Schlagwortarchiv für: Baden-Württemberg

„Liebe forscher und Zöllner, Ich bin Benjamin, 8 Jahre alt. ihr könnt, ein Metalldetektor erfinden, der Coronaviren findet. Damit ihr sehen könnt ob die Leute Coronavirus haben oder nicht damit die Leute über die Grenze können. Dann kann ich wieder zu meiner Oma. Viele grüsse Benjamin“

„Lieber Benjamin, damit wir alle gesund bleiben, muss auch die Polizei gerade noch mehr arbeiten als sonst. Und auch wir können unsere Omas und Opas zurzeit nicht besuchen. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir gerade so viel arbeiten müssen – außerdem wollen wir unsere Omas und Opas ja schützen, damit sie nicht krank werden. Deswegen halten auch wir Abstand zu ihnen. Das ist ganz schön doof für alle. Aber wir sind gar nicht so doll traurig. Denn wichtig ist, dass unsere Omas und Opas gesund bleiben. Wir können mit ihnen ja Briefe schreiben und telefonieren. Manche Menschen können sich auch mit dem Handy unterhalten und dabei sogar ein Video machen. So kann man sich wenigstens aus der Entfernung sehen. Aber wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder so leben können wie früher. Und uns in die Arme nehmen können. Und als Polizist verspreche ich Dir, dass das auch wieder so kommen wird. Wir müssen nur etwas Geduld haben. Die vielen tollen Ärzte und auch alle anderen Menschen, die jetzt so viel arbeiten müssen, haben alles unter Kontrolle. Auch die Polizei in der Schweiz und in Deutschland macht alles, damit du dich sicher fühlen kannst. Du musst dir also keine Sorgen machen.

Wir haben jetzt ganz lange darüber nachgedacht, ob das mit deiner Idee so klappt. Wir finden das total klasse, dass du uns so einen guten Tipp gegeben hast. Wir wollen mal einen Arzt fragen. Weil die ja alles ganz genau wissen mit dem Virus. Aber auch dann, wenn der Arzt sagt, dass das mit dem Detektor am Ende doch nicht so ganz funktioniert: Wir sind sehr glücklich über jede Idee von dir!

Bitte bleib‘ gesund – und Grüße bitte auch die Oma von der Bundespolizei.“

PM der BPOLI Konstanz vom 31.03.2020

„Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende, insbesondere am Samstag, hat offensichtlich einige Menschen wieder unvorsichtig werden lassen“, teilt Polizeipräsident Uwe Stürmer am Montag mit. Die Polizei in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis, die unterstützt wurde von Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz, habe bei ihren zahlreichen Corona-Kontrollen einen deutlichen Anstieg der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt und nicht nur zwei Strafverfahren einleiten, sondern auch über 60 Ordnungswidrigkeiten anzeigen müssen. Von Freitag bis Sonntag überprüften die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 963 Personen und
214 Fahrzeuge. Wie schon in den Tagen zuvor stellten die Einsatzkräfte zumeist Gruppen im öffentlichen Raum fest, die sich nicht an den Mindestabstand oder die zulässige Anzahl von Menschen hielten und gegen die deswegen 132 Bußgeldverfahren angestrengt werden. Zwei Gruppen überspannten den Bogen allerdings derart, dass Strafverfahren eingeleitet wurden. In einem Fall feierten am Samstagabend 15 Personen in Langenargen in einer Wohnung eine Party und verwehrten bei der Polizeikontrolle den Beamten sogar das Betreten der Räume. Erst auf Anordnung der Staatsanwaltschaft konnte die Polizei die Wohnung schließlich betreten und die insgesamt 15 Personen feststellen, von denen sich einige zuvor versteckt hatten. Auch 17 Angehörige eines Betriebs in Pfullendorf waren der Meinung, am Freitagabend kollektiv gegen die Corona-Verordnung verstoßen zu müssen, indem sie zusammen ein Grillfest veranstalteten. „Es steht außer Frage, dass dieses Verhalten bei der vorherrschenden Corona-Krise völlig inakzeptabel ist, gegen geltendes Recht verstößt“, so der Polizeichef. Er erneuerte deshalb noch einmal seinen Appell an die Bevölkerung, zuhause zu bleiben, und damit beizutragen, die Infektionsraten zu senken und so letztlich Menschenleben zu retten.

PM des PP Ravensburg vom 30.03.2020

Die genauen Hintergründe einer körperlichen Auseinandersetzung am Sonntagabend müssen noch durch polizeiliche Ermittlungsarbeit aufgehellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 32 Jahre alter Mann mit zwei noch unbekannten Begleitern am westlichen Stadtrand die Wohnung eines ihm bekannten Mittvierzigers aufgesucht haben. Hierbei soll sich gegen 19:30 Uhr ein Streit entwickelt haben, in dessen Verlauf der 32-Jährige mit seinen beiden Komplizen auf den Wohnungsinhaber eingeschlagen und eingetreten haben soll. Nachdem sich das Trio zunächst entfernt hatte, holte der Geschlagene Verstärkung herbei. Die mutmaßlichen Schläger kehrten kurz darauf zurück und es entfachte sich eine weitere Meinungsverschiedenheit. Ein zur Hilfe gerufener Angehöriger des Angegriffenen will hierbei bei einem der Widersacher ein Messer entdeckt haben und gab deshalb mit seiner mitgeführten Schreckschusswaffe einen Warnschuss ab.
Nach derzeitigen Feststellungen trug lediglich der Mittvierziger durch die ihm mutmaßlich verabreichten Schläge und Tritte Verletzungen davon. Die Beamten des Polizeireviers Lahr ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung. Während der Anfahrt zum Einsatzort ist eine Streifenbesatzung auf der B 415 ausgangs der Stadt in Richtung Autobahn verunfallt. Die Streifenwagen kam auf der regenassen Fahrbahn nach links von der Straße ab. Die beiden Polizisten trugen durch den Unfall leichte Verletzungen davon und wurden in einem örtlichen Krankenhaus untersucht. Der Sachschaden am Dienstwagen wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

Landkreise Esslingen/Reutlingen/Tübingen/Zollernalbkreis:
Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Überwachung der Corona-Verordnung der Landesregierung

Im Laufe des Wochenendes haben die Einsätze im Rahmen der Überwachung der Corona-Verordnung und die Verstöße dagegen deutlich zugenommen. Während im Laufe der vergangenen Woche in der Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen eine große Akzeptanz der Beschränkungen festzustellen war und noch am Donnerstag sich die Zahl der festgestellten Verstöße in allen vier Landkreisen mit insgesamt knapp über 30 eher in Grenzen hielten, ging die Zahl der Verstöße ab Freitagnachmittag mit dem Anstieg der Temperaturen sprunghaft nach oben. Bis Montagmorgen, sechs Uhr, mussten von Kräften des Polizeipräsidiums Reutlingen mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz unter anderem insgesamt 329 Ordnungswidrigkeiten verfolgt werden, mehr als zwei Drittel davon am Samstag und in der Nacht zum Sonntag.

232 Verstöße bezogen sich auf das Verbot des Verweilens im öffentlichen Raum, wenn Gruppen von mehr als drei, aber unter 15 Personen angetroffen wurden. 33 Mal musste gegen Personen vorgegangen werden, die an einer Veranstaltung oder Ansammlung von mehr als fünf Personen im nicht öffentlichen Raum teilgenommen hatten. Auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Für beide Arten der Verstöße gegen die Corona-Verordnung sieht der aktuelle Bußgeldkatalog Bußgelder bis zu 1.000 Euro vor. In sieben Fällen wurden Anzeigen beispielsweise gegen die verantwortlichen Betreiber von Einrichtungen wie z.B. Gaststätten gefertigt, die verbotswidrig geöffnet hatten oder die sich nicht auf die Ausnahme des Straßenverkaufs beschränkten. Die Betroffenen erwarten Bußgelder zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Über die Anzeigen hinaus wurden unzählige aufklärende Gespräche geführt, nach denen sich viele Personen auch einsichtig zeigten. Teilweise mussten aber auch Platzverweise ausgesprochen werden.

Der gravierendste Fall ereignete sich – wie bereits berichtet – am Freitagabend in Rottenburg, wo ein Gemeindevollzugsbediensteter bei einer Kontrolle mehrerer junger Leute von diesen tätlich angegriffen und verletzt wurde. (vgl. Pressebericht vom 29.03.2020/12.25 Uhr). Gegen vier Personen wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 30.03.2020

Ein betrunkener 54-jähriger Mann hat am Samstag kurz vor 19.30 Uhr in der Alphornstraße einen 33-jährigen Rettungssanitäter bei einem Einsatz tätlich angegriffen. Dem Geschädigten und seinem Kollegen gelang es, den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Rettungsdienst war wegen eines völlig betrunkenen und orientierungslosen 53-Jährigen angefordert worden. Dabei schlug der 54-jährige Zechkumpan aus nicht bekannten Grund dem Sanitäter mit der Faust gegen den Brustkorb. Ein Alkoholtest auf dem Revier ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Ein angeforderter Arzt entnahm eine Blutprobe. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Beschuldigte auf freien Fuß gesetzt. Der 53-Jährige wurde, nachdem seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt worden war, zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt.

PM des PP Mannheim vom 29.03.2020

Als Freund und Helfer hat sich eine Streife des Polizeireviers Filderstadt bei einem eiligen Einsatz am Mittwochabend erwiesen. Die Beamten waren um 21.45 Uhr in Nellingen unterwegs, als ihnen der Lenker eines hinterherfahrenden Pkw mehrmals die Lichthupe gab. Daraufhin hielten die Polizisten an und erkundigten sich nach dem Grund. Es stellte sich heraus, dass in dem Auto ein werdender Vater mit seiner hochschwangeren Frau, die im Begriff war, ihr Kind zu bekommen, unterwegs waren. Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Geburt wurde das Paar unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten bis zu der für die Geburt vorgesehenen Klinik eskortiert. Dort konnten die werdenden Eltern eine viertel Stunde später rechtzeitig und wohlbehalten in die Hände des medizinischen Personals übergeben werden.

PM des PP Reutlingen vom 26.03.2020

Über 70 Polizistinnen und Polizisten waren gestern Abend und heute Nacht in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis unterwegs, um die Einhaltung der infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. Wie schon am Vortag, als die neue Verordnung der Landesregierung in Kraft trat, stellten die Beamtinnen und Beamten auch dieses Mal bei ihren nahezu 170 Kontrollen überwiegend ein diszipliniertes Verhalten der Bevölkerung fest. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger begegnet den angeordneten Einschränkungen mit Verständnis, aber vereinzelt sind manche nach wie vor wenig einsichtig.

Trotz der bisherigen eindeutigen Appelle, zuhause zu bleiben und sich keinesfalls in Gruppen zusammenzufinden, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und damit letztlich Menschenleben zu schützen, trafen die Einsatzkräfte in den Städten und Gemeinden in Einzelfällen auf Erwachsene, die in Gaststätten zusammen an Tischen saßen oder Jugendliche bzw. Heranwachsende, die sich in Gruppen von teilweise über 20 Personen auf Bolz-, Spiel-, Skater- oder Sportplätzen sowie in Uferanlagen oder anderen Treffpunkten aufhielten.

In allen Fällen wurde den Angetroffenen noch einmal eindringlich die Lage verdeutlicht und insbesondere an die jungen Menschen appelliert, daran zu denken, dass jederzeit ihre Großeltern, Eltern, andere Familienangehörige, aber auch vorerkrankte Freunde/Freundinnen, aufgrund ihres unverantwortlichen Handelns die nächsten Opfer dieser Krankheit sein könnten. Der polizeilichen Aufforderung, nach Hause beziehungsweise zumindest auseinander zu gehen, kamen aber alle nach.

Die Polizei weist noch einmal dringend darauf hin, dass Verstöße gegen die Corona-Verordnung des Landes keine Bagatelldelikte darstellen und Zuwiderhandlungen nach dem Infektionsschutzgesetz strafbar sind. Dass in solchen Fällen auch Anzeigen folgen, musste ein Gastwirt gestern erfahren, der noch nach 19 Uhr geöffnet und damit die erlaubte Öffnungszeit um über eine Stunde überzogen hatte, um Gäste zu bewirten.

Unser Ziel ist es, durch einen flächendeckend hohen Kontrolldruck dafür zu sorgen, dass Menschenzusammenkünfte unterbleiben und die Leben rettenden Regeln der Corona-Verordnung beachtet werden, so Polizeichef Uwe Stürmer. Um einen weiteren exponentiellen Anstieg der Erkrankungen zu verhindern, wird das Polizeipräsidium auch in den kommenden Tagen mit verstärkten Kräften intensiv auf die Einhaltung der Vorschriften achten und Verstöße konsequent zur Anzeige bringen.

PM des PP Ravensburg vom 20.03.2020

Am Mittwoch gegen 07.45 Uhr kam es in einem Lebensmitteldiscounter zwischen zwei Angestellten des Marktes und einem 47-jährigen Kunden zu Streitigkeiten.

Nach bisherigen Ermittlungsstand war Toilettenpapier Auslöser der Meinungsverschiedenheiten. Offenbar wollte man mehrere Packungen des mittlerweile „begehrten Gutes“ einkaufen.

Der 47-Jährige soll zunächst eine Kassiererin und in der Folge einen weiteren Angestellten des Marktes beleidigt haben. Außerdem soll der 47-Jährige versucht haben den Angestellten mit der Faust zu schlagen. Es soll zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. In dessen Verlauf soll der Angestellte des Marktes von einem weiteren, bislang unbekannten Kunden, mit dem Knie gegen die Stirn getreten worden sein.

Beim Eintreffen mehrerer Funkwagenbesatzungen hatte sich die Situation bereits beruhigt, der 47-Jährige lag am Boden und klagte über Schmerzen. Ein Rettungswagen war bereits von Angehörigen verständigt worden und brachte den Mann anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der Angestellte des Supermarktes wurde ebenfalls verletzt und wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen.

Gegen 12 Uhr wurde die Polizei erneut verständigt, da offenbar mehrere Sympathisanten des 47-Jährigen am Discounter erschienen waren und die Angelegenheit mit dem Angestellten „klären“ wollten. Beim Eintreffen der Funkwagenbesatzungen, konnte keine Personen mehr festgestellt werden.

Die Ermittlungen u.a. wegen Beleidigung und Körperverletzung werden vom Polizeirevier Mannheim-Innenstadt geführt.

Zeugen des Vorfalls und oder Personen, die Hinweise auf den noch unbekannten männlichen Treter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt unter 0621 12580 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 19.03.2020

Am frühen Sonntagmorgen lieferte sich ein 19-jähriger VW-Lenker ein Rennen mit der Polizei, um so einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Eine Streifenwagenbesatzung befand sich in der Flachter Straße in Rutesheim, als ihnen gegen 04.15 Uhr ein VW entgegenfuhr. Als der VW-Lenker den Streifenwagen erkannte, drehte er herum und setzte seine Fahrt auf der Kreisstraße 1017 in Richtung Weissach-Flacht fort. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Anhaltezeichen reagierte der VW-Fahrer nicht auf die Beamten, sondern bog im weiteren Verlauf von der K 1017 nach links auf einen Feldweg ab. Von dort aus fuhr er wieder zurück in Richtung Rutesheim. Im Rutesheimer Stadtgebiet beschleunigte der junge Fahrer teilweise auf über 100 km/h und überfuhr zwei rot zeigende Ampeln. In der Gebersheimer Straße flog plötzlich ein Rucksack aus dem Beifahrerfenster des PKW. Aufgrund der gefährlichen Fahrweise konnte die Streifenwagenbesatzung die Verfolgung nicht aufrecht erhalten und verlor den PKW schließlich aus den Augen. Anhand des Kennzeichens konnte jedoch die Halteranschrift ermittelt werden. Im Rucksack, den die Polizisten einsammelten, fanden sie Marihuana sowie Konsum- und Verpackungsmaterial. Der 19-Jährige konnte schließlich an der Halteranschrift angetroffen werden. Im Zuge der sich anschließenden Ermittlungen gab er zu, den VW gelenkt zu haben. Mutmaßlich stand er hierbei unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der junge Mann musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Sein Zimmer im elterlichen Wohnhaus wurde durchsucht. Hierbei entdeckten die Polizisten weiteres Marihuana. Die aufgefundenen Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Der 19-Jährige wurde zum Polizeirevier Leonberg gebracht, wo die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt wurden. Sein Führerschein musste beschlagnahmt werden. Der junge Fahrer wird sich wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss, sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

Auf mehrere zehntausend Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen auf der Rommelsbacher Straße entstanden ist. Zwei Streifenwagen waren gegen 5.40 Uhr auf der Rommelsbacher Straße mit Sonder- und Wegerechten zu einem dringenden Einsatz unterwegs. Beim Abbiegen nach rechts in die Mittnachtstraße kam der 29-jährige Fahrer des ersten Wagens zu weit nach rechts, wodurch es zur einer seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge kam.
Dabei wurden beide Autos von der Fahrbahn abgewiesen. Der zweite Streifenwagen einer 24-jährigen Fahrerin prallte zunächst gegen einen Stromverteilerkasten und den Kasten der Ampelsteuerung, bevor er an einer Betonwand zum Stehen kam.
Verletzt wurde niemand. Beide Autos waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Durch den Schaden am Verteilerkasten kam es an den umliegenden Gebäuden zu Stromausfällen, die von Mitarbeitern des Versorgungsunternehmens im Laufe des Vormittags wieder behoben werden konnten.

PM des PP Reutlingen vom 09.03.2020