Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Gewalttätiger Fußgänger

Ein 32-jähriger Garmisch-Partenkirchner verständigte am gestrigen Nachmittag die Polizei, weil ihn ein Fußgänger massiv nötigte. Der Garmisch-Partenkirchner war mit seinem Pkw auf der Mittenwalder Straße unterwegs, als ihm plötzlich ein Fußgänger vor sein Fahrzeug sprang. Der Mann gestikulierte erst wild um sich und griff letztlich durch das geöffnete Fahrerfenster an das Lenkrad des Garmisch-Partenkirchners. Der Fußgänger konnte wenig später durch eine Polizeistreife in der Ludwigstraße festgestellt werden. Im Rahmen der Personalienfeststellung stellte sich heraus, dass der 44-jährige italienische Staatsangehörige bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Nachdem dem Mann die Festnahme erklärt wurde, zeigte er sich äußerst aggressiv und versuchte auf die Einsatzkräfte loszugehen. Der Mann leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

PM der PI GAP vom 08.01.2020

 

Rödental (Bayern): Ruhestörung mit Folgen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei wegen einer nächtlichen Ruhestörung nach Mönchröden gerufen. In einer Wohnung in der Wildparkstraße wurde gegen 02.00 Uhr sehr laut Musik gehört; zudem stritt sich ein Paar lautstark. Die 28-jährige Frau und der 23-jährige Mann hatten sich wegen ihrer Beziehungsprobleme heftig in die Haare bekommen. Da die Nachbarn erheblich gestört waren, wird eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erstattet. Die Frau verließ dann auch gleich das Anwesen und ging nach Hause. Der aufgebrachte Mann beleidigte dann noch die eingesetzten Beamten und erhält dafür eine Strafanzeige.
Nachdem dieser Vorfall vorbei war, bemerkten die Polizisten dann auch noch starken Marihuana-Geruch aus einer anderen Wohnung. Der 33-jährige Wohnungsinhaber wollte nicht öffnen. Deshalb wurde ein Schlüsseldienst gerufen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Gramm Marihuana und Pflanzenteile aufgefunden. Der 33-Jährige erhält eine Anzeige wegen Drogenbesitzes.

PM der PI Neustadt b.C. vom 08.01.2020

 

München (Bayern): Streit um Alkoholika eskaliert. Verkäufer und Beamtin verletzt

Bei einem Streit um den Verkauf von Alkoholika wurden im Hauptbahnhof am Dienstagabend (7. Januar) ein 53-jähriger Verkäufer und eine 30-jährige Beamtin verletzt. Der Täter wurde festgenommen; er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.
Ein 26-jähriger Senegalese befand sich gegen 19:00 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes. Dort wollte sich der bereits stark Alkoholisierte Getränke kaufen. Ein 53-jähriger Verkäufer verweigerte ihm diese und forderte ihn auf, den Markt zu verlassen und mehrere Getränke, die er in der Hand hielt, abzustellen. Nachdem der Senegalese den Aufforderungen des Mitarbeiters nicht nachkam, versuchte der 53-Jährige die Getränke dem Senegalesen abzunehmen. Im weiteren Verlauf kam es zu einer erheblichen körperlichen Auseinandersetzung, u.a. mit Faustschlägen und Tritten gegen den Verkäufer.
Dabei erlitt dieser mehrere Schürfwunden am Kopf, Händen und am Körper. Weiterhin wurde ihm ein Zahn ausgeschlagen. Der Geschädigte klagte über erhebliche Schmerzen, zudem wurden die Brille und die Halskette des Verkäufers bei der Auseinandersetzung beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.900 Euro.
Zwischenzeitlich alarmierte Beamte der Bundespolizei überwältigten den Senegalesen und nahmen ihn fest. Hierbei leistete der 26-Jährige erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen die Maßnahmen, so dass er von den Beamten unter großer Kraftanstrengung zur Wache getragen werden musste. Der Sachverhalt war öffentlichkeitswirksam, da der Lebensmittelmarkt sowie der Weg zur Dienststelle Wache stark von Reisenden frequentiert waren. Beim Verbringen zur Dienststelle trat der Senegalese mehrfach, u.a. gegen eine 30-jährige Beamtin. Er traf diese dabei am Knie, so dass die Bundespolizistin anschließend über erhebliche Schmerzen klagte und ihren Dienst abbrach. Der Verkäufer und die Beamtin wurde mittels Rettungswagen in ein Münchner Klinikum verbracht. Beide konnten die Klinik noch am Abend verlassen. Über den Gesundheitszustand des Verkäufers und der Polizeiobermeisterin sowie deren Verletzungen liegen noch keine ärztlich gesicherten Informationen vor.
Auch in den Gewahrsamsräumen der Wache der Bundespolizei am Gleis 26 verhielt sich der Senegalese äußerst aggressiv und sperrte sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wird der 26-Jährige heute wegen Tätlichem Angriff sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung dem Haftrichter vorgeführt wird.
Der Senegalese war im August 2015 in das Bundesgebiet eingereist und ist im Besitz einer gültigen Duldung. Der 26-jährige Asylbewerber ist u.a. wegen Bedrohung, Erschleichen von Leistungen, Beleidung und unerlaubten Aufenthalt bereits polizeibekannt und war auch schon mehrfach in Haft.

PM der BPOLI München vom 08.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ludwigsburg/Heilbronn/Sinsheim: Verfolgungsfahrt – vier verletzte Polizeibeamte

Vier verletzte Polizeibeamte und ein Festgenommener waren das Ergebnis einer Verfolgungsfahrt auf der Autobahn am Mittwochmorgen. Kurz vor 6.30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug auf der A 81 im Bereich Zuffenhausen, dessen Fahrer „wie ein Irrer“ in Richtung Heilbronn rase. Das Licht an dem Citroen Berlingo mit nierderländischem Kennzeichen war ausgeschaltet. Der zunächst Unbekannte überholte sogar auf dem Standstreifen und wurde von Streifenwagen verfolgt. Die Fahrt ging bis zum Weinsberger Kreuz und von dort auf der A 6 weiter in Richtung Mannheim. Zwischen den Anschlussstellen Sinsheim und Wiesloch konnten zwei Streifen der Verkehrspolizei Weinsberg und des Polizeireviers Neckarsulm den Flüchtenden stoppen, der seinen Wagen quer zur Fahrbahn anhielt, so dass die A6 einige Zeit gesperrt werden musste. Der 33-Jährige mit niederländischer Staatsangehörigkeit wurde überwältigt und festgenommen. Bei der Festnahme wehrte er sich heftigst. Alle vier Polizisten und Polizistinnen wurden dabei verletzt. Wie schwer, ist noch nicht klar. Der Festgenommene erlitt leichte Verletzungen. Warum er diese Fahrt veranstaltete ist unklar. Eventuell liegt der Grund darin, dass er unter Drogeneinfluss stand. Der Mann ist als Drogenkonsument bekannt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. Im Einsatz waren Polizeistreifen der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Heilbronn und Mannheim.

PM des PP Heilbronn vom 08.01.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Bahnhof

Am Dienstag wurde die Polizei um 18:35 Uhr zum Busbahnhof gerufen.
Hier versuchte ein 19-jähriger Bewohner der ZUE in Echtrop in einen Bus einzusteigen. Da der Mann jedoch durch andere Vorfälle ein Hausverbot des Busunternehmens hatte, verweigerten der Fahrer und ein Sicherheitsdienst ihm den Zutritt in den Bus. Daraufhin beleidigte der Mann die Beiden. Auch die herbeigerufenen Polizisten wurden von dem Mann beleidigt und provoziert. Er versuchte aufgrund seiner Körpergröße Eindruck zu machen, was ihm jedoch nicht gelang. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dieses konnte er gegen 22:30 Uhr wieder verlassen.

PM der KPB Soest vom 08.01.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 26-Jähriger versucht Polizisten zu beißen und leistet Widerstand

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Stuttgarter Hauptbahnhof hat ein 26-Jähriger am Dienstagabend (07.01.2020) gegen 23:40 Uhr Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet und dabei versucht einen Polizisten zu beißen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es offenbar zunächst zwischen den 26 und 30 Jahre alten Männern in der S-Bahnebene zu einer Auseinandersetzung, bei der die Kontrahenten mit Fäusten aufeinander einschlugen. Als eine vor Ort befindliche Streife der Bundespolizei auf den Sachverhalt aufmerksam wurde, trennte diese die beiden eritreischen Staatsangehörigen voneinander, wobei der 30-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Der 26-Jährige blieb nach der Auseinandersetzung zunächst auf dem Boden liegen und schien augenscheinlich bewusstlos zu sein. Als ein Bundespolizist die Vitalfunktionen des am Boden liegenden überprüfen wollte, versuchte dieser unvermittelt dem Beamten ins Ohr zu beißen. Der 26-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin ebenfalls gefesselt und zum Bundespolizeirevier verbracht. Auf dem Weg dorthin leistete der mit über 2,5 Promille alkoholisierte Mann gegenüber den Beamten massiven Widerstand und spuckte um sich. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen in eine Fachklinik verbracht. Durch die ursprüngliche Auseinandersetzung der beiden Tatverdächtigen erlitt der 26-Jährige eine Platzwunde und eine Verletzung an der Lippe. Sein 30-jähriger Kontrahent sowie die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Die Bundespolizei hat zu den Vorfällen u.a. die Ermittlungen zur wechselseitigen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 08.01.2020

 

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Mit Alkohol im Blut Beamte beleidigt und Widerstand geleistet

Ein 50-jähriger Mann wollte am 07.01.2020 gegen 14:50 Uhr augenscheinlich betrunken im Beisein einer Polizeistreife auf sein Fahrrad steigen. Im Rahmen der weiteren Kommunikation wurde starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Der Mann verweigerte zunächst die Angaben der Personalien und gab an, mit seinem Fahrrad wegzufahren. Er hielt eine Hand in der Tasche und ging plötzlich auf einen der kontrollierenden Beamten zu, der ihn auf Abstand hielt. Der 50-jährige wurde zunehmend aggressiver und wollte offensichtlich dem Beamten einen Faustschlag versetzen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und einer weiteren hinzugezogenen Streife konnte der Mann zu Boden gebracht und festgenommen werden. Hierbei wehrte er sich erheblich, beleidigte die eingesetzten Kräfte und bespuckte sie. Zum Schutz der Beamten wurde ihm eine Spuckschutzhaube auferlegt. Er wurde zur Dienststelle gebracht und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 2,09 Promille. Der 50-Jährige der keinen festen Wohnsitz hat, ist bereits polizeilich in ähnlichen Fällen aufgetreten. Er wurde nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Neustadt /W. vom 08.01.2020

 

Regen (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt, bedroht und Widerstand geleistet

Frau beleidigte und bedrohte Polizeibeamte in Regen, Viechtach, Zwiesel und Deggendorf und leistete bei polizeilichen Maßnahmen Widerstand.
In der Zeit von Freitag, 03.01.2020 bis Dienstag, 07.01.2020, kam es durch eine 25-jährige Frau aus Regen zu zahlreichen Beleidigungen gegen dienstleistende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Regen, Viechtach, Zwiesel und Deggendorf. Zunächst per E-Mail, dann teilweise im 10-Minuten Rhythmus rief sie zunächst bei den Dienststellen an und beleidigte ohne jegliches Vorgespräch oder vorherige Geschehnisse die sich meldenden Polizeikräfte. Auch drohte sie der Polizei in Regen demnächst „mit einem Messer vorbeizukommen“. Die bereits polizeibekannte junge Frau, die sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde schließlich mit Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes in das Bezirksklinikum Mainkofen eingewiesen. Dabei leistete sie Widerstand, spuckte, schlug und trat um sich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM der PI Regen vom 08.01.2020

 

Mettmann (Nordrhein-Westfalen): Polizei zieht völlig betrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am Dienstag (7. Januar 2020) in Haan eine völlig betrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr ziehen konnte.
Das war geschehen:
Gegen 18:35 Uhr war gleich zwei Autofahrern ein grauer Renault Twingo aufgefahren, der in sehr unsicherer Fahrweise sowie in Schlangenlinien über die
A46 in Fahrtrichtung Wuppertal gesteuert wurde und dabei – laut Zeugen – andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdete. Die beiden Zeugen beobachteten weiter, wie der Wagen, in dem zwei Frauen saßen, an der Ausfahrt Haan-Ost von der Autobahn abfuhr. Aufgrund der guten Beschreibung des Autos samt seines Kennzeichens konnten alarmierte Polizeibeamte den Twingo nach kurzer Fahndung in Höhe der Landstraße / Rheinische Straße in Haan anhalten.
Als die Polizeibeamten die Fahrerin kontrollieren wollten und sie baten, aus dem Auto auszusteigen, zeigte sich diese zunächst überhaupt nicht einsichtig. Obwohl sie sich kaum auf den Beinen halten konnte, versuchte sie noch, zu Fuß zu flüchten. Weit kam sie jedoch nicht. Sie wurde außerdem zunehmend aggressiv und schrie die Polizeibeamten an. Aufgrund ihres Verhaltens legten die Polizeibeamten der Frau daher Handschellen an.
Bei der dann folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei der Fahrerin um eine 51-jährige Hildenerin handelte, sie war in Begleitung einer 35-jährigen Beifahrerin. Augenscheinlich waren beide Frauen alkoholisiert – die Frau am Steuer sogar ganz erheblich: So ergab ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von fast 1,8 Promille (0,88 mg/l). In dem Auto der Frau stellten die Polizisten zudem gleich mehrere leere Sekt- und Piccoloflaschen fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Frauen sogar während ihrer Fahrt daraus getrunken hatten.
Die Konsequenzen für die Frau: Sie musste mit zur Wache, wo die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde. Dort stellten die Polizeibeamten auch den Führerschein der Hildenerin sicher. Ihr ist damit das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss eingeleitet.

PM der KPB Mettmann vom 08.01.2020

 

Lippstadt (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener will Polizisten aussperren

Am Mittwoch, um 01:15 Uhr, bemerkte eine Polizeistreife auf der Berliner Straße einen Pkw der in „Schlangenlinien“ unterwegs war. Sie stoppten den 34-jährigen Autofahrer aus Lippstadt. Bei der Kontrolle fiel sofort auf, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Vortest ergab den Wert von 1,76 Promille. Da der Mann einen Hund im Auto hatte, fuhren die Beamten ihn vor der Blutprobe nach Hause um das Tier dort abzusetzen. Nachdem der Lippstädter seinen Hund ins Haus gebracht hatte, versuchte er die Polizisten an der Haustür auszusperren. Dies gelang ihm nicht. Die Beamten mussten daraufhin den plötzlich aggressiven Mann zunächst zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen.
Anschließend wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen der Trunkenheitsfahrt und Widerstand gegen Vollzugsbeamte verantworten.

PM der KPB Soest vom 08.01.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Ludwigsburg: Betrunkener schlägt und tritt am Bahnhof nach Rettungskräften und Polizeibeamten

Ein augenscheinlich stark alkoholisierter 24-Jähriger legte sich am Dienstag zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Polizei in Ludwigsburg am Bahnhof an. Zunächst wurde der Rettungsdienst gerufen, weil in der Bahnhofsunterführung eine nicht ansprechbare Person lag. Als die Besatzung des Rettungswagens sich um den Mann kümmern wollte, versuchte er die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Hinzugerufene Polizeibeamte übernahmen den jungen Mann, der sich nur noch mit Mühe auf den Beinen halten konnte.
Trotzdem versuchte er noch nach den Beamten zu treten. Als er sich zunächst beruhigte, konnte von den Beamten ein Atemalkoholtest durchgeführt werden.
Dieser ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille. Nachdem der 24-Jährige die Einsatzkräfte erneut anpöbelte und drohte sie zu schlagen, sollte er gefesselt werden. Hierbei leistete er heftige Gegenwehr, beleidigte die Beamten und versuchte noch sie mit Tritten und einem Kopfstoß zu verletzen. Während der Fahrt in ein Krankenhaus beleidigte er die Beamten weiter. Als er an Mitarbeiter des Krankenhauses übergeben werden sollte, versuchte er erneut die Helfer zu schlagen. Der Mann muss nun mit Strafanzeigen u.a. wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Schlägerei zwischen zwei Personengruppen am Bahnhof

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen beschäftigte am Dienstag gegen 18:00 Uhr die Polizei am Bahnhof in Ludwigsburg. Auslöser der Schlägerei waren vermutlich beleidigende Worte dreier Männer an zwei Mädchen. In der Folge gingen die Begleiter der Mädchen dazwischen, was dazu führte, dass ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger aus der Gruppe der drei Männer einen der Begleiter der Mädchen mutmaßlich mehrfach ins Gesicht schlugen. Als dessen Freunde dies verhindern wollten, entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Gruppen, die auch zum Teil auf dem Boden ausgetragen wurde. Hierbei sollen die drei Männer die Begleiter der Mädchen auch weiter geschlagen und getreten haben. Erst eintreffende Polizeibeamte konnten die beiden Gruppen voneinander trennen. Zwei der drei Männer waren erheblich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest erbrachte bei dem 17-Jährigen einen Wert von über zwei Promille. Während den polizeilichen Maßnahmen beleidigte er einen der Beamten und verblieb wegen seiner anhaltenden Aggressivität im polizeilichen Gewahrsam. Auch der 19-Jährige musste bis 24 Uhr in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg bleiben. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Niederkrüchten-Elmpt (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten bei Widerstand leicht verletzt

Eine Polizistin und ein Polizist der Polizeiwache Viersen sind bei einer Widerstandshandlung am Dienstag um 17:25 Uhr leicht verletzt worden. Ein Streifenteam war nach Elmpt entsandt worden, da sich dort ein 25-jähriger Deutscher trotz des bestehenden Rückkehrverbots nach Häuslicher Gewalt Zutritt zur Wohnung verschafft hatte. Der Mann hatte sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits ein Stück entfernt. Die Beamten führten ein eindringliches Gespräch mit ihm und machten ihn auf die möglichen Folgen (Zwangsgeld, Ersatzfreiheitsstrafe, Gewahrsam) aufmerksam, falls er das Rückkehrverbot weiterhin missachte. Zunächst befolgte der 25-jährige den erteilten Platzverweis und entfernte sich. Als er wenig später erneut das Grundstück betrat und dort randalierte, befolgte er zunächst die Aufforderung, das Grundstück zu verlassen. Als er dabei eine Polizistin passierte, schlug er diese ohne Vorwarnung mit dem Ellbogen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht und sollte gefesselt werden. Gegen diese Maßnahme setzte sich der Mann ebenfalls erheblich zur Wehr. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Anschließend wurde er auf richterliche Anordnung ins Polizeigewahrsam verbracht.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 08.01.2020

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Unfall auf der Stadtautobahn – Polizeibeamter erlöst schwer verletzten Hund von seinem Leiden

Am heutigen 8. Januar, gegen 7.30 Uhr, meldeten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei und berichteten von einem freilaufenden Hund auf dem stark befahrenen Bochumer Nordhausenring.
Umgehend wurde über das Radio vor der gefährlichen Situation auf der Stadtautobahn gewarnt.
Im Berufsverkehr war der schwarze Schäferhund zunächst in Richtung Wattenscheid unterwegs. Nach dem Überspringen der Mittelleitplanke wurde das Tier von einem Pkw erfasst und schwerst verletzt.
Ein Polizeibeamter erlöste den Hund mit einem gezielten Schuss von seinem Leiden.
Das nicht mehr fahrbereite Auto musste abgeschleppt werden. Der Fahrer blieb unverletzt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Belgische Schäferhund am gestrigen 7.
Januar in Bochum-Höntrop „ausgebüchst“.

PM der POL Bochum vom 08.01.2020

 

Ditzingen (Baden-Württemberg): Autofahrer alkoholisiert unterwegs

Vermutlich weil sich ein 29-Jähriger alkoholisiert hinter das Steuer eines BMW gesetzt hatte, ereigneten sich am Dienstag gegen 16.10 Uhr in Ditzingen zwei Unfälle, bei denen ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro entstand. Der 29-Jährige, der aus Richtung der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Feuerbach kam, war auf der zweispurigen Siemensstraße in Richtung Hirschlanden in Schlangenlinien auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Aufgrund seiner Fahrweise musste ein 60 Jahre alter Ford-Lenker, der den rechten Fahrstreifen befuhr, mehrfach bremsen sowie ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem BMW zu vermeiden. Auf Höhe einer Tankstelle kam der BMW-Lenker dann auf die Fahrbahn des 60-Jährigen und prallte gegen seinen Ford. Nachdem der 29-Jährige anschließend seine Fahrt, ohne anzuhalten, in Richtung Hirschlanden fortgesetzt hatte, ereignete sich im weiteren Verlauf noch ein Unfall. An einer Ampelanlage fuhr der 29 Jahre alte BMW-Lenker mutmaßlich bei Rot in den Kreuzungsbereich zur Dieselstraße ein. Hierbei stieß er mit einer 26-Jährigen, die ebenfalls am Steuer eines BMW saß, und bei Grün von der Dieselstraße nach links auf die Siemensstraße einbiegen wollte, zusammen. Durch die Kollision erlitt die junge Fahrerin leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide BMW waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme nahmen Polizeibeamte bei dem 29-Jährigen Alkoholgeruch wahr. Aufgrund dessen sollte sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen. Vor der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte der 29-Jährige die eingesetzten Beamten mehrfach und stieß einen Polizisten beiseite. Um das aggressive Verhalten des Querulanten zu unterbinden, wurde dieser zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt. Auf dem Weg ins Krankenhaus und bei der anschließenden Blutentnahme beleidigte er die Beamten fortlaufend. Nachdem der Führerschein des Mannes beschlagnahmt worden war, musste er mit richterlicher Anordnung bis Mittwochmorgen in einer Gewahrsamseinrichtung bleiben.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung endet für 31-Jährige im Polizeigewahrsam

Dienstagabend (21.40 Uhr) beschwerten sich Anwohner über eine Ruhestörung am Rüdesheimer Ring. Als die Polizeistreife eintraf, hörte sie sehr laute Musik aus einer Wohnung. Aufgrund der Lautstärke dauerte es einige Zeit, bis die betrunkenen Bewohner das Läuten und Klopfen der Polizei hörten. In der Wohnung war ein Geschwisterpaar. Während sich der männliche Bewohner einsichtig zeigte, beleidigte seine Schwester fortwährend die Polizisten. Trotz versuchter Einwirkung des Bruders auf seine Schwester war diese nicht zu beruhigen. Sie wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Ein um 22.20 Uhr durchgeführter Alkoholtest ergab bei der 31-Jährigen einen Wert von 3,0 Promille. Nach Ausnüchterung wurde die Dame entlassen.

PM der KPB Euskirchen vom 08.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Mann beißt Polizeibeamten

Während eines Polizeieinsatzes am Dienstagmorgen, kurz nach 11.00 Uhr, wurde ein Polizeibeamter von einem 28-jährigen Mann in die Hand gebissen. Voraus ging die Festnahme einer 48-jährigen Frau, womit der Mann offensichtlich nicht einverstanden war und die Frau befreien wollte. Nur durch den Einsatz mehrerer Streifen konnten die beiden Personen überwältigt werden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 08.01.2020

 

Görlitz (Sachsen): 15-Jähriger leistet Widerstand und flüchtet nach Polen

Am Dienstagabend, den 07. Januar 2020 wurde eine Streife der Bundespolizei in Görlitz, nahe der Altstadtbrücke, auf einen unbekannten jungen Mann aufmerksam.
Der Aufforderung, stehenzubleiben, kam der Unbekannte zunächst nach. Dabei fiel den Beamten ein Teleskopschlagstock auf, der teilweise aus dem Rucksack des Mannes herauslugte. Als nun eine eingehendere Kontrolle des Rucksacks durchgeführt werden sollte, riss der junge Mann den Rucksack an sich und flüchtete mit diesem über die Altstadtbrücke nach Zgorzelec.
Die Polizeibeamten folgten dem Mann im Rahmen der Nacheile auf polnisches Hoheitsgebiet, wo sie ihn wenig später auf der Daszynskiego festnehmen konnten.
Nahezu zeitgleich erreichte eine männliche Person in einem PKW den Ort des Geschehens. Der junge Mann übergab nun den Rucksack an den Fahrer, dieser wiederum deponierte den Rucksack in seinem Fahrzeug und verschloss dieses.
Eine kurze Zeit später eintreffende Streife des Polizeireviers Zgorzelec nahm sich vor Ort des Sachverhalts an. Wie sich heraus stellte handelte es sich bei den polnischen Männern um Vater und Sohn. Nach Aufforderung händigte der Vater den polnischen Polizisten den in Rede stehenden Rucksack aus. In diesem konnten ein Grinder (Kräutermühle zum Zerkleinern von „Kräutern“) mit Restanhaftungen von Marihuana und darüber hinaus zwei Feinwaagen aufgefunden werden.
Der 15-jährige Sohn wird sich nun gegenüber der deutschen Justiz wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 08.01.2020

 

Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen): Kontrolltag der Polizei

Am Dienstag führte die Polizei Schwerpunktkontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Senkung der Unfallzahlen mit Verletzen durch. Im Blickpunkt standen Fahrrad- und Pedelecfahrer. Die Beamten stellten 197 Verstöße durch Fahrrad- und Pedelecfahrer fest. 17 hatten das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt, dieses leichtsinnige und gefährliche Verhalten wurde konsequent durch die kontrollierenden Beamten geahndet. 68 der begangenen Verstöße wurden von Kindern verursacht, dazu werden die Eltern schriftlich benachrichtigt. Bei übrigen 122 Verstößen erhoben Einsatzkräfte Verwarnungsgelder. Gegen 14 Uhr wollten Polizeibeamte auf der Enscheder Straße einen Fahrradfahrer kontrollieren. Der 39 Jahre alte Gronau hielt aber nicht an, sondern versuchte zu flüchten. Er wurde durch die Beamten nach kurzer Verfolgung gestellt und leistete dabei Widerstand. Er versuchte einen der Beamte mit einem Schlag und einen Kopfstoß zu verletzen – beides konnte verhindert werden. Der 39-Jährige hatte zwei Gramm Marihuana dabei. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Bei den Kontrollen wurden auch vereinzelte Verstöße durch Autofahrer festgestellt – zwei hatten z.B. das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt und müssen nun mit einem Bußgeldverfahrene rechnen.
Die Polizei wird auch in Zukunft solche kreisweiten Kontrolltage durchführen.

PM der KPB Borken vom 08.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 31-Jähriger bedroht mit Schlägel und Eisen Personen – Bundespolizist wird bei Festnahme in die Wade gebissen

Gestern Mittag (7. Januar) soll ein 31-jähriger Mann mehrere Personen bedroht haben. Bei seiner Festnahme spuckte er nach Einsatzkräften und biss einem 34-jährigen Bundespolizisten in die Wade.
Gegen 12 Uhr wurde die Bundespolizei über eine Person mit einem Messer informiert. Der Mann sollte sich auf dem Bahnhofsvorplatz aufhalten.
Einsatzkräfte konnten ihn kurz darauf am Haupteingang des Dortmunder Hauptbahnhofs ausfindig machen. In seiner Hand hielt der Mann zwar kein Messer jedoch Schlägel und Eisen (siehe Bild).
Trotz Ansprache reagierte der Mann nicht auf die Einsatzkräfte und weigerte sich zudem den Gegenstand zu Boden zu legen. Daraufhin wurde er überwältigt und gefesselt. Dabei spuckte er nach einem Bundespolizisten. Einem weiteren biss er in die Wade.
Auf Grund seines Verhaltens wurde er später einem Amtsarzt vorgestellt, der eine Einweisung in ein Krankenhaus anordnete. Spätere Ermittlungen ergaben, dass der marokkanische Staatsangehörige bereits am Westenhellweg eine Frau mit Kind bedroht haben soll. Diese soll vor dem 31-Jährigen geflüchtet sein.
Gegen den Tatverdächtigen, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist, leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein. Da die Duldung des Mannes abgelaufen war, zudem ein Verfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.01.2020

 

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): 39-Jähriger wegen Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft

Wegen Freiheitsberaubung, Bedrohung und Körperverletzung wird sich ein 39 Jahre alter Mann verantworten müssen. Der Mann soll am vergangenen Freitag in Großsachsenheim seine 45 Jahre alte Lebensgefährtin in seine Gewalt gebracht haben. Als die Frau gegen 15.00 Uhr nach Hause kam, wartete der 39-Jährigen bereits an der Wohnungstür und brachte sie ins Schlafzimmer. Nachdem er die Schlafzimmertür verschlossen hatte, schlug, trat und bespuckte er sein Opfer und bedrohte es mit einem Messer. Der 47 Jahre alte Bruder der Frau, der sich ebenfalls in der Wohnung befand, wurde auf die ungewöhnlichen Geräusche aus dem Schlafzimmer aufmerksam und klopfte an die Tür, woraufhin der 39-Jährige von seinem Opfer abließ und die Tür aufschloss. Der 47-Jährige wurde durch den Tatverdächtige zurückgedrängt und hierbei ebenfalls geschlagen. Die leicht verletzte Frau konnte währenddessen aus der Wohnung flüchten und alarmierte die Polizei, die mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausrückte. Die Beamten musste die Schlafzimmertür gewaltsam öffnen, da sich der 39-Jährige wieder eingeschlossen hatte. Der weiterhin aggressive Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf zu Boden gebracht und es wurden im Handschließen angelegt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der 39-Jährige, der aus Griechenland stammt, am Samstag einer Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann, setzte diesen in Vollzug und wies den Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Rockenhausen (Rheinland-Pfalz): Nach Trunkenheit und Unfallflucht auch noch Polizisten beleidigt – Zeugen gesucht

Am Dienstagmittag stießen auf der Hauptstraße in Dörnbach zwei PKW im Begegnungsverkehr mit den Außenspiegeln zusammen. Einer der Unfallbeteiligten fuhr ohne anzuhalten einfach weiter. Der andere Unfallbeteiligte fuhr ihm hinterher und stellte ihn an der Einmündung zur Bundesstraße 48, bis zum Eintreffen der Polizei. Bei dem 53-jährigen Mann aus dem Donnersbergkreis wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,2 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.
Da er sich den eingesetzten Beamten gegenüber äußerst aggressiv verhielt und diese auch auf das Übelste beleidigte, musste er zeitweise gefesselt werden. Er muss nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung mit einer empfindlichen Geldstrafe und einer längerfristigen Fahrerlaubnissperre rechnen.
Da der nachfahrende Unfallbeteiligte angab, dass der Verursacher mit seinem grauen Ford Focus mit ROK-Kennzeichen, in Höhe des Sportplatzes in Dörnbach, einen entgegenkommenden PKW gefährdet habe, sucht die Polizei in Rockenhausen
(06361 / 917-0) nach diesem Geschädigten und weiteren Zeugen.

PM der PD Kaiserslautern vom 08.01.2020

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte muss sich seit Mittwochmorgen eine 31-jährige Frau verantworten. Sie war gegen
10 Uhr städtischen Bediensteten aufgefallen, als diese in der Gemeinschaftsunterkunft in der „Westliche Industriestraße“ in anderer Sache tätig waren. Die Frau, die dort weder wohnhaft ist noch sich dort aufhalten durfte, schloss sich bei Erkennen der Mitarbeiter zunächst in eine Toilette ein.
Im Zuge der Personalienfeststellung durch hinzugerufene Beamte des Polizeipostens Baden-Baden-Oos wurde die Frau immer aggressiver. Sie versuchte sich dabei den polizeilichen Maßnahmen durch Kratzen und Treten zu widersetzen, wodurch ein Beamter verletzte wurde.

PM des PP Offenburg vom 08.01.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Verbaler Streit unter zwei Männern eskaliert – Polizei muss eingreifen

Gestern Mittag (07.01.2020) musste die Polizei in der Blondelstraße zwei wohl wegen einer Nichtigkeit in Streit geratene Männer trennen und hatte arge Mühe, die Situation zu beruhigen. Ein, laut eigenen Angaben, Liebespärchen war so in ihre Umarmung vertieft, dass es einen vorbeigehenden Passanten nicht wahrnahm und man sich anrempelte. Trotz schneller Entschuldigung des Paares war der 33- jährige Passant erzürnt und wurde gegenüber der jungen Frau derart aufdringlich, dass sie ihm Wasser aus ihrer mitgeführten Flasche ins Gesicht spritzte. Auch ihrem 21- jährigen Begleiter gefiel das Benehmen des Mannes keineswegs und es kam zu einem lautstarken Streit. Eine Polizeistreife in der Nähe erkannte die Situation und griff sofort schlichtend ein. Doch die Männer waren kaum zur Ruhe zu bringen; nur eine räumliche Trennung erschien sinnvoll. Dieser Maßnahme widersetzte sich der 33- Jährige jedoch vehement, so dass die Beamten ihm Handschellen anlegen mussten.
Erst als er im Streifenwagen saß, beruhigte er sich, klagte dann aber über Schmerzen. Zur Vorsorge wurde ein Rettungswagen gerufen, in ein Krankenhaus wollte der 33- Jährige jedoch nicht. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte. Eine Beamtin wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber fortsetzen.

PM der POL Aachen vom 08.01.2020

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Randalierende Frau verletzt Busfahrer und Polizeibeamtin

Eine Frau hat am Mittwochmorgen in einem Linienbus so heftig randaliert, dass der Fahrer gegen 8.15 Uhr in der Kronenstraße in Berkheim anhalten musste. Bei einer anschließenden Auseinandersetzung mit der 37-Jährigen zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Außerdem beleidigte sie einen Passanten aufs Übelste.
Als die mittlerweile verständigte Polizei kurze Zeit später eintraf, griff sie unvermittelt die Beamten an. Hierbei verletzte die Frau eine Polizistin am Bein, so dass sie im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste und dienstunfähig wurde. Nachdem die Randaliererin überwältigt werden konnte, wurde sie einem Arzt zugeführt und im Anschluss in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Gegen die Frau wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 08.01.2020

 

München (Bayern): Person mit Messer festgenommen – Riem

Am Dienstag, 07.01.2020, um 12:30 Uhr, verließ ein alkoholisierter 43-jähriger Mann nach einer Streitigkeit eine Wohnung im Bereich des Platz der Menschenrechte und begab sich in den Außenbereich, wo er sich weiter aufhielt. Die 61-jährige Wohnungsinhaberin verständigte kurz darauf die Polizei und teilte mit, dass sich der 43-Jährige in einem emotionalen Ausnahmezustand befände und mit einem Messer bewaffnet sei.
Polizeibeamte der Polizeiinspektion 25 (Riem) konnten den 43-Jährigen wenig später am Platz der Menschenrechte antreffen. Auf Ansprache versuchte er sich zunächst zu entfernen, drohte dann jedoch den Beamten mit dem mitgeführten Messer. Die Polizeibeamten lösten diese potenziell gefährliche Situation trotz gezogener Schusswaffe und Androhung des Schusswaffengebrauchs kommunikativ und konnten den 43-Jährigen zum Ablegen des Messers überreden und ihn anschließend festnehmen. Er wurde aufgrund seiner augenscheinlichen Verhaltensauffälligkeit in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

PM des PP München vom 08.01.2020

 

Senden (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Gestern Mittag wurde ein 25-jähriger während einer Zugfahrt von Neu-Ulm nach Senden durch den Kontrolleur ohne gültigen Fahrschein festgestellt. In Senden verließ der 25-jährige dann den Zug ohne Angaben seiner Personalien, konnte durch den Kontrolleur jedoch eingeholt und den mittlerweile zur Identitätsfeststellung und Anzeigenaufnahme verständigten Polizeibeamten übergeben werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme sollte der Mann durchsucht werden. Hiergegen setzte er sich körperlich zur Wehr und schlug mit seinem Ellenbogen in Richtung eines Polizeibeamten. Dieser konnte den Schlag abwehren und es gelang, den Mann am Boden zu fixieren. Nach seiner Fesselung beruhigte sich der 25-jährige und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen. Weder er noch die Polizeibeamten wurden bei dem Vorfall verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.01.2020

 

Hildburghausen (Thüringen): Renitenter Schläger

Am späten Dienstagabend kam es in einem Gasthaus in der Unteren Marktstraße in Hildburghausen zu einer verbalen Streitigkeit zwischen einem 50- und einem 33-jährigen Mann, in dessen Verlauf der jüngere der Beiden dem Älteren eine Kopfnuss verpasste. Der Geschlagene wehrte sich und anschließend schlugen beide aufeinander ein. Die hinzugerufenen Polizisten konnten die Situation klären und wollte die Daten des 33-Jährigen aufnehmen. Der jedoch dachte gar nicht daran, den Anweisungen Folge zu leisten und wehrte sich vehement gegen alle Maßnahmen der Polizei. Er widersetzte sich so sehr, dass drei Beamte leicht verletzt wurden. Der 33-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen zur Identität des Mannes überprüften die Polizisten auch seine Wohnungsanschrift. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden sie Stichwaffen, Betäubungsmittel und Bargeld in typischer Stückelung. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der LPI Suhl vom 08.01.2020

Saarburg (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall in Saarburg; Unfallverursacher leistet bei den
polizeilichen Maßnahmen Widerstand

Am Montag, den 06.01.2020, ereignete sich gegen 16:50 Uhr im Kreuzungsbereich der Hauptstraße/ Bahnhofstraße/ Wiltinger Straße im Stadtteil Beurig ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann als Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit sowie ein Vorfahrtsverstoß als Unfallursache angesehen werden.
Beide Verkehrsunfallbeteiligte wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurden ins Krankenhaus Saarburg eingeliefert. Der Unfallverursacher verweigerte die dringend notwendige ärztliche Behandlung, weshalb diese zu dessen Schutz zwangsweise veranlasst werden musste. Hierbei leistete er den eingesetzten Beamten hiesiger Dienststelle sowie dem behandelnden Rettungsdienst erheblichen Widerstand.
Da beide Pkw nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden sollten, musste die Unfallstelle gesperrt werden und die Verkehrslenkung erfolgte durch Beamte der Dienststelle. Dabei wird das Verhalten einiger uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer bemängelt, die trotz klarer Anweisungen und sichtbarer Sperrung Unverständnis über die polizeilichen Maßnahmen zeigten.

PM der PD Trier vom 06.01.2020

 

München (Bayern): Datenabgleich fördert Fahndungen zu Tage

Beamte tätlich angegriffen und leicht verletzt
München – Zwei Männer im Alter von 29 und 20 Jahren, nach denen gefahndet worden war, wurden von Bundespolizisten am Montagabend (6. Januar) im Hauptbahnhof München festgenommen und werden heute, u.a. wegen Tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollzugsbeamte sowie ausländerrechtlichen Delikten dem Haftrichter vorgeführt.
Der Zugbegleiter des EC86 (Verona-München) informierte die Bundespolizei über zwei im Zug schlafende Personen ohne erforderlichen Fahrschein. Am Hauptbahnhof in München weckten die Beamten gegen 20:30 Uhr einen 29-jährigen Nigerianer und einen 20-jährigen Iraker. Beide waren nur schwer aufzuwecken und danach gegenüber den Bundespolizisten sofort äußerst aggressiv.
Beim Verlassen des Wagen 258 griff der Nigerianer die Beamten tätlich an und schlug am Bahnsteig mit Fäusten nach diesen. Dabei traf er einen 20-Jährigen im Gesicht; der Beamte erlitt jedoch keine sichtbaren Verletzungen. Im weiteren Verlauf leistete auch der 20-jährige Iraker Widerstand. Erst hinzukommenden Einsatzkräften gelang es die Situation unter Kontrolle zu bringen und beide zur Dienststelle zu transportieren. Auch in den Gewahrsamsräumen waren beide nicht zu beruhigen. Bei weiteren Angriffen gegen Beamte zerriss das Hemd eines Beamten.
Bei den anschließenden Identitätsfeststellungen förderte ein Datenabgleich zu Tage, dass französische Behörden wegen unerlaubtem Aufenthalt im Schengengebiet nach dem 29-Jährigen fahndeten und ihm die Einreise zu verweigern sei. Bei dem 20-jährigen Iraker konnte eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Zurückschiebung sowie wegen Diebstahls festgestellt werden.
Beide verweigerten einen freiwilligen Atemalkoholtest. Nachdem keiner über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt, ordnete die Staatsanwaltschaft für den heutigen Tag die Vorführung beim Haftrichter an. Gegen die beiden wird nun von der Bundespolizei wegen Tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Sachbeschädigung ermittelt.
Der Sachverhalt war aufgrund stark frequentierten Bahnsteiges öffentlichkeitswirksam. Der 29-jährige Nigerianer war im August 2015 erstmalig in das Bundesgebiet eingereist. Der Asylbewerber hatte eine bis Ende November 2019 gültige Duldung. Der 20-jährige Iraker war vor gut einem Jahr erstmalig ins Bundesgebiet eingereist. Er besaß eine bis Juni letzten Jahres gültige Duldung. Gegen ihn war die Abschiebung angeordnet worden.

PM der BPOLI München vom 07.01.2020

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Autofahrer beleidigt Polizisten

Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Schorndorf am Montagnachmittag einen 34-jährigen Autofahrer, da dieser seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Der Mann, der hiermit offensichtlich alles andere als einverstanden war, beleidigte die Beamten direkt nach dem Anhalten mehrfach mit Worten aus der Gossensprache. Neben der Verwarnung wegen des Gurtverstoßes muss der Mann nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

PM des PP Aalen vom 07.01.2020

 

Hamm-Herringen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer bewirft Polizisten

Das Verhalten eines 47-Jährigen aus Hamm führte am Dienstag, 7. Januar, dazu, dass er in Gewahrsam genommen wurde. Gegen 0.45 Uhr wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus an der Albert-Funk-Straße gerufen.
Hier randalierte der 47-Jährige, in dem er verschiedene Gegenstände von der Wohnung aus auf die Straße warf und die nächtliche Ruhe störte. Da er sein Verhalten trotz der Aufforderung der Polizeibeamten nicht änderte, wurde der Randalierer in Gewahrsam genommen. Zuvor warf er noch einen elektronischen Rasierer in Richtung der Polizeibeamten, der sie nur knapp verfehlte. Bei der Fesselung leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Der 47-Jährige wurde in das Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Hamm vom 07.01.2020

 

München, Germering (Bayern): Bundespolizei sucht nach Angegriffenem

41-Jähriger Angreifer leicht verletzt
München / Germering – Die Bundespolizei sucht nach einem Unbekannten, der am Montagmittag (6. Januar) am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus von einem 41-Jährigen tätlich angegriffen wurde und sich danach entfernte.
Kurz nach 14 Uhr bedrängte ein 41-jähriger Deutscher am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus einen Mann. Der 41-Jährige baute sich aggressiv vor dem Unbekannten auf und stieß ihm mit den Händen gegen den Oberkörper. Der Angegriffene setzte sich zur Wehr, so dass der Aggressor zu Boden stürzte; dann entfernte er sich unerkannt.
Beamte der PI Germering konnten den am Mund leicht verletzten 41-jährigen Aggressor am Treppenabgang zur Ceciliastraße stellen. Der Germeringer zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, weswegen er gefesselt wurde. Dabei beleidigte er einen Landespolizeibeamten, was per BodyCam dokumentiert wurde.
Ein angeforderter Rettungswagen verbrachte den augenscheinlich unter Drogen stehenden 41-Jährigen unter Bundespolizeibegleitung in ein Münchner Krankenhaus. Dort verweigerte der Germeringer eine Behandlung, beleidigte stattdessen den behandelnden Arzt. Da nach dessen Angaben keine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand, wurde der Mann der Klinik verwiesen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er ebenso wie weitere sachdienliche Angaben zur Tat.
Nun sucht die Münchner Bundespolizei (Rufnummer: 089/5155500) nach dem Unbekannten, der angegriffen wurde. Er soll ca. 20 Jahre alt und mit schwarzer Mütze sowie schwarzer Jacke bekleidet gewesen sein und einen Rucksack mitgeführt haben.

PM der BPOLI München vom 07.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Betrunkener Mann beleidigt Polizeibeamte

Bei einem Polizeieinsatz, der sich am Montagnachmittag, kurz vor 16.00 Uhr, im Sandbad in Bamberg zugetragen hatte, beleidigte ein 43-jähriger Betrunkener (2,44 Promille) die eingesetzten Polizeibeamten. Zudem drohte er einem Beamten das er diesen Umbringen werde, weshalb er sich neben Beleidigung noch wegen Bedrohung verantworten muss. Der Mann begab sich anschließend in ein Krankenhaus.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 07.01.2020

 

Ortenberg (Baden-Württemberg): Vermisster kehrt zurück und attackiert Polizeistreife

Die Suche nach einem Vermissten endete mit einer Anzeige wegen des Angriffes auf Polizeibeamte und der Einlieferung in eine Spezialklinik. Eine besorgte Ehefrau meldete ihren Gatten am Montagnachmittag bei der Polizei als vermisst, nachdem er über längere Zeit das Haus verlassen hatte und nicht mehr erreichbar war. Noch während die Polizeibeamten Im Bereich des Wohnanwesens nach dem Abgängigen suchten, kehrte dieser völlig unerwartet zurück. Der Mittsechziger befand sich anscheinend in einer psychischen Ausnahmesituation, da er von Anfang an lauthals schrie und im weiteren Verlauf versuchte, auf die Beamten loszugehen. Die Polizisten konnten durch ihr rasches Handeln jedoch Schlimmeres verhindern, indem sie den aufgebrachten Mann umgehend überwältigten und ihm Handschellen anlegten. Zur stationären Betreuung wurde er in eine medizinische Fachklinik gebracht, auf eine Strafanzeige muss er sich ebenfalls einstellen.

PM des PP Offenburg vom 07.01.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Aggressiver Nigerianer erhält Platz; Afghane beschädigt Dienstfahrzeug

Gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen Mann aufmerksam, der sich aggressiv gegenüber Reisenden im Bahnhof Neumünster verhielt. Auch während der Identitätsfeststellung verhielt sich der 39-jährige Nigerianer auffällig und aggressiv. Da er keine Reiseabsichten hatte erhielt er einen Platzverweis.
Kurze Zeit später berichteten Zeugen, dass ein junger Mann einen Außenspiegel eines Dienstfahrzeugs abgeschlagen hatte. Aufgrund der Täterbeschreibung konnte im Rahmen einer Nahbereichsfahndung der Tatverdächtige festgestellt werden. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung rechnen.
Bei einer Personenüberprüfung im Bahnhof gegen 20.15 Uhr stellten Bundespolizisten bei einem 20-jährigen Afghanen eine geringe Menge Marihuana fest. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Flensburg vom 07.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Verfolgungsfahrt bei Festnahme vier Polizeibeamte verletzt

Nach erkennen eines Streifenwagens in Hohenzollernstraße wendete am Freitagabend gegen 23.00 Uhr ein 24-jähriger Fahrer seinen BMW und flüchtete sofort in Richtung Hauptfriedhof. Nach einer kurzen Verfolgung konnte der Mann in der Salierstraße durch Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden. Zu Beginn der Kontrolle gab der Mann offensichtlich falsche Personalien an. Als sich schließlich Verdachtsmomente erhärteten, dass der Fahrer mit falschem Namen und ohne Führerschein unterwegs war, ging er die Beamten unvermittelt aggressiv an. In der Folge musste er unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen in Gewahrsam genommen werden. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich so heftig, dass Polizeibeamte verletzt worden waren.
Es konnte abschließend festgestellt werden, dass der 24-Jährige keinen Führerschein besitzt. Da sich Hinweise auf einen Konsum von Marihuana ergaben, musste er eine Blutprobe abgeben.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt vier Polizeibeamte verletzt. Ein Beamte wurde dabei so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste.
Der BMW-Fahrer muss nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Pforzheim vom 07.01.2020

 

Frankfurt-Bornheim (Hessen): Polizei muss Wohnung öffnen

Gestern Mittag, den 06.01.2020, riefen Mitarbeiter einer Kindertagesstätte in Frankfurt Bornheim die Polizei, da sie von einem Nachbarn beleidigt wurden. Die Polizeibeamten mussten daraufhin die Wohnung öffnen und fanden in dieser mehrere Cannabispflanzen.
Gegen 12:00 Uhr wurden die Mitarbeiter eines Kindergartens in der Vereinsstraße von einem ihnen unbekannten Mann vom Balkon aus mit Worten und Gesten beleidigt, woraufhin die Mitarbeiter die Polizei riefen. Die eintreffenden Beamten konnten am Balkon des 69-Jährigen Bewohners mehrere spiegelverkehrte Hakenkreuze und weitere Schriftzüge mit verfassungsfeindlichem Inhalt feststellen, welche offensichtlich mit Sprühfarbe aufgebracht wurden. Trotz Klingeln, Klopfen und mehrfacher Aufforderungen, öffnete der Wohnungsinhaber den Beamten nicht die Tür. Aufgrund der unklaren Situation und teils wirrer und aggressiver Äußerungen aus dem Inneren der Wohnung, wurde diese schließlich mittels eines hydraulischen Spreizers durch Beamte des Überfallkommandos geöffnet. In der Wohnung konnte der 69-jährige Bewohner angetroffen werden. Er hatte offensichtlich versucht, mittels verschobenen Möbeln, die Wohnungstür zu verbarrikadieren. Im Zuge der Begehung konnten in der Wohnung mehrere Cannabispflanzen aufgefunden werden.
Aufgrund der Gesamtumstände und der Verhaltensweise des 69-Jährigen, wurde dieser in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses verbracht. Des Weiteren wurden Strafverfahren wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, dem illegalen Anbau von Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Frankfurt vom 07.01.2020

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei findet suizidgefährdeten Mann über Bildüberwachung des Marienplatzes

Ein alkoholisierter 41-jähriger Schweriner kündigte in den gestrigen Abendstunden gegenüber der Rettungsleitstelle seinen beabsichtigten Freitod an.
An der Wohnanschrift des Anrufers kam die Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Die Wohnungstür musste notgeöffnet werden, da niemand regierte. Der Anrufer befand sich aber nicht mehr in der Wohnung.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei den Schweriner gegen Mitternacht über die Kameras des Marienplatzes ausfindig machen.
Der 41-Jährige war sichtlich genervt gefunden worden zu sein.
Der stark alkoholisierte Mann griff die Einsatzkräfte plötzlich grundlos an. Er wurde sofort unter Kontrolle gebracht und anschließend in den Helioskliniken einem Arzt vorgestellt.
Der 41-jährige Mann beruhigte sich und ging freiwillig auf eine Spezialstation mit.
Gegen den Schweriner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Bei der Widerstandshandlung wurde niemand verletzt.

PM der PI Schwerin vom 07.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Doppelter Widerstand – Passant mischt sich in Polizeikontrolle ein

Am Montag, 06.01.2020, fuhr ein 31-Jähriger gegen 18:20 Uhr durch den gesperrten Teil der Holzmüllerstraße. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle fing der Mann an zu schwitzen und wurde immer aggressiver. Es entstand der Verdacht einer Fahrt unter Drogeneinfluss. Plötzlich stieg er in sein Auto und gab vor, mit der Staatsanwaltschaft zu telefonieren. Dabei fiel den Beamten auf, dass er verbotenerweise das Gespräch mit seinem Handy aufzeichnete. Die Aufforderung, dies zu unterlassen, missachtete er. Als das Telefon sichergestellt werden sollte, leistete der 31-Jährige, wie auch seine 25-jährige Beifahrerin, Widerstand. In den unübersichtlichen Einsatz mischte sich ein unbeteiligter 19-jähriger Passant. Er schubste einen Beamten von hinten, sodass dieser auf die Knie fiel. Anschließend ging er derart aggressiv auf den Polizisten zu, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Der Hagener wurde anschließend unter erheblichem Widerstand dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Dem Autofahrer ließen die Beamten eine Blutprobe entnehmen, nachdem ein Drogentest positiv verlief. Alle eingesetzten Polizisten blieben unverletzt. Die drei Hagener müssen mit Anzeigen rechnen.

PM der POL Hagen vom 07.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten mit Messer bedroht – Festnahme

Beamtinnen und Beamte der 31. Einsatzhundertschaft haben gestern Nachmittag einen Mann in Kreuzberg festgenommen, der die Einsatzkräfte zuvor mit einem Messer bedroht hatte. Gegen 15 Uhr fiel den Dienstkräften im Görlitzer Park, Nahe dem Eingang Falkensteinstraße, der 34-Jährige auf. Überprüfen ließ sich der aggressiv auftretende Mann zunächst nicht, stattdessen zog er ein Messer hervor und bedrohte die Einsatzkräfte damit. Die Polizistinnen und Polizisten zogen daraufhin ihre Dienstwaffen und setzten gegen den Mann vergeblich das Reizgas ein. In einem günstigen Augenblick, der 34-Jährige steckte zunächst sein Messer in die Jackentasche, konnten die Einsatzkräfte ihn überwältigen. Dem Mann gelang es jedoch sich zu befreien, woraufhin weitere Beamte, die mit einem Distanzelektroimpulsgerät ausgestattet waren, angefordert wurden. Nachdem der Einsatz des Elektroimpulsgerätes dem Mann gegenüber angedroht wurde, verkürzte er nicht mehr die Distanz zu den Einsatzkräften, steckte das Messer in den Boden und konnte festgenommen werden. Da gegen ihn ein Haftbefehl wegen des versuchten Diebstahls von Dienstwaffen in Zusammenhang mit einem Widerstand gegen Vollzugsbeamte bestand, wurde er der Zielfahndung des Landeskriminalamtes überstellt.

PM des PP Berlin vom 07.01.2020

 

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Drogen eingeführt und nach Festnahme randaliert

Mehr als 450 Gramm Marihuana haben Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) am Montag sichergestellt. Sie hatten einen 20-jährigen Ahaus kontrolliert, der gegen 18.10 Uhr den Grenzübergang Buurser Straße in Ahaus-Alstätte aus den Niederlanden kommend zu Fuß passiert hatte. Als die Beamten ihn überprüfen wollten, flüchtete er in ein Waldstück.
Einer der Polizisten konnte ihn dort festnehmen. Ebenso stellte er die Drogen sicher, die der 20-Jährige dabei hatte. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zur Polizeiwache nach Ahaus. Im Polizeigewahrsam verhielt sich der junge Mann zunehmend aggressiv: Er randalierte und attackierte die Polizisten, die dagegen einschreiten wollten. Den Beamten gelang es, den Widerstand zu brechen.
Die Beamten konnten auch den mutmaßlichen Mittäter festnehmen. Der ebenfalls 20-Jährige aus Ahaus war zur gleichen Zeit mit einem Pkw über die Grenze gefahren.
Beide müssen nun mit den Konsequenzen eines Strafverfahrens rechnen.

PM der KPB Borken vom 07.01.2020

 

Darmstadt (Hessen): Polizist nach Auseinandersetzung verletzt

Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 47 Jahre alten Mann und seiner 32 Jahre alten Ex-Frau in einem Mehrfamilienhaus in der Barkhausstraße, wurde die Polizei am Montagabend (06.01.) gerufen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Mann die 32-Jährige zunächst attackiert haben und versuchte in diesem Zusammenhang offenbar zudem die Geldbörse der Frau zu entwenden.
Bei seiner Festnahme leistete der 47-Jährige erheblichen Widerstand. Ein 27-jähriger Polizeibeamter des 1. Polizeireviers wurde hierbei am Handgelenk verletzt und musste anschließend im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Der Ordnungshüter musste seinen Dienst aufgrund der Verletzung einstellen.
Der 47-Jährige wurde festgenommen und musste aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubes, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Bedrohung.

PM des PP Südhessen vom 07.01.2020

 

Erfurt (Thüringen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Mann greift Polizeibeamte in Erfurt an.
Mitarbeiter eines Restaurants nahe des Erfurter Hauptbahnhofes riefen gestern Abend eine in der Nähe befindliche Streife der Bundespolizei um Hilfe. Ein Gast hatte das Restaurant kurz vor 23:00 Uhr verlassen, ohne seine Rechnung zu bezahlen. Die Streife konnten den Mann noch in der Unterführung am Bahnhof stellen. Schon da verhielt er sich aggressiv und schnippte seine Zigarette gegen einen der Beamten, um diesen kurz darauf mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.
Auch zwei weitere Beamte schlug und kratzte er im Gesicht. Mit Unterstützung einer Streife der Landespolizei fesselten sie den Mann. Weil er sich weiter äußerst aggressiv verhielt und um sich trat mussten auch seine Füße fixiert werden. Alsdann versuchte der die Polizisten mit Kopfstößen zu traktieren.
Nachdem er anfing die Beamten zu bespucken, bekam er zusätzlich eine Schutzhaube übergezogen. Ein in der Dienststelle vorgenommener Drogentest ergab, dass der Mann Crystal-Meth konsumiert hatte. Auf Grund seines weiterhin aggressiven Zustandes riefen die Beamten den Notarzt. Dieser veranlasste die Einlieferung des 31-jährigen Deutschen in die Psychiatrische Klinik des Katholischen Krankenhauses. Gegen den in Erfurt Wohnenden haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.
Drei Beamte waren dabei leicht verletzt worden.

PM der BPOLI Erfurt vom 07.01.2020

 

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Frau beschäftigt Feuerwehr und Polizei

Im Laufe des Montags gab das Verhalten einer 43-Jährigen Anlass für zwei polizeiliche Einsätze. Die Frau hatte es scheinbar auf die Feuerwehr in Jülich abgesehen.
Gegen 19:00 Uhr wurden Beamte zur Feuerwache in die Lorsbecker Straße gerufen.
Hier hielt sich eine Frau vor dem Gebäude auf, die – auf bislang unbekannte Weise – an eine Einsatzjacke eines Feuerwehrangehörigen gelangt war. Sie hatte sich die Jacke übergezogen und erklärt, diese gehöre nun ihr. Als die Polizisten eintrafen, verhielt sich die Frau ihnen gegenüber äußerst unkooperativ. Sie war verbal aggressiv und versuchte, sich vom Gelände der Feuerwehr zu entfernen. Sie schlug nach einem der Beamten und ließ sich nicht beruhigen. Die 43-Jährige, die sich ohne festen Wohnsitz im Raum Jülich aufhält, war bereits am Mittag aufgefallen: gegen 13:25 Uhr war sie vor einen herannahenden Rettungswagen auf die Fahrbahn der Kleinen Rurstraße gesprungen. Sie hatte den RTW zum Anhalten genötigt, auf dessen Motorhaube geschlagen und die Rettungskräfte beleidigt und beschimpft. Erst, als man ihr mit der Polizei drohte, ließ sie den Rettungswagen weiterfahren.
Die wohnungslose Frau wurde am Abend zur Polizeiwache nach Jülich mitgenommen, um sie von der Begehung weiterer Straftaten abzuhalten. Ein bei ihr durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,16 Promille. Gegen 21:30 Uhr wurde sie auf richterliche Anordnung aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen Nötigung und versuchtem Diebstahl gefertigt.

PM der POL Düren vom 07.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg) 18-Jähriger verletzt Polizist

Am frühen Samstagmorgen kam es in der Karlsruher Innenstadt zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei leicht verletzt.
Gegen 04:20 Uhr kam es in der Waldstraße vor einer Diskothek zunächst zu einer Körperverletzung. Bei der Aufklärung des Geschehens durch die eingesetzten Kräfte fiel einer der Beteiligten besonders durch sein aggressives Verhalten auf. Er versuchte immer wieder in streitsuchender Absicht zu den Türstehern der Diskothek zu gelangen und beleidigte die Polizeibeamten aufs Übelste. Daraufhin wurde dem 18-jährigen Unruhestifter ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch nicht nachging. Nachdem auch mehrmalige Aufforderungen keinen Erfolg zeigten, führten die Polizisten den jungen Erwachsenen zu seinen Begleitern, die unweit von der Örtlichkeit entfernt gerade den Heimweg antraten. Im weiteren Verlauf widersetze sich der hochaggressive 18-Jährige dermaßen den polizeilichen Maßnahmen, dass es zu einem Gerangel kam. Dabei fielen der 18- Jährige, sowie einer der eingesetzten Beamten zu Boden. Erst nach dem Herantreten eines weiteren Polizisten konnte die Situation kontrolliert und der emotionale Unruhestifter am Boden fixiert werden. Einer der Polizisten erlitt bei dem Gerangel Verletzungen an Ellenbogen und Knie. Der 18 Jahre alte junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen noch an der Örtlichkeit entlassen.
Aufgrund seines uneinsichtigen und respektlosen Verhaltens gegenüber den Polizeibeamten wurde der 18-Jährige bei einer späteren Überprüfung der Örtlichkeit letztlich doch in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 07.01.2020

 

Weingarten (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am Montagnachmittag ist ein Mann betrunken Auto gefahren. Der 36-Jährige fiel gegen 14.40 Uhr auf, als er in der Ettishofer Straße torkelnd aus seinem Auto ausstieg. Ein Zeuge meldete den Vorfall der Polizei. Beim Eintreffen der Streife ging der Betroffene gerade in Richtung einer Kneipe. Seine Gangart war erkennbar unsicher. Den Schlüssel hatte er noch im Zündschloss seines Autos stecken. Wegen der Trunkenheitsfahrt nahmen ihn die Beamten zur Durchführung polizeilicher Maßnahmen mit auf das Polizeirevier. Dort wurde der 36-Jährige schnell ungeduldig und wollte wieder gehen. Als ihn die Gesetzeshüter zurückhielten, leistete er heftigen Widerstand. Dabei trat der Mann nach den Polizisten, beleidigte und bedrohte sie. Eine Polizeibeamtin wurde dabei leicht verletzt.
Weil er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, ordnete der zuständige Richter den Schutzgewahrsam an. Wie sich im Zuge der ersten Ermittlungen herausstellte, ist der „Alkoholsünder“ nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die wurde ihm bereits vor etlichen Jahren entzogen.

PM des PP Ravensburg vom 07.01.2020

 

Chemnitz (Sachsen): Zwei Polizisten durch mutmaßlichen Randalierer verletzt

Zeit: 06.01.2020, 21.25 Uhr / Ort: OT Morgenleite
(61) Weil ein Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Köhler-Straße gegen mehrere Wohnungstüren trat und versuchte, sich auf diese Art und Weise widerrechtlich Zutritt in eine Wohnung zu verschaffen, wählten Bewohner des Hauses den Notruf. Eingesetzte Polizisten trafen wenig später im Hausflur auf den mutmaßlichen Randalierer (19). Unvermittelt schlug der 19-Jährige mit einem Bautenzug einer hydraulischen Fahrrad- Bremsanlage auf einen 43-jährigen Beamten ein, der daraufhin sein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz brachte und sich mit seiner Kollegin zurückziehen musste.
Während der verletzte Polizist von alarmierten Rettungskräften versorgt wurde, suchten nachgeforderte Einsatzkräfte im unübersichtlichen Hausflur mit mehreren Gängen nach dem Tatverdächtigen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 19-Jährigen kurz darauf in einem der Gänge festsetzen. Während der polizeilichen Maßnahmen stieß der 19-Jährige plötzlich einen weiteren Polizisten (60), der darauf zu Boden ging und sich leichte Verletzungen zuzog. Der Tatverdächtige rannte anschließend in Richtung Hausausgang und konnte letztlich durch weitere Beamte vorläufig festgenommen werden. Ein mit dem 19-Jährigen durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine sowie Cannabis. Er wurde in Gewahrsam genommen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige zwischenzeitlich auf Weisung der zuständigen Staatsanwaltschaft aus der Dienststelle entlassen. Die beiden leicht verletzten Polizisten konnten noch in der Nacht zu Dienstag das Krankenhaus nach erfolgter ambulanter Behandlung verlassen.

PM der PD Chemnitz vom 07.01.2020

 

Deggendorf (Bayern): Schlägerei mit anschließendem Widerstand – Zeugenaufruf der Kripo Deggendorf

Am Sonntag den 05.01.2020 kam es in der Nacht zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, bei der mehrere Beteiligte verletzt wurden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen 04.00 Uhr am Luitpoldplatz auf Höhe des dortigen Taxistandes zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, von der sich eine gewaltbereit zeigte.
Dabei wurden nach jetzigem Stand der Ermittlungen insgesamt acht männliche Beteiligte in die Auseinandersetzung verwickelt. Hierbei wurden vier Personen leicht verletzt, drei von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Beim Eintreffen der Polizeistreifen, versuchten vier Beteiligte zu flüchten, drei von ihnen konnten gestellt werden, einem unbekannten Tatverdächtigen gelang die Flucht. Eine Personenbeschreibung des Flüchtigen liegt nicht vor. Ein 17-jähriger Tatverdächtiger griff bei der vorläufigen Festnahme die Einsatzkräfte tätlich an, indem er versuchte auf die Einsatzkräfte einzuschlagen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Die Kriminalpolizei Deggendorf hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben und sachdienliche Angaben hierzu machen können werden gebeten sich mit der Kriminalpolizeistation Deggendorf, Tel. 0991/3896-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Memmingen

Am vergangenen Sonntag, 05.01.2020, wurde eine Streifenbesatzung zu einem Wohnanwesen nach Memmingen beordert. Dort befand sich eine randalierende und alkoholisierte Frau. Bei Eintreffen der Streife wurde die Frau zunehmend aggressiver und beleidigte die eingesetzten Streifenbeamten. Weiterhin versuchte sie, mit den Füßen nach diesen zu treten. Nachdem die Frau gefesselt werden musste, wurde sie aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in ein Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung verbracht. Dort beleidigte sie erneut die eingesetzten Beamten. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.01.2020

 

Wien: Widerstand

Vorfallszeit: 06.01.2020, 18.00 Uhr / Vorfallsort: 19., Bezirk
Sachverhalt: Eine 26-Jährige randalierte in einem Obdachlosenheim und kam den Aufforderungen der Verantwortlichen, das Heim zu verlassen, nicht nach. Aus diesem Grund wurde die Polizei gerufen. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ und, trotz mehrmaliger Abmahnungen, immer aggressiver wurde, setzten die Beamten die 26-Jährige über die Erstattung einer Anzeige in Kenntnis. Daraufhin begann die Frau die Polizisten zu attackieren und verbiss sich im Oberschenkel eines Beamten. Die 26-Jährige (österreichsiche Staatsbürgerin) wurde festgenommen. Da die Frau angab an einer ansteckenden Krankheit zu leiden, musste sich der verletzte Polizist einer Blutabnahme unterziehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 07.01.2020, 10:33 Uhr

Heidelberg-Rohrbach (Baden-Württemberg): Personenkontrolle endet für beide Beteiligte im Gewahrsam

Am 04.01.2020 wurde gegen 13:55 Uhr durch Mitarbeiter des Einkaufszentrums in Rohrbach gemeldet, dass sich im dortigen Parkhaus zwei Personen auffällig verhalten würden. Offenbar würden sie die dort abgestellten Fahrzeuge kontrollieren, ob diese auch wirklich verschlossen seien.
Die Örtlichkeit wurde von zwei Streifen des Reviers Heidelberg Süd aufgesucht und tatsächlich konnten zwei Personen angetroffen werden, auf die die Beschreibung passte. Beide Personen waren offensichtlich stark alkoholisiert.
Bei einer Person wurde ein Einhandmesser sowie ein Tierabwehrspray aufgefunden, welche sichergestellt wurden. Gegen den Mann bestand zudem ein Haftbefehl weshalb er festgenommen wurde. Die zweite kontrollierte Person war offenbar mit den Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden und verweigerte jegliche Kooperation. Bei der Durchsuchung nach Ausweisdokumenten leistete der Mann schließlich erheblichen Widerstand und versuchte nach den Beamten zu treten. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgelegt.

PM des PP Mannheim vom 06.01.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Zwei Jugendliche auf Abwegen

Am Sonntagnachmittag war die Fahrerin eines Ford Focus auf der Freiburger Straße in südlicher Richtung unterwegs. Ihr folgten zwei Motorroller.
Am Kreisverkehr Schwarzwaldstraße musste sie anhalten. Einer der nachfolgenden Rollerfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr dem Focus auf. Hierbei entstand an dem Auto ein Schaden in Höhe von rund 800 Euro. Beide Rollerfahrer flüchteten. Im Rahmen der Fahndung konnten beide Rollerfahrer, zwei 16-jährige aus Friesenheim, auf dem Parkplatz eines Supermarktes angetroffen werden. Beide Jugendliche standen unter Drogeneinfluss. Sie hatten keine Führerscheine und ihre Roller waren nicht versichert. Einer der Roller wurde wegen Diebstahls gesucht. Beim zweiten Roller standen die Besitzverhältnisse nicht fest. Beide Rollerfahrer mussten sich einer Blutprobe unterziehen. Bei einem der Jungs wurde Rauschgift aufgefunden. Er leistete Widerstand bei der Durchsuchung. Sie sehen sich nun mit einer ganzen Reihe von Anzeigen konfrontiert.

PM des PP Offenburg vom 06.01.2020

 

Passau (Bayern): Randaliererin in der Fußgängerzone

Am Sonntag gegen 19.40 Uhr pöbelte eine 34-jährige Frau in der Fußgängerzone mehrere Passanten an, so dass die Polizei gerufen wurde. Doch auch die eingesetzten Beamten konnte die Frau nicht beruhigen. Nachdem sie diese beleidigt und gedroht hatte, diese umzubringen, wurde sie in Gewahrsam genommen. Nachdem sie in der Zelle weiter randaliert hatte und damit drohte, sich selbst umzubringen, musste sie letztendlich in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

PM der PI Passau vom 06.01.2020

 

Ulm (Badern-Württemberg): Zuerst randaliert, dann Polizisten attackiert – Völlig ausgerastet ist in der Nacht von Sonntag auf Montag eine 48-Jährige. Ein 41-jähriger Polizist wurde leicht verletzt.

Gegen 01:20 Uhr randalierte die Frau in einer Bar in der Olgastraße.
Sie leerte einem Gast grundlos ein volles Bierglas über den Kopf. Nachdem sie aus der Bar verwiesen worden war, schrie sie herum und warf mit einer Glasflasche. Die Betreiberin der Bar verständigte aus diesem Grund die Polizei.
Auch den Beamten des Polizeireviers Ulm-Mitte gegenüber zeigte sich die 48-Jährige nicht von der besten Seite. Sie beleidigte die Polizisten sofort aufs Übelste und war weiterhin sehr aggressiv. Aus diesem Grund wurde die Frau gefesselt und in Gewahrsam genommen. Im Streifenwagen gelang es ihr jedoch, sich mit einer Hand aus den Handschellen zu befreien. Sie griff sofort einen Beamten an und krallte sich mit den Fingern in dessen Kopfhaut. Dabei verursachte sie lange blutige Kratzer. Ebenso versuchte sie, mit den Füßen nach den Beamten zu treten und beleidigte sie fortlaufend. Nur mit erheblichem Kraftaufwand gelang es, die Frau zu bändigen. Die restliche Nacht musste sie in der Zelle verbringen. Der Grund für ihr Verhalten blieb im Verborgenen, da sie jegliche Kooperation verweigerte. Der 41-jährige Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen. Die Aggressorin muss sich nun wegen Körperverletzung und Widerstand verantworten.

PM des PP Ulm vom 06.01.2020

 

Moers (Nordrhein-Westfalen): Vandalen am Gymnasium unterwegs

In der Zeit von Sonntagnacht, 00.00 Uhr, und Sonntagmorgen 10.00 Uhr, beschmierten Unbekannte die Türen eines Gymnasiums an der Kopernikusstraße.
Sie sprühten mit blauer Farbe die Schriftzüge „TOK“, „ACAB“ und „Vandal“.
Außerdem beschädigten sie das Holz einer Überdachung und traten ein Schiebetürelement aus den Angeln. Polizeibeamte fanden mehrere zerbrochene Bierflaschen.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0.

PM der KPB Wesel vom 06.01.2020

 

Ohr a.M. (Bayern): Betrunkener Ehemann gegen Polizei rabiat

Mehrfach musste die Lohrer Polizei am Sonntag früh in einem Lohrer Stadtteil tätig werden. Etwa gegen 8 Uhr informierte eine 35jährige Frau die Polizei, dass ihr Mann stark betrunken sei und nun mit dem Auto wegfahren wollte. Beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der Ehemann zunächst einsichtig und der Fahrzeugschlüssel wurde der Ehefrau ausgehändigt, um eine Fahrt unter Alkoholeinfluss zu verhindern. Eine Stunde später jedoch hatte er es sich anders überlegt und war mit dem Pkw weggefahren. Nachdem er von der Streifenbesatzung angetroffen und angehalten worden war zeigte sich der 45jährige äußerst aggressiv. Neben einer Vielzahl von Beleidigungen und Drohungen, die sich die Beamten anhören mussten, wollte sich der Betrunkene auch den zwangsläufig folgenden Maßnahmen widersetzen. Dabei musste er von den Beamten zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden. Auch gegen die folgende Blutentnahme im Krankenhaus wehrte er sich, so dass auch diese mit Zwang durchgeführt werden musste.
Aufgrund seines Verhaltens wurde die Person dann in Gewahrsam genommen und musste den restlichen Sonntag in einer Polizeizelle verbringen.

PM der PI Lohr a.M. vom 06.01.2020

 

Murnau (Bayern): 26jähriger aus Feldafing beleidigt Polizeibeamte

Uneinsichtig zeigte sich am Montag 06.01.20 gegen 03:15 Uhr ein 26jähriger aus Feldafing. Er erhielt im Marylin Park ein Hausverbot nachdem er im dortigen randalierte.
Da er sich, auch nach mehrfacher Aufforderung der gerufenen Polizeibeamten nicht von der Örtlichkeit entfernte musste er die Nacht bei der PI Murnau verbringen.
Im Zuge der Verbringung beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrmals mit den Worten „Arschlöcher“ und „Nazis“.
Ihm erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM der PI Murnau vom 06.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Drei Polizeibeamte nach Ruhestörung-Einsatz verletzt

45143 E.-Ostviertel: Am Sonntagabend (5. Januar) um 23.23 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle mehrere Anrufe zu einer Ruhestörung auf der Hammacherstraße. Bereits beim Eintreffen hörten die Beamten laute Musik und Gespräche. Die Tür zur Privatwohnung in dem Mehrfamilienhaus, in der die Feierlichkeit mit zirka 20 Personen stattgefunden hat, stand offen. Erst nach mehrfachem Rufen, Klingeln und Klopfen reagierte der rumänische Wohnungsinhaber (38). Er war unkooperativ und zeigte sich gegenüber der Streifenbesatzung sehr aggressiv. Während des Gespräches kamen immer mehr Familienmitglieder hinzu, die ebenfalls uneinsichtig waren und die Beamten beleidigten. Es wurden mehrere Unterstützungskräfte angefordert, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen solidarisieren. Als die Veranstaltung aufgelöst werden sollte, gingen mehrere Personen in aggressiver Haltung auf die Beamten los. Mit dem Reizstoffsprühgerät und dem Einsatzmehrzweckstock versuchten die Polizisten die aggressiven und alkoholisierten Personen auf Abstand zu halten. Dabei kam es zu diversen Widerstandshandlungen, woraufhin der 38-jährige Wohnungsinhaber und drei weitere Männer (24, 28, 29) in Gewahrsam genommen wurden. Anschließend nahm die Polizei die Personalien der anderen Partygäste auf und beendete die Veranstaltung. Ein 28-jähriger Polizeibeamter erlitt bei der körperlichen Auseinandersetzung schwere Handverletzungen, zwei andere Beamte (22, 29) wurden leicht verletzt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern weiter an.

PM der POL Essen vom 06.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Platzverweis

Am Sonntag, 05.01.2020, randalierte ein 39-Jähriger in einem Imbiss in der Frankfurter Straße. Der Aufforderung des Besitzers, das Lokal zu verlassen, kam er nicht nach. Durch eine Streifenwagenbesatzung wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen. Widerwillig und nach mehrfacher Ansprach mit Androhung einer Ingewahrsamnahme zog der Hagener von dannen. Nur wenige Minuten später trat der Mann in der Fußgängerzone in Erscheinung. Dort sprang er vor Passanten und schrie diese ohne Grund an. Einem weiteren Platzverweis durch die hinzugerufenen Polizisten kam der Randalierer nicht nach. Die Beamten mussten ihn in das Gewahrsam bringen. Auf dem Weg dorthin versuchte er, zum Glück erfolglos, die Ordnungshüter mit Kopfstößen zu treffen. Mit einem Repertoire erlesenster Beleidigungen forderte er die Beamten zum Kampf heraus. Der 39-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 06.01.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Polizist erschießt 37-jährigen Angreifer in Gelsenkirchen

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen, der Polizei Gelsenkirchen und der Polizei Münster:
Ein 37-jähriger Gelsenkirchener wurde Sonntagabend (5.1., 19.41 Uhr) in Gelsenkirchen vor der Polizeiwache-Süd am Wildenbruchplatz durch Schüsse eines Polizisten getötet.
Nach ersten Erkenntnissen soll der Gelsenkirchener vor der Wache mit einem Knüppel auf einen geparkten Streifenwagen geschlagen haben. Im weiteren Verlauf soll er dann mit einem Messer hantiert und zwei 23 und 41 Jahre alte Polizisten bedroht haben. Zudem gehen die Ermittlungsbehörden Hinweisen nach, wonach der 37-Jährige dabei die Worte „Allahu Akbar“ ausgerufen haben soll.
Die Einzelheiten dieses Geschehensablaufes, insbesondere ob und in welcher Weise – am Tatort wurde ein Messer gefunden – der Mann die Beamten angegriffen hat, ist Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens. Als gesicherte Erkenntnis darf gegenwärtig davon ausgegangen werden, dass der 23-Jahre alter Polizeianwärter insgesamt vier Schüsse auf den Mann abgegeben hat, die zu dessen unmittelbaren Tode führten. Auf Grund der möglichen Äußerung des geschiedenen türkischen Staatsbürgers bewertete die Polizei Gelsenkirchen den Angriff als Anschlag. Der Getötete ist bei der Polizei wegen mehrerer Gewalttaten, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bereits bekannt. Den Ermittlungsbehörden liegen auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Gelsenkircheners vor.
Die Ermittlungen, insbesondere zu einem möglichen Motiv, dauern an.
Noch in der Nacht durchsuchten Spezialeinheiten der Polizei die Wohnung des 37-Jährigen in Gelsenkirchen. Die Durchsuchung hat – vorbehaltlich der noch ausstehenden Auswertung von Datenträgern – bisher die anfängliche Vermutung einer terroristischen Motivation nicht erhärtet.
Die Einsatzführung hat das zuständige Polizeipräsidium Münster übernommen. Die notwendigen Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs werden aus Gründen der Neutralität beim Polizeipräsidium Krefeld geführt.

PM des PP Münster / POL Gelsenkirchen vom 06.01.2020

 

Eberswalde (Brandenburg): Widerstand bei Festnahme geleistet

Am 3. Januar, gegen 21 Uhr, klingelte die Polizei bei einem Mann im Kupferhammerweg, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Er entzog sich zunächst der geplanten Festnahme und flüchtete zu Fuß in die Wohnung eines Bekannten. Bei der Festnahme leistete der 33- Jährige erheblichen Widerstand, wobei er sich verletzte. Den Polizisten gelang es, dem Gesuchten Handfesseln anzulegen. Während dessen versuchte die Lebensgefährtin des Gesuchten einzugreifen und ging mit einer Flasche auf die Polizisten los. Alle Beteiligten, bis auf den Festgenommenen, blieben unverletzt. Er wurde im Krankenhaus Eberswalde ambulant behandelt.
Der 33- Jährige und seine Lebensgefährtin erhielten jeweils eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Die Frau muss sich außerdem wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten.

PM der PD Brandenburg Ost vom 06.01.2020

 

Rösrath (Nordrhein-Westfalen): Auto mit jungen Männern überprüft – drei Festnahmen nach Betäubungsmittelfund

Drei junge Rösrather (21-25 Jahre) sind am Freitagabend vorläufig festgenommen worden.
Die Kontrolle des Autos erfolgte kurz nach 18:00 Uhr auf der Kölner Straße. Als die Beamten an das Auto herantraten, wurde es im Auto hektisch und augenscheinlich wurde versucht, Gegenstände zu verstecken. Nach Türöffnung stieg deutlicher Cannabisgeruch auf.
Alle drei Männer waren zunächst mit einer Durchsuchung einverstanden. Dabei fanden sich mehrere hundert Euro Bargeld und acht Handys, die dem Fahrer zuzuordnen waren. Als der Beifahrerfußraum durchsucht werden sollte, versuchte der außerhalb vom Auto stehende Fahrer den Beamten wegzureißen. Dieser Angriff konnte durch die Beamten schnell unterbunden werden; verletzt wurde niemand.
Der Grund für den Widerstand war schnell gefunden. In einem Hohlraum fand die Polizei eine Tüte mit weißem Pulver – nach einem Schnelltest Amphetamine.
Außerdem war noch in einer Tüte Cannabis verpackt.
Nach Würdigung der Gesamtumstände wurden alle drei Männer vorläufig festgenommen. Nach Wohnungsdurchsuchungen in der Nacht erfolgten am Samstagvormittag die Vernehmungen und die erkennungsdienstlichen Behandlungen mit Fotos und Fingerabdrücken. Anschließend wurden alle drei entlassen.
Dem 21-jährigen Fahrer ist eine Blutprobe entnommen worden, da er im Verdacht stand, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Neben dieser Drogenfahrt wird gegen ihn wegen Betäubungsmittelhandel und Widerstand ermittelt.

POM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 06.01.2020

 

Kreuzau (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Einsatz wegen häuslicher Gewalt

Am Freitagmittag mussten Polizeibeamte körperliche Gewalt einsetzen, um dem aggressiven Verhalten eines jungen Mannes zu begegnen.
Gegen 13:00 Uhr wurde die Polizei über einen Streit informiert, der sich zwischen einem Paar in dessen gemeinsamer Wohnung an der Hauptstraße ereignete.
Als die Beamten eintrafen, schilderte ihnen die 22 Jahre alte Geschädigte, dass sie bereits mehrfach, so auch am Freitagmorgen, von ihrem 21-jährigen Lebensgefährten geschlagen worden sei. Entsprechende Strafanzeigen existierten bereits. Bei dem Versuch, ein klärendes Gespräch zu führen, sei es nun wieder zu einem Streit gekommen. Dem anwesenden Beschuldigten wurde daraufhin das weitere polizeiliche Vorgehen geschildert, wozu auch eine Verweisung aus der Wohnung mit einem zehntägigen Rückkehrverbot gehörte. Mit dieser Maßnahme war der verbal aggressive Mann nicht einverstanden. Er beschimpfte und beleidigte die eingesetzten Polizisten und erklärte, sich nicht an die Wohnungsverweisung zu halten. Die Beamten riefen weitere Kollegen zur Unterstützung hinzu. Eine Ingewahrsamnahme des alkoholisierten und gewaltbereiten Kreuzauers war die notwendige Konsequenz, die aufgrund seines körperlichen Widerstandes unter Anwendung von Zwang und Reizgas durchgeführt werden musste. Ein ebenfalls in der Wohnung anwesender 19-Jähriger aus Kreuzau versuchte, die Polizisten an ihren Maßnahmen zu hindern. Als ihm dies nicht gelang, filmte er die Beamten bei ihren Maßnahmen und beleidigte sie. Er wurde zur Identitätsfeststellung ebenfalls zur Polizeiwache Düren gebracht, wo er kurze Zeit später entlassen werden konnte.
Der 21-jährige Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf richterliche Anordnung wurde er gegen 18:00 Uhr entlassen. Polizeiliche Überprüfungen des gegen ihn ausgesprochenen Rückkehrverbots wurden veranlasst.
Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands und Beleidigung eingeleitet. Eine Strafanzeige gegen den 21-Jährigen wegen Körperverletzung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin wurde ebenfalls gefertigt.
Die eingesetzten Beamten wurden durch die Widerstandhandlungen nicht verletzt.

PM der POL Düren vom 06.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 19-Jährige randaliert vor Disko, greift Türsteher an und leistet Widerstand – Türsteher und Polizistin leicht verletzt

45143 E.-Westviertel: Am Samstag, 4. Januar, gegen 3.50 Uhr, wurde die Polizei zu einer Diskothek an der Frohnhauser Straße gerufen. Eine 19-Jährige randalierte in der Disko, sodass die alarmierte Polizei ihr einen Platzverweis erteilte. Nur kurze Zeit später kehrte die junge Frau jedoch zum Eingang der Disko zurück und randalierte weiter. Dabei schlug sie einen 24-jährigen Türsteher, seinen 28-jährigen Kollegen kratzte sie. Gemeinsam brachten die Türsteher die junge Frau zu Boden und alarmierten erneut die Polizisten, die sich noch in der Disko aufhielten. Die Beamten kehrten zum Eingang zurück und legten der 19-Jährigen Handfesseln an. Die Randaliererin sollte zur Polizeiwache gebracht werden, wogegen sie sich jedoch zur Wehr setzte. Sie versuchte mehrfach, eine Polizistin zu treten, zu beißen und zu bespucken. Auch in der Polizeiwache verhielt sich die junge Frau aus Kamen weiter unkooperativ. Nachdem ein Arzt die Gewahrsamsfähigkeit der offenbar alkoholisierten Frau festgestellt hatte, musste sie die restliche Nacht im Gewahrsam verbringen. Einer der Türsteher und eine Polizistin wurden leicht verletzt.

PM der POL Essen vom 06.01.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Beamtin verletzt

Polizeibeamte wurden gestern gegen 00.20 Uhr in eine Wohnung in der Franz-Maecker-Straße gerufen. Dort war eine 37-jährige Neuruppinerin zu Gast, die nicht gehen wollte. Die Frau war den Beamten gegenüber aggressiv und kam einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Sie musste letztlich gefesselt und zu Boden gebracht werden. Dabei wurde eine Polizeibeamtin leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Die 37-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Sie stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM (2020/40) der PD Brandenburg Nord vom 06.01.2020

 

Hennigsdorf (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Die Polizei wurde am 04.01. gegen 20.20 Uhr in ein Lokal in der Rigaer Straße gerufen. Hier hatte sich ein 43-jähriger Pole mit seiner 47-jährigen polnischen Lebensgefährtin gestritten und dabei auch ihren 16-jährigen Sohn gepackt. Der Mann hatte die Frau zudem bedroht. Er stand unter Einfluss von Alkohol, einen Atemalkoholtest verweigerte er jedoch. Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, leistete er Widerstand und schlug nach den Beamten. Der 43-Jährige wurde gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Strafanzeigen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 06.01.2020

 

Zehdenick (Brandenburg): Beamten geschlagen

In einem Lokal im Havelweg geriet am 04.01. gegen 01.15 Uhr ein 16-jähriger Oberhaveler mit einem 23-jährigen Oranienburger und einem 22-jährigen Berliner in Streit. Der Jugendliche schlug dann die beiden Älteren und verletzte sie leicht. Bei Eintreffen der hinzugerufenen Beamten war der 16-Jährige weiter aggressiv und schlug gegen den Streifenwagen. Der alkoholisierte Jugendliche musste gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Während dessen versuchte eine Gruppe die Beamten zu schlagen, wobei einer im Gesicht getroffen, jedoch nicht verletzt wurde. Der Beamte blieb dienstfähig. Mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Körperverletzung wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 06.01.2020

 

Bad Nenndorf (Niedersachasen): Widerstände und Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten am Wochenende

Am Wochenende kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizei Bad Nenndorf zu mehreren Straftaten gegen eingesetzte Polizeibeamte. Am Samstag um 21:10 Uhr kam es in Bad Nenndorf zu einer angeblichen Bedrohung mit Messer, bei der Sachverhaltsklärung wurden die gerufenen Polizeibeamten durch eine 31-jährige männliche Person bespuckt und beleidigt. Das Messer wurde im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme sichergestellt. Am Sonntag um 00:53 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz nach Lauenau gerufen, dort wollte ein Fahrgast eines Taxis seine Rechnung für den Transport nicht bezahlen. Auch nach dem Eintreffen der Polizei verweigerte der 34-jährige Mann die Herausgabe seiner Personalien. Der 34-jährige beleidigte die anwesenden Personen (Taxifahrer und Polizisten) und wehrte sich mit Schlägen gegen die eingesetzten Polizisten. Die Person verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam, neben den Strafverfahren die gegen die Person eröffnet wurden, wird der Täter die Übernachtungskosten für die Zelle und deren Reinigung bezahlen müssen. Im weiteren Verlauf des Sonntags, kam es um 05:00 Uhr am Bahnhof in Haste zu einem weiteren Widerstand gegenüber Polizeibeamten. Die Deutsche Bahn bat über Notruf um Unterstützung, im Zug sollte es zu Streitigkeiten zwischen dem Personal und einem Fahrgast (29 Jahre) gekommen sein. Bei der Personalien Feststellung der Person wehrte sich diese, dabei wurde eine Polizeibeamtin verletzt, auch diese Person wurde in das Polizeigewahrsam verbracht.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 06.01.2020

 

Kassel (Hessen): 29-Jähriger greift im Rausch seinen Nachbarn und Polizisten an: Drei Leichtverletzte

Kassel-Rothenditmold: Nach einer Beschwerde wegen seiner lauten Musik ist ein 29-Jähriger aus Kassel in der Nacht zum Samstag im Stadtteil Rothenditmold offenbar im Rausch ausgerastet und hat auf seinen Nachbarn eingeschlagen. Auch bei der anschließenden Festnahme durch die Polizei setzte sich der aggressive Mann erheblich zur Wehr. Dabei wurden eine Beamtin und ein Beamter leicht verletzt und mussten ihren Dienst beenden. Auch der 37-jährige Nachbar erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen am Kopf, verzichtete aber darauf, in ein Krankenhaus gebracht zu werden.
Wie die in der Nacht gegen 2:45 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus gerufenen Streifen des Polizeireviers Nord berichten, hatte der 37-Jährige nach eigenen Angaben zuvor seinen Nachbarn gebeten, die Musik leiser zu stellen. Im weiteren Verlauf soll der 29-Jährige aggressiv geworden sein, ihn mit einem Messer bedroht und später seine Tür eingetreten haben. In der Wohnung des 37-Jährigen schlug ihm der Tatverdächtige dann offenbar mehrfach mit der Faust gegen den Kopf und ging anschließend zurück in seine eigene Wohnung. Dort wehrte er sich unter anderem mit Tritten, Spucken und Beißversuchen heftig gegen seine Festnahme durch die gerufenen Polizeistreifen und setzte dieses Verhalten letztlich bis zu seiner Unterbringung in einer Gewahrsamszelle im Polizeipräsidium fort. Durch die Gegenwehr und die Angriffe wurden die Polizistin am Arm und ihr Kollege an der Hand verletzt. Beide begaben sich zur ambulanten Behandlung ihrer Verletzungen anschließend in ein Krankenhaus.
Der 29-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten. Um zu klären, unter welchem Rauschmitteleinfluss er stand, wurde ihm im Polizeigewahrsam, wo er die Nacht verbringen musste, zudem von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.

PM des PP Nordhessen vom 06.01.2020

 

Augsburg-Kriegshaber (Bayern): Sachbeschädigung, Widerstand und Gewahrsam nach Feierlichkeit

Am Samstagabend (04.01.20) fand in einer Gaststätte in der Ulmer Straße eine Livemusik-Veranstaltung statt. Im Rahmen der Streifenfahrt konnten hier größere Personengruppen vor der Gaststätte und an der Haltestelle festgestellt werden. Die Gaststätte war mit mehreren hundert Personen sehr gut gefüllt.
Im Laufe der Nacht kam es hier zu verschiedenen Ruhe- und Sicherheitsstörungen, da sich vor der Gaststätte immer wieder stark betrunkene Personen aufhielten, die zudem eine Gefahr für den Verkehr darstellten. Als es dann vor dem Lokal zu Rangeleien und Körperverletzungsdelikten kam, wurden hier mehrere Platzverweise ausgesprochen, denen die betrunkenen und teilweise aggressiven Personen nicht nachkamen.
Mit Hilfe mehrerer Streifen gelang es schließlich einen Teil der Personen zum Gehen zu bewegen.
Aufgrund der kritischen Situation erklärte der Veranstalter die Party gegen 03:00 Uhr für beendet. Die Gäste zeigten sich hiermit jedoch nicht einverstanden und verblieben weiterhin zu einem Großteil in der Lokalität.
Während der „Abreise“ weiterer Personen kam es zu mehreren Sachbeschädigungen, so wurde die Scheibe einer Haltestelle eingeschlagen und auf einen Pkw eingetreten.
Mehrere Gäste stiegen in einen Nachtbus, ohne sich einen Fahrschein zu kaufen, woraufhin der Busfahrer die Weiterfahrt nicht fortsetzte, bis der Bus geräumt war.
Um die Situation vor Ort unter Kontrolle zu bekommen wurde Pfefferspray eingesetzt, teilweise waren 15 Streifen aus dem gesamten Augsburger Stadtgebiet anwesend.
Letztlich kam es noch zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Gaststätte. Es wurden insgesamt vier Personen in Gewahrsam genommen, eine leistete dabei Widerstand. Bei dem Widerstand wurden zwei Polizeibeamte verletzt, die anschließend nicht mehr dienstfähig waren.
Gegen die Personen, die Straftaten und/oder Ordnungswidrigkeiten begangen haben, wird nun polizeilich ermittelt.

PM (0032) des PP Schwaben Nord vom 06.01.2020

 

Geretsried (Bayern): Polizeieinsatz nach Randale und Brandstiftung

In der Nacht auf Montag, 06.01.20, ereignete sich im Bereich der Sudetenstraße ein größerer Polizeieinsatz, bei welchem es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch kam. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde dabei verletzt und in eine Klinik verbracht. Das Bayerische Landeskriminalamt führt die Untersuchungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen zu dem Fall.
Kurz nach 22 Uhr wurde über Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass ein 23-Jähriger mit einem Messer bewaffnet in einer Wohnung in der Sudetenstraße randaliert.
Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen befand sich der 23-jährige Tatverdächtige alleine in der Wohnung und verhielt sich gegenüber der eingesetzten Beamten äußerst unkooperativ. Im weiteren Verlauf brach in der betreffenden Wohnung ein Feuer aus, welches nach anzunehmender Wahrscheinlichkeit von dem Tatverdächtigen verursacht wurde. Aufgrund der akuten Gefahr für die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses musste die Wohnung zur Durchführung der Löscharbeiten dringend betreten werden. In diesem Zusammenhang mit der Betretung kam es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen den 23-jährigen Tatverdächtigen.
Der Tatverdächtige wurde nach sofortiger medizinischer Erstversorgung vor Ort mit mittelschweren Verletzungen in eine Klinik verbracht. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt, ebenso die Bewohner des Mehrfamilienhauses.
Die Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehr konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und die Bewohner aus dem Haus evakuieren. Die Bewohner wurden aufgrund der derzeitigen Unbewohnbarkeit des Hauses in Notunterkünfte untergebracht.
Die Untersuchungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch wurden noch vor Ort unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II vom Bayerischen Landeskriminalamt übernommen. Die Ermittlungen bezüglich des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung werden von der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim geführt.

PM des PP Oberbayern Süd vom 06.01.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Gruppe aggressiver junger Männer spuckt, belästigt, bedroht und nötigt andere Menschen

Am Sonntag, den 5. Januar 2020, wartete in den frühen Morgenstunden u. a. eine 5-köpfige Gruppe junger Männer (19, 2 x 20 und 22 Jahre alte, einer unbekannt) auf dem Doberaner Platz auf den Bus. Diese verhielt sich hier bereits sehr laut und sprach mehrere Frauen an. Gegen 05.30 Uhr bestiegen diese Personengruppe und weitere Fahrgäste die Buslinie 2 und fuhren in Richtung Hauptbahnhof Rostock. Nachdem die Gruppe dem Busfahrer einen Geldschein für die Tickets entgegen hielt, wurde diese auf den Fahrkartenautomaten im Bus verwiesen. Die Männer begaben sich nicht zum Automaten, sondern sprachen eine im Bus sitzende Frau an. Die Frau wehrte die Männer mündlich ab und diese reagierten ihr gegenüber verbal aggressiv und laut. Daraufhin spuckten die Männer im Bus herum. Ein 33-jähriger Zeuge eilte ihr zur Hilfe.
Höhe Goetheplatz wurde der Bus durch den Fahrer gestoppt, um die Situation zunächst zu klären. Dies gelang dem Busfahrer nicht. Er wurde von einem Mann aus der Personengruppe heraus sehr aggressiv angeschrien, dass er mit dem Bus weiter fahren soll. In der weiteren Folge begab er sich zurück zum Führerplatz, betätigte den Notfallknopf und lenkte den Bus schließlich bis zum Hauptbahnhof.
Am Hauptbahnhof stiegen vier der fünf Männer aus und begaben sich zum Bahnhofsgebäude. Ein 19-jähriger Mann von der Gruppe, die Frau und der Zeuge blieben im Bus sitzen. Der 19-Jährige stieg erst nach Aufforderung eines weiteren Mitarbeiters von der RSAG widerwillig aus.
Nunmehr bedrohten der 19- und 20-Jährige auf der Straße den Mitarbeiter der RSAG mit erhobenen Fäusten und versuchten ihn anzuspucken. Der Mitarbeiter begab sich daraufhin in seinen Kleinbus und verriegelte die Türen. Vier der fünf Männer stellten sich anschließend vor das Fahrzeug, hinderten die Weiterfahrt, schlugen gegen die Fensterscheiben und versuchten die Türen zu öffnen.
Bis zum Eintreffen der Polizei befand sich die Gruppe bei dem Kleinbus, wobei sich eine der fünf Personen zuvor unbemerkt entfernt hatte. Die angetroffenen Personen waren alkoholisiert. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der 19-Jährige aktiven Widerstand. Der 22-Jährige beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Es wurden entsprechende Strafanzeigen aufgenommen und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. An den Bussen entstand kein Sachschaden.

PM der PI Rostock vom 06.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Mann beleidigt mehrere Beamte

Am 05.01.2020, gegen 14:30 Uhr, sollte bei einem amtsbekannten Mann an dessen Wohnanschrift in der Memminger Innenstadt ein Haftbefehl vollstreckt werden. Hierbei zeigte sich der Mann aggressiv und unkooperativ und musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens zeitweise gefesselt werden, bis er sich wieder etwas beruhigt hatte. Im weiteren Verlauf beleidigte er die Beamten massiv und versuchte sie zu bespucken. Schlussendlich konnte der Herr die Vollstreckung des Haftbefehls durch die Zahlung der Geldstrafe abwenden. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PP Schwaben Süd/West vom 06.01.2020

Schwandorf (Bayern): Flucht gescheitert

Ein hinreichend amtsbekannter Schwandorfer Betäubungsmittelkonsument sollte am frühen Samstagabend im Stadtsüden einer Kontrolle unterzogen werden. Dies wollte der 35 jährige verhindern, indem er zu Fuß flüchtete, was ihm nicht gelang. Während der Kontrolle warf er schließlich mitgeführte Betäubungsmittel weg, was allerdings durch die beiden Beamten wahrgenommen wurde. Da der 35 jährige Mann gegenüber den Beamten aggressiv auftrat, musste dieser mit Handschellen fixiert und im Anschluss zur Dienststelle verbracht werden. Die Folge ist ein weiteres Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Schwandorf vom 05.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Gegen Beamte widersetzt

Eine Streife konnte am Sonntagmorgen gegen 03.25 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen auf dem Bahnhofsvorplatz feststellen. Während einer der Beteiligten flüchten konnte, wurde der zweite Aggressor in Gewahrsam genommen. Hierbei widersetzte er sich zunächst und beleidigte auch die eingesetzten Beamten mehrmals. Nachdem der Mann ruhiggestellt werden konnte, verbrachte er die Nacht mit 1,9 Promille in der Ausnüchterungszelle.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 05.01.2020

 

Bad Füssing (Bayern): Betrunkener tritt fremde Wohnungstür ein

Am 04.01.20, gg. 06.00 Uhr verschaffte sich ein betrunkener Mann in einem Mehrparteienhaus in der Mozartstraße unerlaubt Zugang zu einer fremden Wohnung, indem er die Wohnungstür eintrat. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Wohnungsinhaberin die Wohnung zu verlassen blieb der Betrunkene in der Wohnung, weshalb die Polizei verständigt wurde. Da sich der Mann auch nach Aufforderung durch die Polizeibeamten weigerte die Wohnung zu verlassen, wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen und in der Arrestzelle ausgenüchtert. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

PM der PI Bad Griesbach vom 05.01.2020

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Randalierer greift Polizisten an und verbringt den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle

Am Sonntag, 05.01.2020, gegen 02:20 belästigte ein alkoholisierter 23-jähriger Solinger in einer Gaststätte in der Birker Straße mehrere Frauen. Er wurde vom Gastwirt der Lokalität verwiesen. Vor der Gaststätte beschädigte er dann einen Blumenkübel. Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten griff er mit freiem Oberkörper an, sodass diese Pfefferspray einsetzen mussten, um weitere Angriffe zu unterbinden. Bei der beabsichtigten Ingewahrsamnahme versuchten weitere Begleiter dies zu unterbinden. Letztlich wurde der 23-Jährige der Ausnüchterungszelle zugeführt. Seine Begleiter entfernten sich nach Platzverweisen und Androhung weiterer Ingewahrsamnahmen vom Einsatzort.

PM der POL Wuppertal vom 05.01.2020

 

Einbeck (Niedersachsen): Hausfriedensbruch / Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag, den 04. Januar 2020, 23:30 Uhr, kam es im Innenstadtbereich von Einbeck zu einem Hausfriedensbruch. Ein 21-jähriger Einwohner aus Northeim suchte seine Ex Freundin auf, welche jedoch nicht mit ihm sprechen wollte. Trotz mehrfacher Aufforderung verließ er nicht die Örtlichkeit.
Durch die hinzugerufene Polizei konnte er schließlich der Örtlichkeit verwiesen werden. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt. Als er kurze Zeit später wieder in dem Bereich erschien, für welchen ihm ein Platzverweis erteilt wurde und er den dann wiederholten Aufforderungen der Polizei nicht nachkam, wurde ihm eröffnet, dass er in Gewahrsam genommen werde. Den dann folgenden Maßnahmen setzte er sich zur Wehr, so dass er mittels einfacher körperlicher Gewalt in den polizeilichen Gewahrsam gebracht werden musste. Da sich dann noch herausstellte, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurde ihm noch eine Blutprobe entnommen.
Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 05.01.2020

 

Dornstadt (Baden-Württemberg): Renitente Autofahrerin landet in Arrestzelle / Nach einem Unfall ging eine betrunkene Frau auf Polizeibeamte los. Sie wurde deshalb in Gewahrsam genommen

Wegen Straßenverkehrsgefährdung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz muss sich eine 27-Jährige verantworten. Sie befuhr am Samstagmorgen kurz nach 6.00 Uhr mit ihrem BMW die B10 in Richtung Amstetten.
Nach Ende des 4-spurigen Ausbaus kam die BMW-Fahrerin vermutlich auf Grund alkoholischer Beeinflussung von der Straße ab. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die Frau offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Sie ordneten deshalb eine Blutentnahme an. Damit war die 27-Jährige überhaupt nicht einverstanden. Sie beleidigte die Polizisten und wehrte sich nach Kräften gegen den die Entnahme. Da sich die junge Frau nicht beruhigen ließ, ordnete ein Richter ihre Gewahrsamnahme bis zum Nachmittag an.
Bei einer Durchsuchung des Autos fanden die Beamten auch noch verbotene Betäubungsmittel.

PM des PP Ulm vom 05.01.2020

 

Neuenkirchen (Niedersachsen): Verkehrsunfallflucht mit einer leicht verletzten Person, Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Samstag, 04.01.2020, 20.15, befuhr ein 67-jähriger aus Neuenkirchen-Vörden mit seinem Pkw Opel Agila in Neuenkirchen den Kreisverkehr an der Holdorfer Straße. Er kam aus Richtung Friedensstraße. Aufgrund nicht angepasster bzw. überhöhter Geschwindigkeit wurde der Pkw in Höhe der Ausfahrt zur Seelgenhofstraße nach rechts aus dem Kreisverkehr geschleudert. Hier befand sich zu diesem Zeitpunkt fußläufig ein 28-jähriger aus Bremen. Der junge Mann wurde vom Pkw erfasst und auf die Motorhaube geschleudert. Von dort prallte er zurück auf die Fahrbahn. Dieses schien den Unfallverursacher nicht zu interessieren.
Ohne sich um den Verletzten zu kümmern und die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen, setzte er seine Fahrt unvermittelt fort. Der glücklicherweise nur leicht verletzte Bremer wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Der 67-jährige fuhr dann über die Holdorfer Straße und Dammer Straße weiter. Hier kollidierte sein Pkw mit einem entgegenkommenden Pkw VW Polo eines 53-jährigen aus Neuenkirchen-Vörden. Dieser war gerade von der Winzergasse in die Dammer Straße eingebogen. Auch diese Kollision konnte den 67-jährigen nicht bewegen, anzuhalten. Er setzte seine Fahrt auch in diesem Falle fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Ein zufällig seinen Hund ausführender Zeuge konnte das Kennzeichen des Flüchtenden ablesen und dieses der Polizei übermitteln. Ein Fahrzeughalter war schnell ausfindig gemacht. Auf Anordnung des Bereitschaftsdienstes der Staatsanwaltschaft Oldenburg konnte ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift erwirkt werden. Der vermeintliche Fahrzeugführer konnte hier angetroffen werden. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Im Zuge der weiterführenden polizeilichen Maßnahmen leistete der 67-jährige Widerstand.
Dieser konnte durch die Beamten gebrochen werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde ebenfalls die Sicherstellung des Pkw angeordnet. Ermittelt wird derzeit auch, ob der Neuenkirchen/Vördener überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Polizei in Damme bittet mögliche Zeugen der beiden Verkehrsunfälle, sich zu melden

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 05.01.2020

 

Amberg (Bayern): Fahrzeug sichergestellt, Polizeibeamte werden von Unbeteiligten behindert

Auf einem Baumarktparkplatz in Amberg versammelten sich mehrere Fahrzeugführer, um ihren Fuhrpark zur Schau zu stellen. Beamte der Polizeiinspektion Amberg beobachteten das Schauspiel und trafen dabei auf einen besonders aufmerksamkeitsbedürftigen Fahrzeugführer. Der 24-jährige aus dem Landkreis Schwandorf fuhr auf dem Parkplatz umher und lies seinen Motor so stark aufheulen, dass sein Auspuff „knallte“. Bei einer daraufhin durchgeführten Kontrolle wurde festgestellt, dass am Auspuff manipuliert wurde. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Währenddessen wurden die Beamten von umstehenden Autofans nahezu bedrängt. Erst der Einsatz mehrerer Streifen und das Aussprechen von Platzverweisen führten dazu, dass das Fahrzeug sichergestellt werden konnte. Dem Fahrer des zu lauten Pkw erwartet nun eine Anzeige. Sein Fahrzeug wird vom TÜV begutachtet.

PM der PI Amberg vom 05.01.2020

 

Weilheim (Bayern): Beleidigung bei Gaststättenkontrolle in Weilheim

Im Zuge mehrerer Gaststättenkontrollen in Weilheim kam es am 05.01.2020 gegen 01.00 Uhr in einem Lokal am Mittleren Graben zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten durch einen 56-jährigen Gast. Der 56-Jährige aus Weilheim zeigte sich offensichtlich mit der Kontrolle des Lokals nicht einverstanden und äußerte Beleidigungen wie „Pisser“ und „Stasi-Mitarbeiter“, weshalb Strafanzeige gegen ihn erstattet wurde.
Zuvor wurde den Polizeibeamten durch den 60-jährigen Gastwirt der Zugang in das Lokal verweigert, weshalb auch gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.

PM der PI Weilheim i.OB vom 05.01.2020

 

Langelsheim (Niedersachsen): Ruhestörungen und Widerstand

In der Nacht von Samstag, den 04.01.20, ca. 22:30 Uhr, und Sonntag, den 05.01.20, ca. 01:00 Uhr, kam es in der Schlesierstraße in Langelsheim zu mehreren Einsätzen wegen Ruhestörung. Verantwortlich dafür waren zwei Hausbewohner des betreffenden Mehrfamilienhauses. Da die vorausgegangenen Einsätze und Ermahnungen keine Wirkung zeigten, und beide Personen den Beschwerdeführer bedrohten, wurden beide Personen dem Polizeigewahrsam zugeführt. Hierbei leistete eine Person Widerstand.

PM der PI Goslar vom 05.01.2020

 

Wittmund (Niedersachsen): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Zunächst kontrollierten Beamte des PK Wittmund am Samstag den 04.01.2020 um
22:50 Uhr einen Fahrzeugführer und dessen PKW in der Kämmerer-Fremy Straße in Wittmund, da dieser im Verdacht stand, an einem Unfall in Bremen beteiligt gewesen zu sein. Auf diese Situation wurde eine Gruppe von drei amtsbekannten Wittmundern aufmerksam. Sie störten die polizeilichen Maßnahmen derart, dass ihnen ein Platzverweis erteilt werden musste. Die 22-35 jährigen Männer wollten der polizeilichen Anordnung jedoch nicht nachkommen, so dass der Platzverweis mit Unterstützung einer weiteren Funkstreifenwagenbesatzung durchgesetzt werden sollte. Im Verlauf der Maßnahme griff der 35-jährige dann die Beamten an und leistete im Folgenden Widerstand. Weiterhin kam es aus der Gruppe heraus zu Beleidigungen in Richtung der Polizisten, so dass jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen die Verursacher ermittelt wird.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 05.01.2020

 

Thedinghausen (Niedersachsen): Verkehrsunfall in Folge von Alkohol und Drogen

Am Samstagabend gegen 19.45 Uhr wurde ein Verkehrsunfall auf Dibberser Landstraße in Fahrtrichtung der Landestraße L331 gemeldet. Eine 24jährige Pkw-Fahrerin war alleinbeteiligt zunächst gegen eine Leitplanke geprallt und danach nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich dort mit ihrem Pkw überschlagen. Die Fahrzeugführerin aus Thedinghausen verletzte sich zum Glück nur leicht. Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme durch Beamte der Polizei Achim konnte festgestellt werden, dass die junge Frau unter dem Einfluss von Alkohol und mutmaßlich auch Betäubungsmitteln stand. Es folgte eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins. Aufgrund des unberechenbaren und aggressiven Verhaltens der 24jährigen musste sie im Gewahrsam des Polizeikommissariats Achim bleiben. Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, die Schadenshöhe beträgt rund 3000 Euro.

PM der PI Verden/Osterholz vom 05.01.2020

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung und Beleidigung

Am frühen Sonntagmorgen, kurz nach Mitternacht, wollte eine Frau aus Andernach einer männlichen Person zur Hilfe eilen, die augenscheinlich bewusstlos mitten auf der Straße lag. Als der Mann durch leichtes Rütteln zu sich kommt, schlägt er nicht nur die Augen auf, sondern wild um sich und seiner Helferin unmittelbar mit der Faust ins Gesicht. Diese wird durch den Treffer verletzt und muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Bei Eintreffen der Funksteife beleidigt und bespuckt der 21-Jährige die Polizeibeamten. Das sprunghafte Verhalten resultiert vermutlich aus dem Mischkonsum mehrerer Betäubungsmittel. Er wird in Gewahrsam genommen und zwecks medizinischer Überwachung ins Krankenhaus verbracht.

PM der PI Andernach vom 05.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Geburtstagsfeier im Kleingarten eskaliert – Zwei Verletzte, zwei Männer im Gewahrsam, mehrere Platzverweise

45141 E.-Stoppenberg: In einer Kleingartenanlage an der Straße „Im Mühlenfeld“ kam es heute Nacht (5. Dezember) zu einem großen Polizeieinsatz, weil viele Beteiligte einer Geburtstagsfeier (17 bis 25 Jahre) offenbar in Streit gerieten.
Einer der Partygäste verständigte um 2:17 Uhr die Polizei, weil es zunächst einen verbalen Streit zwischen zwei Feiernden (19/21) gegeben haben soll, der dann in einer Schlägerei zwischen mutmaßlich 17 Beteiligten ausartete. Dabei war offenbar auch ein Stichwerkzeug im Einsatz, das die Beamten vor Ort sicherstellen konnten. Zwei 21- und 25-jährige Männer wurden verletzt ins Krankenhaus gefahren. Zwei weitere offenbar stark alkoholisierte Männer (20/20), von denen einer sich noch schlug als die Polizei mit starken Kräften eintraf, wurden ins Polizeigewahrsam gebracht, weil sie auch gegenüber den Beamten verbal und körperlich aggressiv auftraten. Allen Partygästen wurden Platzverweise erteilt.
Ein weiterer unbekannter Beteiligter soll sich von der Kleingartenanlage entfernt haben, bevor die Polizei eintraf. Er soll dunkle Haare und einen dunklen, etwas längeren Bart haben. Der Unbekannte trug eine Jeansjacke mit weißem Fellkragen.
Zeugen, die Angaben zu diesem Unbekannten oder zum noch nicht gänzlich geklärten Hergang der Schlägerei machen können, werden gebeten, sich bei der zentralen Rufnummer der Polizei 0201/829-0 zu melden.

PM der POL Essen vom 05.01.2020

 

Saarlouis (Saarland): Geschädigter wird aggressiv gegenüber Polizei

Ein stark alkoholisierter 17-Jähriger erschien am 04.01.2020 kurz nach Mitternacht bei der Polizei Saarlouis. Er schilderte, dass er von zwei männlichen Personen geschlagen wurde. Um die Verletzungen zu versorgen, wurde ein Krankenwagen gerufen. Gegenüber den eingesetzten Rettungskräften verhielt er sich bereits sehr aggressiv.
Nachdem seine Verletzungen in einem Saarlouiser Krankenhaus versorgt wurden, sollte der junge Mann durch seine Eltern abgeholt werden. Sein Verhalten gegenüber der Polizei wurde, wie zuvor gegenüber den Rettungskräften, zunehmend aggressiver. Er beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach und drohte damit, diesen ins Gesicht zu schlagen. Als die Eltern vor Ort erschienen, wurde er in deren Obhut übergeben.
Eine halbe Stunde später meldete sich die Mutter des renitenten Jugendlichen bei der Polizei Saarlouis und gab an, dass ihr Sohn nun weggelaufen sei und sich auch ihr gegenüber äußerst aggressiv gezeigt habe.
Im Rahmen der Fahndung konnte die Person wieder aufgefunden und in Gewahrsam genommen werden. Er musste die Nacht in der Zelle verbringen.
Gegen die bislang unbekannten Täter wird ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Auf den Jugendlichen kommt eine Strafanzeige wegen Beleidigung zu.
Bei Hinweisen zum Körperverletzungsdelikt wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Saarlouis: Tel.: 06831 – 9010

PM der PI Saarlouis vom 05.01.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Wegen Trunkenheitsfahrt und Widerstand ermittelt die Polizei Potsdam gegen einen 47-jährigen Beschuldigten.
Zeugen teilten der Polizei über Notruf einen auffälligen Pkw BMW mit, der in Schlangenlinien fuhr und ohne erkennbaren Grund mehrfach abbremste.
Polizeikräften gelang es, den Pkw in der Stahnsdorfer Straße anzuhalten.
Der 47-jährige Fahrzeugführer stand augenscheinlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und verweigerte einen Atemalkoholtest.
Der Fahrzeugführer wurde im weiteren Verlauf nicht nur verbal ausfällig, sondern leistete bei den Folgemaßnahmen auch Widerstand gegen Polizeibeamte und musste schließlich am Boden fixiert werden (anlegen Handfessel). In der Polizeiinspektion Potsdam wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Der Beschuldigte wurde nach Sicherstellung des Führerscheins aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 05.01.2020

 

Weißenfels (Sachsen-Anhalt): Raub, Diebstahl, Sachbeschädigung und Widerstand

Samstag zwischen 08.45 Uhr und 09.05 Uhr beging ein Mann mehrerer Straftaten in Weißenfels, Uhlandstraße. Zunächst kletterte der Mann auf einen Balkon einer Erdgeschosswohnung und entwendeten ein Plüschherz. Dies übergab er dann einem Passanten und entwendete ihm dabei eine Schlüsseltasche. Als er ihm aus der Bekleidung, das Mobiltelefon stehlen wollte, wehrte sich der 78Jährige und wurde zu Boden gestoßen. Er wurde leichtverletzt. Anschließend beschädigte der Nigerianer einen geparkten PKW. Dabei schrie er laut herum und benahm sich psychisch auffällig. Gegen die mittlerweile alarmierten Polizeibeamten setzte er sich zur Wehr, so dass ihm die Handfessel angelegt werden musste. Auf Grund der Gesamtumstände wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM der PI Halle vom 05.01.2020

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Mitarbeitende der BVG und Polizeikräfte beleidigt und angegriffen

Ein Mann beleidigte Freitagabend in Schöneberg Polizeikräfte und Mitarbeitende der BVG. Gegen 20.15 Uhr erhielten Kräfte des Polizeiabschnittes 41 den Auftrag, zu einer Körperverletzung auf dem U-Bahnhof Wittenbergplatz zu fahren. Dort berichtete eine Zeugin, dass sie den 42-Jährigen beobachtet hatte, wie dieser zuvor in einem Zug der Linie U2 eine namentlich nicht bekannte Frau schlug, die jedoch mit der Bahn weiterfuhr. Die Zeugin informierte nach der Beobachtung eine 53-jährige Mitarbeiterin des BVG-Sicherheitsdienstes und ihren 62-jährigen Kollegen, die sich auf dem Bahnhof Wittenbergplatz befanden. Diese sprachen den 42-Jährigen an, der die beiden sofort beleidigt haben soll. Die 53-Jährige alarmierte daraufhin ihre Leitstelle. Währenddessen kam der Tatverdächtige mit erhobenen Fäusten auf sie zu und soll zum Schlag ausgeholt haben. Die Mitarbeiterin sprühte dem 42-Jährigen daraufhin ein Reizstoffgel ins Gesicht, während der 62-Jährige den Tatverdächtigen ergriff und fixierte. Als die Polizisten eintrafen, soll er diese sofort fremdenfeindlich beleidigt, einen der Beamten mit einem Kopfstoß angegriffen und ihm mit dem Tod gedroht haben. Die Polizeibeamten brachten den alkoholisierten Tatverdächtigen in ein Gewahrsam, in dem er nach einer durchgeführten Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung aufgrund eines angeordneten Anschlussgewahrsams verbleiben musste. Die Mitarbeitenden der BVG und die Polizisten blieben unverletzt.

PM des PP Berlin vom 05.01.2020

 

Brixen i.T. (Tirol): Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 05.01.2020 gegen 03.45 Uhr wollte ein stark alkoholisierter Mann aus Deutschland (20) in ein Hotel in Brixen iT eingelassen werden. Als ihm der Wirt den Eintritt verwehrte, da er nicht Gast des Hotels war, wurde er von dem Mann attackiert und dabei unbestimmten Grades verletzt. Im Zuge der folgenden Amtshandlung durch die Polizei verhielt sich der Mann aggressiv und beschimpfte die Beamten. Schließlich musste er festgenommen werden, wobei der Mann erheblichen Widerstand leistete. Die Festnahme musste mit der Anwendung von Körperkraft durchgesetzt werden. Dabei stürzten die beiden einschreitenden Polizeibeamten mit dem Angehaltenen auf den Boden. Die Beamten zogen sich Verletzungen unbestimmten Grades zu. Der Mann wird an die Staatsanwaltschaft und die Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

PA der LPD Tirol vom 05.01.2020

 

Kempten (Bayern): Betrunkenes Pärchen attackiert Polizeibeamte

Sonntagmorgen konnten Beamte der PI Kempten beobachten, wie vor einer Kemptener Tankstelle der Streit zwischen einem Paar zu eskalieren drohte. Da der Mann handgreiflich gegen seine Freundin wurde, gingen die Beamten dazwischen. Nachdem die Beiden getrennt werden konnten, gingen sie auf die Polizeibeamten los. Der 26-jährige Kosovare aus dem Unterallgäu schlug sogar aktiv nach den eingesetzten Beamten. Bei der Festnahme des Mannes, wurde ein Beamter leicht verletzt, war jedoch weiterhin dienstfähig. Wie sich später durch Zeugenbefragungen herausstellte, war der Mann zuvor betrunken mit seinem Pkw auf das Tankstellengelände gefahren. Das Pärchen erwartet nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.01.2020

 

Zwickau (Sachsen): Verfolgungsfahrt mit einer Vielzahl Straftaten

Zeit: 04.01.2020, zwischen 11:40 Uhr und 11:50 Uhr
Ort: Zwickau
Der Fahrer (24) eines PKW Jaguar befuhr die Lengenfelder Straße stadteinwärts und wendete auf Höhe des Friedhofs vor einem Funkstreifenwagen. Es wurde festgestellt, dass für das Fahrzeug keine Haftpflichtversicherung bestand. Daraufhin wurde der Jaguarfahrer durch die Beamten zum Halten aufgefordert. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. Auch auf das Einschalten des Sondersignals reagierte er nicht und entzog sich durch Flucht einer Kontrolle. Während der Flucht kam es mehrfach zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, zu Rotlichtverstößen, zur verbotswidrigen Benutzung eines Gehweges und zu Vorfahrtsverletzungen. Schließlich befuhr er die Straße Am Fuchsgraben in Richtung Bürgerschachtstraße. Dort geriet das Fahrzeug auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit in den Gegenfahrstreifen und stieß mit einen entgegenkommenden PKW Kia zusammen. Dieser wurde herum geschleudert und kam zum Stehen. Trotz der Kollision fuhr der Jaguarfahrer weiter. Erst 200 m später kam der Jaguar auf Grund des beschädigten linken Vorderrades zum Stehen. Da der Mann nicht freiwillig ausstieg, musste er von den Beamten aus dem Fahrzeug gezogen werden.
Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin (46) des Kia schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt insgesamt ca. 16.000 Euro.
Der flüchtige Fahrer besaß keine Fahrerlaubnis. Im Jaguar saß während der Fahrt der achtjährige Neffe des Mannes. Eine Rückhalteeinrichtung für das Kind war nicht vorhanden. Das Kind blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Den Jaguar nutzte der Fahrer ohne Zustimmung des Halters.
Die Strecke der Verfolgungsfahrt betrug insgesamt ca. 3,5 km.
Das Anhaltezeichen gaben die Polizeibeamten auf der Lengenfelder Straße kurz vor dem Kreisverkehr. Das Fahrzeug flüchtete über den Kreisverkehr > Cainsdorfer Straße > Friedhofstraße > rechts in die Einsteinstraße > rechts in die Wilhelm-Firl-Straße > links in die Lengenfelder Straße stadteinwärts > Geinitzstraße > Erzgebirgische Straße > Am Fuchsgraben.
Wenn Sie sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, zur Verfolgungsfahrt machen können oder Sie während der Verfolgungsfahrt vom Jaguar bedrängt oder Ihr Fahrzeug beschädigt wurde, informieren Sie bitte die Verkehrspolizei in Reichenbach/V. unter der Telefonnummer 03765-500.

PM der PD Zwickau vom 05.01.2020

 

Salzburg: Festnahme eines aggressiven Urlaubers in Untertauern

Am Abend des 04. Jänner 2020, feierte ein 30-jähriger Deutscher aus dem Bundesland Hessen gemeinsam mit einem Bekannten in seinem Urlaubsappartement in Untertauern. Nachdem reichlich alkoholische Getränke konsumiert wurden, begaben sich die beiden Männer ins Freie und gingen einige Meter in Richtung eines dort befindlichen Hotels. Plötzlich rannte der 30-Jährige in das Hotel und schrie dort laut herum, weshalb er von der Kellnerin aufgefordert wurde, das Hotel zu verlassen. Schlagartig packte er diese mit der Hand am Hals und drückte zu. Ein zur Hilfe geeilter Mitarbeiter ging dazwischen und konnte den Angriff beenden. Anschließend rannte der Deutsche über das Stiegenhaus in den 3. Stock des Hotels, betrat ein unversperrtes Hotelzimmer indem ein älteres Paar bereits schlief und verließ dieses wieder über die Balkontür. Anschließend kletterte er über das Geländer und sprang aus einer Höhe von etwa 4 Meter auf ein Vordach im 2. Obergeschoß. Auf Grund der Schneedecke auf diesem Vordach blieb der Mann durch den Sprung unverletzt. Angestellte die den Vorfall beobachteten, verloren ihn jedoch aus den Augen. Es wurde eines Suche nach dem Beschuldigten eingeleitet. Etwa eine Stunde nach dem Vorfall konnte der 30-Jährige im 2. Obergeschoß, auf einem Balkon schlafend, angetroffen werden. Der Aufforderung der Beamten, aufzustehen kam er zunächst nicht nach. Vielmehr wurde er zunehmender aggressiver, schrie herum und beleidigte die einschreitenden Beamten auf das Gröbste. Nachdem er trotz Aufforderung sein strafbares Verhalten nicht einstellte und sich begann zu wehren, musste durch die Beamten Körperkraft angewendet werden. Der Urlauber wurde anschließend vorläufig festgenommen. Dabei wurden ihm die Handfesseln angelegt. Nachdem ihn ein Freund einigermaßen beruhigen konnte und er sein strafbares Handeln beendete, wurde die Festnahme aufgehoben. Ein durchgeführter Alkovortest ergab einen Wert von 1,86 Promille. Der Deutsche wird der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen Körperverletzung angezeigt.

PA der LPD Salzburg vom 05.01.2020

 

Erfurt (Thüringen): Pöbelnder Passant landet im Polizeigewahrsam

Am Sonntagmorgen, gegen 06:45 Uhr fühlte sich ein 20-Jähriger aus Erfurt genötigt, vorbeifahrenden Beamten des Inspektionsdienstes Süd der Erfurter Polizei in der Bahnhofstraße den Mittelfinger zu zeigen. Anlasslos teilt er den Beamten pöbelnd so seine Missgunst mit und zeigte sich verwundert, als diese ihn dann einer Kontrolle zur Feststellung seiner Identität unterzogen. Eine Anzeige wegen Beleidigung und ein freundlicher Hinweis, sich ruhig zu verhalten, beendeten die Kontrolle dann auch schnell. Der 20-Jährige schien allerdings nicht so aufmerksam zugehört zu haben, denn etwa 30 Minuten später pöbelte er wiederholt Passanten an, welche sich daraufhin beschwerten. Bei der erneuten Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte er sich uneinsichtig und zunehmend aggressiv. Daher wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen, um weitere Beleidigungen und Anfeindungen zu verhindern. Das ignorierte der 20-Jährige jedoch und zeigte keinen Willen, dem Platzverweis auch Folge zu leisten. Nach mehrfacher Androhung musste er schließlich in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich, indem er nach den Beamten trat und schlug, sodass er gefesselt werden musste. Während des Transportes zur Dienststelle nutzte er weiterhin jede Gelegenheit, die Beamten zu beleidigen und insbesondere seine Abneigung gegen Polizistinnen zum Ausdruck zu bringen. Einen Atemalkoholtest lehnte er ab, war jedoch erkennbar deutlich alkoholisiert. Nach Konsultation des Bereitschaftsrichters wurde der 20-Jährige schließlich für etwa 12 Stunden in Gewahrsam genommen und anschließend entlassen. Ihn erwarten nun diverse Anzeigen wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wie auch Beleidigung in mehrere

PM der LPI Erfurt vom 05.01.2020

Ettenheim (Baden-Württemberg): Riskante Überholmanöver – Zeugen gesucht

Am Freitagnachmittag gegen 15:15 Uhr sollte ein Autofahrer auf der B3 in Ettenheim-Altdorf kontrolliert werden bei dem der Verdacht bestand, dass er nicht in der Lage war sein Fahrzeug sicher führen zu können. Der 40jährige Mann ließ sich nicht von den Anhaltezeichen der Polizeibeamten beeindrucken und fuhr unbeirrt mit seinem schwarzen VW Beetle in Richtung Kippenheim-Schmieheim weiter, wo er zunächst aus den Augen verloren wurde. Als sein Fahrzeug wieder gesichtet wurde ging die Fahrt über die B3 in Richtung Mahlberg-Orschweier weiter. Dabei kam es zu trotz Gegenverkehr zu mehreren riskanten Überholvorgängen. Bei der Anschlussstelle Ettenheim fuhr der Mann dann auf die A5 in Richtung Norden wo er letztendlich im Bereich der Anschlussstelle Lahr gestellt wurde. Er widersetzte sich dort seiner vorläufigen Festnahme und beleidigte die eingesetzten Ordnungshüter. Vom Polizeirevier in Lahr werden nun die Autofahrer gebeten, die bei den Überholvorgängen des Mannes beeinträchtigt wurden, sich unter der Telefonnummer 07821/2770 zu melden.

PM des PP Offenburg vom 04.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Beleidigung von Polizeibeamten nach Beziehungs-streit

Am Nachmittag des 03.01.2020 wurde hiesige Dienststelle verständigt, dass eine 25-jährige Frau aus der Bogenstraße in Pirmasens einen Streit mit ihrem 31-jährigen Freund hatte und dabei leicht verletzt wurde. Der Mann wurde von den Polizeibeamten aus der Wohnung verwiesen.
Knapp zwei Stunden später kam er jedoch wieder die Wohnung der Freundin zurück.
Die Polizeibeamten suchten die Wohnung der 25-jährigen erneut auf. Der 31-jährige wurde dort angetroffen. Er war alkoholisiert und wenig einsichtig. Er musste durch die Beamten in Gewahrsam genommen werden. In diesem Zusammenhang beleidigte er die eingesetzten Beamten.

PM des PD Pirmasens vom 04.01.2020

 

PASSAU (Bayern): 2 x Betrunken randaliert

Infolge Alkoholisierung hat ein Mann am Morgen des 04.01.2020 im Bereich des Bahnhofs in Passau randaliert. Zuerst wurden von ihm Passanten verbal angegangen. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte er sich äußerst aggressiv und bedrohte diese sie umzubringen. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, leistete er erheblichen Widerstand. Die Maßnahme konnte letztendlich nur mit unmittelbarem Zwang und einer Fesselung durchgesetzt werden. Der Alkoholtest erbrachte über 2 Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Täter in die Zelle der PI Passau verbracht. Des Weiteren wurden Anzeigen wegen verschiedener Delikte aufgenommen.
000143
Ein weiterer, ähnlicher Vorfall ereignete sich vor der Diskothek Camera. Gegen 04.00 Uhr des 04.01.2020 stürzte ein Mann vor dem Eingang zur Disco und verletzte sich dabei. Aufgrund einer Kopfverletzung wurde ein Rettungswagen gerufen, welcher ihn ins Klinikum verbringen sollte. Da sich der Mann nicht beruhigte, wurde zur Unterstützung eine Streife erbeten. Auf der Fahrt ins Klinikum rastete der Mann dann vollständig aus und versuchte einen Polizeibeamten mit den Füßen zu treten und den Händen zu schlagen, was jedoch abgewehrt werden konnte. Am Klinikum angekommen, wurden ihm Handfesseln angelegt. Auch dieser Maßnahme widersetzte er sich vehement. Dies ging einher mit wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Als er letztendlich äußerte, dass er „nicht mehr wolle“ und ihn die Polizeibeamten erschießen sollen, wurde er zum Selbstschutz ins Bezirkskrankenhaus Passau eingewiesen.
000142

PM (auszugsweise) der PI Passau vom 04.01.2020

 

Betzdorf (Rheinland-Pfalz): Randalierer setzt Gewahrsam unter Wasser

Ekelerregende Zustände verursachte am späten Freitagnachmittag ein 37-jähriger Betzdorfer in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion. Nachdem der alkoholisierte Mann, der sich als legitimer Nachfolger des King of Rock ’n‘
Roll sieht, in der Agentur für Arbeit in der Schulstraße randaliert und Mitarbeiter bedroht hatte, wurde er durch die hinzugerufene Polizei auf richterlichen Beschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. In der Gewahrsamszelle steigerte der Randalierer dann sein abartiges Verhalten. Nachdem er ein ordentliches „Geschäft“ verrichtet hatte, verstopfte er die Toilette bewusst mit Klopapier sowie einer dünnen Matratze und betätigte fortwährend die Wasserspülung. Unbemerkt stand der gesamte Kellertrakt der Polizeiinspektion binnen weniger Minuten in einer mit Fäkalien durchsetzten Brühe, die von den Polizeibeamtinnen und – beamten mangels Alternativen eigenhändig entfernt werden musste. In den nächsten Tagen wird zu klären sein, ob durch das Wasser auch Gebäudeschäden entstanden sind.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 04.01.2020

 

Holtgast (Niedersachsen):

Samstag in den frühen Morgenstunden gegen 5 Uhr meldete sich ein 21-jähriger aus Holtgast bei der Polizei und gab an, dass er Streit mit seinem Nachbarn habe. Er drohte damit seinen Nachbarn zu verprügeln. Die eingesetzten Beamten ermahnten ihn vor Ort zur Ruhe. Da dieser aber nach einem erneuten Notruf nicht von seinen Drohungen gegenüber dem Nachbarn abließ und die Beamten beleidigte, wurde der sehr aggressive junge Mann in Gewahrsam genommen.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 04.01.2020

 

Weilheim (Bayern): Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Am Freitag, 03.01.2019, gegen 20:30 Uhr, teilten mehrere Anwohner der Westendstraße einen Fahrzeuglenker mit, welcher bereits mehrere geparkte Fahrzeuge sowie einen Lichtmasten angefahren hatte. Der Verursacher, ein 56-jähriger Weilheimer, stellte im Anschluss sein Fahrzeug ab und ging zu Fuß nach Hause. Durch Zeugen konnte die Wohnanschrift ermittelt und der Weilheimer angetroffen werden.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von deutlich über 1,1 Promille.
Nachdem dem Weilheimer die weitere Verfahrensweise erklärt wurde, leistete dieser erheblichen Widerstand. Außerdem beleidigte und bespuckte er die eingesetzten Beamten.
Bei der Polizeiinspektion wurde anschließend eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.
Auf Grund der hohen Alkoholisierung wurde der Weilheimer einer ärztlichen Behandlung zugeführt.
Den Weilheimer erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Weilheim vom 04.01.2020

 

Biel (Bern, Schweiz): Raufhandel nach Eishockeyspiel – vier Männer angehalten

Nach dem Eishockeyspiel EHC Biel-HC Lausanne ist es Freitagabend in Biel zu einem Raufhandel zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Vier mutmasslich Beteiligte wurden angehalten, wobei kurzzeitig Pfefferspray und Gummischrot eingesetzt werden mussten. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Nach dem Eishockeyspiel zwischen dem EHC Biel und dem HC Lausanne ist es am späten Freitagabend, 3. Januar 2020 in der Bieler Innenstadt zu einem Raufhandel gekommen. Gemäss ersten Erkenntnissen hatten um zirka 22.20 Uhr ein Dutzend Personen, die dem Fanlager des HC Lausanne zuzuordnen sind, im Bereich der BienBar und des Provisoriums an der Aarbergstrasse nahe des Guisanplatzes die Konfrontation mit Anhängern des EHC Biel gesucht. Bei der darauffolgenden
Auseinandersetzung wurden zwei Personen verletzt, wovon ein Mann sich später selbstständig ins Spital begab. Beim Eintreffen der aufgebotenen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern flüchteten mehrere Personen von der Örtlichkeit. Umgehend wurde die Nachsuche aufgenommen.
Gegen 22.40 Uhr konnten mehrere mutmasslich Beteiligte gesichtet werden, wie sie zu Fuss auf der Ländtestrasse in Richtung Seefelskreisel unterwegs waren. Als sich die Gruppe gegen die Polizisten wandte, mussten diese zum Eigenschutz kurzzeitig Gummischrot einsetzen. Vier Männer wurden in der Folge angehalten. Derweil wurden drei Reisecars mit abreisenden Anhängern des HC Lausanne in der Innenstadt vorübergehend gestoppt, wobei auch Pfefferspray eingesetzt werden musste, um zu verhindern, dass mehrere vermummte Passagiere aus den Cars aussteigen. Die Cars wurden danach von der Kantonspolizei Bern bis zur Kantonsgrenze begleitet. Die angehaltenen Männer wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorläufig festgenommen. Einer der Männer wies eine Handverletzung auf. Er wurde vor Ort ärztlich betreut und musste nicht ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Ereignissen aufgenommen und sucht Zeugen. Insbesondere Personen, die Angaben zu den Beteiligten am Raufhandel an der Aarbergstrasse machen können oder über entsprechendes Bildmaterial verfügen, werden gebeten, sich zu melden: Telefonnummer +41 32 324 85 31.

PM der KAPO Bern vom 04.01.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): 200104-1-K Mehrere Versammlungen in der Innenstadt – Polizei verhindert Ausschreitungen

Mit Kräften der Bereitschaftspolizei hat die Polizei Köln am Samstag (4. Januar) unfriedliche Auseinandersetzungen im Rahmen von Versammlungen in der Kölner Innenstadt unterbunden. Polizisten erteilten acht Platzverweise wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot sowie wegen andauernder Beleidigungen. In 20 Fällen leiteten die Beamten Ermittlungen unter anderem zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Diebstahls ein. Einen Mann (48) nahmen Polizisten in Gewahrsam, als er am Nachmittag versuchte, Menschen anzugreifen, die zu der Kundgebung am Appellhofplatz gehen wollten. Bei ihm fanden die Polizisten ein Messer sowie einen Presseausweis. Hierzu dauern die Ermittlungen an. Vier Versammlungsteilnehmer erlitten leichte Verletzungen. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.
Am Vormittag hatten sich Teilnehmer einer Versammlung der AfD-Kreisgruppe Köln am Wallraffplatz sowie Teilnehmer von Gegenkundgebungen mehrerer Aktionsbündnisse, unter anderem Köln gegen Rechts, vor dem Dom versammelt. Auch mit dem Versuch, Teilnehmer einer für den Nachmittag angemeldeten Versammlung einer Privatperson aus dem politisch rechten Spektrum, daran zu hindern, zum Appellhofplatz zu gehen, schwelten die Konflikte weiter. Gegen 15.45 Uhr beendeten die Versammlungsleiter die Kundgebungen. Kurz danach kam es vor einem Hotel in der Trankgasse zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen links- und rechtsorientierten Versammlungsteilnehmern. Polizisten schritten ein, stellten ein Messer sicher und leiten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

PM der POL Köln vom 04.01.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Wiederholungstäter leistet Widerstand

Am Freitagabend, gegen 20:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Weißenhorn um Hilfe gerufen, nachdem sich ein 47-jähriger Mann gegenüber seinen Nachbarn sehr aggressiv zeigte. Der mit etwa 2,5 Promille sehr stark alkoholisierte Unruhestifter beleidigte grundlos mehrere Nachbarn und drohte auch damit, diese zu schlagen. Unter anderem nahm er einen großen Stein in die Hand und hob diesen in einer drohenden Haltung in Richtung der Nachbarn nach oben. Zu einem tätlichen Angriff mit dem Stein kam es jedoch nicht. Beim Anblick der hinzugerufenen Polizeibeamten versuchte der aggressive Mann zunächst zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten eingeholt und gesichert werden. Der Mann wehrte sich körperlich gegen die Festhaltung und beleidigte nun auch die Vollzugsbeamten. Der Festgenommene, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in gleicher Art und Weise auftrat und diesbezüglich bereits mehrere Haftstrafen zu verbüßen hatte, wurde in einen Haftraum der Polizei gebracht. Erst nachdem sich sein aggressives Verhalten im Laufe der Nacht gelegt hatte, konnte er am Samstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise keiner der Beteiligten körperlich verletzt. Gegen den Beschuldigten wird nun strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.01.2020

 

Wien: Alkoholisierter PKW-Lenker – Widerstand

Nachdem ein alkoholisierter 18-jähriger afghanischer Staatsangehöriger seinen PKW in einem Halte- und Parkverbot in der Sechshauser Straße halb am Gehsteig abgestellt hatte, dauerte es nicht lange und Polizeibeamte wurden auf den Mann aufmerksam.
Er wurde zur Durchführung eines Alkomattestes in die Polizeiinspektion Tannengasse gebracht. Der Alkotest ergab rund 1,35 Promille. Da er sich gegenüber den Polizisten aggressiv verhielt, sie beschimpfte und mit dem Umbringen bedrohte wurde der Mann vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann heftig, sodass Körperkraft angewendet werden musste.

PA der LPD Wien vom 04.01.2020

 

Wien: Widerstand nach Streit

Beamte der Polizeiinspektion Sonnenallee intervenierten bei einem Streit zwischen einem Ehepaar in deren Wohnung eines Mehrparteienhauses. Der Mann, ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger, wurde jedoch zunehmend aggressiver.
In Anwesenheit der Beamten bedrohte der 46-Jährige seine Frau mit dem Umbringen, daher wurde gegen ihn die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Daraufhin flüchtete der Mann aus der Wohnung in das Stiegenhaus. Die Beamten konnten ihn rasch einholen, da schlug und trat er in Richtung der Polizisten.
Nur unter Anwendung von Körperkraft und dem Anlegen von Hand- und Fußfesseln konnte der Tobende beruhigt werden. Gegen den Mann wurde darüber hinaus ein Betretungsverbot ausgesprochen.

PA der LPD Wien vom 04.01.2020

Niedernhall (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Keinen Respekt vor der Polizei zeigte ein 28-Jähriger am Donnerstagabend in Niedernhall. Die Polizei wurde verständigt, weil der junge Mann auf dem Parkplatz eines Discounters Kunden und Angestellte anpöbelte. Auch gegenüber den Ordnungshütern zeigte er sich ohne Grund sehr aggressiv. Er weigerte sich auch, sich von einer Verwandten nach Hause bringen zu lassen, obwohl er erheblich unter alkoholischer Beeinflussung und wahrscheinlich auch unter Drogeneinfluss stand. Da er keine Ruhe gab und die Beamten übel beleidigte, musste er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Vorher schlug er seinen Kopf allerdings mehrfach gegen die Zellentür und gegen ein Fenster. Er verletzte sich dabei leicht.

PM des PP Heilbronn vom 03.01.2020

 

Nienburg (Niedersachsen): Täter nach Einbruch in Erichshagen gefasst

Am 02.01.2020 hat ein Einbrecher im Nienburger Ortsteil Erichshagen Pech gehabt. Anwohner meldeten kurz vor 15 Uhr in der Friedrich-Wilhelm-Straße eine fremde Person in einem Wohnhaus. Diese hatte zunächst die Scheibe einer Tür mit einem Stein eingeschlagen und so das Haus betreten, um es dann nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Eingesetzte Polizeibeamte der Polizei Nienburg konnten das Gebäude zügig umstellen, sodass der Täter den Beamten beim Verlassen des Tatortes fast in die Arme fiel. Nach einer kurzen fußläufigen Verfolgung konnte der 19-jährige Nienburger gefasst und das Diebesgut in Form von Bargeld und Schmuck gesichert werden. Ein Polizeibeamter wurde durch eine vom Täter geworfene Mülltonne leicht verletzt, bleibt aber dienstfähig. Derzeit werden Tatzusammenhänge mit vergleichbaren Taten geprüft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ist der Einbrecher wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Streitendes Paar beschäftigt mehrere Polizeistreifen und leistet Widerstand

Am Mittwochabend gegen 18:05 Uhr haben sich ein 24-Jähriger und seine 21-jährige Freundin auf dem Bahnsteig Gleis 4 am Böblinger Bahnhof heftig gestritten. Aus der verbalen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, die sich vom Bahnsteig über die Unterführung in Richtung der Graf-Zeppelin-Straße verlagerte. Mittlerweile von Zeugen verständigte Polizeibeamte trafen das aggressive Paar kurz darauf an und erklärten beiden die vorläufige Festnahme. Der 24-Jährige geriet zunehmend in Rage und musste schließlich von drei Polizistinnen zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt werden. Dabei mussten sie sich von ihm deftige Beleidigungen anhören.
Die 21-Jährige musste ebenfalls gefesselt werden, da sie vehement versuchte, polizeiliche Maßnahmen zu verhindern und zu ihrem Freund zu gelangen. Beim Polizeirevier in Böblingen hatten sich die beiden ursprünglichen Kontrahenten wieder versöhnt und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Durch die Widerstandshandlung wurden zwei Polizistinnen leicht verletzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.01.2020

 

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Verletzte bei Abbiegeunfall

Ein Schwerverletzter und 6 leichtverletzte Personen ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalles und eines Widerstandes im Bereich Durbusch/Marialinden. Am Donnerstag, 02.01.2020, gegen 21:25 Uhr befuhr der 18jährige Troisdorfer mit seinem Pkw die Schlehecker Straße aus Richtung Lohmar kommend, in Fahrtrichtung Heiligenhaus. In Höhe der Einmündung Hofferhofer Straße wollte der Troisdorfer nach links in diese einbiegen. Dabei übersah er den 27jährigen Pkw-Führer aus Lohmar, der ihm entgegen kam. Es kam zu einem fast frontalen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Hierbei wurde der 27jährige aus Lohmar gegen den Pkw des 39jährigen Rösrather geschleudert, der im Einmündungsbereich auf der Hofferhofer Straße stand, um nach links auf die Schlehecker Straße in Fahrtrichtung Heiligenhaus abzubiegen. Bei dem Unfall wurde der 18jährige aus Troisdorf schwer verletzt, die 2 17jährigen Insassen (beide us Lohmar) aus dem Fahrzeug des 18jährigen, der 27jährige Pkw-Führer und der 39jährige Fahrzeugführer leicht verletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Unfallort ergab sich der Verdacht, dass der 18jährige Troisdorfer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Für die Unfallaufnahme wurden die Hofferhofer Straße und die Schlehecker Straße an der Unfallstelle für mehrere Stunden komplett gesperrt. Während der Unfallaufnahme erschien ein Unbeteiligter, stark alkoholisierter 54jähriger aus Hennef, in einem Taxi an der Unfallstelle. Dieser hatte kein Verständnis für die Straßensperrung. Der mehrfachen Aufforderungen, die Unfallstelle zu verlassen und sich wieder ins Taxi zu setzen, kam der Hennefer nicht nach. Statt dessen versuchte er nach den Kollegen zu schlagen. Er traf einen Kollegen leicht an der Stirn. Bei dem Versuch, den alkoholisierten Mann zu ergreifen und zu Boden zu bringen, stürzte dieser und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzung behandelt und ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der 54jährige Hennefer und der 21 Jahre alte Kollege von der Wache Overath/Rösrath wurden beim Widerstand leicht verletzt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 03.01.2020

 

Regensburg (Bayern): Zwei junge Männer mischen Partygäste auf – mehrere Gewahrsamnahmen sind das Ende

In der Silvesternacht kam es in einer Bar in der Innenstadt zu einem Polizeieinsatz. Bei der Festnahme eines Tatverdächtigen wurde auch eine Polizeibeamtin verletzt.
Am 01.01.2020 kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 23 – und 22-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg und mehreren Partygästen in der Bar „Mono“. Gegen 02:00 Uhr soll der Ältere einem bislang unbekannten Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als die jungen Männer von den Sicherheitskräften der Bar nach draußen gebracht wurden, waren sie dort weiterhin aggressiv. Bei Eintreffen von Einsatzkräften der Regensburger Polizei konnten die körperlichen Aggressionen beendet und beide in Gewahrsam genommen werden.
Dabei wehrte sich der Jüngere heftig. Er attackierte eine Polizeibeamtin, sodass diese letztlich am Kopf und am Oberschenkel leicht verletzt wurde.
Dem nicht genug, schlug ein offensichtlich Bekannter der beiden Aggressoren noch gegen den Dienstwagen der Beamten. Glücklicherweise entstand kein Schaden. Er flüchtete zunächst zu Fuß, konnte aber von den eingesetzten Kräften eingeholt und ebenfalls zur Dienststelle gebracht werden.
Die PI Regensburg Süd hat die Ermittlungen zum genauen Tatablauf aufgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg dieser Vorfall im „priorisierten Verfahren“ bearbeitet. Diese beschleunigte Sachbehandlung soll der Entschlossenheit der Ermittlungs- und Justizbehörden im Vorgehen bei Angriffen gegen Polizei und Hilfsorganisationen Nachdruck verleihen.
Die PI Regensburg Süd sucht insbesondere den noch unbekannten Mann, dem mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Auch andere Zeugen, die zu den Vorfällen in bzw. vor der Bar sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Dienststelle unter der Telefonnummer 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Regensburg Süd vom 03.01.2020

 

Gardelegen (Sachsen-Anhalt): Vom Supermarkt ins Gefängnis

Eine Verkäuferin in einem Supermarkt in der Hopfenstraße in Gardelegen beobachtete, wie sich ein Mann diverse Ware in die Taschen steckte. An der Kasse legte er dann lediglich einen Gegenstand auf das Kassenband. Daraufhin wurde er von der Verkäuferin auf die zuvor in Jacke und Rucksack versteckten Sachen angesprochen. In der Folge verlor der Täter die Fassung und warf mit der Ware, die er stehlen wollte, um sich. Weiterhin beleidigte und bedrohte er alle anwesenden Verkäuferinnen. Er spuckte einer Mitarbeiterin aus nächster Nähe ins Gesicht und fing nachfolgend an im Geschäft zu randalieren. Gegen die eintreffenden Polizeibeamten versuchte sich der Mann mit körperlicher Gewalt zu wehren. Bei der Überprüfung des 33-jährigen Täters konnte festgestellt werden, dass gegen diesen ein Haftbefehl vorliegt. Er wurde nachfolgend einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Dem Strafregister des 33-Jährigen werden nun Strafanzeigen wegen versuchten Diebstahls, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzugefügt.

PM des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 03.01.2020

 

Borkum (Niedersachsen): Beleidigung gegenüber Polizeibeamtinnen

Am Neujahrsmorgen, gegen 05:00 Uhr, wurde die Polizei zu einem Einsatz in eine Diskothek in der Bismarckstraße gerufen. Ein 26-jähriger Borkumer wollte, trotz eines vorliegenden Hausverbotes, die Diskothek nicht verlassen.
Die Beamten sprachen daraufhin einen Platzverweis aus. Da er auch diesem nicht nachkam und sich durchweg aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt, wurde er in Gewahrsam genommen. Auf der Dienststelle beleidigte er fortlaufend zwei der Beamtinnen. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.

PM der PI Leer/Emden vom 03.01.2020

 

Berlin-Neukölln: Mutmaßlicher Drogenhändler schlägt Polizisten nieder

Ein mutmaßlicher Drogenhändler schlug gestern Nachmittag einen Polizisten in Neukölln nieder. Gegen 15.30 Uhr beobachteten Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 55 und der 15. Einsatzhundertschaft einen Handel mit illegalen Betäubungsmitteln an der Neißestraße Ecke Emser Straße. Die Einsatzkräfte sprachen anschließend den sich vom Ort entfernenden tatverdächtigen Händler auf der Emser Straße an und hielten ihn fest. Der 29-Jährige widersetzte sich jedoch der Festnahme und schlug dabei einem der Polizeibeamten mit der Faust gegen den Bauch, sodass dieser kurzzeitig keine Luft bekam und zu Boden stürzte. Seinen Kollegen gelang derweil die Fesselung des 29-Jährigen. Anschließend brachten sie ihn in ein Gewahrsam, wo er einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin überstellt wurde. Der zum Glück nur leicht verletzte Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM (0033) des PP Berlin vom 03.01.2020

 

Herrenberg (Baden-Württemberg): 43-Jähriger beißt Polizisten bei Verkehrskontrolle

Mit einem renitenten Autofahrer hatten es Beamte des Polizeireviers Herrenberg am Freitagvormittag gegen 10:30 Uhr in der Daimlerstraße zu tun. Der 43-Jährige wurde während einer Verkehrskontrolle zunehmend aggressiv und war augenscheinlich verwirrt. Da der Verdacht bestand, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs war, sollte er zur Durchführung weiterer Maßnahmen zum Polizeirevier gebracht werden.
Dagegen setzte sich der 43-Jährige heftig zur Wehr und vier Polizisten waren notwendig, um ihn zu überwältigen und ihn letztendlich an Armen und Beinen zu fesseln. Dabei biss er einem Beamten ins Bein, der sich daraufhin ärztlich versorgen lassen musste. Der renitente Autofahrer wurde zunächst in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.01.2020

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Sozialbetrüger „schießt“ mit Scheckkarten

Zu einer Widerstandhandlung, anlässlich einer Kontrolle der Bundespolizei, kam es am gestrigen Abend am Hauptbahnhof Trier.
Trotz mehrfacher Aufforderung sich auszuweisen verweigerte ein 52-Jähriger die Herausgabe seiner Identitätspapiere. Er verhielt sich zunehmend unkooperativ und ignorierte die Anordnungen der Beamten. Nach Androhung einer Durchsuchung griff er unvermittelt in seine Jackentasche, zog ein Scheckkartenetui hervor, stieß es in Richtung eines Beamten, so dass mehrere Scheckkarten in dessen Gesicht geschleudert wurden.
Daraufhin wurde der Mann fixiert, gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Dort konnte die Identität festgestellt werden. Die Durchführung eines Atemalkoholtests lehnte er ab; der Bereitschaftsrichter ordnete eine Blutprobe an.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verließ der bereits zweifach wegen Betrugs verurteilte Mann die Dienststelle. Statt einer kurzen Kontrolle, die vor Ort hätte beendet werden können, wurde nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 03.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 66-jährige Reisende beleidigt Zugpersonal sowie Bundespolizisten und widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen

Am Donnerstag, den 02. Januar 2020 bat der Zugbegleiter eines Intercityexpresses die Bundespolizei in den Nachmittagsstunden um Hilfe. In seinem Zug, der auf der Strecke Berlin – Halle unterwegs war, befand sich eine Dame. Sie hatte ein gültiges Online-Ticket auf ihrem Handy, verweigerte den Zugpersonal jedoch das Zeigen des dafür notwendigen Personalausweises. Nachdem sie dann den 33-jährigen Zugbegleiter noch verbal beleidigte, schloss dieser sie am Hauptbahnhof Halle von der Weiterfahrt aus. Da die 66-jährige Deutsche sich weigerte, den Zug zu verlassen, kam die Bundespolizei zum Einsatz. Die Frau verließ den Intercityexpress trotz einer Vielzahl von Aufforderungen nicht und beleidigte auch die Bundespolizisten mehrfach mit ehrverletzenden Worten.
Daraufhin wurde sie aus dem Zug geführt. Dagegen sperrte und wehrte sie sich heftig. Aufgrund der begangenen Straftaten wurde die 66-Jährige zur Dienststelle gebracht. Auf dem Weg setzte sie ihre Beleidigungen öffentlichkeitswirksam fort.
Daher erwarten sie nun gleich mehrere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Beleidigungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Belästigung der Allgemeinheit.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.01.2020

 

Hamm-Mitte (Nordrhein-Westfalen): Krankenhaus-Randalierer sperrt sich gegen Ingewahrsamnahme

Ein 51-jähriger Mann hat am Donnerstag, 2. Januar, in Hamm für Aufsehen gesorgt. Zunächst randalierte er gegen 17.15 Uhr in einem Hammer Krankenhaus. Er pöbelte Patienten an und weigerte sich, das Krankenhaus zu verlassen. Daraufhin sprach die Polizei ihm für das Gebäude sowie den Vorplatz einen Platzverweis aus und begleitete ihn nach draußen.
Nur wenige Minuten später wurde die Polizei jedoch erneut verständigt, da der Mann nun auf dem Vorplatz des Krankenhauses randalierte. Als der 51-Jährige daraufhin zum Streifenwagen gebracht wurde, widersetzte er sich den Polizeibeamten, bespuckte und beleidigte sie außerdem. Schlussendlich wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Hamm vom 03.01.2020

 

Magdeburg, Dessau (Sachsen-Anhalt): 28-jähriger „Schwarzfahrer“ dreht komplett durch – Mehrere Behörden suchen nach ihm

Am Donnerstag, den 02. Januar 2020 nutzte ein 28-jähriger Mann gegen 18.00 Uhr eine Regionalbahn auf der Strecke Magdeburg – Dessau und führte keinen erforderlichen Fahrschein bei sich. Während der Kontrolle beleidigte er stattdessen den Zugbegleiter. Dieser informierte die Bundespolizei. Nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Dessau um 18.08 Uhr stand eine Streife bereit und wollte den Deutschen kontrollieren. Da er kein Identitätspapier vorweisen wollte, wurde er mit zur Dienststelle genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung seiner Sachen kamen sowohl ein Einhandmesser, als auch ein 20 Zentimeter langes Küchenmesser zum Vorschein.
Diese befanden sich in seinem Rucksack und wurden sichergestellt. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen versuchte der Mann die Einsatzkräfte zu treten, zu schlagen und zu bespucken. Dabei wurde ein Bundespolizist leicht an der Hand verletzt. Außerdem bedrohte und beleidigte er sie massiv. Dies bringt ihm neben der Leistungserschleichung weitere Anzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Zudem erbrachte die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien, dass er bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und gewaltbereit ist und es sieben Ersuchen verschiedener Behörden gibt, die seinen Aufenthaltsort beziehungsweise seine aktuelle Adresse benötigen. Diesbezüglich wurden die Staatsanwaltschaft in Cottbus mit 5 Ersuchen sowie die Staatsanwaltschaft Berlin und das Landgericht Berlin durch die Bundespolizei schriftlich über seinen Aufenthaltsort in Kenntnis gesetzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.01.2020

 

Berlin/Charlottenburg-Willmersdorf: Auf Weihnachtsmarkt mit Schusswaffe hantiert

Ein Mann hantierte gestern Nachmittag in Charlottenburg mit einer Schusswaffe. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Weihnachtsmarkts auf dem Breitscheidplatz Kräfte des Infomobiles des Polizeiabschnittes 25 und teilte mit, dass ein Mann in einer Restauranthütte mit einer Schusswaffe hantiert haben soll. Die Einsatzkräfte sprachen den Mann an und forderten ihn auf, seine Hände hoch zu nehmen und die Schusswaffe los zu lassen. Dies lehnte der Mann ab, so dass die Polizeibeamten zugriffen, ihn zu Boden brachten und fesselten. Bei der Festnahme leistete der 20-Jährige erheblichen Widerstand, der nur durch den Einsatz körperlichen Zwanges beendet werden konnte. In seiner Jacke fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe. Im Verlauf der weiteren Bearbeitung meldeten sich Zeugen die angaben, dass der 20-Jährige sie vorher bedroht haben soll. Der Tatverdächtige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, aus dem er später nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde. Einer der beiden Polizisten wurde durch die Widerstandshandlung leicht an einer Hand verletzt. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

PM (0038) des PP Berlin vom 03.01.2020

 

Kempten (Bayern): Versuchte schwerere räuberische Erpressung an Jugendlichem und Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte | Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Dieser war mit zwei weiteren Jugendlichen zu Fuß in der Dornierstraße unterwegs. Dort wurden sie von drei ihnen nicht bekannten ebenfalls jugendlichen Tatverdächtigen nach Zigaretten gefragt, was diese aber verneinten.
Bei einem weiteren Aufeinandertreffen wenige Minuten später in der Lindauer Straße wurde der geschädigte Jugendliche von drei männlichen Personen unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe seines Hab und Guts aufgefordert. Als sich der Jugendliche zur Wehr setzte, kam es zu Messerstichen gegen dessen Oberkörper. Der Geschädigte und seine beiden Begleiter konnten sich dann entfernen.
Die Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren konnten, nachdem sie selbst untereinander in Streit gerieten, von der hinzugerufenen Kemptener Polizei festgenommen werden. Als einer der Täter in den Haftraum der Polizeiinspektion gebracht wurde, leistete er Gegenwehr und schlug und trat nach den eingesetzten Beamten.
Das Opfer wurde nicht lebensgefährlich verletzt und im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht.
Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kemptener Kriminalpolizei. Die Tatverdächtigen wurden am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Kempten vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft gegen alle drei Tatverdächtigen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung anordnete. Sie wurden in drei bayerische Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

PM des PP Kempten vom 03.01.2020

 

Weimar (Thüringen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte kam es gegen 15:40 am Sophienstiftsplatz in Weimar. Hier wurde ein Radfahrer kontrolliert, der während der Fahrt sein Mobiltelefon nutzte. Der Mann wollte sich der Kontrolle entziehen und gab seinen Namen nicht an. Er zeigte sich sofort unkooperativ und musste durch die Beamten am Arm festgehalten werden. Hierbei schlug er um sich. Am Ende musste er sogar mittels Stahlhandfessel fixiert und beruhigt werden. Sein Verhalten wurde angezeigt.

PM der LPI Jena vom 03.01.2020

Marburg (Hessen): Mann landet im Polizeigewahrsam

Ein pöbelnder Mann beschäftigte am Dienstag, 31. Dezember, die Marburger Polizei. Letztendlich landete der polizeibekannte Zeitgenosse zur Ausnüchterung in der Zelle. Zunächst beleidigte der 40-Jährige gegen 16.15 Uhr in der Emil-von-Behring-Straße einen Busfahrer auf das Übelste. Der Fahrer hatte den alkoholisierten Mann unmittelbar davor darauf hingewiesen, dass der Bierkonsum im Stadtbus nicht gestattet sei. Gegen 20.40 Uhr wurde der Polizei dann am Hauptbahnhof eine aggressive Person gemeldet, die Frauen belästigen würde. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Marburger dort zumindest eine Frau mit sexuell anzüglichen Äußerungen beleidigte. Der unbelehrbare und stark alkoholisierte Mann wurde zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam genommen. Auch die Ordnungshüter mussten sich dabei eine Vielzahl von Beleidigungen anhören.
Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein. Betroffene Frauen, die sich bisher nicht gemeldet haben, setzen sich bitte mit der Polizei in Marburg, Tel. 06421- 4060, in Verbindung.

PM des PP Mittelhessen vom 02.01.2020

 

Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern): Tatverdächtiger setzt Straßenbaum mittels Böller in Brand

Am Neujahrstag, dem 01.01.2020 gegen 18:10 Uhr teilte ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass in der Louisenstraße in Neustrelitz ein Straßenbaum durch Pyrotechnik in Brand gesetzt wurde.
Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben daraufhin den Einsatzort überprüft und vor Ort eine Linde festgestellt, in welcher in einem hohlen Astloch starke Rauchentwicklung zu erkennen war. Den Beamten ist es gelungen die Glut durch mitgeführtes Wasser zu löschen, dennoch entstand Sachschaden an dem Baum, der auf ca. 500,-EUR geschätzt wird.
Durch Zeugenhinweise konnte wenig später ein 23-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden, der zuvor einen sogenannten Polenböller entzündet und diesen in dem besagten Baum platziert haben soll. Der Tatverdächtige wurde anschließend an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Beim Öffnen der Wohnungstür konnten die Beamten starken Cannabisgeruch wahrnehmen. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten größere Mengen Betäubungsmittel sowie Utensilien, die auf den Handel mit Betäubungsmittel hindeuten, sicher. Außerdem fanden die Beamten mehrere Feuerwerkskörper, die offenbar aus polnischer Produktion stammen und kein Prüfzeichen besitzen. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt.
Während der Durchsuchungsmaßnahmen kam es durch den alkoholisierten 23-Jährigen zu Widerstandhandlungen und Beleidigungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten.
Der Beschuldigte wurde in der weiteren Folge zu Boden gebracht, in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neustrelitz zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,72 Promille.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Beschuldigte nach erfolgter Beschuldigtenvernehmung aus dem Gewahrsam entlassen.
Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand und Beleidigung wurden aufgenommen und dauern an.

PM der PI Neubrandenburg vom 02.01.2020

 

Aalen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt

Am Mittwochabend gegen 21.40 Uhr wurde im Östlichen Stadtgraben von Beamten des Polizeireviers Aalen eine 42-jährige Frau aufgegriffen, die deutlich betrunken war und zunächst ihre Personalien nicht angeben konnte. Bei der Durchsicht ihrer Tasche wurde die Frau ausfällig und beleidigte die Beamten. Da ihr, eigenen Angaben zufolge, die Wohnung fristlos gekündigt worden war und sie keinen Hinwendungsort nennen konnte, wurde sie zu ihrer eigenen Sicherheit in polizeilichen Gewahrsam genommen.

PM des PP Aalen vom 02.01.2020

 

Ellwangen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Kurz nach 1 Uhr am Mittwochmorgen wurden zwei 37 und 22 Jahre alte Männer in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sie sich Anweisungen von Polizeibeamten widersetzt hatten. Die beiden waren von den Ordnungshütern dabei beobachtet worden, wie sie in der Marienstraße drohend auf eine Gruppe Jugendlicher zugingen und diese anpöbelten. Der Aufforderung der Beamten, die Jugendlichen in Ruhe zu lassen und sich von der Örtlichkeit zu entfernen, kamen die beiden nicht nach; sie traten nun gegenüber den Polizisten in aggressiver Weise auf und beleidigten sie. Nachdem die beiden immer renitenter wurden, nahmen die Beamten sie letztlich mit zur Dienststelle.

PM des PP Aalen vom 02.01.2020

 

Mutlangen (Baden-Württemberg): Unliebsamer Gast

Kurz vor 4 Uhr am Mittwochmorgen rief eine 51-Jährige die Polizei zu Hilfe, nachdem sich ein ihr unbekannter Mann im Keller ihres Hauses aufhielt. Von Beamten des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd konnten um das Gebäude herum Kleidungsstücke aufgefunden werden. Bei der Durchsuchung des Kellers trafen sie auf einen nackten Mann, der die Aufforderung stehen zu bleiben ignorierte und zunächst im Wäscheraum verschwand. Kurze Zeit später kam er zurück, ging mit geballten Fäusten auf einen Beamten zu und schlug nach diesem. Der Beamte wurde hierbei leicht verletzt. Um den 19-Jährigen, der sichtlich verwirrt wirkte, in ärztliche Behandlung zu überstellen, wurde ein Rettungswagen alarmiert. Als der junge Mann den Sanitätern übergeben werden sollte, riss er sich los und rannte in Richtung Lindacher Straße davon. Hierbei stürzte er zu Boden und verletzte sich leicht.

PM des PP Aalen vom 02.01.2020

 

München (Bayern): Ruhige Silvesternacht – Einsatzstarkes Neujahr


Am Vormittag gerieten ein 42-jähriger Deutscher und ein 30-jähirger Ungar am Ostbahnhof in eine körperliche Auseinandersetzung. Bis zum Eintreffen der Beamten war es bereits zu mehreren Schlägen und Tritten von beiden Männern gekommen und der 42-Jährige flüchtete. Wenig später konnte er im nahen Umfeld festgenommen werden. Auf der Dienststelle beleidigte und bedrohte er die Beamten. Spuck-Attacken und Fußtritte konnten durch den Einsatz eines Räumschildes abgewehrt werden. Ein Drogenschnelltest schlug positiv an.
Weiterhin brachte eine polizeiliche Fahndungsabfrage einen bestehenden Vollstreckungshaftbefehl zu Tage und der Deutsche wurde in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

PM (auszugsweise) des PP München vom 02.01.2020

 

Bonn-Tannenbusch (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen im Einsatz massiv mit Feuerwerkskörpern beworfen – Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung

Ein Funkstreifenwagen der Bonner Polizei wurde in der Silvesternacht im Ortsbereich Bonn-Tannenbusch massiv mit Feuerwerkskörpern beworfen – die Polizisten blieben hierbei unverletzt:
Gegen 00:20 Uhr meldete sich ein Zeuge über Notruf auf der Einsatzleitstelle und teilte mit, dass Unbekannte auf der Opplener Straße mit Steinen und Teilen einer Baustellenabsperrung werfen würden – die Teile/Steine seien bereits über die Fahrbahn verteilt. Eine kurze Zeit später eintreffende Funkstreifenwagenbesatzung wurde dann vor Ort von Unbekannten massiv attackiert:
Unvermittelt flogen mehreren Silvesterraketen und Böller – augenscheinlich gezielt – sowohl auf die beiden Polizisten als auch auf den Streifenwagen. Die beiden Einsatzkräfte alarmierten daraufhin Verstärkung. Sie nahmen wahr, dass die Feuerwerkskörper auch aus den oberen Etagen eines Mehrfamilienhauses abgefeuert und geworfen wurden. An einem schnellen Rückzug aus dem Gefahrenort wurden den Polizisten dann durch das Umschmeißen von Warnbaken gehindert. Nach dem Eintreffen massiver Unterstützungskräfte, zu denen auch Kräfte der Bereitschaftspolizei gehörten, beruhigte sich die Lage vor Ort schließlich.
Bislang konnten noch keine konkreten Tatverdächtigen festgestellt werden. Die Bonner Polizei, die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet hat, bittet in diesem Zusammenhang mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0228-150 zu melden.

PM der POL Bonn vom 02.01.2020

 

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Mann nach versuchtem Einbruch festgenommen

Polizisten haben am Donnerstag (02. Januar) einen 50-jährigen Mann vorläufig festgenommen, da dieser versucht hatte, in ein Autohaus einzudringen.
Ein Zeuge (23) beobachtete gegen 00:45 Uhr, wie sich der 50-Jährige an den Außentüren eines Autohauses am Langenicher Ring zu schaffen machte. Da er einen Einbruchsversuch vermutete, rief er die Polizei. Die Beamten trafen den Verdächtigen am Tatort an einer Bushaltestelle an, wo er sich versteckt hatte.
Er war gegenüber den Polizisten sehr aggressiv und zeigte keinerlei Kooperationsbereitschaft. Sie nahmen den erst kürzlich wegen eines räuberischen Diebstahls in Erscheinung getretenen 50-Jährigen vorläufig fest und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 02.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Silvestereinsätze der Polizei – Schreckschusspistolen und Ingewahrsamnahmen

Zum Jahreswechsel 2020 kam es, wie erwartet, zu einer Vielzahl von Einsätzen, die durch die starken Polizeikräfte in Hagen bewältigt werden konnten. Insbesondere wurden kurz vor Mitternacht 13 Einsatzfahrzeuge in die Alleestraße entstandt. Ein Anrufer meldete der Leitstelle kurz zuvor eine unüberschaubare Menge an randalierenden Jugendlichen. Vor Ort sahen die Beamten mehrere einzelne Menschenansammlungen. Aus einer Gruppe wurde ein Feuerwerkskörper in Richtung eines Streifenwagens geworfen. Als die Polizisten den Verursacher ausfindig machen wollten, stieg eine 32-Jährige auf einen Blumenkübel und sprang von dort eine 22-jährige Beamtin an. Die Polizistin wurde leicht verletzt, da die Randaliererin versuchte, sie zu Boden zu ziehen. Die Betrunkene wurde wenig später, wie auch ein 16-Jähriger Randalierer, in Gewahrsam genommen.

PM (auszugsweise) der POL Hagen vom 02.01.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann widersetzt sich der Polizei

Am Dienstag, 31.12.19, gegen 00.45 Uhr, wurde die Polizei durch Zeugen zu einem Mann im Imbachweg gerufen. Der Mann versuchte in offensichtlich stark alkoholisiertem Zustand mit seinem Fahrrad wegzufahren. Hierbei war er bereits mehrfach hingefallen. Gegenüber den Polizisten zeigte sich der Mann jedoch erheblich aggressiv und wollte sich weiterhin mit seinem Fahrrad entfernen. Da jegliches Zureden scheiterte musste der 19-Jährige schließlich in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen setzte er sich erheblich zur Wehr, hielt eine Polizistin fest und beleidigte sie. Letztlich musste er die restliche Nacht bei der Polizei ausnüchtern. Er wird unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 02.01.2020

 

Zell im Wiesental (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen und beleidigt

Am Mittwoch, 01.01.20, gegen 00.05 Uhr, wurde aus der Kirchstraße ein Mann gemeldet, welcher sehr aggressiv sei und Ärger machen würde. Die Polizei konnte den 40-jährigen Mann in der Kirchstraße antreffen.
Hier ging der Mann drohend auf die Polizisten zu und begann um sich zu schlagen.
Er konnte überwältigt werden, wogegen er sich jedoch erheblich zur Wehr setzte.
Hierbei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Während der gesamten Zeit beleidigte der Mann die Polizisten aufs Übelste. Der Alkoholisierte wurde in Gewahrsam genommen und wird angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 02.01.2020

 

Bad Mergentheim (Baden-Württemberg): Silvester in der Gewahrsamszelle

Am Dienstag wurde ein 28 Jahre alter Mann mehrmals polizeilich auffällig und musste Silvester schließlich in Gewahrsam verbringen. Bereits am Dienstagmittag bedrohte der Beschuldigte eine andere Person mit dem Tode. Ein Atemalkoholtest ergab schon zu dieser Uhrzeit eine deutliche Alkoholisierung. Am Nachmittag wurde durch den 28 Jahre alten Mann ein Brandmeldealarm ausgelöst. Die verständigte Streife konnte feststellen, dass aus einem Gebäude in der Straße Schloß in Bad Mergentheim Feuerwerkskörper in das Freie geschossen wurden. Da weitere Störungen befürchtet werden mussten, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Daraufhin bedrohte der Mann die eingesetzten Beamten mit dem Tode und beleidigte diese übel.

PM des PP Heilbronn vom 02.01.2020

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Radfahrer wehrt sich gegen polizeiliche Maßnahmen

Am Mittwoch, gegen 07.20 Uhr, wurde eine Polizeistreife im Masurenweg auf einen 27-jährigen Radfahrer aus Landshut aufmerksam. Der Mann war ohne Licht unterwegs und wollte sich der anschließenden Kontrolle entziehen. Kurze Zeit später gelang es den Beamten, ihn anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch fest. Der Mann verhielt sich äußerst aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Nachdem der Radfahrer nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, wehrte er sich vehement gegen die Maßnahme und schlug auf die Polizisten ein. Dabei traf er einen Beamten im Gesicht. Der Polizei gelang es, den renitenten 27-jährigen zu fesseln und zum Zwecke einer Blutentnahme ins Krankenhaus zu verbringen. Anschließend konnte er seinen Rausch in einer Arrestzelle der PI Landshut ausschlafen. Den Radfahrer erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung.

PM der PI Landshut vom 02.01.2020

 

Kassel-Mitte (Hessen): Nach Schlägerei am Neujahrsmorgen: 26-Jährige stört Polizeieinsatz; Begleiter versucht Festgenommene zu befreien

Bei einem Polizeieinsatz wegen einer Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel am Neujahrsmorgen hat eine 26-Jährige aus Kassel die eingesetzten Polizisten erheblich bei der Arbeit gestört. Als die Beamten sie in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sie sich gegen die Festnahme.
Ein 26-jähriger Begleiter versuchte die Frau zu befreien und schlug einem Polizisten dabei ins Gesicht. Der Beamte erlitt dadurch leichte Verletzungen.
Auch den 26-Jährigen aus Kassel nahmen die Polizisten daraufhin fest. Er muss sich nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen die Frau wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Gerufen worden war die Polizei wegen der Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße gegen 6 Uhr am Neujahrsmorgen. Bei Eintreffen der ersten Streifen stellte sich heraus, dass dort offenbar mehrere betrunkene Personen in Streit geraten waren. Zwischen mindestens zwei Männern war es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, wobei ein 33-Jähriger aus Kassel vermutlich durch den Schlag mit einer Glasflasche am Kopf und im Gesicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend in ein Kasseler Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Ein 24-Jähriger aus Kassel und ein 30-Jähriger aus Kaufungen hatten im Zuge der Auseinandersetzung leichte Verletzungen davongetragen. Insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung nahmen die Beamten vor Ort auf. Die Ermittlungen zu einzelnen Tatbeteiligungen dauern an. Während des Polizeieinsatzes versammelte sich mehrere teils erheblich alkoholisierte Menschen und behinderten die Arbeit der Beamten. Die 26-Jährige hatte sich im weiteren Verlauf so aggressiv gezeigt und mehrfach Platzverweise ignoriert, sodass sie letztlich in Gewahrsam genommen werden musste.

PM des PP Nordhessen vom 02.01.2020

 

Elzach (Baden-Württemberg): Randalierer schlägt und spuckt

Wohl auch aufgrund seiner Alkoholisierung, rastete ein 24-jähriger Mann am frühen Donnerstagmorgen (02.01.2020) gegen 03.40 Uhr in Elzach auf der Hauptstraße völlig aus, nachdem er von einer Veranstaltung des Hauses verwiesen worden war. Zunächst prügelte er sich mit einem 18-Jährigen auf offener Straße, wodurch sich beide Kontrahenten Verletzungen zuzogen.
Anschließend trat und schlug er gegen geparkte Fahrzeuge. Ein Anwohner rief die Polizei, musste sich danach aber gleich wieder in sein Haus zurückziehen, da der Mann ihm folgte und gegen seine Haustüre hämmerte. Die eingetroffene Polizeistreife konnte den Randalierer in Gewahrsam nehmen. Dabei spuckte dieser unvermittelt mitten ins Gesicht eines Beamten, äußerte Beleidigungen aus und trat weiter um sich. Er konnte nur unter Einsatz körperlicher Gewalt unter Kontrolle gebracht werden. Für sein Verhalten muss er sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

PM des PP Freiburg vom 02.01.2020

 

Langwedel (Niedersachsen): Alkoholisierter Fahrer leistet Widerstand

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde der Polizei gegen 02:40 Uhr ein auffällig langsam fahrender Transporter gemeldet. Das verdächtige Fahrzeug konnte auf der Landstraße in Daverden durch Polizeibeamte kontrolliert werden, nachdem der 50 Jahre alte Fahrzeugführer die Haltesignale zunächst missachtet hatte. Im Verlauf der Kontrolle schlug der offensichtlich alkoholisierte Fahrer einem der eingesetzten Beamten ins Gesicht, woraufhin der 50-Jährige in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei leistete der Mann Widerstand und beleidigte die Beamten. Ein Test am Alcomaten ergab einen Atemalkoholwert von über 2,4 Promille bei dem 50-Jährigen. Ihm wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren gegen den Mann ein, der zudem auch die Kosten für die Übernachtung im Gewahrsam übernehmen muss.
An dem von ihm benutzten weißen Transporter wurden erhebliche Beschädigungen im Frontbereich sowie an der Beifahrerseite festgestellt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache der Schäden dauern derzeit an. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese bei einem Verkehrsunfall entstanden sind.
Zeugen, die Informationen zu einer möglichen Unfallstelle geben können, werden unter 04231-8060 um Hinweise an die Polizei Verden gebeten.

PM der PI Verden/Osterholz vom 02.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Nach Auflösung einer Silvesterparty: Zwei Männer widersetzen sich Maßnahmen der Polizei

Zwei junge Männer konnten offenbar die Auflösung einer Party in der Silvesternacht nicht verkraften. Sie wehrten sich gegen die Maßnahmen der Beamten, schütteten einen vollen Getränkebecher über einen Polizisten und es kam zu Beleidigungen und einem Tritt gegen das Polizeifahrzeug.
Der Ausrichter einer Silvesterparty bat die Polizei am Neujahrsmorgen gegen 02.20 Uhr um Unterstützung. Er hatte sich für die Feier einen Raum in Grünwinkel angemietet und wollte die Veranstaltung nun beenden. Einige Gäste wollten das Ende der Party jedoch nicht wahrhaben. Auch den Aufforderungen der Polizeibeamten kamen nicht alle nach, weshalb Platzverweise ausgesprochen werden mussten. Ein 19-Jähriger musste letztendlich von den Polizisten fortgeschoben werden. Daraufhin trat er gegen das Rad des Streifenwagens. Als er dann einer Kontrolle unterzogen werden sollte, versuchte er, wegzulaufen. Währenddessen schüttete ein 21 Jahre alter Mann ein alkoholisches Getränk aus einem Becher über einen Polizeibeamten. Als auch dieser kontrolliert werden sollte, beleidigte er die Einsatzkräfte und widersetzte sich der Maßnahmen.
Beide Männer müssen sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Alkoholtests ergaben beim 21-Jährigen einen Wert von 1,38 Promille, beim 19-Jährigen von 1,78 Promille. Immerhin zeigte sich der 19-Jährige später reumütig. Auf dem Polizeirevier angelangt, entschuldigte er sich für sein Verhalten.

PM des PP Karlsruhe vom 02.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Nachbar rastet aus

Zu einem ungewöhnlichen Fall eines Nachbarschaftsstreites kam es am Mittwochnachmittag. Ein 39jähriger Mann drang hierbei gewaltsam in die Wohnung seiner 19jährigen Nachbarin ein und fing diese grundlos an zu Würgen. Weiterhin schlug er mit einem Brecheisen auf die Möbelstücke der jungen Frau ein.
Bei Eintreffen der Streife hatte sich der Mann bereits wieder in seine Wohnung zurückgezogen. Als er von den Beamten angesprochen wurde, schrie er auch diese an und bedrohte die Polizeibeamten. Nur unter größter körperlicher Anstrengung war es den Beamten möglich, den Beschuldigten zu fesseln.
Gegen den Beschuldigten wurde im Anschluss Haftbefehl erlassen. Nunmehr befindet er sich in der Justizvollzugsanstalt.
Die junge Frau und auch ein Polizist wurden durch den Beschuldigten leicht verletzt.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 02.01.2020

 

Kassel, Edermünde (Hessen): Gleisspringer geht auf Bundespolizisten los

In einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen muss sich seit dem Silvestertag ein 49-Jähriger aus Kassel verantworten. Angefangen hat alles im Bahnhof Edermünde-Grifte, mit einem verbotenen Sprung über die Bahngleise, um den Zug nach Kassel noch zu erwischen.
Weil der unter Alkoholeinfluss stehende 49-Jährige dabei äußerst aggressiv gewesen sein soll, verzichtete der Lokführer zunächst auf eine Kontrolle des Mannes und wollte ihm stattdessen die Mitfahrt untersagen. Dies beachtete der Mann nicht und fuhr mit nach Kassel.
Mann hat 1,6 Promille und geht auf Bundespolizisten los
In der Documenta-Stadt wollte der 49-Jährige flüchten, wurde aber von den gerufenen Bundespolizisten gestoppt. Beim Versuch, den Mann festzuhalten, zeigte sich der Kasseler äußerst aggressiv und ging auf die Beamten los. Er versuchte sie mit Kopfstößen und Tritten zu attackieren. Verletzt wurde niemand. Mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigen die Beamten den Mann und legten ihm Handfesseln an. Bei einem Alkoholtest stellten die Polizisten einen Wert von rund 1,6 Promille fest.
Ein bei der Durchsuchung gefundenes Messer stellten die Polizisten sicher. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

PM der BPOLI Kassel vom 02.01.2020

 

Fulda (Hessen): Besäufnis endet hinter Gitter

Mit über zwei Promille unterwegs und mit Haftbefehl gesucht, so erging es am Neujahrstag ein 31-Jährigen im Bahnhof Fulda. Der aus Halle stammende Wohnsitzlose war gestern Abend (1.1., 20 Uhr) mit einem 24 Jahre alten Begleiter unterwegs und belästigte offensichtlich andere Reisende.
Beamte vom Bundespolizeirevier Fulda stellten daraufhin die Identität des Mannes fest. Hierbei kam heraus, dass der 31-Jährige mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Der Wohnsitzlose war im Mai 2019, vom Amtsgericht Fulda, wegen Körperverletzung und Diebstahls zu einer Geldstrafe von rund 1100 Euro verurteilt worden, die er bis heute noch nicht gezahlt hatte.
Aggressiv mit 2,3 Promille
Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen war der 31-Jährige äußerst aggressiv und drohte permanent den Bundespolizisten mit Gewalt und beleidigte sie. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,3 Promille.
Am Ende der polizeilichen Maßnahme kam der 31-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden, da er Geldstrafe nicht zahlen konnte.
Sein jüngerer Begleiter versuchte die Amtshandlungen permanent zu stören und erhielt einen Platzverweis.

PM der BPOLI Kassel vom 02.01.2020

 

Herrenberg (Baden-Württemberg): 19-Jähriger beißt Polizisten

Vermutlich unter dem Einfluss von LSD hat ein 19-Jähriger am Mittwochmorgen gegen 05:15 Uhr in Herrenberg einen Polizeibeamten in den Oberschenkel gebissen.
Zuvor hatte eine Bekannte des jungen Mannes die Polizei verständigt, nachdem er nach dem Betäubungsmittelkonsum augenscheinlich nicht mehr Herr seiner Sinne war. Die Polizisten trafen den 19-Jährigen mit starken Stimmungsschwankungen an und nahmen ihn in Gewahrsam. Nachdem er zunächst einem Arzt vorgestellt worden war, biss er den Polizisten im Streifenwagen auf dem Weg zum Polizeirevier. Er wird sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Mittwochmorgen gegen 05:00 Uhr entwickelte sich in einem Club in der Poststraße aus noch unbekannter Ursache eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein 33-Jähriger niedergeschlagen wurde. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, versetzte ihm ein zunächst unbekannter Täter einen wuchtigen Fußtritt ins Gesicht, in dessen Folge er kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Mittlerweile alarmierte Polizeibeamte kontrollierten im Zuge erster Maßnahmen vor dem Club einen 27-Jährigen, der unvermittelt die Flucht in Richtung Alba-Brücke ergriff. Als die Polizisten ihn eingeholt hatten, versuchte er sie anzugreifen und wurde schließlich unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und mit einer Handschließe gefesselt. Er steht den bisherigen Ermittlungen zufolge im Verdacht, den Fußtritt gegen den 33-Jährigen ausgeführt zu haben und wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Der in Luxemburg wohnhafte Tatverdächtige musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart mehrere hundert Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.01.2020

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungen nach Explosion

Nach einer heftigen Explosion, die am Neujahrsmorgen gegen 3 Uhr an einem Mehrfamilienhaus in Uedding beträchtlichen Sachschaden angerichtet hat, ermittelt die Polizei Mönchengladbach.
Zwei Männer – ein 25-Jähriger aus Viersen und ein 20-Jähriger aus Mönchengladbach – stehen im Verdacht, gegen 3 Uhr einen Feuerwerkskörper unbekannter Art im Eingangsbereich des Hauses an der Straße Am Beekerkamp deponiert und gezündet zu haben.
Der Eingangsbereich des Hauses wurde bei der Explosion stark beschädigt. Mehrere Glasscheiben gingen zu Bruch, die Briefkästen wurden vollständig zerstört. Im Hausflur wurden Wände und Decken in Mitleidenschaft gezogen. Und die Eingangstüren der beiden Wohnungen im Erdgeschoss wurden förmlich aufgesprengt.
Zeugen hatten dann beobachtet, wie einer der Männer versucht habe, in eine dieser beiden Wohnungen einzudringen. Auch von Beleidigungen wurde berichtet.
Einer der beiden Beschuldigten verhielt sich gegenüber Polizeibeamten, die nach der Alarmierung die Ermittlungen vor Ort aufgenommen hatten, fortwährend aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht.
Ermittlungen laufen nun gleich wegen mehrerer Delikte: Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, Beleidigung sowie Sachbeschädigung.
Weitere Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.

PM der POL Mönchengladbach vom 02.01.2020

 

Ratekau, Pansdorf (Schleswig-Holstein): Widerstand an Silvester in Pansdorf: Polizist verletzt

Kurz nach dem Jahreswechsel ist an Neujahr (01.01.2020) ein Polizist in Pansdorf während eines Einsatzes angegriffen und verletzt worden.
Die Funkwagenbesatzung war zuvor alarmiert worden, weil aus einer Personengruppe heraus Feuerwerksraketen unter anderem auch auf Kinder geschossen wurden. Der Hauptaggressor konnte festgenommen werden.
Gegen 00:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz in Pansdorf im Techauer Weg alarmiert, weil dort mehrere Personen Feuerwerksraketen mehrfach in andere Personengruppen, darunter auch Kinder, abgeschossen hatten. Vor Ort trafen die Beamten auf knapp zehn Personen. Eine von Ihnen, ein 29-jähriger Mann, trat den Einsatzkräften uneinsichtig und nicht kooperativ gegenüber. Während der Anwesenheit der Polizei zündete er plötzlich eine Rakete, um sie aus der Hand starten zu lassen. Die Rakete explodierte in unmittelbarer Nähe der Beamten und umstehenden Personen.
Im weiteren Verlauf griff der 29Jährige einen 57 Jahre alten Polizeibeamten an und verletzte ihn. Daraufhin wurde der Angreifer festgenommen. Wie sich herausstellte, hatte der Mann Alkohol getrunken. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Dem Ostholsteiner wurde anschließend eine Blutprobe entnommen. Den Rest der Nacht verbrachte er im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Lübeck vom 02.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeibeamter in Wade gebissen

Wiesbaden, Naurod, Lerchenweg, 01.01.2020, gg. 07.10 Uhr
Eine Streife des 4. Polizeireviers wurde am Neujahrsmorgen zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Wiesbaden Naurod gerufen. Ein 17-Jähriger befand sich dort auf einer privaten Feierlichkeit im Lerchenweg augenscheinlich unter starkem Drogeneinfluss, sodass ein Rettungswagen gerufen wurde. Der junge Mann zeigte sich jedoch renitent gegenüber den Rettungskräften. Da der Jugendliche dringend behandlungsbedürftig war, wurde die Polizei hinzugezogen. Die Beamten konnten den 17-Jährigen letztendlich für den Transport in eine Klinik aus dem Haus in den Rettungswagen bringen, jedoch wehrte sich der Jugendliche mehrfach stark mit Schlägen, Tritten und Bissen. Im Verlauf wurde einer der Polizeibeamten zunächst in die Hose und kurz darauf in die Wade gebissen, sodass er den Dienst nicht fortsetzen konnte.

PM des PP Westhessen vom 02.01.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Auseinandersetzungen zu Neujahr

Im Bereich der Erich-Mühsam-Straße und der Friedrich-Engels-Straße ereigneten sich am 01.01. gegen 02.55 Uhr mehrere Auseinandersetzungen. Eine 18-jährige Deutsche bemerkte, wie sich Bekannte von ihr stritten und stellte einen 24-jährigen Deutschen daraufhin zur Rede. Dieser soll die junge Dame anschließend ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin sie u. a. kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben soll. Der 24-Jährige wurde dann von einem 25-jährigen Deutschen geschlagen. Beide flüchteten bei Eintreffen der Polizeibeamten in Richtung Schulplatz. Der 24-Jährige konnte in Gewahrsam genommen werden. Vor Ort pustete er 1,13 Promille und stand zudem unter dem Einfluss von Cannabis. Der 25-Jährige stürzte und verletzte sich dabei. Bei seiner Ingewahrsamnahme leistete er aktiven Widerstand. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,46 Promille. Nachdem Beide ausgenüchtert waren, wurden sie aus den Räumlichkeiten der Polizei entlassen. Insgesamt wurden vier Strafanzeigen aufgrund dieses Sachverhaltes aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 02.01.2020

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Auf Polizisten zugestürmt

Bei einem Einsatz in der Straße An der Wildbahn befanden sich gegen 00.45 Uhr Polizeibeamte in einem Wohnungsflur und unterhielten sich mit der Frau, die sie aufgrund einer in der Wohnung stattgefundenen Körperverletzung verständigt hatte. Hierbei kam plötzlich ein 34-jähriger deutscher Mann aus einem Nebenzimmer auf die Beamten zugestürmt und wollte die Beamten schlagen. Einer der Polizisten konnte ausweichen und den 34-Jährigen mit einem Blendschlag zu Boden bringen. Dabei erlitt dieser eine blutende Nase. Dem 34-Jährigen wurden Handfesseln angelegt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,94 Promille. Der Mann wurde unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingewiesen. In seinen Sachen wurden betäubungssuspekte Substanzen in geringen Mengen aufgefunden und sichergestellt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 02.01.2020

 

Lechhausen (Bayern): Polizisten werden bei Unfallfluchtermittlung angegriffen

Am 01.01.2020 gegen 05:00 Uhr begab sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Augsburg Ost in die Waterloostraße, um Ermittlungen im Rahmen einer Unfallflucht durchzuführen. Als ein 45-Jähriger, welcher sich am Erdgeschossfenster seiner Wohnung befand, zur Verkehrsunfallflucht befragt wurde, spuckte dieser unvermittelt einem 33-jährigen Polizisten ins Gesicht und beleidigte die Streifenbesatzung. Daraufhin wurde der Mann in seiner Wohnung aufgesucht. In der Wohnung versuchte der 45-jährige den beiden Beamten einen Kopfstoß zu verpassen, was diese unterbinden konnten. Der aggressive Mann wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen. Die beiden Beamten blieben unverletzt.

PM des PP Schwaben Nord vom 02.01.2020

 

Türkheim (Bayern): Pärchenstreit endet in Widerstand

Am Silvesterabend kam gegen 19.00 Uhr es zu einer Körperverletzung zwischen einem 37-Jährigen und seiner 38-jährigen Lebensgefährtin. Der 37-Jährige schlug seiner Partnerin im Verlauf einer Streitigkeit mit beiden Fäusten gegen die Brust. Nachdem die Polizeistreife den Vorfall aufgenommen und auch ein Kontaktverbot gegen den Mann ausgesprochen hatte, übergab der 37-Jährige seiner Lebensgefährtin die Hausschlüssel zum gemeinsamen Haus und verließ dieses. Gegen 01.00 Uhr des Neujahrstages teilte dann die 38-Jährige mit, dass sich ihr Partner nicht an das Kontaktverbot gehalten habe. Die eingesetzten Beamten stellten schließlich fest, dass er sich durch Einschlagen der Haustüre Zugang zum Haus verschafft hatte und gerade aus dem Haus kam. Als er in Gewahrsam genommen werden sollte, wehrte er sich und musste schließlich gefesselt werden. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte und zeigte ihnen eine verfassungsfeindliche Tätowierung. Gegen den 37-Jährigen wird nun wegen mehreren Straftaten ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/west vom 02.01.2020

 

Memmingen (Bayern): 32-jähriger Mann belästigt Kundschaft und leistet anschließend Widerstand gegen Polizeibeamte

In den Morgenstunden des Neujahrs, 01.01.2020 teilte ein Angestellter einer Tankstelle in der Europastraße in Memmingen mit, dass ein stark alkoholisierter 32-jähriger Mann die Kundschaft belästigen würde. Eine dorthin entsandte Streifenbesatzung sprach zunächst einen Platzverweis aus. Dieser Anordnung kam der Mann zunächst auch nach, kehrte aber kurze Zeit später erneut zur Tankstelle zurück. Er wurde dann durch eine weitere Streifenbesatzung in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zur Dienststelle wurde der Mann zunehmend aggressiver und schlug wild um sich. Er musste schließlich gefesselt werden. Dagegen wehrte er sich ebenfalls. Auf der Dienststelle leistete er beim Verbringen in die Arrestzelle erneut Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Gegen den Mann wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung geführt

PM des PP Schwaben Süd/west vom 02.01.2019

 

Hohenfels (Baden-Württemberg): Gewahrsam nach Alkoholmissbrauch

Nicht zu beruhigen war in der Neujahrsnacht nach 02.00 Uhr eine 43-jährige Frau, die offensichtlich dem Alkohol zu sehr zugesprochen hatte.
Nachdem ein erster Einsatz des Polizeireviers Stockach an der Wohnadresse der Betroffenen zum Ergebnis geführt hatte, dass man die Angelegenheit dort innerhalb der Familie regeln wolle, führte die Erfolglosigkeit dieses Versuchs zu einem zweiten Einsatz mit Gewahrsamsnahme der Betroffenen. Nach der Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit in einem Krankenhaus durfte die Störerin den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.
Sie ließ sich im Rahmen der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen mehrfach dazu hinreißen, die eingesetzten Polizeibeamten zu beleidigen. Gegen die 43-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Die Übernachtung in der Gewahrsamseinrichtung wird kostenpflichtig berechnet.

PM des PP Konstanz vom 02.01.2020

 

Radolfzell-Böhringen (Baden-Württemberg): Versuchter Einbruch in nicht bewohntes Wohngebäude

Ein 43-jähriger Tatverdächtiger aus einer Kreisgemeinde wurde am Nachmittag des Silvestertages gegen 14.00 Uhr in der Bodenseestraße auf dem Baugerüst an einem derzeit im Umbau befindlichen Wohngebäude beobachtet.
Polizeibeamten des Polizeireviers Radolfzell gelang es, den Tatverdächtigen noch am Tatort zu stellen. Er hatte auf dem Baugerüst offensichtlich versucht, gewaltsam in das Wohnhaus einzudringen. Als er auf die anfahrenden Streifenwagen der Polizei aufmerksam wurde, versuchte er erfolglos vom Tatort zu flüchten. Der Tatverdächtige war zum Zeitpunkt der Festnahme alkoholisiert und führte Betäubungsmittel zum Eigenkonsum bei sich. Er wurde nach der Festnahme zur weiteren Klärung zum Polizeirevier Radolfzell verbracht, wo er sich dazu hinreißen ließ, gegen die dort eingesetzten Polizeibeamten Widerstand zu leisten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten schweren Diebstahls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 02.01.2020

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Jahreswechsel 2019 / 2020 – eine Bilanz aus polizeilicher Sicht

In dem Zeitraum von Dienstag, 31. Dezember 2019, 18 Uhr bis Mittwoch, 01. Januar 2020, 06 Uhr kam es im Stadtgebiet von Hamm zu insgesamt 110 polizeilichen Einsätzen (im Vorjahr 125). Es wurden folgende silvesterbedingte Einsätze registriert: Fünf Körperverletzungsdelikte, fünf Brandeinsätze ohne größeren Personen-oder Sachschaden, ein Pkw-Brand (Pressemeldung folgt), zwei Sachbeschädigungen, zwei Hausfriedensbrüche, zwei hilflose Personen, zwei Randalierer, 15 Streitigkeiten, 14 Ruhestörungen und eine Ingewahrsamnahme. Ein Polizeibeamter wurde bei einem Einsatz leicht verletzt. Trotz verstärkter Kontrollen wurden keine Alkohol- oder Drogenfahrten festgestellt. Insgesamt kann aus polizeilicher Sicht von einer eher ruhigen Silvesternacht ohne herausragende Ereignisse gesprochen werden. Dies lag vermutlich auch an der Wetterlage. Der vorherrschende dichte Nebel in der Nacht sorgte für leere Straßen und führte sowohl bei den Verkehrsteilnehmern als auch den Einsatzkräften zu teils erheblichen Schwierigkeiten. Insgesamt kam es jedoch nur zu vier Verkehrsunfällen, die alle ohne schwerwiegende Folgen blieben.

PM des PP Hamm vom 01.01.2020

 

Collenberg (Bayern): Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand und Beleidigungen

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Morgen des 01.01.2020 gegen 03:25 Uhr wurde in der Mönchberger Straße bei einem 42-jährigen Autofahrer Alkoholgeruch im Fahrzeug und der Atemluft wahrgenommen. Bei der Erläuterung der weiterführenden Maßnahmen und der Durchführung eines freiwilligen Atemalkoholtests, wurde der Mann zunehmend aggressiv und versuchte mehrfach den Beamten den Atemalkoholtest zu entreißen. Zudem hatte er dabei mehrfach nach dem Beamten geschlagen, um die weitere Durchführung der Verkehrskontrolle zu verhindern. Im Anschluss wurde der offensichtlich alkoholisierte Fahrzeugführer mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wurden die beiden Polizeibeamten auch beleidigt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Im Krankenhaus in Erlenbach wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Gegen den Täter wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Miltenberg vom 01.01.2020

 

Zwiesel (Bayern): Körperverletzung unter Alkoholeinfluss

Am Neujahrsmorgen gegen 03.00 Uhr kam ein erheblich alkoholisierter 20jähriger ukrainischer Staatsangehöriger nach Hause und geriet mit seinem 39jährigen tschechischen Mitbewohner in Streit, in deren Verlauf sich beide gegenseitig verletzten. Der Ukrainer, der vermutlich auch noch unter Drogeneinfluss stand, zerlegte daraufhin auch noch seine Zimmereinrichtung und beschimpfte seine Mutter. Der Ukrainer war gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten derart aggressiv, so dass er durch die Einsatzkräfte zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Aufgrund zuvor erlittener Gesichtsverletzungen wurde der Mann dann ins Krankenhaus gebracht. Der Tscheche erlitt Prellungen im Gesicht.

PM der PI Zwiesel vom 01.01.2020

 

Zwiesel (Bayern): Silvesternacht im Polizeigewahrsam verbracht

Völlig betrunkener tschechischer Staatsangehöriger muss bei Polizei ausgenüchtert werden.
Ein 42jähriger Mann aus Klattau wurde an Silvester gegen 21.15 Uhr gegenüber seiner Partnerin, einer 50jährigen Frau aus Tschechien, derart aggressiv, dass diese die Polizei zu Hilfe rief. Da der Mann der mehrfachen Aufforderung, die Wohnung zu verlassen, nicht nachkam, mussten ihn die Beamten mit körperlicher Gewalt aus der Wohnung befördern. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht und im Haftraum bis zu den frühen Morgenstunden ausgenüchtert.

PM der PI Zwiesel vom 01.01.2020

 

Lindberg (Bayern): Volltrunkener 38jähriger aus dem Landkreis Regen randaliert auf dem Weg ins Krankenhaus

Der Mann war infolge übermäßigen Alkoholgenusses kurz nach 21.00 Uhr auf dem Rückweg von einer Ausflugsgaststätte im Gemeindebereich Lindberg auf dem Forstweg mehrfach gestürzt und hatte sich leichte äußerlich sichtbare Verletzungen zugezogen. Ein 46jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf, der ebenfalls stark unter Alkoholeinfluss stand, verständigte daraufhin die Polizei. Bei Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes war zunächst der Mitteiler verbal aggressiv gegenüber den Hilfskräften. Der Mann aus dem Landkreis Regen musste ins Krankenhaus verbracht werden, war aber derart aggressiv, dass er im Rettungswagen durch die Polizei gefesselt werden musste.

PM der PI Zwiesel vom 01.01.2020

 

Kirchberg i.W. (Bayern): Von Hilfesuchendem beleidigt

Polizeibeamte durch betrunkene und orientierungslose Person beleidigt.
Am 01.01.20, kurz nach Mitternacht, wurde bei der Polizei in Regen eine stark betrunkene Person in Kirchberg i. W. mitgeteilt, die niemand kennt und die sich nicht mehr auskennt.
Beim Eintreffen der Polizeistreife wurde durch diese ein 20-jähriger Mann festgestellt, der stark betrunken war. Der Mann wusste nicht, wie er nach Kirchberg gekommen war und was er dort wollte. Nachdem eine ärztliche Versorgung nicht erforderlich war und abgeklärt werden konnte, dass er zu Hause bei seiner Mutter wohnt. Nachdem in der Nacht die Temperaturen deutlich im Minusbereich lagen und der Mann nicht sich selbst überlassen werden konnte, wurde er zur eigenen Sicherheit durch die Streife nach Hause gebracht und dort seiner Mutter übergeben, damit diese sich um ihn kümmert. Auf der Fahrt dorthin wurden die eingesetzten Polizeibeamten fortwährend von dem Mann mit den verschiedensten Ausdrücken beleidigt. Der Mann wird deswegen wegen Beleidigung angezeigt.

PM der PI Regen vom 01.01.2020

 

Passau (Bayern): Zwei Frauen geschlagen und Polizeibeamten bespuckt

Am Neujahrstag, gegen ca. 03:50 Uhr, schlug ein Mann zwei Frauen vor einer Diskothek in Passau, Bahnhofstraße. Die beiden Damen wurden leicht im Gesicht verletzt und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut. Der Täter konnte durch die Sicherheitskräfte der Diskothek festgehalten werden. Als die Polizei eintraf spuckte der Schläger noch gegen einen Polizeibeamten. Weil dieser nicht zu beruhigen war und sich äußerst aggressiv verhalten hatte, musste er in Gewahrsam genommen werden.

PM der PI Passau vom 01.01.2020

 

Weiden (Bayern): Ausnüchterung und Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz – selber schuld

Bei einem anderen Einsatz wegen Körperverletzung vor einer Weidener Diskothek in der Fußgängerzone stieg in der Silvesternacht gegen 03.00 h ein stark angetrunkener 36-jähriger russischer Staatsangehöriger in ein Polizeiauto ein. Weil er nicht mehr aussteigen wollte, mußte er aus dem Streifenwagen gezogen werden. Der Betroffene fing daraufhin an, mit den Polizeibeamten zu streiten und es wurde ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er auch nicht nachkommen wollte. Aus diesem Grund wurde der Mann in Gewahrsam genommen und er musste bis Mittag in der Zelle der PI Weiden i.d.OPf. seinen Rausch ausschlafen, nachdem ein Alcotest über 2 Promille ergeben hatte. Hier gab er schließlich an, Arzt und Chirurg zu sein und vor einer dringenden Operation zu stehen. Er wollte sofort entlassen werden. Ein Anruf beim Klinikum entlarvte jedoch den „Möchtegern-Arzt“.
Eine bei ihm aufgefundene Extasy-Tablette brachte ihm schließlich noch eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 01.01.2020

 

Bochum, Herne, Witten (Nordrhein-Westfalen): Silvesternacht 19/20: Polizei bewältigt insgesamt 137 Einsätze

Insgesamt 137 Einsätze mit Silvesterbezug hat die Polizei für Bochum, Herne und Witten über den Jahreswechsel erfolgreich bewältigt.
Die Polizeibeamten schrieben Anzeigen wegen 28 Körperverletzungsdelikten, vier Taschendiebstählen und zwei Rauben. In vier Fällen kam es zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Insgesamt fünf Personen wurden über die Nacht vorübergehend dem Polizeigewahrsam zugeführt.
In sieben Fällen erwischte die Polizei Autofahrer, die alkoholisiert am Steuer saßen; einer hatte überdies Drogen konsumiert. Es wurden Blutproben angeordnet.
Polizisten und Rettungskräfte kamen über den Jahreswechsel nicht zu schaden.

PM der POL Bochum vom 01.01.2020

 

Hamburg: Zeugenaufruf nach Brandstiftung an Funkstreifenwagen in Hamburg-Steilshoop

Tatzeit: 31.12.2019, 22:53 Uhr Tatort: Hamburg-Steilshoop, Fehlinghöhe/Schreyerring
Nach Brandstiftung: Am späten Silvesterabend brannte in Steilshoop ein Funkstreifenwagen aus. Die Polizei sucht Zeugen.
Mehrere Funkstreifenwagen des Polizeikommissariats 36 befanden sich in der Fehlinghöhe, weil dort ein Mann mehrere Schüsse vom Balkon eines Mehrfamilienhauses abgegeben haben sollte. Während die Beamten versuchten, die Wohnung des Mannes zu lokalisieren, wurden sie von einer Zeugin auf den bereits brennenden Funkstreifenwagen aufmerksam gemacht.
Im weiteren Verlauf gaben mehrere Zeugen Hinweise auf zwei augenscheinlich junge Männer, die sich an dem Streifenwagen befanden und daran offenbar hantierten, wohl auch einen Gegenstand in das Fahrzeug warfen. Kurze Zeit später soll es aus dem Fahrzeug zunächst gequalmt, dann soll es zügig gebrannt haben. Letztlich brannte der Peter 36/3 (Mercedes-Benz, E 220d) vollständig aus.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden mutmaßlichen Täter nicht mehr angetroffen werden. Beide sollen nach den Zeugenaussagen etwa 17 bis 19 Jahre alt sein. Einer von ihnen soll dunkel gekleidet gewesen sein und ein Basecap getragen haben, der andere soll eine braune Kapuzenjacke getragen haben.
Unter den Schaulustigen stellten die Beamten während des Einsatzes noch einen Mann fest, der mit einer Schusswaffe hantierte. Sie überprüften den 18-jährigen Deutschen und stellten die als Schreckschusswaffe identifizierte Waffe sicher.
Gegen den Mann wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Fachdienststelle für Branddelikte (LKA 45) führt die weiteren Ermittlungen.
Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an eine Polizeidienststelle.

PM der POL Hamburg vom 01.01.2020

 

Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen): Silvesternacht

Die Polizei im Kreis Düren wurde in der Silvesternacht zu 40 Einsätzen mit Silvesterbezug gerufen. Dies ist im Bezug zu 2018 eine Steigerung um 8 Einsätze. 9 Einsätze mit Brandbezug waren die herausragenden Ereignisse.
Hinzu kamen zwei Widerstandsdelikte, 2 Körperverletzungsdelikte, 4 Sachbeschädigungen, 4 Einbrüche, 2 Verkehrsdelikte, 8 Ruhestörungen und diverse kleinere Einsätze ohne Straftatbestände, die die Beamten aufnehmen mussten.
Am frühen Abend brannte ein, in einer Hofeinfahrt stehender PKW, in Langerwehe vollständig aus. Durch den PKW-Brand wurde das Haus beschädigt und die Anwohner mussten ihre Wohnung verlassen. Ein weiterer PKW, der in Hoven am Fahrbahnrand parkte, brannte aus. In beiden Fällen steht die Brandursache noch nicht fest.
Bei zwei weiteren Brandorten entstand erheblicher Sachschaden versucht vermutlich durch Feuerwerkskörper.
Widerstand gegen Polizeibeamte leisteten ein 50jähriger Mann aus Aldenhoven und eine 15jährige Jülicherin. Beide waren alkoholisiert und wollten den Anweisungen der Polizeibeamten nicht Folge leisten indem sie sich sperrten, nach den Beamten schlugen und traten. Die Beamten und die Widerständler blieben unverletzt, ein Sanitäter erlitt leichte Blessuren. Die beiden genannten Personen und ein 30jähriger Mann aus Düren wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Noch unbekannte Einbrecher nutzen im Stadtgebiet Düren die Silvesternacht zu drei Einbrüchen.
Im Laufe der Nacht wurden 2 Fahrzeugführern eine Blutprobe entnommen, da bei einem PKW-Fahrer der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr und bei einem Zweiradfahrer der Verdacht der Einnahme von Betäubungsmitteln bestand.

PM der POL Düren vom 01.01.2020

 

Werl (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Randalierer festgenommen

Am frühen Dienstagmorgen, gegen 05:25 Uhr, wurde die Polizei zur Soester Straße gerufen. Ein alkoholisierter 27-Jähriger verhielt sich sehr aggressiv und schrie laut herum. Nach Zeugenaussagen war er zuvor mit einem Auto als Fahrer unterwegs gewesen, ein Alkoholvortest ergab 1,66 Promille. Zur Entnahme einer Blutprobe wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er sich weiterhin aggressiv und beleidigend zeigte. Der Werler wurde im Beisein von Familienangehörigen nach Hause entlassen. Auf dem Weg begann er zu randalieren und wurde dann von der erneut hinzu gerufenen Polizei in Gewahrsam genommen.
Dabei wehrte er sich massiv gegen den Transport zur Polizeiwache. Nachdem er sich etwas beruhigen konnte, wurde er dem Polizeigewahrsam in Lippstadt zugeführt und im Laufe des Nachmittags wieder entlassen.

PM der KPB Soest vom 01.01.2020

 

Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen): Silvesternacht 2019

Im Zeitraum zwischen dem 31. Dezember 2019, 18:00 Uhr und 01. Januar 2020, 06:00 Uhr kam es zu insgesamt 203 Einsätzen (Vorjahr 213).
Die Anzahl der Ruhestörungen stieg von 22 auf 36. Bei den Eigentumsdelikten (Diebstahl, Raub und Einbruch) verzeichnete die Polizei 10 Fälle (2018: 7).
Einsätze mit dem Stichwort „Körperverletzung“ nahmen die Beamten 13-mal wahr (2018: 15). Die Anzahl der gemeldeten Brände lag in der Silvesternacht bei 17 (2018: 23).
In Frechen war um 02.38 Uhr ein 82-jähriger Mann zu Fuß auf dem Heimweg, als er unweit seiner Wohnung plötzlich von hinten angegriffen und zu Boden gerissen wurde. Der Angreifer entwendete den Hut des Geschädigten und flüchtete anschließend zu Fuß. Zeugen beobachteten, dass sich der Flüchtige in einem nahegelegenen Gebüsch versteckte. Die Polizei konnte den stark alkoholisierten Tatverdächtigen, ein 53-jähriger Mann aus Frechen, zeitnah in seinem Versteck ausfindig machen. Im weiteren Verlauf zeigte sich dieser gegenüber der Polizei aggressiv und unkooperativ. Dies gipfelte in einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde (Atemvortest: 1,44 Promille). Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Raub und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Geschädigte blieb unverletzt. Gleiches gilt für den angegriffenen Polizisten.

PM (auszugsweise) der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 01.01.2020

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Silvester 2019 – Polizei Münster zieht positive Bilanz

Nach den Silvesterfeierlichkeiten zum Ende des Jahres 2019 zieht die Polizei Münster eine positive Bilanz. Zahlreiche Menschen waren unterwegs und feierten auf den Straßen, in Lokalitäten oder im privaten Umfeld zum größten Teil friedlich und ausgelassen, um das neue Jahr zu begrüßen.
Die Polizei Münster war mit knapp vier Dutzend Beamten zusätzlich im Einsatz und zeigte verstärkt Präsenz. Die Polizisten wurden zu 59 silvestertypischen Einsätzten gerufen. In den meisten Fällen mussten die Beamten bei Streitigkeiten und Körperverletzungen einschreiten. Auf dem Domplatz versuchte ein 21-Jähriger um kurz nach Mitternacht einen Polizisten mit einem Feuerwerkskörper zu verletzten. Der Münsteraner musste seinen Rausch von knapp 2 Promille im Gewahrsam ausschlafen. Ihn erwartet eine Strafanzeige. Insgesamt fertigten die Beamten zwölf Anzeigen wegen Körpervervetzungsdelikten und acht wegen Sachbeschädigung. Die Polizisten sprachen sieben Platzverweise aus und nahmen sieben Störer in Gewahrsam, ein weiterer wurde vorläufig festgenommen. Bei zwei Widerstandshandlungen wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

PM der POL Münster vom 01.01.2020

 

Römhild (Thüringen): Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand

Zeugen beobachteten am 31.12.2019 um 20:30 Uhr wie eine Person einen Feuerwerkskörper in den Fuß eines Verkehrsschilds steckte. Als dieser explodierte kam es zu einem Sachschaden. Ein Zeuge konnte den Beamten die Person beschreiben und die Adresse, in der die Person feiern soll. Als die Beamten den Täter aus dem Haus vor die Tür begleiten wollten, um seine Personalien festzustellen wurde dieser handgreiflich. Nachdem noch ein weiterer Gast versuchte gegen die Beamten vorzugehen mussten diese Pfefferspray einsetzen. Vor dem Haus kam es im Anschluss zu Beleidigungen gegen die Beamten. Die Täter wurden zweifelsfrei identifiziert und mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der LPI Suhl vom 01.01.2020

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, vier Polizisten verletzt, Einsatz von Pfefferspray, Schlagstock und Diensthund

Gegen 00:20 Uhr fiel einer Funkstreife der Diensthundeführergruppe Wilhelmshaven in der Gökerstraße in Wilhelmshaven auf, wie eine männliche Person vor einem dortigen Lokal mit einer Schusswaffe eine weibliche Person bedrohte.
Der Aufforderung, die Waffe auf den Boden zu legen, kam der Mann auch zunächst nach. Aus dem Lokal heraus bildete sich aber sofort eine Menschenmenge, die die Polizeibeamten bedrängte.
Die Kollegen konnten erkennen, wie eine weitere Person eine andere abseits abgelegte Schusswaffe versuchte aufzunehmen.
Inzwischen trafen weitere Funkstreifenwagen am Einsatzort ein.
Der mehrmaligen Aufforderung zurück in das Lokal zu gehen, kam die Menge jedoch nicht nach, sondern bedrängten weiterhin die eingesetzten Polizeibeamten, um sie an der Durchsetzung weiterer Maßnahmen zu behindern.
Auch die Androhung von Pfeffersprayeinsatz sowie weiterer Zwangsmassnahmen blieben zunächst erfolglos.
Letztendlich musste sowohl Pfefferspray als auch der Schlagstock eingesetzt werden. Ein Polizeibeamter wurde dabei von hinten angegriffen, der Angreifer konnte aber daraufhin zu Boden gebracht werden. Nur mit Hilfe der Diensthunde konnte die Menschenmenge zurückgedrängt werden.
Bei diesem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte an der Hand verletzt, zwei weitere Beamte durch den Pfeffersprayeinsatz.
Beide Beschuldigte (der Bedroher und der Angreifer) wurden in Gewahrsam genommen.
Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gg. Polizeibeamte, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte wurden eingeleitet.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 01.01.2020

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach einer gemeldeten häuslichen Gewalt, Opfer solidarisiert sich mit dem Beschuldigten, Zwei Polizisten verletzt

Eine Funkstreife wurde gegen 02:10 Uhr in die Friedrikenstraße in Wilhelmshaven zu einer häuslichen Gewalt gerufen.
Die eingesetzten Polizeibeamten sahen, wie ein Mann auf eine am Boden liegende Frau einschlug. Der Beschuldigte wurde sofort vom Opfer weggezogen und sollte mittels Handfesseln fixiert werden.
Das weibliche Opfer schlug daraufhin aber mit einer Spraydose auf den Hinterkopf des Polizeibeamten ein. Eine weitere Funkstreife traf inzwischen ein.
In der Wohnung befanden sich zudem ein Rottweiler und ein Mischlingshund. Ein Kollege wurde vom Mischlingshund in den Oberarm gebissen.
Beide Hunde konnten schließlich nur mittels Pfefferspray in Schach gehalten werden.
Glücklicherweise ging der Biss nicht durch die getragene Lederjacke des Polizeibeamten. Dieser erlitt aber ein schmerzhaftes Hämatom am Oberarm.
Das Pärchen stand unter Alkoholeinfluss und durfte die Nacht über ebenfalls in Polizeigewahrsam verbringen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 01.01.2020

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Nachdem ein 17-Jähriger am Silvesterabend gegen 23:00 Uhr die Polizei gerufen hatte, weil er angeblich mit Raketen und Pistolen beschossen worden sei, wurden die eintreffenden Polizeibeamten zunächst beleidigt und anschließend grundlos angegriffen.
Die Polizeibeamten konnten sich diesem Angriff erwehren und den Angreifer mit zur Dienststelle nehmen. Auf der Wache entschloss er sich, erneut die Kollegen anzugreifen.
Aufgrund seines Alters und seiner Alkoholisierung wurde er dem Klinikum zugeführt. Ein Erziehungsberechtigter wurde darüber in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 01.01.2020

 

Aachen/StädteRegion (Nordrhein-Westfalen): Erste Silvesterbilanz – gefeiert wurde zumeist friedlich – ähnlich hohe Einsatzbelastung wie in den Jahren zuvor

Für die Aachener Polizei war es eine einsatzintensive aber größtenteils auch friedliche Silvesternacht; die Beamtinnen und Beamten nahmen insgesamt 196 Einsätze wahr. Vielerorts herrschte in der Nacht zum neuen Jahr dichter Nebel, dieser erschwerte zeitweise den Straßenverkehr, gefeiert wurde aber trotzdem. Bei den typischen Einsatzanlässen wie Körperverletzungen, Schlägereien, Randale, Streitigkeiten und Sachbeschädigungen sank die Gesamtzahl im Vergleich zu den letzten Jahren (2014 bis 2018) erneut, von im Durschnitt 61 auf nun 46. Vor allem Sachbeschädigungen, Randalierer und Schlägereien nahmen ab. Streit und Körperverletzungsdelikte sind seit Jahren auf gleichem Niveau; 16 mal wurden die Beamten wegen Körperverletzungen gerufen, 15 mal meldete man Streitigkeiten. Ein Auszug solcher Einsätze in Aachen und der Städteregion:

In Eschweiler auf dem Markt schossen Jugendliche Silvesterraketen nicht in die Luft sondern in Richtung anderer Feiernder. Als zwei Männer die Jugendlichen daraufhin zur Rede stellten, griffen sie die beiden an und verletzten sie; ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Einer der Tatverdächtigen konnte in Tatortnähe von den Beamten aufgegriffen werden. Der alkoholisierte 16- Jährige leistete bei seiner Kontrolle erheblichen Widerstand und verletzte hierbei einen Polizisten leicht. Zur Ausnüchterung wurde der Jugendliche ins Polizeigewahrsam gebracht; ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 01.01.2020

 

Hamburg: Versuchtes Tötungsdelikt bei Familienstreit in Hamburg-Bergedorf

Tatzeit: 01.01.2020, 01:19 Uhr Tatort: Hamburg-Bergedorf, Fockenweide
Bei einem Familienstreit in Bergedorf ist in der Silvesternacht eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Die Mordkommission ermittelt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen gerieten ein Vater (49) und sein Sohn (19) während der privaten Silvesterfeier aus noch ungeklärten Gründen in Streit. Die beiden Streitenden zogen sich in ein separates Zimmer zurück, gefolgt von der Ehefrau und Mutter. Im weiteren Verlauf wurde diese durch einen Messerstich in den Hals lebensgefährlich verletzt.
Durch die von den Rettungskräften alarmierten Polizeibeamten wurden Vater und Sohn, beides Deutschkasachen, vorläufig festgenommen. Beide waren alkoholisiert.
Der 19-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 1,31 Promille, der 49-Jährige einen Wert von 1,44 Promille. Das mutmaßliche Tatmesser stellten die Beamten in der Wohnung sicher.
Zwei Freunde des 19-Jährigen, die in die Tatwohnung gelangen und sich nicht abweisen lassen wollten, wurden von den Polizeibeamten vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Die lebensgefährlich verletzte Frau (42) wurde unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert. Im Rahmen einer Notoperation konnte ihr Zustand stabilisiert werden. Derzeit soll sie sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr befinden.
Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler führen den aus polizeilicher Sicht inzwischen dringend tatverdächtigen Sohn einem Haftrichter zu. Der Vater wird mangels Tatverdacht wieder entlassen.

PM der POL Hamburg vom 01.01.2020

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Einsätze der Polizei im bergischen Städtedreieck zum Jahreswechsel

In der Silvesternacht 2019/2020 nahm die Polizei im bergischen Städtedreieck zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr, 300 Einsätze wahr.
Die Zahl verteilt sich auf 198 Einsätze in Wuppertal, 48 in Remscheid und 54 in Solingen. Damit liegt die Einsatzbelastung auf einem vergleichbaren Niveau zu den Vorjahren (2018=334, 2019=301). Im Folgenden werden die Vorjahreszahlen in Klammern dargestellt.
Insgesamt kam es zu 25 Körperverletzungen, darunter auch Schlägereien W=16, RS=5, SG=4 (12/5/3). 19 Mal rückten die Beamten zu Sachbeschädigungen an, W=12, RS= 4, SG=3 (9/5/3). 24 Ruhestörungen kamen zur Meldung, W=10, RS=7, SG=7 (11/6/4). Genau wie im Vorjahr mussten 13 Personen aus unterschiedlichen Gründen ins Polizeigewahrsam, W=7, RS=2, SG=4 (7/1/6).
Auch der unsachgemäße Umgang mit Böllern führte zu polizeilichen Einsätzen. Bei insgesamt 19 Einsätzen (W=11, RS=1, SG=7) mussten Feiernde auf die Gefahren hingewiesen und klärende Gespräche geführt werden.

An der Albrechtstaße versuchte eine 61-Jährige, gegen 20:50 Uhr, ihren Honda in eine Garage zu fahren. Dabei beschädigte sie ein geparktes Auto. Vermutlich aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes gelang das Einparkmanöver nicht. Als Polizeibeamte sie ansprachen, äußerte sie Beleidigungen und widersetzte sich den folgenden Maß-nahmen. Sie musste ihren Führerschein und eine Blutprobe abgeben.

PM (auszugsweise) der POL Wuppertal vom 01.01.2020

 

Kirchweyhe (Niedersachsen): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Auf dem Marktplatz Kirchweyhe hielten sich zum Start in das neue Jahr ca. 300 Personen auf. Vor Ort wurde vereinzelt ein sehr gefährlicher und unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern festgestellt. Überwiegend zeigten sich die angesprochenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsichtig. In zwei Fällen kam es zu Widerstandshandlungen und die beiden männlichen, alkoholisierten Personen im Alter von 17 und 22 Jahren mussten in Gewahrsam genommen bzw. dem gesetzlichen Vertreter zugeführt werden. Zwei Polizeibeamte wurden in diesem Zusammenhang leicht verletzt.

PM der PI Diepholz vom 01.01.2020

 

Bad Harzburg (Niedersachsen): Körperverletzung in Gaststätte mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte

Mittwoch, 01.01.2020, 00.45 Uhr Bad Harzburg, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße In einer Gaststätte in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße kam es zwischen mehreren Personen zu Streitigkeiten. In deren Verlauf „fliegen“ auf beiden Seiten die Fäuste und eine weibliche Person wird dabei verletzt sowie eine Brille beschädigt. Während der Sachverhaltsaufnahme kommt es durch einen Beteiligten zu Widerstandshandlungen gegen die vor Ort befindlichen Polizeibeamten.
Weiterhin werde diese auch noch durchbeleidigt von der männlichen Person. Die Person wird in Gewahrsam genommen und verbringt den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam in Goslar. Zuvor wurde noch eine Blutprobe entnommen. Gegen die männliche Person wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand u. Beleidigung gefertigt.

PM der PI Goslar vom 01.01.2020

 

Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Relativ ruhige Silvesternacht für Polizei


In Ennigerloh erhielt ein 19-Jähriger für eine Silvesterveranstaltung Am Flachswerk in Ennigerloh ein Hausverbot, da er Drogen verkauft haben soll. Bei seiner Durchsuchung händigte er dem Veranstalter einen Schlagring aus, der an die Polizei weitergegeben wurde. Die Einsatzkräfte erteilten dem Neubeckumer einen Platzverweis. Da er jedoch kurze Zeit wieder an der Feier erschien und herum pöbelte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam.
Gleiches Schicksal teilte ein 35-Jähriger Ahlener. Ein Bürger meldete der Polizei eine verdächtige Beobachtung in Vorhelm, Alter Münsterweg. Als die Polizeibeamten gegen 3.05 Uhr dort eintrafen, stellten sie mehrere Personen fest, die versuchten eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit einem Pkw aus dem Graben zu ziehen. Der Ahlener erklärte, dass er den Unfall verursacht habe. Da er offensichtlich alkoholisiert war, nahmen die Einsatzkräfte den Mann mit zur Blutprobenentnahme. Weil sie bei ihm Drogen fanden, stellten sie diese sicher und ließen ihm eine weitere Blutprobe entnehmen. Auf der Polizeiwache verhielt sich der 35-Jährige aggressiv und provozierend. Aufforderungen der Beamten kam er nicht nach. Daraufhin verbrachte er die nächsten Stunden zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle. Und seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher.

PM (auszugsweise) der POL Warendorf vom 01.01.2020

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Jahreswechsel 2019/2020 – Vorläufige Silvesterbilanz der Düsseldorfer Polizei – Starke Präsenz in der Innenstadt – Herausragende Sachverhalte aus der Altstadt bislang nicht bekannt

Anlässlich des Jahreswechsels 2019/2020 zieht die Düsseldorfer Polizei eine erste vorläufige Bilanz ihres Silvestereinsatzes im Stadtgebiet Düsseldorf. Insbesondere aus der Altstadt sind bislang keine herausragenden polizeilichen Sachverhalte bekannt geworden. Die Anzahl der Einsätze für das gesamte Stadtgebiet lag in diesem Jahr leicht über der des Vorjahres. Bei kaltem und trockenem Wetter wurde die Düsseldorfer Altstadt auf den Straßen und Plätzen zunächst schwach frequentiert. Deutlich sichtbare Polizeikräfte besetzten Präsenzpunkte in und rund um die Altstadt. Somit waren sie für alle Besucher der Silvesterfeierlichkeiten jederzeit ansprechbar. Es kam zunächst zu wenigen Einsatzanlässen. Ab 22.00 Uhr setzte dann ein deutlicher Zulauf in der Altstadt ein. Vor allem auf dem Burgplatz war ein deutliches Besucheraufkommen zu verzeichnen. Ein Beamter der Hundertschaft erlitt durch Pyrotechnik leichte Verletzungen (Knalltrauma), blieb aber einsatzfähig. Gegen Mitternacht waren der Burgplatz und das angrenzende Rheinufer voll ausgelastet.
Das Verbot von Pyrotechnik wurde überwiegend befolgt. Nur vereinzelt kam es durch Einzelne zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Gegen 23.45 Uhr wurden zwei weitere Einsatzkräfte im Innenstadtbereich durch Knallkörper leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig. Kurz nach dem Jahreswechsel zeigten sich erste Abwanderungstendenzen zu den U-Bahnhaltestellen. Gegen 1.30 Uhr war der Burgplatz nur noch mäßig frequentiert. Die Gaststätten blieben weiterhin stark besucht. Starke polizeiliche Präsenz und das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte sorgten dafür, dass die meisten Sachverhalte rechtzeitig präventiv bereinigt und mögliche Eskalationen oder Ausschreitungen verhindert werden konnten. Die Einsatzintensität war im weiteren Verlauf der Nacht etwas höher als im vergangenen Jahr und blieb bis in die frühen Morgenstunden des 1. Januar 2020 konstant hoch. Während der Einsatzbewältigung im Laufe der Nacht wurden sechs weitere Beamte (insbesondere durch Widerstandshandlungen) leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortführen. Anbei die vorläufige Bilanz des Jahreswechsels in Zahlen (Stand 6.00 Uhr): Während des Silvestereinsatzes wurden 178 Personen kontrolliert (Vorjahr 175). 102 Personen mussten Platzverweise erteilt werden (Vorjahr 78). 12 Personen mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. (Vorjahr 14) Die Beamtinnen und Beamte schrieben 19 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten (Vorjahr 9). Die Anzahl der bislang gemeldeten Taschendiebstahlsdelikte lag bei 14 (Vorjahr 10).

PM der POL Düsseldorf vom 01.01.2020

 

Uelzen (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Neujahr, gegen 02:00 Uhr, sollte ein 39-jähriger Gast die Wohnung einer 61-Jährigen in Uelzen, Albrechtstraße, verlassen. Als die einschreitenden Beamten ihn hierzu aufforderten, schlug er eine Beamtin und trat einem Beamten auf den Fuss. Ein Strafverfahren folgt und eine Übernachtung in der Zelle.

PM der PI Lüneburg vom 01.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Überwiegend ruhiger Verlauf der Silvesternacht, Raub auf Tankstelle in Marxzell

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe verlief die Silvesternacht aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig. Vor Mitternacht kam es lediglich zu vereinzelten Mülleimerbränden und kleineren Streitigkeiten, welche sich im weiteren Verlauf der Nacht häuften. Ursachen für die Kleinstbrände waren wohl vor allem unsachgemäß verwendete oder entsorgte Feuerwerkskörper.
Die Polizei Karlsruhe führte bereits am frühen Abend Präsenz- und Kontrollmaßnahmen durch. Insgesamt waren über 250 Polizistinnen und Polizisten im Dienst, die insgesamt zirka 500 Einsätze zu bewältigen hatten. Es wurden über die Nacht nach bisherigen Erkenntnissen elf Körperverletzungs-, neun Diebstahls-, elf Sachbeschädigungs- und vier Widerstandsdelikte zur Anzeige gebracht. Gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz wurden 15 Verstöße zur Anzeige gebracht. Insgesamt 38 Platzverweise mussten ausgesprochen werden, 25 Ruhestörungen waren zu verzeichnen. Vier Personen wurden festgenommen, zehn Personen mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Es kam zu insgesamt
14 Verkehrsunfällen, zudem wurden bei Verkehrskontrollen 14 Trunkenheitsfahrten mit einem Spitzenwert eines PKW-Fahrers von knapp zwei Promille festgestellt.
Die Polizei musste zu mehr als 20 Einsätzen wegen kleineren Bränden ausrücken.
Wie auch zum vergangen Jahreswechsel versammelten sich im Stadtgebiet Karlsruhe mehrere tausend Personen auf den öffentlichen Plätzen. Auf dem Marktplatz feierten gegen Mitternacht zirka 2.000 bis 2.500 Personen ausgelassen den Beginn des neuen Jahres. Teilweise kam es dort aufgrund des unsachgemäßen Umganges mit Feuerwerkskörpern sowie des Abbrennens von Böllern zu gefährlichen Situationen, welche allerdings durch sofortiges Einschreiten der Polizei weitestgehend unterbunden werden konnten. Ein 25-jähriger Afghane wurde gegen 00:00 Uhr durch Polizeibeamte festgenommen, nachdem er mehrere Böller in die Menschenmenge geworfen und Flaschen mit startenden Raketen umgetreten hatte. Neben einer Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte musste er zudem die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt.

PM (auszugsweise) des PP Karlsruhe vom 01.01.2020

 

Landstuhl/Kindsbach (Rheinland-Pfalz): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

In der Neujahrsnacht wurden gegen 01.45 h der Polizei zwei verletzte Personen nach einer Schlägerei in Kindsbach gemeldet. Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten wurden von mehreren Personen in aggressiver Stimmung empfangen und unmittelbar tätlich angegangen. Besonders zwei alkoholisierte Personen im Alter 30 und 33 Jahren beleidigten die Polizisten mit wüsten Beschimpfungen und gingen gegen die Beamten vor. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation entschärft werden. Ein Beamter erlitt durch einen Faustschlag eine Rippenprellung, vier weitere erlitten Augenreizungen. Zwei Beschuldigte wurden festgenommen.

PM der PD Kaiserslautern vom 01.01.2020

 

Kreis Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): Einsatzbilanz zur Silvesternacht

Die Polizeidirektion Bad Segeberg verzeichnete in der Silvesternacht ein ähnliches Einsatzaufkommen wie in den Vorjahren. In der Zeit vom 31.12.2019, 18 Uhr bis zum 1. Januar 2020, 6 Uhr wurden die Polizeibeamten zu insgesamt 225 Einsätzen gerufen. Davon entfielen 125 auf den Kreis Pinneberg und 100 auf den Kreis Segeberg. Im Vorjahr waren es insgesamt rund 30 Einsätze mehr.

In Norderstedt kam es gegen 1:40 Uhr in der Müllerstraße zu einer Bedrohung. Ein 33-jähriger Norderstedter schlug mit den Fäusten gegen die Fenster und Türen des Hauses einer Nachbarin. Im weiteren Verlauf drohte er ihr mit dem Tode und zeigte eine Handgranate. Der Mann zog sich danach in seine Wohnung zurück. Dort überwältigten die Norderstedter Polizeibeamten den 33-jährigen Norderstedter.
Sie nahmen ihn in Gewahrsam, wo er sich weiterhin aggressiv verhielt. Bei der Handgranate handelte es sich um eine Attrappe.

PM (auszugsweise) der PD Bad Segeberg vom 01.01.2020

 

Wittmund (Niedersachsen): Randalierer landet im Gewahrsam

Am späten Silvesterabend, gegen 23:45 Uhr, wird der Polizei ein Randalierer in der Berliner Straße gemeldet. Bei Eintreffen der Beamten greift der 18-Jährige Wittmunder diese sofort und unvermittelt an. Durch den Einsatz von Pfefferspray kann sein Angriff abgewehrt werden. Der 18-Jährige kann daraufhin festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Aurich zugeführt werden, wo er die erste Nacht des neuen Jahres verbringt. Des Weiteren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den 18-Jährigen eingeleitet.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 01.01.2020

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Großaufgebot von Polizeikräften schützt eine Silvesterveranstaltung und eine angemeldete Kundgebung

In der Silvesternacht fand in der Rüya-Halle in der Eisenbahnstraße 22 eine Silvesterveranstaltung statt. Gegen 01 Uhr war der Auftritt eines syrischen Künstlers geplant. Aufgrund dieser Veranstaltung war eine Kundgebung zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr angemeldet mit dem Thema „Keine Plattform für ein Verherrlicher des Regimes von Assad“. Gegen 17.30 Uhr trafen die ersten Teilnehmer der Kundgebung ein. Zu Beginn fanden sich rund 250 Teilnehmer ein, es handelte sich hauptsächlich um junge Männer, die teilweise überregional angereist waren. Die Atmosphäre war von Beginn der Kundgebung an sehr angespannt. Teilweise wurde Pyrotechnik aus der Menge der Versammlungsteilnehmer gezündet. Der Zulauf zur Veranstaltung hielt stetig an.
Aufgrund des starken Zulaufs und der hochemotionalen und teilweisen aggressiven Stimmung wurden weitere Polizeikräfte angefordert.
Gegen 20.30 Uhr teilte der Versammlungsleiter mit, dass er die Sicherheit der Kundgebung nicht mehr gewährleisten könne, da sich mittlerweile ca. 600 Teilnehmer eingefunden hatten und die Stimmung emotional und aggressiv wäre.
Daher beendete er die Versammlung um 20.50 Uhr in Absprache mit dem Polizeiführer vorzeitig.
Nach Beendigung der Versammlung wurden die Teilnehmer in Richtung Eisenbahnstraße abgedrängt, nachdem sie sich weigerten die Örtlichkeit zu verlassen.
Teile der der abgewanderten Versammlungsteilnehmer sammelten sich in der Floßwörthstraße, ca. 100 Personen an der Eisenbahnbrücke in Richtung Voltastraße, ca. 150 Personen an der Kreuzung Floßwörthstraße/ Pfingstweidstraße. Aus diesen Gruppen heraus wurden ankommende Besucher der Silvesterveranstaltung teilweise mit faustgroßen Steinen und Eiern beworfen.

Während der Einsatzmaßnahmen wurden keine Personen verletzt. Die Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Mannheim wurde von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt.

PM (auszugsweise) des PP Mannheim vom 01.01.2020

 

Frankfurt (Hessen): Vorläufige Bilanz der Frankfurter Polizei zum Jahreswechsel

Die Frankfurter Polizei blickt auf eine ereignisreiche und arbeitsintensive Nacht anlässlich der Feierlichkeiten im Frankfurter Stadtgebiet zum Jahreswechsel 2019/2020 zurück. Häufigste Einsatzanlässe waren körperliche Auseinandersetzungen, Streitigkeiten und Sachbeschädigungen. Der Polizei gelang es jedoch, aufgrund umfangreicher personeller und organisatorischer Vorbereitungen, in allen Fällen schnell und konsequent einzuschreiten bzw. zu reagieren. Leider wurden auch in diesem Jahr wieder Einsatz- und Rettungskräfte angegangen.

Genau um Mitternacht wurden in Rödelheim Einsatzkräfte mit Raketen beschossen und Sperrmüll als Barrikaden auf der Straße errichtet und teilweise entzündet.
Die Lage konnte schnell durch Polizeieinheiten beruhigt und die Brände durch die Feuerwehr gelöscht werden. Eine Beamtin wurde durch Böllerwürfe leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber fortsetzen.

Im Laufe der Nacht kam es zu über 70 freiheitsentziehenden Maßnahmen. Dazu zählen sowohl Festnahmen u.a. wegen Körperverletzungsdelikten, Verstößen gegen das Waffengesetz sowie wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung und Sachbeschädigung, als auch Ingewahrsamnahmen von aggressiven oder stark betrunkenen Personen.

Die Frankfurter Polizei dankt ihren Kooperationspartnern, der Stadt Frankfurt am Main und der Bundespolizei sowie der Feuerwehr Frankfurt, für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen ein frohes neues Jahr!

PM (auszugsweise) des PP Frankfurt a.M. vom 01.01.2020

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Polizeibilanz der Silvesternacht


Gegen 05.00 Uhr kam es in der Marienstraße zu einer Schlägerei zwischen 20 bis
30 Personen. Die Streitenden mussten durch die eingesetzten Polizeikräfte voneinander getrennt werden. Dabei kam es auch zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten. Wegen der Beteiligung an der Schlägerei ist gegen sieben Personen ein Strafverfahren eingeleitet worden. Von den an der Auseinandersetzung beteiligten Männern kamen vier anschließend ins Polizeigewahrsam. Allein bei diesem Einsatz mussten gegen 15 Personen Platzverweise ausgesprochen werden.

PM (auszugsweise) der KPB Paderborn vom 01.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Vorläufige Silvesterbilanz in Dortmund: Mehrheit feierte friedlich den Jahreswechsel – eine Minderheit hielt sich nicht an die Regeln


Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger reagierte kooperativ auf die mehr als 450 Ansprachen durch die uniformierten Einsatzkräfte. Nicht alle Besitzer von Feuerwerkskörpern hielten sich an die Spielregeln und zündeten im Bereich der Petrikirche teilweise massiv Raketen oder Böller innerhalb einer Verbotszone. Zwei Polizisten wurden dabei leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die Tatverdächtigen wurden angezeigt.

PM (auszugsweise) der POL Dortmund vom 01.01.2020

 

Penzberg (Bayern): Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 01.01.2020 um 04.24 Uhr wurde die PI Penzberg von den Betreibern einer Gaststätte in der Philippstraße verständigt, dass eine Frau die Gaststätte trotz Schließung nicht verlassen würde. Die Streife traf auf eine deutlich stark alkoholisierte Frau, die zunächst nicht ansprechbar war. Es wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Bei der Dame wurden verschiedene Medikamente aufgefunden. Diese wurden in Augenschein genommen. Die Frau wurde immer aggressiver und verweigerte die Angabe ihrer Personalien. Die Dame wurde in Gewahrsam genommen und zur PI Penzberg gebracht. Dabei schlug die Frau gegen die Brust einer Beamtin, die aber unverletzt blieb.
In der Dienststelle verweigerte die Frau die Untersuchung durch einen hinzugezogenen Arzt. Ihre Identität konnte festgestellt werden. Es handelte sich um eine 29-jährige Frau ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Sie ist wahrscheinlich in Tschechien wohnhaft. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte die Frau die Beamten fortlaufend mit Worten wie „Motherfucker, Bitch, usw.“
Da die Frau unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss stand und Suizidgedanken äußerte wurde sie ins Klinikum Agatharied eingewiesen. Auf dem Weg zum Rettungswagen leistete die Frau erneut Widerstand. Sie trat einem 29-jährigem Beamten gegen den Oberschenkel. Die Frau wurde vor dem Rettungswagen zu Boden gebracht, um gefesselt zu werden. Dagegen wehrte sie sich. Eine 25-jährige Beamtin wurde bei der Maßnahme am rechten Knie verletzt. Die Frau wurde in den Rettungswagen gebracht und dort in gefesseltem Zustand zur Klinik gefahren.

PM der PI Penzberg vom 01.01.2020

 

Osnabrück (Niedersachsen): Fazit Silvesternacht


Gegen 22:40 Uhr fiel einer Funkstreife auf der Belmer Straße ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann auf einem Kinderfahrrad auf. Noch bevor die Beamten den Mann ansprechen konnten, stürzte er auf die Straße. Es bestand der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Bei seiner Befragung wurde der 28-jährige Osnabrücker sofort aggressiv und sperrte sich gegen alle Maßnahmen. Als er in den Streifenwagen gesetzt werden sollte, spuckte er und traf eine 26-jährige Beamtin am Kopf. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Nacht verbrachte er in der Gewahrsamszelle. Das benutzte Fahrrad wurde mutmaßlich zuvor entwendet, die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Osnabrück vom 01.01.2020

 

Neuwied/R. (Rheinland-Pfalz): Silvesternacht


Neuwied ST Heimbach-Weis – Gegen 01.55 Uhr wurde aus einer zunächst gemeldeten und bereits behobenen Ruhestörung ein Widerstand gegen Polizeibeamte. Ein zuvor durch die Wohnungsmieterin der Wohnung verwiesener Mann rastete plötzlich aus und schlug und trat nach den eingesetzten Beamten und dem Personal des Rettungsdienstes. Ein Alko-Test bei dem 22jährigen Mann aus Boppard ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille, außerdem dürfte der junge Mann Betäubungsmittel konsumiert haben. Ihm wurde, nachdem der Widerstand gebrochen war, eine Blutprobe entnommen. Entsprechende Strafanzeigen wurden vorgelegt.
Neuwied Innenstadt – Zu einem weiteren Fall von Widerstand gegen Polizeibeamte kam es etwa zur gleichen Zeit vor einer neuen Diskothek in der Heddesdorfer Straße. Hier wollte ein alkoholisierter, 42jähriger Mann aus Neuwied zunächst seine Rechnung nicht bezahlen und dann seine Personalien nicht angeben. Bei Eintreffen der Polizei befand er sich in einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienst der Disko, dann ging der Mann sofort auf die Polizeibeamten los. Er musste schließlich in Gewahrsam genommen werden, wo er den Rest der Silvesternacht verbringen durfte. Hier randalierte der Mann zudem erheblich. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt eine Handknochenfraktur. Neben mehreren Strafanzeigen erwartet den Mann nun eine nicht unerhebliche Rechnung für die Reparatur einer Gewahrsamseinrichtung.

PM (auszugsweise) der PI Neuwied vom 01.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Zusammenfassung der polizeilichen Silvester-Ereignisse im neuen Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim

Pforzheim – Gefährliche Körperverletzung Im Bereich des Leopoldplatzes wurde ein 24jähriger Deutscher aus einer Gruppe heraus zunächst mit Feuerwerkskörpern beworfen. Als er sich hierauf gegenüber der Personengruppe beschwerte, wurde er von drei Männern angegangen, geschlagen und hierdurch leicht verletzt. Zwei Tatverdächtige konnten durch die eingesetzten Polizeibeamten sofort festgenommen werden, ein Dritter konnte fliehen. Die beiden 19 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen aus dem Irak wurden zum Polizeirevier Pforzheim-Nord gebracht. Da sich der 23jährige auch auf der Polizeiwache aggressiv verhielt, wurde er über Nacht in Polizeigewahrsam genommen, dem 19jährigen wurde ein Platzverweis für die Innenstadt ausgesprochen. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord, Tel. 07231-186-3211 entgegen.

00.58 Uhr: Ötisheim – Widerstand gegen Polizeibeamte Bei Widerstandshandlungen durch einen 42jährigen wurde in der Maulbronner Straße ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Mann sollte nach einem Sturz auf den Kopf durch Rettungskräfte des DRK behandelt und versorgt werden. Hierbei verhielt er sich sofort aggressiv und trat um sich. Auch gegen die eingesetzten Polizeibeamten leistete er Widerstand und schlug um sich. Der 42jährige Mann aus Italien war deutlich alkoholisiert.
Er musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben und wurde im Anschluss über die Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Auf ihn wartet eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

21.20 Uhr: Horb-Rexingen – Polizeibeamter nach körperlichen Auseinandersetzung angegriffen Nach einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung sollten die Personalien aller Beteiligten durch die Polizei festgestellt werden. Bei der Aufnahme des Sachverhalts in der Freudenstädter Straße stellten Beamte des Polizeirevers Horb fest, dass sich ein 17-jähriger Tatverdächtiger in einem Schrank versteckte. Dieser griff daraufhin sofort einen der Beamten an und versuchte ihn mit einem Schlag ins Gesicht zu treffen. Der Angriff des 17-Jährigen konnte durch Pfefferspray abgewehrt werden. Er konnte in der Folge überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der alkoholisierte Jugendliche stand laut eigenen Angaben unter dem Einfluss von Marihuana und hatte eine Atemalkoholkonzentration von über einem Promille. Er wurde im Laufe der Nacht nach Rücksprache mit den Eltern wieder entlassen.

PM (auszugsweise) des PP Pforzheim vom 01.01.2020

 

Wolfsburg (Niedersachsen): Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr massiv mit Feuerwerksraketen und Leuchtmunition beschossen – Polizeikräfte beenden Silvesterfeuerwerk

Bei einem Einsatz wegen eines Brandalarms in einem Schulkomplex in Wolfsburger Stadtteil Westhagen wurden in der Silvesternacht Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr massiv mit Feuerwerksraketen und Leuchtmunition durch ausufernde Silvesterfeiernde vom nahen Marktplatz vor dem Einkaufszentrum beschossen.
Nachdem Einsatzbeamte aus Braunschweig und Gifhorn zur Unterstützung am Einsatzort zusammengezogen wurden, stellen 26 Einsatzkräfte bei insgesamt 31 Personen die Identität fest. Mit Platzverweisen wurde das Silvesterfeuerwerk der Feiernden nach drei Stunden schließlich beendet. Als sich vier Beteiligte im Alter zwischen 18 und 23 Jahren den polizeilichen Maßnahmen widersetzen und als mutmaßliche Tatverdächtige von Einsatzkräften erkannt werden, fixieren Beamte das Quartett mit Handfesseln. Es werden drei Schreckschusswaffen mit Aufsätzen zum Verschießen von Feuerwerksmunition sichergestellt. Erst später stellte sich heraus, dass Schulfensterscheiben mutwillig zerstört und in dem betroffenen Klassenzimmer Knallkörper gezündet wurden. Vermutlich entstand ein Schaden von über 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Landfriedensbruch in besonders schwerem Fall.
Nach ersten Erkenntnissen wurden zunächst mehrere Fensterscheiben der Wolfsburger Oberschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zerstört. Danach wurden mehrere angezündete Silvesterraketen und Knallkörper in ein Klassenzimmer geworfen. Brandbeschädigungen an dem Schulmobiliar, Wänden und dem Fußboden waren die Folge. Zu diesem Zeitpunkt halten sich mindestens 50 Feiernde auf dem nahen Marktplatz zum Silvesterfeuerwerk auf. Als Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr aufgrund des Brandmeldealarms im Schulkomplex den genauen Brandort lokalisieren, werden sie mit Böllern beworfen, die in einer extrem lauten blitzartigen Detonation abbrennen, so das Beamte später von illegalen Feuerwerkskörpern ausgehen. Als die Einsatzkräfte sich in dem betroffenen Klassenzimmer zur Schadensbegutachtung aufhalten, näherte sich eine kleine Gruppe, zündete Raketen und nutzte Feuerwerksmunition, die nur aus Schreckschusswaffen abgefeuert werden kann. Diese Feuerwerksgeschosse schlugen durch die zerstörten Scheiben direkt in dem Klassenzimmer zwischen den Kräften ein. Zum Glück wurde keine Einsatzkraft verletzt. Bei diesen Waffen handele es sich nach dem Waffengesetz um erlaubnispflichtige Waffen, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen nicht geführt werden dürfen.
Nach den ausgesprochenen Platzverweisen löste sich die Gruppe auf dem Marktplatz auf. Die zerstörten Scheiben der Schule wurden gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Wolfsburg vom 01.01.2020

 

Oberfranken (Bayern): Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzungen

In der Silvesternacht waren die Beamten bei über 30 Einsätzen im Zusammenhang mit Körperverletzungen vor Ort, 39 Menschen wurden verletzt.
In Bamberg erlitt in der Nacht zudem ein Mann bei einer Auseinandersetzung Verletzungen durch ein Messer und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt nun die Kriminalpolizei Bamberg.
Ein aggressiver Betrunkener leistete um Mitternacht in Forchheim bei seiner Gewahrsamnahme durch Polizisten, mit Schlägen und Tritten erheblichen Widerstand. Drei Beamte trugen Verletzungen davon, einer musste im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. An einem Polizeiauto richtete Mann zudem einen Sachschaden von mehreren hundert Euro an.
Nach einer vorangegangenen Streitigkeit mussten Polizisten am Abend in Unterleinleiter, Landkreis Forchheim, einen 31-Jährigen in Gewahrsam nehmen und fesseln. Dabei trat der Mann gegen zwei Beamte und verletze sie leicht.

PM (auszugsweise) des PP Oberfranken vom 01.01.2020

 

Augsburg (Bayern): Eine Schlägerei von vielen an Silvester

Innenstadt – Am 01.01.2020 gegen 04.00 Uhr kam es im Bereich der Konrad-Adenauer-Allee zu einer Schlägerei zwischen zwei 18- bzw. 28-Jährigen. Bei Eintreffen der Polizeistreife rannte der 18-Jährige davon und „flüchtete“ sich in einen Stadtbus. Der Fahrer erkannte die Situation und fuhr nicht weiter. Als Polizeibeamte den Mann aus dem Bus holten, versuchte er erneut wegzulaufen und wurde von einem Beamten festgehalten. Dabei stürzten beide zu Boden. Beim anschließenden Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,4 Promille festgestellt. Er muss mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte rechnen. Sein 28-jähriger Kontrahent war mit knapp zwei Promille betrunken und musste wegen einer Kopfplatzwunde ins Klinikum gebracht werden. Auch gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt, denn der 18-Jährige wurde offenbar durch die vorangegangene Auseinandersetzung im Gesicht leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Nord vom 01.01.2020

 

München (Bayern): Jugendlicher richtet Schusswaffe auf Polizeibeamte – Trudering

Am Dienstag, 31.12.2019, gegen 23:45 Uhr, befand sich eine Streife der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) in der Wasserburger Landstraße. Dort bemerkten die Beamten mehrere Jugendliche. Einer der Jugendlichen aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft.
Als die Beamten anhielten und auf die Gruppe zugingen, zielte der Jugendliche aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug. Dabei löste sich jedoch kein Schuss mehr. Es war aber deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche flüchtete daraufhin. Die beiden Polizeibeamten (24 und 22 Jahre alt) verfolgten ihn und konnten ihn schließlich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-jährigen Münchner. Bei der anschließenden Absuche des Fluchtweges konnte auch die Schusswaffe aufgefunden werden. Es handelt sich dabei um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist.
Der 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung und ED-Behandlung seiner Mutter übergeben. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie einem Vergehen nach dem Waffengesetz.

PM des PP München vom 01.01.2020

 

Füssen (Bayern): Tumulte am Neujahrstag in Füssener Diskothek

In den frühen Morgenstunden des neuen Jahres kam es in einer Diskothek im Füssener Westen zu erheblichen Differenzen unter den dortigen Gästen, sodass die Polizei anrücken musste. Die Lage vor Ort gestaltete sich äußerst undurchsichtig. Gegen mehrere Personen musste die Polizei mit unmittelbaren Zwang vorgehen, da sie ihren Unmut auf die eingesetzten Kräfte verbal aggressiv ausließen. Eine Person musste in die Zelle der Polizeiinspektion Füssen verbracht werden. Die Polizei Füssen wurde durch mehrere Streifen der Bundespolizei unterstützt. Dadurch gelang es die Lage vor Ort zu beruhigen. Nach derzeitigen Stand der Dinge war von mehreren Auseinandersetzungen auszugehen, die nicht zwingend miteinander zu tun hatten. Der Auslöser für den Tumult konnte letztlich nicht gänzlich geklärt werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Füssen unter der Telefonnummer 08362-9123-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Polizeibeamtin mit Pfefferspray angegriffen

Am 31.12.2019 gegen 12.00 Uhr sollte durch eine Streife der Polizeiinspektion Memmingen eine 47-Jährige am Bahnhof in Memmingen kontrolliert werden. Die 47-Jährige wurde zuvor vom Zugbeleiter im Zug ohne gültigen Fahrerschein erwischt. Bei der Kontrolle durch die Streife rastete die Dame unvermittelt aus und sprühte einer eingesetzten Beamtin Pfefferspray ins Gesicht, welches sie hinter einem Regenschirm versteckte. Daraufhin wurde die Frau gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Dort konnten schließlich die Personalien der 47-Jährigen festgestellt werden. Dabei verhielt sie sich weiterhin aggressiv und trat in Richtung eines Beamten. Im Anschluss wurde die Dame aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustandes in ein Krankenhauses verbracht. Die eingesetzte Beamtin wurde durch das Pfefferspray leicht verletzt. Die 47-Jährige erwartet nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Leistungserschleichung und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.01.2020

 

Salzburg: Aggressives Verhalten gegenüber Polizei und Rettung

Ein 20-jähriger stark alkoholisierter Pinzgauer wurde in der Silvesternacht kurz nach 2 Uhr in Kaprun im Schnee liegend aufgefunden. Sowohl der verständigten Rettung als auch der Polizeistreife gegenüber verhielt er sich aggressiv und schlug mit den Händen um sich. Dabei erlitt ein 35-jähriger Rettungssanitäter Gesichtsverletzungen unbestimmten Grades. Der junge Mann musste vorübergehend festgenommen werden. Aufgrund seines körperlichen Zustandes wurde er ins Krankenhaus gebracht. Hier beruhigte er sich und die Festnahme konnte aufgehoben werden. Am frühen Nachmittag erschien er bei der Polizei Kaprun. An den Vorfall konnte er sich zwar nicht erinnern, zeigte sich jedoch reumütig. Eine Anzeige wegen Körperverletzung folgt.

PA der LPD Salzburg vom 01.01.2020

 

Erfurt (Thüringen): Bedrohung mit Schreckschusswaffe

Das neue Jahr war erst wenige Stunden alt, als Polizeibeamte des Inspektionsdienstes Süd auf einen erheblich betrunkenen 34-jährigen Erfurter trafen, welcher lautstark verfassungsfeindliche, rechtsextremistische Parolen skandierte. Nachdem die Person angesprochen wurde, richtete diese eine Handfeuerwaffe auf die Beamten. Durch deren besonnenes Handeln konnte der Angreifer überwältigt und in Gewahrsam genommen werden, ohne dass jemand ernsthaft verletzt wurde. Bei der Handfeuerwaffe, welche der 34-Jährige bei sich hatte, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, deren Besitz zwar erlaubnisfrei, deren Führen jedoch erlaubnispflichtig ist. Über einen kleinen Waffenschein verfügte der Mann nicht. Dieser hat sich nun strafrechtlich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu verantworten.

PM der LPI Erfurt vom 01.01.2020

Erfurt (Thüringen): Fußgänger greift Polizisten wegen fünf Euro Verkehrsverstoß an

Eine Verkehrskontrolle der eher unerfreulichen Art beschäftige am frühen Dienstagmorgen, gegen 02:10 Uhr, den Inspektionsdienst Süd der Erfurter Polizei. Anlass war ein Fußgänger, der die Johannesstraße in Erfurt bei einer roten Ampel überquerte. Die zufällig in der Nähe befindlichen Polizisten suchten daraufhin das Gespräch zum 57-Jährigen. Insbesondere aufgrund einer offensichtlichen Alkoholisierung sollte er auf die Gefahren seines Verhaltens hingewiesen werden, auch wenn die Verkehrsdichte in den Nachtstunden hier eher gering ist. Den eher zur Sensibilisierung gedachten Hinweis nahm der 57-Jährige jedoch zum Anlass, sich sehr unkooperativ zu verhalten. Auch die Angabe seine Personalien verweigerte er und brachte hierbei deutlich seine Missachtung zum Ausdruck. Den Beamten blieb daher zur Feststellung seiner Personalien nur die Möglichkeit, ihn nach einem Ausweis zu durchsuchen. Die Androhung einer Durchsuchung missfiel dem 57-Jährigen jedoch derart, dass er die Beamten unvermittelt mit einem Schlag gegen den Oberkörper angriff. Zur Abwehr wurde er zu Boden gebracht und anschließend gefesselt. Nun konnte auch die Identität geklärt werden. Aus einer eher einwirkend und hinweisend gedachten Kontrolle wurde so ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte. Das zu erwartende Verwarngeld für das Überqueren einer roten Ampel als Fußgänger beläuft sich auf gerade mal fünf Euro. Das nun eingeleitete Strafverfahren hingegen sieht eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, oder eine Geldstrafe vor, die fünf Euro mit Sicherheit übersteigen wird. Der 57-Jährige wird sich nun fragen müssen, ob er hier eine gute Entscheidung getroffen hat.

PM der LPI Erfurt vom 31.12.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte ist es am Montagnachmittag in der Berliner Straße gekommen. Gegen 15.00 Uhr wurde die Polizei wegen Streitigkeiten in die Räumlichkeiten eines Paketdienstes gerufen, da es zwischen einem 44-jährigen Kunden und einer Angestellten zu Unstimmigkeiten wegen einer Paketbeförderung gekommen war. Hierbei wurde die Angestellte mehrfach beleidigt und der Vorfall von dem Mann mittels Kamera gefilmt. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme sollte der aggressive Kunde, der ein Klappmesser sowie Pfefferspray mit sich führte, durchsucht werden. Da er äußerte, sich nicht durchsuchen zu lassen, wurde die Durchführung der Maßnahme unter Zwang angedroht. Auch hiervon ließ er sich nicht beeindrucken, weshalb er zu Boden gebracht und fixiert wurde, sodass die Durchsuchung gefahrlos durchgeführt werden konnte. Da Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung vorlagen, wurde der 44-Jährige in einer Fachklinik vorgestellt. Während der Fahrt dorthin äußerte er gegenüber den eingesetzten Beamten eine Vielzahl von Beleidigungen.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 31.12.2019

 

Mitte (Berlin): Ohne TÜV in den Fokus einer Fahrradstreife geraten

Gestern Vormittag wurde eine Fahrradstreife gegen 11 Uhr auf einen Renault in der Klosterstraße in Mitte aufmerksam, dessen TÜV abgelaufen war. Als die Polizeikräfte den Fahrer überprüfen wollten, flüchtete dieser, um sich der Kontrolle zu entziehen. Eine Abfrage des Kennzeichens ergab, dass das Kennzeichen wegen Urkundenfälschung zur Fahndung ausgeschrieben war. Zur Unterstützung angeforderte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 32 konnten den Renault nach kurzer Absuche an der Grunerstraße feststellen. Der Anweisung anzuhalten, kam der Fahrer jedoch nicht nach. Im weiteren Verlauf fuhr der Renault-Fahrer über eine rote Ampel, wobei er Fußgänger, welche gerade bei Grün über die Straße liefen, gefährdete. Nur durch das Beiseitespringen der Fußgänger konnte ein Zusammenstoß mit dem Auto verhindert werden. Verletzt wurde niemand. In der Stralauer Straße fuhr der Einsatzwagen der Polizei links neben dem Renault. Beide Fahrzeuge verringerten ihre Geschwindigkeit. Plötzlich soll der Renault nach links gezogen sein und den Einsatzwagen gerammt haben und beide Fahrzeuge kamen zum Stillstand. Da der Fahrer des Renaults sich nicht freiwillig aus seinem Auto begab, mussten die Polizisten eine Seitenscheibe des Fahrzeuges einschlagen und den 29-jährigen Fahrer aus dem Auto ziehen. Hier gab er an, keinen Führerschein zu besitzen und Drogen konsumiert zu haben. Der Renault wurde mitsamt der mutmaßlich gefälschten Kennzeichen beschlagnahmt. Der 29-Jährige wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss entlassen. Ein Polizist wurde beim Einschlagen der Scheibe leicht an der Hand verletzt und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

PM Nr. 3046 der POL Berlin vom 31.12.2019

 

Bad Harzburg (Niedersachsen): Verkehrsunfallflucht unter Alkoholeinfluss und anschließendem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung

Dienstag, 31.12.2019, 00.05 Uhr Bad Harzburg, Ilsenburger Straße Ein Zeuge beobachtet, wie die 47-jährige Fahrzeugführerin eines Opel Corsa auf der Ilsenburger Straße zunächst gegen einen geparkten Pkw fuhr und diesen beschädigte. Im Anschluss setzte die Unfallverursacherin ihre Fahrt bis zum Bahnhof fort. Der Zeuge folgte der Unfallverursacherin und teilte den Sachverhalt der Polizei mit. Beim Eintreffen der Polizei wollte die Unfallverursacherin mit ihrem Fahrzeug das Bahnhofsgelände verlassen, konnte aber durch die eingesetzten Beamten daran gehindert werden. Da die Fahrzeugführerin augenscheinlich deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, wurde sie der hiesigen Dienststelle für eine Blutentnahme zugeführt. Hier beleidigte die 47 -jährige Bad Harzburgerin dann mehrfach die anwesenden Beamten. Weiterhin trat sie einen Beamten mehrfach gegen den Bauchbereich sowie einen anderen Beamten gegen den Oberschenkel. Die Fahrzeugführerin wurde im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen in Gewahrsam genommen auf Grund ihres Alkoholisierungsgrades und dem Polizeigewahrsam in Goslar zur Ausnüchterung zugeführt. Gegen die Unfallverursacherin wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet sowie die Fahrerlaubnis beschlagnahmt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein geschätzter Sachschaden von 3500,-Euro.

PM (auszugsweise) des PK Bad Harzburg vom 31.12.2019

 

Hauenstein (Rheinland-Pfalz): Gefährliche Körperverletzung mittels Feuerwerkskörper, Gewalt gegen Polizeibeamte

Am Montag, den 30.12.2019 gegen 13:40 Uhr wurde von einer Zeugin in Hauenstein an einem Discounter-Supermarkt in der Pirmasenser Straße gemeldet, dass zwei Jugendliche Feuerwerkskörper in Richtung werfen und sie verbal beleidigen würden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten kurz darauf die zwei jungen Männer im Alter von 15 und 19 Jahren am Waldrand fest. Der 19-Jährige, amtsbekannte Tatverdächtige sollte einer Personenkontrolle unterzogen werden. Dabei flüchtete dieser zu Fuß in den Wald und warf Böller nach den nacheilenden Polizeibeamten. Zudem beleidigte er sie und zeigte ihnen den Mittelfinger. Bei der Verfolgung verletzte sich ein Polizeibeamter leicht, als er mit einem Fuß in dem unwegsamen Gelände umknickte. Gegen der Heranwachsenden Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 31.12.2019

 

Emden (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am gestrigen Montagabend gegen 19:20 Uhr verhielt sich ein 25-jähriger Mann mit Wohnsitz in Dortmund sehr frevelhaft vor dem Eingang von einem Discounter in der Auricher Straße. Polizeibeamte versuchten den jungen Mann zur Ordnung zu rufen und wurden sofort mit beleidigenden Worten und Sprüchen empfangen. Die Aufforderung sich auszuweisen schlug der stark alkoholisierte Mann ebenfalls sofort in den Wind. Eine Identitätsfeststellung auf der Wache und der Gewahrsam in einer Zelle der Polizei war erforderlich. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

PM (auszugsweise) der PI Leer/Emden vom 31.12.2019

 

Elmshorn (Schleswig-Holstein): 191231.1 Elmshorn: Schussabgabe durch Polizeibeamten

Am heutigen Tag ist es im Zuge eines Einsatzes im Klinikum in Elmshorn zu einer Schussabgabe eines Polizeibeamten auf einen renitenten Patienten einer psychiatrischen Station gekommen. Der Mann erlitt dabei eine Verletzung, die Itzehoer Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 14.30 Uhr baten Mitarbeiter der psychiatrischen Station des Krankenhauses in der Agnes-Karll-Allee um polizeiliche Unterstützung im Umgang mit einem zwangsweise untergebrachten, renitenten Patienten. Die daraufhin eingesetzten zwei männlichen Beamten griff der 27-Jährige mit einem Messer an, woraufhin ein Polizist seine Schusswaffe einsetzte und dem aggressiven Gegenüber ins Bein schoss. Der Mann erlitt eine Beinverletzung, die der Behandlung im Krankenhaus bedarf. Die Ermittlungen in diesem Fall hat die Itzehoer Kripo übernommen.
Weitere Auskünfte können seitens der Polizei derzeit nicht erteilt werden.

PM der PD Itzehoe vom 31.12.2019

 

Lambrecht (Rheinland-Pfalz): Diebstahl von Bargeld nach Geldabhebung in einem Geldinstitut

Am Nachmittag des 31.12.2019 kam es in Lambrecht in der Hauptstraße zu einem Diebstahl von Bargeld in Höhe von 1000,00 EUR. Die Rentnerin aus Lindenberg hob das Bargeld an einem Geldautomaten ab, konnte es jedoch nicht an sich nehmen, da der unbekannte Dieb ihr zuvorkam und das Bargeld schnappte, nachdem der Automat dieses bereitgestellt hatte. Der flüchtige Dieb wurde bislang nicht gefasst, die Ermittlungen dauern an. Im Rahmen erster Fahndungsmaßnahmen kontrollierte die Polizei mehrere verdächtige Personen.
Hierbei kam es gegenüber einer Streife zu einer Widerstandshandlung, wobei eine Einsatzkraft leicht verletzt wurde. Parallel konnte durch eine weitere Streife bei ortsansässigen Jugendlichen Cannabis sowie Tabak, hochprozentiger Alkohol und Feuerwerkskörper aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen einen der Jugendgruppe wurde ein Strafverfahren aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 31.12.2019

 

Stuttgart-Stammheim (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz an der Justizvollzugsanstalt – Versammlung aufgelöst

Mehrere Hundert Polizeibeamte waren am frühen Silvesterabend (31.12.2019) anlässlich einer Kundgebung, dem sogenannten „Knastspaziergang“, rund um die Justizvollzugsanstalt in Stammheim im Einsatz.
Auch ein Wasserwerfer war im Einsatzraum bereitgestellt. Gegen 17.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer an der Endhaltestelle Stammheim, um im Anschluss gemeinsam zum Gebäude der Justizvollzugsanstalt zu gehen. Bereits zu Beginn des Aufzuges vermummten sich zahlreiche Personen und zündeten aus der Versammlung heraus permanent Feuerwerkskörper, darunter Silvesterraketen, Bengalos und Böller. Diese wurden auch mehrfach in Richtung der Einsatzkräfte sowie gegen angrenzende Gebäude und parkende Fahrzeuge geworfen. Nachdem Lautsprecherdurchsagen mit der Aufforderung dies zu unterlassen keine Wirkung zeigten, stoppten Polizeibeamte den Aufzug, ein Vertreter der Versammlungsbehörde löste die Versammlung gegen 17.40 Uhr im Bereich des Parkplatzes der Justizvollzugsanstalt auf. Die Polizei stellte im Anschluss die Personalien von rund 180 ehemaligen Versammlungsteilnehmern fest und erteilte diesen einen Platzverweis. Die Ermittlungen bezüglich der Zuordnung von Straftaten wurden aufgenommen und dauern an. Nach bisherigem Stand gibt es keine Verletzten.

PM des PP Stuttgart vom 31.12.2019

Schwabthal (Bayern): Beleidigung

Am Samstagnachmittag wurde ein 43-jähriger Pkw-Fahrer, welcher bereits mehrfach wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war, erneut beim Führen eines Pkws angetroffen. Im Rahmen der nachfolgenden Personalien Feststellung beleidigte er zudem noch die eingesetzten Beamten so dass er nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung zur Anzeige gebracht wird.

PM der PSt Bad Staffelstein vom 30.12.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 27-jähriger Marler randaliert an Unfallstelle

Mit einem Strafverfahren wegen Widerstandes, gefährlicher Körperverletzung und weiteren Delikten muss jetzt ein 27-Jähriger aus Marl rechnen, nachdem er am frühen Samstagmorgen, 28. Dezember, an einer Unfallstelle an der Florastraße zunächst Unfallzeugen und später noch Polizisten angegriffen hatte. Gegen 2.40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einem Verkehrsunfall an der Florastraße Ecke Hohenzollernstraße gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, sahen sie, wie der Marler einen Verbandskasten in Richtung eines Unfallzeugen warf. Zuvor hatte der Randalierer bereits seine Unfallgegnerin laut angeschrien und zur Hilfe eilende Zeugen geschlagen. Die Polizisten sprachen den 27-Jährigen an und versuchten ihn zu beruhigen. Dieses gelang nicht. Der aggressive Mann bedrohte zunächst die Beamten, kurze Zeit später schlug er auf sie ein. Die Ordnungshüter brachten den Mann aus Marl zu Boden, fesselten ihn und nahmen ihn anschließend mit zur Wache. Später wurde er in eine Psychiatrie gebracht. Beide Polizeibeamten und ein Unfallzeuge erlitten leichte Verletzungen. Die Polizisten konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 30.12.2019

 

Lichtenfels (Bayern): In der Zelle randaliert

Am Sonntagvormittag nahmen Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels einen per Haftbefehl gesuchten 40-Jährigen fest. Bereits beim Transport sowie Verbringen in den Haftraum leistete er massiven Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten derb. Auch im Haftraum randalierte der 40-Jährige weiter, riss Fliesen von der Wand und verletzte sich damit. Er musste zur Erstversorgung seiner blutenden Wunden in ein Krankenhaus und anschließend in eine Bezirksklinik verbracht werden. Um die offenstehende Haftstrafe kommt er trotz allem nicht herum. Weiter erhält er Anzeigen wegen Widerstand und Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Lichtenfels vom 30.12.2019

 

Landkreis Oldenburg (Niedersachsen): Betrunken mit dem Pkw in Ahlhorn unterwegs +++ Fahrer zeigt sich aggressiv

Weil ein 43-Jähriger Mann mit Wohnsitz in Ahlhorn am Sonntag, 29. Dezember 2019, gegen 22:25 Uhr, die Wildeshauser Straße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wildeshausen befuhr und dabei mehrfach auf die Spur des Gegenverkehrs geriet, wurde sein Pkw durch Beamte der Polizei Wildeshausen angehalten und kontrolliert.
Als der 43-Jährige seinen Pkw verließ, konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch sowie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen feststellen. Die Durchführung eines Alkoholtests war vor Ort allerdings nicht mehr möglich.
Bereits auf dem Weg zur Dienststelle, wo dem Mann eine Blutprobe entnommen werden sollte, zeigte er sich den Beamten gegenüber verbal und körperlich aggressiv, so dass auch Beleidigungen in Richtung der Beamten fielen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen spuckte er einem Beamten auf der Dienststelle in das Gesicht und verletzte ihn leicht mit einem Faustschlag.
Bei der Überprüfung des ausgehändigten Führerscheins stellte sich heraus, dass dieser bereits 2014 seine Gültigkeit verloren hatte. Dieser wurde durch die Beamten beschlagnahmt.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Delmenhorst … vom 30.12.2019

 

Schmelz (Saarland): Angriff auf Polizeibeamte mit Eisenstange – Taser-Einsatz

In der Nacht vom 27.12. auf den 28.12. wurden Polizeibeamte der PI Saarlouis in Schmelz von einem 56-jährigen mit einer Eisenstange angegriffen.
Vorausgegangen war ein polizeilicher Einsatz bzgl. einer randalierenden Person, welche sich in ein Wohnanwesen geflüchtet haben solle. Von den Polizeibeamten konnten Schreie aus der Garage des besagten Anwesens wahrgenommen werden. Kurz darauf öffnete sich die Garage, in der sich zwei Personen befanden. Eine der Personen, bewaffnet mit einer Eisenstange, lief unvermittelt auf einen der Polizeibeamten zu und hatte bereits zum Schlag ausgeholt. Der Polizeibeamte setzte daraufhin umgehend das DEIG (Distanzelektroimpulsgerät) sog. Taser gegen die Person ein. Nach dem Treffer ging die Person zu Boden, wobei jedoch der Elektroimpuls unterbrochen wurde und sich die Person wieder der Eisenstange bemächtigen konnte, bevor der Mann von der Polizei fixiert werden konnte. Eine weitere Tathandlung konnte in der Folge durch Androhung weiterer Maßnahmen verhindert werden. Gegen den Mann werden nun Straftaten wegen Tätlichem Angriff auf Polizeibeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen begab dich der Mann nach Hause. Eine weitergehende medizinische Behandlung aufgrund des Taser-Einsatzes war aus seiner Sicht nicht vonnöten.

PM der PI Saarlouis vom 30.12.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Kein Freund der Polizei

Wegen Handgreiflichkeiten eines Ehepaars wurde am Sonntagabend die Polizei zum Rendelbad in Öhringen gerufen. Der 41-jährige Ehemann zeigte sich nicht sehr polizeifreundlich. Er beleidigte die Beamten und weigerte sich, seinen Namen zu nennen. Das zwang die Polizisten, ihm den Gewahrsam zu erklären. Da er sich weigerte, mitzukommen, mussten sie ihn mit Hilfe körperlicher Gewalt in den Streifenwagen setzen. Dabei wehrte er sich heftig. Am Ende waren er und ein Beamter leicht verletzt. Mitkommen musste der wütende Mann trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 30.12.2019

 

Werlte (Niedersachsen): Polizeibeamte bei Widerstand verletzt

Am Sonntagmorgen wurden Beamte der Polizeistation Sögel zu einer Sachbeschädigung in die Wehmer Straße gerufen. Ein Mann würde dort eine Fensterscheibe eines Neubaus einschlagen. Bei Eintreffen der Polizisten zeigte sich der alkoholisierte Mann äußerst aggressiv. Er beleidigte und beschimpfte die Beamten, trat und schlug auf sie ein. Er wurde zur Dienststelle nach Papenburg gebracht. Auch im Streifenwagen setzte er sein Verhalten fort und schlug mit dem Kopf gegen einen Polizisten. Der 45-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Drei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst nach einer Behandlung im Krankenhaus fortsetzen. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 30.12.2019

 

Coburg (Bayern): 13-Jähriger wirft Böller vor Polizeiauto

Ein 13-Jähriger, der am Sonntag um 17:20 Uhr mit seinem Fahrrad in der Kasernenstraße unterwegs war, zündete einen Knallkörper und zog so die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Als der 13-Jährige bemerkte, dass er den Knallkörper unmittelbar vor einem Polizeiauto auf die Straße geworfen hatte, versuchte er mit seinem Zweirad noch vor dem Streifenfahrzeug zu flüchten. Dummerweise bog er in eine Sackgasse ab und kam nicht mehr weiter. Als ihn die Beamten einer Kontrolle unterzogen, fanden diese bei dem Jungen noch weitere Silvesterknaller auf. Diese wurden zur Unterbindung weiterer Ordnungswidrigkeiten sichergestellt. Die Coburger Polizisten informierten sowohl das Ordnungsamt der Stadt Coburg, sowie die Eltern von dem Vorfall. Ermittelt wird wegen einem Verstoß nach dem Sprengstoffgesetz.

PM der PI Coburg vom 30.12.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung an Pkw, Täter leistet massiv Widerstand

Weil ein 32-jähriger Schweriner grundlos gegen einen 7er BMW trat, wurde die Polizei gerufen. Der Tatverdächtige zog am frühen Sonntagmorgen mit Freunden durch die Goethestraße und tickte mit einem Mal völlig aus.
Bei der Personalienaufnahme eskalierte die Situation dann völlig, der Mann griff einen Beamten grundlos an. Der Angreifer wurde überwältigt und gefesselt. Vor Ort, während des Transportes und im Gewahrsam leistete er weiterhin Widerstand, bedrohte und beschimpfte die Polizeibeamten.
Bei dem Einsatz wurde ein Beamter leicht verletzt, er ist weiter dienstfähig.
Der Tatverdächtige stand unter der Einwirkung von Alkohol, eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.
Gegen den 32-jährigen Schweriner wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM der PI Schwerin vom 30.12.2019

 

Emmerich (Nordrhein-Westfalen): Angetrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Sowohl beim bevorstehenden Transport zur Wache als auch anschließend bei der Blutprobe im Krankenhaus hat ein 62-jähriger Autofahrer teilweise erheblichen Widerstand geleistet. Zuvor war der Mann am Freitag, 27.12.2019, gegen 15.00 Uhr, Zeugen auf der Wardtstraße wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen, bei der er teilweise in den Gegenverkehr geriet. Die hinzugerufene Funkstreife, die im Fahrzeug des Mannes eine teilweise geleerte Wodka-Flasche vorfand, wollte den Gocher zur Wache bringen. Hiergegen sperrte er sich und musste fixiert werden. Im Krankenhaus trat der Mann dann nach den Einsatzkräften, als ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PM der KPB Kleve vom 30.12.2019

 

Hildesheim (Niedersachsen): 20-Jähriger leistet Widerstand – ein Beamter verletzt

In den frühen Morgenstunden des 29.12.2019 kam es in Hildesheim im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes seitens eines 20-jährigen Mannes zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Polizeikräften. Dabei zog sich ein Beamter eine Beinverletzung zu.
Gegen 04:15 Uhr wurden mehrere Streifenbesatzungen der Hildesheimer Polizei zu einem Veranstaltungszentrum in der Straße Langer Garten entsandt. Dort sollte es zu verbalen Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen sein.
Während die Beamten auf der Straße Befragungen durchführten, kam es zwischen zwei 20-jährigen Männern aus Hildesheim zu Handgreiflichkeiten. Die Männer wurden durch die Beamten getrennt und einer von ihnen wurde zu Boden gebracht.
Daraufhin versuchte der andere Mann auf die Beamten, die mit der Fixierung des am Boden liegenden Mannes beschäftigt waren, einzuwirken. Mehrfachen Aufforderungen dieses zu unterlassen, kam der 20-jährige nicht nach.
Letztendlich wurde auch er zu Boden gebracht. Dagegen wehrte er sich heftig und schlug und trat um sich. Mit vereinten Kräften gelang es mehreren Beamten schließlich auch ihn zu fixieren.
Einer der Beamten verletzte sich dabei am Bein.
Der 20-jährige wurde zunächst zur Wache in die Schützenwiese verbracht.
Anschließend wurde er nach Durchführung polizeilicher Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Hildesheim vom 30.12.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Falschparkerin reißt Polizisten beim Anfahren mit

Am Samstag, den 28.12.2019, versuchte eine Falschparkerin sich an der Friedrich-Ebert-Straße einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Gegen 09:45 Uhr bemerkte eine Polizeistreife an der Friedrich-Ebert-Straße einen in zweiter Reihe stehenden Audi. Der Wagen parkte auf dem linken der zwei Fahrstreifen mit eingeschalteten Warnblinklicht.
Die Polizisten hielten mit ihrem Streifenwagen hinter dem Audi und gingen zu dem PKW, um dem vermeintlichen Liegen-Bleiber zu helfen. Der Fahrer des verschlossenen Audis war jedoch nicht in Sicht.
Als die Audi-Fahrerin zurückkehrte, schloss sie trotz Ansprache durch die Beamten den Audi auf, stieg ein und startete den Motor. Ein Polizist trat an die Fahrertür, fasste an den Griff der Tür und fragte durch den geöffneten Fensterspalt nach dem Führerschein der 36-jährigen Bielefelderin. Diese äußerte, nur eben eingekauft zu haben und nun keine Zeit mehr zu haben. Als der Polizist wieder nach ihrem Führerschein fragte, schloss sie das Fenster und fuhr los.
Durch das abrupte Losfahren, wurde der Polizist, der noch den Türgriff festhielt, gegen den Wagen gerissen. Nach wenigen Metern hielt die Bielefelderin an und händigte dem nicht verletzten Beamten ihren Führerschein aus. Neben den Ordnungswidrigkeitsverstößen ist ein Strafverfahren wegen Widerstands eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 30.12.2019

 

Marburg-Biedenkopf (Hessen): Tritte gegen Fahrzeuge – Polizeibeamter geschlagen – Zeugen gesucht

Neustadt: Auf der Fahrt zur Arbeit bemerkte ein Polizeibeamter am Samstagabend, 28. Dezember,18.30 Uhr, in der Hindenburgstraße, Ecke Querallee, zwei offenbar alkoholisierte und torkelnde Personen auf der Fahrbahn. Dabei versuchte das Duo gegen vorbeifahrende Autos zu treten. Als der Ordnungshüter mit seinem privaten Pkw langsam an den Männern vorbeifuhr, trat einer zu und traf den Kotflügel des Wagens, ohne einen Schaden zu hinterlassen. Der Aufforderung, das Eintreffen der Polizei abzuwarten, kamen beide nicht nach. Letztendlich konnte der Beamte das Duo in der Bismarckstraße erneut stellen. Dort schlug ein 32-Jähriger dem Polizisten unvermittelt mit der Faust in das Gesicht und beleidigte ihn. Eine zuvor alarmierte Streife der Polizeistation Stadtallendorf stellte die Personalien der beiden Männer fest. Die Ermittler suchen dringend nach zwei Personen als Zeugen, die mit einem Hund in der Bismarckstraße unterwegs waren.
Diese Zeugen sprachen den Beamten vor dem Faustschlag auf das auffällige Duo an und baten darum, die Polizei zu verständigen. Zudem werden weitere Autofahrer gesucht, deren Fahrzeuge eventuell durch Tritte beschädigt wurden. Hinweise bitte an die Polizeistation Stadtallendorf, Tel. 06428- 93050.

PM des PP Mittelhessen vom 30.12.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Frau fährt in Autos ihres Mannes – Ehemann beleidigt Polizisten

Nach einem Unfall am Samstag (28.12.2019) auf der Unionstraße in Dortmund beleidigte ein 32-jähriger Audi-Fahrer die Polizisten. Ein anderer Autofahrer steuerte seinen Pkw knapp an einem Polizeibeamten vorbei.
Gegen 16.30 Uhr fuhr der 32-Jährige Dortmunder auf der Unionstraße in Richtung in Richtung Sunderweg. Ihm folgte seine 29-jährige Ehefrau in einem VW. Nach ersten Erkenntnissen musste der Audi-Fahrer kurz vor der Heinrich-Wenke-Straße einem stehenden Pkw abrupt ausweichen.
Vermutlich wegen des zu geringen Abstands fuhr die VW-Fahrerin in das Auto ihres vorausfahrenden Ehemanns. Sein Audi schleuderte in den Skoda des wartenden 46-jährigen Dortmunders. Dieser wiederum rutschte in den Audi eines 30-jährigen Fahrers. Der Rettungsdienst transportierte die über Schmerzen klagende 29-jährige Frau in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den vier Pkw beträgt geschätzt insgesamt 18.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme beleidigte der Audi-Fahrer die Polizisten, was eine Strafanzeige nach sich zieht. Sein Verhalten ließ insgesamt Zweifel daran erkennen, ob er charakterlich zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist.
Darüber informierte die Polizei die Führerscheinstelle der Stadt Dortmund.
Während der Unfallaufnahme fuhr ein am Unfall nicht beteiligter Fahrer mit seinem Pkw wenige Zentimeter an einem Polizeibeamten vorbei, der im abgesperrten Bereich für Vermessungsarbeiten eingesetzt war und dafür auf dem Boden kniete.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Mann.

PM der POL Dortmund vom 30.12.2019

 

Hof (Bayern): Nach Sachbeschädigung Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagnachmittag gegen 16.15 Uhr kam es in einer Tankstelle in der Kulmbacher Straße zu einer Sachbeschädigung. Eine männliche Person randalierte dort und warf die Auslage in der Tankstelle um. Auch gingen Glasflaschen zu Bruch. Als die Polizei hinzugerufen wurde, stand der junge Mann im hinteren Bereich der Tankstelle und telefonierte. Als der 26-jährige Syrer mit Wohnsitz in Hof von den Beamten angesprochen wurde, reagierte er sofort aggressiv und griff unvermittelt zu einer der zerbrochenen Weinflaschen und bedrohte damit die eingesetzten Beamten. Er wurde immer aggressiver, schrie herum und ging mit der Flasche in Richtung der Beamten. Aus diesem Grund wurde dann mehrfach Pfefferspray gegen den jungen Mann eingesetzt. Er ging dann zurück hinter den Verkaufstresen und schrie dort lautstark herum. Nach einigem guten Zureden auch durch seinen inzwischen anwesenden Bruder kam der junge Syrer hinter dem Tresen hervor und konnte ohne weiteren Widerstand gefesselt werden. Im folgenden Gespräch machte der Mann, der offensichtlich unter Drogen stand teilweise verwirrende Angaben und gab dann auch an, Drogen, vermutlich Crystal-Speed, konsumiert zu haben. Nachdem ihm nun eröffnet wurde, dass er im Bezirkskrankenhaus untergebracht werden müsse, sprang er wieder auf und wollte fliehen, er konnte jedoch nach einigen Metern wieder eingeholt werden. Schließlich wurde der junge Syrer mit dem BRK-Fahrzeug ins Bezirkskrankenhaus verbracht. Nachdem er Angaben zu seinem Drogenkonsum machte, wurde im Anschluss noch seine Wohnung, bei der er wohl selbst die Tür eingetreten hatte, nach Drogen durchsucht. Es konnte dann auch eine geringe Menge Crystal und Marihuana aufgefunden werden. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt. In der Tankstelle verursachte der junge Mann einen Sachschaden von mindestens 200 Euro. Durch das eingesetzte Pfefferspray erlitten die Beamten und auch der Beschuldigte Atemwegsreizungen. In der Tankstelle entstand ein Sachschaden von mindestens 200 Euro. Der Mann wird nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

PM der PI Hof vom 30.12.2019

 

Lindenfels (Hessen): Zwei Polizisten bei Einsatz verletzt / 28-Jähriger randaliert & greift Beamten an

Bei einem Polizeieinsatz am frühen Montagmorgen (30.12.) wurden zwei Polizisten verletzt. Ein Beamter trug so schwere Verletzungen davon, dass er den Dienst einstellen musste. Gegen 1.45 Uhr hatten Anwohner aus dem Buchweg über Notruf die Polizei alarmiert und einen schreienden und randalierenden Mann auf der Straße gemeldet. Der Unbekannte blutete und hatte bereits eine Tür eingeschlagen und parkende Autos beschädigt. Sofort alarmierte Streifen konnten den Beschriebenen vor Ort antreffen.
Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann umgehend die eintreffenden Polizisten attackiert haben. Bei seiner anschließenden Festnahme biss er einen Polizeibeamten durch den Handschuh und verletzte ihn zusätzlich im Gesicht. Er musste ärztlich betreut werden und konnte den Dienst nicht mehr fortsetzen. Sein Kollege erlitt Verletzungen am Knie sowie an der Hand.
Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Festgenommenen um einen 28-Jährigen handelt, der zuvor in der Wohnung eines 25 Jahre alten Mannes in Lindenfels war.
Hier soll er laut Zeugenaussagen ausgerastet sein, randalierte anschließend in dem Anwesen und verletzte sich dabei. Ob Drogenkonsum Grund für sein Handeln war, steht bislang noch nicht fest. Anschließend verließ er die Wohnung, bis er schließlich von der Polizeistreife aufgegriffen wurde. Aufgrund seiner Verletzungen kam er in ein Krankenhaus. Hier wurde unter anderem eine Blutentnahme durchgeführt.
In dem eingeleiteten Verfahren wegen des Verdachts des Widerstands und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte muss sich der 28 Jahre alte Mann jetzt in einem Verfahren verantwortlichen.

PM des PP Südhessen vom 30.12.2019

 

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein): Mann leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Bäckerei in Brunsbüttel. Ein Mann war dort in einem psychischem Ausnahmezustand
erschienen. Als er dort anfing zu randalieren und Widerstand gegen die alarmierten Brunsbütteler Polizeibeamten leistete, landete er am Ende in der Itzehoer Gewahrsamszelle.
Gegen 08.00 Uhr suchten die alarmierten Polizisten die Bäckerei in der Wurtleutetweute auf. Dort war der 24-Jährige aus Marne zunächst völlig verwirrt und aggressiv erschienen. Als Kunden ihn auf seinen Zustand ansprachen, eskalierte die Situation, indem er versuchte, auf die Kunden einzuschlagen.
Den Kunden gelang es, seinen Angriffen auszuweichen und den Angreifer zu Boden zu bringen. Da der aggressive Beschuldigte auf die Ansprachen der Streifenpolizisten nicht reagierte und versuchte sich loszureißen, wurden ihm die Handschellen angelegt. Während des Transportes zur Polizeidienststelle versuchte der Kontrahent die Beamten durch Kopfnüsse und Tritte zu verletzen. – Beleidigungen und Bedrohungen hagelten auf die Ordnungshüter ein.
An der Dienststelle angekommen, mussten ihn die Schutzleute in die Gewahrsamszelle tragen, da er sich weigerte, selbstständig zu gehen. Selbst in der Zelle setzte er sich heftig zur Wehr. Er versuchte erneut nach den Ordnungshütern zu treten. -Daraufhin wurden ihm dann die Fußfesseln angelegt. – Die Entnahme einer Blutprobe folgte.
Zwei Polizeibeamte erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Sie blieben aber weiterhin dienstfähig.
Der Beschuldigte wird sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 30.12.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Dieb mit Hausverboten leistet bei Kontrolle durch Bundespolizei erheblichen Widerstand

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Sonntag, den 29. Dezember 2019, gegen 16.45 Uhr einen Mann in einem Geschäft am Hauptbahnhof Halle. Dieser steckte sich eine Flasche Schnaps sowie mehrere Bekleidungsgegenstände unter die Jacke und verließ den Laden, ohne die Waren zu bezahlen. Der couragierte Zeuge informierte eine Streife der Bundespolizei, welche den Dieb daraufhin kontrollierte. Während der Kontrolle und der sich anschließenden Personalienfeststellung verhielt sich der 35-jährige Mann wenig kooperativ, wehrte sich körperlich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Bundespolizisten wegzustoßen. Daher musste der Deutsche zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann sowohl für das betroffene Geschäft, als auch für den gesamten Hauptbahnhof Halle ein Hausverbot hat. Dementsprechend erhält er nun gleich mehrere Strafanzeigen wegen Diebstahl, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und zwei Hausfriedensbrüchen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 30.12.2019

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): Unbelehrbar: 34 jähriger Mann leistet mehrfach Widerstand

Samstagabend, 28.12.2019 gegen 17:40 Uhr ging im Bundespolizeirevier Lübeck eine telefonische Mitteilung über eine körperliche Auseinandersetzung im Edeka Markt am Bahnhof Lübeck ein. Ein 34 jähriger deutscher Mann wollte sich im Bereich des Marktes mit anderen Anwesenden schlagen. Als die Bundespolzisten eintrafen, wurde er gerade durch Kräfte der DB Sicherheit aus dem Markt geführt. Der Mann war äußerst aggressiv und wehrte sich. Als er die Polizisten sah, fing er sofort an diese mündlich zu beleidigen.
Der Mann musste unter Widerstand zur Wache im Bahnhof gebracht werden. Auf der Wache pustete er 2,15 Promillie, weitere Maßnahmen durch die Polizei verweigerte er. Nachdem der Mann sich schließlich doch beruhigt hatte, konnte er die Wache wieder verlassen. Wer aber glaubte der Mann hatte aus seinem Verhalten gelernt, der irrte. Kaum waren die eingesetzten Bundespolizisten wieder draußen, wurden sie von einem Reisenden angesprochen. Ein wütender Mann hatte soeben die Uhrenvitirne im Eingangsbereich des Bahnhofs umgetreten. Als die Streife in den Bahnhof ging, trafen sie auf einen alten Bekannten. Erneut hatte sich der Mann hochgefahren und schrie alles um sich herum an und beleidigte erenut die Polizisten. Jetzt hatten die Beamten die Nase voll, aufgrund der Eigen und Fremdgefährdung wurden ihm Handschellen angelegt und diesesmal ging die Reise Richtung Zellen der Bundespolizei. Er beleidigte die Streife vorwährend und kurz vor Eintreffen im Bundespolizeirevier Lübeck versuchte er die Streife zu bespucken. Unter großer Kraftanstrengung konnte er schließlich in die Zelle gebracht werden. Hier versuchte sich der Mann selbstzuverletzen und stieß mehrfach mit dem Kopf gegen die Zellentür. Durch die zunehmende Selbstgefährdung und um Verletzungen auszuschließen, wurde schließlich der Amtsarzt verständigt.
Nachdem dieser den Mann begutachtet hatte, wurde er in die psychatrische Abteilung der Ameosklinik eingewiesen. Durch zwei Polizisten begleitet, wurde er mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht. Der 34 Jährige wird sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Kiel vom 30.12.2019

 

Meinerzhagen (Nordrhein-Westfalen): Beleidigung

Seine Beleidigung hätte sich ein 16-Jähriger am Montagmorgen besser verkniffen:
Gegen 3.15 Uhr stand eine vierköpfige Personengruppe auf der Fahrbahn der Bergstraße. Eine vorbeikommende Polizeistreife bat die Jugendlichen, die Straße zu verlassen. Dem kamen sie nach. Einer der Jugendlichen rief den wegfahrenden Beamten jedoch eine Beleidigung hinterher. Die stoppten deshalb. Bei Durchsuchung des Rufers kamen diverse Zubehörteile zum Vorschein, wie sie zum Konsum illegaler Drogen genutzt werden. Die Polizei lieferte ihn zu Haus ab und schrieb Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Rauschgiftgesetz. Die Polizeibeamten informierten außerdem das Jugendamt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 30.12.2019

 

Heek (Nordrhein-Westfalen): Mit Mülltonnen Straße gesperrt

Ob es ein schlechter Scherz sein sollte? Leicht hätte es schlimme Folgen hervorrufen können, was sich drei junge Männer in der Nacht zum Montag in Heek-Nienborg geleistet haben: Über die gesamte Fahrbahnbreite der Hauptstraße hatten die zunächst Unbekannten mehrere Mülltonnen und ein Fahrrad aufgestellt – in nächtlicher Dunkelheit und unmittelbar hinter einer Kurve – schnell hätte es dort zu einem Unfall kommen können. Zeugen hatten die Polizei verständigt. Als die Beamten eintrafen, sahen sie mehrere junge Männer, die gerade Mülltonnen auf die Hauptstraße schoben. Die Polizisten verfolgten sie und konnten das Trio schließlich zu Fuß stellen – zuvor hatten die Randalierer ihnen noch weitere Mülltonnen in den Weg gestellt, um den Funkstreifenwagen an der Fahrt zu hindern. Die Polizisten brachten die drei alkoholisierten Niederländer im Alter von 18, 21 und 22 Jahren zur Wache nach Ahaus, um den Sachverhalt zu klären.
Nachdem sie schließlich eine Sicherheitsleistung erbracht hatten, konnten die jungen Männer die Wache wieder verlassen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Borken vom 30.12.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Fußgängerin mit Feuerwerkskörper beworfen und Widerstand geleistet

Ein erheblich alkoholisierter 25-Jähriger hat am Samstag gegen 17.30 Uhr auf der Kaiserstraße eine Fußgängerin mit einem Feuerwerkskörper beworfen und diese anschließend beleidigt. Der Vorfall wurde durch zwei Bedienstete des Kommunalen Ordnungsdienstes Karlsruhe beobachtet, die den Mann festnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung leistete der 25-Jährige Widerstand. Die beiden Mitarbeiter des KOD wurden leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde zur Wache gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,4 Promille. Nach einer Blutentnahme konnte er die Wache wieder verlassen.

PM des PP Karlsruhe vom 30.12.2019

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Erst Flucht vor Polizeikontrolle, dann Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 39-jähriger Mann aus Mönchengladbach, der am vergangenen Freitag morgens gegen 7 Uhr im Westend kontrolliert werden sollte, hat zunächst einen Fluchtversuch unternommen und sich dann heftig gegen die Polizisten zur Wehr gesetzt. Dabei haben mehrere Beamte sowie der Mann selbst leichte Verletzungen erlitten.
Eine Streifenwagenbesatzung wollte den 39-Jährigen, der zu Fuß mit einer Tasche und einem Fahrrad unterwegs war, kontrollieren. Als der Mann dies bemerkte, setzte er sich auf das Rad und flüchtete. Auf einem Parkplatz fanden die Beamten das E-Bike. Der von den Polizisten angesprochene Mann kam schließlich aus seinem Versteck (unter einer Plane auf dem Auflieger eines Pritschenwagens) heraus, wollte jedoch davonlaufen. Er wurde von den Polizisten gestoppt.
Nur mit größter Mühe und vereinten Kräften gelang es schließlich vier Polizisten, den Mann, der heftigsten Widerstand leistete, zu fixieren. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Am Ende waren drei Beamte und der Verdächtige leicht verletzt.
In einer Umhängetasche, die der Mann mit sich führte, entdeckte die Polizei Handschuhe und Aufbruchswerkzeug. Auch in einer Gesäßtasche fand sie Einbruchswerkzeug. Diese und weitere Gegenstände, bei denen es sich um Diebesgut handeln könnte, wurden ebenso wie das E-Bike sichergestellt. Für dieses Fahrrad konnte er keinen Eigentumsnachweis erbringen. Die Ermittlungen dazu laufen.
Da der Verdacht des Betäubungsmittelkonsums bestand, erfolgte eine Blutprobenentnahme.
Die Polizei fertigte mehrere Anzeigen: Verdacht auf Diebstahlsdelikte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte stehen als Tatvorwürfe im Raum.
Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der POL Mönchengladbach vom 30.12.2019

 

Mülheim a.d.R. (Nordrhein-Westfalen): Spektakulärer Fluchtversuch – Zwei Bundespolizisten stürzen Treppe hinunter – 22-Jähriger wurde mit Haftbefehl gesucht

Der spektakuläre Fluchtversuch eines 22-Jährigen führte heute Morgen (30. Dezember) zu zwei verletzten Bundespolizisten. Der per Haftbefehl gesuchte Mann wehrte sich gegen seine Festnahme und stieß zwei Bundespolizisten eine Bahnsteigtreppe hinunter. Diese verletzten sich dabei und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen 10:30 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof in Mülheim an der Ruhr. Dabei überprüften sie einen 22-jährigen Mülheimer. Noch bevor das Ergebnis der Überprüfung vorlag, stieß er zwei Bundespolizisten beiseite, welche eine Bahnsteigtreppe hinunterfielen.
Noch bevor der Mann den Bahnhof verlassen konnte, wurde er überwältigt und gefesselt. Die noch ausstehende Fahndungsabfrage klärte dann auch den Grund des Fluchtversuchs. Gegen den 22-Jährigen lag ein Haftbefehl des Mülheimer Amtsgerichts vor. Dies hatte ihn bereits 2016 wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 550 Euro verurteilt. Gezahlt hatte er den Betrag bislang nicht.
Da er den Betrag nicht entrichten konnte wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen in die JVA eingeliefert.
Zudem wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Dieser wurde auch per BodyCam erfasst (siehe Bild).
Die beiden verletzten Bundespolizisten konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen, sind aber länger dienstunfähig.

PM der BPOLD St. Augustin vom 30.12.2019

 

Gießen (Hessen): 35-Jähriger greift Wachpolizisten an

Nachdem ein 35-Jähriger am Freitagabend (27. Dezember) nach Streitigkeiten auf dem Gießener Weihnachtsmarkt am Markplatz einen Platzverweis erhielt, griff er eine Wachpolizistin und einen Wachpolizisten an. Glücklicherweise wurde dabei keiner verletzt. Gegen 22.45 Uhr geriet der offenbar alkoholisierte Mann aus Gießen in einen Streit an einem Bratwurststand. Eine informierte Streife erteilte ihm einen Platzverweis, dem er offenbar nicht nachkam. Ganz im Gegenteil: Er versuchte eine Wachpolizisten wegzustoßen und nach ihr zu schlagen. Auch nachdem der Gießener festgenommen wurde, trat er nach den Ordnungshütern und beleidigte diese. Die Ordnungshüter nahmen ihn mit zur Wache.
Ein Alko-Tester zeigte einen Wert von über zwei Promille an. Anschließend durfte er im Polizeigewahrsam ausnüchtern. Den Trunkenbold erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand und Beleidigung. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter 0641/7006-3755.

PM des PP Mittelhessen vom 30.12.2019

 

Gießen (Hessen): Polizeidiffamierende Parolen an Wände geschrieben

An insgesamt sieben Gebäuden der Straße „Riegelpfad“ schrieben Unbekannte mit dunkler Farbe polizeidiffamierende Parolen. Die Tat ereignete sich zwischen 22.00 Uhr am Freitag (27. Dezember) und 09.00 Uhr am Samstag (28. Dezember). Wer hat etwas Verdächtiges gesehen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641 – 7006 2555.

PM des PP Mittelhessen vom 30.12.2019

 

Hardheim (Baden-Württemberg): Partygast beleidigt Polizeibeamte

Wegen Lärm, der von einer Feier ausging, musste eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Buchen am Sonntag, gegen 1 Uhr, in die Straße Doggenbrunnen in Hardheim kommen. Da zunächst Ruhe einkehrte, setzten die Beamten ihre Fahrt fort. Weil wenig später erneut Beschwerden eingingen, fuhren die Polizisten 20 Minuten später wieder zu der Feier, bei der rund 15 Personen zu Gast waren. Ein 60-Jähriger zeigte sich dabei ziemlich uneinsichtig. Statt den Anweisungen, sich ruhig zu verhalten, Folge zu leisten beleidigte er die Beamten. Diese zogen sich aufgrund der aufgeheizten Stimmung zunächst zurück. Auf dem Weg zum Streifenwagen wurde dann sogar eine Flasche nach einem Beamten geworfen. Diese zerbrach direkt neben dem Ordnungshüter. Wenig später kamen die Polizisten dann mit Verstärkung zurück. Die Veranstalterin musste ihre Feier beenden. Der 60-jährige Gast zeigte sich immer noch aggressiv und sprach weiterhin Beleidigungen aus. Aufgrund seiner Alkoholisierung musste er in Gewahrsam genommen werden. Auf ihn kommen nun eine Anzeige wegen Beleidigung und ein Gebührenbescheid wegen des Aufenthalts in der Ausnüchterungszelle zu.

PM des PP Heilbronn vom 30.12.2019

 

Bühlertal (Baden-Württemberg): Im Ausnahmezustand

Der Ausnahmezustand eines Mannes rief am Sonntagmittag Beamte des Polizeireviers Bühl auf den Plan. Nachdem Bekannte und Verwandte die Ordnungshüter kurz nach 12 Uhr um Hilfe gebeten hatten und diese nach dem Mann sehen wollten, sperrte sich dieser gegen die polizeilichen Maßnahmen. Im Rahmen der folgenden Ingewahrsamnahme in einem Anwesen nahe des Sportplatzes, beleidigte der Mann die Beamten und griff diese körperlich an. Unter anderem trat er gegen zwei mit leeren Glasflaschen befüllte Sprudelkisten, die dann in Richtung der polizeilichen Einsatzkräfte fielen. Eine Beamtin wurde im Zuge des Einsatzes leicht verletzt. Der Mann wurde in eine Fachklinik gebracht.

PM des PP Offenburg vom 30.12.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Fahrt unter Alkohol

Am 28.12.2019, gegen 21:15 Uhr, wurde in Calvörde ein Fahrradfahrer einer Kontrolle unterzogen, da er durch eine sehr unsichere Fahrweise auffiel. Während der Kontrolle konnte deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft eines 56-jährigen männlichen Radfahrers festgestellt werden. Die Person verweigerte jegliches Zusammenwirken mit der Polizei und versuchte sich der Kontrolle zu Fuß zu entziehen. Dabei wurde er durch einen Polizisten des Polizeirevieres Börde aufgehalten. In der Folge kam es zu Schlägen und Würgeversuchen des Radfahrers gegen den Polizeibeamten, welcher aber nicht verletzt wurde. Durch die eingesetzten Beamten konnte der Radfahrer schließlich festgemacht werden. Nachdem der beschuldigte Radfahrer über Atemnot klagte, wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Dort wurde auch die Blutprobenentnahme, nach der medizinischen Untersuchung, durchgeführt. Nachdem eine weitere medizinische Versorgung nicht notwendig war, wurde er aus dem Krankenhaus und den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die entsprechenden Anzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Magdeburg vom 30.12.2019

 

Schotten (Hessen): Notarzt geschlagen – Widerstand geleistet – Polizisten beleidigt

Am frühen Freitagmorgen (27.12.) behandelten Rettungsdienst und Notarzt einen zunächst als hilflose Person gemeldeten jungen Mann im Rettungswagen in der Vogelsbergstraße. Dabei wurde der stark angetrunkene 20-jährige Schottner zusehends aggressiver, fing an zu randalieren, trat und schlug nach den Rettungskräften. Dabei traf er den Notarzt im Gesicht und verletzte ihn dabei. Im Anschluss verließ der renitente Patient den Rettungswagen. Die hinzugerufene Polizei wurde durch einen Passanten auf eine vor der Sparkasse liegende, betrunkene Person aufmerksam gemacht. Es stellte sich kurze Zeit später heraus, dass es sich hierbei um den Weggelaufenen handelte. Da er sich sehr aggressiv zeigte, weitere Straftaten androhte und augenscheinlich stark alkoholisiert war, wurde er von den Polizisten in Gewahrsam genommen. Als ihm Handfesseln angelegt wurden, trat er ziellos mit den Füßen um sich und beleidigte die Polizisten aufs Übelste. Nachdem er im Polizeigewahrsam seinen Rausch ausgeschlafen hatte wurde der 20-Jährige am Freitagabend entlassen. Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung erstattet.

PM des PP Osthessen vom 30.12.2019

 

Oberstdorf (Bayern): 68. Internationale Vierschanzentournee | Polizeiliches Fazit

Über 40.000 Besucher feiern friedlich
Rund 25.000 Zuschauer besuchten heute laut Veranstalter die ausverkaufte WM-Skisprungarena. Die Stimmung war sehr gut und so wurden vom feiernden Publikum bei trockener und am zweiten Wettkampftag auch sonniger Witterung die teilnehmenden, internationalen Topathleten zu Höchstleistungen angefeuert. Über 40.000 Wintersportfans konnten an beiden Veranstaltungstagen verzeichnet werden.
Nur in sehr wenigen Fällen war ein Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte, welche sich hauptsächlich aus Beamtinnen und Beamten der Oberstdorfer Polizei, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, der Operativen Ergänzungsdienste und der Bundespolizei zusammensetzten, notwendig:
Zwei 27 und 54 Jahre alten Männern musste ein Platzverweis erteilt werden, da sie auf dem Veranstaltungsgelände unerlaubt Fanartikel verkauften.
Bei einem 35-jährigen Mann wollten eingesetzte Beamte die Identität feststellen, nachdem er dabei beobachtet wurde, wie er „Special-Guest-Karten“ verkaufen wollten. Dagegen leistete der Mann Widerstand, weswegen er kurzzeitig in Polizeigewahrsam genommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Veranstaltung noch besuchen.
Kleinere Ordnungsstörungen konnten überwiegend kommunikativ gelöst werden, in Einzelfällen waren Platzverweise vonnöten.

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Süd/West vom 30.12.2019