Wie am Sonntag (28.03.2021) mit Meldung 418 berichtet, verletzte ein Mann in der Nürnberger Innenstadt vier Polizeibeamte vermutlich mit einem Reizgas. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Am Samstagabend (27.03.2021) wurde gegen 18:00 Uhr eine Streifenbesatzung auf der Vorderen Insel Schütt auf eine fünfköpfige Personengruppe aufmerksam. Im Verlauf der daraufhin durchgeführten Personenkontrolle besprühte ein Mann aus der Gruppe heraus die Beamten vermutlich mit einem Reizgas.

Der Mann wurde daraufhin unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gefesselt.

Trotz Fesselung versuchte er, sich den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, was jedoch nicht gelang. Der Mann wurde vorläufig festgenommen

Vier Beamte erlitten durch den Angriff Augenreizungen und mussten nach dem Einsatz entsprechend medizinisch versorgt werden, hiervon wurde ein Beamter in einem Krankenhaus behandelt.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts und bittet Zeugen, welche den Polizeieinsatz beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 31.03.2021

Für einen 22-järhigen Mainzer endete der Dienstag nach mehreren Straftaten und einem großen Polizeieinsatz in der Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums. Am Dienstagnachmittag gegen 15:17 Uhr ging ein Anruf in der Notrufzentrale der Mainzer Polizei ein, wonach eine Tankstelle im Stadtteil Finthen überfallen worden sei. Hierauf wurden alle verfügbaren uniformierten und zivilen Funkstreifen, sämtlicher Mainzer Polizeidienststellen alarmiert. Nach ersten Informationen hatte ein Täter mehrere Getränkedosen eines Energy Getränks aus der Auslage genommen und war damit ohne zu bezahlen aus der Tankstelle geflüchtet. Während einer kurzen Verfolgung durch die Kassiererin, zückte der Täter ein Messer und bedrohte die Angestellte. Letztlich konnte der Täter von einer Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 3 und einer Zivilstreife des Fahndungskommissariats der Mainzer Kriminalpolizei, in der Waldthausenstraße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Zuvor wurde der Täter von aufmerksamen Zeugen verfolgt, die über Notruf der Polizei den Standort durchgeben konnten. Bei dem Täter handelt es sich um einen 22-jährigen Mann aus Mainz, der neben dem Beschriebenen Messer zusätzlich noch Drogen mit sich führte. Nach der Festnahme wurde der junge Mann in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums erkennungsdienstlich behandelt und danach entlassen. Beim Verlassen des Präsidiums bewarf er Polizeibeamte mit Bonbons und beleidigte die Polizeibeamten mehrfach lautstark, worauf eine weitere Strafanzeige gefertigt werden musste. Kurz nachdem der 22-jährige das Polizeipräsidium endgültig verlassen hatte, entwendete er in einem Kiosk im Barbarossaring abermals ein Energy Getränk und wurde von einer Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2 abermals vorläufig festgenommen. Nach Anordnung durch den richterlichen Bereitschaftsdienst des Amtsgerichts Mainz, musste der 22-Jährige den Rest des Tages, bis Ladenschluss, in der Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums Mainz verbringen. Der junge Mann war der Polizei bereits aus vergangenen Vorfällen bekannt.

PM des PP Mainz vom 31.03.2021

Am Montagabend wurde die Polizei zu zwei Randalierern am Berliner Platz gerufen. Die Männer würden herumpöbeln und Wartende an einer Haltestelle verängstigen. An einer Haltestelle konnten die Randalierer, ein 51- und ein 59-jähriger Mann, angetroffen werden. Der 51-Jährige verhielt sich auch gegenüber den Polizeibeamten aggressiv. Er war stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,27 Promille. Aufgrund des immer noch aggressiven Verhaltens wurde der Mann mit Handschellen gefesselt. Er musste wegen der starken Alkoholisierung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Als der Mann in der Nacht aus dem Krankenhaus entlassen wurde, alarmierten Zeugen erneut die Polizei, da der Mann immer wieder schwankend auf die Straße lief. Der ebenfalls verständigte Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen brachte den 51-Jährigen daraufhin zusammen mit dem Rettungsdienst in eine psychiatrische Klinik.

PM des PP Rheinpfalz vom 30.03.2021

Eine alkoholisierte Frau ist nach einem Widerstand am Samstag (27. März, 14:20 Uhr) auf dem August-Bebel-Platz ins Polizeigewahrsam gekommen.

Die 27-Jährige hatte eine Personalienfeststellung wegen Corona-Verstößen (Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) gestört. Mehreren Platzverweisen kam sie nicht nach und klammerte sich stattdessen an die zu kontrollierende Person. Dabei stürzten beide zu Boden. Die Polizisten lösten die Umklammerung, wogegen sich die Frau wehrte, um sich schlug und trat. Auf der Aufzeichnung der Bodycam eines Polizisten ist zu sehen, wie sie im Verlauf der Auseinandersetzung den Einsatzmehrzweckstock eines Beamten ergriff und trotz Aufforderung nicht losließ. Erst nachdem ein Polizist ihr auf den Handrücken schlug, löste sie ihren Griff und die Uniformierten legten ihr Handschellen an. Im Polizeigewahrsam entnahm ein Arzt der alkoholisierten Frau Blutproben. Ob sie auch Betäubungsmittel konsumiert hatte, werden die Untersuchungsergebnisse zeigen. Der Polizeiarzt begutachtete die Schürfwunden in ihrem Gesicht und schrieb die 27-Jährige gewahrsamsfähig. Gegen 20 Uhr wurde die Frau wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Die Aufzeichungen der Bodycam wurden als Beweismittel gesichert.

Im Internet kursiert ein Video mit einer Sequenz des Einsatzes. Die Polizei wertet derzeit die Aufnahmen und Zeugenaussagen aus.

Grundsätzlich hat die Polizei das Recht, bei Widerständen zur Durchsetzung von Maßnahmen verhältnismäßig unmittelbaren Zwang anzuwenden.

PM der POL Duisburg vom 29.03.2021

Am Sonntag, den 28.03.2021 gegen 20:25 Uhr befährt eine 73-Jährige die K2 zwischen Lambsheim und Gerolsheim in ihrem PKW. Zwei Fahrradfahrer befahren ebenfalls die genannte Strecke. Zunächst fahren die beiden in Schlangenlinien und verhindern sogar absichtlich das Überholen durch den PKW, indem sie, noch fahrend, auch die Gegenfahrbahn blockieren. Diesem gefährlichen Manöver folgt, dass sich die beiden Männer im Alter von 23 und 28 Jahren, vor den PKW auf die Straße setzen und legen, um eine Weiterfahrt gänzlich zu verhindern. Beim Eintreffen der Polizeikräfte verhalten sich die beiden äußerst unkooperativ und müssen aufgrund des aggressiven Verhaltens gefesselt werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme kann starker Atemalkoholgeruch, ausgehend von den Fahrradfahrern, wahrgenommen werden. Bei beiden wird eine Blutentnahme angeordnet. Während der weiteren Maßnahmen beleidigt der 28-Jährige die Beamten. Insgesamt erwarten die beiden Strafanzeigen aufgrund Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung sowie Trunkenheit im Verkehr. Daneben werden Mitteilungen an die Fahrerlaubnisbehörde gefertigt.

Die Fahrerlaubnis wird aufgrund solcher Verhaltensweisen im Nachgang regelmäßig entzogen. Die beiden Männer dürfen sich gedanklich somit auf weitere, hoffentlich nüchterne, Fahrradfahrten einstellen.

PM des PP Rheinpfalz vom 29.03.2021

Wegen einer Ruhestörung ist die Polizei am frühen Sonntagmorgen in die Slevogtstraße gerufen worden. Anwohner hatten sich gegen halb vier über Geschrei und umherfliegende Sachen in einer benachbarten Wohnung beschwert.

Die ausgerückte Streife konnte die Verursacher in der Wohnung antreffen. Die beiden 28 und 31 Jahre alten Männer waren von Beginn an sehr aggressiv. Der 31-Jährige hielt eine Glasflasche bedrohlich in den Händen. Erst unter Androhung des Distanz-Elektro-Impuls-Gerätes (DEIG) ließ er die Flasche los und ließ sich anschließend fesseln. Währenddessen versuchte der 28-Jährige etwas aus der Hose des 31-Jährigen zu ziehen. Der Aufforderung dies zu unterlassen kam er nicht nach. Auch er musste schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden, hierbei verletzte er sich leicht an der Oberlippe. Bei der Durchsuchung der beiden Männer fanden die Beamten zwei abgebrochene Flaschenhälse, die als Stichwaffen genutzt werden könnten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurden beide über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM des PP Westpfalz vom 29.03.2021

Völlig aggressiv zeigte sich ein 24-jähriger Autofahrer und seine Beifahrerin in der Nacht zu Montag bei einer Verkehrskontrolle auf der Lauterstraße.

Der 24-Jährige wurde gegen 23:40 Uhr im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten. Ihm wurde vorgeworfen, keinen Gurt angelegt zu haben. Nachdem die Beamten den Grund erklärt hatte, wurden er und seine Beifahrerin sofort aggressiv und schrien die Beamten an.

Nachdem die Beifahrerin aus dem Auto ausstieg und weiterhin die Beamten anschrie, wurde ihr erklärt, dass aufgrund der aggressiven Stimmung nun die Bodycam gestartet werde. Daraufhin riss auch der Fahrer seine Tür auf und wollte auf die Beamten zustürmen.

Erst als ihm der Einsatz des Distanz-Elektro-Impuls-Gerätes (DEIG) angedroht wurde, ließ er sich schließlich beruhigen und auch seine Beifahrerin setzte sich wieder ins Auto.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Entlassung der beiden Personen.

PM des PP Westpfalz vom 29.03.2021

Am Freitag verstieß ein 41-jähriger Mann gegen eine am Vortag durch die Polizei Andernach erteilte Gewaltschutzverfügung. Vor Ort weigerte sich dieser dem erteilten Platzverweis der Beamten Folge zu leisten. Nachdem er mit erhobenen Händen auf die Polizisten zukam und drohte diese zu verletzten, wurde der Angreifer zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Anschließend musste er die Nacht im Gewahrsam der Polizei Andernach verbringen. Der Angreifer hatte einen Atemalkoholwert von 2,77 Promille. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der PD Koblenz vom 28.03.2021

Am frühen Sonntagmorgen (28.03.2021) leistete ein 38-jähriger Mann im Fürther Stadtteil Sack bei einer Verkehrskontrolle Widerstand. Er musste in Gewahrsam genommen werden.

Polizeibeamte der Polizeiinspektion Fürth unterzogen am Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr in der Siemensstädter Straße einen Pkw einer Verkehrskontrolle.

Während sich die Fahrerin kooperativ zeigte, war ihr Beifahrer mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden und zeigte sich sofort aggressiv.

Als mitzuführende Unterlagen von der Fahrerin überprüft werden sollten, stellte sich ihr 38-jähriger Begleiter in den Weg und schubste die Polizeibeamten. Als der Mann anschließend gefesselt werden sollte, leistete er Widerstand und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden. Hierbei erlitt der 38-Jährige leichte Verletzungen. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

Gegen den 38-jährigen Mann ermittelt nun die Polizeiinspektion Fürth unter anderem wegen Tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 28.03.2021

Am Samstagabend (27.03.2021) besprühte ein Mann in der Nürnberger Innenstadt mehrere Polizeibeamte mit einer unbekannten Flüssigkeit.

Vier Beamte wurden leicht verletzt.

Gegen 18:30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung auf der Vorderen Insel Schütt auf eine fünfköpfige Personengruppe aufmerksam. Als die Beamten die Personen wegen des Verdachts von Verstößen gegen die Infektionsschutzbestimmungen einer Kontrolle unterziehen wollten, reagierten diese sofort aggressiv.

Hierbei besprühte ein 45-jähriger Mann die Beamten mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit, vermutlich Reizgas. Der Mann wurde daraufhin unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gefesselt. Trotz Fesselung versuchte er sich den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, was jedoch nicht gelang.

Vier Beamte erlitten durch den Angriff Augenreizungen und mussten nach dem Einsatz entsprechend medizinisch versorgt werden, hiervon wurde ein Beamter in einem Krankenhaus behandelt.

Der 45-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 28.03.2021