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Extreme Respektlosigkeit schlug am Donnerstagvormittag fünf Beamten des Polizeireviers Kornwestheim entgegen, die sich in der Straße „Berliner Platz“ im Bereich einer Schule aufhielten. Die zivil gekleideten Polizisten befanden sich gegen 11.15 Uhr nach einer Dienstsportveranstaltung auf dem Rückweg zum Streifenwagen. Der Schulhof einer nahegelegenen Schule war mit Schülern, die sich in der Pause befanden, gefüllt. Aus einer Schülergruppe heraus fielen plötzlich zielgerichtete Beleidigungen gegen die Beamten. Da bereits am Morgen bei der Ankunft der Polizisten vom Schulhof aus abfällige Bemerkungen laut geworden waren, wollten die Beamten nun Kontakt zu der Personengruppe aufnehmen. Als dies von den Jugendlichen bemerkt wurde, entfernten sich plötzlich zwei Tatverdächtige und versuchten vermutlich in der Menge der Schülerschaft unterzutauchen. Die Polizisten konnten diese beiden Jugendlichen jedoch im Auge behalten und hielten sie schließlich auf dem Schulhof auf. Die zwei 15- und 16-Jährigen begannen sofort eine Diskussion mit den Polizisten, die sich als solche auswiesen, und reagierten provokant und uneinsichtig auf die Kontrolle. Unverzüglich bildete sich eine Menschentraube, bestehend aus rund 50 Schülern, um die Beamten und die beiden Jugendlichen.
Teilweise versuchten die Schüler die polizeiliche Maßnahme zu stören, was die Kontrolle erschwerte. Gegen einen weiteren 16-jährigen Jugendlichen sprachen die Polizisten aufgrund seines Verhaltens mehrfach einen Platzverweis aus, dem er jedoch keine Folge leistete.
Als ihn schließlich einer der Polizeibeamten am Arm packte und wegschieben wollte, wehrte er sich hiergegen. Der Jugendliche reagierte auch verbal aggressiv und schlug schließlich gegen die Hand des Beamten. Zeitgleich mischte sich ein weiterer 15-jähriger Schüler ein, indem er sich zwischen den Beamten und den 16-Jährigen stellte.
Im weiteren Verlauf wurde ein Lehrer auf die Situation aufmerksam.
Die vier 15 und 16 Jahre alten Schüler wurden in die Schule gebracht.
Nachdem alle vier zunächst weiterhin die Konfrontation mit den Polizisten suchten, gaben zwei der Jugendlichen schlussendlich zu, die Polizeibeamten beleidigt zu haben. Diese beiden 15 -und 16-Jährigen werden mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen müssen, während gegen den zweiten 16 Jahre alte Tatverdächtige wegen Widerstands gegen Polizeibeamten ermittelt wird.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Stuttgarts und des Landeskriminalamts BW haben am späten Montagabend
(07.10.2019) gemeinsam mit Spezialkräften des Polizeipräsidiums Einsatz einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, der versucht haben soll, als vermeintlicher Polizeibeamter mehrere Zehntausend Euro bei einer 67 Jahre alten Seniorin abzuholen. Bereits seit mehreren Tagen erhielt die 67-Jährige Anrufe eines vermeintlichen Polizisten, der in bereits bekannter Vorgehensweise eine Geschichte über angebliche Einbrecher in der Nachbarschaft vortäuschte. Die Seniorin glaubte dem Anrufer und hob zunächst mehrere Tausend Euro von ihrem Konto ab. Als sie im Laufe des Montages weiteres Geld, insgesamt mehrere Zehntausend Euro, abheben und das bis dahin abgehobene Geld für eine bevorstehende Übergabe bereit legen sollte, zog die Frau einen Bekannten zurate, dem die Angelegenheit verdächtig vorkam. Die 67-Jährige wandte sich daraufhin an ein Polizeirevier. Als am späten Abend gegen 22.50 Uhr ein mutmaßlicher Geldabholer an der Haustüre der Seniorin auftauchte und eine davor abgelegte Tüte mit dem Bargeld an sich nahm, griffen die Beamten ein und nahmen den 22-jährigen Tatverdächtigen fest. Der syrische Tatverdächtige wurde im Laufe des Dienstags (08.10.2019) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt.

Diesbezüglich warnt die Polizei vor dieser perfiden Betrugsmasche.
Alleine im Laufe des Dienstags (08.10.2019) kam es im Stuttgarter Stadtgebiet in mindesten 60 Fällen zu derartigen Anrufen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich die Anrufe auch im Laufe des Mittwochs (09.10.2019) fortsetzen werden.

PM des PP Stuttgart vom 09.10.2019

Präventionskampagne gegen betrügerische Telefonanrufe

Bei der Bekämpfung des Telefonbetrugs unternimmt das Polizeipräsidium Reutlingen einen weiteren wichtigen Schritt und bringt eine Million bedruckter Bäckertüten in den Handel. Mit der Aktion soll erneut vor dem Phänomen gewarnt werden, bei dem vor allem ältere Menschen auf perfide Art und Weise um ihr Erspartes gebracht werden.

Wie wichtig Prävention in diesem Bereich ist, zeigen die aktuellen Zahlen. Allein im vergangenen Jahr registrierte das Polizeipräsidium Reutlingen in seinem Zuständigkeitsbereich mehr als 1.500 derartige Anrufe, bei denen die Betrüger so professionell vorgingen, dass sie in 66 Fällen einen finanziellen Gesamtschaden von knapp 700.000 Euro verursachten. Damit hat sich deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht bzw. bei den Vollendungen sogar verfünffacht.
Obwohl zwischenzeitlich nahezu 96 Prozent der Angerufenen den Betrugsversuch erkennen, finden die Täter immer noch Opfer, die bereit sind, ihre Wertsachen den vermeintlichen Polizeibeamten oder Kurieren der angeblichen Angehörigen zu übergeben.

Genau hier setzt die neue Präventionskampagne an.

In Zusammenarbeit mit den Kreisseniorenräten Reutlingen, Esslingen, Tübingen und den Kreissparkassen Reutlingen, Esslingen/Nürtingen und Tübingen, der Bäckerinnung Alb-Neckar-Fils, der Firma BÄKO-AG und ausgewählten Bäckereien in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen wurden durch das Polizeipräsidium Reutlingen eine Million Brötchentüten beschafft, die plakativ auf den wichtigsten Verhaltenshinweis zum Schutz vor Telefonbetrügern aufmerksam macht: „Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und die Polizei unter 110 verständigen.“ Die Verpackungen werden in den nächsten Tagen in den Handel kommen und von ausgewählten Bäckereien beim Kauf von Backwerk ausgegeben.

Zum Auftakt der Aktion werden Polizeibeamtinnen und -Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen am

Mittwoch, 9. Oktober 2019, von 10 Uhr bis 13 Uhr,

in Reutlingen, auf dem Marktplatz,
in Esslingen, auf dem Rathausplatz und
in Tübingen, auf dem Holzmarkt,

gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern vor Ort sein und neben Informationen aus erster Hand auch die neuen Bäckertüten samt Gebäckstück kostenlos verteilen.

Ein weiterer Baustein der Kampagne bildet eine Experten-Hotline, bei der sich Bürgerinnen und Bürgern kostenlos informieren und beraten lassen können. Gemeinsam mit Experten der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beantworten unsere Polizeibeamten alle Fragen rund um das Thema Abzocke, Betrug und Verbraucherschutz. Die Experten-Hotline ist am

Freitag, 11. Oktober 2019, von 10 Uhr bis 13 Uhr, unter der Telefonnummer 07121/942-4306 erreichbar.

Ein Besuch und ein Anruf, der in jedem Fall lohnt!

Zudem bieten die Spezialisten des Referats Prävention Vorträge zum Thema Enkeltrick und falsche Amtspersonen an. Unter der Mailadresse reutlingen.pp.praevention@polizei.bwl.de können Informationen zur nächsten Informationsveranstaltung abgerufen oder auch Referenten zu Vorträgen angefragt werden. Weitere Informationen zum Thema finden sich auch im Internet unter www.polizei-beratung.de und unter https:/ /polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug-durch-falsche-polizisten

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 08.10.2019

 

 

Ein Schaf hatte sich auf einer Weide bei Wehr in einem Brombeerstrauch verfangen. Da es sich nicht selbstständig befreien konnte, wurde am Sonntagmittag, 06.10.2019, die Polizei verständigt. Da der Eigentümer auf die Schnelle nicht zu ermitteln war, stieg ein Polizeibeamter über den Zaun und schnitt das Tier mit einem Bolzenschneider frei. Noch mit ein paar Ästen im Fell zottelte es wieder zurück zu seinen Artgenossen, schien aber ansonsten die „Gefangenschaft“ gut überstanden zu haben.

PM des PP Freiburg vom 07.10.2019

Man kann es deutlich spüren, die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel. Viele Menschen kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit von der Arbeit nach Hause. Die bis dahin unbeleuchteten Häuser und Wohnungen signalisieren, dass niemand zu Hause ist. Das machen sich die Einbrecher zu Nutze und gehen im Schutze der frühen Dunkelheit ans Werk. Entgegen der allgemeinen Vorstellung finden Wohnungseinbrüche selten zur Nachtzeit statt, die überwiegende Anzahl zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr. Die Täter nutzen schlecht gesicherte Fenster und Türen und sorgen bei der Rückkehr der Bewohner für eine böse Überraschung. Entscheidend für die Einbrecher ist der Faktor Zeit: Damit das Entdeckungsrisiko minimiert wird, muss der Einbruch schnell gehen. In der Regel dauert das Eindringen nur wenige Sekunden; der Einbruch selbst nur wenige Minuten. Stößt der Täter auf einbruchshemmende Sicherungseinrichtungen bricht er erfahrungsgemäß sein Vorhaben ab und sucht sich eine günstigere Gelegenheit. Um das Risiko eines vollendeten Wohnungseinbruchs erheblich zu minimieren, beraten die Experten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle die Bürgerinnen und Bürger, wie sie ihre Wohnungen vor unbefugtem Eindringen sichern können. Bei einem Termin vor Ort werden von den Polizeibeamten individuelle Lösungen angeboten, wie eine Einbruchssicherung optimal gestaltet werden kann. Neben vielen wertvollen Tipps erhalten die Beratungssuchenden eine schriftliche Schwachstellenanalyse sowie weiteres Informationsmaterial. Termine für dieses kostenlose Beratungsangebot können bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter 07621/1500-640 oder email freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de vereinbart werden.

PM des PP Freiburg vom 02.10.2019

– Im Rahmen der Binnengrenzfahndung an der Deutsch-Schweizer Grenze waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz in den vergangenen Wochen lagebildabhängig unter anderem wieder in grenzüberschreitenden Zügen im Einsatz. Ferner wurden Reisende in international verkehrenden Fernreisebussen überprüft.

Im Monat September beanzeigte die Konstanzer Bundespolizeiinspektion dabei 55 Personen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise. Darunter war am 24. September eine Reisende in einem Fernreisebus aus der Schweiz. Die Frau, die auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz von der Bundespolizei überprüft worden war, wies sich mit einer estnischen Identitätskarte aus. Die Überprüfung ergab, dass die vorgelegte Identitätskarte im Schengener Informationssystem als gestohlen gemeldet war. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Frau augenscheinlich nicht um die Person auf dem Lichtbild der estnischen Identitätskarte handelt. Aufgrund des Anfangsverdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren und der nicht feststehenden Identität der Frau wurde sie vorläufig festgenommen. In der Dienststelle der Bundespolizei in Konstanz fanden die Beamten bei der Durchsuchung ihrer Sachen syrische Identitätspapiere. Nachdem die 33-jährige syrische Staatsangehörige im Rahmen ihrer polizeilichen Vernehmung ein Schutzersuchen stellte, wurde sie an die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe weitergeleitet.

Insgesamt führte die Bundespolizeiinspektion Konstanz im vergangenen Monat 28 aufenthaltsbeendende Maßnahmen durch.

25 Personen wurden im vergangenen Monat wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts aktenkundig. Diese im Vergleich zu den Vormonaten leicht erhöhte Zahl resultiert aus dem im September vermehrten Fluggastaufkommen am Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH-Airport).

In 22 Fällen sind im Monat August durch die Konstanzer Bundespolizei ferner Ausschreibungen zur Festnahme festgestellt worden. So überprüften am Nachmittag des 19. September – wiederum auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz – Bundespolizisten einen Reisenden, der, wie sich bei der Kontrolle herausstellte, von der Justiz gesucht worden war. Seitens der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau bestanden gegen den Mann mehrere Vollstreckungshaftbefehle.
Hintergrund waren rechtskräftige Verurteilungen wegen Beförderungserschleichung. Der nordmazedonische Staatsangehörige hatte die daraus resultierenden Geldstrafen in Höhe von insgesamt
680.- EUR noch nicht bezahlt. Durch Zahlung der geforderten Summe konnte der Verurteilte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und seinen Weg schließlich fortsetzen.

Darüber hinaus verzeichnete die Bundespolizei Konstanz – neben sieben Urkundenfälschungen – auch neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Allgemeine Hinweise: Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ist zuständig in den Landkreisen Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen, Tuttlingen und dem Zollernalbkreis. Der Einsatz gegen Schleuser und die irreguläre Migration sind Schwerpunkte der Arbeit der Bundespolizei im hiesigen Inspektionsgebiet. In vielen Aufgabenbereichen arbeitet die Konstanzer Bundespolizei eng mit benachbarten und ausländischen Sicherheitspartnern zusammen.

PM der BPOLI Konstanz vom 01.10.2019

Am Samstag gegen 16 Uhr ging in der Notrufzentrale der Polizei der Anruf einer Dame ein, die mitteilte, dass bei der kirchlichen Trauung die Braut zusammengebrochen und bewusstlos sei. Zusammen mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt rückte auch eine Streife der Polizeireviers Esslingen zur Kirche in Esslingen aus. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die Braut bereits wieder wohlauf war und vermutlich ihr kurzzeitiger Zustand der Aufregung geschuldet war.
Die Rettungskräfte und die Polizeibeamten, die rechtzeitig zum „Ja-Wort“ die Kirche betraten, konnten die Braut direkt in den Bund der Ehe entlassen.

PM des PP Reutlingen vom 29.09.2019

Beamte der Bundespolizei haben bei einer nächtlichen Kontrolle in Kehl einen gesuchten Straftäter verhaftet. Gegen einen 26-jährigen Deutschen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Offenburg vor, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da er die fällige Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun für 44 Tage ins Gefängnis.

PM der BPOLI Offenburg vom 29.09.2019

Um 04:39 Uhr wurde durch Passanten eine Gans gemeldet, die auf der Bundesstraße 27, zwischen Bietigheim und der Kammgarnspinnerei spazieren läuft. Durch die Polizei Bietigheim wurde zunächst eine Streife entsandt, die die betreffende Gans auch schnell fand. Das Tier zeigte sich zunächst skeptisch gegenüber den Beamten und leistete gegen die ersten Versuche, es einzufangen, Widerstand.
Erst nachdem eine zweite Streife zur Verstärkung eintraf, konnte die Gans überzeugt werden, sich zu ergeben. Sie wurde unversehrt in ihr nahegelegenes Gehege zurück gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.09.2019

Ein 36 Jahre alter Polizeibeamter und Super Regoniser, der sich nach Dienstschluss in Zuffenhausen aufhielt, erkannte am Freitagnachmittag (06.09.2019) einen 29 Jahre alten Mann wieder, der im Verdacht steht, mindestens seit Oktober
2018 mehrere Diebstähle von EC-Karten sowie Kreditkarten begangen und dabei einen Schaden von mindestens 13.000 Euro verursacht zu haben.
Der Beamte war gegen 16.20 Uhr zu Fuß an der Burgunderstraße unterwegs, als ihm der 29-Jährige auf dem Gehweg auffiel und er Ähnlichkeiten zu einem gesuchten Tatverdächtigen erkannte. Er folgte dem Mann, bis dieser schließlich in einem Spielcasino verschwand.
Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 29-Jährigen, vor einem Spielautomaten sitzend, vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige offenbar in mehreren Fällen EC-Karten gestohlen und im Anschluss Bargeld an Geldautomaten abgehoben hatte. Hierfür soll er sich in verschiedenste Bürogebäude geschlichen und Portemonnaies der Mitarbeiter gestohlen haben. Die Ermittlungen zu weiteren, derzeit noch unaufgeklärten Taten dauern an. Nach Beendigung der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige vorerst auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Stuttgart vom 09.09.2019