Netphen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamtin im Einsatz verletzt – Ruhestörer kommt in Gewahrsam

Heute Nacht (Dienstag, 30.07.2019) gegen 00:45 Uhr wurden die Beamten aus Kreuztal zu einer Ruhestörung nach Dreis-Tiefenbach entsandt. Mehrere spaßorientierte, alkoholisierte junge Leute hatten sich dort in der Nähe der Dreisbachhalle getroffen und störten die Nachtruhe der Anwohner. Ein 22-Jähriger verließ nach Aufforderung den Platz, kam aber wieder zurück und provozierte die Beamten. Bei dem Versuch, wieder auf den Platz zurückzukehren, wurde er von einer 27-jährigen Polizistin festgehalten. Beide stürzten auf den Boden. Im Gerangel wurde die Beamtin verletzt und musste in einem Siegener Krankenhaus behandelt werden. Der junge Mann wurde in Gewahrsam genommen.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 30.07.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Mitteilung über Schüsse – Heftiger Familienstreit verursacht Polizeieinsatz – Widerstand bei Gewahrsamnahme

Ein heftiger Familienstreit hat in der Nacht zum Dienstag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Anfangs war von Schussgeräuschen aus dem Wohnhaus die Rede. Der Verdacht, dass eine Waffe zum Einsatz gekommen sein könnte, bestätigte sich glücklicherweise jedoch nicht. Ein Mann verbrachte den Rest der Nacht in einem Haftraum, nachdem er einen Polizeibeamten angegriffen und bei seiner Gewahrsamnahme Widerstand geleistet hatte.
Gegen 00.15 Uhr war über den Polizeinotruf die Mitteilung eingegangen, dass in einem Wohnhaus in der Nikolaus-Hofmann-Straße Schüsse gefallen seien. Mehrere Streifenbesatzungen der Schweinfurter Polizei eilten daraufhin zum Einsatzort. Als die Beamten eintrafen, kamen mehrere Familienangehörige aus dem Mehrfamilienhaus. Die Stimmung untereinander war äußerst aufgebracht. Offenbar waren die Personen im Vorfeld in dem Gebäude in Streit geraten.
Ein Familienmitglied verhielt sich derart aggressiv, dass er in Polizeigewahrsam genommen werden musste. Der Mann griff bei seiner Gewahrsamnahme einen Beamten tätlich an und fiel zusammen mit ihm zu Boden. Der Polizist erlitt dabei leichte Verletzungen, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Auch als Unterstützungskräfte hinzukamen, leistete er weiterhin Widerstand und versuchte vergeblich, sich der Maßnahme zu entziehen. Eine Familienangehörige wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, da sie offenbar unter Schock stand und ohne Fremdeinwirkung zusammenbrach.
Schnell war klar, dass während des vorangegangenen Streits offenbar keine Waffen zum Einsatz gekommen waren. Die von Zeugen wahrgenommenen Schussgeräusche dürften stattdessen durch zu Bruch gegangenen Blumentöpfe entstanden sein. Bei einer Absuche der Wohnung kamen keinerlei Schusswaffen zum Vorschein.
Die Hintergründe, die zu dem Familienstreit geführt haben, sind derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Geprüft wird dabei auch, ob es in diesem Zusammenhang zu Straftaten gekommen ist.
Gegen den Mann, der in Gewahrsam genommen wurde, ermittelt die Polizeiinspektion Schweinfurt wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Unterfranken vom 30.07.2019

 

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Rauchentwicklung in Wohnung – Mann schubst Feuerwehrmänner

Weil er trotz einer Rauchentwicklung das Haus auf der Werthauser Straße am Montag (29. Juli, 16:25 Uhr) nicht verlassen wollte, versuchte ein Mann zwei Feuerwehrmänner aus seiner Wohnung zu schubsen. Diese alarmierten sofort die Polizei. Erst nach mehrfacher Aufforderung verließ er seine verrauchten Räume. Noch auf der Straße beleidigte der Duisburger die Rettungskräfte und versuchte, an den Absperrungen vorbei wieder zurück ins Haus zu gehen. Als die Polizisten ihn zur Durchsetzung eines Platzverweises ins Gewahrsam bringen wollten, wehrte er sich. Mit angelegten Handfesseln brachten ihn die Beamten zur Wache. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung gelüftet hatte und keine Gefährdung mehr bestand, durfte der Mann wieder nach Hause gehen. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen des Widerstands und Beleidigung auseinandersetzen. Doch warum kam es überhaupt zur Rauchentwicklung in der Wohnung des 39-Jährigen? Laut Feuerwehr hatte er Essen in einer Pfanne anbrennen lassen. Ein offenes Feuer hätte es nicht gegeben.

PM der POL Duisburg vom 30.07.2019

 

Nordhorn (Niedersachsen): Angriff auf Polizeibeamte

Gestern Nachmittag ist es im Bereich des Stadtparks zu einem Angriff auf mehrere Polizeibeamte gekommen. Der 21-jährige Täter versuchte nach mehreren Sachbeschädigungen und einem Fahrraddiebstahl zu fliehen, konnte aber durch die eingesetzten Beamten festgenommen werden. Im Laufe der Festnahme versuchte der Mann die Beamten durch Schläge und Tritte zu verletzen. Darüber hinaus bespuckte er sie. Mindestens ein Beamter wurde durch die Auseinandersetzung leicht verletzt. Im weiteren Verlauf wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam gebracht, wo ein Atemalkoholtest einen Promille-Wert von 1,53 ergab.
Auf Grund eines möglichen Krankheitsbildes wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 30.07.2019

 

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei alltäglichem Einsatz

Zeugen meldeten einen alkoholisierten Fahrradfahrer. In der Folge mussten die Polizisten unterstützt werden.
Zeugen meldeten am Montag (29. Juli) um 16:00 Uhr einen Fahrradfahrer in der Mühlenstraße, der ihrer Ansicht nach nicht in der Lage war, sich auf dem Rad und geschweige denn, auf den Beinen zu halten. Für die Beamten eher ein Fall in der Sparte „Alltagseinsatz“. Dort eingetroffen nahmen sich eine Beamtin und ein Beamter der hilflosen Person (52) an. Im weiteren Verlauf setzten sie ihn in den Streifenwagen zwecks Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus. Das bemerkte eine 45-Jährige Bekannte des Mannes, die die polizeilichen Maßnahmen daraufhin massiv störte. Sie verhinderte die Weiterfahrt des Streifenwagens, in dem sie die Fahrertür aufriss und der Polizistin ins Lenkrad griff. Als die Fahrerin ausstieg, trat und schlug die 45-jährige Frau um sich. Die Polizisten überwältigten die Frau. Der 52-Jährige wurde nun ebenfalls renitent. Die Beamten mussten ihm mit Unterstützung weiterer Beamten Handfesseln anlegen. Dabei trat er einen Beamten. Beide schrien üble Beleidigungen gegenüber den Polizisten aus. Im Anzeigentext steht dazu: „Vorbeigehende Passanten, darunter auch Kinder, wurden auf die Situation aufmerksam und blieben fassungslos stehen.“
Beiden Personen entnahm ein Arzt Blutproben und die Beamten leiteten ein umfangreiches Strafverfahren ein. Fazit: Ein alltägliches Einsatzgeschehen endete mit viel Körpereinsatz und einem zerrissenen Diensthemd.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 30.07.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Mann beleidigt Rettungsdienst und Polizei

Rheda-Wiedenbrück (FK) – Am frühen Dienstagmorgen (30.07., 01.15 Uhr) wurde die Polizei über einen aufgebrachten Mann auf einem öffentlichen Fest am Meerweg informiert.
Der augenscheinlich stark alkoholisierte Mann gab zunächst an, mit bislang unbekannten Personen in eine körperliche Auseinandersetzung geraten zu sein. Aufgrund der daraus resultierenden Verletzungen sollte er vor Ort durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelt werden. Währenddessen beleidigte er die eingesetzten Kräfte fortwährend. Zudem sprach er Drohungen in ihre Richtung aus.
Mitarbeiter des vor Ort eingesetzten Sicherheitsdienstes mussten die Situation entschärfen.
Der auch den Polizeibeamten gegenüber sehr aggressive und beleidigende 25-jährige Rheda-Wiedenbrücker wurde bis zur erfolgten Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren, auch zu der ursprünglich stattgefundenen körperlichen Auseinandersetzung, wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 30.07.2019

 

Saalfeld Gorndorf (Thüringen): tätlicher Angriff, Beleidigung und Bedrohung gegenüber Polizeibeamten

Nachdem am 30.07.2019 kurz nach 01:00 Uhr der Polizei ein aggressiver Mann gemeldet wurde, welcher bei seiner Ex-Freundin Sturm geklingelt und im Außenbereich des Mehrfamilienhauses randaliert hatte, fuhren die eingesetzten Beamten folglich zur Einsatzadresse und nahmen Kontakt zu dem Mann auf. Es handelte sich um einen 30-Jährigen, welcher augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Nach Kontaktaufnahme trat der 30-Jährige den Beamten sofort aggressiv und provozierend gegenüber. Während des Gesprächs begann der Mann schließlich die Beamten zu beleidigen und drohte zeitgleich die Beamten sie „platt zu machen“. Kurze Zeit später ging der 30-Jährige schließlich auf einen Beamten zu und stieß ihn mit geballten Fäusten nach hinten weg. Danach ließ er von den Beamten ab. Durch diesen tätlichen Angriff wurde der Beamte nicht verletzt und bedurfte keiner ärztlichen Behandlung. Ein Atemalkoholtest wurde durch den 30-Jährigen vehement verweigert. Gegen den 30 jährigen Saalfelder wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 30.07.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Berauschter Ladendieb leistet Widerstand

Reichlich Ärger handelte sich gestern ein offenbar berauschter Ladendieb in Sonneberg ein. Zeuge beobachteten den Mann, wie er gegen 11.00 Uhr in einem Supermarkt Schnaps und eine Salami gestohlen haben soll. Mitarbeiter hielten den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest, da sich der Litauer vor Ort nicht ausweisen wollte. Als die Beamten den 36-Jährigen zur Identitätsfeststellung mit zur Dienststelle nahmen, versuchte dieser sich durch aktiven Widerstand zu wehren. Trotzdem fuhren die Beamten ihn zur Polizeiinspektion, wo seine Personalien erhoben und Anzeigen wegen des Verdachts des Ladendiebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt wurden. Verletzt wurde nach aktuellen Informationen niemand.

PM der LPI Saalfeld vom 30.07.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Verletztes Reh musste erlöst werden

Auf der Bundesstraße B 19 von in Richtung Bad Kissingen erfasste am Dienstag, gegen 00.30 Uhr, ein Daimler-Fahrer einen Rehbock, der von rechts die Fahrbahn querte. Das Tier blieb nach der Kollision verletzt liegen und musste durch zwei Schüsse aus der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden.

PM der PI Bad Kissingen vom 30.07.2019

 

Burkardroth (Bayern): Reh musste erlöst werden

Der Polizeiinspektion Bad Kissingen wurde am Montagmittag ein verletztes Reh im Straßengraben auf der Staatsstraße St 2430 gemeldet. Eine Streifenbesatzung begab sich zur Örtlichkeit. Dort musste das verletzte Reh mit einem Schuss aus der Dienstpistole erlöst werden.

PM der PI Bad Kissingen vom 30.07.2019

 

Kaarst (Nordrhein-Westfalen): Polizisten bei Kontrolle verletzt – Aggressiver 24-Jähriger ohne Führerschein, aber mit Alkohol unterwegs

Am frühen Dienstagmorgen (30.07.), gegen 04:45 Uhr, beabsichtige eine Streife der Polizei auf dem Parkplatz „Am Kaarster See“, den Fahrer eines verdächtigen Ford zu kontrollieren. Mit der Maßnahme, der Personalienüberprüfung konnte sich der 24-Jährige aus Kaarst offensichtlich überhaupt nicht anfreunden. Noch während der Überprüfung wurde die Stimmung des jungen Mannes immer aggressiver.
Er sperrte sich gegen die Maßnahmen der Polizisten. Es kam zu einer Rangelei, in dessen Verlauf der Kaarster die Ordnungshüter körperlich attackierte und auch verletzte, so dass ein Polizist im Anschluss keinen Dienst mehr versehen konnte. Nur mit Mühe gelang es, den Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Dazu mussten ihm die Beamten Handfesseln anlegen.
Während der Überprüfung des 24-Jährigen aus Kaarst, stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Vortest ergab einen Wert, der deutlich über dem des Erlaubten lag. Zudem kam heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ein Arzt entnahm ihm die erforderlich gewordene Blutprobe. Der 24-Jährige wird sich demnächst wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 30.07.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Arbeit für die Polizei auf dem Volksfest

Alle Hände voll zu tun hatten die im Rahmen des Heilbronner Volksfestes eingesetzten Polizeibeamten am Abend des Montags. Harmlos war der Streit eines Ehepaares. Die beiden stritten sich ausgerechnet auf dem Volksfest aufgrund privater Vorkommnisse. Einer Polin, die als Gast auf dem Fest war, wurde der Geldbeutel gestohlen. Ein 20-Jähriger hatte aufgrund zu hohem Alkoholgenuss seine Kinderstube vergessen und erhielt wegen seines Benehmens einen Platzverweis. Da er diesen nicht akzeptierte musste er das Festzelt mit einer Zelle tauschen. Vorher mussten ihn die Ordnungshüter allerdings überwältigen und ihm Handschließen anlegen, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille. Übel war das Verhalten einer Gruppe, deren Mitglieder gegen 23.30 Uhr am Eingang Theresienstraße/Bahnhofstraße einen 17-Jährigen zusammenschlugen und auch auf den am Boden Liegenden eintraten. Er kam mit leichten Verletzungen davon, weil ihm die Flucht gelang. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, ist unklar.

PM des PP Heilbronn vom 30.07.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Drei Verletzte im Asylbewerberheim

Drei Männer erlitten bei einer Auseinandersetzung im Heilbronner Asylbewerberheim in der Austraße leichte Schnittverletzungen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ging ein 22-Jähriger aus Gambia aus noch nicht bekanntem Grund mit einer abgeschlagenen Glasflasche auf zwei Landsleute los. Dabei erlitten die beiden Angegriffenen und aufgrund ihrer Gegenwehr auch der Angreifer Verletzungen. Da sich der wütende Mann auch von der eintreffenden Polizei nicht beruhigen ließ, musste er von den Beamten zu Boden gebracht werden. Als ihm Handschließen angelegt worden waren, spuckte er nach den Polizisten, weshalb ihm zum Transport in eine Zelle eine Spuckschutzhaube übergezogen wurde.

PM des PP Heilbronn vom 30.07.2019

 

Frankfurt-Riederwald (Hessen): 23-Jähriger festgenommen

Am Montag, den 29. Juli 2019, gegen 07.40 Uhr, erhielt die Polizei mehrere Anrufe die besagten, dass sich in der Rümelinstraße eine Person befände, welche an dort geparkten Pkw die Außenspiegel abtreten würde.
Eine Person, auf die die Personenbeschreibung passte, konnte dann am Engelsplatz festgenommen werden. Noch während der Anzeigenaufnahme meldeten sich weitere Geschädigte. So soll der Tatverdächtige einem Radfahrer mit der Faust gegen die Schulter geschlagen haben und er soll auf die Motorhaube eines verkehrsbedingt haltenden Pkw gesprungen sein. Andere Personen soll er mit Steinen beworfen, einen Mann mit dem Tode bedroht haben. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auf dem Revier verhielt er sich äußerst aggressiv und beschimpfte und beleidigte die Beamten. Insgesamt wurden 12 beschädigte Pkw und ein beschädigtes Motorrad festgestellt. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der tatverdächtige 23-Jährige wieder entlassen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 30.07.2019

 

Steinheim an der Murr (Baden-Württemberg): 35-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

Das Polizeirevier Marbach am Neckar ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und anderem gegen einen 35 Jahre alten Mann, der am Montagabend mit einem schwarz-roten Rennrad zwischen Großbottwar und Steinheim an der Murr unterwegs war.
Der Rennradfahrer war gegen 19.30 Uhr einem Zeugen aufgefallen, der selbst im PKW unterwegs war. Er beobachtete wie der Zweiradfahrer auf seinem Weg von Großbottwar auf die Kreisstraße 1702 und dann weiter über Kleinbottwar nach Steinheim an der Murr mehrfach über die Mittellinie auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Zeuge, der die Polizei alarmiert hatte, folgte dem 35-Jährigen bis nach Steinheim, wo der Tatverdächtige dann versuchte nach hinten auszutreten, um das Fahrzeug seines Verfolgers zu treffen. Im Bereich der Höpfigheimer Straße hielt der 35-Jährige schließlich an, entblößte sich und zeigte sein Geschlechtsteil vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern. Dann verschwand er mitsamt seinem Fahrrad im Vorraum einer Bankfiliale.
Die alarmierten Polizeibeamten stellten beim Betreten des Vorraums sofort Alkoholgeruch fest. Sie nahmen den 35-Jährigen vorläufig fest und wollten ihn zum Polizeirevier Marbach am Neckar bringen. Doch der Mann verweigerte jegliche Kooperation und leistete schlussendlich Widerstand, so dass die Beamten den Mann zu Boden bringen mussten, um ihm die Handschließen anlegen zu können. Nachdem der Tatverdächtige im Streifenwagen herumspuckte, musste ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Außerdem beleidigte der 35-Jährige, der vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, die anwesenden Polizisten. Der Mann musste sich im weiteren Verlauf einer Blutentnahme unterziehen und wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Zeugen und Personen, die durch die Fahrweise des Rennradfahrer gefährdet bzw. anderweitig durch ihn geschädigt wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 30.07.2019

 

Nürnberg (Bayern): Drogenkontrolle endete mit Widerstand

Ein 36-jähriger Mann leistete zahlreichen Beamten der Nürnberger Polizei am Montagnachmittag (29.07.2019) am Hauptbahnhof erheblichen Widerstand. Vorausgegangen war eine Personenkontrolle.
Der 36-Jährige sollte gegen 17:15 Uhr einer allgemeinen Personenkontrolle am Nürnberger Hauptbahnhof unterzogen werden. Dabei entdeckten die Beamten in seinem Mund einige Plomben, die, wie sich hinterher herausstellte, mit Drogen gefüllt waren.
Zum Zwecke der weiteren Sachbearbeitung wurde der nun Beschuldigte vorläufig festgenommen und sollte zur Dienststelle gebracht werden.
Plötzlich jedoch leistete der Mann erheblichen Widerstand, versuchte dabei sogar, einen Beamten zu beißen. Am Ende brauchte es mehrere Beamte – u.a. auch Kollegen der Bundespolizei -, um ihn zu überwältigen und letztlich auch zu fesseln. Erst danach konnten weitere Maßnahmen durchgeführt werden.
Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen entdeckten die Beamten ein sog. Einhandmesser sowie ein Nunchaku, die nach den Bestimmungen des Waffenrechts verbotene Gegenstände sind. Sie wurden sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Wohnungsdurchsuchung beim Beschuldigten an. Dabei traf man auf eine weitere Person, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Besitz von Drogen war. Eine kleinere Menge Heroin, die ebenfalls aufgefunden wurde, konnte man dem 36-jährigen Beschuldigten zuordnen.
Bei dem Einsatz verletzten sich drei Polizeibeamte leicht. Sie blieben weiterhin dienstfähig. Gegen den 36-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Außerdem muss er sich wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 30.07.2019

 

Löffingen (Baden-Württemberg): Ordnungsstörungen durch pöbelnde, stark alkoholisierte Jugendliche

In der Nacht von Montag auf Dienstag (29./30.07.2019) verhielten sich zwischen 23.30 Uhr und 01.45 Uhr zeitweise über 20 Jugendliche im Bereich der Festhallen-/Kirchstraße und Bittengasse fortdauernd provokant und aggressiv unter anderem gegenüber anderen Besuchern des Bürgerfestes und dort eingesetzten Security-Kräften.
Anfangs einschreitende Beamte des Polizeireviers Titisee-Neustadt mussten durch weitere Streifen umliegender Polizeidienststellen bei der Kontrolle, der sehr aggressiv, pöbelnd und laut herumgrölenden Gruppe Jugendlicher, Heranwachsender und junger Erwachsener verstärkt werden. Bei der Personenkontrolle wurde die Beamten beschimpft und beleidigt. Während der Zuführung der Verstärkungskräfte entfernten sich einzelne Personen, so dass noch die Personalien von insgesamt 19 Personen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren festgestellt werden konnten. Ein 16- und zwei 17 Jahre alte Jugendlichen wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen und anschließend den jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben. 13 Personen wurden Platzverweise erteilt und gegen vier Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Offenkundige Ursache für derart aggressives Verhalten war der hohe Alkoholisierungsgrad bei nahezu allen kontrollierten Personen zwischen einem und fast zwei Promille Atemalkoholkonzentration.
Die Beamten des Polizeipostens Löffingen haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise bitte an den Polizeiposten Löffingen (Tel. 07654 806060) oder das Polizeirevier Titisee-Neustadt (Tel. 07651 93360).

PM des PP Freiburg vom 30.07.2019

 

Kürten (Nordrhein-Westfalen): Nach Streit und Widerstand im Gewahrsam gelandet

Ein 35-jähriger Kürtener ist gegenüber seinen Mitbewohnern handgreiflich geworden und leistete bei der Ingewahrsamnahme Widerstand.
Der Tatverdächtige kehrte gestern (29.07.) gegen 12:20 Uhr alkoholisiert und mit aggressiver Stimmung zu seiner Wohngemeinschaft zurück. Es kam zum Streit zwischen ihm und seinen Mitbewohnern, woraufhin der Beschuldigte einige Einrichtungsgegenstände beschädigte und seine Mitbewohner mit einer Glasscherbe bedrohte.
Der 35-Jährige stand merklich unter Alkoholeinfluss und beruhigte sich auch nach dem Eintreffen der Polizeibeamten nicht. Er beleidigte und bedrohte nun auch die eingesetzten Beamten, woraufhin er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Beim Transport zur Polizeiwache beleidigte und bedrohte er die Polizisten fortlaufend und trat und spuckte nach ihnen. Es wurde glücklicherweise kein Beamter verletzt.
Nach Entnahme einer Blutprobe auf der Polizeiwache Bergisch Gladbach gab der Beschuldigte den Konsum von Betäubungsmittel zu. Am Abend konnte er das Gewahrsam wieder verlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 30.07.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auseinandersetzung

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße hielten Zeugen einen 40-jährigen Stendaler fest, welcher geschlagen hatte. Bei Eintreffen der Polizei mussten die Polizisten den alkoholisierten Mann fesseln, da er sich nicht beruhigen konnte. Im Polizeirevier wurde eine Blutprobe entnommen zum Nachweis seines Alkoholpegels. Die gesamten Maßnahmen begleitete der Beschuldigte mit dauerhaftem Widerstand. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann in ein Fachkrankenhaus eingewiesen. Jetzt erwarten den Stendaler mehrere Strafverfahren für die Gewaltdelikte. Ein Polizeibeamter verletzte sich bei den Maßnahmen leicht.

PM des PRev Stendal vom 30.07.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Obdachloser bei Einbruch ertappt – Widerstand gg. Polizeibeamte

Mehrere Zeugen beobachten am Montagabend einen 36-jährigen Mann, der offensichtlich versuchte in mehrere Objekte in der Luckenberger- und Bauhofstraße einzudringen. Als er dabei war ein in der Bauhofstraße ein Kellerfenster aufzubrechen, kamen die alarmierten Polizisten der Inspektion Brandenburg hinzu und hinderten den 36-jährigen Brandenburger daran. Er war augenscheinlich stark alkoholisiert, schien verwahrlost und trat sofort aggressiv den Beamten gegenüber. Diese wollten den Mann dann zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam nehmen. Dabei leistete er massiven Widerstand. Er versuchte sich unter anderem aus einem Festhaltgriff der Polizisten zu winden und sperrte sich beim Anlegen der Handfesseln. Dabei beleidigte er die Polizisten ununterbrochen. Selbst als er sich bereits im Polizeigewahrsam befand, fühlte sich der 36-Jährige noch ermutigt seinen Arm zum Hitlergruß zu erheben und die Beamten beleidigend zu betiteln. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,43 Promille. Nach seiner Ausnüchterung, und einer erkennungsdienstlichen Behandlung, wurde der Mann dann am Dienstagvormittag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

PM der PD Brandenburg West vom 30.07.2019

 

Ettlingen (Baden-Württemberg): Zwei leicht verletzte Polizisten nach Widerstand

Der Polizei wurde Dienstagnacht eine körperliche Auseinandersetzung in der Asylunterkunft in Ettlingen gemeldet. Bei Eintreffen der Streife kurz nach 01.00 Uhr befanden sich mehrere Personen im Hof unter denen es zu Streitigkeiten gekommen war. Ein 21-jähriger Afghane warf Stühle vom Eingangsbereich aus in den Hofraum und wollte auf seine Kontrahenten losgehen. Als er von der Streife davon abgehalten werden sollte, rempelte er die Beamten an und ließ sich nicht beruhigen. Daraufhin sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich heftig und trat nach einem Beamten, der am Kopf getroffen wurde. Nur mit Unterstützung einer weiteren Streife konnten dem aggressiven Mann Handschließen angelegt werden. Zwei 21 und 22 Jahre alte Afghanen provozierten die Beamten und versuchten ihren Landsmann loszureißen. Dies konnte unterbunden werden. Alle drei Männer wurden auf die Wache gebracht. Durchgeführte Alcomattests ergaben Atemalkoholkonzentrationen zwischen 1,1 und 2 Promille. Durch die Widerstandshandlungen des 21 Jährigen wurden zwei Beamte leicht verletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 30.07.2019

 

Berlin/Pankow: Mann randaliert und springt ins Gleisbett

Nachdem ein Mann in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg in ein Gleisbett sprang, kam er mit Stromverletzungen in ein Krankenhaus. Bisherigen Erkenntnissen zufolge wollten Mitarbeiter der BVG gegen 1 Uhr den U-Bahnhof Schönhauser Allee schließen. Ein 26-Jähriger soll sich jedoch geweigert haben, den Bahnhof zu verlassen und mehrfach versucht haben, einen der Mitarbeiter gegen den Kopf zu schlagen. Anschließend soll der Angreifer ins Gleisbett gesprungen sein und dabei einen Stromschlag erlitten haben. Er war jedoch ansprechbar. Die BVG-Mitarbeiter alarmierten Feuerwehr und Polizei. Nachdem der Strom im Gleisbett abgestellt worden war und der 26-Jährige mehreren Aufforderungen, das Gleisbett zu verlassen, nicht nachgekommen war, sprangen die Polizisten zu ihm hinunter, um ihn von den Gleisen zu holen. Nun versuchte der Mann erneut, die eingesetzten Beamten mit Schlägen anzugreifen. Diese überwältigten und brachten ihn auf den Bahnsteig. Bei einer Durchsuchung wurden in seiner Jacke Drogen gefunden und beschlagnahmt. Der 26-Jährige wurde aufgrund des Stromschlages in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Gegen ihn wird nun wegen versuchter Körperverletzung, Widerstands und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM des PP Berlin vom 30.07.2019

 

Mühlacker (Baden-Württemberg): Streitigkeit eskaliert

Aufgrund immer wiederkehrender Streitigkeiten in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Hauffstraße in Mühlacker, wurde die Polizei mehrfach hinzugerufen. Wohingegen bei den anfänglichen Streitereien die Situation vor Ort schnell geschlichtet werden konnte, kam es gegen 23:10 Uhr zu einem etwas größeren Polizeieinsatz.
Eine 21-jährige Frau sowie ein 26- und ein 28-jähriger Mann waren so sehr auf die Streitsituation fixiert, dass sie den Weisungen der Polizeibeamten nicht nachkamen. Infolgedessen wurden alle drei Personen in Polizeigewahrsam genommen. Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden nicht verletzt. Weshalb es zu den Streitereien gekommen war, ist bislang noch nicht bekannt.

PM des PP Karlsruhe vom 30.07.2019

 

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Mann beleidigt Polizisten nach Kontrolle

Bei der Überprüfung eines Mannes gestern Abend an einem Strand in Grunewald, beleidigte dieser Polizisten unter anderem mit volksverhetzenden Worten. Gegen 22.30 Uhr bemerkte die Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei an der Havelchaussee in Höhe der Wasserskistrecke Feuerschein am Strand und ging an Land. Dort trafen die Beamten den 63-Jährigen an einem Lagerfeuer sitzend an und forderten den Mann auf, die Flammen wegen der sehr hohen Waldbrandgefahr zu löschen. Der Angesprochene zeigte sich wenig einsichtig und löschte das Feuer unter Protest. Als die Wasserschutzstreife sich nach den polizeilichen Maßnahmen und der Aufnahme der Personalien entfernte, rief der 63-Jährige ihnen lautstark Beleidigungen und volksverhetzende Parolen nach. Er wird sich nun wegen Herbeiführen einer Brandgefahr, Volksverhetzung und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Berlin vom 30.07.2019

 

Donauwörth (Bayern): Beleidigung

Am Montag kurz vor 13.00 Uhr wurde die Polizei zu einem stark betrunkenen Mann in der
Schodererstraße gerufen. Der 52jährige befand sich im Freien vor einer Bäckereifiliale und konnte
sich sichtlich nicht mehr auf den Beinen halten. Weil er in diesem Zustand eine Gefahr für sich
selbst darstellte, versuchte die Streife, Angehörige zu finden, die sich um ihn kümmern könnten.
Dessen betagten Eltern aus dem Lechgebiet sahen sich aber nicht in der Lage, den amtsbekannten
Alkoholiker zu versorgen. Als die Polizei deshalb einen Schutzgewahrsam des Mannes
durchführen musste, kam es in der Folge zu mehreren massiven Beleidigungen an die damit
befassten Beamten. Nach mehreren Stunden in der Arrestzelle und einer damit verbundenen
Reduzierung der Alkoholisierung wurde der 52jährige wieder entlassen.

PM der PI Donauwörth vom 30.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Rettungsdienst angepöbelt und geschlagen

Medizinische Notfälle ereignen sich jederzeit und überall. Dabei ist es den Notfällen auch egal, welche Beschaffenheit die Straßen haben, in denen sich die Menschen befinden, die Hilfe brauchen. So kommt es in Städten mitunter vor, dass Rettungssanitäter in kleine, schmale Straßen gerufen werden, in denen die Parksituation eng bemessen ist. So geschah es auch gestern im Leipziger Stadtteil Leutzsch, als ein Notarzt in die Bischofstraße gerufen wurde. Die Sanitäter hatten keine Zeit, nach einem Parkplatz zu suchen und stellten ihren Wagen neben den bereits parkenden Fahrzeugen ab. Dieser Umstand verärgerte einen Pkw-Fahrer (68) derart, dass er mit einem Rettungssanitäter (43) in einen Streit geriet. Der Fahrer des schwarzen Opel Insignia geriet so sehr in Rage, dass er dem 43-Jährigen ins Gesicht schlug. Daraufhin trat er aufs Gas und hielt direkt auf einen zweiten Rettungsassistenten (38) zu, der soeben dabei war, den Rettungswagen zu beladen. Im letzten Moment drehte er sich um, erkannte die Gefahr und konnte nur mit einem hastigen Sprung zur Seite einer Kollision ausweichen. Hiernach verschwand der Opel-Fahrer. Die Sanitäter hatten sich jedoch sein Kennzeichen notiert und umgehend die Polizei informiert. Die wiederum traf den eigenwilligen und aggressiven 68-Jährigen zu Hause an und verbrachte insgesamt zwei Stunden mit der Sachverhaltsaufnahme vor Ort, was nicht zuletzt dem uneinsichtigen Verhalten des Mannes zuzusprechen war. Letzten Endes wird nun wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr, der Körperverletzung und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 30.07.2019

 

Empfingen (Baden-Württemberg): Mann auf dem Dach des Kindergartens

Ein Mann ist am Montagabend auf das Dach des Kindergartens in der Straße „Reichhalden“ geklettert. Der betrunkene 24-Jährige drohte abzustürzen und löste einen Einsatz von Rettungskräften und Polizei aus. Durch gemeinsamen Einsatz konnte der Mann dazu gebracht werden das Dach zu verlassen. Da er im Anschluss versuchte zu flüchten, musste er durch Polizeibeamte festgenommen werden. Ein Beamter verletzte sich hierbei leicht. Der 24-Jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Tuttlingen vom 30.07.2019

 

Eschenbach i.d.OPf. (Bayern): Polizeibeamter bei Auseinandersetzung verletzt

Bei einer Auseinandersetzung mit einem renitenten Jugendlichen wurde am späten Sonntagnachmittag auf dem Gelände des Rußweiherbades in Eschenbach ein Polizeibeamter verletzt.
Gegen 17.45 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Eschenbach i.d.Opf. ein Anruf eines Bediensteten des Rußweiherbades. Er teilte mit, dass mehrere Jugendliche sich ungebührend verhalten würden. Es sei ihnen bereits ein Platzverweis ausgesprochen worden, den sie nicht befolgten.
Da die Eschenbacher Beamten bei der Dienststelle in einer anderen Sachbehandlung gebunden waren und auch die benachbarten Inspektionen nicht zeitnah eine Streife zur Verfügung hatten, musste der Anrufer zunächst um etwas Geduld gebeten werden.
Da etwas Zeit später in einem erneuten Anruf mitgeteilt wurde, dass die Jugendlichen noch immer keine Ruhe geben würden, fuhr zunächst ein Beamter der PI Eschenbach zum Einsatzort an, um ein klärendes Gespräch mit den betroffenen Personen zu führen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch bereits eine weitere Streife auf den Weg zum Einsatzort gemacht.
Während der Befragung zeigten sich die jungen Leute bis auf einen Jugendlichen einsichtig und gaben auch bereitwillig ihre Personalien an. Lediglich ein 14-Jähriger wollte den Sinn der polizeilichen Maßnahme nicht einsehen und verweigerte die Feststellung seiner Identität. Als sein mitgeführter Rucksack nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, wurde er zunehmend aggressiver und kickte das Gepäckstück weg. Beim Versuch des Polizeibeamten ihn festzuhalten, schlug er wild um sich und es entstand ein Handgemenge, das sich dann unter den Augen weiterer Badegäste auf dem Boden fortsetzte.
Als dem Beamten schließlich Bademeister und ein weiterer Polizeibeamter, der sich privat auf dem Freibadgelände aufhielt, zu Hilfe kam, konnte der junge Mann überwältigt werden. Er wurde zur Polizeiinspektion Eschenbach verbracht und nach erfolgter Sachbehandlung einem Erziehungsberechtigten übergeben.
Der Polizist zog sich bei der Auseinandersetzung Verletzungen an Knie und Rücken zu. Der 14-Jährige und der zu Hilfe gekommene Beamte blieben unverletzt.
Nun hat der Jugendliche mit einer Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Hausfriedensbruch zu rechnen.
Aller Voraussicht nach wird er auf absehbare Zeit auf dem Freibadgelände nicht mehr geduldet sein. Die Stadt Eschenbach erwägt ein längerfristiges Hausverbot gegen ihn auszusprechen.

PM der PI Eschenbach i.d.OPf. vom 30.07.2019

 

München (Bayern): Brand im Dachbereich der Polizeiinspektion 29

Am Freitagabend entstand im Dachbereich des von der Polizeiinspektion 29 München genutzten Gebäudes aus noch unklarer Ursache ein Brand, bei dem nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von mindestens 300.000 Euro entstand.
Am Freitag, 26.07.2019, kurz vor 18:00 Uhr teilte eine Passantin auf der Wache der in der Meglingerstraße angesiedelten Polizeiinspektion 29 mit, dass sie auf dem Dach des fünfstöckigen Gebäudes Rauchentwicklung bemerkt hatte. Tatsächlich war dort ein Brand entstanden, weshalb die Feuerwehr alarmiert und das komplette Gebäude evakuiert wurde.
Ein Polizeibeamter der PI 29 atmete im Zuge der Räumung des Gebäudes Rauchgase ein und muss ärztlich behandelt werden.
Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten über mehrere Stunden an. Dabei konnte die Ausweitung des Feuers vom unmittelbar betroffenen Dachgeschoss auf darunterliegende Etagen verhindert und der Brand letztendlich gegen 01:00 Uhr gelöscht werden. In dem Gebäude werden die unteren Etagen polizeilich genutzt, in den oberen Stockwerken befinden sich Büroräume privater Firmen.
Der Wachbetrieb der Polizeiinspektion 29 wurde am Wochenende bis auf weiteres eingestellt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich mit ihren Anliegen vorläufig an die umliegenden Polizeiinspektionen zu wenden. In dringenden Fällen ist der Polizeinotruf 110 rund um die Uhr erreichbar.
Mit den Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Brandursache wurde die Kriminalpolizei Erding betraut, die noch am Freitagabend erste Ermittlungsmaßnahmen an der Brandörtlichkeit traf. Nachdem die Brandstelle zunächst nicht betretbar war, setzten die Brandermittler ihre Untersuchungen am Samstag sowie am Montag fort. Die Brandausbruchstelle konnte auf der im obersten Stockwerk vorhandenen Dachterrasse lokalisiert werden.
Zur Ermittlung der Brandursache wurde ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen.

PM des PP Oberbayern Nord vom 30.07.2019

 

Kempten (Bayern): Renitente Ladendiebin

Am Montagabend, gegen 19:40 Uhr, wurde der Polizei Kempten ein Ladendiebstahl einer Flasche Vodka und einer Flasche Limo im Forum Allgäu mitgeteilt. Vor Ort konnte eine amtsbekannte 17-Jährige angetroffen, welche sich gegenüber dem Laden-Personal und den Polizeibeamten derart unkooperativ verhielt, dass sie gefesselt werden musste. Hierbei wehrte sich die Tatverdächtige und schlug nach den Polizeibeamten. Bei der Verbringung der jungen Ladendiebin auf die Dienststelle beleidigte diese die eingesetzten Polizeibeamten und versuchte sich aus den Handfesseln zu befreien. Die Tatverdächtige wurde auf der Polizeiinspektion Kempten ihrer Mutter übergeben und muss sich nun neben der Anzeige wegen des Ladendiebstahls einem Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten und Beleidigung verantworten. Die Tatverdächtige war zur Tatzeit stark alkoholisiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.07.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Aggressive Ladendiebin

Am Nachmittag des 29.07.2019 wurde die Polizei Kaufbeuren zu einem Ladendiebstahl ins Buroncenter gerufen. Eine 37-jährige Frau steckte mehrere Schmuckstücke im Wert von knapp 28 Euro in die Tasche und wurde vom Ladendetektiv dabei beobachtet. Im Büro schlug diese dann einer Mitarbeiterin ins Gesicht und beleidigte die Angestellten. Die Polizeistreife musste die aggressive Dame fesseln, um weitere Angriffe zu verhindern. Dabei leistete Sie leichten Beamten Widerstand und beleidigte die Beamten. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Beschuldigte am selben Tag schon zwei Einsätze bei der Polizei Kaufbeuren auslöste. Sie erwartet nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.07.2019

 

Wien: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Vorfallszeit: 29.07.2019 / Vorfallsort: 15., Löhrgasse
Sachverhalt: Beamte der Bereitschaftseinheit wollten am 29. Juli 2019 um ca. 14.30 Uhr einen 25-jährigen Mann kontrollieren, der mit seinem Fahrzeug zuvor mehrfache Verwaltungsübertretungen gesetzt hatte. Bereits bei der Lenker- und Fahrzeugkontrolle beschimpfte der österreichische Staatsbürger die Polizisten massiv und versuchte in weiterer Folge auch vom Anhalteort wegzugehen. Bei einem erneuten Anhalteversuch schlug der 25-Jährige mit der Faust auf einen Beamten ein, der dadurch verletzt wurde. Der Lenker wurde vorläufig festgenommen und wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Wien vom 30.07.2019

 

Bezirk Braunau a.I. (Oberösterreich): Mopedlenker flüchtete vor Polizei

Im Zuge des Außendienstes bemerkten Braunauer Polizisten am 30. Juli 2019 gegen 11:30 Uhr auf der Salzburger Straße in Braunau am Inn ein Moped ohne Kennzeichen. Die Beamten nahmen sofort mittels Blaulicht und Folgetonhorn die Verfolgung auf. Als der Mopedlenker die Polizisten bemerkte, beschleunigte er und versuchte zu flüchten. Bei der Flucht kam es zu mehreren gefährlichen Situationen, da der Mopedlenker zahlreiche Verkehrszeichen missachtete und völlig rücksichtlos unterwegs war. Im Bereich von Neukirchen an der Enknach durchbrach der Mopedlenker eine Straßensperre der Polizei und gefährdete dabei mehrere Beamte, die sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnten. Schlussendlich endete die Verfolgungsjagd in Neukirchen an der Enknach, da der Mopedlenker mit einem Zivilauto der Polizei kollidierte. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Bei dem Mopedlenker handelte es sich um einen 18-Jährigen aus dem Bezirk Braunau am Inn. Bei der Einvernahme gab der 18-Jährige an, dass er Angst vor den Folgen einer Anzeige hatte, da das Moped nicht zum Verkehr zugelassen sei und außerdem viel zu schnell gehen würde. Der junge Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis und bei der BH Braunau am Inn angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 30.07.2019

 

Großenhain (Sachsen): Unfall unter Alkohol verursacht – Widerstand geleistet

Zeit: 29.07.2019, 23.20 Uhr / Ort: Großenhain
Der Fahrer (56) eines Citroen wurde auf einem Parkplatz an der Käthe-Kollwitz-Straße von Polizisten des Revier Großenhain dabei beobachtet, wie er beim Einparken einen Opel Corsa zweimal beschädigte.
Die Beamten kontrollierten den 56-Jährigen anschließend und stellten bei ihm knapp 1,9 Promille Alkohol fest. Sein Führerschein wurde in Verwahrung genommen und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Bei dieser leistete der Mann Widerstand. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
Der Mann muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Widerstands verantworten.

PM der PD Dresden vom 30.07.2019

 

Heilbad Heiligenstadt (Sachsen): Rettungskräfte angegriffen

Eigentlich wollten die Sanitäter auf einem Rettungswagen am Montagabend im Kurpark nur helfen. Doch dabei wurden sie von einem 19-jährigen Mann aus Syrien körperlich attackiert. Der angetrunkene Mann trat nach den Männern beleidigte und bespuckte sie mehrfach. Auch die hinzugerufenen Polizisten wurden von dem Mann als Arschloch, Wichser und Hurensohn beleidigt. Der Mann kam in über Nacht in Gewahrsam, Anzeige wurde erstattet.

PM der LPI Nordhausen vom 30.07.2019

Erfurt (Thüringen): Betrunkener greift Polizisten an

Nach einer Mitteilung über einen alkoholisierten Mann, der in der Melchendorfer Straße auf geparkte Fahrzeuge einschlagen soll, kam eine Streifenbesatzung des Inspektionsdienstes Süd zum Einsatz. Als die Beamten den Mann stellten, versuchte dieser einen der Beamten zu schlagen. Der konnte den Angriff aber abwehren und den Mann überwältigen und fesseln. Da der stark alkoholisierte Mann keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte und der deutschen Sprache nicht mächtig war, wurde er zur Dienststelle gebracht. Während der Fahrt griff der Mann trotz gefesselter Hände den anderen Beamten an, so dass er erneut zur Räson gebracht werden musste. Nach geraumer Zeit hatte sich der Mann beruhigt und war willens, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Dieser ergab dann einen Wert von immer noch weit über 3 Promille. Anschließend konnten noch die Personalien des Mannes festgestellt werden; es handelte sich um einen 36-jährigen Gastarbeiter. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen versuchter Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in zwei Fällen gefertigt. Die Beamten wurden nicht verletzt.

PM der LPI Erfurt vom 29.07.2019

 

Aalen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Bis zum nächsten Morgen musste ein 41-Jähriger in Polizeigewahrsam bleiben, nachdem er sich am Sonntagabend gründlich daneben benommen hatte. Beamte des Polizeireviers Aalen kontrollierten gegen 22.30 Uhr in der Stuttgarter Straße ein Fahrzeug samt Insassen. Der 41-Jährige, der auf dem Beifahrersitz saß, provozierte die Polizeibeamten von Anfang an. Der Mann, der sichtlich alkoholisiert war, stieg aus dem Fahrzeug aus und beleidigte die eingesetzten Beamten. Auf Anforderung wieder in den Pkw zu steigen, reagierte er nicht, sondern wurde zusehends aggressiver. Nachdem der 41-Jährige sich weiterhin unbelehrbar zeigte, wurde er mit zur Dienststelle genommen. Während der Fahrt spuckte er einen Beamten an und stieß weitere Beleidigungen aus. Da nicht davon auszugehen war, dass der 41-Jährige sein Verhalten ändern wird, wurde der Gewahrsam angeordnet.

PM des PP Aalen vom 29.07.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb leistet Widerstand

Am späten Freitagabend (26.07., 23.40 Uhr) meldeten Zeugen einen Ladendieb an der Strengerstraße.
Nachdem der Mann aus einem Kiosk Alkohol stehlen wollte, wurde er durch die Zeugen angesprochen. Er sollte den Laden verlassen. Er versuchte mehrfach wieder in den Laden zurückzukehren. Daraufhin riefen die Zeugen die Polizei.
Auch im Beisein der eingetroffenen Polizeibeamten verhielt sich der merkbar alkoholisierte Mann nicht kooperativ.
Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der in Gütersloh wohnende junge Mann in Gewahrsam genommen werden. Dagegen sperrte er sich.
Nach erfolgter Ausnüchterung wurde der 24-Jährige wieder nach Hause entlassen.
Ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Widerstands und des Ladendiebstahls wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 29.07.2019

 

Crailsheim-Onolzheim (Baden-Württemberg): Junger Mann randaliert und kommt in Gewahrsam

Am frühen Sonntagmorgenkurz nach 1:00 Uhr randalierte ein 19-Jähriger vor einer Wohnung in der Aalener Straße. Als die alarmierten Streifenbeamten dort eintragen, fing der Mann an die Polizisten zu beleidigen und stieß ihnen gegenüber Drohungen aus.
Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zum Revier, wie auch auf der Dienststelle hielten die Tiraden und Ausfälle des Mannes an. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren zu.

PM des PP Aalen vom 29.07.2019

 

Crailsheim (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert an Tankstelle

Ein 30 Jahre alter Mann bekam am frühen Sonntag kurz vor 4:00 Uhr keinen Alkohol mehr an einer Tankstelle in der Straße Alter Postweg.
Daraufhin fing der Mann an zu randalieren. Die eingesetzten Beamten ging der Mann ebenfalls in aggressiver Weise an. Als er anfing Gegenstände in Richtung der Polizisten zu werfen, musste Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt werden. Mehrere Beamte waren notwendig, den aggressiven Mann unter Kontrolle zu bringen. Dabei wurde der Randalierer selbst leicht am Kopf verletzt. Auch zwei Beamte wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

PM des PP Aalen vom 29.07.2019

 

Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Zwischen Samstag, 23:44 Uhr und Sonntag, 00:00 Uhr wurde ein in der Steinbacher Straße abgestellter Streifenwagen von Unbekannten beschädigt. Das Auto wurde zerkratzt und Teile abgerissen. Der Sachschaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen.
Die Polizei Schwäbisch Hall bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0791 400-0.

PM des PP Aalen vom 29.07.2019

 

Bremervörde (Niedersachsen): Ärger im Schwimmbad – Polizisten von 24-Jährigem beleidigt

Beamte der Bremervörder Polizei haben am Sonntagnachmittag einen 24-jährigen Mann aus dem Familienbad Delfino an der Straße Am Lagerberg herausgeholt. Dem Gnarrenburger war vermutlich die Hitze zu Kopf gestiegen. Nachdem er vom Schwimmmeister mehrfach erfolglos aufgefordert worden war, das Schwimmbad zu verlassen, wurde die Polizei eingeschaltet. Als die Beamten das Hausrecht durchsetzten, wurden sie von dem jungen Mann beleidigt. Er muss sich jetzt wegen eines Hausfriedenbruchs und der üblen Worte gegen die eingesetzten Polizisten verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 29.07.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten

Am Sonntag, den 28.07.2019 fuhr ein 23-jähriger Mann aus Guinea-Bissau mit seinem Fahrrad in der Coquisstraße gegen einen Polizeibeamten um sich so einer möglichen Kontrollmaßnahme zu entziehen.
Im Rahmen einer Kontrollmaßnahme im Bereich des Strubeparkes sollte gegen 19:10 Uhr eine siebenköpfige Personengruppe durch Polizeibeamte kontrolliert werden. Als sich die Einsatzkräfte der Personengruppe näherten, flüchteten drei Personen auf ihren Fahrrädern in unterschiedliche Richtungen. Ein 23-jähriger Mann aus Guinea-Bissau fuhr hierbei in Richtung der Porsestraße/Coquisstraße und traf dort auf einen Polizeibeamten, der den 23-Jährigen direkt aufforderte, stehen zu bleiben. Doch anstatt zu stoppen, missachtete der 23-Jährige diese Weisung und fuhr stattdessen direkt auf den Polizeibeamten zu. Nur durch ein Ausweichmanöver konnte der Polizeibeamte den Frontalzusammenstoß verhindern, wurde jedoch vom Fahrradlenker des 23-jährigen Mannes erfasst und verletzte sich dabei am Handgelenk. Dennoch gelang es dem Polizeibeamten den flüchtenden 23-Jährigen festzuhalten und kurzzeitig, bis zum Eintreffen der anderen Kollegen, zu fixieren.
Bei der anschließenden Kontrolle des 23-Jährigen stellte sich heraus, dass sein mitgeführtes Fahrrad zur Fahndung ausgeschrieben war, sodass dieses daraufhin durch die Polizei sichergestellt werden konnte.
Gegen den 23-jährigen Radfahrer wurden entsprechende Strafanzeigen, unter anderem auch wegen Körperverletzung, gefertigt.

PM des PRev Magdeburg vom 29.07.2019

 

Waldkraiburg (Bayern): Stark alkoholisiert auf Kinderspielplatz – 41-jähriger Waldkraiburger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, den 27.07.2019, um 18.30 Uhr, wurde die Polizei in Waldkraiburg über einen stark alkoholisierten Mann auf dem Kinderspielplatz im Westpark informiert. Der äußerst aggressive Mann ging mit erhobener Faust auf die eintreffenden Beamten los, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde.

PM der PI Waldkraiburg vom 29.07.2019

 

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Täter nach Sachbeschädigung festgenommen

Polizisten nahmen einen 39-jährigen Mann nach Hinweis einer Zeugin vorläufig fest.
Eine Zeugin hörte am Samstag (27. Juli) um 03:25 Uhr auf dem Franziskanerhof verdächtige Geräusche. Sie blickte auf den Innenhof des Hauses und sah einen dunkel gekleideten Mann, der sich an den dort abgestellten Autos zu schaffen machte. Der Täter beschädigte vier Autos. Er brach Anbauteile ab und hebelte ein Markenemblem ab.
Die Zeugin wählte den Notruf 110 der Polizei. Die Beamten stellten einen Fahrradfahrer auf der Bonnstraße/Uhlstraße. Auf ihn traf die detaillierte Täterbeschreibung zu. Den Anweisungen, anzuhalten, kam der Mann zunächst nicht nach und er leistete Widerstand bei seiner Festnahme. Dabei verletzten sich der 39-Jährige und ein Beamter leicht. Der 39-Jährige stand mit 1,48 Promille deutlich unter Alkoholeinwirkung. Wegen der mehrfachen Sachbeschädigung und den Folgedelikten muss er sich in einem Strafverfahren verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 29.07.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Konzertbesucher

Im vorübergehenden Polizeigewahrsam endete am Sonntagabend für einen 32-Jährigen der Besuch eines Konzerts im Ludwigsburger Schlosshof. Nach Ende der Veranstaltung fiel der augenscheinlich alkoholisierte 32-Jährige durch sein aggressives Verhalten gegenüber abwandernden Konzertbesuchern auf und setzte dieses Verhalten auch bei Eintreffen von Polizeibeamten fort, die er zudem noch beleidigte.
Nachdem er mehrmals auf die B 27 gelaufen war musste er zu Boden gebracht und anschließend zum Polizeirevier geführt werden, wo er wenig später von seiner Partnerin abgeholt werden konnte.

PM des PP Ludwigsburg vom 29.07.2019

 

Mühlhausen (Thüringen): Nachtlager bei der Polizei

Die Nacht zum Montag musste ein 50-jähriger Mühlhäuser verbringen. Er hatte sich am Sonntagabend geweigert, die Spielothek in der Sondershäuser Landstraße zu verlassen. Als die hinzugerufenen Polizisten dem angetrunkenen Mann, ein Test ergab 1,6 Promille, einen Platzverweis erteilten, kam er diesem nicht nach. Ein Bett in der Zelle war die Folge. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet.

PM der LPI Nordhausen vom 29.07.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Fahrer war hoch aggressiv

Am Nachmittag des 28.07.2019 fahndete die Polizei Niedersachsen nach einem PKW, der gegen 15.00 Uhr auf der Autobahn A27 in Richtung Bremerhaven aufgefallen war. Besorgte Autofahrer hatten hier den Notruf gewählt, als der Fahrer eines blauen VW Golf besonders rücksichtslos die Fahrstreifen wechselte und dabei seine Fahrgeschwindigkeit in gefährdender Art und Weise enorm variierte. So informiert, wurden die BAB-Zufahrten im Bereich Bremerhaven von Polizeistreifen beobachtet. Gegen 15.15 Uhr fuhr das gesuchte Fahrzeug in Bremerhaven Mitte von der Autobahn ab. Die Polizei stoppte den Wagen auf der Stresemannstraße. Bei der Kontrolle fiel gleich auf, dass sich neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau mit ihrem Kleinkind ungesichert auf der Rücksitzbank des Fahrzeuges befand. Der Fahrer wurde aufgefordert, sich auszuweisen. Der 32-Jährige war zunächst kooperativ und legte eine slowenische Fahrerlaubnis vor.
Eine kurze Überprüfung ergab einen Treffer in der Datenbank und der vorgezeigte Führerschein entpuppte sich als Fälschung. Als der Mann nun als Beschuldigter in einem Strafverfahren von den Beamten belehrt wurde, gebärdete er sich hoch aggressiv. Er schrie die Polizisten an und ließ sich nicht beruhigen. Aufgrund seines Verhaltens und der Aussage der Zeugen zu seinem aggressiven Fahrstil, bestand der Verdacht der Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Seiner Festnahme widersetzte sich der 32-Jährige mit aller Kraft. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach der Blutprobe wurde er einem Psychologen vorgestellt. Das von ihm geführte Fahrzeug, an dem zahlreiche technische Veränderungen vorgenommen wurden, wurde sichergestellt. Auch die 27-jährige Ehefrau muss sich verantworten, weil sie zuließ, dass der auf ihren Namen zugelassene VW Golf von ihrem Mann ohne Fahrerlaubnis gefahren wurde.

PM der POL Bremerhaven vom 29.07.2019

 

Nienburg-Widerstand (Niedersachsen): 54-jähriger will Polizeibeamten beißen

Am Samstagmorgen, 27.07.2019, gegen 10.50 Uhr, befuhren zwei Polizeibeamte der Nienburger Dienststelle den Berliner Ring. Im Kreuzungsbereich des Nordertorstriftweg bemerkten sie einen Mann, der neben seinem Fahrrad lautstark schimpfte. Auf die Frage der Beamten, ob er Hilfe benötige, richteten sich seine Beschimpfungen gegen die Polizeibeamten, wobei er sich mit den Ausdrücken immer weiter steigerte. Aufgrund des regen Fußgänger- und Radfahrerverkehrs hatte dieses Verhalten eine große Öffentlichkeitswirkung, woraufhin sich die Beamten entschieden, den Mann zur Rede zu stelle. Als der sehr aggressive Angesprochene mit bedrohlich erhobenem Arm auf einen der Einsatzbeamten zuging, wehrte sich dieser und der Angreifer konnte zu Boden gebracht werden. Nach der Fesselung brachten die Polizisten den Randalierer zur Wache, wo er als ein 54-jähriger aus der Nähe von Stolzenau identifiziert wurde. In der Dienststelle setzte der Mann seine Beleidigungen fort und biss einem der Polizeibeamten in die Hand. Nur der Umstand, dass dieser Handschuhe getragen hatte, verhinderte eine Bisswunde. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 o/oo. Nach und nach beruhigte sich der Angreifer, entschuldigte sich sogar für sein Verhalten und wurde gegen Mittag entlassen.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 29.07.2019

 

Monheim (Nordrhein-Westfalen): Einsatz wegen Ruhestörung: Polizei beendet Party

In der Nacht zu Sonntag (28. Juli 2019) ist bei einem Einsatz wegen einer Ruhestörung an der Steinstraße in Monheim ein Polizist leicht verletzt worden. Die Polizei beendete daraufhin die Gartenparty und erteilte allen Anwesenden einen Platzverweis.
Gegen 0:10 Uhr meldeten sich Anwohner der Steinstraße bei der Polizei, um eine Ruhestörung zu melden, welche von einer Gruppe von acht Personen ausging, die unter einem Pavillon in einem benachbarten Garten feierte. Schon auf ihrer Anfahrt zu der beschriebenen Stelle konnten die Polizeibeamten die laute Musik, welche aus den Boxen am Pavillon schallte, wahrnehmen.
Als die Beamten vor Ort nach den Personalien des Veranstalters fragten, reagierten die Gäste zunächst nicht auf die Anwesenheit der Polizisten. Vielmehr ergriff der Ausrichter der Party nun ein Mikrofon und äußerte damit lautstark den Unmut über seine Nachbarn, welche seiner Meinung nach die Polizei gerufen hätten. Auf die Aufforderung, das Mikrofon wegzulegen, reagierte der Monheimer nicht – außerdem weigerte er sich weiterhin, trotz mehrfacher Aufforderung, Angaben zu seinen Personalien zu machen.
Daraufhin durchsuchten ihn die Beamten nach seinem Personalausweis – konnten diesen jedoch nicht finden. Die Beamten erklärten dem Mann nun, dass sie ihn zur Wache mitnehmen müssten, um seine Personalien festzustellen und forderten ihn dazu nun auf, die Polizisten zum Streifenwagen zu begleiten. Auch dieser Aufforderung kam der augenscheinlich alkoholisierte Mann nicht nach – vielmehr schlug er nun nach einem Beamten, welche ihn daraufhin zu Boden brachten und Handfesseln anlegten.
Nun mischte sich ein Freund des Monheimers ein und stieß einen der Beamten zur Seite. Der Polizist prallte gegen eine Hauswand. Dabei riss nicht nur sein Diensthemd, der Beamte wurde bei dem Angriff auch leicht am Arm verletzt. Er konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.
Erst als Verstärkung am Einsatzort eintraf, beruhigte sich die Situation und die Beamten konnten die Personalien der beiden aggressiven Ruhestörer feststellen. Bei ihnen handelt es sich um zwei 32 bzw. 42 Jahre alte Monheimer.
Der 42-jährige Ausrichter der Party stimmte einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von rund 1,3 Promille (0,66 mg/l). Sowohl gegen ihn als auch seinen 32 Jahre alten Freund leiteten die Beamten Strafverfahren, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, ein. Die Polizisten erteilten allen Anwesenden Platzverweise, welche schlussendlich auch befolgt wurden.

PM der POL Mettmann vom 29.07.2019

 

Altenstadt (Hessen): Karbener ging auf Polizisten los

An einem Einsatzort in der Eichbaumstraße befanden sich zwei Streifen der Polizeistation Büdingen am Sonntagabend.
Während die Beamten vor Ort ihrer Aufgabe nachkamen, fiel ein Mann auf, der immer wieder und ohne ersichtlichen Grund Beleidigungen in Richtung der Polizisten ausstieß. Als er dann gegen 23.10 Uhr zu einem geparkten Streifenwagen ging und mit der Faust die Heckscheibe einschlug, wollten die Polizisten ihn kontrollieren und seine Personalien feststellen. Hiermit war der Mann jedoch nicht einverstanden. Er griff einem Polizisten an den Hals und verletzte ihn dabei leicht, bespuckte die Polizisten und beleidigte sie fortlaufenden. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es dem 32-jährigen Karbener türkischer Staatsbürgerschaft die Handfesseln anzulegen. Auch dabei verletzte er durch seine Gegenwehr eine Polizistin leicht an der Hand. Selbst nach der Fesselung versuchte der Mann den Beamten noch Kopfnüsse zu verpassen und bespuckte die Polizisten. Ein Atemalkoholwert von über 1,3 Promille konnte bei dem Angreifer später festgestellt werden, dessen Abend nach den Angriffen zwecks Ausnüchterung im Polizeigewahrsam endete.

PM des PP Mittelhessen/PD Wetterau vom 29.07.2019

 

Bodenburg (Niedersachsen): Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung nach Freibad-Party in Bodenburg

Gegen Ende der Bodenburger Freibad-Party am 28.07.2019 wurden drei Besucher von zwei jungen Erwachsenen, 20 und 22 Jahre, beleidigt und bedroht. Da diese sich weiterhin aggressiv und provokant verhielten, wurde die Polizei alarmiert. Die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden noch Zeugen, wie der ältere der beiden eine Kunststoffplatte zerschlug. Auch bei der sich anschließenden Identitätsfeststellung, zeigte sich der 22-jährige uneinsichtig und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Erst nach Androhung weiterer Maßnahmen durch die eingesetzten Beamten, händigte er seinen Personalausweis aus.
Aufgrund ihres Verhaltens und weil sie alkoholisiert waren, erhielten die Störenfriede einen Platzverweis, dem sie, zwar widerwillig, nachkamen. Das Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth ermittelt nunmehr gegen beide wegen Bedrohung und Beleidigung. Zusätzlich muss sich der 22-jährige wegen Sachbeschädigung verantworten, den von ihm angerichteten Schaden ersetzten und mit einer Ordnungwidrigkeitenanzeige wegen Verweigerung der Angabe seiner Personalien gem. § 111 OWiG rechnen.

PM der PI Hildesheim vom 29.07.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Frau mit Bierflasche beworfen – zwei Festnahmen durch Bundespolizei

Weil eine Frau (21) sich nicht mit einem ihr unbekannten Mann (41) am Samstagabend (27. Juli) um 23.25 Uhr unterhalten wollte, versuchte dieser sie mit einer Bierflasche zu bewerfen. Als Bundespolizisten ihn vorläufig festnehmen wollten, mischte sich ein Unbeteiligter (26) ein und versuchte die Festnahme zu behindern. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen.
Die 21-jährige Türkin ging von Bahnsteig 11 des Düsseldorfer Hauptbahnhofs in den Nordtunnel hinunter. Dort wurde sie von einem 41-jährigen Rumänen angesprochen. Sie machte ihm klar, dass sie kein Gespräch führen wolle. Ihr Begleiter nahm sie in Schutz und stellte sich dazwischen. Der 41-Jährige schlug seine Bierflasche auf dem Boden kaputt und warf der Frau die abgebrochene Flasche entgegen. Sie konnte ausweichen und wurde nicht verletzt. Bei Ansprache der Mitarbeiter der DB Sicherheit schlug der Mann mit der Faust mit voller Wucht gegen eine Glasscheibe.
DB Mitarbeiter brachten den aggressiven Mann zu Boden. Eine Streife der Bundespolizei übernahm den Renitenten und wollte ihn fesseln. Ein Unbeteiligter (26) mischte sich in die Situation ein und wollte die Festnahme verhindern. Er kam den am Boden wirkenden Bundespolizisten sehr nah und wollte in das Geschehnis eingreifen. Er widersetzte sich den Anweisungen der Beamten, sich von der Festnahme fernzuhalten. Einem Platzverweis kam er auch nicht nach. Weitere Bundespolizisten unterstützten und nahmen den Störer der Festnahme sowie den Tatverdächtigen der versuchten gefährlichen Körperverletzung mit auf die Dienststelle.
Auf dem Weg zur Wache beleidigte der 26-Jährige die eingesetzten Beamten mit den Kraftausdrücken Hurensöhne, Wichser und Spastis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der 41-Jährige musste von den Polizisten getragen werden, weil er sich immer wieder fallen ließ und sich versuchte im Treppenhaus am Geländer festzuhalten. Sein Atemalkoholwert lag bei 1,1 Promille.
Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Gegen den 41-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen der gefährlichen Körperverletzung im Versuch und des Widerstandes eingeleitet.
Nach Aufnahme der Aussagen und Einleitung der Strafverfahren, wurden die Tatverdächtigen entlassen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 29.07.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 2,3 Promille – Auseinandersetzung geschlichtet – Bundespolizisten auf Grund seiner Herkunft beleidigt

Nachdem Einsatzkräfte der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof eine verbale Auseinandersetzung schlichteten, beleidigte ein alkoholisierter 37-Jähriger einen Bundespolizisten auf Grund seiner Herkunft.
Gegen 23:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei am Freitagabend (29. Juli) zu einem Bahnsteig im Essener Hauptbahnhof gerufen. Dort war der 37-jährige Deutsche mit anderen Personen verbal aneinandergeraten. Dabei sollen die Aggressionen hauptsächlich von dem Mann aus Waltrop ausgegangen sein.
Als Einsatzkräfte ihn daraufhin überprüften, verhielt er sich auch gegenüber den Bundespolizisten sofort aggressiv und unkooperativ.
Einen Bundespolizisten mit Migrationshintergrund beleidigte er mit dem Worten:“ Bist du Türke? Ich versteh dich nicht du Türke, ich brauche einen Dolmetscher, um dich zu verstehen!“
Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Gegen den wegen mehrfacher Drogendelikte polizeibekannten 37-Jährigen, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 29.07.2019

 

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstand/Ingewahrsamnahme

Die Polizei hat in der Nacht zum Freitag (27.07.2019) einen Randalierer in Gewahrsam genommen. Gegen 00.30 Uhr war die Polizei zu einer Kleingartenanlage an der Droste-Hülshoff-Straße gerufen worden. Ein alkoholisierter Mann attackierte die Besatzung eines Rettungswagens und gab keine Ruhe.
Der aggressive 20-Jährige folgte auch den Anweisungen der Polizei nicht, sperrte sich und bedrohte die Einsatzkräfte. Der Mann konnte mit Mühe zum Streifenwagen gebracht werden. Hier schlug er wiederholt mit dem Kopf gegen die Fahrzeugscheibe, drohte den Polizisten weiterhin und bespuckte sie. Das Verhalten änderte sich auch im Weiteren nicht. Auch noch im Gewahrsam benahm er sich nicht und verunreinigte die Zelle erheblich. Gegen ihn wurde ein Starverfahren eingeleitet.

PM der POL Steinfurt vom 29.07.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): 39-Jähriger nach Beleidigung in Gewahrsam

Samstagabend kam es gegen 22:00 Uhr im Mannheimer Hauptbahnhof zu einem Zwischenfall. Am Service Point der Deutschen Bahn befand sich ein 39-jähriger Deutscher, welcher aus bislang unbekannten Gründen lautstark schrie und mehrfach mit der Faust auf den Tresen schlug. Eine hinzugerufene Streife der Bundespolizei wurde zudem Zeuge, wie er die 26-jährige Mitarbeiterin der Deutschen Bahn beleidigte. Dem 39-Jährigen wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt, dem er zunächst nachkam. Nur kurze Zeit später kam er jedoch zurück und versuchte sich mehrfach an der Streife vorbeizudrängen, um in den Bahnhof zu gelangen. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab zu diesem Zeitpunkt einen Wert von 1,7 Promille. Gegen 23:00 Uhr wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Beamten weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen und musste aus den Diensträumen verbracht werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 29.07.2019

 

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): Polizistin nach Widerstand verletzt

Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme sollte eine 28-jährige Schwelmerin am 26.07. gegen 15:00 Uhr durchsucht werden.
Mit dieser Maßnahme nicht einverstanden wehrte sie sich heftig gegen die eingesetzten Beamten. Trotz treten, spucken und beißen nahmen Polizeibeamte die Frau in Gewahrsam. Nach Entnahme einer Blutprobe wurde sie wieder entlassen. Eine Polizistin wurde von der 28-jährigen verletzt und war nicht mehr dienstfähig.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 29.07.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Personenüberprüfung am Samstagmorgen – Mann leistet erheblich Widerstand

27.07.2019, 06.44 Uhr Braunschweig, Schlossplatz:
Die Kontrolle einer Person am Samstagmorgen endete für diese mit zwei Strafanzeigen.
Einer Polizeistreife war der 19-Jährige aufgefallen, weil er in einem Fenstersims am Schloss Platz genommen hatte.
Im Rahmen der Personenkontrolle fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana bei dem jungen Mann.
Zur Durchführung weiterer Maßnahmen sollte der Verdächtige zum Polizeikommisariat Mitte mitgenommen werden. Hierbei widersetzte sich der Mann stark und verletzte zwei Polizistinnen bei der durchgeführten Festnahme leicht.
Dem alkoholisierten Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen.
Er muss nun mit Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitzes und Widerstands gegen Polizeibeamte rechnen.

PM der POL Braunschweig vom 29.07.2019

 

Gießen (Hessen): Flucht vor Polizeikontrolle – Flüchtender Rollerfahrer beschädigt Streifenwagen

Ein vor einer bevorstehenden Kontrolle flüchtender Rollerfahrer beschädigte einen Streifenwagen und entkam. Am Streifenwagen entstand ein Schaden von mindestens 2500 Euro. Die anschließende Fahndung blieb erfolglos. Der Vorfall war am Samstag, 27. Juli, gegen 05.30 Uhr, in der Marburger Straße. Auf dem weiß roten Roller saßen zwei Personen, einer mit schwarzem Kapuzenpulli, dunklen Haaren und kurzer Hose, der Sozius mit weißem T-Shirt. Die Kontrolle sollte erfolgen, weil beide keinen Helm trugen. Der Fahrer hielt zunächst an. Als die Tür des Streifenwagens aufging, gab der Rollerfahrer Gas, fuhr seitlich gegen die geöffnete Tür und flüchtete weiter Richtung Werrastraße. Der Polizeibeamte auf dem Fahrersitz blieb unverletzt.
Die Ermittlungen dauern an. Bislang unbekannte Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizei Gießen Süd, Tel. 0641/7006-3555 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelhessen vom 29.07.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Festnahme durch Bundespolizei – Schwarzfahrer leistet Widerstand

Am Samstagmorgen floh ein Mann in die Zugtoilette, um sich der Fahrkartenkontrolle zu entziehen. Mitreisende Polizisten kontrollierten den Mann, was er sich nicht gefallen ließ.
Am 27.07.2019 gegen 08:50 Uhr wurde ein 33-jähriger Chinese im Zug von Frankfurt Flughafen nach Köln Hauptbahnhof nach der Fahrkarte gefragt. Der Schwarzfahrer hatte weder eine gültige Fahrkarte, noch wollte er sich ausweisen. Stattdessen schloss er sich in der Zugtoilette ein.
Zwei mitreisende Polizisten stellten den Mann, der sich immer wieder los riss und versuchte zu fliehen, bis die Beamten ihm Handschellen anlegten. Die Kölner Bundespolizei nahm den Mann fest und leitete Ermittlungsverfahren wegen „Erschleichen von Leistungen“ und „Widerstand“ ein. Sein aufenthaltsrechtlicher Status muss ebenfalls geklärt werden. Der Mann sitzt nun in Haft.

PM der BPOLD St. Augustin vom 29.07.2019

 

Bad Homburg (Hessen): Polizeibeamter verletzt

Bad Homburg v. d. Höhe, Saalburgstraße, Samstag, 27.07.2019, 19:55 Uhr:
Am Samstagabend wurde ein Polizeibeamter der Polizeistation Bad Homburg im Rahmen eines Einsatzes von einem 28-jährigen Mann verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Saalburgstraße in Bad Homburg, als die Beamten den äußerst aggressiven 28-jährigen Täter aufgrund eines vorrangegangenen Einsatzes von häuslicher Gewalt vorläufig festnehmen wollten. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Täter mit Händen und Füßen, wobei er einen der eingesetzten Beamten verletzte. Ein bei dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Er wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen sowie eine Blutentnahme zur Polizeistation Bad Homburg gebracht.

PM der PD Hochtaunus/des PP Westhessen vom 29.07.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Cafébesucherin wirft mit Besteck und sprüht Pfefferspray

Eine Cafébesucherin verletzt mehrere Menschen durch Schläge und den Einsatz von Pfefferspray. Sie wird durch die Polizei in Gewahrsam genommen.
Die Hitze muss einer 35-jährigen am Freitagabend wohl zu Kopf gestiegen sein. Wie Zeugen aussagten, bewarf die Dürenerin in einem Café am Markt andere Gäste mit Besteck. Als eine Kellnerin sie bat, dies zu unterlassen, ging die Dame, die selbst als Gast vor Ort war, die Bedienung verbal aggressiv an, zerriss ihr das T-Shirt und schlug ihr ins Gesicht.
Mehrere Gäste des Cafés versuchten anschließend, die Täterin davon abzuhalten, die Örtlichkeit vor dem Eintreffen der Polizei zu verlassen. Die Reaktion der Dame: Tierabwehrspray. Drei Personen wurden durch das Pfefferspray leicht verletzt, die aggressive Frau entfernte sich Richtung Ahrweiler Platz. Dort konnte sie allerdings von der Polizei aufgegriffen werden.
Auch vor den Beamten zeigte die Randaliererin keinerlei Respekt, so dass sie die Beamten auf die Wache begleiten musste und dort einige Stunden in Gewahrsam blieb, bis sie sich beruhigt hatte. Die randalierende Frau muss nun mit mehreren Anzeigen wegen Körperverletzung rechnen.

PM der POL Düren vom 29.07.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Randalierer hat sich nicht unter Kontrolle

Ein Randalier und seine Familie halten mehrere Polizisten auf Trab. Im Laufe des Einsatzes wird eine Polizistin vom Hund der Familie gebissen.
Am Freitagabend wurde ein Streifenwagen der Polizei über einen randalierenden Mann auf der Kölner Landstraße informiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stießen sie auf einen Herrn, der wutentbrannt zwischen seinem Wohnhaus und dem Nachbarshaus auf dem Gehweg hin- und herlief und dabei scheinbar seinen Nachbarn anschrie.
Mehrmaligen Aufforderungen der Polizisten, sich zu beruhigen und seinen Nachbarn nicht weiter zu beleidigen, kam der 45-jährige nicht nach, so dass sie den renitenten Randalierer in Gewahrsam nehmen wollten. Doch auch hier widersetze sich der aufgebrachte Mann, indem er den Beamten drohte und sie beschimpfte.
Zwischenzeitlich kamen auch die Frau und die Kinder in Begleitung eines größeren Hundes auf die Straße und mischten sich mit lautstarken Beleidigungen in die Situation ein. Auch der Hund konnte vorerst nicht kontrolliert werden und biss einer Polizistin in den Oberschenkel. Glücklicherweise traf er lediglich das in der Hosentasche befindliche Notizbuch der Beamtin, sodass sie lediglich leicht verletzt wurde.
Um die Situation zu beruhigen, setzen die Polizisten schließlich Pfefferspray gegen den Pöbelnden ein, um ihn auf der Polizeiwache in Gewahrsam zu nehmen. Dort reagierte ein Drogentest positiv auf Amphetamin. Der 45-jährige muss nun mit Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Die nächsten Wochen wird er allerdings in einer Justizvollzugsanstalt verbringen: Eine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand.

PM der POL Düren vom 29.07.2019

 

Würselen/Aachen (Nordrhein-Westfalen): Erhöhte Gewaltbereitschaft am Wochenende

Am zurückliegenden Wochenende musste sich die Aachener Polizei in gleich fünf Einsätzen körperlicher Gewalt entgegenstellen! Das Resultat allein dieser fünf Einsätze sind zwei Zwangseinweisungen in psychiatrische Abteilungen der umliegenden Krankenhäuser und drei Ingewahrsamnahmen sowie drei leicht verletzte Polizisten. Nicht selten, so auch an diesem Wochenende, steht die Polizei in solchen Situationen Menschen gegenüber, die deutlich unter
Drogen- und Alkoholeinfluss stehen!
Freitag wurden in Würselen die Besatzung eines Rettungswagens und Mitarbeiter des Ordnungsamtes bei der Durchsetzung der Zwangseinweisung eines 30jährigen Mannes aus Würselen unterstützt.
Der Mann wehrte sich heftig gegen diese Maßnahme, weshalb es überhaupt zu der Unterstützungsanforderung kam. Samstag konnte in Aachen eine Ingewahrsamnahme zur Feststellung der Identität eines 21jährigen Mannes nach einer gefährlichen Körperverletzung nur mit Mühe durchgesetzt werden. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es bei einer Ruhestörung, einer Trunkenheitsfahrt und einem Hausfriedensbruch ebenfalls zu Tätlichkeiten und Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten, die allesamt zu Ingewahrsamnahmen und einer weiteren Zwangseinweisung führten. Die Männer waren zwischen 25 und 55 Jahre alt und sind in Aachen und Würselen wohnhaft.
Häufig, wie auch hier in drei der aufgeführten Fälle, findet die Polizei bei der Durchsuchung der Personen, die zur Gefahrenabwehr und Eigensicherung standardmäßig durchgeführt wird, gefährliche Gegenstände wie Messer oder Betäubungsmittel in Form von Drogen.

PM der POL Aachen vom 29.07.2019

 

Wittenberge (Brandenburg): Mit der Axt in der Hand

Im Ortsteil Lindenberg wurden gestern um 23.10 Uhr Polizeibeamte in die Feldstraße gerufen. Hintergrund war eine Auseinandersetzung zwischen einem 48-jährigen Deutschen und seiner 38-jährigen Lebensabschnittgefährtin. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, soll der Mann (2,93 Promille) mit erhobener Axt auf die Beamten zugegangen sein und diese bedroht haben. Die Polizisten kündigten den Einsatz der Dienstwaffe an und sprachen den Mann runter. Danach wurde er fixiert und in Gewahrsam genommen. Zu einer Schussabgabe kam es nicht. Bei der Durchsuchung des 48-Jährigen wurde eine geringe Menge Kokain fest- und sichergestellt. Auch die Axt wurde sichergestellt. Durch einen Arzt wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Für die nächsten zehn Tage wurde ihm ein Wohnungsrückkehrverbot durch die Polizisten ausgesprochen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 29.07.2019

 

Würzburg/Lengfeld (Bayern): 21-Jähriger mit Schnittverletzungen leistet heftigen Widerstand – Polizeibeamtin schwer verletzt

Ein 21-Jähriger hat sich am Samstag wohl unter dem Einfluss von Halluzinogenen bei einem versuchten Sprung durch ein geschlossenes Fenster schwer verletzt. Als Beamte der Würzburger Polizei dem Rettungsdienst zu Hilfe kamen, leistete der 21-Jährige heftigen Widerstand und verletzte eine Beamtin schwer.
Der Rettungsdienst hatte gegen 13.30 Uhr um Unterstützung durch die Polizei gebeten, nachdem ein 21-Jähriger offensichtlich im Drogenrausch versucht hatte, in seiner Wohnung durch ein geschlossenes Fenster zu springen. Den Rettern war es nicht gelungen, den außergewöhnlich stark blutenden Mann unter Kontrolle zu bringen, um seine Wunden zu versorgen. Zwei Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hatten ebenfalls Mühe, den aggressiv um sich schlagenden Verletzten am Boden bis zum Eintreffen der Notärztin zu fixieren. Der 21-Jährige wurde letztendlich mit schweren Schnittverletzungen im Gesicht und am ganzen Körper in den Schockraum einer Würzburger Klinik gebracht.
Bei dem Widerstand wurde eine Kollegin durch das Knie des 21-Jährigen schwer im Gesicht verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Außerdem wurden mehrere Funkgeräte beschädigt und Einsatzmittel sowie die Uniformen der eingesetzten Beamten waren erheblich durch Blut in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf der Bodycam einer der Beamten war der Vorfall aufgezeichnet worden.
In der Wohnung des Verletzten stellten die Beamten anschließend über zwei Kilogramm Betäubungsmittel, darunter psychoaktive sowie halluzinogene Substanzen wie Pilze sicher. Es wurden bereits Ermittlungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Unterfranken vom 29.07.2019

 

Erfurt (Thüringen): Pfefferspray eingesetzt

Während der Streifenfahrt stellten Polizeibeamte heute Nacht in Erfurt an einer Skaterbahn eine größere Gruppierung fest, die untereinander in Streit geraten war. Obwohl die Beamten versuchten zu schlichten, schaukelte sich die Situation derart hoch, dass es zu einem Pfeffersprayeinsatz kam. Einer der betrunkenen Jugendlichen rief mehrfach verfassungsfeindliche Parolen, ein Teenager musste aufgrund des starken Alkoholkonsums ins Krankenhaus eingeliefert werden.

PM der LPI Erfurt vom 29.07.2019

 

Daun (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt Tatverdächtigen nach mehreren Körperverletzungen und einem Sexualdelikt fest. 31-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei soll der 31-jährige Dauner bereits am Sonntag, 21. Juli im Bereich des Bahnhofs ein Fahrrad entwendet haben. Der Fahrradbesitzer traf den 31-Jährigen aber gegen 16.20 Uhr noch im Bahnhofsbereich an, der das Fahrrad nach Aufforderung wieder zurückgab. Kurz darauf eskalierte die Situation am Bahnhof. Der Beschuldigte schlug ohne Vorwarnung auf eine 25-jährige Frau ein, die sich in einer Gruppe um den Fahrradbesitzer befand. Anschließend verletzte er drei weitere Personen mit Schlägen und einem Steinwurf. Ein 71-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Daun wurde dabei erheblich im Gesicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Angreifer flüchtete vom Tatort. Die Polizei konnte seine Identität jedoch feststellen. Am darauffolgenden Tag konnten Beamte der Polizeiinspektion Daun den Tatverdächtigen in der Dauner Innenstadt festnehmen. Nach den bisherigen Ermittlungen soll er sich kurz vor der Festnahme gegen 19.50 Uhr von hinten einer junge Passantin genähert und die völlig überraschte und sich heftig wehrende Frau sexuell belästigt haben. Die junge Frau hatte den Vorfall umgehend der Polizei angezeigt. Bei seiner Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand und verletze einen Polizeibeamten.
Der Tatverdächtige wurde am Dienstag, 23. Juli, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der 31-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Trier vom 29.07.2019

 

Dortmund/Witten (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei bringt uneinsichtige 27-Jährige ins Gewahrsam

Eine 27-jährige Frau hat am heutigen Morgen (29. Juli) zunächst im Hauptbahnhof Dortmund einen Ladendiebstahl begangen, danach bedrohte sie Bundespolizisten und begeht später Sachbeschädigungen.
Nachdem eine 27-jährige serbische Staatsangehörige am Morgen einen Ladendiebstahl in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof begangen hatte, versuchte die Frau zu flüchten. Ladendetektive verfolgten sie und konnten die Frau am Abgang zur U-Bahn stellen. Als eine zwischenzeitlich alarmierte Streife der Bundespolizei den Sachverhalt vor Ort aufnehmen wollte, störte die 27-Jährige die Maßnahmen permanent durch lautstarkes Schreien. Als sie dann die Einsatzkräfte zur Wache begleiten sollte, beleidigte sie die Polizisten dauerhaft und drohte ihnen, sie abzustechen. Auch auf der Wache zeigte sich die Frau aus Witten weiterhin uneinsichtig und setzte ihre wüsten Beschimpfungen sowie Anschuldigungen fort. Nachdem gegen sie Verfahren wegen Diebstahl, Beleidigung, Bedrohung und falscher Verdächtigung eingeleitet wurden, durfte sie die Wache wieder verlassen. Nur zehn Minuten später wurde die Bundespolizei durch Zeugen darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Frau vor dem Hauptbahnhof E-Scooter beschädigen würde. Sie habe einen umgeworfen und einen weiteren in Richtung Straße geworfen. Als die Streife auf dem Vorplatz eintraf, erkannten sie gleich die erst gerade von der Wache entlassene 27-Jährige.
Um weitere Straftaten der Frau zu vermeiden, wurde sie in Gewahrsam genommen. Des Weiteren sind die zuvor gefertigten Strafanzeigen um die begangenen Sachbeschädigungen ergänzt worden.

PM der BPOLD St. Augustin vom 29.07.2019

 

Bautzen (Sachsen): Randalierer widersetzt sich Bundespolizisten

Beamte des Bundespolizeireviers Bautzen kontrollierten am 28. Juli 2019 gegen 00:30 Uhr auf dem BAB4-Rastplatz Oberlausitz bei Bautzen einen Reisebus. Unter den Fahrgästen befand sich ein 48-jähriger Pole mit zerrissenem Hemd. Vorangegangen war eine Auseinandersetzung während der Fahrt. Der Mann war stark alkoholisiert und randalierte ständig im Bus. Hier sollte er nun von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Den Beamten gegenüber war er uneinsichtig und agressiv. Er widersetzte sich seiner Kontrolle indem er einen Beamten gegen den Brustkorb stieß und sich gegen die Durchsuchung seines Rucksackes durch Wegdrehen und Schubsen wehrte. Da eine Identitätsfestellung nicht möglich war und um weitere Angriffe abzuwenden, legten die Beamten eine Handschelle an. Erst nach 10 Minuten beruhigte sich wieder der Mann.
Jedoch zu spät. Auch wenn die Bundespolizisten unverletzt blieben, der Mann handelte sich eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,18 Promille. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Landespolizei geführt.

PM der BPOLI Ebersbach vom 29.07.2019

 

Pfungstadt (Hessen): Vorläufige Festnahme nach Verkehrsunfallflucht / 62-Jähriger greift Polizisten mit Regenschirm an / Weiterer Mann auf der Flucht

Weil sich ein 20-jähriger Mann am frühen Sonntagmorgen (28.07) unerlaubt von einem Unfallort in der Rheinstraße entfernt haben soll, wird er sich zukünftig strafrechtlich verantworten müssen. Nach bisherigem Ermittlungsstand verlor der junge Mann um kurz nach Mitternacht aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto und überschlug sich.
Ein Ersthelfer kam dem 20-Jährigen zur Hilfe, doch der junge Mann lehnte die Hilfe ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Stadtmitte.
Dabei fiel dem Zeugen auf, dass der Unfallverursacher alkoholisiert gewesen sein könnte. Im Rahmen der Fahndung gelang es einer Streife der Polizeistation Pfungstadt, etwa 30 Minuten nach diesem Vorfall, den 20-Jährigen in der Rügnerstraße vorläufig festzunehmen. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann über 2,6 Promille.
Die Kontrolle des Tatverdächtigen spitzte sich noch einmal zu, als sich ein 62-jähriger Mann mit der Festnahme des 20-Jährigen nicht Einverstanden zeigte und die Beamten mit einem Regenschirm attackierte. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Polizisten den Angreifer abzuwehren. Dabei verletzte sich eine Polizistin leicht. Ein weiterer Mann übergoss während der Festnahme des 62-Jährigen einen Beamten mit Bier und flüchtete daraufhin unerkannt. Durch die Unterstützung weiterer Polizeikräften konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtigen mit dem Bier verlief bislang ohne Erfolg.
Bei dem 62-Jährigen soll es sich allem Anschein nach um einen Verwandten des jungen Mannes handeln. Auf der Wache stellte sich heraus, dass auch der 62-Jährige einen Atemalkoholwert von etwa einem Promille hatte. Der 20-Jährige wurde zur weiteren Abklärung der Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Beide Tatverdächtigen mussten sich noch an diesem Morgen einer Blutentnahme unterziehen.
Wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde gegen den 62-Jährigen Anzeige erstattet.
Zeugen, die Hinweise zu der Unfallflucht, der Auseinandersetzung sowie zum dem flüchtigen Mann mit dem Bier geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Pfungstadt zu melden (06157/9509-0).

PM des PP Südhessen vom 29.07.2019

 

Donauwörth (Bayern): Widerstand, Beleidigung u.a.

Ein Einsatz wegen Ruhestörung am Sonntag kurz vor 19.00 Uhr eskalierte bis zur körperlichen Auseinandersetzung. Mehrere Anwohner hatten wegen lauter Musik die Polizei in die Perchtoldsdorfer Straße gerufen. Aus der Wohnung eines 35jährigen kam tatsächlich sehr laute Musik. Der Betroffene öffnete erst nach mehrfachem Klingeln die Wohnungstüre und war danach wenig kooperativ. Statt einfach die von ihm ausgehende Belästigung abzustellen wurde er zunehmend aggressiver, so dass ihm schließlich ein Gewahrsam angedroht werden musste. Zwei Streifen überwältigten den renitenten Mann mit körperlicher Gewalt und brachten ihn gefesselt in den Arrest. Die eingesetzten Beamten mussten sich dabei die üblichen ordinären Beleidigungen anhören. Verletzt wurde niemand. Statt einer Ordnungswidrigkeit wegen ruhestörenden Lärms erwartet den Mann jetzt eine Strafanzeige.

PM der PI Donauwörth vom 29.07.2019

 

Lechhausen (Bayern): Erst beleidigt, dann geflirtet

Sonntagmorgen (28.07.2019) um 05.30 Uhr: Ein Streifenwagen stand an der rot zeigenden Ampelanlage Blücherstraße / Kurt-Schumacher-Straße. Von der Kurt-Schumacher-Straße bog ein Pkw besetzt mit vier männlichen Personen nach links in die Blücherstraße ein und fuhr am Streifenfahrzeug vorbei. Aus dem geöffneten Fenster rief eine der Personen zur Streifenbesatzung gewandt deutlich ehrverletzende Beleidigungen den Berufsstand betreffend zu. Bei der anschließenden Kontrolle gab ein 21-jähriger Mitfahrer letztlich zu, für die Beleidigungen verantwortlich zu sein. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Der junge Mann entschuldigte sich vor Ort halbherzig und fand die Situation eher lustig: Er war mehr damit beschäftigt Flirtversuche bei der Kollegin zu unternehmen. Gefruchtet hat es allerdings nicht – er wird trotzdem wegen Beleidigung angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 29.07.2019

 

Günzburg (Bayern): Widerstrand gegen Polizeibeamte

Am gestrigen Sonntag gegen 03.30 Uhr forderte der Rettungsdienst die Polizei zur Unterstützung bei der Behandlung eines Patienten an. Die Person war offensichtlich zuvor bewusstlos in der Nähe einer Diskothek in der Wilhelm-Maybach-Straße aufgefunden worden. Als der Rettungsdienst bei der Person eintraf und der junge Mann wach wurde, wollte sich dieser der offensichtlich notwendigen Versorgung durch den Rettungsdienst entziehen. Aus Sorge um die Person und zur Sicherstellung der notwendigen Versorgung forderten die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes die Polizei zur Unterstützung an. Beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der 20-Jährige sofort verbal und körperlich aggressiv. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Zudem schlug er in Richtung eines der eingesetzten Beamten. Die Durchsetzung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen war nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt möglich. Zudem musste der 20-Jährige gefesselt werden. Im Verlauf des Einsatzes beleidigte er die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei massiv. Einen der Beamten spuckte er außerdem an. Bei dem Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen eine Blutentnahme veranlasst. Zudem musste er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Polizeibeamte, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei nicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.07.2019

 

Wien: Angriff auf Polizisten bei Nachbarschaftsstreit

Vorfallszeit: 28.07.2019, 22:45 Uhr / Vorfallsort: Wien-Donaustadt
Sachverhalt: Gestern Abend kam es zu einem Polizeieinsatz wegen eines Streites in einem Wohnhaus. Im Zuge der Erstintervention zeigte sich eine Beteiligte (34, Stbg: Österreich) auch gegenüber den Polizisten aggressiv. Als gegen die Frau die Festnahme aufgrund ihres Verhaltens ausgesprochen wurde, attackierte sie die Beamten mit Fußtritten und Bissen. Durch die körperlichen Attacken wurde ein Polizist verletzt. Die 34-Jährige befindet sich in Haft, sie wurde mehrfach angezeigt.

PA der LPD Wien vom 29.07.2019

 

Bezirk Urfahr Umgebung und Perg (Oberösterreich): Flüchtender nach Verfolgung gestoppt

Am 28. Juli 2019 um 13:45 Uhr führte eine Zivilstreife der Fremden- und Grenzpolizeiinspektion Leopoldschlag Kontrollen im Bezirk Urfahr Umgebung durch. Auf der B126 fiel ihnen ein aus Richtung Tschechien kommender Pkw auf, dessen 30-jähriger österreichischer in Tschechien wohnhafter Zulassungsbesitzer in letzter Zeit des Öfteren wegen rücksichtslosem Verhalten bei Verkehrsanhaltungen aufgefallen war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und informierten die umliegenden Streifen zur Verstärkung. Er sollte im Bereich Glasau angehalten werden. Kurz vor Zwettl wendete der Lenker jedoch abrupt seinen Wagen in einer Zufahrt und war dabei wieder in Richtung Staatsgrenze zu fahren. Die Streife verstellte ihm den Weg und einer der Beamten begab sich zur Fahrertür. In diesem Moment versuchte der Lenker wegzufahren, was der zweite Beamte, welcher sich noch im Streifenwagen befand, zumindest in Richtung B126 verhindern konnte, indem er ihm immer wieder den Weg verstellte. Daraufhin flüchtete der 30-Jährige über eine Gemeindestraße in Richtung des Zwettler Ortszentrums und später mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Bad Leonfelden. Die Verfolgung erstreckte sich über mehrere Gemeindestraßen bis nach Reichenau im Mühlkreis, wo ihn die Beamten aus den Augen verloren. Zufällig anwesende Radfahrer gaben den Beamten dann den Hinweis, dass der Mann in Richtung Gallneukirchen geflüchtet sei. In der Zwischenzeit wurden Streifen der angrenzenden Bezirke verständigt. Im Ortsgebiet von Katsdorf konnte er schließlich, nach einem Defekt an seinem Fahrzeug, von einer Streife aus dem Bezirk Perg angehalten werden. Er wird wegen zahlreicher Verkehrsübertretungen angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 29.07.2019

Kulmbach (Bayern): Bierfestauftakt hält Polizei in Atem

Bei strahlendem Sonnenschein startete am Samstagvormittag die traditionelle Kulmbacher Bierwoche in ihre 70. Ausgabe. Bereits den Festumzug und den Anstich betreute die Kulmbacher Polizei, während es hierbei zu keinerlei Sicherheitsstörungen kam.
Am Nachmittag zeigte dann der frisch gezapfte Gerstensaft seine ersten Auswüchse, als vier junge Männer im Alter zwischen 27 und 29 Jahren den Brunnen hinter der Volksbank für eine „Erfrischungspause“ nutzten. Während drei der vier Burschen ihre nasse Unterwäsche in Kauf nahmen, schonte der vierte jegliche Textilien, indem er im Adamskostüm sein Bad beging. Da sich dieses Benehmen am helllichten Tag keineswegs geziemt, erhielten alle vier einen Platzverweis und mussten nach ernsten Belehrungen den Heimweg antreten.
Während dieser Einsatzanlass noch mit einem Augenzwinkern abzuarbeiten war, häufte sich in den Abend- und Nachtstunden das polizeiliche Einschreiten, bei welchem die Kulmbacher Ordnungshüter dankenswerterweise durch Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden.
Neben mehreren Streitigkeiten und ungebührlich aufgefallenen Festbesuchern ereignete sich gegen 23:30 Uhr beim „Sternla-Strand“ das erste Körperverletzungsdelikt. Zwei männliche Kontrahenten, 29 und 31 Jahre alt, gerieten aneinander, nachdem beide augenscheinlich dieselbe Frau begehrten. Wechselseitige Fußtritte und Faustschläge waren die Folge, den Heimweg konnten beide Männer nach ambulanter ärztlicher Behandlung selbständig antreten. Beide erwartet nun ein Strafverfahren. Fast zeitgleich entwickelte sich im Grünzug nahe dem Pörbitscher Weg eine weitere Streitigkeit, wo es dem raschen Eingreifen der Bereitschaftspolizisten zu verdanken war, dass keine größeren Körperschäden entstanden. Einer der Aggressoren entledigte sich beim Erblicken der Polizisten eines verbotenen Schlagrings, noch bevor er ihn gegen sein Gegenüber einsetzen konnte. Dem Auge des Gesetzes blieb der verbotene Gegenstand jedoch nicht verborgen, weswegen nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird.
Nach Schankschluss im Bierstadel zogen wie in den Vorjahren wieder mehrere Hundert Festgäste in die Obere Stadt, um dort ihren Abend ausklingen zu lassen. Da ein Fortkommen mit Fahrzeugen durch die zahlreichen Besucher unmöglich gewesen wäre, mussten die Polizeikräfte die Straße für den Verkehr sperren und eine Umleitungsstrecke einrichten, welche bis 03:30 Uhr aufrecht erhalten wurde.
Gegen 01:30 Uhr meldete sich ein 20-jähriger aus dem Kulmbacher Landkreis, der im Bereich zwischen Fischergasse und Grünzug Opfer einer Gewaltstraftat wurde. Hierbei erlitt er eine oberflächliche Schnittverletzung im Brustbereich. Die beiden Tatverdächtigen konnten zunächst unerkannt das Weite suchen, die Bayreuther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen.
Noch während hierzu die polizeilichen Maßnahmen liefen, mussten sich die Bereitschaftspolizisten gegen 02:15 Uhr gegen zwei Männer in der Webergasse zur Wehr setzen. Das Besondere hierbei: Ursprünglich hatte einer der beiden die Beamten wegen Schwierigkeiten mit seinem Begleiter herbei gerufen. Als dieser zur weiteren Abklärung zur Kulmbacher Wache verbracht werden sollte, rastete er aus, warf Stühle einer nahegelegenen Gaststätte umher und setzte sich gegen die Ordnungshüter körperlich zur Wehr. Dies konnte der ursprünglich Hilfesuchende offenbar nicht mit ansehen, weswegen er dem mittlerweile festgehaltenen Mann „zur Hilfe“ kam und die polizeiliche Maßnahme verbal und körperlich störte. Letztlich endete auch sein Abend – zumindest kurzzeitig – in Handschellen, die beiden müssen sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung strafrechtlich verantworten.
Zu dieser vorgerückten Stunde wären die Haftzellen der Kulmbacher Inspektion bereits ausgelastet gewesen, dennoch „empfahl“ sich ein 30-jähriger Kulmbacher als weiterer Übernachtungsgast, nachdem er – offenbar in einem Zustand völliger Verwirrung und mit rund zwei Promille Alkhohol im Blut – versucht hatte, gewaltsam über ein Fenster in die Stadthalle einzudringen. Hierbei wurde er vom Sicherheitsdienst beobachtet und festgehalten. Da er auch gegenüber der Polizei keine Anstalten machte, von seinem Vorhaben abzulassen, endete sein Abend im Polizeigewahrsam.
Abschließend trat die Bayreuther Kripo nochmals gegen 04:30 Uhr auf den Plan, als eine junge Frau in der Wache vorstellig wurde, die angab, in einem Kulmbacher Club sexuell bedrängt worden zu sein. Die Ermittlungen hierzu erstreckten sich bis weit nach Tagesanbruch.
Neben der teils turbulenten Phasen der Nacht ist jedoch als erfreulich festzustellen, dass sämtliche Verkehrskontrollen nahezu unauffällig verliefen, lediglich gegen 22:15 Uhr musste eine Kulmbacher Polizeistreife einen Alkoholsünder ahnden, dessen Atemalkoholgehalt deutlich über dem erlaubten Grenzwert lag, als er am Steuer seines Wagens saß. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Alle anderen kontrollierten Autofahrer zeigten sich vorbildlich vernünftig und verzichteten auf den Genuss alkoholischer Getränke, was aus Sicht der Verkehrssicherheit sehr zu begrüßen ist.

PM der PI Kulmbach vom 28.07.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Widerstand und Beleidigung

Während der Kontrolle eines 18-jährigen Gronauers am Freitagabend auf dem Bahnhofsvorplatz beleidigte dieser den kontrollierenden Beamten und kam bedrohlich auf den Polizisten zu. Er ließ letztlich von dem Angriff ab, als er sah, dass der Beamte den Einsatzstock zur Abwehr in die Hand genommen hatte.
Wenig später, ca. 22.00 Uhr, kam der 18-Jährige erneut in Angriffshaltung auf den Beamten zu. Der Angriff wurde mittels Pfefferspray abgewehrt und ein Strafverfahren gegen den Gronauer eingeleitet – auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, da der 18-Jährige eine geringe Menge Haschisch dabei hatte.

PM der KPB Borken vom 28.07.2019

 

Schwandorf (Bayern): Betrunkene Randaliererin zieht durch die Stadt

Am 27.07.2019, gegen 19:35 Uhr, wurde eine 20-jährige, arbeitssuchende Schwandorferin dabei beobachtet, wie sie in der Fabrikstraße in Schwandorf ein Verkehrsschild beschädigte. Im Anschluss zog die 20-jährige zu Fuß weiter in Richtung Bahnhof. Auf dem Weg dorthin begegnete sie drei Fahrradfahrerinnen. Als diese vorbeifuhren, trat die betrunkene Randaliererin gegen das Vorderrad einer 14-jährigen Schülerin, die daraufhin von ihrem Fahrrad stürzte und sich Prellungen sowie Schürfwunden zuzog. Weiterhin schlug die junge Frau mit einem Holzstock auf ein geparktes Fahrzeug ein. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schwandorf konnte die 20-jährige Schwandorferin dann am Bahnhof feststellen. Ein im Anschluss durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Da die Randaliererin sich weiterhin aggressiv zeigte, wurde sie durch die Beamten in Gewahrsam genommen und in die Arrestzelle der Polizeiinspektion Schwandorf verbracht.

PM der PI Schwandorf vom 28.07.2019

 

Geseke (Nordrhein-Westfalen): Betrunken durch Geseke- Festnahme nach Widerstand gegen Polizeibeamte

Aufmerksame Verkehrsteilnehmer meldeten in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen verdächtigen PKW in Geseke. Der Führer des PKW fiel zunächst durch seine unsichere Fahrweise auf. Im weiteren Verlauf seiner Fahrt überfuhr er eine Verkehrsinsel auf der Erwitter Straße und stellte danach sein Fahrzeug ab. Mit mehreren Bierflaschen in der Hand wurde der 38-jährige Fahrer von Beamten der Wache Lippstadt aufgegriffen als er sich in ein nahegelegenes Wohnhaus begab. Für weitere Maßnahmen wurde der Betrunkene zur Wache Lippstadt verbracht. Als ihm dort eine Blutprobe entnommen werden sollte, wehrte er sich gegen die Beamten massiv und bespuckte diese. Nach der Entnahme der Blutprobe und der Sicherstellung des Führerscheins verbrachte der Fahrer die Nacht in einer Polizeigewahrsamszelle.

PM der KPB Soest vom 28.07.2019

 

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr

Am Samstagabend gegen 22:00 Uhr kommt es am Hauptbahnhof in Frankenthal zu einem Beziehungsstreit zwischen einer 23-jährigen Frankenthalerin und ihrem 23-jährigen Ex-Lebensgefährten. Aufgrund des aggressiven Verhaltens des 23-jährigen Mannes, muss dieser mit Handschellen gefesselt werden. Hiergegen wehrt er sich vehement und leistet Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Der Mann steht außerdem unter erheblichem Alkohol- und vermutlich auch Drogeneinfluss. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Atemalkoholkonzentration von 2,16 Promille. Der 23-Jährige fuhr außerdem zuvor mit seinem Fahrrad. Ihm wird auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Er wird bis zum Folgemorgen in Gewahrsam genommen.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

PM der PD Ludwigshafen vom 28.07.2019

 

Wasserburg a.I. (Bayern): Körperverletzung beim Weinfest in Wasserburg am Inn

In der Nacht von 27.07.19 auf 28.09.19 fand in der Wasserburger Altstadt das Weinfest statt.
Gegen 01.45 Uhr kam es am Marienplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern des Festes. Ein 19-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim schlug dabei einem 47-jährigen Mann aus Wasserburg mit der Faust ins Gesicht.
Der Verletzte wandte sich an einen Bekannten, welcher sich mit ihm zu dem alkoholisierten jungen Mann begab, um ihn zur Rede zu stellen.
Ohne sich auf ein Gespräch einzulassen schlug der Angesprochene jedoch auch dem Bekannten, einem 60-jährigen Wasserburger, mit der Faust derart ins Gesicht, dass dieser auf die Straße stürzte.
Als unmittelbar darauf eine Streifenbesatzung am Ort des Geschehens eintraf, flüchtete der junge Mann über die Altstadt-Innbrücke. Die beiden Polizeibeamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf, holten ihn ein und nahmen ihn fest.
Dabei leistete er Gegenwehr und beleidigte die Beamten. Er musste gefesselt zur Dienststelle verbracht und einige Stunden in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.
Gegen ihn wurden unter anderem Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der PI Wasserburg a.I. vom 28.07.2019

 

Gera (Thüringen): Polizei tätlich angegriffen

Am Freitag gegen 14:30 informierte ein 31 jähriger Geschädigter die Polizei, dass er im Bereich des Museumsplatzes in Gera von einer unbekannten männlichen Person mit einem Messer bedroht wurde. Die eingesetzten Beamten konnten den 30 jährigen, psychisch auffälligen, syrischen Tatverdächtigen zeitnah im Bereich des Kornmarkts in Gera antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Hier konnte das verwendete Messer aufgefunden werden. Während der Kontrolle zerschlug der Verdächtige eine Bierflasche und versuchte, die Beamten mit dem abgebrochenen Flaschenhals anzugreifen. Nach Abwehr des Angriffes wurde der Beschuldigte in eine Fachklinik eingewiesen. Ermittlungsverfahren gegen den Verdächtigen wurden eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 28.07.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Sachbeschädigung durch Brandlegung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Zu einer brennenden Papiermülltonne wurden Beamte des Polizeireviers Singen am Sonntag, 28.07.2019, gegen 02:00 Uhr in die Rielasinger Straße in Singen gerufen. Anwohner hatten diese bereits mit Wassereimern gelöscht und so eine gefährliche Ausweitung des Feuers verhindert. Zeugen konnten zuvor eine weibliche und eine männliche Person beobachten, die an der Mülltonne hantierten. Im Zuge der Fahndung nach diesen beiden Personen konnte eine Streifenwagenbesatzung weiterhin eine brennende mobile Toilette im Verbindungsweg zum Lindenhain feststellen und mit einem mitgeführten Feuerlöscher löschen. Die Feuerwehr Singen übernahm zur Sicherheit Nachlöscharbeiten. Im Zuge der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnten in der Nähe zwei dringend Tatverdächtige Personen festgenommen werden.
Bei der Festnahme leistete eine 21-Jährige erheblichen körperlichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

PM des PP Konstanz vom 28.07.2019

 

Stockach (Baden-Württemberg): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und Beleidigung von Polizeibeamten

Zu einem Verkehrsunfall in der Stockacher Talstraße wurden Beamte des Polizeireviers Stockach am Sonntag, 28.07.2019, gegen 04:30 Uhr, gerufen. Eine 41-jährige PKW-Lenkerin rammte beim Einparken gegenüber einer Gaststätte einen ordnungsgemäß abgestellten PKW. Zeugenaussagen zufolge versuchte sie mit Hilfe eines weiteren Mannes zunächst, den PKW wieder aus der Parklücke zu schieben, was jedoch misslang. Die Polizeibeamten stellten vor Ort eine alkoholische Beeinflussung der Unfallverursacherin fest, der Atemalkoholtest ergab einen Wert von
2,2 Promille. Auch der „hilfreiche“ Begleiter der 41-Jährigen stand erheblich unter Alkoholeinwirkung, zeigte sich den Polizeibeamten gegenüber aggressiv und beleidigte diese. Da sich die 41-Jährige den Polizeibeamten gegenüber renitent verhielt mussten ihr Handschließen angelegt werden. Im Krankenhaus wurde ihr eine Blutprobe entnommen.
Sowohl gegen diese Maßnahme als auch den späteren Ausnüchterungsgewahrsam wehrte sich die 41-jährige Frau aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten. Neben dem Führerscheinentzug erwartet die Frau nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM des PP Konstanz vom 28.07.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Gesuchten Polen verhaftet

In den frühen Morgenstunden haben Bundespolizisten gestern einen wohnsitzlosen Polen (35) verhaftet.
Nach dem mehrfach polizeibekannten Mann wurde mit Untersuchungshaftbefehl wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung gefahndet.
Zusammen mit einem Mittäter hatte der Pole im Oktober letzten Jahres einen Mann am Raschplatz verprügelt. Dabei traten sie mit Schuhen mehrfach gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers.
Aufgefallen war der alkoholisierte 35-Jährige (4,65 Promille) im Rahmen einer Streiterei am Hauptbahnhofsausgang Richtung ZOB. Bei der Überprüfung und Verhaftung leistete der Pole erheblichen Widerstand und musste gefesselt und mit Zwang dem Polizeigewahrsam zugeführt werden.

PM der BPOLI Hannover vom 28.07.2019

 

Sassenburg (Niedersachsen): Randale nach Feierlichkeit

Bei einer privaten Feierlichkeit kam es zu extremen Meinungsverschiedenheiten, in deren Verlauf ein zwanzigjähriger Heranwachsender erheblich alkoholisiert randalierte.
Da wohl keine Klärung im Freundeskreis mehr möglich war verlies der, aus dem Bereich Lüchow kommende, die Feierlichkeit und begab sich auf die dortige Landesstraße. Gegenüber den ihn dort antreffenden Polizeibeamten verhielt er sich weiterhin aggressiv und gab an, dass er seine Freunde verprügeln würde. Um dieses zu verhindern wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt.

PM der PI Gifhorn vom 28.07.2019

 

Templin (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte/ Verstoß gegen das BtmG

Polizeibeamte der Polizeiinspektion Uckermark kontrollierten am Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr in 17268 Templin, Ernst-Thälmann-Straße, einen Radfahrer, da er ohne Licht am Fahrrad fuhr.
Da der Radfahrer angab keine Personaldokumente mitzuführen, sollte der Rucksack durch die Beamten in Augenschein genommen werden, um eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu fertigen.
In diesem Moment wollte der Radfahrer sich der Kontrolle durch Flucht entziehen. Durch das schnelle Eingreifen der Beamten konnte er ergriffen und fixiert werden. Dabei wehrte sich der Radfahrer.
Bei der Durchsuchung des Rucksackes konnten anschließend Drogen aufgefunden werden.
Strafanzeigen wurden wegen des Drogenbesitzes und den Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten gefertigt.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.07.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): Polizisten angegriffen und verletzt

Am frühen Sonntagmorgen wurden Beamte der Osnabrücker Polizei zu Streitigkeiten auf dem Gelände einer Diskothek am Fürstenauer Weg gerufen. Zwei Männer (33 und 35 Jahre alt, aus Bohmte und Molbergen) wollten das dortige Areal nicht verlassen. Den beiden wurde gegen 04.10 Uhr ein Platzverweis erteilt, der sie jedoch wenig interessierte. Einer der beiden warf mit einem Schuh nach den Diskothekenmitarbeitern, mit dem anderen Schuh traf er einen Polizeibeamten im Gesicht. Der betrunkene Mann wurde von den Polizisten in Gewahrsam genommen und sollte zur Dienststelle transportiert werden. Immer wieder trat er nach den Beamten und beleidigte die Polizisten auf das Übelste. Auf der Wache wurden ihm Blutproben entnommen, er durfte den Rest der Nacht in der Zelle verbringen. Auch sein betrunkener Begleiter wurde in Gewahrsam genommen. Gegen 08.30 Uhr meldete sich die besorgte Ehefrau des 35-jährigen bei der Bohmter Polizei, sie machte sich Sorgen, weil ihr Mann und ihr Bruder (der Begleiter) nicht nach Hause gekommen seien.
Der Frau konnte geholfen werden: Sie durfte ihren Mann und ihren Bruder am Sonntagvormittag bei der Polizei in Osnabrück abholen.

PM der PI Osnabrück vom 28.07.2019

 

Celle (Niedersachsen): Kneipentour endet in Gewahrsamszelle

Die Kneipentour eines 33-jährigen Cellers endete in der Nacht zum Sonntag, den 28. Juli im Polizeigewahrsam. Der stark alkoholisierte Mann randalierte zunächst in zwei Lokalitäten in der Schuhstraße und weigerte sich, die Kneipe zu verlassen. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten verhielt er sich zunächst verbal aggressiv und widersetzte sich anschließend den polizeilichen Maßnahmen. Er verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle.

PM der PI Celle vom 28.07.2019

 

Hamburg: Zuführung nach räuberischem Diebstahl, schwerer Körperverletzung und Widerstand in Hamburg-Bergedorf

Tatzeiten: 27.07.2019, 10:00 – 13:15 Uhr Tatorte: Hamburg-Neuallermöhe, Walter-Rothenburg-Weg; Polizeikommissariat 43
Beamte des Polizeikommissariats 43 nahmen gestern Mittag einen 22-jährigen Afghanen vorläufig fest, nachdem dieser zunächst einen seiner Brüder bestohlen hatte, die anschließende Herausgabe des Geldes verweigerte und mit dem Bruder und weiteren Familienmitgliedern in eine körperliche Auseinandersetzung geriet.
Bei der anschließenden Blutprobenentnahme am Polizeikommissariat 43 leistete der Mann Widerstand.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatte ein 22-jähriger Afghane seinen 25-jährigen Bruder bestohlen. Dieser verlangte im Kreise mehrerer Familienangehörigen das Geld zurück. Es kam dabei zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 22-Jährigen und weiteren Angehörigen (m 15, w 18 und 41), in dessen Verlauf der Mann zunächst Reizgas gegen seinen Bruder einsetzte, später dann noch zu einem schweren Gegenstand griff und damit seinen Bruder im Gesicht traf. Der 25-Jährige zog sich dabei eine schwere Augenverletzung am linken Auge zu, die eine Notoperation im Krankenhaus erforderlich machte.
Alarmierte Beamte des Polizeikommissariats 43 nahmen den 22-Jährigen vorläufig fest und transportierten ihn zum PK 43. Als Beamte eine Blutprobenentnahme durchführen lassen wollten, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Hierbei wurden vier Beamte (28/39/41/57) verletzt. Zwei konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Das für Körperverletzungsdelikte und Beziehungsgewalt zuständige Landeskriminalamt der Region Mitte II (LKA 163) übernahm die weiteren Ermittlungen und veranlasste die Zuführung des 22-Jährigen zur Untersuchungshaftanstalt Hamburg. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 28.07.2019

 

Bremgarten (Aargau): Polizist während Einsatz verletzt

Anlässlich Intervention wurde ein Polizist der Regionalpolizei Bremgarten verletzt. Am Samstag, 27. Juli 2019 kurz nach 8 Uhr kam die Meldung, wonach Jugendliche bei der Bushaltestelle Obertorplatz seien, welche sich ungebührlich verhalten würden. Zudem hätten diese eine Scheibe eines Busses eingeschlagen. Die Jugendlichen seien nun Richtung Bushaltestelle ‚Algir‘ weggegangen. Bei der Bushaltestelle ‚Algir‘ angekommen, traf die Patrouille der Regionalpolizei Bremgarten auf zwei junge Erwachsene. Einem 23-jährigen Schweizer sowie auf dessen Begleiterin, eine 19-jährige Italienerin. Anlässlich der Kontrolle schlug der Mann mit der Faust unvermittelt von hinten dem einen Polizisten auf den Hinterkopf. Dabei sackte dieser zusammen und zog sich Verletzungen zu. Der Polizist musste durch die Ambulanz ins Spital geführt werden. Die Täterschaft konnte sodann flüchten. Nach kurzer Fahndung konnten die beiden Beteiligten durch die herbeigerufene Patrouille der Kantonspolizei Aargau angehalten werden. Zum Tatmotiv bestehen noch keine Hinweise. Zur Klärung des Vorfalles wurden die beiden Personen inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren. Der aggressive Mann wird unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte zur Anzeige gebracht.

PM der KAPO Aargau vom 28.07.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Betrunkener Radfahrer verursacht Unfall

Am Sonnabendnachmittag (27.07.2019), gegen 15.00 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Georgstraße / Grashoffstraße ein Verkehrsunfall, der umfangreiche polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Zunächst war der 38-jährige Verursacher mit seinem Fahrrad die Georgstraße stadteinwärts gefahren. An der Kreuzung zur Grashoffstraße versuchte er dann, zwischen zwei PKW, die auf der Geradeaus- und Rechtsabbiegerspur vor der roten Ampel standen, hindurchzufahren. Dabei verlor er das Gleichgewicht, riss den rechten Außenspiegel des einen PKW ab und fiel auf die Motorhaube des zweiten Wagens. Der Radfahrer rappelt sich auf und setzte seine Fahrt in die Grashoffstraße fort. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den Mann dann in der Weißenburger Straße und versuchte ihn zu stoppen. Er versuchte, die BeamtenInnen zu umfahren, konnte aber festgehalten werden. Der Mann reagierte sofort äußerst aggressiv, bespuckte und beschimpfte die BeamtenInnen und widersetze sich den polizeilichen Maßnahmen mit körperlicher Gewalt. Nach seiner vorläufigen Festnahme kam er in das Polizeigewahrsam, wo ein Alkoholvortest einen Wert ergab, der deutlich im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Da sich sein Gemütszustand nicht besserte, wurde er nach erfolgter Blutentnahme in ein Krankenhaus überstellt.

PM der POL Bremerhaven vom 28.07.2019

 

Weyhe (Niedersachen): NDR Sommertour auf dem Weyher Marktplatz

Am 27.07.2019 fand zwischen 18:00 und 24:00 Uhr auf dem Marktplatz in Kirchweyhe die jährlich wiederkehrende Veranstaltung „NDR Sommertour“ statt. Die als Open-Air-Bühnenevent konzipierte eintrittsfreie Veranstaltung bestehend aus Bühnenacts wie u.a. Hot Chocolate und Gastronomie zog über den Veranstaltungszeitraum insgesamt um die 14.000 Besucher an.
Aus polizeilicher Sicht verlief die Veranstaltung weitestgehend friedlich und gesittet. Lediglich zum Ende kam es zu einer geringen Anzahl von veranstaltungstypischer Einsatzlagen, die größtenteils in Platzverweisen endeten. Im Rahmen der Durchsetzung eines Platzverweises kam es zudem zu einem Widerstand gegen die einschreitenden Polizeibeamten.

PM der PI Diepholz vom 28.07.2019

 

Bitterfeld (Sachsen-Anhalt): Nach Angriffen gegen Bundespolizisten – Identitätsfeststellungen von über 70 FC Hansa Rostock Fans in Berlin

Am gestrigen Tag, den 27. Juli 2019 kam es nach der Spielbegegnung zwischen dem Halleschen FC (HFC) und dem FC Hansa Rostock (FCH) auf dem Bahnhof Bitterfeld zu massiven Übergriffen durch FCH-Fans auf Bundespolizisten.
Zuvor kam es auf dem Bahnhof Bitterfeld, der auf der Rückreiseroute der FCH-Fans lag, circa 18:00 Uhr zu Auseinandersetzungen zwischen Fans des HFC und des FCH. Die beiden rivalisierenden Gruppen wurden durch eingesetzte Bereitschaftspolizisten der Bundespolizei getrennt. Hierbei kam es zu Angriffen gegen die Bundespolizisten durch Faustschläge, Fußtritte, Flaschen- und Dosenwürfen. Es erfolgte der Einsatz von Pfefferspray.
Es kam bei diesen Auseinandersetzungen zu keinen körperlichen Verletzungen.
Aufgrund der unübersichtlichen Situation konnte keine Identitätsfeststellung der Täter am Bahnhof Bitterfeld erfolgen.
Durch den Einsatzführer und Leiter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg wurde eine Identitätsfeststellung aller Täter des FCH am Hauptbahnhof Berlin angeregt.
In Zusammenarbeit mit der Bundespolizeidirektion Berlin und über einhundert eingesetzten Bundespolizisten / Bereitschaftspolizisten wurden am Hauptbahnhof Berlin über 70 FCH-Fans zur Beweissicherung videografiert und namenhaft gemacht. Diese Maßnahmen waren um 21:40 Uhr beendet. Die Ermittlungen seitens der Bundespolizei wegen der Gewalttaten durch Anhänger des FCH dauern an.

PM der BPOLI Magdeburg vom 28.07.2019

 

Frankfurt-Innenstadt (Hessen): Einsatz Zeil

Am Samstag, den 27. Juli 2019, gegen 05.00 Uhr, wurde die Polizei zu einer Schlägerei unter mehreren, offensichtlich alkoholisierten Personen, auf der Zeil gerufen.
Vor Ort angetroffene Personen verhielten sich gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv und versuchten, sich fortwährend durch Flucht der Situation zu entziehen. Bereits hier musste seitens der Beamten Pfefferspray eingesetzt werden. Zumindest einer der Personen gelang dabei die Flucht. Aufforderungen der Polizei, etwa sich auf den Boden zu legen, wurden keine Folge geleistet.
Insbesondere eine der Personen trat weiterhin äußerst aggressiv auf und leistete vehement Widerstand.
Während der gesamten Zeit war die Zeil noch durch insbesondere Jugendliche stark frequentiert. Eine größere Menschenmenge umringte das Geschehen. Aus der Menge heraus kam es immer wieder zu Solidarisierungsaktionen, Beleidigungen und Bedrohungen. Auch Glasflaschen flogen in Richtung der Beamten. Auch in dieser Situation musste wieder zu Pfefferspray gegriffen werden. Ein zunächst Unbekannter rannte dabei auf einen der eingesetzten Beamten zu und schlug diesem mit voller Wucht in den Nacken. Der Beamte wurde dabei verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Unbekannte flüchtete zunächst in Richtung der Hauptwache, konnte jedoch von einer hinzukommenden Streife festgenommen werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen Frankfurter. Diverse Passanten filmten Teile des Geschehens, Ausschnitte hiervon wurden bereits über soziale Medien verbreitet.
Die dabei erhobenen Vorwürfe bezüglich des polizeilichen Handels werden ernst genommen und einer rechtlichen Prüfung unterzogen. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

PM (190728 – 790) des PP Frankfurt a.M. vom 28.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Widerstand

Freitag, 21.18 Uhr: Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es im Blümchensaal in Lüneburg. Hier geriet ein 27-jähriger mit einem 32-jährigen aneinander. Der 27-jährige versuchte, in das Haus zu gelangen. Er zerstörte hierbei einen Zaun und einen Glaseinsatz einer Haustür. Da er mit einem Messer und einem Stock bewaffnet war und den Hausbewohner massiv bedrohte, schoss dieser mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Nachdem die eingesetzten Beamten am Ort erschienen, bedrohte der 27-jährige die Beamten mit dem Messer.
Nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es diesen, den Mann zu fixieren. Hierbei leistete er weiterhin massiven Widerstand. Erst nach dem Anlegen der Handfesseln gab er an, jetzt aufgeben zu wollen.
Bei der anschließenden Durchsuchung wurde auch ein Tütchen mit Betäubungsmitteln gefunden. Der offensichtlich stark verwirrte Mann wurde anschließend in die Psychiatrische Klinik Lüneburg verbracht.
Es wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 28.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Beleidigung

Samstag, 08.35 Uhr: Völlig grundlos äußerte ein 69-jähriger Lüneburger im mit Kunden gefüllten Verkaufsraum einer Bäckereifiliale in Lüneburg zu zwei uniformierten Polizeibeamten, dass „man merke, dass sie nicht besonders hell im Kopf seien.“ Die Beamten befanden sich zu der Zeit in einem Smalltalk mit anderen Kunden, die ebenso verwundert wie irritiert über diese Äußerung waren. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde gegen den uneinsichtigen Mann eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 28.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Widerstand und Angriff auf Beamte

Sonntag, 00.50 Uhr: Im Verlaufe eines polizeilichen Einsatzes bei einer Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Straße Hinter der Sülzmauer kommt plötzlich eine völlig unbeteiligte Person zielstrebig und schnell auf eine 28-jährige Polizeibeamtin angestürmt, holt aus und will der Beamtin massiv ins Gesicht schlagen. Diese konnte den unerwarteten Angriff durch Abdrehen und Schützen des Kopfes abwehren.
Der mit anwesende männliche Beamte konnte den bisher polizeilich unbekannten 16-jährigen Lüneburger zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen. Ihm wurde aufgrund eines Alkoholwertes von 1,64 %o auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die anwesenden Beamten aufs Übelste. Er wurde im Anschluss daran an seine erziehungsberechtigte Mutter übergeben, die die ganze Sache als ja nicht so schlimm wertete.

PM der PI Lüneburg vom 28.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Bedrohung

Sonntag, 04.50 Uhr: Nachdem ein 19-jähriger syrischer Flüchtling alkoholisiert auf einem Fahrrad fahrend angetroffen wurde, wurde er zur Polizeiwache verbracht. Hier sollte eine Blutprobe entnommen werden. Im Rahmen der Vorbereitungen dazu sprang der Mann plötzlich auf und ergriffe einen massiven Stuhl, den er hochhielt und damit die Beamten bedrohte. Diesen gelang es letztlich nur durch den Einsatz von Pfefferspray und der Hilfe weiterer Beamten, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Nach der Entnahme der Blutprobe wurde der noch immer tobende Mann durch mehrere Beamte und einen Rettungswagen in das Psychiatrische Klinikum Lüneburg verbracht.

PM der PI Lüneburg vom 28.07.2019

 

Hannover, Mittelfeld (Niedersachsen): Mann flieht vor Verkehrskontrolle

Ein 31-Jähriger hat am Samstag, 27.07.2019, versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen und ist mit einem Ford Fokus mit zum Teil hoher Geschwindigkeit geflohen. Die Polizei setzte mehrere Streifenwagen und einen Polizeihubschrauber ein und hat den Flüchtigen in Mittelfeld zum Anhalten gebracht. Der Mann ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Nach derzeitigen Erkenntnisstand hatte die Besatzung eines Streifenwagens den 31-Jährigen am Wülferoder Weg (Mittelfeld) gegen
23:00 Uhr mit Signalen aufgefordert, anzuhalten. Sie wollten ihn einer Verkehrskontrolle unterziehen. Statt zu stoppen, gab der Mann Gas. Er umfuhr das Polizeiauto und begann seine etwa halbstündige Flucht. Dabei betrug seine Geschwindigkeit offenbar bis zu 180 km/h.
Bei einem Anhalteversuch durch die Polizei an der Ecke Wilkenburger Straße/Hildesheimer Straße (Wülfel) beschädigte der Flüchtende einen Streifenwagen.
Schließlich kehrte der 31-Jährige an den Ausgangspunkt am Wülferoder Weg zurück. Dort wurde er von zwei Streifenwagen zum Anhalten gebracht. Noch während der Ford Fokus rollte, öffnete der Fahrer die Autotür und schlug sie gegen einen der Polizeiwagen, der dadurch beschädigt wurde. Der Mann wurde unter Widerstand vorrübergehend festgenommen
Die Beamten brachten den Mann in die Polizeidienststelle und stellten fest, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Eine Blutprobe wurde entnommen, um diese auf Betäubungsmittel und Medikamente zu untersuchen – das Ergebnis liegt noch nicht vor. Der Fluchtwagen wurde aufgrund unklarer Eigentumsverhältnisse zum Zwecke der Eigentumssicherung vorerst sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 31-Jährige die Polizeiwache wieder verlassen.

PM der PD Hannover vom 28.07.2019

 

Lehrte (Niedersachsen): 19-Jähriger verletzt drei Männer und belästigt zwei Mädchen

Zwei Polizeibeamte (43, 28) sind am Samstag, 27.07.2019, bei einem Einsatz während des Schützenfestes in Lehrte leicht verletzt worden. Ein 19-Jähriger hatte sie während einer Sachverhaltsaufnahme aus einer Gruppe heraus unvermittelt angegriffen. Im weiteren Verlauf ergab sich der Verdacht, dass der Heranwachsende bereits zuvor Straftaten während der Veranstaltung begangen haben könnte.
Gegen 20:00 Uhr wurde die Polizei zu Streitigkeiten und einer körperlichen Auseinandersetzung am Rande des Schützenfestes an der Straße Am Parkschlößchen gerufen. Eine Zeugin hatte die Einsatzkräfte alarmiert, da sie beobachtet hatte, wie ein Mann auf eine auf dem Boden liegende Person eintrat. Beim Eintreffen fanden die Beamten eine Gruppe von etwa 20 Personen vor. Während sie den Sachverhalt zu klären versuchten, wurden sie aus der Menge heraus immer wieder gestört und provoziert. Der Aufforderung der Polizisten, sich ruhig zu verhalten und Abstand zu halten, wurde nicht Folge geleistet.
Unvermittelt schlug dann der 19-Jährige mit der Faust gegen den Kopf eines 43-jährigen Beamten. Zwei weitere Einsatzkräfte nahmen den Mann, der erheblichen Widerstand leistete und einen 28-jährigen Polizisten kratzte, schließlich vorrübergehend fest. Im Anschluss wurde der 19-Jährige zur Polizeidienststelle gebracht. Auf dem Weg bedrohte und beleidigte er die Streifenwagenbesatzung. Vor Ort wurde der Mann durchsucht. Er hatte eine geringe Menge Betäubungsmittel bei sich. In Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus.
Zeugen identifizierten den 19-Jährigen später als die Person, die auf die andere eingetreten hatte. Opfer (20) und mutmaßlicher Täter sind einander bekannt. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Warum der Heranwachsende sich aggressiv verhielt, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.
Noch während der polizeilichen Maßnahmen wurde eine weitere Polizeistreife auf dem Schützenplatz angesprochen. Es handelte sich um die Eltern von zwei Mädchen (13 und 14), die angaben, dass ihre Kinder von dem 19-Jährigen, der ihnen bekannt ist, unsittlich berührt worden sein.
Gegen den 19-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Tätlichen Angriff, Wiederstand, Bedrohung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung und Sexueller Belästigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Hannover vom 28.07.2019

 

BAB A 81 (Baden-Württemberg): Polizeibeamte aus fahrendem Auto heraus beleidigt

Am Samstag, dem 27.07.2019, gegen18.54 Uhr, ereignete sich auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Untergruppenbach und Weinsberg/Ellhofen auf regennasser Fahrbahn ein Unfall. Ein 37-jähriger war mit seinem VW auf der nassen Fahrbahn zu schnell unterwegs, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Betonleitwand in der Mitte. An dem Pkw entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Nach der Unfallaufnahme und Räumung der Fahrbahn entfernte eine Streifenbesatzung das Absperr- und Warnmaterial von der Fahrbahn. Dabei wurde sie aus einem vorbeifahrenden Pkw durch Rufe beleidigt. Bei einer anschließend durchgeführte Kontrolle des Pkw konnte festgestellt werden, dass der Pkw mit 4 Personen besetzt war.
Welcher der Insassen und aus welchem Grund er die Beleidigungen den Beamten zugerufen hatte konnte nicht ermittelt werden. Es war auch nicht zu ermitteln, ob derjenige Stärke durch die Anonymität des vollbesetzten Fahrzeuges empfand oder ob es sich bei ihm um das Fehlen geistiger Reife handelte, da er ja schlussendlich zu feige war sich zu outen.

PM des PP Heilbronn vom 28.07.2019

 

Schliersee (Bayern): Einsatzbilanz der Polizei zum Seefest Schliersee 2019 vom Freitag 26.07.2019 bis Sonntag 28.07.2019

Am ersten Festtag kam es auf dem Seefest Schliersee gegen 00.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten Personen. Anlass hierfür war eine Streitigkeit bezüglich einer Dame. Verletzt wurde dabei niemand.
Kurz darauf um 00.50 Uhr kam es ebenfalls zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen alkoholisierter Jugendlicher. Ein Geschädigter kam dabei mit einer gebrochenen Nase in ein Krankenhaus. Auslöser war eine Pöbelei.
Beide Auseinandersetzungen fanden im Bereich des Bahnhofs Schliersees zum Ende des ersten Festtags statt.
Weiterhin konsumierte ein 47-jähriger Miesbacher einen Joint. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem BtMG.
Am zweiten Festtag kam es zu mehreren Auseinandersetzungen alkoholisierter Gruppen.
In der Nähe des Skaterparks fand gegen 22.45 Uhr eine Streitigkeit zweier stark alkoholisierter Gruppen Jugendlicher statt. Verletzt wurde hierbei niemand. Durch die Polizei wurden mehrere Platzverweise erteilt. Zu Straftaten kam es hierbei nicht.
Am Sonntag gegen 01.15 Uhr kam es zu einem versuchten Diebstahl aus einer Handtasche. Der Tatverdächtige konnte vorläufig festgenommen werden und wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Nach Veranstaltungsende gegen 03.30 Uhr kam es durch zwei alkoholisierte Gruppen zu einer Körperverletzung. Dabei wurden auch Bierflaschen geworfen. Eine Person wurde durch einen Schlag ins Gesicht leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Dieser brach sich aufgrund des Angriffs die Hand und musste zunächst im Krankenhaus versorgt werden.
In der Folge entstand am Bahnhof Schliersee eine aggressive Stimmung, auch bedingt durch den erheblichen Alkoholkonsum der Beteiligten, die in der Folge immer wieder aufeinander losgingen und verbale Beschimpfungen von sich gaben. Hierbei wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten mehrere Platzverweise erteilt.
Nach Ausschankschluss wurde durch einen Securitymitabreiter eine Person beobachtet, wie sie aus einem Kühlschrank Getränke entwendete, hierauf angesprochen, stellte die Person die Getränke zurück und entzog sich der Personalienfeststellung des Securitydienstes. Dieser konnte später, gegen 04.00 Uhr, die Person am Bahnhof Schliersee wiedererkennen. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung, wobei der Securitymitarbeiter angegriffen wurde. Die Person flüchtete in Richtung der Parkplätze am Bahnhof. Durch die bei der vorangegangenen Streitigkeit eingesetzten Polizeikräfte konnte der Mann vorläufig festgenommen werden. Der Beschuldigte leistete erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Polizeibeamten mit einem Faustschlag ins Gesicht. Da der Polizeibeamte den Schlag größtenteils abwehren konnte, wurde er nur leicht verletzt.
Auch am Sonntag kam es zu einem Verstoß gemäß dem BtMG, da ein 20-jähriger Haushamer einen Joint konsumierte.
Das polizeiliche Einschreiten war aufgrund volltrunkener Personen, die sich in hilfloser Lage im Umfeld des Festes und Bahnhofs Schliersee befanden, mehrfach nötig. Darunter auch eine 15-Jährige, die übermäßig Alkohol konsumiert hatte. Diese wurde an den volljährigen Bruder übergeben.
Am letzten Festtag wurden bislang noch keine Sicherheitsstörungen mitgeteilt.

PM der PI Mosbach vom 28.07.2019

 

Teltow (Brandenburg): Exhibitionistische Handlungen und Widerstand

Mahlower Straße Bahnhof Teltow /27.07.19, 17:40 Uhr
Zu einem Polizeieinsatz kam es auf dem Bahnsteig des Teltower Bahnhofs, nachdem bekannt wurde, dass ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann sein Geschlechtsteil in wahrnehmbarer Art aus seiner Hose hängen lässt. Zudem hantierte der betrunkene Mann mit einer Machete und kündigte die Benutzung dieser Hiebwaffe gegenüber einer auf dem Bahnsteig befindlichen Frau, die ein Kind bei sich hatte, an. Die eintreffenden Beamten gingen konsequent gegen den Mann vor. Der Mann wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, wobei ein Beamter verletzt wurde, der allerdings weiter diensttauglich blieb. Im Anschluss wurde der Mann in Gewahrsam genommen und die Machete beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

PM der PD Brandenburg West vom 28.07.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Angriff auf Polizeibeamte

In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es bei einem Volksfest in Semlin zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 17 jähriger Jugendlicher wurde dabei aus einer Personengruppe heraus geschlagen und leicht verletzt. Vor Ort befindliche Polizeibeamte schritten ein, um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern. Dabei griff ein 20 jähriger, alkoholisierter Mann (0,94 Promille) einen Polizeibeamten an und schlug diesem in das Gesicht. Der Polizist konnte den Angriff unter Zuhilfenahme des Einsatzstockes und durch einfache körperliche Gewalt abwehren und den Mann fixieren. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Der Angreifer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
In der weiteren Folge des polizeilichen Einsatzes erschienen weitere Personen am Ort, die zum Teil aggressiv, beleidigend und provozierend gegenüber den Polizisten auftraten. Einige Personen stellten Bänke, Stühle und Fahrräder auf der Zufahrtsstraße zum Festgelände. Nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte wurden die Personen kontrolliert und die Straße beräumt. Von 13 Beteiligten im Alter von 18 – 25 Jahren wurden die Personalien festgestellt und ihnen wurden Platzverweise ausgestellt, denen sie nachkamen. Bei allen beteiligten Personen handelt es sich um deutsche Staatsbürger.
Mehrere Anzeigen wurden aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun weiter.

PM der PD Brandenburg West vom 28.07.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Ein Festteilnehmer benutzte einen Sonnenschirm als Regenschutz und wolle damit die Veranstaltung verlassen. Trotz Ansprache von mehreren Polizeibeamten reagierte der Festteilnehmer aggressiv und zeigte sich nicht kooperativ. Während der nun durchgeführten Personalienfeststellung beleidigte er die Beamten als Bullen u.a. Ein Alcomattest ergab einen Wert von 1.00 Promille. Der Schirm wurde an seinen Ursprungsort zurückgebracht.
Eine Anzeige wegen Beleidigung von Polizeibeamten wartet nun auf den Festteilnehmer.

PM des PP Unterfranken vom 28.07.2019

 

Freiberg (Sachsen): Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Zeit: 27.07.2019, 01.00 Uhr / Ort: Freiberg
Um einer Sachbeschädigung auf einer Baustelle nachzugehen, waren Beamte des Polizeireviers Freiberg in der Nacht zu Samstag in der Humboldtstraße im Einsatz. Vor Ort konnten die Beamten auf frischer Tat zwei Männer (30, 31) feststellen. Bei der Überprüfung der Personalien widersetzte sich der 30-Jährige den Aufforderungen der Beamten. In der Folge verletzte er beim Zugriff zwei Beamte (47, 55). Diese mussten ärztlich behandelt werden, wobei der 47-jährige Polizeibeamte seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Gegen die beiden Männer wurde ein Platzverweis ausgesprochen.
Weiterhin wird nunmehr wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung ermittelt.

PM (2803) der PD Chemnitz vom 28.07.2019

 

München/Schwabing-West (Bayern): Fahrer will polizeiliche Absperrung umgehen und fährt auf Polizeibeamten zu; dieser wird verletzt

Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Gelände des Olympiaparks wurden am Freitag, 27.07.2019 im Umfeld umfangreiche Verkehrsmaßnahmen durchgeführt. Verkehrsteilnehmer konnten von Spiridon-Louis-Ring aus nur nach rechts abbiegen. Die Einfahrt vom Spiridon-Louis-Ring nach links in die Lerchenauer Straße war mittels Pylonen für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Gegen 18:15 Uhr fuhr ein 23-jähriger Münchner mit seinem Taxi auf dem Spiridon-Louis-Ring. An der Einmündung zur Lerchenauer Straße wollte der 23-Jährige nach links abbiegen um die Lerchenauer Straße in Richtung Norden zu befahren. Der Taxifahrer fuhr in den Einmündungsbereich ein, hielt vor der Absperrung und stieg anschließend aus um eine Pylone wegzuräumen, damit er seine Fahrt fortsetzen konnte.
Ein 30-jähriger Polizeibeamter, der vor Ort die Absperrungsmaßnahmen betreute, ging auf den 23-Jährigen zu, sprach ihn an und erklärte ihm die Notwendigkeit der Verkehrsmaßnahmen. Der 23-Jährige ignorierte den Polizeibeamten, stieg in sein Fahrzeug und fuhr los. Der Polizeibeamte stellte sich vor das Fahrzeug, um die Weiterfahrt des 23-Jährigen zu unterbinden. Dieser hielt jedoch nicht an, sondern fuhr mit seinem Fahrzeug auf den Polizeibeamten zu. Der Taxifahrer schob den Polizeibeamten mit seinem Fahrzeug zur Seite und lud ihn dabei kurzzeitig auf die Motorhaube auf.
Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt.
Der Taxifahrer entfernte sich mit seinem Pkw in nördliche Richtung. Er konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife in der Lerchenauer Straße angehalten werden. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

PM (1099) des PP München vom 28.07.2019

 

Traunreut (Bayern): Ausschreitungen in der Asylbewerberunterkunft Traunreut

Am späten Samstagabend, 27.07.19, kam es in einer Asylbewerberunterkunft zu einem tätlichen Angriff gegenüber Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und unterstützenden Polizeibeamten. Die angespannte Lage konnte nur mit einem erheblichen Polizeieinsatz bewältigt werden. Drei Männer wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. In Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern werden zwei von diesen Hauptaggressoren in andere Einrichtungen verlegt.
Zunächst unterstützte die Polizei den Sicherheitsdienst in Zusammenhang mit einer Ruhestörung in der Unterkunft in der Tachinger Straße, die kurz vor 22:00 Uhr gemeldet worden war. Als sich die aufgeheizte Stimmung wieder beruhigte, entfernten sich die Polizeistreifen. Kurze Zeit später, gegen 22:45 Uhr, bedrohten die zur Ruhe ermahnten Personen äußerst aggressiv die beiden Security-Mitarbeiter. Diese flüchteten vor den aufgebrachten Männern, versperrten sich in ihrem Büro und verständigten erneut die Polizei. Als die eingesetzten Beamten mit den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aus dem Gebäude kamen, wurden u.a. Glasflaschen aus der Unterkunft auf sie geworfen. Die Gegenstände verfehlten glücklicherweise ihr Ziel, so dass es keine Verletzten zu beklagen gab.
Unter Führung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gelang es schließlich, mit zahlreichen Einsatzkräften der umliegenden Dienststellen, des Polizeipräsidiums München, der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei sowie mit Beteiligung der Regierung von Oberbayern, die massiven Ausschreitungen zu unterbinden, die Situation vor Ort zu befrieden und dadurch auch die Sicherheit für die überwiegend friedlichen Bewohner der Unterkunft zu gewährleisten. Während des Einsatzes war der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes mit SEG-Transporter, RTW-Fahrzeug und Einsatzleitung vor Ort.
Drei stark alkoholisierten Bewohnern im Alter von 29, 31 und 32 Jahren, die als Hauptaggressoren in Erscheinung traten, wurden während der Begehung der Unterkunft vorläufig in Gewahrsam genommen. Der Ermittlungen der Polizeistation Traunreut werden u.a. wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte geführt. Darüber hinaus konnten zwei Fremdschläfer und ein Fahndungstreffer, Prüfung der Aufenthaltsberechtigung, festgestellt werden.

PM des PP Oberbayern Süd vom 28.07.2019

 

St. Wendel (Saarland): Randalierer mit Widerstand

Ziemlich wild zur Sache ging es am frühen Sonntagmorgen des 28.07.2019 in St. Wendel in der Nähe einer dortigen Diskothek. Ein 25jähriger Mann aus Birkenfeld war zuvor wegen seines aggressiven Verhaltens aus der Diskothek verwiesen worden, wo er zuvor randalierte und auch Musikboxen beschädigt hatte. Hier zeigte er sich auch weiter sehr aggressiv, weshalb man die Polizei zu Hilfe rufen musste, da sich der Mann, der sich auch in Begleitung von Freunden und Bekannten befand, nicht beruhigen wollte. Jegliche weiteren Versuche der Polizei ihn zu beruhigen blieben fruchtlos. Das Einschreiten der Polizei wurde auch noch zusätzlich durch das blockierende Verhalten der Begleiter des Mannes erschwert. Im Anschluss eskalierte die Situation dann derart, dass beim Versuch, den völlig außer sich befindlichen jungen Mann schließlich zur Ausnüchterung zu bringen, vier Polizeibeamte verletzt wurden. Nach Entnahme einer Blutprobe bei dem mutmaßlich Alkoholisierten musste er dann noch einige Stunden bis zu seiner Ausnüchterung im Gewahrsam der Polizei verbringen.
Ihn erwarten nun entsprechende Strafverfahren.

PM der PI St. Wendel vom 28.07.2019

 

Olbernhau (Sachsen): Mutmaßlicher Dieb vorläufig festgenommen

Ein Anwohner (74) stellte am Samstagnachmittag einen mutmaßlichen Dieb (28) im Treppenhaus eine Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße fest und verfolgte ihn bis zum Eintreffen der Polizei.
Der 74-Jährige hatte einen Unbekannten in den Kellerbereich des Mehrfamilienhauses gehen sehen und war diesen nachgegangen. Dabei ertappte er einen mutmaßlichen Dieb, der offenbar gerade dabei war mit Diebesgut aus dem Kellerbereich zu verschwinden. Als er den Unbekannten ansprach, verließ dieser das Haus und warf mit einem Fahrradreifen nach dem Anwohner.
Alarmierte Polizisten nahmen den mutmaßlichen Dieb im Rahmen der Tatortbereichsfahndung vorläufig fest. Bei dieser widersetzte er sich zudem den Aufforderungen der Polizeibeamten. Nach derzeitigem Kenntnisstand durchwühlte der 28-Jährige mehrere Kellerparzellen und entwendete das Vorderrad eines Fahrrades. In einer Tasche hatte der 28-Jährige zudem ein Cliptütchen mit Betäubungsmitteln bei sich. Er wurde nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 28.07.2019

 

Linz (Oberösterreich): Pkw-Lenker flüchtete vor Polizei

Die Linzer Polizei wollte am 27. Juli 2019 kurz vor 20 Uhr einen 29-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Perg, der mit seinem Pkw auf der Wiener Straße unterwegs war, aufgrund einer Verwaltungsübertretung zu einer Kontrolle anhalten. Der Lenker ignorierte sämtliche Anhaltezeichen und fuhr mit mindestens 140 km/h auf der Wiener Straße Richtung stadteinwärts. Beim Bulgariplatz fuhr er weiter in Richtung Gürtelstraße mit mindestens 120 km/h. Von der Gürtelstraße fuhr er dem Straßenverlauf folgend in die Lastenstraße und dann rechts zum Objekt Gürtelstraße 27. Aufgrund der Entfernung zum Fahrzeug wurde dieses jedoch aus den Augen verloren. Passanten wiesen die Polizisten zum Standort des Lenkers. Der Lenker wurde schließlich aufgrund aggressiven Verhaltens vorläufig festgenommen. Es wurde festgestellt, dass der 29-Jährige keinen Führerschein besitzt. Eine Untersuchung zur Alkohol-Feststellung verweigerte der Lenker. Er wird wegen mehrerer Übertretungen zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 28.07.2019

 

Wien: Festnahme einer aggressiven Person

Sachverhalt: Während einer Party soll ein 41-jähriger Mann eine Frau sexuell belästigt haben, woraufhin er von drei Begleitern der Frau zur Rede gestellt wurde. Der Tatverdächtige soll sofort zugeschlagen und anschließend die Flucht ergriffen haben. Alarmierte Beamte konnten den 41-Jährigen noch an der Einsatzadresse wahrnehmen und wollten ihn anhalten. Der Tatverdächtige verhielt sich allerdings äußerst aggressiv gegenüber den Beamten und versuchte weiterhin zu flüchten. Um das Verhalten des Mannes zu beenden, mussten die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Er wurde festgenommen und mehrfach angezeigt.

PA der LPD Wien vom 28.07.2019

Rotthausen (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung an Pkw in Rotthausen

Am Freitagabend gegen 21.10 Uhr kam es auf der Terkampstraße in Rotthausen zu Sachbeschädigungen an zwei Fahrzeugen. Zeugen hatten beobachtet, wie zwei junge Männer die Außenspiegel von 2 Pkw beschädigten. Die Zeugen verfolgten die 22 und 23 Jahre alten alkoholisierten Gelsenkirchener bis in ein nahegelegenes Schnellrestaurant. Dort konnten sie durch die Polizei festgenommen werden. Bei der Festnahme leisteten die Männer Widerstand. Zudem wurden die eingesetzten Beamten beleidigt. Nach der Entnahme der Blutproben wurden die beiden ins Polizeigewahrsam verbracht. Sie müssen mit Strafanzeigen wegen Widerstand, Sachbeschädigung und Beleidigung rechnen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 27.07.2019

 

Regensburg (Bayern): Verdächtiger Autofahrer entzieht sich Polizeikontrolle in Regensburg

In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich in Regensburg eine Nachfahrt unter Einsatzbedingungen. Bewohner informierten die Polizei über ein verdächtiges Fahrzeug. Als dieses kontrolliert werden sollte, flüchtete der Fahrer. Im weiteren Verlauf wurde ein Polizeibeamter angefahren. In diesem Zusammenhang gab die Polizei auch Schüsse auf das Fahrzeug ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die Hintergründe.
Am Samstag, den 27.07.2019, teilte eine Anwohnerin der Lappersdorfer Straße in Regensburg ein verdächtiges Fahrzeug in einem Hof mit. Laut der Mitteilung würde sich ein Mann darin befinden, der die umliegenden Häuser ausspähen soll. Als eine Streife der PI Regensburg Nord das Fahrzeug gegen 00.40 Uhr kontrollieren wollte, flüchtete der Fahrer. Er befuhr die Lappersdorfer Straße stadtauswärts und fuhr von dort über den Lappersdorfer Kreisel auf die Bundesstraße B16 in Richtung Cham. Der Fahrer missachtete sämtliche Anhaltesignale des ihm nachfahrenden Polizeifahrzeugs. Bereits zu dieser Zeit stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben war. Zur Unterstützung wurden mehrere Streifen der umliegenden Polizeidienststellen hinzugezogen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stieß der Fahrer auf der B16 mit seinem Fahrzeug gegen ein Polizeiauto, setzte seine Fahrt jedoch weiter fort. Kurz darauf fuhr er einen Polizeibeamten bei einem Anhalteversuch an, welcher dadurch leicht verletzt wurde. Ein zweiter Beamter wurde kurz darauf beim Zugriffsversuch auf das Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt. Schließlich kam es zum Schusswaffengebrach gegen das Fahrzeug, um die Weiterfahrt zu verhindern. Kurz vor der Ausfahrt Wenzenbach konnte der Mann letztlich angehalten und unverletzt sowie widerstandslos festgenommen werden. Zuvor ist er noch mit seinem Fahrzeug gegen das Heck eines Dienstfahrzeugs gestoßen.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 57-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz. Die Gründe für seine Flucht sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Für die Dauer der Aufnahme musste die B16 für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg bittet in diesem Fall noch um weitere Zeugenhinweise. Wem ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein grauer Skoda im Bereich der Lappersdorfer Straße bzw. im Stadtnorden aufgefallen? Wer hat Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Auto und seinem Fahrer stehen können? Hinweise bitte an die Telefonnummer 0941/506-2888.

PM des PP Oberpfalz vom 27.07.2019

 

Wolfenbüttel, Hornburg (Niedersachsen): Sachbeschädigung an Pkw, Beleidigung

Samstag, den 27.07.19, gegen 00.10 Uhr Hornburg, Birkenweg Zur o. a. Zeit beschädigte ein 50jähriger aus Hornburg einen Pkw, der am o. a. Ort abgestellt war, indem er die Motorhaube zerkratzte und die Scheibenwischer aus der Halterung riss. Der Halter des Pkw mit belgischer Zulassung war zu Besuch bei einem Verwandten. Als der Halter und der Verwandte die Tat beobachteten, liefen sie nach draußen und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Daraufhin beleidigte der 50jährige Hornburger die beiden Personen mehrmals. Auch die am Ort eingetroffenen Polizisten wurden von dem Täter mehrmals beleidigt. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an einem Pkw und eine Strafanzeige wegen Beleidigung von Polizeibeamten wurde gefertigt. Warum der Hornburger den Pkw beschädigte konnte auf Grund der starken Erregung des Hornburger nicht ermittelt werden.

PM (auszugsweise) der POL Salzgitter vom 27.07.2019

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Alkoholisiert mit dem Fahrrad unterwegs

Leichte Verletzungen in Form einer Beule am Kopf und einer Platzwunde an der Lippe erlitt ein 21-jähriger Mann aus Speyer. Er war am frühen Samstagmorgen mit seinem Fahrrad unterwegs und befuhr die Wormser Landstraße in Richtung Schifferstadt.
Vermutlich aufgrund seiner fehlenden Beleuchtung am Fahrrad übersah er die Tatsache, dass er entgegen der Einbahnstraße in einem Baustellenbereich unterwegs ist. Als er auf die Streife der Polizei aufmerksam wurde, wollte er die Baustelle nach links verlassen und stürzte hierbei in einen ein Meter tiefen Baustellengraben. Als die Beamten den Mann aus dem Graben retteten fiel ihnen auf, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand. Er wurde aus diesem Grund zu einer Polizeidienststelle verbracht und musste dort eine Blutprobe abgeben. Da er mit den Maßnahmen der Beamten nicht einverstanden war und dies auch in aggressiver Art und Weise verkündete, durfte er zur Ausnüchterung eine Gewahrsamszelle beziehen. Ob bei dem Sturz in den Graben ein Fremdschaden entstand, bedarf weiterer Ermittlungen.

PM der PD Ludwigshafen vom 27.07.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Ganz schlechte Fahrweise – Auto und Führerschein weg

Ein 29-Jähriger, der in der vergangenen Nacht seine Unkenntnis der Straßenverkehrsordnung eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, ist nun vorerst sein Auto und seinen Führerschein los. Gegen 23 Uhr fiel der Audi-Fahrer einer Polizeistreife in der Frankfurter Allee in Friedrichshain durch seine, gemäß den Beamten, viel zu schnelle, rücksichtslose und verkehrswidrige Fahrweise auf. Der 29-Jährige soll nicht nur zu dicht auf andere Fahrzeuge aufgefahren sein und diese beim „Springen“ von Fahrstreifen zu Fahrstreifen geschnitten haben, er fuhr dabei noch auf freien Strecken weitaus schneller als erlaubt. Auch mindestens eine rote Ampel veranlasste ihn gemäß der ihm folgenden Polizisten nicht zum Stoppen. Die Beamten hielten den Audi schließlich an und überprüften den Fahrer, der sich äußerst uneinsichtig zeigte und sein Fahrverhalten selbst als „völlig normal“ bezeichnete. Weil der 29-Jährige während der polizeilichen Maßnahmen immer aggressiver wurde und zwischenzeitlich auch dessen Bruder am Ort erschienen war, forderten die Polizisten weitere Beamtinnen und Beamte zu der Überprüfung dazu. Gegen die schließlich folgende Beschlagnahme seines Fahrzeuges und Führerscheines legte der 29-Jährige ausdrücklich Widerspruch ein.

PM des PP Berlin vom 27.07.2019

 

Berlin/Reinickendorf: Widerstand geleistet

Nach einer Widerstandshandlung heute früh in Reinickendorf wurden zwei Beamte leicht verletzt. Gegen 4 Uhr stellten Einsatzkräfte der 23. Einsatzhundertschaft eine betrunkene Frau auf dem Gehweg der Markstraße/Holländerstraße fest. Sie alarmierten einen Rettungswagen der Feuerwehr. Noch während der Hilfeleistung zeigte sich der 25-jährige Begleiter der jungen Frau äußerst unkooperativ und aggressiv. Um die Hilfsmaßnahmen der Feuerwehr zu gewährleisten, mussten die Beamten ihn fernhalten. Dieser setzte daraufhin Schläge und Tritte gegen die Polizisten ein und beleidigte diese. Der Mann wurde daraufhin in ein Gewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und einer Blutentnahme unterzogen. Anschließend konnte er im Gewahrsam ausnüchtern. Die beiden leicht verletzten Polizisten verblieben im Dienst.

PM (1827) des PP Berlin vom 27.07.2019

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Streit im Jobcenter – 19-Jähriger wollte nicht gehen

Zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden musste am Freitag, 26.07.2019, gegen 11:15 Uhr, die Polizei einen 19-jährigen Mann aus dem Jobcenter in Siegen mit zur Polizeiwache nach Weidenau nehmen. Der junge Mann hatte zum wiederholten Male versucht, Sozialleistungen geltend zu machen. Nachdem ihm erklärt worden war, dass diese Leistungen an ihn nicht ausgezahlt werden, weigerte er sich, das Jobcenter in der Friedrichstraße zu verlassen. Er wurde zunehmend aggressiv, schlug gegen die Wände und weigerte sich auch im Beisein der Polizeibeamten, das Zimmer zu verlassen. Die Beamten nahmen den Mann somit in Gewahrsam.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.07.2019

 

Heidelberg-Bergheim (Baden-Württemberg): Nach Handgreiflichkeiten Polizeibeamten angegriffen

In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten an der Haltestelle Betriebshof in der Bergheimer Straße zwei Gruppen Jugendlicher aneinander.
Gegen 00:30 Uhr kam es zunächst in der Straßenbahn der Linie 5 zu Streitigkeiten zwischen den Gruppen, die in einer Schlägerei ausartete. An der Haltestelle verlagerte sich die Auseinandersetzung auf die Straße. Während des Geschehens schlug einer der Täter einen anderen mit einer Armbanduhr gegen den Kopf. Während der Auseinandersetzung sollen zudem Flaschen geflogen sein. Zwei der Beteiligten mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.
Nachdem Zeugen die Polizei alarmiert hatten, wurden beide Gruppen einer Personengruppe unterzogen. Während der Anzeigenaufnahme vor Ort zeigte sich ein 18-Jähriger mit den Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden und schlug zweimal in Richtung eines Beamten. Dieser konnte ausweichen, worauf der Schläger festgenommen wurde. Gegen die Beteiligten im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, gegen den 18-Jährigen zusätzlich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM des PP Mannheim vom 27.07.2019

 

Schwandorf (Bayern): Demonstration in Schwandorf – Bilanz der Polizei

Die große Kreisstadt war am Samstag, den 27.07.2019, Treffpunkt von Teilnehmern einer „antifaschistischen Kundgebung“ – wie sie in der Anmeldung der Demonstration beim Landratsamt Schwandorf durch die Veranstalter benannt wurde. Es kam zu vereinzelten Sicherheitsstörungen. Vier Versammlungsteilnehmer wurden vorläufig festgenommen. Aufgrund der sich fortbewegenden Veranstaltung kam es vereinzelt zu wenigen Verkehrsbehinderungen durch kurzfristige Absperrungen und Umleitungen.
Etwa 250 Teilnehmer hatten sich in den Mittagsstunden am Ausgangspunkt der Aufzugsstrecke, am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), eingefunden. Mit insgesamt drei stationären Zwischenkundgebungen bewegten sich die Teilnehmer über den Bahnhofsplatz in die Bahnhofsstraße und über die Friedrich-Ebert-Straße in den Unteren Marktplatz. Weiter führte die Aufzugsstrecke in die Rathausstraße, über die Innere Ettmannsdorfer Straße, entlang dem Adolph-Kolping-Platz, in die Höflingerstraße und endete schließlich wieder am ZOB.
Die Polizei war angesichts der Gefahr einer Konfrontation verschiedener politischer Lager mit Einsatzkräften vor Ort, um Sorge zu tragen, dass ein ordnungsgemäßer Verlauf der Veranstaltung stattfinden konnte und die Beeinträchtigungen für Unbeteiligte und Verkehrsteilnehmer möglichst gering ausfallen.
Bereits zu Beginn der Kundgebung kam es zu einer Körperverletzung durch eine 21-jährige Frau, die einem Polizeibeamten auf den Arm schlug. Des Weiteren hatte sich ein 16 Jähriger, ebenfalls am Anfang der Kundgebung, vermummt. Beide sollten am Ende der Versammlung, kurz nach 14:00 Uhr, zur Feststellung der Identität festgenommen werden. Ein Teil der noch vor Ort befindlichen Demonstranten solidarisierte sich mit den Festgenommenen. Dabei kam es auch zu Flaschenwürfen gegen Polizeibeamte, was den Einsatz von Reizstoff erforderlich machte. Durch die Flaschenwürfe ist ein weiterer Beamter leicht verletzt worden. Schließlich wurden weitere zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren festgenommen. Von dem vor Ort befindlichen Rettungsdienst musste niemand behandelt werden.
Gegen 15:00 Uhr hatte sich der größte Teil der Versammlungsteilnehmer vom ZOB entfernt. Einige Teilnehmer der beendeten Kundgebung begaben sich im Anschluss in die Nähe Polizeiinspektion Schwandorf, um sich mit den in Gewahrsam befindlichen Personen solidarisch zu zeigen. Als die polizeilichen Maßnahmen rund um die Festgenommenen beendet waren, sind sie vor Ort entlassen worden.
Die polizeiliche Bilanz ergab am Ende des Einsatzes zwei leicht verletzte Polizeibeamte und mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und wegen Körperverletzung. Die deeskalierende um kommunikative Strategie der Polizei trug maßgeblich zum – größtenteils – friedlichen Verlauf der Versammlung bei.

PM des PP Oberpfalz vom 27.07.2019

 

Kempten (Bayern): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, gegen 3 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einer Ruhestörung in Kempten gerufen. Einem 21-Jährigen erheblich alkoholisierten Mann wurde ein Platzverweis erteilt, welchem er nur zögerlich nachkam. Einige Minuten später rief der Mann beim Notruf und teilte mit, dass er nicht mehr nach Hause finde. Noch während eine Polizeistreife auf Anfahrt war, rief der Mann bei der Polizeiinspektion an und beleidigte den Beamten am Telefon. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt wurden die eingesetzten Polizeibeamten ebenfalls von ihm beleidigt. Der Alkotest ergab über 2 Promille.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 27.07.2019

 

Memmingen (Bayern): Sexuelle Belästigung, Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 27.07.19, gegen 04.25 Uhr, berührten zwei 21- und 22-jährige Männer vor einer Disco in der Allgäuer Straße unsittlich ein 16-jähriges Mädchen. Die Freunde der 16-jährigen gingen daraufhin auf die beiden Täter los und schlugen auf diese ein. Als die eintreffenden Polizeistreifen einen der Schläger, einen amtsbekannten 24-jährigen Mann vorläufig festnehmen und zum Dienst-Pkw verbringen wollten, trat dessen 21-jährige Freundin einem Polizeibeamten von hinten zwischen die Beine und dem zweiten Beamten gegen das Knie. Damit wollte sie offensichtlich die Festnahme verhindern. Sie wurde schließlich gefesselt und in Gewahrsam genommen. Alle Beteiligten waren alkoholisiert, teilweise ergaben die Alkotests mehr als 2,0 Promille. Der genaue Sachverhalt kann erst ermittelt werden, wenn die Beteiligten nüchtern befragt werden können. An Verletzungen gab es mehrere Platzwunden und Schürfwunden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 27.07.2019

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Rollerkontrolle

Eine Polizeistreife beobachtete vergangene Nacht einen verdächtigen Rollerfahrer auf der Talstraße. Als sie zu dem Fahrer aufgeschlossen hatten, stand dieser mit zwei weiteren Männern am Gelände einer Tankstelle. Alle drei verhielten sich von Beginn an aggressiv und respektlos. Insbesondere die beiden Unbeteiligten störten die polizeilichen Maßnahmen durch lautes Gröhlen, abfällige Bemerkungen und das Abspielen lauter Musik.
Platzverweise ignorierten sie. Unterstützung musste angefordert werden. Der 18-jährige Fahrer stand mutmaßlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Entsprechende Blutproben sollten daher auf der Wache entnommen werden. Als die Beamten den Lüdenscheider in den Streifenwagen gesetzt hatten, trat ein Begleiter heran und öffnete eigenmächtig die Tür. Die Polizisten stießen ihn zur Seite, worauf der 19-jährige Herscheider noch aggressiver wurde und Beleidigungen ausstieß. Die Polizisten mussten Reizgas einsetzen, den alkoholisierten Mann fesseln und in Gewahrsam nehmen. Hiergegen sperrte er sich gewaltsam. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 25.07.2019

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Ist es die Hitze? Vier Widerstände mit drei verletzten Polizisten

Zwei dienstunfähige Polizisten: Das ist die Bilanz des aufgeheizten Kreis Viersen seit Mittwochnachmittag. Am Mittwoch um 15:00 Uhr leistete eine 57-jährige Schwalmtalerin Widerstand. Sie sollte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden und sperrte sich gegen die Mitnahme durch Herausdrehen und Treten. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.
Um 23:10 Uhr kam es in Viersen auf der Gladbacher Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten Männern. Einer der beiden, ein 19-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland, sollte aufgrund seiner hochgradigen Aggressivität in Gewahrsam genommen werden. Dagegen leistete er Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter der Viersener Wache so schwer verletzt wurde, dass er zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Dem augenscheinlich alkoholisierten und möglicherweise auch unter Drogen stehendem 20-jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.
Um 23:30 Uhr dann der nächste Einsatz in Kempen: Bei einem Drive In-Schalter auf der Otto-Schott-Straße fuhr ein 33-jähriger Kempener nach der Essensausgabe ohne erkennbaren Grund mit seinem Pkw auf das angrenzende Maisfeld und drehte dort eine halbe Runde. Von dort ging es zurück in Richtung Schnellrestaurant. Dort fuhr er gegen ein Auto, das am Drive-In-Schalter in der Schlange wartete. Danach fuhr der Kempener gegen zwei weitere ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge auf dem Parkplatz, die mit jeweils zwei Personen besetzt waren. Zwei der Insassen wurden dabei leicht verletzt. Danach entfernte sich der 33-jährige vom Unfallort in Richtung Kleinbahnstraße. Im Rahmen der Fahndung konnten Einsatzkräfte der Polizeiwache Kempen das Fluchtfahrzeug auf der St. Huberter Straße ohne Insassen auf einem Parkplatz auffinden. In einem Gebüsch hatten sich die beiden unter Alkohol stehenden Fahrzeuginsassen versteckt. Der 33-jährige, den Zeugen später als den mutmaßlichen Fahrer identifizierten, war aggressiv und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er leistete Widerstand gegen seine vorläufige Festnahme. Verletzt wurde dabei niemand. Die Ermittlungen wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, der Fahrerflucht sowie des Widerstands dauern an. Der 33-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
In Viersen endete die Serie von Widerständen des tropischen Abends dann mit einem Einsatz um 23:45 Uhr auf der Große Bruchstraße. Hier hatte ein 35-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland betrunken in einer Gaststätte randaliert und Mobiliar zerstört. Gäste des Cafés hielten den Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei von weiteren Straftaten ab. Gegen seine Ingewahrsamnahme setzte er sich heftig zur Wehr und trat in Richtung Einsatzkräfte. Dabei wurden zwei Polizisten der Viersener Wache leicht verletzt. Eine Polizeibeamtin wurde durch die Tritte so verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnte. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Viersen vom 25.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer liefern sich Verfolgungsfahrt mit Polizei – aus mehreren Gründen

In der Nacht zu Donnerstag (25. Juli) haben sich zwei Rollerfahrer (beide 16) eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Sie wurden festgenommen.
Polizeibeamte wollten die beiden im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle gegen 0.25 Uhr an der Schützenstraße kontrollieren.
Doch gleich aus mehreren Gründen wurden die Anhaltezeichen ignoriert und die zwei 16-Jährigen aus Dortmund entzogen sich zunächst durch Flucht der Kontrolle.
Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, verloren sie zunächst jedoch aus den Augen. Bei einem erneuten Sichtkontakt flüchtete einer der Rollerfahrer ohne Helm und Licht. Hierbei ignorierte er eine rote Ampel. Auf der Brinkhoffstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Streifenwagen. Hier war er entgegen der Fahrtrichtung unterwegs und konnte schließlich – genau wie die Beamtin am Steuer – nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Der 16-Jährige kam zu Fall und verletzte sich leicht. Die Beamten blieben unverletzt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Rollerfahrer offenbar unter Drogeneinfluss stand, ohne erforderliche Fahrerlaubnis fuhr und der Roller als gestohlen gemeldet war. Die Polizisten brachten ihn zu einer Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Auch für den zweiten Rollerfahrer lief es nicht besser.
Zivilbeamte konnten ihn im Dortmunder Hauptbahnhof stellen. Ihn ereilte letztlich das gleiche Schicksal – denn auch er war offenbar unter Drogeneinfluss und ohne gültige Fahrerlaubnis auf einem gestohlenen Roller unterwegs gewesen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Die 16-Jährigen müssen sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Diebstahls verantworten.
Die Roller wurden sichergestellt. Einer konnte noch in der Nacht an die Besitzerin übergeben werden.

PM der POL Dortmund vom 25.07.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Ohne Helm und Führerschein auf gestohlenem Roller unterwegs

In der vergangenen Nacht wurde eine Funkwagenbesatzung des Polizeiabschnitts 53 in Kreuzberg auf einen Rollerfahrer ohne Helm aufmerksam. Als der Fahrer gegen 1.10 Uhr an einer roten Ampel vom Halleschen Ufer links in den Mehringdamm abbog, schalteten die Beamten Blaulicht und Martinshorn ein, um ihn anzuhalten. Der Zweiradfahrer flüchtete vor den Polizisten und überfuhr dabei eine weitere rote Ampel. Nur durch eine Gefahrenbremsung anderer Verkehrsteilnehmer konnte ein Zusammenstoß verhindert werden.
Mit hinzualarmierten Unterstützungskräften konnte der Rollerfahrer in der Brandesstraße gestoppt werden. Hier versuchte er, sich einer vorläufigen Festnahme zu entziehen und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Polizist leicht am Bein verletzt.
Der 16-jährige Festgenommene war nicht im Besitz eines Führerscheins. Der Roller, welcher nach schwerem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde sichergestellt.
Der Jugendliche wurde in ein Polizeigewahrsam und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen nach Hause gebracht.

PM (1805) des PP Berlin vom 25.07.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Polizeibeamte angegriffen

Weil aus einem Garten in der August-Bebel-Straße ruhestörender Lärm zu hören war, wurde am Mittwochabend die Polizei gerufen. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter von dem 47-Jährigen Bewohner geschlagen. Die Beamten wurden kurz nach 22 Uhr zu der Ruhestörung gerufen. Der dortige Bewohner und weitere Personen befanden sich im Garten des Hauses. Als die Polizeibeamten auf sich aufmerksam machten, wurden sie von dem 47-Jährigen beschimpft. Der Mann wurde immer aggressiver und ging letztlich auf die Beamten los. Einer der Polizisten bekam einen Schlag gegen den Kopf und wurde verletzt. Erst unter dem Einsatz von Pfefferspray konnte der alkoholisierte 47-Jährige festgenommen und in eine Polizeizelle gebracht werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Bremerhaven vom 25.07.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Polizeikontrolle

In der Nacht zu Donnerstag, 25.07.2019 gegen 02:15 Uhr war ein Streifenteam der Wache Troisdorf auf der Wilhelmstraße in Richtung der Kölner Straße unterwegs. Die Beamten bemerkten einen Radfahrer, der ihnen ohne Beleuchtung auf der falschen Fahrbahnseite entgegenfuhr. Als sie dem jungen Mann Anhaltezeichen gaben, trat dieser in die Pedale und versuchte mit dem Rad zu flüchten, offenbar um sich einer Kontrolle zu entziehen. An der Hohenzollernstraße/Schwarzstraße konnte er gestellt und überprüft werden. Der 21-Jährige mit Wohnsitz in Siegburg zeigte sich sofort aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten fortwährend.
Schließlich gesellten sich zwei Bekannte des 21-Jährigen hinzu, solidarisierten sich mit dem Siegburger und versuchten aggressiv die Kontrolle zu verhindern. Weitere Polizisten mussten zur Unterstützung gerufen werden, um eine Eskalation zu verhindern. Der 21-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, zudem ergab sich der Verdacht auf zusätzlichen Drogenkonsum. Einen Alkoholtest verweigerte er. Er wurde für weitere Maßnahmen zur Wache gebracht, wo er versuchte Polizisten zu treten und anzuspucken, als ihm eröffnet wurde, dass ihm Blutproben zur Feststellung des Alkohol- und Drogenkonsums entnommen werden sollten. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Letztlich konnten dem 21-Jährigen ohne Widerstand die Blutproben im Troisdorfer Krankenhaus entnommen werden. Zur Herkunft des Fahrrades, einem hochwertigen Rennrad, machte der Beschuldigte widersprüchliche Angaben. Er räumte zwar ein, dass ihm das Rad nicht gehören würde, wollte es aber nicht gestohlen haben. Die Polizei stellte daraufhin das Rennrad zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sicher. Gegen den Siegburger wurden Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und Verdacht des Fahrraddiebstahls eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 25.07.2019

 

Telgte (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger Mann in Gewahrsam genommen

Am Mittwoch, 25.7.2019 wollten sich Kräfte des Rettungsdienstes gegen 15.30 Uhr um einen Mann kümmern, der an der Delsener Heide in Telgte in der prallen Sonne lag. Als die Sanitäter und die Notärztin auf den 40-Jährigen zutraten um ihn zu untersuchen, verhielt er sich aggressiv, beleidigte und bedrohte die Kräfte.
Nachdem die hinzugezogenen Polizeibeamten ebenfalls vor Ort waren, steigerte der in Telgte aufhältige Pole seine Aggression. Des Weiteren beleidigte der Mann die Einsatzkräfte massiv. Einer Aufforderung sich in den Schatten zu legen, kam der 40-Jährige nicht nach. Seine aggressive Grundhaltung und die Beleidigungen behielt er bei. Die Beamten entschlossen sich den Polen zum eigenen Schutz und zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Kurz vor diesem Einsatz fiel er bereits wegen einer Körperverletzung sowie eines Diebstahls zum Nachteil seiner ehemaligen Partnerin und wegen eines Hausfriedensbruchs auf.
Als die Polizisten den gefesselten Tatverdächtigen zum Streifenwagen brachten, bespuckte er einen Beamten. Daraufhin legten die Einsatzkräfte mit Unterstützung der Notärztin dem 40-Jährigen einen Mundschutz an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ließen die Polizisten dem alkoholisierten Mann eine Blutprobe entnehmen. Die nächsten Stunden verbrachte der 40-Jährige im kühlen Gewahrsam der Polizeiwache in Ahlen.

PM der POL Warendorf vom 25.07.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Flüchtender hinterlässt Personalausweis und Schlüssel bei der Bundespolizei

Am gestrigen Abend, den 24. Juli 2019, gegen 21:40 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Magdeburg einen 26-Jährigen. Dieser händigt den Beamten seinen Personalausweis aus. Er vermied es, den Bundespolizisten einen Einblick in seine Tasche zu gewähren und setzte plötzlich zur Flucht an. Auf der Haupttreppe des Bahnhofs konnte er von einem Beamten eingeholt werden. Der 26-jährige Mann schlug dann jedoch um sich, wandte sich aus dem Griff des Beamten und flüchtete weiter. Dabei verlor er auch noch einen Schlüsselbund. Beim Abgleich der Daten seines hinterlassenen Personalausweises im polizeilichen Informationssystem stellte sich heraus, dass der Mann polizeibekannt ist. Zudem ermittelt die Bundespolizei momentan gegen ihn, da er Verdächtiger einer kürzlich begangenen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Nötigung ist. Wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte am gestrigen Abend wird er nun erneut eine Strafanzeige erhalten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 25.07.2019

 

Duisburg-Dellviertel (Nordrhein-Westfalen): Zivilpolizisten hatten richtigen Riecher: Drogen und Geld sichergestellt

Gleich zwei Mal hatten Zivilpolizisten am Mittwoch (24. Juli) auf der Musfeldstraße den richtigen Riecher: Um
15:15 Uhr flüchtete ein Fahrradfahrer vor der Kontrolle. Er fuhr in eine Sackgasse, schmiss das Rad beiseite und lief in einen Hinterhof.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den 15-Jährigen stellen. Bei ihm fanden sie neben zwei Tütchen Cannabis, zwei Smartphones sowie eine vierstellige Bargeldsumme. Die Polizisten stellten alles sicher, schrieben eine Anzeige und übergaben den Jungen in die Obhut seines Betreuer eines Kinderheims.

Um 15:30 Uhr führte die Zivilbeamten starker Cannabisgeruch zu einer sechsköpfigen Gruppe, die in einer Sitzgruppe hinter Sträuchern saß. Bei einem der Männer (22) stellten die Polizisten zwei Tütchen Cannabis und einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher. In der Nähe der Sitzecke fanden die Beamten zwei Zip-Beutel mit dieser Droge und eine Feinwaage. Niemandem aus der Gruppe wollte das gehören. Die Polizisten stellten alles sicher. Als sie den Männern Platzverweise erteilten, wollte der 22-Jährige nicht gehen und beleidigte die Beamten in türkischer Sprache. Ein Polizist konnte den Mann allerdings verstehen und sprach ihn darauf an. Trotzdem hörte er mit den Beleidigungen nicht auf und weigerte sich, zu gehen. Die Beamten brachten ihn zur Durchsetzung des Platzverweises ins Gewahrsam. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Beleidigung auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 25.07.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Hund

Beamte des Polizeireviers Offenburg wurden am Mittwochmittag aufgrund eines augenscheinlich außer Kontrolle geratenen Hundes in die Friedrichstraße gerufen. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der Pitbull-Terrier gegen 14.30 Uhr zuerst eine Katze totgebissen und musste anschließend mit massiver Kraftanstrengung von der Hundehalterin sowie einem weiteren Zeugen am Boden fixiert werden. Hierbei hatte er sich fest in einen Nordic-Walking-Stock verbissen. Als das Tier im weiteren Verlauf in aggressiver Weise sich in Richtung der Beamten bewegte, musste er letztlich mittels Schusswaffe getötet werden. Eine weitere Gefährdung durch das acht Jahre alte Tier konnte so verhindert werden. Die Beamten sowie weitere unbeteiligte Zeugen blieben unverletzt. Die Frau trug eine Biss- und diverse Kratzverletzungen davon und wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

PM des PP Offenburg vom 25.07.2019

 

Erkner (Brandenburg): Im Polizeigewahrsam gelandet

Am späten Abend des 24.07.2019 wurden Polizisten in die Karl-Tietz-Straße gerufen. An einem dort gelegenen Imbiss hatte ein Mann Gäste verbal attackiert und Beleidigungen ausgestoßen. Da er sich nicht beruhigen wollte, mussten ihn die Beamten letztlich in polizeilichen Gewahrsam nehmen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt immerhin einen Atemalkoholwert von 1,88 Promille aufzuweisen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.07.2019

 

Gera (Thüringen): Aggressiver 17-Jähriger verwehrt Hilfe

Als eine Zeugin gestern Nachmittag (24.07.2019), nach 16:00 Uhr bemerkte, dass sich im Park der Jugend ein Jugendlicher mit einer stark blutenden Handverletzung aufhielt, sprach sie diesen an und wollte den Rettungsdienst rufen. Der Verletzte wurde daraufhin aggressiv und versuchte der Frau das Telefon wegzunehmen. Gegenüber der dennoch hinzugerufenen Polizei bzw. den Rettungssanitätern verhielt sich der unter starken Alkoholeinfluss stehende Jugendliche weiterhin äußerst aggressiv und versuchte die Einsatzkräfte körperlich anzugreifen. Schlussendlich wurde der junge Mann zum Zwecke einer medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte auch seine Identität (17, afghanisch) geklärt werden. Da weiterhin die Herkunft seiner Verletzung unbekannt ist, sucht die Polizei Zeugen, welche sachdienliche Hinweise hierzu geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0365 / 829-0, bei der hiesigen Polizeidienststelle zu melden.

PM der LPI Gera vom 25.07.2019

 

Spremberg (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Kollerbergweg wollten Polizeibeamte am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr einen 29-Jährigen, der mit einem PKW AUDI unterwegs war, kontrollieren. Der Autofahrer hat keine Fahrerlaubnis und stand sichtbar und dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er leistete aktiven Widerstand gegen die Beamten und flüchtete sogar zu Fuß. Im Fahrzeug ließ er eine Gasdruckpistole, ein Fläschchen mit einer verdächtigen Flüssigkeit, seine Papiere und die Autoschlüssel zurück. Als ihn die Polizisten an seiner Wohnung aufsuchten, sprang er aus dem Fenster, verletzte sich dabei und wurde umgehend gestellt. Er musste zur Behandlung in das CTK gebracht werden. In der Wohnung entdeckten die Beamten eine Cannabispflanze, die wie die anderen Gegenstände sichergestellt wurde. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 25.07.2019

 

Bad Arolsen-Wetterburg (Hessen): Randalierer am Strandbadcafe des Twistesees

Zu Sachbeschädigungen und Körperverletzungen kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag am Strandbadcafe des Twistesees.
Kurz nach Mitternacht informierten Zeugen die Polizeistation Bad Arolsen, dass es am Strandbad zu Auseinandersetzungen gekommen sei.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass zwei Zeugen einen jungen Mann festhielten, der zuvor randaliert haben soll.
Nach den Befragungen von mehreren Zeugen stellte sich heraus, dass der Mann zunächst die Tische und Stühle des Strandbadcafes umhergeworfen haben soll.
Durch den Lärm aufmerksam geworden, eilten mehrere Personen zum Strandbad. Der Randalierer sollte zur Rede gestellt werden. Er zeigte sich aber aggressiv und schlug zwei Männer mit der Faust in das Gesicht. Letztlich gelang es ihnen aber, den Mann zu überwältigen
und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Auch gegenüber den Polizisten verhielt sich der alkoholisierte Mann aggressiv. Nach der Personalienfeststellung und den weiteren erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-jährige in Marburg wohnhafte Mann zwar entlassen, muss sich aber demnächst wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung verantworten. Die beiden Zeugen erlitten leichtere Verletzungen.

PM der POL Korbach vom 25.07.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Absperrung missachtet / Feuerwehrmann beleidigt

Wegen einer Gefahrenlage hatte die Feuerwehr am späten Mittwochnachmittag eine Absperrung auf der Bärendorfstraße eingerichtet. Ein alkoholisierter 55-jähriger Mann aus Aalten wollte die Absperrung passieren, was ihm durch die Feuerwehr untersagt wurde. Darauf beleidigte er einen Feuerwehrmann durch eine obszöne Geste. Nachdem der aggressive Mann auch einen Platzverweis der Polizei nicht befolgen wollte, nahmen ihn die Beamten mit zur Wache.

PM der KPB Borken vom 25.07.2019

 

Siegen-Geisweid (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei vor einer Geisweider Diskothek – 34-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt

Am Samstagmorgen, 20.07.2019, gegen 03:45 Uhr kam es in der Diskothek zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Ausgangspunkt war vermutlich eine Beziehungsstreitigkeit. Die streitenden Personen verlagerten ihre Auseinandersetzung nun handfest auf den Parkplatz vor der Diskothek.
Mindestens 10 Personen lieferten sich eine Schlägerei, die bei Eintreffen der ersten Streifenwagen noch andauerte. Die Beamten versuchten, die sich schlagenden und tretenden Männer zu trennen.
Immer wieder flammte die Schlägerei auf. In dieser Situation hatte ein 34-jähriger Polizeibeamter der Wache Weidenau einen 24-jährigen Hauptschläger in Gewahrsam genommen. Der 24-Jährige lag auf dem Boden, der Beamte kniete daneben, um ihm Handfesseln anzulegen. Diese Situation nutzte ein ebenfalls 24-jähriger Dortmunder aus und trat mit voller Wucht dem Polizisten mit seinem Knie ins Gesicht. Der Beamte wurde im Gesicht schwer verletzt und fiel bewusstlos zu Boden.
Hinzukommende Polizisten kümmerten sich um den hilflos auf dem Teer liegenden Kollegen, welcher nach Erstversorgung durch Rettungskräfte in ein Siegener Krankenhaus gebracht wurde. Dort verblieb er stationär und wurde noch am Samstag operiert.
Dem 24-jährigen Täter gelang es zunächst in der chaotischen Tumultphase unerkannt zu bleiben. Durch Zeugenaussagen wurde er im Laufe der Woche ermittelt.
Ein Haftbefehl wurde durch die Staatsanwaltschaft Siegen beantragt und durch den zuständigen Richter des Amtsgerichts Siegen erlassen.
Der beschuldigte 24-Jährige wurde heute von Beamten der Polizei Dortmund in der elterlichen Wohnung festgenommen.
NACHTRAG: Der 24-jähriger Beschuldigte, der heute in seiner elterlichen Wohnung in Dortmund festgenommen wurde, ist am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Weiterhin suchen die Ermittler des Siegener Kriminalkommissariats 4 noch nach Zeugen, die eventuell weitere Hinweise auf die Tat geben können. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die ebenfalls in der Diskothek waren oder Personen die sich vor der Diskothek aufgehalten haben.
Hinweise bitte an die Polizei unter 0271-7099-0

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 25.07.2019

 

Berlin/Mitte: Mann bespuckt Bahnmitarbeiterin und widersetzt sich der Festnahme

Bundespolizisten nahmen am Mittwoch einen Mann vorläufig fest, nachdem dieser im Bahnhof Alexanderplatz eine Bahnmitarbeiterin bespuckte.
Gegen 17:40 Uhr bespuckte ein Mann eine 31-jährige Mitarbeiterin der DB Sicherheit während ihrer Streife. Alarmierte Polizisten nahmen den 53-jährigen deutschen Staatsangehörigen vorläufig fest und übergaben ihn der Bundespolizei. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand, indem er in Richtung der Beamten trat und schlug. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der erheblich alkoholisierte Angreifer wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 25.07.2019

 

Würzburg (Bayern): Versuchte Gefangenenbefreiung in Dallenbergbad – Gruppe solidarisiert sich mit 18-Jährigem

Nachdem mehrere Beamte der Operativen Ergänzungsdienste im Dallenbergbad einen Haftbefehl vollstreckt haben, solidarisierte sich eine Gruppe von rund 10 Personen mit dem Festgenommenen. Glücklicherweise wurden keine Einsatzkräfte verletzt.
Am Donnerstagnachmittag ergaben sich im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens auf Grund eines Kfz-Deliktes Hinweise darauf, dass sich der mit Haftbefehl gesuchte Haupttäter im Dallenbergbad befindet. Mehrere Beamte der Operativen Ergänzungsdienste begaben sich daraufhin in die König-Heinrich-Straße, konnten den Gesuchten ausfindig machen und ihm die vorläufige Festnahme erklären.
Als die Beamten mit dem Festgenommenen auf dem Weg zum Ausgang waren, solidarisierte sich plötzlich eine Gruppe von rund 10 Personen mit dem 18-Jährigen. Die Gruppe trat äußert aggressiv an die Polizisten heran und beleidigte diese massiv. Insbesondere ein 17-Jähriger kristallisierte sich hierbei als Wortführer heraus, der bereits mit geballten Fäusten auf diese zuging und seine Begleiter mehrfach zur Gefangenenbefreiung aufforderte. Nur durch die Androhung von unmittelbarem Zwang – dem Einsatz von Pfefferspray und dem Einsatzstock – konnten die Beamten eine Auseinandersetzung verhindern.
Nachdem der festgenommene 18-Jährige sich im Dienstfahrzeug befand, stellten sich mehrere Personen aus der Gruppe vor den fahrenden Pkw und versuchten die Weiterfahrt zu verhindern. Auch hier konnten die Beamten eine Auseinandersetzung mit der Gruppe verhindern.
Der 18-Jährige verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Er wurde nach er Eröffnung des Haftbefehls am Donnerstag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Gegen vier Beschuldigte im Alter von 15 bis 33 Jahren wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Nötigung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 25.07.2019

 

Dannenberg (Niedersachsen): Randalierer auf Tankstellengelände – Polizeibeamten angegriffen

Mit einem renitenten 34-Jährigen hatte es die Polizei in den Nachtstunden zum 25.07.19 auf einem Tankstellengelände in der Raiffeisenstraße in Nebenstedt zu tun. Der Mann hatte dort gegen
03:00 Uhr randaliert, so dass die alarmierten Beamten dem Mann einen Platzverweis aussprachen. Diesem kam der Dannenberger nicht nach und griff stattdessen die Polizisten an, als diese versuchten den Mann vom Gelände zu bringen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM der PI Lüneburg vom 25.07.2019

 

Würzburg/Zellerau (Bayern): 35-Jähriger verweigert medizinische Behandlung und geht Polizeibeamte an

Am Mittwochnachmittag wurde durch Passanten ein 35-jähriger Mann in der Sedanstraße gemeldet, welcher medizinisch behandlungsbedürftig erschien. Im weiteren Verlauf ging er die Polizeibeamten tätlich an.
Am Mittwochnachmittag, gegen 15:00 Uhr, wurde die Polizei zur Unterstützung einer Rettungsdienstbesatzung in die Sedanstraße gerufen. Dort befand sich eine renitente männliche Person, welche zunächst durch Passanten als behandlungsbedürftig gemeldet wurde. Der Mann verweigerte die Behandlungsmaßnahmen und richtete diverse Beleidigungen und Spuckversuche gegen die Einsatzkräfte. Es handelte sich um einen 35-jährigen Würzburger, welcher augenscheinlich stark alkoholisiert war. Da aufgrund seines Verhaltens eine medizinische Abklärung vor Ort, auch nach Hinzuziehung eines Notarztes, nicht durchgeführt werden konnte, wurde der Mann in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Nachdem dort keine Behandlungsnotwendigkeit festgestellt wurde, sollte der Mann in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Bei der Verbringung zur Dienststelle richtete er einen Kopfstoß gegen einen Polizeibeamten, welcher rechtzeitig ausweichen konnte. Ebenso versuchte er die Kollegen zu treten, weshalb er gefesselt wurde. Alle Polizeibeamten, sowie der Aggressor blieben nach jetzigem Sachstand unverletzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme bei dem 35-Jährigen angeordnet.
Gegen den 35-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren, u.a. wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM der PI Würzburg-Stadt vom 25.07.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Gegen polizeiliche Maßnahme gewehrt

Im Rahmen einer Unfallaufnahme stellten Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr fest, dass die 29 Jahre alte Unfallbeteiligte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Diese wurde ihr wegen Fahrens unter Betäubungsmitteln entzogen. Als die Frau von den Polizisten gefragt wurde, ob sie auch aktuell Betäubungsmittel konsumiert habe, reagierte sie äußerst renitent und fing an, die eingesetzten Beamten zu beleidigen. Einen Drogenvortest lehnte die 29-Jährige ab. Als sie daraufhin zur Blutentnahme ins Krankenhaus gefahren werden sollte, versuchte sie zunächst wegzulaufen und, als dies nicht gelang, leistete sie heftigen Widerstand und kratzte einen Beamten.

PM des PP Aalen vom 25.07.2019

 

Schwerin/Pritzier (Mecklenburg-Vorpommern): Bundespolizisten mit Cutter Messer bedroht

Zugreisende machten am heutigen Tag gegen 12:15 Uhr einen in Uniform nach Hause fahrenden Bundespolizisten im RE 4308 (Strecke Schwerin-Hamburg) auf eine männliche Person aufmerksam, die am Haltepunkt Pritzier einen Abfallbehälter gewaltsam aus der Verankerung gerissen hat und diesen in die Gleise warf.
Zur Personalienfeststellung wurde die nunmehr im oben genannten Zug befindliche Person angesprochen und aufgefordert sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam die Person nicht nach, reagierte aggressiv, zog unvermittelt ein Cutter Messer aus dem mitgeführten Rucksack und hielt es dem Bundespolizisten vor die Brust. Daraufhin setzte dieser sein dienstliches Reizgas ein. Die Person konnte mit Hilfe anwesender Mitarbeiter der DB in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Ein angeforderter Rettungswagen führte eine Erstbehandlung der Augenreizungen durch. Eine Streife der Polizei übernahm die Person am Bahnhof in Büchen. Weitere Personen wurden nicht geschädigt.

PM der BPOLI Rostock vom 25.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Was kann das Polizeiauto dafür?

Zwei Polizeibeamte versahen ihren Dienst in der Nacht und hielten sich unter anderem auch in der Außenstelle des Polizeireviers Leipzig-Zentrum in der Eisenbahnstraße auf. Ihr Dienstfahrzeug stellten sie vor dem Gebäude ab. Gegen 04:15 Uhr hörten sie einen lauten Knall. Sie begaben sich vor das Gebäude, konnten jedoch zunächst nichts feststellen. Eine weitere Funkwagenbesatzung, die sich gerade in der Nähe aufhielt, signalisierte allerdings, dass sie gesehen hatten, wie eine männliche Person mit freiem Oberkörper mit dem beschuhen Fuß gegen das abgestellte Fahrzeug getreten hatte. Die Beamten liefen um das Fahrzeug und stellten eine große Delle an der hinteren Tür der Beifahrerseite fest. Umgehend verfolgten diese Beamten zu Fuß und der andere Funkstreifenwagen diese Person, die sich weiter in stadtwärtige Richtung befand. Die Person konnte nach wenigen Metern gestellt werden. Es handelte sich um einen 31-Jährigen aus Nordamerika. Er war stark betrunken und leicht verletzt. Es konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, woher diese leichten Verletzungen (Abschürfungen) stammten. Das Rettungswesen wurde informiert und der 31-Jährige medizinisch versorgt. Auf Grund der Eigengefährdung und des Zustandes wurde der 31-Jährige in Gewahrsam genommen. Im Laufe des Tages wurde er wieder entlassen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde gegen ihn erstattet. Die genaue Schadenshöhe steht noch aus.

PM der PD Leipzig vom 25.07.2019

 

Berlin / Charlottenburg-Wilmersdorf: Fuchs von seinen Leiden erlöst

Ein Polizist erlöste heute Vormittag in Wilmersdorf einen schwer verletzten Fuchs von seinen Leiden. Gegen 11.40 Uhr fanden zwei Jugendliche unter einer S-Bahnunterführung an der Blissestraße einen schwer atmenden Fuchs, der sich nicht mehr bewegen konnte und alarmierten die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass das Tier unter Qualen verenden würde. Ein Polizeibeamter erlöste daraufhin, jegliche Fremdgefährdung ausschließend, den Fuchs mit einem Schuss aus seiner Dienstpistole.

PM des PP Berlin vom 25.07.2019

 

Burgberg (Bayern): Radfahrer pöbelt Passanten an und rastet schließlich aus

Gestern Abend wurde im Bereich der Edelweißstraße eine Fußgängerin, die ihren Hund ausführte, von einem offensichtlich alkoholisierten Radfahrer angepöbelt und beleidigt. Gegenüber einer verständigten Streifenbesatzung der Polizei setzte er seine Verbalattacken fort und beschimpfte diese aufs Übelste. Da der Radfahrer den freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, musste er zur Blutentnahme zu Polizeiinspektion Sonthofen verbracht werden. Hierbei leistete der 57-Jährige erheblichen körperlichen Widerstand. Verletzt wurde aber niemand. Bei der Durchsuchung des Mannes konnten die Beamten noch eine geringe Menge von Marihuana sicherstellen. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren unter Alkoholeinfluss und wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.07.2019

 

Zittau (Sachsen): Geplante Spritztour mit Bagger endet in Zelle

Aufmerksame Bürger meldeten der Polizei am Mittwochabend eine verdächtige Person, welche sich auf einer Baustelle an der Südstraße in Zittau an einem Bagger zu schaffen machte.
Streifen des Polizeirevier Zittau-Oberland und des Einsatzzuges der Polizeidirektion eilten zum Tatort. Dort trafen sie den Täter noch sitzend in der Baumaschine an. Als die Polizisten des Einsatzzuges den Mann ansprachen, ging dieser mit vorgehaltenem Schraubendreher auf die Beamten zu und wollte vermutlich auf diese einstechen.
Den Angriff wehrten die Ordnungshüter jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt ab, überwältigten ihn und entwaffneten den polnischen Bürger. Beim 38-Jährigen klickten nun die Handschellen und die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest.
Der Beschuldigte war sichtlich angetrunken. Bei einem Atemalkoholtest hatte er einen Wert von umgerechnet 2,16 Promille. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Spezialisten sicherten an dem gewaltsam geöffneten Bagger Spuren. An der Maschine entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Staatsanwaltschaft Görlitz beantragt am Donnerstag beim zuständigen Gericht eine Haftrichtervorführung. Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Bürgern.

PM der PD Görlitz vom 25.07.2019

 

Bezirk Freistadt (Oberösterreich): Alkoholisierter schlug auf Jugendlichen und Polizisten ein

Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt wurde am 24. Juli 2019 um 0:15 Uhr von Polizisten erwischt, als er den Pkw seiner Mutter ohne deren Wissen in Betrieb nehmen wollte. Die Beamten brachten den Jugendlichen zu seiner 29-jährigen Schwester nach Tragwein. Dort trafen sie auch auf den 23-jährigen Lebensgefährten der Schwester aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, welcher sich sofort gegenüber den Beamten aggressiv verhielt. Die Polizisten gaben den Grund des Einschreitens bekannt und plötzlich schlug der 23-Jährige auf den 15-Jährigen ein. Er wurde von den Beamten zurückgehalten, stellte aber sein Verhalten nicht ein, sondern richtete seine Angriffe nunmehr gegen die Polizisten. Selbst mit angelegten Handfesseln und als er bereits am Boden fixiert war, versuchte er noch seinen Widerstand aufrecht zu erhalten. Schließlich gelang es doch, den 23-Jährigen zu beruhigen, sodass die Festnahme aufgehoben werden konnte.
Ein bei ihm durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,36 Promille, er wird der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt. Die Polizisten und der 23-Jährige erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen.

PA der LPD Oberösterreich vom 25.07.2019

 

Salzburg: Störung einer angemeldeten Demonstration, Widerstand gegen die Staatsgewalt, mehrere Festnahmen

Am Vormittag des 25. Juli 2019 fand eine angemeldete Demonstration für die Abtreibung statt. Der Protestmarsch der etwa 150 Teilnehmer führte vom Salzburger Hauptbahnhof aus bis hin zum Mozartplatz. Gegen 13 Uhr wurde diese Demonstration beendet.
Gegen 14.30 Uhr, startete nun am Mozartplatz der angemeldete Versammlungszug „1000 Kreuze Marsch“ gegen die Abtreibung. Dieser Versammlungszug wurde durch Störaktionen mehrerer Personen, vermutlich aus dem Kreise der vorhergehenden Demonstration, mehrfach behindert und blockiert.
Es kam zur vorab angekündigten polizeilichen Videoüberwachung. Nach mehreren Abmahnungen mussten insgesamt 35 Personen wegen Wiederholungsgefahr nach Übertretung des Versammlungsgesetzes angehalten und festgenommen werden. Mehrere Personen versuchten hierbei die polizeiliche Absperrung zu durchbrechen. Bei einem 19-jährigen Demonstranten aus Österreich gipfelte dies in einer Widerstandshandlung gegen die Staatsgewalt, indem er bei seinem Fluchtversuch einen Polizisten umrannte. Der Beschuldigte trug leichte Verletzungen davon, wurde aber ebenfalls festgenommen. Bei den darauf folgenden Identitätsfeststellungen und der Sachverhaltsaufnahme im PAZ Salzburg verweigerte eine weibliche Person die Bekanntgabe ihrer Identität.
Aufgrund weiterer Störaktionen musste der noch andauernde Versammlungszug kurzfristig seine Route ändern, konnte jedoch, abgeschirmt durch die Polizei, fortgesetzt werden.
Die Festnahmen wurden zum Großteil mit dem Ende des Versammlungszuges aufgehoben.
Bis zur Freilassung der letzten beiden Festgenommenen zeigte sich eine Gruppe von rund 30 Personen solidarisch und wartete vor der LPD Salzburg auf deren Freilassung. Hierbei kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.

PA der LPD Salzburg vom 25.07.2019

 

Wien: Mann überschüttet sich mit Benzin und will sich anzünden

Sachverhalt: Beamte der Polizeiinspektion Maroltingergasse wurden wegen eines Streits, bei dem es offenbar um nicht bezahltes Taschengeld ging, zu einer Asylunterkunft gerufen. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung übergoss sich der 32-jährige iranische Staatsbürger vor den Augen der Beamten mit Benzin, das er in einer 1,5 Liter Plastikflasche bei sich hatte. Die Polizisten mussten Körperkraft anwenden, um den Mann davon abzuhalten, sich selbst anzuzünden. Dabei wurde auch die Uniform beider Beamten mit Benzin durchtränkt. Nach wie vor versuchte der 32-Jährige mehrmals, das Feuerzeug zu entflammen, bis ihm dieses von den Polizisten schließlich aus der Hand geschlagen werden konnte.
Während der Amtshandlung wurden die beiden am Boden knienden Beamten vom 35-jährigen Bruder sowie der 39-jährigen Schwägerin des Angehaltenen attackiert, offenbar um die Anhaltung zu verhindern. Erst mithilfe unterstützend eingetroffener Polizisten konnte die Situation beruhigt werden. Der 32-Jährige wurde in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert, sein Bruder und seine Schwägerin wurden wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs angezeigt.

PA der LPD Wien vom 25.07.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): : 38-Jährige wegen des dringenden Verdachts des räuberischen Diebstahls in Tateinheit mit Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf Antrag der StA Mannheim in U-Haft
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen eine 38-jährige deutsche Staatsangehörige.
Die Beschuldigte soll mit einem weiteren 34-jährigen Beschuldigten am Dienstag gegen 11 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter in der Mannheimer Innenstadt u.a. Bier, Wodka, Schokolade und weitere Süßigkeiten im Wert von etwa 40,- Euro gestohlen haben.
Nach dem Passieren des Kassenbereichs wurde das Duo von einem Angestellten des Marktes angesprochen und ins Büro gebeten. Der 34-Jährige Beschuldigte soll sich dann provozierend vor den Angestellten aufgebaut und ihm mehrere Stöße gegen die Brust versetzt haben um der 38-Jährigen die Flucht zu ermöglichen. Diese verließ das Gebäude. Der Marktangestellte folgte der Flüchtigen und wollte sie festnehmen. Die 38-Jährige soll sich sodann aus den Haltegriffen des Angestellten losgerissen, ihn weggestoßen und an beiden Armen gekratzt haben, dass sie ihre Flucht fortsetzen und im Besitz der gestohlen Ware bleiben konnte. Ihr Companion soll währenddessen den Angestellten mit einer Einwegspritze gedroht haben.
Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung nach den flüchtigen Dieben konnten beide in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden.
Nach erfolgter Festnahmeerklärung durch Polizeibeamte des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt sperrte sich die 38-jährige Frau gegen die Fesselung und verletzte einen Polizeibeamten zudem leicht.
Beide Beschuldigten wurden zum Polizeirevier Mannheim-Innenstadt verbracht.
Nach Abklärung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der 34-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die 38-jährige Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.
Die Beschuldigte wurde danach in Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt dauern an.
PM des PP Mannheim vom 24.07.2019

Rosenheim (Bayern): Rosenheimer Bundespolizei ermittelt wegen Gewaltdelikten

Ein polnischer Staatsangehöriger ging am Abend auf die verständigten Bundespolizisten los, als diese ihn zur Klärung seiner Identität vom Rosenheimer Bahnhof zur Dienststelle bringen wollten. Er war zuvor vom Zugbegleiter eines Fernreisezuges von der Fahrt ausgeschlossen worden. Offenbar hatte der stark alkoholisierte Mann im Zug permanent mit einigen Landsleuten Streit gesucht. Als er nach seinem Fahrtausschluss dann auf die Beamten traf, versuchte der Pole mehrfach, sich in aller Öffentlichkeit ausziehen. Im weiteren Verlauf widersetzte er sich den Beamten. Er beleidigte und bespuckte sie. Schließlich wollte er auch noch nach diesen schlagen und treten. Selbst in der Dienststelle verhielt sich der Festgenommene noch sehr aggressiv und verweigerte zudem die Auskünfte zur Klärung seiner Identität. Die Nacht musste der Betrunkene in einer Zelle der Bundespolizei verbringen. Am Mittwochmorgen konnte er sich dann mit den Anzeigen, die gegen ihn erstattet wurden, auseinandersetzen. Dabei geht es um Widerstand gegen beziehungsweise tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verweigerung der Angaben zur Person.

Kurz zuvor waren zwei Jugendliche am Rosenheimer Bahnhof aneinandergeraten. Die beiden Syrer waren, als die benachrichtigten Bundespolizisten eintrafen, zwischenzeitlich von aufmerksamen Passanten getrennt worden. Der 14- und der 16-Jährige hatten sich aufgrund der tätlichen Auseinandersetzung augenscheinlich Schürfwunden zugezogen. Die beiden wurden von den Beamten zur Dienstelle mitgenommen. Dort konnten sie von ihren jeweiligen Erziehungsberechtigen abgeholt werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung.

PM (auszugsweise) der BPOLI Rosenheim vom 24.07.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Rasender Autofahrer flüchtet vor der Polizei

Am späten Abend des 23.07.2019 ist der Polizei ein Autofahrer aufgefallen, als er mit seinem Auto durch Geestemünde fuhr. Gegen 21.30 Uhr waren zivil gekleidete Polizeibeamte An der Mühle unterwegs. Im Rahmen einer Fahndung waren sie aus ihrem unauffälligen Fahrzeug ausgestiegen und überprüften nach einer Verkehrsunfallflucht ein hier abgestelltes Auto. Die Polizisten hörten schon von weitem Geräusche eines stark beschleunigten und wieder abbremsenden Fahrzeuges aus der nahegelegenen Tempo 30-Zone.
Plötzlich bog ein schwarzer Geländewagen mit überhöhter Fahrgeschwindigkeit aus der Bülkenstraße in die Straße An der Mühle ein. Die in unmittelbarer Nähe befindlichen Polizisten signalisierten dem Fahrer mit einer eindeutigen Geste, dass er langsamer fahren möge. Der Mann nahm das wahr, erhob seine Hand und zeigte den Beamten den ausgestreckten Mittelfinger (Stinkefinger).
„Fickt euch!“ Gleichzeitig schrie er durch das geöffnete Fenster: „Fickt euch“!
und entfernte sich mit hohem Tempo. Die Fahnder hatten nun allen Grund zu einer Überprüfung und besetzten ihr Fahrzeug. Mit eingeschaltetem Blaulicht nahmen sie die Verfolgung auf. Der Fahrer des kleinen Geländewagens erkannte offensichtlich, mit wem er sich da gerade angelegt hatte und unternahm einen Fluchtversuch. Er wollte sich der Kontrolle entziehen. Bei Rotlicht bog er zunächst in die Schillerstraße ab und setzte dann einen Zickzackkurs in den angrenzenden Nebenstraßen. Doch die Polizei holte schnell auf und gab eindeutige Anhaltesignale. Der 41-Jährige hielt jetzt an. Er wurde als Beschuldigter in einem Strafverfahren belehrt und konnte für sein Verhalten keine schlüssige Erklärung geben.
Als Stinkefinger bezeichnet man umgangssprachlich eine häufig als obszön aufgefasste Geste, bei der eine mehr oder weniger geschlossene Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger einer Person oder einer Gruppe entgegengestreckt wird. Sie kann als Beleidigung strafrechtlich geahndet werden. Im Deutschen wird die Geste, die im Englischen zumeist schlicht „the finger“ heißt, als „Stinkefinger“ bezeichnet.

PM der POL Bremerhaven vom 24.07.2019

 

Schwerte (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener fuchtelt mit Messer herum – Junger Mann in Gewahrsam genommen

Gleich zweimal ist am gestrigen Dienstagabend (23.07.2019) ein junger Mann in der näheren Innenstadt auffällig geworden. Gegen 19.45 Uhr hielten sich mehrere Männer im hinteren Bereich eines Veranstaltungsgeländes an der Ruhrstraße auf. Plötzlich kam der 21-jährige auf sie zu und fuchtelte mit einem Klappmesser in der Luft herum. Dazu schrie er lauthals herum. Als er die Tasche eines 25-jährigen in die Hand nahm, forderte dieser ihn auf die Tasche wieder hinzulegen und das Messer wegzustecken. Der Aufforderung kam er nach, schnappte sich seine Flasche Schnaps und entfernte sich in Richtung Ruhrwiesen. Eine halbe Stunde später wurde der Mann erneut auffällig, als er eine Gruppe junger Leute auf dem Schulhof einer Grundschule in der Eintrachtstraße beleidigte und wiederum mit dem Messer herumfuchtelte. Hier entfernte er sich selbstständig und konnte durch die Polizei in der Bahnhofstraße angetroffen werden. Die Beamten wurden durch den 21-jährigen in äußerst aggressiver Weise zunächst einmal durchbeleidigt, daher wurde der alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen. Das Messer, ein kleines Klappmesser wurde durch die Polizei sichergestellt.

PM der KPB Unna vom 24.07.2019

 

Duisburg-Dellviertel (Nordrhein-Westfalen): Fahrraddieb spuckt Polizisten an

Ein Mitarbeiter der DVG hat Mittwochnacht (24. Juli, 1:25 Uhr) am Harry-Epstein-Platz über die Videoüberwachung drei Jugendliche beim Fahrraddiebstahl beobachtet. Das Trio (17, 17, 19) hatte sich an einem Bügelschloss zu schaffen gemacht, den Kindersitz eines weiteren Fahrrads abgenommen und flüchtete mit der Beute in Richtung Innenstadt. Die alarmierten Polizisten konnten die Diebe ausmachen. Die Beute hatten sie allerdings nicht mehr dabei. Einer von ihnen wurde aggressiv, spuckte die Beamten an und trat in ihre Richtung. Er wehrte sich vehement, so dass die Polizisten Pfefferspray einsetzten. Auf dem Weg ins Gewahrsam beleidigte er die Uniformierten. Ein Arzt entnahm dem 17-Jährigen eine Blutprobe.
Aufgrund des Alkoholisierungsgrades war er nicht gewahrsamsfähig und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Das gestohlene Rad und den Sitz fanden die Polizisten später im Umfeld der Haltestelle. Den Sitz brachten die Beamten zurück und das Fahrrad nahmen sie zur Eigentumssicherung mit zur Wache. Alle drei müssen sich jetzt mit einer Anzeige wegen des Diebstahls auseinandersetzen. Bei dem 17-Jährigen, der die Polizisten angriff, kommt eine Anzeige wegen des Widerstands und der Beleidigung dazu.

PM der POL Duisburg vom 24.07.2019

 

Fehmarn-Petersdorf (Schleswig-Holstein): Polizist angespuckt- Infektionsverdacht

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck:
Am gestrigen Dienstagabend (23.07.) kontrollierten Polizeibeamte auf der Insel Fehmarn einen 27-jährigen. Er steht im Verdacht, betrunken mit seiner Mofa gefahren zu sein. Der Mann spuckte einem Beamten ins Gesicht und schlug mit der Faust zu. Anschließend behauptete er, dass er HIV-positiv sei.
Zeugen meldeten gegen 21:00 Uhr einen Mann, welcher mit seinem Mofa offenbar stark betrunken im Bereich Petersdorf fahren solle.
Dabei hätte er nach deren Angaben beinahe ein kleineres Kind angefahren. Polizeibeamte der Station Fehmarn konnten den Fahrer in Petersdorf stellen. Als der 27-jährige zur Rede gestellt wurde, spuckte dieser aus kurzer Distanz blutigen Speichel ins Gesicht des 44-jährigen Beamten und behauptete dann nachhaltig, dass er HIV-positiv wäre. Im Verlauf schlug er dem Beamten mit der Faust ins Gesicht.
Die Beamten konnten diesen Angriff und Widerstand konsequent beenden.
Bei dem Mann wurde eine Blutprobe hinsichtlich der Trunkenheitsfahrt und zur Feststellung seines Krankheitsstatus entnommen.
Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

PM der PD Lübeck vom 24.07.2019

 

Doberlug-Kirchhain (Brandenburg): Aggressiv

Am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr war ein 22-jähriger Iraker offensichtlich mit seiner Gesamtsituation im Asylbewerberheim nicht zufrieden, beschädigte deshalb eine Türscheibe und warf mehrere Stühle aus seinem Fenster. Mittwochmorgen gegen 02:45 Uhr gerieten ein 22-Jähriger aus Ghana sowie ein 27-jähriger Marokkaner in Streit. Dabei wurde der jüngere der beiden im Gesicht verletzt. Da sich der Marokkaner weiter aggressiv verhielt und sich nicht beruhigen wollte, wurde er zur Verhinderung weiteren Straftaten in Polizeigewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 24.07.2019

 

Finsterwalde (Brandenburg): Widerstand

Ein 28-Jähriger hatte sich in der Nacht zum Mittwoch unberechtigt Zutritt in ein Auto im Heinrichsruher Weg verschafft. Am Morgen wurde er dort schlafend durch den Fahrzeugbesitzer aufgefunden. Gegenüber den alarmierten Polizisten verhielt sich der Mann aggressiv und leistete aktiven Widerstand. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt. Bei ihm wurden betäubungsmittelverdächtige Substanzen aufgefunden und sichergestellt. Rettungskräfte brachten den stark psychisch auffälligen Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

PM (4891) der PD Brandenburg Süd vom 24.07.2019

 

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Drei Polizisten nach Widerstand verletzt

Ein Polizeibeamter bemerkte gestern, gegen 10.20 Uhr, einen 30-jährigen Radfahrer, der verbotswidrig auf dem Gehweg des Böddinghauser Wegs fuhr. Auf Ansprache reagierte der Mann sofort hochaggressiv und verweigerte die Bekanntgabe seiner Identität. Er gab an, keine Zeit zu haben und schnell weiterfahren zu müssen. Der Beamte forderte Unterstützung an. Als die Polizisten ihn nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, schlug, trat und spuckte er nach ihnen. Er musste darauf zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Auch hiergegen wehrte er sich mit massiver Gewalt. Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt und dienstliche Ausrüstung beschädigt. Das zuständige Amtsgericht ordnete die Entlassung des durch die Ingewahrsamnahme ebenfalls leicht verletzten Tatverdächtigen an. Die Identität des Mannes wurde geklärt und ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 24.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei stellt zwei Tatverdächtige auf frischer Tat – nach Festnahme erfolgt tätlicher Angriff

Zivilkräfte der Polizei Dortmund haben in der Nacht zu Mittwoch (24. Juli) ein mutmaßliches Einbrecherduo (31 aus Dortmund, 34 ohne festen Wohnsitz) in Dortmund-Mitte auf frischer Tat ertappt und nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen.
Die Aufmerksamkeit hatte einer der beiden Männer – den Beamten bereits aus anderen Einsätzen bekannt – auf sich gezogen, nachdem er sich auffallend zwischen geparkten Pkw im Bereich der Willem-van-Vloten-Straße stadteinwärts bewegte. Vom besonderen Interesse erschienen ihm Baustellenfahrzeuge an der Von-der-Goltz-Straße.
Kurze Zeit später sahen die Beamten, wie ein Mann die Heckscheibe eines Transporters einschlug, während ein Zweiter offenbar in der Nähe „Schmiere“ stand. Da sich das Fahrzeug nicht öffnen ließ, entfernten sie sich fußläufig.
Die Beamten stellten neben dem akustischen „Splittern“ von Glas einen frischen Schaden an dem Fahrzeug fest.
An der Kreuzung Klönnestraße/Güntherstraße erfolgte nach kurzer Verfolgung die Festnahme des Duos. Diebesgut wurde nicht gefunden.
Die beiden Tatverdächtigen wurden zunächst zu einer Polizeidienststelle gebracht, auf der einer der Tatverdächtigen noch heftigen Widerstand leistete.
Im Anschluss wurden sie ins Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 24.07.2019

 

BAB 6 Enkenbach, Alsenborn (Rheinland-Pfalz): Fußgänger auf der Autobahn leistet Widerstand

Am Dienstagabend, gegen 22:30 Uhr, meldete sich eine Verkehrsteilnehmerin, die mit ihrem Auto bei Enkenbach-Alsenborn in Richtung Mannheim unterwegs war und teilte mit, dass eine Person im Bereich der Auffahrt in Richtung Autobahn laufen würde. Die sofort hinzugezogene Streife der Autobahnpolizei, stelle im Abfahrtsbereich eine männliche Person fest. Auf Frage, weshalb er im Auffahrtsbereich der BAB herumlaufen würde, reagierte der Mann direkt aggressiv, beschimpfte die Polizisten und drohte mit geballten Fäusten. Beim Versuch den Mann zu beruhigen, schlug dieser unvermittelt auf einen der Beamten ein. Der Schläger, konnte trotz heftiger Gegenwehr überwältigt und festgenommen werden.
Glücklicherweise wurden die Beamten bei der Auseinandersetzung nicht verletzt. Ermittlungen ergaben, dass er bereits mehrfach wegen seiner psychischen Erkrankung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Er wurde der Psychiatrie des Westpfalzklinikums zugeführt.
Gegen den 31-jährigen werden Strafverfahren wegen Widerstand und Körperverletzung eingeleitet.

PM der PD Kaiserslautern vom 24.07.2019

 

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Aggressiver Tankstellenkunde

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es am gestrigen Dienstagabend in einer Tankstelle an der Hauptstraße. Vor Ort konnte durch die eingesetzten Beamten kurz nach 21:00 Uhr lediglich der Geschädigte, ein 51-jähriger Garmisch-Partenkirchner angetroffen werden. Er gab an, dass er von einem bis dato unbekannten Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Der Körperverletzung ging offenbar ein verbaler Streit zwischen den beiden Personen voraus, da der Unbekannte den Hund des Garmisch-Partenkirchners mit dem Fuß getreten hatte. Der Täter hatte sich bis zum Eintreffen der Streife bereits mit seinem Traktor vom Tatort entfernt. Nach einer kurzen Fahndung konnte das landwirtschaftliche Fahrzeug ganz in der Nähe auf dem Parkplatz eines Supermarktes aufgefunden werden. Der Täter, ein 60-jähriger Garmisch-Partenkirchner wurde in unmittelbarer Nähe durch die Beamten festgenommen. Gegenüber den Einsatzkräften verhielt sich der stark alkoholisierte Mann äußerst aggressiv und bedrohte diese. Letztlich leistete der Mann Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Der bereits amtsbekannte Täter muss sich nun wegen diverser Aggressionsdelikte verantworten.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 24.07.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Sexualstraftäter in Gewahrsam – Kripo Köln sucht Geschädigte

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (23.-24. Juli) haben Streifenbeamte der Polizei Köln am Rheinufer in der Altstadt einen aggressiv auftretenden Kölnbesucher (19) in Gewahrsam genommen.
Mehrfach hatte der 19-Jährige zuvor laut Zeugenangaben Frauen sexuell belästigt. Gegenüber den einschreitenden Polizisten leistete der offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Deutsche erheblichen Widerstand.
Kurz vor Mitternacht hatte ein Passant (34) den jungen Württemberger zusammen mit zwei Begleitern erstmals im Bereich der Domtreppe an der Trankgasse bemerkt. Das Trio, so der Zeuge, habe eine „etwa 18-jährige, blonde Frau“ zunächst verbal belästigt und dann versucht, sie teilweise zu entkleiden. Zwischen ihm und der Tätergruppe, so der 34-Jährige weiter, habe sich ein Schlagabtausch entwickelt, währenddessen sich die Geschädigte entfernt habe. Kurz darauf kam es am nahen Rheinufer im Bereich Weltjugendtagsweg zu weiteren Übergriffen seitens des 19-Jährigen: Vollkommen unmotiviert traktierte er dort einen Kölner (24) mit Fausthieben und fügte ihm Verletzungen zu. Anschließend versuchte der Angreifer, eine schlichtend eingreifende Frau (31) unsittlich zu berühren. Deren Begleiter (40) gelang es, den Aggressor bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten zu fixieren.
Mit vereinten Kräften musste der sich mit Schlägen, Tritten und Bissen gegen den Zugriff wehrende Mann an Armen und Beinen fixiert werden. Ein Notarzt entnahm ihm im Polizeigewahrsam eine Blutprobe.
In Strafverfahren wegen Körperverletzung, sexueller Belästigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte muss sich der 19-Jährige nun verantworten.
Das ermittelnde Kriminalkommissariat 12 bittet insbesondere die junge, von dem Trio belästigte und unbekannt gebliebene Frau, sich unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

PM der POL Köln vom 24.07.2019

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Biss von Diensthündin „Tessa“ stoppt Gewalttäter

Durch den Einsatz der Diensthündin Tessa konnte am Dienstagabend (23.7., gegen 23:30 Uhr) ein Tatverdächtiger gestoppt werden, der zuvor mit einem Kettenschloss mehrere Personen verletzt hatte.
Polizisten wurden alarmiert, nachdem der Mann an der Kerßenbrockstraße zwei Männer angegriffen hatte. Kurze Zeit später wählte eine Gruppe Jugendlicher ebenfalls die 110, als der Mann auch auf sie mit dem Schloss losrannte. Auf ihrer Flucht stürzte einer von ihnen. Der Angreifer attackierte den 16-Jährigen und schlug auf seinen Rücken ein.
Ein eingesetzter Hundeführer erkannte am Cheruskerring einen Mann, auf den die Beschreibung passte. Auch hier ging der Täter wieder auf eine Gruppe Männer zu. Diese konnten flüchten, bevor es zu einem Übergriff kommen konnte. Der Polizist stellte sein Fahrzeug ab und wurde unmittelbar nach dem Aussteigen von dem Angreifer attackiert.
Nur durch einen Biss von Diensthündin „Tessa“ in die Schulter des 41-Jährigen konnte der Angriff gestoppt werden.
Der 41-jährige Münsteraner wurde vorläufig festgenommen. Aufgrund seines fremdgefährdenden Verhaltens wurde er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

PM der POL Münster vom 24.07.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsamer Erfolg der Polizei Soest und Kassel – Fahrt unter Drogeneinfluss in Hessen gestoppt

Ense – Möhnesee – Soest – Kassel (Hessen) – Am Dienstagmorgen, gegen 3.40 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der B516 in Richtung Ense-Bremen ein langsam fahrender Renault mit polnischen Autokennzeichen auf. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit wurde er bereits von einem dahinterfahrenden Lastkraftwagenfahrer überholt.
Die nachfolgenden Anhalteversuche mittels Anhaltezeichen „Stopp-Polizei“, einschalten des Blaulichts und des roten Blitzlichts, sowie dem Yelp-Tons, missachtete der 38-jährige Pole.
Nachdem er in Ense-Bremen im Kreisverkehr vier Runden gedreht hatte, setzte er seine Fahrt über Ense-Höingen und Körbecke fort. Auch das Überholen und der Versuch der Geschwindigkeitsverringerung blieben erfolglos, da der Pole seinerseits dann den Streifenwagen wieder überholte. Er konnte in Soest dann auf die Autobahn A 44 in Richtung Kassel auffahren und es wurde bis in den nordhessischen Bereich vergeblich versucht ihn anzuhalten. Im Bereich Kassel-Wilhelmshöhe wurden zur weiteren Unterstützung Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal hinzugezogen, die sich mit ihrem Funkwagen ebenfalls, unter Verwendung von Blaulicht und Martinshorn an der Verfolgung beteiligten. Bei dem Versuch, sich vor den Wagen des Polen zu setzen, rammte dieser mit seinem Fahrzeug den Streifenwagen der Autobahnpolizisten und verlor selbst die Kontrolle über seinen Renault. Der Wagen geriet ins Schleudern und landete schließlich im angrenzenden Flutgraben. Dort nahmen ihn die nordrhein-westfälischen Beamten fest und brachten ihn zu einem Kasseler Polizeirevier. Der 38-Jährige steht im Verdacht, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben. Ein Arzt nahm auf der Dienststelle eine Blutprobe, die nun die genaue Betäubungsmittelart und deren Menge bestimmen soll.
Der Sachschaden, der im Rahmen der Verfolgung entstand, beläuft sich auf ca. 12.000 Euro. Neben diesen Kosten, die dem Flüchtenden in Rechnung gestellt werden, muss er sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss und des Nichtbefolgens von Anhaltezeichen der Polizei verantworten.

PM der KPB Soest vom 24.07.2019

 

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): 24-Jähriger schlägt Bekannte und legt sich dann mit der Polizei an

Mit einem bereits polizeibekannten 24-Jährigen bekamen es Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Dienstag gegen 18.00 Uhr ein weiteres Mal zu tun. Ein Passant, der beobachtet hatte, wie der Tatverdächtige eine Frau schlug, alarmierte die Polizei, die hierauf in die Wobachstraße ausrückte. Zunächst hatten der 24-Jährige, die 40-jährige Frau und ein weitere 40 Jahre alter Bekannte zusammen auf einer Parkbank Alkohol konsumiert. Schließlich attackierte der Tatverdächtige die Frau, da diese wohl die Beziehung zu ihm aufkündigte. Als die Polizisten eintrafen, trat der 24-Jährige ihnen sofort in aggressiver Weise entgegen. Da er einen stark alkoholisierten Eindruck machte, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich, trat nach den Polzisten und versuchte sie zu kneifen. Außerdem spuckte er nach den Beamten. Der 24-Jährige wurde im weiteren Verlauf zu Boden gebracht und ihm wurden die Handschließen angelegte. Auch im Streifenwagen versuchte er weiterhin nach den Polizisten zu treten. Darüber hinaus mussten sie sich zahlreiche Beleidigungen anhören. Der Tatverdächtige musste die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeirevier Bietigheim-Bissingen verbringen und wird sich wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 24.07.2019

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): Widerstand bei Kontrolle am Krähenteich

Am gestrigen Dienstagabend (23.07.) kontrollierten Beamte des 1. Polizeirevier Lübeck gegen 20:30 Uhr im Bereich des Spielplatzareals am Krähenteich einen 38-jährigen Lübecker. Hierbei fanden die Polizisten eine sogenannte Konsumeinheit Marihuana und zwei einzeln verpackte Tabletten. Bei der Durchsuchung der Person wurden 160 Euro in kleiner Stückelung vorgefunden – auch dieses Geld wollten die Beamten beschlagnahmen, da der Verdacht gegeben war, dass es aus dem Handel mit Betäubungsmitteln stammen könne.
Dieses missfiel dem 38-jährigen und er wurde zusehens aggressiver und äußerte, dass er, falls die Beamten ihre Maßnahmen durchsetzen würden, jemanden umbringe würde. Da diese Drohung aufgrund seines aufgebrachten Zustands von den Polizisten als Ernst zunehmend eingestuft werden musste, entschlossen sie sich zu einer Gewahrsamnahme. Sie wurde zum Schutz vor der Begehung von Straftaten für erforderlich gehalten. Um dieses durchzusetzen kam eine weitere Funkstreifenbesatzung der Hundestaffel hinzu.
Der Lübecker musste zu Boden gebracht werden und sperrte sich erheblich gegen die polizeiliche Maßnahme. Pfefferspray und Handschellen waren notwendig, um den Mann festzuhalten.
Nachdem ihm mit fixierten Händen die Augen gespült wurden, brachte ein angeforderter Rettungswagen den Mann ins Krankenhaus. Dort erfolgt eine weitere Behandlung.
Die Beamten fertigen ein Ermittlungsverfahren.

PM der PD Lübeck vom 24.07.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Mit einem aggressiven Zeitgenossen hatten es Polizeibeamte am Mittwoch gegen 11:10 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle Goldberg zu tun. Nach einer vorangegangenen Auseinandersetzung nahmen sie einen 19-Jährigen in Gewahrsam. Der junge Mann verhielt sich dabei derart aggressiv, dass er mit einer Handschließe gefesselt in den Streifenwagen gebracht werden musste. Im Polizeifahrzeug versuchte er nach den Polizisten zu treten, versuchte ihnen Kopfstöße zu versetzen und beleidigte sie fortlaufend. Dieses Verhalten setzte er auch beim Polizeirevier Böblingen fort. Der vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende 19-Jährige wurde in die dortige Gewahrsamseinrichtung gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 24.07.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Erst Parolen skandiert, dann Polizisten angegriffen – Festnahme

Zeit: 23.07.2019, 19.20 Uhr Ort: OT Sonnenberg: Ein 23-Jähriger ist gestern Abend vorläufig festgenommen worden, nachdem er erst verfassungsfeindliche Parolen skandiert und bei der anschließenden Kontrolle zwei Polizisten verletzt hatte. Er soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach einem Zeugenhinweis waren Polizeibeamte in der Uhlandstraße zum Einsatz gekommen, weil ein Mann aus dem Fenster lautstark rechte Parolen herausgerufen haben soll. Als die Beamten die zugehörige Dachgeschosswohnung aufsuchten und den Verursacher kontrollieren wollten, wurden sie durch ihn (23) mit einem Baseballschläger angegriffen. Daraufhin kam es zu einem Gerangel und der 23-Jährige wurde letztlich vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird nunmehr unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zwei der eingesetzten Polizisten (34, 39) wurden leicht verletzt, wobei einer der beiden (34) seinen Dienst nicht fortsetzen konnte.

PM (2727) der PD Chemnitz vom 24.07.2019

 

Göppingen (Baden-Württemberg): Junge verletzt Polizist / Wegen einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt die Göppinger Polizei seit Dienstag

Ein 14-Jähriger soll mit seinem Fahrrad einen Polizisten gerammt haben, berichtet die Polizei. Der 14-Jährige sollte gegen 20 Uhr in der Schützenstraße kontrolliert werden. Statt dies zu dulden sei der Bursche auf sein Rad gestiegen, auf einen Polizisten zugefahren und habe ihn gerammt. Dabei beleidigte er den Beamten massiv. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen. Der 14-Jährige sei anschließend geflüchtet, wurde aber gleich darauf durch einen zweiten Polizisten überwältigt. Nach der Festnahme fand die Polizei bei dem 14-Jährigen ein Tütchen mit Cannabis, wenige Cannabisblüten und mehrere hundert Euro mutmaßliches Dealergeld.
Diese Sachen beschlagnahmt die Polizei. Den Jugendlichen erwartet jetzt eine Strafanzeige.

PM des PP Ulm vom 24.07.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen
Dienstag, 23.07.2019, 12:30 Uhr
Am Dienstagmittag kommt es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen in der Neubrunnenstraße. Eine Streifenwagenbesetzung sieht im Rahmen der Streife, wie mehrere Personen mit Gegenständen, wie Metallstangen und Fahrradschlössern aufeinander einschlagen und versuchen die körperliche Auseinandersetzung unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamte zu unterbinden. Dabei wird ein Polizist durch einen Schlag mit einer Metallstange an der Hand verletzt. Ein 45-jähriger Täter flüchtet zunächst, kann aber auf Höhe der Hinteren Bleiche fixiert werden. Warum es zu der körperlichen Auseinandersetzung kam, ist bislang unklar. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
PM des PP Mainz vom 24.07.2019

 

Saale-Holzland-Kreis (Thüringen): Widerstand

Ein 26-Jähriger hat am Dienstagnachmittag in einem Einkaufsmarkt in Eisenberg Waren für 200 Euro stehlen wollen, darunter befanden sich auch 30 Dosen Red Bull. Die hatte er in der ebenfalls gestohlenen Hülle eines Zeltes verstaut und wollte damit durch die Kasse, wobei er eine Angestellte beiseite stieß. Ein Mitarbeiter konnte ihn aber mit viel Kraft am Kragen packen und festhalten bis die Polizei eintraf. Im Streifenwagen musste der Dieb dann weiter fixiert werden und selbst in der Zelle randalierte er und beleidigte die Beamten auf Russisch und Deutsch. Ein Atemtest ergab bei ihm 2,64 Promille. Der Mann ist bereits umfangreich polizeibekannt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er am späten Abend wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM (auszugsweise) der LPD Jena vom 24.07.2019

Pößneck (Thüringen): 32-Jähriger randaliert

Am 22.07.2019 gegen 22:00 Uhr wurden die Polizeibeamten in Pößneck auf zwei Männer aufmerksam, die sich auf offener Straße schlugen. Als die Beamten intervenieren wollten, ging einer der beiden Männer auf diese los und wollte sie mit Fäusten schlagen. Den Beamten überwältigten den Mann und legten ihm Handfesseln an. Es stellte sich heraus, dass der polizeibekannte 32-jährige Mann (deutsch) sein 38-jähriges Gegenüber (männlich, deutsch) massiv bedroht und in der weiteren Folge geschlagen hatte. Außerdem beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv. Durch den zuständigen Richter wurde für den 32-Jährigen eine Gewahrsamnahme bis zum Folgetag angeordnet.

PM der LPI Saalfeld vom 23.07.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheit im Verkehr/Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 22. Juli 2019 befuhr ein 55-jähriger Essener gegen 16.30 Uhr mit seinem Fahrrad vom Calhorner Kirchweg in die Straße Am Forst.
Eine Zeugin beobachtete, wie der Essener auf dieser Strecke mehrfach zu Fall kam und verständigte die Polizei. Der inzwischen leicht verletzte 55-Jährige stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Er sollte zwecks weiterer Maßnahmen zur Polizeidienststelle verbracht werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand durch körperliche Gewalt. Außerdem beleidigte der Essener die eingesetzten Polizisten.
Verletzt wurde niemand. Es folgte die Entnahme einer Blutprobe und die Weiterfahrt wurde untersagt. Außerdem wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 23.07.2019

 

Schwarzenbach (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Die., 23.07., gegen 02.45 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung über eine heruntergerissene Fußgängerampel in der Frankenstraße ein. Kurz darauf konnte eine Streife eine Gruppe junger Männer in unmittelbarer Nähe anhalten. Im Rahmen der Identitätsfeststellung wurden die Polizisten dann von einem 23jährigen Schwarzenbacher als „Bullen“ beschimpft. Die Ermittlungen gegen die Gruppe wegen der Sachbeschädigung an der Ampel laufen. Eine Anzeige wegen Beleidigung ist dem 23jährigen allerdings schon sicher.

PM der PST Rehau vom 23.07.2019

 

Arkebek (Schleswig-Holstein): Unverantwortlich – Mutter betrunken am Steuer

Am späten Montagabend hat eine Streife in Arkebek eine Frau aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert am Steuer eines Autos saß. Mit im Fahrzeug befanden sich die drei Kinder der Beschuldigten.
Gegen 23.00 Uhr bemerkten die Beamten in der Heider Straße in Nordhastedt einen Honda, der auffällig zügig unterwegs war. Sie folgten dem Wagen und stellten hierbei eine unsichere und teils riskante Fahrweise fest. Aus diesem Grund entschlossen sich die Einsatzkräfte zu einer Kontrolle des Autos. Erst nach einigen Versuchen gelang es ihnen, den Honda in Arkebek zu stoppen. Auf dem Fahrersitz befand sich eine Frau, die deutlich nach Alkohol roch.
Zunächst verhielt sie sich sehr unkooperativ, willigte schließlich jedoch in einen Atemalkoholtest ein. Der lieferte ein Ergebnis von 1,3 Promille. Auf Frage nach ihrem Führerschein räumte die Dame nach einigen Ausflüchten ein, diesen nach einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2018 nicht mehr zu besitzen. Im weiteren Verlauf sträubte sich die Beschuldigte erheblich gegen die polizeilichen Maßnahmen, musste sich letztlich jedoch der Entnahme einer Blutprobe unterziehen. Da die aus dem Kreis Steinburg Stammende sich nicht in der Lage sah, ihre drei Mitfahrer im Kindesalter anderswo unterzubringen, mussten diese das gesamte Procedere leider miterleben.
Die Beschuldigte erwartet nun eine Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, außerdem eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Missachtens von Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten.

PM der PD Itzehoe vom 23.07.2019

 

Achern/Fautenbach (Baden-Württemberg): Zeugen gesucht

Die Fahrerin eines roten Opel Cabrio fuhr am Montag gegen 22 Uhr die L 87 aus Richtung Rheinau kommend in Richtung Kappelrodeck. Da sie dabei mit ihrem Auto mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet, verständigten hinterherfahrende Fahrzeuglenker die Polizei. In Höhe Fautenbach konnte die Autofahrerin durch eine Streife des Revier Achern gestoppt werden. Eine Überprüfung ergab, dass sich die Frau mutmaßlich mit über 1,5 Promille ans Steuer gesetzt hatte. Mit der angeordneten Blutprobe war die betrunkene Frau dann überhaupt nicht einverstanden, so dass die Beamten sie dabei sogar festhalten mussten. Außerdem beleidigte sie die eingesetzten Polizisten. Die Opel-Fahrerin erwarten nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung. Fahrzeuglenker, die möglicherweise durch die Fahrweise der Cabrio-Fahrerin gefährdet wurden, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Achern, Telefon 07841 7066-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Offenburg vom 23.07.2019

 

Stadt Delmenhorst (Niedersachsen): Auseinandersetzung zweier betrunkener Männer

Zwei betrunkene Männer sind am Montag, 22. Juli 2019, 19:30 Uhr, auf dem Parkplatz des Amtsgerichts in der Bismarckstraße aneinandergeraten. Ein unbeteiligter Zeuge verständigte die Polizei.
Beamte der Polizei Delmenhorst konnten die Kontrahenten trennen.
Die Aggressionen der beiden Männer richtete sich dann gegen die Beamten. Die Beiden gingen bedrohlich auf die Beamten zu, versuchten sie zu schlagen und beleidigten sie fortwährend. Beide Aggressoren wurden zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen.
Gegen die Männer, 46 und 51 Jahre alt und wohnhaft in Delmenhorst und Greifswald, wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Delmenhorst vom 23.07.2019

 

Kreuztal (Nordrhein-Westfalen): Polizistin auf das Übelste beleidigt und gebissen

Am gestrigen Montag (22.07.2019, 15:00 Uhr) wurden die Beamtinnen der Polizeiwache Kreuztal zu einer hilflosen Frau gerufen. Die 34-Jährige lag stark alkoholisiert auf einer Parkbank in der Marburger Straße vor einem Kaufhaus. Aufgrund der starken Hitze und des augenscheinlich hilflosen Zustandes, versuchten die Beamtinnen die Frau zu deren eigenen Gesundheit in eine gesicherte Obhut zu geben. Dies misslang gründlich: Die Frau schrie und wehrte sich, beleidigte die Polizistinnen auf das Übelste und biss einer 27-jährigen Beamtin in den Unterarm.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 23.07.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Widerstand gegen Polizeibeamte leistete ein amtsbekannter 23-jähriger Mann in Landau am Hauptbahnhof am Montagnachmittag. Nach einer vorausgegangen Körperverletzung und Hausfriedensbruch im Verkaufsraum für Backwaren im Gebäude des Hauptbahnhofes durch den 23-jährigen wurde die Anzeige von der Bundespolizei aufgenommen. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme wurde der unter Alkoholeinfluss stehende 23-Jährige zunehmend aggressiv. Im weiteren Verlauf schlug er gegen die zur Unterstützung angeforderten Polizeibeamten. Er musste gefesselt und zur Dienststelle transportiert werden, wo er wüste Beleidigungen und Bedrohungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten aussprach. Nach einer Blutentnahme musste er aufgrund seines Zustandes in das Pfalzklinikum eingewiesen werden.

PM der PD Landau vom 23.07.2019

 

Saalfeld (Thüringen): Polizisten beschimpft und bedroht

Die Polizei ermittelt aktuell gegen einen jungen Asylbewerber in Saalfeld, der am Sonntag in der Öffentlichkeit verfassungsfeindliche Parolen gerufen und die Beamten anschließend beleidigt sowie bedroht haben soll. Zeugen hatten gegen 05.30 Uhr die Polizei gerufen, nachdem sie in der Saalstraße eine Gruppe junger Afrikaner bemerkten, die offenbar lautstark stritten. Neben zerberstendem Glas hörten die Zeugen auch den Ausruf „Heil Hitler“ aus Richtung der Gruppierung. Wenig später stellten die alarmierten Polizisten eine Gruppe von fünf verdächtigen Asylbewerbern, in deren Umfeld auch eine zerschlagene Bierflasche lag. Die Polizisten erhoben die Personalien der zwischen 19 und 26 Jahre alten Männer aus Eritrea und Somalia. Ein 19-jähriger Eritreer weigerte sich vor Ort, seine Personalien anzugeben. Trotz Erläuterung der Notwendigkeit der Maßnahme im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, verweigerte er die Namensangabe, beschimpfte, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Diese nahmen den Verdächtigen mit zur Dienststelle, wo er in der Folge mehrmals lautstark „Heil Hitler“ rief. Die Beamten fertigten Anzeigen gegen ihn wegen des Verdachts der Beleidigung, der Bedrohung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Nach der eindeutigen Feststellung seiner Identität durfte der junge Mann die Dienststelle am Morgen wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern derzeit weiter an. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler der Saalfelder Polizei weitere Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag bzw. am Sonntagmorgen verdächtige Personen in der Saalfelder Innenstadt bemerkten und Angaben zu möglichen Tathandlungen machen können. Hinweise nehmen die Beamten der Landespolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03671/560 entgegen.

PM der LPI Saalfeld vom 23.07.2019

 

Zülpich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Krankenanstalt

Ein 52-Jähriger aus Kerpen erhielt am Montag gegen 16.30 Uhr ein Hausverbot für eine Krankenanstalt, die er nicht nachkam.
Einer mehrfachen Aufforderung der eingesetzten Polizeibeamten, die Klinik zu verlassen, wurde ebenfalls nicht Folge geleistet. Daraufhin sollte der Mann zwecks Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand gegen die Beamten, wobei sich ein Polizist leicht verletzte.
Der Kerpener hatte zuvor in der Klinik eine Körperverletzung, Sachbeschädigung und nach ersten Erkenntnissen einen versuchten Raub begangen. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 23.07.2019

 

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Auf Kontrolle aggressiv reagiert

Im polizeilichen Gewahrsam endete für einen 18 Jahre alten Gronauer die Nacht zum Dienstag. Vorangegangen war ein Polizeieinsatz, der die Beamten wegen einer Ruhestörung gegen 00.45 Uhr in die Ahauser Innenstadt geführt hatte. Vor Ort auf dem Marienplatz ergab sich bei der Kontrolle einer Personengruppe der dringende Verdacht, dass der 18-Jährige einen Teleskopschlagstock mit sich geführt hatte. Die Beamten entdeckten in der Nähe in einem Bauschuttcontainer zudem ein Einhandmesser. Im Laufe des Einsatzes zeigte sich der junge Gronauer zunehmend aggressiver, und er beleidigte die Beamten mehrfach. Da sich der erheblich alkoholisierte Gronauer nicht beruhigen ließ, landete er schließlich in einer Arrestzelle der Ahauser Polizeiwache.

PM der KPB Borken vom 23.07.2019

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierer blockiert Linienbus – 20-Jähriger schlägt und spuckt nach Polizisten

Am Dienstag (23.07.), kurz nach Mitternacht, beabsichtigten Polizeibeamte an der Haltestelle Augustinusstraße einen Mann zu kontrollieren.
Der 20-Jährige war zuvor wegen seines äußerst provozierenden Verhaltens aufgefallen. Er versuchte, die Weiterfahrt eines Linienbusses zu verhindern, indem er sich vor das Fahrzeug stellte und dabei gegen dessen Scheiben spuckte. Als die Ordnungshüter ihn aufforderten, sich auszuweisen, kippte die Stimmung vollends. Der 20-Jährige reagierte äußerst aggressiv und widersetzte sich jeglichen Maßnahmen. Dabei attackierte er die Polizisten mit Fäusten und Kopfstößen. Selbst beim Anlegen der Handschellen trat der Aggressor noch um sich und spuckte in Richtung der Ordnungshüter. Der Randalierer wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Konsum von Drogen des Mannes zur Eskalation der Situation beitrug. Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen stellten die Ordnungshüter ein Tütchen mit Marihuana sicher.
Ein Bereitschaftsarzt entnahm die notwendig gewordene Blutprobe zum möglichen Nachweis der verbotenen Substanz.
Den 20-Jährigen erwartet ein Strafverfahren. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen.

PM der KPN Rhein-Kreis Neuss vom 23.07.2019

 

Finsterwalde (Brandenburg): Polizeieinsatz

Gegen 23:00 Uhr in der Nacht zum Dienstag wurde die Polizei in die Straße Am Langen Hacken gerufen, da dort ein alkoholisierter 17-Jähriger in einem Mehrfamilienhaus randalierte. Die Beamten stellten den Jugendlichen im Kellerbereich, anschließend verletzte er sich bei einem Fluchtversuch durch eine Glastür. Dennoch wehrte er sich vehement durch Schläge und Tritte gegen die Polzisten und musste gefesselt werden. Ein 33-jähriger Polizeibeamter wurde ebenfalls verletzt, so dass beide zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Polizist konnte nach einer ambulanten Behandlung entlassen werden, der 17-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes stationär aufgenommen.

PM (4841) der PD Brandenburg Süd vom 23.07.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Sachbeschädigung

Am Dienstag, 23. Juli, meldete eine Zeugin gegen 00:30 Uhr der Polizei eine Person, die in der Blücherstraße mehrere Fahrzeuge beschädigte. Die Beamten konnten den Tatverdächtigen, einen 19-jährigen Mann, und seine ebenfalls 19-jährige Begleiterin zwischen der Lützowstraße und der Blücherstraße antreffen. Beide versuchten zunächst zu flüchten, konnten jedoch gestellt werden. Während der Anzeigenaufnahme reagierte der Mann anschließend verbal aggressiv und griff die Beamten im weiteren Verlauf mehrfach körperlich an. Ein Polizist wurde bei dem Vorfall an der Hand verletzt, blieb aber nach kurzer, ärztlicher Behandlung dienstfähig. Der Täter stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Beteiligung der 19-jährigen Begleiterin an der Sachbeschädigung wird geprüft. An einem Opel Corsa, VW Polo und einem Renault entstand insgesamt ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Den Mann erwarten mehrere Strafanzeigen.

PM der POL Hagen vom 23.07.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Polizisten mit Hammer bedroht

Am 23.07.17. gegen 03.00 Uhr, wurden Einsatzkräfte der Polizei zu einer Sachbeschädigung an einem PKW in die Hildesheimer Str. auf den dortigen Kundenparkplatz eines Lebensmitteldiscounters gerufen. Dort wurde zunächst festgestellt, dass zwei Scheiben eines dort abgestellten PKW eingeschlagen waren. Der Schaden beläuft sich hier auf ca. 2.500 EUR.
Im Rahmen der Fahndung konnten die Polizisten an der Einmündung Hildesheimer Str. / Am Helleberg einen Tatverdächtigen stellen, wobei sie von diesem mehrfach mit einem Hammer bedroht wurden. Diesen dürfte der Mann vermutlich aus einem nicht verschlossenen Kofferraum eines ebenfalls auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes abgestellten PKW entwendet und zum Einschlagen der Scheiben des anderen PKW benutzt haben.
Es gelang den Einsatzkräften schließlich, den polizeilich bekannten 62-jährigen Goslarer zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen. Aufgrund seines psychisch auffälligen Verhaltens wurde er anschließend in eine Nervenklinik eingewiesen.

PM der PI Goslar vom 23.07.2019

 

Sundern (Nordrhein-Westfalen): Polizei provoziert

Ein Rollerfahrer versuchte in der Nacht zum Dienstag die Polizei in Sundern zu provozieren. Nass und mit leichten Verletzungen wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Um 01.55 Uhr fuhr der 21-jährige Mann aus Sundern mit seinem 50er-Roller vor der Wache auf und ab. Als die Beamten den Mann anhalten wollten, flüchtete dieser in Richtung Fußgängerzone. Durch die engen Seitenstraßen konnte er zunächst entkommen. Kurze Zeit später fuhr er wieder an der Wache vorbei. Hierbei zeigte er den Polizisten den Mittelfinger. Die Beamten nahmen erneut die Verfolgung auf, beendeten diese aber nach wenigen Metern, um eine Gefährdung auszuschließen.
Etwa 80 Meter später stürzte der Sunderaner ohne Fremdeinwirkung. Er flüchtete zu Fuß weiter. Als die Beamten die Verfolgung aufnahmen, versuchte er durch die Röhr zu entwischen. Er stürzte erneut und landete in dem Fluss. Der Mann wurde verhaftet. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Drogenkonsum. Einen Führerschein konnte der Rollerfahrer nicht vorweisen. Am dem nicht angemeldeten Kleinkraftrad war ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2013 angebracht. Da der Mann sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den Roller stellte die Polizei sicher. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 23.07.2019

 

Gera (Thüringen): Körperlich angegriffen

Heute Nacht (23.07.2019), gegen 00:35 Uhr bemerkten Polizeibeamte im Bereich des Heinrichplatzes, wie ein Jugendlicher aus einer Gruppe heraus einen ebenfalls in der Gruppe befindlichen Mann gegen den Rücken sprang, ihn zusätzlich gegen den Kopf schlug und anschließend flüchtete. Unverzüglich kamen mehrere Polizeibeamte zum Einsatz. Als Geschädigte konnte ein 19-Jähriger (deutsch) identifiziert werden. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig. Kurze Zeit darauf konnte auch ein 15-Jähriger (syrisch) als Täter ermittelt werden. Gegen diesen wurden die entsprechenden Ermittlungen eingeleitete. Allen Personen aus der Gruppe, welche sich während des gesamten Einsatzes aggressiv gegenüber den Beamten verhielten, wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

PM der LPI Gera vom 23.07.2019

 

Berlin-Mitte: Bundespolizei nimmt bewaffneten Mann fest

Bundespolizisten nahmen am Sonntagabend am Berliner Hauptbahnhof einen Mann vorläufig fest, der in einem Zug Reisende beleidigte und bedrohte.
Gegen 18:45 Uhr äußerten sich zwei Männer in einem Regionalexpress der Linie RE5 zwischen den Bahnhöfen Blankenfelde und Berlin-Hauptbahnhof gegenüber einem Reisenden fremdenfeindlich. Einer der Beiden, ein 24-jähriger deutscher Staatsangehöriger, drohte dem Fahrgast mit einem Druckluftgewehr. Alarmierte Bundespolizisten entwaffneten den Mann, nachdem er sich weigerte, das Gewehr aus der Hand zu legen. Die Beamten nahmen ihn und seinen 26-jährigen deutschen Begleiter vorläufig fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Munition für Druckluftwaffen sowie einen Dolch und ein Cuttermesser. Gegenüber einem Polizeibeamten zeigte der 24-Jährige den sogenannten „Deutschen Gruß“.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und stellte die Waffe, die Messer und die Munition sicher.

PM der BPOLD Berlin vom 23.07.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Randalierender 33-Jähriger

Am 22.07.2019, gegen 20:50 Uhr, randalierte ein 33-Jähriger auf der Schanzstraße. In stark alkoholisiertem Zustand drohte er, sich vor die fahrenden Autos auf der Straße zu werfen. Die eintreffenden Polizeibeamten versuchten ihn festzuhalten, bis der angeforderte Rettungswagen kam. In dieser Wartezeit fing der 33-Jährige erneut an zu schreien, versuchte, sich zu befreien und trat gegen ein geparktes Auto. Zudem beleidigte er die Polizeibeamten und trat mehrmals in ihre Richtung, verletzte sie jedoch nicht. Als der Krankenwagen kam, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab 2,4 Promille.

PM des PP Rheinpfalz vom 23.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): „renitenter Fahrraddieb“ am Klinikum – Zeuge beobachtet Tat – Täter leistet Widerstand und greift Polizeibeamte an

Wegen mehrfachen Diebstahls und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt die Polizei gegen einen 36-Jährigen, nachdem dieser versuchte in den frühen Nachmittagsstunden des 22.07.19 mehrere Fahrräder im Bereich des Klinikums in der Bögelstraße zu klauen und dabei durch einen aufmerksamen Zeugen beobachtet wurde. Gegen 14:45 Uhr hatte sich der Zeugen über den Notruf gemeldet, da ein jüngerer Mann am Fahrradständer der Kinderklinik das Schloss eines Fahrrads durchtrennte. Alarmierte Polizeibeamte konnten den 36 Jahre alten Täter antreffen und kontrollieren. Bei der Kontrolle wurde der Mann, der in der Vergangenheit schon bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, aggressiv und versuchte ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche zu ziehen. Parallel hatte der Mann ein Messer dabei. Die Beamten überwältigten den Mann, mussten dabei ein polizeiliches Pfefferspray einsetzen. Der Täter beleidigte und bespuckte die Beamten und verletzte dabei einen der Beamten mit einem Kopfstoß gegen die Nase. Der Beamte erlitt eine Nasenbeinprellung. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 36-Jährige bereits kurz zuvor ein hochwertiges Fahrrad entwendet hatte. Dieses konnte in einer Seitenstraße gefunden werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der PI Lüneburg vom 23.07.2019

 

Limburg (Hessen): 35-Jähriger flüchtet mit Volvo – Polizeibeamter bei Verfolgung verletzt

Nachdem sich am frühen Freitagabend der Bekannte einer 27 Jahre alten Frau widerrechtlich das Fahrzeug der Frau genommen hatte, kam es im Bereich der Bundesstraße 417 zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Streifenwagen, bei welcher ein Polizeibeamter verletzt wurde.
Die Frau war in der Hauptstraße in Heringen gegen 18.00 Uhr in Streit mit ihrem 35 Jahre alten flüchtig Bekannten geraten, woraufhin der Mann auf die Frau eingeschlagen und ihr den Fahrzeugschlüssel ihres silbernen Volvo mit Kurzzeitkennzeichen abgenommen haben soll. Zeugen informierten die Polizei darüber und teilten zudem mit, dass der Mann mittlerweile mit dem Volvo davongefahren sei. Als der Volvo kurze Zeit später einer Streife der Polizei auf der Bundesstraße 417 zwischen Mensfelden und Linter entgegenkam, nahmen die Beamten die Verfolgung des Pkw bis zum Harvester Hof auf, wobei der Fahrer mehrere Anhalteversuche der Streife ignorierte. Als der Fahrer im Bereich des Harvester Hofes mit dem Volvo in ein angrenzendes Feld flüchtete, fuhr er sich zunächst fest, woraufhin die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten. Hierzu stand ein Beamter in der geöffneten Fahrertür, als der Volvo-Fahrer erneut Gas gab und rückwärts davonfuhr. Dabei wurde der Polizeibeamte zunächst in der Fahrertür eingeklemmt, bevor er zu Boden stürzte und sich dabei verletzte. Bei der Kontrolle wurden zwei Warnschüsse durch die Beamten abgegeben, bei denen niemand zu Schaden kam. Im Rahmen der Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, konnte der abgestellte Volvo gegen 19.00 Uhr im Bereich des Sonnenweges in Linter aufgefunden werden. Der mutmaßliche Fahrer des Pkw, welcher keinen festen Wohnsitz hat und bereits wegen Eigentumsdelikten hinreichen polizeibekannt ist, konnte bisher nicht angetroffen werden. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

PM der PD Limburg-Weilburg / PP Westhessen/ vom 23.07.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher zieht bei Polizeikontrolle Einhandmesser aus dem Hosenbund

Ein Deutscher (16) fuhr am Montagnachmittag (22. Juli) um 14.55 Uhr mit der S6 von Düsseldorf-Oberbilk zum Düsseldorfer Hauptbahnhof ohne Fahrkarte. Während der polizeilichen Kontrolle zog er plötzlich ein Einhandmesser und hielt es den Bundespolizisten entgegen. Der Jugendliche wurde mit Handschellen auf die Dienststelle gebracht.
Wegen einer Leistungserschleichung wurde der 16-Jährige polizeilich kontrolliert. Er gab an, sich nicht ausweisen zu können.
Daraufhin begannen die Beamten der Bundespolizei den Jugendlichen abzutasten. Das gefiel ihm nicht und griff fix an seinen Hosenbund und zog ein Einhandmesser heraus. Ehe er dieses öffnen konnte, griffen die Beamten ein und nahmen ihm sofort das Messer ab.
Zur Eigensicherung wurde der 16-Jährige gefesselt und zur Wache geführt. Auf der Dienststelle wurde seine Mutter informiert. Um 17.30 Uhr übernahm sie ihren Sohn und fuhr mit ihm nach Hause.
Wegen des Erschleichens von Leistungen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Einhandmesser wurde sichergestellt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 23.07.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Vorläufige Bilanz der Polizei zum Rutenfest

„Das diesjährige Rutenfest wird mir in guter Erinnerung bleiben, der Festverlauf war bemerkenswert friedlich, hohe Besucherzahlen bei schönstem Festwetter und trotzdem aus polizeilicher Sicht eine überschaubare Anzahl polizeilicher Einsätze wegen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder Ordnungsstörungen. Ich ziehe insgesamt ein positives Fazit und bin mit dem Festverlauf in jeglicher Hinsicht sehr zufrieden“ so Polizeioberrat Besenfelder, dem Leiters des Polizeireviers Ravensburg am vorletzten Festtag des diesjährigen Rutenfestes zum Festverlauf.
Das Polizeirevier Ravensburg verzeichnete in der Zeit von Rutenfreitag bis Rutenmontag insgesamt 23 Straftaten auf dem Festgelände. Neunmal handelte es sich hierbei um Körperverletzungsdelikte, die mehrheitlich im Zusammenhang mit alkoholbedingten Auseinandersetzungen begangen wurden. In vier Fällen wurden Festbesucher auf dem Festgelände Opfer von Diebstählen.
Insgesamt vier festgestellte Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sind in dieser Bilanz auf die Kontrolltätigkeit der Polizei zurückzuführen.
Das Polizeirevier Ravensburg setzte sich im Vorfeld des Rutenfestes das Ziel, konsequent die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes umzusetzen und konsequent gegen den Missbrauch von Drogen und Alkohol durch jugendliche Festbesucher vorzugehen. So mussten sich eine Vielzahl von Jugendlichen die Abnahme von Alkohol und Zigaretten gefallen lassen.
Die Festbesucher begegneten den Maßnahmen und Anweisungen der polizeilichen Einsatzkräfte größtenteils einsichtig und entgegenkommend. Bereits am Rutenfreitag kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und zu Beleidigung von Polizeibeamten, was sich an den folgenden Festtagen jedoch so nicht fortsetzte. Trotz sehr vieler Festbesucher waren an den Folgetagen kaum polizeilich relevante Vorkommnisse festzustellen.

PM des PP Konstanz vom 23.07.2019

 

Friedrichroda (Thüringen): Laut und renitent

Gestern Nacht wurde die Polizei zu einer lautstarken Auseinandersetzung in eine Wohnung Am Schwarzbach gerufen. Der 30-jährige Wohnungsinhaber wurde angetroffen und beleidigte und bedrohte die Beamten. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, leistete er aktiven Widerstand und musste gefesselt werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 30-Jährigen einen Wert von 2,05 Promille. Die Polizeidienststelle durfte der Mann heute am frühen Morgen wieder verlassen. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der LPI Gotha vom 23.07.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Körperverletzung und Widerstand gegen Polizisten

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Kreuzberg vorläufig festgenommen. Der 21-Jährige soll gegen 2.30 Uhr einen 33-jährigen Radfahrer in der Oppelner Straße von seinem Fahrrad getreten und ihn mit Fäusten geschlagen haben. Der 33-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Bein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Als der 21-Jährige im Anschluss eine Sachbeschädigung an einem Auto beging, machten Zeugen Polizisten auf den Mann aufmerksam. Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, versuchte dieser auf die eingesetzten Beamten einzuschlagen, verfehlt sie jedoch. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam. Dort versuchte der 21-Jährige nochmals die Einsatzkräfte anzugreifen.
Nach Identitätsfeststellung wurde der mutmaßliche Täter aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM des PP Berlin vom 23.07.2019

 

Linden (Hessen): Alkoholisierter Fahrer leistet Widerstand

Ein 54-jähriger Renault-Fahrer geriet Montagnachmittag, gegen 15.00 Uhr an der Auffahrt zur Autobahn A485 (Gießener Pforte) mit seinem Auto in den Graben. Eine alarmierte Streife stellte Alkoholgeruch bei dem Fahrer und ein griffbereites Messer auf dem Beifahrersitz fest. Der 54-Jährige folgte den Anweisungen der Polizisten nicht und leistete Widerstand. Trotz angelegter Handfesseln versuchte er einem 28-jährigen Beamten eine Kopfnuss zu verpassen. Die Ordnungshüter nahmen den Fahrer mit zur Wache. Er pustete dort 2,7 Promille und musste eine Blutprobe erdulden. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise bitte an die Autobahnpolizei in Butzbach unter 06033/70435010.

PM des PP Mittelhessen vom 23.07.2019

 

München-Ludwigsvorstadt (Bayern): Zwei Polizeibeamte bei Widerstandshandlung nach Verkehrskontrolle verletzt

Am Montag, 22.07.2019, gegen 19:00 Uhr, nahm eine Streife der Polizeiinspektion 14 (Westend) in der Martin-Greif-Straße einen Verkehrsunfall auf. Hierbei fiel den Beamten ein unbeteiligter VW Pkw auf, auf dessen Rückbank zwei Kinder im Alter von drei und vier Jahren nicht, bzw. nur teilweise mit einem Sicherheitsgurt gesichert waren.
Nachdem die beiden Polizeibeamten den Fahrer, einen 37-jährigen Münchner, durch sein geöffnetes Fenster auf ihre Feststellung angesprochen hatten, wurde dieser verbal aggressiv und fuhr seinen Pkw wie aufgefordert zur Seite. Zur Dokumentation der Verkehrskontrolle und aufgrund der aggressiven Verhaltensweise des Münchners, wurde die Body-Cam der Streife nach entsprechender Ankündigung aktiviert.
Trotz Aufforderung weigerte sich der aufgebrachte 37-Jährige seine Personalien anzugeben und kündigte zudem laut schreiend an, sich allen polizeilichen Maßnahmen widersetzen zu wollen. Nachdem er gerade dabei war, wieder in sein Fahrzeug zu steigen, um von der Kontrollörtlichkeit zu flüchten, wurde er von den beiden Beamten festgehalten und setzte sich dabei heftig zur Wehr.
Bei der anschließenden Widerstandshandlung wurden die beiden Beamten leicht verletzt. Mit Hilfe von weiteren Einsatzkräften konnte der 37-Jährige schließlich gefesselt und zur Polizeiinspektion gebracht werden.
Er wurde dabei ebenfalls leicht verletzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie der vorangegangen Verkehrsordnungswidrigkeit.

PM (1067) des PP München vom 23.07.2019

 

Bad Neustadt (Bayern): 16-Jährige führte sich auf wie „Axt im Wald“

Eine Ruhestörungs-Mitteilung führte eine Polizeistreife am Montag, um 23.30 Uhr, in die Gartenstraße. Dort wurde eine 16-Jährige stark alkoholisiert auf dem Boden liegend angetroffen. Die Jugendliche, die sich offenbar durch den Alkoholgenuss (über 2 Promille) übermächtig fühlte, beschimpfte die anwesenden Polizistinnen und Polizisten mit einer sehr großen Auswahl an unflätigen Schimpfwörtern. Als ihr gesagt wurde, dass sie sich beruhigen und auf ihre Eltern warten solle, ging es erst richtig los.
Sie fing an tätlich gegen die Polizeibeamten vorzugehen, was dann durch Ingewahrsamnahme unterbunden wurde. Auf der Dienststelle wurden polizeiliche Maßnahmen, sowie eine Blutentnahme durch einen herbeigerufenen Arzt durchgeführt. Dann wurde das Mädchen ihrem Vater übergeben.

PM der PI Bad Neustadt vom 23.07.2019

 

Deggendorf (Bayern): Polizeieinsatz im Bereich des Ankerzentrums

Am heutigen Montag (22.07.2019) kam es im Bereich des Ankerzentrums in Deggendorf zu Protesten von Bewohnern der Einrichtung. Dies löste einen größeren Polizeieinsatz aus.
Am Montag, 22.07.2019, gegen. 10.00 Uhr konnten Polizeikräfte eine Ansammlung von ca. 50 Personen, überwiegend aserbaidschanischer und nigerianischer Herkunft, vor dem Ankerzentrum feststellen. Dabei betraten die Anwesenden mehrmals kurzfristig die Fahrbahn im Bereich der Stadtfeldstraße / Herrenstraße, wodurch es zu kurzfristigen Verkehrsstörungen kam. Die Bewohner forderten insbesondere mit einem Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu sprechen.
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften, unter anderem auch mit Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, vor Ort und stand, zusammen mit Vertretern von Stadt und Landkreis Deggendorf und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Zentralen Ausländerbehörde und der Einrichtungsleitung, mit den Bewohnern in engem Kontakt. Nach einem ausführlichen Gespräch aller Beteiligten löste sich die Ansammlung zunächst auf und die Bewohner kehrten in ihre Unterkunft zurück. Dort wollte ein 24-jähriger Nigerianer, der kein Bewohner der Unterkunft in Deggendorf war, diese betreten. Dies wurde ihm durch den Sicherheitsdienst verweigert. Dabei zeigte sich der Nigerianer gegenüber dem Sicherheitsdienst aggressiv. Als Beamte zur Unterstützung hinzukamen, leistete der er diesen gegenüber Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Der Nigerianer wurde festgenommen und zur PI Deggendorf verbracht. Während des Einsatzes mussten insgesamt drei Personen aufgrund gesundheitlicher Probleme ärztlich behandelt werden.

PM des PP Niederbayern vom 23.07.2019

 

Passau (Bayern): Mit gestohlenem Fahrzeug geflüchtet – Passauer Grenzpolizisten stellen Fahrzeug sicher

Am Montag (22.07.19) stellten Passauer Grenzpolizisten im Rahmen der Fahndung einen gestohlenen Pkw fest. Beim Versuch der Anhaltung flüchtete der Fahrer. Ein Beamter der Grenzpolizei wurde leicht verletzt. Der flüchtige Fahrer konnte schließlich widerstandlos festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen.
Am Montag gegen 8 Uhr konnten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Österreich, im Rahmen der Fahndung, einen offensichtlich in Hamburg als gestohlen gemeldeten schwarzen Daimler feststellen. Streifen der Grenzpolizei und Verkehrspolizei Passau versuchten das Fahrzeug mit dem 31-jährigen kroatischen Fahrzeugführer zunächst einer Kontrolle zu unterziehen. Nachdem ein Beamter sich dem stehenden Daimler näherte, gab der Kroate unvermittelt Gas und steuerte das Fahrzeug auf den Standstreifen. Dabei streifte der Außenspiegel die Hand des Beamten, welcher dadurch leicht verletzt wurde.
Nach kurzer Fahrtstrecke musste der Kroate aufgrund eines vor ihm ereigneten Verkehrsunfalles, aufgrund dessen der Standstreifen blockiert war, anhalten und konnte schließlich widerstandlos festgenommen werden.
Eine Überprüfung ergab, dass sowohl das angebrachte Kennzeichen als auch das Fahrzeug selbst in Hamburg als gestohlen gemeldet wurden. Weiterhin ergaben sich Hinweise, dass der Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Zudem wurde im Pkw noch eine geringe Menge Marihuana sichergestellt.
Den Kroaten erwarten nun zahlreiche Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verdachts der Hehlerei, Urkundenfälschung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen, unter anderem musste sich der Kroate mit Wohnsitz in Deutschland einer Blutentnahme unterziehen, wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Passau wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Niederbayern vom 23.07.2019

 

Braunau a.I. (Oberösterreich): 16-Jähriger festgenommen

Am 21. Juli 2019 gegen 1:30 Uhr wurde eine Polizeistreife der Polizeiinspektion Braunau am Inn zu einem stark alkoholisierten Jugendlichen im Gemeindegebiet von Braunau am Inn gerufen. Ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Villach Land konnte am Boden sitzenden, kaum ansprechbar angetroffen werden. Nachdem er zu sich gekommen war, begann er sofort lautstark die Beamten wüst zu beleidigen und verhielt sich äußerst aggressiv. Da er sein Verhalten nach der Erstversorgung durch die Rettung nicht einstellte, wurde er von den Beamten festgenommen. Am Weg zum Polizeifahrzeug begann der 16-Jährige wie wild um sich zu schlagen. Dabei schlug er auch gezielt in Richtung des Kopfes eines Beamten. Die Beamten konnten den Schlag abwehren und den Jugendlichen fixieren. Hierbei verletzten sich sowohl der 16-Jährige, als auch einer der einschreitenden Beamten unbestimmten Grades. Ein auf der Polizeiinspektion durchgeführter Alkovortest ergab 1,98 Promille. Er wird auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt. Außerdem werden Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn erstattet.

PA der LPD Oberösterreich vom 23.07.2019

 

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Vormittag des 23. Juli 2019 leiste ein 20-jähriger Syrer einen Widerstand gegen die Staatsgewalt. Während seiner Vernehmung auf der Polizeiinspektion Lehen attackierte er eine Beamtin, bespuckte mehrere Beamte und wehrte sich anschließend gegen seine Festnahme, so dass vier Beamte verletzt wurden. Zuvor wurde er von einer Lokalbesitzerin dabei beobachtet, als er über das Gartentor ihres Lokals in Salzburg-Mülln kletterte und dort versuchte einzubrechen. Bereits am 01. Juli 2019 wurde durch einen unbekannten Täter gleicher Statur, Aussehens und Bekleidung in das Lokal eingebrochen. Die Staatsanwaltschaft Salzburg verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt Salzburg.

PA der LPD Salzburg vom 23.07.2019

Rosenheim (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

Zwei Männer sollen sich auf der Straße einen handfesten Streit liefern, es ist kurz vor einer Schlägerei. Dies war der Notruf, den die Polizei am Freitagabend erreichte.
Vor Ort konnte nur noch der 34-jährige Rosenheimer angetroffen werden. Er schilderte den Beamten gegenüber, dass sein Kontrahent gerade auf dem Weg zurück in seine Wohnung sei und ein Messer holen möchte. Er habe ihm gedroht, ihn jetzt abstechen zu wollen.
Eigentlich sind beide gute Bekannte, denn zuvor saß man noch gemütlich in der Wohnung zusammen und unterhielt sich, aber irgendwie sei, wohl auch aufgrund des gemeinsamen Alkoholkonsums, die Stimmung gekippt und der Streit sei die Folge gewesen. Er vermutet nun, dass sein 44-jähriger Bekannter zurück in die Wohnung gegangen ist.
Die Beamten suchten daraufhin sofort die Wohnung des 44-jährigen auf, wo er auch angetroffen werden konnte.
Nach Öffnen der Wohnungstür widersetzte sich der Mann den Anordnungen der Polizeibeamten und wollte in ein anderes Zimmer gehen. Dabei fing er auch an, die Beamten mit Wut- und Kraftausdrücken zu beleidigen.
Noch bevor der Mann in das andere Zimmer gelangen konnte, wurde er festgenommen. Während der Festnahme wehrte sich der 44-jährige und trat mit Händen und Füßen gegen die Polizeibeamten. Handfesseln wurden ihm angelegt und weiter auf der Fahrt zur Dienststelle, wehrte sich der Mann fortgesetzt durch Tritte und Kopfstöße gegen die Beamte.
Die Beamten konnten den Gewaltausbrüchen ausweichen und wurden nicht verletzt.
Der gesamte Ablauf wurde durch die mitgeführte und eingesetzte Bodycam aufgenommen und dokumentiert.
Im weiteren Verlauf konnte in der Wohnung des 44-jährigen noch Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
Der Rosenheimer musste die weitere Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen.
Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Blutentnahme an.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 22.07.2019

 

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Verwirrte Person leistet Widerstand auf Alla-Hopp Anlage

Am Sonntag, den 21.07.19, gegen 17.10 Uhr wurde die Polizeiinspektion Edenkoben über eine männliche Person in Kenntnis gesetzt, welche auf der Alla-Hopp Anlage in Edenkoben beten soll, sich ohne Abstand neben erwachsene Besucher setzen und diese wortlos anstarren würde. Auf Ansprache reagiere die Person nicht.
Bei der polizeilichen Kontrolle der Person, verweigerte diese vehement die Personalienangabe und versuchte sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Im weiteren Verlauf schlug und trat der Beschuldigte, ein 26-jähriger aus der Verbandsgemeinde Edenkoben, nach den eingesetzten Beamten. Zur Bereinigung der Situation musste Pfefferspray eingesetzt werden. Während der Festnahme beleidigte der Beschuldigte zudem die Beamten. Ein Beamter und der Beschuldigte wurden leicht verletzt (Schürfwunde bzw. Augenreizung).
Im Anschluss wurde er auf Grund Eigen- und Fremdgefährdung ins Pfalzklinikum verbracht.

PM der PD Landau vom 22.07.2019

 

Großerlach (Baden-Württemberg): Betrunkener nach tätlichem Angriff in Gewahrsam

Eine Anwohnerin meldete am Sonntagabend eine betrunkene Person bei sich in der Straße. Der Man säße hier auf einer Mauer und würde immer wieder grundlos schreien. Beim Eintreffend er Streife konnte der 50-Jährige dort angetroffen werden. Auf Ansprache schrie er zunächst laut und unverständlich. Nach längerem Zureden schien der Mann zunächst den Nachhauseweg antreten zu wollen. Nach den ersten Schritten änderte er jedoch offenbar seine Meinung, machte kehrt und schlug auf die Beamten ein. Diese konnten den Mann mit zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Auf der Fahrt zum Revier und auf der Dienststelle selbst beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach. Der Mann musste die Nacht in Gewahrsam der Polizei verbringen. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu.

PM des PP Aalen vom 22.07.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Betrunken und streitsüchtig

Da ein 36-Jähriger in einer Tankstelle in der Straßburger Straße streitsüchtig unterwegs war wurde am Sonntag gegen 16:40 Uhr die Polizei zu Hilfe gerufen. Beim Eintreffen der Streife bedrohte der Mann gerade die anwesende Kassiererin. Um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern erklärten die verständigten Beamten des Polizeireviers Kehl dem Mann die vorläufige Festnahme.
Hiermit war dieser nicht einverstanden. Er widersetzte sich und wehrte sich so heftig, dass die Beamten ihn niederringen mussten.
Hierbei belegte der Störenfried die eingesetzten Ordnungshüter mit verschiedensten Schimpfworten. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab über ein Promille. Den 36-Jährigen erwarten nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstand.

PM des PP Offenburg vom 22.07.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bei Kontrolle geflohen

Bei einer Kontrolle auf dem Gelände „Das Fest“ ist ein 18-Jähriger am Samstagabend vor Einsatzbeamten davon gelaufen. Die Polizisten kontrollierten gegen 21.30 Uhr am Ausgang Kühler Krug eine vierköpfige Gruppe junger Männer, als der Heranwachsende nach Aushändigung seines Ausweises die Flucht ergriff.
Auch nachdem er zunächst mitsamt einem Bauzaun zu Boden fiel und ihn ein Beamter einholen und festhalten konnte, ließ der Flüchtige, der dabei einen Joint verlor, sich nicht aufhalten. Er setzte sich dermaßen gegen den Polizeibeamten zur Wehr, dass dieser ihn losließ und sich dabei verletzte. Der 18-Jährige floh schließlich mit einem Sprung in die Alb. Eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte folgt ihm jedoch.

PM des PP Karlsruhe vom 22.07.2019

 

Bad Berleburg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Schnellrestaurant – 21-Jähriger beleidigt Polizeibeamte

Am Sonntagabend, 21.07.2019, gegen 23:00 Uhr, randaliert ein 21-Jähriger im Schnellrestaurant in der Bahnhofstraße. Nachdem er zuvor Speisen bestellt hatte, nahm er während der kurzen Wartezeit Kekse aus der Auslage und warf diese unvermittelt durch das Restaurant, schrie herum und fing an zu randalieren. Als der Streifenwagen der Wache Bad Berleburg eintraf, beleidigte und bedrohte der Mann insbesondere die eingesetzte Beamtin auf übelste sexistische Weise. Der Aufforderung, das Lokal zu verlassen, widersetzte er sich, so dass er in Gewahrsam genommen wurde und „die Nacht in einer Zelle in Siegen“ verbrachte.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 22.07.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Widerstand

Eine weibliche Person läuft auf der Mombacher Straße trotz Regen Verkehrs hin und her. Als die Beamten die Frau antreffen, möchte sie ihren Ausweis nicht aushändigen. Nach mehrmaligen Aufforderungen wird sie festgehalten und die Geldbörse aus ihrer Hand entnommen. Die 26-jährige beleidigt die Beamten, hält keinen Abstand und fuchtelt mit den Armen herum, sodass sie aus Eigensicherungsgründen gefesselt wird. Daraufhin versucht sie mit dem Ellenbogen einen Beamten zu schlagen. Die Beamten bringen sie zu Boden. Hierbei schlägt sie vermutlich mit der Nase auf. Ein Rettungswagen wird verständigt. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 2,13 Promille. Gegen die Frau wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mainz vom 22.07.2019

 

Groß-Gerau (Hessen): Versuchter Aufbruch von Zigarettenautomat/Tatverdacht gegen drei junge Männer

Zeugen teilten der Polizei in der Nacht zum Montag (22.07.), gegen 0.20 Uhr mit, dass sich gerade drei junge Männer an einem Zigarettenautomaten im Wasserweg zu schaffen machten.
Die alarmierten Polizeistreifen stellten anschließend den schwer beschädigten Automaten fest und konnten in Tatortnähe zwei verdächtige junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren vorläufig festnehmen. Im Rahmen der Fahndung entdeckten die Ordnungshüter auf dem Fluchtweg zudem eine Sporttasche mit Brecheisen, Handschuhen und diversen anderen Aufbruchswerkzeugen. Die Tasche wurde von der Polizei sichergestellt.
Gegen 6.00 Uhr meldete sich dann ein weiterer an der Tat verdächtiger 18-Jähriger bei der Polizeistation in Groß-Gerau und randalierte auf der Wache. Er beleidigte die Beamten und versuchte nach den Polizisten zu treten und zu schlagen. Die Polizei erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Südhessen vom 22.07.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Mann nach Unfall in Gewahrsam genommen

Am frühen Montagmorgen, 22.07.2019, haben Polizeibeamte einen 42-jährigen Gelsenkirchener in Gewahrsam genommen. Zeugen hatten gegen Mitternacht den Notruf gewählt, weil der Verdächtige versuchte, sein Auto auf der Grillostraße in Schalke einzuparken. Da er unter erheblichem Alkoholeinfluss stand, gelang ihm das nicht und er fuhr mit einem lauten Knall gegen ein vor ihm in der Parklücke stehendes Fahrzeug und einen Baumschutzbügel hinter ihm. Als die Einsatzkräfte den Unfall aufnehmen, ihn kontrollieren und nach seinen Papieren fragen wollten, weigerte sich der Mann, sperrte sich gegen die Maßnahmen und leistete im Laufe des Einsatzes massiven Widerstand gegen die Beamten. Zur Feststellung seiner Identität und zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten ihn die Beamten zur Wache. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Anschließend brachten ihn die Polizisten zur Ausnüchterung ins Gewahrsam. Seine Papiere und der Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Ihn erwarten Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, wegen Sachbeschädigung und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 22.07.2019

 

Welver (Nordrhein-Westfalen): Hochzeitsfeier stört Schlaf der Nachbarschaft

Am Sonntag, um 03:29 Uhr, wurde die Polizei durch Anwohner in die Buchenstraße gerufen. Die eintreffenden Beamten konnten bereits vor dem dortigen Saal sehr laute Musik feststellen.
Auf der Hochzeitsfeier konnte zunächst kein Verantwortlicher festgestellt werden. Das Brautpaar hatte das Fest bereits verlassen.
Als die Polizisten den Saal betraten wurde die Musik zunächst leiser gestellt, um kurz darauf jedoch heftig erhöht zu werden. Da bei den Feiernden keine Kooperationsbereitschaft festgestellt werden konnte, forderten die Beamten Verstärkung an, um die Feier zu beenden. Nachdem mehr Beamte vor Ort waren wurde zunächst das Angebot gemacht einige Kabel der Musikanlage mitzunehmen und die Feier dann weiterlaufen zu lassen. Dies wurde von den Gästen abgelehnt. Die Stimmung gegenüber den Polizisten war sehr gereizt und diese entschlossen sich den Saal gegen 04:15 Uhr zu räumen. Die Räumung verlief friedlich doch kündigten einige sehr unzufriedene Gäste an, gegen das Verhalten der Beamten vorgehen zu wollen.

PM der KPB Soest vom 22.07.2019

 

Bad Pyrmont (Niedersachsen): Beamte beleidigt und betrunken Fahrrad gefahren

Am 19.07.2019, gegen 15.30 Uhr, wurden Beamte des PK Bad Pyrmont zu einem betrunkenen Mann gerufen, der im Bergkurpark dortige Fußgänger anpöbelte. Beim Eintreffen wurden sie von einem 49-jährigen Pyrmonter begrüßt, den sie bereits dienstlich kannten und der, wie gewohnt, sehr unhöflich war. Der Mann wurde zu einem angemessenen Verhalten ermahnt und darauf hingewiesen, dass er das Fahrrad, welches er mitführte, infolge Alkoholisierung, an diesem Tag nicht mehr nutzen dürfe. Gegen 16.45 Uhr, sah die gleiche Polizeistreife den Mann mühsam auf dem Gehweg der Bismarckstraße radeln. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,98 Promille. Von dem Radfahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 22.07.2019

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Intensives Wochenende …


Sonntagmorgen, 6.30 Uhr, waren zeitweise bis zu 10 Streifenwagen an einer Diskothek in der Liebig-straße (Aachen) im Einsatz. Bilanz dieses Einsatzes: Fünf vorübergehende Festnahmen, sieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstands gegen Polizisten. Zwei Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie konnten aber weiter Dienst ver-sehen.
Nach ersten Ermittlungen hatte es eine Schlägerei unter etwa 20 Personen gegeben. Dabei soll ein 23-jähriger Mann aus Alsdorf auf einen bereits am Boden liegenden 29-Jährigen aus Übach-Palenberg eingeschlagen haben. Einige der Personen hinderten die Polizisten zunächst daran, die zum Teil wüste Schlägerei zu unterbinden.
Pfefferspray musste eingesetzt werden. Ruhe kehrte etwa eine Stunde später ein. Warum man sich derart schlug, ist bisher nicht bekannt.

Als tragisch erwies sich ein Einsatz in der Nähe des alten Tivoli (Aachen) am Sonntagnachmittag. Die Polizei war alarmiert worden, weil eine Autofahrerin bei 28,5 Grad Außentemperatur ihren Hund im Pkw gelassen hatte. Anwohner sprachen gegenüber der Polizei von drei Stunden in denen der Hund keine Frischluft bekam. Zwar waren die Fenster des in Düsseldorf zugelassenen schwarzen Autos mit Handtüchern verhangen, dem Hund im Inneren des Fahrzeugs ging es aber sichtlich schlecht. Das kleine Tier hechelte nur noch, wirkte apathisch und verkroch sich unter die Pedale des Wagens. Da keine Zeit zu verlieren war, griffen die Beamten durch einen Fensterspalt und öffneten die Fahrertüre. Noch bevor einer der Beamten das Tier packen konnte, sprang es aus dem Wagen, lief auf die Straße und wurde dort von einem vorbeifahrenden Pkw überrollt und getötet. Der Pkw-Fahrer fuhr einfach weiter. Am Abend meldete sich dann die Autobesitzerin und erkundigte sich nach ihrem Hund. Gegen sie wird ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Am frühen Sonntagabend dann in Aachen ein Unfall, bei dem die Polizei einmal anders als üblich mitgewirkt hat. Dieses Mal war sie direkt von Anfang an beteiligt. Mit Blaulicht und Martinshorn war ein Streifenwagen zu einem Einsatz „Bedrohung“ unterwegs. Am Madrider Ring / von-Coels-Straße fuhr der Fahrer des Streifenwagens bei roter Ampel zunächst in die Kreuzung hinein. Als die Ampel just in dem Moment auf Grün sprang, fuhr ein Ferrarifahrer ebenfalls an. Und dies recht zügig.
Um nicht mit ihm zu kollidieren, wich der Polizist aus, geriet dabei jedoch in den Gegenverkehr und prallte dort mit zwei Autos zusammen. Die drei Polizisten, die im Streifenwagen waren, kamen zur Abklärung von Verletzungen ins Krankenhaus. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Außer am Ferrari.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 22.07.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger versucht Bundespolizisten zu beißen

Ein Libyer (26) und ein Türke (39) hatten am Sonntagmorgen (21. Juli) um 9.50 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof eine körperliche Auseinandersetzung. Auf der Dienststelle versuchte der 26-Jährige die Beamten zu beißen.
Zunächst handelte es sich zwischen den beiden Männern um eine verbale Auseinandersetzung, die in gegenseitigen Schlägen endete.
Sicherheitskräfte der Rheinbahn griffen ein und trennten die Kontrahenten. Hinzugezogene Bundespolizisten nahmen den 26-Jährigen fest, weil seine Personalien aufgrund seiner Aggressivität nicht festzustellen waren. Der 39-Jährige konnte vor Ort entlassen werden.
Auf der Dienststelle wurde bei dem 26-Jährigen ein Atemalkoholwert von 1 Promille gemessen. Während der Durchsuchung seiner Person versuchte er mehrmals die Beamten zu beißen. Er wurde bis um 11.10 Uhr vorläufig festgenommen. Gegen den renitenten Mann wird nun wegen der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Da der Tatverdächtige zunehmend ruhiger wurde, konnte er die Wache verlassen. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 22.07.2019

 

Landshut (Bayern): Polizeibeamter bei Widerstandshandlung leicht verletzt

Am Samstag, gg. 04.00 Uhr, wurden ein 31-jähriger Dingolfinger und sein 29-jähriger Begleiter, ebenfalls aus Dingolfing, durch eine Polizeistreife in der Altstadt einer Personenkontrolle unterzogen. Die beiden stark angetrunkenen Männer schrien dabei umher und beleidigten einen Polizisten. Aufgrund ihres Verhaltens erhielten sie von den Beamten einen Platzverweis für die Altstadt. Kurze Zeit später wurden die beiden Randalierer erneut in der Altstadt vor einer Diskothek angetroffen und schließlich in Gewahrsam genommen. Während der Verbringung in eine Arrestzelle stieß der 31-jährige Dingolfinger einen Polizeibeamten mit seinem Körper gegen die Wand, so dass dieser leichte Verletzungen davontrug. Beide Randalierer konnten ihren Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen. Sie erwarten ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der PI Landshut vom 22.07.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Beleidigungen, Nötigungen und Angriffe

Von Sonntag, 21.07.2019, auf Montag, 22.07.2019, verzeichnete die Bremerhavener Polizei bei ihren Einsätzen 3 Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen 18.00 Uhr sollte im Schierholzweg ein Motorroller beschlagnahmt werden. Das Fahrzeug war zuvor Tatbegehungsmittel bei einer Straftat. Vor dem Haus wurden die Polizisten von mehreren Jugendlichen erwartet.
„Schwuchtel, Drecksack, Wichser“
Einer von ihnen zeigte sich besonders respektlos. Er beleidigte und bedrohte die Beamten und versuchte seine Freunde gegen die Polizei aufzubringen. Die Situation konnte kurz vor der Eskalation nur mit Unterstützungskräften beruhigt werden. Gegen den Jugendlichen (16) wurden Strafanzeigen wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Nötigung und Beleidigung gefertigt.
Der Roller wurde beschlagnahmt.
Kurz darauf kam es zu Widerstandshandlungen in Lehe. Gegen 19.00 Uhr kam es zu Streitigkeiten in der Moltkestraße. Als die Polizei das Haus betrat kam den Beamten ein Mann auf der Treppe entgegen. Ohne ersichtlichen Grund verhielt sich der 43-Jährige extrem aufbrausend und aggressiv.
„Ich mache nichts was ihr sagt. Was ist euer Problem?“
Als der Mann sein aggressives Verhalten weiter steigerte und zu Schlägen gegen die Polizisten ausholte, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Zwischenzeitlich kamen andere Hausbewohner dazu und verlangten drohend, ihren Nachbarn, gegen den auch noch ein Haftbefehl vorlag, wieder freizulassen. Der Beschuldigte wurde festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Hier wurde eine Blutprobe entnommen, weil er unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand. Anschließend wurde der 43-Jährige der JVA überstellt.
Kurz nach Mitternacht fiel eine Frau in der Hafenstraße/Lessingstraße auf. Als sie den Streifenwagen erblickte, streckte sie den Beamten ihren Mittelfinger entgegen. Es folgte eine Personenkontrolle.
„Schweine, Arschlöcher, eingebildete Fotzen!“
Die 25-Jährige redete sich in Rage und betitelte die Polizistinnen als Huren und Schlampen. Die alkoholisierte Frau griff die Beamten plötzlich an und schlug zu. Ihre Angriffe wurden abgewehrt und sie musste in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Dabei kam es zu weiteren Handgreiflichkeiten.

PM der POL Bremerhaven vom 22.07.2019

 

Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte während einer Kontrolle beleidigt

Ein 68-jähriger Wermelskirchener hat gestern Nacht (21.07. gegen 00.45 Uhr) Polizisten beleidigt und diese auch noch aufgefordert, die Beleidigung zu notieren.

Der 68-Jährige hatte während einer Verkehrskontrolle auf der Dhünner Straße in einem Peugeot gesessen. Dieses Fahrzeug wurde von den Beamten angehalten. Die 33-jährige Fahrerin konnte sich zunächst nicht ausweisen und auch keinen Führerschein vorlegen, weil sie ihre Geldbörse vergessen hatte. Während diesem Gespräch meldete sich plötzlich vom Rücksitzt ein 68-Jähriger. Er beleidigte die Polizisten, regte sich lautstark über die Kontrolle auf und forderte die Fahrerin auf, die Kontrolle zu erschweren. Zunächst ignorierten die Beamten ihn. Doch dann stieg der Wermelskirchener aus dem Pkw aus. Er äußerte, dass er in den örtlichen Medien über das Vorgehen der Beamten berichten wollte. Danach beleidigte er die Beamten weiter und forderte sie auf, die Beleidigungen aufzuschreiben.
Pflichtbewusst schrieben die Beamten daraufhin eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der POL Rheinisch-Bergischer Kreis vom 22.07.2019

 

Gera (Thüringen): Einsatz in Notaufnahme

Ein 25-jähriger (afghanisch) Mann forderte heute Morgen (22.07.2019), gegen 06:00 Uhr die Bezahlung eines Taxis vom Krankenhaus zu seiner Wohnanschrift, da er selbst kein Bargeld bei sich führte. Als ihm dies verweigert wurde, reagierte er aggressiv und schlug gegen die Scheibe des Wartebereiches. In der Folge kamen Polizeibeamte in der Notaufnahme des Geraer Krankenhauses zum Einsatz. Da sich der junge Mann trotz Anwesenheit der Polizeibeamten nicht beruhigte und weiterhin aggressiv blieb, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 22.07.2019

 

Frankfurt-Innenstadt (Hessen): Polizei beendet Schlägerei

Eine Schlägerei am Samstagabend in der Breiten Gasse rief einige Polizeistreifen auf den Plan. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz verletzt.
Um kurz nach sieben wurde die Polizei das erste Mal zu einem Kiosk im Allerheiligenviertel gerufen. Zeugen gaben an, dass eine Schlägerei mit 20 Personen im Gange sei. Vor Ort konnten zwei Männer im Alter von 28 und 31 Jahre angetroffen werden, die sich in die Haare bekommen hatten. Die Streife erteilte beiden einen Platzverweis, welchem sie auch nachkamen. Keine halbe Stunde später meldeten Zeugen erneut eine Schlägerei an derselben Örtlichkeit. Beim Eintreffen der ersten Streifen war klar, dass die beiden Streithähne erneut aneinandergeraten waren. Jetzt waren jedoch weitere Personen involviert, so dass mehrere Polizeibeamte nötig waren, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Am Ende erlitt ein 38-jähriger Mann eine große Kopfplatzwunde, ein 48-Jähriger eine Nasenbeinfraktur. Beides verursacht durch den 28-Jährigen. Dieser und sein 31-jähriger Konkurrent wurden schließlich festgenommen. Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter am Arm.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige wieder entlassen, der 28-jährige Schläger kam hingegen ins Polizeigewahrsam.

PM (190722 – 768) des PP Frankfurt vom 22.07.2019

 

Luschendorf (Schleswig-Holstein): Verletzte Polizistin beim Buschfest

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20.07.auf 21.07.2019) kam es im Zuge des „Buschfestes Luschendorf“ zu einer Auseinandersetzung mit einem Besucher des Festes, in deren Verlauf eine 42-jährige Polizeibeamtin verletzt wurde.
Zum Ende der Veranstaltung stießen Polizeibeamte an einem an das Veranstaltungsgelände angrenzenden Feldweg auf eine männliche Person, die sie aufgrund des Veranstaltungsendes aufforderten, die Örtlichkeit nun ebenfalls zu verlassen. Der Ostholsteiner kam dieser Aufforderung nur zögerlich nach und wurde daher bis zur Einmündung des provisorischen Parkplatzes begleitet.
Dort angekommen griff der Ostholsteiner einer Polizeibeamtin unvermittelt in die Haare, umklammerte sie und stürzte mit ihr gemeinsam zu Boden. Die Beamtin verletzte sich dabei im Rücken- und im Rippenbereich. Sie war bis auf weiteres nicht weiter dienstfähig.
Gegen den Ostholsteiner wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet. Bei der erforderlichen Feststellung der Personalien stellte sich heraus, dass der Beschuldigte noch nicht volljährig war.
Der 17-jährige, der den Beamten um 02.12 Uhr einen vorläufigen Atemalkoholwert von 1,56 Promille präsentierte, wurde daher um 02.45 Uhr am Einsatzort in die Obhut seiner Mutter übergeben.

PM der PD Lübeck vom 22.07.2019

 

Unterland (Baden-Württemberg): Sommerzeit – Ingewahrsamnahmezeit

Immer wieder gibt es im Sommer gute Zellenbelegungen bei der Unterländer Polizei. Am vergangenen Wochenende begann es schon am späten Freitagabend, als ein Betrunkener auf dem Gehweg Hauptstraße gemeldet wurde. Er konnte zwar nicht mehr allein gehen, aber ein Atemalkoholtest klappte. Dieser ergab einen Wert von fast 3,5 Promille. Er durfte allerdings nicht in einer Zelle untergebracht werden, sondern musste vorsichtshalber in eine Klinik. Am Samstag war eine Polizeistreife kurz vor 4 Uhr mit einem 25-Jährigen nach einem Unfall in einer Klinik, weil eine Blutprobe entnommen werden sollte.
Die Beamten mussten ihm schon vor der Fahrt ins Krankenhaus Handschließen anlegen, weil er kein Verständnis für die Maßnahme hatte. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten und gab auch nach der Blutentnahme keine Ruhe, weshalb er in einer Zelle untergebracht wurde. Am Samstagabend wurde gegen 21 Uhr eine nackte Frau am Neckarufer hinter einem Gebäude in der Hafenstraße gemeldet. Die 25-Jährige stand deutlich unter Alkohol, was ein Test bestätigte. Der Alkoholwert lag bei über 2,6 Promille. Bevor sie in den Neckar stürzte, wurde sie in Gewahrsam genommen. Eine knappe Stunde später stürzte ein 61-Jährige in Neckargartach mit seinem Fahrrad und verletzte sich leicht. Nach dem Unfall schrie er die Polizisten an und konnte nicht sagen, wo er wohnt. Deshalb durfte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Am Sonntagvormittag wurde ein 48-Jähriger in einer Zelle untergebracht, weil er stark alkoholisiert in Neckargartach unterwegs war. Der Wohnsitzlose war vom Alkohol völlig verwirrt und es war besser, dass er aus dem Verkehr gezogen wurde.

PM des PP Heilbronn vom 22.07.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen ohne Führerschein überholt

Gestern, gegen 1 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Hemeraner mit seinem roten Golf Cabrio die Schlesische Straße in Fahrtrichtung Westfalenstraße. Kurz hinter der Einmündung Schlesische Straße/Im Wiesengrund überholte der Cabrio Fahrer mit weit überhöhter Geschwindigkeit eine Streifenwagenbesatzung, welche daraufhin die Verfolgung aufnahm und den Fahrer in Höhe der Aral-Tankstelle stellte. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Hemeraners fest. Ein Vortest ergab weit über 1 Promille.
Auf gutes Zureden, freiwillig mit zur Wache zwecks Blutprobenentnahme zu kommen, reagierte der junge Mann mit aggressiven Verhalten und wüsten Beleidigungen. Bei der Fixierung versuchte er mehrfach, die Polizisten körperlich anzugehen. Nachdem ihm auf der Polizeiwache die Blutproben entnommen worden waren, stellte ein Arzt fest, dass der Delinquent nicht gewahrsamsfähig ist. Vor dem Transport zum Krankenhaus zwecks Ausnüchterung ließ er es sich aber nicht nehmen, die Polizisten in übelster Art und Weise zu beschimpfen und zu beleidigen. Zwei Beamte wurden leicht verletzt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 22.07.2019

 

Lengerich (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheit im Straßenverkehr

Auf der Ladberger Straße ist am Samstagnachmittag (20.07.2019) ein alkoholisierter Fahrradfahrer aufgefallen. Der 42-Jährige war gegen 15.15 Uhr auf der Landstraße 555 in Richtung Lengerich unterwegs. Dabei fuhr er nach Zeugenangaben in Schlangenlinien und geriet mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs, so dass dieser ausweichen musste. Der Emsdettener wurde von der Polizei angehalten. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv mit etwa 1,8 Promille. Der 42-Jährige verhielt sich gegenüber den Beamten vollkommen unkooperativ, wollte den Anhalteort verlassen und beleidigte die Ordnungshüter. Neben der Trunkenheitsfahrt folgt nun auch eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der POL Steinfurt vom 22.07.2019

 

Dortmund/Kamen/Unna (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt Täter nach gefährlicher Körperverletzung fest

Ein Zeuge informierte Samstagnacht (20. Juli) die Bundespolizei in Dortmund über eine Auseinandersetzung am Hauptbahnhof. Ein Täter konnte nach kurzer Flucht über die Bahngleise gestellt werden.
Die Dortmunder Bundespolizei wurde Samstagnacht von einem Zeugen darüber informiert, dass es auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof zu einer Schlägerei gekommen sei. Dabei sollen zwei Männer auf einen am Boden liegenden 23-Jährigen eingeschlagen haben. Als sich die Streife der Örtlichkeit näherte, ergriff ein 19-Jähriger sofort die Flucht und lief über mehrere Gleise. Die Bundespolizisten verfolgten den Mann, wobei sich sein 18-jähriger Begleiter den Einsatzkräften in den Weg stellte und zur Seite gedrückt werden musste. Der Flüchtende konnte gestellt werden, leistete dabei jedoch Widerstand und musste gefesselt werden. Die zwei deutschen Staatsangehörigen aus Kamen und Unna wurden zur Wache gebracht, wo bei dem 19-Jährigen ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden wurde. Der 23-Jährige Mann wurde aufgrund seiner Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen die Männer aus Unna und Kamen wurden Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet, des Weiteren gegen den 19-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Da dieser ebenfalls über Schmerzen in seinem Bein klagte, wurde ein weiterer Rettungswagen angefordert, um den Mann in das Klinikum zu bringen. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

PM der BPOLD St. Augustin vom 22.07.2019

 

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung

Volltrunkene Frau greift Polizeibeamten am Freitagvormittag (19. Juli 2019) im Nürnberger Hauptbahnhof an und verletzt diesen an Armen und im Gesicht
Am Freitagvormittag stürzte eine betrunkene Mitvierzigerin im Nürnberger Hauptbahnhof zu Boden und zog sich eine blutende Kopfplatzwunde zu. Gegenüber dem Rettungsdienst verweigerte sie den Transport ins Krankenhaus zur ärztlichen Versorgung der Wunde, da sie sich nicht von ihren beiden mitgeführten Yorkshire Terriern trennen wollte. Nach gutem Zureden durch zwei Bundespolizisten ging die Frau dann doch mit zum Rettungswagen. Da die Hunde jedoch nicht mit in den Rettungswagen durften, tickte die Betrunkene aus und ging auf einen Polizeibeamten los. Sie griff ihm ins Gesicht, kratzte ihn an den Armen und beleidigte ihn aufs Gröbste. Daraufhin nahmen die Beamten die aggressive Frau in Gewahrsam und führten sie der ärztlichen Versorgung zu. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,1 Promille. Ein Polizeidiensthundeführer übernahm die beiden Yorkshire Terrier und übergab diese in die vorläufige Obhut des Tierheims.
Die renitente Münchnerin muss sich nun verantworten wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der BPOLI Nürnberg vom 22.07.2019

 

Bernburg (Sachsen-Anhalt): Zeugenaufruf nach räuberischem Diebstahl sowie Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Sonntagabend, gegen 18:45 Uhr, kam es in Bereich der Gröbziger Straße zu einer Körperverletzung, in dessen Folge ein Rucksack entwendet wurde. Als Täter wurde ein 37-jähriger polizeibekannter Mann vom Geschädigten benannt. Erst durch das beherzte Eingreifen von zwei zurzeit unbekannten Passanten ließ der 37-jährige von der weiteren Tatausführung ab und verließ die Tatörtlichkeit.
Kurze Zeit später, gegen 20:20 Uhr, wurde durch den Wachschutz eines Objektes im Teichweg bekannt, dass eine aggressive Person trotz mehrmaliger Wegweisung die Örtlichkeit nicht verlassen möchte. Durch die eintreffenden Polizeibeamten wurde der 37-jährige Polizeibekannte angetroffen. Er reagierte sichtlich aggressiv und hielt mehrfach den persönlichen Distanzbereich zu den Beamten nicht ein. Als dann der 37-jährige zu einem Faustschlag ansetzte, wurde er mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, fixiert und in die Polizeidienststelle verbracht. Da die Person erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand, erfolgte ein freiwilliger Test, welcher einen vorläufigen Wert von 2,25 Promille erbrachte. Im Rahmen der Beweissicherung wurde die Entnahme einer Blutprobe realisiert.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde im Anschluss der 37-jährige in die Salus eingewiesen.
Durch die Polizei wurden die Ermittlungen aufgenommen, mehrere Strafverfahren eingeleitet, welche noch andauern.
Zur Klärung der näheren Umstände werden noch die zwei unbekannten Passanten gesucht und gebeten sich als Zeugen bei der Polizei zur Verfügung zu stellen.

PM der PI Magdeburg vom 22.07.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Männer gehen geparkte Pkw an und beleidigen Polizisten

In der Nacht zu heute beschädigten zwei junge Männer geparkte Fahrzeuge. Bei Eintreffen der Polizisten beleidigten sie diese und einer der beiden versuchte zu flüchten. Sie wurden in Gewahrsam genommen.
Gegen 02:00 Uhr meldete eine Zeugin, dass zwei Männer auf geparkte Pkw in der Aachener Straße klettern würden und diese so beschädigten.
Schon bei der Anfahrt hörten die Beamten wüste Beschimpfungen, die gegen die Polizei gerichtet waren. Auf Höhe eines Autohauses sahen sie schließlich, wie sich ein Mann an einem geparkten Wagen zu schaffen machte. Als die Beamten sich dem Fahrzeug nährten, saßen zwei Männer darin, einer der beiden öffnete plötzlich die Beifahrertür und versuchte dann zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten holten ihn ein und fixierten den 20 Jahre alten Dürener. Auch der andere Mann, ein 18-Jähriger aus Vettweiß, wurde nach dem Aussteigen fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Beide hatten Alkohol konsumiert und gaben an, dass der 20-Jährige auf mindestens drei geparkte Pkw geklettert war. Der Wagen, in dem beide schließlich saßen, sei nicht abgeschlossen gewesen. Keiner von beiden stritt ab, dass es Beleidigungen in Richtung der Polizisten gegeben hatte, allerdings wollte auch niemand derjenige gewesen sein, der die Ausrufe getätigt hatte. Einen Grund für die Sachbeschädigung gaben die beiden nicht an. Es wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung gefertigt.

PM der POL Düren vom 22.07.2019

 

Trier (Rheinland-Pfalz): Renitent bei Kontrolle – Ingewahrsamnahme durch Bundespolizei

Am Samstag, kurz nach Mitternacht, kam es anlässlich einer Kontrolle der Bundespolizei im Hauptbahnhof Trier zu einer Widerstandshandlung.
Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung zwischen drei Jugendlichen in einer Regionalbahn.
Bei der Personalienfeststellung des augenscheinlich alkoholisierten 24-jährigen Tatverdächtigen beleidigte er die Beamten und verhielt sich zunehmend renitent, indem er sich vor ihnen aufbäumte und versuchte sie zu schlagen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille; durch den Bereitschaftsrichter wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle – bis 08:00 Uhr am Morgen – untergebracht.
Die Bundespolizei Trier hat gegen den bereits polizeilich in Erscheinung getretenen jungen Mann Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 22.07.2019

 

Ratscher (Thüringen): Bei Anzeigenaufnahme Widerstand geleistet

Während eines Besuches einer Veranstaltung in Ratscher wurde ein 19-Jähriger von einem anderen Besucher tätlich angegriffen. Während der Anzeigenaufnahme kam der 20-jährige Täter zurück und verweigerte gegenüber den Polizeibeamten die Angaben zu seinen Personalien. In der Folge leistete er aktiven Widerstand gegenüber den Beamten. Daraufhin wurde er durch die Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Hildburghausen gebracht. Neben der Anzeige wegen Körperverletzung muss sich der junge Mann noch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der LPI Suhl vom 22.07.2019

 

Dortmund – Herne (Nordrhein-Westfalen): 24-Jähriger beleidigt Bundespolizisten rassistisch

Gestern Abend (21. Juli) hielten sich vier Einsatzkräfte der Bundespolizei im Personentunnel des Hauptbahnhofs auf. Trotz ausreichend Platz in der Bahnhofshalle, versuchte ein 24-jähriger Mann aus Herne durch eine Lücke zwischen den Bundespolizisten zu laufen und stürzte dabei zu Boden. Daraufhin beleidigte er einen Bundespolizisten rassistisch und stellte Strafanzeige gegen die Beamten.
Um 23:50 Uhr hielten sich vier Bundespolizisten in der Mitte des Personentunnels im Dortmunder Hauptbahnhof auf. Der 24-Jährige stürmte von einem Bahnsteig, schrei lautstark: „Weg, Weg, Weg“ und versuchte trotz ausrechenden Platzes links und rechts von den Bundespolizisten, durch diese hindurch zu laufen.
Dabei stürzte der Mann über den Fuß eines Bundespolizisten, die in einem Abstand von etwa 50cm nebeneinanderstanden. Sofort stand der Herner wieder auf, ging auf die Einsatzkräfte zu und schrie diese lautstark an. Unter anderem beleidigte er einen Bundespolizisten mit Migrationshintergrund lautstark mit den Worten: „Du bist doch ein Ausländer, du bist ein Nafri“.
Daraufhin wurde seine Identität festgestellt und der Mann über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung in Kenntnis gesetzt. Der 24-Jährige stellte bei der Dortmunder Polizei eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen der Bundespolizisten.

PM der BPOLD St. Augustin vom 22.07.2019

 

Waldkraiburg (Bayern): Volksfestbilanz 2019

Und schon ist sie wieder rum – die „Waldkraiburger Wies`n 2019“, eine sichere und friedliche Veranstaltung.
Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit der Stadtverwaltung, Polizei, Sicherheitswacht und dem Sicherheitsdienst konnte auch in diesem Jahr das Sicherheitskonzept sehr gut umgesetzt werden. Durch überaus gut motovierte Einsatzkräfte konnten diverse Streitigkeiten, die den überwiegenden Teil der Polizeieinsätze ausmachten, bereits im Vorfeld bereinigt werden.
Auch die vom Ordnungsdienst durchgeführten selektiven Eingangskontrollen sowie die Festplatzstreifen von Ordnungsdienst und Polizei trugen zum Gelingen einer friedlichen Veranstaltung bei und vermittelten den Gästen ein Gefühl der Sicherheit.
In den 9 Tagen „Waldkraiburger Volksfest“ mussten von der zuständigen Polizeidienststelle „nur“ drei Körperverletzungsdelikte und eine sexuelle Belästigung, die auf dem Festplatz begangen wurden, strafrechtlich verfolgt werden. Zusätzlich wurden noch zwei Fahrraddiebstähle zur Anzeige gebracht, deren Besitzer Festplatzbesucher waren.
Zwei deutlich betrunkene und aggressive Personen wurden zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen, wobei einer, nach einer kurzen „Abkühlphase“, in Begleitung nach Hause entlassen werden konnte. Gegen zwei Festbesucher wurden Platzverweise ausgesprochen.
Insgesamt kann festgestellt werden, dass ein Fallzahlenrückgang zu verzeichnen ist und somit, dank des Engagements aller Volksfestverantwortlichen, die richtige Richtung eingeschlagen wurde.
Aber auch im Umfeld des Festplatzes und im Stadtbereich waren die Polizei und die Sicherheitswacht präsent. Hier wurden verstärkt Personen- und Verkehrskontrollen sowie Jugendschutzkontrollen durchgeführt und durch die hohe Präsenz ein sicherer Heimweg bereitet.
Seitens der Polizeiinspektion einen herzlichen Dank an alle eingesetzten Kräfte vom Rettungsdienst, Sicherheitswacht, Feuerwehr und Sicherheitsunternehmen, sowie an die Stadt Waldkraiburg, die Schausteller und die zur Unterstützung eingesetzten Kolleginnen und Kollegen anderer Dienststellen.

PM der PI Waldkraiburg vom 22.07.2019

 

Dortmund, Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten nehmen 22-Jährigen nach räuberischem Diebstahl fest

Bundespolizisten werden am vergangenen Samstag (20. Juli) Zeugen eines räuberischen Diebstahls am Dortmunder Hauptbahnhof und nehmen den Täter unmittelbar an einem Regionalexpress fest.
Eine Streife der Bundespolizei vernahm am vergangenen Samstag (20. Juli) auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof lautes Geschrei.
Als sie sich einem dort stehenden Regionalexpress näherten sahen sie, wie ein Mann im Türbereich des Zuges an einer Handtasche zog. Mehrere Zeugen zeigten dabei bereits Zivilcourage und halfen der Eigentümerin der Tasche. Die Einsatzkräfte versuchten den 22-guineischen Staatsangehörigen zu fixieren, dieser leistete gegenüber den Bundespolizisten jedoch erheblichen Widerstand und hielt zunächst weiterhin die Tasche fest. Er musste gefesselt werden und wurde zur Wache gebracht, auch auf dem Weg wehrte er sich aggressiv gegen die Maßnahmen. Die geschädigte Frau (21) schilderte später, dass der 22-Jährige im Zug ihre Tasche genommen habe und sich mit dieser entfernen wollte. Allerdings konnte sie die Handtasche greifen. Ihr gelang es aber nicht diese wieder an sich zu nehmen, da der Mann kräftig daran zog. Im Gerangel sei sie auch zu Fall gekommen.
Gegen den 22-jährigen Mann aus dem Kreis Borken wurden Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 22.07.2019

 

Glückstadt (Schleswig-Holstein): Widerstand auf dem Weg ins Krankenhaus

In der Nacht zum Samstag hat eine hilflose, zunächst nicht ansprechbare Person auf dem Weg ins Krankenhaus erheblichen Widerstand geleistet und zwei Rettungsassistenten und einen Polizisten leicht verletzt.
Am späten Freitagabend nahm sich die Besatzung eines Rettungswagens Am Kirchplatz in Glückstadt eines Mannes an, der auf dem Boden lag und sich nicht regte. Nachdem die Rettungsassistenten den 42-Jährigen in ihr Fahrzeug gebracht hatten, verließ der Hilflose dieses wieder. Er drohte dabei aufgrund seines Alkoholisierungsgrades zu stürzen, trat gegen geparkte Autos, schlug einen der Assistenten und bedrohte seine Helfer. Hinzugezogene Beamte brachten den Beschuldigten schließlich zurück in den Rettungswagen. Hier wollte der stark alkoholisierte Mann sich befreien, trat auf die Einsatzkräfte ein und versuchte sie zu beißen. Unter Mühen bewältigten die Polizisten und die Rettungsassistenten mit ihrem renitenten Patienten den Weg ins Klinikum, wo eine Ärztin dem aus der Nähe von Glückstadt Stammenden auf Anordnung der Beamten eine Blutprobe entnahm. Der 42-Jährige wird sich nun aufgrund seines Verhaltens unter anderem wegen des Widerstandes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 22.07.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Angeschrien und bespuckt

Eine 36-jährige polizeibekannte Frau hielt sich gestern Abend um 23.45 Uhr auf einem Klinikgelände in der Fehrbelliner Straße auf. Dort verhielt sie sich gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv, schrie dieses an und spuckte zudem danach. Hinzugerufene Polizeibeamte sprachen der Frau einen Platzverweis aus, dem sie nicht nachkam. Stattdessen schrie sie die Polizisten an und versuchte diese zu treten. Anschließend wurde sie mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, wobei ein 31-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die Frau wurde danach auf eine geschlossene Station des Krankenhauses gebracht. Die 36-Jährige spuckte erneut um sich und versuchte um sich zu beißen. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass die Frau zuvor mehrere Fahrräder beschädigt hatte. Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM (2019/1952) der PD Brandenburg Nord vom 22.07.2019

 

BAB 24/Kremmen (Brandenburg): Flucht vor Verkehrskontrolle

Beamte der Polizei Berlin wollten in den heutigen Morgenstunden einen Pkw auf der Bundesautobahn 111 einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer reagierte nicht auf Anhaltezeichen und warf während seiner Flucht mehrere Pakete aus dem Fenster. Weiterhin bemerkten die Beamten einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in seiner Hand. Polizeibeamte der Polizeidirektion Nord wurden zu dem Einsatz hinzugezogen. In der Folge kam es auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer fuhr auf einen vor ihm fahrenden Streifenwagen der Autobahnpolizei auf und beide Fahrzeuge kamen neben der Fahrbahn zum Stillstand. Als die Beamten sich zu dem Wagen begaben, sahen sie, wie der Mann auf der Beifahrerseite nach einer Waffe griff. Dies konnten sie durch den Einsatz des Reizgassprühgerätes und einfacher körperlicher Gewalt unterbinden. Er wurde vorläufig festgenommen, wobei er Widerstand leistete, und aufgrund seiner bei dem Unfall erlittenen Verletzungen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Polizeibeamter der PD Nord wurde bei dem Unfall verletzt. Die Schusswaffe samt Munition wurde sichergestellt. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr farbereit und mussten geborgen werden. Die Bundesautobahn 24 in Fahrtrichtung Hamburg musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin dauern an.

PM (2019/1955) der PD Brandenburg Nord vom 22.07.2019

 

Heek (Nordrhein-Westfalen): Tatverdächtiger gefasst und eingewiesen

Seine Flucht fand ein schnelles Ende: Über mehrere Wiesen und durch ein Maisfeld war am Montag ein ertappter Dieb davongelaufen, nachdem er zuvor in einer Kindertageseinrichtung in Heek zwei Handtaschen gestohlen hatte. Das war allerdings nicht unbemerkt geblieben: Eine Mitarbeiterin des Kindergartens an der Straße Bült hatte den 30-Jährigen gegen 10.15 Uhr auf frischer Tat ertappt. Der Mann ergriff querfeldein die Flucht. Ein Beamter konnte ihn schließlich auf dem Gelände eines Bauernhofes stellen. Als er dem Heeker Handfesseln anlegte, riss er sich los. Dabei erlitt der Polizist leichte Verletzungen. Mehrere weitere Einsatzkräfte konnten den Beschuldigten schließlich ergreifen. Da sich der Mann bereits in den Vortagen in der Öffentlichkeit auffällig gezeigt hatte, ließ sich eine Gefährdung anderer Menschen durch den 30-Jährigen nicht ausschließen. Das Ordnungsamt wurde hinzugezogen und der 30-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

PM der KPB Borken vom 22.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Haftbefehl – Mann uriniert vor Wache der Bundespolizei und wird festgenommen

Bundespolizisten beobachteten am vergangenen Samstag (20. Juli) einen 56-Jährigen, der vor die Wache am Dortmunder Hauptbahnhof urinierte. Als sie ihn auf sein Verhalten ansprechen, beleidigt er diese und wird später, aufgrund eines Haftbefehls, festgenommen.
Eine Streife der Dortmunder Bundespolizei hatte am vergangenen Samstag einen 56-jährigen Mann dabei beobachtet, wie er vor die Wache urinierte. Daraufhin sprachen die Einsatzkräfte den Dortmunder auf sein Fehlverhalten an. Um seine Identität zu klären, baten sie den 56-Jährigen in die Diensträume. Dort beleidigte er die Bundespolizisten und zeigte sich uneinsichtig. Ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro wegen seiner begangenen Ordnungswidrigkeit nahm er später an, bat allerdings um einen Zahlschein. Als die Einsatzkräfte dann seine Personalien überprüften stellten sie schnell fest, dass der 56-Jährige wegen Trunkenheit im Verkehr mit Haftbefehl gesucht wurde. Da er eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro nicht begleichen konnte, wurde er in die JVA eingeliefert.
Er hat nun ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 60 Tagen zu verbüßen. Zudem wurde er wegen Beleidigung beanzeigt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 22.07.2019

 

Gießen (Hessen): Mann geht auf Bundespolizist los

Unkooperativ und gewalttätig zeigte sich am vergangenen Samstag (22.15 Uhr) ein 22-Jähriger aus Gießen gegenüber der Bundespolizei.
Weil der Mann im Bahnhof der Universitätsstadt für Ärger sorgte und u. a. Reisende belästigte, riefen Zeugen die Beamten vom örtlichen Bundespolizeirevier.
Bei der Feststellung seiner Personalien widersetzte sich der 22-jährige Asylbewerber und versuchte wiederholt, den Bundespolizisten mit Kopfstößen zu verletzen.
Durch einfache körperliche Gewalt konnte der Bundespolizist den Angriff abwehren. Danach musste der Mann die Beamten zur Dienststelle begleiten.
Verletzt wurde niemand. Alkohol war nicht im Spiel.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 22-Jährige wieder frei.

PM der BPOLI Kassel vom 22.07.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Betrunkener schläft erst Rausch aus und greift dann Polizisten an

Am Sonntagmittag, gegen 12:00 Uhr wurde vor einer Bar in der Innenstadt ein Betrunkener aufgefunden, der dort seinen Rausch ausschlief. Als die hinzugerufenen Beamten ihn weckten, wollte er gleich seine Reise mit dem Auto fortsetzen. Da ein Alko-Test einen Wert von etwa 2,5 Promille ergab, wollten die Beamten den Autoschlüssel sicherstellen. Dagegen wehrte sich der 36jährige vehement. Er versuchte einem Beamten in den Oberschenkel zu beißen. Mit Mühe konnte der Mann gebändigt werden, nach erfolgter Fesselung wurde er bis in die Abendstunden in Gewahrsam genommen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands und tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte.

PM der PI Aschaffenburg vom 22.07.2019

 

Großostheim (Bayern): Sicherheitsgewahrsam – mit 76 Jahren

Ein renitenter Rentner hatte am Sonntagabend, um kurz nach 22 Uhr auf dem Bachgaufest eine Besatzung des Rettungsdienstes in Atem gehalten. Er hatte sich zuerst noch mit diesen unterhalten, hatte aber dann zu Beleidigungstiraden über verschiedene Bevölkerungsgruppen angesetzt. Da er sich auch vor den hinzugerufenen Beamten nicht beruhigte und auch diese noch leicht attackierte und massiv beleidigte, musste der 76-Jährige schlussendlich in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.

PM der PI Aschaffenburg vom 22.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Aufgeflogen!

Eine zunächst unbekannte männliche Person versuchte mittels fremden Kreditkarten innerhalb weniger Minuten an zwei verschiedenen Kassen Waren in einem Einkaufsmarkt zu bezahlen. Dies misslang, weil die Kreditkarten gesperrt waren. Die Kassiererinnen versuchten, die Karten einzuziehen, der Unbekannte entriss jedoch den Mitarbeiterinnen die Karten wieder. Eine Besatzung eines Streifenwagens war schnell vor Ort. Der Mann stand neben dem Eingang und trank Bier. Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizeibeamten zerschlug der Mann plötzlich seine Bierflasche und bedrohte mit dem abgebrochenen Flaschenhals die Beamten. Danach entfernte er sich vom Einkaufsmarkt. Die Beamten verfolgten ihn und forderten Unterstützung an. Anschließend konnte er in einer Parallelstraße gestellt werden. Er leistete erheblichen Widerstand bei der vorläufigen Festnahme. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten die Kreditkarten aufgefunden werden. Er selbst hatte keine Ausweisdokumente bei sich. Er wurde in die Dienststelle gebracht. Hier konnte zweifelsfrei seine Identität geklärt werden. Es handelte sich um einen 24-Jährigen aus Leipzig. Die Kreditkarten stammen aus einer Diebstahlshandlung einer Geldbörse in Leipzig im vergangenen Monat. Bei der angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Gegenstände aufgefunden, die jetzt Gegenstand weiterer Ermittlungen sind, ob diese nicht auch aus anderen Diebstahlshandlungen stammen. Die weiteren Ermittlungen laufen. (

PM der PD Leipzig vom 22.07.2019

 

Rain (Bayern): Randalierender Saisonarbeiter in Rain

Am 21.07.2019, gegen 20.45 Uhr, randalierte ein südosteuropäischer Erntehelfer in Rain in der AGIP-Tankstelle in der Münchner Straße. Der 38-jährige Mann war stark alkoholisiert, pöbelte die Kundschaft an und warf Lebensmittel aus den Regalen. Die Aggression nahm nach dem Eintreffen der gerufenen Polizeistreife zu. Letztendlich blieb zur Wiederherstellung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung keine andere Möglichkeit, als eine Verbringung in den Polizeiarrest bis zum anderen Morgen.

PM der PI Rain vom 22.07.2019

 

Bad Wörishofen (Bayern): Buntes Treiben beim „Yalla Yalla“ Festival

Das alljährliche stattfindende Soundfestival „Yalla Yalla“ wurde unter anderem auch durch Zivilkräfte der Wörishofer Polizei begleitet. Hierbei konnten mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgedeckt werden. Beispielsweise wurden mehrere junge Festivalbesucher beim Konsumieren von Betäubungsmitteln angetroffen. Ein Besucher aus München konsumierte direkt auf dem Festivalgelände Marihuana und überließ dieses zum weiteren Verbrauch an einen Mitfeiernden. Ein 31-jähriger Wörishofer sorgte jedoch für Unmut. Er wurde ebenfalls beim Rauschgiftkonsum erwischt und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Im Weiteren wurde die Wohnung des 31-jährigen Mannes, der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, durchsucht. Dabei wurden geringe Mengen an Rauschgift sichergestellt. Trotz den Feststellungen verlief das Festival ruhig und zur Zufriedenheit der Wörishofer Polizei.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.07.2019

 

Günzburg (Bayern): Amtsanmaßung

In der Nacht des vergangenen Samstags kam es in der Bahnhofstraße vor einer Bar zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 33-Jährigen und einer mehrköpfigen Personengruppe. Diese Personengruppe begehrte Einlass in die Bar. Dies wurde ihr aber verwehrt, da in der Bar eine geschlossene Veranstaltung stattfand. Im Rahmen der Auseinandersetzung äußerte der 33-Jährige, dass er „Polizist außer Dienst“ sei und er die Personengruppe nicht hineinlassen würde. Anschließend kam es zu einem Gerangel, zu dem auch die Polizei gerufen wurde. Verletzt wurde niemand. Die beteiligten Personen waren zum Teil erheblich alkoholisiert. Gegen den 33-Jährigen, der tatsächlich kein Polizeibeamter war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Amtsanmaßung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.07.2019

 

Eisenberg (Thüringen): Betrunkener beleidigt Gäste

Ein 29-Jähriger Eisenberger musste Sonntagabend durch Polizeibeamte gefesselt werden, nachdem er zweimal in der Gaststätte eines Hotels in Eisenberg herumgepöbelt und Gäste sowie Personal beleidigt hatte. Beim ersten Mal war er noch freiwillig gegangen, allerdings nur, um nach 10 Minuten zurückzukehren und ein Bier zu verlangen. Erneut kam es zu Beleidigungen, jetzt auch gegen die eingesetzten Polizisten. Im Gewahrsam stellte sich heraus, dass der junge Mann mit 1,8 Promille erheblich betrunken war, auch ein Drogentest verlief positiv. Gegen ihn laufen jetzt Anzeigen wegen Hausfriedensbruches, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung.

PM der LPI Jena vom 22.04.2019

 

Altenburg (Thüringen): Ruhestörung endet mit Anzeige

Schmölln: Samstagnacht (20.07.2019, gegen 01:35 Uhr) meldete sich ein Zeuge bei der Altenburger Polizei und bat um Hilfe. Zuvor sprach er eine sich in der Sömmeritzer Straße befindliche Personengruppe an und fordere diese auf, die nächtliche Ruhe nicht mehr zu stören. Daraufhin wurde ihm aus der Gruppe heraus der „Hitlergruß“ gezeigt. Die hinzugerufenen Beamten trafen die 6-köpfige Personengruppe an und kontrollierten sie in der Folge. Ein 23-Jährige leistete hierbei aktiv Widerstand und versuchte gegen die Polizeibeamten vorzugehen. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die anderen fünf Personen erhielten einen Platzverweis, welchem sie auch nachkamen.

PM der LPI Gera vom 22.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Täter gemeinsam mit Passanten gefasst

Am Samstag befanden sich drei Kollegen der Fahrradstaffel auf ihren Diensträdern auf der Lotterstraße, als sie plötzlich eine Alarmanlage vernahmen. Der Transporter, von dem das alarmierende Geräusch ausging, stand auf dem Martin-Luther-Ring in Höhe des Standesamtes. Nach einem raschen Kontrollblick erkannten die Beamten, dass das Schloss des Fahrzeuges auf der Fahrerseite beschädigt worden war und die Tür nur anlehnte. Eine der Polizistinnen blieb damit am Transporter zurück, um ihn zu sichern. Die beiden Kollegen erspähten augenblicklich zwei Männer, die sich sehr auffällig verhielten, als sie die Polizisten erkannten und deren Aufmerksamkeit gewahr wurden: sie rannten weg. Jeweils einer der Beamten folgte einem der fremden Männer auf dem Fahrrad. Beide riefen unmissverständlich und laut: „Stehenbleiben, Polizei!“, was die Fremden jedoch gänzlich ignorierten. Einer der Verdächtigen rannte über die Rudolphstraße davon und versuchte, dem Kollegen der Fahrradstaffel hakenschlagend zu entkommen, woraufhin der Kollege stürzte. An dieser Stelle kam ihm jedoch unerwartete Hilfe in Form eines Passanten, der an ihm vorbeirannte und den Verdächtigen (22) weiter verfolgte. Auf der Manetstraße erreichte der Passant den Fremden und konnte ihn zu Boden bringen. Beinah zeitgleich erreichte der Kollege der Fahrradstaffel die Situation und unterstützte den Passanten, bei dem sich nun herausstellte, dass es sich ebenfalls um einen Polizisten handelte. Dieser hatte die Rufe des Kollegen vernommen und sich kurzerhand selbst in den Dienst versetzt, um zu helfen. Trotz des Einsatzes zweier Polizisten und der angelegten Handfesseln wehrte sich der 22-Jährige stark gegen die Festnahme, selbst während er am Boden lag. Der zweite Verdächtige (29) konnte unterdessen im Apels Park festgenommen werden.
Bei der Durchsuchung beider Personen stellten die Beamten später Handschuhe und eine einzelne Scherenhälfte fest, mit der offensichtlich das Schloss des Transporters zuvor aufgestochen worden war. Die Verdächtigen wurden hiernach zum Polizeirevier gebracht. Dort wurde im weiteren Verlauf der Maßnahmen festgestellt, dass gegen den 29-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Dieser konnte jedoch durch die Zahlung der Geldstraße (niedriger dreistelliger Betrag) abgewendet werden. Zum Sachverhalt befragt, gaben sowohl der 22- als auch der 29-Jährige an, nichts mit dem versuchten Einbruch zu tun zu haben. Sie wiesen jede Schuld von sich – verstrickten sich jedoch später in Widersprüche. Später wurden sie entlassen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 22.07.2019

 

Gera (Thüringen): Einsatz in Schwarzburgstraße

Samstagabend (20.07.2019), gegen 23:20 Uhr, rückten Polizeibeamte in die Schwarzburgstraße aus. Hier kam es in einer Wohnung nach einem gemeinsamen Alkoholkonsum zwischen zwei Männern (34, 40, deutsch) zur körperlichen Auseinandersetzung, wobei der 40-Jährige leicht verletzt wurde. Als die Polizeibeamten den mit über 2,6 Promille alkoholisierten und äußerst aggressiven 34-Jährigen aus der Wohnung verweisen wollten, leistete dieser enormen Widerstand. Dieser konnte schließlich gebrochen und der Mann in Gewahrsam genommen werden. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 22.07.2019

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Beleidigung

Am 20.07. gegen 10.20 Uhr fiel einer Streife der PI Neuwied ein Roller auf, dessen Fahrer ohne Helm unterwegs war.
Das Fahrzeug wurde vor dem Aldi auf der Büng kontrolliert, dabei sollte der Fahrer lediglich auf sein Fehlverhalten hingewiesen werden. Bei der Kontrolle wurden dann erhebliche Mängel an dem Fahrzeug festgestellt weshalb die Weiterfahrt untersagt wurde. Der 26jährige Mann aus Feldkirchen sah den Grund der Maßnahme allerdings überhaupt nicht ein und weigerte sich, den Schlüssel zu dem Roller auszuhändigen. Letztlich musste ihm der Schlüssel weggenommen werden.
Im Zuge der Maßnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten.
Neben der Strafanzeige wegen Beleidigung werden Mitteilungen an die Bußgeldstelle, die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle gefertigt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich an die Polizei Neuwied unter 02631-8780 zu wenden.

PM der PD Neuwied/R. vom 21.07.2019

 

Großheubach (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr stellten Polizeibeamte einen 33-Jährigen fest, welcher zuerst im Gras schlief, anschließend desorientiert war und sich kaum auf den Beinen halten konnte. Nach einer ersten Begutachtung durch den Rettungsdienst wurde der Mann aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Bei der anschließenden Verbringung an seine Wohnanschrift hielten die Beleidigungen und Bedrohungen an, zudem ging er mit geballten Fäusten auf die Polizisten los. Diese wurden jedoch nicht verletzt. Zur Unterbindung weiterer Angriffsversuche wurde der Mann zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert. Bei dem Mann wurde ein Alkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von knapp 2 Promille ergab. Nach einer durch die Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme verbrachte der Mann die restliche Nacht in Polizeigewahrsam. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen Tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung geführt.

PM der PI Miltenberg vom 21.07.2019

 

Weilheim (Bayern): Renitente Jugendliche an der Ammer in Weilheim

Am 20.07.2019 um 19:30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung innerhalb einer großen Gruppe alkoholisierter Jugendlicher, welche sich an der Ammer im Bereich der BMX-Bahn aufhielten. Bei einer anschließenden Kontrolle durch die eingesetzten Polizeibeamten musste ein 14-Jähriger aus
Weilheim aufgrund seiner starken Alkoholisierung in Gewahrsam genommen werden. Eine 14-Jährige Huglfingerin wurde aufgrund ihres stark alkoholisierten Zustandes mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus Weilheim transportiert.
Insbesondere ein 17-Jähriger Weilheimer zeigte sich mit dem Abtransport der 14-Jährigen durch den Rettungsdienst nicht einverstanden und versuchte kurzzeitig mit anderen Jugendlichen, die Wegfahrt zu verhindern. Da der 17-Jährige einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, musste auch
er in Gewahrsam genommen werden.
Auch ein 19-Jähriger Peißenberger zeigte gegenüber den polizeilichen Maßnahmen keine Einsicht und wurde über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM der PI Weilheim vom 21.07.2019

 

Murnau (Bayern): Beleidigung von Polizeibeamten

Einem 20jähriger aus Seehausen wurde nach einer Streitigkeit mit anderen Volksfestbesuchern durch den Sicherheitsdienst ein Hausverbot erteilt. Nachdem er sich nicht entfernte, wurde die vor Ort befindliche Polizei verständigt, die ihn nochmals aufforderte, zu gehen. Er beleidigte dabei die Polizeibeamten vor Zeugen erheblich. Anzeige folgt.

PM der PI Murnau vom 21.07.2019

 

Lautzenhausen (Rheinland-Pfalz): Randalierer

Am späten Samstagabend randalierte ein stark angetrunkener Mann im Terminal des Flughafens Hahn. Einem ausgesprochenen Hausverbot durch das Flughafenpersonal kam er nicht nach, so dass die Polizei zur Unterstützung angefordert wurde. Die eingesetzten Polizisten erteilten ihm Platzverweis, dem er sich durch äußerst aggressives Verhalten widersetzte. Letztendlich musste eine Ingewahrsamnahme angeordnet werden. Bei der Durchsetzung der Maßnahme schlug er nach den Beamten, spuckte sie mehrmals an und beleidigte sie. Nur durch Fesselung und Anlegen einer Spuckhaube konnte er von weiteren Straftaten abgehalten werden. Dem Randalierer wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend musste er in der Gewahrsamszelle ausnüchtern.
Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beamtenbeleidigung eingeleitet.

PM der PD Koblenz vom 21.07.2019

 

Würzburg (Bayern): Aggressiver Gast im Bierzelt -Gewahrsam

Am Samstag gegen 20.30 Uhr schubste ein 51-jähriger aus dem Landkreis Kitzingen mehrere auf den Bänken tanzende Festgäste von diesen herunter. Gegenüber dem Sicherheitsdienst zeigte er sich renitent und aggressiv. Durch die hinzugerufenen Beamten musste er gefesselt werden. Da er stark alkoholisiert war und er sich auch gegenüber den Beamten aggressiv und uneinsichtig zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Haftzelle verbringen.

PM der PI Würzburg-Stadt vom 21.07.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Soldaten außer Rand und Band

Zwei Soldaten legten sich am Samstag, gegen 03:30 Uhr, zunächst mit den Türstehern einer Diskothek in der Fußgängerzone der Stadt Weiden i.d.OPf. an, anschließend noch mit den eingreifenden Polizeibeamten.
Vorangegangen war dem, dass drei alkoholisierte Personen andere Gäste auf der Tanzfläche der Disko anpöbelten. Als sie deswegen von den Türstehern nach draußen geschafft wurden, griff ein 19-jähriger Soldat einen der Angestellten an. Er wurde von den bereits anwesenden Polizeibeamten festgehalten und musste aufgrund seiner ungebrochenen Aggressivität gefesselt werden. Der Weidener sträubte sich heftig gegen die Maßnahme der Beamten. Als er schließlich in das Streifenfahrzeug verbracht worden war, schlug er mit dem Kopf mehrfach massiv gegen die Seitenscheibe und versuchte, wieder aus dem Polizeiauto zu gelangen. Einer seiner Begleiter, ebenfalls Soldat, 25 Jahre alt und aus Weiden, machte sich ebenfalls strafbar, indem er die Aktion der Polizeibeamten und deren Gespräche mit seinem Handy filmte. Er kam dabei den Beamten deutlich zu nahe. Der mehrfach wiederholten Aufforderung, etwas mehr Abstand zu halten, kam er nicht nach. Aus diesen Gründen musste auch gegen ihn unmittelbarer Zwang eingesetzt werden. Auch ihm wurden Handfesseln angelegt. Zwischenzeitlich hatten die Beamten eine zweite Streife zur Unterstützung angefordert. Die Soldaten wurden in Gewahrsam genommen und zur PI Weiden verbracht. Während der gesamten Zeit deckten sie die eingesetzten Polizisten mit Provokationen ein.
Die Polizei Weiden prüft nun das Verhalten der beiden Männer in strafrechtlicher Hinsicht. Weitere mögliche dienstrechtliche Konsequenzen obliegen der Bundeswehr.

PM der PI Weisen i.d.OPf. vom 21.07.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Schlägerei am Bahnhofsplatz

Am Sonntag, 21. Juli 2019, gegen 00.28 Uhr, trafen sich vier Männer im Alter von 31 bis 38 Jahren am Bahnhofsplatz in Lichtenfels. Jeweils in Zweiergruppen gingen sie auf einander los schlugen, traten und bissen sich. Der genaue Grund für die Schlägerei konnte nicht geklärt werden, da keiner der Beteiligten so recht mit der Sprache herausrückte. Nach Angaben von Zeugen kam es wohl im Vorfeld schon zu gegenseitigen Pöbeleien in einer Kneipe. Bei der anschließenden Schlägerei in der Nähe des Bahnhofs bekam einer der Schläge einen Finger eines anderen ins Auge und wurde dann auch noch in den Finger gebissen. Er revanchierte sich und schlug zurück, als der „Beißer“ am Boden lag, trat er mit den Füßen gezielt in Richtung des Kopfes. Die Parteien wurden durch die gerufene Streife getrennt. Nach Personalienfeststellung konnten drei der Männer des Platzes verwiesen und Richtung Heimat entlassen werden. Einer der Männer konnte sich nicht beruhigen und verhielt sich weiter aggressiv, wohl auch aufgrund seiner Alkoholisierung von über zwei Promille. Er musste zur Verhütung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden und verbrachte den Rest der Nacht in der Zelle der PI Lichtenfels.
Der Mann mit der Bisswunde wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Lichtenfels verbracht, da diese genäht werden musste. Alle Beteiligten trugen Blessuren davon, benötigten jedoch keine Wundversorgung. Eine Anzeige wegen Körperverletzung bzw. gefährlicher Körperverletzung erfolgt gegen alle.

PM der PI Lichtenfels vom 21.07.2019

 

Wittmund (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Während ihres Streifenganges auf dem diesjährigen Bürgermarkt wurden am Samstagabend, gegen 22:20 Uhr, drei Polizeibeamte beleidigt. Ein 31-jähriger Wittmunder beleidigte die Beamten ohne erkennbaren Grund, als diese lediglich an ihm vorbeiliefen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 21.07.2019

 

Nürnberg (Bayern): Jugendlicher Motorradfahrer flüchtete vor Polizei

Eine Verfolgungsfahrt in der Nacht zum Samstag (20.07.2019) lieferte ein 16-jähriger Motorradfahrer Beamten der Nürnberger Verkehrspolizei. Der Flüchtige konnte im Rahmen der Fahndung gestellt werden.
Gegen 00:15 Uhr fiel der Streifenbesatzung eines zivilen Videomessfahrzeuges ein Kraftrad auf. Der Fahrer drehte den Motor in Wohngebieten immer wieder bis zum Drehzahlbegrenzer auf, was eine massive Geräuschkulisse nach sich zog. Deshalb sollte der Motorradfahrer im Bereich der Katzwanger Straße einer Kontrolle unterzogen werden.
Er ignorierte jedoch die Anhaltzeichen und beschleunigte stattdessen sein Fahrzeug bei erlaubten 50 km/h auf über 140 km/h innerorts. Im weiteren Verlauf flüchtet der Motorradfahrer durch die Ingolstädter Straße in Richtung Münchener Straße, wo ihn die Polizeibeamten zunächst aus den Augen verloren.
Da das Kennzeichen sowie eine Fahrerbeschreibung bekannt waren, konnte der Fahrer im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Es handelte sich um einen 16-Jährigen Nürnberger, der ohne das Wissen seines Vaters dessen Motorrad „geliehen“ hatte.
Mit seinem rücksichtslosen Verhalten hat der Jugendliche nicht nur sich selbst, sondern auch die eingesetzten Polizeibeamten massiv gefährdet. Auf den Jugendlichen kommt nun ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zu. Der junge Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an seinen Vater übergeben.

PM des PP Mittelfranken vom 21.07.2019

 

Biberach an der Riß (Baden-Württemberg): Schützenfestnacht endet für 26 Jahre alten Mann in Zelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 03.10 Uhr mussten Polizeibeamte einen betrunkenen 26-Jährigen in Gewahrsam nehmen, der zuvor unangenehm aufgefallen war. Dem Mann war wegen seines aggressiven Verhaltens und mehrfachen verbalen Ausfällen ein Platzverweis erteilt worden. Diesem kam er nur für wenige Minuten nach, er beleidigte in der Folge mehrere eingesetzte Polizeibeamte.
Aus diesem Grund sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sich der Mann heftig. Schlussendlich wurde der Randalierer durch die Polizeibeamten gebändigt und musste den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen. Er wird wegen der durch ihn begangenen Straftaten zur Anzeige gebracht. Die Kosten für die Nacht in der Zelle werden ihm ebenfalls auferlegt.

PM des PP Ulm vom 21.07.2019

 

Boppard (Rheinland-Pfalz): Folgenreicher Urlaubsspaß

Tatort: Boppard, Rheinallee Tatzeit:20.07.2019, 11 Uhr Am Samstagvormittag fielen zwei vollgetrunkene Ehepaare osteuropäischer Herkunft in den Rheinanlagen wegen unsittlichem Benehmen auf. Sowohl die zwei Männer als auch die Frauen konnten sich nur schwer auf den Beinen halten, waren laut, pöbelten Passanten an und einer der Männer ließ die Hose herunter, um in aller Öffentlichkeit zu urinieren. Im Rahmen einer Personenkontrolle durch die eingesetzte Polizeistreife, wurde einer der Männer immer aggressiver und ging auf die beiden Polizeibeamten los. Mittels einfacher körperlicher Gewalt konnte der Mann mit 1,77 Promille zu Boden gebracht werden, leistete jedoch hierbei Widerstand. Der andere Mann konnte aufgrund seines Alkoholisierungsgrades mit 2,66 Promille glücklicherweise nicht mehr folgenschwer auf das Geschehen einwirken.
Beide Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen und verbrachten ihren Urlaubstag zur Ausnüchterung im Zellentrakt.

PM der PD Koblenz vom 21.07.2019

 

Geislingen (Baden-Württemberg): Junger Mann mit Rauschgift in der Tasche wollte abhauen

Kurz nach Mitternacht kontrollierte am Sonntag eine Streife der Polizei in der Eberhardstraße. Er war beobachtet worden, wie er sich im Bereich einer Schule in die Dunkelheit zurückzog. Bei der Kontrolle wurde der Geruch von Marihuana festgestellt. Er war zunächst damit einverstanden, dass er im nahegelegenen Polizeirevier durchsucht wird. Nach wenigen Schritten versuchte aber abzuhauen. Die Beamten setzten aber kurz nach und rangen ihn nieder. Dabei trat der 23-Jährige mit den Beinen und schlug mit den Fäusten nach den Beamten. Doch dies nutzte ihm nichts. An Händen gefesselt wurde er zum Revier geführt. Dort wurden kleinere Mengen Marihuana und Kokain aufgefunden. Ein Polizeibeamter erlitt Schürf- und Kratzwunden. Der junge Mann wird wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Köperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.

PM des PP Ulm vom 21.07.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Kein Geld für Taxi +++ Fahrgast beleidigt Taxifahrer und Polizeibeamtinnen/-beamte

Kein Geld für Taxi, dafür aber schlechtes Benehmen hatte ein 59-jähriger Mann aus Wiefelstede am Samstag, 20.07.2019 gegen 3:00 Uhr. Zunächst kann er ein bestelltes Taxi von einer Kneipe in der Innenstadt zu seiner Wohnung nicht bezahlen. Die Aufforderung des Fahrers die Fahrt zu bezahlen kommt er nicht nach und beleidigt den Taxifahrer. Bei der Klärung der Zahlungsschwierigkeiten beleidigt er auch die hinzugezogenen Polizeibeamtinnen und -beamten. Letztendlich wird er aufgrund seiner deutlichen Alkoholisierung einer Gewahrsamszelle zugeführt. Doch auch dort gehen die Beleidigungen noch Stunden weiter. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Erschleichen von Leistungen und Beleidigungen

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 21.07.2019

 

Gera (Thüringen): Widerstand im Park der Jugend

Am Freitag bestreiften Polizeibeamte zum wiederholten Male den Park der Jugend an der Heinrichstraße in Gera, in dem es in jüngster Vergangenheit schon häufig zu Straftaten, Ruhestörungen und Vermüllungen, insbesondere in den Abend- und Nachtzeiten, kam. Dabei stießen sie auf eine Gruppe lärmender alkoholisierter Personen, in der sich auch ein 21-jähriger Iraker befand. Die Gruppe wurde zur Ruhe ermahnt und des Parks verwiesen. Der Iraker kam der mehrfachen Aufforderung nicht nach und wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Dabei setzte er sich zur Wehr und verletzte einen Beamten leicht durch einen Fußtritt. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,75 Promille. Die restliche Nacht verbrachte er in der Gewahrsamszelle der Polizei.

PM der LPI Gera vom 21.07.2019

 

Gera (Thüringen): Renitenter Diskobesucher

Sonntagmorgen wurde ein alkoholisierter und aggressiver 28-jähriger Iraker durch den Sicherheitsdienst aus einer Diskothek in der De-Smit-Straße heraus begleitet. Weil er damit nicht einverstanden war, versuchte er einen Mitarbeiter mit seinem Gürtel zu schlagen. Bei dem folgenden Polizeieinsatz leistete er Widerstand. Aufgrund seines Verhaltens und einer Alkoholisierung von 1,73 Promille wurde er in Gewahrsam genommen und eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstandes erstattet.

PM der LPI Gera vom 21.07.2019

 

Kapellen-Drusweiler (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Mofa-Fahrer

Am Samstag, d. 20.7.19, kurz nach 1 Uhr morgens, wurde ein junger Mann in Kapellen-Drusweiler, der dort die Scuzzlebutt-Musikveranstaltung besucht hatte, als Fahrer seines Mofas einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle wurde deutliche Alkoholisierung festgestellt, weswegen er eine Blutprobe über sich ergehen lassen musste. Im Rahmen dieser Maßnahme beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten auf das Schlimmste. Der junge Mann muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Die über 2 Tage dauernde erwähnte Musikveranstaltung verlief ansonsten alles in allem ruhig und in geordneten Bahnen.

PM der PD Landau vom 21.07.2019

 

Essen/Bochum (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung in Essen führt zu Ermittlungen der Bochumer Polizei

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Bochum:
Am 20. Juli, gegen 23 Uhr, kam es in Essen-Stoppenberg zu einem Polizeieinsatz wegen einer Ruhestörung an der Straße Esternhovede.
Die Polizei traf auf mehrere, teilweise stark alkoholisierte Männer, die den Anweisungen nicht folgten und Widerstand leisteten.
Es kam zu einem Handgemenge mit der Polizei, in dessen Verlauf ein 30-jähriger Essener auf der Treppe stürzte, mit dem Kopf auf den Boden aufschlug und sich dabei schwer verletzte.
Derzeit wird der Mann in einem Essener Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. Lebensgefahr besteht nicht.
Aus Neutralitätsgründen hat das Polizeipräsidium Bochum die Ermittlungen übernommen.

PM der POL Bochum vom 21.07.2019

 

Bad Urach (Baden-Württemberg): Nächtliche Schlägereien (Zeugensuchmeldung)

Zu gleich zwei handfesten Auseinandersetzungen wurde die Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags gerufen. Mit mehreren Streifenbesatzungen musste sie um 00:26 Uhr bei einer Schlägerei mit einer größeren Anzahl von Personen auf dem Festplatz einschreiten.
Bei der Auseinandersetzung wurden mehrere Beteiligte leicht verletzt.
Durch umstehende Gaffer wurde der Polizeieinsatz immer wieder gestört, weshalb Platzverweise ausgesprochen wurden. Gegen 04.25 Uhr geriet auf dem Marktplatz ein 21-Jähriger mit einer Personengruppe in Streit, in dessen Verlauf ein Unbekannter aus dieser Gruppe diesen mit der Faust ins Gesicht schlug. Hierbei brach ein Stück von einem Zahn ab. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich die Gruppe. Eine Fahndung verlief ohne Erfolg. Der Schläger wird wie folgt beschrieben: Ca. 20 Jahre, 175-180 cm groß, nach hinten gebundene blonde Haare, Drei-Tage-Bart und trug eine sog. ¾-Hose. Das Polizeirevier Metzingen sucht nun unter 07123/9240 Zeugen zu den beiden Vorkommnissen.

PM des PP Reutlingen vom 21.07.2019

 

Nürtingen (Baden-Württemberg): Polizeifahrzeug an Weiterfahrt gehindert und Widerstand geleistet

Am Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr, befuhr eine Streifenbesatzung die Heiligenkreuzstraße, als sich plötzlich ein 23-Jähriger vor das Einsatzfahrzeug stellte und sich provokativ seine Schuhe schnürte.
Nachdem die Beamten den 23-Jährigen aufforderten den Fahrweg zu verlassen, rastete der 23-Jährige völlig aus und sprang auf die Motorhaube. Bei der anschließenden Kontrolle setzte die Person Schläge und Tritte ein, so dass dieser zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden musste. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen im Bereich des Knies, der Hand sowie am Kopf. Der 23-Jährige wurde in eine Gewahrsamseinrichtung verbracht und muss nach Abschluss der Ermittlungen mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Reutlingen vom 21.07.2019

 

Amberg (Bayern): Widerstand

In der Nacht von Freitag auf Samstag, konnten Beamte der PI Amberg einen 18jährigen Fahranfänger stoppen, der anscheinend den Altstadtring mit einer Rennstrecke verwechselte. Der Kradfahrer aus Ensdorf fuhr mit seinem Motorrad mehrfach von den Ampelanlagen mit Vollgas weg, so dass bei voller Beschleunigung immer wieder das Vorderrad aufstieg. Dabei lag die gefahrene Höchstgeschwindigkeit mehrfach bei über 100 km/h. Nachdem die Beamten nach einer Stadtrunde genug gesehen hatten, wurde der verantwortungslose Motorradfahrer angehalten, dabei war dieser uneinsichtig und wollte nach Belehrung seinen Fahrzeugschlüssel nicht herausgeben. Kurzer Hand wurde der Schlüssel von den Beamten beschlagnahmt, sowie sein Motorrad, dass anschließend abgeschleppt und bei der Polizei verwahrt wurde. Noch in der Nacht setzten sich die Beamten mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung, der Führerschein des uneinsichtigen Fahranfängers wurde ebenfalls beschlagnahmt. So schnell wird der 18jährige keine „Kunststücke“ mehr auf dem Motorrad machen.

PM der PI Amberg vom 21.07.2019

 

Amberg (Bayern): Aggressiv und Verweigerung

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Gaststätte am Schrannenplatz, kam es am Sonntagnacht gegen ca. 01.00 Uhr. Da man sich über die Bestellreihenfolge an der Bar des Lokals nicht einig wurde, schlug ein 19jähriger Ulmer einem 38jährigen Nürnberger den vorderen Schneidezahn aus. Beide Beteiligten verweigerten einen Alkoholtest und wurden bei der Anzeigenaufnahme zunehmend aggressiver. Auch die Mitfahrt in einem Rettungswagen zur vorsorglichen Untersuchung verweigerte das Opfer.

PM der PI Amberg vom 21.07.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Dauergast bei der Polizei

Gleich mehrfach beschäftigte ein 43-jähriger Lüneburger die Polizei. Bereits am Donnerstag-Abend geriet er Beim Benedikt in Streit mit einem 45-Jährigen und verletzte diesen im Gesicht. Am Freitag-Vormittag kam es dann zu einer Auseinandersetzung mit seiner Lebensgefährtin und zu einem erneuten Polizeieinsatz. Dem Aggressor wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt.
Da er sich auch an diese Regel gleich mehrfach nicht halten konnte, mussten die Polizeibeamten erneut eingreifen und suchten den Verursacher auf. Dieser reagierte ungehalten und versuchte, die Polizisten zu schlagen und zu beißen.
Bis zum nächsten Morgen musste der Verursacher nach Entscheidung eines Richters dann zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam verbringen, außerdem erwarten ihn nun gleich mehrere Strafanzeigen.

PM der PI Lüneburg vom 21.07.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag, gegen 14:40 Uhr, befand sich ein 33-jähriger Mann in einem Einkaufsmarkt in Bad Bevensen, Röbbeler Straße, obwohl er ein Hausverbot hat. Er hat auch anwesende Kundinnen durch grabschen sexuell belästigt. Der Beschuldigte kam einem Platzverweis nicht nach und leistete gegen die Ingewahrsamnahme Widerstand, in dem er mit dem Fuß in Richtung der einschreitenden Beamten trat. Er verbrachte seine Zeit bis Mitternacht in einer Zelle in Uelzen. Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 21.07.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Uneinsichtig

Im Rahmen eines Einsatzes in der Rademacherstraße störte am Samstag, gegen 02:20 Uhr, eine 17-jährige Betroffene vehement die Sachverhaltsaufnahme. Der Aufforderung die Örtlichkeit zu verlassen kommt die Betroffene nicht nach und erhält einen Platzverweis für die Örtlichkeit und die umliegenden Straßen. Gegen 04:15 Uhr wird die Betroffene erneut in dem Bereich angetroffen. Sie wurde, da alkoholisiert und unkooperativ, in Obhut genommen, der Dienststelle zugeführt und von ihrem Betreuer abgeholt. Es folgt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen dem Nichtbefolgen des Platzverweises nach dem Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz.

PM der PI Lüneburg vom 21.07.2019

 

Peine (Niedersachsen): Flucht und Widerstand

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01:40 Uhr, bemerkten Beamte aus Vechelde die unsichere Fahrweise eines E-Bike Fahrers. Als er kontrolliert werden sollte, fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf die Polizisten zu und versuchte zu fliehen. Diesen gelang es jedoch das E-Bike zu stoppen und den Fahrer anschließend zu überwältigen. Dabei zog er sich leichte Verletzungen am Kopf zu, welche medizinisch behandelt wurden. Ein Atemalkoholtest bei dem 24-jährigen Beschuldigten ergab einen Wert von 1,92 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Salzgitter vom 21.07.2019

 

Kottenheim (Rheinland-Pfalz): Auseinandersetzung

Anlässlich des Junggesellenfestes war zunächst ein junger Mann durch Kopfstoß verletzt worden. Im weiteren Verlauf kam es dann zwischen zwei Gruppierungen zur körperlichen Auseinandersetzung, sodass die Polizei mit starken Kräften anrücken musste. Nachdem die Situation vor Ort sich bereits beruhigt hatte wurden die Beamten von einem Gast der Festivität beleidigt und in ihren Amtshandlungen gestört. Die Person wird sich diesbezüglich gesondert verantworten müssen.

PM der PD Mayen vom 21.07.2019

 

Cuxhaven (Niedersachsen): Vater vergisst 7jährige Tochter auf der Tropennacht

Am Freitag, den 19.07.2019, besuchte ein 29jähriger Mann aus der Wingst mit seiner 7jährigen Tochter die Tropennacht in der Wingst. Im Rahmen der Veranstaltung konsumierten er derart viel Alkohol, dass er letztlich die 7jährige Tochter vergaß und sich auf das Fahrrad setzte, um die Heimreise kurz nach Mitternacht anzutreten. Aufmerksam geworden auf das weinende 7jährige Mädchen hinderten Passanten den Mann an der Weiterfahrt und informierten die Polizei. Unter Störung der Amtshandlungen ging der stark betrunkene Vater die eingesetzten Beamten sowie die Passanten im Rahmen der Sachverhaltsklärung verbal derart an, dass er letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Die Anwesenheit seiner Tochter ignorierte er dabei völlig.Da die Mutter nicht erreicht werden konnte, wurde das 7jährige Mädchen in die Obhut des Jugendamtes gegeben.

PM der PI Cuxhaven vom 21.07.2019

 

Oberhausen (Bayern): Trio schlägt zu

Am Sonntag gegen 01.00 Uhr wollten drei Männer aus bislang unbekanntem Grund den Hof einer Wohnanlage in der Neuhauser Straße betreten. Um dies zu verhindern, schlossen zwei Anwohner praktisch „vor deren Nase“ das Grundstückstor. Damit war das Trio offenbar nicht einverstanden und schlug die beiden Männer nieder. Danach flüchteten sie. Die sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief bereits nach wenigen Minuten erfolgreich. Die drei jeweils 21jährigen Männer wurden in der Nähe des Tatorts durch Beamte festgenommen. Bei einem Mann war die Polizei besonders gefordert, denn er wehrte sich gegen die Festnahme. Auf Grund des Vorfalls und der starken Alkoholisierung musste das Trio die restliche Nacht im Polizeiarrest verbringen. Die beiden Anwohner wurden leicht verletzt, einer von ihnen musste im Klinikum behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Nord vom 21.07.2019

 

Tuntenhausen (Bayern): Hells Angels eröffnen Clubheim – 150 Polizeibeamte führen Kontrollen durch

Knapp 150 Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und weiterer Polizeieinheiten waren am Samstag, 20. Juli 2019, im Tuntenhausener Ortsteil Schönau im Einsatz und führten Kontrollen durch. Anlass war die Eröffnung eines Clubheims des „Hells Angels Motorcycle Club“ in der kleinen Gemeinde.
Rund 160 Personen, die mit knapp 80 Fahrzeugen anreisten, wurden von Polizeibeamten in Schönau am Samstagnachmittag und –abend an mehreren eingerichteten Kontrollstellen kontrolliert. Bei allen kontrollierten Personen handelte es sich um Gäste, die anlässlich der Eröffnungsfeier eines neuen Clubheims der „Hells Angels“ in den kleinen Ort gekommen waren. Überwiegend waren die Personen der Rockerszene zuzuordnen, einige davon sind in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.
Fast 150 Polizisten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, des Polizeipräsidiums München und Einheiten der Bereitschaftspolizei richteten ab dem Nachmittag an den Zufahrtstraßen Kontrollstellen ein, führten bis tief in die Nacht hinein Personen- und Fahrzeugkontrollen durch und zeigten eine starke Präsenz. Während die nicht-öffentliche Eröffnungsfeier des Clubheims ohne Zwischenfälle verlief, mussten bei den angesprochenen Vorkontrollen doch einige Verstöße registriert werden. So kam es zu einer Anzeige wegen des Mitführens eines verbotenen Messers, zur Sicherstellung eines Führerscheines wegen Ausschreibung, zu einer Anzeige nach dem Aufenthaltsgesetz und einem strafbaren Vergehen, weil eine „Kutte“ mit verbotenen Abzeichen getragen worden war. Überdies wurde ein Mann in Gewahrsam genommen und angezeigt, der bei seiner Kontrolle Widerstand geleistet hatte.

PM des PP Oberbayern Süd vom 21.07.2019

 

Salzburg: Bei Festnahme nach aggressivem Verhalten Polizeibeamten im Pongau schwer verletzt

Am späten Nachmittag des 20.07.2019 erschien ein 29-jähriger Bischofshofener auf der Polizeiinspektion St. Johann im Pongau, um dort sein sichergestelltes Mobiltelefon abzuholen.
Der Mann wird verdächtigt, einen Pkw unbefugt in Gebrauch genommen zu haben.
Im Zuge der Amtshandlung wurde der 29-Jährige gegenüber den ermittelnden Polizeibeamten zusehends aggressiv, sodass in weiterer Folge die Festnahme wegen aggressiven Verhaltens erfolgte.
Bei der damit verbundenen Anwendung von Körperkraft erlitt ein Polizeibeamter einen Bänderriss am rechten Daumengelenk und musste seinen Dienst verletzungsbedingt beenden.
Der 29-jährige Festgenommene wurde nach seiner Einvernahme auf freien Fuß gesetzt und wird wegen mehrerer gerichtlich strafbarer Handlungen zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Salzburg vom 21.07.2019, 06:19 Uhr

 

Eisenach (Thüringen): Polizei beendet Veranstaltung der „Rechten Szene“

Nach der Verlegung einer ursprünglich in Kloster Veßra (Landkreis Hildburghausen) geplanten Musikveranstaltung der „Rechten Szene“ versammelten sich am Abend des 20.07.2019 bis zu 70 Personen in dem Gebäude der NPD-Landesgeschäftsstelle in Eisenach. Eine als Geburtstagsfeier deklarierte „Privatparty“ gewann sehr bald den Charakter einer öffentlichen Veranstaltung, ohne deren rechtliche Anforderungen einzuhalten. Im Ergebnis der polizeilichen Prüfungshandlungen entschied sich der Polizeiführer zur Verhinderung einer weiteren Durchführung der Veranstaltung. Nachdem es zu Widerstandshandlungen einzelner Personen beim Betreten des Objektes durch die Einsatzkräfte kam, verlief die Auflösung der Veranstaltung weitgehend störungsfrei. Die Teilnehmer wurden im Anschluss einer Identitätsfeststellung unterzogen. In den Fällen von insgesamt fünf Straftaten und 72 Verstößen gegen ordnungsbehördliche Bestimmungen wird nun ermittelt.

PM der Landespolizeidirektion/Erfurt vom 21.07.2019

Altleiningen (Rheinland-Pfalz): Widerstand und Beleidigung von Polizeibeamten auf der Altleininger Kerwe

In der Nacht vom 19. auf den 20.07.2019 fand in Altleiningen die Kerwe statt. Die eingesetzten Kräfte des Vollzugsdienstes der Verbandsgemeinde Leiningerland und der Polizei Grünstadt konnten von Anfang an eine erhebliche Anzahl von jugendlichem Problemklientel feststellen, unter denen es nach Mitternacht immer wieder zu Streitigkeiten und Rangeleien kam. Der Vollzugsdienst und die Polizei konnten nur aufgrund des hohen Kräfteansatzes verhindern, dass sich diese zu handfesten Auseinandersetzungen entwickelten. Im Rahmen eines gemeinsamen Streifenganges konnten Kräfte des Vollzugsdienstes und der Polizei am Festplatz in der Bahnhofstraße einen 21-Jährigen feststellen, der lautstark herumschrie und augenscheinlich gegen ein geparktes Fahrzeug trat. An dem Fahrzeug entstand kein Schaden, so dass davon auszugehen ist, dass der Mann gegen den Reifen trat. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der augenscheinlich kaum alkoholisierte Amtsbekannte einer Personenkontrolle unterzogen. Während dieser zeigte er sich aufbrausend und aggressiv, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Diesem kam der Mann nach, beleidigte jedoch den Platzverweis aussprechenden Beamten im Weggehen mehrfach öffentlichkeitswirksam. Daher wurde der Störer in Gewahrsam genommen und einer Gewahrsamszelle zugeführt. Auf dem Weg versuchte der 21-Jährige trotz Fesselung seine Arme aus der Fixierung zu hebeln, weshalb der Widerstand gebrochen wurde. Im Anschluss wurde der Mann erneut fixiert.

PM der PD Neustadt/W. vom 20.07.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): – Körperverletzung, Widerstand

Auf einer Hochzeitsfeier geriet ein Paar (m/47J. und w/48J.) in Streit. Der Mann gab der Frau eine Ohrfeige. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei schlug der Mann unvermittelt einen unbeteiligten Mann (31). Der Schläger musste zur Verhinderung weiterer Taten in Gewahrsam genommen werden. Dies passte nun seiner Partnerin nicht. Diese leistete plötzlich unerwarteten Widerstand, um die Ingewahrsamnahme ihres Partners zu verhindern. Beide renitenten Personen wurden durch weitere, zur Unterstützung hinzugezogene Polizeikräfte dem Polizeigewahrsam zugeführt. Der Frau wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Ausnüchterung wurden beide entlassen. Es wurden drei Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Salzgitter vom 20.07.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Häusliche Gewalt endet im Polizeigewahrsam

Am Freitag, 19.07.2019 gegen 18:40 Uhr kam es auf der Schonnebecker Straße im Ortsteil Rotthausen zu Streitigkeiten in deren Verlauf eine 45-jährige Gelsenkirchenerin in ihrer Wohnung randalierte, Einrichtungsgegenstände beschädigte und mehrfach ihren 61-jährigen Lebensgefährten schlug und biss. Auch bei Eintreffen der Polizei war sie nicht zu beruhigen. Stattdessen spuckte sie in Richtung eines Beamten und versuchte ihn zu schlagen.
Als ihr daraufhin die Handfesseln angelegt werden sollten sperrte sie sich vehement gegen diese Maßnahme. Letztendlich konnte ihr Widerstand aber mittels Eingriffstechniken gebrochen werden.
Anschließend wurde sie in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo ihr auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen wurde, da sie erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Auch während der Blutprobenentnahme verhielt sie sich äußerst aggressiv und versuchte nach einem Beamten zu schlagen, so dass sie am Arm und Kopf fixiert werden musste. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Außerdem wurde der Frau ein 10-tägiges Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung erteilt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 20.07.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ort: 38226 Salzgitter, Saldersche Straße. Zeit: Samstag, 20.07.2019, 03:45 Uhr. Hergang: Am frühen Samstagmorgen geriet ein 35-jähriger Salzgitteraner mit einem bislang nicht identifizierten Mann in einen Streit. Anwohner verständigten daraufhin die Polizei. Als eine Polizeistreife den Streit schlichten wollte, richtete sich die Wut des 35-jährigen Mannes unvermittelt gegen die Polizeibeamten. Der Mann versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen. Der Beamte konnte den Angriff jedoch abwehren. Auch gegen die anschließende Festnahme sperrte sich der stark alkoholisierte Mann vehement. In der Polizeiwache wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Außerdem kam er zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamszelle.

PM der POL Salzgitter vom 20.07.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Angriff auf Polizeibeamte

Eine Streife der PI Marktredwitz wurde am Freitagnachmittag zum Bahnhofsplatz gerufen, weil hier eine Person reglos auf dem Gehweg liegen würde. Vor Ort wurde ein 46jähriger Mann aus Gemmrigheim angetroffen. Der offensichtlich alkoholisierte Mann konnte nur mit Mühe geweckt werden. Auch der Rettungsdienst und ein Notarzt waren zum Einsatzort entsandt worden. Als die Beamten jedoch seine Personalien überprüften, kam Leben in den Mann und er begann sich unkooperativ zu zeigen und die Maßnahmen zu stören. Dies Verhalten gipfelte schließlich in Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten und der Mann riss sich die Jacke vom Körper, nahm eine Boxerhaltung ein und drohte den Beamten „eine zu betonieren“. Dieser unmittelbar bevorstehende Angriff wurde durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt, der Mann zu Boden gebracht und gefesselt. Auf dem Boden sitzend trat der Beschuldigte mit dem Fuß noch nach einem Beamten, welcher jedoch ausweichen konnte. Es wurde beim Beschuldigten eine Blutentnahme und ein anschließender Gewahrsam zu Ausnüchterung angeordnet. Ein Atemalkoholtest hatte einen Wert von 2,66 Promille ergeben. Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wurden eingeleitet.

PM der PI Marktredwitz vom 20.07.2019

 

Biberach (Baden-Württemberg): betrunkener Radfahrer kam zu Fall und beleidigte die Polizeibeamten

Ein stark alkoholisierter Fahrradfahrer stürzte am Samstagmorgen gegen 03.20 Uhr in der Ehinger Straße, Höhe Feuerwehr, auf die Fahrbahn. Selbst nach dem Sturz hatte der 34-jährige Mann größte Mühe sich auf seinen Beinen zu halten. Nachdem die Beamten des Reviers Biberach ihm eröffneten, dass eine Blutentnahme erfolgen wird, widersetzte sich der Radfahrer derart, dass er mit Handschließen geschlossen werden musste. Die Beamten wurden immer wieder beleidigt. Die Entnahme des Blutes im Krankenhaus konnte nur unter Zwang durchgeführt werden. Der Radfahrer trägt nicht nur die Kosten für die Blutentnahme, sondern muss sich auch wegen der Trunkenheitsfahrt und den Beleidigungen verantworten. Eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft Ravensburg folgt.

PM des PP Ulm vom 20.07.2019

 

Papenburg (Niedersachsen): PKW-Fahrer mit 2,68 Promille unterwegs

Am Samstagmorgen, gegen 01:45 Uhr, befuhr ein 31-jähriger polnischer Staatsbürger mit seinem BMW den Grader weg in Schlangenlinien. Bei einer Kontrolle konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer feststellen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Zudem konnte er keine Fahrerlaubnis vorzeigen. Die Beamten fuhren mit dem Beschuldigten ins Krankenhaus nach Papenburg um eine Blutentnahme durchzuführen. Dabei leistete der 31-jährige Widerstand.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Der Beschuldigte wurde nach der Blutentnahme dem Polizeigewahrsam in Papenburg zur Ausnüchterung zugeführt. Dieser muss sich jetzt im Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 20.07.2019

 

Memmelsdorf (Bayern): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Am Freitagabend kam es auf einer Veranstaltung in der Pödeldorfer Straße zu einer Streitigkeit. Im Rahmen der Personalienfeststellung wurde die hinzugerufene Polizeistreife von einem 18jährigen Mann, von dem der Streit ausging, beleidigt und angegriffen. Der alkoholisierte 18jährige wurde in Gewahrsam genommen und musste von den Polizeibeamten gefesselt werden. Der Mann wurde zur Ausnüchterung in die Dienststelle verbracht. Verletzt wurde niemand. Strafanzeige wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte u. a. folgt.

PM der PI Bamberg-Land vom 20.07.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Bedrohung, Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Samstag, den 20.07.2019, um 00:51 Uhr überquerte ein 18-jähriger Mann aus Kollweiler die Fußgängerampel bei Rotlicht und blieb mitten auf der Fahrbahn stehen. Hierbei wurde er von den Polizeibeamten angesprochen und einer Kontrolle unterzogen.
Bei dieser verweigerte der Mann zunächst die Angaben der Personalien und zeigte sich derart aggressiv, dass er gefesselt werden musste. In der Folge konnten die Personalien des Mannes festgestellt werden. Da der Mann die Polizeibeamten fortwährend beleidigte, bedrohte und einem Platzverweis nicht nachkam, musste er in Gewahrsam genommen werden. Der Mann war mit 1,52 Promille nicht unerheblich alkoholisiert.

PM des PP Westpfalz vom 20.07.2019

 

Schwarzenbach /S. (Bayern): Streifenwagen angepinkelt

Am 20.07.2019, gegen Mitternacht sahen zwei Polizisten, als eine Person an ihren abgestellten Streifenwagen urinierte. Als sie ihn aus der Entfernung ansprachen, lief er weg. Da die Beamten in einer anderen Sache beschäftigt waren, konnte sie den Übeltäter nicht verfolgen. Jedoch sahen sie die Person ca. eine halbe Stunde später im Stadtgebiet. Es handelte sich um einen 15-jährigen Schüler mit 1,6 Promille. Er wurde seine Eltern übergeben. Er bekommt eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PST Rehau vom 20.07.2019

 

Waldkraiburg (Bayern): Verbaler Streit mit anschließender Gewahrsamnahme

Ein 21-jähriger Waldkraiburger geriet am Freitag-Abend (19.07.2019) auf dem Volksfest in eine verbale Streitigkeit. Der Streit verlagerte sich anschließend vor das Festgelände. Gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich dieser dann sehr aggressiv, weshalb er nach einem misslungenen Fluchtversuch schließlich in polizeilichen Gewahrsam genommen wurde.
Dem jungen Mann droht jetzt für den Rest des Volksfestes ein Betretungsverbot, ausgesprochen durch die Stadt Waldkraiburg

PM der PI Waldkraiburg vom 20.07.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Nach Steinwürfen aus Mehrfamilienhaus – Wohnung durchsucht

In der vergangenen Nacht wurden Polizisten in Friedrichshain mit Steinen beworfen. Gegen 0.20 Uhr wurde ein Gruppenwagen einer Einsatzhundertschaft in der Liebigstraße getroffen. Die unverletzt gebliebenen Einsatzkräfte konnten im Anschluss die Wohnung, aus der geworfen wurde, lokalisieren und diese mit Unterstützungskräften nach dem Erwirken eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses in näheren Augenschein nehmen. In der Wohnung wurde niemand angetroffen, jedoch fanden die Beamten neben Vermummungsutensilien auch Wurfgeschosse, Steine, Farbbomben und Flaschen. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Während des Einsatzverlaufs wurden die Beamten aus einem gegenüber liegenden Haus mit Pyrotechnik und Farbbomben beschossen, wobei ebenfalls niemand verletzt wurde. Bei dem Einsatz waren rund 120 Beamte und auch der Polizeihubschrauber eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 20.07.2019

 

St. Jakob im Rosental (Kärnten): Illegale Einreise Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 20.07.2019 um 03.45 Uhr kontrollierten Beamte der PI Kärnten West-FGP einen Linienbus an der Grenzkontrollstelle Karawankentunnel in Schlatten, Gemeinde St. Jakob im Rosental, Bezirk Villach, bei der Einreise nach Österreich.
Dabei wurde bei einem vermutlich 20-jährigen deutschen Staatsangehörigen eine illegale Einreise festgestellt, weil er keine Reisedokumente mit sich führte.
Wegen fehlendem Identitätsnachweis wurde er zurückgewiesen und leistete bei der versuchten Übergabe an die slowenische Polizei heftigen Widerstand. Der Mann wehrte sich mit Schlägen und Tritten, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde. Bei der Festnahme nach dem Fremdenpolizeigesetz wurde auch der Mann leicht verletzt.
Beide Verletzten wurden anschließend im LKH Villach ambulant behandelt. Weitere Ermittlungen zur eindeutigen Feststellung der Identität werden noch durchgeführt.
Der Mann wird nach Abschluss der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PM der LPD Kärnten vom 20.07.2019

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Schlägerei in Halberstadt

Am Freitag wurde das Polizeirevier Harz gegen 19:30 Uhr durch Anwohner und Passanten über mehrere alkoholisierte Personen in einer Parkanlage an der Westerhäuser Straße informiert. Diese sollten unter Anderem Autofahrer beschimpft haben. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort konnten diese gerade noch beobachten, wie ein 19-jähriger Mann aus Eritrea einem 26-jährigen Mann aus Afghanistan mit der Faust ins Gesicht schlug. Die Beamten konnten die Kontrahenten trennen. Da diese stark alkoholisiert waren mussten sie zu Boden gebracht und gefesselt werden. Die beiden Begleiter der Streithähne (ebenfalls aus Afghanistan und Eritrea) wurden daraufhin gegenüber den Polizeibeamten aggressiv. Auch sie waren stark alkoholisiert. In der Folge fanden sie sich neben ihren „Freunden“ auf dem Boden wieder. Nachdem sich alle beruhigt hatten wurde der verletzte Afghane zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein 22-jähriger Mann aus Eritrea war so betrunken, dass es ebenfalls ins Krankenhaus musste.

PM der PRev Harz vom 20.07.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): 38-Jähriger verursacht einen Verkehrsunfall und flüchtet vom Unfallort

Am 20.07.2019 gegen 02:20 Uhr kam es in der Sponholzer Straße zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Der 38-jährige Fahrer eines PKW Toyota befuhr hierbei die Sponholzer Straße aus Richtung Woldegker Straße kommend in Richtung Ihlenfelder Straße. Auf Höhe der Shell-Tankstelle kam er aus bisher unbekannter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab und fuhr mit dem Fahrzeug auf eine Verkehrsinsel. Dort stieß er mit dem Fahrzeug gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend flüchtete er mit dem Fahrzeug in Richtung Ihlenfelder Straße. Dort konnte er durch die eingesetzten Polizeibeamten festgestellt werden. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde durch den Fahrzeugführer verweigert. Auf Grund des Alkoholgeruches und weil der Fahrzeugführer stark schwankte wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Bei der Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg leistete der Fahrzeugführer massiven Widerstand. Dieser konnte durch den Einsatz von einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden. Im Anschluss an die Blutprobenentnahme wurde er in Gewahrsam genommen.
Während der Verbringung in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg bespuckte der Tatverdächtige einen Beamten, beleidigte die eingesetzten Kräfte und bedrohte diese.
Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstandes gegen Polizeibeamte, Beleidigung sowie Bedrohung erstattet. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000,-EUR.

PM des PP Neubrandenburg vom 20.07.2019

 

Kassel (Hessen): Versammlungen am Samstag in Kassel: Rund 10.000 Teilnehmer; die allermeisten demonstrierten friedlich

Am heutigen Samstag nahmen rund 10.000 Teilnehmer an Versammlungen im Kasseler Stadtgebiet teil. Die allermeisten Teilnehmer verhielten sich friedlich. Einige, die sowohl an dem Aufzug der Partei „Die Rechte“ als auch an den Gegendemonstrationen teilnahmen, hielten sich leider nicht an die Regeln und mussten vor und während des Einsatzes vorläufig festgenommen werden. Teilnehmer beider Demonstrationen müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Waffen-, Versammlungs- und Betäubungsmittelgesetz sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist niemand ernsthaft verletzt worden.

Bereits am Samstagmorgen versammelten sich Teilnehmer des „Bündnisses gegen Rechts“ am Kasseler Hauptbahnhof und begaben sich in einem Aufzug in Richtung des Stadtteils Unterneustadt. Dort startete gegen 13 Uhr der Aufzug der Partei „Die Rechte“ nach einer Auftaktkundgebung am Unterneustädter Kirchplatzes mit rund 120 Teilnehmern zu einem Aufzug über die Hafenstraße, Scharnhorststraße, Dresdner Straße und zurück zum Ausgangspunkt. Nach einer Abschlusskundgebung verließen die Teilnehmer gegen 16.15 Uhr die Versammlung. Während des Aufzugs kam es zu Flaschenwürfen gegen die Teilnehmer und eingesetzte Polizeibeamte, bei denen niemand verletzt wurde. Die Polizei musste im Bereich der Hafenstraße kurzfristig Pfefferspray einsetzen, da eine etwa 12-köpfige Personengruppe auf den Aufzug zustürmte. Acht Personen nahm die Polizei dabei in Gewahrsam. Es kam insgesamt zu 31 freiheitsbeschränkende / freiheitsentziehende Maßnahmen. 16 Personen konnten nach der Feststellung ihrer Identität sofort auf freien Fuß gesetzt werden, 15 Teilnehmer mussten die Beamten zu weiteren Ermittlungen ins Polizeipräsidium begleiten.
Die Polizei zieht für den heutigen Einsatztag eine positive Bilanz und bedankt sich bei allen friedlichen Teilnehmern.

PM des PP Nordhessen vom 20.07.2019

 

Kempten (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor Kemptener Diskothek

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei zu einer Diskothek in der Kemptener Innenstadt gerufen, weil dort ein 41-jähriger Kemptener auf Aufforderung des Sicherheitsdienstes die Diskothek nicht verlassen wollte. Bei Eintreffen der Polizeistreifen verhielt sich der Beschuldigte sehr aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien und schubste eine Polizeibeamtin. Er wurde deshalb durch mehrere Streifenbesatzungen fixiert und in Sicherheitsgewahrsam genommen. Bei der Verbringung in den Haftraum leistete der Beschuldigte weiter Widerstand, weshalb ihn nun ein Strafverfahren aufgrund eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Sonthofen (Bayern): Randalierer im Stadtgebiet

Wegen mehrerer Straftaten, u.a. wg. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung, ermittelt die PI Sonthofen gegen einen 38-jährigen Mann aus Hamburg. Am Freitagnachmittag war der Hamburger zunächst aufgefallen, da er in einer Sonthofener Gaststätte Streit mit Wirt und Gästen angefangen hatte.
Dieser Streit konnte durch eine Polizeistreife geschlichtet werden. Kurze Zeit später ging bei der Polizei Sonthofen eine weitere Mittelung ein, dass eine unbekannte Person im Bereich der Freibadstraße/Sonthofen Bierflaschen und Mobiliar aus dem 2. OG eines Hauses auf die Straße wirft. Hierbei verfehlte ein herabfallender Stuhl nur knapp eine junge Familie, welche auf dem Gehweg lief. Als Verursacher konnte der o.g. Hamburger ermittelt werden.
Der Mann wurde zunächst widerstandslos in Gewahrsam genommen und zur PI Sonthofen verbracht. Auf der Dienstelle leistete der Mann massiven Widerstand gegen die eingesetzten Beamten, beleidigte diese und beschädigte eine Haftzelle. Da der Hamburger androhte hatte sich selbst zu verletzten, wurde er im Laufe der Nacht ins BKH Kempten verbracht. Ob die junge Familie gefährdet wurde, bzw. warum sich der 38-jährige Hamburger derart aggressiv verhalten hat, müssen die Ermittlungen noch ergeben.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Kempten (Bayern): Polizeieinsatzfahrzeug wird während Einsatzfahrt beschädigt – Unfallverursacher flüchtet

Am Freitag, 19.07.2019, gg. 13:00 Uhr, war ein Streifenfahrzeug der PI Kempten im Rahmen einer Alarmierung wegen einer Wasserrettung unterwegs nach Waltenhofen. Die Streifenbesatzung fuhr unter Ausnutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Füssener Straße in Richtung Süden. Auf Höhe Rosenau war ein Fahrzeug voraus, ein anderes kam entgegen; beide verlangsamten ihre Fahrt und lenkten nach rechts, weshalb die Streife zwischen den beiden Fahrzeugen hindurch fahren wollte. Dabei kam es jedoch zu einer seitlichen Berührung mit dem vorausfahrenden Fahrzeug. Ein Junge, der auf dem Weg von der Schule nach Hause war, hatte bei diesem Fahrzeug einen plötzlichen Schlenker nach links in Richtung zum Dienstfahrzeug beobachtet. Der Fahrer des Dienst-Pkw hielt an. Auch der andere unfallbeteiligte Fahrzeugführer hielt für ein paar Sekunden an, fuhr dann jedoch beschleunigt davon. Am Dienst-Pkw entstand nach vorläufiger Schätzung ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich wohl um einen grauen Kastenwagen / Transporter. Eine unmittelbare Fahndung im südlichen Stadtgebiet war erfolglos. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw wird gebeten, sich bei der VPI Kempten zu melden. Sonstige Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 entgegen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Gewalt gegen Polizei

Am späten Freitagvormittag wurde die Polizei zu einer sich verdächtig verhaltenden, männlichen Person in eine Bank in der Gutenbergstraße gerufen. Bei Eintreffen der Streife befand sich der Mann in der Bank, verbarg seine Hände in seiner Jacke und zeigte diese auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht. Er drohte dann den Beamten eine mitgeführte Waffe zu benutzen. Nach Einsatz von Pfefferspray konnte die Person unter massiver Gegenwehr festgenommen und gefesselt werden. Hierbei wurde ein Beamter mehrmals gebissen. Eine tiefere Bisswunde am Bein musste ärztlich behandelt werden. Der Angreifer selbst wurde nicht verletzt. Das Motiv des Täters ist vermutlich auf eine psychische Krankheit zurückzuführen. Den 36-jährigen Beschuldigten aus Sachsen erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffes auf einen Vollstreckungsbeamten, sowie Hausfriedensbruch. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde er in ein Bezirkskrankenhaus verbracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Betrunkener versucht an Dienstfahrzeug zu urinieren

Im Rahmen des Tänzelfestes fiel den Polizeibeamten mehrfach ein afghanischer 18-jähriger Mann auf, welcher immer wieder zahlreiche Besucher des Tänzelfestes auf dem Vorplatz des Bierzeltes anpöbelte. Anschließend versuchte er eine Flasche Schnaps auf das Festgelände zu schmuggeln, was den Polizeibeamten jedoch auffiel und durch diese unterbunden wurde. Dem 18-Jährigen wurde ein Platzverweis für den restlichen Abend des Festplatzes ausgesprochen. Um 01:00 Uhr wurden die Polizeibeamten erneut auf den 18-Jährigen aufmerksam, als dieser vor zahlreichen Besuchern gegen eine Hecke urinierte. Im Rahmen der Personalienfeststellung versuchte der 18-Jährige anschließend gegen das Dienstfahrzeug zu urinieren, was ihm jedoch aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr gelang. Wegen der hohen Aggressivität und der mehrmaligen vorangegangenen Verstöße musste der junge Mann die restliche Nacht in der Haftzelle der PI Kaufbeuren zur Ausnüchterung verbringen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Massenschlägerei vor Diskothek

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 04:00 Uhr zu einer größeren Schlägerei auf dem Parkplatz des Forettle-Centers. Vorangegangen war ein Streit zwischen einer südeuropäischen und einer osteuropäischen Gruppe in einer nahegelegenen Diskothek. Beide Gruppierungen gingen anschließend auf den besagten Parkplatz, um sich zu schlagen. Bei der Schlägerei wurden drei Personen leicht verletzt. Während der Anzeigenaufnahme vor Ort versuchte ein 31-Jähriger erneut auf die Anwesenden loszugehen. Er wurde daher in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Alle Beteiligten waren erheblich alkoholisiert. Zahlreiche nichtbeteiligte Schaulustige versuchten immer wieder die Maßnahmen der Polizei zu stören und zu unterbinden. Zur Situationsbewältigung waren neben den Streifenbesatzungen der Polizei Kaufbeuren zahlreiche weitere Streifen, unter anderem aus Bad Wörishofen, Buchloe, Füssen, Mindelheim und Kempten notwendig. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, insbesondere die vorangegangene Streitigkeit in der Diskothek, sich unter der 08341/933-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.07.2019

 

Wien: Suchtmittelbeeinträchtigter Lenker setzt Widerstand

Sachverhalt: Beamte des Stadtpolizeikommandos Liesing konnten einen Pkw, der offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, wahrnehmen und nahmen die Verfolgung auf. Der Lenker versuchte zu flüchten, konnte aber schließlich beim Einparken seines Pkws angehalten werden. Bei einer anschließenden Lenker- und Fahrzeugkontrolle verhielt sich der 24-jährige österreichische Staatsbürger aggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten. Er versuchte auch mehrmals die Polizisten davon zu überzeugen, keine weiteren rechtlichen Schritte einzuleiten. Laut seinen eigenen Angaben wäre er auf seinen Führerschein angewiesen. Als der 24-Jährige realisierte, dass seine Versuche aussichtslos waren, versetzte er einem Polizisten einen Faustschlag. Die Beamten konnten den Mann unmittelbar nach der Attacke überwältigen und festnehmen. Bei einer anschließenden Untersuchung durch den Amtsarzt konnte eine Suchtgiftbeeinträchtigung des 24-Jährigen festgestellt werden. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

PA der LPD Wien vom 20.07.2019