Zeugen informierten die Polizei über eine betrunkene Frau, die die Passanten beleidigte und übelste Worte in Gegenwart von Kindern brüllte. Zunächst verhielt sie sich gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten ruhig.

Die Zeugin rief am Mittwochabend (03. August) um 18:10 Uhr die Polizei zur Antoniterstraße. Dort pöbelte die total betrunkene Frau (44) die Passanten, darunter Kinder, mit Worten an, die in dieser Meldung weder genannt werden oder grundsätzlich für Kinderohren gedacht sind. Aufgrund des Alkoholisierungsgrades war die Frau nicht in der Lage einen Alkotest zu leisten oder sich auf den Beinen zu halten. Die Polizeibeamten entschlossen sich, sie zu ihrem Schutz in die Ausnüchterungszelle zu bringen. Sie wurde auf die Rückbank des Funkstreifenfahrzeugs gesetzt. Während der Fahrt saß neben ihr ein 24-jährigen Polizeibeamter. Der bekam kurz nach Fahrtantritt von ihr drei Faustschläge ins Gesicht. Der Fahrzeugführer hielt das Polizeiauto an.

Gemeinsam mit den beiden anderen Polizisten, die sich vorne auf dem Beifahrer- und Fahrersitz befanden, wurde die Frau gefesselt. Dabei schrie sie laut in Richtung der Passanten.

Auf der Polizeiwache wurde sie zunächst in eine Zelle gebracht, bis kurze Zeit später zwei Polizeibeamtinnen eintrafen, um sie gründlich zu durchsuchen. Diese wurden von ihr ebenfalls mit Beleidigungen überzogen. Die musste sich auch der Arzt anhören, der der Frau die angeordnete Blutprobe entnahm, bei der sie sich ebenfalls wehrte und von den Beamten festgehalten werden musste. Eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigungen wurde gefertigt. Am Donnerstagmorgen konnte sie um 09.00 Uhr aus der Ausnüchterungszelle in die Freiheit entlassen werden.

Quelle: PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 04.08.2011

Am späten Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Ruhestörung in die Hauptstraße nach Groß-Felda gerufen. Anwohner der Straße hatten sich über den Lärm mitten in der Nacht beschwert. Als die Streife eintraf, eskalierte die Situation und aus dem lärmenden Haus warf ein Bewohner einen Blumentopf in Richtung der Beamten. Die Einsatzkräfte forderten daraufhin Verstärkung an und gingen in das Gebäude. Hier kam es zu weiteren Widerstand der alkoholisierten Ruhestörer, drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 45 Jahre. Einer von ihnen versuchte noch mit einer Bierflasche einen Polizeibeamten anzugreifen. Der Ordnungshüter schlug mit einem Teleskopschlagstock dem Angreifer die Flasche aus der Hand. Im Anschließenden Gerangel konnten die Widerständler überwältigt und festgenommen werden. Einer der Widersacher und zwei Kollegen der Polizei wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde eine Blutentnahme bei allen Tatverdächtigen durchgeführt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, kamen die Täter wieder auf freien Fuß. Gegen die Beschuldigten wurden Anzeigen wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte erstattet.

Quelle: PM des PP Osthessen vom 04.08.2011

Zwei Männer versuchten am Donnerstag, 04.08.2011, drei Rollen Stacheldraht aus einem Baumarkt an der Detmolder Straße zu stehlen. Gegen 14.20 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter des Baumarktes, wie die Männer die Rollen über den Zaun des Außengeländes warfen. Die Männer im Alter von 22 und 32 Jahren wurden angesprochen, konnten aber flüchten. Auf ihrer Flucht schlugen sie einem Mitarbeiter das Handy aus der Hand, um zu verhindern, dass dieser die Polizei rief. Die Täter mit roten und grün-gelb gestreiften Haaren konnten durch die Polizei im Hinterhof eines Firmengeländes an der Otto-Brenner-Straße gefasst werden. Der 32-jährige alkoholisierte Dieb wollte erneut flüchten und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 05.08.2011

Heute Morgen überprüfte eine Streife der Polizei gegen 05.00 Uhr auf der Straße Am Riesenberg den Fahrer eines Opel-Astra. Da der 49-jährige Fahrer keine Fahrzeugpapiere vorweisen konnte, sollten diese an der nahegelegenen Wohnanschrift eingesehen werden. Um die Familien nicht zu wecken, warteten die Polizisten an der Etagentür der Erdgeschosswohnung. Nach wenigen Augenblicken stellten sie jedoch fest, dass der Enser durch die Balkontür nach draußen geflüchtet war. Die Beamten folgten dem Flüchtigen und stellten ihn nach kurzem Spurt. Da er sich wehrte, musste ihm Handfesseln angelegt werden. Jetzt stellte sich der Grund der Flucht heraus. Der Autofahrer stand unter Alkoholeinwirkung, der Vortest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Auf dem Weg zur Dienststelle beleidigte er die Beamten massiv. Dies bewahrte ihn aber nicht vor der Entnahme einer Blutprobe und der Sicherstellung des Führerscheins. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung folgt schriftlich.

Quelle: PM der KPB Soest vom 05.08.2011

Gestern um 19.15 Uhr mussten Polizeibeamte in der Brünner Straße 26-32 aufgrund einer Körperverletzung intervenieren. Während eine Frau (27) wegen ihrer Rissquetschwunde von der Rettung versorgt wurde, wollte der an dieser Amtshandlung vollkommen unbeteiligte Wilhelm B. (30) mit mehreren Möbelbrettern in der Hand zwischen den helfenden Einsatzkräften durchgehen. Der Mann wurde von den Polizisten gebeten, einen anderen Weg zu wählen. Das regte den offensichtlich Alkoholisierten so sehr auf, dass er die Bretter zu Boden schmiss und die Beamten auf das Gröbste beschimpfte. B. wurde mehrmals abgemahnt, er stellte sein Verhalten aber nicht ein, sondern ging auch noch auf die Polizisten los und es kam zu einem Gerangel. Der Mann musste festgenommen werden und wurde angezeigt. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen am Schienbein (Abschürfungen).

Quelle: Presseaussendung der Bundespolizeidirektion Wien vom 05.08.2011

Am Sonntagmorgen, gegen 07.00 Uhr, wurden Polizeibeamte des Reviers Döbeln zur Muldenbrücke in die Rosa-Luxemburg-Straße gerufen. Ein 31-Jähriger wollte sich mittels Sprung in die Mulde das Leben nehmen. Die Beamten reagierten schnell und zogen den stark alkoholisierten Mann vom Geländer der Brücke. In der Folge wehrte sich der Mann gegen die Maßnahmen der Beamten mit körperlicher Gewalt. Dabei verletzte er einen 50-jährigen Polizeibeamten leicht. Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle beschädigte der 31-Jährige zudem einen Funkstreifenwagen, indem er eine Seitenscheibe heraustrat.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Nachdem der Mann seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er gegen Mittag aus dem Gewahrsam wieder entlassen.

Quelle: PM der PD Westsachsen vom 01.08.2011

Im Zusammenhang mit einem Einbruchsdiebstahl im Kabelwerk Lausitz in Oderwitz (Straße der Republik) hatte am vergangenen Montag (01.08.2011) eine Funkstreifenwagen-Besatzung versucht, die Personalien der Insassen eines VW Golf (III) zu überprüfen. Da jedoch rammte der Fahrer des Wagens den Polizeiwagen, gab dann Gas und fuhr auf und davon, entzog sich somit der Kontrolle. Beim Rammen des Streifenwagens wurde der linke Kotflügel des roten Golfs beschädigt, auch ging die Seitenscheibe des Beifahrers zu Bruch. Die Beamten merkten sich Teile des Kennzeichens: „GR-SP …“.

Wer weiß, wer der Halter oder Fahrer jenes roten VW Golf II ist/war, möge sich bitte im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion in Görlitz, Tel.: 03581 468-224, oder im örtlichen Revier, unter Tel.: 03581 650-0, melden. Wo wurde möglicherweise der Wagen repariert?

Quelle: PM der PD Oberlausitz-Niederschlesien vom 04.08.2011

Am 4.8.2011 um 19.19 Uhr meldete ein Zeuge telefonisch bei der Polizei, dass in Lustenau ein Mann durchdrehen würde. Daraufhin fuhren eine Streifen zur angegebenen Adresse und konnten mehrere Personen wahrnehmen, die von einer Auseinandersetzung mit einem
30-jährigen Mann berichteten. Als ein Polizeibeamter den von den anderen als Täter beschuldigten alkoholisierten Mann befragen wollte, bedrohte ihn dieser sofort. Auch die alkoholisierte Freundin mischte sich ein und ging tätlich mit Tritten und Schlägen gegen die einschreitenden Polizeibeamten vor. Dabei wurde die eine Polizeibeamtin unbestimmten Grades verletzt. Die beiden konnten folglich überwältigt und in vorläufige Verwahrung genommen werden. Dabei wurde ein weiterer Polizeibeamter unbestimmten Grades
verletzt. Auch die beiden Festgenommenen wurden bei der Festnahme leicht verletzt. Nach der Tatbestandsaufnahme auf der Polizeiinspektion wurden die Beschuldigten auf freien Fuß gesetzt. Sie werden wegen versuchter Nötigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt, sowie wegen Verdachts der schweren Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Vorarlberg vom 05.08.2011

Scheinbar ohne jeglichen Grund hat ein Mann (50) am gestrigen Montag (1. August) in der Kölner Innenstadt zwei Kriminalpolizisten angegriffen und verletzt.

Gegen 17.50 Uhr hielten sich der Beamte (52) und seine Kollegin (35) dienstlich im Severinsviertel auf. Als die Polizisten gerade in ihren zivilen Dienstwagen einsteigen wollten, ging der 50-Jährige auf den Kripobeamten zu. Völlig unvermittelt und ohne jeglichen erkennbaren Grund griff er den 52-Jährigen an und stieß ihn vor den Zivilwagen. Danach nahm der Angreifer eine von ihm mitgeführte Dose mit Reizgas in die Hand und sprühte es auf die Beamten.

Anschließend flüchtete der Täter, konnte aber nach kurzer Verfolgung von den Beamten eingeholt werden. Obwohl sich die Angegriffenen zwischenzeitlich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, sprühte der 50-Jährige wieder Reizgas in ihre Richtung.

Auch der Einsatz von Pfefferspray seitens der Beamten hielt ihn nicht von seinem Tun ab: Nachdem der Täter eine Reizgasdose vollständig geleert hatte, holte er eine zweite hervor und sprühte diese ebenfalls leer. Daraufhin nahm er einen Stein auf und hielt ihn wurfbereit in der Hand. Erst als der Kripobeamte nun mit seiner Dienstwaffe drohte, ließ der 50-Jährige von weiteren Angriffen ab. Nach heftiger Gegenwehr wurde er überwältigt und ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass der Mann bereits mit einem Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Zu den Gründen seines Angriffs äußerte er sich bislang nicht. Der Wohnsitzlose soll heute abermals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Kriminalbeamten wurden bei den Angriffen leicht verletzt.

Quelle: PM des PP Köln vom 02.08.2011

Am Mittwoch, den 3. August 2011, gegen 11.15 Uhr, kam es in der Filiale einer Bank in der Hostatostraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Angestellten und einem 29-jährigen Wohnsitzlosen. Der 29-Jährige wurde daraufhin aus den Räumlichkeiten verwiesen und erhielt ein Hausverbot. Dem kam der Beschuldigte jedoch nicht nach und verhielt sich weiterhin aggressiv, weshalb schließlich die Polizei verständigt wurde. Den Anweisungen der Polizeibeamten kam er ebenfalls nicht nach. Er traktierte die Beamten mit Faustschlägen und Fußtritten und beleidigte sie. Nachdem weitere Kräfte zur Unterstützung eingetroffen waren und unter Einsatz von Pfefferspray konnte der 29-Jährige schließlich überwältigt werden.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.08.2011