Schlagwortarchiv für: Baden-Württemberg

„Polizei und Staatsanwaltschaft schließen derzeit nicht aus, dass der 49-Jährige in suizidaler Absicht gehandelt und den Schusswaffengebrauch provoziert haben könnte.“

Quelle:

http://content.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2949391_0_9223_-polizistin-wehrt-messerattacke-mit-schuessen-ab.html

Suicide by cop… finde ich mit am schlimmsten. Ich bin sehr froh, dass der Polizistin erspart geblieben ist, diesen Menschen erschießen zu müssen.

Die PM zu dem zugrundeliegenden Fall ist hier einsehbar.
Wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte in einem besonders schweren Fall und versuchter gefährlicher Körperverletzung hat sich der 49-jährige Mann zu verantworten, der am gestrigen Samstag, gegen 17.30 Uhr, eine Polizeibeamtin in der Beihinger Straße mit einem Messer angegriffen hatte.
Wie die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigsburg ergaben,  hatte  der Tatverdächtige zunächst in der Wohnung randaliert. Im Anschluss bewaffnete er sich mit einem Survival-Messer mit einer 10 cm langen Klinge und trat im Hofraum des Hauses der eintreffenden Streifenbesatzung entgegen. Er wandte sich in drohender Haltung sofort der Polizeibeamtin zu und machte Anstalten, aus sie einzustechen. Die Polizistin wich in der Folge über die Straße bis zur Häuserzeile auf der gegenüberliegenden Straßeseite zurück und forderte den 49-jährigen dabei mehrfach auf, das Messer abzulegen. Nachdem die Beamtin keine Möglichkeit mehr hatte, weiter zurückzuweichen und der Tatverdächtige weiter in drohender Haltung auf sie zu kam, gab sie zur Beendigung der Bedrohungssituation mehrere Schüsse in seine Richtung ab. Er wurde dabei im Bereich des linken Oberschenkels getroffen.
Polizei und Staatsanwaltschaft schließen derzeit nicht aus, dass der 49-Jährige in suizidaler Absicht gehandelt und den Schusswaffengebrauch durch den Angriff provoziert haben könnte. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn noch heute nachmittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Über das Ergebnis der Vorführung werden wir nachberichten.

Das Verhalten der Polizeibeamtin ist derzeit nicht Gegenstand eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Heilbronn und der PD Ludwigsburg vom 28.08.2011

Tatverdächtiger in Haft

Wie bereits angekündigt wurde der 49-jährige Tatverdächtige, der am Samstagnachmittag eine Polizeibeamtin in Benningen mit einem Messer angegriffen hatte, heute nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte in einem besonders schweren Fall und versuchter gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Tatverdächtige wurde in ein Vollzugskrankenhaus eingeliefert.

Die drei Karlsruher Polizisten, die den Mannschaftsbus des Hamburger SV anhielten, nur um ein Autogramm des kroatischen Stürmerstars Mladen Petriczu ergattern, kommen mit einer Verwarnung durch ihre Vorgesetzten davon. Wie die Mannheimer Staatsanwaltschaft unserer Zeitung sagte, wurde das Strafverfahren gegen die Beamten mangels hinreichendem Tatverdacht nun eingestellt.

Quelle:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.keine-strafe-autogrammjaeger-in-uniform.dc478ef6-cfdd-43dc-a542-9bbeeb629d11.html

Bravo! Alles andere wäre aus meiner Sicht vollkommen überzogen gewesen. Schon derjenige, der die Strafanzeige wegen so einem Blödsinn erstattet hat (wir erinnern uns kurz – es war nicht einmal der betroffene Fußballer), sollte sich hier mal schwer Gedanken machen, ob er dem Steuerzahler diesen Aufwand nicht besser erspart hätte, anstatt seinem letzten unverdauten Knöllchen hier freien Lauf zu lassen.

Erstmal ein Fall von Gewalt gegen Polizisten mit einem verletzten Polizisten im baden-württembergischen Brühl:

„Schmerzhaft endete eine Rettungsaktion in Brühl für einen Beamten des dortigen Polizeipostens. Ein Anwohner wandte sich gestern Morgen Hilfe suchend an die Polizei, da er zwei Marder entdeckt hatte, die auf ihrem nächtlichen Streifzug in einen Lichtschacht an seinem Haus gefallen waren und sich nun nicht mehr selbst befreien konnten. Trotz heftiger Gegenwehr, konnten die Ordnungshüter die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreien und vor den Toren der Gemeinde aussetzen. Bei der Rettungsaktion zeigte sich jedoch, dass Lederhandschuhe im Nahkampf mit Mardern nur bedingt ihren Zweck erfüllen. Während die nächtlichen Räuber ihre neu gewonnene Freiheit genossen, kümmerte sich ein Arzt um die Bisswunde des Polizisten.“

Quelle: PM des PP Mannheim vom 09.06.2011

Gute Besserung an den gebissenen Polizisten und danke für die Tierrettung.

 

In Krefeld (NRW) durfte ein junger Gast mit in den Streifenwagen:

„Nach Beendigung eines Einsatzes auf dem Dießemer Bruch wurden Krefelder Polizeibeamte heute (09.06.2011) gegen 10:00 Uhr von Passanten angesprochen und auf ein Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) aufmerksam gemacht. Das offensichtlich an einer Pfote verletzte Jungtier kauerte am Straßenrand und zeigte keinerlei Fluchtverhalten. Die Beamten nahmen das Tier in ihre Obhut und verbrachten es anschließend ins Tierheim, wo es zunächst von einem Tierarzt untersucht wurde.“

Quelle: PM der Polizei Krefeld vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Krefeld

 

In Hamburg-Altona wurde ein etwas ungewöhnlicher Gast in Gewahrsam genommen.

„Am 08.06.2011 gegen 22.00 Uhr entdeckte eine Hamburgerin ein „herrenloses Huhn“ im Bahnhof Altona. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei lief das Huhn an den Bahnsteigen im S-Bahnbereich umher. Reiseabsichten waren aber nicht zu erkennen… Daher verbrachte die 38-jährige Frau das Huhn zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona. Das sehr zutrauliche Huhn war völlig entspannt und zeigte sich von der „Gewahrsamnahme“ durch die Bundespolizei nicht sonderlich beeindruckt.

Leider konnte der Tierhalter nicht ermittelt werden. Das Huhn wurde nach intensiver Betreuung durch die Bundespolizei in das Tierheim in der Süderstraße verbracht.“

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Bundespolizei Hamburg

 

Last but not least gab es in Nienburg (Niedersachsen) aber auch ein paar Tiere, die ernsthafter Arbeit nachzugehen hatten:

„Dauerregen beeinträchtigte den mittlerweile zum neunten Mal stattfindenen Wettbewerb der Diensthundführer und -führerinnen auf dem Gelände des Schäferhundvereins in Hoyerhagen am 08.06.11. „Dennoch können sich die Laufzeiten der Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern sehen lassen“, resümiert Christina Bock, Diensthundführerin der Polizei Nienburg und Hauptorganisatorin der Veranstaltung.

Bei der offiziellen Eröffnung durch den Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Robert Kruse, konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Polizeien aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig Holstein, Berlin, Baden Württemberg, Hessen sowie der Bundespolizei, des Objektschutzregiments der Luftwaffe und der Feldjäger aus Eckernförde begrüßt werden.

Der Nienburger Polizist Ulrich Dove mit seinem Diensthund „Askan“ ging als erster ins Rennen. Auf einem Parcours von 1500 Metern hatten die 48 Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern zehn Stationen zu bewältigen. Bestandteile der anspruchsvollen Strecke waren unter anderem das Stöbern nach einem Gegenstand, das Stellen eines Scheintäters mit Schussabgabe und das Überwinden von Hindernissen wie Schwebebalken, Tunnel und Kanal.

„Leider hielt das schlechte Wetter viele Zuschauer ab“, so die Polizeikommissarin. Einige gut beschirmte Gäste trotzen der Witterung und konnten sich hautnah einen Eindruck von der Teamarbeit zwischen Polizeihund und Führerin bzw. Führer verschaffen. Die Gesichter der Zieleinläufer und -läuferinnen und die hechelnden Hunde machten deutlich, dass Mensch und Tier eine gute Fitness abverlangt wurden.

Auf das Siegertreppchen stiegen Oliver Köppen mit Diensthund „Hexe“ aus Hameln , gefolgt von dem Verdener Matthias Dieker mit „Ninja“ und Jürgen Brand mit „Spike“, ebenfalls von der Diensthundführergruppe Hameln.

In der Mannschaftswertung lag die Diensthundführergruppe Hameln vor Verden I und der Bundeswehr Luftwaffe Diepholz II.

Als schnellster Hund setzte sich Stefanie Blocks „Kyra“ von der Polizei Hamburg mit einer Geschwindigkeit von 56,3 Stundenkilometer an die Spitze. Die Hamburger Polizistin belegte als beste Frau Platz 7. Insgesamt war ein Drittel des Starterfeldes weiblich.“

Quelle: PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Glückwunsch!

„Bei einem Absturz eines Polizeihubschraubers bei Engelsbrand in Baden-Württemberg sind am Dienstagabend drei Beamte lebensgefährlich verletzt worden.“

Der Hubschraubereinsatz fand anlässlich einer Vermisstensuche statt.

Nähere Infos in diesem Artikel der Stuttgarter Zeitung:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.drei-schwerverletzte-polizeihubschrauber-abgestuerzt.b8571155-6423-4fd8-86d6-7301b03ace16.html

Im Laufe des Tages soll eine Pressemitteilung der StA Pforzheim herauskommen, die werde ich dann dazusetzen.

Den drei verletzten Polizeibeamten meine allerherzlichsten Genesungswünsche.

Ihr seid echt super, liebe Polizei!

„Zivilkräfte der Heidelberger Kriminalpolizei nahmen den 29-Jährigen in der Nacht zum Montag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) fest wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte.“

Quelle und mehr:

http://www.az-web.de/news/hochschule-detail-az/1674171?_link=&skip=&_g=Taximoerder-vom-Bodensee-ist-gefasst.html

„Philippsburg-Rheinsheim, nördlicher Landkreis Karlsruhe. Die von der Kriminalpolizeiaußenstelle Bruchsal geführten ersten Ermittlungen nach der Ursache des am frühen Donnerstagabend auf dem Gelände eines bitumenverarbeitenden Betriebes in der Huttenheimer Straße in Philippsburg-Rheinsheim ausgebrochenen Großfeuers haben keinerlei Anhaltspunkte auf Brandstiftung ergeben.
Auch eine technische Ursache dürfte nach den von einem Brandsachverständigen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg unterstützten Untersuchungen auszuschließen sein. Nach gegenwärtigem Stand könnte möglicherweise ein bei der Folienverpackung fertiger Bitumenbahnen entstandener Funke einen Schwelbrand auf einer in der Hallenmitte abgestellten Holzpalette ausgelöst haben. Von diesem Herd aus hatte sich ein Vollbrand entwickelt, der sich schließlich nahezu vollständig auf den mehrere tausend
Quadratmeter großen überdachten Lagerbereich der Firma ausweitete und die offene Halle zerstörte.
Auch derzeit (Freitag, 12.00 Uhr) ist die Feuerwehr noch mit starken Kräften im Einsatz, um den Brand, der wohl einen Sachschaden im Millionenbereich zur Folge hatte, endgültig zu löschen. Die Löscharbeiten ziehen sich vermutlich noch bis in die Abendstunden hin.
Ein eingesetzter Beamter der Verkehrsüberwachung Karlsruhe erlitt am Donnerstagabend auf dem Firmengelände mittelschwere Verletzungen, als er von einem THW-Fahrzeug erfasst und zu Boden geworfen wurde. Der 39-jährige Polizeikommissar wurde vom Notarzt erstversorgt und kam anschließend mit Verdacht auf einen Knöchelbruch sowie Prellungen und einer Platzwunde zur
stationären Behandlung in eine Klinik.
Wie berichtet, waren Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei gegen 18.45 Uhr alarmiert worden.
In der Folge wurde eine Vielzahl von Feuerwehrabteilungen aus dem gesamten Landkreis und der Stadt Karlsruhe wie auch aus der angrenzenden Südpfalz zum Brandort beordert. Bei der Bekämpfung des Feuers, das eine weithin sichtbare dunkle Rauchwolke verursachte, kamen bis zu 300 Feuerwehrleute zum Einsatz.
Fortwährende Messungen der Wehrmänner ergaben, dass die Wolke für Anwohner oder Passanten keine Gesundheitsgefahr darstellte. Gleichwohl riet die Polizei per Lautsprecherdurchsagen dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Darüber hinaus wurden vom Ordnungsamt der Stadt Philippsburg entworfene Flugblätter mit Verhaltenstipps für die Bewohner der Straßenzüge
rund um den Brandort verteilt.
Der Zugverkehr auf der parallel zum betroffenen Firmengelände verlaufenden Bahnlinie wurde vorübergehend eingestellt. Die Strecke ist seit Freitagmorgen, 09.00 Uhr, wieder freigegeben.
Quelle: PM der Polizei Karlsruhe

Dem verletzten Polizisten meine herzlichsten Besserungswünsche:

Dank veränderter Einsatztaktiken wurden dieses Jahr in Hamburg, Berlin und Co. weniger Polizeibeamte verletzt als gewöhnlich. Aber immer noch zuviel.

Sowohl in Heilbronn als auch in Zürich fuhr die Polizei noch mal eine ganz andere Taktik. In beiden Städten völlig unterschiedlich,  aber sie hatten eines gemein: es war einfach Schluss mit lustig. Und es wurde niemand verletzt!!!

Heilbronn:

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Polizei-verhindert-Krawalle;art4319,944998

Zürich:

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/31450621