Zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren riefen am gestrigen Nachmittag (23.05.2011) gegen 15:20 Uhr rechtsorientierte Parolen ( „Ausländer raus“ und „Sieg Heil“)auf dem Bahnsteig 9/10 des Hauptbahnhofes Rostock. Im weiteren Verlauf des Geschehens hinderte der 17-Jähriger im Bereich des Bahnsteiges 7/8 einen 36-jährigen Mann am Benutzen des dortigen Fahrstuhls, in dem der Jugendliche dem Mann am Hemdkragen fasste und schüttelte. Ein hinzukommender Zugbegleiter trennte die Personen. Die vor Ort eintreffende Streife der Bundespolizeiinspektion Rostock nahm den 17-Jährigen vorläufig fest. Bei der Festnahme griff der Jugendliche die Beamten an und versuchte sich los zu reißen. Die Beamten verbrachten den Jugendlichen zur Dienststelle. Der 17-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 2,06 Promille und bei der Durchsuchung wurde eine Haschischpfeife mit geringen Mengen Haschisch aufgefunden. Bis zur Ausnüchterung verblieb der 17-Jährige im Polizeigewahrsam. Die Bundespolizei beanzeigte beide Personen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Gegen den 17-Jährigen wurden weitere Ermittlungen wegen des Verdachtes der Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 24.05.2011

Am gestrigen Nachmittag (23.05.2011) gegen 16:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Schwerin durch die Deutsche Bahn informiert, dass es in einem Regionalzug in Richtung Hamburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Reisenden gekommen sei. Beim Halt des Zuges am Bahnsteig Hauptbahnhof Schwerin stellten die Beamten einen aus dem Zug kommenden Mann fest, der stark blutete. Ursache war hierfür offensichtlich eine Platzwunde am Kopf. Die Bundespolizisten sprachen den verletzten Mann an und bemerkten hier bereits eine erhebliche „Alkoholfahne“. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes sowie der Personalienaufnahme wurde der Mann plötzlich aggressiv, beleidigte die Bundespolizisten und versuchte diese mit Faustschlägen zu treffen. Auf Grund dieser Situation musste dem 48-jährigen Mann die Handfessel angelegt werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,93 Promille. Als der angeforderte RTW eintraf, wurde die Person wieder aggressiv, so dass die Person unter Polizeibegleitung ins Klinikum transportiert wurde. Der behandelnde Arzt stellte eine weitere leichte Verletzung im Bauchbereich des 48-Jährigen fest, bei der es sich um eine Stichverletzung handelte. Nach ärztlicher Versorgung und Ausnüchterung im Polizeigewahrsam wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht der Gefährlichen Körperverletzung aber auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 24.05.2011

Großeinsatz von Landes- und Bundespolizei nach Schüssen am Hauptbahnhof

Düsseldorf (ots) – Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft

Dienstag, 31. Mai 2011, 13.40 Uhr Großeinsatz von Landes- und Bundespolizei nach Schüssen am Hauptbahnhof – Ermittlungen zum Tathergang dauern an – 48-jähriger Tatverdächtiger festgenommen – 22-jährige Passantin schwer verletzt – Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts

Eine unklare Meldung über Schussabgaben am Düsseldorfer Hauptbahnhof löste heute Nachmittag einen Großeinsatz der Polizei aus. Der mutmaßliche Schütze bzw. Tatverdächtige ist festgenommen. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde eine 22-jährige Frau bei der Tat verletzt. Über Art und Schwere der Verletzungen können derzeit noch keine gesicherten Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen im Krankenhaus laufen. Waffen konnten sichergestellt werden. Die Motivlage, Hintergründe und genaue Informationen zum Täter, der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, liegen derzeit im Dunkeln.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wollte eine Streife der Bundespolizei um 13.40 Uhr eine verdächtige Person überprüfen, als der Mann sofort mit einer nicht näher zu bestimmenden Waffe schoss. Die Beamten wurden jedoch glücklicherweise nicht verletzt bzw. nicht getroffen. Anschließend flüchtete der Mann auf den Bahnhofsvorplatz (Konrad-Adenauer-Platz) und verletzte eine 22-jährige Frau durch eine weitere Schussabgabe. Der Täter konnte schnell durch Beamte der Bundespolizei überwältigt werden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Frau kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Während des Einsatzes des Notarztes und der Spurensicherung wurde der Bahnhofsvorplatz abgesperrt. Die Sperrungen dauerten bis 15.45 Uhr an.

Quelle: PM der Polizei Düsseldorf vom 31.05.2011

Lichtenberg: Das ausländerfeindliche Gegröle dreier Männer provozierte in der vergangenen Nacht eine körperliche Auseinandersetzung, die wiederum zu einem Polizeieinsatz in Rummelsburg führte. Das alkoholisierte Trio im Alter von 31, 36 und 39 Jahren lief gegen 22 Uhr 15 durch die Irenenstraße und rief dabei ausländerfeindliche Parolen.
Als sie an einem Imbiss vorbeikamen, rannte ein 39-Jähriger aus dem Laden und attackierte die Männer mit Reizgas. Danach flüchtete sich der Mann in die Gaststätte zurück. Die Angegriffenen folgten ihm in das Geschäft, wobei einer von ihnen ein Metallschraubgewinde zunächst in der Hand hielt, dieses aber auf den Boden warf. In dem Imbiss kam es dann zwischen dem Trio, dem 39-Jährigen, dem Wirt und einem unbekannt gebliebenen Gast zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der der Wirt das Metallschraubgewinde einsetzte.
Als alarmierte Polizisten eintrafen, beruhigte sich die Situation. Bei den Überprüfungen leistete der 36-Jährige Widerstand und schlug in Richtung der Beamten, die jedoch unverletzt blieben. Die drei „Schreihälse“ mussten sich einer Blutentnahme unterziehen und wurden anschließend aus dem Gewahrsam entlassen.
Die Polizisten fertigten mehrere Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 31.05.2011

Nur durch Glück kamen bei einer wilden Verfolgungsfahrt durch Tempelhof und Neukölln heute früh keine Menschen zu Schaden. Ein alkoholisierter 20-Jähriger hatte gegen 3 Uhr 30 in der Yorckstraße an der Ecke Yorckbrücken die Kontrolle über seinen „Ford Fiesta“ verloren, war in der Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten und dort zunächst mit einem entgegenkommenden „BMW“ kollidiert. Anschließend schleuderte er gegen einen Betonsockel und geriet durch die Wucht des Aufpralls auf den Gehweg. Statt daraufhin anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt einige Meter über den Gehweg fort, um dann schließlich auf der Fahrbahn weiter in Richtung Mehringdamm zu rasen. Der über diese Reaktion schockierte „BMW“-Fahrer verfolgte den Flüchtenden mit seinem Wagen und versuchte ihn durch Hupen und Lichtzeichen immer wieder zum Anhalten zu bewegen. Um den „Verfolger“ abzuschütteln, warfen die beiden weiteren Insassen des „Fiesta“ Glasflaschen in Richtung des „BMW“, die jeweils auf der Fahrbahn zerschellten. Mit überhöhter Geschwindigkeit und unter mehrfacher Missachtung von „roten“ Ampeln flüchtete der 20-Jährige weiter in Richtung Neukölln. Am Columbiadamm wurden Polizisten auf die sich rasant fortbewegenden Fahrzeuge aufmerksam und entschieden sich dazu, die Fahrzeugführer zu stoppen und zu kontrollieren. Hierzu folgten sie ihnen. An der Kreuzung Pflüger- Ecke Nansenstraße verlor der Unbelehrbare wegen zu hoher Geschwindigkeit erneut die Kontrolle über sein Auto und raste in einen geparkten Lkw. Ein Versuch zu flüchten, scheiterte. Stattdessen nahmen ihn die eingesetzten Polizeibeamten fest und legten ihm die Handfesseln an. Seinen beiden 17-jährigen Mitfahrerinnen gelang zunächst die Flucht. Sie stellten sich jedoch wenig später bei einem Polizeiabschnitt. Der Festgenommene verhielt sich durchgängig aggressiv und uneinsichtig und weigerte sich, seine Personalien preiszugeben. Erst nachdem ihm die Beamten ankündigten, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der Verweigerung einzuleiten, nannte er seinen Namen und sein Geburtsdatum. Weiterhin schrie er den Polizisten entgegen, keine Fahrerlaubnis zu besitzen und eventuell auch Alkohol konsumiert zu haben. Der 20-Jährige prahlte mit seinen Kampfkunstkenntnissen und forderte die Polizisten während endloser Beschimpfungstiraden dazu auf, sich ihm im „Kampf“ zu stellen. Sämtliche Vorwürfe stritt er ab. Nach einer erfolgten Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einer Gefangenensammelstelle wurde „Karate-Kid“ wieder entlassen. Ihn erwarten jetzt ein Strafermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Alkohol sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Gegen seine Begleiterinnen schrieben die Polizisten Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 30.05.2011

Gestern gegen 23.25 Uhr verständigte die Kellnerin eines Lokals in der Linzer Straße die Polizei wegen eines aggressiven Mannes, der die Gaststätte nicht verlassen wollte. Der 38-jährige Christian W. beschimpfte die Polizisten, wurde noch aggressiver und musste festgenommen werden. Bei der Festnahme wurde eine Beamtin an der Schulter verletzt.

Quelle: Presseaussendung der Bundespolizeidirektion Wien vom 31.05.2011

Widerstand gegen Polizeibeamte leisteten am Montagabend zwei 23 und 18 Jahre alte Männer aus Salzgitter. Die beiden waren nach einer vorangegangenen Körperverletzung in der Reppnerschen Straße von der Polizei kontrolliert worden. Der 23-Jährige versuchte die eingesetzten Beamten durch Schläge zu verletzen, wobei ihm der 18-Jährige zu Hilfe kam. Beim anschließenden Transport zur Dienststelle beschädigte der 23-Jährige dann die Innenverkleidung des Streifenwagens, indem er dagegen trat. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass gegen ihn wegen eines Raubdeliktes ein Haftbefehl vorliegt.

Quelle: PM der PI Salzgitter vom 31.05.2011

Dresdner Polizeibeamte nahmen gestern Nachmittag einen renitenten Ladendieb (29) vorläufig fest.

Der 29-Jährige hatte mehrere Parfumflakons in einem Kaufhaus an der Prager Straße gestohlen. Der Mann steckte das Parfum in seinen Rucksack und verließ das Kaufhaus ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv hatte den Diebstahl beobachtet und stellte den Mann zur Rede. Der Ertappte zeigte sich daraufhin recht widerspenstig. Er spuckte, trat um sich und riss an der Kleidung des Detektivs. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Ladendieb letztlich überwältigen und brachten den Mann in das Polizeigewahrsam. Bei dem Festgenommenen fanden die Beamten zudem eine geringe Menge Cannabis.

Der 29-Jährige wird wegen räuberischen Diebstahls, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: PM der PD Dresden vom 31.05.2011

Bielefeld-Bethel (NRW) -Am 30.5. gegen 20.00 Uhr trafen Polizeibeamte auf der Deckertstraße auf einen Mann und ein junges Mädchen. Beide waren stark alkoholisiert und fielen durch einen sehr schwankenden Gang auf. Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass das Mädchen gerade 16Jahre alt geworden ist und von einer Jugendeinrichtung in Bielefeld als vermisst gemeldet war. Von dort war sie schon seit Tagen abgängig. Bei dem Mann handelte es sich um einen 23jährigen ohne festen Wohnsitz. Als die Beamten das Mädchen in Gewahrsam nehmen wollten, ließ sie sich zu Boden fallen und sperrte sich heftig gegen das Einsteigen in ein Fahrzeug. Sie leistete so intensiven Widerstand, dass sie nur mit Hilfe von Unterstützungskräften gebändigt werden konnte. Gegen den ebenfalls renitenten 23jährigen Mann musste sogar Pfefferspray eingesetzt werden. Da die 16jährige kurzfristig ohne Bewusstsein war, wurden von den Polizisten ein Rettungswagen und ein Notarzt angefordert. Auf der Trage liegend trat das 16jährige Mädchen der Rettungsassistentin so an den Kopf, dass sie von dem Zeitpunkt an nicht mehr dienstfähig war und selbst zur ärztlichen Behandlung in das Krankenhaus Gilead I gebracht wurde. Dem 23jährigen Mann wurde anschließend eine Blutprobe entnommen. Das Mädchen wurde zunächst in eine Jugendpsychatrie gebracht.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 31.05.2011

Am 27.05.2011, gegen 16:00 Uhr, rissen zwei männliche Personen mehrere Pflanzen aus den Blumenkübeln in der Seebadeanstalt Stralsund. Ein Zeuge informierte telefonisch die Polizei und folgte den Personen bis zur Brunnenaue. Als die Beamten dort eintrafen, liefen die Männer weg. Im Knieperdamm konnten sie gestellt werden. Während der eine Täter (16–jähriger Stralsunder) sich ruhig verhielt, ging der andere aggressiv und schreiend auf einen Polizisten zu, schubste und beleidigte ihn mehrmals. Einer Personalienfeststellung wollte er sich entziehen und griff den Beamten erneut an. Nun wurde der 17-jährige Täter (aus Stralsund; 1,36 Promille) zu Boden gebracht. Dort schlug er wild um sich. Ein Passant half dem Polizisten kurz entschlossen beim Festhalten. Bei der Auseinandersetzung verletzte sich der Beamte leicht. Eine Anzeige wegen Widerstand, Beleidigung und Sachbeschädigung wurde aufgenommen.

Quelle: PM des PP Neubrandenburg vom 30.05.2011