Eine dem linken Spektrum zuzurechnende Gruppierung hatte ab 14.30 Uhr auf dem Schlossplatz eine angemeldete Kundgebung mit anschließendem Aufzug durchgeführt, an der sich ca. 150 Personen beteiligt hatten. Diese Veranstaltung wurde um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz beendet. Anschließend zogen Teile dieser Gruppierung zurück zum Schlossplatz, wo um 16.00 Uhr eine politisch gegenteilig orientierte Versammlung beginnen sollte. Diese Versammlungsteilnehmer hatten bereits eine Bühne und eine Lautsprecheranlage aufgebaut. Sie wurde noch vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung von etwa 20 Personen der Gegengruppierung besetzt. Mehrmalige Aufforderungen der Polizei an diese Personen, die Bühne zu verlassen, befolgten sie nicht. Bei der anschließenden Räumung kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen, wobei die Einsatzkräfte der Polizei vereinzelt auch den Einsatzstock und Pfefferspray einsetzen mussten. Unter anderem wurden Polizeibeamte auch mit Fahnenstangen angegriffen. In der Folge erlitten sechs Beamte leichte Verletzungen. Auch etliche Angreifer, nach bisherigen Erkenntnissen ist von 19 Personen auszugehen, sind bei den tumultartigen Szenen verletzt worden. Gegen die Störer werden unter anderem Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zeitweise hielten sich am Versammlungsort bis zu 300 Personen beider Gruppierungen auf. Die Einsatzkräfte gehen von zirka 1 000 Schaulustigen aus. Die Kundgebung am Schlossplatz konnte wegen der Räumung erst um 17.00 Uhr beginnen und wurde wegen anhaltender Störungen durch Flaschen- und Eierwürfe vorzeitig um 17.20 Uhr beendet.

Gegen 03:00 Uhr wurde am Donnerstag vor einem Schnellrestaurant eine vorbeifahrende Polizeistreife von einem 19-Jährigen grundlos beleidigt. Der Landkreisbewohner betitelte aus einer Personengruppe heraus die beiden Beamten mit unflätigsten Ausdrücken. Als die Beamten die Personalien des Provokateurs feststellen wollten, verweigerte dieser die Angaben zu seiner Person und steigerte seine Aggressivität. Der Mann wurde schließlich vorläufig festgenommen und zur Dienststelle transportiert. Während der Fahrt versuchte er den Beamten mehrere Kopfstöße zu verpassen, welche jedoch abgewehrt werden konnten.
Die Staatsanwaltschaft Würzburg ordnete bei dem mit 0,92 Promille alkoholisierten Mann eine Blutentnahme an. Nachdem die Personalien des Renitenten festgestellt werden konnten, wurde dieser in einer Arrestzelle ausgenüchtert. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 03.06.2011

Ein 21 Jahre alter Mann aus Senden verletzte sich am Donnerstagabend (02.06.) gegen 23.15 Uhr bei einem Sturz am Kopf. Der Mann erlitt eine Platzwunde und wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beim Verlassen des Krankenwagens schlug der 21-jährigen einem 41-jährigen Rettungssanitäter unvermittelt ins Gesicht. Der junge Mann lies sich überhaupt nicht beruhigen, schlug und trat in alle Richtungen. Die alarmierte Polizei musste dem Mann letztendlich Handfesseln angelegen, Der junge Mann war alkoholisiert, äußerst aggressiv und drohte Arzt und Polizisten Schläge an. Neben der ärztlichen Behandlung am Kopf durfte er auch gleich für die Polizei und die bevorstehende Strafanzeige gegen ihn, eine Blutprobe abgeben. Er beruhigte sich erst, als eine Verwandte ihn aus dem Krankenhaus abholte.

Quelle: PM der Polizei Münster vom 03.06.2011

Ein 20-jähriger Mann warf in der Reichenaustraße am Donnerstagmorgen, gegen 04.00 Uhr,  gezielt einen Stein gegen mehrere Polizeibeamte. Die Polizisten kontrollierten vor einem Restaurant gerade eine männliche Person, die im Freien uriniert hatte. Der Stein schlug circa 1,5 Meter neben den Beamten auf der Motorhaube eines geparkten Pkws auf. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von circa 1000 Euro. Der Beschuldigte flüchtete umgehend, konnte jedoch von den Beamten eingeholt und gestellt werden. Er stand unter erheblicher Alkoholeinwirkung. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Vor dem Steinwurf hatte der Beschuldigte einen Polizisten beleidigt, indem er diesem den „Stinkefinger“ zeigte.

Quelle: PM der PD Konstanz vom 02.06.2011

Bad Bramstedt / Stralsund (M-V) – Im Rahmen eines Einsatzes sollte am 30.05.2011 gegen 06:40 Uhr ein Pkw Ford Galaxy mit dänischem Kennzeichen auf der BAB 20 / Höhe Parkplatz Lindholz einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen werden. Ein Polizeivollzugsbeamter der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei war mit einem Krad eingesetzt und setzte sich vor das Fahrzeug. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca. 200 km /h missachtete der Pkw-Fahrer die Anhaltezeichen des Beamten, rammte das Motorrad und flüchtete anschließend mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Berlin/Stettin auf der BAB 20. Dass der Polizeibeamte dabei nicht stürzte und schwer verunfallte, grenzt an ein Wunder. An dem Motorrad ist ein Sachschäden in Höhe von etwa 1500 EUR entstanden. Der Leiter der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei, Erster Polizeihauptkommissar Ralf Scheiner, ist entsetzt: „Der Pkw-Fahrer hat es mindestens billigend in Kauf genommen, dass mein Mitarbeiter schwer verletzt wird oder Schlimmeres passiert. Diese kriminelle Energie und Gewaltbereitschaft erschüttert mich.“ Der Pkw-Fahrer, ein 30-jähriger polnischer Staatsangehöriger, konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk in Ahlbeck in Fahrtrichtung Polen (Landkreis Uecker-Randow) gestellt werden.

An dem Fahrzeug stellten die Polizeibeamten Manipulationsspuren am Tür- und Zündschloss fest. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass der Ford Galaxy am 29.05.2011 in Dänemark gestohlenen wurde. Bei der Durchsuchung des PKW wurden darüber hinaus Baumaschinen (Stromaggregat, Bohrhammer, Bohrmaschinen, Akkuschrauber und Winkelschleifer) aufgefunden, welche als mögliches Diebesgut sichergestellt wurden. Der 30-jährige Pole wurde vorläufig festgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat Haftantrag gestellt. Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlages, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Diebstahl/Hehlerei aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt vom 31.05.2011

Am Nachmittag störte ein 28-Jähriger am Theaterplatz den Auftritt eines Musikers. Polizeibeamte sprachen dem jungen Mann mehrfach einen Platzverweis aus. Diesen kam er jedoch nicht nach. Als ihn die Beamten schließlich wegbringen wollten, leistete er Widerstand und beschädigte eine Fensterscheibe an einem Restaurant.

Der 28-Jährige befindet sich derzeit im Gewahrsam der Dresdner Polizei.

Quelle: PM der PD Dresden vom 02.06.2011

Ich weiß zwar nicht, warum das nur in Luxemburg eine Nachricht wert zu sein scheint, aber vor dem Hintergrund, dass es überhaupt wem eine Nachricht wert ist, kann man auch entschuldigen, dass das Emblem der Polizei RLP an die Nachricht geheftet wurde.

http://rtlradio.lu/Regionalnachrichten.Polizist-in-saarbrucken-schwer-verletzt.2-53213-3.html

Am 01.06.2011, um 18:57 Uhr wurde eine Polizeistreife in die Müllner Hauptstraße, Bushaltestelle „Bärenwirt“ gerufen. Ein Anrufer meldete, dass sich im Bus der Linie 7 eine randalierende und aggressive Person befinden solle.

Der Beschuldigte wurde im Bereich des Objektes Ferdinand-Hanusch-Platz 4 in 5020 Salzburg angetroffen und einer Personenkontrolle unterzogen. Im Zuge dieser Kontrolle wurde der 48-jährige deutsche Staatsbürger aus Berchtesgaden immer beleidigender. Er wurde er über die Anzeigeerstattung in Kenntnis gesetzt und des Ortes verwiesen.

Als der Mann aufstand und die Beamten die Örtlichkeit verlassen wollten, erfasste er den Flaschenhals einer 0,5l Bierflasche und versuchte sie mit voller Wucht auf den Kopf des Polizeibeamten zu schlagen. Der Angriff konnte vom Beamten abgewehrt werden. Aufgrund dessen wurde der Mann festgenommen.

Bei der Festnahme bedrohte der Beschuldigte einen Polizeibeamten mit dem Tod. Die Beamten halfen dem Festgenommenen sich aufzusetzen. Dabei spuckte der Mann einer Beamtin ins Gesicht. Weiters verletzte er die Beamtin, als er mit seinen Füßen nach ihr trat. Der Festgenommene wurde ins PAZ Salzburg verbracht.

Anzeige wird erstattet.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 02.06.2011

*Fremdschämen ersten Grades*

Ein 46 Jahre alter Mann musste den Dienstagnachmittag im Polizeigewahrsam verbringen. Unter erheblichem Alkoholeinfluss stehend, hatte er zuvor an einem Spielplatz im Hasenwinkel gesessen. Da die dort spielenden Kinder Angst bekamen, wurde ihm seitens der Polizei ein Platzverweis erteilt. Diesem wollte er nicht nachkommen und pöbelte auch die eingesetzten Beamten an.

Quelle: PM der PI Salzgitter vom 01.06.2011

In der vergangenen Nacht gegen 1:45 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Rankweil gerufen. Als die Beamten am Unfallort ankamen, trafen sie auf einen 29jährigen Dornbirner, der mit dem PKW durch einen Zaun in eine Wiese gefahren war. Er saß hinter dem Steuer des beschädigten Fahrzeuges und trank Bier. Den Beamten gegenüber gab er an, nicht selbst gefahren zu sein und nichts vom Unfall zu wissen, da er betrunken sei. Auf der Dienststelle gebärdete sich der Dornbirner dann so rabiat, dass eine brauchbare Messung der Alkoholisierung nicht möglich war. In der Folge ging der Mann wiederholt auf einen Beamten los und konnte schließlich nur durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden. Einen Führerschein konnte er auch nicht vorweisen, da ihm dieser bereits vor einiger Zeit abgenommen worden war.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Vorarlberg vom 01.06.2011