Am 13.10.2021 wurde die Polizei Speyer durch ein Amtsgericht um Vorführung eines Prozessbeteiligten ersucht, welcher zu Hauptverhandlung nicht erschienen war. Der 21-jährige Mann aus der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen wurde durch Polizeibeamte gegen 07:15 Uhr in Hanhofen angetroffen und anschließend beim ersuchenden Amtsgericht vorgeführt. Allerdings äußerte der junge Mann seinen Unmut, so früh geweckt worden zu sein. Während der Verbringung zeigte er sich aufbrausend und aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten fortwährend, u.a. als „Vollidioten“ und „Polizistenschweine“.

Weiterhin benutzte er weniger zitierfähige Kraftausdrücke und drohte die Anwendung körperlicher Gewalt an, sodass er gefesselt werden musste. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 14.10.2021

Am Dienstag, den 12. Oktober 2021 nutzte eine 60-jährige Reisende gegen 19:15 Uhr eine S-Bahn von Dessau nach Halle und konnte der Kontrolleurin keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Die Kundenbetreuerin informierte daraufhin die Bundespolizei. Nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Halle stand eine Streife bereit und kontrollierte die Deutsche. Trotz mehrerer Aufforderungen war sie nicht bereit, den Zug zu verlassen. Um dies zu untermauern, schlug sie eine 20-jährige Bundespolizistin mit ihrer mitgeführten Laptoptasche. Glücklicherweise verletzte sich die Bundespolizistin dabei nicht und konnte ihren Dienst fortsetzen. Das Handeln der Dame wurde unterbunden und sie erhielt Strafanzeigen wegen Leistungserschleichung, Hausfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Doch damit nicht genug. Nachdem die Frau die Dienststelle in Halle nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wieder verlassen konnte, setzte sie sich in den nächsten Zug in Richtung Magdeburg. Auch hier löste sie kein Ticket und wurde erneut kontrolliert. Eine Streife der Bundespolizei erwartete die Reisende nach der Information durch das Zugpersonal auf Bahnsteig 3 des Magdeburger Hauptbahnhofes. Dementsprechend erhielt sie eine weitere Strafanzeige wegen der zweiten Schwarzfahrt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.10.2021

Am Freitagabend, den 08.10.2021 gegen 20:00 Uhr, kam es im Mainzer Stadtgebiet zu mehreren Straftaten mit Verletzten durch einen 33-jährigen Mann aus Wiesbaden. Der oben genannte befand sich zunächst mit einem Bekannten in einem Restaurant in der Mainzer Innenstadt. Bereits hier verhielt sich der 33-Jährige auffällig aggressiv. Von Zeugen als „offensichtlich streitsuchend“ beschrieben, äußerte der Mann aus Wiesbaden mehrfach Beleidigungen gegenüber anwesenden Restaurantbesuchern. Von einem der Gäste darauf angesprochen, warf der nunmehr Beschuldigte ein Glas in Richtung des Mannes, welches eine 15-Jährige am Hinterkopf traf und diese verletzte. Da mehrere Zeugen die Mainzer Polizei verständigten, verließ der Aggressor samt Bekannten das Lokal fluchtartig, ohne seine Rechnung zu begleichen. Ein 57-jähriger Angestellter des Restaurants, der die beiden Männer daraufhin zu Fuß verfolgte, wurde von dem 33-jährigen Wiesbadner wenig später am Kopf gepackt und gegen einen Metallmülleimer gestoßen. Aufgrund der daraus resultierenden Verletzungen musste der 57-Jährige in einem Mainzer Krankenhaus bandelt werden.

Circa eine Stunde später wird der Mainzer Polizei erneut ein Körperverletzungsdelikt im Mainzer Stadtgebiet, in einer Spielothek im Bereich der Großen Bleiche gemeldet. Dort schlug er einer 26-jährigen Angestellten sowie einem 28-Jährigen Gast der Spielothek ins Gesicht und beschädigte mehrere Einrichtungsgegenstände. Gegen 01:27 Uhr konnte der 33-jährige Beschuldigte letztendlich im Bereich der Binger Straße durch mehrere Streifen des Mainzer Altstadtrevieres angetroffen, kontrolliert und festgenommen werden. Kurz vor der Kontrolle beleidigte der Daueraggressor einen 16-jährigen aus Ostafrika stammenden jungen Mann rassistisch, der laut eigenen Angaben einen Übergriff des Wiesbadeners auf einen Wohnsitzlosen durch beherzte Ansprache verhinderte. Auch bei der Festnahme beleidigte der 33-Jährige Beschuldigte die eingesetzten Beamt:innen. Gegen ihn werden nun mehrere Strafverfahren ua. wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 11.10.2021

Die Personenkontrolle eines 22-Jährigen am Nürnberger Hauptbahnhof endete in der Nacht zum Samstag (09.10.2021) mit einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Gegen 01:00 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen jungen Mann in der Königstorpassage. Die Beamten bemerkten, dass er in seiner Hand eine kleine Menge Marihuana festhielt, die er im Begriff war, zu schlucken.

Als die Polizisten ihn daran hinderten und den 22-Jährigen festnehmen wollten, wehrte sich dieser vehement gegen die Einsatzkräfte. Er zog eine Beamtin an den Haaren und versuchte, sie zu umklammern. Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter konnte der Mann schließlich festgenommen und zur Dienststelle verbracht werden. Das Rauschgift wurde sichergestellt.

Die Polizeibeamtin wurde bei dem Vorfall nicht schwerer verletzt und blieb dienstfähig.

Der 22-Jährige muss sich nun unter anderem wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den jungen Mann.

PM des PP Mittelfranken vom 11.10.2021

Am Freitag, den 8. Oktober 2021 wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 13:15 Uhr durch einen Zugbegleiter über einen Schwarzfahrer informiert. Die S-Bahn war von Leipzig nach Halle unterwegs. Ein Reisender führte keinen gültigen Fahrausweis bei sich. Der Mann verhielt sich gegenüber dem Kontrolleur und Sicherheitsmitarbeitern der Bahn äußerst aggressiv und versuchte diese auch anzugreifen. Nach Ankunft des Zuges auf Bahnsteig 13 des Hallenser Hauptbahnhofes wurde der Mann durch eine Streife der Bundespolizei in Empfang genommen. Auch ihnen gegenüber setzte er sein aggressives Verhalten fort und versuchte einen der Einsatzkräfte mit seinem Oberkörper abzudrängen und die Flucht zu ergreifen. Dies gelang den 21-jährigen Slowaken jedoch nicht. Er musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei leistete er erheblich Widerstand und spuckte einen der Beamten an. Für alle weiteren strafprozessualen Maßnahmen verbrachten die Bundespolizisten den Mann auf die Dienststelle. Er wird sich neben der Leistungserschleichung wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 10.10.2021

Mit einem nicht zugelassenen PKW versuchten sich ein 18-jähriger Fahrzeugführer sowie sein 17-jähriger Beifahrer in der Nacht von Samstag auf Sonntag (09. auf 10. Oktober 2021) einer Verkehrskontrolle in Trier zu entziehen. Bei der anschließenden Verfolgung konnte das Fahrzeug schließlich auf der BAB 1 gestoppt und die beiden Insassen festgenommen werden.

Gegen 02:45 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizeiinspektion Trier einen dunklen Peugeot in der Kölner Straße in Trier einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Bei Erkennen der Kontrollabsicht erhöhte der Fahrzeugführer plötzlich sein Tempo, um dann mit hoher Geschwindigkeit über die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Richtung Trier-Zentrum zu fahren. Im Bereich des Georg-Schmitt-Platzes fuhr das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn der Ascoli Piceno Straße auf, um dann mit einer Geschwindigkeit von über 110 km/h unter Missachtung mehrerer roter Ampeln, über die Zurmaiener Straße, auf die BAB 602 aufzufahren.

Die weitere Flucht führte über das AD Moseltal auf die BAB 1 in Richtung Saarbrücken. Im Bereich der Anschlussstelle Mehring verließ das flüchtende Fahrzeug die Autobahn, um dann über die L150 auf die L149 und schließlich die L148 in die Ortslage Hinzert-Pöhlert zu fahren.

Eine dort eingerichtete Straßensperre umfuhr das Fahrzeug schließlich über ein Feld, um anschließend über die L151, auf die B407 und von dort über die Anschlussstelle Reinsfeld wieder auf die BAB 1 in Richtung Saarbrücken aufzufahren. Hier gelang es durch zusammengezogene starke Kräfte der Trierer Polizei das Fahrzeug für Unbeteiligte gefahrlos zu stoppen und das aggressive Fluchtverhalten entschlossen zu beenden.

Nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gebracht wurde, konnte der 18-jährige Fahrzeugführer – aus dem Landkreis Sankt Wendel – nach kurzer fußläufiger Verfolgung überwältigt und festgenommen werden. Sein 17-jähriger Beifahrer – ebenfalls aus dem Landkreis Sankt Wendel – ließ sich widerstandlos festnehmen.

Die Verfolgung wurde zwischenzeitlich abgebrochen, um eine Gefährdung für Unbeteiligte zu minimieren, da der flüchtende Fahrer mehrfach rücksichtslos und aggressiv die nacheilenden Streifenwagen touchierte. Hierdurch wurden drei Streifenwagen beschädigt.

Gegen den Fahrzeugführer und seinen Beifahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter anderem ist der Fahrzugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem konnten im Fahrzeug mehrere mutmaßliche Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zur lückenlosen Aufklärung des Geschehens setzt die Polizeiinspektion Trier auf die Mitarbeit der Bevölkerung und wendet sich mit folgenden Fragen an die

Öffentlichkeit:

Wer hat das Ereignis beobachten können?

Wer wurde möglicherweise durch die riskante Fahrweise gefährdet?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Trier rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0651/9779-5210 entgegen.

PM der PI Trier vom 10.10.2021

Am 08.10.2021 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizei in Bendorf mitgeteilt, dass soeben ein augenscheinlich alkoholisierter Pkw-Fahrer von einer Tankstelle in Urbar losgefahren sei. Dieser konnte daraufhin durch die sofort entsandte Streifenwagenbesatzung in der Arenberger Straße in Urbar am Straßenrand parkend festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Nachdem bei dem 37-jährigen Pkw-Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde dieser auf die Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zuvor wurde dem Pkw-Fahrer die Weiterfahrt untersagt und dessen Führerschein sowie Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Da der 37-Jährige während der Maßnahme die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach beleidigte wurde neben der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Pkw-Fahrer erfasst.

PM (auszugsweise) der PD Koblenz vom 10.10.2021

Am heutigen Samstagnachmittag (09.10.2021) fand im Stadtgebiet Nürnberg eine sich fortbewegende Versammlung von der Wöhrder Wiese bis in den Westpark statt. Die Polizei war unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-West im Einsatz und zieht Bilanz.

Die für 14:00 Uhr angemeldete Versammlung setzte sich kurz vor 15:00 Uhr im Bereich des Wöhrder Talübergangs mit rund 1.500 Teilnehmern in Bewegung. Der Aufzug dehnte sich hierbei zwischenzeitlich auf eine Länge von über einem Kilometer aus, was teils zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. In der Spitze zählten die Einsatzkräfte circa 1.700 Versammlungsteilnehmer. Bis auf vereinzelte Zwischenfälle verlief die Versammlung weitgehend störungsfrei und die Teilnehmer hielten sich an die Auflagen.

Gegen 16:00 Uhr kam es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung einer Teilnehmerin und einem Versammlungsbeobachter. Beim Einschreiten der Einsatzkräfte ging ein unbeteiligter Dritter die Beamten an. Nachdem er diese zunächst beleidigte, griff er einen Polizisten an und leistete Widerstand. Er wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion Nürnberg-West verbracht.

Bei einem Mann abseits der Versammlung stellten die Einsatzkräfte ein Plakat fest, welches Schriftzeichen enthielt, die Siegrunen ähnelten. Die Beamten stellten das Plakat sicher und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Im restlichen Verlauf kam es – stand jetzt – zu keinen weiteren nennenswerten Sicherheitsstörungen. Die Versammlung wurde gegen 18:00 Uhr von der Versammlungsleitung für beendet erklärt. An dem Einsatz waren neben Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West, Einsatzkräfte des USK Mittelfranken sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

PM des PP Mittelfranken vom 09.10.2021

Am 08.10.2021 fuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung am Spielplatz in Waldbreitbach an einer Gruppe Jugendlicher vorbei, als eine 15-jährige den Beamten unvermittelt den Mittelfinger zeigte. Die junge Dame muss sich nun im einem Strafverfahren verantworten.

PM der PI Straßenhaus vom 09.10.2021

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01:45 Uhr wurde der Polizei eine Person gemeldet, welche in einem Wohnhaus in Edenkoben randalieren und herumgrölen würde. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der 33-jährige Mann vor seiner Wohnung angetroffen und gefesselt werden. Als er in den Streifenwagen verbracht werden sollte, trat er nach einem der Beamten, verfehlte diesen jedoch. Zudem beleidigte der Mann diesen Beamten und spuckte ihm ins Gesicht. Es stellte sich außerdem heraus, dass der 33-Jährige bereits im Laufe des Tages die Haustür beschädigt und im Treppenhaus des Wohnhauses Pfefferspray versprüht hatte. Hierdurch erlitten einige Anwohner leichte Atemwegsreizungen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafanzeigen erfasst. Er wurde im Anschluss in eine psychiatrische Klinik verbracht.

PM der PI Edenkoben vom 09.10.2021