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Leicht verletzt wurde ein 52-jähriger Mann aus Viersen durch den Biss eines Diensthundes der Kreispolizeibehörde Viersen. Der Malinoisrüde war am Sonntag mit einem 49-jährigen Familienmitglied des Diensthundeführers am Ransberg spazieren. Die Diensthunde der Polizeibeamtinnen und – beamten leben in den Familien der Hundeführer. Der Hundeführer war bei dem „Gassigang“ selber nicht zugegen. Der Malinois lief frei auf einem Feld. Als die Frau aus der Ferne einen herannahenden Liegeradfahrer erblickte, rief sie den Hund zu sich. Dieser befolgte das Kommando. Der Viersener stoppte sein Fahrrad in einigem Abstand, um zu warten bis der Hund angeleint war.
Beim Versuch des Anleinens riss der Hund sich jedoch los und biss den Radfahrer. Gemeinsam gelang es den beiden Beteiligten, den Hund unter Kontrolle zu bringen. Der Radfahrer musste in ambulante Krankenhausbehandlung.

Der Abteilungsleiter der Polizei, LPD Manfred Krüchten, hat sich bereits telefonisch bei dem Radfahrer förmlich entschuldigt und ihm die Genesungswünsche der Belegschaft übermittelt. Auch der Hundeführer hat sich bei dem Viersener gemeldet und sein Bedauern ausgedrückt. „So etwas sollte nicht passieren, aber auch unsere Diensthunde sind nicht frei von Fehlverhalten. Wir werden diesen bedauerlichen Vorfall natürlich auch intern aufarbeiten und auch den Diensthund noch einmal auf Herz und Nieren prüfen lassen“, so LPD Krüchten. Gegen das Familienmitglied des Hundeführers wird wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

PM der KPB Viersen vom 20.05.2019

„Wenn Polizisten schießen, herrschen schnell Betroffenheit und Empörung. Es kommt jedoch sehr selten vor, dass Polizisten zur Waffe greifen müssen. Unter welchen Bedingungen sie es dürfen.“

Online-Artikel, 17.05.2018
https://www.focus.de/politik/praxistipps/einsatz-der-dienstwaffe-wann-polizisten-schiessen-duerfen_id_8943760.html

 

Aus meiner Sicht ein wenig oberflächlich, aber dennoch ein Artikel, der versucht, solche Einsätze sachlich zu erläutern.

„Widerstand gegen die Staatsgewalt ist längst zum Dauerzustand in Deutschland geworden. Das könnte fatale Folgen haben. Ein Kommentar. WERNER VAN BEBBER“

Online-Artikel, 15.05.2018
https://www.tagesspiegel.de/politik/kriminalitaetsstatistik-gewalt-gegen-polizisten-zerstoert-unsere-gesellschaft/22114770.html

 

Ein, wie ich persönlich finde, guter Kommentar.

Das ist auch der Grund, warum ich mir seit Jahren meinen Einsatz für Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. gebe – ich gehöre nämlich zu dem Teil der Gesellschaft, der sich an die Regeln hält, weil er erkannt hat, dass Regeln für ein soziales Miteinander unabdingbar sind, auch wenn nicht jede Regel gefällt.

Ich hoffe, die Sichtweise des Autors des Kommentars setzt sich durch.

„Müssen Polizisten eine Todesnachricht überbringen, werden sie von einem Kriseninterventionsteam unterstützt, das die Betreuung der Angehörigen übernimmt. Das hilft, macht die Aufgabe jedoch nicht leichter.“

Online-Artikel, 14.05.2018
https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1593352-dein-bruder-ist-tot

Ein Artikel, der unter die Haut geht.

„Polizisten leisten wichtige Arbeit für die innere Sicherheit, im Alltag wird das nicht immer geschätzt. Zehn Sätze, die Polizisten nicht mehr hören können“

Online-Artikel, 01.11.2017
http://www.zeit.de/arbeit/2017-10/polizei-beruf-vorurteile-alltag-polizisten

Polizistinnen und Polizisten: „Menschen im Dienst für Menschen“

Der „Danke-Polizei-Tag“ findet 2017 – der angelsächsischen Tradition folgend – am Samstag, 16. September, statt. An diesem „“Say thank you to a police officer day“ sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, „ihre“ Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf den Dienststellen aufzusuchen und ihnen für deren Einsatz zu danken.

Einen „Danke-Polizei-Tag“ hat die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, Gerke Minrath-Grunwald, vor drei Jahren erstmals initiiert. In den Jahren 2015 und 2016 folgten weitere Aktionen in den Bereichen der Polizeipräsidien in Mainz und Rheinpfalz. Und dieses Jahr wird dieser besondere Tag beim Polizeipräsidium Westpfalz stattfinden. Auftakt dazu war die heutige Pressekonferenz in Kaiserslautern, an dem der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz teilgenommen hat, der Schirmherr des „Danke-Polizei-Tages“ ist, sowie der Behördenleiten des Polizeipräsidiums Westpfalz, Michael Denne, sowie die Vereinsvorsitzende Gerke Minrath-Grunwald.

Polizeipräsident Michael Denne machte in seinem Statement deutlich, dass die allermeisten den Polizeiberuf gewählt hätten, weil sie anderen Menschen helfen wollen. Polizistinnen und Polizisten seien Menschen im Dienst für Menschen, stellte er heraus. Dass sie dabei respektlos behandelt, beleidigt oder manchmal schwer verletzt werden, könne nicht hingenommen werden. „In den Polizeiuniformen stecken Menschen – Frauen und Männer mit Gefühlen und Verletzlichkeit!“, konstatierte er.

Seit Jahren stellt die Polizei bundesweit und landesweit einen permanenten Anstieg von Gewaltdelikten unterschiedlichster Art und Weise gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten fest. Auch in der Westpfalz ist die Anzahl der Straftaten gegen Polizeikräfte in den letzten Jahren gestiegen.

Mit dem „Danke-Polizei-Tag“ könne man gut ein Signal gegen die steigende Respektlosigkeit und die zunehmende Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten setzen, das sei seine Überzeugung, so der Polizeichef. Dieser Tag sei eine tolle Sache: Bürgerinnen und Bürger könnten auf diesem Wege mit ihrer Polizei ins Gespräch kommen und die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erhielten ein Dankeschön, ein Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit. Michael Denne bedankte sich herzlich für das Engagement der Initiatorin, Gerke Minrath-Grunwald, und allen Mitgliedern ihres Vereins.

Innenminister Roger Lewentz, Schirmherr des „Danke-Polizei-Tages“ 2017, stellte heraus, dass man den Einsatz der Vorsitzenden des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. gar nicht hoch genug einschätzen könne. Ein großes Dankeschön richtete er an alle, die die Zielsetzung des Vereins mittragen.

„Ich freue mich, wenn Bürgerinnen und Bürger hinter unserer Polizei stehen!“, so der Minister. Der größte Teil der Bevölkerung habe Vertrauen in die Polizei und stehe hinter ihr. Sie sei nicht der Fußabstreifer der Nation. Seit Jahren sei eine konstant hohe Zahl von Angriffen auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte auch in Rheinland-Pfalz zu beklagen: In 2016 seien insgesamt 2.421 Straftaten registriert worden, darunter 1.398 Gewaltdelikte, wie Körperverletzungen oder Widerstände sowie 1.023 Beleidigungen. Dies bedeute eine Steigerung von beinahe 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um unsere Polizistinnen und Polizisten besser zu schützen, seien Investitionen getätigt worden, und zwar in die polizeiliche Schutzausstattung sowie in Aus- und Fortbildung. Beispielhaft nannte Roger Lewentz den landesweiten Einsatz von Bodycams oder die Beschaffung von Titanhelmen.

Gerke Minrath-Grunwald stellte ihren Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ vor, der zurzeit 130 Mitglieder zähle. Genau zwei Ziele verfolge ihr Verein: „Gewalt gegen Polizei: Wir wollen, dass darüber gesprochen wird! Und außerdem wollen wir den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten Rückhalt geben.“, erklärte die Vorsitzende die hehren Ziele.

Bildquelle: PP Westpfalz

Am Ende der Pressekonferenz waren sich alle einig: Ein großartiges Engagement im Ehrenamt, das gar nicht hoch genug geschätzt werden kann, so wie es Innenminister Roger Lewentz heute treffend formulierte.

PM des PP Westpfalz vom 01.09.2017

„Bis zu 8000 gewaltbereite Linksextremisten aus dem In- und Ausland werden zum G-20-Gipfel in Hamburg erwartet. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Sie haben vor allem drei linke Gruppen im Visier.“

Online-Artikel, 02.06.2017
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article165181946/Wir-werden-uns-nicht-geschlossen-von-Gewalt-distanzieren.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. werden uns übrigens auch nicht davon distanzieren, dass wir fest hinter unserer Polizei stehen.

„Für „unglaubliche Bemühungen“ ehrte der Enkel der Queen Polizisten, die mit dem Manchester-Anschlag befasst waren.“

Online-Artikel, 02.06.2017
http://www.nachrichten.at/nachrichten/society/Prinz-William-bedankte-sich-bei-Polizeibeamten;art411,2585229

SO geht es halt auch!

Mit Adleraugen überwacht die Brüsseler Polizei das Nato-Spitzentreffen: Während des Besuchs der Staatschefs hat mindestens ein speziell geschulter Polizei-Adler aufgepasst, dass keine Drohnen unerlaubt über abgesperrten Straßen fliegen.“

Online-Artikel, 25.05.2017
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_81276938/nato-gipfel-in-bruessel-polizei-setzt-trainierte-adler-gegen-drohnen-ein.html

„Nach dem Anschlag in Manchester hat die Polizei ein Portal eingerichtet, über das Augenzeugen Fotos und Videos hochladen können. Das BKA betreibt eine ähnliche Plattform, die regelmäßig wichtige Hinweise liefert.“

Online-Artikel, 24.05.2017
http://www.sueddeutsche.de/panorama/anschlag-in-manchester-wie-die-polizei-handyvideos-fuer-ermittlungen-nutzt-1.3519726