Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Hessischen Landeskriminalamtes

Wiesbaden – Gegen 08.50 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf mit dem Inhalt, dass eine 39-jährige Frau im Büro eines Sachbearbeiters des Job-Centers in der Mainzer Landstraße randaliere und auch nach Aufforderung das Haus nicht verlassen wolle.

Nach derzeitigem Sachstand wurde die herbeigerufene Streifenwagenbesatzung von dieser weiblichen Person beim Eintreffen mit einem Messer angegriffen. Dabei wurde der männliche Polizeibeamte durch mehrere Stiche verletzt. Zur Abwehr dieses Angriffs machte die Polizeibeamtin nach bisherigen Erkenntnissen einmalig von der Schusswaffe Gebrauch.

Die 39-jährige Frau verstarb ca. eineinhalb Stunden später im Krankenhaus.

Der Polizeibeamte erlitt bei dem Angriff Verletzungen durch Stiche in den Bauchbereich und in den Unterarm. Er befindet sich im Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht.

Über die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde eine Obduktion der Verstorbenen, die noch heute stattfinden soll, veranlasst.

Die eingeleiteten Ermittlungen, insbesondere zur Frage der Erforderlichkeit des Schusswaffengebrauches, hat das LKA Wiesbaden übernommen.“

Quelle: PM des LKA Hessen vom 19.05.2011

Ich wünsche dem verletzten Polizeibeamten gute Besserung.
Mein Beileid den Angehörigen der Frau.
Und der Polizeibeamtin wünsche ich, dass sie das gut verkraftet. Ich weiß, dass das jetzt kein Spaziergang ist und Worte auch nicht wirklich helfen. Aber Sie haben Ihrem Kollegen das Leben gerettet. Vielleicht hilft der Gedanke.

8 Kommentare
  1. Thomas sagte:

    Gute Besserung dem verletzten Beamten, hoffentlich wurde die Beamtin nicht traumatisiert und kann alles gut verarbeiten und Beileid den Angehörigen.

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  2. Bea sagte:

    Die Polizeibeamtin hat vollkomen richtig gehandelt, das war eindeutig Notwehr, man sieht mal
    wieder das dieser Beruf knallhart ist.
    Ich wünsche schnelle Genesung und das die Beamten nicht traumatisiert sind und das Erlebte schnell verarbeiten
    Bea

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  3. jörg aus weißenfels sagte:

    An meine Kollegin:alles richtig gemacht. DU hast deinen Streifenpartner das Leben gerettet, ihm beschützt wie es sein soll.

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  4. Reinhard Ladig sagte:

    Meine Gebete sind mit dem Kollegen und der Kollegin. Sie werden viel Kraft benötigen, das Erlebte zu verarbeiten und wieder normal weiterleben zu können. Die Kollegin hAT richtig gehandelt und verdient alle Hochachtung dafür. Möge ihre Seele nich zu sehr leiden, da Sie ja trotzdem mit der Verantwortung für den Tod eines Menschen weiterleben muss.

    Ein Kollege aus Dresden

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  5. Mounty sagte:

    Gute Besserung der Kollegin. Wir stehen hinter dir. Dass sie noch am Einsatzort von der Presse fotografiert wurde ist ein absolutes „no go“ und hoffentlich kein Vorbote eines Versagens der Führung.

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  6. nimo sagte:

    Gute Besserung der Beamtin und das sie kein Trauma zurück behält.
    Mein Beileid den Angehörigen der Verstorbenen.

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  7. friederike sagte:

    Ich habe noch nie ein Messer in meine Handtasche gesteckt. Wer das tut, geht mit voller Absicht zu verletzen oder zu töten unter die Menschheit. Die Polizeibeamtin hat mein vollstes Mitgefühl, dass sie in so eine Situation gebracht wurde. Ich wünsche ihr, dass sie darüber gut hinweg kommt – mit einem ruhigen Gewissen.

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