Am 27.05.2011, gegen 16:00 Uhr, rissen zwei männliche Personen mehrere Pflanzen aus den Blumenkübeln in der Seebadeanstalt Stralsund. Ein Zeuge informierte telefonisch die Polizei und folgte den Personen bis zur Brunnenaue. Als die Beamten dort eintrafen, liefen die Männer weg. Im Knieperdamm konnten sie gestellt werden. Während der eine Täter (16–jähriger Stralsunder) sich ruhig verhielt, ging der andere aggressiv und schreiend auf einen Polizisten zu, schubste und beleidigte ihn mehrmals. Einer Personalienfeststellung wollte er sich entziehen und griff den Beamten erneut an. Nun wurde der 17-jährige Täter (aus Stralsund; 1,36 Promille) zu Boden gebracht. Dort schlug er wild um sich. Ein Passant half dem Polizisten kurz entschlossen beim Festhalten. Bei der Auseinandersetzung verletzte sich der Beamte leicht. Eine Anzeige wegen Widerstand, Beleidigung und Sachbeschädigung wurde aufgenommen.

Quelle: PM des PP Neubrandenburg vom 30.05.2011

Die zuständige Polizeiinspektion Regensburg 2 ist mit dem Verlauf der Maidult 2011 insgesamt zufrieden.
Zwei Problembereiche werden allerdings mit Besorgnis beobachtet: zum einen nimmt die Zahl betrunkener Kinder und Jugendlicher offensichtlich zu, zum anderen werden die einschreitenden Polizeibeamten selbst vermehrt Opfer verbaler und körperlicher Attacken.

Unterstützung erhielten die Beamten der Dienststelle am Protzenweiher von Kräften anderern Dienstellen Regensburgs, aber auch der Umgebung und der Bayerischen Bereitschaftspolizei.
Bis zum heutigen Tage registrierte die Polizei 22 Körperverletzungen und damit um 6 Delikte weniger als bei der Maidult 2010 (28). In den allermeisten Fällen endeten die Attacken für die Geschädigten mit leichten Verletzungen. Die meisten Täter wurden bereits vor Ort festgestellt oder nachträglich durch die Polizei ermittelt. 9 Fälle sind bislang ungeklärt.
Insgesamt 24 Diebstähle wurden bisher bei der Polizei zur Anzeige gebracht (Vorjahr: 33), davon 16 Diebstähle von bzw. aus Taschen oder Handtaschen. In sehr vielen Fällen nutzten die Täter die günstige Gelegenheit und entwendeten in Bierzelten abgelegte und unbeobachtete Gegenstände. Bei zwei Einbrüchen in Verkaufsbuden der Warendult wurden ein sogenanntes Pocketbike und Alkoholika entwendet. Bei fast allen Diebstählen ist bisher kein Ermittlungsansatz vorhanden, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei, Tel. 0941/506-2221, zu melden.

Die Polizeibeamten nahmen während der Streifentätigkeit auf der Dult 12 Kinder und Jugendliche aufgrund übermäßigem Alkoholkonsum in Gewahrsam. Die teilweise hochgradig alkoholisierten Minderjährigen, manche erreichten beim Alkotest über 2 Promille, wurden zumeist zur Wache verbracht und dort von den verständigten Eltern abgeholt. In weiteren 4 Fällen war eine Alkoholvergiftung zu befürchten und eine Einlieferung in ein Krankenhaus erforderlich.
Fast ebenso viele Heranwachsende und Erwachsene überschätzten ihre körperliche Aufnahmekapazität und wurden zur Ausnüchterung in die Polizeizelle befördert.
Abgesehen von diesen Gewahrsamnahmen, bei denen eine Gefahr für die Jugendlichen selbst erkennbar war, unterbanden Polizeibeamte in unzähligen Fällen einen weiteren Alkoholkonsum, indem Alkohol, meist hochprozentig, sichergestellt oder vor Ort sofort vernichtet wurde. Hierbei ist die neue Dultverordnung der Stadt Regensburg sehr hilfreich, da sie das Mitbringen von Alkohol ins Umfeld der Dult „schwarz auf weiß“ verbietet. Das unkontrollierte Betrinken mittels mitgebrachtem Schnaps oder Wodka wird hierdurch zumindest erschwert.

In 6 Fällen (Vorjahr nur 1) waren die Polizeibeamten selbst Ziel von Straftaten. Drei erheblich betrunkene Männer im Alter von 26 bis 32 Jahre wurden jeweils gegen Dultende aggressiv und sollten durch die Beamten zur Verhinderung einer weiteren Eskalation in Gewahrsam genommen werden. Einer hatte zuvor auf seine Freundin einschlagen wollen, ein anderer war auf seine eigenen Freunde losgegangen. Alle wehrten sich massiv gegen das polizeiliche Einschreiten und schlugen zum Teil um sich. Ein 18-jähriger war bereits mehrfach negativ auffällig geworden und mit Provokationen in Erscheinung getreten. Einen Platzverweis von der Dult befolgte er jedoch nicht. Gegen die anschließende Festnahme wehrte er sich mit aller Kraft und biss sogar einen Beamten in die Hand. Ein weiterer Polizeibeamter wurde durch Tritte verletzt. Die Verletzten konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Außerdem waren 2 Fälle von ganz massiver Beleidigung gegen eingesetzte Beamte zu verzeichnen. Hierbei tat sich ein 15-jähriger besonders negativ hervor, der im Rahmen einer ärztlichen Behandlung Sanitäter und Beamte mit derben Schimpfworten und als pädophil betitelte.

Gegen einen 19-jährigen Regensburger war im Anschluss an die Maidult 2010 durch die Stadt Regensburg wegen wiederholter Sicherheitsstörungen ein einjähriges Betretungsverbot verhängt worden. Zwar trat der junge Mann dieses Mal nicht mit Gewalttaten in Erscheinung, trotzdem missachtete er das Verbot und muss deswegen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Diverse Anzeigen werden auch gegen Personen erstattet, die bewaffnet auf die Dult gingen. Ein 17-jähriger führte ein verbotenes Einhandmesser mit sich, ein 37-jähriger versteckte ein Messer in einem Rückenholster und ein 30-jähriger lief mit einer täuschend echt aussehenden Soft-Air-Pistole in der rechten Hand über die Dult.

Zu einem Sexualdelikt im Nachgang zum Dultbesuch kam es am Donnerstag, den 26.05.2011, kurz vor Mitternacht im Bereich der Steinernen Brücke. Hierzu darf auf die gesonderte Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom 30.05.2011 hingewiesen werden.

Auch im Straßenverkehr wurden die eingesetzten Beamten tätig:
Neben einer Unfallflucht wurden 7 Fahrzeugführer wegen übermäßigem Alkoholkonsum zur Anzeige gebracht.
Gegen weitere 4 Fahrzeugführer konnte noch rechtzeitig eingeschrithttps://www.keine-gewalt-gegen-polizisten.de/wp-admin/post-new.phpten werden: ihre Alkoholfahrt wurde vor Beginn verhindert.
Des weiteren mussten 30 Pkw aus Feuerwehranfahrtszonen oder Rettungswegen und von Taxenstandplätzen abgeschleppt werden.

Zusammenfassend kann die Maidult als ereignisreich umschrieben werden:
Die Anzahl der Gewalt- und Eigentumsdelikte blieb überschaubar.
Allerdings gibt der Alkoholmissbrauch gerade unter Minderjährigen und die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte Anlass zur Sorge.
Trotzdem zieht die Polizeiinspektion Regensburg 2 insgesamt ein positives Resümee und ist mit den eigenen Einsatzplanungen und dem Verlauf zufrieden.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 30.05.2011

Bei einer Verkehrskontrolle am 28.05.11, gegen 13:00 Uhr, auf dem Bahnhofsvorplatz mischte sich ein unbeteiligter Mann plötzlich ein und beschimpfte den handelnden Beamten grundlos und drohte ihn „abzustechen“.

Der 39-jährige Frankfurter ließ sich nicht beruhigen und musste zunächst in Gewahrsam genommen werden, um die eigentlichen polizeilichen Handlungen fortsetzen zu können. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 30.05.2011

In der Nacht zum Sonntag mussten Polizeibeamte wiederholt zu einer Ruhestörung am Gewerbepark fahren. Sie nahmen dem Ruhestörer die Musikanlage weg. Der Besitzer wurde aggressiv und handgreiflich. Die Beamten fesselten den Mann und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Der 47- Jährige erhielt eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 30.05.2011

Bielefeld (NRW) – FB/ Am 28.5. gegen 18.49 Uhr befuhr ein 34-jähriger Radfahrer aus Bielefeld die Detmolder Straße in Richtung Innenstadt und bog nach rechts in die August-Bebel-Straße ab. Dabei geriet er nahezu in den Gegenverkehr und touchierte einen wartenden Pkw. Weiter befuhr er dann die August-Bebel-Straße in Richtung Herforder Straße in ausgeprägten Schlangenlinien. Der Radler nahm dabei fast die gesamte Fahrbahnbreite in Anspruch. In Höhe des Hauses Nr. 197 kollidierte er schließlich mit weiteren Pkw, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad, stürzte und verletzte sich schwer. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurde er mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Gilead I gebracht, wo er stationär verblieb. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die eingesetzten Polizisten teilten mit, dass sich der 34jährige Mann bereits am Unfallort ausgesprochen unkooperativ verhielt, so dass seine Versorgung durch die Rettungskräfte nur unter gleichzeitiger Anwendung von Zwang (Festhalten der Arme und Beine) möglich war. In der Folge machte das Verhalten des Radfahrers zweimal polizeiliche Unterstützung im Krankenhaus nötig, da er sich auch dort gegen die Behandlung sträubte. Darüber hinaus bedrohte und beschimpfte er sowohl die eingesetzten Polizeibeamten als auch das Klinikpersonal.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 30.05.2011

Gütersloh (NRW) – Sonntagmorgen (29.05.) gegen 03.30 Uhr befand sich ein 31-jähriger Mann aus Gütersloh auf der Schledebrückstraße und trat an zwei dort geparkten Fahrzeugen jeweils einen Außenspiegel ab.

Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen und mit dem Gütersloher reden wollten, reagierte dieser zunehmend aggressiv. Der 31-Jährige bespuckte und beleidigte die Beamten und leistete massiven Widerstand, so dass Pfefferspray einsetzt werden musste, um den renitenten Mann unter Kontrolle zu bekommen. Er wurde anschließend ins Gewahrsam der Hauptwache an der Herzebrocker Straße gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der Polizei Gütersloh vom 30.05.2011

 

Nach der tel. Meldung über eine leblose Person am Königsplatz trafen die eingesetzten Polizisten am Sonntag, gegen 01.00 h, dort einen stark alkoholisierten 45-Jährigen aus Speyer an, der bei der Ansprache sofort aggressiv reagierte und in der Folge falsche Personalien angab. Im weiteren Verlauf brachten die Beamten den Probanden zu seinem in der Nähe gelegenen Anwesen, damit er sich dort zu Bett begeben konnte. Hier wurde der Mann urplötzlich gewalttätig, ballte die Fäuste und wollte auf einen Polizisten einschlagen, was die Beamten gemeinsam verhindern konnten. Nach weiterem Gerangel versuchte er, die Beamten bei der Ingewahrsamnahme zu treten und verletzte dabei einen Polizisten an der Hand. Wegen seines Zustandes wurde der Mann schließlich in die Landesnervenklinik eingewiesen.

Quelle: PM des PP Rheinpfalz vom 30.05.2011

Ort:  Bremen, Sielwall
Zeit: 29. Mai 2011, 02.00 Uhr
In der vergangenen Samstagnacht hielten sich rund 150 Personen an der Sielwallkreuzung auf und spielten dort Fußball.
Als Polizeikräfte eintrafen um den Kreuzungsbereich zu räumen, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen und beschimpft.
Ein 26 Jahre alter Mann tat sich bei den Würfen besonders hervor. Er konnte nach kurzer Flucht gestellt werden und
musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und
schwerem Landfriedensbruch.
Die Räumung der Kreuzung konnte später zügig erfolgen, dabei wurde niemand verletzt. 

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 30.05.2011

Und nein, das Problem ist nicht, dass Leute Fußball spielen, solange sie es da tun, wo niemand gefährdet wird.
Was eigentlich von selbst klar wäre, wenn das Wort "Rücksichtnahme" noch irgendeine Bedeutung hätte...

Aus Zeitmangel heute mal unsortiert:

Deutschland: Mindestens 24 verletzte Polizeibeamte, davon 1 durch Unfall
Schweiz: Mindestens 1 verletzter Polizeibeamter, ein getöteter Polizeibeamter
Österreich und Luxemburg: mir liegen keine Informationen vor

23.05.2011 | 16:38 Uhr
POL-SU: Mann und Frau leisteten Widerstand gegen Polizisten
Troisdorf (NRW) – Am 21.05.2011 gegen 03:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei am Rheinischen Ring gerufen. Zwei Beteiligte, ein 25-jähriger Kölner und eine 23-jährige Kölnerin, sollten zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Der 25-Jährige versuchte daraufhin zu flüchten, wurde jedoch schnell von den Beamten eingeholt und festgehalten. Er leistete massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, beleidigte und bespuckte die Schutzmänner fortwährend. Als er gefesselt werden sollte, schlug auch seine Begleiterin auf die Beamten ein. Erst mit Unterstützung eines weiteren Einsatzteams konnten beide überwältigt und zur Wache gebracht werden. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum wurden ihnen Blutproben entnommen. Die Zeit bis zu ihrer Ausnüchterung mussten sie in Gewahrsamszellen verbringen. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65853/2049950/kreispolizeibehoerde_rhein_sieg_kreis

25.05.2011 | 13:45 Uhr
POL-NE: Alkoholisierte Autofahrerin leistete Widerstand
Dormagen (NRW) – Am späten Dienstagabend (24.05.), gegen 23.20 Uhr, meldete ein Fahrzeugführer der Polizei einen offensichtlich alkoholisierten Audifahrer auf der Bundesstraße 9 in Fahrtrichtung Innenstadt. Der Zeuge konnte beobachten, wie der Fahrer in den Gegenverkehr fuhr. Polizeibeamte konnten dann den PKW, ein Audi Cabriolet, auf der Krefelder Straße, stoppen. Bei der Kontrolle der 50-jährigen Fahrerin bemerkten die Polizisten sofort starken Alkoholgeruch in ihrer Atemluft. Beim Aussteigen schwankte die Frau erheblich, gab aber an, keinen Alkohol zu sich genommen zu haben. Ein Vortest brachte jedoch ein ganz anderes Ergebnis zu Tage. Weit über dem gesetzlichen Grenzwert zeigte das Messgerät an, eine Blutprobe wurde somit fällig. Die aggressive Dormagenerin weigerte sich jedoch vehement, mit den Beamten zur Wache zu fahren. Sie wurde beleidigend, griff die Beamten an und verletzte sie sogar. Auf der Wache wurde ihr von einem Bereitschaftsarzt eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt. Neben der Trunkenheitsfahrt muss sich die 50 Jährige nun auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65851/2051327/kreispolizeibehoerde_rhein_kreis_neuss

25.05.2011 | 13:25 Uhr
POL-HA: Rabiater Radfahrer
Hagen (NRW) – Ein Radfahrer, der in der Nacht zu Mittwoch in Schlangenlinien den Gehweg des Märkischen Ringes befuhr, wurde von Polizeibeamten gestoppt und überprüft. Ein Alkoholtest war deutlich positiv und der 43-Jährige musste mit zur Wache.
Schon jetzt war er äußerst aggressiv und vorsorglich legten ihm die Beamten Handfesseln an. Nach der Entnahme der fälligen Blutprobe beschimpfte er die Polizisten, trat um sich und versuchte, mit einem Kopfstoß einen Treffer zu landen. Aufgrund seiner Trunkenheit verpufften die Angriffe ohne Wirkung und der Mann beruhigte sich wieder.
Da er sich nicht ausweisen konnte, musste ein Angehöriger zur Wache kommen und den Ausweis des Mannes mitbringen. Anschließend konnte der 43-Jährige mit seinem Verwandten die Wache verlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2051291/polizei_hagen

25.05.2011 | 13:10 Uhr
POL-VIE: Geschäftseinbrecher leistet erheblichen Widerstand
Tönisvorst-Vorst (NRW) – Die Polizei hat in der Nacht einen 41-jährigen, einschlägig polizeibekannten Mann ohne festen Wohnsitz in Vorst vorläufig festgenommen. Der Mann wird beschuldigt, in eine Metzgerei auf der Eichenstraße eingebrochen zu sein und größere Mengen Wurst- und Fleischwaren gestohlen zu haben. Zudem war er mit einem vermutlich gestohlenen Fahrrad unterwegs. Bei seiner Festnahme und später auch auf der Polizeiwache leistete der Mann erheblichen Widerstand, der nur durch den Einsatz von Pfefferspray gebrochen werden konnte. Zudem beleidigte der Festgenommene die Beamten. Ein Beamter der Polizeiwache Kempen erlitt durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen. Er blieb dienstfähig. Ein Anwohner hatte am Mittwoch, gegen 02:10 Uhr, den mutmaßlichen Einbrecher mit Diebesgut aus der Lagerhalle einer Metzgerei flüchten sehen und die Polizei informiert. Der Mann folgte dem Einbrecher, der mittlerweile mit dem Fahrrad umgefallen und danach zu Fuß weiter geflüchtet war und gab der Polizei ständig den Standort durch. Die Beamten konnten den Mann auf der Beethovenstraße stellen und vorläufig festnehmen. Einen Teil des Diebesgutes hatte der Verdächtige bei sich, das Fahrrad konnte später sichergestellt werden. Es dürfte gestohlen sein, da das Schloss beschädigt war. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand. Er wurde überwältigt und zur Polizeiwache Kempen gebracht. Hier beruhigte er sich zunächst. Ein Alkoholtest ergab einen Promillewert von etwa 1,8. Nach Entnahme einer Blutprobe sollte der Mann in die Zelle gebracht werden. Dagegen widersetzte er sich erneut und drohte damit, sich mit einem seiner Schlüssel die Pulsadern aufzuschneiden. Eine Eskalation konnte nur durch den Einsatz von Pfefferspray verhindert werden. Nach einer Augenspülung wurde der Mann ins Polizeigewahrsam eingeliefert. In seiner heutigen Vernehmung gab er an, die Tür zum Lagerraum habe offen gestanden. Die Kripo fand Einbruchsspuren an der Tür. Aus dem Lager habe er zum Eigenbedarf Fleisch- und Wurstwaren gestohlen. Aufgrund der Menge der gestohlenen Lebensmittel erscheinen diese Angaben allerdings eher unglaubwürdig. Auch den Fahrraddiebstahl gab der Mann bislang nicht zu. Die Ermittlungen dauern an. Der Mann wird dem Haftrichter vorgeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2051275/kreispolizeibehoerde_viersen

25.05.2011 | 11:38 Uhr
POL-VIE: Polizeibeamter nach Widerstand verletzt
Viersen-Dülken (NRW) – Ein 21-jähriger Dülkener leistete am Dienstag, um 19:15 Uhr, Widerstand. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter der Polizeiwache Viersen verletzt. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Eine 39-jährige Dülkenerin hatte die Polizei alarmiert, da der ihr bekannte 21-jährige im Laufe eines Gespräches in der Wohnung der Frau immer aggressiver geworden war und sich weigerte, die Wohnung der Anruferin zu verlassen. Da der junge Mann der Polizei bereits als gewalttätig bekannt war und der Anruferin gegenüber geäußert hatte, die „Bullen platt zu machen“, rückten die Beamten mit zwei Einsatzfahrzeugen an. Kurz vor Erreichen der Wohnung sprühte der 21-jährige den Einsatzkräften Pfefferspray entgegen, das bei den Einsatzkräften zu vorübergehenden Augenreizungen führte. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerte sich der Dülkener, die Wohnung zu verlassen. Schließlich mussten die Einsatzkräfte den Platzverweis mit körperlicher Gewalt durchsetzen. Sie versuchten, den Mann aus der Wohnung zu ziehen und aus dem Haus zu geleiten. Hierbei wehrte sich der 21-jährige so heftig, dass ein Beamter verletzt wurde. Der Mann stand offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss, wie entsprechende Vortests bestätigten. Nach Entnahme einer Blutprobe und Beruhigung wurde der Mann aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Das von ihm benutzte Pfefferspray wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2051132/kreispolizeibehoerde_viersen

25.05.2011 | 15:55 Uhr
POL-MS: Aggressiv, betrunken, geklaut und Autospiegel abgetreten
Münster (NRW) – Bilanz eines Tages: ein 29 Jahre alter Münsteraner machte am Dienstag (24.05.11) gleich durch eine Reihe von Straftaten auf sich aufmerksam. Zeugen meldeten der Polizei einen Radfahrer, der auf der Soesterstraße im Vorbeifahren an den geparkten Autos die Außenspiegel abtritt. Mit einer Bierdose in der Hand und offenbar alkoholisiert wurde der Mann von der Polizei angehalten und kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Mann an diesem Tage bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Den bereits geschriebenen Anzeigen wegen Laden- und Fahrraddiebstahl folgten nunmehr Anzeigen wegen Sachbeschädigung an Pkw, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Der 29-jährige war den Beamten gegenüber äußerst aggressiv, beleidigend und renitent. Auf der Wache wurde dem Mann dann noch eine Blutprobe entnommen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/2051489/polizei_muenster

25.05.2011 | 15:11 Uhr
BPOL-HH: 3,6 Promille – „Schwarzfahrer“ leistet Widerstand- Gewahrsamnahme durch Bundespolizei
Am 24.05.2011 gegen 14.00 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (44) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Zuvor stellte ein Zugbegleiter (38) den betrunkenen Fahrgast ohne Fahrschein in der 1. Klasse eines ICE zwischen Hannover und Hamburg fest. Eine Streife der Bundespolizei wurde zur Personalienfeststellung angefordert. Während der Zuführung zum Bundespolizeirevier leistete der Mann ohne festen Wohnsitz Widerstand und versuchte auf einen Bundespolizisten einzuschlagen. Nur durch das Anlegen der Handfessel konnten weitere Widerstandshandlungen unterbunden werden.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 3,61 Promille. Eine Ärztin stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Anschließend bekam der renitente „Schwarzfahrer“ in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung.
Bundespolizisten leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70254/2051434/bundespolizeiinspektion_hamburg

23.05.2011, 02:49 – Verkehrsdirektion Koblenz
A 61, Höhe Rastanlage Hunsrück-West (RLP), Streifenwagen gerammt und weitergefahren.
Unfallverursacher flüchtete nach Aufprall auf einen Funkstreifenwagen.
Am 23.05.2011, um 00:53 Uhr, meldete eine Funkstreife der Autobahnpolizei Emmelshausen, dass sie soeben auf der Autobahn 61, Fahrtrichtung Süden, kurz vor dem Rastplatz Hunsrück-West, von einem nachfahrenden PKW gerammt wurde.
Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern; der Streifenwagen drehte sich um die Achse, wobei ein Polizist verletzt wurde.
Der Dienstwagen wurde total beschädigt.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nach dem zunächst flüchtigen PKW im Nahbereich, wie auch im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz, konnte der verursachende PKW – ein Audi Cabriolet – auf dem Rastplatz Hunsrück West verlassen aufgefunden werden.
Die Fahrzeuginsassen, ein Ehepaar, konnten Kaffee trinkend in der Raststätte angetroffen werden.
Der 59-jährige Fahrer des PKW Audi aus Tübingen gab an, offenbar kurz eingeschlafen zu sein.
Eine Pannenhilfe für sein Fahrzeug hatte er bereits verständigt und gab weiter an, auf seinen Hund aufpassen zu müssen, der seit dem Unfall etwas schockiert sei.
Nach erfolgter Personalienfeststellung und Unfallaufnahme wurde der Führerschein des Audi-Fahrers beschlagnahmt.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=df4607de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=23&startmon=05&startyear=2011&endday=23&endmon=05&endyear=2011

25.05.2011 | 11:08 Uhr
POL-RZ: Geesthacht – Erst die Ex-Freundin bedroht, dann die Polizei gebissen
Ratzeburg (ots) – Kreis Herzogtum Lauenburg/ 25.05.2011, Mittwoch
Heute Morgen, gegen 03.15 Uhr, meldete sich eine 30-jährige Frau aus Geesthacht bei der Polizei und gab an, dass ihr 36-jähriger Ex-Freund, ebenfalls aus Geesthacht, ihr via SMS gedroht hätte, sie fertig zu machen. Der Mann sollte sich jetzt vor Ihrer Wohnung in der Biesdorfer Straße aufhalten. Die 30-jährige hatte in dieser Nacht wegen ihres Ex-Freundes bereits vorher zweimal die Polizei gerufen. Beim ersten Mal erhielt dieser einen Platzverweis. Beim zweiten Mal konnte er vor Eintreffen der Beamten flüchten. Beim dritten Einsatz versuchte der Mann, jedoch vergeblich, sich vor dem eingesetzten Beamten der Polizei Geesthacht zu verbergen. Diese fanden ihn auf einer angrenzenden Wiese liegend vor. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme leistete der Geesthachter erheblichen körperlichen Widerstand und biss einem der eingesetzten Beamten in den Arm. Dieser wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Im Rahmen der Maßnahmen stellten die Beamten bei dem Widerständler Atemalkoholgeruch fest. Aus diesem Grund ordneten sie die Entnahme einer Blutprobe an. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung wurde eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43735/2051089/polizeidirektion_ratzeburg

24.05.2011 | 13:49 Uhr
BPOLD-B: Berlin: Zum Schlafen in die Gleise
Berlin (ots) – Ein 28-Jähriger legte sich gestern Mittag (Montag) am Betriebsbahnhof Rummelsburg auf die Stromschienen und wollte nur noch schlafen. Ein aufmerksamer Bürger hatte den gebürtigen Litauer gegen 12:30 Uhr in den Gleisen entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. Als Beamte der Landespolizei den Mann aus dem Gleisen holten, griff er die Polizisten mit Tritten und Schlägen an. Bundespolizisten übernahmen den Angreifer, trugen ihn ins Fahrzeug und brachten ihn zur Dienststelle. Der aggressive Mann konnte nach Rücksprache mit dem Amtsarzt erst gegen 20.30 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte ein.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70238/2050533/bundespolizeidirektion_berlin

38-Jähriger nach Schlägerei gestellt
Zeit: 24.05.2011, gegen 23.30 Uhr
Ort: Dresden-Äußere Neustadt (Sachsen)
Nach einer Auseinandersetzung in einem Lokal stellte die Dresdner Polizei einen 38-Jährigen auf frischer Tat.
Der 38-Jährige hielt sich am Abend in einem Lokal an der Alaunstraße auf. Als er durch die Anwesenden zur Ruhe ermahnt werden musste, kam es zu Tätlichkeiten. Zunächst schlug der 38-Jährige um sich und traf dabei einen 27-Jährigen sowie einen
30-Jährigen. Ein weiterer Gast (39) ging dazwischen und wollte den Streit schlichten. Daraufhin schlug der 38-Jährige jedoch auf ihn ein und trat ihn, als er bereits am Boden lag. Der 39-Jährige wurde verletzt und musste zur Behandlung in ein Dresdner Krankenhaus gebracht werden.
Alarmierte Polizeibeamte konnten den Schläger anhand der Personenbeschreibung noch auf der Jordanstraße stellen. Der Aufforderung der Beamten stehen zu bleiben kam der Mann nicht nach. Vielmehr schubste er die Beamten weg und schlug nach ihnen. Mehrere Polizisten waren nötig um den 38-Jährigen unter Kontrolle zu bringen. Dennoch trat er, als er bereits am Boden lag, nach den Beamten.
Der alkoholisierte 38-Jährige musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Zudem ermittelt die Dresdner Polizei gegen ihn wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Quelle:
http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/6057.htm

Festgenommener will Polizisten beißen
Gießen (Hessen): Nachdem es in einer Wohnung in der Troppauer Straße zu einer Körperverletzung und einigen anderen Delikten gekommen war, nahmen Beamte der Polizeistation Gießen Süd am Montagabend, 23. Mai, gegen 21 Uhr, einen 51-Jährigen aus Gießen vorläufig fest. Als sie den Giessener abtransportieren wollten, fletschte er die Zähne und versuchte mehrfach einem Beamten in den Arm zu beißen. Der Ordnungshüter konnte die Beißattacke des alkoholisierten Mannes abwehren. Alle blieben unverletzt. Mehrere Ermittlungsverfahren, eine Blutentnahme und eine Nacht in der Polizeizelle zur Ausnüchterung, waren die Konsequenzen für den Giessener.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43559/2050693/polizeipraesidium_mittelhessen_giessen

24.05.2011 | 14:05 Uhr
POL-DU: Unfallflucht, Widerstand, Einweisung
Duisburg (NRW) – Im Bereich der Ausstellung eines Autohauses auf der Emmericher Straße kam ein 37-Jähriger heute Nacht (24.05.) gegen 01:10 Uhr mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab, beschädigte zwei Fahrzeuge und verursachte einen Sachschaden von ca. 40000 Euro. Er flüchtete dann mit seinen beiden Mitfahrern vom Unfallort. Die herbeigerufenen Polizisten konnten ihn in Tatortnähe festnehmen, obwohl er erheblichen Widerstand leistete. Offensichtlicher Alkohol- und Drogenkonsum bei dem Mann führte zur Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt auf der Wache.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/2050558/polizei_duisburg

24.05.2011 | 13:29 Uhr
BPOL-KS: Schwarzfahrer geht nach Randale im Zug auf Polizisten los
Fulda (Hessen) – Weil er ohne gültigen Fahrschein im ICE 1554 von Erfurt nach Frankfurt/Main unterwegs war und im Zug randalierte, war für einen 30-jährigen gestern Abend in Fulda Endstation.
Die zu Hilfe gerufenen Bundespolizisten wollten den angetrunkenen Mann aus Sachsen-Anhalt in Fulda kontrollieren. Dieser war mit der Kontrolle allerdings nicht einverstanden und versuchte den Bahnsteig zu verlassen. Nachdem ihm die Polizisten den Weg versperrten, versuchte er nun sich auf dem Bahnsteig auszuziehen. Da die Polizisten auch das zu verhindern wussten, bedrohte der Mann sie mit einer Bierflasche. Weil er der mehrfachen Aufforderung die Flasche wegzustellen nicht nachkam, wurde der renitente Schwarzfahrer schließlich überwältigt und gefesselt. Aber das konnte ihn auch nicht davon abhalten weiter nach den beiden Polizisten zu treten und diese zu beleidigen. Daher wurde er in die Räume der Bundespolizei am Fuldaer Bahnhof gebracht und ihm wurden dort zusätzlich Fußfesseln angelegt. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,01 Promille. Nachdem der Mann sich einige Zeit später wieder beruhigt hatte, kam er wieder frei.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/63990/2050506/bundespolizeiinspektion_kassel

24.05.2011 | 12:48 Uhr
POL-MG: Eskalation nach tragischen Vorfall vor Altstadtkiosk
Mönchengladbach-City (NRW) – Nach dem folgenschweren Körperverletzungsdelikt vor einem Kiosk auf der Waldhausener Straße am vergangenen Wochenende, bei dem ein junger Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hatte, ist die Polizei mittlerweile gezwungen, Objektschutzmaßnahmen durchzuführen.
Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken im Internet führten bereits am Wochenende zur Anreise von einer Vielzahl von offensichtlichen Bekannten des Opfers, selbst aus Köln und sogar Brüssel. Sie stammten in der überwiegenden Mehrheit aus verschiedenen schwarzafrikanischen Ländern.
Bereits am Sonntag war es zu ersten Vorfällen im Umfeld des Kiosk am Grünewald gekommen. Unter wechselnden Beteiligungen war es zu gegenseitigen Körperverletzungen, Bedrohungen und Beleidigungen gekommen. Die Sachverhalte wurden jeweils zur Anzeige gebracht und flossen in die Ermittlungen ein. Besondere polizeilichen Maßnahmen waren jedoch noch nicht erforderlich.
Am Montag eskalierte die Situation aber. So wurden die Kioskbetreiber tagsüber massiv bedroht und als Mörder beschimpft. Dabei betraten immer wieder Männer den Kiosk und randalierten. Ein 42-Jähriger gab gestern Nachmittag selbst im Beisein der Polizei keine Ruhe und randalierte weiter. Dabei bespuckte und beschimpfte er die eingesetzten Beamten. Einem Polizeioberkommissar biss er ins Bein.
Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Auch diese Maßnahme konnte nicht zu seiner Entspannung beitragen. Da er auch noch heute Morgen in seiner Zelle tobte, wurde er von einem Amtsarzt untersucht. Anschließend erfolgte durch das Ordnungsamt eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik.
Um die Sicherheit der Kioskbetreiberfamilie zu schützen, haben Gespräche und Gefährderansprachen stattgefunden. Darüber hinaus hat die Polizei Objektschutzmaßnahmen getroffen.
In der Zwischenzeit gehen die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiter. Insbesondere laufen zurzeit umfangreiche Vernehmungen. Bis jetzt liegt den Ermittlern jedoch noch keine Zeugenaussage vor, in der ein völlig anderer Tatverlauf geschildert würde, so wie er zum Teil gerüchteweise im Internet verbreitet wird.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30127/2050450/polizei_moenchengladbach
(Das Opfer ist leider mittlerweile verstorben!)

Widerstand – Sontra (Hessen), 23.05.2011
Gestern Abend mussten die Beamten der Polizeistation Sontra in die Eschweger Straße nach Sontra-Wichmannshausen ausrücken, da dort ein untergebrachter 30-jähriger Mann Mitbewohner attackierte und allgemein sehr aggressiv war. Dies bekamen auch die Beamten zu spüren, die er permanent beleidigte und nach ihnen trat, so dass das Anlegen der Handschellen erforderlich war. Ein Beamter wurde dabei am Oberschenkel leicht verletzt.

Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44151/2050268/polizei_eschwege

Karlsruhe (BW): Drogenkonsument verletzt drei Polizeibeamte bei Festnahme
Ein 40-jähriger Drogenkonsument, der am Montagnachmittag (23.05.2011) nach einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof von der Polizei festgenommen werden sollte, hat bei seiner Festnahme drei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter wurde dabei durch einen Tritt so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste.
Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der als gewalttätig bekannte Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben war. Nachdem eine zweite Streife zur Unterstützung am Bahnhofsvorplatz eingetroffen war, sollte er festgenommen werden.
Dabei schlug und trat der Mann heftig um sich und traf einen Beamten mit der Faust im Auge. Dem Oberkommissar wurde dabei die Kontaktlinse aus dem Auge geschlagen. Zudem erlitt er eine blutende Risswunde und Prellungen, setzte seinen Dienst aber trotzdem fort.
Ein Polizeikommissar zog sich durch den Tritt mit einem Springerstiefel eine schwere Verletzung an einer Hand zu, die bereits durch eine frühere Widerstandshandlung angebrochen war.
Ein weiterer Beamter erlitt Prellungen an der Hand, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der Widerstand des Mannes konnte letztlich erst mit dem massiven Einsatz eines Schlagstockes gebrochen werden.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Drogenkonsument bereits einschlägig vorbestraft und zudem an Hepatitis C erkrankt ist. Ob eine Ansteckung der Beamten erfolgte, ist derzeit noch unklar. Den Mann erwarten nun weitere Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährlicher Körperverletzung.
Quelle:
http://www.polizei-karlsruhe.de/PPKarlsruhe/Presse/Pressemitteilungen/20110524_Widerstand%20Bahnhofsvorplatz.pdf

23.05.2011, 14:40 – Polizeidirektion Mainz
Mainz (RLP), Aggressionsdelikte – Randalierer am Rheinufer
Am 21.05.2011, 21:22 Uhr, meldete ein Zeuge einen Randalierer am Adenauerufer, der stark alkoholisiert (2,00 Promille) wäre und Leute angreife. Die Beamten konnten den 22-jährigen Mann schnell auf der Rheinwiese ausfindig machen. Er soll sogar einem Mann mit einem Messer gedroht haben. Der Polizei gegenüber verhielt er sich sehr aggressiv. Die Beamten stellten zunächst ein aufgeklapptes Messer, das neben ihm in einer Holzbank steckte, sicher. Da der Mann sich weigerte, mit zur Wache zu kommen, wurde er schließlich zu Boden gebracht und gefesselt. Ein Arzt bescheinigte später seine Haftfähigkeit und entnahm ihm eine Blutprobe.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=566507de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=23&startmon=05&startyear=2011&endday=23&endmon=05&endyear=2011

23.05.2011 | 12:33 Uhr
POL-MFR: (893) Bei Personalienfeststellung Widerstand geleistet
Nürnberg (Bayern) – Ein renitenter 17-Jähriger machte am Freitagabend (20.05.2011) Beamten der PI Nürnberg-West zu schaffen. Der junge Mann musste letztlich in Gewahrsam genommen und angezeigt werden.
Die Beamten wurden gegen 23:45 Uhr zum Palmplatz in Nürnberg-St.Johannis gerufen. Dort sollen sich mehrere Jugendliche grölend und lärmend aufhalten.
Tatsächlich trafen die Beamten etliche junge Leute an, die sich ungebührlich verhielten. Deshalb sollten die Personalien festgestellt werden.
Nach einem kurzen Gerangel zwischen den Beamten und einem noch zu ermittelnden Angehörigen dieser Jugendgruppe wollten die Polizisten die Personalien des 17-Jährigen feststellen. Dieser schlug aber plötzlich auf einen Ordnungshüter ein und traf ihn im Nacken. Letztlich jedoch überwältigten ihn die Einsatzkräfte und brachten ihn zur Dienststelle.
Auf Grund seines Alkoholpegels musste der Beschuldigte ausgenüchtert werden. Der geschlagene Beamte verspürte zwar starke Schmerzen, blieb aber weiterhin dienstfähig.
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wurde der Jugendliche angezeigt. Nach seiner Ausnüchterung konnte er die Polizeizelle wieder verlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2049611/polizeipraesidium_mittelfranken

38-Jähriger in Gewahrsam genommen
Wiesbaden (Hessen), Eltviller Straße, 26.05.11, 18.45 Uhr

Ein 38-jähriger Mann ist gestern Abend nach einer Straftat im häuslichen Bereich von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten und den eingesetzten Beamten, wobei der 38-jährige und zwei Polizisten leicht verletzt wurden.
Der Einsatz begann mit dem Notruf der Ehefrau des 38-Jährigen. Dieser hatte ihr gegenüber fortgesetzt Straftaten begangen, weswegen ihm ein Platzverweis erteilt wurde, um die Frau zu schützen. Der Beschuldigte wurde im Verlauf des Einsatzes zunehmend aggressiv und folgte den Anweisungen der Polizisten nicht. Als er sich mit einem Holzstock bewaffnete, mussten die Beamten einen Schlagstock und Pfefferspray einsetzen, um den Mann überwältigen zu können. Er wurde zum Revier gebracht, wo eine Blutprobe durchgeführt wurde. Anschließend wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen. Wegen seines Verhaltens wurde Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2052900/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden

26.05.2011 | 19:06 Uhr
POL-MR: Flucht nach Radarkontrolle/Polizei stellt flüchtigen Motorradfahrer
Marburg-Biedenkopf (Hessen) – Am Donnerstag, 26.05.2011, führten Beamte der Polizeistation Biedenkopf und der Bereitschaftspolizei Lich im Rahmen von Kontrollmaßnahmen zum landesweiten Schwerpunktprogramm „Regionale Sicherheit“ eine Geschwindigkeitskontrolle mit Laserpistole auf der Bundesstraße 62 zwischen Biedenkopf – Wallau und Ludwigshütte durch. Um 15.27 Uhr fiel ein Motorradfahrer mit holländischem Kennzeichen auf, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden war und anschließend die polizeiliche Anhaltemaßnahme ignorierte. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung erfolgte durch eine Polizeistreife eine Sperrung der B 62 im Bereich von Dautphetal-Friedensdorf. Der herannahende Motorradfahrer erkannte den mit Blaulicht auf der Fahrbahn stehenden Funkwagen und bremste zunächst ab. Ein auf der Fahrbahn stehender Polizeibeamter gab deutliche Anhaltezeichen, die der der Motorradfahrer jedoch nicht beachtete. Er gab Gas und versuchte die Kontrollstelle zu passieren. Dabei streifte er den Beamten und bekam auch einen Stoß. Er fuhr eine Böschung hinunter und kam zu Fall. Dies hinderte ihn nicht, seine Flucht sofort zu Fuß fortzusetzen. Zwischenzeitlich war eine Verfolgungsstreife vor Ort. Ein Beamter lief hinter dem Flüchtenden her und forderte ihn auf, stehen zu bleiben. Dieser zögerte kurz und durchquerte die niedrig Wasser führende Lahn. Der Beamte schoss einmal in die Luft, um die mittlerweile auf der gegenüber Lahnseite eingetroffenen Polizeikräfte auf die genaue Örtlichkeit aufmerksam zu machen. Nach Hinweisen von Passanten, die auf dem Radweg zwischen Friedensdorf und Carlshütte unterwegs waren und die Personen bemerkt hatten, wurde der Bereich mit Streifenfahrzeugen umstellt. Mithilfe eines Diensthundes der Polizeistation Marburg konnte der Täter, der sich im hohen Rapsfeld versteckt hatte, festgenommen werden. Der zwischenzeitlich im Anflug befindliche Polizeihubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Beim Fahrer handelte sich um einen polizeibekannten 30-jährigen Mann aus Mainz. Das Krad, eine Honda CB 900, war nicht zugelassen. Das angebracht holländische Kennzeichen will er gefunden haben. Er war nicht im Besitz eines Motorradführerscheins. Alkoholeinfluss lag nicht vor, jedoch stand der Mann vermutlich unter Drogen. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der vorhandene Pkw-Führerschein wurde sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und weiteren Delikten wurde eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/2052375/polizei_marburg_biedenkopf

26.05.2011 | 16:31 Uhr
POL-E: Autofahrer fährt auf Polizisten zu
Mülheim an der Ruhr (NRW) – Styrum: Ein Mülheimer Polizist sprang Mittwochmorgen (25. Mai, 8.10 Uhr) auf der Hauskampstraße in letzter Sekunde zur Seite. Der 45-jährige Kommissar wollte in Höhe des Styrumer Naturbades einen schwarzen VW Passat nach einer Lasermessung anhalten. Kurz vor dem Beamten beschleunigte der Mann plötzlich sein Fahrzeug in Richtung des Polizisten. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte er sich in Sicherheit bringen. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf. In Höhe des Wasserwerkes bog er Flüchtige in den Kolkerhofweg ab. Nach einigen hundert Metern gelangte er auf Duisburger Stadtgebiet. Auf dem dortigen Schwiesenkamp rammte er einen schwarzen KIA Sorento, dessen Vorfahrt er offensichtlich ignorierte. Beide Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt. Noch an der Unfallstelle konnten die nacheilenden Polizisten den 70- jährigen Mann festnehmen. Die Duisburger Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen und dem Fahrer eine Blutprobe. Ob die geringe Geschwindigkeitsüberschreitung die wilde Flucht des in Mülheim lebenden Mannes auslöste, wird durch das Duisburger Unfallkommissariat geklärt werden müssen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/2052311/polizei_essen

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Erst Lärm gemacht, dann Widerstand geleistet
Bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms wurden gestern Abend in Pankow acht Polizeibeamte und zwei 43- und 51- Jahre alte Männer verletzt. Eine Anwohnerin der Trienter Straße hatte mehrfach die Polizei alarmiert, weil in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses eine Party stattfand und die Gäste dieser Feier sich äußerst rücksichtslos und laut verhielten. Nachdem die Polizeibeamten den Wohnungsmieter bereits gegen 22 Uhr und eine Stunde später nochmals zur Ruhe ermahnt hatten, fuhren sie gegen Mitternacht nach einer erneuten Beschwerde von Anwohnern mit Unterstützungskräften zu der Wohnung. Unmittelbar nachdem die Wohnungstür durch die 15-Jährige Tochter des Wohnungsmieters geöffnet worden war, versuchte der 43-Jährige diese gewaltsam wieder zu schließen, beleidigte die Polizisten und brüllte sie an zu verschwinden. Weiterhin ergriff er eine Polizistin an der Kleidung und versuchte sie wegzudrücken. Ein 51-jähriger Bekannter, der sich ebenfalls in der Wohnung befand kam dem aggressiven Mann dabei zu Hilfe. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, wodurch es ihnen schließlich gelang, die beiden um sich schlagenden Männer zu überwältigen. Beide Männer waren stark alkoholisiert und kamen nach ärztlicher Erstversorgung zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Anschließend wurden die Männer wieder entlassen. Durch den Sprühnebel des Pfeffersprays, sowie die massive körperliche Gegenwehr der beiden Betrunkenen, erlitten alle acht eingesetzten Polizisten leichte Verletzungen, verblieben jedoch im Dienst. Die aggressiven „Party-Hengste“ erwarten nun Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands, sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unzulässigen Lärms.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345916/index.html

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Uneinsichtiger Angler
Gestern Nachmittag überraschten Polizisten der Wasserschutzpolizei einen illegalen Angler in Oberschöneweide. Die Beamten sprachen den Jugendlichen, der an der Spree-Oder-Wasserstraße an der Stubenrauchbrücke gegen 15 Uhr 40 seine Angel ausgeworfen hatte, auf seine Fischereiberechtigung an. Da der 14-Jährige erklärte keine Berechtigung zu haben forderten die Polizisten ihn auf ihnen seine Angel zu übergeben. Nach einem kurzen Gerangel mit einem der Beamten, bei dem er die Teleskopangel zunächst wegwarf, wurde die Angelrute sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wird jetzt wegen Fischwilderei und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345910/index.html

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Einsatzwagen der Polizei mit Kleinpflastersteinen beworfen
Aus einem Haus im Bethaniendamm bewarfen Unbekannte in der vergangenen Nacht einen Einsatzwagen der Polizei mit Steinen. Gegen 0 Uhr 20 waren die Beamten des Polizeiabschnitts 53 auf dem Weg zu einem Einsatz am U-Bahnhof Schlesisches Tor. Als sie in den Bethaniendamm einbogen, vernahmen sie drei laute Einschläge an ihrem Einsatzfahrzeug und entfernten sich zunächst in Richtung Köpenicker Straße. Die Beamten blieben unverletzt. Am Fahrzeug wurden wenig später mehrere, durch Steine verursachte Beschädigungen festgestellt. In Begleitung weiterer Einsatzkräfte begaben sich die Polizeibeamten anschließend zurück zum Bethaniendamm und trafen auf zwei Zeugen, die angaben, eine Gruppe von sechs schwarz gekleideten Personen gesehen zu haben, die die Steine aus einer Grünanlage eines Hauses auf das Einsatzfahrzeug geworfen hatten. Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345908/index.html

Eingabe: 27.05.2011
Berlin: Demonstration verlief überwiegend störungsfrei
Eine Demonstration, die gestern Abend durch Mitte führte, verlief überwiegend störungsfrei.
Unter dem Motto “G 8 ist überall. Wir auch“ liefen rund 600 Demonstranten gegen 18 Uhr 30 vom Antreteplatz am Rosenthaler Platz los. Nachdem der Aufzug gegen 19 Uhr 15 die Weidendammer Brücke erreicht hatte, fand die erste Zwischenkundgebung statt. Hier verteilten einzelne Aufzugsteilnehmer in Plastiktüten verpackte Schaumstoffteile, welche dem Äußeren nach wie Kleinpflastersteine aussahen. Als der Versammlungsleiter die Versammlungsteilnehmer über seinen mitgeführten Lautsprecherwagen bat, die eingesetzten Polizeibeamten nicht zu bewerfen, wurden Einsatzkräfte am Aufzug vereinzelt mit Schaumstoffteilen beworfen. Einige Demonstranten warfen Unter den Linden mitgeführte Schaumstoffteile auf an der Aufzugstrecke liegende Geschäfte, die dadurch jedoch nicht beschädigt wurden.
Im weiteren Verlauf der Demonstrationsstrecke erreichten die Versammlungsteilnehmer den zweiten Zwischenkundgebungsort in der Karl-Liebknecht- Ecke Memhardstraße. Nach deren Beendigung verringerte sich die Teilnehmerzahl auf 500 Personen.
In der Neue Schönhauser- Ecke Rosenthaler Straße brannten einige Versammlungsteilnehmer ohne Auswirkungen Pyrotechnik ab. Unmittelbar vor Erreichen des Endplatzes in der Straße An der Spandauer Brücke Ecke Dircksenstraße beendete der Versammlungsleiter den noch in der Bewegung befindlichen Aufzug. Rund 200 an der Aufzugsspitze mitlaufende Teilnehmer setzten jedoch ihren Weg über den Endplatz hinweg in der Dircksenstraße fort. Einsatzkräfte der Polizei, die diese Personengruppe begleiteten, verhinderten, dass die Demonstranten geschlossen weiter liefen, worauf sich die ehemaligen Teilnehmer entfernten.
Gegen 20 Uhr 30 warf ein ehemaliger Demonstrant in der Dircksen- Ecke Rochstraße eine Flasche in Richtung von Polizeibeamten, die jedoch nicht verletzt wurden.
Anwohner alarmierten gegen 20 Uhr 50 die Polizei, nachdem drei schwarz gekleidete Personen Steine auf das Haus einer Wohnungsbaugesellschaft in der Rathausstraße geworfen und beschädigt hatten. Anschließend konnten die Täter sich unerkannt entfernen.
Gegen 21 Uhr beschädigten bislang Unbekannte durch einen gezielten Flaschenwurf ein Einsatzfahrzeug der Polizei in der Karl-Liebknecht-Straße. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345831/index.html

Verden (Niedersachsen), PM vom 29.05.2011
Versuchter Einbruch in Supermarkt Zwei Männer, 26 und 29 Jahre alt, verschafften sich am Sonntag gegen 00.30 Uhr gewaltsam Zutritt zum Rewe-Markt in der Verdener Innenstadt. Nach Öffnen der Schiebetür war das anschließende Gitter aber eine unüberwindbare Schranke. Sie wurden noch vor dem Gebäude von der Polizei festgestellt. Beide waren alkoholisiert. Der ältere der beiden Täter leistete Widerstand gegen seinen Abtransport im Streifenwagen durch Tritte nach den eingesetzten Beamten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68441/2053373/polizeiinspektion_verden_osterholz

Buchholz (Niedersachsen) – Namenlose Volltrunkene, PM vom 29.05.2011
Am Samstagmorgen, gegen 05 Uhr, wurde der Polizei Buchholz eine hilflose Person auf der Fahrbahn liegend gemeldet. Am ZOB in Buchholz konnte eine torkelnde Frau auf der Fahrbahn festgestellt werden. Die Frau, die offensichtlich stark alkoholisert war und sich vehement weigerte, ihre Personalien anzugeben, wurde zum Schutz der eigenen Person in Gewahrsam genommen. Als Dank dafür wurden die eingesetzten Beamten mehrfach mit Kraftausdrücken überzogen und beleidigt. Diese Prozedur setzte sich bis in den Vormittag fort. Nur durch geschicktes Befragen und weitere Ermittlungen konnte schließlich der Ehemann der 45-jährigen Hanstedterin ermittelt werden, der seine Frau schließlich gegen Mittag abholte.
Neben einer Kostenrechnung für die Unterbringung im Polizeigewahrsam erwartet die Frau noch ein Strafverfahren wegen Beleidigung.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59458/2053353/polizeiinspektion_harburg

Wolfenbüttel (Niedersachsen), Junger Mann beschädigt Autos und verletzt Polizisten, PM vom 29.05.2011
In der Nacht zu Sonntag, gegen 02.15 Uhr, lief ein 19-jähriger Mann über einen geparkten PKW in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße und schlug auf die Motorhaube eines zweiten Wagens, der dort geparkt stand. Zeugen alarmierten die Polizei, die den alkoholisierten Mann dann in der Nähe ausfindig machen konnte. Sofort richteten sich seine Aggressionen gegen die einschreitenden Beamten. Im Streifenwagen versuchte er, mit einem Schuh nach den Polizisten zu werfen. Als er zur Ruhe gebracht werden sollte, beleidigte er die Beamten aufs Übelste. Auf richterliche Anordnung wurde der junge Mann anschließend zur Verhütung weiterer Straftaten für mehrere Stunden ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Letztendlich wurden zwei Polizisten leicht verletzt und der junge Mann muss sich wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2053335/polizei_salzgitter

Wiesbaden (Hessen) – Mahnwache der JN und Gegendemonstration, Wiesbaden,28.05.2011
Einen weitgehend friedlichen Verlauf vernahmen eine Mahnwache der JN sowie die Gegendemonstration des Wiesbadener Bündnisses gegen rechts am 28.05.2011 in Wiesbaden.
Gegen 10.30 Uhr hatten 26 Personen, die zum größten Teil der JN angehören, eine Mahnwache zum Thema „Jugendkriminalität“ abgehalten. Dagegen demonstrierten ca. 120 Personen des Wiesbadener Bündnisses gegen rechts im Bereich der Reisinger Anlagen. Beide Veranstaltungen wurden zuvor ordnungsgemäß bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Gegen einen Teilnehmer der Mahnwache wurde eine Strafanzeige wegen „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ gefertigt. Er steht im Verdacht, im Verlauf der Veranstaltung eine strafbare Parole mittels Megaphon ausgesprochen zu haben. Ein Teilnehmer der Gegenveranstaltung hat einen Polizeibeamten mit einem Becher voll heißem Kaffee beworfen. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt.
Im unmittelbaren Vorfeld der Veranstaltungen kam es zu zwei weiteren Straftaten. Einem Teilnehmer der Mahnwache wurde auf dem Weg zur Veranstaltung durch eine unbekannte männliche Person eine Kette geraubt. Einem anderen Teilnehmer der Mahnwache wurde durch eine männliche Person, die nach ersten Ermittlungen der Gegendemonstration zuzurechnen ist, gegen den Kopf getreten. Die Person wurde durch die Polizei ermittelt und festgenommen.
Nach der Veranstaltung, die gegen 11.15 Uhr beendet war, kam es unmittelbar vor der Abreise mit der S-Bahn zu einer Körperverletzung eines Teilnehmers der Mahnwache gegen einen Gegendemonstranten. Er stieß diesem seine Fahnenstange gegen den Oberkörper und wurde durch die Polizei festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die festgenommenen Personen entlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2053150/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden
und
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2053161/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden

Schweiz:

In Schafhausen in der Schweiz wurde ein Polizist erschossen und ein weiterer verletzt.
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_34243/Polizisten-Mord_von_Schafhausen_-_%E2%80%9EWann_wird_endlich_gehandelt%E2%80%9C__Policier_abattu_lors_dune_expulsion_-_%C2%AB_Quand_r%C3%A9agira-t-on_enfin_%C2%BB__Agente_di_polizia_ucciso_du.html

Deutschland: mindestens 12 verletzte Polizeibeamte
Schweiz/Österreich/Luxemburg: mir liegen keine Informationen vor

Betrunkener wirft Fahrrad gegen Streifenwagen / Slapstick – Bonn (NRW), 22.05.2011
Um 03.10 Uhr endete die Fahrt eines Radfahrers auf der Karlstr. Der 26-Jährige fiel vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung mit seinem Fahrrad um. Damit aber nicht genug. Der deutlich Angetrunkene rappelte sich auf und warf wutentbrannt sein Fahrrad gegen den Streifenwagen, der dabei leicht beschädigt wurde. Stolze 2,04 Promille zeigte das Alkoholtestgerät an. Glücklicherweise verletzte sich der rabiate Fahrradfahrer bei seinen Handlungen nicht. Noch während die vor Ort eingesetzten Beamten diesen Sachverhalt aufnahmen, versuchte ein 34-jähriger PKW-Führer, die Einsatzstelle zu passieren, obwohl dies deutlich erkennbar nicht möglich war. Den Beamten schlug eine Alkoholfahne entgegen. 1,1 Promille ergab der fällige Alkoholtest. Der polnische Fahrzeugführer, in Deutschland ohne festen Wohnsitz, konnte die fällige Sicherheitsleistung von knapp 1000.- EUR nicht beibringen. Er wurde festgenommen und dem Bonner Polizeigewahrsam zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/2049038/polizei_bonn

Beleidigung von Polizeibeamten nach Ruhestörung – Pirmasens (RLP), veröffentlicht am 22.05.2011
Ein amtsbekannter 26jähriger Mann feierte zum Leidwesen seiner Nachbarn lautstark eine Party. Diese Party musste durch die Polizei beendet werden. Die Beamten stellten die Musikanlage des uneinsichtigen, amtsbekannten und unter Alkoholeinfluss stehenden Mannes sicher. Auf den uneinsichtigen Zeitgenossen kommt eine weitere Anzeige zu, da er die eingesetzten Beamten mit Schimpfworten betitelte und beleidigte.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ac9/presse.jsp?uMen=ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=3fc607de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=22&startmon=05&startyear=2011&endday=22&endmon=05&endyear=2011

Beleidigung von Polizeibeamten – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes beleidigte ein unter Alkoholeinfluss stehender 50-jähriger Mann aus Salzgitter die beiden einschreitenden Polizeibeamten mehrfach. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Neuer Programmhinweis durchgefallen – Hagen (NRW), 22.11.2011
Am Sonntag um 05.28 Uhr stellte eine Zivilstreife drei Personen, 20,23 und 18 Jahre alt, im Bereich der Stadthalle fest. Sie wurden dabei beobachtet, wie sie an den drei Programmtafeln die ursprüngliche Ankündigung entfernten und stattdessen „Cindy Anal“ und „Arsch-ficker Bullen“ anbrachten. Der neue Programmhinweis stieß bei den tatbeobachtenden Polizeibeamten auf wenig Gegenliebe. Nach anfänglicher Flucht wurden alle drei Spezialisten eingefangen. Der letzte im Bunde durfte das „Meisterwerk“ entfernen. Sachschaden entstand nicht. Es wurde eine Anzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049033/polizei_hagen

Polizisten beleidigt und bedroht – Heilbronn (BW), 17.05.2011
Ohne ersichtlichen Grund schlug am Dienstagvormittag ein 29-Jähriger in Heilbronn einem Fußgänger mit der Faust ins Gesicht. Der 62-jährige Fußgänger war in der Unteren Neckarstraße unterwegs und wurde von dem Schlag völlig überrascht. Die alarmierten Ordnungshüter rückten mit einer Streife des Heilbronner Polizeireviers und zwei Streifen der Bereitschaftspolizei an. Trotz der eingetroffenen Beamten beruhigte sich der Mann nicht. Von der Polizei wurde ein Platzverweis gegen ihn ausgesprochen, um die beiden Kontrahenten zu trennen. Das beeindruckte den Türken allerdings überhaupt nicht, er begann nun, die Polizisten zu beschimpfen und zu beleidigen. Da er sich weiterhin weigerte, Ruhe zu geben und sich zu entfernen, wurde er in Gewahrsam genommen. Als er sich weigerte, in den Streifenwagen einzusteigen, wurde er festgehalten, was er zum Anlass nahm, nach den Beamten mit dem Kopf zu stoßen, nach ihnen zu treten und sie auf das Übelste zu beleidigen. Außerdem drohte er, dass er sie auch privat „fertig machen“ werde. Erst als er von vier Polizisten am Boden fixiert worden war, konnten ihm Handschließen angelegt werden. Auf der Dienststelle ergab ein Atemalkoholtest null Promille. Der wegen zahlreichen Straftaten wie Körperverletzung, Beleidigung und anderen Delikten bekannte Wohnsitzlose gilt als Rauschgiftkonsument.
Quelle:
http://www.polizei-heilbronn.de/PDHeilbronn/Presse/Pressemitteilungen/2.%20Pressemitteilung%20vom%2018.05.2011.pdf

Durchgeknallter Hundehalter beleidigt u.a. Polizeibeamte – Hameln (NRW), 21.05.2011
Als offensichtlich zum sachgerechten Führen von Hunden ganz und gar nicht geeignet, hat sich am späten Samstagabend in der Innenstadt von Holzminden ein 29jähriger Hundebesitzer erwiesen. Möglicherweise aus Übermut hetzte er seinen angeleinten Pitbull gegen zwei Fußgänger in der Oberen Straße mit den Worten auf: „Los pack ihn!“ Während die beiden Fußgänger, davon eine 36jährige schwangere Frau sofort mit ihrem Begleiter vor Schreck und aus Angst flüchteten, lief der Hundebesitzer mit seinem Pitbull hinter den beiden her und hetzte dabei erneut den Hund mit den beschriebenen Worten auf, so dass die beiden Flüchtenden auch von der Ernsthaftigkeit und Gefährlichkeit des 29jährigen in Verbindung mit seinem Hund ausgehen mussten. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, wurde darüber hinaus bekannt, dass der 29jährige bereits in einer Innenstadtgaststätte für erhebliche Unruhe mit seinem Hund gesorgt und die Angestellten des Lokals auf Übelste beleidigt hatte. Als schließlich die Einsatzbeamten den Mann noch im Stadtgebiet festnehmen konnten, zeigte er sich keineswegs einsichtig und beleidigte und beschimpfte die Beamten ebenfalls heftig. Der 29jährige Holzmindener, der erheblich unter Alkohol- in Verbindung mit Drogeneinfluss stand, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wird die Polizei ein Verfahren in Gang setzen, was bewirken soll, dass der Mann keine Hunde mehr führen darf, da er sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2049215/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Polizeibeamte beleidigt und bespuckt – Bochum (NRW), 21.05.2011
Am Samstag kam es gegen 11.50 Uhr nach einem Trinkgelage in einer Wohnung auf der Bochumer Straße in Bochum-Wattenscheid zwischen 3 männlichen Personen zu einer Schlägerei. In deren Verlauf wurden der 50 jährige D. und der 29 jährige R. verletzt. Beide Personen wurden im Verlaufe der Schlägerei von dem tatverdächtigen 28 jährigen C. mit einem Messer und einer Flasche bedroht. Die benachrichtigte Polizei traf am Einsatzort auf den Tatverdächtigen. Der alkoholisierte C. versuchte in Gegenwart der Polizei weiterhin auf die Geschädigten einzuschlagen. Dies konnte von Seiten der Polizei nur unter Einsatz von Reizgas und Fesselung des C. unterbunden werden. Der tatverdächtige C. wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auf dem Weg dorthin beschimpfte und bespuckte er die eingesetzten Polizeibeamten. Die verletzten Personen wurden mit einem RTW einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/2049170/polizei_bochum

Polizisten aggressiv begegnet – Hagen (NRW), 21.05.2011
Am Samstag um 23.51 Uhr, betrat ein 26jähriger Mann die Spielhalle. Da er offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss stand, wurde er vom 33jährigen Türsteher aufgefordert, die Spielhalle wieder zu verlassen. Daraufhin schlug der 26jährige dem 33jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wobei die Lippe aufplatzte. Es kam zu einer Rangelei. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der 26jährige äußerst aggressiv. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung und seines Verhaltens wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049024/polizei_hagen

Gewalttätige Auseinandersetzungen und Widerstand bei Reithallenfete – Elsfleth-Moorriem (Niedersachsen), Nacht vom 21. auf den 22.05.2011
Leider hat sich auch an diesem Wochenende wieder bestätigt, dass Großfeten selten so verlaufen, wie sich der Veranstalter und die friedlich gestimmten Partygäste es sich gewünscht haben. Trotz eingesetztem Sicherheitsdienst, der sogar Hunde bereithielt, kam es bei der Reithallenfete in Elsfleth-Moorriem zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Die Polizei Brake musste insgesamt 5 Mal zu dieser Fete ausrücken. In einigen Fällen mussten durchaus gravierende Verletzungen beklagt werden. Zunächst kam es um 00:20 Uhr zu einer Streitigkeit, in deren Verlauf einer 23-jährigen Elsfletherin von einem 20-jährigen Mann die Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Die Frau verlor kurzzeitig die Besinnung und musste im Rettungswagen behandelt werden. Sie erlitt einen Jochbeinbruch. Gegen den Mann aus Elsfleth wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Um 02.20 Uhr kam es erneut zu einer Körperverletzung, zu der die Polizei gerufen wurde. Das Opfer wurde bereits im Rettungswagen behandelt und zeigte sich dann wenig kooperativ. Angaben über den Sachverhalt und den anderen Beteiligten wurden verweigert.
Kurz darauf kam es zu einer erneuten Schlägerei zwischen einem 20-jährigen Mann aus Jade und einem noch unbekannten Täter.
Zwei Polizeibeamte sprachen die Personen an und forderten sie auf, die Schlägerei einzustellen. Der Schlagabtausch ging noch kurze Zeit weiter, dann flüchteten die Personen. Die Beamten konnten den Jader in der Reithalle selbst stellen. Hier griff er die Polizeibeamten sofort massiv mit Schlägen und Fußtritten an. Die Beamten konnten den Mann mit erheblichem Aufwand auf den Boden bringen. Hierbei trat er einem Beamten mit voller Wucht gegen die Brust. Glücklicherweise wurde dieser nicht verletzt.
Während sich andere Partygäste verbal aggressiv gegen die Polizeikräfte verhielten und sie umringten, leuchtete der DJ der Veranstaltung die Szene bewusst aus und spielte dazu Techno-Musik ab.
Während der Widerstandshandlung kehrte der zweite Täter zurück und trat dem 20-jährigen mit voller Wucht in das Gesicht. Anschließend floh die Person, die als ca. 18-25 Jahre alt, 170-180 cm groß beschreiben wird. Der Mann trug weiße Turnschuhe und war mit einer Bluejeans bekleidet. Er hat blondes bis dunkelblondes Haar. Aufgrund der herrschenden Situation konnten die Beamten dem Täter nicht folgen.
Die Polizei Brake bittet um Zeugenhinweise unter Tel: 04401-9350
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68437/2049191/polizeiinspektion_cuxhaven_wesermarsch

Widerstand nach Taxifahrt geleistet – Nürnberg (Bayern), 18.05.2011
Ein 41-jähriger Nürnberger leistete gestern Abend (18.05.2011) mehreren Beamten der PI Nürnberg-West erheblichen Widerstand. Vorausgegangen war eine Taxifahrt, die der Mann nicht bezahlen wollte.
Gegen 22:15 Uhr verständigte ein Taxifahrer die Polizei. Er stehe in der Lochnerstraße mit einem erheblich betrunkenen Fahrgast, der zudem den Fahrpreis nicht bezahlen wolle, so seine Mitteilung.
Als zunächst eine Streife der PI Nürnberg-West eingetroffen war, verweigerte der Mann die Angaben seiner Personalien. Bei der nachfolgenden Durchsuchung seiner Person schlug er plötzlich um sich und versuchte, die Beamten zu treffen. Dies war aber ohne Erfolg. Mit Unterstützung weiterer Beamter gelang es letztlich, den Mann zu überwältigen und zu fesseln. Selbst danach war er noch aggressiv und versuchte weiterhin, die Polizisten zu treten.
Er wurde zur Dienststelle gefahren und dort wegen seines erheblich alkoholisierten Zustandes über Nacht ausgenüchtert. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung wurde der Beschuldigte angezeigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2047542/polizeipraesidium_mittelfranken

Nach Ruhestörung und Widerstand ins Gewahrsam – Hagen (NRW), 20.05.2011
Am Freitag um 23.55 Uhr wurden die Polizeibeamten aufgrund einer Ruhestörung gerufen. Der 20jährige Wohnungsinhaber wurde mehrfach aufgefordert, die Musik leiser zu drehen. Bei Nichtbeachtung wurden Folgemaßnahmen angedroht. Nachdem die eingesetzten Beamten das Haus verlassen hatten, drehte der 20jährige die Anlage derart laut auf, dass die Musik bis auf die Straße zu hören war. Unterstützungskräfte wurden daraufhin angefordert. Der Beschuldigte beschimpfte die eingesetzten Beamten, versuchte Kopfstöße zu versetzen, rempelte mit der Schulter Beamte an und sperrte sich bei allen Maßnahmen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Danach wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Anzeige wurde vorgelegt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049003/polizei_hagen

Widerstand gegen Polizeibeamte nach VU – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Gegen 01:35 Uhr ereignete sich in Salzgitter-Gebhardshagen ein Verkehrsunfall wobei eine 21-jährige leicht verletzt wurde. Die 21-jährige bog mit ihrem Fahrzeug von der Straße „Vor der Burg“ nach links in die Nord-Süd-Straße ein, um in Richtung SZ-Lebenstedt weiterzufahren. Hierbei geriet sie beim Abbiegen zu weit nach links und prallte gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Mast wurde hierdurch erheblich beschädigt. Da bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch in der Atemluft der 21-jährigen festgestellt wurde, diese aggressiv reagierte und den Unfallort zu Fuß verlassen wollte, wurde eine weitere Polizeistreife zum Unfallort gerufen. Als die Frau zum Streifenwagen gebracht werden sollte, reagierte sie weiterhin aggressiv, trat nach den Polizeibeamten und beleidigte diese lautstark. Der 21-jährige mussten daraufhin Handfesseln angelegt werden. Auf der Polizeidienststelle wurde der 21-jährigen eine Blutprobe entnommen. Ferner wurde ermittelt, dass die 21-jährige keinen Führerschein hatte. Die 21-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Widerstand (?) gegen Polizeibeamte – Mainz (RLP), 19.05.2011
In der Holzhofstraße kam es heute Nacht, 19.05.2011, 03:49 Uhr, zu einer Schlägerei im Bereich des Südbahnhofs. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchteten die beiden Täter (beide 19 Jahre, aus Wiesbaden), konnten aber gefasst werden. Die beiden Täter waren nach Angaben von zwei Geschädigten (ein 20-Jähriger aus Brühl und ein 24-jähriger Wiesbadener) nach einer Rempelei auf sie losgegangen und hatten sie geschlagen und getreten, auch noch, als einer am Boden lag. Da die Täter sich auch den Beamten gegenüber nicht ruhiger verhielten, wurden sie in bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f886d0bf-793c-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=19&startmon=05&startyear=2011&endday=19&endmon=05&endyear=2011

Widerstand gegen Polizeibeamte – Berlin, 18.05.2011
Eine gestern Abend in Neukölln abgehaltene, geschlossene Veranstaltung und eine dagegen gerichtete, angemeldete Protestkundgebung verliefen überwiegend störungsfrei.
Im Zusammenhang mit der in einem Hotelkomplex an der Sonnenallee abgehaltenen Diskussionsveranstaltung verweigerte der Hausrechtsinhaber insgesamt 36 Personen den Zutritt. Als mehrere Teilnehmer der Gegenkundgebung gegen 17 Uhr 30 spontan und ohne erkennbaren Grund ihren Versammlungsort an der Sonnenallee Ecke Ziegrastraße verließen und versuchten, in das Hotel zu drängen, schritt die Polizei ein.
Im Zuge der Einsatzmaßnahmen im Eingangsbereich des Hotels nahmen die Beamten einen 27-Jährigen nach einer Tätlichkeit gegen einen absperrenden Polizeibeamten fest. Auch einer 31-Jährigen entzogen die Beamten die Freiheit, nachdem die Frau mehrfach nach einem Polizeibeamten geschlagen hatte. In diesem Zusammenhang wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs eingeleitet.
Die Sonnenallee musste wegen der polizeilichen Einsatzmaßnahmen kurzfristig zwischen Saale- und Ziegrastraße gesperrt werden.
Die beiden Festgenommenen wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344836/index.html

Auf Polizeibeamtin losgefahren – Diez (RLP), 19.05.2011
Zwischen 20.00 Uhr und 03.00 Uhr führten Beamte der PI Diez eine Verkehrskontrolle im Stadtgebiet Diez mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Dabei fiel gegen 22.00 Uhr eine 39-jährige Limburgerin auf, die mit ihrem Pkw in Diez unterwegs war, obwohl sie nicht mehr im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis ist. Gegen 22.45 Uhr fiel ein Fahrer auf, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der Rechtskurve vor der Kontrollstelle auf die Gegenfahrbahn geriet. Mit unverminderter Geschwindigkeit passierte er die Kontrollstelle und fuhr ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren auf die Beamtin zu. Diese konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenprall verhindern. Der Beschuldigte, ein 35-jähriger Diezer, setzte seine Fahrt fort. Er wurde kurz später an seiner Wohnanschrift angetroffen. Bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,91 Promille festgestellt. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein eingezogen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f4c707de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=20&startmon=05&startyear=2011&endday=20&endmon=05&endyear=2011

Polizisten mit Haushaltsschere angegriffen – Goslar (Niedersachsen), 19.05.2011
Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei Goslar darüber informiert, dass ein 35-jähriger Goslarer aus Jürgenohl in seiner Wohnung sich in suizidaler Absicht mit einem Messer verletzt habe. Daraufhin suchten Polizisten sofort die Heimstätte des Jürgenohlers auf. Bereits im Treppenhaus mussten die Beamten Blutspuren feststellen, die zu der Wohnungstür des Mannes führten. Auf mehrfaches Klingeln, Klopfen und Rufen öffnete der 35-jährige endlich die Tür. Bei einem Gespräch im Wohnzimmer wurde klar: der Mann blutete augenscheinlich stark an beiden Handgelenken. Wände und Fussböden waren auch in der Wohnung blutverschmiert. Während eines ersten Gespräches stellte sich der Goslarer mit sehr aggressivem Ton gegen die helfenden Polizisten und versuchte mit einer Haushaltschere, Klingenlänge ca. 10 cm, in Richtung Oberkörper und Hals einer eingesetzten Beamtin zu stechen. Die eingesetzten Polizisten überwältigten schließlich den Mann und führten ihn nach erfolgten ärztlichen Untersuchungen einer psychiatrischen Klinik in Liebenburg zu. Ein Alkoholtest hatte einen Wert von über 3 Promille ergeben. Durch das professionelle Eingreifen der Beamten wurden von ihnen keiner verletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56518/2048230/polizeiinspektion_goslar

Polizist durch Widerstand eines Betrunkenen verletzt – Hagen (NRW), 22.05.2011
Am Sonntag um 00.05 Uhr, wurden die Polizeibeamten zur Hildegardis Schule gerufen. Grund: Schlägerei auf dem Schulhof mit mehreren Personen. Vor Ort stellten die Beamten einen 21jährigen Beteiligten fest, der offensichtlich stark alkoholisiert war und den Aufforderungen, sich ruhig zu verhalten, nicht nachkam. Er äußerte sich gegenüber den Polizeibeamten, dass er sie „alleine fertig machen würde“. Er wurde in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich, indem er gegen die Beamten trat und sich an einem Zaun festhielt. Auf dem Weg zum Streifenwagen ließ er sich mehrfach fallen. Auch im Gewahrsam leistete er erheblichen Widerstand. In der Gewahrsamszelle versuchte er, die Toilettenspülung zu verstopfen und die Zelle unter Wasser zu setzen. Darüber hinaus trat er mehrfach heftig mit den Füßen gegen die Zellentür. Aufgrund dieses Verhaltens musste er in der Zelle fixiert werden. Ein Beamter zog sich durch die Widerstandshandlungen Verletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049031/polizei_hagen

Polizist durch Kopfnuss verletzt – Nienburg (Niedersachsen), 18.05.2011
Schädelprellung mit Verdacht auf Gehirnerschütterung lautet die Diagnose, die einen Polizisten der Nienburger Polizei im Nachtdienst am 18.05.11 dienstunfähig gemacht hat.
In den späten Abendstunden des 18.05.11 wird der Einsatz- und Streifendienst der Polizei Nienburg zu einer Körperverletzung in die Verdener Landstraße gerufen. Die Parteien werden getrennt und der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen. Beim Transport mit dem Streifenwagen stößt der 38-Jährige Nienburger, der den Ordnungshütern kein Unbekannter ist, dem eingesetzten Beamten mit dem Kopf gegen die Stirn.
Der 34 Jahre alte Polizist erleidet eine Schädelprellung mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung und ist für die Nacht nicht mehr einsatzfähig.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57922/2047563/polizei_nienburg_schaumburg

Polizist umgetreten – Braunschweig (Niedersachsen), 19.05.2011
Leicht verletzt mit Prellungen und Schürfwunden wurde ein 42-jähriger Polizeibeamter, der von einem flüchtenden Verdächtigen umgetreten wurde.
Zwei Beamte, die als zivile Fahrradstreife am Donnerstagabend in der Innenstadt unterwegs waren, wollten im Theaterpark eine dreiköpfige Personengruppe überprüfen, die im Verdacht stand, dort Rauschgift zu konsumieren.
Als die Beamten sich identifiziert hatten, rannte einer der Männer los und trat im Laufen den Polizisten samt Fahrrad um, der dadurch auf einen Asphaltweg fiel.
Dem Angreifer gelang damit die Flucht.
Die zwei anderen Personen im Alter von 28 und 31 Jahren wurden überprüft.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2048399/polizei_braunschweig

Täter flüchtet bei Festnahme, Polizeibeamter von Auto erfasst und verletzt – Würzburg (Bayern), 18.05.2011
Am Mittwochnachmittag ist ein schwarzer Audi A3 ins Visier von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geraten, da dieses Fahrzeug kurz vorher auf einem Autohof an der A3 bei Geiselwind wegen eines Tankbetrugs gesucht worden war. Bei der Festnahmeaktion leistete der Fahrer erheblichen Widerstand und verletzte bei seiner Flucht mit dem Pkw einen Beamten.
Gegen 14.45 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Tankstelle am Rasthof bei Geiselwind einen Betrug, da der Audi für knapp 90 Euro voll getankt worden war, die fällige Rechnung aber nicht beglichen wurde. Der mit zwei Personen besetzte Pkw flüchtete hingegen.
Nur etwa 20 Minuten später fiel einer Streifenbesatzung das gesuchte Fahrzeug an der Rastanlage Würzburg-Nord auf einem der Lkw-Parkplätze auf. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass die Kennzeichen SR-M304 des Autos als gestohlen gemeldet sind.
Daraufhin wurde der 19-jährige Insasse dingfest gemacht. Als der Fahrer ebenfalls festgenommen werden sollte, leistete dieser erheblichen Widerstand und flüchtete mit dem Audi.
Der Täter fuhr hierzu rückwärts aus der Parklücke und erfasste bei diesem rücksichtslosen Fahrmanöver einen der Polizeibeamten am Bein und am Arm. Die Verletzungen erwiesen sich glücklicherweise nicht als schwerwiegend.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtenden Audi A3 liefen in der Folge auf Hochtouren. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, waren die angebrachten Kennzeichen am Mittwoch in Straubing entwendet worden.
Zwischenzeitlich gelang es auch den flüchtenden Fahrer zu identifizieren. Es handelt sich um einen 37-Jährigen, der wie der bereits Festgenommene französischer Staatsangehöriger ist.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen. Der Sachbearbeiter prüft unter anderem auch, ob neben den Kennzeichen auch der Audi selbst entwendet worden ist.
Quelle:
http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/136984

Zwei Polizisten bei Blockadeaktion verletzt – Berlin, 18.05.2011
Zu Protestaktionen gegen eine Tagung des Deutschen Atomforums, die derzeit in Berlin stattfindet, kam es gestern im Laufe des Tages.
Eine Kundgebung auf dem Alexanderplatz verlief störungsfrei. Ab 11 Uhr versammelten sich an der Kreuzung Alexanderstraße Ecke Karl-Marx-Allee vor dem Haus des Lehrers bis zu 30 Personen, die immer wieder versuchten, sich auf der Fahrbahn niederzulassen um den Verkehr zum Erliegen zu bringen und den Zugang zum Berliner Congress Center zu blockieren. Aufforderungen der eingesetzten Polizeibeamten, den Bereich zu verlassen um Gefährdungen zu vermeiden, kamen die Blockierer nicht nach, so dass die Beamten sie von der Fahrbahn zurück auf den Gehweg drängen mussten. Wenig später versuchten die inzwischen 50 Personen in der Alexanderstraße eine durch die Polizei errichtete Absperrlinie zu durchbrechen, indem sie sich gegen Absperrgitter lehnten, versuchten, diese auseinanderzuschieben und die dahinter stehenden Polizeibeamten zu attackieren und zur Seite zu drängen.
Die Beamten wendeten zunächst einfache körperliche Gewalt an und setzten dann Pfefferspray ein, um ein weiteres Vordringen der aggressiv auftretenden Personen zu verhindern. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter wurden bei dem Durchbruchversuch von unbekannten Personen an den Händen verletzt, verblieben aber im Dienst.
Während der polizeilichen Maßnahmen schlug ein 36-Jähriger mehrmals in Richtung der eingesetzten Beamten und verfehlte diese nur knapp. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Gegen 14 Uhr hatten sich alle Personen aus dem Bereich rund um das Berliner Congress Center entfernt.
Die Polizeibeamten leiteten insgesamt elf Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344676/index.html

Drei Polizeibeamte verletzt – Berlin, 20.05.2011
Drei Polizeibeamte wurden heute Mittag bei dem Versuch, einen mutmaßlichen Drogenhändler in Kreuzberg festzunehmen, verletzt. Die beiden Polizeikommissarinnen und ein Polizeioberkommissar kontrollierten gegen 12 Uhr in der Reichenberger Straße zwei Männer, nachdem ein Passant telefonisch die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Arzneimittelhandels alarmiert hatte. Beim Eintreffen der Beamten versuchten beide zunächst zu fliehen. Als sie jedoch festgenommen wurden, trank einer der beiden Tatverdächtigen ein Fläschchen mit unbekannter Flüssigkeit leer. Während der Identitätsfeststellung entriss plötzlich ein Unbekannter einer Kommissarin den Pass, während ein Zweiter die Polizisten mit Reizgas besprühte und auf sie einschlug. Dadurch gelang allen Tatverdächtigen die Flucht. Die drei Beamten traten wegen akuter Augenreizung, Kieferprellung und verstauchten Fingern nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Zeugenbefragungen konnten bislang zwei 22- und 24-jährige Brüder, von denen der Ältere bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft als so genannter Intensivtäter geführt wird, der Mittäterschaft überführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345020/index.html

Polizeibeamte von Angehörigen der linken Szene angegriffen, drei Einsatzkräfte aus Oldenburg verletzt – Göttingen (Niedersachsen), 22. Mai 2011
Im Zusammenhang mit NPD-Landesparteitag in Northeim (siehe Pressemitteilung der Polizei Northeim vom 22.05.11) ist es am Sonntagnachmittag (22.05.11) gegen 14.30 Uhr in der Roten Straße in Göttingen zu gewalttätigen Ausschreitungen mit der Polizei gekommen. Dabei wurden drei Beamte aus Oldenburg verletzt.
Rund 140 Angehörige verschiedener linksorientierter Gruppierungen waren zuvor mit dem Zug von der Gegenveranstaltung zum NPD-Parteitag aus Northeim nach Göttingen zurück gekehrt. Nach Verlassen des Bahnhofes meldete ein Mann aus der Gruppe bei der Einsatzleitung der Polizei eine Spontandemonstration an. Die anschließende Marschroute sollte sich über die Goetheallee, die Weender Straße und den Markt bis zum dortigen „Gänseliesel“ erstrecken. Mit Erreichen der Prinzenstraße wuchs die Teilnehmerzahl auf ca. 250 Personen an.
Auf der Weender Straße spalteten sich plötzlich rund 80 Versammlungsteilnehmer vom eigentlichen Aufzug ab und liefen in die Barfüßer Straße hinein. An der Ecke Burgstraße/Rote Straße traf die Gruppe kurz danach auf weitere Einsatzkräfte, die ihnen aus Richtung Jüdenstraße entgegen kamen.
Die Angehörigen der linken Szene griffen die Beamten unvermittelt mit Fußtritten und Faustschlägen sowie Schlägen mit Transparentstangen und Fahnenstangen auf die getragenen Einsatzhelme an. Bei den Übergriffen wurden drei Polizisten aus Oldenburg leicht verletzt.
Wegen des Nichteinhaltens von Auflagen nach dem Versammlungsgesetz und den erfolgten gewalttätigen Übergriffen erklärte der Einsatzleiter der Polizei die Versammlung daraufhin für aufgelöst.
Die Demonstranten entfernten sich daraufhin eilig in Kleingruppen und verschwanden in der Innenstadt.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7452/2049230/polizeidirektion_goettingen