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Die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt suchen Zeugen zu einer Geldübergabe, die sich am Montagnachmittag, zwischen 15 Uhr und 15:30 Uhr, auf einem Supermarktparkplatz in der Ooser Bahnhofstraße ereignet hat. Ein Senior erhielt zuvor den Anruf einer vermeintlichen Nichte. Diese teilte mit, dass sie sich in Frankfurt am Main bei einem Notar befinden und für die vollständige Abwicklung einer Immobilienersteigerung noch 30.000 EUR benötigen würde. Die Bank könne ihr das Geld aber erst am Folgetag übergeben. Nachdem der ältere Herr der vermeintlichen Nichte mitteilte, dass die finanziellen Angelegenheiten seine Frau regelt und diese nicht zu Hause sei, wurde das Gespräch beendet. Nur wenige Minuten später erhielt der Senior erneut einen Anruf einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter des LKA 32 ausgab.
Der Anrufer teilte mit, dass sie Ermittlungen wegen Enkeltrickbetrügereien durchführen und kurz vor einer Festnahme stünden. Im Zuge der Ermittlungen habe man festgestellt, dass der Mann zuvor kontaktiert wurde. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Anrufer, den so Getäuschten davon zu überzeugen, dass dieser zur Überführung der Täter, ein Mitarbeiter seiner Hausbank sei in diese Betrügereien auch involviert, zusammen mit seiner Frau Geld bei seiner Hausbank abhob. Im Anschluss fuhren die beiden Rentner zu dem eingangs erwähnten Supermarkt-Parkplatz in der Ooser Bahnhofstraße und warfen dort zwei Umschläge mit 20.000 Euro Inhalt aus dem Fenster und fuhren weiter. Angeblich wollte die Polizei die Enkeltrickbetrüger beim Aufnehmen der Umschläge festnehmen. Als das Ehepaar nach wenigen Minuten zum Parkplatz zurückkam, waren beide Umschläge verschwunden.Hinweise werden unter der Rufnummer: 0781 21-2820 entgegengenommen.

PM des PP Offenburg vom 19.05.2020

Unklar ist das Motiv eines Autofahrers, der sich nach einem Unfall unter Alkoholeinwirkung am Samstagabend selbst verletzte. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Mann gegen 20.30 Uhr die Kreisstraße von Großkuchen in Richtung B466. Dabei kam er im Verlauf einer Rechtskurve auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss zunächst nach rechts teilweise von der Straße ab. Der 35-Jährige lenkte dagegen und verlor dabei die Kontrolle über das Auto. Es schleuderte quer über die Straße und landete schließlich an einer Böschung. Der Pkw-Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt. Die aufnehmenden Polizeibeamten stellten schnell fest, dass der Autofahrer offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stand. Sie ordneten deshalb eine Blutentnahme an. Vor der Fahrt ins Krankenhaus erlaubten die Beamten dem Mann persönliche Gegenstände aus dem Auto zu holen. Er setzte sich daraufhin auf den Fahrersitz. Plötzlich holte er aus einer Ablage ein Klappmesser und stach sich damit in den Hals. Die Polizisten leisteten bis zum Eintreffen der Rettungsdienste erste Hilfe. Bei einer Untersuchung in einem Krankenhaus stellte sich später heraus, dass es sich zum Glück nur um eine oberflächliche Verletzung handelte, die nicht lebensgefährlich war. Er musste eine Blutentnahme abgeben und sein Führerschein wurde einbehalten. Der Schaden an seinem Pkw und zwei Leitpfosten beträgt ca. 2.600 Euro.

PM des PP Ulm vom 10.05.2020

Durch das beherzte Eingreifen eines Polizeibeamten konnte am Dienstagabend ein 13-jähriges Mädchen aus einer Baumkrone befreit werden.

Die 13-jährige Schülerin kletterte gegen 19 Uhr während des Spielens in der Nottingham Anlage auf einen Baum. In einer Höhe von etwa sechs Metern verfing sie sich mit dem Fuß in einer Astgabel und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Trotz beginnender Panik wählte sie in schwindelnder Höhe die 110 und teilte ihre missliche Lage mit. Als eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz kurz darauf eintraf, war dem Mädchen schwindlig und sie drohte vom Baum zu stürzen.

Spontan beschloss einer der Beamten seine Sportlichkeit zu nutzen und kletterte zu dem Mädchen hinauf. Dort beruhigte er sie und hielt sie bis zum Eintreffen der Feuerwehr fest. Eine Drehleiter war schließlich erforderlich, um das Kind aus dem Baum zu retten. Dank der beherzten Kletteraktion des Polizisten konnte das Mädchen vor einem Absturz bewahrt werden und fiel stattdessen ihrem Vater gesund in die Arme.

Während der Rettungsaktion mussten mehrere Schaulustige durch weitere Polizeikräfte aufgefordert werden, die Anlage zu verlassen, um dem verängstigten Mädchen nicht noch mehr Stress zuzumuten.

PM des PP Karlsruhe vom 29.04.2020

Einen etwas ungewöhnlichen Einsatz hatten Beamte des Polizeireviers Backnang am Montagmorgen im Georg-Beer-Weg. Eine Anruferin teilte den Ordnungshütern mit, dass bereits seit Sonntagmittag ein Papagei in einem Baum sitzt. Vor Ort trafen die Beamten tatsächlich auf einen gelb-blauen Ara, der sich offensichtlich nicht selbstständig aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Die Polizisten konnten letztlich die Besitzerin des Papageien ausfindig machen, diese lockte ihren gefiederten Freund gekonnt vom Baum herunter und brachte ihn zurück in sein gewohntes Umfeld.

PM des PP Aalen vom 28.04.2020

 

 

Ein 30-jähriger Deutscher der sich im süddeutschen Raum mehrfach als „Falscher Polizist“ ausgegeben hatte, wurde durch die Schweiz am Freitagmorgen nach Deutschland ausgeliefert. Der Mann der mit Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde, gehörte zu einer Bande, denen zahlreiche Betrugsfälle vorgeworfen werden. Die Männer gaben am Telefon an, Polizeibeamte zu sein und Kenntnis darüber zu besitzen, dass der Angerufene, Opfer eines Überfalls sein sollte. So konnten in mehreren Fällen Bargeld und Schmuck ergaunert werden. Da sich der Gesuchte nicht mehr in Deutschland aufhielt, wurde er mit Europäischem Haftbefehl gesucht. Der deutsche Staatsangehörige wurde durch die Bundespolizei am Übergang weil am Rhein – Autobahn festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Danach wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert und wartet nun auf seinen Prozess.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 27.04.2020

Kosmetikartikel im Wert von wenigen Euro entwendete am Samstagmittag eine 13jährige in einer Drogerie in der Heidenheimer Innenstadt. Dabei wurde sie von Angestellten des Marktes ertappt. Diese übergaben das Mädchen einer Streife des Polizeireviers Heidenheim. Der gegenüber gab sie zunächst falsche Personalien an. Einen Ausweis hatte sie nicht dabei. Wohl um weitere Maßnahmen zu verhindern erläuterte sie den verdutzten Beamten gegenüber, dass ihre Mutter an Corona erkrankt sei und sie selber als Kontaktperson unter Quarantäne stehen würde. Deshalb sei es nicht möglich, dass ihre Mutter sie bei der Polizei abholt. Davon ließen sich die Polizeibeamten aber nicht beeindrucken und bestand darauf, die junge Dame ihrer Mutter zu übergeben. Erst jetzt rückte sie mit ihren tatsächlichen Personalien heraus und räumte ein, die Corona-Erkrankung erfunden zu haben. Die 13jährige konnte nach Abschluss der Ermittlungen ihrer herbeigerufenen Mutter übergeben werden.

PM des PP Ulm vom 19.04.2020

Bei der Frau, die am Ostersonntagabend in die Universitätsklinik Heidelberg gebracht und dort stationär aufgenommen wurde, handelt es sich um die Heidelberger Rechtsanwältin, gegen die die Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wegen des Verdachts, öffentlich zu einer rechtswidrigen Tat aufgerufen zu haben, ermitteln (siehe Pressemitteilung vom 08.04.2020).
In diesem Zusammenhang stellt das Polizeipräsidium Mannheim klar, dass die polizeilichen Maßnahmen am Sonntagabend nicht im Zusammenhang mit den vorgenannten Ermittlungen stehen.
Am Sonntagabend, kurz vor 20 Uhr, informierte ein Zeuge das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim per Notruf darüber, dass in der Thibautstraße/Bergheimer Straße eine Frau stehe, die angegeben habe, sie werde verfolgt.
Eine Streife traf die Frau an und stellte die Personalien fest. Im Rahmen des weiteren Gesprächsverlaufs und aufgrund ihrer Verhaltensweise hielten es die Beamten für erforderlich, medizinische Hilfe einzuholen. Hierzu wurde die Frau festgehalten und sollte in eine Klinik gebracht werden. Daraufhin setzte sie sich zur Wehr und trat mehrfach gegen einen Beamten. Diesbezüglich wurden die Ermittlungen gegen die Verdächtige wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
Anschließend wurde die Frau zur Universitätsklinik Heidelberg gebracht und dort stationär aufgenommen.

PM des PP Mannheim vom 14.04.2020

Heidelberg: Öffentliche Aufforderung zu Straftaten; Staatsanwaltschaft Heidelberg und Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermitteln gegen Heidelberger Rechtsanwältin; Pressemitteilung Nr. 2

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Wegen des Verdachts, öffentlich zu einer rechtswidrigen Tat aufgerufen zu haben, ermitteln die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg gegen eine Heidelberger Rechtsanwältin. Sie soll über ihre Homepage öffentlich zum Widerstand gegen die staatlich erlassenen Corona-Verordnungen aufgerufen haben. Darüber hinaus soll sie dazu aufgerufen haben, sich am Ostersamstag bundesweit zu einer Demonstration zu versammeln (Pressemitteilung Nr. 1 vom 08.04.2020).

In der Öffentlichkeit, namentlich im Internet, kursieren derzeit Berichte über eine zwangsweise Unterbringung der Beschuldigten in einer psychiatrischen Klinik. Hierzu stellen die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim fest, dass im Rahmen des gegen die Beschuldigte geführten strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens weder die Unterbringung der Beschuldigten in einer psychiatrischen Klinik noch eine sonstige strafprozessuale Zwangsmaßnahme veranlasst wurden.

PM des PP Mannheim vom 14.04.2020

Am Donnerstagabend hat eine 25-Jährige Rettungssanitäter des DRK beleidigt und einen Sanitäter durch einen Biss auch verletzt. Über Notruf wurde der Polizei gegen 19.45 Uhr bekannt, dass eine offensichtlich betrunkene Frau im Bereich Bärenwiesen ohne Schuhe unterwegs sei. Die Streifenwagenbesatzung stellte vor Ort fest, dass die junge Frau herumschrie und um sich trat, wobei sie von den Helfern des DRK am Boden fixiert werden musste.
Die 25-Jährige schien in einem psychischen Ausnahmezustand und hat bei ihrer Gegenwehr einem der Sanitäter in den Daumen gebissen. Sie reagierte nicht auf die Fragen der Polizisten und musste mit Handschellen ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verblieb sie nach ärtzlicher Untersuchung zunächst, wo sie die Helfer erneut aufs Übelste beleidigte.

PM des PP Pforzheim vom 03.04.2020

Zu einem mutmaßlichen medizinischen Notfall kam es Mittwochabend kurz vor 20 Uhr auf dem Radweg im Bereich der Luisenstraße. Ein auf dem Nachhauseweg befindlicher Polizeibeamter hörte vom Radweg her ein ungewöhnliches Geräusch und entdeckte bei der Nachschau einen nicht mehr ansprechbaren älteren Mann, der wohl mit dem Fahrrad unterwegs und bewusstlos zusammengebrochen war. Der Polizist begann sofort mit Reanimationsmaßnahmen und wurde dann, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, von hinzugerufenen Kollegen des Polizeirevier Gaggenau unterstützt. Der ältere Herr konnte wiederbelebt und nach notärztlicher Erstversorgung in eine Klinik gebracht werden.

PM des PP Offenburg vom 03.04.2020

In der Nacht auf Donnerstag wurden Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Dachsbaustraße in Waldstadt durch das laute Piepen eines Rauchmelders geweckt.
Auf Klingeln und Klopfen an der betreffenden Wohnungstüre reagierte zunächst niemand. Gegen 1.00 Uhr wurde per Notruf die Polizei informiert. Eine Streife des Polizeireviers Mosbach eilte zum Einsatzort. Zwischenzeitlich konnte im Treppenhaus bereits Rauch wahrgenommen werden. Durch die Polizisten wurde kurzerhand die Wohnungstüre eingetreten. Im Wohnzimmer konnte die 72-jährige Bewohnerin schlafend angetroffen werden. Durch die Einsatzkräfte wurde die Frau ins Freie gebracht und durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst versorgt.
Ursache der Rauchentwicklung war schwer eingebranntes Essen in einem Topf auf dem Herd. Die Feuerwehr Mosbach war mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort. Die eingetretene Tür konnte durch die Feuerwehr wieder notdürftig instand gesetzt werden. Durch den Einsatz entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro.

PM des PP Heilbronn vom 02.04.2020