Schlagwortarchiv für: Baden-Württemberg

Ein Streifenwagen wurde am Freitagabend in Neckarsulm in einen Unfall verwickelt. Die Beamten waren auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall und fuhren mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der B27 in Richtung Bad Friedrichshall. Auf Höhe des Abzweigs nach Amorbach wich ein vorausfahrendes Auto auf die Abbiegespur aus um dem Einsatzfahrzeug Platz zu machen. In der Annahme, dass auch die davor fahrende Lenkerin eines Kia Rio den Weg freigeben würde, beschleunigte der fahrende Polizist den Streifenwagen. Anstatt die Spur zu wechseln bremste die Kia-Fahrerin jedoch ab. Dies erkannte der Fahrer des Streifenwagens wohl zu spät und krachte mit dem Dienstwagen ins Heck des Rios.
Beide Autos wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrtauglich. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro.

PM des PP Heilbronn vom 09.03.2020

Am Samstag gegen Mitternacht wurde der Polizei ein Golffahrer gemeldet, welcher in Schlangenlinien fahren solle. Nachdem die Polizei den Golf feststellen konnte, wurde dieser einer Kontrolle unterzogen. Als der 41 Jahre alte Fahrer ausstieg, rollte der Golf gegen den dahinter haltenden Streifenwagen, da der Fahrer vergessen hatte, die Handbremse anzuziehen. Im Verlauf der Kontrolle konnte dann festgestellt werden, dass der Mann deutlich unter Drogen- und Alkoholbeeinflussung stand. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Golf nicht zugelassen und versichert war. Der Mann, welcher bei der Polizei kein Unbekannter ist, musste sich einer Blutentnahme unterziehen und ihn erwartet nun eine Anzeige. Am Streifenwagen entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 07.03.2020

Mit einem Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, darunter einem Rettungshubschrauber, und Polizei ist ein verunglückter Waldarbeiter am Dienstagnachmittag gerettet worden. Ein drei Mann starker Forstarbeitertrupp war um 16 Uhr im Gewann Ruchenwald südlich der B 297 in unwegsamen Waldgelände mit Baumfällarbeiten beschäftigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde von einem 24-Jährigen eine bereits gefällte Buche durchgesägt. Da der Baum vermutlich noch etwas unter Spannung stand, bewegte er sich zur Seite und klemmte das Bein des Mannes ein. Seine Kollegen mussten ein weiteres Baumstück absägen, um den Verunglückten zu befreien. Zum Abtransport des Waldarbeiters forderte eine Notärztin einen Rettungshubschrauber mit Bergeeinrichtung für das unwegsame Gelände an. Da sich dessen Eintreffen verzögerte und wegen der Gefahr der einbrechenden Dunkelheit, wurde der Verletzte mit einer Feuerwehrtrage aus dem Wald transportiert. Hierzu musste eine etwa 300 Meter lange Schneise durch das Unterholz bis zum nächsten Waldweg geschlagen werden. Von dort aus wurde der 24-Jährige mit einem Rettungswagen zur B 297 gefahren, wo er kurz vor 18 Uhr in den mittlerweile gelandeten Rettungshubschrauber verbracht und mit diesem in eine Spezialklinik geflogen wurde.

PM des PP Reutlingen vom 04.03.2020

Zwei Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich bei der Einsatzfahrt eines Streifenwagens am späten Dienstagabend in Esslingen ereignet hat. Kurz nach 22 Uhr bog ein 30-jähriger Audifahrer von der Katharinenstraße nach links in die Ulmer Straße in Richtung Oberesslingen ab. Hierbei krachte er in das Einsatzfahrzeug der aus Richtung Stadtmitte kommenden Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Esslingen, welche sich mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Vorfahrtstraße befand und auf dem Weg zu einem Einsatz war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Streifenwagen nach rechts von der Straße abgewiesen, rutschte gegen eine dortige Mauer und anschließend wieder zurück auf die Fahrbahn. Während der Audifahrer unverletzt blieb, erlitt sein 34-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 41-jährige Fahrer des Streifenwagens verletzte sich leicht. Eine medizinische Versorgung vor Ort war jedoch nicht erforderlich. Sein 26-jähriger Streifenpartner blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden.

PM des PP Reutlingen vom 04.03.2020

Anrufstraftaten wie Enkeltrick oder falscher Polizeibeamter haben nach wie vor Hochkonjunktur. Besonders beklagenswert: Es trifft meist hochbetagte, arg- und wehrlose Menschen, die unbedarft in die Telefonfalle hochorganisierter und international operierender Banden tappen.

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf die Betrugsmasche aufmerksam zu machen, arbeitet das Polizeipräsidium Freiburg eng mit den Kommunen und Gemeinden im eigenen Zuständigkeitsbereich zusammen. Diese sind aktuell dazu aufgerufen, kostenlos zur Verfügung gestellte Din-A-3-Plakate mit Hinweisen der Polizei an möglichst stark frequentierten Orten (bspw. Rathäuser, Tankstellen, Seniorenwohnanlagen, Banken, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Kioske, Schaukästen der Kirchen) zur Bürgerinformation aufzuhängen. Bereits in den ersten Tagen der Aktion wurden rund 500 Plakate geordert. Auf den neu gestalteten Plakaten ruft die Polizei dazu auf, bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend die Notrufnummer 110 zu wählen.

Eine flächendeckende Plakatierung wirkt einprägsam und warnt die breite Bevölkerung nachhaltig vor dieser Betrugsmasche. Gleichzeitig erhofft man sich bei der Polizei, schneller informiert zu werden, wenn Verdachtsmomente durch Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen werden.

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Anrufstraftaten gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de

PM des PP Freiburg vom 04.03.2020

Auf der B30 auf Höhe von Weingarten sind am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr ein Streifenwagen und ein Pkw zusammengestoßen. Der Wagen des Polizeireviers Ravensburg befand sich mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall in Richtung Biberach. Auf Höhe der Ortschaft Berg geriet der Wagen aufgrund der verschneiten Straße ins Schlingern und kollidierte mit dem BMW, der gerade von der Streifenbesatzung überholt wurde. Durch den Aufprall drehte sich das Polizeifahrzeug und stieß gegen die Leitplanke. Der Fahrer des Streifenwagens sowie der 50-jährige BMW-Lenker verletzten sich durch den Verkehrsunfall leicht. Ein Rettungsdienst an der Unfallstelle wurde nicht benötigt. Insgesamt entstand durch den Zusammenstoß an dem Polizeifahrzeug ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Der Schaden am BMW wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden an der Mittelleitplanke ist, wird derzeit noch geprüft. Der Streifenwagen musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

PM des PP Ravensburg vom 28.02.2020

Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg befand sich am Mittwoch gegen 19:55 Uhr auf der BAB 8 von München kommend in Richtung Karlsruhe auf einer Einsatzfahrt. Ein 43 Jahre alter Skoda-Lenker, der zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart die linke Spur befuhr, wollte sich vorbildlich verhalten und Platz schaffen. Im Zuge dessen beabsichtigte er auf den mittleren Fahrstreifen zu wechseln. Beim eingeleiteten Fahrstreifenwechsel bemerkte der Mann allerdings, dass auf der mittleren Spur ein Fahrzeug unterwegs war. Aufgrund dessen musste er sein Vorhaben abbrechen und auf die linke Spur zurückziehen. Die nachfolgende 26-jährige Fahrerin des Streifenfahrzeugs konnte daraufhin nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Skoda auf. Die Polizistin erlitt hierbei leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, entstand ein Gesamtschaden von etwa 40.000 Euro.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.02.2020

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Mittwochmorgen (26.02.2020) gegen 08:30 Uhr einen 37-jährigen Mann im Ulmer Hauptbahnhof festgenommen. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung des deutschen Staatsangehörigen stellte die Streife fest, dass der Wohnsitzlose Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Ravensburg wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Die Beamten nahmen den Gesuchten daraufhin fest und verbrachten ihn zum Polizeirevier. Da der 37-Jährige die Geldstrafe in Höhe von insgesamt
2700,- Euro nicht begleichen konnte, verbrachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt, wo er eine 90-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.02.2020

Unverhofft dürfte am Dienstagnachmittag ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sein. Ein aufmerksamer Bewohner der Neuffenstraße im Stadtteil Zollberg sah einen kleinen Jungen hilflos auf der Straße stehen und kümmerte sich um ihn.
Weiterhin verständigte der Mann gegen 17.30 Uhr die Polizei. Wie sich herausstellte, war das sieben Jahre alte Kind anlässlich Fasching in der nahegelegenen Jugendfarm und aufgrund eines Missverständnisses nicht abgeholt worden. Nachdem die Polizeibeamten den Wohnort des Kleinen recherchiert hatten, durfte der Bub im Streifenwagen mit nach Hause fahren. Das passende Outfit hatte der Siebenjährige an, denn er war als Polizist verkleidet unterwegs. Kurz nach
18 Uhr konnte der Junge wohlbehalten seinen Eltern übergeben werden. Er hatte die Fahrt nach Berkheim mit den richtigen Polizisten im Streifenwagen sichtlich genossen.

PM des PP Reutlingen vom 26.02.2020

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei am Donnerstagnachmittag, zwei Männer festzunehmen, die als FALSCHE POLIZEIBEAMTE unterwegs waren. Die beiden 22 und 25 Jahre jährigen Tatverdächtige waren extra aus Norddeutschland nach Radolfzell angereist, um dort Goldmünzen im Wert von über 125.000.- Euro bei einem älteren Ehepaar entgegen zu nehmen – angeblich sollten die Münzen auf ihre Echtheit überprüft werden.

Die echten Polizeibeamten waren rechtzeitig zur Stelle, griffen zu und nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest.

Tage zuvor waren das Rentnerehepaar mit der bekannten Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ von Unbekannten angerufen worden. In langen Telefonaten und durch geschickte Gesprächsführung, wurden die beiden getäuscht und schließlich dazu überredet, die Goldmünzen zur Prüfung auf Echtheit an die Polizei zu übergeben. Hierzu sollte man die Münzen in eine Tasche stecken und sie den zwei Polizisten übergeben, die gleich vorbeikommen werden.

Durch die Ermittlungsarbeit der Polizei flog der beabsichtigte Betrug auf und das Ehepaar konnte vor einem großen finanziellen Schaden bewahrt werden.

Bei den festgenommenen Männern handelt es sich um einen 26-jährigen Mann mit türkischer sowie einen 22-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Beide Tatverdächtige werden am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020