In der Nacht am 01.06.11, lieferte sich gg. 00.40 Uhr ein 27-jähriger VW-Golf-Fahrer mit der Stendaler Polizei eine Verfolgungsjagd. Weil der aus Tangermünde stammende auffallend mit überhöhter Geschwindigkeit von einer Tankstelle in der Lützower Straße weggefahren war, sollte der PKW-Fahrer einer Kontrolle unterzogen werden. Zuerst hatte er auch in einer Parkbucht angehalten, aber als die Beamten aus dem Streifenwagen ausstiegen, gab er Gas und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ludwig-Turek-Straße und weiter in Richtung Wahrburg. Die Sondersignale Blaulicht und Sirene ignorierte er. Nach dem er in der Sackgasse Braunland gewendet hatte, fuhr er frontal auf den ihn verfolgenden Funkstreifenwagen zu und es kam zum Zusammenstoß. Der Flüchtende setzte nach dem Crash mit seinem Fahrzeug zurück und fuhr am FuStw vorbei in Richtung Dahlener Straße. Dort überfuhr er den Bordstein und weiter in Richtung Kirchstraße. Nachdem er mehrfach seitlich den FuStw. rammte, endete seine Fahrt auf dem Parkplatz vor der „Billard-Fabrik“. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Vernehmung ins Polizeirevier gebracht.

Der 46-jährige Polizeibeamte des Funkstreifenwagens ist durch die Kollisionen leicht verletzt worden. Die zwei Hunde, die sich in dem VW Golf befanden, wurden dem Tierheim übergeben. Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass zum einen der PKW VW Golf nicht zugelassen war und sich am Fahrzeug im Jahr 2009 als gestohlen gemeldete Kennzeichen aus dem Bördekreis befanden.  Mit den Kennzeichen war mehrfach Tankbetrug begangen worden. Neben dem Funkstreifenwagen hatte der 27-Jährige bei seiner Flucht noch einen PKW Audi A 4, der in der Alten Dorfstraße geparkt war, beschädigt.

Quelle: PM des Polizeireviers Stendal vom 01.06.2011

Gegen 21 Uhr solidarisierten sich am Strandbad Müggelsee 15 Personen und attackierten Zivilpolizisten, die aufgrund einer vorangegangenen Beleidigung eine Anzeige aufnehmen wollten. Mit Unterstützung weiterer Polizisten und dem Einsatz von Pfefferspray wehrten die Beamten die Angriffe ab und nahmen einen Beteiligten wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung fest. Einer der Angreifer klagte über Augenreizungen und wurde von alarmierten Rettungskräften versorgt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 03.06.2011

Einen vermutlich angetrunkenen Autofahrer kontrollierten Beamte der Speldorfer Wache Freitagnacht (3. Juni, 00.50 Uhr) auf der Duisburger Straße.

Doch nicht der kontrollierte Fahrzeugführer bereitete den Beamten die meiste Arbeit, sondern sein ebenfalls angetrunkener Beifahrer.

Der 45- jährige Oberhausener war mit der Mitnahme seines Fahrers offensichtlich nicht einverstanden, worauf er sich plötzlich zu ihm in den Streifenwagen setzte.

Gutes Zureden der Beamten überzeugte ihn nicht. Der körperlichen Aufforderung zum Verlassen des Streifenwagens entgegnete er mit Schlägen gegen die Polizisten.

Die Folge entsprach wieder seinem ersten Wunsch. Als Festgenommener musste er nun mit seinem Freund zur Wache fahren, wo ihm eine Blutprobe entnommen und Strafanzeige geschrieben wurde.

Gemeinsam mit seinem 44- jährigen Fahrer aus Oberhausen, durften beide später den Heimweg antreten.

Quelle: PM der Polizei Essen vom 03.06.2011

Am 03.06.2011, gegen 01.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in Waren gemeldet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, warf ein 21 Jahre alter Mann eine Bierflasche in Richtung eines Geschädigten. Er traf diesen aber nicht, sondern  den Funkstreifenwagen der Schutzpolizisten. Am Fahrzeug entstand nach erster Einschätzung ein  Schaden von rund 1000 Euro. Der 21- Jährige war 1,67 Promille alkoholisiert.

Quelle: PM des PP Neubrandenburg vom 03.06.2011

Am 02.06.2011, gegen 23.30 Uhr, wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in die Oststadt zu einer Schlägerei gerufen. Dies bestätigte sich vor Ort aber nicht. Es wurde eine Personengruppe zu dem Sachverhalt befragt. Während des Gespräches mit der Personengruppe, schlug ein 19- Jähriger unvermittelt mit der rechten Faust zum Kopf eines eingesetzten Polizeibeamten und traf ihn am linken Ohr. Der alkoholisierte Mann (2,68 Promille) wurde überwältigt und zum Polizeihauptrevier gebracht. Er muss sich jetzt wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Quelle: PM des PP Neubrandenburg vom 03.06.2011

Am Donnerstag (02.06.2011) wurden Beamte der Polizeiinspektion Fürth zu einem Einsatz in die Altstadt beordert. Ein 32-Jähriger sollte zur Dienststelle verbracht werden, dabei leistete er Widerstand.

Kurz nach 20:00 Uhr trafen die Beamten am Einsatzort ein. Es stellte sich heraus, dass die vorausgegangene verbale Auseinandersetzung mehrerer Hausbewohner sich zu einem handfesten Streit entwickelte hatte. Der 32-jährige Geschädigte des Streites wollte sich jedoch auch nach dem Einwirken der Polizeibeamten nicht beruhigen lassen. Deshalb sollte der angetrunkene Mann zur Dienststelle gebracht und ausgenüchtert werden.

Als ihn die Polizisten auf die Rückbank des Dienstfahrzeuges setzten, trat er zunächst mehrmals mit dem Fuß nach den Beamten und traf einen in den Bauch. Außerdem beschädigte er durch mehrmaliges Treten die Tür des Dienstfahrzeuges. Der verletzte Polizist war nach dem Einsatz nicht mehr dienstfähig.

Schließlich brachten die Beamten den Mann zur Dienststelle und nüchterten ihn im Haftraum aus. Ihn erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 03.06.2011

Widerstand gegen die Staatsgewalt

Gestern um 21.15 Uhr verständigten Passanten die Polizei, da ein vorerst unbekannter Mann eine Eingangstür eines Wohnhauses in der Heiligenstädter Straße beschädigt hatte. Als die eintreffenden Exekutivbeamten das Stiegenhaus betraten, kam ihnen der 62-jährige Erwin K., dessen Hemd durch das Einschlagen der Glastür blutverschmiert war, entgegen. Nach der Aufforderung, sich zu legitimieren, schlug Erwin K. plötzlich auf einen Beamten ein. Der Randalierer wurde festgenommen.

Quelle: Presseaussendung der Bundespolizeidirektion Wien vom 03.06.2011

Nein, diese Blutentnahme will ich nicht. Vermutlich so oder so ähnlich denkend hat sich ein aus Russland stammender 30-jähriger Autofahrer am Himmelfahrtstag gegen die richterliche Anordnung und deren Durchführung zur Wehr gesetzt. Geholfen hat es letztlich nicht und ein Arzt konnte mit starker Unterstützung von drei Polizisten die Blutentnahme durchführen.

Vorausgegangen war, dass der 30-jährige mit seinem Pkw VW Golf gegen 11.20 Uhr auf der Mainzer Landstraße in Höhe Am Linnegraben von einer Streife der Verkehrsüberwachung angehalten und kontrolliert wurde. Mit Beginn der Kontrolle zeigte sich der Mann äußerst unkooperativ und lehnte jegliche Aufforderung ab. Schon beim ersten Kontakt mit dem Mann konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Führerschein? Fehlanzeige, diesen war er schon im August letzten Jahres ebenfalls wegen eines Trunkenheitsdeliktes los geworden. Die daraus resultierende gerichtliche Entziehung schien ihn nicht zu beeindrucken.

Nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen sowie der Blutentnahme wurde der Mann zu Fuß nach Hause entlassen.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 03.06.2011

Ein offensichtlich geistig verwirrter Rentner (78) schlug am 01.06.2011 auf Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West ein. Mehrere Straftaten waren dem Handeln des Mannes vorausgegangen.

Die Streife wurde kurz nach 15:00 Uhr zu einer Haltestelle der Nürnberger Verkehrsbetriebe in der Schweinauer Hauptstraße gerufen. Dort hatte der Senior zunächst einen Busfahrer unflätigst beleidigt und anschließend dessen Bus beschädigt. Entsprechende Strafanträge wurden seitens der VAG Nürnberg gestellt.

Als die Beamten die Personalien des Tatverdächtigen feststellen wollten, weigerte sich dieser zunächst verbal und wenig später auch durch Schlagen und Treten, diese Maßnahme durchführen zu lassen. Dabei schlug er einem Beamten mit dem Fuß in den Unterleib und trat ihm gegen das Schienbein.

Die Polizisten mussten den Mann mit unmittelbarem Zwang Handschellen anlegen, um ihn letztlich zu überwältigen und zu beruhigen. Danach brachten sie ihn zur Dienststelle.

Nachdem er offensichtlich nicht frei von psychischen Störungen war, erklärte er sich nach Rücksprache mit seiner Ehefrau dazu bereit, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben.

Wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die eingesetzten Beamten blieben dienstfähig.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 03.06.2011

Auf Grund des Himmelfahrtstages sammelten sich auf einem Platz vor einer Gaststätte im Seeredder in Lütjensee zeitweilig bis zu 500 Personen, um den Tag zu genießen und zu feiern. Gegen 21.45 Uhr hielten sich im Rahmen eines Einsatzes zwei Beamte der Polizei Trittau in dieser Gaststätte auf. Hier wurden sie von Zeugen auf eine größere Schlägerei aufmerksam gemacht, welche gegenwärtig auf dem o. g. Platz stattfinden sollte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch ca. 150 Personen dort aufhältig. Innerhalb dieser Personengruppe kam es zu der besagten Schlägerei. In diesem Zusammenhang kam es zu Angriffen auf die Beamten, so das einmal ein Diensthund und einmal das Pfefferspray eingesetzt werden musste. Es wurde vier Personen in Gewahrsam genommen. Da die Grundstimmung innerhalb dieser Gruppe auf dem Platz zunehmend aggressiver wurde, musste seitens der Polizei die Räumung angeordnet werden, um weitere Eskalationen zu verhindern. Die Räumung verlief dann aber ohne weitere Probleme. Insgesamt waren 16 Beamte und drei Diensthunde eingesetzt. Ein Beamter wurde bei einem Widerstand leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.

Quelle: PM der PD Ratzeburg vom 03.06.2011