Am Freitag, gegen 21.15 Uhr, wurde eine lautstarke Party, an den sog. Berger Seen, zwischen Kissing und Mering mitgeteilt.

Bei der Überprüfung durch eine Streife wurden ca. 300 Jugendliche festgestellt, die dort eine Party feierten. Es wurde sehr laute Musik gespielt, sodass die ganze Umgebung beschallt wurde. Nachdem die Jugendlichen die Party nicht beenden wollten, wurden weitere Polizeikräfte zusammengezogen. Mit Lautsprecherdurchsagen wurde die Party für beendet erklärt und die Jugendlichen aufgefordert das Gelände zu verlassen. Da trotz mehrfacher Aufforderung die Musik nicht ausgemacht wurde, musste ein Notstromaggregat sichergestellt werden.

Wie sich herausstellte, rief ein 17jähriger Jugendlicher über die Internetplattform „Facebook“ zur nachträglichen Geburtstagsparty auf. Die 300 meist jugendlichen Personen flüchteten aufgrund der Polizeipräsenz in alle Richtungen. Die Beamten wurden dabei aufs übelste beleidigt.

Da die Jugendlichen zum Teil ankündigten, dass sie Mering „zerlegen“ werden, wurde der Raum Kissing und Mering durch die Polizei bestreift. Nach ca. 4 Stunden hatte sich die Lage wieder beruhigt. An den Seen blieb „tonnenweise“ Unrat zurück.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 06.06.2011

Am vergangenen Freitag gegen 17.00 Uhr stellte eine Polizeistreife an der Innpromenade fest, dass diese durch feiernde Abiturienten zur Partymeile umfunktioniert worden war.
Schätzungsweise 250 Abiturienten feierten den Abschluss ihrer Prüfungen und veranstalteten ein Trinkgelage entlang der städtischen Grünanlage. Die Wiese war übersät mit Müll, vor allem Bier- und Sektflaschen sowie Dosen und Papiertüten.

Mehrere Streifenbesatzungen mussten anrücken, um den Schülern klarzumachen, dass ein Trinkgelage an der Innpromenade verboten ist und dass sie den Unrat wieder aufsammeln müssen. Mehrere eindringliche Gespräche wurden geführt und schließlich zeigte sich der Großteil der Schüler einsichtig und sammelte den Müll wieder auf. Im Rahmen dieser „Ramma-Damma-Aktion“ kamen so insgesamt fünf große Müllsäcke zusammen. Die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes, die den gesammelten Müll schließlich entsorgten, bedankten sich für die Aufräumaktion. Im Rahmen der Kontrolle wurde ein Polizeibeamter von einem betrunkenen 27jährigen beleidigt. Der Mann aus dem westlichen Landkreis gehörte nicht zu den Schülern und mischte sich ein. Da er aggressiv war und sich nicht beruhigen ließ, wurde er von der Innpromebnade weggebracht. Gegen den 27jährigen, der bei einem Alkotest einen Wert von über 2,4 Promille hatte, wurde Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 06.06.2011

Am Sa., 04.06.2011, 23.53 Uhr, wurden der Polizei Hilferufe einer Frau aus dem Bereich des Schulzentrums Langelsheim gemeldet. Die eingesetzten Polizeibeamten entdeckten daraufhin im dortigen Wäldchen eine Person, welche sich über eine am Boden liegende Person beugte und auf diese einschlug. Der Täter wurde daraufhin von den Polizeibeamten überwältigt und gefesselt. Hierbei beleidigte er die Polizeibeamten aufs Übelste. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen. Gegen den unter Alkoholeinwirkung stehenden Täter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ausserdem verblieb er bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Quelle: PM der PI Goslar vom 06.06.2011

Ein 46-jähriger Polizeibeamter ist bei der Festnahme eines stark alkoholisierten Mannes am Sonntagnachmittag in der Durlacher Straße in Bruchsal so stark verletzt worden, dass er seinen Dienst abbrechen musste.

Gegen 16.20 Uhr verständigte der Beschuldigte selbst den Polizeinotruf und teilte mit, dass er per Haftbefehl gesucht würde. Bei der Überprüfung vor Ort konnten Beamte des Bruchsaler Polizeireviers aber keine aktuelle Fahndungsnotierung feststellen. Während der Überprüfungen per Funk schlug der 36-Jährige einem Beamten plötzlich und völlig unvorhergesehen mit der Faust ins Gesicht. Nach kurzer Benommenheit des getroffenen Beamten gelang es den beiden Polizisten, den Mann zu Boden zu bringen und ihn mit Handschließen zu fesseln. Ein Alkoholtest bei dem Festgenommenen ergab einen Wert von drei Promille, weshalb ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Nach der Begutachtung durch den Arzt wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik verbracht. Eine Fahndungsnotierung gegen den 36-Jährigen bestand den polizeilichen Ermittlungen zufolge übrigens nicht. Trotzdem wird er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 06.06.2011

Am späten Freitagabend um 23.30 Uhr versuchten junge Männer an der Bootsanlegestelle neben dem Amphitheater im BuGa – Park einen VW – Bus zu entwenden. Teile der Armaturenverkleidung waren bereits beschädigt. Im Fahrzeug fanden die Beamten frische Blutspuren. Kurz darauf nahmen Polizeibeamte einen alkoholisierten Tatverdächtigen ( 22 J. ) in der Nähe des Tatortes fest. Seine Hände waren mit Blut verschmiert. Der 22-Jährige konnte sich losreißen und flüchtete. Nach kurzer Flucht stellten die Beamten ihn. Er leistete erheblichen Widerstand, indem er auf die Beamten einschlug und eintrat. Diese erlitten dadurch leichte Verletzungen. Der Polizeiarzt entnahm dem Festgenommenen im Polizeigewahrsam eine Blutprobe. Am nächsten Morgen gab er die Tat teilweise zu. An die Widerstandshandlungen konnte bzw. wollte er sich nicht mehr erinnern. Da er noch unter Bewährung steht und auch schon einschlägig bestraft ist, stellte die StA Essen beim AG Gelsenkirchen – Buer den Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls. Der zuständige Richter entsprach dem Antrag und nahm den 22-Jährigen in U. – Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der Polizei Gelsenkirchen vom 06.06.2011

Die Kantonspolizei erhielt gestern Sonntagnachmittag eine Meldung von einem Einbruch in ein Schulhaus in Bad Zurzach. Als die Funktionäre der Polizei und der Schweizer Grenzwache einen Tatverdächtigen lokalisieren konnten, verhielt er sich äusserst renitent. Bei der Festnahme musste Pfefferspray eingesetzt werden. Zudem kam ein Diensthund zum Einsatz. Dabei wurde ein Schweizer Grenzwächter mit einem Schlag ins Gesicht verletzt. Der Angehaltene wurde in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Gestern Sonntag, 05. Juni 2011, zirka 14.45 Uhr beobachtete eine Drittperson, wie zwei unbekannte Männer aus einem Fenster beim Tiergartenschulhaus in Bad Zurzach stiegen. Er sprach die beiden Männer, welche eine Tasche mit sich führten, an. Diese drohten ihm mit Schlägen und machten sich aus dem Staub.

Nach ungefähr 15 Minuten konnte ein Tatverdächtiger im Bereiche der Reformierten Kirche an der Promenadenstrasse gesichtet werden. In der Folge standen Patrouillen der Kantonspolizei, der Regionalpolizei Zurzibiet sowie der Grenzwache vor Ort im Einsatz. Der 22-jährige Schweizer, ohne festen Wohnsitz, widersetzte sich der Festnahme, war aggressiv und beschimpfte die Beamten.

Die Einsatzkräfte konnten ihn schliesslich unter Einsatz von Pfefferspray und mit Hilfe eines Diensthundes festnehmen und mit Handfesseln arretieren. Der junge Mann erlitt aufgrund des Einsatzes des Diensthundes oberflächliche Verletzungen.

Einem Mitarbeiter der Grenzwache versetzte er jedoch einen Schlag ins Gesicht. Dabei wurde das Nasenbein des Grenzwächters gebrochen. Der verletzte Grenzwächter wurde ins Kantonspital Aarau gebracht. Aufgrund der erlittenen Verletzung ist der Grenzwachtbeamte für mehrere Tage nicht mehr dienstfähig.

Nach der Vorführung beim Amtsarzt wurde der Tatverdächtige, welcher in das Schulhaus eingeschlichen war, um Lebensmittel zu entwenden, in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Bezüglich des Mittäters, ein ca. 18 bis 20-jähriger Mann, trug schwarze Mütze und gemusterte Shorts bestehen derzeit noch keine Erkenntnisse.

Hinweise nimmt die Kantonspolizei Nord in Brugg (Tel. 062 835 85 00) entgegen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 06.06.2011

Am Sonntag, 05.06.2011, gg. 03.40 h, teilte eine Anruferin der Polizei über Notruf, dass in Volkach, Dimbacher Straße, ein Bekannter randalieren würde.
Beim Eintreffen der Polizeistreife war ein 30-jähriger Mann, der offensichtlich erheblich alkoholisiert war, sofort auch dieser gegenüber aggressiv. Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde ihm die Gewahrsamnahme erklärt. Der Mann wollte nicht freiwillig ins Dienstfahrzeug einsteigen. Als ihn die Polizeibeamten ergreifen wollten, riss er sich los und wollte nach einem Beamten schlagen. Gegen ihn wurde Pfefferspray eingesetzt und er konnte überwältigt und zur Ausnüchterung zur Dienststelle gebracht werden. Während des ganzen Einsatzes beleidigte der Mann die eingesetzten Polizeibeamten.
Gegen den Mann wird wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung ermittelt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 06.06.2011

Weil ein Mann sein Dosenbier und Kaugummis nicht bezahlte, rief ein Tankstellenmitarbeiter in Prenzlauer Berg gestern Nachmittag die Polizei.
Gegen 16 Uhr 30 hatte ein 53-Jähriger die Verkaufsräume einer Tankstelle an der Kniprodestraße betreten, sich erst ein Bier aus der Auslage genommen, dieses geöffnet und dann ohne Entrichtung des überschaubaren Kaufbetrages das Weite gesucht. Vorher schlug er die Kaugummipackung so stark auf den Verkaufstresen, dass diese zerbrach. Noch auf dem Gelände der Tankstelle hielten zwei Polizistinnen den Mann an. Dieser schlug plötzlich einer Polizeikommissarin mehrfach ins Gesicht. Mithilfe eines Zeugen brachten die beiden Polizeibeamtinnen den Gewalttäter zu Boden und fesselten ihn. Nach Feststellung seiner Personalien und erkennungsdienstlicher Maßnahmen entließen die Polizistinnen den 53-Jährigen, den nun Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls geringwertiger Sachen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung erwarten.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 06.06.2011

Zwei Beamte waren zu einer Schlägerei bei einer Grillfeier gerufen worden. Für einen von beiden endete das mit mehreren Bänderrissen im Knie:

http://www.nw-news.de/lokale_news/loehne/loehne/4565275_Loehner_verletzt_Polizisten_schwer.html

Dem verletzten Polizeibeamten die besten Genesungswünsche.

Erstmals wurde die Polizei gegen 2 Uhr morgens am Sonntag zu einer größeren Schlägerei gerufen. An der Kreuzung der Felsenstraße mit der Bergstraße hatten sich ca. 20 Personen versammelt, die heftig stritten und sich gegenseitig provozierten. Insbesondere zwei schlugen wild um sich. Diese beiden setzte die zuerst eingetroffene Streifenbesatzung in den Streifenwagen. Durch die Präsenz von mehreren weiteren Streifenwagen schien sich da Lage zu beruhigen. Auch die 24-jährige Frau und der 23-jährige Mann, deren Personalien schließlich auf dem Polizeirevier festgestellt wurden, konnten entlassen werden. Sie schienen sich ebenfalls beruhigt zu haben. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, da sie die einschreitenden Beamten heftigst beleidigt hatte.  Die Ruhe währte leider nicht lange: Eine halbe Stunde später musste die Polizei wieder an den gleichen Einsatzort. Weitgehend die gleichen Frauen und Männer stritten sich; die 24-jährige wieder an vorderster Front. Sie musste schließlich in den Gewahrsam genommen werden und konnte in der Zelle ihren Rausch ausschlafen. Die Rechnung wird ihr noch präsentiert werden. Neben der zu erwartenden Strafe wird sie auch Gebühren für den polizeilichen Einsatz zu bezahlen haben.

Quelle: PM der PD Heidenheim vom 05.06.2011