Am Freitagmorgen (18.03.2022) bespuckte und verletzte ein 46-Jähriger zwei Polizeibeamte im Nürnberger Stadtteil Werderau. Gegen den Mann wurden nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 09:30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd zu einer Streitigkeit mehrerer Männer in einem Wohnanwesen im Nürnberger Stadtteil Werderau gerufen. Die Beamten versuchten daraufhin beim Eintreffen die Gemüter zu beruhigen. Ein 46-jähriger Mann, welcher zuvor an der Streitigkeit beteiligt war, spuckte einer Polizeibeamtin unvermittelt in ein Auge und äußerte hierbei, dass er an einer ansteckenden Krankheit leide.

Der Mann geriet derart in Rage, dass er unter erheblicher Gegenwehr zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei erlitten der 46-Jährige sowie ein weiterer Polizeibeamte mehrere Schürfwunden. Die verletzten Polizeibeamten mussten nach dem Einsatz ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden, konnten den Dienst jedoch weiter fortsetzen.

Der 46-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.03.2022

Gegen einen 57-Jährigen bestand ein Näherungsverbot zu seiner Partnerin in Tiefenthal, aufgrund des Gewaltschutzgesetzes. Trotzdem erschien der 57-Jährige an deren Wohnung und er kam mehreren Aufforderungen zum Verlassen der Örtlichkeit nicht nach. Der Uneinsichtige sollte in Gewahrsam genommen werden, wogegen er sich zur Wehr setzte. Ein „Taser“ wurde im sog. Kontaktmodus eingesetzt, um den Widerstand zu brechen. Anschließend wurde er in eine Gewahrsamszelle verbracht. Der 57-Jährige beleidigte während der Maßnahme die Beamten.

PM der PD Neustadt/W. vom 21.03.2022

Am Freitag, 18.03.2022, gegen 22.55 Uhr, stolperte ein deutlich alkoholisierter 25-jähriger Mann in der Neuhofener Straße und stürzte auf den Gehweg. Ein Passant kam zu Hilfe und sollte auf Bitten des Gestürzten die Freundin anrufen. Diese verständigte den Rettungsdienst und kam mit ihrer Mutter hinzu. Nachdem ein Rettungssanitäter vorschlug, vorsorglich den Gestürzten ins Krankenhaus zu bringen, wurde dieser aggressiv und schlug dem Helfer ins Gesicht. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war der mittlerweile hochaggressive Zecher auch diesen gegenüber aufbrausend und nicht zu beruhigen. Zum Schutz aller Beteiligen musste der Aggressor gefesselt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war wohl nicht mehr notwendig. Durch das Verhalten ihres Freundes war die Freundin so geschockt, dass sie und ihre Mutter diesen nicht mehr mitnehmen wollten. Da der Randalierer nicht zu beruhigen war, musste er bis zur Ausnüchterung zum Schutz anderer Personen in polizeilichen Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab 1,85 Promille. Da Rettungskräfte im Einsatz Polizeivollzugsbeamten gleichgestellt sind, erwartet den aggressiven Zecher eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Zur Feststellung seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit wurde dem Schläger durch eine Ärztin eine Blutprobe entnommen, die auch seine Gewahrsamsfähigkeit bescheinigte.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.03.2022

Zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch kam es am Samstagnachmittag im rheinhessischen Flomborn (Kreis-Alzey-Worms) in der dortigen Grabenstraße. Gegen 17:24 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf, dass ein 28-Jähriger erheblich in einer Wohnung randalieren würde.

Polizeibeamte treffen den 28-Jährigen nur kurze Zeit später an der Anschrift an.

Dieser bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten sofort mit einer Schusswaffe. Im weiteren Verlauf mussten die Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machen. Der 28-Jährige wurde hierdurch am Bein verletzt und befindet sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Die Kriminaldirektion Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 19.03.2022

Ein 44jähriger Mann aus Singen warf in der Landauerstraße in Speyer Steine gegen dort parkende Fahrzeuge. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten hielt er immer noch einen Stein in der Hand und bedrohte damit die Polizeibeamten. Trotz mehrfacher Aufforderung wurde der Stein nicht abgelegt weshalb er von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.

Hierbei wurden sowohl der 44 jährige wie auch einer der eingesetzten Beamten leicht verletzt. Beide erlitten Schürfwunden. Der Mann wurde zwecks weiterer Maßnahmen zur Dienststelle verbracht, ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und weiterhin wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet, da an zwei parkenden Fahrzeugen durch das Steinewerfen Schaden in noch unbekannter Höhe entstand.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.03.2022

Am Donnerstag, 17.03.2022, fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Opel auffällig im Ostring und stieg dann aus. Hier kontrollierten ihn Polizeibeamte und wollten präventiv den Fahrzeugschlüssel sicherstellen.

Hiergegen wehrte sich der 55-Jährige, so dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Außerdem beleidigte er die Beamten. Im Anschluss wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen den unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen ihn kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe verhängt werden. Außerdem wird die Führerscheinstelle die Geeignetheit des Fahrers überprüfen.

Immer wieder werden Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen Opfer von Gewalt. Die Taten reichen von Beleidigungen, über Drohungen, anspucken bis hin zu körperlichen Angriffen. Die Polizei duldet keine Gewalt. Nicht gegen Bürgerinnen und Bürger und nicht gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Jedwede Gewaltanwendung wird strafrechtlich verfolgt! Bei einer Widerstandhandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

PM des PP Rheinpfalz vom 18.03.2022

In den frühen Morgenstunden des 16. März 2022 stellte die Bundespolizei gegen 04:30 Uhr einen Mann ohne Reiseabsichten im Hauptbahnhof Halle fest, gegen den ein Hausverbot vorlag. Auch mehrmaligen Aufforderungen durch die eingesetzten Beamten und den Sicherheitsmitarbeitern der Bahn, den Hauptbahnhof zu verlassen, kam der 54-Jährige nicht nach. So musste der Deutsche mittels einfacher körperlicher Gewalt aus dem Bahnhof gebracht werden. Beim Durchsetzen dieser Maßnahme riss der Tatverdächtige sich los und versuchte sowohl die Polizeibeamten, als auch die Mitarbeiter der Bahn zu schlagen, zu treten und auch zu beißen. Ein Bundespolizist wurde von einem Tritt getroffen, verletzte sich aber glücklicherweise nicht. Der alkoholisierte Mann musste gefesselt werden. Währenddessen beleidigte er die Beamten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Er muss sich nun wegen gefährlichen Körperverletzung, Widerstand gegen sowie tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch sowie Nötigung verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.03.2022

Am 14.03.2022 gegen 21:00 Uhr konnte in der Mannheimer Straße in Bad Dürkheim bei einer Personenkontrolle Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der Polizei wurden 2 Personen gemeldet, die vor einem Einkaufsmarkt in der Mannheimer Straße, augenscheinlich in Streit geraten waren. Beide Personen waren beim Eintreffen der Streifenbesatzung aber nicht mehr vor Ort. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung, konnte einer der Männer unweit des Marktes festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Dabei verhielt er sich äußerst aggressiv und verweigerte die Angaben seiner Personalien. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person, konnte in einer Handtasche, eine Tüte mit Cannabisblüten festgestellt und sichergestellt werden. Nachdem er einen Platzverweis erhalten hatte, beleidigte er die Polizeibeamten mit üblen Schimpfworten. Kurze Zeit später kam er dann wieder zurück und beschädigte den Außenspiegel eines geparkten PKW, indem er absichtlich mit einer Bierflasche daran schlug. Er flüchtete danach in Richtung Triftweg, konnte aber durch die Polizeibeamten gestellt und anschließend in Gewahrsam genommen werden. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Polizeibeamten auf übelste Art. Gegen den 25-jährigen somalischen Staatsbürger, der keine Angaben machen wollte, wird nun wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Bad Dürkheim vom 15.03.2022

Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizeiinspektion Koblenz 1 durch Passanten auf eine Schlägerei an einer Koblenzer Kneipe aufmerksam gemacht. Vor Ort konnte eine größere Personengruppe festgestellt werden. Eine männliche Person agierte dabei besonders aggressiv und geriet auch im Beisein der Beamten in weitere Streitigkeiten. Als diese versuchten, einzugreifen, leistete er massiven Widerstand. Er wurde in der Folge zu Boden gebracht, wo er sich weiterhin gegen die Maßnahme sperrte. Plötzlich zeigten sich auch andere Beteiligte aggressiv und schienen sich zu solidarisieren. Die erhitzte Situation musste unter Androhung von Pfefferspray und dem Diensthund unter Kontrolle gebracht werden.

Der Betroffene wurde daraufhin zur Dienststelle verbracht und sollte nach Abschluss erforderlicher Maßnahmen von dort entlassen werden. Jedoch weigerte er sich beharrlich, die Dienststelle zu verlassen und musste zwangsweise hinaus begleitet werden. Vor dem Polizeipräsidium Koblenz stellte er sich dann verkehrsgefährdend neben die B9 und hielt dort mehrere PKW an. Trotz erneuter polizeilicher Ansprache wollte der Herr dem Platzverweis nicht nachkommen und rannte auf die B9. Er musste anschließend von der Bundesstraße gezogen und erneut gefesselt werden. Auch diesmal widersetzte er sich massivst.

Schlussendlich endete seine lange Nacht doch bei der Polizei – und zwar im Gewahrsam…

PM des PP Koblenz vom 14.03.2022

In der Nacht von Freitag, 12.03., auf Samstag, 13.03.2022, fiel den Polizeibeamten im Stadtgebiet Koblenz ein Fahrzeugführer durch auffällige Fahrweise auf. Aufgrund dessen sollte er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Als die Beamten sich dafür hinter den PKW platzierten, fuhr der Audi mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Sofort wurde die Verfolgung aufgenommen. Der Fahrer des Audi missachtete mehrere rote Ampeln und setzte seine Flucht mit durchgehend überhöhter Geschwindigkeit fort. Im weiteren Verlauf hielt der Fahrer an, stieg aus dem Fahrzeug und wurde sofort von den Einsatzkräften gefesselt. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss und wurde für weitere Maßnahmen zur Dienststelle verbracht.

Der Führerschein und das Fahrzeug wurden sichergestellt, entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM des PP Koblenz vom 14.03.2022