Strafanzeige wegen Beleidigung wurde gegen einen jungen 50-jährigen Einbecker erstattet. Dieser hatte am Dienstagnachmittag im Einbecker Stiftsgarten einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Einbeck auf das Übelste beleidigt.

Quelle: PM der PI Northeim/Osterrode vom 01.06.2011

Ordnungsamt, Polizei… alles Ausdruck des gleichen Phänomens…

Düren (NRW) – In der Nacht zum Mittwoch nahm die Geburtstagsfeier eines jetzt 38 Jahre alten Düreners für alle Beteiligten einen eher unerfreulichen Ausgang.

Gegen 01.00 Uhr war es in einer innerstädtischen Gaststätte zu Auseinandersetzungen zwischen den Gästen gekommen. Als Folge dessen musste der Rettungsdienst einen 50 Jahre alten Wirtshausbesucher aus Düren mit unter anderem deutlichen Gesichtsverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus abtransportieren. Wie die Ermittlungen der Polizei beim Verletzten und bei Augenzeugen des Vorfalls ergaben, soll das „Geburtstagskind“ gleich zu Beginn seines neuen Lebensjahres einen Streit mit dem 50-Jährigen provoziert haben, indem er in der Kneipe ungefragt das Mobiltelefon von diesem an sich nahm. Als der 50-Jährige sich dagegen verwahrt hatte, sei er von dem 38-Jährigen und mehreren seiner Begleiter geschlagen und getreten worden, selbst als er schon unterhalb der Theke auf dem Boden lag. Die Polizei konnte vor Ort insgesamt vier alkoholisierte Tatverdächtige ermitteln und gegen sie ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einleiten.

Gegen 01.20 Uhr wurde die Polizei erneut in die Gaststätte gerufen. Diesmal vom Wirt. Der frisch gebackene 38-Jährige hatte dort erkennbar randaliert und mit Gläsern und Flaschen um sich geschmissen. In seinem Wutanfall soll er auch einen Flachbildschirm beschädigt und die Glasscheibe eines Spielautomaten zerschlagen haben. Dabei zog er sich offenbar einen selbst verschuldeten Schnitt an einer Hand zu. Die Polizei traf auf eine sehr angeheizte, aggressionsgeladene Stimmung. Der alkoholisierte 38-Jährige trat gegenüber den Polizisten beleidigend und angriffslustig auf, so dass zur Durchsetzung der notwendigen Ingewahrsamnahme letztlich sogar Pfefferspray eingesetzt werden musste. Auch den für ihn hinzu gezogenen Rettungsdienst und Krankenhausarzt mitsamt Personal schloss der gerade ein Jahr älter gewordene Dürener in seine Beleidigungstiraden unfeierlich mit ein, obwohl ihm jede Hilfe zuteil kam und er sogar an der Hand genäht wurde. Die gegen ihn angeordnete Blutentnahme musste zwangsweise entnommen werden. Da er sich nicht beruhigte, verbrachte er den Rest der Geburtstagsnacht bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Dieser Geburtstag wird den Beschuldigten im Rahmen eines Strafverfahrens noch bis ins neue Lebensjahr hinein begleiten.

Quelle: PM der Polizei Düren vom 01.06.2011

Ich stelle immer wieder fest, dass meine eigene Definition von Spaß irgendwie spießig und altmodisch sein muss. Ich habe noch nie einen Geburtstag in einer Gewahrsamszelle beendet… und ich fühle mich kein bisschen schlecht deswegen.

Hagen (NRW) – Mit einem betrunkenen Randalierer mussten sich zwei Beamtinnen der Polizeiwache Innenstadt am Dienstagnachmittag auseinandersetzen. Der 48-Jährige war in einem Bus der Hagener Straßenbahn zufällig seinem für ihn zuständigen Sachbearbeiter des Arbeitsamtes begegnet. Sofort begann er den Mann zu beleidigen und zu bedrohen. Aufgrund der Auseinandersetzung stoppte der Busfahrer an der Haltestelle Altenhagener Brücke und rief die Polizei. Auch von den Beamtinnen ließ sich der angetrunkene Fahrgast nicht beruhigen, sodass die Polizistinnen ihm schließlich Handfesseln anlegen und ihn zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamzelle bringen mussten. Nachdem er hier seinen Rausch ausgeschlafen hatte, durfte er den Heimweg antreten. Eine Anzeige wegen Widerstands, Beleidigung und Bedrohung wird folgen.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 01.06.2011

Berlin – Ein 30-jähriger Berliner leistete gestern Nachmittag erheblichen Widerstand, als Beamte der Bundespolizei ihn festnehmen wollten. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte nach dem Mann wegen einer begangenen Körperverletzung.

Aufgrund eines Hinweises, wonach er in einem Zug die Deckenverkleidung beschädigt habe, kontrollierte eine Streife den jungen Mann gegen 14:30 Uhr auf dem Bahnsteig im Hauptbahnhof Brandenburg (Havel). Gerade als die Beamten seine Personalien überprüfen wollten, flüchtete er plötzlich, konnte aber wenig später in der Bahnhofshalle festgenommen werden. Der Grund für den Fluchtversuch offenbarte sich den Beamten im Ergebnis der Fahnungsüberprüfung: Der 30-Jährige war zur Festnahme ausgeschrieben.

Der zu 60 Tagen Freiheitsstrafe Verurteilte versuchte seine Verhaftung zu verhindern, indem er um sich schlug und erneut fliehen wollte. Auch in den Gewahrsamsräumen verhielt sich der unter Alkoholeinfluss stehende Weddinger äußerst aggressiv (1,07 Promille Atemalkohol). Er beleidigte die Beamten nicht nur, sondern rief rechtsradikale Parolen und versuchte wiederholt sich selbst zu verletzen. Schließlich wurde er in die JVA Brandenburg eingeliefert.

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Berlin vom 01.06.2011

Am Sonntagabend, gegen 22.40 Uhr, teilten Anwohner der Polizei mit, dass es auf dem Firmengelände eines Autohauses am 
Banter Weg brennen würde. 

Sofort wurden Feuerwehr und Polizei zur Brandstelle entsandt. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein dort abgestellter 
defekter Streifenwagen in Flammen stand. Trotz sofortigem Löscheinsatzes der Berufsfeuerwehr brannte der Streifenwagen
komplett aus. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro. 
Die Ursache des Brandes ist zur Zeit unbekannt, die polizeilichen Ermittlungen sind eingeleitet und dauern noch weiter 
an.

Quelle: PM der PI Wilhelmshave-Friesland vom 30.05.2011 

Es ist noch ungeklärt, ob es sich um einen beabsichtigten Angriff auf ein Arbeitsmittel der Polizei handelt. Aber es ist
möglich, also nehme ich das hier auf.

Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt die Polizei gegen einen 24-jährigen Mann aus dem Landkreis Tuttlingen. Dieser lag schlafend auf einer Bank am Bahnhof Rottweil und wurde dort von seiner Mutter aufgefunden. Da sie sich nicht mehr zu helfen wusste, rief sie die Polizei. Die Beamten versuchten den jungen Mann wach zu bekommen, was zunächst nicht möglich war. Da er sich
offensichtlich in einem gesundheitsgefährdenen Zustand befand, wurde der Rettungsdienst noch zugezogen. Während der Untersuchung wachte der junge Mann auf und beleidigte zunächst die Umstehenden auf übelste Art und Weise. Er sollte dann zum Rettungswagen gebracht werden. Auf dem Weg dorthin, begann er um sich zu treten und wehrte sich vehement gegen die Haltegriffe. Dabei wurde einer der Polizeibeamten von einem Fußtritt in den Unterleib getroffen und leicht verletzt. Die Polizeibeamten mussten den Mann auf den Boden bringen und ihm Handschließen anlegen. Erst dann konnte die ärztliche Versorgung fortgesetzt werden.

Quelle: PM der PD Rottweil vom vom 31.05.2011

Zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren riefen am gestrigen Nachmittag (23.05.2011) gegen 15:20 Uhr rechtsorientierte Parolen ( „Ausländer raus“ und „Sieg Heil“)auf dem Bahnsteig 9/10 des Hauptbahnhofes Rostock. Im weiteren Verlauf des Geschehens hinderte der 17-Jähriger im Bereich des Bahnsteiges 7/8 einen 36-jährigen Mann am Benutzen des dortigen Fahrstuhls, in dem der Jugendliche dem Mann am Hemdkragen fasste und schüttelte. Ein hinzukommender Zugbegleiter trennte die Personen. Die vor Ort eintreffende Streife der Bundespolizeiinspektion Rostock nahm den 17-Jährigen vorläufig fest. Bei der Festnahme griff der Jugendliche die Beamten an und versuchte sich los zu reißen. Die Beamten verbrachten den Jugendlichen zur Dienststelle. Der 17-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 2,06 Promille und bei der Durchsuchung wurde eine Haschischpfeife mit geringen Mengen Haschisch aufgefunden. Bis zur Ausnüchterung verblieb der 17-Jährige im Polizeigewahrsam. Die Bundespolizei beanzeigte beide Personen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Gegen den 17-Jährigen wurden weitere Ermittlungen wegen des Verdachtes der Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 24.05.2011

Am gestrigen Nachmittag (23.05.2011) gegen 16:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Schwerin durch die Deutsche Bahn informiert, dass es in einem Regionalzug in Richtung Hamburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Reisenden gekommen sei. Beim Halt des Zuges am Bahnsteig Hauptbahnhof Schwerin stellten die Beamten einen aus dem Zug kommenden Mann fest, der stark blutete. Ursache war hierfür offensichtlich eine Platzwunde am Kopf. Die Bundespolizisten sprachen den verletzten Mann an und bemerkten hier bereits eine erhebliche „Alkoholfahne“. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes sowie der Personalienaufnahme wurde der Mann plötzlich aggressiv, beleidigte die Bundespolizisten und versuchte diese mit Faustschlägen zu treffen. Auf Grund dieser Situation musste dem 48-jährigen Mann die Handfessel angelegt werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,93 Promille. Als der angeforderte RTW eintraf, wurde die Person wieder aggressiv, so dass die Person unter Polizeibegleitung ins Klinikum transportiert wurde. Der behandelnde Arzt stellte eine weitere leichte Verletzung im Bauchbereich des 48-Jährigen fest, bei der es sich um eine Stichverletzung handelte. Nach ärztlicher Versorgung und Ausnüchterung im Polizeigewahrsam wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht der Gefährlichen Körperverletzung aber auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 24.05.2011

Großeinsatz von Landes- und Bundespolizei nach Schüssen am Hauptbahnhof

Düsseldorf (ots) – Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft

Dienstag, 31. Mai 2011, 13.40 Uhr Großeinsatz von Landes- und Bundespolizei nach Schüssen am Hauptbahnhof – Ermittlungen zum Tathergang dauern an – 48-jähriger Tatverdächtiger festgenommen – 22-jährige Passantin schwer verletzt – Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts

Eine unklare Meldung über Schussabgaben am Düsseldorfer Hauptbahnhof löste heute Nachmittag einen Großeinsatz der Polizei aus. Der mutmaßliche Schütze bzw. Tatverdächtige ist festgenommen. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde eine 22-jährige Frau bei der Tat verletzt. Über Art und Schwere der Verletzungen können derzeit noch keine gesicherten Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen im Krankenhaus laufen. Waffen konnten sichergestellt werden. Die Motivlage, Hintergründe und genaue Informationen zum Täter, der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, liegen derzeit im Dunkeln.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wollte eine Streife der Bundespolizei um 13.40 Uhr eine verdächtige Person überprüfen, als der Mann sofort mit einer nicht näher zu bestimmenden Waffe schoss. Die Beamten wurden jedoch glücklicherweise nicht verletzt bzw. nicht getroffen. Anschließend flüchtete der Mann auf den Bahnhofsvorplatz (Konrad-Adenauer-Platz) und verletzte eine 22-jährige Frau durch eine weitere Schussabgabe. Der Täter konnte schnell durch Beamte der Bundespolizei überwältigt werden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Frau kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Während des Einsatzes des Notarztes und der Spurensicherung wurde der Bahnhofsvorplatz abgesperrt. Die Sperrungen dauerten bis 15.45 Uhr an.

Quelle: PM der Polizei Düsseldorf vom 31.05.2011

Lichtenberg: Das ausländerfeindliche Gegröle dreier Männer provozierte in der vergangenen Nacht eine körperliche Auseinandersetzung, die wiederum zu einem Polizeieinsatz in Rummelsburg führte. Das alkoholisierte Trio im Alter von 31, 36 und 39 Jahren lief gegen 22 Uhr 15 durch die Irenenstraße und rief dabei ausländerfeindliche Parolen.
Als sie an einem Imbiss vorbeikamen, rannte ein 39-Jähriger aus dem Laden und attackierte die Männer mit Reizgas. Danach flüchtete sich der Mann in die Gaststätte zurück. Die Angegriffenen folgten ihm in das Geschäft, wobei einer von ihnen ein Metallschraubgewinde zunächst in der Hand hielt, dieses aber auf den Boden warf. In dem Imbiss kam es dann zwischen dem Trio, dem 39-Jährigen, dem Wirt und einem unbekannt gebliebenen Gast zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der der Wirt das Metallschraubgewinde einsetzte.
Als alarmierte Polizisten eintrafen, beruhigte sich die Situation. Bei den Überprüfungen leistete der 36-Jährige Widerstand und schlug in Richtung der Beamten, die jedoch unverletzt blieben. Die drei „Schreihälse“ mussten sich einer Blutentnahme unterziehen und wurden anschließend aus dem Gewahrsam entlassen.
Die Polizisten fertigten mehrere Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 31.05.2011