Am 04.06.2011 gegen 23.40 Uhr wurde in Zell am See ein 33 jähriger beschäftigungsloser Österreicher nach erfolgter mehrmaliger Abmahnung wegen aggressiven Verhaltens von Polizisten einer Sektorenstreife festgenommen.
Nach Ausspruch der Festnahme widersetzte sich der Mann dieser jedoch sowohl aktiv als auch passiv. Er konnte erst mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife durch Anwendung von Körperkraft und Anlegen von Handfesseln festgenommen werden. Er wurde in weitere Folge in den Verwahrungsraum der PI Zell am See verbracht.
Dort geriet er neuerlich in Rage. Er riss Teile der Arrestglocke ab, verstopfte das WC des Verwahrungsraumes mit zwei Decken und urinierte durch die Arrestgitterstäbe auf den Boden des Vorraums. Die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt und auch der Beschuldigte erlitt keinerlei Verletzungen. Der Beschäftigungslose wurde wegen Verdacht des Widerstandes gegen die Staatsgewalt, sowie wegen Verdacht der schweren Sachbeschädigung an Bundeseigentum an die Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 05.06.2011

Am Sonntag, den 05.06.2011, gegen 06.30 Uhr kommt es zum wiederholten Mal zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus an der Kolberger Straße. Als die Polizeibeamten in der Wohnung die Personalien der Verursacher feststellen wollen, wird ein Beamter von einem 21-jährigen, alkoholisierten jungen Mann getreten. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme des Mannes wird ein weiterer Beamter an der Hand verletzt. Dem jungen Mann wird eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.

Quelle: PM der PI Wilhemshaven/Friesland vom 05.06.2011

 

Weil er am Freitagmittag mit einer Flasche Apfelkorn im Wert rund 7,00 Euro ohne zu bezahlen ein Kaufhaus auf der Zeil verlassen wollte, wurde ein 45 Jahre alter Mann dabei von einem Detektiv beobachtet und anschließend in dessen Büro gebracht. Als dann kurz darauf die alarmierte Polizei eingetroffen war versuchte der verhinderte Dieb sich einer Durchsuchung seiner Person dadurch zu entziehen, dass er nach den Beamten schlug. Der Mann konnte jedoch überwältigt und zu Boden gebracht werden. Dort liegend bewegte er seinen Kopf hin und her und zog sich dabei eine Verletzung unterhalb des rechten Auges zu. Bereits zuvor hatte der 45-Jährige seinen Kopf einmal gegen Metallstäbe im Detektivbüro geschlagen. Auf der Fahrt zum Revier äußerte er, sich das Leben nehmen zu wollen, allerdings könnten dies die Beamten gleich an Ort und Stelle erledigen. Aufgrund dieser Verhaltensweise wurde der Mann in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht.

Quelle: PM des PP  Frankfurt / Main vom 05.06.2011

Die Kantonspolizei Bern hat nach den Sachschäden während der unbewilligten Demonstration in Bern über 180 Teilnehmende wegen Landfriedensbruch angezeigt. Mehrere Angehaltene müssen sich zudem auch wegen weiteren Verstössen gegen das Strafgesetzbuch verantworten. Es wurden unter anderem Hochleistungsschleudern, Messer und Farbbeutel sichergestellt.
Im Zuge der unbewilligten Demonstration vom Samstag, 4. Juni 2011, in der Stadt Bern wurden über 180 Teilnehmende kontrolliert. Im Vorfeld war es zu zahlreichen Sprayereien und auch zu Sachbeschädigungen an Fahrzeugen gekommen. Auf die Aufforderung, die Kundgebung aufzulösen, reagierten die Demonstrierenden mit Angriffen auf die Einsatzkräfte. Sie warfen Flaschen und Wurfkörper gegen die Polizistinnen und Polizisten und beschossen diese mit Stahlkugeln von Hochleistungsschleudern. Zudem brachen mehrere Teilnehmer Türen zu Liegenschaften und Garagen auf und gelangten ins Innere. In der Folge setzte die Polizei Gummischrot und Reizstoff ein.

Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wurden die über 180 Kundgebungsteilnehmenden zur Kontrolle in eine Polizeiwache gebracht. Dort wurden ihre Personalien aufgenommen. Rund 25 der Angehaltenen sind minderjährig, der jüngste ist 15 Jahre alt. Gegen alle Teilnehmenden wurde Anzeige wegen Landfriedensbruch eingereicht. Mehrere Angehaltene werden sich zudem auch wegen weiteren Verstössen gegen das Strafgesetzbuch verantworten müssen. Sichergestellt wurden unter anderem Wurfgeschosse, Stahlkugeln, Hochleistungsschleudern, Pfeffersprays sowie Messer. Nachdem die Personalien aufgenommen und die Angehaltenen verzeigt wurden, wurden sie auf freien Fuss gesetzt. Die Minderjährigen wurden meist von ihren Eltern abgeholt. Die Teilnehmenden stammen aus verschiedenen Kantonen, aber auch aus Deutschland und Frankreich.

Quelle: PM der Kantonspolizei Bern vom 05.06.2011

Anbei die der PM angehängten Fotos, damit man sich ein Bild von der „Friedlichkeit“ der „Demonstranten“ machen kann:

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Am frühen Sonntagmorgen gegen 03.50 Uhr stellte eine Streife in der Ulmer-Innenstadt  eine junge Frau mit einer Warnbake unter dem Arm fest.  Da solche Warnbaken normalerweise eine Gefahrenstelle absichern, sollte die Frau hierzu befragt werden.   Die erheblich alkoholisierte 25-jährige Ulmerin zeigte sich äusserst aggressiv und abweisend.  Da sie ihre Personalien nicht angeben wollte, sollte sie zum Polizeirevier verbracht werden. Dagegen wehrte sie sich vehement und versuchte zu flüchten. Als ihr Begleiter, ein 26-jähriger Ulmer der ebenfalls alkoholisiert war dies bemerkte, stürzte er sich von hinten auf einen der Polizeibeamten und umklammerte diesen. Es entstand ein wildes Gerangel wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Erst nachdem eine weitere Streife vor Ort war, konnten das Paar zur Dienststelle gebracht werden.
Die beiden erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte. Die Ermittlungen zu der Warnbake dauern noch an.

Stuttgart-Feuerbach: Am Rande eines so genannten „Großen islamkritischen Wochenendes“ eines mutmaßlich rechtspopulistischen Vereins ist es am Samstag (04.06.2011), zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr, zu Auseinandersetzungen mit Einsatzkräften der Polizei und Gegnern des Vereins sowie seiner in Stuttgart geplanten Aktivitäten gekommen.

 

Um 10.00 Uhr fand in der Stuttgarter Straße eine öffentliche Versammlung zum Thema „Gegen Rassismus in Stuttgart“ statt. An dieser Veranstaltung mit Musik und Redebeiträgen beteiligten sich etwa 50 Interessierte, die mutmaßlich dem politisch linken Spektrum zuzurechnen sind.

Gegen 11.30 Uhr rannten zirka 30 dieser Personen in den Innenhof eines nahegelegenen Gebäudes. Hier vermuteten sie offenbar irrig die Veranstaltung des mutmaßlich rechtspopulistischen Vereins und skandierten deshalb lautstark antifaschistische Parolen.

Der Verantwortliche des Grundstücks machte jedoch von seinem Hausrecht Gebrauch und fordert die Gruppe mehrfach auf, zu gehen. Als sie dies nicht taten, rief der Verantwortliche die Polizei zu Hilfe. Die Beamten forderten die Personen ebenfalls mehrfach auf, den Innenhof zu verlassen. Nachdem auch diese Aufforderungen ignoriert wurden, versuchten Polizisten, die Gruppe vom Hof zu drängen. Da dieser Versuch scheiterte und auch weitere Gespräche die Personen nicht zum Verlassen des Areals bewegen konnten, wurden weitere Einsatzkräfte hinzugezogen, die den Innenhof abriegelten.

Jetzt wurden die 32 Personen in Gewahrsam genommen und zum nahegelegenen Polizeirevier gebracht. Hierbei widersetzten sich zwei Personen den einschreitenden Beamten. Zwei Polizisten wurden durch Schläge und Kratzer leicht verletzt.

Nachdem von den 32 Personen die Personalien festgestellt worden waren, wurden sie mit einem Platzverweis belegt. Bis 14.00 Uhr waren alle Identitäten festgestellt und die Personen wieder auf freiem Fuß.

Die von den Demonstranten vermutete Vortragsveranstaltung des Vereins fand unterdessen vor über 40 Zuhörern störungsfrei in Stuttgart-Weilimdorf statt.

Quelle: PM des PP Stuttgart vom 05.06.2011

In der vergangenen Nacht wurde in Friedrichshain ein Einsatzwagen beschädigt. Ein 40-Jähriger hatte gegen 2 Uhr 30 aus seiner Wohnung im ersten Obergeschoss in der Kopernikusstraße eine Selterkiste, die mit 12 Flaschen gefüllt war, gezielt auf den Funkwagen geworfen. Die Funkwagenbesatzung befand sich zu der Zeit außerhalb des Fahrzeugs. Der „Wüterich“, bei dem die Beamten kurz vorher wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz in der Wohnung waren, wurde nun zu einer Gefangenensammelstelle zur Blutentnahme gebracht. Es wurde ein Anschlussgewahrsam gegen ihn verfügt. Die Frontscheibe und die Motorhaube des Einsatzwagens wurden erheblich beschädigt. Es wird wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel gegen ihn ermittelt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 05.06.2011

Bildquelle: privat

Bei einer Polizeikontrolle ist am frühen Samstagmorgen ein junger Mann total ausgerastet. Nachdem er zunächst eine Streifenbesatzung der Aschaffenburger Polizei beleidigt hatte, verletzte er bei seiner vorläufigen Festnahme zwei Beamtinnen und einen Beamten u.a. durch Fußtritte ins Gesicht. Der Beschuldigte wurde Feldjägern übergeben, weil er sich unerlaubt von seinem Standort entfernt hatte.

Der 20-Jährige war einer Polizeistreife gegen 05.50 Uhr in der Flachstraße aufgefallen, nachdem der das Auftauchen des Streifenwagens mit abfälligen Äußerungen quittiert hatte. Daraufhin sollte der Beschuldigte, der sich zu diesem Zeitpunkt in einer Personengruppe aufhielt, kontrolliert werden. Zunächst schien alles planmäßig über die Bühne zu gehen. Nachdem der Heranwachsende keinen Ausweis dabei hatte, ging er auch freiwillig mit zum Dienstauto. Dort war es dann mit dem friedlichen Verhalten schlagartig vorbei.

Zunächst pöbelte er eine junge Polizeipraktikantin an und wurde dann zunehmend aggressiver. Als er nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, versuchte er auf einen Polizeibeamten mit beiden Fäusten einzuschlagen. Der 20-Jährige wurde daraufhin zu Boden gebracht. Obwohl mittlerweile zwei weitere Streifenbesatzungen zur Unterstützung eingetroffen waren, setzte sich der Zeitsoldat so massiv zur Wehr, dass letztendlich zwei Beamtinnen und ein Beamter u.a. Gesichtsverletzungen, Abschürfungen an den Knien sowie eine Risswunde am Ellenbogen erlitten, die sogar genäht werden musste. Auch der Beschuldigte zog sich leichte Verletzungen zu.

Nachdem es gelungen war, dem Mann Handfesseln anzulegen, wurde er zur Dienststelle gebracht. Auf Anordnung eines Staatsanwaltes wurde eine Blutnetnahme durchgeführt, nachdem es der Festgenommene auf knapp 1,6 Promille brachte. Es stellte sich bei der Überprüfung der Personalien heraus, dass sich der 20-Jährige vor einigen Tagen unerlaubt von seinem Bundeswehrstandort entfernt hatte. Deshalb wurden die Feldjäger verständigt, die den Soldaten am Samstagmorgen abholten.

Das gewaltsame Vorgehen gegen die Polizei hat für den Heranwachsenden erhebliche strafrechtliche Konsequenzen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 05.06.2011

Am Freitagnachmittag wurde ein acht Jahre alter Junge auf einem Spielplatz in der Innenstadt Opfer einer Straftat. Ein sechszehn Jahre alter Jugendlicher verlangte von dem Jungen einen gereichten Zettel vorzulesen, auf dem Obszönitäten standen. Als der Junge sich mehrfach weigerte den Inhalt des Zettels vorzulesen, schlug der Täter seinem Opfer mehrfach in das Gesicht. Der Geschädigte rannte daraufhin zur nahegelegenen Polizeiwache und kehrte mit staatlicher Hilfe in Form von zwei Polizeibeamten zurück. Da der Täter sich nicht ausweisen konnte, wurde er von den Beamten aufgefordert, in den Streifenwagen zu steigen, um an der nahe gelegenen Wohnanschrift die Personalien überprüfen zu können. Da er der Aufforderung der Polizei keine Folge leistete, versuchten die Beamten den Täter, an den Armen festhaltend, zum Streifenwagen zu führen. Der Jugendliche wehrte sich vehement und musste nun mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Während des gesamten Geschehens beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten auf das Übelste. Etliche Schaulustige verfolgten das Geschehen. Zwischenzeitlich erschien der Zwillingsbruder des Beschuldigten und verlangte lautstark die Freilassung. Durch Querstellen seines Fahrrades versuchte er das Wegfahren des Streifenwagens zu verhindern. Erst als der Vater der Brüder eintraf, entschärfte sich die Situation. Der Täter wurde in die Obhut des Vaters gegeben. Beide Brüder erwarten nun Anzeigen.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 05.06.2011

Daumen hoch an den Achtjährigen, der hat sich die richtige Hilfe geholt.

Hoffentlich weiß der Vater dieser missratenen 16-Jährigen, wo er sich wiederum Hilfe holen muss, bevor für die beiden alles zu spät ist.

In Peine findet zurzeit der Aufzug der Rechten Szene statt. Gegendemonstranten versuchen, polizeiliche Maßnahmen mit Störaktionen zu behindern. Ein vermummter 22 jähriger Demonstrant der Linken Szene hat hat Einsatzkräfte der Polizei mit Steinen und Bierflaschen beworfen. Daraufhin wurde er von Kräften der Bundespolizei festgenommen. Der Festgenommene wird zur weiteren Bearbeitung zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Hannover vom 04.06.2011