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Am Mittwochabend, 18.12.2019, ist eine betrunkene Frau in Oberlauchringen mit ihrem Auto in der Wutach gelandet. Mit Hilfe eines Passanten konnte sie sich unverletzt ans Ufer retten. Gegen 22:20 Uhr war die erheblich alkoholisierte 39-jährige von der Wutachstraße vor dem dortigen Baustellenbereich nach links abgekommen, war ungebremst den Damm hochgefahren und über den oben verlaufenden
Rad- und Fußweg hinweg in der Wutach gelandet. Durch die starke Strömung wurde der Daihatsu der Frau unter der Brücke durch flussabwärts getrieben. Die Frau konnte aus ihrem Wagen klettern und mit tatkräftiger Unterstützung eines Ersthelfers an das Ufer gelangen. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte den Unfall zwar nass, aber unverletzt überstanden. Da sie einen stark alkoholisierten Eindruck hinterließ, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Da die betrunkene Frau nicht sich selbst überlassen werden konnte, sie aber auch keine Angehörigen oder Freunde benannte, die sich um sie kümmern könnten, wurde sie in Gewahrsam genommen. Damit war sie überhaupt nicht einverstanden und wurde gegenüber den Polizeibeamten beleidigend. Ihr mussten die Handschließen angelegt werden. Zur Bergung des Autos musste ein Autokran eingesetzt werden. Die Feuerwehr Lauchringen unterstützte die Rettungs- und Bergemaßnahmen. Der Sachschaden am Auto liegt bei rund 2500 Euro.

PM des PP Freiburg vom 22.01.2020

Am späten Dienstagabend konnten eingesetzte Polizeibeamte ein Unglück auf der Bundesstraße 10 gerade noch verhindern.

Ein Geburtstagsgeschenk der etwas anderen Art machte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei einem 67-Jährigen gegen 23:00 Uhr. Das Geburtstagskind war gerade auf dem Nachhauseweg von seiner eigenen Feier. Dabei verlor der stark alkoholisierte Mann die Orientierung und lief auf dem linken Fahrstreifen der B10. Heraneilende Polizisten trafen den 67-Jährigen auf Höhe der Unterführung an der Kriegsstraße an. Sie brachten den alkoholisierten Mann fürsorglich nach Hause und übergaben ihn seiner Frau. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM des PP Karlsruhe vom 22.01.2020

Am Samstagnachmittag stellten die Kontrolleure bei einer Fahrkartenkontrolle in der S2 eine schlafende und alkoholisierte Person fest, die keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte. Die daraufhin verständigten Polizeibeamten weckten den inzwischen schon wieder eingeschlafenen 41-jährigen polnischen Staatsangehörigen und halfen ihm aus der Bahn, da er nicht mehr eigenständig gehen konnte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ließ die Beamten staunen. Er ergab einen Wert von 5,24 Promille. Als der Betrunkene bemerkte, dass Polizisten vor ihm standen sagte er „Schlafen Polizei, bitte“.
Dem wurde entsprochen und er kam zur Ausnüchterung und zum eigenen Schutz in polizeilichen Gewahrsam.

PM des PP Karlsruhe vom 18.01.2020

Drei Tatverdächtige wurden am Donnerstag gegen 14:00 Uhr vorläufig festgenommen, nachdem sie sich zuvor wohl als Polizeibeamte ausgegeben hatten und in Korntal-Münchingen 30.000 Euro abholen wollten. Ein 72-Jähriger erhielt am Mittwochabend einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Polizeibeamter aus Stuttgart ausgab und behauptete, dass der Angerufene im Fokus krimineller Machenschaften stünde. Da der Senior allerdings misstrauisch war, nahm er am nächsten Morgen Kontakt zur echten Polizei auf. Bei einem weiteren Anruf am Donnerstagvormittag wurde der 72-Jährige dann angehalten, 30.000 Euro von seiner Bank zu holen, um einen angeblichen kriminellen Bankmitarbeiter zu überführen. Nachdem der Mann den Anweisungen Folge geleistet hatte, wollte der Anrufer den Mann davon überzeugen, dass man ihm Falschgeld ausgehändigt habe.
Dieses Falschgeld würde nun abgeholt werden. Er erhielt Anweisungen wie das Geld zu deponieren sei. Zum verabredeten Zeitpunkt erschien ein Pkw mit den drei Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren. Nachdem der 20-Jährige das Geld an sich genommen hatte, wurden alle drei Tatverdächtigen durch die Kriminalpolizei vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Polizeibeamten Bargeld in Höhe von 3.400 Euro. Die Herkunft dieser Beträge muss noch geklärt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die drei Tatverdächtigen, von denen zwei die türkische und einer die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit haben, einem Haftrichter des Amtsgerichts Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchtem bandenmäßigen Betrugs gegen alle drei Männer, setzte diesen in Vollzug und wies sie in eine Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

Polizeibeamte haben am Freitag (10.01.2020) einen 19 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift zu handeln. Eine 24-Jährige, nicht im Dienst befindliche Polizeibeamtin, bemerkte gegen 19.55 Uhr in der Stadtbahn U4 in Richtung Hölderlinplatz zwei 18 und 19 Jahre alte Männer. Aus dem Gespräch hörte sie, dass der 19-Jährige in seinem Rucksack offenbar eine größere Menge Rauschgift mit sich führte. An der U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie gab sich die 24-Jährige als Polizeibeamtin zu erkennen und forderte die jungen Männer auf, mit ihr die Bahn zu verlassen.
Alarmierte Polizeibeamte kamen zur Unterstützung hinzu. In dem Rucksack fanden die Beamten über 100 Gramm Marihuana sowie rund Tausend Euro Bargeld in dealertypischer Stückelung. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf die Straße entlassen. Der 19-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Besitz und Handel mit Betäubungsmittel rechnen.

PM des PP Stuttgart vom 13.01.2020

Ein Mann meldete der Polizei am Montagabend gegen 18 Uhr, dass auf der B 19 bei Algishofen eine Kuh auf der Fahrbahn stehen würde. Als Beamte des Aalener Polizeireviers am genannten Ort eintrafen, stand der Vierbeiner in der angrenzenden Wiese. Mit dem Besitzer der Kuh, welcher zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffen war, versuchten die Beamten zunächst das Tier, welches bereits vor rund zwei Wochen ausgebüxt war, einzufahren. Dies erwies sich jedoch als schwierig, da die Kuh schon bei geringster Annäherung die Flucht ergriff und dabei auch mehrfach auf die B 19 trabte. Erst nach rund zwei Stunden konnte das Tier vom Streifenwagen und dem Fahrzeug des Landwirtes auf dem Fußgängerüberweg einer Brücke eingekesselt werden. Mit Hilfe eines Seils versuchten ein Polizeibeamter und der Besitzer der Kuh dann, das Tier einzufangen, wobei diese jedoch ausschlug, zunächst das Fahrzeug ihres Besitzers und dann den Streifenwagen rammte. Anschließend sprang die Kuh auf die Motorhaube des Polizeifahrzeuges, wodurch ihr wiederum die Flucht über die Brücke gelang. Das Tier verschwand in einem Waldstück und konnte bislang auch nicht aufgefunden werden.

PM des PP Aalen vom 07.01.2020

Gegen 11.30 Uhr irrte ein Fohlen in Donaurieden auf der Bundesstraße umher. Autofahrer aus beiden Richtungen erkannten die Gefahr und handelten richtig: Sie hielten an und warnten mit Warnblinker auch die anderen Verkehrsteilnehmer. Darunter war auch eine Polizeistreife. Die Polizisten bugsierten das Tier von der Bundesstraße weg in eine Seitenstraße in Donaurieden. Dort kam eine Reiterin dazu. Sie fing das Fohlen ein. Der Besitzer des jungen Pferdes war bereits selbst auf der Suche. Er kam kurz darauf vorbei.
Das Fohlen sei zuvor unbemerkt aus einem Stall entwichen, erklärte er den Polizisten und nahm das Tier wieder mit.

Die ersten Autofahrer hätten überlegt und verantwortungsvoll gehandelt, lobt die Polizei. Sie hätten die Gefahr erkannt und sofort mit Warnblinklicht darauf aufmerksam gemacht. So sei, abgesehen von der kurzfristigen Verkehrsbehinderung, nichts weiter geschehen. Tipps zum richtigen Verhalten im Verkehr gibt die Polizei im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle.

PM des PP Ulm vom 03.01.2020

Polizeibeamte des Referats Prävention sowie zahlreiche Helfer, Unterstützer und auch Darsteller machen sich bereit für die Fortsetzung des landesweiten Präventionsprojekts „ACHTUNG?!“ am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 im Johannes-Kepler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Wie bei den bisherigen Aufführungen auch, zählt das interaktive Theaterstück des Theaters Q-Rage zu den zentralen Punkten des Projektes. Dabei bildet das Publikum einen unverzichtbaren Teil der Aufführung. Gemeinsam werden die Ursprünge von religiösem Extremismus sowie rechtem Fanatismus erörtert und Radikalisierungsmechanismen herausgearbeitet. Ab 09.45 Uhr nehmen rund 75 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe neun an der Aufführung teil. Hierzu ist sind auch Pressevertreter willkommen.

Dabei richtet sich das in Modulen aufgebaute Präventionsprojekt gegen alle Formen des Extremismus, Schwerpunkte bilden jedoch der Rechtsextremismus sowie der religiöse Radikalismus. Ziel ist es, insbesondere Jugendliche der Klassenstufe neun sowie Berufsschüler zu erreichen, zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, potenziellen Radikalisierungstendenzen sicher und selbstbewusst entgegenzutreten. Auch sollen so Vorurteile und Halbwahrheiten abgebaut sowie metaphorische Mauern eingerissen werden, um so einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern. In weiteren Modulen werden Lehrkräfte sowie auch Eltern im Rahmen verschiedener Vortragsreihen durch Polizeibeamte des Referats Prävention geschult. Unterstützt werden die Beamten dabei auch von Mitarbeitern der Landesstelle für politische Bildung. Zusätzlich wird das Präventionsprojekt von der Ausstellung „Weltethos“ begleitet, die bereits seit zwei Wochen im Johannes-Kepler-Gymnasium zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, anhand von Bildern und Motiven gemeinsame ethische Werte und Normen der Religionen aufzugreifen und später im Unterricht aufzuarbeiten.

Das Präventionsprojekt „ACHTUNG?!“ wurde im Jahr 2015 durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg zusammen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie weiteren kompetenten Partnern entwickelt und bis 2018 durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert. Auf Initiative der Regierungsfraktionen des Landtages ließ sich durch bereitgestellte Mittel aus dem Landeshaushalt das Projekt für die Jahre 2018 und 2019 fortsetzten. Die Gesamtkoordination des Projekts erfolgt durch das beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg angesiedelte Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex), welches das Projekt nach wissenschaftlichen Kriterien evaluiert und zur Information auch eine Internetseite eingerichtet hat: https://achtung.polizei-bw.de Für die Jahre
2018/2019 wird das Projekt landesweit an über 50 Schulen Halt machen. Davon alleine an fünf Schulen in Stuttgart. Aufgrund der hohen Nachfrage und der vielen positiven Resonanz beabsichtigt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg das Präventionsprojekt nach Auslaufen der Mittel für weitere zwei Jahre aus Mitteln des konex weiterzuführen.

PM des PP Stuttgart vom 10.12.2019

Zwei Verletzte und rund 25.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der B 463 kurz nach der Anschlussstelle Weilstetten.
Wegen eines vorausgegangenen Unfalles staute sich der Verkehr auf dem vierspurigen Teilstück. Ein Polizeifahrzeug fuhr mit Sondersignal auf dem linken Fahrstreifen am Stau in Fahrtrichtung Albstadt vorbei. Kurz nach der Anschlussstelle Weilstetten scherte eine 20-jährige Autofahrerin aus der Kolonne aus und missachtete den von hinten heranfahrenden Streifenwagen. Beim Zusammenstoß wurden die Fahrerin des Polizeifahrzeuges und ihr Beifahrer verletzt. Die beiden Polizisten konnten nach ambulanter Behandlung das Klinikum wieder verlassen.

PM des PP Tuttlingen vom 06.12.2019

Ein störrischer Esel hat in der Nacht zum Mittwoch zwei Streifenbesatzungen in Schwäbisch Gmünd auf Trab gehalten. Das Tier, welches seinem Ruf der Sturheit alle Ehre machte und gerne Fußtritte verteilte, wurde gegen 02:45 Uhr von mehreren Verkehrsteilnehmern im Bereich der Eutighofer Straße gemeldet.

Eine Polizeistreife machte sich sogleich auf den Weg und konnte das Tier schließlich mit einem Polizei-Flatterband unter Kontrolle bringen und einfangen.
Ein Polizeibeamter machte sich mit dem eingefangenen Esel im Schlepptau auf einen etwa zwei Kilometer langen Fußmarsch zum Polizeirevier. Dort wurde der Esel in ein provisorisches Gehege im Innenhof gebracht. Nach zahlreichen Telefonaten am Mittwochvormittag und mit Hilfe eines Tierarztes, welcher den Esel schließlich erkannte, konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden.

Entgegen erster Vermutungen war der Vierbeiner nicht von einer Krippe eines Weihnachtsmarktes entwichen, sondern war von einem Hof ausgebüchst.

PM des PP Aalen vom 05.12.2019