinikum Erlenbach randalierte ein Patient am Samstagmorgen derart, dass die Polizei gerufen werden musste, die ihn in Gewahrsam nehmen sollte. Er war aufgrund einer Mischintoxikation dort in Behandlung gekommen. Um 06.15 Uhr traf die Streifenbesatzung dann ein und wollte die Sachen des jungen Mannes durchsuchen, um auszuschließen, dass er Waffen oder andere gefährliche Gegenstände für den Transport mit ins Polizeiauto nimmt. Dabei griff er die Polizeibeamten an, um dies zu verhindern. Er konnte unter Kontrolle gebracht und gefesselt werden. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Der 18jährige Randalierer durfte seinen Rausch dann in der Haftzelle der Obernburger Polizei ausschlafen. Der Alkoholtest hatte einen Wert von 0,82 mg/l ergeben.

PM der PI Obernburg vom 26.05.2019

 

Bayreuth (Bayern): Pöbelnder Gast landet in Polizeigewahrsam

Am Sonntag, gegen 02.00 Uhr, teilte der Sicherheitsdienst einer Diskothek in der Bayreuther Innenstadt mit, dass eine Person die Gäste anpöbeln würde. Als der Bayreuther vom Sicherheitsdienst angesprochen wurde, verhielt er sich aggressiv und wollte sich nicht entfernen. Auch den hinzugerufenen Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der 30jährige äußerst unkooperativ. Als er auch dem ausgesprochenen Platzverweis der Beamten keine Folge leisten wollte, wurde dieser mittels unmittelbaren Zwang durchgesetzt. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme und Verbringung zur Dienststelle leistete er Widerstand, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt. Ihn erwartet zudem eine Anzeige u. a. wegen Widerstand und Körperverletzung.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 26.05.2019

 

Parsberg (Bayern): Pkw aufgebrochen und mit Messer gedroht

Am Samstag, 25.05.2019, gegen 23.00 Uhr, verschaffte sich ein 48jähriger ukrainischer Lkw-Fahrer in der Nähe des Autohofes Parsberg gewaltsam Zugang zu einem abgesperrten Pkw. Er durchwühlte das Fahrzeug und wurde jedoch von den Eigentümern dabei überrascht. Er bedrohte die Eigentümer daraufhin mit Messer, welches eine Klingenlänge von 11 cm hatte. und Er flüchtete dann auf den Parkplatz des nahegelegenen Autohofes. Dort konnte der Mann durch die Beamten der PI Parsberg schlafend in seinem LKW angetroffen werden. Da er die Türe nicht freiwillig öffnete, musste die Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen werden. Der Ukrainer leistete nach seiner Festnahme Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten und griff die eingesetzten Beamten mit Fäusten an. Das Messer kam dabei glücklicherweise nicht zum Einsatz. Dabei verletzte er je einen Polizeibeamten der Autobahnpolizeistation und der Polizeiinspektion Parsberg leicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg / Fürth wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und es wurde ein Haftantrag gestellt. Der Mann wurde am Sonntag dem Ermittlungsrichter des AG Nürnberg zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

PM der PI Parsberg vom 26.05.2019

 

Geretsried (Bayern): Polizeieinsatz bei Geburtstagsfeier

Am Samstag gegen 21:00 Uhr wurde die PI Geretsried zu einer Auseinandersetzung in der Richard-Wagner-Straße gerufen. In einer Wohnung war es scheinbar zu einer Schlägerei gekommen.
Vor Ort konnten 6, teilweise stark alkoholisierte, rumänische Staatsbürger angetroffen werden. Zumindest drei davon waren mehr oder weniger schwer verletzt. Unter anderem soll bei der Auseinandersetzung auch ein Schlagring im Spiel gewesen sein, der auch beschlagnahmt werden konnte.
Die genauen Tatabläufe sind momentan noch unbekannt.
Ein 24-jähriger Verdächtiger konnte sich jedoch gegenüber der Polizei nicht ausweisen und war zudem äußerst aggressiv und unkooperativ. Er wurde, auch wegen seiner starken Alkoholisierung von fast zwei Promille, in Gewahrsam genommen, wobei er noch Widerstand gegen die eingesetzten Beamten leistete.
Die Ermittlungen in dem Fall stehen noch am Anfang. Anzeigen wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen das Waffengesetz, wurden jedoch bereits aufgenommen.

PM der PI Geretsried vom 26.05.2019

 

Nordhorn (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstagabend, um 23:15 Uhr, leistet ein 41 jähriger Mann aus Nordhorn bei einer Verkehrskontrolle Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Bereits nach dem Aussteigen aus seinem Pkw versuchte der Mann den kontrollierenden Polizisten zu schlagen. Sein Schlag verfehlte den Beamten jedoch. Um den aggressiven Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren sollten ihm dann Handfesseln angelegt werden. Unvermittelt schlug der Mann daraufhin erneut in Richtung der Polizeibeamten und sperrte sich danach auf dem Boden liegend gegen das Anlegen der Handfesseln. Durch hinzukommende Passanten gelang es schließlich den Verursacher zu fixieren. Er wurde im weiteren Verlauf und für Folgemaßnahmen der Wache der Polizei Nordhorn zugeführt.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 26.05.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Unverschämt

Unverschämt Einen Einsatz der besonderen Art hatte eine Streife am Sonnabendnachmittag in der Fußgängerzone der Bürgermeister-Smidt-Straße zu bewältigen. Gegen 16.40 Uhr kamen sie auf eine schwere Limousine mit Stern zu, die direkt vor einem Friseurgeschäft geparkt worden war. Im Laden konnten sie den 22-jährigen Falschparker ermitteln, der sich seine Haare stylen ließ.
Mit dem Hinweis auf sein Fehlverhalten wurde er aufgefordert, sein Fahrzeug zu entfernen. Dem wollte er mit der Begründung ´es sei kein anderer Parkplatz verfügbar und vor dem Geschäft sei doch genug Platz´ nicht nachkommen. Als die Beamten ihm eröffneten, der Wagen würde dann kostenpflichtig abgeschleppt werden, reagierte er äußerst aggressiv, schlug einige Utensilien vom Frisiertisch und warf eine dicke Geldrolle in den Raum. Laut schreiend erwiderte er, dass sei ihm völlig egal, er habe genug Geld und könne sich das leisten. Noch während der Anfahrt des angeforderten Abschleppunternehmens war die Haarpracht fertiggestellt und der junge Mann fuhr davon. Neben dem Verwarnungsgeld erwarten ihn auch noch die Kosten für den Abschleppdienst. Nur dem besonnenen Verhalten der Beamten ist es zu verdanken, dass die Situation nicht eskaliert ist.

PM der POL Bremerhaven vom 26.05.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Polizist bei Einsatz durch Faustschlag leicht verletzt

In der Nacht auf den 25.05.19 wurde um kurz vor 01 Uhr ein Polizist bei einem Einsatz in Gadeland verletzt. Unter Freunden kam es bei einer Geburtstagsfeier zu einer körperlichen Auseinandersetzung, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde. Nachdem die streitenden Parteien getrennt wurden, sollte ein alkoholisierter 22-jähriger Kieler des Platzes verwiesen werden, um eine erneute Auseinandersetzung zu unterbinden. Der 22-Jährige zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizisten permanent verbal aggressiv und respektlos und kam dem Platzverweis nicht nach. Als die Polizisten den Kieler über das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses nach draußen begleiten wollten, schlug dieser einem der Polizisten mit der Faust gegen den Kopf. Der Polizist wurde leicht verletzt. Der Kieler wurde anschließend von den Polizisten in eine Gewahrsamszelle in Neumünster verbracht. Dort musste er seinen Rausch ausschlafen. Ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung wurde eingeleitet.

PM (190526-2-pdnms) der PD Neumünster vom 26.05.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Erheblich alkoholisierter 19-Jähriger randaliert, beleidigt eingesetzte Beamte und verletzt Polizeibeamtin

Am Donnerstagabend in der Forststraße, Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Zu Beleidigungen und einer heftigen Widerstandshandlung gegen eingesetzte Polizeibeamte, bei welchen sich eine Beamtin leicht Verletzungen zugezogen hat, ist es am vergangenen Donnerstagabend durch einen 19-Jährigen in der Forststraße von Freudenstadt gekommen. Zu diesem Vorfall sucht die Polizei Zeugen.
Nachdem ein 19-Jähriger am Donnerstagabend, gegen 18.20 Uhr, in der Forststraße randalierte und hierbei auch Passanten verbal belästigte, wurde die Polizei gerufen. Auch durch eine eintreffende Polizeistreife ließ sich der mit über 2,5 Promille alkoholisierte junge Mann nicht beruhigen. Vielmehr beleidigte der 19-Jährige die eingesetzten Beamten, sperrte sich gegen deren Maßnahmen und ging dann massiv mit Schlägen, an den Haaren ziehen und in den Schwitzkasten nehmen auf eine Beamtin los. Erst mit einer hinzugezogenen zweiten Streife konnte der alkoholisierte 19-Jährige schließlich mit Handschließen fixiert und zur Dienststelle gebracht werden. Auch hierbei beleidigte der junge Mann die Beamten mit einer Vielzahl von Kraftausdrücken und sexuellen Anzüglichkeiten.
Gegen den 19-Jährigen wurde mittlerweile ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zu dem Vorfall sucht die Polizei nun Zeugen. Diese werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Freudenstadt (07441 536-0) in Verbindung zu setzen.

PM des PP Tuttlingen vom 26.05.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Endspiel-Derby verlief aus polizeilicher Sicht ruhig

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Das Endspiel um den Badischen Verbandspokal am Sonntag im Karlsruher Wildparkstadion zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Waldhof Mannheim verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. Zwar waren während der Anreisephase und auch während des Spiels einige Verstöße festgestellt worden, Gewalttaten blieben dabei aber aus. So registrierte die Bundespolizei am Hauptbahnhof vor dem Spiel mehrere Beleidigungen und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und nahm einen tatverdächtigen Fan aus Mannheim kurzzeitig in Gewahrsam. Auch beim Fanmarsch der KSC-Fans wurde verbotenerweise Pyrotechnik abgebrannt, was entsprechende Ermittlungen nach sich zog. Außerdem kam es am und im Stadion zu Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten, zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz nach Auffinden von kleineren Drogenmengen und zu Ahndungen wegen Hausfriedensbruchs.
Insgesamt hatten mehrere hundert Polizeikräfte das Pokalfinale begleitet. Dabei gelang es, die als extrem verfeindet geltenden Fangruppierungen auf Distanz zu halten. Als Vorsichtsmaßnahme wurde auch nach Spielende im Stadioninnenraum Präsenz gezeigt, um ein unerlaubtes Betreten des Spielfeldes durch Fans zu verhindern. Auch bei der Abreisephase kam es zu keinen nennenswerten Ereignissen, sodass befürchtete Auseinandersetzungen ausblieben und der Fußballnachmittag einen friedlichen Verlauf nahm.

PM des PP Karlsruhe vom 26.05.2019

 

Augsburg-Hochfeld (Bayern): Beleidigung während Polizeikontrolle

Am 25.05.2019 hielt eine Polizeistreife gegen 13:55 Uhr in der Von-der-Tann-Straße einen Range Rover wegen der Beanstandung einer Verkehrsordnungswidrigkeit an. Während des Gesprächs zwischen den Beamten und dem Fahrer des Rovers lief ein unbeteiligter Passant am Fahrzeug vorbei und beleidigte den Fahrer durch das offen stehende Fenster. Die Polizeibeamten nahmen vor Ort die Personalien des 73-jährigen Fußgängers auf. Er muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 26.05.2019

 

Augsburg (Bayern): Massiver Widerstand am Königsplatz

Am 25.05.2019 kontrollierten Polizeibeamten gegen 22:45 Uhr einen 28-jährigen Mann auf dem Königsplatz. Nachdem bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Rauschgift gefunden wurde, wurde dieser zunehmend aggressiv und attackierte schließlich die Einsatzkräfte. Diesen gelang es den Beschuldigten trotzt massiver Gegenwehr zu fesseln. Der Mann musste aufgrund seiner Aggressivität zu Verhütung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen werden. Neben Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wird gegen den Beschuldigten auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der Vorfall ereignete sich im videoüberwachten Bereich des Königsplatzes. Die PI Augsburg Mitte wertet die gesicherten Aufnahmen für das nun anhängige Strafverfahren aus.

PM des PP Schwaben Nord vom 26.05.2019

 

Plattling (Bayern): Beamter bei Festnahme verletzt, ins Gesicht gespuckt und beleidigt

Am Freitag, 25.05.19, gegen 15.30 Uhr, wurde ein 48 jähriger Aserbaidschaner bei der Polizeiinspektion Plattling vorstellig. Bei der näheren Überprüfung konnte durch die Beamten festgestellt werden, dass der Asylsuchende nicht nur zur Verhinderung seiner Abschiebung zur Festnahme ausgeschrieben war, sondern er auch einen „Joint“ illegal bei sich führte.

Bei der Verbringung in die Haftzelle widersetzte sich der 48jährige massiv den Maßnahmen der Polizeibeamten, weshalb Zwang zur Durchsetzung der Anordnungen angewandt wurde.
Durch die Widerstandshandlungen des Festgenommen wurde ein Beamter verletzt. Weiterhin spuckte der abgelehnte Asylbewerber den Polizeibeamten ins Gesicht. Da nicht auszuschließen war, dass dieser ansteckende Krankheiten hatte, unterzog sich der Beamte eines sofortigen ambulanten Krankenhausaufenthaltes. Weiterhin waren die Beamten enormen Beleidigungen ausgesetzt. Am darauffolgenden Tag wurde durch den zuständigen Richter die Untersuchungshaft angeordnet und der renitente Asylbewerber der Justizvollzugsanstalt überstellt. Nun muss sich der 48jährige wegen mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, vor Gericht verantworten.

PM der PI Plattling/des PP Niederbayern vom 25.05.2019

 

Kempten (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen erhielt die Polizei Kempten eine Mitteilung, dass eine größere Personengruppe, in der Wiessstraße in Kempten, laut umherschreien und Passanten anpöbeln würde. Die Gruppe feierte einen Junggesellenabschied und wurde durch die eingesetzten Beamten mehrfach zur Ruhe ermahnt. Da die Ermahnungen keine Wirkung zeigten, erteilte die Polizei einen Platzverweis. Ein 30-jähriger aus der Gruppe war offenbar mit der Maßnahme nicht einverstanden. Seinen Unmut zeigte er darin, indem er einen anwesenden Polizeibeamten beleidigte. Den 30järigen erwartet jetzt eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Kempten/ des PP Schwaben Süd/West vom 26.05.2019

 

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte bei Ingewahrsamnahme

Am 26.05.2019, gegen 05:30 Uhr, wurden Randalierer vor einer Diskothek in der Allgäuer Straße in Memmingen gemeldet. Da sie des Hauses verwiesen wurden kam es zwischen den betroffenen drei Personen und dem Securitydienst zu einer hitzigen Diskussion. Durch die eintreffenden Streifen wurde den jungen Männern im Alter zwischen 22 und 25 ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kamen sie trotz mehrfacher Aufforderung nicht nach. Da weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, wurde allen drei alkoholisierten Personen der Gewahrsam bei der Polizei erklärt. Bei der Ingewahrsamnahme leistete einer der Männer Widerstand gegen die Polizeibeamten. Den 23-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Memmingen vom 26.05.2019

Wolfsburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Fahrzeugführer leistet bei Verbringung in das Polizeifahrzeug Wiederstand gegen die eingesetzten Beamten

Schöningen, Steintor Ecke Klosterfreiheit – Am 25.05.2019, um 00:05 Uhr wird auf der Straße Steintor der Führer eines Skoda Octavia kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle kann bei dem Führer des Pkw Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,95 Promille.
Als der Fahrzeugführer im Anschluss zur Entnahme einer Blutprobe im Klinikum Helmstedt in das Polizeifahrzeug verbracht werden soll, leistet dieser Widerstand. Nach Hinzuziehung weiterer Kräfte gelingt es, die Person in das Polizeifahrzeug zu verbringen.
Den Pkw Führer erwarten nun Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Die Polizei warnt eindringlich davor, sich alkoholisiert in ein Fahrzeug zu setzen. Sie gefährden dadurch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

PM der POL Wolfsburg vom 25.05.2019

 

Northeim (Niedersachsen): Wiederstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Samstagmorgen wurden die Beamten der Polizei Northeim zu einer Ruhestörung und möglichen Sachbeschädigung zum örtlichen Hallenbad gerufen. Vor Ort wurden fünf Personen festgestellt, die dort offensichtlich ein Trinkgelage abgehalten hatten. Bei der anschließenden Personenüberprüfung verweigerte eine Person aus der Gruppe die Angabe seiner Personalien.
Aus diesem Grund sollte er für die Identitätsfeststellung mit zu hiesiger Dienststelle genommen werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der junge Mann jedoch und sperrte sich gegen die Polizeibeamten.
Schließlich konnte der Widerstand überwunden werden. Auf hiesiger Dienststelle wurde dem Mann schließlich eine Blutprobe entnommen.
Weiter wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet. Zur Ausnüchterung musste er einige Zeit in der Gewahrsamszelle verbringen.

PM der PI Northeim vom 25.05.2019

 

Münster-Sarmsheim (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamtin von Randalierer verletzt

Ein 22-Jähriger hat am frühen Samstagmorgen eine Polizistin verletzt. Er hatte versucht, sich seiner Festnahme zu widersetzen. Zuvor hatte er in der Ortslage Münster-Sarmsheim randaliert und mehrere Gegenstände beschädigt. Gegen 00:55 Uhr erreichte der Notruf die Polizei. Nach Eintreffen der Beamten konnte der stark alkoholisierte junge Mann in einer Gaststätte angetroffen werden. Hier zeigte er bereits seine aggressive Grundstimmung. Zur Verhinderung weiterer Straftaten musste er in Gewahrsam genommen werden. Bei der Festnahme spuckte der Beschuldigte um sich und beleidigte die Einsatzkräfte aufs Übelste. Die eingesetzte 42-jährige Polizeibeamtin wurde leicht verletzt.

PM der PI Bingen vom 25.05.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Trunkenheit im Verkehr

Ein 25jähriger Autofahrer meldet um Mitternacht von Freitag auf Samstag, dass er soeben bei einem Wendemanöver auf einem Parkplatz im Dietrichsweg ein anderes Fahrzeug beschädigt habe. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,44 %, so dass der Führerschein einbehalten wird. Der Gesamtschaden bei beiden Fahrzeugen liegt bei ca. 15.000,- Euro.
Um 02.45 Uhr fällt Polizeibeamten die unsichere Fahrweise eines 26jährigen Fahrradfahrers in der Ammerländer Heerstraße auf. Der Betroffene ist äußerst unkooperativ, beleidigt die Beamten mehrfach und ist nicht bereit, einen Alkotest durchzuführen. In der Wache setzt sich sein Verhalten unverändert fort, so dass es im Rahmen der Blutentnahme zu Widerstandshandlungen kommt. Der Fahrradfahrer verbringt daraufhin den Rest der Nacht in einer Zelle.
Am frühen Samstagmorgen um 07.05 Uhr befährt dann eine 22jährige mit ihrem Fahrrad die Heiligengeiststraße in unsicherer Art und Weise. Der Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,65 %.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 25.05.2019

 

Fürstenzell (Bayern): Körperliche Auseinandersetzung in der Asylunterkunft

Am 24.05.2019 gegen 23:40 Uhr geriet ein 20-jähriger Mann aus Gambia mit einem 42-jähriger Syrer in der Asylunterkunft in Fürstenzell in Streit. Der jüngere der Beiden schlug dabei seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Da der Aggressor auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten renitent wurde, wurde er in Sicherheitsgewahrsam genommen. Der offensichtlich betrunkene Mann verbrachte die restliche Nacht bei der Polizeiinspektion Passau. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Vergehens der vorsätzlichen Körperverletzung.

PM der PI Passau vom 25.05.2019

 

Leutkirch (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine Streife des Polizeireviers stellte am Samstag gegen 00:10 Uhr einen aggressiven 26-Jährigen in der Straße „Oberer Graben“ fest, der scheinbar aus Frust wegen eines Streites mit seiner 18-jährigen Freundin mehrere Glasflaschen auf der Straße zerschlug. Einem hierauf erteilten Platzverweis kam er nur widerwillig nach. Gegen 00:50 Uhr stellte dieselbe Streife den erheblich alkoholisierten Mann im Pfefferbergweg fest, als er gerade wieder eine Flasche auf den Boden warf und seiner Freundin zwei Schläge ins Gesicht versetzte. Nach Erkennen der Streife flüchtete er, konnte aber nach kurzer Verfolgung eingeholt und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich massiv und versuchte einem Beamten einen Kopfstoß und Tritte zu versetzen. Zudem beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten mit diversen Kraftausdrücken. Er musste die Nacht in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers verbringen. Verletzt wurde durch den Einsatz niemand.

PM des PP Konstanz vom 25.05.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Alkoholisiert randaliert

In der Nacht zum Samstag ist es im Bereich eines Motorsportgeländes an der Alteburgstraße zu einer Schlägerei gekommen. Die zunächst verbalen Streitigkeiten wurden gegen 00.45 Uhr handfest fortgesetzt. Beim Eintreffen der Polizei wurden zahlreiche Personen festgestellt, unter anderem ein stark alkoholisierter, verletzter 36-jähriger Mann, der sich trotz mehrfacher Ansprache nicht beruhigte. Mehreren Personen mussten Platzverweise erteilt werden, die unter Einsatz eines Polizeihundes durchgesetzt wurden.
Hierbei wurde niemand verletzt. Der 36-Jährige randalierte weiter, wurde mittels Handschließen gefesselt und mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung wegen seiner Verletzungen ins Klinikum verbracht. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden von dem 36-Jährigen bespuckt und beleidigt. Der Mann verschmutzte mit seinem eigenen Erbrochenen den Rettungswagen absichtlich und versuchte später mehrfach auf das Klinikpersonal loszugehen. Der psychische Ausnahmezustand machte eine stationäre Aufnahme notwendig. Auf staatsanwaltschaftliche Anordnung musste der Mann eine Blutprobe abgeben und wird nun wegen verschiedener Straftaten zur Anzeige gebracht.

PM des PP Reutlingen vom 25.05.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Alkoholisiert gegen Rettungswagen getreten

Am frühen Samstagmorgen hat ein stark alkoholisierter 22-Jähriger vor einer Diskothek in der Emil-Adolff-Straße randaliert und gepöbelt. Kurz nach zwei Uhr wurde von Security Mitarbeitern beobachtet, wie ein betrunkener Mann gegen einen vor der Disko, wegen eines Notfalleinsatzes geparkten Rettungswagen, getreten hat. Die verständigten Polizeibeamten trafen den mit über 2 Promille alkoholisierten, aggressiven Mann in der Nähe an. Um ihn in Gewahrsam zu nehmen, war es erforderlich ihn mit Handschließen zu fesseln.
Trotzdem gelang es ihm durch Tritte gegen die Fensterscheiben und die Türe den eingesetzten Streifenwagen zu beschädigen. Selbst die verständigten Angehörigen konnten ihn nicht beruhigen, sodass er die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers verbringen musste. Am Rettungswagen entstand nach ersten Erkenntnissen kein Sachschaden.

PM des PP Reutlingen vom 25.05.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeieinsätze in Friedrichshain nach nicht angemeldeter Kundgebung

Nach einer nicht angemeldeten Kundgebung gestern Abend in Friedrichshain kam es in der vergangenen Nacht zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf Einsatzkräfte. Ab 18.30 Uhr versammelten sich an der Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße bis zu 70 Personen zu einer nicht angemeldeten Kundgebung, aus der gegen 21 Uhr vom Dach eines Hauses in der Rigaer Straße Farbbeutel auf die Einsatzkräfte geworfen wurden. Ein Polizist wurde durch die Würfe leicht verletzt und ein Einsatzwagen durch Farbe beschädigt.
Gegen 23 Uhr beobachteten Zeugen sechs schwarz gekleidete, maskierte Personen, die mehrere auf dem Gehweg der Liebigstraße abgestellte Mülltonnen bewegten, eine Tonne auf die Fahrbahn rollten und sie in Brand setzten. Die Personen der Gruppe flüchteten in verschiedene Richtungen. Polizisten löschten zunächst die Flammen mit einem Handfeuerlöscher, die letztendlich durch die alarmierten Brandbekämpfer der Berliner Feuerwehr vollständig abgelöscht wurden.
Gegen 1.40 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei erneut zur Rigaer Straße Ecke Liebigstraße alarmiert. Unbekannte hatten auf der Kreuzung auf einer Fläche von circa fünf Quadratmetern Unrat in Brand gesetzt. In der Nähe des Feuers hielten sich etwa 20, zum Teil maskierte Personen auf, die weiteren Unrat in die Flammen warfen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Personen vom Kreuzungsbereich in ein Haus in der Liebigstraße. Von zwei Balkonen dieses Hauses wurden ab 2.10 Uhr mehrere Minuten Flaschen und Farbbeutel auf die Polizistinnen und Polizisten geworfen. Sechs Einsatzkräfte wurden getroffen und ihre Einsatzkleidung wurde beschmutzt. Verletzt wurde dabei keiner. Ein Löschen des Feuers war aufgrund des Bewurfs zunächst nicht möglich. Gegen 2.30 Uhr gelang es den Einsatzkräften mit eigenen und mit Mittel, die die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte, das Feuer auf der Kreuzung zu löschen.
Diverse Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, schwerem Landfriedensbruch, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr wurden eingeleitet.
Über den Abend und in der Nacht waren insgesamt 180 Kräfte der Polizei Berlin im Einsatz.

PM (1239) des PP Berlin vom 25.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Unter Alkoholeinwirkung Unfall verursacht und geflüchtet

Ein 35-jähriger Mann aus Kaiserslautern befuhr am gestrigen Abend, gegen 19:30 Uhr, mit seinem Pkw die Erfurter Straße und versuchte dort in eine Parklücke einzuparken.
Hierbei stieß er gegen ein abgestelltes Fahrzeug und beschädigte dieses. Das hielt den 35-Jährigen jedoch nicht davon ab, die Örtlichkeit zu verlassen, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen konnte der Mann kurz darauf in seiner Wohnung angetroffen werden. Er stand merklich unter Alkoholeinwirkung. Da er sich weigerte seine Personalien anzugeben, weiterhin eine sehr aggressive Art und Weise an den Tag legte, musste er gefesselt werden. Ein durchgeführter Schnelltest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PM des PP Westpfalz vom 25.05.2019

 

Neckarbischofsheim (Baden-Württemberg): Erst betrunken im Straßenverkehr aufgefallen, dann auch noch „dicke Arme“ gemacht, Polizei nimmt zwei Halbstarke fest

Einen 21-jährigen betrunkenen Rollerfahrer zogen Beamte des Polizeireviers Sinsheim am Freitagabend in Neckarbischofsheim aus dem Verkehr.
Der junge Mann war den Ordnungshütern gegen 21:00 Uhr in der von-Hindenburg-Straße aufgefallen. Bei Erkennen der Polizei hatte er noch zu flüchten versucht, stürzte jedoch nach wenigen Metern und konnte festgenommen werden. Hierbei widersetzte sich der Sinsheimer seiner Festnahme.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass er nicht nur nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, sondern auch noch stark betrunken unterwegs war. Beim Alko-Test pustete er fast 1,2 Promille.
Sein fahrbarer Untersatz war zudem nicht zugelassen.
Zudem ermittelt die Polizei gegen einen Kumpel des 21-Jährigen.
Der 16-Jährige hatte versucht, die Festnahme seines Freundes zu verhindern und ging auf rabiate Art und Weise auf die Beamten los: Eine Polizistin schlug er mit der Faust in den Rücken. Zudem wurde er verbal ausfällig und beleidigte die Uniformierten. Auch der Jugendliche hatte im Vorfeld erheblich dem Alkohol zugesprochen. Bei ihm ergab der Test einen Wert von annähernd 1,1 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er seiner Mutter überstellt. Er wird sich auf Anzeigen wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung einstellen müssen. Zwei Beamte wurden leicht verletzt.

PM des PP Mannheim vom 25.05.2019

 

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Endspiel um den Mittelrheinpokal im Sportpark Nord

Am Samstagnachmittag (25.05.2019) standen sich Alemannia Aachen und Fortuna Köln im Endspiel um den Mittelrheinpokal gegenüber.
Die Begegnung wurde um 16:15 Uhr im Bonner Sportpark Nord vor insgesamt 6.645 Zuschauern (4.500 Aachen / 2.145 Köln) ausgetragen.
Insgesamt wurden vor, während und nach der Spielbegegnung sieben Strafanzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Weiterhin wurden drei Personen für die Dauer des Spiels in Gewahrsam genommen.

PM der POL Bonn vom 25.05.2019

 

Spittal (Kärnten): Anstandsverletzung, Aggressives Verhalten und Festnahme

Ein alkoholisierter 31-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal/Drau warf am 25.05., mittags, im Stadtpark Spittal mehrere Blumentöpfe und Parkbänke um. Da der Mann in weiterer Folge auch gegen die einschreitenden Polizeibeamten aggressiv vorging und sein Verhalten nicht einstellte, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Der 31-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt.

PA der PI Spittal/Drau / der LPD Kärnten vom 25.05.2019

 

München (Bayern): Unter Drogeneinfluss stehender Pkw-Fahrer durchbricht zwei polizeiliche Verkehrssperren, flüchtet und leistet bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand – vier Polizeibeamte verletzt

Am 25.05.2019 ereignete sich um ca. 3 Uhr ein Verkehrsunfall mit Verletzen auf dem Maximiliansplatz in München. Um eine sichere Unfallaufnahme zu gewährleisten, wurde die Unfallstelle durch quer gestellte Einsatzfahrzeuge an der Kreuzung Pacellistraße und der Straßeneinmündung Max-Joseph-Straße und beleuchtete Leitkegel abgesperrt.
Gegen 03:45 Uhr näherte sich ein 34-jähriger Rostocker in seinem Pkw Fiat der Unfallstelle aus Richtung Lenbachplatz kommend. Er missachtete und durchbrach die Verkehrssperren an der Kreuzung Pacellistraße. Dabei gefährdete er durch gezieltes Zufahren zwei dort anwesende uniformierte Polizeibeamte, die einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nur durch einen Sprung zur Seite vermeiden konnten. Weiterhin überfuhr und beschädigte er einen Leitkegel.
Der 34-Jährige setzte seine Fahrt auf dem Maximiliansplatz fort. Dort unternahmen zwei weitere Polizeibeamte, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, den Versuch, den 34-Jährigen durch entsprechende Anweisungen zum Anhalten zu bewegen. Dieser Aufforderung kam der Fahrer nicht nach und setzte seine Fahrt beschleunigt fort. Einem 27-jährigen Beamten gelang es nicht, rechtzeitig auszuweichen. Dieser wurde durch eine Berührung mit dem Pkw am rechten Unterschenkel verletzt.
Auch die zweite Polizeiabsperre an der Einmündung Max-Joseph-Straße durchbrach der 34-Jährige und setzte seine Fahrt geradeaus auf dem Maximiliansplatz fort.
Mehrere Polizeibeamte nahmen die Verfolgung auf und konnten den flüchtigen Pkw an der Kreuzung zur Brienner Straße anhalten. Der 34-jährige Fahrer beschädigte im Rahmen der Festnahme ein Dienstfahrzeug. Weiterhin leistete er erheblichen Widerstand und verletzte hierbei drei Polizeibeamte. Sie erlitten Prellungen, Abschürfungen und Stauchungen. Der bereits zuvor verletzte 27-Jährige Beamte erlitt während der Widerstandshandlungen eine Schulterverletzung.
Der 27-jährige Polizeibeamte und eine 25-Jährige Polizeibeamtin waren, nach ärztlicher Begutachtung in einem Krankenhaus, nicht mehr dienstfähig. Der 27-Jährige wird mehrere Wochen nicht mehr arbeiten können.
Der 34-Jährige, der nach eigenen Angaben vor Fahrtantritt Crystal konsumierte, musste aufgrund seines fortwährenden aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden, dieser wurde richterlich bestätigt.
Zuvor wurde dem 34-Jährigem nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein und der Pkw wurden zudem beschlagnahmt.
Gegen den 34-Jährigen wird nun u.a. wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme wurde der Maximiliansplatz komplett gesperrt. Es kam hierdurch zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM (756) des PP München vom 25.05.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Polizei sicherte Fußball-Landespokal-Finale ab

Gemeinsam mit der sächsischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei führte die Polizeidirektion Chemnitz heute einen Polizeieinsatz zur Absicherung des Fußball-Landespokal-Finales durch. Gegenüber standen sich der Chemnitzer FC und der FSV Zwickau. Das Derby endete mit einem 2:0 für die Heimmannschaft.
Aufgrund eines Fanmarsches Zwickauer Fußballanhänger vom Chemnitzer Hauptbahnhof zum Stadion waren temporäre Straßensperrungen in der Dresdner Straße und der Hainstraße notwendig geworden. Die Verkehrseinschränkungen konnten jedoch auf ein Minimum reduziert werden. Auch nach dem Spiel waren kurzzeitige Straßensperrungen im genannten Bereich bis hin zum Hauptbahnhof notwendig.
Von strafrechtlicher Relevanz waren während des Fußballspiels mehrere Verstöße gegen das Vermummungsverbot beim Zünden von Nebeltöpfen im Chemnitzer sowie Zwickauer Fanblock. Eine Frau im Zwickauer Block klagte wenig später aufgrund der gezündeten rot-weißen Rauchkörper über gesundheitliche Probleme. Sie musste von Rettungssanitätern behandelt werden. In diesem Zusammenhang wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach Spielende wurden zudem gegen fünf Gästeanhänger Anzeigen wegen Volksverhetzung aufgenommen. Sie hatten beim Verlassen des Stadions das sogenannte U-Bahn-Lied gesungen. Des Weiteren wurde ein Raub angezeigt. In der Forststraße hatte ein CFC-Fan einem Zwickauer Anhänger auf dem Heimweg einen rot-weißen Schal entrissen. Der Tatverdächtige wurde durch Polizisten gestellt. Auf einem Parkplatz in der Frankenberger Straße gingen nach gegenwärtigem Kenntnisstand zwei unbekannte Täter auf einen CFC-Fan los und verletzten ihn. Es wird ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Auf dem Hauptbahnhof wurde noch eine Anzeige gegen einen Zwickauer Fan aufgenommen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Er hatte mehrere Polizisten mit einer Stange angegriffen und wurde letztlich beim Zugriff verletzt. Weitere Straftaten waren mit Stand 18:00 Uhr nicht bekannt.
Insgesamt rund 340 Einsatzkräfte der Polizei waren zur Absicherung des Fußballspieles eingesetzt.

PM der PD Chemnitz vom 25.05.2019

Sögel (Niedersachsen): Zwei Polizeibeamte von Angreifer verletzt

In der vergangenen Nacht wurden zwei Polizeibeamte von einem 32-jährigen Mann angegriffen und leicht verletzt. Die Polizisten hatten den Mann wegen einer Ruhestörung in der Kolpingstraße aufgesucht. Als er die Tür öffnete, griff er die Beamten unvermittelt an. Der 32-Jährige konnte überwältigt werden. Er wurde ins Marienkrankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte. Dort leistete er weiter Widerstand und verletzte die Polizisten leicht. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Ein Polizeibeamter musste noch in der Nacht im Krankenhaus behandelt werden.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 24.05.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Betrunkener greift Polizisten mit Glasflasche an

Ein betrunkener Mann hat Donnerstagnachmittag zwei Polizeibeamte mit einer Glasflasche angegriffen. Ein Beamter erlitt eine Prellung am Arm, blieb aber dienstfähig. Der Angreifer kam ins Polizeigewahrsam.
Gegen 16:30 Uhr fiel der 42-Jährige in der Kaistraße auf, da er Passanten anpöbelte. Zwei Zivilbeamte des 2. Reviers, die sich aufgrund eines anderen Einsatzes in der Nähe befanden, entschlossen sich zur Kontrolle und gaben sich mittels ihrer Dienstausweise als Polizeibeamte zu erkennen. Da der Mann wild mit einer 1,5 Liter Weinflasche gestikulierte und diese drohend in Richtung der Beamten erhob, forderten diese ihn auf, die Flasche abzustellen.
Er tat genau das Gegenteil und schlug mit der Flasche in Richtung des Kopfes des 42 Jahre alten Polizeibeamten. Dieser konnte den Schlag mit dem Unterarm abwehren. Anschließend schlug er die Flasche gegen eine Wand, so dass sie zerbrach und bedrohte die Polizisten mit dem abgebrochenen Flaschenhals.
Er konnte letztlich überwältigt werden und kam nach Rücksprache mit der Kieler Staatsanwaltschaft ins Polizeigewahrsam. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,6 Promille.
Der Polizeibeamte erlitt eine Prellung am Ellenbogen und eine Schwellung des Schleimbeutels. Er setzte seinen Dienst fort. Gegen den Angreifer wird wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der PD Kiel vom 24.05.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Vier Betrunkene Männer nach Sachbeschädigungen festgenommen – Polizei sucht weitere Geschädigte

Mehrere Zeugen teilten der Polizei am Donnerstag gegen 20.15 Uhr mit, dass mehrere Männer grölend durch die Schwetzinger Straße laufen würden und gegen Fenster schlagen bzw.
treten bzw. Mülltonnen umwerfen. Das Quartett konnte im Rahmen der Fahndung nach zeugenhinweisen in der Filiale eines einer Lebensmitteldiscounters im Heuauerweg angetroffen werden. Den vier Männern, drei 22-Jährige sowie ein 27-Jähriger, die alle unter Alkoholeinwirkung standen, mussten aufgrund ihrer Aggressivität Handschließen angelegt werden. Anschließend wurden sie auf das Polizeirevier gebracht, wo Alkoholtest Werte zwischen 0,8 und über zwei Promille ergaben. Ein 22-Jähriger sowie der 27-Jährige wurden aufgrund ihrer hohen Promillewerte in Gewahrsam genommen und ihren Rausch in der Arrestzelle ausschlafen. Geschädigte werden gebeten sich unter Telefon 06221/34180 beim Polizeirevier Heidelberg-Süd zu melden.

PM des PP Mannheim vom 24.05.2019

 

München (Bayern): Bundespolizist sticht sich an Spritzennadel Drogenabhängiger flippt aus

Donnerstagabend (23. Mai) hatten es Polizisten mit einem aggressiven 34-Jährgen aus dem Drogenmilieu zu tun. Mehrfach leistete er Widerstand gegen die Maßnahmen und griff die Beamten an. Ein Bundespolizist stach sich an einer Spritze des an Hepatitis C-Erkrankten und ist in ärztlicher Behandlung.
Gegen 18:30 Uhr wurde eine gemeinsame Streife der Bundes- und Landespolizei am Münchner Hauptbahnhof (S-Bahnsteig) zu einer gestürzten Rollstuhlfahrerin gerufen. Grundlos und provozierend schrie ein 34-jähriger Begleiter der unverletzten Rollstuhlfahrerin die Beamten an und nahm mehrere Pillen ein.
Im weiteren Verlauf machte der Münchner Fotoaufnahmen der Polizisten und wollte diese entgegen den Vorschriften des Kunsturheberrechtsgesetzes, ohne deren Einverständnis über sozialen Medien veröffentlichen, woraufhin er aufgefordert wurde die Aufnahmen zu löschen. Da er wieder sehr aufbrausend reagierte und sich aggressiv gegenüber den Beamten zeigte, wurde er am Boden fixiert. Dabei verletzte sich ein Bundespolizist an einer Spritzennadel, wovon der 34-Jährigen mehrere gebrauchte und ungebrauchte im Socken versteckt hatte.
Um festzustellen, ob der Unterschleißheimer ansteckende Krankheiten hat wurde ihm auf richterliche Anordnung Blut in der Rechtsmedizin entnommen. Auch gegen diese Maßnahme wehrte er sich mit erheblichem Widerstand und griff die Bundespolizisten u.a. mit Fußtritten und Kopfstößen an. Wie sich herausstellte leidet der 34-Jährige unter Hepatitis C. Der betroffene Bundespolizist wird in den kommenden Wochen ärztlich begleitet und sozialmedizinisch betreut.
Gegen den einschlägig bekannten 34-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der BPOLI München vom 24.05.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Streitigkeit

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 42 und 30 Jahre alten Männern kam es am frühen Freitagmorgen in einer Bar am Buchhornplatz. Im Verlauf des Gerangels stieß der 42-Jährige den Jüngeren zu Boden und bedrohte ihn anschließend noch mit einem mitgeführten Messer. Durch die alarmierten Streifenwagenbesatzungen konnten die Streithähne getrennt und die Situation zunächst beruhigt werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen störte der 30-Jährige zunehmend die Sachverhaltsaufnahme, filmte provokativ mit seinem Handy und verlangte ungehalten nach einem Arzt aufgrund der durch den Sturz erlittenen leichten Schmerzen am Rücken. Nach Eintreffen eines daraufhin verständigten Rettungswagens lehnte er eine Behandlung vor Ort jedoch ab und bestand darauf, von den Sanitätern aus der Lokalität getragen zu werden. Nachdem ihm dies von den Rettungsdienstmitarbeitern mit Hinweis auf eine fehlende medizinische Notwendigkeit verwehrt wurde, erhielt er von der Polizei einen Platzverweis, welchem er nicht nachkam. Der deutlich alkoholisierte 30-Jährige musste daraufhin, nachdem er immer aggressiver wurde und anfing, um sich zu schlagen, an Händen und Füßen gefesselt, durch vier Beamte aus den Räumlichkeiten getragen und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Er gelangt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige, gegen seinen Kontrahenten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Die Gründe für den Streit sind bislang nicht bekannt.

PM des PP Konstanz vom 24.05.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Widerstandshandlungen und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Zu gleich zwei Widerstandshandlungen und einem tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte kam es am Donnerstag im Bereich des Polizeireviers Pforzheim-Nord.
Gegen 20.45 Uhr kam ein 45-jähriger Syrer auf die Wache und teilte dort mit, dass er sein Mobiltelefon in einer Bankfiliale habe liegen lassen und dies nicht mehr auffindbar sei. Dieser Sachverhalt wurde bereits durch eine Streife aufgenommen, was dem 45-Jährigen auch mitgeteilt wurde. Der Mann wurde daraufhin zunehmend aggressiv und deshalb der Wache verwiesen. Kurze Zeit später kam er mit zwei Bekannten zurück. Diese übersetzten das Anliegen des 45-Jährigen. Den zwei Begleitern wurde der Sachverhalt erläutert und alle drei verließen die Wache. Vor dem Revier tat der 45-Jährige dann seinen Unmut lautstark und aggressiv kund. Zwei Beamte begaben sich daraufhin vor die Wache. Beim Erkennen der Beamten kam der 45-Jährige auf diese in drohender Haltung zu und schrie sie an. Da er sich auch von seinen beiden Begleitern nicht beruhigen ließ, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, sodass ihm Handschließen angelegt werden mussten. Er wurde anschließend in eine Gewahrsamszelle gebracht. Durch die Widerstandshandlungen wurde ein Beamter so schwer verletzt, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte.
Gegen 23.10 Uhr kam es dann im Bereich der Westliche Bahnunterführung zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizisten und anschließenden Widerstand. Eine Streife war damit beschäftigt eine stark alkoholisierte Frau in Gewahrsam zu nehmen. Währenddessen kam eine fünfköpfige Personengruppe dazu und störte mehrfach und massiv die polizeilichen Maßnahmen. Da die Personen auch nach mehrmaliger Aufforderung die Störungen nicht unterließen, wurde ihnen ein Platzverweis erteilt, der nicht befolgt wurde. Ein 25-jähriger Deutscher versetzte plötzlich einem Beamten einen Stoß gegen den Oberkörper. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 25-Jährige die Beamten. Ein durchgeführter Alcomattest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille. Im Rahmen dieser Festnahme wurde eine Streife zur Unterstützung hinzugerufen. Ein 24-jähriger Deutscher aus der Gruppe störte weiter massiv die polizeilichen Maßnahmen und sollte in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Ihm mussten Handschließen angelegt werden.
Er wurde anschließend in eine Gewahrsamszelle gebracht. Ein Beamter wurde bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 24.05.2019

 

Eisenach (Thüringen): Gewahrsam nach Sachbeschädigung – Polizeibeamter leicht verletzt

In den frühen Morgenstunden beschädigte ein 30-Jähriger mehrere Wahlplakate in der Ernst-Thälmann-Straße. Nachdem der Herr auch nach der Erteilung eines Platzverweises ein weiteres Plakat in Anwesenheit der Polizei beschädigte, folgte die Gewahrsamnahme. Hierbei setzte sich der Mann zu Wehr, wobei sich ein Polizeibeamter leicht verletzte. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 24.05.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Lingenfeld – Polizeibeamter nach Verfolgungsfahrt verletzt

Ein verletzter Polizeibeamter und zirka 50.000 EUR Sachschaden sind das Ergebnis einer Verfolgungsfahrt am Donnerstagabend gegen 23 Uhr in Lingenfeld.
Ein Passant hatte einen verdächtigen weißen Citroen Berlingo Kastenwagen, der ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs war, mit RP – Kennzeichen, im Bereich des Bahnhofs gemeldet und die Polizei verständigt. Das Fahrzeug konnte daraufhin durch eine Polizeistreife im Ortsbereich gesichtet werden. Bei Erkennen des Streifenwagens beschleunigte der Fahrer des Kastenwagens und versuchte sich der Kontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtslos zu entziehen. Letztlich kam es noch im Ortsbereich zur Kollision mit dem Kastenwagen und zwei geparkten Fahrzeugen. Trotz des Verkehrsunfalls konnte der Kastenwagen die Örtlichkeit verlassen. Ein Beamter erlitt auf Grund des Verkehrsunfalls leichte Verletzungen. Der Streifenwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei der Überprüfung des Kennzeichens des geflüchteten Kastenwagens stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits Anfang Mai als gestohlen gemeldet wurde.
Gegen 6 Uhr wurde ein Fahrzeugbrand im Bereich eines Waldstückes in Lingenfeld gemeldet. Bei dem brennenden Fahrzeug handelte es sich um den gesuchten Kastenwagen. In die Fahndungsmaßnahmen nach dem unbekannten, flüchtigen Täter waren unter anderem ein Polizeihubschrauber sowie Polizeihunde eingebunden.
Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalinspektion Landau übernommen. Zeugen, die im Tatzeitraum oder davor verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Kriminalinspektion Landau unter Telefon: 06341-287-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PD Landau vom 24.05.2019

 

Rosenheim /Passau (Bayern): Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis europaweit gesucht – Rumäne uriniert nach Festnahme in Bundespolizei-Zelle

Bei den Grenzkontrollen stoppt die Rosenheimer Bundespolizei immer wieder auch Personen, die mit Haftbefehlen gesucht werden. Am Donnerstag (23. Mai) haben die Beamten einen Rumänen auf der Inntalautobahn festgenommen. Er hatte die Wahl, seine Justizschulden zu begleichen oder ersatzweise eine Haftstrafe anzutreten. Dagegen hatte ein europaweit gesuchter 25-Jähriger keine Möglichkeit, den Gang ins Gefängnis zu verhindern.
Der rumänische Staatsangehörige war in einem Reisebus auf der A8 unterwegs und konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Kontrolle seiner Personalien, stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den jungen Mann ein europäischer Haftbefehl vorliegt. Ein Gericht in Rumänien hatte ihn bereits 2016 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von fast zwei Jahren verurteilt. Auf richterliche Anordnung hin wurde er in Haft genommen und in eine Münchner Haftanstalt gebracht. Der Rumäne wird wohl schon bald an die Behörden seines Heimatlandes überstellt.
Hinter Gittern endete auch die Reise seines Landsmanns, der auf der A93 bei Kiefersfelden kontrolliert wurde. Laut Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau sollte der 35-Jährige wegen Einschleusens von Ausländern eine Geldstrafe zahlen. Da er die von der Justiz vorgesehenen rund 1.500 Euro nicht aufbringen konnte, muss er ersatzweise 149 Tage lang in die Justizvollzugsanstalt. Bernau. Sein Missfallen darüber brachte er zum Ausdruck, indem er im Gewahrsamsbereich der Bundespolizeiinspektion auf den Boden urinierte. Die Rosenheimer Bundespolizisten sorgten in der Justizvollzugsanstalt Bernau für den Haftantritt des Mannes.

PM der BPOLD München vom 24.05.2019

 

Duisburg-Mittelmeiderich (Nordrhein-Westfalen): Polizei trennt Demoteilnehmer

Am frühen Donnerstagabend (23. Mai, 19-21 Uhr) hat eine Gruppe von 15 Personen von der Partei „Die Rechte“ eine angemeldete Kundgebung zum Europawahlkampf auf dem Bahnhofsvorplatz in Meiderich abgehalten. Hier erschienen auch mehr als 50 Gegendemonstranten, die ihren Protest nicht angemeldet hatten. Sie versuchten mit Trillerpfeifen und Trommeln die Kundgebung zu stören.
Zahlreiche Meidericher Bürgerinnen und Bürger verfolgten das Geschehen. Die Polizei musste an mehreren Stellen einschreiten und erteilte Platzverweise. Die Beamten schrieben insgesamt acht Strafanzeigen, zum Beispiel wegen Widerstandes gegen Polizisten, Landfriedensbruch oder gefährlicher Körperverletzung. So warf ein 28-jähriger Mann eine Glasflasche in die Menschenmenge. Bei dem Wurf hatte er sich vermummt, also die Kapuze über den Kopf gezogen, die Sonnenbrille aufgesetzt und Tücher ins Gesicht gezogen. Auch hier schritten die Polizisten ein, zogen den Gegendemonstranten aus der Menge und überprüften seine Personalien. Ein 26-jähriger Mann fiel den Beamten auf, weil er mehrfach in die Menschenmenge spuckte.
Dadurch kam es zu einem Gerangel am U-Bahn-Abgang, bei dem eine 71 Jahre alte Duisburgerin stürzte. Sie verletzte sich. Rettungskräfte brachten die Seniorin in Krankenhaus, in dem sie stationär behandelt wird. Als die Polizisten den 26-jährigen Tatverdächtigen festnehmen wollten, versuchten mehrere Teilnehmer ihn zu befreien. Mit Verstärkung konnten die Beamten die Situation klären. Gegen 20 Uhr war die Versammlung der Partei „Die Rechte“ beendet.

PM der POL Duisburg vom 24.05.2019

 

Königslutter-OT Lauingen (Niedersachsen): Verkehrsunfall unter Alkohol mit Widerstand Beleidigung und Sachbeschädigung

Nicht schlecht staunte ein Ehepaar aus Lauingen, als es am Freitagmorgen um kurz nach Mitternacht durch einen lauten Knall aufgeschreckt wird. Gegen 00.10 Uhr hatte ein 40 Jahre alter Fahrzeugführer aus Braunschweig auf der Kornstraße in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen VW Caravelle verloren und war im Vorgarten eines dort befindlichen Einfamilienhauses gelandet.
Dabei hatte er einen Betonpfeiler ein Teil eines Jägerzaunes und dessen Fundament unter sich begraben. Ein weiteres 2 Meter langes Teilstück des Zaunes war herausgerissen und lag neben dem Fahrzeug, die Gartenpforte war ebenfalls herausgerissen und steckte zwischen Hauswand und dem Fahrzeug. Die Frontairbags hatten beide ausgelöst.
Zunächst versuchte der 40-Jährige vom Ort des Geschehens zu flüchten, konnte jedoch durch den Hausbesitzer daran gehindert werden. Kurze Zeit später war die alarmierte Polizei vor Ort, die sich der ganzen Sache annahm. Dabei wirkte der Fahrzeugführer stark benommen und machte einen stark alkoholisierten Eindruck. Während er den Konsum von Alkohol einräumte, lehnte er einen Alkotest ab. Als er dann während der Befragung durch die Beamten alkoholbedingt umfiel, reichte es den Ordnungshütern und sie beschlossen den Mann zwecks Blutentnahme ins Klinikum nach Helmstedt und zur Durchführung weiterer Maßnahmen mit zur Dienststelle zu nehmen. Zuvor fanden sie noch im Fahrzeug des Beschuldigten eine Konsumeinheit Cannabis, die durch die Beamten beschlagnahmt wurde. Hierbei leistete der 40-Jährige heftigen Widerstand und beleidigte in der Folge die eingesetzten Beamten. Dem nicht genug: Der 40-Jährige beschimpfte und beleidigte zudem auch noch die Beamtinnen und Beamten aufs Übelste, trat um sich und beschädigte dabei auch noch einen Streifenwagen.
Anschließend durfte er die restliche Nacht im Gewahrsam der Polizei zu Gast sein, um seinen Rausch auszuschlafen. Neben Anzeigen wegen Fahren unter Alkoholeinfluss und berauschenden Mitteln, Widerstand, Beleidigung und Sachbeschädigung wird der 40-Jährige auch die Rechnung für Kost und Logis bei der Polizei begleichen dürfen.

PM der POL Wolfsburg vom 24.05.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): „Meine Personalien bekommt Ihr nicht!“ – Bundespolizei nimmt Mann nach Widerstand fest

Am 23.05.2019 um kurz vor 02:00 Uhr morgens wurde die Bundespolizei an den Haltepunkt Köln Nippes gerufen, da ein alkoholisierter Mann den Zug nicht verlassen wollte. Nachdem er mehrfach die Beamten beleidigte, leistete er erheblichen Widerstand, sodass er ins Polizeigewahrsam gebracht werden musste – seinen Namen verriet er den Polizisten vorerst nicht.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wollten die S-Bahn leer abstellen, doch ein 19-Jähriger aus Niederkassel weigerte sich, den Zug zu verlassen. Bei Erblicken der Bundespolizei beleidigte der stark alkoholisierte Mann die Polizisten, ließ sich dann zunächst aus dem Zug begleiten und rastete kurze Zeit später aus, sodass die Beamten ihm Hand- und Fußfesseln anlegten, um Schläge und Tritte zu verhindern.
Der Mann hatte keine Ausweisdokumente bei sich, sodass die Bundespolizisten ihn zunächst als „Unbekannten“ ins Polizeigewahrsam brachten. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, gab er seine Personalien preis.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen „Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte“ und „Beleidigung“ ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 24.05.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Mann bedroht mit gezücktem Messer in der Hand Ex-Freundin und Polizeibeamte, Ermittler suchen nach Zeugen!

Wegen eines Vorfalls, der sich bereits am Samstagabend vor der Polizeiwache des Neckarstadtreviers in der Waldhofstraße ereignete, suchen die Beamten des Bezirksdienstes nun nach Zeugen.
Gegen 19:45 Uhr bedrohte ein 65-jähriger Mann mit einem Messer in der Hand seine 58-jährige Ex-Lebensgefährtin. Die Frau hatte sich zuvor in den Räumlichkeiten der Polizeiwache aufgehalten. Beim Verlassen des Gebäudes lauerte der Beschuldigte der Frau, die sich in Begleitung ihrer Tochter befand, dann auf. Dabei soll der Mannheimer mit einem Küchenmesser mit Keramikschneide in der Hand auch Stichbewegungen in Richtung der Frau ausgeführt haben. Als kurze Zeit darauf zwei Polizeibeamte die Szenerie betraten, um schlichtend ins Geschehen einzugreifen, zückte der 65-Jährige erneut das zwischenzeitlich verborgen gehaltene Messer und nahm nun eine drohende Haltung auch gegenüber den Ordnungshütern ein. Mit gezückter Dienstwaffe in der Hand forderten die Uniformierten den Außer-sich-Geratenen auf, das Messer wegzulegen. Da der Angesprochene die Stichwaffe Mutter und Tochter, die sich zwischenzeitlich in den Innenhof des Polizeireviers flüchten wollten, gezielt hinterherwarf, setzten die Beamten nun Pfefferspray ein und konnten den Quadratestädter schließlich überwältigen.
Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls sollen sich mehrere Personen, die das Geschehen auch mittels Mobiltelefon filmten, in unmittelbarer Tatortnähe aufgehalten haben.
Sowohl dieser Personenkreis, als auch weitere Zeugen werden gebeten, die Polizei unter 0621/3301-0 anzurufen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

PM des PP Mannheim vom 24.05.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Männer leisten Widerstand gegen Maßnahmen der Bundespolizei

Gestern Nachmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei im Karlsruher Hauptbahnhof einen 35-jährigen Deutschen am Bahnsteig. Dieser verweigerte zunächst die Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks und versuchte anschließend, sich durch das Einsteigen in einen abfahrbereiten Zug der Kontrolle zu entziehen.
Die Beamten konnten dies verhindern, indem sie die Person am Arm festhielten. Der Mann wehrte sich jedoch derart heftig gegen die Kontrolle, dass er zu Boden gebracht, gefesselt und zur Wache verbracht werden musste. Zwei Beamte wurden hierdurch leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus der Wache entlassen. Knapp zwei Stunden später kontrollierten die Beamten einen Reisenden, welcher zuvor ohne Fahrschein von Offenburg nach Karlsruhe gereist war und im Zug mehrere Personen belästigt haben soll. Bei der Kontrolle fuchtelte der 45-jährige Pole unkontrolliert mit den Armen um sich und reagierte nicht auf die Beruhigungsversuche der Bundespolizisten. Als er auf die Dienststelle verbracht werden sollte, fing er an, wild um sich zu schlagen. Daher wurde der 45-Jährige ebenso gefesselt und auf die Wache verbracht. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,18 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde durch die zuständige Bereitschaftsrichterin angeordnet. Im Anschluss konnte er seinen Rausch bis zum nächsten Morgen in einer Gewahrsamszelle ausschlafen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 24.05.2019

 

Bregenz (Vorarlberg): Jugendlicher wehrt sich in Bregenz vehement gegen Festnahme – 3 Beamte verletzt

Am 23.05.2019, gegen 17.20 Uhr wurde die Polizei zu einer Rauferei in der Seepromenade am Molo in Bregenz gerufen. Bei der Sachverhaltsaufnahme konnte festgestellt werden, dass gegen das 14-jährigen männliche Opfer der Schlägerei eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft besteht. Die Polizisten sprachen deshalb die Festnahme aus, worauf sich der 14-jährige Mann aktiv und vehement gegen die Anhaltung wehrte. Er trat gegen die Beamten, bespuckte, kratzte und biss sie. Nach der Fixierung des renitenten Jugendlichen trat er im Polizeifahrzeug heftig gegen die Scheiben und biss in eine Einsatztasche. Bei der Festnahme des sehr aggressiven Burschen wurden zwei Polizeibeamtinnen und ein Polizeibeamter durch Bisse und Kratzer am Arm unbestimmten Grades verletzt. Der amtsbekannte und wohnsitzlose Mann wurde in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert und wird an die Staatsanwaltschaft angezeigt.
Polizeiinspektion Bregenz, Tel. +43 (0) 59 133 8120

PM der PI Bregenz/LPD Vorarlberg vom 24.05.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlichen Fahrer nach Unfallflucht gestellt

Kurz nach einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht an der Paderborner Straße hat die Polizei am Donnerstagabend den mutmaßlichen Verursacher erwischt. Der alkoholisierte 26-Jährige leistete Widerstand und beleidigte die Polizisten.
Mehrere Zeugen riefen gegen 23.00 Uhr die Polizei, nachdem ein Auto an der Einmündung Paderborner Straße/Am Almerfeld ein Verkehrszeichen umgefahren hatte und ohne anzuhalten weitergefahren war. Am Unfallort fanden die eingesetzten Polizisten Autoteile eines Audis. Das dazu gehörige Fahrzeug mit Frontschaden entdeckte eine Streife wenig später in Elsen. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und beschleunigte. Als der Audi wegen eines anderen Fahrzeugs anhalten musste gelang es den Einsatzkräften, das Auto zu blockieren und den Fahrer vorläufig festzunehmen. Der 26-Jährige war alkoholisiert und musste mit zur Blutprobe. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den Beamtinnen und Beamten. Der Tatverdächtige musste zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Gegen ihn laufen jetzt mehrere Strafanzeigen.

PM der POL Paderborn vom 24.05.2019

 

Hügelsheim (Baden-Württemberg): Balance und Contenance verloren

Zu viel konsumierter Alkohol dürfte in den Nachtstunden auf Freitag dazu geführt haben, dass eine junge Frau nicht nur die körperliche Balance, sondern auch die Contenance gegenüber den einschreitenden Beamten verloren hat. Der Besitzer eines Bistros hatte sich kurz vor 2 Uhr an die Polizei gewandt, weil eine Frau sein Lokal nicht verlassen wollte und überdies auch andere Gäste belästigte. Nach einem ausgesprochenen Platzverweis durch die hinzugerufenen Polizisten richteten sich die Feindseligkeiten fortan gegen die Gesetzeshüter. Trotz Untersagung versuchte die Frau mit einem Fahrrad davonzufahren, was ihre körperliche Konstitution jedoch kaum zuließ. Weit über 1,5 Promille sprechen eine deutliche Sprache.
Als die Beamten des Polizeireviers Rastatt die Trunkenheitsfahrt unterbanden, wurden sie einem Schwall von Beleidigungen ausgesetzt.
Den weiteren polizeilichen Maßnahmen versuchte sich die Delinquentin durch Schlagen, Losreißen und Spucken zu widersetzen. Erneute Spuckattacken während der Erhebung einer Blutprobe verfehlten glücklicherweise das anvisierte Ziel. Eine Beruhigung der Dame stand nicht in Aussicht, weshalb nur eine Übernachtung in der Ausnüchterungszelle übrigblieb. Etliche Strafverfahren wurden eingeleitet, was die Frau im Nachgang noch das ein oder andere Mal an die Nacht erinnern dürfte.

PM des PP Offenburg vom 24.05.2019

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Mann beißt zwei Polizeibeamte in Wade und Bein

45468 MH-Altstadt: Ein 22-jähriger Mülheimer hat Mittwoch Nachmittag (22. Mai, 17:00 Uhr) bei einer Kontrolle erheblichen Widerstand geleistet und zwei Polizisten ins Bein gebissen.
Der 22-Jährige war zwei Polizisten bei einer Streife am Mülheimer HBF aufgefallen, weil er stark nach Marihuana roch, als er an ihnen vorbeilief. Weil er den Beamten aus vorherigen Einsätzen als Betäubungsmittel-Konsument und -dealer bekannt war, wollten sie seinen Rucksack kontrollieren. Dagegen wehrte sich der Mülheimer vehement und mit vollem körperlichem Einsatz – er schlug und trat laut schreiend nach den beiden Beamten. Beim Versuch ihn auf dem Bauch liegend zu fixieren, biss er einem Polizisten in die Wade.
Weil sich durch das Schreien einer Passantin bereits eine Menschenansammlung um das Geschehen gebildet hatte, mussten die Polizeibeamten Verstärkung anfordern, um die Situation zu beruhigen.
Als der 22-jährige Mülheimer zum Gewahrsam transportiert werden sollte, attackierte er die Beamten weiterhin sehr massiv. Weil sein Versuch, einem Polizisten die Waffe wegzunehmen, scheiterte, biss er auch diesen in den Oberschenkel. Außerdem bespuckte er die Beamten, so dass ihm auf der Wache eine Spuckhaube angelegt wurde. Weil er sich selbst Verletzungen zufügte, musste er weiter fixiert werden.
Eine Blutprobe soll klären, ob der Mülheimer Betäubungsmittel konsumiert hat.

PM der POL Essen vom 24.05.2019

Bad Säckingen (Baden-Württemberg): Betrunkener macht es sich auf Ausstellungsmöbeln gemütlich

Ein betrunkener Mann hat es sich am Mittwoch, 22.05.2019, in der Innenstadt von Bad Säckingen auf Ausstellungsmöbeln gemütlich gemacht. Obwohl er von einer Verkäuferin dazu aufgefordert wurde zu gehen, blieb er sitzen, weshalb gegen
12:20 Uhr die Polizei verständigt wurde. Eine Polizeistreife traf auf einen deutlich alkoholisierten 55 Jahre alten Mann, der es sich auf einem zum Verkauf bestimmten Gartensessel gemütlich gemacht hatte. Er hatte sich auch schon etwas eingerichtet, mit Radio und seinem Gepäck. Als er von den Beamten angesprochen wurde, reagierte er gleich aggressiv. Er beleidigte einen Polizisten, als er diesem seinen Ausweis aushändigen musste, diesen aber immer wieder wegzog.
Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt, eine Strafanzeige folgt.

PM des PP Freiburg vom 23.05.2019

 

München (Bayern): Zweimal Zivilcourage durch Mitreisende. Körperliche Attacken gegen DB-Personal

Mitreisende griffen am Mittwoch (22. Mai) in zwei Fällen ein, in denen DB-Personal in der S-Bahn bzw. in einer Regionalbahn körperlich attackiert wurde. In beiden Fällen verliefen die Vorfälle – Dank der gezeigten Zivilcourage – glimpflich.
Nr. 130:
In einem Regionalzug von Kaufering in Richtung Geltendorf kam es gegen 19:40 Uhr zu einem körperlichen Übergriff auf eine Zugbegleiterin.
Unmittelbar vor dem Betriebshalt des RE 62772 am Bahnhof Geltendorf sollte ein 21-jähriger Deutscher von der Zugbegleiterin aufgrund seines äußerst aggressiver Verhaltens ihr und gegenüber Mitreisenden von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Bereits beim Zustieg in Kaufering hatte sich der junge Mann gewaltsam, begleitet von obszönen Beleidigungen gegen die Schaffnerin, Zutritt in die Regionalbahn verschafft.
Als der Kauferinger die 54-jährige DB-Mitarbeiterin nach der Abfahrt Richtung Geltendorf körperlich bedrängte, rief sie um Hilfe. Drei Mitglieder einer Reisegruppe und einem Ehepaar gelang es gemeinsam den Angreifer von der 54jährigen Zugschaffnerin wegzuziehen. Als der Aggressor einer zu Hilfe gekommenen 55-Jährigen aus dem Landkreis Ostallgäu mit der Faust ins Gesicht schlug, wurde er von den Helfern zu Boden gerungen und dort bis zum Zughalt in Geltendorf und dem Eintreffen alarmierter Beamter der Bayerischen Landespolizei festgehalten.
Von den Einsatzkräften wurde er gefesselt und zwangsweise aus dem Zug verbracht. Bei der gemeinsamen Verbringung zum Einsatzfahrzeug durch Landes- und Bundespolizeibeamte versuchte der 21-Jährige mehrmals gezielt gegen die Einsatzkräfte zu treten. Dabei wurde ein Landespolizist am Bein getroffen, er blieb unverletzt. In einem Streifenfahrzeug der Bundespolizei spuckte der junge Mann um sich, aufgrund dessen ihm von den Beamten eine Spuckschutzhaube aufgesetzt wurde.
Die Zugbegleiterin blieb äußerlich unverletzt, beendet jedoch in Geltendorf ihren Dienst und wurde von einem DB-Mitarbeiter betreut.
Die ins Gesicht geschlagene Ostallgäuerin verzichtete auf eine sofortige medizinische Behandlung, wird sich jedoch heute gegebenenfalls selbständig zum Arzt begeben.
Erste Ermittlungen ergaben, dass der 21-Jährige seit 2012 bereits mehrmals im Bereich der Drogenkriminalität auffällig geworden war. Er gilt als psychisch auffällig und war in diesem Zusammenhang von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden. Unter ärztlicher Begleitung und Sicherung durch Beamte der Landespolizei wurde der Kauferinger in eine psychiatrische Klinik in Landsberg am Lech verbracht. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung und Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Nr. 131:
In einer S-Bahn (S6, Richtung Ostbahnhof) kam es kurz vor 7 Uhr nach dem Halt am Karlsplatz (Stachus) zu einer körperlichen Attacke gegen DB-Mitarbeiter.
Ein 31-jähriger Deutscher fuhr schlafend in der S-Bahn Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit weckte den Aubinger und forderte den Fahrscheinlosen auf, seine Füße von der Sitzbank zu nehmen. Daraufhin soll der gebürtige Türke unvermittelt aufgesprungen sein und einen 27-jährigen Kontrolleur zu Boden gerungen haben. Des Weiteren soll sich der Angreifer auf die Beine des Geschädigten gesetzt und ihm mehrfach Schläge an- und mit dem Tode bedroht haben.
Bislang unbekannte Reisende mischten sich ein und sollen die beiden getrennt haben, indem sie den 31-Jährigen von dem 27-Jährigen zogen. Eine Streife der Bundespolizei, die sich des Vorfalles am S-Bahnhaltepunkt Marienplatz angenommen hatte, konnte bei der Durchsuchung des Aubingers ein sogenanntes Cuttermesser auffinden.
Der DB-Mitarbeiter erlitt vermutlich durch einen Faustschlag, Schmerzen im Gesicht, benötigte jedoch keine unmittelbare ärztliche Hilfe. Gegen den 31-Jahrigen ermittelt die Bundespolizei nun wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde er auf dem Revier entlassen.
Die Münchner Bundespolizei dankt den couragierten Helfern für Ihr Einschreiten, mit dem sie eine weitere Eskalation und möglicherweise auch weitere Verletzungen der Angegriffenen verhinderten.

PM der BPOLI München vom 23.05.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 37-Jähriger leistete erheblichen Widerstand

Am Mittwochabend (22.05., 21.00
Uhr) meldete sich ein aufmerksamer Zeuge über den Polizeiruf 110 und teilte mit, dass er einem offensichtlich betrunkenen Mann auf einem Kleinkraftrad folgen würde. Der Fahrer war zunächst auf der Schulstraße unterwegs und setzte seine Fahrt dann auf der Gestermannstraße fort.
Im Bereich Ravensberger Straße/ Gestermannstraße kam er schließlich zu Fall.
Der 29-jährige couragierte Zeuge hinderte ihn dann an der Weiterfahrt und nahm den Schlüssel des Kleinkraftrades an sich.
Der Fahrer – ein 37-jähriger Mann aus Versmold – lief dann zu Fuß über einen Firmenparkplatz an der Ravensberger Straße zu einer Wohnung an der Pestalozzistraße.
Dort trafen ihn dann die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten auch an.
Der Beschuldigte stand deutlich erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol. Als ihn die Polizeibeamten überprüfen und seine Personalien feststellen wollten, beleidigte er sie aufs Übelste. Er war aggressiv und ging die Polizeibeamten körperlich an, woraufhin diese ihn zu Boden brachten und fesselten.
Der 37-Jähriger gebärdete sich derart, dass Unterstützungskräfte von der Polizeiwache Versmold hinzugezogen werden mussten. Als Mann zwischenzeitlich gesundheitliche Probleme vorgab, wurde zudem ein Rettungswagen angefordert. Auch gegen die medizinische Untersuchung der Sanitäter setzte sich der Beschuldigte körperlich erheblich zur Wehr; die Rettungssanitär wurden beleidigt und wurden angegangen.
Noch vor Ort wurde dem Osnabrücker eine Blutprobe durch einen ebenfalls eingesetzten Arzt entnommen.
Anschließend wurde der Beschuldigte zur Polizeiwache nach Gütersloh gebracht.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung auf sexueller Grundlage, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Vorsätzliche einfache Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 23.05.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): 34-Jähriger greift Polizeibeamte an

Bei dem Versuch, eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Straße Stau zu schlichten, wurden am frühen Donnerstagmorgen drei Polizeibeamte leicht verletzt.
Einer Polizeistreife war um 3.50 Uhr in unmittelbarer Nähe einer Gaststätte am Stau eine Gruppe von Personen aufgefallen, die sich stritten und offenbar kurz vor einer körperlichen Auseinandersetzung standen. Als die Beamten eingriffen, um eine weitere Eskalation zu verhindern, schlug ein 34-jähriger Oldenburger sofort nach einem der Polizeibeamten. Als die beiden Kommissare den aggressiven Mann zu Boden bringen und fixieren wollten, schlug und trat dieser immer wieder nach den Beamten. Einem weiteren Beamten, der kurz darauf zur Unterstützung eintraf, biss der 34-Jährige in die Hand. Schließlich konnten die eingesetzten Polizeibeamten dem Mann Handfesseln anlegen.
Während der Oldenburger zum Abtransport ins Fahrzeug gesetzt wurde, trat er einem 30-jährigen Polizeikommissar mit dem Schuh gegen den Kopf. Der Beamte ist seitdem nicht mehr dienstfähig.
Der 34-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Zuvor entnahm ein Arzt eine Blutprobe, da der Mann unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand.
Die Polizei hat gegen den 34-Jährigen Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 23.05.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Mittwochabend gegen 19:35 Uhr sollte ein 27-Jähriger am Ludwigsburger Bahnhof einer Personenkontrolle unterzogen werden. Der stark alkoholisierte Mann verhielt sich gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten von Anfang an aggressiv und respektlos. Die Aushändigung seines Ausweises verweigerte er zunächst. Im Verlauf der Kontrolle wurde der Mann aggressiver und fing an, wild mit den Armen in Richtung der Polizeibeamten zu gestikulieren. Als dies durch die Beamten unterbunden werden sollte, setzte sich der Mann körperlich zur Wehr.
Er musste zu Boden gebracht und dort gefesselt werden. Während des anschließenden Transports zum Polizeirevier Ludwigsburg verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv, biss einen Beamten in die Hand, spukte die Beamten an und beleidigte diese. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen wurden Substanzen aufgefunden, bei denen es sich vermutlich um Betäubungsmittel handelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige auf freien Fuß gesetzt.
Ein Polizeibeamter wurde durch den Einsatz leichtverletzt. Der Tatverdächtige erlitt ebenfalls leichte Blessuren. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes, Körperverletzung, Beleidigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 23.05.2019

 

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Möbel zerstört und Anwohnerin belästigt

Am Mittwoch, 22.5.2019 randalierte ein Anwohner gegen 22.50 Uhr in seiner Wohnung an der Schützenstraße in Ahlen. Der 45-Jährige hatte vor Ankunft der Polizei ein Fenster seiner Wohnung sowie kleinere Möbel zerstört. Der Ahlener war stark alkoholisiert, hatte Stimmungsschwankungen und verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv. Eine Anwohnerin schilderte den Polizisten, dass der Mann ihr kurz zuvor seine Genitalien gezeigt und sie beleidigt hatte. Aufgrund des Verhaltens des 45-Jährigen entschlossen sich die Beamten ihn mitzunehmen. Während der Fahrt zur Polizeiwache besserte sich der Umgang des Mannes nicht. Er setzte seine Beleidigungen fort, allerdings waren nun die Einsatzkräfte Ziel. Da der Ahlener nach Angaben eines Arztes nicht gewahrsamsfähig war, brachten ihn die Polizisten zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus.

PM der POL Warendorf vom 23.05.2019

 

Markdorf-Ittendorf (Baden-Württemberg): Randalierer

Möglicherweise in einem alkoholbedingten Ausnahmezustand befand sich ein 28-jähriger Mann, der am späten Mittwochabend zunächst vor einem Mehrfamilienhaus in Ittendorf randalierte und herumschrie.
Nachdem sich der deutlich alkoholisierte 28-Jährige einer alarmierten Streifenwagenbesatzung gegenüber zunächst einsichtig zeigte, im weiteren Verlauf jedoch zunehmend aggressiver wurde und versuchte, die Wohnungstüre seiner Lebensgefährtin in dem Haus einzutreten, musste er von den Beamten in Gewahrsam genommen und hierzu mittels Handschellen gefesselt werden. Noch vor der anschließend notwendigen Untersuchung in einem Krankenhaus beleidigte der Mann die Polizeibeamten und trat nach diesen, sodass er zusätzlich an den Füßen fixiert werden musste. Nachdem der 28-Jährige außerdem fortwährend versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde er schließlich in ein Fachkrankenhaus eingeliefert.

PM des PP Konstanz vom 23.05.2019

 

Passau (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / Urkundenfälschung / Straßenverkehrsgefährdung

Rollerfahrer liefert sich wilde Verfolgungsfahrt mit Polizei quer durchs Stadtgebiet – Flucht endet in Justizvollzugsanstalt.
Eine zivile Motorradstreife der Verkehrspolizei Passau wollte am Freitag letzter Woche gegen 12:30 Uhr in der Regensburger Straße einen Rollerfahrer zur Verkehrskontrolle anhalten. Der 28jährige Rollerfahrer war damit anscheinend nicht einverstanden, missachtete mehrfach die Anhaltesignale am Zivilkrad der Polizei und lieferte sich anschließend eine wilde Verfolgungsfahrt quer durch das Stadtgebiet. Im Bereich der Oberen Donaulände konnte der Roller schließlich gestoppt werden. Der 28Jährige versuchte durch mehrfaches Schlagen gegen die Hände des Polizeibeamten, die Anhaltung zu verhindern. Schnell war der Grund für seine Flucht geklärt: der Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem war am Roller ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht, welches zuvor für einen weiteren Roller ausgegeben wurde. Da der Kradfahrer drogentypische Auffälligkeiten zeigte, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Anschließend wurde er dem Haftrichter vorgeführt, da gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Der Tag endete für den Rollerfahrer letztendlich in der Justizvollzugsanstalt. Er wurde angezeigt und muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.

PM der VPI Passau vom 23.05.2019

 

Ennepetal (Nordrhein-Westfalen): 30-Jährige verursacht alkoholisiert Unfall

Am Mittwoch, gegen 22:00 Uhr, wurde die Polizei durch eine Zeugin darüber informiert, dass in der Straße Ischebecke ein verunfallter Mazda neben der Fahrbahn stehe. Eine Polizeistreife stellte fest, dass der Fahrer des Fahrzeugs augenscheinlich die Kontrolle über den Mazda verlor, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baumstumpf stieß. Das Fahrzeug war verschlossen und leer. Sie konnten die Fahrerin des Mazdas, eine 30-Jährige Frau aus Ennepetal, allerdings in der Nähe der Unfallstelle feststellen. Sie war unverletzt. Die Beamten stellten jedoch Alkoholgeruch in der Atemluft der Ennepetalerin fest. Ein Alkoholtest verlief deutlich positiv. Als sie mit dem Streifenwagen zur Polizeiwache transportiert werden sollte, wehrte sich die Frau und trat und schlug nach den Beamten. Diese mussten ihr für den Transport Handfesseln anlegen. Auf der Polizeiwache wurde ihr eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde vorläufig sichergestellt. Gegen sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 23.05.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Alkoholisierter Mann griff Polizisten an

Am Donnerstag, den 23. Mai trafen Beamte des 2.
Polizeireviers gegen 4:00 Uhr im Rahmen ihrer Streife auf einen Mann, der stark alkoholisiert auf der Fahrbahn der Kaistraße torkelte.
Sie brachten den Mann von der Straße herunter und wollten ihn kontrollieren. Im Verlauf der Kontrolle wurde der 59-jährige zunehmend aggressiv und griff schließlich einen 25-jährigen Polizisten mit einem Tritt und einem Biss an. Der Beamte blieb jedoch dienstfähig.
Der alkoholisierte Mann wurde überwältigt und in den Polizeigewahrsam überführt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM (190523.1) der PD Kiel vom 23.05.2019

 

Korbach (Hessen): Polizei nimmt vier Männer wegen gewerbsmäßigem Diebstahl fest

Am Dienstagabend nahm die Polizei Korbach vier Männer fest, die im Verdacht stehen, einen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahl begangen zu haben.
Gegen 18.40 Uhr waren die Tatverdächtigen in einem Discounter in der Strother Straße in Korbach. Dort gingen sie arbeitsteilig vor:
Ein Tatverdächtiger lenkte eine Angestellte gezielt durch ein Gespräch ab, ein zweiter versuchte, die Sicht zum Zigarettenständer zu versperren. Die beiden anderen Männer entnahmen mehrere Zigarettenschachteln aus dem Ständer. Die Angestellte konnte den Diebstahl trotz der Ablenkung und der versperrten Sicht beobachten und sprach die Männer an. Einer von ihnen gab daraufhin einige der entwendeten Zigarettenschachteln zurück. Diese hatte er zuvor bereits in seiner Kleidung versteckt. Anschließend flüchteten aber drei der vier Tatverdächtigen aus dem Geschäft.
Die Angestellte verständigte die Polizei Korbach, die den vierten Tatverdächtigen im Geschäft festnehmen konnte. Beamte der Polizeistation Korbach und Zivilbeamte einer Operativen Einheit fahndeten anschließend im Stadtgebiet von Korbach nach den Flüchtigen. Gegen 20.30 Uhr folgte die Festnahme der drei Männer in ihrem Pkw, einem weißen Renault Megane mit BOT-Kennzeichen. Während sich zwei Männer widerstandslos festnehmen ließen, leistete einer bei der Festnahme Widerstand. Bei einem Tatverdächtigen konnte die Polizei darüber hinaus ein in München entwendetes Mobiltelefon sicherstellen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Korbach am Mittwoch Untersuchungshaftbefehle gegen die vier Beschuldigten. Bei diesen handelt es sich um drei Georgier und einen Ukrainer im Alter von 30 bis 32 Jahren, die alle in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben. Sie wurden in die Justizvollzugsanstalt Kassel eingeliefert.

PM der POL Korbach vom 23.05.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Ärger über „Knöllchen“ geht zu weit – alkoholisierte Betroffene wird handgreiflich

Bei der Beanstandung einer Falschparkerin ist am Mittwoch eine städtische Vollzugsangestellte von der Betroffenen und deren Begleiter beleidigt und bedroht worden. Sie rief deswegen die Polizei. Nachdem die Streife vom Polizeirevier Freudenstadt am Ort des Geschehens eingetroffen war, ging es den beiden Beamten nicht viel besser. Die alkoholisierte 36-Jährige beleidigte einen der Beamten und schlug nach ihm. Letztendlich wurde die Frau zum Streifenwagen gebracht. Auf dem Weg dorthin und auch später, als sie bereits im Auto saß, beleidigte sie denselben Beamten weiter und trat mit den Füßen nach ihm. Ihr junger Begleiter hatte sich inzwischen entfernt. Auf dem Polizeirevier wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der mit einem Wert von fast zwei Promille endete.
Danach durfte die Frau wieder gehen. Weitere Ermittlungen werden folgen.

PM des PP Tuttlingen vom 23.04.2019

 

Wunsiedel (Bayern): Betrunkene Person aufgegriffen

Bei der PI Wunsiedel ging am Mittwochabend über Notruf eine Mitteilung ein, dass ein betrunkener junger Mann im Stadtgebiet umhergeht und ein feststehendes Messer dabei hätte. Der 20-jährige Wunsiedler wurde auf einem Spielplatz einer Personenkontrolle unterzogen. Er reagierte äußerst aggressiv und griff die Beamten tätlich an. Auch bespuckte, bedrohte und beleidigte er die kontrollierenden Polizisten. Um weitere Straftat zu unterbinden sollte er in Gewahrsam genommen werden. Beim Einsteigen trat er gegen das Dienstfahrzeug und beschädigte dabei den Kotflügel. Es wurde bei ihm ein verbotenes feststehendes Messer aufgefunden und sichergestellt. Aufgrund Selbst- und Fremdgefährdung musste er in eine Klinik verbracht werden. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz. Er selbst verletzte sich durch sein renitentes Verhalten selbst leicht an der Hand. Die eingesetzten Polizeikräfte aus Wunsiedel und Marktredwitz blieben bei dem Angriff unverletzt.

PM der PI Wunsiedel vom 23.05.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Renitente Frau im Zug von Dresden nach Chemnitz

Ein Zugbegleiter informierte gestern die Bundespolizeibeamten am Chemnitzer Hauptbahnhof über eine renitente weibliche Person in der Bahn von Dresden in Richtung Chemnitz.
Am 22.05.2019 gegen 21:30 Uhr erhielten die Beamten der Bundespolizei am Revier Hauptbahnhof Chemnitz einen Anruf des Zugbegleiters der Mitteldeutschen Regiobahn, welcher von Dresden in Richtung Chemnitz unterwegs war. Er teilte mit, dass sich in der Bahn eine weibliche Person befinde, welche ihn beleidigt und bespuckt hätte. Ausgangspunkt dazu war eine Fahrtkartenkontrolle. Die Frau konnte kein gültiges vorweisen. Der Zugbegleiter bat die Beamten um Hilfe.
Bei Eintreffen des Zuges am Chemnitzer Hauptbahnhof um 22:25 Uhr übernahmen die Beamten vor Ort den Sachverhalt. Der Aufforderung die Beamten zur Dienststelle zu begleiten, kam die Frau zunächst nicht nach. Auf dem Weg zur Dienststelle verhielt sie sich uneinsichtig und beleidigte die Beamten ebenfalls.
Gegen die 29-jährige Tunesierin wurde Strafanzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie Erschleichen von Leistungen erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte sie die Dienststelle verlassen.

PM der BPOLI Chemnitz vom 23.05.2019

 

Dortmund-Hagen (Nordrhein-Westfalen): Gewalt – Nach Volksverhetzung und Widerstands im Dortmunder Hauptbahnhof – Bundespolizist erleidet Mittelhandbruch

Ein gebrochenes Handgelenk ist das Ergebnis eines Einsatzes, der sich gestern Morgen (22. Mai) im Dortmunder Hauptbahnhof ereignete. Dort soll sich ein 36-jähriger Mann in volksverhetzender Art und Weise gegenüber mehreren Personen geäußert haben. Bei seiner anschließenden Kontrolle leistete er Widerstand.
Gegen 01:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zum Infopoint im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort sollte es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Wie Zeugen erklärten, hatte sich ein Mann in volksverhetzender Art und Weise gegenüber mehreren Taxifahrern am Taxistand vor dem Hauptbahnhof geäußert. Dabei beleidigte er diese verbal, wobei er auch kurdische Symbole und Zeichen gezeigt haben soll. Zudem habe der Mann damit gedroht, Bierflaschen auf seine Opfer zu werfen.
Daraufhin sollen sich mehrere der Taxifahrer zusammengetan und den „Aggressor“ in Richtung Bahnhofshalle vertrieben haben. Im Bahnhof trafen die Bundespolizisten den 36-jährigen Mann an und wollten ihn überprüfen. Weil er sich auch gegenüber den Einsatzkräften verbal aggressiv verhielt, wurde der Einsatz der Bodycam angedroht und durchgeführt.
Als er mit zur Wache genommen werden sollte, weigerte er sich. Im anschließenden Handgemenge ging der Mann zusammen mit einem 29-jährigen Bundespolizisten zu Boden. Dabei brach sich der Beamte die Mittelhand und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Gegen den türkischen Staatsangehörigen aus Hagen, der kurdischer Abstammung ist und über einen festen Wohnsitz in Hagen verfügt, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Widerstands eingeleitet.
Weil auch der Hagener einen Strafantrag gegen mehrere Taxifahrer stellte, wurde gegen diese ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Der verletzte Bundespolizist fällt voraussichtlich mindestens sechs Wochen aus.

PM der BPOLD St. Augustin/BPOLI Dortmund vom 23.05.2019

 

Zürich: Personenkontrollen nach Flaschenwürfen gegen die Polizei im Kreis 5

Am Mittwoch, 22. Mai 2019, kontrollierte die Stadtpolizei Zürich mehrere Dutzend Personen vor dem GC-Fanlokal an der Heinrichstrasse 65, nachdem mehrere Flaschen in die Richtung der Polizei geworfen worden waren.
Aufgrund der durch die Swiss Football League verhängten Sanktionen gegen den Grasshopper Club Zürich, wurde das Meisterschaftsspiel GC – FC Sion vor leeren Rängen, als sogenanntes Geisterspiel, durchgeführt. Mehrere Dutzend Fans hielten sich deshalb rund um das Fanlokal auf. Um die Sicherheit rund um das Spiel zu gewährleisten, war die Stadtpolizei mit uniformierten und zivilen Kräften im Kreis 5 und rund ums Stadion präsent. Kurz nach 21.30 Uhr warfen mehrere Personen, die sich beim Fanlokal aufhielten, rund ein Dutzend Flaschen in Richtung der Polizisten. Dies führte dazu, dass die Polizei 63 Personen kontrollierte. Eine Person musste zur Überprüfung der Personalien vorübergehend festgenommen werden. Über Verletzte oder entstandene Sachschäden aufgrund der Flaschenwürfe ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nichts bekannt.

Medienmitteilung: Stadtpolizei Zürich, Do. 23. Mai 2019, 13.15 Uhr

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Gewahrsamsnahme

Heftig gerieten zwei Bewohner der LEA Sigmaringen am Mittwochnachmittag in der Mühlbergstraße aneinander. Eine vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung der Polizeidiensthundeführerstaffel Pfullendorf wurde auf die Streithähne aufmerksam und schritt ein. Während sich der eine Betroffene einsichtig zeigte, reagierte sein Kontrahent, ein 26-jähriger Nordafrikaner, weiterhin aggressiv gegenüber Passanten und der Polizei. Mit Unterstützung der in Sigmaringen eingesetzten Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz konnte der 26-Jährige beruhigt und zur Verhinderung weiterer Störungen bis 22.00 Uhr in richterlich angeordneten Beseitigungsgewahrsam genommen werden.

PM des PP Konstanz vom 23.05.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Bei Polizeikontrolle Schreckschusswaffe gezogen

Sehr unbedacht zeigte sich ein 60-jähriger Pkw-Fahrer bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Staatsstraße 2312 am Mittwochnachmittag. Der Verkehrsteilnehmer war so aufgebracht über den Umstand, dass er angehalten wurde, dass er seiner Wut anfänglich durch lautstarkes Schimpfen Luft machte und in der weiteren Folge zunehmend aggressiver wurde. Unterdessen zog er eine schwarze Schusswaffe, die sich in einem Holster im Handschuhfach befunden hatte. Die beiden kontrollierenden Beamten zogen angesichts der Gefahrensituation ihrerseits ihre Schusswaffen und konnten den Fahrzeugführer ohne größere Gewaltanwendung aus dem Fahrzeug verbringen und fesseln. Die schwarze Waffe des 60-Jährigen, eine Schreckschusswaffe wie sich später herausstellte, die dem Aussehen nach von einer echten Waffe nicht zu unterscheiden ist, führte der Pkw-Führer als Inhaber eines sog. „kleinen Waffenscheins“ berechtigt.
Brandgefährlich machte die Situation aber das Verhalten des Pkw-Fahrers, von dem man als Waffenscheininhaber einen sorgsameren Umgang mit seiner Waffe hätte erwarten können. In diesem Zusammenhang rät die Polizei Personen, die erlaubnisfrei Waffen transportieren und mit sich führen: Bei einer Polizeikontrolle bitte auf den Umstand hinweisen, dass eine Waffe mitgeführt wird und schildern wo am Körper oder im Fahrzeug sich diese Waffe befindet.
Bei Schusswaffen bitte auch auf den Ladezustand hinweisen und keinesfalls nach der Waffe greifen oder diese gar den kontrollierenden Beamten vorhalten!

PM der PI Marktheidenfeld vom 23.05.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizeibeamte

Was genau einen 23-Jährigen am Mittwochmittag in der Rheintorstraße dazu verleitet hat, sich aggressiv gegen um Hilfe gebetene Beamte des Polizeireviers Rastatt zu wenden, ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht bislang, dass der junge Mann zwischen 14 Uhr und 15 Uhr mehrfach versuchte, die Ermittler körperlich zu attackieren. Seine Angriffe und Spuckversuche verfehlten glücklicherweise ihr Ziel, sodass keiner der eingesetzten Ordnungshüter verletzt wurde. Der 23-Jährige wurde im weiteren Verlauf in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 23.05.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Konsument und renitent – Jugendlicher sträubt sich erfolglos

Am Mittwochabend kam es anlässlich einer Kontrolle der Bundespolizei im Hauptbahnhof Koblenz zu einer Widerstandshandlung.
Während der Überprüfung eines 16-Jährigen flüchtete der junge Mann, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt werden. Beim Festhalten versuchte er sich aus den Griffen der Bundespolizisten herauszuwinden, schlug um sich und spuckte wiederholt vor die Füße der Beamten.
Die Kontrolle ergab, dass gegen ihn ein aktuelles Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung anhängig ist und er zudem noch Betäubungsmittel mit sich führte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Kinder- und Jugendhilfe Arenberg zugeführt.
Gegen den bereits zwölffach polizeilich in Erscheinung getretenen jungen Mann wurde ein erneutes Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 23.05.2019

 

Ludwigsfelde, Genshagen, Übergangswohnheim (Brandenburg): Polizist nach Widerstandshandlung verletzt

Mittwoch, 22. Mai 2019, 12:00 Uhr
Im Rahmen einer Amtshilfe für die Ausländerbehörde, war die Polizei am Mittwochmittag, im Genshagener Übergangswohnheim für Asylsuchende eingesetzt. Nach der Auseinandersetzung zweier Bewohner, sollte der „Störenfried“ in ein anderes Wohnheim umziehen. Dieser weigerte sich jedoch, den Beschluss der Ausländerbehörde anzuerkennen und freiwillig das Objekt zu verlassen. Wegen der angespannten Lage, wurde die Polizei mit hinzugerufen. Diese sollten den Mann aus dem Wohnheim bringen, um so die geplante Maßnahme umsetzen zu können. Dabei wehrte sich der Mann gegen die Polizisten so sehr, dass die Beamten ihn mit einfacher körperlicher Gewalt auf den Boden drücken und dort fixieren mussten. Dabei trat der am Boden liegende Afghane sein Knie mit großer Krafteinwirkung, gegen Kopf eines der handelnden Beamten, so dass dieser anschließend, mit einer Prellung im Gesicht, in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Er blieb weiter dienstfähig. Der 29-Jährige Afghane wurde dann ohne weitere Vorkommnisse, in seine neue Unterkunft nach Luckenwalde gebracht. Zusätzlich ermittelt jedoch die Kriminalpolizei gegen den Mann, wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte

PM (1240) der PD Brandenburg West vom 23.05.2019

 

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Mit Messer bedroht

Weil bei seiner Freundin die Abschiebung bevorstand, bedrohte ein 23jähriger Bewohner des Ankunftszentrums am Donnerstagvormittag, gegen 09.50 Uhr Security-Mitarbeiter und Polizeibeamte mit einem Messer. Anschließend flüchtete er zu Fuß, konnte eingeholt werden und verletzte sich anschließend mit dem Messer selber an Hals und Unterarm. Beim Zugriff durch die Polizisten widersetzte er sich und fügte in der Folge einem Security-Mitarbeiter mit dem Messer eine Schnittverletzung an der rechten Hand zu. Der Täter konnte zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert werden. Er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde er an die Landesaufnahmebehörde übergeben.

PM der PI Heidekreis vom 23.05.2019

 

Kronberg (Hessen): Widerstand nach Familienstreitigkeiten

Mittwoch, 22.05.2019, 14:00 Uhr (hf)Im Verlauf von Ehestreitigkeiten in Kronberg in der Dieselstraße wurde ein 19-jähriger, nachdem er Widerstand geleistet hatte, vorläufig festgenommen. Zeugen hatten aufgrund eines lautstarken Streites die Polizei gerufen. Nach Angaben der Beamten wollten sich diese vor Ort mit der Ehefrau unterhalten, wurden dabei jedoch mehrfach von dem 19-Jährigen bedroht. Daraufhin wurden diesem durch die Streife Handfesseln angelegt. Während dieser Maßnahme kam es zu einem kurzen Gerangel, bei dem ein eingesetzter Beamter leicht verletzt wurde. Folge: Der 19- jährige wurde vorläufig festgenommen und durfte erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einem eindringlichen Gespräch die Polizeistation wieder verlassen.

PM der PD Hochtaunus/PP Westhessen vom 23.05.2019

 

Emden (Niedersachsen): Sachbeschädigung/ Beleidigung

Polizeibeamte wurden gestern Abend gegen 21:25 Uhr wegen einer Sachbeschädigung zu den Aussichtstreppen am Schreyers Hoek gerufen. Ein Zeuge beobachtete, wie ein Mann Sprühfarbe auf die Treppen sowie einen Rettungsring auftrug. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellten sie frische Farbschmierereien fest. Der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, war noch vor Ort. Die Beamten nahmen dessen Personalien auf, leiteten ein Strafverfahren ein und sprachen gegenüber dem Mann einen Platzverweis aus. Anstatt diesem nachzukommen, beleidigte der 23-Jährige die Beamten. Zur Durchsetzung des Platzverweises nahmen die Einsatzkräfte den Mann kurzzeitig in Gewahrsam.

PM der PI Leer/Emden vom 23.05.2019

 

Kassel (Hessen): Polizei nimmt geflüchteten Volksverhetzer nach Hitlergruß durch hartnäckige Fahndung fest

Während einer Anzeigenaufnahme wegen Ladendiebstahls am gestrigen Mittwochabend in der Wittrockstraße in Kassel beleidigte ein 17-Jähriger aus einer Gruppe von pöbelnden Jugendlichen die vor Ort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West in Baunatal auf das Übelste. Der Jugendliche zeigte außerdem zweimal, für alle Passanten sichtbar, den verbotenen Hitlergruß, bevor er mit seinen Freunden die Flucht ergriff. Die eingeleitete und bis in die Nacht fortgesetzte Fahndung führte schließlich gegen 0:10 Uhr am frühen Donnerstagmorgen zum Erfolg und zur Festnahme des jungen Mannes.
Wie die vor Ort eingesetzten Beamten schilderten, hatte eine 18-Jährige aus Kassel eine Flasche Wodka für rund 4 Euro in einem Discounter in der Wittrockstraße geklaut. Zu dieser jungen Frau gehörte eine Gruppe von Jugendlichen, die vor dem Laden die Kunden und Passanten anpöbelten. Während der Anzeigenaufnahme beleidigte der 17-Jährige aus dieser Gruppe die Polizeibeamten mehrfach. Des Weiteren hatte er auf dem Parkplatz des Lebensmittelgeschäfts „Sieg Heil“ geschrien und den Hitlergruß gezeigt, den er kurz darauf auf der Hauptstraße stehend nochmals provokativ in Richtung der Beamten zeigte und anschließend in Begleitung zweier Freunde über die Wilhelmshöher Allee flüchtete. Durch die sofort eingeleitete Fahndung konnten zunächst die zwei Freunde an der „Goetheanlage“ festgehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Die Identität ihres noch flüchtigen Freundes verrieten die jungen Männer den Beamten natürlich nicht. Da gegen die Beiden nichts vorlag, ließen die Beamten sie nach der Aufnahme ihrer Personalien weiter ihrer Wege ziehen. Durch die fortgesetzte und hartnäckige Fahndung und operativen Maßnahmen im persönlichen Umfeld der Personengruppe, gelang es den Beamten schließlich gegen Mitternacht den 17-Jährigen aus Frankfurt (Oder), der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, im Bereich einer Anschrift seiner Freunde festzunehmen.
Der Jugendliche muss sich nun wegen der Straftatbestände des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Beleidigung verantworten. Die Ermittlungen werden von dem zuständigen Kommissariat ZK10 der Kasseler Kriminalpolizei getätigt.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 23.05.2019

 

Lohr a.M. (Bayern): Völliger Kontrollverlust

Am Mittwochabend, gegen 20:30 Uhr, meldete sich eine Mitarbeiterin des Bezirkskrankenhauses bei der Lohrer Polizei. Sie teilte mit, dass eine Patientin, die sich in freiwilliger Behandlung befand, nicht vom genehmigten Ausgang zurückgekehrt war. Außerdem war bekannt, dass sie sich Alkohol besorgt hatte und nicht mehr in der Lage war, zurück zu finden. Obwohl sich die Beamten gleich auf die Suche machten, konnten sie die 32-jährige Patientin zunächst nicht finden.
Gegen 22:40 Uhr gingen Anrufe bei der Polizei ein, dass jemand in die Realschule eingedrungen ist. Die angerückten Beamten stellten fest, dass eine Scheibe eingeschlagen worden war und jemand extrem randaliert hatte. Es waren Gegenstände heruntergeworfen und sogar ein Feuer auf dem Fußboden angezündet worden. Die Beamten konnten die Urheberin, die o.g. 32-Jährige, auch gleich antreffen. Auf Ansprache richtete sie sich gegen die Polizisten. Die Beamten waren gezwungen, die völlig aus den Fugen geratene Frau mit Gewalt zu bändigen und fesseln. Im Zuge dessen trat sie zwei Beamten gegen das Schienbein.
Die Beamten wiesen die 32-Jährige deshalb zwangsweise ins Bezirkskrankenhaus ein.
Die beiden getretenen Polizisten konnten trotz blauer Flecken ihren Dienst fortsetzen.
In der Folge wurde bekannt, dass die Dame noch für mindestens zwei beschädigte Pkw verantwortlich ist. Im Kaibachweg schlug sie die Seitenscheibe eines weißen Audi-A5 und die Heckscheibe eines Audi-Q5 ein. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 3000 € geschätzt.

PM der PI Lohr a.M. vom 23.05.2019

Aachen (Nordrhein-Westfalen): 2 Haftbefehle durch Bundespolizei auf dem Aachener Bendplatz und am Hauptbahnhof vollstreckt
Beamte der Bundespolizei haben auf dem Bendplatz in Aachen einen Fernreisebus aus Belgien kontrolliert. Hier konnten sie bei einem 38-Jährigen einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vollstrecken. Er hatte eine Geldstrafe in Höhe von 1400,- Euro, die vom Amtsgericht Homburg gegen ihn wegen des bereits genannten Deliktes verhängte wurde, nicht gezahlt. Ersatzweise wurde eine 140-tägige Freiheitsstrafe gegen ihn ausgesprochen. Der 38-Jährige wurde festgenommen und in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Von hier wird er in die für ihn zuständige Justizvollzugsanstalt zur Verbüßung seiner Freiheitsstrafe eingeliefert.
Eine weitere Festnahme konnten die Beamten der Bundespolizei am Mittwochmorgen am Hauptbahnhof Aachen verzeichnen. Sie kontrollierten die Regionalbahn aus Belgien, als sie bei einem 21-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz feststellten. Des Weiteren stellte sich heraus, dass er sich im laufenden Asylverfahren in Deutschland befindet und mit seiner vorgelegten Bescheinigung keine Legitimation für die Aus- und anschließenden Wiedereinreise nach Deutschland hatte. Er wurde wegen der unerlaubten Einreise beanzeigt und im Anschluss in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
PM der BPOLD Sankt Augustin / BPOLI Aachen vom 22.05.2019

Detmold (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landen im Polizeigewahrsam
Dienstagnachmittag randalierten zwei Männer aus Detmold an einer Bushaltestelle im Rosental. Gegen 13:50 Uhr pöbelten die 23 und 24 Jahre alten Männer an der Haltestelle die dort wartenden Passanten in aggressiver Weise an. Nach einer üblen Beleidigung gegenüber einer Frau mischte sich ein 19-jähriger Detmolder ein. Dieser erhielt von dem 24-Jährigen eine Kopfnuss. Da die angetrunkenen Männer auch gegenüber den Polizeibeamten aggressiv blieben und Widerstand leisteten, wurden sie gefesselt und zur Wache gebracht, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten. Entsprechende Anzeigen wurden wegen des Verhaltens der Männer gefertigt.
PM des POL Lippe vom 22.05.2019

Fehrbellin (Brandenburg): In Gewahrsam genommen
In einer Wohnung in der Berliner Straße wurde gestern gegen 21.45 Uhr ein 30-jähriger alkoholisierter Fehrbelliner gegenüber einer 24-Jährigen aufdringlich und bedrängte sie. Die Frau versuchte sich zu entziehen und verließ die Wohnung. Der Mann ging ihr jedoch hinterher. Daran versuchte, ihn ein ebenso in der Wohnung anwesender 35-jähriger Fehrbelliner zu hindern. Daraufhin schlug der 30-Jährige den 35-Jährigen und ließ sich nicht mehr beruhigen, sodass die Polizei informiert wurde. Die Beamten versuchten den 30-Jährigen, der inzwischen gegen die Wohnungstür geschlagen und getreten hatte, zu beruhigen. Stattdessen versuchte der Mann, die Polizeibeamten zu schlagen, so dass er überwältigt und gefesselt werden musste. Der 30-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Während des Transportes im Streifenwagen randalierte er, sodass er letztlich mit einem Rettungswagen in die Polizeiinspektion gebracht werden musste. In der Gewahrsamszelle versuchte er, sich durch Schlagen gegen die Wand selbst zu verletzten. Der Mann wurde dann in ein Krankenhaus zur psychiatrischen Behandlung gebracht. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.
PM der PD Nord vom 22.05.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Polizisten im ICE angegriffen
Gestern Vormittag stellte ein Zugbegleiter in einem ICE zwischen Frankfurt a.M. und Mannheim einen 43-jährigen Franzosen fest, welcher weder Fahrschein noch Bargeld vorweisen konnte. Um sich der weiteren Kontrolle durch den Zugbegleiter zu entziehen, schloss sich dieser auf der Bordtoilette im Zug ein. Dieser verständigte hierauf die Bundespolizei. Beim Halt im Mannheimer Hauptbahnhof versuchten die Beamten die Toilettentür zu öffnen. Der 43-Jährige leistete jedoch dermaßen Gegenwehr, dass die Beamten nach mehrmaliger Androhung Pfefferspray einsetzen mussten. Als der Mann hierauf die Toilettentür öffnete, ging dieser sofort auf die Beamten los. Die Beamten wehrten seinen Angriff ab und brachten den Herren anschließend zu Boden. Hierbei wurde ein Beamter leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Nachdem die Beamten den 43-Jährigen gefesselt hatten, wehrte sich dieser weiterhin gegen die Mitnahme auf die Wache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Wache wieder verlassen, da für den mehrfach in Frankreich vorbestraften Mann in Deutschland keine Haftstrafe zu erwarten war.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Betrug und Beförderungserschleichung.
PM der BPOLI Mannheim vom 22.05.2019

Rendsburg (Schleswig-Holstein):190522-1-pdnms Widerstand
Rendsburg/Am 21.05.19 um 17.38 Uhr kam es in der Ostlandstraße zu einem polizeilichen Einsatz. Ein 24jähriger Mann hielt sich verbotswidrig an dieser Anschrift auf, da er zuvor eine Wegweisung erhalten hatte. Nach Erteilung eines Platzverweises kam er diesem nicht nach und widersetzte sich zunächst mit Schlägen und Tritten der Gewahrsamnahme durch die eingesetzten Polizeikräften. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den jungen Mann in die polizeiliche Obhut zunehmen. Durch das Schlagen und Treten wurden fünf Polizeibeamte leicht verletzt.
PM der PD Neumünster vom 22.05.2019

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt alkoholisierte Verkehrsrowdys vorläufig fest
Am Mittwochmorgen hat die Bundespolizei zwei Verkehrsrowdys vorläufig festgenommen.
Drei Beamte befanden sich am frühen Morgen auf Streifenfahrt vom Aachener Hauptbahnhof in Richtung Bahnhof Rothe-Erde, als ihnen auf der Oppenhoffallee ein Motorollerfahrer auf der falschen Seite entgegenkam. Sie bremsten ihr Fahrzeug ab und warnten den entgegenkommenden Motorollerfahrer mit ihrem Blaulicht und versuchten ihn anzuhalten. Dabei bemerkten sie, dass auch ein Sozius mit auf dem Roller saß. Der Rollerfahrer missachteten die Anhaltezeichen der Beamten und versuchte zwischen Bordsteinkante sowie Streifenwagen vorbeizufahren. Dabei touchierte er den Streifenwagen und stürzte mit seinem Mitfahrer. Beide standen sofort wieder auf und versuchten ihr Glück in der Flucht. Die drei Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten sie kurze Zeit später stellen. Dabei leisteten die beiden Männer Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Es wurde zuständigkeitshalber ein Streifenwagen der Landespolizei hinzugerufen. Diese konnten bei beiden Männern eine starke Alkoholisierung mittels eines Atemalkoholtestgerätes feststellen. Auch bei der Durchsuchung nach Identitätsdokumenten wurden die Beamten fündig und beschlagnahmten eine kleinere Menge an Betäubungsmitteln. Einer der Männer ließ es sich dabei nicht nehmen, die Beamten zu beleidigen.
Im Anschluss wurden sie zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben, die die weiteren Maßnahmen übernommen hat. Für die Männer wird ihr Verhalten noch weitreichende Konsequenzen haben. Sie werden sich u.a. wegen der verschiedenen Verkehrsdelikte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Beleidigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.
PM der BPOLD Sankt Augustin vom 22.05.2019

Ellwangen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen
Bis Mittwochmorgen um 5 Uhr musste ein 26-Jähriger in Gewahrsam beim Polizeirevier Ellwangen bleiben. Der alkoholisierte Mann hatte gegen 15.45 Uhr in der Marienstraße mehrere Passanten angepöbelt und belästigt, woraufhin er von Beamten des Ellwanger Polizeireviers aufgefordert wurde, dies zu unterlassen und sich entsprechend zu verhalten. Nachdem jedoch gegen 16.20 Uhr weitere Anrufe von Passanten eingingen und der 26-Jährige einem nun ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen. Da er die Polizisten beleidigte, erwartet ihn eine entsprechende Strafanzeige.
PM des PP Aalen vom 22.05.2019

Meerbusch (Nordrhein-Westfalen): Gartenparty endete mit Ingewahrsamnahmen
Im Verlauf der Nacht vom 21./22.05.2019 uferte eine Feier anlässslich eines achtzehnten Geburtstages in Meerbusch-Büderich aus. Anwohner hatten sich über die lautstarke Gartenparty beschwert. Bereits beim Erscheinen der Polizei wurden die Beamten von den Partygästen -Jugendliche und junge Erwachsene- angepöbelt und beleidigt. Nach Ermahnungen und Androhung der Auflösung der Party kam es kurz darauf zu einem Folgeeinsatz, da erneut Beschwerden über die Lautstärke der Party eingingen. Daraufhin wurde die Party aufgelöst und Platzverweise gegen die Gäste ausgesprochen. Da eine Gruppe von ca. 15 Personen diesen nicht nachkam wurde zunächst eine Person in polizeilichen Gewahrsam genommen und der Wache Meerbusch zugeführt. Dort erschienen kurz darauf ca. 10 Personen und forderten die Freilassung ihres Freundes. Durch Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte und eines Diensthundeführers konnte eine weitere Eskalation unterbunden werden. Drei weitere Personen wurden in Gewahrsam genommen. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
PM der KPB Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss vom 22.05.2019

Kall (Nordrhein-Westfalen): Betrunkenen fast überfahren
Donnerstagabend (21.25 Uhr) berichteten Zeugen über eine volltrunkene Person, die sich auf der Landstraße 206 in Richtung Kreisverkehr Hüttenstraße bewege. Durch das Verhalten des Fußgängers mussten mehrere Autofahrer stark abbremsen und ausweichen, um die Person nicht zu überfahren. Auf der Landstraße trat er vor ein Fahrzeug einer 52-Jährigen aus Euskirchen. Auch diese Frau wich dem torkelnden aus. Bei ihrer Vorbeifahrt schlug der Mann die Seitenscheibe des Pkw der jungen Frau ein. Die hinzu gerufene Polizei konnte den Mann dann im Rahmen ihrer Suche an einer Tankstelle an der Werner-Schumacher-Straße auffinden. Es handelte sich um einen 35-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Bei der Ansprache durch die Polizei beleidigte er fortwährend die Beamten. Aufgrund des Allgemeinzustandes des Mannes wurde er unter Hinzuziehung des Ordnungsamtes und eines Arztes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
PM der KPB Euskirchen vom 22.05.2019

Beckum (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen mit Stein beworfen
Am Mittwoch, 22.05.2019, um 01.35 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis über einen Randalierer auf der Heddigermarktstraße in Beckum, der auf einen Pkw einschlagen würde. Bei der Fahrt zum Einsatzort erhielten die Beamten Kenntnis darüber, dass sich der Pkw entfernte habe und der Randalierer über die Heddingermarktstraße in Richtung Innenstadt gehen würde. Beim langsamen Befahren der Heddingermarktstraße sprang eine männliche Person hinter einem parkenden Fahrzeug hervor und warf einen Stein auf den fahrenden Streifenwagen. Die Einsatzkräfte stoppten ihr Fahrzeug und nahmen den Steinwerfer vorläufig fest. Sie brachten den alkoholisierten und sich aggressiv verhaltenden 57-jährigen Beckumer zur Polizeiwache Beckum. Ermittlungen ergaben, dass ein zuvor stattgefundener familiärer Streit Grund für sein Verhalten war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den 57-Jährigen und leiteten ein Strafverfahren ein.
PM der POL Warendorf vom 22.05.2019

Berlin: Alkoholisiertes Trio bestiehlt Frau am S-Bahnhof
Am Dienstagabend verwickelten drei junge Männer eine Frau am S-Bahnhof Wuhlheide in ein Gespräch und entwendeten ihr dabei die Handtasche.
Gegen 22:20 Uhr sprach das Trio die 27-jährige Deutsche im Bereich der Fahrradständer an stahl ihr währenddessen die Tasche aus dem Fahrradkorb. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Diebe auf den Bahnsteig. Nachdem die Geschädigte Mitarbeiter der DB-Sicherheit über den Sachverhalt informiert hatte, konnten diese die Gruppe auf dem Bahnsteig festhalten und fanden bei den Personen auch das Diebesgut.
Die Sicherheitsmitarbeiter übergaben die 14, 17 und 18 Jahre alten Tatverdächtigen an alarmierte Bundespolizisten. Diese nahmen die alkoholisierten Deutschen (Atemalkoholwerte 1,1 / 2,1 / 1,7 Promille) mit zur Dienststelle. Dort fanden die Beamten bei der Durchsuchung des 14-Jährigen ein griffbereites Taschenmesser.
Die Bundespolizei leitete gegen das Trio Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen bzw. wegen gemeinschaftlichen Diebstahls ein. Nachdem der 17-Jährige im Gewahrsam mehrfach mit seiner Hand gegen die Eisentür schlug und diese dadurch anschwoll, brachten Rettungskräfte den Jugendlichen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Den 18-Jährigen nahmen die Beamten aufgrund seiner Alkoholisierung und seines aggressiven Verhaltens in Schutzgewahrsam und entließen ihn am nächsten Morgen auf freien Fuß. Den 14-Jährigen übergaben die Bundespolizisten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten.
PM der BPOL Berlin vom 22.05.2019

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener Mann pöbelt Frauen an und endet in der Ausnüchterungszelle
Bereits am gestrigen Nachmittag trat ein 51-jähriger Schweriner auf dem Marienplatz in Erscheinung. Er griff einer jungen Frau an die Schulter und zog ihr anschließend an den Haaren. Die hinzugerufenen Beamten nahmen den alkoholisierten Mann in Gewahrsam und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Köperletzung ein.
Im Klinikum erfolgte im Zuge des Ermittlungsverfahrens eine Blutprobenentnahme, anschließend wurde der Mann belehrt und aus den Maßnahmen der Polizei entlassen.
Gegen 19.00 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen. In einer Straßenbahn in der Nähe des Klinikums wurde ein alkoholisierter Mann handgreiflich und verletzte eine 19-jährige Schwerinern durch einen Schlag gegen den Oberkörper. Ein Zeuge griff beherzt ein und verhinderte weitere Übergriffe.
Bereits im Klinikum begannen, nach Aussage der Geschädigten die Belästigungen, auch andere Passanten wurden angepöbelt.
Die Polizei wurde gerufen, die Beamten stellten fest, dass es sich um die Person handelte, die bereits am Nachmittag aufgefallen war.
Da sich der Tatverdächtige weiterhin aggressiv verhielt, bekam er Handfesseln angelegt. Im Streifenwagen randalierte der 51-Jährige, er versuchte die Polizeibeamten anzugreifen, was jedoch misslang.
Auf der Polizeiwache wurde ein Atemalkoholwert von 3,26 Promille festgestellt. Er verbrachte den Rest der Nacht in der Zelle.
Ein weiteres Strafverfahren wurde gegen den polizeibekannten Tatverdächtigen eingeleitet.
PM der PI Schwerin vom 22.05.2019

Biberach (Baden-Württemberg): Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei: 30-Jähriger wehrt sich gegen Maßnahmen der Polizei.
Am Montagvormittag verständigte die Ausländerbehörde des Landratsamts Biberach die Polizei, da ein 30-jähriger Algerier der Abschiebung zugeführt werden sollte.
Nachdem dem Mann durch uniformierte Polizeibeamte des Polizeireviers Biberach die Festnahme zum Zwecke der Abschiebung erklärt worden war, wurde der Mann aggressiv und begann sich gegen die beabsichtigte Festnahme zur Wehr zu setzen. Dabei warf er Gegenstände auf die Polizeibeamten und griff diese mit einem Holzstuhl an. Der 30-jährige Mann konnte schließlich von den eingesetzten Polizeibeamten und nach dem Einsatz von Pfefferspray überwältigt sowie festgenommen werden.
Im Rahmen der Festnahme zogen sich zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen zu, die ärztlich versorgt werden mussten. Auch der 30-jährige Mann erlitt leichte Verletzungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde gegen den Mann am Dienstag durch das zuständige Amtsgericht Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erlassen. Der Mann befindet sich seither in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.
PM des PP Ulm vom 22.05.2019
Hamburg: Schussabgabe durch Polizeibeamte in Hamburg-Hausbruch – erste Erkenntnisse
Zeit: 22.05.2019, gegen 10:00 Uhr Ort: Hamburg-Hausbruch, Kreetortring
In Hausbruch ist es im Rahmen eines Polizeieinsatzes heute Morgen zu einer Schussabgabe auf einen Angreifer gekommen. Der Mann ist seinen Verletzungen erlegen.
Nach den ersten Erkenntnissen kam es in einer Wohnung offenbar zu einer Bedrohungslage zum Nachteil einer Frau und ihres Kleinkinds. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, ging der mutmaßliche Täter offenbar mit einem Messer auf die Beamten zu. Hierbei kam es zu einer Schussabgabe auf den Mann, der dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Im weiteren Verlauf erlag er seinen Verletzungen. Sowohl die Frau und das Kleinkind als auch die Polizeibeamten sind körperlich unversehrt und werden betreut.
Zu den Hintergründen können derzeit noch keine weiteren Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Beamte des Beziehungsgewaltdezernats der Region Harburg (LKA 183) haben wegen der Bedrohungslage und dem Angriff auf die Polizeibeamten die ersten Ermittlungen aufgenommen.
Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs werden Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen (DIE) ebenfalls die Ermittlungen aufnehmen.
Zur Tatortarbeit begeben sich auch Beamte der Mordkommission (LKA 41) zum Einsatzort.
PM der POL Hamburg vom 22.05.2019

Chemnitz (Sachsen): Polizeibeamter bei Festnahme verletzt
Zeit: 21.05.2019, 14.30 Uhr / Ort: OT Adelsberg
Um einen Haftbefehl zu realisieren, waren Beamte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost am gestrigen Dienstagnachmittag in der Hermersdorfer Straße im Einsatz. Am Fenster eines dortigen Wohnhauses trafen die Beamten auf den Gesuchten (49), der jedoch Angaben zu seinen Personalien verweigerte und sich den Aufforderungen der Beamten widersetzte. In der Folge verletzte er beim Zugriff einen Beamten (32). Dieser musste ärztlich behandelt werden, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der per Haftbefehl Gesuchte verbarrikadierte sich dann in der Wohnung. Zur Unterstützung wurden daraufhin weitere Einsatzkräfte angefordert. Der 49-Jährige konnte schließlich in der Wohnung festgenommen werden und wird heute einem Richter am zuständigen Gericht vorgeführt. Weiterhin wird nunmehr wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.
PM der PD Chemnitz vom 22.05.2019

Chemnitz (Sachsen): Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
Weil ein Mann auf der Straße Abfallcontainer umwarf, wurde die Polizei vergangene Nacht in die Vettersstraße gerufen. Die Beamten stellten denjenigen (29) kurz darauf. Der Mann verweigerte Angaben zu seinen Personalien und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. In der Folge kam es zur Widerstandshandlung, bei der er um sich schlug und trat. Im Polizeifahrzeug beschädigte er zudem eine Tür und einen integrierten Tisch. Konkrete Schadensangaben liegen noch nicht vor. Der 29-Jährige wurde schließlich in eine Klinik gebracht. Gegen ihn wird nunmehr unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PD Chemnitz vom 22.05.2019

Augsburg (Bayern): Festnahme nach Randale
Gestern (21.05.2019) gegen 23.15 Uhr, teilte ein Anwohner der Polizei über Notruf mit, dass in der Schubertstraße ein Mann lautstark herumschreien und gegen geparkte Fahrzeuge schlagen würde. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte dann anhand der Personenbeschreibung ein 33-jähriger Augsburger im Bereich des Oberhauser Bahnhofs angetroffen und festgenommen werden. Der 33-Jährige konnte auch von den Polizeibeamten nicht beruhigt werden und stand zudem augenscheinlich unter Betäubungsmitteleinfluss.
Letztendlich musste er unter Anwendung leichter Zwangsmaßnahmen gefesselt werden. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde er anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert.
Bislang wurde nur ein von dem Randalierer beschädigtes Fahrzeug in der Sallingerstraße festgestellt, hier wurde eine Scheibe zerkratzt und dabei Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro verursacht.
Mögliche weitere Geschädigte, die ihr Fahrzeug in den angrenzenden Straßenzügen geparkt haben, werden gebeten sich bei der PI Augsburg 5 unter 0821/323 2510 zu melden.
PM des PP Schwaben/Nord vom 22.05.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten mit Farbbeuteln beworfen

Unbekannte bewarfen in der vergangenen Nacht Polizisten mit Farbbeuteln, verfehlten diese allerdings, so dass niemand verletzt wurde. Gegen 22.20 Uhr hielten sich die Beamten einer Einsatzhundertschaft in der Rigaer Straße Ecke Liebigstraße auf. Als sich ein Polizist außerhalb des Fahrzeugs befand, wurden plötzlich mehrere Farbbeutel aus einem Haus in der Liebigstraße auf die Beamten geworfen. Einige Beutel zerplatzten an dem Einsatzfahrzeug, auf der Straße und an weiteren geparkten Privatfahrzeugen. Als die Beamten die Beschädigungen aufnehmen wollten, flogen weitere Farbbeutel gezielt auf die Polizeikräfte. Auch diese trafen die Polizisten nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM des PP Berlin vom 21.05.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Zoll- und Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Am Sonntag, 19.05.19, gegen 22 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einem alkoholisierten Mann gerufen, der in der Hauptstraße in Friedlingen mehrere Personen grundlos angeschrien haben soll und offensichtlich Streit suchte. Er konnte im Bereich eines Einkaufszentrums angetroffen und kontrolliert werden. Hierbei wurde er zunehmend aggressiv und drohte den Polizisten. Als er schließlich einen anwesenden Zollbeamten am Handgelenk packte und versuchte, diesen umzuwerfen, musste der 25 Jährige überwältigt werden. Hierbei wehrte er sich mit allen Kräften und versuchte die Beamten zu treten, wobei er unablässig übelste Beleidigungen ausstieß. Er musste die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen und wird sich strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 21.05.2019

 

Hasel (Baden-Württemberg): Nach Ruhestörung Polizisten beleidigt

Zu einer Ruhestörung wurde die Polizei am Dienstag, 21.05.19, gegen Mitternacht gerufen. Anrufer hatten sich über eine laute Feier beschwert. Nach den bisherigen Ermittlungen tat sich hierbei ein 28 jähriger Mann besonders hervor. Bei der Kontrolle des Mannes verweigerte dieser zunächst die Angabe seiner Daten, weshalb er durchsucht wurde. Hierbei musste er durch zwei Polizisten festgehalten werden. Währenddessen beleidigte er die Beamten. Er wird angezeigt. Die Ruhestörung wurde beendet.

PM des PP Freiburg vom 21.05.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer wird renitent

Am Dienstag zog die Polizei in Ulm einen 29-Jährigen mit gefälschten Papieren aus dem Verkehr.
Gegen 0.45 Uhr fuhr ein 29-Jähriger in der Olgastraße.
Eine Polizeistreife sah den Renault und stoppte das Fahrzeug. Bei der Kontrolle rochen die Beamten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. Er hatte deutlich zu viel Alkohol getrunken. Die Beamten wollten den Mann zu einer Blutprobe mitnehmen. Dagegen weigerte er sich und ging auf die Polizisten los. Die Polizisten konnten den Angriff abwehren und mit angelegten Handschließen brachten sie den Mann in ein Krankenhaus. Ein Arzt nahm Blut ab. Bei weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 29-Jährige keinen Führerschein mehr hatte und seine Ausweispapiere gefälscht waren. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen.
Die Polizei warnt: Wer mit Alkohol fährt, bringt sich und andere in Gefahr und riskiert seinen Führerschein. Denn Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein, führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und er enthemmt. Diese Mischung ist gefährlich. Deshalb empfiehlt die Polizei, Alkoholgenuss und Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ankommen.

PM des PP Ulm vom 21.05.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Randalierer im Forum Mittelrhein…

Kurz nach 14:00 Uhr fiel gestern im Forum Mittelrhein ein Mann auf, der dort randalierte und trotz Aufforderung durch den Sicherheitsdienst das Forum nicht verließ. Der Mann zeigte sich derart aggressiv, dass die Polizei hinzugerufen werden musste.
Auch den Polizeikräften gegenüber beruhigte er sich nicht. Es bestand die Gefahr, dass er gegenüber anderen Personen gewalttätig werden könnte und wurde daher von der Polizei gefesselt, in Gewahrsam genommen und an das Ordnungsamt übergeben. Im Anschluss musste der Mann in eine Fachklinik eingeliefert werden, da von ihm eine Fremdgefährdung ausging.

PM des PP Koblenz vom 21.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): „Steinewerfer“ in Bezirksklinik eingewiesen

Ein offenbar psychisch ungeordneter junger Mann fiel am Montagnachmittag (20.05.2019) vor dem Dienstgebäude der PI Nürnberg-West auf. Er warf Steine sowohl gegen das Haus als auch gegen einen Streifenwagen.
Gegen 15:45 Uhr stand der 22-Jährige vor der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Wallensteinstraße. Er holte aus seiner Jackentasche mehrere Steine und warf sie gegen die Fassade. Als er einen Streifenwagen erblickte, schleuderte er auch einen Stein in dessen Richtung. Bisher konnten aber weder am Gebäude noch am Dienst-Pkw Schäden festgestellt werden.
Mehrere Beamte rückten unverzüglich aus und nahmen den nun Beschuldigten fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, sperrte sich gegen die Festnahme und bespuckte die Beamten. Am Ende konnte der Mann nur durch Fesselung beruhigt und in eine Zelle gebracht werden.
Seines auffälligen Verhaltens wegen musste er unverzüglich in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen werden. Mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, wurden erstattet.

PM des PP Mittelfranken vom 21.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Streit in Wohnung

Mit einer renitenten Frau hatten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd von Montag auf Dienstagnacht zu tun.
Die 28-Jährige leistete Widerstand und musste in Gewahrsam genommen werden.
Gegen 00:30 Uhr wurden die Beamten zu einem Streit in der Oppelner Straße gerufen. Die Wohnungseigentümer teilten mit, dass sich eine Besucherin plötzlich aggressiv zeigte, lautstark herumschrie und die Wohnung nicht freiwillig verlassen wollte.
Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd versuchten sie zu beruhigen und forderten sie auf, die Wohnung zu verlassen. Die Frau zeigte sich jedoch weiterhin uneinsichtig. Da sie dem ausgesprochenen Platzverweis nicht freiwillig Folge leistete, wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Dabei musste gegen die Beschuldigte unmittelbarer Zwang angewendet werden. Beim Versuch Handfesseln anzulegen, wehrte sich die Frau vehement und verletzte einen Polizeibeamten leicht am Arm.
Wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 21.05.2019

 

Angermünde (Brandenburg): Mann greift Bundespolizisten an

Am Montagabend nahmen Bundespolizisten einen Mann vorläufig fest, der am Angermünder Bahnhof Beamte angegriffen hatte.
Gegen 17 Uhr randalierte ein 20-jähriger syrischer Staatsangehöriger in einem bahnhofsansässigen Geschäft und versuchte Waren zu stehlen. Nach Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten reagierte er verbal aggressiv und attackierte die Beamten.
Die Einsatzkräfte nahmen ihn unter Anwendung des Pfeffersprays vorläufig fest und leiteten gegen den Angreifer ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Ein Drogenschnelltest ergab, dass der 20-Jährige unter Drogeneinfluss stand.
Die Beamten leisteten Maßnahmen im Rahmen einer Erstversorgung.
Eine weitergehende ärztliche Versorgung lehnte der Mann ab. Die Bundespolizisten blieben unverletzt.

PM der BPOLD Berlin vom 21.05.2019

 

Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Erst trat er auf ein Fahrrad ein, später warf er einen Pflasterstein in eine Fensterscheibe: In Gewahrsam genommen haben Polizeibeamte am Montag einen 24-Jährigen in Stadtlohn. Der Stadtlohner war zunächst gegen 15.50 Uhr auf der Boschstraße aufgefallen – dort hinterließ er ein beschädigtes Fahrrad. Die verständigten Polizeibeamten trafen den Mann schließlich auf der Mühlenstraße an: Bei ihrem Anblick warf er einen Pflasterstein in die Fensterscheibe eines Gebäudes. Einen zweiten Stein wollte er nicht aus der Hand legen. Die Beamten setzten schließlich Pfefferspray ein und legten dem 24-Jährigen Handfesseln an. Er kam zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.

PM der KPB Borken vom 21.05.2019

 

Oranienburg (Brandenburg): 17-Jährige griffen Beamte an

Eine 17-jährige Veltenerin geriet gestern gegen 19.30 Uhr mit ihrem gleichalten Berliner Begleiter in der Lehnitzsstraße offenbar in Streit. Zeugen informierten die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten konnten die beiden Jugendlichen angetroffen werden. Im Zuge der ersten Befragungen wurde bekannt, dass beide aus einem nahegelegenen Supermarkt mehrere Dosen Bier und kleine Spirituosen-Flaschen entwendet und konsumiert hatten. Die 17-Jährige (2,49 Promille) war gegenüber den Beamten aggressiv und beleidigte diese mehrfach. Sie widersetzte sich mit Tritten und Faustschlägen in Richtung der Polizisten, so dass sie gefesselt werden musste. Ihr Begleiter (1,49 Promille) solidarisierte sich mit ihr und beschimpfte und beleidigte die Beamten ebenso. Dabei schlug er gegen eine Wand und verletzte sich selbst, so dass ein Rettungswagen gerufen werden musste. Auch er wurde gefesselt, damit er sich nicht weiter selbst verletzen konnte. Der Berliner wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Veltenerin wurde durch eine Notärztin zwangseingewiesen und unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Strafanzeigen wegen Ladendiebstahls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 21.05.2019

 

Hohen Neuendorf (Brandenburg): Pfefferspray versprüht

Mitarbeiter des Ordnungsamtes führten heute Kontrollen in der Berliner Straße auf dem Skaterpark durch. Dabei bemerkten sie gegen 12.00 Uhr einen 35-jährigen Berliner, der die Einrichtungen dort bemalte und sprachen ihn an. Der 35-Jährige zog daraufhin Pfefferspray aus seiner Jacke und versprühte es in Richtung eines Mitarbeiters. Die hinzugerufenen Polizeibeamten fesselten den Berliner als er sie anzugreifen drohte. Der Mann war alkoholisiert (0,79 Promille) und bedrohte die Beamten weiter. Daraufhin wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen. Der mit Pfefferspray besprühte Mitarbeiter erlitt einen Hustenreiz, medizinische Versorgung lehnte er zunächst ab.

PM der PD Brandenburg Nord vom 21.05.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Flüchtiger Ladendieb leistet Widerstand

Ein flüchtiger Ladendieb wehrte sich gestern Nachmittag gegen die Festnahme durch die Polizei und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Beamten, sowie den beteiligten Ladendetektiv, auf das Übelste. Der begangene Diebstahl von Bekleidung in der Wiesbadener Luisenstraße war dem Ladendetektiv gegen 16:40 Uhr aufgefallen. Nach der erfolgten Ansprache floh der 30-jährige Dieb und der Detektiv nahm die Verfolgung auf. Auf dem Luisenplatz beleidigte und bedrohte der Täter zunächst seinen Verfolger, schubste ihn von sich weg und setzte seine Flucht fort. Eine alarmierte Polizeistreife erblickte den Flüchtenden dann im Bereich der Friedrich-Ebert-Allee. Trotz mehrfacher Aufforderung blieb der Mann zunächst nicht stehen und versuchte weiter zu flüchten. Der 30-Jährige konnte jedoch aufgehalten und gefesselt werden. Währenddessen kam es, nach Angaben der eingesetzten Beamten, zu Beleidigungen und Drohungen. Da der Mann über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde er zunächst in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM des PP Westhessen vom 21.05.2019

 

Bautzen (Sachsen): Mann verletzte Frau – über Nacht in Zelle

Besorgte Zeugen haben am Montagabend drei Männer der Polizei gemeldet, welche am Gesundbrunnenring in Bautzen Personen belästigten. Dies bestätigte sich, als die Beamten vor Ort eintrafen. Einer der drei „Lautstarken“ schubste im Laufe der Auseinandersetzung eine 37-Jährige derart, dass sie sich verletzte und Rettungssanitäter sie in ein Krankenhaus brachten. Als die Polizisten den Tatverdächtigen in Gewahrsam nehmen wollten, leistete dieser heftigen Widerstand. Er verbrachte schließlich die Nacht in einer Zelle. Die Kriminalpolizei ermittelt aufgrund der Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Görlitz vom 21.05.2019

 

Oberhausen (Bayern): 27-jährige Frau geht auf Polizeibeamte los

Am 20.05.2019 (Mo), kurz vor 23:00 Uhr beobachtete ein Taxifahrer eine junge Frau, wie diese am Oberhauser Bahnhof das Verkaufsschild von dem Eingang des dortigen Kiosks abriss und verständigte die Polizei. Bei der polizeilichen Aufnahme des Sachverhaltes wurde eine dringend tatverdächtige 27-jährige Frau angetroffen, die sich offensichtlich in einem stark berauschten Zustand befand. Einem polizeilichen Platzverweis kam sie nicht nach, weshalb sie aufgrund ihrer nicht schwindenden Aggression in Gewahrsam genommen werden musste. Im Rahmen dieser Gewahrsamnahme versuchte die Frau mit einer offenen Spritze, die für den Konsum von Betäubungsmittel vorgesehen war, auf zwei Polizeibeamte einzustechen. Glücklicherweise konnten die Beamten einen Stich verhindern und den Gewahrsam schließlich unter großer Kraftanstrengung durchsetzen. Dennoch fiel ein Beamter im Rahmen dieser Festnahme unglücklich und verletzte sich leicht am Fuß. Der Beamte wurde aufgrund der Verletzung in der Universitätsklinik behandelt und war nicht weiter dienstfähig. Gegen die 27-jährige Frau wird nun wegen aller in Frage kommender Delikte ermittelt.

PM des PP Schwaben Nord vom 21.05.2019

 

Torgau (Sachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Eine 49-jährige Frau informierte die Polizei, dass ihr 27-jähriger Sohn vor dem Haus stehen würde und der Mutter lautstark mit Schlägen droht. Außerdem soll er zwei Holzbaseballschläger bei sich haben. Als die Beamten eintrafen, hatte sich der Sohn entfernt. Die Beamten suchten die Wohnanschrift des 27-Jährigen auf. Gegenüber den Beamten drohte er damit, seine Mutter weiterhin bei jeder Gelegenheit anzugreifen.
Daraufhin wurde gegen in eine Gewahrsamsnahme ausgesprochen und sollte in das Revier gebracht werden. Dagegen wehrte er sich. Er trat mit dem beschuhten Fuß gegen die Beamten und schlug um sich. Dabei wurde eine Beamtin an das Scheinbein getreten und die Finger einer Hand verdreht, so dass diese sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Der 27-Jährige wurde unter Kontrolle gebracht und in das Revier mitgenommen. In der Wohnung wurden zwei Holzlatten, die mit Schrauben „verziert“ waren, sichergestellt.

PM der PD Leipzig vom 21.05.2019

 

Völklingen (Saarland): Aggressiver Jugendlicher

Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde am Montagnachmittag von einem Ladendetektiv erwischt, als er eine Jogginghose sowie Strümpfe entwenden wollte. Den Maßnahmen des Ladendetektivs wiedersetzte sich der Jugendliche sehr aggressiv. Er versuchte, den Detektiven zu würgen und verletzte diesen dabei leicht. Auch gegen die Maßnahmen der Polizei setzte sich der junge Mann zu Wehr. Jetzt wird gegen ihn ermittelt. Der Vorfall ereignete sich in einem Einkaufscenter in der Rathausstraße.

PM (auszugsweise) der PI Völklingen vom 21.05.2019

Wien: Ladendiebe verletzten zwei Polizisten

Am 20. Mai 2019 um 15.40 Uhr wurden drei mutmaßliche Ladendiebe (georgische Staatsangehörige) mit präparierten Taschen in einem Bekleidungsgeschäft auf der Mariahilfer Straße festgenommen. Die Männer im Alter von 21, 36 und 40 Jahren, die Waren im Wert von rund 200 Euro stehlen wollten, widersetzten sich vorerst der Festnahme und verletzten zwei Polizisten. Ein Beamter musste vom Dienst abtreten. Die Männer befinden sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 21.05.2019, 09:39 Uhr

Wien: Randalierer nach Pfeffersprayeinsatz festgenommen

Zeugen verständigten am 20. Mai 2019 um 09.45 Uhr die Polizei, da ein randalierender Mann im Innenhof eines Hauses mit einem transportablen Verkehrszeichen (Baustellen-Halteverbot) um sich schlug. Pfefferspray musste eingesetzt werden, im Zuge einer kurzen Flucht verletzte der österreichische Staatsbürger noch einen Passanten und beschädigte zwei Fahrzeuge. Er befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 21.05.2019, 09:40 Uhr

Lorch (Baden-Württemberg): Hausfriedensbruch und Widerstand

Die Polizei wurde am Montag, kurz nach Mitternacht in die Kirchstraße gerufen, da dort ein 33-Jähriger ein Grundstück nicht verlassen wollte. Auch gegenüber den Polizisten zeigte sich der Mann uneinsichtig und weigerte beharrlich, das Grundstück zu verlassen. Er riss einen Türgriff heraus, klammerte sich fest und sperrte sich mit aller Gewalt. Er versuchte die Polizisten auch zu treten. Letztlich wurde er in Gewahrsam genommen und in eine Klinik eingeliefert, da er über Schmerzen klagte. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 20.05.2019

 

Rotenburg (Niedersachsen): Polizei nimmt Randalierer im Metronom in Gewahrsam

Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr hat die Rotenburger Polizei einen 50-jährigen Mann aus Scheeßel am Rotenburger Bahnhof in Polizeigewahrsam genommen. Ihm wird vorgeworfen, dass er im Metronom von Bremen nach Hamburg gegenüber einem Fahrgastbegleiter aggressiv geworden sei und auch andere Fahrgäste beleidigt habe. Der Bahnangestellte habe sich im weiteren Verlauf zu seinem eigenen Schutz einschließen müssen und die Polizei verständigt. Am Bahnhof wartete zunächst eine Streifenbesatzung auf den Randalierer. Auch gegenüber der Polizei zeigte sich der betrunkene Mann uneinsichtig.
Er beschimpfte, bespuckte und bedrohte die Beamten. Die Polizisten konnten den Mann nur durch den Einsatz körperlicher Gewalt und Pfefferspray bändigen. Um ihn zur Polizei zu bringen, wurde weitere Verstärkung angefordert. Nachdem sich der 50-Jährige nach ein paar Stunden im Polizeigewahrsam wieder beruhigt hatte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Fahrgäste im Metronom sollen von dem Vorfall mit ihren Handys Bildaufnahmen gemacht haben. Sie können für die weiteren Ermittlungen hilfreich sein. Deshalb bittet die Polizei mögliche Zeugen, sich unter Telefon 04261/9470 zu melden.

PM der PI Rotenburg vom 20.05.2019

 

Innsbruck (Tirol): Festnahme nach Sachbeschädigung und tätlichem Angriff auf einen Polizeibeamten in Innsbruck

Am 19. Mai 2019, gegen 19:15 Uhr, konnten zwei Beamte einer Streife der Polizeiinspektion Innsbruck-Pradl eine 43-jährige Österreicherin beim Besprühen des „Grüß Göttin“ – Schildes auf frischer Tat betreten. Die Frau versuchte zu flüchten, konnte jedoch von den beiden Beamten angehalten und festgenommen werden. Nach Verbringung in die Polizeiinspektion Innsbruck-Pradl wurde die 43-Jährige dort zunehmend aggressiver und setzte schließlich einen tätlichen Angriff gegen einen Beamten. Dazu lief die Frau auf den Beamten zu, stieß ihn gegen einen Kasten und trat ihm mit dem Knie gegen den Oberschenkel. Der Polizist wurde dadurch nicht verletzt. Die 43-Jährige machte zum Sachverhalt keine Angaben. Sie wird auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Tirol vom 20.05.2019

 

Backnang (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen

Die Polizei wurde am Freitagabend gegen 20.50 Uhr gerufen, nachdem zwei betrunkene Männer mit den Fahrrädern von einem Kundenparkplatz eines Discounters in der Gartenstraße fahren wollten. Beim Antreffen der Männer zeigten die Betrunkenen sich äußerst unkooperativ und beleidigten massiv die Beamten. Um eine Weiterfahrt zu unterbinden, sollten die 38 und 43 Jahre alte Männer in Polizeigewahrsam genommen werden. Die Männer wehrten sich und bespuckten die Beamten, teilweise auch mit Blut, nachdem ein Betrunkener Nasenbluten bekommen hatte.
Bei dem Einsatz wurde offenbar niemand verletzt. Jedoch Streifenwägen als auch die Gewahrsamseinrichtung der Polizei wurden massiv verunreinigt. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an.

PM des PP Aalen vom 20.05.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung mit der Polizei, Ermittlungen wegen Tätlichen Angriffen und Verdacht des schweren Landfriedensbruchs

Am Samstag gegen 23.50 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizei, da angeblich ca. 30 bis 40 Anhänger des SV Waldhof Mannheim vor einer Gaststätte im Quadrat U 5 bengalische Feuer zünden würden.
Beim Eintreffen von drei Funkwagenbesatzungen konnten etwa 40 Personen vor der Gaststätte festgestellt werden. Des Weiteren brannte auf dem Boden ein ca. 1qm großes Feuer. Personen legten zu dem Zeitpunkt weiteres Papier aus Papiertonnen in das Feuer um dieses weiter anzufeuern.
Auf Ansprache der Personen vom Feuer wegzutreten und weitere Zuführung von Brennmaterial zu unterlassen, reagierten die Personen sofort aggressiv und stießen verbale Provokationen gegen die Polizeibeamten aus. Ein bislang unbekannter Mann spornte die Personengruppe dabei an und sollte aufgrund dessen separiert werden.
Bei dem Versuch an die Person heranzutreten kam es zu Glas- und Flaschenwürfen gegen die Polizeibeamten, außerdem wurde aus der Menge Pfefferspray gegen die Polizei eingesetzt.
Um die Angriffe abzuwehren setzten die Polizeibeamten daraufhin Schlagstöcke und ebenfalls Pfefferspray ein und forderten weitere Unterstützungskräfte an.
Ein Großteil der Personengruppe zog sich daraufhin in die Gaststätte zurück, etwa 10-15 Personen verblieben davor. Ein 20-Jähriger warf aus dem Biergarten der Gastwirtschaft ein Glas in Richtung der Polizeibeamten, er konnte vorläufig festgenommen werden.
Ein weiterer 18-Jähriger überstieg den Zaun des Biergartens, beschädigte diesen hierbei, auch er konnte nach kurzer Flucht vorläufig festgenommen werden.
Nachdem 44 Polizeibeamte aus dem gesamten Präsidialbereich zusammengezogen am Einsatzort eingetroffen waren, wurden die Personalien der in der Gaststätte befindlichen Personen festgestellt, gegen mehrere Personen wurden Platzverweis für den innerstädtischen Bereich ausgesprochen.
Zwei Randalierer mussten von einem Rettungswagen ambulant versorgt werden.
Vier Polizeibeamte wurden durch das gegen sie eingesetzten Pfefferspray verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Die Straße und der Außenbereich der Gastwirtschaft wurden von Angestellten der Lokalität von Scherben gereinigt.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim Innenstadt u.a. wegen Tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte und Verdacht des schweren Landfriedensbruchs dauern an.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Heidelberg-Rohrbach (Baden-Württemberg): Unter Drogeneinfluss unterwegs – Fahrerin ohne Führerschein – Mitfahrer geht auf Polizeibeamte los

Eine 27-jährige Frau war am Sonntagabend in Rohrbach-Süd unter Drogeneinfluss mit dem Auto unterwegs, obwohl sie nicht im Besitz eines Führerscheines war. Zudem störte ein Mitfahrer im Auto die polizeilichen Maßnahmen und ging auf die Beamten los.
Die Frau fiel einer Polizeistreife gegen 23.30 Uhr aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise auf. Sie fuhr Schlangenlinien und bremste mehrfach stark und abrupt ab. Die Beamten stoppten den Audi in der Karlsruher Straße und kontrollierten Fahrerin und Mitfahrer. Dabei bemerkten die Beamten bei der Frau deutliche Anzeichen für Drogenkonsum. Schon bei der ersten Ansprache durch die Polizisten gab die Frau zu verstehen, dass sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. Da das Fahrzeug von der 27-Jährigen mittig auf der Beschleunigungsspur angehalten wurde, fuhr es der Beifahrer und Fahrzeughalter anschließend in die Haberstraße und stellte es dort ab.
Sowohl Fahrerin und Beifahrer wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zum Polizeirevier HD-Süd gebracht. Erst hier gab der 26-jährige Beifahrer zu, auch Drogen konsumiert zu haben. Bei beiden wurden daraufhin Drogentests durchgeführt, die jeweils positiv auf Kokain und Cannabis reagierten. Sowohl der Fahrerin als auch dem Beifahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen beide wird nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.
Da die 27-jährige Fahrerin nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, erwartet sie nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Der Beifahrer sieht einer Anzeige wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis entgegen, da er die 27-Jährigen mit seinem Fahrzeug fahren ließ.
Während der Maßnahmen am Kontrollort störte ein 22-jähriger Mitfahrer im Fahrzeug mehrfach die Maßnahmen der Beamten, provozierte diese und pöbelte umher. Bei der Feststellung seiner Personalien versuchte er, mit seinem Ellenbogen gegen einen der Beamten zu schlagen. Seiner anschließenden Festnahme widersetzte er sich. Er wurde zu Boden gebracht, wo er sich weiterhin gegen die Maßnahmen sperrte. Mit vereinten Kräften konnten die Beamten ihm schließlich Handschließen anlegen und ihn zum Polizeirevier bringen. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.
Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Mannheim-Jungbusch (Baden-Württemberg): Kontrollmaßnahmen anlässlich des Hafenfestivals

Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt führte am Samstag und Sonntag im Zusammenhang mit dem 3. Hafenfestival in der Neckarvorlandstraße und der Hafenstraße Kontrollmaßnahmen zur der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität durch.
Insgesamt 146 Personen wurden von den Beamten kontrolliert. Dabei wurden kleinere Mengen verschiedenster Rauschgifte, unter anderem Marihuana, Amphetamin, Ecstasy und Kokain sichergestellt. Gegen 72 Personen wurden Strafverfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet, gegen drei Tatverdächtige wird wegen des Verdachts des Drogenhandels ermittelt.
Am Sonntagabend leistete ein 31-jähriger Mann, der wegen Drogenbesitzes festgenommen worden war, Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Eine Polizeibeamtin wurde bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt.
Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit des Straßenverkehrs wurden zudem 54 Fahrzeuge und 63 Personen überprüft. Hierbei wurden drei Fahrzeugführer, die unter Drogeneinfluss standen, festgestellt. Ein weiterer Autofahrer stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Gegen alle wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Unter Alkoholeinfluss in der Innenstadt unterwegs – 27-jähriger Autofahrer beißt Polizeibeamten

Ein 27-jähriger Mann war am Samstagabend betrunken mit einem VW Golf in der Innenstadt unterwegs und wehrte sich gegen eine Blutprobe.
Der VW Golf fiel einer Polizeistreife kurz vor 23 Uhr in der Straße zwischen den Quadraten L 2 und L 3 auf und wurde zur Kontrolle angehalten. Dabei bemerkten die Beamten sofort deutlichen Alkoholgeruch im Atem des 27-jährigen Fahrers. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Er wurde zum Polizeirevier Mannheim-Oststadt gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte. Hiergegen sperrte er sich und biss einem Polizisten in den Arm. Unter Anwendung von Zwang wurde die Blutprobe schließlich entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Drensteinfurt (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Mann in Gewahrsam genommen

Am Sonntag, 19.5.2019 kam es gegen 1.45 Uhr vor einer Gaststätte an der Mühlenstraße in Drensteinfurt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 21-Jähriger aus Hamm stritt sich mit einem Drensteinfurter und schlug diesen. Weitere Personen aus Drensteinfurt gingen dazwischen, um den Hammer unter Kontrolle zu bringen. Dabei schlug der Tatverdächtige auf die Personen ein. Dann verließ der 21-Jährige die Örtlichkeit und kam kurz darauf mit einem Schild samt Pfosten wieder zurück. Damit versuchte der Hammer erneut auf die Drensteinfurter einzuschlagen.
Auch gegenüber den alarmierten Polizeibeamten verhielt sich der deutlich alkoholisierte 21-Jährige äußerst aggressiv, aufbrausend und völlig unzugänglich. Deshalb entschlossen sich die Einsatzkräfte den jungen Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Das passte dem Tatverdächtigen nicht und er sperrte sich aktiv gegen die Polizeimaßnahme. Im weiteren Verlauf trat der 21-jährige nach einer Polizeibeamtin und beleidigte die Einsatzkräfte.

PM der POL Warendorf vom 20.05.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 30-jähriger Kleinkraftradfahrer – Alkohol, keine Fahrerlaubnis…

Am frühen Samstagmorgen (19.05., 00.45 Uhr) wurden Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf ein Kleinkraftrad aufmerksam, dessen Fahrer ohne Helm auf der Thaddäusstraße unterwegs war.
Die Beamten hielten das Fahrzeug daraufhin auf der Waldstraße an, um den Fahrer zu überprüfen. Der 30-jähriger Mann aus Rumänien, der zur Zeit in Verl lebt, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Des Weiteren stellten die Polizeibeamten fest, dass das Versicherungskennzeichen, das an dem Kleinkraftrad der Marke Kwang Yang angebracht war, nicht mehr gültig war und ursprünglich einem anderen Fahrzeug zugeteilt worden war.
Doch damit nicht genug: Die Polizeibeamten stellten bei dem 30-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Alkotest verlief deutlich positiv.
Daraufhin sollte dem Mann eine Blutprobe in einem Krankenhaus entnommen werden. Damit war der Beschuldigte jedoch nicht einverstanden: Er versuchte zunächst, seine Fahrt fortzusetzen und setzte sich dann erheblich körperlich gegen die Polizeibeamten zu Wehr, als diese ihn daran hinderten. Schließlich konnte der Mann zu Boden gebracht und gefesselt werden und so dem Krankenhaus zwecks Durchführung der Blutprobenentnahme zugeführt werden.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr sowie Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 20.05.2019

 

Heidelberg-Altstadt (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Ordnungsdienst und Polizei geleistet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag leistete ein 30-Jähriger nicht nur Widerstand gegen Beamte des Ordnungsdienstes der Stadt Heidelberg, sondern auch noch gegen die Polizei. Der Mann geriet gegen 01:00 Uhr in der Hauptstraße mit einem anderem 30-Jährigen in Streit, dem er ins Gesicht schlug. Als er zum zweiten Schlag ausholen wollte, griffen vier Beamte des Ordnungsdienstes ein und hielten ihn fest. Im Gerangel trat der Schläger mit seinem Knie gegen die Nase eines Ordnungshüters. Einem anderen schlug er mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Als die Polizeibeamten des Reviers Heidelberg-Mitte hinzueilten, spuckte der 30-jährige Aggressor in deren Richtung. Dem nicht genug wehrte sich weiterhin so heftig, dass ein weiterer Beamter verletzt wurde. Selbst im Polizeirevier verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und wurde fürs Erste in eine Gewahrsamszelle gesperrt. Gegen den mit 1,32 Promille Alkoholisierten wurden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet. Zum einen muss sich der Mann neben Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, auch wegen Beleidigung und der verweigerten Personalangabe verantworten.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Mann bedroht zwei Frauen und Polizeibeamte vorm Polizeirevier, vorläufige Festnahme

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bedrohte am Samstag gegen 20 Uhr ein 65-jähriger Mann seine 58-jährige Lebensgefährtin und deren 25-jährige Tochter vor dem Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt mit einem Küchenmesser. Nach derzeitigem Stand soll die Trennungsabsicht der Lebensgefährtin der Grund für die Bedrohung gewesen sein.
Als die Polizeibeamten im Revier Neckarstadt von der Szenerie vor dem Revier Kenntnis erlangten, traten diese vor die Wache und wollten den augenscheinlichen Streit schlichten, zu diesem Zeitpunkt hatten sie von einem Messer noch keine Kenntnis. Der 65-Jährige erhob für die Beamten überraschend besagtes Küchenmesser und ging abwechselnd mit ausgestrecktem Arm und Messer in der Hand auf die Polizeibeamten zu. Die Beamten zogen drauf hin ihre Dienstwaffen und forderten den Mann auf das Messer wegzulegen. Der 65-Jährige forderte die Beamten mehrfach auf ihn zu erschießen. Die Lebensgefährtin und deren Tochter flüchteten in den Innenhof des Reviers, worauf der 65-Jährige das Messer den Flüchtenden hinterherwarf, ohne diese zu treffen.
Danach wurde er nach vorherigem Einsatz von Pfefferspray vorläufig festgenommen und in einer Gewahrsamszelle des Reviers Neckarstadt untergebracht.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 65-Jährige wegen fehlenden Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihm wurde ein Annährungsverbot zur Wohnung und zu den geschädigten Frauen ausgesprochen.
Die Ermittlungen wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt dauern an.

PM des PP Mannheim vom 20.05.2019

 

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Polizisten greifen in Schlägerei ein / Kontrahenten verbünden sich gegen die Polizei

Am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr kam es in einem Park an der Rheinberger Straße zu einem Streit zwischen zwei 32-jährigen Zuwanderern aus dem Iran, der schließlich in einer Schlägerei mündete.
Drei weitere Männer im Alter von 26, 39 und 40 Jahren, alle ebenfalls aus dem Iran, versuchten zunächst den Streit zu schlichten, wurden dann jedoch auch in die Schlägerei verwickelt.
Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter, die zufällig im Rahmen der Streife an der Schlägerei vorbeikamen, versuchten ebenfalls den Streit zu schlichten und die aggressiven Männer voneinander zu trennen
Daraufhin griff ein 32-Jähriger die Polizeibeamtin an, riss sie zu Boden, legte sich auf ihre Beine und versuchte ihr in den Oberschenkel zu beißen. Als ihr der Kollege zu Hilfe eilen wollte, versuchte der 32-Jährige ihn ebenfalls zu beißen.
Auch einer der anderen Männer, ein 39-Jähriger, der sich wenige Augenblicke vorher noch mit seinem Kontrahenten geschlagen hatte, verbündete sich nun mit ihm gegen die Polizeibeamten und griff diese ebenfalls an.
Die Polizisten konnten schließlich die beiden Schläger fesseln und sowohl den 32-Jährigen als auch den 39-Jährigen zur Wache nach Kamp-Lintfort bringen. Dort übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen unter anderem wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, die derzeit noch andauern. Beide Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der KPB Wesel vom 20.05.2019

 

Regensburg (Bayern): Mehrere Schlägereien am zweiten Dultwochenende beschäftigt die Polizei

Auch am zweiten Wochenende der Regensburger Dult kam es wiederum zu einigen tätlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Dultbesuchern in Regensburg. In den meisten Fällen standen die Beteiligten unter erheblichem Alkoholeinfluss.
Von Freitag Abend bis Samstag 02.30 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Polizei Regensburg Nord mehrfach wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte tätig werden. Unter anderem kam es im Zeitraum vom 17.05.2019 auf den 18.05.2019 zu mindestens acht Auseinandersetzungen auf und rund um das Dultgelände.
Bereits gegen 19.30 Uhr kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen nahe des Pfaffensteiner Steges. Bei der Identitätsfeststellung eines 15 – jährigen mit russischer Staatsangehörigkeit schlug dieser mit der Faust auf einen Polizeibeamten ein, worauf der Jugendliche festgenommen und zur Dienststelle verbracht wurde. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst weiterhin verrichten. Mit einem Atemalkoholwert von über einem Promille wurde der junge Mann nach einer Blutentnahme der Mutter übergeben. Den 15 – jährigen Täter erwartet ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.
Gegen 21.00 Uhr wurde erneut die Polizei benötigt. Am südlichen Taxistand am Dultausgang war es zu einem Streit gekommen, bei dem nach Zeugenangaben ein 27 – jähriger von vier Tätern geschlagen worden sei. Hierbei erlitt der Mann, der mit rund 2 Promille stark alkoholisiert war, eine Verletzung im Gesicht, die unbekannten Täter flüchteten.
Um 22.00 Uhr war wiederum das Eingreifen der Polizei notwendig. Aus einer Personengruppe heraus hatten zwei bislang unbekannte Täter auf einen 20 – jährigen Schwandorfer eingeschlagen und verletzten diesen am Boden liegend. Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Geschädigte, welcher rund 1,5 Promille hatte, wurde bei dem Vorfall glücklicherweise nicht schwerwiegend verletzt.
Zeitgleich erstattete eine 20 – jährige Anzeige bei der Polizeidienststelle am Protzenweiher, weil sie nach einem Streit von einem unbekannten Mann mit einem Bierkrug beworfen worden war. Grund für den Bewurf war vermutlich ein vorausgegangener Streit im Bierzelt wegen eines Sitzplatzes.
Ein weiterer Fall einer körperlichen Auseinandersetzung ereignete sich um ca. 23.00 Uhr. Nachdem zwei weibliche Dultgäste unter Alkoholeinfluss im Bierzelt versucht hatten, eine Holzwand zu erklimmen, forderten Angestellte des Zeltes die beiden Kletterer auf, dies zu unterlassen. Daraufhin kam es zu einer Rangelei zwischen den Beteiligten.
Kurze Zeit später, etwa gegen 23.15 Uhr kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei stark alkoholisierten Dultbesuchern auf dem Volksfestgelände. Durch die Rangelei entstand zudem ein Schaden am Zaun des dortigen Biergartens. Gegen die beiden Männer wird strafrechtlich ermittelt.
Gegen 00.15 Uhr schließlich gerieten drei Männer in Streit, worauf ein 55 – jähriger Regensburger von einem 16 – sowie 18 – jährigen geschubst wurde und am südlichen Rettungsweg den Hang hinunter fiel. Dabei verletzte sich der ältere Mann leicht. Auch hierbei spielte die Alkoholisierung der Beteiligten eine wesentliche Rolle. Der 18 – jährige Polizeibekannte war bereits gegen 19.15 Uhr aufgefallen, nachdem er mit rund 1,2 Promille bei der Oberpfalzbrücke aus dem Bus stieg und wegen eines versehentlichen Remplers auf andere Personen eingeschlagen hatte.
Nachdem die Zelte und das Gelände der Dult geschlossen hatten, kam es auf dem Heimweg von der Dult gegen 02.30 Uhr in der Lieblstraße zwischen zwei jungen Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die beiden Beteiligten im Alter von 18 bzw. 19 stammten aus Regensburg bzw. dem nördlichen Landkreis. Die Polizei ermittelt gegen beide wegen Körperverletzung.
Am Dultsamstag musste die Polizei wiederum in drei Fällen von Körperverletzungsdelikten tätig werden: Am 18.05.2019 schlug gegen 23.00 Uhr schlug ein 20 – jähriger mit rund 1,8 Promille im Festzelt mit einem Maßkrug auf den Kopf eines 18 – jährigen aus dem nördlichen Landkreis ein. Dieser erlitt eine blutende Kopflatzwunde, die genäht werden musste. Eine daneben stehende Geschädigte, eine 16 – jährige, wurde dabei ebenfalls am Kopf getroffen und verletzt. Den Täter erwartet nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung
Gegen 00.00 Uhr kam es auf dem Parkplatz am Europakanal zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Im Lauf einer verbalen Streitigkeit schlug ein 21-jähriger aus Schwandorf einen 23-jährigen Regensburger. Der Schläger stand mit knapp 2 Promille unter starkem Alkoholeinfluss, der Geschlagene musste vorsorglich im Krankenhaus behandelt werden.
Abschließend am Samstagabend musste ein 24 – jähriger mit Verdacht auf eine Nasenbeinfraktur im Krankenhaus behandelt werden, nachdem eine unbekannte Person vor dem Glöckl – Festzelt diesem ins Gesicht geschlagen hatte.

PM der PI Regensburg Nord vom 20.05.2019

 

Leipzig/Oschatz (Sachsen): 39- Jähriger rastet in Oschatz im Zug aus – Reisende zeigen Courage

Am Freitagabend attackierte ein Mann mehrere Reisende im Zug beim Halt in Oschatz. Der 39-Jährige war gerade in den Regionalexpress nach Leipzig eingestiegen. Sofort begann er einen anderen Reisenden verbal zu attackieren. Unvermittelt schlug der aus Oschatz stammende Mann dem Reisenden ins Gesicht.
Anschließend schlug er auf zwei weitere Männer ein, die dem Opfer helfen wollten. Der Mann wurde schließlich von mehreren Reisenden überwältigt und anschließend der Polizei übergeben. Aber auch die alarmierten Beamten der Bundespolizei Leipzig und vom Polizeirevier Oschatz wurden von ihm bespuckt und beleidigt. Die Bundespolizei Leipzig hat gegen den polizeibekannten Oschatzer Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Auch auf diesem Weg bedankt sich die Bundespolizei Leipzig bei den couragierten Reisenden für das beherzte Einschreiten.

PM der BPOLI Leipzig vom 20.05.2019

 

Frankfurt-Ostend (Hessen): Offensichtlich Betrunkener greift Polizisten und Diensthund an

Ein 33-jähriger Mann, der offensichtlich stark betrunken war, hat gestern Abend um 20:45 Uhr mehrere Polizeibeamte und einen Diensthund angegriffen.
Passanten hatten den Notruf verständigt, weil der Mann offensichtlich volltrunken auf der Straße torkelte. Da er sich nicht helfen lassen wollte, verständigten sie die Polizei. Wegen des offensichtlich stark alkoholisierten Zustandes des 33-Jährigen, wurde ein Rettungswagen angefordert. Dies gefiel dem immer aggressiver werdenden Mann überhaupt nicht und er griff die Polizeibeamten an, um anschließend wieder torkelnd auf die Straße zu laufen. Ein Beamter mit Diensthund versuchte mit Hilfe seines Hundes die Situation unter Kontrolle zu bringen. Jetzt griff der 33-Jährige erneut die Beamten an und versuchte zudem nach dem Hund zu treten. Als der daraufhin zubiss, versuchte er den Hund weiterhin zu traktieren. Schließlich trat der 33-Jährige, bereits am Boden liegend, während der anschließenden Festnahme wild um sich. Beim Transport des Mannes mit dem Rettungswagen zerbiss dieser die Kopfstütze einer Rettungstrage.
Nach medizinischer Behandlung bzw. einer zwangsweisen Blutentnahme kam der 33-Jährige schließlich zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Die Beamten und der Diensthund blieben unverletzt.
Der 33-Jährige erlitt oberflächliche Verletzungen am Bein und am Oberkörper.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 20.05.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): 22-Jähriger verletzt drei Polizeibeamten

In erheblich alkoholisiertem und aggressivem Zustand hat ein 22-Jähriger in der Nacht auf Sonntag drei Polizeibeamten in Heilbronn leicht verletzt. Der junge Mann war sehr aufgebracht nach Hause gekommen und ließ sich auch von Familienangehörigen und Nachbarn nicht beruhigen. Auf die herbeigerufenen Polizeibeamten reagierte er angriffslustig. Als er auf die Streifenwagenbesatzungen losgehen wollte, drohten ihm die Einsatzkräfte eine Gewahrsamnahme an. Dennoch beruhigte sich der 22-Jährige nicht. Daraufhin wollten die Polizistinnen und Polizisten dem Mann Handschließen anlegen, wobei sich der Mann mit Tritten und Schlägen wehrte. Als er schließlich zum Transportfahrzeug gebracht werden konnte, trat er nach den Polizeibeamtinnen und -beamten. Infolge mussten diese ihn zum Fahrzeug tragen, wogegen sich der 22-Jährige weiter wehrte. Während des Transports versuchte er einen Polizeibeamten zu beißen, erst danach beruhigte er sich. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert in Höhe von circa 1,6 Promille. Der Mann durfte seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen. Drei Polizeibeamte zogen sich bei dem Einsatz leichte Verletzungen zu.
Folglich muss der 22-Jährige nun mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 20.05.2019

 

Kiel/Preetz (Schleswig-Holstein): Drei Widerstände, drei verletzte Polizistinnen

Gleich drei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte betrafen Beamte der Polizeidirektion Kiel in den vergangenen Tagen.
Am Freitag, den 17. Mai, wurden Kollegen des 4. Polizeireviers gegen 21:30 Uhr in die Johannesstraße entsandt. Dort hatte eine 37-jährige, stark alkoholisierte Frau randaliert und Sachbeschädigungen begangen. Sie sollte darauf hin die betroffene Wohnung verlassen. Da sie sich massiv wehrte und um sich trat, wurden ihr Handfesseln angelegt.
Beim Herausbringen aus der Wohnung in das Treppenhaus trat sie einer Kollegin mit dem Fuß in deren Gesicht. Die junge Beamtin wurde durch diesen Tritt leicht verletzt und blieb weiterhin dienstfähig.
Bei der alkoholisierten Frau wurde eine Blutprobe entnommen und eine Anzeige gefertigt.
Am Sonnabend, den 18. Mai, wurden Beamte des 4. Polizeireviers gegen 18:10 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Personen gerufen. Es sollte in der Nähe eines Supermarktes in der Straße Karlstal zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein. Vor Ort trafen die Beamten lediglich auf einen Mitarbeiter des dortigen Sicherheitsdienstes, der Ihnen eine männliche Person zeigte, die in der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollte. Diese entfernte sich von dem Markt. Daraufhin folgten die Beamten dem beschriebenen Mann. Dieser reagierte sofort ablehnend und aggressiv. Er ging mit den Armen wild gestikulierend auf die Beamten zu. Der Mann ließ sich nicht beruhigen und wurde zunehmend aggressiver. Trotz mehrfacher Aufforderung stehen zu bleiben, ging er mit geballten Fäusten und mit einer Bierdose in der Hand auf die Beamten zu.
Diese überwältigten den Mann darauf hin. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde eine Kollegin leicht verletzt. Die Personalien des 33 Jahre alten aggressiven Mannes wurden festgestellt und er anschließend des Platzes verwiesen. Die Kollegin blieb dienstfähig.
Ebenfalls am Sonnabend wurde eine Kollegin in Preetz verletzt.
Kurz nach 20:00 Uhr bestreiften Beamte der Polizeistation Preetz das dortige Jahrmarktgelände. Ein Mann soll laut rechtsradikale Äußerungen von sich gegeben haben. Nach dieser Tat wurde der 19-jährige Beschuldigte durch zwei Polizeibeamte angehalten und seine Personalien festgestellt. Anschließend sprachen sie einen Platzverweis aus, da der Mann stark alkoholisiert war. Als er der Aufforderung nicht nachkam, sollte er in den Polizeigewahrsam gebracht werden. Daraufhin leistete er erheblichen Widerstand und wurde zu Boden gebracht. Dabei verletzte sich eine Kollegin am Arm, blieb aber weiterhin dienstfähig. Auch hier wurde eine Anzeige gefertigt.

PM (190520.2) der PD Kiel vom 20.05.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizisten bei Einsatz verletzt

45143 E.-Westviertel: Bei einem Polizeieinsatz am Sonntagmorgen, 19. Mai, auf der Altendorfer Straße wurden drei Polizisten verletzt, einer von ihnen ist für mehrere Wochen dienstunfähig. Gegen 6.10 Uhr wurden die Beamten zu einer Auseinandersetzung vor einer Shisha-Bar gerufen. Vor der Bar trafen sie auf fünf Männer, zwei davon waren aggressiv und gingen sich gegenseitig verbal an. Als der 23-jährige Aggressor auf seinen ebenfalls 23-jährigen Kontrahenten zuging, versuchten die Polizisten die beiden Männer zu trennen. Der Angreifer leistete dabei erheblichen Widerstand, indem er um sich schlug und einen Polizisten zu Boden stieß. Schließlich konnte er überwältigt und mit Handschellen gefesselt werden. Während er zur Wache gebracht wurde, beleidigte der Mann die Polizisten. Dem 23-Jährigen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht, wo er bis zum Nachmittag bleiben musste.
Durch die Widerstandshandlung verletzte sich einer der Beamten so schwer, dass er mehrere Wochen keinen Dienst verrichten kann.

PM der POL Essen vom 20.05.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Ladendieb verletzt Polizisten

Am vergangenen Samstag, den 18. Mai 2019 gegen 18:30 Uhr verließ ein 30-Jähriger ein Lebensmittelgeschäft mit einer Likörflasche, die er offensichtlich nicht gewillt war zu bezahlen.
Zunächst hatte es den Anschein, dass der Kunde den Likör mit EC-Karte zahlen wollte. Jedoch stellte die Geschäftsinhaberin fest, dass weder die Karte in das Kartenlesegerät eingeführt, noch die dazugehörige PIN eingegeben wurde und der Kunde stattdessen zielstrebig den Laden verließ.
Die Geschäftsinhaberin verfolgte den Mann und forderte ihn auf, zurück in den Laden zu gehen. Nachdem gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen wurde, behauptete er abermals den Likör bezahlt zu haben, entfernte sich erneut und trat gegen die Glasfenster des Geschäfts. Die Aufforderung dieses zu unterlassen, beantwortete er mit dem Versuch von Tritten in Richtung der Geschäftsinhaberin.
Ein nach der Dienstschicht auf dem Weg nach Hause befindlicher Bundespolizist beobachtete die Szene und gab sich gegenüber dem Täter als Polizist zu erkennen, woraufhin der Mann versuchte zu flüchten.
Der Bundespolizist konnte ihn jedoch davon abhalten, wobei dieser sich aber eine Verletzung am Arm zuzog. Bis zum Eintreffen seiner Kollegen wurde der Täter mit Unterstützung eines Passanten am Tatort festgehalten. Beim Eintreffen dieser wehrte er sich immer noch heftig und musste gefesselt werden. Bei dem 30-Jährigen konnte ein Atemalkoholwert von 1,73 Promille festgestellt werden. Auch bei und nach seiner Einlieferung ins Zentralgewahrsam leistete er erheblichen Widerstand und stieß wiederholt mit dem Kopf gegen die Zellentür.
Aufgrund der bestehenden Eigengefährdung wurde ein Notarzt hinzugezogen, der eine Einweisung in ein Klinikum anordnete.
Der Bundespolizist begab sich zur Untersuchung in die Ambulanz und konnte nach einem Tag Krankschreibung seinen Dienst wieder aufnehmen.

PM der BPOLI Rostock vom 20.05.2019

 

Graben-Neudorf (Baden-Württemberg): 48-Jähriger weigerte sich seinen Führerschein auszuhändigen und führte starke Widerstandshandlungen durch

Aufgrund eines vorausgegangenen Verkehrsdeliktes mit Alkohol und Fahrerflucht sollte der Führerschein eines 48-jährigen Mannes aus Graben-Neudorf beschlagnahmt werden. Als zwei Beamte des Polizeireviers Philippsburg bei dem 48-Jährigen zu Hause klingelten, zeigte er sich offenbar äußerst aggressiv gegenüber den Polizisten. Vehement wollte er den geforderten Fahrausweis nicht aushändigen.
Infolgedessen drohten im die eingesetzten Beamten Zwangsmittel an, um an den Führerschein zu gelangen. Der 48-Jährige reagierte darauf mit einem tätlichen Angriff auf die Polizisten und warf mit Beleidigungen um sich. Beim Versuch den 48-Jährigen zu bändigen, stürzten die Polizisten gemeinsam mit dem Mann die Treppe herunter.
Nachfolgend versuchte der 48-Jährige die Polizisten zu entwaffnen und biss einem der beiden Einsatzkräfte in den Arm. Schließlich gelang es den Polizisten den 48-Jährigen am Boden zu fixieren und nach Eintreffen von Unterstützungskräften zum Streifenwagen zu verbringen.
Der Mann ließ sich schließlich derart in den Streifenwagen fallen, dass er sich den Kopf am Fahrzeugrahmen anstieß.
Auch die Ehefrau und die Nachbarin des Mannes fielen negativ in Erscheinung. Die Ehefrau versuchte die Polizeibeamten von ihrem Mann wegzuziehen und auch die Nachbarin mischte sich in die Geschehnisse ein.
Bei einem später auf dem Revier durchgeführten Alkoholtest wies der 48-Jährige etwa 1,6 Promille auf. Die Geschehnisse wurden durch eine Bodycam aufgezeichnet. Die beiden eingesetzten Polizeibeamten waren nach dem Einsatz zunächst nicht mehr dienstfähig.
Der tätliche Angriff auf die Vollstreckungsbeamten ereignete sich am Samstag, gegen 20:10 Uhr.

PM des PP Karlsruhe vom 20.05.2019 (mit einer kleinen Ergänzung vom gleichen Tag)

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei stellt notorischen Schwarzfahrer, der daraufhin Widerstand leistet

Am 19.05.2019 nahm die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof einen Mann fest, der bereits am Tag zuvor „schwarz gefahren“ und vor den Beamten geflohen war. Dieses Mal erwischten sie den 19-jährigen Syrer, der Widerstand leistete.
Sonntagmorgen wurde die Bundespolizei alarmiert, da ein Mann einen Regionalzug genutzt hatte und weder eine Fahrkarte noch einen Ausweis vorzeigen konnte. An Gleis 1 des Kölner Hauptbahnhofs erkannten die Bundespolizisten den Mann schon von weitem. Er hatte am Abend zuvor ebenfalls einen Einsatz wegen „Schwarzfahren“ verursacht und war den Beamten entkommen, ohne dass seine Personalien festgestellt werden konnten. Auch am Sonntag versuchte er zu fliehen, wurde jedoch von den Bundespolizisten gestellt. Der 19-Jährige leistete erheblichen Widerstand gegen die vorläufige Festnahme und randalierte auf der Dienststelle.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen „Erschleichen von Leistungen“ und „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.05.2019

 

Ludwigsfelde (Brandenburg): Fahrzeug beschädigt, betrunken auf gestohlenem Fahrrad unterwegs und Polizist getreten

1196 Landkreis Teltow-Fläming, Ludwigsfelde, Salvador-Allende-Straße
Sonntag, 19.05.2019, 18:59 Uhr
Zeugen konnten Gestern Abend gegen 19:00 Uhr in der Salvador-Allende-Straße einen Fahrradfahrer beobachten, der während der Fahrt einem parkenden Fahrzeug den Spiegel abtrat. Der Mann ließ sich nicht festhalten und entfernte sich vom Tatort. Die Zeugen, die sodann die Polizei verständigten, konnten aber den Aufenthaltsort des 29-Jährigen in der unmittelbaren Nähe mitteilen. Der Mann wurde daraufhin zu dem Sachverhalt befragt, wobei auffiel, dass der Tatverdächtige erheblich alkoholisiert war. Gemäß den Zeugenaussagen, sei der Mann zuvor Fahrrad gefahren. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille, sodass eine Blutprobe angeordnet wurde, da hier nun der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr bestand. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort, überprüften die Polizisten das Fahrrad des 29-Jährigen, wobei auffiel, dass diese im April gestohlen wurde und seitdem in Fahndung stand.
Kurz darauf zeigte sich der Tatverdächtige zunehmend unkooperativ und wurde daraufhin zur Verhinderung weiterer Straftaten, die der Mann verbal ankündigte, in Gewahrsam genommen. Bei dem Gang zum Streifenwagen trat der Tatverdächtige einem Polizeibeamten in den Rücken, sodass dieser stürzte. Es wurden Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, des Verdachts der Hehlerei, wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 20.05.2019

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Graffiti-Sprayer leistet Widerstand bei Festnahme

Sonntagmorgen leistete ein Graffiti-Sprayer bei seiner Festnahme Widerstand, nachdem er beim Sprühen erwischt worden war.
Gegen 10 Uhr beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei drei deutsche Staatsangehörige im Alter von 28, 29 und 30 Jahren beim Besprühen eines S-Bahnwagens auf einer Fläche von circa 47 Quadratmetern.
Alarmierte uniformierte Einsatzkräfte nahmen das Trio vorläufig fest. Hierbei leistete der 29-Jährige Widerstand und verletzte sich dabei leicht an der Hand. Ein Polizeibeamter erlitt ebenfalls leichte Hautabschürfungen.
Die Bundespolizei stellte diverse Sprühutensilien sicher und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die Männer ein.

PM der BPOLD Berlin vom 20.05.2019

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizeibeamte

Im polizeilichen Gewahrsam endete der Samstagabend für einen 36-jährigen Mann, der zuvor betrunken in einem Supermarkt in der Kurt-Hahn-Straße aufgefallen war und bei den anschließenden Maßnahmen einen Polizeibeamten angegriffen hatte. Mitarbeiter des Supermarktes hatten die Polizei verständigt, da der stark betrunkene 36-Jährige den Laden trotz Schließungszeit nicht verlassen wollte und sich ausfällig verhielt. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zunehmend aggressiv und versuchte, einen der Beamten mit einem Faustschlag im Gesicht zu treffen, was jedoch durch die schnelle Reaktion des Beamten misslang. Zur Ausnüchterung wurde der Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in polizeilichen Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 20.05.2019

 

Witten (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Sprayer greift Polizeibeamten an

Erst sprühte er Graffiti, dann griff er einen Beamten an: Die Polizei hat am Sonntagmittag, 19. Mai, einen alkoholisierten Wittener (36) festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte sie auf den Vorfall aufmerksam gemacht.
Gegen 12.30 Uhr beobachtete der Zeuge den 36-Jährigen, wie dieser im Bereich Ruhrstraße eine Hauswand besprühte. Der Zeuge rief sofort den Polizeinotruf „110“. Dank der präzisen Personenbeschreibung trafen die eingesetzten Beamten den alkoholisierten 36-Jährigen wenig später in Tatortnähe an.
Der Tatverdächtige widersetzte sich den Maßnahmen und versuchte, einen Beamten anzugreifen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,6 Promille. Zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der 36-Jährige im Gewahrsam.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 20.05.2019

 

Overath (Nordrhein-Westfalen): 15-jähriger Jugendlicher schlägt Scheibe ein und klaut Kopfhörer aus PKW

Ein 15-jähriger Jugendlicher aus Köln hat zuerst die Scheibe eines geparkten Autos mit einer Wodka-Flasche eingeschlagen und anschließend Kopfhörer aus dem Fahrzeug entwendet.
Der Pkw war Samstagabend (18.05.) auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof in Overath abgestellt. Gegen 19 Uhr haben mehrere Augenzeugen ein lautes Krachen wahrgenommen und den Jugendlichen dabei beobachtet, wie er die Kopfhörer durch die eingeschlagene Seitenscheibe des Pkw entwendete. Anschließend prahlte der 15-Jährige mit seiner Tat vor einer Gruppe anderer Jugendlicher, berichten die Augenzeugen.
Der 15-Jährige war zur Tatzeit alkoholisiert und führte keine Ausweispapiere mit sich. Der Jugendliche widersetzte sich den Polizeibeamten sowohl verbal als auch körperlich, sodass er mit Handfesseln abgeführt werden musste. Der freiwillige Drogenvortest verlief negativ. Der 15-jährige Kölner wurde nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen von seiner Tante abgeholt. Das beschädigte Fahrzeug wurde sichergestellt, da die Halterin vor Ort nicht anzutreffen war.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 20.05.2019

 

Klagenfurt (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt / Schwere Körperverletzung

Am 20.05.2019 gegen 06:45 Uhr wurden angezeigt, dass sich in einem Waggon am Hauptbahnhof Klagenfurt eine aggressive Person befindet. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich ein 68-jähriger Mann aus dem Bezirk Bludenz derart aggressiv, dass er von den Beamten festgenommen wurde. Auf dem Weg zum Streifenwagen versuchte der Festgenommene noch mehrmals gegen die Beine einer Beamtin zu treten, wobei diese leicht verletzt wurde.
Der 68-jährige wurde ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert.

Presseinformation (Nr. 4) der LPD Kärnten vom 20.05.2019
Bearbeitende Dienststelle: Polizeiinspektion St. Ruprechterstraße

 

Meiningen (Thüringen): Bei Widerstand verletzt

Samstagabend überstiegen zwei Männer einen Gartenzaun in der Rohrer Straße in Meiningen. Aufgrund dieser Handlungen gerieten die beiden Männer mit den Anwohnern in Streit. Dieser eskalierte derart, dass mit Steinen nacheinander geworfen wurde. Als die Polizeibeamten eintrafen, steigerten sich die Aggressionen bei den beiden Tätern, einem 25-jährigen Mann afghanischer und einem 31-jährigen Mann iranischer Herkunft, und sie griffen die Polizisten an. Erst mit körperlicher Gewalt gelang es den Beamten, die Männer vorläufig festzunehmen. Der jüngere der Beiden ist mittlerweile inhaftiert. Die Ermittlungen, die durch die Kriminalpolizeiinspektion geführt werden, dauern an. Bei dem Widerstand wurden zwei Polizisten verletzt.

PM der LPI Suhl vom 20.05.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Alkoholisierter Mann verletzte in Salzgitter einen Polizeibeamten leicht

Salzgitter, Lebenstedt, Chemnitzer Straße, 19.05.2019, 22:50-23:35 Uhr.
Ein 30-jähriger unter Alkoholeinfluss stehender Mann hatte offensichtlich Essen anbrennen lassen und aufgrund dessen einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem die Beamten auf den aggressiven Mann stießen, habe er einen Arm eines Polizeibeamten weggeschlagen und ihn dabei leicht am Arm verletzt. Der 30-jährige Mann wurde daraufhin von den Beamten zur Wache gebracht. Auch auf dem Weg zur Dienststelle sperrte sich der Mann gegen die polizeilichen Maßnahmen. Zudem beleidigte er die Beamten und gab rassistische Äußerungen von sich. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, da ein anfänglicher Atemalkoholwert 3,2 Promille betrug. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann. Auf Grund der Aggressivität des Mannes verblieb der Mann im polizeilichen Gewahrsam.

PM der PI SZ/PE/WF vom 20.05.2019

 

Leonberg (Baden-Württemberg): Betrunkener verletzt zwei Polizisten

Nach einer vorangegangenen tätlichen Auseinandersetzung in der Grabenstraße in Leonberg sollte am Sonntag gegen 02.00 Uhr ein 24jähriger Mann in Gewahrsam genommen worden. Dies war ihm zuvor mehrfach von den einschreitenden Polizeibeamten angedroht werden.
Anstatt den Weisungen der Polizisten zu folgen, zog der stark alkoholisierte 24-Jährige Jacke und T-Shirt aus und machte mit nacktem Oberkörper Anstalten, erneut auf die Beteiligten des vorangegangenen Streits loszugehen. Um dies zu verhindern, musste der Streithahn schließlich von den Polizisten unter erheblichem Kraftaufwand zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei wurden zwei der im Einsatz befindlichen Polizeibeamten leicht verletzt. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen widersetzte sich der Festgenommene den Polizisten, indem er sich sperrte und gegen die hintere Türe des Polizeifahrzeuges trat. Zudem beleidigte er die Beamten aufs übelste.
Auf richterliche Anordnung und ärztlicher Feststellung seiner Haftfähigkeit durfte der Mann den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers Leonberg verbringen. Ihm droht nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.05.2019

 

Karlsruhe – Polizeiliche Einsatzbilanz zum Drittligaspiel des KSC gegen Hallescher FC

Im Zusammenhang mit der Begegnung des Karlsruher SC gegen den Halleschen FC am vergangenen Samstag kam es zu einigen Polizeieinsätzen und Ordnungsstörungen. Bereits bei der Ankunft der Gästefans am Hauptbahnhof wurden aus der wartenden Menge heraus Pyrotechnik gezündet, Polizeieinsatzkräfte mit Gegenständen beworfen und diese massiv bedrängt. Grund war offenbar der Unmut der Fans über den geplanten Transport zum Stadion mittels Shuttle-Bussen, auf die teilweise gewartet werden musste. Ein Polizeibeamter und ein Gästefan wurden durch den notwendigen Einsatz von Pfefferspray verletzt. Drei Gästefans, darunter eine Person mit bundesweitem Stadionverbot, wurden festgenommen. Auch durch Karlsruher Fans wurde während des Fußmarsches zum Stadion ebenfalls wiederholt Pyrotechnik gezündet. Im Stadion selbst entfachten Gästefans hinter einer aufgehängten Blockfahne während des Spiels mehrere Nebeltöpfe in Rot und Weiß.
Durch die massive Rauchentwicklung wurde der gesamte Gäste- und Heimfanbereich auf der Gegentribüne eingenebelt. Ein Gästefan sowie ein Heimfan verletzten sich durch das Einatmen von Rauchgas. Da der Polizei Hinweise vorlagen, dass nach Spielende der Platz durch Gästefans gestürmt werden sollte, bezogen Ordnungs- und Polizeieinsatzkräfte Aufstellung im Stadioninnenraum. Der angekündigte Platzsturm blieb dadurch aus. Bei der Abfahrt der Gästefans vom Stadion zum Hauptbahnhof kam es vorübergehend zu zeitlichem Verzug, was dazu führte, dass sich teilweise zu viele Personen in die Shuttle-Busse drängten und diese überlastet nicht losfahren konnten. Erst nach wiederholter Ansprache wurde erreicht, dass einzelne Personen die Busse wieder verließen und eine geordnete Abreise gewährleistet war.
Am Abend kam es in der Innenstadt zu einem weiteren Vorfall, bei dem ein in KSC-Fantracht bekleideter Mann einem 15-Jährigen vor einer Tanzschule im Bereich des Ludwigsplatzes eine Antifa-Fahne entrissen haben soll. Kurz darauf gingen bei der Polizei Zeugenhinweise ein, dass vor einer Gaststätte in der Nähe des Tatorts eine solche Fahne verbrannt werden würde. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines
Raub- und Sachbeschädigungsdelikts aufgenommen.

PM des PP Karlsruhe vom 20.05.2019

 

Gießen (Hessen): Angriff auf Polizeibeamten

In der Krofdorfer Straße in Gießen hat ein 29 – Jähriger offenbar versucht, einen Polizeibeamten anzugreifen. Dem Gießener wurde zuvor ein Platzverweis erteilt, da er sich in einer Wohnung gewalttätig zeigte. Nach der Festnahme versuchte er, einem Polizeibeamten einen Kopfstoß zu verpassen. Ein Verfahren wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 20.05.2019

 

Leipzig (Sachsen): Verwirrter Mieter sorgt für Polizeieinsatz

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Mariannenstraße / Zeit: 19.05.2019, gegen 15:40 Uhr
Nicht zum ersten Mal mussten Polizeibeamte in die Mariannenstraße ausrücken. Der Mieter einer Wohnung hatte sich den Nachbarn gegenüber äußerst aggressiv gezeigt, sie beleidigt und Gegenstände aus dem Fenster nach ihnen geworfen. Als die Polizei eintraf, war er aggressiv und wirkte gleichzeitig verwirrt. Da eingeschätzt wurde, dass er für sich und seine Mitmenschen in seinem Zustand eine Gefahr darstellt, ordnete der hinzugerufene Notarzt die Einweisung in eine Klinik ein. Als die Polizisten die Wohnung betraten, die er zuvor verbarrikadiert hatte, schlug er mit der Eisenstange nach ihnen. Er verletzte einen Beamten am Kopf, der eine Platzwunde davontrug. Letztlich wurde er aber überwältigt und ins Krankenhaus gebracht. Der 38-Jährige zeigt sich höchstwahrscheinlich aus gesundheitlichen Gründen so aggressiv. Erst kürzlich hatte die Polizei ihn mit Spezialkräften aus der Wohnung geholt, um ihn einer ärztlichen Behandlung zuzuführen.

PM der PD Leipzig vom 20.05.2019

 

Leipzig (Sachsen): Noch ein Zündler unterwegs gewesen

In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurde der Polizei bekannt, dass es zu mehreren Sachbeschädigungen durch Feuer im Bereich der Kurt-Eisner-Straße/Arthur-Hoffmann-Straße gekommen sein sollte. Dabei brannten zunächst Baureste auf einem verlassenen Grundstück und ein Sofa in einem Gebüsch. Zeugen beobachten den unbekannten Täter auf der Arthur-Hofmann-Straße, wie dieser auch noch Mülltonnen anzündete. Die eintreffenden Polizeibeamten konnten schließlich den Täter an einem Grundstück in der Bernhard-Göring-Straße/Körnerstraße vorläufig festnehmen. Der 35-jährige Leipziger leistete passiven Widerstand und beleidigte die Beamten. Er zeigte zudem Ausfallerscheinungen, welche auf einen möglichen Mischkonsum von Alkohol und Drogen hindeuteten. Der durchgeführte Drugwipetest ergab ein positives Ergebnis auf Betäubungsmittel. Der 35-Jährige wurde in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht und hier die weiteren polizeilichen Maßnahmen durchgeführt.

PM der PD Leipzig vom 20.05.2019

 

Leipzig (Sachsen): Aggressiver Hausbewohner
Ort: Leipzig (Zentrum) / Zeit: 18.05.2019, gegen 07:30 Uhr
Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt die Polizei gegen einen 37-jährigen Leipziger. Jener hatte sich einer Wohnungsverweisung aufgrund der häuslichen Gewalt widersetzt und dabei massiv Polizeibeamte angegriffen. Dabei trat der Mieter einem Beamten (30) gegen den Kopf, biss einer Beamtin (32) in den Unterarm und fügte einem weiteren Beamten eine erhebliche Handverletzung zu, als er versuchte, an dessen Dienstwaffe zu gelangen. Letztendlich konnten die Gesetzeshüter den renitenten Mann überwältigen. Dieser wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingewiesen. Auch die verletzten Beamten mussten ambulant behandelt werden.

PM der PD Leipzig vom 20.05.2019

 

Augsburg Innenstadt (Bayern): Türkische Fußballfans übertrieben es bei der Meisterschaftsfeier

Aufgrund des Gewinns der türkischen Meisterschaft kam es am 19.05.2019 (So), gegen 20:30 Uhr am Herkulesbrunnen in der Maximilianstraße zu einer Feierlichkeit von ca. 150 Anhängern von Galatasaray Istanbul.
Die Maximilianstraße musste für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, da anfangs ca. 100 Fans auf der Fahrbahn vom Moritzplatz in Richtung Herkulesbrunnen gingen. Am Herkulesbrunnen wurden insgesamt über 20 Bengalische Feuer und Rauchbomben abgebrannt. Im Rahmen der polizeilichen Aufnahme beleidigte ein 30-jähriger Fan mit türkischen Wurzeln zwei Polizeibeamte. Insgesamt wird gegen vier türkische Männer im Alter von 30 – 48 Jahren aufgrund aller in Frage kommender Delikte ermittelt. Aufgrund der aggressiven Stimmung gegenüber den Polizeibeamten aktivierten mehrere Einsatzkräfte ihre Body-Cams. Die Videoaufzeichnungen werden für die anhängigen Strafverfahren ausgewertet.

PM des PP Schwaben Nord vom 20.05.2019

 

Bautzen (Sachsen): Verbale Auseinandersetzung am Rand des Kulturfestivals

Im Rahmen des Kulturfestivals „Bouncen in Bautzen“ fanden am vergangenen Wochenende ab Freitag drei Veranstaltungen auf dem Platz der Völkerfreundschaft, auf dem Theaterplatz und im Burgtheater Bautzen statt. In der Nacht zum Samstag gab es mehrere Versuche von Personengruppen, das Fest zu stören. Am Abend und in der Nacht näherten sich insgesamt dreimal etwa 20 bis 30 teilweise vermummte Personen dem Platz am Burgtheater. Festteilnehmer stellten sich ihnen in den Weg, worauf die Gruppe sich jeweils wieder entfernte. Es kam zu keinen Störungen. Vorsorglich verstärkte die örtliche Polizei ihre Streifen in der Bautzener Innenstadt.
Aufgrund des Auftretens der Gruppe und der Tatsache, dass augenscheinlich Vermummungsgegenstände und Quarzhandschuhe mitgeführt wurden, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ein.
Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten mehrere Personen festgestellt und identifiziert werden, die der Gruppierung zugeordnet wurden. Bei zwei Personen fanden die Polizisten auch einen Schal beziehungswiese eine Sturmhaube sowie Quarzhandschuhe. Auch Aufkleber der rechten Szene wurden aufgefunden. Alle Gegenstände stellten die Ordnungshüter sicher.
Bei einer weiteren Kontrolle von Verdächtigen ca. eine Stunde später wurden Polizeibeamte beleidigt und ein Jugendlicher warf einen Metallgegenstand in Richtung eines Polizeibeamten und traf diesen am Kopf. Der Beamte wurde nicht verletzt. Anzeigen wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung wurden aufgenommen. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis. Dabei skandierte ein Tatverdächtiger den Ruf „Sieg Heil“. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

PM der PD Görlitz vom 20.05.2019

 

Günzburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Gestern Nachmittag ging bei der Polizei Günzburg die Mitteilung ein, dass eine männliche Person auf einer Station der Bezirkskrankenhauses mit einem Feuerlöscher randalieren würde. Auf der betroffenen Station trafen die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Günzburg und Autobahnpolizeistation Günzburg auf einen Patienten des Bezirkskrankenhauses, der ihnen einen Feuerlöscher drohend entgegenhielt. Die Beamten forderten den Mann auf, den Feuerlöscher abzustellen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, sondern begann unvermittelt damit, die Beamten mit dem Feuerlöscher anzusprühen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray war es letztlich den Beamten möglich, diesen Angriff zu beenden. Anschließend konnte der Mann unter Anwendung körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann zuvor ein Außenfenster der Krankenstation beschädigt hatte. Hierbei hatte er sich auch verletzt. Dadurch, dass der Mann den Beamten bei dem Angriff den Löschschaum ins Gesicht bzw. in die Augen gesprüht hatte, mussten diese in der Augenklinik eines Krankenhauses untersucht werden. Vier Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Zwei dieser vier Beamten waren im Anschluss nicht mehr dienstfähig. Aufgrund des versprühten Löschschaums und des eingesetzten Pfeffersprays mussten auf der Station die betroffenen Bereiche belüftet werden. Hierzu war auch eine Umlagerung von Patienten erforderlich. Sämtliche, ebenfalls von der Verwendung des Löschschaums bzw. dem Einsatz des Pfeffersprays, möglicherweise betroffenen Patienten wurden ärztlich untersucht. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass zwei Patienten leicht verletzt wurden. Sie erlitten eine Reizung der Atemwege. Der Tatverdächtige wurde ebenfalls einer ärztlichen Untersuchung zugeführt. Neben den erwähnten Polizeibeamten waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Werksfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg eingesetzt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Günzburg/des PP Schwaben Süd/West vom 20.05.2019

 

Basel-Stadt: Drei Personen bei Polizei- und Sanitätseinsätzen im Umfeld der Cupfeier verletzt

Während der Cupfeier auf dem Barfüsserplatz sind am Sonntagabend drei Personen bei zwei Zwischenfällen verletzt worden. Im ersten Fall musste die Polizei bei einer Schlägerei intervenieren und wurde dann selbst angegriffen. Zwei Polizisten wurden dabei verletzt. Etwas später wurde die Sanität der Rettung Basel-Stadt, die begleitet von der Polizei zu einem Patienten unterwegs war, mit Bierdosen beworfen. Eine dieser Dosen verletzte eine unbeteiligte Frau.
Gegen 20.30 Uhr kam es zwischen Barfüsserplatz und Gerbergasse wegen eines in der Menge abgefeuerten Böllers zu einer Schlägerei. Als die Kantonspolizei Basel-Stadt intervenierte, wurden die uniformierten Polizisten selber tätlich angegriffen. Zwei Polizisten erlitten Verletzungen. Mitarbeiter der Sanität Basel behandelten die Beiden vor Ort; sie konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Angreifer verschwanden unerkannt in der Menge.
Etwa dreissig Minuten später waren Rettungssanitäter an der Ecke Barfüsserplatz/Kohlenberg Ziel von Aggressionen. Sie wollten, wegen der Menschenmenge unterstützt von Polizisten, einer Person mit einem medizinischen Problem zu Hilfe eilen. Unbekannte bewarfen die Einsatzkräfte mit Bierdosen und verletzten eine Frau. Die Sanität Basel musste die Frau ins Spital bringen. Den zweiten Patienten konnte sie vor Ort behandeln. Insgesamt leistete die Sanität Basel rund um die Cupfeier elf Einsätze.

PM des Justiz- und Sicherheitsparlaments/Medienreferat vom 20.05.2019

 

Zug (Kanton Zug): Einsatzkräfte der Zuger Polizei bedrängt und angegriffen

Am vergangenen Wochenende wurden zwei Mitarbeitende der Zuger Polizei von einer Gruppe zuerst verbal provoziert und anschliessend tätlich angegriffen. Einer von ihnen wurde leicht verletzt, der Angreifer konnte später festgenommen werden.
Am Freitagabend (17. Mai 2019), kurz vor 23:30 Uhr, befanden sich zwei Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei beim Kolinplatz auf einer Fusspatrouille. Dabei wurden die Beiden von einer Gruppe verbal provoziert. Daraufhin wollten die Einsatzkräfte einen der Beteiligten, der sich besonders ungebührlich verhielt, kontrollieren. Da dieser sich zu Beginn nicht ausweisen wollte, entschlossen sich die beiden Sicherheitsassistenten, den Mann auf eine Polizeidienststelle zu überführen. Bei diesem Vorhaben wurden sie von den anderen Gruppenmitgliedern weiterhin verbal provoziert, bedrängt sowie tätlich angegriffen. Dabei entstand ein Handgemenge, welches der zu kontrollierende Mann ausnützte, sich losriss und davon rannte. Nach wenigen Meter drehte er sich nochmals um und ging den Sicherheitsassistenten heftig an. Dieser wurde bei dem Angriff leicht verletzt.
Der Angreifer, ein 23-jährige Schweizer, konnte am Samstag an seinem Wohnort festgenommen werden. Nach der Einvernahme wurde er wieder auf freien Fuss gesetzt. Der junge Mann muss sich unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. Der angegriffene Sicherheitsassistent wurde beim Vorfall leicht verletzt.

Medienmitteilung 116 Zug, 20. Mai 2019, 15:00 Uhr

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – Pfefferspray eingesetzt

Am Samstag, 18.05.2019, erhielt die Polizei gegen 22.50 Uhr Anrufe durch Zeugen. Eine Personengruppe stritt sich an der Flensburgstraße. Eine Streifenwagenbesatzung schlichtete den Streit und erteilte den Aggressoren Platzverweise. Danach kamen die alkoholisierten beiden 21- und 48-jährigen Männer erneut auf die Polizisten zu und beleidigten diese mehrfach. Die erneuten Platzverweise wurden nicht nur ignoriert, sondern es wurde versucht die Beamten zu schlagen. Den Schlägen konnte ausgewichen werden.
Anschließend wurde Pfefferspray gegen die Männer eingesetzt. Die aggressiven Personen verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 19.05.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizei gefilmt, Handy weg

Dies musste ein 50jähriger Rumäne, Samstagnacht gegen 2 Uhr feststellen. Bei einer Kontrolle filmte er die Polizeibeamten und wollte dies sogleich ins Netz stellen. Dies stellt eine Straftat nach dem Kunsturheberrechtsgesetz, besser bekannt als Recht am eigenen Bild dar. Da der Mann beratungsresistent war und damit nicht aufhören wollte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft das Handy beschlagnahmt.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 19.05.2019

 

Leoben (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Leoben zeigte sich in der Nacht auf Sonntag, 19. Mai 2019, bei einer Amtshandlung aggressiv und attackierte die einschreitenden Beamten verbal bzw. körperlich. Verletzt wurde dabei niemand.
Kurz vor Mitternacht wurde die Polizei verständigt, dass ein vermutlich alkoholisierter Jugendlicher im Bereich des Bahnhofs auf der Straße herumrenne, randaliere und sich über das Brückengeländer lehne. Zwei Polizeistreifen begaben sich daraufhin zum Vorfallsort. Als die Polizisten eintrafen, zeigte sich der Jugendliche aggressiv. Er bedrohte und beschimpfte die Beamten und versetzte einem der Polizisten einen Schlag gegen den Oberkörper. Der Beamte wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Auch der 15-Jährige blieb unverletzt, er wurde festgenommen. Ein bei dem 15-Jährigen durchgeführter Alkoholtest ergab eine starke Alkoholisierung.

PM der LPD Steiermark vom 19.05.2019

 

Bamberg (Bayern): Aggressiver Lärmverursacher landet in Zelle

Sonntagmorgen, gegen ca. 01.45 Uhr, wurde die Polizei in der Franz-Ludwig-Straße auf eine Gruppe von jungen Männern aufmerksam. Die Männer zogen lauthals grölend und, zum Teil, aggressiv, durch die Straße. Durch die Polizeistreife wurden die jungen Männer im Alter von 22, 23 und 26 Jahren zur Ruhe ermahnt. Nur der 22jährige Mann zeigte sich nicht einsichtig und weiterhin aggressiv sodass er in Gewahrsam genommen wurde. Bei der Gewahrsamnahme setzte sich der Mann zur Wehr, sodass er gefesselt werden musste. Der Mann wurde bei der Polizei ausgenüchtert.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 19.05.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): 17-jähriger leistet Widerstand – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Am Samstagabend kontrollierten zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg einen 17-jährigen Jugendlichen am Hauptbahnhof Aschaffenburg. Während der Kontrolle bedrohte und beleidigte der Jugendliche die Beamten. Er musste in Gewahrsam genommen werden. Während der Gewahrsamnahme wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt und waren für den Rest der Nacht nicht mehr dienstfähig.
Nach der Anordnung und Durchführung einer Blutentnahme, sowie dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seiner Mutter übergeben.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Aschaffenburg vom 19.05.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Widerstand nach Streitigkeiten

– In der Nacht zum Samstag, 18.05.2019, kam es in einer Wohnung im Bremerhavener Stadtteil Lehe zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern. Als die verständigte Polizei am Einsatzort eintraf, ließ sich einer der Kontrahenten nicht beruhigen und griff mehrere Polizisten an. Der Mann wurde festgenommen und in eine Gewahrsamszelle gebracht.
Gegen 01.30 Uhr waren die 20- und 21-jährigen Männer in der Hafenstraße, in einer Wohnung in Streit geraten und schlugen aufeinander ein. Als der 20-Jährige sich auch durch die alarmierte Polizei nicht beruhigen ließ und letztendlich die Beamten angriff, wurde er überwältigt und in eine Gewahrsamszelle gesperrt. Ein Polizeibeamter wurde durch den unter starken Stimmungsschwankungen stehenden Angreifer am Arm und an der Hand verletzt. Zurzeit dauern die Ermittlungen an.

PM der POL Bremerhaven vom 19.05.2019

 

Schifferstadt (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Mann blockiert die Straße und löst Kettenreaktion mit Widerstand gegen Polizeibeamte aus

Am 18.05.19, gg. 19.55 Uhr verteilt ein 24-jähriger Mann aus Schifferstadt auf der Mutterstadter Straße laut schreiend mehrere Blätter aus einem Leitzordner. Da er hierbei mitten auf der Straße stand, kam der Verkehr kurzfristig zum Erliegen. Als ihn ein 44-jähriger Fußgänger aus Schifferstadt auf sein Verhalten ansprach, verpasste er dem Mann einen Schlag ins Gesicht. Durch eine zufällig vorbeifahrende Funkstreife konnten weitere Angriffe des Mannes verhindert werden. Da der Störer sich nicht beruhigen ließ und weiter die Straße blockierte, musste er von den Beamten zur Seite geschoben werden. Hierbei versuchte er die Maßnahme durch Schläge zu verhindern. Er wurde schließlich überwältigt und zur Dienststelle verbracht. Ein Alco-Test ergab einen Wert von 0,61 Promille. Durch die Aktion des Betrunkenen bildete sich kurzfristig eine „Schlange“ in der Mutterstadter Straße. Nachdem die Straße wieder frei war, wurde der Fahrer eines Lieferwagens von einem Passanten aufgefordert, endlich weiterzufahren. Es entwickelte sich hieraus zwischen den beiden Männern ein Streitgespräch, in dessen Verlauf der Fahrer des Lieferwagens, ein 23-jähriger Mann aus Schifferstadt, ausstieg und seinem 28-jährigen „Kontrahenten“ mit der Hand ins Gesicht schlug.
Der Vorfall wurde von einem aus dem vorherigen Einsatz noch anwesenden Polizeibeamten beobachtet. Der Angreifer weigerte sich zunächst seine Personalien anzugeben und wollte erneut auf seinen Kontrahenten losgehen. Um dies zu verhindern wurde er von dem Beamten festgehalten. Daraufhin griff der Mann den Polizeibeamten an, indem er versuchte ihm ins Gesicht zu schlagen. Dieser konnten dem Schlag ausweichen. Um weitere Angriffe zu unterbinden, musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der hierdurch leichte verletzte Angreifer beruhigte sich schließlich, eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.05.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten beleidigt und bedroht

Eine Frau und ein Mann beleidigten und bedrohten gestern Nachmittag die Besatzung eines Funkstreifenwagens in Friedrichshain und wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen 16.30 Uhr waren der Polizist und die Polizistin in ihrem Wagen auf der Voigtstraße unterwegs. Eine 50-Jährige Frau und ihr 45-jähriger Begleiter nahmen diese normale Streifenfahrt zum Anlass, lautstark Beleidigungen in Richtung des Funkwagens zu brüllen, so dass die eingesetzte Polizistin und ihr Kollege diese hörten. Als die beiden Einsatzkräfte neben dem Pärchen anhielten, rief dieses erneute Beleidigungen. Zudem streckten beide den Polizeibeamten ihre ausgestreckten Mittelfinger entgegen. Als die Besatzung die Personalien der mutmaßlichen Beleidiger feststellen wollte, ging der 45-Jährige auf den Polizeibeamten zu und drohte ihm Schläge ins Gesicht an. Als das aggressive Paar dann versuchte vom Ort zu flüchten, um sich der Feststellung der Personalien zu entziehen, konnte es, mit Hilfe weiterer Polizeibeamten, festgenommen und zu einer Polizeidienststelle gebracht werden. Dort setzten die beiden ihre Beleidigungen fort. Nach Feststellung ihrer Personalien und Durchführung der erkennungsdienstlichen Behandlungen, wurden die 50-Jährige und ihr 45-jähriger Komplize wieder entlassen. Beide haben sich nun wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

PM (1186) des PP Berlin vom 19.05.2019

 

Gera (Thüringen): Wahlplakate beschädigt und Widerstand geleistet

Am 18.05.2019, gegen 03:00 Uhr, konnten Beamte des Inspektionsdienstes Gera während der Streifenfahrt drei männliche Personen in der Kleinen Kirchstraße in Gera feststellen, die gerade mehrere Wahlplakate von unterschiedlichen Parteien abrissen und beschädigten. Während der Kontrolle verhielten sich ein 21 jähriger und 25 jähriger Tatverdächtiger aggressiv gegenüber den Polizeibeamten, so dass sie in Gewahrsam genommen werden mussten. Hierbei leisteten die angetrunken Männer Widerstand gegen die Streifenbeamten. Gegen Beide wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Beamten blieben unverletzt und die Tatverdächtigen wurden am Vormittag aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der LPI Gera vom 19.05.2019

 

Zürich: Stadtpolizei verhindert illegale Party im Kreis 6

Kurz nach 22.30 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass sich beim Lettensteg, unterhalb der Kornhausbrücke, im Kreis 6 gegen 100 Personen zu einer illegalen Party versammeln würden. Die Polizeipatrouillen wurden bei ihrer Ankunft sofort mit Flaschen und Steinen beworfen. Trotzdem gelang es ihnen, die Musikanlage sowie diverse Alkoholika sicherzustellen und die illegale Party zu beenden. Während des gesamten Einsatzes wurden die Polizisten wiederholt mit Flaschen und Steinen beworfen, worauf Gummischrot und Reizstoff eingesetzt werden musste. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Medienmitteilung der STAPO Zürich vom 19.05.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Körperverletzung und Widerstand

Nach einer häuslichen Auseinandersetzung in Fedderwardergroden am Freitag gegen Mittag, bei der eine 28-jährige von ihrem Lebensgefährten verletzt wurde, kam es bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen zu Widerstandshandlungen durch den 29-jährigen. Neben der Anzeige wegen Körperverletzung muss sich der Beschuldigte nun auch einem Verfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte unterziehen.
Einbruch In der Nacht zu Samstag wurde in eine Gaststätte in der Gökerstraße eingebrochen. Vor Ort wurde durch den Täter eine Scheibe des Lokals beschädigt und sich so Zutritt verschafft. Im Lokal wurde nach Wertsachen gesucht. Es wurde Bargeld entwendet. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 19.05.2019

 

München (Bayern): Angriff auf Polizeibeamte

Am frühen Samstagmorgen (18. Mai, 01:00 Uhr) kam es am Ostbahnhof zwischen zwei stark Alkoholisierten im Bereich des Haupteinganges zu einem heftigen Streit. Nachdem sich ein 27-jähriger Ukrainer und ein 42-jähriger Bulgare gegenseitig attackiert hatten, versuchte ein 58-jähriger deutscher Zeitungsverkäufer zu schlichten. Daraufhin ging der Ukrainer drohend auf den 58-Jährigen los, hob die Faust und forderte ihn auf, aus dem Weg zu gehen. Eine vorbeikommende Streife der Bundespolizei verhinderte Schlimmeres. Auf dem Weg zur Dienststelle verhielt sich dann vor allem der 42-jährige Bulgare gegenüber den Beamten äußerst aggressiv, so dass er gefesselt werden musste. Zudem beleidigte er die Beamten bei weiteren Maßnahmen u.a. als „Nazis“. Da er aufgrund starker Alkoholisierung (3,02 Promille) zeitlich und örtlich nicht klar orientiert war, wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Unmittelbar, nachdem die Zellentür geschlossen worden war, drohte der Bulgare den Beamten mit dem Tode. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Nötigung zum Nachteil der eingesetzten Beamten ermittelt. In wie weit Körperverletzungsdelikte des Urkrainers aus Ramersdorf bzw. des Bulgaren aus Bogenhausen verfolgt werden, muss noch ausermittelt werden.

PM (126) des PP München vom 19.05.2019

 

München (Bayern): Widerstand

Am Samstagabend (18. Mai, 20.25 Uhr) wurde eine stark alkoholisierte 36-jährige Tschechin von der Bundespolizei am Hauptbahnhof aufgegriffen und in Schutzgewahrsam genommen. Unmittelbar nachdem der verständigte Arzt ihre Gewahrsamsfähigkeit bescheinigt hatte, schlug die mit 2,88 Promille Alkoholisierte mehrfach ihren Kopf gegen die Zellenwand. Trotz Aufforderung der Beamten, dies umgehend zu unterlassen, schlug sie weiterhin immer wieder ihren Kopf gegen die Wand. Um weitere Selbstverletzungen zu verhindern, wurde die Frau mit Wohnsitz in Wien gefesselt. Dabei leistete sie mehreren Beamten aktiv Widerstand, indem sie in Richtung der Beamten trat und schlug; jedoch traf sie keinen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Frau bei der Bundespolizei bis Sonntagmorgen ausgenüchtert.

PM (129) des PP München vom 19.05.2019

 

Frankfurt /O. (Brandenburg): Einsatz im Bereich Hortenvorplatz

Mitarbeiter des Ordnungsamtes Frankfurt (Oder) baten die Polizei am Freitag gegen 17:00 Uhr um Hilfe, nachdem sie eine Gruppe von etwa 10 Personen im Bereich des Hortenvorplatzes festgestellt hatten, die dort einen Grill benutzten.
Während des Einsatzes hat eine 31 Jährige scheinbar ihre Manieren vergessen und beleidigte massiv die einschreitenden Beamten und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Den Beamten blieb nichts Weiteres übrig, als die Frau ins Polizeigewahrsam zu nehmen. Weiterhin wurde eine Anzeige wegen Beleidigung gegen die Frau gefertigt.

PM der PD Brandenburg Ost vom 19.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): Alkoholisierter Kraftfahrer verursacht Verkehrsunfall, flüchtet und leistet Widerstand

Beamte der Nürnberger Verkehrspolizei nahmen am frühen Samstagmorgen (18.05.2019) einen 44-jährigen Pkw-Fahrer fest. Er hatte zuvor im Nürnberger Westen mehrere Fahrzeuge beschädigt und bei seiner Festnahme Widerstand geleistet.
Gegen 01:15 Uhr fiel einer zivilen Streife der Verkehrspolizei Nürnberg ein Opel auf, der die Dieselstraße mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Mit der installierten Videomessanlage stellten sie eine Geschwindigkeit von über 100 km/h fest und versuchten. Noch bevor die Kontrolle durchgeführt werden konnte, geriet das Fahrzeug in einer leichten Kurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Gehweg und stieß anschließend gegen geparkte Fahrzeuge und einen Wohnanhänger. Nach derzeitigen Erkenntnissen entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Anschließend versuchte der Fahrer zu Fuß zu flüchten. Die Beamten der Verkehrspolizei Nürnberg holten ihn nach kurzer Verfolgung ein und nahmen ihn fest. Dagegen leistete er Widerstand und trat nach den Polizisten. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, blieb aber weiterhin dienstfähig.
Ein Alkotest ergab einen Wert von über einem Promille. Außerdem war der Opel-Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Gegen ihn leiteten die Polizeibeamten mehrere Ermittlungsverfahren u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Der 44-Jährige erlitt durch den Unfall Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Aufgrund des psychisch auffälligen Zustandes wurde er anschließend zur weiteren Behandlung in eine Fachklinik gebracht.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 44-Jährige im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.05.2019

 

Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein): Glinde Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch

Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck:
Am heutigen Sonntag (19.05.2019) wurde der Polizei gegen 13.00 Uhr telefonisch mitgeteilt, dass er mit einem Messer Familienmitglieder getötet habe. Aufgrund dieser am Telefon geäußerten Behauptung wurde die Wohnortanschrift des Mannes in Glinde umgehend von Polizeikräften aufgesucht.
Am Einsatzort eingetroffen, lief der Tatverdächtige nach einem kurzen Wortwechsel mit den Polizeibeamten mit vorgehaltener Schusswaffe auf die Beamten zu. Der Angriff des 38-jährigen wurde durch gezielte Schüsse auf die Beine des Mannes beendet. Der Mann wurde festgenommen und einem Hamburger Krankenhaus zugeführt. Er ist nicht lebensgefährlich verletzt.
Anschließend stellte sich heraus, dass in dem von dem Tatverdächtigen bewohnten Haus niemand verletzt oder gar getötet worden war.
Die weitere Sachbearbeitung im beschriebenen Falle hat das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck übernommen.

PM der PD Lübeck vom 19.05.2019

Folgemeldung dazu vom 20.05.2019:

Am gestrigen Tage (19.05.) kam es im Rahmen eines Polizeieinsatzes in einem Gewerbegebiet in Glinde (zwischen Oher Weg und Möllner
Landstraße) zu einem Schusswaffeneinsatz durch Polizeibeamte. Ein 38 Jahre alter Mann wurde verletzt.
Dieser hatte zuvor telefonisch bei der Polizei gemeldet, dass er mehrere Familienangehörige mit einem Messer getötet habe. Die umgehend zu dem vermeintlichen Tatort entsandten Polizeibeamten trafen den Anrufer auf der Straße vor der von ihm genannten Wohnanschrift an. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hielt sich der Mann eine echt aussehende Pistole an die Schläfe und drohte, sich damit zu erschießen. Der Aufforderung, die Waffe niederzulegen, leistete der Mann keine Folge und der Versuch, ihn mit Pfefferspray zu erreichen, schlug aufgrund der Entfernung zwischen den eingesetzten Beamten und dem Mann fehl.
Sodann richtete dieser die Waffe plötzlich auf die Polizeibeamten und bewegte sich damit auf diese zu. Auch in dieser Situation reagierte er auf die Aufforderung, stehen zu bleiben und die Waffe niederzulegen, nicht. Um den Mann zu stoppen, gaben zwei Polizeibeamte der Polizeistation Reinbek im Alter von 26 und 31 Jahren aus ihren Dienstwaffen daraufhin mehrere Schüsse auf die Beine des Mannes ab, um ihn zu stoppen. Der 38-jährige wurde dreimal im Bereich der Beine getroffen. Die von ihm erlittenen Verletzungen waren nicht lebensgefährlich, mussten aber operativ in einem Hamburger Krankenhaus behandelt werden.
Eine Vernehmung des Mannes war bislang nicht möglich. Der Hintergrund des Geschehens ist noch ungeklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die von ihm geführte und auf die Beamten gerichtete Pistole sah echt aus. Jedoch handelt es sich nach erster Bewertung nicht um eine scharfe Waffe.
Die Eltern des Mannes befanden sich im Haus. Sie waren unversehrt.
Wegen der Abgabe der Schüsse ist gegen die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) eingeleitet worden. Es wird geprüft werden, ob die Schussabgabe nach den Vorschriften des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein über den Gebrauch von Schusswaffen (§§ 256 ff.
LVwG S-H) oder durch Notwehr gemäß § 32 StGB gerechtfertigt war.
Gegen den 38-jährigen wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte geführt (§§ 164, 113 StGB).

PM der PD Lübeck vom 20.05.2019

 

Jesteburg (Niedersachsen): Trunkenheit im Straßenverkehr

Am Samstag in den frühen Abendstunden meldete eine Zeugin einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer. Dieser habe sein Fahrzeug auf dem Hinterhof eines Geschäfts- und Wohngebäudes in Jesteburg geparkt und hantiere nun im Fahrzeug herum. Bei Eintreffen der Polizeibeamten saß der 31-jährige Jesteburger mit freiem Oberkörper in seinem Mercedes. Der Motor lief noch. In der Mittelkonsole lag eine halbvolle Flasche Eierlikör. Im ersten Gespräch konnte der Jesteburger den Ausführungen der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seiner starken Alkoholisierung schon nicht mehr folgen. Ein Alcotest ergab 2,33 Promille. Da nicht auszuschließen war, dass der 31-Jährige nach der Fahrt wieder zur Flasche gegriffen hatte, wurden zwei Blutproben mit zeitlichem Abstand angeordnet. Auf dem Weg zur Wache Buchholz bedrohte der Jesteburger dann einen 40-jährigen Polizeibeamten, dass er ihm gleich eine Kopfnuss verpassen würde und die Sache dann privat regeln wolle, wenn man sich wiedersieht. Unter Androhung von Zwangsmaßnahmen wurden die beiden Blutentnahmen von einem bestellten Arzt durchgeführt. Im Anschluss durfte der Beschuldigte die Nacht in der Zelle verbringen. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr, darf er sich aufgrund der Bedrohung wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Der Führerschein wurde eingezogen.

PM der PI Harburg vom 19.05.2019

 

Werdau (Sachsen): Bedrohung

Ein 57-jähiger Betrunkener schlug am Samstag um 23 Uhr auf der Leipziger Straße gegen einen Pkw und bedrohte die Insassen mit einem Messer. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten leistete er Widerstand, beleidigte diese und rief rechte Parolen. Mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,36 Promille wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und Anzeige erstattet.

PM der PD Zwickau vom 19.05.2019

 

Bern: Anhaltungen nach gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte

Im Raum Schützenmatte in Bern ist es in der Nacht auf Sonntag zu gezielten Angriffen gegen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern gekommen. Die Polizisten wurden unter anderem mit Steinen und Flaschen beworfen sowie mit Lasern angegriffen. Es kam zu Sachbeschädigungen. Zehn Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt. Elf Personen wurden angehalten.
Am Sonntag, 19. Mai 2019, um 0035 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Raum Schützenmatte in Bern mehrere Personen im Begriff seien, sich zu vermummen und Barrikaden zu errichten. Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten im Bereich Vorplatz Reitschule, bei der Eisenbahnbrücke und auf der Seite Neubrückstrasse mehrere Vermummte, Strassenbarrikaden sowie brennende Holzpaletten und Container auf den Strassen fest.
Als darauf auf dem nahen Parkplatz des Bahnareals Seite Neubrückstrasse zudem mehrere Fahrzeuge in Brand gesteckt wurden, entschieden sich die Einsatzkräfte vorzurücken. Umgehend wurden sie massiv mittels Flaschen- und Steinwürfen, Lasern und Feuerwerkskörpern angegriffen. Ein Löscheinsatz der Berufsfeuerwehr Bern bei den brennenden Fahrzeugen sowie Barrikaden wurde durch die massiven Angriffe verhindert. Zum Eigenschutz mussten Reizstoff und Gummigeschosse eingesetzt sowie weitere Polizeikräfte zusammengezogen werden. Auch ein Wasserwerfer wurde beigezogen. Die Lorrainebrücke, die Hodlerstrasse, die Neubrückstrasse und das Bollwerk mussten für mehrere Stunden gesperrt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden acht Polizisten und zwei Polizistinnen – mehrheitlich durch Stein-oder Flaschenwürfe – verletzt, wobei ein Mitarbeiter in Spitalpflege gebracht werden musste. Eine Privatperson, welche mutmasslich im Zuge der Ereignisse verletzt wurde, begab sich selbstständig ins Spital.
Abklärungen zufolge sind drei Autos sowie zwei Velos durch das Feuer vollständig zerstört worden. Zudem wurden mehrere zerbrochene Autoscheiben und Fenster eines Zugs festgestellt. Weiter wurden Behälter mit Farbe gegen das Amtshaus geworfen sowie Scheiben eingeschlagen. Der Sachschaden dürfte sich gemäss ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Franken belaufen.
Mit Blick auf die Ereignisse wurden im Rahmen des Einsatzes elf Personen angehalten sowie zahlreiche Personen vor Ort kontrolliert. Die elf Angehaltenen wurden für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten verbracht. Von ihnen sind fünf polizeilich ausgeschrieben. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern vom 19.05.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Randalierer unterwegs

Am Sonntag, 19.05.2019 gegen 03:30 Uhr morgens wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Personen in Neuruppin grölend die Karl-Marx-Straße entlanglaufen, dabei Gegenstände herumwerfen und Müllbehälter entleeren. Die Polizeibeamten konnten einen 18-jährigen Störer, einen deutschen Staatsangehörigen, am Schulplatz feststellen. Dieser ergriff sofort die Flucht und wurde durch die Beamten zu Fuß quer durch die Innenstadtverhielt verfolgt. In der Siechenstraße konnte er schließlich gestellt werden. Er verhielt sich aggressiv, unkooperativ und war stark alkoholisiert, so dass es notwendig war, ihn in Polizeigewahrsam zu nehmen. Ein Atemalkoholtest wurde verweigert. Konkrete Beschädigungen konnten im Bereich der Karl-Marx-Straße nicht festgestellt werden.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 19.05.2019

 

Weismain (Bayern): Party eskaliert – Widerstand gegen Polizeibeamte

Weil sie am Sonntagvormittag eine lautstarke Party nicht beenden wollten, leisteten junge Leute Widerstand gegen Polizisten.
Gegen 10 Uhr ging am Notruf die Mitteilung über eine Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der St.-Martin-Siedlung ein. Daraufhin kam eine Polizeistreife aus Lichtenfels vor Ort und wollte die Anwesenden dazu veranlassen, die Party zu beenden. Eine 21-jährige Frau kam einem Platzverweis nicht nach, beleidigte die Beamten und leistete, wie auch ein Bekannter von ihr, erheblich Widerstand gegen die weiteren Maßnahmen. Die Beamten mussten beide letztendlich mit körperlicher Gewalt festnehmen und fesseln. Mit Unterstützung von zwei weiteren Streifenbesatzungen konnten zudem ein 29 und 23 Jahre alter Mann sowie eine weitere Frau festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen trugen die 21-Jährige sowie zwei Polizeibeamte bei dem Einsatz Verletzungen davon.
Da die 21-Jährige im Streifenwagen eine Autoscheibe mit ihren Füßen beschädigte, wird nun, neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, auch wegen Sachbeschädigung ermittelt. Die Rekonstruktion, insbesondere zu dem genauen Ablauf des Vorfalls und den beteiligten Personen dauert an.

PM des PP Oberfranken (Bayreuth) vom 19.05.2019

 

Jena (Thüringen): Randale vor Fußballspiel führte vor Haftrichter

Die Landespolizeiinspektion Jena vermeldet im Zusammenhang mit den gestrigen Ausschreitungen von Fußballfans am Osteingang des Ernst-Abbe-Sportfeldes, dass am heutigen Sonntag ein schweizerischer Staatsangehöriger der Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Stadtroda zugeführt wurde.
Der 26-jährige Schweizer wird beschuldigt, in der Vorspielphase der Begegnung zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem TSV 1860 München unter anderem ein mehrere Kilogramm schweres Vierkantholz seitlich über einen Zaun auf die Köpfe von Polizisten geworfen zu haben. Er wurde durch Einsatzeinheiten der Polizei nach Spielende identifiziert und vorläufig festgenommen. Bei der Aktion wurden zwei Bereitschaftspolizisten am Kopf verletzt, sie erlitten trotz der aufgesetzten Helme und angelegter Schutzausrüstung ein Schädel-Hirn-Trauma und mussten kurz vor dem Ende des Spiels im Klinikum Jena ärztlich behandelt werden. Beide sind vorerst nicht dienstfähig.
Der Schweizer gehörte zu einer Gruppe Fußballfans, die als Anhänger des FC Lausanne (Schweiz) mit der Jenaer Ultrafangruppierung „Horda Azzuro“ eng befreundet ist. Regelmäßig gibt es gegenseitige Besuche bei Spielen mit der dazugehörigen Unterstützung für die jeweilige heimische Fangruppierung. Am gestrigen Samstag wurden bei den Ausschreitungen am Roten Turm im Zentrum und am Osteingang des Stadions auch mehrere schweizerische Fans in den Reihen der Jenaer Ultras identifiziert. Einige davon fielen ebenfalls mit verschiedenen Gewaltaktionen auf.
Der junge Mann erhielt auf Antrag des Bereitschaftsstaatsanwaltes einen Untersuchungshaftbefehl. Gegen ihn wird seit gestern Abend wegen gezielter Angriffe auf die Polizei im Rahmen eines Landfriedensbruchs durch die Kriminalpolizei Jena und die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt. Er hat durch den Wurf offenbar schwerste Verletzungen der Polizisten, die in einer Kette vor aufgebrachten und randalierenden Heimfans standen, in Kauf genommen. Am späten Sonntagnachmittag wurde der Mann durch Dienstkräfte der Jenaer Polizei in die Justizvollzugsanstalt Hohenleuben zur Untersuchungshaft bis zum Beginn der eigentlichen Verhandlung über die Tat eingeliefert. Die Bereitschaftsrichterin ordnete das beschleunigte Verfahren nach der Strafprozessordnung an, sodass bereits in wenigen Tagen weitere gerichtliche Maßnahmen folgen werden. Der Beschuldigte wird durch einen Anwalt vertreten und äußerte sich im Beisein seines Rechtsbeistands bereits vor Gericht.
Weitere angereiste schweizerische Fans des eigentlichen gestrigen Spieltages aus Lausanne sowie einige Ultrafans fanden sich während der gerichtlichen Haftprüfung vor dem Amtsgericht Stadtroda ein. Durch Polizeikräfte aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis wurde der Haftprüfungstermin vor Ort abgesichert.

PM der LPI Jena vom 19.05.2019

 

Bern/Ostermundigen: Einzelne Zwischenfälle rund um Cupfinal

Der An- und der Abmarsch der Fans beim Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Thun in Bern sind am Sonntag mehrheitlich ruhig verlaufen, allerdings ist es zu einzelnen Zwischenfällen gekommen. Es wurden unter anderem Steine gegen ein fahrendes Einsatzfahrzeug geworfen und Knall-, Rauch- sowie Leuchtkörper gezündet. Zwei Personen wurden angehalten.
Die Kantonspolizei Bern war am heutigen Sonntag, 19. Mai 2019, anlässlich des Cupfinals zwischen dem FC Basel und dem FC Thun mit einem Grossaufgebot in Bern und Ostermundigen präsent. Die beiden bewilligten Fanmärsche von der Berner Innenstadt beziehungsweise vom Bahnhof Ostermundigen her zum Stade de Suisse konnten ohne Konfrontation der beiden Fangruppierungen gewährleistet werden. Entlang der Umzugsrouten zum Stadion sowie auf dem Rückweg zu den Bahnhöfen Bern Wankdorf und Ostermundigen kam es vorübergehend zu Behinderungen des privaten und öffentlichen Verkehrs.
Insgesamt wurden insbesondere vor dem Spiel einzelne Zwischenfälle registriert. So wurden im Bereich der Bahnhöfe und während den Fanmärschen zahlreiche Knall-, Rauch- sowie Leuchtkörper gezündet. Weiter haben mehrere Vermummte während des Umzugs der FC-Thun-Anhänger Steine gegen Einsatzkräfte in einem fahrenden Fahrzeug geworfen, wodurch dessen Heckscheibe zu Bruch ging. Verletzt wurde beim Vorfall niemand. Darüber hinaus gingen auch Meldungen zu unanständigem Benehmen und öffentlichem Urinieren ein und es wurden entlang der Umzugsrouten diverse angebrachte Kleber festgestellt. Der Abmarsch verlief hingegen weitgehend ruhig.
Im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Pyrotechnika während des Umzuges der Anhänger des FC Basel wurden zwei Personen angehalten und anschliessend für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten gebracht. Die beiden Männer wurden nach gut zwei Stunden wieder aus der Kontrolle entlassen. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.

PM der Kantonspolizei Bern vom 19.05.2019

 

Wien: Polizisten bei Amtshandlung attackiert und verletzt

6., Esterhazygasse / Eine 33-jährige Frau, die in einer öffentlichen Einrichtung Hausverbot hatte, wollte die Örtlichkeit nicht verlassen und die Polizei wurde verständigt. Beim Einschreiten der Beamten attackierte und verletzte die Frau die Polizisten. Sie erlitten Rötungen, Abschürfungen und Prellungen. Die österreichische Staatsbürgerin wurde festgenommen.

PA der LPD Wien vom 19.05.2019, 09:22 Uhr

 

Linz (Oberösterreich): Aggressiver Mann in Straßenbahn

Ein 20-jähriger Linzer urinierte am 19. Mai 2019 um 4:35 Uhr in eine Straßenbahn in Linz. Als er vom Schaffner angesprochen wurde, verhielt er sich diesem gegenüber äußerst aggressiv, wollte sich nicht ausweisen und auch die Straßenbahn nicht verlassen. Auch gegenüber den herbeigerufenen Beamten verhielt er sich aggressiv, versuchte diese zu bespucken, beschimpfte sie und setzte sich bei der anschließenden Festnahme mit Gewalt zur Wehr. In seinem Rucksack fanden die Beamten Cannabisblüten. Er wurde ins Polizeianhaltezentrum nach Linz eingeliefert und am Nachmittag nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 19.05.2019