Am Samstag (19.09.2020), gegen 20:45 Uhr, kam es in der Bahnhofstraße zu einem polizeilichen Einsatz. Während dem Einsatz vernahmen die Polizeibeamten den aufheulenden Motor eines roten VW Golf. Der Golf befuhr die Lillengasse in Fahrtrichtung Bahnhofstraße. Durch Handzeichen wurde der Fahrer aufgefordert, anzuhalten. Die Anhaltezeichen missachtete der Golf-Fahrer und fuhr auf eine Polizistin zu, sodass diese auf den Gehweg ausweichen musste. Kurz danach stoppte der PKW-Fahrer. Beim Versuch die Beifahrertür zu öffnen, beschleunigte der Fahrzeugführer erneut und konnte flüchten. In diesem Moment kam ein schwarzer PKW entgegen. Zeugen, insbesondere der Fahrer des schwarzen PKWs, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

PM der PI Schifferstadt vom 20.09.2020

Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen kommen auf zwei Männer im Alter von 27 und 33 Jahren zu, die mit ihrem Verhalten für großes Unverständnis bei anderen Personen sorgten. Zunächst entblößten sich die beiden sichtlich alkoholisierten Herren mehrfach und urinierten in der Öffentlichkeit.

Zudem streckte einer der Männer sein blankes Hinterteil in Richtung der nahegelegenen Polizeidienststelle. Das Verhalten konnte von mehreren Passanten, die bei schönem Wetter unterwegs waren, wahrgenommen werden. Eine 42-jährige Dame, welche das ungebührliche Verhalten zur Anzeige bringen wollte, wurde zunächst massiv beleidigt und anschließend sogar von dem 33-jährigen Beschuldigten körperlich angegangen und leicht verletzt. Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife musste den Passanten zur Hilfe eilen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest führte bei dem 27-jährige Mann zu einem Ergebnis von mehr als 2 Promille. Der andere Herr verweigerte jegliche Kooperation.

PM der PI Lauterecken vom 20.09.2020

Zur Ingewahrsamnahme eines 27-jährigen Speyerers durch die Polizei kam es am Donnerstagabend, nachdem zuvor Nachbarn gemeldet hatten, dass dieser an seiner Wohnungsanschrift randalieren und in lautstarken Streit mit Familienangehörigen geraten sei. Vor Ort konnte der 27-Jährige zunächst widerstandslos festgenommen werden, zeigte sich auf dem Weg vor das Wohnanwesen jedoch erneut hochaggressiv.

Er beruhigte sich erst bei Erblicken eines hinzugezogenen Diensthundes. Da es zuvor zur Androhungen von Straftaten durch den Randalierer gekommen war, wurde der mit 0,89 Promille alkoholisierte Mann zur Verhinderung bevorstehender Straftaten in Gewahrsam genommen.

PM der PD Ludwigshafen vom 18.09.2020

Am Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion Bad Kreuznach im Korellengarten im Rahmen einer Brennpunktkontrolle eine vierköpfige Personengruppe überprüfen. Ein 16-jähriger wollte sich hierbei der Personenkontrolle entziehen, dabei schlug er in Richtung einer Polizeibeamtin, im weiteren Verlauf nahm er den anderen Polizeibeamten in den „Schwitzkasten“, dieser konnte sich nur mit Mühe hieraus wieder selbst befreien. Der Polizeibeamte erlitt hierbei leichtere Verletzungen, konnte aber seinen Dienst fortsetzen, die Beamtin wurde glücklicherweise nicht verletzt. Auch der Beschuldigte zog sich in dem Gerangel leichte Verletzungen zu. Bei dem Beschuldigten wurden geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden, ein Schnelltest ergab, dass er auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde er an seine Eltern überstellt.

PM der PI Bad Kreuznach vom 18.09.2020

Am 16. September 2020 wurde die Bundespolizei in Halle gegen 15.00 Uhr durch die Leitstelle eines Verkehrsunternehmens über einen Schwarzfahrer informiert. Der Mann nutzte eine S-Bahn auf der Strecke Leipzig – Halle. Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Halle nahm eine bereitstehende Streife der Bundespolizei den 41-Jährigen in Empfang. Er wies sich mit einem Führerschein aus, bei dem das Passbild nicht mit der kontrollierten Person übereinstimmte.

Daher wurde der Deutsche für alle weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung seiner Sachen stellten die Einsatzkräfte in einem Portemonnaie unter anderem mehrere Geld- und persönliche Karten fest, die auf denselben Namen, wie den des Führerscheins ausgestellt waren. Die Bundespolizisten nahmen Kontakt mit der Person auf und erfuhren, dass ihm vor 4 Tagen seine Tasche entwendet wurde, in der sich unter anderem das besagte Portemonnaie befand. Nachdem der Geschädigte die Tasche genauer beschrieb, stellten die Bundespolizisten fest, dass sich auch diese samt Inhalt im Besitz des Schwarzfahrers befand. Die Tasche, das Portemonnaie und weitere persönliche Gegenstände stellten die Bundespolizisten sicher. Der Tatverdächtige gab weiterhin falsche Namen an und beleidigte die Einsatzkräfte immer wieder mit ehrverletzenden Worten. Nachdem die Identität des Deutschen ermittelt war, wurden seine Personalien fahndungsmäßig überprüft. Dabei stellte sich weiterhin heraus, dass die Staatsanwaltschaft Hannover den aktuellen Wohnort des Mannes wegen eines weiteren Verfahrens, hier einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, ersuchte. Die Behörde wurde darüber schriftlich in Kenntnis gesetzt. Den Mann erwarten nun Anzeigen wegen der begangenen Leistungserschleichung, dem Missbrauch von Ausweispapieren, Diebstahls, Beleidigung und der Angabe eines falschen Namens.

PM der BPOLI Magdeburg vom 17.09.2020

Am Mittwochmorgen kommt es gegen 08:30 Uhr in der Mainzer Innenstadt zu mehreren Sachbeschädigungen an Fahrzeugen. Nach Zeugenangaben werden zwei Fahrzeuge in der Straße „Am Kronberger Hof“, durch einen zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Täter, mit mehreren Ziegel- sowie Steinwürfen erheblich beschädigt.

Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Mainz 1 kann in der Fuststraße ein 35-jähriger Tatverdächtiger angetroffen werden. Dieser reagiert auf Ansprache der Polizeibeamten aggressiv und attackiert einen der Beamten unvermittelt mit Fäusten. Beim Versuch seiner Kollegin den Angriff zu unterbinden, bringt der Mann sich und die Polizeibeamtin zu Fall. Weitere Angriffshandlungen auf die am Boden liegende Polizistin können lediglich durch das Einschreiten des begleitenden Polizisten, sowie durch aufmerksame Passanten, unterbunden werden. Bis zum Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte muss der 35-jährige Angreifer durch mehrere Personen am Boden fixiert werden.

Beide Polizeibeamten werden bei dem Einsatz verletzt und müssen im Anschluss in Krankenhaus medizinisch werden.

PM des PP Mainz vom 16.09.2020

Sprendlingen, 15.09., Bahnhofstraße, 22:17 Uhr. Nach einer Meldung über Streitigkeiten in einem Mehrfamilienhaus folgte die Ergänzung, dass ein Aggressor wütend alkoholisiert mit seinem VW Golf weggefahren sei. Bei Eintreffen der Streife war der 39-jährige Beschuldigte wieder vor Ort, er benahm sich sofort aggressiv, provokativ und sprach Beschimpfungen den Beamten gegenüber aus. Der Mann sollte vorübergehend festgenommen werden; durch seinen passiven Widerstand musste er gefesselt werden. Erst nach Androhung der Verwendung des sogenannten „Tasers“ konnte er fixiert werden. Die Entnahme der Blutprobe auf der Dienststelle verlief anschließend friedlich. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer wurden eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 16.09.2020

Ein Anwohner in der Richard-Wagner-Straße hat in der Nacht zum Mittwoch die Polizei alarmiert. Er meldete zwei randalierende Personen, die Gegenstände auf Autos werfen würden.

Die Streife traf in der Eisenbahnstraße auf zwei Männer, auf die die Beschreibung des Anwohners passte. Während der Personenkontrolle schrien die Beiden herum und beleidigten die Beamten. Nach der Maßnahme erhielten sie einen Platzverweis. Diesem kamen der 28- und 31-Jährige nach, schrien aber bei Verlassen weitere Beleidigungen und rechtsextremistische Parolen.

Auf die Männer kommen Strafanzeigen wegen Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu. Ob durch die Aktionen in der Richard-Wagner-Straße ein Schaden entstanden ist, steht noch nicht fest.

Eventuelle Beschädigungen an abgestellten Fahrzeugen können bei der Polizeiinspektion Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369-2250 gemeldet werden.

PM des PP Westpfalz vom 16.09.2020

Am 15.09.2020 um 19:51 Uhr wurde die Polizei Koblenz zu einem Lebensmitteldiscounter in der Koblenzer Frankenstraße gerufen. Hier gab es Probleme mit einem Ladendieb.

Dieser zeigte sich dem Kaufhausdetektiv und einem weiteren Mitarbeiter gegenüber äußerst aggressiv und versucht den Mitarbeiter zu schlagen. Beide drängten den Ladendieb in eine Toilette neben dem Büro der Filiale und versuchten ihn dort bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Täter zündete in der Toilette Papier an und es entstand dadurch eine entsprechende Rauchentwicklung. Zeitglich traf die Polizeistreife ein. Auch der Polizei gegenüber zeigte sich der 24jährige Ladendieb derart aggressiv, dass er nur unter erheblichen Schwierigkeiten mit zur Dienststelle genommen werden konnte. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab, dass der 24-Jährige über 2 Promille hatte.

PM des PP Koblenz vom 16.09.2020

Strafrechtliche Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leitete die Polizei am Montagmorgen gegen einen 31-jährigen Speyerer ein. Dieser war an seiner Wohnanschrift in Speyer-West mit seiner Mutter in einen lautstarken Streit geraten, sodass Nachbarn die Polizei verständigten. Beim Eintreffen der Polizeibeamten befand sich der Mann bereits auf der Straße. Einem normalen Gespräch mit den Beamten war der 31-jährige nicht zugänglich, schrie auch diese lauthals an und unterschritt mehrfach den Mindestabstand. Zudem verweigerte er die Feststellung seiner Personalien und wollte sich der Kontrolle entziehen. Als die Polizeibeamten ihn daraufhin festhielten, wehrte er sich dagegen, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei zog er sich leichte Abschürfungen zu. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Personalienfeststellung konnte letztlich auf der Dienststelle durchgeführt werden. Nachdem er sich dort wieder beruhigte, wurde er aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

PM der PD Ludwigshafen vom 15.09.2020