Dies war die glorreiche Leistung eines 20jährigen Mannes aus Lörrach am Montagmorgen (03.10.2011) gegen 00.20 Uhr. Der Mann, welcher für seine Verhältnisse wohl etwas tief ins Glas geschaut hatte, randalierte am Burghof Parkhaus in Lörrach und beschädigte hier eine Schranke. Durch die hinzu gerufene Polizei konnte der Randalierer angetroffen und anschließend die Personalien festgestellt werden. Bei einer Alkoholüberprüfung konnte ein Wert von knapp 1,5 Promille festgestellt werden, weshalb dem Mann ein Platzverweis ausgesprochen wurde.

Kurze Zeit später wurde der Polizei erneut eine Sachbeschädigung an einem Zaun bei einer in der Nähe gelegenen Gaststätte mitgeteilt. Erneut konnte der zuvor festgestellte junge Mann in diesem Zusammenhang angetroffen werden. Nun wurde er durch die eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen, woraufhin dieser die Polizeibeamten auf das massivste Beleidigte. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Beamtenbeleidigung sind nun die Folge.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 03.10.2011

Die getragene Schutzkleidung hat am frühen Donnerstagmorgen einen 30 Jahre alten Polizeikommissar des Fachdienstes Notruf bei einem Einsatz in Ettlingen vor wohl schwersten Stichverletzungen bewahrt.

Ein offenbar psychisch kranker 25 Jahre alter Mann hatte die Polizei gegen 02.30 Uhr über die Notrufnummer 110 angerufen und konkrete Selbsttötungsabsichten geäußert. Beamte des Ettlinger Polizeireviers waren deshalb kurz darauf an seiner Wohnung, einer Arbeiterunterkunft am Runden Plom, erschienen. Dabei konnten sie den Anrufer von außen her durch ein Fenster erkennen. Als dann ein zweiter Mann an dem Fenster erschien und den Beamten Zeichen geben wollte, wurde dieser von dem 25-Jährigen äußerst gewaltsam weggestoßen. Zugleich konnten die Polizisten in der Hand des Mannes ein Messer ausmachen.

Aufgrund der offensichtlichen psychischen Ausnahmesituation des Anrufers und der überaus ernstzunehmenden Gefahren für den offensichtlich gegen seinen Willen festgehaltenen Mann entschlossen sich die Beamten schließlich zum sofortigen Einsatz eines Zugriffstrupps.

Da auf Klingeln nicht geöffnet wurde, drangen die speziell geschulten Polizeibeamten wenig später unter Einsatz einer Ramme in die Wohnräume ein. Mit Hilfe eines Schutzschildes drängte der Polizeikommissar den 25-Jährigen, der ein Küchenmesser in Händen hielt, auf ein Bett zurück. Von Beginn der Maßnahme an stach der junge Mann immer wieder auf den Polizisten ein. Dabei agierte der Kranke mit solcher Kraft, dass die Klinge des Messers an der Schutzkleidung abbrach. Letztlich gelang es den eingesetzten Beamten, den wild um sich tretenden und schlagenden Mann mit vereinten Kräften zu überwältigen und mit Handschließen zu fesseln.

Die von dem 25-Jährigen festgehaltene Person, bei der es sich um einen 29 Jahre alten Mitbewohner handelte, hatte vor und während der polizeilichen Maßnahmen in einer Ecke gekauert und blieb unverletzt.

Der 30 Jahre alte Polizeibeamte erlitt durch einen an der Schutzkleidung abprallenden Messerstich Abschürfungen an der Schläfe sowie durch Tritte und Schläge Prellungen an Knie, Unterarmen und Händen.

Der wegen Drogendelikten polizeilich bereits in Erscheinung getretene Festgenommene wurde ebenfalls leicht verletzt. Er kam zunächst auf die geschlossene Abteilung einer Fachklinik und musste sich dort auch einer Blutentnahme unterziehen.

Während die von der Kriminalaußenstelle Ettlingen geführten weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen des Geschehens noch andauern, beantragt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den 25-Jährigen wegen dringenden Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes und weiterer Straftaten einen Unterbringungsbefehl. Nach dessen Erlass ist die Einlieferung des Mannes in einer geschlossenen Einrichtung vorgesehen.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Karlsruhe und des PP Karlsruhe vom 06.10.2011

Gute Besserung dem Polizeibeamten, der hier sein Leben und seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hat, um einen anderen zu retten…

Danke dafür!

Rund 25 Projektgegner haben am Mittwoch (05.10.2011) gegen 07.00 Uhr in der Straße Am Schlossgarten vier Baufahrzeuge am Einfahren ins Baustellengelände des Grundwassermanagements gehindert.

Nach einer Lautsprecherdurchsage der Polizei gaben die Projektgegner die Zufahrt frei. Drei Personen blieben auf der Straße sitzen und blockierten weiter. Die Blockierer wurden von Polizeibeamten weggebracht und werden wegen des Verdachts der Nötigung angezeigt. Eine 40 Jahre alte Frau wehrte sich beim Wegführen und muss zudem mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Quelle: PM des PP Stuttgart vom 05.10.2011

Nach einem Unfall in der Nordweststadt am Montagabend wird sich ein 56 Jahre alter Autofahrer wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Polizeibeamte zu verantworten haben.

Der Mann war gegen 23.30 Uhr auf der Kaiserslauterner Straße vermutlich aufgrund von Alkoholeinwirkung in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und die Böschung heruntergefahren.

Obwohl sein Auto dabei erheblich beschädigt wurde, fuhr der Pkw-Lenker zunächst weiter. Er konnte jedoch kurze Zeit später durch eine Polizeistreife im Rahmen der Fahndung in der Rubensstraße in seinem Fahrzeug festgestellt werden.

Aufgrund seiner deutlichen Alkoholisierung, ein Alkotest ergab fast zwei Promille, wurde der Mann zur Blutentnahme auf das Polizeirevier gebracht. Hier leistete er gegenüber den Polizeibeamten erheblichen Widerstand, wobei er immer wieder um sich trat.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 04.10.2011

Bei einer Verkehrskontrolle in der  Roßmarktgasse ist am Montag, gegen 11 Uhr, ein 25-jähriger Autofahrer aufgefallen. Er zeigte typische Symptome einer Drogenbeeinflussung. Da er einen freiwilligen Drogenschnelltest ablehnte, ordnete eine Bereitschaftsrichterin eine Blutprobe an. Im Kreiskrankenhaus Pfullendorf angekommen leistete er heftigsten Widerstand, beleidigte die Beamten und bedrohte sie. Der 25-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Widerstands gegen Polizeibeamte rechnen.

Quelle: PM der PD Sigmaringen vom 04.10.2011

 

Nach dem Widerstand No.1 sollte eine weibliche, 15-jährige Person, in der Sache befragt werden. Diese Person war die Kontrahentin der 25-jährigen gewesen. Auch sie zeigte sich von ihrer unschönsten Seite und beleidigte im Vorfeld die Beamten übelst. Als sie dann noch versuchte, mit ihrem Handy Hilfe herbei zu rufen, wurde ihr das Gerät abgenommen, sie in den polizeilichen Gewahrsam überführt, um eine erneute Eskalation in der Färberstraße zu verhindern. Dieser Maßnahme widersetzte sie sich, in dem sie eine Beamtin blutig kratzte. Die junge Frau wurde zur Dienststelle verbracht und auch bei ihr wurde eine Blutentnahme zur Feststellung der Alkoholisierung durchgeführt.

Quelle: PM der PD Villingen-Schwenningen vom 03.10.2011

Ein Anwohner der Färberstraße in Villingen meldete mehrere Personen auf der Straße, die sich heftig streiten würden. Die eingetroffenen Beamten trafen auf eine völlig aufgebrachte und hysterische 25-jährige Frau, mit der kein Gespräch möglich war. Bei der darauffolgenden Kontrolle schlug die Frau urplötzlich um sich und traf die beiden eingesetzten Beamten(innen). Der Attacke folgte eine Anzahl von Beleidigungen gegenüber den Beamten(innen), die hier nicht wiedergegeben werden können. Die Frau erwarten mehrere Anzeigen. Um den Grad ihrer Alkoholisierung festzustellen, wurde ihr eine Blutprobe entnommen.

Quelle: PM der PD Villingen-Schwennigen vom 03.10.2011

 

Ok, hat nichts mit der Sache zu tun und ändert auch nichts daran, dass meine Sympathie immer jenen gelten wird, die den Kopf für uns hinhalten… aber das Konstrukt „Beamten(innen)“ kräuselt mir noch mehr die Fußnägel hoch als das Binnen-I.

Wenn es zwei Polizistennen waren, warum schreibt man dann nicht Beamtinnen? Und wenn es ein Polizist und eine Polizistin waren, dann kann man doch schreiben „traf den Polizisten und die Polizistin“?

 

Am Sonntagabend (02.10.) gegen 23.40 Uhr eskalierte ein Ehestreit. Der 38-Jährige Mann schlug seine 40-Jährige Frau. Die Ehefrau flüchtete blutend in ein nahegelegene Gastwirtschaft. Da sie von ihrem Mann weiter verfolgt wurde,  verständigte der Wirt die Polizei. Nach dem Eintreffen der beiden Polizisten richteten sich die Aggressionen des 38-Jährigen sofort gegen die Beamten. Er griff sie mit Gegenständen aus dem Lokal an und trat gezielt nach den Polizisten. Hierbei wurde ein Polizist am Bein verletzt. Nachdem der rabiate Ehemann überwältigt worden war, beleidigte der die Ordnungshüter auf das Übelste.  Da der 38-Jährige über zwei Promille hatte und auch weiterhin äusserst aggressiv war, musste er die Nacht bei der Polizei verbringen. Des Weiteren erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.

Quelle: PM der PD Ulm vom 03.10.2011

Ein junger Autofahrer hat sich am Mittwochvormittag (5. Oktober 2011) mit Zivilfahndern der Polizei eine Verfolgungsjagd durch Frankenberg geliefert. Dabei hat der 24-Jährige vermutlich nicht nur sich selbst und die Polizisten, sondern auch andere Autofahrer und Fußgänger in Gefahr gebracht.
Gegen 8.45 Uhr wollte eine Streife der GFG (Gemeinsame Fahndungsgruppe Landes-/Bundespolizei) den jungen Mann in dessen roten VW Polo kontrollieren. Grund dafür war, dass der VW mit den amtlichen Kennzeichen eines Lkw unterwegs war. Das hatte die Überprüfung der Polizisten in Höhe der Äußeren Chemnitzer Straße ergeben. Auf „Stop Polizei“ reagierte der Polo-Fahrer und hielt in der Mühlenstraße an.
Als der kontrollierende Polizist nach den Fahrzeugpapieren fragte, trat der 24-Jährige aufs Gaspedal. Das Zivilfahrzeug der Polizei  nahm die Verfolgung auf.
Bei der sowohl rasanten als auch riskanten Fahrt durch die Stadt missachtete der Flüchtende mehrmals die Vorfahrt anderer Fahrzeugführer sowie das Rot von Ampeln. Der rote VW Polo fuhr stellenweise mit über 100 km/h. Als  das Polizeifahrzeug den Polo auf der Umgehungsstraße überholte, fuhr der Polo mit ca. 80 km/h auf dem Fußweg weiter bis zur Einmündung Mühlenstraße. Kurz davor „sprang“ der Polo auf die Umgehungsstraße zurück, bog dann nach links in die Mittweidaer Straße ein und fuhr weiter in Richtung Sachsenburg. Dort gelang es der Zivilstreife, den Polo erneut zu überholen und zum Anhalten zu bringen.
Der junge Mann gab auf, reichte seinen Autoschlüssel aus dem offenen Fahrerfenster.
Er gestand, die Autokennzeichen in der zurückliegenden Nacht von einem in Lichtenwalde stehenden Lkw gestohlen zu haben. Außerdem sagte der junge Mann, dass er Drogen genommen habe. Bestätigt hat dies der Drugwipe-Test. Es gab eine positive Reaktion auf Amphetamine. Drogen wurden auch im Handschuhfach sowie im Portmonee des Mannes gefunden. Bei der Substanz in den zwei Cliptütchen handelt es sich offenbar um Crystal. Ein Rauschgiftspürhund war im Einsatz.
Nach Blutentnahme, Vernehmung sowie Sicherstellen des Führerscheins des jungen Mannes wurde er am Nachmittag auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen laufen trotzdem weiter. Er wird sich wegen einer Handvoll Straftaten verantworten müssen: Diebstahl, Urkundenfälschung, illegaler Besitz und Fahren unter Drogen sowie Gefährdung des Straßenverkehrs.
Für letztgenannte Straftat sucht die Polizei Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer, die bei der gestrigen Flucht des Mannes mit dem roten VW Polo durch Frankenberg gefährdet worden sind. Melden können sich Betreffende beim Polizeirevier Mittweida, Telefon 03727 980-0, oder aber bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 06.10.2011

In der vergangenen Nacht kam es zu einer Verfolgungsfahrt.  Ein 27-Jähriger hatte mit einem Opel versucht sich in Heidenau einer Polizeikontrolle zu entziehen. Er fuhr weiter in Richtung Dresden. In Bannewitz, OT Hänichen, auf der B 170  erfolgte die Errichtung einer Straßensperre. Dazu wurden die Funkstreifenwagen quer auf die Straße gestellt. Kurz vor dem Erreichen der Sperre bremste der Tatverdächtige sein Fahrzeug ab, beschleunigte unmittelbar danach wieder und fuhr zielgerichtet auf den auf der Straße stehenden Polizisten zu. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite vor dem Zusammenstoß retten. Anschließend wurde auf die Bereifung des Fahrzeuges geschossen und diese teilweise zerstört. In der Nähe von Babisnau konnte dann der Tatverdächtige unter Einfluss von Alkohol und Drogen stehend vorläufig festgenommen werden. Durch die Kriminalpolizei erfolgt die weitere Bearbeitung.

Quelle: PM der PD Oberes Elbtal – Osterzgebirge vom 07.10.2011