Wegen einer randalierenden Person in Talheim wurden Beamte des Weinsberger Polizeireviers am Donnerstagmorgen gegen 08 Uhr alarmiert. Den Ordnungshütern wurde durch eine Verwandte des Störenfrieds, kurz nach ihrem Eintreffen, die Wohnungstüre geöffnet. Beim Erkennen der Polizei reagierte der stark alkoholisierte 40-Jährige sofort aggressiv und ging auf die Beamten los, weshalb Pfefferspray eingesetzt werden musste. Nach einem kurzen Handgemenge gelang es, den Störenfried festzunehmen. Auf dem Weg zum Streifenwagen blieb dieser renitent und trat gegen das Dienstfahrzeug, wodurch dieses leicht beschädigt wurde. Weiterhin trat er mehrfach mit den Füßen nach den Beamten, verfehlte diese aber. Es gelang ihm jedoch eine 32-jährige Polizistin zu bespucken. Ein Atemalkoholtest bei dem 40-Jährigen ergab einen Wert von knapp 2,5 Promille. Er wurde zur Ausnüchterung in eine Zelle gebracht. Eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung folgt.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 03.06.2011

Balingen. Bei einem Vatertagsfest in einer Balinger Teilgemeinde kam es am Donnerstagmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17- und einem 16-Jährigen. Der 17-Jährige hatte den 16-Jährigen mit dem Ellenbogen so heftig ins Gesicht geschlagen, dass dieser mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Beide Kontrahenten waren deutlich alkoholisiert. Bei der Personalienfeststellung  des Beschuldigten und der späteren Ingewahrsamnahme zeigte sich der Beschuldigte vollkommen uneinsichtig. Er beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten und leistete auch starken Widerstand. Er gelangt diesbezüglich gesondert zur Anzeige.

An der gleichen Örtlichkeit kam es dann auch am Abend, gegen 20.30 Uhr, zu einer weiteren Auseinandersetzung. Der eingesetzte Sicherheitsdienst verständigte die Polizei, weil sich angeblich zwischen 10 und 15 Personen an einer Schlägerei beteiligten, die beim Eintreffen der Polizei aber beendet war. Die Aufklärung des genauen Ablaufs gestaltete sich schwierig, weil ein Großteil der Besucher deutlich dem Alkohol zugesprochen hatte und sich teilweise aggressiv und provozierend verhielt. Weitere Ermittlungen werden noch geführt.

Quell: PM der PD Balingen vom 03.06.2011

Ein Wachpolizist wurde am Donnerstag, gegen 02.30 Uhr, bei einer Festnahme im Bellersheimer Weg leicht verletzt. Im Rahmen einer Discoveranstaltung hatten die Polizisten bemerkt, dass es zwischen zwei zunächst unbekannten Personen zu einem Streit gekommen war. Kurz danach setzte einer der Streithähne zu einer Kopfnuss ab. Die beiden Wachpolizisten konnten dies verhindern und nahmen den mutmaßlichen Schläger fest. Dabei wehrte sich der 21 – Jährige aus Lich gegen seine Festnahme, dass ein Polizist dabei leicht verletzt wurde. Auf den 21 – Jährigen, der nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, wartet nun ein Strafverfahren. Sein vorheriger Kontrahent entfernte sich unerkannt. Hinweise erbittet die Polizei in Butzbach, Tel. 06033-91100.

Quelle: PM des PP Mittelhessen vom 03.06.2011

Eine 47-jährige Radlerin sollte gestern Abend wegen ihrer auffälligen Fahrweise kontrolliert werden. Weil sich die Frau aber nicht ausweisen konnte, fragten sie die Beamten nach ihren Personalien. Diese allerdings wollte sie nicht preisgeben, und dies trotz mehrmaliger Aufforderung. Stattdessen versuchte sich die Radlerin mehrfach (sowohl mit dem Rad als auch zu Fuß) der Kontrolle zu entziehen. Weil die Polizisten dies aber verhinderten, schlug sie zweimal mit der Faust auf eine Polizeibeamtin ein. Die Angehaltene stand nicht unter Alkoholeinfluss. Gegen sie wurde eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte erstattet.

Quelle: PM der PD Oberlausitz-Niederschlesien vom 01.06.2011

Am Donnerstagabend rief eine Gaststättenbetreiberin die Polizei zur Hilfe, weil es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen ca. 15 Personen in der Lokalität gekommen war. Beim Eintreffen der Beamten vor Ort reagierten etwa 10 anwesende Personen sehr aggressiv. Ein 25-Jähriger warf einen vollen Bierhumpen nach einer Beamtin und verletzte sie dabei an der Hand. Der Mann muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten. Gegen einen weiteren Mann wurde zur Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen Pfefferspray eingesetzt. Wegen Nasenblutens erhielt ein Beteiligter medizinische Versorgung im Rettungswagen.
Die Polizeibeamten stellten von allen beteiligten Personen die Personalien fest, sprachen Platzverweise aus und setzten diese durch. Im Nachgang werden nun je zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung sowie eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bearbeitet.

Quelle: PM der PD Oberlausitz-Niederschlesien vom 03.06.2011

Gestern Abend bedrängen mehrere Personen Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes am Königsufer.

Zwei Polizisten waren am Königsufer, Höhe Augustusbrücke, unterwegs. Als die Beamten den Stützpunkt der Johanniter erreichen, bemerken sie eine Auseinandersetzung von 20 bis 30 Personen. Als diese Gruppe die Beamten wahrnahm, bedrängten sie die Polizisten und versuchten sie zu schlagen und zu treten. Auch die medizinischen Rettungskräfte und deren Fahrzeuge waren Ziel der Angreifer.

Mit weiteren Einsatzkräften der Polizei konnte die Lage beruhigt werden. Personen wurden nicht verletzt.

Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort die Personalien von 32 Personen fest und sprachen ihnen Platzverweise aus. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der PD Dresden vom 03.06.2011

Ein alkoholisierter Autofahrer hat am Donnerstagabend bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet. Der Mann war zuvor durch deutliche Schlangenlinien aufgefallen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Einem Zeuge war gegen 19.10 Uhr die sonderbare Fahrweise des Opel aufgefallen, weshalb er sich sofort bei der Polizei meldete. In Alzenau hatte das Auto am Kreisel Industriestraße/Hanauer Straße beinahe einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer, fuhr aber unverrichteter Dinge in Richtung Kahl weiter. Der Pkw konnte schließlich von einer Streife der Alzenauer Polizei kurze Zeit später kontrolliert werden.

Im Laufe der Kontrolle, bei der beim Fahrer starker Alkoholgeruch festzustellen war, wurde der Mann zunehmend aggressiver. Es kam schließlich zu einem Handgemenge, bei dem eine Polizeibeamtin zu Boden gestoßen wurde. Der Mann konnte aber überwältigt, festgenommen und gefesselt werden.

Auf richterliche Anordnung wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Alkotest hatte einen Wert von 1,7 Promille ergeben. Auf den Mann kommt nun neben der Trunkenheitsfahrt auch eine Anzeige wegen Widerstands zu. Beide Polizeibeamten blieben zum Glück unverletzt.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Opel gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Alzenauer Polizei, Tel.-Nr. 06023/944-0, zu melden.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 03.06.2011

Eine Gruppe Jugendlicher randalierte gestern Abend auf dem S-Bahnhof Kaulsdorf. Bundespolizisten konnten drei von ihnen festnehmen.

Eine Reisende beobachtete gegen 23 Uhr, wie eine acht- bis zehnköpfige Personengruppe auf dem Bahnsteig mehrere Hinweisschilder aus der Verankerung riss und in die Gleise warf. Anschließend flüchteten die Täter über die Gleise in ein angrenzendes Wohngebiet. Die Zeugin alarmierte sofort die Polizei.

Daraufhin konnten Beamte der Bundespolizei drei der Randalierer festnehmen. Einer der 17-Jährigen leistete dabei erheblichen Widerstand und versetzte einem Bundespolizisten einen Kniestoß ins Gesicht. Der Beamte erlitt Schwellungen und Schürfwunden am Jochbein, verblieb jedoch im Dienst.

Die 17-jährigen Berliner standen zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss und müssen sich nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Sie wurden nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen und ihre Eltern telefonisch über den Vorfall informiert.

Quelle: PM der Bundespolizeidirekion Berlin vom 03.06.2011

Die Polizei musste am Donnerstag (2.6.) gegen 9.30 Uhr drei betrunkene junge Männer im Alter von 16, 18 und 20 Jahren in Polizeigewahrsam nehmen.

Die Drei waren zuvor mit weiteren Jugendlichen beim Klinikum aufgefallen, weil sie sich dort laut lärmend auf die Fahrbahn setzten oder auf der August-Bebel-Straße umherliefen. Kurze Zeit darauf konnten die Ruhestörer auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Adam-Opel-Straße von einer Streife angetroffen werden. Als sie die Beamten ebenso lautstark angingen und sich einem Platzverweis widersetzten, wurde der 16-jährige Jugendliche und seine zwei älteren Begleiter in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung auf die Station verbracht.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 03.06.2011

Mönchengladbach-City (ots) – Heute wurde der 21-jährige David M., der unter tragischen Umständen vor einem Altstadtkiosk ums Leben gekommen war unter starker Anteilnahme zu Grabe getragen.

Für 13:00 Uhr, unmittelbar im Anschluss an die Beerdigung, hatte die Verwandtschaft einen Demonstrationszug unter dem Motto „Gegen Gewalt“ vom Hauptfriedhof auf der Viersener bis zum Kapuzinerplatz angemeldet.

Am Vorfallsort, einem Kiosk auf der Waldhausener Straße, wollte der engste Familienkreis absprachegemäß Blumen ablegen und einige Gebete sprechen. Bereits während der Trauerfeier hatten Verantwortliche der Familie an die Teilnehmer appelliert, in Würde und Ruhe an den Verstorbenen zu gedenken und sich auf dem Demonstrationsweg friedlich zu verhalten.

Während einer ähnlichen Demonstration am vergangenen Samstag, sowie auch schon unter der Woche, hat es immer wieder Vorfälle mit hochemotionalisierten Einzelpersonen oder kleinen Gruppen gegeben, bei denen die Betreiberfamilie bedroht wurde. Daher hatte sich die Einsatzleitung entschlossen, am Grünewald rund um den Vorfallsort kurz vor Eintreffen des Aufzuges eine Absperrung mit Gittern zu errichten. An einer Durchlassstelle Aachener-/Waldhausener Straße sollte der Aufmarsch verharren und es sollte die abgesprochene Trauerbekundung der Familie stattfinden.

Als sich die Demonstrationsteilnehmer der Absperrung näherte, stürmte ein Großteil unter „Mörder,Mörder“-Skandieren auf die Gitter zu. Schnell flogen die ersten Steine und Flaschen. Eine große Zahl von Teilnehmern versuchte gewaltsam die Absperrgitter zu überwinden.

Die dort eingesetzten Polizeikräfte sahen sich gezwungen, die Schutzhelme aufzusetzen und sich mit Schildern zu schützen. Die Versammlungsanmelder versuchten eindringlich auf die emotionalisierte Masse einzuwirken, fanden aber kein Gehör. Die Gewalttätigkeiten eskalierten immer weiter, erste Polizeibeamte wurden verletzt, Teile aus der Menge rüsteten sich fortwährend mit Steinen aus, sodass sich die Einsatzleitung entschloss gegen die Gewalttäter vorzugehen.

Es gelang schnell, die Störer zurück zu drängen und die Lage zu kontrollieren. Dazu war auch der Einsatz von Pfefferspray erforderlich.

Nachdem die Polizei vor Ort durch intensive Gespräche die Stimmung wieder etwas beruhigt hatte, gelang es schließlich doch noch, der Verwandtschaft einen würdigen Abschied am Ort des tragischen Geschehens zu ermöglichen. Es wurden Kerzen angezündet, Blumen abgelegt und ein Pastor sprach einige Gebete.

Im Anschluss beendete der Versammlungsleiter offiziell die Veranstaltung. Langsam verliefen sich die Teilnehmer in der Stadt.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte vier Personen fest.. Gegen sie wird jetzt ein Verfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Insgesamt wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt .

Quelle: PM der Polizei Mönchengladbach vom 03.06.2011

Erst mal Gute Besserung an die Verletzten.

Für mich liest sich das ganz klar als hätten da so einige das Leid der betroffenen Familie für ihre Zwecke weidlich ausgenutzt. Als hätte diese Familie nicht genug zu tragen.