Als am Sonntagmorgen, gegen 01.35 Uhr, ein 54jähriger Mann aus Zell im Wiesental in eine Verkehrskontrolle fuhr, stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Bei einer Überprüfung ergab sich, dass der Mann mit knapp 1,4 Promille unterwegs war. Dem nicht genug, fing der Mann im Rahmen der weiteren Maßnahmen an die Polizeibeamten auf das massivste zu beschimpfen und zu beleidigen – er bediente sich hierbei offensichtlich seines gesamten Vokabulars. Nun muss der Mann nicht nur seinen Führerschein abgeben, sondern auch noch mit einer zusätzlichen Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 05.06.2011

Am Sonntagmorgen gegen 02.40 Uhr wurde ein 43jähriger Mann nach einem Familienstreit der Wohnung verwiesen. Als er der Aufforderung nicht nachkam die Wohnung im Jakob-Kaiser-Weg zu verlassen, sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Hierbei widersetzte er sich der Maßnahme der Polizei massiv, so dass es zum Einsatz von Pfefferspray kam. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann in einer Zelle beim Polizeirevier Rheinfelden. Nun muss er noch mit einer Anzeige wegen des Widerstandes rechnen.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 05.06.2011

Gravierende Folgen hatte der Sonntagsausflug für ein Ehepaar aus Lörrach. Durch Zeugen wurde der Polizei kurz nach 17.30 Uhr mitgeteilt, dass eine Frau mit ihrem Mercedes in Tüllingen gerade gegen ein geparktes Fahrzeug gefahren und ohne sich um den Schaden zu kümmern in Richtung Lörrach weitergefahren sei. Auf dem Weg nach Lörrach hatte die Frau offensichtlich Mühe ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn zu halten. Sie prallte gegen den Bordstein und handelte sich so einen „Platten“ ein. Trotzdem fuhr die Frau weiter. Die bereits alarmierte Polizei nahm die Fahndung auf und konnte das Fahrzeug auf der Bundesstraße 317 entdecken und anhalten. Die Mercedesfahrerin stand erkennbar unter Alkoholeinfluss. Sie zeigte sich uneinsichtig und unkooperativ und musste deshalb in Handschellen gelegt werden.  Sie musste mit zum Polizeirevier wo ihr eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einbehalten wurde.

Weitaus mehr Probleme bereitete der Ehemann der Frau. Der saß während der Fahrt auf dem Beifahrersitz und war stark betrunken. Beim Verlassen des Fahrzeuges stürzte er alleinbeteiligt. Er wurde ebenfalls zum Polizeirevier gebracht. Dort stürzte er erneut und blieb liegen. Als er deshalb von Rettungssanitätern des DRK untersucht werden sollte, schlug er plötzlich auf eine Sanitäterin ein und verletzte diese. Die Polizeibeamten eilten der Sanitäterin zu Hilfe und mussten dem nun randalierenden Mann Hand- und Fußschließen anlegen. Nur mit größter Mühe konnte der renitente Mann in die Ausnüchterungszelle gebracht werden.

Fazit des Sonntagsausfluges: Unfall mit Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro, Abschleppkosten für den Mercedes mit Plattfuß, Anzeigen gegen die Fahrerin wegen Trunkenheitsfahrt mit Unfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte, Anzeige gegen den Ehemann wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 06.06.2011

Stuttgart-Mitte: Rund 120 Personen hielten sich am Montag (06.06.2011) gegen 06.30 Uhr im Bereich der Einfahrt zum Grundwassermanagement in der Straße Am Schlossgarten auf.

Zirka 80 davon saßen oder standen im unmittelbaren Einfahrtsbereich und versperrten mehreren Baufahrzeugen den Weg in die Baustelle.

Nach einer Verfügung der zuständigen Versammlungsbehörde wurden diese Personen im unmittelbaren Fahrbereich mehrfach aufgefordert, den Weg freizugeben. Wer dem nicht nachkam wurde von der Versammlung ausgeschlossen. Auch Beamte des polizeilichen Antikonfliktteams verdeutlichten in direkter Ansprache die Rechtslage und Konsequenzen.

Trotzdem blockierten 62 Personen weiterhin die Einfahrt. Die Polizei begann um 08.40 Uhr damit, die 28 Männer und 34 Frauen, darunter zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, von der Einfahrt wegzubringen. 43 davon mussten von den eingesetzten Beamten weggetragen werden, 19 ließen sich von den Polizeikräften wegführen. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt. Außerdem wurden ihnen gegenüber Platzverweise ausgesprochen.

Zwei der Aktivisten, eine 17-jährige Frau und ein 20 Jahre alter Mann leisteten gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten Widerstand. Dadurch wurde eine

21-jährige Beamtin verletzt. Ein 20 Jahre alter Mann muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Zum Einsatz von Sanitätern und eines Notarztes kam es auf Veranlassung der Polizei, als eine Person, die ebenfalls weggebracht werden sollte, nach Angaben von Blockierern angeblich mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen sein soll. Die Polizei kann diese Behauptung nicht bestätigen. Nach Angaben der Beamten ist der Mann, wie alle anderen auch, situationsangepasst in angemessener Art und Weise weggebracht worden. Die Mediziner vor Ort konnten keine offensichtlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei dem Mann feststellen. Vorsorglich wurde er dennoch zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Kurz vor 10.00 Uhr konnten die seit Morgens wartenden Arbeiter mit ihren Fahrzeugen in das Baugelände einfahren.

Quelle: PM des PP Stuttgart vom 06.06.2011

Mit dem Einsatz von Schlagstöcken mussten sich am Freitagabend in Weinsberg zwei Polizeibeamte gegen Angriffe von mehreren Türken zur Wehr setzen. Die Streife wurde gegen 22 Uhr zu einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte in der Hauptstraße gerufen. Ein türkischer Gastwirt und ein Automatenaufsteller stritten sich über ein größeres Darlehen, weshalb der Wirt einen Geldspielautomaten seines Widersachers nicht heraus geben wollte. Als die Polizei eintraf und die Sachlage auf der Straße vor dem Lokal „erörtern“ wollte, geriet der 43-jährige Wirt zunehmend in Wut, er stieß Morddrohungen gegen den Automatenaufsteller und seine Familie aus. Durch das laute Geschrei des Wirts, der sich zusammen mit seinem 22 Jahre alten Bruder immer aggressiver zeigte, kamen immer mehr Personen insbesondere aus der Gaststätte auf die Straße. Als sich rund 20 Männer versammelt hatten, rannte die Gruppe plötzlich über die Straße und griff den Automatenaufsteller, dessen  31 Jahre alten Bruder und die beiden Polizeibeamten an. Die Polizisten mussten zur eigenen Verteidigung und zum Schutz der beiden Automatenaufsteller den Schlagstock einsetzen, einer der beiden Beamten wurde durch seine Schutzweste vor schlimmeren Verletzungen bewahrt. Erst als unterstützende Streifen der Polizeireviere Heilbronn, Neckarsulm, von Autobahn- und Verkehrspolizei sowie Hundeführer eingetroffen waren, konnten die wütenden Türken in die Gaststätte zurück gedrängt werden. Die Gaststätte wurde umstellt und dann von allen Anwesenden die Personalien erhoben. Anschließend musste das Lokal schließen. Da sich einige Gäste weigerten, zu gehen, wurden sie von Beamten aus den Gasträumen verwiesen. Ein 37-Jähriger musste mithilfe körperlicher Gewalt hinaus gebracht werden. Dabei zerriss der wütende Mann einem Polizisten das Hemd. Gegen den Mann aus Obersulm wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der Wirt und sein Bruder wurden vorläufig festgenommen. Gegen die beiden wird ermittelt wegen Landfriedensbruch, Bedrohung, Körperverletzung und anderem mehr.

Gesucht wird noch nach einem dritten Haupttatverdächtigen, der einen der beiden verletzten Türken mit einem so genannten Kung Fu-Tritt regelrecht angesprungen hatte. Bei der Schlägerei gingen drei Blumenkübel eines benachbarten Hotels zu Bruch.

Neben den Polizeibeamten wurden auch der Automatenaufsteller und sein Bruder sowie der Gastwirt verletzt. Wie viele der Angreifer Verletzungen davon trugen, ist nicht bekannt, da diese bis heute keine solchen geltend machten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 06.06.2011

Am Freitag, gegen 21.15 Uhr, wurde eine lautstarke Party, an den sog. Berger Seen, zwischen Kissing und Mering mitgeteilt.

Bei der Überprüfung durch eine Streife wurden ca. 300 Jugendliche festgestellt, die dort eine Party feierten. Es wurde sehr laute Musik gespielt, sodass die ganze Umgebung beschallt wurde. Nachdem die Jugendlichen die Party nicht beenden wollten, wurden weitere Polizeikräfte zusammengezogen. Mit Lautsprecherdurchsagen wurde die Party für beendet erklärt und die Jugendlichen aufgefordert das Gelände zu verlassen. Da trotz mehrfacher Aufforderung die Musik nicht ausgemacht wurde, musste ein Notstromaggregat sichergestellt werden.

Wie sich herausstellte, rief ein 17jähriger Jugendlicher über die Internetplattform „Facebook“ zur nachträglichen Geburtstagsparty auf. Die 300 meist jugendlichen Personen flüchteten aufgrund der Polizeipräsenz in alle Richtungen. Die Beamten wurden dabei aufs übelste beleidigt.

Da die Jugendlichen zum Teil ankündigten, dass sie Mering „zerlegen“ werden, wurde der Raum Kissing und Mering durch die Polizei bestreift. Nach ca. 4 Stunden hatte sich die Lage wieder beruhigt. An den Seen blieb „tonnenweise“ Unrat zurück.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 06.06.2011

Am vergangenen Freitag gegen 17.00 Uhr stellte eine Polizeistreife an der Innpromenade fest, dass diese durch feiernde Abiturienten zur Partymeile umfunktioniert worden war.
Schätzungsweise 250 Abiturienten feierten den Abschluss ihrer Prüfungen und veranstalteten ein Trinkgelage entlang der städtischen Grünanlage. Die Wiese war übersät mit Müll, vor allem Bier- und Sektflaschen sowie Dosen und Papiertüten.

Mehrere Streifenbesatzungen mussten anrücken, um den Schülern klarzumachen, dass ein Trinkgelage an der Innpromenade verboten ist und dass sie den Unrat wieder aufsammeln müssen. Mehrere eindringliche Gespräche wurden geführt und schließlich zeigte sich der Großteil der Schüler einsichtig und sammelte den Müll wieder auf. Im Rahmen dieser „Ramma-Damma-Aktion“ kamen so insgesamt fünf große Müllsäcke zusammen. Die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes, die den gesammelten Müll schließlich entsorgten, bedankten sich für die Aufräumaktion. Im Rahmen der Kontrolle wurde ein Polizeibeamter von einem betrunkenen 27jährigen beleidigt. Der Mann aus dem westlichen Landkreis gehörte nicht zu den Schülern und mischte sich ein. Da er aggressiv war und sich nicht beruhigen ließ, wurde er von der Innpromebnade weggebracht. Gegen den 27jährigen, der bei einem Alkotest einen Wert von über 2,4 Promille hatte, wurde Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 06.06.2011

Am Sa., 04.06.2011, 23.53 Uhr, wurden der Polizei Hilferufe einer Frau aus dem Bereich des Schulzentrums Langelsheim gemeldet. Die eingesetzten Polizeibeamten entdeckten daraufhin im dortigen Wäldchen eine Person, welche sich über eine am Boden liegende Person beugte und auf diese einschlug. Der Täter wurde daraufhin von den Polizeibeamten überwältigt und gefesselt. Hierbei beleidigte er die Polizeibeamten aufs Übelste. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen. Gegen den unter Alkoholeinwirkung stehenden Täter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ausserdem verblieb er bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Quelle: PM der PI Goslar vom 06.06.2011

Ein 46-jähriger Polizeibeamter ist bei der Festnahme eines stark alkoholisierten Mannes am Sonntagnachmittag in der Durlacher Straße in Bruchsal so stark verletzt worden, dass er seinen Dienst abbrechen musste.

Gegen 16.20 Uhr verständigte der Beschuldigte selbst den Polizeinotruf und teilte mit, dass er per Haftbefehl gesucht würde. Bei der Überprüfung vor Ort konnten Beamte des Bruchsaler Polizeireviers aber keine aktuelle Fahndungsnotierung feststellen. Während der Überprüfungen per Funk schlug der 36-Jährige einem Beamten plötzlich und völlig unvorhergesehen mit der Faust ins Gesicht. Nach kurzer Benommenheit des getroffenen Beamten gelang es den beiden Polizisten, den Mann zu Boden zu bringen und ihn mit Handschließen zu fesseln. Ein Alkoholtest bei dem Festgenommenen ergab einen Wert von drei Promille, weshalb ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Nach der Begutachtung durch den Arzt wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik verbracht. Eine Fahndungsnotierung gegen den 36-Jährigen bestand den polizeilichen Ermittlungen zufolge übrigens nicht. Trotzdem wird er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 06.06.2011

Am späten Freitagabend um 23.30 Uhr versuchten junge Männer an der Bootsanlegestelle neben dem Amphitheater im BuGa – Park einen VW – Bus zu entwenden. Teile der Armaturenverkleidung waren bereits beschädigt. Im Fahrzeug fanden die Beamten frische Blutspuren. Kurz darauf nahmen Polizeibeamte einen alkoholisierten Tatverdächtigen ( 22 J. ) in der Nähe des Tatortes fest. Seine Hände waren mit Blut verschmiert. Der 22-Jährige konnte sich losreißen und flüchtete. Nach kurzer Flucht stellten die Beamten ihn. Er leistete erheblichen Widerstand, indem er auf die Beamten einschlug und eintrat. Diese erlitten dadurch leichte Verletzungen. Der Polizeiarzt entnahm dem Festgenommenen im Polizeigewahrsam eine Blutprobe. Am nächsten Morgen gab er die Tat teilweise zu. An die Widerstandshandlungen konnte bzw. wollte er sich nicht mehr erinnern. Da er noch unter Bewährung steht und auch schon einschlägig bestraft ist, stellte die StA Essen beim AG Gelsenkirchen – Buer den Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls. Der zuständige Richter entsprach dem Antrag und nahm den 22-Jährigen in U. – Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der Polizei Gelsenkirchen vom 06.06.2011