Einer überraschenden Prügelattacke sah sich heute Vormittag gegen 9 Uhr ein 57-jähriger Polizeikommissar ausgesetzt. Er war im Rahmen einer Ermittlung zur Ringenwalder Straße in Marzahn gefahren, wo er eine vom Grünflächenamt festgestellte und angezeigte Sachbeschädigung an einem Gehweg – mehrere Pflastersteine waren herausgerissen worden – zu dokumentieren hatte. Der Beamte wurde dabei von einem 16-jährigen Schülerpraktikanten begleitet.
Auf dem Rückweg zum Dienstfahrzeug kamen beide an einer Gruppe Alkohol trinkender und pöbelnder junger Männer vorbei. Als sie losfahren wollten, rissen nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen plötzlich die Fahrertür auf und zogen den Polizisten heraus. Einer nahm ihn sofort in den „Schwitzkasten“ und schlug auf ihn ein. Polizist und Angreifer gingen dabei zu Boden. Als sich Passanten näherten, flüchteten die Angreifer. Die Zeugen alarmierten die Polizei.
Eine Zeugin konnte der Polizei zeigen, in welches Haus in der Ringenwalder Straße die zwei Verdächtigen gelaufen waren. Die 21 und 27 Jahre alten Männer hatten sich in einem Kellerverschlag versteckt und wurden festgenommen. Der Polizeikommissar musste mit einem Meniskusriss, Hüft- und Schulterverletzungen im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der Schüler blieb unverletzt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 10.06.2011

Äußerst aggressiv zeigte sich ein 27-jähriger Würzburger, der gegen drei Uhr in einer Discothek an der Veitshöchheimer Straße unangenehm auf sich aufmerksam machte. Zuerst legte er sich mit einem 32 Jahre alten Gast an. Er zog diesen von einer Lautsprecherbox und zerriss ihm dabei sein T-Shirt. Als ein 28 Jahre alter Discobesucher dem Malträtierten zu Hilfe eilte, bekam dieser eine Flasche über den Kopf gezogen.

Schließlich gingen zwei andere Gäste dazwischen, hielten den Täter fest und riefen einen Mitarbeiter vom Sicherheitspersonal. Der Türsteher brachte den Mann nach draußen, zeitgleich wurde die Polizei gerufen.

Kurz darauf trafen die Ordnungshüter den Wüstling vor dem gegenüberliegenden Kino an. Er lag auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Als die gerufenen Sanitäter kamen, tickte der Mann abermals aus. Er attackierte nun einen Polizisten und musste schließlich gefesselt werden. 1,48 Promille wurden bei ihm später gemessen; für den Rest der Nacht kam er in die Ausnüchterungszelle.

Wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung wird nun Anzeige erstattet.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 10.06.2011

In den frühen Morgenstunden des Freitag, 10.06.2011, wurden Beamte der Polizeiinspektion Amberg zu einer Wohnung im südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach gerufen. Die Polizei wurde verständigt, da der 32-jährige Wohnungsinhaber die nächtliche Ruhe gegen 04.00 Uhr störte.

Als die Polizeibeamten die Wohnung des Verursachers betraten, kam ihnen bereits Marihuanageruch entgegen. Im Inneren der Wohnung stellten sie diverse Gegenstände zur Aufbereitung von Marihuana fest, unter anderem ein entsprechendes Rauchgerät. Des weiteren stellten sie in einem Nebenraum 21 Marihuana-Pflanzen fest. Doch damit nicht genug, an der Wand hatte der Wohnungsinhaber griffbereit ein so genanntes Würgeholz hängen, das nach den Bestimmungen des Waffengesetzes als verbotener Gegenstand eingestuft wird.

Als ihn die Polizeibeamten mit den festgestellten Gesetzesverstößen konfrontierten, beleidigte er sie und bespuckte einen Beamten. Der Mann wurde zur Polizeiinspektion Amberg verbracht. Das Würgeholz, die Marihuanapflanzen und die genannten Rauschgift-Utensilien wurden sichergestellt. Neben einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz erhält der Mann auch Anzeigen unter anderem wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Es ist vorgesehen, den 32-Jährigen nach seiner Vernehmung am 10.06.2011 wieder nach Hause zu entlassen.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 10.06.2011

Am Donnerstagabend (9.6.11) haben Beamte der Operativen Einheit aus Heppenheim einen 28 Jahre alten Mann festgenommen. Der Lampertheimer wird seit einiger Zeit mit einem Haftbefehl vom Amtsgericht wegen diverser Eigentumsdelikte gesucht. Um 18 Uhr konnten die Zivilfahnder ihn in einer Spielothek in Bürstadt antreffen.

Als sich die Beamten zu erkennen gaben, wollte der Gesuchte weglaufen. Er wehrte sich massiv. Der Lampertheimer trat und schlug auf die Beamten ein. Das half ihm aber nicht. Die Polizisten nahmen ihn fest. Der Gesuchte wurde dabei leicht verletzt. Nach der ärztlichen Versorgung der Hautabschürfungen und der Platzwunde am Kopf brachten ihn die Polizisten in eine Haftanstalt.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 10.06.2011

Mit einem äußerst renitenten Fahrraddieb hatten es am späten Donnerstag Abend (09.06.), gegen 22.50 Uhr, Polizeibeamte in Elsen zu tun. Der 31-jährige Tatverdächtige aus Grevenbroich hatte zuvor aus der Tiefgarage eines Wohnhauses auf der Von-Droste-Straße ein Mountainbike mitgehen lassen. Pech für ihn, dass er noch vor dem Haus prompt dem eigentlichen Besitzer in die Hände lief. Der Dieb schwang sich auf das Rad und flüchtete in Richtung Am Hammerwerk. Der Besitzer informierte unverzüglich die Polizei, die den alkoholisierten Mann dann auch stellen konnte. Als ihm dann auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen werden sollte, wurde der 31 Jährige immer aggressiver. Er beleidigte die Beamten, drohte ihnen Prügel an, fing an zu randalieren und verweigerte sich jeglicher Maßnahme.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Beschuldigte nach der Blutprobe in Gewahrsam genommen. Es erwartet ihn nun ein Verfahren wegen Diebstahl, Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte. Das Mountainbike erhielt der Besitzer zurück.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 10.06.2011

Nachdem es am Mittwoch, 08. Juni, um kurz nach 12 Uhr vor einem Geschäft in der Neustadt zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 53-Jährigen aus Butzbach und einem 79 Jahre alten Mann aus Mücke gekommen war, rückte die Polizei an. Die Ordnungshüter trennten die Streithähne und überprüften die Personalien von beiden. Der Butzbacher randalierte plötzlich im Streifenwagen und biss unerwartet einem Beamten in den kleinen Finger der rechten Hand. Dabei verletzte er den Polizisten so, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Den rabiaten Butzbacher erwarten nun Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Quelle: PM des PP Mittelhessen vom 10.06.2011

Nach lautstarken Streitigkeiten in einer Heilbronner Privatwohnung alarmierte eine besorgte Nachbarin, kurz nach 9.30 Uhr am Mittwochmorgen, die Polizei. Den Beamten wurde die Wohnungstüre wenig später von einem jungen Mann geöffnet, welcher beim Erkennen der Ordnungshüter sofort aggressiv reagierte. Er fing an laut herumzuschreien und gestikulierte wild mit den Händen. Bei dem Versuch die Geschehnisse zu klären griff der 22-Jährige die Beamten an, welche sich zur Wehr setzten und den jungen Mann überwältigten. Ein Beamter wurde hierbei leicht verletzt. Eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung folgt.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 09.06.2011

Gleichermaßen rabiat zeigte sich um 15.20 Uhr ein 23-Jähriger im Stadtteil Neckarstadt. Mit einem prall gefüllten Rucksack wollte er einen Drogeriemarkt verlassen, wobei er von einer Angestellten angesprochen wurde. Sofort ergriff der Wohnsitzlose die Flucht. Eine Streife der Polizei konnte den Flüchtenden kurz darauf ausmachen und die Verfolgung aufnehmen. Nach einem Sturz des Diebes, erfolgte seine Festnahme. Hierbei trat und schlug er nach den Beamten, was den Einsatz von Handschellen erforderlich machte. Trotz der heftigen Gegenwehr, musste auch er den Rest des Tages in einer Polizeizelle verbringen. Seine Beute, 20 Getränkedosen, wurde sichergestellt.

Quelle: PM des PP Mannheim vom 09.06.2011

Ein 27-jähriger Autofahrer missachtete gestern Mittwochabend eine Zollkontrolle der Grenzwache in Döttingen. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer. Fünfzehn Minuten später konnte der Lenker angehalten werden. Bei seinem Fluchtversuch missachtete er ein Rotlicht und gefährdete die kontrollierenden Beamten sowie eine andere Automobilistin. Seit einigen Monaten besass er keinen Führerausweis mehr.

Gestern Mittwoch, 08. Juni 2011, zirka 23.00 Uhr führten Mitarbeiter der Schweizer Grenzwache in Döttingen eine Zollkontrolle im Grenzraum durch. Ein als drittes Fahrzeug in einer Kolonne Richtung Koblenz stehende Fahrzeug scherte plötzlich auf die Gegenfahrbahn aus und missachtete die Kontrollstelle. Die Beamten der Grenzwache mussten zur Seite springen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei kam es zu einer Kontakt zwischen der Stablampe des Grenzbeamten und der Frontscheibe des Fluchtfahrzeuges. Der flüchtige Fahrer des weissen Ford missachtete bei der nächsten Lichtsignalanlage das Rotlicht und bog in ein Quartier ein. Dabei gefährdete er auch eine andere Verkehrsteilnehmerin.

Aufgrund eines Hinweises eines Augenzeugen konnte nach 15 Minuten die Grenzwächter das fragliche Fahrzeug und den verantwortlichen Lenker in einem Quartier in Döttingen zu sichten. Bei der Erstuntersuchung des entdeckten Fluchtwagens wurde eine zersprungene Frontscheibe festgestellt.

Der 27-jährige Schweizer aus der Region, welcher seit einigen Monaten mit einem Entzug seines Führerausweises belegt war, zeigte sich sofort geständig. Die Flucht begründete er mit der Tatsache, dass er keine Fahrerlaubnis besass. Das nicht mehr fahrtaugliche Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst abgeholt.

Die Kantonspolizei leitete die Ermittlungen ein und verzeigt den Verantwortlichen an die zuständige Staatsanwaltschaft.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 09.06.2011

Bereits am Dienstagnachmittag wurde ein 47-jähriger auffällig, als er in der Gabelsbergerstraße gegen eine Wohnungstüre trat und diese dabei beschädigte (100 Euro Schaden). Als der Beschuldigte am nächsten Tag wieder vor der Türe der Frau randalierte, konnte er dieses Mal vor Ort angetroffen werden. Einem Platzverweis kam er zunächst nur zögerlich nach. Auf der Straße angekommen, fing er an, die am Fenster stehende Geschädigte aufs Übelste zu beleidigen. Da er sich immer mehr in Rage schimpfte und dem erweiterten Platzverweis nicht nachkam, musste er unter erheblichem Widerstand gefesselt werden. Dabei erlitten die eingesetzten Beamten leichte Schürfwunden. In der Polizeizelle konnte er anschließend sein Mütchen kühlen.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 09.06.2011