Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz im Grimmener Jobcenter

Gestern Nachmittag, am 09.03.2020, kamen Beamte des Polizeirevieres Grimmen im örtlichen Jobcenter der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen zum Einsatz. Grund war ein randalierender 49-jähriger Deutscher, der aus der Region stammt.
Nach bisherigen Erkenntnissen forderte der 49-Jährige gegen 14:45 Uhr finanzielle Leistungen von den Mitarbeitern des Jobcenters. Weil er diese noch nicht erhalten hatte, geriet der Mann in der Kommunalverwaltung in Rage und beschädigte dabei die Einrichtung. Als die umgehend eingesetzten Beamten auf den 49-Jährigen trafen, griff dieser die Polizisten mit einem Feuerlöscher an und leistete Widerstand. Der Mann konnte zu Boden gebracht und ihm Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde er zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Da der 49-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand (1,45 Promille), schloss sich bei ihm noch eine Blutprobenentnahme an. Verletzt wurde bei dem Geschehen niemand. Der entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf über 500 Euro geschätzt. Am Abend wurde der 49-Jährige wieder auf freien Fuß gelassen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an. Der 49-Jährige muss sich nun u.a. wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

PM der PI Stralsund vom 10.03.2020

 

Scheeßel (Niedersachsen): Randalierer im Seniorenheim

Beamte der Rotenburger Polizei haben am späten Montagabend vor dem Seniorenheim an der Großen Straße einen Randalierer in Gewahrsam genommen. Der alkoholisierte Mann hatte zuvor das Pflegepersonal attackiert. Da die Mitarbeiter die Situation nicht mehr kontrollieren konnten, verständigten sie über Notruf die Polizei. Eine Streifenbesatzung traf den 27-Jährigen vor dem Seniorenheim an. Auch gegenüber den Beamten zeigte er sich sehr aggressiv. Weil sich der Mann den polizeilichen Maßnahmen widersetzte, wurden ihm zunächst Handfesseln angelegt. Anschließend kam er im Streifenwagen zur Polizei. Dort musste der 27-Jährige die Nacht bis zum frühen Morgen in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Rotenburg vom 10.03.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Verdacht des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte am Stadtbahnhof

Zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (26 und 38 Jahre alt) mit syrischer bzw. türkischer Staatsangehörigkeit kam es gestern Nachmittag um 16:45 Uhr im Stadtbahnhof Friedrichshafen.
Nach ersten Zeugenangaben sollen beide Beteiligte im weiteren Verlauf auch handgreiflich gegeneinander geworden sein. Alarmierte Bundespolizisten trennten die beiden Kontrahenten. Einer der Männer musste im Anschluss zur ärztlichen Versorgung vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Der genaue Ablauf des Tatgeschehens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Bundespolizei.
Nach bisherigen Erkenntnissen trafen beiden Männer gegen 18:30 Uhr im Stadtbahnhof dann erneut aufeinander. Wieder gab es eine Auseinandersetzung, bei welcher der 26-jährige Beschuldigte den 38-Jährigen angegriffen haben soll. Der Beschuldigte konnte noch auf dem Bahnhofsvorplatz festgehalten werden. Hierbei wurde die Bundespolizei von einer Streife der Landespolizei unterstützt. Gegen die Mitnahme wehrte sich der 26-Jährige massiv. Ein Beamter der Landespolizei ist leicht verletzt worden.
Beide Beteiligte sind nach derzeitigem Sachstand der Körperverletzung verdächtig. Zudem ist gegen den 26-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden. Er kam aufgrund seines psychischen Zustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen stationär in ein Krankenhaus.
Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizei in Konstanz unter 07531 / 1288 – 250 in Verbindung zu setzen.

PM der BPOLI Konstanz vom 10.03.2020

 

Kassel (Hessen): Einsatz wegen Familienstreitigkeiten: 33-Jähriger wehrt sich gegen Festnahme; Polizist wird an der Hand verletzt

Am gestrigen Montagabend wurde eine Streife der Polizeistation Hofgeismar gegen 19:20 Uhr wegen Familienstreitigkeiten in die Hofgeismarer Kernstadt gerufen. Während des darauffolgenden Einsatzes verwiesen die Beamten einen 33-Jährigen aus der Wohnung, da er im alkoholisierten Zustand mehrfach andere Familienmitglieder geschubst und verbal mit dem Tode bedroht haben soll. Als der Mann sich vehement weigerte, die Wohnung zu verlassen und einen Beamten schubste, nahmen die Polizisten ihn fest. Dagegen setzte er sich erheblich zur Wehr, wodurch ein Beamter an der Hand verletzt wurde, seinen Dienst aber anschließend noch fortsetzen konnte.
Den 33-Jährigen brachte eine Streife der Hofgeismarer Polizei zunächst auf die Dienststelle, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Diese soll Aufschluss über den genauen Alkoholisierungsgrad des Tatverdächtigen geben, da gegen ihn nun wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt wird. Im Anschluss an die Blutentnahme endete der Tag für ihn zur Ausnüchterung in den Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums in Kassel.

PM des PP Nordhessen vom 10.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Trunkenheitsfahrt Widerstand geleistet

Mit rund 1,6 Promille war am Montagfrüh gegen 03.40 Uhr ein 18-jähriger BMW Fahrer in der Kieselbronner Straße unterwegs. Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord kontrollierten den Mann, da er durch eine unsichere Fahrweise auffiel. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Außerdem ergaben sich Hinweise auf eine Drogenbeeinflussung.
Als die Entnahme der Blutprobe angeordnet worden war, äußerte der 18-Jährige, dass er diese nicht über sich ergehen lassen wird. Belehrungen, dass die Blutprobe auch unter Zwang durchgeführt werden wird, interessierten den Mann offensichtlich nicht.
Die Blutprobe wurde unter Hinzuziehung einer weiteren Streife durch einen Arzt entnommen. Hierbei wehrte sich der 18-Jährige massiv und versuchte einen eingesetzten Beamten zu beißen. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt.
Der Führerschein des 18-Jährigen wurde einbehalten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Pforzheim vom 10.03.2020

 

Dudenhofen (Rheinland-Pfalz): Beleidigung, Sachbeschädigung, Fahren unter Drogeneinfluss und Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen eines Trennungsgespräches kam es am 08.03 zu mehrfachen, durch einen 41jährigen Mann aus Speyer ausgesprochenen Beleidigungen zum Nachteil einer 34jährigen Dudenhofenerin. Zudem solle dieser das Fahrzeug der Frau durch einen Tritt beschädigt haben. Da der Beschuldigte trotz Trennung auch am Folgetag wieder an der Wohnanschrift der Geschädigten erschien und es erneut zu Streitigkeiten kam, meldete sich diese bei der Polizei. Der Beschuldigte konnte dann in seinem Fahrzeug durch eine Streife in der Schillerstaße in Dudenhofen festgestellt und kontrolliert werden. Gegen ihn wurde aufgrund der vorangegangenen Geschehnissen eine polizeiliche Gewaltschutzverfügung erlassen, wonach ihm der Kontakt zu der 34-Jährigen für die den nächsten Tagen untersagt wurde. Im Rahmen der Kontrolle konnte die Polizei im Fahrzeug des Beschuldigten Tütchen und eine Metalldose mit Betäubungsmittelanhaftungen feststellen.
Aufgrund des Verdachts einer aktuellen Drogenbeeinflussung, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und er musste die Polizei auf die Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe bei ihm entnommen werden sollte. Hiermit zeigte er sich nicht einverstanden und leistete bei der Entnahme der Blutprobe Widerstand. Neben einem Strafverfahren wegen Beleidigung und Sachbeschädigung und einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gem. § 24a StVG wird sich der Mann nun auch wegen seiner Widerstandshandlung bei der Blutprobenentnahme verantworten müssen, bei welcher die eingesetzten Polizeibeamten unverletzt blieben.

PM der PD Ludwigshafen vom 10.03.2020

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Tatverdächtiger Ladendieb randaliert im Gewahrsam

Am Freitag, 6. März, ertappte ein Ladendetektiv zwei Diebe, einen Mann und eine Frau, auf frischer Tat: Er beobachtete, wie sie gegen 15.15 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft an der Bahnhofstraße eine Jacke sowie einen Ring stahlen. Daraufhin verständigte er die Polizei, die die Tatverdächtigen am Westring antreffen konnte und kontrollierte.
Das Diebesgut wurde aufgefunden und dem Laden zurückgegeben. Der männliche Tatverdächtige beleidigte und bedrohte Zeugen und Polizeibeamte. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht. Hier setzte er seine Beleidigung fort und randalierte zusätzlich.
Überdies versuchte er einen Polizisten per Kopfstoß zu verletzten.
Zusammengefasst muss der 39-Jährge sich nun wegen Ladendiebstahls, Beleidigung, Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Hamm vom 10.03.2020

 

Bruchsal (Baden-Württemberg): Mann schlägt Ehefrau nieder und wehrt sich massiv gegen Festnahme

Ein 26 Jahre alter Mann wehrte sich am Montagmorgen in Bruchsal mit Kopfstößen und Fußtritten gegen seine Festnahme. Er hatte zuvor seine Ehefrau an ihrem Arbeitsplatz angegriffen und verletzt.
Der 26-Jährige suchte gegen 08.25 Uhr seine Ehefrau an ihrer Arbeitsstätte in der Nähe des Bahnhofs Bruchsal auf. Dort griff er die Frau mit Schlägen und Tritten an und musste von Mitarbeitern des Unternehmens festgehalten werden.
Auch gegen die alarmierten Polizeibeamten kämpfte der Mann mit allen Mitteln an.
Nachdem ihm Handschließen angelegt werden mussten, versuchte er die Polizisten mit Kopfstößen und Fußtritten zu verletzen. Da er die Beamten auch anspuckte, wurde ihm eine Spuckschutzhaube übergezogen. Glücklicherweise wurden die Polizeikräfte nicht schlimmer verletzt. Der 26-Jährige wurde zum Polizeirevier verbracht. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Karlsruhe vom 10.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Eggenstein-Leopoldshafen – 33-Jähriger leitete massiven Widerstand

Ein Zeuge beobachtete am Montag gegen 15.30 Uhr wie der 33-Jährige mit seinem Fahrzeug im Kreisverkehr beim Spöcker Weg mehrere Runden in Schrittgeschwindigkeit fuhr und seinen Pkw schließlich abwürgte. Der Zeuge ging zu dem Pkw um nach dem Fahrer zu sehen. Als er feststellte, dass dieser anscheinend betrunken war, zog er den Zündschlüssel ab und verständigte die Polizei. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,3 Promille. Als er zur Dienststelle gebracht werden sollte leistete er dann massiven Widerstand. Nur unter erheblichem Kraftaufwand konnten dem Mann Handschließen angelegt werden. Er konnte schließlich zur Dienststelle gebracht werden. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein einbehalten. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter und eine Polizistin derart verletzt, dass sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten.

PM des PP Karlsruhe vom 10.03.2020

 

Bayreuth (Bayern): Gesuchter Straftäter auf der Flucht festgenommen

TSCHECHISCHE REPUBLIK / A9 / BAYREUTH. Einen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in der Tschechischen Republik gesuchten Mann konnten mehrere Polizeieinsatzkräfte am Dienstagvormittag in Bayreuth mit seinem Auto stoppen und trotz erheblichen Widerstandes festnehmen. Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg bereitet auf Antrag der tschechischen Staatsanwaltschaft die Auslieferung des Mannes vor.
Gegen 9.45 Uhr fiel der Opel mit den tschechischen Kennzeichen einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth auf der Autobahn A9 bei Betzenstein in Richtung Norden auf. Als die Beamten den Wagen im Fahndungsbestand überprüften, stellte sich heraus, dass das Auto sowie die dazugehörigen Dokumente als gestohlen gemeldet waren. Gegen den tschechischen Fahrer bestand eine aktuelle Fahndungsnotierung wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Aufgrund dieser Erkenntnisse zog die Polizeieinsatzzentrale Oberfranken sämtliche im Bereich verfügbaren Streifenbesatzungen verschiedener Dienststellen zusammen. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an den Fahndungsmaßnahmen gegen den 57-jährigen Tatverdächtigen, bei dem von einer Bewaffnung auszugehen war.
Nachdem zunächst Fahrzeuge in Zivil das Auto des Mannes beschattet hatten, kamen vor Bayreuth mehrere Streifenwagen hinzu, um den Opel an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd, an der zusätzliche Einsatzkräfte warteten, aus dem Verkehr zu ziehen. Bei der Anhaltung rammte der Fahrer einen Streifenwagen, durchfuhr einen Graben und versuchte im Anschluss, in Richtung Stadtgebiet zu flüchten. Aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit geriet er bereits an der Zufahrt auf die Äußere Nürnberger Straße/B2 in den Gegenverkehr und stieß mit einem Auto zusammen. Der Tatverdächtige versuchte dennoch, seine Flucht fortzusetzen, wobei er mit geringer Geschwindigkeit gegen ein weiteres Auto fuhr. Dessen Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Mehreren Einsatzkräften gelang es im Anschluss, den Tschechen trotz heftiger Gegenwehr aus dem Fahrzeug zu holen, ihm Hand- und Fußfesseln anzulegen und zur Kriminalpolizei zu verbringen. Um einen im Fluchtfahrzeug befindlichen, leichtverletzten Hund kümmerte sich die Tierrettung.

PM des PP Oberfranken vom 10.03.2020

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit Beleidigung und Bedrohung in Stralsund Landkreis Vorpommern-Rügen

Am 08.03.2020, gegen 02:42 Uhr, wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund zu einer Ruhestörung in Knieper West in Stralsund gerufen. Bei dem Verursacher handelte es sich um einen 48-jährigen, polizeibekannten, deutschen Mann. Dieser war bei Eintreffen der Beamten stark alkoholisiert (Atemalkoholtest 1,68 Promille). Er trat den Beamten sofort aggressiv entgegen. Er beleidigte sie und ließ sich selbst von seiner in der Wohnung befindlichen Freundin nicht beruhigen. Da er diese in seinem aufgebrachten Zustand zur Seite drückte und die Gefahr des Angriffs auf sie und die Polizisten unmittelbar bevorstand, wurde der Störer durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht.
Dabei wehrte er sich und trat nach einer Polizistin. Der 48-Jährige konnte schließlich fixiert und gefesselt werden. Während der polizeilichen Maßnahme beleidigte und bedrohte er die Beamten. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Stralsund zugeführt. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Der Störer verletzte sich leicht am Hinterkopf, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Er muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung strafrechtlich verantworten. Außerdem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzulässigen Lärmes gegen ihn eingeleitet. Um 06:40 Uhr konnte er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 09.03.2020

 

Wasserburg (Bayern): Frau randaliert in Wasserburg

Am Samstag, 07.03.2020, gegen 18.40 Uhr, wurden Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg in die Herrengasse gerufen. Eine alkoholisierte Dame randalierte dort vor einem Lokal.
Als die Beamten auf sie zu gingen und beruhigen wollten, wurde die Frau aggressiv. Sie musste gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden. Hierbei leistete sie heftigen Widerstand, trat nach den Beamten und beleidigte sie.
Ein Polizist erlitt bei der Auseinandersetzung eine leichte Verletzung an einem Bein.
Gegen die Dame wurde Anzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie vorsätzlicher Körperverletzung erstattet.

PM der PI Wasserburg/ des PP Oberbayern Süd vom 09.03.2020

 

Wittlich (Rheinland-Pfalz): Streitende Brüder beleidigen Polizeibeamte

In den frühen Morgenstunden des 07.03.2020 kam es gegen 04:00 Uhr in der Kegelbahnstraße in Wittlich zu einem lauten Streit zweier stark alkoholisierter Brüder. Als die durch Zeugen hinzugerufenen Polizeibeamten den Geschwistern Platzverweise erteilten und diese ignoriert wurden, erfolgte die Ingewahrsamnahme eines der beiden Männer. Daraufhin versuchte sein Bruder, diesen zu befreien, was die Beamten durch körperlichen Zwang unterbanden. Beide Brüder verbrachten letztlich den Rest der Nacht und des Morgens im Gewahrsam der PI Wittlich. Im Laufe des Einsatzes wurden die einschreitenden Beamten massiv beleidigt. Bei der Durchsetzung der Zwangsmaßnahmen wurden zwei Beamten leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

PM der PI Wittlich vom 09.03.2020

 

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): Widerstand / Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Am Samstag gegen 20.55 Uhr befuhr ein 16-jähriger Zuwanderer aus Syrien mit einem Fahrrad die Friedrich-Ebert-Straße. Da er kein Licht am Rad eingeschaltet hatte, sollte er kontrolliert werden.
Der Jugendliche konnte keinen Ausweis vorzeigen, woraufhin die Beamten ihn durchsuchten. Bei der Durchsuchung konnte ein Druckverschlusstütchen mit grüner Substanz aufgefunden werden, dass die Polizisten sicherstellten.
Im Anschluss sollten die Personaldokumente an seiner Wohnanschrift eingesehen werden. Das passte dem 16-Jährigen wohl überhaupt nicht, denn er sperrte sich und widersetzte sich mit Tritten.
Zwei Polizeibeamten, die privat an der Örtlichkeit vorbei kamen, unterstützten ihre Kollegen. Der 16-Jährige trat jedoch weiterhin nach den Polizisten. Hierbei verletzte er einen Beamten in Zivil und eine Polizistin leicht. Er konnte schließlich überwältigt und zur Wache Dinslaken gebracht werden.
Den 16-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 09.03.2020

 

Holdorf (Niedersachsen): Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von BtM / Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag, 07. März 2020, um 18.25 Uhr erfolgte eine Kontrolle eines 58-Jährigen Pkw-Fahrers aus Holdorf, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sein könnte. Während der Kontrolle flüchtete der 58-Jährige, konnte jedoch von den Polizeibeamten gestellt werden.
Hierbei leistete er Widerstand, wobei er und ein 22-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurden. Beide Personen wurden vorsorglich in Krankenhaus versorgt. Der Polizeibeamte konnte seinen Dienst fortsetzen. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 09.03.2020

 

Obersontheim (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer in Polizeigewahrsam

Ein 45 Jahre alter betrunkener Autofahrer hat am Sonntagabend einen Unfall verursacht, Polizeibeamte beleidigt und ist schließlich im Polizeigewahrsam gelandet. Der Mann hatte gegen 19:50 Uhr seinen Pkw, Mercedes in der Straße Im Gaukler so nah neben einem anderen Auto geparkt, dass es bereits zum Kontakt gekommen war. Als ihn die Fahrzeughalterin des geparkten Autos damit konfrontierte bemerkte diese, dass er betrunken war. Im Besitz einer Fahrerlaubnis war er auch nicht. Die alarmierten Beamten wollten den 45-Jährigen zur Durchführung einer Blutentnahme in das Krankenhaus verbringen, hierbei begann er im Streifenwagen aggressiv zu werden, weshalb die Blutentnahme auf der Dienststelle durchgeführt wurde. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er zur Verhinderung weiterer Störungen seinen Rausch auf der Dienststelle ausschlafen, hierbei kam es auch zu Widerstandshandlungen. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle, Beleidigung und Nötigung zu. Ferner erhält er für die Übernachtung im Polizeigewahrsam eine Gebührenrechnung.

PM des PP Aalen vom 09.03.2020

 

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Angriff mit Schlagring: Polizist verletzt

Polizeibeamte der Wache Plettenberg waren Sonntag, gegen 1.50 Uhr, in einem Haus am Oberstadtgraben im Einsatz. Als sie das Gebäude verließen, passierten vier Personen die Beamten. Von der Gruppe ging typischer Marihuana-Geruch aus, weshalb die Polizisten sich zu einer Kontrolle entschlossen.
Während sich drei der vier Männer ruhig verhielten, zeigte sich die vierte Person sofort aufbrausend und weigerte sich seinen Ausweis vorzuzeigen, geschweige denn eine Kontrolle zuzulassen. Plötzlich griff der polizeibekannte 25-jährige Plettenberger einen in seiner Jackentasche befindlichen Schlagring und schlug in einer schnellen Bewegung gezielt in Richtung des Kopfes eines der Polizeibeamten.
Geistesgegenwärtig duckte sich der Polizist weg, wurde jedoch trotzdem am Kopf getroffen. Er erlitt durch den Streifschlag eine Kopfplatzwunde sowie einen Cut an der Ohrmuschel. Der Polizeibeamte (28) wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung wurde er zwar entlassen, ist aktuell allerdings nicht dienstfähig.
Nach dem Schlag flüchtete der Tatverdächtige zu Fuß in Richtung Untertor. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen blieb der Gesuchte in der Nacht verschwunden.
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 09.03.2020

 

Oelde (Nordrhein-Westfalen): Randalierer verweigerte Personalien

Am Samstag, 7.3.2020 randalierte ein 22-Jähriger in einem Kiosk an der Straße Am Bahnhof in Oelde. In dem Geschäftsraum befanden sich drei weitere Männer. Der 38-jährige Inhaber aus Dortmund gab an, dass der 22-Jährige sich aggressiv verhalten, ihn gekratzt und zu einem Schlag ausgeholt habe.
Letzteres konnte durch einen 25-jährigen Zeugen aus Oelde unterbunden werden. Der Tatverdächtige weigerte sich, seine Personalien anzugehen und widersetzte sich der Durchsuchung seiner Person. Daraufhin fesselten die Beamten den Oelder und nahmen ihn mit zur Polizeiwache. Nach Abschluss der Maßnahme entließen die Einsatzkräften den leicht alkoholisierten 22-Jährigen nach eindringlicher Ansprache aus dem polizeiliche Gewahrsam.

PM der POL Warendorf vom 09.03.2020

 

Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Berauschter Radfahrer randaliert nach Sturz im Krankenhaus

Ein 21-jähriger Zuwanderer aus Guinea sorgte in der Nacht von Freitag auf Samstag (07.03.) für einen Polizeieinsatz im Krankenhaus.
Der junge Mann wohnt in Wermelskirchen und war gegen 1 Uhr nachts mit seinem Fahrrad im Bereich der Kenkhauser Straße gestürzt. Bei dem Sturz hatte er sich verletzt und selbständig einen Rettungswagen gerufen. Mit dem Rettungswagen wurde er in das örtliche Krankenhaus eingeliefert. Dort konnte er jedoch nicht behandelt werden, da er sich gegenüber dem Krankenhauspersonal aggressiv gebärdete.
Aus diesem Grund rief man die Polizei hinzu. Als diese erschien, ging er auf die Polizisten ebenso wild gestikulierend und aggressiv zu und musste zur Verhinderung eines körperlichen Angriffs gefesselt werden. Dabei wurde eine Beamtin von Blut und Speichel des Mannes im Gesicht getroffen.
Der Mann räumte ein, eine Flasche Whisky getrunken zu haben. Die Beamten hatten zudem den Verdacht, dass er Betäubungsmittel konsumiert hat. Sie ließen ihm durch einen Arzt zwei Blutproben entnehmen. Anschließend musste er in einer Gewahrsamszelle auf der Polizeiwache ausnüchtern.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch die Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie fahrlässiger Körperverletzung.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 09.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Aggressiver Ladendieb im Stadtnorden

Am Samstagabend wurden Mitarbeiter eines Kaufhauses im Regensburger Norden auf einen 15-jährigen aus dem Landkreis Schwandorf aufmerksam, der Ware im Verkaufsraum beschädigte. Vorerst konnte sich der Täter entfernen, wurde aber vor Verlassen des Kaufhauses nochmals vom Sicherheitsdienst angehalten. Hier wollte der Täter einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen Kopfstoß verpassen, verfehlte ihn aber. Die hinzugezogene Streife der PI Regensburg Nord stellte fest, dass der Täter noch Diebesgut aus dem Geschäft bei sich hatte. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Dort trat er mit dem Fuß nach einem der Polizeibeamten und beleidigte vier weitere. Der Täter war nicht nur alkoholisiert, sondern auch so aggressiv gegenüber den Beamten, dass ihn diese fesseln mussten. Auf der Dienststelle wurde er später von seinem Erziehungsberechtigten abgeholt. Den Jugendlichen erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.

PM der PI Regensburg Nord vom 09.03.2020

 

Fröndenberg (Nordrhein-Westfalen): Veranstaltungsgäste und Polizeibeamte mit PTB-Pistole bedroht: Einsatzkräfte überwältigen 22-Jährigen

Ein 22-jähriger Wickeder hat am frühen Sonntagmorgen (08.03.2020) einen Polizeieinsatz in Fröndenberg ausgelöst.
Gegen 03.50 Uhr schoss der Mann vor einer Schützenhalle in der Straße Hohenheide in Fröndenberg, in der eine Veranstaltung stattfand, mit einer PTB-Pistole dreimal in die Luft. Anschließend richtete er die Pistole auf mehrere Personen.
Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wählte daraufhin den Notruf.
Als die Polizei eintraf, hielt der 22-Jährige weiterhin die Pistole in der Hand.
Er wurde von den Einsatzkräften aufgefordert, die Pistole auf den Boden zu legen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, stattdessen zielte er mit der Pistole auf die Polizeibeamten. Unter Vorhalt der Dienstwaffe konnte der Wickeder letztendlich überwältigt und auf dem Boden fixiert werden. Der Mann wehrte sich und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Die Einsatzkräfte nahmen den 22-Jährigen mit zur Wache Unna. Weil er allerdings stark alkoholisiert und damit nicht gewahrsamsfähig war, wurde er erst in ein Krankenhaus und dann freiwillig in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
Wie sich herausstellte, nahm der Sicherheitsdienst dem Mann bereits vor dem polizeilichen Einsatz am Eingang des Veranstaltungsorts ein Messer ab. Der 22-Jährige besorgte sich zu Hause dann die PTB-Pistole und kehrte zurück.
Sowohl das Messer als auch die Pistole wurden sichergestellt. Gegen den Wickeder wird nun unter anderem wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der KPB Unna vom 09.03.2020

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Person im psychischen Ausnahmezustand leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag waren Beamte des Itzehoer Polizeireviers eingesetzt, um sich um eine offenbar verwirrte Person auf offener Straße zu kümmern. Im Rahmen dessen leistete der Betroffene Widerstand und verletzte eine Polizistin leicht.
Gegen 23.30 Uhr fuhren zwei Streifen in die St.-Jürgen-Straße, weil dort ein unbekleideter Mann randalieren sollte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, lag der Beschriebene auf der Fahrbahn – er befand sich ganz offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation, vermutlich infolge des Konsums von Rauschmitteln.
Die Einsatzkräfte konnten den 25-Jährigen kurzfristig beruhigen und ihn dazu bewegen, sich wieder anzuziehen. Im Anschluss versuchte der in Itzehoe Lebende, sich selbst zu verletzen und schlug und trat um sich. Dabei traf er eine Beamtin, die sich eine leichte Verletzung zuzog. Letztlich fesselten die Ordnungshüter den Mann, der sich erheblich wehrte und die Polizisten beleidigte.
Ein Rettungswagen brachte den 25-Jährigen auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses, wo er sich einer Blutprobenentnahme unterziehen musste.
Nach diesem Vorfall muss sich der Beschuldigte wegen mehrerer Delikte verantworten, unter anderem wegen des Widerstandes und der Körperverletzung.

PM der PD Itzehoe vom 09.03.2020

 

Sandhausen/Walldorf/(Baden-Württemberg): Jugendlicher flüchtet mit nicht zugelassenem Roller vor Verkehrskontrolle – bei Festnahme Widerstand geleistet -Zeugen und Geschädigte gesucht

Ein 16-jähriger Jugendlicher war am Sonntag gegen 15.30 Uhr auf einem Feldweg im Bereich der Sandhäuser Höfe mit einem nicht zugelassenen bzw. versicherten Roller unterwegs. Vor einer Kontrolle flüchtete der Jugendliche in Richtung Walldorf und bog ab in die Heidelberger Straße in Richtung Zentrum. Ein Polizeimotorradfahrer stellte sich auf dem Radweg quer um die Weiterfahrt zu verhindern. Der Rollerfahrer fuhr ungebremst gegen das Motorrad und stieß dieses dabei um. Der Polizeimotorradfahrer wurde dabei verletzt. Anschließend fuhr der 16-Jährige weiter, in Richtung Walldorf/Wiesloch. Hier wurde er im Rahmen der Fahndung von einer Motorradstreife im Bereich des Kinos entdeckt, wo er bei der weiteren Flucht eine Fußgängerin gestreift haben soll. Die Verfolgung endete in einem nahegelegenen Feldweg, da der Roller ausging. Bei seiner Festnahme leistete der Jugendliche heftigen Widerstand. Wie sich herausstellte, war der 16-Jährige nicht im Besitz eines erforderlichen Führerscheins. Der Roller wurde sichergestellt. Ein Alkohol- und Drogentest verlief ohne Befund. Nach seiner Vernehmung wurde er in die Obhut eines Erziehungsberechtigten gegeben.
Bei seiner Flucht von Sandhausen nach Walldorf soll der Rollerfahrer mehrere Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Geschädigte sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 06227/358260 bei der Verkehrsdienst-Außenstelle Walldorf zu melden.

PM des PP Mannheim vom 09.03.2020

 

Groß-Ilsede (Niedersachsen): Abgabe eines Warnschusses

Am Freitagabend, zwischen 21:30 Uhr und 02:25 Uhr, kam es zu einem Polizeieinsatz in der Dinkelstraße. Ein 23-jähriger Peiner hielt sich unbefugt auf einem fremden Grundstück auf und weigerte sich zu gehen. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann ein Messer in der Hand hielt. Er wurde zunächst dazu gebracht, sich auf ein Feld zu begeben. Daraufhin lief der Mann mit erhobenem Messer auf einen Polizeibeamten los. Durch die Abgabe eines Warnschusses des Beamten in die Luft, konnte ein Angriff unterbunden werden. Der Peiner wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Was den Mann zu seiner Tat bewogen hat, ist derzeit unklar. Verletzt wurde niemand.

PM der PI Salzgitter vom 09.03.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 54-jähriger Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein betrunkener 54-Jähriger, der am 08.03.2020, gegen 19:30 Uhr, einer Kneipe am Schillerplatz verwiesen wurde, fiel durch eine derart aggressive Haltung auf, dass er schließlich in Gewahrsam genommen werden musste.
Nachdem er in der Gaststätte durch negatives Verhalten aufgefallen war, wurde er von einer 52-jährigen Bedienung aufgefordert, die Lokalität zu verlassen.
Hierauf schlug der 54-Jährige die Mitarbeiterin. Vorbildlicherweise griffen weitere Gäste sofort ein und konnten den alkoholisierten Kneipengänger stoppen.
Dieser verließ wütend die Gaststätte und trat vorm Gebäude wahllos auf zwei Fahrräder ein. Ob es dabei zu einem Schaden kam, wird derzeit ermittelt.
Beim Eintreffen der Polizeibeamten verhielt sich der 54-Jährige zunächst derart aggressiv und unkooperativ, dass er zu Boden gebracht und fixiert werden musste.
Während der Anzeigenaufnahme schien sich der Mann wieder beruhigt zu haben. Um erneuten Streit zu verhindern, wurde ihm ein Platzverweis erteilt.
Beim Verlassen der Örtlichkeit schrie der 54-Jährige dann aber plötzlich wieder in Richtung der Polizisten, beleidigte diese und riss mit voller Kraft die Außenspiegel des Streifenwagens ab. Um weitere Straftraten zu verhindern, musste der 54-Jährige nun in Gewahrsam genommen werden.
Der Mann wurde während des Einsatzes leicht verletzt. Alle Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.03.2020

 

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Auf Ruhestörung folgte Ingewahrsamnahme

Am Samstag, 7.3.2020, 16.55 Uhr störte ein Bewohner der Wagnerstraße in Warendorf andere Personen durch zu laute Musik. Als Polizisten an der Wohnung des 46-Jährigen eintrafen, verhielt sich der offensichtlich alkoholisierte Warendorfer aggressiv und bedrohte die Kräfte mit einem Messer.
Dann zog sich der Tatverdächtige in die Wohnung zurück. Den Beamten gelang es, die 47-jährige Partnerin aus der Wohnung zu lotsen. Allerdings versuchte sie ebenso wie Anwohner trotz der polizeilichen Weisung in die Wohnung zu gelangen.
Als der Warendorfer einige Zeit später vor die Wohnungstür trat, überwältigten die Beamten den Mann. Sie fesselten ihn und nahmen ihn in Gewahrsam. Während der Fahrt im Streifenwagen spuckte der 46-Jährige die Polizisten an, so dass ihm eine sogenannte Spukhaube über den Kopf gezogen werden musste. Bis zu seiner Ausnüchterung blieb der Warendorfer im Gewahrsam der Polizeiwache Ahlen. Die Beamten leiteten gegen den 46-Jährigen ein Ermittlungsverfahren ein, ebenso gegen die 47-Jährige, die die Einsatzkräfte mehrfach öffentlich beleidigte.

PM der POL Warendorf vom 09.03.2020

 

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Platzverweis nicht nachgekommen

Am Sonntag, 8.3.2020 nahmen Polizisten gegen 2.00 Uhr einen 24-Jährigen in Warendorf in Gewahrsam. Der Warendorfer belästigte in einem Lokal an der Wallpromenade mehrere Gäste und sollte die Discothek verlassen. Da er sich aggressiv verhielt und dem Hausverbot nicht nachkam, wurde die Polizei hinzugezogen. Die Einsatzkräfte erteilten ihm mehrfach einen Platzverweis für das Lokal sowie dem Eingangsbereich. Der 24-Jährige war weiterhin uneinsichtig und kam der Aufforderung nicht nach. Folglich verbrachte der deutlich alkoholisierte junge Mann die nächsten Stunden im Gewahrsam der Polizei.

PM der POL Warendorf vom 09.03.2020

 

Bad Neustadt (Bayern): Polizisten beleidigt

Im Rahmen einer Vermisstenfahndung wurden zwei Polizeibeamte von einem 18-jährigen Burschen ohne Grund mit einer obszönen Geste beleidigt. Als sie ihn daraufhin ansprachen, ließ der Berufslose einen Schwall mit verbalen Entgleisungen vom Stapel. Der junge Mann wurde vernommen und durchsucht. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.

PM der PI Bad Neustadt vom 09.03.2020

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Kaum zu beruhigen

Ein Streit zwischen zwei Männern hat am Samstagnachmittag in der Weststadt zu einem Rettungsdienst- und Polizeieinsatz geführt. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden Streithähne kurz vor 16:30 Uhr in einer Wohnung unweit der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes aneinandergeraten sein. Der ältere hat im Verlauf der mutmaßlich körperlichen Auseinandersetzung möglicherweise eine Kopfverletzung davongetragen, die eine genauere ärztliche Untersuchung notwendig machte. Da der überaus aggressive und uneinsichtige Verletzte eine medizinische Behandlung strikt ablehnte, sämtliche Überredungsversuche fehlschlugen und er überdies unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen zu stehen schien, musste er gegen seinen Willen in ein Krankenhaus gebracht werden. Mit Handschließen gefesselt und auf einer Trage fixiert, wurde der Mann den Mitarbeitern im Klinikum übergeben. Auch in der Krankenanstalt zeigte sich der Mittdreißiger von seiner unschönen Seite und behielt seine ablehnende und streitbare Haltung gegenüber dem Rettungsdienst aufrecht.
Letztlich konnte er von Beamten des Polizeireviers Baden-Baden beruhigt werden.
Gegen seinen Kontrahenten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 09.03.2020

 

Dortmund, Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet

Ein 20-jähriger Mann aus Hagen hat am vergangenen Wochenende am Dortmunder Hauptbahnhof zunächst einen Hausfriedensbruch begangen, bei anschließenden polizeilichen Maßnahmen Widerstand geleistet und versucht, Drogen zu verstecken.
In der Nacht zum Sonntag (8. März) wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass sich ein Mann immer wieder unbefugt Zutritt zu einem Ladenlokal verschaffen wolle, obwohl er ein Hausverbot habe. Als die Streife vor dem Geschäft eintraf und die Personalien des 20-Jährigen überprüfen wollte, verweigerte er dieses.
Auf dem Weg zur Wache ließ sich der guineische Staatsangehörige immer wieder fallen, so dass er schließlich von den Einsatzkräften getragen werden musste.
Während des Transportes griff sich der Mann in den Schritt und versuchte so ein Tütchen mit Marihuana in seiner Hand zu verstecken. Im weiteren Verlaufe leistete der Hagener weiterhin Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Bei seiner Durchsuchung konnten insgesamt zehn kleine Tütchen mit Drogen (Marihuana) aufgefunden und sichergestellt werden.
Gegen den 20-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 09.03.2020

 

Bremen: Dieb nach Flucht aus Bremer Hauptbahnhof festgenommen

Ein 21-jähriger Mann wird beschuldigt, einem 30-Jährigen beim Geldabheben an einem Automaten im Bremer Hauptbahnhof das Portemonnaie gestohlen zu haben. Er flüchtete in Richtung Bürgerweide.
Bundespolizisten holten ihn ein und nahmen den sich heftig wehrenden Mann fest.
Dem guineischen Staatsangehörigen aus Bremen mussten Handfesseln angelegt werden. Lautstark beleidigte er die Bundespolizisten auf dem Weg zu Wache. Mit einer Strafanzeige wurde er entlassen. Das Opfer erhielt die Geldbörse zurück.

PM der BPOLI Bremen vom 09.03.2020

 

Enger (Nordrhein-Westfalen): PKW-Fahrer in Schlangenlinien unterwegs- Fahrt endet im Straßengraben

Am Montagmorgen (09.03.) gegen 00.45 Uhr meldete sich ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer auf der Leitstelle der Polizei und gab an, dass er zurzeit einen Autofahrer auf der Engerstraße in Herford beobachte, der in Schlangenlinien und mit deutlicher überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Enger unterwegs sei. Dieser sei ihm bereits auf der B239 in Fahrtrichtung Löhne durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen, da es fast zu einem Zusammenstoß mit den dortigen Leitplanken gekommen ist. Bereits vor Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten verunfallte der Mitsubishi-Fahrer im Einmündungsbereich Herforder Straße / Tannenstraße. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Durch die ruckartige Gegenlenkung und überhöhten Geschwindigkeit schleuderte der Pkw über die Gegenfahrbahn in den linken Straßengraben. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde durch die Beamten deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Eine Verständigung zwischen dem 33-Jährigen aus Herford und den Beamten zum Unfallhergang war kaum möglich.
Aufgrund möglicher weiterer Verletzungen und zur Entnahme einer Blutprobe wurde der Beschuldigte mit einem hinzugerufenen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme und der Erstversorgung durch die Rettungswagen-Besatzung am Unfallort verhielt sich der 33-Jährige äußerst aggressiv und beleidigte die eingesetzten Kräfte mehrfach. Zwei Polizeibeamte wurden durch den Tatverdächtigen auch bespuckt. Der Fahrer muss sich jetzt wegen verschiedener Straftaten verantworten. Der Mitsubishi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von 1.500 Euro am Fahrzeug, sowie weiterer erkennbarer Flurschaden. Das Verkehrskommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen.

PM der KPB Herford vom 09.03.2020

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Junger Mann tritt nach Polizeibeamten

Mit einer Anzeige muss ein 23-jähriger Mann rechnen, der am Samstag gegen 2.30 Uhr vor einer Diskothek Polizeibeamte beleidigt und nach ihnen getreten hat. Eine Streife des Polizeireviers Konstanz war in die Max-Stromeyer-Straße geschickt worden, weil dort auf dem Parkplatz vor einer Diskothek der 23 Jährige, der für die Polizei kein Unbekannter war, andere Personen anpöbelte, gegen Gegenstände schlug und sich äußerst aggressiv verhielt. Der junge Mann, der offenbar alkoholisiert war, beleidigte sofort nach dem Ansprechen die Beamten mit Schimpfwörtern und ließ sich in keinster Weise beruhigen. Zudem drohte er den Beamten, ihnen gegenüber Gewalt anzuwenden. Bei der anschließenden Personenkontrolle verhielt er sich weiterhin renitent, weswegen er zum Revier verbracht wurde. Auch auf der Fahrt dorthin, beleidigte er die Polizeibeamten immer wieder. Da die Gefahr bestand, dass der Querulant weiterhin für Störungen in Frage kommt, musste er schließlich in einem Notarrest untergebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 09.03.2020

 

Königsbach-Stein (Baden-Württemberg): 25-Jähriger beleidigt Polizeibeamte und verliert Marihuana

Jugendschutzkontrollen führten am Freitagabend gegen 21.45 Uhr Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord auf einem Schulhof in der Steiner Straße durch. Bei der Kontrolle einer größeren Jugendgruppe fiel ein 25-Jähriger auf, welcher sich nicht ausweisen konnte. Dem stark alkoholisierten Mann fiel während der Kontrolle ein Tütchen mit Marihuana aus der Hosentasche.
Er hatte einen Atemalkohol von über 1,8 Promille. Während der Kontrolle beleidigte er die Beamten aufs Übelste.

PM des PP Pforzheim vom 09.03.2020

 

Pinnow (Brandenburg): Polizisten angegriffen

Am frühen Morgen des 07.03.2020 wurden Polizisten in den Schmiedeweg gerufen. Dort hatte eine Frau an Türen geklingelt und um Hilfe gebeten. Sie machte einen desorientierten Eindruck. Polizisten wollten sich der 42-Jährigen annehmen und riefen einen Rettungswagen. Ein Drogenvortest offenbarte, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Als der Rettungswagen eintraf, wechselte plötzlich die Stimmung der Frau. Sie versuchte, neben ihr stehende Polizisten zu schlagen und musste letztlich fixiert werden.
Jetzt ist sie in einem Krankenhaus, wo ihr ärztliche Hilfe zuteil werden kann.

PM der PD Brandenburg Ost vom 09.03.2020

 

Lanke (Brandenburg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Am frühen Morgen des 09.03.2020 wurden Polizisten in eine Asyleinrichtung in der Wandlitzer Straße gerufen. Ein Mann hatte in der Unterkunft randaliert und Streit mit anderen Bewohnern gesucht. Dies konnte jedoch vom Sicherheitsdienst der Einrichtung verhindert werden. Der Wüterich verhielt sich auch gegen die hinzukommenden Polizeibeamten aggressiv. Er trat um sich und versuchte, einen der Uniformierten durch einen Kopfstoß zu verletzen. Letztlich fand sich der 31-jährige Libyer in Handfesseln wieder. Die restlichen Nachtstunden verbrachte er im polizeilichen Gewahrsam.

PM der PD Brandenburg Ost vom 09.03.2020

 

Halle, Leipzig (Sachsen-Anhalt): Festnahme nach sexueller Belästigung – Tatverdächtiger beißt Bundespolizisten

Am Sonntag, den 8. März 2020, gegen 06:00 Uhr kam es auf dem Hauptbahnhof Halle zu Übergriffen und Widerständen auf Bundespolizisten durch zwei eritreische Staatsangehörige. Die beiden Männer wurden auffällig, da sie zuvor in einer Regionalbahn aus Leipzig kommend zwei Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren auf sexueller Basis belästigt hatten. Hierbei begannen sie die beiden Frauen zunächst verbal zu belästigen, in dem sie mit Gestik und Worten sexuelles Interesse bekundeten. Mehrere Sitzplatzwechsel und Aufforderungen der Belästigten die rassistischen, frauenverachtenden und sexuellen Äußerungen einzustellen halfen nicht. Kurz bevor ein Zugbegleiter das Abteil betrat, versuchte einer der Männer der 18-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Sie konnte dem Schlag ausweichen. Als die Frauen den Zugbegleiter sahen, wollten sie erneut die Sitzgruppen wechseln, hierbei riss einer der Männer die 18-Jährige zurück und fasste ihr ans Gesäß, der andere griff der 19-Jährigen heftig in den Genitalbereich. Sie klagte im Nachgang über Schmerzen.
Der Zugbegleiter ging sofort dazwischen und wurde von dem 29-Jährigen mit einer Bierflasche angegriffen. Der DB-Mitarbeiter konnte dem Schlag auf dem Kopf ausweichen, die Flasche traf ihn am Arm, beschmutzte seine Jacke mit Bier und verursachte ihm Schmerzen. Nun hatten auch ein 55-jähriger Deutscher und ein 32-jähriger Mann aus Burkina Faso das Geschehen erfasst und zeigten Zivilcourage. Nur durch dieses Eingreifen der beiden Helfer, konnten die beiden alkoholisierten (1,46 und 0,94 Promille Atemalkohol) Tatverdächtigen von weiteren Übergriffen abgehalten und am Hauptbahnhof Halle der Bundespolizei übergeben werden. Beide Männer wehrten sich heftig gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten und mussten gefesselt werden. Nach den Tatvorwürfen wurden sie zeitversetzt von der Dienststelle entlassen und erhielten ein Hausverbot für den Hallenser Hauptbahnhof. Der 29-jährige Eritreer ging daraufhin auf den Bahnhofsvorplatz und belästigte hier Passanten und behinderte den fließenden Fahrzeugverkehr. Erneut griffen die Bundespolizisten ein. Bei dem Versuch den Mann aus dem Gefahrenbereich zu bringen, biss dieser einem Bundespolizisten in den Schuh. Nun wurde der Mann erneut auf die Dienststelle verbracht. Beim Lösen der zuvor erneut angelegten Handfesseln, biss er einem 22-jährigen Beamten in den Arm. Der junge Bundespolizist trug ein schmerzendes Hämatom am Arm davon und konnte nach der Konsultation eines Arztes seinen Dienst fortsetzen. Im Gewahrsamsbereich spuckte und urinierte der 29-Jährige, so dass die Bereiche im Nachgang professionell gereinigt werden mussten. Als der 29-Jährige sich beruhigt hatte, konnte er die Dienststelle verlassen. Die beiden Frauen wurde nach Ankunft auf dem Hauptbahnhof Halle das Angebot einer ärztlichen und psychologischen Betreuung gemacht. Diese wollten sie zunächst nicht in Anspruch nehmen. Die Bundespolizei brachte die beiden Frauen an ihre jeweiligen Wohnorte.
Die beiden 25- und 29-jährigen Männer werden sich nun wegen der sexuellen Belästigung, Beleidigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.03.2020

 

Burbach-Würgendorf (Nordrhein-Westfalen): Aggressive Männer leisteten Widerstand: Polizei klärte

Zu gleich zwei Fällen von aggressivem Gebaren rückte die Polizei am Wochenende aus. In Würgendorf störte ein Randalierer am späten Samstagabend (07.03.2020) die Nachtruhe seiner Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus an der Hellerbach. Dort verhielt sich der alkoholisierte 36-jährige Wüterich so aggressiv, dass ihn Polizeibeamte fesselten und mit Widerstand ihn Gewahrsam nahmen. Ähnlich verlief ein weiterer Vorfall in einem Mehrfamilienhaus in der Burbacher Langenwaldstraße in der Nacht zu Montag (08.03.2020). In dem Haus geriet ein 41-jähriger Mann mit Anwohnern in einen Streit. Der unter Alkoholeinfluss stehende Randalierer bedrohte und beleidigte die Bewohner und die verständigten Polizisten. Die Beamten brachten ihn trotz Gegenwehr in eine Ausnüchterungszelle. Gegen beide Verdächtige wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 09.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Eine Nacht in der Polizeizelle

Allerhand zu tun hatten die Streifen der beiden Kaiserslauterer Polizeiinspektionen am Samstagnachmittag in der Innenstadt. Im Verlauf des Nachmittags wurden den Dienststellen mehrere Straftaten im Bereich Fackelrondell gemeldet, darunter Ladendiebstähle und Körperverletzungsdelikte.
Die Einsatzkräfte stellten vor Ort mehrere Personengruppen mit insgesamt mehr als 100 Personen fest, darunter auch einige polizeibekannte Gesichter. Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Während des Einsatzes fiel ein Mann aus dem Stadtgebiet negativ auf, weil er die Beamten anpöbelte. In der Folge meldeten zwei Teenager, dass sie von dem Unbekannten immer wieder angesprochen und auch am Arm gepackt würden. Danach befragt, machte der Mann keine Angaben und verweigerte auch seine Personalien.
Als er daraufhin nach Papieren durchsucht werden sollte, wurde der Mann renitent, fing an herumzuschreien und die Polizisten zu beleidigen.
Der 54-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen und blieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum nächsten Morgen in einer Polizeizelle.
Auf ihn kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 09.03.2020

 

Fürth (Bayern): Polizeibeamte mit Pfefferspray attackiert

Ein psychisch auffälliger Mann griff am Sonntagmorgen (08.03.2020) drei Polizeibeamte an und verletzte sie. Er musste in eine Fachklinik eingewiesen werden.
Gegen 09:00 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Fürth zu einer Ruhestörung in die Gutenbergstraße gerufen. Als die Polizisten klingelten, öffnete zunächst niemand. Erst nachdem die Beamten laut „Polizei“ riefen und mehrfach klopften, wurde geöffnet.
Völlig unvermittelt sprühte der Wohnungsinhaber den Beamten Reizgas ins Gesicht.
Außerdem hielt er ein Messer in der anderen Hand. Erst durch den Einsatz unmittelbaren Zwangs konnte der Angreifer überwältigt, gefesselt und festgenommen werden.
Die drei Polizeibeamten erlitten Verletzungen durch Reizgas und begaben sich anschließend in medizinische Behandlung.
Der psychisch auffällige 68-Jährige machte nach der Festnahme ebenfalls Verletzungen geltend und wurde daraufhin in eine Fachklinik eingewiesen.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 09.03.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 49-jähriger Mann beleidigt und tritt nach Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn und leistet bei der Bundespolizei Widerstand

Am frühen Montagmorgen, den 9. März 2020 wurde die Bundespolizei in Halle gegen 02:15 Uhr durch Sicherheitsmitarbeiter der Bahn um Unterstützung und Hilfe gebeten: Ein 49-jähriger Mann hatte die Bahnmitarbeiter zuvor am Haupteingang des Hallenser Hauptbahnhofes massiv mit ehrverletzenden Worten beleidigt und versucht diese zu treten. Der Mann musste zu Boden gebracht und fixiert werden. Auf dem Weg zur Dienststelle der Bundespolizei schrie der Deutsche lautstark umher und leistete Widerstand, in dem er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen sperrte und sich mehrfach fallen ließ. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest in der Dienststelle ergab einen Wert von 2,06 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nüchterte der Tatverdächtige seinen Rausch in den Räumlichkeiten der Bundespolizei noch zweieinhalb Stunden aus und konnte dann die Dienststelle wieder verlassen. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.03.2020

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Unfallflüchtiger leistet Widerstand

In der Polizeizelle endete die Nacht zum Samstag für einen jungen Mann in Rhede: Der 19-Jährige aus Rhede steht im Verdacht, alkoholisiert einen Verkehrsunfall an der Spolerstraße verursacht zu haben. Dort fanden Polizeibeamte zwei beschädigte Leitpfosten und ein abgefallenes Kennzeichen.
Ermittlungen führten zur Wohnanschrift des jungen Mannes. Von dort versuchte dieser zunächst zu flüchten. Die Beamten stellten den Flüchtigen und nahmen ihn in Gewahrsam. Hierbei sperrte sich der 19-Jährige und zeigte sich aggressiv und respektlos. Ein Arzt entnahm dem Verdächtigen eine Blutprobe, um den Alkohol- und nicht auszuschließenden Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. Die Beamten leiteten Strafverfahren ein und stellten den Führerschein sicher. Der Unfall ereignete sich in der Zeit zwischen Freitag, 22.40 Uhr, und Samstag, 00.30 Uhr.
Wer Hinweise zum Unfall gegen kann, möge sich bitte beim Verkehrskommissariat Bocholt melden unter: Tel. (02871) 2990.

PM der KPB Borken vom 09.03.2020

 

Berlin/Marzahn- Hellersdorf: Polizist angegriffen

In der vergangenen Nacht griff ein Mann einen Polizisten in Kaulsdorf an. Nach bisherigen Ermittlungen wurden Polizeikräfte des Abschnitts 63 gegen 23.20 Uhr zu einem Privatgrundstück in die Brodauer Straße alarmiert, da dort ein offensichtlich alkoholisierter Mann mit einem Transporter gegen einen Zaun gefahren sein soll. Die Fahrzeugschlüssel des angetroffenen 41-Jährigen wurden sichergestellt und auf einem Polizeiabschnitt hinterlegt.
Gegen 0.25 Uhr wurden die Polizeikräfte erneut zu dem Privatgrundstück alarmiert. Sie verwiesen den 41-Jährigen und seine 38-jährige Begleiterin des Grundstücks. Als der Mann der Aufforderung nicht nachkam und die Einsatzkräfte ihn in Richtung Ausfahrt schoben, beleidigte er diese. Dann entfernte sich der Tatverdächtige zunächst vom Ort, kam jedoch kurz darauf zu den Polizeikräften zurück und schlug einem Polizisten mit einer Faust ins Gesicht. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und mit Hilfe von alarmierten Unterstützungskräften in ein Gewahrsam gebracht. Hier musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Danach wurde er entlassen.
Der zuvor sichergestellte Fahrzeugschlüssel kann sich der 41-Jährige nun auf einem Polizeiabschnitt abholen. Der Polizist wurde leicht verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM (0589) des PP Berlin vom 09.03.2020

 

Dessau (Sachsen-Anhalt): Schwarzfahrer beißt Bundespolizisten – Beschleunigtes Verfahren erfolgreich

Am 8. März 2020, um 19:30 Uhr wurden die Beamten des Bundespolizeireviers Dessau darüber informiert, dass ein Zugbegleiter eines Regionalexpresses aus Leipzig kommend Unterstützung benötigte. Bei Eintreffen der Bundespolizisten an dem Zug verwies er auf eine im Zug sitzende Person, die einen vorhandenen Fahrschein nicht aushändigen wollte. Zudem beleidigte der 21-Jährige den Zugbegleiter, der ihn als Hausrechtsinhaber nun aus dem Zug verweisen wollte. Der 21-jährige russische Staatsangehörige wurde mehrfach angesprochen und aufgefordert den Zug zu verlassen. Darauf zeigte er keine Reaktion. Als der Mann dann trotz mehrmaliger Androhung, ihn auch mit körperlichen Zwang aus dem Zug zu bringen, nicht reagierte, fassten die Beamten ihn am Arm. Daraufhin schlug der junge Mann um sich, trat mit den Füßen und spuckte blutigen Speichel in Richtung der eingesetzten Beamten. Als ihm daraufhin die Handschellen angelegt werden sollten, biss er einem Beamten in den Unterarm und verletzte diesen leicht. Der Beamte konnte seinen Dienst weiter fortsetzen.
Im weiteren Verlauf beleidigte er die eingesetzten Beamten mit rassistischen Äußerungen und unterließ das Spucken nicht, so dass ihm eine sogenannte Spuckhaube angelegt werden musste. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er auch von den Staatsanwaltschaften Rottweil und Hamburg wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaften wurden über den Aufenthalt des jungen Mannes informiert.
Ein durch die Bundespolizei initiiertes beschleunigtes Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Dessau war erfolgreich. In diesem erließ der zuständige Richter, dass der Tatverdächtige bis zum Freitag in Sicherungshaft verbleibt und dann sein Verfahren erfolgt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.03.2020

 

Oranienburg (Brandenburg): Beamtin geschlagen

Polizeibeamte wurden gestern gegen 22.00 Uhr zu einer Ruhestörung in die Walter-Bothe-Straße gerufen. Eine 51-jähriger Oberhavelerin hat in einer Wohnung laut geschrien. Bei Eintreffen der Beamten schlug die Frau einer Polizeibeamtin ins Gesicht. Die Beamtin bleib dienstfähig. Die 51-Jährige befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde – nach Untersuchung durch einen Notarzt – mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.03.2020

 

Großschönau (Sachsen): Bei Flucht vor Polizei mit Streifenwagen kollidiert

In der Nacht zu Sonntag ist ein 3er BMW vor einer Kontrolle an der Richard-Goldberg-Straße geflohen und nach einer Verfolgungsfahrt durch Großschönau mit einem Streifenwagen kollidiert. Der 30-jährige Fahrer des Pkw versuchte zwischen dem auf der Apothekenstraße querstehenden Streifenwagen und einem dort befindlichen Grundstückszaun durchzubrechen. Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 2.000 Euro.
Der Verkehrsunfalldienst Polizeidirektion Görlitz nahm den Sachverhalt auf und ermittelt aufgrund eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den Deutschen. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

PM der PD Görlitz vom 09.03.2020

 

Bad Homburg v. d. Höhe (Hessen): Polizei nimmt 19-Jährigen fest

Die Nacht zum Samstag musste ein 19 Jahre alter Mann aus Bad Homburg in einer Gewahrsamszelle der Polizei verbringen. Am Freitagabend gegen 21.10 Uhr meldeten Zeugen, dass ein junger Mann auf dem Bad Homburger Rathausplatz mit Flaschen um sich werfe und eine Frau lediglich durch ein Ausweichen habe verhindern können, von einer der Flaschen getroffen zu werden. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf den 19-Jährigen, der deutlich alkoholisiert war und sich aggressiv zeigte. Bei der Durchsuchung des Mannes im Rahmen der Festnahme stellten die Beamten eine geringe Menge Drogen sicher. Ein mit dem Festgenommenen durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 2,3 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Polizeigewahrsam genommen, aus dem er nach der Ausnüchterung wieder entlassen wurde.

PM des PP Westhessen vom 09.03.2020

 

Günzburg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 07.03.20 gegen 03.00 Uhr wurden mehrere Streifen der Polizei Günzburg zu einer Günzburger Diskothek gerufen, da es dort zu einer Schlägerei gekommen war. Bei der Aufnahme des Sachverhalts musste ein 24-jähriger Mann, welcher zuvor bereits schon durch den Sicherheitsdienst aus der Disco verbracht werden musste, durch die Polizeikräfte fixiert werden. Hierbei leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Zudem wurden diese durch den Mann mehrfach beleidigt. Der Mann musste in Gewahrsam genommen werden. Gegen den Mann wird unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.03.2020

 

Eisenach (Thüringen): Einbrecher festgenommen und in U-Haft

Am Donnerstag, 05.03.2020, konnte in den Abendstunden ein 32-jähriger Eisenacher vorläufig festgenommen werden, als er gerade versuchte, in der Bahnhofstraße in eine Apotheke einzubrechen. Beamte der Einsatzunterstützung der LPI Gotha fahndeten gerade nach einem Täter, der kurz zuvor in eine Apotheke in der Georgenstraße einbrach. Die Beschreibung des Gesuchten traf auch auf die des 32-Jährigen aus der Bahnhofstraße zu. Bei seiner Festnahme wehrte er sich massiv, so dass Pfefferspray eingesetzt und der Täter gefesselt werden musste. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Am darauffolgenden Freitag erfolgte die Vorführung des Täters beim zuständigen Richter, der einen Haftbefehl erließ. Am gleichen Tag wurde der Täter in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Im eingeleiteten Ermittlungsverfahren wird geprüft, ob der Beschuldigte neben dem versuchten Einbruch in der Bahnhofstraße auch für den Apothekeneinbruch in der Georgenstraße belangt werden kann.

PM der LPI Gotha vom 09.03.2020

Trier (Rheinland-Pfalz): Ingewahrsamnahme von drei abgängigen Mädchen aus einer Jugendhilfeeinrichtung

Am Freitag, dem 07.03.2020, ergingen gegen 17:00 Uhr mehrere Mitteilungen über pöbelnde Mädchen im Bereich der Simeonstraße in der Trier Innenstadt. Nach dem Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Trier versuchten sich die drei Mädchen fußläufig der Kontrolle zu entziehen. In Höhe der Porta Nigra konnten alle drei Personen gestoppt werden. Die Mädchen verhielten sich hierbei jedoch äußerst unkooperativ und in aggressiver Art und Weise, so dass eine Fixierung der Mädchen erfolgen musste. Nach Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass alle als abgängig und zur Ingewahrsamnahme von einer in der Region ansässigen Jugendhilfeeinrichtung gemeldet waren. Alle drei Mädchen waren erheblich alkoholisiert. Aufgrund der hohen Alkoholisierung mussten zwei der Mädchen in ein örtliches Krankenhaus zwecks weiterer Untersuchung verbracht werden.

PM der PD/PI Trier vom 08.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): nach Zechbetrug Festnahme

Ein 52-jähriger Gelsenkirchener konsumierte in einer Gaststätte reichlich Alkohol, hatte aber offenbar nie vor hierfür auch den „Deckel“ zu bezahlen. Auch gegenüber den daraufhin eingesetzten Polizeibeamten verhielt er sich uneinsichtig. Da er bereits sehr umfangreich gleichgelagert aufgefallen war, wurde er festgenommen und wird einem Richter vorgeführt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.03.2020

 

Selb (Bayern): Randalierer beleidigt auch noch Polizeibeamte

Am Sonntagfrüh gegen 01:50 Uhr, erhielt ein 21jähriger Mann aus Hof, Hausverbot in einer Gaststätte in der Wittelsbacherstraße wegen ungebührlichen Verhaltens. Darüber offensichtlich erbost, beschädigte er eine Fensterscheibe der Gaststätte mit einem Stein und flüchtete. Es entstand hier ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Beamte der PI Marktredwitz konnten eine Person auf welche die Beschreibung passte in der Innenstadt feststellen. Der junge Mann versuchte noch sich seiner Festnahme durch Flucht zu entziehen. Er konnte jedoch eingeholt und zu Boden gebracht werden. Im Anschluss beleidigte er die Polizeibeamten noch mit Kraftausdrücken. Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung wurden eingeleitet.

PM der PI Marktredwitz vom 08.03.2020

 

Hammelburg (Bayern): Zu tief ins Glas geschaut und anschließend im Gewahrsam der Polizei

Am frühen Sonntagmorgen wurde eine Polizeistreife zu einer augenscheinlich betrunkenen Person auf einer Bank „Am Viehmarkt“ gerufen. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung und Aggressivität der Person wurde sie in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung wurde festgestellt, dass der junge Mann lediglich eine abgelaufene Duldung besitzt. Zudem beleidigte der Mann bei der Verbringung in die Zelle massiv die eingesetzten Beamten. Gegen den Aggressor wurden nun diverse Strafverfahren, u.a. wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Hammelburg vom 08.03.2020

 

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Beleidigung

Am Morgen des Samstag, 07.03.2020, meldete eine aufmerksame Zeugin der PI Neuwied einen möglicherweise alkoholisierten Pkw-Fahrer, welcher gerade an einer Tankstelle in Neuwied losgefahren sei. Im Zuge der Überprüfungen wurde der Aufenthaltsort des späteren Beschuldigten in Neuwied ST Engers ermittelt. Hier wurde der 52jährige Mann aus Engers schließlich in einem Zimmer hinter einem Stuhl versteckt aufgefunden und festgenommen. Aufgrund der sehr guten Beschreibung des Beschuldigten und der Videoaufnahmen der Tankstelle konnte der Beschuldigte eindeutig identifiziert werden. Weder der bei der Polizei hinreichend bekannte Beschuldigte noch dessen Familie zeigten Einsicht in das Fehlverhalten des Mannes, was sich unter anderem darin äußerte, dass ein Familienmitglied die Maßnahmen der Polizei filmte und dies auch lautstark kundtat. Der Beschuldigte selbst beleidigte im Laufe der Maßnahmen wiederholt eingesetzte Beamte. Ein auf der Dienststelle freiwillig durchgeführter Alko-Test ergab schließlich einen Wert von 1,74 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Neuwied vom 08.03.2020

 

Amberg (Bayern): Streitigkeiten vor Discos enden mit Verletzungen

Am Sonntag, kurz nach Mitternacht, geriet ein 17-jähriger Amberg vor einer Disco in der Regensburger Straße mit einem unbekannten Mann in Streit, in dessen Verlauf der Unbekannte gegen die Nase des 17-jährigen schlug. Danach flüchtete der Täter. Der 17-jährige wurde zur Behandlung ins Klinikum gebracht. Hinweise auf den Täter nimmt die Polizeiinspektion Amberg unter Tel. 09621/890-320 entgegen.
Gegen 4 Uhr kam es zu einem Gerangel vor einem Club in der Mühlgasse, bei welchem eine 25-jährige einen Schlag ins Gesicht bekam. Zeugen deuteten auf einen 20-jährigen Amberger als Täter. Dieser verhielt sich bei der Personalien Feststellung durch die Polizeistreife aggressiv, so dass er gefesselt werden musste. Der Täter wies einen Atemalkoholwert von knapp 1 Promille auf und muss sich nun wegen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Amberg vom 08.03.2020

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag randalierte eine 22-jährige Frau aus Rhede in der Innenstadt. Zusammen mit zwei Mittätern warf sie gegen 01.10 Uhr Fahrräder und trat gegen Blumenkübel. Polizeibeamte entdeckten die Frau kurze Zeit später auf der Nordstraße, als diese gerade einen ihrer Mittäter zu Boden riss. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich die junge Frau aggressiv. Sie versuchte zu flüchten, wehrte sich massiv gegen das Festhalten und trat einen Polizeibeamten mehrfach. Dieser erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Die 22-Jährige verbrachte die nächsten Stunden in einer Polizeizelle. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 08.03.2020

 

Göggingen (Baden-Württemberg): Mann verletzt mehrere Polizeibeamte

Am Samstagnachmittag, gegen 16:45 Uhr, wurde der Polizei ein nackter Mann gemeldet, welcher durch die Felder bei Göggingen rannte. Schließlich flüchtete er sich in die Kleemeisterei. Dort konnte der 21jährige Mann durch die eintreffenden Polizeistreifen auf dem Sofa sitzend angetroffen werden. Wie sich herausstellte, gab es zuvor schon Streit mit den Eltern. Diese wurden bei der Auseinandersetzung bereits leicht verletzt.
Auf die Ansprache der Polizeibeamten reagierte der Mann nicht und leistete erhebliche Gegenwehr bei der anschließenden Festnahme. Hierbei verletzte er drei der vier Beamten leicht. Mit vereinten Kräften konnte er schließlich zu Boden gebracht und fixiert werden. Er wurde bei der Auseinandersetzung selbst leicht verletzt wurde und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus verbracht.

PM des PP Aalen vom 08.03.2020

 

Frankfurt-Ostend (Hessen): Beifahrer leistet Widerstand bei Festnahme und beleidigt Polizeibeamte

Eine Streife will heute Nacht einen Verkehrsteilnehmer auf der Hanauer Landstraße kontrollieren. Dieser droht den Beamten zunächst und leistet später Widerstand bei der Festnahme.
Zuvor konnten die Beamten sehen, wie der 44-Jährige Beifahrer in einem grauen BMW anderen Verkehrsteilnehmer den Mittelfinger zeigte. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs zeigte sich der Mann sofort aggressiv gegenüber den Beamten und machte deutlich, gegen sämtliche Maßnahmen Widerstand leisten zu wollen. Nachdem eine weitere Streife zu Unterstützung gerufen wurde, verließ der 44-Jährige nach mehrmaliger Aufforderung das Fahrzeug und drohte die Beamten anzugreifen. Die brachten den Mann zu Boden und nahmen ihn fest. Der 44-Jährige wehrte sich dagegen und beleidigte die Polizisten unentwegt – auch während der Fahrt zum Revier. Ein Atemalkoholtest ergab 1,2 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann von der Dienststelle entlassen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 08.03.2020

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch Falschparker

Im Rahmen der Streife wurde am 07.03.2020 gegen 15.40 Uhr durch Polizeibeamte in der Hohenfelder Straße in Koblenz ein ordnungswidrig abgestellter Pkw festgestellt. Die beiden Insassen, die kurz zuvor das Fahrzeug verlassen hatten, wurden von den Beamten angesprochen und reagierten sofort ungehalten und aggressiv. Im weiteren Verlauf wollte der völlig uneinsichtige Fahrer die beweissichernden Maßnahmen der Beamten vereiteln, schlug nach den Armen des einen Polizeibeamten und versuchte hiernach, diesen mit Faustschlägen zu attackieren. Zur Abwehr des Angriffes musste Pfefferspray eingesetzt werden, da der polizeibekannte Mann auf mehrfache Aufforderung, dies zu unterlassen, nicht reagierte. Der Angreifer muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Koblenz vom 08.03.2020

 

Lüneburg (Niedersachsen): missachtet

Nachdem ein 54-jähriger Mann in einem Imbiss auf dem Kreideberg durch sein aggressives und störendes Verhalten auffällig wurde, sollte er durch den Inhaber des Hauses verwiesen werden. Da er dieser wiederholten Aufforderung nicht nachkam, wurde die Polizei um Hilfe gebeten. Nachdem er vor die Tür gesetzt worden war, wurde er aufgefordert, den Bereich um den Imbiss zu verlassen. Da dieser unzählige Male wiederholte Platzverweis von ihm hartnäckig missachtet wurde, wurde er schließlich zur Polizeiwache verbracht und durfte seinen alkoholbedingten Rausch (2,61 %o) in einer Zelle ausschlafen.

PM der PI Lüneburg vom 08.03.2020

 

Walsrode (Niedersachsen): 1 Fahrgast mit Betäubungsmitteln/ Widerstand gegen Bundespolizisten

Am Freitag, 06.03.2020, gegen 21:30 Uhr, befand sich ein uniformierter Beamter der Bundespolizei im ERIXX zw. Hodenhagen und Walsrode auf der Heimreise. Hier stellte er bei einem 34-jährigen Fahrgast aus Walsrode den süßlichen Geruch von Cannabis fest. Darauf angesprochen flüchtete der Beschuldigte bei Ankunft am Bahnhof Walsrode. Nach kurzer Verfolgung stellte der 24-jährige Beamte ihn, woraufhin es zu aktiven Widerstandshandlungen kam. Bei anschließenden Maßnahmen wurden Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt.

PM der PI Heidekreis vom 08.03.2020

 

Zürich: Intensiver Nachtdienst für die Stadtpolizei

In der Nacht vom Samstag, 7. März 2020, zum Sonntag, 8. März 2020, kam es zu diversen Einsätzen für die Stadtpolizei Zürich. Mehrere Dutzend vermummte Personen führten einen Marsch vom Limmatplatz zur Piazza Cella durch. Bei verschiedenen Auseinandersetzungen wurden mehrere junge Männer verletzt. 14 Personen wurden festgenommen.
Kurz vor 20.00 Uhr kam es auf der Platzpromenade im Kreis 1 zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen. 6 Personen zwischen 14 und 18 Jahren wurden dabei leicht verletzt, 2 davon mussten in ein Spital gebracht werden. 10 Personen im Alter zwischen 15 und 21 Jahren wurden vor Ort festgenommen und der Staatsanwaltschaft respektive der Jugendanwaltschaft zugeführt.
Gegen 22.55 Uhr meldete eine Streifenwagenbesatzung der Einsatzzentrale einen Demonstrationsumzug vom Limmatplatz in Richtung Kreis 4. Mehrere Dutzend Personen zogen vermummt die Langstrasse entlang und hielten sich danach rund 30 Minuten stationär an der Piazza Cella auf, bevor sich die Menschenmenge dann auflöste. Entlang der Route wurden durch die Polizei im Nachgang diverse Sprayereien und Schmierereien festgestellt. Ein Streifenwagen wurde während dem Einsatz mit einem unbekannten Gegenstand beworfen. Es entstand Sachschaden an einer Seitenscheibe. Die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.
Um etwa 04.50 Uhr meldete ein Passant eine Auseinandersetzung im Bereich des Bahnhofs Stadelhofen im Kreis 1. Mehrere Personen sind in einen Streit geraten in dessen Verlauf ein 26-jähriger Mann verletzt wurde und mit der Sanität in ein Spital gebracht werden musste. Die Stadtpolizei nahm vier tatverdächtige junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren fest. Die beiden Jugendlichen wurden der Jugendanwaltschaft zugeführt, die Erwachsenen der Staatsanwaltschaft.

Medienmitteilung der StaPo Zürich vom 08.03.2020

 

Berlin/Mitte: Polizist attackiert und verletzt

Ein alkoholisierter Mann hat in der vergangenen Nacht einen Polizisten in Mitte attackiert und mit der Faust in das Gesicht geschlagen. Zur Klärung eines Hausfriedenbruchs wurden die Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 57 zum U-Bahnhof Alexanderplatz gerufen. Dort trafen sie auf den tatverdächtigen 39-jährigen Mann, der dann während der Sachverhaltsaufnahme einem Polizeiobermeister mit der Faust in das Gesicht schlug. Die Dienstkräfte fesselten den Renitenten, der auch weiterhin versucht haben soll, sich seiner Festnahme zu entziehen. So soll er sich in einem Polizeifahrzeug mehrfach auf den Boden fallen lassen haben. Die Polizisten mussten den 39-Jährigen in das Fahrzeug drücken und fuhren ihn zu einer Blutentnahme. Der Polizist erlitt eine leichte Gesichtsverletzung, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen. Der Tatverdächtige kam nach einer Blutentnahme und Personalienfeststellung wieder auf freien Fuß. Er muss sich nun wegen Hausfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf den Polizisten verantworten.

PM (0577) des PP Berlin vom 08.03.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in einer Diskothek in Kaufbeuren zu einer handfesten Streitigkeit zwischen zwei Männern. Bei Eintreffen der Polizeibeamten ließen sich die Gemüter nur schwer beruhigen und einer der beiden Beteiligten, ein 31-jähriger aus Kaufbeuren, griff die Beamten schließlich an, beleidigte sie und leistete Widerstand. Nachdem er von den Beamten fixiert worden war, kam ein Freund von diesem hinzu. Er versuchte nun seinen Freund zu befreien und leistete ebenfalls Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizeibeamten. Im Rahmen der Fixierung wurde der alkoholisierte 31-Jährige leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht werden. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt. Die an der Schlägerei beteiligten Personen erwarten nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, sowie eine Anzeige wegen Tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung im Falle des 31-Jährigen. Den Freund des 31-jährigen erwartet ebenfalls eine Anzeige wegen Widerstands, sowie wegen des Versuchs der Gefangenenbefreiung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.03.2020

 

BAB 4, Dresden – Görlitz, zwischen den Anschlussstellen Uhyst a.T. und Salzenforst, KM 44,5 (Sachsen): „Kampfbahn – Autobahn“ – Ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei bedrängt

Der 40-jährige Fahrer (polnischer Staatsangehöriger) eines VW Amarok befuhr die BAB 4 in Fahrtrichtung Görlitz. Höhe des Kilometers 44,5 überholte er einen zivilen Streifenwagen der sächsischen Bereitschaftspolizei rechts und scherte abrupt wieder kurz vor diesem ein. Nur durch eine Gefahrenbremsung konnte der Beamte einen Zusammenstoß verhindern. In der Folge wurde der Pole an der Rastanlage Oberlausitz Süd angehalten und kontrolliert. Während der Kontrolle wurden ein Elektroschocker und ein Springmesser aufgefunden und beschlagnahmt. Zusätzlich stand der Mann unter Einfluss berauschender Mittel. Ein durchgeführter Test auf Cannabis verlief positiv. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Außerdem wurde sein Führerschein einbehalten und ihm die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen. Kollegen des Autobahnpolizeirevieres Bautzen übernahmen die weitere Bearbeitung des Sachverhaltes. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoß gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

PM der PD Görlitz vom 08.03.2020

Annabichl (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung, Körperverletzung und andere Delikte

Am 05.03. gegen 21:45 Uhr beabsichtigte eine Polizeistreife in der Innenstadt von Klagenfurt einen Radfahrer fremdenpolizeilich zu kontrollieren. Als der Mann das Polizeifahrzeug sah, beschleunigte dieser und versuchte davonzufahren. Nachdem ihn der Streifenwagen eingeholt hatte, blieb er stehen und warf das Fahrrad gegen den Wagen um die Beamten am Aussteigen zu hindern. Er setzte seine Flucht zu Fuß fort, konnte von den Beamten jedoch eingeholt und festgenommen werden. Dabei setzte sich der Mann heftig zur Wehr, ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Bei der Personsdurchsuchung konnten ca. 11 Gramm weißes Pulver (vermutlich Kokain), zwei Handys, ein gefälschter spanischer Personalausweis und Bargeld in typischer Stückelung sichergestellt werden. Der Mann, ein 43-jähriger Nigerianer, gab außerdem an, das Fahrrad gestohlen zu haben. Weitere Ermittlungen sowie fremdenpolizeiliche Erhebungen erfolgen im Laufe des 06.03.2020. Der 43-jährige wird nach Abschluss der Ermittlungen angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 06.03.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Ladendiebe wehren sich

Nach einem räuberischen Ladendiebstahl nahm die Polizei in Soest am Donnerstagnachmittag zwei mutmaßliche Ladendiebe fest. Gegen 16.20 Uhr konnte ein Ladendetektiv in einem Supermarkt am Herzog-Adolf-Weg einen 20-jährigen und 24-jährigen Soester dabei beobachten, wie sie Lebensmittel aus dem Regal entnahmen und diese an der Kasse nicht bezahlten. Als der Detektiv sich vor dem Supermarkt zu erkennen gab wurde einer der Männer aggressiv und spukte ihn an.
Einer der beiden Männer schlug ihn kurz darauf mit seinem Rucksack gegen den Kopf, während der zweite Ladendieb ihn mit einer Wodkaflasche treffen wollte.
Ein Zeuge griff hier jedoch frühzeitig ein und verhinderte dies. Der 24-jährige Tatverdächtige warf nun sein Diebesgut dem Detektiv vor die Füße und ging fort.
Nach Eintreffen der Polizei konnte er nach Zeugenhinweisen angetroffen werden.
Aufgrund von Drohgebärden wurden ihm Handfesseln angelegt und zur Polizeiwache mitgenommen. Der 20-jährige Tatverdächtige beleidigte währenddessen aus der Ferne, mittels ausgestreckten Mittelfinger und weiteren Beleidigungen, die Polizisten und floh. Er konnte kurz darauf im Bereich Gotlandweg vorläufig festgenommen werden. Das von dem Ladendetektiv beschriebene Diebesgut, eine Wodkaflasche, fanden die Beamten in der Nähe des Festnahmeortes auf.

PM der KPB Soest vom 06.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Widerstand geleistet

Renitent zeigte sich gestern Mittag eine 33-Jährige in der Bahnhofstraße von Erfurt. Sie hatte eine Ordnungswidrigkeit begangen und weigerte sich, sich gegenüber den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes der Stadt auszuweisen. Die Polizei wurde zur Unterstützung hinzugerufen. Bei Eintreffen der Beamten, versuchte sich die Frau der Kontrolle zu entziehen. Als die Polizisten sie festhielten, leistete sie Widerstand und kniff eine Beamtin dermaßen, dass diese leicht verletzt wurde. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige der Stadt, erwartet die Dame nun eine weitere Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der LPI Erfurt vom 06.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Erst Rotlicht ignoriert und dann Widerstand gegen Polizisten geleistet

Unbeirrt und absolut uneinsichtig hat ein 18-Jähriger am Donnerstagnachmittag, 5. März 2020, auf der Kirchstraße in Gelsenkirchen-Altstadt gehandelt. Zunächst ignorierte der Gelsenkirchener als Fußgänger eine rotlichtzeigende Ampel, überquerte die Straße und lief zwischen den wartenden Fahrzeugen und vor dem Streifenwagen her. Die Beamtin, die in dem Streifenwagen saß, sprach den 18-Jährigen an und forderte ihn auf, stehenzubleiben. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und setzte seinen Weg auf der Kirchstraße unbeirrt fort. Die Beamten stoppten den Mann eine kurze Zeit später und konfrontierten ihn mit dem Verkehrsverstoß. Der Gelsenkirchener reagierte zunehmend aggressiv und wollte sich nicht ausweisen. Als ihn die Polizisten durchsuchen wollten, riss er sich los und versuchte die Polizistin zu schlagen. Der Schlag konnte abgewehrt werden. Der Mann wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Gelsenkirchen vom 06.03.2020

 

Rülzheim (Rheinland-Pfalz): Nach Unfall Polizisten beleidigt

Am Donnerstag gegen 14:15 Uhr verlor eine 38-jährige PKW Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr im Bereich der Mittleren Ortstraße / Bachgasse in Rülzheim gegen eine Hauswand. Danach setzte sie ihre Fahrt fort bis sie von einem Zeugen ca. 300 Meter weiter in ihrem schwer beschädigten Fahrzeug aufgehalten werden konnte. Die Fahrerin wurde medizinisch versorgt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Äußere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden, jedoch war die Fahrerin sichtlich benommen.
Weil sich Hinweise auf Alkohol- und Medikamenteneinfluss ergaben, wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Fahrerin erschwerte mit ihrem Verhalten die Rettungsmaßnahmen und die polizeilichen Ermittlungen. Dies drückte sie entsprechend mit dem ausgestreckten Mittelfinger gegenüber den Polizeibeamten aus. Am Gebäude entstand dem ersten Anschein nach lediglich oberflächlicher Schaden an der Fassade. Am Fahrzeug selbst entstand erheblicher Sachschaden am vorderen linken Kotflügel. Die Sachschadenshöhe dürfte sich im oberen 4-stelligen Bereich befinden. Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Beleidigung wurden eingeleitet.

PM der PD Landau vom 06.03.2020

 

Backnang (Baden-Württemberg): Manipulation am Streifenwagen

Eine Polizeistreife hatte am Donnerstagmittag gegen 15:30 Uhr ihren Streifenwagen während eines Einsatzes in der Zufahrt zum Parkhaus in der Grabenstraße geparkt. Als die Beamten zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, staunten sie nicht schlecht. Ein Passant machte sie auf einen 64-jährigen Mann aufmerksam, der an einem Fahrzeugreifen Luft entweichen ließ. Der Mann wurde einer Kontrolle unterzogen. Ihm droht ein Strafverfahren.

PM des PP Aalen vom 06.03.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Personalienfeststellung endet mit Widerstand

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beobachtete um 01:10 Uhr ein aufmerksamer Bürger, wie sich eine männliche Person in der Blitzstraße verdächtig an einem Fahrzeug zu schaffen machte und wählte den Polizeiruf 110.
Der Anrufer gab eine Personenbeschreibung ab und teilte mit, dass die Person am Türgriff eines PKW gerüttelt und sich abgeduckt habe, als sie von ihm erblickt worden sei. Die Einsatzleitstelle entsendete daraufhin Beamte des 4.
Polizeireviers.
Die Polizeibeamten kontrollierten eine männliche Person, auf welche die Beschreibung passte, im Durchgang zu einem Hinterhof in der Blitzstraße. Der Mann verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises und versuchte, sich der Kontrolle durch Weggehen zu entziehen. Die Beamten hielten ihn fest, wobei der Mann versuchte, sich loszureißen und Widerstand leistete. Auch beleidigte er die Beamten mehrfach.
Die Beamten nahmen den 49-Jährigen in Gewahrsam. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,45 Promille. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe.
Ein 23-jähriger Polizeibeamter erlitt bei dem Widerstand leichte Verletzungen. Er blieb dienstfähig.
Gegen den 49-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung ein.

PM der PD Kiel vom 06.03.2020

 

Schipkau (Brandenburg): Nach Widerstand in Polizeigewahrsam

Zum wiederholten Male wurde die Polizei am Donnerstag gegen 19:00 Uhr in die Thomas-Mann-Straße gerufen. Ein 32-jähriger Mann kam einem Platzverweis bei dem Einsatz nicht nach. Vielmehr beleidigte er die Beamten, schlug gegen den Funkstreifenwagen und versuchte, einen Polizisten zu schlagen. Daraufhin wurde der mit 1,5 Promille Alkoholisierte fixiert und anschließend in Gewahrsam genommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung.

PM der PD Brandenburg Süd vom 06.03.2020

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Uneinsichtiger Autofahrer wird rabiat

Am Donnerstagnachmittag wurde im Stadtteil Neckarststadt ein 57-jähriger Autofahrer ausfallen und rabiat gegenüber Polizeibeamten. Kurz vor 16 Uhr war die Industriestraße aufgrund eines Verkehrsunfalls in Höhe der Pyramidenstraße gesperrt. Der Verkehr wurde über die Pyramidenstraße abgeleitet. Der 57-Jährige, der aus Richtung Diffenéstraße gefahren kam, wollte dennoch geradeaus weiterfahren und ignorierte die Zeichen und Weisungen der eingesetzten Polizeibeamten. Auch wiederholte Anweisungen wollte er nicht befolgen. Als er an der Örtlichkeit herumschrie, wurde er darauf hingewiesen, dass ab sofort die Bodycams der Beamten aufnehmen würden. Daraufhin begann er, die Beamten zu beleidigen. Der Mann wurde nun einer Personenkontrolle unterzogen. Hierbei weigerte er sich, seinen Ausweis und gegen die darauf folgende Durchsuchung wehrte er sich massiv. Er wurde zur Feststellung seiner Personalien zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen zeigte er sich völlig unkooperativ. Er wurde nach Abschluss aller Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Polizeibeamten und Beleidigung ermittelt. Zudem erwarten ihn Bußgelder wegen Verweigerung der Personalienangabe und der Nichtbefolgung von Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten.

PM des PP Mannheim vom 06.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand nach Personenkontrolle

Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten am späten Donnerstagnachmittag einen 24-jährigen Potsdamer im Bereich des Hauptbahnhofes. Dabei versuchte sich der Mann einer Kontrolle durch Flucht zu entziehen und wehrte sich, als ihn die Beamten festhielten. Bei einer Durchsuchung wurden mehrere Tütchen Cannabis, Amphetamine sowie andere Betäubungsmittelutensilien aufgefunden und sichergestellt. Auf Beschluss einer Richterin am Amtsgericht Potsdam durchsuchten dann die Beamten auch die Wohnung des Potsdamers und fanden dort weitere zehn Portionstütchen mit je einer Konsumeinheit Cannabis. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und Strafanzeigen gefertigt. Der beschuldigte Mann wurde anschließend wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 06.03.2020

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Drei Ingewahrsamnahmen und ein Widerstand am Hauptbahnhof

Am Donnerstag, gegen 17:40 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei ein alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen. Sie war aus einer Jugendhilfeeinrichtung im Raum Trier abgängig. Ihr Verhalten war äußerst unkooperativ; sie spuckte, trat um sich und biss einem Kollegen in die linke Hand. Nach Fixierung erfolgte die Mitnahme zur Inspektion; ein Atemalkohol-Test ergab: 0,72 Promille.
Drei Stunden später wurden zwei weitere 14-jährige Mädchen, abgängig aus der gleichen Jugendhilfeeinrichtung, festgestellt. Sie gaben an, aus Abenteuerlust „abgehauen“ zu sein.
Alle Mädchen waren von der Polizeiinspektion Schweich zur Ingewahrsamnahme – Vermisst – ausgeschrieben und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Betreuer übergeben.

PM der BPOLI Trier vom 06.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Streit am Hauptbahnhof endet für 22-Jährigen im Polizeigewahrsam

45127 E.-Stadtkern: Am Donnerstag, 5. März, gegen 18 Uhr, kam es am Hauptbahnhof, nahe des Nordausgangs, zu einem Streit zwischen zwei Personengruppen. Dabei wurde eine 22-Jährige von einem 20-Jährigen und einem 22-Jährigen leicht verletzt. Ein weiterer 22-Jähriger aus Haan bedrohte die Männer daraufhin mit einem Messer und beleidigte sie. Die Beiden ergriffen daraufhin die Flucht, kamen aber kurze Zeit später zum Tatort zurück. Dort wartete schon die Bundespolizei auf sie. Zusammen mit den ebenfalls alarmierten Beamten der Polizei Essen konnte der 22-Jährige aus Haan vorläufig festgenommen werden. Außerdem stellte die Polizei ein Messer sicher, dass er bei sich führte.
Der Streit zwischen den Beteiligten hatte offenbar persönliche Gründe. Noch während der Sachverhaltsaufnahme vor Ort leistete der 22-Jährige aus Haan Widerstand. Auch auf der Fahrt zur Polizeiwache verhielt sich der Mann unkooperativ, leistete Widerstand und biss einen Polizeibeamten ins Bein. Der Beamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

PM der POL Essen vom 06.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Jugendliche streiten am Königsplatz

Gestern (05.03.2020) gegen 20.50 Uhr, wurden mehrere Streifen zum Königsplatz gerufen, da eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen am Bahnsteig A 3 gemeldet wurde. Vor Ort konnten die Betroffenen getrennt werden, wobei es dann bei der anschließenden Personalienfeststellung zu wüsten Beschimpfungen der Beamten kam. Insbesondere drei Personen aus der Gruppe taten sich hierbei besonders hervor und rasteten vollkommen aus. Als die 15, 18, und 19-Jährigen (allesamt deutlich alkoholisiert zwischen über 1,3 Promille und etwas mehr als zwei Promille) gefesselt und auf die Dienststelle gebracht werden sollten, kam es zu Widerstandshandlungen und versuchten Tritten gegen die Einsatzkräfte. Ein anderer 15-Jähriger mischte sich ein und versuchte die Maßnahmen zu stören, musste sich dabei aber aufgrund seiner Alkoholisierung mehrfach übergeben und kam anschließend zur Behandlung in die Uniklinik. Während der Fahrt zur Dienststelle und auch in der Dienststelle steigerte sich das Aggressionspotential des Trios nochmals, wobei seitens des 15-Jähirgen auch noch dessen verständigte Erziehungsberechtigte beleidigt wurden. Aufgrund seines uneingeschränkt aggressiven Verhaltens und nicht unerheblicher Eigengefährdung blieb nichts anderes übrig, als ihn in eine psychiatrische Fachklinik einzuweisen.
Notiz am Rande: Aufgrund des Polizeieinsatzes mit mehreren Streifenwagen im und am Bahnsteigbereich kam der Bus- und Straßenbahnverkehr am Königsplatz kurzfristig zum Erliegen, nachdem auch zahlreiche Schaulustige den Einsatz hautnah mitverfolgen wollten.

PM des PP Schwaben Nord vom 06.03.2020

 

Schwalbach (Hessen): 29-Jähriger leistet Widerstand

Ein 29-jähriger Mann hat gestern Morgen gegen die Feststellung seiner Identität Widerstand geleistet. Der Beschuldigte wurde im betrunkenen Zustand in der Straße „Am Erlenborn“ auffällig und sollte daher einer Personenkontrolle unterzogen werden. Gegen die Maßnahme widersetzte er sich und soll den Angaben der Einsatzkräfte zudem um sich geschlagen haben. Damit nicht genug wurden die Polizeibeamten mit üblen Beleidigungen eingedeckt, was nun strafrechtliche Konsequenzen für den 29-Jährigen hat.

PM des PP Westhessen vom 06.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Außer Rand und Band

Ein 31-jähriger Deutscher erschien gestern Morgen im Ordnungsamt, um sich über einen Sachverhalt zu beschweren. Dabei verhielt sich der Mann sehr aggressiv, woraufhin ihn Mitarbeiter des Amtes beruhigen wollten. Der 31-Jährige bespuckte diese anschließend und schlug um sich, wobei er einen der Mitarbeiter traf. Dazu sprach er Bedrohungen gegen die Anwesenden aus. Danach verließ er das Rathaus.
Durch Polizeibeamte wurde er in der Bürgerstraße festgestellt und in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er massiven Widerstand, der mit einfacher körperlicher Gewalt überwunden wurde. Polizeibeamte kamen dabei nicht zu Schaden, wurden aber mehrfach beleidigt und bedroht. Aufgrund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme des 31-Jährigen wurde ein Rettungswagen gerufen. In einem Krankenhaus wurde wegen eines psychischen Ausnahmezustandes eine Gewahrsamstauglichkeit verneint und der Mann wurde anschließend auf eine geschlossene Station gebracht. Dort wurde er (0,66 Promille) mit Hilfe der Polizeibeamten fixiert. Ein Arzt beruhigte ihn medikamentös. Während der gesamten Maßnahmen beleidigte und bedrohte der Mann die Polizeibeamten sowie das Klinikpersonal mehrfach, sodass letztlich gegen ihn sechs Strafanzeigen (Körperverletzung, 2x Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung) aufgenommen wurden.

PM der PD Brandenburg Nord vom 06.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Motorradfahrer ohne Führerschein nach Verfolgungsfahrt gestellt

n der Nacht zum Freitag fiel Polizeibeamten während der Streifenfahrt auf der Karl-Heine-Straße der Fahrer (m, 35, deutsch) eines BMW-Motorrades, durch seine unsichere Fahrweise auf. Sie entschlossen sich, ihn einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Die mehrfach gegeben Haltesignale des Funkstreifenwagens ignorierte der Fahrer des Motorrads jedoch und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Zschochersche Straße. Als er in die Limburger Straße einbog, verlangsamte er seine Fahrt, um auf den Fußweg aufzufahren. Die Beamten nutzen die Chance, überholten das Motorrad, bogen in eine Zufahrt ein und bremsten das Fahrzeug so ab, dass es quer auf dem Fußweg zum Stehen kam. Der Motorradfahrer versuchte dennoch den Streifenwagen zu umfahren. Das misslang. Er streifte das Polizeifahrzeug und kam zu Fall. Bei dem Sturz verletzte sich der Fahrer leicht am Bein und der Streifenwagen wurde beschädigt. Die nun durchgeführte Kontrolle ergab, dass der 35-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis hatte und die Kennzeichen am Motorrad gefälscht waren. Bei der Durchsuchung des mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten einen illegalen Feuerwerkskörper. Der wurde sichergestellt. Gegen den Motorradfahrer wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und verschiedener Verkehrsvergehen ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 06.03.2020

 

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt in Salzburg

Am späten Nachmittag des 5. März 2020 fiel einer Zivilstreife der Polizeiinspektion Bahnhof ein Fahrzeuglenker durch sein aggressives Fahrverhalten im Bereich Salzburg-Lehen auf.
Die uniformierten Polizeibeamten hielten den Lenker im Bereich Salzburg-Elisabethvorstadt auf und führten eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durch. Dabei geriet der 27-jährige Türke derart in Rage, dass er einem Beamten mit der Faust ins Gesicht schlug. Ein reflexartiges Zurückweichen des Polizisten konnte eine schwerere Gesichtsverletzung verhindern, der Schlag streifte lediglich das Gesicht und verursachte kleinere Rötungen bzw. eine Schwellung.
In weiterer Folge wurde gegen den 27-Jährigen die Festnahme ausgesprochen. Dieser versuchte sich der Mann zunächst mit Körperkraft zu entziehen, die Polizeibeamten konnten den 27-Jährigen letztlich zur Polizeiinspektion Hauptbahnhof verbringen. Im Zuge der Festnahme zog sich auch der zweite Beamte leichte Verletzungen zu (Knieprellung, Abschürfungen an der Hand und eine Ellenbogenprellung).
Ein mit dem Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Da der Mann jedoch Symptome einer Beeinträchtigung zeigte, wurde ein Amstsarzt beigezogen. Dabei wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel und Übermüdung attestiert.
Der 27-Jährige gab zwischenzeitlich auch den Konsum eines Joints vor etwa einer Woche zu.
Der Mann wurde ins Polizeianhaltezentrum Salzburg eingeliefert. Die weiteren Erhebungen im Zusammenhang mit den Delikten Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Körperverletzung werden vom Kriminalreferat des SPK Salzburg geführt.
Die Polizeibeamten der PI Bahnhof, die ihren Dienst fortsetzen konnten, nahmen dem 27-Jährigen den Führerschein ab und brachten ihn wegen diverser Verkehrsübertretungen und nach dem Suchtmittelgesetz zur Anzeige.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 06.03.2020, 06:37 Uhr

 

Wien: Zwei Widerstände gegen die Staatsgewalt mit verletzten Polizisten

Vorfallszeit: 05.03.2020, 17:50 Uhr (1) / 05.03.2020, 19:50 Uhr (2) / Vorfallsort: 2., Lassallestraße (1)
15., Mariahilfer Straße (2)
Sachverhalt: In Wien-Leopoldstadt gab ein 30-jähriger slowakischer Staatsangehöriger Polizisten gegenüber unaufgefordert an, er habe Suchtgift bei sich. Im Zuge der Personsdurchsuchung wurde der 30-Jährige plötzlich aggressiv und attackierte die Beamten mit Schlägen und Tritten. Es erforderte Körperkraft um den Mann festzunehmen. Bei dem Vorfall wurden alle drei Beamten verletzt, einer konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzten. Suchtgift wurde bei dem Mann nicht gefunden.
In Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus hielten Beamte einen Mann auf offener Straße an, der von Zeugen einer Körperverletzung an einem Passanten beschuldigt wurde. Laut Zeugen habe er zuvor einem Passanten mehrere Faustschläge ins Gesicht versetzt. Der Beschuldigte, ein 31-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger, verhielt sich sofort äußerst aggressiv gegenüber den Beamten, schrie sie an und beschimpft sie. Bei der Festnahme wehrte sich der 31-Jährige und verletzte dabei einen Beamten im Beinbereich.

Presseaussendung der LPD Wien vom 06.03.2020, 09:59 Uhr

Leoben (Steiermark): Lokalgast bedrohte Polizisten

Eine Streife der Polizeiinspektion Erzherzog Johann-Straße wurde Mittwochabend, 4. März 2020, zu einem Lokal beordert, wo ein Gast laut Zeugenaussagen mit einer Machete herumhantierte.
Gegen 19.10 Uhr wurde die Streife von der Landesleitzentrale der Polizei zu dem Lokal beordert. Im Lokal trafen die Polizisten auf einen augenscheinlich stark alkoholisierten 52-jährigen Leobner, der eine Machete, die in einer Hülle verwahrt war, auf einem Barhocker neben sich liegen hatte. Laut Zeugenaussagen habe der Lokalgast andere Gäste zwar belästigt, jedoch niemanden bedroht oder attackiert. Zur Abklärung des Sachverhaltes wurde der 52-Jährige von den Polizisten zur Polizeiinspektion gebracht. Dort stellte sich heraus, dass gegen den 52-Jährigen ein Waffenverbot bestand. Im Laufe der weiteren Amtshandlung bedrohte er einen Beamten mit dem Umbringen. Die Machete und ein weiteres Messer wurden dem 52-Jährigen abgenommen und sichergestellt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Steiermark vom 05.03.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Paar nach Widerstand im Gewahrsam

Polizeibeamten des 4. Reviers fiel Donnerstagfrüh ein alkoholisiertes Paar in Gaarden auf, dass lautstark auf offener Straße stritt und offenbar gegen geparkte Autos trat. Bei der Ansprache zog die Frau zunächst ein Messer und versuchte die Beamten anzugreifen. Ihr Begleiter trat nach den Polizisten. Sie konnten überwältigt werden und kamen ins Polizeigewahrsam.
Die Polizisten bemerkten das streitende Paar gegen 06:30 Uhr an der Ecke Iltisstraße / Stoschstraße. Nachdem die Beamten die Beiden ansprachen, zog die 35-Jährige ein Messer und fuchtelte mit diesem herum. Ihr 47 Jahre alte Begleiter konnte ihr das Messer zunächst abnehmen, was sie allerdings nicht davon abhielt auf einen der Polizisten loszugehen. Der zuvor deeskalierend wirkende Begleiter trat indes nach dem anderen Beamten, verfehlte ihn jedoch.
Keiner der Polizeibeamten wurde verletzt.
Das Paar konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigt werden. Die freiwilligen Atemalkoholtests ergaben im Anschluss Werte von jeweils knapp 1,5 Promille. Sie kamen ins Polizeigewahrsam, wo ein Arzt Blutproben zur genauen Bestimmung der Werte entnahm.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und Beleidung wurde eingeleitet. An den geparkten Wagen konnten keine Schäden festgestellt werden. Ein weiteres Verfahren wegen versuchter Sachbeschädigung wurde dennoch eingeleitet.

PM der PD Kiel vom 05.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Schlummernder Schlagstockbesitzer beleidigt Beamte und beschädigt Wachentür durch Bierflaschenbewurf
Heute Morgen gegen 0:30 Uhr informierte ein Straßenbahnfahrer des KVV die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof über eine tiefschlafende Person in der Straßenbahn, da er diese nicht wecken konnte. Als der 22-jährige Deutsche durch die Streife geweckt wurde, weigerte sich dieser vehement auszusteigen. Da sich der junge Mann gegenüber den Bundespolizisten nicht ausweisen wollte, wurde dieser vor Ort nach Dokumenten durchsucht. Hierbei fanden die Beamten zunächst einen Teleskopschlagstock in der Jackentasche des Mannes. Als er daraufhin zur Wache verbracht wurde, beleidigte er die Beamten wiederholt. Einen anschließenden Atemalkoholtest verweigerte der 22-Jährige.
Nachdem die Identität des jungen Mannes geklärt wurde, konnte er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache wieder verlassen. Kurz nachdem der 22-Jährige auf freien Fuß gesetzt wurde, bewarf er die Tür der Wache mit einer Bierflasche. Hierbei wurde die Tür beschädigt. Den jungen Mann erwartet nun neben einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Beleidigung zusätzlich eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 05.03.2020

 

Norderstedt (Schleswig-Holstein): Betrunkener Fahrer versucht zu flüchten

Am 04.03.2020 um 22:12 Uhr wollten Beamte des Polizeireviers Norderstedt einen silbernen Audi im Schützenwall kontrollieren.
Dazu benutzten die Beamten das Anhaltesignal ihres Streifenwagens. Der Fahrer beschleunigte daraufhin und flüchtete in Richtung Kreisverkehr Stormarnkamp / Langenharmer Weg. Weitere herbeieilende Polizeibeamte stellten ihn bereits in der Stormarnstraße.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugführers stellten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch fest. Als die Beamten den 27jährigen Fahrer auf das Revier Norderstedt bringen wollten leistete dieser erheblichen körperlichen Widerstand.
Er schlug und trat um sich. Auch die Blutprobenentnahme durch einen Arzt wurde durch die Aggressivität des Mannes aus dem Kreis Schleswig-Flensburg deutlich erschwert. Es erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer zuvor Drogen zu sich genommen hat. Aufgrund seines gewalttätigen Zustandes musste er den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle des Reviers Norderstedt verbringen.
Die Polizei in Norderstedt-Mitte ermittelt nunmehr gegen den Fahrer aufgrund des Verdachts einer Trunkenheit im Verkehr und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt. Er darf somit keine Fahrzeuge mehr führen.

PM der PD Bad Segeberg vom 05.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Polizeieinsatz nach Familienstreit – zwei Beamte leicht verletzt

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten sich am Dienstagnachmittag (03.03.2020) mit einem renitenten Mann beschäftigen. Ein heftiger Familienstreit war der Auslöser.
Gegen 18:45 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken einen lautstarken Familienstreit in einem Mehrfamilienhaus in der Kohlenhofstraße mit.
Beim Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hatte sich die Situation zunächst beruhigt. Ein Beteiligter war noch immer sehr aufgebracht und hielt einen Besenstiel in der Hand. Die Polizisten konnten den 32-Jährigen zunächst beruhigen und ihm den Besenstiel abnehmen.
Im weiteren Verlauf sollte der 32-Jährige durchsucht werden. Bei der Ankündigung reagierte der renitente Mann sofort hochaggressiv und stieß einen Polizisten gegen den Oberkörper. Den zweiten Polizeibeamten schlug er mit der Faust ins Gesicht und versuchte nach einer Grillgabel zu greifen. Unter Anwendung von unmittelbarem Zwang konnte dies verhindert, der Angreifer gefesselt und durchsucht werden. Hierbei fanden die Beamten noch eine geringe Menge Drogen und stellten diese sicher.
Die beiden Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, blieben aber weiterhin dienstfähig.
Der 32-Jährige musste aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren u. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ein.

PM des PP Mittelfranken vom 05.03.2020

 

Salzgitter (Niedersachsen): Bei Polizeieinsatz wurden Beamte beleidigt und verletzt

Salzgitter, Lebenstedt, Hüttenring, 04.03.2020, 22:40 Uhr. Beamte der Polizei mussten anlässlich einer Ruhestörung in ein Mehrfamilienhaus im Hüttenring fahren. Verursacher dieser Ruhestörung war ein 35-jähriger Mann. Bei der Sachverhaltsaufnahme und unmittelbar nach dem Betreten der Wohnung des Verursachers beleidigte er die Beamten sehr massiv und äußerst ehrverletzend. Im Zuge der Verbringung des Mannes zur Dienststelle versuchte er mehrfach in Richtung der Beamten zu treten. Ihm gelang es, unvermitttelt und augenscheinlich sehr kräftig einen 25-jährigen Beamten im Bereich des Oberkörpers zu treffen und leicht zu verletzten. Dem Mann musste eine Blutprobe entnommen werden, gegen ihn ermittelt nun die Polizei.

PM der POL Salzgitter vom 05.03.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Renitenter Dieb

Ziemlich aggressiv verhielt sich ein 39-jähriger Mann, der von einem Detektiv bei einem Diebstahl in einem Supermarkt in der Freiburger Straße ertappt wurde. Gegen 13 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Offenburg davon verständigt, dass der mutmaßliche Dieb den Detektiv mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Auch den eintreffenden Beamten gegenüber verhielt sich der offensichtlich angetrunkene Mann alles andere als freundlich, so dass von einem Richter des Amtsgerichts Offenburg eine Gewahrsamnahme angeordnet wurde.
Den renitenten Dieb erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM des PP Offenburg vom 05.03.2020

 

Lenzkirch (Baden-Württemberg): 23-Jähriger randaliert an Bushaltestelle, schlägt einen Passanten und beleidigt Polizeibeamte

Am Mittwoch, 04.03.2020 gegen 19:45 Uhr randalierte ein alkoholisierter 23-Jähriger an einer Bushaltestelle im Bereich Lenzkirch-Kurpark. Mit Fußtritten und einem großen Stein beschädigte er die Glasscheiben der beiden Buswartehäuschen sowie einen nebenstehenden Mülleimer. Hierbei entstand ein Schaden von ca. 3.500 Euro. Als ein couragierter Passant den Randalierer zur Rede stellen wollte, wurde er von diesem ins Gesicht geschlagen und leicht verletzt. Auch die einschreitenden Polizeibeamten beleidigte und bedrohte er.
Nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen diversen Straftatbeständen.

PM des PP Freiburg vom 05.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Polizisten angegriffen

Ein 32-Jähriger Mann hatte in der vergangenen Nacht seine Frau angegriffen und geschlagen und war deshalb von der Polizei der Wohnung verwiesen worden. Da er sich nicht daran hielt und immer wieder berauscht bei seiner Frau auftauchte, sollte er in Gewahrsam und in der weiteren Folge in die Psychiatrie eingewiesen werden. Er versuchte aus dem Rettungswagen zu flüchten und trat nach den Polizisten, als sie versuchten ihn zu stellen. Als er gefesselt werden sollte warf er sich gegen die Beamten. Am Boden liegend trat er nach ihnen. Insgesamt griff er drei Polizisten an, einer von ihnen wurde leicht verletzt. Am heutigen Tag wurde er wieder aus dem Krankenhaus entlassen und belästigte seine Frau ein weiteres Mal. Aktuell befindet er sich in Unterbindungsgewahrsam.

PM der LPI Erfurt vom 05.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Polizisten beleidigt

Ein 19-Jähriger hat am Mittwochnachmittag an der Berliner Straße in Görlitz zwei Polizisten beleidigt. Zunächst zeigte er dem vorbeifahrenden Funkstreifenwagen mit seiner rechten Hand den erhobenen Mittelfinger. Die Beamten kontrollierten den jungen Mann und durchsuchten ihn nach einem Ausweis. Nun spuckte der Tatverdächtige den Ordnungshütern vor die Füße. Zuletzt beleidigte der die weibliche Beamtin persönlich in ehrverletzender Form. Die Uniformierten zeigten den Heranwachsenden wegen Beleidigung an.

PM der PD Görlitz vom 05.03.2020

 

Berlin/Pankow: Polizisten bei Widerstand verletzt

Zwei Polizisten des Polizeiabschnittes 16 wurden gestern Abend in Prenzlauer Berg bei der Festnahme eines mit Haftbefehlen gesuchten Mannes verletzt. Gegen 20.45 Uhr rief eine Anwohnerin der Thomas-Mann-Straße die Polizei wegen einer verdächtigen Person am Kellerzugang ihres Wohnhauses. Bei der Überprüfung des Mannes, der sich in Begleitung einer 32 Jahre alten Frau befand, stellten die beiden Polizeibeamten fest, dass er mit zwei Haftbefehlen wegen schweren Raubes zur Fahndung ausgeschrieben war. Beim Anlegen der Handschellen attackierte der 33-Jährige beide Einsatzkräfte mehrfach mit Schlägen sowie Tritten und verletzte sie. Nach dem Eintreffen weiterer Kräften konnte die Lage beruhigt werden. Hämatome, Hautabschürfungen und Schmerzen an den Extremitäten der Beamten waren das anschließende Fazit. Ein Beamter musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden, jedoch verblieben beide im Dienst. Der Festgenommene wurde zur Vollstreckung der Haftbefehle in ein Polizeigewahrsam gebracht und der Justiz überstellt. Der 33-Jährige muss sich nun auch noch wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Das Abschnittskommissariat des Polizeiabschnittes 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM (0557) des PP Berlin vom 05.03.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten mit Reizgas und Farbe besprüht

Gestern Abend sind Polizeibeamte in Friedrichshain im Rahmen eines Einsatzes am kriminalitätsbelasteten Ort Rigaer Straße mit Reizgas und Farbe besprüht worden. Im Rahmen der Präsenzmaßnahmen wurden vereinzelt Personen überprüft. Gegen 20.45 Uhr wurde eine Person vor dem Wohngebäude in der Rigaer Straße 94 kontrolliert. Etwa 15 Minuten später traten dort zwei Männer vor das Haus und zogen sich sofort wieder in das Gebäude zurück. Kurz darauf wurden die Einsatzkräfte aus dem Gebäude heraus mit Farbe, Lack und Reizgas besprüht. Dabei wurde die Dienstkleidung von drei Polizisten mit Farbe beschmutzt. Darüber hinaus klagten zwei Polizeibeamte über Reizungen der Atemwege, ärztliche Behandlungen waren nicht erforderlich. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

PM (0558) des PP Berlin vom 05.03.2020

 

Königsbrunn (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Wegen eines randalierenden Mannes wurde die Polizei Bobingen Gestern (04.03.2020) um 16:30 Uhr in die Heidestraße gerufen. Der 60-Jährige war zu Besuch bei seiner Ex-Lebensgefährtin gewesen und geriet mit dieser in Streit. Als er anfing Geschirr zu zerstören, verständigte die Frau die Polizei. Der offensichtlich stark alkoholisierte Mann war auch durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, so dass er in Gewahrsam genommen werden sollte. Gegen die Verbringung in den Polizeiarrest setzte sich der Randalierer aber zur Wehr und schlug nach den Beamten. Diese konnten den Angriff abwehren und dem Mann Handfesseln anlegen. Verletzt wurde dabei niemand. Ein Alkoholtest wurde von dem 60-Jährigen verweigert, so dass eine Blutentnahme angeordnet wurde. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in den Arrest eingeliefert.

PM des PP Schwaben Nord vom 05.03.2020

 

Türkheim (Bayern): Widerstand bei Haftbefehlsvollstreckung

Am Mittwochnachmittag sollte durch eine Streife der Polizei Bad Wörishofen ein Haftbefehl gegen eine 61-jährige Dame vollstreckt werden. Die Frau leistete hierbei so starken Widerstand, dass die beiden Beamten leicht verletzt wurden. Zusätzlich hatte die Frau die Maßnahmen der Polizeibeamten vermutlich mittels Handy aufgezeichnet. Die Türkheimerin erwartet nun eine weitere Anzeige und ihr Mobiltelefon wurde beschlagnahmt.
Der Haftbefehl lautete über 1.200 Euro Geldstrafe und wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis durch das zuständige Amtsgericht erlassen. Die Frau konnte den Haftbefehl durch Zahlung der Geldstrafe schließlich abwenden und wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Unter Drogeneinfluss Passanten belästigt

Ein 41jähriger Mann musste am Donnerstag, kurz vor 17.00 Uhr in Polizeigewahrsam genommen werden. Der 41jährige stand vermutlich unter Drogeneinfluss. Auf der Bahnhofstraße belästigte und bepöbelte er in massiver Art und Weise Passanten. Hinzugerufene Streifen der Polizei konnten den Mann antreffen. Auch den Beamten gegenüber zeigte er sich äußerst aggressiv. Da sich der Mann nicht beruhigen ließ, sollten ihm Handschließen angelegt werden. Hierzu musste er von den Polizisten auf den Boden gelegt werden. Dagegen wehrte er sich, allerdings ohne Erfolg. Er wurde anschließend zum Polizeirevier verbracht.
Eine Richterin ordnete an, dass der Mann die folgenden Stunden im Polizeigewahrsam verbringen dürfte. Zusätzlich muss er noch mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Pforzheim vom 05.03.2020

Bamberg (Bayern): 53-Jährige prellt Zeche und beleidigt anschließend die Polizei

Am Dienstagnachmittag wurde die Polizei zu einer Gaststätte in die Bamberger Innenstadt gerufen, weil sich dort eine 53-jährige Frau aufhielt, die für 30 Euro gegessen und getrunken hatte, obwohl sie kein Geld dabei hatte. Während die Frau zur Polizeidienststelle transportiert wurde, beleidigte sie noch eine Polizeibeamtin.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 04.03.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei beschlagnahmt Auto, Führerschein und Handy von Raser – Fahrer ist nicht einverstanden

Die Dortmunder Polizei beschlagnahmte gestern Abend (3. März) das Auto, den Führerschein und das Handy eines Rasers, der durch seine aggressive und sehr schnelle Fahrweise zivilen Polizeibeamten aufgefallen war. Seine mutmaßliche Renngegnerin entkam der Kontrolle vor Ort.
Zivile Polizeibeamte überwachten gestern Abend den Verkehr auf dem Wall in Dortmund zur Bekämpfung illegaler Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen.
Lange mussten sie nicht warten, bis ihnen gegen 23:30 Uhr zwei Autos auffielen, die sich scheinbar ein Rennen lieferten. Die Fahrweise des BMW-Fahrers und der Mercedes-Fahrerin zeichnete sich insbesondere durch lautes Motorengeheul, maximale Beschleunigung nach roten Ampelphasen, parallele Fahrweise (einem Rennen ähnlich), riskante Überholmanöver, deutlich überhöhte Geschwindigkeit (mehr als 100 km/h bei zulässigen 50) und starkes Abbremsen aus.
Einmal rund um den Wall, den stationären Blitzanlagen durch extremes Entschleunigen entkommen, dann war die Fahrt für den BMW Fahrer zu Ende. Die zivilen Beamten winkten ihn an den Fahrbahnrand des Südwalls und unterzogen ihn einer Kontrolle.
Bei seiner und der Durchsuchung des Autos leistete der 23-Jährige aus Bochum heftigen Widerstand. Kurzfristig fixierten die Polizeibeamten den immer aggressiver werdenden Mann und legten ihm Handfesseln an. Diese schränkten ihn zwar in seiner Bewegungsfreiheit ein, allerdings hielten sie ihn nicht davon ab, die Beamten auf übelste Art und Weise zu beleidigen und ihnen „Rassismus“
aufgrund seines südländischen Aussehens vorzuwerfen.
Als er sich beruhigte, lösten die Beamten seine Handfesseln und versuchten, dem Delinquenten sein Fehlverhalten sachlich vorzutragen. Aber auch diese adressatengerechte Ansprache verfehlte offenbar ihr Ziel. Der 23-Jährige brauste auf, fühlte sich ungerecht behandelt und ließ seinen Gefühlen am Außenspiegel des Autos freien Lauf, der auch sogleich Schaden nahm. Da das Auto auf eine andere Person zugelassen ist, steht nun der Verdacht einer Sachbeschädigung im Raum. Hinzu kommen die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahr- und Beschleunigungsrennen, Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung der selbigen.
Mit der Beschlagnahme des Autos, seines Handy und des Führerscheins zeigte sich der Mann ebenso wenig einverstanden wie mit der Untersagung des Führens von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen.
Die Polizeibeamten fertigten zusätzlich zu der Strafanzeige einen Bericht an das Straßenverkehrsamt.
Bei der Fahrzeugkontrolle fiel den Beamten außerdem auf, dass die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen ist, da die Rücklichter mit einer Verdunklungsfolie abgeklebt waren. Nachdem der Raser zunächst angegeben hatte, hiervon nichts zu wissen, verwickelte er sich im weiteren Verlauf immer mehr in Widersprüche, so dass bei ihm von einem gewissen „Grundwissen der Autoverschönerung“ ausgegangen werden muss. Dass dies im Straßenverkehr nicht nur nicht zugelassen ist, sondern sehr gefährlich werden kann, schien er in Kauf genommen zu haben.
Die Ermittlungen zu der bislang unbekannten Fahrerin des weißen Mercedes dauern derweil an. Auch sie erwartet eine Strafanzeige wegen des Verdachts des illegalen Autorennens.

PM der POL Dortmund vom 04.03.2020

 

Barth, Velgast (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz in Velgast – 33-Jähriger bedroht Polizeibeamte

Die Polizei in Barth ermittelt seit heute Nacht, dem 04.03.2020, gegen einen 33-jährigen Deutschen wegen des Verdachtes der Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.
Nach bisherigen Erkenntnissen kamen gegen 03:15 Uhr Beamte des Polizeirevieres Barth, mit Unterstützung des Polizeihauptrevieres Stralsund, in Velgast zum Einsatz, nachdem der 33-Jährige selbst mehrfach den Notruf bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wählte. Die Äußerungen des Mannes ließen vermuten, dass er dringend Hilfe benötigt.
Während der Sachverhaltsklärung mit dem augenscheinlich psychisch erkrankten Mann, kam es zu Widerstandshandlungen des 33-Jährigen gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Der Mann konnte mit Hilfe des Einsatzes von Reizgas überwältigt werden. Anschließend wurden ihm Handfesseln angelegt. Bei ihm fanden die Beamten zudem eine Machete und Utensilien für den Konsum von Betäubungsmittel, die gesichert wurden.
Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Nach der medizinischen Versorgung des Mannes vor Ort, wurde er zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus nach Stralsund gefahren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an.

PM der PI Stralsund vom 04.03.2020

 

Weilburg (Hessen): Polizistin bei Einsatz unsittlich berührt

Weilburg, Bermbach, Bornwiese, Dienstag, 03.03.2020, gegen 22:30 Uhr
Eine Polizeibeamtin ist bei einem Einsatz im Weilburger Ortsteil Bermbach von einem betrunkenen Mann beleidigt und zudem unsittlich berührt worden. In der Konsequenz musste der 51-jährige Delinquent die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.
Gegen 22:30 Uhr war die Streife der Polizeistation Weilburg bereits zum zweiten Mal zu einer Anschrift in der Bornwiese gerufen worden, da es den Angaben des 51-jährigen Mitteilers zufolge zu einer Straftat zu seinem Nachteil gekommen war. Am Einsatzort stellte sich dann schnell heraus, dass der erheblich alkoholisierte Mann lediglich eine Straftat vorgetäuscht und damit völlig überflüssigerweise einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte. Darüber hinaus wurde der 51-Jährige im Verlauf des Einsatzes immer aggressiver und fing an, die eingesetzten Beamten zu beleidigen. Als er einer Polizistin an die Brust griff, wurde er festgenommen und zur Polizeistation in Weilburg verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,8 Promille. Der Bermbacher wird sich nun mit Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat, Beleidigung und Beleidigung auf sexueller Grundlage auseinandersetzen müssen.

PM des PP Westhessen vom 04.03.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): 23-Jähriger leistet Widerstand

Ein 23-jähriger Mann hat sich am Dienstag (03.03.2020) gegen 17:00 Uhr den polizeilichen Maßnahmen zweier Bundespolizisten am Heilbronner Hauptbahnhof widersetzt. Eine Streife des Bundespolizeireviers Heilbronn war zunächst aufgrund der Meldung einer bedrohlich umherschreienden Person zu einem abfahrbereiten Zug in Richtung Stuttgart gerufen worden. Bereits am Bahnsteig trafen die Beamten auf den augenscheinlich aufgebrachten 23-jährigen türkischen Staatsangehörigen und wollten diesen einer Personenkontrolle unterziehen. Bei Erkennen der Beamten versuchte der 23-Jährige unvermittelt die Flucht zu ergreifen, konnte hierbei allerdings festgehalten werden. Der Mann versuchte sich daraufhin aus der Fixierung der Polizisten zu befreien und musste in der Folge zu Boden gebracht und gefesselt werden. Die Beamten verbrachten ihn im Anschluss auf das Bundespolizeirevier am Heilbronner Hauptbahnhof. Der 23-jährige Mann muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Die Bundespolizei prüft zudem, ob von dem Tatverdächtigen bereits zuvor strafbare Handlungen ausgegangen waren und bittet daher Zeugen sowie eventuelle Geschädigte des Vorfalls sich unter der Telefonnummer +4971318882600 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 04.03.2020

 

Leonberg (Baden-Württemberg): Schlägerei in Kneipe

Aus noch unbekannter Ursache kam es am Mittwoch gegen 00.40 Uhr in einer Kneipe in der Bahnhofsstraße in Leonberg zu einer Körperverletzung eines 52 Jahre alten Gastes. Ein 25 Jahre alter Tatverdächtige hatte das Lokal zunächst betreten und sich mit dem 52-Jährigen, der am Tresen saß, unterhalten.
Anschließend verließ er das Gasthaus wieder. Wenig später kam ein zweiter Mann zur Tür herein, der sich wohl über den Inhalt des vorangegangenen Gesprächs zwischen dem 25-Jährigen und dem 52 Jahre alten Gast aufregte. Dem Wirt und den Gästen des Lokals gelang es schließlich die Situation zu beruhigen, so dass der Mann anschließend wieder ging. Doch kurz darauf betraten nun der 25-Jährige und der zweite Mann gemeinsam die Kneipe und gingen auf den 52-Jährigen los. Sie zogen ihn von seinem Barhocker und traten auf ihn ein, als er am Boden lag.
Mehrere Zeugen versuchten dazwischen zu gehen und dem Angegriffenen zu helfen.
Als eine Angestellte die Polizei alarmierte, flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Der 52-Jährige, der leichte Verletzungen erlitt, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach den Flüchtigen, die polizeibekannt sind. Im Zuge der Fahndung konnte der 25-jährige Tatverdächtige, der alkoholisiert war und eigenen Angaben nach unter Drogen stand, vorläufig festgenommen werden. Da er sich auch gegenüber den Polizeibeamten aggressiv verhielt, wurde er nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen für den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg untergebracht. Am Mittwochmorgen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.03.2020

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kam in das Polizeigewahrsam

Mit einem äußerst aggressiven Jugendlichen hatten es Polizeibeamte am Dienstagmittag (03.03.), gegen 12:35 Uhr, in der Neusser Innenstadt zu tun.
Vorausgegangen war eine Sachbeschädigung im Bereich der Kanalstraße. Dort hatte ein Duo, darunter der junge Tatverdächtige aus Dormagen offenbar eine Schaufensterscheibe beschädigt. Als Polizisten den 17-Jährigen zur Rede stellten und seine Personalien überprüfen wollten, attackierte und beleidigte er die Ordnungshüter. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Beamten den offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden Randalierer in Gewahrsam. Mit dieser Maßnahme war der junge Mann offenbar überhaupt nicht einverstanden und leistete Widerstand. Um den Dormagener unter Kontrolle zu bringen, mussten ihm die Polizisten Handfesseln anlegen.
Die notwendig gewordene Blutprobe entnahm ein Bereitschaftsarzt. Der 17-Jährige wird sich demnächst wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte, sowie wegen Sachbeschädigung, verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 04.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Alkohol und Drogen – 28-Jähriger leistet Widerstand und verletzt drei Polizisten

Bei der Kontrolle eines 28-Jährigen sind in der Nacht zum Mittwoch drei Polizeibeamte leicht verletzt worden. Der Verdächtige war alkoholisiert und hatte Drogen einstecken.
Im Benzinoring sollte der Mann gegen 1 Uhr von der Polizei kontrolliert werden, weil der Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bestand. Der 28-Jährige rauchte einen Joint, als er von den Beamten angesprochen wurde.
Daraufhin reagierte der Alkoholisierte aggressiv. Als er gefesselt werden sollte, setzte sich der 28-Jährige zur Wehr. Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Der Verdächtige konnte überwältigt werden. In seinen Taschen fanden die Ordnungshüter Haschisch, Marihuana und mehrere hundert Euro. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Drogen und Bargeld wurden sichergestellt. Der 28-Jährige wird sich in einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, verantworten müssen.

PM des PP Westpfalz vom 04.03.2020

 

Geldern (Nordrhein-Westfalen): Randalierer musste ins Gewahrsam – Polizei setzt Bodycam ein

Erheblichen Widerstand hat am Dienstagabend, 03.03.2020, ein 30-jähriger Mann aus Geldern geleistet. Der offenbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke sowie von Betäubungsmitteln stehende Mann hatte zunächst gegen 20.40 Uhr auf der Issumer Straße vor einem Geschäftslokal randaliert.
Bereits beim Eintreffen der Polizeistreife beschimpfte er die Beamten auf Übelste und versuchte, sie wegzuschubsen. Er konnte schließlich überwältigt und gefesselt werden, wobei er um sich trat. Hierdurch wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Auch auf der Wache leistete der Mann weiterhin Widerstand und bespuckte die eingesetzten Beamten. Ihm wurde schließlich eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Kleve vom 04.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 41-Jähriger blockierte Straßenbahn und leistete bei der Festnahme Widerstand

Erheblichen Widerstand leistete Dienstagabend ein 41-Jähriger bei seiner Festnahme auf der Kaiserstraße. Der Mann stand gegen 21.20 Uhr, mit freiem Oberkörper und einer blutenden Verletzung an der Hand, auf den Schienen und blockierte die Straßenbahn. Als er durch eine Streife kontrolliert werden sollte, lief er zunächst davon. Der unter Drogeneinfluss stehende 41-Jährige konnte eingeholt und festgehalten werden. Er wehrte sich heftig, schlug einer Beamtin mit der blutenden Hand ins Gesicht und versuchte einem Polizisten ins Bein zu beißen. Mit Unterstützung einer zweiten Streife konnten dem Mann Handschließen angelegt werden. Eine Polizistin und zwei Beamte wurden leicht verletzt. Der 41-Jährige wurde nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 04.03.2020

 

Bad Bevensen (Niedersachsen): Tür beschädigt – Widerstand geleistet – Nacht endet im Polizeigewahrsam

Ein 34 Jahre alter Mann, der erst einige Tage zuvor wegen einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Frau aufgefallen war, geriet am späten Abend des 03.03.20 erneut in den Fokus der Polizei. Der 34-Jährige und weitere Personen war in einem Wohnhaus in der Bahnhofstraße in Streit geraten, welcher derart eskalierte, dass Polizeibeamten anrücken mussten. Es besteht der Verdacht, dass der 34-Jährige eine Tür in dem Wohnhaus eingetreten hat. Dem ausgesprochenen Platzverweis kamen der 34-Jährige und ein 19 Jahre alter Mann, der ebenfalls nicht nach. Der aufgebrachte, erheblich alkoholisierte 34-Jährige ging gezielt auf einen Polizeibeamten los. Er schlug und trat nach den Polizeibeamten, sodass ihm schließlich Handfesseln angelegt wurden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet und er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Auch der 19-Jährige, der dem Platzverweis nicht nachkommen, wurde in Gewahrsam genommen.

PM der PI Lüneburg vom 04.03.2020

 

Heimsheim (Baden-Württemberg): Polizeibeamter nach Angriff durch 39-Jährigen leicht verletzt

Durch einen tätlichen Angriff ist am Dienstagabend gegen 23:00 Uhr in der Hauptstraße in Heimsheim ein Polizeibeamter leicht verletzt worden.
Die Polizei wurde zu einer Streitigkeit in der Gaststätte eines dort ansässigen Hotels gerufen. In unmittelbarer Nähe der Lokalität konnte ein Beteiligter der Streitigkeiten mittig auf der Fahrbahn und dem Anschein nach stark angetrunken festgestellt werden. Nach Ansprache durch die Polizeibeamten ging der 39-jährige Mann deutscher Staatsangehörigkeit direkt auf einen der Polizeibeamten zu und schlug diesem unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Trotz des schnellen Reaktionsvermögens des Polizeibeamten, gelang es ihm nicht vollständig, den Angriff abzuwehren und der Angreifer verletzte ihn leicht im Gesicht. Erst mit dem Einsatz von Pfefferspray konnten der Polizeibeamte und sein Kollege den aggressiven Mann überwältigen und festnehmen.
Nachdem sich vor Ort herausstellte, dass der 39-jährige Mann vor Eintreffen der Polizeistreife mehreren Verkehrsteilnehmern vor die Fahrzeuge lief oder sogar mit den Händen dagegen schlug, wurde er in Gewahrsam genommen. In einem der Fälle warf sich der Mann sogar auf die Motorhaube eines vorbeifahrenden Autos.
Gegen die Ingewahrsamnahme wehrte sich der Mann weiterhin immens und wollte nicht in den Streifenwagen einsteigen. Zudem beleidigte er auch noch die eingesetzten Polizeibeamten.
Auf den 39-jährigen Mann wartet nun ein Strafverfahren wegen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung. Ob er sich auch wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr strafbar gemacht hat, wird derzeit noch ermittelt.

PM des PP Pforzheim vom 04.03.2020

 

Stockach (Baden-Württemberg): Gefährliche Körperverletzung

Ausschreitungen gab es am Dienstagabend gegen 23.00 Uhr in einer Wohnung in der Goethestraße. Ein dort wohnhafter Mann im Alter von 49 Jahren erhielt vermutlich ungebetenen Besuch mehrerer Personen, die das Opfer in der Wohnung schwer misshandelten. Der 49-Jährige wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten mehrerer Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Konstanz verletzt angetroffen, die Angreifer hatten bereits die Flucht ergriffen.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren für die Verletzung des Opfers drei oder vier Männer mit Begleitung einer Frau verantwortlich. Die Tatverdächtigen schlugen das Opfer, einer von ihnen trat dem am Boden liegenden Opfer gegen den Kopf. Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Im Verlaufe der polizeilichen Fahndung und Ermittlungen im Stadtgebiet wurden mehrere Tatverdächtige angetroffen. Ein 20-jähriger Mann, der offensichtlich der Rädelsführer der Gruppe war, musste während der Ermittlungsmaßnahmen wegen seiner erheblichen Aggressivität und starker Alkoholisierung in Gewahrsam genommen und bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Singen am Hohentwiel untergebracht werden. Seine Gewahrsamsfähigkeit wurde ärztlich bestätigt. Der 20-Jährige war bereits ein halbe Stunde vor der geschilderten Gewalttat im Stadtgebiet bei einem Streit mit seinen späteren Tatbegleitern auffällig.

PM des PP Konstanz vom 04.03.2020

 

Schweighofen (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte im Einsatz verletzt

Am Dienstag, 03.03.2020, gegen 19:40 Uhr, wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Bergzabern, zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann gerufen. Die beiden Beteiligten mussten durch die Polizeibeamten getrennt werden. Der alkoholisierte 25-jährige Mann griff weiter die eingesetzten Beamten und die Frau an, weshalb das Distanz-Elektroimpulsgerät gegen den Mann eingesetzt wurde. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet, sowie eine Blutprobe entnommen. Bei dem Einsatz gegen den 25-Jährigen, wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter war nach dem Einsatz dienstunfähig.

PM der PI Bad Bergzabern vom 04.03.2020

 

Donauwörth (Bayern): Dieb missachtet Hausverbot, stiehlt erneut und leistet Widerstand

Ein 66-jähriger Donauwörther wurde am 03.03.2020, um 13.05 Uhr, von Beschäftigten dabei beobachtet, wie er in einem Geschäft in der Bahnhofstraße unter anderem Süßwaren im Wert von ca. 10 EUR in einer mitgebrachten Plastiktüte verstaute und den Kassenbereich passierte, ohne die Waren zu bezahlen. Der Ladendieb konnte bis zum Eintreffen einer verständigten Polizeistreife durch Personal des Warenhauses festgehalten werden. Bei einer Durchsuchung des Mannes konnte von Polizeibeamten weiteres Diebesgut aufgefunden werden. Dem 66-Jährigen wurde bereits zuvor aufgrund ähnlicher Delikte ein Hausverbot ausgesprochen. Dieses missachtete er für seine Tat. Nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme und polizeilichen Anzeigeerstattung wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch weigerte sich der Tatverdächtige, das Geschäft zu verlassen. Alles gute Zureden verlief ergebnislos. Daher musste der Mann von den eingesetzten Beamten mittels Anwendung leichten körperlichen Zwangs zum Ausgang geführt werden.

PM der PI Donauwörth vom 04.03.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Auseinandersetzung auf offener Strasse

Am Nachmittag des 04.03.2020 gegen 14:45 Uhr teilten Zeugen der Einsatzleitstelle der Polizei mit, daß sich in der Heinrich-Tessenow-Str. in Dierkow ein Paar auf der Straße lautstark streitet und es auch schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sei. Bei Eintreffen der Beamten konnte nur noch der Mann angetroffen werden. Dieser war bei der Befragung durch die Beamten äußerst aggressiv und griff diese völlig unvermittelt an. Den Beamten gelang es, den 21jährigen deutschen Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und zu fesseln. Dabei verletzte sich ein Beamter leicht an Arm und Schulter, blieb aber dienstfähig.
Die Frau wurde nicht mehr angetroffen.
Im Anschluss wurde die Person zum Polizeirevier Dierkow verbracht, wo die Anzeigenaufnahme erfolgte. Die Bereitschaftsrichterin ordnete aufgrund des
Alkohol- und Drogenkonsums des Tatverdächtigen die Entnahme einer Blutprobe an.
Nach dieser Maßnahme wurde der Tatverdächtige aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

PM des PP Rostock vom 04.03.2020

 

Kempten (Bayern): Fahren ohne Fahrerlaubnis mit Widerstandshandlung

Am Dienstag, 03.03.2020, gegen 07:45 Uhr, wurde im Stadtteil Bühl ein 59-jähriger Pkw-Fahrer kontrolliert. Der Mann legte eine nicht beglaubigte Führerscheinkopie vor. Die nachfolgende Recherche ergab, dass dem Mann in der Vergangenheit die Fahrerlaubnis entzogen worden war, was diesen aber nicht kümmerte. Um die Weiterfahrt zu verhindern, wurde dem Mann der Fahrzeugschlüssel abgenommen. Der Mann wehrte sich dagegen, indem er sich gegen die Sicherstellung sperrte. Er wurde daher durchsucht; dabei wurde ein Taschenmesser gefunden. Der Mann wurde auf der Dienststelle in Gewahrsam genommen, wobei er die Beamten als „Nazis“ bezeichnete. Der Mann gab an, er sei durch die Maßnahme verletzt worden, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Die Beamten wurden nicht verletzt. Ein Richter lehnte dann einen fortdauernden Gewahrsam ab, weshalb der Mann entlassen werden sollte. Dabei verhielt sich der Mann dann jedoch psychisch auffällig und war weiterhin verbal und körperlich aggressiv, sodass er schließlich in ein Klinikum gebracht wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.03.2020

 

Oberägeri (Zug): Jugendliche verletzt Polizist

Eine randalierende Jugendliche hat mit einem Schlagstock einen Polizisten am Kopf verletzt. Der Polizist befindet sich in Spitalpflege, die Jugendliche wurde festgenommen.
In der Nacht auf Dienstag (3. März 2020), um 02:15 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, wonach in einem Jugendheim in der Gemeinde Oberägeri eine junge Frau randaliere und eine Betreuerin mit einem verbotenen Messer bedrohe.
Beim Eintreffen vor Ort trafen die Einsatzkräfte im Treppenhaus auf eine 17-Jährige, die mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet war. Einer der Polizisten forderte die Jugendliche mehrmals auf, die verbotene Waffe auf die Seite zu legen und keinen Widerstand zu leisten. Da sie sich den polizeilichen Anweisungen widersetzte, musste sie von den Einsatzkräften arretiert werden. Dabei schlug die Jugendliche einem der Polizisten mit dem Schlagstock auf den Kopf und verletzte ihn. Er wurde nach dem Einsatz zur Kontrolle ins Spital eingeliefert, wo er sich weiterhin befindet.
Die Jugendliche wurde festgenommen und der Jugendanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Diese hat ein Strafverfahren eröffnet und Untersuchungshaft angeordnet. Der Beschuldigten werden unter anderem Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Körperverletzung sowie mehrfache Widerhandlung gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

PM der KaPo Zug vom 04.03.2020

Regensburg (Bayern): Streit eskalierte: Erst Kontrahenten und später Polizeibeamten angegriffen

Am Abend des 02.03.2020 gerieten ein 34-jähriger Regensburger und ein 19-jähriger aus dem Landkreis Regensburg im Stadtteil Steinweg in einen heftigen Streit. Im Laufe dessen versuchte der ältere Beteiligte auf seinen Kontrahenten mit einer Bierflasche einzuschlagen. Glücklicherweise wurde dieser durch die Flasche nicht getroffen. Die beiden setzten ihre Auseinandersetzung schließlich mit Fäusten fort. Auch als die Beamten eintrafen, ließen sie nicht voneinander ab und mussten daher getrennt werden.
Da bei dem 34-jährigen vor Ort die Identität nicht gesichert geklärt werden konnte, wurde zur Dienststelle der PI Regensburg Nord verbracht. Im Laufe des Transports griff er einen Beamten mit Fußtritten an, weitere wurden beleidigt. Der attackierte Beamte blieb unverletzt.
Die beiden Männer erwartet jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung. Der 34-jährige muss sich zudem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM der PI Regensburg Nord vom 03.03.2020

 

Harsdorf (Bayern): Betrunkener sorgte für Polizeieinsatz

Für einen größeren Polizeieinsatz sorgte in der Nacht zum Dienstag ein 54 Jahre alter Mann in Harsdorf, der drohte sich und anderen etwas anzutun. Nachdem der Bewaffnete überwältigt werden konnte, wiesen ihn Polizeibeamte in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.
Angehörige verständigten gegen 21 Uhr die Polizei, da sich der 54-Jährige nach einem vorangegangenen Streit aggressiv verhielt und drohte, sich mit einem Messer zu verletzen. Während sich die Anwesenden in Sicherheit bringen konnten, zog sich der Betrunkene in sein Wohngebäude zurück. Mehrere Streifenbesatzungen umliegender Dienststellen sperrten den Bereich um das Wohnhaus daraufhin weiträumig ab. Sämtliche Versuche der Beamten, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, scheiterten und er bedrohte dabei auch die Polizisten mit einer Schusswaffe. Schließlich konnte der 54-Jährige mit Unterstützung durch ein verständigtes Spezialeinsatzkommando gegen 1.30 Uhr überwältigt werden. Nach einer ersten Untersuchung durch einen Arzt kam der Mann aufgrund seines psychischen Zustandes in ein Krankenhaus.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnräume entdeckten die Polizeibeamten neben Messern auch mehrere Waffen wie Armbrüste und augenscheinlich nicht scharfe Schusswaffen. Beamte der Polizeiinspektion Stadtsteinach haben gegen den 54-Jährigen die Ermittlungen zum Besitz der Waffen aufgenommen.

PM des PP Oberfranken vom 03.03.2020

 

München (Bayern): Tätliche Angriffe gegen Bundespolizisten

Bei Hilfeleistungen attackiert
München – Am Montagnachmittag und frühen Dienstagmorgen (2. und 3. März) kam es im Hauptbahnhof München zu zwei Tätlichen Angriffen gegen Bundespolizisten. In beiden Fällen blieben die Beamten unverletzt.
Nr. 44:
Eine zivile Streife der Bundespolizei erkannte am Dienstag gegen 01:30 Uhr am S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs einen stark alkoholisierten 31-jährigen Eritreer. Dieser lag am Boden und hatte sich aktuell und auch zurückliegend bereits übergeben. Die Beamten forderten Sanitäter an und kümmerten sich um den Afrikaner, der sie verbal beleidigte. Auch als eine uniformierte Streife hinzukam blieb der mit 2,56 Promille Alkoholisierte aggressiv. Als er zur Dienststelle mitgenommen werden sollte, bespuckte, trat und schlug der Eritreer nach den Bundespolizisten. Ein Beamter wurde durch einen Tritt im Bereich der Wade getroffen, blieb jedoch unverletzt. Andere Tritte und Kniestöße verfehlten die Beamten, da sie auswichen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte bei dem in Unterföhring Wohnenden eine Blutentnahme, danach wurde er freien Fußes entlassen. Gegen ihn wird wegen Tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.
Nr. 45:
Bereits am Montag war es gegen 16:25 Uhr zu einem Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte gekommen. In der Wache der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof war ein 55-jähriger Deutscher vorstellig geworden. Der Hamburger bat um Hilfe, konnte jedoch weder eine Hilfsbedürftigkeit geltend machen noch erkennen lassen. Als der nicht Alkoholisierte aufgefordert wurde, die Dienststelle zu verlassen, weigerte er sich, seinen – zuvor den Beamten zwecks Identitätsfeststellung überlassenen – Geldbeutel wieder an sich zu nehmen.
Um einen reibungslosen Dienstbetrieb gewährleisten zu können, verbrachten zwei Beamten den 55-Jährigen aus der Wache auf den Bahnsteig. Die Geldbörse steckten die Beamten zuvor in die Jackentasche des Hamburgers. Als die Bundespolizisten zur Wache zurückgingen, folgte ihnen der Mann und warf sein Portemonnaie einem Beamten gezielt gegen den Hinterkopf. Der Bundespolizist blieb unverletzt.
Auch den Hanseaten, gegen den bis 20 Uhr ein Unterbindungsgewahrsam ausgesprochen wurde, erwartet nun eine Strafanzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI München vom 03.03.2020

 

Karlsruhe, Offenburg (Baden-Württemberg): Renitenter Fahrgast erhält mehrere Anzeigen

Die Zugfahrt in einem ICE endete gestern Abend für einen spanischen Staatsangehörigen mit Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie wegen Erschleichen von Leistungen. Als der 49-Jährige im ICE von Karlsruhe nach Offenburg keinen Fahrschein vorweisen konnte, fiel er durch sein aggressives Verhalten auf und beleidigte den Zugbegleiter, woraufhin dieser die Bundespolizei verständigte. Als der Spanier im Bahnhof Offenburg von Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte, richtete sich seine Aggressivität auch gegen die Beamten und es kam zu Widerstandshandlungen.
Als er versuchte die Polizisten anzugreifen und er sich heftig gegen eine Mitnahme zur Dienststelle wehrte, wurden dem 49-Jährigen Handschellen angelegt.
Durch die Widerstandshandlungen zog sich der Spanier eine Verletzung im Bereich der Nase zu, die Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der BPOLI Offenburg vom 03.03.2020

 

Memmelsdorf (Bayern): Betrunken am Steuer und anschließend Widerstand geleistet

Bei der Polizei ging am Montagabend, gegen 18.30 Uhr, die Mitteilung über einen augenscheinlich betrunkenen Pkw-Fahrer ein, der in der Ortsstraße „Am Hohen Kreuz“ in Schlangenlinien fuhr. Bei Eintreffen der Polizeistreife konnte ein 67-jähriger Autofahrer angetroffen werden. Bei der Überprüfung roch der Mann stark nach Alkohol, schwankte und hatte eine verwaschene Aussprache. Da ein Alcotest nicht möglich war, wurde der Mann zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Bereits während der Fahrt äußerte der Mann seinen Unmut über die getroffenen polizeilichen Maßnahmen. Im Klinikum leistete der Alkoholsünder Widerstand gegen die Blutentnahme indem er versuchte auf die Beamten loszugehen. Nach Beendigung der Blutentnahme wurde der Mann an seine Ehefrau übergeben und sein Führerschein beschlagnahmt. Da der 67-Jährige kurze Zeit später zu Hause randalierte und sich weiterhin aggressiv zeigte, musste er in Gewahrsam genommen und in einer Haftzelle untergebracht werden. In der Zelle klagte der aufgebrachte Mann letztlich über starkes Unwohlsein und wurde nach ärztlicher Untersuchung ins Klinikum eingeliefert.
Von der Polizei Bamberg-Land wird ein Zeuge gesucht, der den Beamten vor Ort einen Gegenstand übergab. Meldung wird unter Tel. 0951/9129-310 entgegengenommen.

PM der PI Bamberg-Land vom 03.03.2020

 

Hirschaid (Bayern): Nacht endete in der Ausnüchterungszelle

In Sicherheitsgewahrsam genommen werden musste am Montagabend, gegen 22.45 Uhr, ein 17-Jähriger, der mit 2,10 Promille erheblich unter Alkohol stand und im Bahnhofbereich mehrmals über die Gleise lief und von dort auf den Bahnsteig stieg. Dabei wurde er von einer Streifenbesatzung und einem Zeugen beobachtet. Während der durchgeführten Kontrolle zeigte sich der Student sehr uneinsichtig und unkooperativ. Aufgrund seines Verhaltens und des hohen Alkoholpegels musste der junge Mann in Sicherheitsgewahrsam genommen werden und die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

PM der PI Bamberg-Land vom 03.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 37-Jähriger in Untersuchungshaft

Gegen einen 37-jährigen Deutschen konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Sonntag beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl erwirken. Der wohnsitzlose Mann wird beschuldigt, am Samstagnachmittag mehrere Ladendiebstähle begangen zu haben. Er soll zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr in mindestens vier Geschäften in der Karlsruher Innenstadt Gegenstände gestohlen haben. Bei einem Diebstahl sei er nach der Entdeckung der Tat und versuchter Flucht von einer Mitarbeiterin und einem zu Hilfe geeilten Mann zunächst festgehalten worden. Nachdem er mit einem Teppichmesser gedroht hätte, sei ihm die Flucht gelungen. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte kurz darauf vorläufig festgenommen werden. Auf der Dienststelle kam es anschließend zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde.

PM des PP Karlsruhe vom 03.03.2020

 

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Nach Widerstand in Polizeigewahrsam

Am Montag wurde die Polizei zur Mittagszeit zum Bahnhof gerufen, da dort ein offenbar stark alkoholisierter Mann mehrere Kinder und eine Seniorin beleidigte und angriff. Den durch die Beamten ausgesprochenen Platzverweis kam der bereits polizeibekannte 65-Jährige nicht nach und griff auch sie an, ohne jedoch jemanden zu verletzen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Polizeigewahrsam genommen. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 03.03.2020

 

Burghausen (Bayern): Betrunkener wütet

Zeugen hatten am Montag Abend gegen 23.00 Uhr die Polizei davon verständigt, dass in der Martin-Ofner-Straße in Burgkirchen ein Mann einen Außenspiegel von einem geparkten Vauxhall (Opel) Meriva abgetreten hätte. Im Zuge der örtlichen Fahndung kontrollierte eine Streife der PI Burghausen einen deutlich angetrunkenen 44-jährigen Burgkirchner und fand in dessen Hosentasche einen abgebrochenen Innenspiegel. Wie sich herausstellte hatte der Mann mit einem Betonbrocken sämtliche Fensterscheiben des Pkw eingeschlagen, gegen ihn getreten und ihn beworfen. Auf der Fahrt zur Dienststelle beleidigte er die eingesetzten Beamten grob, bespuckte sie und setzte seine Ausfälle in der Zelle fort, wo er die Matratze beschädigte und seinem Harndrang unkontrolliert nachgab.
Er muss sich wegen Sachbeschädigung und Verdacht auf Pkw-Aufbruch sowie wegen Beleidigung verantworten. Die Beamten haben das Verhalten des Täters ab Begegnung mit der Polizei mit der Body-Cam aufgezeichnet, der Tatnachweis dürfte für die Delikte dadurch deutlich leichter zu führen sein.

PM der PI Burghausen vom 03.03.2020

 

Berlin/Reinickendorf: Mann nach Raub festgenommen

In der vergangenen Nacht nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 11 einen Mann in Reinickendorf fest. Ein Autofahrer soll kurz vor 22.30 Uhr die Polizei alarmiert haben, nachdem er in der Antonienstraße einen Mann beobachtet hatte, welcher über einen auf dem Gehweg liegenden 50-Jährigen gebeugt war und dessen Rucksack durchsuchte. Die eintreffenden Kräfte stellten noch am Tatort den nun flüchtenden 24-Jährigen fest und nahmen die Verfolgung auf. Während seiner Flucht warf der junge Mann diverse Gegenstände von sich, die durch eine nacheilende Polizistin aufgesammelt wurden. Ihr Kollege stellte den Tatverdächtigen dann vor einem, für den Flüchtenden nicht zu überwindenden Zaun, auf einem Firmengelände an der Miraustraße. Nachalarmierte Rettungskräfte versorgten derweil den 50-jährigen Überfallenen am Ort, der durch den mutmaßlichen Raubüberfall eine Platzwunde am Kopf erlitt und brachten ihn in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung. Den alkoholisierten mutmaßlichen Räuber brachten die Einsatzkräfte zur Durchführung einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Dort soll er versucht haben einige Mitarbeiter anzugreifen, indem er mit erhobenen Fäusten auf sie zustürmte. Diese brachten den Aggressiven jedoch zu Boden und fesselten ihn. Anschließend überstellten sie ihn den Ermittlerinnen und Ermittlern des Fachkommissariats der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1.

PM des PP Berlin vom 03.03.2020

 

Besigheim (Baden-Württemberg): psychischer Ausnahmezustand führt zu zwei Polizeieinsätzen

Vermutlich da sich eine 51-jährige Frau in einem psychischen Ausnahmezustand befand, mussten Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Montag und ein weiteres Mal am Dienstag nach Besigheim ausrücken. Am Montag fiel die Frau gegen 12.20 Uhr im Bereich einer Schule auf. Die Schule befindet sich im Schulweg, bei dem es sich um eine Einbahnstraße handelt. Während der Schulzeit ist der Weg darüber hinaus mittels einer Schranke für jeglichen Verkehr gesperrt. Trotzdem fuhr die 51-Jährige mit ihrem Audi entgegen der Einbahnstraßenregelung in den Schulweg ein, auf dem sich aufgrund des Schulendes ein größere Anzahl Schüler und Eltern tummelten. Als ein 49 Jahre alter Mann bemerkte, dass die Audi-Lenkerin ihre Geschwindigkeit trotz der Menschen, die sich auf der Straße befanden, nicht verringerte, stellte er sich ihr in den Weg.
Darauf hielt sie kurz vor dem Mann an. Nun entwickelte sich eine Diskussion zwischen mehreren Zeugen und der 51-Jährigen. Schließlich fuhr die Frau an und stieß mit ihrem Fahrzeug gegen die Beine des 49-Jährigen, bevor sie wendete und wohl mit quietschenden Reifen davonfuhr. Der 49 Jahre alte Mann wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die alarmierten Beamten konnten die 51-Jährige im weiteren Verlauf anhand ihres Kennzeichens ermitteln. Aufgrund des Vorfalls muss sie nun mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen. Keine 24 Stunden später, am Dienstag gegen 07.30 Uhr, alarmierte eine Frau die Polizei. Sie gab an, dass sich eine Bekannte in ihrer Wohnung in der Pfarrgasse befinden und dort nun randalieren würde. Die Bekannte habe bereits versucht sie mit einem Messer zu verletzen und dabei bedroht, worauf sich die Anruferin verteidigt und die Bekannte ihrerseits verletzt hatte.
Die unversehrte Anruferin hatte sich zwischenzeitlich nach draußen flüchten können und wartete dort auf das Eintreffen der Beamten. Als sich ein Polizist vor der Wohnungstür befand, riss die 51-Jährige urplötzlich die Tür auf und griff den Beamten ebenfalls mit einem Messer an. Diesem gelang es den Angriff abzuwehren und die Frau schließlich zu Boden zu bringen. Im weiteren Verlauf legten die eingesetzten Polizeibeamten der 51-Jährigen, trotz massiver Gegenwehr, Handschließen an. Als sie nun aus der Wohnung gebracht werden sollte, versuchte sie die Beamten auf der Treppe zu Fall zu bringen, was jedoch verhindert werden konnte. Sie wurde dann in einen hinzugerufenen Rettungswagen gebracht. Dort setzte die Frau ihren Widerstand fort und versuchte zu flüchten.
Sie bespuckte die Polizisten, trat nach ihnen und bedrohte sie. Die Frau wurde im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus und von dort aus in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Sie wird sich nun auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die eingesetzten Beamten wurden glücklicherweise nicht verletzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.03.2020

 

Mühldorf (Bayern): Ladendiebe auf der Flucht – bei der Festnahme Widerstand geleistet

Am Vormittag des 02.03.2020 wurden zwei Ladendiebe von den Mitarbeiterinnen des Penny-Marktes in Mühldorf am Inn auf frischer Tat betroffen. Nachdem die beiden männlichen Täter die Kasse passierten, löste der akustische Alarm aus.
Sie wurden von der Kassiererin aufgehalten, angesprochen und gaben zunächst bereitwillig das unter ihrer Kleidung versteckte Diebesgut im Wert von insgesamt 47,82 Euro heraus. Es handelte sich dabei um Lebensmittelartikel. Als die beiden jedoch bemerkten, dass die Filialleiterin die Polizei verständigte, flohen sie fußläufig aus dem Discounter in Richtung Innkanal.
Aufgrund einer detaillierten Personenbeschreibung und der Tatsache, dass einer der Flüchtigen seine EC-Karte im Penny-Markt zurückließ, konnten die Tatverdächtigen im Rahmen der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung, mit Unterstützung von Kräften der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein, innerhalb weniger Minuten im Stadtgebiet von Mühldorf am Inn angetroffen und identifiziert werden.
Da die beiden dringend tatverdächtigen 30- und 21-jährigen Männer aus Litauen ohne festen Wohnsitz in Deutschland sind, wurden sie vorläufig festgenommen. Zudem konnte sich der 30-jährige nicht ausweisen und es galt, seine Identität zu klären. Sie sollten zur Abarbeitung der polizeilichen Folgemaßnahmen auf die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn verbracht werden.
Während sich der 21-jährige Litauer widerstandslos festnehmen ließ, wehrte sich sein älterer Begleiter vehement körperlich gegen die polizeiliche Maßnahme und musste unter Anwendung von unmittelbarem Zwang fixiert werden. Erst so konnte der Transport zur Dienststelle erfolgen.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Abklärung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein noch am selben Tag entlassen. Gegen die Männer wurden Anzeigen wegen Ladendiebstahls, gegen den 30-jährigen zusätzlich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, aufgenommen.
Bei dem Einsatz wurden weder der 30-jährige Litauer noch die Polizeibeamten verletzt.

PM der PI Mühldorf vom 03.03.2020

 

Furth i.W. (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag gegen 14 Uhr waren zwei Beamte der Polizeiinspektion Furth im Wald damit beauftragt in der Tradtstraße eine Sachbeschädigung an einem Pkw aufzunehmen. Bei der Aufnahme kam ein völlig unbeteiligter 21-jähriger Further hinzu, griff die Polizisten verbal an und beleidigte sie mehrfach. Daraufhin sollte eine Personalienfeststellung folgen, der sich der 21-jährige durch Flucht entzog. Er lief durch einen Kellereingang in ein Haus und konnte dort festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und griff die Beamten mit Faustschlägen an. Als er abgeführt wurde spuckte er auf die eingesetzten Beamten. Der junge Mann stand sichtlich unter Einfluss von Rauschmitteln und wurde auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes ins Bezirksklinikum nach Regensburg gebracht.

PM der PI Furth im Wald vom 03.03.2020

 

Aalen (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung nach Regionalligaspiel

Im Anschluss an das Fußballspiel zwischen dem VfR Aalen und dem FC Homburg kam es am Montagabend zu einer kurzzeitigen Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fangruppierungen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte sich eine ca. 20-köpfige Gruppe Hoffenheim-Fans, die eine Fanfreundschaft mit den Homburger Fans pflegen, gegen 22:30 Uhr mit ihren Fahrzeugen auf den Nachhauseweg machen. Am Kreisverkehr Rombachstraße / Anton-Huber-Straße blockierten plötzlich ca. 40 vermummte Personen, die der Aalener Fanszene zuzuordnen sind, die Fahrbahn und zwangen die Fahrzeuge zum Anhalten. Als schließlich die Hoffenheimer aus ihren Fahrzeugen stiegen, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Fanlagern. Zur Bereinigung der Lage musste die Polizei Pfefferspray einsetzen. Die Aalener flüchteten anschließend unerkannt in Richtung Hochschule. Sechs der Hoffenheimer erlitten leichte Verletzungen. Einer der eingesetzten Beamten wurde während des Einsatzes durch einen Steinwurf leicht verletzt. Das Polizeirevier Aalen hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aalen vom 03.03.2020

 

Aystetten (Bayern): Streitigkeiten arten aus

Gestern wurde gegen 20.45 Uhr die Polizei verständigt, da sich ein Mann mit einer Frau in einer Wohnung heftig stritt. Beim Eintreffen der Streife in Aystetten war der Ex-Freund bereits weg. Während der Aufnahme kam der Aggressor mit seinem Fahrzeug wieder zurück. Der Mann fuhr, beim Anblick der Polizisten, rasant auf diese zu. Er bremste er kurz vor den Beamten sein Fahrzeug ab.
Die Beamten kontrollierten den Mann. Hierbei stellten sie fest, dass er erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Der freiwillige Test ergab einen Wert von ca. 1,6 Promille. Im Fahrzeug fanden die Beamten Drogen, Führerschein hatte er auch keinen. Der 49-jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen.
Ca. 3 Stunden später tauchte der 49-jährige wieder bei seiner Ex-Freundin auf, stieg auf den Balkon und machte Stress. Wiederum rückte die Polizei an. Der 49-jährige wurde schließlich festgenommen und in den Arrest verbracht. Gegen diese Maßnahme sträubte er sich vehement und leistete Widerstand, indem er nach den Beamten trat und versuchte, diese anzuspucken. Des Weiteren beleidigte er diese aufs Übelste.
Den Mann erwarten nun Anzeigen wegen Widerstand, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung.

PM der PI Gersthofen vom 03.03.2020

 

Kempten (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

In der Nacht auf Sonntag kam es am Stiftsplatz in Kempten zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes gegen 05:50 Uhr wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch einen 26-Jährigen massiv gestört, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Als Reaktion auf den Platzverweis beleidigte der stark alkoholisierte 26-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Er musste schließlich in Gewahrsam genommen werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Schwaben Süd/West vom 03.03.2020

 

Wien: Randalierer in Lokal festgenommen

Aus unbekannter Ursache begann gestern ein 26-jähriger Mann (Stbg: Irak) in einem Lokal zu randalieren. Er warf mit Barhockern, Glasflaschen und Gläsern um sich, wodurch zwei Lokalgäste verletzt wurden. Der aggressive Mann wurde schließlich von Kräften der WEGA überwältigt und festgenommen. Hierbei setzte der Mann einen tätlichen Angriff gegen die Beamten. Die beiden verletzten Lokalgäste sowie der Festgenommene (Eigenverletzung) wurden einer ärztlichen Versorgung zugeführt. Danach erfolgte die Überstellung des Mannes in den Arrest. In dem Lokal entstand erheblicher Sachschaden.

PA der LPD Wien vom 03.03.2020

 

Wien: Mann nach nationalsozialistischer Betätigung festgenommen

Vorfallszeit: 02.03.2020, 20:00 Uhr / Vorfallsort: 03., Bereich Ungargasse
Sachverhalt: Gestern alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem ein Mann in einem Lokal randaliert und NS-Parolen und -Lieder skandiert haben soll. Der Beschuldigte (60, Stbg: Österreich) wurde in Folge in einer S-Bahn-Garnitur in einem nahegelegenen Bahnhof angehalten. Hierbei zeigte sich der 60-Jährige gegenüber den Beamten aggressiv und versuchte, sie mit Tritten und Schlägen zu verletzen. Er wurde unter Anwendung zielgerichteter Körperkraft von weiteren Tätlichkeiten abgehalten. Hierbei äußerte der Mann weiteres nationalsozialistisches Gedankengut, weshalb die Festnahme gegen den 60-Jährigen ausgesprochen wurde. Im Zuge der Personsdurchsuchung des Festgenommenen wurde ein Beamter durch eine abgebrochene Spritzennadel verletzt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 03.03.2020, 10:04 Uhr

 

Wien: Einsatz des Pfeffersprays gegen aggressiven Mann

Ein unbeteiligter Passant (45) mischte sich gestern in eine Fahrzeugkontrolle ein, die von zwei Streifenbeamten durchgeführt wurde. Er beschimpfte zunächst die Polizisten, weshalb diese eine Anzeige wegen Anstandsverletzung gegen den 45-Jährigen aussprachen. Der Mann gebärdete sich in Folge aggressiv gegenüber den Polizisten, weshalb diese die verwaltungsstrafrechtliche Festnahme aussprachen. Zur Durchsetzung der Festnahme machte ein Beamter vom Reizgassprühgerät Gebrauch. Durch die Wirkung des Pfeffersprays beruhigte sich der Mann und er wurde einer ärztlichen Versorgung zugeführt. Danach erfolgte die Überstellung in den Arrest. Der 45-Jährige wurde mehrfach angezeigt.

PA der LPD Wien vom 03.03.2020

 

Gera (Thüringen): Polizeiauto beschädigt

Ein Zeuge beobachtete gestern Abend (02.03.2020) drei Personen, wie sich diese gegen 18:30 Uhr an einem auf dem Markt abgestelltem Polizeifahrzeug zu schaffen machten und dieses in der Folge beschädigten. Dabei urinierten die Personen an das betreffende Fahrzeug und traten einen Außenspiegel ab. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Fahndung nach den Tätern konnten diese gestellt und als Tatverdächtige eindeutig identifiziert werden. Es handelt sich hierbei um zwei 14-Jährige und einen 18-Jährigen. Gegen alle drei wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die beiden Jugendlichen wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der LPI Gera vom 03.03.2020

Nürnberg (Bayern): 28-Jähriger bedroht Reisende mit Messer

Ein 28-Jähriger hat am späten Sonntagabend (1. März) im Nürnberger Hauptbahnhof Reisende mit einem Messer bedroht. Bei der Kontrolle tickt der Mann aus und verletzt einen Bundespolizisten.
Reisende informierten gegen 22.30 Uhr eine Streife der Bundespolizei, dass im Westtunnel ein Mann Passanten mit einem Messer bedrohen solle. Nach kurzer Fahndung trafen die Beamten auf den Mann. Als dieser versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen, hielten ihn die Beamten fest. Daraufhin trat der Iraner nach der Streife und traf einen Beamten am Arm. Nur mit enormer Anstrengung und weiterer Einsatzkräfte konnte der 28-Jährige unter Kontrolle gebracht werden. Auf den Weg zur Dienststelle beleidigte er die Bundespolizisten aufs Gröbste. Während der polizeilichen Maßnahmen in der Dienststelle beschädigte er zudem eine Türe erheblich. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten in der Jacke ein Taschenmesser auf.
Der informierte Staatsanwalt ordnete die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an. Zudem wird der Mann heute einem Haftrichter vorgeführt.
Ein Beamter erlitt durch den Einsatz Verletzungen an der Hand, Prellungen und Abschürfungen an Ellbogen und Knien und musste sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben.
Die Bundespolizei leitete gegen den 28-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstand bzw. tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 02.03.2020

 

Brilon (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt Polizisten

Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizei zu einer Schlägerei vor einer Gaststätte an der Derkere Straße gerufen. Gegen 04.45 Uhr hatten zwei Männer die körperliche Auseinandersetzung gesucht. Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich dein 25-jähriger Kontrahent weiterhin aggressiv. Als er einen Beamten ins Gesicht schlug, wurde er zu Boden gebracht. Mit angelegten Handfesseln wurde er schließlich ins Polizeigewahrsam in Brilon gebracht. Aus diesem wurde er nach seiner Ausnüchterung entlassen. Ein Strafverfahren gegen den Zuwanderer wurde eingeleitet. Der Polizeibeamte wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 02.03.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 13-jähriger Dieb bespuckt und beleidigt Polizisten

Als am Sonntagnachmittag (01.03., 15.00 Uhr) eine Polizeibeamtin in ihrer Freizeit eine handfeste Auseinandersetzung zwischen zwei Kindern/ Jugendlichen am Bahnsteig des Gütersloher Hauptbahnhofs beobachtete, schritt sie ein.
Die Beamtin hielt den 13-jährigen Gütersloher fest, nachdem dieser einen 16-Jährigen abermals auf dem Bahnsteig schubste und beleidigte. Dagegen wehrte sich der 13-Jährige heftig. Er schlug, trat und beleidigte die uniformierte Polizistin.
Auch die unterdessen hinzugerufenen Polizeibeamten beleidigte der 13-Jährige fortwährend. Es stellte sich heraus, dass der Junge dem Jugendlichen eine Musik-Box entwendet hatte. Nach einem entsprechenden Eigentumsnachweis wurde diese an den 16-Jährigen herausgegeben. Die Erziehungsberechtigten des 13-Jährigen wurden informiert. Ein Verfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 02.03.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Am Sonntagmittag musste die Polizei zu einem Randalierer am Märkischen Ring ausrücken. Der 39-jährige Mann, der den Beamten aus vorherigen Einsätzen bekannt war, hatte Gegenstände durch den Hausflur geworfen. Der Mann verbarg sich vor den Beamten und trat nicht hervor, als er dazu aufgefordert wurde. Er beleidigte die Polizisten, drohte ihnen und sperrte sich gegen weitere Maßnahmen. Erst mit Verstärkung gelang es, den Mann aus dem Haus zu bekommen. Er trat auch nach den Beamten. Insgesamt verletzten sich zwei Polizistinnen leicht.
Das Ordnungsamt wies den Mann in ein Krankenhaus ein.

PM der POL Hagen vom 02.03.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): 30-Jähriger geht auf Schnellrestaurant-Mitarbeiter los

Wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung wird sich ein 30 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Sonntag kurz nach 05.00 Uhr in einem Schnellrestaurant in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg wütete. Aus bislang unbekannter Ursache beleidigte der Tatverdächtige zunächst einen 32 Jahre alten Mitarbeiter des Restaurants. Anschließend begab er sich zur Eingangstür und trat dagegen. Als ihm der 32-Jährige folgte, schlug ihm der 30-Jährige zweimal ins Gesicht. Der Tatverdächtige wollte nun die Flucht ergreifen, konnte jedoch von weiteren Restaurant-Mitarbeitern bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten werden. Die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg legten dem 30-Jährigen, der möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und auch der Polizei gegenüber aggressiv war, Handschließen an. Da er sich jedoch nicht beruhigen wollte, mussten ihm auch Fußfesseln angelegt werden, um ihn zum Polizeirevier transportieren zu können.
Der Tatverdächtige wurde schlussendlich in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg untergebracht, wo er einige Stunden verbringen musste. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 200 Euro geschätzt. Der 32 Jahre alte Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.03.2020

 

Lippetal (Nordrhein-Westfalen): Rigipsplatten aus dem Fenster geworfen

Ein 20-jähriger Mann aus dem Lippetal löste am Sonntagnachmittag, gegen 17.20 Uhr, einen Polizeieinsatz in der Diestedder Straße aus. Er warf zahlreiche Gegenstände, unter anderem auch Rigipsplatten, aus einem Fenster des ersten Obergeschosses. Auch als die Beamten in das Zimmer des betrunkenen Mannes kamen, schmiss er weiterhin Gegenstände nach draußen. Die Polizisten legten ihm daraufhin Handfesseln an und brachten ihn zum Streifenwagen. Hierbei wehrte er sich so heftig, dass er einen Beamten verletzte. Die Verletzung wurde anschließend in einem Krankenhaus behandelt. Dem Randalierer wurde auf der Wache durch einen hinzugerufenen Arzt eine Blutprobe entnommen. Er verblieb bis zum nächsten Morgen in der Zelle. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand.

PM der KPB Soest vom 02.03.2020

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Beleidigung

Am 29.02.2020, um 21:13 Uhr, wurde die Polizei zu einer Unterkunft im Weichselsteiner Weg alarmiert, weil ein Bewohner randalierte. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der 36-Jährige polnische Staatsangehörige verbal äußerst aggressiv und bedrängte die Polizisten. Im weiteren Verlauf konnte er gefesselt und ins Dienstfahrzeug verbracht werden. Dort bespuckte er einen Beamten und beschimpfte die eingesetzten Kräfte fortwährend. Auf der Dienststelle wurde der alkoholisierte Mann in die Arrestzelle verbracht. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Neumarkt vom 02.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 43-Jähriger nach Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen

Die Gelsenkirchener Polizei ist am Freitagmittag, 28. Februar 2020, zu einer Auseinandersetzung an einer Schule an der Bochumer Straße im Stadtteil Ückendorf ausgerückt. Bei dem Streit zwischen mindestens sechs Beteiligten waren um 10.05 Uhr drei Personen im Alter von 15, 16 und 18 Jahren leicht verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte den 15-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Da sich ein an dem Disput beteiligter 43-Jähriger aus Gelsenkirchen vor Ort nicht beruhigen wollte und auch den von den Polizisten ausgesprochenen Platzverweisen nicht nachkam, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Mit den Beteiligten führten die Beamten Gefährderansprachen durch und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Widerstandshandlungen im Rahmen der Personalienfeststellung nach Bedrohung

Nachdem ein 21-jähriger Mann aggressiv in einer Gaststätte in der Karlsruher Yorckstraße in Erscheinung trat und er dort einen 37-jährigen Mann sowie eine 41-Jährige Frau aufgrund vorausgegangener Auseinandersetzungen mit Worten bedrohte, alarmierte der 41-Jährige die Polizei. Auch vor dem Gaststättenbereich soll sich die Auseinandersetzung fortgesetzt haben.
Beim Eintreffen der Beamten vor Ort flüchtete der 21-Jährige mit kamerunischer Staatsangehörigkeit in Richtung Kaiserallee. Dort kam es im Rahmen der strafprozessualen Maßnahmen zu massiven Widerstandshandlungen. Der Mann weigerte sich seine Personalien preis zu geben und sollte daher aufs Revier verbracht werden. Da er massiven Widerstand leistete, musste er zu Boden gebracht und ihm Handschellen angelegt werden. Auch auf dem Revier trat er aggressiv in Erscheinung, so dass er zunächst in Beseitigungsgewahrsam genommen werden musste. Zwei Polizeibeamte zogen sich im Rahmen der Widerstandshandlungen leichte Verletzungen zu.

PM des PP Karlsruhe vom 02.03.2020

 

Selb (Bayern): Streit zwischen Eheleuten eskaliert

Am gestrigen Sonntagabend, gegen 19.20 Uhr, kam es in der Längenauer Straße zwischen einem Ehepaar zum Streit. Aufgrund dessen wurde die Polizei Marktredwitz gerufen. Die Beamten wollten den Streit zwischen den Eheleuten schlichten. Die 40-jährige Ehefrau gab sich jedoch uneinsichtig und wurde sogar den Polizisten gegenüber handgreiflich und beschimpfte sie. Dabei wurde ein Beamter verletzt, da die Frau ihm unter anderem ins Gesicht kratzte. Bei der rabiaten Frau wurde daraufhin ein Alkohol-Test durchgeführt. Dieser ergab 1,6 Promille. Die Dame wurde dann in Gewahrsam genommen und anschließend ins Bezirkskrankenhaus Rehau eingeliefert. Aufgrund des vorgenannten Sachverhalts wird gegen die 40-Jährige, seitens der Polizei Marktredwitz, wegen eines Vergehens des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, u. a., ermittelt.

PM der PI Marktredwitz vom 02.03.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Reisende und DB-Mitarbeiter tätlich angegangen

Ein 21-Jähriger hat in den frühen Morgenstunden des gestrigen Sonntags (01.03.2020) gegen 04:00 Uhr zwei unbekannte Reisende sowie einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Stuttgarter Hauptbahnhof angegriffen und anschließend Widerstand gegen die Maßnahmen von Polizeibeamten geleistet. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der tatverdächtige somalische Staatsangehörige zunächst auf der S-Bahnebene des Hauptbahnhofs, als er offenbar zwei unbekannte Fahrgäste körperlich anging. Als ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit den 21-Jährigen von seinem Handeln abbringen wollte, schlug er offenbar auch diesen mit der Faust ins Gesicht und würgte ihn im Anschluss am Hals. Gemeinsam mit zwei umstehenden Reisenden gelang es der Sicherheitskraft den 21-Jährigen am Boden zu fixieren. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei nahm den Polizeibekannten kurz darauf fest und verbrachte ihn mit Handfesseln auf das nahegelegene Revier. Hierbei leistete der mit fast 2,2 Promille alkoholisierte Mann Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte kurz darauf noch einen der Beamten. Durch den Vorfall zog sich der DB-Mitarbeiter eine blutige Verletzung an der Lippe zu. Der im Landkreis Ludwigsburg wohnhafte 21-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung, sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Die Bundespolizei bittet Zeugen, sowie insbesondere die zwei bislang unbekannten Geschädigten, sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 02.03.2020

 

Hückeswagen (Nordrhein-Westfalen): Polizisten ins Knie gebissen

Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte eine 33-jährige Hückeswagenerin, die am Samstagabend (29. Februar) von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste und sich mit einem Biss ins Knie dagegen wehrte. Die Polizei war gegen 20.50 Uhr zu einem Streit in die Fürstenbergstraße gerufen worden. Daran beteiligt war die 33-Jährige, die auch gegenüber der Polizei aggressiv und beleidigend auftrat. Weil sie trotz Aufforderung die Örtlichkeit nicht verließ, nahmen die Beamten die Frau in Gewahrsam. Gegen den Abtransport mit dem Streifenwagen setzte sich die 33-Jährige allerdings zur Wehr. Unter anderem biss sie einem Polizisten dabei ins Knie, was eine leichte Verletzung zur Folge hatte. Wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wird sich die Frau strafrechtlich verantworten müssen. Da sie stark unter Alkoholeinwirkung stand, ordnete die Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe an.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 02.03.2020

 

Groß-Gerau (Hessen): Rettungskräfte beim Helfen behindert und Polizist mit Faustschlag verletzt/19-Jähriger festgenommen

Weil ein 45 Jahre alter Mann am Samstagabend (29.02.), gegen 21.50 Uhr, in der Hauptstraße über Atemprobleme klagte, wurde der Rettungsdienst verständigt. Die Besatzung des Rettungswagens wurde von mehreren Personen dort bereits mit aggressivem Verhalten empfangen.
Ein 19-Jähriger tat sich anschließend allerdings ganz besonders negativ hervor.
Er behinderte die Rettungsassistenten bei der medizinischen Erstversorgung des Mannes wiederholt und wurde von der ebenfalls alarmierten Polizei in der Folge mehrfach aufgefordert, dies zu unterlassen. Weil er der polizeilichen Weisung aber partout nicht nachkommen wollte, beabsichtigten die Ordnungshüter den 19-Jährigen mittels einfacher körperlicher Gewalt vom Einsatzort wegzuziehen.
Daraufhin schlug der Störenfried einen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht und zog den Gesetzeshüter zudem an den Haaren.
Der 19-Jährige wurde anschließend überwältigt. Hierbei setzte die Polizei auch Pfefferspray ein. Er wurde festgenommen und musste die Nacht in einer Gewahrsamzelle verbringen. Ein Atemalkoholtest zeigte 1,9 Promille an und er hatte nach eigenen Angaben zudem Cannabis konsumiert.
Den 19-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der leicht verletzte Polizist konnte seinen Dienst trotz der erlittenen Blessuren fortsetzen.

PM des PP Südhessen vom 02.03.2020

 

Hattingen (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Widerstand verletzt

Am 29.02. gegen 03:30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte am Kirchplatz fünf junge Männer. Einer von ihnen versuchte sich der Kontrolle zu entziehen indem er wegrannte. Als ein Polizist ihn einholte, riss er diesen zu Boden. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Der Flüchtende, ein 21-jähriger Hattinger, wurde zur Polizeiwache verbracht, wo ihm im Rahmen der Anzeigenfertigung Blutproben entnommen wurden.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 02.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Nach Drogenkonsum Widerstand geleistet

Ein 36-Jähriger wird verdächtigt, am Sonntag unter Drogeneinfluss Auto gefahren zu sein. Als dem Mann eine Blutprobe entnommen werden soll, leistete er Widerstand.
Der Autofahrer war bereits im Dezember wegen einer Fahrt unter Drogeneinfluss aufgefallen. Am Sonntagnachmittag steuerte er seinen Wagen durch den Gersweilerweg. Während einer Verkehrskontrolle stellten Polizeibeamte bei dem Mann erneut drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht. Er reagierte positiv auf Amphetamin und Metamphetamin. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Sie soll Aufschluss über den Drogenkonsum des 36-Jährigen geben. Der Mann begleitete die Beamten zur Polizeidienststelle. Kurz bevor ihm die Blutprobe entnommen werden sollte, änderte sich seine Stimmung schlagartig. Der 36-Jährige attackierte die Beamten und verletzte zwei Polizisten leicht. Erst unter Anwendung unmittelbaren Zwangs konnte dem Autofahrer die Blutprobe entnommen werden. Gegen den 36-Jährigen wird jetzt auch wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 02.03.2020

 

Hirschfelde (Sachsen): Angetrunkener Autofahrer attackiert Polizisten

Ein angetrunkener 38-jähriger deutscher Autofahrer, welcher durch Landes- und Bundespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz am 1. März 2020 in Hirschfelde kontrolliert wurde, griff die Beamten unvermittelt an. Vorausgegangen war eine Alkoholkontrolle, bei welcher ein Wert von 0,98 Promille festgestellt wurde. Bei den anschließenden Maßnahmen vor Ort, wollte der Mann plötzlich flüchten. Als dies misslang, schlug er unvermittelt in Richtung der Beamten, ohne diese zu treffen. Mit Unterstützung weiterer Kollegen gelang es, den 38-Jährigen in ein Dienstfahrzeug zu setzen und zum Landespolizeirevier nach Zittau zu bringen.
Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Ebersbach vom 02.03.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter durch Fußtritt verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag um 04.40 Uhr kamen einer Streifenwagenbesatzung des 2. Polizeireviers auf der Anfahrt zu einem Einsatz in der Kaistraße zwei auf der Fahrbahn gehende männliche Personen entgegen. Eine Person zeigte den Beamten zeitgleich mit beiden Händen den Mittelfinger und eine sogenannte „Kopf-ab-Geste“.
Als einer der Beamten die Person auf das gezeigte Verhalten ansprach, reagierte diese aggressiv, woraufhin der Polizist den Mann aufforderte, ihm zwecks Personalienfeststellung den Ausweis auszuhändigen. Daraufhin trat die Person dem 48-jährigen Polizeibeamten unvermittelt gegen das Schienbein. Der andere Beamte versuchte derweil Kontakt zur zweiten Person aufzunehmen, die sich jedoch schnellen Schrittes entfernte, um sich dem Geschehen zu entziehen.
Der 21-jährige Mann, der zuvor den Polizisten trat, wurde in Gewahrsam genommen.
Er beleidigte und bedrohte die Beamten mehrfach und leistete bei der Ingewahrsamnahme Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,92 Promille.
Bei der Durchsuchung der Person fanden die Beamten zudem einen sogenannten Grinder mit Betäubungsmittelresten auf, woraufhin ein Arzt dem Beschuldigten zur Feststellung von Drogen im Blut eine Blutprobe entnahm.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Der leicht verletzte Polizeibeamte blieb dienstfähig.

PM der PD Kiel vom 02.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Gepöbelt und gespuckt

Samstagabend behinderten drei Männer in der Marktstraße Kunden, die einen Supermarkt betreten wollten. Sie lungerten im Eingangsbereich herum und versperrten den Passaten den Weg. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten das Trio ansprachen, beleidigte ein 31-Jährigen die Polizisten und bespuckte sie. Außerdem skandierte er den Hitler Gruß. Die drei erhielten einen Platzverweis, die entsprechenden Anzeigen wurden gefertigt.

PM der LPI Erfurt vom 02.03.2020

 

Kassel, Fulda (Hessen): Beleidigungen und Attacken gegen Bundespolizisten

In zwei Fällen, wegen so genannter „Tätlichen Angriffe“, ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel seit dem vergangenen Wochenende. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe sollte am vergangenen Samstag (29.2.), gegen 0 Uhr, ein 32-jähriger Schwarzfahrer die Beamten, u.a. zur Feststellung seiner Personalien, zur Wache begleiten.
Auf dem Weg dorthin versuchte der Mann einen Polizisten mit dem Ellenbogen im Gesicht zu verletzen. Mittels einfacher körperlicher Gewalt wehrte der Bundespolizist den Angriff ab. Er wurde dabei leicht verletzt. Obendrauf folgten noch derbe Beleidigungen durch den Schwarzfahrer. Alkohol war diesmal nicht im Spiel, jedoch handelte der Mann unter Drogeneinfluss.
Aufgrund eines vorliegenden Unterbringungsbeschlusses kam der 32-Jährige anschließend in das Ludwig-Noll-Krankenhaus.
In Fulda gab es Ärger mit einer Frau
Beim Halt im Bahnhof Fulda sollte eine 30-jährige Leipzigerin am Samstagnachmittag (17 Uhr) den Zug verlassen, weil sie ohne Fahrkarte im ICE von Erfurt in die Domstadt fuhr. Der Zugbegleiter rief die Bundespolizei, da die Frau sich unkooperativ zeigte und ihren Namen nicht nennen wollte. Da sie nicht freiwillig den Zug verlassen wollte. sollte sie mittels einfacher körperlicher Gewalt auf dem Abteil gebracht werden.
Schließlich musste die Frau gefesselt werden, da auch sie sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten heftig wehrte. Verletzt wurde hierbei niemand.

PM der BPOLI Kassel vom 02.03.2020

 

Bretzfeld (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt und Widerstand

Ein 31-Jähriger schlug am Freitagabend zunächst seine Freundin, anschließend entfernte sich das betrunkene Paar in einem Skoda, der Vorfall endete mit einem Widerstand. Ein Zeuge teilte dem Polizeirevier Öhringen mit, dass auf einem Parkplatz eines Discounters in Bretzfeld in der Schwabenstraße eine Frau von einem Mann geschlagen wurde. Beide seien dann in einem Skoda weggefahren. Einige Minuten später konnte der Skoda durch eine Streifenwagenbesatzung wieder auf genanntem Parkplatz festgestellt und kontrolliert werden. Beide Personen waren alkoholisiert. Die 37-Jährige gab an, gefahren zu sein und sollte anschließend zur Blutentnahme mitgenommen werden. Daraufhin kam es zu Widerstandshandlungen seitens des 31-jährigen Partners. Ein Polizist wurde verletzt. Es ergaben sich Hinweise, dass beide Personen als Fahrer des Skodas in Betracht kommen könnten.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass weder die Frau noch der Mann im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Es wurden bei beiden Personen Blutentnahmen durchgeführt.

PM des PP Heilbronn vom 02.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): 28-Jähriger bedroht Reisende mit Messer

Ein 28-Jähriger hat am späten Sonntagabend (1. März) im Nürnberger Hauptbahnhof Reisende mit einem Messer bedroht. Bei der Kontrolle tickt der Mann aus und verletzt einen Bundespolizisten.
Reisende informierten gegen 22.30 Uhr eine Streife der Bundespolizei, dass im Westtunnel ein Mann Passanten mit einem Messer bedrohen solle. Nach kurzer Fahndung trafen die Beamten auf den Mann. Als dieser versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen, hielten ihn die Beamten fest. Daraufhin trat der Iraner nach der Streife und traf einen Beamten am Arm. Nur mit enormer Anstrengung und weiterer Einsatzkräfte konnte der 28-Jährige unter Kontrolle gebracht werden. Auf den Weg zur Dienststelle beleidigte er die Bundespolizisten aufs Gröbste. Während der polizeilichen Maßnahmen in der Dienststelle beschädigte er zudem eine Türe erheblich. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten in der Jacke ein Taschenmesser auf. Der informierte Staatsanwalt ordnete die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an. Zudem wird der Mann heute einem Haftrichter vorgeführt. Ein Beamter erlitt durch den Einsatz Verletzungen an der Hand, Prellungen und Abschürfungen an Ellbogen und Knien und musste sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben.
Die Bundespolizei leitete gegen den 28-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstand bzw. tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD München vom 02.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 50-Jähriger randaliert und skandiert rechtsradikale Parolen

Ein 50-Jähriger hat am Sonntagnachmittag in einem Karlsruher Parkhaus randaliert und dabei rechtsradikale Parolen gerufen.
Gegen 16:45 Uhr wurde eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Markplatz von Passanten darüber informiert, dass an einem Kassenautomaten im Schlossplatz- Parkhaus eine Person randalieren würde. Als die Beamten daraufhin am Ort des Geschehens eintrafen, trat der 50-Jährige gerade mehrfach gegen eine Glasscheibe und machte lautstark rechtsradikale Äußerungen.
Da sich der höchst aggressiv auftretende Mann nicht beruhigen ließ und weiterhin gegen Gegenstände trat, wurde er von den Polizisten überwältigt und fixiert.
Ganz offensichtlich befand sich der 50-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation, weswegen er in einer Fachklinik vorgestellt und im weiteren Verlauf dort stationär aufgenommen wurde. Ob durch die Tritte des Mannes ein Sachschaden verursacht wurde, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

PM des PP Karlsruhe vom 02.03.2020

 

München (Bayern): Polizeiliche Einsatzbilanz zu einem Fußballspiel am 29.02.2020

Am Samstag, 29.02.2020, ab 14:00 Uhr, fand im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße die Fußballpartie zwischen dem TSV München von 1860 und dem Chemnitzer FC statt. Die Anreise einiger Anhänger der Gastmannschaft erfolgte über die öffentlichen Verkehrsmittel zum Münchner Hauptbahnhof. Dort wurden die Bahnreisenden gegen 11:20 Uhr durch Polizeibeamte zu einem bereitgestellten U-Bahnsonderzug und im Anschluss auf direktem Weg zum Stadion begleitet.
Hierbei kam es zu einem versuchten Körperverletzungsdelikt zwischen zwei Anhängern der Fußballmannschaften. Danach kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 40 Personen. Die anwesenden Polizeibeamten konnten dies nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs unterbinden. Dabei wurde auch der Einsatzstock verwendet. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen der ursprünglichen versuchten Körperverletzung versuchten zwei Personen dies zu verhindern. Sie wurden wegen einer versuchten Gefangenenbefreiung angezeigt.
An der U-Bahnhaltestelle Wettersteinplatz wurden mehrere Sympathisanten einer Mannschaft festgenommen, nachdem sie zuvor Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet sowie Polizeibeamte beleidigt hatten.
Noch vor Spielbeginn versuchten acht Personen mit gültigem Stadionverbot ins Innere zu gelangen. Als sie daraufhin an der Einlasskontrolle abgewiesen wurden, leistete eine Person Widerstand gegen die anwesenden Polizeibeamten und musste daraufhin vorläufig festgenommen werden.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit warf eine Person einen sperrigen Gegenstand in Richtung Spielfeld, verletzte dadurch jedoch niemanden. Als er daraufhin wenig später vorläufig festgenommen wurde, versuchten einige Personen dies zu unterbinden, weshalb die Polizeibeamten erneut unmittelbaren Zwang, auch durch Verwendung des Einsatzstockes anwenden mussten.
Nach Spielende versuchten einige Zuschauer in den benachbarten Block zu gelangen. Dies musste jedoch ebenfalls von den anwesenden Polizeibeamten mit unmittelbarem Zwang unterbunden werden. Auch in diesem Zusammenhang kam es zu mehreren Festnahmen.
Auch auf einem Busparkplatz entwickelte sich eine größere Auseinandersetzung zwischen mehrere Personen, die ebenfalls durch Polizeibeamte mit unmittelbarem Zwang unterbunden werden musste.
Im Gesamtverlauf des Einsatzes mussten insgesamt neun Personen vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen hierzu werden durch die unterschiedlichen Kriminalkommissariate des Polizeipräsidiums München geführt.

PM des PP München vom 02.03.2020

 

Sulz am Neckar (Baden-Württemberg): Trunkenheit im Verkehr und weitere Straftaten

Ein im Bereich Bahnhofstraße in Schlangenlinien fahrender, schwarz lackierter Dacia mit Rottweiler Kennzeichen wurde der Polizei am Samstagabend gegen 19.00 Uhr gemeldet. Der Lenker des Pkw soll hierbei mehrfach auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten sein.
Die Besatzung eines zivilen Dienstkraftfahrzeuges des Verkehrsdienstes Zimmern ob Rottweil wurde gegen 19.45 Uhr auf der Kreisstraße 5505 auf den in Richtung Wittershausen fahrenden Dacia aufmerksam. Der 63-jährige Lenker des Dacia bog im weiteren Verlauf von der Kreisstraße 5505 auf die Kreisstraße 5503 in Richtung Sigmarswangen ab, wo er schließlich angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden konnte. Vorherige Aufforderungen der Polizei zum Anhalten ignorierte er trotz der Nutzung des Blaulichtes des Dienstkraftfahrzeuges.
Die Überprüfung des Tatverdächtigen führte zur Feststellung einer deutlichen Alkoholisierung, weshalb ihm in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde. Auf der Fahrt zum Krankenhaus ließ sich der Tatverdächtige zu Beleidigungen und zu Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes hinreißen und schlug einem der Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Das Verhalten des 63-Jährigen setzte sich im Krankenhaus fort. Durch seine fortwährenden Beleidigungen und Widerstandshandlungen störte er zudem den Betrieb des Krankenhauses.
Der nicht einsichtige 63-Jährige musste nach der Entnahme der Blutprobe bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Oberndorf am Neckar untergebracht werden. Nach dem Wert des durchgeführten Atemalkoholtestes ist davon auszugehen, dass das Ergebnis der Untersuchung der bei ihm entnommenen Blutprobe einen Blutalkoholwert von über 2,0 Promille ergeben wird. Der Führerschein des Tatverdächtigen wurde beschlagnahmt.
Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise zu der Fahrt des Tatverdächtigen am Samstagabend im Zeitraum von 19.00 bis 19.45 Uhr geben können und Verkehrsteilnehmer, die in diesem Zeitraum bei dieser Fahrt gefährdet worden sein könnten, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Sulz am Neckar, Tel. 07454 92746, zu melden.

PM des PP Konstanz vom 02.03.2020

 

Worms (Rheinland-Pfalz): Reizstoffabgabe nach Streitigkeiten, mehrere Personen leicht verletzt

Wegen randalierender Personen in einem Mehrfamilienhaus in der Judengasse, wurde am vergangenen Samstag, gegen 15 Uhr die Polizei alarmiert. Im Treppenhaus des Anwesens wurde zudem ein Reizstoff versprüht oder mittels Gaspistole verschossen, wodurch vier eingesetzte Polizeibeamte und fünf Bewohner des Hauses wegen Atemwegsreizungen leicht verletzt wurden. Hintergrund waren offenbar Streitigkeiten zwischen einer fünfköpfigen Personengruppe, die in unmittelbarer Nähe zum Anwesen angetroffen und kontrolliert werden konnten, und Bewohnern im Haus. Weiter wurden Farbschmierereien an der Haustür und Beschädigungen an der Wohnungstür zur Anzeige gebracht.

PM der PD Worms vom 02.03.2020

 

Landshut (Bayern): Körperverletzung durch mehrere Beteiligte mit Tritten zum Kopf – Kripo ermittelt wegen versuchtem Totschlag

Am späten Samstagabend kam es in der Landshuter Innenstadt in der Nähe der Podewilsstraße zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 27-jährigen Landshuters. Im Rahmen der Sachbearbeitung leistete einer der festgenommenen Täter erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Einsatzkräfte.
Ein Zeuge meldete am Samstag gegen 22:50 Uhr, dass eine am Boden liegende Person von mehreren Angreifern mit Schlägen und Tritten traktiert werde. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 27-jährigen Ukrainer, der gerade dabei war, sein blutverschmiertes Gesicht in der Isar zu waschen. Der Mann zeigte sich wenig kooperativ und wollte keine konkreten Angaben zur Herkunft seiner Verletzungen machen. Auch eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Augenscheinlich erlitt der Mann schwere Gesichtsverletzungen. Laut Zeugenaussagen setzten ihm drei Täter mit Schlägen und Tritten zu, unter anderem zum Kopf. Alle drei Tatverdächtigen konnten im Umfeld des Tatorts festgenommen werden. Der Ermittlungsrichter des Amtsgericht Landshut erließ gegen einen 28-jährigen Polen und gegen einen 38-jährigen Polen Untersuchungshaftbefehl. Der dritte Tatverdächtige, ein 31-jähriger Deutscher wurde zwischenzeitlich wieder entlassen. Der Ermittlungsrichter sah hier keine ausreichende Tatbeteiligung. Alle Beteiligten wohnen derzeit in Landshut.
Der 38-jährige Pole leistete später während der Blutentnahme noch erheblichen Widerstand. Ein Polizeibeamter erlitt dabei leichte Verletzungen, war aber weiterhin dienstfähig.

PM des PP Niederbayern vom 02.03.2020

 

Illertissen (Bayern): Betrunkener leistet Widerstand

Am Sonntagvormittag wurde der Polizei Illertissen ein erheblich betrunkener Mann mitgeteilt. Der 25-jährige hatte in der Wohnung eines Bekannten Alkohol konsumiert und erbrach sich deshalb in dessen Wohnzimmer. Als der Kumpel deswegen den Rettungsdienst verständigte, wollte sich der 25-jährige nicht behandeln lassen. Auch gegenüber der verständigten Polizeistreife zeigte sich der Mann völlig unkooperativ. Da kein medizinischer Notfall vorlag, sollte der Betrunkene nach Hause gehen. Da allerdings keine Aufsichtspersonen verständigt werden konnten und der Bekannte die Übernahme der weiteren Verantwortung für seinen Kumpel ablehnte, wurde der junge Mann in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zum Streifenwagen leistete der 25-jährige dann Widerstand gegen seine Mitnahme. Er musste deshalb von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein Richter bestätigte wenig später die Ingewahrsamnahme. Der 25-jährige musste seinen Rausch in der Arrestzelle ausschlafen und wurde am frühen Sonntagabend wieder entlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.03.2020

Oberthulba (Bayern): 2 Polizeibeamte tätlich angegriffen, verletzt und beleidigt

Am Sonntagmorgen kurz vor 01.00 Uhr verständigte eine Autofahrerin die Polizei, da sich in ihrem Pkw ein junger Mann befand, der das Fahrzeug nicht verlassen wollte. Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der PI Hammelburg befand sich dieser immer noch im Fahrzeug und ignorierte auch die Aufforderungen der Beamten auszusteigen. Als die Beamten ihn nach entsprechender Androhung aus dem Pkw ziehen wollten, schlug der augenscheinlich erheblich alkoholisierte 18jährige Schüler nach den Beamten. Er konnte aber aus dem Fahrzeug gezogen und auf dem Boden abgelegt werden. Da er kurze Zeit später die Beamten nochmals attackierte und beleidigte musste er in Gewahrsam genommen werden. Bei der Überprüfung der Haftfähigkeit stellte der diensthabende Arzt im Hammelburger Krankenhaus fest, dass diese auf Grund der erheblichen Alkoholisierung nicht gegeben war, weshalb der junge Mann zur stationären Überwachung in ein Krankenhaus nach Bad Kissingen eingeliefert wurde. Zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dort eine Blutentnahme durchgeführt. Die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt, waren aber weiter dienstfähig.

PM der PI Hammelburg vom 01.03.2020

 

Dierdorf (Rheinland-Pfalz): Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubis und Beleidigung

Dierdorf, BAB 3, Fahrtrichtung Köln (ots) – Am Samstag, 29.02.2020 gegen 23:25 Uhr wird ein auffällig fahrender Pkw festgestellt. Ein Atemalkoholtest beim 41jährigen deutschen Fahrer ergibt einen Wert von 1,87 Promille. Des weiteren ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Auf der Rückfahrt wurden die eingesetzten Polizeibeamten beleidigt. Es erfolgte eine Blutentnahme und es werden Strafanzeigen gefertigt.

PM der PAST Montabaur vom 01.03.2020

 

Warstein (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand

Ein Verkehrsteilnehmer beobachtete am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr auf der B55 in Belecke ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend abrupt mit Warnblinklicht am Fahrbahnrand anhielt. Der Zeuge wendete daraufhin sein Fahrzeug und stellte es hinter dem Pkw ab, um sich nach dem Befinden des Fahrzeugführers zu erkundigen. Hierbei stellte er deutlichen Alkoholgeruch fest und informierte die Polizei. Der durch die Beamten durchgeführte Vortest ergab einen Wert von ca. 2 Promille, so dass dem 42-jährigen Beckumer im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde. Hierbei leistete er jedoch Widerstand, indem er versuchte sich mittels körperlicher Gewalt aus der Fixierung der Beamten zu lösen. Gegen den Fahrzeugführer wurden im Ergebnis zwei Strafanzeigen gefertigt und der Führerschein wurde durch die Beamten sichergestellt.

PM der KPB Soest vom 01.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Polizeibeamter wurde angegriffen

Am Samstagabend gegen 20.45 Uhr schlug ein 23-Jähriger seinem 25-jährigen Kontrahenten auf einem Parkplatz in der Müllerstraße nach einem Streit mit der Faust ins Gesicht. Dabei erlitt der Geschädigte eine blutige Nase und eine Prellung am Unterkiefer. Der Grund für den Streit ist bislang nicht bekannt. Die alarmierten Polizeistreifen fahndeten nach dem Tatverdächtigen und konnten ihn schließlich in der Kolpingstraße festnehmen. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand und biss einen Polizeibeamten in den Oberschenkel. Die blutende Bisswunde des Beamten musste im Klinikum Aschaffenburg ambulant versorgt werden.
Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er in der Haftzelle der PI Aschaffenburg ausgenüchtert. Er wird wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt.

PM der PI Aschaffenburg vom 01.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Renitente Damen in Aschaffenburger Discothek

Eine 22-Jährige und eine 39-Jährige mussten am frühen Sonntagmorgen, gegen 4 Uhr in Gewahrsam genommen werden.
Grund für das polizeiliche Einschreiten war zunächst das aggressive Verhalten der 22-Jährigen gegenüber des Sicherheitsdienstes. Dieser war gerade dabei einen Sachverhalt zu klären, als die junge Dame auf den Sicherheitsdienst losging. Dabei erlitt der eine Sicherheitsbedienstete eine leicht blutende Wunde an der Nase, der andere Bedienstete wurde angespuckt und getreten.
Die anschließende polizeiliche Sachverhaltsaufnahme wurde dann durch die bislang unbeteiligte 39-Jährige in aggressiver Art und Weise derart gestört, dass ihr ein Platzverweis erteilt wurde. Nachdem sie weiterhin herum schrie und die Polizeibeamten beleidigte musste auch sie in Gewahrsam genommen werden, da mit weiteren Straftaten zu rechnen war.
Der genaue Sachverhalt wird im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens geklärt.

PM der PI Aschaffenburg vom 01.03.2020

 

Salzgitter (Niedersachsen): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Zeit: Sonntag, 01. März 2020, 03:10 Uhr / Ort: 38226 Salzgitter, Teichwiesenweg
Am Sonntag, 01.03.2020, kam es gegen 03:10 Uhr in einem Tanzlokal in der Straße Teichwiesenweg zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf der Tanzfläche. Hier soll der Beschuldigte dem Opfer mit dem Ellenbogen in dessen Gesicht geschlagen haben. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei im Tanzlokal zeigte sich der alkoholisierte Beschuldigte auch gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv und musste im weiteren Verlauf in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte sich der Beschuldigte gegen die Maßnahmen der Polizei und schlug um sich. Bei diesem Einsatz wurden eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter leicht verletzt. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und dieser wurde der Gewahrsamszelle zugeführt. Es wurden entsprechende Strafverfahren gegen den Beschuldigten eingeleitet.

PM der POL Salzgitter vom 01.03.2020

 

Amberg (Bayern): Schlägerei zwischen Soldaten

Am frühen Samstagmorgen gegen 03.30 Uhr kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren amerikanischen und deutschen Soldaten in einer Gaststätte im Mariahilfbergweg. Bei Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass wohl alle Beteiligten unter erheblichen Alkoholeinfluss standen und jeder den anderen beschuldigte, mit dem Streit begonnen zu haben. Vor Ort konnte lediglich ein US-Soldat festgestellt werden. Dieser wollte sich jedoch, ebenfalls wie seine vier Freunde, aus dem Staub machen. Der US-Soldat konnte jedoch festgenommen werden, wobei er Widerstand leistete. Die noch vor Ort anwesenden zwei Bundeswehrsoldaten wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum verbracht. Dort wurden glücklicherweise keine erheblichen Verletzungen festgestellt. Gegen alle Beteiligten wurden nun Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, gegen den US-Soldaten zudem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM der PI Amberg vom 01.03.2020

 

Wolfsburg, Nordstadt (Niedersachsen): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagnachmittag (28.02.2020) wurde die Polizei zu einem Imbiss am Hansaplatz gerufen. Dort sollte es zu einer Körperverletzung gekommen sein. Am Ort trafen die Beamten auf den 33-jährigen Beschuldigten und den 23-jährigen Geschädigten. Dessen Angaben zufolge soll der Beschuldigte zunächst herumgepöbelt und ihm dann zweimal ins Gesicht geschlagen haben. Da der Beschuldigte sich nicht ausweisen konnte, war beabsichtigt, ihn zu seiner nahegelegenen Wohnung zu begleiten, um den Ausweis einzusehen. Der 33-jährige, der schon zu Beginn des polizeilichen Einschreitens unkooperativ war, beleidigte die Beamten und gestikulierte derart aggressiv und dicht vor den Köpfen der Beamten, dass seine Arme fixiert werden mussten. Nun begann er, nach den Beamten zu schlagen und zu treten. Auch beim Anlegen der Handfessel wehrte er sich heftig. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo er ausnüchtern musste. Ein Alkotest hatte 2,06 Promille ergeben.
Fazit: Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Ein Beamter wurde verletzt, blieb aber dienstfähig.

PM der POL Wolfsburg vom 01.03.2020

 

Gotha (Thüringen): Mann flüchtet mit Drogen und leistet Widerstand

in 20-Jähriger sollte am Samstag gegen 09:40 Uhr in der Bertha-von-Suttner-Straße einer Kontrolle unterzogen werden. Unmittelbar nach dem Ansprechen flüchtete der Mann vor den eingesetzten Polizisten. Nach kurzer Nacheile konnte der Flüchtende eingeholt werden. Anschließend leistete er Widerstand gegen die Beamten und wehrte sich gegen die Fesselung. Es wurde niemand verletzt. Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen wurden mehrere Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der Mann muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und illegalen Drogenbesitz verantworten.

PM der LPI Gotha vom 01.03.2020

 

Meiningen (Thüringen): Verletzte Polizeibeamte nach Widerstandshandlung

Am Nachmittag des 28.02.2020 sollte am Flutgraben in Meiningen ein 30-jähriger Kradfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, da sein Motorrad kein amtliches Kennzeichen trug. Nach Ansprechen des Mannes, versuchte er sich durch Beschleunigen seines Motorrades der Kontrolle zu entziehen. Einer der Polizeibeamten hielt dabei den Flüchtenden fest und wurde einige Meter weit mitgeschliffen. Dabei kam der Motorradfahrer zu Fall. Beide Polizeibeamte versuchten sodann den Mann während massiver Widerstandshandlungen zu fixieren. Als dies gelang, konnte eine geringe Menge Betäubungsmittel bei dem Mann festgestellt werden. Ein anschließend durchgeführter Drogenvortest ergab dementsprechend ein positives Ergebnis. Einen Fahrerlaubnis hatte der Mann nicht. Das Motorrad wurde zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Beide Polizeibeamten wurden bei den Widerstandhandlungen derart verletzt, dass sie ihren Dienst nicht mehr fortführen konnten. Auf den unbelehrbaren Mann kommen nun Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einwirkung berauschender Mittel und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel zu.

PM der LPI Suhl vom 01.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Aggressiver Mann in Polizeigewahrsam genommen

Ein alkoholisierter und vermutlich unter Drogeneinfluss stehender 35jähriger Mann befand sich am Samstag, um die Mittagszeit, im Benckiserpark. Einen zufällig vorbeikommenden 27jährigen, der sich in Begleitung seiner Freundin befand, fragte der Mann nach Drogen. Der 27jährige erklärte, dass er keine Drogen habe, woraufhin der alkoholisierte Mann aggressiv wurde. Er schrie den anderen an und bespuckte ihn. Als sich der Geschädigte daraufhin entfernen wollte, trat der 35jährige noch gegen dessen Einkaufstaschen, so dass der Inhalt der Taschen beschädigt wurde. Die Polizei wurde gerufen. Der Täter konnte noch in der Nähe des Tatortes angetroffen werden. Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte sich der Mann äußerst aggressiv. Als er sich drohend vor den Beamten aufbaute, wurden ihm Handschließen angelegt. Anschließend wurde er auf die Wache gebracht. Da er sich auch dort nicht beruhigte, durfte er einige Stunden, bis zu seiner Ausnüchterung, in der polizeilichen Gewahrsamseinrichtung verbringen. Zusätzlich wird er noch wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung angezeigt.

PM des PP Pforzheim vom 01.03.2020

 

Bamberg (Bayern): Versuchter Angriff auf Polizeibeamte

Beim Versuch, am Sonntag gegen 00:50 Uhr, ein klärendes Gespräch mit einem Ruhestörer in dessen Wohnung zu führen, kündigte der offensichtlich verwirrte Mann durch die geschlossene Wohnungstüre an, die eingesetzten Polizeibeamten abzustechen. Nach Öffnen der Wohnungstüre versuchte der Mann, einen der Beamten mit einer Flasche am Kopf zu treffen, was jedoch misslang. Die Person konnte überwältigt und festgenommen werden. Es kam zu keinerlei Verletzungen bei den eingesetzten Polizeibeamten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 01.03.2020

 

Saarlouis (Saarland): 19-jähriger greift Polizisten an – Einsatz des Tasers beendet den Angriff

Nur unter dem Einsatz eines DEIG (sogenannter Taser) ist es Beamten der Polizeiinspektion Saarlouis am Freitagnacht gelungen, einen 19-jährigen aus Wallerfangen in Gewahrsam zu nehmen. Vorausgegangen war, dass der stark alkoholisierte Mann in einer Gaststätte in der Saarlouiser Altstadt randaliert hatte. Ausgerüstet mit einem Radschlüssel für Fahrzeugreifen legte er sich mit dem Securitypersonal der Lokalität an. Beim zeitnahen Eintreffen der alarmierten Beamten befand sich der Heranwachsende gerade hinter der Theke und versteckte hinter dort gelagerten Bierkisten mehrere Gegenstände. Beim Erblicken der Polizisten fing er sofort an diese zu beleidigen und zu bedrohen. Er ging unvermittelt auf die Beamten mit gezielten Tritten und Schlägen los. Von dem Androhen des Elektroschockers zeigte sich der Randalierer unbeeindruckt. Der Versuch, den offenkundig vollkommen schmerzunempfindlichen Mann festzuhalten, misslang, sodass letztendlich das DEIG eingesetzt werden musste, um die Person im Anschluss mittels Handfesseln fixieren und in Gewahrsam nehmen zu können.
Bei ihm konnten neben dem Radschlüssel weitere gefährliche Gegenstände aufgefunden werden. Der Heranwachsende musste einige Stunden in der Ausnüchterungszelle verbringen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM der PI Saarlouis vom 01.03.2020

 

Giengen (Baden-Württemberg): Wiederholte Ruhestörung, Beamtin beleidigt

Zweimal mussten die Beamten am Samstagabend, bzw. Sonntagmorgen zu einer Ruhestörung in die Barbarossastraße ausrücken. Gegen 23.50 Uhr fiel eine 27-jährige auf, welche in ihrer Wohnung lautstark Musik hörte. Auf Klopfen und Klingeln öffnete die Frau nicht, stattdessen zog sie es vor die Unterhaltung über das geöffnete Fenster zu führen. Sie wurde angewiesen die Musik auszustellen. Die Beschlagnahme der Anlage wurde angedroht. Eine Polizeibeamtin wurde mit einer Beleidigung verabschiedet. Gegen 00.40 Uhr war eine erneute Anfahrt notwendig. Diesmal musste der Frau erklärt werden, dass eine Ruhestörung auch durch das unnötige Klopfen gegen die Wände verursacht werden kann. Auch hier wurde die Beamtin mit einer Beleidigung verabschiedet. Die Polizei leitet nun zwei Strafverfahren wegen Beleidigung und Bußgeldverfahren wegen Ruhestörung ein.

PM des PP Ulm vom 01.03.2020

 

Husum (Schleswig-Holstein): Großeinsatz der Polizei nach Schlägerei bei den Messehallen

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag (01.03.20) ist es in Husum zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Die Einsatzkräfte wurden gegen 01:00 Uhr zu einer Veranstaltung gerufen, die in den Messehallen stattfand. Dort waren mehrere Menschen an einer Schlägerei beteiligt. Ein Polizeibeamter wurde verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich nach einer Auseinandersetzung im Inneren des Gebäudes eine Schlägerei auf dem Vorplatz, an der bis zu 40 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Die Polizei zog starke Einsatzkräfte zusammen und war mit 19 Streifenwagen vor Ort. Zur Beruhigung der aggressiven Situation mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen.
Von denen an der Schlägerei beteiligten Personen wurden ersten Ermittlungen zufolge mehrere Personen verletzt, fünf von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt. Ein verletzter Polizeibeamter ist nicht mehr dienstfähig.
Die Ermittlungen zum Hergang laufen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Husum unter der Telefonnummer 04841 – 830 0 zu melden.

PM der PD Flensburg vom 01.03.2020

 

Wiesmoor (Niedersachsen): Randalierer

Am frühen Samstagabend randalierte ein 55-jähriger Wiesmoorer in einem Mehrparteienhaus an der Mullberger Straße. Hierbei zerstörte er ein Fenster und drang widerrechtlich in eine der dortigen Wohneinheiten ein.
Aufgrund seiner fortwährend aggressiven Verhaltensweise musste der Randalierer durch die eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen werden.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 01.03.2020

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte bei Unfallaufnahme, 3 Beamte verletzt

Am 01.03.2020, gg. 04.00 Uhr, touchierte ein 41-jähriger Mann mit seinem Pkw zwei Taxis, die am Fahrbahnrand in der Poststraße auf Gäste warteten. Ein Taxifahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Verursacher zeigte sich gegenüber den unfallaufnehmenden Polizeikräften sehr aggressiv und verweigerte die Aushändigung seiner Dokumente. Stattdessen wollte er sich wieder in seinen Pkw setzen und die Unfallstelle verlassen. Dies konnten die Beamten verhindern und zogen ihn aus dem Pkw. Gegen die Maßnahme wehrte er sich und musste daher zu Boden gebracht und gefesselt werden. Auch hier leistete der Mann erheblichen Widerstand, versuchte nach den Beamten zu treten, zu schlagen und beleidigte sie fortlaufend. Letztendlich gelang es den Mann in den Streifenwagen zu verbringen. Bei der Maßnahme verletzte sich ein Beamter leicht.
Ein vorläufiger Atemalkoholtest ergab 1,77 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und er verblieb im Gewahrsam. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da er bereits als Drogenkonsument polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde auch der Pkw durchsucht. Dort fand man im Fahrgastraum Marihuana. Der Pkw wurde sichergestellt.
Da sich der Unfall vor einer Diskothek ereignete, standen dort während der polizeilichen Maßnahmen ca. 15-20 Schaulustige und beobachteten das Geschehen.
Aus dieser Gruppe heraus traten zwei junge Männer („A“ 22 und „B“ 23 Jahre alt) unmittelbar während der Durchsuchung an den Pkw heran und taten lautstark kund, dass sie die Maßnahmen für unrechtmäßig hielten. Mehrfachen Aufforderungen, sich von dem Fahrzeug zu entfernen und die polizeilichen Maßnahmen nicht zu behindern, kamen sie, auch unter Androhung der Ingewahrsamnahme, nicht nach.
Daher wurde der „A“ durch einen Beamten von dem Pkw weggeschoben. „A“ stieß daraufhin den Beamten von sich. Um weitere tätliche Angriffe zu verhindern, versuchten die Beamten ihn zu fixieren. Hiergegen wehrte er sich stark. Der „B“ versuchte dann dem „A“ zur Hilfe zu kommen. Ein Beamter versuchte dies zu verhindern, wurde jedoch von dem „B“ mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Beamte wurde dadurch leicht verletzt. Mit starken Polizeikräften wurden beide Personen dann zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei wurde ein weiterer Beamter leicht verletzt. Der „A“ stand unter Alkoholeinfluss, ein Test ergab 0,81 Promille und er wollte seine Personalien nicht angeben, daher wurde er bis zur Ausnüchterung ins Gewahrsam eingeliefert. Der „B“ wurde nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen, ihm wurde lediglich ein zeitlich befristeter Platzverweis für die Innenstadt ausgesprochen.

PM des PP Koblenz vom 01.03.2020

 

Tostedt (Niedersachsen): Hausfriedensbruch mit Ingewahrsamnahme

In den frühen Sonntagmorgenstunden wurde ein 45-jähriger Albaner mehrfach aus einem Lokal im Himmelsweg verwiesen, da dieser in Streit mit anderen Gästen geraten war und ein Küchenmesser bei sich hatte. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung konnte oder wollte dieser dem Hausrecht nicht nachkommen. Erst den alarmierten Beamten gelang es, den Mann der Örtlichkeit zu verweisen und ihm sein Messer abzunehmen. Dies führte jedoch dazu, dass der Streithahn derart aggressiv gegenüber den Polizeibeamten wurde, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen.

PM der PI Harburg vom 01.03.2020

 

Bad Kötzting (Bayern): Randalierer in Fachklinik eingewiesen

Am frühen Sonntagmorgen sperrte sich ein 18-Jähriger in der Toilette einer Tankstelle in Bad Kötzting ein und weigerte sich, diese wieder zu verlassen. Dabei äußerte er auch Suizidgedanken, worauf die Polizei verständigt wurde. Diese veranlasste die Unterbringung in einer Fachklinik aufgrund Selbstgefährdung. Da der Mann damit nicht einverstanden war, leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten.

PM der PI Bad Kötzting vom 01.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Diskogast rastet aus – Schaulustige erschweren Arbeit der Polizei

Am Sonntag gegen 04.20 Uhr geriet ein 20-Jähriger mit dem Personal einer Diskothek in der Piccardstraße in Streit. Bei Eintreffen der Streife wurde er bereits vom Sicherheitspersonal festgehalten. Der Mann ließ sich auch von den Beamten nicht beruhigen und sollte auf Grund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Trotz Fesselung wehrte er sich massiv und versuchte mehrmals, den Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Nur mit enormen Aufwand konnte der 20-Jährige schließlich in den Polizeiarrest gebracht werden. Dabei wurden die Beamten ununterbrochen beleidigt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung.
Die Arbeit der Beamten wurde zusätzlich durch das Verhalten von Schaulustigen erschwert. Ein ebenfalls 20-Jähriger mischte sich aktiv ein und ging aufgebracht auf die Beamten sowie den renitenten Mann zu. Dieser Mann musste durch weitere Beamte zurückgehalten werden. Darauf reagierte er mit Beleidigungen gegen die Polizisten. Auch ihn erwartet eine Anzeige.

PM des PP Schwaben Nord vom 01.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Mann beschädigt Autos und wird festgenommen

Am Samstag gegen 14.00 Uhr stellte eine Polizeistreife einen 45-Jährigen praktisch auf frischer Tat fest, als er sich an geparkten Autos in der Franziskanergasse zu schaffen machte. Offenbar versuchte er, mit einem Schlüssel diverse Fahrzeugtüren zu öffnen und zerkratzte dabei den Lack von mindestens fünf Pkws. Der Mann verhielt sich gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und schlug einem Beamten gegen dessen Arm. Der 45-Jährige wurde anschließend gefesselt. Immer noch aufgebracht, beleidigte er laufend die Beamten und drohte, sie umzubringen. Der mit gut 1,3 Promille betrunkene Mann wurde anschließend in den Polizeiarrest gebracht, wo er sich weiterhin gegen die Maßnahmen der Beamten wehrte. Gegen ihn wird nun u.a. wegen Widerstand und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Schwaben Nord vom 01.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Fußgänger beleidigt Polizisten

Am Samstag gegen 02.45 Uhr lief ein 22-Jähriger trotz roter Fußgängerampel über die Georg-Haindl-Straße. Offenbar achtete er dabei nicht auf den fließenden Verkehr und übersah auch den Streifenwagen, der sich unmittelbar vor der Ampel befand. Die Beamten sprachen daraufhin den jungen Mann auf Grund seines riskanten Verhaltens an. Dieser ignorierte die Beamten und lief unbeirrt weiter. Als er schließlich angehalten werden konnte, zeigte er sich völlig unkooperativ, beleidigte die Beamten und versuchte sich mehrmals loszureißen. Letztendlich musste der Mann zu Boden gebracht und gefesselt werden. Um seine Identität feststellen zu können, musste der 22-Jährige die Beamten zur Dienststelle begleiten. Der Staatsanwalt ordnete zwischenzeitlich eine Blutentnahme an. Ein Atemalkoholtest ergab zuvor einen Wert von knapp 1,5 Promille. Der junge Mann muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, falscher Namensangabe und Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 01.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Mann sorgt in Schnellrestaurant für Ärger

Ein 53-Jähriger machte am Samstagnachmittag in einem Schnellrestaurant in der Fuggerstraße auf sich aufmerksam, als er mehrere Gäste und das Personal grundlos beleidigte. Eine Mitarbeiterin schlug er gegen den Arm. Mit einem Studentenausweis gab er sich anschließend als Polizeibeamter aus und verbot den Gästen, seine „Kollegen“ zu rufen. Die Anwesenden verständigten trotzdem die „richtige“ Polizei. Die Beamten wurden beim Eintreffen vom 53-Jährigen mit sämtlichen Beleidigungen empfangen. Diese verbalen Entgleisungen endeten bis zur Ankunft im Polizeiarrest nicht. Zuvor musste der offenbar alkoholisierte Mann auf Grund seines Verhaltens gefesselt werden, wogegen er sich massiv wehrte. Der Mann muss sich nun u.a. wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Amtsanmaßung verantworten

PM des PP Schwaben Nord vom 01.03.2020

 

Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt): Widerstand

Gestern Nachmittag gegen 14:10 Uhr wurde die Polizei nach Hohenmölsen gerufen. Hier hatte ein 34-jähriger Mann in einem Geschäft in der Wilhelm-Külz-Straße eine Frau belästigt und wurde aufgefordert den Ort zu verlassen. Dies tat er aber nicht, so dass man die Polizei verständigte. Auch die Beamten verwiesen den Mann vom Ort des Geschehens, was dieser negierte. Mit erhobenen Fäusten lief der Mann auf die Polizisten zu und versuchte sie zu schlagen. Dies konnte verhindert werden. Nachdem ein Arzt sich den Mann angeschaut hatte, wurde er zur psychiatrischen Behandlung in eine Klinik gebracht.

PM der PI Halle vom 01.03.2020

 

München (Bayern): Verkehrskontrolle führt zur Festnahme – Ludwigsvorstadt

Am 23.02.2020, gegen 00.30 Uhr, führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 12 in der Paul-Heyse-Straße eine Verkehrskontrolle bei einer 37-jährigen Autofahrerin durch. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass die Frau aus dem Landkreis Brunnthal bereits seit 19.02.2020 keinen Führerschein mehr besitzt. Zudem konnten die Beamten feststellen, dass die 37-Jährige einen höheren Geldbetrag bei sich hatte. Ermittlungen ergaben, dass dieser Bargeldbetrag am Arbeitsplatz der Verdächtigen entwendet wurde. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sie sich unkooperativ und beleidigte die Polizeibeamten. Sie wurde anschließend der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Nach Beendigung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde sie vom Haftrichter entlassen. Die 37-Jährige erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und wegen Diebstahls. Die weitere Sachbearbeitung wird durch das Kommissariat 62 (schwerer Diebstahl) beim Polizeipräsidium München geführt.

PM des PP München vom 01.03.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Fahrgäste in U-Bahn attackiert

Zwei Männer attackierten gestern früh in Kreuzberg zwei Fahrgäste in der U-Bahnlinie 6. Gegen 6.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum U-Bahnhof Mehringdamm und zeigten den eingesetzten Einsatzkräften an, dass sie in der U-Bahn attackiert worden seien. Sie gaben an, sich in einem Zug in Richtung Alt-Tegel befunden zu haben, als eine Gruppe von sechs Männern am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke beim Abfahrtsignal noch eingestiegen sei und dazu gewaltsam eine Tür offengehalten habe. Im Zug soll sich die Gruppe dann sehr laut und aggressiv verhalten haben. Einer der Zeugen, ein 51-Jähriger, hatte die Gruppe daraufhin aufgefordert zur Ruhe zu kommen und die Bahn an der nächsten Station zu verlassen, um die Sicherheit der übrigen Fahrgäste nicht zu gefährden. Aus der Gruppe soll daraufhin ein 20-Jähriger herausgetreten, den 51-Jährigen angegriffen und diesen leicht im Gesicht verletzt haben. Ein weiterer Fahrgast, 26 Jahre alt, griff nun zu Gunsten des 51-Jährigen ein und soll aus der Gruppe heraus von einem Unbekannten geschlagen worden sein. Er erlitt ebenfalls eine Gesichtsverletzung. Am U-Bahnhof Mehringdamm stiegen sowohl die Gruppe mit den Tatverdächtigen, als auch die beiden Angegriffenen aus. Ein Teil der Gruppe flüchtete. Zwei Mitglieder der Gruppe, ein 19- und ein 21-Jähriger, versuchten noch, sich der Überprüfung zu entziehen, wurden von den Einsatzkräften jedoch ergriffen und überprüft. Der 19-Jährige wehrte sich gegen die Überprüfung und musste durch die Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden, bevor er sich wieder beruhigte. Der alkoholisierte 20-Jährige, der den 51-Jährigen attackiert haben soll, wurde von den alarmierten Polizeikräften festgenommen. Zu ihm wurden im weiteren Verlauf noch Rettungskräfte alarmiert, die ihn wegen seiner starken Trunkenheit zur stationären Behandlung in eine Klinik brachten. Die beiden Verletzten setzten nach einer ambulanten Behandlung ebenfalls ihren Weg fort. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 01.03.2020

 

Bad Nenndorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Sonntag, dem 01.03.2020, kam es in Bad Nenndorf gegen Mittag zu einem Widerstand mit einem 21-jährigen Asylbewerber.
Der Mann hatte sich auf dem Parkplatz des dortigen Penny Marktes aus unbekannter Ursache vollständig entkleidet und zu Boden geworfen.
Der Vorfall wurde von mehreren Zeugen beobachtet und der Polizei gemeldet.
Als die Beamten vor Ort eintrafen hielt die Person u.a. einen spitzen Gegenstand in der Hand mit dem er auf die Beamten zuging.
Nachdem der 21-jährige zunächst auf Ansprache nicht reagierte, wurde er zu Boden gebracht.
Auf der Wache wurde er einem Arzt vorgestellt und schließlich ins KRH Wunstorf zwangseingewiesen.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 01.03.2020

 

Wien. 16-Jähriger bedroht Polizisten mit dem Umbringen

Ein 16-Jähriger versuchte als Unbeteiligter eine Amtshandlung von Polizisten am Bahnhofsgelände zu stören. Dabei spazierte er provokant mehrmals zwischen den Beamten hindurch und pöbelte sie an. Die Beamten ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und beendeten ihre Amtshandlung ordnungsgemäß. Am Weg zurück zum Streifenwagen stellte sich der 16-Jährige den Beamten jedoch erneut in den Weg und bedrohte sie mit dem Umbringen. Daraufhin wurde der Jugendliche zur sofortigen Vernehmung auf eine Polizeiinspektion gebracht. In der ersten Befragung gab er an alkoholisiert zu sein und entschuldigte sich für sein Verhalten. Der Jugendliche wurde anschließend wegen gefährlicher Drohung auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Wien vom 01.03.2020

Aschaffenburg (Bayern): Polizei verzeichnet mehrere Drogenaufgriffe in der Aschaffenburger Innenstadt

In der Nacht von Freitag auf Samstag konnten bei Personenkontrollen im Stadtgebiet mehrere, kleine Mengen Rauschgift aufgefunden werden. Zunächst konnte eine Streifenbesatzung im Park Schöntal drei männliche Personen feststellen, die sich bei Erblicken der Streife auffällig schnell von den sich nähernden Beamten entfernten. Noch während der fußläufigen Verfolgung konnten die Polizeibeamten beobachten, wie zwei der drei Personen zunächst unbekannte Gegenstände wegwarfen. Nach kurzer Zeit konnten alle drei Personen eingeholt und einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei konnte bei einem 23-Jährigen eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Bei den weggeworfenen Gegenständen handelte es sich ebenfalls um Marihuana bzw. Haschisch, das den anderen beiden jungen Männern zugeordnet werden konnte.
Im weiteren Verlauf der Nacht wurden zwei weitere Personen in der Ludwigstraße am Bahnhof einer Kontrolle unterzogen. Bei einem 20-Jährigen konnte eine geringe Menge Marihuana bzw. Amphetamin aufgefunden werden. Die andere Person versuchte ebenfalls zu flüchten, konnte jedoch von den Polizeibeamten kurze Zeit später gestoppt werden. Bei der anschließenden Kontrolle des aggressiven 17-Jährigen konnte abermals eine kleine Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Aufgrund des Verhaltens musste der junge Mann die restliche Nacht in der Arrestzelle der Polizeiinspektion Aschaffenburg verbringen.
Zuletzt wurde in der Hanauer Straße bei einem 32-Jährigen ein Plastiktütchen mit Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Alle sechs Personen erwarten nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 29.02.2020

 

Coburg (Bayern): Nichts dazu gelernt

Am 29.02.2020, gegen 01:00 Uhr, fiel einer Fußstreife der Polizeiinspektion Coburg ein amtsbekannter junge Mann auf. Der augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende 33-Jährige pöbelte hierbei ziellos und aggressiv Passanten im Steinweg an. Die Beamten sprachen ihn daraufhin, einen Platzverweis für die „Coburger-Party-Meile“ aus.
Ab 02.30 Uhr gingen vermehrt Notrufe bei der Polizei ein, bei denen sich Personen über einen „jungen Araber“ beschwerten, der diese grundlos verfolgte und bedrohte. Die Beamten konnten anschließend in der Gerbergasse ihren „alten Bekannten“ antreffen. Die Zeugen und Geschädigten vor Ort gaben an, dass sie schon geraume Zeit von dem Beschuldigten durch den Innenstadtbereich verfolgt wurden. Dabei versuchte er mit zur Hilfenahme einer Weinflasche auf die Personengruppe einzuschlagen. Um weitere Straftaten zu verhindern musste der total uneinsichtige Mann für den Rest der Nacht in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Erst vor einigen Tagen verbrachte der 33-Jährige eine Nacht bei der Polizei wegen eines ähnlichen Deliktes. Bei seiner Entlassung am nächsten Morgen randalierte er dann vor der Dienststelle, so dass ein gefahrloses Betreten von Bürgern nicht gewährleistet war. Aufgrund seines damaligen Verhaltens war es unumgänglich ihn in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Die Polizeiinspektion Coburg ermittelt gegen den jungen Mann wegen (versuchter) gefährlicher Körperverletzung. Zum Glück blieben alle angegangenen Personen unverletzt.

PM der PI Coburg vom 29.02.2020

 

Rodalben (Rheinland-Pfalz): Angetrunkene springen auf die Straße, Verkehrsteilnehmer muss Vollbremsung hinlegen

Am Donnerstag, 28.02.2020, gegen 17:40 Uhr befuhr ein 48-jähriger Rodalber die Hauptstraße in Rodalben. Er konnte am rechten Fahrbahnrand 3 männliche Personen feststellen, welche auf dem Gehweg liefen und urplötzlich auf die Straße sprangen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Fahrzeugführer einen Zusammenstoß vermeiden. Die Personen ließen sich durch ihr Fehlverhalten nicht stören und setzten ihren Weg auf der Fahrbahn weiter. Die Polizei konnte wenig später die Personengruppe kontrollieren und die Personalien feststellen. Während der Personalienfeststellung der Störer kam es zu Beleidigungen zum Nachteil der Polizeibeamten. Platzverweise wurden den 3 Männer aus dem Landkreis ausgesprochen. Kurze Zeit später musste die Polizei wieder einschreiten, da die 3 Männer wiederum in der Hauptstraße auf die Fahrbahn sprangen und auf der Straße liefen weshalb mehrere Pkw anhalten mussten. Dem Hauptaggressor wurde nunmehr die Gewahrsamnahme angedroht und auch durchgeführt.
Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen seitens des jungen Mannes. Auf diesen kommt nun ein Ermittlungsverfahren zu. Bezüglich der begangenen Vollbremsung/Fastunfalles werden noch Ermittlungen durchgeführt. Zeugen des Vorfalls können sich mit der Polizei Pirmasens unter Tel.: 06331/5200 oder per E-Mail unter pipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung setzen.

PM der PD Pirmasens vom 29.02.2020

 

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Widerstand und Körperverletzung nach Ruhestörung

Am Freitagabend kommt es zu einer Lärmbeschwerde durch einen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Lambsheim. Auslöser dafür sind eine 33-jährige Lambsheimerin und ein 28-jähriger Lambsheimer. Beide Personen bewohnen das gleiche Haus wie der Melder. Zudem sind beide stark alkoholisiert.
Das Pärchen gerät vor Eintreffen der Polizei in Streit mit dem Melder. Im Verlauf des Streits will die 33-jährige Frau den Melder körperlich angreifen.
Dieser setzt sich zu Wehr und flüchtet sich in seine Wohnung. Ihr 28-jähriger Lebensgefährte folgt dem Melder dorthin und versucht ihn, nachdem er gewaltsam in die Wohnung eindringt, ebenfalls anzugreifen. Nach Eintreffen der Polizei kommt es zu einem Angriff der 33-Jährigen gegen eine 24-jährige Polizeibeamtin.
Die Polizeibeamtin wird leicht verletzt. Die 33-Jährige und ihr Lebensgefährte werden daraufhin fixiert und gefesselt. Beiden wird eine Blutprobe entnommen.
Der 28-Jährige wird in Gewahrsam genommen. Es werden Ermittlungsverfahren u.a.
wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung gegen die beiden Personen eingeleitet.
Immer wieder werden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte Opfer von Gewalt. Die Taten reichen von Beleidigungen, über Drohungen, anspucken bis hin zu körperlichen Angriffen. Die Polizei duldet keine Gewalt. Nicht gegen Bürgerinnen und Bürger und nicht gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Jedwede Gewaltanwendung wird strafrechtlich verfolgt! Bei einer Widerstandhandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

PM der PD Ludwigshafen vom 29.02.2020

 

Greetsiel (Niedersachsen): Mann in Psychiatrie eingewiesen

Ein 55-jähriger Mann aus Hamburg, der sich seit Tagen im Bereich Greetsiel aufhält und bereits mehrfach auffällig geworden ist, wurde am Freitagvormittag gegen 11:00 Uhr auf Grund eines ausgesprochenen Hausverbotes sehr aufbrausend, machte verwirrte Angaben und beleidigte und bedrohte umstehende Personen und Polizeibeamte. Letztlich musste er mit Zwang in die Psychiatrie verbracht werden. Polizeilichen Ermittlungen auch zu weiteren Vorfällen wurden aufgenommen.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 29.02.2020

 

Kirchheim (Baden-Württemberg): Gefährliche Körperverletzung

Eine gefährliche Körperverletzung unter Anwendung eines Messers hat am frühen Samstagmorgen die Polizei in Kirchheim beschäftigt. Kurz nach 01.00 Uhr meldete ein 27-Jähriger über Notruf, dass er in seiner Wohnung in der Hermann-Hesse-Straße einen Besucher mit einem Messer verletzt habe. Beim Betreten der Wohnung konnten von der Polizei mehrere Personen angetroffen werden. Bei einem stark alkoholisierten 25-Jährigen konnten Blutantragungen an der Kleidung festgestellt werden. Da er sich gegenüber den eingesetzten Kräften aggressiv verhielt und seine Verletzungen nicht behandeln lassen wollte, musste er zunächst zu Boden gebracht und fixiert werden. Durch den Rettungsdienst wurden zwei Stichverletzungen festgestellt, die im Krankenhaus ambulant versorgt werden mussten. Ein in der Wohnung befindlicher 22-jähriger Zeuge, der unter dem Einfluss von Alkohol und sonstigen berauschenden Mitteln stand, wurde aufgrund seiner Aggressivität in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholtest beim Beschuldigten ergab einen Wert von knapp einem Promille, beim Geschädigten mehr als 1,5 Promille. Zudem räumte der Beschuldigte vorherigen Drogenkonsum ein. Das Polizeirevier in Kirchheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 29.02.2020

 

Zürich (Schweiz): Die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Stadtpolizei Zürich teilen mit: Polizistin anlässlich einer Fahrzeugkontrolle angefahren und lebensbedrohlich verletzt – Zeugenaufruf

Am Freitagabend, 28. Februar 2020, wurde eine Stadtpolizistin von einem unbekannten Fahrzeuglenker beim Strichplatz im Kreis 9 angefahren und dabei schwer verletzt. Die Polizei hat umgehend eine Fahndung eingeleitet und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Um ca. 23.00 Uhr wollten eine Polizistin und ein Polizist der Stadtpolizei Zürich, die zivil unterwegs waren, am Depotweg einen Personenwagen und dessen Insassen kontrollieren. Dabei wiesen sie sich als Polizisten aus und forderten den unbekannten Fahrzeuglenker auf, in die vorgesehene Kontrollstelle zu fahren. Der Lenker kam dieser Anweisung vorerst nach und fuhr in Richtung Kontrollstelle. Plötzlich und völlig unerwartet, fuhr er dann mit seinem Fahrzeug einige Meter zurück. Anschliessend beschleunigte er den grauen SUV um vorwärts aus dem Areal zu flüchten. Dabei fuhr er die Polizistin an und schleifte sie mehrere Meter mit. Die 38-jährige Detektivin wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und musste in der Folge von der Sanität ins Spital gebracht werden, wo sie notoperiert wurde. Der Polizist oder weitere Personen wurden beim Vorfall nicht verletzt. Der unbekannte Lenker des Personenwagens flüchtete via Aargauerstrasse in unbekannte Richtung. Die weiteren Abklärungen werden durch die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich getätigt. Zur Spurensicherung rückten der Unfallfotodienst der Kantonspolizei Zürich und das Forensische Institut Zürich aus.
Beim Fahrzeug handelt es sich um einen grauen SUV der Marke Hyundai, Model Tucson. Im Fahrzeug befanden sich mehrere Personen. Der Lenker trug vermutlich eine weisse Oberbekleidung.
Zeugenaufruf:
Personen die Angaben zum gesuchten grauen SUV mit ZH Kontrollschild machen können werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel 044 247 22 11, zu melden. Die Polizei sucht auch Zeuginnen und Zeugen, denen das gesuchte Fahrzeug, in der Zeit von ca. 22.45 – 23.15 Uhr, beim Strichplatz am Depotweg oder im Bereich Aargauerstrasse, Pfingstweidstrasse, Europabrücke, Autobahn A1 zwischen dem Anschluss A1h und dem Limmattaler Kreuz aufgefallen ist.

PM der Stapo Zürich vom 29.02.2020

 

Rosenheim (Bayern): Betrunkener Autofahrer und seine Begleitung rasten aus, Griff an Dienstwaffe

28.02.2020, Ebersberger Straße, 22.00 Uhr
Zeugen verständigten die Rosenheimer Polizei, dass sie gerade einen VW-Fahrer gesehen haben, der auf das Gelände auf einer Tankstelle gefahren ist und wohl stark betrunken ist. Auf dem Beifahrersitz soll sich eine Frau befinden, die wirkt auch nicht mehr ganz nüchtern.
Vor Ort konnte durch eine Streife der Rosenheimer Polizei ein 31-Jähriger Rosenheimer angetroffen werden. Der Mann war stark betrunken, schwankte und hatte eine lallende Aussprache. Ein Atemalkoholtest ergab knapp drei Promille Alkohol. Kurz nach dem Test fing der Mann plötzlich an, auf die Beamten einzuschlagen. Er versuchte mit den Füßen nach den Beamten zu treten und mit seinem Kopf ebenfalls die Beamten zu verletzen.
Die Beamten konnten den Schlägen und Tritten ausweichen und mussten dem Mann Handschellen anlegen. Anschließend wurde der Rosenheimer in das Dienst-Fahrzeug verbracht. Kurz danach mischte sich nun auch seine 32-Jährige Begleiterin aus Bad Aibling ein, die zuvor noch ruhig im VW saß. Sie lief plötzlich zum Dienstfahrzeug, riss die Autotür auf und versuchte ihren Bekannten aus dem Fahrzeug zu zerren und ihn dadurch zu befreien. Auch sie griff die Beamten an, schlug mit den Fäusten auf eine 24-Jährige Polizeibeamtin bzw. ein 28-Jährigen Beamten ein. Während dieses Angriffes versuchte die Frau, an die Dienstwaffe des Beamten zu gelangen, was sofort unterbunden werden konnte.
Auch die Frau musste durch die Anwendung von Zwang fixiert werden und Handschellen wurden angelegt. Sie war ebenfalls stark betrunken, ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille.
Der gesamte Tathergang wurde mittels mitgeführter BodyCam der Polizeibeamten aufgenommen und dokumentiert.
Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung eingeleitet, gegen die Bad Aiblingerin noch wegen versuchter Gefangenenbefreiung und den Mann noch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Es konnte nämlich im Nachgang auch festgestellt werden, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

PM (auszugsweise) der PI Rosenheim vom 29.02.2020

 

Halle (Saale, Sachsen-Anhalt): Widerstand

Gegen 02:40 Uhr wurde die Polizei heute früh zum Moritzburgring gerufen. Hier soll es vor einer Lokalität zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Als die Beamten vor Ort eintrafen, waren keine Personen mehr vor Ort. In der Folge kam es dann zu einer weiteren Tätlichkeit in der Lokalität. Die Polizei stellte die Identitäten von fünf der Beteiligten fest. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Widerstandes.

PM (auszugsweise) der PI Halle (Saale) vom 29.02.2020

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Fußballbegegnung SV Waldhof Mannheim-1. FC Kaiserslautern; vorläufige Bilanz des Polizeieinsatzes

Am 29. Februar 2020, um 14 Uhr, wurde das Fußballspiel in der 3. Liga zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern im Carl-Benz-Stadion angepfiffen. Nach Angaben des Veranstalters besuchten rund 23.150 Zuschauer das Spiel, davon über 3400 Gästefans.
Das Polizeipräsidium Mannheim bereitete sich bereits seit Monaten akribisch auf das als Hochrisikospiel klassifizierte Lokalderby vor. Dazu fand ein regelmäßiger, intensiver Informationsaustausch mit den von Beginn an eingebundenen rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien, den Stadtverwaltungen in Kaiserslautern, Ludwigshafen und Mannheim sowie den beiden Vereinen statt.
Am Morgen der Begegnung versammelten sich mehrere hundert heimische Fans gegen 9 Uhr im Innenhof des Mannheimer Schlosses. Im Laufe des Fantreffs begannen Einzelne Pyrotechnik und Rauchtöpfe zu zünden sowie Feuerwerkskörper abzuschießen. Dabei wurden Feuerwerkskörper auch auf die Einsatzkräfte der Polizei abgefeuert, die sich vor dem Schlossinnenhof im Bereich der Bismarckstraße/L 2 postiert hatte. Dadurch wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt. Sie erlitt ein „Knalltrauma“.
Gegen 10.30 Uhr formierte sich schließlich der von der Fanbetreuung des SV Waldhof bei der Stadt Mannheim angemeldete Demonstrationszug gegen Gewalt, Rassismus und Vorurteile und bewegte sich zu Fuß vom Schloss über die Bismarckstraße, den Tattersall, den Kaiserring, die Schwetzinger Straße, die Roonstraße, den Friedrichsplatz und die Augustaanlage letztendlich über die Friedrich-Ebert-Anlage zum Carl-Benz-Stadion. In der Spitze nahmen 2.000 Personen an der Demonstration teil. Währenddessen kam es wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik und Zünden von Feuerwerkskörpern. Deshalb wurde der Aufzug noch in der Augustaanlage angehalten; der Anmelder erklärte dessen Auflösung. erklärt. Der Fanmarsch wurde dennoch bis zum Stadion begleitet. Dank der massiven Polizeipräsenz wurden alle Personen ohne Zwischenfälle in das Stadion begleitet.
Die Gästefans, die mit S-Bahnen anreisten, kamen über andere Wege und mit von der RNV bereitgestellten Shuttle-Bussen ins Stadion.
Kurz vor Anpfiff der ersten Halbzeit wurden im Gästefanblock bengalische Feuer, mehrere Rauchtöpfe und Feuerwerksraketen gezündet, die bis auf das Spielfeld flogen. Deshalb verzögerte sich der Anpfiff der Begegnung um wenige Minuten.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden im Gästefanblock, aber auch im Heimblock bengalische Feuer abgebrannt, weshalb es ebenfalls zu einer Verzögerung des Anpfiffs kam.
Als nach Spielende ein Großteil der Fans das Stadion bereits verlassen hatte, feuerten verbliebene Gästefans von deren Tribüne aus auf Heimfans, die auf der Gegentribüne verblieben waren.
Als die Gästefans schließlich ein Fluchttor vom Westblock zum Spielfeld gewaltsam öffneten und auf den Platz stürmen wollten, wurde dies von Einsatzkräften der Polizei unterbunden. Zur gleichen Zeit versuchten Heimfans von der gegenüberliegenden Seite ebenfalls den Platz zu stürmen. Auch dort wurden sie von Polizeibeamten konsequent in deren Block zurückgedrängt.
Zur beweiserheblichen Dokumentation wurden Videoaufnahmen hinsichtlich des Einsatzes von Pyrotechnik und des Zündens von Feuerwerkskörpern gefertigt. Eine Auswertung steht noch aus.
Erste Ermittlungen wegen Beleidigungen, Körperverletzungen, Landfriedensbruchs sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Sprengstoffgesetz sind eingeleitet. Nach dem derzeitigen Stand wurden neun Fußballfans vorläufig festgenommen.
„Die intensive Vorbereitung aller beteiligten Institutionen und die enge Zusammenarbeit mit dem SV Waldhof Mannheim haben sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Unser taktisches Konzept einer strikten Fantrennung ging auf“, resümierte Polizeidirektor Dirk Herzbach, der Gesamteinsatzleiter des Polizeipräsidiums Mannheim.
Insgesamt waren rund 1.000 Beamte im Einsatz. Dabei waren neben den eigenen Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim auch Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums „Einsatz“ aus Göppingen, des Polizeipräsidiums Stuttgart, Beamte der rheinland-pfälzischen Polizei sowie der Bundespolizei in den Einsatz eingebunden.

PM des PP Mannheim vom 29.02.2020

 

Wien: Organ der Parkraumüberwachungsgruppe (PÜG) attackiert – Festnahme nach Pfeffersprayeinsatz

Ein PÜG-Organ verständigte den Polizeinotruf und gab an, er sei soeben unvermittelt von einem Mann mit einem Tritt gegen seinen Unterarm attackiert worden. Anschließend sei dieser kommentarlos in die Straßenbahn der Linie 71 eingestiegen und davongefahren. Er sei bei dem Angriff unverletzt geblieben.
Die alarmierten Beamten hielten die Straßenbahn kurze Zeit später an. Der Mann, ein 21-jähriger österreichischer Staatsbürger, verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv, schlug und trat um sich. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen, welcher nur kurzzeitig wirkte. Erst mit Unterstützung der Sondereinheit WEGA konnte der 21-Jährige schlussendlich festgenommen werden.

PA der LPD Wien vom 29.02.2020