Anlässlich eines Einsatzes „randalierende Jugendliche“ an der Venhofallee 77 trafen die eingesetzten Polizeibeamten am 10.8. gegen 22.36 dort auf ca. 20 Personen. Wortführer der Gruppe war ein 20jährigen Italiener mit Wohnsitz in Bielefeld. Den ausgesprochenen Platzverweis kamen alle nur zögerlich nach. Gegen 23.55 meldete der Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens der Polizei, dass er an der Venhoffallee aus einer Personengruppe heraus mit Orangensaft bespritzt und dann beschimpft und bedroht wurde. Der Mann hatte die Gruppe zuvor auffordert, das Gelände der Hans-Christian-Andersen-Schule zu verlassen. Auffällig war hier ein 19jähriger Kergiese, der in Senne wohnt. Da der Angestellte der Sicherheitsfirma keine Ansprüche stellte, wurden alle Personen erneut mit einem Platzverweis entlassen. Eine halbe Stunde später (00.30 Uhr) wurde der o.g. 19jährige allerdings mit weiteren Begleitern erneut Alkohol trinkend und grölend an der Venhofallee angetroffen. Jetzt wurde von den Beamten ein nochmaliger Platzverweis erteilt sowie eine Ingewahrsamnahme angedroht.

Da der 19jährige Mann aber nicht auf die Worte des Polizisten reagierte, sollte er gegen 01.00 Uhr mit zur Wache genommen werden. Plötzlich stellte sich jedoch sein oben beschriebener 20jähriger „Mitzecher“ den einschreitenden Polizeibeamten in den Weg, um die Ingewahrsamnahme zu verhindern. Er stieß die Beamten zur Seite und schlug und trat auf sie ein. Erst durch einen Pfeffersprayeinsatz und mit Hilfe von Unterstützungskräften konnten die beiden Randalierer in das Polizeigewahrsam gebracht werden. Anschließend wurde Ihnen eine Blutprobe entnommen. Der 20jährigen Italiener ist der Polizei schon wegen zahlreicher Gewaltdelikte bekannt. Gegen ihn wurde eine Anzeuge wegen Widerstandes gefertigt.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 11.8.2011

Die Polizei ermittelt gegen einen jungen Mann. Er wird verdächtigt, in der Donnerstagnacht (12.) kurz nach 22 Uhr mehrfach gegen einen weißen Opel Corsa getreten zu sein. Das Auto war in der Beethovenstraße 30 geparkt. Ein Zeuge hatte den Mann dabei beobachtet. Er folgte ihm und informierte die Polizei. Eine Streife konnte den Verdächtigen einige Minuten später festnehmen. Der 23-Jährige war betrunken. Er reagierte äußerst aggressiv und beleidigte einen Beamten immens. Die Polizei ermittelt gegen den Mann. Seinen Alkoholrausch schlief er in einer Polizeizelle aus.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 12.8.2011

Mittwochabend (10.08.) gegen 22.40 Uhr wollten Polizeibeamte einen 24-jährigen Rollerfahrer aus Rheda-Wiedenbrück nach einem Verkehrsdelikt anhalten und überprüfen.

Der Rollerfahrer flüchtete zunächst, konnte aber wenig später im Bereich des Nordwalls angetroffen werden. Als er zur weiteren Klärung des Sachhaltes zur Polizeiwache gebracht werden sollte, leistete der Mann erheblichen Widerstand.

Da der 24-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Später stellte sich noch heraus, dass das am Roller angebrachte Versicherungskennzeichen für das Fahrzeug nicht gültig war. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der Polizei Gütersloh vom 12.8.2011

Ein eher alltäglicher Einsatz endete für mehrere Beamte der Polizei Kitzingen mit Widerstandshandlungen und Pfeffersprayeinsatz. Gegen 00:15 Uhr wurden lärmende Jugendliche am Oberen Markt mitgeteilt. Zunächst versuchte eine Streife die ca. vier bis fünf teilweise erheblich betrunkenen Jugendlichen zur Ruhe zu mahnen. Als dies nicht fruchtete wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Auch diesem kamen die Jugendlichen nicht nach und pöbelten die Beamten an.
Nachdem eine weitere Streife zur Unterstützung eingetroffen war, wollten die Beamten die Identität der Jugendlichen erheben. Dem widersetzte sich ein 19-Jähriger erheblich, beleidigte die Beamten massiv und schlug mit einer Flasche in deren Richtung. Um dem äußerst aggressiven Mann Herr zu werden wurde er überwältigt und gefesselt. Daraufhin sah sich dessen ebenfalls stark betrunkener 17-jährigen Bruder veranlasst ebenfalls auf die Beamten loszugehen und zu versuchen seinen Bruder zu befreien. Er musste unter dem Einsatz von Pfefferspray daran gehindert werden. Beide Brüder wurde schließlich zur Dienststelle nach Kitzingen gebracht, wo sie sich in der Haftzelle austoben konnten. Während der Fahrt tobte der ältere der Brüder auch im Streifenwagen herum, beschimpfte die Beamten und versuchte nach ihnen zu treten.
Das Brüderpaar muss sich jetzt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchte Gefangenenbefreiung verantworten.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 12.8.2011

Ein junger Mann hat am frühen Freitagmorgen im Benzinoring randaliert und einen Polizeieinsatz notwendig gemacht.
Der stark alkoholisierte 21-Jährige war Gast bei einer Bekannten. Wegen seines Benehmens wurde er allerdings gegen ein Uhr aus der Wohnung verwiesen. Daraufhin geriet er in Streit mit dem Freund der Wohnungsinhaberin und bedrohte diesen. Als es auch noch zu Sachbeschädigungen durch Tritte und Schläge gegen die Wohnungstür kam, wurde die Polizei verständigt.
Auch gegen den Beamten war der Randalierer äußerst aggressiv und reagierte nicht auf Ansprachen. Unmittelbar vor einem bevorstehenden körperlichen Angriff mussten die Polizisten körperlichen Zwang anwenden und Pfefferspray einsetzen, um die Lage zu entspannen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 12.8.2011

 

Am Abend des 11.08.2011 wurde die Beamten der PI Lehen in die Gaswerkgasse beordert, da dort, laut Anruferin, eine Frau von ihrem Lebensgefährten geschlagen werde und sich in der Wohnung auch ein Baby befinden würde.
Beim Eintreffen bei der besagten Wohnung konnte bereits durch die Glastüre wahrgenommen werden, dass eine Person durch eine andere gegen die Wand gestoßen wurde.
Ein 45-jähriger Mann öffnete den Beamten die Tür und nahm plötzlich ein Maxi-Cosi, in welchem sich ein 7 ½ Wochen altes Baby befand, auf den Arm und fing lautstark zu schreien an. Es wurde versucht, die aufgebrachte Person zu beruhigen und dazu zu bringen, das Baby wieder auf den Boden oder auf den Tisch zu stellen. Schlussendlich konnte er dazu gebracht werden das Baby samt Maxi –Cosi auf den Tisch zu stellen. Seine 27-jährigen Lebensgefährtin nahm das Kind an sich und begab sich danach in das Nebenzimmer kam aber wieder in den Raum zurück.
Im Zuge der Amtshandlung wurde der Mann immer aggressiver und versuchte auf seine Lebensgefährtin loszugehen, weshalb er durch einen Beamten zurückgedrängt wurde. Anschließend wollte er mit der Faust auf einen Polizisten einschlagen, weshalb die Festnahme ausgesprochen wurde.
Auf Grund der massiven Gegenwehr war eine Fixierung des Festgenommenen nur schwer möglich und es gelang ihm, einer Polizistin einen Schlag ins Gesicht zu versetzen.
Erst durch herbeigeholte Unterstützung konnte der Mann, welcher mittels Fußtritten versuchte, sich der Festnahme zu entziehen, schlussendlich fixiert und auf die Polizeiinspektion Lehen eskortiert werden.
Gegen den 45-jährigen Lebensgefährten wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen und in das Polizeianhaltezentrum eingeliefert.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 12.8.2011

Um 22:55 Uhr verständigte am Mittwoch der Gastwirt einer Gaststätte am Plan die Polizei, da ein betrunkener Gast, dem er weitere alkoholische Getränke verweigerte, andere Gäste belästigte. Als die Polizei eintraf, fand sie den 44-Jährigen schlafend neben der Eingangstür des Lokals vor. Als sie ihn weckten, beleidigte er sofort eine Beamtin. Er wurde dann die Treppe heruntergebracht. Hierbei schlug er einen Beamten mit der Faust in den Rücken. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme leistet er massiv Widerstand und beleidigte die Beamten mit derben Worten. Letztendlich landete er zur Ausnüchterung in eine Zelle der Polizei.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 11.8.2011

Zu Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten kam es in der Nacht auf Donnerstag bei einem Einsatz in Pfronten
Mehrere Personen aus dem Landkreis Ostallgäu hielten sich unberechtigt an einer Baustelle in Pfronten auf und grölten lautstark herum. Im weiteren Verlauf kam es zu einen Streit zwischen einem betrunkenen 17-jährigen Jugendlichen und einem 23-jährigen Mann.

Der Streit endete in einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei welcher der 17-Jährige auf den 23-Jährigen losging und auf ihn einschlagen wollte. Die alarmierten Polizeibeamten konnten beide Personen trennen. Nachdem sich der 17-Jährige den Anorderungen der Beamten widersetzte und die Gefahr bestand, dass er weitere Straftaten verüben würde, musste er in Gewahrsam genommen werden.

Auf der Fahrt zur Polizeiinspektion beleidigte der 17-Jährige die Polizeibeamten im Steifenwagen mehrfach. Gegen den jungen Mann wird aus diesem Grund, neben des Verdachts der Körperverletzung, wegen Beleidigung ermittelt.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.8.2011

Zwei Wahlkampfhelfer im Alter von 50 und 42 Jahren sind gestern in Steglitz gewalttätig und vorübergehend festgenommen geworden. Der Ältere hatte gegen 11 Uhr am Ostpreußendamm Ecke Bäkestraße Plakate für eine rechtsgerichtete Partei aufgehängt, als er von einem im Libanon geborenen 32-jährigen Mann angesprochen wurde, der kritisierte, dass auf dem Plakat eine rot durchgestrichene Moschee abgebildet ist. Im weiteren Verlauf ergab sich ein Streitgespräch, in dessen Folge der 50-Jährige einen Hammerstiel ergriff und dem 32-Jährigen drohte, ihn „totzuschlagen“. Als der 32-Jährige verängstigt die Flucht ergriff, verfolgte ihn der Angreifer.
Ein Polizeioberkommissar in Zivil, der von seinem Dienstfahrzeug den Vorfall beobachtet hatte, alarmierte sofort Unterstützungskräfte, zeigte seine Dienstmarke und schritt ein. Der 42-Jährige zog daraufhin ein Pfefferspray und attackierte damit den Polizeioberkommissar. Als die zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützungskräfte ihrem Kollegen bei der Festnahme des jüngeren Tatverdächtigen zu Hilfe eilten, wehrte er sich. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung beider Tatverdächtiger wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Polizeioberkommissar erlitt bei dem Einsatz Augenreizungen sowie Prellungen am linken Bein und musste nach ambulanter Behandlung verletzt vom Dienst abtreten. Seine Kollegen blieben unverletzt. Es wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Wahlkampfhelfer erstatteten ihrerseits Anzeige wegen Körperverletzung im Amt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 11.8.2011

Am Mittwoch, 27.07.2011, wurden Beamte der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) zu einem Lokal in der Müllerstraße beordert, da es dort gegen 05.50 Uhr morgens zwischen Tänzerinnen des Lokals und Gästen zum Streit gekommen war. Eine 34-jährige bosnische Tänzerin wurde beschuldigt, das Handy eines Gastes beschädigt zu haben.

Die offensichtliche Täterin verweigerte gegenüber den eingesetzten Beamten die Herausgabe ihrer Personalien und verhielt sich von Beginn an äußerst aggressiv, so dass der erforderliche Transport zur Polizeiinspektion nur unter Inanspruchnahme von unmittelbarem Zwang gegen erheblichen Widerstand durchgeführt werden konnte. Die 34-Jährige trat gegen die eingesetzten Polizeibeamten und schlug im Dienst-Pkw um sich.

Nachdem sich zusehends mehrere vor Ort anwesende Personen (mindestens zehn) mit der 34-jährigen Frau solidarisierten, wurden weitere Polizeikräfte angefordert. Zusammen gelang es schließlich den Versuch einer Befreiung der festgenommenen Frau zu unterbinden.
In diesem Zusammenhang wird gegen eine 22-jährige Münchnerin sowie gegen einen 37-jährigen Münchner wegen versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

Die 34-jährige Tänzerin wurde wegen ihre starken Alkoholisierung noch bis in die Abendstunden bei der Polizeiinspektion in Gewahrsam genommen. Während der gesamten Zeit mussten sich die Polizeibeamten von ihr heftig und übelst beleidigen lassen.

Insgesamt wurden drei der eingesetzten Polizisten verletzt. Sie erlitten u.a. Kratzer, Schürfwunden sowie Hämatome. Zudem wurde ihre Dienstkleidung beschädigt. Ein Beamter wurde noch durch einen Hundebiss verletzt.
Der 63-jährige Hundehalter, der sich ebenfalls ins Geschehen eingemischt hatte, muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Alle handelnden Personen waren durchwegs erkennbar stark alkoholisiert. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.

Quelle: PM des PP München vom 11.8.2011